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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram So Jul 08, 2018 1:12 pm

cf: Ultrabestien Event - Zeitsprung

Es war erst wenige Woche her, dass diese seltsamen Bestien in Einall eingefallen sind und wieder verschwunden sind. Mit der Hilfe der legendären Pokemon. Es war wirklich erstaunlich gewesen, als Reshiram über Stratos City auftauchte und diese Wesen in die Pforten zurückschickte. Dahin, wo auch immer sie wieder herkamen. Trotzdem hatten sie genügend Chaos hinterlassen. Stratos war ein Schlachtfeld gewesen und nun wurde wieder alles aufgebaut. Das Chaos musste ja wieder beseitigt werden. Aber so wie Stratos ausgesehen hatte, würde es noch eine ganze Weile dauern, bis es so war, wie früher. Law hat aber beschlossen, diese Stadt in nächster Zeit nicht mehr aufzusuchen. Es hatte ihm echt gereicht, was da los war! Außerdem gab es auch in der Taijitu genug zu tun. Sachen, von denen Law im Moment aber nichts mehr hören wollte und deswegen das Hauptquartier erstmal verlassen hatte. Kuro wollte auch mal wieder raus, weswegen es ein perfekter Vorwand war! Das Nachtara war ganz zufrieden damit, durch die Straßen von Twindrake City zu laufen. Auch wenn es schon spät war. Bald würden sie sich wieder auf den Rückweg machen, aber...noch war Zeit. Zeit, die man irgendwie nutzen könnte, wenn man denn Lust hätte. Nach der Katastrophe hatte auch der Arzt gemerkt, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn seine Pokemon ein wenig trainierter wären. Zwar suchte der Schwarzhaarige keine Kämpfe, aber es wurde ja deutlich gemacht, dass sie einen trotzdem ins Gesicht gedrückt werden können. Und trotzdem konnte sich Law noch nicht aufraffen, sein Team irgendwie zu trainieren. Kuro und Kéren würden sicher sofort mitmachen und es auch noch toll finden. Aber gerade Lilith und Neko würden es wohl nur als Spiel ansehen und gar nichts machen. Eine nervige Sache, weshalb sie weiter aufgeschoben wurde.

"Ah, entschuldigen Sie? Ist das Ihr Pokemon?" Eine Frau kam auf Law zu gerannt und deutet auf Kuro. Sie war ziemlich schick gekleidet. Fast so, als würde sie zu einer wichtigen Sache wollen. "Natürlich gehört sie zu mir." Was sollte die Frage denn bitte? "Wissen Sie, mein Sohn liebt Pokemon! Sehr sogar! Wenn Sie möchten, können Sie ihm ja mal das Pokemon vorstellen!" Ehhh. Nö? Skeptisch blickte Law die Frau an. Was war das denn bitte? "Eher nicht." Er konnte nicht gut mit Kindern umgehen. Außerdem hatte er bei weitem bessere Dinge zu tun, als Kuro zu einem Bengel zu schieben! Die Frau ließ allerdings nicht locker. "Ach kommen Sie! Er würde sich sicher sehr freuen. Er ist ein kleiner Engel! Nur leider...naja. Mein Mann und ich wollten heute ausgehen. Aber unser Babysitter ist kurzfristig eingesprungen und jetzt suchen wir einen Ersatz. Ich weiß nicht, ob mein Mann schon fündig geworden ist, aber Sie wäre sicher auch perfekt!" Na das war ja mal sorglos. Tolle Mutter. Spricht nen Wildfremden auf der Straße an, ob er nicht auf ihren Sohn aufpassen könne. Da war der Schwarzhaarige doch kurz sprachlos! Was die Frau direkt ausnutzte! "Nicht so schüchtern, Billy ist wirklich ein Engel! Er ist ganz brav. Und es wird natürlich auch eine entsprechende Belohnung für Sie bei rumkommen!" Sah Law denn wirklich so aus, als würde er mit einer kleinen Belohnung zum Babysitten gebracht werden? Scheinbar schon. Eine Antwort wartete die Frau gar nicht ab, sondern griff ihm am Handgelenk und zog ihn mit zum Haus. Wow. Irritiert folgte Kuro ihrem Besitzer. "Hmm. Mein Mann sollte auch gleich wieder da sein! Vielleicht hat er noch einen Freiwilligen gefunden, dann müssen Sie nicht alleine auf einen kleinen Billy aufpassen!" "Ich hab noch nicht einmal zugesagt.", wollte Law direkt protestieren, doch die Frau winkte direkt ab. "Ach was! Wie gesagt, es ist auch gar nicht schlimm!" Schlimm? Er war Arzt, kein verdammter Babysitter.
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam Di Jul 24, 2018 6:37 pm

# cf: [Zeitsprung/Ultrabestienevent] Einklangspassage, Südliches Ende

Es gab Dinge, bei denen Veit froh war, wenn er ihnen nie wieder begegnen musste. Diese Monster, die in Rayono City aufgetaucht waren, gehörten eindeutig dazu. Erst wenige Wochen waren seit dem Angriff vergangen und der Ex-Champ hatte fürs Erste gehörig die Schnauze voll von wahnsinnigen Quallenbestien, die alles vergifteten. Die waren nämlich besonders gruselig. Da Statos City auch Opfer dieser Plage geworden war, hatte er sich fürs Erste nach Twindrake City zurückgezogen. Neben Stratos City erschien ihm das wie der beste Platz. Immerhin hatte er so oder so nichts für Rayono City übrig. Die Stadt der Geldverschwendung.
Es war dem ehemaligem Trainer aber fast schon wieder zu viel, als sich ihm urplötzlich ein zurechtgemachter Herr in den Weg stellte. Er hatte an sich ja nichts gegen Leute mit viel Geld aber das wirkte dann doch etwas provokant. Was sollte er denn auch? Bestaunen, wie stinkend reich dieser Mann war? Wäre ja noch schöner. Am liebsten hätte er ihm sofort entgegengezischt, dass er gefälligst zu verschwinden hatte, wäre dieser Herr ihm nicht zuvorgekommen. „Wir suchen noch einen Babysitter“, sagte er gerade heraus. Bitte was...? Veit konnte nicht anders, als ihn schief anzustarren. Das war die seltsamste Vorstellung, die er je gehört hatte.
„Meine Frau und ich haben in unserem Lieblingsrestaurant reserviert, aber leider ist unsere übliche Babysitterin ausgefallen“, versuchte er zu erklären. Ja, dieses Gespräch verlief in keine gute Richtung. In gar keine gute. Ob er noch davonkommen würde, wenn er jetzt die Beine in die Hand nahm und davonrannte? „Unser Bill ist auch ein wahrer Engel. Er wird keine Probleme bereiten.“ Und da fragte er ihn? War seine Kleidung denn nicht Abschreckung genug? Warum fragte ein reicher Schnösel einen schwarzgekleideten Möchtegern-Punk? Was lief eigentlich mit dieser verdammten Welt schief?
„Und ich glaube, Sie könnten unserem Bill ein hervorragendes Bild liefern, wie er sich nicht entwickeln sollte“, folgte sogleich. Jetzt kam Veit sich erst recht wie im falschen Film vor. Hatte dieser Kerl gerade...? Nein, oh nein, das hatte er nicht! Oh, das hast du nicht gesagt...!, drohte der Ex-Trainer. Also sollte er als verdammtes Negativbeispiel auf einen Bengel aufpassen? Das konnte er sowas von knicken! Nur über meine Leiche! Such dir doch einen grenzdebilen Vollidioten!, zischte er ihm eisern entgegen und wandte sich zum Gehen um. So ließ er doch nicht mit sich umspringen! Dieser Kerl konnte ihn mal gehörig kreuzweise und zwar auf nur alle erdenklichen Arten. Dem jetzt noch einen Gefallen zu tun war einfach unmöglich. Unmöglich!
„Wir zahlen sehr gut.“ Schon gingen doch die Lauscher. Gute Bezahlung... Geld konnte er eigentlich immer brauchen. Er hielt einen ganzen Moment inne, um sich gehörig zu überlegen, ob er nun noch auf dieses Angebot anspringen wollte. Einerseits wäre es doch unter seiner Würde, aber auf der anderen Seite, ging es immer noch um Geld... Geld stank schließlich nicht! Abrupt wandte er sich also doch wieder herum, um dem eingebildeten Fatzken an den Kopf zu werfen, was er gerade dachte: Aber für diese Frechheit nehm ich das Doppelte!

Es dauerte nicht lange, da kamen die beiden auch schon an der riesigen Villa an, die für den Rosahaarigen doch eine Nummer zu groß schien. Wenn diese Leute so reich waren, dann musste wirklich eine wahnsinnig großzügige Belohnung winken. Im Doppelpack! Immerhin hatte der reiche Schnösel der doppelten Bezahlung eingewilligt.
Seine schick gekleidete Frau war auch hier anzutreffen, zusammen mit einem anderen Mann. Na, hoffentlich schmälerte das die Belohnung nicht auch schon wieder. Teilen wollte Veit nämlich wirklich nicht, wenn er sich schon dazu herabließ, hier den Babysitter zu spielen. Nun, immerhin war er nicht allein! Dann machte sich vielleicht auch gar nicht bemerkbar, dass er keine Ahnung vom Babysitten hatte.

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram Sa Jul 28, 2018 4:30 pm

Irgendwie war der Schwarzhaarige doch froh, als endlich der Mann der Frau auftauchte. Die Frau redete wie ein Wasserfall. Was man denn alles beachten müsse, man Bill denn im Bett sein sollte, was er Essen durfte, was er im Fernsehen schauend durfte, welche Gute Nacht Geschichte er am Abend am liebsten hörte... Irgendwann schaltete Law einfach auf Durchzug. Er hatte noch immer nicht zugestimmt, aber seine Meinung war hier wohl völlig egal. Den Rückzug konnte er nicht mehr antreten. Wahrscheinlich würde dieser nicht mal akzeptiert werden. Stattdessen würde sie ihn eh nur ignorieren und weiter fortfahren, was Billy denn durfte und was nicht. Und dass man doch auch auf die teuren Vasen aufpassen sollte!
Mit ihrem Mann kam aber auch eine zweite Person. Wurde also doch noch ein Freiwilliger gefunden? Sehr schön. Dann könnte Law ja eigentlich... "Oh Wie schön! Gleich zwei Babysitter! Da wird sich unser kleiner Billy aber freuen!" Okay, er könnte wohl doch nicht gehen. So viel dazu. Die Frau war völlig entzückt von der ganzen Sache und drückte Law noch eine Karte mit diversen Telefonnummern in die Hand. "Für absolute Notfälle." Ahja. Dann verabschiedeten sich Mann und Frau und ließen die beiden wohl eher unfreiwilligen Babysitter zurück. "Na wunderbar." Es würde sicher ein toller Abend werden! Nicht. Kuro schielte interessiert in die riesige Villa und ging dann auch direkt schon weiter rein. Das Nachtara war manchmal zu neugierig, aber wenigstens würde sie keinen Mist bauen. Law hatte allerdings noch keine große Lust, sich dieser Herausforderung zu stellen. "Seltsame Eltern. Fragen wildfremde Leute, ob sie auf ihren Bengel aufpassen können." Wer macht bitte sowas? Sollte man das Kind nicht lieber nur mit Personen im Haus lassen, denen man auch vertraute? "Ich hoffe, du kennst dich mit diesem Kram besser aus. Ich hab noch nie auf ein Kind aufgepasst." Gleich mal klar stellen, bevor der Rosahaarige hier irgendwelche Erwartungen in ihn steckte! Wie gesagt, er war Arzt und kein Babysitter! Wobei es in der Taijitu manchmal auch drunter und drüber ging und dann eher einem Kindergarten ähnelte, als einer kriminellen Organisation oder sonst was.

Dann sorgte Kindergetrappel aber für Aufmerksamkeit und ein kleiner Junge stellte sich ihnen gegenüber. Dass er ein freches Kind war, erkannte man sofort. Sein Gesichtsausdruck sprach Bände. "Soso. Ihr seid also meine Diener für heute Abend? Ich hoffe doch, meine Eltern haben klar gemacht, dass ich hier das sagen habe! Diener? Na da war der Kleine aber an der falschen Adresse. Skeptisch sah der Arzt zu dem Kind, der ihn eher an einen Satansbraten erinnerte, als an einen lieben kleinen Jungen, wie die Mutter ihn verkauft hatte. "Da das hier mein Reich ist, gelten auch meine Regeln." Das wurde ja immer besser. "Wohl eher die Regeln deiner Mutter. Also halten wir uns lieber mal an die, sonst verbringst du den Rest des Abends in deinem Bett." Galt es schon als Kindesmisshandlung, wenn man den Bengel im Keller sperrte? Wahrscheinlich schon. Aber schön, dass die Eltern kaum weg waren und Law jetzt schon von dem Kind genervt war. Das würde doch heiter werden. Vorausgesetzt, der Rosahaarige hier hatte das Kind nicht doch im Griff! Was natürlich einiges einfacher machen würde.
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam Sa Jul 28, 2018 4:56 pm

War es denn jemals einfach? Nicht nur, dass er nun dazu verdonnert war, auf ein Kind aufzupassen, der andere Babysitter schien auch nicht sonderlich begeistert zu sein. So schnell wie das Pärchen verduftet war, konnte man jedoch nichts mehr einwerfen. Nun, immerhin gab es Geld! Und zwar einen ganzen Batzen! Reiche Schnösel hatten wohl die Spendierhosen an, wenn es um ihr Kind ging. Für Veit war das nicht allzu verkehrt, denn immerhin hatte er ja was davon. Geld! Massiv Geld! Nun, nicht so viel, dass er sorgenfrei leben konnte, aber damit konnte er sich die unliebsamen Jobs, aus denen er ja doch immer wieder gekickt wurde, eine Weile sparen. Vielleicht konnte er dann auch mal einkaufen gehen, ohne auf Sonderangebote achten zu müssen!
Recht hatte der fremde Mann jedoch damit, dass es echt seltsame Eltern waren. Umso schockierender war der Umstand, dass dieser Mann aber ebenso keine Ahnung von Kindern hatte. Das versprach eine riesige Katastrophe zu werden. Eine riesige! Weshalb Veit ihn für einen Moment ungläubig anstarrte. Nein, so dämlich konnte kein Mensch sein! Diese Eltern konnten ihren Jungen doch nicht wirklich in die Obhut von zwei Männern geben, die keine Ahnung von dem hatten, was sie da taten. Und wenn sie nun Diebe waren? Sie hatten ja nicht einmal nach einem Ausweis gefragt! Die Schmuckstücke einsacken und ab dafür! ... Schade nur, dass der Ex-Champ viel zu aufrichtig dafür war. Es hätte all seine Sorgen hinweggefegt, aber er konnte einfach nicht. Er wäre sich schäbig vorgekommen.

Hey, ich bin hier nur das Negativbeispiel, meinte Veit, ehe er die Arme hinter seinem Kopf verschränkte und nach vorn blickte. Leute anstarren war unhöflich, womit er kein Problem gehabt hätte, wenn er nicht fürchtete, seine Unsicherheit käme zum Vorschein. Jetzt war die Aussicht auf viel Geld nämlich gar nicht mehr so angenehm wie zuvor noch. Gab es eigentlich irgendetwas, worauf sie besonders achten mussten? Der Kerl hatte ihm wirklich so gut wie gar nichts verraten, aber schließlich war er ja auch nur das Negativbeispiel! Wie ihm dieser Kommentar noch immer gehörig gegen den Strich ging.
Als der Satansbraten auf den Plan trat, wollte Veit jedoch am liebsten kehrt machen. Diener? Der hatte ja wohl ein Rad ab! Tatsächlich hätte der Ex-Trainer an dieser Stelle wohl ebenso einen Babysitter gebraucht, der darauf aufpasste, dass er diesem Bengel nicht an den Hals sprang. Schwirr ab, Zwergenkönig, entgegnete er dem Kind, wobei er doch selbst nicht gerade zu den Größten zählte. Der Mann neben ihm war ja bereits um einiges größer! Wie wurden Menschen überhaupt derart riesig? Eine Frage, die er sich wohl bis in alle Ewigkeit stellen würde. Fakt war jedoch, dass er nicht mehr sonderlich wachsen würde, auch wenn er sich das noch längst nicht eingestehen wollte. Ob man einem Kind, auf das man aufpassen sollte, aber wirklich raten sollte, abzuschwirren? Widersprach es nicht eigentlich dem Sinn? Nun, letztlich hatte Veit ohnehin keine Ahnung von Kindern. Er hatte zwar eine jüngere Schwester, auf die war ein ziemlich braves Mädchen gewesen. Nicht zuletzt war Veit aber auch schon mit 14 Jahren auf Reise gegangen und eine lange Zeit nicht zuhause gewesen. Den schlimmsten Phasen ihres Wachstums war er damit wohl einfach entgangen. Hoffentlich besaß dieser Bengel keine Pokémon...

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram Sa Jul 28, 2018 7:11 pm

Tja. Damit war sein aufgezwungener Partner wohl auch nicht sonderlich bewandert, was das Aufpassen von Kindern anging. Wenn er den Blick des Rosahaarigen denn richtig deutete. Wovon Law aber mal ausging. Also zwei blutige Anfänger auf dem Gebiet! Wobei... Naja, nicht ganz. Eigentlich hatte Law ja schon einmal auf Kinder aufgepasst. Ebenso unfreiwillig wie heute auch. Mit dem Unterschied, dass es direkt eine ganze Kindergartenhorde war und es am Ende eher einer Katastrophe glich, statt einer braven Gruppe Kinder. Es waren nur wenige Stunden gewesen, aber es reichte um zu wissen, dass der Schwarzhaarige bestimmt nichts mehr mit Kindern am Hut haben wollte. Zumal er eh mehr am Rande stand und die Kinder gemacht haben, was sie wollten. Aber diese Sache musste der Kleinere hier ja nicht wissen. Law würde sich hüten, auch nur ein Wort davon fallen zu lassen. Seine Pokemon wussten davon. Das reichte. Nur hatte er irgendwie das Gefühl, dass sich dieser Bill nicht besser benehmen wird.
Der Rosahaarige hier war aber scheinbar nur als Negativbeispiel dabei. "So? Auch nett." Wunderbar. Wurde ja immer besser. Hoffentlich half der Kleine trotzdem irgendwie mit und gab sich seiner Rolle als Negativbeispiel nicht hin. Dann hätte Law nämlich nicht nur ein Kind hier, auf das er aufpassen sollte!

Eben jenes Kind tauchte dann auch mal auf und bestätigte die Befürchtungen. Ein Kind einer reichen Familie. Man merkte es sofort. Der Bengel spielte sich auf und gab Sprüche von sich, die er besser für sich behalten hätte. Dementsprechendes Kontra gab es von dem anderen Babysitter und der Bengel grinste direkt frech. "Wenn ich Mama sage, wie du mit mir sprichst, wird sie sicher ganz böse. Ihr sollt doch auf mich aufpassen!" Gut, das war dem Arzt dann doch herzlichst egal. Sollte der Junge doch petzen. Die Mutter war im Grunde selber schuld. Hätte sie einen qualifizierten Babysitter genommen, so müsste sich der Junge auch nicht am Ende beschweren. "Dann musst du eben zu deiner Mama rennen. Ist nicht mein Problem." Nein, das war es wirklich nicht. Da Law aber auch keine weitere Lust hatte, vor der Tür zu stehen, ging er einfach an dem Jungen vorbei, rein in die Villa. Was Bill wohl gar nicht toll fand, aber ein passender Spruch schien zu fehlen. Sehr gut. Kaum hatte er aber den nächsten Raum betreten, find der Junge wieder an zu quengeln. "Ich habe Hunger. Mama sagte, ich muss vor dem schlafen gehen noch was Essen! Also macht ihr mir jetzt essen!" Das hatte Mama wirklich gesagt. Aber...damit kam schon das nächste Problem. Kochen konnte Law auch nicht besonders gut. Es war nervig, aber notwendig. Aber dafür gab es genug Leute, die für sowas geschaffen waren! Gab genüg wunderbare Köche, die aus ein paar Zutaten tolle Dinge zauberten. Und zu diesen Leuten gehörte der Schwarzhaarige jedenfalls nicht. Mit etwas Glück konnte der Rosahaarige aber kochen. Sofern er denn auch Lust dazu hätte. Der Bengel war ja wohl alt genug, sich selber ein Brot schmieren zu können. Wo die Küche war, würde er sicher wissen.
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam Sa Jul 28, 2018 8:01 pm

Nun, wenigstens folgte kein dummer Spruch in Bezug auf seine Rolle als Negativbeispiel. Eine Rolle, die er aber noch immer nicht anerkannt hatte. Was erlaubte dieser Typ sich auch, ihn auf sein Äußeres zu reduzieren?! Zugegeben, eigentlich hatte er es ja durchaus darauf abgezielt, einen abschreckenden Eindruck zu erwecken, aber es war doch noch etwas ganz anderes, wenn man ins Gesicht gesagt bekam, dass man das optimale Negtativbeispiel war. Hauptsache, dieser fremde Kerl teilte diese Ansicht nicht. Wobei, so wie der wirkte, ließ er sich ohnehin nicht so leicht einschüchtern oder abschrecken. Manchmal war das gut, manchmal war das schlecht. In diesem Fall war es aber tatsächlich eher vorteilhaft, wenn man sich denn schon mit einem Bengel rumschlagen musste.
Das große Problem, das nun allerdings im Raume stand, war, dass beide offensichtlich keine Ahnung von Kindern hatten. Aber wenn sie hier nun beide Mist bauten, wie sah es dann eigentlich mit der Bezahlung aus? Nur ungerne würde er hier wieder ohne Geld weggehen. Dafür war er ja schließlich hier: Des Geldes wegen. Ein Fakt, den er aber nicht klar und deutlich aussprechen würde. Nicht, dass der Satansbraten noch auf dumme Ideen kam oder der zu großgeratene Mann ihm doch noch einen Spruch drückte, weil er nur scharf aufs Geld war. Nicht, dass es Veit aber wirklich gestört hätte. So wichtig war ihm dann auch wieder nicht, seine Beweggründe geheimzuhalten. Sie waren ja auch nur menschlich.

Weniger menschlich war hingegen dieser Bengel, der ihm eine freche Antwort entgegenpfefferte. Zu Veits Überraschung hatte der größere Kerl aber tatsächlich etwas darauf zu entgegnen, ehe er selbst antworten konnte. Störte ihn allerdings auch nicht groß. Irgendwas sagte Veit nämlich, dass dieser Mann es noch besser schaffen würde, diesen Satansbraten unter Kontrolle zu kriegen. Sei es nun mit Hilfe seiner Pokémon oder nicht. Und mit Pokémon konnte Veit nun wirklich nicht glänzen. Der Satansbraten hatte aber leider nicht vor, kleinbei zu geben und quengelte sofort, dass er Hunger hätte. Hunger, ja, Essen war vielleicht keine schlechte Idee. Veit war zwar wahrlich kein Sternekoch, aber gratis Essen klang in seinen Ohren einfach nur zu gut. Mit Sicherheit würden sie auch einige, frische Zutaten im Haus haben. Um Geld mussten sie sich ja schließlich keine Sorgen machen. Aber sollte dann nicht auch ein Koch vorhanden sein oder hatte der auch Urlaub?
Essen klingt wirklich nicht schlecht, gab Veit zu. Tatsächlich aber aus simplen, niederen Beweggründen heraus. Wenn er kochte, konnte er aber getrost mit essen. Es war einfach perfekt! Da kam auch kein schlechtes Gewissen auf, immerhin hatte er dann ja Arbeit hineingesteckt, die diesem Babysitter-Job zugute kam. Also gut, wo ist die Küche?, fragte er den Bengel, blickte dann aber auch direkt zu dem anderen Typen. Du kannst das Gemüse schneiden. Eine Frage war das wirklich nicht, aber je eher sie mit dem Essen machen fertig wurden, desto eher konnten sie es verdrücken! Außerdem war die Aussicht auf frisches Gemüse eine wunderbare. Menschen hatten ja keine Ahnung wie unerschwinglich es für jemanden war, der nicht viel Geld hatte, geschweige denn eine Möglichkeit hatte, nicht aufgebrauchtes Essen zu verstauen. Es war immer wieder eine Qual und Essensverschwendung die schlimmste Verschwendung von allen.

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram So Jul 29, 2018 3:07 pm

Hachja. Kochen. Bill hat deutlich gemacht, dass er hunger hatte, nur würde sich Law nicht hinstellen und irgendwas zubereiten. Das schien wohl der andere Kerl übernehmen zu wollen, denn der fragte auch gleich, wo denn die Küche sei. Sehr gut, dann war Law ja gut aus dem Schneider! Glaubte er. Denn leider hatte er da nicht die Rechnung mit dem Rosahaarigen gemacht, der auch gleich meinte, er könne ja das Gemüse schneiden. Ehm. Nein? Bestimmt nicht? Als würde sich der Arzt zu einer solch niederen Arbeit zwingen lassen. Wenn der Bengel was essen wollte, dann könnte er sich ja auch selber ein Brot schmieren. Und wenn der andere Babysitter kochen wollte, dann könnte er dies ebenso alleine machen. Oder eben das Kind dazu drängen. Auch wenn der Bengel es vielleicht so wollte, seine Diener waren sie nicht. Also nein, das Gemüse würde er nicht schneiden. Selbst Samantha hatte er damals nicht beim Kekse backen geholfen, als sie noch in Ondula waren. Im Endeffekt hatte sie die Kekse zwar völlig versalzen, aber das war nun mal ihr Fehler gewesen. Aber aus Fehlern lernte man ja. Wie sie die Katastrophe wohl überstanden hatte? Bei ihrer Tollpatschigkeit wäre es ja wirklich ein Wunder, wenn sie da unverletzt rausgekommen ist.
Bill zeigte dann auch den Weg in die Küche und Law wollte dann mal seinen Standpunkt klar machen. "Wenn du kochen willst, halte ich dich nicht auf. Helfen werde ich aber nicht. Soll das Kind doch das Gemüse schneiden." Würde ihn jetzt auch nicht umbringen. Außerdem würde Bill dann auch lernen, dass Essen Arbeit war und er sich hier nicht auf seine faule Haut legen brauchte. Nur leider hatte der Bengel ebenso keine Lust. "Das mache ich bestimmt nicht! Ich mache mich doch nicht schmutzig! Außerdem mag ich kein Gemüse. Ich will Kuchen." Ahh auch noch Extrawünsche. Und dann direkt Kuchen. Am...Abend. Warum nicht. War ja auch so Gesund! Auch wenn Law da eigentlich nichts sagen durfte, um seine eigene Gesundheit kümmerte er sich jetzt auch nicht so wunderbar. Aber den Streit um das Essen überließ Law den Rosahaarigen. Er würde ja kochen, also musste er auch gucken, wie er es in das Kind reinbekam.

Schließlich kam aber auch Kuro wieder zu ihnen, nachdem sie sich genügend im Haus umgeschaut hatte. Das fiel Bill auch sofort auf und er machte direkt Anstalten, zu dem Nachtara zu wollen. "Ärgerst du sie, beißt sie dich." Keine Ahnung, wie der Bursche zu Pokemon stand und ob er sie auch so behandelt, wie er mit Menschen umging, aber sollte er das Nachtara ärgern, würde sie sich schon zu helfen wissen. So lieb sie teilweise auch war. Nur sorgte das wohl dafür, dass Bill sein Interesse verlor, oder einfach nur so tat. "Das Pokemon ist eh nicht so cool. Es gibt viel schönere!" Na wenn er das meinte. Kuro knurrte leise, ließ es dann aber bleiben und sprang auf den Schoß ihres Trainers. Der hatte sich mittlerweile in der Küche auf einen der Stühle gesetzt und würde so beim Kochen zumindest anwesend sein. Mehr konnte man von ihm aber auch wirklich nicht verlangen!
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam So Jul 29, 2018 5:55 pm

Kaum hatte Bill sie in die Küche geführt, stellte der andere Kerl sich auch direkt quer. Er saß mit in dieser Misere, dann sollte er gefälligst auch helfen. Immerhin hatte Veit nicht eingewilligt, auf zwei widerspenstige Kinder aufzupassen. Ins Besondere aber der Vorschlag des anderen war ihm mehr als nur ein Dorn im Auge. Bill Gemüse schneiden lassen? Darauf konnte er lange warten. Bist du bescheuert?, platzte da ziemlich schnell die Frage aus ihm heraus, bevor Bill sich auch brisant zu Wort meldete, dass er das nicht tun würde. Ich drücke diesem Nachwuchspsychopathen doch kein Messer in die Hand, stellte Veit klar. Nein, hinterher fand dieser Satansbraten es noch witzig, damit auf sie loszugehen. Wenn er sie schon als Diener bezeichnete und sich rotzfrech verhielt, lag das Veits Ansicht nach gar nicht so weit fern.
Dass der Bengel kein Gemüse wollte, war hingegen nicht sein Problem. Kuchen würde er ihm sicher nicht auftischen. Du willst Kuchen?, hakte er nach, mit fast zuckersüßem Lächeln, ehe sein Ausdruck sich abrupt ins Genervtsein umwandelte. Dann back dir den Scheiß selbst, ich bin nicht die Wohlfahrt. Punkt. Wenn der eine sich weigerte, das Gemüse zu schneiden und der andere sich weigerte, es zu essen, dann brauchte er gar nicht erst mit dem Kochen anfangen. Da war sie verflogen, seine Chance auf frisches Gemüse. Seine Chance, auf ein frisches Gericht. Ins Besondere sah er es aber nicht ein, de Bediensteten zu spielen. Er hatte nichts dagegen, zu kochen, auch wenn er noch immer bei weitem kein Sternekoch war, aber er sah es schlicht und ergreifend nicht ein, die ganze Arbeit alleine zu machen. Und noch weniger sah er es ein, diesem hochtrabendem Rotzlöffel wirklich ein Messer in die Hand zu drücken, selbst wenn es ein Schälmesser war.

Als das Nachtara des anderen Mannes hereinkam, zeigte Bill direkt ein wenig Interesse. Bloß, dass der Spruch des Besitzers ihn wohl sogleich wieder verschreckte. Nun gut, eigentlich war das auch gar nicht so verkehrt. Nachtara waren nicht die niedlichen Pokémon, für die man sie hielt. Sei froh, wenn sie nur beißt, sagte er deshalb, denn wenn Nachtara sich bedroht fühlen, sondern sie Giftschweiß ab und der kann durchaus tödlich sein. Zugegeben, es kam gar nicht so häufig vor, aber das bedeutete ja schließlich nicht, dass es nicht passieren könne. Ins Besondere, wenn man es mit Satansbraten zu tun hatte.
Während der andere Kerl es sich bequem machte und das Nachtara auf seinen Schoß sprang, schnalzte Veit missfallend mit der Zunge und verschränkte die Arme. Nein, er würde sich ganz gewiss keine Mühe machen, wenn er hier der einzige war, der etwas tat. Da konnten die beiden ihn mal kreuzweise. Wie auch immer, wenn der eine sich weigert, Gemüse zu schneiden und der andere sich weigert, es zu essen, könnt ihr sehen, wo ihr bleibt. Warum machte er diese Scharade überhaupt mit? Streng genommen war er aber einfach nur angefressen. Nur für sich selbst zu kochen, kam ihm dann nämlich doch vor wie Diebstahl. So tief war er aber einfach noch nicht gesunken, obwohl er so einiges mitmachte. Vielleicht war es doch besser, wenn er einfach verduftete. Wer versicherte ihm denn überhaupt, dass er am Ende wirklich bezahlt wurde? Und hey, wenn er nicht dafür bezahlen musste, war ein Lieferdienst vielleicht auch eine Option.

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram So Jul 29, 2018 6:38 pm

Die Reaktion auf seine Weigerung Gemüse zu schneiden, kam auch sofort. Bescheuert, ja? "Kann man wohl sehen, wie man will." Er hatte schon oft genug Worte an den Kopf bekommen, die in die gleiche Kategorie fielen. Irgendwann wurden sie einem egal. Gerade Patienten konnten fürchterlich schimpfen. Irgendwas war immer verkehrt und dann war natürlich immer der Arzt schuld. Wie oft hieß es da nur, dass wirklich jeder Fehler dem Arzt zuzuschreiben war? Zu oft. Und dann wurde es einfach langweilig und wurde nicht mehr beachtet. Weshalb sich Law auch gar nicht mehr über solche Worte aufregte. Und schon gar nicht von dem kleinen Negativbeispiel hier. Bill fand das natürlich total lustig und lachte auf, bis ihm klar wurde, dass die nächste Beleidigung ihm galt. Nachwuchspsychopathen? Das war dann doch nicht mehr so lustig und Bill starrte den Rosahaarigen bitterböse an. "Sowas bin ich nicht!", schmollte der Bengel, auch wenn es fraglich war, ob er überhaupt eine Ahnung hatte, was das überhaupt genau bedeutete. Aber Law würde sich bestimmt nicht die Mühe machen, dem Bengel das zu erklären. Das Thema Kuchen hatte sich dann aber auch schnell erledigt. Was vielleicht auch nicht so schlecht war. Zum einen weil es einfach ungesund war und zum anderen hatte Law keine Ahnung, wie der Bengel auf Zucker reagieren würde. Nachher knallte noch eine Sicherung durch und sie würden das Kind die nächsten Tage nicht mehr ruhig bekommen! Kinder und Zucker war keine gute Kombination. Erst recht nicht um die Uhrzeit. Dass Bill aber keinen Kuchen bekam, fand der Bengel gar nicht toll. Bevor er deswegen aber meckern konnte, sorgte Kuro für eine kurze Ablenkung. Und darauf gab es einen Kommentar, den Law nicht so schön fand. Sicher, für den Jungen war es eine nette Abschreckung, aber der Schwarzhaarige wollte nicht, dass man seinen Pokemon irgendwelchen Ungehorsam unterstellte. "Oh, ein kleiner Klugscheißer, hm? Wie gut, dass Kuro genügend Benehmen hat, sowas nicht zu tun." Mochte ja sein, dass manche Pokemon gewisse Macken haben, aber wenigstens bei Kuro konnte sich Law darauf verlassen, dass sie keinen Ärger machte. Auch bei Kindern nicht! Wenn, dann biss sie höchstens zu. Und selbst das wurde meist erst angedroht, bevor es durchgezogen wurde. Außerdem war die Information unnötig. Wenn der Rosahaarige Bill Angst einjagen wollte, sollte er es anders tun und Kuro aus dem Spiel lassen. "Deine Finger solltest du trotzdem bei dir lassen.", sagte er noch zu Bill. Damit er gar nicht erst auf die Idee kam, Kuro anzufassen.  

"Ich will sie auch gar nicht anfassen, sondern Kuchen essen!" Gut, damit waren sie also wieder beim Thema essen. Und das, obwohl schon gesagt wurde, dass es keinen Kuchen geben wird. Nur machte nun auch der Rosahaarige klar, dass er nicht mehr kochen würde, wenn er keine Hilfe bekommen würde. Womit der Arzt ja wirklich überhaupt kein Problem hatte. "Soll mir Recht sein." Nur Bill fand das gar nicht so toll. Bockig trat er gegen den Tisch. "Ich werde das Mama sagen! Und dann schimpft sie!" Oh Gott, die Leier wieder. "Sagtest du bereits. Es wird dich keiner aufhalten." Nur war Bill leider noch nicht fertig. "Ich will aber was essen! Und wenn ich nichts bekomme, sag ich Mama, dass sie euch nicht bezahlen soll!" Ach herrje, die Drohungen wurden ja immer schlimmer! Der Bengel bildete sich ja ganz schön was ein.
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam So Jul 29, 2018 7:10 pm

Sehen, wie man wollte. So ein Kerl war das also. Na großartig. Nun saß er hier nicht nur mit einem Bengel fest, sondern auch noch mit einem unsympathischen Typen. Nicht, dass er groß etwas dagegen hatte, es war auch eine Form von Kontakt, aber es machte diese ganze Sache nicht viel angenehmer. Zwei schwierige Fälle waren ihm dann doch zu viel. Auch, wenn sich Bill zunächst darüber amüsierte und dann doch beschwerte. Nachwuchspsychopath eben. Die Erkenntnis war ein wenig spät gekommen. Als der Kerl Veit dann aber noch als Klugscheißer bezeichnete, da sein Nachtara sich angeblich benehmen könne, war es jedoch vorbei.
Na, in der Hinsicht bin ich ganz offensichtlich klüger, als du es bist, behauptete er. Zumindest im Bezug auf Pokémon, sah er das nun wirklich so. Hat nämlich nichts mit gutem Benehmen zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit Instinkt. So schwer war das ja wohl nicht zu erkennen! Zumal er ja nicht einmal behauptet hatte, dieses Nachtara würde nun rumgehen und Leute ermorden. Nachtara, die sich bedroht fühlten, hatten aber nun einmal ihre ganz natürlichen Waffen, um sich zu verteidigen. Dadurch kam ihm dieser Kerl direkt wie eine Type vor, die großspurig behauptete „Aber meeiiin Pokémon macht sowas nicht“, ehe sie diese Aussage zu bereuen lernte. Solche Trainer hatten ihn schon immer krank gemacht. Egal, wie gut ein Pokémon sich auch zu benehmen wusste, jedes hatte diesen gewissen Schalter, der in Notsituationen umgelegt werden konnte. Er hatte jetzt schon keinen Bock mehr.
Eben jener Schalter wurde nun aber auch endgültig bei Veit umgelegt, als Bill sich besonders bockig anstellte. Und als er sagte, seine Mutter überreden zu wollen, sie nicht zu bezahlen, konnte der Ex-Champ gar nicht anders, als ihn böswillig anzufunkeln. Nein, damit hatte dieser Bengel eine Grenze überschritten, die er einfach nicht mehr hinnehmen konnte. Er war ja wirklich bereit vieles zu tun, wenn er dafür bezahlt wurde, aber solche Drohungen gingen ihm massiv gegen den Strich. Denn wenn der Junge einmal damit durchkam, würde diese Drohung immer und immer wieder kommen, wenn er etwas wollte.
Tch, versauer doch allein in dieser Villa, meinte er. Er hatte die Schnauze gestrichen voll. Da konnte er sich doch besser andere Jobs suchen, die erträglicher waren. Mir reicht's, ich verschwinde, sagte er angesäuert und wandte sich gerade zum Gehen, da machte das neue Sicherheitssystem der Villa ihm doch glatt einen Strich durch die Rechnung. Fast hätte er geglaubt, das Haus war mit Fallen bestückt. Kaum hatte er einen Schritt getan, knallten die Jalousien felsenfest und dicht herunter, als wäre er auf irgendeine Falle getreten. Das wirkte gar nicht gut. Er ging schnellen Schrittes auf die Tür zu, die von der Küche in den Garten führte, musste aber feststellen,  dass sie ziemlich fest verriegelt war. Waren Bills Eltern wirklich so bescheuert? Sie hatten doch nicht etwa- Sag mir nicht, deine Eltern haben eins von diesen beschissenen Wuchersicherheitssystemen gekauft, die vor diesen fremden Bestien schützen sollen? Er blickte Bill an, erwartete aber eigentlich eine positive Antwort darauf. Veit kannte diese Systeme nämlich. Sie waren kurz nach dem Angriff der Ultrabestien aus dem Boden geschossen, natürlich aber ganz und gar nicht ausgereift. Nein, streng genommen, waren die Richies nur auf eine billige Masche hereingefallen. Von Verbrechern, die kaputte Sicherheitssysteme vertickten, weil sie das große Geld sahen. Und leider fielen doch echt Massen von Leuten darauf herein.
Als dann jedoch urplötzlich der Strom ausfiel und sich das ganze Haus verdunkelte, brauchte er schon keine Antwort mehr abzuwarten. Oh, sie haben..., fluchte er. Ob sie hier wenigstens irgendwo Taschenlampen hatten? Seinetwegen auch Kerzen, solange es wenigstens etwas gab, das für ein wenig Licht sorgen konnte.

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram So Aug 05, 2018 2:10 pm

Oh Arceus. Nicht nur dieser Bengel war unerträglich, sondern auch noch der andere Babysitter. Und mit zwei solchen unsympathischen Zeitgenossen sollte Law noch den ganzen Abend verbringen? Worauf hatte er sich da nur eingelassen. Eine Frage, die er sich wohl durchgängig stellte! Allerdings würde ihn wohl auch niemand aufhalten, wenn er einfach ging...? Aber das war auch zu einfach. Irgendwie war es ja doch ganz amüsant mit anzusehen, wie der Rosahaarige sich hier aufzuspielen versuchte. Mochte ja sein, dass er einiges über Nachtara wusste und mit den Instinkten sicher nicht falsch lag, aber...tat das was zur Sache? "Dann will ich dir diesen Glauben mal lassen. Allerdings hat hier auch niemand nach deinem Wissen gefragt, also kannst du dir diese langweiligen Belehrungen sparen." Zur Hölle. Er war hier, um auf den frechen Jungen aufzupassen und sich nicht in Sachen Pokemon belehren zu lassen! War ja nicht so, dass er selber komplett unwissend war, was seine Pokemon anging! Doch darüber würde man sich wohl streiten können und auf eine Diskussion mit diesem Typen hatte der Arzt wirklich keine Lust. Eigentlich hätte er sich jetzt wieder auf dem Heimweg befunden. Stattdessen durfte er seine Zeit in dieser Villa absitzen. EInes stand fest; Sollte er nochmal irgendwann, unter welchen Umständen auch immer, darum gebeten werden, auf Kinder aufzupassen, würde er sofort das Weite suchen. Egal wie. Und wenn man einfach weglief oder sonst was tat! Diese Folter würde sich Law sicher nicht noch einmal antun!

Dann brachte der kleine Bill aber etwas, wofür Law ihm wohl einerseits Dankbar sein konnte. Ihm selber war es ja völlig egal, was der Junge seiner Mutter später alles erzählte, aber dem Rosahaarigen ging es da wohl anders. Mit dem Spruch über die Bezahlung war wohl auch ein kleiner Schalter umgelegt worden. So legte der andere Babysitter doch einfach mal fest, dass er jetzt gehen würde. Sehr schön. Eine Nervensäge weniger! "Gute Heimreise." Als ob Law auch nur den Hauch einer Motivation hätte, den Kerl hier irgendwie aufzuhalten. Sollte er doch abhauen. Ärgern würde sich der Arzt da ganz bestimmt nicht drüber. Blöd nur, wenn die Villa plötzlich anderer Meinung war und...das Haus abriegelte. Was war denn jetzt bitte los? Kuro fauchte verärgert, aber besser wurde es nicht. Nachdem Fenster und Türen verriegelt waren, fiel auch noch der Strom aus. Sicherheitssystem, ja? Wirkt ja wahre Wunder! Die Eltern des Jungen hatten sich doch wirklich eines der schwachsinnigen Gerätschaften gekauft, die vor den Bestien schützen sollten? Menschliche Dummheit kannte echt keine Grenzen. Für Bill war es aber wohl ein Zeichen Panik zu schieben, denn dieser ließ sich einen ängstlichen Schrei nicht nehmen. "Werden wir angegriffen? Kommen diese Monster und fressen uns auf?" Nein, die Technik entwickelte nur ihr Eigenleben. "Wenn dann, fressen sie eh nur dich." Nicht gerade pädagogisch Wertvoll, aber wen interessierts. Bill versteckte sich unter dem Stuhl, auf dem der Arzt gerade noch saß. Super Sicherheitsvorkehrung. "Dieser Abend wird ja immer besser." Bevor sich hier noch einer Verletzte, musste man dringend zusehen, dass man irgendwie an Licht kam. Kuros Kringel leuchteten zwar kurz auf, aber für wirkliches Licht sorgte dies nun auch nicht. "Bill? Haben deine Eltern irgendwo Taschenlampen?" "Keine Ahnung! Ist mir egal, ich will nicht gefressen werden!" Gott, wieso mussten Kinder nur so grausam sein. Aus seinem Versteck wollte Bill zumindest nicht mehr raus kommen. "Da wird dich der Stuhl auch nicht beschützen, also komm da vor und überleg mal richtig, wo ihr eure Taschenlampen rumliegen habt." Es war still im Haus. Nichts deutete darauf hin, dass sie wirklich von diesen Bestien angegriffen wurden. Das sollte doch eigentlich auch ein Kind merken! Aber nein, der Bengel weigerte sich, aus seinem Versteck zu kommen. Er fühlte sich da Sicher und gut war. Die Monster haben die Städte verwüstet, da wäre so ein Stuhl ja eigentlich kein großes Hindernis! "Sucht doch selber! Irgendwo in der Küche liegt eine! Vielleicht in der Schublade neben dem Herd." Selber suchen? Wie gut, dass der Rosahaarige eher am Herd war, als Law. "Hast es gehört, Kleiner. Schublade am Herd." Kleiner war vielleicht nicht die Beste Anrede, aber zum einen war es dem Arzt eh egal und zum anderen wusste er den Namen des anderen Babysitters nicht. Also wie sollte er ihn denn sonst ansprechen?
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Re: Haus der Richies

Beitrag von Veitam So Aug 05, 2018 3:14 pm

Niemand hatte nach seinem Wissen gefragt? Richtig, aber was war hingegen schon dabei, sein Wissen zu teilen? Vielleicht würde es dem Satansbraten ja mal etwas nützen. Aber nun gut, wenn sein Wissen nicht von Nöten war, dann würde er sich in dieser Hinsicht geschlossen halten. Den ganzen Abend lang. Selbst, wenn der Kerl ihn auf Knien anbetteln sollte! Falls es denn je zu so einer Situation kommen würde. Aber der Abend war schließlich noch lang. Wer wusste schon, was überhaupt noch passieren würde. Mal abgesehen von dem darauffolgendem Stromausfall, der Bill sogleich eine Heidenangst einjagte. Ob Ultrabestien kommen und ihn auffressen würden? Unwahrscheinlich, aber der andere Babysitter musste dem Jungen ja sogleich Angst machen.
Das Gerede über Taschenlampen interessierte Veit dann schon gar nicht mehr. Natürlich war eine Taschenlampe nun nichts verkehrtes, aber Bill bekam es offensichtlich nicht zusammen, nun danach zu suchen. Nicht, dass Veit wirklich eine gebraucht hätte. Es war ihm egal, ob sie nun eine Taschenlampe fanden oder nicht. Angst vor der Dunkelheit hatte er ohnehin nicht. Das hatte er sich in all der Zeit auf der Straße und in dunklen Gassen oder baufälligen Häusern schon lange abgewöhnt. Irgendwann war es einfach normaler Alltag geworden. Neben all den nächtlichen Geräuschen, die klangen, als käme gleich irgendetwas daher, was einen wirklich auffressen wollte.
Was für Veit jedoch gar nicht klar ging, war die Anweisung des anderen Babysitters. Er hatte sich schon die ganze Zeit geweigert, irgendetwas beizutragen und blieb doch lieber faul sitzen oder in der Gegend rumstehen. Und nun sollte der Ex-Trainer auch noch diese blöde Taschenlampe suchen? Ha, davon konnte er nur träumen. Wenn du was willst, setz dich gefälligst selbst in Bewegung oder bitte freundlich darum, Nichtsnutz, meinte er und rührte sich natürlich nicht vom Fleck. Er sah es schlicht und ergreifend nicht ein, nun nach dieser Taschenlampe zu suchen. Ins Besondere, wo er selbst kein Problem mit dieser Dunkelheit hatte. „Nichtsnutz“ hingegen war einfach nur seine Erwiederung darauf, „Kleiner“ genannt zu werden. Immerhin versuchte dieser Kerl ja nicht einmal ansatzweise nützlich zu sein.
Sicher, Veit mochte auch kein geborener Babysitter sein, aber zumindest hatte er etwas tun wollen, wäre man ihm nicht so ablehnend gegenübergetreten. Da würde er nun definitiv nicht nachgeben. Und wenn sein Wissen schon nicht erwünscht war, dann war es seine Hilfe sicherlich auch nicht. Ein Schluss, den er nun einfach zu seinem Besten zog. Sollte dieser Kerl sehen, wie gut er alleine zurechtkam. Immerhin hatte Veit schon deklariert, dass er verschwinden würde. Zwar hatte das Sicherheitssystem ihn daran gehindert, aber das bedeutete nicht, dass er nun noch einen Finger krümmen würde, um irgendetwas in diesem Haus zu tun. Wenn es nach ihm ging, war er bereits ausgestiegen und würde jetzt irgendwo auf den Straßen von Twindrake City wandern.
Letztendlich würde es aber wohl leider nur Bill teuer zu stehen kommen. So stur, wie ihm dieser Nichtsnutz erschien, würde er wahrscheinlich trotzdem nicht einen Finger rühren und darauf warten, dass Bill doch nachgab und die Taschenlampe suchte. In dem Fall, hoffte Veit, würde der Junge aber einfach damit davonrennen und sich irgendwo verstecken.

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Re: Haus der Richies

Beitrag von Trafalgaram Do Sep 06, 2018 10:11 pm


Nichtsnutz? Hm. Auch gut. So wurde er auch noch nicht genannt. Aber groß stören tat sich Law daran auch nicht. Die Taschenlampe würde er trotzdem nicht suchen. So dringend hatte er das Ding nicht. Eigentlich war es eh nur Bill, der sich so fürchtete. "Den Teufel werde ich tun.", lautete daher nur die schlichte Antwort. Freundlich drum bitten? Das machte sein Stolz nicht mit. Schon gar nicht, nachdem hier eh so leichte Anfeindungen in der Luft hingen. Da würde sich der Schwarzhaarige auf keinen Fall bequemen um irgendwelche Dinge zu bitten.
Diesen Job übernahm schließlich Bill, der sich wohl mehr in der Dunkelheit fürchtete, als angenommen.  "Kannst du bitte die Taschenlampe aus der Schublade nehmen? Bitte? Es ist so böse dunkel...", jammerte der Kleine so wehleidig, dass er einem schon fast leidtun könnte. Nicht aber den Arzt, der bei ein klein bisschen Gejammer sicher nicht aufspringen würde. Vielleicht hatte er mehr Glück bei dem anderen Kerl? Wer weiß das schon. Lieber wäre es dem Schwarzhaarigen gerade eh, wenn man dieses Sicherheitssystem irgendwie außer Kraft setzen könnte. Eingesperrt zu sein war da doch kein allzu angenehmer Zustand. "Weißt du Bill, wenn wir das Sicherheitssystem auflösen können, würde es allgemein wieder Licht geben. Weißt du, wie das geht?" Ob der Junge es nun wusste oder nicht, ein Versuch war es Wert zu fragen. Law hatte sich nie um diese Dinger gekümmert. Dass sie Schrott waren, stand eh von Anfang an fest. Woher hätte er denn auch wissen sollen, dass es doch praktisch gewesen wäre, sich mal etwas mit der Sache zu beschäftigen, damit man weiß, wie man es wieder Rückgängig machen konnte? Einbrecher war der Schwarzhaarige immerhin nicht. Und einer werden, wollte er auch nicht. Einen Nutzen hatte es für ihn ja auch nicht, wenn er doch eher der Arbeit als Arzt nachging.
Die 'Hoffnung' auf Licht wurde von Bill aber wieder zunichte gemacht. "Nein, weiß ich nicht!", plärrte der Bursche. Juti. Dann eben nicht. "Dann bleiben wir halt im Dunkeln." An seiner Gleichgültigkeit würde sich bestimmt nichts ändern. Entweder einer der Beiden kümmerte sich um die Taschenlampe, oder sie hatten eben Pech. So einfach war das. "Ich mag die Dunkelheit aber nicht..." Armer Bill. Damit würde er jetzt wohl leben müssen.
Nur...was jetzt? Der andere Babysitter stellte ebenfalls auf Stur und das Kind kauerte irgendwo unter einem Stuhl. In der Küche wollte Law langsam nicht mehr bleiben. Die Sache nervte ihn ziemlich an. Der Nachteil war halt nur...dass er selber nicht viel im Dunkeln sehen konnte und die Umgebung fremd war. Die Wahrscheinlichkeit sich hier Blind vorzutasten und nichts umzuwerfen war gleich Null. Und diese Blöße wollte sich Law nicht geben. Also blieb er einfach da, wo er war und wartete ab, wie es denn nun weitergehen würde. Vielleicht kratze der kleine Bengel ja doch noch seinen letzten Rest Mut zusammen um sich die Taschenlampe selber zu holen? Oder der Rosahaarige gab nach und half dem Jungen. Was Law doch etwas bezweifelte. Der Kerl wirkte nicht so, als würde er bei ein bisschen Kindergejammer klein beigeben und tun, was man von ihm verlangte.
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