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Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 23, 2016 6:56 pm

Grüne Wiese

Die Wiese direkt vor dem Musiktheater ist groß und bietet daher eine schöne Fläche, um zu picknicken oder sich im Gras zu entspannen. Besonders nach einem Tag im Musiktheater kann es doch ganz schön sein, sich auf einer der Bänke auszuruhen und auf das angrenzende Wasser zu schauen. Einige Bäume zieren die Fläche, die außerdem Schatten spenden und so auch im Sommer ein schönes Fleckchen zum Entspannen bieten.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 23, 2016 7:17 pm


When spring comes, new life will be born
Post #004 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

cf: Haus der Züchter Aimee & Amelie - Ondula
***
Die Reise nach Rayono City hatte ungefähr so lange gedauert, wie Aimee eingeplant hatte, weshalb sie rechtzeitig angekommen waren, um das Stück im Musiktheater zu sehen, das sie hatten sehen wollen. Gemeinsam mit Illyria und Lesya - und natürlich dem Ei - hatten sie die Vorstellung der Pokémon angeschaut und waren begeistert davon gewesen. Tatsächlich schien besonders Illyria so freudig zu sein, dass Aimee überlegte, mit ihr nicht auch einmal ein Theaterstück einzuüben - man musste es ja nicht unbedingt vor Publikum aufführen, jedenfalls nicht vor besonders Großem. Fürs erste würde es doch auch reichen, ihre Freunde einzuladen - eine Überlegung war es auf jeden Fall wert, die sie nun, da sie aus dem Musiktheater traten, noch weiter überdachte. Allerdings, so beschloss sie, wollte sie sich nun erst einmal auf das Picknick konzentrieren, das sie ihren Pokémon versprochen hatte. »Sucht euch mal einen schönen Platz aus.« sagte sie sanft zu Lesya und Illyria, die sich daraufhin suchend umsahen und sogleich zu einem großen Baum liefen, der ihnen offensichtlich ganz besonders gefiel. Lachend ging auch Aimee zu der Stelle, das Ei im Arm. Sie hoffte, dass es auch dem Knospi darin gefallen hatte, ein wenig Musik zu hören. Eigentlich hatte sie das Ganze nur wegen dem Ei überhaupt gemacht, denn sie wusste, dass es kurz vor dem Schlüpfen war und Geräusche so bereits wahrnehmen konnte. Und Musik schadete nie, das hatte sie bereits gelernt. Sie ließ gern Musik laufen, wenn sie wusste, dass die Eier in einem Stadium waren, in dem sie Geräusche empfangen konnten. Das wirken oftmals einfach beruhigend und war so gut für das Pokémon.

Aimee setzte das Ei - das sich noch immer in seinem Behälter befand, dessen Wände aus Glas bestanden - vorsichtig auf dem Boden ab, um in ihrem Rucksack zu wühlen, den sie auf ihre Reise mitgenommen hatte. Daraus holte sie eine Decke hervor, die sie auf der Wiese ausbreitete. Im Schneidersitz setzte sie sich darauf und auch Illyria und Lesya ließen sich darauf nieder. Dann griff sie erneut in den Rucksack und holte ein paar Brote daraus hervor - für ihre Pokémon hatte sie Knurspe sowie etwas Herzkonfekt und Spezialitäten aus Einall eingepackt, die sie nun auch auf der Decke verteilte. Das Picknick würde den Nachmittag bestimmt gut ausklingen lassen! Aimee jedenfalls freute sich darauf und auch ihre Pokémon schienen erfreut zu sein. Allerdings fehlten da noch zwei Racker, die Aimee aber an dem Picknick teilhaben lassen wollte. So war ihr nächster Griff der zu ihren Pokébällen, um Kaali und Jaylo zu befreien. Das Palimpalim klimperte fröhlich vor sich hin und sah sich neugierig um, während das Pichu vor Freude einmal, zweimal, dreimal im Kreis um die kleine Gruppe herum rannte, ehe es kurz zum Stehen kam und zu seiner Mutter - Lesya - sah. Diese bedachte ihr Baby mit einem liebevollen Blick, bei dem Aimee das Herz aufging. Es erfreute sie immer wieder, wie herzlich ihre Pokémon miteinander umgingen und gegenseitig auf sich aufpassten. »Wenn ihr möchtet, können wir anfangen!« verkündete die Züchterin, woraufhin ihre Pokémon eifrig nickten. Außer Jaylo, der sich sofort auf das Essen stürzte, als hätte er Tage lang nichts davon bekommen. Natürlich stimmte das nicht, weshalb Aimee belustigt dabei zusah, wie es an einem Knursp knabberte, der eigentlich viel zu groß für ihn war. Während sich Lesya, Illyria und Kaali sich ein wenig Herzkonfekt gönnten, nahm sich Aimee ein Sandwich, das mit Käse und Schinken belegt war. Gleichzeitig sah sie zum Wasser auf, das in der untergehenden Sonne glänzte und sanft von der leichten Brise bewegt wurde, die den Ort erfüllte. Über ihren Köpfen zogen schneeweiße Wölkchen am blauen Himmel vorbei - es war ein unglaublich schöner Anblick, den sie mit ihren Pokémon teilen konnte. Und bald schon, das wusste sie mit großer Sicherheit, würde einem weiteren Pokémon das Leben geschenkt werden. Die Frage war nur, wann es soweit war die Schale zu durchbrechen und das Licht der Welt zu erblicken.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 11:01 am

In Rayono City- - - #7

cf. Route 4
Endlich war sie angekommen. Allerdings blieb der gewünschte Besuch des Vergnügungsparks jetzt erst einmal aus, denn erstens war Majara voller Sand und würde erst einmal duschen müssen und zweitens war sie durch den Weg durch Stratos, die Begegnung mit der Boutique-Besitzerin und dem Weg durch die Route 4 viel zu fertig um sich jetzt noch im Vergnügungspark auszupowern. Majara verschob den Besuch also auf Morgen wenn sie wieder fitter war und hoffte darauf, dass sie morgen nicht wieder solche komischen Begebenheiten wie mit der Modedame verfolgen würden.
Als sie den Tunnel, der Route 4 mit Rayono City verband, hinter sich gelassen hatten war also der erste Halt erst einmal das Pokemon Center um sich ein Zimmer zu holen, zu duschen und einen Moment zu entspannen... und vermutlich direkt dort zu übernachten, denn es dämmerte bereits - ein Dank dem Langschläfer Majara. Sie seufzte während sie das Pokemon Center in der großen Stadt suchten, fanden es und nahmen sich auch tatsächlich ein Zimmer. Offenbar wusste Schwester Joy woher Majara wohl gerade kam - war ja auch nicht schwer zu erraten, gab ihr ein Zimmer und wünschte ihr noch einen schönen Aufenthalt in Rayono City. Lange konnte sie den hübschen Ausblick aus ihrem Fenster (auf das Riesenrad des Freizeitparks) nicht lange genießen, denn nachdem sie sich den Sand vom Körper geschrubbt hatte war sie direkt ins Bett gefallen und wie ein Baby eingeschlafen.
***
Der nächste Morgen! Dieses Mal hatte Majara sich auch einen Wecker gestellt und war dementsprechend früh wach, konnte in aller Ruhe frühstücken und Sakima aus den Federn schmeißen. Da waren sie nun also in Rayono City... Hier gab es wohl auch ein Musiktheater wie Majara herausgefunden hatte; vielleicht würde sie sich das Gebäude auch mal ansehen. Zu erst allerdings frühstücken. Ooh ja... Nachdem sie Sakima also geweckt und sich fertig gemacht hatte verließen die beiden das Center und setzten sich in ein nahe gelegenes Café um in Ruhe etwas zu essen. Zum Glück hatten sie auch etwas für Pokemon, so erhielt Sakima auch eine nette Speise mit der er gut in den Tag starten konnte und als sie fertig gegessen hatten überlegten sie, was sie nun machen könnten. Letztlich entschlossen sie sich für einen Spaziergang gespickt mit etwas Training und verbrachten den Morgen und den Vormittag so damit, Rayono City ein wenig kennen zu lernen.
Am Vormittag schließlich hatten es sich die beiden auf einer Wiese gemütlich gemacht. Während Majara in der Sonne döste entdeckte Sakima ein wenig die Umgebung. Dass Sakima irgendetwas anstellen könnte erwartete Majara eigentlich nicht. Ihr Pokemon wusste schließlich wie man sich zu benehmen hatte, also machte sie sich da keine Sorgen.

Während Majara auf der Wiese lag und sich sonnte tollte Sakima also auf der Wiese herum. Er entfernte sich etwas von Majara, schaute hier durch die Büsche, schnüffelte da an den Bäumen.. bis ihm etwas in die Nase stieg. Der Geruch von anderen Pokemon! Und auch der eines Menschen. Neugierde packte das Hundemon und es folgte der Duftspur, bis es letztlich bei der Gruppe Picknicker ankam, die es sich auf der Wiese gemütlich gemacht hatten. Aus sicherem Abstand betrachtete das Hundemon die Gruppe, bis ihm etwas interessantes auffiel: Ein Glasbehälter, der zwischen den anderen Pokemon auf der Decke stand und in dem sich ein Ei befand. Ein waschechtes Ei! Natürlich wusste Sakima, dass es Eier gab, aber bisher hatte er noch nie eines gesehen. Also setzte er sich langsam in Bewegung und näherte sich vorsichtig der Gruppe um nicht den Eindruck zu machen, er wolle angreifen oder hatte böses im Sinn. Noch im etwas Abstand zur Decke, aber immerhin nah genug um ihn zu bemerken, setzte er sich schließlich und starrte das Ei wie gebannt an.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 11:18 am


When spring comes, new life will be born
Post #005 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Sowohl ihre Pokémon als auch Aimee selbst genossen das Picknick, bei dem sie Süßigkeiten aßen, etwas tranken und sich einfach ein wenig ausruhten, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Natürlich hatte Aimee dabei ein besonders gutes Auge auf das Ei, das ihrer Meinung nach sogar bald schlüpfen würde. Vielleicht schafften sie es nicht einmal mehr, nach Ondula zurückzukehren, bis das Baby die Schale durchbrach. Aimee konnte sich das jedenfalls gut vorstellen, trotzdem sprach sie den Gedanken erst einmal nicht aus. Sie wollte Illyria keine unnötigen Hoffnungen machen. Diese bewachte das Ei inzwischen mit Argusaugen und wich nicht von seiner Seite. Dem Ei durfte schließlich auch nichts passieren!

Als Aimee ihr Sandwich aufgegessen hatte, beobachtete sie ihre Pokémon noch dabei, wie sie die Knurspe verspeisten - sie musste dringend wieder neue machen! Ihr momentaner Vorrat neigte sich dem Ende zu, doch dafür musste sie erst einmal ein paar neue Beeren pflücken. Und die dürften noch nicht reif genug dafür sein. »Wir müssen mal schauen, wo ich neue Beeren herbekomme. Dann kann ich auch neue Knurspe machen.« sagte sie zu ihren Pokémon, die daraufhin begeistert nickten. Sie liebten die Knurspe, die ihre Trainerin zubereitete, was Aimee wirklich sehr erfreute. Nun aber waren die Köstlichkeiten für heute aufgebraucht, was Jaylo als Stichwort dafür sah, aufzuspringen, um die Wiese zu erkunden. Solange Aimee ihn im Blick hatte, war das auch alles gar kein Problem, er sollte ruhig die Welt erkunden. »Nicht zu weit weglaufen!« rief sie dem Pichu hinterher, allerdings befürchtete sie, dass es sie entweder nicht gehört hatte oder sie bewusst ignorierte. So schön wie die kleinen Wesen waren, manchmal waren sie auch einfach anstrengend. Zu ihrem Glück kam Jaylo aber schnell wieder zu ihr zurück gerannt, um sich den nahe liegenden Baum genauer anzuschauen - er schien aus irgendeinem Grund wohl besonders interessant zu sein. Jenen Grund erkannte Aimee allerdings nicht. Zumindest war Jaylo so in ihrer Sichtweite und auch Lesya konnte ein Auge auf ihn werfen.

So entspannt wie sie waren, bemerkte Aimee zunächst nicht, dass sich ein fremdes Pokémon an die kleine Gruppe anschlich. Erst, als sich Kaali aufrichtete, Illyria noch näher zu ihrem Ei rückte und Lesya aufstand, um ihren Sohn Jaylo zu holen und somit zu beschützen sah Aimee auf und erblickte das Hundemon, das sich ihnen bis auf nur sehr wenig Abstand genähert hatte. Es sah zwar nicht gefährlich aus, da Aimee aber nicht wusste, was es eigentlich wollte, beschloss sie, besonders aufmerksam zu sein. Das Hundemon setzte sich direkt vor die kleine Gruppe und starrte fortan das Ei an - was Illyrias Misstrauen schürte. Mit bösem Blick - sofern das einem Roselia denn möglich war - bedachte das Pflanzen-Pokémon das fremde Pokémon und auch Kaali hatte sich bereit gemacht, wenn nötig anzugreifen. Lesya hingegen schob Jaylo zurück zu der Gruppe, ließ das Pichu aber hinter sich bleiben, um es schützen zu können. Es war so rührend, wie ihre Pokémon sich gegenseitig verteidgten und alles dafür gaben, dass einander nichts passierte! In solchen Momenten wusste Aimee, warum sie Züchterin geworden war. »Kann ich dir helfen?« fragte sie das fremde Pokémon freundlich, da sie zunächst nicht davon ausgehen wollte, dass es bösartige Absichten hatte. Generell ging Aimee erst einmal davon aus, dass Pokémon von Grund auf gut waren, auch wenn manche bereits das Gegenteil bewiesen hatten. Daher war die Vorsicht, die ihre Pokémon an den Tag legten, wohl genau das Richtige.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 11:54 am

In Rayono City- - - #8

Nein, was war das spannend...! Noch nie hatte Sakima ein waschechtes Ei gesehen, nichtsdestotrotz wusste er instinktiv, dass das Ei wohl auch bald schlüpfen würde. Ob er wohl dabei sein durfte..? Mit fasziniertem Blick beobachtete er das kleine grün-weiße Ding im Glasbehälter und ihm fiel überhaupt nicht auf, dass die anderen Pokemon bereits eine schützende Mauer aufgebaut hatten, falls er irgendetwas versuchte. Verflixt nochmal! Es war aber immer das Selbe - Hundemon sahen nun mal einfach nicht sehr vertrauenswürdig aus. Das würde vermutlich niemand tun, der an einen Höllenhund erinnerte. Aber Sakima war ja nun ganz und gar nicht wie man es nach seinem Aussehen beurteilen konnte und das würde er wohl nun wohl oder übel beweisen müssen.
Er schreckte also irgendwie schon beinahe auf als er merkte, dass die anderen Pokemon ihn schon fast feindlich ansahen. Schnell hievte er sich wieder auf die Beine und ging einen Schritt zurück, legte seine Ohren an und senkte den Kopf um den anderen zu zeigen, dass er nichts böses wollte. Er bellte kurz ein, zwei Mal um dem Roselia, das wohl augenscheinlich die Mutter des Eis war, zu versichern, dass er nichts im Sinn hatte und einfach nur noch nie ein Ei gesehen hatte und blickte dann zu der Frau, die sich aufgerichtet hatte und ihn nun angesprochen hatte. Tja... Wenn man jetzt mit Menschen reden könnte! Sakima straffte seine Haltung wieder und deutete mit der Pfote zu dem Ei. Viel aussagen tat das zwar nicht, aaber... immerhin würde er so wohl klar machen können, dass das Ei ihn interessierte.

Währenddessen war Majara wieder aufgestanden und nun auf der Suche nach Sakima, schließlich hatte sie ja nicht vor ewig auf dieser Wiese zu liegen. Ihr Pokemon zu finden war auch gar nicht so schwer wie gedacht, denn schon nach ein paar Büschen und Bäumen breitete sich die Wiese wieder auf und genau dort erkannte sie auch ihr schwarzes Pokemon - direkt vor einer Gruppe anderer Pokemon und einer jungen Frau. Majara hob die Augenbrauen, allerdings schien es nicht so als würde es dort bald zu einem Kampf kommen, also schritt Majara eher gemächlich auf die Gruppe zu und blieb letztlich neben Sakima stehen. Der Blick huschte über die verschiedenen Pokemon, dann zu der Braunhaarigen. "Äh - Hallöchen.", begrüßte sie sie und hob kurz die Hand. "Ich hoffe Sakima hat euch nicht gestört?" Sie sah von der Frau zu Sakima, der kurz ein verächtliches Schnauben von sich gab, dann wieder zu der Frau. Ihre Hand legte sich zwischen die Hörner ihres Pokemons und kraulten sanft seinen Kopf.
Etwas argwöhnisch zuckte der Blick zu dem Raichu und dem Pichu, die ebenfalls zur Begleitung der Frau zählten. Nicht etwa weil Maja die Pokemon nicht mochte, viel eher ihres Fells wegen. Im Falle des Falles hätte sie aber ja auch ihre Tabletten in der Tasche... Aber sie vermutete jetzt mal, dass die beiden Elektropokemon sie nun nicht umsprangen und knuddelten, so dass sie direkt einen Kontakt mit dem Fell haben würde. "Ich bin übrigens Majara.", stellte sie sich noch vor - Sakima hatte sie ja nun bereits bei Namen genannt.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 12:14 pm


When spring comes, new life will be born
Post #006 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Interessiert lugte das Pichu um seine Mutter herum, um das Hundemon zu beobachten. Es hatte schließlich noch nie ein Hundemon gesehen! So wie sich seine Mutter verhielt, musste es aber davon ausgehen, dass Gefahr von dem Pokémon ausging. Leider wollte sich Jaylo lieber selbst davon überzeugen, weshalb er um das Raichu herum ging und direkt auf das Hundemon zulaufen wollte. Das hätte wohl auch funktioniert, wenn Lesya nicht nach dem Kleinen geschnappt und es sofort wieder zu sich gezogen hätte. Piii-piichuu beschwerte sich das Babypokémon, entkam dem Griff seiner Mutter allerdings nicht, die das Hundemon nun dabei beobachtete, wie es seinen Kopf senkte, die Ohren anlegte und nun zu Bellen begann. Verschreckt davon ließ das Pichu die Ohren hängen und hörte auf, sich gegen den Griff von Lesya zu wehren, Illyria aber legte ihren Kopf schief, offenbar darüber nachdenkend, ob sie dem Pokémon vertrauen konnte oder nicht. Kaali hingegen schien sich ein wenig zu Entspannen, auch wenn es immer noch bereit war, im Notfall einzugreifen. Aimee hingegen hatte den Anfang gemacht, mit dem fremden Pokémon zu sprechen, auch wenn sie es natürlich nicht richtig würde verstehen können. Es zeigte mit der Pfote auf das Ei, was Aimee allerdings auch nicht viel sagte. Immerhin hatte er es zuvor schon angestarrt, insofern hatte sie bereits vermutet, dass es irgendein Interesse an dem Ei hegte - warum auch immer. »Ein Ei - willst du es dir aus der Nähe ansehen?« fragte sie also weiter, da sie bemüht war, das Pokémon zu verstehen. Natürlich würde sie nicht zulassen, dass dem Ei etwas geschah, auch wenn Illyria wohl genau das dachte. Empört sah sie zu ihrer Trainerin, die den Blick ihres Pokémon allerdings ignorierte. Dem Ei würde schon nichts passieren.

Beinahe im selben Moment kam eine junge Frau zu der kleinen Gruppe, die auch gleich eine Begrüßung aussprach. Etwas seltsam, wie Aimee fand, da die Brünette doch keinerlei Anstalten gemacht hatte, sich in irgendeiner Art zu beeilen, zu ihrem Pokémon zu gelangen, das gerade bei einer wildfremden Gruppe stand, die doch offensichtlich noch etwas unsicher waren, was das fremde Pokémon betraf. Entweder war es der jungen Frau ganz egal, dass ihr Pokémon andere womöglich stören konnte oder aber sie setzte ein enorm hohes Vertrauen in das Hundemon, das offensichtlich zu ihr gehörte. Es hörte scheinbar auf den Namen Sakima und wurde sogleich von seiner Trainerin am Kopf gekrault. Jeder von Aimees Pokémon sah zu der Fremden auf, während Aimee ein freundliches Lächeln aufsetzte. »Nein nein, hat es nicht. Es scheint fasziniert von dem Ei zu sein - ich kann mir allerdings nicht erklären warum.« erläuterte Aimee nur, woraufhin das Roselia noch näher zu dem Ei rückte, als ohnehin schon. Aimee fragte sich, ob man überhaupt noch näher an den Behälter heran kam, der das Ei eigentlich schützen sollte. Es würde dem Ei schon nichts passieren.

Schließlich stellte sich die junge Frau - eher aus dem Zusammenhang gerissen - als Majara vor. Aimee fragte sich, ob sie zu jedem Fremden hinging und gleich ihren Namen nannte, aber es war im Grunde nur höflich, sich demjenigen vorzustellen, den man ja eigentlich gerade gestört hatte. »Ich bin Aimee. Das sind meine Pokémon Lesya und Jaylo, Kaali und Illyria.« stellte sie nun sich selbst und ihre Pokémon vor, wobei sie bei jedem Namen auf eines ihrer Pokémon zeigte, damit die junge Frau auch wissen konnte, wer wer war. Auch wenn sie bezweifelte, dass es sie groß interessierte. Sie selbst jedenfalls würde sich mehr für den Namen des Menschen als den der Pokémon interessieren, obwohl es auch ganz nützlich sein konnte, Namen anderer Pokémon in Erfahrung zu bringen. »Entschuldigt ihr Misstrauen, sie wollen sich nur gegenseitig beschützen. Gesundes Misstrauen Fremden gegenüber ist ja auch gar nicht verkehrt, nicht wahr?« meinte sie schließlich noch, da das Verhalten ihrer Pokémon durchaus als unhöflich bezeichnet werden konnte. Und das waren die vier gewiss nicht, im Gegenteil. Selbst zu Fremden waren sie meistens freundlich - außer eben, wenn sie sich nicht sicher waren, ob Gefahr drohte.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 12:49 pm

In Rayono City- - - #9

Sakima weitete die Augen als die Frau ihn fragte, ob er sich das Ei näher ansehen durfte. Voller Begeisterung nickte er hastig und seine Zunge hing irgendwie treudoof heraus, was er gar nicht merkte. Nach seinen eigenen Worten, die an die Pokemon gerichtet waren, schienen sich ein paar der Fremdem etwas zu entspannen, die Mutter selbst aber nicht. Entschuldigend blickte Sakima auch zu dem Pichu, das er wohl mit seinem Bellen verschreckt hatte... Aber anders konnte er nun mal auch nicht kommunizieren.
Sakima tapste auf der Stelle aufgeregt herum und wedelte mit dem Schweif, während sein Blick wieder auf das Ei gerichtet war und anschließend zur Mutter schweifte. Er riss sich dann ein wenig zusammen und kam zu dem Entschluss, dass er sich dem Ei besser nicht nähern sollte wenn das Roselia dagegen war - und genau das teilte er dem Roselia dann auch mit. Es war schon praktisch, dass Pokemon sich immerhin untereinander problemlos verständigen konnten.


Komischer Haufen. Nicht, dass Majara diesen Gedanken aussprach.. Haha.. Aber es war schon ein bunt zusammen gewürfeltes Grüppchen hier vor ihr, das offenbar direkt den Eindruck hatte, Sakima würde sie alle in der Luft zerreißen wollen wenn sie nur eine falsche Bewegung machen. Aber Majara konnte das Verhalten schon verstehen, schließlich war hier ein fremdes Pokemon, das offenbar Interesse an dem Ei zeigte. Auch wenn Sakima keiner Fliege etwas zu Leide tun würde (sofern Majara es ihm nicht sagte) konnten die anderen Pokemon das ja nicht wissen. Rein vom Aussehen her sah ein Hundemon ja auch eher bedrohlich aus; wäre Sakima ein Wablu wäre das ganze hier vermutlich auch komplett anders abgelaufen. Immer diese Vorurteile...!
Majara musterte die Frau nochmal und fand die Kleidung die sie trug irgendwie schräg, auch wenn sie sie kannte. Sie stammte ja selbst aus Kanto und in Kanto zogen sich viele Menschen auch so an. Vielleicht kam die Frau ja auch aus der Region oder aus Johto, wer wusste das schon.. Aber Majara war auch niemand, der Leute nach ihrer Kleidung bewertete. Sie stopfte die Hände in die Taschen ihrer Jacke und legte den Kopf leicht schief während sie der Frau zuhörte. Sie sah anschließend von ihr zu dem Ei - was sie bisher noch gar nicht bemerkt hatte - dann zu Sakima und wieder zu dem Ei. Nachdenklich runzelte sie die Stirn, ehe ihr ein Licht aufging. Die Aufmerksamkeit ging dann wieder zu der Braunhaarigen. "Oh, ich glaube das könnte daran liegen, dass Sakima bisher noch nie ein Ei gesehen hat.", vermutete sie, woraufhin das Hundemon eifrig nickte. Na, immerhin konnte seine Trainerin ihn verstehen. Skeptisch sah sie nun wieder zu ihm herunter. "Ich hoffe doch, du hast die Pokemon oder das Ei nicht belästigt?", fragte sie nun ernster und musterte das (ebenfalls ernste) Gesicht des Roselias - Sakima schüttelte als Antwort nur den Kopf, allerdings auch nicht ganz mit einhundert prozentiger Sicherheit.

Majara sah zu jedem Pokemon als es vorgestellt wurde - interessante Namen - dann wieder zu Aimee und nickte. Auf den ersten Blick schienen die Pokemon ja gut trainiert zu sein; zumindest wirkten sie wie Kämpfer auf Majara. Gut, bis auf das Pichu, aber das war auch keine Überraschung, schließlich war es noch ein Babypokemon.
Auf Aimees folgende Worte nickte sie nur. "Oh keine Sorge, ich bin mir sicher Sakima würde sich auch nicht anders verhalten, wenn es um ein Ei von ihm gehen würde.", antwortete sie und lächelte fröhlich. Das Verhalten nahm sie den Pokemon keinesfalls übel; Menschen beschützten Kinder ja auch, wenn eine Gefahr drohte.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 1:13 pm


When spring comes, new life will be born
Post #007 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Der Vorschlag, dass sich das Hundemon das Ei einmal näher ansehen durfte, schien dieses doch sehr zu erfreuen, leider war Illyria komplett dagegen, was Aimee einerseits verstehen konnte, andererseits aber auch ein wenig lästig fand. Sie müsste doch wissen, dass Aimee dafür sorgen würde, dass das Ei auch weiterhin heile blieb. Immerhin hatte sich die Züchterin bisher um jedes einzelne Ei gekümmert und es war nie etwas Schlimmes passiert. Trotzdem rückte das Roselia zunächst nicht von dem Ei ab. Dann aber sprach das Hundemon offenbar irgendetwas zu dem Pflanzen-Pokémon, das dieses ungemein zu beruhigen schien. Vielleicht, so hoffte Aimee, würde sich Illyrias Meinung noch ändern, sodass das Hundemon das Ei aus der Nähe würde betrachten können. Gerne würde Aimee dem Pokémon diesen Wunsch erfüllen. Es wäre schade, wenn sich ihr eigenes Pokémon dagegen stellen würde, obwohl Aimee es in gewisser Weise auch verstecken konnte.

Raichu jedenfalls schien zu dem Entschluss gekommen zu sein, dass von dem Hundemon erst einmal keine Gefahr ausging, sodass es das Pichu losließ, das immer noch neugierig zu dem fremden Pokémon sah, das sich zumindest schon einmal entschuldigt hatte. Das war doch gut, nicht wahr? Ein kurzer Blick zu seiner Mutter, die ihm bedeutete, dass es schon in Ordnung war und Jaylo ging vorsichtig auf das Hundemon zu. Lesya verfolgte jeden einzelnen Schritt ihres Babys, genauso wie das des Hundemon, das der Frau gehörte, die sich als Majara vorgestellt hatte. Leider konnte sich Lesya nicht auf jeden konzentrieren, weshalb ihr Blick auf dem Pichu gerichtet blieb, da die Sicherheit des Kleinen für sie einfach vorging. Währenddessen unterhielt sich Aimee mit Majara, die ihr nun eine mögliche Erklärung für das Verhalten ihres Pokémon lieferte. Sakima hatte noch nie ein Ei gesehen? Aimee fand es immer traurig, wenn nicht jeder Pokémon-Eier kannte, doch es kam nicht selten vor, dass Eier einfach nicht üblich waren. Für Aimee gehörten sie zum täglichen Leben dazu, worüber sie auch sehr froh war. »Wirklich noch nie? Dann kann ich gut verstehen, wieso das Ei so interessant ist.« sagte sie und wandte sich dann wieder an ihr Roselia. »Meinst du nicht auch, dass Sakima die Erlaubnis bekommen sollte, sich das Ei einmal aus der Nähe anzuschauen?« Aimee würde es nach wie vor gut finden, wenn Illyria ihr die Erlaubnis erteilte, sie würde das Pflanzen-Pokémon aber nicht dazu zwingen. Das konnte nur nach hinten losgehen und sie wollte nicht riskieren, dass ihr Pokémon sie auf einmal nicht mehr mögen würde. Unsicher sah Illyria zwischen Sakima, Aimee und dem Ei hin und her, offensichtlich unschlüssig, was sie davon halten sollte. Lesya schien dem Hundemon jedenfalls nicht zuzutrauen, dass es etwas Böses wollte, was zumindest dafür sprach, es dem Pokémon zu gestatten sich dem Ei zu nähern. Und dennoch...»Ich verspreche auch, dass dem Ei nichts passieren wird.« fügte Aimee an, denn sie würde höchstpersönlich dafür sorgen, dass das Ei auch weiterhin unbeschadet blieb. Vor allem jetzt, so kurz vor dem Schlüpfen, konnte es nicht gut sein, wenn das Ei Schaden davon tragen würde. Auch wenn es natürlich in keinem Stadium gut war.

Während sich das Roselia noch überlegte, ob sie es erlauben sollte oder nicht, unterhielt sich Aimee weiter mit Majara, die es glücklicherweise nicht so ernst nahm, dass ihre Pokémon Sakima gegenüber misstrauisch gewesen war. Stattdessen verstand sie sogar, warum ihre Pokémon sich so verhalten hatten, was durchaus ein Pluspunkt für Majara war. Es gab Menschen, die verstanden das eben nicht, was wiederum Aimee ein Rätsel war. »Dann bin ich ja beruhigt.« sagte Aimee lächelnd, bevor sie wieder zu ihrem Roselia sah. Dieses war mittlerweile einen Schritt von dem Behälter weggetreten, sodass Sakima einen besseren Blick auf das Ei haben sollte. Dann nickte Illyria dem Hundemon kurz zu, als Zeichen dafür, dass es sich dem Ei nähern durfte. Trotzdem beobachtete es Sakima mit misstrauischem Blick, vertraute seiner Trainerin aber, dass sie das Ei beschützen würde. Auch das Palimpalim im Team schien nun wieder aufmerksamer zu sein, um auf das Ei aufzupassen. Lediglich Jaylo hatte seine Augen nur auf das Hundemon gerichtet, das es irgendwie faszinierend fand. Obwohl es so gefährlich aussah, schien es doch nichts Böses im Sinn zu haben, was Jaylo aus einem unbestimmten Grund beeindruckte. Vielleicht wollte es einfach auch irgendwann mal so werden - oder aber es lag daran, dass es einfach noch nie ein Hundemon gesehen hatte. Immerhin war das Pichu noch nicht sonderlich alt und kannte sich in der Welt auch kaum aus. »Offenbar hat Illyria beschlossen, dass Sakima einen Blick auf das Ei werfen darf.« Mit einem großen Lächeln bedachte sie ihr Pokémon, mit dem sie dem Roselia sagen wollte, dass sie sich wirklich darüber freute. Selbstverständlich war es immerhin nicht.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 1:46 pm

In Rayono City- - - #10

Abwartend hatte Sakima zwischen dem Roselia und der Trainerin hin und her gesehen, letztlich aber auch akzeptiert, dass die Mutter sich mit dem Gedanken nicht anfreunden konnte. Vielleicht würde die Zeit ja noch kommen wenn sie Sakima etwas besser kennengelernt hatte - damit war für das Hundemon auch schon beschlossen länger bei dieser Gruppe zu bleiben, egal ob Majara gehen wollte oder nicht. Sie würde ja eh nicht weggehen solange er hier blieb, hehe.

Aimee schien doch etwas verwundert darüber zu sein, dass Sakima noch nie ein Ei gesehen hatte. Wenn man die Vergangenheit ansah war das aber gar nicht mal sooo verwunderlich, schließlich hatte Sakima auch nie eine Gefährtin gehabt und Eier hatten Majara nie so wirklich interessiert. In Echt hatte sie auch noch nie eines gesehen, nur im Fernsehen oder in Zeitschriften, aber Luftsprünge wie Sakima machte sie deswegen jetzt auch nicht, nur weil hier ein Ei vor ihnen stand. Ihre Interessen lagen einfach wo anders als bei Eiern, aber das tat ja auch nicht viel zur Sache. Sie freute sich natürlich darüber, dass ihr Hundemon so begeistert von diesem Ei war und hoffte auch für ihn, dass das Roselia irgendwann erlaubte es von Nahem zu betrachten, aber so misstrauisch wie es war machte sich Maja da doch nicht so große Hoffnungen wie es ihr Pokemon vielleicht tat.
Majara nickte also und sah wieder zu dem Ei. "Ja, wir sind bisher noch nie echten Eiern begegnet.", erklärte sie ruhig und neigte leicht den Kopf zur Seite. "Hätte aber auch nicht gedacht, dass er so gespannt darauf ist.", murmelte sie etwas verwundert, grinste dann aber wieder schief. Es war immer wieder schön zu sehen wenn jemand, den man mochte, sich für irgendetwas dermaßen begeistern konnte. Wenn es bei Sakima eben Eier waren konnte Majara tatsächlich auch in Erwägung ziehen, ein Ei ins Team zu holen, einfach um Sakima eine Freude zu machen. Woher sie ein Ei bekommen sollte war allerdings die andere Frage... Von Züchtern, natürlich, aber da musste man erst mal einen Züchter finden, der das Pokemon züchtete das man gerne hätte und dann muss man auch noch schauen, dass man es bezahlen kann. Wobei letzteres für Majara wirklich kein Problem war.
Die Trainerin beobachtete das Gespräch zwischen dem Roselia und Aimee, während ihr Pichu sich, nach der Erlaubnis seiner Mutter, zu Sakima wagte und ihn mit großen Augen ansah. Fröhlich sah das Hundemon zu dem Pokemon herunter und legte sich nun ins Gras, damit es mit dem kleinen gelben Pokemon auf einer Augenhöhe war und dann - und das hatte selbst Majara nicht erwartet - schleckte er dem Pichu einmal sanft über das Gesicht. Wohl zur Begrüßung oder so ähnlich. Majara schmunzelte kurz und sah wieder zum Roselia, das sich wohl aufgrund der Entscheidung des Raichus ebenfalls dazu entschlossen hatte, Sakima etwas mehr Vertrauen entgegen zu bringen.

Langsam, um das Pichu nicht wieder zu erschrecken, richtete sich Sakima dann wieder auf und wedelte wie wild vor Freude mit dem Schweif als Illyira andeutete, dass er sich das Ei genauer ansehen dürfte. Aufgeregt sah er zu Majara, dann näherte er sich langsam immer weiter dem Glasbehälter mit dem Ei drin und machte noch größere Augen als er das grün-weiße Oval tatsächlich von Nahem sehen dufte. Es war fast so als wäre ein kleines Kind das erste Mal in einem Süßigkeitenladen! "Und er scheint sich darüber tierisch zu freuen.", entgegnete Majara grinsend und nahm die Hände wieder aus ihren Taschen. Vielleicht rührte das Misstrauen gegenüber Sakima auch von den Typen der beiden Pokemon her - schließlich waren Feuerpokemon nicht zwingend immer beste Freunde mit Pflanzenpokemon, und Majara wusste ganz genau, dass Sakima sich wirklich beherrschte um vor Freude keine Flammen zu spucken...

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 2:25 pm


When spring comes, new life will be born
Post #008 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Für Aimee waren Eier etwas Selbstverständliches in ihrem Leben, da vergaß sie oft, dass es für andere eben nicht der Fall war. »Es ist doch schön, wenn sich jemand so sehr über etwas freuen kann.« meinte Aimee noch, da sie selbst auch immer wieder erfreut darüber war, wenn sich ihre Pokémon für irgendetwas begeisterten. Das war schließlich erst vor Kurzem geschehen, als sie dem Musiktheater beigewohnt hatten und Illyria begeistert daraus hervor gekommen war. Aimee überlegte immer noch, ob sie nicht einmal ein Theaterstück einstudieren sollten - mit all ihren Pokémon wäre das bestimmt lustig. Zwar bestimmt auch kompliziert, aber das wäre die Sache mit Sicherheit wert. Allerdings konnte sie daran nun kaum einen Gedanken verschwenden, schließlich waren sie hier noch in einer Situation, die ihren Pokémon nicht ganz geheuer war, weshalb sie gut auf ihre Lieblinge aufpassen musste. Jaylo zumindest war der erste, der sich traute, sich dem Hundemon zu nähern. Dieses legte sich dann auf den Boden, um mit dem Pichu auf Augenhöhe sein zu können. Interessiert und fragend sah Jaylo Sakima an und wartete ab, was wohl als Nächstes passieren würde, während Lesya ihren Sohn nicht aus den Augen ließ. Womit Aimee nicht gerechnet hätte und worüber auch das Pichu sehr überrascht war, war, dass das Hundemon das Gesicht des Elektro-Pokémon sogleich abschleckte, ohne große Angst, einen Elektroschock abzubekommen. Aimee fand das doch sehr süß, vor allem da Jaylo daraufhin zu kichern begann. Ein süßes, hohes Geräusch eines kleinen Pichu, das es unglaublich lustig fand, wie das Hundemon auf es reagiert hatte. Gleich darauf klatschten seine kleinen Hände auch noch zusammen, als Zeichen dafür, dass es ihm gefallen hatte. Beinahe hätte Aimee ebenfalls gelacht, schaffte es aber, es bei einem Schmunzeln zu lassen.

Und dann hatte Illyria zu ihrer Freude entschieden, es dem Hundemon doch zu gestatten, sich das Ei näher anzuschauen. Vorsichtig erhob sich Sakima wieder und ging auf das Ei zu, offensichtlich ganz aufgeregt, dass es das Ei betrachten durfte. Seine Freude schien sich noch zu steigern, als es dann tatsächlich direkt vor dem Behälter stand, den das Roselia nach wie vor noch gut bewachte. Auf die Worte von Majara hin konnte Aimee nicht anders, als noch weiter zu grinsen, denn sie fand es irgendwie auch süß, wie sich ein Hundemon so derartig über etwas so Banales freuen konnte. Daran erkannte man eben auch, dass Hundemon lange nicht so bösartig waren, wie die meisten Leute glaubten. »Sieht ganz so aus. Er würde bestimmt auch gut auf ein Ei aufpassen.« überlegte Aimee laut, auch wenn sie sich dessen natürlich nicht sicher sein konnte. Sie kannte Sakima nicht und würde weder ihm noch Majara einfach so ein Ei anvertrauen, ohne sie vorher besser kennenzulernen. Diesen Gedanken behielt sie allerdings für sich und beobachtete stattdessen weiterhin das Hundemon und auch das Verhalten ihres Roselia, das dem Feuer-Pokémon immer noch nicht so recht zu trauen schien. Aimee hatte zwar nicht das Gefühl, dass Gefahr von dem Hundemon ausging, aber mit Sicherheit konnte sie das natürlich nicht sagen.

Lesya ging mittlerweile näher an das Hundemon heran, um es besser im Blick haben zu können, aber auch, um sich ihm vorzustellen. Scheinbar wollte es höflich sein und nicht den Eindruck erwecken, als sei es respektlos. Aimee hatte ihr schließlich immer beigebracht, wie man sich anderen gegenüber zu verhalten hatte und es wäre schon mehr als unhöflich, dem Hundemon weiterhin Misstrauen entgegen zu bringen, wenn dieses doch ganz offensichtlich nichts Böses vorhatte. Also streckte Raichu dem anderen Pokémon seine Hand entgegen und nickte kurz zur Begrüßung, auch Kaali schwebte in seine Nähe, offenbar interessiert an dem Pokémon, dass sie nun auch noch nicht oft zu Gesicht bekommen hatte. Und wenn, dann war sie nie so nah an eines heran gekommen. Während es so in der Luft schwebte, verursachte es sanfte Glockentöne, die Illyria normalerweise beruhigten, dieses Mal aber auch nicht dafür sorgten, dass es weniger misstrauisch war. Ein Wunder eigentlich, dass es Sakima überhaupt an das Ei gelassen hatte. Jaylo hingegen lief vergnügt unter dem Hundemon her und kam bei seinem Kopf wieder hervor, um sich direkt vor das Pokémon zu stellen und es grinsend anzuschauen, ehe es vorsichtig auf den Behälter des Eies kletterte und sich dort auf den Bauch legte, um so nicht nur das Ei zu schützen - auf seine Weise - sondern auch das Hundemon besser anschauen zu können.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 2:55 pm

In Rayono City- - - #11

Dass sich Sakima tatsächlich so für ein Ei begeistern konnte war für Majara wirklich überraschend. Sie hatte nicht gewusst, dass ihr Hundemon so ein... äh, gefühlvoller Kerl sein konnte. Eigentlich war er schließlich sonst immer eher distanziert und achtete darauf, nicht allzu große Gefühlsausbrüche zu zeigen - so zusagen genau das Gegenteil von dem, wie er sich jetzt verhielt. Es war aber schön mal eine andere Seite ihres Pokemons zu sehen, die sie auch nach 8 gemeinsamen Jahren bisher noch nicht hatte sehen können. Wie denn auch, wenn sie nie Eiern begegnet war?
Aimees Pichu schien sich über die Abschleckerei des Hundemons zu freuen und Majara war wirklich froh darüber, dass das Pichu vor Schreck keinen Elektroschock los ließ. Es wäre wirklich nicht sehr erfreulich gewesen, wenn Sakima hier plötzlich paralysiert gestanden hätte... Aber das war nicht passiert und mit dem Gedanken, dass Jaylo schon nichts machen würde hatte Sakima vermutlich auch gehandelt, wenngleich es wohl auch mehr oder weniger ein Glücksspiel war. Ab und an konnte man in Kämpfen mit Pichu, Pikachu oder Raichu ja auch nicht sicher sein, ob der Gegner nun paralysiert wurde oder nicht. Vielleicht hatte Jaylo aber auch eine ganz andere Fähigkeit als Statik - das konnte Majara ja nicht wissen. Als Jaylo schließlich kicherte hoben sich auch Majaras Mundwinkel und Sakima schien auch glücklich zu sein, er achtete aber darauf nicht zu breit zu grinsen, nicht dass das Pichu wegen seiner vielen scharfen Zähne noch Angst bekam.

"Interessant, wie Pokemon oftmals im Verhalten Parallelen zu den Menschen aufweisen.", murmelte Majara mehr zu sich selbst als zu Aimee, trotzdem aber für sie Verständlich. Jetzt gerade war das Verhalten des Roselias ja das beste Beispiel: Eine Mutter, die sich um ihr Kind sorgte. Das kannte man auch von Menschen, genau so wie Menschen sich zusammen schlossen um sich gemeinsam gegen einen annähernden Feind zu wehren. Pokemon waren wohl doch nicht so unterschiedlich zu Menschen wie man meinen könnte, doch Majara hatte da ja ihre ganz eigene Auffassung.
Freudig sah sie ihrem Pokemon dabei zu wie es sich vorsichtig dem Ei näherte und darauf aufpasste, nun keine hektischen Bewegungen zu machen. Wo man schon so nah am Ziel war sollte man sich das schließlich nicht durch eigene Schusseligkeit wieder verderben! Total fasziniert starrte Sakima also durch das Glas auf das Ei, ehe er bemerkte, dass das Raichu ihm die Pfote zur Begrüßung hinhielt. Natürlich ließ Sakima nicht lange auf sich warten und streckte ihr die eigene Vorderpfote ebenfalls entgegen um die des Raichus zu nehmen und kurz zu schütteln. Fröhlich winkte er dann auch dem Palimpalim über sich zu und wechselte die Aufmerksamkeit dann wieder zu Jaylo, der unter seinem Bauch hergelaufen war um auf den Glasbehälter des Eis zu klettern und ihn von da an anzusehen. Das waren ja wirklich alles zuckersüße Pokemon! Ja, auch Illyria, so misstrauisch sie auch sein mochte. Sakima setzte sich wieder auf sein Hinterteil und betrachtete abwechselnd jedes Pokemon, dann wieder das Ei.

"Hm... Ja, könnte gut sein.", antwortete Majara dann etwas verspätet, weil sie von der Szenerie vor sich abgelenkt wurde. Sie konnte sich wirklich gut vorstellen, wie Sakima sich als Vater machen würde. Vermutlich super über fürsorglich, aber das schadete ja auch nicht. Maja sah noch ein paar Minuten zu den Pokemon, dann widmete sie sich wieder Aimee. "Züchten Sie Pokemon?", fragte sie dann einfach mal frei heraus. "Ich meine, weil in ihrem Team allein schon zwei Mutterpokemon sind.", ergänzte sie, damit die Frage nicht komplett aus dem Zusammenhang gerissen klang...

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 4:01 pm


When spring comes, new life will be born
Post #009 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Obwohl Majara ihre nächsten Worte nur murmelte, konnte Aimee sie doch verstehen, sodass sie zustimmend nickte. Wenn sie eines gelernt hatte, dann, dass Pokémon den Menschen wirklich sehr ähnelten. Und gerade das fand sie auch so faszinierend an ihnen. Obwohl sie Pokémon waren, konnte man sie doch irgendwie mit den Menschen vergleichen. »Ja, da haben Sie wohl recht. Deshalb verstehe ich auch nicht, wie manche Menschen Pokémon nur als Mittel zum Zweck betrachten können.« erweiterte sie den Gedankengang und musste daran denken, wie manche Menschen doch mit den Pokémon umgingen. Glücklicherweise konnte sie das Verhalten bei Majara bisher noch nicht beobachten, was ein Grund dafür war, warum sie das Gespräch nicht längst abgebrochen hatte. Natürlich waren da auch noch ihre Pokémon, die sich ganz offensichtlich langsam an das Hundemon gewöhnten, wenn man einmal von Illyria absah, die sich der Situation immer noch nicht sicher war. Auch als sich Lesya vorstellte, Kaali sich näherte oder Jaylo das Hundemon interessiert beobachtete, taute Illyria nicht wirklich auf. Allerdings fand Aimee das auch nicht weiter schlimm, solange sie nicht dazu überging, das Hundemon zu verscheuchen. Das musste schließlich auch nicht sein.

Ihre Pokémon schienen sich nun jedenfalls etwas anzunähern, was Aimee noch eine Weile froh beobachtete. Sakima reichte nun auch Lesya die Hand und winkte im Anschluss Kaali zu, ehe seine Aufmerksamkeit wieder zu dem Pichu glitt, bevor es sich auf sein Hinterteil niederließ und die kleine Gruppe weiterhin musterte. Aimee war sich sicher, dass auch Illyria noch auftauen würde, sobald sie bemerkte, dass das Hundemon dem Ei nichts tun wollte. Es dauerte nur eben seine Zeit und das fand Aimee auch nicht weiter schlimm. Vorsicht war immer besser als Nachsicht! So widmete sie sich nun wieder Majara, die das Wort an sie gerichtet hatte und wie aus dem Zusammenhang gerissen fragte, ob Aimee Züchterin sei. Die Frage wäre wahrscheinlich noch komischer gewesen, wenn Aimee eben keine Züchterin gewesen wäre, so ergab sie zumindest noch Sinn. Zwar fragte sich Aimee, wie Majara so plötzlich darauf gekommen war, doch das klärte sich schon kurz darauf, als sie hinzufügte, dass Aimee ja zwei Mutterpokémon im Team hatte. Schön, wenn das jemandem auffiel, denn obwohl Aimee eigentlich der Meinung war, dass es ganz offensichtlich war, bemerkte es eben doch nicht jeder. »Ich bin tatsächlich Züchterin. In Johto war ich sogar ziemlich bekannt, jetzt versuche ich, mir hier in Einall einen Namen zu machen.« erläuterte sie und dachte daran zurück wie es war, bekannt zu sein. Zusammen mit ihrer Freundin hatte sie schon so einige Pokémon gezüchtet, auf Wunsch hin oder einfach so, auf jeden Fall wusste man, wer sie war. In Einall war das ganz anders. Hier kannte niemand sie, doch sie gab sich alle Mühe, auch bald in dieser Region bekannt zu sein. Irgendwann würde sie das bestimmt hinbekommen. »Wieso fragen Sie? Interesse an einem Pokémon?« fragte Aimee noch nach, da man schließlich immer auf der Suche nach neuen Kunden war, die gern ein Babypokémon haben wollten. Natürlich konnte die Frage auch andere Gründe haben, aber das würde Aimee dann schon noch herausfinden. Deshalb fragte man schließlich nach, während man damit gleichzeitig das Gespräch aufrecht erhielt. So konnten sich ihre Pokémon noch ein wenig besser kennen lernen und Illyria würde vielleicht doch noch auftauen.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 4:29 pm

In Rayono City- - - #12

Sakima schien ja schon förmlich auf zu blühen, so wie er sich zwischen den anderen Pokemon verhielt. Naja, war ihm auch nicht wirklich zu verübeln, schließlich hatte das Hundemon mit anderen Pokemon bisher nur zu tun wenn es um einen Kampf ging. Majas Team bestand ja schließlich nur aus ihm und da waren sonst keine anderen Pokemon, weil Majara bisher noch keines gefunden hatte, das ihr wirklich gepasst hatte. Irgendwie war die Trainerin da ja schon ein wenig eigen und auch ziemlich pingelig - hoffentlich änderte sich das nun in Einall, wo es einen Haufen neuer, fremder Pokemon gab die sie vielleicht überzeugen konnten. Es wäre vermutlich, gerade in Anbetracht des Verhaltend von Sakima jetzt gerade im Beisein anderer Pokemon, eine gute Idee das Team ein wenig zu erweitern. Fragte sich halt nur wieder... welches Pokemon wäre dafür angemessen? So spontan fiel ihr keines ein, das sie gerne in ihrem Team hätte... Schwierige Sache.

Aimees Worte brachten Majara kurz zum Nachdenken. Mittel zum Zweck, mhm. Tja, schwierige Sache, denn Majara selbst hatte bisher, mit Ausnahme von Sakima nicht viel anderen Kontakt zu Pokemon gepflegt und war eigentlich, dank ihres Vaters, auch der Ansicht, dass Pokemon für Kämpfe gut waren. Allerdings hatte Aimee jetzt gerade ihren Missgunst darüber preisgegeben, dementsprechend wäre es jetzt wohl ziemlich dumm, das Gegenteil zu behaupten. "Jep.", entgegnete Majara also lediglich und schenkte Aimee ein Lächeln, ehe sie wieder zu Sakima sah. Sie konnte doch nicht einfach jedes Pokemon, das sie vielleicht in ihr Team holte, genau so behandeln und genau so "lieb haben" wie es bei Sakima der Fall war. Sakima war von Anfang an für sie da gewesen, hatte ihr über den Tod ihrer Mutter hinweg geholfen und den Frust mit ihrem Vater mitbekommen und war stets für sie da - wie konnte sie da ein Pokemon, das vielleicht zwei, drei Monate in ihrem Team war schon genau so lieb gewonnen haben? Für Majara machte das wenig Sinn und bisher hatte sie jeden Trainer der meinte, dass es einfach so wäre, stets als Idioten abgestempelt, der sich einem Wunschdenken hingab. Aber naja. Das waren nur ihre Gedanken. "Wie lange reist ihr denn schon alle gemeinsam?", fragte sie dann an ihren Gedanken angeknüpft und blickte von den Pokemon wieder zu Aimee. Irgendwie interessierte sie das alles, warum auch immer. Aimee war vielleicht einfach eine interessante Persönlichkeit - genau so wie ihre Pokemon.

Sakima beschäftigte sich noch immer mit den anderen Pokemon und betrachtete ab und zu das Ei ganz interessiert - es störte ihn ein wenig, dass er das Roselia nicht davon überzeugen konnte, dass er nichts böses wollte, aber früher oder später würde sie das bestimmt auch merken!
Die Frage die Majara an Aimee stellte schien für Aimee im ersten Moment wohl tatsächlich aus dem Zusammenhang gerissen zu sein, aber für den Fall hatte sich Maja ja direkt auch wieder erklärt. Sie nickte also als Aimee erklärte, dass sie tatsächlich eine Züchterin war und Maja mit ihrem Tipp also richtig gelegen hatte - gleichzeitig erfuhr sie auch, dass sie aus Johto stammte. Gut zu wissen; dann waren sie ja sozusagen so etwas wie Nachbarn, ha ha. "Und wie lange sind Sie schon Züchterin?", fragte sie dann neugierig. Maja hatte noch nie einen "waschechten" Züchtern vor sich stehen gehabt mit dem sie auch reden konnte. Das musste man jetzt ja wohl mal ausnutzen, gerade weil Maja ja so viel wie möglich über alles mögliche in Erfahrung bringen wollte.
Schließlich schüttelte sie nach ein paar Sekunden Überlegung den Kopf. "Ich kenne mich leider überhaupt nicht mit Eiern aus und Sakima allein würde sich wohl auch nicht um ein Ei kümmern können.", gab sie zu, auch wenn sie für Sakima doch gerne ein Ei hätte, einfach weil er dabei so aufblühte. "Aber ich lasse mich gerne ein wenig belehren.", fügte sie an und grinste kurz schief. Ein bisschen Infos über Eier würden bestimmt niemandem schaden!

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Apr 24, 2016 6:47 pm


When spring comes, new life will be born
Post #010 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Mehr als ein "Jep" bekam sie nicht mehr auf ihren Satz zu hören, woraus sich Aimee allerdings nichts machte. So viel gab es dazu schließlich auch nicht mehr zu sagen. Damit war das Thema auch schon abgehakt und ein neues Thema wurde von Maja angeschnitten. Sie fragte, wie lange Aimee denn schon mit ihren Pokémon zusammen reiste, was sie wirklich nicht so einfach beantworten konnte. Lesya hatte sie schon lange, am längsten von allen, immerhin war sie damals als Pichu zuerst in ihr Team gekommen. Aimee dachte daran zurück, wie sie Lesya - damals noch als Ei - vor dem Magmar "gerettet" hatte, nur um selbst gerettet werden zu müssen. Es zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen. Wie dringend sie das Ei damals behalten wollte! Vielleicht hätten ihre Eltern es ihr gar nicht erlaubt, wenn sie sich nicht so gut um es gekümmert hätte. Und dann hätte sie vielleicht nie den Wunsch entwickelt, Züchterin zu werden. Jetzt konnte sie sich gar nichts anderes mehr vorstellen - aber es hätte eben auch alles anders kommen können. »Das kommt ganz darauf an. Jaylo ist erst vor einem Monat aus seinem Ei geschlüpft. Illyria kam vor acht Jahren zu uns, insofern reisen wir seit der Zeit zu dritt. Lesya und Kaali sind aber schon länger meine Gefährten.« erzählte sie und musste daran denken, wie lange sich die kleine Gruppe bereits kannte. Acht Jahre und mehr - das war eine ziemlich lange Zeit. Und Aimee war über jede Erinnerung mit ihren Pokémon froh. Auch die vier sahen stolz zu ihrer Trainerin auf, auch wenn Jaylo erst seit einem Monat dabei war. Es war wie eine kleine Familie, auf die man sich verlassen konnte und das fand Aimee einfach unglaublich schön.

Lesya setzte sich mittlerweile wieder auf ihr Hinterteil und auch Kaali schwebte wieder zu Boden, um es sich dort bequem zu machen. Dass von Sakima keine Gefahr ausging, hatten sie verstanden, lediglich Illyria hatte nicht vor, dem Hundemon so einfach über den Weg zu trauen. Jetzt, da es aber nicht mehr allzu nah an dem Ei war, sondern sich gesetzt hatte, entspannte sich das Roselia etwas und ließ ihre Arme sinken. Trotzdem blieb sie noch neben dem Ei stehen, nur für den Fall, dass sie doch noch eingreifen musste. Währenddessen unterhielten sich die beiden jungen Frauen nun über ein weiteres Thema, das für Aimee natürlich perfekt war. Sie liebte die Pokémon-Zucht und ihren Beruf, der gleichzeitig ihr Hobby war. Sie konnte sich noch gut an ihr erstes, selbst gezüchtes Pokémon erinnern. Es war ein Pichu gewesen, das sie dann schweren Herzens an ein Mädchen abgegeben hatte, das sich wirklich sehr darüber gefreut hatte. Auch Lesya war es schwergefallen, sich von dem Pichu zu tretten, letztlich hatte sie es aber akzeptiert und damit umzugehen gelernt. Lediglich von Jaylo wollte sie sich aus irgendeinem Grund partout nicht trennen und Aimee akzeptierte den Wunsch. Sie würde das Pichu behalten und aufziehen, so wie sie es auch schon bei ihren anderen Pokémon getan hatte. Nun war allerdings die Frage, wie sie die Frage von Majara am Besten beantworten konnte. Gezüchtet hatte sie das erste Mal mit 18 Jahren, allerdings mehr als Versuch. Richtig gestartet hatte sie erst, nachdem sie Amelie kennen gelernt hatte. »Vor 5 Jahren habe ich mein erstes Pokémon gezüchtet, aber ich habe erst vor 4 Jahren richtig angefangen, es als Beruf auszuüben. Die ersten Male waren mehr ein Test, ob ich es überhaupt schaffen kann. Aber es war die beste Entscheidung meines Lebens.« erzählte sie mit einem strahlenden Lächeln. Sie liebte ihren Beruf einfach. Dass ihre Freundin ihr dabei behilflich war und ebenfalls als Züchterin agierte, machte das Ganze dadurch nur noch besser.

Da gab sie ihr Wissen über die Zucht auch gerne weiter, wenn man Interesse daran hatte. Leider hatte Majara kein Interesse daran, ein Ei zu bekommen, was allerdings nur den Grund hatte, dass sie nicht wusste, wie man ein solches Ei pfelgte. Das war an sich ja eigentlich kein Problem, Aimee würde ihr das durchaus zeigen können. Andererseits gab es da auch noch eine andere Lösung. »Sie können das Brüten auch mir überlassen und erhalten dann das geschlüpfte Pokémon - wenn Sie möchten, können sie auch beim Schlüpfen direkt dabei sein.« erklärte Aimee, dachte aber trotzdem darüber nach, dass sie niemandem ein Pokémon geben würde, dem sie es nicht auch anvertraute. Insofern konnte es ja viele Möglichkeiten geben, solange man sich ihr nicht in irgendeiner Weise bewiesen hatte - hier genügte auch ein intensives Gespräch - würde man von ihr weder Ei noch Pokémon bekommen. Zwar hatte Majara bisher nichts getan, was Aimee an ihrer Fähigkeit zweifeln ließ, aber der äußere Schein trügte manchmal. »Ansonsten ist es gar nicht schwer, ein Ei zu hüten. Es braucht lediglich Wärme und einen sicheren Platz, an dem ihm kein Schaden zugefügt werden kann. Wenn Sie mit dem Ei reisen möchten - was durchaus möglich ist, wie Sie bei mir ja sehen - sollten Sie dafür einen solchen Behälter haben, damit das Ei geschützt bleibt und nicht zu viel kalte Luft abbekommt.« Im Grunde war es das auch schon, jedenfalls stellte das die Grundlagen dessen dar, was sie tat. Natürlich musste man dem Ei außerdem Liebe entgegen bringen, jedenfalls in Aimees Vorstellung, auch wenn vielleicht nicht unbedingt alle Züchter auf diese Art ein Ei pflegten. »Es schadet sicher auch nicht, mit dem Ei zu reden, wenn sich das darin befindende Pokémon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, damit es sich an die menschliche Stimme gewöhnen und Geräusche hören kann. Ich spiele den Eiern auch immer gerne etwas Musik vor, so verrückt das auch klingen mag. Deshalb bin ich auch hier in Rayono City.« sagte sie und deutete auf das Musiktheater hinter ihnen. Manche mochten es ja für verrückt halten, doch Aimee glaubte fest daran, dass es dem Pokémon half, das sich in dem jeweiligen Ei befand. Musik beruhigte und wirkte sich positiv auf die Baby-Pokémon aus, sodass sie auch nach dem Schlüpfen größtenteils ruhig blieben. Natürlich war das keine Garantie für einen besonnenen Charakter, aber das spielte für Aimee keine große Rolle. Sie wollte einfach das Beste für die Kleinen, egal in welcher Weise. »Und man sollte in der Gegenwart von Eiern nicht zu viel Aufruhr verursachen. Ruhe tut den Baby-Pokémon erstaunlich gut, während Lärm sie nur unnötig aufregt.« Das war auch der Grund für den Raum, den sie sich extra in ihrem Haus gebaut hatte. Er bot Schutz, Wärme und Ruhe und er war groß genug, um auch mehrere Eiern darin brüten zu lassen. So hatten beide Freundinnen genügend Platz für ihre Arbeit, während auch ihre Pokémon sich um die Babys kümmern konnten.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Mo Apr 25, 2016 11:58 am

In Rayono City- - - #13

Schweigend hörte Majara der Erklärung von Aimee zu, wie lange sie mit ihren Pokemon bereits unterwegs war. Das kleine Grüppchen bestand also sowohl aus "alten Eisen" als auch aus neuen Gesichtern - interessant. Gut, dass beispielsweise das Pichu nun nicht 8 Jahre auf dem Buckel haben konnte war ja auch klar, es hätte sich ja vermutlich irgendwann auch ohne richtiges Training entwickelt. Wundern tat sich Majara daher also nicht, dass Jaylo erst vor einem Monat geschlüpft ist. Umso verständlicher war wohl auch sein Verhalten und die kindliche Neugierde die er (noch) hatte. Es war also auch kein Wunder, dass sich seine Mutter dementsprechend auch sehr sorgfältig um ihn kümmerte und ihn mit Argusaugen bewachte.
Als Aimee zu Ende erzählt hatte nickte Majara wieder. "Ah. Sakima und ich sind seit 8 Jahren ein Team.", erzählte sie dann selbst und zuckte mit den Schultern. "Er war damals noch ein Hunduster und ein Geschenk von meinem... Vater." Ihren Vater zu nennen war eigentlich nicht so gedacht, aber "Vater" zu sagen kam nun doch besser als "Erzeuger" oder so etwas. Immerhin hatte er ihr damit eine große Freude gemacht und ihr auch geholfen - nicht nur über den Tod ihrer Mutter hinweg sondern auch über sein eigenes Verhalten. Wie er sich von ihr abgekapselt hatte, sich nicht mehr um sie gekümmert hatte... Majaras Miene verdunkelte sich bei dem Gedanken an die Zeit früher kurzzeitig, dann fiel ihr wieder ein, dass sie ja gar nicht allein war und ihr Gesicht entspannte sich wieder. Früher oder später würde sie sich ihm stellen müssen, aber das war nicht jetzt.

Die Pokemon von Aimee schienen sich nun doch an Sakima gewöhnt zu haben, was Majara sehr freute. Anspannung war in der Luft immer irgendwie eine blöde Sache, vor allem wenn man nichts dagegen tun konnte. Aber sowohl sie selbst als auch Aimee konnten ja nicht bestimmen wie sich die Pokemon verhielten - umso glücklicher war sie darüber, dass Aimees Pokemon (bis auf Illyria) sich entspannten und sich wieder dorthin gesellten wo sie anfänglich gesessen hatten. Lediglich Jaylo blieb noch immer in der Nähe des Hundemons und Majara beschlich das Gefühl, dass auch Sakima das Pichu irgendwie mochte. Hm.
Ihre Aufmerksamkeit schwenkte von den Pokemon wieder zu Aimee als diese auf ihre Frage einging, wie lange sie denn schon züchtete. Majara nickte kurz, allerdings kam ihr dann auch schon die nächste Frage. "Können sich die Eltern denn einfach so von einem geschlüpften Pokemon trennen?", fragte sie dann und sah zu Illyria. Das Roselia war ja nun doch sehr aufopfernd gegenüber dem ungeschlüpften Pokemon und Majara konnte sich gerade nicht vorstellen, dass sie sich jemals von ihrem Kind trennen konnte. Vielleicht war es aber bei Pokemon auch einfach etwas anderes. Manche Pokemon "stießen" ihre Kinder ja auch schon nach ein paar Wochen aus dem Nest, damit sie flügge wurden und allein für sich sorgten. Ganz so ähnlich waren sie Menschen also doch wieder nicht.

Erstaunt hob sie nun die Augenbrauen. Beim Schlüpfen dabei sein? Ein Ei an sich begeisterte Majara nun nicht so sehr, aber das Schlüpfen eines Pokemons dürfte mit Sicherheit ziemlich spannend sein. "Ah, interessant.", nickte sie und dachte kurzzeitig ernsthaft darüber nach, ob sie nicht ein geschlüpftes Pokemon haben mochte. "Und wie lange brauchen Eier immer, bis sie so schlüpfen? Also im Durchschnitt? Ich denke ja mal, dass es von Pokemon zu Pokemon unterschiedlich ist.", plapperte sie wieder und musterte nun das Ei im Behälter wieder aufmerksam.
Majara hörte Aimee dabei zu wie sie erklärte wie man sich um ein Ei kümmerte und eigentlich klang das ja gar nicht so schwer wie man es sich vorstellte. Wärme, Sicherheit. Das ging natürlich klar, aber trotzdem fühlte Majara sich der Aufgabe ein Ei zu hüten doch nicht ganz gewachsen. Vielleicht später irgendwann einmal, aber momentan, jetzt in diesem Moment... Nein. "Klingt ja fast so wie bei einem Baby.", entgegnete sie dann nachdenklich und sah vom Ei wieder zu Aimee. "Also, ein Menschenbaby." Sie grinste kurz. Sofern sie wusste hatten ihre Eltern ihr als ihre Mutter noch schwanger mit ihr war auch Musik vorgespielt. Mozart und so etwas alles. Inwiefern sich das auf Majara ausgewirkt hatte vermochte sie natürlich nicht zu sagen, sie hatte ja keinen Vergleich. Aber geschadet hatte es allemal nicht.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 5:03 pm


When spring comes, new life will be born
Post #011 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Nachdem sie ihre Erklärung darüber beendet hatte, wie lange sie schon mit ihrem Team zusammen reiste - wobei sie Paeoni einmal außen vor gelassen hatte - erzählte auch Majara ihr, wie lange sie bereits mit dem Hundemon ein Team bildete. Tatsächlich war sie genauso lang mit Sakima unterwegs, wie Aimee es mit Illyria war, an Lesya allerdings kam die Zeit nicht heran, die Sakima bereits mit seiner Trainerin verbrachte. Dennoch waren auch acht Jahre schon eine lange Zeit - manchmal passierte es, dass manche Pokémon die Zeit eben nicht überstanden. Da war es schön, wenn man viele Jahre mit seinen eigenen Pokémon verbringen und Abenteuer erleben konnte. Trotzdem hatte Aimee das kurze Zögern gemerkt, als Majara ihren Vater erwähnt hatte, beinahe so, als wolle sie ihn eigentlich gar nicht ins Gespräch einbringen. Vielleicht hatte sie einfach kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater - oder aber er war verstorben. Vielleicht gab es auch einen ganz anderen Grund, allerdings hatte Aimee nicht vor, in dieser Hinsicht nachzufragen. Es ging sie schlichtweg nichts an, zumal sie die junge Frau eigentlich auch gar nicht kannte. Ihre Bekanntschaft hatte immerhin erst vor einigen Minuten begonnen, als Sakima auf die Gruppe zugekommen war, um das Ei zu betrachten, das immer noch von Illyria beschützt wurde. »Es ist immer wieder schön, wenn man ein so schönes Geschenk bekommt.« sagte Aimee schließlich nur in der Hoffnung, damit nichts falsch machen zu können. Was hätte sie schon sonst sagen können?

Außerdem lenkte Majara das Thema dann auch schon auf etwas anderes. Sie fragte ein wenig nach Aimees Beruf und wollte schließlich, nachdem Aimee ihre Ausführungen beendet hatte, noch wissen, ob sich die Eltern eines Pokémon denn einfach so von ihrem Kind trennen konnten. Ein kurzer Blick zu Illyria ließ Aimee ins Gedächtnis rufen, dass dies mal wieder eine Hürde sein würde, die sie überwinden mussten. Schon jetzt wusste Aimee, dass das keinesfalls leicht werden würde. Zwar hatte sie schon öfter gezüchtet, doch sie hatte immer wieder feststellen müssen, dass ihre Pokémon ihre Babys nur ungern abgaben. Glücklicherweise hatten sie begriffen, dass das einfach dazugehörte - und dass Aimee immer darauf achten würde, in welche Hände sie die Babypokémon übergab. »Nicht gut jedenfalls. Ich weiß nicht, wie es bei wilden Pokémon ist, aber meine Pokémon wollen ihre Babys eigentlich nicht hergeben. Es ist immer wieder schwer, sie an andere Trainer weiterzugeben, einfach weil sich meine Pokémon nicht vorstellen können, dass irgendjemand so gut für ihre Kinder sorgt, wie sie es selbst können. Aber sie haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass es dazu gehört. Ich achte immer darauf, die Pokémon an solche Leute zu geben, die gut mit ihnen umgehen. Ich muss mir dessen einfach sicher sein, um auch meinen Pokémon Sicherheit geben zu können.« erläuterte sie. Das allerdings half auch nicht immer, denn oftmals dachten ihre Pokémon auch Wochen danach noch an ihre Babys, die nicht mehr in ihrer Nähe waren. Das war auch der Grund dafür, warum sie Jaylo behalten hatte. Aus einem ihr nicht bekannten Grund hatte Lesya es einfach überhaupt nicht übers Herz bringen können, Abschied von dem Kleinen zu nehmen. Und Aimee wollte nicht, dass ihre Pokémon litten. »Wenn man sie ablenkt, kommen sie aber gut damit klar.« fügte sie noch an, ehe sie wieder kurz zu ihren Pokémon sah, die sich mittlerweile entspannt hatten. Lediglich Illyria wich nicht von der Seite des Eies und beobachtete das Hundemon noch aufmerksam, auch wenn sie nicht mehr so feindseelig schien wie noch am Anfang. Aimee vermutete, dass auch das Roselia nicht mehr glaubte, dass das Hundemon etwas Böses tun würde. Es wollte das lediglich nicht zeigen.

Beruhigt davon, dass es ihren Pokémon gut ging konnte sich Aimee nun vollends Majara widmen, die noch immer nicht fertig mit ihren Fragen war. Selten erlebte sie ein solches Interesse an ihrem Beruf, obwohl es natürlich schon vorgekommen war, dass man ihr Fragen gestellt hatte. Schließlich wusste nicht jeder über die Zucht Bescheid und manche schienen sich doch irgendwie dafür zu interessieren. Majara gehörte dazu, was Aimee dann doch erfreute. »Das ist von Ei zu Ei unterschiedlich. Manche brauchen nur zwei Wochen, andere fünf, manche brauchen auch zwei Monate. Je nachdem, um welches Pokémon es sich handelt. Knospi brauchen ungefähr drei einhalb Wochen. Das Ei von Illyria ist nun auch bald soweit. Nach meiner Berechnung müsste es in den nächsten Tagen schlüpfen, wenn nicht sogar in den nächsten Stunden.« Sie war schon ziemlich aufgeregt, dass man ein neues Pokémon das Licht der Welt erblickte, immerhin war es immer wieder schön zu sehen, wie man einem Wesen das Leben schenkte. Und dann anwesend zu sein war das Schönste, was es geben konnte - fast zumindest. Noch schöner war es, Zeit mit seinem Freund zu verbringen, der einen verstand und so akzeptierte wie man war, ohne mit der besten Freundin rumzumachen.
Den Vergleich, den Majara schließlich stellte, fand Aimee aus irgendeinem Grund belustigend, obwohl ihr Gegenüber damit eigentlich nicht ganz Unrecht hatte. Für Aimee waren Pokémon eigentlich auch nichts anderes als Babys, wenn sie in den Eiern heranwuchsen und schließlich schlüpften. Man konnte es durchaus mit einer Schwangerschaft vergleichen, in der das Baby im Mutterleib heran wuchs und schließlich im Zuge der Geburt zur Welt kam. Beide Vorgänge waren für das Neugeborene durchaus anstrengend. Für Pokémon war es nicht das Leichteste, die Schale zu durchbrechen, die sie zuvor noch vor allem geschützt hatte. Sie war hart und hielt so einiges aus und Babys waren nun einmal nicht die Stärksten. Insofern half Aimee gern auch mal nach, wenn es so weit war, bemühte sich aber immer auch, den jungen Pokémon die Chance zu geben, aus eigener Kraft aus dem Ei zu kommen. Es war die erste Hürde, die sie nehmen mussten und die sie im Grunde auch stärkten. »Da haben Sie wohl recht. Die meisten sehen das anders, aber eigentlich vergleiche ich die kleinen Pokémon gern mit Menschenbabys. Es lassen sich einige Parallelen finden.« sagte sie schließlich mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. Sie liebte es einfach, über die kleinen Wesen zu reden und nachzudenken. Und es erfreute sie immer wieder, wenn ein anderer Mensch ihre Meinung teilte und sie scheinbar auch verstehen konnte. Es blieb nur immer wieder die Frage, ob Gesagtes anderer tatsächlich ernst gemeint war oder nicht.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 5:52 pm

In Rayono City- - - #14

Sakima war wirklich hin und weg von dem Pokemon-Ei, das konnte man dem sonst so harten Hundemon wirklich ansehen. Selbst wenn man ihn nicht kannte war das Glitzern in seinen Augen und der gespannte Ausdruck im Gesicht nicht zu übersehen und wie neugierig er darauf wartete, dass das Ei sich mal bewegte oder einen Laut von sich gab. Es kam ja öfter mal vor, dass Eier kurz vor dem Schlüpfen bereit Laute von sich gaben. Das wusste Sakima natürlich auch, wohl einfach durch seinen Instinkt. Wenn er selbst mal ein Ei haben würde wüsste er schließlich auch im richtigen Moment, was zu tun war. Nun allerdings war das hier nicht sein eigenes Ei, aber irgendeine innere Stimme sagte ihm, dass es nicht mehr lange dauern würde - umso größer war die Hoffnung, dass er dabei wäre wenn es sich mal bewegte. Oder sogar schlüpfte! Das würde ihn wahrhaftig freuen, aber das Hundemon traute sich gar nicht zu fragen, so finster wie das Roselia ihn ansah. Vielleicht ja irgendwann später mal, wenn es sich ein wenig beruhigt hatte... Wobei das grüne Pflanzenpokemon doch schon etwas friedseeliger war als noch vor ein paar Minuten. Immerhin etwas!

Majara nickte auf Aimees vorsichtige Vermutung hin und schmunzelte kurz. "Es war auch eine riesige Überraschung - er wollte nämlich vorher nicht, dass ich ein eigenes Pokemon bekomme. Damit war die Freude dann natürlich noch größer.", erklärte sie, ging aber nicht weiter darauf ein wieso ihr Vater ihr kein Pokemon schenken wollte. Wenn sie ehrlich war wusste sie das selbst gar nicht so genau und hatte immer nur Vermutungen angestellt. Selbst nachdem Sakima zu ihnen gezogen war war ihr Vater ja immer eher distanziert gegenüber dem Pokemon gewesen; vielleicht wusste er einfach nicht, wie man mit solchen Wesen umging. Naja, dann wurde er kriminell und interessierte sich plötzlich für starke Pokemon und damit auch für Sakima, als dieser zu Hundemon wurde. Hmpf.
Majara schüttelte den Gedanken an ihren Vater ab, weil sie schon wieder die Wut in ihrem Bauch spürte und das gerade ungern an Aimee auslassen wollte, schließlich unterhielten sie sich ja gerade so schön.
Aimee erklärte ihr, dass Pokemon sich oft ungern von ihren Kindern trennten und es oft ein Problem darstellte, wenn die Babypokemon gekauft wurden. Wenn man das so sah war es natürlich schon irgendwie eine fiese Aktion, den Pokemon ihre Babys einfach wegzunehmen, aber Majara bezweifelte stark, dass Aimee so handelte. Sie sagte ja auch selbst, dass sie immer darauf achtete wem sie das Ei oder das geschlüpfte Pokemon schließlich gab und ihre Pokemon vertrauten darauf. Solange die Pokemon und der Züchter also einander vertrauten schien das alles ja halbwegs gut zu gehen, zumindest verstand Majara das so. Sie nickte also auf Aimees Erklärung hin und sparte sich weitere Kommentare, weil Aimee ja eigentlich schon alles gesagt hatte.
Majara folgte Aimees Blick zu ihren Pokemon und beobachtete für kurze Zeit Sakima, der noch immer wie gebannt auf das Ei im Behälter starrte.

"Ah, interessant.", antwortete Majara nachdenklich auf die Ausführung der Züchterin über die Dauer bis zum Schlüpfdatum. Da hatten es Menschen wohl definitiv leichter, schließlich gab es ja eine feste Zahl an Monaten die bei einer Schwangerschaft überbrückt wurden - zumindest im Idealfall. Es war mit Sicherheit schwer die ganzen Daten und Fakten über die Babypokemon im Kopf zu behalten um sagen zu können, wann das Ei genau schlüpfen würde... Vielleicht hatte Aimee dafür aber auch irgendwelche Notizen oder es könnte ja auch bestimmte Technik geben, die solche Daten ausspuckte - wie ein Pokedex, nur eben für Eier gedacht. War ja möglich... "Illyria freut sich bestimmt schon darauf, nicht wahr?", fragte sie dann und musterte das Roselia kurz, das Sakima immer noch mit Argusaugen beobachtete; dann sah sie wieder zu Aimee.
Wenn das Knospi bald schlüpfen könnte hätte Sakima ja doch die Chance, dass er dabei sein konnte wenn es so weit war - insofern das Schicksal es gut mit ihm meinte. Majara dachte darüber aber auch gar nicht weiter nach, denn das Hundemon selbst weckte jetzt ihre Aufmerksamkeit:
Von einen auf den anderen Moment war Sakima nämlich wieder auf alle Viere gesprungen und starrte den Eibehälter so fasziniert und aufgeregt an, dass Majara schon befürchtete, dass es tatsächlich jetzt schlüpfte - tat es aber nicht, denn als sie endlich einen Blick auf den Behälter erhaschen konnte (was sich als schwer herausstellte, da Sakima aufgeregt auf und ab hibbelte) zeigte sich ihr, dass sich das Ei lediglich ein wenig bewegte - offenbar ein Zeichen dafür, dass es bald schlüpfen würde. Majara lächelte leicht und Sakima wandte den Kopf zu den beiden Menschen und sah beide abwechselnd mit einer solchen Faszination im Blick an, dass Majara eigentlich gar nicht anders konnte als sich ebenfalls zu freuen - für ihn. Man konnte eben nur hoffen, dass das plötzliche Aufspringen des Hundemons die anderen Pokemon nicht erschreckt hatte...

"Wow, er scheint sich wirklich für das Ei zu interessieren.", murmelte sie mehr zu sich selbst als zu ihrer Gesprächspartnerin und steckte ihre Hände in die Taschen ihrer Weste. Was man nicht alles Neues über sein eigenes Pokemon lernen konnte!
Die kleine Aufregung wurde schließlich durch ein Klingeln unterbrochen, von dem Majara erst dachte es käme von dem Palimpalim - aber Fehlanzeige. Aimee fischte kurz darauf ihren PokéCom (die Dinger wurden noch hergestellt?) aus ihrer Tasche, der offenbar die Quelle des Klingelns gewesen war. Während sich die Züchterin dann mit der Nachricht beschäftigte ging Majara schließlich zu ihrem Hundemon, kniete sich neben das dunkle Pokemon und streichelte ihm über den Kopf. "Vergiss aber nicht dich hinterher bei Illyria zu bedanken, dass du so nah an ihr Ei gehen durftest.", sprach sie ruhig und schenkte dem Roselia ein Lächeln. Sakima nickte hastig, nahm den Blick aber nicht von dem Ei, das sich ja eben bewegt hatte! Genau auf so etwas hatte er ja gewartet und jetzt war er viel zu aufgeregt noch mehr zu sehen, als dass er sich noch auf etwas anderes hätte konzentrieren können. Die Trainerin seufzte lächelnd und richtete sich wieder auf um zurück zu Aimee zu gehen, die ihren PokéCom mittlerweile schon wieder weg gesteckt hatte.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 6:48 pm


When spring comes, new life will be born
Post #012 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Es war in ihren Augen recht traurig, dass Eltern ihren Kindern verbaten, Pokémon zu besitzen, wo sie doch solch gute Freunde sein konnten. Aber im Grunde war es bei Aimee gar nicht so anders gewesen. Sie hatte sich schon früh ein Pokémon gewünscht, es aber erst später bekommen, nachdem sie sich so fürsorglich um das Ei gekümmert hatte, das von dem Magmar angegriffen worden war. Zwar war sie zu diesem Zeitpunkt gerade einmal neun Jahre alt gewesen, aber sie war sich sicher, dass sie unter anderen Umständen kein Pokémon hätte behalten dürfen. In ihren Augen sollten schon kleine Kinder ein eigenes Pokémon haben dürfen, einfach weil man durch sie Verantwortung lernen konnte - und gleichzeitig einen Freund fürs Leben bekam, wenn man sich denn gut um es kümmerte. »Das kann ich gut verstehen.« sagte sie noch auf Majaras Aussage hin und beschloss, nicht weiter nach den Gründen ihres Vaters zu fragen. Vielleicht kannte Majara sie ja auch gar nicht, außerdem hatte Aimee nicht das Gefühl, dass ihr gegenüber länger als nötig über ihren Vater sprechen wollte.

Da sprach sie auch lieber über Eier und Pokémon, statt über unliebsame Familienmitglieder - die sie selbst zum Glück nicht kannte. Ihre Eltern liebten sie sehr, genauso wie Aimee auch ihre Pokémon liebte. Sie wusste viel über die Zeit, bis ein Pokémon schlüpfte und wusste sie ungefähre Zeit der Pokémon, die sie selbst besaß, mittlerweile auch auswendig. Selbst über einige andere Babypokémon wusste sie Bescheid, weil es sie einfach interssierte, doch sie konnte unmöglich die Brutzeit aller existierender Pokémon wissen. Und im Grunde brauchte sie das ja auch gar nicht. »Ich bin mir sicher, dass sich Illyria darauf freut - allerdings weiß sie auch, dass dann die Zeit des Abschieds immer näher rückt. Diese Gefühlsmischung ist nicht gerade leicht, weder für sie noch für mich.« beantwortete Aimee Majaras Frage und wie als ob Illyria sie belauscht hätte, sah sie zu Aimee auf. Es war oftmals kompliziert, den Eltern klar zu machen, dass sie das Baby nicht würden behalten können, doch bisher hatte es Aimee immer geschafft - mit Ausnahme von Jaylo. Sie hoffte, dass Illyria nun nicht auch noch davon ausging, dass Aimee auch bei ihr eine Ausnahme machen würde. Aimee würde das allerdings noch früh genug herausfinden. Früher wahrscheinlich als sie dachte, denn als Sakima urplötzlich aufsprang, sah nicht nur Aimee in seine Richtung. Auch Lesya war wieder aufgesprungen und Illyria hatte sich erneut angespannt. Offenbar waren die beiden von einem Angriff ausgegangen, doch es passierte nichts dergleichen. Stattdessen starrte das Hundemon das Ei an, weshalb auch Illyria, Lesya und Aimee in diese Richtung blickten. Und da war es: das erste Mal wackelte das Ei, was bedeutete, dass das Leben darin stärker wurde und es definitiv bald soweit sein würde. Ein Lächeln zauberte sich auf Aimees Gesicht und auch Illyria schien in freudiger Erwartung zu sein. Sie vergaß sogar gänzlich, dass sich das Hundemon noch immer in der Nähe befand und starrte unverwandt auf das Ei. Jetzt konnte es wirklich jeden Moment soweit sein und diesen Moment wollte sie auf keinen Fall verpassen. Lesya hingegen setzte sich beruhigt wieder auf die Decke, während Jaylo von dem Behälter hinunter krabbelte und ebenfalls mit großen Augen auf das Ei starrte - er war noch nie dabei gewesen, als ein Pokémon geschlüpft war, doch das würde sich bald ändern.

»Bald ist es soweit.« sagte Aimee, kurz bevor sie einen Klingelton vernahm, den sie, anders als Majara, nicht ihrem Palimpalim zuordnete. Stattdessen wusste sie genau, dass er Ton von ihrem PokéCom gekommen war, weshalb sie sich kurzerhand bei Majara entschuldigte und ihr Kommunikationsgerät aus Johto hervor holte. Die meisten dieser Region kannten diese Art gar nicht mehr, doch Aimee war stolz, ein solches zu besitzen. Als sie es öffnete und die Nachricht las, freute sie sich sehr darüber, denn es war jemand, von dem sie schon lange nichts mehr gehört hatte. Hoffentlich ging es ihr gut! Zu ihrer Freude wollte sie sich mit ihr treffen - in Stratos City. Die Stadt war auch gar nicht weit weg von ihrem momentanen Standpunkt, weshalb sie voller Vorfreude eine Antwort tippte, ehe sie das Handy wieder wegsteckte. Sie würde nach Stratos City reisen, um eine alte Freundin zu besuchen! Leider war es bereits zu spät, um jetzt schon aufzubrechen, weshalb sie sich morgen in aller Frühe aufmachen würde. Majara war, wie Aimee nun bemerkte, zu ihrem Hundemon gegangen, das nach wie vor noch auf das Ei starrte, was Aimee ein Grinsen entlockte. Ganz offensichtlich war das Ei gerade interessanter als alles andere, was Aimee irgendwie süß fand. Sie trat auf ihre Pokémon zu und ging in die Hocke, um so besser mit ihnen sprechen zu können. »Was haltet ihr davon, wenn wir morgen aufbrechen, um Rumi einen Besuch abzustatten?« fragte sie ihre vier Begleiter, die daraufhin eifrig mit dem Kopf nickten, offensichtlich erfreut, Rumi wiedersehen zu können. Alle jedenfalls außer Jaylo, der mit dem Namen herzlich wenig anfangen konnte - seit er geschlüpft war, war Aimee auch nicht mehr bei Rumi gewesen, weshalb Jaylo sie bald zum ersten Mal sehen würde. »Es freut mich wirklich sehr, dass euch die Idee gefällt.« sagte Aimee vergnügt und wandte sich dann wieder an Majara, die sie natürlich nicht vergessen hatte. »Haben Sie schon einen Plan dafür, was Sie als nächstes tun wollen?« fragte sie aus Höflichkeit, da sie nicht einfach verschwinden wollte. Immerhin war das Gespräch mit Majara doch recht angenehm gewesen und sie würde durchaus auch noch weiter mit ihr sprechen. Sie hatte schließlich alle Zeit der Welt.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 7:07 pm

In Rayono City- - - #15

Als das Ei sich bewegte war wirklich jeder außer Rand und Band. Vor allem Illyria schien sich über die Bewegung des Eis zu freuen und Jaylo kletterte so schnell es ihm möglich war vom Behälter herunter um das Ei ebenfalls anzuschauen. Majara vermutete, dass er wahrscheinlich noch kein Ei gesehen hatte das kurz vor dem Schlüpfen stand, ganz so wie Sakima. Umso belustigender war der Anblick vom großen Hundemon und kleinen Pichu, wie sie so nebeneinander standen und das Ei anstarrten. Auch wenn Majara diese Freude nicht ganz nachvollziehen konnte war es schön zu sehen, dass Sakima sich so gut mit anderen Pokemon verstehen konnte. Wieder kam ihr der Gedanke, sich vielleicht mal ein neues Teammitglied zu besorgen, einfach damit Sakima nicht mehr so alleine war. Illyria vergaß im Affekt des Moments sogar Sakima einen bösen Blick zu zu werfen, weil dieser gerade einfach ohne Vorwarnung aufgesprungen war und sah freudig zu ihrem Ei. Na, das war ja mal was.

Aimee tippte eine Antwort in ihren PokéCom und steckte ihn anschließend weg und blickte dann wieder zu ihren Pokemon. Wer auch immer Rumi war, die Pokemon schienen sich zu freuen. Und zu Majaras Verwunderung nickte auf Aimees Frage hin sogar auch, dabei kannte er Rumi doch überhaupt nicht. Majara hob eine Augenbraue und schüttelte den Kopf, kommentierte das dann nicht weiter.
Die Züchterin wandte sich dann wieder zu Majara und fragte sie danach, was sie nun eigentlich vorhatte. Tja, das fragte sich die Trainerin auch selbst! Eigentlich hatte sie ja in den Vergüngungspark gehen wollen, aber irgendwie sprach sie die Idee jetzt gar nicht mehr so sehr an. Oder doch? Sie war sich da noch irgendwie unsicher. Hmm. "Sakima und ich wollten gleich noch in den Vergnügungspark und morgen dann wahrscheinlich wieder zurück nach Stratos City um die Arenaleiterin herauszufordern.", erklärte Majara ihr und Sakima nickte bestätigend. Er hatte sich mittlerweile wieder zu den beiden gewandt und verfolgte das Gespräch aufmerksam - wahrscheinlich spürte er schon, dass es bald zu einem Abschied kommen könnte. Skeptisch betrachtete er seine Trainerin, dann sah er zum Ei, dann wieder zu seiner Trainerin. Majara hatte doch nicht etwa vor sich so kurz vor dem Schlüpfen des Eis von dieser Gruppe zu verabschieden?! Das musste Sakima verhindern! ... Allerdings wusste er noch nicht wie. Hm.
"Es freut mich auf jeden Fall, dass wir auf euch getroffen sind.", murmelte sie dann und lächelte Aimee an. Sie hatte viel lernen können und war auch froh darüber, dass Sakima sich dem Ei genähert hatte. Anders hätte sie diese ganzen Fakten und Informationen über das Züchten, oder eher über die Eier und die Babypokemon, gar nicht erfahren. Auch wenn Babypokemon der Trainerin noch immer nicht zusagten musste sie doch gestehen, dass es faszinierende Geschöpfe waren - ihre Weiterentwicklungen fand Majara allerdings doch trotzdem noch besser. Aus dem Knospi beispielsweise würde irgendwann ein Roserade werden und das war definitiv auch ein anstrebenswertes Pokemon... Vielleicht konnte man ja mal darüber nachdenken, sich so ein Pokemon ins Team zu holen. Wo man allerdings in Einall ein Roselia fangen konnte vermochte sie wirklich nicht zu sagen.

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 7:32 pm


When spring comes, new life will be born
Post #013 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Der Tag neigte sich dem Ende zu, weshalb Aimee fand, dass man langsam auch Pläne für den nächsten Tag haben konnte - oder eben auch nicht. Trotzdem fragte sie Majara, was sie denn so geplant hatte, allerdings schien sie sich dessen noch nicht sicher zu sein. Aimee ließ ihr ein wenig Bedenkzeit und wartete geduldig auf eine Antwort, die schließlich auch kam. Tatsächlich war Aimee noch nie selbst im Vergnügungspark gewesen, hatte heute allerdings auch nicht vor, das zu ändern. Der Tag war anstrengend genug gewesen und am kommenden Tag würde sie sich auf den Weg nach Rayono City machen. Den Vergnügungspark würde sie später auch noch gut erkunden können. Dass Majara allerdings auch nach Stratos City wollte, ließ Aimee hellhörig werden. Es war schon ein großer Zufall, dass sie sich erst hier über den Weg liefen und dann auch noch zeitgleich in die selbe Stadt aufbrechen wollten. Aimee überlegte, nicht den Vorschlag zu machen, gemeinsam dorthin zu reisen. Allein zu reisen war eben nicht ganz so schön wie zu zweit und wenn sie ohnehin das selbe Ziel hatten, würde sich das durchaus anbieten. Ein kurzer Blick zu ihren Pokémon sagte ihr, dass diese gar nicht verstanden, dass sie alle das selbe Ziel hatten, was auch nicht weiter wunderlich war. Schließlich hatte Aimee Stratos City mit keinem Wort erwähnt. Ihr Blick glitt zu dem Hundemon, das sich offenbar noch gar nicht von dem Ei trennen wollte, weshalb in Aimee außerdem der Wunsch aufkam, dem Pokémon zu ermöglichen, noch länger in der Nähe des Eies sein zu können. Allerdings kam ihr Gedanke erst zu einem endgültigen Entschluss, als Majara bereits den nächsten Satz ausgesprochen hatte. »Es hat mich auch sehr erfreut - und meine Pokémon bestimmt auch, auch wenn sie das nicht sofort so gesehen haben.« erwiderte Aimee, ebenfalls mit einem Lächeln. Tatsächlich war sie sich bei Illyria noch immer nicht sicher, ob sie sich über die Anwesenheit des Hundemon unbedingt gefreut hatte, aber zumindest die anderen schien absolut nichts mehr dagegen einzuwenden zu haben. Vor allem Jaylo war erfreut darüber, einmal ein Hundemon kennengelernt zu haben. Neue Bekanntschaften waren schließlich immer gut und vor allem in seinem Alter begeisterten ihn noch die meisten Dinge, die für andere ganz normal erschienen.
Aber die gemeinsame Zeit musste ja nicht unbedingt schon zu Ende sein. Wenn sie sowieso das selbe Ziel hatten, konnten sie dieses auch gemeinsam angehen. Und mit etwas Glück erlebte Sakima dann sogar das erste Mal, wie ein Pokémon aus einem Ei schlüpfte. »Was haltet ihr davon, wenn wir gemeinsam nach Stratos City reisen? Die Person, die ich gerne treffen möchte, hält sich ebenfalls in der Stadt auf, weshalb ich morgen ohnehin dorthin aufbrechen wollte.« fragte sie freundlich und sah Majara dabei direkt an. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Jaylo sich erfreut zu ihr umdrehte und dann grinsend zu dem Hundemon sah. Ihm zumindest schien die Idee zu gefallen - anders als Illyria, die wohl lieber allein gereist wäre. Kaali und Lesya hingegen schienen nichts dagegen zu haben und selbst wenn es so gewesen wäre, es war eigentlich Aimees Entscheidung, mit wem sie reiste. Und Majara war nett, genauso wie ihr Hundemon und ihre Gesellschaft würde bestimmt gut werden - vor allem für Illyria, die ihr Verhalten dringend ändern musste. Beschützerinstinkt war schön und gut, den besaß auch Lesya im Überfluss, allerdings musste man auch erkennen, wenn absolut keine Gefahr drohte. Lesya wusste, wann sie ihr Baby ziehen lassen konnte, während sie gleichzeitig ein Auge auf es hatte, ohne sonderlich misstrauisch dabei zu wirken. Illyria hingegen konnte das auf diese Weise absolut nicht. Daran würde Aimee wohl noch arbeiten müssen.
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Sa Apr 30, 2016 7:45 pm

In Rayono City- - - #16

Aimee erwiderte, dass es sie ebenfalls gefreut hatte auf Majara und Sakima gestoßen zu sein. Vielleicht war die Art und Weise wie sie sich kennengelernt hatten nicht ganz so der normale Weg gewesen, aber es hatte letztlich seinen Sinn ja erfüllt. Majara hätte selbst ja auch nicht gedacht, dass das Gespräch mit Aimee tatsächlich noch länger anhalten würde - wie es es jetzt getan hatte. Vor allem Sakima hatte da auf jeden Fall seine Pfoten im Spiel gehabt, denn wenn das Hundemon nicht derart begeistert von dem Ei gewesen wäre hätte die beiden ja eigentlich nichts mehr bei Aimee und ihren Pokemon gehalten.
Majara erwiderte darauf ein Lächeln und nickte kurz, dann blickte sie zu Sakima. "Dann ist es jetzt wohl Zeit zum Vergnügungspark aufzubrechen. Nicht, dass sie gleich noch geschlossen haben bevor wir da sind.." Sakima zog eine Fratze und schüttelte vehement den Kopf, worauf Majara nur kurz seufzen konnte. "Wir können nicht ewig hier auf der Wiese stehen, das weißt du doch." Sakima brummelte irgendetwas vor sich hin und schenkte Aimee einen herzzerreißenden Hundeblick - und dann machte Aimee einen Vorschlag. Diese Rumi schien ebenfalls in Stratos City zu sein und da die beiden Mädchen also das selbe Ziel hatten könnte man ja vielleicht auch zusammen gehen. Jaylo schien das sofort zu begrüßen und Sakima wedelte mit dem Schweif und erwiderte Jaylos breites Grinsen - auch die anderen Pokemon von Aimee schienen nichts dagegen zu haben, bis auf Illyra aber das wunderte Majara auch nicht. "Gerne.", antwortete sie dann auf Aimees Angebot und grinste kurz schief. "Dann würde ich sagen treffen wir uns morgen früh am Tunnel, der zu Route 4 führt?"
Die beiden Damen klärten noch das wann und wo zu Ende, dann schließlich trennte sich die Gruppe von einander. Majara setzte den Kurs auf den Vergnügungspark und nachdem Sakima sich ausgiebig bei den anderen Pokemon verabschiedet und sich zusätzlich bei Illyria noch bedankt hatte, folgte auch er seiner Trainerin. Mal schauen was der Morgen so für die beiden bereit hielt!
tbc. Route 04

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam So Mai 01, 2016 1:21 pm


When spring comes, new life will be born
Post #014 :: Wiese vor dem Musiktheater :: Rayono City :: Majara

Ihr Vorschlag schien auf allgemeine Zustimmung zu treffen, weshalb Aimee am kommenden Tag nicht allein reisen würde. Das war schön, denn so hatte sie jemanden, mit dem sie sich unterhalten konnte und auch eine Antwort erhielt. Natürlich war es schön, mit ihren Pokémon zu sprechen, aber diese beherrschten die menschliche Sprache nun einmal nicht. Daher war es immer schwierig, mit ihnen ein Gespräch zu führen. »Das klingt gut.« sagte sie noch auf Majaras Worte hin, bevor die beiden auch schon die Einzelheiten besprachen. Beide wollten nicht zu spät los, da sie eben ein längerer Marsch bevor stand. Aimee hatte keine große Lust, eine Nacht in einer Wüstenroute zu verbringen, vor allem nicht mit einem Ei, das jeden Moment schlüpfen konnte. Eigentlich ging sie auch so schon ein viel zu großes Risiko ein. Man wusste eben nicht, wann das Knospi die Schale durchbrach. Da konnte man nur hoffen, dass sie die Route rechtzeitig verlassen würden.

Nachdem sich die Gruppe getrennt hatte, setzte sich Aimee wieder auf die Decke zurück und zückte erneut ihren PokéCom, um kurz weitere Nachrichten mit Rumi auszutauschen. Vielleicht sollte sie wirklich einmal in König der Pyroleo gehen. Wenn Rumi meinte, dass es einen Blick wert war, würde es ihren Pokémon bestimmt auch gefallen. Diese saßen weiterhin entspannt beieinander, wobei Aimee erkennen konnte, dass Jaylo sich schon jetzt auf den morgigen Tag freute. Er würde schließlich nicht nur das Hundemon wieder sehen, sondern auch eine neue Person kennen lernen. Und dann war da natürlich noch das Ei, das jeden Moment schlüpfen konnte und noch immer von Illyria gut bewacht wurde. Aimee lächelte ihre Pokémon der Reihe nach an und genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Erst, als die Sonne ganz verschwunden war, packte Aimee die Sachen wieder zusammen, schnappte sich den Ei-Behälter und ging dann mit ihren Pokémon Richtung Pokémon-Center, wo sie die Nacht verbringen würde, ehe sie am nächsten Morgen nach Stratos City aufbrach.
tbc: Route 04
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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Gastam Di Sep 06, 2016 10:15 am

Farina

~ Rayono City, Wiese vor dem Musiktheater ~

----> cf: Elektrolithhöhle, Erdgeschoß

Mit: -

Es waren ungefähr zwei Tage vergangen, seit Farina aus der Elektrolithhöhle gekommen war. Nachdem Hundemon sie aus der Höhle geführt hatte, war sie über eine grasbewachsene Route in eine Stadt gelangt, welche sich als Marea City herausstellte und an einer Meeresbucht lag. Farina hatte dort erneut in einem Pokémon-Center übernachtet, gefrühstückt und dann in einem Laden ein wenig ihre Reisevorräte aufgestockt. Da sie in Marea City sonst nichts weiter interessant fand, hatte sie sich auf den Weg in die nächste Stadt gemacht. Dafür hatte sie eine rieige Brücke über das Wasser überqueren müssen, wovon sie nicht gerade begeistert war, doch die Brücke war sehr stabil und groß und weit genug vom Wasser entfernt und so überquerte sie das Meer so schnell wie möglich. Da es nun schon Nachmittag war, beschloss sie vor der nächsten Stadt zu bleiben und trainierte ein wenig ihr Team mit wilden Pokemon, um dann ein kleines Lagerfeuer zu entzünden und im Freien zu übernachten.

Am nächsten Morgen hatte sie sich recht früh wieder auf den Weg gemacht und war im Laufe des Vormittags in Rayono City angekommen. Es war eine große, laute Stadt, in der es viel zu sehen gab. Überall waren Straßenkünstler und Musiker, der Weg zum Vergnügungspark war groß ausgeschildert und auch das Musiktheater und die Sporthallen waren stark beworben. Farina mochte die Stadt auf Anhieb. Sie lief einmal durch alle wichtigsten Straßen und betrachtete alles, wobei sie sich vornahm irgendwann eimal richtig den Vergnügungspark zu besuchen. Es war ihr ein leichtes auf einem Marktplatz ein paar Brötchen und zwei Äpfel mitgehen zu lassen, mit denen sie sich letzten Endes auf der Wiese vor dem Musiktheater niederließ um zu Mittag zu essen.

Sie entließ ihr Team an die frische Luft, damit alle sich ein wenig strecken und etwas essen konnten. Arkani dehnte sich einmal ausgiebig, sah sich dann etwas in der Gegend um und ließ sich unter dem Schatten eines großen Baumes nieder. Kleoparda begann, herumzustreunern und entfernte sich von Farina, die es gewähren ließ. Sie wusste dass ihr Pokémon immer zurückkommen würden.  ALs Pyroleo Kleoparda allerdings folgen wollte, pfiff Fari es zurück. Der Löwe würde sich nur verlaufen oder sonst irgendwie Unruhe stiften. Stattdessen kam Pyroleo nun freudig zu ihr zurückgelaufen und ließ sich ein wenig kraulen, um sich danach im Gras hin und herzuwälzen. Hundemon betrachtete es leicht genervt und setzte sich dann wachsam an Farinas Seite, die Umgebung im Auge behaltend. Auch es wurde ein wenig getreichelt. Flunkifer setzte sich einfach zu Farina und aß etwas, während Panpyro beschloss, Pyroleo ein wenig zu ärgern und auf ihm herumzuklettern. Pyroleo freute sich und begann mit dem Äffchen zu spielen.

Farina seufzte zufrieden und lehnte sich zurück gegen ihr Arkani. Die Sonne schien warm auf ihr Gesicht und eine leichte Brise erfrischte sie. Die Rothaarige blieb eine ganze Weile auf der Wiese, bis ihr das irgendwann zu langweilig war. Sie hatte jetzt irgendwie das Bedürfnis nach Abenteuern. Nur von Stadt zu Stadt ztu reisen war nett, aber irgendwie auch nicht so das Wahre. Entschlossen holte sie ihren Viso-Caster hervor und suchte im Internet nach einer Karte der Umgebung. Als sie eine gefunden hatte, überlegte sie sich wo sie als nächstes hinwollte. Rayono City schien auf einer Art Landzunge zu liegen, von zwei Meeresbuchten eingegrenzt. Südlich lag eine Stadt namens Stratos City, welche noch größer und aufregender aussah! Farina machte sich eine geistige Notiz, da mal hinzugehen, entdeckte dann aber einen weiteren interessanten Punkt auf der Karte. In der Wüste zwischen Rayono und Stratos lag eine Ruine namens "Alter Palast"! Als Farina über das Internet nähere Informationen dazu einsah, wusste sie wo sie als nächstes hinwollte. Eine kaum erforschte Ruine, eventuell mit alten Fallen, Schätzen und sonstigen Abenteuern? Her damit!

"Okay Leuts, ich weiß was wir als nächstes machen! Auf gehts in die Wüste!" Pyroleo und Panpyro sahen bei der Erwähnung eines warmen Ortes aufgeregt auf und auch Arkani spitze kurz die Ohren. Nur Flunkifer sah ein wenig unwohl bei der Sache aus. "Keine Sorge, du kannst auch in deinem Pokeball bleiben wenn du magst.", versicherte Fari dem kleinen Pokemon und tätschelte ihm zuversichtlich den Kopf. Dann erhob sie sich von der Wiese und begann ihre Sachen zusammenzupacken. Kleoparda kam wie zufällig um eine Ecke herum zu ihr zurückgeschlichen und rieb suich an Farinas Bein, wie Katzen es eben so tun. Fari rief alle ihre Pokémon zurück in ihre Pokébälle, nur Hundemon behielt sie zur Sicherheit an ihrer Seite. Ihr war nämlich aufgefallen, dass ihr Weg sie auch an einem Polizeipräsidium vorbeiführen würde und da konnte ein zusätzliches paar Augen nicht schaden. Doch alles lief glatt und so trat sie schon bald mit Hundemon an ihrer Seite durch das Tor zu Route 4.

----> tbc: Route 4

[Zusammenfassung der Reise, isst auf Wiese zu Mittag, beschließt zum Alten Palast zu gehen um Abenteuer zu erleben]

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Solomonam So März 26, 2017 10:29 pm

cf: Pokewood

Es hatte Solomon ein wenig geschmerzt den Ausflug mit Lancelot vorzeitig beenden zu müssen. Doch da er Niemand war der sich lange mit Traurigkeit herum ärgerte war er schnell dazu übergegangen seine Reise nach Rayono City zu planen. Solomon war für seine Verhältnisse geradezu grausam früh aufgestanden um ein Schiff für eine Überfahrt zu bekommen, sodass er den Vormittag an Bord komplett verschlafen hatte. Spätestens nach dem Mittagessen war er aber hellwach und voller Tatendrang. Es kribbelte ihn den nächsten Orden zu erringen, ungeahnter Ehrgeiz war in ihm geweckt worden und seine Pokemon stachelten ihn zusätzlich an, offenbar spürten sie was in ihm vorging und das Vorhaben hatten sie ohnehin gehört.
So kam es das er schon an Bord des Schiffes jede Zeit an Deck nutzte um hart zu trainieren. Auf dem Schiff tat sich besonders sein Wasserpokemon Kong hervor. Es bewegte sich souverän und machte sogar ein hartes Trainingsprogramm mit, bei dem es ins Wasser sprang, einmal um das Schiff schwamm und sich dann per Wasserdüse zurück an Deck katapultierte. Mit der Zeit begann sein Lohgock damit Kong per Schutzschild daran zu hindern an Deck zu kommen, als zusätzliche Herausforderung. Solomon war stolz auf die Eigeninitiative seiner Pokemon und kümmerte sich um die schwächeren Mitglieder des Teams.
Wattzapf und Duflor beschossen einander mit Elektronetz und Mondgewalt, sodass sie die Attacken sowie das Ausweichen gut übten. Charles war mit all dem noch etwas überfordert, aber er konnte Solomon schon sein Geschick per Sternschauer demonstrieren. Der Johtoer war aber eher darauf bedacht mit dem neuen Pokemon anzubandeln, er ließ es für das Evoli langsamer angehen, was nichts daran änderte, dass er selbst ordentlich ins Schwitzen kam, bei so viel Training. Es forderte viel Aufmerksamkeit, vor Allem da Kong begonnen hatte ein Auge auf die Rettungsringe zu werfen, er musste also aufpassen das Diese nicht angeknabbert würden.
Es war schließlich ein Reisender aus Kanto, der den fleißigen Trainer ansprach und zu einem kleinen Kampf herausforderte. Sein Kicklee maß sich mit Solomons Lohgock und am Ende zeigte der Johtoer den Einsatz des Megasteins. Der Kampf endete mit einem knappen Sieg und Solomon sprach noch lange mit dem freundlichen Urlauber. Man einigte sich darauf baldmöglich einen Rückkampf zu bestreiten und traf sich am Abend auch am Buffet wieder, wo es erneut ein freundschaftliches Gespräch und viel Fachsimpelei gab.
Am nächsten Morgen gab es dann den erwarteten Rückkampf, das Kicklee besiegte dieses Mal Solomons Duflor Joyce um Haaresbreite. Beide Trainer hatten großen Spaß und der Urlauber erklärte sich sogar bereit beim Training zu helfen. Das Kicklee trainierte fortan emsig mit Lohgock und brachte ihm die Feinheiten der Attacke Turmkick bei. Solomon war erstaunt über den schnellen Fortschritt, so konnte es wohl nur gehen wenn man mit einem Spezialisten trainierte.

In Rayono City angekommen suchte Solomon natürlich zuerst das Pokecenter auf, wobei ihn die neue Bekanntschaft begleitet. Er bekam die Empfehlung im Vergnügungspark die Augen offen zu halten, wenn er die Arena wirklich meistern wollte, womit er wenig anzufangen wusste. Erschöpft legte er sich einfach ins Bett und schlief auch sehr schnell ein. Am nächsten Morgen sollten die Strapazen weiter gehen. Er wählte einen Platz vor dem Musiktheater um seine Pokemon auf den Arenakampf vorzubereiten. Das hohe Gras bot seinem Wattzapf ideale Versteckmöglichkeiten und die Listigkeit von Becky ließ sie sogar gegen Kong gewinnen, was zuvor nie gelungen war. Solomon war stolz, er erkannte große Fortschritte und widmete diese Session vor allem dem Käferpokemon. Mit Charles auf seinem Schoss ließ er sich im weichen Gras nieder und beobachtete das Treiben seiner Pokemon. Kleopatra und Joyce schienen eher zu spielen, aber das machte ihm nichts aus. Becky legte sich richtig ins Zeug und er feuerte sie an.
Am Abend besuchten sie ein Vorstellung im Musiktheater, es war ein sehr interessanter und spaßiger Ausflug. Besonders seinem Skorgla gefiel es sehr, ein schöner Tag fand so ein rundes Ende. Auch am nächsten Tag sollte die Wiese ihm als Trainingsplatz dienen. Viele Leute gab es hier nicht, trotzdem erfüllte der Lärm von Rayono City den Rasen. Er ließ Turmkick weiter testen, das Risiko der Attacke war groß, aber Solomon wusste sie trotzdem zu schätzen. Er entschloss sich jedoch sie in der Arena noch nicht einzusetzen, dafür war das Risiko doch zu groß für den vorsichtigen Trainer. Am Nachmittag fand er wieder einen anderen Trainer zum Kampf, ein Einheimischer Lehrer schickte ein Terribark gegen sein Wattzapf, aber Becky konnte es mit flinken Angriffen besiegen. Auch gegen Sodamak hatte es wenig Probleme, der Typvorteil half. Das es aber auch noch gegen ein Praktibalk ran wollte war Solomon zu viel des Guten. Der Ehrgeiz des Pokemon in allen Ehren wollte er es zurückrufen, aber es war sein Lohgock das ihn mit Lauten und Gesten dazu drängte es lieber sein zu lassen. Sehr gespannt gab er sich also große Mühe und sein Wattzapf feierte tatsächlich den dritten Sieg in Folge.
Die spontane Siegesfeier war dementsprechend groß. Das kleine Pokemon wurde von Duflor auf den Blütenkranz gesetzt und die beiden Freundinnen tanzten über die Wiese. Solomon lachte und sprach noch kurz mit seinem Gegner, da wurde er im Augenwinkel auf ein helles Leuchten aufmerksam. Erstaunt betrachtete er wie Becky rasant wuchs. Der zierliche Körper schien sich aufzublähen und die Formen veränderten sich wild, als sich sein Wattzapf entwickelte. Nach all dem Zuspruch in seinem Team hatte es sich entwickelt und hing dem Duflor jetzt wie eine übergroße Last auf der Krone, schnell kippte das Pflanzenpokemon um.
Die beiden Freundinnen kicherten hell und Solomon streichelte sein Voltula. Es knisterte auf der Haut, eine interessante Erfahrung. Nachdem er ausgesprochen hatte wie erfreut und stolz er war versuchte Becky wieder auf seine Schulter zu klettern, was nun schon sehr viel schwerer war. Es endete damit das ihm die Spinne auf dem Rücken hing. Lachend versuchte er sie abzuschütteln, er spielte eine ganze Weile mit dem Pokemon und sein ganzes Team kam schließlich hinzu. Es war ein absolut großartiger Moment für ihn, Solomon war stolz und hatte viel Selbstvertrauen für die Arena getankt, der er sich am Abend sogar widmete, nachdem seine Pokemon sich ausgeruht hatten und im Pokecenter zu Höchstform aufgepäppelt wurden. Der Besuch im Vergnügungspark sollte sich lohnen, da war er wild entschlossen.

//Arenakampf
gt: Vergnügungspark


Zuletzt von Solomon am Do März 30, 2017 12:50 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Wiese vor dem Musiktheater

Beitrag von Solomonam Do März 30, 2017 1:01 am

cf: Vergnügungspark

Ein helles Lachen erfüllte die Wiese mit heiterem Leben. Solomons Tyracroc hatte sich gewaltig den Kiefer verrenkt und der Trainer stand kopfschüttelnd daneben. Es war ihm unendlich peinlich, dass sein Pokemon versucht hatte die Zeltstangen eines Wanderers anzuknabbern und er entschuldigte sich mehrfach. Den Wanderer aus Alola schien der ganze Vorfall nicht zu stören. Er konnte herzlich darüber lachen und Kong mit einigen Pokebohnen auf andere Gedanken bringen. Solomon war erleichtert, er half dem Mann noch beim Aufbau seines Zelts und plauderte dann mit ihm.
Offenbar handelte es sich um einen Rucksacktouristen, der ebenso wie Solomon die Attraktionen Einalls erkunden wollte. Es war schön sich mit einer gleichgesinnten Person unterhalten zu können, besonders für den schüchternen Solomon. Man einigte sich sogar auf einen kleinen Kampf, um auch Kongs letzte Energie abzuarbeiten. Er trat gegen ein Mediras an, ein angriffslustiger Drache, der dem Johtoer noch nie begegnet war. Letztendlich verlor Kong ziemlich deutlich, aber dies hatte auch ein Gutes. Die Erfahrungen waren wertvoll gewesen und das Wasserpokemon würde zusätzliche Motivation mitnehmen, nachdem Solomon ihm gut zugeredet hatte. Danach diskutierte er noch mit dem Fremden, wie der Kampf hätte anders verlaufen können, wobei sie auf Attacken und Items zu sprechen kamen.
Zufällig kamen sie so auf das Strandgut zu sprechen, dass der Wanderer aus Alola mitgebracht hatte, um es immer mal wieder gegen Gefallen auszutauschen. Solomon konnte keinen Gefallen anbieten, allerdings Geld um die Reisekasse aufzubessern, sodass bald schon ein Scharfzahn den Besitzer wechselte. Solomon präsentierte das Fundstück seinem Skorgla Kleopatra, als eine weitere Belohnung für den großartigen Einsatz im Arenakampf hier in Rayono City. Skorgla freute sich sichtlich und Solomon war zufrieden.

gt: Vergnügungspark

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