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✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
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Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

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Eingangshalle - Seite 2 Empty Re: Eingangshalle

Beitrag von Gastam Mo Dez 26, 2016 3:48 pm

#001

» Please go ahead,
dye the whole world with my song
Dye it in hues
where there's no love to be found


Was sie genau nun einmal bei den Alten Ruinen im Wüstenresort wollte, wusste die Weißhaarige noch nicht, als sie das genannte Wüstenresort betrat. Keines ihrer Pokémon litt unter dem Sandsturm, sie hatte sich aber ihre langjährige Freundin, das Rocara ausgesucht. Sie selbst hatte sich zum Schutz einen Atemschutz umgelegt, einen dieser weißen Dinger, die man bei schwer erkälteten Menschen oder aber auch bei Menschen, die in einer schlechten Luft lebten, an hatten. Es war nicht unbedingt das modischte, was die Weißhaarige tragen konnte, doch sie konnte auch damit leben.
Nur zu einem Augenschutz hatte sie sich nicht überreden können, womit sie schließlich auch zu kämpfen hatte, als sie das Wüstenresort zum alten Palast hin durchquerte. Dort würde es sich für sie lohnen, einen kurzen Blick hinein zu werfen, deswegen visierte sie es einfach einmal an.
Ihre weißen Haare waren, damit sie nicht so sehr im Gesicht hingen, zu einem Zopf nach hinten gebunden, wobei sie diesen hinten abgeflacht hatte, es war also kein typischer Pferdeschwanz. Dieser offenbarte sich allerdings erst, als sie die schwarze Kapuze ihrer Jacke in der Eingangshalle des Palastes herunter nahm. Sie seufzte erleichtert auf, als sie endlich durch den Sandsturm hindurch gekommen war - Gestein- und Bodenpokémon hin oder her, das die ganze Zeit zu haben war doch etwas lästig.
Nur wenige Augenblicke später bemerkte sie, dass sie nicht ganz alleine war und sie nickte der anderen Person als Begrüßung kurz zu. Die andere Person schien sie jedoch nicht so recht zu bemerken, was ihr aber nicht gerade übel aufstieß - wenn sie es richtig bemerkte, schien die Person ganz versunken in die Betrachtung der Ruinen zu sein. Vor wenigen Jahren hatte man mehr von dem Palast gesehen, der heutige Überrest war eher kümmerlich und nicht aufzuhalten. Dafür war der Sandsturm hier einfach viel zu stark, ständig kam neuer Sand hinzu und verschüttete das alte Gebilde.
Das Rocara sah sich neugierig um und beschloss, sich zu den anderen Pokémon zu gesellen, die da waren. Da seine Trainerin viel mit Menschen beschäftigt war, sah es zwar einige Pokémon, den Kontakt mit jedem einzelnen war jedoch erstaunlich und nicht berechenbar. Es fand es interessant und so wollte es die anderen kennen lernen, als ... dieser Plan jedoch verloren ging. Zumindest schien es nicht gerade rosig für neue Bekanntschaften zu sein, als es mit aus dem Sand hervorkriechenden Ganovils belagert wurde - normalerweise wäre es ein leichtes für das Pokémon, einfach drüber hin weg zu schweben, aber die Ganovils ließen es nicht zu. Verängstigte Laute ließen die Trainerin aufhorchen, die gerade noch Gedanken nachhing und die andere Person interessiert gemustert hatte. "Speculum?", fragte sie mit besorgter Stimme, laut, als sie das Rocara nicht sofort entdeckte (es wurde von den Ganovils weiter weg getrieben). Zögernd bewegte sie sich nicht viel vom Fleck weg, sie wusste, dass Treibsand auf sie lauerte, wenn sie einen falschen Schritt tat. Kurzerhand ging sie am Rand zu der anderen Person hin und sprach diese an: "Entschuldigen Sie, ich störe nur ungern, aber Sie haben nicht zufälligerweise ein Rocara gesehen?" Sie fand es zwar unwahrscheinlich, doch nicht unbedingt unmöglich.
Aus den Augenwinkeln vernahm sie eine bekannte Gestalt, die gerade den Palast betrat. Es war zwar nicht ihr Rocara, doch für einen Moment vergaß Shiori, dass sie noch mit einer anderen Person geredet hatte und verkündete perplex: "Miss Pherigo ... Mit Ihnen hätte ich nicht gerechnet!" Es war schon ein bisschen komisch, ihre Vorgesetzte in ihrer Freizeit zu sehen, sie bemühte sich jedoch um ein höfliches Lächeln.
Dann wiederum fiel ihr auf, was los war, wandte sich also auch an die neu ankommende Person mit folgenden Worten: "Haben Sie gerade ein Rocara gesehen?" Ach herrje, wenn es nur etwas zustöße ...!
© Shiori | Image © KiO

[out: Ich hoffe, der Post ist so okay! Wenn nicht, Bescheid geben und ich ändere es noch einmal x) Danke, dass ich joinen durfte o/]
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Beitrag von Gastam So Jan 01, 2017 11:03 pm

✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧
I will make you alive
Post #020 ☾ Eingangshalle ☾ alter Palast ☾ Rei & Shiori
✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧✧

cf: Route 4
Irgendwie war sie diese Rothaarige los geworden, die sie einfach nicht hatte in Ruhe lassen wollen. Sie war wirklich froh darum, nun endlich wieder allein zu lassen, lediglich mit Amun an ihrer Seite, der nicht ganz so froh darüber war, das Hundemon zurückgelassen zu haben. Letztlich aber war er seiner Trainerin gefolgt und so waren sie endlich zum Alten Palast gekommen, zu dem Safiya schon eine ganze Weile hatte gehen wollen. Zuerst war es der Sandsturm gewesen, der sie davon abgehalten hatte, danach diese junge Frau, die tatsächlich mit Feuer-Pokémon durch eine Wüste lief. Schlau? Nicht unbedingt, aber nur weil man Feuer-Pokémon liebte, hieß das nicht, dass man nicht auch durch eine Wüste gehen konnte. Safiya jedenfalls war froh, Amun an ihrer Seite zu haben, da sie mit Boden-Pokémon so recht leicht fertig wurde. Außerdem konnte er bei Ausgrabungen immer gut helfen und genau deswegen waren die beiden nun auch hier. Sie wollten sehen, was sie so finden konnten - ein paar freie Tage genießen, wenn man so wollte, auch wenn viele das vielleicht nicht als Freizeit bezeichnen würden. Mittlerweile hatte sie auch nicht mehr ihre üblichen Kleider an, da diese eben nicht schmutzig werden sollten, so trug sie eines der Kleider, dass sie stets bei Ausgrabungen oder AUsflügen zum alten Palast trug - das jedoch nicht wieder teuer und nobel war als alles anderes, was man an ihr sah. Wie man aussah war eben doch von Bedeutung!
So betrat sie schließlich mit ihrem Pokémon den alten Palast - Amun trug ihre große Tasche, damit Safiya sich in Ruhe würde umsehen können. Doch noch bevor sie auch nur ihren Blick schweifen lassen konnte, hörte sie eine ihr nur allzu vertraute Stimme. Gleich darauf erkannte sie auch schon ihre Mitarbeiterin, Shiori, die offenbar genauso überrascht zu sein schien, Safiya hier zu treffen, wie sie es war, Shiori hier zu treffen. Hatte sie ihr eigentlich frei gegegeben? Sie konnte sich gerade nicht daran erinnern und wollte eigentlich auch nicht darüber nachdenken, da sie im Grunde nur ihrem Hobby nachgehen wollte. Entsprechen genervt war auch ihre Reaktion, die sich lediglich darin äußerte, dass sie mit den Augen rollte. Shiori mochte gute Arbeit leisten, deshalb musste sie aber nicht mit ihr befreundet sein. Und dann fragte sie auch noch nach einem Rocara - Safiya nahm an, dass es sich um ihr Rocara handelte, das wohl verschwunden war. Pokémon zu verlieren war nie eine schöne Sache, allerdings hatte Safiya außern einigen Ganovil kein Pokémon gesehen. Sie war schließlich auch gerade erst hier angekommen. »Nein, ich habe kein Rocara gesehen. Was tun Sie denn hier?« wollte sie sogleich von ihrer Mitarbeiterin wissen, während Amun sich umsah. Freundlich wie es war, wollte es wohl das Rocara finden, entdeckte jedoch nur ein paar andere Pokémon und eine weitere Person, die ganz vertieft in ihre wohl neuen Entdeckungen war. Die Eingangshalle kannte Safiya mittlerweile zur Genüge, für sie waren die hinteren und tieferen Gefilde wesentlich spannender. Trotzdem war es immer schön zu sehen, wenn sich jemand dafür interessierte.
Schließlich stieß Amun Safiya aus heiterem Himmel an, sanft zwar, aber doch deutlich spürbar und deutete, nachdem Safiya ihre Aufmerksamkeit auf das Karippas gelenkt hatte, auf eine Gruppe Ganovil im hinteren Bereich der Eingangshalle, nahe einem Fleckchen Treibsand. Für gewöhnlich hielten sie sich vom Treibsand fern, eben da sie von seiner Wirkung wussten - die hier lebenden Pokémon blieben meist auf ihrer Ebene und verließen sie nur selten. Dennoch, mehr als die Ganovil konnte man nicht erkennen. Dementsprechend fragend blickte Safiya auch zu ihrem Pokémon, das erneut in die Richtung deutete. »Ist Ihr Rocara hier drinnen verloren gegangen?« Es war absolut dumm, seine Pokémon in diesen Mauern aus den Augen zu lassen. Selbst Amun würde sich hier nur allzu schnell verlaufen und auch Safiya selbst kannte nicht alle Gänge, obwohl die beiden schon viele Jahre hier her kamen. Sollte das Rocara sich hier drinnen verirrt haben, war es fast unmöglich, es wiederzufinden.
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Beitrag von Fionnam Sa Jan 14, 2017 7:02 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Safiya Pherigo
& Shiori Yukishiro


Während sie sich so umsah, bemerkte sie nur am Rande, dass noch zwei Personen den alten Palast betraten. Sie befasste sich nicht weiter mit den Gestalten, sondern musterte lieber das, was sich ihr bot, während ihre beiden Evolitionen sich ebenfalls umsahen. Als sich ein Rocara zu ihnen gesellte, scheute Mahu ein wenig zurück, während Istas das Gesteinspokémon musterte und es schließlich in ihrer Nähe duldete. Sollte es ruhig bei ihnen bleiben – das Unlichtpokémon hatte keine Probleme damit.
Anders sah es allerdings mit diesen Bodenpokémon aus, die da hervorgekrochen kamen …
Rei wurde indes auch bald darauf bereits angesprochen. Die junge Frau, die zu ihr getreten war, hatte weißes Haar und sah generell recht … auffällig aus. Aber irgendwie passte sie hier auch ins Bild … In jedem Fall fragte sie, ob sie ein Rocara gesehen hatte. Rei ließ den Blick wandern, ehe sie den Kopf schüttelte.
„Nein. Tut mir Leid.“, erwiderte sie. „Aber ich kann-“, wollte sie ansetzen, als die Hellhaarige sich bereits umwandte und eine weitere Person ansprach. Wohl jemand, den sie kannte. Rei musterte die beiden Frauen – sie hatte so viele Leute nicht erwartet. Irritierend war, dass auch die zweite Person weiße Haare hatte. An ihrer Seite stand ein Karippas, das offenbar den Rucksack seiner Trainerin trug. Sobald diese der anderen erwiderte, dass sie ebenfalls kein Rocara gesehen hatte, wandte sich das Fossilpokémon – Rei hatte mal von einem gelesen – der Umgebung zu. Es wollte wohl nach dem vermissten Pokémon suchen. Rei wollte sich noch einmal in die Unterhaltung einmischen, um ihren Satz zu beenden, allerdings hatte das Fossilpokémon da bereits nicht nur die Aufmerksamkeit seiner Trainerin für sich gewonnen, sondern auch die von Rei. Sie folgte dem Deut ebenfalls. Die andere Person schien nichts wahrzunehmen, aber Rei fand diese Ansammlung von Ganovil alles andere als gewöhnlich. Sie kniff die Augen zusammen.
War das … ein schwarzer Schweif zwischen den Bodenpokémon? Sofort spannte sich Rei an.
„Ich will ihre Unterhaltung nicht unterbrechen, aber vielleicht sollten Sie zwei ihre Aufmerksamkeit auf dieses Gedränge dort hinten lenken. Denn wenn ich mich nicht irre, haben wir die Ursache dieses Gesprächs gerade gefunden.“, unterbrach sie die beiden Frauen vor sich nun also doch noch, bevor sie sich umwandte. Sie trat bereits eiligen Schrittes auf diese Ganovil zu, wobei sie bemerken musste, dass die Umgebung hier alles andere als angenehm war. Überall konnte sie ...Treibsand entdecken? Absolut nicht gut! Sie kam näher – und tatsächlich waren das Istas und Mahu, zusammen mit dem Rocara. Ein Glück, dass das Karippas sie bemerkt hatte, sonst hätten sie die Pokémon wohl kaum bemerkt …
Aber dafür konnte sie sich auch später noch schelten. Wichtig war nur, dass sie die Pokémon aus dieser Gefahrenzone heraus bekamen.
„Istas, Mahu!“, rief sie – und die beiden Evolitionen warfen ihr schnelle Blicke zu. Gut, sie hatten sie bemerkt – so würde das etwas einfacher werden. Rei überlegte – was wusste sie über diese Pokémon? „Ganovil, Typ Boden und Unlicht. Mögliche Fähigkeiten beziehen sich alle auf den Angriffswert. Anfällig vor allem gegen Wasser, Pflanze und Eis.“, murmelte sie vor sich hin, bevor sie den ersten Befehl gab. „Mahu, Rechte Hand!“, rief sie – und sofort wandte das Psiana die unterstützende Fähigkeit auf das Nachtara an. Sie wandte sich an die anderen beiden, speziell an die Dame, die das Karippas bei sich hatte. „Ihre Hilfe käme mir sehr gelegen – Ihr Pokémon sollte hier Wunder wirken können.“, sprach sie ernst, ehe sie sich der anderen jungen Frau zuwandte. „Ihr Rocara und meine beiden Pokémon kommen mit Sicherheit aus dieser prekären Situation heraus. Wir müssen nur zusammen arbeiten.“, sprach sie, ehe sie wieder zu ihren Evolitionen blickte. „Istas – mach den Weg frei! Ruckzuckhieb!“, befahl sie dann – und sofort sträubte sich das Fell des Unlichtpokémons, bevor es zu der Attacke mit der erhöhten Priorität ansetzte und das erste Ganovil ins Straucheln brachte.

Fionn
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Taijitu

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Beitrag von Gastam Fr Jan 20, 2017 10:16 pm

#002

» I've dreamed
to have helped all along
But yet again
I've failed to let out a sound


Es dauerte nun einmal kein Meisterstück lange, bis sie ihr Rocara wieder aus den Augen verloren hatte. Erst einmal hatte sie sich dazu besinnen müssen, was genau sie eigentlich hier wollte, weswegen sie diesen Weg auf sich genommen hatte. Erinnerungen waren eine seltsame Sache, manchmal so flüssig und klar, um dann nur noch nebelhaft in ihrem Gedächtnis zu existieren.
Sie seufzte aus, schloss für eine kurze Weile ihre Augen und ehe sie wieder nach ihrem Rocara sah, war es auch schon verschwunden.

Es musste nicht unbedingt ein Merkmal für die Weißhaarige sein, dass sie schnell ihren Kopf verlor, doch in diesem Moment tat Shiori das augenscheinlich. Schnell sprach sie die andere Person an, die ihr aufgefallen war, ob sie ihr Rocara gesehen hätte, diese verneinte jedoch.
"Danke-", bedankte sie sich trotz unzureichender Aussage kurz, ehe sie auch schon wieder eine andere Person sah. Diesmal war es aber keine unbekannte Person, sondern eine recht bekannte, der sie mitunter wohl auch ihre derzeitige Stellung beim Museum verdankte.
Dass sie keine Erwiderung auf ihre Begrüßung fand, beachtete die junge Dame nicht, denn die Panik stieg ihr wieder hoch, als sie merkte, dass jeder ihre Pokémon bei sich hatte - nur sie nicht. "Verstehe ...", sagte sie zerknirscht, hatte dabei desillusioniert über jegliche Rettung, aber noch mit wachen Augen, fast die Frage überhört, die ihr noch gestellt wurde. "Wie bitte? Oh, private Forschungen ...", sprach sie nebenher aus, immer noch geistesabwesend, während ihr Blick unwillkürlich dem des Fossilpokémons der Museumsleiterin folgte. Nur sah sie nicht so schnell wie die anderen, was es dort zu sehen gab. "Ja, es müsste zumindest noch in der Nähe sein ...", beantwortete sie die Frage der anderen noch, als Rei auch bereits wieder ansetzte, ob da hinten nicht der Gesprächsgegendstand war. Sie löste sich endlich aus ihrer gedanklichen Starre und sah endlich auch wirklich, was da war, sie beobachtete.
Wie ihr geliebtes Rocara allerdings von Ganovils umschlossen war, wagte sie kaum einen Schritt zu machen, ihr Gesicht versteinerte sie, als würde sie selbst zu einer ihrer verehrten Fossilien werden - was sie aber nicht tat. Während Rei bereits Handlung zeigte, nickte sie nur stumpf.
Es setzte sich also in Bewegung und auch der leere Kopf Shioris musste sich endlich wieder mit Inhalt füllen. Sie schüttelte ihren Kopf kurz, die Strähne, die sich dabei löste, ignorierte sie für das Erste - auch sie wusste, dass es mehr als ein gutes Aussehen in der Welt gab und ging im Kopf ihre Pokémon durch. Ihr Rotomurf würde sich im sandigen Boden nur mäßig wohl fühlen, wenn er auch noch aus Treibsand bestand, ihr Armaldo empfand sie irgendwie auch als unpassend, aber Wielie? Nur, weil es Pflanze war, dass, wie von der ihr unbekannten Dame als effektiv beschrieben wurde ... Sie atmete ruhig ein, als sie ihren Pokéball zückte und das Pflanzenfossil entließ. "Schlechte Neuigkeiten, Unda, kannst du mir helfen?", sprach sie schnell zu ihr, deutete bloß auf die Szenerie und das Pokémon war natürlich sofort bereit. Ein schwaches Lächeln stahl sich auf das Gesicht. Ihr Pokémon war in diesem Fall zumindest ein bisschen mutiger als sie. "Danke."
Sie konzentrierte sich, sah, was die anderen gemacht hatten und entschied sich dann für eine Attacke: "Unda, Energieball in die Menge! Speculum, ich weiß, dass du es kannt ... Zauberschein, bitte!" Bei ihrem letzten Befehl sprach sie etwas lauter, in der Hoffnung, ihr Rocara würde sie hören, doch es war durch die zur Hilfe eilenden Pokémon nur noch verschreckter und verscheuchter.
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Beitrag von Fionnam Di März 21, 2017 6:39 pm

Rei Jôhnsdottir

&& Shiori Yukishiro


Nun, dass das ausgebüchste Rocara tatsächlich in der Nähe war, stellte sich ja sehr bald heraus. Tatsächlich war es zusammen mit Rei's beiden Evolitionen, Istas und Mahu, von einigen Ganovil überrascht und umzingelt worden. Und dann auch noch in der Nähe von Treibsand! Hoffentlich würden die drei nicht verschluckt werden. Die junge Frau an ihrer Seite reagierte dabei ähnlich wie sie – während Rei das Nachtara zu einem Ruckzuckhieb anwies, holte die Weißhaarige ein weiteres Pokémon heraus, das Rei allerdings nicht kannte. Es schien aber vom Typ Pflanze zu sein, denn es setzte Energieball ein. Diese Attacke und der Ruckzuckhieb des Nachtaras schlugen eine kleine Scharte in die Feinde, sodass die Pokémon nun die Chance hatten, zu ihnen zu laufen – allerdings schien sich das verschreckte Rocara nicht fortbewegen zu wollen. Während Mahu also die Nähe ihrer Trainerin suchte, verblieb ihre toughere Schwester Istas bei dem Gesteinswesen, wohl, um ihm etwas Sicherheit zu geben.
„Na gut …“, murmelte Rei nachdenklich. Dann sah sie zu Mahu. „Prinzessin, Rechte Hand auf Istas.“, sagte sie dann und sofort setzte das Psychopokémon den Befehl in die Tat um. „Istas, Schätzchen – Rückkehr!“
Das Nachtara machte keine halben Sachen – und die Verbindung zu der Hellhaarigen war so stark und fest, dass diese Attacke auch ihre Wirkung zeigte! Das Nachtara erwischte ein Ganovil mit einem Volltreffer und konnte es so recht schnell davon überzeugen, dass dieser Kampf verloren war. Nun waren da aber noch so allerhand andere Bodenpokémon, die besiegt werden wollten.
„Mahu, Sternenschauer – aber pass auf, dass du das Rocara nicht triffst.“, gab sie direkt dne nächsten Befehl, woraufhin die kleine Mahu nach kurzem Zögern zum Angriff überging. S konnten die Ganovil zumindest kurzzeitig abgelenkt werden, während Istas gekonnt den Sternen auswich, um das Rocara aufmunternd anzustupsen. Blieb zu hoffen, dass sie das Gesteinswesen da heil heraus bekamen, denn vorher würde sich Istas nicht von dort fortbewegen. Und für die junge Frau musste es auch höllisch sein – immerhin hing sie mit Sicherheit ebenso an ihren Schätzen, wie Rei an ihren Lieblingen. Es galt, das Pokémon unter allen Umständen zu retten!

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Beitrag von Gastam Mo Apr 03, 2017 7:00 pm

#003

» My heart, it can't
take anymore,
Drowning amongst lights
in a sea full of stars


Erleichterung und Panik waren zwei Gefühle, zwei relativ starke Emotionen, die sie in diesem Moment willkürlich packen wollten. Sie konnte sich nicht entscheiden, ob sie nun froh war, ihr Pokémon wieder gefunden zu haben, oder ob sie lieber panisch sein wollte, ihr Rocara inmitten der Ganovil zu bemerken.
Etwas Ruhe spendete da ihre Umgebung wie auch das Wielie, welches sich an ihre Seite platzierte. Sie verhaspelte sich beim Befehlen, doch irgendwie schafften sie es, die Ganovil auseinander zu zwängen. Verschreckt von den Angriffen traute sich das Rocara jedoch immer noch nicht, aus der Schneise heraus zu deren Trainerin zu schweben, verkroch sich mehr und mehr, drückte sich gegen die Wand.
Es war sicherlich nicht ihre beste Idee gewesen, an diesem Tag in den alten Palast zu gehen.
Erst die Begegnung mit ihrer Vorgesetzten (die hoffentlich deswegen noch keinen großen Terz machen wollte), dann aber auch das Verlorengehen ihres kleinen Wunsches aus früher Zeit und nun so etwas ... Ein wenig kratzte es auch an ihrem Stolz, dass sie alles gerade absolut nicht auf die Reihe bekam.

Gerade, als die Weißhaarige neben ihr noch einen Angriff startete, um die Befreiungsaktion abzurunden, stupste das andere Pokémon das Rocara an und ein wenig Leben kam in ihr. Das Pokémon hörte Shioris bittendes Rufen und schaute um sich her. Es war nicht mehr gefangen, nein, sie konnte sogar helfen ... Wenn sie sich nur überwand.
Und das tat sie auch. Ein heller Zauberschein umfasste die Umgebung und das Pokémon wich nach dem Nachtara ebenfalls aus den Fängen der Ganovil und schwebte direkt in die Arme seiner Trainerin, welche den Diamanten vorsichtig, aber zunehmend fester umschloss. Sie hatte ihr kleines Juwel wieder! "Oh Arceus, bitte sag mir, dass das nicht noch einmal passieren wird ...", murmelte sie, immer noch erleichtert, aus und auch das Wielie gesellte sich zu ihnen, hielt den Kopf schützend über sie.

So verharrte die Gruppe für einige wenige Sekunden, ehe sie sich wieder aufrappelte und sich ordentlich herrichtete - so gut es ging.
Sie musste der Fremden ihren Dank aussprechen und wandte sich alsbald an die junge Dame. "Verzeiht mein unschickliches Auftreten und vielen Dank für die Hilfe", sprach sie also höflich, sogar etwas locker aus. Sie mochte es nicht, wenn sich geleistete Hilfe ohne ehrlichen Dank vonstatten ging, das war nur für beide Parteien schlecht. Man sollte die Sensibilität von Menschen nicht unterschätzen. Oh, ganz sicher, Darling ..., musste sie plötzlich an ihre Vergangenheit denken, wischte diesen Gedanken jedoch schnell beiseite.
"Sollte ich Ihnen jemals weiter helfen können, können Sie mich gerne kontaktieren. Mein Name ist Shiori Yukishiro und ich arbeite im Museum von Septerna City - also sind sie mit Fossilien bei mir bestens aufgehoben!", sprach sie mit einem freundlichen Lächeln aus. Natürlich besaß sie so etwas wie eine Visitenkarte in diesem Moment nicht, doch sollte der alleinige Hinweis, dass das Museum ihr Arbeitsplatz war, hoffentlich Information genug sein. "Wie heißen Sie?", fragte sie höflich nach sah die Pokémon der anderen einen nach der anderen an, ehe sie sich vor allen verbeugte.
Sie sprach nur noch kurz mit ihnen, wusste sie doch nicht worüber und musste sie doch wieder dringend zurück in das Museum - den Grund, weswegen sie hergekommen war, ignorierte sie allerdings nicht.
Sie huschte in einen der versteckten Räume und grub ein wenig in Sand - mit Handschuhen, natürlich -, konnte den Altbernstein, dessen Existenz sie bisher nur sporadisch vermutet hatte, ausfindig machen und nahm ihn mit. Ein Lächeln zierte noch ihre Züge, ehe sie sich wieder in die sandigen Winde begab. Ein Fund, für den sich der Aufwand durchaus gelohnt hatte.

tbc. Septerna City, Museum
© Shiori | Image © KiO


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Beitrag von Fionnam So Apr 09, 2017 11:29 am

Rei Jôhnsdottir

&& Shiori Yukishiro


Geschafft – offenbar hatten die Aufmunterungen von Istas und der Einsatz der Weißhaarigen geholfen, das Gesteinspokémon dazu zu bewegen, endlich die Gefahrenzone zu verlassen. Es ließ eine Attacke frei – welche, das konnte Rei so kurz nicht erfassen. Aber Fakt war, dass die Ganovil das Weite suchten und beide Pokémon zu ihren Trainerinnen zurückkehrten. Die Weißhaarige sprach sofort, dass das Rocara dergleichen nicht wiederholen sollte – anders als Rei.
„Gut gemacht, Istas – und auch du, Mahu.“, wisperte sie, wobei sie in die Hocke gegangen war um ihre beiden Evolitionen zu streicheln. Mahu und Istas genossen das beide ganz offenkundig und schmiegten sich an die Hände der Hellhaarigen, ehe diese von der Fremden angesprochen wurde. Rei sah auf, stellte sich wieder hin, wobei die beiden Evolitionen jeweils links und rechts von ihr Stellung bezogen. Die junge Frau entschuldigte sich und bedankte sich auch zugleich – Rei winkte ab. „Kein Problem – meine beiden Pokémon waren ebenso darin verwickelt.“, sagte sie also, als sich die Fremde auch bereits als Shiori Yukishiro vorstellte. Sie arbeitete wohl im Museum in Septerna City und äußerte, dass sie sich mit Fossilien auskannte. Ob dieses eine Pokémon an ihrer Seite wohl so ein Fossiliengeschöpf war? Rei konnte das ja später mittels ihres Pokédexes nachvollziehen. Jedenfalls sollte sie sich bei Shiori melden, sollte sie Hilfe brauchen. Kurz nickte sie. „Rei Jôhnsdottir, einfache Trainerin.“, erwiderte sie also schlicht. Schließlich wollte sich die Museumsmitarbeiterin wohl verabschieden, weshalb Rei sie nicht lange aufzuhalten gedachte – sie sah ihr nur kurz hinterher, bevor sie zu ihren beiden Pokémon sah. „Wollen wir uns noch etwas umsehen?“, schlug sie vor – und beide schienen zuzustimmen. Zum Glück blieben sie nun allerdings an ihrer Seite …
Sie durchwanderten diesen altertümlichen Palast, untersuchten diverse Bereiche. Sie entdeckten Wandmalereien, alte Statuen, Dinge, die an alte Fallen erinnerten oder einfach nur Säulen, die größer schienen, als jedes heutige Gebäude. Diese Konstruktion war unglaublich – atemberaubend. Sie wollte den Rest des Tages hier verbringen – und je tiefer sie kamen, desto unwahrscheinlicher wurde es, dass sie jemandem begegnen würden. Letztlich musste Rei sogar ein Feuer entzünden – an einer Fackel, die sie entdeckt hatte. Andernfalls hätten sie nichts mehr gesehen. Ein Paradies für Bodenpokémon – das hatten sie im Eingangsbereich bereits bemerken müssen, dieses Mal aber durften sie erneut davon erfahren. Nur dass es dieses Mal ein Sandamer war, das ihnen den Weg versperrte. Es scheute nicht vor ihnen zurück – nun, dann blieb ihnen wohl nichts anderes übrig, als dieses wilde Pokémon in die Flucht zu schlagen.
„Mahu, das ist dein Auftritt.“, sagte sie – woraufhin das Psiana sie erst irritiert ansah, bevor sie sich ihrem Schicksal beugte. Sie trat vor. „Istas, Recht Hand.“, befahl Rei – woraufhin das Nachtara ihre Schwester augenblicklich zu stärken suchte. Rei nickte – und das Sandamer startete mit Schlitzer. „Mahu, ausweichen!“, rief Rei – das Psiana gehorchte freudig und sprang zur Seite. „Ruckzuckhieb!“
Mahu bezog Stellung – und flitzte los! Aber das Sandamer war gut und wich ebenfalls aus, ehe ein Sandwirbel folgte.
„Augen zu!“
Mahu drehte sich fort, ehe sie sich wieder umwandte – und von einer Zermalmklaue getroffen wurde. Sie fauchte – Rei und Istas spannten sich gleichermaßen an.
„Konter mit Sternenschauer.“
Sofort beschwor Mahu die kleinen Sterne – und schleuderte sie dem Bodengeschöpf entgegen. Dann kam der Befehl zum Psychoschock, der ebenfalls erfolgreich angewandt wurde – das Sandamer wurde ebenfalls getroffen. Mahu schnaubte – sie wollte jetzt wohl doch lieber gewinnen, als sich aus dem Kampf zurückzuziehen. Das Sandamer jedenfalls ging darauf ein und setzte Giftstachel ein. Mahu wich aus – knapp, aber es funktionierte.
„Konfusion, Schatz!“, rief Rei – und die Augen des Psianas begannen zu leuchten. Das Sandamer wurde kurzzeitig Bewegungsunfähig – ehe Mahu es mit ihrer Kraft fort schleuderte, gegen eine der Wände in diese, Gang. Es jauchzte – aber es gab noch nicht auf und rappelte sich auf. Kratzer war die nächste Attacke, nachdem Schwerttanz gewirkt wurde. „Sei vorsichtig.“, sagte Rei nur, woraufhin Mahu versuchte, die Attacke auszumanövrieren. Es funktionierte – im ersten Moment. Dann traf doch noch einmal ein abermals follgender Kratzer.Angriff. Mahu schnaufte beleidigt und zog sich etwas zurück. „Du schaffst das, Kleines. Noch einmal Ruckzuckhieb, dann Biss!“, gab Rei also von sich – und Istas jaulte aufmunternd. Mahu schüttelte sich kurz – und setzte dann die Anweisungen um. Ruckzuckhieb ging ins Leere – aber das Sandamer konnte dem Biss nicht entgehen. „Super! Noch einmal Psychoschock!“
Und auch diese Attacke traf – und sie saß verdammt gut! So gut, dass das Sandamer sich schließlich im Boden vergrub – und nicht mehr auftauchte. Es hatte wohl aufgegeben. Rei nickte, ging in die Knie und umarmte ihr angeschlagenes Psiana stolz. Das Nachtara legte ebenfalls erfreut seine Pfote auf Mahu, welche wiederum etwas zufriedener und geistig gestärkt aus dem Kampf als Siegerin hervor ging. Rei prüfte dann, wie angeschlagen sie wirklich war, aber Mahu schien es soweit gut zu gehen. Also wollten sie weitergehen – wären da nicht die zwei Geister aufgetaucht. Rei zog den Pokédex – denn eines von ihnen kannte sie nicht.
„Makabaja, das Totengabepokémon. Es entsteht aus den Seelen von längst begrabenen Menschen und kann sich immer noch an deren Vergangenheit erinnern. Seine Maske ist ein Abbild des Gesichts, das es als Mensch hatte. Manchmal weint es, wenn man ihm in die Augen sieht.“
Rei sah auf – Makabaja also. Das andere erkannte sie als Shuppet – derlei Pokémon war sie in Hoenn bereits häufig begegnet. Sie wollten wohl die Chance nutzen, wo das Psiana angeschlagen war – allerdings hatten sie die Rechnung ohne Istas und Rei gemacht.
„Mahu, bleib hinten – Rechte Hand auf Istas! Istas, Finsteraura auf das Makabaja!“, gab Rei also wieder aufgerichtet und fokussiert die Anweisung. Sofort tauschten Istas und Mahu die Rollen, woraufhin letztere Rechte Hand nutzte. Istas indes nutzte Finsteraura – allerdings konnte Makabaja der Attacke entgehen. „Nicht den Mut verlieren – Spukball, schnell!“, rief die Trainerin also auf, woraufhin das Unlichtpokémon Spukball gen Makabaja feuerte. Shuppet griff indes mit Schattenstoß an – aber Rei dachte mit und zückte den dritten Pokéball, um Chesmu wieder hervor zu rufen. „Chesmu, verteidige Istas mit Zen-Kopfstoß!“
Das Noctuh griff sofort an – und so kam es zu einem Treffer beider Seiten. Das Shuppet knurrte leicht, ehe ees sich wieder aufrappelte, während Chesmu kaum zeigte, dass er Schaden genommen hatte.
„Gesichte, Liebling – Istas, noch einmal Finsteraura auf Makabaja! Und Mahu, du setzt Psychoschock auf das Shuppet ein!“
Alle drei Pokémon zeigte sich bereit – und während das Noctuh Gesichte einsetzte und so für sich ermöglichte, auch Normalattacken einsetzen zu können, hielten Istas und Mahu die beiden Pokémon auf Trap. Das Makabaja war vom Spukball verschont geblieben, aber die zweite Finsteraura war dafür ein umso gelungenerer Treffer. Das Shuppet entging dem Psychoschock – allerdings ließ es sich Chesmu nicht nehmen, es direkt mit Tackle ins Kreuzfeuer zu nehmen. Sehr gut! Makabaja indes rappelte sich auf und setzte Unheilböen ein – auf alle drei Pokémon. Noctuh entging der Attacke durch seinen Normaltyp natürlich ohne weiteres und Istas hatte einen klaren Typvorteil – Mahu allerdings steckte den Treffer nicht ganz so gut weg. Dennoch ließ sie sich nicht unterkriegen und setzte stattdessen Rechte Hand auf beide Pokémon ein, die mit ihr zusammen im Kampf antraten.
„Istas, weiter mit Spukball – halt das Makabaja auf Abstand! Chesmu, Himmelsfeger auf das Shuppet!“
Die Anweisungen waren gegeben – die Attacken umgesetzt. Spukball wurde ein Fehlschlag – allerdings setzte Istas direkt noch einmal nach, was wiederum zu einem Volltreffer wurde. Und Himmelsfeger brauchte eine kurze Aufladezeit, die das Shuppet mit Kreideschrei ausnutzen wollte. So wurde zwar von allen beteiligten die Verteidigung gesenkt – und Rei musste sich zusammenreißen, um nicht die Augen zuzukneifen –, aber letztlich verhinderte es nicht, dass Himmelsfeger schweren Schaden anrichtete.
„Finsteraura, Istas!“, rief Rei, während sie Mahu direkt in Sicherheit brachte, indem sie sie zurück in den Pokéball rief. Chesmus wich der Attacke einfach aus – aber die beiden Geister wankten zu sehr, um es dem Vogel gleichzutun. So wurden beide getroffen – und als das Shuppet besiegt zu Boden sank, beschloss das Makabaja, seinen Freund einfach zurückzulassen. Rei beobachtete das Verhalten irritiert – ehe sie erleichtert Luft ausblies. „Istas, Chesmu – toll gemacht.“, sagte sie, ehe sie zu dem Shuppet ging. Istas blieb alarmiert an ihrer Seite – allerdings war der Geist völlig weggetreten. „Oh je … so ist es ein leichtes Ziel für alle Pokémon hier.“, murmelte Rei, während sie sich auf die Lippe biss. Konnte sie das kleine Ding denn einfach so zurück lassen? Es bestand eine große Gefahr, dass es einfach von anderen Pokémon weiterhin angegriffen wurde, die diesen Zustand ausnutzen wollten – vielleicht starb es sogar, auch wenn das bei einem Geist eine merkwürdige Vorstellung war. Die Trainerin überlegte eine ganze Weile – ehe Istas sie berührte und ihre Augen ihr sagten, was zu tun war. Sie nickte, Chesmu landete neugierig neben ihr. Ein Pokéball wurde gezückt – und das Shuppet eingefangen. „Nun gut … dann sollten wir dafür sorgen, dass ihr alle etwas Ruhe bekommt.“, sagte sie, richtete sich auf. Chesmu ließ sie lieber draußen auf dem Rückweg – für den Fall, dass noch etwas geschah. Mahu verblieb dafür, ebenfalls zu angeschlagen, in ihrem Pokéball. So machte sich die Hellhaarige auf den Weg in das nächste Pokémoncenter – da Rayono City näher war, würde diese Stadt die bessere Möglichkeit darstellen. Und wenn sich das Shuppet als wertvoller Partner herausstellte, konnte sie am Abend und am Folgetag noch trainieren, um die dortige Arena herauszufordern. Denn dafür war sie schließlich nach Einall gekommen …

Tbc: Panaero City, Flughafen

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Beitrag von Ashéam Sa März 16, 2019 4:52 pm


Ashé Valkyrya

Comming from „Wohnung von Riley Avari“


#014 with „Riley Avari“


„Komm schon, Riley, komm schon!“, rief Ashé schon aus einiger Entfernung, ehe sie sich umdrehte und schon wieder weiter lief, gefolgt von Adam, der die sandige Umgebung sichtlich zu genießen schien. Sand sollte eigentlich etwas sein, was Ashé nicht in ihrer Nähe haben wollte, allerdings hatte sie ihre Prothese vorsorglich schön abgedeckt und den drüber gezogenen Handschuh mittels Panzertape festgeklebt – man musste ja wirklich nicht riskieren, dass diese feinen Sandkörner irgendwo dazwischen gerieten, richtig?
Nun, daran dachte die stürmische junge Frau jetzt aber ohnehin nicht mehr. Es war nun ein halbes Jahr her, seit diese nun als Ultrabestien bezeichneten Wesen über Einall herein gebrochen waren und heute hatten sie endlich die Möglichkeit, sich mal von allem loszulösen und etwas zusammen zu erkunden! Ashé war zu der Zeit nicht in Stratos City gewesen, Riley wohl auf zu sehen war bei ihrer eiligen Rückkehr daher ein wahrer Segen gewesen. Und seitdem war es schwer gewesen, wieder loszuziehen, weshalb ein gemeinsamer Ausflug wirklich perfekt war! Der heutige führte die Zwillinge mit den flammenden Haaren in den alten Palast, eine Ruine inmitten der Wüste zwischen Rayono City und Stratos City und wie von allen, die sie erblicken sollten, erkennbar war, war Ashé mehr als aufgeregt. Das war einfach fabelhaft – sie liebte es, etwas zu entdecken! Und Rileys Forscherdrang war hier sicher auch ordentlich bedient. Die musste aber erst einmal hier ankommen, während Ashé bereits durch die ersten Türen trat und sich inmitten einer riesigen Halle wieder fand – das war ja nahezu traumhaft! „Whoa, krass!“, verlautete sie da auch und Matunus, der auf ihren Schultern thronte, gab selbst nur zustimmende, japsende Laute von sich, so begeistert war auch er. „Rileeeey, komm schoooon!“, rief sie also noch einmal nach draußen, sobald sie ihren Kopf hindurch gesteckt hatte und sobald das ausgesprochen war, war sie schon wieder im Inneren verschwunden. „Adam, siehst du das alles? Oooh, das wird echt spannend!“




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Beitrag von Rileyam Sa März 23, 2019 5:31 pm

Rileys Wohnung
Post #014, mit: Ashé
cf: Ultrabestienevent bzw. Rileys Wohnung, Stratos City Sechs Monate waren seit dem beängstigenden Angriff der Wesen vergangen, die heute als Ultrabestien bekannt waren. Durchaus interessante Wesen, doch sie hegte kein Interesse daran, wieder in deren Nähe zu kommen. Sie hatte sich zu dem Zeitpunkt mitten in der Stadt befunden, doch glücklicherweise war ihr nichts geschehen. Die Sorge um Ashé war jedoch groß gewesen und die Erleichterung dementsprechend auch, als sie erfahren hatte, dass es ihrer Schwester gut ging. Seitdem waren sie kaum voneinander losgekommen, auch wenn Riley nach dem Angriff allerhand voll zu tun gehabt hatte. Es hatte so viele Verletzte gegeben, die alle behandelt werden mussten und dann waren da natürlich noch die Aufräumarbeiten gewesen. Jetzt war sie einfach nur froh, etwas mit ihrer Schwester unternehmen zu können - und das ganz entspannt. Wobei das allerdings auch nicht ganz zutraf, denn ihre Schwester war so furchtbar aufgeregt, dass sie mittlerweile bereits vorgelaufen war. Ihre Pokémon konnten in der Wüste glücklicherweise alle außerhalb ihrer Bälle laufen, aber so schnell wie Ashé verschwunden war, konnten sie kaum mit ihr Schritt halten. Und das sollte schon etwas heißen! Dennoch, Riley fing herzlich an zu lachen, als Ashé sie zu sich rief, nur kurze Zeit später aber schon im Gebäude verschwunden war. Auch Riley war äußerst neugierig, was sie erwarten würde, aber so schnell wie Ashé war sie da einfach nicht. »Warte auf mich!« rief sie ihrer Schwester zu und versuchte rasch, sie aufzuholen. Nyx musste dabei ein wenig leiden, da Riley den kleinen Bären in den Armen hielt und so schnell auch nicht loslassen würde. Als Ashé ihren Kopf wieder aus dem alten Palast hinaus streckte und abermals nach ihr rief, hatte sie sie sogar schon fast erreicht. Ein wenig abgehetzt schritt auch sie nun durch die erste Tür und wurde sofort überwältigt von dem, was sich ihr dort bot. Allein die Eingangshalle war atemberaubend! Neugierig sah sich Nyx um, blickte dann aber zu ihrem Bruder rüber - ob das andere Teddiursa wohl Lust hatte, mit ihr die Halle auf eigene Faust erkunden zu gehen? Von den Gefahren wusste Nyx schließlich nichts, sie wollte nur Schätze finden und neue Dinge entdecken. »Was es hier wohl zu entdecken gibt?« überlegte Riley laut, auch ihre Augen leuchteten. Sie war bisher noch nicht hier gewesen und diesen Ort nun mit ihrer Schwester zu entdecken, würde ein schönes Erlebnis werden. Jedenfalls ging Riley ganz stark davon aus, denn wie sollte es auch anders sein? Gerade als sie ein paar Schritte weiter hinein gemacht hatte, befreite sich Nyx aus ihrem Griff, sprang auf den Boden und dann hin zu Ashé, wo sie von unten nach oben zu Matunus sah - ihr Bruder sollte endlich runter kommen, damit sie ein Abenteuer erleben konnten! »Wir sollten aber vorsichtig sein, wir wissen ja nicht, was uns hier erwarten wird.« warnte Riley noch alle Beteiligten. Sie wollte nämlich weder ihre Pokémon, noch ihre Schwester verlieren.



Riley
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Beitrag von Ashéam So März 24, 2019 5:25 pm


Ashé Valkyrya

Comming from „Wohnung von Riley Avari“


#015 with „Riley Avari“


Ja ja, man konnte sie durchaus übereilt nennen – und seien wir ehrlich, sie würde es nicht einmal von sich weisen –, aber bisher hatte das nie dazu geführt, dass irgendetwas geschehen war! Zumindest nichts, aus dem sie am Ende nicht wieder raus gekommen war, also warum diese Attitüden ablegen? Riley wurde so vor Vorfreude auch schneller hinter sich gelassen, nur um sie dann zweimal dazu aufzufordern, endlich mit ihr Schritt zu halten. Warten? Pfff! Ihr Schwesterherz würde den Weg auch allein überstehen und gleich waren sie ja wieder vereint!
Und das entsprach ja auch der Wahrheit, denn schon kurz nach ihrem zweiten Ruf schloss die Ärztin zu ihr auf, sichtlich außer Atem, aber ebenso schnell ebenso erstaunt wie ihr Zwilling. Jap, was das anging, schlugen ihre Herzen im gleichen Takt! Bevor aber die Schwestern miteinander über die Rätsel dieser Ruinen nachzudenken vermochten, verlangte Nyx Matunus Aufmerksamkeit, der das alles noch von Ashés Schultern aus beobachtete. Er sollte runter kommen? Kein Problem! Sofort sprang er runter zu seiner Schwester und nahm sie bei der Pfote, um mit ihr auf Erkundungstour zu gehen!
„Wir werden sicher viel zu sehen bekommen – lass uns nicht lange warten!“, kommentierte Ashé da aber nun erst einmal, bevor Riley alle Anwesenden zur Vorsicht ermahnte. Ja, da hatte sie wohl nicht unrecht … „Riley hat recht – Matunus, du musst immer gut auf Nyx aufpassen! Und umgekehrt – einverstanden?“, sprach sie da und zumindest Matt stimmte dem freudig zu. „Und nicht zu weit vorlaufen!“, verlangte Ashé dann noch breit grinsend, ehe sie sich schon Riley zuwandte. „Also – wo wollen wir anfangen?“, fragte sie da sogleich. „Hier auf der Ebene gibt es sicher schon allerhand zu sehen, aber sicher sehen das auch allerhand andere Menschen! Meinst du, wir kommen irgendwo tiefer rein in die Ruinen? Vielleicht warten hier noch tausende, unentdeckte Schätze und ebenso viele interessante Pokémon!“, fuhr sie fort und drehte sich einmal um sich selbst, um alles noch einmal ganz genau anzusehen und den Anblick in sich aufzunehmen. Das musste einfach ein fabelhafter Tag werden – sie war so gespannt, was sie finden würden!




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Beitrag von Rileyam Fr Apr 05, 2019 11:27 am

Alter Palast
Post #015, mit: Ashé
Oh nein, noch viel länger warten würde Riley gewiss nicht. Immerhin gab es hier mit Sicherheit allerhand interessante Dinge zu sehen und das wollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Wort der Warnung musste sie aber dennoch aussprechen, denn gerade weil sie nicht wussten, was sie hier erwartete, sollte man Vorsicht walten lassen. Ihre Schwester stimmte ihr da sogar zu und sagte zu den beiden Bären, dass sie gut aufeinander aufpassen mussten. Wie Matunus nickte auch Nyx bestätigend. Immerhin wollte sie nicht von ihrem Bruder getrennt werden oder ihn gar verlieren! Das würde sie aber sicher nicht davon abhalten, mit ihm diese Ruinen zu erkunden. Deswegen waren sie schließlich hier, nicht wahr? Dass Ashé da wollte, dass die beiden nicht zu weit voraus liefen, schien Nyx auch irgendwie überhört zu haben. Solange sie wusste, wo Riley war, war doch auch alles in Ordnung! Mit ihrem Bruder an der Pfote lief das kleine Teddiursa nun also voraus, den Blick nach links und rechts gewandt, immer auf der Suche nach spannenden Dingen, die sie entdecken konnte. Riley sah sich in ähnlicher Weise in der Ruine um, nur dass sie bisher noch mit ihrer Schwester an Ort und Stelle verblieben war. Denn wo sie anfangen sollten, war bisher noch gar nicht geklärt! Wie Ashé sagte, gab es mit Sicherheit schon auf dieser Ebene so vieles zu entdecken, doch die Vorstellung, tiefer in die Ruine vorzudringen und Dinge zu sehen, die vor ihnen noch niemand gesehen hatte, ließ Rileys Augen leuchten. Schätze und unentdeckte Pokémon zu finden, war sicherlich der Traum eines jeden Forschers und selbst wenn Riley kein Forscher in diesem Sinne war, würde es sie doch unglaublich freuen, eben solche Dinge entdecken zu können. »Es wäre ganz wunderbar, wenn wir tiefer in die Ruine vordringen könnten!« schwärmte sie sogleich, um ihre Gedanken noch einmal nach außen zu tragen. Ob es ihrer Schwester wohl genauso ging? Dem begeisterten Blick nach zu urteilen schon. Vielleicht entdeckten sie ja wirklich einen großen Schatz! »Wir nehmen einfach so viele Eindrücke mit, wie es nur geht!« Womit sie ja jetzt schon angefangen hatten. Die Ruine, die früher einmal ein Palast gewesen war, war atemberaubend und das schon jetzt in der Eingangshalle. Wie beeindruckend würde er dann erst werden, wenn sie tiefer in ihn eindringen würden? »Dann lass' uns nicht länger hier herumstehen!« verkündete sie und machte die ersten Schritte, die sie hoffentlich tiefer in die Ruine führen würden. Von den möglichen Treibsänden hatte Riley allerdings keine Ahnung, weshalb sie auch nicht sonderlich auf den sandigen Untergrund achtete. Und da hatte sie vorhin noch selbst gesagt, dass sie vorsichtig sein mussten... »Vielleicht finden wir ja eine Treppe oder einen Weg nach unten?« überlegte sie laut. Da der alte Palast größtenteils von Sand bedeckt war, wäre es doch nur logisch, wenn sich das Meiste des Gebäudes unter der Erde befand, nicht wahr? Demnach mussten sie nur einen Weg finden, der sie nach unten führte! Doch je mehr sie in das Gebäude hinein ging, desto mehr näherte sie sich auch dem Treibsand. Und wo hatten sich eigentlich Matunus und Nyx versteckt?



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Beitrag von Ashéam Fr Apr 05, 2019 5:33 pm


Ashé Valkyrya

Comming from ---


#016 with „Riley Avari“


Da sowohl Nyx, als auch Matunus sogleich zustimmten, sah Ashé kein Problem darin, die beiden ziehen zu lassen. Wenn ihnen etwas geschah, würden sie sie ganz gewiss wiederfinden und retten können, doch solange sie vorsichtig waren und auf sich aufpassten, sollte es wohl nicht zu einer solchen Situation kommen.
Ohnehin war der rothaarigeWirbelwind schon wieder viel zu sehr mit sich, ihrer Schwester und dem im Sand versunkenen Palast an sich beschäftigt, denn nun stand die Frage im Raum, wo sie anfangen sollten, sich umzusehen. Auf ihre Worte hin, dass alles, was hier bereits zu sehen war, sicher auch tausend andere gesehen hatten, stimmte Riley zu und äußerte, wie gut es wäre tiefer in die Ruinen gelangen zu können. Ashé nickte kräftig – ganz ihre Rede, jawohl! Auch, dass sie einfach so viele Eindrücke wie möglich mitnehmen sollten, befand Ashé als positiv, sodass sie sich schnellen Schrittes ihrer Schwester anschloss, die ihren Weg ins Innere der Ruine zu suchen begann.
„Das wäre meeeeeega gut!“, sagte die junge Frau, als Riley eine Treppe oder einen anderen Weg erwähnte. Je weiter sie kamen, desto unruhiger wurde aber Adamant – und schließlich gab er ein so lautes Geräusch von sich, dass Ashé mitten ihrer Bewegung erstarrte und sich zu ihm umwandte. „Eeeeh? Adam, was ist denn mit dir?“, fragte sie ihn, als das Stahlos aber schon einige Steinbrocken vom Boden auflas und mit Wucht über die Zwillinge hinweg warf. Ashé folgte dem mit ihren Augen – und beobachtete, wie dieser unweit vor ihnen einfach im Boden versank. Oh – mit Treibsand hatte sie definitiv nicht gerechnet. Da hier eh alles voller Sand war, hatte sie sich gar nichts bei diesen Massen gedacht … „Ooooh … Das hatte ich hier drinnen gar nicht erwartet.“, gab sie offen zu und sah sich die Stelle genauer an, ohne sich vom Fleck zu rühren. Dann sah sie zu Riley. „Vielleicht können wir ausloten, wo es sicher ist – allerdings kann Adam uns auf diesem Weg sicher nicht folgen.“, sprach sie ihre Gedanken aus. „Wollen wir lieber einen anderen Gang entlang?“, fragte sie dann. Allerdings waren die Teddiursas in dieser Richtung verschwunden – sie waren aber auch sehr leichtgewichtig, weshalb sie gar nicht zwangsweise im Treibsand versinken mussten. Und bisher war nichts zu hören gewesen, also ging es ihnen vielleicht tatsächlich einfach prächtig?
Dem war aber tatsächlich nicht so, was die Trainerinnen der beiden Teddiursa-Geschwister natürlich nicht wussten. Die waren nämlich tatsächlich ziemlich glimpflich über die ersten Stellen voller Treibsand hinweg gekommen – hatten es tatsächlich nicht einmal bemerkt –, dann aber Ruck zuck versunken und als die Luft knapp wurde, waren sie gestürzt und eine Etage tiefer auf noch mehr Sand gelandet. Matt hatte sich schnell aufgerappelt und seiner Schwester hoch geholfen, ehe er Kampfhaltung annahm und sich besonders aufmerksam umsah – sie waren von den Zwillingen getrennt, also musste er jetzt ganz besonders auf Nyx aufpassen! Und währenddessen musste er noch einen Weg nach oben finden, immerhin wollten sie ja nicht für immer hier bleiben …




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Beitrag von Rileyam Sa Apr 06, 2019 4:20 pm

Alter Palast
Post #016, mit: Ashé
Eine Treppe oder einen Weg zu finden, um tiefer in die Ruine vorzudringen, würde ihnen wahrlich eine Freude bereiten, das musste auch Ashé zugeben und so waren sie auf der Suche nach etwas in der Art. Wobei sie natürlich nicht auf ihren Untergrund achteten. Hier war eben alles voller Sand, da machten sie sich keine großen Gedanken darüber, wo sie hinliefen. So ging es eine ganze Weile, doch Adamant schien immer unruhiger zu werden. Er schien etwas zu spüren, doch darauf achteten Ashé und Riley nicht wirklich, da sie zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt waren. Irgendwann aber gab das Stahlos ihrer Schwester ein so lautes Geräusch von sich, das nicht nur Ashé zum Stoppen brachte. Auch Riley hielt mitten in der Bewegung inne und blickte zu dem Pokemon ihrer Schwester rüber. Als Ashé fragte, was er denn hatte, hob er bereits einige Steine vom Boden auf und warf sie über die beiden Geschwister hinweg, direkt auf eine Sandfläche - wo die Steine schnell im Boden versanken. Oh, das war überraschend. Wie gut, dass das Stahlos so aufmerksam gewesen war! Anders als Rileys Pokémon, die sie zwar auch begleiteten, von dem Treibsand aber ebenso wenig gewusst hatten wie Riley selbst. »Ich auch nicht.« musste sie zugeben und sah zu Ashé, die sich den Sand nun ein wenig genauer ansah. Es war sicher gefährlich, diesen Weg weiter zu gehen, aber Nyx und Matunus waren ebenfalls dorthin verschwunden. Was, wenn sie im Treibsand feststeckten und gerade Hilfe brauchten? Sicher, Ashé hatte schon recht damit, dass ihre Pokémon sie so nicht mehr begleiten konnten und vielleicht war ein anderer Weg auch sicherer, aber würden sie die beiden Teddiursa so nicht noch viel eher verlieren? Immerhin kannten sie sich hier gar nicht aus. Vielleicht waren die beiden Bären aber auch gar nicht vom Treibsand erwischt worden, da sie zu leicht waren...aber konnten sie sich darauf wirklich verlassen? »Ich würde lieber unseren beiden Kuschelbären folgen. Vielleicht stecken sie ja in Schwierigkeiten.« tat Riley nun ihre Meinung kund. Sicher, es würde gefährlich werden, aber wenn sie jeden Schritt genauestens kontrollierten und vielleicht einige Steine immer wieder vor ihre Füße werfen würden, könnte es doch klappen. »Wir könnten Steine mitnehmen und uns mit ihnen einen sicheren Weg suchen.« schlug sie also vor. Sicher gab es da dann immer noch ein gewisses Risiko, aber das war wohl besser, als Nyx und Matunus ihrem Schicksal zu überlassen, oder? Vielleicht gab es ja auch gar keinen anderen Weg zu ihnen als diesen einen und wenn sie dann einen anderen nehmen würden, würden sie die beiden vielleicht auf ewig verlieren. Und das wollte Riley nun wirklich nicht riskieren.
Die leise Hoffnung, dass den beiden Teddiursa nichts geschehen war, erfüllte sich nämlich leider auch nicht. Die ersten Stellen mit Treibsand hatten sie noch ohne Probleme durchlaufen können, dann aber waren sie rasch im Sand versunken. Völlig in Panik hatte Nyx sich natürlich auch noch so stark bewegt, dass sie noch schneller versunken war und so plumpste sie kurze Zeit später auf einen großen Berg voller Sand. Froh darum, jetzt wieder Luft zu kriegen, ließ sie sich von Matunus auf die Füße ziehen, der sich sogleich in Kampfstellung begab, um Nyx zu beschützen. Die klammerte sich auch sogleich an den kleinen Arm ihres Bruders und suchte Schutz bei ihm, während sie sich gleichzeitig umsah. Leicht verängstigt war sie schon, immerhin hatte sie mit diesem Sturz nicht gerechnet, doch ihr war glücklicherweise nichts passiert und so kehrte langsam die Neugier wieder zurück. Wo waren sie hier gelandet? Langsam liefen - oder schlitterten - die beiden Bärengeschwister den Sandhaufen hinab, nur um dann auf noch mehr Sand zu landen. Nyx fragte ihren Bruder sogleich, welche Richtung sie denn nun einschlagen wollten, als ein sandfarbener Kopf aus dem Boden ragte und sie beobachtete. Nyx erkannte es schnell als Sandan, doch das kleine Pokémon rührte sich ansonsten nicht. Nyx hoffte, dass die hiesigen Pokémon ihnen nichts tun würden. Das Sandan jedenfalls schien bisher noch sehr friedlich und beobachtete sie lediglich. Vielleicht konnte das Sandan ihnen ja sagen, wo hier der Ausgang war? Vorsichtig sprach Nyx das Boden-Pokémon an. Ob es ihnen wohl helfen würde?



Riley
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Beitrag von Ashéam So Apr 14, 2019 2:05 pm


Ashé Valkyrya

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#017 with „Riley Avari“


Eine äußerst unangenehme Situation, die nur dank Adam nicht schlimmer geworden war – im Treibsand zu versinken war nämlich wirklich das letzte, was sie nun gebrauchen konnten. Es hjieß also, eine Wahl zu treffen – irgendwie versuchen, weiter voran zu kommen oder einen anderen Weg suchen? Welche Wahl getroffen wurde entschied, ob sie Hilfe von ihren Pokémon haben würden – gingen sie hier weiter, würden die großen Geschöpfe an ihrer Seite ihnen nämlich nicht zur Seite stehen, da sie viel zu schwer und es auf so begrenzt begehbarem Boden viel zu eng für sie war. Gingen sie einen anderen Weg, hatten sie zwar die Hilfe von Adam, Tantalus, Titanus und Padeia, dafür konnten sie aber auch Matunus und Nyx völlig verlieren, da sich hier ja niemand von ihnen auskannte und sie auch nicht wussten, wo sich die Teddiursageschwister gerade befanden. Eine schwere Wahl – die Ashé allein nicht zu treffen vermochte. Sie äußerte beide Vorschläge, wartete aber ab, was Riley dazu zu sagen hatte – und die tat gut daran, ebenso genau darüber nachzudenken, wie ihr Zwilling. Doch schließlich entschied sie – sie wollte lieber Matunus und Nyx hinterher. Ashé nickte – dann würden sie das machen.
„Wir werden viele Steine brauchen – fangen wir mit dem Sammeln an.“, gab Ashé also entschlossen zurück und öffnete schon einmal ihre Tasche, ehe sie anfing, jeden kleinen und etwas größeren Stein in der Nähe aufzuklauben. Adam war von der Wahl natürlich wenig begeistert, würde sich aber nicht einmischen. „Adam, du bleibst hier oben – wenn sie zurück kommen, muss einer hier sein. Du musst dann auf die beiden aufpassen, hörst du?“, sprach die Rothaarige indes ihren Stahlfreund an, der dunkel brummte. Am liebsten wollte er einen anderen Weg suchen, doch Ashé hatte gesprochen – und Unrecht hatte sie ja auch nicht. Die richtete sich da aber schon auf und warf dem Stahlos einen aufmunternden Blick zu. „Keine Sorge, wenn etwas passiert, wird Leviathan uns helfen können. Und wenn es ganz gefährlich wird, weiß ich, dass du uns retten kommst.“, sagte sie und strich sanft über den kalten Stahl, aus dem ihr erstes Pokémon geschaffen war. Dann drehte sie sich zu Riley um. „Meinst du, du könntest Titanus oder Tantalus ebenfalls hier lassen? Hier oben kann schließlich auch zu jeder Zeit etwas passieren und vier Augen sehen mehr als zwei.“, fragte sie also ihre Schwester, bevor sie ihre Tasche schulterte und die nächsten Steine in ihren Hosentaschen verschwinden ließ.

Und während die Zwillinge ihre Vorbereitungen trafen, war Matunus damit beschäftigt, möglichst früh alle Gefahren zu erkennen, nachdem er und Nyx durch den Treibsand hier hinunter gestürzt waren. An der Pfote nehmend zog er sie sachte mit sich – sie mussten schließlich einen Rückweg finden! Die Frage, in welche Richtung sie gehen wollten, konnte Matunus so einfach allerdings nicht beantworten, weshalb er alle Möglichkeiten abwägte. Aber da zeigte sich schon ein Sandan – das musste hier wohl leben. Matt beobachtete das Bodenpokémon einen Moment, ehe er zu seiner Schwester sah – die das Sandan bereits ansprach – und ihr bedeutete, hinter ihm zu bleiben. Das Sandan mochte jetzt friedlich sein, aber vielleicht würde es sie doch angreifen, wenn sie ihm zu nahe kamen – Matunus wollte unter keinen Umständen, dass sein Schwesterherz verletzt wurde. Also wandte er sich dem Sandan zu und verschränkte die Pfoten vor der Brust, bevor er das Bodenpokémon ansprach. Schnell erklärte er die Sache, dass sie von weiter oben kamen und dorthin auch schnell zurückkehren wollten – fragte, ob das Sandan ihnen sagen konnte, wo sie lang mussten. Wenn nicht, auch gut – es sollte sie nur gehen lassen, wenn es nichts wusste. Einfache Angelegenheit, richtig? Blieb die Frage, wie das Bodenpokémon mit ihnen umspringen wollte.
Doch zunächst … regte es sich überhaupt nicht. Und dann verschwand es einfach im Sand und war … weg? Unerhört! Matunus schnaubte bissig – was für ein unhöfliches Pokémon!
Dachte er jedenfalls – bis das Sandan an andere Stelle wieder aus dem Sand auftauchte und in einen Gang zu ihrer linken lief, nur um dort stehen zu bleiben und den Bärengeschwistern stumm zu zeigen, dass sie ihm folgen sollten …




To be continued -

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