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Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Fr Jun 10, 2016 3:15 pm

Angrenzender Wald

Vapydro City und auch Pokéwood sind von einem großen Wald umgeben, in dem viele verschiedene Pokemon leben und der vor allem wegen seiner zahlreichen, hübschen Lichtungen gerne als Ort für Picknicke gewählt wird.

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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Fr Jun 10, 2016 3:38 pm

Medea & Sierra
- 35 -

cf. Pokémon Center von Vapydro City ;; 2 Tage später

Medea und Sierra hatten die letzten beiden Tage genutzt, um ihre Pokemon für den bevorstehenden Arenakampf zu trainieren. Dafür hatten sie nicht nur gegeneinander gekämpft, sondern auch gegen die Trainer auf Route 20, die willig waren zu kämpfen. So hatten sie unter anderem auch neue Pokemon für Sierras Pokedex und Medeas Skizzenbuch sehen können, und hatten sich mit fremden Kampfstrategien auseinander setzen müssen. Medea hatte sich bei den Kämpfen vor allem auf Atra konzentriert, da dieser wohl auch kurz vor seiner Entwicklung stand. Wann genau es so weit sein würde konnte Medea aber bei Arceus nicht sagen, sie hoffte aber, dass es noch vor den Arenakampf oder während dessen passieren würde… Während dessen wäre natürlich noch besser, schließlich hatte Atra dann einen gewissen Stärkevorteil, aber mal sehen – Medea würde sich wohl oder übel überraschen lassen müssen.
Während dieser Trainingszeit waren sie mit ihren Pokemon also schon ziemlich weit gekommen, und auch Akos und Acira hatten ihr Können unter Beweis stellen können und Medea hatte Acira hin und wieder beim Kämpfen beobachtet. Zwar war sie ein kleines Pokemon, dafür hatte sie aber großes Potenzial. Medea war sehr gespannt darauf, wie Sierra sich im Arenakampf schlagen würde! … Sofern sie denn zusehen durfte. Bei manchen Kämpfen durfte man das ja nicht, auch wenn Medea das nie hatte nachvollziehen können.

„Da wären wir also.“, meinte Medea, starrte den Eingang zum Wald an und legte die Hände in die Hüften. Atra und Yeri waren schon ein bisschen weiter in den Wald gelaufen und spielten Fangen, während Cuora neben Medea stand. Sie hatte ihrem Schillok auch endlich eine neue, passende Sonnenbrille gekauft, die er nun nicht mehr absetzte. Medea und Sierra hatten gerade Pokéwood durchquert um zum Weg zu gelangen, der zur Arena von Vapydro City führte. Sofern sie in Erfahrung hatten bringen können handelte es sich dabei um eine Normal-Arena und die Leiterin hieß Pandora, und um zu ihr zu gelangen musste man den Waldweg nehmen um tiefer in den Wald zu gelangen. Was sie davon halten sollte wusste Medea noch nicht, doch sie ließ sich einfach mal darauf ein. Jedes noch so kleine Abenteuer war schließlich trotzdem noch ein Abenteuer!
Medea setzte sich also in Bewegung und holte zu ihren beiden Pokemon auf, während sie sich umsah. Je weiter sie sich von Pokéwood entfernten, desto schöner wurde der Wald irgendwie. „Wir sollten mal wieder ein Picknick machen.“, schlug Medea aus heiterem Himmel vor und sah zu ihrer Freundin. „Was hältst du davon?“ Medea liebte Essen, Medea liebte Wälder… ergo liebte Medea auch Picknicks! Und dieser Wald hier erschien ihr irgendwie besonders schön, vor allem weil er so ruhig war. Ab und an hörte man nur die Geräusche der Pokemon die hier lebten, allerdings empfand Medea das auch nicht als störend.
„Ich bin mal gespannt, wie die Arena wohl aussieht, wenn sie hier mitten im Wald steht.“, murmelte sie nachdenklich, während die beiden weiter langsam den Weg entlang gingen. Medea kannte, bis jetzt, nur Arenen in ganz normalen Gebäuden, aber sie ließ sich gerne überraschen! Vermutlich konnten Arenaleiter ihre Arenen gestalten wie sie wollten, solange das Geld stimmte… Das gab sicher eine weite Brandweite von Möglichkeiten für die Gestaltung.


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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam So Jun 12, 2016 5:33 pm

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Every day should start with a smile
Post #035 ❁ Angrenzender Wald ❁ Vapydro City ❁ Medea
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cf: Pokémon-Center - Vapydro City
***
2 Tage später
Es waren anstrengende zwei Tage gewesen, in denen Medea und Sierra ihre Pokémon trainiert hatten. Sierra hatte sich vorgenommen, vor dem kommenden Arenakampf viel mit Akos und Acira zu trainieren und so hatte sie zusammen mit ihrer Freundin Route 20 unsicher gemacht, auf der sie nicht nur gegen wilde Pokémon sondern auch gegen Trainer gekämpft hatten, um stärker zu werden. Dadurch hatten es die beiden Mädchen außerdem auch geschafft, neue Pokémon zu entdecken, die Sierra in ihren Pokédex hatte eintragen können. Darunter war auch das absolut hinreißende Pokémon Riolu gewesen, in das sich Sierra irgendwie sofort verliebt hatte. Tatsächlich hätte sie es am liebsten direkt mitgenommen, doch das war natürlich nicht möglich gewesen. Zwar waren auch die anderen Pokémon zum Knuddeln gewesen, das Riolu bekam Sierra aber einfach nicht mehr aus dem Kopf. Immer wieder erzählte sie von dem kleinen Wesen und sprach den Wunsch aus, früher oder später auch einmal ein solches Pokémon zu besitzen.
Nun aber stand der Arenakampf an erster Stelle, auf den Sierra bereits ganz nervös war. Immerhin war es ihr erster Arenakampf überhaupt und sie befürchtete, doch nicht gut genug trainiert zu haben. Leider hatte Akos hin und wieder eben doch nicht auf sie gehört und Acira war trotz der letzten zwei Tage noch ein Neuzugang in ihrem Team. Faktoren, die es ihr sicherlich nicht einfach machen würden. Trotzdem wollte sie es versuchen und sie würde ihr Bestes geben!

Nun, da sie endlich angekommen waren, betrachtete Sierra den Weg vor ihnen, während Akos und Acira zusammen mit Yeri und Atra vorausgelaufen waren, um im Wald zu spielen. Es war nicht mehr weit, bis sie die Arena erreichen würden, jedenfalls war sich Sierra dessen ziemlich sicher. Das war auch der Grund dafür, wieso sie nun ein wenig nervös wurde. Was, wenn sie es nicht schaffte? Oder wenn sie keinen Ton heraus brachte, wenn sie vor der Arenaleiterin stand? Die beiden Mädchen hatten bereits herausgefunden, dass die Arenaleiterin auf den Namen Pandora hörte und Normal-Pokémon einsetzte. Leider war weder Acira und Akos dagegen sehr effektiv und dann war da noch die Sorge, dass Akos nicht auf sie hören würde...»Wir sind bestimmt gleich da.« meinte Sierra schließlich und beobachtete ihre Pokémon, während sie nun den Weg entlang liefen, der sie hoffentlich zur Arena führen würde. Akos und Acira hatten jedenfalls viel Spaß und das trotz anfänglicher Schwierigkeiten, was durchaus positiv war. Das gemeinsame Training hatte sie irgendwie näher zueinander gebracht, worüber sich Sierra wirklich sehr freute - auch wenn sie sich oftmals doch stark neckten. Aber wie hieß es doch so schön: was sich liebt das neckt sich. Sierra ging einfach davon aus, dass sich ihre Pokémon auf ihre Weise auch gern hatten.
Je weiter sie in den Wald hinein gingen, desto schöner wurde dieser, wie Sierra fand und so nickte sie auf die Worte ihrer Freundin eifrig. Ein Picknick würde wirklich etwas Schönes sein! Dann konnten sie auch einen Teil der Kuhmuh-Milch verwenden, auf die sich Akos schon so freute. Bisher hatte Sierra sie allerdings noch nicht geöffnet, weil sie sie für einen besonderen Moment aufbewahren wollte. »Das ist eine gute Idee!« bekräftigte Sierra ihre Geste noch und ließ ihren Blick von links nach rechts schweifen. Es gab viele Bäume in den verschiedensten Größen, Büsche und Blumen und Sierra fragte sich augenblicklich, ob es hier auch wilde Pokémon gab. Es gab eigentlich keinen Grund, warum dem nicht so sein sollte, bisher waren sie allerdings noch keinem Pokémon begegnet. Vielleicht versteckten sie sich einfach vor ihnen! »Glaubst du man kann hier wilde Pokémon finden?« Neugierig sah Sierra ihre Freundin an, in der Hoffnung, noch neuen Pokémon zu begegnen, ehe sie die Arena erreichen würden. Man musste ja nicht gegen sie kämpfen, es reichte völlig, sie zu sehen und in den Pokédex einzutragen. Das war schließlich auch ein Grund dafür, wieso sie auf Reisen gegangen war! Und irgendwann wollte sie auch alle Pokémon selbst gefangen haben. Nur wusste sie noch nicht so recht, wie sie das anstellen sollte. Immerhin wollte sie sich auch gut um jedes Pokémon kümmern und das ging schlecht, wenn man über 700 davon besaß. Diesbezüglich würde sie sich wohl noch etwas überlegen müssen. Das konnte aber warten!

Ihre Gedanken wurden nun von ihrer Freundin zurück zur Arena gelenkt, die sich offenbar fragte, wie die Arena wohl aussehen würde. Sierra musste unwillkürlich an ein Haus mit viel Efeu denken, das aussah wie eine Villa aus alten Zeiten - oder eine kleine, gemütliche Hütte, umgeben von frischen Blumen und einem wunderschönen Garten. Und der Kampfplatz war doch bestimmt eine große Wiese auf einer wunderschönen Lichtung! Ja, so jedenfalls stellte sich Sierra die Arena vor. Zauberhaft wie in einem Märchen. »Sie sieht bestimmt ganz wunderschön aus!« sprach sie ihre Gedanken laut aus und wollte die Arena nun auch endlich wirklich zu Gesicht bekommen. Dazu mussten sie aber zunächst das Ende des Weges erreichen. Noch hatten sie das allerdings nicht geschafft.
Akos und Acira tollten miteinander und Yeri und Atra herum, sprangen durch die Gegend, tauchten in dichtes Gestrüpp ein und kamen schnell wieder daraus hervor. Sie schienen wirklich viel Spaß zu haben, was Sierra ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Sie liebte es, ihre Pokémon glücklich zu sehen! Es gab doch nichts Schöneres. Jedenfalls ihrer Meinung nach. Pokémon waren etwas so viel Wunderbareres als Menschen und sie fühlte sich in ihrer Gegenwart einfach immer am wohlsten - wenn man ihre Käfer-Phobie einmal außer acht ließ. Natürlich würde sie ihre Freundin niemals missen wollen, aber Pokémon waren einfach etwas Besonderes.
Schließlich aber blieben Akos und Acira stehen und sahen sich verwirrt um, weshalb Sierra sie fragend ansah. »Was ist denn los?« wollte sie wissen und sah sich ebenfalls um - nur um festzustellen, dass der Weg aufgehört hatte und sie sich nun vor einem großen Felsen befanden, der kein Durchkommen zu haben schien. Was bedeutete, dass sie in eine Sackgasse gelaufen waren. Hieß das jetzt, dass es doch nicht der richtige Weg gewesen war? »Das kann nicht richtig sein - oder sind wir doch falsch gelaufen? Was, wenn wir uns verirrt haben?« fragte sie hektisch und sah ihre Freundin Hilfesuchend an. Sie hoffte wirklich, dass sie sich nicht verirrt hatten. Nicht, dass um die nächste Ecke noch ein Hexenhäuschen stand, das von einer Hexe bewohnt wurde, die sie kochen wollte oder so...nein, Sierra wollte definitiv noch weiter leben!

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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Di Jun 14, 2016 3:08 pm

Medea & Sierra
- 36 -
Fröhlich lief Medea neben Sierra her und beobachtete unter anderem ihre Pokemon. Die Umgebung hier faszinierte sie aber doch einen Deut mehr als ihre tollenden Pokemon (wenngleich die natürlich auch zuckersüß waren), einfach weil sie irgendwie… verzaubert wirkte. Es war natürlich nicht das erste Mal, dass Medea in einem Wald war, ha ha. Allerdings hatte dieser hier irgendwie eine gewisse Ausstrahlung, die Medea irgendwie gefiel! Vielleicht lag es am leichten Lichteinfall von Oben durch die Blätterkronen, oder die leisen Geräusche der Pokemon im Hintergrund – die Züchtern vermochte es nicht zu sagen, aber auf jeden Fall würde sie hier gerne noch mehr Zeit verbringen als ihn nur kurz zu durchqueren, um zur Arena zu gelangen. Die Idee eines Picknicks schien Sierra auf jeden Fall nicht schlecht zu finden, und wie auch ihre Freundin dachte Medea darüber nach, ob so etwas nicht Grund wäre um eine Flasche der Kuhmuh-Milch zu öffnen! Yeri und Atra (und bestimmt auch Cuora, auch wenn er es nicht zeigen wollte) waren schon ganz gespannt auf den Geschmack und krochen immer, wenn sich die Gelegenheit ergab, in ihre Tasche und wollten eine Flasche mopsen. Bis jetzt war es Medea immer rechtzeitig aufgefallen, aber eigentlich gab es ja auch keinen triftigen Grund, ihnen die Milch zu verwehren. Ein Picknick schrieb sie sich auf jeden Fall gedanklich auf! Da würden sie dann aber vorher auch noch hübsch für einkaufen müssen… Hmm. In Vapydro City bekam man bestimmt alle wichtigen Sachen, da war sie sich sicher.

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir sogar schon beobachtet werden.“, entgegnete Medea auf Sierras Frage, ob es hier wohl wilde Pokemon gab. Vermutlich waren sie einfach nur zu ängstlich oder schüchtern und zeigten sich deswegen nicht. Medea tat das einfach mal als gute Sache ab, denn sie nicht zu sehen war immer noch besser als von ihnen angegriffen zu werden, so viel war sicher. „Vielleicht sehen wir auf dem Rückweg ja welche.“, meinte sie nachdenklich und ließ den Blick über die Büsche wandern, die ihren Weg einkreisten. Medea war selbst auch ziemlich gespannt, was hier für Pokemon lebten, auch wenn es vermutlich keine anderen waren als auf der anliegenden Route… Oder sie waren tiefer im Wald versteckt, aber Medea hatte auch nicht viel Lust, tief in den Wald vorzudringen. Hinterher verirrten sie sich noch!
Apropos verirren. Als Acira fragend nach hinten sah blickte Medea zu ihren beiden Pokemon, die ebenfalls verdutzt stehen geblieben waren. Der Weg hatte einfach von jetzt auf gleich aufgehört und endete vor einem riesigen Felsen. „Uhm…“, meinte sie verwirrt und sah sich um. Der Weg war tatsächlich zu Ende und es schien auch nirgendwo weiter zu gehen… und von einem Schild war auch nichts zu sehen. „Solange wir den Weg zurück kennen haben wir uns auch nicht verirrt.“, entgegnete sie grinsend. Bis jetzt hatten sie ja noch den Weg zur Orientierung, aber wenn dieser doch tatsächlich hier zu Ende war… wie ging es dann weiter? Irgendwie musste es doch zur Arena gehen! Medea stutzte und selbst Cuora schien verwirrt zu sein, Atra und Yeri allerdings ließen sich nicht weiter beirren und liefen herum, um einen anderen Weg zu finden. Wenn es denn einen geben würde. „Vielleicht ist das eine Prüfung oder so?“, spekulierte sie und zuckte mit den Schultern. Viele Arenen hatten ja eine Art Prüfung, bevor man den eigentlichen Kampf bestreiten konnte. Vielleicht zählte das hier ja zu so einer…?


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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam So Jun 26, 2016 10:37 pm

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Every day should start with a smile
Post #036 ❁ Angrenzender Wald ❁ Vapydro City ❁ Medea
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Als Medea ihr mitteilte, dass sie wahrscheinlich schon von wilden Pokémon beobachtet wurden, sah sich Sierra neugierig um und betrachtete jeden - fast jeden - Winkel des Waldes genauestens, da sie doch gespannt war, welche Pokémon hier leben mochten. Ihre Sorge, dass es sich dabei um Käfer-Pokémon handeln konnte, vergaß sie einfach so gut es ging, da die Neugier einfach viel, viel größer war. Immerhin wollte sie so vielen Pokémon wie möglich begegnen! Und sie hoffte, an jedem Ort auf neue Wesen zu stoßen. Vielleicht konnte sie ja auch ihr Team um ein weiteres Pokémon erweitern! Acira war zwar noch nicht lange in ihrem Team und Sierra war wirklich froh, sie bei sich zu haben, aber neue Pokémon schadeten nie und halfen, stärker zu werden. Auch wenn sie zunächst wohl eher ihre bisherigen Pokémon trainieren sollte. Vor allem Akos hörte schließlich noch immer nicht durchgehend auf sie...aber das würde schon werden, da war sie sich sicher! Es dauerte nur seine Zeit, die sie sich irgendwie nehme musste. »Glaubst du, es sind Käferpokémon dabei? Ich will keinen Käfern begegnen...« überlegte Sierra schließlich doch noch laut und stellte sich vor, wie ein wildes Webarak den Baum hinunter gekrochen kam. Käfer - und vor allem Spinnen - waren einfach nicht ihr Fall und sie wollte sich gar nicht vorstellen, wie eines dieser Pokémon in ihre Nähe kam. Das Webarak von neulich hatte ihr bereits gereicht, mehr dieser Wesen wollte sie einfach nicht begegnen. Trotzdem war sie gespannt darauf, ob sie noch Pokémon begegnen würden. Da würde sie auch gern bis zum Rückweg warten, solange sie noch neue Pokémon zu Gesicht bekam. »Ich hoffe es! Ansonsten müssen wir einfach nochmal wieder kommen! Oder tiefer in den Wald gehen...« Im Dunklen würde sie das aber definitiv nicht tun. Generell war sie sich nicht sicher, ob sie überhaupt tiefer in den Wald wollte. Die Bäume waren dicht und es war doch irgendwie unheimlich, einfach so in einen dichten Wald zu spazieren, nur um Pokémon zu sehen - mal ganz abgesehen davon, dass sie nicht wusste, was da im Wald lauerte. Nachher scheuchten sie noch einen Haufen Bibor auf...nein, das brauchte man nun wirklich nicht!
Genauso wenig wie sie sich verirren wollte. Sie hatte Angst, dass sie nicht mehr wussten, wo es lang ging, doch Medea hatte schon recht: solange sie den Weg zurück kannten, hatten sie sich eigentlich nicht verirrt. Immerhin wussten sie noch, wie sie zurück kommen würden, wenn sie nicht mehr vorwärts kamen. Aber es musste doch weiter voran gehen! Immerhin hatte man ihnen gesagt, dass sie diesen Weg nehmen mussten, um zur Arena zu kommen. Da musste es doch einfach richtig sein! Aber da war lediglich eine Felswand...»Ja, da hast du recht!« sagte Sierra noch auf Medeas Aussage, bevor sie sich ausgiebig in der Umgebung umsah, um nach einem Weg zu suchen, der sie voran bringen würde. Allerdings sah sie nichts weiter als Fels und Grün. Doch wo Sierra fast schon wieder aufgegeben hatte - in solchen Sachen war sie einfach nicht sehr geduldig - rannten Acira und Akos zusammen mit Yeri und Atra durch die Gegend, um einen anderen Weg ausfindig zu machen, den man bisher noch nicht sehen konnte. Noch hatten sie damit kein Glück, aber sie schienen wesentlich geduldiger zu sein als Sierra. Es wirkte fast als würden sie aus der Suche ein Spiel machen, denn die beiden Pokémon trennten sich und suchten in einer nicht gerade geringen Geschwindigkeit die vermeintliche Sackgasse ab. Sierra verbrachte ihre Zeit lieber damit, ihre Pokémon zu beobachten, was sie trotz der Situation zum Lächeln brachte. Da konnte sie fast vergessen, dass sie in eine Sackgasse gelaufen waren. Aber eben nur fast. »Eine Prüfung? Aber dann muss doch auch irgendwo eine Aufgabe zu finden sein!« erwiderte Sierra auf Medeas Aussage hin und sah sich nun nach irgendeinem Hinweis um. Es konnte ja gut sein, dass es eine erste Prüfung war, manche Arenen waren immerhin so ausgelegt un forderten die Trainer auch noch auf andere Weise, aber Sierra konnte nichts entdecken, das darauf schließen ließ. »Ich glaube langsam, dass wir wirklich falsch sind...« murmelte Sierra enttäuscht und wollte sich gerade auf den Boden setzen, als Acira aufgeregt auf der Stelle hüpfte und auf sich aufmerksam machen wollte. Mit seinem Händchen zeigte es auf eine Stelle im Stein, dann rannte es in kleinen Kreisen davor herum. »Hast du etwas entdeckt?« fragte Sierra ihr Pokémon und ging fragend auf die Wand zu, die für sie lediglich ein großer Fels bdeckt mit Efeu war. Fragend sah sie zu Acira hinab, die ihren Blick eisern auf die Stelle gerichtet hielt, was Sierra sagte, dass dort irgendetwas sein musste. Das Eguana würde immerhin nicht wegen nichts stur geradeaus schauen. Es wollte, dass Sierra sich die Stelle ansah, also machte Siera noch einen Schritt nach vorn und streckte die Hand aus, um das Efeu zu betasten. Statt jedoch dahinter auf hartes Gestein zu stoßen, konnte sie ihre Hand mühelos durch das Efeu führen. Aufgeregt schob sie es zur Seite und legte damit eine dunkle Höhle frei. »Ooohh, sieh mal! Eine Höhle!« rief sie völlig begeistert und aufgeregt aus und steckte ihren Kopf durch den versteckten Eingang. Viel erkennen konnte man nicht, allerdings sah sie am Ende einen Lichtfleck, der ihr sagte, dass der Ausgang gar nicht so weit weg war. »Das hast du gut gemacht Acira!« lobte sie freudestrahlend ihr Pokémon, das daraufhin sttolz seinen Kopf in die Höhe reckte, ehe es zu Akos sah und ihn mit triumphierenden Blick bedacht, was dieser natürlich überhaupt nicht gut fand. Akos knurrte bedrohlich und legte die Ohren an, dann ließ er ein lautes Bellen verklingen, was Acira allerdings in keiner Weise beeindruckte. Innerlich seufzte Sierra, wandte sich aber ihren Pokémon zu. »Hört auf, ja? Wir machen das hier zusammen - beim nächsten Mal findest du vielleicht etwas, Akos. Aber das ist kein Grund, euch gegenseitig angreifen zu wollen - oder ähnliches. Lasst uns doch einfach Spaß haben!« sagte sie fröhlich, so als würden sich ihre Pokémon total gut verstehen. Bisher war das zwar nicht der Fall, aber das konnte ja noch werden! Wenigstens hörte Akos auf zu knurren und Acira legte ein wenig von ihrer Arroganz ab, um sich Sierra un der Höhle zu widmen. »Gehen wir?« fragte Sierra schließlich an Medea gewandt, bereit, weiter zu machen, um zur Arena zu gelangen.

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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Lancelotam Do März 30, 2017 8:18 pm

cf. >>> Das Pokémon-Center von Vapydro City

265 || Solomon & Lancelot


Mensch, endlich hatte er die restlichen Untersuchungen hinter sich, die hatten auch noch einmal Zeit in anspruch genommen daher hatte er sich wie vorgenommen den Wald aufgesucht. Alleine schon der Waldgeruch welcher ihn umfing war wirklich verdammt wohltuend nach dem ganzen Stress, zudem war Midori an seiner Seite. Er wollte das sie sich durch den Wald bewegte und sich mit ihrer neuen Gestalt auseinander setzte, sie war nun größer, beweglicher und damit auch schwerer, aber auch stärker. Aus diesem Grund sah er es als wirklich wichtig an, das sie beide das ganze nun auch tranierten und wieder in Einklang gelangten.

Also scheuchte er das Pokemon auch schon bald hoch in die Bäume, währenddessen er sich selbst auf den Waldboden setzte und sein Pokemon genau beobachtete. Hinweise gab und schließlich auch das Pflanzenpokemon etwas forderte. Immerhin wollte er ja wirklich das sie nicht am Ende hin fiel, nur weil sie sich nicht in ihrem Körper zurecht fand, zudem musste die dame auch mit der Attacke Pfund nun umdenken, sie hatte nun keinen Schwanz mehr, der sich für Pfund eignete, der würde erst mit der letzten Entwicklungsstufe zurück erlangt werden. Daher musste sie Pfund nun am besten mit der Hand ausführen, das sagte er ihr dann ja auch.

Man merkte aber deutlich das sie pber die Schwierigkeiten bei den Attacken doch etwas frustiert war. Man musste so sehr umdenken, zum Glück war Pfund die einzige Attacke bei der sie nun umdenken musste, bei allen anderen blieb die Anwendung zum Glück gleich. Dieser Punkt war die Erleichertung, sorgte aber nicht sonderlich dafür das sie eben nicht frustiert war. Auch hier zuckten seine Mundwinkel, erst sehr viel späater aber beendete er ihr Training und machte sich dann schließlich zusammen mit ihr auf den Rückweg ins Pokemon Center, sie würden noch öfters hier her kommen. Es war ein guter Ort um mit Midori zu tranieren.


tbc. >>> Das Pokémon-Center von Vapydro City

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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam So Jun 18, 2017 7:52 pm

[First Post]

Beth sah sich mit geweiteten Augen um, als sie leise durch das Unterholz kroch. Hinter ihr konnte sie Wuffel warm schnauben hören. Das Mädchen hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Aber das passierte nun mal schnell, wenn man extra eine wilde Route einschlug, statt Städte zu passieren... Beth mochte keine Siedlungen. Schon gar nicht laute sowie volle Großstädte.  Sie kniff ihre Augen zusammen, als helle Lichtstrahlen durch die frei-werdenden Baumkronen schimmerten. "Oh..." gab Beth von sich. "Ich glaube, wir haben es geschafft..." Sie waren zumindest mal auf einer Lichtung gelandet. Das war ein klein wenig besser, als im finsteren Wald herum zu stiefeln. Orientierungslos. Beth lächelte sanft, als sie langsam über die Wiese schlenderte. Sie spürte den frischen Wind auf ihrer Haut, die warmen Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht. Sie rückte etwas verschämt an den weißen Verbänden in ihrem Gesicht. In solchen Momenten wünschte sie sich, sie könne ihre Verbände einfach ablegen. "Roarr!" gab ihr Wolwerock plötzlich laut von sich und wollte seine Trainerin aus dem Weg stoßen. Doch es war zu langsam.

Außer der Sonne und der Brise, spürte Bethany plötzlich etwas Anderes.  Etwas Schleimiges, Nasses schien sich um ihre Gliedmaßen zu wickeln. Sie wollte gerade angeekelt ihr Gesicht verziehen, da verlor sie plötzlich den Boden unter ihren Füßen und wurde in die Luft geschleudert. "Ahhh!" fiepste das junge Mädchen nur, als sie sich plötzlich als wehrlose Beute einer Spinne wiederfand.
Beth versuchte zunächst, sich los zu reißen; Doch egal, wie viel sich die junge Frau im Netz aalte, Nichts schien sich zu rühren. Sie hing in der Mitte der Weben fest. Ihr Pokémon starrte sie erschrocken an. "Argh... Ich komme nicht mal an meine Pokébälle ran! Wuffel, du musst- Ahhhhh!" Plötzlich bemerkte das Mädchen einen riesigen Schatten am Rand des Netzes. Riesige, leuchtende Augen schienen sie hungrig anzustarren... Beth schluckte schwer. Speichel schien an den Fanzähnen des Ariados herunter zu rinnen. Die Schwarzhaarige wimmerte leise: "So endet es also...! Als Riesenspinnenfutter...!" Sie traute sich kaum, nach Hilfe zu schreien.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam So Jun 18, 2017 11:25 pm

[cf: Stratos City - Zentrale der RPV]

"Das kann doch nicht wahr sein...", schimpfte ein Mann mit deutlich ungekämmtem, schwarzen Haar, während er durch den Wald nahe Vapydro Citys stapfte und sich verärgert umsah. "Oiiiiiwaaa! Wo zur Hölle steckst du?" Eigentlich hielt er sich lediglich in Vapydro City auf, weil es hier eine Bar gab, die er außerhalb seiner Schicht gerne einmal aufsuchte, dank der Fähre war der Weg immerhin nicht allzu weit. Doch sein Traunfugil schien andere Pläne gehabt zu haben und war plötzlich in das Gebüsch verschwunden. Nun hatte er es bis in dieses Dickicht verfolgt... ob er seinen Weg überhaupt wieder zurückverfolgen konnte? Das war etwas, worüber er sich jetzt gerade lieber keine Gedanken machte. Alles würde schon gut werden... hoffentlich. Bei seinem Glück konnte man nie wissen.
Letztendlich war es ihm aber doch ein wenig hold und er fand den kleinen Geist, während dieser sich hinter ein Gebüsch gekauert hatte. Etwas schien ihn zu interessieren, denn er schien recht arg fixiert auf das Geschehen jenseits dieses Busches. "Oiwa!", setzte der Polizist daher streng an, während er näher an ihn herantrat. "Was machst du d-"
Sein Satz wurde plötzlich unterbrochen, als er das Rufen einer jungen Frau vernahm, die im Netz eines Käferpokémon festhing. Mit großen Augen erstarrte Hal zunächst, ehe er sich auch hinter den Busch kauerte, während das dafür verantwortliche Ariados sich seiner Beute näherte. Nun, diese Suche war erstaunlich schnell eskaliert. Für gewöhnlich hielt er sich lieber aus den Angelegenheiten anderer heraus, doch das hier... war nicht mehr wirklich eine bloße "Angelegenheit". Er konnte diese junge Frau doch unmöglich dort hängen lassen!

"Wir müssen etwas unternehmen.", raunte er seinem Pokémon daher zu, das anschließend schelmisch grinste und schon entschwebte. Es näherte sich dem Ariados langsam von hinten, während es nach wie vor auf seine Beute fokussiert war, und setzte anschließend Erstauner ein, in der Hoffnung, es einmal ordentlich zu erschrecken. Tatsächlich funktionierte es und das Ariados zuckte einmal ordentlich zusammen, womit es das Netz in leichte Schwingung versetzte. Letztendlich wandte es sich jedoch verärgert dem Traunfugil zu und versuchte, es zu verscheuchen.
Hal hatte den Plan seines Pokémon nach dem Erstauner schnell erfasst und näherte sich dem Netz geduckt, während er sein Taschenmesser dabei zückte und dem Mädchen mit einem auf die Lippen gelegten Finger deutete, still zu sein. Dank der Schwingungen, die das Ariados selbst verursacht hatte, sollte sein Vorhaben hoffentlich nicht allzu schnell bemerkt werden und er griff sich einen Arm der jungen Frau, während er mit dem anderen versuchte, mithilfe seines Taschenmessers die Spinnenfäden zu durchtrennen. Aufgrund ihrer Beschaffenheit war das allerdings alles andere als einfach und obwohl er es zustande brachte, zumindest ein Loch ins Netz zu reißen, verfingen sich die Fäden auch teils an seinem Arm. Es reichte definitiv nicht, um das Mädchen wieder zu Boden kommen zu lassen. So riss er abrupt seinen Arm zurück. Widerlich!
"Ooookay, neuer Plan...", seufzte er daher aus und war im Begriff, den Pokéball seines Absols zu greifen. Leider hatte er die ganze Zeit über nun das Ariados aus den Augen gelassen.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jun 19, 2017 11:23 am

Beth fasste einen erschreckenden Gedanken, als sie in den Schlund des Spinnenpokémons starrte; Ihr letztes Stündlein hatte geschlagen. Das junge Mädchen wollte ihre Augen zusammen kneifen, da sah sie plötzlich einen Schatten auf das Käferpokemon zu stürzen. "Ein...Traunfugil...?" stellte das junge Mädchen mit gewissem Staunen fest. Es gab Geister-Pokémon an diesem Ort?! Dann war dieser Wald noch gruseliger, als bisher angenommen. Das Ariados schien jedoch für einen Moment abgelenkt zu sein. Das war gut. Vielleicht konnte sie es so schaffen, ... doch plötzlich fuhr die junge Frau in sich zusammen, als sie einen Mensch aus dem Gestrüpp blitzen sah. Nicht, dass sie wirklich zusammenfahren konnte, weil ihr Körper straff über dem Netz hing. Ein schwarzhaariger Mann näherte sich und zückte ein kleines Messer aus seiner Tasche. Beth wisperte: "Nein, warten Sie..."  Er riss sie am Arm herum und stieß mit seinem Messer in die Fäden; Sie fühlte jedoch, wie sich ihr Arm lockerte. Der Herr würde sich auch nur im Netz verfangen... Er zog seinen Arm zurück. Beth bewegte ihre frei-gewordene Hand und griff nach der Tasche an ihrem Gurt. "D-Danke, Sir. Ich glaube, den Rest kann Ich alleine erledigen." Sie warf den PokéBall in die Höhe. "Wiggles, los!" Ein kleines Quapsel mit wackelnder Schwanzflosse erschien und starrte etwas leer in das Spinnennetz. "wapu, wapu" "Hypnose!" Die dunklen Organe in Quapsels schleimigen Bauch begannen, sich zu drehen. Das Ariados starrte direkt hinein, seine riesigen Augen fielen ihm zu.  "Alles klar! Wuffel, Steinwurf!" Der Werwolf griff prompt nach einem Felsen im Weg und schleuderte ihn mit einem lauten Heulen auf das Spinnenpokémon. Der Fels begrub das Käferpokémon unter sich. Nur seine Beine sahen hervor und zappelten. Beth atmete erleichtert auf. Das ist gerade nochmal gut gegangen. Das Quapsel rieb seinen Kopf an den Beinen seiner Trainerin ab. Wuffel lachte immer noch bei dem Anblick der zerquetschten Spinne in sich hinein.

Bethany musterte ihren Retter nun etwas genauer und wurde sogleich rot im Gesicht. Der schwarzhaarige Mann war recht groß, wie sie feststellte. Trotz seiner struppigen Frisur, hatte er ein ansprechendes Aussehen, dachte Beth. Sie öffnete ihren Mund, bevor es so wirkte, als würde sie ihn creepy anstarren. "Ah, also... Sie haben mein Leben gerettet, Sir! Das war wirklich sehr mutig, und so... Ich weiß nicht, wie Ich das wieder gutmachen könnte..." Sie ließ ihren Blick sinken und rieb ihre Hände im Schoß gegeneinander. "Sie können wirklich Alles von mir verlangen... Alles." murmelte das junge Mädchen mit tomatemroten Kopf. "Also, ähm... Sind Sie ein Ranger, oder was genau... machen Sie hier?"
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jun 19, 2017 1:51 pm

Ha, sah so aus, als wäre seine Hilfe gar nicht weiter vonnöten gewesen. Mit großen Augen starrte Hal das unter dem Stein eingeschlossene Ariados an und konnte sich ein Schmunzeln über sein Gezappel nicht verkneifen. Auch sein Traunfugil schwebte über diesem Stein im Kreis und schien sich über den Zustand des Käferpokémon lustig zu machen. Anscheinend war diese junge Frau doch eine recht fähige Trainerin, ihre Pokémon konnten sich prima zur Wehr setzen und er hatte sein Absol gar nicht erst aus seinem Ball rufen müssen. Dann wiederum war dieses Ariados auch wild, untrainiert und zahlenmäßig unterlegen. Nun, egal. Die Hauptsache war, dass sie unversehrt geblieben war. Solche Szenarien gehörten zwar zu den Dingen, die er am liebsten aus der Ferne beobachtete, aber es war nun auch keine große Anstrengung gewesen, hier nun einzugreifen. Das Fräulein hatte ohnehin die meiste Arbeit getan.
Es schien die Sache allerdings anders zu sehen. Fragend hob der Schwarzhaarige eine Augenbraue, als es versuchte, sich bei ihm zu bedanken. Ein wenig stutzig wurde er allerdings bei der Art und Weise, wie die junge Frau das Wort "alles" betonte. "Alles...?", wiederholte er sichtlich irritiert, ehe ihm etwas absolut Falsches durch den Kopf schoss. "Moment, nein! Also, ich meine, nichts zu danken! Ich brauche keine Wiedergutmachung!", winkte er daher schnell ab und versuchte dabei, seinen leichten Anflug von Panik so dezent wie möglich zu halten. "Ich meine... du hast letzten Endes das meiste selbst getan und es ist auch nur natürlich, jemanden in so einer Situation helfen zu wollen, haha..." Schüchtern hatte sich der Polizist bei diesen Worten eine Hand in den Nacken gelegt. Nun, er glaubte zumindest, dass es das Richtige war. Wäre sie von dem Käferpokémon gefressen worden, hätte er vermutlich überhaupt nichts über dieses Ereignis gespürt. Aber wenn er eines wusste, dann war es zumindest die Tatsache, dass es schlecht war, Menschen sterben zu lassen. Seine Vorgesetzten hätten ihn für so etwas auch bestimmt zur Rechenschaft gezogen und dann wären ihm noch schlimmere Sachen widerfahren...

Es schien ihm zumindest auch, als hätte die ihm Unbekannte schon einiges durchgemacht. Hal konnte zumindest nicht verhindern, dass sein Blick kurzzeitig an den Bandagen seines Gegenübers haften blieb, aber er versuchte, nicht zu sehr darauf zu starren und dieses Merkmal auch gedanklich auszublenden. Vielleicht war es ja nur irgendeine vorübergehende Verletzung. "Ich bin eigentlich Polizist.", beantwortete der Anzugträger schließlich die Frage seines Gegenübers und ließ seinen Blick in der Lichtung umherschweifen. "Eigentlich bin ich nur meinem Traunfugil hinterhergerannt und bin dann... äh..." Seine Worte hatten sich gegen Ende verlangsamt, als er eine wirklich unangenehme Tatsache realisierte. "...ich habe gerade keine Ahnung mehr, wo genau ich bin." Sein Traunfugil lachte über diese Tatsache herzlich und schwebte nun schelmisch zwischen den beiden Menschen umher. Anscheinend amüsierte es sich prächtig darüber, seinen Trainer in seiner Freizeit in derartige Schwierigkeiten gebracht zu haben. Hal konnte nicht anders, als darüber tief zu seufzen.
"Weißt du zufällig, in welcher Richtung man wieder nach Vapydro City kommt?", fragte er also einfach frei heraus und lächelte dabei freundlich. Wenn das der Fall war, konnte er bestimmt auch ihren etwas missverständlichen Drang zur Wiedergutmachung beseitigen.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jun 19, 2017 3:08 pm

Beth lächelte nur stumm und nickte mit ihren Kopf, als er meinte, sie wäre ihm Nichts schuldig. Was für ein höflicher Mann! Wuffel begann derweil, an dem Bein des Fremden zu schnüffeln. Er hatte seine Trainerin gerettet... Also konnte er seine Anwesenheit zumindest tolerieren. Trotzdem starrte er ihn wachsam mit seinen roten Augen an. Sie verkreuzte die Hände hinter ihrem Rücken und hörte ihm zu.
"Oh, Sie sind Polizist... Welch ein Zufall... Werden Sie dieses Ariados jetzt verhaften?" fragte das dunkelhaarige Mädchen. Da sich ihre Miene kaum verändert hatte, war es unmöglich zu sagen, ob sie nur scherzte. "Aber machen sie sich keine Sorgen. Diese Wälder sind nicht sooooo dicht. Man kann sich kaum verlaufen..." meinte Beth etwas kleinlaut, um den Herrn Polizisten zu beruhigen. Hm. Seine Pokémon waren wohl nicht besonders diszipliniert, wenn sie ihren Trainer so foppten... Die Trainerin beantwortete seine Frage mit: "Ja... Ich war schon einmal in diesen Wäldern." Beth verkreuzte ihre Arme. "Aber würden Sie mir etwa einfach folgen? Einer Fremden mit vermummten Gesicht - In einen finsteren Wald, in denen Niemand ihre Schreie nach Hilfe hört? Das wäre unter anderen Umständen mit gravierenden Konsequenzen verbunden!" erklärte die junge Frau mit erhobenem Zeigefinger. Doch schließlich räumte sie verlegen ein: "...Na ja, Ich bin zwar keine psychopathische Serienmörderin... Aber Sie wissen schon; Es wäre möglich!" Auf ihren Zügen bildete sich schließlich ein schwaches Lächeln. "Und, Oh; Sie können mich gerne Beth nennen, Herr... äh... Polizist?"
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Do Jun 22, 2017 11:10 am

Ein wenig mulmig wurde Hal dann doch zumute, als das Wolwerock der jungen Frau ihn beschnüffelte und aufmerksam aus seinen roten Augen musterte. Die Mitternachtsform dieses Pokémon war immerhin nicht gerade für seinen sanften Charakter bekannt. Da war es umso interessanter, dass jemand wie sie ausgerechnet so ein Pokémon besaß. Bei diesem Gedanken konnte der Polizist sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
"Ich glaube nicht, dass man Lebewesen wegen dem... Lauf der Natur verhaften kann.", erwiderte der Schwarzhaarige schließlich ein wenig unsicher auf die Äußerung des Mädchens und fuhr sich mit gespreizten Fingern einmal durch sein Haar. Zu seinem Glück kannte sich die Violetthaarige in der Gegend wohl einigermaßen aus. Ihre nächsten Worte ließen ihn allerdings wieder einmal stutzig werden. "Öhm..." Er hätte nie erwartet, dass sich jemand wie sie ausgerechnet Gedanken um solche Dinge machen würde. Vor allem, da sie ihn in der Rolle des Opfers sah. Hal war sich nicht sicher, ob er nun beunruhigt oder beleidigt sein sollte. "Ach, weiß du...", setzte er letztendlich an und legte sich dabei mit einem schüchternen Grinsen eine Hand an sein Kinn, in dem Versuch sich zu genieren, "...ich wäre nicht Polizist geworden, könnte ich mich nicht auch selbst verteidigen! Haha!" Sein Traunfugil fand anschließend wohl, dass das ganze nicht besonders überzeugend klang und musterte seinen Trainer mit einem gelangweilten Blick. Das hätte er doch sicher auch besser formulieren können.
"Mein Name ist Hal. Freut mich jedenfalls, Beth.", stellte er sich im Gegenzug nun auch vor, wobei er nicht drumherum kam seine Augenbrauen ein wenig zu verziehen. "Du musst mich übrigens nicht siezen. Ich finde, außergeschäftlich klingt das so... steif.", fügte er letztendlich noch an, lächelte aber dabei, wenn auch leicht nervös. So sympathisch Beth ihm gerade auch erschien, es war trotzdem ein wenig schwierig für ihn, ein konkretes Bild von ihr zu bekommen.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Fr Jun 23, 2017 4:39 pm

"...ich wäre nicht Polizist geworden, könnte ich mich nicht auch selbst verteidigen! Haha!" Bethany ließ ihre Schultern ein wenig sinken, während ihre Augen erstarrt anwuchsen und den schwarzhaarigen Polizisten fixierten. "Oh ja, natürlich, selbstverständlich!" gab das junge Mädchen abgespannt von sich und winkte ab. "Wie blöd von mir, so etwas zu sagen...! Ich wollte Sie nicht unterschätzen, oder so etwas in der Richtung... Sie würden sicher nicht...Ich denke... o-okay..."  Ihre Stimme schien mit jedem Wort leiser zu werden, bis noch nur ein heiseres Murmeln zu verstehen war. Beth fühlte sich so, als hätte sie dem armen Mann mit diesem Kommentar auf die Füße getreten und seinen Stolz verletzt, indem sie ihn als Opfer darstelle! Wie peinlich... Die Trainerin nickte ihm schließlich stumm zu, um anzudeuten, dass er ihr folgen sollte. Ihre Finger spielten miteinander und ihr Blick war auf den grünlich-braunen Waldboden gerichtet. Schließlich stellte sich ihr Retter als Hal vor und Beth lächelte schwach. "Freut mich auch... Hal." Dabei sah sie jedoch sein umher huschendes Traunfugil an, um direkten Blickkontakt zu vermeiden. Er bestand darauf, von ihr gedutzt zu werden, was sie als äußert unhöflich empfand. Ihm selbst gegenüber! Doch er schien sehr nett zu sein, also interessierte er sich vielleicht nicht besonders für Förmlichkeiten. "Okay." antwortete ihm das violett-haarige Mädchen nur. Beth traute sich schließlich doch, ihn im Laufen etwas näher zu mustern. Er hatte äußerst feine Gesichtszüge und einen schlanken Körperbau... Selbst seine unordentlichen Haare wirkten irgendwie charmant. Beth wandte ihren purpurroten Kopf schnell wieder ab. Nein, so etwas sollte sie nicht denken. Es war sehr unfreundlich und falsch, Fremde mit derartigen Gedankengängen zu betrachten... Oder? „Ich... wüsste nicht, was Ich ohne dich hätte tun sollen. Du scheinst sehr gut in deinem Beruf zu sein.“ meinte Beth plötzlich auf dem Weg, um nicht in peinliche Stille zu verfallen.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jun 26, 2017 12:49 pm

Beth war in der Tat eine Klasse für sich. Vielleicht hing es damit zusammen, dass Hal die letzten Jahre seines Lebens vor allem mit einem aufgeweckten Mädchen wie Elfi verbracht hatte, doch die schüchterne Art seines Gegenübers verunsicherte ihn doch ein wenig. Es gab ihm das Gefühl, als würde er ihr mit seiner bloßen Präsenz schon etwas antun, doch dann wiederum musste diese junge Frau in ihrem Leben wohl schon einiges durchgemacht haben. Die Bandagen ließen ihn nach wie vor nicht in Ruhe. Ihre immer leiser werdende Entschuldigung konnte er nur mit einem zurückhaltenden Lachen entgegennehmen. Irgendwie hatte er das Gefühl, das ein weiterer Kommentar dazu diese Situation noch ein Stück unangenehmer für sie beide machen würde. Also entschloss er sich einfach nur dazu, ihr zu folgen, nachdem er ihr Nicken wahrgenommen hatte.
Ihre gegenseitige Vorstellung wurde schließlich abgehakt, doch der Polizist konnte spüren, wie der Blick Beths recht intensiv auf ihm lag. Als er sich ihr jedoch zuwandte, hatte sie bereits ihren Blick abgewandt und war errötet. Daraufhin konnte Hal lediglich fragend eine Augenbraue heben. Nein, er wurde einfach nicht schlau aus ihr. Abgestumpft, wie er nun einmal war, konnte er ihre Gedankengänge auch nicht im geringsten deuten. Im Grunde interessierte es ihn auch herzlich wenig, auch wenn er ohr geholfen hatte, sie war dennoch eine Fremde für ihn. Trotzdem setzte die Violetthaarige wieder zu Sprechen an und machte dabei ihren Dank ein weiteres Mal deutlich. Da wurde er ja fast verlegen. "Hmm... Ich finde ja, in so einer Situation hängt es mehr von der Zivilcourage ab. Das ist eine Eigenschaft, die meiner Meinung nach mehr Leute besitzen könnten.", entgegnete er trocken darauf und hob ein wenig unschlüssig seine Hände. Beinahe hätte er angefügt, dass er sich aus solchem Trubel normalerweise eher heraushielt, aber er wollte ihren Weg nun nicht damit verbringen, Beth das Bild abzuschwatzen, das sie nun von ihm hatte. Im Grunde war es doch schön, dass sie ihm dankbar war. "Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich wirklich so gut in meinem Job bin. Ich versuche einfach nur, mein Bestes zu geben." Immerhin war er ein wirklich schlechter Polizist gewesen, ehe eine gewisse Person ihn wachgerüttelt hatte. Wahrscheinlich hatte er erst einmal realisieren müssen, weshalb er diesen Job überhaupt erst machte.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Do Jun 29, 2017 10:11 pm

Beth lauschte den Worten des Polizisten aufmerksam und verlangsamte ihre Schritte; Zivilcourage, wie? Sie nickte mit verzogenen Lippen. "Ja, das stimmt wohl... Vor allem in Großstädten. D-Da zieht Jeder nur aneinander vorbei, und so..." Was sie manchmal als hilfreich empfand, weil sie so einfacher in der Masse untergehen konnte. Das ging jedoch nur in Momenten, in denen sie nicht das Gefühl hatte, von allen Passanten angestarrt zu werden. Und das war eigentlich meistens. "Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich wirklich so gut in meinem Job bin." Bescheiden war der Mann also auch noch... Sie schmunzelte. "Das... kann Ich gut verstehen." Das Mädchen wusste auch nicht so recht, ob es als Pokémontrainerin taugte. Oft hatte Bethany das Gefühl, dass sie ihre Pokémon maßlos enttäuschte. Ihr Blick huschte kurz über ihr Quapsel, wie es fröhlich hinter ihr her watschelte und über jeden Ast in seinem Weg stolperte, ohne seine treudoofe Miene zu verlieren... Nun, zumindest Zwei von ihren Pokémon enttäuschte sie bestimmt. Aber bei Hal war das sicher anders. Jeder mit einem Pokémon konnte sich Trainer nennen, aber nicht Jeder konnte Polizist werden... Ihre glasigen Augen zuckten wieder für einen Moment zu ihm hinüber. "Mir ist gerade aufgefallen... Ich habe gar nicht nach deiner Dienstmarke gefragt... Aber Ich meine... Warum sollte Ich auch... Bestimmt gibst du nicht als Polizist aus, um mein Vertrauen zu erhaschen und schließlich schreckliche Dinge zu tun... Ich bin nur neugierig." Wieder huschte ein sanftes Lächeln über ihr bleiches Gesicht. Derweil sah Wuffel zwischen den beiden Menschen hin und her. Er rümpfte seine Nase, als er bemerkte, welche Art von Blicken sie 'ihrem Retter' zuwarf. "Hrrrmpf..." schnaubte das Wolfspokémon etwas grantig; Ein junger Mann musste nur ansatzweise nett zu ihr sein, und schon war dieses Mädchen innerlich aus dem Häuschen. Diese Eigenschaft würde ihr irgendwann noch zum Verhängnis werden... Und der Typ sah wahrscheinlich nur jung aus. Zumindest roch er irgendwie... alt. Außerdem; Wo blieb der Dank ihm gegenüber? Er war schließlich derjenige, der dieses Ariados besiegt hatte. Nein, die Situation gefiel ihm ganz und gar nicht... Aber er hielt sich zurück. Sie brauchten keine Wiederholung des Vorfalls von vor drei Wochen im Kino. Der Vorfall, über den sie nicht sprachen. Trotzdem sah sich Wuffel bis heute im Recht. Der kleine Junge hätte das Popcorn nach der ersten Warnung fallen lassen sollen. Beth hörte zu, wie die Blätter und Zweige unter ihren Füßen knarzten. Sofern sie sich richtig an diesen Weg erinnerte, müssten sie demnächst in der kleinen Hafenstadt ankommen. Im puren Dickicht hätte sie sich nicht zurecht gefunden, wie zuvor auch schon.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jul 03, 2017 5:10 pm

Beth legte nie viele Widerworte auf seine Worte ein, sondern stimmte ihm immer größtenteils zu. Allmählich begann ihr Verhalten doch, ihm bekannt vorzukommen. Es erinnerte ihn ein wenig an sich selbst, als er noch bei seinen Eltern gelebt hatte. Damals war er auch ein ziemlich verschüchterter und stiller Junge gewesen. Für einen Moment überlegte er. Wie hatte er damals denn behandelt werden wollen? Er hatte diese Zeit so sehr zu verdrängen versucht, er konnte sich gar nicht mehr wirklich daran erinnern...
Sein Gedankengang wurde jedoch unterbrochen, als Beth seine Dienstmarke ansprach. Den mittleren Teil konnte er aufgrund ihrer leisen Stimme kaum verstehen, weshalb er zunächst ein etwas verwirrtes "Hm?" von sich gab, ehe er darüber grübelte, was genau sie ihm damit sagen wollte. Zuvor hatte sie sich selbst noch als nicht vertrauenswürdig darstellen wollen. Misstraute sie nun etwa ihm? Aber sie sagte ja, dass sie nur neugierig sei. Ja, er war definitiv verwirrt... Es konnte aber bestimmt nicht schaden, sie ihr einmal ganz schnell zu zeigen, auch wenn die Blicke, die das Wolwerock ihm zuwarf, ihn nach wie vor etwas einschüchterten. "Also, wenn du sie sehen möchtest, kann ich sie dir zeigen.", entgegnete er daher freundlich und holte sie aus einer Tasche seines Jacketts hervor. "Da." Mit einer lockeren Handbewegung ließ er sie aufklappen, allerdings hielt er sie falsch herum, weshalb sein Passfoto nun kopfüber lag. Sein Traunfugil sah diesen Umstand jedoch und wies ihn mit ein paar tadelnden, wenn auch amüsierten Lauten an, dass er das gefälligst korrigieren sollte.
"Was...? Oh, ach ja!", mit ein paar hastigen Handbewegungen hatte er den Fehler schnell korrigiert. Man konnte ebenfalls ablesen, dass er Teil der RPV und der dortige Vize-Abteilungsleiter war, aber er bemühte sich darum, das Ding schnell wieder einzustecken, bevor es irgendwem auffallen würde. Hoffentlich. "Das ist nie passiert.", äußerte er sogleich mit einem schelmischen Grinsen, woraufhin sein Traunfugil lediglich mit seinen Augen rollte. "Hmmm, ob wir wohl gleich zurück in der Stadt sind...?", äußerte er schließlich überhaupt nicht verdächtigt und legte sich dabei entspannt mit ein paar beschwingten Schritten seine beiden Hände an den Hinterkopf. Ihm wäre es lieber, sie würde ihn nur für einen gewöhnlichen Streifenpolizisten halten. Ansonsten wäre es ihm doch ein wenig peinlich, hier mitten im Nirgendwo bei so einer Aktion aufgelesen worden zu sein. Man wusste nie, wer das nicht alles letzten Endes mitbekam, manchmal hatte er das Gefühl, dass seine Kollegen ihre Augen und Ohren überall hatten. Als Polizist kam man nun einmal auch viel unter die Leute.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Mo Jul 03, 2017 11:55 pm

Beth verfolgte mit geweiteten Augen seine Hand, die in das Jackett glitt. Während ihrer Reise hatte sie bisher nicht das Vergnügen gehabt, einen echten Polizisten kennenzulernen. (Sofern dieser hier er echt war... Aber sie schob ihre düsteren Gedankengänge erneut hastig zu Seite. Sie wirkte vermutlich sowieso schon, wie ein totaler Freak); Sie hatte generell nur wenige Leute kennengelernt. Vielleicht sollte sie Verbrechen begehen, wenn sie damit so nette Polizisten traf, wie Hal. Beth stutzte... Gleichzeitig, wenn sie so darüber nachdachte, kam ihr diese Idee nicht besonders gut vor. Sie vertröstete sich schnell mit dem Gedanken, dass die Einsamkeit sie nicht zu Verzweiflungstaten treiben würde.  Sie spürte stattdessen die Neugierde in ihr aufwallen. So lag ihr Blick gespannt auf der Dienstmarke, die Hal schließlich heraus zückte.  „Uhhm...“ Diese hing jedoch verkehrt herum vor ihrer Nase. Beth legte den Kopf schief und schielte ein wenig, um vielleicht einen besseren Blick darauf zu erhaschen. Sie dachte nicht im Traum daran, ihn darauf hinzuweisen. Das wäre sehr unhöflich und wirkte sicherlich neun-mal-klug. Doch ausgerechnet das Traunfugil schaffte Abhilfe – Wie es schien, war ihr erster Eindruck von diesem Pokémon nicht richtig gewesen. Jetzt hatte sie fast schon ein schlechtes Gewissen, dass sie es so schnell als 'undiszipliniert' abgestempelt hatte. Sie nickte dem Geisterpokémon dankend zu, was sich etwas seltsam für sie anfühlte, weil es ein Geisterpokémon war. Aber eigentlich wirkte es gar nicht so angsteinflößend. Es war sogar recht niedlich, wenn man ignorierte, dass es einem schwebenden Kopf glich. Beth warf nun einen genauen Blick auf die Plakette – Und Schwups, da war sie auch schon wieder weg. "Das ist nie passiert." fügte er feixend zu seinem kleinen Patzer hinzu, was Beth tatsächlich ein leises Kichern entlockte. Doch schnell verwandelte sie dieses in ein verlegenes Hüsteln und versuchte, die Hitze auf ihren Wangen zu unterdrücken.  „Ja, wir müssten gleich da sein... Nur noch ein paar Schritte, und schon sieht man Vapy-...“ Sie überquerte einen kleinen Hügel. ... Huh? Doch vor ihr erstreckte sich eine weitere Waldlichtung, die von dem Gestrüpp freigegeben wurde. Bei dem Anblick stockte ihr der Atem. „N-Nein, das kann nicht sein... Hier... müsste man schon das erste Wohnviertel von Vapydro City sehen...“ Sie führte ihren Finger an die Lippen. „Ich... habe mich doch nicht an den richtigen Weg erinnert... Habe Ich mich etwa... verlaufen? Oh n-nein...“ Und schon begann ihre Stimme, immer mehr wie das Piepsen eines nervösen Dedennes zu klingen. „Es... Wer weiß, wie weit wir von der Zivilisation weg sind... Was ist, wenn wir es nicht vor Anbruch der Dunkelheit in die Stadt schaffen!? Wenn die ganzen Geisterpokémon – Nichts gegen dich persönlich, Traunfugil - dieses Waldes aus ihren Verstecken kommen und uns mit ihren grausamen Streichen durch die Nacht verfolgen... Wenn wir es überhaupt nicht mehr hier raus schaffen, und hier hoffnungslos in der Wildnis verloren sind... Und schließlich, wenn unsere Vorräte zu Neige gehen... müssen wir uns dem Kannibalismus hingeben, um nicht zu verhungern...  Vor lauter Hineinsteigern in ihre Sorgen bemerkte sie zunächst nicht, wie Wiggles an einen Baum watschelte und einen davor überwucherten Busch mit seiner Schwanzflosse zur Seite schob. Wenn man ganz genau in seine leeren, glupschigen Augen sah, konnte man so etwas wie Skepsis darin erkennen. Am Baum hing ein Schild, dass die Richtung nach Vapydro City aufzeigte. „...Oder... Wir folgen einfach diesem Wegweiser.“ Ihr Kopf glich farblich einer Tomate. Einer überaus reifen, saftigen Tomate. Sie sah den schwarzhaarigen Mann flehentlich an. „Es tut mir so Leid... E-Es wird wohl doch noch ein kleines Stück...“ stotterte Beth daher. "... Aber so hast du immerhin mehr Zeit, lang und breit über das Leben als RPV-Agent zu erzählen.“ Sie hatte es durchaus bemerkt. Natürlich hatte sie das. Wenn man so sehr danach ächzte, die Interaktion nicht in peinliche Stille verfallen zu lassen, griff man nach jedem Strohhalm. „... Und auch noch der Vize-Abteilungsleiter... Das ist wirklich cool. Ich habe doch gleich gewusst, dass du ein guter Polizist bist.“ Schließlich kam man wohl nicht umsonst an einen solch hohen Posten. Sie lächelte ihn freundlich an.
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Re: Angrenzender Wald

Beitrag von Gastam Fr Aug 11, 2017 11:22 am

Beth kicherte auf Hals Patzer hin, was ihm ein fast schon erfreutes Lächeln auf die Lippen brachte. Doch statt weiter darüber nachzudenken und einfach darauf zu hoffen, dass sie nicht zu viel gesehen hatte, konzentrierte er sich lieber darauf, wieder zurück in die Stadt zu kommen. Laut Beth war es nicht mehr weit, aber Stadt die ersten Gebäude zu sehen, wurden sie wieder einmal nur von Natur en masse begrüßt. "Hm." Der Polizist konnte diesen Umstand nur mit großen Augen betrachten, ehe er bemerkte, dass Beth neben ihm urplötzlich in Panik verfiel. Daraufhin sah er verdutzt drein, als die Violetthaarige ihren Monolog zu führen begann. Beinahe hätte er darüber seinen Kopf geschüttelt. Wenn man auf Reisen ging, sollte man auf solche Situationen doch vorbereitet sein, nicht? Dann wiederum... wer war er schon, um so etwas zu beurteilen? Er war selbst nie auf Reisen gegangen.
"Beth...", versuchte er sie sanft anzusprechen, in der Hoffnung, sie irgendwie beruhigen zu können. Doch stattdessen folgten weitere Worte und bei seiner Nennung hob das Traunfugil fragend eine Augenbraue. "Beth, hey...!", versuchte der Polizist noch einmal ihre Aufmerksamkeit zu erregen und warf ihr dabei doch einen mulmigen Blick zu, als sie von Kannibalismus sprach. Allein schon bei der Vorstellung drehte sich ihm der Magen um, aber so weit konnte die Stadt doch wirklich nicht entfernt sein!
Beinahe wäre er schon ungewollt laut geworden, doch da hatte die Bandagierte endlich einen Wegweiser erblickt, den ihr Quapsel freigeräumt hatte. Hal musste daraufhin ein erleichtertes Seufzen ausstoßen, nachdem Beth sich ihm mit hochrotem Kopf wieder zugewandt hatte. Junge Leute konnten wirklich anstrengend sein. "Kein Problem.", brachte er nach ihrer Entschuldigung knapp hervor und versuchte dabei zu verbergen, dass sie ihn mit ihrer Panik ebenfalls fast angesteckt hätte. Manchmal wünschte er sich wirklich, mit einem stabileren Nervenstrang geboren worden zu sein. Es würde seinen Beruf um einiges vereinfachen.

Im nächsten Moment musste er aber doch zusamenzucken, als er feststellte, dass Beth trotz ihrer bandagierten Gesichtshälfte ein aufmerksameres Auge hatte als vermutet. "Ahhhhh! Haha, jaaaa...!", brachte er also sogleich peinlich berührt hervor, die rechte Hand an seinen Hinterkopf gelegt, während er seine Linke einfach abwehrend in die Luft gehoben hatte. Nun war er an der Reihe, einmal rot anzulaufen. Da hatte er es insgeheim doch genossen, als heroischer Polizist dazustehen und musste nun der bitteren Tatsache ins Auge sehen, dass er im Grunde nichts hatte, wovon er ihr berichten konnte. Zum einen war er erst seit sehr kurzer Zeit Vize-Abteilungsleiter und zum anderen bestand sein Aufgabenfeld doch ohnehin nur zu gefühlt achtzig Prozent aus Papierkram!
Und das kommt von der, die aus Misstrauen meinen Ausweis sehen wollte, konnte er nur gedanklich auf ihr Lob hin erwidern, verbarg es jedoch hinter einem schusseligen Grinsen. "Im Grunde ist es wirklich nichts Besonderes...!", setzte er unsicher an, ehe ihm etwas klar wurde. Vielleicht war das doch die Gelegenheit seinen Kindheitsvorstellungen von Polizisten wieder etwas mehr Farbe zu verleihen. "Für mich jedenfalls." So wurde sein Tonfall gleich ein Stück großspuriger, während er dabei sein Jackett zurechtzog und sich einmal räusperte. Sein Gesichtsausdruck hatte etwas stolzere Züge angenommen. "Ich sehe es mehr oder weniger als eine Ehre an, die Schwachen zu schützen. Dafür sind wir immerhin da." Die Tatsache, dass er schon dreimal kurz davor gewesen war aufzuhören und sich in seiner Anfangszeit nur wie ein apathischer Klotz vorangeschuftet hatte, dem sowieso alles egal gewesen war, ließ er dabei lieber außen vor. Tatsächlich war ihm selbst heute das meiste immer noch egal. Er wollte sich schlicht und ergreifend nur nicht in seinem Beruf langweilen. Aber hey, wenn man ihm schon Bewunderung entgegenbrachte... "Ich bin eigentlich erst seit Kurzem Vize-Abteilungsleiter. Um befördert zu werden, habe ich geholfen, einen ziemlich gefährlichen Kriminellen dingfest zu machen...!" Woran er im Grunde auch nur motiviert genug gewesen war, weil er mit diesem Kriminellen eine sehr schwere persönliche Rechnung offen gehabt hatte, die so weit ging, das er ihm bei der Inhaftierung entgegen der Warnung seines Teams mehrmals ins Gesicht getreten hatte. Sehr ehrenhaft. Zum Glück hatte er diese willkürliche Handlung durch die Umstände vertuschen können. "Mit solchen Leuten haben wir in der RPV fast täglich zu tun! Immerhin wurde diese Organisation nur gegründet, um sich mit den wirklich bösen Fällen auseinanderzusetzen." Er vermied es dabei lieber, zu sehr ins Detail zu gehen. So panisch, wie Beth zuvor reagiert hatte, wollte er lieber nicht auf die Einzelheiten von Morden eingehen.

Letztendlich schafften sie es auch, unbeschadet wieder in Vapydro City anzukommen. Hal verabschiedete sich anschließend lieber schnell und ging wieder seinem eigentlichen Vorhaben nach. Oiwa hatte ihn schon genug Zeit gekostet, er konnte nicht fassen, wie tief er auf der Suche nach ihr in den Wald gegangen war...
...und wie viel Mist er gegenüber diesem armen Mädchen nun geredet hatte.

[tbc: ???]
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