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Re: Uferpromenade

Beitrag von Callunaam Fr Apr 07, 2017 11:29 pm

Calluna & Namida
Post #018 :: Uferpromenade :: Stratos City
Namida erzählte, dass sie Tessera gar nicht kannte und fragte, ob es eine große Stadt sei. Calluna kannte sich dort gut aus. Im Vergleich zu Stratos City war sie wohl eher ein Dorf. Doch Calluna war gern dort, es war nicht so voll wie hier. »Sie ist durchaus nicht sehr groß.« bestätigte Calluna da, vielmehr konnte man aber eigentlich nicht darüber sagen. Es gab dort eben nichts Besonderes. Anders als in Stratos City, wo es einfach viel zu viel gab. »Bleibt nur die Frage, ob man sie dann auch in die richtige Richtung verlässt, nicht wahr?« erwiderte sie mit ihrer üblichen verträumten Stimme. Sie hoffte wirklich, dass sie den Ausgang finden würde, machte sich aber eigentlich nicht wirklich einen Kopf darum. Irgendwann würde sie ihr Ziel schon erreicht haben.
Schließlich erzählte Namida, woher sie kam und Calluna hörte aufmerksam zu, auch wenn es fast nicht so schien. Teak City aus Johto also. Calluna hatte schon einmal von der Stadt gehört, kannte sie aber nicht. »Bestimmt ist es dort sehr schön.« überlegte Calluna laut und sah dann zu Zola, die noch immer vergnügt mit dem Enekoro spielte. Es war schön, sie dabei zu beobachten. Hoffentlich fand das Vulpix viele Freunde!

Aus heiterem Himmel berichtete Namida schließlich, das ssie heute Morgen erst mit dem Schiff hier in Stratos City angekommen war. Für Rishara war das wohl schön, doch erst als Namida auf das Milotic deutete, verstand Calluna, dass dieses zu Namida gehörte. »Sie gehört zu dir?« fragte sie erstaunt, obwohl es doch eigentlich auf der Hand gelegen hatte, schließlich ging das Milotic nicht fort und sah auch immer wieder zu Namida herüber. Ein wirklich sehr schönes Pokémon, wie Calluna fand! Leise kicherte sie in sich hinein. »In einer Badewanne macht sie sich bestimmt wirklich nicht sehr gut.« sagte Calluna amüsiert. Allein die Vorstellung, dass ein Milotic in einer Badewanne saß, war fast so, als würde man ein Golgantes in eine Kleinstadt stellen. Wie groß die waren, hatte Calluna ja erst vor Kurzem erleben dürfen!
Die junge Trainerin lehnte sich zurück und sah in den Himmel hinauf. Sie genoss die Sonnenstrahlen, die Natur und das Meer um sich herum. Zola schien es gut zu gehen, um sie musste sie sich also keine Sorgen machen. Bald würde ihre Reise weiter gehen, aber man sollte jeden Augenblick genießen. Schließlich bat Namida Calluna, etwas über sie und Zola zu erzählen, natürlich nur wenn sie wollte. Eigentlich sprach nichts dagegen und das Ziel, dass sich Namida gesetzt hatte, klang in hren Ohren sehr schön. Geschichten mussten aufgeschrieben werden, damit sie nicht vergessen werden konnten. Und wenn sich Namida für solche Geschichten interessierte, warum ihr dann nicht etwas über Zola und sie erzählen? Schließlich liebte sie das kleine Pokémon! »Wenn du etwas über uns erfahren möchtest, sehr gern!« stimmte sie also zu und dachte an das erste Treffen zurück. »Das Schicksal hat uns vor sieben Jahren zusammen geführt.« Damals war Calluna in größter Gefahr gewesen. Zum Glück war ihr Bruder gekommen und hatte sie und das Vulpix gerettet. »Es war Abend, eigentlich eher Nacht. Mit meinem Teleskop habe ich die Sterne beobachtet - ich liebe die Sterne.« Kurz kam sie vom Thema ab, erinnerte sich aber schnell daran, dass es jetzt nicht um Sterne ging. »Ich habe einen Strahl gesehen, er war hell und ich bin ihm gefolgt. Am Ursprungsort fand ich dann Zola - sie wurde von einem Luxtra angegriffen und war schwer verletzt. Nachdem ich das Pokémon von Zola abgelenkt hatte, hat mein Bruder mir glücklicherweise geholfen. Ich habe Zola mit nach Hause genommen und gesund gepflegt und seitdem weicht sie nicht mehr von meiner Seite.« Als würde Zola wissen, dass es um sie ging, stoppte sie das Spiel und bellte einmal, bevor sie sich aber wieder dem Enekoro zuwandte. Calluna war so unglaublich froh, Zola an ihrer Seite zu haben. »Sie ist mein erstes und bisher einziges Pokémon. Wir machen einfach alles zusammen.« Und darüber war Calluna auch sehr glücklich. Nun würden sie ihre Trainerreise beginnen und an Arenakämpfen teilnehmen. Wer wusste schon, was das Leben sonst noch so zu bieten hatte?

Die Sonne war einfach wunderschön und das Meer an ihrer Seite glänzte, doch je mehr Zeit Calluna hier verbrachte, desto mehr wanderte sie auch. Bald schon wurde der Horizont in ein strahlendes Orange-Rot getaucht, das anzeigte, dass es langsam aber sicher doch abend wurde. Calluna liebte den Abend, liebte die Nacht, denn das war die Zeit, in der man die Sterne am Himmel zu Gesicht bekam. Sie sah zu ihrem Pokémon, das noch immer mit dem Enekoro spielte, doch langsam mussten sie sich einen Ort zum Schlafen suchen. »Es war sehr schön mit Ihnen, aber wir müssen nun weiter. Hoffentlich finden wir einen Schlafplatz für die Nacht, bevor wir morgen aufbrechen!« verkündete sie schließlich, trommelte Zola zusammen und verbeugte sich zum Abschied. Dann kehrte sie der wunderbaren Uferpromenade den Rücken zu. Sollten sie vielleicht einfach unter dem Sternenhimmel schlafen?
tbc: Pokémon-Center von Stratos City

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Re: Uferpromenade

Beitrag von Ilevaam Fr Dez 15, 2017 11:42 pm

→ cf: Stratos City | Hafen

Ileva war schon ein gutes Stück gelaufen, doch der Himmel über ihr wurde zunehmend dunkler. Die Schwarzhaarige wusste ja nicht einmal mehr genau wo sie hier war, aber nach und nach tauchten Stände auf. Einige Verkäufer schienen aufgeregt miteinander zu tuscheln und ein paar sahen besorgt zum Himmel.
„Sollten wir nicht lieber anfange abzubauen?“, hörte die Schwarzhaarige eine Frau fragen, doch der Mann erwiderte: „Und am Ende gibt es nur einen kleinen Regenschauer? Nein, lass uns abwarten – ich lasse mir die Kunden doch nicht entgehen.“
'Welche Kunden denn bitte?', fragte sich die Schwarzhaarige. Denn sie hatte nicht vor hier etwas zu kaufen und die Promenade vor ihr war auch schon relativ leer geworden. Nur vereinzelt sah sie ein paar Leute an Ständen stehen, doch die meisten waren wohl schon auf dem Weg nach Hause.
Außerdem nahm der Wind spürbar zu und zog am Saum von Ilevas Mantel. Sie steckte die Hände in ihre Manteltaschen und suchte Schutz vor dem Wind in einer kleinen Seitengasse hinter ein paar Ständen. Sie warf einen kurzen Blick nach oben und betrachtete die tiefhängenden, dunkelgrauen Wolken über ihrem Kopf. Ein Regenschauer war wohl unvermeidlich und ohne einen Schutz davor, konnte sie nicht einmal Blaze aus seinem Pokéball lassen um sich an seinem Feuer zu wärmen. Die Schwarzhaarige warf sich ihre Kapuze über, bevor sie sich weiter auf den Weg machte um zumindest einen Unterstand aufzutreiben. Doch da hörte sie etwas, was ihr einerseits einen wohligen Schauer über den Rücken jagte, jedoch andererseits auch einen besorgten Blick zu ihren Pokébällen werfen ließ. Ein leises Donnergrollen kündigte eine neue Fuhre Wolken an und wie Ileva zwischen zwei Ständen erkennen konnte, waren diese pechschwarz. Da kam wohl doch mehr herunter als nur ein Regenschauer – ein richtiges Gewitter kündigte sich an!
'Armer Blaze ...', dachte Ileva und lief, ohne das sie es bemerkte, noch etwas schneller. Sie wusste nur zu gut, dass ihr Glumanda sich vor solchem Wetter fürchtete, obgleich sie selbst Gewitter und Stürme genoss – wenn sie dabei nicht durchnässt wurde!
Doch es war bereits schon einmal vorgekommen, dass sich Blaze aus seinem Pokéball befreit hatte, wenn er sich fürchtete. Doch das war noch in Hoenn gewesen, wo sich Ileva einigermaßen auskannte. Doch hier in der Großstadt würde sie Ewigkeiten brauchen um ihr Pokémon wiederzufinden – zumal sich Blaze bestimmt auch in der unbekannten Umgebung verlaufen würde. Wer wusste schon wo das kleine Shiny dann enden würde – sie waren schließlich begehrt.
Schnell schüttelte die Schwarzhaarige ihren Kopf um die Gedanken zu vertreiben. Sie bekam kaum mit, wie um sie herum das Abbauen der Souvenirstände anfing, während das Donnergrollen immer näher kam und zunehmend bedrohlicher wurde. Da erblickte Ileva endlich etwas, dass nach einem guten Unterstand für das Gewitter aussah. Es war ein überdachter Eingangsbereich, der zudem auch noch etwas windgeschützt stand, denn, wie der jungen Frau endlich bewusst wurde, nahm auch der Wind mächtig an Fahrt auf und erste Böen fegten über das Ufer hinweg.
Doch auf halben Weg zum Unterstand passierte das, was Ileva eigentlich vermeiden wollte. Mit einem leisen Geräusch, formte sich ein roter Strahl und plötzlich stand Blaze direkt vor Ileva. Beinahe wäre sie sogar über ihre Pokémon gestolpert, da alles schneller passierte, als sie richtig anhalten konnte. Das Glumanda sah seine Trainerin mit großen Augen an und hob dann langsam den Kopf in Richtung Himmel, wo bereits schwarze Wolken dominierten. Währenddessen zog Ileva den Pokéball, um das gelbe Glumanda zurück zu rufen, bevor schlimmeres passierte, doch sie hielt kurz inne, als ein Tropfen auf ihrer Hand landete. Auch das Glumanda schien von einem Wassertropfen getroffen worden zu sein, denn es schüttelte den Kopf und rieb sich mit seinen kleinen Krallen über die Schnauze.
„Komm, lass uns schnell weitergehen, bevor es richtig anfängt zu regnen.“, meinte Ileva zu ihrem Pokémon und wollte es schon zurückrufen, doch da ertönte aus heiterem Himmel ein lauter Donner, der das Glumanda vor Schreck in die Luft springen ließ. Aber schlimmer noch – Schutz suchend rannte es auch noch davon!
„Bleib stehen!“, rief Ileva und setzte ihrem verängstigten Pokémon nach. „Komm zurück!“
'Wenn ihm jetzt etwas passiert, ist es meine Schuld!', diese Sorge setzte sich im Kopf der Schwarzhaarigen fest, so gerne wie sie ihn auch losgeworden wäre. Wäre sie doch nur schneller bei einem sicheren Unterschlupf gewesen!
'Hoffentlich kriege ich ihn, bevor ich ihn noch aus dem Augen verliere!', dachte sie und merkte in ihrer Sorge gar nicht, wie der Regen zunahm und auch die ersten Blitze anfingen über den Himmel zu zucken.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam Fr Dez 29, 2017 8:08 pm

Ileva #8


Endlich war die Zeit gekommen, in welcher Eulalia am heutigen Tag mal etwas entspannen konnte. Es war für sie kaum vorstellbar gewesen, dass sie in der Kanalisation der Hauptstadt ein kleines Phione finden würde, welches nun Teil ihres Teams ist. Und es war ziemlich süß gewesen! Kaum hatten die beiden das Pokemon Center wieder verlassen, wollte Phione auch schon spielen.. huu. Das kleine Wasser Pokemon war grade erst wieder auf den Beinen, da wollte es schon spielen? Etwas verwundert war Lalia schon gewesen, doch sie wollte nicht gleich die böse Trainerin sein. "Ocker.. Na gut aber nicht zu lange, ja? Du solltest dich noch etwas ausruhen" lächelte die Rothaarige ihrem Pokemon zu und ging mit diesem in Richtung Hafen. Am Meer war es doch sicherlich am schönsten für Phione oder?

Etwas sorge bereitete es Lalia allerdings schon, als sie mit ihrem Pokemon beim Hafen ankam und dunkle Wolken am Himmel erblicken konnte. Zwar war durch aus noch der blaue Himmel zusehen, aber dunkle Wolken brauchten meist ein Gewitter mit sich, welches von der Stärker her nie wirklich vorauszusehen war. Doch trotzt des Gewitters, welches sich anbahnte wollte die junge Frau ihrem neuen Pokemon zumindest ein wenig Spaß gönnen und spielte mit diesem nahe des Wassers. Erst als der erste Donner zu hören war, wollte sich Lalia langsam los machen, war Phione von dem Groll des Himmels auch ein wenig eingeschüchtert. So erhob sich die junge Dame, nahm ihr Pokemon auf den Arm und ging langsam los, wobei sie schon die ersten kleinen Tropfen auf ihrer Haut spüren konnte. "Wir sollten uns etwas beeilen.." murmelte sie dabei eher gedanklich und blickte zu dem kleinen Wasser Pokemon, welches sich etwas an seine Trainerin kuschelte. Kurz lächelnd beobachtete Eulalia ihr Pokemon, wobei sie den Donner am Himmel keinesfalls verdrängte, doch hu? Fast hätte die Rothaarige vollkommen übersehen, dass ein kleines Glumanda auf sie zu lief! War das überhaupt ein Glumanda? Schnell versuchte die Lalia dem kleinen Pokemon noch auszuweichen, verlor dabei aber leider das Gleichgewicht und prallte somit gegen eine Wand, an der sie sich aber Arceus sei dank abstützen konnte. "Puh.. gerettet" seufzte sie dabei erleichtert, vergewisserte sich kurz, dass es ihrem Pokemon gut ging, bevor sie sich dann nach dem anderen Pokemon erkundete.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Ilevaam So Dez 31, 2017 2:32 am

Sie folgte Blaze so schnell sie konnte. Inzwischen hatte sich auch ihr Zorua aus seinem Pokéball befreit. Es schien sich immer gut mit Blaze verstanden zu haben, also war es nur verständlich, dass es mithelfen wollte das verschreckte Pokémon einzufangen. Sonst lief es auch in der Gestalt des Glumandas durch die Gegend, aber diesmal hatte es sich dafür entschieden als Nachtara herum zu laufen. Ileva seufzte, aber sie wusste, dass das kleine Zorua keine Ruhe geben würde, bis sie Blaze gefunden hatten.
„Okay, aber pass auf dich auf, Ceit.“, waren ihre einzigen Worte an das Pokémon gewesen, was nur ein zuversichtliches Nicken zustande gebracht hatte. Das reichte der Schwarzhaarigen schon als Zustimmung. Zum Glück war es nicht sehr schwer Blaze aus den Augen zu verlieren. Die brennende Schwanzspitze war zum Glück ein sehr gut sichtbarer Wegweiser.
'Hoffentlich stellt Blaze in seiner Panik keinen Unfug an.', dachte Ileva, aber gerade da rannte ihr Pokémon doch beinahe ein Mädchen über den Haufen und stolperte vor Schreck über die eigenen Füße und fiel hin. So konnte die Schwarzhaarige auch endlich das flüchtende Feuer-Pokémon einholen und in ihre Arme schließen.
„Hab ich dich endlich.“, meinte Ileva und strich den Pokémon über den Kopf. „Keine Angst, ich bin ja da.“
Sie hatte schon wieder fast vergessen, dass es ja immer noch das Mädchen gab, dass Blaze förmlich um gerannt hatte. Aber es schien ihr ja nichts passiert zu sein – und es war sowieso erst einmal wichtiger das Glumanda zu beruhigen, denn es grollte schon der nächste Donner heran und auch der Regen nahm unangenehm zu. Es war nicht gut, wenn Blaze noch länger hier draußen blieb. Deshalb zog die junge Frau auch schon den Finsterball des kleinen Pokémons und nickte ihm zu. „Komm, da drin bist du sicher. Vor dem Regen und dem Gewitter – versprochen.“, sprach sie sanft zu dem ängstlichen Pokémon und strich ihm wieder über den Kopf. Auch das als Nachtara verkleidete Zorua sprach dem Glumanda gut zu, sodass Ileva es beruhigt in seinen Pokéball zurückrufen konnte. Sie strich sich leicht ein paar Strähnen ihrer schwarzen Haare aus ihrem Gesicht und zog sich die Kapuze ihres Mantels über, die während des Rennens herunter gerutscht war. Auch wenn ihre Haare vom Regen eh schon feucht waren. Außerdem wurde es windig. Gerade wollte sich Ileva zum Gehen wenden, als eine heftige Windböe unerwartet auf die Promenade und die dortigen Stände und Menschen traf. Zu allem Übel waren die meisten Stände noch gar nicht oder nur halbfertig abgebaut, weswegen die ersten Dinge begannen davon zu fliegen oder umzustürzen.
„Vorsicht!“, hörte sie eine ältere Frau noch rufen, aber noch bevor sie sich umgewandt hatte, hatte sich Ceit um das Problem gekümmert. Ein anderes, in Panik verfallenes Pokémon wäre beinahe in Ileva gerannt, doch eine violette Aura traf das Wesen und ließ es zurückschrecken. Das Schlapor brauchte eine Weile um sich wieder zu fangen und genau in dem Augenblick stieß ein junges Mädchen hinzu, die sich sofort überschwänglich entschuldigte und meinte, dass das sonst gar nicht die Art ihres Pokémon sei. Dabei fiel der Schwarzhaarigen auf, wie unruhig das Pokémon wieder wurde, dass nur einen Kopf kleiner war, wie seine junge Trainerin. Spontan erschien es Ileva so, als wäre das Mädchen überfordert mit dem Pokémon.
„Am besten, rufst du erst einmal dein Pokémon zurück, bevor es tatsächlich jemanden umrennt, wenn der nächste Donner kommt.“, antwortete Ileva schlicht, statt auf die ganzen Entschuldigungen einzugehen.
„Oh, äh, ja.“, stammelte das Mädchen und hatte es so eilig ihren Pokéball zu ziehen, dass er ihr beinahe aus der Hand fiel. Doch gerade als sie ihr Pokémon zurückrufen wollte, donnerte es wieder und das Schlapor geriet von neuem in Panik, diesmal war Ileva aber vorbereitet. Ein Glück hatte Ceit Finsteraura gelernt – wie auch immer es das geschafft hatte, aber diese Attacke kannte Ileva von Twilight .... vielleicht, ja, vielleicht hatte Ceit es sich von Nachtara angeschaut. „Nochmal Finsteraura – bevor irgendwas passiert.“, sagte die Schwarzhaarige zu ihrem Pokémon, dass sofort reagierte. Wieder hüllte es sich in diese violette Aura und traf damit das Schlapor, dass bereits wieder auf der Flucht war. Auch diesmal traf die Attacke, aber wohl mit einem Volltreffer, denn das Pokémon fiel zur Seite und blieb liegen.
„Na immerhin kann so nichts mehr passieren ...“, murmelte Ileva und sah zum Mädchen. „Los, geh hin und kümmere dich um es – am besten bringst du es direkt in ein Pokémoncenter, vielleicht hat es sich bei seiner Flucht etwas getan.“
Die Kleine nickte und rannte zu ihrem Pokémon um es zurück zu rufen und schnellstmöglich weiter zu laufen. Aber nicht ohne noch einmal zu winken und ein „Danke!“, zu rufen. Die Schwarzhaarige seufzte. Wie kam es nur dazu, dass sich kleine Kinder um Pokémon kümmern mussten, denen sie nicht gewachsen waren? Wie konnte man nicht wissen, dass sein Pokémon Angst vor Gewittern hatte?
Kurz warf Ileva einen Blick auf den Ball von Blaze. Sie wusste ja, dass er sich vor solchen Stürmen fürchtete, aber damit, dass er sich aus seinem Pokéball befreien würde, hatte sie nicht gerechnet. Sie sah zu dem Mädchen, dass etwas entfernt an der Wand stand. Wegen diese Schlapor war sie noch gar nicht dazu gekommen wirklich zu gucken, ob nichts passiert war. Auch wenn es ihr ehrlich gesagt egal war .... aber .... sie konnte ja schlecht schon am ersten Tag wegen schlechtem Benehmens auffallen. Doch bevor sie sich an die Unbekannte wenden konnte, rief ein kleines Mädchen in ihrer Nähe: „Bitte! Jemand muss uns doch helfen können! Bitte! Der Sturm zerstört sonst den ganzen Stand!“
Was war denn nun schon wieder los?
Da kam doch tatsächlich ein Kind angelaufen. Es konnte kaum älter als 6 oder 7 sein. „Bitte, könnt ihr beide nicht meiner Großmutter helfen? Alleine schafft sie es nicht den Stand abzubauen, bevor der Sturm da ist. Dann macht er alles kaputt und die hübschen Puppen sind dann auch weg“, das kleine Ding war nahe dran los zu heulen und Ileva zog eine Augenbraue hoch.
„Beruhige dich doch.“, sagte sie und das Mädchen erwiderte: „Bitte, kommt mit und helft uns. Oma wird sich bestimmt freuen – sonst denken alle anderen nur an sich, dabei sehen sie doch dass sie Hilfe braucht! Ich kann ihr leider nicht so gut helfen, aber ihr beide seht nett aus.“
Nett? Das war tatsächlich das erste mal, dass Ileva solche Worte über sich hörte. Sonst betrachtete man ihren Kleidungsstil eher als zwielichtig ... aber gut. Sie warf einen Blick hinunter zu Ceit und es blickte zurück. Dann sah sie kurz zu der ihr unbekannten Person und dann wieder zum Mädchen, dass schon wieder den Tränen nahe war.
„Wir müssen uns beeilen!“, rief sie und Ileva meinte: „Ist gut, ich komme mit, aber bitte hör auf zu heulen.“
„Super, ich wusste, dass ihr beide nett seid! Unser Stand ist da vorn!“, rief sie und flitzte los, ohne darauf zu achten, dass das andere Mädchen noch gar nicht geantwortet hatte. Wie ärgerlich! Jetzt wandte sich Ileva doch an die Unbekannte: „Tut mir Leid .... ich wusste nicht, dass sie direkt abhaut ....“
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Gastam So Feb 04, 2018 5:12 pm

Ileva #9


Lalia wusste nicht so recht, wie sich der Tag nun entwickeln würde. Klar, sie freute sich sehr, dass sie nun ein neues Mitglied im Team hatte, doch das Gewitter, welches sich nun anbahnte, war weniger erfreulich. Generell hatte die Rothaarige zwar nicht wirklich viel gegen ein Gewitter, doch es war nicht allzu schön, wenn sie noch ein Stück von ihrem Zuhause entfernt war und somit draußen das Gewitter überstehen musste. Puh, hoffentlich würde sie nicht noch krank werden, wenn sie bei der Kälte draußen bleiben würde! Ihr Phione sanft an sich drückend beobachtete Eulalia, wie die Trainerin des kleinen Glumandas zu ihnen gerannt kam und sich um ihr kleines Feuerpokemon kümmerte. Es war derweil keine Überraschung, dass das kleine Pokemon Angst vor dem Gewitter zu haben schien, ja auch das Wasser Pokemon der Schneiderin schien auch etwas Angst zu haben. "Möchtest du in deinen Pokeball zurück?" fragte die junge Frau daher etwas besorgt, doch das kleine Pokemon schüttelte leicht den Kopf und kuschelte sich leicht an seine Trainerin. "Na gut.. aber geb bitte Bescheid, wenn du in deinen Pokeball willst" fügte sie noch besorgt hinzu und blickte wieder zu dem Schwarzhaarigen Mädchen, welches nun mit einer jungen Trainerin sprach.
Sie schien noch recht unerfahren, sprang ihr Schlapor doch vorhin wie wild durch die Gegend und schien auch panische Angst vor dem Gewitter zu haben. Natürlich war Eulalia etwas besorgt um das Pokemon gewesen, doch kümmerte sich die Schwarzhaarige erstaunlicherweise recht gut um die noch unerfahrene Trainerin und das Pokemon bekam sie auch recht gut unter Kontrolle. Naja, was hieß unter Kontrolle bekommen? Sie machte das Schlapor einfach Kampfunfähig. Aber vielleicht ja doch die beste Lösung.. Nachdem sie dem Mädchen noch einen Wink gab ihr Pokemon doch endlich zurück zurufen, rannte diese auch gleich zu dem Normal Pokemon und rief es zurück. Zuvor bedanke sie sich natürlich noch bei der Schwarzhaarigen. "Violett.." murmelte Lalia leise, als sie Kleine noch einmal kurz beobachtete und dann wieder zu der Schwarzhaarigen blickte. Diese schien grade auf die Rothaarige zukommen zu wollen, doch da kam auch schön das nächste Mädchen auf die beiden zu gerannt, schien aufgebracht zu sein und hatte Tränen in den Augen. "Nanu..?" sprach sie verwundert und trat etwas näher an die beiden heran, während sich das kleine Mädchen erklärte. Vermutlich war sie nicht älter als 6 oder 7.
Sie erklärte, dass ihre Oma grade versuchte ihren Stand abzubauen, aber wohl nicht rechtzeitig fertig werden würde, um sich noch vor dem Sturm retten zu können. Und die Menschen, die an dem Stand vorbei kommen, sowie auch die anderen Händler wollten ihr wohl auch nicht helfen und jetzt sucht ihre Enkelin jemanden, der ihrer Oma beim abbauen helfen konnte. Die Schwarzhaarige willigte dann auch sehr schnell ein der alten Dame zu helfen, was das kleine Mädchen freudig begrüßte, sich bedankte und auch gleich schon los rannte. "Farngrün.. das ist schon in Ordnung, ich helfe doch gern" lächelte sie zu der Schwarzhaarigen und ging dann langsam los, um dem kleinen Mädchen zu folgen. "Mein Name ist Eulalia. Das war dein Glumanda vorhin oder? Hat es große Angst vor Gewitter? erfragte die Rothaarige dann mit ruhiger Stimme, um sich mit der jungen Frau etwas bekannt zu machen.
Kurz darauf kamen die beiden aber schon bei dem Stand der alten Dame an. Sie war ziemlich klein und man merkte, dass ihr das einpacken ihrer schönen Puppen schon schwer fiel. So merkte sie auch erst recht spät, dass ihre Enkelin Verstärkung mitgebracht hatte. "Ich denke das müssten wir hinkriegen, bevor der Sturm uns erreicht hat, oder?" sprach sie dann zu der Schwarzhaarigen und ließ ihr Wasser Pokemon herunter, welches die Puppen neugierig musterte.
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Re: Uferpromenade

Beitrag von Ilevaam Sa März 24, 2018 4:43 pm

#03 | mit Eulalia

Die Schwarzhaarige war ziemlich erleichtert darüber, dass dieses Kind endlich weg war. Sie hasste Kinder zwar nicht, aber es war nun einmal eine Tatsache, dass sie unendlich nervig sein konnten – egal ob sie zu Heulbojen wurden oder zur verwöhnten Sorte gehörten, die wegen jeder Kleinigkeit gleich ein Tantrum nach dem anderen schoben. Und dieses Mädchen war eindeutig leicht am Wasser gebaut gewesen ... aber gut, das konnte auch der Stress gewesen sein, oder? Ileva warf einen kurzen Blick zu Ceit. Er hatte zwar die Gestalt von Nachtara angenommen, aber war offenbar auch nicht so begeistert von dem Kind gewesen, denn das Pokémon hatte sich leicht hinter seiner Trainerin versteckt. Das Zorua war eben nicht so offen gegenüber Fremden – war einfach nicht so sein Ding. Doch nach dem, was es in Hoenn erlebt hatte, verstand Ileva das auch vollkommen.
Aber gut, nun war sie ja nicht allein in die Sache verwickelt, sondern die Fremde, die Bekanntschaft mit ihrem Glumanda gemacht hatte, war von dem voreiligen Kind auch mit in die ganze Sache hineingezogen worden. Die Großmutter der Kleinen brauchte dringend Hilfe beim Abbau ihres Standes, bevor er vom Sturm weg geweht und damit zerstört wurde. Doch irgendwie war diese junge Frau seltsam ...
"Farngrün.. das ist schon in Ordnung, ich helfe doch gern", sagte sie und folgte dann auch schon dem Mädchen zum Stand, während Ileva noch einen Moment stehen blieb und einen verwunderten Blick mit ihrem Pokémon wechselte. Farngrün? Was sollte das denn nun heißen?
Egal, das musste nun wohl warten, denn der Wind nahm stetig zu und sie musste wohl nun wohl oder übel dabei helfen den Stand zu retten, also folgte sie der jungen Frau, die sich auch nochmal an die Schwarzhaarige wandte: "Mein Name ist Eulalia. Das war dein Glumanda vorhin oder? Hat es große Angst vor Gewitter?"
Ileva nickte. „Ja, hat er.“, antwortete sie ein bisschen kurz angebunden, da ihr nicht viel mehr einfiel. Sie zog sich leicht die Kapuze zurecht, sodass der Wind sie nicht einfach wieder von ihrem Kopf wehen konnte. „Mein Name ist Ileva – und tut mir leid, dass mein Glumanda so in dich reingerasselt ist. Wenn er einmal Angst hat, dann achtet er nicht mehr so auf seine Umgebung.“, fügte sie dann doch noch hinzu, um sich der jungen Frau namens Eulalia ebenfalls vorzustellen.
Als sie dann kurz darauf beim Stand der Großmutter ankam, wurde auch sofort klar, wieso das Mädchen so verzweifelt Hilfe gesucht hatte. Die alte Frau war recht klein und hatte eine leicht gekrümmte Haltung. Ebenso schien sie Schwierigkeiten dabei zu haben ihre Puppen in die bereitstehenden Kisten zu packen. Während Eulalia ihr Pokémon mit den Worten: "Ich denke das müssten wir hinkriegen, bevor der Sturm uns erreicht hat, oder?", herunter ließ, ging Ileva bereits zur älteren Dame und sprach sie an, da sie offenbar noch gar nicht gemerkt hatte, dass ihre Enkelin Hilfe besorgt hatte: „Hallo?“
Es dauerte einen Moment ehe die alte Dame auf sah. „Tut mir leid, aber wir haben geschlossen.“, war eine Antwort mit der Ileva nun gar nicht gerechnet hatte. Als ob überhaupt jemand während eines Sturmes einkaufen gehen würde!
„Ich will auch nichts kaufen.“, antwortete die Schwarzhaarige darum auch und bemühte sich ruhig zu bleiben. „Ihre Enkelin hat uns gebeten Ihnen beim Abbau des Standes zu helfen.“
„Ach, ihr kennt meine kleine Sofia? Das ist aber nett von euch, dass ihr helfen wollt.“, die alte Dame schien ganz gerührt zu sein. „Es sind schon so viele Menschen an uns vorbei gegangen – und mein Rücken macht mir so zu schaffen.“, sie seufzte. „Ich verkaufe schon so lange hier diese Puppen – meine Rente reicht nicht aus und ich muss doch auch Sofia versorgen ... und die kleine liebt diese Puppen so sehr.“
„Wo kommen die fertig gepackten Kartons denn hin?“, fragte die Schwarzhaarige schnell, der nicht der Sinn danach stand der Lebensgeschichte der alten Frau weiter zu lauschen. Jetzt war es doch wichtiger den Stand davor zu bewahren zusammen zu brechen und wie ein Streichholz vom Wind umgeknickt zu werden. Denn besagter Sturm zerrte schon merklich an den Wänden des Standes und die ersten Stangen begangen ein bisschen unter der Belastung zu ächzen.
„Die kommen da drüben hin.“, sagte plötzlich das kleine Mädchen namens Sofia und deutete auf einen kleinen, überdachten Karren vor dem ein Chevrumm eingespannt war. Es schien auch nicht gerade begeistert von dem Gewittersturm zu sein, blieb jedoch auch in Anbetracht der langsam aufkeimenden Panik der Leute ruhig auf seinem Platz stehen.
„Gut – dann hilfst du jetzt am besten deiner Großmutter beim einpacken der Puppen, während wir uns um den Rest kümmern.“, schlug Ileva vor und griff nach einer der fertigen Kisten. Sowohl der alten Frau als auch deren Enkelin schien es am wichtigsten zu sein die Puppen in Sicherheit zu wissen. Hoffentlich nicht wichtiger, als selbst heil aus der ganzen Nummer raus zu kommen. Denn den ersten Händlern schienen schon einige ihrer Waren vom Stand geweht worden zu sein – denn einige Handtücher, Ballons, Sonnenschirme oder andere leichte Waren wurden bereits durch die Luft befördert.
Die Schwarzhaarige sah zu Eulalia, deren Pokémon neugierig die verbliebenen Puppen begutachtete. Auch Ceit schien sich für die Poképuppen begeistern zu können. Sie waren wirklich gut gemacht – wahrscheinlich in liebevoller Handarbeit von der alten Dame. Diese packte die Puppen trotz des immer stärker werdenden Sturmes sehr liebevoll in die Kartons und auch das Kind ging sehr vorsichtig mit ihnen um. Vielleicht würde sie sogar eines Tages das Geschäft ihrer Großmutter fort führen – denn so wie Ileva es verstanden hatte, war die Großmutter diejenige, die das Mädchen erzog. Ob Sofia ein Waisenkind war? Sie schien ihre Großmutter jedenfalls wirklich sehr zu lieben – wenn sie schon allein herum lief und Fremde um Hilfe bat.
„Komm – wir sollten uns beeilen und alles verladen haben, bevor der Wind noch den Stand zum Einsturz bringt. Wenn wir uns beeilen können wir vielleicht noch den ganzen Stand abbauen, bevor er wegfliegt“, wandte sich Ileva nun an ihre Begleiterin. Wenn sie nun schon in dieser misslichen Lage waren – und sie waren außerdem sowieso schon durchnässt – konnten sie auch gleich ihr Bestes geben. Trotzdem war das alles andere als ein angenehmer Start in der neuen Stadt – fand zumindest Ileva.
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