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✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

✗ 19.03.2019 | Wettbewerb
Bis zum 27.03. habt ihr die Möglichkeit, euch für den Wettbewerb in Orion City anzumelden!

✗ 11.03.2019 | Letzte News & WB-Umfrage
Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

✗ 04.03.2019 | Überdosis News
News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 01.03.2019 | Veränderungen im Forum
Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

✗ 02.07.2018 | Bonus für RPV & Taijitu
Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

✗ 02.07.2018 | BoW wird 3 Jahre alt!
Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

✗ 24.02.2018 | Neue Wettbewerbshallen
Wir suchen neue Wettbewerbshallen! Nun habt ihr die Möglichkeit, Ideen für neue Hallen einzusenden und eure Hallenidee im Rollenspiel zu sehen. Mehr ist hier zu lesen.

✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

✗ 16.12.2016 | BoWinnliche Weihnachten!
Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

✗ 01.01.2016 | Glücksziehen zum Neujahr
Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

✗ 30.11.2015 | Adventskalender
Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

✗ 23.09.2015 | Das Oktoberevent
Sie ist wieder da. Die schaurig schöne Halloweenzeit! Daher haben wir für unser Oktoberevent gleich eine ganze Zombieapokalypse für euch parat. Fressen oder noch am fliehen?

✗ 14.09.2015 | Ein neuer Gegner erscheint!
Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

✗ 25.08.2015 | Megaentwicklungen 2.0
Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

✗ 12.08.2015 | Wettbewerbshallen-Abstimmung
Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Wettbewerbshallen
Bis zum 11.08.2015 (verlängert) könnt ihr mitwirken und uns eure Beschreibungen für Wettbewerbshallen schicken. Weiteres findet ihr hier.

✗ 16.07.2015 | Quests
Es gibt nun eine Übersicht, in der alle aktuellen Quests gelistet sind. Zudem wurde das Thema "Informationen zu Quests" erweitert.

✗ 11.07.2015 | Reservationsliste
Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

✗ 29.06.15 | Aufbau
Das Forum befindet sich weiterhin im Aufbau. Es fehlen noch einige Threads und Unterforen, ehe wir loslegen können!

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Der Freiheitsgarten

Beitrag von Larinaam Fr Okt 14, 2016 8:25 pm

Der Freiheitsgarten

Eine Insel unweit Vapydro Citys und Symbol für den Wunsch nach Freiheit für Mensch und Pokémon.


__________________________
Larina
L'il Black Riding Hood

Arenaleiterin von Rayono City

Pokémon-Team :

Punkte : 370
Multiaccounts : Tallulah, Luzé, Nanna, Ashé, Fionn
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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Larinaam Fr Okt 14, 2016 8:35 pm

Larina Selene


#012 // Quest Freiflug


CF: Versteckte Lichtung / Dausinghof

Nachdem Larina sich von Livia verabschiedet hatte, war sie über Route 20 wieder zurück nach Vapydro City gelaufen. Dass ihr ihre Mutter eine Nachricht hatte zukommen lassen, war ungewöhnlich, deshalb wollte sie schnell nach Hause. Auf dem Weg kam sie aber nicht umhin, noch einmal an das Gespräch mit Livia zurückzudenken und alles noch einmal durchzugehen,w as sie ihr erzählt hatte. Sie war also auch Arenaleiterin – und sogar noch ein wenig kürzer von der Zeit her, als Larina …
Jetzt aber war sie in Vapydro City angekommen – und die Menschenmenge machte ihr wieder zu schaffen. Wie unheimlich das doch alles immer war. Aber sie wollte ja irgendwie wieder nach Hause, also hieß es jetzt „Augen zu und durch“! Wobei sie die Augen wohl lieber offen ließ, um niemanden anzurempeln oder ähnliches. Sie suchte sich also mit rasendem Herzen den Weg zum Hafen. Sie musste durch einige Gassen hindurch und hatte Mühe, den ganzen Leuten auszuweichen. Natürlich zog sie ihre Kapuze tiefer ins Gesicht. Dann war sie endlich angekommen – und die Fähre war auch noch da. Puh, so ein Glück aber auch! Sie wollte zum Schalter gehen und sich ein Ticket lösen, doch gerade, als sie dort ankam, hörte sie plötzlich Hilferufe. Erschrocken sah sie sich um – die Menge hier im Hafen wurde still, weil alle nach der Quelle der Rufe suchten. Und da entdeckte Larina sie. Am Ufer stand eine Frau, sie hatte wohl gerade jemanden auf einem Schiff verabschieden wollen, welches gerade ablegte. Doch das war es nicht, was an dem Bild störte. Sie riss die Arme empor, schrie laut – und Larina meinte, Tränen zu sehen. Sofort packte sie Panik – was war passiert? Sie tat einige Schritte – und sah dann endlich diese Silhouette am Himmel. Und neben den Rufen der Frau erklangen auch Schreie eines Kindes. Ihr Herz schien einen Augenblick auszusetzen – dann holte Larina wieder Luft. Kurzerhand lief sie hinüber, gefolgt von Amenophis, der dicht bei ihr blieb. Und je näher sie der Frau kam, desto deutlicher wurde, was sich da vor ihren Augen abspielte. Ein Driftlon – oben am Himmel. Und es trug ein Kind davon – das Kind dieser Frau. Ein kleiner Junge, der vor Angst schrie, tobte – weinte. Larina schluckte, um sie herum wurde alles laut und wild. Die Leute auf dem ausfahrenden Schiff wurden auch lauter. Was hatte dieses Pokémon vor? Larina trat direkt an die Frau heran, sie hob nur die Hand, um sie zu berühren, als sie sich schon zu ihr umdrehte. Ihr Make-Up war verschmiert, sie war völlig aufgelöst.
„Mein Junge – mein kleines Baby!“, schrie sie verzweifelt, wobei sie Larinas Hand packte. Sie drückte fest zu – aber die Weißhaarige bemerkte es kaum.
„B-beruhig-“
„Es hat mein Kind entführt! Bitte, jemand muss etwas tun!“
Ihre Verzweiflung war enorm, die Angst schien ihr aus allen Poren zu laufen. Und Larina verstand sehr gut, weshalb. Ihr Blick glitt wieder hinauf – das Driftlon war hier nicht zu erreichen. Sie selbst hatte außer Amenophis kein Pokémon dabei, sonst hätte sie Paragoni und Durengard darum bitten können, die Verfolgung aufzunehmen. Entschlossen strich sie ihre Kapuze herunter.
„Hat hier denn keiner ein flugfähiges Pokémon? Wir müssen dieses Driftlon verfolgen!“, rief sie dann ernst. Doch die meisten Leute reagierten kaum und die, die sie wahrgenommen hatten, schüttelten die Köpfe. Sie wurde lauter. „Hier muss doch jemand ein flugfähiges Pokémon haben, verdammt!“, schrie sie schon beinahe – und hatte dann endlich die Aufmerksamkeit der Leute. „Wir können dieses Pokémon nicht davonkommen lassen – es hat ein Kind entführt! Wollt ihr nur zusehen?“
„Es sind schon viele Kinder verschwunden!“, rief dann einer keuchend. „Es ist stark – ich habe es einmal angegriffen, aber dieses Driftlon hat all meine Pokémon geschlagen …“, rief da ein anderer. Gemurmel, Zurufe, dass es bisher keiner mit dem Driftlon aufgenommen hatte. Larinas Blick wurde dunkel.
„Und deshalb gebt ihr auf? Es geht um eure Kinder – eure Kinder, die vor Angst weinen und schreien, nicht wissen, wohin sie gehen sollen. Kinder, die ihre Familie wiedersehen wollen!“, schnauzte sie da finster, bevor sie sich zur Frau wandte. „Wenn kein anderer etwas machen will, dann werde ich dieses Pokémon suchen.“, sagte sie da standhaft – und die Frau sah ihr mit großen Augen entgegen.
„W-wirklich...?“, fragte sie da hoffnungsvoll. Die weißhaarige Arenaleiterin nickte – und ihr Sarkophagpokémon stimmte grunzend zu. Larina drehte sich um und ging zu den Stegen. „Gebt mir ein Boot – ich werde dieses Pokémon verfolgen.“, rief sie dann, doch kaum einer rührte sich. Sie ballte die Hände zu Fäusten – doch da meldete sich endlich jemand. Ein junger Mann mit einem Filzhut.
„Ich werde dich begleiten.“, sprach er deutlich. „Ich habe ein Boot – damit können wir fahren.“, fügte er dann hinzu. Und da zückte er auch einen Pokéball, wo ein Staravia heraus kam. Er schickte es in die Lüfte – und es flog davon. In die Richtung, in der auch das Driftlon immer weiter verschwand. „Mein Pokémon wird uns führen.“
Larina überlegte nicht lange und nickte – ehe sie dem Unbekannten zu seinem kleinen Boot folgte. Es war nur ein einfaches Ruderboot, aber hatte auch einen Motor nachgerüstet bekommen. Der stotterte, als der junge Mann ihn anließ, sobald Larina im Boot saß. Sie musste Amenophis dieses Mal in den Pokéball holen – das Sarkophagpokémon wäre zu schwer geworden. Dann fuhren sie auch schon los.
Die erste Zeit sagte keiner etwas – Larina war vollauf damit beschäftigt, am Horizont den kleiner werdenden Punkt des Driftlons im Blick zu behalten und dazu auch noch den, der das Staravia des Trainers darstellte.
„Sie wird es nicht aus den Augen lassen.“, sprach das der junge Mann, woraufhin Larina zu ihm herüber sah. Er steuerte das kleine Boot, das aber nur langsam voran kam. Sie nickte.
„Danke für Eure Hilfe.“, erwiderte sie dann schließlich, ehe sie wieder nach vorn sah.
„Jimmin.“, sagte er da, wieder sah sie zu ihm. Fragend dieses Mal. „Mein Name ist Jimin – duze mich bitte.“
Sie musterte ihn kurz verwundert, nickte aber dann.
„Larina.“, erwiderte sie kurz. Nun nickte er.
„Du kommst nicht aus Vapydro City, oder?“, fragte er dann, sie schüttelte den Kopf. Er starrte nun zum Horizont und steuerte etwas nach rechts. „Und du hilfst trotzdem den Einwohnern? Das ist sehr lobenswert. Bisher hat sich niemand getraut, etwas zu machen. Die Polizei tappt auch noch im Dunkeln.“, fügte er dann hinzu. Sie lächelte schmal – es fiel ihr schwer, in dieser Situation eine Konversation zu führen.
„Kinder sollte man in ihrer Angst nicht allein lassen.“, sagte sie also simpel. „Es ist egal, ob man sie kennt oder nicht. Sie brauchen Hilfe – und wenn nur ich helfen will, dann muss ich das tun. Im Notfall alleine.“, fuhr sie dann fort. Jimmin fasste kurz an die Krempe seines Filzhutes.
„Nun, jetzt bist du ja nicht allein.“, sprach er ernst – sie nickte abermals und drehte sich wieder um. Die Punkte, die die beiden Pokémon und das Kind darstellten, sanken. Und am Horizont tauchte im Schein des endenden Tages die Silhouette einer Insel auf. Larina erhob sich etwas, legte die Hand über die Augen, um das, was vor ihr lag, besser erkennen zu können.
„Das ist der Freiheitsgarten.“, japste hinter ihr Jimmin, sodass sie ihm zögerlich einen fragenden Blick zuwarf. Er fuhr fort mit seiner Erklärung. „Sie war einst verlassen – und wild überwuchert. Aber jemand hat hier Forstwirtschaft betrieben und dann diesen Turm erbaut, den du schon erkennen kannst. Das alles sollte ein Symbol für Freiheit und Frieden werden. Einer Legende nach hatte hier einst ein Pokémon Zuflucht gesucht vor seinen Häschern.“, erzählte er. „Dass dieses Driftlon die Kinder ausgerechnet dort hinbringt …“, murmelte er dann, sodass Larina wieder nach vorn blickte. Ein Symbol für die Freiheit … Sie schluckte abermals.
„Wir müssen die Kinder unbedingt retten.“, sagte sie dann leise. „Wie viele sind bereits verschwunden?“, fragte sie dann nach. Jimmin musste nicht lange überlegen.
„Das war das neunte Kind.“
„Verstehe.“
Wind kam auf – er wurde stärker und schien eine ungewöhnliche Richtung zu haben. Larina hatte kein gutes Gefühl dabei – aber ein Rückzieher kam nicht in Frage. Sie wusste nur zu gut, wie diese Kinder sich fühlen musste – wie schmerzlich es war. Sie wusste, wie die Panik einem die Luft abschnürte, sie förmlich aus einem heraus presste. Sie musste diesen Kindern helfen – und herausfinden, was dieses Pokémon tatsächlich wollte.
Bald darauf legten sie an einem kleinen Steg an – hier schienen des öfteren kleine Schiffe anzulegen, denn es lagen einige Täue hier und da, an denen man die Boote festmachen konnte. Als Jimmin dies auch getan hatte, ließ Larina sich von ihm aus dem Boot helfen. Der Wind hier war eindeutig unnatürlich … Sobald sie sicheren Boden unter den Füßen hatte und etwas vom Wasser fort war, kam gerade das Staravia zu Jimmin zurück.
„Das Driftlon scheint beim Turm zu sein.“, sprach er dann, Larina nickte. Sie ließ Amenophis aus seinem Ball und das Echnatoll grummelte leicht, ehe es sich umsah. Fragend ging sein Blick zu Larina.
„Wir sind in der Nähe – pass gut auf, ja?“, sagte sie leise – Ame schien zu verstehen. Dann suchte Larina die Umgebung ab. Sie tat ein paar Schritte, wobei Jimmin an ihre Seite trat. Das Gras hier schien ausgedörrt – und aus einem Brunnen, der hier stand, speiste kein Wasser. Die Szenerie wirkte so falsch … Larina suchte weiter. Hier und da waren Einschläge in den Boden. Und auch am Brunnen selbst konnte sie einige Kerben ausmachen. Wurde hier gekämpft? Aber wer kämpfte mit wem? Da trug der Wind ein Weinen heran – die Stimme des Jungen. Ihr Blick schoss in die Höhe. Der Turm. Silhouetten im Wind – mehrere, nicht eine. Mehr als ein Pokémon – mehr als ein Driftlon? Agierte es nicht allein? Hatten es die Bewohner von Vapydro City immer mit unterschiedlichen Driftlons zu tun gehabt? Die Möglichkeit bestand. Sie wandte sich um, suchte den Weg, der zum Turm führte. Die Insel war klein – es sollte wohl kaum ein Problem darstellen. Doch kaum hatte sie ihn entdeckt, schoss eine Attacke auf sie hernieder! Sie konnte ausweichen. Jimmin ebenfalls. Amenophis aber verharrte und stierte hinauf. Sie erkannte diese Attacke – das war Spukball gewesen. Sie sah hinauf. Ein Driftlon – aber es war schien größer als das, das sie in Vapydro City gesehen hatte. Jimmin wollte sein Staravia in den Kampf schicken, nachdem er kurze Blicke mit Larina getauscht hatte. Das Flugpokémon setzte eine Attacke gegen das Driftlon ein, die die Arenaleiterin als Erstauner identifizierte – ein Schlagabtausch folgte, bei dem das Geistpokémon abgelenkt wurde. Sie nickte Amenophis zu, während Jimmin seinem Pokémon zurief, dass es Aero-Ass einsetzen sollte. Ein Handzeichen von ihm genügte, und Larina und Amenophis liefen weiter. Aber kaum waren sie am Fuße des Turms angekommen, wurden sie bereits wieder angegriffen. Dieses Mal entging Larina der Attacke nur, weil das Echnatoll sie schützte. Erschrocken und bissig zugleich sah sie sich zwei weiteren Pokémon gegenüber. Aber das Driftlon, das sie suchte, schien nicht dabei. Wo war es – etwa innerhalb dieses Turms? Sie konnte ihre Überlegungen nicht weiter ausführen, denn es prasselte weitere Attacken. Ame schnappte sie und wich einige Meter zurück, wo sie sich neu positionierten. Und ebenso die Geistpokémon vor ihnen, die sich mit Rückenwind vor den Türen des Turms platzierten.
„An denen kommen wir wohl nicht so schnell vorbei.“, äußerte sie, Amenophis grunzte zustimmend. Sie hatten wohl keine andere Wahl als zu kämpfen – dabei hatte der Tag doch so gut angefangen. Sie atmete durch – als das rechte Driftlon auch schon mit Unheilböen  nachlegte!
„Ame, weich aus!“, befahl sie da und das Echnatoll verschwand aus der Bahn. „Spukball, schnell!“, fügte sie dann rasch hinzu und Amenophis reagierte sofort. Der Spukball, den er erzeugte, war riesig – doch das linke Driftlon hatte nicht vor, seinen Freund in die Falle Tappen zu lassen und löste die Attacke mit einem Windstoß auf. Larina überlegte nicht lange. Als das rechte, das gedeckte Driftlon zu einer Donnerwelle ansetzte, rief sie Amenophis zu, dass es Magiemantel nutzen sollte. Und das Echnatoll reagierte flüssig, der Magiemantel folgte sofort und umhüllte das Pokémon, sodass die Donnerwelle zurückgeworfen wurde. Da das linke Driftlon noch in der Schusslinie war, traf es dieses – einige Funken sprühten, als es offensichtlich paralysiert wurde. „Gut!“, murmelte da Larina. „Spukball, schnell! Dann noch einmal auf das andere Driftlon!“, rief sie dann deutlich, woraufhin Amenophis noch einige Schritte näher kam, ehe es dem paralysierten Driftlon mit Spukball eines auswischte. Das rechte Driftlon nutzte den Moment, um sich einen anderen Platz zu suchen, bevor Ame es angriff, aber nicht traf. Larina fiel dabei auf, wie sehr es gegen diesen Wind ankämpfte. Natürlich – Driftlon war ein unglaublich leichtes Pokémon und diese Winde waren bereits sehr stark für das Pokémon. „Greif es dir, Ame!“, rief sie dann, und Amenophis fuhr seine vier Arme aus, um nach dem Ballonpokémon zu fassen. Sie erinnerte sich noch gut an den Pokédexeintrag zu diesem Pokémon, den sie mal studiert hatte – es war mit Luft gefüllt, konnte mehr oder minder stark seine Größe manipulieren und galt in Schauermärchen als eines der Geistpokémon, die Kinder entführten. Nie hätte sie gedacht, dass das stimmen konnte …
„Pass auf, dass es dir nicht entwischt!“, rief sie da – denn das Driftlon wollte glatt durch Ame's Hände entgleiten. Und das schaffte es auch – oder hätte es, wenn da nicht Jimmin und sein Staravia aufgetaucht wären. Ein Windstoß stieß das Driftlon nieder und so konnte Ame es fassen. „Ja! Super! Jetzt Spukball – beeil dich!“
Ame schaltete das Driftlon aus, wie er es schon mit seinem Freund getan hatte – und legte es dann vorsichtig ab. Sie nickte und lief vor.
„Danke für die Hilfe, Jimmin!“, rief sie noch – als sie plötzlich hart an der Seite getroffen wurde und den Boden unter den Füßen verlor. Sie machte schmerzlich Bekanntschaft mit dem Boden, die Rufe Jimmins bekam sie gar nicht mit. Ihr schwindelte, als sie versuchte, sich aufzurichten – und ihr Arm tat weh. Die Welt vor ihren Augen schien zu schwanken, als jemand sie auf die Beine zog. Sie fasste sich an die Stirn, hörte von fern Geräusche, die durch das Rauschen in ihren drang.
„...rina! Larina, komm schon!“
Jimmin. Sie blinzelte ein paar Mal, die Welt schien wieder normal zu werden. Der Schwindel ließ nach, aber das Dröhnen in ihrem Schädel blieb. Ein Blick zur Seite verriet ihr, dass sie sich den linken Arm aufgerissen hatte – wohl auf ein paar Steinen, die dort am Boden lagen. Ein Schlucken – sie verbannte den Schmerz. Ihr Blick suchte Amenophis – und fand das Sarkophagpokémon in einem Kampf mit einem Drifzepelin. Wo war das nur hergekommen?
„Hey, Larina! Dein Arm – bist du in Ordnung?“
Sie fokussierte sich auf Jimmin.
„J-ja …“, murmelte sie. „Vergiss meinen Arm – wir müssen das Drifzepelin loswerden. Ich … ich glaube, das Driftlon aus der Stadt ist im Turm. Da müssen auch die Kinder sein.“, sagte sie dann rasch und entwand sich seinem Griff. Sie trat näher zu Ame, der sich tapfer gegen das Drifzepelin hielt, um Larina vor weiteren Schäden zu schützen. Und nun, als seine Trainerin an seine Seite zurückkehrte, wurde es noch etwas ernster. Vor ihrem inneren Auge tauchten noch einmal alle Informationen auf, die sie zu einem Drifzepelin hatte. Die Weiterentwicklung von Driftlon, duetlich größer, deutlich stärker. Eigentlich als faul geltend, aber ebenso als Agil. In der Lage Attacken vieler Typen zu erlernen – darunter auch Attacken, die es heilen konnten.
„Ame, erneuere deinen Magiemantel. Dann setze Heilblockade ein.“, sprach sie ernst, während Jimmin realisierte, dass er sie ohnehin nicht umstimmen konnte. Während das Echnatoll dem Geheiß seiner Trainerin nachkam, schickte er sein Staravia in den Kampf. Es war angeschlagen, das konnte Larina deutlich sehen – aber hier ging es um mehr als um ihre Pokémon. Hier ging es um neun vermisste Kinder, die aus unbekannten Gründen hierher entführt wurden. Und daran war vermutlich dieses Drifzepelin Schuld und viel weniger die Driftlons. Aber um die Kinder zu finden mussten sie an diesem Pokémon vorbei – es war ihnen schlichtweg im Weg.
Das Staravia hielt das Drifzepelin also in Schach und Amenophis beendete seine Vorbereitungen. Die Heilblockade shcien seine Wirkung zu entfalten – und der Magiemantel leuchtete wieder deutlicher. Larina nickte. Natürlich, wenn sie jetzt noch Lelaia dabei hätte, könnte sie das Drifzepelin in die Zange nehmen, aber Amenophis hatte schon oft bewiesen, dass es auch allein sehr gut zurechtkam.
„Es ist abgelenkt – näher dich dem Pokémon und greif es mit Spukball an!“
Gesagt, getan – das Echnatoll griff an. Es war eigentlich faul, aber wenn es darauf ankam, konnte es sich sehr schnell bewegen. Ein Angriff – doch das Drifzepelin bemerkte ihr vorhaben und wich aus. Es schien wütend zu werden und teilte nun seinerseits aus. Windstöße, Unheilböen und vieles mehr schien auf sie einzuregnen. Aber Amenophis schien das alle snichts auszumachen, das Sarkophagpokémon griff von allein weiter an. Nun war Ame es, der das Driftlon ablenkte – sodass Jimmin mit seinem Staravia das Ballonpokémon von der Seite erwischen konnte. Es sank deutlich und schnell, fing sich aber. Aber da hatte es nicht mit Ame gerechnet, denn das Echnatoll schleuderte zwei weitere male einen Spukball auf den Gegner! Eine der Attacken traf nicht, die andere aber warf das feindliche Pokémon aus seiner Bahn. Das Staravia setzte mit einem Aero-Ass nach – und dann sank es schließlich kraftlos zu Boden. Erleichtert atmete Larina aus – aber für eine Verschnaufpause blieb keine Zeit. Sie lief an Jimmin, an Ame vorbei zum Turm. Der Wind kam eindeutig aus seinem Inneren – und wurde stärker. Sie weigerte sich aber, sich davon beeindrucken zu lassen, also stiefelte sie hinein. Amenophis und Jimmin folgten ihr – letzterer schien sein Staravia zurückgerufen zu haben. Larina kämpfte sich weiter – nie hätte sie das hier im Turminneren erwartet. Es wirkte so viel größer, als es sein sollte … Und dieser Wind, was war das nur? Da vorne war ein Raum, oder nicht? Sie wollte hinlaufen, aber im Augenwinkel sah sie da etwas, das sie beunruhigte. Das letzte Driftlon – das, welches sie suchten. Es schien deutlich entkräftet und schwebte nur noch schwer vor der Wand. Aber … warum? Sie hörte ein Wimmern. Trat näher – ein Riss. Oder viel mehr ein Spalt, groß genug, damit eine kleine Person hindurch passte. Waren da etwa die Kinder drin? Sie schluckte abermals und wollte näher treten, als etwas ihre Hand erfasste. Erschrocken drehte sie sich um – und sah in Kinderaugen. Ein Mädchen, vielleicht fünf Jahre alt. Zerzaust, verängstigt. Jimmin kam näher, als es zu weinen begann. Larina ging kurz in die Hocke.
„Wo sind die anderen?“, fragte sie gegen den Wind an – doch das Mädchen konnte nicht mehr an sich halten. Jimmin drückte sie an sich. „Such nach ihnen.“, sprach sie dann, der junge Mann nickte und nahm das Mädchen auf den Arm. Larina hingegen wandte sich dem letzten Driftlon zu, das da so kraftlos vor der Wand schwebte. Sie kam näher – und bemerkte, dass der Windzug aus diesem Spalt kommen musste. Denn hier schien er am stärksten zu sein. Ohne ihr Zutun packte Ame das Driftlon und zog es fort. Es wehrte sich, aber es war viel zu schwach. Larina ging vor dem Spalt in die Knie, lauschte. Da drinnen war es dunkel – wo führte das hin? Ein Wimmern mit dem Wind, ein Schniefen, Schluchzen. Ein Nicken ihrerseits. Sie zog ihren Umhang aus, der bei ihrem Aufprall draußen ohnehin zerrissen war. Auch ihre Tasche ließ sie fallen. Ame griff kurz nach ihrer Hand, aber sie konnte ihm mit einem Blick bedeuten, dass er jetzt keine Chance hatte, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Also ließ das Pokémon wieder los – und Larina begann, sich in diesen Spalt zu quetschen. Sie wra nicht groß für eine erwachsene Frau – und sie war dünn. Und Trainiert – sie hatte genug Kraft, um sich hier hindurch zu zwängen. Natürlich, ihr Arm schmerzte – aber da hinten brauchte ein Kind ihre Hilfe. Also kämpfte sie sich weiter – und der Luftzug wurde immer stärker. Da musste doch etwas sein.
„Gleich … geschafft.“, redete sie sich ein – denn es war sehr eng und mit dem Wind noch schwerer zu atmen. „H-hey … Ich … helfe dir.“, versuchte sie, gegen den Luftzug zu rufen. Das Schluchzen verstummte. Panik – als ein Ausgang zu kommen schien. Es wurde breiter – und sie konnte eine Art Zimmer ausmachen. Es war sehr dunkel hier, in der Ferne aber glimmte etwas. „Kleiner? Bist du … hier irgendwo?“
„Waaaah!“, etwas packte sie am Rücken – kalte Kinderarme umschlossen sie, Finger krallten sich förmlich in ihre Seiten. Sie erschrak, aber schnell hatte sie sich gefasst. Sie drehte sich um.
„Ganz ruhig. Ich helfe dir – los, geh einfach zurück.“, sprach sie dann schnell und deutlich, doch der Junge wollte sie nicht loslassen, also führte sie ihn die wneigen Schritte zu dem Spalt zurück. „Keine Angst – ich bin genau hinter dir. Los – schnell.“, drängte sie, denn sie hatte das Gefühl, dass diese Windstöße stärker wurden. Irgendetwas war hier – und es freute sich nicht über die Eindringlinge. Also schob sie den Jungen durch diesen Riss. „Weiter – schnell.“, drängelte sie weiter, und der Junge kämpfte sich shcluchzend zurück. „Am anderen Ende wartet mein Pokémon – du musst dich nicht erschrecken. Es hilft dir hinaus, okay?“, redete sie dann weiter. Sie wusste, dass es sie selbst beruhigte, wenn man auf sie einredete – vielleicht half es auch dem Kind. „Ein Echnatoll – sieht aus wie ein Pharaonensarkophag. Total cool. Es passt auf dich auf.“, sprach sie also. Doch wieder traf sie etwas – allerdings nur schwach. War das … eine Attacke? Hieß das, dass das alles von einem Pokémon verursacht wurde? Die andere Siete kam in Sicht – doch Larina stockte. Plötzlich setzte sich das Puzzle vor ihren Augen zusammen. Das hier war ein Turm, der als Zeichen der Freiheit galt – und bis vor kurzem war alles in Ordnung gewesen. Jetzt fingen die Driftlons plötzlich an, Kinder zu entführen – und das Drifzepelin wollte verhindern, dass sie, Larina, hier hinein gelangte. Indes aber schickten sie Kinde rin diese Spalte, zu diesem unbekannten Raum, der stockfinster war. Warum? Weil diese Wind zu stark waren – die Driftlons, die klein genug waren, um hier hindurchzupassen, waren einfach zu schwach, um dagegen anzukommen. Kinder aber passten hindurch und wurden nicht einfach fortgeweht. Aber sie wurden angegriffen, wie Larina gerade – nur leicht, aber das reichte aus. Sie liefen nicht wieder hinein. Also holten sie neue Kinder.
Aber warum? Sie drehte den Kopf. Da hinten hatte etwas geglimmt – im dunkeln. Ein Gegenstand – es gab einige Dinge, die im dunkeln leuchteten oder zumindest ein sanftes Strahlen abgaben. Was, wenn die Driftlons, das Drifzepelin, genau das wollten? Und wenn das Pokémon da drin hier eingedrungen war, sie ihren Schatz aber nicht hatten mitnehmen können, als sie vertrieben wurden?
Sie schluckte. Nickte. Dann quetschte sie sich weiter, denn der Junge fragte nach ihr. Und als sie den Kopf aus der Spalte schob, sah sie auch Jimmin und die anderen Kinder. Und Ame, der das schwache Driftlon in Armen hielt.
„Ame, ich brauche dich da hinten.“, sagte sie ernst, ehe sie zu Jimmin sah. „Da ist irgendein Pokémon – ich schätze, die Driftlons wollen etwas, was da hinten versteckt liegt. Aber dieses Pokémon hält sie davon ab. Ich werde nachsehen.“, sagte sie kurz – und als Ame das Driftlon abgelegt hatte, holte Larina ihn in seinen Pokéball, ehe sie sich auch schon wieder in den Riss zwängte. Sie kämpfte sich hindurch, bis sie wieder in diesem Raum war. Dann ließ sie Ame heraus – das Sarkophagpokémon sah im Dunkeln deutlich besser als sie. Sie selbst konnte ja nur das Glimmen ausmachen.
„Bring mich hin – aber pass auf, hier ist irgendwo ein Pokémon.“, rief sie gegen den Luftstoß. Amenophis grunzte kurz, ehe es Larina mit einer Hand packte und nahe zu sich zog.
Doch je weiter sie kamen, desto schwerer wurden die Schritte. Und desto deutlicher wurde, dass sie unerwünscht waren. Ein hoher Ton, ein Laut, der offensichtlich sagte, dass sie fortgehen sollten – dann ein Angriff, ein Luftschnitt. Amenophis schützte seine Trainerin, ehe er einen Spukball in die Dunkelheit schleuderte. Für Larina, die sich nur langsam an die sonst so vertraute Dunkelheit gewöhnte, fühlte sich das alles an wie ein falscher Traum. Ein Keuchen – eindeutig ein Pokémon, das ebenso angespannt war wie sie. Aber sie durfte sich jetzt nicht davon abhalten lassen! Ame schützte sie vor weiteren Angriffen, während sie weiter auf dieses Leuchten zuliefen. Nach und nach wurde es besser mit der Sicht – doch auch die Winde schienen deutlich stärker zu werden. Als würden sie direkt gegen Larina und ihr Pokémon ankämpfen. Bald schon kam sie kaum einen Schritt voran – dafür aber wurde sie von einem weiteren Luftschnitt gestreift, gefolgt von einem wütenden Aufschrei des fremden Pokémons! Dass es jetzt heiß her ging, bemerkte sie aber vor allem daran, dass Amenophis sie packte – und von sich stieß. Erschrocken landete die junge Frau auf dem Boden, musste erst einmal versuchen, sich zu orientieren. Sie konnte Ame nicht sehen – nur den Aufprall verschiedenster Attacken hörte sie.
„A-Ame!“, stammelte sie – sie fühlte sich plötzlich so klein. Wo war ihr Freund – ihr Partner? Was geschah – war er schwer verletzt? Was, wenn Ame hier nicht mehr so einfach hinauskam …?
Sie schluckte – und zitterte. Plötzlich war der Schmerz in ihrem Arm übermächtig. Etwas drückte sie zusammen – und riss sie zeitgleich auseinander. Panik – sie kannte dieses Gefühl. Die Welt um sie herum wurde stumm – bedeutungslos. Da gab es nur noch dieses Monster, das seine Klauen in sie stieß …
Dann ein Laut – voller Schmerz. Larina fokussierte sich auf die echte Welt, die um sie herum. Das war Ame gewesen – und es war etwas von ihr entfernt.
„Nein!“, stieß sie da aus und kam auf die Beine. „Hier bin ich!“, schrie sie dann – und bekam als Antwort prompt einen Luftschnitt ab. Aber sie taumelte nicht einmal mehr. Es ging um ihren besten, engsten, längsten Freund – und den würde sie sich nicht nehmen lassen. Nicht durch dieses fremde Pokémon, dass es wagte, hier wild mit seinen Attacken um sich zu schleudern, obwohl sie und Ame ihm gar nichts hatten antun wollen! Sie kniff die Augen zusammen. „Du … Ich werde nicht gegen dich verlieren! Wer so feige ist sich im Dunkeln zu verstecken … Bitte! Darin bin auch ich meisterlich!“, presste sie heraus – und da sich ihre Augen allmählich wirklich an all das gewöhnten, konnte sie auch den Weg vor sich erkennen. Da sie spürte, wie sich der Luftzug veränderte, sprang sie halb zur Seite – und entging so tatsächlich einem Angriff. Sie lief weiter – irgendwo da hinten musste sie doch zu diesem Leuchten kommen. Hier lagen überall Trümmer und dieser Raum war deutlich größer, als sie gedacht hatte, aber all das tat jetzt nichts zur Sache. Sie konnte abermals einem Angriff entgehen, nur, indem sie sich gerade rechtzeitig auf die Knie fallen ließ. Dann hastete sie weiter, keuchend – und stolperte. Neben ihr stieß etwas hart in den Boden – welch glücklicher Zufall diese kleine Stolpereinlage doch war … Dann hörte sie das Grummeln – es kam näher. Und klang sehr … aufgebracht. Aber es passierte nichts, außer, dass ein Schmerzenslaut folgte. Ame hatte einen Spukball eingesetzt. Und dann, als Larina sich bemühte, auf die Beine zu kommen, obwohl ihr Arm immer schwerer wurde, schien es plötzlich aufzublitzen. Sie musste die Augen zusammenkneifen, so hell war es. Dabei rückte sie aber unablässig weiter – ehe sie auf die Beine gehoben wurde. Sie öffnete die Augen – und fand sich in einem hell erleuchteten Ruinenzimmer wieder. Und an ihren Hüften zwei der Arme Ames, der allerdings auf der anderen Seite stand. So aber schien das Echnatoll doch noch ganz gut bei Kräften zu sein … Und zwischen ihnen schwebte erschöpft … Was war das für ein Pokémon? Als würde es aus eine völlig anderen Zeit stammen! Aber sie musste sich fokussieren. Schnell sah sie sich um, nachdem Ame sie losgelassen hatte, um das Pokémon weiter zu beschäftigen. Da, das Leuchten! Schnellen Schrittes näherte sie sich dem Objekt, das doch näher war, als sie gedacht hatte – aber sie hatte die Rechnung ohne dieses Pokémon gemacht. Sie wurde getroffen – wieder einmal wurde sie deutlich zurückgestoßen, doch dieses Mal wartete die Bekanntschaft mit der aufgerauten Wand. Amenophis rächte sich augenblicklich dafür und rang das Pokémon mit einem Spukball nieder, während Larina sich an die Stirn fasste. Wieder dieses Drehen und Schwanken … Sie lief holprig weiter. Aber irgendetwas war anders – hatten die Winde jetzt nachgelassen? Das … das Pokémon war wohl doch zu geschwächt. Hatte es sich vielleicht nur selbst schützen wollen? Sie schwankte deutlicher – und ging in die Knie. Ihr Kopf war so schwer …
„Oh … nein.“, murmelte sie, kämpfte ihren eigenen Kampf. Es musste Minuten lang gedauert haben, ehe sie wieder aufsehen konnte. Sie schien noch immer wie betäubt – aber lieber so, als überhaupt nichts wahrzunehmen, richtig? Langsam, vorsichtig, erhob sie sich wieder. Hinter ihr krachte es – oder war es nur Einbildung? Sie drehte den Kopf – Ame und das Pokémon. Beide erschöpft.
„A...me … Magiemantel!“, sagte sie dann – hatte das Echnatoll sie ghört? Offensichtlich, denn es folgte ihrer Anweisung. „Heilblockade... Spukball.“, fuhr sie fort. „Noch … einmal.“
Drei mal daneben – dann, endlich, ein Treffer. Und das Pokémon sank. Es war sehr erschöpft, sehr schwer verletzt. Aber … auch so entschlossen. Sie sah das Zittern im Körper dieses Pokémons. Und sie lief dort hinüber. Als es wieder zu schweben beginnen wollte, legte sie ihre Hand auf seinen Körper und ging neben ihm wieder in die Knie.
„Hören … hören wir auf.“, sagte sie leise – obwohl sie sich nicht einmal sicher war, ob sie es wirklich gesagt hatte. Sie drehte den Kopf etwas. „Sieh … dich um. Du … liebst es hier, oder? Willst du … Soll alles hier … noch mehr … kaputt gehen?“, ihre Stimme war ruhig – wie ein See, der unberührt war. Und es schien als … würde dieses Pokémon sie verstehen. Es sank wieder nieder und schenkte ihr all seine Aufmerksamkeit. „Die … Pokémon draußen … Sie wollten dich nicht ärgern. Sie wollten … nur etwas haben. Etwas … was ihnen lieb ist. Wie ...wie dir dieser Ort. Niemand … niemand will wirklich mit ...mit dir kämpfen. Lass uns aufhören.“
Es verstrich die Zeit – wie in Zeitlupe. Und doch unglaublich schnell. Das Pokémon beruhigte sich – und die Anspannung fiel von ihm ab. Larina nickte leicht, ehe sie langsam ihre Hand von ihm nahm. Auch Ame trat zu ihnen. Sie sah auf.
„Es ist … gut. Nur … nur …“, sie konnte es nicht erklären – aber Ame verstand es. Das Pokémon war wie sie. Es war so schwer, Anschluss zu finden – und das, was einem heilig war, das wollte man um keinen Preis der Welt hergeben. Das, was einem Sicherheit gab, wollte niemand einfach so aufgeben. Dieses Pokémon war einfach nur einsam – so wie sie, wie Larina es einst war. Wie Ame es einst war. Sie stand auf, mit Hilfe ihres Echnatolls, dann lief sie langsam zu diesem Leuchten herüber. Zwischen zwei Trümmern fand sie es – eine Art Juwel. Es schimmerte geisterhaft – es war sehr schön. Sie ging zurück zu den beiden Pokémon, die sich einfach nur ansahen. „Komm … mit uns.“, sagte sie dann zu dem fremden Geschöpf, das sich nur langsam erheben konnte. Sie rief Amenophis in seinen Ball zurück, als sie zu dem Riss kamen. Sie presste sich hindurch – aber sie fühlte sich so schwach, dass sie nur schwer voran kam. Ihr Arm war nahezu taub – hoffentlich war das nicht doch shclimmer, als sie anfangs gedacht hatte. Bald kamen sie am anderen Ende an – Jimmin wartete dort mit den Kindern. Und all den Driftlons. Sogar das Drifzepelin war da. Sie lächelte müde, Jimmin half ihr hinaus, als er sie erblickte.
„Alles okay?!“, fragte er gehetzt, doch mehr als ein Nicken brachte sie nicht zustande. Dann öffnete sie die rechte Hand – und zeigte dem Drifzepelin das Juwel.
„H-hier …“, sagte sie schwach. Die Ballonpokémon erhoben sich – und das Drifzepelin nahm ihr das Juwel ab. „Seid … ihm nicht böse. Sicher … sicher will es … nur Freunde haben.“, wisperte sie dann weiter – als das schwache Pokémon hinter ihr aus dem Riss kam. Jimmin tat einen Schritt zurück – mit geweiteten Augen. Larina aber bemerkte das kaum. „Kannst … kannst du … ihm helfen?“, fragte sie stattdessen – und nach einiger Zeit reagierte der junge Mann auch, nickte hastig und zog einen Trank aus seiner Tasche. Er behandelte die Wunden des Pokémon, so, wie er offenbar die Wunden der Driftlons versorgt hatte. Nur … wo war dieses kleine Driftlon? Sie sah sich um – der Junge, den sie hatte retten wollen, schien zu wissen, was sie wollte. Er zeigte Stumm hinter eine der Säulen. Langsam tapste sie dorthin – und fand das Pokémon entkräftet und kaum bei Bewusstsein dort am Boden liegen. Sie ging gerade in die Hocke, als sich Amenophis aus seinem Ball befreite. Larina berührte das Driftlon – Amenophis hob es an und wiegte es in den Armen. Sie sah hinauf – sie wusste, was dieser Blick sagte. Sie nickte stumm. Dann ließ sie sich aufhelfen. Jimmin schien die Behandlung abgeschlossen zu haben.
„Es passen nicht alle Kinder ins Boot.“, sagte er dann schließlich. Wieder nickte sie. Er würde also mehrmals fahren können.
„Nimm … erst die kleinen mit. Die großen … sind … doch tapfer, und warten hier mit mir, richtig?“, sagte sie – und sofort plusterten sich die Jungen in der kleinen Runde auf, um zu zeigen, dass sie doch ganz sicher keine Angst hatten! Sie lächelte.
Kurz darauf sah sie vom Turm aus zu, wie Jimmin die ersten Kinder ins Boot hob und ablegte. Ob er sein Staravia in den Pokéball zurückgerufen hatte? Sie wandte sich um. Die Driftlons schienen sich mit den vier älteren Kindern, die noch hier waren, näher zu beschäftigen. Sie gingen behutsam mit ihnen um – und brachten ihnen sogar einige Beeren. Die Kinder hatten hier zwar Angst gehabt, aber die wilden Ballonpokémon hatten sich anscheinend um sie kümmern wollen, solange sie hier waren. Bei einem Blick in den Turm hinein sah sie, dass das Drifzepelin zusammen mit diesem anderen Pokémon noch vor dem Riss schwebte. Ob sie … sich aussprachen? Sie wusste es nicht. Also drehte sie sich abermals um, zu Ame. Er hielt das schwache Driftlon immer noch in den Armen. Sie kam etwas näher.
„Wir helfen dir.“, sagte sie. Sie war wieder etwas bei Kräften – notdürftig hatten sie ihren verletzten Arm mit ihrem ohnehin zerschlissenen Umhang verbunden. Sie hatte etwas Wasser getrunken und eine Kleinigkeit gegessen, sodass ihr definitiv nicht mehr schwindelte. Natürlich musste sie später trotzdem nochmal zu einem Arzt – jetzt aber wollte sie dem Driftlon helfen. Sie hatte keine Tränke parat und auch Jimmin hatte ihm wohl nicht helfen können. Sie musste es also in ein Pokémoncenter bringen. Also zückte Larina einen Pokéball. Vorsichtig tippte sie das Driftlon damit an – welches daraufhin in den Ball gezogen wurde. Es wehrte sich auch nicht dagegen, denn das klickende Geräusch kam augenblicklich. Ame schien zu nicken – und sie lehnte sich an das Sarkophagpokémon.
„Da haben wir daheim einiges zu erzählen.“, murmelte sie.
Etwa eine Stunde später verabschiedeten sie sich von den Ballonpokémon. Das andere war nicht nach draußen gekommen, aber sie war sicher, dass das jetzt alles eine gute Wendung nahm. Auf der Bootsfahrt zurück zu Vapydro City erklärte Jimmin ihr dann, warum er so erstaunt gewesen war.
„Ein … Symvolara?“, fragte sie. In ihrem Gedächtnis fand sie keine Informationen über dieses Pokémon. Jimmin erklärte dann, dass es als Wächter alter Ruinen galt und eigentlich immer den gleichen Routen folgte. Ob es also wohl ursprünglich von dieser Insel stammte und nun nach seiner Reise wieder hierher zurückgekehrt war? Sie würde es wohl nicht mehr erfahren. Aber egal, wie es nun war, sie wünschte den Pokémon dort, dass sie mit einander auskamen. Offensichtlich gab es ja agr keinen Grund für diese Kämpfe. Vielleicht also wurde nun alles ruhiger. Die Weißhaarige sah nach vorn aus dem Boot – die Kinder hinter ihr waren erschöpft, aber konnten schon deutlich unbefangener mit einander reden, also noch vor ein paar Minuten. Als sie schließlich in Vapydro City ankamen, wurden sie liebevoll von ihren Eltern in die Arme geschlossen. Larina dankte man ausgiebig, aber schließlich konnte sie sich aus der Situation retten und das nächste Center aufsuchen. Jimmin begleitete sie noch, als sie den Pokéball des Driftlons abgab und auch Amenophis der Schwester folgte. Larina wurde gebeten, in ein anderes Zimmer zu gehen, Jimmin blieb an ihrer Seite, damit sie nicht allein war, während man ihren Arm behandelte. Es mussten ein paar Stellen genäht werden und am Ende wurde alles bandagiert. Auch ihre Stirn bekam ein Pflaster verpasst, weil sie bei der Begegnung mit der Wand ein paar Kratzer davongetragen hatte. Dann gab man ihr viel zu trinken – und letztlich konnte sie ihre Pokémon wieder entgegen nehmen. Amenophis strahlte schon wieder vor Energie. Larina ließ dann das Driftlon heraus – das bei Jimmin für großes Staunen sorgte. Sie erklärte nichts weiter, sondern erklärte dann, dass es Zeit wurde, heimzukehren. Natürlich, inzwischen war die Nacht angebrochen, aber sie hatte auch ihrer Mutter nichts mehr geschrieben, also sollte sie wirklich allmählich heimgehen. Amenophis schien das kleine Driftlon – es war wirklich klein! - sofort einzunehmen. Tatsächlich störte sich das Pokémon kaum daran, dass es jetzt an der Seite der Weißhaarigen war und nicht bei seinen Freunden. Aber sie konnten sie ja immer noch besuchen gehen!
Auf jeden Fall tauschten Larina und Jimmin schnell noch Nummern aus – der junge Mann wollte sie darüber informieren, falls wieder etwas passierte. Larina verabschiedete sich dann und trat den Weg zur Fähre an. Sie zog das Ticket und stieg auf – dort schrieb sie dann endlich ihrer Familie, dass sie bald Zuhause sein würde. Da die Fahrt aber noch eine Weile dauerte, lehnte sie sich an Amenophis an und schlief bald darauf ein. Auf ihrem Schoß hatte sich das Driftlon niedergelassen – sie würden wohl doch noch gute Freunde werden.

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Gladioam Do März 07, 2019 1:13 am



Die Arbeit wartet nicht

Gladio & Ryker


cf.: RPG-Start

Seit knapp einer Woche war er jetzt schon in der neuen Einheit, die vor nicht allzu langer Zeit gegründet wurde. Die Ultrabestien hatten jede Menge Schaden, sowie Chaos angerichtet, als sie in die Region gekommen waren. Offiziellen Aufzeichnungen nach schienen diese Besuche noch weiterhin anzuhalten. Nicht mehr in einer derart extremen Form, wie vorher, aber vereinzelte Sichtungen blieben nicht aus. Nach wie vor blieben sie damit eine große Gefahr für alles und jeden. Alleine der Gedanke, dass eines dieser Wesen sogar in die Hände von Menschen geriet, gefiel Gladio gar nicht. Menschen waren nicht dazu bestimmt über die Macht dieser Wesen zu verfügen. Deshalb sah er sich selbst in der Verantwortung dem entgegenzuwirken. War es nicht schon genug, dass verantwortungslose Trainer Pokémon erhielten? So viele Pokémon mussten deshalb leiden, aber es lag nicht in seiner Hand, daran etwas zu ändern. Alles, was er momentan tun konnte war es, die Ultrabestien von Menschen fernzuhalten und damit Schadensbegrenzung zu betreiben. Sobald er jedoch die Chance hatte, mehr zu verändern, würde er sie ohne jegliche Zweifel sofort ergreifen - selbst wenn er sich dafür selbst eines dieser Monster zulegen musste. Die Vergangenheit bewies schließlich, wozu die Ultrabestien in der Lage waren. Sie brauchten, wenn überhaupt, eine würdige Hand, die sie sicher führen konnte. Nicht irgendwelche kleinen Kinder oder zweite Klasse Trainer, die sich ihr Training zumuteten.

Vor wenigen Stunden war ein Bericht in der Zentrale eingegangen, der den Freiheitsgarten betraf. Offensichtlich trieb dort eine Ultrabestie ihr Unwesen, so laut Aussage. Aus diesem Grund hatte die RPV Gladio entsandt, um sich den Ort einmal genauer anzusehen. Ohne auch nur irgendwas zu antworten hatte er den Befehl entgegengenommen und sich auf den Weg gemacht. Die Fahrt mit dem Schiff brauchte immerhin auch ihre Zeit. Auf dem Schiff hatte er die Zeit gehabt, sich aufs Oberdeck zu begeben, dort den beginnenden Sonnenuntergang zu genießen, während er seinem Bauz etwas Freilauf gönnte. Allgemein war der Grünhaarige dem Gedanken eher abgeneigt, sein Pokémon ständig im Pokéball zu lassen. Im Büro konnte er es aber schlecht herauslassen. Welch ein Glück, sollte er in Zukunft öfters unterwegs sein, um sich um Ultrabesteinangelegenheiten zu kümmern. Das gab ihm die Möglichkeit, nicht ständig am Schreibtisch zu sitzen, ohne etwas tun zu können. Auch bevorzugte er teils die Arbeit alleine, fungierte er dabei doch ein gutes Stückchen besser. Dessen waren sich auch seine Vorgesetzten bewusst, was diese berücksichtigten. Sollte es möglich sein, schickten sie ihn nämlich alleine los, um etwas anzusehen. Viele Mitarbeiter zählte ihre Abteilung aber auch noch nicht unbedingt, zumindest jene, die im Außendienst waren. Höchstwahrscheinlich war auch das Teil von Gladios Glück.
Das Schiff näherte sich dem Freiheitsgarten, wo dessen Turm bereits in der Ferne zu erkennen war. Bauz flog gerade noch die ein oder andere Runde, bevor es sich zu seinem Trainer gesellte, auf dessen Schulter setzte. Behutsam ließ der Polizist seine Hand auf dem Pokémon ruhen, während er in seiner rechten die eigene Kappe hatte. Sein langes, zum langen Zopf gebundenes Haar, wehte im Fahrtwind des Schiffes. Die Sonne stand bereits so, dass sie ein wunderschönes Rot am Himmel abbildete, welches ein graziles Farbenspiel im Wasser spiegelte. Nicht lange darauf hatten sie bereits am Steg angelegt und Gladio konnte das Schiff verlassen.

Allzu groß war diese Insel nicht, lediglich der altbekannte Turm zierte dessen Mitte, indem er sich dort empor streckte, alles überblickend. Nur ein paar wenige Bäume oder Gebüsche waren ansonsten hier zu finden. Der Turm selbst war wegen des Berichtes vom hiesigen Wächter gesperrt worden, wollte man keine Risiken eingehen. Während das Bauz auf seiner Schulter saß, begab sich der, Zivilkleidung tragende Polizist vom Steg auf die Insel. Nicht unweit erblickte er auch schon den Wächter des ganzen, aber auch den ein oder anderen Touristen, der interessiert war, was hier vor sich ging. Mit schnellen Schritten bewegte sich der Grünhaarige also zu dem Wächter, welcher ihn ebenfalls erblickte. Seine Schritte, als auch Art zu sprechen, waren immer schnell. Manch einer kam gar nicht mit, wenn er etwas erzählte oder erklärte. Bei seinen philosophischen Dingen, die er so gerne aussprach, war das aber auch kein Wunder. Manche Menschen brauchten einfach mehr Zeit, um so etwas zu verstehen. Die Worte mussten manchmal eben im Kopf ruhen, bevor sie verstanden wurden.
"Ich wurde von der RPV wegen der Meldung geschickt.", kam Gladio doch sehr schnell zum Punkt, bevor der Wächter auch nur ein Wort sagen konnte und zeigte kurz seine Marke. Ein verstehendes Nicken des Wächters folgte, bevor er seinen Mund öffnete. "Einer der Zivilisten hatte behauptet in Nähe des Turmes eines dieser Dinger gesehen zu haben. Wir vermuten, dass es sich im Turm befindet.", erklärte der Mann die Geschehnisse. In diesem Fall stand also nicht einmal fest, ob es sich dabei wirklich um eine Ultrabestie handelte oder sich ein Passant nur verguckt hatte. Egal was der Fall war, er musste der Sache auf den Grund gehen. Einige Schritte später, hatte man ihn auch schon in den Turm eingelassen, worin er verschwand. Bauz und er durchsuchten gemeinsam den Turm nach irgendwelchen Spuren, die eine Ultrabestie hinterlassen haben könnte. Nichts. Keines der Stockwerke, welches sie auf die Nieren überprüften hatte etwas, dass ihnen Anhaltspunkte geben konnte. Nun ja, manche wiesen schon darauf hin, dass dort womöglich Pokémon waren, aber nicht destruktiv waren. Diese Spuren konnten genauso gut von einem Dusselgurr stammen, das hier geruht hatte. Von oben bis unten durchsuchten die beiden den Turm. Selbst sein Bauz fand nicht den Hauch einer Spur, die auf Ultrabestienaktivitäten hinwies. Nachdem sie den Turm wieder verlassen hatten, durchsuchten sie auch noch einmal genauestens das Äußere des Turms. Dort waren zwar die ein oder anderen Spuren zu finden, aber keine eindeutigen. Jeder einzelnen dieser nachzugehen konnte ewig dauern, selbst wenn diese Insel nicht groß war.

Es war wohl an der Zeit, Zivilisten zu befragen, ob sie irgendwelche eigenartigen Geschehnisse mitbekommen hatten. Sollte er dabei auf keine bessere Spur kommen, hatte er wohl nur noch diese dutzenden Spuren, die sie untersuchen konnten. Mittlerweile hatte ihn aber auch schon der Glaube verlassen, dass er hier noch auf eine Ultrabestie stoßen sollte. Ob das jetzt gut oder schlecht war, stand für ihn nicht fest. Langsam begab er sich vom Turm weg, suchte nach jemandem, der so aussah, als könnte er womöglich etwas wissen. Um zu helfen, entschied sich sogar der Wärter jemanden zu suchen, den sie womöglich befragen konnten. Aus diesem schlichten Grund verblieb Gladio dann nämlich beim Turm, überprüfte erneut eine der Spuren, während er darauf wartete, dass der Wärter mit jemandem im Schlepptau zurückkehrte. Der Mann wusste sicherlich besser, wer lange genug hier war, um etwas mitbekommen zu haben.

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Rykeram Do März 07, 2019 2:40 am


Ryker
#006 - der Freiheitsgarten

Ryker hatte eine wie ein echter Mann Schere, Stein Papier verloren. Aus keinem anderen Grund würde er heute Touri spielen und sich auf das niedere Niveau abgeben, sich einen blöden Turm anzuschauen der gerade mal ein paar Bäume bot, an denen man Wasser lassen konnte. Mit verschränkten Armen und genervtem Gesichtsausdruck, erwachsen wie er sich nun einmal oft verhielt, hatte er also die gesamte Bootsfahrt über sein Kadabra böse angestarrt. Warum das Vieh ihn unbedingt nach hier zerren musste hatte er noch nicht herausgefunden, und nicht einmal rauchen konnte er auf dem viel zu engen Metallmantel, welches sich Boot nannte und angeblich sicher war. Man musste jedoch nur einen Eisberg übersehen, und schon würde eine weitere Generation mit schlechter Titelmusik von Möchtegern -dramas übersät werden. Ryker hatte weder Probleme mit Höhlen noch Höhen, auch wenn er eigentlich nur auf Pokémon flog. Doch sobald er von Metall umgeben war fühlte er sich unwohl, vor allem wenn er damit gegen Naturgesetze zu spielen schien. Es dauerte also offensichtlich viel zu lange bevor er mit einer leichten Übelkeit in der Magengegend vom Boot stieg und glücklicherweise wieder festen Boden unter den Füßen spüren dürfte. Sein Zittern schob er dem Nikotinentzug zu und so ignorierte er sein Kadabra und dessen Blicke galant, indem er sich, während er sich mal wieder einen Glimmstängel in die Visage schob, von diesem wegdrehte. Dabei nahm er die Insel in Augenschein und wurde nicht enttäuscht – denn wenn man sich keine Hoffnungen machte, dann konnten die auch nicht von dem jämmerlichen Anblick, der sich ihm darbot, niedergemetzelt werden. Ein Turm. Ein Gottverdammter Turm.

Was zum Henker wollen wir hier?“ fragte er an sein Pokémon gewandt, welches sich nicht schämte einen Stein in seine Richtung zu flippen und dann an ihm vorbei zu trotten. Wieder einmal nahm es sich jegliche Frechheit heraus, und auch wenn Kay-One der ehemalige Partner von Ryker's Vater war, so reichte es ihm langsam. Ryker blickte sich noch einmal um und wollte sein Pokémon packen und zurück auf die Fähre, doch die legte schon ab. Und wann kam die nächste? „IN 3 STUNDEN?!“ Kurzerhand packte er Kadabra wortwörtlich am Nacken und hob ihn in die Lüfte um ihn vor die Holztafel zu halten, die die Fahrtzeiten anzeigte. Nur, dass das Vieh ihm dabei einen Tritt verpasste, hatte er irgendwie nicht eingeplant. Mit einem Stöhnen ließ er ihn wieder runter, wenn auch eher unsanft, und hob die Kippe auf, die bei dem Mini-Kampf hingefallen war.
Dreist. Einfach nur dreist. Am besten hetz ich dieses Ultrabiest, was ich hier eben gesehen habe auf den“, murmelte er dann und folgte genervt seinem Pokémon, welches sich ungeniert über den Platz bewegte und mehr einem Tourist ähnelte, als der Mensch an seiner Seite. Dass ein Wächter sich nach ihm umdrehte und kreidebleich wurde bemerkte er nicht, immerhin war sein Pokémon in Ryker's
Fokus und erst ein paar Schritte weiter erklärte er genau diesem, dass er von dem kleinen Kind in Kostüm sprach, dass an der Hand seiner Mutter nahe dem Turm am spielen war. Nach einer weile deutete Kadabra auf ein Schild, welches der Schwarzhaarige mit einem verdrehen der Augen betrachtete. 'Eine Sehenswürdigkeit für Klein und Groß', stand dort geschrieben, und Ryker war sich nicht sicher, wo genau er die Sehenswürdigkeit nur übersehen haben konnte? Sicher nicht hier. Das nächste Seufzen des ehemaligen Medizinstudenten entfuhr ihm in einer Wolke aus wahrscheinlich krebshaltigem rauch, den er vorher frisch durch seine Lunge gefiltert hatte und er warf den Kopf nach hinten, um einmal tief durchzuatmen. Okay.
Wenn er komplett ehrlich war, dann konnte er seinem Pokémon nicht zwingend böse sein. Immerhin hatten sie schon verschiedene Orte besucht, nur weil einer aus dem Team dahinwollte, und so richtig ein Ziel hatte Ryker zur Zeit eh nicht. Alle Spuren die er vermeintlich zum Tod seiner Eltern gefunden hatte, hatten sich im Sand verlaufen und nachdem er in der Elektrolithhöhle alles ausgekundschaftet und sich sein Weg von Ion getrennt hatte, hatte er sich in Panaero-City zum Wohle seiner Pokémon erst einmal ausgeruht. Auch wenn sie eine super Arbeit geleistet hatten waren sie alle erschöpft, und sogar Kadabra war ab einem Punkt freiwillig im Ball geblieben. Wobei das auch sein konnte, weil er einfach genug hatte und seine kleinen bösen Äuglein nicht weiter verdrehen konnte, als er das die ganze Reise über schon getan hatte. Von dort aus hatte sie jemand mit nah Vapydro City fahren lassen, wo Ryker einen alten Familienfreund besucht hatte. Als Kadabra jedoch eine Broschüre für diesen blöden Turm gefunden hatte war er wie ein Feuerwerk aufgeblüht – war das die richtige Metapher? Doch, schon, er war interlligent – und irgendwie, auch wenn Ryker das nicht zwingend zugeben wollte, hatte er gesehen, dass der Ort dem Pokémon wichtig schien. Also folgte er besagtem Genossen letzten Endes, und betrachteten den Turm, in welchem anscheinend mal ein legendäres Pokémon gesichtet worden war. Erst da fiel ihm auf, dass er das arg hässliche Gebilde kannte. Nicht von der Broschüre, sondern von einem Bild seines Vaters, von seiner Reise. Es war einer der ersten Orte, an dem er war, nachdem er sein Kadabra und damit erstes Pokémon gefangen hatte. Rykers Blick fiel auf das Pokémon vor um und für einen Moment ließ er es einfach für sich. Immerhin verstand er jetzt, was Sache war. Dann jedoch bodycheckte er es mit der Hüfte zur Seite und warf dabei die Kippe in einen der Aschenbecher neben ihnen. Er grinste und spürte, wie Kay sich beschweren und ihm wahrscheinlich eine klatschen wollte, als irgendein Typ plötzlich irgendwas faselnd an ihm vorbei rannte und sagte, dass irgendwas gesichtet wurde.
» Haha. Verarsch die Touris, klar doch.

Nur, dass kurz darauf so ein Fratz in Wächteruniform ihn bat, zum Steg zu gehen und in sicherer Entfernung zu warten.
Sichere Entfernung von was?“, fragte er, bevor er auch nur daran dachte, sich zu bewegen, doch wurde er einfach nur weg gescheucht und keinen weiteren Blickes beachtet. Der Wächter hatte zugegeben aber auch alle Hand voll zu tun, nicht dass das Rykers Stimmung irgendwie hob, und besaß dazu noch die Persönlichkeit eines Strangs verschimmelter Trauben in einer überteuerten Papierschale. Also gar keine, richtig. Während er also nun warten dürfte, immerhin gab es keinen richtigen Weg von der Insel, und worauf sie warteten war auch unklar, hörte er das ein oder andere Gespräch, in dem Ultrabestien genannt wurden. Angeblich war irgendeines davon mehr oder weniger aufgetaucht? Hier? Das eine weitere Fähre ankam wurde übergangen, vor allem, weil niemand weg sollte im Falle, dass irgendjemand hier etwas wichtiges gesehen hatte. Genervt gesellte Ryker sich zwar hier und da immer wieder zu anderen Leuten um die neuesten Informationen zu bekommen, zog sich im Endeffekt aber auf ein unberührtes Fleckchen Wiese zurück, auf dem er dann auch seine anderen Pokémon aus den Bällen ließ und jedem ein wenig Essen abgab. So richtig blieb ja nichts zu tun, also war er fast schon dazu sich zu sonnen und aufs Ohr zu hauen, wenn da nicht sein bester Freund und Kumpel Kay wäre, der ihn kurzerhand ansprang und seinen Kopf gewaltsam in Richtung des Wärters drehte, der sich ihnen näherte. Auf die Frage hin, ob er kurz mitgehen könnte, nickte Ryker nur schulterzuckend und folgte dann, sein Team natürlich im Schlepptau. Riolu hatte dabei wie immer den Platz auf seiner schulter eingenommen und ließ fröhlich die Beine baumeln. Laut dem Wächter war Ryker als angeblich am nächsten zum Turm gewesen, als irgendwelche Meldungen auf den Radars eingingen, soweit er sich erinnerte, und dass jemand Fragen an ihn hatte. Mit hochgezogenen Augenbrauen wandte er sich zu Kadabra, welches abwehrend die Hände in die Höhe hielt und sich dann wieder dran machte, dem nicht so wirklich charmantem Officer vor ihnen zu folgen. Wie konnte man jemandem eigentlich höflich erklären, dass er Mundgeruch hatte? Die Frage verwarf Ryker jedoch, als sie am turm ankamen. Während ihm irgendein Typ vor die Nase gestellt wurde zündete der Schwarzhaarige aber schon die nächste Kippe an und sah nur fragend die Person vor ihm an. Bevor der andere jedoch etwas von sich geben konnte hielt Ryker schon zwei Finger in die Lüfte.
A, guter Cop oder böser Cop? Moment, antworte nicht,“ überlegte er dann schnell und musterte den Mann, der nicht viel älter sein konnte als er selbst. „B, bist du überhaupt alt genug, ein Cop zu sein? Das darfst du übrigens beantworten.“, ergänzte er dann und zählte an beiden Fingern seine Punkte ab, indem er sie nacheinander sinken ließ. Er hörte ein Rascheln in seinem Rucksack, und schon sprang sein Riolu mit Polizeimütze und Spielzeug-Marke hervor, die er wahrscheinlich wieder irgendeinem Kleinkind geklaut hatte, genau wie die ganzen anderen Accessoires, die er in seinem Ball verstaut hatte. Reflexartig griff Ryker sein Pokémon aus der Luft und setzte es auf den Boden, wo er es seinem Karnimani gab, dass Riolu in gewahrsam nahm.
Wenn du lieb bist kauf ich dir heute eine neue Schachtel Kippen.“, scherzte er dann und zog an seinem stetig kürzer werdenden Glimmstängel, während er beim Aufstehen einer Kopfnuss des treuen Kadabras an seiner Seite auswich.
Hey, wir befinden und in einem Gespräch, beruhig dich, Dicker.“, scheuchte er es dann zur Seite und wandte sich mit einem gefakten Lächeln wieder dem jungen Mann vor ihm zu, der ihn an irgendjemanden zu Erinnern schien. Woran das nur liegen konnte?
Sorry, wo waren wir?
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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Gladioam Do März 07, 2019 2:48 pm

Post #2 | Gladio und Ryker

Die ganzen Spuren, die er fand, schienen nirgendwo hinzuführen. Wenn hier wirklich irgendwo eine Ultrabestie ihr Unwesen trieb, war sie offensichtlich nicht in der Nähe des Turms. Die Legende um diesen kannte Gladio verständlicherweise, was ihn aber nicht von seiner Arbeit abbrachte. Das legendäre Pokémon das hier gehaust hatte, war mit Sicherheit schon lange weg. Andernfalls hätte man der Öffentlichkeit nicht die Möglichkeit gegeben, diesen Ort zu besuchen. Gierig wie die Menschen waren, wäre es auch nur eine Frage der Zeit gewesen, bis irgendein infantiler Idiot versucht hätte, sich die Macht dieses Pokémon anzueignen. In der Weltgeschichte wäre das schließlich nicht das erste Mal gewesen.
Auch sein Bauz wanderte vorsichtig durch die Gegenden, während es jegliche Spuren genau anschaute und nachverfolgte. Bereits im normalen Dienst hatten die beiden derart zusammengearbeitet. Ein Glück, dass Gladio derart mit Pokémon umgehen konnte. Sie waren ihm ohnehin wesentlich lieber als jeder Mensch. Pokémon waren im allgemeinen nicht so grausam, wie Menschen es waren. Am besten nahm man den meisten einfach die Pokémon weg und überließ diese denjenigen, die wirklich für Pokémon bestimmt waren. Einem Zehnjährigen ein Pokémon zu überlassen war einfach falsch, so in seinen Augen. Es lag aber derzeit nicht in seiner Macht, daran etwas zu ändern. Zu schade eigentlich. Alleine mit seinem Bauz konnte er in der Welt nur wenig bewegen. Selbst wenn es stärker wird hätte es nicht die benötigte Stärke, um seine Ideale alleine umzusetzen, so realistisch musste er sein. Vielleicht war es keine schlechte Idee, sich eine Ultrabestie anzuschaffen. Er selbst war mit Sicherheit dazu in der Lage dessen Macht richtig einzusetzen! Irgendwer musste schließlich Veränderungen einläuten.

Aus dem Augenwinkel konnte Gladio sehen, wie sein Bauz in eines der durchaus gut bewachsenen Gebiete verschwand. Es folgte höchstwahrscheinlich einer Spur und würde schon zurückfinden. Indessen konnte er eine andere interessante Spur untersuchen. Ziemlich große Abdrücke waren im Boden zu erkennen. Für einen Menschen oder kleines Pokémon doch viel zu groß. Hierbei musste es sich wohl um ein sehr großes Pokémon handeln oder die erwähnte Ultrabestie. Sein ruhiger Blick folgte den Fußspuren, die scheinbar zu dem bewachsenen Teil führten, wo sein Bauz hin verschwunden war. Wie es den Eindruck machte, war es dieser Spur gefolgt. Gladio entschied sich aber, dort zu warten, damit der Wächter nicht gleich nach ihm suchen musste. Für den Fall, dass Bauz etwas finden sollte suchte es schon Gladio auf. Das war zumindest die letzten Jahre schon immer so gewesen. Die beiden fungierten nicht ohne Grund als ein sehr gutes Team.
Allzu lange ließ der Wächter auch nicht mehr auf ich warten. Da kam er schon mit einem Mann an, der wohl sein ganzes Team aus ihren Pokébällen gelassen hatte. Bereits sein erster Eindruck wirkte äußerst negativ auf den Polizisten. An seinen respektlosen Worten konnte der Grünhaarige bereits festmachen, dass dieser Mann jemand war, dem er am liebsten seine Pokémon abgenommen hätte. Nicht heute, aber irgendwann! Die Provokationen des Mannes ignorierte der Polizist gekonnt, während er sich weiter dieser Spur widmete. Mit seinen Worten wurde auch sehr schnell klar, dass dieser Mann niemand von Interesse für ihn war. Entsprechend war das Gespräch auch vorbestimmt abzulaufen.

"Haben Sie seit Ihrer Ankunft irgendwelche ungewöhnlichen Ereignisse hier feststellen können?", fragte er gemäß dessen, wie es im Dienst üblich war. Erstaunlich, wie sich seine Art, sich zu artikulieren und mehr im Dienst änderte, damit er seine Arbeit wenigstens anständig erledigen konnte. "Es gibt, laut einem Bericht, Verdacht zur Annahme, dass hier eine der sogenannten Ultrabestien ihr Unwesen treibt.", sprach er dann noch aus, was genau er wissen wollte. Damit sollte ihm zumindest klar sein, um welches Themengebiet es ging. Im Moment war sein Ziel, möglichst viele Informationen aus ihm herauszubekommen und das Gespräch möglichst kurz zu halten. Zeit wollte er an diesem Idioten nämlich nicht verschwenden.

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Rykeram Do März 07, 2019 10:38 pm


Ryker
#007 - Fake News

Mehr oder minder Aufmerksam horchte Ryker seinem Gegenüber, als dieser meinte, ihm irgendwelche Fragen stellen zu müssen. Dann wiederum schien der junge Mann ja Polizist zu sein, also war das irgendwie Teil des Jobs. Dass er die Ganze Situation so ernst behandelte verstand der Schwarzhaarige jedoch eher weniger, immerhin lief hier offensichtlich gerade kein Solgaleo oder anderes Ultrabiest herum und verschlang Touris mit einem Bissen. Und dass sein Gegenüber auch seine Fragen komplett ignorierte versicherte Ryker nicht gerade, dass er wirklich ein Polizist war, oder als was auch immer er sich gerade ausgab.
Freut mich ebenfalls dich kennenzulernen! Danke der Nachfrage, nein, mein Tag war eher langsam, aber was soll man machen?“, seufzte Ryker schließlich übertrieben  und vor Sarkasmus triefend und drückte seine derzeitige Zigarette im Rasen vor ihm aus. War das Umweltverschmutzung? Musste er den Stummel jetzt aufheben und zum nächstgelegenen Mülleimer tragen, weil er sonst eine Geldstrafe zahlen müsste? Dabei galten seine Filter als biologisch abbaubar, galt das denn gar nicht? Kurz kniff er die Augen zusammen und fragte sich, ob der Typ vor ihm jetzt Drama schieben würde, entschied im Endeffekt aber für sich selbst, dass er höchstwahrscheinlich besseres zu tun hatte. Erst jetzt kam er dazu den Mann vor ihm einmal richtig zu mustern. So eine richtige Uniform trug er ja nicht – vielleicht doch ein Hochstapler? Locker war der Fake - und dazu kamen noch unglaublich komische Accessoires die er um den Hals und das Handgelenk trug. Liefen Menschen wirklich mit Ketten rum, an denen dicke Planeten baumelten? Krass. Was ihn jedoch wirklich aufmerksam machte war die Haarfarbe des Anderen. Er war sich ja sicher, dass Grünes Haar nicht gesund sein konnte, hatte er doch erst letztens einen Beweis in Form des Jungen Ion gefunden. Aber das konnte er dem armen Kerl ja jetzt nicht direkt ins Gesicht sagen, immerhin war er überzeugter Polizist... oder so. Stadtessen tauschte er einen wissenden Blick mit Riolu aus, welches immer noch von Karnimani zurückgehalten wurde und nun mehr oder weniger unter dem blauen Krokodil lag, dass sich impromptu auf seinen Weggefährten gesetzt hatte, als er bemerkte, dass seine Arme einfach viel zu kurz wahren, um sich der zappelnden Angelegenheit vor ihm anzunehmen. Seufzend zog er also Karnimani herunter, bevor sein einziges Mädel im Team krepieren würde und wandte sich dann wieder den Fragen die ihm zuvor gestellt wurden. Oder viel mehr der Ignoranz dieser weil sein Gegenüber nicht nur einen Stock im Hintern zu haben schien sondern einen ganzen Baum.
Klar, der ein oder anderen Bestie begegne ich jeden Tag.“, zuckte er dementsprechend mit den Schultern und unterstrich sein Geschwafel noch mit einer wegwerfenden Handbewegung. Das er dabei wie schon zuvor von Kindern sprach war ja völlig nebensächlich, aber er hatte ein Gespür dafür, dass der Mann vor ihm dringend mal lernen musste, was Humor war. Außer natürlich er ging regelmäßig in den Keller, um zu lachen, dann würde sich das als besonders schwierig gestalten. Aber noch hatte er die Hoffnung nicht aufgegeben, eventuell noch einen anderen Zug auf der Miene des anderen zu erhaschen als pure... ja, was war das denn jetzt? Langweiligkeit?  Genervtheit? Aber nein, wenn dann musste er von jemand anderem genervt sein, immerhin zeigte er selbst wieder einmal sein bestes ich.
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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Gladioam Fr März 08, 2019 12:32 am

Post #3 | Gladio und Ryker

Fragen zu stellen gehörte durchaus zu seinem Beruf. Nur war dies eher seltener als irgendwelche Orte zu untersuchen oder diese Bestien zu bekämpfen. Seine ernste Behandlung rührte nun auch weniger der Dringlichkeit des ganzen, als mehr seiner, durch den Herren, ausgelöster Unmut. Wobei andere nicht unbedingt Besseres zu Ohren bekommen hätten. Höchstens wieder irgendwelche philosophischen Ansätze und Gedanken über Pokémon, deren Freiheit und Unterdrückung. Natürlich durfte dabei mittlerweile auch nicht mehr fehlen, wie er seine Gedanken über die neuen Ultrabestien oder gar Legenden teilte. Das konnte anderen bestimmt auf die Nerven gehen, während andere genau verstanden, was er damit sagen wollte. Aber seine Gedankengänge waren nicht unbegründet, wie man bestens an diesem Herren zeigen konnte, der mit seinem Team herumspazierte und einfach eine Zigarette in die Wiese fallen ließ. Toll fand Gladio das nicht, aber es kümmerte ihn auch nicht weiter. Er war schließlich auch kein Teil der normalen Polizei mehr. Seine Wenigkeit war in der RPV-Abteilung für Ultrabestienübergriffe tätig. Da war Umweltverschmutzung seine kleinste Sorge. Dennoch empfand er es als wirklich idiotisch und unreif. Wenn der Mann nur etwas weiter, als vor seine eigene Nase dabei dachte, hätte er gewusst, dass die Möglichkeit bestand, dass ein Pokémon die Überreste nachher fraß. Den Schaden den er damit anrichtete sah er gar nicht. Sein Glück war es vermutlich, dass es hier Leute gab, die den Ort reinlich hielten. Damit war die Gefahr durch etwaigen Müll zumindest weitestgehend gebannt, wenn auch nicht komplett.
Seine Kleidung war selbstverständlich keine Uniform. Innerhalb der RPV war diese auch nicht mehr einheitlich. Alleine seine Marke war es, mit der er sich ausweisen konnte. Die Kleidung selbst war seine eigene. Der Schmuck hingegen wurde aus den verschiedensten Gründen getragen. Zwar mochten sie nicht unbedingt normal wirken, aber dafür waren sie edel, besaßen auch einen Sinn, wenn man sie weiter hinterfragte. Sein grünes Haar war auch nichts, weshalb er sich jemals Gedanken gemacht hatte. Wieso auch? Es war einfach da und eben doch etwas länger, wurde aber meist von seiner schwarzweißen Kappe geschmückt. Allgemein war ein Großteil seiner Kleidung in Schwarz und Weiß gehalten, als Erinnerung an die verschiedensten Legenden, vorrangig der aus Einall. Aber auch denen aus Alola hatte er seit langem Aufmerksamkeit geschenkt. Geschichten wie die von Solgaleo oder Lunala waren faszinierend. Als kleine Anlehnung an diese trug er den Planeten, waren sie doch die Sonne- und Mondgesandten.
Der weitere Sarkasmus wurde ebenfalls ignoriert. Mittlerweile hatte Gladio bereits begriffen, dass er eine dieser Personen war, die er in einer perfekten Welt einfach in die unterste Schicht einordnen würde, wo er niemandem Probleme bereitete. Wieso musste diese Welt nur so fehlerbehaftet sein? Wenn der Mann wirklich so oft Ultrabestien begegnet wäre, wie er sarkastisch meinte, wäre es sicher nicht so einfach aus seinem Mund gekommen. Den Tod und das Chaos, was sie mit sich gebracht hatten waren nichts, was man so auf die einfache Schulter nehmen sollte. Vielleicht begegnete er ja irgendwann einer Ultrabestie und erlebte dann sein blaues Wunder. Selbst die Gestik und Art sich auszudrücken sorgte für keinerlei Änderung in der Miene des Grünhaarigen. Stattdessen hatte er weiterhin komplett ruhiger Gesichtszüge, die auch nicht nur ein Zucken zuließen. Stattdessen strahlte er aber Entschlossenheit und eine gewisse Weisheit aus, etwas ungreifbares, was man so direkt gar nicht zu wahrnehmen vermochte.

Bevor Gladio aber auch nur die Worte für eine Antwort fassen konnte hörte er in der Ferne Lärm. Für jeden anderen mochte der vielleicht nebensächlich sein, aber die Richtung aus welcher dieser kam, ließ Schlimmes - sehr Schlimmes - vorhersagen. Mit sofortiger Wirkung wanderte sein Blick auch schon zu dem bewachsenen Stück, während er mit leicht zusammengekniffenen Augen abwartete, was passierte. Erneut Lärm, ein unnatürliches Brüllen, welcher nicht von einem normalen Pokémon stammen konnte. Die linke Hand streckte er gen des Wächter aus, während der Blick nun ganz fixiert auf dieser Richtung lag. "Schaffen Sie sofort die Leute in Sicherheit!", wies er mit plötzlich ganz bestimmter Stimme an. Die Farbe des Wächter wechselte von hautfarben zu kreidebleich, als es in seinem Kopf klickte. Ohne auch nur eine weitere Sekunde zu verschwenden rannte er zu den restlichen Menschen, brachte sie noch weiter in Sicherheit.
Keine zehn Sekunden später schoss auch schon Bauz aus dem Dickicht, direkt auf Gladio zu. Mit aufgeregten Lauten versuchte es ihm etwas zu erklären. Seine Augen ruhten ruhig auf seinem Pokémon, bevor sie zu dem Dickicht wanderten. "Sie sollten sich auch in Sicherheit begeben. Anders als Sie vielleicht denken mögen, könnten Sie hier Ihr Leben verlieren.", sprach er weiterhin ruhig, mit dieser lauernden Weisheit und Entschlossenheit, zu dem Mann. Bevor jedoch eine Ultrabestie erschien, sprintete ein Nagelotz aus dem Gebüsch. Kurze Stille herrschte, in welcher das Nagelotz zu dem Gebüsch blickte. Dann schoss auch schon eine Ultrabestie aus diesem hervor. Dabei handelte es sich um UB-02 Expander, auch bekannt unter dem Namen Masskito. Das käfer- und irgendwie sogar menschenähnliche Biest hatte mehr als offensichtlich das Nagelotz anvisiert.

"Bauz, Schnabel um es abzulenken!", wies er an. Zusammen mit seinem Pokémon eilte er voraus. Während das Bauz die Ultrabestie unerwartet erwischte, schaffte es Gladio zu springen, das Nagelotz damit direkt aus der Bahn einer der verheerenden Angriffe zu befördern. Dabei landete er zwar selbst etwas unsanft im Gras, hatte aber das Pokémon sicher im Arm. Mit einem weiteren Schnabel lenkte das Bauz die Bestie von seinem Trainer ab und wich immer wieder einem Angriff in der Luft aus. Indessen nutzte der RPV-Polizist die Zeit, um das Nagelotz dorthin zu bringen, wo sie eben noch standen. Der Kampf gegen diese puren Machtquellen war nicht einfach, aber Gladio konnte zusammen mit Bauz bereits die ein oder andere Erfahrung darin sammeln.
Nachdem der Grünhaarige wieder bei dem Mann stand, das Nagelotz abgesetzt hatte, flog auch Bauz vor seinen Trainer. Dieses blieb aber kampfbereit stehen, im Wissen, dass jetzt ein harter Kampf folgte. Die anderen Menschen waren sichtlich verängstigt, wie man selbst aus der größeren Entfernung feststellen konnte. Was der andere jetzt tat war ihm freigestellt. Entweder er brachte sich in Sicherheit oder musste eben dabei helfen, dieses Ding zu bekämpfen. Es war mittlerweile auch schon zu spät um ihn dazu zu zwingen, sich von hier zu entfernen.

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Rykeram Sa März 09, 2019 6:31 pm


Ryker
#008 - 1. Kampf mit einer Ultrabestie

Ryker war sich nicht genau sicher, was ihn dazu brachte, seine Pokémon wieder in die Bälle zu bitten. Entweder war es der unheimliche Fakt, dass der Grünhaarige nicht einmal eine winzige Regung zeigte und so ruhig war, oder es war diese unendliche Stille, die sich plötzlich über dem Areal auszubreiten schien. Was zählte war, dass Riolu, Karnimani, Fury und Zorua nicht zögerten und seiner Bitte folgten, Kadabra jedoch weigerte sich und nahm eine Ernsthaftigkeit an die er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Ein mulmiges Gefühl machte sich in seiner Magengegend breit während er versuchte, sich unauffällig umzuschauen. Er war sich nicht sicher, ob sein Gegenüber das auch merkte während er noch am reden war, doch spätestens als er anfing den Sicherheitsmann der Insel anzufauchen merkte Ryker, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimme.
Bleib in meiner Nähe, Kay., murmelte er und folgte mit seinem Blick dem Geschehen, welches sich innerhalb von ein paar Sekunden vor seinen Augen ausbreitete. Er war sich nicht sicher, warum der andere plötzlich wie von der Tarantel gestochen umher rannte, doch schienen seine Worte Ryker ein wenig weit hergeholt. Sein Leben verlieren? Sicher doch. Als ob gleich ein wildes Legendäres Pokémon aus dem Boden kommen und alle niedermetzeln würde. Ryker gab einen Ton von sich der  aus einer Mischung von Nachdenklichkeit und Ungläubigkeit bestand und tauschte einen Blick mit seinem Kadabra aus. Vielleicht war die Situation komisch und eventuell würde sie Gefährlich werden, doch weder er noch seine Pokémon waren jemals vor einem Kampf geflohen, und das würden sie auch heute nicht tun. Selbst, wenn das hieß, dass es brenzlig werden konnte. Denn egal wie sehr Ryker die Worte des anderen Mannes leugnen wollte, so konnte er nicht leugnen, dass sein Magen ihm zu verstehen gab, dass da etwas im Busch war. Wortwörtlich.
Bevor er jedoch noch etwas sagen konnte flog förmlich ein Pokémon aus dem Gebüsch zu dem sich auch der Andere gewandt hatte, die roten Augen des Wesens weit aufgerissen und voller Panik. Ryker blieb keine Sekunde um es als Nagelotz auszumachen, einem Pokémon welchem er schon öfters begegnet war und welche eigentlich recht friedlich aber aufmerksam waren. Eines von ihnen stand normalerweise Wache, während die anderen im Bau waren, und da es sich bei diesem Pokémon nicht wirklich um Einzelgänger handelte, fragte der Schwarzhaarige, was passiert war, dass es sich von den anderen trennen würde. Noch dazu in solcher Manier.

Seine Frage wurde beantwortet als ein Pokémon aus den Büschen sprang, welches er vorher noch nie gesehen hatte. Es war feuerrot und er war sich nicht komplett sicher welchen Typ es besaß, doch meldete sich sein Pokedex schon bald mit einem Piepsen zu Wort. Während der Grünhaarige als nach dem Nagelotz sprang und es in Sicherheit brachte lauschte der Kettenraucher gespannt auf die Identifizierung des bestimmt über 2 Meter großen Wesens vor ihm.
Masskito, Ultrabestie, fing die mechanische Stimme an und Ryker wechselte einen besorgten Blick mit seinem Kadabra aus. Gut, nun machte das Ganze natürlich mehr Sinn. Eine rätselhafte Ultrabestie, die angeblich mit einem einzigen Schlag einen beladenen Laster pulverisieren kann. Niemand weiß, ob sie ihren Körper aus Stolz oder zur Abschreckung stählt. Geschlecht: Unbekannt. Fähigkeit: Bestien-Boost. Typ: Kampf und Käfer. Während das Pokedex stoppte, da es wohl nicht allzu viele Einträge zu diesem Vieh gab, konzentrierte Ryker sich wieder auf das Geschehen vor ihm, in welches er kaum noch eingreifen konnte, bevor der Grünhaarige auch schon neben ihm stand und das Nagelotz wieder von seinen Armen ließ. Das, wahrscheinlich für sein armes Leben gezeichnet, taumelte nur ein paar Schritte zurück und stand wie angewurzelt hinter den beiden Trainern, ohne dass es irgendetwas weiteres tat. Stattdessen fixierte es nur das riesige Pokémon an und starrte. Mit einem Schulterblick zu dem Biber-artigen Wesen stellte Ryker sich dann wieter zu dem jungen Mann, den er noch vor ein paar Sekunden zum Narren halten wollte, und sein Kadabra gesellte sich ohne zu Zögern zu dem Bauz, welches anscheinend zu dem Mann neben ihm gehörte.
Klar, wegrennen wie ein Loser und zulassen, das irgendwem etwas passiert. Du mich auch., murmelte er mit einem genervten Unterton. Dann ließ er sein Riolu doch noch einmal aus dem Ball und signalisierte ihr, dass sie sich um das Nagelotz kümmern sollte. Immerhin konnte sie ambesten mit anderen Pokémon, auch wenn man das bei den Spielchen die sie normalerweise trieb nicht glauben sollte. Zwar war Riolu nicht im Nachteil gegen des Pokémon vor ihnen, doch wollte Ryker sich bei diesem Kampf eher auf sein Kadabra oder Feurigel verlassen. Immerhin hatte er mit den beiden klare Vorteile, wo er schon kein Flugpokémon besaß. Das konnte jedoch das Bauz des anderen wettmachen, wie es aussah.
Weit von hier käme ich außerdem selbst dann nicht mehr, wenn ich noch 'nen Dachs machen wollen würde, oder, Kumpel? fragte er mit einem fast schon unbekümmerten Grinsen und wusste nicht ob er mit dem Typen neben ihm, oder vielleicht doch eher mit seinem Team sprach. So oder so war das das Einzige, was er noch hervorbrachte, bevor das fette Muskel-Käfer Gestell, welches selbst diesem einen Muskelbepackten Schauspieler der sich the Pebble oder sowas nannte, Konkurrenz machen konnte, sich in Bewegung setzte. Zum Glück war Ryker niemand, der schnell Panik schob und so bewahrte er auch jetzt äußerste Ruhe. Das hatte er entweder von seinem Vater, oder aber von dem Team seines Vaters gelernt. Ganz sicher war er sich da nicht.

Plötzlich fing die Erde an sich unter ihren Füßen zu bewegen und eine Reihe von linguistischen Meisterwerken der Kategorie Vulgarität entflohen Rykers Lippen bevor er versuchte, dem folgenden Erdbeben Standzuhalten. Glücklicherweise
schien niemand zu großen Schaden zu nehmen, oder zumindest niemand von seinem Team, weil sein Kadabra in diesem Moment auf das Pokémon in Übergröße zusprintete und von einem Punkt zum anderen Hüpfte, sodass das Erdbeben es möglichst wenig einschränkte.
Los, versuch mal dem Vieh mit deiner Psychoklinge Manieren beizubringen!, entschied der Schwarzhaarige dann und Kadabra gehorchte. Auch wenn es sonst jede Gelegenheit nutzte, um sich über Ryker lustig zu machen oder ihn zu nerven, so würde es sich niemals querstellen wenn es hart auf hart kommen sollte. So wie jetzt. Mit einem weiteren Sprung schleuderte Kadabra einen schwall Psychokinetischer Energie in Richtung des Masskitos und traf es damit in die Brust, was das riesige Pokémon etwas zurücktaumeln ließ und seine Attacke unterbrach. Volltreffer! Nur, dass es leider eine Ultrabestie war und sicher nicht von ein oder zwei Attacken k.o. Gehen würde.
Man stellt sich vor, bevor man irgendeine scheiße abzieht, nur dass du es weißt!, stieß Ryker zähneknirschend an die wilde Bestie gewandt aus, auch wenn die Worte genau so gut dem Fremden an seiner Seite gegolten haben könnten. Kadabra wich derweil weiteren Attacken aus. Soweit hatte es nur ein wenig Schaden durch das vorherige Erdbeben genommen, doch wurde es bald von einer Faust des Käfers getroffen. Mit dem Vieh war offensichtlich nicht gut Kirschen Essen.
Setzen wir eben noch einen drauf. Kadabra, Psychokinese. Hauen wir dem Vieh seine Muskeln um die Ohren!

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Gladioam Di März 12, 2019 6:38 pm

Post #4 | Gladio und Ryker

Die gesamte Atmosphäre hatte sich auf der Insel doch wirklich auf einen Schlag geändert. Bereits vor dem Erscheinen der Ultrabestie lag etwas Unangenehmes in der Luft. Vielleicht mochte der andere Typ noch so viel durchgestanden haben, aber eine Ultrabestie war nicht zu vergleichen, mit einem wildgewordenen Garados. Sie hatten unzählige Tote gefordert, als sie erstmals in diese Welt kamen. Diese schien es auch nicht anders zu wollen. Welch ein Glück war Gladios Bauz derart geschickt in der Luft, um den verheerenden Schlägen dieses Monsters auszuweichen. Natürlich musste der Trainer oder was er auch war erst einmal seinen Pokédex herausholen, um in Erfahrung zu bringen, was es mit Masskito auf sich hatte. Beinahe musste sich der Polizist ein Kopfschütteln verkneifen. Das Nagelotz schien auch noch ganz verängstigt, wurde es offensichtlich von den anderen getrennt, als diese Bestie aufgetaucht war.
Die Pokémon des anderen waren bereits verschwunden, alleine das Kadabra blieb draußen. Großartig darauf achten tat er aber nicht. Momentan war es wichtiger die Ultrabestie im Zaun zu halten. Bei dem was nun los war, wurde dem Idioten wohl gezeigt, dass es nicht sinnvoll war seine Worte zu leugnen. Dieses gigantische Vieh, welches wohl aus einer dieser Pforten gekommen war, machte ein paar protzige Bewegungen, zeigte damit den stählernen Körper. Warum dem so war, wusste bisher noch niemand wirklich. Zumindest wurde vermutet, dass es irgendwas mit der Kommunikation zu tun hatte. Während manche Pokémon eben mit ihren Ohren oder Schweif kommunizierten, protzte diese Ultrabestie herum.

Minimal senkte Gladio den Blick, fasste sich mit der rechten Hand an seine Kappe und hielt sie. Für einen Moment schloss er die Augen, sammelte sich. Die Worte des anderen, selbst wenn diese mehr als bescheuert waren, ignorierte er komplett. Indessen blieb auch sein Bauz vor ihm stehen, schien sich ebenfalls für einen Moment zu sammeln. Man musste schließlich bereit für solch einen Kampf sein. Eines seiner Pokémon ließ der andere dann auch nochmal aus dessen Ball. Auch die weiteren Worte ignorierte er, während sich die hängende Hand zur Faust ballte. Erst bei dem Erdbeben öffneten sich schlagartig seine Augen, während das Bauz förmlich in die schoss. Er ließ seine Kappe los und riss seine, zu Faust geballte, Hand nach vorne, die sich öffnete. Dabei zeigte er mit seinen gespreizten Fingern und deren Fingerspitzen, zu der Ultrabestie.
Das Kadabra mischte mit seinem Trainer nun auch mit. Etwas stören mochte das vielleicht sein, aber das hielt Gladio nicht davon ab, mit seinem Bauz alles zu geben. Kaum setzte die Wirkung der Psychokinese ein, rief Gladio auch schon. "Bauz, setze noch einmal mit Schnabel mehrfach mit Schnabel hinterher." Sofort tat Bauz, wie Gladio anwies. Es schoss auf das abgelenkte Masskito zu und setzte einen Treffer, nach einer Kehrtwende erneut einen und noch einen. Drei sehr effektive Treffen binnen weniger Sekunden. Welch ein Glück war dieses Ding so groß und Bauz derart agil. Kaum waren die Angriffe beendet, flog es wieder in Entfernung, damit es nicht so einfach getroffen werden konnte. Lautes Stöhnen der Ultrabestie erklang, als die Treffer der beiden Pokémon Wirkung zeigten.

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Re: Der Freiheitsgarten

Beitrag von Rykeram Sa März 16, 2019 11:53 pm


Ryker
#009 - 1. Kampf mit einer Ultrabestie - Teil 2

Mit knierschenden Zähnen sah Ryker zu, wie sein Kadabra und das Bauz zwar ein ziemlich gutes Team abgaben, aber auch das die Ultrabestie immer noch nicht besiegen konnte. Stattdessen prahlte das Muskelpaket herum und schlug abwechselnd nach dem Vogelvieh des Grünhaarigen sowie seinem Kadabra. Bald schon hatte das Bauz einen gesunden Abstand zwischen sich selbst und das Masskito gebracht während Kadabra einzelnen Tritten auswich und zwischen den 4 Käferartigen Beinen der größeren Bestie umherlief um ihm keine Angriffsfläche mit den Armen zu bieten. Immerhin würde es sicher weh tun, so eine Faust ins Gesicht zu bekommen. Oder irgendwo anders hin. Doch schien es, als hätten die kombinierten Angriffe der beiden schon einiges an Wirkung gezeigt, und während Bauz sich auf eine Attacke beschränkte feuerte Kadabra immer wieder abwechselnd Psychokinese und eine Klinge, geformt aus purer psychokinetischer Energie, die begleitet von einem tiefen brummen durch die Luft schoss, nach dem Biest. Auch wenn er sich schnell noch einmal umschaute und bemerkte, wie die Wächter sich mit verängstigten Touristen an den Rand der Insel zurückgezogen hatten,wo sie gebannt zuzuschauen schienen. Zwar hatte das Erdbeben vorhin nicht unbedingt ihre Pokémon oder die beiden Männer getroffen, doch herrschte hinter ihnen ein ziemliches Chaos. Umgestürzte Bäume, aufgerissener Boden... und keiner von den verschreckten Menschen da hinten würde wohl herüberkommen und helfen, wie es aussah, und die Arbeit blieb wohl oder übel an dem Typen neben ihm und Ryker selbst hängen. Nur hatte der Schwarzhaarige das blöde Gefühl, dass, auch wenn es bis jetzt nicht zu schlecht lief, zwei Pokémon eher weniger ausrichten konnten.
Schnell richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Kampf vor ihm. Nein, da setzte er lieber noch eins drauf. Mit einem tiefen Atemzug griff er also an seinen Gürtel und warf einen Pokéball um mit ruhiger Stimme sein neu erschienenes Pokémon zu begrüßen.
Feurigel., nickte er und sah zu wie das kleine, orangene Tier sich bereit machte dem Größeren recht wortwörtlich Feuer unterm Hintern zu machen. Das Feurigel warf einen Blick über seine Schulter und tauschte einen Blick mit seinem Trainer aus, und seine Augen strahlten einen Kampfgeist aus, den Ryker immer wieder gerne sah. Kein Wunder, dass sein Team so gut funktionierte und sein Vater so viele Orden gesammelt hatte, als er noch ein richtiger Trainer war. Er hatte es damals sogar bis zur Top Vier geschafft.
Okay, Kadabra! Bring ein wenig Abstand zwischen das Vieh und dich, halt es mit deiner Psychoklinge zurück!, legte Ryker nach kurzem durchatmen fest und sah zu, wie Kadabra weiterhin Beinen, nun aber auch Fäusten auswich und eine Psychoklinge nach der anderen warf. Nur, dass eines der Beine unerwarteterweise in einem ungeschickten Winkel kam, und Kadabra nicht schnell genug wegkam. Ein erstickter Laut entwich der Kehle von Ryker's Gefährten bevor eine der Massiven Fäuste des Käferpokémons es ins Gesicht traf und jegliche weiteren Geräusche im Keim erstickte. Mit einem Schrei hielt Ryker sein Feurigel zurück und fixierte den Blick auf Kadabra.
Komm schon, Kumpel. Du schaffst das., flüster er und glaubte fest daran, dass sein Pokémon noch stand.

Es dauerte ein oder Zwei gequälte Atemzüge und die Zeit schien langsamer, doch langsam aber sicher richtete Kay sich wieder auf, nachdem es einem weiteren Tritt mit einer Seitwärtsrolle auswich. Dann entfernte er sich von dem Käferpokemon während Bauz, wie von seinem Trainer zuvor angeordnet, weitere Schnabelattacken landete die es genug ablenkten. Ein Seitenblick zeigte Ryker, dass sein zugewonnener und unfreiwilliger Mitstreiter recht angespannt schien, seine Hand zur Faust geballt, seine andere an der Kappe. Vielleicht wollte er aber auch einfach nur cool wirken.
Als sowohl Bauz als auch Kadabra auf sicherer Entfernung war tauschte Ryker einen letzten Blick mit Fury aus und schickte ihn dann Richtung Masskito.
Los, Feuersturm! Und noch einmal Psychokinese, Kay!, rief er entschlossen und bedeckte seine Untere Gesichtshälfte mit seinem Arm um sein Gesicht vor der sengenden Hitze zu schützen, die der Feuerwand entwich als sein Feurigel seine Attacke ausführte.  Für einen kurzen Moment war er neidisch auf die Kappe des Mannes neben ihm. Sie hielt die Hitze wahrscheinlich um einiges besser ab als nur Haare, auch wenn er eventuell ein ganz klein wneig darauf hoffte, dass die wallenden Haare des anderen angesengt würden. Nur ein bisschen. Und nur wegen der Arroganz, die Ryker durchgehend auf dem Gesicht des Polizisten las. Der Feuersturm wirbelte über die weitestgehend offene Fläche und Masskito befand sich, immer noch mit Psychoklingen und Schnabelattacken, im Auge des Sturms. Nur, dass dieses Auge anders war als das eines normalen Wirbelsturms. Denn statt, dass der Himmel um das Rotationszentrum hinweg schwach windig und wolkenfrei war, und statt, dass kalte und trockene Luft sich von oben herabsenkte, schloss sich der Wirbel aus Feuer immer mehr bis er das Pokémon in einem Kokon aus Feuer umschlang.
Als das Feuer Sicht eine gefühlte Ewigkeit später endlich legte, erwarteter er einiges, aber nicht, dass das Pokémon nicht mehr da war. Verwirrt nahm Ryker den Arm herunter und schaute sich um. Rechts, links... gähnende Leere. Auch im Himmel stand nicht irgendein Vieh was plötzlich angreifen wollte. Das stellte er sicher fest, weil er zu viele dumme Horrorfilme geschaut hatte, in denen die Protagonisten ja bekanntlich nie nach oben schauten. Verwirrung machte sich nun auf seinem Gesicht breit und er drehte sich einmal im Kreis, langsam aber stetig.
Ehm. Hab ich was verpasst? Besiegt sein kann das Masskito jetzt aber nicht..., sprach er mit der Drehung und endete zu dem Polizisten gewandt, der ihm schon vom Auftreten her den letzten Nerv raubte. Das dumme Bodybuilder-Vieh war wirklich nicht mehr da, und nun dass Ryker diesen Gedankengang hatte fehlte nicht mehr viel bis er sich das Pokémon eingeölt und in Bodybuilder-höschen vorstellte. Er unterdrückte es, seine Miene zu verziehen und zu lachen und räusperte sich ein paar Mal bevor er einen fragenden Blick zwischen den noch anwesenden Pokémon und dem Typen vor ihm hin und her warf.
Auch wenn ich deinen Namen immer noch nicht kenne, du bist doch der Spezialist für Zeug wie das hier oder?, fragte Ryker dann und beschrieb mit einer ausholenden Handbeweguung sowohl die Stelle an der vorher noch das Masskito gestanden hatte, als auch den Schaden den die kleine Insel hinter ihnen genommen hatte und die verstörten Zeugen der Sache. Hat sich das Ding einfach wieder verzogen? Einfach so? Denn so wirklich glauben wollte er das nicht, doch war wirklich keine Spur mehr zu sehen.
PP : GLADIO
Ryker
Pulli-Mann
Pokémon-Team :

Geese:


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