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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Fr März 23, 2018 9:07 pm

#04 | Mit Nero

"Oh ja, ich bin auch sehr froh, die Dinger abgehängt zu haben. Ich möchte gar nicht wissen, wie das aussieht wenn die einen erwischen. Das wäre wohl ziemlich unschön.", zumindest schien Nero niemand zu sein, der schnell verzweifelte, wenn sie diese Aussage nun richtig interpretierte. Also nickte Levia bedächtig. „Wahrscheinlich.“, war alles, was ihr dazu gerade einfiel.
Sie sah sich um und war sich sicher, dass es in diesem Chaos an ein Wunder grenzen würde überhaupt jemanden zu finden, den man suchte. Und dieser Gedanke machte der Arenaleiterin schon ein wenig Angst – und dabei wagte sie es noch nicht einmal darüber nachzudenken wie es manchen Kindern momentan wohl ergehen mochte. Zumal die Anzahl der Monster innerhalb der Stadt gefühlt zunahm.
Als sie wieder zu Nero sah, der ein zuversichtliches Lächeln im Gesicht hatte und seine nächsten Worte hätten der Weißhaarigen nicht noch mehr bedeuten können: "Okay, dann sollten wir am besten gemeinsam nach deiner Schwester suchen, vier Augen sehen ja bekanntlich mehr als zwei. Und wer weiß was inzwischen alles passiert sein könnte, besser wir machen uns bald auf den Weg."
Erst konnte Lev kaum glauben, was ihr Begleiter da gerade sagte, darum sah sie ihn für einen Moment etwas sprachlos an, bevor sie beinahe aufgesprungen wäre um den Jungen um den Hals zu fallen – doch besann sie sich eines besseren. Trotzdem zeigte sich auf dem Gesicht der Weißhaarigen ein Lächeln: „Danke, Nero. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel mir das bedeutet, dass du mir helfen willst.“
Während ihrer Reise durch die zerstörte Stadt hatte sie schon einige Menschen gesehen, denen ihr eigenes Überleben wichtiger zu sein schien, als das von anderen. Doch fast genau so viele, wenn nicht gar mehr, versuchten anderen zu helfen wo sie nur konnten ... auch wenn sich manche dabei in ziemlich gefährliche Situationen brachten.
Schließlich gab der Junge auch noch seine Meinung zu ihren Vorschlägen ab, wie es weitergehen könnte. Er war dafür auf den Trümmerhaufen zu steigen – und tatsächlich sprachen die meisten Dinge für dieses Unterfangen. Auch wenn die Risiken ebenfalls nicht gerade klein waren ... aber es war in ihrer Situation wohl das beste, was sie tun konnten. Sie brauchten zumindest eine kleine Orientierung, sonst würden sie letztendlich – im schlimmsten Fall – nur noch im Kreis laufen.
„Du hast recht. Wir müssen uns zuerst irgendwie zurechtfinden ... im Kreis zu laufen würde uns nicht wirklich weiterbringen.“, stimmte Levia dann auch zu und sah kurz von Nero zum beachtlichen Trümmerhaufen, den das Monster von vorhin hinterlassen hatte, und wieder zu ihm zurück. „Kannst du eigentlich klettern? Das wird nämlich nicht gerade leicht sein auf die Trümmer zu besteigen ...“
Für Lev würde das wahrscheinlich weniger ein Problem darstellen. Klettern war eine ihrer Lieblingsfreizeitbeschäftigungen – und immerhin hatte sie sogar fast eines der Monster erfolgreich bezwungen ... naja klettertechnisch zumindest ... da würde dieser Haufen hier doch ein Klacks werden!
Die zweite Bestätigung von Nero: "Ich hoffe wir finden deine Schwester. Aber wenn wir uns beeilen schaffen wir das bestimmt. Ich weiß, die Stadt ist groß, aber es gibt bestimmt Orte, wo wir sie am ehesten treffen würden, oder?", ließ die Weißhaarige nicken. Es tat wirklich gut seine aufbauenden Worte zu hören. Jetzt musste es nur noch Larina gut gehen, dann war alles in Ordnung. "Ja, du hast Recht, vielleicht könnten wir ja zu dem Café gehen, wo ich mit ihr verabredet war ... sofern wir uns durch diesen Trümmerhaufen eine bessere Übersicht verschaffen können, versteht sich ..."
Einen kurzen Moment betrachtete Levia den jungen Trainer und sein Vulpix Lou, der Blauhaarige hatte es sich ebenfalls ein wenig bequem gemacht um Kraft zu tanken, aber dann glitt ihr Blick auch wieder zu den ganzen Löchern im Himmel und auch zu einem, das sich gerade an einer Häuserwand auftat. Nein, sie konnten hier nicht noch länger bleiben – am Ende kamen diese Biester noch einmal zu ihnen zurück!
Also stand die Weißhaarige entschlossen auf und sah ihren Begleiter an. Eine Frage von ihm musste sie noch beantworten – und das tat sie nun: „Komm, lass es uns versuchen. Wenn wir es nicht versuchen, werden wir es ja nie schaffen.“, sie lächelte ganz leicht. „Aber was machst du mit Lou und Buddy? Also Lou könntest du natürlich in einem Rucksack oder auf deiner Schulter mitnehmen – aber ich weiß nicht ob Buddy wirklich dafür geschaffen ist auf so einen Haufen Trümmer zu klettern ....“, meinte Lev nun und betrachtete die beiden Pokémon von Nero nachdenklich. Lou würde er ganz leicht transportieren können, genauso wie sie Atari bei solchen Aktionen meistens auf ihrer Schulter oder im Rucksack bei sich trug, da sich das Pokémon weigerte in seinem Pokéball zu bleiben. Aber bei Buddy, dem Hundemon, würde es bestimmt schwierig werden ihn anders zu transportieren wie in seinem Pokéball. Es sei denn das Pokémon würde es vorziehen allein zu klettern, was jedoch wiederum ziemlich riskant werden könnte ... Aber das musste wohl Nero entscheiden – er war ja schließlich der Trainer der beiden.
Atari jedenfalls war an ihrer Seite und gab einen zuversichtlichen Laut von sich, während Lev ihren Rucksack abnahm und ihn öffnete, sodass das Pflanzen-Pokémon hinein steigen konnte. Jetzt schauten nur noch die Vorderpfoten und der Kopf des Pokémon heraus und die Weißhaarige schulterte den Rucksack, nachdem sie sich noch einmal einen neuen Zopf gebunden hatte. Es war wohl besser, wenn ihr ihre Haare erstmal nicht im Weg waren. Dann ging sie auf den Trümmerhaufen zu und fing an zu klettern: „Na dann mal los ....“, murmelte sie und hoffte inständig, dass auf der nächsten Seite keine unangenehme Überraschung auf Nero und sie warten würde ... Obwohl es wohl leider gar nicht so unwahrscheinlich war, denn schließlich suchten schon seit Stunden diese Bestien Rayono heim und legten alles in Schutt und Asche, was sich ihnen in den Weg stellte. Aber wie sagte man so schön?
Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Also schüttelte Levia leicht den Kopf um die düsteren Gedanken zu vertreiben und positiv zu denken. Wenn sie erst einmal eine grobe Ahnung hatte, wo sie waren, dann würde sie sicher auch bald das Café finden, wo sie mit Larry verabredet war. Vielleicht war sie ja noch dort – und wenn nicht, dann würde sie eben jeden Fleck in Rayono abgrasen müssen ... und solange mussten dann Lugh und Ame auf Larry aufpassen – und auf die beiden hatte man sich ja schon immer verlassen können. Also kletterte Levia weiter, bis sie endlich die Spitze erreicht hatte. Hoffentlich hatte Nero ihr folgen können .... denn erst jetzt sah sich Levia wieder nach ihren Begleiter um. Während des Kletterns hatte sie sich wieder viel zu viele Gedanken um ihre Schwester gemacht – verflucht!
Aber wenigstens schien noch alles ruhig zu sein ....
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Sa März 24, 2018 5:22 pm



Als Levia ihn erst sprachlos anschaute und sich dann lächelnd bedankte, musste er auch lächeln. Einen Moment hatte er schon das Gefühl gehabt, sie wolle ihm direkt um den Hals fallen, aber das tat sie dann doch nicht."Ach, kein Problem. Das mache ich gerne.", sagte er und fing dann an zu grinsen. "Außerdem... habe ich gerade eh nichts besseres zu tun. Da helfe ich dir gerne, deine Schwester zu finden.", meinte er freundlich. In dieser Situation hatte er nun mal wirklich nichts besseres zu tun. Was sollte er auch sonst tun? Er hatte eh keinen Plan wo er war, da war es sicherer wenn man nicht alleine herumlief. Und wenn man dabei noch jemandem helfen konnte, umso besser.

Dann stimmte sie ihm zu, dass es nicht viel Sinn machen würde im Kreis zu laufen. Als sie dann von ihm zum Trümmerhaufen und wieder zurück zu ihm schaute und fragte ob er klettern könne, grinste er wieder: "Klettern gehört zu den Dingen, die ich in meiner Freizeit am liebsten mache. Also ja, ich kann ganz gut klettern." Er konnte gar nicht zählen, wie oft er schon in den Bergen war und dort herumkletterte. Das hatte er schon immer gerne gemacht. Warum das so war, wusste er nicht. Seine Eltern hatten das nie gemacht, aber er hatte schon als Kind großen Spaß daran.
Auch er sah sich den Haufen nun genauer an. "Stimmt, wirklich einfach wird das wahrscheinlich nicht. Aber solange die Viecher nicht auf uns aufmerksam werden, dürfte das kein riesen Problem sein.", stellte er fest.
Auf seine Frage, wo ihre Schwester sein könnte, meinte sie, dass sie sich mit ihr in einem Cafe treffen wollte. Darauf antwortete er: "Gut, das klingt doch nach einem Plan!"

Er beäugte das komische Loch, welches sich gerade an einer Hauswand ganz in der Nähe auftat, misstrauisch. Aber er riss seinen Blick davon los und hörte seiner Begleitung zu. Sie war also bereit es zu versuchen, sehr gut. Aber die Frage mit Lou und Buddy war wirklich ein Problem. "Ja, du hast recht, so kommen wir da nicht hoch.", meinte er, während er nachdenklich seine Pokemon betrachtete. Vielleicht sollte er Lou wirklich auf die Schulter nehmen. Nur für den Fall. Und da er sie schon öfter so beim Klettern mitgenommen hatte, würde das auch gut funktionieren. Aber Buddy konnte er unmöglich tragen. Und selber klettern war für ihn auch unmöglich. Bis zu einem gewissen Grat konnte er zwar ein bisschen klettern, aber dieser Trümmerhaufen war zu schwierig für ihn. Außerdem konnten die Trümmerteile lose sein, und sein Trainer wollte nicht, dass Buddy etwas zustieß. Zwar fühlte er sich sicherer mit ihm an seiner Seite und Buddy würde auch nicht erfreut darüber sein, aber in diesem Fall ging es nicht anders.
"Sorry, Buddy aber du wirst im Pokeball  mitkommen müssen.", sagte er entschuldigend zu seinem Hundemon und holte seinen Pokeball aus dem Rucksack. Dieser machte ein paar protestierende Laute, aber schon war er in seinem Pokeball verschwunden und dieser sicher im Rucksack verstaut.

Er setzte Lou auf seine Schulter und ging ebenfalls auf den Trümmerhaufen zu. Auf Levias Startwort hin, fing auch er an zu klettern. Bis auf ein loses Trümmerteil, an dem er fast den Halt verloren hatte, lief alles gut. Kurz nach ihr erreichte auch er die Spitze des Haufens und staunte über die weite Aussicht. Es war höher, als er erwartet hatte. Er genoss für einen Moment das Gefühl, so hoch oben zu sein und dachte zuerst gar nicht darüber nach, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Aber dann schaute er sich die Stadt einmal an und schluckte. Ein leises "Whoaa..." entfuhr ihm, als er sah, wie sehr große Teile der Stadt in Trümmern lagen. Er wandte sich an seine Begleiterin und fragte:"Wo liegt denn das Cafe? Kannst du das von hier oben aus machen?" Er selbst hatte noch immer keinen Plan wo sie waren. Er kannte sich hier einfach nicht aus.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam So März 25, 2018 8:17 pm

#05 | Mit Nero

Es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass Nero nicht nur darauf aus war diese Stadt schnellstmöglich zu verlassen, sondern sich stattdessen ihrer Suche anschloss, die sie gewiss erst einmal nicht aus der Stadt herausführen würde. Auch wenn das zugegebenermaßen wohl ziemlich gefährlich war ...

"Klettern gehört zu den Dingen, die ich in meiner Freizeit am liebsten mache. Also ja, ich kann ganz gut klettern.", diese Antwort war ganz nach dem Geschmack der Weißhaarigen, weswegen sie kurz amüsiert auflachte. „Dann haben wir da wohl was gemeinsam – ich klettere in meiner Freizeit nämlich auch gerne.“
Es war immer ein so befreiendes Gefühl die Welt von oben zu sehen – besonders wenn man sich den Ausblick selbst erarbeitet hatte. Zwar war das Klettern manchmal gar nicht so ungefährlich, aber es war doch immer wieder nützlich, wenn man dergleichen beherrschte – so wie jetzt.
Nero und Levia kamen auch beide unversehrt auf der Spitze des Trümmerhaufens an, nachdem der blauhaarige Trainer sein Hundemon in seinen Pokéball zurückgerufen hatte. Das schien dem Pokémon zwar nicht sonderlich gefallen zu haben, aber es war eben das beste für ihn und Lev war froh, dass Nero das auch so sah.
Durch die vielen losen Trümmerteile war der Aufstieg Lev zwar ein wenig schwerer gefallen als sonst, da sie viel mehr aufpassen musste, wo sie sich festhielt und wo sie ihren Fuß hin setzte, doch zum Glück lief alles glimpflich ab – nur als Nero beinahe den Halt verlor, als sie schon fast an der Spitze angekommen waren, hatte ihr einen kleinen Schrecken eingejagt.
Doch nun standen sie gemeinsam auf der Spitze und sahen auf das Schlachtfeld vor ihnen hinunter – denn anders konnte Levia den Anblick, der sich ihr bot, nicht beschreiben. Kaum ein Stein lag mehr auf dem anderen und aus dem ein oder anderen Gebäude schien sogar leichter Rauch aufzusteigen – und es gab so gut wie kein Haus mehr, dass nicht mindestens eine Wand eingebüßt hatte. Um es kurz zu fassen: Die Stadt sah einfach schrecklich aus!
Das machte die Orientierung natürlich auch von diesem gehobenen Standpunkt aus und einfacher, dennoch wollte Levia es versuchen – allein schon wegen ihrer Schwester. Passend dazu fragte nun auch ihr Begleiter: "Wo liegt denn das Cafe? Kannst du das von hier oben aus machen?"
Levia seufzte: „Es ist wirklich schwer, hier noch Wegpunkte auszumachen. So gut wie alles liegt in Trümmern .... aber ... ich schätze die Café- und Restaurantmeile müsste irgendwo in dieser Richtung liegen.“, meinte sie schließlich und deutete etwas zögerlich auf die linke Seite. Sie wusste tatsächlich nicht, ob sie tatsächlich richtig lag. Sie war zwar einige Male in Rayono gewesen, doch weder hatte sie die Stadt einmal von weiter oben aus gesehen, noch in einem so zerstörtem Zustand.
Besorgt sah die Weißhaarige auf das Chaos hinab. Es war unmöglich, dass bei einer solchen Zerstörung niemand verletzt worden war ... und alles war chaotisch .... und genau das war doch etwas, dass Larina überhaupt nicht ausstehen konnte ...
Nachdem sie ein zweites Mal den Blick über die zerstörte Stadt hatte schweifen lassen, hockte sich Levia hin. Einerseits wollte sie ihre Schwester finden, aber andererseits zerrte der Anblick der Zerstörung und allein schon der Gedanke an die unzähligen Menschen, die dabei wahrscheinlich ihr Zuhause verloren und sich vielleicht sogar verletzt hatten, an ihren Nerven. Doch zeitgleich konnte sie auch nicht einfach nur herum sitzen oder sich verstecken – das ging einfach nicht! Doch sie wusste auch nicht wohin .... das war doch ....
„Zur Hölle – es ist zum verrückt werden!“, rief die Weißhaarige aus und sprang unerwartet wieder auf die Beine. „Ich weiß nicht wohin wir müssen ... aber i ... wir können doch nicht einfach irgendwo herum sitzen und nichts tun ...!“
Levia versuchte natürlich noch leise zu sein, aber die Ungewissheit und die offensichtliche Nutzlosigkeit machten sie halb wahnsinnig. Aber was blieb noch weiter übrig, als ihrer Vermutung zu folgen? Sie durfte jetzt nicht daran denken, was wäre, wenn sie nun falsch lag. Also sah die Weißhaarige nochmal zu Nero: „Also ...“, sie holte einmal tief Luft. „Ich kann nicht versichern, dass ich richtig liege ... aber ... sollen wir es versuchen?“
Sie deutete noch einmal nach links – genau in die Ecke, wo – zumindest von dem her, was sie von ihrer Position aus sehen konnten – der meiste Rauch aufstieg. Doch irgendwie hatte Lev das Gefühl, dass dort die Cafés und Restaurants waren .... und dementsprechend viele Menschen waren wohl auch dort gewesen, als das Unglück passierte. Hoffentlich würden sie dort zumindest einen Hinweis finden, der sie weiter brachte ...
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Mo März 26, 2018 3:03 pm


Er grinste, als die Weißhaarige ihm mitteilte, dass sie auch gerne kletterte. "Wirklich? Das ist ja cool! Was ein Zufall, ausgerechnet jetzt eine Gleichgesinnte zu finden.", sagte er fröhlich. Klettern war eben eine schöne Sache. Auch wenn er nicht allzu viele Leute kannte, die diese Ansicht teilten. Viele hatten Höhenangst oder meinten, dass sei ihnen zu gefährlich. Da war es wirklich schön mal jemanden zu treffen, der es mochte.

Nachdem sie nun beide unversehrt an der Spitze des Trümmerberges angekommen waren, antwortete sie auf seine Frage, dass sie glaubte, sie müssten sich links halten.
Sie war sich zwar auch nicht ganz sicher, aber eine Ahnung war doch schon mal besser als nichts. "Gut, dann haben wir ja schon mal einen Anhaltspunkt.", sagte er gelassen. Er schaute in besagte Richtung und sah die vielen Trümmer und den ganzen Rauch. Das würde bestimmt nicht ganz ungefährlich werden, mitten in dieses Chaos der Zerstörung zu laufen.
Auch Levias Blick sah in diesem Moment verzweifelt aus und sie rief, dass es doch zum verrückt werden sei. Da hatte sie nicht ganz unrecht. Aber verzweifeln half ihnen gerade auch nicht weiter. Sie hatten hier oben ja auch nicht ewig Zeit, sonst würden diese Monster sie bald entdecken.

Er hockte sich zu ihr und legte ihr aufmunternd eine Hand auf die Schulter:"Keine Sorge, wir schaffen das schon. Ich weiß auch nicht, ob das die richtige Richtung ist, aber ich denke, wir sollten es einfach versuchen. Die Tatsache, dass von dort der meiste Rauch aufsteigt, spricht ja eigentlich dafür, dass deine Annahme richtig ist. Wo viele Menschen sind, gibt es das größte Chaos. Und bei den Restaurants und Cafes ist doch oft am meisten los. Dort werden wir deine Schwester bestimmt finden! Auch wenn wir uns trotzdem auf ein unschönes Bild vorbereiten sollten, welches wir dort vielleicht sehen werden. Ich hoffe, dass die meisten Leute sich retten konnten bzw. können, aber wir wissen trotzdem nicht, wie schlimm es dort genau aussieht. Aber mach dir darüber jetzt keine Gedanken, es kann ja auch sein, dass es gar nicht so schlimm aussieht." Bei den letzten Worten lächelte er vorsichtig.
Sie schien sich auch langsam zu beruhigen, es sah zumindest so aus. Nun fragte sie, ob sie es versuchen sollten. Da lächelte er zuversichtlich und sagte: "Ja. Wir werden das schon hinkriegen. Also sowohl dort heile anzukommen, als auch deine Schwester zu finden, meine ich. Wir sollten uns beeilen, da vorne sind ein paar dieser Papier-Wesen." Dabei deutete er nach rechts, wo gar nicht weit von ihnen, diese Wesen über einem der Gebäude schwebten.

Gesagt, getan. Direkt ging er vorsichtig zum Rand des Haufens und schaute sich die Strecke für den Rückweg an. Sah ähnlich aus wie der Hinweg. "Also los.", meinte er mehr zu sich selbst und machte sich an den Abstieg. Aber dieser Gestaltete sich doch schwieriger, als er gedacht hatte. Hier waren weniger Möglichkeiten zum Festhalten und dann waren ziemlich viele davon auch noch lose. "Ach, egal, ich kann doch eigentlich ziemlich gut klettern, da krieg ich das hier wohl auch noch hin!" , dachte er sich und machte sich keine allzu großen Sorgen.

Aber in genau dem Moment wurde ihm eines dieser losen Teile zum Verhängnis. Er wollte gerade umgreifen, als er schon den Fuß auf ein loses Teil gesetzt hatte und dieses Mal wirklich den Halt verlor. Bevor er wusste, wie ihm geschah, fiel er auch schon knapp zwei Meter in die Tiefe. Unsanft kam er auf dem Boden auf. Er hatte es immerhin geschafft, so zu landen, dass Lou auf ihm lag und nicht unter ihm, da er sie mit seiner rechten Hand festhalten konnte.
Dafür hatte er versucht den Aufprall nur mit seiner linken Hand abzufangen, was natürlich nicht so gut funktioniert hatte. Nun wurde sein Handgelenk von höllischen Schmerzen durchzuckt und er spürte schon die Aufschürfungen an Hand und Unterarm.

"Verdammt...", entfuhr es ihm leise. Aber er versuchte die Schmerzen einen Moment zu ignorieren und schaute nach Lou. Diese war von ihm herunter gekrabbelt und schaute ihn mit schief gelegtem Kopf an. Vollkommen ruhig stand sie vor ihm und wirkte, sehr zu seiner Überraschung, kein bisschen verängstigt."Alles noch dran?", fragte er mit besorgtem Blick. Lou nickte ganz gelassen und sie wies auch äußerlich keine einzige Schramme auf. "Dem Himmel sei Dank!", sagte er erleichtert. Seine Pokemon waren ihm überaus wichtig, daher war er heilfroh, dass Lou nichts passiert war.
Er richtete sich auf und stellte fest, dass auch er selbst, bis auf sein Handgelenk, keine weiteren Verletzungen davon getragen hatte. Er warf noch schnell einen Blick in seinen Rucksack und ging sicher, dass auch dort alles heile geblieben war.
Lou schien sich währenddessen sehr für sein Handgelenk zu interessieren und schaute ihn fragend an. Daraufhin lächelte er nur und sagte beschwichtigend: "Ach, darum musst du dir keine Sorgen machen, das wird schon nicht so schlimm sein." Es fühlte sich wirklich nicht an, als wäre es sehr schlimm. Schien jedenfalls nicht gebrochen oder ähnliches zu sein. Genau wusste er es zwar nicht, aber er machte sich auch keine großen Sorgen darum. Er fand, dass sie gerade wichtigere Dinge zu tun hatten und versuchte sich nicht so sehr auf die Schmerzen zu konzentrieren. Immer noch fasziniert von der Gelassenheit dieses kleinen Pokemon, streichelte er sie lächelnd.
Der Schmerz ließ auch schon langsam etwas nach, während er sich nach seiner Begleiterin umsah.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Di März 27, 2018 2:56 pm

#06 | Mit Nero

„Wenn das vorbei ist, müssen wir beide mal gemeinsam Klettern gehen.“, meinte die Weißhaarige, noch während sie auf der Spitze des Trümmerhaufens standen. Das war ihre Reaktion auf seine kleine Aufmunterungsrede. Sie wollte sich wirklich nicht vorstellen, was sie bei den Cafés und Restaurants erwarten würde, aber gleichzeitig konnte sie es ja auch nicht bestreiten. Nero hatte schon recht, doch wie sollte man sich auf so etwas denn bitte vorbereiten? Trotzdem meinte sie ihren Vorschlag ernst - sie war froh endlich jemanden zu treffen, der ebenfalls gerne kletterte.
Sie sah den Blauhaarigen an und fragte sich, ob er wirklich immer so optimistisch war. Zumindest schien er immer noch die Hoffnung zu haben, dass der Anblick ihn nicht verstören würde .... und um ehrlich zu sein hoffte Levia das auch, weshalb sie vorsichtig nickte. „Du hast ja recht. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm ... trotzdem ist die Situation momentan einfach zum kotzen.“
Beruhigen würde sich Levia wohl auch erst wirklich, wenn sie zumindest annehmen konnte, dass ihre Schwester in Sicherheit war – und nicht gerade von irgendjemandem bedroht wurde oder sonst wie in einer gefährlichen Situation schwebte.
Aber Lev atmete einmal tief durch und sah noch einmal zum rauchenden Viertel, das ihr nächstes Ziel geworden war. Vielleicht war es ja auch nur ein kleiner Schwelbrand, der den Rauch verursachte – bei der Zerstörung war es bestimmt auch für einen Brand nicht sonderlich leicht sich zu entwickeln – und wer weiß, vielleicht konnten sich die Menschen dort wirklich retten ...
"Ja. Wir werden das schon hinkriegen. Also sowohl dort heile anzukommen, als auch deine Schwester zu finden, meine ich. Wir sollten uns beeilen, da vorne sind ein paar dieser Papier-Wesen.", antwortete gerade Nero auf ihre Frage, ob sie es versuchen sollten und ein wenig erschrocken, wandte sie sich um. Nero deutete nach rechts und tatsächlich schwirrte dort ein Haufen der Papier-Viecher um ein Gebäude herum, wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm.
Sie wollte sich wieder Nero zuwenden, um mit ihm den Abstieg zu besprechen, doch der Trainer hatte sich bereits auf den Weg gemacht. Sie ging zum Rand und sah nach unten. Irgendwie hatte sie ein schlechtes Gefühl – sie konnte es zwar nur erahnen, aber auf dieser Seite schienen sich noch mehr lose Steine zu befinden, als auf der anderen. Außerdem war es wesentlich steiler – eigentlich keine gute Kombination.
„Pass auf – es scheint als wäre es hier viel lockerer, als drüben!“, rief Lev dem Blauhaarigen zu, auch wenn sie nicht wusste, ob er sie hören würde. Er schien zwar vorsichtig zu sein, war aber trotzdem schon ein gutes Stück nach unten gekommen – und Lev? Ja, die Weißhaarige stand noch immer ganz oben auf der Spitze und sah sich nach einem guten Punkt um, an dem sie ihren Abstieg beginnen konnte, ohne Gefahr zu laufen sich zu verletzen oder abzustürzen. Schließlich fand sie eine Stelle, die ihr sicher und fest genug erschien, auch wenn sich bereits einige kleine Steine lösten, als sie damit begann abzusteigen. Trotzdem fand sie mit ihren Füßen genug Halt und mit ihren Händen konnte sie sich an einigen Metallstreben festhalten, die hier und dort aus dem Schutt ragten. Sie gaben auch hervorragende Fußstützen ab, denn schließlich war es das allerwichtigste mit den Füßen einen festen Halt zu haben – auf die Hände verließ man sich da weniger. Trotzdem war ein Abstieg immer wesentlich komplizierter als ein Aufstieg, gerade weil man kaum Spielraum hatte auszutesten, ob der kleine Felsvorsprung oder der Stein einen auch wirklich tragen würde, wenn man sein Gewicht darauf verlagerte.
»Ich krieg das schon hin – ich muss das hinkriegen. Für Larina ....«, dachte Levia, während sie sich langsam voran tastete. Als sie dann plötzlich bröckelnde Steine aus Neros Richtung hörte, sah die Weißhaarige nach ihm und musste erschrocken feststellen, dass der Blauhaarige abstürzte – und viele lose Steine mit sich riss.
„Nero!“, rief sie in ihrem Schreck aus. Sie konnte sehen, wie er eine recht unsanfte Landung auf dem Rücken hinlegte. Er war gute zwei Meter in die Tiefe gestürzt – und Lev befürchtete schon fast das schlimmste, als sich der Trainer aufrichtete. „Geht es euch gut?!“, rief Lev, denn sie sah, wie Nero das kleine Vulpix vor seinen Füßen absetzte.
Da sie selbst noch gute drei Meter über dem Boden fest hing, musste sie natürlich etwas lauter Rufen, aber die Papierwesen waren ja weit genug weg gewesen – zumindest noch bevor sie den Abstieg begonnen hatten. Inzwischen schienen sie sich aber genähert zu haben und als Atari einen warnenden Laut von sich gab, sah Lev nach oben, nur um noch einen größeren Schreck zu kriegen. Die kleinen Monster hatten von dem Gebäude abgelassen und waren nun genau in die Richtung von Nero und ihr unterwegs – und das sogar noch verdammt schnell! Es war bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis die Dinger sie entdecken würden.
„Nero! Die Papier-Dinger kommen genau auf uns zu – sieh zu das du ein Versteck findest!“, rief die dem Blauhaarigen noch zu. Sie selbst war sich ja noch nicht einmal sicher, ob sie den Abstieg noch rechtzeitig schaffen würde, denn schneller als bisher konnte sie sich nicht fortbewegen, sonst würde sie abstürzen – und aus ihrer Höhe war das definitiv gefährlich. Zumal sich auf ihrem Weg nach unten noch einige Metallstreben befanden – die zwar gut zum abstützen waren, doch bei einem Absturz auch lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben konnten.
Doch trotzdem wollte Lev nicht aufgeben und stieg weiter abwärts. Sie wollte schließlich nicht aufgeben, sie wollte zu ihrer Schwester – komme was da wolle! Und so ein paar Papierflieger würden sie garantiert nicht davon abhalten!
So kam es, dass Lev, trotz ihrer guten Vorsätze, langsam immer schneller wurde. So kam sie zwar wesentlich schneller nach unten, doch die Papierwesen kamen ganz schön schnell näher – und inzwischen schienen sie auch die kleine Gruppe erspäht zu haben, auch wenn sich die Weißhaarige da nicht sicher war, da sie sich mehr auf den Abstieg, als auf die Monster konzentrierte.
Aber eine Idee hatte sie inzwischen – gut einen Meter über dem Boden konnte sie vielleicht gefahrlos abspringen, wenn sie richtig landete. Sie hatte das schon öfters geübt – und sie wusste, dass erfahrene Kletterer auch einen Sprung aus zwei Metern gefahrlos meistern konnten, wenn sie die richtige Technik hatten.
Doch als es dann soweit war, kam ein Unglück nach dem anderen. Nicht nur stellte Lev beim Umschauen fest, dass die Papier-Dinger genau auf sie zu hielten, sondern irgendwas verhakte sich in einer der Streben, als sie vor Schreck den Halt verlor und zog sie unsanft zurück, sodass sie mit dem Rücken gegen den Trümmerhaufen knallte. Auch fand sie keinen Halt mehr, da der Stein unter ihren Füßen weg bröckelte und nach unten kullerte.
„Scheiße, verdammter Mist!“, fluchte Lev leise und versuchte herauszufinden, was sich da verhakt hatte. Selbst wenn es ihr Rucksack war, würde sie ihn nicht einfach abwerfen – schließlich war da ihr Folipurba drin! Aber ohne einen Halt würde sie sich auch nicht allein aus dieser Lage befreien können. Wenn sie doch nur ein die Strebe da käme – könnte sie sich rüberziehen und hätte Halt – dann würde sie sich auch wieder losmachen können!
Vorsichtig fing sie an sich hin und her zu schwingen – und nach einem erfolglosem Versuch, schaffte sie es dann auch sich an die Strebe zu klammern und obwohl sich einige lose Teile wieder lösten, als sie versuchte mit ihren Füßen Halt zu finden, fand sie doch schließlich ein Stück Fels, das ihr Gewicht tragen konnte.
»Yes!«, sie zog sich vorsichtig an der Strebe rüber – und konnte sich endlich um ihren verhakten Rucksack kümmern. Er hatte sich nur unglücklich an einer Strebe aufgehangen, als sie ein Stück nach unten gerutscht war – jetzt, wo sie ihr Gewicht umgelagert hatte, konnte sie ihn ganz einfach wieder lösen – sie hatte schließlich nur dank der Schwerkraft daran fest gehangen.
Doch zum weiteren Abstieg kam sie nicht mehr, denn plötzlich zischte etwas mit einem Affenzahn an ihr vorbei – und hinterließ eine Schnittwunde auf ihrem Arm. Beinahe hätte sie losgelassen, doch im letzten Moment klammerte sie sich wieder fest. Doch die Viecher schienen sie nicht so einfach gehen lassen zu wollen, denn sie schwirrten um sie herum – scheinbar nur darauf wartend, dass die Weißhaarige eine falsche Bewegung tat – und Atari saß ja im Rucksack, von dort würde das Pokémon auch nicht viel ausrichten können – und wo Nero war konnte sie wegen der Monster auch nicht ausmachen. Hoffentlich hatten sie ihn nicht gesehen und er wurde verfolgt.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Mi März 28, 2018 11:50 am


”Unbedingt!”, antwortete er begeistert darauf, dass sie mal zusammen klettern gehen sollten. Später meinte er noch: “Ja, ich weiß, die Situation ist beschissen. Aber da wir sie gerade nicht ändern können, sollten wir versuchen das Beste draus machen.“

Als er bereits den Abstieg begonnen hatte, rief sie noch, dass er auf passen soll. “Ja, diese Seite ist wirklich schwieriger. Aber das klappt schon ...irgendwie.“, rief er nach oben. Musste ja klappen. Anders ging es gar nicht, sie mussten hier ja irgendwie wieder herunter kommen. Aber das würde schon irgendwie gehen. Hoffte er jedenfalls. Und er war sogar relativ vorsichtig. Aber diese Trümmerhaufen-Seite hatte es wirklich in sich. Da half ihm auch die Vorsicht am Ende nicht mehr. Oder er war einfach nicht vorsichtig genug gewesen. Jedenfalls dauerte es gar nicht lange, bis er herunter fiel. Naja, unten angekommen war er jetzt jedenfalls. Tja, runter kam man eben immer irgendwie. Auch wenn das nun schneller gegangen war, als geplant. Er hörte noch wie sein Name gerufen wurde, bevor er unsanft unten ankam.

Levia rief zu ihm herunter und fragte, ob es ihnen gut gehen würde. “Ja, geht schon!“, antwortete er sofort. Dann machte sie ihn auf die Viecher aufmerksam, die wieder im Anflug waren. Die Dinger hatte er für einen Moment völlig vergessen. Er schaute in Richtung der Viecher und war erschrocken, wie nah sie schon waren. “Ach du scheiße!“, gab er von sich und sah sich nach einem Versteck um. Glücklicherweise entdeckte er ganz in der Nähe eine Art dreieckige Höhle, die von zwei riesigen Wandstücken gebildet wurde. Es bestand zwar die leichte Gefahr, dass dieses Gebilde einstürzen könnte, aber das war gerade Nebensache. Lieber hoffen, dass es stabil war, als von diesen Monstern aufgeschlitzt zu werden.

Er schulterte schnell seinen Rucksack, schnappte sich Lou mit der heilen Hand und rannte zu dem Unterschlupf herüber. Sofort ließ er sich wieder auf den Boden nieder und setzte auch Lou vor sich auf den Boden. Er mochte seinen Unterschlupf nicht. Die Enge hatte etwas Beängstigendes. Aber er versuchte nicht daran zu denken, sondern sich lieber darauf zu konzentrieren, was jetzt wichtig war. Und das war seine neue Partnerin. Die befand sich nämlich noch immer etwa drei Meter über dem Boden. Aber wenigstens konnte er sie von hier aus beobachten. Angespannt sah er zu, wie sie weiter kletterte und die Viecher immer näher kamen. “Hoffentlich schafft sie es.“, murmelte er, während er Lou streichelte.

Als er sah, dass sich ihr Rucksack verhakt hatte, bekam er einen ganz schönen Schreck. Aber dann konnte sie sich zum Glück befreien und man konnte ihm die Erleichterung praktisch ansehen.  Doch diese Erleichterung währte nur einen kurzen Moment. Blitzschnell waren die Papier-Wesen bei ihr und es sah so aus als würden sie sie nun attackieren. Es war von seinem Versteck aus nicht leicht zu erkennen, aber er meinte gesehen zu haben, dass die Dinger ihr schon eine Schnittwunde verpasst haben. Der einzige Lichtblick war, dass er selbst in diesem Unterschlupf anscheinend noch nicht bemerkt worden war. Immerhin. Aber das half Levia gerade auch nicht weiter. “Oh, shit.“, murmelte er und überlegte fieberhaft, wie er ihr helfen könnte. Alleine würde sie da doch nie im Leben heile heraus kommen. Aber er war so weit weg! Und mit dem Handgelenk könnte er unmöglich zu ihr hoch kommen. Außerdem würde das wohl kaum viel bringen. Dann würden sie höchstens gemeinsam aufgeschlitzt werden. Also musste eine andere Option her.

“Okay, also ich bin hier unten. Und die Dinger sind da oben…Ach verdammt, was kann ich denn von hier ausrichten?!“ , überlegte er verzweifelt. Aber irgendwas musste es doch geben. Er überlegte krampfhaft, dann fiel sein Blick auf Lou. Aber irgendwie bezweifelte er, dass sie da viel ausrichten könnte. Dann kam endlich ein guter Einfall. “Natürlich! Feuer!“, rief er aus. Die Dinger sahen doch so Papiermäßig aus. Und bei Papier half doch Feuer sehr gut. Wie gut, dass er zufällig ein Hundemon dabei hatte. Zwar glaubte er nicht, dass die Wesen wirklich aus Papier bestanden, aber einen Versuch war es auf jeden Fall wert. Zumindest hatte er da irgendwie ein besseres Gefühl als bei Eis-Attacken.

So schnell es mit einer Hand eben ging, kramte er Buddys Pokeball aus seinem Rucksack und ließ ihn heraus. Jetzt galt es keine Zeit zu verlieren. Eilig gab er seinem Hundemon die Anweisungen: “Okay Buddy, die Monster sind zurück und dieses Mal können wir nicht abhauen, wir müssen Levia aus der Klemme helfen!“ Er deutete auf die Weißhaarige und die Viecher, die sie attackieren wollten und sprach weiter: “Du musst so dicht heran laufen, wie möglich. Dann setzte  Flammenwurf ein. Aber pass auf, dass du nur die Viecher triffst! Und pass auf dich selbst auf, zur Not versuch es mit Schutzschild, wenn sie dich angreifen. Ich weiß nicht, wie die darauf reagieren, aber ich bin hier und sage dir was zu tun ist. Alles klar?“ Buddy nickte nur kurz und lief auch schon los. Anscheinend hatte er den Ernst der Lage sofort begriffen.

Das Pokemon konnte sogar ziemlich nah ans Geschehen kommen, ohne von den Dingern bemerkt zu werden. Erst als er den ersten Angriff startete, wurde von Buddy Kenntnis genommen. Aber der Angriff war sogar relativ erfolgreich. Scheinbar waren die Teile wirklich anfällig für Feuer. Gleich zwei von ihnen waren mit den Flammen in Berührung gekommen und schnell zurück gewichen. “Buddy, links daneben, Inferno!“, rief sein Trainer blitzschnell, um den Überraschungseffekt direkt für einen weiteren Angriff zu nutzen.  
Nun wichen auch die Anderen von den Dingern ein Stück weiter weg von Levia. Hoffentlich hatte sie davon nichts abbekommen. Aber falls doch, fand Nero die Option, ein paar Brandwunden zu haben, immer noch besser, als da oben aufgeschlitzt zu werden. Schien jedenfalls, als würden die Feuer wirklich überhaupt nicht mögen. Zumindest für den Moment starteten sie nicht mal einen Gegenangriff, sondern ließen sowohl Levia als auch Buddy in Ruhe.
Aber das war sicher nur eine Frage der Zeit. “Levia! Alles Okay?“ rief er nun so laut er konnte zu ihr hoch, in der Hoffnung, dass sie ihn trotz der Entfernung hören konnte. Dann fügte er hinzu: “Du musst dich beeilen! Wenn du weit genug unten bist, spring das letzte Stück runter! Du schaffst das!“ Er konnte nicht genau erkennen, ob sie von Buddys Attacken auch Schaden genommen hatte, aber er hoffte inständig, dass sie in Ordnung war und dass sie heile unten ankommen würde.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Sa März 31, 2018 3:35 am

#07 | Mit Nero

Immerhin konnte sich Lev nun auf eine Sache freuen – eine Kletterpartie war zu zweit bestimmt noch viel schöner, als allein. Zumindest wenn sie es heil aus diesem Chaos hier raus schafften.
Das stellte sich jedoch schnell schwieriger heraus, als gedacht, denn während Nero dank einiger loser Steine relativ unelegant den Trümmerhaufen hinab purzelte und unsanft auf dem Boden aufkam, hing Levia noch immer knapp 3 Meter über dem Boden fest. Als wäre das noch nicht genug hatten die Papierwesen auch noch beschlossen den beiden das Leben schwer zu machen – und zu allem Unglück verhakte sich Levias Rucksack unglücklich, sodass sie nicht einmal von den Trümmern herunter kam, bevor die Wesen angriffen.
Jetzt hing sie nach wie vor fast 3 Meter über dem Boden fest, nur mit dem Unterschied das sie sich nicht bewegen konnte, ohne befürchten zu müssen aufgeschlitzt zu werden. Zu allem Überfluss konnte sie auch dank der Menge dieser Viecher auch weder Nero noch seine Pokémon ausmachen – hoffentlich hatten sie sich in Sicherheit bringen können. Aber was sollte sie nun machen?
Sie kam nicht an ihre Pokébälle heran, da sie sonst möglicherweise den Hals verlor und ihr Folipurba war im Rucksack zu sehr eingeschränkt um eine eigene Attacke ausführen zu können – zumal die Weißhaarige auch gar nicht wusste, ob die Dinger sich davon überhaupt beeindrucken lassen würden ....
Am liebsten hätte Levia wieder geflucht – zumal die Schnittwunde am Arm höllisch schmerzte – was wohl aber mehr am Papierschnitt-Prinzip lag, anstatt an der schwere der Wunde. Papierschnitte taten eben mehr weh als alles andere. Doch viele Gedanken konnte sich Levia darum nicht mehr machen, denn während sie sich mit ihren Händen an einem Trümmerteil fest klammerte, stand sie mit ihren Füßen nur auf einem schmalen Stück Metall, von dem sie bei einer falschen Bewegung bestimmt direkt abrutschen würde – was dank der Biester ja auch schon einmal beinahe passiert wäre. Genau diese schienen sich allerdings gerade wieder dafür zu entscheiden erneut anzugreifen, sie waren schon dabei auf die Weißhaarige zu zu rasen, als plötzlich eine Flamme stechend heiß an Levias rechter Seite die Dinger zurückweichen ließ. Was zur Hölle?
Für einen kurzen Moment konnte sie Neros Hundemon erkennen, dass unten stand und ganz offensichtlich für die Flamme verantwortlich war – die sie jedoch nur um Haaresbreite verfehlt hatte! Aber immerhin war recht offensichtlich zu erkennen, dass die Biester das heiße Element ganz und gar nicht mochten. Doch leider schien weder sie noch Nero fertig zu sein.
Denn plötzlich spürte Levia erneut eine sengende Hitze – und sie kam ihr leider näher als ihr lieb war. Sie hatte zwar nicht mitbekommen welche Attacke Nero genau genutzt hatte, aber die Origami-Dinger zu ihrer Linken fingen plötzlich Feuer – schade nur, dass ihr davon welche schon wieder viel zu nahe gekommen waren. Ein stechender Schmerz durchzuckte die Weißhaarige, als die Weißhaarigen Biester beim zurückweichen nicht nur einen Ärmel ihres Umhangs leicht ansengten, sondern gleichzeitig ein sehr unangenehmes brennen auf ihrem rechten Handrücken hinterließen.
Das und der Schreck über die plötzlichen, erneuten Flammen trugen wohl zum folgenden Szenario bei. Zuerst rutschten ihre Füße von der Metallstrebe ab, bevor sie dann auch noch mit den Händen den restlichen Halt verlor und mit einem sehr überraschten Aufschrei anfing den Abhang runter zu rutschen. Erst im letzten Moment gelang es ihr sich mit den Füßen etwa einen Meter über dem Boden irgendwie abzustoßen. Da dies leider eine ungeplante Reaktion gewesen war, sorgte das nur dafür, dass Levia eine relativ unsanfte Landung auf dem Boden hinlegte, wobei sie jedoch mehr auf die Sicherheit ihres Folipurba achtete, als auf ihre eigene.
In der ganzen Aufregung und dem Schreck hatte sie auch Neros Worte gar nicht wirklich wahrgenommen und auch jetzt brauchte sie einen Moment um sich zu sammeln. Die Papierwesen schienen sich jedoch bereits von Neros Überraschungsangriff erholt zu haben und schienen bereit zum Gegenschlag zu sein. Einige fingen an mit ihren ''Flügeln'' zu schlagen und entfesselten so eine Attacke, die sehr stark an Windschnitt erinnerte. Schade nur, dass mindestens 3 Stück gleichzeitig diese Attacke einsetzten – und sie wohl nicht nur auf Buddy gezielt hatten.
Atari hatte sich aber währenddessen selbst aus dem Rucksack befreit und konnte gerade noch einen warnenden Laut von sich geben, sodass Levia sich ihr Pokémon schnappte und in einer Kurzschlussreaktion zur Seite weg rollte, sodass ein Windschnitt sie nur knapp verfehlte. Was mit Nero und Buddy war konnte Levia jedoch nicht direkt ausmachen – aber mit den beiden hatte sie auf jeden Fall noch ein Hühnchen zu rupfen!
Okay, Nero hatte ihr nur helfen wollen – und diese Dinger schienen wirklich aggressiv drauf zu sein – aber die Gegner in Brand stecken, während sie in ihrer Nähe waren?! Sie wusste eigentlich auch gar nicht so genau, ob nun die Attacke des Hundemon sie gestreift hatte oder eines der Monster, jedoch fiel Levia auf, dass nicht nur ihr Handrücken betroffen war, sondern auch ein Teil ihres rechten Unterarms, der zusätzlich noch von einem Schnitt gekennzeichnet war, der jedoch zum Glück nicht allzu tief zu sein schien.
Vorsichtig stemmte Levia sich auf die Knie – nur um festzustellen, dass ihr ihre Seite weh tat. Sie war auch relativ unglücklich gelandet – eigentlich tat ihr von der Landung auf dem Asphalt sogar alles weh. Doch sie hatten auch keine zeit mehr sich darüber zu beklagen, denn die kleinen Monster waren noch lange nicht fertig und schienen schon die nächste Attacke zu planen, die verdächtig nach Aero-Ass aussah – eine verflucht schnelle Attacke.
„Das kann doch jetzt echt nicht wahr sein – was soll die Scheiße?“, die eigenen Schmerzen ignorierend, richtete sich Levia vollständig auf, lief zu Nero und packte ihn am Handgelenk „Wir müssen hier weg! Diese Viecher scheinen zwar Feuer zu hassen wie die Pest, aber es sind einfach zu viele, als das Buddy auf Dauer alleine mit ihnen fertig werden würde.“
Darüber wie leichtsinnig seine Aktion gewesen war, würde sie später auch noch mit ihm reden müssen – wenn sie nicht gerade wieder in Lebensgefahr schwebten. Aber zumindest waren sie schon mal auf der anderen Seite des Trümmerhaufens. Aber ob sie den Bestien so schnell entkommen konnten? Levia hoffte es sehr, denn bei der Landung schien sie sich neben den Schürfwunden, Verbrennungen und blauen Flecken wohl auch noch eine Prellung zugezogen zu haben – auch wenn diese Verletzungen für einen Sturz aus ihrer Lage wohl noch als relativ glimpflich abgestuft werden konnten. Doch alles weitere mussten hinten anstehen – denn jetzt mussten sie erst einmal diesen Dingern entkommen ohne sich noch weitere Verletzungen zufügen zu lassen.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam So Apr 01, 2018 3:19 pm


Als Buddy die Viecher angriff, war sein Trainer erst erleichtert, dass die Attacken Wirkung zeigten. Aber leider musste er mit ansehen, wie Levia dennoch aus dieser Höhe abrutschte und ziemlich unsanft auf dem Boden landete. “Oh, verdammt!“, murmelte er. Er hoffte, dass es ihr zumindest halbwegs gut ging und gab sein Versteck auf, um sofort zu ihr und seinem Pokemon zu laufen. Eigentlich war er ganz froh aus dem engen Unterschlupf heraus zu kommen, aber es war wohl trotzdem recht gefährlich, diese Position aufzugeben. Doch er hatte ja in dieser Situation eh keine Wahl und so schnappte er sich Lou und lief hinaus ins Getümmel.

Währenddessen schaffte Buddy es erfolgreich, sich selbstständig mit Schutzschild vor der Windschnitt-Attacke dieser Biester zu schützen. Wie Nero feststellen musste, hatten die Monster sich leider schon recht schnell wieder erholt. Aber dennoch fand er die Erkenntnis, dass Feuer-Attacken gegen diese Biester effektiv waren, ganz hilfreich. “Nochmal Inferno!“, rief er Buddy zu. Jetzt, wo Levia außer Reichweite war, musste man auch nicht mehr sonderlich aufpassen. Das machte die Sache immerhin etwas einfacher, dachte der Blauhaarige sich. Er hatte zwar keine Ahnung, wie stark die Dinger genau waren, aber bei dem Chaos schienen die schon was auf dem Kasten zuhaben. Vermutlich hatte man mit einem einzigen Hundemon nicht mal den Hauch einer Chance gegen sie. Aber naiv wie er war, dachte er darüber erst einmal gar nicht nach. Naja, so wirklich viel Zeit zum nachdenken gab es im Moment auch gar nicht.

Wieder hatte die Attacke ein paar der Papier-Wesen getroffen. Aber das hinderte die anderen leider nicht daran, ebenfalls anzugreifen. Sie bereiteten anscheinend Aero-Ass vor. Aber sobald Nero das endlich erkannte, war es auch schon zu spät. Er hatte keine Zeit mehr zu reagieren und auch Buddy selbst konnte der Attacke nicht mehr rechtzeitig ausweichen und bekam einiges ab. Sein Trainer hatte mehr Glück gehabt, da er noch nicht in Reichweite war. Trotzdem verfehlte der Angriff ihn nur um Haaresbreite. “Mist!“ fluchte er, als er sah, wie sein Hundemon den Angriff einstecken musste.

Dann hörte er auch die Weißhaarige fluchen, da er den Ort des Geschehens nun erreicht hatte und schaute besorgt zu ihr herüber. Sofort fragte er:“Alles okay bei dir?“  Sie hatte äußerlich einige Schrammen und er hoffte, dass sie keine schlimmen inneren Verletzungen hatte. Wenigstens konnte sie aufstehen, das war doch schon mal ein gutes Zeichen.
Sie kam zu ihm gelaufen und packte ihn am Handgelenk. Leider erwischte sie das Verletzte, so dass er einmal zusammen zuckte, als es von stechenden Schmerzen durchzogen wurde. Doch er versuchte es zu ignorieren, da es gerade Wichtigeres gab. Wenigsten bewies sie etwas mehr Verstand als er und machte ihm klar, dass sie hier weg mussten. “Okay!“, willigte er ein, ohne ihre Aussage zu hinterfragen. Denn er sah ein, dass sie vermutlich recht hatte. Sie hatte bestimmt auch viel mehr Erfahrung mit Pokemon-Kämpfen als er, jedenfalls dachte er das in diesem Moment.

Buddy schien es trotz des Angriffs, den er hatte einstecken müssen, noch verhältnismäßig gut zu gehen. Doch sein Trainer entschied sich trotzdem, ihn noch in seinen Pokeball zurückzurufen, bevor sie vor den Biestern flüchten mussten. In dem Moment war ihm auch vollkommen egal, was das Hundemon davon hielt. Nachher hatte er doch mehr abbekommen, als es den Anschein hatte. Sicher war sicher.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Mo Apr 02, 2018 4:58 am

#08 | Mit Nero

Während Levia noch dabei war sich aufzurichten, hörte sie, wie Nero seinem Pokémon befahl noch einmal Inferno einzusetzen. Also war das die Attacke, die sie auf so effektiven, aber auch gefährlichem Wege vom Trümmerhaufen geholt hatte? Okay, es war vielleicht nicht ganz alleine seine Schuld, aber das ließ die Weißhaarige ein wenig außer Acht.
Sie warf einen kleinen Blick zu den Dingern und das bestätigte ihre Vermutung, da einige von den Dingern wieder anfingen zu brennen, wobei sie ziemlich laut ausriefen. Feuer schien wirklich eine ihrer Schwächen zu sein, da die getroffenen Bestien manchmal auch ein wenig an ihrer Höhe verloren, bevor sie sich wieder fingen.
Nach den Windschnitt-Angriffen hatte sich Levia gerade wieder aufgerappelt und war kaum ein paar Schritte zu Nero gelaufen, als die Aero-Ass Attacke auch schon eintraf. Sie erwischte das Hundemon, doch Nero und sie standen zum Glück Abseits genug um verschont zu bleiben. Dem Trainer war seine Sorge anzusehen und Levia konnte das auch verstehen.
“Alles okay bei dir?“, hatte der junge Trainer gefragt und Levia nickte leicht. „Es geht schon – es gibt wichtigeres, um das wir uns kümmern müssen.“
Klar spürte Lev die Schnittwunden, die Verbrennungen und das Pochen und Ziehen ihrer Rippengegend, aber das war jetzt weder der passende Ort noch die Zeit sich darüber zu unterhalten. Kurz darauf hatte sie den Blauhaarigen nämlich auch schon am Handgelenk gepackt, um mit ihm abzuhauen, doch dabei entging ihr nicht, dass er zusammen zuckte. Ob er sich bei seinem Sturz etwas getan hatte?
„Oh, tut mir leid.“, sagte sie dann schnell und ließ ihn direkt los.
Zum Glück schien Nero zu verstehen, dass es diesmal besser war sich zurück zu ziehen. Sie würden sich und ihren Pokémon bestimmt keinen Gefallen tun, wenn sie weiter hier blieben. Zumal Levia das Gefühl beschlich mit ihren Pflanzenpokémon nicht wirklich etwas gegen die Bestien ausrichten zu können. Das sie so empfindlich auf Feuer-Attacken waren sprach zumindest in diese Richtung – auch wenn sich die Weißhaarige nicht vollkommen sicher war, ob diese Dinger den gleichen Bedingungen unterlagen wie Pokémon. War es möglich das diese Dinger Typen besaßen? Levia war sich da recht unschlüssig ...
Aber da es ganz danach aussah, als wollten die Papier-Dinger sie abermals angreifen, kaum das Nero sein Hundemon zurückgerufen hatte, ergriff Levia reflexartig auch wieder sein Handgelenk – wobei sie natürlich darauf achtete diesmal höher zu greifen, um ihm nicht weh zu tun (auf dem anderen Arm trug er ja gerade Lou) – und fing an ihn mit sich zu ziehen. Das beim Rennen ihre Seite stach versuchte die Weißhaarige zu ignorieren, da es viel wichtiger war, sich vor diesen Teilen in Sicherheit zu bringen. Das war auch der Grund wieso sie Nero nicht mehr wirklich eine Wahl ließ – hoffentlich hielt er Lou gut fest.
Schnell hatte auch das Folipurba der jungen Frau die Führung übernommen und führte sie durch die verschiedensten Seitengassen und so würde die kleine Gruppe auch einen Haken nach dem anderen schlagen, bis Levia schließlich stehen bleiben musste – was auch erst der Moment war, an dem sie Neros Handgelenk endlich los ließ. Das Stechen war einfach zu stark geworden – und außerdem war sie außer Puste. Hatten sie es denn wenigstens geschafft die Dinger abzuhängen? Da Atari so viele Richtungswechsel eingeschlagen hatte, hoffte es die Weißhaarige zumindest sehr, denn sie musste sich leicht gegen die Wand der Seitengasse lehnen, so erschöpft war sie vom Rennen. Tief einatmen .... und ruhig ausatmen .... das war zumindest das, was Levia vorhatte, doch wurde von einem stechenden Schmerz unterbrochen, nachdem sie Luft geholt hatte. Sie kniff kurz leicht die Augen zusammen und atmete langsam wieder aus. Na toll ...
Sie strich sich kurz mit einer Hand über die Seite, bevor sie sich vorsichtig umsah. Hier schien gerade alles ruhig zu sein – zumindest für den Augenblick. Außerdem konnte sie am anderen Ende der Seitenstraße einen kleinen Laden entdecken, dessen Schaufenster zwar zerbrochen war, aber ansonsten schien das Gebäude noch relativ heil geblieben zu sein.
„Guck mal dahinten. In dem Laden könnten wir bestimmt fürs erste Schutz suchen und uns einen Plan überlegen.“, schlug sie vor und deutete auf das Ende der Gasse. Das Schild des Ladens war leider im Chaos kaputt gegangen und so konnte Lev nicht sagen, um welches Geschäft es sich genau handelte (vor allem, da man in der Innenstadt so gut wie alles finden konnte und sie sich gar nicht mehr sicher war, ob sie nun in Richtung der Restaurants & Cafés gerannt waren oder nicht), aber es sah zumindest aus, als würden sie dort ein wenig zur Ruhe kommen können – und das hatten sie und der andere Trainer wohl auch bitter nötig. Also riss sich Levia noch einmal zusammen, damit sie gemeinsam zum Unterschlupf gehen konnten. Hoffentlich erwarteten sie keine weiteren unangenehmen Überraschungen.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Di Apr 03, 2018 2:21 pm


Als sie auf seine Frage, ob alles okay wäre, antwortete, dass es schon gehen würde, nickte er nur kurz. Denn sie hatten wirklich Wichtigeres zu tun. Irgendwelche Verletzungen, würden wohl warten müssen, bis sie außer Reichweite dieser Biester waren. Andernfalls würden sie das Ganze möglicherweise nicht überleben. Also hieß es jetzt erst mal rennen. Sie packte ihn am Handgelenk, um los zu laufen, ließ es aber auf sein Zusammenzucken hin, direkt wieder los und entschuldigte sich sofort. “Schon gut.“, sagte er mit einem leichten Lächeln. Das war für ihn nichts, wofür man sich groß zu entschuldigen brauchte, schließlich hatte sie von den Schmerzen ja nichts wissen können.

Er rief also Buddy zurück und schon wollten die Biester sie wieder angreifen. Verdammte Monster. Er hatte gerade überhaupt keine Lust, schon wieder durch die halbe Stadt gejagt zu werden. Sollte das denn den ganzen Tag so weiter gehen? Er hatte schon jetzt nicht mehr wirklich viel Energie und das würde sich wohl auch durch eine erneute Hetzjagd nicht zum Besseren wenden. Es war zum verrückt werden, gegen die Viecher kämpfen ging nicht, dafür waren es einfach zu viele und ewig weglaufen würden sie auch nicht können. Wenn sie nicht bald ein vernünftiges Versteck finden würden, sähe es wohl ziemlich schlecht aus für sie. Aber es war wohl besser, man gab die Hoffnung nicht auf.
Levia ergriff auch sofort wieder sein Handgelenk und zog ihn mit sich. Wobei er sehr dankbar war, dass sie diesmal etwas höher griff. So tat es wenigstens nicht so weh. Lou fest auf dem anderen Arm, rannte er neben ihr her. In dem Moment war er froh, dass ihr Folipurba die Führung übernahm und er sich selbst keine Gedanken darüber machen musste, wohin sie liefen.

Er war ebenfalls ziemlich froh darüber, dass sie endlich stehen blieben, nachdem sie ganz schön viele Richtungswechsel hingelegt hatten. Ziemlich aus der Puste, schaute er als erstes hinter sich, ob die Wesen noch da waren. Aber er konnte sie nirgends entdecken. Na immerhin hatten sie die abgehängt. Fürs erste zumindest. Dann drehte er sich wieder zu seiner Begleiterin, da er spürte wie sein Handgelenk los gelassen wurde.
Besorgt musterte er sie, als er sah wie sie sich an eine Wand lehnte und große Schmerzen beim Atmen zu haben schien. Auch wenn er von medizinischen Belangen keine Ahnung hatte, fand er, dass sie gerade keinen besonders guten Eindruck machte. Doch bevor er etwas sagen konnte, schlug sie vor, sich in einem Laden zu verstecken, der noch halbwegs heile aussah. “Ja, gute Idee.“, sagte er und ging los in Richtung des Ladens. Na hoffentlich würde sie da auch keine böse Überraschung erwarten. Denn er war sich nicht sicher, ob sie das in ihrer derzeitigen Lage überstehen würden. Aber die Hoffnung starb ja bekanntlich zuletzt.

Er war noch keine zwei Schritte gegangen, da fiel ihm etwas ein. Es hatte gerade so ausgesehen, als hätte die Weißhaarige ziemlich mit ihrer Verletzung zu kämpfen. Daher fragte er sie vorsichtshalber: “Schaffst du es alleine bis da vorn, oder soll ich dir helfen?“ Anscheinend hatte sie einiges mehr abbekommen als er und sie sah wirklich erschöpft aus. Er wusste zwar nicht genau ob sie wirklich Hilfe beim Gehen brauchte, oder ob es einfach schlimmer aussah als es war, aber es konnte ja nicht schaden, es anzubieten.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Sa Apr 07, 2018 5:10 am

#09 | Mit Nero

Auch Nero schien ziemlich erschöpft zu sein – zumindest kam es Levia so vor, als sie ihrem Begleiter einen Blick zu warf. Aber wenigstens schienen sie diese Monster abgehängt zu haben – und so ungern die Weißhaarige auch weglief, genauso sehr wusste sie auch, dass es das Klügste gewesen war. Wenn sie Glück hatten konnten sie sich sogar noch um die Wunden kümmern. Zumindest hoffte Levia das, während sie vorsichtig einen Blick auf ihre Hand riskierte.
Der Handrücken brannte und war feuerrot – sie musste dringend die Wunden an ihrem Arm säubern, eine kühlende Salbe auftragen und sie verbinden, bevor sich noch etwas entzündete oder sonst was passierte. Außerdem konnte sie Larry so einen Anblick nicht zumuten ....
Wenigstens schien Nero nichts gegen ihren Vorschlag einzuwenden zu haben, sich fürs erste in dem Laden zu verstecken. Er stimmte ihr nämlich zu und wollte sich auch schon auf den Weg machte, weswegen sich auch Levia leicht von der Wand abstieß um ihm zu folgen. Doch da drehte sich der junge Trainer plötzlich um und fragte: “Schaffst du es alleine bis da vorn, oder soll ich dir helfen?“
Levia lächelte etwas und nickte leicht im Bezug auf seine erste Frage: „Ich schaff das schon – ich hab ja nur was am Arm und nicht an den Beinen.“
Sie versuchte Nero ein aufmunterndes Lächeln zu schenken, auch wenn ihre Lage momentan nicht gerade rosig war. Außerdem wollte sie ihm keine unnötigen Sorgen bereiten, auch wenn sie das Pochen ihrer Seite ziemlich deutlich spüren konnte. Aber, auch wenn Levia von ärztlichen Dingen keine Ahnung hatte, hatte sie nicht das Gefühl, dass sie irgendwie schwer verletzt war. Viel mehr tippte sie auf eine Prellung und einen gigantischen blauen Fleck – viel schlimmer kamen ihr hingegen ihre Verbrennungen vor ....
„Wie geht es deinem Handgelenk?“, fragte sie nun stattdessen Nero, während sie neben ihm zu dem Laden ging. Seine Bruchlandung war wohl doch übler gewesen, als es zuerst den Anschein gehabt hatte. Zumindest war es das, was der Weißhaarigen in den Sinn kam, jetzt, wo sie mehr Ruhe hatten. Sie sah zum Schaufenster des Ladens, der immer näher kam .... und doch konnte Levia ihn noch nicht ganz einordnen. Es sah alles ein bisschen sehr wüst aus darinnen. „Hoffentlich finden wie da drinnen etwas wegen unserer Verletzungen ...“
Erst, als sie direkt vor dem kaputten Schaufenster standen, erkannte Lev, wo sie gelandet waren ... in einem Supermarkt! Sie sah sich im Laden um – einige Regale waren umgestoßen worden und etliche Dinge lagen verstreut auf dem Boden herum, sodass man teilweise den Boden gar nicht mehr erkennen konnte ... aber irgendwie kam ihr der Laden auch bekannt vor.
„Vielleicht sollten wir uns zum Suchen aufteilen?“, schlug sie vor und sah zu Nero. Zumindest würden sie so eine bessere Chance haben was zu finden – auch wenn der Weißhaarigen eine Apotheke in diesem Moment lieber gewesen wäre. „Es wäre schön, wenn wir Verbände finden würden .... und eine kühlende Salbe .... und vielleicht etwas anderes brauchbares oder etwas zu essen oder zu Trinken.“, auch wenn Levia es nur ungern zugab, so hatte sie doch inzwischen Hunger ... und vor allem Durst! Zu Essen hatte sie nichts in ihrem Rucksack, da sie eigentlich nur einen kurzen Besuch in der Stadt geplant hatte und sowieso mit ihrer Schwester essen gehen wollte. Aber wenn sie Glück hatte, hatte sie zumindest noch etwas Wasser dabei ... aber ob das für sie und Nero reichen würde, nachdem sie sich so verausgabt hatten?
»Nun, zumindest sollten Essen und Trinken hier nicht schwer zu finden sein – bleibt nur zu hoffen, dass dieser Laden auch anderweitig gut ausgestattet ist. Zumindest glaube ich, dass manche Supermärkte auch Verbände und Salben verkaufen ...«, überlegte die Weißhaarige und nickte ihrem Folipurba leicht zu. Es hatte seine Trainerin nämlich die ganze Zeit aufmerksam beobachtet und machte sich auch erst auf ihr Nicken hin daran die ersten Schritte über die verstreuten Konserven, Säcke und Regale zu machen. Doch hier drinnen schien alles ruhig zu sein – die Bestien waren wohl bereits weiter gezogen und anderswo mit verwüsten beschäftigt. Das war der Weißhaarigen aber auch nur recht – und Nero vielleicht auch.
„Also .... falls du was findest sag Bescheid.“, meinte die Trainerin, bevor sie sich vorsichtig daran machte über ein umgestürztes Regal zu steigen – was gar nicht mal so einfach war, da es doch teilweise ziemlich wackelig war. Es würde ihr aber auch nichts ausmachen, wenn Nero ihr folgen würde, sollte er nicht alleine suchen wollen – es war ja auch nur eine kleine Idee gewesen.
Die wichtigste Frage war nur – würden sie beide hier etwas finden, womit sie auch ihre Verletzungen behandeln konnten, oder mussten sie sich hier nur stärken und dann später woanders weiter suchen?
Levia hoffte wirklich sehr auf ersteres .... Nero und sie hatten einen Moment Pause wirklich nötig .... wären nur die umgestoßenen Regale nicht so verdammt wackelig! Hoffentlich verlor keiner von ihnen den Halt, während sie darüber stiegen ... denn zum Wegschieben oder Aufstellen waren sie wahrscheinlich leider zu schwer.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam So Apr 08, 2018 4:18 pm


Als Levia meinte, sie würde es alleine schaffen, nickte er einmal und wandte sich wieder um. Während er in Richtung Laden voran ging, schaute er sich trotzdem ein paar Mal zu ihr um, nur für den Fall. Denn sie hatte zwar gesagt, sie hätte nur etwas am Arm  und nicht an den Beinen, aber ihm war nicht entgangen, dass sie Probleme mit ihrer Seite zu haben schien. Schnell entschied er sich dazu seine Schritte zu verlangsamen, damit sie nebeneinanderher laufen konnten. Schon ging er neben ihr, kam die Frage, wie es seinem Handgelenk ginge. Einen Moment lang betrachtete er dieses. Es war dick, blau und tat immer noch ziemlich weh. So wirklich viel hatte der Schmerz nicht nachgelassen, aber wenigstens war es auszuhalten solange er es nicht bewegte. “Es tut weh, aber es geht schon. Soo schlimm wird es schon nicht sein.“, sagte er mit einem leichten Lächeln.

Langsam kamen sie dem Laden näher und sie meinte noch, dass sie dort hoffentlich etwas für ihre Verletzungen finden würden. “Ja, das wäre gut.“ Auch wenn er sich mit Medizin nicht auskannte, wäre es hilfreich wenn sie wenigstens irgendwas finden würden. Immerhin hatte er mal einen Erste-Hilfe-Kurs mitgemacht. Vielleicht würde dieses Wissen ja nun wirklich mal Anwendung finden, auch wenn es recht begrenztes Wissen war.  
Im Laden angekommen, sahen sie sich um und stellten fest, dass sie in einem Supermarkt gelandet waren. Der war zwar ziemlich verwüstet, aber ein Supermarkt war doch schon mal ganz viel versprechend. Da würden sich sicher ein paar nützliche Dinge finden lassen. “Okay, dann teilen wir uns auf. Hoffentlich finden wir wirklich ein paar nützliche Dinge. Und wenn wir uns  aufteilen geht das wahrscheinlich schneller.“, antwortete er auf ihren Vorschlag. Das mit dem Essen fand er eine super Idee, denn er hatte einen riesen Hunger. Zwar hatte er immer ein paar Kekse dabei, doch die reichten einfach nicht wenn man so richtig Hunger hatte.  

Also machte er sich ebenfalls daran einen Weg über die umgestürzten Regale zu finden.  Er hörte seine Begleiterin noch sagen, dass er bescheid sagen sollte soll wenn er etwas findet. Kurzangebunden sagte er: “Mach ich.“ und machte sich an die Suche. Vorsichtig setzte er Lou auf den Boden, damit sie ebenfalls die Augen offen halten konnte.
Bald war er bei den Kühlregalen gelandet, die nicht mehr kalt waren. Strom war also nicht mehr da. Einige dieser Regale standen sogar noch, vermutlich da sie an der Wand standen. Die Tiefkühltruhen waren allerdings umgestoßen worden. Während Nero seinen Blick über die noch stehenden Regale schweifen ließ, auf der Suche nach etwas unbeschädigtem Essbaren, schnüffelte sein Vulpix in einer der umgeschmissenen Tiefkühltruhen herum. Da er sich dachte, dass sie mit Jogurt oder purer Butter wohl nicht so viel anfangen konnten, sah er zu seinem Pokemon herüber. Und da entdeckte er eine Verpackung, die er sehr gut kannte. Er konnte nicht anders. Grinsend ging er hinüber und holte eine Packung der besagten Ware heraus. Windbeutel!

Er liebte die Teile einfach und auch angesichts der derzeitigen Lage, musste er die einfach mitnehmen. Da sie schon seit einiger Zeit ohne Kühlung waren, waren die bestimmt schon aufgetaut. Den irritierten Blick seines Vulpix ignorierend, ging er weiter und sah sich nach etwas um, das wirklich brauchbar war.
Der Supermarkt schien recht groß zu sein, aber selbst Nero sollte es eigentlich nicht schaffen sich in einem Supermarkt zu verlaufen. Eigentlich. Auf einmal sah er sich einer Tür gegenüber, die leicht offen stand und das Ende eines kleinen, fensterlosen Flures bildete. Und er war sich nicht sicher, wie er zu  dieser Tür gekommen war. Er war doch nur durch das offene Tor zum Lager gegangen.

Er war neugierig und spähte in den dahinter liegenden Raum. Es sah aus wie eine Art Büro, jedenfalls war da ein Schreibtisch samt Stuhl und auf dem Tisch waren feinsäuberlich geordnete Unterlagen, Stifte, sowie ein Laptop und ein Telefon. Vielleicht war es das Büro des Chefs, für den Papierkram und so Zeug? Im Grunde war es ja auch egal.
Das wichtigste war, dass er in einem kleinen Schrank, der an der Wand stand, einen Erste-Hilfe-Kasten fand. Na das war doch schon mal was! Ein kurzer Blick in den Kasten offenbarte diverse Pflaster, Kompressen, Verbände und eine Schere und ähnliches Zeug. Gut, eine Salbe war da nicht drin, aber es war immerhin etwas. Mit dem Kasten bewaffnet, ging er den Flur zurück und sah sich gleich zwei Türen gegenüber. Durch welche war er gekommen? Gut, dass er Lou dabei hatte. Selbstsicher  ging sie voran und führte ihn genau den Weg zurück, den sie gekommen waren.
Zurück im Laden, schaute er sich nach Levia um. Vielleicht hatte sie mittlerweite ja auch etwas gefunden.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam So Apr 15, 2018 3:28 am

#010 | Mit Nero

“Es tut weh, aber es geht schon. Soo schlimm wird es schon nicht sein.“, sagte er mit einem leichten Lächeln. Dabei konnte Levia erkennen, dass es ziemlich blau und augenscheinlich auch etwas angeschwollen. Kurzum sah es wesentlich übler aus wie ihre Schnittwunden. Aber gut, manchmal sah es ja schlimmer aus, als es dann hinterher war .... oder?
Sie beschloss nicht weiter darauf einzugehen, da sie gerade wichtigeres zu tun hatten. das musste wohl warten, bis sie die Möglichkeit hatten ihre Verletzungen in Ruhe zu versorgen.
Im Supermarkt teilten sie sich auf und während Nero irgendwo hinter intakten Regalen und Kühltruhen verschwand, versuchte Lev sich einen Überblick über den Rest der Einrichtung zu verschaffen. Alles war wüst durcheinander geworfen worden, doch nachdem sie den kleinen Berg aus umgeworfenen Regalen und Konservendosen überwunden hatte, fand sie sich im hinteren Teil des Ladens wieder, der wesentlich weniger mitgenommen wirkte. Es schien, als wären die Monster nicht bis hier hinten vorgedrungen, sondern vorher verschwunden.
Doch zunächst fand die Weißhaarige nichts nützliches in den Regalen. In dem Haufen hinter ihr hatte sie neben den Konservendosen, mit denen sie so nichts anfangen konnten, auch nur unnützen Kram gesehen – zumindest soweit es zwischen den Regalen zu erkennen gewesen war.
Doch auch die ersten hinteren Reihen sahen nicht gerade viel versprechend aus. Ersatzreifen für Fahrräder und Werkzeuge waren jetzt nicht gerade die Dinge, die sie suchte.
Doch da hörte sie Atari, der ein paar Reihen vorgelaufen war, rufen und die Weißhaarige eilte zu ihrem Folipurba. Es stand vor einem Regal mit einer großen Auswahl an Pokémonfutter – nunja, besser als nichts. So konnten wenigstens ihre Pokémon etwas vernünftiges essen.
Auf ihren weiteren Streifzügen durch die restlichen Regalreihen, fand Levia jedoch nichts wirklich interessantes. Das einzige, was sie noch mitnehmen konnte waren ein paar Schoko- & Müsliriegel, Tüten mit Knabberzeug, Kekse und ein paar Äpfel & Bananen. Ob Nero mehr Glück hatte?
Schließlich konnten sie sich ja schlecht irgendwelche Dosen warm machen, oder irgendetwas kochen .... dazu hatten sie weder die Zeit noch das nötige Equipment. Wer wusste denn schon, wann die nächsten Monster zuschlagen würden?
Mit ihrer recht mageren Ausbeute trat Levia dann auch den Rückweg an. Irgendwie war es ein komisches Gefühl durch einen menschenleeren und halb zerstörten Supermarkt zu wandern und sich an dessen Inhalt zu bereichern. Aber andererseits .... sie konnten ja auch schlecht einfach verhungern.
Sie sah runter zu ihrem Folipurba, das sich hier und dort einigen Dingen widmete, aber sonst eher aufmerksam die Umgebung betrachtete, als würde es denken, dass sie jeden Moment aus einer Ecke heraus angegriffen werden konnten. Aber dieses Verhalten war typisch für das Pflanzenpokémon und nach den Dingen, die sie bisher durchgemacht hatten, wunderte sich die junge Frau noch viel weniger darüber.
„Lass uns Nero suchen – ich denke hier werden wir nichts nützliches mehr finden. Aber immerhin haben wir Kleinigkeiten zu Essen gefunden.“, meinte Levia, bevor sie stehen blieb. Da stand sie doch glatt in der Getränkeabteilung ohne es zu merken! Aber was sollte sie nehmen? Einfach nur Wasser – oder doch lieber etwas Süßes?
Da sie sich nicht direkt entscheiden konnte, packte die einfach jeweils eine Flasche Wasser und eine Flasche von dem süßen Getränk, bevor sie weiter ging. Das Knabberzeug hatte noch Platz in ihrem Rucksack gefunden, ebenso wie einige Dosen Pokémonfutter. Hoffentlich würden sich auch Neros Pokémon darüber freuen. Sie waren nach der ganzen Aufregung und dem kleinen Kampf bestimmt ebenfalls hungrig.
Aber zuerst einmal musste sie Nero wiederfinden, was sich in Anbetracht der Größe des Ladens als doch etwas komplizierter herausstellte, als gedacht. Wahrscheinlich wären sie ein paar Mal aneinander vorbei gelaufen, wenn Atari sie nicht auf das offene Tor des Lagers aufmerksam gemacht hätte. Gemeinsam mit ihrem Pokémon wollte sie gerade darauf zu gehen, als Nero um eine Ecke kam und sie beinahe zusammen prallten.
„Oh, da bist du ja.“, meinte Levia mit einem Lächeln. „Und? Hast du im Lager etwas nützliches gefunden? Ich hab nur ein bisschen was zu Essen und zu Trinken anzubieten. Oh – und Pokémonfutter.“
Sie hob die beiden Flaschen hoch, die sie festhielt und Atari gab einen zustimmenden Laut von sich. Aber als sich Levia noch einmal umsah, war sie sich nicht so sicher, ob sie wirklich hier im Laden essen sollten. Irgendwie war es doch etwas gruselig zu wissen, dass jederzeit neue Monster durch das zerstörte Schaufenster hereinkommen konnten. Darum wandte sie sich noch einmal an Nero: „Waren dahinten noch irgendwelche intakten Räume? Ich glaube hier im Verkaufsraum lässt es sich weniger gut die Wunden versorgen – geschweige denn in Ruhe essen.“
Sie hoffte inständig, dass die hinteren Räume nicht verwüstet oder zerstört waren, denn einen ruhigen Ort konnten sie wahrlich gebrauchen – und wirklich Lust es sich auf den umgeworfenen Regalen oder im Lagerhaus bequem zu machen hatte sie eigentlich auch nicht – wenn es nicht sein musste. Auch wenn sie es sonst nicht mochte,  wäre ihr gerade ein geschlossener, gemütlicher Büroraum lieber, als weiter hier zu stehen und das zerstörte Schaufenster im Rücken zu haben.
Hoffentlich hatte Nero gute Neuigkeiten – und auch etwas gefunden, womit sie die Wunden versorgen konnten. Langsam wurde es wirklich Zeit dafür die Schnittwunden zu versorgen und auch Neros Handgelenk hatte eine Behandlung bitter nötig. Ein Glück hatte sie mal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht ... hoffentlich erinnerte sie sich richtig an alles.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Fr Apr 20, 2018 10:52 pm


Gerade als er aus dem Lager heraus trat, stand Levia auch schon direkt vor seiner Nase. Das ging ja wesentlich schneller als er gedacht hätte. Er blieb abrupt stehen, um nicht in sie hinein zu laufen. “Das ging ja schnell.“, sagte er etwas überrascht. Schien ganz so als wäre sie ebenso überrascht, wie er. Aber er war auch ziemlich froh darüber, sie nicht extra noch suchen zu müssen. So war das Ganze doch gleich viel einfacher.

Dann sagte er: “Oh, Essen und Trinken klingt super!“ Erst jetzt stellte er fest, wie sehr ihm der Magen knurrte. Bestimmt würden die Pokemon auch begeistert von Essen sein. Schnell fügte er hinzu: “Ich habe ein Büro oder so etwas gefunden. Da waren zwar keine Lebensmittel, aber dafür konnte ich einen Erste-Hilfe-Kasten auftreiben. Eine Salbe ist da nicht drin, aber wenigstens Verbandszeugs.“ Während er das sagte, deutete er auf seinen Rucksack, in welchem er das Teil verstaut hatte.

Da fiel ihm etwas ein. Hastig kramte er in seinem Rucksack und holte etwas heraus. Mit einem leichten Grinsen hielt er die Windbeutel ausgestreckt vor sich. “Da bin ich einfach nicht dran vorbei gekommen.“ Am liebsten hätte er sie sofort aufgegessen. Doch er war sich nicht sicher, ob sie hier sicher genug waren, um es sich gemütlich zu machen und Windbeutel zu futtern. Daher steckte er sie auch gleich wieder ein.
Andererseits, wo war es hier denn überhaupt noch sicher? Sie konnten vermutlich froh sein, überhaupt ein ruhiges Fleckchen gefunden zu haben. Trotzdem war er wohl besser, nicht direkt hier in dem zerstörten Laden zu bleiben.
Scheinbar hatte Levia genau die gleichen Gedanken, als sie fragte, ob er hinten noch andere intakte Räume vorgefunden hatte. “Ja, das Büro, wo der Kasten herkommt, war noch ganz. Da ist ein Schreibtisch, ein Schrank und ich glaube da waren auch mehrere Stühle. Da könnten wir vielleicht besser hingehen. Vielleicht sind da auch noch andere geeignete Räume, ich habe mir nicht alles angeschaut. Wäre vielleicht wirklich eine gute Idee dorthin zu gehen.“ Der hintere Teil des Gebäudes war vermutlich sicherer. Da man erst einmal durchs Lager gehen musste, lagen die Räume dort auch etwas versteckt, so dass die Bestien sie nicht so schnell finden würden, falls sie nochmal hierher kommen sollten.

“Komm, ich zeig dir einfach mal den Raum, wo ich vorhin war, der sah ganz anständig aus. Zur Not können wir immer noch einen anderen suchen.“ Auch wenn Büro-Räume nicht unbedingt gemütlich waren, waren sie immer noch angenehmer als ein verwüsteter Supermarkt. Also ging er wieder ins Lager und ließ sich ein weiteres Mal von Lou den Weg zeigen. So schwer war der Weg eigentlich gar nicht und doch hätte er es einfach nicht auf die Reihe bekommen,  den Raum allein wieder zu finden.

Bei besagtem Raum angekommen fragte er: “Was meinst du, ist der Raum gut genug?“ Er hoffte zumindest, dass sie den Raum auch für gut befand. Denn so langsam machte sich die Erschöpfung bemerkbar und er hatte wenig Lust, einen schöneren Raum zu suchen. Der Tag war heute einfach schon ziemlich anstrengend gewesen und wer wusste schon, was vielleicht noch kommen würde. Er hoffte sehr, dass der Tag nicht noch schlimmer wurde, doch seine Oma sagte immer zu ihm: ‘Schlimmer geht immer‘. Und daran zu denken war in diesem Moment nicht wirklich beruhigend. Aber es sah ja so aus als würden sie wenigstens fürs erste etwas Ruhe haben.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam So Apr 29, 2018 11:53 am

#011 | Mit Nero

„Das ist gut – und das macht nichts, zum kühlen kann man auch Quark oder Joghurt auf die Haut auftragen. Zumindest vorübergehend.“, meinte Levia in Erinnerung an Neros Handgelenk, denn ob diese Taktik bei Verbrennungen so angemessen war, wagte sie zu bezweifeln. „Oder, wenn wir Glück haben, dann geht das Wasser und wir können mit etwas Verband einen kühlen Umschlag machen. Aber ich schätze wir sollten trotzdem besser nach dem Chaos irgendwo einen Arzt aufsuchen.“, fügte die Weißhaarige noch hinzu, denn sie hatte nur ein begrenztes Wissen über die Wundbehandlung und konnte weiß Gott keinen Arzt ersetzen.
Als Nero ihr schließlich relativ stolz seine zweite 'Beute' präsentierte, konnte sich Levia trotz der ernsten Situation ein amüsiertes Lächeln nicht verkneifen. „Haha, das ist gut – ich mag Windbeutel. Gut, dass du sie gefunden hast, wäre schade gewesen, wenn sie hier schlecht geworden wären.“
Als Nero dann auf ihre Frage hin, ob es hinten Räume gab, antwortete, dass die Büroräume im hinteren Teil noch sehr intakt schienen, nickte sie. Das war wirklich gut. Bis dort hinten schienen die Bestien bisher nicht gekommen zu sein – und das war nur ein weiteres, positives Zeichen.
„Ja, ich denke auch, dass wir dort am ehesten Ruhe finden werden, um zu essen und die Wunden zumindest für's erste provisorisch zu versorgen.“, meinte sie nachdenklich, während sie an Nero vorbei ins Lager sah.
“Komm, ich zeig dir einfach mal den Raum, wo ich vorhin war, der sah ganz anständig aus. Zur Not können wir immer noch einen anderen suchen.“, sagte ihr Begleiter da plötzlich und Levia wandte ihren Blick wieder dem Blauhaarigen zu und nickte. „Ja, mach das.“
Mehr fiel ihr gerade auch nicht ein – und auch das Atari schien einverstanden zu sein. Es schien, als habe sich das Folipurba mit dem Alola-Vulpix ihres Gegenüber ebenfalls unterhalten. Also folgte die Weißhaarige dem jungen Trainer in den hinteren Bereich des Ladens. Irgendwie war es schon ein merkwürdiges Gefühl einfach so die Büroräume zu betreten. Normalerweise würde man sie vielleicht in seinem ganzen Leben nie zu Gesicht bekommen - und jetzt?
»Und das alles, weil irgendwelche Monster aus Portalen am Himmel auftauchen und unsere Stadt verwüsten ...«, dachte Levia und zog ihren Viso-Caster aus einer Innentasche ihres Mantels. Sie hatte noch immer kein Signal und konnte daher auch ihre Schwester momentan nicht erreichen. Was war hier nur los? Wieso gab es kein Netz?
Seufzend steckte die weißhaarigen ihr Kommunikationsgerät wieder zurück und sah sich noch einmal genauer im Lager um, während sie es durchschritten. Hier und da waren Kartons bis fast an die Decke gestapelt und die elektrischen Fahrzeuge, die sie sonst bewegten, standen verlassen herum. Alles hier wirkte wie aus einem schlechten Horrorfilm oder wie man sich eine verlassende Stadt nach einer Apokalypse so vorstellte. Alles stand noch genauso da, wie es verlassen wurde und erinnerte an die Sekunden, bevor das Unglück hereingebrochen war. So ähnlich fühlte es sich gerade auch für Levia an, was ihr einen kurzen Schauer über den Rücken jagte. Was in dem Filmen sonst so surreal war, jetzt vor sich zu sehen, hatte schon etwas bedrückendes an sich. Schnell schüttelte die junge Frau den Kopf und beschleunigte ihre Schritte um wieder zu Nero aufzuschließen, der schon ein Stück weiter war. Erst jetzt fiel ihr auch auf, dass es nicht Nero war, der den Weg zeigte, sondern Lou, sein kleines Vulpix – und da der Weg nicht sonderlich kompliziert war, musste Neros Orientierung wirklich sehr mies sein ...
»Naja, jeder hat so seine Schwächen, auch wenn es bestimmt nicht einfach ist mit einer schlechten Orientierung eine Trainerreise anzugehen. Er kann sich wirklich glücklich schätzen seine Pokémon zu haben.«, es war ja auch nicht schwer zu übersehen, dass der Blauhaarige eine sehr enge Bindung zu seinen beiden Pokémon hatte – auch wenn deren Typen kaum unterschiedlicher sein konnten. Sie warf noch einmal einen Blick zu Atari und lächelte in sich hinein – ja, Pokémon um sich zu haben war immer wieder eine Bereicherung, auch wenn es manchmal gar nicht so einfach war.
“Was meinst du, ist der Raum gut genug?“, wurde sie dann plötzlich gefragt und sah etwas überrascht auf. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie schon am besagten Büroraum angekommen war, von dem Nero erzählt hatte. Schnell warf die Pflanzen-Trainerin einen Blick in den überschaubaren Raum. Ein Schreibtisch mit Chefsessel, ein Schrank voller Ordner, ein Laptop und viel Papierkram – das waren die ersten Dinge, die ihr so ins Auge sprangen. Auch das Folipurba sah sich neugierig im Raum um und ging einige Schritte hinein, während sich Levia ihrem Begleiter zuwandte. „Ja, ich denke der Raum wird als vorübergehender Unterschlupf reichen. Wir wollen hier ja nicht übernachten, sondern uns nur etwas ausruhen. Wenn wir den Schreibtisch abräumen und aus einem der anderen Büros noch so einen Drehstuhl holen, können wir es uns sogar relativ bequem machen, denke ich.“
Gesagt, getan. „Wie wär's, wenn ich einen Stuhl hole und du so lange den Schreibtisch abräumst, damit wir essen können?“, schlug sie vor, stellte die beiden Trinkflaschen auf einer freien Stelle des Schreibtisches ab und ihr Rucksack landete auf dem bereits vorhandenen Stuhl. Darin waren neben dem Pokéfutter ja auch noch die anderen Knabbersachen, die sie mitgenommen hatte. Dann nickte sie ihrem Folipurba zu. „Ich geh mal nebenan gucken – das müssten hier ja alles Büro's oder Pausenräume sein. Mal gucken, was sich dort so finden lässt.“
Sie lächelte Nero leicht zu. Hoffentlich konnte er mit seinem Handgelenk den Schreibtisch überhaupt abräumen ohne sich weh zu tun. »Naja, besser als einen Schreibtischstuhl zu schleppen, ist es bestimmt.«, versuchte Levia sich zu beruhigen, während sie mit Atari zur Tür nebenan ging. Vielleicht lag dort ja neben dem Stuhl noch etwas, das sie gebrauchen konnten – sofern das Glück auf ihrer Seite war ....
Levia warf kurz einen Blick zu ihren Unterarmen, die noch immer ein wenig schmerzten. Die Haut an den betroffenden Stellen war merklich gespannt und auch noch immer in ein Scharlachrot getaucht. »Wenn Larry das sieht, wird sie gar nicht begeistert sein ...«, dachte sich die Weißhaarige noch, bevor sie die Tür zum nächsten Raum öffnete und hinein sah.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Mo Apr 30, 2018 1:54 pm


Quark oder Jogurt? Das ging wirklich? Wow, daran hätte er jetzt nicht gedacht. Aber ganz so angetan von der Vorstellung Jogurt oder Quark auf sein Handgelenk zu schmieren war er nicht. Zweifelnd hob er eine Augenbraue. Doch er musste gar nichts sagen, da kam ein anderer Vorschlag. Wasser klang doch schon besser, auch wenn er sich nicht sicher war ob er wusste was kühle Umschläge waren. Daher nickte er einfach und sagte noch: “Ja, wäre wohl besser später zum Arzt zu gehen.“
Als er seine Windbeutel präsentierte, musste auch Levia schmunzeln und er war froh, dass sie sich auch darüber freute. “Genau, wäre doch schade drum gewesen, wo die doch so lecker sind.“, meinte er noch immer grinsend. Nachdem er sie wieder eingesteckt hatte ging es um die hinteren Räume. Sie meinte, dass sie auch der Meinung war, dass sie dahinten wohl mehr Ruhe haben würden. Also schlug er vor ihr den Raum, wo er gewesen war, zu zeigen.  Sie war einverstanden, also machten sie sich direkt auf den Weg.

Lou ging voran und führte sie den Weg zum Büroraum entlang. Manchmal wäre Nero ohne seine Pokemon wohl wirklich aufgeschmissen. Aber da sie eigentlich immer bei ihm waren, machte er sich darüber keine Sorgen. Sie nicht bei sich zu haben wäre auch ziemlich schlimm für ihn, weil sie ihm beide sehr viel bedeuteten. Während sie so durch die verlassene Lagerhalle gingen, musste er schmunzeln, als er so an seine Pokemon dachte. Dass die verlassene Halle etwas leicht Gruseliges hatte, viel ihm gar nicht auf. Darauf achtete er schlichtweg gar nicht. So wie er vorher, als er hier schon durch gegangen war, ebenfalls nicht darauf geachtet hatte. Und selbst wenn, hätte er sich vermutlich wenig daran gestört.

Kurze Zeit später standen sie auch schon vor dem besagten Raum. Er öffnete die Tür und fragte seine Begleiterin, was sie von dem Raum hielt. Sie wirkte etwas überrascht und schaute sich im Raum um. Auch ihr Pokemon schien sich neugierig umzuschauen. Schließlich wandte sie sich wieder an Nero und sagte, dass der Raum ausreichen würde. Nur brauchten sie noch einen weiteren Stuhl. Also schlug sie vor, selbst einen Stuhl zu holen und Nero könnte in der Zeit den Tisch abräumen. “Gut, so machen wir es.“, sagte er lächelnd und warf ihr einen dankbaren Blick zu. Den Vorschlag fand er wirklich gut, es war lieb von ihr, dass sie die schwerere Arbeit übernahm.
Sie stellte die Flaschen auf dem Tisch und ihren Rucksack auf dem vorhandenen Stuhl ab. Dann sagte sie, dass sie los gehen und nach dem Stuhl  sehen würde. “Ja, mach das. Ich räume dann mal hier auf.“, sagte er und erwiderte ihr Lächeln. Als sie aus dem Raum ging, begann er damit die beiden Flaschen vom Tisch auf den Stuhl zu ihrem Rucksack zu stellen. So fand er es leichter den Tisch abzuräumen. Kurz sah er sich im Raum um und fragte sich wo er das ganze Zeug hintun sollte. Sein Blick viel auf den Schrank, aber der war voll mit Ordnern.

Kurzum entschied er sich einfach für den Boden. Das war am einfachsten und bei dem Chaos im ganzen Laden machte das nun wohl auch keinen Unterschied mehr. Er nahm nacheinander zwei kleinere Papierstapel und legte sie beide auf einen weiteren Stapel.  Diesen großen Stapel versuchte er auf den Boden, an die Wand zu legen, damit er nicht im Weg lag. Aber es stellte sich heraus, dass dieses Unterfangen mit einer Hand gar nicht so leicht war. Doch schließlich schaffte er es diesen und alle weiteren Stapel und Ordner auf den Boden zu verfrachten. Beim letzten Stapel hatte er allerdings einige Schwierigkeiten. Er schaffte es diesmal nicht ihn auf seinem Unterarm aus zu balancieren, so dass er zur Seite kippte. Er wollte gerade noch mit der anderen Hand gegenhalten, aber die plötzliche Bewegung verursachte wieder höllische Schmerzen, dass er direkt wieder losließ und die ganzen Blätter fielen vollkommen durcheinander zu Boden.

“Oh, verdammt…“, murmelte er leise und hielt sich das schmerzende Handgelenk. “Naja, auf dem Boden liegen sie zumindest“, meinte er nun doch amüsiert, zu seinem Alola-Vulpix. Schnell machte er sich daran die Blätter einzusammeln und halbwegs ordentlich zu den anderen Stapeln zu legen. Immerhin waren einige der Blätter zusammen getackert und Lou, die ihm zugeschaut hatte, half ihm ein paar Zettel einzusammeln, darum dauerte das auch nicht lange. Danach richtete er sich auf und stellte die beiden Flaschen und den Rucksack auf den nun freien Tisch und ließ sich erleichtert auf den Stuhl sinken. Endlich mal einen Moment Ruhe. Er fand, dass der Laptop ruhig auf dem Tisch bleiben konnte und überlegte kurz, das Zeug aus Levias Rucksack schon mal auf den Tisch zu stellen, entschied aber, dass man nicht in fremden Sachen herumwühlen sollte. Also legte er schon mal die Windbeutel und den Erste-Hilfe-Kasten auf den Tisch und beschloss auf sie zu warten. Während er so da saß und wartete, sprang Lou auf seinen Schoß und machte es sich dort bequem. Lächelnd begann er sie zu streicheln.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam Fr Mai 11, 2018 3:43 am

#012 | Mit Nero

Nero war mit ihrem Vorschlag einverstanden, worüber Lev ziemlich froh war, denn sie war ja schon gegangen. Sie hatte die Tür des Raumes nebenan geöffnet und dabei handelte es sich offenbar um einen Pausenraum. Auf dem großen Runden Tisch stand eine Schüssel mit Obst und eine mit Keksen. Ebenso standen einige, gemütlich aussehende Stühle hier herum, sowie ein Computer mit einem Schreibtischstuhl. Aber noch etwas erregte die Aufmerksamkeit der Weißhaarigen – es war ein Kasten an der Wand. Offensichtlich ein Erste-Hilfe-Kasten. Bevor sie sich also dem Stuhl widmete, ging die Pflanzen-Trainerin zuerst zum Kasten, öffnete ihn und wühlte darum herum. Was hatte Nero gleich gesagt fehlte? Achja! Eine Kühlsalbe!
Nach einigen Suchen hatte die Weißhaarige Glück. Eine noch ungeöffnete Salbe lag auf dem mittleren Regal. Sie griff danach und steckte sie ein. Danach griff sie sich den Computerstuhl, hob ihn hoch und trug ihn nach drüben zu Nero. Dieser hatte in der Zwischenzeit wie gewünscht den Schreibtisch freigeräumt. Nur der Laptop stand noch an seinem Platz, während die Blätter mehr oder weniger ordentlich gestapelt an der Wand lehnten. Naja, so standen sie wenigstens nicht im Weg und es war genug Platz für alle Knabbereien und die beiden Trinkflaschen.
„Hey“, sagte Lev, während sie den Stuhl abstellte. „Ich hab den Pausenraum gefunden. "Da war noch ein Erste-Hilfe-Kasten und rate mal, was ich da gefunden habe.“, lächelnd zog sie die Kühlsalbe aus ihrer Hosentasche und ließ sich auf dem Stuhl nieder.
„Also, am besten kümmern wir uns zuerst um unsere Wunden, bevor wir was Essen. Nur den Pokémon würde ich schon was hinstellen, sie müssen inzwischen auch ziemlich hungrig sein.“, gesagt, getan. Sie griff nach einer der Dosen und zog aus ihrem Rucksack einen Napf hervor. Sie befüllte ihn mit dem Pokéfutter und stellte es auf den Boden, sodass sich Atari und Lou daran bedienen konnten, wenn sie wollten. Ob Nero auch sein Hundemon raus lassen würde? Hungrig war es bestimmt ... aber ob es sich schon genug vom Kampf gegen die Papierwesen erholt hatte?
Nachdenklich griff Levia nach der Salbe und zog sich leicht den Ärmel ihres verletzten Unterarmes nach oben. Die Wunde blutete zwar dank der Verbrennung nicht, aber schmerzen tat es dennoch. Sie trug sich die Salbe auf und kramte anschließend aus dem Erste-Hilfe-Teil, das Nero gefunden hatte, eine Rolle Bandage sowie eine Schere hervor.
„Wenn du möchtest kann ich dir dabei helfen den Verband um dein Handgelenk zu wickeln, sobald du die Kühlsalbe aufgetragen hast.“, bot ihm die Weißhaarige an, während sie die nötigen Utensilien bereit legte und bereits damit begann ihre eigene Wunde zu versorgen, aber auch ihrem Begleiter zu helfen, wenn er wollte. Sie selbst könnte aber wohl auch Hilfe gebrauchen beim Verbinden ihres Unterarmes und sie würde Neros Hilfe auch nicht ausschlagen, sollte er sie anbieten wollen.

Kurz nachdem sie damit fertig waren den Verband provisorisch zu befestigen, war ein lautes Donnergrollen zu hören und noch bevor Nero oder Levia reagieren konnten, war Atari aufgesprungen und zum Fenster gelaufen. Lev zögerte nicht lange, stand auf und lief ebenfalls zum Fenster, um es auf zu reißen. Irgendetwas sagte ihr, dass da draußen keines der Monster auf sie wartete. Tatsächlich war es ein einzigartiger Anblick, der sich ihr bot.
„Hey, Nero, komm schnell!“, rief die Weißhaarige, während sie auf das dunkle Pokémon starte, was durch die schwarze Wolkendecke brach. Zekrom. Das Pokémon der Träume.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Sa Mai 12, 2018 9:23 pm


Kaum hatte Lou es sich auf Neros Schoß bequem gemacht, da kam Levia auch schon wieder. “Oh, super!“, meinte er begeistert als sie ihm eröffnete, dass sie doch noch eine Salbe gefunden hatte. Das klang doch schon viel besser als Quark oder Jogurt. Auf ihren Vorschlag, sich erst um die Wunden und dann ums Essen zu kümmern, nickte er einfach. Während sie das Pokemonfutter in einen Napf füllte und auf den Boden stellte, setzte er Lou vorsichtig auf den Boden, damit sie was futtern konnte. Kurz überlegte er, ob er Buddy herauslassen sollte aber er entschied sich, ihn doch lieber im Pokeball zu lassen.
Er griff nach der Salbe, sobald Levia damit fertig war und schmierte schnell etwas davon auf sein Handgelenk. Jep, das war definitiv angenehmer als Quark oder Jogurt. Danach legte er die Salbe wieder weg und wühlte in dem Erste-Hilfe-Kasten nach einem Verband. Als er einen etwas Elastischen in der Hand hatte nickte kurz zufrieden. Im Grunde hatte er von sowas ja keine Ahnung aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass so ein elastisches Ding zum Stützen des Handgelenks vielleicht besser geeignet wäre.

Kurzer Hand hielt er das eine Ende des Verbands zwischen seinen Zähnen fest um das andere Ende mit der freien Hand fixieren zu können. War zwar nicht einfach, doch entgegen seiner Erwartungen klappte das sogar ganz gut so. Er begann das Teil um sein Handgelenk zu wickeln und dann wurde ihm auf einmal Hilfe angeboten. Noch immer das eine Ende zwischen den Zähnen schaute er etwas überrascht zu ihr auf und schaute sie einen Moment einfach nur an. Warum er so überrascht war, wusste er selbst nicht. Dann lächelte er und nuschelte: “Danke, gehd scho.“ Schließlich nahm er das zweite Ende aus dem Mund und machte sich daran den Rest des Verbands drumzuwickeln. Dann schaute er noch mal hoch: “Brauchst du denn Hilfe?“


Nachdem sie beide fertig waren und er gerade vorschlagen wollte, jetzt was zu essen, ertönte ein lautes Donnergrollen. Während er sich schon Sorgen machte, ob die Monster wieder kommen würden, war Atari blitzschnell beim Fenster. Auch dessen Trainerin war sofort zum Fenster gegangen und hatte es weit aufgerissen. Etwas verwirrt über dieses Unterfangen drehte Nero sich zum Fenster um, stand aber noch nicht auf. Als dann auch Lou staunend vor dem Fenster saß und Levia ihn rief, stand er schließlich ebenfalls auf und ging zu der kleinen Gruppe hinüber. Er staunte nicht schlecht, während er das legendäre Pokemon erblickte. Beeindruckt starrte er aus dem offenen Fenster und ihm entwich ein leises: “Wow“
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Leviaam So Mai 13, 2018 12:06 pm

#013 | Mit Nero

Bald hatte Lev das Verband gefunden, dass sie nehmen wollte. Es war ein ganz einfaches Verband, aber das würde für ihren Unterarm schon reichen. Aber sie entnahm nicht nur die einfache Bandage, sondern zusätzlich noch ein großes Pad, dass sie auf ihre Wunde legen konnte, damit diese nicht vom Verband gereizt wurde, wenn sie den Arm bewegte.
Sie legte das Pad auf die Wunde und suchte nach einer guten Stelle, um das Verband anzulegen. Dabei sah sie kurz zu Nero und musste ein kichern unterdrücken, als sie sah, wie er versuchte einhändig den Verband an seinem Handgelenk anzubringen. Als sie ihm ihre Hilfe anbot, schien der Blauhaarige zunächst ziemlich überrascht zu sein, was der Trainerin einen etwas fragenden Blick entlockte – und sie war sich sicher, dass sie für Außenstehende ein ziemlich amüsantes Bild abgegeben hätten. Vor allem, da Nero mitten in seiner Bewegung inne gehalten hatte und sie, noch immer mit dem einen Ende des Verbands im Mund, anstarrte. Dann nuschelte er zwischen den Zähnen etwas hervor, dass sie sich wie ein: 'Danke, geht schon', anhörte.
Daraufhin nickte Levia leicht und machte sich auch daran ihr eigenes Verband zu befestigen. Dafür legte sie den Anfang der Rolle an die Unterseite ihres Unterarms und klemmte die eine Hälfte zwischen Unterarm und Tisch ein, während sie dann mit der Rolle um ihren Unterarm herum ging. Nachdem sie sicher war, dass der Anfang nicht verrutschen würde, hob sie den Unterarm an, um alles richtig zu verbinden. Schließlich schnitt sie den Verband ab und steckte das Ende zwischen den anderen Streifen fest. Zufrieden nickte sie – die Frage von Nero hatte sie nicht mitbekommen, da sie so konzentriert gewesen war.
Kurz darauf war auch schon das legendäre Pokémon Zekrom aufgetaucht – und Levia hing noch eine ganze Weile mit Nero und den Pokémon vor dem Fenster und starrte hinauf zu dem Pokémon, dass die Bestien mit Blitzen zusammen trieb. Auch ihr entwich endlich ein leises, ehrfürchtiges: „Wow“ und sie warf einen Blick zu Nero: „Jetzt ist es endlich vorbei ...“
Ob Larina auch gerade zu Zekrom hinauf sah und wusste, dass alles vorbei war? Dass sie Zerstörung der Stadt nicht noch weiter voranschreiten würde?
Levia hoffte es sehr. Plötzlich merkte sie, wie jemand den kopf an ihren Arm rieb und als sie hinunter sah, sah sie Atari, der ihren Blick erwiderte und einen aufmunternden Laut vor sich gab. Lächelnd strich Levia dem Pflanzen-Pokémon über den Kopf und stieß sich leicht schließlich vom Fensterbrett ab und sah zu Nero.
„Komm, lass uns was essen und dann weitergehen – jetzt müssen wir uns ja keine Sorgen mehr um irgendwelche Monster machen, die uns in Stücke schneiden oder sonst wie umbringen wollen.“, meinte sie mit einem Lächeln, nahm ihren Rucksack und verteilte die Snacktüten und anderen Leckerereien auf dem Schreibtisch. Zielsicher griff sie sich den Karton mit den Windbeuteln und riss sie auf. „Komm, sonst ess' ich die Windbeutel alleine.“, mit diesen Worten schob sich die Weißhaarigen eine der süßen Köstlichkeiten in den Mund.
Jetzt, wo sie wusste, dass alles vorbei war und dass sie keinen Angriff mehr zu fürchten brauchten, war ihr Hunger nur noch größer geworden. Levia war einfach nur erleichtert, dass es vorbei war – aber sie würde erst richtig entspannen können, sobald sie ihre Schwester in die Arme nehmen konnte. Nur wegen ihr, hatte sie sich ja überhaupt erst in dieses Chaos gestürzt – doch sie war froh, dass sie es getan hatte. Larry hätte es schließlich auch für sie getan – da war sich Levia sicher.
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Re: Innenstadt [Event]

Beitrag von Neroam Mo Mai 14, 2018 9:47 pm


Seine Frage, ob sie Hilfe brauchen würde, bekam sie anscheinend gar nicht mit, so konzentriert war sie bei der Sache. Nun war es an ihm amüsiert zu schmunzeln. So schafften sie es beide allein die Verbände anzulegen und waren recht schnell damit durch.
Kaum waren sie damit fertig, war Zekrom aufgetaucht und so hingen die beiden mit den Pokemon vor dem offenen Fenster und schauten sich dieses legendäre Pokemon an. Sie alle waren wohl ziemlich beeindruckt davon, denn sie hingen noch eine ganze Weile ehrfürchtig vor diesem Fenster. Es war aber auch wirklich ein sehr beeindruckender Anblick, den sie da vor sich hatten. Und vor allem war es eine riesen große Erleichterung nach der ganzen Katastrophe. Nun hatte diese Katastrophe also endlich ein Ende. Nero hatte das Gefühl, noch nie in seinem Leben so erleichtert gewesen zu sein. “Ja, endlich ist es vorbei.“, sagte er, noch immer ehrfürchtig aus dem Fenster schauend.

Auf Levias Vorschlag, nun etwas zu essen und dann weiter zu gehen folgte ein  begeistertes: “Au ja, essen klingt super!“ Jetzt, wo sie sicher waren, freute er sich richtig, endlich was in seinen knurrenden Magen zu bekommen.  Und doch hatte er den Blick noch nicht vom Fenster abwenden können. Erst als sie drohte, die Windbeutel alleine zu essen, da war er dann doch ziemlich schnell beim Tisch. “Als ob ich das zulassen würde!“, sagte er fröhlich und griff sich einen der Windbeutel. Es tat so gut endlich entspannt etwas essen zu können! Jetzt wo sie wussten, dass es vorbei war, war es schön einfach hier in diesem fremden Büro zu hocken und Windbeutel zu futtern. Und er war einfach so froh, dass die Katastrophe nun ein Ende hatte. Wenn man sich die Stadt so ansah, würden die Aufräumarbeiten zwar eine ganze Zeit dauern, aber wenigstens war nun wieder Frieden eingekehrt.
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