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Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam Di Jun 20, 2017 11:53 pm

Restaurant "Abissi del Mare"

Ein luxuriöses Restaurant das in zwei Ebene unterteilt wird; während das Erdgeschoss bereits überteuert wirkt und mit einem wunderbaren Blick aufs Meer begeistern kann, stellt die eigentliche Attraktion das Untergeschoss dar, welches nicht nur in einem sanften blauen Licht getaucht wird, sondern sich unter dem Meeresspiegel befindet und dessen abgerundete Südwand gänzlich aus Panzerglas besteht, wodurch die Gäste während ihrer Speisen die verschiedenen Wasserpokémon beobachten können - natürlich sind Sitzplätze hier äußerst teuer und oft für Stammgäste reserviert.

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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam Sa Jun 24, 2017 6:25 pm

cf: Küstenbereich

Während er der jungen Frau den Weg zeigte, war er etwas schweigsamer. Um die unangenehme Stille wenigstens halbwegs glaubwürdig zu entschuldigen, zauberte er sein Notizbuch aus seiner Tasche und erklärte seiner neuen Bekanntschaft beiläufig: “Ich versuche so viele interessante Dinge wie möglich festzuhalten … sonst neige ich dazu Menschen und Ereignisse wieder zu vergessen …” Das war sogar erstaunlich ehrlich, wenn man bedachte, dass es aus Josephs Mund kam. Natürlich war es jedoch nicht der einzige Grund warum er sich dafür entschied, so offensichtlich sein Notizbuch zu zücken; einerseits hatte er so die Gelegenheit ihr indirekt ein Kompliment zu machen und Maira als interessant zu bezeichnen, anderseits wollte er schon im Voraus darauf hinarbeiten sich als Schriftsteller zu outen – natürlich würde er ihr nicht verraten wer genau er war (es sei denn sie hatte seine Werke gelesen und für gut befunden – er liebte Komplimente einfach … aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn mit einer literarischen Größe vergleichen würde war dennoch unwahrscheinlich), doch damit konnte er für mögliche zukünftige “Zusammentreffen” mit ihr oder Kollegen glaubwürdig bei gewissen Sachen nachhaken … und ja, auch ganz privat hatte er noch nie die Möglichkeit gehabt für seine Recherchen die Seite der Polizei kennen zu lernen und er war schon lange daran interessiert ein Polizeidrama zu schreiben. Oder zumindest eine Sammlung aus Kurzgeschichten.

In Nähe des Strandes von Ondula, erreichten sie schließlich ihr Ziel; das Restaurant mit dem Namen “Abissi del Mare”. Joseph war erleichtert; immer wieder hatte er feststellen müssen, dass die Leute ihm auffällig viel Aufmerksamkeit schenkten. Kein Wunder, wenn es den ganzen Tag über nicht geregnet hatte, dann war ein pitschnasser Mann vermutlich ein eher ungewöhnlicher Anblick. Dementsprechend wurde er von dem Maître d' am Eingang erst einmal mit einem kritischen Blick gemustert, bevor der etwas ältere Herr ihn erkannte und sich dessen Blick aufhellte. “Mr Balsamo, wie unerwartet Sie wiederzusehen … wenn ich mich nicht irre gedachten Sie doch wieder aufzubrechen, nicht?” Joseph setzte sein charmantestes Lächeln auf und verschränkte seine Arme hinter dem Rücken. “Das hatte ich geplant Lucilio allerdings … naja, schau mich an … ich hatte einen kleinen Unfall … es tut mir schrecklich Leid Lucilio, ich muss schrecklich aussehen …” Lucilio spielte mit seinem dünnen Schnurrbart, während er Joseph von oben bis unten musterte, dann wanderte sein Blick zu Maira, die er erst jetzt bemerkt hatte und der ältere Mann lächelte wissend, als hätte man ihm ein Geheimnis verraten. “Sie könnten auch in Lumpen hereinkommen und Sie wären noch willkommen Mr Balsamo. Insbesondere mit einer so bezaubernden Begleitung.” So ist es nicht du Perversling … . Er unterdrückte den Seufzer der sich in ihm aufbaute, stattdessen versuchte er einzugreifen bevor sogar Maira den Versuch an Informationen zu kommen mit einem Date verwechseln würde: “Ich weiß das wir nicht gänzlich passend gekleidet sind … aber könntest du uns mit einem ansprechenden Platz ausstatten … ich bin mir ziemlich sicher das meine Begleitung bislang noch nicht in den Genuss kam die Attraktion dieses Restaurants mitzuerleben.” Bereits im Eingangsbereich war der Ausblick auf das Meer bereits wunderschön, selbst abends wenn man nicht mehr ganz so viel sehen konnte. Aber seit Joseph das erste Mal in diesem Restaurant gegessen hatte, war er schon ein großer Fan der unteren Etage. Lucilio nickte kurz und verschwand mit einem “Ich werde mich darum kümmern Mr Balsamo” für einige Minuten. Zu gern hätte Joseph jetzt in den Kopf Mairas geschaut um in Erfahrung zu bringen, was sie wohl dachte. Als der Maître d' wieder zurückkam, geleitete er sie die Wendeltreppe hinab in das Untergeschoss des Restaurants, ein Raum der mit einem harmonischen blauen Licht beleuchtet wurde und deren Wand die gen Meeresseite gerichtet war, aus Glas bestand, was einen guten Einblick in das Unterwasserleben von Ondulas Gewässern ermöglichte. Wie gewünscht führte sie Lucilio an einem Tisch der sehr dicht an besagter Wand stand, ehe er sie mit einer Karte ausstattete und ihnen dann etwas Privatsphäre gönnte.

Es war schon irgendwie amüsant, dass keiner in diesem Restaurant wirklich wusste woher sein Geld kam, ob er einfach reich geboren war, ein gutes Einkommen hatte oder sein Geld mit kriminellen Aktivitäten verdiente – er hatte seinen Stammplatz in diesem Restaurant allein durch die Tatsache gewonnen das er bezahlen konnte … wie er bezahlen konnte interessierte keinen. Auch wenn er solche Besuche tatsächlich eher mit seinem “legalen” Vermögen finanzierte. “Sie können bestellen was immer Sie möchten … ich bekomme für gewöhnlich immer einen kleinen Rabatt …”, sagte er an Maira gewandt, bevor er seine eigene Bestellung abgab. Das war zwar gelogen, aber er hoffte, dass sie sich damit nicht aus etwaigen Schuldgefühlen einen kleinen Salat orderte und sich etwas entspannte. Sein Notizbuch hatte er etwas unauffällig zur Seite gelegt und während er dem ein oder anderem Fischähnlichen Pokémon beim schwimmen zusah, musste er sich selbst eingestehen, dass er bei der Wahl der Location nicht unbedingt die scheue Haltung ihres Pokémon bedacht hatte. Da er das jetzt jedoch nicht mehr ändern konnte, entschied er sich dafür, Maira mit etwas Offenheit entgegen zu treten und nachdem er sich wieder in ihre Richtung gewandt hatte, sagte er: “Ich entschuldige mich für Lucilio … ich hatte das wirklich nicht als Date geplant … ich komme normalerweise auch gar nicht gut genug mit Fremden zurecht um … so etwas wie eine Verabredung zu planen … aber als ich gehört habe, dass Sie in der RPV arbeiten … hat das durchaus meine Neugier geweckt …” Er fing gezielt an, seine Finger mit einer der auf dem Tisch liegenden Serviette spielen zu lassen, bevor er weitersprach. “Ich würde Sie gerne … wenn es keine Umstände macht versteht sich … dann würde ich Sie gerne darum bitten … mir eine Art Interview zu gewähren.” Für's erste gab es keine Informationen die er aus Maira heraus bekommen würde, die er vermutlich nicht ohnehin schon in seinem Besitz hatte. Vielleicht war sie in ihrer Position auch gar nicht in der Lage um an wirklich interessante Informationen zu kommen. Dementsprechend hatte Joseph den Entschluss gefasst, die Frau selbst weniger als eine Informationsquelle zu benutzen, als, dass er versuchen wollte eine dauerhafte Bekanntschaft aufzubauen. Der beste Weg, in seinen Augen zumindest, verlief über seine Identität als Autor. Wenn er damit eine Brücke schlagen konnte, die ihm vielleicht den Kontakt zu anderen RPV Mitgliedern ermöglichte, dann hatte er nicht nur eine wirklich gute Chance auf ein paar sehr interessante Dinge zu stoßen – er konnte auch endlich mal eine Geschichte aus der Sicht der “guten” schreiben. Allein dafür lohnte sich also dieser ganze Aufwand.


Zuletzt von Joseph am So Jul 09, 2017 7:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam Do Jun 29, 2017 5:15 pm



Number 8 mit Joseph


Auf dem Weg zum Ort an welchen er Maira 'ausführen' wollte, zückte er ein Notizbuch aus seiner Tasche, er meinte es wäre für sein schlechtes Gedächtnis. Generell fand Maira auch nichts komisches daran, aber sie hätte nicht gedacht, so interessant zu sein, dass sie in ein solches Notizbuch aufgeschrieben würde.

Ein paar Minuten später standen die beiden vor einem äußerst vornehmen Lokal, in welches der junge Mann, wohl schon deutlich öfter gegessen hatte. Maira war der Aufenthalt hier schon irgendwie peinlich... sie war ja mal überhaupt nicht für sowas gekleidet, auch wenn der Türsteher ihr sogar ein Kompliment machte. Aber dennoch bekamen die beiden einen Platz, sogar in der eher teuren Etage, dieses Restaurants und auch wenn Maira sich schon über den Ausblick freute, ließen sie die Preise der Gerichte erneut schlucken... Zum Glück musste sie nicht bezahlen. Sandra rief die Braunhaarige jedoch erstmal in den Ball zurück, die Beklommenheit des Wassers machte ihrem Pokémon deutlich zu schaffen und im Pokéball fühlte sie sich deutlich sicherer. "Ämm... ich möchte." sie hielt noch einmal kurz inne und überlegte, ob sie wirklich so dreist sein konnte, aber irgendwie fühlte sie sich fast schon noch schlechter, wenn sie dieses Angebot nicht würdigte. "Das Steak hier." die tippte auf diesen Teil der Karte, da es ihr unmöglich war die Worte, welche darauf standen, auszusprechen. Sie hoffte einfach nur nicht das widerlichste bestellt zu haben.

Dann jedoch wurde die Sache interessant und auch Maira wurde ein bisschen hellhöriger... wieso wollte der Mann bitte ein Interview von ihr? Nur weil sie in der RPV arbeitete, das hörte sich definitiv nicht nach einem "normalen" Menschen an, der nur ein paar Anekdoten erfahren wollte. So verkreuzte sie schnippisch ihre Arme und antwortete "Wieso möchten sie ein Interview mit mir?" sie fing langsam an zu überlegen, ob ihr irgendetwas an diesem Mann bekannt vorkam, aber sie bemerkte einfach nichts.

CF: Ondula Küstenbereich

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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam Sa Jul 01, 2017 1:04 pm

Zufrieden beobachtete Joseph Maira dabei, wie sie sein Angebot trotz anfänglichem zögern letztlich doch annahm. Tatsächlicher hätte er es als eine Beleidigung aufgefasst, wenn sie sich geweigert hätte sich einladen zu lassen … er selbst wartete auf sein Entrecôte, auch wenn sein Hunger sich eher in Grenzen hielt, doch es würde merkwürdig wirken wenn er nichts essen würde. Er war jedoch nur teilweise auf die Reaktion Mairas auf seine Frage für ein Interview vorbereitet. War er vielleicht zu direkt gewesen? Oder hatte er sie etwas falsch eingeschätzt? Bislang war sie ihm relativ freundlich, geradezu leichtgläubig erschienen. Joseph hatte eher erwartet ein leichtes Spiel mit ihr zu haben, dass sie ihn nun so kritisch musterte erstaunte ihn sogar. Vielleicht sollte ich aufhören meine Mitmenschen zu unterschätzen? Womöglich war sie doch facettenreicher als er gedacht hatte. In ferner Zukunft musste er dringend mal daran arbeiten mit Vorurteilen zu jonglieren …

Zurück zum wesentlichen, er nutzte seine aufrichtige Überraschung um etwas verunsichert zu wirken, während er mit den Fingern an einer Serviette, die auf dem Tisch lag, zupfte. Sorgfältig seine nächsten Worte wählend, fing er an – zum teil ehrlich – ihr die “Wahrheit” auf eine für ihn verträgliche Art und Weise zu erläutern: “Ich … nun ja, Sie könnten sagen ich … bin ein Schriftsteller …” Er ließ dieses Geständnis eine kurze Zeit im Raum stehen, abwägend ob sie ihm das glauben würde. Es wäre fast schon Ironie in ihrer reinsten Form, wenn sie genau jetzt skeptisch werden würde, wo er ehrlicher war als in der gesamten kurzen Zeit in der sie sich nun schon kennen. “Sie werden mich eher nicht kennen … ich ziehe es vor unter einem … Pseudonym zu schreiben … aber in Anbetracht dessen wo wir gerade essen … bin ich halbwegs Erfolgreich …” Joseph hatte keine Probleme sich als jemand anderes aus zu geben oder sich sogar anderen zu beugen, solange er wusste, dass es nur ein Schauspiel war, eine Rolle die er spielte, aber seine eigenen Leistungen als Autor runter zu reden fiel ihm doch erstaunlich schwer … die Pausen die er einlegen musste um die Worte heraus zu bringen waren diesmal schon fast natürlich. Er war äußerst stolz darauf sich auch auf legalem Wege bewährt zu haben, selbst wenn es nicht einmal halb so spannend war wie seine illegalen Aktivitäten und er niemals das ein oder das andere aufgeben könnte. Er ließ ihr die Zeit das ganze zu verdauen und etwas dazu zu sagen, während der Kellner mit ihrem Essen und einer Flasche Rotwein an den Tisch kamen. Von seinem Steak kostend, musste er doch zugeben, dass es wohl stimmte; der Hunger kam manchmal doch durch das Essen. Joseph hatte gar nicht realisiert wie lange er schon ohne eine Mahlzeit im Bauch unterwegs war. Nach ein paar Bissen, gönnte er sich einen Schluck vom Wein.

“Wenn ich mein jetziges Werk beendet habe … möchte ich mich zum Ersten Mal … an ein paar Geschichten aus der … Sichtweise der Polizei schreiben … aber ich habe nur ein schlechtes … Größtenteils von Filmen geprägtes Verständnis von Polizeiarbeit … das entspricht nicht meinem Niveau Standard.” Aus gegebenen Anlass war es ihm immer einfacher gefallen über die Tragödien normaler Menschen oder Kriminellen zu schreiben. Tatsächlich hatte es etwas reizvolles die Sicht des “Feindes” für etwas neues zu benutzen. War ein wenig wie die Geschichte mit Romeo und Julia – nur ohne die schlechte Romanze. Er nahm einen weiteren Schluck von dem Wein, dann legte er die Finger zusammen und sagte schließlich: “Ich hatte gehofft von Ihnen … mehr über die alltäglichen Arbeitsvorgänge zu erfahren … und vielleicht von ein paar längst abgeschlossenen Fällen zu hören … als Basis für meine nächste Geschichte … ganz zu schweigen von den interessanten … persönlichen Geschichten … wie ein Mitarbeiter der RPV lebt, seine Zeit verbringt, mit seinen Kollegen auskommt … ” Er musste ihr nicht schmeicheln oder eine Lüge auftischen um Interesse zu heucheln; ausnahmsweise war er wirklich aufrichtig Interessiert mehr darüber zu hören. Joseph war der festen Überzeugung, dass eine gute Geschichte von guten Charakteren lebte – der Plot brauchte nicht originell sein, wenn einen die Charaktere in ihren Bann ziehen konnten. Wie konnte man besser mehr über realistische menschliche Reaktionen lernen, als sich die realistischen Situationen im alltäglichen Leben der Menschen in unterschiedlichen Umgebungen anzuhören. Von all seinen Bekanntschaften die er über die Jahre gemacht hatte, gehörte dabei keiner der Polizei an – es war also ein erfrischender Perspektivenwechsel, ganz zu schweigen, dass er sicherlich auf eine kreative Art und Weise alles, was er von ihr erfahren könnte, für die Zukunft schon irgendwie benutzen konnte.

Seine Worten mussten jetzt erst einmal ihre Wirkung erzielen, deswegen entschied sich Joseph vorerst, sein Steak zu verspeisen und Maira die Gelegenheit zu geben alles was er er ihr soeben mitgeteilt hatte zu verarbeiten und ihm entsprechend zu antworten.  


Zuletzt von Joseph am So Jul 09, 2017 7:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam So Jul 02, 2017 2:30 pm



Number 9 mit Joseph


Maira blieb stutzig, sie glaubte ihm durchaus, dass er Schriftsteller war, aber dennoch kam es ihr einfach verwunderlich vor. Sie hatte sowieso mit Sicherheit niemals vorgehabt, hier die größten Einsätze und Geheimnisse vom Stapel zu lassen. Dafür vertraute sie einem Mann, den sie gerade mal eine halbe Stunde kannte bestimmt nicht genug. Maira entspannte sich jedoch wieder, sie wusste ja wie man Informationen übermittelte, ohne etwas zu verraten und genau das würde sie bei ihm auch machen. "Also die meisten Daten sind natürlich streng Vertraulich, aber wenn es nur um das Polizeileben geht, kann ich dir durchaus helfen." wollte er mehr erfahren, war er bei Maira an der falschen Adresse, sie war durchaus nett und hilfsbereit, aber es gab auch Grenzen, die sie nicht überschritt. Vor allem dann nicht, wenn es um ihre Arbeit ging.

Daraufhin begann Maira genauso ihr Steak zu essen, wie ihr Gegenüber und hatte anscheinend einen Glücksfang, denn es schmeckte außerordentlich lecker. Natürlich etwas, das sie erwartet hätte. Nur wenn man etwas bestellt, von dem man keine Ahnung hat, was es eigentlich ist, sollte man sich glücklich schätzen, wenn es schmeckt. "Das schmeckt wirklich gut!" sagte sie nachdem der erste Bissen runtergeschluckt war. Dann wannte sie sich Joseph jedoch wieder ernster entgegen. "Also erzähl mir doch erstmal... was dir so für eine Geschichte vorschwebt? Krimi?" hierbei konnte Maira dem jungen Mann wohl durchaus noch behilflich sein, sie hatte ja nicht umsonst viele Jahre ihres Lebens bei der Zeitung gearbeitet und kannte sich schon gut mit der Materie aus. "Ich habe früher mal bei der Zeitung gearbeitet, also hab keine Angst Fachbegriffe zu benutzen. Ich habe schon Ahnung." sie lächelte den Mann an und hoffte, ihre Sorgen, mit dem Gespräch und dem guten Essen, wegwaschen zu können. Außerdem war es für sie auch gleichzeitig ein imaginärer Test, so konnte sie schauen ob er wirklich erfolgreicher Autor war.

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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

Beitrag von Gastam So Jul 02, 2017 5:00 pm

Er geriet etwas außer Takt, jetzt wo er auf mehr Widerstand gestoßen war als er im ersten Moment erwartet hatte. Aber das war nur ein kleiner Rückstoß, nichts Weltbewegendes. Sie schien deutlich ernster nun bei der Sache zu sein, als noch vor einigen Minuten, als sie ihn nur für einen “normalen” Menschen gehalten hatte, der ein gewisses Interesse an ihrem Job zeigte. Nun, dann würde er eben wieder mit etwas mehr Feingefühl an die Sache ran gehen – etwas grober als geplant hatte er das Fundament für das kommende errichtet, jetzt musste er anfangen es wieder einigermaßen glatt zu schleifen. Während sein Steak systematisch und Stück für Stück von seinem Teller verschwand, legte er sich vorsichtig die nächsten Dialoge im Kopf zurecht, die Pausen die er dank des Essens einlegen konnte wohl wissend nutzend, bis er sich dafür entschieden hatte, ihr mehr über sein Konzept zu erzählen, dass er für den Moment im Sinn hatte. Zwar ging er damit das Risiko ein, tatsächlich mehr über sich selbst damit bekannt zu geben als er wollte – aber es war eine Ewigkeit her, seit er das letzte Mal mit jemanden über seinen Nebenberuf reden konnte und wenn es eines gab was Autoren liebten, dann über Projekte zu reden … teilweise auch deswegen, weil sie sich damit in gewisser Weise verpflichteten.

“Ich denke ein Laie würde es sicherlich mit einem Krimi gleichsetzen”, sagte er schließlich an Maira gewandt, die etwas längere Pause als Überlegung getarnt wie er sein Werk beschreiben sollte. Dabei verzichtete er diesmal ganz bewusst darauf wie ein Schulkind vor seinem Schwarm zu stottern. Der Gedanke war, dass er damit ausdrückte, dass in gewissen Themengebieten der Joseph den sie kannte plötzlich auftauen konnte. Nicht nur entsprach das halbwegs der Wahrheit, es würde auch ihm leichter fallen in ganzen Sätzen zu reden, so amüsant die “Schüchterne, Schwache”-Persona die er aufgebaut hatte auch war. Über einen längeren Zeitraum laugte das schon an einem. “Aber ich hasse so ordinäre Genre die sich nur mit dem Ereignissen beschäftigen, nicht jedoch mit ihren Charakteren. Ich selber würde es eher vorziehen, es als Drama zu bezeichnen. So wie ich es mir vorstelle hat es zwar Elemente eines Krimis, aber ich finde die Psyche der Hauptcharaktere, sowie eine realistische Darstellung des Antagonisten wichtiger. Krimis sind viel zu einseitig in ihrer Porträtierung des Täters; sie zeigen nur einen Psychopathen oder versuchen zu verzweifelt Mitleid für ihn zu erregen, ohne einen realistischen Mittelweg zu finden … aber generell würde ich es sogar eher als eine Tragödie bezeichnen, basierend auf den bestimmt enormen mentalen als auch emotionalen Druck denen Menschen ausgesetzt sein müssen die hauptberuflich mit Kriminellen und zum Teil grausamen Verbrechen zu tun haben.” Er hatte sich regelrecht in Rage geredet und war dabei noch nicht einmal zu den Hauptpunkten gekommen, welche ihn an vielen der zeitgenössischen Kollegen von ihm so stören. Die Tatsache zum Beispiel, dass sie heutzutage nicht einmal mehr die Mühe machten für Recherchen wenigstens einmal eine Internetseite aufzuschlagen. Oder die Unfähigkeit private Gefühle außen vor zu lassen und Persönlichkeiten in ihren Werken als schlechte Menschen darzustellen – ohne auch nur den Hauch einer Möglichkeit sich zu bessern – aus dem einfachen Grund, dass sie für Meinungen und Tatsachen stehen, die denen des Autoren im realen Leben widersprechen. Es war so erbärmlich …

“Es tut mir Leid … ich habe ein reges Interesse an … Literatur und ich habe auch nicht oft die … Möglichkeit über meine Ideen zu sprechen.” Er beendete seine Mahlzeit, wischte sich sorgfältig mit einer Serviette über den Mund – nicht unbedingt weil dieser dreckig war aber es war eine Geste die er sich in ähnlichen Gesprächen mit anderen angewöhnt hatte und sie bot ihm die Gelegenheit im Zweifelsfalle eine kleine Denkpause zu erkaufen. Anschließend leerte er auch sein Weinglas und überschlug die Beine, ehe er weiter redete: “Ich muss aber zugeben, dass sich noch ein paar Dinge ändern könnten. Tatsächlich befinde ich mich derzeit in der letzten Phase meines derzeitigen Projekts; ich möchte mein neues Buch möglichst noch vor Ende des Jahres dem Verlag eingereicht und ein Erscheinungstermin ausgehandelt haben … das heißt ich habe noch jede Menge Zeit mich von anderen Sachen weiter inspirieren zu lassen. Aber es wird auf jeden Fall eine tragische Geschichte … Tragödien sind irgendwie mein forte.” Er beobachte einige der Wasserpokémon die außerhalb des Glases an dem Restaurant vorbei schwammen. Dann wurde ihm auf einmal bewusst, was Maira gesagt und was er bis jetzt so gekonnt ignoriert hatte: “Sie waren bei der Zeitung … tätig?” Einerseits war ihm anzuhören, dass er plötzlich noch interessierter war als vorher, immerhin hatte das Schicksal ihm mit jemanden zusammen gebracht, die quasi die selbe Leidenschaft für das Schreiben mit ihm teilen musste und sie musste die Bedeutung und Macht die Worte haben konnten aus eigener Erfahrung kennen. Anderseits … er musste im Kopf Revue passieren lassen, wie viel er über sich hat preisgegeben. Er hatte bislang den Eindruck gehabt mit jemanden hier zu sitzen, der wusste wie man sich und andere präsentierte, das setzte nicht zwingend voraus, dass man über eine große Allgemeinbildung oder ein Interesse an die jetzige Popkultur hatte – man musste sich nur gut genug mit Menschen auskennen. Journalisten waren etwas anderes. Natürlich kam es darauf an in welcher Abteilung sie sich befanden, aber jetzt bestand durchaus die Möglichkeit, dass er zu viele Stückchen an Informationen in seinem Gespräch verteilt hatte.

“Bitte fassen Sie das nicht falsch auf … ich bin zu einem gewissen Teil höchst fasziniert jemanden kennengelernt zu haben, die womöglich meine Begeisterung teilt und nachvollziehen kann – zu viele Menschen können einfach nicht verstehen warum das Schreiben Spaß machen sollte – allerdings … muss ich zugeben, dass mich das ein wenig Nervös macht …” Diesmal würde er es wieder mit der Wahrheit versuchen, natürlich etwas beschönigt. “Wenn man versucht seine Privatsphäre vor der Öffentlichkeit zu schützen … ist es irgendwie ein sehr ironischer Zufall jemanden zu Begegnen die früher bei der Zeitung gearbeitet hat …” Er musterte sie sehr genau, um einschätzen zu können ob sie irgendeine Ahnung hatte wer er war. Es wäre kein Drama, wenn ein oder zwei Leute wüssten wer sich hinter seinem Pseudonym verbarg würde es kaum ausreichen, dass die große Mehrheit ihnen glauben schenken würde. Es ging mehr ums Prinzip und Joseph würde aus diesem Zusammentreffen für die Zukunft ein paar Lektionen mitnehmen müssen, was seine Einschätzung gegenüber andere betraf. Anderseits war es unterhaltsam, dass konnte er nicht bestreiten …  
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Re: Restaurant "Abissi del Mare"

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