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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Yoshiam So März 04, 2018 1:03 am

mit Preecha #12



Yoshi half Preecha kurz auf die Beine, ehe das Tsume-Problem begann. Dabei stellte sich Preecha als wesentlich nützlicher als Yoshi zurzeit heraus, als er seinem Impoleon Eisstrahl befahl. Dies führte aber auch dazu, dass sich Tsume eben gänzlich um ihren unfähigen Trainer kümmern konnte, ehe sie wieder gegen ihren Willen in den Pokéball zurückgerufen wurde. Dabei knurrte sie auch noch kurz grimmig, als sie den glänzend neuen Ball des Kryppuks erblickte. Was war denn auch diese bevorzugte Behandlung?! Lange wurde jedoch nicht geknurrt, ehe das Desasterpokémon in dem jahrzehntealten Pokéball zwanghaft reingesteckt wurde. Sie schien das Ausbrechen dieses Mal doch direkt zu unterlassen, so war ihr Trainer doch sturer, als sie selbst (und sie wahrscheinlich zu müde, herumzubocken).
Das Kryppuk wurde nun glücklicherweise auch endlich zurückgerufen, bevor das Clavion von Preecha nach "Zureden" seinen Zauberschein auf den Fresssack losliess. Dabei war die Attacke dann auch weitaus effektiver, als Yoshi es sich hätte ausmalen können. Es sah sogar danach aus, als wäre das riesige Ungetüm beinahe KO gegangen! Jedenfalls rappelte es sich nur noch mit Müh' auf.
Da war Preechas Schlussfolgerung gar nicht mal so verkehrt, als er darauf tippte, ob dieses Monster ein Drache war. "Gut möglich. Eisstrahl scheint es auch nicht zu mögen."
Preechas Grinsen danach gefiel Yoshi aber gar nicht. Er wollte doch nicht etwa diese Kreatur nun mit Zauberschein quälen? Der Schwarzhaarige nickte hingegen trotzdem affirmativ, als Preecha meinte, dass dieses Ding nicht wie ein Drache aussah. Nun... umso besser! Jetzt wollte es Yoshi erst recht. Wenn man die Schwächen nicht auf den ersten Blick erahnen konnte, war ein solches Ding im eigenen Team doch noch weitaus effektiver. Der Käfer von vorhin schrie viel zu offensichtlich nach seiner Typenkombination.
"Darf ich ein, zwei Pokébälle haben?", versuchte er sich schliesslich welche zu erschnorren und Preecha von seinen (hoffentlich nicht) sadistischen Gedanken abzulenken. Wäre Preecha nicht teil einer Polizistenorganisation, hätte er sich bei dem Chaos hier im Center sonst irgendwie Pokébälle "besorgt".
Immerhin war das Opfer seines Kryppuks zumindest nützlich, was die Angriffskraft dieses Wesens anbelangte. So waren die Pokémon allgemein sicherer. Aber ob es sich wirklich fangen lassen würde und falls ja, es genügend geschwächt war, wusste Yoshi nicht so recht. Diese Wesen schienen ähnlich den bisher bekannten Pokémon verschieden anfällig auf diverse Pokémon-Typen zu sein, was aber nicht bedeutete, dass sie sich auch sonst wie Pokémon verhielten. Wirklich effektiv draufhauen konnte Yoshi ohnehin auch nicht, da abgesehen von Tsume keines seiner Pokémon nützlich gegen dieses Dingsda war. ...wenn man von Jasper absah, aber sein kleines Fiffyen wollte er wirklich nicht auf ein derartiges Wesen losschicken. ...also musste er sich hierbei wohl auf die anderen Pokémon im Raum verlassen.

Apropos Jasper, das kleine Hundepokémon hatte seinen Essensbeschützerjob satt, weswegen es nach einer heftigen störrisches-Kind-vernünftige-Erwachsene-Konversation mit Chaneira schliesslich in den Flur gelassen wurde, weil ihm ein kleines, sensibles Trasla zur Hilfe eilte und die Tür für es öffnete.
So stürmte das Unlichtpokémon den Flur der Geruchsspur seines Trainers entlang, nur um dann die verängstigte Piccolente zu entdecken, die es schon zuvor erfolglos zu vertreiben versucht hatte. Sein Trainer wurde dabei jedoch wieder vergessen, so schien es abwechselnd die Piccolente und dieses grosse Etwas anzufauchen zu versuchen. Wirklich bemerkt wurde es jedoch nur von der Piccolente, die sich daran sogar erheiterte, als sie glucksend losquackte und für einen Moment das Donphan im Raum vergass...

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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Preechaam So März 04, 2018 9:42 pm

Der Unlichttrainer stimmte Preecha bei der Vermutung auf den Drachentypen zu. Die Sache war doch echt bizarr. Da schienen diese Wesen geradezu aus anderen Welten zu kommen, unterlagen aber trotzdem denselben Gesetzen ihrer Welt? Nun, wenigstens konnten sie sich so effektiv zur Wehr setzen. Sein Grinsen verebbte nicht, irgendwie fand er die ganze Angelegenheit hier plötzlich urkomisch. Es war wohl eine gewisse Art von Selbstironie, die ihn in diesem Augenblick ergriff. Da wurde er von diesem Monster davongeschleudert und sein kleines Clavion gab ihm so gut wie den Rest. Man durfte wirklich kein Pokémon unterschätzen.
Preecha nahm die Gelegenheit nun wahr, sein besiegtes Magneton zurückzurufen. Seine Kollegin tat es ihm mit ihrem Matrifol gleich. Erleichtert konnte er feststellen, dass an ihr noch alles heil geblieben war, zumindest stand sie nun einigermaßen fest auf dem Boden und wurde dabei von einem Ohrdoch gestützt. Unwillkürlich starrte er sie dabei an, wo sie einige Schritte von ihnen entfernt stand. Sie bemerkte seinen Blick, wandte ihm den ihren zu und... lächelte ihn heiter an, während sie wohl so etwas wie ein Winken andeutete. Daraufhin weiteten sich die Augen des Brillenträgers verblüfft und er drehte seinen Kopf trotzig von ihr weg. "Tche, so weit kommt's noch...", murmelte er danach kaum hörbar vor sich hin. Was tat sie so plötzlich auf beste Kumpel?

Sein vermeintlicher Namensvetter war unterdessen dabei, ihn nach ein paar Pokébällen zu fragen, doch ehe Preecha antworten konnte, musste er kurz entschuldigend seine Hand heben kramte hastig ein Taschentuch hervor, ehe er abrupt in es nieste und sich dabei leicht beugen musste. Der Schmerz seiner ohnehin schon angeschlagenen Rippengegend durchzuckte dabei ein weiteres Mal seinen Körper und er verzog mürrisch seine Augenbrauen. Noch ein großer Grund mehr, seine Allergie zu hassen. Gott, hatte hier irgendwer ein blühendes Pflanzenpokémon herumlaufen lassen oder was war jetzt los? Nun, sie waren in einem Pokémon Center, da war das nicht mal so abwegig...
Allerdings war seine Tasche jetzt ohnehin offen und er kramte ebenso schnell den kleinen Beutel heraus, in dem er seine leeren Pokébälle aufbewahrte und drückte ihn dem anderen Preecha in die Hand. "Da, bedien dich.", kommentierte er seine Geste leicht nasal und kränklich, das Taschentuch dabei immer noch vor seiner Schnauze. "Macht nichts, wenn du alle aufbrauchst. Aber wenn welche übrig bleiben, hätte ich sie gerne zurück." Es waren immerhin nur acht stinknormale Pokébälle, würde sich das Vieh tatsächlich so einfach von ihnen fangen lassen? Na ja, das war jetzt wohl das Problem seines Partners, er wollte es immerhin haben und Preecha hatte getan, was er konnte. Er war nun eher damit beschäftigt, sich seine Nase so leise wie möglich zu schnäuzen. Sein Clavion und sein Impoleon verblieben dabei weiterhin in Alarmbereitschaft, darauf achtend, dass der Vielfraß ja keine falsche Bewegung mehr machte.
Ein wenig irritiert musste der Gerichtsmediziner aber aufhorchen, als er ein Fauchen vernahm und dabei feststellte, dass es von einem kleinen Fiffyen kam. War das nicht das Fiffyen des anderen Preechas? Sollten solche Pokémon nicht... eigentlich kläffen? Bis jetzt war ihm wirklich nicht aufgefallen, dass dieser kleine Unlichthund tatsächlich fauchte, da entgingen ihm auch glatt die Piccolenten.
Der Tag hatte es jetzt tatsächlich geschafft, noch ein kleines Stück verrückter zu werden.


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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Yoshiam So März 11, 2018 12:47 am

mit Preecha #13



Preecha hatte immer noch dieses bedrohliche Grinsen, dessen Natur Yoshi nicht recht zu interpretieren vermochte. Selbst, wenn er sich dieses Ding nicht schnappen würde, so schloss er den Entschluss, dass er das Wesen zumindest nicht alleine mit dem echten Preecha hinterlassen würde. Warum konnte er denn nicht auch einfach bei dem unsympathischen Muskelkäfer so drauf sein? ...da hätte Yoshi eventuell sogar mitgeholfen.

Kurz bevor Yoshi um Pokébälle bettelte bat, musste Preecha natürlich noch mit dieser anderen Frau im Raum flirten. Er schien es auf die Anstarrtaktik abgesehen zu haben. Yoshi hatte damals bei seinen Lektüren, um Shoe besser verstehen zu können, davon gelesen, dass man mit Anstarren auch Interesse vermitteln konnte. Dabei hatte der Ratgeber doch sogar gesagt, dass Frauen aufs Gestarre meist nicht standen! Yoshi wollte Preecha daher "retten" gehen, als er bemerkte, dass sie tatsächlich Preecha anlächelte. Lächeln war in solchen Sachen immer ein gutes Zeichen, auch wenn es für Yoshi ein Mysterium darstellte, wieso Preecha mit dieser scheinbar nicht empfohlenen Methode die andere rumkriegte. Tatsächlich aber schien Preecha dann plötzlich in den Tsundere-Modus zu verfallen, als er sich trotzig von ihr abwandte.
Yoshi blinzelte kurz etwas verwundert, fasste die Gelegenheit jedoch beim Schopf und fragte nach Pokébällen. Auch hier fiel die Antwort anders als erwartet aus, so gab Preecha Yoshi ein für ihn unverständliches Handzeichen, ehe er in ein Taschentuch hineinnieste. Yoshi verstand in dieser Situation eine einzige Sache: Preecha hatte Schmerzen. Wenn Yoshi so an das Geschehene zurückdachte, wurde der andere Schwarzhaarige ja auch nicht wirklich mit Samthandhuschen von dem "Ding da" angegriffen. Oder hatte diese Frau besondere Fähigkeiten? Nach dem heutigen Tag war für Yoshi so ziemlich alles möglich, also beschloss er, Preecha bei einer passenden Gelegenheit darüber zu befragen.

Preecha hingegen hielt Yoshi einen kleinen Beutel mit Pokébällen entgegen, aus dem er sich laut Preecha Worten bedienen konnte. Also, dass dieses Schnorren aber auch immer funktionierte...! Wenn er seine bisherigen Erfahrungen mit Preecha und dessen Art betrachtete, war es sogar verwunderlich, wie sehr es wie am Schnürchen lief. Manche Menschen stellten sich doch als hilfsbereiter als erwartet heraus, selbst wenn sie nicht Optimismuskanonen wie Shindou waren. "Vielen Dank", bedankte sich Yoshi schliesslich höflich mit einem Lächeln - zum Einen, weil Preecha mit Polizisten arbeitete und er es weiterhin nicht mit ihm verbocken wollte, zum Anderen, weil Yoshi gehypt auf den Fangversuch (und dadurch wirklich dankbar) war - und nahm den Beutel entgegen.
Preecha führte noch an, dass er aber die verbliebenen Pokébälle zurückhaben wollte. "Alles klar", bestätigte Yoshi, wobei er dann doch so für den persönlichen "Stolz" etwas hoffte, dass er nicht alle Pokébälle des anderen verbrauchen müsste.
Na, was machte man denn so als erfahrenen Trainer, um ein Pokémon - oder diesem Falle eventuell fangbares Ding -  möglichst erfolgreich zu fangen? Stumpf einen Pokéball werfen! ...nicht.
Es war jedoch genau das, was Yoshi zunächst probierte. Man holte grosszügig aus und war den Ball in Richtung des Fressacks, der den Pokéball auch noch als essbar empfand und nach diesem schnappen wollte. All die Attacken (oder eventuell war das Ding allgemein langsam) hatten aber ihre Spuren hinterlassen, so öffnete sich der Pokéball, bevor die Kreatur diesen fressen konnte. Zack! So wurde es auch schon eingesogen.
Yoshi hingegen wartete nicht wie ein Trainer bei seinem ersten Pokémon-Fang auf das Ergebnis, sondern rief nochmals sein Nachtara mitsamt einem "Kraftreserve, falls es entkommt"-Befehl hervor. So wurde ein silbernes Orb auch direkt schon vorbereitet und auch auf den dann doch etwas verblüfften "Drachen" gefeuert, als sich dieser aus dem Ball befreite. Das fremde Wesen hatte jedoch sichtlich Mühe, sich wieder aufzurappeln. Da hatten die anderen Pokémon bisher gute Arbeit geleistet.
Die Tatsache aber, dass der Pokéball das Ding zumindest eingesogen hatte, bestärkte Yoshi darin, dass es fangbar sein könnte.  Er beobachtete auch, wie lange es dauerte, bis sich das Wesen befreite, weswegen er schlussfolgerte, dass zwei Bälle besser als ein Ball waren, sodass auf die Kraftreserve nochmals ein erschnorrter Pokéball folgte, wobei das Wesen mit einem seiner Fangarme sich zu wehren versuchte. Es sah ganz danach aus, als würde hier jemand nicht nochmals freiwillig einen Ballaufenthalt über sich ergehen lassen wollen!
Dieses Mal ertönte dann jedoch auch nach einigen Sekunden das "Piep!", was die gesamte Aktion als einen Erfolg enden liess. Es lief sogar so gut, dass Yoshi mit seiner "ein/zwei"-Schätzung tatsächlich richtig gelegen hatte. Phew! Er war also doch nicht plötzlich zum Fangnoob mutiert oder büsste Glück beim Pokémonfangen ein. Auf der anderen Seite war dieses Ding (oder doch Pokémon?) aber auch etwas ganz anderes, als dass man bisher gesehen hatte.
Sein Nachtara stiess jedoch ein langes, erschöpftes "Tara!" aus, so hatte Shoe bis gerade eben gar nicht die Möglichkeit, auf dieses Monstrum zu reagieren. Und das Ding sollte nun im Besitz seines Trainers sein? Der Pokéball verschwand jedoch auch schon bald, da Yoshi bereits 6 Pokémon mit sich hatte. Das war damals mit Shoe eine ärgerliche Überraschung, aber dieses Mal hatte er daran gedacht.
Wortlos, ohne irgendwelche Anzeichen der Freude, übergab er Preecha den Beutel mit den verbliebenen Pokébällen. Es lag ihm einfach nicht, bei solchen Sachen irgendwelche "Juhui, wir haben es geschafft!"-Floskeln oder dergleichen herauszuschreien, was aber nicht hiess, dass er sich nicht an neuen Pokémon erfreute. Diesen Fressack fing er bei Weitem lieber als Kara.
Shoe hingegen sprang ihn an, so war es ein kleines Highlight für das unterdurchschnittlich grosse Nachtara, dass sein Trainer endlich mal wieder was gefangen hatte. ...auch wenn es das da war... Yoshi wich einen Schritt zurück, konnte sein Nachtara jedoch trotzdem noch auffangen, ehe sein Aufmerksamkeit auf Jasper wich, welcher mit seinem Gefauche von Yoshi einfach nicht verwechselt werden konnte. Was machte das Fiffyen denn hier? Seiner Position und dem Verhalten nach zu urteilen, "kümmerte" sich das kleine Hundepokémon gerade um eine piccolentische Situation, aber das verlief überhaupt nicht nach Yoshis Anweisungen!
So pfiff er einmal kurz mit der rechten Hand, mit der er gerade noch über den Kopf seines Nachtaras fuhr, um sein Fiffyen wenigstens zu ihm zurückzulotsen. Wenn es ihm schon nicht gehorchte, dann wollte er es wenigstens in seiner Nähe wissen! Nicht, dass es ihm plötzlich noch einmal wegen einer Piccolente verloren ging.

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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Preechaam Mi März 21, 2018 10:55 pm

Es wurde sowohl von Preecha als auch von seiner Kollegin mit großer Verblüffung aufgenommen, als der falsche Preecha den ersten Pokéball geworfen hatte und das gefräßige Biest tatsächlich in ihm verschwand. Also... waren diese Wesen doch fangbar? Das Schlingking schaffte es allerdings, aus dem ersten Ball zu entwischen, so nahm der Unlichttrainer sein Nachtara zur Hilfe und die zweite geworfene Kapsel schloss das Monstrum dann tatsächlich in sich ein. Preechas Augen waren nun verblüfft geweitet. Sicher, er hatte dem Kerl einfach so Pokébälle ausgehändigt, weil es wohl einen Versuch wert gewesen war und diese Biester besaßen auch Typen wie Pokémon, doch... er hatte trotz allem nicht mit diesem Ergebnis gerechnet. Es kam ihm so surreal vor. Dieses scheinbare Pokémon hätte sie alle beinahe getötet und nun war es im Besitz eines Menschen? Einfach... unfassbar.
Deswegen sah er dem Schwarzhaarigen auch mit geweiteten Augen und sprachlos entgegen, als dieser ihm ohne große Fanfare seine restlichen Pokébälle wieder in die Hand drückte. "Na... dann mal viel Glück mit dem Teil... schätze ich.", stammelte er dann doch noch unsicher hervor und steckte seine restlichen Bälle wieder ein. Sein Clavion unterdessen gab ein jubelndes Schlüsselgeklimper von sich, und zappelte dabei auf eine merkwürdige Weise herum. War das etwa eine Art Freudentanz? Es schien auf jeden Fall äußerst erleichtert darüber zu sein, dass das gruselige Unding nun nicht mehr zu sehen war. Sein Impoleon war ebenfalls erschöpft in einer Ecke zusammengesunken, deswegen rief Preecha sowohl es als auch sein Clavion wieder zurück, damit die beiden nicht mehr länger dieser Situation ausgesetzt sein mussten.

"Man kann diese Wesen also tatsächlich fangen?!" Dabei hatte er kaum bemerkt, wie seine Kollegin nun aufgeregt zu ihnen gehumpelt war. Das Ohrdoch, das sie stützte, hatte dabei größte Mühen, mit ihr Schritt halten zu können. Sie machte erst Halt, als sie direkt vor dem frischgebackenen Schlingking-Besitzer angekommen war. Dabei strahlte sie ihn mit begeisterten Augen an. Man hatte da wohl den Forschergeist in ihr geweckt. "Also sind sie wirklich Pokémon...! Oder irgendeine andere Lebensform, die mit Pokébällen kompatibel ist, das müsste man wahrscheinlich noch genauer hinterleuchten..." Sie murmelte weitere, unverständliche Überlegungen vor sich hin, worüber Preecha nur ratlos seine Schultern hob. Eigentlich war das keine Situation, um über so etwas wirklich intensiv zu grübeln, aber wenn sie eben so fasziniert davon war...
"Ah!" Abrupt wandte sie ihm jedoch pötzlich ihren Blick zu, was den Gerichtsmediziner einen Schritt zurückweichen ließ. Was denn jetzt...? "Wegen deiner Aktion vorhin...", hatte sie angesetzt und es kam Preecha nur eine Aktion in den Sinn, die sie meinen konnte.
"Hm? Als ich auf das Monster zugestürmt bin?", fiel er ihr deswegen trocken ins Wort, ehe sich ein herablassendes Schmunzeln auf seinen Lippen abbildete. "Hah. Ja, das war eine ziemlich erbärmliche Nummer..."
Die blondhaarige Forscherin sah ihn daraufhin für einen Moment verblüfft an, ehe sie amüsiert in sich hineinlachte. "Was? Nein. Ich wollte mich dafür nur bei dir bedanken... hättest du es nicht abgelenkt..." Daraufhin hob Preecha gleichgültig eine Augenbraue. "Ah. Bitte?" Er ging sonst immer davon aus, dass seine Kollegen sich in irgendeiner Weise hinter seinem Rücken über ihn lustig machten. Da er kaum richtig mit ihnen kommunizierte, wurde er ohnehin nur als der Kerl abgestempelt, der viel redete und sich beschwerte, aber darauf nie Taten folgen ließ. Dabei ging er den ihm zugewiesenen Aufgaben ebenso gewissenhaft nach wie jeder andere auch. Die nächsten Worte seiner Kollegin bestätigten seine Vermutung nur weiter: "Ja, ich... ich hatte es nur nicht erwartet, das ist alles." Sie reagierte etwas verunsichert auf seinen plumpen Tonfall, man konnte Preecha wohl ansehen, dass er nicht besonders viel von ihrem Dank hielt. Er hatte ohnehin keine besonders hohe Meinung von seinen Kollegen.
"Ich habe in dem Moment nur getan, was ich für richtig hielt.", winkte er deswegen desinteressiert ab. Das war ohnehin nicht der Zeitpunkt, um sich über kollegiale Dinge zu unterhalten. Da der Gierschlund nun aus dem Weg geräumt war, schienen sie zumindest einen kurzen Moment der Ruhe genießen zu können, doch er war sich sicher, dass dieser nicht allzu lange anhalten würde.

Für einen kurzen Augenblick beobachtete er, wie seine Kollegin nun gedeankenverloren mit einem goldenen Ring an ihrem Ringfinger spielte. Lag es nun an ihm, ihr weiteres Vorgehen anzusprechen? "Du hast gesagt, dass die RPV von hier aus evakuiert hat, richtig? Es sind aber immer noch Pokémon hier.", versuchte er deswegen wieder zu einem Gespräch anzusetzen, das ihnen hoffentlich nützlicher sein würde.
"Ja. Wir waren mit unseren Zahlen nicht dazu in der Lage, allzu viele Leute auf einmal zu eskortieren. Wir haben uns vor allem auf die Menschen konzentriert.", war die Antwort der Blondhaarigen. Kurz darauf schien ihr auch schon etwas einzufallen. "Am besten, wir begeben uns jetzt zur nächsten Evakuierungsstation und berichten von dem, was hier vorgefallen ist! Dort ist es bestimmt sicherer. Mein Arkani könnte uns schnell genug-"
Preecha unterbrach ihren enthusiastischen Einfall recht schnell, indem er ihr mürrisch mit einer Hand deutete, nicht weiterzureden. "Ich bleibe hier.", äußerte er ernst zu der Angelegenheit. "Irgendjemand muss die Pokémon hier noch zusammensammeln und auch wegbringen."
"Aber... in dem Fall kann ich dich doch auch nicht einfach zurücklassen!" entnervt zuckte Preecha auf diesen Einwand hin mit einer Augenbraue und knirschte leicht mit den Zähnen. "Mit dem Fuß wirst du aber niemandem eine Hilfe sein.", gab er harsch zurück und schielte kurz auf ihren Finger. "Außerdem... solltest du dich erst recht um deine Sicherheit kümmern, nicht? Deine Gedanken sollten eher bei anderen Leuten sein." Seine Vermutung hatte wohl ins Schwarze getroffen, da seine Kollegin sogleich betreten zu Boden sah und wieder schwieg. Im nächsten Moment setzte sie jedoch zögernd zu einer Frage an: "Was ist denn mit dir? Hast du niemanden, an den du denken solltest?"
"Ich habe niemanden, der zu meiner Beerdigung auftauchen und dort weinen würde, falls du das meinst.", entgegnete Preecha daraufhin erstaunlich locker und zuckte dabei mit seinen Schultern. Das war eine Tatsache, mit der er sich schon lange abgefunden hatte. Aus diesem Grund irritierte es ihn umso mehr, als seine Kollegin ihm wieder entgegen sah, dieses Mal jedoch mit einem bitteren Lächeln auf ihrem Gesicht. "Ich... verstehe dich nicht, Preecha.", sagte sie daraufhin frei heraus, die Nennung seines Namens schien den Gerichtsmediziner deutlich zu verunsichern. "Du hilfst Leuten, weil du es für das Richtige hältst, weist sie aber trotzdem von dir?" Verständnislos schüttelte sie ihren Kopf. "Ich glaube nicht, dass du niemanden hast. Vielleicht siehst du es nur nicht." Man konnte dem Brillenträger ohne seinen Mundschutz nun deutlich ansehen, dass sein Ausdruck mit jedem weiteren Wort seiner Kollegin deutlich an Hilflosigkeit gewann. "Wenn du weiterhin das Richtige tun willst, wirst du anderen Leuten mit der Zeit auch wieder näherkommen. Das ist unausweichlich."

Die gut gemeinten Worte seiner Kollegin schienen in dem Brillenträger nur weiter seine Frustration zu schüren, er war im Ansatz, seine Hände zu Fäusten zu ballen, allerdings durchzuckte ein plötzlicher Schmerz seine Rechte und hinderte ihn daran. Fast schon irritiert besah er sich daraufhin den Verband, den das Chaneira für ihn angelegt hatte, im nächsten Moment glitt sein unbeholfener Blick hinüber zu Yoshi. Es kam ihm erst jetzt in den Sinn... trotz allem war er hier und hatte geholfen, obwohl er vor dem Fenster von ihm beinahe vergessen worden war. Für einen Augenblick ergriff ihn ein äußerst beklemmendes Gefühl, das sich regelrecht in seine Brust bohrte, doch seine Gedanken fanden sich jedoch schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen wieder, als er den Lärm von draußen wieder vernahm.
"Gott, musst du ausgerechnet jetzt Zeit mit sowas verschwenden?!", wurde Preecha also direkt defensiv und sah seiner Kollegin dabei erzürnt entgegen, während er mit seiner Linken auf sie deutete. "Mach dich einfach nützlich und informiere die restlichen Kollegen über die Situation hier! Sie werden doch sicher eine zweite Eskorte schicken, oder?" Ein beklommendes Nicken seitens der anderen Brillenträgerin folgte daraufhin als Antwort. "Na dann h- HATSCHI!" In seiner Aufregung hatte Preecha nun doch ein zweites Mal geniest und sich gerade noch das Taschentuch noch einmal vor die Nase gehalten. "G-Gesundheit...", stammelte seine Kollegin noch gut gemeint hervor, doch der stechende Blick, den sie daraufhin von ihm erntete, teilte ihr nun eindeutig mit, dass sie sich besser beeilen sollte. Es schien, als würde sie noch kurz innehalten und den Unlichttrainer nachdenklich ansehen, als würde sie ihn noch ansprechen wollen, doch im nächsten Moment hatte sie den Gedanken auch schon verworfen. Stattdessen sah sie ihn lediglich flehend an, ehe sie ihren Blick auf Preecha richtete, der ihnen beiden inzwischen den Rücken gekehrt hatte und durch das klaffende Loch in der Mauer die Situation draußen mit verärgert verschränkten Armen begutachtete. Im nächsten Moment machte sie sich auch schon von dem Ohrdoch gestützt daran, das Center zu verlassen.

Kaum hatte sie den Raum verlassen, drehte sich der Rechtsmediziner um und stellte eher verdutzt fest, dass sein vermeintlicher Namensvetter nicht von ihr mitgenommen worden war. Bedrückt starrte er daraufhin für einen Moment den Boden an, ehe er sich doch zusammennahm und auf ihn zuging. "Hey...", setzte er im Gegensatz zu seinem Tonfall eben nun erstaunlich ruhig an, wagte es dabei aber nicht, seinem "Partner" ins Gesicht zu sehen. "Tut mir leid, dass ich dich vorhin vor dem Fenster warten gelassen habe. Mir ist die Sache da wohl etwas über den Kopf gewachsen." Nun sah er ihm aber doch in die Augen, auch wenn sein Blick eher trüb wirkte. Es war ihm zugegebenermaßen ziemlich peinlich, dass er seinen Wortwechsel mit seiner Kollegin mitverfolgen musste. "Du solltest ihr besser folgen. Bei einer Sammelstation dürfte es weitaus sicherer sein.", unterbreitete er ihm nun an der Stelle der Blondhaarigen das Angebot. Er wollte nicht, dass andere in die Sache hier mit hineingezogen wurden, nur weil er so unendlich stur war.


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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Yoshiam Do März 29, 2018 12:39 pm

UB-Event
mit Preecha
#15
Es war wohl ein sonderbarer Kontrast, wenn man die Verblüffung Yoshis mit jener von Preecha und seiner Kollegin verglich. Aber das Ding liess sich fangen! So dauerte es auch etwas seit der Rückgabe der restlichen Pokébälle, ehe der andere dann doch noch etwas herausstammelte. Der echte Preecha wünschte Yoshi viel Glück "mit dem Teil".
Es ist kein Teil. Rino braucht nur mehr Manieren, ergriff er plötzlich auch schon mit verschränkten Armen die Seite des Fressacks, dem er auch noch spontan einen Namen verpasste. Ja, diese Trikephalo-Version aus einer anderen Welt  war nun sein "Pokémon"! Da wollte er die Bemerkung nicht so stehen lassen. Es reichte ja schon, dass Tsume als Katastrophenbotin betrachtet wurde, Lucian der Albtraum schlechthin war und Unlichtpokémon allgemein einen schlechten Ruf besassen...
Preecha rief seine beiden Pokémon schliesslich auch zurück, was Yoshi dazu veranlasste, es ihm zumindest mit Shoe gleich zu tun. Das kleine Fiffyen hingegen wurde, als es endlich bei seinem Trainer angekommen war, vom Boden aufgehoben und durfte nun als Kuscheltier herhalten, während Yoshi beobachtete, wie Preechas Kollegin auf ihn zuhumpelte und diesen Fang auf ihre Weise zu hypen schien.
Yoshi wusste nicht wirklich, wie er mit diesem Forscherenthusiasmus umzugehen hatte, weswegen er ihr bestätigend zunickte. Lange hatte er ihre Aufmerksamkeit ohnehin nicht, da sie sich recht bald zu Preecha zuwandte.
Es spielte sich vor Yoshis und Jaspers Augen wie ein Dramastück auf, aber die beiden verfolgten aufmerksam den Wortwechsel zwischen den beiden. Vor allem Yoshi verfolgte das Gespräch interessiert. Er konnte zwar nicht alle Reaktionen nachvollziehen, aber er empfand es doch als aufschlussreich, um mehr über Preecha und über "das Richtige tun" zu erfahren. Das Gespräch nahm etwas dunklere Züge an, als Preecha dann auch noch anfügte, dass er niemanden hatte, der an seine Beerdigung kommen würde. Sie versuchte danach wohl aufbauende Floskeln von sich zu reissen, aber Yoshi schien nicht viel von dem Effekt zu sehen. Preechas Blick glitt auch kurz zu ihm, ehe er sie aus für Yoshi unerklärlichen Gründen anschnauzte und quasi davonjagte. Sie betrachtete auch noch kurz stumm Yoshi, der darauf etwas irritiert den Kopf schief legte, aber dann machte sie sich doch auf und davon.

Der Schwarzhaarige war von der gesamten Situation immer noch etwas beeindruckt, sodass er ihr beim Hinausschreiten hinterhersah und da er über das gerade Geschehene sinnierte, blieb sein Blick dort auch hängen, als sie bereits längst verschwunden war.
Es war Preechas 'Hey', das ihn aus seiner Gedankenschleife herausholte, weswegen er seinen Blick dann doch ein wenig überrascht dem echten Preecha zuwandte. Die Überraschung wich dann auch nicht davon, als sich der andere bei ihm dafür entschuldigte, dass er ihn vor dem Fenster habe warten lassen.
Hast du das?, gab er dann auch seine Verwirrung preis. Selbst wenn, Yoshi konnte nicht wirklich nachvollziehen, warum sich Preecha deswegen entschuldigen würde. Immerhin war da doch die Piccolente!
Schliesslich animierte Preecha Yoshi dazu, dass er seiner Kollegin folgen und sich in Sicherheit bringen sollte.
Der Deal steht noch., stellte Yoshi daraufhin klar. Mit "Menschen helfen" war Preecha doch auch inbegriffen! Eigentlich wollte er ihn ja nicht unbedingt daran erinnern, da Preecha dann wohl auch vergessen hatte, dass Yoshi verhaftet werden könnte und sich somit Yoshis Kuchen des Deals von alleine ergab.
Im Grunde war das aber wohl auch einfach Yoshis Interpretation von "das Richtige tun". Ausserdem hatte er dank Preecha nun ein cooles, neues Dingsda!
Sein Fiffyen hatte sich unterdessen in seinen Armen in das Land der Träume verabschiedet. Er blickte kurz zu ihm herunter, ehe er sich wieder Preecha widmete.
Ich kann dir mit der Pokémon-Evakuation helfen. Im Grunde wollte er es sogar. Für Yoshi machte es keinen grossen Unterschied, ob er nun Pokémon oder Menschen rettete.
Einige von Preechas Pokémon (im Grunde, alle, die Yoshi gesehen hatte ausser das Magneton) waren bestimmt mittlerweile auch schon geschwächt. Die fremden Wesen waren nicht ohne und auch Yoshis Pokémon waren zum Grossteil erschöpft von dem Tag. Da konnte es doch wirklich nicht schaden, diese Sache zu zweit anzugehen!
Ich habe aber nur noch Nachtara, das es mit diesen Wesen aufnehmen kann. Okay, Absol auch, aber Tsume war wohl nach dem heutigen Tag nur noch die absolute Notfalloption. An Lucian hingegen würde er wohl aufgrund der momentanen Situation auch nicht rankommen und das frischgefangene Ding war auch KO.

Er liess seinen Blick etwas ratlos von links nach rechts umherschweifen, ehe sich eines dieser Löcher, die Yoshi bisher nur vom Himmel kannte, vom Boden links von ihm zu bilden schien. ...und er schaffte es, das Ding zu übersehen.

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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Preechaam Di Apr 24, 2018 6:20 pm

Dieser schwarzhaarige Kerl war doch wirklich eine Klasse für sich... Kaum hatte er dieses gefräßige Monster gefangen, schien er bereits an ihm zu hängen, zumindest verpasste er ihm gleich einen Spitznamen und schien mit Preechas Wortwahl nicht ganz glücklich zu sein. Nun, er würde aber trotzdem nicht allzu schnell daraus herauswachsen, diese Wesen als "Dinger" oder "Teile" zu bezeichnen. Er hatte keine Sympathie für etwas, das ihn wenige Momente zuvor beinahe umgebracht hätte. Deswegen hatte er für die Worte des anderen Preechas nur eine Entgegnung übrig: "Ah ja. Dann viel Glück, während des Benehmenskurses nicht gefressen zu werden." Sein Tonfall war trocken und besaß einen leichten Ansatz von Sarkasmus, er hatte dabei eine Augenbraue gehoben. Er konnte sich nicht vorstellen, so wie man so ein Ding denn trainieren wollte... Dann wiederum war ein Trikephalo wohl auch nicht weniger gefährlich. Man musste wohl erst etwas mehr über diese Wesen lernen.

Seine Kollegin schien jedenfalls ziemlich erpicht darauf zu sein, doch nach ihrer kurzen Auseinandersetzung war davon nichts mehr zu spüren. Sie hatten leider auch ganz andere Verpflichtungen, denen sie sich nun widmen mussten. Preecha hatte etwas Zeit gebraucht, um wieder herunterzukommen. Danach entschuldigte er sich bei seinem schwarzhaarigen Kumpanen, der sich darafhin jedoch sichtlich verwirrt zeigte. Deutliche Verblüffung spiegelte sich in Preechas Gesicht wider, er wusste nicht so recht, was er er darauf entgegnen konnte, weshalb ihm nur ein etwas unbeholfener Laut entwich. Der Unlichttrainer fuhr anschließend fort, dass ihr Deal noch stand. Richtig, der Deal... Preecha hatte ihn nicht vergessen, doch in einer Situation wie dieser hatte er sich nicht darauf berufen wollen. Da war es eigentlich fast schon bewundernswert, dass ein ansonsten eher bizarrer Kerl wie er zu seinem Wort stand.
Als er davon sprach, bei der Evakuierung zu helfen, senkte der Rechtsmediziner seinen Blick. Seine Lippen bewegten sich leicht, kaum merkbar und kurz, er sprach etwas zu sich selbst. Seit er ein Junge gewesen war, hatte er oft dazu tendiert, mit sich selbst zu reden, wenn er sich in dem abgeschotteten Haus auf der verschneiten Route einsam gefühlt hatte, nur deutlich hörbarer. In Stratos City war man nur mehr unter den Leuten und kam nicht dazu ohne merkwürdig zu wirken, doch hinter dem Mundschutz bemerkte es keiner, solange er entsprechend leise war. Nun trug er ihn nicht, im Gegensatz zu ihm ließen sich Gewohnheiten aber nicht einfach so ablegen. Das einzige halbwegs verständliche Wort war wohl "bereuen", als er eine Hand an sein Kinn legte und nachdenklich seine Augen schloss, doch schon kurz darauf atmete er einmal tief durch den Mund aus und ignorierte dabei den schmerzenden Protest seines angeschlagenen Torsos so gut wie er konnte.
"Okay. Zu zweit haben wir wahrscheinlich wirklich bessere Chancen, hier etwas zu bewirken.", äußerte er schließlich und rang sich zu einem schwachen Lächeln durch. Kurz darauf hob er seine rechte Hand unschlüssig, er schien gerade wirklich darauf bedacht, die richtigen Signale senden zu wollen, um sich verständlich zu machen, deswegen überdachte er diese Angelegenheit in diesem Moment etwas zu sehr. Aus diesem Grund wurde seine Hand schließlich etwas verunsichert auf Yoshis Schulter platziert, es wirkte wahrscheinlich nicht so zuversichtlich, wie er es in diesem Augenblick gerne gehabt hätte. "Mach aber nur nichts überstürztes... ja?" Dabei drückte er dann doch einmal etwas fester zu, ehe er seine Hand wieder ebenso zögerlich von der Schulter gleiten ließ und sie zurücknahm. Er versuchte die Sorge in seiner Stimme zu verbergen, dafür nahm der Ausdruck seiner Augen allerdings einen gequälten Ausdruck an, als hätte er gerade mitansehen müssen, wie ein hilfloses Wesen niedergeschlagen wurde. Preecha versuchte sich einzureden, dass diese Sache ihn kalt ließ, aber letzten Endes musste er es sich doch widerwillig eingestehen: Er hatte begonnen, sich um diesen seltsamen Kauz zu sorgen. Obwohl seine Art etwas frustrierend war, hatte er trotz dem nicht besonders kooperativen Verhaltens des RPV-Mitglieds immer noch den Willen, zu helfen. Preecha wusste nicht, ob dieser Kerl tatsächlich eine noble Ader besaß oder einfach nur verrückt war - wer würde sonst auf der Stelle auf die Idee kommen, so einen Gierschlund fangen zu wollen und ihm auch noch einen Spitznamen geben? Damit hatte er ihm aber auch das Leben gerettet. Es war ein merkwürdiges Gefühl, wo er sonst immer versuchte, alles im Alleingang zu erledigen und nun doch aufgrund seiner Selbsterhaltungsinstinkte ein Gefühl der Erleichterung und Freude dabei verspürte, dass da jemand an seiner Seite war, dem er nun tatsächlich vertraute. Ein gewisser Teil von ihm war davon fast schon angewidert. War er nun ein Heuchler? Konnte er das nun auch in seinem Konto der Handlungen verbuchen, die gegen seine Moral gingen? Er wusste wirklich nicht mehr so recht, was er sagen sollte...

Deswegen dachte er lieber über ihre weitere Vorgehensweise nach, statt sich über so etwas banales den Kopf zu zerbrechen. Dass der falsche Preecha nur noch ein Nachtara hatte war nicht gut, aber eventuell konnten Pokémon im Center, die noch nicht allzu angeschlagen waren, ihnen zur Seite stehen? Ein paar Ohrdoch in ihrer Nähe waren gerade zumindest fleißig dabei, umgestürzte Untersuchungstische beiseite zu räumen und etwas Ordnung zu schaffen.
Plötzlich erschien dann jedoch das Portal und Preecha wurde im Gegensatz zum Unlichttrainer sofort auf es aufmerksam. Sein Gedankengang wurde erneut unterbrochen, stattdessen starrte er es verblüfft an, schien von seinem Erscheinen aber doch nicht allzu bewegt zu sein. Situationen wie diese wurden ohnehin immer verrückter, wenn man es am wenigsten erwartete. Er wollte sich ihm eigentlich nähern, wurde dabei jedoch auch schon wieder unterbrochen, als er abrupt in seinen Ellbogen niesen musste. "Das wird mir hier wirklich ein ganzes Stück zu übernatürlich...", äußerte er schließlich kränklich, während er mit schwachem Griff versuchte, ein weiteres Tempo aus seiner Verpackung zu schälen und sich anschließend wieder die Nase schnäuzte. Danach nahm er es sich doch einmal heraus, an die merkwürdige Pforte heranzutreten und sie zu inspizieren. Und er sah eine Stadt in Trümmern. Es sah allerdings nicht aus wie Stratos City oder irgendeine andere Stadt Einalls. Fragend hob er eine Augenbraue. Das war doch wirklich überaus seltsam.
Zwar hatte er seinem Partner gerade noch angetragen, nicht überstürzt zu handeln, doch ein Funken Forschergeist war auch in ihm vorhanden. Deswegen streckte er nun vorsichtig seinen Zeigefinger aus und berührte die vermeintliche Oberfläche des Portals sachte. Ein komisches Gefühl ergriff ihn, doch als er etwas mehr Druck ausüben wollte, ging einfach seine gesamte Hand hindurch und zeigte sich auf der anderen Seite wieder, als wäre das hier lediglich eine Luftspiegelung. Trotzdem zog er erschrocken seine Hand zurück und musterte sie mit geweiteten Augen einmal ausgiebig, er spreizte wiederholt seine Finger und, legte sie wieder aneinander und krümmte sie, um sich zu vergewissern, dass noch alles dran war. "Komisch...", kommentierte er die Angelegenheit letzten Endes mit skeptisch verzogenen Augenbrauen und ballte die Hand zur Faust, es schien beinahe, als hätte er sich etwas mehr erhofft. Nun wandte er seine Aufmerksamkeit aber lieber wieder dem Unlichttrainer zu. "Lass uns am besten im ersten Stock anfangen, wo wir vorhin gewesen sind. Vielleicht bekommen wir dadurch ein besseres Bild, wie viele von den Monstern tatsächlich im Center sind." Er hatte sich also dazu entschlossen, dass die Angelegenheit nicht weitere Aufmerksamkeit verdiente und äußerste sich stattdessen lieber wieder über ihre weitere vorgehensweise. Sie durften aber auch einfach nicht weiter tatenlos herumstehen.


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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Yoshiam Di Mai 01, 2018 3:17 am

UB-Event
mit Preecha
#16
Es war wohl ein sonderbarer Kontrast, wenn man die Verblüffung Yoshis mit jener von Preecha und seiner Kollegin verglich. Aber das Ding liess sich fangen! So dauerte es auch etwas seit der Rückgabe der restlichen Pokébälle, ehe der andere dann doch noch etwas herausstammelte. Der echte Preecha wünschte Yoshi viel Glück "mit dem Teil".
Preecha schien Yoshis neuem Fang deutlich weniger Vertrauen entgegen zu bringen, als es der frischgebackene Rinotrainer tat. In der Tat wünschte er Yoshi sogar viel Glück, bei seinem Manierenbeibringunterfangen nicht gefressen zu werden. Auch diese Bemerkung missfiel Yoshi, aber er konnte Preechas Sichtweise hier auch ziemlich gut nachvollziehen. Rino hatte in der Tat keinen guten Eindruck hinterlassen und ihn bereits einmal fast verputzt...
Im Grunde aber war das aber nicht nur schlecht. Umso besser, wenn er hier eine Herausforderung als Trainer besass! Wäre doch langweilig, wenn alle Pokémon sofort brave Fiffyens wären.
Dann koche ich mal besser so viel, dass selbst Rino platzt!, verkündete er schliesslich mit ziemlich überzeugtem Tonfall, ehe sein Blick kurz zu dem Loch, das wahrscheinlich von seinem neuen Begleiter produziert worden war, glitt und die Entschlossenheit schon wieder zu bröckeln begann. Also, das da...
Ja, wie lange genau würde er dafür kochen müssen, bis er nur schon an den Inhalt einer Wand rankam?
Nein, Motivator sein oder Leute von etwas überzeugen und das auch noch durchzuziehen war definitiv nicht seine Stärke. Wenn er daran dachte, wie unmöglich einige seiner bisherigen Pokémon bereits sein konnten, verging ihm auch gleich wieder jegliche eigene Motivation, sich der Herausforderung mit Rino anzunehmen.
Er spielte mit dem Pokéball des neuen Begleiters herum, ehe er dieses "Problem" für sich selbst als gelöst betrachtete, als er realisierte, das Rino wohl so ziemlich alles frass, wenn er schon einfach so Wände verputzte. ...Yoshi müsste nie mehr den Müll raustragen! Sein selbst Gekochtes wären dann die Leckerlis für gutes Benehmen oder so. Jaja, um den Benehmkurs müsste er sich nicht Sorgen machen. Skeptische Preechas hin oder her.
Denkst du aber, es wäre erlaubt, Rino in Kämpfen zu benutzen?, wollte er schliesslich wie aus dem Nichts von Preecha wissen und legte sich nachdenklich die Hand ans Kinn. Es ging ihm hier eher um die Legalität und Preecha war nun mal eben ein Mann vom Fach. Eine äusserst nützliche Bekanntschaft, wie Yoshi nun fand.

Als Yoshi ihm jedoch anbot, bei der Evakuierung zu helfen, schien er irgendwas in Preecha zu triggern, da dieser in unverständlicher Manier mit sich selbst zu sprechen begann. Irritiert und unschlüssig, wie er reagieren sollte, widmete sich Yoshi währenddessen seinem schlummernden Fiffyen in den Armen und kraulte dessen Nacken, während er innerlich hoffte, dass diese seltsame Situation bald vorübergehen würde.
Schliesslich schien der echte Preecha aber einzuwilligen und bestätigte Yoshi, dass sie von nun an zu zweit evakuieren  und helfen (?) würden.
Schliesslich deponierte Preecha seine Hand zögerlich auf Yoshis Schulter, die Bewegung erschien Yoshi so langsam, dass er sie mit seinen Augen verfolgte und auch den Kopf leicht Richtung Schulter wandte, ehe sein Blick wieder Preecha galt.
Es waren Preechas Worte, die Preecha seine Aufmerksamkeit gänzlich zurückgaben, wobei er weiterhin von dessen Geste verwirrt war, da er diese noch nie erlebt hatte. Selbst als Preecha nach kurzem Drücken seine Hand wieder von seiner Schulter nahm, blickte er nochmals etwas nachdenklich auf seine Schulter, war aber vollkommen unschlüssig, was der andere ihm mitteilen wollte. Sorgte er sich um ihn? Zumindest seine Worte erweckten jenen Eindruck.
Das gilt aber auch für dich, sprach er ausnahmsweise mal vollkommen vernünftig und lächelte etwas dabei. Irgendwie waren sie ja mittlerweile etwas wie Katastrophen-Kumpels, da sie trotz der Situation irgendwie noch zusammenarbeiten wollten. Da hatte Yoshi nicht wirklich vor, dass er Preecha wegen einer blöden Aktion plötzlich verlor. Immerhin rettete es sich zu zweit auch besser als allein. Und seine Motivation lag viel mehr darin, Preecha zu helfen, anstatt allgemein zu helfen. Ob das wohl richtig war...? Es war ihm mittlerweile einerlei. Es bestand kein Grund, sich jetzt über solche Kleinigkeiten Gedanken zu machen, also würde er sich auf den Moment konzentrieren!

Preecha musste schliesslich wieder kräftig niesen - jemand, der so oft nieste, sah Yoshi zum ersten Mal - ehe er was von "übernatürlich" quasselte und Yoshi nur mit leicht hochgezogener Augenbraue dastehen liess. Er wusste nicht recht, worauf Preecha hinauswollte.
Es dauerte tatsächlich einen Augenblick, ehe Yoshi realisierte, dass Preecha kurz davor war, in das spontan neben ihm erschiene Loch zu greifen. Pree-, wollte er den anderen noch gerade unterbrechen und ihm seine Ansicht unterbreiten, dass es sich mit dem Anfassen um keine gute Idee handelte, aber er hielt inne. Es war ohnehin bereits zu spät, da Preecha das Ding bereits berührte und das Bild der Pforte weckte dann doch mehr von seiner Aufmerksamkeit. Als Preecha schliesslich hindurchgriff und danach seine Hand auf Vollständigkeit zu inspizieren versuchte, atmete Yoshi dann doch kaum merklich erleichtert aus. Es wäre ihm unangenehm gewesen, Preecha mit Gewalt gegen dieses Portal irgendwie ziehen zu müssen oder dergleichen.
Tatsächlich hörte er schliesslich auch nur mit einem Ohr dem anderen zu, da er mit seinem Fuss durch das Portal zu treten versuchte, der Fuss jedoch wie auch Preechas Hand einfach hindurchging, weswegen das Portal gedanklich als "öde" abgestempelt wurde.
Alles klar. Aber keine unnötigen Ablenkungen, er zeigte mit einer Kopfbewegung auf das Portal, mehr.

Keine unnötigen Ablenkungen mehr? Pustekuchen. Plötzlich begann der Himmel strahlend hell zu leuchten, was Yoshi unbewusst sein Fiffyen fester umklammern liess, als er die Flammen durch das Loch, von dem Rino gekommen war, erkennen konnte.
Dabei weckte er sein Fiffyen auch auf, welches ihm aus den Armen sprang und nach einer kurzen Schnüffelaktion der Umgebung neugierig Richtung Loch zur Lichtquelle rannte. Nicht Jasper!, versuchte ein besorgter Trainer sein Pokémon von einer offensichtlichen Dummheit abzuhalten. Wenn das irgendso ein Feuer war, dass sie gleich alle verschlingen würde, müsste man es nicht noch vom ersten Sitz aus betrachten gehen.
Der Schwarzhaarige ballte seine zitternden Hände zu Fäusten, ehe er seinem Pokémon hinterherrannte. Auch wenn das hier in seinen Augen die grösste Dummheit in seinem Leben war, so waren diese Flammen zumindest keine lähmenden Piccolenten. (So viel zum Thema nichts überstürzen.)
Er hielt schliesslich an der Stelle, wo auch Jasper stehen blieb und musste doch einmal kurz schlucken, ehe er langsam zu verarbeiten schien, was sich da gerade abspielte. Mit geweiteten Augen beobachtete er das Geschehen, dass sich vor ihm abspielte: Nicht etwa er oder Jasper waren das Ziel jener Flammen, sondern die sonderbaren Wesen schienen von diesen gejagt, fortgetrieben zu werden.

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Re: Pokémon-Center von Stratos City [Event]

Beitrag von Preechaam Di Mai 08, 2018 10:27 pm

Der selbstüberzeugte Tonfall seines vermeintlichen Namensvetters ließ Preecha etwas skeptisch werden. Er hatte wirklich vor so etwas durchzuziehen? Als er jedoch wieder einen Blick in das gigantische Loch der Wand des Pokémon-Centers warf und etwas kleinlauter wurde, konnte er nicht anders, als seine Lippen etwas zu kräuseln. Nun musste er sich seine Hand leicht vor den Mund halten. "Pft...", prustete er hervor und konnte sich letzten Endes doch nicht mehr zurückhalten. "Pahahaha!" Sein Lachen klang allerdings in keiner Weise böse gemeint, für ihre Umstände hatte diese Aussage ihn geradezu unschuldig heiter gestimmt. Letzten Endes musste man wohl auch in der aussichtslosesten Situation etwas Humor finden können. "Hahaha... sorry...", kriegte er sich kurz darauf wieder ein und wischte sich eine Träne aus den Winkeln seiner von den Pollen gereizten Augen. "Das war gerade fast schon putzig.", entwich es ihm etwas heiser vor Lachen, ehe er abwinkte. Die Vorstellung, wie der Unlichttrainer für diesen Koloss kochen wollte, hatte ihn gerade wirklich überwältigt. "Aber ich habe vollstes Vertrauen, dass du dieses Biest zähmen kannst.", sprach er ihm letztendlich seine Zuversicht aus und dieses Mal auch völlig ohne Sarkasmus, auch wenn seine Stimme immer noch von einem leichten Kichern durchzogen war. "Du hast es dich ja immerhin schon getraut, es zu fangen."
Die nächste Frage des Schwarzhaarigen war aber durchaus interessant. "Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte.", antwortete Preecha treuherzig, ehe er aber doch etwas nachdenklich wurde und sich eine Hand an sein Kinn legte. "Ich meine, wenn sie sich fangen und trainieren lassen, dann sind sie Pokémon. Und es werden ohnehin schon bekannte Pokémon zugelassen, die in einem Wutanfall ganze Seen trockenlegen können.", fügte er noch an. Ein Garados hätte vielleicht wirklich leichteres Spiel mit diesem Schlingking gehabt.

Der Rechtsmediziner erwischte sich jedoch dabei, wie er angesichts der potenziellen Gefahr, in der sich seine neue Bekanntschaft befand, erstaunlich empotional wurde. Seine Kollegen wies er ohne mit der Wimper zu zucken von sich, aber gegenüber diesem Kerl öffnete er sich...? Es waren wohl die Gefahr und seine Dankbarkeit, die ihm doch Sorge gegenüber dem anderen Preecha empfinden ließen. Er traute es sich zudem nicht, sich gegenüber seinen Kollegen wirklich offen zu zeigen. Zum einen war er solche Gesten nicht gewöhnt und schämte sich stets dabei und zum anderen lebte er stets in der Furcht, dass irgendjemand noch auf diese Weise herausfinden würde, welche Schuld eigentlich an ihm lastete. Aber von diesem Kerl musste er es wohl nicht befürchten. Er hinterfragte nicht allzu viel, war aber dennoch freundlich und schien vieles einfach so hinzunehmen. So schwierig diese Charaktereigenschaften auch sein konnten, so bewundernswert waren sie gleichzeitig. Preecha schaffte es zumindest nicht, etwas zu tun, ohne es gleich zehnmal zu überdenken.
Als der Unlichttrainer seine Bitte anschließend erwiderte und ihm ein Lächeln schenkte, sah der Brillenträger zunächst etwas verblüfft drein, ehe seine Lippen auch ein heiteres Lächeln zeigten, das man an ihm wohl nur alle Jubeljahre zu sehen bekam. "Ja.", nickte er erwidernd und konnte sich entgegen seines Zynismus nun endlich einmal wieder etwas optimistisch zeigen. Selbst wenn etwas passieren würde, er war immerhin nicht allein. Und er würde auch dafür sorgen, dass sein Partner sicher bleiben würde. So viel musste er sich endlich einmal zutrauen.

Das Erscheinen des merkwürdigen Portals wurde von ihnen beiden allerdings recht schnell als nicht weiter bedenkenswert abgehakt. "Ich wollte nur sicher gehen, dass es wirklich nicht gefährlich ist.", verteidigte er sich kurz noch trocken, als der andere Preecha davon sprach, dass sie sich keine Ablenkung mehr erlauben sollen. "Aber ist gut.", fügte er anschließend noch lockerer an. Er hatte immerhin recht, den Pokémon zu helfen hatte Vorrang.
Plötzlich geschah jedoch etwas Unvorhersehbares. Durch die Öffnung in der Wand hindurch konnte man von draußen das Licht von lichterlohem Brennen erfassen. Ein weiterer Angriff...? Sprachlos verharrte Preecha auf seiner Position. Wenn jetzt auch noch ein Inferno über sie hereinbrach, waren sie definitiv verloren...!
Das Fiffyen seines Kumpanen sah die Sache allerdings anders und befreite sich aus den armen seines Trainers, um nach draußen zu rennen. Der andere Preecha folgte ihm sogleich, was den Brillenträger nun umso fassungsloser angesichts der Situation werden ließ. "HEY! Warte...!", rief er ihm noch hinterher, ehe er sich widerwillig auch in Bewegung setzte und ihm nach draußen folgte, damit er aufpassen konnte, dass ihm nichts geschah. Er konnte zwar verstehen, dass der Kerl nicht wollte, dass sich sein kleines Fiffyen etwas tat, aber das war in diesem Augenblick wirklich alles andere als gut...!
Kaum hatte er den Raum zur Straße hinaus verlassen, musste er jedoch abrupt stehen bleiben. So viel Feuer... es wurde unerträglich warm. Die Bestien flogen wild hin und her, sie wurden regelrecht davon aufgescheucht. Für einen Augenblick verfolgte er das Geschehen staunend aus großen Augen und hatte seinen Blick dabei in den Himmel gehoben, im nächsten Moment versuchte er sich aber wieder zu fangen und hielt nach Yoshi Ausschau. Dieser hatte sich zum Glück nicht allzu weit wegbewegt und sein Fiffyen anscheinend wiedergefunden. Gerade, als Preecha auf ihn zurennen wollte, konnte er jedoch die Flügelschläge von etwas großem vernehmen. Ein darauf folgender Luftstoß strömte durch die Gasse und zwang ihn ein weiteres Mal, aufzusehen. Eine Gestalt in reinem Weiß schnellte über ihnen hinweg und scheuchte mit seinem hellen Rufen weitere der Monster auf. Es war ein Drache. "Du Heiliger...", kam es Preecha ein weiteres Mal fassungslos über die Lippen. Es bestand kein Zweifel über die Identität dieses Pokémon. Das legendäre Reshiram entschwand nun in andere Teile der Stadt. Preecha wandte seine Augen nicht von ihm ab, hatte sich rückwärts aber trotzdem langsam weiter in die Richtung seines Partners bewegt, ehe er seinen Schritt beschleunigte und sich rennend umwandte. "Hast du das gesehen?!", rief er ihm schließlich zu, als er bei ihm angelangt war und zeigte in die Richtung, in die sich Reshiram weiterbewegt hatte. "Ich glaube, es will die Stadt von diesen Bestien befreien...!" Das war natürlich nur eine Spekulation seinerseits, doch der legendäre weiße Drache der Wirklichkeit war in den Legenden bereits für seine heroische Ader bekannt gewesen. Weitere Bestienangriffe blieben außerdem aus, sie schienen tatsächlich in schierer Panik vor dem Feuer zu flüchten.


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