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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Gastam So Nov 12, 2017 5:42 pm

Tallulah war der Name der Schwarzhaarigen also. Ein recht ungewöhnlicher Name, zumindest konnte Jin nicht behaupten, ihn schon einmal gehört zu haben. Allerdings war das nichts schlechtes, seltene Namen gaben auch der Person an sich etwas besonderes.
Nur mussten sie endlich zusehen, dass sie ihre aktuelle Krisensituation bewältigen würden. Tallulah hatte glücklicherweise Verständnis dafür, dass er das Riesenrad nicht zu Fall bringen wollte und entschuldigte sich bei ihm... wieder einmal auf eine dermaßen höfliche Art und Weise. Jin hatte sich in seinem Leben schon so oft mit groben Personen konfrontiert sehen müssen, da war das für ihn äußerst gewöhnungsbedürftig. Insbesondere in einer Situation wie dieser. "Schon gut. Danke.", gab er deswegen knapp zurück, schmunzelte aber dennoch erfreut darüber, dass sie dermaßen einfühlsam war.
Ihr gemeinsamer Kampf gegen dieses eine Wesen ging allerdings weiterhin vonstatten und während Jin in den Plan äußerte, sie in die Wasseranlage hineinzustoßen, nickte Tallulah und schien seinen Plan bereits vorzubereiten, indem sie ihre Pokémon dazu anwies, auch diese beiden Kabelwesen in dieselbe Richtung zu locken, in die sein Rollum zuvor verschwunden war. Dieses Manöver stellte sich nur als recht riskant heraus, als dem Piondragi keine andere Wahl blieb, als das Ungezüm in ihre Richtung weiterzutreiben. So reagierte Jin wortlos und ging zur Seite, bemerkte dabei allerdings, dass Tallulah aufgrund ihrer Verletzungen weitaus langsamer vorankam als er. Eigentlich hatte er ihr helfen wollen, aber wie es schien, hatte sie es gerade noch aus eigener Kraft geschafft. Dank des Einsatzes ihrer Pokémon befand sich im Moment darauf das dritte Monster im Bunde schon in der richtigen Position, weshalb der Glücksspieler die Situation als passend erachtete, sein Tandrak endlich aus dem Ball zu lassen. Der Giftdrache tat sich angesichts des festen Untergrunds zwar ein wenig schwer, dennoch schien er die Gefahrenlage schnell zu erkennen und sah diesem merkwürdigen Wesen entschlossen entgegen. Sein Rollum hatte unterdessen noch einen letzten Halbkreis in seiner Bahn gedraht, um diese drei Biester noch ein Stück näher an das Geländer zu treiben, auch sein Amfira war bereits in Position und bildete mit dem Tandrak nun eine Linie.
"So, jetzt auf einmal! Drachenrute und Walzer!", rief Jin schließlich den geplanten Befehl aus, auf den seine Pokémon blitzschnell reagierten. Tyche und Klotho schnellten jewels voran, um mit ihren Schweifen zwei der Bestien über das Geländer zu fegen, während Lachesis ihre durch das Umherrollen bisher angestaute Energie mit einem Mal in einer Rammattacke gegen das dritte Monster entfesselte. Die Wucht der Attacken war jeweils stark genug, um sie über das Geländer zu fegen, war Drachenrute als Attacke doch bekannt dafür, die Pokémon des Gegners vom Kampffeld zu beseitigen.
Mit einem markerschütternden Schrei landeten alle drei schwarzen Wesen schließlich im Wasser und ruderten dort panisch umher. Sie würden fürs erste wohl tatsächlich nicht dazu in der Lage sein, dort wieder herauszukommen und wurden davongetrieben. "Geschafft...", seufzte Jin auf diese Erkenntnis hin erleichtert aus, doch seine Pokémon waren schneller und kamen stolz angestürmt, um sich mit fröhlichen Lauten an seine Seite zu gesellen. Es schien fast, als würden sie damit diesen vorübergehenden Erfolg auf ihre eigene Weise ein wenig feiern. "Ja, ich freue mich auch. Aber wir dürfen jetzt keinesfalls nachlässig werden.", ermahnte der Schwarzhaarige seine Partner deswegen, ehe er nun wirklich dazu kam, die Trainerin anzusprechen, die ihm bei dieser Prozedur geholfen hatte. "Vielen Dank.", äußerte er mit einem schwachen Lächeln und musterte ihre Wunden dabei immer noch ein wenig besorgt. "Wir können jetzt wohl zumindest etwas aufatmen. Allerdings glaube ich, dass sich weiter in Richtung der Innenstadt mehr von diesen Biestern tummeln könnten..." Sollten sie hier besser ausharren und abwarten, was weiterhin geschehen würde? Es schien nämlich, als würde es diese Kreaturen auch dorthin ziehen, wo sich viele Menschen befanden und der Vergnügungspark war aufgrund der Massenflucht von eben inzwischen recht leer. Jin würde sich am liebsten auf den Weg machen und sich nach seinem Onkel erkundigen, allerdings befürchtete ewr, dass Tallulah so etwas nicht länger durchhalten würde... konnte er sie hier wirklich alleine lassen?
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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Tallulaham Sa Dez 02, 2017 11:15 am

Tallulah Noach

&& Jin Chiura


Ein Schmunzeln seitens des Brillenträgers – hatte sie etwas merkwürdiges gesagt? Oh, ihre Entschuldigung schien der Situation wohl wneig angemessen. Aber … sie konnte eben nur schwer aus ihrer Haut. Es war ohnehin nicht von Belang, denn ihre Konzentration musste diesem Ungetüm gelten. Jins Plan war, diese Riesen in den Fluss zu stürzen – sie würde ihn in jedem Fall unterstützen. Ceidith und Vriszca setzten sich kurz darauf nach einem passenden Befehl in Bewegung und Tallulah versuchte, aus der Schussbahn zu geraten. Gerade noch rechtzeitig – nicht zuletzt Dank Ceith, die das Unwesen mit einem Spukball ablenkte. Der Schwarzhaarige nutzte sofort den Moment, als dieses dritte Ungetüm bei seinen zwei Artgenossen angekommen war und entließ ein Tandrak – Tallulah musterte den Giftdrachen. Sie empfand ihn als äußerst majestätisch – sie hatte wohl einfach eine ungesunde Vorliebe für Gift- und Geistpokémon. Aber … sie waren auch einfach zu ansehnlich. Und sehr stark, wenn man mit ihnen umgehen konnte. Ein leichtes Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen, als sie mit ansehen konnte, wie der Brillenträger gekonnt diese drei Ungetüme im Wasser zu versenken vermochte. Sein Rollum hatte sie noch einmal näher heran gebracht – diese ihr unbekannte Echse und das majestätische Tandrak taten ihr übriges. Die drei Giftwesen stießen diese drei Unwesen mittels Walzer und Drachenrute über – oder eher durch – das Geländer und so in die Tiefen. Der Schrei war enorm – markerschütternd. Aber Tallulah konnte den Blick nicht abwenden geschweige denn, überhaupt ihre Ohren zuhalten, so gebannt war sie. Es war … beinahe bemitleidenswert, wie sie dort im Wasser nach einem Ausweg suchten. Aber die Zerstörung um sie herum milderte dieses Mitleid nur allzu stark. Sie würden sich irgendwann beruhigen – und dann vielleicht einen Weg hinauf finden. Und so hoffentlich verschwinden, ohne weiteres Chaos zu stiften. Jins Seufzer der Erkenntnis ließ sie ihre Gedanken wieder auf den Brillenträger richten – und ebenso ihren Blick. Dann war Kälte zu spüren – Ceith berührte sie sanft an ihrer rechten Hand. Und Risk konnte sie ebenfalls näher kommen hören. Sie sah ihre beiden Pokémon an – plötzlich kehrte die enorme Schwäche zurück, die sie seit dem Fall hinab auf Jin versucht hatte, zu ignorieren und in den Hintergrund zu drängen. Sie ...ging in die Knie, saß schließlich gänzlich auf dem Boden. Sie hörte noch, wie Jin ihr dankte und drehte den Kopf etwas. Es schmerzte – aber das war nun nicht von Bedeutung, richtig? Sie musste sich um andere Sorgen.
„Ich … habe zu danken.“, erwiderte sie also sachte. „Ja – auf meinem … Weg hierher habe ich … so viele gesehen.“, fügte sie dann auf die nächsten Worte an. Ceith und Risk saßen inzwischen neben ihr – der Geist ließ ihre Hand gar nicht mehr los. Sie lächelte. „Ceith, es … geht gleich wieder.“, versprach sie und sah schließlich zu Risk. Das Piondragi wirkte ebenfalls besorgt. „Ihr habt … toll gekämpft. Meine Engel.“, sprach sie also voller Stolz und lachte leise. Das Unlichtpokémon griff schließlich nach Tallulahs Tasche – diese war einen Moment überrascht. Natürlich – es würden mehr Kämpfe auf sie zukommen. Sie drei mussten sich irgendwie erholen. Sie holte mehr schlecht als recht die beiden letzten Supertränke heraus und gab sie den beiden Giftwesen an ihrer Seite. Ihre Lunge rasselte etwas – hatte sie etwas zu Trinken dabei? Natürlich nicht. Wie unachtsam …
Sie besah sich ihrer Kleidung. Alles an ihr war äußerst mitgenommen. Die vielen kleinen und größeren Wunden erklärten ihre Schwäche.
„Risk …“, begann sie – sie liebte diese Kleidung. Aber sie war nicht wichtiger, als ihr Leben. Sie hielt dem Piondragi ihre Arme entgegen, sobald Ceidith ihre Hand losgelassen hatte.. „Schneide … sie bitte ab.“, sagte sie – Risk nickte und mit seinen Scheren waren die Ärmel schnell entfernt. „Danke.“
Sie holte noch kleine Tücher aus ihrer ebenfalls angegriffenen Tasche und tupfte sich hier und da etwas Dreck und Blut ab, ehe sie ungelenk versuchte, ihre Ärmel – dank Risks Hilfe beim abschneiden und in Bandagen schneiden – als Verband für die größeren Wunden zu nutzen. Ihre … Ihre Socken waren auch am ehesten unverletzt. Voller Staub, aber dennoch besser als nichts … wenn sie erst einmal mit den Ärmeln fertig war, würde Risk ihr auch diese über dem Knöchel abschneiden, wenn sie ihn darum bat. Aber dazu musste sie erst einmal … irgendwie fertig werden. Warum war das heute nur so schwer? Sie war doch … sonst … so geübt darin … Sie hörte Ceith' Grummeln – der Geist war da leider ebenfalls keine Hilfe, auch wenn das Gengar sein bestes gab.


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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Gastam Mi Jan 03, 2018 5:20 pm

Die erste Gefahr war zwar gebannt, doch das bedeutete nun nicht, dass sie nachlässig werden durften. Es konnte schließlich jederzeit ein weiteres dieses Monster aufkreuzen, bestimmt befanden sich noch viele mehr von ihnen innerhalb Rayonos. Das bestätigte ihm Tallulah auch, die leider wirklich nicht mehr allzu gut aussah. In diesem kurzen Moment des Verschnaufens schien sie es sich nun wohl erlauben zu können, ihren tatsächlichen Zustand zu offenbaren. Jin konnte daher nicht anders, als sich besorgt neben sie zu knien, als sie seinen Dank erwiderte.
Er wollte bereits etwas sagen, allerdings schien es, als wollte sie zunächst ihre Pokémon versorgen, weshalb er sich lieber erst einmal nicht weiter einmischte. Stattdessen wandte er seinen Blick kurz zu seinen Pokémon. Es war bestimmt gefährlich, sich in einer großen und unübersichtlichen Gruppe fortzubewegen, vielleicht sollte er zumindest zwei von ihnen erst einmal zurückrufen? Für den Moment war es aber eventuell nicht schlecht, ein paar weitere aufmerksame Augenpaare anwesend zu haben, er würde noch einmal darüber nachdenken, sollte er sich tatsächlich dazu entschließen, den Vergnügungspark zu verlassen...

Schlussendlich musste er beobachten, wie Tallulah sich von ihrem Piondragi ihre Ärmel abschneiden ließ, vermutlich um sie als Verband zu verwenden. Wieder einmal spiegelte sich dabei ein leichter Anflug von Bewunderung in Jins Blick wider. Sie war noch so jung und wirkte in seinen Augen so zärtlich, war aber schon dermaßen hart im Nehmen... Sie erinnerte ihn an jemand anderen, den er mal gekannt hatte. Diese Erinnerungen trübten den Ausdruck seiner Augen für einen Moment, ehe er bemerkte, dass die Schwarzhaarige sich mit dem verbinden ihrer Wunden etwas schwer tat.
"Warte.", mischte er sich also gleich ein und nahm ihr einen der Stofffetzen ab, um ihr dabei zu helfen. Sein Blick blieb zwar etwas mulmig an ihren Wunden haften, doch er versuchte ihr nach bestem Gewissen zu helfen. Eine junge Person wie sie sollte in einer Hölle wie dieser nicht unnötig ihr Leben aufs Spiel setzen, sie mochte zwar Kampfeswillen besitzen, doch Jin wollte sein bestes geben, um diesen zu schützen. Menschen wie sie waren einfach viel zu selten. "Hier. So müsste es gehen.", sprach er ihr schließlich sanft zu und lächelte dabei leicht melancholisch. In diesem Augenblick wusste er auch nicht so recht, was er sonst sagen sollte und schwieg etwas beklommen. Sein Amfira konnte darüber nur seine Augen verdrehen. Wenn er sein Gesicht nicht verdecken konnte, war er wirklich eine Niete, was das anbelangte.

Ein lautes und tiefes Brüllen hallte jedoch plötzlich durch den Vergnügungspark. Jin sprang daraufhin wieder auf, bereit, sich dem nächsten Ungetüm entgegenzustellen. Egal, was für eine Art von ihnen nun auf sie zukommen mochte. Dabei deutete er mit einer Hand Tallulah jedoch, zunächst einmal sitzen zu bleiben. "Schone dich bitte erst einmal. Ich will nicht, dass du dich noch weiter verausgabst." Deutliche Sorge schwang dabei in seiner Stimme mit, sie konnte ihre Pokémon immerhin auch befehligen, ohne sich wieder zu weit in die Gefahrenzone zu begeben. So liebevoll, wie sie diese behandelte, wollten diese doch bestimmt auch nicht, dass sie sich weiter der Gefahr aussetzte.
Diese trat auch sogleich auf den Plan, es handelte sich bei dem Ursprung des Brüllens um ein riesiges, schwarzes... etwas. Es musste über 5 Meter groß sein und besaß einen massigen und dunklen Körper, das nur aus einem einzigen, gigantischen Maul zu bestehen schien. An einem der goldenen und vor allem spitzen Zähne, die dieses bestückten, hing der Fetzen einer Überdachung der Buden des Vergnügungsparks. Hatte es diese etwa gefressen...?
Für einen kurzen Moment hielt Jin eingeschüchtert inne, ehe dieses Monstrum sie mit seinen dämonisch leuchtenden Augen erspähte und auf sie zuzuhalten schien. War ihm lebende Nahrung etwa lieber? Das war kein schöner Gedanke. "Tyche, Toxin!", rief er deswegen schnell aus und sein Amfira bespritzte das Ungetüm sogleich mit einer großen Ladung Gift. Das war immer sein erster Instinkt, sobald er massige Gegner wie diese vorfand: Sie zu vergiften. Erfahrungsgemäß besaßen diese nämlich eine besonders hohe Ausdauer. Tatsächlich schien sich dieses Ding vor dem Gift etwas zu scheuen, hielt aber trotzdem weiter auf sie zu. Eventuell sollte er Tallulah nehmen und wegrennen. Wäre er selbst körperlich nur nicht so bescheiden gebaut...
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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Tallulaham Do Jan 04, 2018 12:56 am

Tallulah Noach

&& Jin Chiura


Sie musste ein klägliches Bild liefern – der Brillenträger kniete sich nämlich nicht nur neben sie, nein, letztlich nahm er ihr die provisorischen Bandagen aus den Händen und führte Tallulahs angefangene, schlechte Arbeit deutlich besser fort. Sie konnte ihm nichts entgegen setzen, auch wenn es ihr gewöhnlich nicht gefiel, wenn man ihr dergleichen abnahm – aber jetzt, jetzt war sie einfach zu erschöpft. Und sie hatte keine andere Wahl, als es geschehen zu lassen – sie sah den Schwarzhaarigen dabei eingehend an. Er wirkte … besorgt. Aber da war noch etwas anderes – etwas, was tiefer ging. War er … betrübt? Sicher, es gab gewiss auch Menschen, an die man in solchen Situationen dachte. Menschen, um die man sich sorgte – die man in Sicherheit wissen wollte. Für Tallulah waren all diese Menschen weit weg. Außer Seine, natürlich – aber die war stark. Sie schaffte das, richtig? Als Jin dann etwas sagte, nickte sie leicht. Als er aufsah, schenkte sie ihm ein warmes Lächeln.
„Vielen Dank.“, wiederholte sie so ihre Worte. Leise – aber gewiss hatte er es gehört. Gerade war es recht ruhig hier – der Lärm war mit den Elektrowesen verschwunden. Für einen Vergnügungspark war es sogar beinahe still. Doch … diese Stille, sie hielt nicht lange an. Ein tiefes Gebrüll fegte über sie hinweg, ließ den Boden erzittern und ihre Muskeln, ihre Knochen weich werden. Ohne das Wesen, was diesen Laut von sich gab, zu sehen, wusste Tallulah, dass es gigantisch sein musste. Für einen Moment war es, als bliebe ihr Herz stehen – als stünde die Zeit still. Dann endete dieser Sekundenbruchteil – der Schwarzhaarige sprang auf, drehte sich um. Ceidith hatte sofort Angriffsstellung bezogen, Risk knurrte tief. Tallulah aber konnte an dem Schwarzhaarigen vorbei nichts erkennen. Sie wollte aufstehen – da wurde ihr bereits eine Hand hingehalten, die bedeutete, sie solle verweilen. Und diese Geste unterstrich der Brillenträger schließlich auch mit Worten. Sie solle bleiben – sich nicht weiter verausgaben. Die Sorge war … alles umfassend. Und sie nahm ihr alle Kraft. Als Ceith und Risk dem zustimmten, konnte sie ohnehin nichts dagegen unternehmen – denn allein schaffte sie es kaum auf die Beine. Also nickte sie – dann würde sie versuchen, von hier aus zu helfen.
So trat Jin schließlich auch vor – und Tallulah warf den ersten Blick auf das Ungetüm, dem sie sich stellen mussten. Sie hatte die Elektrowesen bereits für riesig gehalten – aber das war ein Gigant. Ein Zittern ergriff sie – sie schluckte. Nein – nicht jetzt. Sie würde in diesem Kampf nicht aussetzen. Auch im Sitzen konnte sie helfen! Ein tiefer Atemzug – da eröffnete der schwarzhaarige Gifttrainer bereits den Kampf. Toxin war die Wahl – sehr gut. An der Bewegung ließ sich erkennen, dass es Wirkung zeigte – das war ideal für jene, die Giftpokémon trainierten – jene wie sie und Jin. Wenn eine Vergiftung vorlag, wirkten die meisten Attacken direkt viel besser – und davon abgesehen half es, starke Gegner klein zu bekommen, denn das Gift würde sie immer mehr und mehr auszehren.
„In Ordnung …“, murmelte sie. Erst einmal mussten sie herausfinden, wie sie dieses … Ding besiegen konnten – sie mussten die Schwächen austesten. Allerdings … war es wohl besser, wenn die Pokémon nicht zu nahe heran kamen. Bei den Schildern, die es da im Maul hatte, war es anzunehmen, dass es sie alle mit einem Happen verschlingen konnte. Also war Distanz eindeutig die bessere Wahl. „Risk, starte … mit Nadelrakete. Ceith, ... Spukball.“, entschied sie also. Beide Giftwesen setzten sich in Bewegung – in unterschiedliche Richtungen. Ja, vielleicht war es gut, wenn sie nicht alle dicht bei einander waren. So griffen also ihre beiden Pokémon an.Die Nadelrakete von Risk traf, ebenso wie der Spukball – allerdings schienen beide Attacken einfach … zu verpuffen. Oder hatte Nadelrakete doch Wirkung gezeigt? Der Spukball schien auf jeden Fall nicht einmal einen Kratzer zu hinterlassen – aber ihre beiden Pokémon waren erschöpft, sie sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen. Dennoch – dass es überhaupt angegriffen wurde, schien das Wesen bereits zu erzürnen. Es sog die Luft ein – selbst Tallulah fühlte den Zug an sich, wenngleich er nur leicht zu spüren war. Dann … brach plötzlich ein massiger Flammenwurf aus dem Ungetüm. So riesig es war, so langsam war es – aber dieser Angriff machte alle Distanz zunichte. Ceith rettete sich, indem sie sich, ganz der Geist, der sie war, in windeseile in die Höhe begab – doch Risk musste diesen monströsen Flammenwurf über sich ergehen lassen, denn er war alles andere als schnell genug dafür. Wie stand es um Jins Pokémon? Die Frage wich in den Hintergrund, als sie wieder einen freien Blick auf ihre Lieblinge hatte. Ceith sah sie an, dass sie alles andere als begeistert war – und Risk …
„Mein Liebling …“, wisperte sie. Unbeholfen kam sie auf die Beine, schwankte, fiel nach vorn, aber fing sich ab. Schmerz peitschte auf sie ein – sie kniff die Augen zusammen. Dann biss sie sich auf die Unterlippe – sie schmeckte Blut. Sie richtete sich auf, tat wenige Schritte, in denen sie den Pokéball aus der Halterung frimelte. Dann brachte der rote Strahl das Piondragi in Sicherheit, rechtzeitig, bevor dieses Monster es ergreifen konnte. Sie schluckte, schwankte, stand. Dieser Gigant … Er war unglaublich stark. Und sie hatte nun nur noch Ceidith an ihrer Seite – sie mussten jetzt sehr vorsichtig sein. „Ceith …“, brachte sie heraus – doch der Geist war weit entfernt. Aber das Gengar schien zu spüren, dass Tallulah etwas wollte – und tauchte neben ihr auf. „Nimm es … aus der Ferne in … die Zange. Aber lass dich … lass dich bitte nicht treffen.“, äußerte sie, wobei sie ihre Hände zu Fäusten ballte. „Fang … mit Bürde an.“, fuhr sie fort. Das Wesen war vergiftet – Bürde richtete doppelten Schaden an. Und so konnte sie auch noch einmal genauer feststellen, ob Geistattacken einfach aus Prinzip nichts brachten. Wenn dem so war … Ceidith hatte nur Geistattacken, die aus der Ferne funktionierten. Ob Hypnose gelingen würde? Sie wollte am liebsten Eishieb austesten, aber … ihre beste Freundin war ihr einfach zu heilig, als dass sie sie direkt zu diesem Ding schicken würde. Sie sah zu Jin – hoffentlich hatte er mehr parat. Andernfalls … würden sie hier einfach sehr schlecht dastehen.
Ceidith aber nickte nun zunächst und verschwand bereits wieder, ließ ihre schwankende Trainerin zurück. Sie tauchte an ihrem vorherigen Platz wieder auf, mit einer Verzögerung, natürlich. Dann leuchtete sie violett – Flammen bildeten sich, die dann auf das Monstrum zuschossen. Sie umkreisten es, ehe es direkt davon getroffen wurde. Doch obwohl diese Attacke doppelten Schaden anrichten musste … war einfach kaum etwas an Wirkung zu erkennen. Wieder biss sich Tallulah auf die Unterlippe – das lief nicht gut. Ganz und gar nicht gut – und wieder konterte das Riesenwesen mit einem Flammenwurf – Ceidith entging dem nur knapp. Wie war es bei Jin? Hoffentlich waren seine Pokémon in Ordnung. Allerdings … wurde Tallulah sehr schnell von diesem Gedanken abgelenkt, als dieses Unwesen erneut die Luft einsog. Es brüllte zunächst laut – markerschütternd –, doch dann öffnete sich der Himmel. Flammen schienen die Wolken zu zerfetzen – Tallulah riss die Augen auf, als sie diese Meteoriten erblickte, die es herbei rief. Ein Kometenregen – mitten in Rayono City. Und gezielt auf die Menschen – Jin und Tallulah. Wieder schien die Zeit langsamer zu gehen, als sie krampfhaft versuchte, laut genug zu sprechen. Sie rief nach Jin – er sollte aus dem Weg gehen, sollte das Weite suchen! Sie? Sie würde es nicht schaffen – sie war zu angeschlagen. Aber der Schwarzhaarige musste raus aus dieser Gefahr – wenn er ebenfalls erwischt wurde, wer würde dann weiterkämpfen? Sie machte sich bereits auf das schlimmste gefasst – es würde also hier enden, huh? Hoffentlich würde Ceith ohne sie keine Dummheiten anstellen. Sie blickte stur nach oben – doch dann war da diese Kälte. Sie kannte sie – und einen Augenblick später erfasste sie etwas und blitzschnell war sie fort – und hörte hinter sich etwas einschlagen. Es donnerte regelrecht – aber die Winde, geradezu Sturmböen, flauten nicht ab. Sie glitt zu Boden, neben ihr tauchte Ceith auf – und sie blickte in diese bekannten Augen.
„S-Sorei …“, murmelte sie. Suicune – es war gekommen. Sie hatte geglaubt nach dem letzten Treffen, jenem Treffen, bei dem sie ihm einen Namen zu geben vermochte, würde es nun weit fort sein. Aber sie hatte sich geirrt. Sie fühlte, wie ein Träne ihre linke Wange hinab lief. Sie lachte leise – erschrocken. Sie sah die Krater – wie der Boden schwelte. Da hatte sie gestanden. Aber sie war in Sicherheit. „Du … bist einfach immer da, … wenn … ich dich brauche, … huh?“, brachte sie zitternd heraus – und Sorei streifte mit seinem Kopf ihre Wange. Wischte es die aufquellenden Tränen hinfort? Sie hustete leicht, atmete tief durch – sie musste sich zusammen reißen. Es war nicht die Zeit, um schwach zu werden und aufzugeben! Was war ihr überhaupt in den Sinn gekommen, nicht einmal auf die Idee zu kommen loszulaufen? Sie hätte so viele zurück gelassen! Sie nickte – und Ceith half ihr wieder auf die Beine. Sorei gab einen Laut von sich, der Geist nickte und hielt Tallulah nur noch stärker fest. „Wirst du … uns helfen?“, fragte sie – wie unnötig. Denn diese legendäre Raubkatze des Wasser, des Polarwindes, hatte sich dem Gegner bereits zugewandt. Da Ceith sich nicht regte, schloss sie daraus, dass Sorei diesen Kampf wohl allein führen würde – das Gengar würde bei Tallulah bleiben. Dann ging es auch direkt los – das Suicune brüllt einmal inbrünstig und die Winde schienen nur noch stärker zu werden. Rückenwind – gute Wahl. Dann begann sein Maul blau zu leuchten – ein ein eisiger Strahl schoss auf das Ungetüm zu. Jedoch … traf er auch?
Tallulah sah in diesem Moment fort – ihre Augen suchten den Brillenträger. Wo war er – ging es ihm gut? Sie hoffte, dass er es geschafft hatte – er musste es einfach geschafft haben.


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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Gastam Di Feb 20, 2018 5:22 pm

Tallulahs Dank wurde von Jin mit einem warmen Lächeln erwidert, doch lange konnte er in diesem Moment nicht verweilen, da ihnen bereits die nächste Bedrohung gegenüberstand. Es gelang seinem Amfira, diesen gefräßigen Koloss zumindest zu vergiften, doch was nun? Er sollte sich schleunigst überlegen, mit welchen Attacken er auf es zuhalten wollte, es würde sie nämlich mit Sicherheit bereits verschlungen haben, bevor das Gift eine nennenswerte Wirkung zeigte.
Seine neue Bekanntschaft reagierte zuerst und befahl ihren Pokémon sowohl Spukball als auch Nadelrakete. Letztere Attacke schien etwas mehr Wirkung zu besitzen, doch dieses gigantische Ungetüm war einfach dermaßen groß, beide Angriffe hatten es nicht einmal wirklich gekratzt. Jin versuchte, Ruhe zu bewahren und wollte ebenfalls bereits angreifen, doch bevor er zu seinem Befehl kam, agierte bereits diese gewaltige Müllpresse und spie einen lodernden Flammenwurf aus ihrem Maul. "Tyche...!", war der einzige Ruf, den Jin in dieser Schocksituation an sein Amfira richten konnte, da es in diesem Augenblick glücklicherweise das einzige seiner Pokémon in Reichweite dieses Angriffs war. Die giftige Feuerechse war jedoch sehr agil, so konnte sie sich dicht an den Boden pressen und mit flinken Schritten dem Angriff entgehen. Weniger gut sah es da für Tallulahs Piondragi aus, es gab mit seinem massigen Körper einfach ein viel zu großes Ziel ab und war durch den Feuerangriff kampfunfähig geworden. Glücklicherweise gelang es Tallulah, ihren Pokéball hervorzuholen und das Taschenmonster zurückzurufen, bevor ihm noch Schlimmeres wiederfahren konnte, allerdings wurde ihre schwankende Haltung von Jin mit großer Missgunst im Blick aufgenommen. Diese galt jedoch nicht Tallulah, sondern dieser gesamten verfluchten Situation. Obwohl er stets versuchte, Ruhe zu bewahren, in diesem Moment biss er sich doch auf die Unterlippe.
Mit einem kurzen Schütteln seines Kopfes wurde er die Verzweiflung jedoch wieder los, die sich beinahe in ihm breit gemacht hätte. Nein, er hatte sich geschworen, nie wieder jemanden sterben zu lassen, solange er es verhindern konnte! Er konnte es unmöglich zulassen, dass andere sich auf diese Weise auch wegen seiner Sicherheit verausgabten, solange er noch kämpfen konnte...!

Der nächste Angriff, den Tallulahs Gengar ausführen wollte, war Bürde. Jin wollte nun auch nicht länger tatenlos rumstehen und deutete mit einer ausschweifenden Armbewegung, dass sowohl sein Amfira als auch sein Tandrak nun Befehle erhalten würden. "Giftschock und Drachenpuls!", rief er schnell aus, seine Pokémon sollten wissen, wer jeweils welche Attacke beherrschte. Die Bürde des Geistpokémon richtete leider wie der Spukball nicht besonders viel Schaden an, doch die violette Salve aus giftiger Flüssigkeit, die Tyche nun dem Monstrum mit ihrem Giftschock entgegensprügte, zeigte dank der Vergiftung nun auch eine größere Wirkung und ließ das schwarze Wesen doch unter Schmerzen zusammenzucken. Darauf folgte der Drachenpuls des Tandrak, als dessen heller Energiestoß die gigantische Müllpresse traf, heulte sie tatsächlich einmal auf. Waren Drachenattacken also ihre Schwäche? Still triumphierend ballte Jin eine Hand vor sich zur Faust, aber er durfte nicht nachlässig werden. Dafür, dass dieser Gigant von so vielen starken Angriffen getroffen worden war, war er in seinen Augen immer noch viel zu fit.
Das zeigte sich auch im nächsten Angriff, den dieses Ungetüm nun verwenden wollte. Nach einem Flammenwurf, der sein Tandrak gestreift und in eine geschwächtere Position gezwungen hatte, ließ es noch einmal ein lautes Gebrüll ertönen. Dieses zwang Jin tatsächlich dazu, sich etwas mit abwehrend gehobenen Armen zusammenzukauern, ehe er mit geschocktem Blick aufnahm, was sich nun am Himmel abspielte. "Un... möglich...!", keuchte er angesichts dieser mächtigen Attacke hervor. Die Flammen des Meteorhagels, die den Himmel förmlich zu zerreißen schienen, spiegelten sich in seinen Augen und den Linsen seiner Brille wieder, als er ihnen für einen Moment fassungslos entgegenstarrte. Danach nahmen seine Reflexe überhand und er machte auf der Ferse kehrt. Nicht, um wegzurennen, sondern um noch weiter in das Zentrum dieses Angriffs zu stürmen und Tallulah in Sicherheit bringen zu können. Er wollte das schwarzhaarige Mädchen unbedingt außerhalb des Radius dieser fatalen Attacke wissen und überhörte dabei geflissentlich seine Schreie, dass er doch das Weite suchen sollte. Er kam jedoch nur wenige Schritte weit, denn seine treuen Pokémon erkannten, dass dafür nicht annähernd genügend Zeit übrig war. Sein Amfira hatte sich mit voller Geschwindigkeit gegen seine Brust geworfen, um ihn so weiter zurückzustoßen und ergriff ihn anschließend gemeinsam mit dem Tandrak an Brust und Arm, um ihn weiter zurückzuzerren.
"TALLULAH!", schrie er unter dem Griff seiner Pokémon verzweifelt den Namen des Mädchens heraus, als er auch schon über ihm den Angriff niedergehen sah. Sowohl er als auch seine Pokémon waren von der Druckwelle dessen weiter zurückgeworfen worden, doch glücklicherweise blieben sie unversehrt. Der Staub, der nun in der Luft lag, ließ Jin abrupt aufkeuchen, ehe er versuchte, sich wieder aufzurichten. Er kam jedoch nur auf seine Knie, ehe er mit einem frustrierten Aufschrei seine Faust auf den Boden niederfahren ließ. Die reine Wut tobte in seiner Brust, Wut auf dieses Monster, Wut auf sich selbst - er glaubte tatsächlich für einen kurzen Moment, dass Tallulah in diesem Angriff nun ums Leben gekommen war... dass er zu langsam gewesen war. Seine Zähne knirschten aufeinander, für einen Augenblick schaffte er es nicht, sich noch einmal zu rühren und zitterte stattdessen lediglich, diese Erkenntnis schien seine Gedanken förmlich gelähmt zu haben.

Es war in diesem Moment, als er nun auch die plötzlich aufgetretenen Winde wahrnahm, die nun auch die Staubwolken aus dem Draco Meteor des Ungetüms lichteten. Die Kälte, die nun in der Luft lag, gab dem Mitglied der Top Vier eine seltsame Vorahnung, die es allmählich wieder beruhigte und dazu brachte, sich langsam wieder aufzurichten. Und tatsächlich, Tallulah war noch am Leben! Jin hatte jedoch nicht viel Zeit, sich über diesen Umstand zu freuen, da ihm sogleich die vierbeinige Gestalt auffiel, die sich dicht an ihrer Seite befand. Ein eisblaues Pokémon mit einer eleganten, violetten Mähne - ohne Zweifel musste das Suicune sein, ein legendäres Pokémon aus der Johto-Region. Es schien, als wäre sein Herz bei diesem majestätischen Anblick für einen kurzen Moment stehen geblieben, er starrte das legendäre Wasserpokémon erstaunt mit offenem Mund an und verfolgte aufmerksam, wie es sich nun für den Kampf gegen seinen abscheulichen Gegner bereit machte. Als der Schwarzhaarige endlich den Umstand verarbeitet hatte, dass Tallulah tatsächlich von diesem blendend schönen Wesen gerettet worden war, wurde er urplötzlich von Trauer ergriffen. Ein legendäres Pokémon der Johto-Region. Jene Region, die Maris Heimat war. Das grenzte nicht länger an unglaubliches Glück, es nun zu Gesicht zu bekommen, es war beinahe schon ein merkwürdiger Wink des Schicksals. In einer merkwürdigen Mischung aus Melancholie und Freude legte er sich eine Hand über seine Stirn, seine Lippen formten kaum hörbar den Namen seiner ehemaligen Reisegefährtin, die er doch so sehr liebte. Wie sehr er sich in diesem Moment wünschte, dass sie Suicune ebenfalls sehen könnte...
Er bemerkte kaum, wie ihm ebenfalls eine Träne über die Wange lief. Schnell nahm er sich wieder zusammen und wischte sich diesen Anflug von Schwäche aus seinem Augenwinkel. Sein Blick glitt nun wieder zu seinem Tandrak, das sich durch den Flammenwurf von eben eine Verbrennung zugezogen haben musste und sich nun endgültig dabei verausgabt hatte, seinen Trainer so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu bringen. Dankbar nickte Jin dem Drachenpokémon zu, ehe er es zurückrief, damit es sich zunächst einmal ausruhen konnte. Er überlegte, Tallulah etwas zuzurufen, doch sein Blick blieb immer noch an Suicune haften. Er war einfach sprachlos. Was machte ausgerechnet dieses Pokémon hier? Eines war sicher... seine neue Bekanntschaft war in der Tat ein sehr sonderbares Mädchen, wenn ihr bereits eine Legende wie diese zur Hilfe eilte.
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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Tallulaham Sa Feb 24, 2018 3:18 pm

Tallulah Noach

&& Jin Chiura


Der Schwarzhaarige schwieg, als sie ihm dankte – doch sein Lächeln war Antwort genug. Er nahm es zur Kenntnis und sein Blick war warm, wie sie es nur von engen Freunden, von der eigenen Familie erwarten würde. Diese Mensch war … einfach gut.
Doch dieses Gute wurde abermals von großer Gefahr bedroht, als dieses Ungetüm auftauchte. Und obwohl die beiden Gifttrainer direkt auf Konfrontation gingen, half es kaum etwas. Dieses Riesending schien nichts zu bemerken – und umso verheerender anzugreifen. Die erste Attacke war ein Flammenwurf, der Risk in die Knie zwang. Das Pokémon verschwand durch den roten Strahl in Sicherheit – so hoffte Tallulah jedenfalls. Ein zweiter Flammenwurf folgte, doch richtete keinen Schaden an. Gut so – sie wollte keinen weiteren in die Knie gehen sehen. Jins Blick bemerkte sie dabei kaum noch – sie musste sich auf das konzentrieren, was vor ihr lag, dann konnte sie auch stehen bleiben. Und so ging der Kampf weiter. Bürde von Ceidith zeigte keine Wirkung – fatal. Jin schaltete sich nun auch ein – seine beiden Pokémon waren noch kampffähig, waren nicht getroffen worden und nutzten nun Giftschock und Drachenpuls. Und Giftschock … wirkte! Endlich etwas, das half – die Vergiftung war schon schlimm genug, aber durch diese Attacke konnten sie vielleicht endlich die Oberhand gewinnen! Und Drachenpuls? Noch viel besser – kein Zucken, nein, ein Aufheulen voller Schmerz! Also … war es anfällig gegen Attacken vom Typ Drache? Ideal, wenn das Tandrak des Brillenträgers weiterhin so gute Treffer landen konnte! Allerdings folgte die Rache auf dem Fuße, als das nächste Gebrüll den Himmel entzweite und Flammen vom Himmel regnen ließ. Oder … vielleicht Sterne? Wenn sie es so sah, wäre der Gedanke dann erträglicher?
Sie rief – so laut sie konnte, als sie die Attacke identifizierte und wusste, wer das Ziel dieses Angriffs war. Doch rief sie laut genug? Jin schien … nicht zu reagieren. Im Gegenteil, wollte er zu ihr laufen? Sie riss erschrocken die Augen auf – war sie nicht laut genug gewesen? Da – seine Pokémon! Sie retteten ihn, zogen ihn fort, fort von der Stelle, an der alles enden würde. Damit … würde alles gut gehen. Tallulah merkte, wie sie die Kraft verließ, wie sie zusammen sackte. Ja, Sterne – Sterne waren deutlich angenehmer. Doch dann … dieser Ruck! Diese Kälte – und das Donnern weit im Hintergrund. War da ein Ruf gewesen? Sie wusste nicht recht, vielleicht spielten ihr ihre Ohren einfach einen Streich. Doch als sie die Augen öffnete … war es egal. Sorei – er war hier! Und schon wieder hatte er sie gerettet. Und sicher auch Ceidith, die andernfalls gewiss … sie wollte nicht darüber nachdenken. Sie hatte keine Kraft mehr dazu, es war schon so schwer, die Tränen zurück zu halten. Sorei wandte sich dem Gegner zu – und Tallulah sah zur Seite. Jin – er war auf seinen Knien. Doch er war am Leben, er war unverletzt und er sah zu ihr, wie sie zu ihm hinüber sah. Sie versuchte, zu lächeln – gewiss stärker, als man annehmen sollte, denn diese vertraute Kälte gab ihr Mut, gab ihr Kraft zurück. Sie nickte – und während sie den Kopf drehte, sah sie aus dem Augenwinkel, dass der schwarzhaarige Gifttrainer sich aufrichtete. Der Kampf – er ging weiter, wenngleich das Tandrak Jins sich nun gebührlich ausruhen durfte. Und das Suicune eröffnete die nächste Runde mit Eisstrahl. Anders als der Rest, der sich hier befand, war das Wasserwesen nicht angeschlagen und noch voll bei Kräften – und dieses Ungetüm so riesig, dass es das perfekte Ziel abgab. Eisstrahl konnte nicht verfehlen – und Rückenwind würde sie allgemein unterstützen. Gerade noch rasend, beruhigte sich Tallulahs Herz schnell – mit Ceith an ihrer Seite und Sorei in ihrer Nähe konnte es nur noch gut werden.
Die Eisattacke jedenfalls zeigte Wirkung in Form eines weiteren, von Schmerz erfüllten Schreis – konnte sie annehmen, dass sie somit zwei Schwächen gefunden hatten? Wie praktisch! Die legendäre Raubkatze jedenfalls sprang in zügigem Tempo fort von Tallulah und griff das Monstrum mit einer leider wenig effektiven Hydropumpe an – die aber verursachte, dass das Riesenvieh dem Wasserwesen nun alle Aufmerksamkeit schenkte. Sorei wollte also, damit Jins Echse unbemerkt angreifen konnte, huh? Oder wollte er lediglich, dass alle Attacken auf ihn gingen und somit alle anderen außer Gefahr waren? Es würde sich zeigen – doch das Monstrum plusterte sich auf und griff nun tatsächlich an. Tallulah identifizierte diese Attacke als Finsteraura – und sie zielte tatsächlich auf den blauen Vierbeiner ab, der jedoch wich gestärkt durch Rückenwind mit einer Grazie aus, die in so einem Kampf irgendwie … irritierend wirkte. Doch das reichte nicht – schon kurz nach der Landung änderte das Wasserpokémon erneut seinen Platz und bereitete einen weiteren Eisstrahl vor. Würde es genug Zeit haben? Tallulah sah zu Jin, dann zu Ceith. Ablenkung half vielleicht – Eis schien zu funktionieren.
„Ceith, Giftschock.“, bat sie leise – und der Geist verzog das Gesicht, ehe er verschwand und mit einer Verzögerung entfernt auftauchte, um wie zuvor die Echse Jins das Gift abzusondern. Traf Ceith überhaupt? Und reichte es bereits, damit Sorei den Eisstrahl zielgerichtet abfeuern konnte?


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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Gastam So März 18, 2018 6:08 pm

In dem Moment, in dem Jin sich vergewissern konnte, dass Tallulah noch am Leben war, erwiderte sie seinen Blick mit einem Lächeln. Es musste wohl kaum Erwähnung finden, dass ihm in diesem Augenblick ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen war. Die Krönung des ganzen war jedoch, dass es wohl das legendäre Pokémon Suicune gewesen war, das dem Mädchen das Leben gerettet hatte.
Lange konnte er die mystische Gestalt jedoch nicht bewundern, da sie sogleich den Kampf gegen das Monster aufnahm. Obwohl Jin in diesem Augenblick wieder von deprimierender Melancholie vereinnahmt worden war, beobachtete er in diesen Augenblick die eleganten Bewegungen Suicunes mit höchster Aufmerksamkeit, als wollte er sich jeder ihrer Nuancen in sein Gedächtnis einbrennen. Nicht jeder Mensch hatte zu seinen Lebzeiten schließlich das Glück, dieses Wesen zu Gesicht zu bekommen. Auch wenn sie sich noch in Gefahr befanden, man konnte bereits an der Ausführung der Attacken des prächtigen Wasserwesens beobachten, dass dieses Monstrum keine Chance gegen es haben würde. Suicune zog mit einer letzten Hydropumpe nun die volle Aufmerksamkeit des schwarzen Riesens auf sich, der es tatsächlich angriff. Das war wohl auch die Gelegenheit, von ihrer Seite aus zurückzuschlagen.
Jin nahm sie erst wahr, als das Gengar Tallulahs sich wieder in Bewegung setzte. Bereits im Ansatz seines Angriffs konnte der Brillenträger erkennen, dass der Geist dazu ansetzte, Giftschock einzusetzen. Es wäre wohl das beste, würden sie ihn dabei unterstützen. "Tyche, Giftschock.", gab er den Befehl an sein Amfira und die Feuerechse  feuerte seperat vom Gengar nun ebenfalls eine Salve an giftiger Flüssigkeit gegen dieses Biest. Somit würden nun zwei Giftschocks sowie der Eisstrahl des legendären Pokémon auf das gigantische Ungetüm treffen. Es mochte sich bis jetzt äußerst ausdauernd gezeigt haben, doch es keimte endlich wieder Zuversicht in Jin auf. Angespannt ballte er sich deswegen seine Hände zu Fäusten. Diese Kombination musste einfach funktionieren. Sie musste.
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Re: Vergnügungspark [Event]

Beitrag von Tallulaham Fr März 30, 2018 11:57 pm

Tallulah Noach

&& Jin Chiura


Als das Suicune, Sorei, den Kampf eröffnete, schien sich das Blatt endlich zu wenden. Nach dem Kampf gegen die Elektroriesen waren all ihre Pokémon geschwächt und mit dem Auftauchen dieses Monstrums wirkte es, als seien die Karten gelegt worden. Doch der Eisstrahl, der wirklich gut getroffen hatte, änderte bereits alles – und als der schwarze Riese sich nach der Hydropumpe auf die legendäre Raubkatze konzentrierte, war die Zeit zum erneuten Angriff endgültig angebrochen. Als das Suicune erneut Eisstrahl vorberieten wollte, nachdem es der Finsteraura ausgewichen war, sollte Ceith mit Giftschock angreifen, um den Riesen davon abzuhalten, anzugreifen. Und wie im Kanon, hörte sie auch Jins Stimme das gleiche ausrufen – auch die Echse sollte Giftschock nutzen. So versprühten beide Taschenmonster ihre giftigen Säuren und so riesig dieses Vieh war, so wenig konnte es jetzt ausweichen, denn es war förmlich umzingelt. Also wurde es von zwei Seiten mit giftiger, ätzender Flüssigkeit benetzt, die ihm ganz offenbar große Schmerzen bereitete, da es ja bereits vergiftet war. Und dann, als es gerade angreifen wollte, kam dieses Leuchten von der legendären Raubkatze und der Eisstrahl wurde abgefeuert. Wieder ein grandioser Treffer! Das musste reichen – oder? Das Gekreische war laut, selbst ein Kreideschrei war kaum etwas dagegen. Und doch … folgte erneut eine Finsteraura. War es noch nicht am Ende? Nein, halt, die Attacke, sie folgte so langsam – es musste wirklich angeschlagen sein! Weiter, sie durften nicht aufhören.
„Ceith, wechsle den Platz und noch einmal Giftschock!“, rief Tallulah gebrochen, jedoch so laut sie konnte und schon verschwand das Gengar wieder und tauchte auf der anderen Seite wieder auf, mit etwas Entfernung, um erneut anzugreifen. Und Sorei? Das Suicune machte einen Satz nach vorn und preschte an dem Giganten vorbei – um dann umzukehren und direkt darauf zuzuhalten. Was … war das? Rückkehr? Beherrschte … beherrschte Sorei Rückkehr? Es war, wie ein Wink des Schicksals – und unerklärlich musste Tallulah da leise Lachen, wenngleich ihr das einiges an Schmerz in der Brust einbrachte. Rückkehr – wie passend. Doch traf die Attacke überhaupt? Und würde Jin ebenfalls noch einmal mit Giftschock angreifen oder eine andere Strategie fahren wollen? Egal, wie, sie würden den Giganten in die Knie zwingen. Und sobald es besiegt war … Sobald es besiegt war, sollten sie wohl zunächst einen Platz finden, an dem sie verschnaufen konnten. Tallulah nahm sich jedenfalls fest vor, nach einem Moment der Ruhe noch einmal in die Stadt zu gehen. Selbst wenn sie nicht mehr richtig kämpfen konnten, konnten sie sicher dennoch irgendwie helfen und wenn wieder eines dieser Ungetüme auftauchte, würde Sorei sie dann wieder beschützen? Ablenkung allein war schon hilfreich – sie wollte nur, dass noch mehr Menschen ein wenig Sicherheit fanden. Wie sah Jin das – was hatte er für ein Ziel? … Würde er sie begleiten, wenn sie ihn darum bat? Sie wusste nicht, woher das kam, aber allein durch diesen Kampf gegen die Elektroriesen, dadurch, dass er trotz des Draco Meteors zu ihr laufen wollte, vertraute sie ihm und wusste, dass es leichter werden würde, wenn er bei ihr blieb. Allerdings … Sie würde auch ein „Nein“ verstehen. Vielleicht hatte er Familie, die er gerettet wissen wollte, Freunde, Bekannte – oder etwas anderes. Völlig einerlei – sie würde jede Entscheidung akzeptieren können.
Doch das musste warten, bis der nachtschwarze Gigant bezwungen war – und sie hoffte, dass dies bald geschah.


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