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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Neylaam So Dez 10, 2017 11:34 am

Ultrabestienevent
Post #010, mit: Leilani
Die Situation war wirklich sehr verzwickt und Neyla wusste nicht, was man genau tun konnte. Abhauen? Hier bleiben? Das alles waren keine besonders guten Optionen, aber wenn sie zu lange an einem Ort blieben, war die Chance wesentlich höher, dass sie entdeckt werden würden. Also mussten sie abhauen. Leilani äußerte die Idee, dass sie bei einer Sammelstelle vielleicht am Sichersten waren. Neyla war sich da allerdings gar nicht so sicher - einmal davon abgesehen, dass sie gar nicht wussten, wo oder ob es so etwas gab. »Ich weiß nicht - wir wissen nicht, worauf die Wesen es abgesehen haben. Wenn sie darauf aus sind, die Menschen zu töten, wären wir an einer solchen Sammelstelle alles andere als sicher. Einmal davon abgesehen, dass wir gar nicht wissen, wo sich so eine Stelle befindet. Oder ob es so etwas überhaupt gibt.« äußerte Neyla also ihre Bedenken. Diese durften sie aber nicht davon abhalten, von hier zu verschwinden. Zu allem Überfluss tauchten auch noch weitere Wesen auf, die ganze Trümmerteile verspeisten - und auch sonst alles, was ihnen über den Weg lief. Das war natürlich nicht gut und sie mussten schnellstmöglich verschwinden. Dem stimmte auch Leilani zu. Es war egal, wo sie hingingen, sie mussten sich auf dem Weg überlegen, wo genau sie sich verstecken würden. Eine Pause machten. Andererseits würden sie sich auch nicht ewig verstecken können. Sie brauchten einen besseren Plan. Vielleicht konnte man die Wesen ja sogar irgendwie bekämpfen. Durch Damon wussten sie schon einmal, dass dieses menschenähnliche Wesen keinen Schmutz mochte. Das allein war schon eine wertvolle Information. Und Dreck gab es in der Stadt zur Zeit im Überfluss. So konnten sie zumindest dieses Pokémon in die Flucht schlagen, wenn es ihnen noch einmal über den Weg laufen würde. Doch die anderen? Neyla hatte keine Ahnung, wie sie das überleben sollten.
Das sollte sie aber nicht daran hindern, weiter zu machen und so halfen sie Damon, auf sein Arkani zu steigen und liefen schließlich los. Das neue Pokémon aber hatte sie entdeckt, doch glücklicherweise brauchte es eine Weile, um sich gänzlich zu ihnen umzudrehen. Und so rannten sie los. Egal wohin, nur weg von hier. Doch da begegnete ihnen ein weiteres dieser Pokémon. Neyla stoppte und sah gerade noch, wie das Arkani in einem enormen Tempo voran preschte und damit die Aufmerksamkeit beider Pokémon auf sich lenkte. Leilani war wohl genauso überrascht wie Neyla, doch sie konnten ihm nicht folgen. Sie wären gar nicht schnell genug gewesen. Damon war verletzt und nun allein. Neyla hoffte, dass es ihm gut ging, soweit man das eben von seinen Verletzungen behaupten konnten. Leilani sprach schließlich aus, was sich Neyla bereits gedacht hatte und machte sie auf eine weitere Seitenstraße aufmerksam, in die sie sogleich lief. Neyla folgte ihr auf dem Fuß, auch wenn sie ein schlechtes Gewissen dabei hatte, Damon einfach allein durch die Straßen laufen zu lassen. Aber was sollten sie anderes tun? Sie würden das Arkani nie im Leben einholen können. »Hoffentlich schafft er es zu entkommen.« flüsterte sie Leilani zu, als sie in die Straße eingebogen waren. Sie wollte nicht die Aufmerksamkeit eines der Pokémon auf sich ziehen, weshalb sie leiser sprach als sonst. Ihre eigenen Pokémon waren jedoch an ihrer Seite und das gab ihr Kraft und Mut, weiter zu machen. Sie hatten ihre Reise gerade erst begonnen, da sollte sie nicht direkt wieder enden. Sie würden das hier schon überleben! »Wir können uns nicht ewig verstecken. Man kann diese Pokémon besiegen - denn es sind nur Pokémon, richtig? Zwar ziemlich große und starke und...jedenfalls kann man sie bekämpfen.« sprach Neyla nun zu Leilani. Es waren lediglich ihre Gedanken, sie wusste nicht, ob es schlau war, auf Konfrontationskurs zu gehen. Aber war das nicht immer noch besser als ständig auf der Flucht zu sein? Neyla wusste es nicht. »Vieleicht schaffen wir es ja, ihre Schwächen herauszufinden. Dann könnten wir sie besiegen, vielleicht dorthin schicken, wo auch immer sie hergekommen sind. Oder wir versuchen herauszufinden, warum sie die Stadt zerstören. Vielleicht haben sie einen Grund, den wir ausbügeln können.« überlegte sie weiterhin. Eigentlich taten Pokémon nie etwas ohne Grund. Natürlich waren das hier ganz neue Formen, aber vielleicht hatten die Menschen ihnen ja etwas getan oder sie waren anderweitig verletzt. Vielleicht konnten sie so das ganze ohne Kampf beilegen. Doch im Grunde war auch das recht utopisch. Wie sollten sie denn den Grund für die Zerstörung finden? Wenn es denn überhaupt einen gab. Aber konnten sie sich wirklich auf Dauer vor diesen Pokémon versteckt halten?



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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Gastam Sa Jan 20, 2018 11:52 pm

Neyla & Leilani | Event | #011

Leilani nickte als Neyla ihre Sicht der Dinge erklärte, dass es vielleicht gar nicht so gut war, Stellen aufzusuchen, an welchen viele Leute evakuiert wurden - schließlich konnte es ja sein, dass sich diese Wesen, waren sie nun Pokémon oder nicht, vermehrt zu größeren Menschengruppen hingezogen fühlten, diese vielleicht lieber angreifen wollten als einzelne Individuen. Das war auch möglich... so oder so, für irgendetwas mussten sie sich entscheiden, sie konnten nicht ewig hierbleiben! Sie mussten wirklich jetzt erst einmal von hier abhauen. Praktisch wäre es gewesen, wäre das Arkani mit seinem Trainer bei ihnen geblieben, vielleicht hätten sie doch irgendwie zu dritt auf diesem reiten können und so schneller eine längere Strecke hinter sich lassen, diese Wesen hinter sich lassen und hoffentlich in Sicherheit kommen. Aber, die beiden jungen Frauen standen jetzt nun einmal wieder alleine da und sie mussten sich sonst etwas überlegen, um möglichst sicher und ohne Verletzungen oder schlimmer hier weg zu kommen. Auch wenn Leilani wegen eins zwei Schürfwunden nicht rumheulen würde... ihr war es erst einmal wichtiger, hier wegzukommen. Wäre sie doch wenigstens, keine Ahnung, eine super gute erfolgreiche Trainerin. Die könnte sich sicher gegen diese Wesen stellen! Obwohl, da wohl niemand eine Ahnung zu haben schien, was diese Wesen jetzt waren und wie man sie bekämpfen konnte, wenn überhaupt... Ihre Pokémon konnten ihre Trainer sicher bis zu einem gewissen Grad beschützen, aber wer weiß wie lange sie gegen diese Viecher ankommen würden? Direkte Konfrontation wollte Leilani zumindest tunlichst vermeiden...

Die Blondine nickte als Neyla flüsterte, dass sie hoffte, dass es Damon schaffen würde, zu entkommen. "Hoffe ich auch. Aber ich bin da eigentlich zuversichtlich, sein Arkani ist schnell. Da sie nicht kämpfen können, wird es vermutlich sein bestes geben, diesen Wesen aus dem Weg zu gehen und seinen Trainer in Sicherheit zu bringen. Hoffen wir einfach. Und leider haben wir gerade andere Sorgen...", erwiderte sie und dann sprach dann wieder das Problem an: die beiden jungen Frauen waren immer noch nicht außer Gefahr (vermutlich niemand hier, aber gut) und hatten immer noch keinen so richtigen Plan, wohin sie jetzt gehen sollten oder was sie überhaupt machen sollten! Leilani war auch nicht gerade vorbereitet auf so eine Situation... in Alola, ihrer Heimatregion, war immer alles so friedlich gewesen!
Neyla sprach das an, was Leilani nur zu gerne vermieden hätte: Konfrontation, gegen diese (wahrscheinlichen) Pokémon kämpfen. Oh Gott... Ob das so klug war? "Ich bin mir nicht sicher, ob wir gegen diese.. Pokémon ankommen können", äußerte das Mädchen aus Alola. Sie war nun einmal nicht die beste Trainerin, eigentlich war sie ja überhaupt keine Trainerin, sie war nur auf Reisen, unterwegs! Auch hatte sie nur zwei Pokémon im Team... wie weit würde sie damit kommen? "Aber... wenn es nicht anders geht, dann müssen wir wohl kämpfen. Obwohl ich es nur allzu gerne vermeiden würde", fügte sie hinzu, ehrlich. Wieso sollte sie hier lügen und einen auf mutig machen? Sie war nicht mutig, sie stürzte sich nicht einfach so in einen Kampf. Nö, sie bevorzugte es, zu fliehen. Aber es kam auch auf die Situation an... Und würden sie die Schwächen der Pokémon herausfinden, könnten sie diese vielleicht sogar effektiv besiegen, oder sie könnten herausfinden, wieso diese Wesen denn die Stadt angriffen - so zumindest Neyla. "Wie sollen wir das anstellen? Ich meine- es klingt nach einer guten Idee, aber ich habe keine Ahnung, wie wir das anstellen sollen.". Leilani war mitten am Überlegen, vielleicht gab es ja irgendeine Möglichkeit, als der Boden wieder anfing zu beben und sie fast wieder zu Boden warf. Eines dieser riesigen Dinger, die so gefühlt alles aßen, was ihnen in den Weg kam, hatte sich in ihre Richtung gedreht. Leilani konnte nicht erkennen, ob es die beiden Blondinen gesehen hatte oder nicht, aber jetzt konnten sie definitiv nicht mehr hier bleiben. Verdammt.
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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Neylaam Di Feb 27, 2018 10:18 am

Out: tut mir total leid, dass es so lange gedauert hat x.x

Ultrabestienevent
Post #011, mit: Leilani
Eine Sorge war es, ob Damon es schaffen würde, den Wesen zu kommen, auch wenn die beiden Frauen definitiv größere Probleme hatten, als sich über den verletzten Mann Gedanken zu machen. Dennoch hätte Neyla es lieber gesehen, wenn er bei ihnen geblieben wäre. Aber nun war er fort, auf seinem Arkani davon geritten, genauso, wie er auch gekommen war. Leilani meinte, dass sie guter Dinge war, dass er es schaffen würde, da sein Arkani genau wusste, dass er nicht würde kämpfen können und daher jeden Kontakt mit den Wesen vermeiden würde. Vermutlich hatte sie da Recht - und wie bereits erwähnt, mussten sie sich um andere Dinge wesentlich mehr Gedanken machen als darüber, ob jemand, den sie eigentlich gar nicht kannten und der sie längst verlassen hatte, die Situation gut überstand. »Du hast Recht.« stimmte Neyla Leilani schließlich zu und dachte über ihre eigene Situation nach. Sie war nur her gekommen, weil sie ihre Tante finden musste. Diese konnte aber wer weiß wo sein und im Endeffekt war es nicht allzu klug gewesen, sich allein wieder in die Stadt zu begeben. Natürlich hatte sie ihre Lieblinge bei sich, aber sie hatten keine Ahnung, zu was diese Pokémon im stande waren. Es war ohnehin ein Wunder, dass es sich dabei wirklich um Pokémon handelte, doch andererseits wusste Neyla auch nicht, was es sonst sein sollte. Letztlich sprach sie ihre Gedanken über die Situation und die Pokémon aber auch aus - vielleicht mussten sie kämpfen, um überleben zu können. Sie würden die Schwächen herausfinden, die jedes Pokémon besaß und sie dann gegen sie verwenden. Sich ewig zu verstecken würde nämlich auf Dauer nicht funktionieren, zumal sie dann immer auch von einem Wesen überrascht werden konnten. Natürlich war sich Leilani nicht sicher, ob sie überhaupt eine Chance gegen diese Pokémon hatten, aber diese Bedenken plagten auch Neyla. Es würde sie aber stark wundern, wenn es irgendjemandem in der Stadt damit anders ging. »Ich würde es auch gern vermeiden. Meine Pokémon in Gefahr zu bringen ist nichts, das ich gern tun möchte.« gab dann auch Neyla zu, woraufhin ihr Nachtara allerdings nur schnaubte. Das Pokémon wollte kämpfen, das wusste Neyla nur zu gut, aber sie wollte auch ihn nicht in Gefahr bringen. Sylvan war viel zu schreckhaft und Nohara würde sie stets beschützen. Aber wollte sie sie deswegen in Gefahr bringen? Nein. Sie wollte sie in Sicherheit wissen, aber das war im Augenblick einfach nicht möglich. Die ganze Stadt war nicht sicher und wer wusste schon, wie es zur Zeit in anderen Städten aussah? Fliehen kam eigentlich gar nicht mehr in Frage - vor allem, weil sie immer noch nicht wusste, was mit ihrer Tante war. Ging es ihr gut? Lebte sie überhaupt noch? Beim Gedanken daran bekam Neyla einen Kloß im Hals. Sie durfte sie nicht verlieren. »Ich weiß es nicht - angreifen und das Beste hoffen?« antwortete sie Leilani wenig überzeugt. Sie wusste doch auch nicht, wie sie die Schwächen dieser Wesen herausfinden sollten! Angreifen und sehen, welche Attacken effektiv waren, würde vielleicht helfen, sie aber auch in große Gefahr bringen. Das menschenähnliche Pokémon, das gleichzeitig Ähnlichkeit mit einem Käfer hatte, hatte zumindest vor Senf Angst. Oder vor der Beschmutzung? Vielleicht war es gar nicht nötig, sie anzugreifen. Vielleicht hatten sie andere Schwächen, die man für sich nutzen konnte, ohne die Pokémon in Gefahr zu bringen. »Vielleicht-« fing sie ihren Satz an, doch da fing die Erde an zu beben und Neyla hatte Mühe, ihr gleichgewicht zu halten. Als sie sich umsah, erkannte sie, dass eines der Wesen sich in ihre Richtung gedreht hatte. Hatte es sie gesehen? Neyla erstarrte. Entweder, sie kämpften oder sie flohen. Was aber war die bessere Alternative? Bevor sie zu einer Entscheidung gekommen war - oder sich wieder hätte rühren können - stieß das Pokémon einen ohrenbetäubenden Schrei aus und kam direkt auf sie zu. Ohne darauf zu achten, welche Häuser es zerstörte oder nicht, im Gegenteil, es futterte sogar noch Teile davon weiter auf. »Scheiße.« entkam ihrem Mund, was sonst eigentlich gar nicht ihre Art war. Das Pokémon war riesig und wenn Neyla ehrlich war, hatte sie so viel Angst wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Ihr erster Bühnenauftritt war gar nichts dagegen gewesen. »Lauf!« rief sie Leilani zu, die noch direkt neben ihr stand. Kämpfen war doch keine Option, die sie gern in Angriff nehmen wollte. Sie wollte diesen Dingern gar nicht erst zu nahe kommen! Gemeinsam mit ihren Pokémon rannte sie los - doch nur wenige Sekunden später blieb sie abrupt stehen und drehte sich noch einmal um. Ceiran war nicht mit ihnen gekommen, stattdessen hatte er sich dem riesigen, alles fressenden Pokémon in den Weg gestellt und fauchte bedrohlich. »Ceiran, komm her!« rief sie ihm zu, doch er hörte nicht auf sie. Leise fluchend wusste Neyla nicht, was sie machen sollte, denn sie konnte ihr Pokémon nicht zurücklassen. Entschuldigend und verzweifelt sah sie zu Leilani. Sie würde sie nicht davon abhalten zu fliehen. Es war ihre Schuld, dass Ceiran so stur war. Sie hätte ihn anders trainieren müssen. Oder sollte sie eher stolz auf ihn sein, weil er sie beschützen wollte? Ohne ihr Zutun feuerte er nun einen Konfustrahl auf das riesige Wesen ab - was dieses natürlich weniger toll fand. Ohne Umschweife entstand aus seinem Mund ein lilafarbener Strahl, der doch stark an Finsteraura erinnerte, der auch sogleich auf ihr Nachtara zugeschossen kam. Glücklicherweise eine nicht besonders effektive Attacke, doch nun wusste sie, dass sie ihr Psiana lieber nicht dagegen ankämpfen lassen sollte. Schnell rief sie Talika auch zurück, um sie vor großem Schaden zu bewahren. Ceiran indes wurde von der Finsteraura getroffen, was ihn jedoch nur wütender machte, ihm aber kaum schadete. Er knurrte und dann rannte er mit einem irrsinnig schnellen Tempo auf das Pokémon zu - Ruckzuckhieb. Neylas Augen weiteten sich vor Angst um ihr Nachtara und ihr Herz klopfte wie verrückt, schlimmer als die ganze Zeit zuvor. »Ceiran, nicht!« schrie sie über den Platz, ihre Stimme zitterte. Doch das Nachtara hörte nicht auf sie, rannte weiter - und trug die Rechnung davon, als das riesige Pokémon mit seinen seltsamen, armähnlichen... was auch immer es war angriff. Hammerarm war die Attacke der Wahl und schmetterte auf Ceiran nieder. Dieser versuchte, dem auszuweichen, hatte damit aber nur bedingt Erfolg und wurde seitlich davon erwischt, sodass er zu Boden ging. Neyla rutschte das Herz in die Hose - Hammerarm war eine Attacke vom Typ Kampf, die einem Nachtara viel Schaden zufügen konnte. Tränen sammelten sich in ihren Augen, doch sie konnte sich nicht rühren. Ceiran rappelte sich langsam wieder auf und griff abermals mit Ruckzuckhieb an - und landete einen Treffer. Der aber schien das Pokémon kaum zu stören, höchstens noch wütender zu machen. Nun trat auch Nohara nach vorn, sah noch einmal zu Neyla zurück, die jedoch nach wie vor wie erstarrt zu Ceiran blickte. Dann feuerte das Glaziola zuerst Eissplitter ab und fing dann an, einen kräftigen Schneesturm zu entfachen - Blizzard, wie Neyla bewusst wurde, als sie aus der Starre erwachte. Der Eissplitter traf - und schien mehr Schaden anzurichten, als Neyla gedacht hatte. Nur würde Blizzard ebenso treffen? Und wie würde das Wesen reagieren? Und die wichtigste Frage: ging es Ceiran wirklich gut?



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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Zytomegaam Di Feb 27, 2018 5:35 pm


Stratos City
Unter Trümmern
Durch das Wüten des Schlingkings ist eines der Gebäude in der Straße eingestürzt. Die Leute in der Umgebung bemühen sich darum, so viele Menschen und Pokémon aus dem Schutt zu retten wie möglich.


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Neyla & Leilani




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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Gastam Sa Apr 07, 2018 7:09 pm

Neyla & Leilani | Event | #012

Leilani seufzte. Sie hatte echt keine Lust darauf, gegen dieses riesige Etwas kämpfen zu müssen! Das würde sie doch auch gar nicht hinkriegen, wie sollte sie das bitte anstellen?? Leilani war gut darin, abzuhauen. Einfach wegzurennen und das alles hinter sich zu lassen, irgendwie. Die beiden Mädchen hatten keine Ahnung, was es mit diesen Viechern auf sich hatte, also standen die Chancen, dass sie es bekämpfen konnten, ziemlich schlecht. Das war eigentlich offensichtlich. Und wenn Leilani wusste, dass ihre Chancen schlecht standen, hier heil raus zu kommen und am Ende einen Kampf zu gewinnen, dann würde sie doch ihr eiligstes tun, um einfach abzuhauen und den Kampf zu vermeiden. Gerade dieses riesige Vieh, was gefühlt alles auf seinem Weg verschlang, was ihm entgegenkam, könnten die beiden doch ausweichen und einfach wegrennen, schließlich war es ja nicht gerade schnell. Das wäre eine Möglichkeit...
So lange überlegten die beiden gar nicht mehr, denn als sich das eine riesige Vieh zu ihnen drehte und langsam auf sie zukam, rief Neyla ihr schon zu, zu laufen. Oh, das musste sie Leilani nicht zweimal sagen! "Allzu gerne", erwiderte sie und lief dem anderen Mädchen schnell hinterher. Es hatte einfach überhaupt keinen Sinn, hier gegen dieses... Ding zu kämpfen.

Die beiden Mädchen rannten also los, aber das Nachtara von Neyla schien anderer Meinung zu sein, denn es drehte sich um und anstatt wegzurennen, rannte es auf das große Pokémon zu! Nicht nur Neyla, auch die junge Frau aus Alola blieb stehen, verdutzt und überrascht. Das Pokémon schien nur zu gerne gegen das fremde Pokémon kämpfen zu wollen.
Die beiden Pokémon fingen schließlich an, zu kämpfen, und jedes Mal, wenn das größere Pokémon in Bewegung kam, erbebte die Erde leicht. Leilani stützte sich an einer Hauswand ab und betrachtete das Schauspiel eine Weile. Wieso lief sie nicht einfach weg? Das wäre ihre Chance. Das Pokémon der Anderen beschäftigte das unbekannte Pokémon nämlich, und eine bessere Chance könnte es für Leilani eigentlich nicht geben.
Das große Pokémon wurde ziemlich heftig von der Blizzard-Attacke getroffen und wirbelte mit den riesigen... Armteilen (?) um sich, schlug dadurch gegen Hauswände und jegliche Gebäude. Das brachte ein Gebäude nahe bei den jungen Frauen zum Einstürzen und während Neyla noch total auf ihr Pokémon fixiert zu sein schien, hechtete Leilani vorwärts und schob die Blondine mit zur Seite. Noch eine verletzte Person brauchten sie hier nicht!

Aus dem eingestürzten Gebäude fingen an, Menschen zu fliehen, manche halfen anderen, die unter den Trümmern eingequetscht waren. Leilani beobachtete das für eine kurze Zeit. ... Verdammt! "Wir müssen denen helfen - kriegst du dein Pokémon unter Kontrolle?", fragte sie ihre Gegenüber und verengte ihre Augenbrauen. Eigentlich hätte die Reisende aus Alola jetzt wieder die Chance, abzuhauen. Das große Pokémon war damit beschäftigt, alle möglichen Trümmer wegzufuttern, die herumlagen.
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Re: Seitenstraße [Event]

Beitrag von Neylaam Sa Apr 14, 2018 10:58 am

Ultrabestienevent
Post #012, mit: Leilani
Sie fragte sich ernsthaft, warum ihr Nachtara nicht auf sie gehört und mit ihnen abgehauen war. Stattdessen griff es das riesige Wesen immer weiter an, musste aber auch Attacken einstecken. Vor allem der Hammerarm hatte es wirklich in sich gehabt und Neyla konnte nur hoffen, dass es ihrem geliebten Ceiran wirklich gut ging. Weil sie nichts gesagt hatte, aus Schock und Angst, griff nun auch Nohara ein und traf zunächst mit Eissplitter, ehe der Blizzard auf das gegnerische Wesen zuschoss. Der Gigant schaffte es auch nicht mehr, diesem auszuweichen und wurde davon getroffen, doch dann wurde alles gefühlt noch schlimmer. Mit seinen armähnlichen Fortsätzen schlug es wild um sich - der Blizzard hatte offenbar großen Schaden angerichtet - und traf Gebäude in der Nähe, sodass eines davon ganz in der Nähe ihres Standpunktes zum Einstürzen gebracht wurde. Doch richtig realisieren konnte Neyla die herannahende Gefahr nicht, denn sie war noch immer auf ihre Pokémon fixiert, die sich beide mitten im Kampfgeschehen befanden. So merkte sie auch nicht, wie Trümmerteile sie drohten, unter sich zu begraben. Ohne Leilanis aufmerksame Handlung wäre Neyla wohl nun zerquetscht worden, doch stattdessen wurde sie zur Seite gestoßen und konnte sich gerade noch so auf den Beinen halten. Die Erde vibrierte, als die Trümmer den Boden berührten und dann setzte sich auch das große, schwarze Pokémon in Bewegung und begann, die Trümmerteile zu verschlingen. War das seine Stärkung? Würde es sich auf diese Weise wieder etwas Energie zurückholen? Neyla hatte keine Ahnung, doch sie musste es schaffen, Ceiran davon zu überzeugen, das Pokémon nicht weiter anzugreifen. Gleichzeitig registrierte sie auch die Vielzahl an Menschen, die sich gegenseitig halfen, unter den Trümmern hervorzukommen. Wie viele waren wohl verletzt worden? Leilani neben ihr teilte ihr mit, dass sie den Menschen helfen mussten und Neyla sah das ganz genau so. Nur die Frage der anderen konnte sie wirklich nicht beantworten. Sie hatte keine Ahnung, ob sie Ceiran unter Kontrolle bekommen würde. Es war schon etwas peinlich. So lange war das Pokémon an ihrer Seite und doch hörte es nicht auf sie. Allerdings war das Neylas geringste Sorge, denn sie hatte Angst. Angst vor der SItuation, vor dem Wesen, das natürlich noch nicht verschwunden war, davor, dass ihre Tante irgendwo begraben sein oder bereits tot sein könnte und natürlich auch Angst davor, dass Ceiran schwer verletzt war, es aber nicht zugeben wollte. Das alles sorgte dafür, dass sie am liebsten hier und jetzt zusammengebrochen wäre, doch sie musste durchhalten. Um seiner Angst freien Lauf zu lassen blieb Zeit, sobald das alles hier vorbei war. »Ich weiß es nicht.« gab sie schließlich mit zitternder Stimme zu, aber sie musste es auf jeden Fall versuchen. »Ceiran - komm' her zu mir!« rief sie, doch ihre Stimme versagte. Was, wenn sie ihn nicht dazu bringen konnte, nicht mehr auf das Pokémon loszugehen? Er knurrte das schwarze Ding an, das jedoch keine Notiz von ihm zu nehmen schien. Es futterte weiterhin Trümmerteile und kam so auch näher an Neyla und Leilani heran. Und an die Menschen, die sich unter den Trümmern befanden. Sie mussten ihnen helfen und das schnell. »Nohara, hilf' den Menschen!« befahl sie ihrem Glaziola, das zunächst unsicher zwischen Neyla und Ceiran hin und her blickte, doch da Neyla bereits in ihrer Tasche kramte, lief das Glaziola schließlich auf die Menschenmenge zu und versuchte, einige Trümmer bei Seite zu schieben. So war sie nun natürlich auch näher an dem großen Pokémon dran, doch sie mussten ja irgendetwas tun. Und das hatte Neyla auch vor, als sie den Ball des erst kürzlich zurückgerufenen Psiana wieder hervor holte. Sie würde Ceiran vielleicht zur Vernunft bringen können, wo Neyla versagte. Aus dem roten Strahl tauchte das verängstigte Pokémon schnell auf und registrierte, dass der Kampf mit dem Wesen immer noch nicht vorüber war. »Ich will dich nicht in Gefahr bringen, aber ich brauche deine Hilfe - Ceiran hört nicht auf mich, aber auf dich wird er das. Du..du musst ihm sagen, dass er aufhören muss.« sagte Neyla mit verzweifelter, flehender Stimme. Ceiran liebte Talika und wenn sie ihn darum bat, zu ihnen zurückzukehren und den Menschen zu helfen, würde er es vielleicht tun. Neyla konnte nur hoffen, dass es wirklich stimmte und obwohl auch das Psiana Angst hatte, nickte sie - zwar unsicher, aber doch entschlossen, ehe sie mit einem lauten Ruf das Nachtara auf sich aufmerksam machte. Neyla zuckte vor Schreck zusammen, doch zu ihrer Erleichterung nahm das große Pokémon immer noch keine Notiz von ihr. Es war nach wie vor mit Fressen beschäftigt. Ceiran sah zu ihnen auf und Talika lief ihm entgegen, ehe sie mit ihm zu sprechen begann. Es wirkte, als würden die beiden miteinander diskutieren, doch Neyla zwang sich, den Blick abzuwenden und sich den Menschen zuzuwenden.
Sie nickte Leilani einmal zu, ehe sie sich - nach wie vor ziemlich in Panik - näher zu den Menschen und dem Schutt begab, der so viele unter sich begraben hatte. Das riesige Wesen behielt sie nach wie vor im Auge und aus den Augenwinkeln konnte sie auch Ceiran noch gut erkennen, doch sie musste darauf vertrauen, dass das Psiana ihre Sache gut machte. Diese hatte wohl genauso viel Angst wie Neyla, doch für Ceiran würde sie wohl alles tun - so wie es umgekehrt auch der Fall war. Daher zwang sich Neyla, sich auf die Menschen zu konzentrieren. Sie entdeckte eine junge Frau, deren Bein unter einem Trümmerteil eingeklemmt zu sein schien. Sie versuchte, sich selbst zu befreien, doch der Schmerz schien groß zu sein, weshalb sich Neyla beeilte, zu ihr zu gelangen. »Hallo - ich werde Ihnen helfen.« sagte sie da, wobei ihre Stimme nach wie vor zitterte, doch die Frau sah sie dankbar an. Schnell versuchte Neyla, das Trümmerteil zu bewegen, doch es war zu schwer für sie, weshalb sie Nohara zu sich rief, die gerade damit beschäftigt war, das Pummeluff eines kleinen Mädchens aus dem Schutt hervorzuziehen. Bevor sie zu Neyla kam, überreichte sie dem völlig verängstigten Kind das Pokémon, das dem Glaziola daraufhin so dankbar war, dass es ihr sogar zu Neyla folgte. »Kannst du die Trümmer irgendwie wegschaffen?« fragte Neyla ihr Pokémon nach einem kurzen Blick zu dem Mädchen. Sie tat ihr unglaublich leid, doch sie schien weitestgehend unverletzt. Vielleicht etwas verdreckt, doch das Pummeluff schien weitaus mehr abbekommen zu haben. Das Glaziola versuchte nun, die Trümmer zur Seite zu schieben, doch als sie damit keinen Erfolg hatte, fingen ihre Zähne an zu glühen. »Schützen Sie Ihren Kopf!« sagte Neyla noch schnell, ehe der Eiszahn in die Trümmer einschlug, die daraufhin in tausende Teile zersprangen. Das Bein der Frau war frei, doch es lagen noch so viel mehr Menschen unter dem Schutt. Wie viele waren verletzt? Oder gar tot? Sie mussten dafür sorgen, dass sie möglichst viele retteten. Und zu Neylas großer Erleichterung kam Talika in Begleitung von Ceiran schließlich doch noch zu ihnen. Sie konnte nicht in Worte fassen wie froh sie war, dass Ceiran nicht mehr weiter angriff, doch gleichzeitig bemerkte sie sein Humpeln, das ihr wiederum einen Stich versetzte. Darum würde sie sich leider später kümmern müssen. »Talika und Ceiran könnten mit Ruckzuckhieb einige Trümmer zur Seite schieben.« schlug Neyla ihrer Begleitung schließlich vor, auch wenn sie keine Ahnung hatte, ob das funktionieren würde. »Je nachdem, ob darunter aber jemand eingeschlossen ist, könnte das auch nach hinten losgehen.« gab sie ihre Bedenken dazu dann noch preis. Vielleicht hatte Neyla ja auch eine andere Idee. Und was sollten sie mit dem Kind und dem Pummeluff machen, das nicht zu wissen schien, wo es eigentlich hin sollte? Waren seine Eltern vielleicht auch noch hier irgendwo?

Neyla beschloss, das herauszufinden und auf eigene Faust nach weiteren Menschen zu suchen. Während Leilani ebenfalls damit anfing, einige Trümmerteile zur Seite zu schieben, fing Neyla an, darauf zu klettern, natürlich nicht, ohne vorher ganz genau zu schauen, ob sich darunter noch ein Mensch befand. Talika und Ceiran machten sich an anderer Stelle daran, Trümmerteile mit Hilfe von Ruckzuckhieb zur Seite zu schaffen, wobei die beiden jedoch äußerst vorsichtig vorgingen, um keinen Menschen möglicherweise noch mehr zu schaden. »Sind deine Eltern hier noch irgendwo?« fragte sie von einem Trümmerteil aus das Mädchen, das sich an ihrem Pummeluff festklammerte und völlig verängstigt hin und her blickte. Als Neyla sie ansprach, zuckte sie kurz zusammen, nickte dann aber vorsichtig. »Wo ungefähr?« fragte sie weiter und da deutete das Mädchen auf eine Stelle, die Neyla sofort ansteuerte. Im Augenwinkel behielt sie das riesige Wesen im Blick, um auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein. Als sie der angedeuteten Stelle näher kam, hörte sie leises Schluchzen, sodass sie ihr Glaziola zu sich rief und damit anfing, einige Teile zur Seite zu schieben und im Schutt zu graben. Nachdem sie einige Teile zur Seite geschoben hatte, kam ein verdrecktes Gesicht zum Vorschein, das von einigen Kratzern geziert war. Neyla hatte keine Ahnung, was der Frau sonst noch fehlte, aber sie atmete flach und wirkte, als würde sie jeden Moment das Bewusstsein verlieren. »Ich werde Ihnen helfen, bleiben Sie ruhig.« versuchte Neyla die Frau zu beruhigen, auch wenn sie sich selbst nicht fühlte, als wäre sie ruhig. Sie hatte Angst und wünschte sich, dass sie nie hier herein geraten war. Was, wenn ihre Tante auch unter solch einem Schutt lag? Und niemand sie retten kam? Neyla konnte und wollte nicht daran denken und versuchte, sich voll auf die Frau zu konzentrieren. "Meine...Tochter." sagte sie mit schwacher Stimme und Neyla nickte. »Ihr geht es gut. Und jetzt sorgen wir dafür, dass sie wieder zu ihr zurückkommen können.« sagte sie und versuchte sich an einem aufmunternden Lächeln. Mit einem Blick zu Nohara machte sie deutlich, dass sie die Trümmer zur Seite schieben sollten, doch sie waren so schwer, dass das kaum noch möglich war. Die Frau stöhnte und schien immer mehr wegzudriften. »Sind Sie irgendwo schwer verletzt?« wollte sie wissen, auch wenn sie sich fast sicher war, dass es irgendwo eine Verletzung geben musste. Aber so würde die junge Frau vielleicht wach bleiben. Leider funktionierte ihr Plan diesbezüglich nicht ganz so, wie sie es sich vorgestellt hatte, denn statt zu antworten, schloss sie nun ihre Augen und war gar nicht mehr ansprechbar. »Wir müssen sie da raus holen.« sagte Neyla zu ihrem Pokémon und griff in ihre Tasche. Dort holte sie zwei Pokébälle hervor, die sie einige Sekunden lang in der Hand hielt. Sie wusste, dass Sylvan große Angst hatte und die Kleinsten in ihrem Team wollte Neyla eigentlich gar nicht mit in dieses Chaos hineinziehen. Aber beide würden ihr nun helfen können. Also befreite sie ihr Folipurba zusammen mit ihrem Evoli Farah aus ihren Bällen. Beide sahen sich sofort ängstlich um und während sich Farah bei Neyla versteckte, legte Sylvan die Ohren an. »Ich brauche eure Hilfe - wir müssen dieser Frau helfen, damit sie wieder zu ihrer Tochter kann.« erklärte sie, doch richtig überzeugt waren ihre Pokémon nicht. Während Sylvan von seiner Freundin Nohara beruhigt wurde, nahm Neyla Farah auf den Arm und hielt sie vor sich hin. »Ich weiß, dass das beängstigend ist. Aber du musst zwischen die Trümmer krabbeln - vielleicht erkennst du, wo die Frau verletzt ist. Anschließend werden wir die Trümmer zerschneiden. Sobald wir wissen, dass wir sie nicht noch weiter verletzen. Ihr kriegt das hin.« versuchte sie möglichst beruhigend die beiden davon zu überzeugen, dass sie hier gebraucht wurden. Obwohl Farah sich ängstlich nach dem großen Pokémon umsah, das die Trümmer futterte und immer näher kam, nickte sie schließlich unsicher. Auch Neyla nickte und ließ ihr Evoli los. Als es in das Loch zwischen den Trümmerteilen krabbelte, sah sich Neyla nach hinten um. Das große, schwarze Pokémon kam langsam immer näher. Sie hatten nicht mehr viel Zeit, bevor sie hier verschwinden mussten. Oder gegen das Wesen kämpfen. Sie hoffte nur, dass nicht noch weitere Wesen auftauchten.
Nach einigen Minuten steckte Farah ihren Kopf wieder aus den Trümmern hervor und kämpfte sich hinaus, ehe es zu der Stelle tappste, die Sylvan nun mit Hilfe von Laubklinge durchschneiden sollte. In dem Moment, wo er die Attacke einsetzte, hörte Neyla hinter sich eine tiefe Männerstimme, die klang, als würde sie mit dem Mädchen sprechen. "Arceus sei Dank, dir geht es gut! Wo ist Mama?" Das Mädchen fing an zu weinen und Neyla drehte sich um. Der Mann sah verdreckt aus und seine Kleidung war zerrissen, doch ansonsten schien er Glück gehabt zu haben. »Wir versuchen gerade, sie aus den Trümmern zu befreien!« rief Neyla dem Mann zu, der daraufhin zu ihr aufsah, seine Tochter losließ und sie anleitete, dort zu warten, ehe er bereits zu Neyla auf den Trümmerberg kletterte, sich neben sie gesellte und zu seiner Frau herunter sah. In seinem Gesicht sah man deutlich den Schock, die Angst und auch Verzweiflung. Sofort schaufelte er die zuvor zerschnittenen Trümmer zur Seite und stieß einen kurzen Pfiff aus. Schon kurz darauf kam ein Tengulist angesprungen und Neyla machte ihm Platz. Sie nahm Farah auf den Arm und lobte sie, während Nohara und Sylvan den Berg wieder hinunter kletterten. Das Tengulist versuchte nun gemeinsam mit seinem Trainer die Frau aus den Trümmern zu heben und Neyla beschloss, dass das Mädchen nicht unbedingt dabei zusehen musste. Also ging sie zu ihr und versuchte, beruhigend auf sie einzureden, ohne dabei das große Pokémon aus den Augen zu lassen. Eigentlich könnten sie doch auch dieses zu ihnen holen und die Trümmer futtern lassen. Allerdings würden dann viele Menschen in große Gefahr geraten und das konnten sie kaum riskieren. Farah versuchte soeben, von ihrem Arm aus das Pummeluff zu beruhigen, was das Mädchen zumindest zum Lächeln brachte, doch als ihr Vater ihre Mutter aus den Trümmern zog und zu ihnen nach unten kam, erstarb ihr Lächeln schnell wieder. Der Mann legte seine Frau auf den Boden und prüfte ihren Puls, doch als Neyla zu ihm sah, hatte sie nicht das Gefühl, dass er dort etwas spürte. Die Farbe wich aus seinem Gesicht und nun überwog Verzweiflung. Nur kurz darauf fing er mit Wiederbelebungsmaßnahmen an und Neyla versperrte dem Mädchen die Sicht. Das musste sie sich nicht mit ansehen, doch für Neyla war allein das Wissen, dass die Frau eben noch gelebt hatte und nun möglicherweise sterben konnte, nicht einfach zu verdauen. Damit vor allem Farah nicht damit belastet werden würde, rief sie sie schnell in ihren Ball zurück und auch Sylvan verschwand wieder dorthin. Ihr Psiana und Nachtara waren noch damit beschäftigt, weiteren Menschen dabei zu helfen, aus dem Schutt herauszukommen - und waren damit, so wie es aussah, weitaus erfolgreicher als Neyla es bei dieser Frau gewesen war. Viele Menschen kamen humpelnd hervor und suchten schnell das Weite oder versteckten sich. Neyla hoffte, dass sie entkommen konnten.
Als der Mann nach einigen Minuten noch immer keinen Erfolg hatte, bezweifelte Neyla, dass er sie noch wieder ins Leben würde zurückholen können. Ihre Verletzungen waren wohl zu schwerwiegend gewesen. Es hatte keinen Sinn mehr, es noch weiter zu versuchen, vor allem auch, weil er seiner Tochter damit nur noch mehr Angst machte. Vorsichtig legte Neyla ihm eine Hand auf die Schulter. »Sie ist tot.« flüsterte sie, hoffentlich leise genug, damit das Mädchen sie nicht hören konnte. Ihre eigene Stimme zitterte, doch als der Mann nicht aufhören wollte, umfasste sie seinen Arm. »Sie müssen sich um Ihre Tochter kümmern. Bringen Sie sie hier weg. Bringen Sie sie in Sicherheit. Ihre Frau würde das so wollen, da bin ich sicher.« redete sie auf ihn ein und sein folgendes Schluchzen zerriss ihr fast das Herz. Wie viele Menschen hatten heute liebende Personen verloren? Und wie viele mehr würden noch sterben, bis das Chaos endlich ein Ende fand? Würde es überhaupt je ein Ende finden? Oder würden sie nun fortan in dieser apokalyptischen Welt leben? Es war besser, nicht weiter darüber nachzudenken. Der Mann ließ von seiner Frau ab und wischte sich über die Augen, ehe er ihr einen letzten Kuss gab. Als er zu Neyla sah, nickte sie, bemüht, nicht die Beherrschung zu verlieren, ehe er sich erhob und zu seiner Tochter ging. Er nahm sie auf den Arm und drückte sie fest an sich, doch das alles war noch nicht vorbei. Das große, schwarze Wesen mit dem riesigen Maul hatte mittlerweile offenbar so viele Trümmerteile gefuttert, dass nicht mehr viel übrig war und es sich nun denen widmen wollte, die viele Menschen unter sich begraben hatten. Neyla sah sich um - es waren immer noch so unglaublich viele Menschen da. Das Pokémon würde sie entweder schwer verletzen oder gleich mit aufessen und beides war inakzeptabel, solange Neyla etwas daran ändern konnte. »Los, verschwinden Sie!« scheuchte sie den Mann fort, der mit einem letzten Blick auf seine Frau schließlich tatsächlich umdrehte und mit seiner Tochter auf dem Arm fortrannte. Hoffentlich in Sicherheit, falls es das hier denn überhaupt gab. Und Neyla...trotz ihrer Angst, die ihren ganzen Körper zum Zittern brachte, rief sie ihre Pokémon zu ihr. »Wir versuchen, es aufzuhalten. Erst wenn es gar nicht anders geht, versuchen wir zu fliehen, okay?« Vor allem Ceiran war von der Idee sehr angetan. Und solange sie es aufhalten konnten, würden sie dadurch sicher noch einige Menschen retten können. Und dann blieb nur zu hoffen, dass sie selbst auch noch entkommen würden. Ihr Glaziola, Psiana und Nachtara stellten sich nun also dem riesigen Wesen entgegen. Ceiran hatte es schon einmal geschafft, es abzulenken, da würde er es jetzt auch hinbekommen. Auch wenn sich Neyla große Sorgen um den Zustand ihrer Pokémon machte. Sie musste einfach daran glauben, dass es schon gutgehen würde. Also griffen ihre Pokémon das Wesen mit den verschiedensten Attacken an, womit sie seine Aufmerksamkeit nicht sofort auf sich lenken konnten. Es war stark damit beschäftigt, Trümmer futtern zu wollen, doch letztlich setzte es zum Gegenangriff an - und zerstörte dadurch noch ein Gebäude in der Nähe, sodass weitere Trümmer auf den Boden prasselten. Neyla ging schnell in Deckung und sah sich, nachdem die Gefahr vorüber war, wieder nach ihren Pokémon um. Gut, es war ihnen nichts Schlimmes passiert. Das Wesen nahm nun auch die neu dazugekommenen Trümmer auf und ignorierte Neylas Pokémon wieder einmal, die schlau genug waren, ihre Attacken vorerst einzustellen - selbst Ceiran. Nach einem kurzen Blick nach hinten stellte Neyla fest, dass nur noch wenige Menschen da waren, um anderen zu helfen. Entweder, weil alle geflohen waren oder weil es niemanden mehr gab, der gerettet werden musste. »Wir ziehen uns langsam zurück!« rief sie, worüber Ceiran zwar weniger begeistert war, aber trotzdem zu ihr zurückkehrte. Ohne das große Wesen aus den Augen zu lassen, schritt Neyla nun rückwärts zurück. So wäre sie beinahe über einige Trümmer gestolpert, konnte sich aber noch rechtzeitig fangen. Blieb nur zu hoffen, dass sich das Wesen auch weiterhin lieber mit seinem Fressen beschäftigen wollte als mit ihnen.



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