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online

Strandpromenade

Beitrag von Leviaam Mi Feb 28, 2018 12:48 am

Die Strandpromenade

Die Strandpromenade verläuft entlang eines langen Sandstrandes und ist mit hellen Steinen gepflastert. Auf der Promenade haben viele Händler ihre Stände aufgebaut, wo sie alle möglichen Dinge anbieten. Jedoch gibt es am Ende der Promenade eine Treppe, die hinunter zu einem ganz besonderen Strandabschnitt führt. Hier werden viele Feste und Wettkämpfe ausgetragen. Neben der Treppe steht auch ein kleines Häuschen aus Holz, das immer besetzt ist. Es wird immer darauf geachtet, dass der Strand und die Promenade nicht verdreckt werden und wenn ein Wettbewerb stattfindet, kann man sich auch direkt am Holzhäuschen einschreiben lassen.

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Wüstenblume
Arenaleiterin von Abidaya City

Pokémon-Team : Atari | Abby | Aralia | Rea

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online

Re: Strandpromenade

Beitrag von Leviaam So März 04, 2018 2:02 pm

#05 | mit Larina
→ cf: Route 21 | mit Larina

Natürlich war Larina damit einverstanden mit ihr zu trainieren. Zwar war es mit ihr nicht immer besonders leicht, durch die vielen Zwänge, die ihr Zwilling eben hatte, aber sie tat ihr bestes um ihr immer beizustehen. Und dasselbe galt natürlich auch für sie! Sie konnte nicht leugnen, dass es ihr schon oft gegen den Strich gegangen war, dass Larina immer eine Sonderbehandlung bekam, aber gleichzeitig wusste sie auch, dass sich ihre Schwester das bestimmt nicht ausgesucht hatte – außerdem merkte sie doch, dass sie sich Mühe gab das zu ändern – zumindest soweit sie konnte. Dabei wollte Levia ihre Schwester auch unterstützen – schließlich war sie nicht nur ihre jüngere Schwester, sondern außerdem auch noch ihr Zwilling!
Aber zurück zum Training: Larina schlug vor, dass Chons gegen Aralia und Leia gegen Abby antreten sollte. Leia jedenfalls, nahm der Weißhaarigen glatt die Entscheidung ab, indem sie sich aus ihrem Ball befreite und einen kampflustigen laut von sich gab. Die Weißhaarige lachte nur und meinte: „Stimmt – aber ich hab nichts gegen eine kleine Herausforderung für Abby einzuwenden – und Chons klingt auch nach einem guten Gegner für Aralia.“
Lächelnd wandte sie sich zu ihren Pokémon um und rief das Irrbis und das Lilminip zu sich. Vor dem großen Wettkampf würde sie sowieso nochmal im Pokémoncenter von Abidaya vorbei schauen – nachdem sie sich angemeldet hatte, versteht sich. Also konnten die beiden sich auch jetzt anstrengen. Schließlich würden sie sich auch gegen verschiedene Typen behaupten müssen – aber vielleicht war es ja ganz gut, dass alle den Pflanzen-Typ so unterschätzen. Sie würde ihnen schon zeigen – ganz sicher!
Entschlossen sah Lev ihre Schwester an und grinste. „Na dann – wieso fangen wir nicht gleich mit Abby und Leia an? Sie scheint es ja kaum noch erwarten zu können.“ Sie war sich sicher, dass sich Leia darüber freuen würde, denn sie kannte das Banette ihrer Schwester schließlich schon jahrelang. Sie ließ also Abby zuerst vortreten und gegen das Banette antreten. Es war stark, aber Abby wollte auch nicht so schnell klein bei geben, auch wenn ihr Kreideschrei manchmal ziemlich zusetzte – auch Lev tat diese Attacke in den Ohren weh. Nach einem ziemlich harten Training für Abby – denn Leia war schließlich auch eines von Larrys stärksten Pokémon – kam auch das Lilminip an die Reihe. Es trat gegen Larrys Driftlon an, was dem kleinen Pokémon jedoch keine Sorgen zu bereiten zu schien. Viel mehr schien sie sich auf das Training mit dem Geist-Pokémon zu freuen. Auch dem Driftlon schien das Training gut zu tun. Nur Atari, das Folipurba, schien etwas besorgter zu sein, denn es kümmerte sich schon um das Lilminip, seit es damals aus dem Ei geschlüpft war. Doch diese Sorge war nicht wirklich nötig, denn Aralia schlug sich hervorragend – sogar fast besser, als Levia es erwartet hätte. Sie hatte zwar lange kaum trainiert, aber dank ihrer Schwester fand sie schnell in ihren früheren Rhythmus zurück, wo sie noch öfters gegen andere Trainer angetreten war.
Nach dem Training, das wahrscheinlich einige Stunden in Anspruch genommen hatte, rief Lev das Irrbis und das Lilminip in ihre Bälle zurück. Sie hatte ihre Pokémon zwar lieber draußen, aber die beiden hatten sich eine ruhige Pause verdient.
Da immer noch kein Fischer in Sicht war, hatte sie die Zeit genutzt sich mit ihrer Schwester über das weitere Vorgehen zu unterhalten und ebenso in ihre Pläne wegen dem Wettbewerb ein zu weihen. Larrys Reaktion überraschte Lev dann doch ein wenig, denn ihre Schwester nahm sie mit vor Tränen glänzenden Augen in die Arme und sagte leise: „Ich habe die beste Schwester der Welt.“
Das rührte auch Levia und sie nahm ihre Schwester ebenfalls sanft in ihre Arme. „Das ist doch selbstverständlich – ich würde alles für dich tun, Schwesterchen.“, flüsterte dann auch die Ältere und lächelte gerührt – und das lag auch an den nächsten Worten ihrer Schwester.
„E-es tut mir … Entschuldige, dass ich dir immer solche Umstände mache.“, sagte sie und es folgte ein Versprechen, dass Lev sehr viel bedeutete: „Ich verspreche … Wenn es soweit ist, dann brauchen wir beide kein Pseudonym.“
Und Lev war sich in diesem Moment sicher, dass es wirklich eines Tages so weit sein würde. Sie nickte und meinte: „Und dann werden wir allen zeigen, was wir als Zwillinge drauf haben.“
Sie lächelte ihrer Schwester zu: „Und ich verspreche dir, dass ich immer da sein werde um dir auf deinem Weg zu helfen. Du kannst immer zu mir kommen.“
Sie nahm die Hand ihrer Schwester und drückte sie leicht. Ihr war klar, dass es für ihre Schwester nicht leicht werden würde. Wann war es denn je leicht gegen seine Ängste etwas zu unternehmen? Auch Lev hatte ihre Probleme, auch wenn sie nicht mit ihren Eltern oder Larry je persönlich darüber gesprochen hatte. Trotzdem sagte ihr ihr Bauchgefühl, dass Larry schon längst davon wusste, auch wenn sie es nie ansprach. Und damit meinte die Weißhaarige nicht ihr Problem, sich manchmal in die Lage von anderen hinein zu versetzen, wenn sie sich im Recht oder verletzt fühlte, sondern viel mehr etwas anderes .... das ihr nicht hoffentlich irgendwann allzu großen Probleme bereiten würde .
Auf die Frage zu der Kleidung, die sie anziehen wollte, antwortete ihre Schwester nur: „Und egal was du anziehst – du wirst perfekt aussehen, Schwesterherz!“
Levia lächelte und sah ihre Schwester offen an: „Naja, aber das will ja trotzdem ein bisschen geplant sein. Ich möchte ja nicht erkannt werden – auch wenn ich mir sicher bin, dass Mam mich auch mit Kapuzenmantel und Maske erkennen würde.“, sie lachte etwas: „Außerdem habe ich noch keine Ahnung, wie ich mich nennen soll. Ich hoffe mir wird auf dem Weg in die Stadt noch etwas einfallen – falls endlich einmal ein Fischer auftaucht!“
Kaum hatte die Weißhaarige das ausgesprochen, war auch schon ein Fischerboot aufgetaucht. Nach einer Weile hatten es die Schwestern auch geschafft den Fischer auf sich aufmerksam zu machen, der sich auch bereit erklärte sie über zu setzen. Dankend stieg Lev mit ihrer Schwester in das Fischerboot, rief jedoch noch vorsichtshalber das Maracamba in ihren Ball, da es nicht wirklich stillhalten konnte. Nur Atari blieb draußen und sprang Lev auf den Schoß. Atari mochte es nicht in seinem Pokéball zu sein und die Weißhaarige respektierte das auch, denn sie mochte es selbst ebenfalls nicht eingesperrt zu sein.

Es dauerte wirklich eine Weile bevor die Schwestern mit dem Fischerboot in Abidaya City ankamen. Aber dafür hatte ihnen der Fischer berichten können, wo die Anmeldungen stattfanden und das es bereits morgen schon losgehen sollte, denn, wie es auch zu erwarten war, hatten sich viele Trainer für den Wettkampf einschreiben lassen.
Nachdem sie sich noch einmal bei dem Fischer für die Überfahrt bedankt hatte, lief Levia mit ihrer Schwester auch schon direkt die Strandpromenade entlang, wie die hell gepflasterte Straße entlang des weißen Sandstrandes genannt wurde. An deren Ende sollte sich laut der Erklärung des Fischers ein Holzhäuschen befinden, wo sich die Trainer einschreiben lassen konnten um am Wettkampf teilzunehmen. Tatsächlich deutete auch alles darauf hin. Auf der Promenade nahmen die Geschäfte immer mehr zu – immer öfters liefen sie an Ständen vorbei, die mehr Andenken und Touristen-Kram verkauften, statt Sonnenbrillen, Sonnenschirme oder Sonnencreme – außerdem nahmen kleine Buden zu wo man sich mit Essen oder Trinken eindecken konnten. Davon waren jedoch noch einige gerade Mal im Aufbau, da sie erst morgen mit dem Verkauf beginnen wollten, denn es wurden viele Zuschauer erwartet.
Am Ende der Promenade stand auch das Holzhäuschen, das der Fischer erwähnt hatte und das auch nicht so wirklich zu den restlichen, abbaubaren Ständen passen wollte, von denen es umringt war. Auch war hier einiges los, sodass Lev immer wieder zu ihrer Schwester sah, um sicherzugehen, dass es ihr noch gut ging, denn Larry mochte keine großen Menschenansammlungen.
„Wenn du willst kannst du schon einmal ins Pokécenter gehen und uns Zimmer besorgen, ich würde dann auch nachkommen.“, schlug Levia ihrer Schwester vor, während sie sich in die Reihe stellte, die sich offensichtlich vor dem Holzhäuschen gebildet hatte. Atari hielt sich dabei dicht neben ihr und beobachtete aufmerksam die anderen Menschen um sich herum, die sich die Stände ansahen, oder über den Strand und das Meer schwärmten. Auch Lev war beeindruckt von der Stadt am Meer und sah sich immer wieder um, denn auch das Wetter versprach sonnig und wolkenlos zu bleiben.
Während der gesamten Überfahrt hatte sich Levia Gedanken darum gemacht, welchen Namen sie für ihren Auftritt benutzen wollte und ebenso war sie nun in ihren dunkelgrünen Mantel gehüllt, der vor allem ihre auffälligen Haare verdecken sollte. Soweit zu gehen wie ihre Schwester und auch farbige Kontaktlinsen zu verwenden, wollte sie nicht, denn das fand sie dann doch etwas übertrieben. Aber sie überlegte sich eine Maske zuzulegen, die ihre Augenpartie noch etwas mehr verdecken würde, doch so eine würde sie erst einmal finden müssen. Sie sollte schließlich auch zu ihr passen. Hauptsache war, dass nun auch bei der Anmeldung alles glatt laufen würde. Plötzlich aber drängte sich jemand zwischen Lev und ihren Vordermann, was der jungen Frau ja mal so gar nicht passte: „Hey! Stell dich gefälligst hinten an, wie alle anderen auch!“, beschwerte sie sich bei dem Drängler, der sich zu ihr umwandte und ihr nur ein Grinsen schenkte. Er konnte kaum älter als 15 oder 16 sein, zumindest war seine Reaktion dementsprechend: „Reg dich ab! Mein Bruder hat mir diesen Platz eben freigehalten, was dagegen, Puppe?“
Lev zog leicht eine Augenbraue hoch. Und wie sie was dagegen hatte! „Natürlich hab ich was dagegen! Schließlich stehen wir alle hier schon länger an – und nur weil du zu faul dazu bist, brauchst du nicht mit solchen Ausreden kommen.“, antwortete ihm Levia so direkt wie sie eben war. Es fiel ihr immer schwer bei so etwas die Fassung zu bewahren – sie stand hier an und so ein Idiot musste sich dreist vordrängeln und benutzte sogar noch seinen Bruder als Ausrede, der vor ihm stand und sichtlich betreten in eine andere Richtung starte. Sein Bruder schien ihn ziemlich zu unterdrücken, denn er sagte kein Wort.
„Das ist keine Ausrede! Jetzt sag doch schon was!“, wandte sich der ältere an seinen Bruder, der sich nun doch langsam dem Geschehen zuwandte und leise ein: „Stimmt schon.“, von sich gab. Das schien dem älteren zu reichen, der er lächelte selbstgefällig: „Siehst du?! Und jetzt lass mich in Ruhe, sonst werd ich dafür sorgen, dass du in meine Arena nicht reingelassen wirst.“
Damit wollte er sich wieder umdrehen, aber da hatte er nicht mit Levia gerechnet: „Wer sagt denn, dass du den Kampf gewinnen wirst, huh? Also wenn sie für Charaktereigenschaften Punkte vergeben hast du echt schlechte Karten – so einen Arenaleiter wie dich will doch niemand haben.“
„Pass lieber auf, was du sagst.“, fing dann auch der Junge wieder an, der sogar in etwa mit Lev auf Augenhöhe war. „Ich werd Arenaleiter werden und wenn wir gegeneinander antreten, werd ich dir auch beweisen wieso. Du wirst keine Chance gegen mich haben – du bist schließlich auch nur ein Mädchen!“
„Pah“, meinte Lev nur. Sie war sich sicher, dass sich der Typ maßlos überschätzte – und sein Ego reichte wahrscheinlich von hier bis zum Mond! „Das ist mir zu dumm. Du bist echt ein Idiot.“
Der Typ zerrte an Levs Geduldsfaden, denn sie konnte solche Typen überhaupt nicht ausstehen! Auch Atari wirkte alles andere als begeistert von dem Typen, denn er stierte ihn mit ziemlich düsterer Miene an. Hoffentlich flog der Typ schnell raus – sie würde es ihm gönnen!
Am liebsten hätte der Junge wohl auch noch weiter gemeckert und wäre darüber hergezogen, dass Mädchen eh keine Chance gegen Jungs hätten, doch da war er auch schon an der Reihe, wie ihn eine ältere Dame mit einem genervten Räuspern erinnerte.
„Sei froh, dass wir nicht alleine hier sind, sonst hätte ich dir gezeigt, wer hier der Stärkere ist.“, raunte er noch, bevor er sich dazu herab ließ sich eintragen zu lassen, um dann mit seinem Bruder zu verschwinden.
Dann war auch endlich Levia an die Reihe, sie lächelte der älteren Dame freundlich zu und ließ sich unter dem Namen eintragen, den sie sich auf der Fahrt überlegt hatte. Er lautete Linea Phyllaris – und sie fand es klang eigentlich ziemlich gut. Natürlich würde sie auch später wahrscheinlich ihren richtigen Namen ebenfalls weitergeben müssen, wenn sie gewann, aber das war ja zunächst einmal nicht so wichtig, denn auch die Dame fragte nicht weiter, sondern trug die junge Frau in die Liste ein. Sie erklärte ihr wann sie morgen da zu sein habe und sie wünschte ihr viel Erfolg, wobei sie sie anlächelte. Lev konnte nicht anders, als zurück lächeln, bevor sie zur Seite trat und dem Jungen hinter ihr Platz machte. Sie ging zur Mauer und sah auf den Sandplatz, auf dem auch morgen der Wettkampf stattfinden würde. Dort war sogar ein Monitor aufgebaut worden, auf dem die bereits angemeldeten Teilnehmer angezeigt wurden – und recht schnell entdeckte Lev auch 'ihren' Namen auf der Tafel. Auch eine Zuschauertribüne war aufgestellt worden und einige Männer waren gerade dabei den Kampfplatz mit Eckfähnchen abzustecken, denn auf dem Sand konnte man schließlich keine Linien ziehen, ohne das sie irgendwann verschwanden. Die Weißhaarige war schon sehr gespannt darauf, wie das morgen aussehen würde.
„Ah, ich bin so aufgeregt.“, meinte Levia und drehte sich um. Sie atmete tief durch und ihr wurde immer stärker bewusst, wie nahe sie ihrem Traum bereits war. Sie hatte wirklich die Chance Arenaleiterin zu werden! „Der morgige Tag wird was ganz besonderes sein.“
Atari gab einen zustimmenden Laut von sich und sprang von der Mauer, auf der er sich bis dahin aufgehalten hatte, denn seine Trainerin machte sich auf den Weg zum Pokémoncenter von Abidaya. Spätestens dort würde sie auf ihre Schwester treffen, falls diese nicht an der Seite gewartet hatte und sie nun begleitete. Tatsächlich hatte Larry an der Seite gewartet, geschützt durch Amephobis, der nicht von ihrer Seite wich. „Komm, lass uns gehen.“, meinte Lev und hakte sich bei ihrer Schwester ein, nachdem diese das Sarkophag-Pokémon geschultert hatte. Sie mussten gerade ein herrliches Bild abgeben – zwei in Kapuzenumhänge gehüllte Gestalten, die sich gemeinsam auf den Weg zum Pokécenter machten, um sich ein Zimmer zu besorgen. Aber das war Lev gerade egal – viel lieber sprach sie mit Larry darüber, wie aufgeregt sie morgen war und das sie hoffte, dass sie zumindest bis ins Finale käme. Sie würde wirklich gern gewinnen, aber sie wollte auch realistisch bleiben – es waren viele starke Trainer dabei und gegen die musste sie sich doch erst einmal behaupten. Trotzdem versuchte Levia sich nicht zu viele Gedanken zu machen und in der Nacht etwas Schlaf zu finden, denn sie sollte morgen ausgeruht und konzentriert sein. Natürlich nutzte sie die Gelegenheit auch ihre Pokémon noch einmal checken zu lassen und ihnen viel Ruhe zu gönnen. Sie selbst schlief schließlich irgendwann ein – und träumte von ihrem Sieg im Wettkampf.

Am nächsten Morgen war es auch soweit. Die ersten Kämpfe fanden statt. Und ihre ersten Runden gewann Levia auch problemlos, denn ihre Gegner unterschätzten ihre Pokémon maßgeblich. Besonders das Irrbis und das Lilminip zeigten sich in Topform – und das Maracamba und das Folipurba brachten so einige etwas schwierige Gegner zu Fall. Immer wieder sah Lev außerdem zu ihrer Schwester, sie auf der Tribüne saß. Rechts und links von ihrer Seite ihr Durengard und das Echnatoll, die sie so von den anderen Zuschauern etwas abschirmten. Auch das Banette, das Paragoni und das Driftlon ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Auch Lev gab ihr bestes, auch wenn sie sich mit einem dunkelgrünen Kapuzenumhang und auch einer kleinen, schwarzen Augenmaske mit grünem Rankenmuster, die sie heute noch in einem kleinen Laden erstanden hatte, verhüllte. Als gerade zwei andere Trainer gegeneinander antraten, machte sie sich auf den Weg zu ihr. Leider hatte sie auch feststellen müssen, dass der Typ von gestern, Patrick war sein Name, ebenfalls weiter gekommen war – und sie waren schon fast im Halbfinale!
„Hey, ich schlag mich doch gar nicht so schlecht, oder?“, sie lächelte ihre Schwester an. „Gleich weiß ich, gegen wen ich antreten muss und dann ist auch schon Halbfinale .... ich kann es wirklich kaum glauben.“, sagte sie leise. Ihr war aufgefallen, wie lustig es das Banette fand, wenn jemand besiegt wurde – aber so war es eben. Ziemlich schadenfroh. Aber auch ihren eigenen Pokémon ging es gut, denn nach jedem Kampf hatte sie Zeit genug gehabt diejenigen, die gekämpft hatten, wieder aufpäppeln und sich ausruhen zu lassen, sodass sie für den nächsten Kampf wieder fit waren.
Aber viel Zeit zum reden hatte Levia nicht mehr, denn dann wurde sie auch wieder aufgerufen. Ihr Gegner stellte sich als der kleine Bruder von Patrick heraus – Jason. Er startete mit einem Mebrana, während Lev ihr Maracamba losschickte. Das war eine gute Entscheidung gewesen, denn Mebrana konnte mit ihren Wasserattacken gegen das Maracamba nicht viel ausrichten. Der Regentanz kam ihrem Pokémon auch nur zu Gute, während Maracambas Nietenranke einen sichtbaren Volltreffer landete und das Pokémon in Straucheln brachte, sodass Lehmschuss das Maracamba nur streifte, das aber sofort mit einer weiteren Nietenranke konterte, die jedoch verfehlte, da das Mebrane zurück sprang um einen Blubbstrahl abzufeuern. Das ließ Rea jedoch kalt, die die Zeit für Akupressur nutzte, um dann mit Nadelrakete zurück zu feuern und den erneuten Blubbstrahl von Mebrana abzuwehren. Eine letzte Nietenranke besiegelte dann auch das Schicksal des Wasser-Pokémon. Als es liegen blieb und von seinem Trainer zurückgerufen wurde, fing Rea an zu tanzen. Sie schien sich sehr über den Sieg zu freuen – aber auch Lev freute sich sehr: „Sehr gut gemacht, Rea!“, rief sie, wandte sich aber auch an ihren Gegner: „Dein Mebrana hat sich aber auch nicht schlecht geschlagen.“
Ihr Gegner Jason wechselte für die zweite Runde zu seinem Zwottronin, während Lev bei ihrem Maracamba blieb. Der Kampf startete mit einer Wasserdüse seitens des Otter-Pokémons, gefolgt von einem Tackle, der zwar traf, aber Levia hatte gerade noch rechtzeitig ihrem Maracamba Schutzstacheln befehlen können, sodass auch das Otter-Pokémon Schaden nahm. Dem ließ sie eine Nietenranke folgen, der das Zwottronin zur Seite warf. Jedoch rappelte es sich wieder auf und setzte mit Rutenschlag nach, der das Maracamba auch umwarf, da es nicht rechtzeitig ausweichen konnte. Die Zeit, die Rea für das Aufrappeln brauchte, nutzte das Otter-Pokémon für Schwerttanz und folgte mit einem Tackle. Lev befahl ihrem Maracamba noch auszuweichen, aber der Tackle traf und warf das Pflanzen-Pokémon nach hinten. Jedoch rappelte sich Rea wieder auf und schüttelte ihre Arme – jetzt schien sie erst richtig in Fahrt zu kommen. Trotzdem war sie auch von dem letzten Kampf noch mitgenommen, auch wenn ihr die Wasser-Attacken des Mebrana nicht besonders viel ausgemacht hatten. Es folgte die Attacke Kalkklinge von ihrem Gegner, der darauf aus zu sein schien die Verteidigung des Pflanzen-Pokémons zu schwächen, aber Lev reagierte schnell: „Weich aus und dann Nadelrakete!“, befahl sie und das Maracamba sprang zur Seite und feuerte eine breite Salve aus Nadeln ab, die das Otter-Pokémon auch direkt trafen – Volltreffer! Das Zwottronin fiel zu Boden, konnte sich jedoch wieder aufrappeln, auch wenn es schon wackelig auf seinen Beinen stand. Jason schien sichtlich nervös zu werden, da alles danach aussah, als ob er mit seinen Wasser-Pokémon nicht gegen das Maracamba ankam – außerdem spürte er den Blick seines Bruders im Nacken, der den Kampf mit Argusaugen verfolgte und die Arme vor dem Oberkörper verschränkt hatte. Er hielt nicht viel von Pflanzen-Pokémon - und schon gar nicht von Mädchen - und hielt seine Meinung auch nicht hinter dem Berg. Dass sein kleiner Bruder aber gerade gegen eine Trainerin mit Pflanzen-Pokémon zu verlieren schien, passte ihm überhaupt nicht.
„Was soll denn der Scheiß? Lässt der sich von so einer Pflanzen-Tussi fertig machen.“, murmelte er, was natürlich niemand der Kämpfenden mitbekam – dafür stand er aber in der Nähe von Larina, die sich nach wie vor auf der Tribüne aufhielt und den Kampf verfolgte. „Der soll sich lieber mal anstrengen – so eine wie die hätte ich doch schon längst fertig gemacht. Außerdem hat diese Stadt doch keine eigene Arena mit schwachen Pflanzen-Pokémon verdient.“ Die Tatsache, dass eben jene Trainerin gerade wahrscheinlich ins Finale einzog und dementsprechend nicht ganz so schwach sein konnte, wie er glaubte, ließ er komplett außer Acht.
Währenddessen ließ der Wasser-Pokémon-Trainer sein Zwottronin erneut mit Tackle angreifen, was Maracamba geschickt mit Schutzstacheln zu kontern wusste. Jedoch folgte kurz darauf noch ein Tackle, der das Pflanzen-Pokémon umwarf. Jason schien verstanden zu haben, dass er mit seinen Wasser-Attacken nichts gegen das Kaktus-Pokémon unternehmen konnte. Aber scheinbar hatte er keine anderen Attacken, die er gegen Rea einsetzen konnte, denn er setzte lediglich noch einmal Schwerttanz ein, während Rea sich aufrappelte und Akupressur benutzte. Daraufhin ließ Lev Rea mit Nietenranke angreifen, um dem Zwottronin den Rest zu geben, dass sich als Konter todesmutig mit Tackle auf das Maracamba stürzte, sodass beide schließlich nach hinten flogen und erst einmal liegen blieben. „Rea!“, rief Lev erschrocken, während Jason: „Mike!“, ausrief und auf sein Pokémon starrte. Natürlich hofften beide ihre Pokémon würden sich wieder aufrappeln, doch dem war nicht so. Beide blieben kampfunfähig auf dem Sand liegen. Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen rief Lev das Maracamba zurück in ihren Pokéball. „Das hast du gut gemacht, meine Süße.“, sagte sie leise und rief als nächstes das Lilminip auf das Kampffeld, während Jason sein letztes Pokémon – ein Sodamak namens Kaspar – aus seinem Pokéball befreite. Dieses sah kampflustig zu dem Lilminip, dass nur einen aufgeregten Laut von sich gab und sich einmal im Kreis drehte, während es von Lev und ihrem Folipurba Atarai, das an ihrer Seite im Sand saß, beobachtet wurde. Lev war sich sicher, dass das kleine Pflanzen-Pokémon seine Sache gut machen würde.
Ihr Gegner startete direkt mit einer Aquaknarre, der das Lilminip jedoch mit Leichtigkeit ausweichen konnte, denn dank der Sonne, die auf den Kampfplatz herab schien, erfüllte Chlorophyll seinen Zweck und sorgte dafür, dass das kleine Pokémon einen Schnelligkeits-Boost bekam. „Jetzt Egelsamen!“, befahl Lev und Aralia gehorchte sofort. Der kleine Samen, der das Sodamak traf, keimte sofort und fesselte das Wasser-Pokémon mit einigen Ranken. Das Affen-Pokémon kämpfte sichtlich gegen die Attacke, konnte sich aber zunächst nicht aus eigener Kraft befreien.
„Jetzt Zauberblatt – Ara!“, sagte Levia und gleichzeitig befahl Jason: „Los, Kaspar, befrei dich mit Kratzer und dann versuch auszuweichen!“
Das Sodamak schaffte es auch sich mithilfe seiner Klauen zu befreien, aber da war es bereits zu spät um Zauberblatt auszuweichen und so wurde es davon getroffen. „Gib nicht auf! Biss, los!“
„Konter mit Energieball, Ara!“
Das Sodamak wurde von der Attacke getroffen, bevor es das Lilminip erreichen konnte, doch es fing sich ab und sprang gleich wieder auf das Pokémon zu und traf es mit einer Kratzer-Attacke. Das warf das Lilminip beinahe um, doch es hielt sich aufrecht, auch als das Sodamak gleich darauf seinen Silberblick einsetzte, um das Lilminip zu schwächen.
„Das lassen wir uns doch nicht gefallen – los, nochmal Zauberblatt!“, rief Lev und das kleine Pokémon gehorchte auch, nachdem es sich von seinem Schreck erholt hatte. Das Sodamak wurde von der Attacke getroffen, auch als es versuchte ihr auszuweichen. „Und jetzt nochmal Egelsamen!“ - „Konter mit Aquaknarre und dann nochmal Kratzer!“
Es wurde ein ziemlich langer Kampf, da sich beide Seiten nichts schenkten. Letztlich schaffte es Lilminip jedoch das Sodamak mit einem Volltreffer-Energieball kampfunfähig zu machen, sodass es im Sand liegen blieb. Nachdem der Schiedrichter den Sieg von 'Linea Phyllaris' verkündet hatte, sprang das Lilminip in die Arme seiner überglücklichen Trainerin und ließ sich von ihr knuddeln.
„Du hast es geschafft, Ara – du hast uns ins Finale gebracht!“, rief sie glücklich und das Lilminip gab freudige Laute von sich. Da kam auch ihr Gegner Jason auf sie zu und hielt ihr die Hand hin: „Glückwunsch – deine Pokémon sind wirklich stark. Ich hoffe du wirst gewinnen.“, gab er zu und lächelte leicht. Viel von seinem Bruder, dessen Halbfinal-Kampf er bereits gewonnen hatte, schien er ja nicht zu halten – verständlicherweise. Also nahm Lev auch seine Hand und antwortete: „Das hoffe ich auch – aber ich muss zugeben, du warst ein guter Gegner. Mach weiter so.“
So trennten sich diese beiden Parteien sehr friedlich, nur der Bruder von Jason, Patrick, war sichtlich unzufrieden. „Besiegt von einem kleinen Lilminip – wie erbärmlich ist das denn?!“, er grummelte zwar vor sich hin, stand aber immer noch, wie auch schon den ganzen Kampf über, in der Nähe von Larina. Wahrscheinlich hatte er den ganzen Kampf über nicht ein Wort des Lobes übrig gehabt – nicht einmal für seinen Bruder. Aber davon bekam Levia nichts mit, denn zunächst ging sie zur Krankenschwester, um ihre Pokémon aufpäppeln zu lassen – zumindest das Maracamba und das Lilminip. Auch wenn sie schon genau wusste, welche 3 Pokémon sie für den Final-Kampf benutzen würde. „Ihr wart echt klasse, ihr zwei.“, sagte sie lächelnd, als sie Lilminip und Maracamba abgab. Eigentlich hatte sie auch noch ihr Irrbis angemeldet, aber das musste dank Maracambas großartiger Leistung nicht kämpfen, doch dafür sollte es den Anfang im Finale machen dürfen. So würde auch das Maracamba noch Zeit haben sich etwas auszuruhen, bevor es an der Reihe war.
Nachdem ihre Pokémon versorgt worden waren, ging Levia zur Tribüne, um sich noch kurz mit ihrer Schwester zu unterhalten, denn der Schiedsrichter hatte 10 Minuten Pause vor dem letzten Kampf angesetzt, sodass sich die Zuschauer und Trainer versorgen oder vorbereiten konnten. Lächelnd stellte sie sich an die Tribüne, legte die Arme auf die Absperrung und sah zu ihrer Schwester hoch, da sie und ihre Pokémon leicht erhöht standen. „Na? Wie war ich bisher?“, fragte sie, auch wenn sie sich die Antwort schon denken konnte. Patrick hatte sich inzwischen verkrümelt – ob etwas vorgefallen war?
Levia jedenfalls sah dem Finale nun viel entspannter entgegen, als noch zu Beginn des Wettbewerbs. Auch wenn es bereits später Nachmittag war und sich schon der Abend ankündigte. „Ganz schön aufregend so ein Wettbewerb. Aber ich bin echt froh, dass ich hergekommen bin. Ich kann kaum glauben, dass ich wirklich im Finale sein werde.“, Lev war zwar aufgeregt, aber gar nicht mehr nervös. Sie wusste, dass sie sich auf ihre Pokémon verlassen konnte – und vor ihrem Gegner hatte sie erst recht keine Angst. Selbst sein eigener Bruder schien ja nicht zu wollen, dass er den Titel gewann – da musste doch ganz schön was im argen sein.
Leider blieb den Schwestern nicht mehr allzu viel Zeit zum Reden, da schon das Finale zwischen Patrick Wood und Linea Phyllaris angekündigt wurde. Lev drückte ihre Schwester einmal kurz: „Drückt mir die Daumen, denn den lasse ich bestimmt nicht gewinnen.“, sagte sie zu Larry und ihren Pokémon, bevor sie zu ihrer Position auf dem Kampffeld lief und Haltung an nahm.
Gut – jetzt hieß es .... jetzt oder nie. Es gab kein zurück und ihr Gegner schickte auch schon sein Pokémon aufs Feld ....
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Re: Strandpromenade

Beitrag von Larinaam So März 04, 2018 5:29 pm

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#044 // Levia Selene


Das Training, nach dem Levia sie noch auf Route 21 gefragt hatte, verlief gut für beide Seiten. Und da ihr Zwilling anschließend ins Pokémoncenter wollte, wurden Abby und Ara auch hart ran genommen. Nun, Abby vor allem, denn Leia war deutlich aggressiver, als es Chons jemals sein könnte. Und letztlich war das Driftlon auch schwächer, weshalb auch für diesen Gefährten der Geisttrainerin diese Übung mehr als gut war. Sie hatte solche Trainingseinlagen ein wenig vermisst – ob Levia zukünftig wieder öfter mit ihr üben würde?
Kurz darauf offenbarte Levia, dass sie sich wegen einer Maskierung und eines Pseudonyms Gedanken machte, was für Larina natürlich mehr als erleichterte. Und im Gegenzug dazu versprach sie ihrem Zwilling, dass sie in Zukunft beide auf ein Pseudonym würden verzichten können – sie würde sich auch sehr darum bemühen! Doch … was war dazu eigentlich alles nötig? Sie würde es wohl herausfinden müssen.
Alsbald konnten sie dann einen Fischer von der Überfahrt überzeugen, sodass sie bald in Abidaya City ankamen. Ihr Weg führte sie über die Strandpromenade, wobei Levia sich einen passenden Umhang besorgte, ehe sie auf das erwähnte Häuschen zugingen, wo Levia sich würde anmelden können. Da es aber immer mehr und mehr Menschen wurden, gelangte Larina schnell an ihre Grenzen. Sie zwang sich dazu, weiter zu gehen, aber ihre Atmung wurde schnell flach und hastig, wobei sie ihr bestes gab, das irgendwie zu unterdrücken. Sie war nicht allein – Levia war da! Und Atari – und natürlich Amenophis, der hinter ihr war. Aber … wer waren all die anderen? Nicht hinsehen! Half das? Es hatte nie geholfen. Aber heute musste sie es schaffen! Sie musste einfach …
Aber Levia erlöste sie da bereits von ihrem unsinnigen Verhalten, das am Ende sicher alles nur komplizierter gemacht hätte. Es war ihr entgangen, dass sie sich all die Zeit nach ihr umgesehen hatte, doch als sie sie nun ansprach, legte sich all ihre Aufmerksamkeit auf die Weißhaarige, mit der sie sich ihr Gesicht teilte. Sie sollte zum Pokémoncenter gehen, wenn sie wollte, und ein Zimmer für sie besorgen. Sie schluckte. Natürlich – das konnte sie tun. Aber … sie wollte Levia gar nicht allein zum Schalter gehen lassen. Dann liefen schon wieder Leute an ihr vorbei und sie wich näher zu Amenophis.
„G-gut …“, antwortete sie lediglich erstickt, ehe sie, verhüllt, wie sie war, versuchte, unbemerkt das Weite zu suchen. Der Weg führte sie jedoch nicht ins Center, sie suchte sich lediglich eine Ecke, in der nicht so viel los war und ging dort in die Hocke, um auf Levia zu warten. Sie atmete tief durch – jedoch hörte sie nicht auf, die Menschen zu beobachten, die ihr so suspekt waren. Ame stand dicht neben ihr, und jedes Mal, wenn ihr einer der Passanten zu nahe kam, fuhr er seine Arme aus und machte deutlich, dass man einen Bogen um sie beide machen sollte. Radikal, aber wirksam. Und mehr als hilfreich.
So verstrich die Zeit, in der Larina nichts von alldem mitbekam, was bei Levia passierte. Aber schließlich kam sie zurück und Larina machte sie auf sich aufmerksam, woraufhin Levia sich kurzerhand bei ihr unter hakte. Sie mussten ein … interessantes Bild abgeben. Zwei verhüllte Gestalten, flankiert von einem Folipurba und ein Echnatoll auf dem Rücken. Sie wurden von vielen angestarrt, aber niemand wagte es, sie anzusprechen. So hatte Larina direkt deutlich weniger Angst, sich durch diese Menschen hindurch zu bewegen und konnte Levia aufmerksam zuhören, jedoch versagte ihr ihre Zunge dennoch den Dienst, weshalb sie nur ab und an nickte oder leise kicherte. So erreichten sie letztlich zusammen das Pokémoncenter, in dem sie ihre Pokémon durch checken ließen und anschließend ein Zimmer bekamen. Levia war wirklich sehr nervös, aber jetzt, abgeschirmt vom Rest der Welt, konnte Larina ihr auch endlich etwas Mut zusprechen. Levia war immerhin eine gute Trainerin, da würde sie das schon schaffen! Die Nacht aber kam letztlich schnell – und die Zwillinge träumten von ähnlichen Bildern. Larina jedenfalls kam nicht umhin Levia davon zu erzählen, dass sie sie in ihrer eigenen Arena gesehen hatte. Sie hoffte, dass es wahr würde – immerhin wünschte Lev es sich so sehr, richtig?

Der Wettkampf startete bald darauf und wie erwartet, schlug sich ihr weißhaariges Spiegelbild mehr als gut. Die ersten Runden waren schnell überstanden und immer, wenn sie zu ihr an die Tribüne trat – Amenophis und Lamhfhada flankierten die verhüllte Geisterliebhaberin, sodass sie sich auf das Geschehen konzentrieren konnte –, lobte sie sie überschwänglich.
„Du bist h-hervorragend.“, sagte sie auch dieses Mal, als ihre Schwester fragte, wie sie sich schlug. Sie stand immerhin im Halbfinale! Und ihr nächste Gegner war ein Trainer von Wasserpokémon. Den Typvorteil hatte Levia auf ihrer Seite, doch auch der gegenüber stehende Junge schlug sich gut. Er schien nicht viele Attacken zu haben, die genügend Schaden anrichteten, aber er stellte sich geschickt genug an, um das Maracamba ihrer Schwester zu besiegen.
Allerdings wurde der Kampf selbst zeitweilig uninteressant, als sie die Stimme dieses anderen Typen vernahm. Schon vor dem Kampf hatte sich heraus kristallisiert, dass er der Bruder des Wasserfreundes war – doch nun wagte er es nicht nur, sein eigen Fleisch und Blut schlecht zu machen, sondern er beleidigte auch Levia. Larina sah ihn angegriffen an – wer Levia beleidigte, beleidigte sie selbst gleich mit! Und seine Worte waren … wie Messer. Wie konnte man nur so gemein sein? Amenophis neben ihr spürte sofort, wie Larinas Stimmung kippte. Sie war zurückhaltend, natürlich, und sie redete mehr als ungern mit Fremden – aber es ging um Levia! Das konnte sie wohl kaum auf sich sitzen lassen, richtig? Als sein Bruder letztlich unterlag und er auch noch über Ara, das Lilminip, herzog, endete ihre Geduld. Sie zog die Kapuze etwas tiefer, doch ihr Blick war fest.
„H-hey!“, begann sie da und tatsächlich drehte sich der Typ um. Er sah sie genervt an, während sie sich etwas vorbeugte. „D-du redest da von m-meiner Schwester – halte bitte den M-Mund, wenn du k-keine A-Ahnung hast.“, fuhr sie dann fort – und erntete ein überhebliches Lachen.
„Eine wie die andere – die eine ein schwaches Team, die andere zu feige, um jemanden direkt anzusehen. Oder h-h-hab ich mich da geirrt, Stottertante?“, giftete er hochnäsig zurück. Larinas Griff wurde fester – und ihre beiden Geister gaben dunkle Laute von sich. Das Durengard wechselte augenblicklich in seine Klingenform und Amenophis fuhr die ersten beiden Arme aus, die er bedrohlich auf das Geländer legte. Wenige Leute neben Larina – sie stand ganz außen – bemerkten, was vor sich gingen und sahen ihnen einen Moment zu, doch davon bekam die Geistleiterin nichts mit.
„Meine … Meine Schwester ist e-eine starke und gute Trainerin. S-sie ist liebevoll und freundlich und k-kümmert sich gut um ihre Pokémon. D-du hast nichts anderes übrig, als Häme und Ü-Überheblichkeit. Wohl die Angst d-davor, zu versagen, nicht wahr?“, sprach sie, eine Spur tiefer, eine Spur dunkler aber ruhig und ohne erkennbare Aggressivität oder ähnlichem.
„Versagen – ich? Tss. Als ob ich-“
„Du wirst verlieren.“, schnitt ihm Larina da das Wort ab. „Meine Schwester wird … Sie wird dir zeigen, dass sie tausend mal besser ist, als du es je sein wirst.“, endete sie. Er wollte wohl noch etwas sagen, jedoch tauchte genau in dem Moment das Banette hinter ihm auf. Sie war unbemerkt aufgetaucht und kicherte ihm nun kampflustig ins Ohr, weshalb er erschrocken herum fuhr. Lilaia tanzte in der Luft – herausfordernd. Doch der Kerl entschied wohl genau da, dass er lieber gehen sollte – und das tat er. Kurz, bevor Levia kam. Larinas Hände schmerzten vom festen Griff um das Geländer, doch als sie ihren Zwilling sah, löste sie ihre Hände und lächelte ihr entgegen.
„D-das war super, Schwesterherz!“, sagte sie dann. „J-jetzt bist du Finalistin – und in K-Kürze Arenaleiterin!“, kicherte sie leise, wobei Ame und Lugh wieder ihre gewohnte Ruhe annahmen und zeigte, dass alles in Ordnung war. Leia indes umkreiste Levia und ihre Bewegungen und ihr Kichern waren wohl eine Art Glückwunsch für den Sieg gerade eben. Auch Chons und Vivi kamen schnell zur Beglückwünschung herbei, immerhin hatte Levia sich bisher wirklich gut geschlagen. Doch die Pause hielt nicht lange an – es reichte, um die Pokémon behandeln zu lassen, doch nun musste Levia zurück auf das Kampffeld. Sie wollte schon gehen, doch Larina griff noch einmal nach ihrer Hand, als sie sich gerade umdrehen wollte. „Le- … Linea!“, rief sie aus. Ihr Blick war ernst. „Mach ihn fertig.“, sagte sie da gefestigt – und nickte dann, ehe sie ihre Schwester losließ. „D-du bist eine fabelhafte Trainer. Du k-kannst alles schaffen. Wir … wir glauben an dich!“, versprach sie dann und all ihre Geister stimmten dem zu. Dann begann der Kampf und die drei kleineren Geister bezogen wieder ihre Stellung oberhalb des Kampffeldes, um alles im Blick zu behalten. Larina indes umgriff wieder das Geländer.
„Sie schlägt sich gut – sie schafft das!“, sprach da plötzlich der junge Mann, der neben Amenophis stand. Er lächelte aufmunternd – erst da bemerkte Larina, dass er wohl die Sache mit dem anderen Trainer mitbekommen haben musste. Wie sollte es auch anders sein? Eine Frau, daneben stehend, beugte sich ebenfalls vor. Ihr Blick war überzeugt.
„Wir feuern sie an – so ein Kerl kann doch nicht gewinnen!“, lachte sie – und Larina nickte überrascht, aber dankbar. Dann lächelte auch sie wieder etwas entspannter, ehe sie ihren Blick auf Levia richtete. Und auf den anderen Kerl, um sicher zu gehen, dass er nichts tun konnte, was den Regeln des Wettkampfes widersprach.


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Re: Strandpromenade

Beitrag von Leviaam So März 04, 2018 7:13 pm

#06 | Mit Larina

Die aufmunternden Worte ihrer Schwester beflügelten Levia noch einmal richtig und sie nickte selbstsicher. „Das hoffe ich doch – dann können endlich wir beide das tun, was uns so richtig Spaß macht.“, antwortete sie. Es musste ja niemand wissen, dass hier noch eine Arenaleiterin stand.
Als Larry sie aber noch einmal zurückhielt und ihr sagte, dass sie diesen Typen fertig machen sollte, war der ältere Zwilling zunächst ein wenig verwundert. War irgendetwas vorgefallen?
Aber Ame und Lugh wirkten eigentlich sehr ruhig und Leia, Vivi und Chons hatten sich nach der Beglückwünschung auch wieder auf ihre Beobachtungsposten begeben, also beschloss die Weißhaarige daraus keine große Sache zu machen, sondern nickte einfach nur: „Worauf du dich verlassen kannst. Ich werd euch nicht enttäuschen!“
Mit diesen Worten musste Lev dann auch schon zum Kampffeld und ihre Stellung einnehmen. Patrick schien schon recht ungeduldig zu warten, denn er warf seinen Pokéball immer wieder in die Luft und beobachtete sie aufmerksam, bevor er ihn schließlich endgültig hoch warf, um sein Startpokémon freizulassen.
Ihr Gegner wählte ein Kukmarda – ein Normal-Typ, weswegen Levia die Idee ihr Irrbis beginnen zu lassen spontan verwarf und stattdessen ihr Maracamba aufs Feld rief. Zwar hätte sie dem Pokémon gern noch mehr Ruhe gegönnt, doch es wäre dumm gewesen gegen einen Normal-Typ ein Pokémon einzusetzen, dass zum Großteil Geist-Attacken beherrschte. Hoffentlich war Rea auch schon ausgeruht genug, fit wirkte sie jedenfalls, denn sie schüttelte ihre Arme und wiegte sich hin und her, während sie ihren Gegner begutachtete.
Patrick blies auch sofort zum Angriff, indem er seinem Pokemon 'Konfustrahl' befahl. Levia reagierte sofort, um ihr Pokémon vor einer Verwirrung zu bewahren: „Schnell, weich aus und dann Nadelrakete!“
Rea gehorchte auch augenblicklich und sprang zur Seite um dem Konfustrahl zu entgehen und feuerte nach ihrer Landung auch direkt eine Salve aus Nadeln auf das Kukmarda. Dieses setzte auf Befehl seines Trainers Sandwirbel ein, um Maracamba die Sicht zu verdecken. „Schnell, Schutzstacheln!“, rief Levia und das gerade noch rechtzeitig, denn das Kukmarda kam mit einem Feuerschlag aus dem Sandwirbel geschossen. So prallte es an den Stacheln, die Levias Pokémon umgaben ab und Maracamba konnte sich wohl auch vor einem Volltreffer retten. „Gifthieb!“, rief die Trainerin schnell und das Kaktus-Pokémon reagierte auch entsprechend und traf ihren Gegner dann auch mit ganzer Wucht in die Seite. Jedoch folgte als Konter eine Biss-Attacke, bei der sich das Kukmarda in Maracambas Arm festbiss und auch nicht so schnell abschütteln ließ.
„Nochmal Feuerschlag!“, rief Patrick aus und Levia rief zeitgleich: „Nadelrakete!“
So traf der Feuerschlag das Maracamba zwar mit voller Wucht, aber ebenso heftig wurde das Marder-Pokémon auch von den Stacheln Maracambas getroffen, auch wenn die Attacke des Gegners zweifellos effektiver war.
„Akupressur, Rea und dann nochmal Nietenranke!“, rief Levia. Das Kukmarda konterte mit einem erneuten Sandwirbel, sodass das Maracamba ins Leere schlug und stattdessen einen Donnerblitz einstecken musste. Dieser war zwar nicht sonderlich effektiv, doch das Kukmarda ließ dem gleich auch einen Konfustrahl folgen, dem Rea aber noch ganz knapp entgehen konnte.
„Nadelrakete!“, befahl Levia, sobald die Sicht besser geworden war. Das Kukmarda wich dieser Attacke zwar aus, aber dafür musste es einen zweiten Gifthieb einstecken, der auch ganz offensichtlich seine Wirkung zeigte und es vergiftete. Eine Biss-Attacke konterte Levia mit einer Kombination aus Schutzstacheln und einer Nietenranke. Dann traf jedoch das Kukmarda noch einmal mit einem Feuerschlag und es war offensichtlich ein Volltreffer, sodass das Maracamba zuerst kampfunfähig schien, sich dann jedoch noch einmal aufrappelte. Als das Kukmarda dann mit einem Feuerschlag angerannt kam, um seinem Gegner den Rest zu geben, wich Rea in letzter Sekunde aus und setzte auf Levia Befehl hin Nadelrakete ein und traf! Es reichte zwar noch nicht um das Kukmarda kampfunfähig zu machen, aber die Weißhaarige nahm ihre Chance wahr und ließ das Maracamba noch einmal mit Nietenranke angreifen. Zwar musste es dann einen Donnerblitz einstecken, doch letztlich sorgte das nur dafür, dass beide Pokémon kraftlos zu Boden sanken. Zuerst sah es danach aus, als wäre der erste Kampf somit ein unentschieden, doch dann rappelte sich das Maracamba jedoch noch einmal mit letzter Kraft auf, wenn auch ziemlich wackelig auf den Beinen. Somit ging diese Runde an Levia, die ihr Glück noch gar nicht fassen konnte, während sich ihr Gegenüber schwarz ärgerte. Natürlich war es Absicht von ihm gewesen so oft Feuerschlag einzusetzen – wenn doch nur dieser blöde Konfustrahl getroffen hätte!
Levia rief ihr Pokémon zurück in seinen Pokéball: „Du warst wunderbar, meine Süße. Jetzt ruh dich gut aus.“, sagte sie leise und steckte den Ball zurück in die Innenseite ihres Mantels, wo sie zuerst nach dem Ball ihres Irrbis' griff, doch es sein ließ, als sie das Pokémon ihres Herausforderers erblickte. Ein Fasasnob, das hochmütig seinen roten Kopfschmuck schüttelte und sich dann in die Luft bequemte, von wo aus es sie von oben herab betrachten konnte.
»Die beiden passen wirklich echt gut zusammen – genauso eingebildet wie der andere auch!«, dachte Ileva und nickte Atarari, ihrem Folipurba zu, das daraufhin auf das Kampffeld sprang und einen herausfordernden Laut von sich gab. Das schien das Flug-Pokémon jedoch nicht sonderlich zu beeindrucken und es startete einen Angriff mit Windstoß, dem Atarai jedoch mit Ruckzuckhieb ausweichen konnte und im Sprung dem Gegner-Pokémon auch noch einen netten Stoß verpassen konnte. Darauf folgte von Atari eine Rasierblatt-Attacke, die das Fasasnob jedoch nicht so wirklich zu interessieren schien. Es konterte mit einem Klingensturm, dem Atari nicht mehr ausweichen konnte, auch wenn es sich bemühte mit dem Ruckzuckhieb noch etwas zu reißen. Da befahl Levia ihrem Pokémon Sandwirbel einzusetzen, da das Fasasnob bereits mit einem Ruckzuckhieb angeschossen kam. So konnte Atari ausweichen und hatte genug Zeit dazu Sonnentag einzusetzen, sodass die Sonne erst recht auf das Kampffeld brannte. Darauf folgte ein Ruckzuckhieb, der das Fasasnob auch ganz überraschend traf und damit ein glatter Volltreffer wurde. Es ertönte ein Heuler von dem Gegner-Pokémon, der Atari ein Stück zurück springen ließ, aber trotzdem konnte er gerade noch einem weiteren Klingensturm ausweichen und setzte erneut Sandwirbel ein. Diesmal war es ein Tackle der traf und kurz darauf folgte auch eine zweite Rasierblatt-Attacke. Diese wurde jedoch mit einem Windstoß abgewehrt, der ein Luftschnitt folgte. Diesem wich Atari jedoch mit Ruckzuckhieb aus und traf wieder das gegnerische Pokémon, sodass es in den Sand stürzte.
„Los, Tackle!“, rief Lev, die es ausnutzen wollte, dass sich das Fasasnob noch nicht ganz aufgerichtet hatte. Das sie Attacke traf, konnte auch der Heuler nicht verhindern, jedoch hatte die Attacke weniger Schwung und traf damit nicht so stark, wie sie es hätte können. Atari schüttelte sich etwas verärgert, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, während das Fasasnob mit seinem Flügeln schlug um den Sand aus seinen Federn zu entfernen. Es ließ einen weiteren Windstoß auf das Folipurba los, womit es das Pokémon auch traf und dazu zwang leicht in die Knie zu gehen, um nicht nach hinten geschleudert zu werden. Auch Lev hielt sich leicht einen Arm vor die Augen, da durch die Attacke auch Sand aufgewirbelt wurde. „Atari, Sandwirbel, schnell!“, befahl sie, um den Wind gleich ausnutzen zu können, sodass auch das Fasasnob darin eingeschlossen würde. Natürlich befahl Patrick seinem Pokémon sich in die Luft zu heben, um aus dem Sandwirbel herauszukommen, doch darauf hatte Levia nur gewartet. „Jetzt, Ruckzuckhieb!“, rief sie und Patrick wollte mit einem Klingensturm kontern, doch da das Fasasnob durch den Sandwirbel nicht wusste, von wo das Folipurba zuschlagen würde, verfehlte Klingensturm, aber dafür traf Folipurba mit einem Volltreffer an Flug-Pokémon. Zwar wurde es danach von einem Windstoß getroffen und landete etwas uneleganter im Sand, jedoch konnte es den Schwang auch für einen weiteren Tackle-Angriff nutzen, der seine Wirkung auch nicht verfehlte. Das Fasasnob fiel zu Boden und blieb liegen, auch wenn Patrick ihm immer aufgeregter befahl, sich endlich zu erheben und weiter zu kämpfen. Doch dazu schien es nicht mehr fähig zu sein – und wurde darum auch vom Schiedsrichter als kampfunfähig eingestuft und genervt musste Patrick sein Pokémon nun zurückrufen und sein letztes Pokémon freilassen. Ein Grillchita. Na super .... gegen ein Feuer-Pokémon würden sich ihre Lieblinge bestimmt schwer tun, aber es gab kein Zurück mehr – und diesem Typen wollte sie die Arena beim besten Willen nicht überlassen! Sie pfiff ihr Folipurba zurück und schickte stattdessen Abby auf das Kampffeld. Auch wenn es hart klang, so war sie sich sicher, dass Abby das Affen-Feuer-Pokémon bestimmt zumindest stark schwächen konnte, wenn das Irrbis es nicht doch auf wundersame Weise besiegen würde. Denn Rea würde wahrscheinlich keine erneute Feuer-Attacke verkraften können. Auf Patricks Gesicht bildete sich jetzt schon ein siegessicheres Grinsen – mit einem Feuer-Pokémon hatte er den Sieg doch schon in der Tasche, da war er sich sicher!
Lev hingegen rief ihrem Irrbis zu: „Keine Angst, du packst das schon. Gib einfach dein bestes!“
Dann begann auch der Kampf, den das angrifflustige Feuer-Pokémon auch gleich mit einem Flammenwurf eröffnen wollte, doch er hielt inne und starrte das Irrbis ziemlich erschrocken an, denn Lev hatte dem Kürbis-Pokémon sofort befohlen Grimasse einzusetzen – und diese Attacke verfehlte ihre Wirkung nicht! „Und jetzt Schattenstoß!“, rief Levia und Irrbis verschwand im Schatten um dem nachzukommen – und da das Grillchita noch immer verschreckt war, hörte es die Warnung seines Trainers zu spät und wurde mit einem Volltreffer getroffen. Doch es konterte mit einem Biss, der das Geist-Pokémon übel erwischte. Jedoch konnte es sich mit einem Spukball befreien und verschwand direkt wieder im Schatten zu einem erneuten Schattenstoß. Das Grillchita jedoch, wartete auf seine Chance und kurz nachdem das Irrbis aufgetaucht war, schoss es einen Flammenwurf ab, den das Pokémon auch traf, obwohl es versuchte auszuweichen. Doch Levia hatte eine Idee: „Leidteiler – jetzt!“, rief sie und das Irrbis tat wie befohlen. Es stieß das Feuer-Pokémon an, dass daraufhin Schmerzen zu haben schien, während es dem Irrbis scheinbar ein wenig besser ging. „Gut so – jetzt nochmal Grimasse und danach Spukball!“, befahl Lev. Sie wollte das Feuer-Pokémon noch möglichst stark Schwächen und ihre Kombi funktionierte auch. Dass Grillchita wich wieder zurück und wurde dadurch von Spukball getroffen, jedoch fing es sich diesmal deutlich schneller wieder, als noch zu Beginn. Diesmal griff es mit Nitroladung an, doch mit Schattenstoß konnte Abby in letzter Sekunde ausweichen und dem Grillchita noch etwas schaden, bevor es erneut von Biss getroffen wurde. Danach folgte noch ein Flammenwurf, der das Irrbis zu allem übel wohl auch noch mit einem Volltreffer traf. Doch es schwebte noch ein paar Millimeter über dem Boden und auch wenn es noch einmal erfolgreich Leidteiler einsetzen konnte, ging es mit dem nächsten Flammenwurf K.O, da es nicht mehr die Kraft hatte ihm auszuweichen. Während sie Patrick freute und sein Grillchita lautstark lobte und ein bisschen abgab, rief Levia ihr Irrbis zurück in den Pokéball und lobte sie leise: „Das hast du gut gemacht – jetzt bringen wir es zu Ende.“
Denn das Grillchita hatte ziemlich einstecken müssen, auch wenn das Irrbis relativ schnell K.O gegangen war. Levia nickte ihrem Folipurba zu, dass daraufhin mit einem kampfeslustigen Laut in das Kampffeld sprang und auch direkt Sandwirbel einsetzte, kaum das Levia es ausgesprochen hatte. Den Vorteil, dass das Grillchita nun auch nichts sehen konnte, nutzte Lev für Sonnentag – auch wenn es riskant war, sie musste es versuchen. Während Grillchita Funkenflug einsetzte, befahl Levia ihrem Folipurba Ruckzuckhieb und damit traf sie das Grillchita auch direkt, das daraufhin damit begann das Folipurba mit Verhöhner zu provozieren. Das Pflanzenprokemon griff daraufhin mit Rasierblatt an, was aber mit Flammenwurf gekontert wurde. Daraufhin rannte das Grillchita mit Nitroladung auf das Folipurba zu, dass zu einem Ruckzuckhieb angesetzt hatte. Als sie sich trafen, wurden beide ein wenig zurückgeschleudert und hatten Mühe sich wieder aufzurichten. Während Patrick: „Na mach schon, du bist doch sonst nicht so schwach!“, rief, rief Lev: „Du schaffst das Atari, nur noch ein kleines bisschen!“
Die Weißhaarige hoffte wirklich, dass ihr Folipurba durchhalten würde, denn der Feuer-Angriff hatte es doch ziemlich mitgenommen, zumal es ja schon gegen das Fasasnob gekämpft hatte und dort auch einiges einstecken musste.
Atari gab einen zuversichtlichen Laut von sich und nahm wieder Haltung an, während das Grillchita sichtlich mit sich kämpfte. „Los, Atari, Sandwirbel und danach direkt Ruckzuckhieb!“, rief Levia und auch diese Tatik funktionierte. Desorientiert vom aufgewirbeltem Sand um sich herum, verfehlte das Grillchita das herannahende Folipurba mit seinem Flammenwurf und wurde von der Attacke des Pflanzen-Pokémon direkt getroffen und wieder zu Boden befördert. Das passte Patrick nun gar nicht, der rief: „Steh gefälligst auf und dann Nitroladung! Wir geben dem Vieh jetzt den Rest!“, gleichzeitig warf er aber auch Lev einen Blick zu. „Das wird deine S-S-Schwester bestimmt nicht freuen.“ - und diese Anspielung verstand Levia auch augenblicklich und ihr Blick wurde finsterer. Niemand hatte das Recht so über ihre Schwester zu sprechen – am allerwenigsten so jemand wie er!
„Das werden wir noch sehen.“, antwortete sie ihm dunkel, während das Grillchita sich aufrichtete und Nitroladung startete. Ein kurzer Blick nach oben verriet, das Sonnentag nicht nachgelassen hatte und eigentlich hätte Levia nichts mehr sagen müssen, da Atari sie auch so verstanden hätte, aber nun gut, dieser Typ sollte auch mitbekommen was ihn da fertig machte: „Atari, Solarstrahl!“, rief sie aus und Atari sprang hoch in die Luft und bildete einen großen Ball aus Sonnenlicht in seinem Maul, der dann schließlich in einem gleißend hellen Strahl auf das Grillchita niederging, das mit der ganzen Wucht von Nitroladung in den verstärkten Solarstrahl gerannt war. Als das Licht nachließ und auch der Staub sich legte, sah man das kampfunfähige Grillchita im Sand liegen und selbst seinen Trainer hatte es von den Füßen gerissen. Das Atari war inzwischen gelandet und warf elegant seinen Kopf in den Nacken – natürlich war es stolz darauf, dass es ein Feuer-Pokémon besiegt hatte. Levia indessen, begnügte sich mit dem Anblick des geschlagenen Kontrahenten und erst in diesem Moment fiel ihr auf, wie viele Menschen ihr eigentlich zujubelten. Den ganzen Kampf über, hatte sie gar nicht so recht darauf geachtet, dass die Menge eigentlich so gut wie vollkommen auf ihrer Seite gewesen war und auch den Sieg und seine Bedeutung realisierte Levia nur langsam. Plötzlich sprang sie dann jubelnd in die Luft und schloss ihr Folipurba in die Arme, dass ihr entgegen gesprungen war. „Wir haben gewonnen! Wir haben gewonnen!“
Und auch der Schiedsrichter verkündete ihren Sieg über Lautsprecher: „Der Sieg geht damit an Linea Phyllaris – damit wird sie auch von nun an offizielle Arenaleiterin von Abidaya-City sein. Herzlichen Glückwunsch!“
Nun hielt es Lev nicht mehr auf dem Kampffeld, schnurstraks rannte sie zu den Tribünen um ihre Schwester, über das Geländer hinweg, in die Arme zu schließen. „Wir haben gewonnen Schwesterchen. Wir haben gewonnen!“, rief sie und lachte. Natürlich, es war ihr Sieg, aber viel schöner war es doch, ihn mit ihrer Schwester zu teilen. Auch ein junger Mann und eine junge Frau beugten sich vor, um sie zu beglückwünschen.
„Glückwunsch, zu deinem Sieg. Das hast du dir echt verdient.“, sagte der junge Mann und die Frau fügte nickend hinzu: „Das stimmt – du wirst garantiert eine hervorragende Arenaleiterin werden. Außerdem hoffe ich, dass dieser Junge seine Lektion gelernt hat.“
Plötzlich tauchte aber noch jemand auf, mit dem Levia nicht wirklich gerechnet hatte, es war Jason, der Bruder des eben geschlagenen zweiten Finalisten. Er sah Levia an und dann zu Larina und senkte dann leicht den Kopf, bevor er sich, sichtlich beschämt, bei ihr wegen seines Bruders entschuldigte: „Es tut mir Leid, dass Patrick so ein Idiot ist. Ich hab mitbekommen was er gesagt hat und wollte mich bei euch entschuldigen. Ich hoffe durch seine Niederlage hat er etwas gelernt ... jedenfalls ... ich bin froh, dass du Arenaleiterin geworden bist. Hätte er gewonnen wäre er sicher richtig unausstehlich geworden. Also ... viel Glück und vielleicht sieht man sich ja irgendwann wieder.“, er und Lev schüttelten sich noch einmal die Hände, bevor der Wasser-Trainer verschwand. Wahrscheinlich zu seinem Bruder, der sich sichtlich ärgerte und dann auch auf seinen kleinen Bruder einredete, dass man meinen könnte, er wollte ihn jetzt erst recht einschüchtern.
Lev sah kurz zu Larry: „Sag mal .... war da vor dem Kampf irgendetwas gewesen? Es wirkte so, als hätte dieser Typ da was angestellt, bevor ich herkam.“, sagte sie nun. Aber wirklich viel Zeit blieb ihr auch diesmal nicht, um sich mit Larry zu unterhalten, denn die ältere Dame, die vorher im Holzhäuschen gesessen hatte, kam nun zu ihr und sprach sie an: „Herzlichen Glückwunsch, junge Dame. Aber darf ich sie einen Moment entführen? Sie müssen noch ihre Daten vervollständigen, damit sie die Arena offiziell übernehmen können.“
Lev nickte. „Natürlich, aber kann meine Schwester auch mitkommen? Ich möchte sie ungern einfach hier stehen lassen.“, fragte die Weißhaarige dann und die ältere Dame nickte: „Aber natürlich, Ihre Schwester kann sehr gern mitkommen.“
„Dann lass uns gehen, Schwesterchen.“, meinte Lev und ging auch gemeinsam mit ihrer Schwester der alten Dame hinterher, um ihre Daten eingeben zu lassen. Dabei besprachen sie auch gleich die Arena, die scheinbar etwas außerhalb der Stadt lag – was Levia nur recht war. Es dauerte einige Stunden bis alles wichtige besprochen und Levia nun unter dem Pseudonym 'Linea Phyllaris' offiziell als Arenaleiterin von Abidaya-City eingetragen war. Auch um die Arena würde sich gekümmert werden, wie sie es besprochen hatten.
Nachdem Lev mit ihrer Schwester endlich wieder draußen auf der Strandpromenade stand, war es schon später Abend und die letzten Strahlen der Sonne waren kurz davor hinter dem Horizont zu versinken. „Lass uns ins Pokémoncenter gehen und etwas essen. Außerdem würde ich gern Rea, Abby und Atari dort untersuchen lassen. Der letzte Kampf war ja ziemlich hart gewesen.“, meinte die Ältere und sah ihre Zwillingsschwester an. Hoffentlich hatte es Abby nicht allzu schwer erwischt, schließlich hatte das arme Pokémon einige recht effektive Attacken einstecken müssen.
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Re: Strandpromenade

Beitrag von Larinaam Fr März 09, 2018 5:20 pm

Larina Selene


#045 // Levia Selene


Wie … fabelhaft! Levia schlug sich fantastisch, selbst, nachdem sie Larina zunächst diesen fragenden Blick zugeworfen hatte. Der Typ stellte sich als starker Trainer heraus, wie ja bereits zu erwarten gewesen war, doch gegen ihren Zwilling hatte er einfach keine Chance! Sein erstes Pokémon war ein Kukmarda, welches dann aber gegen Rea, Levias Maracamba, verlor. Beide hatten heftig einstecken müssen, aber dieser hochnäsige Kerl verfolgte eine viel zu simple, durchschaubare Taktik, als dass Levia da hätte verlieren können. So ging Konfustrahl jedes Mal ins Leere und Rea konnte zeigen, was sie drauf hatte. Feuerschlag war zwar eine gefährliche Sache, aber das Pflanzenwesen war zäh und überstand den Kampf am Ende siegreich. Als das Kukmarda zurück gerufen wurde und der Kerl sich mehr als nur ärgerte, rief auch Lev ihr Pflanzenwesen in den Ball zurück, damit Rea sich ausruhen konnte. Die nächste Runde wurde dann von dem Folipurba bestritten – gegen ein Fasasnob, das nicht besser zu seinem Trainer hätte passen können. Und wieder war es Levia, die den Kampf dominierte. Das Fasasnob war stark, ohne Frage, aber dieser Kerl unterschätzte die Pflanzenwesen an Levias Seite, nein, die Pflanzenpokémon ganz allgemein, einfach zu sehr. Und hinzu kam, dass Atari einfach … Atari war. Das Folipurba war gut trainiert, es wusste, was es konnte und was nicht. Es handelte der Situation passend und verstand Levias Intentionen auf Anhieb, ohne, dass viel gesagt werden musste. Das Band zwischen den beiden machte dieses Exemplar nur ungleich stärker – so, wie es bei ihr und Amenophis war. Egal, was das erste Pokémon war – es war immer etwas ganz besonderes. Und wenn man zusammen kämpfte, lebte, wenn man sich zusammen freute und zusammen litt, dann … war man einfach nicht so einfach in die Schranken zu weisen. Besonders dann nicht, wenn der Gegenüber eine solch arrogante Person war, der mit Scheuklappen durch die Welt streifte.
Das Fasasnob ging also in die Knie und Atari trat zurück, um nach Luft zu schnappen. Als dann das dritte und letzte Pokémon des fiesen Typs auf den Plan trat, verkrampften sich Larinas Hände nur umso mehr – ein Grillchita. Ein Feuerpokémon. Larina hatte das Gefühl, dass ihr plötzlich das Atmen versagt war. Ihre Haut kribbelte, nein, sie brannte. Unweigerlich zitterten ihre Beine. Dann … eine kalte Berührung. Sie sah erschrocken auf und blickte Amenophis antgegen, der ihr einen Geisterarm umgelegt hatte und sie nun mit den erestlichen drei auch noch umschlang, um sie näher zu sich zu ziehen. Ja – genau. Sie war weit ab dieses Kampfes, sie war kein Ziel – und mit Ame und Lugh würde ihr nichts passieren. Und außerdem … außerdem war Levia da. Levia – und die musste gewinnen! Larina schluckte schwer, nickte dann, ehe sie ihren Blick wieder auf den Kampf richtete.
Das Irrbis ihrer großen Schwester solte den Anfang machen – und mit einem Schattenstoß beginnen. So begann die Runde, die Larina schon aus der Ferne zur Plage wurde. Aber … Levia machte ihre Sache gut. Zwar ging das Irrbis besiegt zu Boden, doch zuvor hatte es sehr gut ausgeteilt. Das Feuerpokémon war geschwächt – und Atari voller Motivation. Das Folipurba zeigte sich von seiner besten Seite, landete einen Treffer nach dem anderen und letztlich musste der Schnösel mit ansehen, wie sein Grillchita zunächst nieder ging. Er schimpfte, wollte eine Nitroladung sehen – und beging den Fehler, Larina zu beleidigen. Die hätte das selbst nicht gestört, sie wusste, dass sie eben solch einen Eindruck hinterließ und das nicht ohne Grund – aber Levia zürnte dafür umso mehr. Ihre Augen wurden dunkel, das sah Larina sofort. Das Feuerpokémon wollte da auch mit seiner alles verbrennenden Attacke beginnen – aber Levia und Atari reagierten einfach zu schnell. Und der Typ, er hatte schlichtweg nicht nachgedacht. Wenn ein Pflanzenpokémon Sonnentag nutzte, musste mehr dahinter stecken`. Und Atari bewies hier auch sogleich, dass er besser hätte aufpassen sollen, denn das Folipurba machte sich zum Angriff bereit, noch bevor Levia ausgesprochen hatte. Ein Sprung in die Höhe erfolgte, bevor der alles zerschmetternde Solrastrahl in enormer Geschwindigkeit gebildet und abgefeuert wurde – und das Feuerwesen direkt zu Boden riss. Selbst der Typ lag im Sand des goldenen Strandes – und als die Ansage folgte, tobte das ganze Publikum. Levia hatte bereits Freudensprünge gezeigt, ehe sie zu Larina gerannt kam, um sie über die Tribüne hinweg zu umarmen. Larina, von der Amenophis natürlich abgelassen hatte, lachte zunächst erschrocken, dann aber höchst erfreut. Die beiden, die zuvor zu ihr gesprochen hatten, beglückwünschten ihr Ebenbild auch selbst und der Jubel war wohl Untermalung genug.
„Das war f-fantastisch, Schwesterherz.“, gab Larina nur von sich, allerdings in inniger Umarmung. „Du hättest … niemals gegen so jemanden verliren können!“, fügte sie dann letztlich an – bevor der Verlierer des Halbfinales ebenfalls zu ihnen kam. Die beiden Schwestern lösten sich von einander, sodass er Levia Beglückwünschen konnte. Er entschuldigte sich für seinen Bruder – Patrick – und sprach seine Freude für Levia aus. Larina lächelte darüber – schön, dass es wenigstens ein paar gute Verlierer gab! Anders als sein Bruder, der nämlich tobte, als Jason, so hieß der Wassertrainer, zu ihm zurück kehrte. Allerdings musste sich Larry wieder ihrem Zwilling zuwenden, als diese sie ansprach. Ob etwas vorgefallen war? Sie lächelte milde. Es war nicht mehr von Belang, richtig? „Nichts wichtiges – ich habe ihm n-nur mitgeteilt, dass er gegen dich verlieren wird.“, gab sie also zur Antwort.
Da wurden die beiden aber schon wieder unterbrochen, dieses Mal aber trat eine ältere Dame zu ihnen, die nun wiederum Levia bat, ihre vollständigen Personalien für ihre künftige Arena anzugeben. Auf ihre Frage hin durfte Larina sie letztlich begleiten und so verließen die weißhaarigen Schwestern den Platz des Geschehens. Das, was folgte, nahm viel Zeit in Anspruch, sodass sie letztlich erst am Abend zum Pokémoncenter aufbrechen konnten. Aber nun war es offiziell – Levia war Arenaleiterin!
Larina nickte nun aber zunächst, als Levia das Center ansprach – natürlich. Etwas zu essen klang gut und die Pokémon ihrer Schwester brauchten dringend Erholung.
„In Ordnung!“, sagte sie daher nur, ehe sie Levias Hand ergriff, mit breitem Lächeln. „Dein erste Besuch im Pokémoncenter als Arenaleiterin! Komm schon!“, rief sie da kichernd aus, versteckt unter ihrem Umhang, bevor sie begann, Levia mit sich zu ziehen. Heute war ein fabelhafter Tag – bald würden gewiss auch Ma und Pa Levia so beglückwünschen! Larina freute sich darauf, ihre Gesichter zu sehen – und Levia dabei zu beobachten, wie sie sich als Leiterin einleben würde.
Allerdings … Allerdings kam so die anfängliche Frage zurück in das Gedächtnis der Geisttrainerin – wie würde es jetzt weitergehen?

Tbc: Pokémoncenter von Abidaya City && Levia


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L'il Black Riding Hood

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