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Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Nannaam So Apr 29, 2018 12:58 pm

Sammelstation Nord

Eine der vielen Sammelstationen, die in Stratos City errichtet wurden und unter jenen die, die am nördlichsten liegt. Gesetzeshüter und Zivilisten gleichermaßen versuchen hier, für die Sicherheit jener zu Sorgen, die selbst nicht dazu in der Lage sind, während sie beinaher dauerhaft unter dem Beschuss der fremdartigen Wesen stehen.

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Re: Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Nannaam So Apr 29, 2018 1:01 pm


Nanna Sagah

Comming from Uferpromenade


UB-Event #015 with „Livia Crowne“


So hatten sie das Mädchen, Lene, nun also endlich dazu bringen können, nicht mehr laut schreiend durch die Gegend zu laufen. Nanna hatte sie bei der Hand genommen und ihr verdeutlicht, dass Stille ihr klarer Vorteil war – für Lene im Kampf, für Nanna und Riley aber vor allem, um ungesehen zu einer Sammelstation zu kommen und Lene dort irgendwie abzuliefern. Livia schlug sogleich eine Richtung vor, die sie letztlich auch einschlugen. Zum Stadtzentrum also – immer tiefer hinein ins Getümmel. Aber dafür waren sie letztlich in die Stadt geeilt, nicht wahr? So ließen sie die Uferpromenade hinter sich und dank ihrer beiden flinken Späher war es ihnen auch direkt zu Beginn möglich, einige dieser Unwesen auszumanövrieren. Nanna wusste, dass Lene ihnen am liebsten in die Arme laufen wollte, daher versuchte sie, auch wenn das Mädchen zuvor angegeben hatte, es verstanden zu haben, das Kind gar nicht erst bemerken zu lassen, dass es hier irgendwo ihre Monster gab. Sie wählten daher auch nach Möglichkeit weniger offene oder breite Straßen oder zumindest jene, die bereits vollauf zerstört waren – und über denen eine krankhafte Stille hing. Diese war so schwer, so … giftig, dass sie Nanna tief ins Fleisch schnitt. Sie trübte ihr Herz. Ihre Gedanken wanderten zu all den Menschen, die in dieser Stadt lebten – und die vielleicht unter all diesen Trümmern lagen, nicht in der Lage, nach Hilfe zu rufen. Sie hatte Gesichter vor Augen, die blasser und blasser wurden, bevor sie Konturen sich … in Nichts auflösten. Aber viel schwerer als dieser Gedanke wog das Bewusstsein, dass dieses Gefühl mit jedem Schritt nachließ, den sie weiter ins Innere der Stadt taten. Wohin verschwand der Schmerz, die Sorge – warum wichen all diese Zeichen des Menschseins der Apathie, die sich nach und nach in ihrer Brust ausbreitete? Ihre Sinne stellten von Bedauern auf Wachsamkeit um, was ihrer Situation gewiss zuträglich war, Nanna aber Bedenken einbrachte. Ein Kopfschütteln, das hoffentlich niemand sah. Dann erblickte sie Resi.
„Lasst uns hier entlang gehen.“, entschied sie, als das eF-eM deutlich zeigte, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauerte. Sie führte sie in einen Laden – sie kannte ihn. Wenn er nicht völlig zugeschüttet war, konnten sie durch den Hinterausgang in einer Seitengasse verschwinden. Die Regale lagen quer, Lebensmittel lagen zertreten, zerschmettert auf dem Boden oder klebten an den Wänden. Die Gerüche überlappten sich – an den Wänden klebte etwas, das sie allzu wer an Blut denken ließ. Hoffentlich sah Lene das nicht.
„Sind wir bald da?“, fragte sie dann letztlich, nicht zum ersten Mal, seit sie losgelaufen waren. Nanna nickte – obwohl sie es nicht wusste. Wo waren diese Sammelstationen eingerichtet worden? Hoffentlich waren sie nicht mehr allzu weit fort.
„Weißt du, was Helden machen, wenn sie ungeduldig werden?“, fragte Nanna da leise das Mädchen an ihrer Hand, während sie auf all die Geräusche der Umgebung lauschte. Lene sah sie mit einem schlag wieder neugierig an. „Sie schmieden Pläne. Welches Monster treffen wir zuerst, wenn wir an jenem Ort angekommen sind? Wie bekämpfen wir ihn? Wie besiegen wir ihn, um der Menschheit zu dienen?“, fuhr sie fort und während Lene zunächst begierig lauschte, verzog sie beim letzten Wort das Gesicht.
„Dienen? Aber Helden sind keine Diener!“, schnaubte sie und Nanna kicherte verhalten.
„Sie bringen kein Essen, putzen dir nicht die Schuhe, das ist wahr. Und doch dienen sie ihrem Volk. Wenn sie es nicht täten, wer würde es dann beschützen?“
„Aber es sind doch Helden!“, wollte Lene protestieren und Nanna schenkte ihr ein weiches Lächeln.
„Dienen bedeutet nicht immer, anderen hörig zu sein, Kleines. Dienen bedeutet manchmal auch, anderen gutes tun zu wollen ohne etwas dafür zu verlangen. Du willst helfen – du willst beschützen. Du rettest – und so dienst du dem Überleben deiner Mitmenschen. Und wenn du es gut machst, dann wirst du als Held gefeiert. Und du willst eine Heldin sein, richtig?“
Bedenken, Grübelei. Dann nickte sie, verhalten, nicht ganz verstehend. Sie musste darüber nachdenken – und versnak so in ihrer eigenen Welt. Ruhe, die sie brauchten, um voran zu kommen ohne Lene allzu sehr in Gefahr zu bringen. Nanna nickte Livia zu. Sie wollte gerade etwas sagen, als ein Donnern sie unterbrach – gefolgt von den schnellen Flügelschlägen Resis, bevor Blitze durch den verwüsteten Laden Schossen. Ein erneutes Donnern, Lene, die sich begeistert umdrehte.
„Schnell.“, entschied Nanna da und zog das Mädchen auf ihre Arme, bevor sie mit schnellen Schritten zur Hintertür des Ladens eilte. Es war wohl mehr als ungünstig, jetzt bereits einen Kampf anzuzetteln. „Resi, wie weit ist es noch?“, fragte sie im Lauf, als das eF-eM neben ihr auftauchte, sobald sie durch die Tür brachen. Resi flatterte in Windeseile hinauf, kam herab und machte einige Bewegungen. Sollte wohl heißen, dass es nicht zu weit war, richtig? Wieder ein Nicken, dieses Mal jedoch nur für sie selbst, während Lene schimpfte, dass sie das Monster besiegen mussten. Nanna aber hatte die Entscheidung getroffen, auf geradem Wege zur Sammelstation zu laufen – sollte dieses Elektrounwesen ihnen doch folgen! Wenn sie angekommen waren, konnten sie immer noch kämpfen – dann, wenn Lene abgesetzt worden war. „Livia, wir sollten uns beeilen – vor Ort sehen wir weiter!“, sagte sie also nun auch laut an ihre Begleitung gerichtet, mit der sie ja bereits zwei dieser Unwesen hatte vernichten beziehungsweise vertreiben können. Ein gutes Team gaben sie also allemal ab, richtig? „Intarabus, blockiere die Gasse hinter uns!“, kam dann der Befehl an das Flapteryx, sobald sie die Nebenstraße verließen und kurz darauf konnte man hören, wie Steine krachten. Sie musste nicht zurück blicken um zu wissen, dass das Fossilwesen den Weg einfach mit seinen Felsen verschloss. „Resi, zeig uns den Weg!“, bat sie dann und das eF-eM gab sein bestes, sie voran zu bringen. Es war nicht mehr weit – und es donnerte bald wieder und nun sah Nanna auch, wie dieses Elektrounwesen aussah. Eigentlich bestand es nur aus langen, Kabel ähnlichen Tentakeln – unschön anzusehen war es dennoch. Und es gab mehr davon – und am Himmel erblickte sie abermals Exemplare der ihnen bereits bekannten Bestie. Ein riesiges Trümmerteil flog ebenfalls wieder in ihre Richtung, doch Nanna hörte bereits etwas anderes – Stimmen. Laute Rufe – Befehle zum Angriff. Sie waren fast da – endlich! Sie versuchte, noch schneller zu laufen, doch sie musste zu sehr darauf achten nicht zu stolpern und ihr Fuß schmerzte sie allzu sehr nach diesem bisherigen Tag. „Livia, kannst du uns etwas Zeit verschaffen?“, fragte sie da ganz offen – sie brauchte Resis Kräfte leider noch für das, was folgen sollte. Aber Livia konnte ihnen vielleicht ebenfalls etwas Abstand zu der Elektrobestie hinter ihnen schenken. Der Weg war nicht weit – aber sie sollten dennoch mit genügend Abstand dort ankommen. Hoffentlich schafften sie das auch …




To be continued -

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Re: Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Liviaam So Apr 29, 2018 3:03 pm

Ultrabestienevent
Post #016, mit: Nanna
cf: Uferpromenade [Event], Stratos City Letztlich hatten sie sich für eine Richtung entschieden und machten sich auf den Weg Richtung Stadtmitte, wo sie, so hoffte Livia inständig, auf eine Sammelstation treffen würden. Dort konnten sie Lene hoffentlich absetzen und irgendwie davon überzeugen, dass ein Held zu sein nicht immer bedeuten musste, sich in Lebensgefahr zu bringen. Noch machte das Mädchen glücklicherweise keine Probleme, denn sie folgte ihnen. Auch wenn sie immer wieder nach den Wesen Ausschau hielt, schafften sie es doch, ihnen auszuweichen. Das eF-eM und auch das Ledian spähten die Umgebung aus, auf der Suche nach möglichen Gefahren, die dann natürlich umgangen werden konnten. Auf diese Weise schafften sie es, relativ weit zu kommen, ohne gestört zu werden. Leider betraten sie so auch Straßen, die bereits völlig zerstört waren, was Livia einen Schauer über den Rücken jagte. Sie konnte nur hoffen, dass es ihren Pokémon daheim gut ging. Dass die Zerstörung dort nicht Einkehr gehalten hatte. Und sie hoffte, dass sie hier heil wieder herauskommen würden. Wie viele Menschen lagen unter den Trümmern begraben? Wie viele hatten einen geliebten Menschen verloren oder waren verletzt worden? All diese Fragen schossen Livia durch den Kopf, als sie durch die Straßen liefen, doch letztlich beschloss sie, lieber nicht mehr allzu genau darüber nachzudenken. Sie sollte sich auf das hier und jetzt konzentrieren, nichts weiter. Denn nur so hatte sie eine Chance, zu überleben. Machte sie das unmenschlich? Darüber würde sie sich später Gedanken machen müssen.
Als das eF-eM sie vor einer Gefahr warnte, beshcloss Nanna, die Gruppe in einen Laden zu führen, der glücklicherweise noch so intakt war, dass man ihn betreten konnte. Überall lagen Lebensmittel verstreut oder Regale waren umgefallen. Und war das dort an der Wand Blut? Livia schluckte. Sie hoffte, dass Lene ihren Blick nicht dorthin wenden würde, doch auch für sie war es einfach unheimlich. Es zeugte von Schmerz und Chaos. Hoffentlich würden sie dem Wesen nicht begegnen, dass das angerichtet hatte. Glücklicherweise wurden sie dann auch von Lene abgelenkt, die zum widerholten Mal fragte, ob sie bald da waren. Livia hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, denn im Grunde wusste sie nicht, wohin sie sollten und wo sich eine Sammelstation überhaupt befand. Sie waren nur aufgrund einer Vermutung losgezogen. Doch Nanna versicherte dem Mädchen, dass sie bald da sein würden und versuchte, sie ein wenig abzulenken, indem sie ihr erklärte, was Helden so machten, wenn sie ungeduldig wurden. Eigentlich war das ja alles an den Haaren herbeigezogen, aber Livia fand es irgendwie auch niedlich. Gerade in dieser Situation war die Unschuld des Mädchens sogar irgendwie aufbauend. Auch wenn ihr Weg durch sie ein Stückchen gefährlicher geworden war. Über den Begriff "Dienen" war sie dann aber doch gestolpert, da es ihr offenbar gar nicht gefiel, dass Helden Diener sein sollten, doch Nanna erklärte ihr, dass es nicht immer das bedeutete, was Lene glaubte und nachdem Nanna das ausgesprochen hatte, wurde das Mädchen wieder still. Sie dachte über die Worte nach, sodass sich Livia und Nanna wieder auf ihren Weg konzentrieren konnten. Tarua folgte auf dem Boden und Liyuan flog irgendwo herum, nach Gefahren Ausschau haltend.
Doch sie hatten den Laden noch nicht wieder verlassen, als ein lautes Donnern ertönte und kurz darauf Blitze den Laden erhellten. Abermals donnerte es, als das eF-eM zu ihnen geflogen kam, um sie zu warnen. Kurz hinter ihm war das Ledian. Lene drehte sich begeistert um, doch Livia, die zusammengezuckt war, hielt es für das Beste, den Worten Nannas zu folgen. Sie mussten sich beeilen, schnell raus aus dem Laden. Nanna nahm das Mädchen auf den Arm, die lauthals protestierte, doch da musste sie nun durch. Livia hatte keine Ahnung, inwieweit sie gegen das Wesen bestehen können würden, was auch immer es war und sie hatte keine Lust, das herauszufinden. So verließen sie den Laden schnellstmöglich und fanden sich dann in einer Nebenstraße wieder. »Ja, guter Plan.« sagte Livia schnell zu Nanna, die meinte, dass sie sich beeilen und vor Ort weitersehen sollten. Dass sie dabei sämtliche Höflichkeitsfloskeln und grammatischen Satzstrukturen außer Acht ließ und stattdessen nur kurz angebunden war, würde ihrer Tante wohl gar nicht gefallen, doch das war Livia in diesem Moment absolut egal. Sie war froh, dass das Flapteryx den Weg mit Steinen versperrte, als sie auch schon weiter rannten, immer dem eF-eM hinterher, während Liyuan hinten alles absicherte. Als es abermals donnerte, wandte sich Livia um und sah das Elektrowesen, das riesig in den Himmel ragte und irgendwie nur aus Kabeln zu bestehen schien. Livia vermutete, dass es sich bei dem Ding überhalb um seinen Kopf handelte und ihr schoss kurzzeitig der Gedanke durch den Kopf, ob ihnen das irgendwie weiterhelfen würde. Da aber kurz darauf wieder diese Käfer-Wesen auftauchten, von denen sie bereits zwei besiegt hatten, dachte sie nicht weiter darüber nach. Sie mussten verschwinden, zügig und da kam auch schon ein Trümmerteil zu ihnen geflogen, das glücklicherweise sein Ziel verfehlte. Es war nicht mehr weit bis zu der Sammelstation - sie konnten bereits STimmen hören, die zum Angriff bliesen und Livia konnte sagen, dass sie noch nie so froh war wie in diesem Moment. Die Gruppe versuchte, ihre Schritte zu beschleunigen, doch Livia merkte, dass Nanna nicht mehr konnte. Ihr Fuß war wahrscheinlich doch stärker verletzt als angenommen und so bat sie darum, dass Livia für Ablenkung sorgte und das Elektrowesen aufhielt. Skeptisch und unsicher sah sie zu ihrer Begleitung hinab, die immer noch das Kind trug, das soeben versuchte, sich aus ihren Armen zu befreien, um zu dem Wesen hinzulaufen. Würde sie damit Erfolg haben, hätten sie ein ernsthaftes Problem, also nickte Livia. Es würde schon schief gehen! Sie hatte zwar keine Ahnung, was sie gegen ein Elektro-Wesen ausrichten sollte, aber sie musste es wohl nur ein wenig aufhalten. Ranger und Polizisten der Sammelstation hatten immerhin schon zum Angriff gerufen, sicher würden sie bald Unterstütung erhalten. Jedenfalls hoffte sie das. »Tarua, versuche es mit Elektronetz!« sagte Livia hektisch. Sie war sich nicht sicher, ob ein Angriff eine gute Idee war, aber Elektronetz würde die Initative des Wesens senken, auch wenn es sonst nicht allzu viel Wirkung zeigen würde. »Und Liyuan Superschall!« fügte sie an, in der Hoffnung, dass die Attacke traf und das Wesen verwirrte. Da es wohl nicht mit einem Angriff gerechnet hatte, hatte Livia diesbezüglich sogar Glück. Es verlangsamte seinen Schritt, doch das Knistern war nicht zu überhören. So klang Tarua, wenn sie bald eine Ladung Elektrizität von sich gab. »Wir müssen weiter.« sagte Livia schnell und ließ ihr Voltula noch einmal Elektronetz einsetzen. So verlangsamte sich das Elektroviech noch weiter und sie konnten ihren Weg fortsetzen, vergleichsweise schneller als zuvor, auch wenn nicht sie es waren, die schneller geworden waren, sondern das Wesen war langsamer geworden.
Als sie sich der Sammelstation näherten, kamen ihnen bereits einige Beamte entgegen und Livia war überaus froh, dass es dort Menschen gab, die noch fähig waren, sie zu beschützen. Für Lene musste es nun so gewirkt haben, als wären sie vor der Gefahr geflohen. Im Grunde war es auch genau so gewesen, aber sie mussten die Kleine in Sicherheit wissen, bevor sie sich der Bestie stellen konnten. Einige Polizisten und Ranger stellten sich dem Elektrowesen nun auch schon in den Weg, doch Nanna und Livia liefen weiter, so lange, bis sie Lene unbeschadet absetzen konnten. "Aber wir müssen kämpfen! Helden machen das doch so!" beschwerte sich das Mädchen, das zu dem Wesen zurücklaufen wollte - doch natürlich aufgehalten wurde. »Schau' dir die Menschen an.« sagte Livia, bempht, ruhig zu bleiben. Sich mit dem Mädchen anzulegen, würde ihnen nämlich nicht weiterhelfen. »Die brauchen alle Hilfe - und Helden helfen Menschen, nicht wahr?« Vielleicht konnten sie das Mädchen ja dazu bringen, den Menschen Wasser zu bringen oder sich anderweitig nützlich zu machen. Lene jedenfalls nickte widerstrebend, so als würde sie gar nicht hören wollen, was Livia folgend noch zu sagen hatte. »Und siehst du die Menschen, die immer noch hier her kommen? Sie sind hier, um Schutz zu suchen. Und ich bin sicher, dass jeder von ihnen irgendetwas braucht. Sie würden bestimmt erleichtert sein, wenn eine Heldin wie du kommt und sie fragt, was sie denn brauchen.« erklärte Livia, wobei sie immer wieder zu dem Elektrowesen sah. Es wirkte wütend und dazu kamen noch die Käferwesen, die mit Trümmern um sich warfen. Aber hier war Lene weitestgehend sicher. Livia konnte nun nur hoffen, dass sie auf sie hörte, hierblieb und den Menschen irgendwie anders half. Livia sah zu Nanna hoch - vielleicht hatte sie ja noch eine Idee, wie sie Lene davon würden überzeugen können? Bisher schein sie sich nämlich immer noch lieber in den Kampf stürzen zu wollen.



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Re: Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Nannaam So Apr 29, 2018 10:52 pm


Nanna Sagah

Comming from ---


UB-Event #016 with „Livia Crowne“


Kurz angebunden waren sie nach dem Auftreten des Donnerriesen beide und ebenso versuchten beide Frauen gleichermaßen, die Rufe Lenes, dass sie kämpfen müssten, geflissentlich zu ignorieren. Nanna wollte auch keinerlei Überraschungen erleben, wollte nicht, dass das Mädchen einfach los lief und deshalb hatte sie sie auf ihren Arm gezogen. Es war vermutlich nicht die beste Idee für ihre eigene physische Stärke, aber es war definitiv besser, als das Mädchen einfach allein laufen zu lassen und so unnötige Risiken einzugehen. Sie stürmten also, soweit sie es konnten, ins Freie und dann hin zu der Sammelstation, die in der Nähe sein musste. Intarabus verschaffte ihnen ein wenig Zeit, indem er die Wege hinter ihnen blockierte – doch das würde nicht reichen. Deshalb folgte Nannas Bitte auch an Livia gerichtet – und die schien zu verstehen. Lene machte sich bereits daran, sich aus Nannas Armen zu finden und es wäre ihr gewiss gelungen, wenn die Bibliothekarin sie nicht so verbissen festhalten würde. Sie hatte keine Zeit, Lene ihren Wunsch nach Freiheit zu gewähren und keine Kraft, um ihr nachzujagen. Das Elektronetz des Voltulas kam also gerade recht und der Elektroriese musste zweimal die Verlangsamung über sich ergehen lassen. Ob Superschall traf, wusste Nanna nicht – sie hörte lediglich, dass das Kabelwesen immer langsamer wurde.
Durchhalten, sagte sie sich selbst immer wieder, während sie kleineren Trümmern ausweichen musste. Den Schmerz zu ignorieren wurde fast unmöglich, aber sie würde nicht aufgeben. Wozu war sie her gekommen, wenn sie jetzt selbst zu einer Schutzsuchenden wurde? Hinter ihnen krachte es, ebenso in allen anderen Richtungen rund um sie herum. Doch da, endlich, kamen ihnen Leute entgegen. War es ein Schwalboss, das über sie hinweg fegte und ein nahendes Muskelpaket fort stieß? Wenig interessant – sie ließ sich zusammen mit Livia ins Innere der Absperrungen bringen. Dort setzte sie nach einiger Zeit Lene ab, als es zunächst etwas sicherer schien. Die war zornig, beleidigt und wohl auch enttäuscht – gewiss waren sie eben in ihren Augen fortgelaufen. Und falsch lag sie damit nicht, richtig? Das Kind wollte schon zurück, doch Nanna, die bereits vor ihr in der Hocke war, konnte sie festhalten. Und es war Livia, die sprach. Sie versuchte ihr ebenfalls noch einmal deutlich zu machen, dass Helden zu sein eben nicht bedeutete, sich kopflos in einen Kampf zu stürzen. Doch Lene widerstrebte, was die Käfertrainerin ihr erklären wollte. Sie wollte ihr anbieten, eine Heldin zu sein, indem sie anderen half – doch das Mädchen war festgefahren in ihrer Ansicht. Nanna … seufzte da schwer. Sie musste es anders angehen – vielleicht half es. Auch wenn es ihr nicht gefiel, auch wenn sie selbst so etwas niemals hören wollte. Und sicher wollte Lene auch alles andere als daran zu denken.
„Lene, du bist nicht allein, richtig?“, begann sie ruhig, doch das Mädchen tobte innerlich noch. „Weißt du was passiert, wenn du einfach dort raus gehst? Du verletzt dich. Nein, du stirbst. Und wenn du stirbst, weißt du, was dann passiert? Was ist mit deiner Mama, deinem Papa, wenn sie hören, was dir widerfahren ist? Willst du, dass sie um dich trauern müssen?“, Nannas Züge zeigten eine Mischung aus Sanftheit und Härte. Lene ballte die Fäuste – verständlich. Sie wollte widersprechen, aber Nanna gestatte das gar nicht erst. Es donnerte schon wieder. „Helden sind da, um zu kämpfen und zu retten, richtig? Aber das ist nur eine Art um zu helfen. Es gibt die, die kämpfen können und die, die andere unterstützen. Wenn du jemandem Trost spenden kannst, der am Boden zerstört ist, bist du ein Held. Wenn du die Wunde von jemandem versorgst, dem es sehr schlecht geht und der so weniger Schmerzen leidet, dann bist du ein Held. Wenn du jemandem Wasser geben kannst, der sonst verdursten wird, dann bist du ein Held. Aber weißt du, was das wichtigste ist? Du kannst nur dann eine echte Heldin sein, wenn du am Leben bist. Du bist mutig, Lene, kein Zweifel. Und du bist stark und du willst dein bestes geben. Aber gegen diese Monster kannst du so nicht gewinnen. Siehst du all diese Menschen?“, wiederholte sie letztlich Livias Frage. „Ein Teil von ihnen kämpft – und dieser Teil muss gemeinsam kämpfen, denn keiner von ihnen kann allein all diese Bestien besiegen. Und der andere Teil … Der Teil, der nicht kämpfen kann, der braucht vielleicht eine Heldin wie dich, die ihnen hilft, sich sicher zu fühlen. Höre ihnen zu, tröste sie, gib ihnen Wasser und Essen, wenn du welches findest. Lenke die kleinen Kinder ab, spiele mit ihnen. Sei … für sie da. Damit bist du eine Heldin für viele, ohne dabei zu riskieren, dass du für die, die du am meisten liebst, nicht mehr existieren wirst.“, fuhr sie fort. Ihre Stimme brach ein wenig – etwas wallte in ihr auf, das sie längst begraben haben wollte. Tränen waren in den geröteten Augen von Lene zu sehen – störrisch war sie noch immer, aber auch Angst war endlich zu erkennen. Nanna zog sie zu sich und umfasste sanft ihr Gesicht. „Ich verrate dir etwas. Früher gab es eine Zeit, da war ich … anders als heute. Und ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren kann, wenn ich mich falsch entscheide. Es war egal, denn ich war jung. Aber es hat mir … es hat mir viele Schmerzen bereitet. Weil ich einfach losgestürmt bin, bin ich … Ich bin jetzt allein, Lene. Es gibt niemanden, der auf mich wartet, niemanden, der sich um mich sorgt. Niemanden, der sich freuen wird, wenn ich nach diesem Tag nach Hause kommt, denn mich wird niemand umarmen, wenn all das endet. Ich kann es nicht ändern – aber du kannst darauf achten, dass du, wenn all das vorbei ist, zu deiner Mama in die Arme springst. Du willst sie doch wiedersehen, richtig?“
Sie nickte – natürlich nickte sie. Und sie weinte, denn endlich hörte sie wohl auf zu verdrängen, weshalb sie tatsächlich zu Nanna und Livia gekommen war. Die Bibliothekarin schenkte ihr ihr wärmstes Lächeln.
„Du kannst heute nicht kämpfen – aber du kannst eine Heldin sein. Und meine Heldin bist du schon, wenn du aufpasst, dass dir nichts passiert. Nein, unsere Heldin bist du, wenn dir nichts passiert. Denn wenn du heute stark bist und gut aufpasst … dann stehst du morgen da, wo Livia und ich stehen und dann bist du die, die ein anderes Mädchen rettet und die Monster vertreibt, die anderen Angst machen. Und ich will das gerne mit ansehen – kannst du uns versprechen, dass du heute hier bleibst – und uns dann morgen hilfst, die Monster zu jagen?“
Schluchzen, Tränen, die weggewischt wurden. Wieder ein tiefes, zitterndes Schluchzen, bevor das Kind zwischen den beiden Frauen hin und her sah. Dann … nickte sie endlich und wischte sich entschlossen die letzten Tränen fort. Nanna lächelte weiter, richtete sich aber endlich auf.
„Was … Was k-kann ich tun?“, fragte sie also – endlich. Nanna sah zu Livia – nickte.
„Frag, wer etwas braucht. Viele wollen sicher Wasser – und suche nach Verbandsmittel. Nach Dingen, mit denen die kleinen Kinder im Bunker spielen können, um sich abzulenken. Und wenn du dann nichts mehr findest …“, sprach Nanna. „… Wenn du dann nichts mehr findest, dann sing dort unten für mich das schönste und fröhlichste Lied, das du kennst. Und wenn wir wieder zu dir kommen, dann erzähle uns von deinen Heldentaten. Einverstanden?“
„Einverstanden! Aber … aber ihr müsst gewinnen und mich abholen! Versprochen?“
„Versprochen. Hier – nimm Intarabus mit. Wenn etwas ist, dann kann er dich zu uns bringen – oder uns holen.“, endete hier Nanna, übergab das Wort an Livia, wenn sie noch etwas hinzufügen wollte. Intarabus hatte zumindest verstanden und gesellte sich an die Seite des Kindes.
Was immer nun geschah, Nanna wendete sich vom Anblick des Mädchens ab und richtete ihren Blick auf die Giganten vor und über ihnen. Resi landete auf ihrer Schulter, den Schmerz schluckend versuchte sie, ohne zu hinken einige Schritte voran zu tun. Der Donnerriese kam nun doch in ihre Reichweite, und er machte ihr Sorgen. Doch die Muskelkäfer waren keine kleinere Gefahr. Doch sie waren nicht allein – sie standen alle zusammen. Einer jener Leute, die hier kämpften, einer von denen, de sie herein gebracht hatten, wollten, dass sie mit Lene ins Innere gingen, doch Nanna schüttelte den Kopf. Sie lächelte – nahezu entspannt. Der Schmerz in ihrem Herzen war abgeebbt – sie hatte nie darüber gesprochen. Doch es stimmte – wer sollte sie schon vermissen? Doch wenn sie kämpfte, dann konnte Lene sicher sein. Und mit ihr überlebten vielleicht noch andere.
„Wir kämpfen mit euch. Resi – geben wir unser bestes.“, sagte sie simpel und das eF-eM gab einen schrillen Ton von sich, ehe die schillernde Fledermaus sich wieder in die Luft erhob. Monster, überall – wie aus all den Kindergeschichten. Sie verstand, was Lene an Helden so faszinierend fand – und heute würde sie versuchen, genauso zu sein. Was sollte sie auch sonst tun – sich verstecken? Dazu war sie schlicht nicht bereit. „Resi. Agilität – und dann fangen wir mit Dunkelklaue an.“, gab sie also ihren Wunsch Preis – und Hræsvelgr nutzte die gefragte Kombination, wurde noch schneller und schoss schließlich auf den Kabelgiganten zu. Würde das eF-eM treffen – würde Livia an ihrer Seite kämpfen wie bisher? Sie hoffte es, denn sie hatte sich bereits daran gewöhnt. Und sie vertraute darauf, dass die Arenaleiterin die richtigen Entscheidungen traf und das den Kampf sicher erleichtern würde. Wie lange er auch noch dauern würde – Nanna würde so lange stehen bleiben, wie sie konnte.




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Re: Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Liviaam Mo Apr 30, 2018 12:26 pm

Ultrabestienevent
Post #017, mit: Nanna
Zwar hatten sie es nun zur Sammelstation geschafft, doch das Mädchen, das sie hier her gebracht hatten, wollte immer noch weiter gegen die Wesen kämpfen, statt in Sicherheit zu bleiben. Für Livia war das völlig unverständlich, aber sie mussten einen Weg finden, Lene davon zu überzeugen, dass Helden nicht immer an der Front standen. Livia selbst hatte mit ihren Worten leider weniger Erfolg. Sie versuchte, Lene davon zu überzeugen, dass es in der Sammelstation Menschen gab, die Hilfe brauchten, doch so ganz überzeugte sie das Mädchen damit nicht. Dann aber versuchte es Nanna auf ähnliche, aber doch andere Weise und brachte die Eltern des Mädchens ins Spiel. Natürlich wollte Lene wiedersprechen, vielleicht würde Livia das auch tun, doch bevor es dazu kommen konnte, sprach Nanna weiter. Sie zählte zahlreiche Möglichkeiten auf, wie Lene dennoch eine Heldin sein konnte, ohne gegen die Bestien zu kämpfen. Sie konnte Menschen Wasser und Nahrung bringen, ihnen Trost spenden oder mit den Kindern spielen. Natürlich gab es solche, die an der Front standen und kämpften, doch das mussten sie auch zusammen tun. Niemand konnte allein gegen diese Wesen antreten und gewinnen. Doch es brachte auch niemandem etwas, wenn Lene als vermeintliche Heldin starb und damit diejenigen verletzte, die sie am meisten liebten. Das Mädchen schien nach wie vor stur zu sein, ballte die kleinen Hände zu Fäusten, doch ihr Gesichtsausdruck zeigte auch Angst. Tränen waren ihr in die Augen gestiegen und es tat Livia fast leid, dass sie ihr nicht das geben konnten, was sie sich wünschte. Doch es war besser für alle und vor allem auch für Lene, wenn sie hier in Sicherheit blieb. Oder das, was man in diesem Chaos Sicherheit nennen konnte. Und Livia und Nanna würden dann gemeinsam mit den anderen mutigen Frauen und Männern gegen die Wesen kämpfen und sie hoffentlich aufhalten können. Ganz so sicher war sich Livia da zwar nicht, aber um Lene und all die anderen hilflosen Menschen in diesem Lager zu schützen, würde sie es zumindest versuchen. Mit Nanna an ihrer Seite - was an sich schon ein kleines Wunder war, denn Teamarbeit war nie ihre Stärke gewesen. Aber bisher hatten sie es überlebt und waren gemeinsam hier her gekommen. Als sie das Schwalboss über ihre Köpfe hinwegfliegen sah, wünschte sie sich einmal mehr ihr Tauboss herbei. Sie würde es, sollte sie das alles überstehen, sich ganz bestimmt zuschicken lassen, doch noch musste sie ohne ihren längsten Begleiter auskommen.
Sie lauschte weiter den Worten von Nanna, die nun über sich selbst sprach und Livia fragte sich unwillkürlich, was ihr zugestoßen war. Sie sprach davon, dass niemand sie zu Hause erwartete, dass sie allein war. Nach dem Tod ihrer Großmutter hatte sich Livia ganz ähnlich gefühlt, doch sie hatte ihre Eltern und ja, auch ihre Tante. Selbst wenn sie sich mit ihr nicht besonders gut verstand. Und nun hatte sie ihr Gewächshaus, in dem ihre Pokémon lebten und sie begrüßten, wenn sie nach Hause zurückkehrte. Jedenfalls hoffte sie, dass das noch genau so sein würde. Dass sie nicht nach Hause kam und alles, was sie hatte, in Trümmern lag. Bei Nanna wirkte es aber so, als hätte sie keinen Rückzugsort. Während sie ihr lauschte, bildeten sich auch bei Livia einige Tränen, die sie aber schnell wegzublitzeln vermochte. Was auch immer Nanna zugestoßen war, es schien traurig, doch sie mussten sich auf anderes konzentrieren. Und glücklicherweise schaffte Nanna es, den Damm bei Lene zu brechen. Sie fing an zu weinen und da wurde Livia bewusst, dass sie das alles nur aus Angst gemacht hatte. Sie hatte verdrängt, was hier vor sich ging oder vielmehr, was sie selbst fühlte, doch nun brach es aus ihr heraus. Sie schluchzte, als Nanna auch schon weiter sprach und ihr erklärte, dass sie heute nicht kämpfen, wohl aber eine Heldin sein konnte und es für Livia und Nanna längst war, solange ihr nur nichts passierte. Livia nickte daraufhin, auch wenn sich Lene größtenteils auf Nanna konzentrierte. Nachdem sie geendet hatte, schluchzte Lene noch mehrfach, wischte sich dann aber die Tränen fort und fragte mit zittriger Stimme, was sie denn tun konnte, um zu helfen. Ein leichtes Lächeln huschte über Livias Gesicht. Nanna hatte es geschafft, hatte geschafft, woran Livia gescheitert war. Irgendwie hatte sie bei dem Mädchen einen Schalter umgelegt und nun konnten sie sich fast sicher sein, dass Lene blieb, wo sie zum großen Teil in Sicherheit war. Und wo sie anderen Menschen helfen konnte, ohne sich selbst in allzu große Gefahr zu bringen. Nanna zeigte ihr Möglichkeiten auf, was sie tun konnte und fügte noch an, dass sie später, wenn sie wieder zu ihr kommen würden, von ihren Heldentaten berichten sollte. Lene rang ihnen daraufhin jedoch das Versprechen ab, dass sie sie auch wirklich abholen würden. Obwohl das noch in den Sternen stand, immerhin wussten sie nicht, ob sie überhaupt überleben würden, versprach Nanna es ihr und auch Livia nickte. »Versprochen.« sagte auch sie, obwohl sie selbst nicht in Worte fassen konnte, wie viel Angst sie eigentlich hatte. Aber für das Mädchen würde sie stark sein. Es blieb ihr wohl kaum etwas anderes übrig! »Liyuan wird auch bei dir bleiben - zwei Augen mehr, die sehen können, wenn wo Hilfe gebraucht wird.« fügte Livia noch an, auch wenn der Hauptgrund eher der war, dass zwei Pokémon ein Mädchen eher schützen konnten als nur eines. Aber das musste Lene ja nicht wissen. Das Ledian flog also ebenfalls zu dem Mädchen und dem Flapteryx hin und nickte Livia zu. Diese hatte noch einige Pokémon dabei, die sie würden beschützen können. Mit denen sie kämpfen konnte.
Als einer von jenen Leuten, die sie herein gebracht hatten, wollte, dass sie Lene tiefer ins Innere der Sammelstation folgten, waren sich Nanna und Livia einig, dass sie lieber kämpfen wollten. Livia atmete tief ein und versuchte, ihr klopfendes Herz zu beruhigen. Leider nur mit geringem Erfolg, doch dann holte sie ihre Pokébälle hervor und befreite diejenigen Pokémon, die sie zuvor in ihre Bälle gerufen hatte, damit sie sich ausruhen konnten. Nun war das nicht mehr möglich und neben dem Voltula waren nun auch das Bibor sowie das Papinella zum Kampf bereit. »Dann hoffen wir, dass wir wenigstens eine Chance haben.« sagte Livia, als Lene längst verschwunden war. Nun stellten sie sich den Giganten, die mit Elektrizität oder Trümmerteilen um sich warfen. Resi startete mit Agilität und setzte Dunkelklaue nach und auch Livias Pokémon würden zum Angriff übergehen. »Wir schaffen das - gebt euer Bestes!« sagte sie zu ihren Pokémon und nickte, ehe der Kampf endgültig beginnen würde. »Tarua, starte ebenfalls mit Agilität und anschließend Elektroball.« Zwar war das nicht besonders effektiv auf Elektrowesen, aber besser als gar nichts. »Ryala, Eisenabwehr und anschließend Psychokinese - aber auf die Käfer.« fuhr Livia also fort, denn die Käferwesen stellten ebenso eine Gefahr dar. Über ihnen, vor ihnen - im Grunde gab es kein Entrinnen und wenn Livia ehrlich war, hielt sie diesen Kampf doch für aussichtslos. Auch wenn so viele daran beteiligt waren. »Und Viho Energiefokus und anschließend Verfolgung.« Mit etwas Glück würde das Bibor so einen Volltreffer auf das Kabelding landen und es schwächen. Dunkelklaue jedenfalls hatte getroffen, da noch so viele weitere Attacken auf das Elektrowesen zuschossen - es wusste schlichtweg nicht, wen es zuerst eliminieren sollte oder welcher Attacke es lieber ausweichen wollte. Im Grunde war es durchaus unfair, dass so viele gegen ein Wesen vorgingen, doch nur so würden sie eine Chance haben. Wenn es die denn überhaupt gab. All ihre Pokémon setzten nun zum Angriff über, der eine dorthin, die anderen zu dem Kabelwesen. Jeder trug auf seine Art etwas dazu bei, doch natürlich blieben auch die Wesen nicht stumm stehen. Um das Elektroding sammelte sich Elektrizität, die es kurz darauf mit einem gewaltigen Donner entlud. Weitere Elektro-Attacken folgten, während das Käferwesen versuchte, mit diversen Kampf-Angriffen, darunter Wuchtschlag und Hammerarm, einige der angreifenden Pokémon unter dem Gewicht seines Armes zu zermalmen. Für Livia war es schwer, zu erkennen, welche Pokémon getroffen wurden und welche nicht, doch für sie war nur wichtig, dass es ihren eigenen Pokémon gut ging. Und sie hoffte wirklich, dass sie den Kampf hier heil überstehen konnten - selbst wenn sie eigentlich nicht wirklich daran glaubte.



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Re: Sammelstation Nord [Event]

Beitrag von Nannaam So Mai 13, 2018 3:38 pm


Nanna Sagah

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UB-Event #017 with „Livia Crowne“


Lene stimmte endlich zu, sich nicht in jeden Angriff zu werfen, sie versprach sogar, zu helfen und auf sie, Livia und Nanna, zu warten, um ihnen von ihren heutigen Heldentaten zu erzählen. Und die beiden Frauen? Die gingen erneut in den Angriff, nachdem sie beide je einen ihrer Lieblinge Lene zur Verfügung gestellt hatten. Man hatte sie ebenfalls in Sicherheit schicken, aus dem Kampf heraus halten wollen, doch Nannas Entscheidung war längst gefallen und auch Livia blieb dabei, diesen Kampf bis zum bitteren Ende zu führen. Und es fühlte sich gut an, nicht allein zu kämpfen. Natürlich, hier waren so viele mehr, aber Livia war ihr nun ein bekanntes Gesicht und Ereignisse wie all jenes, was heute geschehen war und noch geschehen würde, knüpfte Verbindungen, die stark werden sollten. Nanna mochte Livia – und wenn all das vorbei war, würde sie sie gerne wiedersehen.
Doch dazu musste es erst einmal Enden – der Kampf musste also fortschreiten. Nanna, die nichts zu verlieren hatte, ging mit Resi auf's Ganze. Und auch Livia hielt sich nicht zurück. Der Kampf wurde schwer, die Bestien vielfältiger und um die Frauen herum schien alles in Chaos und Angst zu versinken. Nanna hörte Schreie, Wimmern, sie hörte Angst und Wut und Schmerz und sie griff härter an. Sie mussten Attacken ausweichen, sie verletzten sich alle, doch das änderte nichts. Nanna schaltete die Umgebung aus – es gab nur den Kampf und das Ziel, dass niemand sterben sollte. Resi gab alles – und nicht nur ein Orkan fegte in höchsten Höhen eines dieser Ungetüme hinweg, sobald sie dem eF-eM unter die Wolken gefolgt waren.
Sie ging es eine lange Zeit, doch Nanna kümmerte sich nicht darum. Sie mussten siegen, egal, wie erschöpft sie waren. Die Leute, die Pokémon um sie herum, wechselten immer wieder – und sie und Resi blieben gleich, denn es gab nur sie. Doch es sah … Es sah schlecht aus. Diese Bestien waren in großen Massen zu ihnen geströmt, griffen sie an, so gut und stark sie konnten, und sie brachten Zerstörung und Schmerz über sie alle. Nanna wollte nicht aufgeben – aber sie musste sich eingestehen, dass es immer schlechter aussah, je häufiger sie am Boden lag und kaum noch auf die Beine kam. Es war ein Wunder, dass das schillernde eF-eM, dass ihr Freund, so lange durchzuhalten vermochte, doch auch Resi war schlicht am Ende angekommen. Ein Treffer, und sollte er ihn nur streifen, würde reichen, damit das eF-eM zu Boden ging. Ein Volltreffer, und sie würde sich wohl von ihm verabschieden müssen. Es war so ernst – doch sie konnte nicht aufgeben! Sie wollte nicht …
Wieder war sie auf den Knien, Livia an ihrer Seite, wohl ebenso erschöpft wie sie selbst. Es donnerte, krachte, Licht blitzte durch den Himmel, Flammen umhüllten die Sammelstation. Doch Nanna … Nanna hörte nichts davon. Sie selbst war einfach am Ende ihrer Kräfte, ihre Sinne waren längst nicht mehr zu gebrauchen. Sie sah nur noch wenig, Blut versperrte ihr längst die Sicht, seit sie so gestürzt war, dass sie sich am Kopf verletzt hatte. Sie schmeckte Blut und Galle. Aber sie war stur – das war sie immer gewesen. „Re … si …“, murmelte sie, denn das eF-eM flatterte längst nahe bei ihr, wankend, verlor immer mehr an Höhe, saß ab und an und stieg wieder auf, um wieder zum Boden zu gleiten, erschöpft und verletzt wie wohl nie zuvor. Sie lächelte müde. „Du bleibst … bei mir, richtig?“, fragte sie – und das eF-eM nickte. Ja – niemand würde sie trennen. Nicht im Leben – nicht im Tod. Sie wollte sich aufrichten, wankte, fiel, hörte das Krachen nicht, spürte das Zittern nicht. Und als sie endlich stand, als sie abermals die riesigen Wesen sah und sich auf ein Ende gefasst macht … sah sie es. Flammen erhellten plötzlich alles, so hell, so heiß, dass es schmerzte.
Und dann … dann hörte sie auch endlich etwas, als ein weißer Funke der Hoffnung durch die Flammen brach. Die Bestien schrien – doch all ihre Stimmen waren nichts im Vergleich zu diesem Ruf, der den Kämpfenden alle Kraft nahm, und sie doch mit Wärme erfüllte. Sie hatte es nur in Büchern gesehen – doch sie erkannte den Schutzpatron Einalls. Reshiram – der weiße Drache. Seine heiligen Fallem verschlangen alles – und die Bestien verschwanden. Sie flüchteten – und mit ihrem verschwinden, verschwanden auch diese Pforten, durch die sie gekommen waren. Nach und nach wurden es weniger – und es wurde leiser. Es fühlte sich ewig an – Nanna konnte den Blick nicht ablenken, längst war sie wieder in die Knie gegangen. Und nach dem Ende, nach der Stille … wurde es kühler. Die Flammen am Himmel erloschen – und mit einem Ruf, einer letzten Runde am Himmel, dem letzten Versprechen, dass die Menschen nicht allein waren, verschwand der weiße Drache Einalls in den Wolken, ungewiss, wo es wieder auftauchen würde.
Wind kam auf – eine kühle Brise. Und die Stille fühlte sich an, als hätten alle auf einmal die Luft angehalten. Und als sie wieder zu atmen gedachten, kehrten auch Bewegung und Geräusche zurück. Freudige Rufe, nachdem die Worte des Unglaubens gesprochen waren. Jubel. Dann Anweisungen – wie Recht diese Leute hatten. Es war nicht vorbei – sie mussten Feuer löschen und Verletzte versorgen. Doch Nanna … Nanna hatte an diesem Tag keine Kraft mehr. Sie blieb an Ort und Stelle, nicht allein, denn sie hatte an diesem Tag eine Freundin gewonnen, die mindestens ebenso erschöpft war. Es dauerte, da sie sprechen konnten – und man half ihnen auf, als sie darum baten. Nanna schleppte sich weiter, an der Seite der neuen Bekanntschaft. Und sie suchten, denn sie hatten ein Versprechen gegeben. SO fanden sie auch Lene wieder und sie sahen, wie sich andere Leute glücklich in die Arme fielen. Auch Nanna umarmte das Kind, welches wiederum ebenso Livia umarmte. Und sie erzählte von ihren Heldentaten, wie sie es ihnen versprochen hatte. Von den Menschen, denen sie helfen konnte – und davon, dass sie ihre Mutter gefunden hatte. Diese dankte den beiden Frauen, überschwänglich, für die Rettung ihrer Tochter, ebenso dankte sie den Pokémon, auch denen, die jetzt erst in die Arme ihrer Trainerinnen zurück kehrten. Nanna hätte Intarabus in den Arm genommen, doch sie konnte das Flapteryx heute nicht mehr tragen.
So ging es einige Zeit weiter, doch letztlich musste auch das Enden. Sie ließ sich nur schnell versorgen, das nötigste eben, nahm Wasser zu sich – und verabschiedete sich schließlich. Sie musste heimkehren – in die Bibliothek. Sie wollte sehen, wie es um diesen einen Ort des Friedens in ihrem Leben stand – wollte sehen, was sie insgeheim schon wusste. Sie wollte natürlich mit Livia in Kontakt bleiben – würden sie es schaffen? Gewiss – im Zweifel würde sie sie einfach in ihrer Arena besuchen. Doch jetzt lief sie los – hinkte los, eher, denn die Müdigkeit und der Schmerz ließen sie längst nicht mehr aufrecht laufen. Aber sie würde es schaffen – sie musste es schaffen.
Auch Livia würde heimkehren - sobald sie alles erledigt hatte, was sie eben erledigen wollte. Sie würde ihre Lieblinge in die Arme schließen, sich ihrer Sicherheit erfreuen und einen alten Freund zu sich holen. Und vielleicht auch eine neue Freundin im Herzen bewahren, zusammen mit Erinnerungen an einen grausamen, doch gleichwohl wundersamen Tag …




To be continued: Inplay // ???

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