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Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam Do Mai 10, 2018 1:09 pm

Boutique "Milotica"

Nach dem fast gleichnamigen Pokémon benannt befindet sich diese Boutique inmitten Rayono Citys und bietet nur die edelsten, teuersten und schicksten Kleidungsstücke an, die man sich vorstellen kann. Leider sind sie nicht immer ganz alltagstauglich und für viele auch einfach viel zu übertrieben, aber wer viel Geld in seine Kleidung investieren will, ist hier wohl genau richtig. Viele Schauspieler bekommen hier übrigens auch ihre Kostüme her.

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Re: Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam Do Mai 10, 2018 1:55 pm

Boutique "Milotica"
Post #047 [QP#01], mit: Clyde
cf: Ewigenwald; 10 Tage später Der Weg über die Himmelspfeilbrücke war wie beim ersten Mal auch gewesen: für Calluna einfach faszinierend, für Zola allerdings eher beängstigend, weshalb Calluna sie schließlich auf den Arm genommen und getragen hatte. So hatten sie schnell Stratos City erreicht. Obwohl Calluna bereits einmal dort gewesen war, fand sie die Stadt immer noch mehr als verwirrend und viel zu groß, um sich darin zurechtzufinden. So hatte sie sich auch wieder einmal verlaufen und war erst am Abend an einem Pokémon-Center angekommen, in dem sie letzlich übernachtet hatte. Den kommenden Tag hatte sie damit verbracht, ihre Pokémon für den bevorstehenden Arenakampf zu trainieren, sodass sie nach drei Tagen Aufenthalt schließlich die Arena aufgesucht hatte - nur um herauszufinden, dass sie mindestens drei Pokémon brauchte, um an einem Kampf überhaupt teilnehmen zu dürfen. Das war natürlich äußerst ärgerlich, doch nicht zu ändern. Eine weitere Woche war sie dann in der Stadt geblieben, hatte ein bisschen weiter trainiert und nach etwas gesucht, dass irgendetwas mit Außerirdischen hätte zu tun haben können. Leider ohne Erfolg, weshalb sie sich nach insgesamt zehn Tagen schließlich dazu entschieden hatte, die Stadt wieder zu verlassen und Richtung Rayono City aufzubrechen. Route 4 war zu diesem Zeitpunkt allerdings das reinste Chaos, denn es tobte ein kräftiger Sandsturm, der sie massiv dabei behinderte, voran zu kommen. Sie orientierte sich an Häusern und diversen Baustellen, um die Straße nicht zu verlieren und traf so auf einen jungen Mann, der mit ihr zusammenstieß, sich entschuldigte und irgendetwas vom alten Palast laberte, ehe er wieder verschwand. Neugierig davon sprach Calluna kurz darauf einen weiteren Mann an und fragte, was es denn mit dem alten Palast so auf sich hatte. So erfuhr sie, dass er größtenteils von Sand begraben war und es sich im Grunde um eine Ruine handelte. Ähnlich wie die Traumbrache also, was Calluna natürlich sofort aufhorchen ließ. Einer der Zwillingshelden, von denen sie bereits einmal gehört hatte, hatte den Palast wohl als Zentrum der Zivilisation Einalls errichtet, was allein schon spannend war. Unbedingt wollte sie dorthin, doch bei dem Sandsturm war selbst ihr klar, dass sie kaum eine Chance hatte, heil dort hin zu kommen. Geschweige denn wieder zurück. Also beschloss sie, sich in Rayono City zunächst vorzubereiten, noch eine Weile zu trainieren und zu sehen, was es dort so zu entdecken gab. Erst danach würde sie den alten Palast aufsuchen.
Knapp einen Tag dauerte es, bis Calluna endlich in Rayono City angekommen war. Pokémon waren ihr auf der gepflasterten Straße keine begegnet, doch sie war sich sicher, dass sich das ändern würde, sobald sie diesen verlassen würde. Das musste aber noch warten. Nachdem sie das Stadttor passiert hatte, klopfte sie sich den Sand und Staub von Kleidung und Haaren und sah sich zunächst in der Stadt um. Auch hier war sie schon einmal gewesen, doch das hieß nicht, dass sie sich hier besonders gut auskannte. Es gab ein Vergnügungsviertel, Musiktheater in unterschiedlichsten Ausführungen und, was für sie durchaus am Interessantesten war, eine Arena. Ob sie hier ihr Glück versuchen sollte, wo sie schon in Stratos nicht hatte daran teilnehmen dürfen? Das musste sie wohl noch entscheiden, doch zuerst musste sie das Pokémon-Center aufsuchen und sich ein Zimmer für die Nacht suchen - was sie auch sogleich tat. Was sie am nächsten Tag dann genau machte, musste sie dort erst entscheiden - sie konnte ja nicht ahnen, dass genau dann das reinste Chaos ausbrechen würde.

Ultrabestienevent - Wohngebiet
Ultrabestienevent - Einkaufsmeile

7 Tage später

Calluna war fast schon traurig darüber, dass das Ereignis sein Ende gefunden hatte, doch sie hatte an diesem Tag voller Chaos, Zerstörung und Aufregung so einiges mitgenommen und gelernt. Es gab eine andere Welt, von der die Menschheit bisher nichts geahnt hatte. Wesen außerhalb der Erde, ganz so, wie sie es immer prophezeit hatte. Das war eine unglaubliche Entdeckung gewesen! Anders als viele andere, die vor Angst und Panik geflohen waren, war Calluna in der Stadt geblieben und hatte sich das Spektakel aus der Nähe angesehen. Obwohl ihre Pokémon an ihrer Seite verängstigt gewesen waren, waren sie doch weiter in die Stadt vorgedrungen und dabei nicht selten fast verletzt worden. Es war einfach so unglaublich aufregend gewesen, dass Calluna nicht wiederstehen konnte. Sie musste wissen, warum die Wesen hier waren, was sie vor hatten, was sie genau waren und woher sie gekommen waren. Am Ende des Tages hatte sie darauf noch immer keine Antwort, aber das würde sich hoffentlich alsbald ändern. Sie hatten Leo kennengelernt und schließlich sogar das Glück gehabt, eines dieser unbekannten Pokémon fangen zu können. So hatte Calluna nun die Möglichkeit, es zu erforschen, näher kennenzulernen und Seite an Seite mit ihm zu kämpfen und zu trainieren. Wie aufregend das doch war! Nun, sieben Tage nachdem die Bestien aufgetaucht und Zekrom sie schlussendlich vertrieben hatte, lag die Stadt noch immer in Trümmern. Calluna hatte sich die ganze Zeit in ihr aufgehalten, hatte nach Orten gesucht, die noch intakt waren und hier und da einigen Menschen geholfen. Doch sie hatte sich auch auf eine angrenzende Route zurückgezogen, die von dem Chaos erstaunlicherweise verschont geblieben war und hatte das quallenartige Wesen aus seinem Pokéball befreit. Das hatte natürlich gewütet und getobt und hatte Calluna angreifen wollen, weshalb sie schnell eingesehen hatte, dass es noch keinen Zweck hatte, irgendetwas mit ihm anzufangen. Sie musste sich zunächst einen Plan überlegen, wie sie am Besten vorgehen sollte. Und der war ihr bisher nicht gekommen. Auch ein Name wollte ihr einfach nicht einfallen und solange sie in der Stadt blieb, konnte sie das Pokémon auch nicht einfach aus seinem Ball herausrufen. Die Menschen würden wahrscheinlich nur wieder in Panik ausbrechen und das musste nun wirklich nicht sein. So versuchte Calluna, das Beste aus der Situation zu machen. Sie hatte sogar schon mit ihrer Cousine telefoniert, die tatsächlich zum Zeitpunkt des Angriffs ebenfalls in der Stadt gewesen war. Nachdem sich die beiden kurz getroffen hatten, war sie jedoch wieder zu sich nach Hause zurückgekehrt, um nach ihren Eltern zu sehen. Calluna hingegen hatte ihre einfach angerufen und erklärt, dass sie noch in Rayono bleiben würde - denn wer wusste schon, was für Geheimnisse hier noch gelüftet werden konnten? Vielleicht traf sie ja sogar auf noch ein Wesen, das nicht zurück in seine Heimat gegangen war. »Es wird mit Sicherheit ewig dauern, dieses Chaos zu beseitigen.« überlegte Calluna laut, während sie mit Zola an ihrer Seite über Trümmer hinwegstieg und hin und wieder ein paar Glasscherben ausweichen musste, die noch nicht weggefegt worden waren. Die Menchen versuchten noch, sich zu erholen und herauszufinden, was sie angegriffen hatte, doch noch waren sie zu keinem Ergebnis gekommen. Calluna wusste es aber bereits: es waren Pokémon einer anderen Galaxie. Sie existierten und hatten den Weg nach Einall gefunden. Und mehr war für sie zunächst irrelevant. Sie wollte selbst herausfinden, was ihr neu gefangenes Pokémon konnte, was es war und wie es tickte. Noch war das aber einfach nicht möglich.

Nun kam sie an einer nur noch halb intakten Boutique vorbei, deren Schaufenster zersprungen waren. Die Ware - wirkllich eigenartige Kleider und Anzüge - war allerdings noch unberührt. Es schien, als bemühte man sich, die Unordnung schnell zu beseitigen. Calluna wollte einfach daran vorbei gehen, um ihren Weg fortzusetzen, als sie allerdings von einer Frau angesprochen wurde, die irgendwie zerzauste Haare, dafür aber ein sehr aufwendiges und vor allem auffälliges Kleid trug, das von Rüschen nur so überzogen war. Auf ihrer Nase prangte eine pinke, große Brille und ihre langen Fingernägel schienen frisch manikürt zu sein. Das war ein wirklich seltsames Bild in diesem Meer von Chaos und Zerstörung. „Ach herrje! Das ist schrecklich! Furchtbar! Wie ein Unfall! Man will nicht hinsehen, aber man muss einfach! Wie kannst du in diesem Fummel nur herumlaufen? Schämst du dich nicht? Du bist eine wandelnde Modesünde. Sag nichts! Jemand, mit meinem Sinn für Ästhetik, muss dir auf die Sprünge helfen. Komm mit!“ rief die Frau verzweifelt aus und Calluna hatte zuerst geglaubt, dass sie das Chaos meinte, das hier vorherrschte. Erst einige Sätze später hatte sie dann begriffen, dass sie von ihrem blauen Kleid sprach - ihrem Lieblingskleid, wohlbemerkt. Verwirrt zog Calluna eine Augenbraue in die Höhe. Die Stadt war in Chaos versunken und diese Frau dachte nur an Mode? Sie war wohl genauso verrückt wie Calluna, nur auf eine andere Art und Weise. »Tut mir leid, aber ich gefalle mir so ganz gut.« entgegnete Calluna, lächelte leicht und wollte weitergehen, allerdings ließ die Frau nicht von ihr ab und umfasste schließlich ihr Handgelenk. Zola knurrte bedrohlich, doch das schien die Frau nicht zu stören. "Nein, Du musst mit mir kommen! Ein Farbkleks in diesem Chaos wird die Leute aufheitern! Und dich hübscher machen." sagte sie bestimmt. Calluna kam gar nicht dazu, noch irgendetwas zu sagen, denn schon im nächsten Moment wandte sich die Frau noch jemand anderem zu. "Und du! Herrje, du siehst gar nicht besser aus! Du wirst auch mitkommen!" entschied sie einfach und griff auch nach dem Handgelenk des jungen Mannes, der sich ihnen genähert hatte. Er hatte rote Haare und eine Brille auf der Nase und wirkte genauso wenig begeistert, wie Calluna sich fühlte. »Aber--« versuchte sie abermals, allerdings wurde sie nun einfach mit in die Boutique geschleift, wo sie nicht wusste, wohin sie zuerst sehen sollte. Hier drinnen erkannte man, dass das Ereignis von vor einer Woche doch nicht spurlos an dem Laden vorbeigegangen war. Ein Haufen Kleidung lag auf dem Boden, als hätte jemand einen heiden Spaß dabei gehabt, sie in der Gegend herumzuwerfen. Vielleicht eines dieser lilanen Wesen, die Calluna gesehen hatte? Diesem zuzutrauen war es jedenfalls, aber sie würde es wohl nie herausfinden. Außerdem musste sie sich jetzt auch erstmal um ihr nächstes Problem kümmern: eine modeverrückte Frau, die nun anfing, allerlei Kleidung hervorzuholen, die Calluna niemals im Leben anziehen würde.
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Re: Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam Do Mai 10, 2018 4:26 pm

Chaos regiert diese Stadt, anscheinend war Clyde genau in diesen Moment in Einall angekommen, als es von einer Katastrophe heimgesucht wurde. Er befand sich seit wenigen Tagen in dieser Region, hatte noch nicht all zu viel von ihr miterlebt, und auch das ganze Chaos rund um diese seltsamen Kreaturen war irgendwie an ihn vorbei gegangen. Dennoch versuchte der Rothaarige das Beste aus der Situation zu machen, die Not des einen konnte die Rettung eines anderen sein. So wie in seinen Fall. Allein die Reise in diese Region, dann die Kosten für die Pension und die Busfahrt vom Hafen in diese Stadt hatte ihn ein seine letzten Reserven gekostet. Er hatte die letzten Monate in Romantia City eher weniger sparsam verbracht, warum auch? Er hatte ein tolles Leben, er hatte es genossen, niemals wäre Clyde auf die Idee gekommen das dieser Bastard namens Oliver ihn auch dort noch heimsuchen würde. Anscheinend war der Kerl wie Fußpilz, er kam einfach immer wieder zurück. Für den jungen Mann und Ex Arenaleiter bedeutete dies nun das er seine Dienste gegen Bares anbot, er arbeitete für einen Kleinunternehmer dessen Laden voll und ganz zerstört wurde. Der Arme Mann musste schnell wieder eröffnen, oder die Verluste würden ihn seine Existenz kosten. Und genau dafür war jemand wie Clyde gut, er konnte schnell Ordnung bringen, war Handwerklichbegabt und verlangte nicht all zu viel Geld. Ein kleines bisschen schäbig kam er sich schon vor, er nutzte immerhin die Situation diesen Mannes aus, aber was hatte er schon für eine Wahl?!
Um den Laden wieder effizient gestalten zu können benötigte Clyde einige Materialien, sein Plan war es einige Regale anzubringen, damit die Ware wieder anständige angepriesen werden konnte. Nach einer kurzen Absprache mit dem Eigentümer ging er auch schon los um den nächsten Baumarkt aufzusuchen. Dumm nur das er sich leider kaum auskannte. So landete Clyde in der Einkaufsstraße. Es war wirklich schrecklich, in das Zentrum der Stadt hatte sich der Rothaarige bisher nicht getraut, er hatte bereits geahnt wie es hier aussehen würde. Er war darüber schockiert was diese Wesen anrichten konnten, und zu gleich war er auch fasziniert, er hätte so gern auch eines von ihnen gesehen. 'Passt zu mir, immer zur falschen Zeit am falschen Ort.', dachte er sich etwas sarkastisch und musste ein wenig schmunzeln.
Mit jeden Schritt trug es ihn weiter, die Augen wachsam ob er nicht hier auch ein Geschäft seiner Wahl antreffen würde. Wobei, ein Baumarkt zwischen Boutiquen? Unwahrscheinlich. Dennoch ging er weiter und wurde schließlich irgendwann Zeuge eines wirklich skurrielen Anblicks. „Ach herrje! Das ist schrecklich! Furchtbar! Wie ein Unfall! Man will nicht hinsehen, aber man muss einfach! Wie kannst du in diesem Fummel nur herumlaufen? Schämst du dich nicht? Du bist eine wandelnde Modesünde. Sag nichts! Jemand, mit meinem Sinn für Ästhetik, muss dir auf die Sprünge helfen. Komm mit!“, hörte er eine wirklich schrecklich aussehende Dame sagen, welche gerade dabei war ein junges Mädchen zu bedrängen. 'Hat die denn keine anderen Sorgen? Ist ihre Brulle schmutzig oder hat sie die Verdrängung perfektioniert?!' Es gab wirklich wichtigere Dinge zu tun, aber wenn sie meinte das man nun andere Menschen umkleiden sollte und mit seinen eigenen, eher eigenwilligen Geschmack, quälen wollte, nun denn.
Gerade hatte der Brillenträger diese Sache in die "Mir-doch-egal-Schublade" gesteckt, da spürte er einen Griff an seinem Handgelenk. 'Scheiße, war die mal ein Kerl?! Ich kann mich ja gar nicht aus ihren Griff befreien.' Kurzzeitig hatte Clyde seine Augen panisch aufgerissen, denn sein Versuch sich aus dem Griff zu befreien war nun offiziell gescheitert. "Für so einen Bockmist habe ich keine Zeit, Lady!", schimpfte er nun deutlich los, doch es schien ihr egal zu sein, ungehemmt zerrte sie den Trainer hinter sich her. "Na, na, na. Wer will denn da so unfreundlich sein?! Mein Name ist Madame Petticoat, ich bin eine der besten Designern der Einall Region, und die Beste in Rayano City, es gibt tausende, nein, millionen junger Männer und Frauen die es sich wünschen würden von mir eingekleidet und beraten zu werden. Wie können sie es wagen sich mir so quer zu stellen?!" Madame Petticoat, klar doch, und sein Name war der verrückte Hutmacher. Aber gut, er wollte sich nicht über den wohl seltsamsten Künstlernamen den er je gehört hatte streiten. Viel eher wischte er sich über das Gesicht. Er hatte keinen Scheiß für sowas, aber was wenn sie wirklich etwas in dieser Stadt zu sagen hatte? Der Rothaarige hatte eigentlich geplant noch eine Weile hier zu bleiben und Geld zu verdienen, er brauchte nicht wieder einen neuen schlechten Ruf.
"Na gut, wenn sie schnell machen und ich meine alten Sachen behalten darf, von mir aus. Ach, und nur der Höflichkeit zu liebe, Clyde SInclair mein Name, und du bist?" Da sich Petticoat bereits bei "na gut" umgedreht hatte um in ihren Ständern nach Kleidern zu wühlen schien es sie weniger zu interessieren, viel eher hatte sich der Rothaarige viel mehr wegen dem armen Mädchen vorgestellt. Er wusste nicht viel davon was es bedeutete eine Frau zu sein, aber die Frauen die er bisher kennengelernt hatte, hatten alle viel auf ihr Aussehen gehalten. Zu hören das man "schrecklich" aussah, musste wohl für die Fremde kein besonders schöner Moment gewesen sein. "Ich finde deine Sachen eigentlich ganz hübsch." Freundlich lächelte er sie an, er wollte ein wenig nett zu ihr sein, wenigstens einer, während die Designerin inzwischen schon zwei Outfits für ihre Opfer ausgesucht hatte. "Einmal für dich, und einmal für dich. Und jetzt hop hop, auf in die Umkleidekabinen, ich will sehen wie die Sachen an euch aussehen!" Clyde erahnte bereits was auf sie zukam. Noch sah er nicht mehr als einfach nur bunter Stoff, welcher ihn in die Arme gelegt wurde, doch die Farben und Muster waren an sich schon sehr gewagt. Für Calluna hatte sie eine weiße spitzen Bluse heraus gesucht, darüber sollte ein gelbes Kleid folgen, welches Latzhosenartige Träger besaß bedruckt war das gelbe Kleid am unteren Saum mit Kirschen, welche noch am Stiel hingen. Der Rock des Kleides war sehr bauschig und irgendwie so, wie es der Name der Designerin versprach, Petticoat. Dazu weiße Spitzensöckchen und schwarze Lackhalbschuhe. Das erste Outfit Clydes war auf keinen Fall besser, nein, ihn traff es so richtig. Ein rot, blau karriertes Hemd, dazu ein brauner Filzhut und eine türkise Schlaghose, als Schuhe hatte er Flamingorosa Plateauschuhe bekommen.
In der Umkleide war sich der junge Mann nicht sicher ob sie ihn verarschte oder ob es tatsächlich ihr ernst war, DAS sollte er anziehen?! Sicherlich nur weil er am Anfang ein wenig unfreundlich zu ihr war. Womit hatte er das verdient?! Dazu, wurden die Klamotten mit der Zeit besser oder schlimmer? Er war sich nicht so ganz sicher. Trotzig saß der Rothaarige auf dem Stuhl in der Kabine, die Arme überkreuzt, ein lautstarkes "So gehe ich sicherlich niemals raus!", ließ jeden erahnen was diese Frau ihn angetan hatte. Wie es bei Calluna aussah? Würde sie den Fummel anziehen, würde sie hinaus kommen?
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Re: Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam Sa Mai 12, 2018 9:31 am

Boutique "Milotica"
Post #048 [QP#02], mit: Clyde
Auch der rothaarige Mann schien alles andere als begeistert darüber zu sein, dass er einfach so mit sich mit gezogen wurde. Zu Beginn versuchte er sich noch zu wehren, allerdings ohne wirklichen Erfolg, was doch von einer gewissen Kraft der modeverrückten Frau zeugte. Nun versuchte er es mit Worten und stellte deutlich klar, dass er für so etwas keine Zeit hatte und auch Calluna hatte eigentlich weitaus Besseres zu tun, als sich von dieser Frau neue Kleider geben zu lassen. Was sprach denn gegen ihr jetziges Kleid? Es erinnerte an die Sterne, so blau wie es war, mit eben dem Stern vorne drauf. Aber nein, es gab kein Entrinnen. Die Frau stellte sich als Madame Petticoat vor, woraufhin Calluna sie natürlich skeptisch ansah. Das war doch ein seltsamer Name, aber so wie sie gekleidet war, gar nicht mal so unpassend. Sie beteuerte, dass sie die beste Designerin Rayono Citys war - das mochte zwar durchaus stimmen, aber Calluna wusste schon jetzt, dass ihr dieser Modestil ganz sicher nicht zusagte. Letztlich aber war ihr nichts anderes übrig geblieben, ihr in den Laden zu folgen - vielmehr war sie ja hinter ihr her gezogen worden. Zola fand das natürlich auch weniger toll, aber was sollte sie schon machen? Der Rothaarige hatte sich mittlerweile wohl auch geschlagen gegeben und während die Frau bereits nach irgendwelchen Klamotten suchte, die Calluna sowieso niemals anziehen würde, stellte sich der Rothaarige als Clyde Sinclair vor. Zuerst dachte Calluna, er würde mit der Designerin sprechen, doch dann bemerkte sie, dass seine Worte eher an sie gerichtet waren. »Calluna Adamaris.« stellte sie sich also auch vor und lächelte leicht, wenn auch ein wenig verunsichert, was sonst so gar nicht ihre Art war. Sie fühlte sich allerdings ein wenig unwohl in der überteuerten Boutique, die sie aus eigenem Antrieb heraus niemals betreten hätte. Schließlich machte Clyde ihr aber noch ein Kompliment, was ihre AUfmerksam wieder auf ihn lenkte. »Vielen Dank! Ich liebe dieses Kleid auch sehr. Es erinnert mich an den Sternenhimmel.« sagte sie in einer doch sehr verträumten Stimme, als wäre sie gerade in eine andere Welt abgedriftet. Was für sie allerdings völlig normal war.
Es dauerte gar nicht mehr allzu lange, da kehrte die Frau zu ihnen zurück und drückte ihnen je ein paar Kleidungsstücke in die Hand. Schon ohne es an sich selbst zu sehen, betrachtete Calluna das Kleid skeptisch. Das war dann doch irgendwie ein wenig zu bauschig und die Bluse machte es auch nicht besser. Wieso eigentlich eine Bluse unter einem Kleid? Da sie aber rasch in die Kabine manövriert wurde, zog sie sich schön brav um, da sie befürchtete, sonst ohnehin nicht mehr von hier entkommen zu können. Als sie sich danach allerdings im Spiegel betrachtete, fing sie doch an, am Verstand der Frau zu zweifeln. Und das sagte sie, die sonst auch nie ganz richtig tickte. Sie sah aus wie irgendeine Modepuppe und diese Schuhe waren mehr als unbequem. Außerdem nahm Zola die Kirschen am Saum des Kleides zum Anlass, permanent an ihr hochzuspringen. Wohl dachte sie, dass die Kirschen echt waren und sie wollte unbedingt eine davon naschen. Aus der Kabine neben ihr hörte sie, dass Clyde offenbar genauso begeistert war wie Calluna selbst. Er würde die Kabine nicht verlassen, jedenfalls nicht freiwillig. Doch genau da lag das Problem. Die Designerin würde gar nicht zulassen, dass sich die beiden nicht zeigten. Was Calluna allerdings noch nicht wusste, als auch sie ihre Worte nach draußen trug. »Ich werde mich dem anschließen - die Kleider mögen für manche ja vielleicht hübsch sein, aber nicht für mich.« Da sie es allerdings wieder in einer verträumten Stimme sagte, nahm man sie wahrscheinlich gar nicht wirklich ernst. "Oh ich muss doch sehr bitten! Ihr zwei kommt da jetzt raus, damit ich mein Werk bestaunen kann!" sagte sie bestimmt - und kam einfach in die mit Vorhängen bestückten Kabinen geplatzt, nur um beide nacheinander herauszuziehen und sie im Laden zu platzieren. Calluna war da zuerst an der Reihe und stand nun mitten in der Boutique, wobei sie sich sichtlich unwohl fühlte. Sie versuchte, den Stoff irgendwie glatt zu kriegen, aber er war einfach zu bauschig und die Träger zerknitterten die darunter liegende Spitzenbluse. Obwohl ihr sonst eigentlich recht viel egal war, würde sie gerade am liebsten im Boden versinken. "Ihr seht doch ganz entzückend aus, ich verstehe einfach nicht, wo euer Problem liegt!" beteuerte die Designerin, woraufhin Calluna sie einfach nur ansah. Sie wusste nicht, was sie dazu noch sagen sollte. Es entsprach eben dem Stil von Madame Petticoat. Aber nicht dem von jungen Menschen...Sie wollte gerade zum Sprechen ansetzen, als die Designerin ihr auch schon wieder über den Mund fuhr. "Aber! Ich habe noch etwas Besseres im Lager, das wird euch sicher gefallen! Schätzchen, passt du bitte darauf auf, dass die beiden Zuckerhaspiror nicht verschwinden?" Und mit diesen Worten war sie irgendwo im hinteren Bereich verschwunden. Sie hatte allerdings einen jungen, hochgewachsenen Mann mit schwarzen, kurzen Haaren bei ihnen zurückgelassen, der sie seelenruhig anlächelte - und tatsächlich darauf aufpassen würde, dass die beiden nicht einfach das Weite suchten. Calluna sah nun zu Clyde rüber und überlegte sich, wie jemand dieses Outfit wohl gut finden wollte. Zeit, ihn zu bedauern hatte sie allerdings nicht, denn es dauerte nicht lange, da war die Designerin schon wieder bei ihnen, mit zwei weiteren Outfits über den Armen, die sie nun wieder den beiden eher skeptischen Kunden reichte. War es nicht schon Zeichen genug, dass Zola die Kirschen auf dem Kleid immer noch futtern wollte? Nein, scheinbar nicht, denn so wie es aussah, bekam Calluna nun einen Hut in Kirschform in die Hand gedrückt! Dazu ein mehrlagiges Kleid, das aus der Zukunft zu stammen schien und Schuhe, die ebenfalls mit Kirschen bestückt waren. Als Zola die sah, sprang sie gleich auf die Designerin zu, die ihr allerdings geschickt auswich und Calluna das eigenartige Kleid überreichte. Auch das Outfit für Clyde sah nicht unbedingt besser aus, es wirkte nämlich wie der Anzug eines Clowns. Eine mehrfarbig gestreifte, lange Hose in Rot-, Gelb- und Orangetönen und ein Oberteil, das irgendwie an ein Hemd erinnerte, aber aus den verschiedensten Stoffen in den Farben der Hose bestand. »Madame, ich möchte Sie nicht beleidigen, aber was spricht denn gegen unsere alte Kleidung?« fragte sie vorsichtig nach. Nein, sie wollte das wirklich nicht anziehen. Doch der bitterböse Blick der Designerin war eigentlich schon Antwort genug. Würden sie um die nächste Anprobe herum kommen oder schafften sie es, die Designerin von der Grausamkeit der Kleidungsstücke zu überzeugen?
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Re: Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam So Mai 20, 2018 12:42 pm

In seinem Leben waren ihn schon einige Menschen und etwaige skurille Situationen untergekommen, aber das hier schien alles zu übertrumpfen. Diese seltsame Frau mit dem lächerlichen Künstlernamen schien wenig Interesse an jenen zu haben die sie gerade quälte. Clyde hingegen behielt seine charmante und freundliche Art, zumindest dem jungen Mädchen gegenüber. "Schöner Name. Den habe ich noch nicht gehört. Darf ich fragen woher du kommst?" Kaum hatte er diese Frage gestellt, schon bereute er sie. Der Name sagte heutzutage kaum noch etwas über die Herkunft aus. Viele Menschen liebten exotische Namen, dazu haben sie sich über den Erdball verstreut, so konnte jeder wirklich jeden Namen und Vornamen tragen und es hatte kaum noch eine Bedeutung. Hinzu kam, das Clyde sich nie mit der Einall Region auseinander gesetzt hatte, es könnte durchaus möglich sein das Calluna ein häufiger Frauenname sei.
Sie bedankte sich für sein Kompliment, wies noch darauf hin woran sie dieses Kleid erinnerte. Und ja, jetzt wo sie es sagte, schaute auch der Gifttrainer etwas genauer hin als zuvor. Es hatte in der Tat etwas von einem Sternenhimmel! Mit einem nicken stimmte er ihr zu, er begriff ehrlich gesagt nicht was diese verrückte Designerin gegen die Bekleidung Callunas hatte. Gut, er verstand nicht sonderlich viel von Mode, aber er wusste was gut aussah und was nicht. Mit einem Blick schielte er rüber zu der noch suchenden Irren, während er leise zu der Blauhaarigen hinflüsterte: "Lass dich von ihr nicht ärgern, sie versucht nur auf Krampf schnell ein wenig Geld zu verdienen." Mit einem grinsen schaute er sich noch einmal um. Ja, vermutlich hatte sie das Geld sogar bitter nötig, auch ihr Laden war teilweise zerstört worden, er hoffte nur das sie gut versichert war. Aber lang konnte Clyde sie nicht bemitleiden, nein. Er bekam wohl die schlimmsten Klamotten in die Hand gedrückt die angezogen noch fürchterlicher waren als sie auf dem Haufen aussahen. Sein Schrei in der Umkleidekabine schien nur das Interesse in einen seiner Pokebällen zu wecken, denn einer wackelte in seiner Tasche leicht hin und her. Die Stimme Callunas aber schien seinen Partner noch etwas zurück zu halten, ebenso die Schrecksekunde, als sich mit einem zischenden Geräusch der dichte Umhang der Umkleide zur Seite schob.
Nun standen sie da, und Clyde hatte sich noch nie so nackt gefühlt. Er fühlte sich als würden ihn alle anstarren, war das so gewollt? Sollte das so? Gott, diese Frau war eine Sadistin. Auch als er einen vollkommen fertigen Blick in Richtung Calluna warf, an deren Saum auch noch ein Vulpix knabberte, konnte er nur mit dem Kopf schütteln. "Dein Kleid von vorhin war besser...", sprach er entmutigt und sehnte sich nach seiner schwarzen Jeans. Aber Madame Petticoat schien anderer Meinung zu sein. "Haben Sie eigentlich jemals etwas von ihren Sachen verkaufen können?" Wütend starrte sie zu Clyde, er schien sie sprachlos gemacht zu haben, anscheinend verlor auch sie so langsam die Geduld mit ihrer unfreiwilligen Kundschaft, aber sie schien nicht aufgeben zu wollen. So langsam glaubte der Rothaarige das sie sich auf einer Mission befand in der man alle Lächerlich machte.
Sie schien aber noch mehr auf Lager zu haben, und irgendwie machte ihn das Angst. Vor allem die Tatsache das sie noch weitere Mitarbeiter hatte. Da stand doch nun tatsächlich so ein Typ, debil grinsend, vor ihnen und passte auf das sie nicht gingen. Ernsthaft, den würde Clyde auch noch fertig machen können, der Typ hatte nur Glück das der Trainer nicht unbedingt ein Schläger war. Genervt rollte der Rothaarige mit den Augen, gut das er das noch mal tat, denn als Petticoat zurück kam glaubte er, das ihn seine Augäpfel auch schon aus dem Kopf springen würden. Er war sprachlos.
Ungläubig schaute er die Kleidung an, er wusste nicht wen es schlimmer getroffen hatte, Calluna oder ihn. Auch das kleine Vulpix schien von den Kirschen weniger angetan zu haben, zumindest glaubte Clyde das dieses Pokemon lossprang weil es die Designerin beißen wollte um seine Trainerin zu beschützen - das es eigentlich aus Appetit geschah erkannte er zu diesen Zeitpunkt nicht. Ein breites grinsen konnte er sich nicht verkneifen, ebenso ein gehässiges "Braves Vulpix." Madame Petticoat warf ihn daraufhin nur einen bösartigen Blick zu, warf ihn seine Clownsklamotte in den Arm und schob ihn zur Umkleide. Genervt warf er sich diese seidene Körperverletung über den Körper und schüttelte erst einmal nur den Kopf. Was sollte er denn bitte dazu sagen?! Da gab es einfach nichts zu sagen, das war unmöglich! "Und? Wie gefällt euch das? Hat Madame Petticoat nun euren Geschmack getroffen?", sagte sie nun gespielt verletzt über die vergangenen Worte. Das einzige was Clyde in diesen Moment auffiel, war die Tatsache das sie in der dritten Person über sich selbst sprach. "Nein, hat sie nicht, und verdammt nich mal, ich gehe jetzt, ich lasse mir das hier nicht mehr gefallen!", brüllte er auch schon und wollte das Hemd wieder aufknüpfen, als auf einmal sein Garstella aus seinen Pokeball erschien. Mit einer schwungvollen Bewegung beförderte Wave ihren Trainer aus der Kabiene heraus.
Musternd betrachtete sie Clyde ein wenig, und ihm wurde gar nicht gut zu mute. Wave war ein sehr fröhliches Wesen, eines, welches für jeden Schalk zu haben war. Diese Situation musste auf sie wie eine Kostümparty wirken, weshalb es auch schon kichernd herum zu wetzen schien. Es sauste in die Umkleidekabine Callulas, rannte drei mal um sie, und eventuell ihr Vulpix, herum ehe es lachend wieder hinaus rannte, wo es hüpfend vor Madame Petticoat stand. Sie verstand aber diese Euphorie des Pokemons völlig falsch. "Na endlich jemand mit einem Sinn für Mode. Also kleines Pokemon, willst du mir helfen diese Modebanausen anzukleiden?" Wild hüpfte es auf und ab, es schien sich wirklich sehr darauf zu freuen seinen Trainer schon bald ärgern zu dürfen. So rannte es schon zu einigen Kleiderständern wo es auf sämtliche Neonfarbenen Röcke und Blusen deutete. "Ausgezeichnete Wahl, das könnte dem Mädchen auch gut stehen, daran hatte ich noch nicht gedacht...", sprach sie nachdenklich und hatte schon einen langen, neonorange farbene Rock in der Hand, welcher zwei Mal mit einem neongrünen Streifen vollendet wurde. Als Oberteil entschied sie sich für ein weinrotes T-Shirt, auf dem ein großes, eindeutlich verniedlichtes, Ariados zu sehen war. "Und? Was schwebt dir für deinen Trainer vor?" Die beiden verschwanden nach hinten, wollten anscheinend noch schrecklichere Sachen heraus suchen. "Ich glaube wir müssen jetzt ganz stark sein, mein Gastella hält das alles für ein Spiel, das kann sehr kraftraubend werden." Mit zusammen gezogenen Augenbrauen betrachtete er das Kirschenmädchen, Gott, ihre Sachen waren mindestens genauso lächerlich wie seine.
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Re: Boutique "Milotica"

Beitrag von Gastam Fr Jun 15, 2018 10:52 pm

Boutique "Milotica"
Post #049 [QP#03], mit: Clyde
Normalerweise ließ sich Calluna wirklich nicht leicht aus der Ruhe bringen, aber nun wollte sie lieber schnell das Weite suchen. Und sich mit ihrem neuen Pokémon beschäftigen, das wahrscheinlich den meisten, wenn nicht sogar allen Leuten Angst einjagte. Sie war sich nicht einmal sicher, ob man glaubte, dass es sich um Pokémon handelte, aber für Calluna stand das außer Frage. Leider stand sie nun hier, unterhielt sich mit einem Jungen - was definitiv der nette Part an dem ganzen war - und wartete darauf, das nächste grausame Outfit präsentiert zu bekommen. Als sie sich Clyde jedoch vorgestellt hatte, fragte dieser zunächst nach, woher sie denn kam. Calluna brachte das in keinen Zusammenhang mit seiner Aussage über ihren Namen zuvor, da es für sie zwei unterschiedliche Paar Schuhe waren. »Aus Tessera, hier in Einall. Eine schöne kleine Stadt, vielleicht kennst du sie ja?« antwortete Calluna daher, was zumindest ein wenig Ablenkung bot. Ansonsten war das Ganze doch etwas niederschmetternd, selbst für sie. Als dann die Designerin mit den Kleidern kam, in die sie sie quasi hineinzwang, wurde es auch nicht besser. Clyde versuhte, Calluna ein wenig aufzubauen, allerdings störte es sie wahrscheinlich weit weniger als den jungen Mann neben ihr. Natürlich, sie fühlte sich auch nicht unbedingt wohl, aber sie versuchte doch, etwas Positives daran zu sehen. Leider war das nicht ganz möglich, jedenfalls noch nicht und sie ging in Gedanken bereits durch, wie sie vielleicht doch noch von hier verschwinden konnten. Clyde hingegen fragte wütend, ob irgendjemand überhaupt schon einmal etwas von diesen Klamotten gekauft hatte - was die Petticoat doch tatsächlich sprachlos machte. Da hatte er wohl einen wunden Punkt gefunden. Aber momentan brauche der Laden Geld wohl mehr denn je. Nur würde Calluna sicher keinen Cent hierfür ausgeben.
Nachdem die Designerin verschwunden und schließlich wiedergekommen war, fing das Ganze auch schon wieder von vorne an. Zola wollte unbedingt die Kirschen erreichen, was die Designerin zu verhindern versuchte und Calluna glaubte, dass Clyde die Geste des Pokémon doch etwas falsch verstanden. Er lobte es jedenfalls, als hätte es gerade die Designerin angesprungen, was definitiv nicht im Interesse des Pokémon gelegen hatte. Aber gut wäre es wohl gewesen, wenn es einen ähnlichen Effekt gehabt hätte. Leider war das nicht der Fall und auf Callunas Nachfrage hin, was denn mit ihren alten Kleidungsstücken nicht stimmte, bekam sie auch nur einen bösen Blick. Und dann war sie auch schon wieder in der Kabine verschwunden, zog sich das futuristische Kleid an, setzte sich den Hut auf den Kopf und beförderte die Kirschschuhe an ihre Füße - an denen Zola mittlerweile genüsslich knabberte. Dass es gar keine richtige Kirsche war, die da auf ihrem Fuß war, schien sie irgendwie auch nicht zu stören. »Zola, hör' auf damit, das ist nichts zum Essen.« sagte sie sanft aber leise, da sie die Designerin nicht noch weiter verärgern wollte. Clyde allerdings verlieh seinem Unmut wieder lautstark Ausdruck, als Madame Petticoat fragte, ob sie dieses Mal ihren Geschmack getroffen hatte. Naja, nicht wirklich. Absolut nicht. Und Clyde wurde es mittlerweile wohl auch wirklich zu bunt. Auch wenn Calluna nicht sehen konnte, was in seiner Kabine vor sich ging, konnte sie sich doch gut vorstellen, wie er einfach kapitulierte und die Sachen wieder auszog, die man ihm vorgesetzt hatte. Calluna hatte nun aber auch das selbe vor - nur dass es dazu bei beiden Seiten gar nicht erst kam. Das Garstella bemerkte sie natürlich erst, als es in ihre Kabine gerast kam und dort mehrmals um ihre Beine - und damit auch um Zola, herum zischte, als wäre es von einem Piondragi gestochen worden. Zunächst zuckte Calluna erschrocken zurück, doch dann schlich sich tatsächlich ein Lächeln auf ihre Lippen. Irgendwie war das Pokémon ja ziemlich niedlich. Doch nachdedm es ihre Kabine wieder verlassen hatte, wurde der Vorhang auch schon wieder bei Seite geschoben - und Calluna von Madame Petticoat hinausbefördert. Sie blickte kurz aus den Fenstern hinaus und war erleichtert, dort keinen Passanten zu erblicken. Dann richtete sich ihr Blick auf Clyde, den sie sogleich skeptsch und mitleidig musterte. Herrje, er sah wirklich aus wie ein Clown. Die Kirsche und der Clown. Und zusammen waren sie --- verzweifelt. Das Garstella schien allerdings die Designerin nur noch weiter anzustacheln, hüpfte auf und ab und lief letztlich zu einem der Kleiderständer, die mit neonfarbenen Klamotten bestückt waren. Skeptisch und mit böser Vorahnung sah Calluna kurz hinüber, als Clyde sie jedoch ansprach und ihr mitteilte, dass sie jetzt wohl stark sein mussten. Das Garstella verstand das Ganze offenbar als eine Art Spiel - Zola kaute immer noch genüsslich an er Kirsche auf Callunas Fuß herum und schien sich wenig um die AUßenwelt zu kümmern. Na hoffentlich waren die Schuhe kein Vermögen wert...»Was wäre denn, wenn wir ihr einfach geben, was sie will? Wir könnten behaupten, dass uns die Sachen gefallen, vielleicht lässt sie uns dann gehen.« gab Calluna ihre Gedanken preis, möglichst leise, damit niemand außer Clyde sie hören konnte. Vielleicht hatten sie dann noch eine Chance, hier irgendwie wieder heraus zu kommen. Sie war zwar nicht sonderlich darauf aus, diesen orangenen Neonrock mit neongrünen Streifen und dazu ein weinrotes T-Shirt. Letzteres konnte einzeln ja vielleicht noch ganz niedlich sein, aber in Kombination passte das farblich ganz bestimmt nicht zusammen. Doch bevor es Calluna überreicht wurde, zogen sich die Designerin und das Wasser-Pokémon zurück in einen hinteren Teil des Geschäfts. Der perfekte Moment um zu verschwinden! Wenn da nicht das Problem des Typen war, der sie noch immer ganz genau beobachtete. Und die Tatsache natürlich, dass das Garstella Clyde gehörte und er es trotz allem wahrscheinlich nicht hier zurückließ. »Zola, komm' schon, ich weiß nicht, wie teuer diese Schuhe sind.« versuchte sie es noch einmal bei ihrem Pokémon, damit dieses vielleicht von den künstlichen Kirschen abließ. Letztlich bückte sie sich einfach und hob ihr Pokémo hoch, was dieses mit einem leisen Protest schließlich doch hinnahm. Denn es entdeckte etwas wesentlich Interessanteres! Die Designerin kehrte nämlich zurück, gemeinsam mit dem kleinen Pokémon, das das Vulpix erst jetzt richtig wahrnahm. Doch auch die Kleidung über dem Arm der Frau zogen ihrer aller Aufmerksamkeit auf sich. Den Neonrock samt T-Shirt überreichte sie nun feierlich Calluna, während sie Clyde einen...Müllsack? präsentierte. Calluna war sich nicht ganz sicher, was genau das langrmlige, Sweatshirtähnliche Ding in ihren Armen war, doch es war zweifarbig, vom Hals und den Schultern bis hinab zum Bauch war es gelb, ab dort wurde es rosa und reichte Clyde mit hoher Wahrscheinlich bis zu den Schienbeinen. Also drehte sie ihm nun ein Kleid an? Es sah allerdings wenig wie ein Kleid aus, da es unten mit einem Gummiband versehen war, das das Kledungsstück dort wesentlich enger machte. »Haben Sie vielleicht etwas...weniger Auffälliges?« fragte Calluna vorsichtig nach. Sie hatte beschlossen, es mit einer anderen Taktik zu versuchen, in der Hofnung, dass die Desigerin dann irgendwann Ruhe gab. »Nicht, dass diese Sachen nicht schön wären!« fügte sie hastig an, als sie den wieder bösen Blick von Madame Petticoat auf sich spürte. Natürlich entsprach das nicht der Wahrheit, entlockte der Frau aber wenigstens ein Lächeln. »Aber wir sind nicht der Typ dafür, mit dermaßen---umwerfenden Kleidern durch die Straßen zu laufen. Vielleicht hätten Sie ja etwas für uns da, das weniger auffällig ist. Etwas in der Art von diesem T-Shirt hier.« fuhr sie fort, ehe sie auf das Ariados-T-Shirt deutete. Das war zwar auch nicht nach ihrem Geschmack, aber immer noch besser als alles, das sie ihr bisher vorgesetzt hatte. Hilfesuchend sah Calluna nun zu Clyde - sie hoffte, dass er sie bestätigen würde, damit sie vielleicht mit weniger schrecklichen Sachen hier herausgingen, als es bisher den Anschein hatte. Denn irgendwie bezweifelte sie, dass sie den Laden je verlassen würden, wenn sie nicht ein wenig einlenkten. "Aber aber! Es ist doch Sinn und Zweck von Mode, umwerfend und auffallend durch die Stadt zu laufen!" gab Madame Petticoat zu bedenken. Und genau da lag das Problem - wenn sie sie nicht von etwas anderem überzeugen konnten, würde Clyde am Ende noch in Frauenkleidern hinausgehen und Calluna selbst auf den Straßen für Augenkrebs aller Passanten sorgen, die an ihr vorbei kamen. Und das wollte sie dann doch verhindern.
Also gab Calluna sich alle Mühe, die seltsame Frau doch noch davon zu überzeugen, dass ihr Kleidungsstil einfach nicht für die beiden Trainer geschaffen war. »Selbstverständlich. Aber wissen Sie, diese Neonfarben bereiten mir wirklich Kopfschmerzen. Das Ariados-t-Shirt ist doch auch sehr auffallend. Ich denke, ich würde das auch gern nehmen - können Sie hierfür nicht vielleicht noch etwas passendes finden?« fragte sie also nach, da sie es mittlerweile aufgegeben hatte, den Laden ohne neue - schreckliche - Kleidung zu verlassen. Glücklicherweise - und es sah zunächst gar nicht so aus - schien sich Madame Petticoat dann tatsächlich dazu entschlossen zu haben, ihr ihren Wunsch zu gewähren. Jedenfalls verschwand sie wieder im Hinterzimmer, gefolgt von dem Garstella - und Zola, die nun von ihren Armen herabsprang und sich ebenfalls nach hinten aufmachte. Hoffentlich würden sie nicht mit etwas allzu grausamen wiederkommen. Es dauerte nicht allzu lange, da kehrte sie aber auch schon zurück - mit einem Rock, der komplett aus Rüschen zu bestehen schien, dafür aber nicht neongrell erstrahlte. Immerhin etwas und sie musste wohl das beste aus dem nehmen, was ihr eben angeboten wurde. Leider war er pink - auch nicht gerade eine ihrer Lieblingsfarben, aber gut. "Dieser Rock würde doch auch ganz hervorragend passen! Und dazu natürlich diesen süßen Hut und die Schuhe!" Wo auch immer sie beides hergezaubert hatte, der Hut befand sich schnell auf ihrem Kopf. Rosa mit weißer Schleife, ähnlich denen, die früher vielleicht einmal getragen worden waren. Zeitgemäß war es jedenfalls nicht mehr und auch die Lackschuhe zeugten eher von vergangenen Zeiten. Und waren das Socken mit Rüschen-Band? »Ich werde sie mir mal anprobieren.« sagte Calluna dieses Mal sogar freuwillig und verschwand schnell in der Kabine. Je schneller sie etwas akzeptierte, desto schneller würde sie hier raus kommen. Jedenfalls war das ihre Vorstellung, weshalb sie sich mit dem Umziehen beeilte und schnell wieder draußen war. Es gefiel ihr überhaupt nicht. Aber es war besser als der Müllsack, den sie Clyde gegeben hatte. Und auch besser als das Kirschenkleid oder die neonfarbenen Stücke. »Lassen Sie mich so gehen?« wollte Calluna also wissen und drehte sich einmal im Kreis. "Oh ja, ganz hervorragend! Wie gefällt es dir denn?" wollte sie aber noch wissen. Calluna würde nun aber auf keinen Fall die Wahrheit sagen, denn sost kam sie hier nie weg. »Ich finde, es ist einzigartig. Auffallend und schick zugleich.« Einzigartig und auffallend war es auf jeden Fall. Schick..wohl eher nicht, aber sie wollte einfach hier wegkommen. "Fantastisch! Dann haben wir dich ja nun endlich eingekleidet! Du darfst gehen. Oh, deine alten Kleider kannst du ruhig hier lassen, wir werden sie schon für dich verbrennen!" Wie bitte? Hier wurde ganz bestimmt gar nichts verbrannt. »Wenn sie erlauben, würde ich mich gern selbst davon verabschieden. Um einen Schlussstrich zu ziehen für mein bisheriges Leben.« Wieder eine Lüge, aber Madame Petticoat schien davon jedenfalls ganz begeistert zu sein. Sie überließ ihr auch tatsächlich ihr altes Kleid und teilte ihr feierlich mit, dass die Sachen umsonst waren. Immerhin wollte sie ihr gern beim Anfang des neuen Lebens helfen! Calluna bedankte sich ganz artig, ehe sie sich ihre Sachen schnappte, höflichst verabschiedete und dann endlich das Geschäft verließ. Tausendmal lieber lief sie in den Trümmern herum, die die Stadt kennzeichneten, statt noch weiterhin bei dieser verrückten Frau zu bleiben.
tbc: ???
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