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Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Sa Sep 22, 2018 9:55 pm



Willkommen im schaurig schönen Geisterhaus!

Ihr steht an der Pforte des großen Anwesens mitten im Ewigenwald. Fahles Licht flackert in den altertümlichen Laternen am Eingang unheilvoll vor sich hin. Das riesige, massive Tor zur Eingangshalle versperrt euch den Weg und scheint sich nicht öffnen zu lassen. Doch ihr wisst, ihr müsst das Tor passieren, um eure Mutprobe beginnen zu können.

In der Ferne ist ein heiseres Krächzen zu vernehmen. Immer im Takt. Erst zweimal im fast flüsterndem Ton, dann viermal laut und wuchtig. Die beiden Türklopfer könnten vielleicht eure Eintrittskarte hinein sein. Die nachgebildeten Köpfe eines Wablu und eines Kramurx.

Aber welcher ist der Richtige? Klopft ihr mit dem Wablu an die Tür oder doch lieber mit dem Kramurx?





Wichtig!
Wenn ihr eure Wahl trefft, welche Möglichkeit ihr wahrnehmen wollt, gebt dies unbedingt mit folgendem Code am Ende des Posts an:

Code:
<hw18>Stichpunkt</hw18>

Bitte gebt ausschließlich die markierten Stichpunkte an. Danach muss auf den Post eines Teammitglieds gewartet werden, bevor weitergepostet werden darf. Die Folgen und Konsequenzen der Wahl werden mit dem Post des Teammitglieds mitgeteilt. Erst dann darf auch im Inplay darauf eingegangen werden.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Mo Okt 01, 2018 2:10 am

Er war hier doch richtig, oder?
Neugierig hob Alistair sein Kinn an und begutachtete das große Einganstor des Anwesens in dieser schaurigen Atmosphäre. Sein Blick war so leer und ausdruckslos wie immer - man könnte gar meinen, er wäre gelangweilt - doch das lag lediglich daran, dass er sich der Natur seiner emotionalen Reaktionen nie wirklich bewusst wurde. Geist und Seele waren bei ihm fast seperate Instanzen und so registrierte er es kaum, dass er  nun unruhig mit seinen zittrigen Fingern spielte und seine Füße leicht auf und ab wippen ließ.
Es war dunkel. Es war kalt. Er wollte nach Hause.
Seine Kollegen hatten ihm von dieser Halloweenparty im Wald erzählt und ihn doch dazu überredet, herzukommen. Er solle "mehr unter die Leute kommen", hieß es. "Sozialer werden", sagten sie. Vom schaurigen Flackern der Laternen in diesem Eingangsbereich bis hin zu dem heiseren Krächzen der Vogelpokémon im Hintergrund... von all diesen Dingen jagte ihm der Gedanke, allein unter lauter Musik in einer Menschenmenge gefangen zu sein, am meisten Angst ein. Deswegen hatte er sich auch für ein entsprechendes Kostüm entschieden. Eine weite, pechschwarze Robe, die ihm bis zu den Knöcheln reichte und deren große Ärmel fast seine Hände überdeckten. Die Kapuze war entsprechend tief in sein Gesicht gezogen. Seine Kollegen hatten ihm eigentlich ein besseres Kostüm besorgt, das er jedoch unter der Robe versteckte. Er traute sich noch nicht, es zu zeigen. Dafür war es für einen zurückgezogenen Menschen wie ihn viel zu praktisch, sein Gesicht unter der Kapuze zu verstecken.
Dieses merkwürdige Krächzen im Hintergrund verstummte nicht und Alistair starrte das Tor weiter an. Er hatte sich auf diese Mutprobe eingelassen, um der Party so lange ausweichen zu können wie möglich, doch allmählich gingen ihm eine paar Gedanken der Reue durch den Kopf.
Nun, gesellschaftliche Konventionen sahen es ja vor, dass man anklopfte, bevor man Einlass erhielt. Die seltsame Gestaltung der Türklopfer jedoch... Ein Wablu und ein Kramurx? Diese Asymmetrie machte ihn ganz Kirre.
Aufgrund des allmählich fast schon nervig werdenden Gekrächzes zog es den Angestellten bereits instinktiv schon zu dem Werk in Form des Unlichtvogels. Statt jedoch anzuklopfen, streckte er langsam seine rechte Hand aus und ließ seine Fingerspitzen sachte über das kalte Eisen fahren. Die glatte Oberfläche mit den Furchen, die den Vogel nachbildeten, fühlte sich gut an. Im Grunde prokrastinierte er doch nur das Anklopfen, weil er zu schüchtern war. So stand er nun also da, als eine bizarre, in Schwarz gehüllte Gestalt, die den Türklopfer in Pokémon-Form lieber streichelte statt ihn für seinen angedachten Zweck zu nutzen.
"Ah...!" Abrupt ließ er seine Hand zurückzucken und legte sie in seine Linke, während er verstohlen einen Blick über die Schulter warf. Er hatte das Geräusch fremder Schritte wahrgenommen. Hier war doch noch eine andere Person, nicht...?
Instinktiv zog er sich seine Kapuze etwas tiefer in sein Gesicht und starrte zu Boden, während er aus einem Impuls heraus seine rechte Hand neurotisch an seinem linken Oberarm rieb. Wann war er das letzte Mal wehen etwas so Banalem so nervös gewesen? Es musste schon eine Weile her sein, denn in sein Arbeitsumfeld in Stratos City hatte er sich bisher gut eingelebt. Das hier jedoch... Er kam sich so vor wie ein Karpador, das hilflos auf dem trockenen Land umhersprang.
So schwieg er einfach und wartete ab, den Blick immer noch eisern auf den Boden gerichtet, als wäre er so unmöglich zu bemerken.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mo Okt 01, 2018 4:29 pm


Der Wissenschaftler hatte sich doch ernsthaft zu diesem Kinderkram hier breitschlagen lassen. Er ging durch diesen dunklen Wald zu irgendeinem Haus um dort sonst was zu tun. Eine Mutprobe hatten sie es genannt. Was sollte das schon groß mit Mut zu tun haben? Da würde es ein bisschen Halloween Dekoration geben und hässliche Gestalten, die versuchten einen zu erschrecken. Tja, das würden sie lange versuchen können. Das war doch bloß Kinderkram. Als ob der große Forscher sich davon würde beeindrucken lassen. Sicher nicht. Eigentlich hatte er auch überhaupt kein Bock darauf. Aber leider gab es diese Kollegen, die es dann doch irgendwie schafften einen zu überreden. Im Grunde hatte er auch nur zugestimmt, damit sie aufhörten ihn zu Tode zu nerven. Und vielleicht auch damit am Ende niemand sagen konnte, er wäre zu feige für sowas. Diese verdammten Leute, die eindeutig viel zu fröhlich und übermotiviert zur Arbeit kamen, waren aber auch sowas von nervig. Man hätte ja meinen können in einer kriminellen Organisation gäbe es solche Leute nicht, doch es gab sie. Leider.
Und am besten sollte man sich natürlich noch verkleiden. Oh nein, ohne Kyano. Er würde sich sicher nicht in so ein selten dämlich aussehendes Kinderkostüm stecken. Wie sah das denn aus!? Er gab ja nicht wahnsinnig viel auf sein äußeres, aber das ging dann doch zu weit. Sollten das doch diese nervigen kleinen Gören von Kindern machen, aber er machte das bestimmt nicht. Als ob sowas eines Meisters würdig wäre. Da hatten die Leute nerven können wie sie wollten, das war vergebene Mühe. Er war doch kein gehirnloses Kind mehr.

Und nun war er hier. Ziemlich unmotiviert stapfte er zu dem blöden Haus. Als es in Sichtweite kam, musste er doch zugeben, dass es beeindruckend aussah. Aber das würde er natürlich niemandem sagen. Nun begann er auch dieses Krächzen zu hören. Na super, das nervte ja jetzt schon. Und dann war es auch noch in einem Takt. Das war fast nerviger, als wenn es ohne einen erkennbaren Takt krächzen würde, denn er sah darin absolut keinen Sinn. Naja eigentlich sah er ja in diesem ganzen Unterfangen keinen Sinn, aber jetzt wo er schon mal hier war, konnte er schlecht einen Rückzieher machen. Nachher würde er noch den Respekt seiner Kollegen verlieren, das wäre schrecklich.
Langsam stapfte er näher und schaute mit zweifelhaftem Blick die Tür des Hauses an. Erst als er fast schon davor stand, bemerkte er die schwarze Gestalt neben die Tür. Verwirrt dreinschauend wich er einen Schritt zurück. Was sollte das denn? Gehörte das jetzt schon zum Grusel-Programm? Das käme aber schon irgendwie komisch. “Hallo?“  Ihm fiel ein, dass diese ‘Mutprobe‘ zu zweit stattfinden sollte. Dann war das vielleicht die zweite Person. Aber warum stand der Typ denn hier so in schwarz gekleidet herum und sagte kein Wort? Nicht dass schweigsame Leute ihn groß stören würden, aber das fand er jetzt schon etwas seltsam, wie der Typ so schweigend zu Boden starrte.

Der Forscher versuchte dann ohne weitere Umschweife die Tür zu öffnen. Sie war verschlossen. Toll und wie kamen sie da jetzt rein? Vielleicht hatte ja jemand einen Fehler gemacht und sie könnten direkt wieder nachhause gehen. Das wär doch schön. Ob seine Kollegen ihm das glauben würden? Wahrscheinlich nicht.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Mo Okt 01, 2018 5:32 pm

Alistair zuckte ein wenig zusammen, als der fremde Mann sich der Tür näherte und ein fragendes "Hallo?" an ihn richtete. Eher zögerlich wandte er sich ihm zu und obwohl er sein Kinn leicht hob, um ihn genauer zu mustern, waren seine Augen aufgrund seiner Kapuze, seines dunkelbraunen Haarschopfs und der Brille kaum zu erkennen. Sein Gegenüber war ein paar Zentimeter größer als er selbst, wie er feststellen musste. Das erlebte er in seinem Kollegenkreis zumindest nicht besonders oft. Und seine Erscheinung... was für eine blasse Haut. Sogar schon blasser als seine eigene. War er etwa als Vampir hier? Dafür schien seine Kleidung jedoch nicht passend... es sei denn, es sollte Urban Fantasy sein.
Zurückhaltend wie er war schwieg Alistair erst noch, bis der Fremde versuchte, die Tür zu öffnen. Sie war also verschlossen... Da erinnerte er sich, sollten die Mutproben nicht zu zweit stattfinden? War das nun also sein "Partner"? In dem Fall sollte er sich wohl darum bemühen, freundlich zu sein. "G-guten Abend...", grüßte er ihn etwas verspätet in einem monoton genuschelten Tonfall und schielte aus Höflichkeit wieder etwas unter dem Rand seiner Kapuze hervor. "Sind Sie auch wegen der Mutprobe hier?"
Für einen Moment hielt er inne und grübelte. Wenn er wirklich mit jemandem zusammenarbeiten musste, sollte er wohl versuchen, sich so nützlich wie möglich zu machen. Er wollte in der Sache niemandem ein Klotz am Bein sein, nur weil er sich vorübergehend vor der Party drückte. "Es ist etwas merkwürdig, dass diese Tür verschlossen ist, obwohl man uns extra vorgeladen hat. Entweder, man hat uns vergessen, oder - was ich für weitaus wahrscheinlicher halte - müssen wir von uns aus einen Weg finden, diese Tür zu öffnen. Immerhin soll das alles hier auch eine Art Prüfung sein, wenn ich mich nicht irre...", begann er seinen emotionslosen Informationsschwall und sprach dabei ohne Punkt und Komma. Anschließend senkte er seinen Blick wieder. Eine große Hilfe war er ja nicht wirklich, wo er aus seinem Zwang, gelernten Konventionen zu folgen, beinahe geklopft hätte, ohne überhaupt zu wissen, dass abgeschlossen war. Abgeschlossen...
Er trat nun direkt an die Pforte heran und musterte sie eindringlich nahe der Türklopfer. "Wenn es darum geht, ein Tor zu öffnen, muss man wohl entweder einen passenden Schlüssel finden oder es verbirgt sich eine Art Mechanismus dahinter. Gewalt ist auch nicht auszuschließen, aber ich bezweifle, dass so etwas hier gutgehießen wird." Er hatte doch etwas Spaß daran, ihre Situation zu analysieren, wo er die meiste Zeit über lediglich Finanzberichte auswertete und sich um anderen Papierkram kümmerte. Rätsel waren für einen geistig arbeitenden Mann wie ihn doch eine spannende Sache. Aus diesem Grund schien er in diesem Moment auch vielmehr nur noch mit sich selbst zu reden als mit dem blassen Fremden.

Nun entfermte er sich wieder von der Tür und machte ein paar Schritte in Richtung des Waldes, seine Arme hielt er dabei hinter seinem Rücken verschränkt. "Egal, ob es nun also um das Versteck eines Schlüssels oder um ein anderes Rätsel geht, es müssen sich Hinweise in der nahen Umgebung befinden, die bemerkbar sind. Was sticht einem also besonders ins Auge...?"
Er ging wieder auf die Tür zu und starrte sie aus seinen leeren Augen an, als könnte sie ihm die Antwort darauf geben. In diesem Augenblick wirkte er vielmehr wie ein Computer, der eine komplexe Analyse durchführte. Letzten Endes streckte er seine rechte Hand langsam nach dem Wablu-Klopfer aus und kegte sie auf dessen Stirn. "Ein nobler Baustil wie dieser sollte eigentlich auf die Symmetrie bedacht sein...", beendete er damit seinen Monolog.
Es schien, als hätte er in all seinem Überlegen bis jetzt völlig vergessen, dass die Person neben ihm überhaupt noch existierte, doch er wandte sich nun abrupt von der Pforte ab, um stattdessen ihr entgegenzusehen. Er vermied es jedoch wie immer dem Fremden in die Augen zu sehen.
"Verzeihen Sie, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt." Mit diesen möglichst höflich gesprochenen Worten streckte er nun seinem Gegenüber seine rechte Hand entgegen. "Alistair Castle."

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Di Okt 02, 2018 12:45 pm


Als Kyano den Mann ansprach, wandte dieser sich ihm zu und hob den Blick. Antworten tat er nicht. Warum zum Teufel sagte der Kerl denn nichts? Gehörte er etwa doch zum Grusel-Programm? Konnte sich der Forscher irgendwie nicht vorstellen. Jedenfalls wurde er anscheinend ignoriert. Er hasste es ignoriert zu werden. Genervt beugte er sich ein paar Zentimeter zu dem Typ herunter, legte mit leicht verengten Augen den Kopf schief und versuchte dem Kerl in die Augen zu schauen. War allerdings gar nicht so einfach mit der Kapuze und der Brille. “Jemand zu Hause??“ Dadurch fand er allerdings auch nicht heraus, ob der stumm oder taub war, oder warum er sonst nichts sagte. Nachdem der Wissenschaftler aufgehört hatte den Fremden wie ein Versuchsobjekt anzustarren, wandte er sich lieber der Tür zu. Aus dem fremden Kerl war ja anscheinend nichts heraus zu bekommen. Gut, konnte ihm ja egal sein, wenn der Typ hier die ganze Nacht herumstehen und versauern wollte, sollte er doch machen.

Die Tür war nun verschlossen und er machte wieder einen Schritt rückwärts um die Tür betrachten zu können. Gerade als er begann zu überlegen, wie er sie aufbekommen sollte, erwachte der Typ dann doch noch aus seiner Starre. Na immerhin. Mit einem merkwürdig verdutzt aussehendem Blick schaute der Wissenschaftler den Fremden an. “Tag auch.“ Wow. Brauchte der Typ immer so lange für eine Reaktion? Na das konnte ja was werden heute… Wär vielleicht doch besser gewesen der wäre einfach hier draußen versauert. Jetzt musste Kyano auch noch mit einem Faultier zusammen  arbeiten. In diesem Moment wünschte er sich, er hätte sich nie hierzu überreden lassen.

Fragte der auch noch ob er für die Mutprobe hier wäre. Genervt verdrehte er die Augen. “Nein, zum Putzen.“ Blitzmerker. Wozu sollte er denn bitte sonst hier sein? “Natürlich bin ich für die ‘Mutprobe‘ hier.“ Auch noch ein dämliches Faultier, was? Das wurde ja immer schlimmer…
Nicht mehr lange und seine Laune würde einen neuen Tiefpunkt erreichen. Doch es kam glücklicherweise anders. Auf einmal war der Kerl doch in der Lage sein Gehirn in einer angemessenen Geschwindigkeit zu benutzen.  Der Forscher konnte sich nur schwer ein “Geht doch, warum nicht gleich so?“ verkneifen, aber wenn sie im Team arbeiten sollten, war es wohl besser etwas freundlicher zu sein. Immerhin schien der Kerl ja doch ausreichend Grips zu haben und brachte wirklich brauchbare Vorschläge. Der Lilahaarige hörte ihm sogar aufmerksam zu, bei seinem Monolog.

Wobei dieser Typ ihn schon ziemlich verwirrte. Erst verhielt der sich wie im Wachkoma und dann erwachte er urplötzlich daraus und zeigte vollkommen logische und brauchbare Vorschläge zum vorliegenden Problem auf. Was es doch für seltsame Menschen gab. Dieses Verhalten hatte ihn zwar kurz aus dem Konzept gebracht, aber er entschied da einfach für den Moment nicht weiter drüber nachzudenken. “Versteckter Schlüssel oder ein Mechanismus, eines von beiden dürfte zutreffen.“ Das waren die besten Vorschläge, wie er fand. Nun trat er auch ein paar Schritte zurück und betrachtete das Haus. Der Kerl hatte recht, irgendeinen Hinweis musste es geben.  
Das mit der Symmetrie machte sogar Sinn. Es schien ein unwichtiges Detail zu sein, aber dennoch ergab es Sinn. Denn er konnte keinen anderen Hinweis entdecken, es gab sonst nicht die kleinste ungewöhnliche Begebenheit am oder neben dem Haus. Weiter kam er nicht, mit seinen Überlegungen, da wurde ihm auf einmal ein Name genannt und dazu eine Hand entgegengestreckt. Etwas perplex  schüttelte er die Hand seines Gegenübers. “Kyano Reaver.“ Eigentlich war er absolut kein Fan von Händeschütteln, das war doch die reinste Bazillenschleuder, aber zu einem Partner sollte man vielleicht mal höflich sein.

Zurück bei ihrem Problem, war es nun an ihm einen Vorschlag zu äußern. “Es macht fast den Eindruck, als müsste man einfach anklopfen.“ Wäre ja möglich, dass jemand von innen dann die Tür öffnete. Oder ein Mechanismus war mit den Türklopfern verbunden. Schien jedenfalls die einfachste Option zu sein, im Grunde so einfach, dass er anfangs gar nicht daran gedacht hatte.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Di Okt 02, 2018 2:20 pm

"U-uh..." Das war wirklich das einzige, das Alistair in leiser Ratlosigkeit hervorstammeln konnte, als der Fremde sich ein wenig zu ihm hinabbeugte und plötzlich grob eine Frage an ihn richtete. Er versuchte kaum merklich vor dieser Geste zurückzuweichen. Dieser Mann schien ja wirklich eine Klasse für sich zu sein. Glücklicherweise hatte der Angestellte trotz seiner Hemmungen ausreichend Erfahrung mit solchen Umgangsweisen gesammelt. Das kam irgendwann von alleine, wenn man größenwahnsinnigen Möchtegern-Göttern zu dienen pflegte und nun unter den Abteilungsleitern und dem Chef einer Firma arbeitete, die im Personalumgang ungefähr auf demselben Niveau war. Mit der Frage, die der violetthaarige Kerl an ihn gerichtet hatte, konnte er nur leider nicht viel anfangen. Er wusste zwar, was er in etwa damit meinte, aber eine passende Erwiderung wollte ihm in diesem Augenblick nicht einfallen.
So entschloss er sich einfach dazu, das Eis einen Moment später zu brechen, indem er seinen Gruß erwiderte und dafür wieder einen groben Gruß zurückerhielt. Als er ihn jedoch fragte, ob er auch wegen der Mutprobe hier war, antwortete der Bleichgesichtige, dass er nur zum Putzen hier war. Also... war Alistair nun etwas zu früh für die Mutprobe und es musste noch etwas hergerichtet werden?
"O-oh, verstehe-", hatte er bereits angesetzt, doch sein Gegenüber machte ihm in dem Moment schon die Offensichtlichkeit der Antwort klar. "...oh." Wieder einmal wurde ihm bewusst, wie furchtbar er darin war, seine Gesprächspartner zu lesen. Zumindest erkannte er nun, dass es wohl Sarkasmus gewesen war. Besser, er reagierte nicht weiter auf diese Begebenheit und konzentrierte sich auf die Aufgabe vor ihnen, bevor das ganze noch ungewollt peinlich wurde.

So gab der Angestellte schließlich seine ersten Lösungsansätze zu ihrer Situation preis und trotz seiner anfänglich schroffen Art zeigte der Fremde sich nun doch ziemlich kooperativ und schien seinen genannten Punkten zuzustimmen. Bei ihrer anschließend folgenden Vorstellung stellte sich der Name des Mannes als Kyano Reaver heraus. Fast hatte Alistair erwartet, er würde einen Handschlag ablehnen, wo er zuvor den Eindruck gemacht hatte, nicht viel Wert auf Höflichkeit zu legen, doch er erwiderte die Geste doch. So setzte er trotz seiner ansonsten ausdruckslosen Miene ein schwaches Lächeln auf, um sich dafür erkenntlich zu zeigen. "Freut mich.", äußerte er dabei mit müdem Blick.
Kyano machte dann auch schon den ersten Lösungsvorschlag und meinte, dass man eventuell einfach nur anklopfen müsste. "Hm." Nachdenklich legte sich Alistair dabei eine Hand an sein Kinn. Das klang einleuchtend, andere Hinweise gab es an dieser Tür nicht und er bezweifelte, dass das erste Rätsel gleich dermaßen schwer war. Doch in diesem Moment des Überlegens fiel ihm das Krächzen wieder auf. Vogelpokémon äußerten ihre Laute normalerweise ja willkürlich, doch dieses heisere Gekrächze war wirklich stetig in ein und demselben Rhythmus. Ob das wohl auch Teil des Ganzen war? Einer der Türklopfer war schließlich in Form eined Kramurx.
"Klingt einleuchtend.", ging er nach diesem Gedankengang endlich auf Kyanos Worte ein. "Dieses Krächzen aber... Sie haben es wahrscheinlich auch bemerkt, nicht? Es scheint einem bestimmten Rhythmus zu folgen." Kurz schwieg er für einen Krächzintervall, um seinen Punkt zu untermalen. "Vielleicht sollten wir versuchen, in diesem Rhythmus mit dem Kramurx anzuklopfen und schauen, was dann passiert." Auf diese Weise würden zumindest alle Elemente in ihrer Umgebung einen Sinn ergeben. Er würde jedoch noch Kyanos Meinung abwarten.

[out: Du kannst im nächsten Post dann gerne anklopfen und mit dem Code unsere erste Entscheidung posten :D
Ob Kyano Allys Vorschlag folgt oder doch das Wablu wählt überlass ich dir, sollte er Wablu als den besseren Weg erachten, wird Ally ihn nicht stoppen.]

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mi Okt 03, 2018 2:06 pm


Sarkasmus gehörte anscheinend nicht zu den Stärken dieses komischen Kerls. Er hatte wohl ernsthaft Anstalten gemacht ihm das mit dem Putzen zu glauben. Das war doch wieder das perfekte Beispiel dafür, dass es einfach niemand mit seinem ehrwürdigen Intellekt aufnehmen konnte. Das konnte schon echt nervig sein. Aber sei’s drum, er hatte es dann ja sofort erklärt. Das man aber auch immer alles erklären musste um von anderen verstanden zu werden. Das war wohl einfach der Nachteil den ein derart überragender Verstand nun einmal mit sich brachte. Aber da der Fremde dann nicht weiter reagierte, war die Sache auch direkt erledigt. War vermutlich besser so.

Der Typ erhielt dann auch gleich die Gelegenheit, dem Forscher zu zeigen, dass er gar nicht so dämlich war, wie zuerst angenommen. Nach dem er den Monolog verfolgt hatte und sogar zugestimmt hatte, entschied er sich dazu diesen Alistair nicht mehr als dämlich sondern einfach als seltsam einzustufen. Nicht, dass er selbst da großartig besser wäre… Aber in seinen Augen war er selbst eh der größte. Und eigentlich war es fast wie ein Kompliment, nicht als dämlich von ihm eingestuft zu werden, denn er fand die meisten Menschen unfassbar dumm. Ihm selbst konnte in seinen Augen natürlich keiner das Wasser reichen, aber es kam selten vor, dass er jemanden nicht als komplett dumm einstufte.
Auf das kleine Lächeln und das “Freut mich“ erwiderte er nichts, als den leisen Ansatz eines Lächelns, das aber sofort wieder verschwunden war. Das war ja wohl genug Höflichkeit für heute gewesen, man musste es auch nicht übertreiben. Außerdem wusste er noch nicht so ganz, ob sich darüber freuen sollte Alistair kennen gelernt zu haben. Das wusste er zwar eigentlich bei niemandem so genau, aber egal. Viele Begegnungen stellten sich erst im Nachhinein als lästig oder nicht lästig heraus.

Kyano erntete einen nachdenklichen Laut auf seinen banal klingenden Vorschlag mit dem anklopfen. Nach ein wenig Bedenkzeit kam dann auch endlich die Zustimmung. Das Krächzen? Natürlich hatte er das gehört, er war schließlich nicht taub. Dieses nervige Krächzen ging aber auch immer weiter und wollte nicht aufhören. Leider. Denn wenn das so weiter ging, würde er noch wahnsinnig werden. “Natürlich, das ist ja leider nicht zu überhören.“, meinte er mit einem leicht genervten Unterton in der Stimme. Unnötigerweise wurde dann für einen Intervall lang geschwiegen. Nun gut, wenn der meinte, sollte der sich das nervige Krächzen halt nochmal anhören. Auch der Forscher wartete ab, um zu hören, was dann folgte. Mit dem Kramurx zu klopfen, ja das konnte er nachvollziehen, aber auch noch ihm Rhythmus? Was für ein Kinderkram. Als ob sie drei Jahre alt wären. Er war sich ja nicht mal sicher, ob es überhaupt einen Unterschied machen würde, mit welchem Klopfer sie nun anklopften. Aber um das Ganze schnell voran zu treiben nickte er einfach. “Gut, meinet wegen.“ Einen Versuch war es wohl wert. Also ging er zum Eingang und klopfte mit dem Kramurx an die Tür. Im Rhythmus. Wobei er sich echt bescheuert vor kam. Aber gut, was tat man nicht alles…

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Mi Okt 03, 2018 2:09 pm



Langsam knarzend öffnet sich das riesige Tor, vor dem ihr steht, wie von Geisterhand. Es ist niemand zu sehen, der diese Tür womöglich für euch geöffnet haben könnte und dennoch geht sie mit schauriger Gemächlichkeit für euch auf, damit ihr eintreten könnt. Ihr könnt euren Weg nun fortsetzen. Euch erwartet nun die Eingangshalle.


Der nächste Raum erwartet euch...

Vor euch erstreckt sich eine riesige Halle, mit zwei großen, geschwungenen Treppen, die in das erste Stockwerk führen. Die Türen sind jedoch auch hier fest verschlossen, wie ihr feststellen müsst. Mit Sicherheit müsst ihr einen Mechanismus finden, um die blutig rot markierte Tür auf der westlichen Seite des Erdgeschosses öffnen zu können. Das stark gedämmte Licht erschwert es euch jedoch, mit den Augen allein einen Anhaltspunkt ausfindig zu machen.

Alles ist ruhig, doch euch beschleicht das unselige Gefühl, beobachtet zu werden. Gierige Augen scheinen nicht mehr von euch abzulassen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis eure Beobachter aus ihren Verstecken springen und euch überwältigen. Vorher solltet ihr den Mechanismus gefunden haben.

Zwei der unzähligen Gemälde an den Wänden, fallen euch besonders ins Auge. Ihre leuchtend roten Augen scheinen euch förmlich zu durchbohren. Die Gemälde selbst wirken durch ihre Aufmachung jedoch eher wie Spiegel. Auf dem einen Gemälde ist ein Traunmagil mit fieser Fratze zu finden. Auf dem anderen sind lediglich stechend rote Augen ohne dazugehöriges Gesicht abgebildet. Wenn ihr die Gemälde zur Seite bewegt, stellt ihr fest, dass hinter ihnen Einbuchtungen sind, die jeweils einen Hebel beherbergen.

Welchen Hebel möchtet ihr betätigen? Den hinter dem Traunmagil oder den, hinter den Augen?



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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Mi Okt 03, 2018 6:51 pm

Kyano fackelte nach Alistairs Vorschlag auch nicht mehr allzu lange und betätigte den Türklopfer, woraufhin die Pforte sich tatsächlich wie von Geisterhand langsam öffnete. Vor ihnen erstreckte sich nun wohl die Eingangshalle, die in dem dämmrigen Licht jedoch kaum zu erkennen war. Man konnte zumindest zwei geschwungene Treppen erkennen, für den Rest würden sie wohl eintreten müssen.
"Das war wirklich einfacher als erwartet.", stellte Alistair daraufhin monoton fest und ging schon einmal voran. Noch war abgesehen von der Ästhetik noch nichts wirklich gruseliges geschehen. Ob sich das nun ändern würde? Es gab ja nicht wirklich viel, vor dem er sich fürchtete, wenn man einmal von sozialem Kontakt absah. Da konnte er wohl von Glück reden, dass Kyano auch nicht besonders kontaktfreudig schien.

Kaum war er tiefer in die Eingangshalle eingetreten, musste er jedoch schnell feststellen, dass hier definitiv etwas nicht stimmte. Eine unerklärliche Präsenz schien anwesend. Wurden sie etwa beobachtet...? Hastig sah sich der Angestellte für einen Moment um, ihm war es fast, als hätte er ein Paar gieriger Augen erfassen können und er zog sich mit einem erschrockenen Zusammenzucken noch einmal instinktiv die Kapuze tiefer in sein Gesicht. Das hatte er sich doch gerade nur eingebildet, oder? Ja, das musste es einfach sein! Wenn er eines hasste, dann war es, angestarrt zu werden. Schon zu oft war er angestarrt worden, weil man ihn in irgendeiner Weise für seltsam erachtet hatte. Das würde er sich in einer Situation wie dieser erst recht nicht gefallen lassen.
Diese nervöse Anspannung kam wieder in ihm hoch und es machte sich eine unangenehme Hitze in seiner Brust breit. Mit schnellen Schritten ging er auch schon auf die nächste Tür zu, nur um feststellen zu müssen, dass sie abgeschlossen war. Statt daraufhin sofort von ihr abzulassen, rüttelte er jedoch umso gewaltsamer an ihr, als würde das etwas an dieser Tatsache ändern. Verdammt, er wollte auf diese Weise nicht hier festsitzen! Was war nur dieses unangenehme lähmende Gefühl, das sich so plötzlich in seinem Kopf breitmachte?
"Ah..." Mit langsam gesetzten Rückwärtsschritten entfernte Alistair sich wieder von der Tür und atmete nun schwerer. Im nächsten Augenblick riss er sich auch schon endlich die Kapuze vom Kopf, um die Umgebung besser begutachten zu können. Gemälde über Gemälde. Das war ja herrlich. Er ließ seinen Blick weiter umherschweifen. Wie sollte er unter all den Sachen nur herausfinden, wie sie hier-
"AAAAHHH!"
Auf einmal hatte er direkt einem Paar unheilvoll roter Augen entgegengesehen und schlug aus Reflex mit seiner rechten Hand aus. Schmerz. Sie war direkt auf den hölzernen Bilderrahmen geprallt und das Gemälde fiel zu Boden. Bei genauerem Betrachten wurde ihm nun klar, dass das Gemälde wirklich nur Augen zeigte, ganz ohne dazugehörigen Körper. Abrupt wandte Alistair seinen Blick ab, hielt sich seine schmerzende Hand und versuchte, seine nun rapide gewordene Atmung unter Kontrolle zu halten. Gott, hatte ihm das einen Schrecken eingejagt. Er mochte die Blicke anderer Menschen nicht. Er hasste sie abgrundtief. Da war es noch schlimmer, wenn er wirklich nur einen derart eindringlichen Blick wie diesen allein vor sich hatte. "Mutprobe, huh... in der Tat, haha...", keuchte er nach diesem Erlebnis noch kurz heiser hervor und zeigte für einen Augenblick ein sadistisches Grinsen, ehe er wieder zu seiner stoischen Haltung zurückfand und den Hebel bemerkte, der von dem Gemälde freigelegt worden war. "Oh..." Ob das wohl ein Weg war, um eine der Türen zu öffnen? Das Traunmagil-Gemälde hatte er in seinem Schockzustand noch gar nicht bemerkt, wo das Gefühl, beobachtet zu werden, ihn noch nicht verlassen hatte. Er wollte einfach unbedingt hier raus...!

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mi Okt 03, 2018 10:24 pm


Nachdem er angeklopft hatte, ging die Tür wirklich einfach auf. Zwar nur langsam und mit einem echt hässlichen Knarzen, aber sie war offen. Dass niemand da war, der sie öffnete, das interessierte ihn überhaupt nicht. Das war einfach gegangen. Was auch Alistair feststellte und dann voran ging. Kyano erwiderte darauf nichts, warum auch, war doch eine offensichtliche Tatsache. So folgte er ihm einfach in die dunkle Eingangshalle. Die war wirklich ganz schön dunkel. Seine Augen brauchten einen Moment um überhaupt irgendetwas zu sehen. Da waren zwei große, geschwungene Treppen, die jemand anderes vielleicht als beeindrucken empfunden hätte, Kyano aber nicht interessierten. Außerdem einige Türen und Gemälde, die seiner Meinung nach praktisch alle gleich aussahen.  Für Kunst hatte er wirklich keinen Sinn. Wozu auch, brauchte doch kein Mensch, was brachte einem denn sowas? Er bevorzugte andere Beschäftigungen.

Da standen sie also in der dunklen Halle und schauten sich um. Und sofort hatte er das Gefühl da wäre noch jemand, der sich umschaute. Oder viel mehr, die beiden Gestalten beobachtete. Es war wirklich ein Gefühl, als würde man beobachtet. Wie wenn ein Wolf ein Schaf beobachtet, das er sich zum fressen holen wollte. Seltsames Gefühl, hatte was unheimliches, aber Angst hatte Kyano nicht. Er musste aber zugeben, dass die Aufmachung wirklich nicht schlecht war. Alistair schien allerdings nicht mehr so entspannt zu sein. Er wirkte recht unruhig, wie er sich so umsah, dann zusammenzuckte und die Kapuze ins Gesicht zog. Was war denn mit dem auf einmal los? Es war doch noch überhaupt nichts passiert. Kyano legte ein wenig den Kopf schief und betrachtete den Kerl einfach, wie er immer unruhiger wurde.

Seltsamer Typ, es war dem Forscher echt ein Rätsel was der hatte. Dann lief der zu einer Tür, die wieder verschlossen war. Wunderte Kyano jetzt nicht wirklich, aber Alistair schien sich sehr daran zu stören. Jetzt fing der auch noch an, an der Klinke zu rütteln. “Ich glaube nicht, dass das so viel bringt…“, murmelte er, mehr zu sich selbst. Vielleicht war der ja doch nicht so ganz helle? Der Kerl fing auch noch an unfassbar laut zu atmen. Kyano guckte resigniert. Musste das sein? Konnte der nicht wenigstens leise atmen? Schon wieder war er genervt von der Geräuschkulisse.
Doch mittlerweile fand er es fast schon witzig, wie der Kerl sich verhielt wie eine gejagte Ratte im geschlossenen Käfig. Er könnte jetzt natürlich nett sein und ihn beruhigen, damit sie schnell weiter gehen konnten. Oder er war eben gemein… Ein fieses Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus und seine Augen nahmen ihren üblichen, wahnsinnigen Ausdruck an. Der Gedanke, der ihm nun durch den Kopf ging gefiel ihm. Vielleicht würde der Abend ja doch noch ganz lustig~

Während Alistair noch an der Klinke rüttelte, schlich Kyano sich lautlos heran und stellte sich direkt hinter ihn. In dem Moment, in dem die Klinke losgelassen wurde, packte er ruckartig an beiden Seiten den Kopf, beziehungsweise die Kapuze, seines Partners und flüsterte noch im gleichen Moment leise aber schnell und mit dem eigenen Kopf direkt neben dem von Alistair und mit einer sehr seltsamen Betonung: “Alistaiir… Wir seehen diich…~“ Dann trat er zur Seite und beobachtete, wie der Kerl völlig durchdrehte. Der Forscher schaute ihm in aller Seelenruhe dabei zu, wie er langsam rückwärts ging, sich die Kapuze vom Kopf riss und dann schrie. Was war denn nu los? Das war jetzt aber doch etwas heftig, die Miene des Forschers wurde wieder ernst. Als der Typ nach dem einen Gemälde schlug, reichte es dann aber auch langsam, selbst der verrückte Wissenschaftler sah das ein und war doch ziemlich schnell bei Alistair. Er wollte ihn beruhigen – diesmal wollte er es wirklich ohne Chloroform versuchen – aber der Schlag auf den Bilderrahmen hatte den Angstzustand anscheinend schon beendet. Man hörte, wie die Atmung wieder kontrollierter wurde und auch die Augen des Mannes, sowie seine Worte strahlten wieder halbwegs Ruhe aus. Zumindest war er nicht mehr so panisch. Auch gut.

Das sadistische Grinsen musste er jetzt aber nicht verstehen, oder? Der Typ war wirklich seltsam, wenn auch auf eine amüsante Weise. Jedenfalls fand Kyano es amüsant. Jetzt viel ihm auch erst der Hebel auf, der unter dem Gemälde hervor kam. Und  das Gemälde mit dem Traunmagil sah er ebenfalls. Wobei er den Hebel doch interessanter fand. “Interessant. Tja, das ging ja jetzt schneller als erwartet. Das wird sicher der Mechanismus für diese rot markierte Tür sein. Die auf der westlichen Seite, haben Sie sicher auch schon bemerkt.“ Zumindest vermutete er, dass die rot markierte Tür sich so öffnen ließ. Dass sie durch diese Tür weiter kommen würden befand er mal als offensichtlich. Und jetzt war es an ihm sadistisch zu grinsen. “Gute Arbeit.“
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Do Okt 04, 2018 9:54 am

Als wäre es nicht schon schlimm genug, sich in einem dunklen Raum wie die dem mit einer ominösen Präsenz aufzuhalten, schien sein Mutproben-Partner sich noch seinen Spaß mit Alistair zu erlauben. Er versteifte sich auf der Stelle, als Kyano urplötzlich seinen Kopf packte und es wohl lustig fand, mit seinem Geflüster dieses erdrückende Gefühl des Beobachtens zu untermalen. Der Angestellte fand das jedoch alles andere als amüsant. Kaum hatte Kyano ihn auch schon losgelassen, war er mit weit aufgerissenen Augen von seinem vorigen Standpunkt weggeschnellt und hielt sich perplex seinen Kopf. Soziale Interaktionen waren das eine, aber ohne Vorwarnung berührt zu werden? Sein Herz schlug ihm nun bis zum Hals. Hätte Kyano ihn nicht schon so schnell losgelassen, hätte er vor Schreck vermutlich noch unwillkürlich nach ihm geschlagen. Es machte ihn regelrecht sprachlos, weshalb er sich einen Kommentar dazu verkniff. Wenigstens war es nicht dieses... Etwas, das ihn gepackt hatte. Er musste schnellstmöglich einen Weg hier raus finden, um diesen Blicken entgehen zu können.

So, wie es fast seinem bleichen Begleiter ergangen wäre, erging es nun aber dem Gemälde von den roten Augen, das von ihm zu Boden geschlagen wurde, nachdem es ihm beim Umsehen einen ordentlichen Schrecken eingejagt hatte. Und hinter ausgerechnet diesem Gemälde hatte sich auch noch ein Hebel verborgen. Ha... Starren war wohl wirklich die durchschlagende Thematik in diesem Raum. Nun, wo Alistair sich ein wenig abreagiert hatte, wurde ihm auch endlich bewusst, wie lächerlich er sich wohl benommen haben musste. Aber das war ihm egal. Immerhin sollte das hier ihm Angst machen, es zeigte lediglich, dass die Organisatoren gute Arbeit geleistet hatten. Genau. Das hier war... völlig akzeptabel. Mhm.
Mit einem tiefen Durchatmen fuhr er sich mit gespreizten Fingern einmal durch sein Haar. Was machte er sich da nur vor? Er hatte größenwahnsinnigen Möchtegern-Göttern, der Verfolgung durch die Polizei, Rikas Brüsten und einer Invasion von brutalen Kabelaliens getrotzt, dabei hatte er selbst schon die ein oder andere Person auf dem Gewissen, aber was ihm immer noch Reißaus nehmen ließ, waren Leute, die ihn an der Haltestelle schräg ansahen und ihn so die Straßenbahn zur Arbeit verpassen ließen. Und zu allem Überfluss tat ihm jetzt seine Hand weh.

Zumindest machte Kyano ihn nun darauf aufmerksam, dass der Hebel bestimmt für etwas zu gebrauchen war. Eine rote Tür also...? Alistair starrte ihn perplex an. Dieser Mann hatte mit diesem Raum wohl nicht mal halb so viele Probleme gehabt wie er, sodass er mehe Details bemerkt hatte. Als Kyano ihn dann aber mit einem Grinsen dafür lobte, wandelte sich seine Miene in reine Verblüffung, die für einen Augenblick tatsächlich so etwas wie ehrliche Freude zu enthalten schien. Kurz darauf wurde sie aber zu stoischer Skepsis, als sein Verstand ihn eines besseren belehrte. "Meinen Sie das wirklich...?", äußerte er ein wenig misstrauisch angesichts der Gruselaktion eben und des Sarkasmus am Eingang. Nun ja, aber es war nun wohl endlich an der Zeit, weiterzugehen. Weitere Gemälde würde er definitiv nicht mehr untersuchen wollen, es fühlte sich nämlich so an, als würde dieses Etwas, das sie beobachte, ihnen nicht alle Zeit der Welt einräumen wollen. "Dann schauen wir mal, was der Hebel macht." Und mit diesen Worten betätigte er ihn.

[out: Ich bin mal so frei :'D]
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Do Okt 04, 2018 12:00 pm



Ihr betätigt den Hebel hinter dem Gemälde mit den Augen. Sie blitzen feurig rot auf, ehe sie langsam verlöschen und ein leeres Bild zurücklassen. Ein lautes Klicken ist zu vernehmen, ehe die rot markierte Tür endlich und doch sehr abrupt aufspringt. Euch blinzelt ein langer, dunkler Gang entgegen, den ihr nun wohl bestreiten müsst. Man kann die Hand vor Augen nicht sehen, aber er scheint in die Küche zu führen.


Der nächste Raum erwartet euch...

Nachdem ihr den langen, dunklen Gang überwunden habt, schweifen eure Blicke durch eine kleine, düstere Küche. Ein fauliger Gestank schlägt euch sofort entgegen, der das Betreten dieses Raumes zu einer unangenehmen Sache macht.

Bei genauerer Betrachtung des Raums stellt ihr fest, dass sich überall blutrote Spritzer und Flecken finden lassen. Auf der Kücheninsel befinden sich einige Schneidbretter und Fleischermesser, als wären sie erst vor Kurzem noch benutzt worden. Vielleicht mag das auch die Erklärung für den stechenden Geruch sein, der in der Luft liegt.

Auf dem Herd köcheln zwei Suppen in ihren Töpfen vor sich hin, die alles andere als appetitlich aussehen. Auch ihr penetranter Geruch erweckt nicht den Wunsch, von ihnen kosten zu wollen. Grob könnt ihr hinter den Töpfen, an der Wand, jedoch eine mit Hand geschriebene, anscheinend blutige Nachricht vorfinden:

„Passt auf, was ihr esst. Man weiß nie, was die Zutaten sind.
Entscheidet euch einmal. Verschwendet nichts.“


Anscheinend verfügt dieser Raum über keinen versteckten Mechanismus und ein Schlüssel muss wohl auch nicht gefunden werden. Es wird wohl erwartet, dass ihr euch überwindet, eine der Suppen aufzuessen, um weitergehen zu können. Während die eine Suppe mit einem tiefen Rot glänzt, wirkt die andere fast Schwarz. Scheußlich riechen sie jedoch beide.

Esst ihr die rote Suppe oder doch lieber die schwarze Suppe?



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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Do Okt 04, 2018 2:10 pm


Kyano fand es unfassbar spaßig, seinen Partner noch zusätzlich zu erschrecken. Nur hatte er nicht damit gerechnet, dass der so durchdrehen würde. Aber stören tat es ihn auch nicht. Er brauchte ja nichts machen, als zur Seite zu treten und in aller Ruhe zuzuschauen, wie er zufällig den Hebel freilegte der sie weiter führen würde. Auch wenn er beinahe eingegriffen hätte, fand er es nun total praktisch, wie es gelaufen war. Das hatte ihnen eine Menge suchen erspart, denn hier hingen einige Gemälde an den Wänden. Noch immer Grinsend verzieh er Alistair sogar seine Unsicherheit, weil er gerade gut drauf war. Der Vorfall eben war einfach witzig gewesen. War doch super, wenn mal was interessantes passierte und nicht alles so furchtbar langweilig war. Daher erwiderte er einfach: “Ja, wirklich.  Das hat uns doch die ganze Sucherei erspart.“ Gut, zu dem Preis, dass dem Anderen wohl seine Hand schmerzte, doch das interessierte den Forscher herzlich wenig. Außerdem war der ja auch irgendwie selber Schuld, fand er. Hatte er halt Pech gehabt, würde schon keine schlimme Verletzung sein. Und wenn doch, war es ihm trotzdem egal, war ja nicht sein Problem.

Direkt betätigte der Brillenträger dann den Hebel und Kyano ließ ihn gewähren. Man sah im fahlen Licht, wie die Augen des am Boden liegenden Gemäldes aufblitzen und dann langsam verschwanden. Der Wissenschaftler schaute ihnen dabei zu und blickte abrupt hoch, als die rote Tür mit einem lauten Klicken aufsprang. Verlief also alles wie erwartet, sehr schön. Die Tür gab einen ziemlich dunklen Gang frei. Wo der wohl hinführte? Das würden sie wohl direkt herausfinden. Kyano ging sofort zur Tür herüber und spähte in den Gang hinein. Nein, nichts zu machen, man sah die eigene Hand vor Augen nicht. Vorsichtig betrat er den Gang und ging schon einmal voraus. Er ging relativ langsam und machte vorsichtige Schritte, um nicht über irgendwas zu stolpern.  Aber der Boden war weites gehend glatt, er begegnete keiner einzigen Stolperfalle. Allerdings viel ihm auf, wie lang dieser Gang war. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Ende erreicht war.

Als dieses Ende dann gekommen war, hätte er gerne auf dem Absatz kehrt gemacht. “Uhrgg“, war das einzige was er angesichts dieses widerwärtigen Gestanks heraus bekam. Gott, das stank aber auch schlimm. Er hatte sofort die Augen zusammen gekniffen und sich den Ärmel vor die Nase gehalten. Das war ja nicht zum aushalten. Und dabei kannte er diverse unangenehme Gerüche aus so einigen komischen Experimenten, aber das hier war noch viel schlimmer, als alles was er bisher in der Nase gehabt hatte. Äußerst langsam und widerwillig setzte er einen Fuß nach dem anderen in den Raum. Vorsichtig öffnete er die Augen wieder und sah sich um. Schien eine Art kleine Küche zu sein. Eine, die man sehr schnell verlassen hatte, ohne die Arbeit zu Ende zu bringen, wie es aussah. Naja, eigentlich sah er mehr aus, als hätte ein Massaker stattgefunden. An den Blutspritzern, die vermutlich eh fake waren, störte er sich nicht wirklich. Schlimm war eigentlich nur dieser unerträglich beißende Geruch.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Do Okt 04, 2018 4:20 pm

Kyano meinte es mit dem Lob also tatsächlich ernst. Ein erleichtertes Lächeln formte sich daraufhin auf Alistairs Lippen und er faltete dankbar seine Hände leicht vor seiner Brust zusammen, während er seinen Blick senkte und schüchtern nickte. Sein Partner schien, soweit er es erkennen konnte, über diese Begebenheit doch recht erfreut. Das war zumindest schön zu wissen... Er hatte doch nichts falsch gemacht.
Nachdem Alistair den Hebel betätigt hatte, blitzten die roten Augen des am Boden liegenden Gemäldes urplötzlich auf und verschwanden im Nichts. Mit einem Mal fühlte er auch, wie eine Last von seinen Schultern genommen wurde, als die rote Tür mit einem lauten Klicken aufsprang. Der Dämon, der dieses Zimmer heimgesucht hatte, war zumindest nun für ihn verschwunden. Für einen kurzen Moment schloss der Angestellte seine Augen und atmete einmal tief aus. Ob es wirklich übernatürliche Dinge abseits der Pokémon gab, die einen stets aus dem Schatten beobachten konnten? Mit diesem Gedanken zog er sich seine Kapuze wieder auf.

Die rote Tür führte in einen stockdunklen Gang und Kyano ging schon einmal voran, während Alistair ihm nun treuherzig mit wenigen Schritten Abstand direkt folgte. Diese Dunkelheit störte ihn trotz der wenigen Orientierung nicht. Wenn er an das unendliche Dunkel dachte, dachte er an eine befreiende Einsamkeit, eine willkommene Abwechslung zum vorigen Raum, und stellte sich nicht die unbekannten Dinge vor, die in ihren Tiefen lauern konnten. Selbst wenn sie präsent sein sollten - er war der festen Überzeugung, dass sie ebenso verloren ohne das Licht sein mussten.
Aber was stellte er sich da nur wieder vor? Geistpokémon mussten eine Atmosphäre wie diese ja geradezu lieben. Vor ihnen an sich hatte er jedoch keine Angst. Und bis jetzt hatten sie auch noch kein einziges von ihnen gesehen. Diese Erfahrung ließ ja doch ein wenig zu wünschen übrig.

Als sie sich dem Ende des Ganges näherten, stach Alistair bereits ein unangenehm übler Geruch in die Nase, wegen dem er sich seinen weiten Ärmel an die Nase drückte. Kyano hatte den Raum bereits betreten und schien auch nicht weniger betroffen von diesem Gestank. Das blubbernde Geräusch von kochendem Eintopf erfüllte den Raum und die Einrichtung machte bereits deutlich, dass es sich hierbei um eine Küche handelte. Eine Küche, die wohl eben erst benutzt worden war und in der laut der "farbenfrohen Dekoration" der Wände auch ein kleines Massaker stattgefunden haben musste.
Aufgrund dessen zog es Alistair auch schon gleich zu der Kücheninsel, der Geruch in der Luft schien ihn schon gar nicht mehr zu stören. Mit neugierig glänzenden Augen hob er eines der Messer mit seiner rechten Hand auf und begutachtete es einnal eindringlich, während seine Linke nochcauf dem Brett ruhte. "Ahahaha...!", lachte er dabei leise, während seine Lippen ein schwaches und doch etwas manisches Lächeln bildeten. "Das ist fast wie in...!" Langsam senkte er das Messer nun etwas und schie ein wenig melancholisch zu werden. "Man erzählt sich eine Geschichte über diesen Wald. Vor vielen vielen Jahren, soll eine junge Hexe in einem Anwesen im Ewigenwald gelebt haben. Dieses Anwesen gibt es wohl nicht mehr, aber..." Seine Augen nahmen einen leeren Ausdruck an. "Diese Hexe war mit einem Mädchen mit goldenen Locken befreundet, das aus einem nahen Dorf stammte. Es besuchte die kränkliche Hexe jeden Tag, aber irgendwann... da war es im Anwesen gefangen." Alistairs Griff um das Messer verstärkte sich ein wenig und er hob sein Kinn leicht. Kyano saher dabei jedoch nicht an. "Das Anwesen veränderte sich, es wurde zu einem tödlichen Labyrinth voller merkwürdiger Gestalten... als das Mädchen einen Weg heraus suchte, kam es in die Küche, die gerade benutzt wurde. Ein Messer hackte von allein auf das Brett ein, weil es von einer unsichtbaren Gestalt geführt wurde, die Hilfe zu benötigen schien. Nun... die genauere Formulierung davon war wohl lending a hand..."
Unruhig wanden sich seine Finger einmal um das Messer. "Und als das Mädchen, naiv wie es war, seine Hilfe anbieten wollte, presste die Gestalt sein Handgelenk auf das Brett und-" Plötzlich schlug Alistair das Messer in das hölzerne Brett vor ihm und verfehlte seine eigene Hand dabei um Fingersbreite. Die Klinge steckte nun im Brett fest und er wandte sich von ihm ab, um Kyano wieder ausdruckslos anzusehen. "Aber das Mädchen hatte in seiner Freundschaft zu dieser Hexe ihr ohnehin sein gesamtes Dasein geopfert. Es war Teil der wahren Natur dieses Anwesens geworden... Auch diese Hand hatte ihm nicht mehr gehört." Gedankenverloren schien sein Blick im nächsten Moment in das Nichts gerichtet zu sein und er wandte sich kurz darauf vollends von der Kücheninsel ab. "Nun denn... Verzeihung, ich habe mich von der Atmosphäre mitreißen lassen. Ich sollte unsere Zeit nicht mit so etwas verschwenden." An den Gestank hatte er sich in der Zwischenzeit zumindest gewöhnt. Und auf diese Weise konnte er zumindest mehr Zeit herausspielen, um sich vor der Party zu drücken.

Er konzentrierte sich lieber wieder auf das Geräusch von kochender Flüssigkeit und wurde dabei auf den Herd aufmerksam, auf dem zwei Suppen mit merkwürdiger Farbgebung standen, die einen noch intensiveren ekelerregenden Geruch absonderten. Ein wenig fragend legte er dabei seinen Kopf schief und las anschließend die blutige Schrift an der Wand hinter den Töpfen. Der Inhalt ließ ihn doch etwas missbilligend seine Miene verziehen. "Oh weh." Alistair nahm sich schon einmal das Recht heraus, diesen Herd zumindest abzustellen und nach einem kurzen Klicken beim Abdrehen der Hitze hörte auch endlich das köchelnde Geräusch auf. "Ich bin mir nicht sicher, ob meine Vermutung korrekt ist. Was meinen Sie, soll dieser Text heißen?", wandte er sich wieder an Kyano und trat ein wenig zur Seite, damit er sich die blutige Schrift auch ansehen konnte. Diese Formulierung war doch ziemlich vage. Deutete sie wirklich darauf hin, dass sie dieses Zeug essen sollten? Wirklich apoetitlich sah es ja nun nicht aus. Zwar bezweifelte Alistair, dass die Organisatoren dieser Mutprobe ihre Teilnehmer krank machen wollten, aber eine angenehme Erfahrung dürfte das trotzdem nicht werden.
Man konnte aber auch versuchen, positiv zu denken. Es gab auch Früchte wie die Durian, die beinahe den Geruch von verrottenden Leichen absonderten und trotzdem einen interessanten süßlich-cremigen Geschmack besaßen. Er hatte selbst schon eine von ihnen gegessen. Im Falle einer Suppe war die Wahrscheinlichkeit leider trotzdem viel zu hoch, dass der Geruch schon ein Vorbote für den Geschmack war.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Fr Okt 05, 2018 10:02 pm


Dass Alistair sehr dankbar zu sein schien, bekam Kyano schon gar nicht mehr mit, da er lieber den Hebel betrachtet hatte. Nachdem der Hebel betätigt wurde und er durch den Gang voran ging, den die rote Tür freigegeben hatte, folgte sein Partner ihm schweigend. Der dunkle Gang wurde durchquert und auf der anderen Seite angekommen verschwand seine gute Laune auch schon wieder. Was für ein unerträglicher Gestank doch in dieser Küche herrschte. Gleich als der Forscher seine Augen wieder öffnete, sah er wie der andere Kerl zur Kücheninsel ging. Was hatte der denn jetzt wieder vor? Sah so aus als fand er das Messer äußerst interessant. Eine Sache, die der Wissenschaftler überhaupt nicht verstand. Es war ein blödes, einfaches Küchenmesser. Was konnte man daran nur so unglaublich spannend finden? Und dann lachte er auf einmal ganz seltsam. Das Lachen ansich, war es nichtmal, was Kyano seltsam fand, das kannte er zufälligerweise von sich selbst. Er verstand nur nicht, warum der Typ genau hier und jetzt so lachte. Aus heiterem Himmel, ohne erkennbaren Grund. Das war doch unlogisch. Auf das Lachen folgte ein manisches Lächeln und erst dann wurde ihm halbwegs klar, womit dieses Verhalten zusammen hing.

Eine Geschichte also. Super. Was für eine Geduld hatte der Typ bitte, hier in diesem Raum, mit diesem Gestank, eine blöde Geschichte zu erzählen!? Der Blick des Forschers nahm einen resignierten Ausdruck an, während er der Geschichte zuhörte. Er hoffte dann mal, nicht vor lauter Gestank umzukippen. Irgendwann hörte er auch nur noch mit halbem Ohr zu, da er sich nun wirklich nicht für irgendwelche Grusel-Geschichten interessierte, die nur dazu da waren Kinder zu erschrecken. Außerdem wollte seine Nase sich leider nicht so recht an den Gestank gewöhnen, was die Sache für ihn noch nerviger machte. Bevor er sich aber im Geiste weiter aufregen geschweige denn die Geschichte unterbrechen konnte, geschah etwas Unvorhergesehenes. Das Messer, was zuvor in Alistairs Hand gewesen war, war mit einem lauten Geräusch im Brett gelandet. Kyanos Augen weiteten sich ein wenig, als er wie aus einem Reflex heraus einen Schritt zurück machte. Damit hatte er nicht gerechnet. Jetzt war seine Aufmerksamkeit wieder bei dem Kerl und seiner Geschichte. Aber das meiste hatte er anscheinend verpasst. War er jetzt auch nicht unbedingt traurig drum. Immerhin entschuldigte der Andere sich dann und erkannte, dass er ihre Zeit nicht verschwenden sollte. “Gut erkannt, vor allem nicht in so einem bestialisch stinkenden Raum.“, ließ mit einem hörbar genervten Unterton in der Stimme verlauten.

Aus diesem Typen wurde er aber auch wirklich nicht schlau. Das war komisch, normalerweise konnte er Menschen recht gut einschätzen, auch wenn er die meisten Exemplare nicht leiden konnte. Aber er hatte gelernt, wie er bekam was er wollte. Um Menschen manipulieren zu können, musste man sie  erst einmal lesen und einschätzen können, denn jeder war anders. Und normalerweise war das für den cleveren Wissenschaftler auch kein Problem. Aber der Kerl hier war anders. Er hatte keine logischen, irgendwie mit der jeweiligen Art des Menschen zusammenhängenden Verhaltensweisen und Muster, wie andere Menschen. In einem Moment war er so, dann wieder ganz anders. Natürlich verursachten verschiedene Situationen auch verschiedene Verhaltensweisen, aber eigentlich nicht so. Alistair war ihm erst vollkommen langsam und dämlich vorgekommen, dann hatte er plötzlich, wie aus dem Nichts eine absolut logische Schlussfolgerung parat und wirkte vollkommen ruhig und gefasst, nur um eine Sekunde später total durchzudrehen, obwohl nichts passiert war. Und jetzt grinste und lachte der erst so höfliche Typ manisch vor sich hin und brachte eine Grusel-Geschichte ziemlich überzeugend rüber. Das war ein Verhalten was Kyano des Öfteren an den Tag legte, aber zu diesem Kerl passte es doch irgendwie weniger. Wobei er nicht leugnen konnte, dass er den Kerl nach diesem Auftritt nun etwas sympathischer fand.

Dieser wandte sich nun den beiden Töpfen mit kochendem Inhalt zu. Der Wissenschaftler folgte ihm langsam. Seine Nase hatte sich mittlerweile wenigstens so weit an den Gestank gewöhnt, dass er ihn nicht mehr ganz so heftig war nahm, so dass er die Nase nicht mehr mit dem Ärmel bedeckte. Als er sich aber den Töpfen näherte, bekam er erneut das Bedürfnis seine Nase zu bedecken. Daher kam also dieser ekelerregende Geruch. Auch wenn er es nicht zeigte, war er durchaus dankbar, dass wenigstens der Herd abgestellt wurde und das nervige Blubbern aufhörte. Obwohl das nicht halb so nervig gewesen war, wie der Gestank.
Genau, oh weh, da waren scheinbar Suppen in den Töpfen, die beide nicht besonders appetitlich aussahen. Wirklich nicht. Rote und schwarze Suppe stand sonst eher nicht so auf seinem Speiseplan. Jetzt wusste er auch warum. Sah widerlich aus und roch genauso widerlich wie es aussah. Bäh. Während er sich den Text an der Wand ansah, wanderten seine Mundwinkel sichtbar weiter nach unten. Nein. Das war nicht deren Ernst. Das sollte ja wohl ein schlechter Scherz sein. Er würde das Zeug da mit Sicherheit nicht essen. Nie im Leben. Mit vor Ekel verzogenem Gesicht trat er einen Schritt rückwärts. Weg von den bösen Suppen.

Was der Text heißen sollte war ja wohl offensichtlich. “Ist doch logisch, wir sollen uns für eine Suppe entscheiden, und sie aufessen. Komplett.“ Aber er würde sicher keine dieser Suppen anrühren. Nein, ganz bestimmt nicht. Viel zu ekelig. Er hatte bei diversen Experimenten zwar schon einige ekelige Dinge gesehen, aber das war zu viel verlangt. Das konnte man doch unmöglich verlangen, dass von etwas, das so übel stank und dementsprechend aussah, auch nur einen Löffel zu essen. Das konnte doch nicht gesund sein.
Der Forscher war sich ziemlich selten bei irgendwas unsicher, aber die Organisatoren dieser Veranstalter hatten es wirklich geschafft. Seine Unsicherheit war ihm förmlich anzusehen. Diese Suppen waren ihm einfach nicht geheuer. Langsam trat er noch einen Schritt rückwärts und ließ die Suppen nicht aus den Augen, mit einem Blick, der noch immer seinen Ekel wiederspiegelte und zugleich wirkte, als hätte er Angst, die Suppen würden ihn jeden Moment anspringen. “…Meinst du die wollen uns vergiften?“  Diese Frage kam recht zaghaft, was dem Forscher eigentlich so gar nicht ähnlich sah. Er bedachte nicht einmal, dass die beiden sich bis vorhin noch gesiezt hatten. Nicht, dass er sich groß um Höflichkeiten scherte, aber sogar er wechselte normal nicht einfach die Form des Ansprechens, für ihn galt entweder das eine oder das andere.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Sa Okt 06, 2018 6:58 am

Kyano schien auch nicht besonders viel von der Zeitverschwendung zu halten, vor allem, wo der Geruch des Raums trotz der langsamen Gewöhnung nicht besonders angenehm war. Alistair konnte das gut nachvollziehen, weshalb er sich nach dem kurzen Schwelgen in in einer von ihm gemochten Geschichte lieber schnell wieder ans Werk machte.
Das einzig Auffällige in diesem Raum waren jedoch die vor sich hinköchelnden Suppen, die wohl für diesen nicht gerade lieblichen Duft verantwortlich waren. Auch wenn der Angestellte ein wenig an der blutigen Botschaft auf der Wand zweifelte schien die Sache für seinen Mutproben-Partner doch ziemlich eindeutig... und er war allem Anschein nach wirklich absolut nicht begeistert davon. Alistair konnte ihn dafür nur fragend ansehen, diese Unsicherheit war so deutlich, sie entging nicht einmal ihm. Das war doch eine recht interessante Entwicklung, wo Kyano im vorigen Raum so gelassen gewesen war. Dann wiederum waren Grusel und Ekel alles rein subjektive Gefühle, jeder von ihnen hatte seine ganz eigenen Schwächen. Diese Mutprobe war nicht schlecht konzipiert worden, wenn sie so viele Facetten abzudecken vermochte.
Schließlich stellte Kyano eine für Alistair dann doch recht irrationale Frage und duzte ihn dabei sogar noch. Ein wenig verblüfft von dieser Entwicklung musste der Braunhaarige daraufhin seine Arne hinter seinem Rücken verschränken und sah seine Begleitung recht eindringlich an. Etikette war für ihn äußerst wichtig, er konnte sich nicht erinnern, wann sie sich so nahe gekommen sein könnten, dass eine persönlichere Anrede angebrachter schien. Er würde zumindest nicht allzu schnell wechseln, sollte Kyano ihm das du nicht von selbst anbieten. Kurz musterte er noch einmal die Suppen, ehe er antwortete: "Ich bezweifle es. Die rechtlichen Konsequenzen, die so etwas mit sich ziehen würde..." Sachte schüttelte er bei der Vorstellung seinen Kopf. Er konnte aber trotzdem nachvollziehen, woher diese Befürchtung kam.

"Eine unangenehme Aufgabe ist es dennoch. Ernährung ist ein so dermaßen wichtiger Faktor. Die Dinge, die man in sich aufnimmt, gehen immerhin in den eigenen Kreislauf über und werden Teil des Körpers. Wenn man sich dann vorstellt, dass solch eine abartig stinkende Brühe anschließend Teil von einem selbst ist...", philosophierte er monoton und hielt für einen Augenblick inne, ehe er plötzlich einen äußerst gleichgültigen Ausdruck zeigte. "Wie gut, dass ich bereits verdorben genug bin." Mit diesen Worten machte er sich daran, in den Küchenschränken nach passendem Geschirr zu suchen.
"Ich hätte kein Problem, der Aufgabenstellung zu folgen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich einen ganzen Topf wirklich alleine aufessen kann.", wandte er sich währenddessen noch einmal an Kyano und sah ihn über seine Schulter hinweg an. Man konnte Alistair an seiner dürren und zerbrechlichen Gestalt wohl auch gut ansehen, dass er generell nicht besonders viel zu sich nahm. "Wenn es Sie aber beruhigen sollte, könnte ich Ihnen den kleinstmöglichen Anteil ausgeben und Sie suchen sich die Suppe aus?" Zwar war es eine Wahl zwischen Pest und Cholera, aber es war immerhin überhaupt eine Wahl.  Mit einem sadistischen Lächeln wandte er sich dem Schrank zu. "...und ich würde natürlich auch zuerst probieren, bevor Sie irgendetwas von dieser Mischung an Ihre eigene Lippen setzen müssen. Dann können Sie sich der Sicherheit wohl gewiss sein. Oder ich sterbe tatsächlich. Wie auch immer." Ein dunkles Kichern entwich nach diesen Worten seiner Kehle, als er due Suppenteller fand. Alistair hatte sichtbar wenig Interesse daran, aufgrund von Kyanos Hemmungen jetzt umzukehren. Auch wenn der vorige Raum ihm einen ordentlichen Schrecken eingejagt hatte, dieser Adrenalinstoß, den er durch ihn erfahren hatte, schien in ordentlich aufgeputscht und entgegen seiner zurückhaltenden Art doch etwas aufgekratzt zu haben. Er wollte den ganzen Rest sehen. So sehr er auch einen geregelten Alltag liebte und ohne ihn verloren war, der Teil von ihm, dessen Schrauben seit seiner Tätigkeit im kriminellen Geschäft nicht mehr allzu fest saßen, sehnte sich dennoch nach der bestmöglichen Aufregung abseits dieses einfältigen Trotts.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Sa Okt 06, 2018 10:29 pm


Auf den erst fragenden und dann recht eindringlichen Blick Alistairs achtete Kyano gar nicht. Nein, er starrte lieber weiter diese widerwärtigen Flüssigkeiten von Suppen an. Die sahen so furchtbar widerlich aus, das konnte man doch keinem zumuten! Unverschämtheit. Und das in einer Attraktion, die auch von Kindern besucht wurde. Das Wohlbefinden der Kinder interessierte ihn zwar nicht wirklich, aber er fand es einfach unglaublich, was den Kindern hier zugemutet wurde. Das konnten die doch nicht machen. Aber sie konnten sehr wohl und sie hatten es getan. Und daran würde sich jetzt auch nichts ändern. Was wenn die da wirklich was Giftiges rein gemischt hatten? Dass sowas absolut verboten war und kein normaler Mensch das bei einer Halloween-Attraktion tun würde, daran dachte er erst einmal nicht. Aus einem sehr simplen Grund. Er selbst würde sich keines Wegs davor scheuen Leute einfach so zu vergiften. Was war schon dabei? Ein paar Menschen weniger auf der Welt, wen interessierte das schon groß? Gab doch genug Exemplare, die auf dieser Welt umher wandelten. Also warum sollten die Suppen nicht wirklich vergiftet sein? Er traute der ganzen Sache noch immer nicht, auch nicht als sein Begleiter meinte, dass er es bezweifelte, wegen den rechtlichen Konsequenzen. Damit konnte er den kriminellen Forscher allerdings nicht wirklich überzeugen. Man musste nur wissen, wie man gewisse Dinge richtig vertuschte…

Nun wo es ihn aber selbst treffen könnte, war dieser eine Mensch weniger auf der Welt natürlich von sehr großer Bedeutung. Er würde sicher nicht in so einem verdammten Halloween-Scherz sein Leben lassen. Das war viel zu wertvoll um einfach so weggeworfen zu werden, er war schließlich ein Genie! So einen brillanter Verstand und diese große Begabung als Wissenschaftler hatte man ja wohl zu würdigen. Daher wollte die Unsicherheit, die ihn befallen hatte, ihn auch nicht mehr loslassen. Oh ja, und wie das eine unangenehme Aufgabe war. “Jaa, genau. Sehr unangenehm.“ Gut, er legte eigentlich nicht so viel Wert auf seine Ernährung aber er nickte einfach zustimmend, denn unangenehm war das Ganze allemal, da hatte der Kerl schon recht.
Verdorben, ja das traf es eigentlich ganz gut. Erst nachdem er diesen Gedanken gedacht hatte, fragte er sich warum der Typ das so offen sagte. Stimmte vermutlich ja, aber warum sollte man sowas offen zugeben? Kyano war mindestens genauso verdorben, aber er war noch lange nicht soweit, das offen zu sagen. Noch lange nicht. Er war eigentlich noch nicht einmal soweit, überhaupt zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Er war schließlich der Größte! Auf die Idee, er könnte geistesgestört sein, kam er erst gar nicht. Umso rätselhafter fand er die Aussage von Alistair. Aber den fand er ohnehin seltsam.

Und dann fing der auch noch vollkommen gleichmütig an nach Geschirr zu suchen. Nun wandte Kyano das erste Mal den Blick von den Suppen und schaute nun schockiert auf seinen Begleiter. Das war nicht sein Ernst. Der wollte doch nicht wirklich- Doch der folgenden Aussage war zu entnehmen, dass er es durchaus ernst meinte. Für einen Moment schloss er die Augen und  versuchte seine Fassung wieder zu erlangen. Langsam öffnete er sie wieder, schaute seinen Begleiter nun weniger schockiert an als vorher und nickte leicht. Kleinstmöglicher Anteil klang doch schon besser. Wenn er nur sehr wenig von dem Zeug aß, würde es vielleicht nicht ausreichen um ihn zu töten und es würde lediglich der Andere sterben. Damit konnte er leben. Mit diesem Gedanken konnte er sich wieder etwas entspannen. Seine Dankbarkeit aber wirklich zum Ausdruck bringen, das konnte er nicht.
Das Alistair zu erst probieren wollte, fand er auch beruhigend. Und es war gut zu wissen, dass er anscheinend kein Problem damit hatte zu sterben. Nein, er lachte auch noch sadistisch dazu. Der Forscher sah ihn dabei skeptisch an. Der Typ wurde wirklicher immer schräger. Wobei der sich bestimmt gut als Versuchskaninchen machen würde, der würde das ja noch freiwillig mitmachen. Das wäre für Kyano allerdings auch weniger amüsant. Vielleicht würde der sich ja auch gut als Lakai machen? Womöglich sollte er sich den Namen merken…

Na wenigstens hatte einer von ihnen Spaß. Kyano war aber immer noch nicht nach Lachen zumute. Es half nichts, er würde leider nicht um die Suppe drum herum kommen. Langsam näherte er sich den Suppen wieder um sie eingehend zu betrachten. Das war echt die Wahl zwischen Pest und Cholera. Oh Gott. Möglicherweise waren da auch keine Gifte drin, sondern Krankheitserreger? Was das anging kannte seine Paranoia keine Grenzen. Doch er kam zu dem Schluss, dass er besser aufhören sollte darüber nachzudenken, bevor es noch schlimmer wurde. Nun gut. Rot oder schwarz? Rot sah aus wie Blut. Schwarz sah aus wie… undefinierbar. Aber irgendwie noch unappetitlicher als Rot. Blut war eine Sache, aber wer wusste schon was in dem schwarzen Zeug noch alles drin war? In der Hoffnung, damit auf der sicheren Seite zu sein, deutete er auf die rote Suppe. “Ich finde die Rote sieht ein kleines Bisschen weniger unappetitlich aus. Nehmen wir die.“ Damit traf er dieses Mal die Entscheidung und sah dem Suppe essen mit einem Grauen entgegen, als er die Suppenteller sah.

[Out: Ich bin mach dann einfach schonmal :‘D]

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Sa Okt 06, 2018 10:40 pm



Ihr überwindet euch, von der tiefroten Suppe zu kosten, die so scheußlich riecht, dass die Gedanken, was in ihr enthalten sein könnten, nahezu verrückt spielen. Tatsächlich erwartet euch aber eine einfache Tomatensuppe, die mit einigen, exotischen Gewürzen verfeinert wurde. Dadurch mag zwar der widerwärtige Geruch stammen, aber eigentlich hat diese Suppe einen angenehmen Geschmack. Letztlich öffnet sich die einzige, andere Tür im Raum und weist euch den Weg zum Kühlraum.


Der nächste Raum erwartet euch...

Wie zu erwarten entpuppt sich der Kühlraum als unsagbar kalter Ort. Das Licht flackert unregelmäßig, als könnte die Beleuchtung jederzeit ausfallen. Inmitten des Raumes hängt an einem großen Fleischerhaken etwas, das wie ein menschlicher Torso aussieht. Überall stehen Kisten, gefrorene Lebensmittel und Formen, die wirken, als hätten sie einmal gelebt. Kein Ort, an dem man lange verweilen möchte. Ob die Gänsehaut wohl nur von der Kälte kommt?

Nur ein zaghaftes Summen durchbricht die eisige Stille und offenbart euch, dass ihr nicht alleine in diesem Raum seid. Etwas Unbekanntes huscht umher. Mal wird das Summen lauter, als wäre es ganz nah bei euch, mal leiser, als entferne es sich zu weit. Vielleicht solltet ihr die Aufmerksamkeit dieses Geschöpfes erregen.

Summt ihr mit oder bittet ihr doch lieber um Hilfe?



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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam So Okt 07, 2018 6:26 am

Selbst Alistairs Angebote schienen Kyano noch nicht ganz von seinen Zweifeln befreit zu haben, aber wenigstens legte er keinen Protest dagegen ein, selbst ein wenig davon zu essen. Dann musste er es wenigstens nicht alleine tun. So legte der Angestellte sowohl Teller als auch Besteck zurecht und verteilte nach der Entscheidung mit einem Nicken die rote Suppe seinem Versprechen nach entsprechend. Ihr widerwärtiger Geruch gab zwar selbst Alistair noch nachträgliche Bedenken, aber er war immer noch davon überzeugt, dass man ihn hier bestimmt nicht vergiften würde. Das wäre doch wirklich absurd.
Nachdem er den ersten Löffel probiert hatte, wurde er ein wenig nachdenklich und verzog seine Mundwinkel leicht. Dieser intensive Geschmack... das konnte doch nicht deren Ernst sein... "Die Suppe ist in Ordnung.", versicherte er seinen Partner wenig begeistert und aß weiter. Erst nachdem auch Kyano schon seine ersten Löffel von der roten Flüssigkeit probiert hatte, schien Alistair plötzlich unwohl zu werden. "Uuh... kh..." Keuchend krümmte er sich leicht über dem Teller und ließ seinen Löffel klirrend auf den Boden fallen, während er sich mit krampfhaft zusammengekniffenen Augen eine Hand vor den Mund hielt. Anschließend folgte ein äußerst kränklich klingender und intensiver Hustenanfall, der einen ganzen Moment andauerte und plötzlich rote Flüssigkeit zwischen seinen Fingern hervorsickern ließ. Mit der anderen Hand hatte er sich gerade noch an die Theke geklammert, als würde er jeden Moment umfallen können. Hatte er nun etwa doch... Blut gespuckt?!
Für einen Augenblick verweilte er auf diese Weise in völliger Anspannung und schwieg. Kurz darauf regte sich aber doch wieder Leben in ihm. "O-ohhh... ich bin einfach nicht gut mit so stark gewürztem Essen... v-verschluckt...", murmelte er unter seiner vorgehaltenen Hand heiser hervor und versuchte, ein Papiertaschentuch aus der Tasche seiner Robe hervorzufischen, mit dem er sich einmal seinen Mund und seine Hand abwischte. Der Geschmack der roten Suppe war insgesamt zwar in Ordnung, aber Alistair aß ansonsten eher mild, weshalb all diese exotischen Gewürze doch ein wenig in seiner Kehle brannten, zumal er auch kein großer Fan von Tomaten war. Die Suppe war es wohl auch gewesen, von der er ein wenig ausgehustet hatte. Da musste er sich jetzt wohl durchbeißen, auch wenn es ihm nicht schmeckte... Nur einen frischen Löffel würde er sich jetzt definitiv nochmal holen.

Nachdem das quälende Werk verrichtet worden war, öffnete sich auch schon die nächste Tür. Alistair schien es jedoch nicht besonders gut zu gehen und er lehnte sich mit dem Ellbogen auf die Kücheninsel, während seine andere Hand mit den Fingern jeweils an seine Schläfen gepresst war. "Ich bin so voll...", murmelte er erschöpft vor sich hin. Seine eigene Portion war immerhin äußerst großzügig ausgefallen, obwohl er sonst so wenig aß und auch gar nicht hungrig gewesen war, er fühlte sich wie ausgestopft... nur mit Flüssigkeit statt Füllung. Zudem war ihm von diesen intensiven Gewürzen und dem Geruch der Speise auch ein wenig schlecht geworden, wo er so etwas gar nicht gewöhnt war. Was für ein Albtraum. Konnten sie ihm nicht endlich blutdrünstige Geister auf den Hals hetzen statt ihn mit so etwas zu foltern?
Immerhin konnten sie ihren Weg nun fortsetzen. Zwar war Alistair aufgrund seines rebellierenden Magens nun etwas träger geworden, aber vielleicht würde ein wenig Bewegung bei dem Ganzen doch helfen. So löste er sich mit einem tiefen Seufzen wieder von der Kücheninsel und trat in Richtung der Tür. "Also gut. Dann mal weiter.", versuchte er selbstbewusst seine leichte Übelkeit zu überspielen. Er würde die nächste Woche über definitiv keine Suppe mehr sehen wollen.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mo Okt 08, 2018 3:00 pm


Noch immer sehr skeptisch dreinschauend sah Kyano zu, wie Teller und Besteck bereit gestellt wurden. Er fasste es ja nicht, dass er das jetzt wirklich tun würde. Die Suppe wurde verteilt und er starrte noch eine Weile die rote Flüssigkeit an, bis er zu seinem Begleiter schaute, der sie zu erst probierte. Dieser sah zwar nicht sonderlich begeistert aus, aber er meinte, die Suppe sein in Ordnung. “Wie beruhigend.“ Nachdem er noch kurz wartete, ob sein Begleiter nicht doch umkippen würde, probierte er dann selbst, da nichts geschah. Und siehe da. Es war gar nicht so widerlich. Es war einfache Tomatensuppe. Und die war geschmacklich vollkommen in Ordnung. Die intensive Würzung störte ihn jetzt nicht wirklich. Also begann er brav seinen kleinen Anteil zu löffeln. Nach den ersten drei Löffeln landete sein Löffel allerdings in der Suppe. Alistair fing plötzlich an zu keuchen und krümmte sich dabei. Kyano ließ augenblicklich seinen Löffel fallen und sein ganzer Nacken versteifte sich, als sein Blick zu seinem Begleiter wanderte, ohne den Kopf zu bewegen. Oh-Oh. Das war nicht gut. Überhaupt nicht. Er hatte es doch gewusst! Sie waren doch vergiftet worden. Jetzt konnte er wohl nur noch hoffen, selbst noch nicht genug davon gegessen zu haben, während er dem Anderen beim krepieren zusah.

Auch Alistair hatte den Löffel fallen lassen, welcher klirrend zu Boden ging. Als ein übel klingender Hustenanfall folgte, trat Kyano einen Schritt zurück. Nun begann er sich zu fragen, welches Gift sie wohl verwendet hatten. Er war schließlich vom Fach. Aber die offensichtlichen Symptome konnte er nicht so recht einem bestimmten Gift zu ordnen. Vielleicht ein Gift welches er noch nicht kannte? Oder eine interessante Mischung. Jetzt war er interessiert und beobachtete den armen Kerl, dem schon jegliche Farbe aus dem Gesicht gewichen war, wie ein Testobjekt.  Davon sollte er unbedingt eine Probe mitnehmen, um sie anschließend zu analysieren. Hatte der Typ gerade Blut gespuckt? Interessant. Na da würde es ja vielleicht gar nicht mehr lange dauern, bis er drauf ging.

Oder auch nicht. War wohl doch nur Suppe gewesen, kein Blut. Der Kerl vertrug anscheinend einfach nur keine Gewürze. Fast schon enttäuscht aber auch etwas erleichtert, doch nicht vergiftet worden zu sein, trat er wieder an seinen Teller heran. “Oh.“, meinte er mit einem gleichgültigen Tonfall, fischte seinen Löffel aus der Suppe und aß weiter. Jetzt war er wieder vollkommen entspannt. Als er fertig war und Alistair noch so einiges vor sich hatte, rang der Forscher sich schließlich dazu durch, den kleinen Teil der Suppe, die nicht mehr auf dessen Teller gepasst hatte, auf seinen eigenen Teller zu laden und aufzuessen. Ihn selbst störte die Suppe ja um einiges weniger. Insgesamt war sein Anteil zwar immer noch sehr viel kleiner gewesen, mehr hätte sein Egoismus auch nicht zugelassen, aber immerhin. Es kam nicht oft vor, dass der herzlose Wissenschaftler sich auch nur mit der kleinsten Geste irgendwie erkenntlich zeigte.

Endlich war die Suppe leer und es konnte weiter gehen. Aber Alistair sah nicht so aus, als wäre er schon bereit dafür. Er machte ein ziemlich gequältes Gesicht, als er sagte, wie voll er war. Außerdem sah er noch immer recht blass aus, also noch blasser als er ohnehin schon wirkte. Kyano hatte allerdings wenig Lust, in dieser elenden Küche noch länger zu bleiben. “…Geht’s?“, fragte er schließlich, da er nicht wer weiß wie lange warten wollte, die Tür zum nächsten Raum hatte sich ja schon aufgetan. Das war dann aber auch genug Nettigkeit für heute, fand er. Das sah ihm gar nicht ähnlich, sich nach dem Befinden von jemand anderem zu erkunden. Auch wenn es nur so eine klein, unbedeutende Frage war und er einfach nur schnell weiter wollte.
Dann konnte es aber doch weiter gehen, und er überließ seinem Begleiter den Vortritt, weil er sich doch etwas Sorgen machte, der Typ könnte anfangen zu kotzen, so wie der aussah. Da wollte er lieber Abstand halten können.


Zuletzt von Kyano am Fr Okt 12, 2018 11:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Di Okt 09, 2018 5:32 am

Alistair hatte in seinem Hustenanfall natürlich nicht mitbekommen, wie Kyano ihn plötzlich fast schon wie eine Art Testsubjekt zu betrachten schien. Hätte er es aber bemerkt, hätte es ihn vermutlich auch nicht so sehr gestört wie sonst, auch wenn es ihn ordentlich nervös gemacht hätte. Immerhin hatte er sich plötzlich verschluckt. So etwas war ein Grund zu starren, vor allem, wo man der Suppe ohnehin schon nicht wirklich über den Weg getraut hatte.
Ein wenig fragend wurde von ihm aber aufgenommen, wie sein Mutproben-Partner seinen Anteil an der Suppe freiwillig doch ein wenig vergrößerte. Zeigte er da gerade so etwas wie... Hilfsbereitschaft? Auch wenn er sich im Raum mit den Gemälden einen bösen Scherz zu seiner Unterhaltung erlaubt hatte, musste er doch etwas netter sein als zunächst angenommen. Ein schwaches Lächeln zeichnete sich bei dem Gedanken auf Alistairs Lippen ab. Er hatte sich dieses Dilemma in seinem Hochmut zwar selbst ausgesucht, aber über diese Geste seitens Kyano würde er sich definitiv nicht beklagen. Manchmal war es doch erfrischend, neue Leute kennenzulernen. Man wusste nie, womit man es noch zu tun bekam.

...vor allem, wo er später auch noch fragend ein Wort an ihn richtete, nachdem die Suppe endlich ausgelöffelt worden war. "Ähm..." Ein wenig irritiert ließ Alistair seine Hand daraufhin sinken und sah beklommen zur Seite als wüsste er aufgrund der zu knappen Äußerung nicht, was nun mit diesem Wort gemeint war.
Ah! Er hatte sich vermutlich nur nach seinem Wohlbefinden erkundigt, richtig?
"Ja... ich bin in Ordnung. Das legt sich bestimmt gleich wieder.", antwortete er und nestelte nervös ein wenig mit seinen eigenen Fingern. Leichte Übelkeit war bei seinem schwachen Magen kein neues Erlebnis mehr für ihn, er würde es einfach herunterschlucken müssen. "Danke.", äußerte er noch angesichts der Nachfrage höflich und sah seinem Gegenüber dabei müde lächelnd entgegen, ehe er schließlich voranging. Auch wenn er bisher das Gefühl hatte, dass ihm etwas grundlegendes an dieser Mutprobe fehlte, war sie aber trotzdem interessant. Man konnte wohl nur abwarten, ob der nächste Raum nun vielleicht etwas beeindruckenderes für sie parat halten würde.

Alistair war nun zumindest äußerst dankbar dafür, über seinem Kostüm noch diese Robe zu tragen, wo es nun auf einen Schlag äußerst kalt geworden war. Er konnte die tiefe Temperatur trotz der zweiten Kleidungsschicht bis in seine Knochen fühlen, kein Wunder, wo sie nun wohl die Tiefkühlkammer betreten hatten. Schaurig flackerte hier das Licht und im Zentrum hing an einem Fleischerhaken etwas, das Ähnlichkeit mit einem menschlichen Torso hatte. Es dauerte nicht lange, bis Alistair begann, aufgrund der Kälte leicht zu zittern und sich seine Oberarme zu halten. Zuerst Gestank, nun Kälte. Die Organisatoren wollten wohl wirklich, dass man kaum das Bedürfnis hatte, sich mehr in einem Raum anzusehen. Wie sollte man denn da die Atmosphäre auf sich wirken lassen? Dann wiederum war es wohl auch der Sinn von Horror, ein unkomfortables Gefühl hervorzurufen. Nur wäre das wohl in einem eher psychologischen Aspekt effektiver, wobei das zugegebenermaßen in einem Geisterhaus wohl schwer nachzustellen war. Außerdem war ihnen etwas in der Richtung so gesehen im Gemälderaum gelungen, es lag ganz im Auge des Betrachters.
Plötzlich ertönte jedoch eine Art Summen. "W-was ist das...?", brachte der Angestellte daraufhin leise unter leicht bebenden Lippen hervor. Es klang so, als würde es von etwas kommen, das in diesem Raum umherhuschte. Das war auf eine nervige Weise doch verstörend, dieses merkwürdige Summen dieser unbekannten Kreatur ging einem direkt unter die Haut. Ob sie wohl der nächste Hinweis war?

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Do Okt 11, 2018 3:01 pm


Für einen Moment bereute Kyano es auch schon wieder die Frage überhaupt gestellt zu haben. Der Kerl schien nicht zu verstehen, was er von ihm wollte. Oder er wusste selbst nicht ob es nun wieder ging oder nicht. Aber schließlich gab er doch noch eine Antwort und bedankte sich auch noch. Der Forscher nickte kurz, zeigte sonst aber keine weitere Reaktion, ehe er Alistair hinterher, in den nächsten Raum ging. Er war ja wohl freundlich genug für heute gewesen.
Im nächsten Raum war es ganz schön kalt. Gut, dass er für gewöhnlich seinen großen, dicken, weichen Mantel trug. Nicht, dass er ihn so gerne tragen würde, weil er so flauschig-weich war. Er doch nicht. Diesen zog er instinktiv zu, als er den Raum betrat. War aber auch verdammt kalt in diesem Kühlraum. Naja, das hatten Kühlräume wohl so ansich. Und kaum stand er zwei Minuten in diesem Raum, war er schon wieder genervt. Also nervige Sachen, das hatten die hier wirklich drauf. Dieses Mal war es aber kein Gestank und auch kein Geräusch, sondern das Licht. Es flackerte die ganze Zeit. Konnten die sich nicht einfach entscheiden? An oder Aus, eines von beiden, aber dieses hin und her war doch ätzend. Irgendwann hörte er auf, sich im Stillen aufzuregen und betrachtete lieber das Ding am Fleischerhaken, in der Mitte des Raumes. Interessant, das war ein menschlicher Torso. Zwar schon etwas ramponiert, so dass er nicht mehr ganz klar erkennbar war, aber wenn man genauer hin sah, konnte man es doch recht eindeutig erkennen.

Während er das Ding noch betrachtete, achtete er nicht wirklich auf seine Umgebung und hörte das leise Summen erst nicht. Was er hörte, war die Frage seines Begleiters, dem schon ziemlich kalt zu sein schien. “Das, mein Lieber, ist ein menschlicher Torso. Oder auch ‘Rumpf‘ zu Deutsch. Ich frage mich wo sie den wohl herhaben.“ Das war eine erstaunlich sachliche Erklärung, für seine Verhältnisse. Bis auf den letzten Satz zumindest. Bei diesem zeigte sich ein sadistisches Grinsen auf seinem Gesicht. Und dann huschte irgendwas ziemlich nah an ihm vorbei und da hörte auch er auf einmal dieses Summen. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich zu einem resigniert wirkendem. “Das ist doch nicht deren Ernst…“ Schon wieder Geräusche. Nervige Geräusche. “Fällt denen denn nichts besseres ein?“ Irgendwie hatte er mehr Geister erwartet. Oder billig verkleidete Leute, die aus Ecken sprangen und sie erschreckten. Wäre auch nervig gewesen, aber auf eine andere Art und Weise.

Nun sah er sich im Raum um und suchte, was auch immer diese Geräusche verursachte. Aber es schien förmlich unsichtbar zu sein und huschte einfach weiter um sie herum. “Mir wird gerade nicht klar, was man nun von uns erwartet. Irgendwelche Vorschläge?“ Mittlerweile spürte auch er die Kälte bis in die Knochen, verschränkte seine Arme vor der Brust und hatte wenig Lust, noch länger in diesem Raum zu bleiben. Das war nur schwierig, wenn man nicht wusste, was man tun sollte. Also hoffte er einfach mal, das Alistair vielleicht mehr Ideen hatte. Der sah jedenfalls auch nicht aus, als hätte er große Lust weiter in diesem kalten Raum zu bleiben.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Do Okt 11, 2018 3:52 pm

Kyano schien das Summen noch nicht wirklich wahrgenommen zu haben, denn nachdem Alistair seine Frage hinsichtlich dessen in den Raum geworfen hatte, ging er eher auf den Torso ein, der in der Mitte des Raumes hing und erklärte dem Angestellten, worum es sich dabei handelte. Dieser sah ihn daraufhin für einen Augenblick befremdlich an und schien dabei ein wenig verwirrt. "N-nein, das meinte ich nicht...!", entgegnete Alistair schließlich und ließ dabei recht unbeholfen seine Arme auf und ab schwenken, nervös darüber, dass man ihn vielleicht missverstanden haben könnte. Allerdings blieb er dann doch wieder nachdenklich stehen, als Kyano die Frage in den Raum warf, woher die Organisatoren diesen Torso wohl hatten. Ob er wohl eine Nachbildung war? Dabei wäre es doch ein wenig furchteinflößender, wäre er echt, so konnte man sich immerhin vorstellen, was für ein Monster diesen armen Tropf so zugerichtet haben könnte. Nur die rechtlichen Konsequenzen... Ach, selbst außerhalb des eigenen kriminellen Daseins stellte sich das Recht immer noch als Spielverderber heraus. Der Gedanke an eine Nachbildung war schließlich nicht ganz so abstoßend wie die Vorstellung eines echten Torsos.
Die Situation musste aber glücklicherweise nicht weiter erklärt werden, als Kyano das Summen doch von selbst aufgefallen war. Zumindest vermutete Alistair das mal, als der Bleichgesichtige empört darüber schien, was ihnen in dieser Mutprobe schon wieder entgegengeworfen wurde. Zugegeben, mit einer Tiefkühlkammer ließ sich wirklich weitaus mehr machen, wenn man da an gewisse Horrorgames dachte, die das Konzept bereits aufgegriffen hatten. Man musste aber wohl abwarten, wohin dieses Summen denn noch führen würde. Auf jeden Fall waren sie hier nicht allein... "Vielleicht hatten sie ein zu eingeschränktes Budget.", antwortete er trotzdem noch auf die Frage Kyanos, die in seinen Augen doch etwas Unzufriedenheit ausdrückte, und rückte sich kurz einmal mit vor Kälte zitternden Fingern seine Brille zurecht. Man konnte zumindest Kudos dafür geben, dass dieses Horrorhaus nicht dem typischen Jahrmarktsklischee entsprach, aber es war trotz dessen in Alistairs Augen nicht wirklich... umwerfend. Trotzdem versuchte er, gespannt zu bleiben. Immerhin war es doch ein sehr anregendes Gefühl, aus Panik, die nicht von sozialen Interaktionen rührte, endlich das eigene Herz in der Brust spüren zu können. Es erinnerte ihn daran, dass dort doch nicht nur emotionale Leere herrschte.

Die große Frage war nur, was sie mit alldem nun anfangen sollten. Leider war Alistair im Moment ebenso ratlos wie sein Partner. Eines war jedoch sicher, er hatte definitiv keine Lust, diese Behälter voller gefrorenem Zeug zu untersuchen. Zumindest nicht ohne Handschuhe. Diese kalten Objekte fasste er bestimmt nicht mit bloßer Haut an, seine Hände würden ansonsten eine gefühlte Ewigkeit kalt bleiben. Blieb also fürs erste nur das summende Wesen. "Ich bin mir auch nicht sicher...", setzte er trocken an und rieb sich dabei seine Finger, um sie warm zu halten, "aber vielleicht ist es auch wieder ein klangliches Rätsel, ähnlich wie die Kramurx vom Eingang?" Nach dieser Vermutung hielt er kurz nachdenklich inne und blies sich dabei warmen Atem an seine kalten Hände. Nur musste er kurz darauf missbilligend feststellen, dass er ein wenig nach dieser verfluchten Suppe von eben roch. Nächstes Mal packte er sich Minzbonbons ein...
"Oder das, was für dieses Summen verantwortlich ist, will Aufmerksamkeit. Ich meine, das hier ist schon ziemlich penetrant...", fügte er letztendlich noch mit zusammengezogenen Augenbrauen an. Schließlich war der Unterschied zu den Kramurx des ersten Rätsels, dass dieses unsichtbare Wesen hautnah erschien und es deswegen vielleicht einfacher sein könnte, mit ihm zu interagieren. Nur das Wie war noch die Frage.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Sa Okt 13, 2018 10:21 pm


Da hatte er wirklich mal eine Frage sachlich beantwortet, da war der Torso gar nicht gemeint. “Eh?“ Was meinte er den bitte dann? Verstand der Forscher jetzt nicht. Egal. Auf seine Frage ging Alistair nicht ein. Irgendwann viel ihm dann auch dieses Summen auf, und er beschwerte sich natürlich sofort über die nervige Geräuschkulisse und ob denen denn nichts Besseres einfiel. Die Antwort darauf war sogar plausibel. “Hm. Ja, könnte sein. Aber irgendwie nicht ganz glaubwürdig. Die restliche Aufmachung von diesem Gedöns ist eigentlich überraschend gut. Das steckt sicher ne Menge Geld hinter. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es am Geld lag. Ich denke, das ist eher eine Frage des Einfallsreichtums.“ Tja, wie er immer sagte, alles Idioten diese Menschheit. Und dabei sah das Ganze doch recht anständig aus, für Halloween-Verhältnisse. Da hatte er nun wirklich mal was Anderes erwartet. Und etwas, wo man schneller hinter kommen würde, was man tun soll. So langsam fing auch er an wirklich zu frieren, trotz flauschigem Mantel.

Und Alistair wusste leider auch nicht so recht weiter, gab dann aber doch einen Vorschlag. Der half Kyano aber auch nicht weiter. “Klangrätsel…“ Wow. Der Typ hatte wirklich ein Wort dafür gefunden. “…ja. Aber worin besteht denn jetzt das Rätsel? Hier ist ein Viech das hin und her huscht und es summt eine hässliche Melodie. Und was soll ich damit anfangen?“ Er war schon wieder ziemlich genervt. Unwissenheit war nicht sein Ding. Er war doch ein Genie! Er wusste immer was zu tun war, da er ja so unfassbar intelligent war. Und deshalb fuchste es ihn total, so ratlos zu sein. Und das bei der Kälte. Nicht nett, in der Tat, nicht nett war sowas. Wenigstens gab es dann noch eine zweite Idee von seinem Begleiter. “Penetrant triffts ziemlich gut. Und wie sollen wir dem Viech Aufmerksamkeit zu teil werden lassen? Es huscht ja ganz schön schnell hier herum und macht nicht den Eindruck, als wolle es gesehen werden.“ Himmel, wenn es Aufmerksamkeit wollte, sollte es halt einfach still sitzen bleiben und süß gucken oder sowas in der Art. Irgendwer würde dann bestimmt mit ihm reden. Zumindest jemand, der nicht ganz so kaltherzig war wie der Forscher hier, würde das bestimmt machen.

Oder meinte der es im Sinne von, das sie auch was summen sollten? Oh nein. Er würde hier sicher nicht so ein dummes Liedchen trällern. Ganz sicher nicht. Das war ja mal sowas von unter seinem Niveau. Das konnten die vergessen. Vielleicht reichte es ja auch das Teil anzusprechen? “Oder sollen wir es einfach ansprechen?“, richtete er nun eine Frage an Alistair. Wär ja theoretisch eine Möglichkeit. Auch wenn er sich nicht so ganz sicher war, wie man so ein Viech ansprechen sollte. Er sprach nicht so oft mit seinen Pokemon, er hatte von sowas keine Ahnung. Womöglich konnte er das ja auch getrost dem Brillenträger überlassen. Noch immer unwissend, zog er schließlich die Schultern hoch und zog seine Hände in die weiten Ärmel seines Mantels, bevor sie noch einfroren.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam So Okt 14, 2018 12:56 pm

Ein mangelndes Budget klang für Kyano zwar plausibel, doch letzten Endes schob er den Mangel an Unterhaltung doch auf fehlenden Einfallsreichtum, wo die restliche Aufmachung doch nicht schlecht war. Nachdenklich musste Alistair daraufhin seine Arme verschränken. Ja, letzten Endes war Horror einfach dermaßen subjektiv, solange man nicht die wirklich effektiven Karten ausspielte, konnte nicht jeder davon verängstigt sein. Wie im Falle dieses Raumes zum Beispiel... Geräusche unbekannter Quelle wurden dadurch furchteinflößend, dass die Fantasie Amok lief und einen glauben ließ, dass der Ursprung dieses Summens einem eventuell schaden konnte. Dazu musste aber erst einmal eine potenziell gefährliche Atmosphäre etabliert werden. Soweit machte wirklich nichts den Anschein einer potenziell gefährlichen Situation, wenn man einmal von der Befürchtung einer Lebensmittelvergiftung und übertriebener Schüchternheit absah. "Das natürlich auch... ja, diese Villa hatte wohl eine gute Grundidee, aber das Auge fürs Detail hat wohl einfach gefehlt.", stimmte er Kyano letztendlich zu.

Die Einwände des Violetthaarigen gegenüber Alistairs unausgereiften Thesen waren natürlich absolut berechtigt. Noch einmal strengte der Angestellte seinen Grips an und versuchte über den Ton der Melodie hinauszudenken, aber die Tatsache, dass das Summen unentwegt weiterging sowie, dass hier klirrende Kälte herrschte, machte die Angelegenheit nun wirklich nicht einfacher. Was sollten sie also mit dem Summen tun? Oder... wie könnten sie einem Wesen Aufmerksamkeit geben, das ohnehin unsichtbar war? "Uhhhhh..." Man konnte dem Ton Alistairs trotz seiner sonst so monotonen Ausdrucksweise die Ratlosigkeit deutlich entnehmen. Vielleicht sollten sie die Melodie auf irgendeine Weise reproduzieren? Die Frage war nur, wie genau... Mit etwas auf den Torso schlagen? Nein, das wäre doch albern...
Als Kyano seinen Gedankengang letztendlich noch mit einer letzten Frage unterbrach, musste der Brillenträger geschlagen seinen Blick senken. Mit einem tiefen Seufzen rieb er sich letzten Endes die Nasenwurzel und schien leicht gestresst, während seine Knie leicht zitterten. Gott, es war so kalt... "I-ich weiß ja auch nicht...!", äußerte er zunächst verzweifelt und hob sein Kinn dabei, während er tief durchatmete. Sein Atem bildete dabei in diesen tiefen Temperaturen einen sachten Nebel. "Es ansprechen, huh...", ließ er sich den letzten Gedanken Kyanos dabei nochmal verbal durch den Kopf gehen und verzog seine Augenbrauen etwas. "Wenn wir so nicht weiterkommen, können wir es ja vielleicht gleich um Hilfe bitten, sollten wir damit schon anfangen...", äußerte er letzten Endes fast schon leicht spottend und hielt sich seine Hände noch einmal vor sein Gesicht, um ihnen Atem einzuhauchen. Unter diesen Bedingungen war nicht einmal sein Geduldsfaden wirklich stabil gestrickt.

[out: Kannst dann gerne wieder die nächste Entscheidung fällen :'3]

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