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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mi Okt 17, 2018 9:32 pm


Alistair stimmte ihm zu, das fand Kyano gut. Zustimmung war einfach immer eine gute Sache. Leider bekam er nicht besonders oft Zustimmung, wenn es um gewisse Dinge ging, die seine Arbeit betrafen. Naja, was sollte er machen? Gab eben einfach zu wenig Genies auf Erden. An ihm selbst lag es jedenfalls sicher nicht, nein, es lag natürlich immer an den Anderen. Waren halt alle dumm wie Brot. Nun nickte er auf Alistairs Zustimmung hin. Auf Kyanos weitere Fragen hin war sein Begleiter leider genauso ratlos wie er selbst. Er brachte nicht einmal mehr ganze Wörter heraus, sondern nur ein Geräusch, welches die Ratlosigkeit recht treffend betonte. Blöd aber auch. Dann meinte er noch keine Ahnung zu haben. Ja. Das war offensichtlich. Der Forscher sagte erst einmal nichts, da er schlichtweg nicht wusste was. Unter seinem Mantel überkreuzte er seine Beine, um sie daran zu hindern, wie blöd zu zittern. Verdammte Kälte, sein Atem fing schon an kleine Wölkchen zu bilden. Hoffentlich kamen sie hier lebend raus.

Und wenn die sie gar nicht hatten vergiften wollen, sondern… etwas noch grausameres? Wollten die, dass sie hier elendig erfroren? Wie sadistisch. Dabei wäre es mit Gift doch viel witziger, da hatte man ja viel mehr Möglichkeiten. Also er konnte sich da zumindest weitaus spannender anzusehende Arten zu sterben vorstellen. Da gab es seehr viele Möglichkeiten. Und der Wissenschaftler kannte da eindeutig zu viele von. Wirklich angenehm waren die meisten nicht, an die er dachte. Also, nicht für den, der starb. Für Zuschauer aber durchaus ganz interessant. Tja, dass die meisten anderen Menschen, wohl eher niemandem beim Sterben zusehen wollten, auf den Gedanken kam er natürlich gar nicht erst. Wozu auch, wenn ja eh alle Anderen in seinen Augen Idioten waren. Wozu also an Andere denken.

Bevor er sich darüber zu viele seltsame Gedanken machen konnte, setzte Alistair dann aber doch noch zu einem brauchbaren Vorschlag an. Hoffte er jedenfalls. Ein Vorschlag war es, aber ob er den gut finden sollte, das wusste er noch nicht so ganz. Um Hilfe bitten? Das kam ihm irgendwie albern vor. Andererseits konnte es auch der Schlüssel hier, und damit gar nicht so dumm sein. “Hm.“, machte er und blickte etwas skeptisch. Doch schlussendlich entschied er sich doch dafür, es zu tun. Er seufzte. “Also gut. Meinet wegen.“ Tja, dann würde er es jetzt also wirklich um Hilfe bitten. Und wie sollte er das bitte formulieren? Das war jetzt echt mal ne Ausnahme Situation. “Ehm. Hey, du… Wesen.“ Und ab hier konnte er nicht anders, als unfassbar sarkastisch zu sagen: “Wir, Erdlinge, bitten dich, oh großes und allmächtiges Etwas, um Hilfe.“ So. Fertig. Jetzt sollte aber auch bitte etwas passieren. Etwas, abgesehen von der Sache, dass der Forscher gerade dämlich grinsen musste. Gut, das außer Alistair, der ohnehin seltsam war, niemand hier war, der das sehen konnte. Denn im Grunde war es doch albern. Aber egal. Die Kälte ging ihm langsam unfassbar auf den Geist. Zitternd verschränkte er wieder die Arme vor der Brust, und wartete auf eine Reaktion.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Mi Okt 17, 2018 10:54 pm



Als ihr eure Stimmen erhebt, um nach Hilfe zu bitten, verstummt das zaghafte Summen. Ein Frosdedje tänzelt neugierig hervor und scheint euch mit aufgeweckten Augen zu betrachten. Es scheint aber tatsächlich abzuwägen, ob es euch einfrieren oder euch wirklich helfen soll. Nach einem viel zu langen Moment der Stille wendet es sich von euch ab und schwebt zur gegenüberliegenden Tür, um sie für euch zu öffnen. Ihr könnt nun das Lager betreten.


Der nächste Raum erwartet euch...

Euch erwartet eine große, dunkle Halle. Einige Lampen scheinen ausgefallen zu sein, andere flackern und werfen durch ihr abruptes Licht einige, unheimliche Schatten an die Wand. Ihr könntet schwören, so eben wäre einer jener Schatten verschwunden und an anderer Stelle neu aufgetaucht, als würde etwas oder jemand an euch heranschleichen wollen.

Der Raum ist gespickt mit vielen Kisten und allen möglichen Krimskrams. Irgendwo schaukelt ein Schauckelpferdchen quietschend vor sich hin. Irgendwo klirrt Geschirr, ehe es scheppernd am Boden zerbricht. Das Lager scheint euch nicht geheuer, das Tor zurück in die Außenwelt scheint jedoch fest verschlossen zu sein.

In der Mitte des Lagers prangen zwei farbige Kisten; eine in Türkis und eine in tiefem Blau. Mit Löchern ausgestattet, durch die man gerade so hineingreifen kann. Hineinlinsen könnt ihr nicht, denn es ist stockfinster und die Deckel lassen sich leider nicht abnehmen.

Greift ihr lieber in die türkise Kiste oder doch in die Blaue?



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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Fr Okt 19, 2018 8:49 pm

Kyano bat dieses unbekannte Etwas also tatsächlich um Hilfe. "E-Erdlinge...?", murmelte Alistair auf die Wortwahl seines Partners fragend hervor und legte seinen Kopf schief, als er das Grinsen bemerkte, das sich auf seinen Lippen abzeichnete. Wenn er es so betrachtete, die Wortwahl, die er eben getroffen hatte... zu einem gewissen Grad musste sich Kyano gerade über ihre Situation amüsieren, nicht? Wie kam es denn dazu, dass er es gerade entgegen der Kälte schaffte? Kurios. Nun, eine gewisse Komik lag wohl an einer Situation wie dieser. Etwas um Hilfe zu bitten, das man nicht sehen konnte, kam ja beinahe dem Anbeten von unsichtbaren Kräften gleich, wenn auch in einer viel milderen Variante. Als Alistair darüber nachdachte, konnte er nicht anders, als mit einem schwachen Lächeln mit einzustimmen.
Tatsächlich verstummte das Summen aber und ein Frosdedje erschien. Alistair betrachte es verwundert, was er jedoch nicht lange halten konnte, als er leise in seine Hände niesen musste. Dabei konnte er spüren, wie er sich entgegen des Zitterns nun langsam anspannte. Würde dieser Schneegeist ihre Situation jetzt nur verschlimmern oder hatte er tatsächlich Kyanos etwas bizarre Bitte um Hilfe angehört? Nach einem Moment, der dem frierenden Mann viel zu lange erschien, öffnete es ihnen tatsächlich die gegenüberliegende Tür. Für eine Mutprobe waren die Geister hier ja tatsächlich erstaunlich hilfsbereit. Überhaupt handelte es sich bei dem Frosdedje um das erste Geistpokémon, das sie zu Gesicht bekommen hatten. Na, immerhin.
Als Alistair an dem Frosdedje vorübergehen wollte, hielt er neben ihm für einen kurzen Moment inne und betrachtete es neugierig, ehe er ohne jeden weiteren Kommentar einfach weiterging. Allzu lange wollte er in dieser Kälte nun nicht bleiben und seine Stimme bebte ohnehin viel zu sehr, wo er schon dermaßen stark fror.

Nachdem sie die Tiefkühlkammer hinter sich gelassen hatten, erwartete sie nun eine Art Lagerhalle. Auch hier flackerte das Licht wieder. Was Alistair als erstes auffiel, waren die sich bewegenden Schatten, wie es schien, rückten sie in den kurzen Augenblicken, in denen die Halle nicht beleuchtet war, von ihrer ursprünglichen Position. Es war also wieder eine schemenhafte Präsenz anwesend... Bis auf die Küche schien das so ziemlich das Thema der gesamten Mutprobe gewesen zu sein. Wie man wohl bereits gemerkt hatte, hasste der ehemals Kriminelle das Gefühl, beobachtet zu werden. Aber wenigstens handelte es sich hier nicht um diese Art von abwertendem Starren, die ihm unwohl werden ließ.
Die Kälte saß Alistair nach wie vor noch tief in seinen Knochen und er versuchte, sich durch das Reiben seiner Oberarme etwas schneller wieder aufzuwärmen. Obendrein war inzwischen auch schon seine Brille beschlagen. Auf eine lästige Sache folgte auch schon die nächste. Mit einem tiefen Durchatmen nahm er seine Sehhilfe einmal vom Gesicht und reinigte sie mit seinem Ärmel. Dieser Raum erschien ihm etwas atmosphärischer als die bisherigen, da wollte er lieber nichts verpassen.
Als er sich noch einmal etwas genauer umsehen konnte, schweiften seine Augen über die Kisten und die verschiedenen Objekte, die in dieser Lagerhalle verstreut waren, darunter auch Kinderspielzeuge. Das ganze erschien ihm nicht mehr möchtegern-bedrohlich wie die bisherigen Räunme, das hier war doch schon fast... trostlos. Mit vorsichtigen und steifen Schritten trat Alistair in die Mitte des Lagers, richtete seinen Blick dabei jedoch noch nicht auf die Kisten. Stattdessen ließ er ihn weiterhin ungelenkt über seine Umgebung schweifen und fixierte ihn erst auf die dunklen Löcher oberhalb der Kisten, als er direkt neben sie getreten war. Für einen Moment hielt er so inne und betrachtete sie aus ausdruckslosen Augen, ehe er sich wieder von ihnen abwandte und stattdessen auf das sich bewegende Schaukelpferd zuging. Neben ihm ging er in die Hocke und beobachtete ausgiebig seine langsame Vor- und Rückwärtsbewegung. Sein Kopf fühlte sich aufgrund der Kälte von eben dicht an, obendrein war ihm immer noch übel. Es würde ihn nicht wundern, würde er dank dieser Mutprobe am nächsten Tag erkältet aufwachen und nicht zur Arbeit können. Erschöpft, wie er von alldem war, konnte er deswegen immer noch nicht wieder vollkommen klar denken. Er brauchte dringend eine Pause, zumindest für einen kurzen Augenblick. Nicht einmal das plötzliche Klirren von Geschirr ließ ihn noch zusammenzucken.

Alistairs Hände ruhten mit ihren Flächen auf seinen Knien, während er mit ausdruckslosen Augen seinen Kopf schieflegte. Anschließend hob er seine rechte Hand langsam, seine Finger waren leicht gespreizt als er seinen Zeigefinger sachte an den vorderen Griff des Schaukelpferds führte und es damit ein wenig anstieß. Kurz kippte es ruckartig nach vorne, ehe es nach einem Zyklus wieder zu seinem etablierten hypnotischen Rhythmus zurückfand.
Kinderspielzeug faszinierte den Angestellten selbst noch in seinem Erwachsenenalter, insbesondere, wenn es in einem Chaos wie diesem ausgesetzt worden war. Das lag vermutlich daran, dass er sich mit eher stillen Kindern schon immer besser verstanden hatte als mit allen anderen Mitgliedern der Gesellschaft. Gerade weil er die Welt aus ähnlichen Augen wie sie betrachtete. Manchmal verstand er die komplizierteren menschlichen Dinge dieser Welt ebenso wenig wie sie, auch wenn es mit 28 Jahren schon lange von ihm verlangt wurde. Der gravierende Unterschied war nur, dass er selbst schon lange nicht mehr so unschuldig war wie sie. Eben jenes Schaukelpferd in all diesem Gerümpel erinnerte ihn an das, was er einmal verloren hatte. Die Trostlosigkeit dieses Ortes zeigte doch ihre Wirkung, hier gab es ausnahmsweise nichts, das der noch rational gebliebene Teil seines Bewusstseins zu leugnen versuchte. Stattdessen sah er diesen Ort vielmehr als ein Bildnis für etwas; die ungelenkten Gedanken in seinem Inneren taten ihr Übriges. Das Verlangen nach absurder Unterhaltung hatte wieder viele bekannte Empfindungen aus seiner Vergangenheit nach vorne gedrängt, die blinde Person, die er so sehr verschmähte, war immer noch irgendwo in ihm. Seine Brust fühlte sich schwer an und mit einem schwachen Keuchen er legte seine Hände fest an die jeweils gegenüberliegenden Rippen. Wieder einmal wusste er nicht im geringsten, was er gerade eigentlich empfand. Ihm war einfach nur schlecht, es fühlte sich so an, als würde etwas in seinem Inneren seinen Brustkorb zusammenziehen. Letztendlich half es auch nichts, über so etwas nachzudenken. Auch wenn sein Kopf nun zahlreiche potenzielle Geschichten hinter dem Zustand der achtlos hingeworfenen Objekte in diesem Raum spinnen mochte, letztendlich hatte nichts davon mit ihm zu tun. Da waren schließlich immer noch diese bedrohlichen Schatten, die über sie wachten.
Tief atmete er einmal durch, in der Hoffnung, dieses unwirtliche Gefühl so aus ihm zu verbannen, während er entkräftet wieder aufstand und sich kurz seine Kleidung richtete. Dabei hatte er Kyano seinen Rücken zugewandt, noch wollte er sich nicht näher mit diesen auffälligen Kisten befassen, sondern senkte seinen Kopf und zog sich dabei seine Kapuze tiefer ins Gesicht. "Herr Reaver...", richtete er anschließend erschöpft an ihn, "gibt es etwas, an das Sie glauben?"

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Sa Okt 20, 2018 11:54 am


Alistair schien seine Formulierung scheinbar erst nicht zu verstehen. Idiot. So schwer war das nun auch nicht. Aber irgendwann begann er auch zu lächeln, hatte er es also doch noch verstanden. Wie schön. Endlich verstummte dieses nerv tötende Summen und es erschien ein Frosdedje. Wow. Kyano hätte es für das Summen gerne gegen die nächste Wand geklatscht, beherrschte sich aber. Das sollte er wohl lieber nicht bringen, nachher musste er noch für den entstandenen Schaden aufkommen. Aber das Vieh war auch gemein. Ließ sie hier in der Kälte schmoren, während es die ganze Zeit so nervig summte und hin und her huschte. Das hätten sie doch alles viel einfacher haben können!  Genervt schaute er das Pokemon an und murmelte: “Ernsthaft?“  Nach einem Moment des gegenseitigen Anstarrens öffnete es ihnen wenigstens endlich die Tür. Mit schnellen Schritten, um der Kälte zu entgehen, ging er hinter seinem Begleiter in den nächsten Raum.

Dort war es wieder angenehm warm und er entspannte sich augenblicklich, als die Kälte von ihm wich. Noch immer genervt von der ganzen Situation vorhin, betrachtete er den neuen Raum. Eine Art große Lagerhalle, in der mal wieder das Licht flackerte. Super. Seltsam waren allerdings die Schatten, die den Eindruck machten, als würden sie sich bewegen oder als würde jemand hier herum schleichen, der sie gleich anspringen würde. Zwischen den ganzen Kisten quietschte  irgendwo ein verdammtes Schaukelpferd herum und dazu hörte man klirrendes Geschirr. Dieses zerbrach anscheinend bald darauf. So konnte der Forscher sich innerlich über das Schaukelpferd aufregen. Musste es denn auch unbedingt so nervig quietschen? Erneut fragte er sich, warum er überhaupt hier war. Es nervte einfach alles in diesem blöden Haus.
Und da entdeckte er ein Tor, welches den Anschein machte, als würde es hier heraus führen. Er fackelte nicht lange und ging schnurstracks darauf zu. Je schneller er hier wieder raus war, desto besser! Aber leider war es verschlossen. Tja, das hätte er sich ja fast schon denken können. Als ob das hier so einfach wäre. Bestimmt mussten sie vorher noch irgendeine dumme Aufgabe erfüllen. Also gut, dann hieß es jetzt so schnell so möglich heraus zu finden, worin diese bestand. Er drehte sich dem Raum zu und betrachtete alles. Systematisch suchte er nach etwas, das ihm ins Auge fiel. Ihm fiel allerdings etwas ganz anderes ins Auge.

Alistair hockte doch tatsächlich vor diesem blöden Schaukelpferd und starrte es wie hypnotisiert an. Was zum Geier machte er da!? Der hockte da allen Ernstes mit schiefem Kopf vor dem Pferdchen und starrte es einfach an. Dann stieß er es an und starrte es wieder an. Was stimmte denn bitte mit diesem Kerl nicht? Der war aber auch nicht mehr ganz richtig im Kopf, wie es aussah. Er starrte den komischen Kerl an, unfähig dazu etwas zu sagen. Bis der auf einmal keuchte und dann aussah, als würde er gleich los flennen. Oder kotzen. Der Forscher war sich nicht sicher, ob das Problem gerade physisch oder psychisch war.  Beides begeisterte ihn nicht wirklich. Sowas hatte der er nur äußerst ungern an der Backe. Aber scheinbar war es dann doch noch nicht so schlimm. Glück gehabt. Während der Kerl wieder aufstand und eine vollkommen seltsame Frage, ohne irgendeinen Kontext, an Kyano richtete, schaute dieser ziemlich verblüfft. Was war denn das für eine Frage? Wie meinte der das, an was er glauben würde? So im Bezug auf Religion oder was? Da er es in dem Moment nicht besser wusste, antwortete er einfach in bester Wissenschaftsmanier. “Äh, ich… glaube an die Wissenschaft.“
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Sa Okt 20, 2018 2:06 pm

Kyano antwortete ihm, dass er an die Wissenschaft glaubte. Daraufhin drehte sich Alistair langsam wieder zu ihm um und musterte ihn eindringlich. "Ah, also sind Sie ebenfalls eher ein geistig arbeitender Mensch?", stellte er die Tatsache positiv aufnehmend fest und senkte seinen Blick etwas. "Meinen Respekt dafür." Unsicher verkeilte er anschließend seine Finger vor seiner Brust, sie zitterten immer noch leicht. "Ich würde auch gerne mehr an die Wissenschaft glauben. Doch andererseits...", setzte er wieder an und blickte in Richtung der beiden Kisten, die so auffällig im Zentrum des Raumes prangerten, "andererseits... gibt die Wissenschaft auch manchmal noch mehr Rätsel auf, die wiederum nur Zweifel säen." Noch einmal musste er tief ausatmen, seine Augen waren dabei skeptisch verengt. "Dank der Wissenschaft wissen wir schließlich auch, dass der Mensch gerade einmal dazu in der Lage ist, etwa vier Prozent des gesamten Universums zu begreifen. Der Rest besteht aus Dingen, die wir nicht sehen und kaum auf anderem Wege erfassen können." Ein leises Kichern entwich ihm, während seine Lippen sich zu einem bitteren Lächeln verformten und er auf die Kisten zuging. "Wegen diesem Freiraum, den die Wissenschaft offen lässt, glauben Menschen wohl an alles, was sie wollen... Wer weiß schon, was die unbekannten Dinge dieser Welt verursachen. Ein Geist ohne Pokémon-Form könnte in diesem Augenblick direkt neben uns aggressiv breakdancen und wir würden es noch nicht einmal wissen. Ahahahahaha!" Sein zuvor ruhiger Ton war plötzlich in ein enthusiastisches Lachen übergegangen, bei dem er steif seinen Kopf wieder etwas gehoben hatte. Alles rein gekünstelt. Das war seine Art, zu versuchen, mit Humor die bedrückende Atmosphäre zu entschärfen, auch wenn es wohl alles andere als witzig gewesen war. Denn wenn er ehrlich war... nun hatte er wirklich Angst. Diese Emotionen gemischt mit den bedrohlichen Schatten gab ihm erneut das Gefühl, für irgendetwas verurteilt zu werden, das er einmal getan hatte. Seit er wieder nach Einall zurückgekehrt war, hatte er viele interessante Erkenntnisse gewonnen, doch auf jene, dass er nach wie vor noch so etwas wie ein Gewissen besaß, hätte er gut und gerne verzichten können. Sich dem bewusst zu sein, was man getan hatte, brachte die Paranoia mit sich, eines Tages dafür noch bestraft zu werden. Das Karma zahlte immer zurück, dabei wollte er einfach nur vergessen.

So lenkte er sich nun mit der Aufgabe direkt vor seinen Augen ab. Noch einmal musterte er die Kisten, anschließend bemerkte er endlich die Tür, die vermutlich erneut verschlossen war. Bis jetzt war ihnen schließlich nichts einfach so in den Schoß gefallen. "Den Inhalt dieser Kisten können wir bestimmt auch nicht einfach so überprüfen. Was sich wohl in ihnen befindet?", merkte Alistair nun wieder an und legte sich seine rechte Hand wieder an die gegenüberliegenden Rippen. "Ob man vielleicht seine Hand verliert, wenn man leichtfertig in eine hineinlangt? Hah." Noch einmal musste er über die Referenz kichern, mit der er sich lediglich selbst amüsierte, sein Blick hinter der Brille war nämlich nach wie vor rein melancholisch und passte absolut nicht zum aufgesetzten Ausdruck seines Mundes. Es war aber wohl tatsächlich eine ähnliche Situation wie in der Küche, bei der sie auf gut Glück eine Wahl treffen mussten. Die bleibende Frage war nur, welche der Kisten es sein sollte und wer von ihnen nun hineingreifen sollte. Da wartete er lieber darauf, ob Kyano noch etwas zu dieser Situation zu sagen hatte.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam So Okt 21, 2018 12:06 pm


Ein eher geistig arbeitender Mensch? Der Typ stellte aber echt komische Fragen. Mit leicht schief gelegtem Kopf antwortete er: “Eh, ja, kann man wohl so sagen.“ Im Grunde stimmte es ja schon, er war schließlich ein Genie! Und dafür wurde er von Alistair also respektiert? Das Gefiel ihm natürlich. Der Kerl wäre wirklich ein guter Lakai. Wenn man mal von all dem seltsamen Getue absah jedenfalls. “Tja, es kann wohl nicht jeder eine so überragende Intelligenz besitzen, wie ich.“ Sein brillanter Verstand war eben einmalig, so jemanden gab es halt kein zweites Mal. Schön, wenn auch jemand anderes das mal erkannte, meist war er der einzige, der das so sah.
Der Herr würde also auch gerne mehr an die Wissenschaft glauben? Und warum tat er es dann nicht einfach? Vielleicht würde er ja doch keinen so guten Lakai abgeben… “Andererseits was?“ Man hörte in seiner Stimmer mal wieder einen leicht genervten Tonfall raus. Wie konnte man bitte an der Wissenschaft zweifeln!? Sie war doch das einzige auf dieser Welt, dem man wirklich vertrauen konnte, die Wissenschaft log nicht. Niemals. Es ging ihm absolut nicht in den Kopf, wie jemand daran zweifeln konnte.

Mag ja sein, dass er mit den noch mehr Rätseln als vorher nicht unrecht hatte, aber diese Aussage konnte man nicht einfach so auf alle Bereiche der Wissenschaft übertragen. Für manche Bereiche traf es vielleicht zu, aber gewiss nicht für alle. Aha. Das Universum. Daher wehte der Wind also. “Das trifft auf den Bereich Astrophysik durchaus zu, aber so eine Aussage kann man nicht einfach für die gesamte Wissenschaft pauschalisieren. Das stimmt einfach nicht.“ Der Kerl konnte nicht einfach die gesamte Wissenschaft in Frage stellen, wenn er keine Ahnung hatte und eigentlich nur ein bisschen Amateur-Wissen über Astrophysik hatte. An was glaubte er denn Bitte? Daran dass die Erde eine Scheibe war? Na ob der wusste, worauf er sich einließ wenn er mit dem Forscher über sowas zu diskutieren anfing…
Die nächste Aussage war ja wohl vollkommen lächerlich. Ein breakdancendes Pokemon? Bestimmt.“ Jetzt hörte es aber langsam auf. Er fand das gar nicht so amüsant wie sein Begleiter. Mit genervtem Blick fügte er hinzu: “Und die Erde ist eine Scheibe, was? Man kann Freiraum nicht mit Unwissenheit gleichsetzen. Nur weil Sie vieles nicht wissen, was sehrwohl schon erforscht wurde, heißt das nicht, die Wissenschaft wär rückständig. Die Menschheit hat schon viel erreicht. Wenn sie den ‘Freiraum‘ einschränken wollen, dann bitte sehr, entdecken Sie doch all die Dinge, die noch keiner zuvor erforscht hat, weil die Technik einfach noch nicht soweit ist. Ich bin gespannt wie Sie das anstellen wollen.“ Jetzt war er so richtig genervt und das hörte man auch. “Es gibt genug Leute, die sowas wie Religion nicht mehr nötig haben, eben weil die Wissenschaft schon viel erreicht hat! Was sie meinen, war vor 300 Jahren noch der Fall, aber nicht mehr heute.“ Natürlich hatten die Menschen früher Götter für alles verantwortlich gemacht, für das sie keine Erklärung hatten, aber heute gab es diese Erklärungen, diese Zeiten waren schon lange vorbei.

Nach dem das Thema geklärt war, konnten sie sich der Aufgabe widmen. “Sieht so aus.“ Vermutlich mussten sie einfach hineingreifen. Und sich für eine Kiste entscheiden. Der Wissenschaftler hatte zu sowas allerdings keine Meinung. Als Alistair die Sache mit der Hand anmerkte, blickte er auf und schaute ihn skeptisch an. “Ob die das wirklich machen würden?“ Bei den Suppen hatten sie Glück gehabt, im vorigen Raum hatten sie auch Glück gehabt, dass sie nicht erfroren waren. Aber durch eine abgetrennte Hand starb man ja nicht zwangsläufig. Wenn man Pech hatte schon, aber im 21. Jahrhundert konnte die Hand ja meistens sogar wieder angenäht werden. Andererseits traute er den Organisatoren dieser Attraktion immer noch alles zu. Daher wusste er nicht so ganz, was er davon halten sollte. Er brauchte seine Hände noch.
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam So Okt 21, 2018 4:00 pm

Auch wenn Alistair in seiner Nervosität bis jetzt nur Unsinn geredet hatte, war es doch gleich umso faszinierender, wie viel mehr er von Kyano als Person aus seiner Reaktion erfahren konnte. Er schien ganz schön überzeugt von sich selbst zu sein, so wie er seinen eigenen Intellekt lobte. Tatsächlich weiteten sich die Augen Alistairs daraufhin ein wenig bewundernd. Wo seine eigene Selbstwahrnehmung auf allen Ebenen so gut wie nicht vorhanden war, beeindruckte es ihn stets, wenn andere sich in einem dermaßen positiven Licht wahrnehmen konnten. Egal, ob es nun bloße Selbstüberschätzung wegen eines viel zu großen Egos oder von einem anderen Faktor motiviert war.
Seine nächsten Worte musste Kyano allerdings ganz anders aufgenommen haben. Dass er von einem Glaubensstandpunkt aus an der Wissenschaft zweifelte, hieß für Alistair nicht, dass er die seiner Meinung nach reinen Fakten leugnete, die sie der Welt präsentierte. Es lag letztendlich auch daran, dass er das Wort "Glaube" von einem ganz anderen Standpunkt aus interpretierte. Auf der einen Seite gab es für ihn Dinge, die für ihn rein selbstverständlich waren, doch wenn er sich selbst an einen Glauben richten musste, dann ging es für ihn um die rein seelischen Aspekte, die ihn von Tag zu Tag peinigten. Vielleicht erhoffte er sich einfach nur, dass eines Tages einfach etwas auftauchen und ihm bestätigen würde, dass ihm seine Fehler verziehen waren. So etwas würde er jedoch nie vernünftig in Worte fassen können und war von seiner eigenen Sichtweise aus ebenfalls rein selbstverständlich. Deswegen zeigte er sich deutlich irritiert, als Kyano mit einem Mal so leidenschaftlich die Wissenschaft zu verteidigen begann. Seine genervte Einstellung dem gegenüber konnte er nicht einmal wirklich erfassen, wo er einfach ein Stein hinsichtlich des Erkennens solcher Signale war.
Für einen Moment schwieg er nervös, ehe er noch einmal mit einem leeren Blick seinen Kopf zur Seite neigte und Kyano noch einmal genauer musterte, um sich sicherzugehen, ob er seine Intention auch wirklich richtig verstanden hatte. Nein... so aufgewühlt, wie Alistair im Moment war, wollte das einfach nicht so recht. "...natürlich ist die Erde keine Scheibe...?", setzte er letztendlich vorsichtig an, mangels eines besseren Ausgangspunktes. Er war sich nicht wirklich bewusst, was er gerade eigentlich falsch gemacht hatte. "Es gibt tatsächlich Menschen, die das noch glauben?", musste er sich dann noch abrupt fragen und legte sich dabei seine zitternde Hand vor seine Lippen. Hätte er je Social Media richtig durchforstet, wäre er vermutlich höchst schockiert gewesen.
"Nein, ich würde es auch nicht mit Unwissenheit gleichsetzen...", versuchte er anschließend seinen Standpunkt näherzubringen und schüttelte dabei sachte seinen Kopf, unsicher darüber, wie er die Aufforderung seines Gegenübers nun verstehen sollte. Für einen Moment musste er innehalten. Wo sollte er nur anfangen, ohne zu ausschweifend zu werden? "Das sind nur nicht die Antworten, nach denen ich suche.", kam es ihm letzten Endes ernster über die Lippen. Kurz zuckte er dabei ängstlich zusammen, als er aus seinem Augenwinkel einen dieser Schatten verschwinden sah. "Was ein Glaube wohl ist, ist letzten Endes etwas, das der Mensch sich selbst erschafft... Menschen kreieren sich Götter, sie kreieren sich Heilige und sie kreieren gar andere Menschen, letztendlich um-" Sein Tonfall hatte innerhalb des Satzes plötzlich an Wucht gewonnen, doch mit einem Mal stockte er und schien sehr penibel über seine nächsten Worte nachzudenken. Konnte er leichtfertig vor Kyano zugeben, dass er selbst bis vor nicht allzu langer Zeit einen sterblichen Mann auf das Podest eines Gottes gehoben hatte, in der Hoffnung, dass er ihm die Antworten geben konnte, nach denen er unterbewusst die ganze Zeit gesucht hatte? Nein, es war zu riskant. Stattdessen wechselte er abrupt seinen Standpunkt: "Manchmal braucht man wohl einfach nur jemanden, der einem sagen kann, was man tun soll... der einem sagt, dass alles okay ist..." Sein Gesicht spiegelte dabei die schiere Erschöpfung und Ratlosigkeit wider, die ihm in diesem Moment übermannt hatte. Diese Empfindungen hatten ihn schon seit dem Ende der Bestienkatastrophe geplagt. Das war auch der Grund, wegen dem seine Kollegen so penetrant darauf bestanden hatten, ihn zu dieser Party einzuladen. Sie hatten wohl gemerkt, dass etwas nicht stimmte und versucht, ihn auf andere Gedanken zu bringen. Doch das funktionierte auch nicht allzu lange, wo das Gefühl der Angst ihm momentan wirklich nur in einer Assoziation vertraut schien. "Ich schätze, diese Mutprobe funktioniert auch nach einem ähnlichen Prinzip, wenn auch mit gegenteiligem Effekt. Durch das Ungesehene einen glauben lassen, dass da etwas ist, das einem schaden kann und so Angst verursachen... es ist wirklich faszinierend.", lenkte er letztendlich vom Thema ab und schien dabei ihm Vergleich zu vorher doch etwas ruhiger. Statt weiter darauf herumzukauen wandte er sich nun lieber wieder den Kisten zu.

Kyano traute es den Organisatoren also tatsächlich zu, dass sie einem mit einer Falle die Hand abhacken würden? Übel nehmen konnte Alistair ihm das nicht. Bis jetzt war abgesehen von der ekelhaften Suppe und der klirrenden Kälte alles ziemlich reibungslos verlaufen. Viel zu reibungslos. Es konnte immer noch sein, dass sie mit etwas furchtbarem konfrontiert werden würden und er wusste nicht, ob er Vorfreude darüber empfinden sollte oder Angst. Diese Schatten waren ihm immer noch nicht geheuer, wieso mussten sie nur auf diese Weise beobachtet werden? Ob das auch wieder nur Pokémon im Hintergrund waren, so wie das Frosdedje von eben? "Wer weiß. Bis jetzt ist alles viel zu einfach gewesen, es könnte immer noch etwas auf uns zukommen.", sprach er seine Vermutung schließlich erstaunlich nüchtern aus. Kurz darauf zeigte sich ein leicht deformiertes Grinsen auf seinen Lippen. "Ich werde einfach blindlinks in eine reingreifen.", verkündete er plötzlich in masochistischer Aufregung. Was half schon zögern? Er wollte endlich raus aus dieser verfluchten Halle. "Abwägen hilft hier wohl nicht mehr, die Kisten unterscheiden sich kaum. Ich schließe einfach meine Augen..." Seine Finger tanzten bei diesen Worten unruhig auf der Kante einer der Kisten auf und ab. "...und greife in die nächstbeste Öffnung. Okay?" Es lag fast schon ein Ansatz von Übermut in seinem Blick, als er auf die Bestätigung Kyanos wartete. Dass eine falsche Entscheidung potenzielle Konsequenzen für sie beide hatte, konnte er in dem Moment nicht abwägen, hatte sie beide bisher doch nichts in dieser Richtung getroffen. Dann wiederum war es ohnehin unmöglich zu erkennen, welche Kiste was für eine Konsequenz mit sich ziehen würde.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Mo Okt 22, 2018 4:10 pm


War das sein Ernst? Gerade war Alistair aber schon etwas von Begriff. Natürlich war die Erde keine Scheibe. “Ja eben, darum geht es doch.“ War das mit dem Sarkasmus denn echt so schwer? Er fand es nicht schwer, und fühlte sich damit mal wieder bestätigt, dass alle um ihn herum Idioten waren. Auf die nächste Frage wusste Kyano erst nicht was er antworten sollte. Er hätte gerne mit ‘Nein, natürlich nicht‘ geantwortet, aber ihm fiel ein, dass es sehr wohl Leute gab, die das noch glaubten und da auch zu 100 Prozent überzeugt von waren. “Trauriger weise ja. Es gibt eine ganze Gruppe von Verschwörungstheoretikern, die an die Flat Earth Theory glauben. Es gibt sogar eine ganze Organisation, die sich Flat Earth Society nennt. “ Und diese Menschen waren in den Augen des Forschers einfach nur verachtungswürdig. Wie konnte man jahrelange Forschung und die ganze Wissenschaft dahinter nur einfach so hinterfragen und auch noch so überzeugt von einer offensichtlich falschen Theorie sein!? Das war ja wohl vollkommen Rückständig.

Aus den Folgenden Aussagen seines Begleiters wurde er nicht wirklich schlau. Anscheinend hatte dieser Probleme sich richtig auszudrücken. Und der Forscher verstand nicht, was er nun sagen wollte und legte den Kopf schief. “Und nach was für Antworten suchen Sie?“, frage der Forscher zwischendrin verwirrt. Und dann musste man sich auch noch vor den blöden Schatten erschrecken, bevor man weiter labern konnte. Man brauchte also jemanden der einem sagte das alles ok ist. War es nun das was der Kerl die ganze Zeit hatte sagen wollen? Warum sagte er das dann nicht gleich. Wobei Kyano ihm da nicht so wirklich zustimmen konnte. Lag vermutlich an seinem großen Ego. “Ich komme auch gut alleine klar, weiß dass ich gut bin, in dem was ich mache, das muss mir keiner sagen.“
Auch das Gefasel über das Prinzip und den Effekt dieser Mutprobe interessierte ihn herzlich wenig. “Ahja, sehr faszinierend.“, meinte er desinteressiert und schaute schon die beiden Kisten an, die wohl die Aufgabe in diesem Raum darstellten. Sein Begleiter war der Meinung, dass bisher alles viel zu einfach gewesen sei. Hm, im Grunde hatte er nicht unrecht. Es war zwar oft rätselhaft und seltsam gewesen oder extrem unangenehm und todesnervig, aber schwer war es eigentlich nicht gewesen. “Ja, kann theoretisch schon sein.“ Oder es war eben doch nur einfach eine harmlose Kinderattraktion. Tja, man würde es wohl erst hinterher erfahren.

Und falls man doch die Hand verlieren würde, wenn man in die Kisten griff, dann konnte es ihm ja egal sein, da Alistair nun wieder enthusiastisch bei der Sache war. Er würde einfach hinein greifen, in die nächst beste Öffnung an irgendeiner der beiden Kisten. Das konnte dem Lilahaarigen nur recht sein, so musste er sich um nichts kümmern und war auf jeden Fall aus dem Schneider. Er hätte auch gar keine Lust gehabt sich zu entscheiden, da die Kisten eh fast gleich aussahen. Wie hätte er zu so etwas auch eine Meinung haben sollen? “Ja, mach nur. Mir ist das ohnehin egal.“
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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Alistairam Mo Okt 22, 2018 9:00 pm

Für einen Moment schien die erdrückende Atmosphäre um sie herum für Alistair doch feinen Augenblick lang, als Kyano ihm den närrischen Glauben offenbarte, dem eine Minderheit an Leuten tatsächlich nachging. Er konnte sein Gegenüber lediglich mit aufgerissenen Augen und halb offenem Mund anstarren. Wo seine Gesichtszüge sonst immer so steif waren, war diese Art von ehrlichem und ungezügelten Entsetzen beinahe schon erfrischend an ihm zu beiobachten. Der Angestellte bezweifelte, dass Kyano ihn damit nun aufziehen wollte und gerade das machte ihn schier sprachlos. "Das ist...", konnte er gerade noch ansetzen und hatte dabei seine Hände ratlos angehoben. "Ich will lieber nicht darüber nachdenken.", kam es schließlich leise von ihm. Bei Leuten wie diesen war einfach Hopfen und Malz verloren. Wegen solchen Personen hatte er erst versucht, jemanden dabei zu unterstützen, die Welt zu unterjochen...

Kyano schien mit den Worten Alistairs ebenso wenig auf einen Nenner zu kommen wie Alistair zuvor mit Kyanos plötzlicher Verteidigung der Wissenschaft. Letztendlich warf der Violetthaarige jedoch die Frage in den Raum, nach was für Antworten der ehemals Kriminelle denn suchte. "Vor allem die zwischenmenschlichen und moralischen Dinge betreffend, denke ich...", kam es ihm etwas zögerlich über die Lippen. Bislang hatte er ja vor allem einfach so in den Alltag hineingelebt, ohne wirklich über sein Dasein nachzudenken, doch nun, wo er Menschen wie Colin und vor allem Seine kennengelernt hatte, hatte er plötzlich Individuen gefunden, deren Gegenwart er auf keinen Fall verlieren wollte. So kam schließlich mit einem Mal die Angst um die Zukunft und vor der Inhaftierung... Das sah ihm gar nicht ähnlich.
Im Gegensatz dazu schien Kyano ein äußerst bodenständiger und unabhängiger Mensch zu sein. Eine Einstellung wie diese war wohl lobenswert, so etwas zeugte von einem starken Charakter. Alistair musste erschöpft lächeln, als sein Partner meinte, dass er gut alleine klarkäme. Hatten sie beide bis zu diesem Zeitpunkt nicht zusammengearbeitet? "Ah. Hätten Sie sich der Mutprobe also auch lieber alleine gestellt?", fragte der Brillenträger daraufhin rein sachlich, ein Hauch von Amüsanz war in seinem Ton jedoch nicht zu überhören. Er konnte diese Art von Denken nicht wirklich nachvollziehen, wo er schon immer auf Menschen mit mehr Macht als er selbst angewiesen war, um das zu erhalten, was er wollte, aber er fand diese Einstellung nichtsdestotrotz beeindruckend.

Kyanos weiteres Desinteresse außen vor gelassen, das Alistair als solches auch nicht wirklich identifiziert hatte und deswegen auf die knappe Äußerung auch nicht mehr wirklich etwas entgegnen konnte, mussten sie sich nun den bis auf wenige Farbtöne identischen Kisten widmen. Wie es schien, kümmerte es den Bleichgesichtigen auch nicht im geringsten, was sein Partner nun anstellen wollte, also hatte Alistair nun freie Bahn. Er konnte spüren, wie ihm die Aufregung die Nackenhaare aufstellte. Jetzt eine Hand zu verlieren...! Zwar hielt er es für höchst unwahrscheinlich, doch gleichzeitig ließ allein der Gedanke an etwas derartiges sein Herz höher schlagen. Eine Strafe dieser Art hätte er auf jeden Fall verdient.
"Also gut...", setzte er schließlich leise mit vor Nervosität bebender Stimme an, schloss seine Augen und ließ seine linke Hand sachte über die hölzernen Oberflächen fahren. Letztendlich ertastete er mit seinen Fingern eine der Öffnungen und griff einfach hinein.

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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Zytomegaam Mo Okt 22, 2018 10:24 pm



Als ihr in die blaue Kiste hineingreift, ertastet ihr merkwürdigerweise gar nichts. Ihr greift tiefer hinein, spürt das plötzliche Krabbeln auf euren Händen, das eure Arme hinaufschleicht und euch urplötzlich zwickt, als wollte euch etwas auffressen. Ihr stellt fest, dass es einige Wattzapf sind, die in dieser Kiste hausten. Ein Aufschrei ertönt, als die türkise Kiste neben euch aufkracht und ein Zobiris euch mit seinen Diamantenaugen anstarrt. Überall kommen die Schatten hervor. Geisterpokémon aller Art, die euch böswillig anfunkeln, als würden sie jeden Moment die Hetzjagd auf euch eröffnen. Zu Füßen des Zobiris liegen ein Schlüssel und ein Zettel. Ob ihr sie schnell genug greifen könnt, ehe die Jagd auf euch eröffnet wird?

„Herzlichen Glückwunsch! Hier endet euer Weg durch das Gruselhaus. Ihr habt überlebt. Ihr seid frei. Genießt die Zeit, die euch noch verbleibt in vollen Zügen. Vergesst nicht, der schaurig schönen Halloweenparty noch einen Besuch abzustatten, wenn ihr denn noch möchtet!“


Ihr öffnet das Tor mit eurem Schlüssel. Eure kleine Mutprobe ist nun zuende. In gar nicht so weiter Ferne könnt ihr der Musik von der Party bereits lauschen, während ihr hinter euch die Geister kichern hört.



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Re: Horrorhaus [Kyano & Alistair]

Beitrag von Kyanoam Do Nov 01, 2018 5:40 pm


Kyano schaute Alistair also dabei zu, wie er in die Kiste griff. Sah irgendwie danach aus, als suche er vergebens nach dessen Inhalt. Wenn da jetzt nichts drin war, würde der Forscher sich aber echt verarscht vorkommen. Wenigsten sah es nicht danach aus, als würde sein Begleiter seine Hand verlieren. Nicht dass es den skrupellosen Forscher in irgendeiner Weise gestört hätte. Aber so gab es wenigstens keinen Aufruhr, auch gut. Erst jetzt bemerkte der Forscher, dass etwas den Arm des Anderen hinauf krabbelte. Er musste sich wirklich anstrengen bei dem schlechten Licht etwas zu erkennen, aber wenn er sich nicht irrte, krabbelten da viele kleine Wattzapf auf dem Arm herum. Ha, jetzt hätte er den Kerl beinahe ausgelacht. Wie gut, dass er selbst nicht in die Kiste gegriffen hatte, das wär sicher nervig gewesen mit diesen Krabbelviechern. Aber er hielt sich noch zurück und beließ es bei einem Schadenfrohen Grinsen. Tja, der Typ hatte sich sein Schicksal nun mal selbst ausgesucht.

Und dann gab es urplötzlich einen Aufschrei und die andere Kiste krachte auf und zum Vorschein kam ein Zobiris. Es starrte sie finster an und Kyano, dessen Grinsen verschwunden war, starrte einfach unbeeindruckt zurück. Als das Viech sich nicht bewegte war er genervt. Mal wieder. “Was!?“  Wie auf Kommando erschienen nun viele Geisterpokemon, die aus den Schatten hervorkamen und alle starrten die beiden Menschen an. Super. Und jetzt? Kyano schaute einmal in die Runde und stellte fest, dass es aussah, als wären sie beide nun Freiwild auf Abschuss. Das war doch nicht deren Ernst. Er würde doch nicht mit einer Horde Geisterpokemon fangen spielen. In einem geschlossenen Raum. Dann auf einmal sah er etwas zu Füßen des Zobiris glänzen. Mit langsamen Bewegungen ging er hin und hob den Schlüssel und den Zettel auf. Den Zettel drückte er seinem Begleiter in die Hand, da er keine Lust hatte ihn zu lesen. “Hier, falls es Sie interessiert.“ Für ihn zählte nur der Schlüssel, denn damit konnte er die Tür öffnen, die in die Freiheit führte – hoffte er jedenfalls.

Aber es war eine ganz andere Frage, ob er das überhaupt schaffen würde. Denn die verdammten Pokemon hatten beschlossen ihre Hetzjagd genau jetzt zu starten. Kyano verdrehte die Augen. “Verdammt!“ Sport war nicht so sein Ding. Er versuchte weg zu laufen, aber besonders schnell war er nicht. Und er wusste auch nicht so recht wohin er überhaupt laufen sollte, die blöden Pokemon waren aber auch wirklich überall. “Ich krieg die Krise…", murmelte er, während er versuchte nicht über den Saum seines Mantels zu stolpern. Ohne sich darum zu kümmern was aus Alistair wurde, versuchte er in Richtung der Tür zu laufen. War nicht so einfach, aber immerhin griffen die Pokemon bisher nicht an, sondern verfolgten sie nur. Wenn die Viecher auch noch anfangen würden irgendwelche Attacken auf sie los zu lassen, dann würde sich der Forscher auch mächtig aufregen. Da könnte es unter Umständen ziemlich gefährlich werden und dann könnten die Veranstalter sich aber was anhören. Und die würden Post kriegen. Von einem Anwalt. Aber er hoffte jetzt einfach erst einmal, dass er die Tür erreichte, bevor es soweit kam.
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