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Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Zytomegaam So Sep 30, 2018 9:52 pm



Willkommen im schaurig schönen Geisterhaus!

Tief im dunklen Ewigenwald liegt ein Geisterhaus, um das sich die Gerüchte nur so ranken! Und eben dieses Haus ist euer Ziel. Doch ob es wirklich eine so gute Entscheidung war, die Nacht in diesem Haus verbringen zu wollen? Doch bevor ihr es euch wieder anders überlegen könnt, leuchten viele kleine Lichter in der Dunkelheit auf, die plötzlich immer näher kommen. Von allen Seiten kommen die Irrlichter auf euch zu und umzingeln euch. Nun, aus der Nähe könnt ihr die vielen Irrbis erkennen, die versuchen, euch in eine bestimmte Richtung zu führen. Da sie eure einzige Lichtquelle sind, bleibt euch auch gar nichts anderes Übrig, als ihnen zu folgen.

Zu eurer Überraschung führen euch die Irrbis aber nicht zur großen Eingangstür des Hauses, sondern in den Garten. Oh, welche schauriger Garten liegt da vor euch! Die kahlen, knorrigen Bäume strecken ihre Äste nach euch, ganz so, als würden sie euch fangen und nie wieder loslassen wollen. Nur ein Irrbis ist bei euch geblieben, als Lichtquelle. Es schwebt über euch, damit ihr nicht über die Wurzeln stolpern könnt. Die einzige Tür, die ins innere des Hauses führt ist allerdings verschlossen. Wo ist der Schlüssel?
Beim erkunden des Gartens findet ihr einen mit Algen und Schlamm versetzten Gartenteich. Eine milchige Flasche treibt an der Oberfläche, wie auch ein kleines, hölzernes Schiff.

Welchen Gegenstand fischt ihr aus dem Wasser? Die Flaschenpost oder das Schiffchen?





Wichtig!
Wenn ihr eure Wahl trefft, welche Möglichkeit ihr wahrnehmen wollt, gebt dies unbedingt mit folgendem Code am Ende des Posts an:

Code:
<hw18>Stichpunkt</hw18>

Bitte gebt ausschließlich die markierten Stichpunkte an. Danach muss auf den Post eines Teammitglieds gewartet werden, bevor weitergepostet werden darf. Die Folgen und Konsequenzen der Wahl werden mit dem Post des Teammitglieds mitgeteilt. Erst dann darf auch im Inplay darauf eingegangen werden.

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam Di Okt 02, 2018 10:33 am

Halloweenevent
Eventpost #001, mit: Vía
Zum wiederholten Mal an diesem Tag fragte sich Riley, was sie dazu getrieben hatte, den Ewigenwald aufzusuchen und an dieser Mutprobe teilzunehmen, die sie noch in dieses wirklich gruselige Haus führen sollte. Sie hatte frei, was selten genug vorkam und wollte irgendetwas Abenteuerliches erleben. Da war ihr diese Einladung natürlich gerade recht gekommen und sie hatte sich augenblicklich auf den Weg gemacht, voller Vorfreude darauf, was sie erwarten würde. Nun stand sie dort, im schummrigen Licht - oder vielmehr der Finsternis, die undurchdringlich zu sein schien. Nyx hatte sich in ihren Armen an ihrem Körper festgeklammert und vergrub ihren Kopf, ängstlich und verunsichert. Riley überlegte bereits, ob sie das kleine Bärenpokémon nicht vielleicht doch in ihren Ball zurückrufen sollte, aber das Teddiursa war selten in seinem Ball gewesen. Während ihre anderen Begleiter viel zu groß waren, um dauerhaft neben ihr her zu laufen, war es immer eine schöne Abwechslung, auch ein kleines Pokémon bei sich zu wissen. Und das Teddiursa hasste es ohnehin, in ihrem Ball eingesperrt zu sein. Vermutlich würde sich Nyx auch jetzt wieder weigern, obwohl sie Angst hatte. Wie Riley auch. Doch nun war sie hier und sie wollte es durchziehen. Um dann ihrer Schwester von ihrem Abenteuer erzählen zu können! Sonst war es immer sie, die etwas erlebte, während Riley im Krankenhaus festsaß und Patienten behandelte. Etwas, was sie sich ausgesucht hatte und ihr auch Freude bereitete. Dennoch vermisste sie das Leben als Trainerin - was auch ein Grund war, warum sie nun hier war. »Es wird schon gut gehen.« versuchte sie ihr Pokémon zu beruhigen, während sie dem Teddiursa sanft über den Kopf strich. Doch ihre Stimme zitterte und die Zweifel, die in ihr aufkamen, waren nicht einfach wegzuwischen.
Doch dann regte sich etwas in der Dunkelheit: Lichter erschienen in der Ferne und schienen immer näher zu kommen. Riley machte sich bereit - um wegzulaufen, falls nötig, oder sich zu ducken oder was auch immer zu tun, wenn die Lichter sie erreichen würden. Nyx klammerte sich dabei weiter an ihrem Oberteil fest und würde sie so schnell wohl auch nicht loslassen. Doch das Teddiursa wollte Riley beistehen und das Abenteuer mit ihr gemeinsam bestreiten. Da würde sie sich nicht von ein paar Lichtern in die Flucht schlagen lassen! Oder der Dunkelheit, die zuvor geherrscht hatte. Auch wenn Nyx große Angst hatte. Immer näher kamen die Lichter auf sie zu, doch Riley war unfähig, sich zu bewegen - und dann waren sie überall um sie herum. Sie tanzten in der Dunkelheit, zumindest schien es so zu sein. Einige flogen vor, andere zurück, doch es war, als würden sie Riley umzingeln und nicht mehr gehen lassen. Sie schluckte - nein, es war wohl wirklich keine gute Idee gewesen. Aber es schien, als würde es kein Zurück mehr geben. Blieb nur die Frage, was diese Lichter zu bedeuten hatten. Also traute sich Riley, einmal genauer hinzuschauen. Es dauerte eine Weile, doch tatsächlich konnte sie dann Pokémon erkennen. Irrbis erzeugten das Licht und gaben Riley erstmalig die Möglichkeit, auch den Boden des Waldes zu erkennen. Obwohl sie nicht wusste, ob die Pokémon etwas Gutes oder Böses im Schilde führten, war es doch tröstlich, etwas Licht gespendet zu bekommen. »Schau', es sind nur ganz viele Irrbis.« sprach sie zu ihrem kleinen Pokémon, das daraufhin vorsichtig den Kopf drehte - sich aber immer noch an sie klammerte, als würde ein Loslassen etwas Schreckliches bewirken.



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Víaam Di Okt 02, 2018 5:17 pm

Halloween-Event: 001#


Vía kratzte sich ihren Kopf. Sollte hier nicht irgendwo so eine Art Spukhaus sein? Hatte sie sich etwa schon wieder verlaufen? Fragend blickte sie durch die undurchdringlich wirkende Finsternis des Ewigenwaldes. Es war doch der Ewigenwald oder?
Sie seufzte einmal tief und lang. Neue Regionen zu lernen war nicht gerade ihre Stärke.
Sie bahnte sich weiter ihren Weg, dieses Mal nicht über Stock und Stein, und mit jedem Schritt schien der umliegende Wald dunkler und dichter zu werden. Es stellte ihr die Nackenhaare auf.
Es war nicht, dass sie Angst hatte! Nein, nein ganz und garnicht. Immerhin hieß es dieses Spukhaus sei eine Mutprobe, und Mutproben waren nur selten wirklich gefährlich. Besonders dann, wenn sie so an die Öffentlichkeit gerichtet waren wie hier. Noch dazu mit einer netten Halloween-Party im Anschluss, auf der es definitiv Kontakte zu knüpfen galt. Außerdem musste sie doch ihr tolles Kostüm zur Schau stellen.
Als Harlequin verkleidet, mit den passenden Glöckchen an der viel gezipfelten Haube, enger schwarzer Leggins und dunkelrot mit schwarz kariertem Kleidchen. Nicht zu vergessen das großzügig aufgetragene Make-Up. Ganz weiß mit großen, schwarzen Prismen um ihre Augen. Aber die Atmosphäre in diesem Wald. Mmmmm, Vía konnte die Spannung förmlich in der Luft knistern hören. Sie hatte das Gefühl wie Beute in die Ecke gedrängt zu werden. Ein Gefühl dass ihr nicht unbedingt fremd war, oder angenehm, doch passte es hervorragend zur Situation.
Ein Schauer jagte ihren Rücken hinab, und es kribbelte ihr seltsam im Nacken. Sie fühlte sich beobachtet.
Tatsächlich erkannte sie wenig später ein Leuchten, welches stetig näher zu kommen schien. Von allen Seiten umzingelt hielt sie inne. Wie war das? Mutproben waren nicht gefährlich? Vías erster Gedanke sprang zu Irrlichtern, wobei sie nicht die Attacke meinte. Ihre Hand zuckte und war bereit Sombras Ball zu werfen um sich notfalls den Weg frei zu kämpfen. Doch als die Lichter näher und immer näher kamen enthüllten sich deren umrisse nicht als böse Geister sondern… als Pokémon. Augenblicklich fiel ihr ein Stein vom Herzen. Sie hatte es fast schon mit der Angst zu tun bekommen. Schnell stellten sich die Pokémon als Irrbis heraus. Also waren es doch Geister… in gewisser Weise zumindest.
Die lebenden Laternen liesen den Wald gleich viel freundlicher erscheinen. Wahrscheinlich da sie jetzt endlich etwas sehen konnte und nicht mehr wie eine Blinde vor sich hin irren musste. Lange jedoch schienen die Irrbis nicht bleiben zu wollen. Sie schwebten weiter den Weg hinunter, deuteten Vía ihnen zu folgen. Zumindest nahm sie das an.
So zuckte sie lediglich mit den Schultern und tat genau das. So langsam kam sie richtig in Halloween Stimmung!
Nur wenige Minuten vergingen da entblößten sich weitere Lichter in der Ferne, und die Irrbis leiteten sie genau dort hin. Vielleicht sind sie ja endlich am Haus angekommen? Nein, bei näherer Betrachtung stellte es sich nur als mehr Irrbis heraus die wohl ebenfalls jemanden den Weg zeigten. Eine… Trainerin? Vía legte interessiert ihren Kopf schief wodurch das dumpfe klingeln der Glöckchen an ihrer Haube hörbar wurde. Für einen Moment schoss ihr der Gedanke durch den Kopf dieser Trainerin einen gehörigen Schrecken einzujagen, aber zumindest für den Moment war sie gnädig gestimmt.
Außerdem gaben die Irrbis von denen sie selbst begleitet wurde ihre Position mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit schon von weitem Preis. So begnügte sie sich stattdessen damit einfach, passen Halloween’ish heimtückisch zu grinsen wärend sie der Trainerin näherkam. Nun war sich Vía auch sicher, dass es sich um eine Trainerin handeln musste. Sie hatte ein Pokémon auf dem Arm, ein Teddiursa. Niedlich.
„Da haben mir die Irrbis aber einen netten Fund beschert.“, Vías Grinsen wurde breiter als sie die Worte aussprach. Sie streckte der Rothaarigen ihre Hand entgegen, fast schon bemüht nicht gar so unheimlich rüber zu kommen. „Vía der Name. Ich nehme an du und dein Pokémon nehmt auch teil an der Mutprobe?“

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam Mi Okt 03, 2018 10:27 am

Halloweenevent
Eventpost #002, mit: Vía
Jetzt, da sie wusste, dass es sich lediglich um Irrbis handelte, die sich um sie herum befanden und mehr oder weniger umzingelten, war es schon nicht mehr ganz so unheimlich und auch Nyx traute sich endlich, ihren Kopf von ihrem Oberkörper abzuwenden und vorsichtig zu den Pokémon zu schielen. Nicht, dass das Teddiursa nun keine Angst mehr hatte, doch die Lichter schienen es ein wenig zu beruhigen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ganz leise das Geräusch von Glöckchen zu vernehmen war, das nun wirklich nicht in den ansonsten so stillen Wald passte. Während sich Nyx wieder bei ihr vergrub, drehte sich Riley langsam um - und konnte so noch mehr Lichter in der Ferne erkennen. Noch mehr Irrbis? Doch was hatte das Läuten der Glöckchen damit zu tun? Oder hatte sie es sich nur eingebildet? Das Läuten war derartig leise gewesen, dass es durchaus auch ihrer Fantasie hätte entspringen können. War es nicht so, dass man sich immer die Verrücktesten Dinge einbildete, wenn man nicht wusste, was im Dunkeln auf einen wartete? Dennoch, was sie sich nicht einbildete, waren die Lichter, die stetig näher kamen. Immer näher und näher und näher - bis sie kurz vor ihnen zum Stehen kamen und in ihrer Mitte einen Menschen offenbarten. Die Irrbis, die Riley bis dahin eingekreist hatten, machten nun Platz, sodass der Mensch - eine Frau, wie es schien - zu ihr treten konnte. Deren Auftreten war allerdings auch nicht weniger gruselig. Sie trug ein schwarz-rot kariertes Kleid und hatte ihr Gesicht derartig weiß geschminkt, dass Riley nicht sagen konnte, wie sie wohl darunter aussah. Doch dann fiel ihr Blick auf den Hut - wenn man es denn so bezeichnen konnte - von dem einige Glöckchen abhingen. Sie hatte es sich also nicht eingebildet; sie hatte das Läuten von Glöckchen gehört und kannte nun auch deren Ursprung. Nyx aber hatte sich noch immer nicht umgedreht, um auch hinzuschauen und vielleicht war das auch besser so. Die Kleine würde sich bei dem Erscheinungsbild der anderen sicher zu Tode erschrecken. Als sie grinste, wurde das Bild nur noch ein wenig unheimlicher, doch Riley gab sich die größte Mühe, nicht gar zu schockiert auszusehen. Ihr Gegenüber war immerhin auch nur ein Mensch! Vermutlich hatte sie sich für die folgende Halloweenparty kostümiert. Oder war sie Teil des Gruselhauses? Sie konnte es nicht genau sagen, schaffte es aber zu lächeln, als ihr Gegenüber ihr die Hand reichte und sich als Vía vorstellte. Riley verlagerte das Gewicht ihres Pokémon auf einen Arm und reichte Vía dann den anderen zum Gruß. Da diese offenbar längst beim "Du" angelangt war, beschloss auch Riley, nichts auf diverse Höflichkeitsformen zu geben. In einer Situation wie dieser war das wahrscheinlich auch vollkommen überflüssig, denn scheinbar würden sie die nächste Zeit miteinander verbringen. Jedenfalls wirkte es so, als würden die Irrbis genau das geplant haben, die nun sie beide umringt hatten und so schnell wohl nicht mehr freigeben würden. »Ich bin Riley und der kleine Kerl hier ist Nyx. Sie hat ein wenig Angst, aber ja, wir haben beschlossen, auch an der Mutprobe teilzunehmen!« antwortete sie demnach freundlich, woraufhin Nyx tatsächlich ihren Kopf der Frau zuwandte, um sie ebenfalls anzusehen. Den immer größer werdenden Augen war jedoch anzusehen, dass das Kostüm von Vía sie tatsächlich erschreckte, aber da sie sich ohnehin bereits an Riley festklammerte, blieb kaum eine Möglichkeit, noch anderweitig Schutz zu suchen.
Nachdem sich Riley und Vía nun aber vorgestellt hatten, schienen die Irrbis genug Zeit an einem Fleck verbracht zu haben, denn sie setzten sich wieder in Bewegung. Da sie Riley und Vía jedoch gänzlich eingekreist hatten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als ebenfalls den ersten nächsten Schritt zu tun. Ohnehin waren sie die einzige Lichtquelle, weshalb es nur logisch war, den Irrbis zu folgen - auch wenn sie gar keine andere Wahl hatten, als genau das zu tun. »Wo sie uns wohl hinbringen?« teilte sie ihre Gedanken laut mit, auch um nicht einfach schweigend irgendwelchen Pokémon in einen finsteren Wald folgten. In nicht allzu weiter Ferne konnte man bereits ein Haus erkennen und Riley war sich sicher, dass das ihr Ziel sein würde. Immerhin sollte die Mutprobe in einem Geisterhaus stattfinden, nicht wahr? Doch wo sie letztlich zum Stehen kamen, blieb der Entscheidung der Irrbis überlassen, die sie immer weiter den Weg entlang gehen ließen, den sie vorgaben. Wann sie wohl ankommen würden?



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Víaam So Okt 07, 2018 5:45 pm

Halloween-Event 002#

Hoppla. Da hatte wohl jemand nicht unbedingt mit ihrem Auftritt gerechnet. Nun Vía sollte es recht sein. Ja wirklich sie mochte es den Vorteil der Überraschung auf ihrer Seite zu haben, so wurde ihr Lächeln nur noch breiter. Vielleicht sogar schauriger. Ganz gerecht dem Halloween feeling das hier vorherrschte.
Der Rotschopf stellte sich selbst als Riley vor, und das Teddiursa als Nyx. Wärend desen Trainerin ihre Fassung zu bewahren schien bei Vías Anblick, schien das kleine Bären-Pokémon die seine, oder besser gesagt ihre, da es ja anscheinend weiblich war, gerade zu verlieren. Die Augen wurden immer größer und größer. Fast schon erwartete Vía dass es gleich unter das Hemd von Riley schlüpfen würde vor lauter Angst. Das tat es allerdings nicht, es klammerte sich nur fester daran.
Es brauchte einiges an Selbstbeherrschung nicht mit einem lauten BOO nach vor zu springen um zu sehen ob das kleine Ding vor Schreck in Ohnmacht fallen würde, aber so gemein war sie auch wieder nicht.
Noch nicht. Stattdessen nickte Vía nur als Riley erklärte, dass sie tatsächlich auch an der Mutprobe teilnehmen würden. Das konnte noch heiter werden. Im guten Sinne. Die Hackerin war zuversichtlich hier noch viel Spaß zu haben.
Ohne weiter Umschweife wurden sie, kaum dass sie sich begrüßt haben, bereits von den Irrbis zum Weitergehen gedrängt. Gehorsam, oder eher gezwungener Maßen da sie keine andere Wahl hatten, folgten sie den lebenden Laternen. Die Glöckchen an Vías Haube klingelten schachte wann immer sie den Kopf wandte um den Wald interessiert beobachten zu können.
Eines musste sie den Veranstaltern lassen, sie hatten die Stimmung gekonnt gesetzt und wussten ganz offensichtlich wie sie einem das Gruseln lehren konnten. Das orange Licht, ausgehend von den Irrbis, trug das seine dazu bei. Es hüllte sie selbst in schaurige Farben und lies die umliegenden Pflanzen so aussehen als würden sie jeden Moment entwurzeln und auf sie zukommen. Wandelnde Bäume… nein so etwas brauchte sie ganz bestimmt nicht in ihrem Leben.
Die Stimme von Riley riss sie kurz aus ihren Gedanken. Erst jetzt bemerkte Vía wie nahe sie dem Haus eigentlich schon waren.  Sie blickte ihre momentane Begleitung an und grinste hämisch. „Nun ich hoffe doch, dass wir tatsächlich in dieses Gruselhaus kommen. Die Nacht im Wald zu verbringen stelle ich mir nicht gerade witzig vor.“, antwortete sie mit amüsiertem Unterton in ihrer Stimme. Nein das würde ganz und gar nicht witzig sein. Aber ganz bestimmt furchteinflößend…
Das Haus kam schleichend näher und baute sich zusehends bedrohlich vor den Damen auf. Vía konnte kein Licht in den Fenstern erkennen, es kam ihr allgemein so vor als wäre das alte Gemäuer seit Jahren unbewohnt. Sicherlich war das Absicht…
Die Bäume lichteten sich zusehends, gaben schnell die ganze Pracht des Anwesens frei. Die Irrbis schienen sich jedoch nicht sonderlich für den Haupteingang zu interessieren. Ohne umschweife wurden sie in Richtung eines Gartens geleitet. Hatte es Vía vorhin im Wald noch geschaudert, so stellten sich ihr beim Anblick dieses Gartens die Nackenhaare auf.
„Ich nehms zurück. Der Wald war eigentlich gar nicht so schlecht.“, witzelte sie zu Riley als sie am Gartentor ankamen. Die Irrbis verabschiedeten sich nun ebenfalls alle, bis auf eines. Sie schwebten in aller Seelenruhe zurück in die Dunkelheit des Waldes, und wirkten abermals wie Unheil bringende Irrlichter.
Das verbliebene Irrbis, ein besonders großes, schwebte nun direkt über ihren Köpfen. Es schien als hätte es die Leitung and die Trainerinnen abgegeben, denn es machte keine Anstalten sie zum Weitergehen zu bewegen.
Und weiterhin war es das einzige Licht, dass ihnen zur Verfügung stand. Vom Haus kam kein Lebenszeichen, weder von Pokémon, noch von schreienden Menschen, die sich ebenfalls der Mutprobe stellten. Waren sie vielleicht die ersten?
Vìa fasste sich ein Herz und trat durch das Gartentor hindurch. Sie betrachtete die bedrohlichen Bäume argwöhnisch. Sie wirkten als würden sie jeden Moment entwurzeln und sie fressen wollen.
Der Baum, der ihnen am nahesten stand, war ihr erstes Ziel. Sie klopfte vorsichtig an die Rinde. Ihrem Wissen nach gab es ein Pokémon in Form eines Baumes. Ein Geister-Pokémon, ganz wie die Irrbis. Dieser Baum jedoch schien ganz normal… tot. Recht gesund wirkte er zumindest nicht auf sie. Schulterzuckend drehte sie sich zu Riley um. „Ich glaub dieser Baum hier wird uns nicht fressen.“ Sie lachte um etwas Spannung aus der Situation zu nehmen. Und vielleicht auch um sich selbst ein wenig besser zu fühlen. Ihre Augen hefteten sich wieder an das Haus. Eine einzige Tür führte ins Innere, und Vía ahnte, dass diese Tür verschlossen war. Ganz aus Erfahrung heraus, heh.
Sie deutete auf die Tür um auch Riley darauf aufmerksam zu machen, falls sie diese noch nicht gesehen haben sollte. „Das ist wohl unser Eingang. Aaaaber solche offensichtlichen Eingänge haben immer einen Hacken! Ich überlasse dir gern den Vortritt.“, meinte sie nur amüsiert und mit einem verschmitzten Grinsen auf den Lippen. Sie war nicht gerade heiß darauf in den ersten Jumpscare zu laufen.
Aber vielleicht gab es doch noch einen anderen Weg ins Innere. Vielleicht war es nicht ganz so offensichtlich wie es aussah. Prüfend lies sie ihre Augen weiter über den Garten wandern. ‚Ich frage mich wo die Grabsteine sind… solche Gärten haben doch sonst immer Gräber dabei…‘ Zumindest in den Horrorfilmen, die sie bis jetzt gesehen hatte. Sie stämmte ihre Hände in die Hüften. Mit einem Mal hatte sie das Bedürfnis eines ihrer Pokémon aus dem Ball zu rufen. 6 Augen sahen mehr als vier. Und aus irgendeinem Grund erwartete Vía nicht, dass Nyx, Rileys Teddiursa, große Anstalten machen würde ihnen beim suchen zu helfen. Zudem war Dingo wie gemacht für ein Setting wie dieses, mit seinen rotglühenden Augen.
Sie entschied sich letztendlich jedoch dagegen. Noch brauchte sie ihn nicht. Und wer wusste wie die Mutprobe sich mit einem ausgewachsenen Wolwerock entwickeln würde… Vielleicht ginge dann der gesamte Gruselfaktor in die Hose und dass wollte sie schließlich nicht.
Ihre Augen suchten den Garten noch einen Moment länger ab fanden jedoch nichts weiter Interessantes. Den Teich hatte sie gekonnt übersehen, vielleicht unterbewusst absichtlich. Es schien als wäre die Tür tatsächlich der einzige Eingang, der ihnen zur Verfügung stand, so fügte sie sich ihrem Schicksal und ging darauf zu.
Vorsichtig, um nicht über die Wurzeln der Bäume zu fallen kam sie der Tür näher und versuchte diese zu öffnen. Nada. Verschlossen. Natürlich, wie konnte es auch anders sein. „Also ohne Schlüssel kommen wir hier nicht weiter… es sei denn du hast nichts dagegen sie einzutreten. Aber das wäre wahrscheinlich gegen die Natur einer Mutprobe haha.“

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam Mo Okt 08, 2018 10:38 am

Halloweenevent
Eventpost #003, mit: Vía
Das Klingen der Glöckchen verunsicherte Nyx nach wie vor, doch je länger sie gemeinsam nebeneinander her liefen, desto mehr wurde es zu einem stetigen Begleiter, der bald schon ein wenig Ruhe in das Ganze hinein brachte. Jedenfalls entspannte sich Nyx mehr und mehr, auch wenn man nicht behaupten konnte, dass sie nicht immer noch fürchterliche Angst hatte. Aber Riley war für ihr kleinstes Pokémon da, auch wenn sie selbst ziemlich ängstlich war. Zumindest war die ganze Umgebung sehr schaurig. Der Wald war dunkel und bis auf die Lichter der Irrbis konnte man kaum etwas erkennen. Ähnlich wie Vía hoffte sie da, dass sie auch tatsächlich in das Gruselhaus kommen würden, denn so hatte sie ständig das Gefühl, dass irgendetwas jeden Moment aus den Schatten der Bäume auf sie zugesprungen kommen könnte. Die Frage war nur, ob das in dem Haus anders war oder nur noch schlimmer wurde. »Ich glaube, das würde Nyx mir dann auch ewig übel nehmen. Auch wenn ihr Name anderes vermuten lässt, mag sie es gar nicht, wenn es derartig dunkel um sie herum ist.« erwiderte Riley auf die Worte ihrer Begleiterin. Auch wenn der Name des Teddiursa von der Personifikation der Nacht stammte, hieß das noch lange nicht, dass das Pokémon es toll finden würde, die ganze Nacht in einem finsteren Wald zu verbringen. Und auch Riley war nicht sehr darauf aus. Sie war sich noch immer nicht sicher, ob sie nicht doch wieder umkehren sollte, aber jetzt war sie hier. Und wenn sie die Mutprobe meisterte, konnte sie ihrer Schwester so einiges erzählen! Dann war nicht nur sie es, die Abenteuer erlebte. Also würde Riley ihren Mut zusammen nehmen und weitermachen.
Was blieb ihr auch anderes übrig? Die Irrbis führten sie immer näher an ein Haus heran, das mittlerweile bedrohlich vor ihnen aufragte. Es war stockfinster, fast noch düsterer als der Wald hinter ihnen und sorgte für einen unangenehmen Schauer, der über Rileys Rücken lief. Ganz und gar unheimlich, doch als ob das nicht schon genug wäre, führten die Irrbis sie nicht zum Haupteingang des Hauses, sondern darum herum zu einem Garten, wo sie schließlich zum Stehen kamen. Leider war auch der Garten kein besser Anblick. Die Bäume um sie herum wirkten alt und morsch und gleichzeitig so, als würden sie ihre Äste nach ihnen ausstrecken. Abermals schauderte es Riley und auch Nyx klammerte sich nun wieder fester an ihrem Oberteil fest. Warum das kleine Teddiursa überhaupt außerhalb des Balles bleiben wollte, war Riley ein Rätsel und sie nahm sich vor, ihre Begleiterin auch zurückzurufen, wenn es noch schlimmer werden würde. Nicht, dass bisher schon irgendetwas geschehen war, aber allein die Atmosphäre war unheimlich und vor allem Unheil verkündend. Riley hatte noch die Hoffnung, dass es im Haus besser werden würde, bezweifelte es aber stark. Die Veranstalter hatten sich wirklich alle Mühe gegeben, es tatsächlich als Spukhaus wirken zu lassen. Selbst beim Garten hatten sie an nichts gespart. Und nun flogen auch noch die meisten Irrbis davon - Riley sah den immer kleiner werdenden Lichtern nach, die immer weiter im Wald verschwanden und sie im Dunkeln zurückließen. Außer einem einzigen Irrbis, das ihnen Licht spendete, waren sie nun nämlich auf sich allein gestellt.
»Ich muss sagen, ich würde weder im Wald, noch hier eine Nacht verbringen wollen.« erwiderte Riley auf Vías Worte, versuchsweise auch witzig zu klingen, aber es war wohl eher die Unsicherheit, die man ihrer Stimme anhören konnte. Da aber auch hier im Garten Gefahren von allen möglichen Ecken ausgehen konnte, zog sie es doch vor, möglichst schnell den Weg ins Innere zu finden. Eine Tür gab es, die in das Haus zu führen schien, weshalb das wohl ihr erstes Ziel sein sollte, doch Vía entschied sich dafür, zunächst einen nahestehenden Baum zu überprüfen. Was vielleicht auch gar keine so schlechte Idee war, immerhin gab es diese spezielle Art von Pokémon, die auch wie ein Baum aussah. Trombork, wenn sich Riley recht erinnerte. Glücklicherweise stellte Vía fest, dass der Baum tatsächlich nur ein Baum war. Nicht mehr unbedingt in der Pracht seiner Blütezeit, aber nur ein Baum - der sie nicht fressen wollte. Verunsichert lachte Riley kurz auf bei Vías Kommentar, als Nyx sie fast ungläubig, mit großen, verängstigten Augen ansah. »Hier wird uns niemand fressen, okay?« versuchte sie, ihr Pokémon zu beruhigen, sagte sich das aber auch immer wieder. Sie hoffte nur, dass sie damit auch wirklich Recht behielt. Aber es war äußerst unwahrscheinlich, dass sie jemanden bei einer öffentlichen Veranstaltung sterben ließen. Oder? Ihre Gedanken wurden glücklicherweise von Vía unterbrochen, die nun auf die Tür zeigte, die Riley auch bereits aufgefallen war. Sie selbst war zwar noch keinen Schritt weiter in den Garten gegangen, als nötig gewesen war, hatte die Umrisse der Tür aber bereits erkannt, auf die nur geringfügig das Licht des Irrbis' schien. »Wenn man das Setting betrachtet, ist die Tür bestimmt etwas zu offensichtlich.« meinte sie mit einem skeptischen Blick und hatte gewiss nicht vor, einfach in irgendeine Falle zu tappen. Die Frage war, ob man logisch an die ganze Sache herangehen konnte oder es damit nur schlimmer machte.
Vorsichtig ging Riley nun die ersten Schritte in den Garten hinein, blieb aber in der Nähe des Irrbis', um nicht komplett im Dunkeln zu tappen. So sah sie sich um Garten etwas genauer um, wobei sie versuchte, weder zu nah an die Bäume zu kommen, noch an deren herunterhängenden Äste, bei denen sie das Gefühl nicht loswurde, dass sie sie hier und jetzt festhalten könnten, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Was vermutlich völliger Blödsinn war, aber die Fantasie ließ da wirklich sehr viel Spielraum. Letztlich war es aber Vía, die doch auf die Tür zutrat und versuchte, sie zu öffnen - ohne Erfolg. Sie hätten es sich wohl denken können, dass es nicht so einfach werden würde. Natürlich konnten sie die Tür eintreten oder Riley überließ es einem ihrer Pokémon, die mit Sicherheit stark genug waren, die Tür ganz ohne viel Aufwand zu öffnen. Aber wie Vía bereits sagte, war das mit Sicherheit gegen die Spielregeln. »Wahrscheinlich ist das die erste Aufgabe, die wir lösen müssen.« überlegte Riley laut und sah sich dann noch einmal in dem Garten um. Bäume, Bäume, Bäume...und was war das dort? Sie versuchte, genaueres zu erkennen, doch es war zu finster, um sagen zu können, was sie vor sich hatte. »Vielleicht dort vorne.« meinte sie zu ihrer Begleitung und setzte vorsichtig einen Fuß vor den anderen, immer noch mit einem sehr mulmigen Gefühl. Ihr Herz klopfte mittlerweile auch wieder schneller, was auch Nyx nicht verborgen blieb, die sich dadurch nur noch mehr anspannte. Aber Riley konnte ihre eigene Furcht nicht einfach hinunterschlucken. Dennoch würde sie weitermachen. Und je näher sie dem "etwas" kamen, desto klarer konnte man es erkennen. Da das Irrbis ihnen folgte, schien sein Licht nun auf einen kleinen Teich, der mit Algen und Schlamm versetzt war und kaum einen Blick auf das Wasser möglich machte. Appetittlich sah es gewiss nicht aus, doch bei näherem Hinsehen konnte man eine milchige Flasche erkennen. Und gleich danebe ein kleines Schiffchen, das auf dem Wasser trieb. Auch Nyx traute sich, den Teich zu betrachten und so blieb ihr Blick schnell an dem Schiff hängen, das für sie ein Spielzeug war. Gern würde sie jetzt damit spielen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen, doch sie traute sich nicht, von Riley abzulassen. »Bestimmt ist der Schlüssel für die Tür in einem der beiden Gegenstände. Flasche oder Schiff?« teilte Riley ihre Gedanken und überlegte gleichzeitig, was die sinnvollere Wahl war. Die Flasche wäre dabei die offensichtliche Wahl, immerhin bewahrte man in Flaschen oft viele verschiedene Dinge auf. Darunter Post, selbst kleine Schiffchen und..vielleicht auch Schlüssel. Die Frage war nur, ob es nicht wieder zu offensichtlich war. Vorsichtig deutete das Teddiursa mit ihrer kleinen Pfote auf das Schiffchen und sah Riley dann erwartungsvoll an. »Du würdest das Schiff nehmen?« fragte sie ihr Pokémon, doch da sie sich wirklich unsicher war, wandte sie sich wieder an Vía. »Die Flasche wäre die offensichtlichere Wahl. Andererseits verspricht das milchige Glas nicht gerade etwas Positives.« Wer wusste schon, was sich tatsächlich darin befand? Wenn es nach Nyx ginge, wäre die Entscheidung längst gefallen, doch Riley wollte gern noch Vías Meinung dazu hören. Denn sie wollte auf keinen Fall irgendetwas tun, womit ihre Begleitung nicht einverstanden war. Schließlich würden sie die Mutprobe zusammen bestreiten. Außerdem war sie sich selbst eben absolut unsicher.



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Víaam Di Okt 09, 2018 11:44 pm

Halloween-Event 003#


Immer noch an der Tür stehend blickte Vía über ihre Schulter zu Riley und ihrem Teddiursa. Beide waren mittlerweile weiter in den Garten eingetreten. Nun, Riley war eingetreten, Nyx hatte gar keine andere Wahl da es getragen wurde.
Die Rothaarige meinte es wäre ihre erste Aufgabe, was Vía hingegen dazu verleitete eine Augenbraue hoch zu ziehen. Ihre Augen hefteten sich wieder an die fest verschlossene Tür. Eine Art Schnitzeljagt war das hier also, so so. Na, das konnte ja noch heiter werden, jedoch verspürte sie auch eine gewisse Vorfreude beim Gedanken an ein Rätselhaus. Es würde den Spuk viel, ja sogar sehr viel, interessanter machen.
Ihre Lippen wandelten sich schnell in ein erfreutes Lächeln. Wenn es ein Rätsel war… vielleicht mussten sie dann eine Art Passwort an die Tür klopfen? Oder wie in beim Hangman die einzelnen Buchstaben zusammensuchen um es dann laut auszusprechen! Aber wenn das der Fall sein sollte mussten sie erstmal einen Anhaltspunkt finden.
Dass ihre These mit dem Passwort auch vollkommen falsch sein konnte hatte sie in diesem Moment schlicht damenhaft, und gedanklich, zur Seite geschoben. Zumindest solange bis sie hörte, dass Riley anscheinend etwas gefunden hatte. Sie drehte sich interessiert zu ihrer Begleitung, die auf etwas Dunkles zuging. Vía konnte von hier nicht ausmachen worum es sich handeln konnte, legte deshalb nur den Kopf schief was die Glöckchen an ihrer Haube wieder zum Leuten brachte und folgte ihr.
Als sie näher kam stellte sich schnell heraus, dass dieses etwas ein Teich war. Zumindest sollte es einen Teich darstellen, nahm sie an. Der tatsächliche Anblick hatte nicht viel Teichiges an sich. Zumindest nicht, wenn man an die sonst so hübschen und gepflegten Gartenteiche dachte. Dieser hier war voller Algen und von modrig wirkendem Schlamm umgeben. Es war unmöglich auszumachen wie tief es dort hinunter ging. Sicher ging es der armen Seele, die dort unwissend hineinwarten würde höchstens bis zu den Knien. Wenn es aber doch tiefer als angenommen war… Ihr schauderte es bei dem Gedanken hier zu ertrinken. Sie hielt sich daher lieber hinter Riley, ging jedoch in die Hocke um die Bodenbeschaffenheit genauer unter die Lupe nehmen zu können. Und natürlich Rileys Fund.
Der Schlamm wirkte wie ganz normaler, zugegeben sehr schleimiger, Schlamm eben. Und im Wasser fand sich wirklich eine Flasche, so milchig, dass man unmöglich wissen konnte was im Inneren verborgen war, und ein kleines Schiff. Ganz ähnlich wie Nyx fand auch Vía das Schiffchen deutlich ansprechender. Riley hatte jedoch recht, dass die Flasche wohl eine höhere Wahrscheinlichkeit mit ihrem Schlüssel gefüllt zu sein. Sie nickte nur und legte nachdenklich einen Finger an ihr Kin.
„Hmmm. Also um ehrlich zu sein… Ich bin einer Meinung mit Nyx. Die Flasche kommt mir zu offensichtlich vor für eine Mutprobe. Noch dazu wo sie so überhaupt nicht einladend wirkt.“, meinte sie nur Schulterzuckend, machte aber keine Anstalten selbst nach dem Schiffchen zu greifen. Sie vertraute dem Gewässer unter ihnen immer noch nicht, außerdem wollte sie sich ihr Kostüm nicht unnötig nass machen. Es war schließlich nicht billig! Und das hier war auch bestimmt keine Ausrede für sie selbst. Außerdem, wer wusste schon was passieren würde wenn sie die falsche Entscheidung trafen?

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam Mi Okt 10, 2018 4:53 pm

Halloweenevent
Eventpost #004, mit: Vía
Dass sie sich für die Flasche oder das Schiff entscheiden mussten, war ihnen beiden wohl mittlerweile klar und wenn es nach Nyx ginge, hätten sie die Entscheidung auch längst getroffen. Die Frage war nur, ob sie sich nicht noch ein wenig mehr Gedanken darüber machen sollten. Die Flasche war ihrer Meinung nach die offensichtlichere Wahl, doch es konnte sich alles Mögliche dahinter verbergen. Und ob "offensichtlich" in diesem Fall wirklich etwas Positives war, konnten sie auch nicht mit Gewissheit sagen. Bei dem Schiffchen stellte sich die Frage, ob ein Schlüssel überhaupt durch irgendeine Öffnung passte und ob sie ihn dann auch ohne Schwierigkeiten wieder herausbekommen würden. Natürlich, das Schiff sah wesentlich ansprechender aus und war als Spielzeug sicher auch sehr geeignet, aber das hieß nicht, dass es die Lösung ihres Rätsel beinhaltete. Dennoch, auch Vía war offenbar dafür, das Schiffchen zu wählen, da ihr die Flasche ein wenig zu offensichtlich für diese Mutprobe vorkam. Verständlich, aber Riley war dennoch skeptisch. Andererseits gab es keinen Grund, das Schiff nicht zu wählen, jedenfalls keinen Offensichtlichen und sie mussten sich für irgendetwas entscheiden. Das Schiff wirkte da tatsächlich einladender, aber vielleicht war auch gerade das der Haken daran. Und vielleicht dachte Riley auch einfach viel zu viel nach. Sie wollte gern die richtige Entscheidung treffen, aber vielleicht gab es auch gar keine wirklich richtige Entscheidung und es würde bei beiden Konsequenzen geben, die je unterschiedlich gewichtet waren. Zumindest konnte Nyx das Schiff behalten, wenn sie sich dafür entscheiden sollten - und es nicht zerstört wurde oder irgendetwas gruseliges enthielt, denn dann würde Nyx es niemals wieder anrühren. »Dann nehmen wir das Schiff. Nyx, magst du es für uns rausfischen?« fragte sie ihr kleines Teddiursa, da sie ängstlich mit großen Augen ansah. Es war ihm anzusehen, dass es zwar gern das Schiff haben wollte, dafür aber auf keinen Fall in diesen Teich springen wollte. Was auch verständlich war - und überhaupt nicht nötig. »Ich halte dich fest und du greifst danach - das schaffst du! Und ich passe auf dich auf, versprochen.« ermunterte Riley ihre kleine Freundin, die nach kurzem Zögern unsicher nickte. So mussten sie sich nicht überlegen, wie sie sonst an das Schiff kamen, denn es war durchaus etwas von ihnen entfernt. Also umfasste Riley ihr Teddiursa um dessen Bauch, trat nah an den Rand zum Teich heran, kniete sich hin und hielt ihr Bärenpokémon dann so weit hinaus, dass sie es noch gut umfassen konnte, Nyx aber auch nach dem Schiff würde greifen können. Wie sie es versprochen hatte, würde sie auf ihr Pokémon aufpassen, hoffte aber, dass nichts Schlimmes passieren würde und Nyx unbeschadet das Schiff zu ihnen holen konnte. Und dass sie dann natürlich auch die richtige Entscheidung getroffen hatten. Falls es denn eine Unterscheidung zwischen richtig und falsch gab. Das würden sie wohl bald in Erfahrung bringen! Mit beiden Pfoten versuchte Nyx also, es zu erwischen, in vollstem Vertrauen darauf, dass Riley sie nicht fallen lassen würde. Denn in den schlammigen, dunklen und unheimlichen Teich wollte sie nun wirklich nicht fallen! Neugierig war sie aber dennoch, weshalb sie alles daran setzte, dass das Schiff bald in ihren Pfoten landete.

Schiffchen



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Zytomegaam Mi Okt 10, 2018 5:15 pm



Richtige Wahl! Auch wenn es erst nicht so scheint. Das Schiffchen lässt sich nicht herausziehen! Es ist an einer Kette befestigt und das Gewicht ist verdammt schwer! Doch nun schlägt das bis gerade ruhige Wasser Wellen. Algen und Schlamm wird am Rand gespült und ihr erkennt, dass sich am Grunde des Teiches etwas rührt. Es wirbelt den Schlamm auf und kommt langsam an die Oberfläche, die es dann auch schon durchbricht. Die Algen tropfen und der ganze Körper des Wesens ist mit Schlamm bedeckt. Und doch könnt ihr das Moruda erkennen, welches euch einen Algenball vor die Füße wirft. Wenn ihr den kalten und nassen Ball auseinanderzieht, findet ihr einen silbernen Schlüssel, der euch die Tür zur Küche öffnet.


Der nächste Raum erwartet euch...

Den Garten habt ihr nun endlich hinter euch gelassen und ihr könnt die warme Küche betreten. Ein leckerer Kuchengeruch liegt in der Luft und man fühlt sich direkt wohl! Wären da nicht die seltsamen Sachen, die von der Decke hängen würden. Zwischen all den Gewürzen, hängen auch noch diverse Knochen von den Steinen herunter. Die Flammen, die den Ofen beheizen, sorgen auch noch dafür, dass gruselige Schatten über die Wände tanzen.

In den Regalen stehen allerlei Behältnisse, deren Inhalt nicht zu definieren ist. Die einzige Tür im Raum ist auch dieses Mal verschlossen. Schaut ihr in den Ofen, so seht ihr dort zwei Gebäcke. Einen Apfelkuchen, wie auch ein Lebkuchenmännchen. Beides ist schon sehr braun und sollte scheinbar aus dem Ofen heraus!

Welches Gebäck holt ihr aus dem Ofen? Den Kuchen oder den Lebkuchen?



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Víaam Sa Okt 13, 2018 6:16 pm

Halloween-Event 004#


So war es also entschlossen. Sie würden das kleine Schiffchen aus dem wenig einladenden Teich fischen. Schaudernd sah Vía dabei zu wie Riley ihr Teddiursa über der Wasseroberfläche hielt damit es das Schiffchen überhaupt erst erreichen konnte. Dabei blieb das Wasser vollkommen still, wie ausgestorben, oder ein Fenster in die Dunkelheit. Der einzige Hinweis darauf dass es sich tatsächlich um einen Teich handelte waren winzige Wellen die wahrscheinlich von Riley ausgelöst wurden.
Zumindest schien es so zu beginn. Bei genauerer Betrachtung jedoch wurden die Wellen immer mehr und mehr. Keinesfalls konnte Riley oder Nyx dafür verantwortlich sein.
Mit böser Vorahnung richtete sich Vía auf. Die Wellen kamen von der Mitte des Teichs, und der schlammige Boden darin schien aufgewirbelt zu werden. „Riley ich glaube du solltest dein Teddiursa zurück ziehen… da kommt irgendetwas.“, sprach sie das offensichtliche aus. Ihre Stimme hatte dabei mühe einen nervösen, fast schon schrillen Unterton zu verbergen.
Ohne das Wasser auch nur einmal aus ihren Augen zu lassen trat sie einen Schritt zurück. Man konnte eine Silhouette unter der Wasseroberfläche erkennen, und diese gefiel Vía überhaupt nicht. Das Herz begann ihr bis zum Hals zu schlagen als sich das Wasser nun endlich teilte und das Pokémon darin Preis gab. Die riesige Gestalt eines Moruda ragte über ihnen empor, der schiere Anblick dieses Pokémon lies Vía erstickt aufschreien. Sie fühlte sich mit einem Mal wie in der Zeit zurückversetzt. Der Drang einfach wegzulaufen war groß, ihre Schritte zurück unüberlegt und überhastet.
Wie es kommen musste stolperte sie über eine der vielen großen Baumwurzeln und kam unsanft auf dem Boden auf. Das Geräusch der Wellen die an ein Schiff schlugen, wenn gleich es eigentlich nur das Teichufer war, gaben ihr den letzten Rest. Sie griff in ihre Tasche und holte, beinahe schon reflexartig nach Sombras Pokéball.
Als das Moruda sich, in Vías Augen, zum Angriff bereit machte, warf rief sie ihre Diva heraus. „Sombra!“, ein einziger fast schon verzweifelter Hilferuf an ihr Pokémon, dass wenige Momente später in voller Pracht vor ihr stand. Dich selbst sie erstarrte im ersten Moment beim Anblick des nur all zu bekannten Gegners vor ihr. Im Gegensatz zu ihrer Trainerin fing sie sich aber schnell wieder. Das Amfira konnte die Anspannung und die Angst Vías spüren. Es weckte Sorge und einen Beschützerinstinkt in ihr, lies sie dem riesigen Pokémon vor ihr entgegen Fauchen und dicht, fast schon schützend vor Vía stehen. Sie würde vor einem Kampf garantiert nicht zurück scheuen. „Sombra Tox-“, mitten im Wort brach die junge Frau ab. Das Moruda rührte sich nicht. Es starrte nur erbarmungslos auf sie herab. Aber wollte es denn nicht gerade noch angreifen?
Verwirrung machte sich in ihr breit, all dies passte nicht wirklich zusammen in ihrem Kopf. Sie musste doch für Wolf und ihren Vater das Schiff bereit halten… Erst sehr langsam begriff sie, dass dies hier kein Kampf war, sondern eine Mutprobe. Sie war nicht auf der Yacht ihres Vaters, sie war im Garten eines Horrorhauses… und dieses Moruda gehörte nicht ihrem Gegner… es war Teil dieser Mutprobe… wahrscheinlich nur ein Zufall.
Sie schluckte. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn und ihr Herzschlaf dröhnte in ihren Ohren. In dem Moment bemerkte sie den Ball aus Algen. Er musste von Moruda kommen. Vía schluckte. Sie tätschelte Sombra kurz den Kopf, mehr um sich selbst Mut zu machen als um ihr Pokémon zu beruhigen und richtete sich auf ihren zitternden Beinen wieder auf. Vorsichtig trat sie näher an das riesige Pokémon heran, Sombra wich ihr dabei keine Sekunde von der Seite, und griff nach dem Algenball. Sie wagte es kaum ihre Augen von dem Ankerartigen Pokémon zu nehmen um den Inhalt des Balles zu begutachten.
Der Ball selbst war recht schleimig, nass, und unangenehm kalt in ihren Händen. Sie überlegte einen Moment ob sie das Risiko eingehen sollte. Ja sie schaffte es sogar sich in diesem schaurigen Garten umzusehen, um nach dem Gesicht des Besitzers dieses Moruda suchen zu können. Natürlich fand sie niemanden. Es waren nur sie selbst, Sombra… und natürlich Riley mit ihrem Teddiursa, Nyx. Auf die Zwei hatte sie fast schon vergessen. Nur eine ganz normale Mutprobe… kein Grund angst zu haben… Mit einem tiefen Atemzug, um sich selbst wieder zu fangen, zog Vía den Algenball auseinander. Irgendetwas musste sich schließlich darin befinden. Oder bedeutete das Moruda dass sie die falsche Entscheidung getroffen haben?
Nein tatsächlich blitzte ein silberner Schlüssel zwischen den nassen, grünen Algen hervor. Sie starrte den Schlüssel einige Sekunden lang an, als müsste sie sich erst wieder daran erinnern was ihr eigentliches Ziel war. Die Tür. Richtig.
Ein letztes mal blickte sie zu dem Moruda empor, immer noch hatte es sich kein Stück vom Fleck bewegt. ‚Komm schon Vía… du bist doch sonst kein Hasenfuß.‘ Sie schluckte, räusperte sich und rang sich endlich wieder ein Lächeln ab welches Riley gewidmet war. „Sieht so aus als hätten wir richtig entschieden.“ Das Zittern in ihrer Stimme war noch nicht vollends verschwunden als sie den silbernen Schlüssel hoch hielt um ihn Riley zu zeigen. Sombra hatte hingegen weiterhin das Moruda im Auge. Ihren Schweif wickelte sie leicht um Vías Bein, um dieser mehr Halt und etwas Sicherheit zurück zu geben. „Übrigends“, sie deutete auf ihr Amfira, „das hier ist Sombra.“ Vía hatte keinesfalls vor ihr Pokémon wieder zurück in ihren Ball zu rufen, deshalb war es nur recht, dass sie ihre Diva vorstellte. Außerdem wollte sie für sich selbst etwas Spannung aus der Situation nehmen.
Sie räusperte sich und drehte sich, mit einer Gänsehaut im Nacken, zur Tür. Die Gesellschaft des Moruda wirkte sich nicht gerade positiv auf ihre Nerven aus. Sie wollte nun so schnell es ging raus aus diesem Garten und weg von diesem Teich. Dabei hielt sie Riley den Schlüssel hin. Immerhin warnen sie und Nyx es die nach dem vermaledeiten Schiffchen geangelt haben. „Hier. Ihr solltet aufsperren. Und… ich will ja nicht drängen, aber ich für meinen Teil würde gerne vier Wände um mich herumhaben.“, meinte sie nur in altbekannter witzelnder Manier. Die Wahrheit war, sie wollte auf jeden Fall drängen. Dieses Moruda machte sie nervös, am liebsten würde sie es KO schlagen um sicher zu gehen dass es wirklich keine Bedrohung darstellte.

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam So Okt 14, 2018 11:02 am

Halloweenevent
Eventpost #005, mit: Vía
Fast hatte Nyx das kleine Schiffchen erreicht. Sie strengte sich wirklich an, vor allem auch, um schnell wieder vom Teich weg zu kommen, der ihr doch sehr unheimlich erschien. Und dann tauchten die Wellen auf. Zunächst waren sie nicht der Rede wert, sie hätten genauso gut vom Wind stammen können, doch von Sekunde zu Sekunde wurden sie immer stärker und stärker. Gerade, als Nyx das Schiff endlich erreicht hatte und daran zog - ohne Erfolg, da es sich nicht aus dem Wasser heben ließ - spürte Riley, wie Algen und Schlamm ans Ufer gespült wurden und nur kurz darauf konnte sie Vías Stimme vernehmen, dass es besser war, wenn sie Nyx zurückzog und sicher in ihre Arme schloss. Auch Nyx hatte das gehört, weshalb sie aufgrund der schon nervösen Stimme der anderen direkt panisch das Schiffchen losließ, das sie eigentlich so dringend haben wollte, ohne genau zu wissen, was eigentlich los war. Schnell zog Riley ihr Pokémon zurück, wo es sich schnell wieder an sie klammerte und Riley auf den Hintern fiel, da sie das Gleichgewicht in der Hocke nicht mehr hatte halten können. Und dann teilte sich die Wasseroberfläche und ein riesiges, ankerähnliches Pokémon tauchte daraus auf. Rileys Herz klopfte mittlerweile wie wild, doch sie konnte das Pokémon nur anstarren. Anders als Vía, deren Aufschrei Riley und vor allem Nyx zusammenzucken ließ. Das kleine Bärenpokémon klammerte sich wie verrückt an Riley, die erfolglos versuchte, ihre Atmung wieder zu beruhigen. Es war nur ein Pokémon. Eines, das sie mit seinem Auftauchen überrascht und damit erschreckt hatte, aber es war nur ein Pokémon. Und es schien auch nicht angreifen zu wollen, stattdessen warf es ihnen einen Ball aus Algen ins Gras - nicht sehr bedrohlich, nicht wahr? Das änderte allerdings nichts an dieser Größe. Noch nie hatte Riley solch ein Pokémon gesehen, doch nun, da der erste Schreck vorüber war und das Pokémon sie offenbar auch nicht angreifen wollte, kam Riley nicht umhin, es beeindruckend zu finden. Obwohl eine Hälfte des Pokémons noch unter Wasser war, war es größer als Tantalus und das fand Riley unglaublich. Ob es wohl auch an Land leben konnte? Sie musste unbedingt mehr darüber in Erfahrung bringen, immerhin liebte sie Pokémon solcher Größe! Natürlich kam es nicht an Titanus ran, aber kaum ein Pokémon schaffte es, das Stahlos einzuholen. Rein von der Größe her natürlich. »Unglaublich.« flüsterte sie und hatte dabei tatsächlich alles um sie herum vergessen. Noch immer starrte sie das Pokémon an, dieses Mal jedoch nicht mehr vor Angst, sondern vor Ehrfurcht.
Würde sie sich nicht in einer Mutprobe befinden, vielleicht würde sie versuchen, es zu fangen. Aber das war nun einmal nicht der Fall, wie sie sich jetzt wieder erinnerte. Das Pokémon war aus einem bestimmten Grund aufgetaucht - der Algenball! Langsam erinnerte sich Riley wieder daran, dass das Pokémon ihnen einen Ball zugeworfen hatte. Und dann war da ja noch Vía. Riley erinnerte sich, wie angsterfüllt sie geklungen hatte, als das Pokémon erschienen war und so zwang sie sich, ihren Blick von dem wunderbaren Geschöpf abzuwenden und sich nach Vía umzusehen. Wann hatte sie denn ihr Pokémon aus dem Ball geholt? War Riley wirklich derartig abgelenkt gewesen, dass sie das gar nicht mitbekommen hatte? Langsam rappelte sich nun auch Riley wieder auf, mit Nyx in den Armen, die sich immer noch ängstlich an sie klammerte, aber zu dem Pokémon hoch sah. Anders als Vía hatte Riley mittlerweile kein Problem mehr damit, so nah am Teich, bei dem Pokémon zu stehen, doch letztlich war es Vía, die herkam und den Ball aus Algen aufsammelte. Jedoch nicht, ohne das Pokémon nicht aus den Augen zu lassen und auch ihre Begleitung starrte das Pokémon unentwegt an und wich seiner Trainerin nicht von der Seite. Was war das überhaupt für ein Pokémon, das Vía dort begleitete? Eine Frage, die sich Riley für später aufheben würde, denn jetzt war es erst einmal interessanter, was es mit dem Ball auf sich hatte. Obwohl Riley ihn selbst nicht in der Hand hielt, wirkte er glitschig und - logischerweise - nass. »Öffnen wir ihn.« sagte Riley da, als Vía die Algen auch schon auseinander zog - und dadurch schnell ein Schlüssel zum Vorschein kam. Dass er zu der verschlossenen Tür gehörte, konnten sie zwar nur vermuten, aber es war die logische Schlussfolgerung. Wozu sonst sollten sie diesen Schlüssel verwenden? Das bedeutete aber auch, dass sie die erste Aufgabe gelöst und tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen hatten! Jetzt, wo Riley nicht mehr so fixiert auf das große Pokémon war, hätte sie nämlich nicht sagen können, ob sie richtig oder falsch entschieden hatten. Der Schlüssel gab ihnen da aber die Antwort. »Sehr gut! Das hast du gut gemacht, Nyx.« lobte sie ihr Pokémon lächelnd und streichelte ihm über den Kopf. Nyx war es immerhin gewesen, die zuerst auf das Schiffchen gedeutet hatte - was sie immer noch haben wollte, aber sie würde sich auch nicht mehr trauen, es noch einmal versuchsweise herauszufischen. Natürlich war auch Vía für das Schiff gewesen, aber Riley wollte ihr Teddiursa einfach ein wenig ablenken, denn die Kleine hatte immer noch fürchterliche Angst. Das würde sich wahrscheinlich in nächster Zeit auch nicht so schnell ändern...warum auch immer sie dann nicht in ihren Ball wollte. Aber Vía hatte nun auch ein Pokémon außerhalb, das sie nun auch als Sombra vorstellte. »Freut mich, dich kennenzulernen.« Die beiden wirkten noch immer so, als hätten sie Angst vor dem Pokémon im Teich und Riley erinnerte sich daran, dass große Pokémon tatsächlich vielen Leuten Angst machten. Immerhin konnten sie einen Menschen nur sehr leicht zerquetschen. Oder anderweitig verletzen. Dass es in dem Fall gar nichts damit zu tun hatte, konnte Riley ja nicht wissen, sie verstand aber, dass Vía möglichst schnell hier verschwinden wollte. Außerdem hatten sie ja auch eine Aufgabe zu erledigen! »Dann gehen wir mal weiter.« sagte Riley also, lächelte Vía aufmunternd zu und nahm den Schlüssel entgegen, den sie ihr hinhielt. Sie würde die Tür aufschließen und dann würden sie sehen, was sich in dem dahinter liegenden Raum befand. Hoffentlich nichts allzu gruseliges.
Mit einem letzten, sehnsüchtigen Blick zurück auf das große Pokémon und einem dankbaren Nicken in dessen Richtung - immerhin hatte es ihnen den Schlüssel überlassen - ging Riley auf die bisher verschlossene Tür zu. Dann schob sie den Schlüssel hinein. Und tatsächlich, er passte! So öffnete sie rasch die Tür und trat erstmals in das Haus ein. Sofort umwehte sie ein leckerer Kuchengeruch, der selbst Nyx dazu veranlasste, lockerer zu lassen und sich umzusehen. Kuchen war immerhin eine Köstlichkeit! Allerdings bereute das Teddiursa seinen Entschluss schnell wieder, denn der angenehme Geruch wurde von dem zunichte gemacht, was sie erblickten. Von der Decke hingen allerlei Gewürze herab, was zunächst nichts Ungewöhnliches oder Schauriges war, doch dann waren da die zahlreichen Knochen, die Riley innehalten ließen. Woher stammten sie? Und warum hatte man sie hier aufgehangen? Das Licht, das von den Flammen im nahestehenden Ofen kam, warf zudem unheimliche Schatten auf die Wände und alles, was sich in dem Raum befand. Ein Schauer lief Riley über den Rücken - lieber wollte sie wieder raus in den Garten, das Pokémon studieren. Aber nun waren sie hier und sie versuchte sich einzureden, dass es schon nicht so schlimm war. Es war nur eine Küche, in der Kuchen gebacken worden war. Der Gedanke war doch gar nicht so furcheinflößend! »Dort ist wieder eine Tür.« machte Riley ihre Begleitung auf die einzige weitere Tür im Raum aufmerksam, die wahrscheinlich wieder verschlossen war. Wäre sonst wohl auch zu einfach. Sie mussten nun also herausfinden, wie sie sie würden öffnen können. Zu diesem Zweck sah sich Riley noch ein wenig weiter um, sodass sie schnell die Regale erblickte, die an den Wänden standen. Vielleicht hatte es etwas mit den Inhalten zu tun? Von hier konnte sie nicht erkennen, was dort gelagert wurde. Da musste sie wohl weiter in den Raum hinein, was sie erst wollte, wenn sie sich sicher war, dass ihr dabei auch nichts passieren würde. Und dann war da natürlich noch der Ofen. Warum auch immer jemand einen Ofen an machte und dann den Raum verließ. Aber vielleicht würden sie das ja noch in Erfahrung bringen.



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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Víaam Di Okt 23, 2018 10:09 am

Halloween-Event 004#

Immer noch hatte Vía wortwörtlich weiche Knie von der Begegnung mit Moruda. Wäre Sombra nicht an ihrer Seite würde sie wahrscheinlich einfach umkippen und nicht wieder aufstehen bis die Sonne durch das dichte Blätterdach des Waldes brach.
Immer noch war der Schweif ihrer Partnerin um Vías Bein gewickelt, aber er löste sich langsam. Der erste Schreck lies allmählich nach wodurch sie sich Mühe gab ihre Aufmerksamkeit auf Riley zu richten. Je schneller sie diesen Vorfall vergessen konnte desto besser. Vía folgte der Rothaarigen dicht als diese zur Tür ging, bemerkte dabei den Blick zurück auf das riesige Anker-Pokémon. Lag etwa Seensucht darin? Oder spielte ihr die Dunkelheit nun schon Streiche? Vielleicht lag es auch am orangefarbenen Licht des Irrbis. Dessen Bewegungen ließen die Schatten tanzen.
Tief einatmend versuchte sie sich selbst weiter zu beruhigen. Die tanzenden Schatten in diesem Licht erinnerten ein wenig an ein Lagerfeuer, an Wärme. Und an ausgelassenere Zeiten. Ganz leicht verfluchte sie dabei auch an dieser Mutprobe teilgenommen zu haben. ABER jetzt konnte es nicht mehr schlimmer werden! Richtig?
Stumm beobachtete sie Riley dabei wie sie mit dem Schlüssel am Schloss der Tür hantierte. Sie selbst würde sich nicht wieder zu dem Moruda umdrehen. Im schlimmsten Fall wäre es nämlich bereits verschwunden und sorgte dann für noch mehr Paranoia bei der Hackerin. Sie tätschelte abermals Sombras Kopf was ihr, zusammen mit dem Klicken der sich öffnenden Tür, deutliche Erleichterung verschaffte.
Sofort folgte sie Riley in das Haus und wurde mit dem angenehmen Duft von frisch gebackenem Kuchen überrascht. Es würde ihr in jeder anderen Situation das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Nicht jedoch hier.
Der Raum, oder besser gesagt die Küche, wurde von einem einzigen großen Feuer erhellt, und dieses mal tanzten die Schatten tatsächlich an der Wand. Im Einklang mit den züngelnden Flammen. Es wirkte auf dem ersten Blick sehr einladend auf Vía.
Nur auf dem ersten Blick.
Vías Augen hatten sich an das Feuer geheftet während sie sich an eine der Theken lehnte um die allgemeine Atmosphäre zu genießen, als Riley eine weitere Tür ansprach. „Sieht so aus als würde die Schlüsselsuche weitergehen… Yay.“, meinte sie darauf mit durchaus hörbarem Unmute in ihrer Stimme. Aber schlimmer als am Teich konnte es nicht mehr werden. Da war sie sich fast schon hundert prozentig sicher.
Ohne sich aus ihrer bequemen Position zu lösen suchte Vía den Raum mit ihren Augen ab. Erst jetzt bemerkte sie die Knochen, die von der Decke hingen, und wohl der Grund für die vorhin angesprochenen Schattentänze waren. „Wie… geschmackvoll?“, verurteilte sie die Innendekoration des Hausbesitzers, verlor aber schnell das Interesse an diesen.
Es galt eine Tür zu öffnen… das hieß sie mussten einen Schlüssel finden. Sie seufzte und richtete sich zu ihrer vollen Statur auf. Immer noch spürte sie ein leichtes Zittern in ihren Gliedern, aber es wurde schwächer und schwächer mit jeder Minute, die sie in der Küche verbrachten.
Recht unoriginell öffnete sie die Schublade direkt neben ihr und durchsuchte sie nach einem Schlüssel, oder einen Gegenstand der einen Schlüssel repräsentieren konnte. Ihre Miene war steinhart dabei, sie erwartete fast schon dass ihr gleich ein Alola Knogga entgegenspringen würde. Immerhin passte das Theme mit den Knochen und dem Feuer. Und mit Moruda…
„Du kannst dich auch nützlich machen.“, schnippte sie dabei Sombra entgegen die bis dato nichts weiter tat als ihrer Trainerin interessiert zuzusehen. Natürlich zuckte sie bei dieser Stimmlage missbilligend mit ihrer Rute, gehorchte jedoch und ging direkt zur Tür. Für das Amfira war es unverständlich warum noch niemand versucht hatte die Tür einfach zu öffnen.
Auch an ihr konnte man Anspannung erkennen während sie nach der Klinke griff, fast so als erwartete selbst sie einen Überraschungsangriff. Und gerade als es den Anschein hatte dass sie die Tür tatsächlich einfach so öffnen konnte, stellte sich das Gegenteil heraus. Sie war fest verschlossen. Und als Pokémon mit beachtlich wenig Geduld, wie Sombra es nun mal war, fand sie das furchtbar nervtötend. Sie wandte sich mit Damenhafter Hochnäsigkeit ab und richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Knochen. Vielleicht hing der Schlüssel ja irgendwo dazwischen.
Den Kuchen hatte keine von ihnen bemerkt.

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Re: Horrorhaus [Riley & Vía]

Beitrag von Rileyam Mi Okt 24, 2018 3:16 pm

Halloweenevent
Eventpost #006, mit: Vía
Eine weitere Tür war vermutlich das Ziel der beiden, auch wenn sie noch nicht wussten, was sich dahinter verbarg. Oder wie sie die Tür überhaupt öffnen sollten. Riley war sich da ziemlich sicher, dass sie wieder verschlossen war und sie eben nicht einfach so weitergehen konnten. Das wäre wohl auch viel zu einfach und würde dieser Mutprobe nicht entsprechen. Also hieß es: sich wieder umsehen auf der Suche nach einem Schlüssel oder etwas Vergleichbarem. Vía schien davon nicht sonderlich begeistert zu sein, aber Riley musste zugeben, dass es ihr doch irgendwie Spaß machte. Sicher, als das große Pokémon aus dem Teich gekommen war, hatte sie sich durchaus erschreckt, aber das war nur im ersten Moment so gewesen. Dann hatte sie tatsächlich ein so großes Pokémon bestaunen dürfen! Und auch in diesem Raum konnte sie bisher nichts Gefährliches entdecken. Zwar waren die Flammen unheimlich und sie wollte lieber nicht wissen, was sich in den Regalen genau befand, aber Rätsel zu lösen war etwas, was ihr wirklich Spaß machte, auch wenn sie das für Gewöhnlich in einem eher kleineren Rahmen hielt. Aber nun konnte sie Ashé tatsächlich mal etwas erzählen, das diese nicht auch erlebt hatte! Und noch waren sie nicht fertig, es ging weiter und Riley war gewillt, das Gruselhaus irgendwie abzuschließen. Jetzt gerade verspürte sie eine gewisse Vorfreude auf folgende Ereignisse, auch wenn sie sich gleichzeitig zu sagen versuchte, dass sie nicht zu übermütig werden sollte. Wer wusste schon, was sie noch erwartete. Und da es ein Gruselhaus war, würden sicher noch einige gruselige und erschreckende Attraktionen folgen. Wäre sonst ja auch langweilig, oder?
Vía jedenfalls suchte in einer der Schubladen nach einem der Schlüssel, während Riley nun endlich weiter in den Raum hinein trat. Es schien - bisher - keine Gefahr hier zu lauern, weshalb sie beschloss, sich nun intensiver umzusehen. Ihr erstes Ziel war da aber tatsächlich der Ofen. Der war immerhin an und sie war sich fast sicher, dass der herrliche Duft genau von dort kam. Das Amfira der anderen sollte sich in der Zeit auch nützlich machen und bewegte sich zur Tür rüber, die es zu öffnen versuchte. Von Anfang an war Riley skeptisch gewesen, dass sie sich öffnen ließ und nun wurde sie in der Vermutung nur bestätigt. Irgendetwas mussten sie eben tun, damit sie weiter konnten. Ihre Aufmerksamkeit wandte sie nun also dem Ofen zu, von dem aus die Flammen den Raum erhellten und unheimliche Schatten an die Wände warfen. Schnell entdeckte sie so den Inhalt, der sich darin befand: ein Lebkuchenmännchen und ein Apfelkuchen. Beide sahen wirklich sehr schmackhaft aus, wirkten aber so, als müssten sie langsam herausgenommen werden, um nicht gänzlich zu verbrennen. Ordentlich braun waren beide jedenfalls und Nyx war augenblicklich begeistert von beiden Gebäcken. Das Teddiursa würde wahrscheinlich am liebsten beides hier und jetzt vernaschen, aber Riley ahnte, dass genau das ihre nächste Entscheidung sein musste. »Schau' mal hier! Ich denke, das hat etwas mit unserer Aufgabe zu tun.« rief sie Vía auch sogleich zu sich, damit diese es sich ebenfalls anschauen konnte. »Beides sieht aus, als müsste es aus dem Ofen genommen werden. Vielleicht müssen wir uns ja entscheiden, welches davon herausgeholt werden soll.« brachte sie ihre Gedanken noch zum Ausdruck. Nyx' Entscheidung stand da natürlich mal wieder als erstes - sie würde das Lebkuchenmännchen nehmen, auf das sie nun auch zeigte. Auch Riley würde das wohl bevorzugen und da Nyx schon bei ihrer ersten Entscheidung eine gute Wahl getroffen hatte, hatte zumindest sie nichts dagegen, wieder nach ihr zu gehen. Aber vielleicht war auch genau das der Haken daran: dass man sich in Sicherheit wiegte und im Grunde komplett daneben lag. Andererseits wüsste sie nicht, was bei Apfelkuchen oder Lebkuchen großartig falsch gemacht werden konnte. Vielleicht würde sich das Männchen ja von selbst bewegen, sobald sie es herausgeholt hatten? Wenn es ihnen dann nichts Böses wollte, konnte das eigentlich sogar ganz lustig werden. Aber erst einmal wollte sie abwarten, was Vía dazu zu sagen hatte.

[out: du kannst dann gern direkt die Entscheidung posten ;)]



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