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Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Zytomegaam So Sep 30, 2018 10:46 pm



Willkommen im schaurig schönen Geisterhaus!

Finsternis liegt über dem Ewigenwald und nur vereinzelte Lichter am Wegesrand leiten euch zu einem alten Haus. Fensterläden schlagen auf und zu, Kramurxe krächzen laut. Bedrohlich rascheln die Büsche und man will wohl wirklich nicht wissen, was sich hinter den Pflanzen versteckt. Eilig geht ihr auf das Haus zu, um endlich die Mutprobe zu beginnen. Eine törichte Idee. Die Prüfungen werden euch das fürchten lehren! Doch erst einmal müsst ihr das Haus betreten.
Mit einem lauten Knarzen öffnet sich die Eingangstür wie von Geisterhand, wenn ihr näher kommt.
Vor euch lauert das Geisterhaus geradezu. Das Maul bedrohlich geöffnet, darauf wartend, dass die Beute in die Falle tappt und von der Dunkelheit verschluckt wird.

Habt ihr genügend Mut zusammengekratzt und seid eingetreten, so schließt sich hinter euch die Eingangspforte und ein verdächtiges Klicken zeigt euch, dass es nun kein Zurück mehr gibt. Nun entflammen sich die einzelnen Kerzen, die überall verteilt sind und somit für ein wenig Licht sorgen. Man steht nicht mehr in völliger Dunkelheit. Doch selbst beim näheren Umsehen erkennt man, dass alle Türen in der Eingangshalle fest verschlossen sind. Bis auf eine. Im ersten Stockwerk steht eine Tür weit offen. Auch hinter ihr herrscht völlige Dunkelheit. Es lässt sich nicht erkennen, was euch in diesem Zimmer erwartet. Doch erst einmal müsst ihr diesen Raum erreichen. Zwei geschwungene Treppen liegen vor euch. Eine mit einem blauen Teppich und eine, mit einem roten Teppich.

Welche Treppe werdet ihr wählen? Die mit dem roten oder dem blauen Teppich?





Wichtig!
Wenn ihr eure Wahl trefft, welche Möglichkeit ihr wahrnehmen wollt, gebt dies unbedingt mit folgendem Code am Ende des Posts an:

Code:
<hw18>Stichpunkt</hw18>

Bitte gebt ausschließlich die markierten Stichpunkte an. Danach muss auf den Post eines Teammitglieds gewartet werden, bevor weitergepostet werden darf. Die Folgen und Konsequenzen der Wahl werden mit dem Post des Teammitglieds mitgeteilt. Erst dann darf auch im Inplay darauf eingegangen werden.

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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mo Okt 01, 2018 6:50 pm

Halloweenevent
Post #001, mit: Sarai
Mancher mochte es für vollkommen verrückt halten. Ein anderer würde sich nicht einmal in die Nähe eines solchen Hauses trauen. Und Elias hätte Yamuna gewiss davon abgeraten, der Einladung zu folgen und dieses Horrorhaus zu betreten. Doch Elias war nicht hier und Yamuna hoffte, dass es eine angenehme - oder ihretwegen auch unangenehme - Ablenkung von dem sein würde, was ihr sonst durch den Kopf ging. Und was konnte schon schlimmer sein als der Tag vor sechs Monaten? Zu verlieren hatte sie jedenfalls nicht mehr viel und mit Cassiopeia an ihrer Seite war sie guter Dinge, dass sie das hier schon überstehen konnte. Dachte sie. Nun, da sie dem Haus aber immer näher kam, lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Der Ewigenwald war stockfinster und sie hatte das Gefühl, überhaupt nichts mehr sehen zu können. Da war es nur logisch, dass sie den vereinzelten Lichtern am Wegesrand folgte - nicht wahr? Es konnte jedoch auch vollkommen töricht sein, so offensichtlich wie die Lichter sie führen wollten. Dem Mega-Altaria an ihrer Seite war das Ganze jedenfalls auch nicht ganz geheuer, doch obwohl sie sich durchaus fürchtete, blieb sie dicht an der Seite ihrer Trainerin, die sie zu beschützen gelobt hatte. Ganz gleich, was passieren würde! Immer weiter folgten sie dem Weg, bis das Haus immer näher und näher kam. Das Rascheln der Büsche ließ Yamuna bereits einige Male zusammenzucken, doch sie hatte beschlossen, lieber nicht nach der Ursache zu suchen. Der Wald war finster und unheimlich und es war wahrscheinlich besser, wenn sie diesen Effekt nicht noch verstärkte, indem sie vom Weg abkam, nur um herauszufinden, was sie gar nicht wissen wollte. Cassiopeia sah sich hektisch um, um auch ja keine Gefahr zu übersehen, doch letztlich hatten sie das Horrorhaus bald erreicht. Schon von Weitem konnten sie die Fensterläden auf- und zuschlagen hören, doch jetzt konnten sie es auch von Nahem erleben. »Vielleicht doch keine besonders gute Idee.« zögerte Yamuna nun doch, denn sie konnte nicht behaupten, dass die ganze Situation sie kalt ließ. Es war äußerst unheimlich hier - doch jetzt war sie einmal da und sie würde gewiss keinen Rückzieher machen! »Wir schaffen das schon.« murmelte sie dann und trat weiter vor - als sich die Tür auch schon mit einem lauten Knarzen öffnete und Yamuna innehalten ließ. Wie war die Tür von allein auf gegangen? Wieso öffneten und schlossen sich die Fensterläden - wie von Geisterhand? Sie vermutete stark, dass Geistpokémon ihre Hand im Spiel hatten. Ein ganz natürliches Phänomen, immerhin waren es Wesen, die andere nur liebend gern das Fürchten lehrten. Die Frage war nur, ob sie gute oder böse Absichten hatten. Oder ob es nicht doch an etwas anderem lag. Noch hatte sie das Haus nicht ganz erreicht, doch sie hielt abermals inne. Sie wollte sich sammeln, bevor sie das Haus betreten würde. Noch einmal Mut sammeln, ehe das ganze Spektakel beginnen konnte. Auch wenn sie genau genommen schon mitten drin steckte. Ein Zurück gab es jedenfalls nicht mehr für sie, denn was würde das über sie aussagen? Nein, sie würde es durchziehen, so wie sie es von Anfang an geplant hatte! Nur deswegen war sie schließlich überhaupt hier, wie unheimlich und finster es auch immer werden würde.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mo Okt 01, 2018 7:44 pm

Er war sich nicht sicher, ob er wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte oder was ihn überhaupt dazu getrieben hatte, bei dieser Sache mitzumachen, die er nicht so ganz verstand. Eigentlich war es ein simpler Vorschlag gewesen. Er war erst seit kurzem in Einall und hatte sich noch nicht einmal so richtig in die RPV eingelebt, da hatte ein Kollege ihm den Vorschlag unterbreitet, dem Ewigenwald einen Besuch abzustatten. Ein Gruselhaus gäbe es da. Das wäre spannend und unterhaltsam, hatte er gesagt.
Sarai verstand nicht so ganz, was unterhaltsam daran war, einen dunklen Pfad entlangzuwandern und sich immer wieder umzusehen, wenn Büsche raschelten und Kramurx im Wind krächzten. War es für die Menschen dieser Welt etwa Unterhaltung, sich mit anderen Mächten anzulegen? War dieses „Gruselhaus“ gar eine Art Ritual, um die Geister zu besänftigen? Das musste es einfach sein. Warum sonst hatte man ihm vorgeschlagen, es zu versuchen? Dann wiederum wusste er von dieser Welt einfach zu wenig. Was konnte er schon ausrichten, um ihm unbekannte Geister zu besänftigen?

Neben ihm streifte sein Mega-Absol, das mit erhobenem Kopf, ohne sich beirren zu lassen, voranschritt. Nun, Arythmea war ein Unlichtpokémon. Es war daher nicht verwunderlich, wenn ihr die Dunkelheit und die finstren Geräusche nichts ausmachten. Zumindest konnte Sarai sich in ihrer Nähe in Sicherheit wiegen, obwohl beide nichts von dem verstanden, was hier passierte.
Eine leichte Anspannung konnte der Blauhaarige jedoch nicht abstreiten. Nicht etwa, weil die Umgebungsgeräusche und die Finsternis ihn groß beunruhigten, sondern schlicht und ergreifend, weil er sich dieser mit Sicherheit sehr wichtigen Aufgabe nicht gewachsen sah.
Erst, als der Seher näher an das Haus herankam, wandelte sich die leichte Anspannung in ein Unbehagen um. Ja, dieses Haus musste verflucht sein. So wie die Fensterläden auf- und zuschlugen, mussten irgendwelche Geister am Werk sein, die hier ihr Unwesen trieben. Und mit Flüchen war definitiv nicht zu spaßen. Herrje, hatte er denn überhaupt irgendetwas dabei, um Flüche zu bannen?

Zumindest löste sich das Unbehagen ein kleines bisschen auf, als er eine andere Gestalt erblickte. Eine, die ihm nicht gänzlich unbekannt war. Zumindest hatte er sie in der Zentrale der RPV schon einmal vorbeihuschen sehen. Beunruhigend war hingegen der Umstand, dass es ausgerechnet die werte Dame mit dem Mega-Altaria im Schlepptau war. Eine Tatsache, die Sarai noch immer zu verwirren wusste. Er erkannte, dass es ein besonderes Pokémon war und das musste bedeuten, dass diese Frau einen besonderen Status inne hatte. Aber ein Drache? War sie eine Art Drachenzähmerin, wenn sie ein solch zerstörerisches Pokémon an ihrer Seite wusste? Vielleicht war sie ja wirklich eine Art Herrin der Drachen.
Dass Mega-Altaria einen Feentypen besaß, wusste Sarai zugegeben nicht, denn es war in seiner Welt selten genug, schon ein normales Altaria zu erblicken, aber ein Mega-Altaria? Nahezu undenkbar.
Seid gegrüßt, ergriff er schließlich das Wort, nachdem er sich der bekannten Unbekannten genähert hatte. Zugegeben, vielleicht war es nicht die beste Idee, jemanden so plötzlich anzusprechen, der vor einem verfluchten Haus stand und es wie gebannt anstarrte, aber so weit hatte Sarai schlicht und ergreifend nicht gedacht. Er war zumindest froh, nicht ein gänzlich unbekanntes Gesicht zu sehen. Immerhin arbeiteten sie gemeinsam für die RPV, wenn auch in unterschiedlichen Abteilungen. Das machte die Sache doch etwas einfacher.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Di Okt 02, 2018 10:17 am

Halloweenevent
Post #002, mit: Sarai
So stand sie da und starrte das Haus an. Sie sollte wohl hinein gehen und sich endlich dem stellen, was auch immer sie da drinnen erwartete. Es konnte doch nicht schlimmer sein, als gegen Verbrecher zu kämpfen! Oder von solchen als Geisel genommen zu werden, wie es erst kürzlich der Fall gewesen war. Ihr Arm erinnerte noch immer an diesen Tag, auch wenn er mittlerweile wesentlich besser geworden war. Jedenfalls tat er nicht mehr bei jeder Bewegung weh. Und ihre Kleidung war auch wieder heil - und passte wohl ganz hervorragend in dieses Gruselhaus hinein. Komplett in schwarz gehalten musste sie fast so düster wirken wie die ganze Umgebung. Vielleicht verschwamm sie drinnen ja sogar mit den Schatten, sodass selbst ein Geistpokémon sie nicht zu finden vermochte! Das würde sich wohl später herausstellen, doch je länger sie hier stand, desto mehr zweifelte sie daran, ob es wirklich schlau war, das Haus auch zu betreten. Aber sie war hier und auf der anderen Seite interessierte es sie brennend, was sie dort drinnen erwartete. Also Augen zu und durch!
Sie atmete einmal tief ein, nun endlich bereit, ihren Weg fortzusetzen, als eine Stimme hinter ihr sie heftig zusammenzucken ließ. Cassiopeia drehte sich augenblicklich alarmiert um und auch Yamuna tat es ihr schnell nach. Doch was sie erblickten, ließ den Schrecken schnell wieder verblassen, wenn er auch nicht gänzlich verschwand. Ihr Herz schlug ihr jedenfalls bis zum Hals. Doch das bekannte Gesicht sorgte dafür, dass sie sich wieder beruhigen konnte. Zwar wusste sie nicht, wie der junge Mann genau hieß, war sich aber ziemlich sicher, ihn bei der RPV schon einmal gesehen zu haben. War er es nicht, von dem viele ihrer Kollegen gesprochen hatten? Derjenige, der aus einer anderen Welt zu ihnen gekommen war? Yamuna hatte ihn bisher nie persönlich gesprochen, doch sein Absol hatte ihre Aufmerksamkeit längst erregt. Immerhin war es ein so wunderbares Mega-Pokémon, das er da an seiner Seite hatte! Sie hatte sich bereits einmal gefragt, wie es wohl an seine Seite gekommen war, was sie zusammen durch gemacht hatten - und dann natürlich auch, wie es möglich war, dass er nicht aus einer ihnen bekannten Region kam. Seitdem die Ultrabestien die Städte zerstört hatten, war wohl nichts mehr so, wie es einst war. Und sie hasste diese Wesen dafür. »Sie haben mich vielleicht erschreckt!« war das erste, was sie zu dem jungen Mann sagte, während sie zu ihm hinab blickte. Er war gut zehn Zentimeter kleiner als sie selbst, aber das war nichts, an dem sie sich stören würde. »Sind Sie auch wegen der Einladung hier?« wollte sie dann jedoch noch wissen, während Cassiopeia das andere Mega-Pokémon eher zurückhaltend grüßte. Der Wald war ihr noch immer nicht ganz geheuer, da richtete sie ihre Aufmerksamkeit lieber auf anderes, wenngleich sie gern mal mit dem Absol sprechen würde. Nur eben nicht jetzt. Yamuna indes kam der Gedanke, dass es wirklich ein glücklicher Zufall war, hier jemanden von der RPV anzutreffen und sie hoffte, dass er tatsächlich auch in dieses Haus wollte - so würde sie sich dem nicht ganz allein stellen müssen.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Di Okt 02, 2018 7:32 pm

Zugegeben, zunächst zeigte Sarai sich doch etwas verwirrt, als seine Kollegin zusammenfuhr. Sie machte jedoch alsbald deutlich, dass es einfach nur an dem Schrecken gelegen hatte, den er ihr unwissentlich eingejagt hatte. Ja, bei einem Gruselhaus jemanden abrupt anzusprechen war wohl nicht die beste Methode gewesen. Andererseits wäre es wohl genauso gewesen, wenn er sie angetippt hätte. Mal ganz davon abgesehen, dass Sarai es als unhöflich betrachtet hätte, sie einfach anzufassen.
Oh, verzeiht, entgegnete er ihr rasch. Immerhin war es keine Absicht gewesen. Eine Sache, die schnell klargestellt werden musste, damit keine Missverständnisse aufkeimten. Falls sie ihm das denn überhaupt Übel nahm.
Tatsächlich sorgte die nachfolgende Frage der Polizistin jedoch für erneute Verwirrung. Einladung? Wurden Menschen etwa eingeladen, dieses verfluchte Haus zu betreten? Vielleicht war die RPV jedoch nicht nur ein Ordnungshüter, sondern auch ein Spezialist für solche Dinge. Auch, wenn er noch nichts davon gehört hatte. Wenn es um die RPV ging, dann waren „Verbrecher“ und „Ultrabestien“ die ersten Dinge, die er hörte. Aber Exorzismus?
Unweigerlich blickte der Blauhaarige kurz zu dem Mega-Altaria herüber. War das vielleicht der Grund, warum sie ein Drachenpokémon an ihrer Seite wusste? Er kannte Einall wirklich nicht gut genug, um es überhaupt beurteilen zu können, aber vielleicht waren Drachen die geborenen Exorzisten dieser Welt und dieses Duo wahre Profis auf diesem Gebiet. Dann war es vielleicht auch gar nicht so abwegig, warum man ihn dazu geraten hatte, herzukommen. Am besten lernte man ja schließlich von Meistern. Nur, warum dieses Pokémon so beunruhigt schien, blieb ihm nach wie vor ein Rätsel. Ob böse Omen ein wirksames Mittel gegen Flüche waren? Er mochte es stark bezweifeln.

Man empfahl mir, herzukommen, antwortete er schließlich, da es... unterhaltsam und spannend sei. Eigentlich war er ja weniger überzeugt davon. Spannend, ja vielleicht, aber unterhaltsam? Es war nichts Unterhaltsames daran, seinen Hals zu riskieren. Selbst mit Meistern an seiner Seite, ging ja schließlich noch immer eine Gefahr aus.
Dem Anschein nach aber würde diese Polizistin seine Wegbegleiterin an diesem finstren Abend sein. Ein Problem hatte er damit nicht, auch wenn ihr Pokémon ein wenig beunruhigend war. Ein Umstand, den er jedoch lieber nicht ansprach. Schließlich musste es dafür doch sicherlich einen Grund geben.
Ich glaube, wir hatten das Vergnügen noch nicht, meinte Sarai schließlich, ehe er sich die Rechte auf die Brust legte und leicht verbeugte. Mein Name ist Sarai Caldyssa, stellte er sich vor. Immerhin war es doch um einiges einfacher - und angenehmer - wenn man wusste, wie man seinen Gesprächspartner ansprechen sollte. Namen, eine wichtige Sache. Nur komischerweise hatte er schon so viele Nachnamen zu hören bekommen, dass er schon wieder nicht wusste, was er darüber denken sollte. Schließlich deutete er aber auf sein Absol, das sogleich eine elegante Verneigung zum Gruß machte. Und das ist meine Patronin, Arythmea, stellte Sarai sein Pokémon vor. Immerhin konnte Arythmea zwar vieles, aber nunmal eben nicht sprechen. Vielleicht war das auch besser so. Manchmal kam es Sarai vor, als wäre Arythmea noch ein schlimmerer Besserwisser als er selbst. Sie fühlte sich oft allem erhaben, obwohl sie nie den Blick für das Wesentliche verlor. Jedenfalls kam es Sarai so vor.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 10:06 am

Halloweenevent
Post #003, mit: Sarai
Natürlich hatte sie sich erschreckt - wer hätte das auch nicht, wenn plötzlich in die Dunkelheit hinein eine menschliche Stimme ertönte, wo vorher keine Menschenseele zu sehen gewesen war? Doch sie nahm es dem jungen Mann auch nicht übel, denn sie glaubte einfach, dass es nicht in seiner Absicht gelegen hatte, sie zu erschrecken. Sonst wäre seine Reaktion darauf wohl auch eine andere gewesen. Er entschuldigte sich jedenfalls dafür und zum zweiten Male fiel ihr seine Sprechweise auf. Als würde er aus einer anderen Zeit stammen und Höflichkeitsformen verwenden, die sie eher im Umgang mit irgendwelchen Adligen verwenden würde. Aber sie wusste auch nicht, wo er letzlich tatsächlich herkam und vielleicht war es dort, wo er aufgewachsen war, einfach Brauch, auch mit "einfachen Bürgern" so zu sprechen. Sie wusste schließlich überhaupt nichts über ihn und hatte auch nur aus zweiter Hand erfahren, dass er eben nicht aus ihrer Welt kam. Vielleicht war das auch einfach nur eine Art Metapher gewesen? »Das ist doch kein Problem. Ich bin sicher, dass Sie es nicht mit Absicht getan haben.« erwiderte sie noch auf seine Entschuldigung hin, auch wenn ihr Herz noch immer schneller schlug. Ja, sie hatte sich dazu entschieden, hier her zu kommen, aber das hieß nicht, dass sie furchtlos durch den finstersten Wald lief, um dann ein Gruselhaus zu betreten, in dem es ganz offensichtlich spukte. Aber vielleicht - und das hoffte sie wirklich - würden die kommenden Minuten, vielleicht sogar Stunden, ja tatsächlich interessant werden. Sie würde jedenfalls nicht wieder gehen, interessierte sich nun aber auch dafür, wie ihr Gegenüber hergefunden hatte. Oder vielmehr, ob er auch der Einladung gefolgt war, die von dem Gruselhaus ausgegangen war. Er antwortete ihr aber, dass man ihm tatsächlich nur empfohlen hatte, herzukommen, weil es spannend und unterhaltsam werden würde. »Das hoffe ich sehr! Ich hoffe auch, dass es ein guter Ausgleich zum Alltag ist.« antwortete sie also wahrheitsgemäß, denn nur deswegen war sie schließlich hier! Sie wollte abschalten und wenn das bedeutete, sich in ein Spukhaus zu begeben und sich ein wenig erschrecken zu lassen, sollte es so sein! Sicher, manch einer würde sagen, dass es auch andere Alternativen gab, um dem Alltag - und seinen eigenen Gedanken - zu entkommen, aber wenn schon solch ein Fest stattfand, warum dann nicht die Gelegenheit nutzen? Ob ihr Gegenüber auch noch zur Party blieb? Das würde sie wohl erst herausfinden, wenn sie das Gruselhaus hinter sich gelassen hatten.
Mittlerweile wollte Yamuna dieses auch wirklich betreten, um mit dem Abenteuer endlich beginnen zu können. Zu lange stand sie nun schon hier draußen, wo das Krächzen der Kramurx ihr immer wieder einen Schauer über den Rücken jagte. Doch der junge Mann hatte ganz recht! Zuerst sollten sie sich einander wohl vorstellen, immerhin kannten sich die beiden nicht. Jedenfalls nicht offiziell, nur gesehen hatten sie sich schon. So stellte er sich sogleich als Sarai Caldyssa vor - ein ungewöhnlicher Name, der in ihren Ohren aber einen schönen Klang hatte. Ebenso ungewöhnlich war die Geste, die sie bei ihm beobachten konnte: er legte sich die Rechte Hand auf die Brust und verbeugte sich leicht. Yamuna überlegte, ob es für ihn unhöflich war, wenn sie es ihm nicht gleich tat oder ob sie eher in ein Fettnäpfchen treten würde, wenn sie es doch tat. Schließlich stellte er auch noch sein Absol vor, das den Namen Arithmea trug - ebenfalls ungewöhnlich und wohlklingend, doch auch hier richtete sie ihr Augenmerk eher auf das Wort "Patronin". Nie hatte sie gehört, dass ein Trainer sein Pokémon so bezeichnet hatte. »Mein Name ist Yamuna Carim und das ist meine Begleiterin Cassiopeia.« stellte sie sich jedoch auch erst einmal vor, lächelte und deutete eine leichte Verbeugung an, wobei sie sich aber wirklich seltsam vorkam. Das Altaria senkte den Kopf zum Gruß, ehe es das Absol ansah und sich ebenso wie Yamuna fragte, warum es als Patronin bezeichnet wurde. »Darf ich fragen, warum Sie ihr Pokémon als Patronin bezeichnen?« ließ Yamuna dann doch ihrer Neugier freien Lauf, auch wenn es vielleicht Wichtigeres gab. Beispielsweise das Haus zu betreten. Sie nahm sich auch ganz fest vor, genau dies dann auch endlich zu tun, sobald Sarai ihre Frage beantwortet hatte - oder es abgelehnt hatte, ihr darauf eine Antwort zu geben, je nachdem, wie er sich entscheiden würde. Doch ewig wollte sie nun auch nicht vor diesem Haus stehen mit der Ungewissheit, was sie letztlich drinnen erwarten würde.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 12:31 pm

Verwirrung. Auf den großen Haufen Verwirrung in seinem Kopf legte sich nur noch mehr Verwirrung. Nicht etwa, weil die Polizistin das ungewollte Erschrecken nicht für weiter schlimm befunden hatte, sondern weil sie äußerte, dass sie auf einen guten Alltagsausgleich hoffte. Was genau war dieser Ort überhaupt? Dann war sie also keine Expertin auf dem Gebiet des Exorzismus, wenn es lediglich ein Zeitvertreib war? Sarai konnte sich tatsächlich keinen Reim daraus machen. Es wirkte einfach viel zu befremdlich, so wie vieles in dieser Welt. Er hatte ja noch nicht einmal verstanden, wie Pokébälle funktionierten. Gut, das taten die meisten wahrscheinlich nicht, aber die meisten anderen hielten es wohl auch nicht für Hexenwerk.
Als die Polizistin sich als Yamuna und ihr Pokémon als Cassiopeia vorgestellt hatte, folgte dann sogleich auch die Frage, warum Sarai sein Pokémon als Patronin bezeichnete. Berechtigte Frage, immerhin hatte er doch glatt vergessen, dass die Menschen dieser Welt ihre Partner nicht so bezeichneten. Alte Gewohnheiten warf man nur schwer wieder ab, weshalb er einen Moment darüber nachdachte, wie er es am besten erklären sollte.
Nun, in meiner Welt, fing er an und machte damit überdeutlich, dass er nicht aus Einall stammte. Als wäre es nicht schon offensichtlich gewesen. Eigentlich rührte er aber immer noch im Kopf herum, wie er es am besten erklären sollte. Immerhin wusste Yamuna nichts über Pantea und alles aufzurollen, war wohl zu viel des Guten. Vielleicht sogar verwirrend. Und wie hatte sie seinen Partner noch bezeichnet? Pokémon? Richtig, in dieser Welt verwendeten sie einen völlig anderen Begriff. Er sollte besser daran denken, diesen auch zu verwenden.
Wir, ähm... haben eine andere Art mit Pokémon zusammenzuleben, meinte er dann. Das vorweg klarzustellen war vielleicht der bessere Schachzug, statt mit der Tür direkt ins Haus zu fallen. Mit der Volljährigkeit erhält jeder einen Pokémonpartner, der seinen weiteren Lebensweg bestimmt. Wir nennen sie Patrone, da sie unersetzlich sind, versuchte er zu erklären, auch wenn er fürchtete, dass es nicht deutlich genug war. Vielleicht überdachte er die ganze Angelegenheit auch bloß zu sehr. Dabei entscheiden allein die Pokémon, zu wem sie gehen und wen sie unterstützen. War das vielleicht deutlicher? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Jemandem zu erklären, wie eine andere Welt funktionierte, war aber auch kein leichtes Unterfangen. Immerhin gab es so vieles, was Sarai selbst nicht verstand, obwohl man bereits versucht hatte, es ihm zu erklären. Nun, er war aber auch noch nicht lange in Einall. Das trug mit Sicherheit seinen Teil dazu bei.

Nachdem Sarai also versucht hatte zu erklären, warum er Arythmea als Patronin bezeichnete, blickte er zu dem gruseligen Anwesen hinüber. Es gab auch immer noch einige Dinge, die er diesbezüglich nicht verstand. Lady Carim, sprach er Yamuna dann an, was genau ist das für ein Ort? Vielleicht war es eine dämliche Frage gewesen, aber es war möglicherweise besser, nun Bescheid zu wissen, statt irgendwann mittendrin die Erkenntnis zu treffen. Ich verstehe nicht, warum es... spaßig oder ein guter Ausgleich zum Alltag sein solle, gab er preis und vermied dabei seinen Gedanken auszusprechen, es handle sich um eine Art Exorzismus. Sarai nahm die Sache einfach viel zu ernst.
Währenddessen trottete Arythmea gemächlich Richtung Anwesen, um sich weiter umzusehen. Das Absol hatte wohl etwas die Geduld verloren bei all dem Gerede. Obwohl sie es nicht zugeben wollte, war sie wohl etwas neugierig auf diese unbekannte Situation.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 1:22 pm

Halloweenevent
Post #004, mit: Sarai
Neugierig auf seine Antwort wartete sie geduldig ab, bis Sarai etwas dazu sagen würde. Allein der Anfang, der ihr dann machte, bestätigte ihr, was sie gehört hatte. Er war wirklich nicht aus dieser Welt, sondern aus einer anderen gekommen, was in Yamuna unweigerlich den Gedanken erzeugte, wie es möglich war, dass er von seiner Welt in diese gekommen war. Natürlich konnte sie es auch nur schwer glauben, dass es überhaupt andere Welten gab, aber der Ultrabestienangriff hatte ihnen bereits zu deutlich gemacht, dass es Leben außerhalb der ihnen bekannten Welt gab. Nur war das nicht unbedingt freundlich gesinnt. Ob es in Sarais Welt auch Ultrabestien gab? Und war er dann auch mit einer solchen Pforte hier gelandet? Es gab sicher zahlreiche Fragen, die Yamuna diesbezüglich stellen konnte, doch dafür war jetzt einfach der falsche Zeitpunkt. Daher war sie schon froh zu erfahren, wieso er sein Pokémon als Patronin bezeichnet hatte. Bei seiner Erklärung hörte sie aufmerksam zu und nickte verstehend. Bei ihnen war das Verhältnis zwischen Mensch und Pokémon offenbar anders als hier und da die Pokémon unersetzlich waren, wurden sie als Patrone bezeichnet. Ein durchaus passender Begriff, wie sie fand - und überaus interessant noch dazu. Nach welchen Kriterien sich die Pokémon wohl für einen Menschen entschieden? Noch eine Frage, die sie jedoch auf später verschieben würde, immerhin waren sie nicht hier, um sich gegenseitig Fragen über ihre Welten zu stellen! »Eine faszinierende und gleichzeitig bewundernswerte Art, zusammenzuleben.« merkte Yamuna an und überlegte, wie die Welt wohl aussehen würde, wenn jeder Mensch nur ein Pokémon an seiner Seite hatte, dem er uneingeschränkt vertraute, sich gleichzeitig aber niemals selbst aussuchen durfte, welches Pokémon er an die Seite gestellt bekam. Viele Trainer hatten mehrere Pokémon bei sich und auch für Yamuna stand fest, dass sie ihr Team irgendwann erweitern würde. Natürlich würde sie dabei auch die Wünsche der Pokémon respektieren und nicht einfach eines einfangen, das sie nicht begleiten wollte. Doch wie viele Menschen sahen das so wie sie? Gab es nicht wesentlich mehr Menschen, die Pokémon gegen ihren Willen fingen? Insofern hielt sie es sogar für überaus bemerkenswert, dass es eine Welt gab, in der es anders ablief.
Sie hätte mit Sicherheit noch lange darüber nachdenken können, doch nun war es an Sarai, eine Frage zu stellen. Sie bezog sich nicht direkt auf ihre Welt, sondern vielmehr auf den Ort, an dem sie sich befinden und auch noch die nächste Zeit aufhalten würden. Seine Ansprache ihr gegenüber verwirrte sie abermals, doch jetzt konnte sie mit Gewissheit sagen, dass es eine Höflichkeitsform seiner Welt war - er war es mit Sicherheit gar nicht anders gewohnt. Seine Frage verwirrte sie jedoch ebenso. Was genau wollte er wissen? Wusste er nicht, dass sie sich im Ewigenwald befanden oder kannte er Gruselhäuser schlichtweg nicht? Sie war sich unsicher, was sie antworten sollte, also er seinen Worten noch etwas hinzufügte, das ein wenig mehr Klarheit in die Sache brachte. Er verstand offenbar nicht, inwiefern es ein Spaß oder Ausgleich konnte und Yamuna fragte sich, ob er etwas dergleichen in seiner Welt wirklich nie gehabt hatte. »Es wird als Horrorhaus bezeichnet. Ein Haus, in dem es spuken soll. Es kann als Ausgleich dienen, weil man im Alltag nicht unbedingt Mutproben mitmacht oder sich an finstere Orte wagt.« versuchte sie zu erklären, auch wenn sie nicht sicher war, ob sie das allzu gut hinbekam. Es war vielleicht immer noch zu abstrakt, aber sie wusste auch nicht, wie sie es besser erklären konnte. »Und spaßig könnte es werden, wenn wir Aufgaben erhalten, die...« Spaßig waren. Diese Aussage würde ihm aber gewiss wenig bringen. »Aufgaben, bei denen man nicht wissen kann, was geschieht. Bei denen sich erst offenbart, wie es weiter geht, wenn wir sie gelöst haben. Das kann vielleicht auch schwierig werden, aber mit der richtigen Einstellung kann es durchaus auch Spaß machen.« fügte sie dann also an, überlegte aber gleichzeitig, ob sie die Aktion auch als spaßig bezeichnen würde. Ihre Gründe waren einfach andere gewesen, um hier her zu kommen. »Aber wir könnten einfach hinein gehen, vielleicht sehen Sie dann selbst, was damit gemeint ist. Das ist mit Sicherheit einfacher, als es Ihnen zu erklären.« schlug sie vor. Natürlich bestand dann immer noch die Möglichkeit, dass Sarai es alles andere als spaßig fand, in ein Gruselhaus zu gehen, Aufgaben lösen zu müssen und möglicherweise erschreckt zu werden, aber das konnte im Endeffekt nur er selbst beurteilen. Und sein Absol war mittlerweile auch voran gegangen, näher zum Haus hin. Wenn Sarai also nichts dagegen hatte, sollten sie es vielleicht einfach ausprobieren. Sie würden dann schon sehen, was sich ergeben würde.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 2:04 pm

Ob es wirklich so bewundernswert war, nur mit einem Pokémonpartner an der Seite zu leben? Die Menschen dieser Welt hatten oftmals mehrere Pokémon an ihrer Seite. Gefangen in kleinen Kapseln. Da hatte Sarai doch glatt geglaubt, es wäre wohl einfach normal für die Menschen hier, wenn auch unverständlich. Dass Yamuna aber diese andere Lebensweise bewundernswert fand, war da durchaus eine Überraschung. Aber offenbar mochten auch hier die Menschen andere Ansichten haben und offen für andere Ansichtsweisen sein. Das war in gewisser Weise durchaus erfrischend, auch wenn es natürlich immer Extreme gab. Extreme, denen er glücklicherweise noch nicht über den Weg gelaufen war.
Als Yamuna jedoch zu erklären versuchte, was dieses Horrorhaus war, musste Sarai zugeben, dass er es immer noch nicht so ganz verstand. Ein Haus, in dem es spukt? Also waren doch Geister am Werk! Aber Mutproben? Aufgaben? Es ergab für ihn einfach keinen Sinn. Warum wagte man sich für ein paar Aufgaben in ein Haus, das vor Geistern spukte? War das nicht mordsgefährlich? Aber vielleicht war das einfach, was die Menschen dieser Welt bevorzugten. Den Nervenkitzel, sich einer Gefahr auszusetzen, als sei das Leben nicht schon gefährlich genug. Dann wiederum hatte Sarai auf den Straßen bereits Menschen gesehen, die ziemlich alt zu sein schienen. Ungewöhnlich alt. Vielleicht brauchten die Menschen dieser Welt so einen gefährlichen Ort, weil ihnen das Leben, das ihnen möglicherweise noch bevorstand, zu lang erschien? Eine merkwürdige Ansicht der Dinge. Man konnte sich schließlich glücklich schätzen, wenn man überhaupt alt sterben durfte.
Aber ob Sarai sich dann wirklich hineinwagen sollte? Nun, im Zweifel hatte er noch Arythmea, die ihn sicherlich warnen konnte, wenn sich etwas Schlimmes anbahnte. Einzutreten und für sich selbst zu sehen, was in diesem Haus vor sich ging, war vielleicht wirklich der passende Vorschlag. Vielleicht konnte er widererwarten ja doch etwas ausrichten. Vielleicht hatte man ihm genau deswegen auch empfohlen, hierher zu kommen. Sarai wünschte sich nur, man hätte ihm vorher mehr erklärt. Dann hätte er sich wenigstens auf das Kommende einstellen können. Nun war es aber eh zu spät und alleine wollte er Yamuna nun nicht hineingehen lassen.

Wohl wahr, sagte er schließlich, es selbst zu sehen, ist vielleicht aufschlussreicher. Jedenfalls wollte er es doch schwer hoffen. Genauso wie er hoffen wollte, dass Cassiopeia ihnen nicht zum Verhängnis wurde. Mit einem bösen Omen ein tückisches Haus zu betreten? Das war schon ein ganz anderes Level des Wagemuts. Aber Yamuna wirkte nicht wie eine schlechte Person. Es musste einen Grund geben, wieso sie diesem Pokémon Vertrauen schenkte. Andernfalls würde es sie doch schließlich nicht begleiten.
Während Arythmea vor dem Eingang des Anwesens wartete, setzte sich dann schließlich auch Sarai in Bewegung. Das Anwesen zu betreten war der erste Schritt, was sie dann jedoch erwartete, war vollkommen ungewiss. Aber es erscheint mir wirklich wagemutig, einfach ein Haus zu betreten, in dem es spukt, meinte er dabei. Es kam ihm immer noch recht lebensmüde vor. Immerhin konnten sie ausgesprochen rachsüchtige Geister erwarten. Schließlich musste es ja einen Grund geben, warum es in einem solchen Haus spukte. Intrigen? Erfolgreiche Putschversuche? Seine Gedanken konnten wirklich viele Möglichkeiten daraus spinnen.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 2:41 pm

Halloweenevent
Post #005, mit: Sarai
Vermutlich waren ihre Erklärungen auch wenig aufschlussreich gewesen, daher schlug sie vor, dass er es sich einfach selbst ansehen und dann entscheiden sollte. Außerdem konnten sie auch nicht ewig vor dem Haus stehen bleiben und Yamuna war froh, dass Sarai ihr zustimmte. Und auch, dass sie nicht allein gehen musste. So wandten sie sich wieder dem Haus zu, dessen Türen weit geöffnet standen, um sie in die Dunkelheit einzulassen. Sarais folgende Worten waren nicht ganz falsch, aber darum ging es hier wohl auch. Mut zu sammeln, um in ein Haus mit Geistern einzutreten, ohne zu wissen, was einen dort drinnen erwarten würde. »Vielleicht ist es das auch. Aber genau das macht ja den Reiz aus.« antwortete sie dem jungen Mann also noch, bevor sie ihre Aufmerksamkeit ganz der Eingangstür widmete. Nun würde es losgehen und sie war gespannt, was sie erwartete. Gleichermaßen begleitete sie aber auch eine gewisse Furcht davor - was wohl nur ganz verständlich war. Sie gingen also die letzten Meter auf das Anwesen zu, dorthin, wo das Absol bereits auf sie wartete. Cassiopeia flog dicht neben Yamuna her, angespannt und achtsam, denn man konnte ja nie wissen, was geschehen würde! »Bereit?« fragte sie noch, nachdem sie selbst einmal tief ein- und dann wieder ausgeatmet hatte. Für sie gab es schon längst kein Zurück mehr und sie wollte es jetzt endlich durchziehen!
So betraten sie schließlich gemeinsam die Dunkelheit des Hauses, doch kaum dass sie eingetreten waren, schlug die Eingangstür hinter ihnen mit einem Krachen und anschließenden Klicken zu und sperrte nicht nur das Licht von draußen aus, sondern sie auch drinnen ein. Yamuna zuckte zusammen und drehte sich unweigerlich um, doch sie konnte nicht viel erkennen. Cassiopeia sah sich hektisch um, doch auch bei ihr war die Lage nicht besser. Sie war es nicht gewohnt, im Dunkeln sehen zu müssen. Doch noch bevor sich Yamunas Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, tauchten plötzlich helle Lichter auf, überall in der Eingangshalle verteilt, die es ihnen ermöglichten, sich in dem Haus erstmals umzusehen. So erkannte Yamuna schnell die Kerzen, die aufgestellt worden waren, doch sie fragte sich unweigerlich, wer sie derartig schnell angezündet hatte. Draußen hatte der Spuk bereits begonnen und nun setzte er sich auch hier drinnen fort. Es war unheimlich und ließ Yamuna einen Schauer über den Rücken laufen, doch letztlich war sie genau deswegen hier. »So fängt es also an.« stellte sie unnötigerweise fest, doch der Klang ihrer Stimme half ihr, nicht durchzudrehen. Es war nicht schwerer, als Verbrecher zu schnappen! Das musste sie sich nur immer wieder sagen. Und was sollte schon passieren? Es war eine Veranstaltung, bei der jeder eingeladen worden war und die anschließend mit einer Party endete. Da konnte in diesem Haus ja nichts Schlimmes passieren. Nicht wahr? Jetzt war nur die Frage, wie es weitergehen sollte. Zahlreiche Türen waren zu erkennen, ebenso zwei Treppen mit je unterschiedlichen Teppichen. Sollten sie durch eine der unteren Türen schreiten oder eine der Treppen nehmen? Das galt es zunächst herauszufinden, die Frage war nur, wie genau sie das anstellten. Theoretisch würde Yamuna zunächst im unteren Bereich bleiben, aber das konnte auch genau der falsche Ansatz sein. »Dann finden wir mal heraus, was wir machen müssen.« sagte sie und sah kurz zu Sarai. Ihm ging es doch gut, oder? Ob dem Absol das schummrige Licht gefiel? Es ließ jedenfalls schaurige Schatten auf den Wänden zurück - typisch Geisterhaus eben.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 4:05 pm

Reiz, da war es wieder. War es wirklich dermaßen reizvoll, sich selbst in Gefahr zu begeben? Das war eine Aussage, die Sarai mal wieder nicht nachvollziehen konnte, aber das mochte wohl gänzlich daran liegen, dass seine Vorstellungen weit von der Realität abwichen. Es war nicht unbedingt reizvoll, sich bereitwillig in die Gefahr zu stürzen. Andererseits hatte es aber schon immer Menschen gegeben, die sich dadurch Ruhm und Ehre erhofft hatten. Ob das in dieser Welt genauso war? Die Aussicht auf den flüchtigen Ruhm, die es das Risiko wert machten? Es war gar nicht so einfach, sich daraus wirklich einen Reim zu machen.
Als Yamuna fragte, ob Sarai bereit sei, nickte er sacht, aber bestimmt. Natürlich hätte er sich lieber entsprechend vorbereitet, aber er kannte die Geister dieser Welt nicht. Er wusste nicht, was sie möglicherweise abschrecken würde. Das machte es schwierig, sich mit den nötigen Utensilien einzudecken. Davon abgesehen beherbergte Einall seines Wissens nach nicht die große, weitreichende Pflanzenwelt, die er kannte. Natürlich hatte diese Welt auch sein ganz eigenes Pflanzenreich, aber von all den häufig vorkommenden Kräutern, die er kannte, hatte er hierzulande noch nicht ein einziges gesehen.

Kaum waren sie eingetreten, fiel die Tür hinter ihnen auch schon abrupt ins Schloss und hüllte sie in eine packende Dunkelheit, ehe einzelne Kerzen sich im Raum wie von Geisterhand entzündeten. Ja, so fing es also in der Tat an, obwohl es wohl nicht hatte ausgesprochen werden müssen. Tatsächlich war Sarai jedoch noch relativ gefasst. Es hatte zwar ganz so geklungen, als gäbe es keinen Weg zurück mehr, aber darauf hatte er sich in gewisser Weise auch schon eingestellt.
Herauszufinden, was zu tun war, schien nun die oberste Priorität zu sein. Das musste man Sarai aber auch nicht zweimal sagen, denn er ließ seinen Blick schon achtsam durch die Eingangshalle schweifen. Vielleicht wusste er nicht viel über diese Welt, aber er war ein aufmerksamer Beobachter. Scharfsinnig, obendrein. Auch, wenn das in einer fremden Welt vielleicht nicht allzu deutlich wurde. Arythmea mischte sich hingegen nicht in diese Angelegenheit an. Das Absol trat an Sarais Seite und verharrte dort, als würde sie es ganz den Menschen überlassen wollen. Sie war eine Beschützerin und Wegweiserin, aber das bedeutete nicht, dass sie vorschrieb, was zu tun war.
Es mochte dunkel sein und nur die Kerzen spendeten ein wenig Licht, aber Kerzenlicht war der Blauhaarige durchaus gewohnt. All die Türen, die verschlossen waren, erweckten ihm nicht den Eindruck, als seien sie da, um geöffnet zu werden. Es dauerte gar nicht lang, da zeigte er doch auf den ersten Stock. Vielleicht mochte es nur eben zu erkennen sein, aber dort oben, wo die beiden geschwungenen Treppen hinführten, war eine einzelne, offene Tür.
Ich nehme an, das ist unser Ziel, meinte er, die anderen Türen sind mit Sicherheit fest verschlossen und nur diese steht einladend weit offen. Obwohl man darüber debatieren könnte, ob eine Tür, hinter der sich nur Finsternis verbarg wirklich einladend war. Zumindest dieses Anwesen hatte etwas Vertrautes. Es wirkte so alltertümlich und erinnerte ihn mit dieser großen Eingangshalle und seinen geschwungenen Treppen, die in den offen zu erblickenden, ersten Stock führten, an das Schloss in Pantea.
Es wäre nicht ungewöhnlich, dass Geister uns jeglichen Weg versperren und nur dort entlang führen, wo sie uns haben wollen. Es wäre seiner Ansicht nach jedenfalls typisch für Geister, ihre Opfer so schnurstracks in ihr Verderben zu führen. Und hatten sie eine andere Wahl, als den Weg zu gehen, den man ihnen ebnete? Das bedeutete nur, dass sie die Treppen hinauf nehmen mussten. Aber konnte das wirklich alles sein?
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 4:40 pm

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Post #006, mit: Sarai
Nun hieß es also herauszufinden was zu tun war. Ähnlich wie bei Sarai wich Cassiopeia nicht von Yamunas Seite, immer darauf achtend, dass nichts ihr zu nahe kommen würde. Yamuna sah sich also gemeinsam mit Sarai um und überlegte, ob sie durch eine der unteren Türen schreiten oder die Treppe nach oben nehmen sollten. Doch schließlich war nicht sie es, die sich dazu äußerte, sondern Sarai, der ihr mitteilte, dass er den oberen Stock als ihr Ziel betrachten würde. Oder vielmehr die Tür, die Yamuna bisher noch nicht erblickt hatte, auf die Sarai nun aber deutete. Da sie weit offen stand, während die anderen Türen fest verschlossen schienen, vermutete er, dass sie genau dorthin mussten, was ein ganz guter Ansatz war. Vermutlich war es ein Hinweis, dass die Tür offen stand. Nur als einladend würde Yamuna sie nicht unbedingt bezeichnen, denn dahinter schien sich nur noch mehr Dunkelheit zu befinden. Aber Sarai hatte vermutlich recht. Insofern mussten sie jetzt nur noch in den oberen Stock gelangen und das ging am besten über die Treppen. Natürlich konnte Yamuna auch Cassiopeia fragen, ob sie sie nach oben tragen würde, aber das war gewiss nicht im Sinne dieser Mutprobe, weshalb sie davon abließ. »Da könnten Sie recht haben.« meinte Yamuna also schließlich. Dass Geister ihnen so den Weg zeigen wollten, war durchaus eine Möglichkeit. So stand nun also fest, dass sie die Tür erreichen mussten, weshalb es naheliegend war, als nächstes zu den Treppen zu gehen.
So machte Yamuna die nächsten Schritte in dem Gebäude, bis mittig der beiden Treppen stand. Dass die Teppiche dort unterschiedliche Farben hatten, hatte sie bereits zuvor bemerkt. Es war irgendetwas seltsam, da normalerweise gleichfarbige Teppiche herum lagen, zumindest in einem solchen Gebäude, weshalb sie stark annahm, dass die Farbe durchaus etwas mit ihrer Aufgabe zu tun hatte. »Wir müssen uns für eine Treppe entscheiden.« sagte sie daher und überlegte, welche Konsequenzen es geben könnte, doch ihr wollten einfach keine einfallen. Es war wohl auch der Sinn daran, nicht zu wissen, was als nächstes geschehen würde, doch das machte es nicht gerade einfacher. Rot oder blau? Blau erinnerte an das Wasser, rot an das Feuer. Ob das aber irgendetwas hiermit zu tun hatte, konnte Yamuna nicht sagen. Es konnte genauso gut für den Himmel und die Sonne stehen oder für irgendetwas anderes - oder für gar nichts und die Farbe an sich hatte gar keine gesonderte Bedeutung. Vielleicht war auch das Material ausschlaggebend? Oder aber sie sollten sich einfach nur für einen Weg entscheiden und es gab nichts Komplexeres an der Sache. »Welche würden Sie nehmen?« fragte Yamuna, da sie im Grunde keine Ahnung hatte, welche sinnvoller war und welche nicht. Sie mochte die Farbe rot, doch Altaria waren blau, wenn sie nicht gerade in ihrer schillernden Form erschienen. Vielleicht sollten sie sich einfach für die Farbe entscheiden, die ihnen am ehesten zusagte. Oder aber Sarai hatte eine bessere Idee und erkannte einen tieferen Sinn in dieser Aufgabe. Sie jedenfalls tat es nicht und würde nun einfach wahllos irgendeine Treppe nehmen. Was konnte schon passieren?



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 5:19 pm

Offenbar waren sie sich nun einig, dass die offene Tür ihr Ziel sein musste. Aber ob man so bereitwillig in die Falle tappen sollte? Eine andere Wahl hatten sie nun aber wirklich nicht. Da blieb nur noch die Frage offen, welche Treppe sie hinauf nahmen. Ob die verschiedenfarbenen Teppiche etwas zu bedeuten hatten? Sarai wusste nicht, ob hier eine Art Rätsel am Werk war oder ob es eine Falle war. Wofür er sich entscheiden würde, war jedoch klar. Nicht aber, weil er tiefergehende Hintergedanken hatte. Man konnte diese Wahl so viel überdenken, wie man wollte. Ja, man konnte sich gänzlich darin verlieren. Rot oder Blau? Sollten die Farben etwas verraten?
Zugegeben, in einem Horrorhaus war Rot sicherlich nicht die Farbe, die man freiwillig wählte. Zu groß war die Assoziation mit Blut in einer solchen Umgebung. Gleichermaßen konnte das aber auch ein Gedankenspiel sein. Vielleicht war Rot die richtige Entscheidung, weil man sich davon abgeschreckt fühlte. Und dann wiederum konnte man das Spielchen noch weiter treiben. Man würde nie aufhören zu denken, wenn man immer und immer weiter dachte. Auch, wenn Sarai gerne Überlegungen anstellte und sich häufig in seinen Gedanken verlor, konnte er nun nicht beginnen, es zu übertreiben.
Was Sarai also nehmen würde? Das war auch eine Art, die Entscheidung ihm zu überlassen, aber es schien ohnehin keine wirklichen Anhaltspunkte zu geben. Die Treppe mit dem blauen Teppich, sagte er also. Ob es nun eine Falle war oder nicht, er empfand Blau einfach als ansprechender. Blau ist eine harmonische, ruhige Farbe, meinte er, es kann natürlich auch eine Falle sein, aber Blau wirkt beruhigender. Vielleicht wanderte man ja doch nicht gerne über einen roten Teppich, bei dem die Gedanken in ganz andere Gefilde abschweiften. Ob er sich nun doch wieder in Gedanken verlor? Mit Sicherheit. Blau erschien ihm dann wiederum nämlich zu offensichtlich. Aber eine Entscheidung musste schließlich her. Eine große Diskussion brachte letztlich auch wenig, wenn es keinerlei Anhaltspunkte gab, an denen man sich orientieren konnte.
Letztlich wagte Sarai sich also zur Treppe mit dem blauen Teppich und blickte zunächst einfach nur hinauf. Blau war ihm zugegeben auch deswegen lieber, weil er hierbei an ein Königsblau dachte. Es war ihm einfach vertrauter, als ein bedrohliches Rot. Er blickte jedoch schließlich zu Yamuna herüber. Ich gehe voran, meinte er dann. Wenn er die Wahl traf, dann konnte er zumindest auch den ersten Schritt wagen, ohne Yamuna in diese Entscheidung hineinzuziehen. Denn wenn etwas geschah, dann wäre es ihm zumindest unangenehm, wenn seine Entscheidung dazu führte, dass auch Yamuna darunter zu leiden hatte. Davon mal abgesehen nahm Sarai die ganze Sache aber noch immer viel zu ernst. Tatsächlich rechnete er eher damit, dass ihm irgendein Monster entgegenspringen würde. War es in dem Fall denn nicht auch besser, wenn Yamuna aus sicherer Entfernung ihr Pokémon dirigieren konnte? Sicherer für sie beide, in gewisser Weise. Als Altaria konnte Cassiopeia immerhin schnell am Ort des Geschehens sein. Die große Eingangshalle bot ihr schließlich genug Platz, die Flügel auszubreiten. Sarai blickte also wieder zur Treppe hinauf, eher er sich vorsichtig daran machte, sie zu erklimmen.

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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Zytomegaam Mi Okt 03, 2018 5:30 pm



Ganz klar die falsche Wahl. Ihr seid fast  oben angekommen, als ein verdächtiges Klicken ertönt und die Stufen der Treppe zusammenklappen. Nun bildet die Treppe eine Rutschbahn und befördert euch wieder nach Unten. Nur leider hat sich am Fuße der Treppe eine Falltür aufgetan und ihr landet in einer Grube voller klebrigen Schleim. Erst wenn ihr aus der Grube geklettert seid, könnt ihr die richtige Treppe erklimmen und das Spielzimmer betreten.



Der nächste Raum erwartet euch...

Habt ihr den Raum betreten, liegt vor euch ein großes Spielzimmer. Dieses Zimmer gehörte ganz klar einem Kind! Überall liegen Stofftiere, Puppen und andere Sachen herum, die dem Spaß dienten. In der Ecke schaukelt ein Schaukelponita vor sich her, auch wenn niemand auf dessen Rücken sitzt und im Puppenhaus laufen die kleinen Holzpüppchen umher. Erst nach kurzer Zeit zeigen sich ein Paragoni und Irrbis, die beide gerne mit euch spielen möchten! Sie geben euch zu erkennen, dass ihr erst dann den nächsten Raum betreten könnt.

Für welches Pokemon entscheidet ihr euch? Spielt ihr mit dem Paragoni oder dem Irrbis?



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 6:03 pm

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Post #007, mit: Sarai
Es fiel Sarai offenbar deutlich leichter, eine Entscheidung zu fällen, als es bei Yamuna der Fall gewesen war und im Endeffekt konnte es bei beiden Wegen die falsche Entscheidung sein. Doch nun würden sie die Treppe mit dem blauen Teppich geben, was für Yamuna absolut in Ordnung war. Für Sarai wirkte blau beruhigender, was eigentlich ein gutes Argument war, auch wenn sich Yamuna fragte, ob nicht vielleicht das der Grund war, warum sie die Treppe nicht nehmen sollten. Aber sie konnte noch ewig überlegen, welche Vor- und Nachteile die Farben der Teppiche mit sich brachten, also war es gut, dass Sarai sich entschieden hatte. Und was auch kam, sie würde die Entscheidung schon mittragen! Die beiden gingen also auf die Treppe mit dem blauen Teppich zu, wo sie zunächst stehen blieben und nach oben blickten. Ob es die richtige Entscheidung war? Das würden sie mit Sicherheit bald feststellen. Sarai legte fest, dass er voran gehen würde, was Yamuna mit hochgezogenen Augenbrauen quittierte. Es machte ihr bestimmt nichts aus, ihn zu begleiten, immerhin waren sie zusammen hier rein gegangen und würden den Weg auch weiter zusammen beschreiten. Falls er glaubte, sie beschützen zu müssen, lag er falsch, das konnte sie auch gut allein. Dennoch nickte sie und ließ ihn die ersten Stufen gehen, folgte ihm aber recht schnell, da sie nun wirklich nicht vor hatte, ihn allein zu lassen. Er war nur wenige Stufen gegangen, da nahm auch sie den Weg nach oben. Das Treppengelände war sogar recht schön anzusehen, doch daran verschwendete sie kaum einen Gedanken. Lieber konzentrierte sie sich auf den Weg, der vor ihnen lag. Sie nahmen eine Stufe nach der anderen, immer weiter hinauf. Cassiopeia schwebte neben ihnen und behielt weiterhin die Umgebung im Auge.
Doch was kam, hätte sie nicht verhindern können, denn sie hatten die Treppe fast hinter sich gelassen, als sie ein verdächtiges Klicken wahrnehmen konnte. Bevor sie sich wirklich fragen konnte, was es gewesen war, spürte sie wie die Stufen unter ihren Füßen verschwanden und sie den Halt verlor. Sie versuchte noch, sich irgendwie festzuhalten, was ihr jedoch nicht gelang und so rutschte sie mit einem Aufschrei die ganze Treppe wieder hinunter - mitten hinein in etwas sehr Schleimiges, Klebriges. Da sie zunächst nicht begriff, wo sie da überhaupt gelandet war, ruderte sie panisch mit den Armen, machte es dadurch aber nicht unbedingt besser. Der Schleim bedeckte nicht nur ihre Kleidung, sondern auch ihre Haare - ein wirklich unangenehmes Gefühl. Und peinlich war es obendrein noch dazu, denn im Grunde war ihr gar nichts Schlimmes wiederfahren. Auch wenn das wohl auf die Definition ankam. Nachdem sie erkannt hatte, dass es sich lediglich um eine schleimige Substanz handelte, versuchte sie sich wieder zu beruhigen und wischte sich das Zeug vom Gesicht, um zumindest wieder etwas sehen zu können. So erkannte sie Cassiopeia, die besorgt neben der Grube schwebte, in die sie offenbar gefallen waren. Das Altaria hatte Glück gehabt, dass es fliegen konnte... »Definitiv die falsche Wahl.« sagte sie, nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte. Es war keineswegs böse gemeint, immerhin hatte niemand gewusst, welche Treppe sie nehmen sollten. Und wie konnte sie ihm seine Entscheidung auch übel nehmen, wenn sie ihm sie überlassen hatte? Das wäre schlicht nicht fair, auch wenn sie sich gerade wahrlich nicht wohl fühlte. Ob sie zur anschließenden Party blieb, bezweifelte sie gerade doch. Und dabei waren sie gerade mal ein paar Minuten in dem aus drin! Noch immer hockte sie in der Grube, die glücklicherweise nicht allzu tief war. Jetzt hieß es also, wieder heraus zu klettern - und dann den Schleim vom Körper zu entfernen, so gut wie das eben gehen würde. Was vermutlich nicht besonders gut war, so klebrig wie er war.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 7:10 pm

Alles hatte gut gewirkt. Als hätten sie doch rasch den richtigen Weg gewählt. Doch wie man so schön sagte, hatte man den Tag nunmal nicht vor dem Abend zu loben. Yamuna war doch schneller hinterher gekommen, als Sarai sich das erhofft hatte. Es wäre ihm lieber gewesen, sie hätte gewartet bis er oben war. Zurecht, denn kaum hatten sie das Ende erreicht, ertönte ein Klicken, das nichts Gutes verriet. Ehe sie sich versahen, rutschten sie die Treppe hinab, die so eben ihre Stufen verloren hatte. Direkt hinein in eine eklige Grube voller Schleim. Durchaus ein Schreckmoment, der in etwas Unangenehmen mündete. Zum Glück entpuppte sich dieser Schleim aber nicht als besonders gefährlich. Obwohl Yamuna sich davon wohl deutlich mehr beirren ließ als Sarai. So wie sie mit ihren Armen schlug und in eine kleine Panik verfiel, verteilte der Schleim sich wohl nur zusätzlich. Nicht aber, dass Sarai ihr daraus einen Vorwurf machen würde. Er verharrte widererwarten still.
Es war in der Tat die falsche Wahl gewesen. Ein Umstand, den Yamuna ihm nicht noch reindrücken musste. Denn tatsächlich fühlte Sarai sich unglaublich schuldig, die falsche Wahl getroffen zu haben. Nicht, weil er in einer Schleimgrube gelandet war. Das war etwas, womit er leben konnte. Immerhin war ja nichts Schlimmeres geschehen, was in sich schon als positiv zu betrachten war. Seiner Meinung nach, jedenfalls. Er konnte aber zumindest verstehen, wenn die Polizistin ein größeres Problem damit hatte. Immerhin war der Schleim nicht gerade angenehm und wenn es um Äußerlichkeiten ging, fühlte eine Frau sich wohl noch viel eher davon gestört.
Verzeiht, das war töricht von mir..., entschuldigte Sarai sich dafür, den falschen Weg gewählt zu haben. An sich mochte das keine schlimme Sache sein, doch daheim bauten viele Menschen auf seine Entscheidungen. So einfach falsch entschieden zu haben war etwas, das ihm durchaus nachhing. Es war in gewisser Weise unsagbar peinlich, auf einen so einfachen Trick hereingefallen zu sein.
Nur Arythmea zeigte sich deutlich unberührt. Die hatte aber immerhin auch einfach unten gewartet, was geschehen würde. Statt sich beirren zu lassen, wanderte sie lieber zielstrebig und ohne murren auf die andere Seite, um die richtige Treppe zu erklimmen. Das Absol hatte aber auch leicht reden. Es musste sich nicht aus einer Schleimgrube kämpfen.
Letztlich hievte Sarai sich aus der Grube heraus, um nicht ewig dort zu verweilen. So unangenehm diese Sache auch war, Trübsal blasen konnte er nicht. Sie mussten immerhin weitergehen, um durch dieses Haus zu streifen und es letztlich auch hinter sich zu lassen. Warum es aber ausgerechnet eine Schleimgrube war? Vielleicht waren die Geister hier gar nicht so böse, wie er glaubte.
Aber diese Grube wirkt schon eigenartig..., meinte er letztlich, mit ein wenig Zurückhaltung in der Stimme. Er konnte nicht klar und deutlich sagen, dass es ihm unangenehm war, falsch gelegen zu haben. Schließlich musste er ja nach vorn blicken. Zu bemerken war es mit Sicherheit aber dennoch. Es war inakzeptabel. Sarai konnte aber wenigstens von Glück sagen, dass er kein sonderlich großes Problem mit diesem klebrigen Schleim hatte. Kaum war er nämlich aus der Grube gestiegen... zog er einfach seinen Mantel aus. Das befreite ihn nicht gänzlich von dem Schleim, aber er konnte sich nun zumindest weitestgehend schleimfrei bewegen, da die zähe Masse wenigstens nicht hineingeflossen war. Der „Nachteil“ an Schleim, wenn man so wollte. Er mochte kleben, aber er verbreitete sich nicht derart ausgiebig wie eine einfache Flüssigkeit.
Rasch reichte Sarai Yamuna dann auch schon die Hand, um ihr zumindest dabei helfen zu können, aus der Grube zu steigen. Und da die Innenseite seines Mantels glücklicherweise sauber war, konnte er zumindest noch als eine Art Handtuch herhalten. Er konnte ihn später ja auch einfach waschen. Die Innenseite meines Mantels ist sauber, Ihr könnt ihn gerne nutzen, um Euch von dem Schleim zu befreien, bot er der Polizistin an. Immerhin war der Schleim zwar eklig, aber das war nichts, womit Sarai nicht fertig wurde. Es würde ihn bald schon nicht mehr stören, das war sicher. Zumal er nun zumindest ein weitestgehend sauberes Oberteil sein Eigen nennen durfte. Der Mantel hatte das Gröbste wirklich abgefangen.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 03, 2018 7:45 pm

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Post #008, mit: Sarai
Wenn auch der restliche Weg, der noch vor ihnen lag, ein solches Ende - oder besser einen solchen Anfang - nehmen würde, würden sie mit Sicherheit eine Ewigkeit dafür brauchen, das Haus zu durchqueren und es schließlich auch zu verlassen. Aber Yamuna nahm sich vor, sich nicht von diesem ersten Rückschlag entmutigen zu lassen. Immerhin war es eine Mutprobe in einem Gruselhaus, da konnte sie wahrscheinlich noch froh sein, dass sie nur im Schleim gelandet war. Warum auch immer der sich hier befand. Angenehm war es gewiss nicht, aber zu ändern nun auch nicht mehr. Sarai schien der Schleim auch weniger auszumachen als ihr oder aber er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Dafür aber schien ihn etwas anderes zu belasten, denn er entschuldigte sich dafür, was geschehen war. Was ganz und gar nicht seine Schuld war! »Das war doch nicht Ihre Schuld, Sie müssen sich nicht dafür entschuldigen.« beeilte sich Yamuna zu sagen, denn sie wollte wirklich nicht, dass er sich wegen etwas schlecht fühlte, dass er gar nicht hätte wissen können. Außerdem war sich Yamuna fast sicher, dass ihr das auch noch passieren würde. Hoffentlich würden die Konsequenzen dann nicht schlimmer sein als das hier. Wobei das wohl auch darauf ankam, wie gern man Schleim am Körper kleben hatte. Sie seufzte, als Sarai sich auch schon daran machte, sich aus der Grube zu hieven. Das war wohl auch das Beste - und einzige - was sie jetzt machen konnten, wenn sie sich nicht zu lange aufhalten wollten. Das Absol war sogar schon zur anderen Treppe vor gegangen. Cassiopeia hingegen zog es vor, bei Yamuna zu bleiben, die sich nun auch daran machen wollte, die Grube zu verlassen. Sarai, der sich mittlerweile seinen Mantel ausgezogen hatte - wodurch er nicht mehr stark vom Schleim bedeckt war - reichte ihr hierfür sogar die Hand, die Yamuna auch dankend annahm. So war es leichter für sie, aus der Grube zu kommen, wenngleich sie es bestimmt auch selbst geschafft hätte. Doch es war sehr freundlich von ihm, ihr dabei seine Hilfe anzubieten.
Aus der Grube geklettert schüttelte sie sich zunächst den Schleim von den Armen ab und dachte über seine Worte nach, dass die Grube eigenartig wirkte. Sicher, eine Grube voller Schleim in einem alten Anwesen war nichts, das man erwarten würde, auf der anderen Seite befanden sie sich aber gerade in einem Haus, das für eine Mutprobe an Halloween verwendet wurde. Insofern sollte einen etwas derartiges nicht gerade überraschen. »Wir sollten nicht allzu stark darüber nachdenken.« erwiderte Yamuna dazu noch, während sie sich gleichzeitig weiter Schleim von der Kleidung wischte. Ihre Kleidung war da allerdings das geringere Problem, denn ihre schleimigen und klebrigen Haare hingen ihr im Gesicht - äußerst eklig. Rasch versuchte sie, den Schleim auch dort zu entfernen, was allerdings ein eher unmögliches Unterfangen war. Schließlich aber bot Sarai ihr an, die Innenseite seines Mantels dafür zu verwenden, sich vom Schleim zu befreien, doch Yamuna zögerte zunächst. Sie wollte ihn nicht ruinieren und auch noch von innen mit Schleim beschmutzen. Vielleicht brauchte er ihn ja während der Mutprobe noch einmal. Andererseits hatte sich daran ohnehin schon Schleim angesetzt und wenn er es ihr anbot, konnte sie das Angebot wohl auch annehmen, nicht wahr? Zumindest, um sich die Hände daran ein wenig abzuwischen. »Vielen Dank.« sagte sie mit einem leichten Lächeln, nahm den Mantel und entfernte damit den Schleim überall dort, wo ihre Haut dank des Outfits das sie trug, freilag. Ihre Kleidung musste sie ohnehin waschen, da gab sie sich keine sonderliche Mühe. Und mit ihren Haaren musste sie nun wohl oder übel leben.
Nachdem sie das Gröbste entfernt hatte, gab sie Sarai den Mantel zurück und nickte Cassiopeia zu, als Zeichen dafür, dass schon alles in Ordnung war. Und dann konnten sie ihren Weg auch fortsetzen. Die Grube hatte sie lange genug aufgehalten, weshalb Yamuna nun dem Absol zur anderen Treppe, der mit dem roten Teppich, folgte. »Hoffen wir mal, dass uns nicht noch eine unangenehme Überraschung erwartet.« sagte sie, als sie nach oben sah. Sicher, wenn sie noch eine falsche Entscheidung trafen, konnte das durchaus möglich sein, aber sie bezog sich vielmehr auf die Treppe, auf die sie nun den ersten Fuß setzte. Langsam und bedächtig schritt sie weiter voran, immer weiter, bis sie endlich am Ende der Treppe angekommen waren. Glücklicherweise ohne einen weiteren Zwischenfall. Nun lag die geöffnete Tür vor ihnen, die auch von hier oben nicht weniger düster aussah. Was sie wohl dahinter erwarten würde? Yamuna war gleichermaßen gespannt, wie auch angespannt, denn nun wussten sie mit Sicherheit, dass eine falsche Entscheidung unschöne Konsequenzen nach sich zog. Sie blickte zu Sarai - war er bereit? Sie jedenfalls war es, denn sie wollte unbedingt wissen, was sich hinter der Tür verbarg - und ob es sich gelohnt hatte, den Schleim zu ertragen, den sie mit Sicherheit den ganzen Abend mit sich herum tragen würde.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mi Okt 03, 2018 9:17 pm

Zu gerne hätte Sarai widersprochen, als Yamuna ihm sagte, dass er keine Schuld trüge. Immerhin wusste er, dass es anders war. Es war seine Entscheidung gewesen, die dazu geführt hatte. Er hätte besser aufpassen müssen. Sie konnten sich glücklich schätzen, dass sich in der Grube nur Schleim befunden hatte, aber was, wenn es etwas Gefährlicheres gewesen wäre? Es hätte schnell vorbei sein können! Nun, eigentlich nicht. Dass dieses ganze Haus lediglich der Unterhaltung diente, kapierte er nämlich immer noch nicht. Wenn es nach ihm ginge, hätte das genauso gut auch den Tod bedeuten können. Und dieser Umstand war es, der seine Laune nicht gerade aufbesserte, auch wenn er sich am Riemen riss. Vorsichtiger sein, so lautete seine Devise von nun an.
Auch, wenn Yamuna sagte, dass sie nicht so viel über diese Grube nachdenken sollten, konnte Sarai den Gedanken, dass sie merkwürdig war, nicht so ganz abschütteln. Ja, warum war es denn nicht wirklich etwas Gefährlicheres gewesen? War das die Art dieser Geister, mit ihnen zu spielen? Sie in Sicherheit zu wiegeln, um dann kalt zu erwischen? Undenkbar war es ja schließlich nicht.

Nachdem er Yamuna aus der Grube geholfen hatte und sie sich ein wenig vom Schleim befreit hatte, faltete er seinen Mantel trotz des Schleims sorgsam auf. Säubern musste er ihn zwar eh, aber das bedeutete ja nicht, dass er ihn achtlos zusammenknüllen musste. Wenigstens wussten sie nun, was der richtige Weg war, weshalb sie auch sogleich die andere Treppe erklimmen konnten, um zur Tür zu gelangen. Oben wartete auch schon Arythmea, die bald schon als Träger für den schleimigen Mantel herhalten musste. Nicht, dass es dem Absol groß etwas ausmachte. Es wusste schließlich, dass man sein Fell am Ende säubern würde und hielt es selbst für hinderlich, wenn Sarai nun auch noch seinen Mantel im Arm trug. Das war hinderlich, wenn er denn einmal an eine seiner vielen Taschen wollte, die glücklicherweise verschont geblieben waren. Es wäre ärgerlich gewesen, wenn er den Tee hätte wegschmeißen können, den er bei sich trug.

Er nickte, als Yamuna ihre Hoffnung äußerte, denn er glaubte fest, dass es beim nächsten Mal nicht so glimpflich ausgehen würde. Dann wartete auch schon der nächste Raum auf sie, nachdem sie die Dunkelheit passiert hatten.
Der Raum, den sie erblickten, sorgte jedoch für eine große Überraschung in den Augen des Sehers und seiner treuen Gefährtin. Es lag eine nicht zu verkennende Verwunderung in Sarais Blick, als er das Spielzimmer erblickte. So sehr, dass er sich achtlos vorwagte und neugierig all die Dinge betrachtete, die hier zu finden waren. Spielsachen waren ihm zwar nicht gänzlich unbekannt, aber es war die Masse, die ihn faszinierte. Zwar mochte auch Arythmea verwundert sein, doch sie blieb deutlich gefasster und verharrte am Eingang. Nicht, dass sie auch noch in eine Grube fiel, weil sich der Boden auftat.
So viel..., gab der Blauschopf verwundert von sich, ohne zu wissen, wie er überhaupt fortfahren sollte. Es war ihm unbegreiflich, wie ein Zimmer nur so voller Spielsachen sein konnte. Ob das in Einall üblich so war? Er hatte schon mitbekommen, dass es den Kindern dieser Welt anders erging, aber all die Spielsachen, die sich in diesem Raum befanden, waren auf eine merkwürdige Art überwältigend. Gab es denn mehr Zimmer, die so aussahen?
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Sa Okt 06, 2018 3:52 pm

Halloweenevent
Post #009, mit: Sarai
Die Grube und die richtige Treppe hinter sich gelassen, standen sie nun vor dem nächsten Raum, den es zu betreten galt. Ohne noch weitere Zeit zu verschwenden, schritten sie durch die Tür und fanden sich dann rasch in einem Zimmer wieder, das Yamuna als Spielzimmer identifizieren konnte. Viele Spielzeuge gab es hier, doch anders als bei Sarai war es nicht die Menge, die ihre Aufmerksamkeit auf Yamuna zog. Als sie das Schaukelponita entdeckte, fragte sie sich, wie es möglich war, dass es sich von allein bewegte. Hatte sich ein Geistpokémon darin gemütlich gemacht? Das selbe fragte sie sich auch bei den zahlreichen Puppen, die im Puppenhaus hin und her liefen, als wären es winzige Menschen, die tatsächlich dort wohnten. Sie hasste es wirklich, nicht genau zu wissen, was auf sie zukam, doch Cassiopeia sorgte dafür, dass sie sich zumindest nicht fürchtete. Es war nur sehr unbehaglich und sie hoffte, dass sie nichts Schlimmeres erwartete als die Schleimgrube, die sie bereits hinter sich hatten. Aber das kam wohl ganz auf ihre Entscheidungen an, die sie noch treffen würden. Und davon würde es mit Sicherheit noch einige geben.
Erst, als Sarai zu sprechen begann, wandte sich Yamuna wieder ihm zu, verwundert darüber, dass er ohne Zögern einfach in den Raum gegangen war, während sie in der Nähe der Tür geblieben war. Sie hatte es bisher noch gar nicht realisiert. Seinen Gesichtsausdruck konnte Yamuna zwar nicht sehen, doch dass er die Spielzeuge anschaute, konnte sie auch so sehen. Sie kannte nur den wahren Grund nicht, da sie vermutete, dass es aus den selben Gründen war wie auch bei ihr. »Wie bitte?« fragte sie, da sie ihn auch nicht ganz verstanden hatte. Und es konnte ja wichtig sein, was er zu sagen hatte! Sie selbst ging jetzt auch weiter in das Spielzimmer hinein, darauf bedacht, aufzupassen, wo sie hintrat. Es konnte ja sein, dass sie noch eine Falltür erwartete und sie wollte wirklich nicht noch einmal überrascht werden. Auch wenn sie fast befürchtete, dass es noch einmal geschehen würde. Die Frage war nur, wie genau. Sie sah sich nun also noch einmal besser in dem Zimmer um, um herauszufinden, was hier genau ihre Aufgabe sein würde, konnte aber nichts Außergewöhnliches entdecken - wenn man von den sich bewegenden Spielsachen absah, die aber wahrscheinlich nur schönes Beiwerk waren. Immerhin waren sie in einem Spukhaus! Da war es schon klischeehaft, dass sich etwas wie von Geisterhand bewegte. »Sehen Sie etwas, das Sie als unsere nächste Aufgabe erkennen würden?« fragte sie ihren Begleiter. Vielleicht hatte er schon etwas entdeckt, das sie übersehen hatte.
Doch kaum hatte sie die Frage gestellt, tauchten aus den Schatten heraus zwei unterschiedliche Pokémon auf, die mit schaurigem Ruf auf sie zugeschwebt kamen. Unwillkürlich wich Yamuna einen Schritt zurück, bis sie erkannte, dass es sich um ein Paragoni und Irrbis handelte. Zwei Geist-Pokémon, die wirklich gut zu Halloween passten. Und sie nun nicht mehr in Ruhe zu lassen schienen. Zunächst flogen die beiden um Sarai und Yamuna herum, dann begaben sie sich zu dem Puppenhaus und sahen sie eindringlich an. Irgendwie waren die zwei wirklich sehr niedlich! Bargen sie wohl das Rätsel, das es nun zu lösen galt?



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Mo Okt 08, 2018 7:40 pm

Eigentlich hätte Sarai sich denken können, dass seine wenigen Worte nicht richtig bei Yamuna angekommen waren. Tatsächlich wusste er aber immer noch nicht, wie er sich äußern sollte, auch dann als die Polizistin nachhakte. Es war schwierig für den Seher abzuwägen, was in dieser Welt normal war und was auch für die hiesigen Menschen als Überraschung galt. Er konnte tatsächlich aber nicht ausmachen, ob es die Masse an Spielzeug oder aber die sich bewegenden Spielzeuge waren, die Yamunas Aufmerksamkeit erregt hatten. Konnte er also ehrlich sagen, was ihn verwunderte? So fremd ihm diese Welt auch war, wollte er nicht ständig für seine Verwunderung schief angesehen werden.
Ich bin nur überrascht, beschloss er zu sagen, dass hier so viele Spielsachen sind. Das unheimliche Wippen des Schaukelponitas und die im Puppenhaus irrenden Puppen waren ihm dabei nicht sonderlich ins Auge gefallen. Nicht, wenn es die blanke Anzahl an Spielsachen war, die ihn zu überraschen wusste. In Pantea war es einfach unüblich. Sicherlich hatten Kinder auch dort ein oder zwei Dinge, mit denen sie hin und wieder spielten, aber oft waren einfache Stöcker bereits genug gewesen, um zu spielen. Jedenfalls wäre es genug gewesen. Schon in seiner Kindheit war es eine Seltenheit gewesen, einmal ausgelassen toben zu können.
Ich selbst hatte so etwas nicht, fügte der Blauhaarige als Erklärung an. Vielleicht würde Yamuna dann ein wenig besser nachvollziehen können, woher seine Verwunderung kam. Falls es ihr denn nicht ähnlich ergangen war. Immerhin wusste er so gut wie nichts über diese Polizistin. Außer, dass sie ein sehr außergewöhnliches Pokémon besaß, aus dem er sich noch immer keinen Reim machen konnte.

Kaum hatte Yamuna jedoch gefragt, ob Sarai schon etwas gefunden hätte, was ihr Aufgabe sein könnte, erschienen zwei Geisterpokémon vor ihnen, die sie spielerisch umkreisten. Ein Paragoni und ein Irrbis also. Nur kurz blickte der Blauhaarige sich noch einmal im Raum um. Ein Spielzimmer? Ein Paragoni und ein Irrbis? Seine Augen ruhten augenblicklich auf dem Paragoni, obwohl er nicht so recht erkannte, was diese beiden Pokémon eigentlich von ihnen wollten.
Paragoni, das sind doch Kinderseelen, die in Baumstümpfen hausen..., sagte er, als würde er sich erst beim Aussprechen vollends gewahr werden, was das bedeutete. Kinder, die sich im Wald verirrten und zu ruhelosen Seelen wurden, die in Baumstümpfe schlüpften. Solche Geschichten gab es auch in seiner Welt und es gab niemanden, der sie je angezweifelt hätte.
Tatsächlich verlor Sarai sich an diesem Punkt jedoch selbst in Gedanken. Ein Zimmer als Paradies für Kinder und ein Paragoni. Gehörte dieser Seele vielleicht mal dieses Zimmer? Aber war das nicht zu offensichtlich? Sollte es vielleicht sogar offensichtlich sein? War das vielleicht eine geschickte Falle? Dieses Mal, so war er sich sicher, wartete sicherlich keine Schleimgrube, sondern etwas viel Schlimmeres. Ruchlose Geister; er wollte sich nur ungern ihrem Zorn stellen. Gedanklich kam er jedoch auf keinen Nenner. Immerhin hatte er zuvor ja auch falsch gelegen, obwohl er sich sicher gewesen war, die richtige Wahl zu treffen. Wenn er nun wieder falsch entschied? Aber war es überhaupt eine Option, gar nicht zu entscheiden? Immerhin hatte Yamuna aber auch ein Wörtchen mitzureden. Hier ging es ja schließlich auch um ihr Wohl, was Sarai jedoch nicht vom weiteren Grübeln abhielt.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 10, 2018 3:47 pm

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Post #010, mit: Sarai
Dass er die Spielzeuge aus einem ganz anderen Grund als sie selbst betrachtete, war ihr bisher nicht in den Sinn gekommen, doch nach ihrer Nachfrage klärte er sie darüber auf, dass er überrascht darüber war, dass es in diesem Zimmer so viele Spielsachen gab. Yamuna nickte zunächst. Es war durchaus verständlich, immerhin war es nicht in jeder Familie üblich, dass es derartig viele Spielsachen gab. Auch wenn Yamuna schon Schlimmeres gesehen hatte. Sie selbst hatte in ihrer Kindheit auch sehr viele Spielzeuge besessen, allein schon deshalb, weil ihre Geschwister immer irgendetwas bekommen hatten, dass letzlich auch sie benutzt hatte. Und bei ihrer Tochter hatte es im Zimmer nicht anders ausgesehen, auch wenn Yamuna versucht hatte, sie nicht mit Spielzeug zu überhäufen. Aber dann hatte sie sich da etwas gewünscht und Yamuna hatte dort etwas niedlich gefunden und schon war doch recht viel zusammengekommen. Was sie auch nach wie vor besaß, denn sie konnte sich einfach nicht davon trennen. Wieder einmal durchzuckte sie eine Welle der Trauer, die von Sarau glücklicherweise schnell unterbrochen wurde, als er ihr mitteilte, dass er selbst so etwas nicht gehabt hatte. »Verständlich, dass es dann erst einmal überwältigend sein kann.« antwortete sie, fragte sich aber auch direkt, ob es in seiner Welt generell anders war als hier oder ob nur er im Speziellen so etwas nicht gehabt hatte. Diese Frage allerdings würde sie sich für ein anderes Mal aufheben, wenn sie denn dann noch daran denken würde. Denn jetzt mussten sie die nächste Aufgabe finden, die sie hoffentlich unbeschadet in den nächsten Raum führen würde. Wenn sie die richtige Wahl treffen würden, natürlich. Und Yamuna hoffte, dass sie sich dieses Mal auch wirklich richtig entschieden.
Dafür mussten sie aber überhaupt erst einmal wissen, wobei sie sich entscheiden mussten. Da Yamuna bisher nichts entdeckt hatte, wollte sie dies gerade von Sarai wissen, als die beiden Geistpokémon auftauchten, sie umkreisten und sie anschließend erwartungsvoll in der Nähe der sich bewegenden Spielsachen ansahen. Angst hatte Yamuna vor den beiden zunächst nicht, im Gegenteil, sie fand sie sogar ganz niedlich. Doch sie vermutete, dass sie zu ihrer Aufgabe gehörten, weshalb sie sich wohl etwas mehr Gedanken über diese beiden Pokémon machen sollten. Sarai hatte damit offenbar schon angefangen, denn er teilte seine Gedanken mit ihr und meinte, dass Paragoni Kinderseelen waren, die in Baumstümpfen hausten. Die Vorstellung war nun doch ein wenig gruselig, aber es stimmte schon. Etwas Ähnliches hatte Yamuna auch mal aufgeschnappt. Es konnte ein wichtiger Hinweis sein! »Vielleicht gehörte das Zimmer ja diesem Kind.« überlegte sie also laut, fragte sich gleichzeitig aber auch, ob es nicht viel zu offensichtlich war, dass sie das eine mit dem anderen in Verbindung brachte. Was wusste sie denn über das Irrbis? Hatte es nicht auch irgendetwas mit einer Seele zu tun, die sich mit einem Kürbis vereinigt hatte? Yamuna glaubte auch zu wissen, dass es auch ruhelose Seelen sicher ins Jenseits führte. Das hatte allerdings wenig mit dem Zimmer an sich zu tun - nur, dass sie das Pokémon vielleicht nicht verärgern sollten. Vielleicht ging es hier nämlich gar nicht darum, die Verbindung zwischen Pokémon und Zimmer aufzudecken und aufgrund dessen eine Entscheidung zu treffen, sondern vielmehr danach zu entscheiden, welchen Zorn sie nicht erregen sollten. Auch wenn sie immer noch nicht wusste, was sie eigentlich mit den beiden anstellen sollten.
Diese Frage versuchten die beiden Pokémon dann jedoch zu beantworten, als hätten sie Yamunas Gedanken gelesen. Beide ließen ihren Ruf erklingen und deuteten auf die Puppen im Puppenhaus, ehe sie Sarai und Yamuna abermals ansahen. Yamuna kam das doch vage bekannt vor - von ihrem eigenen Pokémon, als es noch ganz klein gewesen war und teilweise auch von ihrer Tochter, die nur zu gern auf Spielzeug gezeigt hatte, statt es sich selbst zu nehmen. Als Kleinkind, das weder laufen noch krabbeln konnte, hatte sie da wohl auch kaum eine andere Wahl gehabt. »Möchtet ihr mit uns spielen?« fragte Yamuna die beiden Pokémon also, die daraufhin zustimmende Laute von sich gaben. Lag die Wahl ihrer Entscheidung also darin, zwischen den beiden Pokémon zu wählen und festzulegen, mit wem sie spielen wollten? Das erschien Yamuna recht unfair, denn sicher wollten beide gern mit ihnen spielen. Aber wenn es das war, was sie tun sollten, blieb ihnen wohl kaum eine andere Möglichkeit. »Mit wem würdest du eher spielen wollen?« fragte sie Sarai, wollte ihm dieses Mal aber auch nicht einfach die Entscheidung überlassen. Nicht, weil er sich falsch entschieden hatte, sondern weil sie nicht wollte, dass er sich wieder Schuldgefühle machte, falls sie sich wieder falsch entschieden. »Wenn das, was man sich über Paragoni erzählt, stimmt, wäre es wohl die angemessenere Wahl.« teilte sie ihre Gedanken dann auch noch mit, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie mit Logik hier überhaupt irgendetwas erreichen würden. Aber eine Entscheidung musste gefällt werden und im Endeffekt hatten sie eine gute Chance, richtig zu liegen. Und eine ebenso Gute, falsch zu liegen. Also was sollte schon schief gehen?

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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Zytomegaam Mi Okt 10, 2018 4:16 pm



Das Paragoni freut sich wirklich sehr darüber, dass ihr mit ihm spielen wollt! Schon viel zu lange hat keiner mehr mit dem kindlichen Baumgeist gespielt. Das wird jetzt natürlich ausgenutzt! Nur leider hegt das Paragoni keine Absicht, euch gehen zu lassen. So tolle Spielgefährten hatte es viel zu lange nicht mehr gehabt. Jetzt will es auch den Rest der Ewigkeit mit euch verbringen. Versucht ihr zu gehen, wird das Paragoni ziemlich böse und versucht euch mit allen Mitteln im Spielzimmer zu behalten. Jetzt müsst ihr das Paragoni wohl irgendwie überzeugen, euch doch gehen zu lassen, damit ihr die Kapelle betreten könnt.



Der nächste Raum erwartet euch...

Nach dem Kinderzimmer betretet ihr einen zunächst vollkommen finsteren Raum. Es ist deutlich kühler als vorher und erst nachdem die Tür hinter euch geschlossen wurde, entflammen sich der Reihe nach die Kerzen. Steinerner Boden liegt unter euch und an den Seiten stehen Holzbänke. Am anderen Ende des Raumes steht ein großer Altar, auf dem viele Kerzen stehen, deren Wachs bereits an den Seiten herabläuft. Auf dem Altar liegen zwei Gegenstände. Eine goldene Schüssel, wie auch ein Kelch aus dem gleichen Material. Hinter dem Alter steht eine große Statue, die ihre Hand ausstreckt. Ganz so, als würde sie etwas halten wollen. Doch ihre Hand ist leer. Nähert ihr euch dem Altar, hört ihr hinter euch ein Kratzen. Ihr seid nicht alleine, doch egal wie sehr ihr sucht, das Wesen findet ihr nicht. Vielleicht ist es auch besser so?

Welchen Gegenstand legt ihr der Statue in die Hand? Die Schüssel oder den Kelch?



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Di Okt 16, 2018 7:29 pm

Die Überlegung, ob dieses Zimmer dem Kind gehört hatte, das nun als Paragoni umhergeisterte, war nicht abwegig. Nein, eigentlich war es nur logisch, wenn dieses Pokémon ausgerechnet hier auftauchte. Obwohl, erinnerten sich Paragoni überhaupt an ihr früheres Leben? Geistpokémon waren wirklich ein Mysterium für sich. Es gab so viele Geschichten und Mythen, die sich um diese Wesen rankten, dass man gar nicht mehr erahnen konnte, was nun Wahrheit sein mochte und was nicht. Geister waren aber ohnehin immer mit Vorsicht zu genießen, weshalb Sarai sowohl dem Paragoni als auch dem Irrbis nicht wirklich über den Weg traute. Irgendeine Falle würde es mit Sicherheit geben.
Tatsächlich war Sarai, was genau diese Angelegenheit betraf, aber eher hilflos statt selbstsicher. Spielen? Mit Pokémon? Für ihn klang der Vorschlag regelrecht absurd. Das mochte aber auch daran liegen, dass man in seiner Welt einfach nicht mit Pokémon spielte. Sie waren Partner, aber doch keine Spielzeuge. Davon abgesehen wusste er auch gar nicht, wie er überhaupt mit einem Pokémon spielen sollte. Was taten Pokémon denn überhaupt, um sich zu vergnügen? Wenn er genauer darüber nachdachte, fiel ihm tatsächlich nichts Besonderes ein. Arythmea lag lieber entspannt in der Sonne, als fröhlich durch die Gegend zu hüpfen oder aber beobachtete Menschen, die ihren Geschäften nachgingen.
Als Yamuna Sarai jedoch fragte, mit wem er lieber spielen wollte, neigte er den Kopf fragend zur Seite. Dann war das also wirklich ihr Vorschlag? Ob es so eine gute Idee war, mit Geistern zu spielen? Er bezweifelte es ja, aber wenn sie anders nicht weiterkamen, mussten sie sich wohl für einen der beiden entscheiden.
Diese Wahl überlasse ich gerne Euch, meinte er. Schließlich hätte er nicht einmal gewusst, wie er überhaupt hätte beginnen sollen. Es war daher nicht verwunderlich, dass er viel eher an Ort und Stelle verharrte wie angewurzelt. Ohnehin hatte Yamuna sicherlich bereits eine Idee, wenn sie es doch schon vorgeschlagen hatte. Zumindest bei der Wahl konnten sie sich aber durchaus einig sein. Paragoni klang eindeutig wie die passendere Wahl. Und das mochte durchaus an seinem Hintergrund liegen. Mit Kindern spielte man, wieso also nicht mit der Seele eines Kindes? Auch, wenn es zugegeben etwas makaber klang. Vielleicht war es auch gar nicht so clever, wenn man betrachtete, dass es sich hier um Geister handelte. Das war jedoch ein Gedanke, den Sarai schleunigst wieder beiseite schob. Sie hatten schließlich nur die Wahl zwischen zwei Geistern und irgendeine Wahl mussten sie ja immerhin treffen.
Zwar ließ Sarai seinen Blick noch einmal über die Spielzeuge schweifen, verharrte aber dennoch an Ort und Stelle. Er war sich nämlich immer noch nicht sicher, wie er mit einem Pokémon spielen sollte. Arythmea blickte tatsächlich auch eher skeptisch drein. Ohnehin machte das Mega-Absol aber wieder einmal keinerlei Anstalten, sich in irgendetwas einzumischen.
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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Yamunaam Mi Okt 17, 2018 5:00 pm

Halloweenevent
Post #011, mit: Sarai
Ihre Wahl war also getroffen und sie würden mit dem Paragoni spielen. Doch ob ihre Wahl letztlich richtig war oder nicht, konnte Yamuna im Nachhinein nicht sagen. Wenigstens landeten sie nicht wieder in einer Grube voller Schleim. Während Yamuna sich also dem Paragoni widmete und dabei das Irrbis - leider - außen vor ließ, hielt sich Sarai im Hintergrund. Yamuna fragte sich, wieso er nicht auch mit dem kleinen Pokémon spielen wollte, das doch so niedlich anzusehen war. Und es schien ihnen auch nicht feindlich gesinnt zu sein. Während Cassiopeia neben ihr im Raum verharrte, setzte sich Yamuna einfach vor das Puppenhaus, in dem sich bisher noch die Puppen von selbst bewegt hatten. Mittlerweile waren einige davon umgefallen, sodass sie eine in die Hand nehmen konnte, ohne zu befürchten, dass sie ihr von selbst wieder weglief. Mit kleinen Pokémon zu spielen, war im Grunde nicht so viel anders, als es mit Kindern zu tun. Und da Yamuna darin nun wirklich Erfahrung hatte, fiel es ihr auch leicht, dem Paragoni eine Freude zu machen. »Möchten Sie nicht mitspielen?« fragte sie ihre Begleitung, wobei sie sich nicht sicher war, ob es ihm nicht vielleicht zu albern erschien. Sie könnte es verstehen, wenn er lieber dort stehen blieb, aber Yamuna hatte damit kein Problem. Auch nicht in Gegenwart eines Kollegen - wenn er auch aus einer anderen Abteilung stammte. In die Yamuna niemals wechseln würde, egal was passierte. Aber das war ein anderes Thema, dem sie jetzt gewiss keine Aufmerksamkeit schenkte. Stattdessen fühlte sie sich in der Zeit zurückversetzt. Als sie selbst klein war, hatte sie viel mit Cassiopeia gespielt und bis vor einem halben Jahr war da ihre Tochter gewesen. Sie gab sich alle Mühe, nicht daran zu denken und sich ganz auf das Paragoni zu konzentrieren, das die Puppen zum Schweben brachte. Es war äußerst faszinierend, wie Geistpokémon das überhaupt hinbekamen. Vielleicht sollte sie in diesem Bereich mal ein wenig nachforschen, aber das würde ihr jetzt auch nicht helfen. Das Paragoni schien jedenfalls sichtlich Spaß zu haben und freute sich, dass jemand mit ihm spielte. Doch war es nun die richtige oder die falsche Entscheidung gewesen? Leider passierte nicht allzu viel, außer eben, dass das Paragoni mit ihr spielte und auch versuchte, Sarai und ihre beiden Pokémon mit ins Boot zu holen. War das etwa schon alles? War es vielleicht doch gar nicht ihre Aufgabe gewesen, mit dem Pokémon zu spielen? Vielleicht hatten sie irgendetwas übersehen, denn es konnte ja nicht Sinn der Sache sein, lediglich irgendwelche Geschichten mit den Puppen nachzuerzählen. »Haben Sie irgendetwas bemerkt, dass auf unseren nächsten Schritt hindeuten würde?« fragte sie aus dem Spiel heraus Sarai. Vielleicht hatte sie tatsächlich etwas nicht mitbekommen, als sie in Gedanken versunken war. Oder das Paragoni hatte sie so abgelenkt, dass sie einen wichtigen Hinweis nicht bemerkt hatte. Tatsächlich war ihr die Tür zum nächsten Raum bisher auch nicht aufgefallen. Es erschien ihr nur seltsam, dass es gerade gar nicht weiter ging - und auch nichts passierte, das darauf hindeutete, dass sie gefunden hatten, wo sie sich hätten entscheiden müssen. Sogar das Irrbis war nach wie vor hier und schwebte ein Stück entfernt im Raum, das Paragoni und sein Spiel beobachtend.



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Re: Horrorhaus [Sarai & Yamuna]

Beitrag von Gastam Sa Okt 20, 2018 5:09 pm

Mitspielen, nein, mitnichten. Vielleicht war es ganz ihre Aufgabe, mit diesem Paragoni zu spielen, aber... es war etwas, was er nicht mochte. Er war Seher, kein Unterhalter. Es käme ihm falsch vor, mit einem Pokémon zu spielen, wenn er wichtigere Dinge erledigen könnte. Yamuna schien jedoch glücklicherweise kein allzu großes Problem damit zu haben. Auch, wenn das Spielen mit einem Pokémon ihm nach wie vor eigenartig vorkam.
Nein, danke, antwortete er also auf Yamunas Frage und schüttelte dabei seinen Kopf. Es war ihm einfach nicht geheuer, hier mit einem Paragoni zu spielen. Es war ein Geist und dies ein Geisterhaus. Bestimmt hatte die Sache einen gewaltigen Haken. Denn selbst, als Yamuna mit dem Pokémon spielte, geschah nichts. Weder etwas Negatives, noch etwas Positives. Ob es also wirklich die richtige Lösung sein konnte? Während die Polizistin mit dem Pokémon spielte, blickte Sarai sich im Kinderzimmer um. Vielleicht gab es ja noch irgendeine Art Mechanismus.
Die Anstalten, die das Paragoni machte, um auch mit ihm zu spielen, ignorierte der Seher. Nicht unbedingt absichtlich, denn er erkannte diese Gesten einfach nicht als Auffoderung zum Spielen.
Auf Yamunas nächste Frage konnte er wieder nur Kopfschütteln. Nein, nichts, aber es wäre schön, wenn sich ein Ausgang erkennen ließe, sagte er, doch kaum hatte er es ausgesprochen, flogen ihm schon einige Püppchen entgegen, die das Paragoni nach ihm geworfen hatte. Aufgebracht wie es nun war. Hatte er etwas Falsches gesagt? Konnte es womöglich sein, dass genau dieses Paragoni sie einfach nicht gehen lassen wollte? Also doch eine Falle. Sarai wusste jedoch nicht so recht, ob er diesem Geist Arythmea auf den Hals hetzen sollte. Vielleicht lag noch irgendetwas im Argen, vielleicht hatte es noch einen Haken und ein unüberlegter Angriff würde die ganze Situation verschlimmern.
Wir müssen gehen, sagte er, das Paragoni betrachtend, als wollte er seine Reaktionen austesten. Und wie er es sich gedacht hatte, zeigte der Geist sich erneut erzürnt und warf dieses Mal mit einem Plüschtier nach ihm. Mit dem Kindergeist zu spielen war wohl doch die falsche Wahl gewesen. Nun schien es ganz, als wollte das Paragoni gar nicht mehr daran denken, je mit Spielen aufzuhören.
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