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Beitrag von Alistairam Do Okt 25, 2018 11:15 pm

Warum konnte es in Stratos City nicht endlich endlich wieder friedlicher werden? Es wurde immer noch hart daran gearbeitet, die Schäden der Bestienkatastrophe zu beheben, aber eigentlich hatte Alistair geglaubt, dass abgesehen davon alles endlich wieder begann, seinen gewohnten Gang zu gehen. Immerhin konnte er jetzt wieder ungehindert zur Arbeit gehen und das war zumindest... etwas?
An diesem Tag war es ihm jedoch nicht möglich, war er doch ein Sonntag. Den ganzen Samstag Abend hatte er schon alleine in seiner Wohnung überlegt, ob er nicht vielleicht doch etwas unternehmen sollte. Letztendlich hatte er sich dazu entschieden, dem Wochenendmarkt am Hafen einen Besuch abzustatten. Vielleicht fand er ja etwas Interessantes zu kaufen, er wusste es nicht. Eigentlich war er absolut kein Freund von dermaßen spontanen Ausflügen, aber jeder Moment, in dem er das klaffende und eher notdürftig versiegelte Loch in seinem Wohnzimmer nicht länger sehen musste, war ein guter Moment. Er musste es endlich einmal reparieren lassen, aber das würde wiederum bedeuten, dass über einen längeren Zeitraum fremde Menschen bei ihm regelmäßig ein und aus gehen würden. Das letzte Unwetter hatte seine Abdeckung auch gut durchgestanden, also konnte er die Angelegenheit wohl noch etwas aufschieben...
Apropos Unwetter. Man merkte gut, dass die Jahreszeiten wieder begannen, sich zu wechseln. Eigentlich hatte der Wetterbericht nur reguläre Schauer vorhergesagt, weshalb Alistair mit seinem Ausflug ein gut einkalkuliertes Risiko eingegangen war und sich einen Regenschirm eingepackt hatte, aber DARAUF war er nun wirklich nicht vorbereitet gewesen. Das war nicht einfach nur ein Schauer. Und ein Regenschirm würde ihm nun auch nicht mehr weiterhelfen, solange er es nicht Mary Poppins gleichtun und davonsegeln wollte.

Er hatte gerade mal etwa eine halbe Stunde am Markt verbracht und sich eher gleichgültig die Waren angesehen, weil er noch nichts Interessantes gefunden hatte, da war der Himmel mit einem Mal pechschwarz geworden. Die Leute wussten nicht mal, wie ihnen geschah, da prasselten schon dicke Regentropfen sowie Hagelkörner vom Himmel herab. Gerade, als die Leute ihre Stände abbauen und fliehen wollten, kamen auch noch gewaltige Sturmböen hinzu. Alistair konnte lediglich seine Arme schützend vor sein Gesicht halten, während er sich bemühte, vom Wind nicht davongedrängt zu werden und am Ende in den nun tosenden Wellen des Hafenbeckens zu landen.
Eher mühsam schleppte er sich mit zaghaften Schritten voran, bis er endlich den Mast eines Standes zu greifen bekam und versuchte, sich an ihm abzustützen. Dabei schlug der Hagel immer noch unentwegt gegen seinen Kopf. Zwar nicht stark genug, um im Nachhinein noch blaue Flecken zu hinterlassen, aber es sie hinterließen dennoch leicht stechende Gefühle vom Schmerz.
Entgegen seiner durchnässten Brillengläser konnte er vage erkennen, dass dieser Stand anscheinend mit Plüschpokémon besetzt war. Ein kleines Mädchen hatte sich an die Auslage gedrückt und versuchte so, die Ware daran zu hindern, sich zu verabschieden, doch trotz seiner Bemühungen flog ein kleines weißes Objekt davon, hinaus in die Schwärze des Tobenden Meeres. "NEEEIIIIN! Pachirisuuu!", schrie es daraufhin, sichtlich erschüttert über den Verlust und das vermeintliche Ableben dieses niedlichen und unschuldigen Plüschis.
Die alte Großmutter des Mädchens war gerade dabei, die im Wind flatternde Plane des Stands herunterzunehmen und sie dazu zu nutzen, die Kuschelpokémon notdürftig zum Transport in ihr einzuwickeln, doch ihre alten Knochen waren viel zu langsam dafür. Allerdings erspähte sie nun Alistair und ihre Augen füllten sich mit etwas Hoffnung. Alle anderen Passanten und Standbesitzer waren zu beschäftigt gewesen, ihre eigene Haut zu retten, dabei brauchte sie so dringend Unterstützung! "Bitte! Helfen Sie uns!", schrie sie daher entgegen des Rauschen des Windes und versuchte so, den Angestellten auf sich Aufmerksam zu machen. Dieser sah sich jedoch für einen Augenblick nur unschlüssig um, ehe er meinte, die alte Dame im Blick zu haben. "WIE BITTEEE?", war jedoch das einzige, was er zurückrief, gerade so laut, wie es seine ansonsten kleinlaute Stimme hergeben konnte.
"HILFE! WIR BRAUCHEN HILFE! DIE WAREN! HIER WEG!" Als die Großmutter nun versuchte, sich verständlicher zu machen, verwirrte sie den eher begriffsstutzigen Mann mit diesen abgehakten Sätzen nur umso mehr. Für einen Moment spiegelte sich trotz der Situation pure Ratlosigkeit in seinem Gesicht wider und er schrie noch einmal zurück: "HILFE?"
"GENAU! HILFE!", stimmte nun auch die kleine Enkelin ein, doch kurz darauf konnte sie die Kuscheltiere nicht länger halten und ein größerer Anteil von ihnen purzelte zu ihrem Entsetzen auch schon davon. Alistair hatte nun aber endlich reagiert und sich vor sie geworfen, damit sie nicht dasselbe Schicksal wie das Pachirisu erleiden mussten. Irgendwie hatte er gerade keine Ahnung, was er gerade tat. Für ihn fühlte es sich aufgrund seiner fast nicht vorhandenen Sicht so an, als hätte er gerade nur einen Haufen durchnässten Stoff in seine Arme geschlossen und ansonsten ließ er sich auch nur ungerne von Frauen zu etwas anweisen. Allerdings handelte es sich hier um eine alte Dame und ein unschuldiges, kleines Kind. Wo er ohnehin sonst nur planlos herumstand, konnte er sich wohl zumindest auf diese Weise nützlich machen. Blöd nur, dass er sich mit den Plüschis im Schlepptau nun nicht mehr weiter bewegen konnte. Wie sollte er sie denn jetzt sicher zum Stand zurückbringen?

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Beitrag von Mindyam Fr Okt 26, 2018 12:38 am

Mindy stiefelte in ihrer typisch-"magischen" Aufmachung recht entspannt und lächelnd über einen Markt in Stratos City. Ihr pinkes Kleid flatterte leise im Wind. Ihre zwei Pokémon trotteten hinter ihr her und sahen sich interessiert die Waren und die Verkäufer auf dem Markt an. Lilium hatte besonders Interesse an diesem blonden Typen mit einem Lucario gehabt, der Backwaren am Ende des Hafens verkaufte. Vor allem das Lucario hätte Lilium wohl gerne gekauft, wäre es im Angebot gewesen... Mindy schnupperte klammheimlich an der frischen Salzluft und strich sich ein paar wirre Strähnen aus dem Gesicht. Sie fragte sich allmählich, warum es sie so oft an Häfen verschlug. Die Antwort darauf wusste sie selbst nicht so genau. War es vielleicht die leise Hoffnung, an solchen Orten auf Joyce zu treffen? Es war eigentlich unmöglich. Wer wusste schon, ob sie überhaupt noch in Einall war? - Diesen Gedanken hatte sie schon oft gehabt, und trotzdem... Melinda starrte dem Himmel entgegen, als sie bemerkte dass sich da Oben etwas zusammenbraute. Doch statt zu rennen blieb Mindy einfach am Straßenrand stehen und ließ es auf sie hinab regen. Dann lief sie plötzlich los. Ohrdoch und Meganie sahen sich aneinander nur kurz starr an, bevor sie ihrer Trainerin hinterher hetzten die einen ordentlichen Schritt einlegte. Schon bald prasselte es kleine Kügelchen vom Himmel. Lilium lief etwas geduckst durch die Gegend und Ohrdoch versuchte unter ihr Schutz zu finden. "Hm... Also Entschuldigung, aber ich finde das Ganze etwas übertrieben. Ist doch nur ein kleines Unwetter." meinte Midy schulterzuckend und deutete auf einige Leute, die ein klein wenig panisch-wirkend Schutz vor dem Hagelsturm suchten und durch die Gegend rannten. "Die machen sich doch nur gegenseitig Angst. Also hört nicht auf sie." sagte Mindy scharf und sah dabei ihre Pokémon an. Ohrdoch blickte sie schief an. Das sagte sie zwar Alles, aber es fielen die ganze Zeit dicke Hagelkörner gegen ihren Dickschädel. Eigentlich konnte sie diesen einfachen Fakt nicht verleugnen. Aber Mindy stand mit starrer Miene mitten im Sturm und schien ihn komplett zu ignorieren. Einfach nur, um Recht zu haben. Typisch Mindy eben.

Sie folgten weiterhin der Straße und kämpften sich mühselig gegen eine unsichtbare Wand, die eigentlich nur der Wind war, der gegen sie peitschte. Mindy hielt sich den Arm leicht vor ihr Gesicht, aber sie konnte Jemanden erkennen. Noch Jemand der unterwegs war. Sie hob ihre Augenbrauen als sie näher an ihn herant trat und feststellte, dass er sich mit... Plüschtieren abrackerte? Melinda lächelte. Dennoch... "Whoa. Endlich mal Jemand mit Mumm." meinte sie bewundernd-nickend in seine Richtung, bevor sich das Magical Girl zu ihren Pokémon wandt und sprach: "Lilium, Ohrdoch. Helft ihm."  Die Beiden setzten sich in Bewegung und Mindy schlurfte hinter ihnen her. Meganie nahm eines der Teddiursa-Teddies in ihren Mund und Ohrdoch nahm ihm fröhlich-quietschend zwei Azuill-Puppen ab. Melinda schnappte sich ein Pachirisu, das er auf seinen Armen balancierte. "HALLO WAS TUN SIE NUR DA?" aber eigentlich hatte Mindy keine Lust ihn anzuschreien, überraschenderweise, weswegen sie einfach auf den jungen Mann im Anzug zuging und ihm eine Hand auf seine Schulter legte. Sie kam näher an sein Ohr: "Warum schleppen sie bei dem Wetter dieses Zeug durch die Gegend?" Aber dann richtete die junge Frau ihren Blick leicht auf und erkannte im Sturm zwei Gestalten; Eine alte Dame und ein kleines Mädchen vor einem Laden. "Oh." Mindy lächelte ihm zu. Es war schön zu sehen dass es noch so hilfsbereite Bürger gab! "Ich wollte mich ja gerne als Magical Girl inklusive Einlage vorstellen aber ich denke das ist nicht der richtige Zeitpunkt." meinte sie mit gehobenen Augenbrauen. "Wissen Sie einfach nur; Ich bin ein couragiertes Magical Girl das zufällig in der Gegend war, tehe~!" Das Kichern hörte sich eher schrill an, als verschüchtert und süß wie sie eigentlich wollte. Lag wohl am Sturm. Sie deutete ihm mit einem Kopfnicken an, sich Richtung der alten Dame und ihrer Enkelin zu bewegen.
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Beitrag von Alistairam Fr Okt 26, 2018 5:28 pm

Alistair musste irriztiert aufblicken, als ihm plötzlich fremde Pokémon zur Hilfe kamen und ihm etwas von seiner Last abnahmen. Er konnte jedoch nicht genau erkennen, um welche Arten es sich handelte. Das eine war jedenfalls groß und grün mit einem langen Hals. Vielleicht ein Meganie? Und das andere war einfach... pink. Es gab zu viele pinke Pokémon, die eine ähnliche Größe besaßen. Einer der Momente, in denen er es verfluchte, auf eine Brille angewiesen zu sein. Das war ja fast wie eine Windschutzscheibe ohne Scheibenwischer!
Plötzlich kam noch eine dritte Person hinzu, die ihm noch eines der Plüschis abnahm. Die zu ihr gehörende Stimme ließ darauf schließen, dass es wohl eine junge Frau war, die er ebenfalls zum größten Teil als pink wahrnahm. Mussten wohl ihre Kleider sein. Sie erkundigte sich ebenfalls gegen den Wind rufend darüber, was er da eigentlich tat. "Diese Sachen...! Eh...", versuchte er seine Erklärung hörbar zu machen und dabei nicht allzu sehr seine Stimme zu strapazieren. Leider kam er nicht allzu weit, weil er erst einmal wieder versuchte, die Großmutter und ihre Enkelin zu erblicken. Es war nicht nur seine Brille, dieser dichte Regen zusammen mit dem Hagel hielt die Sichtweite auch nicht gerade hioch...
Wäre es nur bei einem Wortwechsel geblieben, hätte er die Präsenz der jungen Dame in einer Situation wie dieser ja durchaus tolerieren können, aber ihr schien es mit dem Schreien entgegen des Windes ähnlich zu gehen, so legte sie plötzlich eine Hand auf seine Schulter und kam dichter an seine Ohren heran. Abrupt versteifte er sich bei dieser Geste und seine Mundwinkel verzogen sich in einem leichten Ansatz von Ablehnung. Bloß nicht die Fassung verlieren und zurückweichen, sonst würde er die armen Kuschelpokémon bestimmt noch fallen lassen... Oh Gott, das war trotzdem viel zu nah!
Die Fremde wiederholte ihre Frage noch einmal klarer, in dem Augenblick konnte der Angestellte auch endlich wieder die alte Dame in sein Blickfeld fassen. Bevor er antworten konnte, wurden sie und ihre Enkelin auch schon von der in pink gekleideten jungen Frau bemerkt, doch was sie danach an ihn richtete war dann doch ganz schön irittierend. Ein Magical Girl? Ach, das waren doch Heldinnen aus diesen Zeichentrickserien, die sein Lucario immer mit ihm anschauen wollte, nicht? Daher also die pinke Aufmachung? War sie... eine Cosplayerin? Er wollte es doch mal schwer hoffen...
Aber was hatte eine Cosplayerin auf einem normalen Markt wie diesem zu suchen? Zu viele Fragen. Dadurch, dass sie sich als "couragiertes Magical Gitrl" bezeichnete, nahm er aber mal an, dass sie ebenfalls helfen wollte.

Für einen Moment starrte er sie lediglich irritiert an und konnte ihre leichte Geste kaum wahrnehmen, wo er im Moment alles nur noch wie durch einen Film voller Tropfen sah. Aber immerhin konnte er sich nun wieder besser bewegen und die Plüschis zum Stand zurückbringen. "Oh... okay.", äußerte er also endlich einmal so hörbar wie möglich und machte sich auf den Weg zurück, wo das kleine Mädchen sie beide auch schon erwartet hatte und die Kuschelpokémon selbst entgegen des Unwetters fröhlich wieder in Empfang nahm. Hatte es denn überhaupt keine Angst? "Dankeeeee!", flötete es dabei gedehnt, ehe es das Kleid der fremden Frau bemerkte. In den Augen eines Kindes wehten ihre Schleifen heroisch im Sturm und erinnerten es an die Heldinnen aus dem Fernsehen. "Boah, cool!" Allzu viel Zeit zum Bewundern verblieb aber nicht, da die Großmutter sogleich wieder die Aufmerksamkeit für sich beanspruchte: "Die losen Kuscheltiere müssen noch hier eingewickelt werden, dann müssen diese Kisten da dort noch wegbringen!"
"Wohin berhaupt?", warf Alistair noch ein, woraufhin die alte Dame irgendwohin zeigte. Verdammt, er konnte doch kaum irgendetwas sehen! Da war nur irgendein Lichtfunke, der durch die Tropfen auf seinen Gläsern zerstreut wurde. "Das Hafengebäude!", fügte die alte Frau nach seiner ratlosen Pause noch an, sichtblich mit den Nerven am Ende. Ah... das war einleuchtend, es hatte immerhin eine große Eingangshalle. "Wenn Sie Pokémon haben, die helfen können, dann holen Sie die bitte auch raus!", erhielt er auch schon die nächste Anweisung der Großmutter, die er eher missmutig aufnahm. Doch trotz des ganzen Stresses richtete sie noch ein "Und danke für eure Hilfe!" sowohl an ihn als auch an die Cosplayerin.
Nun denn. Alistair war sich nun ziemlich sicher, dass er wirklich nur ein zwei Pokémon besaß, dass diesem Unwetter effektiv trotzen und dabei helfen konnte. Vielleicht drei, wenn er angesichts des Hagels großzügig war. So holte er drei seiner Pokébälle hervor und entließ sowohl sein Lucario als auch sein Dragonir und sein Gelatini in die Freiheit. Die große Drachenschlange sah dieses gewaltige Unwetter eher als eine kleine Unbequemlichkeit, während das Gelatini sofort ein panisches "Tiniiiiii!" ausstieß, als die Winde es erfassten und etwas herumschlittern ließen. "Tut einfach, was die anderen euch sagen, ich kann gerade kaum etwas sehen.", versuchte er seinen Befehl seinen Pokémon gegenüber hörbar zu machen, doch sie schienen ihn verstanden zu haben, da das Lucario sogleich salutierte und dabei stolz seine Brust rausstreckte, wo es die Gefahrensituation wahrgenommen hatte. Das Dragonir tat es ihm daraufhin mit seiner Schweifspitze gleich. Alistair musste sich schon selbst fragen, wie seine Pokémon es nur immer schafften, dermaßen enthusiastisch zu sein...
"Sie schaffen das doch sicher, oder?", richtete er sein Wort sogleich an das couragierte Magical girl. Es hatte im Gegensatz zu der alten Frau und dem kleinen Mädchen wohl mehr Erfahrung im Koordinieren von Pokémon, wo sie beide kein einziges bei sich hatten, da musste er seinen schlechten ersten Eindruck wohl erst mal herunterschlucken. Unterdessen schlitterte sein Gelatini inzwischen mit einem eher spaßerfüllten "Tiniiiii!", einem breiten Grinsen und ausgestreckten Ärmchen vor seinen Füßen vorbei. Wenn ein Pokémon diesen Hagel genoss, dann wohl eines mit der Fähigkeit Eishaut. "Ah, hey, warte!", rief Alistair ihm sogleich panisch hinterher und versuchte den Klang der Stimme seines Eistütchens zu verfolgen. "Du musst mir beim sehen helfen...!" Gerade, als er die Verfolgung aufnehmen wollte, rutschte er plötzlich auf und landete mit den Händen voran auf dem Asphalt. So viel dazu, der eisige Körper von Gelatini hatte wohl etwas von der Flüssigkeit auf dem Boden gefroren. Das war... erniedrigend. Eine besonders große Hilfe war er wirklich nicht.

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Beitrag von Mindyam Do Nov 01, 2018 9:28 am

Mindy starrte dem jungen Mann konfus entgegen, als er sich so wortkarg zeigte. Außerdem wirkte sein Blick beinahe schon ablehnend; Sie runzelte ihre Stirn und ließ reflexartig ihre Hand von dem Typen mit Brille ab. "Okay?" sagte sie nur und zuckte mit den Schultern; der Wind wehte eine Zeitung gegen ihr Gesicht und verdeckte es kurz mit der Sportseite. Mindy stand trotzdem ungerührt mit verkreuzten Armen da; Ihre Devise um das Unwetter zu überstehen war wohl immer noch es einfach zu ignorieren. So stiefelte Dramatical Mindy in Begleitung des dunkelhaarigen Mannes und ihrer Pokémon auf die alte Frau und ihre Enkelin zu. Zweitere empfing sie bereits und schien sich nicht sonderlich um das Unwetter zu scheren. Gutes Mädchen. Sie bewunderte ja sogar ihr Kostüm! "Ohohoho~ Danke, meine Kleine!" Aber ihr Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit und Ruhm wurde unterbrochen, als sich schließlich doch noch die Oma einmischte und ihnen praktisch einen Auftrag zuteilte. "Aye, Aye." meinte sie zwar und lächelte schließlich den Mann neben sich an, fragte sich aber plötzlich warum sie sich einfach so in ihre Angelegenheiten verwickeln ließ? Eigentlich wollte sie nur diesem Kerl beim Schleppen helfen. Aber na ja, sie war ein Magical Girl also sollte sie Leuten in Not auch wirklich helfen... Vor allem weil sie das kleine Mädchen irgendwie mochte. Sie wollte sich schon höchst motiviert dazu aufmachen, die Kuschelwaren der alten Dame einzupacken, da holte der Mann mit Brille seine Pokémon hervor. Mindy staunte nicht schlecht als sie dem Dragonir perplex entgegen blickte. Sie hatte mal im Trainerkurs ein Buch namens "Drachen- Wie mächtige Pokémon gezähmt werden." gelesen, in dem es eine Seite über Dragonir als Vorstufe von Dragoran gab. Aber sie hatte nie eines in Echt gesehen. In Einall waren diese Pokémon eher selten! Mindy lief gemächlichen Schrittes darauf zu während sich Lilium grinsend nach dem Lucario umsah. Augenzwinkernd schlenderte die Pflanzensaurier-Dame auf das Kampfpokémon zu und wollte ihm ihre Blüten zeigen, da sah sich Mindy stirnrunzelnd nach ihr um und rief strickt: "Lilium!" Sie kannte schließlich ihre Pappenheimer. Ohrdoch machte sich derweil auf und verfolgte etwas besorgt das kleine Eispokémon, dass... sie an eine leckere Eiscreme erinnerte die ihr Mindy mal spendierte.
"Sie schaffen das doch sicher, oder?" fragte sie der Fremde schließlich im Sturm. Melinda nickte mit dem Kopf und sagte "Ja." als sie sich daran erinnerte dass er Nichts sehen konnte. "Und Sie müssen mich nicht siezen. Ich bin Mindy." meinte sie lächelnd und deutete dabei mit ihrer Hand auf sich selbst. Dann blinzelte ihn das Magische Mädchen an. "Und Sie?" fragte Melinda und legte den Kopf schief.

Sie sah etwas besorgt dabei zu, wie er versuchte seinem Gelatini zu folgen und dabei das Gleichgewicht zu verlieren schien. Mindy starrte mit gehobenen Augenbrauen auf den Boden unter seinen Füßen und bemerkte dabei, dass er eingefroren war. "Oh! Geht es Ihnen gut?!" rief Mindy aus als er schließlich auf den Boden sauste aber sich zum Glück mit seinen Händen am harten, kalten Asphalt abfedern konnte... Melinda lief auf ihn zu und deutete ihrem Pflanzenpokémon an, ihr zu folgen. Lilium tapste zu dem Herren mit Brille hin und stupste ihn an, ehe sie ihn leicht mit ihrem langen Hals stützte. Mindy blieb jedoch etwas auf Distanz, weil er vorhin so merkwürdig auf sie reagiert hatte. "Das ist Alles viel zu gefährlich wenn Sie Nichts sehen können!" ermahnte Mindy und zuckte mit den Schultern. "Sie müssen sich etwas Anderes überlegen."
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Beitrag von Alistairam Mo Dez 03, 2018 10:28 pm

Diese Angelegenheit würde bestimmt noch eine Sache für sich werden. Das wurde auch Alistairs Lucario bewusst, als es nach Antritt seiner Pflicht sogleich mit einem Pokémon der anderen Trainerin Bekanntschaft machte. Es handelte sich dabei um ein Meganie, das selbst in diesem Sturm noch ziemlich Stolz auf seine Blüten schien. Lilium, wie der Name dieses weiblichen Exemplars wohl lautete, trat dabei auch noch ziemlich stark auf. Für einen Moment war das Lucario etwas verblüfft und perplex, ehe es sich verlegen zu räuspern schien und dem Meganie vielsagend nachschielte, als es von seiner Trainerin letztendlich ermahnt wurde. Wie es schien, war es von diesem Annäherungsversuch doch etwas geschmeichelt, wusste aber nicht so recht, was es dazu erwidern sollte. Sie mussten sich im Moment immerhin auch auf wichtigere Dinge konzentrieren.
Unterdessen lernte Alistair das Magical Girl ein wenig besser kennen. Mindy lautete ihr Name und sie bestand darauf, dass sie sich duzten. Gut... das war für ihn in Ordnung. Normalerweise bevorzugte der Angestellte es, auch auf diese Weise etwas Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten, aber ihm war auch nicht entgangen, wie standhaft sie sich in diesem Unweter zeigte. Das war wiederum ziemlich beeindruckend. "Mein... Name ist Alistair.", antwortete er schließlich etwas zurückhaltend auf die Frage nach seinem Namen. "Und okay. In dem Fall darfst... du... dann aber auch gerne auf das Du zurückgreifen.", fügte er noch an und setzte dabei ein Lächeln auf.

Letzten Endes war es aber wohl keine gute Idee gewesen, dem Hagel zu trotzen und sein Gelatini als zusätzliche Unterstützung hervorzuholen, landete Alistair dank dessen auch schon prompt auf dem Boden. Mindy zeigte sich sogleich besorgt und holte auch schon ihr Meganie heran, damit es ihn stützen konnte. Vorsichtig griff er sich nach dem Stupser den zu ihm hinabgebeugten Hals und richtete sich an ihm wieder auf. Beschämt sah er dabei zu Boden als die Dunkelhaarige ermahnte, dass diese Angelegenheit für ihn gerade viel zu gefährlich war. "Ja, das stimmt wohl.", seufzte er dabei aus. Es wurmte ihn, auf diese Weise darauf hingewiesen zu werden, aber es war die nackte Wahrheit.
Seinem Gelatini war dieses Missgeschick nun auch aufgefallen und rutschte nun mit beklommener Miene an seinen Trainer heran. Sein Übereifer schien ihm leid zu tun, Alistair trug ihm jedoch nichts nach. Stattdessen winkte er es an sich heran und deutete ihm kurz, dass es ihm in die Arme springen sollte. Das kleine Eistütchen war zwar ganz schön kalt, aber auf diese Weise würde es zumindest nicht mehr chaotisch umherschlittern. "Warne mich bitte, wenn dir etwas auffallen sollte.", äußerte er dabei noch an sein Pokémon, woraufhin es ein motiviertes "Tini!" entgegnete. Es war zwar keine wirkliche Besserung zu seiner Situation, aber auf diese Weise war er zumindest nicht komplett hilflos, während seine anderen Pokémon beschäftigt waren, zu helfen.
"Danke, übrigens.", richtete er noch an Lilium. Gerade so konnte er noch erkennen, dass sein Dragonir zumindest bereits angefangen hatte, der alten Dame eine Last abzunehmen und sie in Richtung des angepeilten Gebäudes zu transportieren. Ein Schrit war also schonmal getan.

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Beitrag von Mindyam Mo Dez 10, 2018 10:48 am

Der gebrillte Herr stellte sich schließlich als Alistair vor. "Freut mich dich kennenzulernen." merkte Mindy an und nickte ihm zu. Sie fand Alistair war ein hübscher Name. Diesen Gedanken sprach Mindy aber nicht aus weil Alistair ein wenig distanziert und abweisend auf sie wirkte. Sie wusste nicht so genau woran das lag. War es einfach nur ein Gefühl? Nachdem das Gelatini wieder zu seinem Trainer zurück kehrte, stellte sich auch Ohrdoch wieder dicht an Mindys lange Beine. Sie wollte eigentlich an ihrem Kleid zupfen und sie darauf Aufmerksam machen dass sich die alte Dame mit ihren schweren Waren abrackerte... Doch dann schlug irgendwo in der Nähe der Blitz ein. Ohrdoch und Mindy zuckte Beide in sich zusammen und vor Schreck wäre sie Alistair beinahe in die Arme gesprungen. Sie klammerte sich an ihr Ohrdoch. Und sie musste bei dem Unwetter an ihre Abschlussfeier in der Schule zurück denken...

Die Luft war von aufgeregtem Mädchengeplapper erfüllt. Draußen prasselte der Regen gegen das Dach der alten Aula, ab und zu hörte man Donnergrollen in der Ferne. Nicht gerade das perfekteste Wetter für die Überreichung des Abschlusszeugnisses... Melinda war vor kurzem 18 Jahre alt geworden. Ihre Urkunde war das perfekte Nach-Geburtstagsgeschenk... Sie schien sich deswegen nicht an dem Unwetter zu stören. Sie saßen ja hier drinnen, im Trockenen. Mindy saß in der mittleren Reihe. Die meisten anderen Mädchen saßen in ihren Cliquen zusammen; Neben ihr saß nur Ohrdoch und sah sich gespannt im großen Saal um. Sie hatte keine Freunde. Nicht mehr, seit Joyce weg war. Trotzdem wurde sie von ihnen, von den anderen Mädchen, zur Schulsprecherin gewählt. Komisch. Vielleicht respektierten sie Mindy genug um sie für so eine Position kompetent genug zu halten, aber zu viel um einfach nur ihre Freundin zu sein? Sie saß in schwarzer Robe und Schärpe, sowie mit überkreuzten Beinen da. Sie ließ ihren Blick zwei Reihen vor sich schweifen; Bis er an einem roten Lockenkopf haften blieb. Das war Marietta Ponds, ein Mädchen aus Mindys Paralellklasse. Mit fast schon siegessicherer Miene und gehobenem Kinn plauderte sie mit ihrer Girl Posse, bestehend aus zwei Mitschülerinnen die Joyce und Mindy früher liebevoll "Mini-Mariettas" genannt haben. Marietta war vorheriges Jahr Jahrgangsbeste gewesen und war sich sicher heute mit einer Auszeichnung heimzugehen. Sie hatte ihr damaliges Endivie in der Trainer-AG immer mit ihrem Schwalboss fertig gemacht.  Plötzlich klopfte es gegen das Mikrofon auf der Bühne und Mindy sah hinauf. Dort stand der untersetzte und schwitzende Mathematik- und Physiklehrer Mr. Harold. "Meine Damen! ...  Ruhe bitte! Nach dieser kurzen Pause möchte ich mit den besonderen Auszeichnungen fortfahren, meine Damen!" Es wurde still in der Aula. "Ich möchte hiermit mit der Auszeichnung für besondere schulische Leistungen beginnen..." Die Rothaarige zwei Reihen vor ihr streckte ihren Oberkörper und schien aufgeregt an ihren Fingernägeln zu kauen. Mindy schmunzelte leise vor sich her. Mr. Harold räusperte sich.
"... Die Auszeichnung für die besten Zensuren und besonderen, akademischen Leistungen geht an..." Marietta Ponds stand bereits von ihrem Platz auf und grinste zufrieden. "... Miss Melinda Crabtree!" Marietta klappte die Kinnlade herunter, ihrem Schwalboss der Schnabel... Melinda sah ebenso überrascht drein, stand aber auf und lief schüchtern zur Bühne hinauf. Erst als sich Melinda an das Mikrofon stellte, ließ sich Marietta wie ein schwerer Kartoffelsack wieder zurück in ihren Stuhl fallen... Als sie das grelle Licht der Scheinwerfer in ihrem Gesich spürte und ihr heiß wurde, kullerten ihr dicke Tränen von der Wange. "Ich... will mich bedanken..." bekam sie nur heraus, ehe sie ein großes Taschentuch zückte. "...Entschuldigung." meinte sie und schäuzte sich dann erst mal deftig ihre Nase. "Ich... bin ja sooo überrascht dass ich gewonnen habe... Ich habe nicht mal eine Rede vorbereitet..." sagte sie krumm lächelnd. Die leitende Schuldirektorin McBrandy nickte ihr aufmunternd zu. Mindy legte darauf den Kopf schief und meinte betont unschuldig: "... Aber ich schätze, ich kann trotzdem ein paar Worte erübrigen..." Mindy räusperte sich und wischte sich die restlichen Tränen aus dem Gesicht, Ohrdoch sah lächelnd zu ihr hoch. "Ich möchte erst mal an unser Schulmotto erinnern... Disziplin, Ordnung und Fleiß. Ich denke, diejenigen unter uns die es bis hieher geschafft haben... Können mit Gravur von sich behaupten dass sie diese Ideale im vollsten Maße ausleben. Außer... ein paar von uns... Hust, Fabienne Koslowski aus der 13c, ich weiß was du mit meinem Füller gemacht hast... Jedenfalls; Es ist mir eine besondere Freude diese Auszeichnung anzunehmen und hoffe, ich kann die Werte dieser Schule in die Welt da draußen tragen... Ich als zukünftiger Champ möchte besonders betonen, dass..." Und so zog sich der Schwall eine Weile hin. Eigentlich war es keine Weile. Es waren nur 10 Minuten. Aber irgendwie redete Mindy so sehr um den heißen Brei dass es sich für alle Beteiligten wie eine halbe Lebenszeit anfühlte. "Mit harter Arbeit, Schweiß und Herzblut kann man Alles erreichen, das hat mir diese Schule vor allem in den ersten Jahren mitgegeben als ich noch..." In Wirklichkeit hatte sie natürlich eine Rede vorbereitet. Sie war ja nicht blöde. Sie wusste welche Noten sie über das Jahr geschrieben hatte. Miss Ponds und ihr Pokémon schienen mittlerweile Ruheort eingesetzt zu haben, so wie sie vor sich her schlummerten... Ihre beiden Freundinnen schliefen Kopf-an-Kopf bei ihr. "Ich möchte auch besonders Misses McBrandy, unsere Direktorin, danken. Sie ist das Herz der Schule und eine Seele von Mensch, die stets..." Mrs McBrandy bekam diese Danksagung aber gar nicht mehr mit weil sie vor sich her döste. Als dann auch die letzte Reihe der Zuhörer leise vor sich her schnarchte, beendete Mindy langsam ihre Rede: "Deswegen möchte ich dem Internat für diese Auszeichnung danken. Danke, liebes..." Ein Blitz schlug ein. Die Lichter in der Aula flackerten. Dann wurde es stockfinster. "...Oh!" gab Mindy nur von sich als sie nicht mal mehr das Mikrofon vor ihren Lippen sehen konnte. Am Ende fiel sie noch vom Podest.


Meganie gab sich derweil weiter mit dem Menschen im Anzug ab. Erstaunlicherweise bedankte er sich bei ihr, worauf ihm das Pflanzenpokémon nur leise zunickte. Na, da hatte es sich wohl doch gelohnt einen Moment von ihrem neusten Eyecandy abzulassen... Aber jetzt... Das blumige Pokémon entdeckte das Lucario dabei, wie es schwere Pakete vor sich her trug und dieser alten Omi half. Oh je! Es sah wiiiiirklich danach aus als bräuchte es Hilfe... also eigentlich nicht, aber... Meganie stolzierte zu dem Stahlpokémon hin und zwinkerte ihm zu. Dann stützte es ein paar Pakete mit ihrem Hals. Mindy sah dem Dragonir für einen Moment erstaunt zu, bevor sie mit dem Kopf schüttelte und sich anscheinend wachkriegen wollte. "Richtig. Keine Zeit für Gewitterphobien." meinte Mindy etwas atmelos und stiefelte angespannt zu der altem Dame, der sie einen Karton abnahm. "Geben Sie mir das. Ich bringe es nach hinten. Ohrdoch?" wies sie das pinke Pokémon an, auch etwas zu übernehmen.
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Beitrag von Alistairam Di Dez 25, 2018 12:02 pm

Als Mindy äußerte, dass es sie ffreute, ihn kennenzulernen, reagierte Alistair lediglich mit einem zurückhaltenden Nicken. Hoffentlich hatte er es in die Richtige Richtung gegeben, allmählich vertraute er seiner Orientierung wirklich überhaupt nicht mehr. Am Ende hatte er noch das Ohrdoch an ihrer Seite angesehen, das ebenfalls pink war...
Trotz dessen blieb der grell aufleuchtende Blitz von ihm auch nicht unbemerkt, einen kurzen Augenblick später folgte auch schon der grollende Donner. Die abrupte Bewegung von Mindy und ihrem Pokémon hatte er dabei nur knapp wahrnehmen können. Ob bei den beiden wohl ebenfalls alles in Ordnung war? Sie taten sich wohl allesamt mit dem Unwetter schwer, doch so abgekapselt vom Geschehen wie Alistair sich oft zu zeigen pflegte, war er davon ebenfalls nicht wirklich eingeschüchtert. Vielmehr faszinierte es ihn. Diese plötzliche Entladung roher elektrischer Gewalt, die den Himmel zerteilte und wie das Urteil eines Gottes alles unter ihm zerstören konnte...!
Nun. Er sollte sich besser nicht zu sehr in seiner Faszination verfangen. Diese Blitze ließen ihn jedoch an Seine und den Anblick von Zekrom zurückdenken. Dementsprechend musste er darüber letztendlich sogar etwas Schmunzeln.

Nach seinem Dank entfernte sich das Meganie wieder und unterstützte auch schon sein Lucario. Höflich, wie es war, deutete es mit ein paar Lauten an, dass diese Unterstützung doch gar nicht nötig war, besaß aber nicht die Durchsetzungsfähigkeit, um Lilium wirklich davon abzubringen. So ließ es sich letztendlich helfen, schien darüber aber äußerst verlegen zu sein. Das war wirklich das erste Mal, dass dieses Lucario mit solch einem Verhalten von einem weiblichen Pokémon konfrontiert war.
Alistair konnte währenddessen hören, dass Mindy anscheinend wirklich Angst vor dem Gewitter hatte. Und trotzdem half sie so motiviert weiter. Ex-Kriminalität und Apathie gegenüber Mitmenschen hin oder her, wo Alistair gelobt hatte, sich zu bessern und mehr mit seinem Umfeld zu interagieren, wollte er ihr trotz seines äußerst eingeschränkten Sichtfelds nicht nachstehen. Ein Glück schien die kleine Enkelin der alten Dame bereits darauf aufmerksam geworden zu sein, dass er neben seinem Gelatini nichts bei sich trug und hielt ihm sogleich eine große Tüte entgegen, die er aber noch mit einer Hand schleppen konnte. "Kriegen Sie das hin?" Diese angefügte Frage ihrerseits wirkte so unschuldig, aber gleichzeitig auch so frech. Hatte sie etwa mitbekommen, wie er den Boden geküsst hatte? "Ich... denke schon.", gab der Angestellte trocken zurück und nahm die große Tüte an notdürftig reingestopften Kuscheltieren entgegen. Es wurde jetzt wohl langsam Zeit, dass er sich auch in Richtung des Gebäudes bewegte, damit er endlich aus dem Regen herauskam. Das Gelatini in seinem linken Arm schien ihm mit einem heiteren "Gelaaa-tini!" dabei versichern zu wollen, dass es alles für ihn im Griff hatte.

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Beitrag von Mindyam Do Feb 28, 2019 1:15 am

Immerhin schien der Nicht-Gebrillte keine Probleme mit dem Gewitter zu haben, so wenig wie ihn der Blitzeinschlag zu jucken schien. Mindy hatte zwar im Allgemeinen nicht besonders viel Angst vor Unwettern, aber die Situation verunsicherte nun auch sie, weil sie von ihr dazu gezwungen wurde, vorsichtig zu sein. Mindy war kein sehr vorsichtiger Mensch. Vorsicht setzte nämlich ein gewisses Maß an Finesse und Zurückhaltung voraus. Aber vielleicht sah Alistair den Blitzeinschlag ohne seine Brille auch einfach nicht. Auch wenn Mindy diese Möglichkeit ein klein wenig unrealistisch fand... Während sie mit Kartons voller Plüschtiere in den Armen an dem kleinen Mädchen und Alistair vorbei ziehen wollte, hörte sie auf halbem Ohr mit wie die Kleine ihn recht barsch fragte ob er das 'hinkriegen' würde. Mindy blieb abrupt stehen, zog leicht ihre Augenbrauen hoch und fragte sich ihrerseits skeptisch ob man so mit Leuten sprach die einem Hilfe anboten. Nur weil er ohne seine Brille wie eine Blindschleiche durch die Gegend stolperte, hieß das ja Nicht gleich er war vollkommen unfähig! Alistair begnügte sich aber damit ihre Frage mit einem ruhigen "Ich denke schon" zu beantworten statt sie zurecht zu weisen, so wie es das Magical Girl an seiner Stelle wohl getan hätte. Andere zurecht weisen; Das tat Mindy gerne. Wenn sie eine Weile Niemanden zurechtweisen konnte, bekam sie beinahe schon Entzugssymptome. Dann wies sie sich selbst zurecht. Aber das war einfach nicht das Gleiche... "Selbstverständlich wird er das, auch wenn man das auf den ersten Blick vielleicht nicht so sieht."  mischte sie sich kurz in die Unterhaltung der Beiden ein, hielt aber danach kurz inne, bevor sie mit ernster Miene hinzufügte: "... Das Wortspiel war unbeabsichtigt."  Sie zuckte mit den Schultern.

Das Hafengebäude. Mindy kniff leicht ihre Augen zusammen und versuchte durch den Sturm, die Düsternis und den ganzen Hagelkörnern den Eingang zu erkennen. Als sich der Dunkelhaarige mit seinem Eistütenpokémon in Bewegung setzte, entschloss sich Mindy dazu in seiner Nähe zu bleiben und trottete neben ihnen her. Sie wusste nicht so recht ob sie seinem kleinen Pokémon vertrauen sollte wo es doch gerne herum zu albern schien. Und sie hatte sich mit ihrer Aussage bei dem kleinen Mädchen ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt... Also würde sie auch persönlich dafür sorgen dass er es auch tatsächlich hinbekam. Ohrdoch trug eine Tüte mit Enecopuppen in ihren Patschehänden und blieb dicht bei ihrer Trainerin. Die pinken Ohren waren ein wenig abgesenkt. Das Magical Girl sah Alistair kurz von der Seite an und meinte dann: "Ich finde es übrigens toll dass du den Beiden helfen willst. Die meisten Leute würden sich nicht darum scheren. Vor allem nicht bei den Umständen."  Sie betrachtete wie ein paar Leute mit ihren Pokémon schutzsuchend durch die Gegend rannte. Dabei runzelte sie ein wenig ihre Stirn.  "Schätze ich kann's denen nicht mal wirklich verübeln, aber Irgendjemand muss auch mal das Richtige tun. Sonst geht die Menschheit noch völlig vor die Hunde. Und das geht natürlich nicht."  Natürlich. Nicht, wenn Dramatical Mindy ein Wörtchen mitzureden hatte. Und Reden mochte sie ebenfalls, genau wie Zurechtweisungen.
Derweil hatte das Meganie Lilium andere Dinge im Kopf als die Menschheit. Zum Beispiel Annäherungsversuche, von denen es sich auch nicht durch Schüchternheit abhalten ließ. Mit der 'Nähe' in Annäherung klappte es schon mal ganz gut, denn es blieb dicht an dem Lucario des Mannes im Anzug haften. Sie suchte den Augenkontakt und strahlte über das ganze Gesicht, ab und zu ein Zwinkern. Diese Interaktion blieb nicht von Mindy und Ohrdoch unbemerkt. Mindy verdehte ihre Augen, während das Heilpokémon schief lächelte. "Lilium, lass das bleiben! Du überforderst das arme Lucario nur. Außerdem; Wie wär's mal mit ein bisschen Dignität? Peinlich!" Die Pflanzensaurier-Dame drehte ihren Kopf leicht in die Richtung ihrer Trainerin, worauf ihr Gesichtsaudruck eine 360 Grad-Wendung in Richtung 'Laber mich nicht blöd von der Seite an' zu machen schien. Zusätzlich streckte sie für einen Moment ihre Zunge raus.
"Hey! Das habe ich gesehen!" Und genau das war auch der Sinn dahinter.
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Beitrag von Alistairam Mi März 20, 2019 8:20 pm

Kaum war Alistair sein Teil der Last von dem etwas direkten Mädchen überreicht worden, ergriff Mindy plötzlich Partei für ihn und versicherte, dass er das schon schaffen würde. Darüber war er doch etwas überrascht, es kam nicht oft vor, dass jemand auf diese Weise Zuversicht zusprach. Die Leute in seiner Umgebung kümmerten sich meist lieber um ihren eigenen Kram, vor allem die ihm Fremden. Als sie hinterher jedoch von einem Wortspiel sprach, konnte man dem sonst so regunfslosen Gesicht des Angestellten doch etwas Verwirrung ablesen. Begriffsstutzig, wie er war, hatte er das Wortspiel leider nicht erkannt. "Hm.", gab er also darauf knapp zurück und entschied sich dazu, nicht nachzufragen. Man konnte ihm die Ratlosigkeit allerdings etwas ansehen.

So machten sie sich allmählich auf den Weg zum Hafengebäde. Alistair versuchte einfach, ansatzweise dem Licht zu folgen und hoffte darauf, dass sein Gelatini ihn darauf hinweisen würde, sollte er vom rechten Weg abkommen. Mindy schien allerdings auch nahe an seiner Seite zu bleiben. Der ehemals Kriminelle begann allmählich, so etwas wie Dankbarkeit über ihre Answesenheit zu empfinden, was von seiner Seite nicht oft geschah, erst recht nicht bei einer Frau. Es musste wohl an der kniffligen Situation liegen, durch die sie sich momentan kämpfen mussten. Allerdings richtete die Cosplayerin erneut lobende Worte an ihn, die ihn etwas nachdenklich werden ließen. Alistair verstand das nicht so recht, schließlich fühlte er sich vollkommen nutzlos und die dicken Wassertropfen, die unermüdlich auf ihn einprasselten und ihn wahrscheinlich bereits bis zum Unterhemd durchgeweicht hatten, taten da ihr Übriges. Eigentlich hatte sie recht, er scherte sich nicht wirklich um die alte Dame und das Mädchen, er war vielmehr Opfer der Umstände geworden, schließlich war er zu verwirrt gewesen, um wirklich nein zu sagen. Und irgendwie... tat es ja doch gut, mit gegenseitiger Hilfestellung Unterschlupf zu suchen. Hätte die alte Dame nicht die Zügel in die Hand genommen, wäre er vermutlich noch eine ganze Weile verwirrt mitten im Sturm stehen geblieben.
Als sie jedoch davon sprach, das "Richtige zu tun", musste Alistair doch überrascht aufhorchen. Dabei versuchte er, seinen Blick in ihre Richtung zu wenden, gab es aber kurz darauf auch schon auf und richtete ihn lieber zielfokussiert nach vorne. Das Unwetter erlaubte keine Ablenkung. "Du... meinst also, dass ich damit das Richtige tue?", gab er etwas verunsichert von sich und umfasste die Tüte ein wenig stärker. "Das ist schön zu wissen...", fügte er danach etwas sanfter an. "Ich bin mir mit so etwas in letzter Zeit nie wirklich sicher gewesen. Es hat mich immer nur dorthin getrieben, wohin die Umstände mich geführt haben." Es kam nicht oft vor, dass Alistair etwas offen über seine eigenen Gefühle gestand, aber manchmal tat es auch einfach gut, einer unbeteiligten Person ein wenig darüber zu offenbaren. Man musste nicht über das nachdenken, was danach kam - die Wahrscheinlichkeit, dass er Mindy nach diesem Ereignis je wiedersehen würde, war für ihn ziemlich gering. Man konnte seiner Stimme jedoch anhören, dass er etwas verloren mit sich selbst war. "Es freut mich, dass ich helfen kann.", sprach er letzten Endes also tatsächlich aus, diese Worte bescherten ihm dann doch ein unbekannt warmes Gefühl in seiner Brust. Daher setzte er ein schwaches Lächeln auf.
Bei alldem bekam er die Scham, unter der sein Lucario gerade leiden musste, überhaupt nicht mit. Die Annäherungsversuche von Lilium blieben bei Mindy allerdings nicht unbemerkt und so ermahnte sie das Meganie, was die Sache für das Aurapokémon nur leider umso peinlicher machte und deswegen rot anlief. Als sich das Pflanzenpokémon nun seiner Trainerin zuwandte und ihm die Zunge rausstreckte, nutzte Lucario die Gelegenheit, um seinen Schritt ein wenig zu beschleunigen und etwas Abstand zu gewinnen, schließlich wusste es gar nicht, wie es damit umgehen sollte. Sein Trainer konnte die Interaktion zwischen Mindy und Lilium währenddessen nur mit fragendem Blick aufnehmen.

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Beitrag von Mindyam So Jun 02, 2019 8:59 pm

Der Ausdruck in ihrem Gesicht wirkte ein wenig verwirrt als der junge Mann so unsicher auf ihre Worte reagierte. Wie konnte man bei so etwas bitte unsicher sein? Dachte Mindy mit gerunzelter Stirn. Es war doch glasklar was richtig war und was Nicht! Aber dann erklärte er seine momentane Situation und die Trainern sah ihn durch den Regenschauer hinweg skeptisch an. Sich treiben lassen, wie? So etwas konnte sich Mindy nur schwerlich vorstellen. Mindy war es gewohnt alle Aspekte ihres Lebens unter Kontrolle zu haben. Schließlich verkreuzte sie ihre Arme und sprach mäßig brüsk: "Dann solltest du dringend damit aufhören." Das Magical Girl sah ihn direkt an. "Nichts Gutes kann dabei herauskommen sich so von seinem Leben leiten zu lassen. Du musst es fest in die Hand nehmen!" Ihr Tonfall klang ein wenig zu energisch und sie formte ihre Hand krampfhaft zu einer Faust zusammen. Aber etwas an der Ehrlichkeit seiner Worte imponierte dem Magical Girl auch; Nicht viele Menschen waren so selbst-reflektiert wie er. Sie hielt inne und dachte für einen Moment schweigend über seine Worte nach, beobachtete dabei seine sanften Züge im Gesicht während er sprach. Schließlich seufzte sie leise und fuhr etwas versöhnlicher fort: "Aber... es ist jetzt nicht sooo schlimm. Also sich mal verloren zu fühlen, meine ich. Weil dann... irgendwann wieder der Moment kommt in dem realisiert... dass man nicht mehr suchen muss." Mindy hob ihre Schultern und versuchte Alistair ein Lächeln zu schenken, bevor sie ihren Blick wieder von ihm abwandte und ihn stur in Richtung Hafengebäude fixierte. "Nicht, dass ich wüsste wie sich so etwas anfühlt." fügte sie dann kurz-angebunden hinzu.
"Ich weiß immer wer ich bin."
Mindy wusste nicht ob es nur ihre eigene Wahrnehmung war, aber sie hatte das Gefühl dass Wetter war immer schlimmer geworden. Ihr Kostüm war triefend nass und so mit Wasser voll gesogen, dass sich das Laufen darin schwer anfühlte. Aber sie sollten es beinahe geschafft haben... Mindy zuckte heftig in sich zusammen als sie ein lautes Knacken hörte, so, als würde etwas Großes hinter ihnen zerbersten. Sie wirbelte herum; Ein großes Holzstück, wahrscheinlich der Teil eines Hauses, flog auf die Beiden zu. "Runter!" rief Mindy reflexartig und warf sich blitzschnell auf den Boden. Sie platschte mit dem Gesicht direkt in eine Pfütze.
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