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✗ 11.08.2019 | Teamänderung
Es gab eine Veränderung des Forenteams. Odile ist aus dem Team ausgetreten, weiteres dazu gibt es hier!

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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

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Nach der Ankündigung von letzter Woche findet ihr hier nun die offizielle Abstimmung bezüglich eines Umzugs!

✗ 18.05.2019 | Zukunft des BoW
Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

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✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

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✗ 04.03.2019 | Überdosis News
News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

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Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

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Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
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✗ 02.07.2018 | BoW wird 3 Jahre alt!
Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

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Wir suchen neue Wettbewerbshallen! Nun habt ihr die Möglichkeit, Ideen für neue Hallen einzusenden und eure Hallenidee im Rollenspiel zu sehen. Mehr ist hier zu lesen.

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✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 20.04.2017 | Ein alter Gegner tritt ab
Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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✗ 30.11.2015 | Adventskalender
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✗ 14.09.2015 | Ein neuer Gegner erscheint!
Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Beitrag von Odileam So März 24, 2019 6:00 pm

Odile & Calluna
„every goodbye ever said to me - said all at once.“
- 1 -

Es ging ihr nicht sonderlich gut. Das war offensichtlich, obwohl sie ihre Emotionen sonst stets so gut verbergen konnte. Amelia, ihr Mega-Lucario, das sie stets begleitete, schien von der Aura ihrer Trainerin ebenfalls beeinflusst zu werden und so stellten die beiden Partnerinnen ein ziemlich niedergeschlagenes Duo dar. Es war gerade mal ein paar Stunden her, dass sie sich von Freud und Fromm, dem Lunastein und dem Sonnfel, getrennt hatten. Odile wusste, dass es ihnen in der Psychiatrischen Pokémonklinik besser gehen würde, weil sich dort angemessen um sie gekümmert wurde. Doch die Trennung war trotzdem schwierig gewesen, vor allem, weil Fromm das Letzte gewesen war, was ihr als lebendige Erinnerung an ihre Schwester noch geblieben war; Erinnerung daran, wie sie war, bevor sie ebenfalls in die Psychiatrie eingewiesen worden war. Es war nicht einfach, damit zurecht zu kommen. Doch der Schritt hatte gegangen werden müssen, denn die beiden Pokémon waren nicht mehr sie selbst, seit sie den Ultrabestien-Angriff überstanden hatten. Odile hatte lange Zeit die Augen davor verschlossen, doch hatte sich in ihrem letzten großen Fall gezeigt, dass sie eine Gefahr für sich selbst und alle anderen waren. Irgendetwas hatte sich nach dem Angriff des Masskitos geändert und Odile konnte nicht sagen, was es war.
Um sich ein wenig abzulenken, immerhin rief am Montag die Arbeit bereits wieder, hatte Odile sich auf den Weg nach Rayono City gemacht. Sie war zwar kein Mensch, der oft in Vergnügungsparks ging, doch vielleicht half es den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Ein paar Süßigkeiten, die ein oder andere rasante Fahrt – irgendetwas würde sich schon finden, um diesen schrecklichen Tag hinter sich zu bringen. Charles hatte sie und Amelia außerhalb der Stadt abgesetzt und war dann irgendwo hingeflogen um sich die Zeit zu vertreiben. Es war nützlich, das Golgantes an ihrer Seite zu haben. Nicht nur, weil sie mit ihm fliegen konnte, sondern auch, weil der Riese eine emotionale Stütze war, auch wenn man es ihm wohl nicht zutrauen würde.

„Also, wo wollen wir zuerst hin?“, fragte sie Amelia, als sie Rayono City durchquert und das Vergnügungsviertel erreicht hatten. Mittlerweile war alles zu seinem alten Glanz wiederhergestellt worden und von den Angriffen war keine Spur mehr. Beachtliche Arbeit. Amelia ließ ein brummendes, nachdenkliches Geräusch von sich und sah sich um, ehe sie zu einem Zuckerwattestand deutete. Weshalb das Lucario derart begeistert von Süßkram war, konnte Odile sich auch nicht wirklich erklären. Schulterzuckend nickte sie und machte sich auf den Weg zum besagten Stand, um ihrem Pokémon eine blaue Zuckerwatte zu kaufen. Amelia schien sichtlich zufrieden damit zu sein, während sie immer wieder etwas davon abzupfte und sich in den Mund steckte. Odile schmunzelte kurz, doch das Lächeln erreichte ihre Augen nicht.
Stattdessen wanderte ihr Blick plötzlich an ihrem Pokémon vorbei, zu einem Mann, der etwas weiter entfernt von ihnen stand. Mit gerunzelter Stirn beobachtete er, wie er gerade etwas aus der Tasche eines jungen Mädchens fischte, sich hastig umsah und dann in der Menge verschwinden wollte. „Hey!“, rief sie ihm hinterher und setzte sich sofort in Bewegung. Er schien sie gehört zu haben, denn augenblicklich fing er an zu rennen und verschwand in der Menge, doch Odile hatte ihn genau im Blick. Sie zwängte sich durch die Menschen hindurch und blieb dem Kerl dicht auf den Fersen, der gerade abbog und hinter einer Bude für kandierte Äpfel verschwand. Odile folgte und hatte nun sogar bessere Chancen ihn einzuholen, wo ihr nicht mehr so viele Menschen im Weg standen. Amelia war ihnen ebenfalls gefolgt und hatte aufgeholt, kurz bevor Odile den Mann erreichte und ihn zu Boden bringen konnte. „Kinder bestehlen? Wirklich?“, meinte sie mit einem abwertenden Schnauben und nahm ihm die Brieftasche des Mädchens wieder ab. „Sei froh, dass ich gerade keine Handschellen dabei habe…“, brummte sie und zerrte ihn auf die Beine. Der Kerl murmelte irgendwelche Flüche und Beleidigungen, als Amelia seine Handgelenke nahm und Odile ihr dafür die Zuckerwatte abnahm. Es war unwahrscheinlicher, dass er sich aus Amelias Griff befreien konnte.
Gemeinsam gingen sie etwas abseits zu einigen Sicherheitsleuten, die eigentlich diesen Job hätten erledigen müssen. „Er hat einem Mädchen die Brieftasche gestohlen, ich konnte ihn aufhalten“, erklärte sie und zeigte ihnen kurz ihren Ausweis der Ranger- und Polizistenvereinigung, den sie prinzipiell immer dabei hatten. Die Sicherheitsmänner nickten und legten ihn in Handschellen, ehe sie sich bei Odile bedankten und ihn wegzerrten. Odile sah ihnen kurz kopfschüttelnd nach, ehe sie sich umsah und das Mädchen in der Menge wieder erblickte, wie es noch immer an der selben Bude stand. Sie holte schnell zu ihr auf.

„Entschuldigung. Es wurde gerade versucht, dir die Brieftasche abzuzwicken…“, fing sie an, als sie zu dem Mädchen aufgeholt hatte und ihr die Brieftasche hinhielt. Überrascht stockte sie jedoch, als das Mädchen sich ihr zuwandte und Odile das Gesicht bekannt vorkam. „Calluna!“, meinte sie überrascht und konnte ein kurzes Lächeln doch nicht verbergen. „Was tust du denn hier?“ Sie musterte sie kurz, einfach nur um sicher zu stellen, dass ihr sonst nichts passiert war oder es ihr irgendwie schlecht ging. Es war eine kleine Erleichterung, sie wiederzusehen. Offenbar hatten ihre Begegnungen immer irgendeine schlechte Wendung für Calluna, wo sie doch beim letzten Mal beinahe ertrunken ist und nun wurde sie beinahe bestohlen – vielleicht war Odile einfach eine Unglücksbringerin. Außerdem war es eine Erleichterung, weil so sicher war, dass ihr während des Angriffs der Ultrabestien nichts geschehen war, was sie ihr Leben gekostet hatte. Natürlich konnte sie nicht davon ausgehen, dass jeder ihrer Bekannten in Rayono City oder Stratos City gewesen war, als die Portale sich geöffnet hatten, doch ging Odile ja gerne vom Schlimmsten aus. Umso schöner, dass es Calluna gut ging. „Wie geht es dir?“, fragte sie dann und sah sie aufmerksam an. Auch Amelia hatte sich nun wieder zu ihnen gesellt, ihre Zuckerwatte wieder in ihrer Pfote, und strahlte Calluna förmlich an, als sie sie erkannte. Begeistert zeigte sie an sich herunter; wohl, um auf ihre Mega-Entwicklung hinzuweisen, immerhin hatten sie sich damals kennengelernt, als sie noch keine gehabt hatte. Amelia war zumindest ziemlich stolz drauf, das ließ sich nicht leugnen…

Odile
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Beitrag von Callunaam Mi Apr 03, 2019 5:49 pm

Szene #02
Szenenplaypost #01, mit: Odile
Der Vergnügungspark von Rayono City war doch immer wieder eine Attraktion für Einwohner und Touristen. Bei dem Ultrabestienangriff war er zu einem großen Teil zerstört worden, doch mittlerweile war er wieder völlig intakt, sodass man wieder alles frei nach eigenem Ermessen nutzen konnte. Heute hatte sich Calluna vorgeben, für Zola ein wenig Zeit hier zu verbringen und zu schauen, was sich eben so ergab. Gerade stand sie an einem Zuckerwattestand, denn das Vulpix wollte unbedingt eine davon abhaben. Das kleine Pokémon war ganz verrückt nach Zucker, wie es schien und Calluna wollte ihm gern den Gefallen tun. »Eine in blau bitte!« bestellte sie gerade die Zuckerwatte, als ihr Vulpix zu bellen anfing. Nein, sie wollte keine blaue, sondern eine rote! Das hätte sich Calluna natürlich auch denken können. »Oh, lieber eine rote!« verkündete sie also auch dem Verkäufer, der mittlerweile schon ein wenig genervt von ihr zu sein schien. Sie war ihm einfach viel zu langsam. Außerdem hatte er ja auch noch andere Kunden, die seine Zuckerwatte haben wollten. Und Calluna stand hier leider schon eine ganze Weile herum..dass ihr in der Zwischenzeit jemand die Brieftasche geklaut hatte, hatte sie allerdings nicht mitbekommen. Nun wartete sie geduldig darauf, dass die Zuckerwatte fertig wurde und als der Verkäufer sie ihr in die Hand drückte, erfuhr sie auch sogleich den Preis. Huch, ganz schön teuer für so eine Zuckerwatte...aber das machte Calluna natürlich nichts aus! Für Zola würde sie alles Geld auf der Welt hergeben, weshalb sie nun auch nach ihrer Brieftasche greifen wollte. Nur..war sie nicht dort, wo sie sie vermutet hatte. Völlig die Ruhe in Person öffnete sie ihre Tasche und wühlte darin nach dem gesuchten Gegenstand - ohne Erfolg. »Sie war eben noch da, da bin ich sicher..« murmelte sie, ehe sie sich nach unten beugte und Zola kurzerhand die Zuckerwatte in die Pfoten drückte. Das Vulpix hockte nämlich auf dem Boden und wartete sehnsüchtig auf den Zucker ihrer Wahl. Und noch bevor sich Calluna richtig wieder aufgerichtet hatte, schnappte sie sich auch das erste Stückchen der süßen Köstlichkeit. Calluna hatte nur leider immer noch nicht bezahlt, was nun den Verkäufer natürlich sehr wütend werden ließ. "Hören Sie, Sie müssen schon bezahlen. Andernfalls kann ich auch gern die Polizei rufen." warnte er sie. Mittlerweile wurden auch die anderen Kunden ungeduldig - lediglich Calluna war komplett ruhig. Sie ließ sich da nicht hetzen, immerhin wusste sie genau, dass sie ihre Brieftasche dabei gehabt hatte. Sie musste also irgendwo sein, auch wenn sie sie nicht sofort fand. »Ich bezahle ja. Warten Sie noch kurz.« sprach sie mit ihrer verträumten Stimme, die den Verkäufer zur Weißglut brachte. Gerade wollte er wieder seine Stimme erheben, dass eine Frau Calluna direkt ansprach. Irgendwie kam ihr die Stimme doch bekannt vor und als sie sich umdrehte, wusste sie auch woher. Odile hatte offenbar bemerkt, dass jemand ihr ihre Brieftasche gestohlen hatte! Sie musste den Dieb ausfindig gemacht und den gestohlenen Gegenstand wieder an sich genommen haben, denn nun hielt sie ihr ihre Brieftasche hin. Na da war es kein Wunder, dass sie sie nicht hatte finden können! »Oh, vielen Dank!« sagte sie freudig lächelnd. Dass sie hier ausgerechnet auf Odile traf, war natürlich ebenso eine Überraschung, doch erst einmal wandte sie sich wieder dem Verkäufer zu. »Sehen Sie, ich habe ja gesagt, dass ich Sie dabei habe!« verkündete sie unbekümmert, als hätte man ihr nicht gerade die Brieftasche gestohlen...Sie zückte das entsprechende Geld und überreichte es dem Verkäufer, der es ohne ein Wort entgegen nahm. Er sah aus, als würde er sich schlecht fühlen wegen seiner Bemerkungen, doch eine Entschuldigung würde ihm auch nicht über die Lippen kommen. Nachdem sie nun bezahlt hatte, konnte sie sich auch ein wenig vom Stand entfernen und endgültig Odile zuwenden - ihre Brieftasche versank nun sicher in ihrer Tasche. Jetzt erst bemerkte sie auch das Lucario, das ebenfalls eine Zuckerwatte in Händen hielt. Vermutlich hatten sie sie an einem anderen Stand gekauft - Zuckerwatte gab es hier schließlich in Hülle und Fülle! Doch das war nicht das Einzige, was ihr an dem Pokémon auffiel. Es sah irgendwie ganz verändert aus! »Oooh, wie hübsch du bist!« schwärmte sie. Seid wann konnten sich Lucario eigentlich noch entwickeln? Egal, Amelia sah wirklich wunderschön aus! Und auch viel stärker als noch bei ihrem letzten Treffen. »Ich wollte Zola etwas Gutes tun! Nach dem Chaos vor einigen Monaten und unserer neuen Begleitung kommt sie ein wenig zu kurz..« erklärte sie dann Odile, denn ihr war gerade eingefallen, dass sie sie ja gefragt hatte, was sie hier machte. Und da der Kauf der Zuckerwatte wohl offensichtlich war und nicht das, was Odile hatte meinen können, war es lieber diese Antwort, die Calluna gab. »Und mir geht es ganz wunderbar! Besser geht es kaum.« fügte sie noch an. Oh ja, ihr ging es wirklich blendend. Capella hörte mittlerweile wunderbar auf sie, Luma hatte auch ihren Rhythmus bei ihnen gefunden und nun war sie auf dem Weg in ihre erste Arena. Wobei sie hier natürlich noch ein wenig trainieren musste. Aber sie war guter Dinge und bevor es so weit war, wollte sie noch ein wenig Zeit allein mit Zola verbringen. Oder ihr zumindest so viele Wünsche erfüllen wie möglich. »Und dir? Wie ist es euch ergangen? Und wieso sieht Amelia plötzlich so anders aus?« stellte sie ihre Fragen nacheinander, ohne dazwischen Luft zu holen. Dafür, dass sie eben noch so ruhig gewesen war, redete sie jetzt doch erstaunlich viel. Daran erkannte man ganz gut, dass sie sich freute, Odile wiederzusehen. Ob Freud, Fromm und Charles auch bei ihr waren? Zumindest Charles müsste sie eigentlich sehen können, doch sie konnte kein Golgantes erblicken. Vielleicht war es in seinem Pokéball? Wobei Odile das große Pokémon beim letzten Mal auch nicht in seinem Ball gelassen hatte. Vermutlich hielt es sich irgendwo ein wenig außerhalb auf, um hier keine Besucher zu stören oder gar noch etwas kaputt zu machen. Calluna mochte den Riesen durchaus sehr gern und würde gern nochmal auf ihm fliegen - ohne dabei fast runterzufallen, weil sie sich aus eigener Kraft nicht richtig festhalten konnte.
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Beitrag von Odileam Do Apr 04, 2019 7:54 am

Odile & Calluna
„every goodbye ever said to me - said all at once.“
- 2 -

Odile wunderte sich nicht im Geringsten darüber, dass Calluna derart entspannt auf den kleinen Taschendiebstahl reagierte. So kannte sie das Mädchen eben – mit dem Kopf in den Wolken und es war schön zu sehen, dass sie diese Unbeschwertheit auch nicht verloren hatte. Im Vergleich zum Ernst, der Odiles Welt momentan derart beherrschte, war Callunas Entspanntheit eine ziemlich angenehme Abwechslung, weshalb die Polizistin schon gleich ganz froh darüber war, sich heute Abend dazu entschieden zu haben, herzukommen. Wahrscheinlich würde sie nun ansonsten in ihrem Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen und sich irgendeine Serie angucken, so wie jeden Abend. Odile verlor sich momentan zunehmend in einer ungesunden Routine, sobald sie die Arbeit verlassen hatte, weshalb sie sich derzeit mit Arbeit nur so zuschüttete, bestenfalls um gar nicht erst nach Hause gehen zu müssen. Wie oft hatte sie mittlerweile schon auf der Schlafcouch geschlafen, die in ihrem Büro stand? Die Schwarzhaarige hatte nicht mitgezählt.
Sie wartete ab, bis Calluna ihre Zuckerwatte bezahlt hatte und sie sich ihr zugewandt hatte, ehe sie höflich lächelte. Doch der erste Schwall Aufmerksamkeit galt gar nicht Odile, sondern ihrer Partnerin. Amelia war gerade dabei, sich einen Berg Zuckerwatte in den Mund zu stopfen, als Calluna die Aufmerksamkeit auf sie lenkte, was sie etwas überrascht lächeln ließ. Nachdem sie die Pfote hatte sinken lassen, stellte sie sich schließlich einmal ordentlich hin, so dass Calluna die ganze Größe ihrer neuen Gestalt erkennen konnte. Odile schmunzelte kurz; es war wirklich schön, dass Amelia sich in ihrer Mega-Entwicklung so wohlfühlte und es stand ihr auch definitiv. Sie lachte herzlich, was wohl ein Dankeschön darstellen sollte. „Ah, mhm“, nickte sie verstehend, als Calluna den Grund für ihr Hiersein ansprach. Sie hatte den Ultrabestien-Angriff also auch miterlebt. „Wo warst du während des Angriffs? Ist dir auch nichts Schlimmes passiert?“ Erneut musterte sie sie kurz akribisch; vielleicht hatte sie ja doch etwas übersehen. Doch das Mädchen schien rundum fit zu sein. „Wer hat sich deinem Team denn angeschlossen?“ Ihre Neugierde war definitiv geweckt. An ihrem eigenen Team hatte sich ja nicht viel verändert, bis auf den Verlust von Freud und Fromm. Doch darüber wollte sie nun nicht nachdenken.
„Hmm, die Ranger- und Polizistenvereinigung hatte alle Hände voll zu tun“, fing Odile an und zuckte leicht mit den Schultern. „Ich war in Stratos City für die Evakuierung verantwortlich und es ging drunter und drüber, aber meine Pokémon haben mir geholfen. Leider musste ich mich heute von zweien verabschieden.“ Ihr Gesicht verzog sich leicht, dann seufzte sie. „Mein Lunastein und mein Sonnfel haben den Angriff nicht so gut weggesteckt, deswegen sind sie jetzt in der Klinik“, erklärte sie dann, doch wandte ihren Blick augenblicklich zu Amelia, um das Thema schnellstmöglich wieder zu Wechseln. Amelia grinste kurz und deutete mit der freien Pfote auf ihren Hals, um welchen der Megastein in Form einer Kette hing. „Ich habe ein Lucarionit, einen Megastein bekommen. Deswegen konnte Amelia noch eine Entwicklung durchführen“, erklärte sie und lächelte leicht, ehe sie wieder zu Calluna sah. „Dadurch ist sie jetzt noch ein wenig stärker geworden.“ Sie war auf jeden Fall eine große Hilfe gewesen. Odile konnte sich nicht vorstellen, wie sie das ganze Drama hätte überstehen sollen, wären ihre Pokémon nicht dagewesen.

Odile
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Beitrag von Callunaam Sa Apr 06, 2019 4:18 pm

Szene #02
Szenenplaypost #02, mit: Odile
Warum sie nun hier war, war leicht erklärt.  Sie wollte Zola einen Gefallen tun, da das kleine Pokémon in letzter Zeit leider ein wenig zu kurz gekommen war. Nach ihrer Erklärung fragte Odile sie aber auch direkt, wo sie denn bei dem Angriff gewesen war und ob ihr auch nichts schlimmes passiert war. Das konnte sie definitiv bejahen. Ihr ging es ganz wunderbar und auch, wenn Leo wahrscheinlich den Schreck seines Lebens bekommen hatte, als er sich mit ihr durch die Stadt geschlagen hatte, war es für Calluna doch das beste Erlebnis gewesen, das sie je gehabt hatte. Endlich war das, was sie schon immer gesagt hatte, wahr geworden! Es gab einen Beweis, dass es noch anderes Leben gab und ihr war nichts passiert. Und wenn das nicht schon genug wäre, hatte sie auch noch einen neuen Freund dazu gewinnen können! »Ich war hier, in Rayono City! Es war einfach atemberaubend. Mir ist nichts passiert, auch wenn der Junge, der mich begleitet hat, es wohl lieber gesehen hätte, wenn ich nicht zur Gefahr hin, sondern eher von der Gefahr weggelaufen wäre. Aber diese Wesen waren einfach so spannend! Und sie haben mir ja nichts getan.« erzählte sie aufgeregt. Was andere davon hielten, spielte für sie eher weniger eine Rolle. »Oh, warte, ich kann sie dir zeigen!« Das wäre wahrscheinlich leichter, als es zu sagen, auch wenn sich Calluna fast sicher war, dass Odile auch mit dem Wort Anego etwas hätte anfangen können. Aber das wäre dann ja nur halb so wunderbar gewesen. Hoffentlich war Odile genauso begeistert von Capella, wie Calluna es war! Während sie in ihrer Tasche nach dem passenden Pokéball suchte, fiel ihr ein, dass Odile bisher ja auch noch gar nichts von Luma wusste. Den Ball suchte sie also gleich mit, während Odile erzählte, dass die RPV alle Hände voll zu tun gehabt hatte. Sie war wohl in Stratos City gewesen und hatte sich um die Evakuierung der Stadt gekümmert. Leider hatten wohl zwei ihrer Pokémon, Freud und Fromm, den Angriff nicht gut weggesteckt, weshalb sie sich nun in der Klinik befanden. Das stimmte Calluna schlagartig traurig. Sie erkannte, dass nicht jeder so viel Freude an diesem Tag gehabt hatte wie sie und als sie die beiden Pokébälle herausfischte, sah sie Odile traurig an. »Das tut mir sehr leid. Vielleicht erholen sich die beiden ja wieder?« versuchte sie, Odile Hoffnung zu machen. Sie überlegte, ob sie Capella immer noch aus ihrem Ball holen sollte, denn vielleicht war Odile genauso traumatisiert wie ihre Pokémon? Unschlüssig wog sie die beiden Bälle in der Hand, während Zola von unten zu ihnen hinauf sah. Wieder einmal ging es um die Ultrabestie in ihrem Team, aber wenigstens hatte sie ihre heiß ersehnte Zuckerwatte. Das war ja auch schonmal etwas. Und da Calluna auch nach Amelia gefragt hatte, erklärte Odile ihr nun zunächst, dass sie einen Lucarionit gefunde hatte, mit dem sich das Pokémon wohl noch einmal hatte entwickeln können. Megastein - Calluna war sich nicht ganz sicher, ob sie davon schon einmal etwas gehört hatte. Aber es war auf jeden Fall sehr beeindruckend! »Also existieren Steine, die schon voll entwickelte Pokémon noch einmal entwickeln können?« fragte sie nach. Das erweiterte ihren Horizont ungemein! Sicher waren diese Steine aus dem Weltall zu ihnen gekommen. Vielleicht durch einen Asteroiden, der sich gesplittet hatte, als er in die Erdatmosphäre eingedrungen war? Dem musste sie dringend mal auf den Grund gehen! Aber es gab nun ja noch die beiden Bälle in ihrer Hand. Sie sah wieder zu Odile und überlegte abermals, ob sie wirklich beide daraus befreien sollte. Aber für sie wäre es wirklich schön, wenn Odile auch Capella zu Gesicht bekommen würde... »Ich weiß nicht, wie du zu ihm stehst. Ich verspreche dir, das sie dir nichts tun wird. Und wenn du willst, dass ich sie wieder zurückrufe, werde ich das machen.« schob sie rasch noch eine Erklärung vorne dran. Vielleicht war es auch eine Art Warnung, dass sich Odile bitte nicht erschrecken sollte...dann drückte sie auf die beiden Knöpfe der Pokébälle und ihre zwei anderen Begleiter manifestierten sich vor ihren Füßen. Auf der einen Seite schwebte da das Anego in der Luft, das sich neugierig umsah und dann ihren Blick auf dem Lucario liegen ließ - was man dank fehlender Augen aber nicht wirklich bemerkte. Auf der anderen Seite war das kleine Bubungus, das verschlafen von unten nach oben blickte. Jetzt war nämlich eigentlich nicht seine aktive Zeit und Calluna hatte sie aus dem Schlaf geweckt. »Das sind Luma und Capella.« stellte sie die beiden schließlich noch vor, wobei sie die Reaktion von Odile genau im Blick behielt. Eigentlich kümmerte sie sich um die Meinungen anderer ja nicht, aber da sie Odile durchaus als eine Art Freundin bezeichnen würde, wollte sie sie weder erschrecken noch verletzen. Und wer wusste schon, was genau damals in Stratos City vorgefallen war?

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Calluna
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Beitrag von Odileam Sa Apr 06, 2019 7:53 pm

Odile & Calluna
„every goodbye ever said to me - said all at once.“
- 3 -

Odile konnte ein erleichtertes Ausatmen nicht unterdrücken, als Calluna ihr von ihren Abenteuern während des Angriffs erzählte. Sicherlich war es nicht gerade klug gewesen, zur Gefahr zu laufen, statt davon weg, allerdings musste Odile zugeben, dass es irgendwie zu dem Mädchen passte. Calluna war eben einfach so gestrickt – und da Odile von ihrer Faszination wusste, was außerirdisches Leben anging, konnte sie sich die Aufregung vorstellen, die Calluna während des Angriffs verspürt haben musste – auf eine positive Art und Weise. Gewissermaßen hatte sie ja ihre Bestätigung bekommen und Odile, die ja ebenfalls an außerirdisches Leben glaubte, hatte sich auch ein wenig darüber gefreut, dass sie recht gehabt hatte. Wenngleich dieses Aufeinandertreffen ja nicht gerade friedlich von Statten gegangen war. Die Dimensionsportale hatten auf jeden Fall ein großes Fragezeichen hinterlassen, so viel war sicher. Die Ranger- und Polizistenvereinigung kümmerte sich überaus eifrig darum, Antworten zu finden, allerdings ging es nur schleichend voran. Alles, was sie hatten, was nach Odiles Kenntnissen nur die gefangenen Ultrabestien. Pforten hatten sich seitdem nicht mehr geöffnet und Odile hoffte irgendwie, dass es auch nicht nochmal vorkommen würde. „Es freut mich, dass du Spaß hattest“, lachte sie ehrlich und sah Calluna einen Moment schweigend an. Odile hoffte sehr, dass sie ihre Unbeschwertheit und ihre doch leicht naive Art nicht allzu bald verlieren würde. Leider war die Welt nicht kunterbunt und rosig. Odile sah das jeden Tag aufs Neue und wenn man mit den Abgründen der menschlichen Psyche zu tun hatte, war es doch schwierig, noch an das Gute in der Welt zu glauben. „Und es ist ein kleines Wunder, dass dir nichts passiert ist. Du hast wahrscheinlich in der Gunst der Ultrabestien gestanden“, scherzte sie und grinste kurz. Calluna hatte irgendwie etwas beruhigendes an sich. Es war gut, dass Odile auf sie gestoßen war, denn Ablenkung war das Mädchen definitiv genug. Auf den Vorschlag, ihr zu zeigen, weshalb Zola momentan etwas zu wenig Aufmerksamkeit bekam, nickte Odile. Sicher, gerne würde sie sehen, was Calluna so in der letzten Zeit getrieben hatte. Ihr letztes Aufeinandertreffen war immerhin schon ein wenig her.
Als es um Freud und Fromm ging, lächelte Odile nur matt und nickte. Wirklich glauben tat sie nicht, dass die beiden wieder zu alter Stärke zurückfinden wurden und auch die Ärzte hatten ihr nicht gerade Hoffnung gemacht. Doch sie schätzte die Geste des jungen Mädchens und zuckte kurz mit den Schultern. „Ja, sie sind dort zumindest gut aufgehoben und es wird sich gut um sie gekümmert. Vielleicht kann ich sie irgendwann wieder in mein Team holen.“ Sie selbst hatte bereits mit dem Gedanken Frieden geschlossen, dass das nicht passieren würde – doch das musste Calluna nicht wissen.

Amelia nickte bestätigend, als das Gespräch zu den Mega-Steinen schwenkte. „Genau“, bestätigte Odile und die Begeisterung in Callunas Gesicht schwappte auch ein wenig zu ihr herüber. „Aber nicht jedes Pokémon ist dazu in der Lage, eine Mega-Entwicklung durchzuführen, das können nur einige. Und die Megasteine sind vergleichsweise eher selten, weshalb es nicht so einfach ist, an sie heranzukommen“, fuhr sie fort und runzelte die Stirn. „Viele Mega-Entwicklungen sind wirklich hübsch, einige meiner Meinung nach eher weniger. Aber vor allem schenken sie den Pokémon nochmal extra Stärke, was sehr nützlich sein kann.“ Zola, die ja das einzige Pokémon von Calluna war, von dem Odile zu dem Zeitpunkt wusste, war nicht zu einer Mega-Entwicklung imstande. Schade eigentlich, denn ein Mega-Vulnona wäre bestimmt noch schöner, als es das normale war…
Abwartend sah die Polizistin zu den beiden Pokébällen in Callunas Hand, die sie vorhin aus ihrer Tasche geholt hatte. Warum sie die Pokémon noch nicht befreit hatte, wusste Odile nicht, allerdings war sie sehr gespannt darauf, was sie wohl erwarten würde. Die Warnung, die Calluna ihr gab, ließ sie einen Moment skeptisch werden, doch sie nickte. Odile konnte von sich durchaus behaupten, eine harte Schale zu haben und sie war sich sicher, dass nichts aus diesem Ball kommen könnte, das sie so sehr schockierte, davonzulaufen oder in Ohnmacht zu fallen. „Alles klar, ich bin sehr gespannt!“, versicherte sie Calluna nochmal und wartete ab. Was schließlich aus den Bällen kam, überraschte Odile dann doch ein wenig. Das Bubungus, welches offenbar gerade aus seinem Schlaf gerissen worden war, weniger als die Ultrabestie, die sich neugierig hin und her bewegte. Für einen Moment wusste Odile gar nicht, was sie sagen sollte. Irgendwie hatte sie bei jemandem wie Calluna am wenigsten eine Ultrabestie erwartet, auch wenn sie sich diese Annahme nicht ganz erklären konnte. „Wow, ein Anego…“, brachte sie dann hervor und verlor den überraschten Ausdruck auf ihrem Gesicht. Real hatte sie noch keines zu Gesicht bekommen, weil keine bis wenige in Stratos City unterwegs gewesen waren. Sie hatte sie allerdings in sämtlichen Berichten und Fernsehdokumentationen gesehen, doch musste sie zugeben, dass sie, wenn man direkt vor ihnen stand, doch irgendwie noch hübscher waren. „Das ist unglaublich! Wie hast du es gefangen?“ Auch Amelia stockte einen Moment dabei, ihre Zuckerwatte zu futtern und winkte den beiden Pokémon etwas verhalten zu, ehe sie zu Zola heruntersah und ihr etwas von ihrer blauen Zuckerwatte abpflückte, um sie dem Vulpix hinzuhalten – immerhin wollte man ja gerne teilen und eine andere Sorte zu probieren war immer etwas Schönes.
Odile setzte sich in Bewegung und ging ein paar Schritte auf das Anego zu. Sie wusste, dass es überaus gefährlich und giftig war, allerdings vertraute sie Calluna darin, dass es gezähmt war und sie nicht angreifen würde, solange Calluna nicht den Befehl gab – den sie hoffentlich nicht geben würde. „Wirklich faszinierend… Es sieht aus wie ein Hut.“ Vielleicht war die Aussage etwas unsensibel, aber war es nicht auch so, dass Anego sich auf die Köpfe ihrer Opfer setzten? Überaus interessant. „In Stratos City habe ich kaum eine Ultrabestie von so nah sehen können, ohne, dass sie mich umbringen wollte…“, gestand sie und hob die Augenbrauen. „Freut mich, euch beide kennenzulernen.“ Angst hatte sie tatsächlich keine. Dafür war das Aufeinandertreffen viel zu interessant und Odile juckte es in den Fingern, das Anego anzufassen, einfach um zu wissen, wie es sich anfühlte. Allerdings sah sie davon ab, denn vergiftet werden wollte sie doch lieber nicht… Ihr Blick ging wieder zu Calluna. „Ist es nicht schwer, eine Ultrabestie zu trainieren?“

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Beitrag von Callunaam Mo Apr 22, 2019 1:18 pm

Szene #02
Szenenplaypost #03, mit: Odile
Eifrig hatte sie erzählt, wie sie den Angriff der Ultrabestien erlebt hatte, wo sie gewesen war und wie wunderbar sie es gefunden hatten. Die meisten waren natürlich überaus schockiert und es war schlimm, dass sich auch viele Menschen verletzt hatten - oder sogar gestorben war - doch für Calluna war es ein wunderbares Abenteuer gewesen, das letztlich sogar mit einem neuen Freund geendet hatte. »So kann man es auch sehen!« sagte sie lachend, als Odile meinte, dass sie großes Glück gehabt hatte, dass sie nicht verletzt worden und wahrscheinlich in der Gunst der Ultrabestien gestanden hatte. Es war zwar nicht so gewesen, dass sie nicht auch angegriffen worden war, aber ihr war vergleichsweise tatsächlich wenig passiert. Vielleicht hatten sie gespürt, dass ihre Einstellung zu den Ultrabestien allgemein einfach eine andere gewesen war! Immerhin war sie vielmehr fasziniert als schockiert gewesen und sie hatte auch keine Angst davor gehabt, sich ihnen entgegen zu stellen. Anders als ihre Begleitung Leo zum Beispiel und später hatte sie auch von ihrer Cousine erfahren, dass sie den Angriff überhaupt nicht gut gefunden hatte. Aber das hielt sie natürlich nach wie vor nicht von ihrer Meinung ab. Für sie war der Angriff etwas Faszinierendes gewesen, das sie sogar genossen hatte, doch sie wusste auch, dass es vielen anders ergangen war. Und so tat es ihr auch wirklich leid um Freud und Fromm, die Odile nun nicht mehr begleiten konnten. Sie hoffte wirklich, dass sich die beiden wieder erholen würden, damit Odile sie wieder zu sich holen konnte. Die beiden waren ja auch sehr faszinierende Pokémon gewesen und sie fand es unglaublich traurig, dass es den beiden nicht gut ging. »Das wäre wunderbar!« stimmte Calluna Odile zu. Vielleicht konnte sie sie irgendwann wieder in ihr Team holen, das wäre wahrlich großartig. Und wenn man sich gut um sie kümmerte, standen die Chancen doch auch sehr gut, oder nicht? Calluna jedenfalls wollte daran glauben.
Nun gingen sie aber wieder zu einem etwas Fröhlicheren Thema über, immerhin war Odile hier, um sich ein wenig abzulenken und Calluna interessierte sich durchaus für die Mega-Entwicklung, die Amelia zu einem noch hübscheren und stärkeren Pokémon gemacht hatte. Offenbar gab es nämlich Steine, die bereits voll entwickelte Pokémon noch einmal entwickeln konnten. Odile erklärte ihr aber, dass es nicht für jedes Pokémon solche Steine gab, weshalb sich auch nichts jedes Pokémon auf seiner Endstufe noch einmal entwickeln konnte. Außerdem waren die Steine sehr selten, weshalb man sie auch nicht so einfach finden konnte. Das war einerseits natürlich schade, andererseits machte es das noch einmal zu etwas ganz Besonderem. »Sehr faszinierend! Es war sicher sehr spannend, Amelia noch einmal bei einer Entwicklung zu sehen. Vielleicht finde ich ja auch irgendwann mal einen Megastein!« überlegte sie enthusiastisch. Sie hatte zwar keine Ahnung, welche Pokémon zu einer Megaentwicklung im stande waren, aber das spielte für sie gerade nur eine geringe Rolle. Aber natürlich gab es auch bei ihr großartige Neuigkeiten, die sie zu verkünden hatte. Nur war sie sich eben nicht sicher, wie Odile darauf reagieren würde. Wenn sie eher schlechte Erfahrungen bei dem Ultrabestienangriff gemacht hatte, konnte sich Calluna nämlich gut vorstellen, dass sie auf Capella nicht so gut reagierte. Daher warnte Calluna die Schwarzhaarige vor, ehe sie ihre beiden neu gefangenen Pokémon aus ihren Bällen befreite. Calluna hielt, ohne es zu merken, die Luft an und beobachtete die Reaktion von Odile genau. Sie sah doch sehr überrascht aus - wie auch irgendwie zu erwarten gewesen - und starrte sie eine ganze Weile stumm an. Hatte sie nun Angst vor ihr? Verabscheute sie sie? Oder fand sie sie so faszinierend wie Calluna selbst? Es vergingen beinahe endlos lange Sekunden, bis Odile die Sprache wiedergefunden hatte. Und ihre Reaktion erfreute Calluna so sehr, dass sie nicht nur erleichtert ausatmete, sondern sich auch ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht bildete. Offenbar fand Odile es genauso unglaublich wie sie und fragte direkt nach, wie sie es gefangen hatte. Calluna konnte kaum in Worte fassen, wie sehr es sie freute, dass Odile nicht schreiend davon gelaufen war. Nicht, dass sie das von der Polizistin erwartet hätte, aber es war durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, dass sie nicht gut auf Capella reagierte. So war es aber einfach wunderschön und es freute Calluna, dass sie Capella nicht wieder in ihren Ball rufen musste. »Ich weiß nicht - ich habe einfach gegen sie gekämpft und dann einen Pokéball geworfen!« erzählte sie eifrig. Für Leo war es die reinste Hölle gewesen, dass Calluna nicht vor dem Anego geflohen war, aber sie hatte sich diese Gelegenheit einfach nicht entgehen lassen können. Und im Endeffekt hatte es nur Vorteile gehabt, dass sie geblieben war! Als Amelia Luma und Capella begrüßte - wenn auch recht verhalten - grüßten auch die beiden ihre neue Bekanntschaft, blieben ansonsten aber eher still und beobachteten, was weiter geschah. Zola hingegen versuchte, den Trubel um Luma und Capella so gut es ging zu ignorieren und freute sich umso mehr darüber, dass Amelia trotzdem noch Notiz von ihr nahm. Freudig nahm sie die blaue Zuckerwatte entgegen und bot dem Lucario dann auch etwas von ihrer eigenen Zuckerwatte an. Vielleicht wollte es ja auch eine andere Sorte probieren!
Währenddessen kam Odile ein paar Schritte auf Capella zu, die sich auch weiterhin nicht rührte. Die Ultrabestie vertraute Calluna mittlerweile soweit, dass sie sie beschützen würde und niemanden an sie heranlassen würde, der dem Anego schaden würde. Auf die Aussage, dass es aussah wie ein Hut, kam es sogar belustigte Laute von sich. Böse war Capella Odile wegen dieser AUssage jedenfalls nicht - irgendwie hatte sie damit ja auch recht. »Das stimmt irgendwie.« sagte auch Calluna belustigt. »Ich finde es vor allem sehr interessant, dass ihr Kopf durchsichtig ist!« erklärte sie schwärmend und hielt daraufhin ihre Hand hinter den runden Kopf des Anego, die für Odile weiterhin sichtbar blieb. Als diese erklärte, dass sie in Stratos City kaum eine gesehen hatte, die sie nicht umbringen wollte, nickte Calluna. »Ehrlich gesagt wollte mich Capella auch zuerst umbringen.« musste sie zugeben, empfand das aber gar nicht als schlimm. Es hatte sehr lange gedauert, bis sich Capella an sie gewöhnt hatte und sie nicht gerade weiterhin vergiften oder anderweitig aus dem Weg räumen wollte. Aber das war es ihr auf jeden Fall wert gewesen! Es freute sie auf jeden Fall sehr, dass Odile genauso fasziniert war wie Calluna und als sie meinte, dass sie sich freute, die beiden kennenzulernen, gaben sowohl Luma als auch Capella freudige Laute von sich. »Naja, leicht war es nicht..« gab sie murmelnd zu, auch wenn sie es lieber gehabt hätte, etwas anderes sagen zu können. »Capella wollte anfangs gar nicht bei mir sein, weshalb sie immer wieder versucht hat, mich zu verletzen. Ich konnte sie in den ersten Wochen auch nicht allzu lang aus ihrem Ball lassen, wenn ich nicht wollte, dass sie alles verwüstet. Aber es hat sich wirklich gelohnt! Jetzt kann sie unsere Welt mit mir zusammen entdecken und ich kann sie kennenlernen. Es ist immer noch schwierig, zumindest schwieriger als bei anderen Pokémon, aber ich würde das nicht darauf schieben, dass sie eine Ultrabestie ist.« fügte sie dann noch an. Auch Pokémon konnten unter Umständen sehr schwer zu trainieren sein und es war eine gute Herausforderung gewesen, Capella auf ihre Seite zu ziehen. Und jetzt hatte sie eine Ultrabestie als Freund! Viel besser konnte es doch eigentlich gar nicht mehr sein.

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Beitrag von Odileam Sa Apr 27, 2019 8:45 am

Odile & Calluna
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Nun, sie hatte nicht erwartet, in ihrem Leben noch einmal Ultrabestien gegenüber zu stehen. Aber bekanntlich kam es immer so, wie man es nicht erwartete und so fand sie sich nun im Vergnügungspark von Rayono City vor einem Anego, welches sie fröhlich – insofern man dem Pokémon überhaupt eine Gefühlsregung ablesen konnte – ansah. Im ersten Moment hatte sie nur überaus überrascht die Augen gehoben und die Ultrabestie lediglich angestarrt. Was sollte sie auch sonst tun? Das letzte Mal, als sie solchen Wesen gegenübergestanden hatte, hatten sie sie umbringen wollen. Dass Callunas Anego dieses Ziel nicht verfolgte, war ihr natürlich klar. Calluna würde ihr wohl kaum befehlen, Odile zu vergiften und sie damit in einen qualvollen Tod zu stürzen. Trotzdem war sie ehrfürchtig gegenüber diesen Kreaturen und räusperte sich schließlich, ehe sie den Blick wieder zu Calluna richtete. Sie schaffte es, ihre Überraschung aus ihrem Gesicht zu wischen und so Platz für die Freude zu machen, die sie überkam. Schiere Begeisterung spiegelte sich auf ihrem Gesicht wider, als der Blick wieder zu dem Anego wanderte. Gerade bei Calluna hätte Odile irgendwie nicht erwartet, dass sie sich eine Ultrabestie fangen würde. Nicht, weil sie Calluna für eine schlechte oder schwache Trainerin hielt, sondern weil Odile Ultrabestien bisher immer nur als zerstörungswütig und gefährlich kennengelernt hatte – das komplette Gegenteil von Calluna. Umso schöner war es doch, dass sie nun eine andere Seite der merkwürdigen Wesen kennenlernen durfte, denn von dem Anego schien wirklich keine Gefahr auszugehen. „Einen normalen Pokéball?“, wiederholte sie überrascht und hob die Augenbrauen. Na, das war ja mal eine Überraschung! Die kleinen Bälle waren wohl doch zu mehr fähig, als sie eigentlich aussahen. „Ist ja faszinierend…“ Die Polizistin neigte den Kopf leicht zur Seite, während sie das Anego weiter musterte.
Amelia gesellte sich derweil zu Zola und bot ihr ein Stück ihrer Zuckerwatte an. Sie wusste ja selbst wie es war, wenn man plötzlich nicht mehr die Nummer Eins im Team war. Es hatte ja mal eine Zeit gegeben, in der Amelia Odiles einziges Pokémon gewesen war, und als Charles und Freud dann dazugekommen waren, hatte sie das anfangs auch nicht gerade zufrieden aufgenommen. Doch man gewöhnte sich daran und irgendwann freundete man sich auch mit den anderen Pokémon an und man wusste ja, dass man immer ein wichtiger Teil für seinen Trainer sein würde – das und viel mehr erzählte Amelia Zola gerade, während sie untereinander Zuckerwatte austauschten und ihre Trainer miteinander beschäftigt waren.

Ihre Augen hoben sich, als sie Callunas Hand durch den Kopf des Anegos erkennen konnte. Wirklich gruselig, aber gleichwohl auch sehr faszinierend. „Wow…“, murmelte sie begeistert und schenkte der Ultrabestie ein zufriedenes Lächeln. Ja, es war wohl tatsächlich so, dass nicht jede Ultrabestie ein Monster war! Wenngleich Calluna auch kurz darauf erzählte, dass Capella sie anfangs eigentlich tatsächlich umbringen wollte. Gut, das war wohl auch irgendwie zu erwarten gewesen. Sie lauschte Callunas Worten und ihr Blick wurde für ein paar Sekunden nachdenklich, ehe sie seufzte. „Das klingt sehr schön“, kommentierte sie und meinte damit natürlich die Tatsache, dass sie sich nun angefreundet hatten. „Ich habe auch vor einiger Zeit ein Pokémon gefangen, mit dem es mir ähnlich geht. Wahrscheinlich wird es noch eine Weile dauern, bis ich es tatsächlich aus dem Ball lassen kann, ohne dass es alles um sich herum zerstören will.“ Sie verzog leicht das Gesicht, doch schüttelte den Gedanken dann wieder ab und sah zu Calluna zurück. „Möchtest du irgendetwas machen? Es wird ja langsam auch schon spät. Achterbahn fahren oder aufs Riesenrad gehen?“, schlug sie vor und lächelte.



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Beitrag von Callunaam Mo Jun 03, 2019 12:28 pm

Szene #02
Szenenplaypost #04, mit: Odile
Odile ihre Ultrabestie zu zeigen war zunächst ein weni ungewohnt und Calluna fürchtete, dass Odile es eher schlecht aufnehmen würde, immerhin hatten die Ultrabestien auch viel Leid verursacht. Doch es war tatsächlich so, dass Odile irgendwie freudig zu sein schien, nachdem sie die Überraschung in ihrem Gesicht abgelegt hatte. Das wiederum freute Calluna, die Odile daraufhin ein breites, verträumtes Lächeln schenkte. Sie hatte zunächst befürchtet, dass Odile zurückweichen oder gar angreifen würde, da war es wirklich schön, dass sie Interesse an Capella zeigte. Als Calluna ihr schließlich erklärte, dass sie sie mit einem einfach Pokéball gefangen hatte, schien Odile überrascht. Ja, es war schon irgendwie ungewöhnlich, dass ein normaler Pokéball zu so etwas fähig war. Aber sie hatte wahrscheinlich auch einfach nur Glück gehabt! »Naja, beim ersten Mal hat es nicht sofort geklappt. Aber ja, am Ende war es ein Pokéball!« gab sie noch zu, denn sie hatte schließlich mehrere Bälle werfen müssen, bevor Capella sich tatsächlich hatte fangen lassen. Und danach war eine schwierige Zeit angebrochen, in der das Anego überhaupt nicht auf Calluna hatte hören wollen. Es überraschte sie, dass offenbar auch Odile ein solches Pokémon vor Kurzem gefangen hatte. Sie erzählte, dass sie es noch immer nicht aus seinem Ball lassen konnte, weil es sonst nur Zerstörung anrichten würde. Was das wohl für ein Pokémon war? Calluna war sich sicher, dass Odile es noch hinbekommen würde, dass es friedlicher werden würde! Wenn Calluna das geschafft hatte, dann Odile ja wohl erst recht, nicht wahr? »Du wirst es bestimmt auch beruhigen und dich mit ihm anfreunden können, da bin ich ganz sicher!« sprach Calluna ihre Gedanken schließlich noch aus und lächelte Odile aufmunternd an. Manchmal dauerte es eben eine ganze Weile, bis die Bindung zu einem Pokémon stark genug war, um von Vertrauen sprechen zu können. Da blieb einem nicht viel mehr übrig als sich Zeit zu nehmen und geduldig zu sein und es eben immer wieder zu versuchen. Am besten eben abseits von anderen Menschen, damit es keine Verletzten geben konnte. Calluna fragte bewusst nicht nach, um welches Pokémon es sich handelte, da sie das Gefühl hatte, dass Odile eigentlich gar nicht gern darüber sprach - dass sie das bemerkte war schon sehr viel wert und dass sie dann auch noch Rücksicht darauf nahm grenzte fast schon an ein Wunder. Denn wenn sie etwas wissen wollte, vergaß sie darüber hinaus gern mal, dass andere vielleicht gar nicht darüber sprechen wollten.
Zola indes war froh darüber, dass Amelia tatsächlich mit ihr sprach und sich ihre Aufmerksamkeit nicht ebenfalls völlig auf die Ultrabestie fokussierte. So erfuhr das Vulpix sogar, dass das Lucario ganz genau wusste, wie es war, wenn man nicht mehr die Nummer eins war. Es beruhigte Zola ein wenig zu hören, dass sich das irgendwann legte und es doch eigentlich gar nicht so schlimm war. Sie erzählte dem Lucario, dass sie ja wusste, dass Calluna sie immer noch sehr liebte, aber dass es manchmal eben doch schwer war, nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit zu bekommen. Währenddessen teilten sie ihre Zuckerwatte miteinander, was Zola doch sehr froh stimmte. Gerade war es auch sehr ruhig, was auch mal schön war. Man brauchte ja nicht immer irgendein Abenteuer!

Ein solches würden sie aber vielleicht doch noch erleben können, denn Odile fragte gerade, ob Calluna vielleicht noch irgendetwas machen wollte. Achterbahn oder Riesenrad fahren vielleicht und als Zola das Wort "Riesenrad" hörte, horchte sie unmittelbar auf und bellte fröhlich. »Ich glaube, Zola würde gern aufs Riesenrad gehen!« sagte Calluna lachend, wodurch es nun mehr oder weniger auch beschlossene Sache war. Da Odile und Amelia wohl auch nichts dagegen hatten, machte sich die kleine Gruppe sogleich auf den Weg. Das Riesenrad war ja auch nicht zu übersehen - es ragte hoch in den Himmel hinauf. Von dort oben hatte man bestimmt einen wunderbaren Blick auf die Stadt oder zumindest auf das Vergnügungsviertel. Tatsächlich war Calluna selbst noch nie damit gefahren und so war sie durchaus gespannt, wie es werden würde. Allerdings kam es dazu tatsächlich gar nicht, zumindest vorerst nicht, denn aus den Augenwinkeln konnte Calluna erkennen, wie etwas Strahlendes elegant auf sie zugeflogen kam. Der Körper des Pokémon sonderte wieder einmal feine, leuchtende Partikel ab, die auf den Boden rieselten. Calluna konnte hören und sehen, dass viele umstehende Menschen ehrfürchtig nach oben blickten, doch auf Calluna bildete sich nur ein großes, freudiges Lächeln auf ihren Lippen, denn sie wusste, dass das Pokémon nur für sie hergekommen war. Seitdem sie es gefangen hatte, hatte sich Nimué immer mal wieder auf den Weg gemacht - wohin genau, wusste Calluna nicht, doch sie wollte das Pokémon nicht in irgendeinen Ball sperren, wenn es doch seine Freiheit genießen konnte. Und sie wusste, dass es immer wieder zu ihr zurückkam. Jedenfalls war es bisher immer so gewesen. So stoppte Cresselia, das Lunar-Pokémon, erst kurz vor Calluna und Odile und stieß einen sanften, glockenhellen Ton aus, der Calluna beinahe wieder in ihre Traumwelt befördert hätte. Aber nur beinahe, denn ihr fiel im letzten Moment noch ein, dass sie ja gar nicht allein war. Da hatte Odile wirklich Glück gehabt! »Oh, jetzt hätte ich beinahe vergessen dir zu erzählen, dass sich Cresselia mir ja auch angeschlossen hat!« sagte sie in ihrer üblichen verträumten Stimme, als wäre es das Normalste von der Welt, dass sich ihr ein legendäres Pokémon angeschlossen hatte. Natürlich war es das nicht, das wusste sie auch und sie war überaus stolz darüber, dass Cresselia sich ausgerechnet ihr gezeigt und angeschlossen hatte. Etwas Schöneres konnte es doch gar nicht geben! Zola hingegen ließ sich seufzend auf ihren Po fallen - na das bedeutete wohl, dass das Riesenrad noch warten musste, denn Zola war sich sicher, dass Calluna diese Bombe nicht einfach platzen lassen konnte, ohne dass Odile die Augen aus dem Kopf fielen. Oder so ähnlich jedenfalls. Sie sagte gerade zu Amelia - die ihr hoffentlich noch zuhörte - dass die Aufmerksamkeit, die Zola so von Calluna bekam, auch durch Nimué noch einmal weniger geworden war. Wie sollte sie denn auch gegen diese Legende bestehen? Gleichzeitig verbeugte Nimué, das Cresselia, sanft ihren Kopf vor Odile und Amelia, als Zeichen der Begrüßung und des Respekts. Wenn Calluna mit ihnen auskam, würde sicherlich keine Gefahr von ihnen ausgehen. Zumindest vertraute Nimué stark darauf.

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Beitrag von Odileam Fr Jun 07, 2019 5:49 pm

#5 · mit Calluna
Die Idee, zum Riesenrad zu gehen, schien bei Zola Anklang zu finden. Die Mundwinkel der Polizistin hoben sich leicht amüsiert an, als sie herunter zum Vulpix sah und nickte schließlich zustimmend auf Callunas Worte. „Dann gehen wir zum Riesenrad“, erwiderte sie und sah kurz zu Amelia, die ebenfalls zustimmend nickte und sich wieder aufrichtete. Der Ausblick vom Riesenrad aus über Rayono City war wirklich überwältigend und Odile hielt die Sache für eine recht gute Idee; gerade im Aspekt der Ablenkung. Generell war sie doch recht froh darüber, Calluna hier getroffen zu haben, denn so hatte sie tatsächlich das gefunden, was sie hatte finden wollen. Hätte sie sich weiterhin alleine mit Amelia auf dem Rummelplatz vergnügt, wären die Gedanken wahrscheinlich trotzdem keine anderen gewesen, als hätten sie sich Zuhause befunden. Das kleine Trüppchen machte sich auf den Weg und Calluna schien zum Glück genau zu wissen, wo lang es gehen musste, um zum Riesenrad zu gelangen. Odile folgte ihr daher nur zufrieden und wich hin und wieder Passanten aus, die sich wohl selbst zu fein waren, um mal ein wenig Platz zu machen, wenn Gegenverkehr kam. Sie verließen jedoch bald den überfüllten Hauptplatz des Vergnügungsviertels und erreichten die Straße, die zum Riesenrad führen würde. Links und rechts wurde sie von verschiedenen Buden und Essensständen umrahmt und generell war der Tumult hier auf der Straße nicht mehr ganz so präsent wie noch vorhin. Man hatte zumindest das Gefühl, wieder halbwegs aufatmen zu können, ohne sich sorgen zu müssen, im nächsten Moment die Haare von irgendeiner anderen Person im Mund haben zu müssen. Odile spitzte kurz die Lippen und ließ den Blick über die Umgebung wandern, ehe auch ihr das strahlende Etwas ins Auge fiel, das gerade auf sie zu schwebte.
Im ersten Moment war Odiles erste Reaktion Vorsicht, immerhin war sie in der letzten Zeit oft genug in komischen Situationen gewesen, die sich für sie als negativ entpuppt hatten. Doch da Calluna gar nicht alarmiert zu sein schien (wobei sie das ja nie tat…), runzelte Odile kurz die Stirn und wandte den Blick wieder zu dem schwebenden Ding. Es dauerte ein paar Sekunden, bis Odile es als großes Pokémon identifizierte. Es blieb kurz vor ihnen stehen und schien offensichtlich zu Calluna zu gehören – was, bei Arceus?! Das Mädchen hatte Cresselia gefangen und einfach mal vergessen, das zu erwähnen? Odile hob die Augenbrauen. „Sowas kann einem ja mal entfallen…“, erwiderte sie langsam und sah Cresselia mit einer Mischung aus Interesse und Ehrfurcht an. Wahrscheinlich wäre es noch einmal etwas anderes gewesen, wäre Cresselia tatsächlich das erste legendäre Pokémon, dem Odile begegnete, allerdings war es trotzdem eine überwältigende Begegnung! „Cresselia passt wirklich wunderbar zu dir“, meinte Odile und schenkte dem Psychopokémon ein zurückhaltendes Lächeln. Wie man sich in der Gegenwart legendärer Pokémon verhalten sollte, die einen offenbar nicht umbringen wollten, war für Odile dann doch eine recht neue Situation. „Wollen wir vielleicht etwas abseits gehen? Dann kannst du mir erzählen, wie ihr euch begegnet seid, wenn du magst“, schlug Odile dann vor und wandte den Blick von Cresselia ab, um sich kurz umzusehen. Um sie herum hatte sich bereits eine kleine Menschentraube gebildet, die das Cresselia erstaunt anstarrten. Sie standen ja auch immer noch mitten auf dem Weg und langsam entstand dadurch ein ziemlicher Stau.
Amelia hatte dem Pokémon ebenfalls freundlich zugenickt, wandte den Blick jedoch schnell wieder zu Zola herunter. Amüsiert hörte man sie lachen, ehe sie Zola anbot, auf ihrer Schulter zu sitzen und die Zuckerwatte aufzuessen. Sie konnte gut nachempfinden, wie es dem Vulpix wohl gehen mochte, immerhin musste es überhaupt erstmal damit zurechtkommen, dass seine Trainerin neue Pokémon hatte und dann waren das auch noch eine Ultrabestie und ein legendäres Pokémon! Das war harter Tobak, also bekam Zola durchaus sämtliches Verständnis von Amelia, das sie geben konnte.



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Beitrag von Callunaam Do Jun 20, 2019 3:06 pm

Szene #02
Szenenplaypost #05, mit: Odile
Es war nicht so, dass sie Cresselia vergessen hatte, im Gegenteil. Es war nur schon so, dass Nimué einfach zu ihr gehörte. Als hätte sie schon immer zu ihr gehört. Was natürlich völlig absurd war, immerhin war sie immer noch ein legendäres Pokémon! Das war Calluna selbstverständlich bewusst, doch sie nickte eifrig auf Odiles Worte. Oh ja, das konnte einem mal entfallen! Dass Odile das wahrscheinlich nicht wirklich ernst gemeint hatte, kam ihr dabei gar nicht in den Sinn. Cresselia war aber etwas ganz Besonderes, das würde sich gewiss nicht ändern und sie konnte Odile nur abermals zustimmen, als sie sagte, dass sie sehr gut zu Calluna passte. Cresselia verkörperte immerhin den Mond und war einfach so wunderbar anzusehen, dass Calluna eigentlich keine Worte hatte, um die Schönheit des Pokémon gänzlich zu erfassen. »Oh ja, vielen Dank! Ich bin immer noch überwältigt davon, dass sie sich mir angeschlossen hat!« kam sie nicht umhin zu sagen, während ihre Augen glänzten. Sie blickte Cresselia an, als wäre sie das Schönste auf der Welt. War sie ja auch! Wobei sie natürlich auch nicht vergaß, dass sie noch andere Pokémon hatte. Allen voran Zola, mit der es irgendwie nicht mehr klappte, einen ganz normalen, ruhigen Tag zu verbringen, an dem es nur um das Vulpix ging. Das tat ihr schon ein wenig Leid, aber sie hatte momentan auch einfach so viel anderes in ihrem Leben! Und dass Odile mehr über Cresselia wissen wollte, war wohl auch ganz verständlich. Das verstand Zola doch bestimmt, oder? Das Vulpix allerdings seufzte eher, als wirklich froh darum zu sein. Aber sie würde Calluna auch nicht aufhalten können, denn die Geschichte, wie sich Calluna und Cresselia begegnet waren, war schon ziemlich spektakulär, das musste selbst Zola zugeben. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie das verpasst hatte! Sie wäre auch wirklich gern dabei gewesen, aber immerhin hatte Nimué Zola auch recht schnell ins Herz geschlossen. Jedenfalls versuchte sie, das Feuer-Pokémon auch immer mit einzubeziehen. »Oh ja, sehr gern!« stimmte Calluna rasch dem Vorschlag ihrer Begleitung zu, wobei ihr jetzt erst auffiel, dass viele andere Menschen um sie herum standen und sie anstarrten. Richtig, es war ja nicht gewöhnlich, dass sich Cresselia einfach mal so zeigte. Das war für sie selbst ja auch immer noch atemberaubend! Da war es wohl gut, wenn sie sich von der Menschenmenge etwas abseits positionierten, damit wieder etwas Ruhe einkehren konnte. Zola nahm, bevor sie aufbrachen, jedoch auch das Angebot von Amelia sehr gern entgegen. Es freute sie, dass sie verstand, dass es gar nicht leicht für sie war, jetzt, wo sie nicht mehr allein war und es freute sie, dass sie auf der Schulter von Amelia sitzen durfte. Von da hatte sie bestimmt einen ganz hervorragenden Blick!
So verließ das Grüppchen den Weg etwas, wobei sie verfolgt wurden von vielen Augenpaaren. Je weiter sie sich aber entfernten, desto mehr ging auch das Treiben weiter und sie konnten sich wieder voll auf sie konzentrieren. Mehr oder weniger. Jedenfalls hatten sie jetzt keine fremden Menschen mehr um sich herum, was ihnen schonmal weiter half. »Die Begegnung war total unglaublich! Es war traumhaft und wunderschön und total unwirklich!« fing Calluna an zu erzählen. Tatsächlich war sie sich nach wie vor nicht sicher, ob das alles wirklich passiert war, aber Nimué war bei ihr und damit musste es wohl auch Realität sein. Auch wenn sie es immer noch kaum glauben konnte. »Ich war auf Route 16 und da war plötzlich dieses Funkeln! Zola und Luma sind eingeschlafen, zusammen mit den Pokémon der anderen, wirklich sehr netten Frau. Wir sind dem Funkeln gefolgt und dann war da diese Lichtung.« Sie hatte immer noch keine Ahnung, ob sie wirklich auf dieser Lichtung gewesen war oder ob das nicht doch nur ein Traum gewesen war. Aber das spielte ja auch kaum eine Rolle! »Und da war sie dann und hat auf mich gewartet. Es war wie im Märchen. Da waren zwei Monde und Nebel und dann kamen die vielen anderen Pokémon - Piepi, Pixi, Bubungus, Blubella, Volbeat, Illumise und noch so viele andere! Und dann gab es Musik und wir haben getanzt und gelacht.« erzählte sie weiter, wobei sie kaum eine Pause einlegte. Das Erlebnis war ihr immer noch so sehr im Kopf, dass sie es einfach nicht vergessen konnte. Es war einfach unbeschreiblich gewesen! »Und dann bin ich irgendwann einfach auf einer Decke aufgewacht, als wäre das alles nur ein Traum gewesen. Ich weiß immer noch nicht, was das eigentlich genau bedeutet, aber es kann kein Traum gewesen sein, oder? Immerhin ist Nimué hier! Da war dieser Pokéball und sie war darin, als hätte sie schon immer zu mir gehört.« Mit einem breiten, ehrlichen Lächeln beendete sie die Erzählung. Es war wirklich schwer zu beschreiben, was sie da tatsächlich erlebt hatte, aber Nimué war da. Sie hatte sich ihr angeschlossen, aus Gründen, die Calluna nur raten konnte. Vielleicht wegen ihrer Verbundenheit mit dem Mond und den Sternen oder aus einem ganz anderen Grund. Was es auch war, Calluna war wirklich stolz darauf, dass Cresselia sich sie ausgesucht hatte. Es war, wie Odile gesagt hatte: sie passten wirklich gut zusammen. Sicherlich würden sie noch viele gemeinsame Abenteuer erleben! Sie legte ihre Hand auf den Kopf des legendären Pokémon und lächelte verträumt. Es erschien ihr immer noch so unwirklich, als würde sie sich in einem Traum befinden, aus dem sie jeden Moment erwachen konnte. Dass das alles aber echt war bewies Nimué und in gewisser Weise auch die Menschen, die sie gerade noch angestarrt hatten. Natürlich konnte auch das nur ein Traum sein, eine Illusion, der sie nicht zu viel Bedeutung beimessen sollte. Aber Calluna war von sich aus ein sehr verträumter Mensch, da fiel es ihr nicht schwer, in dieser möglicherweisen Traumwelt weiterhin zu leben. Denn was gab es Schöneres, als seinen Traum tagtäglich auszuleben?
Auch Zola musste zugeben, dass sie die Geschichte wirklich bezaubernd fand und sich wirklich für Calluna freute. Immerhin war es immer ein Wunsch von ihr gewesen, Cresselia einmal zu sehen. Und nun war er nicht nur in Erfüllung gegangen, sondern Cresselia begleitete sie auch auf ihren Reisen. Sicherlich war das für Zola nicht ganz einfach, doch sie kam nicht umhin, sich auch zu freuen. Nimué war eben etwas ganz Besonderes, das ließ sich nicht von der Hand weisen!

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Beitrag von Odileam So Jul 07, 2019 10:47 am

#6 · Szenenplay
Odile hätte wirklich nicht erwartet, so schnell nochmal ein legendäres Pokémon zu treffen. Sie konnte ja schon kaum glauben, dass sie Mewtu begegnet war und es gerade in ihrer Tasche in einem Ball lag. Irgendwie war das einfach surreal, als wäre sie in einem Traum gewesen. Allerdings war es keiner gewesen, daran erinnerten sie die Verletzungen, die sie noch immer trug und die Konsequenzen, die sie hatte tragen müssen. Ein stilles Seufzen überkam ihre Lippen, aber sie wollte jetzt kein Trübsal blasen. Immerhin stand sie Cresselia gegenüber und das war ziemlich spannend! Die kleine Truppe verließ die Straße, auf der sie gestanden hatte und ging etwas weiter abseits auf eine der Grünflächen. Einerseits, damit die Menschen, die dort liefen, nicht aufgehalten oder abgelenkt wurden und andererseits, weil es sich hier einfach besser unterhalten ließ, weil es ruhiger war und man nicht von allen Seiten von Menschen umgeben war. Sie bemerkte aus dem Blickwinkel, wie Amelia Zola auf ihrer Schulter sitzen ließ und schmunzelte kurz. Sie konnte sich gut vorstellen, dass es für sie nicht einfach war, das Rampenlicht nun mit anderen Pokémon teilen zu müssen. Durch die Phase hatte Amelia auch schon durchgehen müssen, aber sie würde schon lernen, damit zurecht zu kommen.
Calluna fing dann an, Odile davon zu erzählen, wie sie Cresselia kennengelernt hatte. Odile wünschte sich wirklich für sie, dass ihre Begegnung schöner abgelaufen war als Odiles, aber so freundlich und zutraulich Cresselia Calluna gegenüber bereits war, schien das wohl so gewesen zu sein. Schweigend und gespannt hörte Odile der Erzählung des Mädchens zu und je mehr es erzählte, desto unglaublicher wurde die Geschichte. Würde Odile Cresselia gerade nicht tatsächlich vor sich sehen, würde sie es vermutlich selbst nicht glauben können! Insgesamt klang es tatsächlich mehr wie ein Traum als wie eine wahre Begebenheit, aber genau das machten Treffen mit Cresselia wahrscheinlich aus, nicht wahr? Der Blick der Polizistin lag einen Augenblick auf dem legendären Pokémon und auf ihren Lippen zeichnete sich ein leichtes Lächeln ab. „Das klingt wirklich wunderschön“, erwiderte sie mit einem Nicken und sah wieder zu Calluna. „Ich freu mich sehr für dich! Es sieht auch so aus, als wäre Cresselia sehr froh, bei dir zu sein.“ Vor allem Calluna gönnte Odile diese Begegnung irgendwie. So verträumt und liebenswert wie sie war, wünschte Odile Calluna wirklich nur das Beste. Sie hatte es auf jeden Fall verdient!

Die entspannte Stimmung kippte jedoch einen Augenblick später, als ein Pokéball in Odiles Tasche sich öffnete. Der rote Strahl knallte neben Odile auf den Boden und gab schließlich die Gestalt von Mewtu frei. Augenblicklich packte Odile in ihre Tasche und zog den Ball wieder hervor, um das Pokémon wieder zurückzurufen, sollte es wieder in seine Zerstörungswut verfallen wollen. Wieso hatte es sich überhaupt befreit?! Odile hatte gedacht, Meisterbälle wären ausbruchssicher. Mewtu verschränkte die Arme vor der Brust und musterte die Anwesenden aus einem kühlen Blick, ehe seine Aufmerksamkeit auf Cresselia hängen blieb. Odile wusste nicht, ob er gerade mit ihr kommunizierte, aber solange er nicht anfing irgendjemanden anzugreifen, wäre es wohl in Ordnung. Odile blieb trotzdem auf der Hut und angespannt, denn noch einmal wollte sie so ein Desaster nicht durchleben.
„Ja… das ist Mewtu“, meinte sie dann langsam zu Calluna. Amelias Körperhaltung hatte sich auch bereits wieder angespannt. „Auf einem polizeilichen Auftrag habe ich ihn gefunden, wie Forscher an ihm Experimente gemacht haben. Bei dem Versuch ihn zu befreien, hat er die Kontrolle verloren und mich beinahe umgebracht. Ihn zu fangen war nötig, damit wir nicht starben.“ Sie verzog leicht das Gesicht. „Deswegen weiß ich auch nicht, ob es ungefährlich ist, wenn er außerhalb seines Balls ist.“ Sie traute der Sache auf jeden Fall nicht. Mewtu schien aber irgendein Interesse an Cresselia zu haben und solange das so war, würde er vielleicht ruhig bleiben.


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Beitrag von Callunaam Sa Jul 13, 2019 5:22 pm

Szene #02
Szenenplaypost #07, mit: Odile
Als sie Odile davon erzählte, wie sie Cresselia kennengelernt hatte, wurde ihr einmal mehr bewusst, wie unglaublich diese Geschichte eigentlich klang. Wenn sie es nicht selbst erlebt hätte, würde sie es vielleicht auch einfach nur für einen Traum halten, doch es war tatsächlich passiert und sie war sehr froh darüber, so eine Erfahrung gemacht haben zu können. »Vielen Dank. Ich denke auch, dass sie froh darüber ist. Andernfalls hätte sie sich mir bestimmt nicht angeschlossen.« sagte sie mit einem verträumten Lächeln. Sie war davon überzeugt, dass sich Nimué ihr nicht ohne Grund angeschlossen hatte, was sie umso stolzer machte, dass sie es getan hatte. Denn wer konnte schon von sich behaupten, ein Cresselia an seiner Seite zu haben? Nun, Calluna konnte es jetzt!
Die allgemeine Aufmerksamkeit blieb aber auch gar nicht lange auf dem Lunar-Pokémon, denn plötzlich erschien ein roter Strahl, der auf den Boden vor ihnen knallte und kurz darauf tauchte ein Pokémon daraus auf, das Calluna tatsächlich noch nie gesehen hatte. Es wirkte furchteinflößend und sehr gefährlich und die Reaktion sowohl von Odile, als auch Amelia gaben Grund zur Sorge, dass hier etwas nicht ganz in Ordnung war. Odile schien sich bereit zu machen, das Pokémon in seinen Ball zurückzurufen, wenn es nötig wurde und Amelias Körperhaltung spannte sich sichtlich an. Calluna hingegen wich nicht einmal zurück, sondern sah zu dem Pokémon hinauf. Es strahlte eine unglaublich starke Präsenz aus, als hätte es wirklich sehr viel Macht. Von Odile erfuhr sie dann, dass es sich hierbei um Mewtu handelte. War das nicht ein legendäres Pokémon, das von Menschenhand erschaffen worden war? Ehrfürchtig sah Calluna zu ihm, jedoch nicht ängstlich, obwohl Odile ihr soeben erzählte, dass sie keine Ahnung hatte, ob es ungefährlich war, dass es außerhalb seines Balles war. Offenbar hatte sie es bei einem Fall gefunden und einfangen müssen, da es aufgrund zahlreicher Experimente wütend und zerstörerisch geworden war. Davon konnte Calluna jetzt gerade aber nur wenig spüren. »Es ist furchtbar, was manche Menschen Pokémon antun.« sagte sie, wobei ihr Blick weiter auf Mewtu lag. Sie hätte an seiner Stelle wohl auch getobt, wenn man an ihr Experimente gemacht hätte. Wer würde das auch nicht? Wieso kam man überhaupt auf die Idee, irgendein Lebewesen für Experimente zu missbrauchen? Calluna würde das wohl nie verstehen.
Statt aber auch jetzt zu wüten, sah es die ganze Zeit Nimué an, als würde es mit ihr kommunizieren. Ob das stimmte, konnte Calluna leider nicht sagen, doch die beiden legendären Pokémon blieben ruhig. Irgendwann gab Nimué einen glockenhellen Ton von sich und schüttelte sich leicht. Calluna sah, dass eine Feder daraufhin gen Boden sank und sogleich von Cresselia aufgehoben wurde. Daraufhin sah das Pokémon Mewtu noch eine ganze Weile an, rührte sich aber kaum noch. Was passierte hier gerade? »Es heißt, dass derjenige, der eine Feder von Cresselia hält, süße Träume hat.« sagte Calluna verträumt, als wäre sie mal wieder gar nicht anwesend. Dabei behielt sie weiterhin Mewtu im Blick, als würde es sie völlig in ihren Bann ziehen. »Vielleicht will Nimué Mewtu diese Feder ja geben.« vermutete sie, denn ansonsten konnte sie sich nicht vorstellen, was hier gerade passieren wollte. »Schläft Mewtu denn schlecht?« fragte sie nach, vermutete es aber fast, denn wer hätte keine Albträume, wenn Experimente an einem durchgeführt worden waren? Vielleicht half die Feder ja dabei, dass sich Mewtu immer weiter beruhigte und irgendwann keine Gefahr mehr darstellen? Wobei sich Calluna gerade auch nicht vorstellen konnte, dass Mewtu unkontrolliert irgendwelche unschuldigen Menschen angriff. Sonst hätte es das wohl schon getan, oder?

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Beitrag von Odileam So Aug 11, 2019 3:01 pm

#7 · Szenenplay
Odile war nicht wirklich begeistert davon, dass Mewtu sich aus seinem Ball befreit hatte. Vor allem, weil sie nicht einschätzen konnte, was für eine Gefahr nun vom ihm ausgehen würde, wo er an einem doch recht menschengefüllten Ort stand und die Lichter, die Musik und die ganzen anderen Eindrücke des Vergnügungsviertels immerhin alle gleichzeitig auf ihn einprasselten. Odile könnte verstehen, würde das Pokémon davon überfordert sein und gepaart mit der Wut, die generell in Mewtu tobte, würde es sie auch nicht wundern, wenn er wieder ausrastete und womöglich andere Menschen in Gefahr brachte. Dementsprechend angespannt sah sie auch aus, ebenso wie Amelia, doch an Calluna schien das vollkommen vorbeizuziehen. Alles andere hätte Odile wahrscheinlich auch gewundert, denn es war eben Calluna. Calluna ließ sich von nichts wirklich erschrecken und ihr Fluchtinstinkt bei Gefahren war vermutlich nicht ganz so ausgebildet wie bei anderen Menschen – aber das war etwas, was Odile sehr an dem Mädchen schätzte. Die Gelassenheit und Offenheit, mit der Calluna durch die Welt ging, war wirklich beachtenswert und Odile hoffte, dass sie diese Eigenschaft niemals verlieren würde.
Zu Odiles eigener Überraschung bleib Mewtu jedoch ruhig. Seine Umgebung schien ihn absolut nicht zu interessieren, denn er konzentrierte sich mehr auf Cresselia. Ob das eine Bedeutung hatte oder die beiden kommunizierten wusste Odile nicht, aber ihr war alles recht, solange er nicht wieder aggressiv wurde. Den Moment nutzte Odile, um Calluna kurz darüber aufzuklären, wieso da gerade ein legendäres Pokémon einfach so aus ihrer Tasche gesprungen war. Zustimmend nickte sie auf die Worte des Mädchens und verzog leicht das Gesicht. „Ja, ich kann auch gut verstehen, wieso er wütend ist“, pflichtete Odile ihr bei und runzelte die Stirn, begleitet von einem leisen Seufzen. „Aber darauf mit Aggressivität zu reagieren und Menschen und Pokémon zu schaden, die nichts für seinen Zustand konnten, ist auch nicht der richtige Weg.“ Ihr Blick verhärtete sich kurz. Freud und Fromm hatten ihm absolut nichts getan und trotzdem hatte er dafür gesorgt, dass sie nun nicht mal mehr allein lebensfähig waren. Hector und Odile hatten ihm auch nichts getan und trotzdem hatte er sie umbringen wollen. Natürlich konnte Odile das verstehen – doch das bedeutete nicht, dass sie es gutheißen musste.

Leicht hoben sich ihre Augenbrauen, als Cresselia sich plötzlich zu Wort meldete. Das Geräusch, das sie ausstieß, klang wunderschön und gleichermaßen verwirrt wie auch neugierig beobachtete Odile, wie das Pokémon sich leicht schüttelte und schließlich eine Feder verlor, die es Mewtu überreichte. Das Psychopokémon nahm sie auch mit einem stillen Nicken an und schien sich anschließend weiter mit Cresselia zu unterhalten, soweit Odile das beurteilen konnte.
„Hm“, brummte Odile auf Callunas Worte nachdenklich und verschränkte die Arme locker vor der Brust. „Ich könnte es mir vorstellen.“ Bisher hatte Odile nie wirklich mit Mewtu außerhalb seines Balls zu tun gehabt, außer dem einen Mal, als er Amelia geholfen hatte, eine Attacke zu lernen. Ob und wie er schlief, konnte sie deswegen nicht beantworten und es blieb wohl ein Geheimnis, das sein Pokéball hütete, doch es war wahrscheinlich. Odile hatte selbst noch Albträume von dem Geschehenen und sie war nicht diejenige gewesen, an der Experimente durchgeführt worden waren. „Danke, Cresselia“, sprach sie dann das Pokémon an und schenkte ihm ein freundliches Lächeln, kurz bevor Mewtu die freie Hand hob und sein Meisterball aus Odiles Tasche geflogen kam. Er landete in Mewtus Hand, woraufhin das Pokémon kurz darauf im Ball verschwand und dieser wieder ins Gras fiel. „Hm.“ Die Polizistin runzelte die Stirn und fing den Ball auf, als er zurück in ihre Hand schwebte, bevor sie ihn wieder in der Tasche verstaute. „Interessante Begebenheit. Aber Cresselia und er schienen sich ja zu verstehen? Immerhin etwas Gutes.“ Vielleicht half die Feder ja, dass es ihm bald besser ging.


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