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Panic! At the Internetcafé Empty Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Gabrielam So 31 März 2019, 21:29

Mit Spencer
#010
Gabriel fuhr sich gespannt mit der Zunge über die Lippen, während er erwartungsvoll auf den Computerbildschirm starrte. Er befand sich in diesem Augenblick in einem kleinen, dreckigen Internetcafé in der Mitte von Stratos. Er kannte hier glücklicherweise niemanden, aber jeder hier sah etwas heruntergekommen und zwielichtig aus, noch dazu lag ein penetranter Geruch von Zitronen in der Luft den er sich nicht unbedingt erklären konnte. Auch bei der Einrichtung des Ladens war wohl einiges schiefgelaufen und ihm fehlte jegliche Erklärung, warum jemand einen neongrünen Linoleumboden verlegen lassen würde wenn die Wände in einem grellen Rotton gestrichen waren. Noch dazu bei einem Raum der nicht größer, als 10 Quadratmeter sein konnte. Wenigstens waren die kleinen Tische, auf denen die einzelnen PCs viel zu nahe aneinenaderstanden in einem relativ neutralen schwarz gehalten. Auch wenn der ganze Begriff des „Internetcafés“ wohl am Besitzer vorbeigegangen war, da der hintere Teil des Namens eher weniger bis gar nicht umgesetzt wurde. Nicht einmal Leitungswasser bekam man hier. Aber dafür war Gabriel ja auch nicht hergekommen. Stattdessen hatte ihn der USB Drive, den er in der Wohnung des Arztes entwendet hatte, hier hergeführt. Er wusste immerhin nicht genau, was drauf war, und hatte generell nicht unbedingt ein Gerät, an das er ihn hätte anschließen können. Demnach blieb ihm nur ein Internetcafé, und was war da besser als ein heruntergekommenes Loch in dem man sich aber nicht gerade beachtet fühlte und in der wahrscheinlich eh kriminellen Menge unterging? Nichts. Oder vielleicht vieles, wer wusste das schon. In dein meisten Fällen würde jeder normale Mensch wohl letzteres wählen, aber Gabriel befand ein ohnehin schon geklautes Objekt nicht gerade als normale Situation, vor allem wenn er nicht wusste, ob der Arzt nicht eh Dreck am Stecken hatte. Hatte nämlich jeder irgendwie. Und hier würde niemand darauf achten, ob er Passwörter für seinen Drive hatte oder nicht, Gott, hier würde man ihm mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit sogar noch dabei helfen, das Ganze zu cracken. Nur, dass irgendwie nicht wirklich viel passierte, als er den Drive einsteckte. Wobei das auch daran liegen konnte, dass die Computer in dem Laden ziemlich veraltet waren. Etwas genervt stützte er sein Kinn auf seinem Arm ab, der wiederum auf der modrigen Tischplatte Halt fand, während er gelangweilt mit der Maus herumklickte. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich dann eine kleine Nachricht am unteren rechten Bildschirmrand, dass der Driver installiert werden würde. Super, das konnte ja nur Stunden dauern.
Mit einem Seufzen lehnte Gabriel sich zurück nur um sich erneut umzuschauen. Ohne Frage sah jeder der Menschen in dem kleinen Raum auf die eine oder andere Art kriminell aus, und auch wenn er so oder so nie wirklich negativ auffiel kam es ihm erst recht so vor, als würde er nicht hier hinein passen. Dann wiederum hoffte er einfach nur, dass keiner aus seiner alten Gang oder jegliche Bekannte von Ty und den anderen hier herumhing und, auch wenn er es er unbewusst tat, rutschte er deswegen wohl ein wenig tiefer in seinen Stuhl. Schließlich öffnete sich der Drive aber doch noch, nur dass Gabriel wie schon befürchtet ein Passwort brauchte, um auf den einzigen Order zugreifen zu können, der sich auf dem Ding befand. Und wirklich Sinn ergab der Name 'Taijitu' für ihn auch nicht. Was zum Henker?


Zuletzt von Gabriel am Do 04 Apr 2019, 00:48 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Panic! At the Internetcafé Empty Re: Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Spenceram Mi 03 Apr 2019, 22:34

Ein angestrengtes Seufzen entwich Spencer, als er mit ein paar Mitgliedern der Taijitu im Schlepptau eine eher heruntergekommene Gasse entlangschritt. Eigentlich hatte er sich nur kurz in Stratos City aufhalten wollen, um ein paar Dinge hinsichtlich des öffentlichen Images der Organisation zu klären, doch kaum hatte er das erledigt, hatte ihn plötzlich die Botschaft erreicht, dass ein gesicherter USB-Drive eine Warnmeldung von einem Internetcafé aus abgegeben hatte. Anscheinend versuchte da jemand, sich zu heiklen Daten der Organisation Zugriff zu verschaffen. Bevor noch der übereilte Entschluss fiel, die dafür verantwortliche Person auf der Stelle aus dem Weg zu räumen, hatte Spencer ein Machtwort gesprochen und vorgeschlagen, die Angelegenheit selbst unter die Lupe zu nehmen. Es war immerhin auch wichtig in Erfahrung zu bringen, wie eine Sicherheitslücke dieser Art überhaupt erst entstehen konnte, so würde er bestimmt noch ein paar Fragen an die dafür verantwortliche Person richten müssen. Besser, er klärte das selbst so schnell wie möglich, solange er in Begleitung war sollte das für ihn selbst kein zu großes Sicherheitsrisiko darstellen.
Am besagten Internet"café" angekommen musste der Boss der Taijitu zunächst feststellen, dass er an diesem heruntergekommenen Ort wahrscheinlich hervorstach wie ein bunt besprühtes Fiffyen, war er doch wegen seiner heutigen Verpflichtungen herausgeputzt und in Anzug und Krawatte gekleidet. Seine Begleiter mochten zwar alltäglicher wirken, doch man konnte leicht erkennen, dass sie ihm unterstellt waren, was dem ganzen eine ungewollt offizielle Note verlieh. Kaum waren Spencer und seine Anhängsel eingetreten, erhaschten sie sofort Aufmerksamkeit. Ein paar Leute wandten jedoch abrupt wieder ihren Blick ab, jemand anderes verschwand sogar in ein Nebenzimmer. Wo die Personen hier allesamt kriminell zu sein schienen, wurde wohl schnell deutlich, dass das Auftreten des Weißhaarigen Ärger bedeuten konnte, weshalb sie lieber so viel Abstand wie möglich von der Situation nahmen.

Kurz rümpfte er seine Nase über den plötzlichen penetranten Geruch von Zitronen und sah sich um, als wäre ihm dieser Ort ein wenig zuwider, gab währenddessen aber auch mit einem Nicken zu verstehen, dass seine Leute sich umsehen sollten. In diesem kleinen Raum dauerte es bei all den eng beieinander stehenden PCs jedoch nicht lange, bis das gesuchte Objekt ins Auge gefasst worden war. Und dazu auch der junge Mann, der allem Anschein nach versucht hatte, es zu verwenden. "Der blonde Kerl dort drüben...", raunte einer der ihn begleitenden Männer ihm zu und blickte dabei zu ihrer Zielperson. Spencer schmunzelte darüber lediglich und lief schnurstracks auf ihn zu. In einer lockeren Armbewegung griff er sich den Stuhl direkt gegenüber des blonden Fremden und stellte ihn vor sich, ehe er darauf Platz nahm. Die Lehne war direkt vor ihm und trennte ihn etwas von dem weitaus jüngeren Kerl, während er seine Arme direkt auf ihr überkreuzte und sein Gegenüber mit einem fast schon verspielten Lächeln begutachtete. "Guten Tag.", grüßte er ihn freundlich. "Du hast da wahrscheinlich etwas, das mir gehört. Würde es dir etwas ausmachen, mich für einen Moment nach draußen zu begleiten?" Einen Tumult auf diesem engen Raum wollte Spencer lieber vermeiden, zumal die anderen sich hier befindlichen kriminellen Gestalten mit jeder verstreichenden Minute über diese Begebenheit unruhiger zu werden schienen. Das Lächeln des Organisationsbosses mochte zwar strahlend und unbeschwert sein, doch es stand in starkem Kontrast zu seinen Leuten hinter ihm, die sich bedrohlich nahe des einzigen Ausganges aufgebaut hatten. Es sollte wohl klar sein, dass er ein "Nein" nicht akzeptieren würde.

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Panic! At the Internetcafé Empty Re: Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Gabrielam Do 04 Apr 2019, 00:47

Mit Spencer
#012
Gabriel hätte aufgucken sollen, als es plötzlich still wurde und man fast schon eine Nadel hätte fallen hören können, selbst auf diesem arg dreckigen Boden. Oder zumindest, als irgendein komischer Typ ihm über die Schulter schaute und dann viel zu zügig wieder wegging. Dabei hatte Gabriel gerade erst das Programm von einem weiteren Drive, den er bei sich trug, gestartet, das gerade daran setzte, das Passwort zu knacken, welches den Order verschlüsselte. Nur, dass er viel zu vertieft war und erst viel zu spät aufsah. Das war nämlich der Zeitpunkt, an dem ein Kerl sich längst neben ihn gesetzt hatte. Zwar trennte sie eine Stuhllehne, doch war er ihm seiner Meinung nach immer noch viel zu nahe. Für einen Moment ignorierte er ihn, versuchte seine rasenden Gedanken zu ordnen und einen letzten Willen zu formulieren, weil er davon ausging, dass Ty ihn gefunden hatte. Ty, der immer Anzüge trag, egal wo er hinging. Ty, der dachte, dass er damit seine asoziale Art vertuschen konnte und irgendwie edler wirkte. Ty, der ihn immer irgendwie fand und dieses Mal zur strecke bringen würde. Wieso hatte er nur nicht früher aufgeschaut. Nun spürte er nämlich einen Blick auf sich ruhen und wartete auf sein Urteil, nur dass dieses gar nicht kam. Stattdessen sprach ein komplett Fremder zu ihm... und er klang... freundlich? Ja, doch, irgendwie schon. Wenn da nicht eine süße Unternote von Gefahr alleine schon von seiner Stimme ausgehen würde, oder zumindest schienen Gabriels Instinkte ihm nur eins zu sagen: Lauf.
Stattdessen blickte er kurz zur anderen Seite, während er seine Lippen ein weiteres Mal befeuchtet um sich so mehr Zeit für eine Antwort zu verschaffen. Dabei fiel ihm ins Auge, wie alle Fluchtgänge plötzlich versperrt waren. Selbst das Kniehohe Fenster, durch das gerade mal eine Fußhupe von Hund oder ein dreijähriger passen würde, wurde von einem Mann verdeckt, der ganz klar aussah, als würde er zu jemandem gehören, der Befehle gab. Jemandem, der eben genau neben Gabriel saß und irgendetwas von ihm wollte. Der Blonde versuchte, ruhig zu bleiben, als er sich zu dem sichtlich Älteren drehte. Seine rechte Hand hielt immer noch die Maus des Computers, seine linke verharrte in der Luft genau über der Tastatur.
Das erste, was er aufsaugte war jedes Detail des Fremden. Nicht, weil er wollte, sondern viel mehr, weil es so gar nicht in diesen heruntergekommenen Laden passte und er im Gegensatz zu den immer nervöser werdenden Kleinkriminellen fast schon zu strahlen schien. Dabei lag das nicht einmal an dem Anzug und dem generell eher herausgeputzten Auftreten, auch wenn dies durchaus dazu beitrug. Viel mehr war es aber die so strahlende und zugleich irgendwie bedrohliche Aura, die Gabriel sofort aufgefallen war und von dem höflichen Lächeln auf dem Gesicht des weißhaarigen, schon älteren Mannes noch weiter untermauert wurde. Seine Worte ergaben nicht unbedingt viel Sinn für Gabriel, bevor er dann noch einmal einen Blick zu dem Computerbildschirm vor ihm war und er die Augenbrauen hochzog, als er sich das nächste Mal zu dem komischen  Kauz wandte. Mal ganz abgesehen davon, dass er ihn einfach duzte und trotz Aura und Anzug keine Manieren zu besitzen schien, was ein Spaten. Aber gut, vielleicht sollte er das nicht allzu eng sehen, wenn er sich die Typen hinter dem Weißhaarigen anschaute, die irgendwie viel bedrohlicher wirkten als er selbst, wenn auch auf eine andere Art? Mehr offensichtlich eben.
Meine Mutter hat mir beigebracht, dass ich nicht mit Fremden mitgehen soll,“ zuckte Gabriel mit den Schultern und lehnte sich mit einem hohen Quietschen der Stuhlfeder zurück. War hier irgendwas nicht heruntergekommen und oder veraltet und oder halber Schrott? Hatte er zudem wirklich gerade wieder seine Frechheit zurückgewonnen, nachdem der erste Schock überwunden war? Irgendwie wohl schon. Dennoch war er nicht sicher, ob es eine schlaue Idee war, hier drinnen eine Szene zu starten. Er kannte hier niemanden und als derjenige, der Stress erst ins Leben rufen würde, wenn alles drunter und drüber ging und sie einen Schuldigen brauchten, war er der einzige Kandidat. Somit war er aber auch nicht derjenige, den die ganzen Idioten hier unterstützen würden. Vor allem falls die Polizei auftauchen sollte. Die ihn irgendwie schon im Register hatte. Und über die eventuell auch seine alte Gang etwas mitkommen könnte. Natürlich konnte das auch draußen passieren, nur, dass er da eher wegkam und eher Fluchtwege finden konnte als bei all den Leuten, die gerade in diesen recht kleinen Raum gequetscht waren. Und was würde überhaupt mit seinem Pokémon geschehen, wenn er plötzlich in Polizeigewahrsam genommen werden würde? War ja nicht so, als könnte er sich da vorher noch einen Sitter organisieren. Oder leisten. Er kannte ja nicht einmal irgendeinen Menschen, der nicht hinter ihm her war. außer vielleicht dieser Arzt, der ihm geholfen hatte. Nur, dass der inzwischen mit höchster Wahrscheinlichkeit seine fehlenden Medikamente und den USB Stick bemerkt hatte – sonst wäre er gerade nicht in dieser Situation, vermutete er -  und ihm sicher nicht noch einmal helfen würde, nachdem er schon beim ersten Mal eher undankbar gewesen war. Nein, hier drin eine Szene zu veranstalten war überhaupt keine Idee. Somit schaute Gabriel sich ein letztes Mal zwischen den Rüpeln um und dann zu dem weißhaarigen, der immer noch zu lächeln schien. Unheimlich.
Seufzend stand er also auf und stützte sich auf dem Tisch ab, der gefährlich wackelte und wollte dem Fremden gerade sagen, dass draußen wenigstens eine angenehmere Luft herrschte, als er mitten im Satz unterbrochen wurde. Er wusste ja nicht einmal wirklich, dass diese PCs in der Lage waren, Sound abzugeben, doch trotz alledem ertönte ein lautes PING. Im nächsten Moment wurde der Bildschirm kurz schwarz bevor eine Liste von Wörtern wie von selbst über den Bildschirm scrollte. Zuerst dachte Gabriel es seien vielleicht Passwörter, dann dachte er an einen Virus bevor er realisierte, dass das ganze Namen waren. Namen von einer sogenannten Taijitu?
Verwirrt wandte er sich wieder zu dem weißhaarigen und war sich unsicher, was er nun tun sollte. Rennen schien ihm ja immer noch die beste Option, nur wohin, das war die Frage.
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Panic! At the Internetcafé Empty Re: Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Spenceram Mo 08 Apr 2019, 23:12

Zu Beginn war es für Spencer ein wenig schwer, die Reaktion des blonden Burschen zu lesen. Es wirkte auf ihn so, als würde er gerade zwanghaft versuchen, zu ignorieren, dass um ihn herum gerade etwas geschah. Erst, nachdem er ihn angesprochen hatte, regte er sich - und blickte in die andere Richtung. Wo er seine Arme auf der Lehne des Stuhls, auf dem er saß, überkreuzt hatte, wippte Spencer nun ein wenig angespannt mit seinen Fingern auf und ab. Er wüsste wirklich zu gerne, was im Kopf seines Gegenübers nun vor sich ging. Zumindest wirkte es auf ihn nicht so, als hätte dieser Kerl wirklich Ahnung von dem, was er sich da eingebrockt hatte. Ob er wohl ein Gelegenheitstäter war? Da tat es ihm ja fast schon Leid, ihn dermaßen hart rannehmen zu müssen, aber wenn es um die Sicherheit der Organisation ging, kannte er keine Gnade.
Dieser Eindruck verstärkte sich dann umso mehr, als der Jüngere ihm endlich entgegenblickte... nur, um ihm schulterzuckend zu sagen, dass seine Mutter es ihm beigebracht hatte, nicht mit Fremden mitzugehen. Ein ungläubiges, aber doch zugleich höchst amüsiertes Prusten entwich Spencer daraufhin, während er dabei war, ein richtiges Lachen zu unterdrücken. Diese Angelegenheit versprach wirklich noch interessant zu werden. "Nun, mein Vater hingegen hat mir beigebracht, dass man für alles, was man tut, Verantwortung übernehmen muss.", gab er nach wie vor lächelnd zurück, seine Worte entsprachen dabei der vollen Wahrheit. Wenn es um das Thema Verantwortung ging, war wirklich so einiges fest in ihm verankert worden... Gerade deswegen würde er hier nun nicht locker lassen.

Fragend sah er dem Blondschopf anschließend nach, als er sich plötzlich ohne ein Wort erhob. Würde er also kooperieren? Wie es schien, setzte er zu sprechen an, doch ein plötzliches Geräusch des veralteten Computers veranlasste sowohl den USB-Dieb als auch Spencer selbst, wieder zu ihm zu blicken. Letzterer wirkte von dieser Begebenheit alles andere als begeistert. Also war es dem Kerl doch gelungen, die Sicherung zu knacken. Wo nach dem Aufstehen seiner neuen Bekanntschaft der Platz wieder frei geworden war, rutschte der Boss der Taijitu abrupt auf seinem Stuhl ein Stück näher an den Computerbildschirm heran und besah sich aufmerksam die Namen und Informationen, die von der Datei freigegeben worden waren, man konnte die aufgeregte Bewegung seiner bernsteinfarbenen Iriden dabei gut nachverfolgen. Diese Daten waren auf einem recht hohen Vertraulichkeitslevel, Namen und gesundheitliche Informationen der Mitglieder waren nichts, das einfach so nach außen sickern durfte. Ansonsten würden sich die Nachforschungen jeder feindlich gesinnten kriminellen Bande oder die der Gesetzeshüter abrupt beschleunigen. Fieberhaft überlegte Spencer, wie der Blondschopf nur an diesen USB-Drive gelangt sein konnte, in diesem Augenblick fiel ihm jedoch nur jenes ehemalige Elitemitglied ein, dem er solche Informationen anvertraut hatte. Schlagartig schwang seine Stimmung um, für einen Moment erstarb sein Lächeln und wurde von einem finsteren Stirnrunzeln ersetzt.
"Oh." Der Ton, der in diesem von seiner Feststellung stammenden kurzen Laut steckte, verhieß nichts Gutes. Letztendlich erhob er sich jedoch wieder mit einem leisen Seufzen und kaum stand er wieder aufrecht, war dieser kurze Augenblick der Ernsthaftigkeit nach außen hin wieder verflogen. Erneut stand er unbeschwert lächelnd vor dem jüngeren Mann und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Eine eigentlich vertrauenserweckende Geste, doch die Hand Spencers musste in diesem Augenblick wahrscheinlich schwerer wiegen als die anderer. "Ich habe nun wirklich einige Fragen. Komm mit." Zwar mochte es seiner Stimmlage nach eine freundliche und optimistische Aufforderung sein, doch verschwunden war das, was sie ihn zuvor noch in einer höflichen Nachfrage formulieren ließ. Das war ein Befehl. Er nahm seine Hand schließlich nicht von der Schulter des jungen Mannes und deutete ihm somit, sich an seiner Seite zum Ausgang zu bewegen. "Sammel bitte den Stick ein.", wies Spencer dabei noch einen seiner Untergebenen an, der sich besser mit dieser Technik auskannte. Je weniger einen zu genauen Blick darauf erhaschen konnten, desto besser.

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Panic! At the Internetcafé Empty Re: Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Gabrielam Mi 10 Apr 2019, 13:31

Mit Spencer
#014
Die Option zu rennen war anscheinend überhaupt keine Option. Nicht, dass Gabriel das nicht geschafft hätte – irgendwie wäre er dem weißhaarigen und seinen Rüpeln sicher entkommen, bei Arceus. Immerhin kannte er die Stadt wie seine Westentasche. Das Problem war viel eher, dass die zu professionell wirkten. Wie ihm schon zuvor aufgefallen war, stach gerade ihr wahrscheinlicher Anführer von der restlichen Bande zwischen den Kleinkriminellen und Landstreichern hervor, und so wie sich sein Gesichtsausdruck verändert hatte... selbst wenn Gabriel entkommen sollte würde er wohl noch eher gesucht werden, als seine alte Gang das tat. Zumal die dachten, dass er tot sei – die hier anwesenden sahen jedoch so aus, als würden sie ihre Leichen nach erledigtem Job kontrollieren.
Ihr Vater scheint mehr vom Leben zu verstehen als meiner.“, murmelte er noch, wenn auch eher zu sich selbst. Gabriel beobachtete ziemlich vorsichtig, was der Weißhaarige tat, doch der schien sich, als Gabriel das nächste Mal zu ihm schaute, schon wieder gefangen zu haben. Immerhin war sein Lächeln wieder da. Nur, dass die Hand auf der Schulter des Blonden nicht unbedingt die langjährig vermisste, väterliche Geste war, die der Ältere eventuell auszudrücken versuchte. Was höchstwahrscheinlich nicht einmal der Fall war. Denn auch, wenn Gabriel sich nicht so recht auskannte, so war der Druck, den der Fremde ausdrückte ein wenig zu stark und statt dass die Geste beruhigend wirkte, fühlte Gabriel sich eher so, als wäre seine persönliche Blase durchbrochen worden und der Andere stand ihm viel zu nahe. Lustig, tat er selbst so etwas doch manchmal um sie davon abzulenken, dass er etwas klaute. Nur, dass Gabriel auch innerlich eingeschüchtert funktionierte, ohne zu denken.

So kam es, dass er die Zeit, die der andere damit verbrachte, mit ihm zu reden und seine Hände in Gabriel's Sichtfeld zu haben, ausnutzte. Er konnte einfach nicht anders. Als der Weißhaarige ihn darum bat, mitzukommen, folgte Gabriel dem 'Befehlt'. Und als er besagtem Weißhaarigen folgte, welcher ihn mit der Hand auf Gabe's Schulter ja irgendwie neben sich führte, wie einen Kriminellen -haha - blieb er absichtlich mit dem Fuß in einem Kabel hängen, welche eh zu Hauf über den Boden liefen. Den folgenden Ruck an seinem Körper nutzte er und stütze sich auf der Kante des Tisches ab, auf dem die alte Kiste, die sich PC schimpfte, weiterhin auf Hochtouren arbeitete. Gleichzeitig nahm er mit einer kaum sichtbaren Bewegung den Stick mit und ersetzte ihn durch den, auf dem sich sein Programm befand, welches ihn die Informationen überhaupt erst zugänglich gemacht hatte. Zwar brauchte er den wahrscheinlich noch, doch hatte er dieses Programm noch auf anderen Drives während der hier, der, der den Weißhaarigen für einen Moment gebrochen und sein Lächeln im Keim erstickt hatte, wie ein kleiner Anker erschien. Eine Art Sicherung, die er wahrscheinlich noch brauchen würde. Sofort richtete er sich wieder auf, den Stick versteckt zwischen Daumen und Handfläche bevor er ihn wie ein Taschenspieler, der er war, verschwinden ließ. Dass er einfach in seiner Tasche war, war ihm zu unsicher, und so steckte er ihn kaum merklich und den leicht geöffneten Bund seiner Jacke, den er extra für solche Situationen entsprechend bearbeitet hatte. Er verstand an sich zwar nichts von Näharbeit, doch war das damals mithilfe von ein paar Anleitungen aus dem Internet passiert, die wohl eigentlich nicht dafür gedacht waren, dass man sie für Diebesgut missbrauchte. Aber heute schien es so, als würden sie Gabriels Hintern retten können. Das Kabel, in dem Gabriel hängen geblieben war, war jedoch nicht einfach ein beliebiges, sondern das des Soundsystems der alten Maschine, und nun ausgezogen hing sein Leben wohl an der Hoffnung, dass das alte Teil die Fehlermeldung erst ausspucken würde, wenn er mit dem Fremden zur Tür raus war. Die aber immer näher kam. Er fragte sich wirklich, was das für eine Liste war, die er da gesehen hatte, war aber viel mehr davon abgelenkt, innerlich auszuflippen. Würde er überhaupt dazu kommen, den Stick gegen den anderen auszuspielen bevor sie ihn abmurksten? Vielleicht nicht.

So wirklich neugierig war er ja nicht au f die Frage seines Gegenübers. Schließlich kamen die beiden draußen an. Wenn auch nicht ohne ein paar der Rüpel, welche weiterhin alle Fluchtwege absperrten. Auch wenn es davon nur zwei gab, außer Gabe würde eine Steile Wand heraufklettern können, ohne dass ihn jemand vorher zusammenschlug oder falls er, mal angenommen, überhaupt so hoch springen konnte, dass er sich am Sims oben festhalten konnte. Also eher unwahrscheinlich. Er war sich nicht sicher, ob besagte Lakaien vielleicht schon die ganze Zeit da standen, immerhin sahen sie irgendwie alle ziemlich gleich aus. Lachhaft wäre das ja schon, wenn er sie vielleicht in einer anderen Situation erblickt hätte und nicht in einer, bei der er selbst im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit stand. Mit einem weiteren Blick um sich herum schüttelte Gabriel schließlich, recht human und fast schon zaghaft, die Hand ab und ging ein paar Schritte, kehrte dem Älteren dabei den Rücken zu und streckte sich einmal ausgiebig. Vielleicht war das nicht unbedingt schlau, doch schien der Weißhaarige sich die Hände eher selten selber schmutzig zu machen, so wie er rumlief. Und wenigstens hoffte Gabriel, so ausdrücken zu können, dass er sich der Gefahr in seinem Rücken zwar bewusst war, diese aber absichtlich eher ignorierte oder auch als nicht zu groß ansah. Konnte ein Fehler sein, konnte ihm aber auch Respekt einbringen, das wusste er nicht so recht, würde es aber schnell herausfinden. Gekonnt langsam drehte er sich dann also zu dem weißhaarigen.
Wenigstens riecht es hier nicht nach Zitronen sondern nur nach -“ ein Seitenhieb zu einem riesigen Müllhaufen, um den schon Fliegen schwirrten, sagte alles. „Was ein lieblicher Ort um neue Freunde zu gewinnen“, grinste er dann frech weiter und konnte ein Gähnen nicht unterdrücken. Es war zwar schon ein oder zwei Wochen her, dass er der Wohnung des Arztes entkommen war und sein erstes Pokemon gefangen hatte, das hoffentlich gerade friedlich in seinem Ball schlief. Doch waren seine Wunden immer noch nicht alle geheilt, und irgendwie schien er in letzter Zeit immer müde zu sein. Davon hielt ihn nicht einmal die jetzige Situation ab. Kam vielleicht noch, wenn der Typ weiterhin so gruselig grinsen und genug Adrenalin in Gabe's Körper auslösen würde.

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Beitrag von Spenceram Sa 11 Mai 2019, 12:35

Auch wenn der blondhaarige Kerl nicht so zu wirken schien, als würde er einem Fluchtreflex nachkommen wollen, verlief sein "Abführen" leider nicht so reibungslos, wie Spencer es gerne gehabt hätte. Auf diese Weise zog er tatsächlich erst einmal die Aufmerksamkeit der anwesenden Taijitu-Mitglieder auf eine Weise auf sich, die sie nicht bemerken ließ, was er in aller Schnelle noch getan hatte. "Alles in Ordnung?", fragte Spencer noch knapp mit einer gehobenen Braue, nachdem der Bursche sich wieder aufgerappelt hatte. Dafür zog er das Tempo nun auch etwas an und deutete den ihn Unterstellten mit einem Wink, ihm auch möglichst schnell zu folgen. Die Fehlermeldung blieb durch die Hast tatsächlich auch unbemerkt, aber nachdem der Blondschopf mit seiner Aktion die anderen Kleinkriminellen noch einmal dezent zum Aufschrecken gebracht hatte, wollte Spencer kein weiteres Risiko mehr eingehen und die Anspannung im Raum nicht zum kritischen Punkt ansteigen lassen.

Draußen in einer Seitengasse beobachtete der Boss der Taijitu zunächst den Blonden dabei, wie er ihm den Rücken zuwandte und sich streckte. Dabei konnte er nicht anders, als amüsiert darüber zu Schmunzeln. Zwar vermittelte ihm sein Gegenüber den Eindruck, dass es nicht wirklich wusste, worauf es sich da eingelassen hatte, doch andererseits schien es immer noch eine gehörige Portion Selbstvertauen zu besitzen. Das war etwas, das er durchaus respektieren konnte. Seine Lakaien schienen hingegen etwas genervt von dem Ganzen, die Seitenblicke, die sie ihm obersten Vorgesetzten zuwarfen, zeugten schon davon, dass sie wohl lieber kurzen Prozess mit einem Typen wie diesem gemacht hätten statt dermaßen diplomatisch an die Sache heranzugehen.
Der Kommentar hinsichtlich des Müllhaufens ließ Spencer letztendlich leise und gut gelaut in sich hineinlachen. "In der Tat.", bestätigte er mit entsprechender Ironie in der Stimme. Er wollte nun auch nicht mehr lange um den heißen Brei herumreden, weshalb er nun seine Arme verschränkte und lieber direkt auf den Punkt kam: "Stehlen wir uns aber am besten nicht länger gegenseitig die Zeit. Der Stick, den du eben verwendet hast... Wo und wie bist du an ihn gekommen? Und für was wolltest du ihn verwenden?" Das sollte die Grundfragen wohl so ziemlich auf den Punkt bringen. Blieb nur zu hoffen, dass der Bursche mit seiner frechen Art ihn nicht noch beim Antworten auf die Folter spannen würde.

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Panic! At the Internetcafé Empty Re: Panic! At the Internetcafé

Beitrag von Gabrielam Mo 13 Mai 2019, 18:35

Mit Spencer
#017
Seinen immer noch vorhandenen Fluchtreflex unterdrückend versuchte Gabriel, seine Arme nicht vor dem Oberkörper zu verschränken oder gar die Augen zu verdrehen, als der Weißhaarige vor ihm mit ihm redete. Ersteres würde nämlich nicht weiterhelfen, immerhin war so eine Körperhaltung eher negativ aufzufassen und abweisend, als wollte man sich ein wenig schützen. Eigentlich ein Reflex, doch kämpfte Gabriel dagegen an. Die Grinsekatze vor ihm würde das seinem Gefühl nach nämlich bemerken und dann würde die bis jetzt aufgebaute Fassade eines entweder sorgenfreien oder eventuell auch dümmlichen Mitmenschen zerbrechen wie eine Sandburg, die er den kleinen Drecksblagen am Strand meistens zertrat, wenn er nichts anderes zu tun hatte. Stattdessen bewegte Gabriel sich also ein wenig, vertrat sich die Beine, während der Weißhaarige – war der so alt, dass es schon Friedhofsblond genannt werden konnte oder hatte er einfach nur einen echt guten Friseur? - auf seinen Witz einging. Na wenigstens wusste der Typ, was Sarkasmus war, konnte man heutzutage ja anscheinend nicht mehr von jedem in dieser Gesellschaft erwarten.

Allerdings spürte Gabe, wie ihm mit jedem Schritt, den er tat, zwei dutzend Augenpaare folgten. Bereit, sich auf ihn zu stürzen. Ruckartig blieb er vor einem Lackaffen stehen, der nur leicht zuckte, als wollte er ihn greifen, den Reflex jedoch mehr oder minder erfolgreich unterdrücken konnte. Mit dem Rücken wieder dem Anführer der Bande zugewandt zuckte Gabriel als Antwort mit den Schultern, während er den Untertan vor sich musterte. Kurzer Militärs-haarschnitt, schwarze Haare soweit das noch zu sehen war, sonst eher banal gekleidet. Der Mann schien, als würde er dafür leben, Befehlen zu folgen.
Nice, du hast einen richtig freshen Klamottenstyle. Löcher in der Hose, sweet Jesus,“ bemerkte er, während er einmal im Kreis um den Mann lief, der wahrscheinlich sein Bestes tat, um ihm keine Antwort zu geben. Stattdessen hatte der Typ sich auf seinen Boss fixiert, so als wollte er ihn telepathisch darum anbetteln, dass er Gabriel schlagen dürfte. Das ganze wurde ein wenig intensiver, als der Blonde sich auf die Schulter des Mannes stützte, die andere Hand an seine eigene Hüfte legte, die Beine überkreuzte und laut ausatmete. Immerhin war das Ganze hier ja auch ein Aufwand, und er wusste gar nicht genau, was die Männer hier von ihm wollten. Apropos, sehr geringe Frauenquote, die die hier am Start hatten. Aber was sollte das Getue? War der Stick so wichtig? Dann wiederum, wenn er sich so umguckte... die Antwort erübrigte sich irgendwie. Übertrieben verlagerte er dann nach einigen Augenblicken die Hand von seiner Hüfte zu seinem Kinn um sein nachdenkliches Gesicht zu intensivieren.
Wo bin ich denn nur an den Drive gekommen... hm...“, überlegte er kurz, bevor er die Hand, die an der Schulter des anderen baumelte vor dem Gesicht des Typen schnippte, um ihn noch ein wenig mehr zu nerven.
RICHTIG! Ich war bei meiner Massage als der so rumlag und ich dachte, dass der von mir sei. Was soll ich sagen – ich lag wohl falsch!“, zuckte er dann mit den Schultern und grinste schelmisch. Dass er den Stick geklaut hatte konnte sich sein Gegenüber wahrscheinlich denken, immerhin wies das ganze Milieu in dem sie sich gerade befanden darauf hin. Genauso gut hätte Gabriel sich auch 'Kleinkriminell' mit Edding auf seine Stirn schreiben können. Wobei, Spiegelschrift würde er sicher nicht hinbekommen.
Was ich damit vorhatte weiß ich selbst nicht genau, vielleicht ein paar Daten darauf verticken? Wie viel bekommt man denn für eine Liste von Mitgliedern der... wie hieß das Ganze noch... Ta... Taiji... Taju... irgendwie sowas?“ Seine ausholenden Handbewegungen verlagerte er vor allem vor das Gesicht seines neuen Kumpels. Dann wandte er sich wieder an den Schrank von Türsteher, der den weißhaarigen wahrscheinlich genau so wegklatschen könnte, wie er es gerade mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit mit Gabriel tun wollte. Doch stand er weiterhin still und fixierte jetzt einen Punkt irgendwo über dem Kopf seines Bosses.
Du bist mir übrigens sympathisch. Eher der stille Typ, hm? Nicht so groß bei eigenen Meinungen? Fünf von Fünf, würd' ich weiterempfehlen. Wir sollten mal zusammen trinken gehen, immerhin verstehen wir uns so gut, nicht wahr?“ Da er keine Antwort von dem Lakaien bekam zuckte er mit den Schultern und zeigte von dem Schwarzhaarigen zu sich selbst.
Wow, wir beide? Ich fühl mich geehrt. Ja, sicherlich. Nein nein, vollkommen okay wenn du bezahlst. Gutes Gespräch, danke.“  Dann wandte er sich wieder dem Anzugträger vor, der mit jeder vergehenden Sekunde weniger in diese Gegend passte und strich sich ein wenig das zerknitterte T-Shirt glatt, dass ihn und seine eher schlaflose Nacht auszeichnete.
Wer seid ihr eigentlich? Geldhaie? Mafia? Untergrund-Boxclub über den nicht gesprochen wird? Taijitu oder wie das hieß? Erinnert ein wenig an 'ne Thai-Massage. Was soll das hier?
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Beitrag von Spenceram Sa 22 Jun 2019, 12:53

Spencer fragte sich in diesem Moment wirklich, warum dieser menschliche Teil in ihm immer noch darauf pochte, geduldig und gnädig zu sein. Kaum hatte er seine Fragen gestellt, schien es so, als würde der blonde Bursche nur unnötig um den heißen Brei herumreden. Frech war er dabei obendrein. Wenigstens war derjenige, der das alles abbekam, einer seiner Untergebenen. Jener rührte sich nicht, doch er sah währenddessen Spencer die ganze Zeit über mit einem verzweifelten Blick an, der ihm das Gefühl gab, als würde dieser Mann nun darum flehen, entweder endlich die Erlaubnis zu bekommen, ihrem Dieb ordentlich eine reinzuhauen, oder einfach nun am liebsten tot umfallen. Der Boss der Taijitu ignorierte es jedoch eiskalt. So litt der arme Handlanger weiter, während Spencer versuchte, irgendetwas Nützliches aus dem Geschwafel ihrer neuen Bekanntschaft herauszuhören.
Besonders ergiebig war es nur leider nicht. Ihr Dieb griff sich einfach eine wohl spottend gemeinte Geschichte für den Fund aus der Luft, dabei wusste Spencer ganz genau, welchem Mitglied er diese Daten nun anvertraut hatte. So etwas händigte er nicht jeder x-beliebigen Person aus. Allerdings verschränkte er einfach seine Arme und übte sich weiterhin in Geduld, bis der Kerl endlich einmal sein Selbstgespräch mit dem nun innerlich an einem Nervenzusammenbruch leidenden Mitglied seiner Organisation beendete. Wenigstens schien es einleuchtend, dass ein Gelegenheitstäter wie er einfach nur Geld damit machen wollte.

Nachdem der Junge sich endlich wieder Spencer zugewandt hatte, stöhnte das zugeschwafelte Mitglied auf der Stelle in einer Mischung aus Verzweiflung und Erleichterung aus, während es sein Gesicht in seinen Händen vergrub und dafür tröstend von einem Kollegen einen Klopfer auf die Schulter bekam.
Spencer sah sich von Seiten des Blondschopf nun mit einer Welle von Fragen konfrontiert, die er auch nicht weniger dreist fand als die Schau von eben. allerdings büßte er seine Engelsgeduld nicht ein und lächelte weiter, obwohl sich in seinem Inneren wohl doch so etwas wie Wut ansammelte. Er glaubte zumindest von sich, Leute wie den Burschen zu kennen. Wenn er jetzt nachgab, hatte der Kerl doch genau das, was er wollte. "Mafia kommt dem wohl am nächsten.", erwiderte er trocken und neigte seinen Kopf leicht. "Es scheint mir aber, als wärst du dir der Situation nicht wirklich bewusst, in der du dich befindest." Sein Tonfall war dabei etwas ernster geworden und er verzog nun tatsächlich mit etwas dunklerer Miene seine Augenbrauen. "Ich weiß ganz genau, welcher Person ich diese Daten anvertraut habe - dass du es geschafft hast, sie ausgerechnet ihr zu entwenden, rückt die Sache in kein besonders gutes Licht." Er löste seine Arme wieder aus der Verschränkung. Es wirkte so, als hätte er eine Hand nun lässig an die Hüfte gelegt, dabei war sie direkt in der Nähe der Sakkotasche, in welcher sich seine Pokébälle befanden. Für den Fall der Fälle. "Es würde uns allen eine Menge Mühen ersparen, wenn du nun offen gestehen würdest, wie diese Sicherhetslücke aufkommen konnte. Vielleicht werde ich dann noch zweimal überdenken, was danach mit dir passiert." Man konnte ihm deutlich ansehen, dass er keine weitere Zeitschindung tolerieren würde.

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Beitrag von Gabrielam Sa 22 Jun 2019, 13:42

Mit Spencer
#025
Gabriel bemerkte zwar, wie er nicht nur die letzten Nerven des Untergebenen zu rauben schien sondern auch die des Typen, der wohl der Boss war, sah aber gar nicht ein, den nicht weiter auf die Palme zu bringen. Denn dass er das auch nur ansatzweise schaffte konnte er nur an der Antwort erahnen, die ihm Gegensatz zu den vorherigen Gesprächsbeteiligungen des weißhaarigen eher lang ausfiel und für Gabriel davon sprach, dass seine Methoden wirkten. Welche Methoden das auch immer waren, denn so richtig geplant hatte er ja nichts. Dann wiederum konnte er wohl nicht anders, als zu beweisen, dass er kein Schisser war. Immer noch auf die Schulter des armen, genervten Lakaien gestützt zog er wiedereinmal seine Augenbrauen in die Luft und formte ein ‚o‘ mit seinem Mund, bevor er sprach.
Ich dachte immer, dass Mafiabosse auf einem Drechstul sitzen, ihr Felilou streicheln und dibloisch Zigarre rauchen.“, bemerkte er eher trocken, sah sich dann aber mit aufgeblähten Nasenflüglen in der Gasse um, bevor er mit den Schultern zuckte und  den Gedanken mit einer wegwerfenden Handbewegung abtat. Dann war das wohl eine etwas andere Art von Mafia, wie es schien. Nach dieser Bemerkung machte sich ein Grinsen auf Gabriels Gesichtszügen breit, dass vielleicht spöötisch schien. Für ihn war es jedoch eher Zeitschinderei, denn wo er für einen Moment überlegte, seinen Gegenüber weiter zum Narren zu halten, so war er sich wirklich nicht sicher, mit wem er es hier zu tun hatte. Er fragte sich, ob der gestriegelte Mann seine Organisation mit einer Mafia gleichstellte, damit Gabriel ihm mehr Informationen gab. Dann wiederum waren Mafias nur um einiges besser organisierte Gangs, und auch wenn Gabriel sich wusste gegen solche durchzusetzen, so wusste er auch, dass Organisationen die die Größe einer Mafia und vor allem ihr Geld und Reichweite hatten, wahrscheinlich anders Prozess mit ihren Feinden machen würden, als es die Leute taten, die aus seiner Welt kamen. Denn der Mann sah sicherlich nicht so aus, als würde er sich auf einen Faustkampf einlassen und auch Gabriel wusste nicht, ob er so einen mit einem der Lakaien hier haben wollte. Kurz ließ er den Kopf hängen, schaute dann aber wieer hoch und stieß Luft aus, welches schließlich in ein Pfeifen überging. Zugegeben, so richtig Sorgen würde Gabriel sich wohl erst machen, wenn er angegriffen werden würde. Immerhin schienen aber die Informationen wichtig für den Weishaarigen, sonst hätte er Gabriel wohl schon umgelegt.
Ich hab das Ding bei einem Typen geklaut, dessen Pokémon ziemlich offensichtliche Aggressionsprobleme haben.“, gab er also schließlich zu und hoffte, dass seine wenige Kooperation den anderen vielleicht wieder etwas geselliger stimmen würden. „Sicherheitslücke würde ich das Ganze nicht nennen, immerhin lag das Ding ja nicht einfach da herum. Ich bin nur eben gut in dem, was ich tue.“ Der letzte Satz rutschte Gabriel eher gegen seinen Willen heraus, da er eigentlich nicht geplant hatte, so etwas von sich zu geben. Immerhin wussten sie alle, dass Eigenlob stinkt, aber davon ließ sich der dreiste Blondschopf gar nicht aufhalten. Viel mehr zuckt er fast schon undschuldig mit den Schultern in einem Versuch, etwas zerbrechlicher auszusehen und dem Verhalten von vorhin ein wenig entgegenzuwirken, konnte sich aber ein Zwinkern nicht verkneifen, als der Lakai neben ihm es irgendwann schaffte, den Blonden anzusehen. Gut, vielleicht konnte er das mit dem Unschuldig wirken vergessen, aber immerhin hatte er noch immer unbemerkt den Stick bei sich, wenn auch nicht einfach zu finden, und hatte somit immernoch ein kleines Hintertürchen offen um vielleicht unbeschadet aus dieser Situation zu kommen.


Zuletzt von Gabriel am Sa 13 Jul 2019, 22:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Spenceram Sa 22 Jun 2019, 22:18

Den Kommentar des Blondhaarigen in Bezug auf die Mafia ignorierte Spencer gekonnt. Es war wirklich viel zu schwer, irgendwewlche vernünftigen Worte aus ihm herauszubekommen. Warum waren so viele Kleinkriminelle nur dermaßen temperamentvoll? Sie waren wie die Rattfratz in der Kanalisation, die sich frech über diverse Überreste hermachten und sich einfach nie vertreiben ließen.

Wenigstens beantwortete er die nächste Frage dieses mal direkter. Zwar immer noch äußerst vage, aber es war immerhin ein Anfang. Es bestätigte sich zumindest für Spencer, dass dieser Kerl den Stick irgendwie Trafalgar abgeluchst haben musste. Wenn es nicht einfach offen herumgelegen war, ließ das einige Optionen offen. Hatte er das ehemalige Elitemitglied in irgendeiner Weise überwältigt? Hatte er hier vielleicht den Grund für sein plötzliches Austreten und Verschwinden aus der Organisation gefunden? Wenn das der Fall war, hatte er es hier vielleicht doch mit einem kompetenteren Typen zu tun, als angenommen. Aber er bezweifelte es noch, das musste Zufall sein. So, wie der Bursche danach versuchte, sich unschuldiger zu machen, war das ganze nämlich äußerst irritierend.
"Ich verstehe. Dieser Mann, von dem du sprichst... er ist aktuell unauffindbar. Was hast du denn mit ihm angestellt?", fragte er also trotzdem frei heraus und ließ seine unwahrscheinlie Vermutung durchscheinen. Jede mögliche Spur musste verfolgt werden, wenn es um Angelegenheiten wie diese ging.
"Wenn du wirklich so kompetent bist, dass du eines meiner hochrangigsten Mitglieder auf diese Weise austricksen konntest, muss wirklich einiges dahinter stecken.", fügte er anschließend noch hinzu und hob dabei seine Schultern leicht an. "Ich könnte dir eventuell ein interessantes Angebot unterbreiten." Das Schmunzeln, das Spencer bei diesen Worten zeigte, war tückisch. Seine Handlanger sahen ihn daraufhin entsetzt an. Er konnte das bei dieser Nervensäge doch unmöglich ernst meinen? Noch war er jedoch dabei, seine Reaktion auszutesten. Danach würde er sich weitere Gedanken machen.

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Beitrag von Gabrielam Sa 22 Jun 2019, 23:17

Mit Spencer
#026
Und wieder einmal hatte der Blondschopf es geschafft, sich tiefer in die Scheiße zu reiten anstatt dass er irgendwie seinen werten Hintern retten konnte. Denn nun hörte er aus den Worten des Fremden klar und deutlich heraus, dass er ihn beschuldigte, etwas mit dem Verschwinden des Arztes zu tun zu haben. Was komisch war, da Gabriel bis eben nicht einmal gewusst hatte, dass jener Arzt mit seinem Arktos überhaupt verschwunden war. Doch Gabriel versuchte sich nichts anmerken zu lassen, hörte lieber geduldig weiter zu bevor er antwortete und bemerkte, wie sich nach den letzten zwielichten Worten seines Gegenübers die Stimmung in der Gasse zu ändern schien. Wo die Schlägertypen eben noch ruhig gestanden und Befehlen gefolgt hatten schienen sie jetzt...  nun ja, nicht so viel anders. Nur waren ihre Pokerfaces gestört und sie alle starten ihren Boss an. Was Gabriel, bei dem Typen auf den er sich wieder gelehnt hatte, natrülich sofort ausnutzte um ihn in die Wange zu pieksen. „Was ist dein Problem, Schätzchen?“
Dann wandter er sich abermals dem weißhaarigen zu, nahm diesmal aber einen etwas festeren Stand ein, welcher ihn hoffentlich etwas ernster wirken ließ und verschränkte dann die Arme vor der Brust.
Moment, gerade bedrohst du mich noch unterschwellig, dann wirfst du mir vor, etwas mit dem Verschwinden von dem grießgrämigen Arzt in der Stadt zu tun zu haben, und jetzt willst du mir irgendein Angebot machen?“ Kurz stockte er und kaute auf dem inneren seiner Wange herum bevor er fortfuhr. Ein ‚interessantes Angebot‘ also... was da wohl für ihn ehrrausspringen würde?
Aber mal ehrlich, wieso solltest du mir ein Angebot unterbreiten? Wir reden jetzt schon eine gute Weile in diesem angenehmen Klima inmitten von Freunden, aber ich kenne noch nicht einmal deinen Namen.“
Dann jedoch entschied sich das ehemalige Gangmitglied, doch mal etwas weiter zu erklären. Denn noch wusste niemand, dass er noch im Besitz des Stickes war, und wenn sie ihn jetzt umlegen sollten, so aller Mafia, dann würde das wohl auch nie jemand erfahren und seine Trumpfkarte wäre für den Arsch. Und gerade kam doch wieder mehr Sorge seine Kehle hochgekrochen, vor allem bei dem Lächeln des Älteren. Außerdem hatte er mal gelesen, dass wenn man starb, sich die Blase und alles entspannte und auch wenn der Weißhaarige sich noch so freundlich anhörte - nicht, so ein creep -  wollte er sich nicht vor dem gestreigelten Anzugträger einpinkeln.
Ich war ein wenig... schlecht dran. Dein hochrangiger Grießgram hat mich gefunden und mich mitgenommen um mir zu helfen. Natürlich ohne Einwilligung von meiner Seite. Seih‘s drum. Er hat mich unbeaufsichtigt gelassen, ich hab ein paar Schlösser geknackt, das Ding mit ein paar solideren Einnahmequellen zusammen mitgehen lassen und bin von da verschwunden, weil der Typ minimal so creepy war wie du. Ende der Story.“, erklärte er deswegen in knappen aber aussagekräftigen Sätzen und zog dann noch einmal erwartungsvoll die Augenbrauen hoch. Er wusste wirklich nicht genau, wohin sich diese gesamte Situation gerade entwickelte oder was er überhaupt noch hier machte. Es war ja nicht so, als hätte sein Fluchtinstinkt sich irgendwann verflüchtigt, nur war er leider viel zu neugierig, als dass er jetzt doch noch versuchen würde, abzuhauen.
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