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✗ 01.04.2019 | Osterevent
Mit dem Start des Aprils startet auch unser Osterevent. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und eine schöne Zeit!

✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

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Bis zum 27.03. habt ihr die Möglichkeit, euch für den Wettbewerb in Orion City anzumelden!

✗ 11.03.2019 | Letzte News & WB-Umfrage
Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

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News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 01.03.2019 | Veränderungen im Forum
Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

✗ 02.07.2018 | Bonus für RPV & Taijitu
Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

✗ 02.07.2018 | BoW wird 3 Jahre alt!
Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

✗ 24.02.2018 | Neue Wettbewerbshallen
Wir suchen neue Wettbewerbshallen! Nun habt ihr die Möglichkeit, Ideen für neue Hallen einzusenden und eure Hallenidee im Rollenspiel zu sehen. Mehr ist hier zu lesen.

✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

✗ 13.08.2017 | Änderung der Wettbewerbe
Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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✗ 02.07.2016 | Happy Birthday, BoW!
Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

✗ 01.01.2016 | Glücksziehen zum Neujahr
Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

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Sie ist wieder da. Die schaurig schöne Halloweenzeit! Daher haben wir für unser Oktoberevent gleich eine ganze Zombieapokalypse für euch parat. Fressen oder noch am fliehen?

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✗ 11.07.2015 | Reservationsliste
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{ Osterevent | Eis - Die Reichen und ihr Ideen... | Post Nr. 1 mit Atlas }

Wie war sie nur in diese abstruse Situation hinein geraten? Es war doch wie verhext. Auf dem Weg von Eventura City, in welcher ihr erster Arenakampf stattgefunden hatte, hatte Aprilynne beschlossen, nach Rayono City zu reisen. Ergo war sie, nachdem sie die Fähre in Stratos City abgesetzt hatte, Route 4 nach Norden gefolgt und war schließlich in die Einklangspassage gelangt. Unglücklicherweise hatte ein Wüstensturm, der ausgehend vom Wüstenresort über das Land geweht war, den Zugang nach Rayono City versperrt und der Weg würde wohl für mehrere Tage unpassierbar bleiben. Daraufhin hatte Aprilynne beschlossen, einen Ausflug in die - nun ruhige - Wüste zu machen, wenn sie schon mal da war. In Begleitung ihres Vulpix war sie also ins Wüstenresort losgezogen. Je weiter sich die Trainerin von der Einklangspassage entfernte, desto karger und trockener wurde die Umgebung. Kaum eine Menschenseele begegnete Aprilynne und auch die heimischen Pokémon schienen sich weitestgehend zu verstecken. Schließlich erspähte die Dunkelhaarige in einiger Entfernung ein seltsames Gebilde und beschloss, nachzuschauen, um was es sich handelte. Möglicherweise wohnte ja jemand in dieser kargen Gegend? Es wäre sicherlich interessant, sich mit so jemandem auszutauschen. Also beschleunigte die Trainerin ihre Schritte. Je näher sie dem Gebilde kam, desto deutlicher kristallisierte sich heraus, dass es sich kurioserweise um ein weißes, riesiges Zelt handelte. Es thronte wie ein weißer König in der kargen, gelbbraunen Landschaft. Was zum..?

Schließlich blieb Aprilynne vor dem Eingang des Zeltes stehen. Es hatte beinahe die Form eines Zirkuszeltes, und breite Streben, die mit...Kristallen? bedeckt waren, bildeten scheinbar die Stütze des Gebäudes. Den Eingang markierten silbrige, lange Vorhänge, die scheinbar mit Gewichten beschwert waren, denn sie bewegten sich keinen Zentimeter. Neugierig trat Aprilynne ein Stück näher an das Zelt heran und schob die seidigen, hellen Vorhänge beiseite. Kaum war sie durch den Eingang getreten, trat eine zierliche, junge Frau auf sie zu und lächelte sie freundlich an. "Olivia van Heynes? Meine Güte, wir hätten fast ohne Sie angefangen! Sie haben kein eigenes Eispokémon, nicht wahr? Nun beeilen sie sich, suchen Sie sich eines der verbliebenen Pokémon aus, das ihnen hilft!" Irritiert blinzelte Aprilynne und runzelte die Stirn. Bevor sie verneinen konnte, dass sie nicht die gesuchte Person war, schob die Fremde sie in Richtung eines Standes, an dem einige Eispokémon auf die beiden warteten. Erst jetzt bemerkte die Trainerin die sie umgebende Kälte, welche in einem riesigen Kontrast zu der brütenden Hitze stand, die draußen in der Wüste geherrscht hatte. "Ähm...ich bin nicht...", versuchte Aprilynne, die Verwechslung aufzudecken, doch sie wurde von der Fremden unterbrochen. "Ich verstehe, dass Sie überfordert sind. Alle Neureichen sind das! Vor allem bei unseren jährlichen Veranstaltungen. Aber nun beeilen sie sich, sonst fangen die anderen ohne sie an - und beim Eisskulptur bauen würde ich mir keine Zeit durch die Finger rinnen lassen!" Sie zwinkerte ihr zu und deutete auf die drei verbliebenen Pokémon. Aprilynne folgte ihrem Blick und erspähte ein Firnontor, welches sie mehr als nur misstrauisch musterte - oder war es einfach sein grimmiger Blick, der immer so wirkte? Zum anderen befand sich ein ungewöhnlich aussehendes, blaues Sandamer unter den drei Pokémon. Möglicherweise eines aus einer fremden Region? Von den Farben her ähnelte es einem Alola-Vulpix, also stammte es vielleicht aus aus Alola? Das dritte Pokémon war ein Kussilla, das einen ziemlich aufgeweckten und lebhaften Eindruck machte.

Bevor Aprilynne einen weiteren Versuch starten konnte, die Verwechslung aufzuklären, sprang ihr Vulpix zu dem Sandamer. Kurz darauf gesellten sich beide Pokémon zu Aprilynne, welche ein wenig überfordert aussah. Sie seufzte einmal auf. Ob sie dieses falsche Spiel in Teufels Küche bringen würde? Sie hoffte, dass dem nicht der Fall war... "Also gut...scheinbar hat mein Vulpix die Wahl für uns getroffen und Sandamer hilft uns. Welche Regeln gibt es denn in diesem...Wettbewerb?" Die junge Frau ihr gegenüber wirkte recht zufrieden mit sich selbst. "Oh, so gut wie keine. Sie haben ein Zeitlimit von eineinhalb Stunden, in denen Sie und ihr Partner mit der Hilfe Ihrer Pokémon eine Eisskulptur bauen sollen. Letztendlich entscheidet eine Jury über den Sieger." "Moment, mein Partner?", hakte Aprilynne irritiert nach und folgte der Geste ihres Gegenübers, die auf einen Mann mit dunklem Haar zeigte, der wenige Meter entfernt in Hörweite von ihnen stand. "Er wartet bereits auf Sie!"


Zuletzt von Aprilynne am So Apr 07, 2019 10:22 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Goose - Pofflé-Wahnsinn!:
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Aprilynne
Trainer

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Atlas
PP: Aprilynne
Nr: 03
Atlas war normalerweise immer auf der Höhe und in vollem Besitz seiner geistigen Kräfte. Er kam normal immer mit, wusste genau wo er stand und wusste vor allen Dingen, wie er handeln musste. Das er sich nie unterkriegen ließ war normalerweise eine Tatsache, die jeder irgendwie mehr oder weniger mitbekam, für ihn aber gar nicht ankratzbar war. Atlas war das Gegenteil von verpeilt und wusste immer, was Sache war. Also warum stand er nun inmitten einer Wüste, umgeben von Schlipsträgern höchsten Grades und man sagte ihm, dass er eine gottverdammte Eisskulptur machen musste, noch dazu mit einem Partner den er vorher noch nie gesehen hatte, irgendeinem Mädchen das noch nicht wirklich alt wirkte, vielleicht gerade Anfang 20. Die allergrößte Frage, die sich ihm jedoch stellte, war, warum man von ihm dachte, dass er einer dieser Neureichen war? Klar, er verdiente in der RPV nicht unbedingt schlecht, aber neureich? Davon war er noch ziemlich weit entfernt. Selbst als stellvertretender Abteilungsleiter, wobei ihm da wenigstens die Überstunden hinter dem Schreibtisch so halbwegs kompensiert wurden.
Per se hatte Atlas nichts gegen Reiche oder generell besser gestellte Personen der Gesellschaft, doch wusste er nicht so recht, was er von diesem sogenannten Wettbewerb halten sollte? So richtig Sinn ergab der für ihn nämlich nicht. Nicht einmal Ansatzweise. Er wusste ja nicht einmal mehr genau, wie er in dieses Schlamassel rein gerutscht war, und alle waren viel zu beschäftigt, als dass er irgendjemandem mitteilen konnte, dass er nun wirklich nicht zu ihnen gehörte.

Dabei war heute sein freier Tag und er hatte es sich einfach nur bequem machen wollen. Er war mit dem Fahrrad und seinem Sniebel durch die Gegend gecruised und hatte sich umgeschaut, weil er erst innerhalb der nächsten Tage eine Teambesprechung irgendwo in der Nähe hatte. Dass er sich dann diesem unglaublich schönen Zelt genähert hatte, hatte sich letzten Endes aber wohl doch als Fehler herausgestellt. Wobei, wieso Fehler. Er wäre nicht Atlas, wenn er jetzt den Miesen spielen und nicht sein Bestes geben würde. Stattdessen schaute er sich von weitem die Mädel an, dem gerade noch die nicht vorhandenen Regeln unterbreitet wurden. Sein Sniebel stand wie immer mit verschränkten Armen in seinem Schatten, und zu seinem bedauern dürfte er keines der Eis-Pokémon ausleihen, wenn er selbst schon eines hatte. Nach kurzem umschauen gesellte  sich dann also diejungen Frau und die nicht viel älteren Dame, die anscheinend in der Jury saß, zu ihm.
Und das ist ihr Partner, Miss van Heynes!“, sprach die Frau gerade beim hinüberkommen und  deutete mit einer zusammenfassenden Bewegung auf das RPV- Mitglied vor ihr. Nur, dass sie nicht gemerkt hatte, dass er ein solches war und ihn stattdessen eben für einen ihrer Obrigkeiten hielt. Wenigstens wusste Atlas sich zu benehmen, und so nahm er auf den erwartungsvollen Blick der Jury-frau hin die Hand der jungen Dame, die ihm als Partner zugeteilt worden war und küsste sie federleicht, während er sich leicht verbeugte. Sicherlich verhielten sich die Neureichen so? Nun gut, vielleicht verwechselte er sie auch gerade mit den Goth-Vampiren, von denen er sich zu viele Filme reingezogen hatte. Dabei käme er wahrscheinlich sogar glaubwürdig herüber, wenn seine Augen und sein versteinertes Lächeln nicht „Hilf mir“ schreien würden. Er lächelte leicht als die Veranstalterin, oder wer auch immer sie nun war, ihn unter irgendeinem Namen vorstellte, von dem sie wohl wirklich glaubte, dass das seiner war – anscheinend sah er aus wie ein Hanspeter Dietrich von Schlosser? - und drehte sich zu seinem Sniebel um, um dieses mit hochgezogenen Augenbrauen anzuschauen. Er wusste nicht recht, was er sagen oder tun sollte, doch die Regeln waren ihm schon zu einem früheren Zeitpunkt erklärt worden, und so gestikulierte er zu einem der Podien, welches ihm zuvor zugeteilt worden war.
Nun dann, sollen wir? Ich.... bin gespannt,“ grinste er dann und versuchte ein Lachen zu unterdrücken. Er war wirklich gespannt, wie das Ganze ablaufen würde, doch zum Glück hatte er ja eine Partnerin, die sich wahrscheinlich viel besser mit all dem hier auskannte, als er. Auch wenn ihre Körpersprache das Gegenteil verlauten ließ, aber das ignorierte er für den Moment mit dem Ziel, zu gewinnen. „Irgendwelche Tipps und Tricks für die Anfänger unter uns?“, fragte er dann an seine Partnerin gewandt. Vorstellen musster er sich ja nicht mehr, aber meien Fresse, wo war er da nur reingeraten?
Atlas
Nachthimmel
RPV

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Die junge Frau und Aprilynne hielten vor dem schlanken Mann mit dem schwarzen Haar an. Er ergriff unerwarteterweise und zu Aprilynnes Überraschung ihre Hand und platzierte einen winzigen Kuss auf ihrem Handrücken, der daraufhin leicht kribbelte. Sie hatte noch nie von einer anderen Person einen Handkuss bekommen und fühlte sich leicht überfordert - was auch nicht wirklich verwundern sollte, schließlich war die junge, dunkelhaarige Frau auch noch nie Teil eines offensichtlichen High-Society Events gewesen. Ihr Gegenüber scheinbar schon, denn seine Begrüßung war ohne Zögern dahergekommen. Während die Veranstalterin ihn unter dem Namen Hanspeter Dietrich von Schlosser - meine Güte, dieser Name schien so gar nicht zu ihrem attraktiven Gegenüber zu passen - vorstellte, blickte Aprilynne dem Mann neugierig in die ungewöhnlich dunklen Augen, die sie spontan an einen aufkommenden Nachthimmel erinnerten. Irgendwie bildeten sein Name und sein Äußeres so gar keine Einheit, daher beschloss sie, ihn zumindest in ihren Gedanken mit "Nachthimmel" bezeichnen. War zwar kein richtiger Name, passte aber besser zu ihm - denn abgesehen von seinen dunklen Augen war auch der Rest seines Körpers in eher dunklere Kleidung gehüllt. Ein wenig zu spät erwiderte Aprilynne die leichte Verbeugung mit einem kleinen Knicks, der vermutlich recht ungelenk aussah. Aber irgendwie musste sie ja den Anschein wahren, ebenfalls Neureich zu sein, nicht wahr?

Erst jetzt fiel ihr Blick auf ein Sniebel, welches sich hinter ihm befand. Augenscheinlich gehörte es zu ihm und auf irgendeine merkwürdige Art und Weise spiegelte es Nachthimmel so gekonnt wider, dass Aprilynne nicht den Hauch einer Sekunde daran zweifelte, dass Sniebel kein Leihpokémon dieser Veranstaltung war, sondern dem dunkelhaarigen Mann gehörte. Nachthimmel schien ihr zumindest abgekauft zu haben, realer Teil des Ganzen zu sein, denn er fragte sie allen Ernstes nach Tipps und Tricks. Während die beiden, gefolgt von ihren Pokémon und dem blauen Sandamer in Richtung des Podiums gingen, auf welches er zuvor gedeutete hatte, huschte ein kleines Lächeln über Aprilynnes Gesicht. "Ich hoffe, Sie erwarten keine Tipps und Tricks von mir und sprechen mit wem anderes, Mr. van Schlosser?", erwiderte sie und schaute sich ein Mal gespielt suchend um, bevor sie ihre Aufmerksamkeit - und ihre rehbraunen Augen wieder auf ihn richtete. "Unglücklicherweise nehme ich das erste Mal an einem solchen Event teil." An dem ihnen zugewiesenen Podium angekommen, ließ die dunkelhaarige Frau einmal ihre Finger über das glatte, kühle Material tanzen, das wohl den Untergrund für die Eisskulptur bildete. Wieder einmal wurde ihr der Kontrast zwischen der Hitze außerhalb des Zeltes und der Kühle, die innerhalb herrschte, deutlich und unwillkürlich schlang sie die Arme um ihren Körper. Leider hatte sie nur ein luftiges, hellblaues Top mit einer engen Bluejeans an, und trug keine Jacke bei sich. Diese hatte sie bei der Aussicht, in das Wüstenresort, im Hotelzimmer gelassen. Nicht im Traum hätte sie noch am Morgen daran gedacht, dass sie diese im Laufe des Tages brauchen würde. Nun, damit würde sie nun wohl oder übel zurecht kommen müssen. "Unfassbar, was Geld alles ausrichten kann...", murmelte sie, ein wenig in Gedanken verloren, mehr zu sich als zu ihrem Partner. Sie hatten mitten in der Wüste einfach ein verdammtes Eiszelt errichtet. Und Aprilynne zweifelte keine Sekunde mehr daran, dass die Diamanten an den Außenstreben echt waren.

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Atlas
PP: Aprilynne
Nr: 04
BEtwas verwundert, dass die recht junge Neureiche selbst nicht einen allzu großen Plan zu haben schien, trotzdem jedoch zumindest irgendwie motiviert schien, schenkte Atlas ihr sein größtes Lächeln, als sie mit einem leichten Knicks seine Begrüßung erwiderte. Dabei war sein Spiel nur Spaß gewesen, doch anscheinend begrüßten sich Neureiche wirklich so? Lustig. Da hatte er sich wirklich etwas eingebrockt, noch dazu mit einem so unschönen Namen der überhaupt nicht passend war, zumindest seiner Meinung nach. Was hatten denn die Eltern vom Schlosser geraucht, als sie diesen Namen als wunderschön für ihr neues, frischgeborenes unglaublich süßes Kind aussuchten? Nun stellte er sich schmunzelnd die Szene aus einem Zeichentrick vor, in dem das Kind vor eine untergehenden Sonne hochgehalten wurde, dazu afrikanische Volksmusik lief und jemand in einer rauen Stimme „Hanspeter“ sagte. Gott, nein, den Gedanken musste er loswerden. Schöner Name. Dennoch wollte er eher weniger so angesprochen werden, und so rutschte ihm glatt ein „Oh, nennen Sie mich doch bitte Atlas,“ heraus, einen Spruch, den er immer von sich gab, wenn man ihn mit seinem Nachnamen ansprechen wollte. Schnell korrigierte er sich, solange er noch retten konnte, was auch immer zu retten war:
Ich meinte, zumindest nennen mich meine Freunde so.“ Mit einem Zwinkern unterstrich er seine Worte und hoffte, dass er immer noch perfekt den Neureichen mimte und nicht allzu bald auffliegen würde. Aber quatsch, wieso sollte er denn?
Und wie ist Ihr Name, wenn ich dreister Weise fragen dürfte?
Erst jetzt bemerkte er das Vulpix der Trainerin vor ihm, welches ihr auf schritt und tritt zu folgen schien, plus einem alolanischen Sandamer was sie sich, zumindest soweit er das zuvor mitbekommen hatte, eben ausgesucht hatte. Atlas liebte Eispokémon, und auch wenn er sich ein wenig fühlte, als würde er seinen Partner betrügen, so beobachtete er das schillernde Blau der kleinen Stacheln des gestellten Eispókemons und ließ sich für einen Moment davon ablenken, wie das Licht, welches von dem hoch hängenden riesigen Kronleuchter in der Mitte des Zeltes in alle möglichen Farbtöne gebrochen und widergespiegelt wurde. Als er die Worte des eher unsicheren Mädchens hörte wandte er seine Aufmerksamkeit jedoch wieder ihr zu und hielt ihren Blick für ein paar Sekunden, während er ihr zuhörte. Kurzerhand entschloss er sich dann, dass er mit Charme wohl am ehesten seinen nicht vorhandenen Reichtum verstecken konnte und zuckte übertrieben mit den Schultern, wobei er seinen Kopf ein wenig schief legte.
Ich weiß nicht mit wem ich sonst reden sollte, wenn ich eine so wunderbare Dame direkt vor mir stehen habe,“ lächelte er verschmitzt, bevor er dann verstehend nickte. „Nun gut, dann müssen wir wohl zusammen unsere Anfängerkünste unter Beweis stellen und das ganze rock- … zu unseren Gunsten enden lassen,“ verplapperte er sich fast. Als ob jemand in diesem Sozialstand seine normale Sprache benutzte, püpüpü. Kurz überlegte er, ob ein weiteres Zwinkern das ganze überspielen würde, entschied sich jedoch dagegen. Stattdessen folgte er der Dunkelhaarigen zu dem Podium und beobachtete sie, wie sie fast schon erstaunt alles aufzunehmen schien. Bei ihr schien der Begriff 'neureich' eher durch 'ganz frisch neureich' ersetzt werden zu müssen, oder aber... nein, ach quatsch, ODER? 'Oder aber sie war von ihren Eltern, die wahrscheinlich Geschäftsmänner sind und immer auf Reisen, vernachlässigt, wuchs nur mit der Nanny auf und sozialisiert sich heute das erste Mal!'
Oder auch nicht. Nein, sein Kopf reimte sich nur wieder etwas aus, da waren andere Situationen doch wohl wahrscheinlicher. Auch wenn er nicht wusste, welche das sein sollten. Immerhin war er selbst nur zufällig hier hineingerutscht, und auch nur durch eine Verwechslung. Was ja nur bewies, dass es alle möglichen komischen Zufälle gab! Dementsprechend ertappte er sich aber auch dabei, ihr zustimmend zuzunicken und schob sie stattdessen sanft von dem Eis weg, indem er eine seine Hand an ihren Rücken legte. Automatisch fiel sein Blick auf ihre Arme, die von einer Gänsehaut überzogen schienen, denn die Kälte in dem Eiszelt war doch recht prägnant während die Arme Neureiche vor ihm nur ein Top trug. Sofort schlüpfte er aus seiner Jacke, einer eher lässigen schwarzen Jeansjacke mit grauen Bünden, und legte sie ihr um die Schultern, bevor er einen Schritt zurücktrat und sich die anderen Teilnehmer besah. So richtig gewandt sah keiner in dieser Halle aus, aber man sollte die High Society ja niemals unterschätzen.
Mal sehen, wie wir uns machen, Miss. Ich glaube, dass es sogleich auch schon losgehen dürfte.
Atlas
Nachthimmel
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Atlas sollte sie ihn also nennen? Atlas? Was zur Hölle hatte dieser Name mit "Hanspeter van Schlosser" zu tun? Nachthimmel fügte jedoch gleich eine kleine Erklärung an und sagte, dass ihn seine Freunde so nannten. "Sie...Du musst wirklich kreative Freunde haben, Atlas. Die würde ich gern mal kennenlernen. Was sie sich wohl für einen Spitznamen für mich ausdenken würden?" Aprilynne schmunzelte ein wenig in sich hinein. Es war in dieser prunkvollen Umgebung gar nicht so leicht, ihren Gegenüber direkt zu duzen und mit seinem Vornamen anzusprechen - all das Reiche hier hatte ihren Kopf scheinbar schon gänzlich vernebelt. Sie spürte, wie sie leicht errötete. Stimmt ja, sie hatte ganz vergessen, sich selbst vorzustellen. In verspielter Laune tippte sie an ihr Kinn. "Wie könnten mich deine Freunde denn nennen? Was könnte sie aus einer "Olivia" machen? Eine Liv? Eine Oli? Oder möglicherweise eine April?" Als die beiden anhielten, lächelte sie dem dunkelhaarigen Mann zu, stellte sich auf die Zehenspitzen und brachte ihre Lippen nahe an sein Ohr. Flüsternd sagte sie: "Nenn mich doch einfach...April. Hat wie dein Spitzname mit deinem richtigen Namen gar nichts gemeinsam. Aber mir gefällts!" Tatsächlich wäre die junge Frau froh, wenn Nachtimmel-Atlas auf ihren Vorschlag einging. Sie würde doch niemals auf den Namen "Olivia" hören. Er würde sie möglicherweise stundenlang rufen können, bevor sie reagierte.

Als Nachthimmel-Atlas sie schließlich als "wunderbare Dame" bezeichnete, vertiefte sich Aprilynnes Lächeln, sodass ihre Grübchen hervortraten. Sicherlich hatte er es nur aus Höflichkeit gesagt, nicht wahr? Der Dunkelhaarige schien schließlich beinahe perfekte Manieren zu besitzen. So entschloss sie sich dazu, das Kompliment zu übergehen - nicht, dass sie gewusst hätte, was sie darauf hätte antworten sollen. Vermutlich wäre etwas Unüberlegtes dabei herausgekommen und sie hätte seine Augen mit einem Nachthimmel verglichen aber...das wollte er sicherlich nicht hören. Wobei man sich, wenn sie es sich recht überlegte, nur zu gut in diesen Tiefen verlieren konnte... Irgendwann merkte Aprilynne, dass sie ihn defintiv zu lang angestarrt hatte - und das auch noch, ohne zu antworten. Hastig wandte sie den Blick ab und konzentrierte sich wieder auf das Podium vor ihr. Wenige Augenblicke später spürte sie jedoch, wie sich eine warme, angenehme Hand an ihren Rücken legte und sie sanft, aber bestimmt vom Eis weg schob. Nanu? Etwas verwundert sah sie zu ihm auf. Ihre Verwunderung vergrößerte sich noch, als er sich seiner Jacke entledigte und sie ihr um die Schultern legte. Sogleich schmiegte sie sich eng an den wohltuenden, etwas rauen Stoff, der sie mit Atlas' Wärme umhüllte. Und die Jacke duftete...nach ihm. Aprilynne sog einmal tief den Duft in ihre Lungen und entschied, dass er ihr eindeutig gefiel. Sehr. Himmel, April, jetzt reiß dich zusammen! Rasch blickte sie mit einem Lächeln zu Nachthimmel-Atlas auf. "Vielen lieben Dank. Ich bin scheinbar nicht sonderlich gut vorbereitet hier hinein gestolpert."

Dann folgte sie seinem Blick zu den anderen Teilnehmern. Menschen unterschiedlichsten Alters waren hier, sie entdeckte einige alte Leute mit grauem oder weißem Haar und fetten Klunkern um den Hals, aber ebenso Jüngere unter dreißig. Viele von ihnen trugen modische Winterkleidung und Aprilynne spürte den einen oder anderen prüfenden Blick, der auf ihr ruhte. Sie kam nicht umhin, sich ein wenig unwohl zu fühlen. Was, wenn ihr Schwindel aufflog? Nachthimmel-Atlas Worte rissen sie zurück in die Realität und sie nickte bestätigend. Kurz daraufhin trat auch schon die junge Frau, die sie eben zu ihrem Partner geführt hatte, nach vorn und auf ein kleines Podest, das in der Mitte des Zeltes stand. Mit überschwänglichen Worten begrüßte sie alle Teilnehmerund erläuterte noch ein Mal die Regeln für alle, bevor sie auf große, digitale Ziffern zeigte, die an einer Wand des Zeltes angeworfen wurden und 90 Minuten anzeigte. Auf ein dezentes Tonsignal hin veränderten sich die Zahlen - der Wettbewerb begann! Von jetzt an hatten sie genau eineinhalb Stunden Zeit, um mit der Hilfe ihrer Pokémon sowie einiger, bereit liegender Werkzeuge, eine Eisskulptur zu bauen. Das Motiv war dabei frei wählbar. Aprilynne wandte sich an ihren dunkelhaarigen Partner. "Schon irgendeine Idee, was für ein Motiv wir darstellen wollen? Was haut denn...was könnte die Jury denn überzeugen? Sicherlich etwas...Protziges? Ein legendäres Pokémon vielleicht?" Ehrlich gesagt hatte Aprilynne keine Ahnung, wie sie so etwas bewerkstelligen sollten. Zumal Nachtimmel-Atlas ungefähr so viel Ahnung wie sie zu besitzen schien - also gar keine. Aber ein wenig Ehrgeiz hatte die Dunkelhaarige doch gepackt - und sie freute sich tatsächlich auf die Zeit, die sie mit dem gutaussehenden Mann an ihrer Seite verbringen konnte. Ihr letztes Date war wahrlich schon länger her - auch wenn dies kein richtiges Date war, was Aprilynne bewusst war, fühlte es sich ein wenig wie eines an. Gut, eines, in dem sie an einer Eisskulptur arbeiten musste, inmitten von Neureichen die sie für jemand anderes hielten - aber dennoch.

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Atlas
PP: Aprilynne
Nr: 05
Atlas nickte zustimmend und trug seine Lüge noch ein wenig dicker auf. „Nun, sie nenne mich so, weil ich viel umherreise. Fing als Witz meines alten Herren an.“ Der letzte Teil war ja nicht einmal gelogen. Sogar der erste davon stimmte irgendwo noch. Lustig, wie einfach sich die Wahrheit in Lügen verstricken ließ. Aber wenn er so weitermachte, dann müsste er sich früher oder später irgendetwas von dem, was er sagte, notieren. Sonst könnte er sich verplappern, und das wäre wohl nicht allzu angemessen. Wenn er jetzt aufflog kam das nämlich auch seinem RPV Status nicht unbedingt zugute. Auf die Frage der Frau hin blieb Atlas kaum Zeit seinen Kopf schief zu legen und zu überlegen, als er auch schon den Hauch ihrer Lippen an seinem Ohr spürte. Automatisch legte er seine Hand wieder an ihren Rücken um sie zu stützen, immerhin wollte er ja nicht, dass die junge Dame umfiel und sich etwas brach oder dergleichen! Ach, wenn sie nur wüsste.
Naja, ein wenig hat es zugegebener Maßen schon mit meinem echten Namen zu tun.“, zwinkerte Atlas ein zweites Mal, ging jedoch nicht weiter auf seine Aussage ein – zwinkern taten die mysteriösen Kerle nämlich auch immer in diesen äußerst dümmlichen Filmen im TV, und da ging immer alles gut aus und wurde als Charmant angesehen, nicht wahr? Dass er bei diesen Filmen von Romanzen sprachen ignorierte er dabei ein wenig.
Nun, April,“ hauchte Atlas auf eine ähnliche Art zurück, auch wenn in seiner Stimme der Bariton hervorkam und sie rauer wurde, umso leiser er sprach. „Da Olivenbäume meines Wissens zufolge im April anfangen können zu blühen, finde ich das nicht einmal so entfernt. Schön klingen tun beide Namen, das gebe ich gerne zu.“, sprach er dann weiter. Mit seiner Hand hielt er sie nun so an Ort und Stelle, dass sie ihm genau so wenig entgehen konnte, wie er ihr zuvor, und schaute ihr in die Augen als er dann seinen Gedanken schließlich fortsetzte. „Doch wenn  Ihr mir sagt, ihr seid April, dann seid Ihr eben April für mich. Immerhin sind sie schön wie der Frühlingsbeginn, auch wenn ich nun Gefahr laufe, mich zu wiederholen. Verzeiht.“ Ein weiteres Lächeln, ein bisschen dicker aufgetragener Charme und hoffentlich würde sie gar nicht bemerken, dass er keiner von den Ihren war. Wobei er inzwischen doch recht glaubwürdig herüberzukommen schien. Herrlich. Atlas liebte Menschen einfach.

Auf ihren Dank ihn winkte Atlas hingegen nur ab, war es doch immerhin nur ein Jacke, und ihr war offensichtlich kalt, nicht wahr? Da war es doch vollkommen normal, auszuhelfen. Vor allem bei einer reizenden jungen Dame in Nöten. Oder hatte er einen Fehler gemacht und hier kümmerte sich jeder nur um sich selbst? Ach, quatsch, das konnte ihm schon keiner Vorhalten. Der RPV – Polizist nutzte die Sekunden, in denen April sich die Menschen besah – wahrscheinlich verglich sie nur, wer die neuesten Kollektionen trug, und wer schon komplett ge-outdated war – um sich ein wenig mehr zu orientieren und Fuß zu fassen. Ein Eisblock, zwei Eispokémon und eine Statue dessen Motiv noch nicht einmal feststand. Da brauchten sie schon etwas sehr kreatives um zu gewinnen. Nicht, dass das ein Problem darstellte. Doch statt nach Mode und Schmuck zu schauen versuchte Atlas schon, sich ein Bild von der Skulptur zu machen und so schien er April einen kleinen Schritt voraus zu sein. Schließlich ertönte dann wirklich noch das Startsignal und der Wettbewerb ging los.
Hm, der Vorschlag ist nicht schlecht...“, überlegte Atlas, schaute sich dann aber um. Wie es schien ging hier jeder und alles auf Protzig, also vielleicht war es Zeit, einen frischen Wind in dieses Zelt zu bringen!
Aber wie wäre es mit einem Kind, das sein erstes Pokemon bekommt? Auch wenn es hier drin eisig ist, finde ich immer, dass wir die Liebe sprechen und unsere Herzen erwärmen lassen sollten.“ Mit diesem Satz drehte er sich zu April und hielt erneut Augenkontakt mit ihr und schaute in ihre braunen Augen. Er wartete förmlich darauf, dass sie ihn auslachen würde, immerhin war einer Person, die sich alles leisten konnte, doch wohl etwas wie Liebe egal. Atlas hingegen erinnerte sich noch genau daran, wie er sein erstes Pokémon bekommen hatte und sie zusammen schon so viel durchgemacht hatten. Aber mehr als den Vorschlag in den eisigen Raum zu stellen konnte er ja auch nicht tun.
Atlas
Nachthimmel
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Nun, nun ergab sein Spitzname doch tatsächlich etwas mehr Sinn. Und ganz ehrlich - Hans oder Peter eignete sich auch nicht wirklich als Spitzname für diesen gutaussehenden jungen Mann. Er war viel zu ungewöhnlich für diese...gewöhnlichen Namen, mit seinem Auftreten, seiner Wortwahl und diesen außergewöhnlichen lilafarbenen Strähnen in seinem dunklen Haar. Da passte Atlas - ein Name, den Aprilynne bisher noch nie gehört hatte, besser zu ihm. Neugierig drehte sie sich ein wenig in seine Richtung. "Wo haben dich deine Schritte denn bisher hingetragen? Hast du auch schon Zeit außerhalb Einalls verbracht?" Ihre Augen funkelten. Zu gern würde sie in einer ruhigeren Minute mehr Infos über seine Reisen erfahren - schließlich hatte sie ebenfalls ihre Leidenschaft dafür entdeckt. Bisher war sie allerdings nicht über ihre Heimatregion hinausgekommen.

Sein Atem strich leicht über ihr Gesicht, als auch seine Stimme etwas leiser wurde. Leiser und...rauer. Uhh, wie sie den Klang seiner Stimme mochte. Wunderbar dunkel. Ein kleines, kaum wahrnehmbares Zittern lief über ihren Körper, aber es wurde nicht von der Kälte verursacht. Die hatte sich gänzlich verflüchtigt, dafür hatte Nachthimmel-Atlas Jacke gesorgt und die Wärme, die in ihr verblieben war. Seine Worte ließen sie überrascht und verlegen zurück, noch nie zuvor hatte ein Mann - oder gar einer der unreifen Jungs, mit denen sie früher zu tun gehabt hatte - solche Dinge zu ihr gesagt. Und sie wusste aufgrund des Mangels an Erfahrung nicht wirklich, damit umzugehen. Deshalb spürte sie, wie sie leicht errötete - allerdings amüsierte es sie auch ein wenig, dass er tatsächlich eine Erklärung für ihre Lüge gefunden hatte. Es gibt definitiv nichts, für das du dich entschuldigen müsstest, Atlas. Du und deine Worte...schmeicheln mir. Vielen lieben Dank. Und...es freut mich sehr, dass du der Meinung bist, dass mein Sptzname zu mir passt." Sie schenkte ihm ein breites, ehrliches Lächeln, ein Strahlen, das über ihr ganzes Gesicht glitt und ihre Augen zum Funkeln brachten. War es nach wie vor Höflichkeit, die er an den Tag legte? Oder äußerte er die Worte, weil er sie wirklich ernst meinte? Fand er sie tatsächlich...schön? Der Gedanke ließ Aprilynnes Wangen einmal mehr erröten, und sie wünschte sich, dass sie mehr Erfahrung in Kreisen der Reichen hätte. Dann könnte sie sicherlich besser beurteilen, ob seine Worte nun ernst gemeint waren, oder aber nur höfliche Floskeln darstellten.

Schließlich, nach einer kleinen Pause ging er auf ihren Vorschlag ein. Scheinbar war er nicht nur tadellos anzusehen, sondern hatte auch noch was im Köpfchen - und seine Worte berührten ihr Herz. Sie hatten beinahe einen poetischen Klang...sie sollten die Liebe sprechen lassen. Nun, da war die empfindsame Aprilynne ganz seiner Meinung. Der darauffolgenden, tiefe Blick in ihre Augen ließ ihren Atem stocken. Himmel, Atlas war wirklich verdammt gut darin, sie sprachlos zu machen. Einige Sekunden vergingen, bevor sich Aprilynne wieder fangen konnte. "Das hast du wunderschön gesagt, Atlas", erwiderte die Dunkelhaarige und strich sich eine ihrer langen, seidigen Haarsträhnen hinters Ohr, bevor sie sich bückte und sanft lächelnd über den weichen Rücken ihres Vulpix streichelte. Sie konnte nicht umhin, sich an den Tag zu erinnern, an dem ihre Nalí aus dem Ei geschlüpft war, dass ihr Großvater ihr hinterlassen hatte - es war der mit Abstand schönste Tag ihres Lebens gewesen. Nalí schaute sich verwundert um - sie war ganz mit dem Eis-Sandamer beschäftigt gewesen - und schmiegte sich kurz an die Hand ihrer Trainerin, bevor diese sich wieder erhob und Atlas zuwandte.

"Und ich liebe die Idee, die du geäußert hast - lass uns das Eis hier drin zum Schmelzen bringen, mit ganz viel Gefühl." Sie legte ihren Kopf schief und das Lächeln, das nach wie vor auf ihrem Gesicht geruht hatte, vertiefte sich. Himmel, es kam ihr so vor, als hätte sie, seitdem sie Nachthimmel-Atlas kennengelernt hatte, beinahe nichts anderes getan, als zu lächeln - sie musste wie ein kleiner Dummkopf wirken. Aber ein glücklicher, kleiner Dummkopf. "Ist Sniebel dein erstes Pokémon?", erkundigte sich Aprilynne bei ihrem Gegenüber. Er musste das Gefühl gut kennen, das er beschrieben hatte und ihre Empathie teilte ihr mit, dass das Band zwischen ihm und seinem Pokémon sehr stark war. "Sicherlich wäre es am einfachsten, wenn wir ein Pokémon nachbilden, das hier anwesend ist - dann haben wir immerhin ein Motiv, das wir uns immer wieder anschauen können." Sie tippte sich kurz an ihr Kinn, in ihre Gedanken vertieft, bevor ihr Blick wieder in Nachthimmel-Atlas Augen flog. "Oder was meinst du?"

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Atlas
PP: Aprilynne
Nr: 08
Atlas genoss es, dass er, wenn auch unter fast falschem Namen, frei mit jemandem reden konnte, ohne, dass er immer seinen Status als Polizist beziehungsweise  RPV Mitglied im Nacken sitzen hatte. Wo er sich normalerweise penibel neutral und unpersönlich ausdrücken musste – auch wenn er sich seiner Art ansprechend zumindest bei seinen Kollegen nicht immer daran hielt – fühlte er sich hier als Hanspeter Dietrich van Schlosser frei.
Ehrlich gesagt bin ich gar nicht aus Einall. Geboren und aufgewachsen bin ich ursprünglich in Kalos. Dort lebt auch meine Familie noch. Hierhin verschlug es mich dank meiner Arbeit als stellvertretender Abteilungsleiter in... meiner Firma. Was ist mit euch?“ Schon wieder hätte e sich fast verplappert, konnte sich aber gerade noch so retten. Wenn er nicht aufpasste würde das vielleicht gar nicht so frei Enden wie er sich gerade fühlte. Würde man ein RPV Mitglied für Betrug auch verhaften? Hm. Er verwarf den Gedankengang und konzentrierte sich wieder auf die Aufgaben die vor ihm lag, auch wenn er sich einen weiteren Kommentar nicht verkneifen konnte.
So wie Ihr errötet erinnert ihr mich erst recht an den Frühlingsbeginn, meine Schöne.“ Immerhin, wenn er sich selbst in seiner rolle bewerten müsste, dann würde er sich glatt eine elf von zehn geben. Die Rolle des Charmanten Neureichen spielte er doch wirklich sehr gut, oder nicht?

Dann zweifelte er jedoch wieder an seiner Leistung, als April nicht sofort antwortete. Sofort ging er davon aus, dass er zu dick aufgetragen hatte, war er schließlich komplett überrascht von der Antwort der jungen Dame. „Danke...?“ Seine Antwort klang ein wenig skeptisch, doch überspielte er dies mit einem Räuspern und Husten als hätte er sich verschluckt. Er war ein wenig perplex. Immerhin war er davon ausgegangen, spätestens jetzt auf Widerstand zu treffen und hatte erwartet, dass sein Gegenüber ihn schließlich doch durchschaut hätte.
Ja, Sniebel ist sozusagen mein Partner. Ich bekam ihn, als ich noch ein Jungspund war – nicht, dass ich jetzt alt bin – aber ich war noch ein Kind. Ich glaube, damals war ich 12? Meine Eltern halfen mir, ihn zu fangen und wir bilden seitdem ein ziemlich gutes Team, wenn ich das von uns selbst behaupten darf. Was ist mit Ihnen, Miss? Ihr Vulpix scheint sehr an ihnen zu hängen. Sehr süß, das Kleine.“  Dann fing er wieder an zu lächeln, als er auf Aprils Vorschlag hin, ein hiesig anwesendes Pokémon für die Skulptur zu verwenden, eine Idee bekam.
Wie wäre es, wenn wir der Ironie dieses Events gegenüber ein Feuerpokemon nehmen?“ Sein Blick fiel erneut auf das kleine Vulpix seiner Partnerin und er ging in die Hocke, um es ebenfalls zu streicheln. Dabei berührte seine Hand die der jungen Frau, womit sich ein weiteres Lächeln auf sein Gesicht stahl, welches er mit ihr teilte. Sie war wirklich ein verzückender Mensch. Trotz, dass reiche Leute ja immer sofort als Schnösel abgestempelt wurden war sie sehr offen und freundlich, und zudem hielt sie immer Augenkontakt. Atlas mochte Menschen, die Augenkontakt hielten. Meistens waren sie um einiges ehrlicher, als die, die das nicht taten, auch wenn das natürlich nicht immer der Fall war. Manche waren einfach nur gute Schauspieler, doch fühlte er sich nicht, als wäre April's Freude und Freundlichkeit gespielt. Er stand wieder auf und reichte ihr die Hand um der Dame hoch zu helfen. „Ich glaube, unser Konzept ist ziemlich gut. Was meint Ihr, können wir damit vielleicht sogar gewinnen?“ Sein Sniebel schien derweil kaum ruhig bleiben zu können und strolchte um den Eisklotz herum, als wolle er schon anfangen, ihn zu bearbeiten.
Atlas
Nachthimmel
RPV

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Nachthimmel-Atlas stammte also gar nicht aus Einall, sondern auch der Region Kalos. Zu gern wüsste April, wie es dort aussah. Aber sie konnte ihren Eisskultpur-Bau-Partner wohl kaum nach Informationen über die ganze Region ausquetschen - danach würde er sie auch sicherlich sehr, sehr lästig finden - also beschränkte sie sich auf die schlichte Frage: "Was ist denn dein Lieblingsort in deiner Heimatregion?" Mit einem kleinen, erwartungsvollen Lächeln wartete Aprilynne auf seine Antwort - es war eine Frage, die sie anderen recht oft stellte. Sie war im Allgemeinen recht unverfänglich, gab aber des Öfteren interessante Details Preis und verriet von Zeit zu Zeit vielsagende Informationen über ihr Gegenüber. Und Aprilynne war es tatsächlich recht wichtig, ob sie sich mit dem Lieblingsort - oder den Lieblingsorten der Person identifizieren konnte, ob sie sich vorstellen konnte, sich dort auch wohlzufühlen. "Ich selber stamme aus Einall, genauer gesagt aus Septerna City. Warst du schon mal dort?" Neugierig legte Aprilynne ihren Kopf ein wenig schief. Ob er schon mal in ihrer Heimatstadt gewesen war? Scheinbar war er in jedem Fall stellvertretender Abteilungsleiter - eine Stellung, die sicherlich mit viel Verantwortung behaftet war. Atlas musste gut sein, in dem, was er tat und es brannte Aprilynne förmlich unter den Nägeln, mehr über ihn zu erfahren. Aber sie registrierte die Pause, die er machte bevor er seine Arbeitsstelle nicht weiter konkretisierte und war zu höflich, um weiter nachzuhaken. Seine nächsten Worte brachten sie dazu, noch einmal zu erröten. Sie war aus Mangel an Erfahrung noch nie sonderlich gut mit Komplimenten klar gekommen, und sie wünschte sie wäre einer dieser selbstbewussten Frauen, die Männern nach einem Kompliment die Hand auf den Arm legten, fest den Bizeps drückten und ihrerseits ein Kompliment verlauten ließen - oder einfach selbstbewusst die Haare zurückwarfen und flirtiv lächelten. Stattdessen fiel es ihr schwer, seinem Blick standzuhalten und sie biss sich verlegen auf die Unterlippe, während sie ihre rechte Hand an ihre erhitzte Wange führte. Dann schenkte sie ihm einen flüchtigen, dankbaren Blick unter ihren langen, dunklen Wimpern, der zwar nur den Hauch einer Sekunde dauerte - sich aber für Aprilynne viel, viel länger anfühlte. Sie drohte in seinen Augen zu versinken, die funkelte wie ein wunderschöner klarer Sternenhimmel. Sie waren nicht nur dunkel, sie waren von einem tiefen blau, das beinahe in ein ultraviolett überging. Augen, in denen man sich verlieren konnte. Und sie schienen seine höfliche, gefühlvolle und kluge Art widerzuspiegeln. Nun, Augen mochte nicht immer ein Spiegel zur Seele sein, aber Atlas Augen schienen mit ebendieser eine Einheit zu bilden - sofern sich Aprilynne eine solche Einschätzung nach halbstündiger Bekanntschaft erlauben durfte.

Als Nachthimmel-Atlas schließlich über sein Sniebel sprach, lächelte Aprilynne, während ihre Blicke zwischen dem Sniebel und seinem Trainer hin- und herflogen. "Dass ihr beide ein gutes Team seid, könnte sicherlich selbst ein Blinder mühelos erkennen, erwiderte Aprilynne ehrlich. "Und vielen lieben Dank, Nalí freut sich immer über Komplimente jedweder Art. Mein Großvater hat mir ein Pokémon-Ei geschenkt, als er verstorben ist und wenige Wochen später ist daraus meine liebe Freundin geschlüpft. Wir beide kennen uns mittlerweile auch schon 11 Jahre." Schmunzelnd schaute Aprilynne zu ihrer feuerroten Begleiterin, welche unterdessen das Interesse an dem Sandamer verloren hatte und stattdessen neugierig Sniebel anschaute und sich versuchsweise an es heran schlich - was das kluge Eispokémon aber natürlich mit Seitenblicken längst registriert hatte. Als sich schließlich ihre und Nachthimmel-Atlas Hand berührten, bewegte Aprilynne die ihre keinen Millimeter mehr. Zu sehr genoss sie das Gefühl seiner warmen, weichen Haut auf der ihren. Auch wenn sie nicht wusste, ob er sie mit Absicht berührt hatte, oder ob es Zufall gewesen war, zeigte ihr ein Seitenblick auf den lächelnden, dunkelhaarigen Mann, dass er die Berührung mochte. Sie erwiderte sein Lächeln ehrlich und strich kurz mit ihrem kleinen Finger über seinen Daumen. Schließlich half er ihr hoch und sie kam endlich wieder dazu, ihm zu antworten - seine vorige Nähe hatte ihr definitiv den Atem geraubt. Etwas länger als nötig hielt sie seine Hand fest, während sie sich zum Eisblock wandte. "Ich mag die Idee. Spiegelt auch ein wenig die Hitze wieder, die draußen vor dem Zelt herrscht." Ihr Blick folgte dem seinen und beide zusammen fielen auf Nalí. "Meine Kleine, wie fändest du es, Motiv für unsere Eisskulptur zu sein? Ein schöneres Model finden wir hier sicherlich nicht, oder, Atlas?" Immer noch in Richtung ihrer Partnerin gewandt, warf sie Nachthimmel-Atlas über ihre Schulter einen kecken Blick zu, der Bestätigung verlangte, während ihr Vulpix ein wenig unruhig mit ihren Pfoten den Boden bearbeitete. In ihren Augen lag jedoch ein eifriges Funkeln.

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Atlas
PP: Aprilynne
Nr: 10
Ach, wie April doch das klischeehafte Bild, welches Atlas all die Jahre über reiche Leute in seinem Kopf gehabt hatte, zerstörte. Sie interessierte sich ja wirklich für ihn, statt sich seiner nur anzunehmen, weil sie als Partner eingeteilt worden waren! Merkbar ergriff seine Liebe für alles Eis die Oberhand über Atlas und er redete ganz aufgeregt.
Oh, ich muss zugeben, dass mein Lieblingsort sogleich auch mein Geburtsort ist! Fractalia City! Eine verschneite Kleinstadt im Südosten der Region, die für mich einfach reizend ist. Ich liebe ja generell Eispokémon, wahrscheinlich weil ich dort lebte? Jedenfalls ist mein Sniebel deswegen ja auch ein Eispokémon, meine Eltern halfen mir nämlich, ein solches zu fangen, als ich mein aller erstes Pokémon bekam. Ich weiß auch nicht warum ich solch ein Narr bin, wenn es um Schnee und Eis geht aber … ach, verzeiht mir, April! Ich verliere mich oft in den Schönheiten dieser Welt und vergesse, zu atmen. Ihr wollt das alles sicher gar nicht hören.“ Er räusperte sich, um seine Verlegenheit zu überspielen und schüttelte den Kopf, bevor er wieder lächelte. Er liebte es, neue Leute kennen zu lernen. „Septerna City? Nein, dort war ich noch nicht. Aber ich plane, in der gesamten Region umher zureisen, sobald es mir möglich ist. Vielleicht komme ich euch einfach mal besuchen?“ Er konnte sich nicht stoppen, ein weiteres Zwinkern entfloh ihm nach diesen Worten. Was war denn nur los?

Gespannt hörte er jedoch weiterhin den Worten der jungen Frau zu und nickte dann. „Eine rührende Geschichte, auch wenn Ihr Verlust mir leidtut. Ihr Großvater hört sich an, als wäre er ein sehr guter Mensch gewesen! Da hat Ihr Pokémon ja noch einen ganz anderen emotionalen Wert, als bei vielen anderen 'nur so gefangen'. Jedoch merkt man das euch auch an. Ihr habt ein unglaubliches Band.“ Auch Atlas hielt die Hand Aprils ein wenig länger fest, als er es hätte tun müssen. Immerhin war es sicher schwierig für sie, über solch ein Thema zu sprechen. Es war ja immer schlimm, jemanden zu verlieren, der einem nahe stand, und so wollte er ihr ein wenig emotionalen Halt geben. Dass sie ihm, einem Fremden, mit solchen Details vertraute, machte es ihm immer schwerer, dass er als eine Art Lüge in den ganzen Wettbewerb gerutscht war. Am liebsten würde er das ganze direkt aufklären, doch wollte er auch den besagten Wettbewerb gewinnen. Zudem war es wahrscheinlich besser, wenn sie auseinandergehen würden und er sie in dem Glauben ließe, er sei irgendein Neureicher den sie nie wiederfinden würde.
Er lächelte ihr deswegen dann einfach zu, als sie ihn über die Schulter ansah und nickte zustimmend. Dann zog er April zu sich zurück, einfach aus guter Laune heraus, und drehte sie einmal, als wären sie ein Tanzpärchen.
Wo Ihr Recht habt, habt ihr Recht.“, raunte er ihr noch einmal zu und verharrte, als sie direkt vor ihm stand. Grinsend ließ er doch schließlich ihre Hand los um sich noch einmal dem Vulpix zu widmen, welches wirkte, als sei es ein wenig peinlich berührt von der ganzen Aufmerksamkeit, die es abbekam. Immerhin hatte es zwar erfolglos versucht, sich Sniebel anzunähern, jetzt jedoch hatte das Vulpix auch die Aufmerksamkeit von Atlas' Partner. Der wiederum lief einmal um das Feuerpokémon herum und  nickte ebenfalls, bevor er sich daran machte, mit seinen Klauen anzufangen, das Eis zu bearbeiten.
Da ist jemand sehr motiviert, hm?“ bemerkte Atlas und drehte sich schulterzuckend zu April. Er hatte sich näher an den Eisblock gewagt und sah nun zu, wie daraus langsam ein Vulpix geschnitten wurde, und mit dem Lächeln eines kleinen Jungens bemerkte er, wie Sniebel das Eis so abkratzte, dass es fast schon schneite. Ein Lachen entfuhr ihm als er die Hand nach dem Eis ausstreckte und ein wenig auffing, welches er dann spaßeshalber nach April warf und ihr daraufhin die Zunge herrausstreckte.
Ich glaube, sobald Sniebel fertig geschnitten hat, können wir dein Vulpix benutzen um den ganzen Kanten den letzten Schliff zu geben und es ein wenig echter und Runder zu machen.“ Erst da verstand er, dass Sniebel die Konversation wohl irgendwie verfolgt hatte und die andere Seite des Eisklotzes ein wenig an einen 12-jähigen Atlas erinnerte, der sein Sniebel das erste Mal nach dem Fang aus dem Ball ließ.
Die Skulptur hat also ein wenig von uns beiden,“ stellte er amüsiert fest.
Atlas
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Aprilynne musste unwillkürlich lächeln - nicht, dass sie zuvor wirklich damit aufgehört hatte, aber dennoch - als sie Nachthimmel-Atlas lauschte. Er erzählte ihr keine halbherzig ausgedachte, schnelle Geschichte über einen Ort, den er mochte. Stattdessen vernahm sie ehrliche Begeisterung aus seinen Worten und erfuhr sogar gleich ein Detail mehr über ihn - seine offenkundige Liebe zu Eis, Schnee und Kälte. Tatsächlich hatte Aprilynne selbst bisher wenig Erfahrung mit Schnee gemacht - aus diesem Grund war sie am heutigen Tag auch definitiv ein wenig verzückt von dem sie umgebenden Eis - aber sie hatte die seltenen Momente stets geliebt, in denen Schneeflocken sanft fallend zu Boden gesegelt waren, so rar sie auch gewesen waren. "Oh, tatsächlich lausche ich dir sehr gern, Atlas." Und ich liebe den Klang deiner Stimme. Das hatte sie nicht laut gesagt, oder? "Für mich war es immer ein glückliches Privileg, dann und wann Schnee sehen zu können...ich bin sicher, dass deine Heimatstadt in einem wunderschönen, eisigen Glanz erstrahlt. Ich würde sie tatsächlich sehr gern einmal besuchen - wer weiß? Vielleicht führt mich das Schicksal ja eines Tages dort hin." Sie hatte ihren Blick keine Sekunde lang von Nachthimmel-Atlas abgewandt. War sie zu forsch gewesen, in ihrer Antwort? Doch auch Atlas schien einem weiteren Treffen zum Glück nicht abgeneigt zu sein, denn er sprach definitiv davon, sie vielleicht einmal besuchen zu kommen. Konnte es sein, dass er sie wirklich...mochte? Spontan sympathisch fand, so, wie sie ihn? Dass seine Komplimente nicht nur Teil von höflichen Floskeln gewesen waren? Sie traute sich kaum, den Gedanken zu Ende zu führen, aber ihr Lächeln vertiefte sich unwillkürlich.

Als der wunderbare Mann ihr gegenüber ihr dann auch noch aufmerksam zuhörte und die Warmherzigkeit ihres Großvaters ansprach, nickte Aprilynne leicht. "Er war ein wunderbarer Mann und ein unheimlich passionierter Pokémonzüchter. Ich vermisse ihn sehr..." Ihr Blick glitt für einen kurzen Moment in die Ferne. Sie dachte oft an ihren Großvater- wie konnte sie auch nicht, schließlich war Nalí sein letztes Geschenk an sie gewesen - und mit Abstand das Schönste. Als Nachthimmel-Atlas das Band ansprach, dass sie und ihre älteste Freundin verband, ergriff Aprilynne kurz spontan seine warme Hand und drückte sie. Wer nicht wagte, der gewann auch nicht, oder? "Eure Worte bedeuten mir viel", wisperte sie und war tatsächlich ein klein wenig ergriffen. Bevor sie sich versah, hatte Nachhimmel-Atlas sie im nächsten Moment schwungvoll einmal um ihre eigene Achse im Kreis gedreht. Ob der unverhofften Bewegung, entfuhr Aprilynne ein kleines, atemloses Lachen. Als sie schließlich wieder zum Stehen kam, sah sie den Mann ihr gegenüber überrascht an und stich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, sie sich an ihren Lippen verfangen hatte. In diesem Moment war sie ihm unheimlich nahe und sie erkannte die hellen Flecken, die in seinen dunklen Augen tanzten. Wunderschön.

Wenige Zeit später machte sich sein Sniebel daran, mit seinen flinken Klauen den Eisklotz zu bearbeiten. Hin und wieder musterte es ihr Vulpix, welches stolz und gerade da saß und leuchtend auf ihr Form annehmendes Abbild starrte. Kurze Zeit später begann auch Sandamer, nachdem es sich mit dem Sniebel verständigt hatte, an der Skulptur mitzuarbeiten. Das abgekratzte Eis flog samtenen Schneeflocken gleich durch ihre Umgebung und spontan fing Aprilynne eine auf ihrer Hand und betrachtete, wie die kristallene Form auf ihrer Hand dahin schmolz. "Es ist schade, dass alles so vergänglich ist, findest du nicht?" Ihr Lächeln war von einer Spur Melancholie umgeben, als sie an den Tod ihrer Großeltern dachte. Dann jedoch fing sie sich wieder - jetzt war sicherlich nicht eine der seltenen Zeitpunkte, um Trübsal zu blasen - und sie wandte sich wieder der Eisskulptur zu. Sie konnte sich täuschen, aber sah das Kind, das in der Hocke saß und das Eis-Vulpix streichelte, nicht ein wenig nach einer jüngeren Form von Nachthimmel-Atlas aus? Die Bemerkung des Mannes neben ihr verriet ihr jedoch, dass sie durchaus recht mit ihrer Vermutung hatte. Ein kleines Kribbeln lief durch ihren Körper. Wer hätte ahnen können, dass dieser Fake-Wettbewerb heute so wunderbar werden würde? "Wie überaus passend. Das sieht wirklich toll aus, gut gemacht, Sniebel und Sandamer!" Vor ihren Augen nahm die Eisskulptur immer detailliertere Formen an, bis der knieende Junge eine Hand auf den Rücken des Vulpix legte, welches eine Pfote in der Luft hatte und über den Rücken hinweg zu seinem Trainer sah. Ein wirklich schönes Motiv.

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[Eis] Wenn Geld aus Sand und Hitze Eis macht... Aprily16

Goose - Pofflé-Wahnsinn!:
Du befindest dich in einer Stadt und deine Pokémon drehen durch. Sie haben einen wundervollen Pofflé-Laden gesehen und sind außer rand und band. Jedoch hast du noch genug Süßigkeiten in der Tasche und möchtest kein Geld für Neue ausgeben. Versuche deine Pokémon deine vorhanden Süßigkeiten schmackhaft zu machen und bitte deinen Postpartner um Hilfe, denn die Mädels sind wirklich durchgedreht!
Aprilynne
Trainer

Pokémon-Team :
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