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Amelia und Jim Helcon unterstützen nun neu das Team! Hier gibt's Näheres dazu.

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Es gab eine Veränderung des Forenteams. Odile ist aus dem Team ausgetreten, weiteres dazu gibt es hier!

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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

✗ 26.05.2019 | Umfrage zum Umzug
Nach der Ankündigung von letzter Woche findet ihr hier nun die offizielle Abstimmung bezüglich eines Umzugs!

✗ 18.05.2019 | Zukunft des BoW
Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

✗ 01.04.2019 | Osterevent
Mit dem Start des Aprils startet auch unser Osterevent. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und eine schöne Zeit!

✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

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Bis zum 27.03. habt ihr die Möglichkeit, euch für den Wettbewerb in Orion City anzumelden!

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Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

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Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

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Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

✗ 27.10.2016 | Teamwiederaufnahme
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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

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Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Beitrag von Odileam Do Apr 04, 2019 5:04 pm

Odile & Lee & Seine
„Funken in der Luft.“
- 1 -

Warum genau ausgerechnet sie diese Aufgabe bekommen hatte, war ihr Unbekannt. Odile war sich sicher, dass auch normale Polizisten es hinbekommen hätten, das Kraftwerk nach den wahren Gründen für die Stromausfälle zu durchsuchen und zu beweisen, dass die Trainerin mit ihrem Elevoltek damit nichts zu tun hatte, doch offenbar hatte man sie dazu auserkoren, einfach nur, weil sie gerade vor Ort gewesen war. Gut, viel zu tun hatte sie eh nicht gehabt. Eigentlich hatte sie das Fest besuchen wollen, doch da das durch die immer wiederkommenden Stromausfälle immer wieder gestört wurde, hatte sich der Spaß daran irgendwie gemildert. Naja – dann stürzte sie sich eben wieder in Arbeit. Machte ihr ja eigentlich auch nichts aus, immerhin tat sie den lieben langen Tag ohnehin nichts anderes. Ihre Arbeit war momentan sowieso das einzige, was wirklich erfolgreich dazu beitrug, den Kopf „frei“ zu bekommen und sich abzulenken. Amelia, wie immer, begleitete sie, als sie das Kraftwerk betraten und sah sich sogleich aufmerksam um. Odiles erster Halt war allerdings einer der Mitarbeiter, bevor sie sich genauer hier umsah.
„Guten Abend. Mein Name ist Odile Beauvais, ich bin Polizistin der Ranger- und Polizistenvereinigung“, stellte sie sich vor und holte ihren Ausweis heraus, um ihn dem Mitarbeiter hinzuhalten. Der Mann, der in einem grauen Overall bekleidet war und ziemlich übermüdet aussah, besah ihn sich für ein paar Sekunden und nickte dann nur kurz. „Was kann ‘ch für ‘se tun, missy?“, fragte er, was Odile kurz die Augenbrauen heben ließ. Alles klar, von Höflichkeit hatte er wohl keine Ahnung. „Die vermehrt auftretenden Stromausfälle, die vom Kraftwerk ausgehen, stör-“ - „Stör’n momentan das Fest. Wees ich. Sind ‘wa aber nich‘ Schuld dran, ham ‘wa schon vorhin ihr’n Kollegen gesacht“, grätschte er ihr ins Wort, was Odile kurz ihren Kiefer verhärten ließ. Gerne würde sie ihm gerade frontal ins Gesicht schlagen, aber das war ihr ja leider nicht erlaubt. Sie atmete also einmal hörbar ein und wieder aus, ehe sie weitersprach. „Richtig. Ich bin hier um rauszufinden, was die Stromausfälle auslöst, wenn es nicht an der Technik des Kraftwerks liegt. Also, haben Sie irgendetwas bemerkt, was unüblich ist?“, fuhr sie fort und zückte ihren Notizblock, um sich aufzuschreiben, was er zu sagen hatte. Allerdings hatte sie schon damit gerechnet, dass der Kerl ihr nicht helfen würde. „Hör’n ‘se ma‘, ich arbeite hier schonn über fuffzehn Jahre, mein‘ ‘se nich‘, wenn mir was auffall’n würde, würd ich was dageg’n mach’n?“ Erneutes Einatmen. Ruhig bleiben. „Sicherlich möchte ich Ihre Kompetenzen nicht untergraben. Trotzdem ist es Teil des Befragungsprozesses, dass ich Ihnen diese Fragen stelle. Wenn Sie also bitte einfach antworten könnten…“ Amelia sah zwischen dem Mann und Odile hin und her, wohlwissend, dass ihr Geduldsfaden wohl bald reißen würde, wenn der Mann sich nicht langsam mal in den Hintern trat. Er seufzte langgezogen, als wäre dieses Gespräch gerade das schwierigste, was er jemals in seinem Leben machen musste. „Ne, hab nix geseh’n was komisch war. Keine Typ’n, die hier nich‘ hingehör’n un‘ auch nix anderes. Also keene Ahnung, woher dit kommt mit den Problem’n.“ Na, immerhin mal eine halbwegs brauchbare Antwort. Odile beschloss, die Befragung nicht mehr allzu lange zu ziehen. Wahrscheinlich hielt sie den Kerl gerade auch davon ab, Feierabend zu machen. Nach ein paar weiteren Fragen verabschiedete sie sich also von ihm und wartete, bis er das Kraftwerk verlassen hatte, nachdem sie sich wirklich bemühen musste, nach „Aber pass’n ‘se auf mit den Kabeln überall, Missy, woll’n ja nich‘, dass ‘se ihre hübsche Frisur wegschmorr’n“ nicht doch auszuholen und ihm eine runterzuhauen. Aber es war nicht professionell, also ließ sie es besser.
Stattdessen machte sie sich gemeinsam mit Amelia daran, das Kraftwerk zu untersuchen. Zumindest oberflächlich nach irgendwelchen Hinweisen, immerhin kannte sie sich mit Elektronik gar nicht aus. Sie würde sich auf die Aussage des Kerls stützen müssen, dass mit der Hardware alles in Ordnung war und es keine Fehlfunktion des Kraftwerks war, die die Stromausfälle auslöste…

Odile
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Beitrag von Leeam Fr Apr 05, 2019 2:08 am

Lee war erst seit wenigen Wochen wieder auf freiem Fuß und kaum hatte er Rayono City mal wieder einen Besuch abgestattet, wurde er auch schon plötzlich in Ärger hineingeritten. Dabei war er doch wirklich der letzte, der so etwas momentan gebrauchen konnte! Er war lediglich mit Aria unterwegs gewesen, da hatte ihn auch schon ein Arbeiter vom nahegelehgenen Kraftwerk angehalten und ihn nach ein paar aufgebrachten Worten mitgeschleppt. Dabei war er nicht alleine, einen blondhaarigen jungen Kerl mit seinem Elevoltek hatte es ebenfalls erwischt. Anscheinend waren die hier arbeitenden Menschen gerade höchst paranoid, was Elektropokémon anbelangte, weil eine andere Trainerin mit ihrem Elevoltek beim Training angeblich einen Stromausfall verursacht haben sollte. Na ganz toll! Und deswegen zog man nun Unschuldige mit hinein? Lee wusste schließlich ganz genau, was es bedeutete, für seine Fehler und Verbrechen geradezustehen - da würde er das bestimmt nicht für einen Unfall tun, den er gar nicht verursacht hatte und versuchte daher, auf den Kraftwerksarbeiter einzureden, während er sie mitschleppte. Sein blondhaariger Leidensgenosse schien da ähnlich zu denken und beschwerte sich ebenfalls, es war immerhin auch ein Unding, dass man Pokémon einfach in diese Situation mit hineinzog, nur weil sie vom Typ Elektro waren. So konnte man die unzufriedene Diskussion zwischen den Dreien bereits aus der Ferne gut vernehmen, während der Kraftwerksarbeiter mit seinen Nerven langsam wirklich am Ende war.
"...und deswegen sag ich ja, Aria kann es nicht gewesen sein! Als Zapplarang erzeugt sie ihre Elektrizität selbst, warum sollte sie da was mit dem Kraftwerk zu schaffen haben?!" Der über 2 Meter lange, dunkelblaue Riesenaal, der neben ihm schwebte, stimmte auf die Worte seines Trainers mit einem verängstigten Nicken ein. Aria war für die Vertreterin einer Pokémon-Art, die als Gruppe von ruchlosen Jägern galt, erstaunlich zartbesaitet. Doch der Typ, der ihnen diese Situation eingebrockt hatte, hörte ihnen schon gar nicht mehr zu. "Okay, das reicht jetzt! Wir sind da!", gab er erschöpft von sich, als sie in einem Raum des Kraftwerks angelangt waren und nun einer Frau mit kurzem, schwarzem Haar und einer Schmetterlingshaarspange gegenüberstanden. "Die zwei waren zum Zeitpukt des Ausfalls auch in der Nähe des Kraftwerks und haben verdächtige Pokémon. Vielleicht bringen sie ja auch mehr Licht in die Sache.", informierte er sie knapp und verschwand lieber sofort, wo er mit den beiden nichts mehr am Hut haben wollte.
Lee blieb unterdessen der Atem stocken, während er geschockt dreinblickte. Das... das war doch unmöglich! Selbstverständlich erkannte er Odile auf den ersten Blick wieder, er hatte nicht damit gerechnet, sie so schnell nach seiner Entlassung wiedersehen zu können. Sein Herz machte regelrechte Freudensprünge, beinahe errötete er...
...aber nein, nein! Das war schlecht! Sehr schlecht!
"Oh bitte nicht, nicht sie!", stieß er daher verängstigt aus und hob abrupt seine Hände hoch. "Wir sind unschuldig! Ich schwöre!", äußerte er sich auch zur Verteidigung des Blondhaarigen, dem er sich als Leidensgenosse gerade sehr verbunden fühlte. Wie sollte das denn nun bitte ausgehen? Er zweifelte zumindest nicht daran, dass Odile sich an jemanden erinnerte, den sie einmal eingebuchtet hatte, auch wenn es schon länger her war. Aria verdeckte währenddessen ihre Augen mit ihren Händen, als würde sie sich verstecken wollen.

__________________________

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Beitrag von Seineam Mo Apr 08, 2019 2:37 am

Also so etwas war Seine auch noch nicht passiert! Eigentlich wollte sie den Tag ganz in Ruhe in Rayono City verbringen und zusammen mit ihrem Elevoltek ein Festival besuchen, dass zu dieser Zeit lief. Es war eigentlich auch ein recht schöner Tag, spielte das Wetter nicht nur mit Sonnenschein und kaum Wolken am Himmel mit, war das Fest im Allgemeinen auch sehr gut besucht. Doch eine Sache störte die Veranstaltung immer wieder und brachte auch einige Besucher dazu, dieses wieder zu verlassen. Es herrschten immer wieder kurze Stromausfälle, die die Festlichkeiten im Nachhinein doch schon sehr störten. Selbst für Seine wurde es mittlerweile etwas nervig, sodass sich die Blondhaarige dazu entschied, nachdem sie ihrem Elevoltek das Eis gekauft hatte welches es wollte, das naheliegende Kraftwerk einmal aufzusuchen. Wer weiß, vielleicht konnte sie ja helfen?
Weit kam das Top Vier Mitglied allerdings nicht, denn sie wurde von einem aufgebrachten Kraftwerkmitarbeiter abgefangen und schließlich zu dem Gebäude mitgeschleppt welches sie aufsuchen wollte, zusammen mit einem Fremden, der sich lautstark für die Situation beschwerte. Eine Trainerin sollte wohl beim Training mit ihrem Elevoltek einen Stromausfall verursacht haben? Im ersten Moment klang das ganze für die Elektro Trainerin doch etwas unglaubwürdig, hatte sie aber wohl Glück im Unglück gehabt, dass man sie wieder einmal für einen Mann hielt und nicht für diese Trainerin. "Mein Elevoltek isst grade ein Eis! Wie kann es da mit Donnerblitz um sich schlagen?!", platze es ziemlich aufgebracht aus Seine heraus, fand sie es als Elektro Trainerin doch auch recht verletzend, dass Elektro Pokemon grade alle nur in eine Schublade gesteckt wurden! Ihr Elevoltek hingegen schien das ganze recht locker zu nehmen, war es wohl aber grade noch mehr drauf konzentriert sein Eis genüsslich zu verputzen. "Wie können sie es wagen so einem niedlichen Dingen so etwas anzuhängen?!", versuchte Seine noch einmal das Gespräch zu dem Mitarbeiter aufzubauen, doch anscheinend hatte dieser keine Nerven mehr, um mit dem Fremden und ihr zu diskutieren. Das Zapplarang des Fremden sah dabei auch nicht unbedingt so aus, als würde es gerne Stromausfälle verursachen wollen.
Ihre Endstation war ein Raum im Kraftwerk gewesen, in welchem eine Schwarzhaarige vorzufinden war, die diesen zu inspizieren schien. War sie auch eine Mitarbeiterin? Auf diese Frage ging Seine aber nicht weiter ein, erweckten die Worte des Kraftwerkmitarbeiters noch einmal ihr Interesse. "Verdächtige Pokemon?! Sehen sie nicht wie unschuldig die Zwei sind?!", rief die junge Frau dem großen Mann noch hinterher, als dieser den Raum bereits wieder verlassen hatte. Wie konnte der Typ jetzt einfach gehen?! Er hatte definitiv die falschen Leute eingesammelt! Und wo war eigentlich diese Trainerin mit ihrem Elevoltek? Ein genervtes Seufzten entglitt ihrer Lippen, während Seine kurz zu ihrem Elevoltek blickte, dass grade die letzten Happen aus dem kleinen Becher verschlang und immer noch ziemlich glücklich aussah. Es brachte dem Top Vier Mitglied ein kurzes Lächeln auf ihre Lippen, ehe sie sich wieder umdrehte und sich nun dem Fremden und der Schwarzhaarigen zu wandte. Oh bitte nicht sie? Kannten sich die beiden schon oder wie? Sichtlich verwirrt musterte die junge Frau die zwei Fremden noch einmal, ehe sie schließlich ein etwas irritiertes "Das, was er sagt" mit einwarf, als der Braunhaarige schwor, dass die beiden unschuldig waren. Im nächsten Moment etwas unsicher, was sie nun machen sollte, strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und versuchte sich etwas besser zu formulieren. "Ich weiß, wie waren in der Nähe des Kraftwerks als der Typ uns auflas, aber.. wir waren es wirklich nicht. Ich hatte das Fest in Rayono City besucht, daher auch das Eis von dem Großen", versuchte Seine etwas unbeholfen zu erklären, war aber auch etwas planlos, da sie noch nie in so einer Situation steckte.

__________________________
Seine
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Beitrag von Odileam Di Apr 09, 2019 7:59 pm

Odile & Lee & Seine
„Funken in der Luft.“
- 2 -

Genervt wandte Odile sich um, als sie bei ihrer Arbeit schon wieder gestört wurde. Wenn sie schon mit einer so bescheuerten Aufgabe betraut wurde, warum konnte man sie dann nicht wenigstens in Ruhe arbeiten lassen? Ihrer Meinung nach hätte es immer noch gereicht, einen normalen Streifenpolizisten zum Nachgucken zu schicken, aber wer wollte sich schon die Mühe machen, einen zu rufen, wenn eine Polizistin direkt zur Hand war? Die Störenfriede entpuppten sich als zwei Trainer, die von einem Angestellten des Kraftwerks begleitet wurden. „Mehr Licht an die Sache?“, wiederholte Odile trocken und hob die Augenbrauen. Da hatten sie wohl einen wahren Scherzkeks erwischt, doch bevor man weiter darüber quatschen konnte, war er auch schon wieder verschwunden. Wunderbar, also musste sie jetzt auch noch Babysitten? Innerlich seufzte sie. Den beiden Menschen, die zurückgelassen worden waren, hatte sie bisher noch keinen aufmerksamen Blick zugeworfen. Stattdessen zückte sie ihren Notizblock und schlug ihn auf, um sich die wichtigen Notizen der Befragung aufzuschreiben. Wenn sie ehrlich war, glaubte sie allerdings nicht, dass etwas Brauchbares dabei herumkommen würde. Das kleine Gespräch mit dem Kraftwerkarbeiter hatte schon genug Aufschluss darüber gegeben, dass die beiden wohl einfach zufällig aufgepickt worden waren, um irgendwelche Schuldigen zu finden. Odile hatte immer noch die Vermutung, dass die Arbeiter irgendwo gepfuscht hatten und das nun vertuschen wollten.
„Also… bringen wir das schnell über die Bühne“, fing sie an und klickte auf ihren Kugelschreiber, damit sie anfangen konnte zu schreiben. „Ich brauche als erstes Ihre Personalien und Ihre momentane Anschrift. Mein Name ist Odile Beauvais, Polizistin der Ranger- und Polizistenvereinigung“, fuhr sie fort und hob dann den Blick, um die beiden erstmals genauer unter die Lupe zu bekommen. Überraschender Weise kannte sie sie sogar beide. Die Dame war Seine, eine der Top 4 und wenn Odile sich recht erinnerte, nutzte sie den Typ Elektro. Gewissermaßen stand sie gerade also wohl einer Berühmtheit gegenüber, doch das ließ sie ungefähr so kalt wie der Sommer in Blizzach. Überraschender war für sie eher ihr kleiner Freund, von dem sie nicht erwartet hatte, ihn nochmal wieder zu sehen. „Ah. Seine Miyazaki und Laertes-Limon Abergavenny“, beantwortete sie ihre erste Frage also bereits von allein und kritzelte die Namen in ihren Block. Sie fragte sich, ob Laertes-Limon wohl seine Strafe abgesessen hatte. Es wunderte sie ein wenig, dass der Abdruck ihrer Faust nicht noch immer in seinem Gesicht zu sehen waren.
Offenbar erinnerte er sich selbst auch an ihr erstes Aufeinandertreffen und seine Reaktion entlockte ihr beinahe ein amüsiertes Schmunzeln. Beinahe. „So unschuldig wie das letzte Mal, Mr. Abergavenny?“, gab sie zurück und sah zu Seine, die ebenfalls das Wort ergriff. „Ich glaube Ihnen beiden, dass Sie nichts mit der Sache zu tun haben. Trotzdem kann ich diesen Tipp nicht unberührt lassen, also lassen Sie uns die Befragung einfach schnell hinter uns bringen, dann können Sie gehen und ich meine Arbeit weitermachen.“ Odile hob die Augenbrauen und sah die beiden abwartend an, während Amelia, die sich bis jetzt noch gar nicht umgewandt hatte, auch endlich wieder zu ihnen aufschloss. Ihrem Gesicht war keine große Regung anzusehen, als sie Seine und Laertes-Limon betrachtete, doch konnte man ihr ansehen, dass sie den Kriminellen wohl auch wiedererkannte. „Was führt Sie nach Rayono City und wo waren Sie, während der erste Stromausfall eintrat?“ Odile musterte kurz das Elevoltek und das Zapplarang, ehe sie wieder zu ihrem Block sah. Die beiden Pokémon sahen natürlich aus, als könnten sie etwas damit zu tun haben – allerdings sah Odile doch davon ab, sie nur aufgrund ihres Typs für irgendetwas zu beschuldigen.

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Beitrag von Leeam Mi Apr 10, 2019 3:22 am

Odile war natürlich so kalt und gefasst, wie Lee sie in Erinnerung hatte, ein herber Kontrast zu der Beschwerdesalve, die er selbst und der Blondschopf sich eben noch mit dem Kraftwerksarbeiter erlaubt hatten. Die Polizistin schenkte ihnen zu Beginn nicht allzu viel Beachtung und wollte das Ganze wohl eher systematisch angehen. Für einen Moment frage Lee sich, ob sie sich wirklich noch an ihn erinnerte, doch kaum hatte sie sich vorgestellt und sah genauer hin, schienen bei der Erscheinung der Personen ihr Gegenüber doch ein paar Glocken zu klingeln. Obwohl sie zuvor noch nach den Personalien und ihrer Anschrift erkundigt hatte, erübrigten sich diese Fragen nun und sie notierte sich ihre Namen, die sie sehr zum Missfallen Lees auch noch laut aussprach. Kaum, hatte sie den seinen genannt, stieß er einen Laut aus, als wäre er soeben schwer verletzt werden und senkte seinen Kopf, um sein Gesicht tief in seinen Händen zu vergraben. Dabei waren seine Finger jedoch sorgsam gekrümmt, damit sie keine störenden Abdrücke auf seiner Schutzbrille hinterließen und er gab ein äußerst wehleidiges und frustriertes Stöhnen von sich.
"Ugh, wenn ich den vollen Namen noch einmal hören muss, sterbe ich bestimmt an einem Aneurysma...!", grummelte er geschlagen, weniger zu den Anwesenden im Raum, sondern vielmehr zu sich selbst, immerhin war er das letzte Mal vor vielen Jahren von seiner Mutter so angesprochen worden. Für ihn war es immer nur der volle Name, nicht sein voller Name. Er weigerte sich schlicht und ergreifend zu akzeptieren, dass er offiziell mit dieser Geschmacksverirrung leben musste. Für einen Moment überlegte er, ob er Odile nicht darum bitten sollte, weniger formell mit ihm zu sein, doch kaum kam ihm dieser Gedanke nestelte er verlegen mit seinen Händen und sah weg. Nein... irgendwie... Er wusste nicht so recht, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. In ihrer Präsenz war er momentan viel zu nervös, damit hatte er absolut nicht gerechnet...! Glücklicherweise kam ihm eine Frage in den Kopf, die ihm von dem ganzen ablenkte. "Woher kennt sie eigentlich Ihren Namen?", wandte er sich daher leise an Seine, allein der Neugierde wegen. War das etwa auch ein armer Tropf, den Odile einmal wegen etwas erwischt hatte? Oder war es doch etwas ganz anderes? Nach all der Zeit war er wirklich gar nicht mehr auf dem aktuellen Stand, was... so ziemlich alles um ihn herum betraf.

Die Frage ihrer Unschuld kam schließlich auf... Oder, na ja, zumindest die seiner eigenen. Odile meinte das wohl eher sarkastisch, doch genau das machte es nur umso schlimmer für Lee. "Mensch, es ist drei Jahre her.", pampte er trotzig zurück und verschränkte dabei seine Arme. Wofür war er denn all die Zeit im Gefängnis gesessen, wenn man ihm gleich so kam?! Ein leises Seufzen entwich ihm, eigentlich hatte er seinen Blick abgewandt, warf der Schwarzhaarigen hinter seiner Schutzbrille aber trotz dessen immer noch verlegene Seitenblicke zu. Sie war wirklich äußerst trocken und direkt, aber auf der anderen Seite konnte er so etwas auch sehr wertschätzen... Er hatte immer noch Herzklopfen und versuchte, es tunlichst auszublenden. Außerdem, ganz unberechtigt war dieser Kommentar wohl nicht. Lee hatte keinen Bewährungshelfer, wo seine Strafe komplett vollzogen war, außerdem war er bettelarm und hatte keine Möglichkeit, in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen, weshalb er kurz davor war, in seine alten Neigungen zurückzufallen. Doch das war nichts, was man in einer Situation wie dieser unbedingt hinausposaunen musste. "Können wir uns auch bitte einfach darauf einigen, mich Lee zu nennen? Sie... müssen wirklich nicht so formell mit mir sein. Sie beide.", musste er auf das "Mr. Abergavenny" auch obligatorisch loswerden, weil er seinen Namen einfach nicht mehr hören konnte. Bei seinem vorletzten Satz hatte er jedoch wieder etwas verschüchtert genestelt.
Zumindest glaubte Odile an die Unschuld der beiden, was Lee die Angst vor dem potenziellen Ärger auf der Stelle nahm. Auch Aria linste endlich wieder unter ihren Händen hervor und verfolgte die Situation nun ein wenig aufmerksamer. Aber natürlich, die polizeilichen Formalitäten mussten sein, woraufhin Lee mürrisch seine Hände in seine Kitteltaschen steckte und sein Gewicht ein wenig von einem Fuß auf den anderen verlagerte. Sich auf solche Fragen zu konzentrieren gehörte nun wirklich nicht zu seinen Stärken, er wollte einfach nur noch raus aus dieser unangenehmen Situation. Und... sie frage ausgerechnet, warum sie in Rayono City waren. Gut, das klang logisch, aber... es war nichts, worüber er jetzt gerne sprechen würde. Dafür war er doch noch zu weit am Anfang sämtlicher Planungen! Lügen hasste er jedoch auch, also musste er wohl etwas vage sein. "Eh... ich war bei einem Züchter, weil ich ein bestimmtes Pokémon gesucht habe, aber er hatte es nicht.", setzte er deswegen mulmig an und hatte sich dabei eine Hand in den Nacken gelegt. "Da dachte ich, wo ich schonmal hier bin, sehe ich mir halt mit Aria die Stadt an, weil ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr hier gewesen bin. Mal eben sehen, was sich in der Zwischenzeit verändert hat und so. Aber dann waren wir wohl zur falschen Zeit in der Nähe des Kraftwerks." Kaum hatte er geendet, zuckte er unschlüssig mit seinen Schultern. "Wir waren die ganze Zeit draußen, vom Stromausfall habe ich da nicht viel mitbekommen." Bestimmt hatte er irgendwelche Menschen gekreuzt, die nicht begeistert von dieser Situation gewesen waren, doch dafür war er manchmal zu sehr in seiner eigenen kleinen Gedankenwelt versunken oder ließ sich von unwichtigen aber doch auffälligen Details ablenken, um so etwas überhaupt wirklich zu bemerken.
Aria hatte seine Worte die ganze Zeit mit einem Nicken untermalt, doch ihr Blick lag wachsam auf dem Lucario, das Odile begleitete. Es sah... bedrohlich aus. Ganz anders als ein gewöhnliches Lucario. Woran das wohl lag? Daher schwebte sie abrupt hinter den Rücken ihres Trainers und legte ihm ihre beiden Arme sowie ihren Kopf auf die Schultern, während sie das Mega-Lucario misstrauisch beäugte. Lee folgte ihrem Blick jedoch nicht, sondern legte stattdessen ihr rein instinktiv seine rechte Hand an ihren Kopf, um sie beruhigend zu streicheln. Schließlich kannte er ihre ängstliche Art bereits zu gut und sein Fokus lag immer noch zu stark auf Odile, als dass er ihn nun abschweifen lassen würde.

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Beitrag von Seineam So Mai 12, 2019 11:47 pm

Ohje, bei der Polizistin musste Seine nun aber besser aufpassen. So aufregen, wie bei dem Typen vorhin durfte sich Sene nicht, zumal es ja auch eigentlich gar nicht zu ihr passte. Die Schwarzhaarige strahlte eine allgemeine strenge aus und schien ihren Job sehr ernst zu nehmen, wenngleich sie anscheinend selbst nicht allzu lange hier bleiben wollte. Aber das war auch nur Seines Vermutung, welche sich aber auch gleich bestätigte, erklärte sie auch gleich, dass sie die Sache hier schnell über die Bühne bringen würde und hatte zu aller erst vor sich die Anschriften der beiden Verdächtigen zu notieren. Einen passenden Notizblock mitsamt Kugelschreiber hatte sie dabei auch schon zur Hand, stellte sie sich zudem auch als Odile Beauvais vor, Polizistin bei der Ranger- und Polizistenvereinigung. Da war es natürlich nur einmal mehr klar, dass man so, wie eben mit dem Mann, nicht reden durfte. Odile, welche sich zuvor mehr auf ihre Notizen konzentriert hatte, blickte nun zu den beiden Verdächtigen und erkannte sie sogleich wieder. Seine war im ersten Moment etwas überrascht gewesen, war sie sich doch ziemlich sicher noch nie mit der Polizistin gesprochen zu haben. Was der Trainerin dann allerdings, etwas "verspätet" in den Sinn kam war, dass Odile sie durch ihren Top Vier Posten kennen könnte und die kurze Überraschung erklären würde. Was die Blondhaarige kurz aufhorchen ließ war die Tatsache, dass ihr Mitleidender - dessen Name im übrigen sehr gewöhnungsbedürftig war - und die Schwarzhaarige sich anscheinend persönlich kannten. "Dein Name ist echt.. hart", wandte sich das Top Vier Mitglied kurz an den Braunhaarigen, welcher selbst nicht sonderlich erfreut darüber zu sein schien, dass die Polizistin seinen kompletten Namen aussprach. Eine bessere Bezeichnung zu Lees Namen fiel Sene dabei selbst nicht ein, hörte sie allerdings auch sehr selten einen so komplizierten und komischen Namen. Eben dieser wandte sich kurz darauf an die junge Frau und erfragte, woher Odile sie denn kannte. "Ich nehme an sie erkennt mich durch meinen Top Vier Posten", erklärte Seine Lee ihre Vermutung ebenso leise, wie er sie diesbezüglich gefragt hatte.
Die Polizistin notierte sich die beiden Namen auch gleich, wandte sich kurz darauf an Lee und erfragte, ob er genauso unschuldig war, wie beim letzten Mal. Anscheinend hatte Odile schon mal durch ihren Job mit dem jungen Mann zu tun gehabt, wusste sich Seine es sich sonst nicht anders zu erklären. Selbst noch einmal nachfragen wollte sie zumindest in dem Moment allerdings nicht. Was dann aber schön zu hören war war die Tatsache, dass sie an die Unschuld der beiden glaubte, konnte Odile allerdings den Tipp nicht unberührt lassen und würde sich mit einer schnellen Befragung alle nötigen Informationen einholen. Die erste Frage dabei war, was die beiden nach Rayono City geführt hatte und wo sie zu der Zeit des ersten Stromausfalls waren. Seine grübelte kurz drüber, während Lee schon mal auf die Frage antwortete; War er zu erst bei einem Züchter in der Stadt und wollte sich danach mit seinem Pokemon die Stadt anschauen. Und Seine? "Ich bin wegen des Festes nach Rayono City gekommen. Ich hatte es dem Großen hier versprochen gehabt, nachdem er so gut mit mir trainiert hatte", erklärte die Blondhaarige, nahm ihrem Elevoltek den leeren Eisbecher ab und knickte diesen ein wenig ein, um ihn besser halten zu können. "Zum Zeitpunkt des ersten Stromausfalls waren wir an dem Zuckerwattestand der bei dem kleinen Springbrunnen steht", fügte die Top Vier ihrer Erklärung noch hinzu und musterte für einen Moment das Lucario, welches zu der Gruppe kam und wohl der Polizistin gehörte. Ein schönes Pokemon mit einer starken Aura, wie die Blondhaarige fand.

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Beitrag von Odileam Fr Mai 17, 2019 8:57 am

Odile & Lee & Seine
„Funken in der Luft.“
- 3 -

Eine Augenbraue hob sich in die Höhe. Für ein paar Sekunden schweigend, sah Odile Lee entgegen, als dieser wirkte, als hätte sie ihm gerade einen Schlag in den Magen verpasst. Dabei hatte sie doch nur seinen ganzen Namen gesagt. Offensichtlich ein sehr empfindlicher Bursche; sicher, der Name war nicht gerade der Schönste, den Odile je gehört hatte, allerdings hielt sie es doch für etwas übertrieben, derart darauf zu reagieren. Letztlich sollte es aber nicht ihr Problem sein, denn sobald sie diese lächerliche Sache hier abgeschlossen hatten, würden sie sich wahrscheinlich ohnehin nicht mehr über den Weg laufen. Nur leicht schüttelte sie den Kopf, kaum merklich für die anderen. Seine Nervosität entging ihr, allerdings nicht Amelia. Das Mega-Lucario starrte Lee beinahe derart intensiv an, als wolle es ihm direkt in die Seele sehen. Nur kurz hob sie die Pfote und kratzte sich nachdenklich am Hals, dann wanderte ihr Blick herüber zu Seine, die das Mysterium aufklärte, woher Odile wohl ihren Namen kannte. Die Polizistin nickte zustimmend, dann schrieb sie die Namen in ihren Block.
Der Anflug eines Schmunzelns legte sich auf das Gesicht der Polizistin, als Lee derart auf ihr Necken einging. Da sie prinzipiell an das Gute im Menschen hoffte, glaubte sie daran, dass er seine Strafe tatsächlich ordentlich abgesessen und regulär entlassen worden war, allerdings konnte sie sich trotzdem nicht daran hindern, ein wenig in die Seiten zu piksen. Drei Jahre. Lee war die erste Festnahme von Odile gewesen, seit sie nach Einall gezogen war, weshalb sein Gesicht ihr natürlich auch immer in Erinnerung bleiben würde. Außerdem hatte ihre Hand noch Tage nach dem Faustschlag wehgetan, aber dafür hatte er sich gelohnt. „Gut“, erwiderte sie knapp auf seine Bitte, ihn Lee zu nennen und blätterte im Block um, damit sie Platz hatte, um sich aufzuschreiben, was die beiden in Rayono City gesucht hatten.  

Odile nickte, als die beiden geendet und sie Schlüsselworte in ihren Block geschrieben hatte. Sie klappte das kleine Büchlein mit einem dumpfen Knall zu und es verschwand wieder in ihrer Tasche, ehe sie sich zu Amelia umwandte. „Gibt’s irgendeinen Grund, den beiden nicht zu glauben?“, fragte sie das Pokémon, welches die beiden Menschen nochmal musterte, dann jedoch den Kopf schüttelte. Amelia und Odile waren mittlerweile ein eingeschweißtes Team und die Fähigkeit des Pokémons, Auren sehen zu können, war bei Befragungen immer besonders nützlich. Nervosität, Anspannung oder Angst waren Dinge, die Amelia sofort sehen konnte und woraus sich Lügen gut ablesen konnten. „Gut, dann können Sie meinetwegen wieder gehen“, fuhr sie fort, als sie sich den beiden wieder zuwandte. Amelia schenkte nun den beiden Pokémon ihre Aufmerksamkeit und ihr Blick lag einen Moment auf dem Eisbecher, der nun in Seines Hand lag. „Es könnte eventuell sein, dass sie aufs Revier eingeladen werden, falls Ihre Aussagen gegensätzlich zu Zeugenaussagen sind.“ Damit war die Sache für Odile eigentlich abgeschlossen – letztlich gehörte dieser Fall auch einfach nicht in ihren Aufgabenbereich. Die Polizei von Rayono City sollte sich darum kümmern, weshalb sie auch davon absah, die beiden nun noch zu einem Revier zu schleppen.
Sie hatte sich eigentlich wieder abwenden wollen, allerdings fiel für ein paar Sekunden plötzlich das Licht aus, ehe es flackernd wieder anging. Etwas weiter entfernt in einer Ecke des Raumes war ein Zischen und anschließend ein lautes Knacken zu hören, anschließend ein Fiepsen und schließlich war es wieder ruhig. Odile hob die Augenbrauen und wandte sich in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. „Klingt, als wären sie nicht allein hier“, murmelte sie zu Amelia, die sich bereits auf den Weg machte, um nachzusehen, was dort los war.


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Beitrag von Leeam Sa Mai 18, 2019 4:39 am

Lee schien für seinen Namen auch noch so etwas wie Mitleid von Seine zu erhalten. "Hart"... er war sich nicht sicher, ob dieses Wort wirklich zu seiner Empfindung über das Ganze passte. Das Gefühl der Peinlichkeit angesichts dessen schlug ihm aber hart in die Fresse, das stimmte zumindest. "Hah... ja...", murmelte er letztendlich müde, während er seine Hände runternahm und seinen Kopf wieder hob. "Reden wir nicht darüber." Seine Fassung war zumindest wieder zurückgekehrt, doch kaum, war sein Blick wieder geradeaus gerichtet, sah er sich urplötzlich dem äußerst stechenden Starren von Odiles Mega-Lucario gegenüber. Warum starrte es ihn nur dermaßen intensiv an? Seine roten Augen durchbohrten regelrecht seine Seele, das war unheimlich. Darüber konnte er lediglich ratlos seine Brauen heben.
Seine klärte ihn dann zumindest auf, woher Odile seinen Namen wohl kannte. Da hatte er es doch glatt mit einem der Top Vier höchstpersönlich zu tun! "Ohaaaa!", drückte er sein Erstaunen nun deutlich hörbar aus, hinter dem verdunkelten Glas seiner Schutzbrille spiegelte sich deutliche Begeisterung wider, während er seine Hände zu Fäusten ballte und aufgeregt vor seine Brust hob. "Ich hätte nie gedacht, je so einer Berühmtheit zu begegnen! Später musst du mir ein Autogramm geben!" Seine Freude über diese Begegnung war ehrlich, immerhin ließ sich aus dem Elevoltek schließen, dass Seine sich wohl auf Elektropokémon spezialisiert hatte. Ein Element, mit dem Lee sich ebenfalls gerne beschäftigte und mit dem man sich bei ihm nur Bonuspunkte holen konnte. Ein wenig ärgerte es ihn innerlich auch, dass er den Blondschopf nicht erkannt hatte. Vor seiner Inhaftierung hatte er die Top Vier und die Arenaleiter der Region gekannt, auch wenn er sich nicht für Kämpfe in dem Sinne begeistern konnte, hatte er solche Leute schon immer respektiert. Wie schwer es nur war, up to date zu bleiben, sobald man erst einmal von der Außenwelt abgeschnitten war. Zwar hatte es hin und wieder die Möglichkeit zum Fernsehen gegeben, aber als ob Lee sich in einer Atmosphäre wie der damals auf so etwas konzentrieren könnte.
Es schien auch, als würde Odile sich über Lees Reaktion auf ihr Necken amüsieren, was bei ihrer kühlen Ausstrahlung jedoch kaum zu bemerken war. So aufmerksam, wie der ohne Sehhilfe stets etwas verschwommene Blick des Kriminellen auf ihr haftete, bemerkte er jedoch trotz dessen, dass sich die Atmosphäre etwas lockerte. Das Ärgernis war dadurch vergessen und auch er ließ seine abwehrende Haltung fallen, um einmal zufrieden zu lächeln. "Danke.", erwiderte er schließlich knapp und ungewohnt sanft darauf, dass sie seiner Bitte positiv entgegenkam.

Seine gab anschließend auch seine Gründe für seinen Aufenthalt in Rayono City preis und glücklicherweise gab es von Seiten der Polizistin und des Lucario daraufhin weder irgendwelche Zweifel noch weitere Fragen. Lee hatte seine Hände wieder in die Taschen seines abgenutzten Kittel gesteckt und legte seinen Kopf mit einem erleichterten Seufzen in den Nacken, als Odile verkündete dass sie damit gehen konnten. Das ließ er sich definitiv nicht zweimal sagen! Aria klammerte zwar immer noch an seinen Schultern und musterte das von ihr als gefährlich erachtete Mega-Lucario wachsam, doch Lee drehte sich trotzdem bereits um und ging bereits ein paar Schritte, mit der Intention, so schnell wie möglich zu verschwinden. Er war einfach weder bereit gewesen, Odile gegenüberzustehen noch wollte er weiter in dieses Dilemma verwickelt werden, weshalb zu verschwinden in seinen Augen die einzig kluge Entscheidung war. Abrupt musste er jedoch noch einmal stehen bleiben, als die RPV-Polizistin noch anfügte, dass die Möglichkeit bestand, sie bei widersprüchlichen Aussagen anderer Zeugen auf das Polizeirevier zu holen. "Ughhh..." Mit einem frustrierten Stöhnem ließ der Bombenleger daraufhin wieder abrupt seinen Kopf sinken. Damit konnte er sich nun wirklich nicht anfreunden, also blieb nur zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintreten würde. Wenn er so kurz nach seiner Entlassung noch einmal dort sitzen müsse, würde er bestimmt einen Anfall kriegen.

Bevor er noch irgendeinen unpassenden Kommentar dazu loswerden konnte, musste Lee erstaunt dreinsehen und seinen Blick wieder heben, als das Licht im Raum mit einem Mal ausfiel und sich nach wenigen Augenblicken mit einem Flackern wieder einschaltete. Merkwürdige Geräusche waren zu hören, die einem Knacken und Knistern ähnelten und aufgrund ihrer insektenartigen Klangfarbe in Lee ein deutliches Gefühl von Ekel auslösten. Es kam ihm so vor, als würde jemand direkt neben seinem Ohr irgendetwas Knisterndes schmatzend zerkauen und er spannte sich an. Aria hatte ihren Griff um ihn dafür etwas gelockert und sah sich nun im gesamten Raum wachsam um. Auch wenn sie ängstlich wirken mochte, war sie auch gerade deswegen stets in Bereitschaft, sich zu wehren, sollte der Ernstfall eintreten. Ihr zuvor noch eingeschüchterter Blick war nun mit einem Schlag ernster und drohender geworden, schließlich war sie die einzige effektive Selbstverteidigungsmöglichkeit ihres Trainers, wenn er es nicht gerade selbst in die Hand nahm.
Aus dem Augenwinkel konnte Lee sehen, wie Odile sich daran machte, eine Ecke des Raumes zu inspizieren. Kurz wechselte er daraufhin einen Blick mit Seine und zuckte einmal ratlos mit den Schultern, ehe er Aria einen interessierten Blick zuwarf. Sein Zapplarang hatte nun seinen Blick an der Decke fixiert und er konnte spüren, wie die weißen Klauen der Höhlenjägerin sich angespannt etwas tiefer in seine Schulterblätter drückten. Für ihn ein offensichtliches Zeichen, dass sie handeln wollte. "Tche", entfuhr es dem Kriminellen daraufhin leise mit dem Anflug eines sadistischen und schadenfreudigen Schmunzelns, "tob dich aus."
Mit einem Ruck stießb sich Aria nach diesen Worten rasch von Lees Schultern ab und glitt schwebend an die Decke, wo sie sich geräuschlos mit ihren großen Händen verankerte, anschließend in raschen, schlängelnden Bewegungen kopfüber an ihr entlangkroch und sie genaustens unter die Lupe nahm, als würde sie auf der Lauer liegen. Lee schenkte ihrem Handeln nicht viel Aufmerksamkeit, die ganze Zeit den Kopf in den Nacken zu legen sorgte nur für unnötige Verspannungen, daher zeigte er sich erstaunlich beruhigt und gähnte einmal leise mit vorgehaltener Hand. Er vertraute Aria einfach blind in diesem Punkt.
Tatsächlich erspähte das große Aalmonster wie abseits der kleinen Wesen, die sich gerade in anderen Ecken des Raumes versteckten, ein gelbes, mit stacheligem Haar bedecktes Pokémon in Richtung des Lüftungsschachts krabbelte, um zu vermeiden, entdeckt zu werden. Aus einem blitzschnellen Reflex heraus stieß sich Aria nun flink in die Richtung ihrer Beute ab, welche gerade nur noch Zeit hatte, entsetzt zu fiepen, ehe sie mit einem raschen Schwung ihrer Klauen von der Decke gestoßen wurde und zu Boden fiel, direkt vor die Füße von Odile und Amelia. Es handelte sich um einen kleinen Elektrokäfer, ein Wattzapf. Es war auf seinen Beinchen gelandet und war für einen kurzen Augenblick vor Schreck erstarrt, fasste sich aber ebenso schnell wieder, wie es sich in dieser Situation wiedergefunden hatte und versuchte nun panisch wieder außer Sichtweite zu kriechen. Unterdessen konnte man auch das Krabbeln weiterer Käferfüßchen vernehmen, die nun deutlich in Aufruhr schienen. "Das Kraftwerk hat wohl ein dezentes Ungezieferproblem.", kommentierte Lee trocken dazu, während er seinen rechten Arm in Richtung Decke ausstreckte und Aria nun wieder zu Boden schnellte, indem sie nach dem Arm ihres Trainers griff und sich nach einer schlängelnden Bewegung um seinen Rücken herum nun wieder an seinem Torso festhielt, um sich hinter ihm zu verstecken und das weitere Geschehen misstrauisch zu beäugen, während sie mit ihrem Kopf seitlich von der Höhe seiner Hüfte aus hervorlinste.

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Beitrag von Seineam Sa Jun 08, 2019 2:32 pm

Seine nickte nur stumm, als Lee meinte, dass sie wohl nicht weiter über seinen Namen reden sollten. Sene verstanden es vollkommen, war der Name eigentlich nichts, was man seinem Kind geben sollte. Doch er hatte damit zu Leben, zumindest hatte er einen guten Spitznamen gehabt, was es zumindest ein wenig ausglich. Als die Blondhaarige ihre Vermutung erklärt hatte, woher die Polizistin schon ihren Namen kannte, konnte die Top Vier das Nicken eben dieser vernehmen. Eine Bestätigung, dass Seine recht hatte mit ihrer Vermutung. Lees Begeisterung hingegen überraschte die Trainerin, war sie wohl weiterhin noch nicht dran gewöhnt, dass Menschen auf ihren Job so ehrlich und begeistert reagieren konnten. Klar, es gehörte schon mehr dazu, einen Top Vier Posten zu bekommen, doch mit viel Training konnte das sicherlich jeder schaffen! Ein dankendes, aber auch freudiges Lächeln legte sich auf Senes Lippen als sie für ein paar Sekunden die Begeisterung Lees auf sich wirken ließ. "Klar, wenn du eins möchtest", antwortete die junge Frau auf die Bitte des Braunhaarigen, versuchte sie ihre Verlegenheit aber auch ein wenig zu verstecken. Für einen kurzen Moment löste sich das Top Vier Mitglied von den beiden, hatte sie einen kleinen Mülleimer entdeckt, wo sie den Eisbecher rein schmiss. Während sich Sene dann zurück begab, erklärte Odile, dass sie alles ihr wichtigen Informationen nun hatte und diese nun fertig war. Lee und Seine konnten also nun gehen. Allerdings fügte die Schwarzhaarige noch hinzu, dass sie noch einmal aufs Revier geladen werden könnten, wenn ihre Ausssage gegensätzlich zu Zeugenaussagen wäre. Seine machte sich diesbezüglich eigentlich keine Sorgen, konnte sie allerdings feststellen, dass Lee, der scheinbar schnell weg wollte, nicht sonderlich begeistert davon war. Und wieder kam Sene die Frage auf, woher sich die beiden wohl kannten. Später müsste sie das unbedingt herausfinden! Aber besser nicht jetzt..
"Alles klar. Dann auf Wiedersehen", winkte Sene noch einmal zum Abschied und war nun dabei das Kraftwerk auch zu verlassen, als das Licht plötzlich ausging. Ein Stromausfall schon wieder? Seine konnte die große Hand ihres Elevolteks auf ihrer Schulter spüren, wollte das Pokemon sichergehen, dass seine Trainerin auch sicher bei ihr war. Das Licht ging schließlich flackernd wieder an und für einen kurzen Moment schaute sich Seine um. Sie konnte jeden Falls nichts auffälliges entdecken, doch irgendetwas war, denn ihr Elevoltek wollte ihr grade nicht von der Seite weichen. Für einen kurzen Moment hatte sie Blickkontakt mit Lee gehabt, der anscheinend genauso ratlos war. Doch untätig schien er nicht bleiben zu wollen, zog nämlich sein Zapplarang los und schlängelte sich an der Decke in Richtung der Geräusche, welche die Top Vier vorhin auch vernommen hatte. Die junge Frau selbst staunte für einen Moment, als sie das Pokemon beobachtete, wurde aber auch wieder aufmerksamer, als es mit etwas zurück kam. Ein Wattzapf. Dieses war zu erst vor Panik erstarrt, konnte sich allerdings schnell wieder fangen und versuchte aus dem Blickfeld der drei zu verschwinden. Kurz darauf konnte man die selben Geräusche noch einmal vernehmen, was Seine aufhorchen ließ. "Die kleinen Pokemon scheinen sich hier ein Nest gebaut zu haben", sprach Sene, wobei sie noch etwas am grübeln war. "Wenn es ein größeres Nest ist, könnten sie vielleicht was mit den Stromausfällen zu tun haben", fügte die Blondhaarige noch hinzu und blickte zu ihrem Elevoltek. Dieses schien aufmerksam die Umgebung zu beobachten, nahm die Wattzapf aber aktuell nicht sonderlich als Bedrohung war. "Kann ich ihnen vielleicht bei der Suche nach dem Nest helfen?", wandte sich Sene hilfsbereit an Odile, hoffend, dass sie vielleicht helfen durfte.

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Beitrag von Odileam Sa Jun 08, 2019 3:47 pm

#4 · mit Lee & Seine
Ein Stromausfall war nicht gerade das, was Odile gerade gebrauchen konnte. Arbeit ließ sich bekannterweise besser vollziehen, wenn man auch sehen konnte, was man gerade überhaupt tat. Zum Glück wurde ihnen die Möglichkeit zu sehen bald wieder geschenkt, aber Odiles Laune steigerte sich trotzdem nicht. immerhin war sie noch immer der Meinung, dass sie hier nicht hingehörte. Das war nicht ihre Aufgabe und vielleicht hatten die Anwohner auch einfach einen schlechten Tag von ihr erwischt, dass sie sich so darüber echauffierte, diesem kleinen Mysterium auf den Grund gehen zu müssen. Sie wandte sich in Richtung der Ecke, aus der die Geräusche gekommen waren, sich sicher darüber, dass das wohl der Ursprung des Stromausfalls sein musste. Odile begab sich in die Richtung der Ecke, dicht gefolgt von Amelia, um nachzusehen, was der Grund für diese Störung war und auch Lees Pokémon setzte sich in Bewegung, um der Sache auf den Grund zu gehen. Im ersten Moment entdeckte sie nicht viel, bis Aria sich oben an der Decke regte und irgendetwas angriff, als würde es gerade sein Futter für den Abend jagen. Allerdings fraß sie das arme Pokémon nicht, das sie entdeckt hatte, sondernd sorgte dafür, dass es zu Boden fiel.
Odile wandte den Blick herunter zu ihren Füßen, wo das kleine Wattzapf in einer Schockstarre gefangen war und sich für einen Moment gar nicht bewegte. „Hm“, war das Einzige, was sie dazu sagte und beobachtete, wie das Wesen wieder davonkriechen wollte. Also mussten sie nun auch noch Kammerjäger spielen? Innerlich seufzte die Polizistin, als sie sich den anderen beiden Menschen wieder zuwandte und sich wieder zu ihnen gesellte. „Es scheint so“, stimmte sie Seine zu und runzelte leicht die Stirn, ehe sie nickte. „Sicher, wenn Sie wollen.“ Letztlich bedeuteten mehr Augen ja, dass sie das Nest schneller fanden und Odile dementsprechend früher wieder gehen konnte. „Es ist nur die Frage, was wir machen, wenn wir das Nest finden.“ Sie stemmte die Hände in die Seiten und nickte Amelia zu, die daraufhin ebenfalls anfing, zu suchen. „Amelia sollte durch die Auren der Pokémon kein Problem haben, das Nest zu finden. Aber mir widerstrebt es, das Nest zu zerstören oder alle Wattzapf anzugreifen. Haben Sie eine Idee?“ Konnte man das Nest vielleicht einfach nehmen und nach draußen tragen, zu einem sicheren Ort? Da war wiederum die Frage, ob die Pokémon das einfach so zulassen würden. Eine andere Option war wohl, zu versuchen mit ihnen zu reden; doch musste man den Arbeitern des Kraftwerks wohl auch eine sichere Arbeitsumgebung garantieren können und das ging nicht, wenn hinter jeder Ecke Pokémon herumwuselten. Odiles Blick richtete sich wieder auf Lee. „Sie können trotzdem gehen, wenn Sie möchten“, rief sie ihm zu und wandte sich dann wieder ihrer Arbeit zu.
Es dauerte ein paar Minuten, doch dann machte Amelia wieder auf sich aufmerksam. Wohl hatte sie den kleinen Pulk an Auren wahrgenommen, den sie als das Nest identifizierte, und deutete hoch in eine andere Ecke des Raumes. In dieser Ecke, zwischen der Wand und einen Elektrogenerator, befand sich das Nest der kleinen Pokémon, die es sich dort gemütlich gemacht hatten. Es handelte sich um zwei Wattzapf, eines davon das, was sie vorhin gesehen hatten, die aneinander gekuschelt im Nest saßen.




Zuletzt von Odile am Sa Jun 08, 2019 8:42 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Beitrag von Leeam Sa Jun 08, 2019 7:07 pm

"Yaaaaay!" Seine hatte an diesem Tag einen Mann sehr glücklich gemacht. Ein Autogramm von einem Top Vier, der sich obendrein auf Elektropokémon spezilisiert hatte! Das musste er dann seinen Brüdern unter die Nase reiben, vor allem Ori. Das wäre sicher auch ein interessanter Ansatz, um herauszufinden, wie er eigentlich zu seinen Kollegen stand. Jetzt durfte er nur nicht vergessen, Seine noch einmal danach zu fragen, wenn das alles überstanden war.

Es stand ihnen schließlich auch offen, endlich zu verschwinden. Seine verabschiedete sich höflich und wollte wohl ebenfalls gehen, doch der kurze Ausfall der Beleuchtung hinderte sowohl ihn als auch Lee daran. Aria machte kurz darauf ein Wattzapdf ausfindig, das bereits davonkrabbeln wollte und das Top Vier Mitglied unter ihnen schloss darauf, dass diese Käferchen sich hier wohl ein Nest gebaut haben könnten.
Wie nachlässig waren diese Leute vom Kraftwerk eigentlich? Hier ging es um einen essentiellen Teil der Infrastruktur, irgendwer musste bei den letzten Inspektionen geschludert haben, sowas passierte schließlich nicht von heute aud morgen. Und dann wurde es auch noch zufälligen Elektrotrainern in die Schuhe geschoben! Diese Zustände!
"Wow.", äußerte Lee mit trockenem Sarkasmus dazu, als Odile der Vermutung Seines zustimmte und hob dabei abfällig seine Hände in Schulterhöhe. Kurz darauf deutete er seinem Zapplarang auch mit einer gut gemeinten Handbewegung, sich endlich von seinem Rücken zu lösen, da es langsam schwer wurde und nun deutlich an seinen Muskeln zehrte. Dem Befehl kam es aufgrund seiner übervorsichtigen Art eher ungerne nach, doch es konnte wirklich nicht ewig an seinem Trainer kleben. Also zog es sich wie ein verschüchtertes kleines Mädchen in eine dunklere Ecke des Raumes zurück, aus der es aufmerksam mit stechendem Blick das Geschehen beobachtete.

Es war in Lees Augen auch ziemlich lobenswert, dass Seine sich nach dieser haltlosen Anschuldigung noch dazu bereiterklärte, zu bleiben und zu helfen. Er selbst hätte das früher aus Verachtung der Umständlichkeiten gegenüber nie getan und auch jetzt war die Verlockung viel zu groß, sich aus dem Ärger rauszuhalten. Dennoch... "Nah, ich bleib doch noch ein bisschen. Gerade wird es doch erst interessant!", erwiderte er schließlich grinsend auf Odiles Angebot. Jetzt, wo es wirklich hundertprozentig sicher war, dass er hier nicht länger auf der potenziellen Anklagebank saß, fand er langsam wieder zu seiner alten verspielten Attitüde zurück. So ging er wieder etwas näher an Odile und Seine heran, während er fröhlich seine Hände aneinanderlegte. "Das Nest nicht zerstören zu wollen ist aber wirklich sehr pazifistisch, Od- äh, Officer.", äußerte er schließlich frei heraus und steckte mit einem tückischen Schmunzeln wieder seine Hände in die Taschen seines Kittels. "Wenn die Kraftwerksarbeiter das Nest gefunden hätten, hätten sie vielleicht die Wattzapf noch friedlich ausgesetzt, aber so etwas muss später komplett gesäubert werden, wo so viele empfindliche Geräte in der Umgebung sind. Ich glaube nicht, dass man da so ein Nest wirklich komplett heil lassen kann, wenn es in irgendeiner verwinkelten Stelle versteckt ist." Es sollte wohl keine Überraschung sein, dass Lee nie wirklich auf den friedvollsten Weg pochte. Zumindest nicht, wenn man wusste, was er bereits alles angestellt hatte. Wenn man etwas tun musste, war der friedliche Weg meistens der umständlichste und der zeitaufwendigste, etwas, das er sich nur selten leisten wollte. Immerhin handelte es sich bei ihm um eine Person, die meist sofort Ergebnisse sehen wollte, um seine Rastlosigkeit zu befriedigen.
"Aaaaber..." , setzte er noch einmal an und zog seinen Kittel zur Seite, um die Werkzeugtasche offenzulegen, die er über an einen Gurt an seiner Hüfte befestigt hatte. Nachdem er den Verschluss gelöst hatte, klappten wie bei einem Federmäppchen drei Seiten an diversen Utensilien wie Schraubenschlüssel und -dreher sowie anderen Dingen wie dem Schaft eines eingeklappen Messers auf. Diese Dinge waren für ihn jedoch nicht relevant, stattdessen öffnete er einen Reißverschluss der Tasche direkt am Gurt und zog ein Paar Gummihandschuhe heraus, ehe er die Tasche wieder einklappte und komplett verschloss. Eigentlich trug er sie nur vorsichtshalber bei sich, falls etwas mit Aria war, aber für so etwas waren sie endlich einmal praktisch. "...probieren kann man es wohl trotzdem!" Mit diesen Worten hob er fröhlich die Handschuhe in die Runde, als würde er sie an den Höchstbietenden verkaufen wollen. Er erwartete eigentlich, dass jemand sich freiwillig dafür meldete, die Wattzapf und das Nest damit anzufassen und sie irgendwie abzutransportieren. Gummi mochte zwar über die Hände vor Stromschlägen schützen, aber da waren immer noch Käferattacken, deswegen würde er sich definitiv nicht in die Nähe von kleinen, verschüchterten Krabbeltieren begeben, die so leicht zu verschrecken waren und wahrscheinlich schnell auf Notwehr zurückgriffen.
Just in diesem Moment fand Amelia schließlich auch das Nest.

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Beitrag von Seineam Sa Jun 08, 2019 9:39 pm

Für einen kurzen Moment beobachtete Seine, wie sich das Zapplarang von seinem Trainer löste, wenn wohl auch nicht ganz freiwillig, und sich in eine dunkle Ecke begab. Es schien der ganzen Sache noch nicht ganz zu trauen, hörte aber trotzdem brav auf den Braunhaarigen, was Seine für einen kurzen Moment Lächeln ließ. Ähnlich wie auch ihr Elevoltek machte es sich wohl einfach Sorgen um seinen Trainer, was für ein tiefes Band der Beiden sprach.
Doch zurück zum eigentlichen, das Nest der Wattzapf. Das kleine Wattzapf von vorhin hatte sich wieder in sein Nest, zu seinem Partner, verkrochen und kuschelte nun wieder zufrieden mit diesem. Die Quelle des Stromausfalls schien nun gefunden, war sich allerdings keiner drei so recht sicher, wie sie die "Schadensquelle" entfernen sollten. Da Odile damit einverstanden war, dass Seine helfen durfte, überlegte das Top Vier Mitglied. Es kamen mehrere Möglichkeiten in Frage, aber wie gingen sie nun am besten vor? Die Schwarzhaarige erklärte, dass ihr Lucario die Auren der kleinen Pokemon erkennen und so das Nest ausfindig machen könnte. Allerdings widerstrebte es ihr das Nest zu zerstören oder die Pokemon anzugreifen. Die Blondhaarige nickte nur zustimmend darauf, hatte sie auch nicht wirklich vor gehabt, die Pokemon in irgendeiner weise anzugreifen. Ihr Blick fiel zu Lee, welcher von der Polizistin die Erlaubnis bekam zu gehen, doch anscheinend auch fiel lieber bleiben würde, da es nun interessanter werden würde. Zu dritt könnten sie bestimmt mehr machen! Allerdings schien dem jungen Mann nicht sonderlich die Idee der Polizistin zu gefallen, zählte er zudem auch noch auf, dass man das Nest nun eigentlich, unter anderem wegen der empfindlichen Geräte, eigentlich säubern müsste. Die junge Frau war sich nicht sonderlich sicher, würden die kleinen Pokemon sicherlich zum Angriff ansetzten, wenn man ihrem Nest schaden will. Dabei könnte dann natürlich auch die Technik des Kraftwerks beschädigt werden, was natürlich suboptimal wäre. "Ich denke wir sollten es erst einmal freundlich probieren", sprach Seine überlegt, natürlich wissend, dass Lee der ersten Idee nun doch zugestimmt hatte. "Das wird uns auch dabei helfen können abzuschätzen, wie Angriffslustig die Wattzapf sind", fügte die Trainerin dabei noch hinzu und blickte zu ihrem Elevoltek, welches wohl wieder einmal zu viel Tatendrang hatte und auf das Nest zu ging, in welchem die beiden Pokemon hausten. Er versuchte wohl mit ihnen zu reden, doch.. kaum hatte das Elevoltek angefangen, wurde es auch schon mit Fadenschuss beschossen. Sich kurz etwas peinlich berührt am Hinterkopf kratzend, ging die junge Frau schnell zu ihrem Pokemon und führte es schnell von dem Nest weg. "Das nächste Mal wartest du noch etwas Großer, ja?", wandte sie sich an ihr Pokemon und half ihm dabei sich von dem Fadenschuss zu befreien. Im Augenwinkel konnte Seine noch erkennen, wie das Wattzapf den Beiden seine kleine Zunge raus streckte, ehe es sich wieder ins Nest kuschelte. "Trotziges Pokemon..", murmelte Sene leise und grübelte für einen Moment. "Wir könnten versuchen für die beiden ein neues Nest zu bauen, welches an einer besseren Stelle ist. Im Notfall müssten wir die zwei vielleicht versuchen zu fangen?", überlegte die Blondhaarige laut, schüttelte aber dann den Kopf. "Das kleine Ding scheint uns etwas ärgern zu wollen, vielleicht kriegen wir es aber doch auf einen friedlichen Weg hin".

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Beitrag von Odileam Sa Jun 08, 2019 10:08 pm

#5 · mit Lee & Seine
So standen sie also nun hier zu dritt, plus Pokémon, vor einem Nest von zwei Pokémon, die so klein waren, dass man sie wohl übersehen würde, wenn man nicht drauf achtete. Und keiner von ihnen hatte eine richtige Idee, wie sie sie wegschaffen konnten. Dass sie die Pokémon nicht angreifen konnten und wollten, stand außer Frage. Dass sich die Pokémon auch nicht verjagen lassen würden, geschweige denn mit sich reden ließen, wurde auch sehr schnell klar, als das Elevoltek den Versuch startete. Ein wenig erinnerte es Odile an Charles, der wahrscheinlich auch mit absolut guten Absichten und gar keinen Sorgen einfach auf die Pokémon zulaufen würde, ohne länger darüber nachzudenken. Das Elevoltek sollte dafür auch sogleich die Rechnung bekommen, in Form eines gezielten Fadenschusses direkt ins Gesicht. Odile verzog leicht das Gesicht, als Seine ihr Pokémon zurückholte und dabei half, die Überreste der Fäden zu beseitigen. „Hm, also mit sich reden lassen wollen sie also nicht“, stellte Odile fest, während Amelia sich den Pokémon vorsichtig näherte. Das Mega-Lucario hatte die Hoffnung, dass sie vielleicht die Auren der Pokémon ein wenig beeinflussen könnte, damit sie gewillter waren, mit sich reden zu lassen.
Odile seufzte leicht. „Also so kommen wir nicht weiter. Und ich für meinen Teil habe keine Ahnung, wie man ein Nest baut.“ Sie runzelte die Stirn und wandte den Blick schließlich zu Lee, der wohl auch vom Tatendrang gepackt worden war. Mit gehobenen Brauen beobachtete sie Inspector Gadget dabei, wie er seine Werkezugtasche auspackte und schließlich ein paar Gummihandschuhe hervorholte. Eine gute Idee, denn auf Elektroschocks war Odile auch nicht unbedingt scharf. Nur schien Lee nicht derjenige zu sein, der die Arbeit auch direkt übernehmen wollte. „Guter Einfall“, lobte sie den (ehemaligen) Kriminellen und nahm ihm die Handschuhe einfach ab. Selbst ist die Frau, wie man so schön sagte. In kurzen Handgriffen hatte sie ihre eigenen, schwarz-samtenen Handschuhe ausgezogen, so dass man für kurze Zeit die Verbrennungen an ihren Händen und Armen sehen konnte, ehe sie sich bereits die Gummihandschuhe anzog. Bevor sie allerdings den Schritt gehen wollte, sich sozusagen in die Höhle des Löwen zu begeben, in der sie vermutlich auch Fadenschüsse ins Gesicht bekommen würde, sah sie nochmal zu Amelia. „Meinst du, du kannst das Nest mithilfe deiner Psychokinese bewegen?“, fiel ihr ein und Amelia zuckte leicht mit den Schultern. In richtigen Kämpfen fiel es ihr ja auch nicht schwer, größere Pokémon zu bewegen, da würde so ein kleines Nest auch keine Probleme bereiten. Bevor sie allerdings diesen Plan verfolgten, sah sie nochmal herüber zu ihren beiden Konsorten. „Amelia könnte versuchen das Nest so zu bewegen, ohne dass es jemand anfasst. Aber ich denke, dass die Wattzapf dann trotzdem angreifen werden. Ich glaube, da kommen wir nicht drum herum.“ Warum die beiden Pokémon überhaupt so argwöhnisch waren… Gut, wenn bei Odile einfach so drei Leute aufkreuzten, die ihr ihre Wohnung wegnehmen wollten, würde sie wahrscheinlich auch nicht unbedingt Freudensprünge machen. Derweil versuchte Amelia nochmal, mit den beiden Pokémon zu sprechen, allerdings schienen sie wirklich einfach nicht zuhören zu wollen. „Nach draußen muss das Nest so oder so.“ Sonst mussten sie eben ein paar Stromstöße erleiden. Wie schlimm konnten die von Wattzapf schon sein?



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Beitrag von Leeam So Jun 09, 2019 10:02 am

Bevor irgendetwas von ihrer Seite unternommen wurde, versuchte zunächst Seines Elevoltek die Situation zu entschärfen, indem es mit den Wattzapf sprach. Nur schienen die kleinen Biester ziemlich frech zu sein und alles, was der flauschige Elektroriese für seine Mühen erhielt, war ein Fadenschuss ins Gesicht. Lee prustete leise aus Schadenfreude, versuchte sich aber zurückzuhalten, da er Seine gegenüber nicht unhöflich sein wollte, der anschließend sein Pokémon von dort wegführte und ihm dabei half, die Fäden aus dem Gesicht zu bekommen. Daher hielt er sich eine Hand vor den Mund, um seinen Ausdruck zu verbergen. Der Schuss war jedenfalls ordentlich nach hinten losgegangen, Diplomatie brachte sie bei dem Krabbelgetier sicherlich nicht weit.
Aria traute sich wegen dem Elevoltek nun zumindest doch wieder aus ihrer Rückzugsecke heraus und glitt sachte durch die Luft, während sie das andere Elektropokémon vorsichtig beäugte. Nachdem der Großteil der Fäden aus seinem Gesicht entfernt worden war, legte sie ihm schließlich eine Hand auf die Schulter, als würde sie ihm deuten wollen, dass er sein Bestes versucht hatte. Schließlich hatte sie aus der Ecke noch alles mitverfolgt und war beeindruckt davon, dass dieses Elevoltek so offenherzig und mutig war, dass es direkt auf solche Pokémon zuging. Sie war schließließlich eine Jägerin im Hinterhalt, aber dann wiederum war das Elevoltek wohl nicht umsonst das Pokémon einer Top Vier.

Seine machte jedenfalls weitere, diplomatische Vorschläge, über die Lee lediglich seine Augenbrauen skeptisch verziehen könnte. Ach, es wäre doch so viel einfacher, würde man die Wattzapf einfach irgendwo hinschleppen und vergessen, dass das hier je passiert war! Nur würde er sich damit unter den Anwesenden bestimmt keine Sympathie einhandeln, was er lieber vermied, wo er Seine inzwischen wirklich sehr sympathisch fand und Odile... ja.
Odile nahm den Vorfall mit dem Elevoltek jedenfalls als Signal, direkt tätig zu werden und schien ebenfalls der Meinung, dass Reden allein sie nicht besonders weit bringen würde. Dazu nahm sie nun auch die Gummihandschuhe von Lee in Empfang und lobte ihn dabei auch noch für seinen Einfall. Ah, was für eine Überraschung! Eine dermaßen positive Reaktion von ihr zu sehen war für ihn vollkommen ungewohnt, hatte er sie bisher doch nur als die entschlossene Polizistin erlebt. Zunächst starrte er sie verblüfft an, ehe ihn doch eine Welle der Euphorie überrollte, die sich in seinen geweiteten Augen widerspiegelte, welche durch seine verdunkelte Schutzbrille jedoch schwer zu erkennen waren. Er versuchte, sich zurückzuhalten, doch er schaffte es nicht, dieses dumme Grinsen zu unterdrücken, das sich daraufhin auf seine Lippen legte und wandte sich vorsichtshalber von den Anwesenden ab, als Odile sich gerade die Handschuhe überzog und legte sich begeistert seine Hände unter sein Kinn.
Ahhhh...
Das.
War.
Nicht.
Der.
Richtige.
Zeitpunkt.
Wenn er sich nun zu auffällig benahm, war alles vorbei. Diese Distanz, diese Zurückhaltung... ein geradezu lieblicher Schmerz, dem er auch seinen Reiz abgewinnen konnte. Als würde man in einer warmen Sommernacht in klarem Wasser ertrinken. Was waren seine Gefühle doch sprunghaft, dass selbst so ein kleines Lob ihn auf diese Weise begeisterte. Für einen Moment spielte er mit seinen Fingern, er musste sich wieder davon ablenken. Letztendlich holte er daher mit einem leisen Seufzen einen gelösten Zauberwürfel aus seiner Kitteltasche hervor, ein ziemlich altes und abgenutztes Exemplar, an dem bei manchen Feldern am Rand schon die Farbe abgeblättert war. Mit ziemlicher Geschwindigkeit und Fingerfertigkeit begann er, ihn zu verdrehen und konzentrierte sich darauf, während er nebenbei aufnahm, dass Odile das Nest anscheind nun doch mit Psychokinese bewegen wollte. Allerdings warnte sie sowohl ihn als auch Seine davor, dass die Wattzapf sie höchstwahrscheinlich dafür angreifen würden. Bei diesem Worten ließ Lee abrupt seine Hände ruhen, ehe er mit einer gehobenen Augenbraue den Zauberwürfel anstarrte, ehe er begann, mit dem Kreisen seines rechten Zeigefingers konstant eine Seite rundherum zu drehen. "Friedliche Lösung hin oder her, wenn sie mich angreifen, werde ich auch zurückschlagen.", kam es schließlich ein wenig kalt und mit wenig Verständnis gemurmelt von ihm. "Manchmal hören Leute erst auf einen, nachdem sie ihre Grenzen ausgetestet haben." Diese Wattzapf mussten schließlich realisieren, dass sie an so einem Ort nicht leben konnten, ihr Hochmut in dieser Hinsicht zog auch Konsequenzen mit sich, das musste den Pokémon doch bewusst werden können. Auf diese Worte hin hatte sich Aria bereits wieder direkt neben ihn begeben und musterte im Vergleich zu ihrem Trainer die Situation mit höchster Aufmerksamkeit, derweil begann Lee, den Zauberwürfel zu lösen. Man konnte der Geschwindigkeit seiner Fingerbewegungen nur schwer folgen, während er systematisch die Farben abglich und schon nach wenigen Sekunden fertig war und kurz innehielt, um zu sehen, wie sich die Angelegenheit mit dem Nest entwickelte.

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Beitrag von Seineam So Jun 09, 2019 10:11 pm

Seines Vorschläge nützend mittlerweile nichts mehr, weshalb sie kurz nickte, als Odile meinte, dass sie wohl mit reden nicht weiter kamen. Es war wohl einfach ihre persönliche Beziehung gegenüber Elektro Pokemon, welche sie nur ungern auf eine andere Weise handeln ließ, die nicht friedlich von statten gehen sollte. Ein leises Seufzten entglitt ihrer Lippen, war es ihr vielleicht auch etwas anzusehen, dass sie sich über sich selbst ärgerte. Das Top Vier Mitglied hätte gleich auch über derartiges denken müssen, waren die angesprochenen Punkte ihrerseits nicht unbedingt optimal. Es war wohl besser auf die Vorschläge der beiden zu hören.
Ihr Blick fiel schließlich zu Lee, der - wieso hatte sie das vorher eigentlich noch nicht bemerkt? - an seinem Werkzeuggürtel zwei Gummihandschuhe hervorzog und sie in die Gruppe hielt. Eine sehr gute Idee! So brauchte zumindest einer der drei keine Angst vor Stromschlägen haben. Sene war schon schlimmere Stromschläge gewohnt, da würde sie die Stromschläge der kleinen Wattzapf auch überstehen. Odile nahm dann auch direkt die Gummihandschuhe in die Hand, weshalb die junge Frau den kurzen Moment nutzte, um sich noch einmal zu vergewissern, dass es ihrem Elevoltek auch an nichts fehlte. Dieser nickte mit einem Lächeln als er den Blick seiner Trainerin bemerkte, was dieser ebenfalls ein kurzes Lächeln über die Lippen huschen ließ. Die Schwarzhaarige, welche wohl eigentlich versuchen wollte das Nest nun vorsichtig von der Wand zu lösen, wandte sich noch einmal an die zwei, ehemals Verdächtigen und erklärte, dass ihr Lucario das Nest vielleicht auch bewegen könnte, ohne es anzufassen. "Eine Überlegung ist es wert", kommentierte das Top Vier Mitglied, ehe ihr Blick wieder zu dem Braunhaarigen wich. Dieser erklärte, dass er zum Gegenangriff ansetzten würde, wenn die Wattzapf sie angreifen würden. "Sie wollen auch nur ihr Zuhause beschützen", warf die Blonde gleich ein und beobachtete für einen Moment, wie der junge Mann einen Zauberwürfel in einer erstaunlich schnellen Geschwindigkeit löste. Doch sie durfte sich nicht zu sehr darauf konzentrieren, galt es immerhin noch ein Nest nach draußen zu bringen. Elevoltek tippte Seine kurz darauf auf die Schulte, was die junge Frau dazu veranlasste, sich wieder zu ihrem Pokemon zu drehen. Dieser schien sich dafür anbieten zu wollen die Attacken abzufangen, die von den Wattzapf kommen würden. "Sicher Großer?", erfragte Sene noch einmal, um auf Nummer sicher zu gehen, nickte das Elektro Pokemon auch gleich enthusiastisch. "Na dann", erwiderte Seine lächelnd und wandte sich wieder an die Polizistin. "Elevoltek wird versuchen die Angriffe so gut wie möglich ab zupassen, damit ihr Lucario das Nest ungestört nach draußen bringen kann. Wäre das in Ordnung?" schlug die Blondhaarige vor, war sie sich aber auch im klaren, dass ihr Pokemon nicht alle Angriffe vielleicht abfangen konnte. Sofern gegen den Vorschlag keinerlei Einwände bestünden, würde sie dann wohl nun versuchen das Geplante in die Tat umzusetzen. Die Blondhaarige hoffte, dass das Ganze gut gehen würde und die beiden, kleinen Pokemon außerhalb des Kraftwerks friedlich in ihrem Nest weiterleben konnten. Immerhin wollten die beiden Wattzapf auch nur ihr Zuhause beschützen, war sich Seine allerdings nicht ganz sicher, wieso die beiden Pokemon nicht auf freundliches zureden reagieren, sondern fiel lieber die kleine Gruppe ärgern wollten.

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Beitrag von Odileam So Jun 09, 2019 10:33 pm

#6 · mit Lee & Seine
Eine der vielen, oft eher negativen, Eigenschaften von Odile war es, vollkommen oblivious zu sein, wenn irgendjemand ihr gegenüber auch nur die kleinste Art von Affektion zeigte, die nicht nur im freundschaftlichen Bereich zu werden war. Das sorgte dafür, dass Odile sich die Gummihandschuhe zwar schnappte, anschließend aber erst damit beschäftigt war, ihre eigenen auszuziehen und jene anzuziehen und Lee anschließend keine große Aufmerksamkeit mehr schenkte. Dass er sie einen Moment total anstarrte, fiel ihr zwar auf, aber war ihr an sich auch egal, zumindest machte sie sich darüber keine weiteren Gedanken, weil sie sich bereits dem Nest wieder zuwandte. Wer allerdings bemerkte, dass hier gerade irgendetwas komisches ablief, was das Gefühls- und Aurenpokémon schlechthin. Amelia hob überraschte die Augenbrauen, während ihr Blick starr auf Lee lag, der sich abgewandt hatte und schließlich mit einem Zauberwürfel spielte. Das Mega-Lucario verengte leicht die Augen und sah von ihm zu Odile und wieder zurück. Interessant, interessant. Schade, dass sie nicht direkt mit Odile kommunizieren konnte, ansonsten hätte sie sie vielleicht darauf hinweisen können, dass da gerade etwas passiert war – auf der anderen Hand: würde es Odile überhaupt interessieren? Da war sich Amelia gar nicht mal so sicher. Allerdings war das auch eine Frage, über die das Pokémon gerade auch gar nicht weiter nachdenken wollte, weil es wichtigere Dinge zu tun gab. Statt nämlich einfach mit dem Kopf (oder eher den Armen) voran zu dem Nest zu gehen und es aufzusammeln, fiel Odile noch Amelias Psychokraft ein, die man vielleicht nutzen konnte. Daher hielt sie auch inne und wandte sich zu den beiden anderen um, während ihr Blick einen Moment auf den Zauberwürfellöskünsten von Lee lag, nachdem sie nach den Meinungen der anderen gefragt hatte.
Lees Worte ließen Odile amüsiert schnauben. „Sie müssen es ja aus erster Hand wissen, Lee“, flötete sie höchstamüsiert. Grenzen überschreiten – das konnte er ja recht gut. Man saß ja nicht umsonst drei Jahre im Knast. Aber ob das wirklich etwas gebracht hatte, das konnte Odile natürlich nicht bewerten. Generell war sie von der derzeitigen Art und Weise der Justiz nicht sehr angetan, wo der Hauptfokus doch immer noch auf Bestrafung lag, statt auf Rehabilitierung. Ihrer Meinung nach sollte man Straftätern während ihrer Zeit im Gefängnis lieber unter die Arme greifen und ihnen ein Leben außerhalb des Gefängnisses ermöglichen, statt sie mit nichts und wieder nichts auf die Straße zu setzen, wenn sie entlassen wurden – nur damit sie dann aufgrund ihrer Mittellosigkeit wieder kriminell wurden. Ein Fehler im System, wie sie fand, den man aber wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen ändern könnte. Sie nickte zustimmend auf Seines Worte, denn sie teilte die Ansicht der Top 4. Letztlich war es das Zuhause der Wattzapf, da konnte man nachvollziehen, dass sie es verteidigen wollten; wenngleich es Odile ein Rätsel war, wieso man zusätzlich auch noch so biestig sein musste. Würde Lee seine Worte allerdings tatsächlich in die Tat umsetzen wollen, konnte sie natürlich nicht versprechen, dass nicht zufällig wieder ihre Hand in seinem Gesicht landen könnte… Gerade schätzte Odile sein Pokémon zumindest nicht so ein, als würde es einfach so die kleinen und schwächeren Wattzapf angreifen – auf der anderen Seite… Zapplarang waren immer noch Jäger. Odile verstand aber auch einfach nicht viel von Elektro-Pokémon.

Seines Elevoltek schaltete sich wieder ein und bot an, Amelia bei der Unternehmung zu helfen. Odile nickte daraufhin und sah zu Amelia, die ebenfalls nickte und sich bei dem Elevoltek bedankte. Sie sagte ihm außerdem, dass sie wohl ein paar Attacken auch aushalten würde, aber für seine Hilfe sehr dankbar war. Dann wandte sie sich wieder dem Nest zu, aus dem die Wattzapf-Brüder argwöhnisch hervorlugten, um ihnen nochmal in ruhigen Worten zu erklären, was jetzt passieren würde. Eigentlich hatte sie gehofft, dass das vielleicht doch etwas bringen könnte, doch als Reaktion drehten sich die Pokémon im Nest einfach um und streckten den Anwesenden die Hintern entgegen! Sie wackelten sogar frech damit, als wollen sie nochmal extra provozieren! Gut, dann eben anders! Amelia schüttelte nur leicht den Kopf, als ihre Augen begannen, hellblau aufzuleuchten. Nur ein paar Sekunden später entstand um das Nest und die Pokémon eine dünne, blaue Aura, die dafür sorgte, dass sich das Nest langsam in die Luft erhob. Es fiel weder auseinander, noch ein Wattzapf heraus – doch wirklich angetan waren die beiden davon doch wirklich nicht! Da sie durch die Psychokinese selbst ein wenig eingeschränkt waren in ihren Bewegungen, griffen sie tatsächlich zur nächstbesten Attacke: ein Ladestrahl, der eher unkoordiniert in Richtung von Lee durch die Luft sauste. Odile sah kurz überrascht drein, immerhin hatte sie eigentlich erwartet, dass die Pokémon den Ursprung der Störung, also Amelia, angreifen würden, ehe sie schon nach Lee griff und ihn am Ärmel aus dem Weg zerrte, näher zu sich, aber eben aus der Bahn des Ladestrahls. „Wie wärs, wenn du dein Spielzeug wegsteckst und besser aufpasst?“, meinte sie, als sie ihn losließ und wieder ein Stück von sich wegschubste. Anschließend richtete sie den Blick zurück zu dem Nest, das sehr langsam durch den Raum schwebte. Amelia war extra überaus vorsichtig, damit das Nest wirklich nicht kaputtging oder die Wattzapf herausfielen und sich womöglich noch etwas taten. Der verfehlte Angriff schien die Brüder aber zu stören, also versuchten sie es erneut. Diesmal sollte eine Donnerwelle folgen, die auf Amelia abgezielt war. Natürlich hatte sie gerade keine Möglichkeit ihr auszuweichen – daher blieb zu hoffen, dass Seines Elevoltek schnell genug war, um sie abzufangen. Soweit Odile wusste, konnten Pokémon vom Typ Elektro ja auch nicht paralyisiert werden, oder irrte sie sich da? Leicht verzog sie den Mund und schüttelte dann den Kopf. „Womöglich kommen sie eh wieder rein, sobald wir weg sind“, gab sie zu bedenken und runzelte die Stirn. „Andererseits ist das dann auch nicht mehr unsere Angelegenheit…“ Ihrer Meinung nach könnten die Pokémon auch einfach hierbleiben – eigentlich hatte die Stadt sich darum zu kümmern, dass sich in derart wichtigen Anlagen keine Pokémon einnisteten und nicht eine Polizistin, eine Top 4 und ein Ex-Krimineller. Aber bekanntlich lief es ja nie so, wie es eigentlich sollte, vor allem bei Stadtangelegenheiten. Dann müsste man sich ja eingestehen, einen Fehler bei den Kontrollen gemacht zu haben und das ging natürlich überhaupt nicht…



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Beitrag von Leeam Mo Jun 10, 2019 5:22 pm

Lee hatte nun wirklich keine Lust, Stromschläge oder Fadenschüsse von den Wattzapf abzubekommen und machte das auch entsprechend deutlich. Als er jedoch das Erreichen von Grenzen danach ansprach, stimmte Odile darauf plötzlich mit einem amüsierten Tonfall ein und neckte ihn damit, dass er selbst das wohl am besten wissen müsste. Für einen Moment sah er sie daraufhin perplex an, als müsste er die Intention hinter diesen Worten erst entschlüsseln, ehe sich ein fröhliches Lächeln auf seine Lippen legte. "Ahahahaha!" Sein amüsiertes Lachen klang geradezu unschuldig, dabei war er sich selbst bewusst, dass er wirklich alles andere als das war. "Nun, Grenzen sind schließlich auch relativ und etwas, das uns von anderen aufgezeigt wird. Das Leben ist eine Reihe von Versuchen, man sollte sich nicht durch die Fehlschläge hinabziehen lassen.", kommentierte er lässig dazu und legte dabei etwas provokant seine Handrücken an seine Hüften. Dabei schien er die Polizistin vor ihm etwas genauer zu mustern und verengte seinen Blick ein wenig, ehe er abrupt von ihr abließ und wieder in die Richtung sah, in der das Wattzapf-Nest gefunden worden war.
Seines Einwand erhielt von ihm dabei die kalte Schulter. Zwar versuchte er doch in Gedanken, das moralische Konzept dahinter verstehen zu lernen, doch er konnte es immer noch nicht wirklich. Dafür hatte er schon zu viele Jahre in einer Welt des Fressens oder Gefressen Werdens verbracht. Auch in den letzten drei... Niemand würde da auf einen Acht geben, wenn man zu zimperlich war. Er hatte niemandem trauen können, auch wenn es Leute gegeben hatte, mit denen er sich zumindest gut unterhalten hatte. Vor allem diese sturen Wattzapf legten es doch darauf an, denen Ärger zu bereiten, die sich hier eigentlich gerade in einer Position über ihnen befanden. Wirklich, alles andere als klug und auch etwas, für das man seiner Meinung nach die Konsequenzen tragen können musste. Er hatte sie doch selbst auch immer erfahren, war sein Fehltritt auch noch so klein gewesen.

So beobachtete er schließlich eher passiv die Psychokinese-Aktion hinsichtlich des Nests, bei der das Elevoltek unterstützend daneben stand. Tatsächlich blieb es dabei noch heil, und auch keines der Wattzapf purzelte heraus, doch Lee kam nicht drumherum zu denken, wie komisch es aussah, so ein Nest einfach durch die Luft fliegen zu lassen. Psychoattacken waren seltsam.
Nur blieben die Wattzapf nicht untätig, eines von ihnen feuerte einen Ladestrahl ab, der direkt in Lees blindem Winkel auf ihn zuschoss. Er reagierte zwar, doch Odile war schneller und zog ihn schnell an sich heran, raus aus der Schusslinie. Nur registrierte er sofort, was hier gerade passiert war und wurde abrupt stocksteif, als Odile ihn dazu ermahnte, mehr aufzupassen. "A-ahhh... i-i-i-ich, ähh...", stammelte er hilflos hervor, während ihm schon die Röte ins Gesicht stieg, doch da war er auch schon achtlos wieder weggeschubst worden.
Oh, dieser Schmerz.
Leider blieb ihm nicht besonders viel Zeit, verlegen angewurzelt stehen zu bleiben, da sein Zapplarang bereits wutentbrannt in Richtung Nest voranschwebte und Lee sofort entsetzt dreinsehen ließ.
"Heeeey, hey, hey! Aria, Aria...! Süße! Schatzi! Neiiiinnn...!", rief er sofort säuselnd aus, während er sich vor sie stellte und sie mit ausgestreckten Armen wieder Stück für Stück zurückdrängte, nachdem er seinen Zauberwürfel weggesteckt hatte. Sein Pokémon sah ihn dabei jedoch nur äußerst verwirrt an, wo er nun zu diesem schief grinsenden, erröteten Durcheinander verkommen war. Lee schien sich jedoch langsam wieder zu fassen, auch wenn er das Gefühl hatte, dass ihm sein Herz jeden Moment aus der Brust springen würde. Währenddessen streichelte er sein Zapplarang mit sachten Klopfern, als würde er es beruhigen wollen, dabei war er selbst derjenige, der nun Beruhigung brauchte. "Du hast die anderen gehört, ja? Nicht heillos zurückschlagen..." Er senkte sein Kinn leicht, sein Blick verfinsterte sich. "Zumindest noch nicht.", ergänzte er nur für das Zapplarang hörbar mit einem sadistsch verzerrten Grinsen. "Wir wollen schließlich nicht die harte Arbeit der anderen Zunichte machen.", setzte er wieder freundlich-optimistisch und hörbar an, ehe er die Lautstärke seiner Stimme wieder senkte. "Noch einmal und sie sind Schisch Kebab." Sein Pokémon nickte daraufhin lediglich in stummer Loyalität. Lee war ziemlich durch den Wind, einerseits war da die Euphorie, Odile nach drei Jahren des distanzierten Anschmachtens dermaßen Nahe gewesen zu sein, doch andererseits waren da die Umstände... Oh, diese verfluchten Wattzapf. Wenn sie die Angelegenheit weiter verkomplizierten, würden sie dafür noch büßen.

Letztendlich seufzte er einmal tief aus und schlug sich sachte gegen die Wangen. Zusammenreißen! Lange würde er das aber bestimmt nicht mehr aushalten, wenn Odile noch einmal etwas Vergleichbares tat...
Als er sich dann wieder dem Geschehen zuwandte, bekam er gerade noch die Donnerwellen-Aktion der Wattzapf mit und sah genervt drein. Das hier führte doch wirklich zu nichts! Die nächsten Worte, die Odile zu der Angelegenheit sprach, gaben ihm schließlich den Rest. Eigentlich hätte er am liebsten nur zugesehen, wie sich das ganze vor ihm entfaltete, aber inzwischen ging es ihm nur noch auf den Geist. "Ahahahaha! Officer! Was für eine Arbeitseinstellung!", wandte er sich in verspieltem Sarkasmus an die Polizistin und legte dabei mit einem verschmitzen Grinsen seine Hände an seine Hüften. "Wenn es am Ende sowieso egal ist, dann machen wir uns jetzt nur Umstände, quälen die Wattzapf da unnötig und die Kraftwerksangestellten haben gleich auch noch mehr Umstände. Ich würde sagen, wenn wir uns das schon aufladen, dann tun wir das besser richtig und sorgen auch dafür, dass sie wegbleiben." Lee selbst zumindest hatte schon die schlimmsten Teilzeitjobs hinter sich gebracht und nicht gemurrt, wenn er schon eine Aufgabe annahm, dann zog er sie auch durch. "All dieser Samthandschuh-Kram bringt nichts, wenn die Wattzapf sich dermaßen wehren, sie hassen es trotzdem. Wie wäre es also, wenn wir sie nochmal absetzen statt das Nest als Minizerstörungsufo of Doom herumschweben und die Biester da Independence Day spielen zu lassen?" Zwar war sein Tonfall scherzend, doch er wurde nur dermaßen ausschweifend, wenn er wirklich die Schnauze voll hatte. Nach diesen Worten verschränkte er seine Arme und wurde ein wenig nachdenklich. So frech und stur wie diese kleinen Gesellen waren, konnte man meinen, dass sie lediglich auf ihren eigenen Vorteil bedacht waren. Also nicht weit von manchen Kriminellen, die Lee kannte... oder gar ihm selbst. "Statt sie einfach zu bitten oder zu beruhigen könnten wir ja mal mit ihnen verhandeln. Oder sie bestechen.", schlug er also vor und blickte zu Seine. "Du bist hier ja der Elektropokémon-Spezialist, da weißt du bestimmt, was Wattzapf besonders lieben, oder? Essen funktioniert wahrscheinlich am besten." Liebe ging bei Pokémon schließlich fast immer durch den Magen, die Erfahrung hatte er auch schon öfter gemacht. Letztendlich wollten sie doch nichts anderes als nur gut zu leben und auch wenn es hier Unmengen an Strom gab, wo sie zum Teil auch Käfer waren, hatten sie neben dem sicher noch andere Bedürfnisse. Kraftwerke wie diese waren eher ein Ort für mechanische Wesen wie Magnetilo und Voltobal.

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Beitrag von Seineam Do Jun 13, 2019 4:46 am

Elevoltek nickte freudig, als sich das Lucario bei ihm für seine Unterstützung bedankte. Allgemein war das große Pokemon sehr hilfsbereit und freundlich zu den Menschen, natürlich unter der Voraussetzungen, dass man es nicht bewusst provozierte. Die Wattzapf selbst schienen ihren eigenen Kopf weiterhin durchsetzen zu wollen, hatten diese es sogar drauf angelegt und sich umgedreht, um der Gruppe ihren Hintern entgegen zu strecken. Und nicht nur das, sie wackelten auch noch provokant mit diesen. Was für zwei eigensinnige Pokemon das doch waren. Ein leises Seufzten entglitt den Lippen der Blondhaarigen, hatte sie das letzte Mal mit so einem aufsässigen Pokemon zu tun, als es ihr Rotom versuchte zu fangen. Von den Ultrabestien wollen wir mal gar nicht erst anfangen.
Das Lucario der Schwarzhaarigen begann nun das Nest der kleinen Elektro Pokemon mit Psychokinese anzuheben und zu bewegen. So vorsichtig, dass das Nest auch nicht aus einander fiel, denn die Wattzapf sollten ihr Zuhause ja noch behalten können. Es schien auch soweit ganz gut zu laufen, wenn die beiden Pokemon nur nicht so eigensinnig wären. Denn eines der beiden setzte zu einem Ladestrahl an, welcher allerdings nur halb so gut funktionierte. Denn da die beiden Elektro Pokemon durch die Psychokinese etwas eingeschränkt waren, geriet der Ladestrahl auf die falsche Bahn und genau in die Richtung von Lee, welcher noch mit seinem Zauberwürfel beschäftigt war. Glücklicherweise konnte Odile schnell genug reagieren und zog den Braunhaarigen rechtzeitig aus der Schussbahn. Es wurde also niemand zum Glück verletzt, was Seine erleichtert durchatmen lies. Allerdings schienen nicht nur die Wattzapf verärgert darüber zu sein, dass ihre Attacke nicht gewirkt hatte, war auch das Zapplarang recht wütend gewesen, da die beiden, kleinen Pokemon immerhin seinen Trainer angegriffen hatten. Das Top Vier Mitglied konnte schon verstehen, warum das Pokemon so reagierte, hätte Elevoltek in dem Fall auch nicht anders reagiert. Lee hatte sein Pokemon allerdings auch recht schnell wieder unter Kontrolle bringen können, sodass das Nest noch keinen Schaden nehmen sollte. Doch da der Ladestrahl ins Leere ging, wollten die Wattzapf zu einem neuen Angriff ansetzten, waren sie natürlich nicht zufrieden damit, dass ihre Attacke keine Wirkung zeigte. So wollten sie es als nächstes nun mit einer Donnerwelle versuchen, welche Amelia gewidmet sein sollte. "Fang die Donnerwelle ab, Großer!", befahl sie ihrem Pokemon daher schnell, stellte sich dieser dann auch schützend vor das Lucario und fing die Donnerwelle ab. So konnte das Lucario weiterhin das Nest sicher nach draußen bringen. Allerdings sprach Odile kurz darauf an, dass die Pokemon womöglich doch wieder rein kommen würden und die drei sich vermutlich grade die ganze Mühe umsonst gaben. Etwas unsicher grübelte Seine kurz über diese Aussage, zuckte dann allerdings überrascht zusammen und blickte zu dem Braunhaarigen, der amüsiert zu lachen begann. Perplex blickte Sene in dessen Richtung und hörte seiner kleinen Ansprach zu. Klar sie hatten recht, vermutlich würden die Wattzapf wieder hier rein krabbeln und sich ein neues Nest bauen. So hätten dann die Mitarbeiter des Kraftwerks wieder genau das gleiche Problem. Lee schlug schließlich vor, dass man mit den Pokemon in Verhandlung gehen könnte und sprach Seine dabei direkt an; Sie als Elektro-Spezialistin würde doch sicherlich am besten Wissen, was die Pokemon besonders lieben. Die Blondhaarige zog die Augenbrauen zusammen und überlegte etwas. "Eine Sache wüsste ich auf die schnelle..", erwiderte sie und hielt kurz Blickkontakt mit ihrem Elevoltek. Schließlich entließ sie ihr Magnezone aus ihrem Pokeball, welches sich, anstatt die Situation zu analysieren, viel eher um seine eigene Achse drehte. "Oh man..", seufzte die Top Vier leise und blickte dann zu den Wattzapf, die das neue Pokemon ausgiebig musterten. "Hey ihr Zwei.. wir können es so machen. Ihr könnt elektrostatische Energie von Magnezone abzapfen, wenn ihr uns dafür erlaubt euer Nest sicher nach draußen zu bringen. Okay?", bot sie den kleinen Pokemon an, hoffend, dass diese einwilligen würden. Hinter der Top Vier hatte ihr Magnezone in seiner Drehnung gestoppt und ließ einen freudigen Ton von sich, als es die Worte seines Trainers vernahm. Dieses Pokemon hatte eine sehr.. komische Persönlichkeit.

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Beitrag von Odileam Do Jun 13, 2019 8:43 pm

#7 · mit Lee & Seine
Odile war sich nicht sicher, was in dem Moment in Lee gefahren war, dass er plötzlich so stotterte. Sein Glück war es, dass Amelia gerade ihre vollste Konzentration auf das Nest gelenkt hatte, ansonsten hätten ihre Alarmglocken wohl direkt ausgeschlagen. Odile für ihren Teil besaß nicht so einen feinen Sinn für Gefühle wie ihre Partnerin, weshalb sie Lee nur einen Moment unverständlich anstarrte und schließlich den Kopf schüttelnd abwandte, um zurück zum Nest zu sehen. Sie war nun keine Person, die grundsätzlich vom Schlechtesten im Menschen ausging und auch bei Lee tat sie das nicht, allerdings musste sie schon zugeben, dass er sich heute teilweise in manchen Situationen schon ziemlich dämlich verhalten hatte. Sie sah den Grund darin, dass er ja der Polizistin gegenüberstand, die ihn für drei Jahre in den Knast gebracht hatte – das konnte vielleicht eine gewisse Wirkung haben; aber ihr fiel um Längen nicht irgendetwas anderes ein, was den Grund für seine Nervosität anging. Dass ihr gegenüber überhaupt irgendwelche positiven Gefühle herrschten, sah sie bereits als unwahrscheinlich an. Ihrer Erfahrung nach waren entlassene Knackis meistens eher darauf aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen, statt ihr freundlich gesinnt zu sein. Irgendwo verständlich, aber auf der anderen Seite hatten sie sich den Mist eben auch selbst eingebrockt.
Nicht ganz so locker wie Odile und Lee, sah wohl sein Zapplarang den beinahe-Angriff auf ihren Trainer. Die Jägerin stürzte sich sofort voran, wohl um das Nest anzugreifen, doch wurde zum Glück vorher von Lee aufgehalten. Odile hob die Augenbrauen leicht an, während sie die beiden beobachtete und schenkte ihnen eigentlich kaum richtig Beachtung. Wichtiger war für sie im Moment, sich Amelia zuzuwenden und nachzufragen, wie es ihr ging und ob alles schaffbar war, doch das Mega-Lucario schien keine großen Probleme zu haben. Amelia nickte zuversichtlich und wartete ab, bis Lees Pokémon tatsächlich keine richtige Gefahr mehr für die Wattzapf war, bevor sie das Nest weiterbewegen wollte.

Gerade, als Amelia das Nest wieder bewegen wollte, feuerten die Wattzapf bereits eine Donnerwelle nach ihr. Sie vertraute hierbei voll und ganz auf das Elevoltek, denn sie konnte die Attacke nun nicht zum Ausweichen unterbrechen – dann würde das Nest auf den Boden fallen, kaputt gehen und die Wattzapf wahrscheinlich verletzt werden. Doch Seine reagierte schnell und gab ihrem Pokémon den richtigen Befehl, woraufhin der gelbe Riese sich schützend vor Amelia stellte und die Attacke damit rechtzeitig abfangen konnte. Glück gehabt! Amelia bedankte sich sofort bei ihm und konzentrierte sich weiter auf das Nest, doch kam wieder ins harren, als Lee das Wort wieder erhob. Um verwirrt und irgendwie ein wenig abschätzig zu ihm herüberzusehen, hielt sie die Bewegungen des Nests wieder an.
Odile seufzte auf die offene Kritik an ihr nur genervt. „Du weißt sicher gut, dass das Aufräumen eines Kraftwerks nicht zu meiner Arbeit gehört“, erwiderte sie kühl und die violetten Augen bohrten sich in seinen Blick. „Wenn die Stadt nicht dazu in der Lage ist, ihre Gebäude richtig zu warten, dann wird so eine Situation immer wiederkommen. Vielleicht sind es das nächste mal Elektek, die sich an den Leitungen festfressen wollen, oder Zapdos höchstpersönlich nistet sich ein. Solange die Kontrollen nicht verändert werden, besteht immer die Gefahr, dass neue Pokémon herkommen.“ Für Odile war es zumindest so, als würden sie versuchen, das Meer ausschöpfen zu wollen, indem sie Glas für Glas herausnahmen und am Strand ausschütteten. Brachte ungefähr genau so viel. Nämlich gar nichts. Die Polizistin seufzte einmal tief und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe sie Amelia zunickte. Sie setzte das Nest wieder auf dem Boden ab, schien aber auch nicht sonderbar begeistert von Lees kleiner Rede zu sein. Es war amüsant zu beobachten, wie Trainer und Pokémon gerade in genau derselben Pose dastanden. Zu verhandeln sollte aber wohl keine schlechte Idee sein und auch wenn Odile es immer noch für unnötig hielt, ließ sie sie gewähren und sah dabei zu, welche Idee Seine wohl hatte, um die Sache anzugehen. Gewissermaßen hatten sie wohl tatsächlich Glück, dass sie hier einen Elektrotrainer in Spe hatten, der sich besser mit den Pokémon auskannte.

Die Top 4 schien dann tatsächlich auch einen Einfall zu haben. Zumindest befreite sie ein weiteres Pokémon, ein Magnezone, das im ersten Moment… irgendwie komisch wirkte? Mit was für einem Haufen war sie hier bitte zusammengeraten? Odile beobachtete, wie das Pokémon sich ein paar Mal um sich selbst drehte und anschließend alle fröhlich begrüßte, während Seine den Wattzapf-Brüdern ihre Idee vorschlug. Inwiefern das dafür sorgte, dass sie für immer wegblieben, war Odile zwar ein Rätsel, doch die Brüder schienen nach kurzem Beratschlagen tatsächlich darauf eingehen zu wollen. Zumindest regten sie sich langsam und verließen ihr Nest, um das Magnezone genauer prüfend unter die Lupe zu nehmen, ehe sie mir nichts dir nichts plötzlich hochsprangen, um sich an das Magnezone zu kleben und es sich dort gemütlich zu machen. Odile konnte nicht so ganz einschätzen, was da gerade genau abging, aber es schien wohl zu klappen…? Sie runzelte leicht die Stirn und ging an dem Spektakel vorbei zu dem Nest, um es vorsichtig vom Boden aufzuheben. Nun musste Amelia es schließlich nicht mehr mithilfe der Psychokräfte tragen. „Dann gehen wir raus?“, fragte sie so in die Runde, setzte sich im selben Moment aber bereits in Bewegung, um die Tür des Kraftwerks anzusteuern, in dem Gedanken, dass die anderen wohl folgen würden.
Draußen ließ sie den Blick kurz schweifen und entdeckte schließlich an der Seite des Kraftwerkgebäudes ein paar Bäume, die sie als guten Platz für das Nest auserkor. Immerhin waren sie so nicht weit weg von ihrem üblichen Habitat, aber auch nicht direkt im Kraftwerk oder an irgendwelchen Generatoren, denen sie schaden könnten. Sie nickte Amelia zu, die dann mithilfe der Psychokinese dafür sorgte, dass das Nest in eine sichere Höhe flog und sich im Baum festsetzte, ehe sich Odile den anderen wieder zuwandte. Ihr Blick lag einen Moment auf dem komischen Magnezone und den Wattzapf, die ja… von ihm… tranken oder so…? Odile verstand wahrlich nicht besonders viel von Elektropokémon, also entschloss sie sich dazu, einfach wieder zu den Menschen zu sehen. „Damit wäre das abgehakt. Ich muss allerdings noch mit den Arbeitern sprechen und die Stadt wird meinen Bericht erhalten, damit die Kontrollen im Kraftwerk verbessert werden.“ Eigentlich hatte sie jetzt gehen wollen, doch sie erntete einen mahnenden Blick von Amelia, die anschließend mit dem Kopf in Richtung der beiden anderen zuckte. Odile seufzte innerlich. „Danke für eure Hilfe.“ Damit war dieser Unsinn zumindest endlich abgeschlossen. Hier halten würde sie auf jeden Fall nichts mehr – sie freute sich bereits auf ihr eigenes Heim, in dem kein Ungeziefer lebte…



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the moral of this story is that no matter how much we try, no matter how much we want it … some stories just don’t have a happy ending.
Odile
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Beitrag von Leeam Sa Jun 15, 2019 9:22 pm

"Duh.", gab Lee direkt zurück, als Odile ihm noch einmal verdeutlichte, dass das Aufräumen eines Kraftwerks nicht zu ihren Aufgaben zählte. Für einen Moment schien sein Gesicht ausdrucksneutral, ehe sich dann doch wieder ein geistesabwesendes Grinsen auf seine Lippen legte. "Haha. Oh mann. Ich wünschte, ich hätte sowas auch sagen können, als ich diese dummen Mindestlohn-Nebenjobs gearbeitet habe." Unschlüssig hob er die Hände an. Er schien nun vielmehr mit sich selbst zu reden. "Plötzlich verlangen sie dann von einem, das frisch gekaufte Kassenregister einzubauen, obwohl man nur zum Verkauf da ist. Ganz zu schweigen von... äh..." Er driftete wieder ab und schien seine furchtbaren Gedanken an die Vergangenheit nun eher zu verinnerlichen. Dann wiederum, was erwartete man schon von einem shady Kleiderladen, der bis dahin Geld in Umschlägen aufbewahrt und die Kaufbelege handschriftlich ausgestellt hatte.
Nachdem er seine traumatische Erinnerung an seine Studentenzeit verarbeitet hatte, wandte er sich dann wieder Odile zu: "Aber egal. Mag schon sein, dass das Problem wieder auftreten kann, haben wir aber vorher nicht auch drüber geredet, dass das Wohlergehen der Wattzapf wichtig ist?" Sichtlich verwirrt legte er seine zwei Handflächen aneinander und sprach wieder vor sich her. "Oder hab ich schon wieder nicht richtig aufgepasst?" Dieser Gedanke schien ihn ungewohnt stark zu betreffen, war das doch eine Macke, die er selbst auch nicht an sich ausstehen konnte. Vielleicht sollte er jetzt besser einfach den Rand halten. Sein Gedanke dahinter war zumindest gewesen, dass zumindest die Wattzapf vor den radikaleren Methoden der Kraftwerksmitarbeiter verschont blieben, wenn sie sich schon all die Mühe um das Nest machten. "Selber Schuld" hätten sie sonst auch schon sagen können, als die zwei mit ihren Hintern gewackelt hatten. In diesem Moment verstand er wirklich gar nichts mehr.

Immerhin hatte Seine dann doch einen Einfall und holte ein Magnezone hervor, das einen... sehr eigenen Charakter zu besitzen schien. "Ah, nicht schlecht!", kommentierte Lee schließlich mit einem Grinsen das Angebot, die Wattzapf solange Energie von dem Magnezone beziehen zu lassen. Die zwei kleinen Elektrokäfer schienen nämlich doch Gefallen an dem Angebot zu finden und stürzten sich sogleich fröhlich darauf. Da konnte es dann endlich nach draußen gehen.
Das Nest wurde draußen schließlich von Amelia auf einen Baum in der Nähe des Kraftwerks gesetzt, ein interessanter Platz für Käferpokémon. Da durften sie sich bestimmt ein wenig mit den lokalen Dusselgurr und Navitaub herumschlagen, doch dann wiederum konnten sie sich dank ihres Elektrotyps bestimmt gut vor ihnen verteidigen. War wohl immer noch besser, als auf dem Boden so ziemlich... allen anderen Arten von Pokémon ausgesetzt zu werden.
Odile verkündete anschließend ihre nächsten Aufgaben, wohl ein Zeichen, dass sie nun gehen würde. Einerseits war Lee froh darum, dass dieses unerwartete Treffen nun sein Ende fand, ehe plötzlich unangenehme Tatsachen ans Licht kamen, doch andererseits fühlte er angesichts dessen auch eine Leere in seiner Brust, die erdrückend sein Herz umschloss. Die schwarzhaarige Polizisten dankte ihnen zuvor jedoch noch einmal, was ihm doch ein ungewohnt sanftmütiges Lächeln auf die Lippen brachte. Hinter seiner verdunkelten Schutzbrille sah er sie für diesen Moment mit einer Mischung aus Bewunderung und Wertschätzung an. "Kein Problem.", äußerte er gelassen. "Die Hauptsache ist, dass du-" Abrupt stockte er danach wieder, plötzlich trat wieder etwas Panik in sein Gesicht und er sah sich nach seinem Zapplarang um. "Dass... dass Aria...! Nicht länger beschuldigt wird. Genau." Dafür erntete er einen etwas genervten Blick von seinem Pokémon, es wusste schließlich genau, was hier vor sich ging. Das, was er gerade sagen wollte, hätte wahrscheinlich absolut nicht zum Kontext gepasst und wäre viel zu impulsiv aus seiner persönlichen Empfindung heraus entstanden.
Als Odile sich nach ihrem Dank schließlich dem Gehen zuwandte, musste er dann doch einmal tief und angestrengt ausseufzen, während er die Finger einer Hand an seine Schläfen legte. "Hach ja, sie...", murmelte er kurz vor sich her, schreckte danach aber plötzlich auf, "OH MIST, meine Handschuhe!" Er wollte ihr noch nachrufen, doch sie war bereits aus seinem Sichtfeld verschwunden und ihr deswegen nachzurennen... Das dürfte sicher auch peinlich vor den Kraftwerksangestellten werden, also winkte er die Sache mit einem etwas mürrischen "Was solls." ab. Er war an diesem Tag wirklich noch abgelenkter als sonst. Zwar etwas ärgerlich, wo er wegen seines knappen Budgets penibelst auf seinen Besitz Acht geben musste, doch andererseits... Er wollte ohnehin nicht, dass es das letzte Treffen zwischen ihnen war.

Eine andere Sache war ihm jedoch nicht entfallen, daher holte er nun seinen Notizblock und einen Kugelschreiber hervor, um die beiden Dinge anschließend Seine entgegenzuhalten. "Wegen dem Autogramm, haha... danke, übrigens.", meinte er dazu etwas zurückhaltend. Aufgrund der chaotischen Situation von eben fühlte er sich etwas gestresst, daher überlegte er kurz, ob er sich nicht noch irgendwie ablenken wollte. Zwar musste er vorsichtig mit seinem Geld sein, doch andererseits hatte sein geplanter größerer Einkauf heute nicht stattgefunden. Von dem her konnte er doch etwas ausgelassener sein, bis er wieder Spuren auf ein anderes violettes Meteno fand, hatte er sicher wieder genug gespart. "Sag mal, Seine... in der Stadt ist gerade ein Fest, richtig? Hättest du Lust, was trinken zu gehen?", fragte er das Top Vier Mitglied daher lässig und lächelte verschmitzt. "Nach dem gerade wäre ein Bier wirklich nicht schlecht." Lee war einfach ein Mensch, der stets offen auf andere zuging und neue Bekanntschaften nicht scheute. Seine schien ihm sympathisch, wenn er damit etwas Stress abbauen konnte, umso besser.

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Beitrag von Seineam So Jun 16, 2019 12:20 am

Elevoltek nickte lächelnd, als das Lucario sich für den Schutz vor der Donnerwelle bedankte. Daraufhin war er auch schon wieder fixiert drauf einzugreifen, sollten die Wattzapf Brüder wieder zum Angriff ansetzten. So wie sie sich bisher verhielten, war es ja nicht unmöglich, dass sie noch mal einen Versuch wagen würden. "Gut gemacht Großer", lobte sie ihre Pokemon kurz darauf lächelnd, ehe auch sie ihren Blick wieder auf das Lucario richtete, dass weiter darauf konzentriert war, das Nest sicher nach draußen zu bringen. Zumindest bis Lee seine kleine Ansprach hielt, denn nach dieser hielt das Kampf Pokemon wieder inne. Dessen Trainer und er sahen für einen kurzen Moment irgendwie recht ähnlich aus von der Mimik her.
Doch allgemein hielt sich Sene aus dem Gespräch danach heraus, wirkte wieder voll mit, als Lee sie direkt ansprach. Eine Idee hatte die Top Vier auch gehabt, entließ sie ihr Magnezone aus ihrem Pokeball, welches nun dazu diente, dass die Wattzapf von diesem Strom abzapfen konnten. Ihr Magnezone hatte einen recht.. komplexen Charakter, weshalb er die kleinen Elektro Pokemon auf sich auch gar nicht mal so schlimm fand, hätte Elevoltek viel eher dagegen protestiert. Für einen kurzen Moment musterte Seine ihr Pokemon, wusste selbst nicht wie sie auf das Spektakel vor sich zu reagieren hatte. Ein kurzes Seufzten entwich ihrer Lippen, ehe sie auf Odiles Frage hin, ob sie dann nun raus gehen würden, nickte. Die Wattzapf waren ruhig und nicht in Angriffslaune, sodass Amelia ganz einfach das Nest nach draußen tragen konnte. "Danke", antwortete sie Lee mit einem kurzen Lächeln, ehe sie der Schwarzhaarigen nach draußen folgte. Dort legte Lucario das Nest in einen Baum nieder, was die Wattzapf für einen Moment skeptisch beobachteten. Doch sie schienen sich dieses mal positiv einige zu sein, sodass die zwei Elektro Pokemon langsam von Senes Magnezone runter und zurück in ihr Nest kletterten. Und tatsächlich schien es auch so, dass die Brüder ihre neue Umgebung mochten, wenngleich sie sich anfangs so dagegen gewehrt hatten. "Danke Magnezone", rief sie ihr Magnezone auch schon wieder zurück, damit es sich wieder in seinem Pokeball drehen konnte. Oder was auch immer es da immer machte. Ihr Blick wich kurz darauf zu der Polizistin, welche äußerte, dass die Gruppe hier wohl fertig wäre und die Stadt noch einen Bericht bekommen würde, damit so etwas wie grade nicht noch einmal passieren würde. "Gern doch", erwiderte die junge Frau lächelnd, als sich Odile für die Hilfe bedankte und sah dieser nach, als sie sich als erste von der Gruppe trennte. So blieben nur noch Lee und sie zurück, beklagte sich der Braunhaarige kurz, das die Schwarzhaarige ja noch seine Handschuhe hatte. Aber da war ja noch etwas! "Haha, nicht doch", erwiderte die Blondhaarige lächelnd, ehe sie den Block und den Stift zur Hand nahm und auf diesem Unterschrieb. "Ist irgendwie immer komisch so etwas zu machen", lachte das Top Vier Mitglied und gab dem jungen Mann den Block mit dem Stift zurück. "Ist eigentlich eine ganz gute Idee", antworte sie Lee nach kurzer Überlegung und fügte noch hinzu "Ich komme gerne mit". Immerhin war das Fest ja noch nicht vorbei und ohne diese immer wiederkehrenden Stromausfälle ließ es sich bestimmt auch besser genießen!

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