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Es weihnachtet im BoW. Sei es unser Adventskalender oder auch eine Runde wichteln!

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Hiermit führen wir die Mini-Plots ein!

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Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Dr. Lafayette Morin Empty Dr. Lafayette Morin

Beitrag von Gastam Mo Apr 29, 2019 3:51 pm

Dr. Lafayette Morin • 37 Jahre • Fractalia City; Kalos
Pokémonverhaltensforscher & Taijitu-Mitglied (Abteilung für Internes)
1.82 Meter
Unauffällig
Lafayette ist vor allem eines: arrogant. Sein Blick auf sich selbst ist überaus lobpreisend, er hält sich für den absolut besten auf seinem Gebiet und niemand kann etwas anderes sagen. Lafayette liebt sich selbst und das mehr, als alles andere auf der großen weiten Welt. Genau das versucht er auch nicht, zu verbergen. Lafayette ist weder ein angenehmer Arbeitskollege, noch ist er ein guter Freund. Seine eigenen Ideale und Prinzipien haben immer Vorrang, egal, worum es gehen mag. Andere Menschen sind ihm nicht wichtig und es ist schwer für ihn, soziale Beziehungen aufzubauen, weil er die meisten ohnehin selbst vergrault. Lafayette ist herablassend und denunzierend und das meistens nicht einmal absichtlich, sondern ohne darüber nachzudenken. Vielleicht mag es eine positive Eigenschaft sein, alles frei heraus zu sagen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen, doch bei Lafayette würde man es wohl eher negativ auslegen.
Allerdings muss man zugeben, dass seine Arroganz nicht von nirgendwo kommt: er ist wirklich ein Pionier auf seinem Gebiet und seine Arbeit ist zumeist makellos. Wissenschaftliche Texte, die er geschrieben hat und seine beiden Lehrbücher werden in Universitäten als Lektüre verwendet und sein Name sollte jedem, der im Bereich „Pokémonverhalten“ arbeitet, durchaus bekannt sein. Ohnehin lebt Lafayette ja auch für seine Arbeit. Soziale Kontakte gibt es eher wenige, weshalb man genug Zeit hat, um sie in die Forschung zu stecken. Daher ist er auch überaus ambitioniert und wirklich arbeitswütig; ein richtiger Workaholic, könnte man so sagen. Er strebt danach, die Geheimnisse der Pokémon zu entschlüsseln und in die tiefen der pokémon’schen Psyche vorzudringen, auch wenn dieses Ziel wohl etwas hochgesteckt sein könnte. Nichtsdestotrotz lässt er es sich nicht ausreden: er hat große Ziele und noch größere Visionen und das mag wohl etwas sein, wofür man ihm durchaus Anerkennung liefern kann. Derzeit arbeitet Lafayette in der psychiatrischen Pokémonklinik von Stratos City und beobachtet das Verhalten der Pokémon, die dort stationiert sind. Vor allem das zerstörte, kaputte Verhalten dieser Pokémon ist etwas, was ihn schrecklich fasziniert. Vielleicht sind es die Abgründe, in die die Pokémon geworfen werden oder die Unfähigkeit, sich davon zu erholen – Lafayette könnte es nicht genau sagen, doch er klammert sich an diese Erkenntnisse wie ein Kind an seine Mutter.
Würde man ihn danach fragen, würde Lafayette sich wohl weder zu den Guten noch zu den Bösen zählen. Käme es drauf an, würde er sich in die Kategorie „chaotisch neutral“ einfügen, womit er auch vollkommen zufrieden ist. Lafayette schätzt seine Freiheit, ihm ist jedoch die Freiheit anderer vollkommen egal. Für andere Personen setzt er sich in der Regel nicht ein und auch die Pokémon, die er untersucht und behandelt, behandelt er nicht mit dem Ziel, sie zu heilen, sondern um neue Erkenntnisse zu erlangen. Sicherlich steckt irgendwo in ihm ein Funken des wirklich Guten, doch gezeigt hat er sich bis dato nicht und wenn man ehrlich ist, sind andere Wesen ihm einfach zu gleichgültig, als dass er etwas für sie tun könnte. Eine Ausnahme bieten da die, wirklich rar gesäten, Freunde von ihm. Um mit ihm befreundet zu sein, muss man seine Arroganz und seine Selbstüberzeugtheit aushalten oder darüber hinwegsehen können und selbst dann bedeutet es nicht, dass er einem zu Füßen liegt. Freundschaften haben für ihn zwar einen Wert, allerdings keinen so großen, dass er seine Freiheiten dafür einschränken würde, Freunden zu helfen. Gefallen kann er tun, allerdings meistens, wenn eine Gegenleistung dafür versprochen wird. Letzten Endes geht es Lafayette schließlich doch nur um sich selbst und sein eigenes Wohl.

Allerdings ist Lafayette kein Kind der Traurigkeit. Er mag zwar eingebildet sein und auf sozialer Ebene nicht unbedingt der Fähigste, doch hat er trotzdem Spaß am Leben und lässt sich diese Freude auch nicht nehmen. Er kann lachen und sich über Dinge freuen oder weinen und sich über etwas ärgern; er ist emotional nicht eingeschränkt und versteht die Reichweiten von Emotionalität und Empathie. Bei anderen Leuten ist es ihm schlichtweg einfach egal. Sein Humor ist vielleicht etwas komisch, reicht er doch von simplen Flachwitzen bis zu wirklich schwarzem Humor, doch er existiert. Oft wirkt es komisch, ihn plötzlich Lachen zu sehen, wo er sonst doch immer eine so eiserne Miene aufgesetzt hat.
Lafayette genießt es, allein zu sein, kann allerdings genau so mit Menschenmassen umgehen. Er ist kein introvertierter, schüchterner Mensch. Das erlaubt allein schon sein Stolz nicht: immerhin ist er die interessanteste Persönlichkeit, die die Welt zu bieten hat. Wie egoistisch wäre es da, anderen nicht ein Stück von ihm abzugeben? Es ist nicht so, dass er sich absichtlich immer in den Vordergrund drängt, doch geschieht es zufällig, genießt er die Blicke und die (seiner Meinung nach offensichtliche) Bewunderung in den Blicken der anderen.


Stärken
• zielgerichtet
• pragmatisch
• kreativ
• idealistisch
• verschwiegen

Schwächen
• eingebildet
• egoistisch
• desinteressiert
• herablassend
• unpünktlich

Vorlieben
• weiße Pokémon
• Spaziergänge
• Tee
• Gebäck
• Salz

Abneigungen
• Neugierde
• hohe Stimmen
• Schnee
• Gewalt
• Hast

• • •

Lafayette wuchs recht abgeschieden vom Rest der Welt abseits von Fractalia City in Kalos auf. Er wohnte allein mit seiner Mutter in einer Blockhütte in den Bergen, seinen Vater kannte er nicht. Die ersten Jahre seines Lebens war seine Mutter der einzige menschliche Kontakt, den er hatte. Weder spielte er mit anderen Kindern, noch bemühte er sich um irgendwelche Kontakte. Er half seiner Mutter stattdessen, die Mähikel- und Voltilamm-Herde zu hüten, mit deren Milch und Fell sich die zweiköpfige Familie Überwasser hielt. Es war ein einfaches Leben, das vom Geben und Nehmen der Natur abhing und Lafayette hat keine schlechten Erinnerungen an seine frühe Kindheit. Sicherlich war es einsam, doch er hatte die Pokémon, die er pflegte und damit war er zufrieden. Außerdem war er der kleine Schatz seiner Mutter, der von ihr ständig Honig ums Maul geschmiert bekam. Seine Mutter trug wohl maßgeblich dazu bei, dass er heute derart von sich selbst begeistert ist.
Mit 6 Jahren sollte Lafayette in die Grundschule kommen. Doch graute es ihm davor, immerhin kannte er die anderen Kinder aus Fractalia City überhaupt nicht und er wusste wohl um den Ruf, den seine Mutter in der Stadt hatte. Schließlich war sie ein Eremit, ein Außenseiter. Der kleine Junge machte sich deswegen große Sorgen darum, wie er in der Schule aufgenommen werden würde, doch letztlich sollte es dazu niemals kommen. Kurz vor seiner Einschulung erschien sein Vater wieder auf der Bildfläche. Für ihn ein komplett fremder Mann, doch die Streits mit seiner Mutter waren nicht zu überhören. Er wollte Lafayette, nun, wo die „schwierige Phase seiner Kindheit“ vorüber war, mit zu sich nehmen, da er für seinen Sohn keinen Grund sah, ein derart niederes Leben zu führen wie das, was seine Mutter ihm gerade bot. Natürlich weigerte sie sich, ihren Spatz einfach gehen zu lassen, doch letztlich schaffte sie es nicht, sich gegen ihn zu behaupten und auch, wenn Lafayette sich mit Händen und Füßen dagegen wehrte, von ihm mitgenommen zu werden, kam es am Ende doch genau so. Gemeinsam mit seinem Vater zog er gegen seinen Willen nach Twindrake City.
Das Leben in einer solch großen Stadt war für Lafayette nicht gerade einfach. Es gab vieles, woran er sich gewöhnen musste – allen voran seinem Vater – und so wirklich zurecht kam er nie wirklich. Es war ihm zu hektisch und zu stressig und es wirkte, als wäre Zeit Mangelware. Doch sein Vater hatte große Pläne mit ihm; es war keine Zeit, um sich um derlei Nichtigkeiten zu scheren. Er sah jedoch davon ab, Lafayette auf eine öffentliche Schule zu schicken, weshalb er in den ersten Jahren privat Zuhause unterrichtet wurde und die Basics lernte. So konnte er zumindest seiner Angst vor der Schule aus dem Weg gehen, auch wenn es ihm sicherlich nicht geschadet hätte, wäre er damit konfrontiert worden.
Das Zusammenleben mit seinem Vater entpuppte sich anfangs als schwierig. Lafayette kannte ihn nicht und es war ihm unklar, warum er ihn einfach seiner Mutter entrissen hatte. Sein Vater war vielbeschäftigt, arbeitete jedoch zumeist von Zuhause aus, weshalb sie viel Zeit miteinander verbrachten. Doch mit den verstreichenden Jahren wurde das Verhältnis der beiden immer besser. Sein Vater war kein kühler Eisklotz, sondern tatsächlich bemüht und besorgt darum, dass Lafayette ein gutes Leben haben sollte. Von dem jähzornigen, dominanten Mann, den er damals kennengelernt hatte, war nicht mehr viel da. Sie freundeten sich daher an und bauten eine Bindung auf, die sich auch viele Jahre halten sollte. Lafayette strebte oft an, seinen Vater stolz machen zu wollen; das schaffte er auch. Im Rahmen des Privatunterrichts entwickelte Lafayette sich zu einem überaus klugen und wissbegierigen Jungen, der von seinem Vater stets Rückendeckung und -stärkung erhielt. Immerhin war er sein Spross; aus ihm konnte nur etwas Gutes werden. Und mit dieser Devise – für etwas Größeres geboren zu sein, etwas, was andere vor Erstaunen die Sprache verschlagen würde, lebte Lafayette von da an jeden Tag.

Als er alt genug war, um offiziell auf eine weiterführende Schule zu kommen, hörte damit auch der Privatunterricht auf. Lafayettes Vater hielt es für wichtig, dass er auch zumindest ein paar soziale Grundlagen draufhatte, weshalb er Lafayette in eine private weiterführende Schule einschrieb. Da sie vor allem durch hohe Beiträge finanziert wurde, war die Schule in einem sehr kleinen Rahmen und hatte eine überschaubare Anzahl an Schülern. Das machte es Lafayette etwas einfacher, doch entpuppte er sich über die Jahre einfach nicht als sehr sozialer Mensch. Er hatte zwar Bekanntschaften, doch würde er nicht behaupten, mit ihnen befreundet gewesen zu sein. Letztlich waren sie mehr ein Mittel zum Zweck, um die Langeweile zu überbrücken, die hin und wieder im Alltag auftrat. Für wichtiger erachtete er gute Noten und strebsames Verhalten, immerhin wollte er seinem Vater weiterhin gefallen.
In dieser Zeit lernte Lafayette auch, wo sein größtes Interesse lag: die Psyche von Pokémon. Bereits die Herden, die er als Kind gehütet hatte, hatten ihn sehr fasziniert und nun konnte er in der Schule seine Interessen weiter vertiefen. Für ihn war klar, dass er später irgendetwas in diesem Bereich machen würde und da die Zulassungsvoraussetzungen an Universitäten für Psychologie sehr streng waren, wollte er sich umso mehr anstrengen. Gute Noten und Lob der Lehrer führten weiterhin dazu, dass sein Ego wuchs und wuchs und er selbst schrecklich überzeugt von sich war; eine gesunde Portion Selbstbewusstsein öffnete ihm außerdem viele Türen, weshalb er das nie als ein großes Problem ansah.
Während dieser Zeit veränderte sich außerdem noch mehr in seinem Leben: sein Vater offenbarte ihm, was er tatsächlich war. Er gehörte einer Organisation an, die im verdeckten kriminellen Machenschaften folgte und er wollte, dass Lafayette ihm das nachtat. Lafayette, der ohnehin nie einen wirklichen Sinn für Gut und Böse gehabt hatte, sah darin nur eine weitere Chance, seinem Vater zu beweisen, wie gut er war. Natürlich stimmte er zu; er wollte der Organisation gerne helfen und vor allem seinen Vater stolz machen. So kam es, dass Lafayette mit 16 Jahren der Taijitu beitrat, allerdings nur einen sehr niedrigen Rang bemannte. Er hatte schließlich noch keine wirklichen Talente, die er aktiv nutzen konnte. Stattdessen mimte er den Assistenten für seinen Vater, der einen höheren Rang innehatte. Ein Jahr später lernte er dann im Rahmen der Organisation einen Jungen in seinem Alter kennen, der ebenfalls frisch in die Organisation kam: Spencer Riley. Wahrscheinlich freundeten sie sich an, weil sie im selben Alter waren und Lafayette irgendwie Probleme damit hatte, Kontakte zu anderen Mitgliedern aufzubauen, immerhin war er auf einem der niedrigsten Ränge; so oder so, die Freundschaft der beiden sollte sich wohl als einzige in Lafayettes Leben wirklich festigen und über längere Zeiten bestehen.
Als Lafayette mit 18 Jahren seinen Abschluss feierte, erhielt er von seinem Vater schließlich ein Geschenk für die Mühen, die er sich gemacht hatte. Es handelte sich dabei um ein schillerndes Molunk, welches sein Vater von den Schmugglermachenschaften der Taijitu bekommen hatte und welches Lafayette bis dahin noch gar nicht gekannt hatte. Doch das Pokémon, welches er Achillea nannte, faszinierte ihn von Anfang an. Nicht nur durch seine einmalige Typenkombination, sondern auch durch sein Verhalten. Schon als Molunk zeigte Achillea sich determiniert und vor allem sehr dominant. Es ließ sich nicht in einen Pokéball einsperren und es weigerte sich vehement, sich durch Kämpfe die Pfoten schmutzig zu machen. Lafayette war hellauf begeistert, denn was gab es Besseres, als ein Pokémon das wusste, was es wollte? Da er selbst ohnehin nie vorgehabt hatte, als Trainer großartig aktiv zu werden, störte ihn die Kampfunbereitschaft auch überhaupt nicht, sondern kam ihm zugute. Lafayette freute sich sehr über sein erstes Pokémon und war seinem Vater damit auch auf ewig zu Dank verpflichtet.

Noch im selben Jahr erhielt Lafayette die Zusage einer renommierten Universität in Twindrake City. Er würde dort beginnen Psychologie zu studieren; eine Chance, die er sich keinesfalls entgehen lassen wollte. Die Taijitu stand ihm dabei stärkend im Rücken und finanzierte ihm sein Studium, damit es ihm an nichts mangelte und er später sein Wissen und sein Können für die Organisation anwenden konnte. Ihm ging es ausgesprochen gut in diesem Studiengang. Die trockene Art und Weise und das ständige bearbeiten und ausarbeiten von Statistiken und Forschungsergebnissen lag Lafayette wirklich gut und er zog überaus viel Spaß daraus. Was andere für öde und einseitig hielten, war für ihn der Himmel auf Erden. Forschungsberichte schreiben, Statistiken auswerten und Hypothesen aufstellen war perfekt für ihn und er blühte mehr im Studium auf, als in der Schule. Auch die sozialen Kontakte funktionierten hier besser, auch wenn Lafayette mittlerweile den Gedanken, dass Bekanntschaften nur temporär waren und dem eigenen Zweck dienten, mittlerweile gefestigt hatte. Lafayette meisterte seinen Bachelor innerhalb der Regelstudienzeit und schloss das Studium daher mit 21 Jahren ab, wollte damit allerdings noch nicht aufhören. Stattdessen schrieb er sich in der Universität von Stratos City für den Master in Pokémon-Psychologie ein und begann dort, zu studieren.
Während des Umzugs nach Stratos City entwickelte sich Achillea schließlich zu einem Amfira, das in ihrer Schönheit nicht übertroffen werden konnte. Ihre arroganten, dominanten Züge wurden dadurch nur noch verstärkt und Lafayette kam aus der Begeisterung gar nicht mehr heraus. Sein Pokémon erziehen zu müssen; davon sah er ab. Sie sollte sich frei entfalten können und letztlich war es ja nicht so, dass sie jeden Passanten dumm anmachte. Die meisten waren es für sie nicht einmal wert, sie mit dem Hintern anzusehen, deswegen gab es nur selten Probleme mit ihr. Achillea und er waren über die Jahre enge Partner geworden.
Seinen Master beendete Lafayette nach zwei Jahren, also mit 23 Jahren erfolgreich und konnte bis dahin sehr zufrieden damit sein, wie sein Leben bisher verlaufen war. Seiner Mutter schrieb er regelmäßig Briefe, um sie über sein Leben auf dem Laufenden zu halten, doch bekam er nur selten eine Antwort. Er vermutete, dass sie eingeschnappt war, weil er nun tatsächlich ein besseres Leben führen konnte, doch ging der Sache nicht weiter auf den Grund. Letztlich wollte er nicht, dass derlei Negativität sein Leben großartig beeinflusste.

Mit seinem offiziellen Masterabschluss sollte er nun in die Arbeitswelt eintreten. Er bewarb sich für eine Stelle in der Psychiatrischen Pokémonklinik von Stratos City, welche er auch bekam. Dort sollte er die Verhaltensweisen gestörter Pokémon beobachten, erforschen und auswerten, was perfekt in seine Interessen fiel. Schnell fiel ihm auf, dass der Umgang mit Pokémon ihm, seien sie auch noch so labil, um einiges einfacher fiel als mit seinen Kollegen. Da er sich ständig in die Arbeit stürzte, blieb nicht viel Zeit, um die Kontakte zu pflegen, womit er allerdings auch kein Problem hatte. Mit dem Beginn seiner Arbeit in der Klinik fing er auch an, seine Doktorarbeit über das gestörte Verhalten von traumatisierten Pokémon zu verfassen, weshalb er ohnehin mehr als genug eingespannt war und gar keine Zeit hatte, um sich noch um etwas anderes Gedanken zu machen.
Seine Forschungen für seine Doktorarbeit wurden von der Taiijtu finanziell unterstützt. Mittlerweile war er sogar einige Ränge nach oben befördert worden, da er sich durch sein Wissen über Pokémon und ihr Verhalten als wertvolles Mitglied erwiesen hatte, wenn es darum ging, ihr Verhalten einzuschätzen. Seine Freundschaft zu Spencer hatte sich über die Jahre ebenfalls gefestigt und er sah ihn als seinen einzigen, richtigen Freund in der großen weiten Welt an. Doch anders als Spencer strebte Lafayette keinen Aufstieg an, sondern war zufrieden mit dem, was er hatte. Wenn man ihn beförderte, nahm er das natürlich mit Freuden entgegen, allerdings war es nicht so, dass er absichtlich darauf hinarbeitete.
Lafayette vervollständigte seine Doktorarbeit mit 27 Jahren und konnte sich so den Titel Dr. erarbeiten und ein gewisses Ansehen in der Szene. Hauptaugenmerk seiner Arbeit lag auf einem Evoli, welches er über die vier Jahre hinweg persönlich betreute und beobachtete. Dieses Evoli wies anfangs noch viele Verhaltensstörungen auf. Vor allem war es überaus phobisch und hatte mit vielen Angstzuständen und aggressivem Verhalten zu kämpfen, doch über die Jahre der gemeinsamen Arbeit miteinander schafften Lafayette und das Evoli es, eine erfolgreiche Therapie zu bewerkstelligen. Das Evoli sollte nach den Forschungen wieder in die Wildnis freigelassen werden, insofern die Doktoren sich einig waren, dass es problemlos überleben könnte. Allerdings hatte das Evoli andere Pläne und schloss sich lieber Lafayette an, zu dem es schließlich bereits eine Bindung hatte. Lafayette nahm das Evoli in sein Team auf und gab ihm den Namen „Lilium“. Außerdem hatte sich seine Stellung innerhalb der vier Jahre in der Taijitu sehr geändert. Er war weitere Ränge aufgestiegen und hatte mittlerweile die Funktion, Pokémon, die zum Zwecke des Schmuggels weiterverkauft werden sollten, zu beobachten und wenn nötig zu therapieren, damit die Ware nicht beschädigt um Kunden kam, wie man so schön sagte. Für ihn war das nie mehr als Arbeit – er verband keine Emotionen mit den Pokémon oder fühlte sich schlecht, dass sie meist gestohlen waren und für viel Geld weiterverkauft wurden. Ihn interessierte ihr Verhalten und er sorgte dafür, dass es ihnen besser ging, wenn ihr Aufenthalt bei ihm zu Ende ging. Seiner Meinung nach war das bereits genug Gutes.

Ungefähr um diese Zeit wurde der Freundschaft von ihm und Spencer schwer auf den Zahn gefühlt. Natürlich bekam Lafayette die Unstimmigkeiten in der Organisation mit und über Spencer erfuhr er auch von den Gerüchten und den Vermutungen über Verräter und schließlich von der Putschaktion, die die Leitung der Organisation beeinflussen sollte. Lafayette selbst nahm nicht viel Beteiligung daran, jedoch stellte er sich offiziell auf Spencers Seite und stärkte ihm damit den Rücken. Seiner Meinung nach war das nur die richtige Entscheidung, denn Spencer hatte sich schon lange als guter und wertvoller Freund erwiesen und ihn zu unterstützen erschien Lafayette für das einzig richtige. Daher beobachtete er es mit Wohlwollen, als Spencer zum Boss der Organisation aufstieg und gönnte es ihm vom ganzen Herzen. Sicherlich ist es nützlich, eine derart enge Bindung zum Boss zu haben, allerdings sah Lafayette das nie als Grund, irgendwelche Bevormundungen bekommen zu wollen.
Mit 29 Jahren veröffentlichte Lafayette schließlich sein erstes Buch. Abseits davon hatte er schon eine lange Liste an anderen Publikationen in anderen Büchern oder Wissenschaftstexten aufzuweisen, allerdings war dies sein erster, richtiger Durchbruch. Er wurde daraufhin als Gastdozent in Universitäten eingeladen oder trat bei Symposien auf, was ihm wirklich viel Spaß bereitete. Generell hatte sich sein Leben genau so entwickelt, wie er es hatte haben wollen: er war mit sich selbst zufrieden und wurde von anderen bewundert. Etwas, was er durchaus genoss.
Großartig anders verlief sein Leben ab diesem Punkt nicht mehr. Er arbeitete weiter in der Psychiatrischen Pokémonklinik und machte sich über Publikationen einen Namen. Über die Jahre hatte er zudem ein gewisses Maß an medizinischen Kenntnissen angeeignet, was der interdisziplinären Arbeit in der Klinik zu verdanken war. Ihm kam schon in den Sinn, vielleicht noch Medizin zu studieren, doch fand er sich damit ab, dass er in der Praxis sicherlich mehr mitbekam. Es erfreute ihn zu hören, dass sein Buch zum Standardwerk für Pokémonpsychologie gezählt wurde, so dass es oft an Universitäten genutzt und empfohlen wurde und mit 30 Jahren veröffentlichte er ein zweites Buch, was nicht weniger erfolgreich sein sollte. Deine Arbeit in der Taijitu veränderte sich auch nicht großartig: er war nie aktiv in die kriminellen Machenschaften involviert, kümmerte sich jedoch um die zu schmuggelnden Pokémon und hatte dadurch ein gesundes Wissen darüber, was in der Organisation gerade ablief. Seine Bindung zu Spencer spielte da mithinein, doch sah er Spencer nichtsdestotrotz immer mehr wie seinen besten Freund, als wie seinen Boss. Allein deswegen war seine Loyalität für die Organisation schon gesichert, doch spielten zusätzlich dazu immerhin auch noch die Tatsachen hinein, dass sein Vater noch immer Mitglied war und er außerdem kein anderes Leben außer jenes mit der Taijitu kannte. Es gab keinen Grund für ihn, ihr den Rücken zu kehren und den würde es wohl auch nie geben.

Lilium entwickelte sich schließlich in ein Feelinara, als Lafayette eine unübliche Anfrage erhielt. Damals war er 31 Jahre alt gewesen und eine Mutter war auf ihn zugekommen mit der Bitte, er solle sich ihre Tochter und ihr Psiana einmal ansehen. Im ersten Moment wusste Lafayette nicht wirklich, was er damit anfangen sollte, doch die Neugierde ließ ihn die Aufgabe annehmen und so lernte er Violet und ihr Psiana kennen. Was genau der Grund war, weshalb Lilium sich in den Moment entwickelte, als das 11-jährige Mädchen und ihr Pokémon sein Büro betraten, konnte Lafayette nicht wirklich sagen, doch freute er sich natürlich darüber. Gerade, dass sie sich zu einem Feelinara entwickelt hatte, fand er überaus passend, wo er Pokémon mit weiß-rosa Färbung doch am liebsten hatte.
Violet und das Psiana wurden von diesem Tag an regelmäßige Gäste bei Lafayette, denn es stellte sich heraus, dass das Psiana die Kraft hatte, mit Violet über Telepathie zu sprechen. Ein wirklich interessanter Umstand, den Lafayette natürlich sofort untersuchen wollte. Er bot den beiden eine unterstützende Therapie an, damit sie die telepathischen Kräfte des Psianas beide zu ihren Vorteilen nutzen konnten, immerhin war Violet erblindet. Er hielt es für einen überaus interessanten Umstand, wie stark die Psi-Kräfte des Psianas waren und begann mit seinem Einverständnis, ihr Verhalten und die Telepathie an sich zu untersuchen. Das wurde zu einem Langzeitprojekt, an dem er auch bis heute noch sitzt. Violet wurde über die Jahre wohl die einzige Person neben Spencer, die sich in Lafayettes kleines, dunkles Herz schleichen konnte. Vielleicht war es der Umstand, dass sie sich trotz ihrer Behinderung nicht einschränken ließ oder die Tatsache, dass ihr richtiger Vater sie verlassen hatte – irgendwie hatte Lafayette ihr gegenüber gewisse Vatergefühle entwickelt und der Gedanke daran, ihr könnte Schaden zustoßen, gefiel ihm nicht. Sicherlich war es nicht besonders professionell, wo Violet doch mehr oder weniger eine Klientin war, allerdings war ihm das egal. Die beiden bauten über die Jahre eine Bindung auf und auch wenn Lafayette es vielleicht im ersten Moment nicht zugeben würde, wacht er doch stets mit einem aufmerksamen Auge über Violet.
Lafayette war es schließlich auch, der Spencer von Violet erzählte. Die telepathischen Kräfte des Psianas hielt er für überaus interessant und er war sich sicher, dass die Organisation daraus ihren Nutzen ziehen könnte. Alles andere überließ er Spencer – doch als er hörte, dass Violet sich tatsächlich der Taijitu anschloss, verspürte er das erste Mal überhaupt Stolz; für jemand anderen, nicht für sich. Ein schlechtes Gewissen, weil er ein Kind den Weg in die Taijitu bereitet hatte, hatte er nie.

Vor einem halben Jahr schließlich eröffnete sich ein weiterer, überaus interessanter Umstand: der Ultrabestien-Angriff. Im Vergleich zu anderen war Lafayette ziemlich unbeschadet aus der Situation herausgekommen, wenngleich die Zerstörung von Stratos City natürlich bedauerlich gewesen war. Doch für Lafayette war schon im ersten Moment klar gewesen, dass er eine von diesen Bestien haben wollte, um ihr Verhalten zu studieren. Deswegen stürzte er sich auch direkt ins Getümmel und gemeinsam mit Lilium und Achillea schaffte er es tatsächlich, eine der Bestien – ein Schabelle – zu schwächen und zu fangen. Allerdings blieb ihm nicht besonders viel Zeit dafür, den Umstand genauer zu untersuchen, denn die Flucht einzuschlagen war die bessere Idee. Immerhin wollte er gerne noch etwas länger Leben, weshalb er sich außerhalb von Stratos City in Sicherheit begab und wartete, bis das Drama abgeschlossen war. Dabei Reshiram zu Gesicht zu bekommen war ein erfreuliches Extra.
Mit seinem Schabelle kam es jedoch anders, als geplant: in der Taijitu wurde das Interesse an Ultrabestien ebenfalls groß, weshalb er sich dazu erbarmte, das Schabelle bis aufs erste bei den dafür ausgebildeten Forschern zu lassen, so dass sie es untersuchen konnten. Solange blieb die Ultrabestie mehr oder weniger Eigentum der Taijitu, weshalb Lafayette sie erstmal nicht wiedersah. Ein großes Problem hatte er damit jedoch nicht, denn er hatte schließlich Spencers Versicherung, dass er sein Pokémon unbeschadet wiedersehen würde.

Bis heute hat sich nichts weiter geändert. Er arbeitet noch immer in der Pokémonklinik und kümmert sich um den Zustand der zu schmuggelnden Pokémon, während er seine Forschungen weiter vorantreiben und irgendwann zu den bekanntesten Forschern auf dem Gebiet Pokémonverhalten gehören will.





Fyodor dostoevsky • Bungou Stray Dogs • Archivierung • Odile, Ori, Sydney • 22 Jahre

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Beitrag von Gastam Mo Apr 29, 2019 4:03 pm

0 Orden • 0 Bänder
Inventar
• Viso-Caster
• Visitenkarte
• Taschenmesser
• Streichhölzer
• Portemonnaie

• • •


Achillea
ART Amfira
GESCHLECHT Weiblich
TYP Gift & Feuer
FÄHIGKEIT Korrosion
ITEM Keins

Flammenwurf • Abschlag • Toxin • Matschbombe • Kraftreserve (Wasser)




Lilium
ART Feelinara
GESCHLECHT Weiblich
TYP Fee
FÄHIGKEIT Feenschicht
ITEM Keins

Psychoschock • Säuselstimme • Spukball • Zauberschein • Sternschauer


 



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Dr. Lafayette Morin Empty Re: Dr. Lafayette Morin

Beitrag von Gastam Mo Apr 29, 2019 4:03 pm

235 Restpunkte:
Shiny Amfira - Shiny Stufe X fangen - 355 Punkte
Flammenwurf - Attacke 90 - 35 Punkte
Abschlag - Attacke 70 - 20 Punkte
Toxin - Sonstige - 35 Punkte
Matschbombe - Attacke 90 - 35 Punkte
Kraftreserve [Wasser] - Attacke 70 - 20 Punkte
= 500 Punkte


Feelinara - Stufe X Pokémon fangen - 140 Punkte
Psychoschock - Attacke 90 - 35 Punkte
Säuselstimme - Attacke 50 - 0 Punkte
Spulball - Attacke 90 - 35 Punkte
Zauberschein - Attacke 90 - 35 Punkte
Sternschauer - Attacke 70 - 20 Punkte
= 265 Punkte


Insgesamt: 765 Punkte
Rest: 235 Punkte
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Dr. Lafayette Morin Empty Re: Dr. Lafayette Morin

Beitrag von Lawrenceam Do Mai 02, 2019 9:06 pm

Ich glaube, es passt alles e.e

__________________________
Lawrence
Lawrence
狐火
Arenaleiter von Twindrake City

Pokémon-Team :
Dr. Lafayette Morin 655Dr. Lafayette Morin 637Dr. Lafayette Morin 038Dr. Lafayette Morin 607Dr. Lafayette Morin 607Dr. Lafayette Morin 359Dr. Lafayette Morin Pok%C3%A9mon-Icon_250

Geese:

Punkte : 715
Multiaccounts : Alistair, Spencer, Preecha, Yang, Samuel, Lee, Jonathan, Hal, Teru

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Dr. Lafayette Morin Empty Re: Dr. Lafayette Morin

Beitrag von Gastam Do Mai 02, 2019 9:28 pm

Hab ebenfalls nichts gefunden, dann viel Spaß! :D
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