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✗ 3.12.2019 | Allerlei News
In dieser News führen wir einige Lockerungen ein, allen voran bei unserer Shiny-Regelung und haben eine RPV-Abteilung überarbeitet.

✗ 1.12.2019 | Weihnachten im BoW
Es weihnachtet im BoW. Sei es unser Adventskalender oder auch eine Runde wichteln!

✗ 20.11.2019 | Mix-News
Hiermit führen wir die Mini-Plots ein!

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Diese News berichtet über einen frei gewordenen Ultrabesuch-Posten und hauptsächlich QoL Änderungen.

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✗ 02.09.2019 | Noch mehr Teamzuwachs
Sayuri ist nun spontan auch noch mit dabei! Näheres dazu hier.

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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

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Nach der Ankündigung von letzter Woche findet ihr hier nun die offizielle Abstimmung bezüglich eines Umzugs!

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Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

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Wie in diesem Thread darauf hingewiesen wurde, wird Nahash ab heute ihre Teamarbeit als Gründungsadministratorin wieder aufnehmen.

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Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Prof. Dr. Caspian Lovall Empty Prof. Dr. Caspian Lovall

Beitrag von Gastam So Mai 19, 2019 8:33 pm

Prof. Dr. Caspian Lovall
38 Jahre # Flori, Sinnoh # Taijitu-Elite (Internes)
Entwicklungsforscher # Dozent (Universität Twindrake City)
1.70 Meter # Mantel, Fedora


Tagtäglich steht Caspian mit zwei Facetten seiner Persönlichkeit auf: jene, die er in der Öffentlichkeit als Dozent an der Universität und als Forscher für Pokémonentwicklungen zeigen muss und jene, die er in der kriminellen Arbeit mit der Taijitu an den Tag legt. Das Zusammenspiel dieser beiden Masken ist ein ewiger Tanz, in sich verschlungen und oft verschwimmen die Grenzen zueinander, doch hat er es mittlerweile halbwegs erfolgreich gemeistert, die beiden Gesichter unter einen Hut zu bringen.

Er hat Ideale und Vorstellungen, denen sich die Welt beugen muss und wenn sie es nicht tut, will er dafür sorgen, dass sie es tut. Allerdings ist er kein emotionsloses Monster; Caspian ist genau so fähig zu fühlen wie jede andere Person auch. Er hat in seinem Leben geliebt, er liebt noch immer, und er kann Liebe ausdrücken und zeigen. Das tut er eben nicht bei jedem. Seine Schale zu knacken dauert eine Weile, prinzipiell begegnet er anderen eher mit seiner Arroganz und seinem Gedankengut, selbst der Beste und Tollste auf der Welt zu sein. Da er selbst so überzeugt von sich ist, hat der Gedanke, von anderen nicht gemocht zu werden, in seinem Kopf gar keinen Platz. Seiner Meinung nach geht das überhaupt nicht. Das erspart ihm vor allem das ewige Kopfzerbrechen darüber, was andere von ihm denken könnten; sein Selbstbewusstsein schießt schier in die Höhe, weshalb Unsicherheit für ihn gar kein Thema ist. Ihm ist egal, was andere von dem was er tut oder was er ist denken, weil er davon ausgeht, dass jeder ihn bewundert. Deswegen geht er an jede Aufgabe und jeden Auftrag derart enthusiastisch und engagiert heran, denn ihn niedermachen kann sowieso niemand. Diese ungesunde Form von Selbstbewusstsein macht ihn sehr selbstüberzeugt und egoistisch, was ihm schon oft Schwierigkeiten bereitet hat, die er jedoch nie in seiner Schuld gesehen hat.
Caspian ist keine negative Person. Er wäre nicht in der Abteilung für Interne Angelegenheiten, wenn er mit Menschen nicht umgehen könnte. Seine Menschenkenntnis ist über die Jahre sehr gewachsen und der Umgang mit Menschen fällt ihm auch nicht schwer. Er ist locker, aufgeschlossen und interessiert an anderen – zumindest spielt er Letzteres gerne vor. Der Umgang mit anderen, sie um den Finger zu wickeln und ihnen das Gefühl zu geben, von ihm gemocht zu werden, fällt ihm so leicht wie Fingerschnipsen und trägt zudem zu seiner Unterhaltung bei. Viele Menschen sind für ihn nichts weiter als eine Beschäftigung um Langeweile zu vertreiben. Er sieht es als Projekte an, andere dazu zu bringen ihn zu mögen, sich ihm anzuvertrauen und so alles über sich preiszugeben. Es ist beachtlich, wie viel Menschen plappern, wenn sie glauben, sich in einem Safe Space zu befinden. Caspian behandelt allerdings auch nicht jeden so; er ist durchaus dazu in der Lage, echte Freundschaften zu knüpfen, allerdings geschieht das nur mit Menschen, die er für ebenbürtig hält. Da ihm allerdings niemand das Wasser reichen kann, entpuppt sich das oft als überaus schwierig. Man muss sich eben beweisen, auf welche Art auch immer.
Bei Caspian ist man sich nie wirklich sicher, was er mit seinen Worten meint. Er kann dir ein Kompliment machen und trotzdem hast du das Gefühl, irgendetwas anderes steckt dahinter. Andere zu verunsichern fällt ihm nicht sehr schwer, weil er gerne mit gemischten Signalen spielt und andere so gerne verwirrt. Im Endeffekt weiß man nie so richtig, was von dem, was er sagt, nun ernstgemeint oder nur eine weitere Farce ist, weil Caspian recht schwer zu durchschauen ist. Genau so kann er Leute, die ihm nah waren, von heute auf morgen einfach absägen, weil ihm danach ist oder eine Laune umgeschwungen ist. Sicherheit ist etwas, was Caspian auf keinen Fall geben kann. Dafür ist er zu launen- und wechselhaft; allerdings sehen Menschen, denen er vorspielt, sie zu mögen, das nur selten, weil er es vor ihnen verbirgt und sie in Sicherheit wiegt.
Bei all dem, wie Caspian anderen Honig ums Maul schmiert und sie auf Händen trägt, sollte man ihn aber keinesfalls unterschätzen. Unter dem freundlichen Lächeln, den aufmunternden Worten, den stärkenden Schulterklopfern, versteckt sich immer ein gewisser Anteil Gefahr. Caspian ist sehr intelligent; er hat Pläne, für die er bereit ist, andere abzusägen, wenn nötig – auch wenn das bedeutet, ihnen womöglich ernsthaft zu schaden. Caspian ist kein verständnisvoller Mensch. Verrät man ihn oder kommt ihm dumm, tut er das vielleicht mit einem Lächeln ab, plant im Hinterkopf allerdings bereits den Untergang der Person. Er ist überaus rachsüchtig, weil er Verletzungen seines Stolzes nicht einfach abtun kann. Geht es darum, jemanden zu bestrafen, so hat er auch nichts dagegen, seine Hände selbst schmutzig zu machen. Er ist weder penibel noch hat er Skrupel, solange es seinen eigenen Zielen weiterhilft. Viele würden ihm das nicht zutrauen, wo er sich doch stets so freundlich zeigt und gerade das ist das, was ihn so gefährlich macht: ihn zu unterschätzen.

Etwas anders verhält sich Caspian in der Öffentlichkeit und in seinem offiziellen Job als Dozent. Dass er ein Charmeur ist, der anderen gerne Honig ums Maul schmiert, bleibt natürlich gleich. Er ist freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit. Beim Dozenten-Ranking, das sich auf ihre Hotness bezieht, wurde er mit 10/10 eingeordnet und das Getuschel darüber, einer der Lieblingsdozenten der Studentinnen zu sein, ist ihm auch nicht entgangen. Ein angenehmer Zeitgenosse, mit dem man abends vielleicht noch nach dem Feierabend ein Bier trinken wollen würde – und Caspian hält dieses Schauspiel auch aufrecht. Vor allem, weil andere Menschen ihn interessieren und er es gut findet, wenn man ihm vertraut. Er zieht allerdings eine klare Grenze zwischen den Menschen, die mit seiner kriminellen Arbeit zu tun haben, und allen anderen. Wo er Menschen im kriminellen Milieu vor allem ausnutzen und mit ihnen spielen will, während er auch keine Skrupel hätte, sie aus dem Weg zu räumen, sieht er alle anderen Menschen außerhalb dieses Milieus mehr als „Statisten“ an. Sie interessieren ihn einfach nicht genug, um sich derart tiefgründig mit ihnen auseinanderzusetzen wie in seiner „richtigen“ Arbeit, findet sie aber trotzdem interessant genug, um sich mit ihnen beschäftigen zu wollen. Vielleicht deswegen, weil er selbst nie ein „normales“ Leben abseits der Kriminalität geführt hat.
Prinzipiell zieht er aber viel Freude aus seinem offiziellen Beruf. Die Pokémonforschung interessierte ihn schon sein ganzes Leben und ist eine Konstante, die er nicht missen wollen würde. Die Mysterien um die verschiedenen Entwicklungstypen von Pokémon möchte er entschlüsseln und er ist Feuer und Flamme für seine Arbeit. Es gibt lediglich eine Sache, die ihn noch mehr begeistert und für die sein Herz noch höherschlägt als die Arbeit: seine Tochter. Für sie würde er durchs Feuer gehen und wahrscheinlich vermag sie die einzige Person zu sein, die ihm wichtiger ist als er selbst.


Stärken
Schwächen
Pragmatisch
Manipulativ
Charmant
Professionell
Menschenkenntnis
Arrogant
Rachsüchtig
Überarbeitet sich gern
Voreingenommen
Spielt mit anderen

Vorlieben
Abneigungen
Guter Wein
Sommerspaziergänge
Hutgeschäfte
Süßgebäck
Wissenschaftliche Texte
Kinder & Jugendliche
Naivität
Scharfes Essen
Laute Musik
Dummheit


Geboren und aufgewachsen ist Caspian in Flori, Sinnoh. Die Blumenstadt der Region hat wohl maßgeblich dazu beigetragen, dass Caspian auch heute noch ein Genießer der Natur ist. Als Kind verbrachte er sehr viel Zeit draußen; damit, die Blumenwiesen oder den umliegenden Wald zu erkunden, mit Freunden zu spielen und Abenteuer zu erleben. Seine Eltern waren verheiratet und leiteten einen Blumenladen, der sich verhältnismäßig gut hielt. Es reichte zumindest, um der Familie ein Leben in der Mittelschicht zu ermöglichen; sicher konnte er nicht alles haben, was er sich gewünscht hatte, doch rückblickend kann er sich auch nicht beklagen. Seine Kindheit war sehr fröhlich, er wuchs wohlbehütet und geliebt auf und abseits von natürlichen Streits und Diskussionen, die man so in der Kindheit führte, hat er auch nichts Negatives oder Traumatisches erlebt.
Zu Pokémon hatte Caspian schon von Geburt an Kontakt. Seine Eltern besaßen ein Roserade und ein Burmadame, mit denen Caspian gemeinsam aufwuchs und zu denen er bereits früh eine enge Bindung hatte. Pokémon waren daher stets eine Komponente in seinem Leben und interessierten ihn bereits früh. Die ersten Lebensjahre verbrachte Caspian Zuhause. Da seine Eltern gut mit den anderen Bewohnern von Flori vernetzt waren, ergab es sich, dass er keinen offiziellen Kindergarten besuchte, sondern die Kinder immer unter der Aufsicht von jemand anderem gemeinsam Zeit verbrachten, um so die Gemeinschaft zu stärken. Erst mit 6 Jahren ging Caspian auf eine institutionelle Schule, nämlich die Grundschule in Jubelstadt. Die Schule gefiel dem Jungen sehr. Er zeigte sich wissbegierig und neugierig und auch offen dafür, mit anderen Kindern zu spielen oder zusammenzuarbeiten. Er war nicht unbedingt der Klassenbeste, doch er gab sich Mühe und könnte wohl im oberen Leistungsdurchschnitt anzusiedeln sein. Probleme hatte Caspian in der Grundschule vor allem mit dem Lesen, wofür er etwas länger brauchte; seine Eltern besuchten mit ihm einen Arzt, um eine Leseschwäche auszuschließen, was er schließlich auch tat. Caspian brauchte einfach nur etwas länger, um das Lesen beherrschen zu können.
Im Laufe der Grundschulzeit entwickelte sich bereits ein Interesse für Naturwissenschaften. Caspian erhielt von seinen Eltern allerlei Bücher zu diesen Themen, die natürlich kindgerecht geschrieben waren, und las sich so bereits früh in viele verschiedene Themengebiete ein. Spannend wurde es auch, als die ersten Mitschüler seiner Klasse darüber sprachen, sich auf ihre Pokémonreise zu freuen. Allerdings merkte Caspian, dass die Orden- oder Bänderjagd ihn gar nicht so wirklich interessierte. Er wollte lieber weiter zur Schule gehen, auch wenn er damals als Grundschüler natürlich noch nicht festmachen konnte, was er später machen wollte. Der Wunsch, ein Pokémon zu bekommen, war jedoch trotzdem sehr groß, was er auch mit seinen Eltern kommunizierte. Sie hielten ihn mit seinen 8 Jahren allerdings noch für zu jung für ein Pokémon, weshalb das auf die Zukunft geschoben wurde.
Caspian kam mit 10 Jahren schließlich auf die weiterführende Schule. Für das Gymnasium haben seine Noten gerade so gereicht, allerdings entschieden seine Eltern, dass er zu seinem eigenen Wohl auf eine Realschule gehen sollte. Damit war er zufrieden und wechselte also auf die Realschule von Jubelstadt. Einige seiner Freunde besuchten diese Schule auch, weshalb er sich keine neuen suchen musste. Letztlich geschah in den ersten Jahren der Realschule nicht viel Besonderes. Er vertiefte sein Interesse für Naturwissenschaften immer mehr und merkte bald, dass vor allem Pokémonentwicklungen ihn sehr faszinierten. Die Schule machte ihm Spaß und generell hab es nicht viel, worüber es sich lohnen würde, zu berichten. Mit 13 Jahren erhielt Caspian schließlich sein erstes Pokémon. Es handelte sich um ein Chelast, das seine Eltern ihm schenkten. Sie hatten es auf einer der Blumenwiesen in Flori gefunden und für ihn gefangen, worüber er sich unheimlich freute. Mit seinem Chelast freundete er sich sofort an und die beiden wurden ein unzertrennliches Team; doch er wollte weiterhin keine Trainerreise antreten. Stattdessen hatte er innerhalb des nächsten Jahrs beschlossen, dass er später studieren wollte. Da das allein mit dem Abschluss der Realschule nicht funktionierte, nahm er sich vor, sich besonders reinzuhängen und anschließend an eine Berufsfachschule zu gehen, um die Zugangsvoraussetzungen für eine Hochschule erfüllen zu können. Er wusste zwar noch nicht recht, was genau er studieren wollte, für ihn war jedoch klar, dass er gerne in den naturwissenschaftlichen Bereich gehen wollte.

Erst mit 16 Jahren sollte sich in Caspians Leben grundsätzlich etwas ändern. Zum einen machte er seinen Abschluss mit passablen Noten und wurde auch an eine Berufsfachschule in Ewigenau angenommen, um sein Fachabitur zu machen. Zwei überaus erfreuliche Punkte in seinem Leben. Die andere Veränderung war mehr eine sehr große Überraschung für ihn, denn sein Vater offenbarte ihm, was er und seine Mutter in Wahrheit neben dem Führen des Blumenladens trieben. Sie hielten ihn mit 16 Jahren für alt genug, um die Wahrheit zu erfahren und so fand er heraus, dass seine Eltern die Anführer einer Verbrecherbande waren, die im Untergrund von Sinnoh ihr Unwesen trieben. Diese Nachricht ließ Caspian natürlich erstmal aus den Schuhen kippen. Er hätte das nie erwartet und es gab auch nie Anzeichen dafür, allerdings konnte er nicht behaupten, wirklich schockiert zu sein. Sein Gerechtigkeitssinn hatte immer schon nur so weit wie seine eigene Nase lang war gereicht und seine Eltern machten ihm die Organisation natürlich auch schön schmackhaft. Sie wollten, dass er dazugehörte und später den Posten seines Vaters übernehmen würde. Bei der Organisation handelte es sich um eine kleinere, abgespaltete Gruppe einer riesigen Organisation im Untergrund, die vor allem dafür zuständig war, in Sinnoh etwas Unruhe und Angst zu stiften. Der Gedanke daran, irgendwann eine gewisse Macht haben zu können, gefiel dem damals 16-Jährigen sehr, weshalb er dem Wunsch seiner Eltern schließlich nachkam. Im selben Jahr entwickelte sich Chelast außerdem zu Chelcarain.
Caspian war nie wirklich ein aktives Mitglied der Bande zu dieser Zeit. Sein Vater sah es als Ziel, ihm beizubringen, wie die Organisation und Leitung einer Verbrecherbande funktionierte und nahm ihn unter seine Fittiche, um ihm das näherzubringen. Seine Arbeit in der Organisation war also mehr bürokratisch als wirklich aktiv, was ihn aber nicht störte, da er nebenbei schließlich noch zur Schule ging und größere Pläne hatte, als durch Städte Sinnohs zu Laufen und Menschen das Fürchten zu lehren. Je mehr er mit seinem Vater zusammen über die kriminellen Machenschaften sprach, desto begeisterter wurde er von diesem Konzept. Weniger, weil er gerne andere Menschen aufwühlte, sondern mehr, weil diese Position als Boss vielversprechend und überaus ertragreich sein würde. Daher teilte er die Ansichten seines Vaters auch sehr schnell und nahm sie in sich auf. Seine Mutter scherzte gerne, dass Caspian sich zu einer jüngeren Version seines Vaters entwickelte und damit war er mehr als zufrieden.
Mit 18 Jahren beendete Caspian die Berufsfachschule und erlangte so seinen höheren Abschluss, um sich an Fachhochschulen bewerben zu können. Kurz vor seinem Abschluss entwickelte sich Chelcarain schließlich zu einem Chelterrar und blieb bis dato auch das einzige Pokémon in Caspians Team. Caspian wurde von seinem Vater immer mehr in Entscheidungen und Beschlüsse für die Organisation einbezogen. Wer durfte beitreten, was wurde mit Verrätern getan, wie würden sie in Zukunft vorgehen; solche Fragen wurden immer öfter in Caspians Befehlsgewalt gelegt, so dass er lernen und daran wachsen konnte. Immer mehr gefiel ihm diese Arbeit und vor allem, darüber bestimmen zu können, was mit anderen Menschen geschah, sprach ihn an.

Im selben Jahr erhielt Caspian seine Zulassung an der Fachhochschule in Herzhofen, um dort Biologie zu studieren. Mittlerweile hatte sich sein Wunsch gefestigt, Professor für Pokémonentwicklungen zu werden, weshalb sein Ziel war, das Grundstudium in Biologie abzuschließen und anschließend den Master als Vertiefung für Pokémonentwicklungen zu machen. Er zog dafür gemeinsam mit Chelterrar nach Herzhofen, was allerdings der Arbeit innerhalb der Organisation keinen Abbruch gab. Er erhielt von seinem Vater übergangsweise ein Kadabra, mit dessen Hilfe er sich wenn nötig hin- und herteleportieren konnte, wenn es Treffen oder etwas zu besprechen gab.
Das Studium war für Caspian eine große Freude. Er hatte viel Spaß an der fachlichen Weiterbildung und war sich sicher, das richtige Fach gewählt zu haben. Währenddessen wurde sein Ego immer weiter von seinem Vater gefördert, der ihn lobpreiste und als seinen ganzen Stolz bezeichnete, während seine Ergebnisse innerhalb des Studiums auch endlich den Wert hatten, den Caspian für sich festgelegt hatte. Während seine Leistungen in der Schule eher im oberen Durchschnitt lagen, gehörte er während des Studiums definitiv zu einigen der begabtesten Studenten. Er liebte es, Forschung zu betreiben und Theorien in sich aufzusaugen und seine Ambition und Zielstrebigkeit blieb den Dozenten positiv im Kopf. Durch die Intensität seines Studiums verlor Caspian viele seiner Freunde, für die er schlichtweg keine Zeit mehr gehabt hatte, doch das störte ihn nicht großartig. Sein bester Freund blieb an seiner Seite und er lernte während des Studiums eine junge Frau Namens Maya kennen, mit der er sich erst anfreundete und dann schließlich eine Beziehung einging.
Sein Vater und er trafen die Abmachung, dass Caspian nach seinem Studium die Position als Boss der Organisation übernehmen sollte. Mittlerweile war sein Vater schon recht alt und er wollte gerne frischen Wind in die Bande bringen, weshalb er das für einen guten Zeitpunkt hielt. Caspian sah diesem Moment vorfreudig entgegen, konzentrierte sich trotzdem weiterhin auf sein Studium. Nach drei Jahren, mit 21 Jahren schloss er das Hauptstudium in Biologie ab und verfasste eine wissenschaftliche Arbeit über die Wirkung von Entwicklungssteinen auf Pokémon, durch die er seinen Bachelorabschluss erhielt. Daraufhin zog er nach Sonnewick, um an der dortigen Fakultät seinen Masterabschluss zu machen, der sich spezifisch auf eine Vertiefung der Entwicklungen von Pokémon konzentrierte. Maya zog mit ihm nach Sonnewick, wo sie das erste Mal gemeinsam in einer Wohnung lebten. Er konnte sich über rein gar nichts in seinem Leben beschweren; er liebte seine Freundin, er kam im Studium gut zurecht und seine Zukunft in der Organisation seines Vaters war ebenfalls geebnet. Es gab nichts, worüber er sich Sorgen machen musste.
Sein 23. Lebensjahr bescherte ihm schließlich gleich drei frohe Nachrichten: zum einen beendete er sein Masterstudium erfolgreich, dann kam er in die letzten Vorbereitungen, um die Position als Anführer zu übernehmen und Maya schenkte ihm eine kleine Tochter. Die kleine Avelin wurde das Licht seines Lebens und auch, wenn sie beide noch recht jung waren, freute er sich riesig über ihre Ankunft. Das Elternleben war anfangs natürlich sehr schwer, vor allem, weil Caspian nur halbtags arbeitete, da er gerade damit zu tun hatte, seine Promotion zu bekommen, doch die beiden konnten das gut händeln und außerdem bekam er weitere finanzielle Mittel über die Arbeit in der Organisation, von der Maya jedoch nichts wusste. Mit 24 Jahren wurde Caspian schließlich unter dem Namen „Isaiah Grimes“ der offizielle Boss der Organisation, während sein Vater jedoch als Vize weiterhin zugegen war. Sein Vater erhielt zu dem Zeitpunkt außerdem sein Kadabra zurück. Caspian übernahm die Einstellung seines Vaters, je weniger die Mitglieder von einem wussten, desto besser. Daher zeigte er sich den Mitgliedern nicht, sondern blieb mehr ein Schatten der Organisation, von dem zwar jeder wusste, dass er da war, niemand jedoch, wie er wirklich aussah. Musste er direkt mit jemandem kommunizieren, so tat er das vermummt oder über verschlüsselte Nachrichten.

Am Ende seiner Promotion, mit 26 Jahren, trennte sich Caspian schließlich von seinem Chelterrar. Der Abschied war schwer, lag aber daran, dass das Pokémon sich nach der Natur sehnte und nach anderen Pokémon, während Caspian sehr an seine Arbeit gebunden war und deswegen nicht viel Zeit damit verbrachte, zu reisen oder mal einfach wandern zu gehen. Das Pokémon schloss sich einer Truppe anderer Pflanzenpokémon an, die sich immer rund um Sonnewick herumtrieben und so trennten sie sich voneinander, wenn auch im Guten. Caspian erhielt am Ende dieses Jahres seine Promotion und damit seinen Doktortitel, den er durch eine Doktorarbeit zum Thema der Zellveränderung durch Entwicklungen verfasst hatte. Damit war er allerdings noch nicht zufrieden – sein nächstes Ziel war eine Professur, für die er sich anmeldete.
Währenddessen wurde die Arbeit in der Organisation immer intensiver. Caspian verbrachte mehr Zeit mit seinem Vater oder bei der Organisation und nebenbei mit seiner Professur, weshalb der Umgang mit Maya etwas hängenblieb. Das ärgerte sie und wurde oft zum Streitthema, was Caspian nicht nachvollziehen konnte, immerhin war die Professur wichtig, damit er später einen guten Job hatte um die Familie ernähren zu können. Sie stritten sich immer häufiger deswegen, allerdings versuchten sie es Avelin zuliebe nicht zu offensichtlich zu machen. Während dieser Zeit veröffentlichte Caspian viele Forschungen und wissenschaftliche Texte. Als er 27 Jahre alt war, bekam er schließlich wieder Pokémon an seine Seite. Bei einem Züchter erhielt er zwei Evolibrüder, die wohl vor allem deswegen auffällig waren und von niemandem gekauft wurden, weil sie recht eigensinnig und ein wenig frech waren. Caspian störte das nicht im Geringsten – er hielt es für überaus spannend, wie sie sich verhielten und holte sie daher zu sich.
Kurz bevor Caspian seine Habilitation abschloss und sich Professor nennen konnte, ereilte ihn jedoch ein Schicksalsschlag: Maya beichtete ihm, dass sie mit seinem besten Freund fremdgegangen war. Das zog Caspian den Boden unter den Füßen mit und verletzte ihn schwer, weshalb auch keine Chance bestand, sich wieder zusammenzuraufen. Sie trennten sich und Caspian wollte weder mit Maya, noch mit seinem ehemaligen besten Freund je wieder etwas zu tun haben. Das Sorgerecht für Avelin teilten sie sich, Maya nahm sie allerdings mit zu sich um bei ihr zu wohnen, während Caspian sie jedes Wochenende sehen konnte. Als Konsequenz daraus stürzte sich Caspian mehr in die Arbeit, sowohl was die Organisation, als auch seine Professur anging. Der Verrat von Maya machte ihn kühler und vor allem skrupelloser; wo er früher noch Verständnis für Fehltritte aufbringen konnte, traf man heute auf Unverständnis. Er wurde härter, griff eiserner durch und war nicht mehr darauf aus, jedermanns Freund zu sein. Er war wütend. Wütend und gebrochen, und das würde sich auch nicht mehr ändern.

Mit 31 Jahren erhielt Caspian seine Professur und konnte sich offiziell Prof. Dr. nennen. Darauf war er überaus stolz, allerdings hatte er beschlossen, sich mehr auf die Organisation zu konzentrieren, statt sich nun einen Job zu suchen. Offiziell arbeitete er als selbstständiger Forscher und veröffentliche hier und dort immer wieder Publikationen, während sein Hauptfokus jedoch auf den kriminellen Machenschaften lag. Sein Vater war mittlerweile verstorben und seine Mutter in einem Pflegeheim, so dass Caspian die Organisation komplett alleine führte und damit wirklich ein gutes Ventil gefunden hatte, um seine Wut über Maya auslassen zu können.
Allerdings hatte er die Rechnung nicht mit seiner übergeordneten Organisation gemacht. Da seine eigene lediglich ein kleiner Zweig war, der für die größere Organisation arbeitete, waren sie noch immer auf deren Unterstützung angewiesen. Allerdings hatte ihr Boss beschlossen, zum Selbstschutz und zum Schutze der eigenen Organisation, die immer wieder ins Visier der Polizei geriet, Caspians Bande wortwörtlich vor die Hunde zu werfen, um sich so aus der Affäre zu ziehen. Er gab den kompletten Zweig auf und der Polizei anonyme Tipps um sie zu finden und auszuheben, was natürlich ein fataler Entschluss war, der Caspian beinahe alles ruinierte, was er sich aufgebaut hatte. Er versuchte zwar noch, die Polizei irgendwie von ihren Hinweisen abzubringen, doch sein ehemaliger Boss hatte gute Arbeit geleistet und so kam es, dass sie das Hauptquartier fanden und einen nach dem anderen festnahmen. Caspian hatte es geschafft unterzutauchen und zu fliehen, was vor allem durch seine Arbeit unter seinem Pseudonym bewerkstelligt werden konnte. Bereits sein Vater war nicht unter seinem richtigen Namen Boss gewesen und das hatte Caspian so übernommen, damit keiner der Mitglieder ihn verraten konnte.
Caspian tauchte also unter und hielt sich bedeckt. Um nicht immer an einem Ort zu verweilen und so die Gefahr zu steigern, doch geschnappt zu werden, fing er an, ein wenig durch Sinnoh zu reisen. Seine Ziele waren der Moosfels und der Eisfels, um seine beiden Pokémon zu entwickeln, die sich mittlerweile wunderbar an ihn gewöhnt hatten. Beide Pokémon hatten über die Zeit und auch durch Caspians Charaktereigenschaften überaus boshafte Verhaltensweisen angenommen und waren überhaupt nicht das Klischee der süßen, kuscheligen Evoli. Caspian störte sich daran nicht; es passte gut in seine Pläne. Im selben Jahr erreichte er den Moosfelsen, so dass Mozart sich zu einem Folipurba entwickelte. Das Pokémon war überaus zufrieden mit seiner neuen Gestalt und begrüßte vor allem seinen klingenartigen Schweif, mit dem es immer wieder gerne kämpfte. Den Eisfelsen erreichten sie ungefähr ein halbes Jahr später, wo sich Beethoven zu Glaziola entwickelte. Caspian beschloss, dass er nicht ewig nur herumreisen konnte, weshalb er komplett aus Sinnoh verschwinden wollte. Allerdings wollte er das nicht ohne Avelin tun, zu der er, trotz der seltenen Treffen, eine sehr gute Beziehung hatte. Mittlerweile war das Mädchen 8 Jahre alt und Caspian wusste, dass sie ihn mehr mochte als Maya. Maya hatte nämlich den lieben langen Tag nichts Besseres zu tun, als sich bei irgendwelchen reichen Kerlen durchzuschnorren um an Geld zu kommen, was Caspian jedes Mal vollkommen anekelte. Er wollte Avelin daher mitnehmen und mit ihr gemeinsam umziehen, wogegen sich Maya anfangs wehrte, dann jedoch nachließ – vor allem, so vermutete Caspian – weil sie ohne Avelin mehr Zeit für sich und ihre reichen Kerle haben würde. Avelin freute sich darüber, mit ihrem Vater zusammenzuziehen und so zogen sie, als er 32 Jahre alt war, nach Twindrake City in Einall.

In Twindrake City erhielt Caspian eine Anstellung als Dozent in der Universität von Twindrake City und konnte Avelin und sich so ein gutes Leben aufbauen. Seine Forschungen hatte er nebenbei keinesfalls abgebrochen und bildete sich weiter, während er sich um Avelins Wohl kümmerte. Sie mit sich zu nehmen war die richtige Entscheidung gewesen, denn seine Tochter brachte ihm endlich wieder die Lebensfreude zurück, die er nach Mayas Geständnis verloren hatte.
Nach ungefähr zwei Jahren in Twindrake City erhielt Caspian jedoch eine anonyme Warnung, dass die Internationale Polizei noch immer nach ihm fahndete. Von wem diese Warnung kam, wusste Caspian nicht, allerdings beunruhigte sie ihn und sorgte dafür, dass er schwerere Geschütze auffahren musste. Vor allem zum Wohle Avelins, die in Ruhe und Frieden aufwachsen sollte, wollte er nicht, dass seine Vergangenheit von Sinnoh sie hier einholte. Er begab sich also wieder auf kriminelle Pfade und fand schnell Kontakte zum Untergrund und dem Schwarzmarkt, wo er schließlich auf die Taijitu stieß und das Angebot, seine Vergangenheit auszulöschen und neu anfangen zu können. Dafür müsste er nur der Taijitu beitreten und sie mit seinen Fähigkeiten unterstützen – das war nichts, womit Caspian ein Problem hatte. Solange dafür gesorgt wurde, dass Avelin friedlich aufwachsen konnte, sah er kein Problem darin, sich der Organisation anzuschließen. Er kam so mit 34 Jahren in die Abteilung für Interne Angelegenheiten, da er sich durch seinen vorigen „Beruf“ gut dafür qualifizierte, die eigenen Mitglieder zu beobachten und zu bewerten. Damit war er zufrieden und es gab ihm einen Ausgleich zum schnöden Alltagsleben in der Universität, denn die Taijitu holte ihn aus seinem Trott wieder heraus und vor allem seine beiden Pokémon hatten nicht selten die Chance, sich an verdächtigen Mitgliedern auszutoben.
Tatsächlich hörte Caspian daraufhin keine Hinweise mehr darauf, dass man ihm auf der Spur sein könnte. Mittlerweile besuchte Avelin bereits die weiterführende Schule und entpuppte sich als ebenso wissbegierig und begeistert wie ihr Vater, jedoch war es ihr Wunsch, bald ihre Trainerreise beginnen zu können. Noch war Caspian allerdings nicht dazu bereit, sich von seiner Tochter „zu trennen“.

Die Jahre zogen ins Land und Caspian fühlte sich immer wohler in der Taijitu. Avelin wuchs zu seinem aufgeschlossenen, neugierigen Mädchen heran und Caspian konnte irgendwann nicht mehr verhindern, dass sein Wirbelwind in die Welt hinausziehen wollte, um Orden zu sammeln. Vor etwa 8 Monaten hatte Avelin sich auf die Reise losgemacht und Caspian allein zurückgelassen, was ihn irgendwie schrecklich störte. Zuhause war es nun so still und langweilig, dass er gar nicht recht wusste, womit er sich beschäftigen könnte. Er stürzte sich also, wie üblich, in die Arbeit.

Vor einem halben Jahr erfolgte schließlich der Ultrabestien-Angriff. Für Caspian brach die halbe Welt zusammen, weil er sich derart um Avelin sorgte. Da er sich in Twindrake City befand, war er vom großen Schaden bewahrt, doch er wusste nicht, wo seine Tochter sich gerade befunden hatte. Erst, als die Handynetze wieder funktionierten, und das war mindestens einen Tag später, erfuhr er, dass es ihr gut ging und ihr nichts schlimmes geschehen war. So große Sorge hatte er nie wirklich erlebt und seitdem fühlt er sich nur noch unwohler dabei, seine Kleine allein durch die Welt ziehen zu lassen. Doch er versucht es sich nicht anmerken zu lassen, immerhin ist es ihr Traum, dem er nicht im Weg stehen möchte. Kurz nach dem Ultrabestienagriff eröffnete sich Caspian jedoch noch eine weitere Chance: er erhielt das Angebot, den Elite-Posten der Abteilung für Interne Angelegenheiten zu übernehmen, welcher freigeworden war. Er zögerte nicht lange und nahm ihn an, was ihn wieder ein wenig so fühlen ließ wie damals, als er selbst eine Organisation gehabt hatte. Außerdem hatte er die Möglichkeit, seine Beziehung zu seinem Boss zu festigen, der sich während der Zeit, die Caspian sich besonders um Avelin gesorgt hatte, als stützende Schulter gezeigt hatte. Die neue Arbeit lenkte ihn ein wenig von den Sorgen ab, die er wegen Avelin hatte, allerdings blieb es ihm doch immer im Hinterkopf…


Chuuya Nakahara (BSD) # Archivierung? Ja # Odile, Ori, Lafayette, Sydney # 22 Jahre


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Beitrag von Gastam So Mai 19, 2019 8:33 pm

Trainerpass
Orden
Bänder
Inventar
Keine
Keine
Viso-Caster
Proviant & Geld
Notizheft & Stift
Taijitu-Ausweis


Mozart
Folipurba # Männlich # Pflanze # Floraschild # Kein Item

Sonnentag
Laubklinge
Grasflöte
Zertrümmerer
Aero-Ass
- - -
- - -
- - -
- - -
- - -


Beethoven
Glaziola # Männlich # Eis # Eishaut # Kein Item

Hagelsturm
Nassschweif
Eisstrahl
Fassade
Ruckzuckhieb
- - -
- - -
- - -
- - -
- - -


480
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Beitrag von Gastam So Mai 19, 2019 8:37 pm

470 Restpunkte:
Folipurba - Stufe X Pokémon fangen - 140 Punkte
Sonnentag - Sonstige - 35 Punkte
Laubklinge - Attacke 90 - 35 Punkte
Grasflöte - Sonstige - 35 Punkte
Zertrümmerer - Attacke 50 - 0 Punkte
Aero-Ass - Attacke 60 - 20 Punkte
= 265 Punkte


Glaziola - Stufe X Pokémon fangen - 140 Punkte
Hagelsturm - Sonstige - 35 Punkte
Nassschweif - Attacke 90 - 35 Punkte
Eisstrahl - Attacke 90 - 35 Punkte
Fassade - Attacke 70 - 20 Punkte
Ruckzuckhieb - Attacke 50 - 0 Punkte
= 265 Punkte


Insgesamt: 530 Punkte
Restpunkte: 470
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Beitrag von Gastam Mo Mai 20, 2019 1:40 pm

Rechnung von dir stimmt (Zum Glück war es nicht so viel |D)
Ansonsten habe ich nichts gefunden, aber schön noch einen Charakter mit Tochter zu haben!

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Beitrag von Yoshiam Di Mai 21, 2019 4:50 pm

Hey, dann ab in die zweite Runde auch mit dir! <:
Dieses Mal mit dem 10/10 Dozenten, soso.


Eine Kleinigkeit habe ich noch gefunden:
Liz schrieb:Caspian hatte es geschafft unterzutauchen und zu fliehen, was vor allem durch seine Arbeit unter seinem Pseudonym bewerkstelligt werden konnte. Bereits sein Vater war nicht unter seinem richtigen Namen Boss gewesen und das hatte Caspian so übernommen, damit keiner der Mitglieder ihn verraten konnte.
Caspian besitzt ein doch recht markantes Aussehen und gerade als Professor ist man meist auch ziemlich bekannt. Mit einem Pseudonym allein wäre er da wohl eher noch nicht sicher.

Ich denke, an dieser Stelle wäre es noch gut, anzufügen, warum ihn all seine Mitglieder der Organisation nicht verraten haben oder ob er eventuell zusätzliche Vorkehrungen getroffen hat, damit er eben in einem solchen Fall untertauchen kann. <:

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Beitrag von Gastam Di Mai 21, 2019 4:56 pm

Da hast du natürlich recht, das hab ich gar nicht bedacht D:
Hab das hier noch in die Vergangenheit eingefügt (denn absolute Loyalität findet man eh bei niemandem :<):
Caspian übernahm die Einstellung seines Vaters, je weniger die Mitglieder von einem wussten, desto besser. Daher zeigte er sich den Mitgliedern nicht, sondern blieb mehr ein Schatten der Organisation, von dem zwar jeder wusste, dass er da war, niemand jedoch, wie er wirklich aussah. Musste er direkt mit jemandem kommunizieren, so tat er das vermummt oder über verschlüsselte Nachrichten.
o.o/
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Beitrag von Yoshiam Di Mai 21, 2019 4:58 pm

Mist, jetzt gibt's nichts mehr zu meckern :c


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