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Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Sa Jul 18, 2015 9:26 pm

Vergnügungsviertel

Im Vergnügungsviertel von Rayono City ist eigentlich immer viel los. Es bietet aller Hand an Beschäftigungsmöglichkeiten; mehrere unterschiedliche Bars, Spielhallen, kuriose Geschäfte und sogar ein Kasino ziehen die Leute hierher. Doch auch so manch zwielichtige Gestalten treiben hier ihr Unwesen und ziehen krumme Geschäfte ab, von denen man bei all dem Trubel kaum etwas mitbekommt.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Sa Jul 18, 2015 10:16 pm

Saku & Yoshi
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# cf: Route 7

Wie konnte man nur so ein Pech haben? Jedenfalls kam dem Ranger Yoshi wie ein wahrer Pechvogel vor. Als sie den Gemüsefeldern in Panaero City einen Besuch abgestattet hatten, war von dessen Fiffyen leider keine Spur gewesen. Vielleicht hatte es sich auf dem Staub gemacht oder wurde von irgendjemandem aufgelesen. Lediglich ein Passant konnte einen Anhaltspunkt liefern, der besagte, dass ein Fiffyen die Stadt in Richtung Süden verlassen habe und weitere Trainer, die sich in der Elektrolithöhle aufhielten, versicherten, ebenso ein Fiffyen gesehen zu haben, das Richtung Marea City aufgebrochen war. Kurzum eine ziemlich lange Kette aus Sichtungen, die sie leider auf eine vollkommen falsche Fährte gebracht hatte. Zwar beteuerten immer wieder Passanten, ein Fiffyen gesehen zu haben, aber das bedeutete schließlich auch nicht, dass es sich dabei um Yoshis Fiffyen handelte.
Schlussendlich waren sie in Rayono City angelangt. Einer Stadt voller Trubel und Vergnügen. Der Umstand, dass man sie Richtung Vergnügungsviertel geleitet hatte, gefiel dem Ranger aber weniger. Wenn das Fiffyen hier vorbeigekommen war, so würde es eine Heidenarbeit sein, dieses aufzuspüren. Viel zu viele Menschen mit ihren Pokémon trieben hier ihr Unwesen. Der eine oder andere funkelte Sakus Partnerin bereits mit gierigen Blicken an. Er wusste, was es für Leute waren und wollte sich mit diesen nicht weiter befassen. Schließlich konnte man in dem örtlichen Kasino sogar Pokémon als Preise erhalten, was dem Ranger ganz und gar nicht gefiel. Dass sie nicht alle mit legalen Mitteln beschafft worden waren, war ihm dabei jedoch der größere Dorn im Auge, weshalb sie die silberne Fuchsdame gar nicht erst mustern sollten. Sollten sie es auch nur wagen ihre schmierigen Finger nach ihr auszustrecken, würde er sie ihnen eigenhändig abhacken.

Cherry fand offensichtlich ebenso keinen besonderen Gefallen an diesem Ort und hielt sich penibelst nahe bei ihrem Partner auf. So nahe, dass man fast schon denken konnte, sie würde an ihm kleben. Doch zum einen hatte sie keine Lust, in der Menschenmasse unterzugehen - auch wenn es bei ihrer ungewöhnlichen Färbung wohl schwer war - und zum anderen wollte sie es vermeiden, von irgendwelchen schäbig aussehenden Passanten angefasst zu werden. In solchen Situationen war das Fehlen eines Pokéballs wirklich bedauernswert. Schließlich war es an diesem Ort weitaus sicherer, nicht preiszugeben, dass man ein Pokémon mit seltener Fellfarbe besaß. Vielleicht war es sogar sicherer, wenn man seine Pokémon hier gar nicht erst frei ließ. »Du solltest dir schleunigst einen Pokéball für das Kapuno kaufen.«, meinte er deswegen. Nicht, dass noch irgendeine zwielichtige Type gefallen an diesem Kapuno fand. Es genügte, wenn sein Vulnona bereits angestarrt wurde wie eine Goldgrube.
»Ob wir dein Fiffyen in dieser Masse finden, ist auch fraglich.«, fügte er schließlich an und blickte sich aufmerksam um. Nichts als Menschen, schmierige Leute und mancherorts auch leicht bekleidete Frauen, die mit ihren Reizen von schäbigen Bars überzeugen wollten. Nach Überzeugungsarbeit sah es Saku jedoch nicht aus. Die meisten Menschen gingen ja doch vorbei und würdigten den Frauen nur kurze Blicke. Ausnahmen gab es natürlich immer wieder, an die Saku keinerlei Gedanken verschwenden wollte.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam So Jul 19, 2015 1:26 am

# 11
with Saku & Shindou

 
cf: Route 7
Es war doch zum Verzweifeln. Sie suchten jetzt wirklich bereits eine Weile, die Piccolente war beinahe schon aus den Gedanken verbannt, aber von Jasper war einfach keine Spur zu sehen.
Das Kapuno trottete dabei einfach stumm neben den beiden her, Yoshi wollte diesem Pokémon, das ihn ernsthaft freiwillig begleiten wollte, lieber nicht erzählen, warum er Jasper verloren hatte. Überhaupt nagte nun ziemlich das schlechte Gewissen an ihm, Jasper war schliesslich nicht Tsume und gerade mal ein Babypokémon! Das kleine Unlichtpokémon konnte sich also auch nur schlecht verteidigen.

Dieses Vergnügungsviertel von Rayono City war aber jetzt auch nicht wirklich der Hit, weil viele Menschen offensichtlich etwas anderes unter Vergnügen definierten als Yoshi, der so oder so nicht in der Stimmung war, sich zu vergnügen. Wäre es nicht so offensichtlich gewesen, wäre es ihm wohl nicht einmal aufgefallen, wie auffällig das Vulnona des Rangers gemustert wurde. Der Schwarzhaarige konnte lediglich über den Grund rätseln, war sich aber sicher, dass diese Blicke nichts Gutes zu bedeuten hatten.
Zu seiner Verwunderung riet ihm dann schliesslich Saku an, sich dringend einen Pokéball für das Kapuno zu kaufen. "Wäre keine schlechte Idee", stimmte er Saku zu und stellte sich plötzlich vor Kapuno, während er einen gewöhnlichen Pokéball zückte und in die Hocke ging. Den Ball warf er hinter sich, gab jedoch noch während des Wurfs eine Anweisung an das in der Ballkapsel befindliche Pokémon: "Das Vulnona steht auf Weibchen."
Neben ihm manifestierte sich Shoe, der Cherry zwar kurz interessiert beäugte, dann jedoch enttäuscht den Kopf abwandte und durch einen kurzen Laut sein Missfallen an dem gerade erfahrenen Fakt über Cherry ausdrückte. Anschliessend hechtete der Casanova auf das Kapuno zu, startete einen grosszügigen Sprung - und wurde von Yoshi noch während seines Luftsatzes wieder zurück in den Ball befördert. "Bist also weiblich, hm...", stellte er etwas in Gedanken versunken fest. Diese Information war wichtig für die Namensvergabe! Shoe rief er aus dem einfachen Grunde direkt zurück, damit Kapuno nicht direkt am ersten Tag von ihm belästigt wurde. Dank Shoe hatten es ja Weibchen in seinem Team allgemein schwer. Zwar hörte das unterdurchschnittlich gross geratene Nachtara mittlerweile auf Yoshi, wenn er andere Pokémon nicht anbaggern sollte, in Yoshis Abwesenheit konnte er die Pfoten aber trotzdem nicht von den Weibchen lassen.

Sakus Bemerkung war auch nicht sonderlich aufmunternd. Yoshi blickte sich zwar auch energisch herum, Kapuno schnüffelte wie halbverrückt, aber irgendwie war nirgendwo eine Spur von Jasper zu sehen. "Das wäre... problematisch. Jasper ist noch ein Baby", gab er als Antwort seine Sorgen preis und pfiff einmal kurz, weil das Fiffyen ja eher darauf hörte als auf seinen Namen.

Mittlerweile begann sein Magen auch noch zu knurren, was nicht nur daran lag, dass er kurz an das kürzlich überteuert erworbene Eis dachte. Für Yoshis Verhältnisse hatte er einfach bereits viel zu lange nichts mehr gegessen, nur war ihm halt nun seine Suche wichtiger, weswegen er es einfach ignorieren wollte. Ausserdem war da ja noch Kapuno, die er ja noch fangen sollte, damit nicht irgendein Heini plötzlich noch komische Schabernacke mit ihr trieb. Nur... wie wollte er sich hier einen Pokéball beschaffen? Die Frauen vor den Bars zu fragen betrachtete er als eine seeeehr schlechte Idee.

 

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam So Jul 19, 2015 2:20 pm

Zugegeben, jedes Mal, wenn Shindou diesen Ort betrat, kam er nicht umhin, einfach nur zu staunen. Auf dem Weg nach Stratos City, um die Fähre zurück nach Vapydro City nehmen zu können, musste er praktisch obligatorisch jedes Mal durch Rayono City hindurch, da führte kein (zumindest kein Shindou bekannter) Weg dran vorbei. Wieso er jedes Mal staunte? Er kam vor nicht allzu langer Zeit wieder aus Johto zurück, da war er solchen Rummel kaum mehr gewohnt. Stratos City war da zwar noch größer und voller als Rayono, Shindou wüsste aber dennoch keine Stadt aus Johto, mit der das hier zu vergleichen gewesen wäre. Dort war einfach alles so viel ruhiger und... Naja, diese Umgewöhnung eben. Es war aber ein Staunen auf eine positive Weise. Auf den ersten Blick imponierte einem dieser Rummel, wenn man nun mal zunächst den Schattenseiten des Ganzen keine Beachtung schenkte. Während andere Menschen Taschendiebe sahen, sah Shindou eben den Vergnügungspark, die Spielhallen, die Stadien. Wenn er wüsste, was für zwielichtige Gestalten sich hier manchmal herumtrieben, würde er den Ort auch sicherlich mit anderen Augen sehen.

Wie dem auch sei, aus diesem Grund ging der blauhaarige Junge immer bedenkenfrei durch die Stadt. Auch wenn er selbst jetzt mit den Bars und Kasinos nicht so unheimlich viel anzufangen wusste, ging er doch jedes Mal ganz gern durch das Vergnügungsviertel. Wieso denn auch nicht? Mit großen Augen sah er sich um. Sicher würde es auch sein Partner genießen, diese Umgebung anzusehen, so ließ er diesen schlussendlich auch aus seinem Ball heraus. "Komm heraus, Partner, schau dir das an!", rief er dann, Riolus Pokéball in die Luft befördernd. Der Ball brachte das Wellenpokémon daraufhin auch zum Vorschein. Das Pokémon sah zunächst verwundert seinen Trainer an, sah sich dann aber auch um. Es selbst schien dem ganzen Rummel eher mit gemischten Gefühlen gegenüberzustehen. Zwar war es beeindruckend, aber auch ganz schön viele Sinneseindrücke auf einmal. Zunächst beschloss es, mehr oder weniger seinem Trainer zuliebe, die Umgebung ein wenig nach Gefühlswellen abzusuchen. Eventuell würde sich ja die ein oder andere potentielle Gefahr dadurch im Voraus erkennen und verhindern lassen, wer weiß. So schloss es also die Augen und konzentrierte sich. Shindou konzentrierte sich derweil darauf, den richtigen Weg aus der Stadt heraus auf Route 4 zu finden. Nächstes Ziel war ja die Großstadt Stratos, vielleicht würde sich ja aber auch noch eine kleine Trainingseinheit auf Route 4 einlegen lassen, sie war ja beinahe wie geschaffen dafür.

So vollends in Gedanken versunken bemerkte der Junge fast gar nicht, wie das Wellenpokémon seinem Trainer am Shirt zupfte. Shindou senkte seinen Blick auf seinen Partner herab. "Was ist denn los, Kumpel? Hast du was verdächtiges gesehen?", erkundigte sich der Blauhaarige. Das angesprochene Pokémon deutete daraufhin in eine Richtung. Ehe Shindou die Chance bekam zu fragen, was da denn überhaupt war, rannte das Riolu auch schon beinahe im Vollsprint los. Wäre Shindou dazu gekommen zu fragen, was es hatte, hätte es vermutlich versucht anzudeuten, dass jemand Hilfe zu brauchen schien. Inzwischen war der Blauhaarige ja auch schon ganz gut darin geworden, die Gesten seines Partners zu deuten. Aber nein, es rannte in einem ganz schönen Affenzahn los. So schnell, dass Shindou es gar nicht mal so leicht hatte, hinterherzukommen. Schließlich stoppte es kurz vor den Füßen zweier schwarzhaariger Jungs, einer davon schien Ranger zu sein und war in Begleitung eines schillernden Vulnonas, welches Riolu kurz ehrfürchtig anstarrte. Noch nie hatte es ein schillerndes Pokémon zu Gesicht bekommen. Dann musterte es den zweiten, einen Trainer, der in Begleitung eines, wie Riolu es erkannte, weiblichen Kapunos war. Das Wellenpokémon konnte es selbst nicht genau ausmachen, warum ihm die zwei so vorkamen, als bräuchten sie Hilfe bei etwas, vielleicht hatten die Wellen es ja auch einfach getäuscht.

Inzwischen stieß dann auch schon der Trainer hinzu und entschuldigte das Verhalten seines Partners. "Entschuldigt bitte, Riolu war mir gerade einfach so schnell davon gestürmt. Aber danke, dass ihr es davon abgehalten habt, weiter zu laufen... Ich weiß auch nicht, was in es gefahren ist.", gab er kurz zu verstehen, ehe er die Hände auf seine Knie stützte und erstmal tief durchatmen musste. Puh, es war gar nicht mal so einfach, seinem sprintenden Riolu noch hinterherzukommen.. Das Pokémon selbst jedoch beäugte die Fremden erst einmal neugierig. Vielleicht würden es und Shindou den beiden bei irgendetwas helfen können?
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam So Jul 19, 2015 3:30 pm

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Was zum...? Wenn man möglichst versuchte, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dann kam doch immer noch etwas daher, was noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zog. Ob dieser Trainer wusste, dass sie durch seine Aktion eben sämtliche Blicke der Passanten auf sich gezogen hatten? Nicht nur, dass er ein Nachtara befreite, das anscheinend vom weiblichen Geschlecht sehr angezogen wurde, nein, es war auch noch schillernd! Ob der Trainer überhaupt wusste, dass es eine besondere Färbung besaß? Und viel wichtiger noch: Ob dieser Trainer wusste, dass er sich gerade Cherry zur Feindin machte? Er konnte es zwar nicht wissen, doch durch die Aussage, sie würde auf Weibchen stehen, fühlte die Vulnonadame sich durchaus in ihrem Dasein als Mutter beleidigt. Bloß Saku konnte sich mal wieder kein Lachen verkneifen. Was war das schließlich auch für eine Methode, um das Geschlecht eines Pokémon festzustellen? Eine kuriose, so viel stand fest. Auf die Idee musste man auch erstmal kommen.
Als Yoshi dann aber auch noch sagte, dass es sich bei dem Fiffyen noch um ein Baby handelte, hatte er den Vogel wohl endgültig abgeschossen, sodass der Ranger seinem Vulnona den Hals kraulte, um es irgendwie zu beruhigen. Wohl fühlte er sich nicht dabei, wenn eine Aura des Hasses diese Fuchsdame umschwirrte und sie sich offensichtlich nicht beruhigen ließ. Cherry reagierte schließlich allergisch auf so etwas und malte sich in Gedanken bereits, wie inkompetent dieser Trainer als Vater sein musste, wenn er ein kleines Babypokémon aus den Augen verlor. »Du lebst gerade sehr gefährlich.«, meinte Saku, auch wenn der Trainer wohl nicht verstehen würde, wieso eigentlich. Sollte Cherry in ihrem Kopf ihrem Hass frönen, solange sie ihn nicht ganz offensichtlich nach außen trug. Schließlich neigte sie manchmal dazu, sogar sehr gewalttätig zu werden, wenn sie wütend war.

Interessiert blickte der Ranger schließlich hinunter, als er ein Riolu auf sie zukommen sah. Niedliche Pokémon, wie er fand, und sogar ziemlich praktisch. Kurz darauf trabte auch schon dessen Trainer an, der sich wohl erst einmal von der Jagd nach seinem Pokémon erholen musste. Saku grinste lediglich und deutete mit dem Daumen auf Yoshi. »Pass gut auf dein Riolu auf, sonst verlierst du es noch wie unser Super-Vater hier aus den Augen.« Was bei all dem Trubel hier gar nicht mal so schwer war. Ins Besondere, wenn es sich auch noch um ein kleines Pokémon handelte. »Ihr zwei habt aber nicht zufällig ein Fiffyen vorbeihuschen sehen?«, fragte er schließlich. Immerhin war es eine gute Gelegenheit zu fragen, wenn man sich nicht mit anderen zwielichtigen Gestalten abgeben wollte. Da schien ihm dieser Junge doch eindeutig die freundlichere Variante zu sein, wenn er seinem Riolu bereits so nach gehechtet war.
Cherry hingegen musterte sowohl das Riolu, als auch den Jungen neugierig. Wenigstens vergaß sie dadurch ganz ihren Hass auf Yoshi. Für den Moment jedenfalls.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam Mo Jul 20, 2015 3:33 pm

# 12
with Saku & Shindou

 
Nachdenklich musterte der Schwarzhaarige die Frauen und überlegte sich, wie er sie am besten ansprechen könnte, um nur an einen Pokéball zu gelangen. Irgendwie fand er dafür jedoch keine passende Gelegenheit, weil nach seiner Geschlechtsbestimmung die Aufmerksamkeit zu seinem Missfallen garantiert war. - Yoshi hasste es. Entweder wurde nun er, Saku oder dessen Vulnona angestarrt. Warum hatte er denn eigentlich gekündigt, wenn er immer noch mit Aufmerksamkeit belästigt wurde? Das war bestimmt der Fluch seines Ex-Berufs... oder der Piccolenten. Fakt war, dass er derartige Champtraumflausen auf jeden Fall jedem angehenden Trainer ausreden sollte. Nicht, dass da irgendwer noch in demselben Dilemma landete.

Irgendwie warnte Saku schliesslich ihn eher, als ihm weiterzuhelfen. Warum genau er nun gefährlich lebte, war ihm eher schleierhaft, weswegen seine Gesichtszüge aufgrund der Irritierung kurz zuckten. "Bin's gewöhnt", erwiderte er schulterzuckend, nach wie vor verwirrt. Im Grunde genommen lebte er ja gefährlich, seit Tsume ihn begleitet. Unbewusst griff er dabei an den Hals, an jene Stelle, wo sie früher ihren Klingelstrum beim Haareschneiden verfehlte. Ja, bereits dieses Absol zur Begleiterin haben deutete bereits auf ein gefährliches Leben hin. Ob Cherry wohl auch nicht nur arrogant war und gerne mit fragwürdigen Methoden vorging? Irgendwie konnte sich Yoshi dies ziemlich gut vorstellen, passen würde es zumindest.
Schliesslich konzentrierte sich der verantwortungsbewussteste Trainer des gesamten Planeten sich wieder aufs Namen-Überlegen. Sein Kopf spinnte ständig an Putzi rum, aber er wollte lieber etwas anderes. Reichte ihm ja schon, unter welchem Namen er sich bei Tyno und Company vorgestellt hatte.

Übrigens bekamen Saku und Yoshi sogar noch Gesellschaft: ein anderer Trainer mit einem Riolu. Er entschuldigte sich ziemlich ausführlich für... in Yoshis Augen nichts. Wenn er sich jedes Mal nur schon fürs Weglaufen seiner Neuzugänge entschuldigen müsste (und dann noch so gründlich), wäre er bestimmt an Redelangweile gestorben. Saku hingegen musste mit seiner Bemerkung natürlich noch Salz in die Wunde streuen und titulierte Yoshi als "Super-Vater". Wenigstens fragte er aber den Neuzugang auch noch, ob er irgendwo ein Fiffyen gesehen hätte. Jetzt war übrigens der Moment, an dem Yoshi es bereute, seinen Pokémon nicht irgendwelche auffälligen Merkmale wie ein Halstuch mit auf den Weg gegeben zu haben. "Jasper zieht das Fauchen dem Knurren vor", versuchte er dem Jungen irgendwie noch mit einem speziellen Detail auf die Sprünge zu helfen. Anschliessend seufzte er kurz und rieb sich etwas angestrengt an der Schläfe.
"Aber was anderes:  Du bist nicht zufällig Trainer und hast einen überschüssigen Pokéball übrig?", wollte er in Erfahrung bringen und hoffte, dass der Junge ihm wenigstens hierbei weiterhelfen konnte. Irgendwie sah er mit Riolu nämlich erfolgsversprechender aus als die Damen vor den Bars, die wohl lieber für andere Sachen warben. "...bitte", fügte er mit etwas Nachdruck und Widerwillen an, gesellschaftliche Konventionen waren noch immer nicht sonderlich seine Stärke, aber hey, er hatte zumindest bei einigen schon nachgelernt.

Kapuno begrüsste unterdessen den Neuzugang nach kurzem Beschnüffeln mit einer weiteren sanften Kopfnuss und versuchte sich gleichzeitig an Riolu und den Fremden zu kuscheln. Kurz: Die Kleine war wirklich vollkommen das Gegenteil von Yoshis Trikephalo.

 

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Jul 21, 2015 12:10 am

Riolu verlieren? Was für ein abscheulicher Gedanke. Für Shindou würde eine Welt zusammenbrechen, würde er seinen treuesten Partner verlieren. Um jeden Preis wusste er das zu verhindern. Und... 'Super-Vater'... Was das wohl nur zu bedeuten hatte? Hatte der Trainer neben dem Ranger, der mit ihm sprach, etwa eines seiner Pokémon verloren? Das war ja furchtbar... Riolu und er MUSSTEN ihm helfen, es wiederzufinden. Aha, um ein Fiffyen ging es also! Das machte das ganze schon etwas leichter, die Pokémonart zu wissen und... Nein, Shindou hatte noch nie etwas von einer Pokémonart namens Fiffyen gehört. Er war noch nie einem begegnet. Wirklich noch nie. Oder doch und er wusste nur nicht, dass es sich um eines handelte, weil er den Johto-Dex erst so spät erhielt. Dabei fiel ihm ein, dass er, sobald er daheim wieder ankam, seinen Einall-Dex wieder mitnehmen müsste. Wer weiß, vielleicht hätte Shindou dieses Pokémon ja schon sehen und identifizieren können! Wie dem auch sei. Sowohl Shindou als auch sein Partner Riolu schüttelten auf die Frage hin den Kopf. Leider half auch die Zusatzinformation, dass es das Fauchen dem Knurren gegenüber vorzog, nicht sonderlich weiter. "Bedaure, aber ich fürchte nein. Wie sieht es denn aus? Hat es irgendwas Auffälliges, woran man es leicht wiedererkennen könnte?" An dieser Stelle erwähnte der Blauhaarige lieber nicht, dass ihm die Art Fiffyen nicht einmal ein Begriff war. Vielleicht könnte jemand mit 7 Johto- und einem Einall-Orden ja schon mal davon gehört haben. Gleichzeitig fiel ihm ein, dass das gesuchte Taschenmonster, sollte es ein besonderes Merkmal haben, eher nicht so schwer zu finden wäre. Die Frage war also wohl leicht überflüssig.

Hilfsbereit, wie Shindou es war, half er auch einem Fremden gerne mit einem seiner Pokébälle aus. Geteilte Freude war ja auch schließlich doppelte Freude und der junge Mann hatte noch 10 davon, wieso also geizig sein? "Uhm, na klar habe ich einen. Warte bitte ein kleines Momentchen...", entgegnete der blauhaarige Junge, derweil schon in seinem Rucksack nach den Pokébällen kramend. Als Anhang fügte der fremde Trainer tatsächlich dann noch ein 'bitte' hinzu. Es schien ihm erstaunlich schwer zu fallen, aber immerhin. Eine einzige ehrlich gemeinte Höflichkeitsfloskel war immer noch besser als hundert unehrliche. Wie dem auch sei, alles was Shindou sah war ein freundlich wirkender Mann, der lieb um einen Pokéball bat. Wieso da nein sagen? So kramte der junge Trainer einen der leeren Bälle aus seinem Rucksack und überreichte ihn dem Schwarzhaarigen ohne mit der Wimper zu zucken. "Hier, bitteschön. Viel Erfolg beim Fangen!", sagte er dabei mit einer freundlich lächelnden Miene. Nun umfasste sein Beutel also noch 9 Pokébälle, auch noch mehr als ausreichend. Es war doch immer schön, jemandem in einer Notlage aushelfen zu können. Hoffentlich würde das auch im Falle Fiffyen möglich sein. Höflichkeit, für den Jungen war es eher schon schwer, sie überhaupt abzustellen, während andere sich mit Höflichkeit überhaupt sehr schwer taten.

Riolu schien sich ebenso wie sein Trainer sehr für die Fremden und auch besonders ihre Pokémon zu interessieren. Und auch dafür, ihnen zu helfen auf der Suche nach Fiffyen. Anhand von Wellen würde es ja vielleicht besser suchen können... Nur das bringt ihm leider nichts, wenn es das gesuchte Pokémon noch nie gesehen und somit die von ihm ausgesendeten Wellen noch nie gelesen hat. Aber ihre Hilfe, so bescheiden sie auch war, boten Shindou und Riolu gern an... Die beiden Fremden schienen immerhin nicht verkehrt zu sein. Der Rangertyp hatte Humor und der andere bat höflich um den Ball, auch Shindou wusste, dass böse Typen sich für gewöhnlich so nicht verhielten. Er wurde jedoch das Gefühl nicht los, dass er Yoshi von irgendwoher kannte... Aber von woher?
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Jul 21, 2015 7:12 pm

Saku & Yoshi & Shindou
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Fragte Yoshi doch tatsächlich einem dahergelaufenen Trainer nach einem Pokéball. Nicht nur, dass er sein Fiffyen aus den Augen verloren hatte, jetzt schnorrte er schon um Pokebälle. Interessanter Typ, fand Saku. Auch, wenn Cherry ihm in diesem Punkt wohl nicht zugestimmt hätte. Letztendlich war die Vulnonadame aber auch damit beschäftigt, gut geschützt hinter Saku, die Gegend auszuspähen. Während die Herrschaften sich unterhielten hätte sie ja durchaus eine Spur finden können - hätte sie sich dazu in Bewegung gesetzt. Dass sie allerdings lieber in Deckung blieb, verstand Saku. Mit allerlei Gesindel wollte er sich schließlich auch nicht auseinandersetzen. Wenigstens der junge Trainer mit seinem Riolu schien vernünftig zu sein. Immerhin schien er bei der Suche nach dem Fiffyen ja auch helfen zu wollen.
»Ein fauchendes Fiffyen...«, wiederholte der Ranger nachdenklich und blickte den Besitzer dieses Pokémons an. Warum genau fauchte dieses Fiffyen? Für ein Pokémon dieser Art kam es ihm jedenfalls reichlich eigenartig vor. »Sag bloß du leitest heimlich einen Zirkus mit fauchenden Fiffyen und bellenden Charmian als Hauptattraktion?«, fragte er, doch wie eh und je mit einem Grinsen auf den Lippen. Er bezweifelte, dass dieser Kerl wirklich der Leiter eines Zirkus war, doch ein fauchendes Fiffyen klang nun wirklich mehr als kurios. Ob das wohl antrainiert war? Jedenfalls war Saku sich sicher, dass er das zu gerne einmal hören würde. Es klang ja auch einfach zu lustig und die Vorstellung eines fauchenden Hundepokémons hätte ihn fast schon zum Lachen gebracht.

Als der andere Trainer tatsächlich einen Pokéball hervorkramte, konnte der Ranger sich das Lachen aber endgültig nicht verkneifen. Da schnorrte sein Begleiter um einen Pokéball und hatte auch noch Erfolg damit! »Haha, da ist die Jugend wohl doch nicht so verkorkst, wie einem die Alten in Nevaio City weiszumachen versuchen.«, kommentierte er. Die alten Herrschaften in Nevaio City waren zwar freundlich, aber bereits des Öfteren hatte sich der Ranger anhören dürfen, die Jugend kenne keine Hilfsbereitschaft mehr. Dabei gab es mehr als genügend junge, engagierte Ranger in der Ranger Basis von Nevaio City. Aber diese seien ja die Ausnahmen, es wäre immerhin ihr Beruf! Sollten diese alten Leute glauben, woran sie wollten. Das Gegenteil wurde ja doch immer wieder bewiesen. Immerhin zeigte dieser junge Trainer doch wunderbar, dass es überall Hilfsbereitschaft geben konnte, weshalb Saku ihn schlussendlich auch anlächelte.
Zu Sakus Verwunderung setzte sich auch Cherry endlich mal in Bewegung. Nicht weit, aber immerhin! Schließlich war sie auf den jungen Trainer zugelaufen und setzte sich direkt vor ihm auf den Boden, um... ihm die Pfote zu reichen? Saku wusste ja, dass seine Partnerin sich gerne wie eine Lady aufführte, aber das? Das schoss doch echt den Vogel ab, weswegen der Top-Ranger sich vor Lachen einfach nicht mehr halten konnte. »Bahahaha, Cherry, das ist kein Ritter in strahlender Rüstung!«, lachte er und erntete dafür lediglich einen arroganten und wütenden Blick seiner Partnerin. Nichtsdestotrotz konnte er einfach nicht aufhören zu lachen. Ein Handkuss war ja die eine Sache, aber dieses Vulnona übertrieb es einfach. Immerhin war sie ein Vulnona und keine edle Dame. Ganz zu Schweigen davon, dass es einfach nicht mehr zeitgemäß war. Für Cherry hingegen spielte das keine Rolle. Sie war eine Lady und so wollte sie auch behandelt werden!

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam Do Jul 23, 2015 1:27 pm

# 13
with Saku & Shindou

 
Der Neuzugang erkundigte sich über irgendwelche Auffälligkeiten. Tja... Das hatte Yoshi nun halt einmal davon, ein stinkgewöhnliches Fiffyen zu verlieren! Er wüsste nicht wirklich etwas, das Jasper von anderen Fiffyen fürs Auge unterscheiden würde. Natürlich erkannte er seinen Racker sofort an seiner Art, aber das war dann auch immer Ansichtssache, diese Info konnte er sich also beruhigt sparen. "Denke nicht. Vielleicht hat es Silvester mitgenommen, wahrscheinlich ist es leichter, nach diesem Top 4 Schnösel zu suchen", gab er etwas verärgert über die Situation zu bedenken, schliesslich existierten wenige Situationen, bei denen dieser Kerl nicht auffiel. Yoshi hielt es jedoch für sehr unwahrscheinlich, dass sich Silvester für sein Fiffyen interessieren würde. Trotzdem wäre er sicherlich näher an Jasper dran, wenn er sein Racheopfer bald finden würde, das ihn übrigens für seine Verhältnisse stets überraschend respektvoll behandelte. Blöd also, dass er es sich bei dem Brillenträger wohl verscherzt hatte, müsste er sich wohl bei der Jasperbeschaffung blamieren, sollte er sich bei ihm nach Jasper erkundigen. Jedenfalls waren Fangirls auch mal nützlich. Wenn er denen erzählen würde, dass Silvester hier in der Nähe war, hätte er den Ex-Arbeitskollegen bestimmt bald ausfindig gemacht, nur leider wollte er Jasper den Rummel nicht antun. Yoshi konnte sich nämlich sehr gut vorstellen, dass dies den kleinen Wauwau eher zu einer Flucht verleiten würde.
Sakus Frage zum Thema Zirkus irritierte Yoshi viel mehr, als dass dies wohl beabsichtigt war. Wie kam der denn bitte schön auf so etwas? "Es klingt nur so wie ein Fauchen, ich bezweifle, dass Jasper als Hundepokémon wirklich faucht...", rechtfertigte er sich verwirrt, was war das denn auch für eine Frage?

Der junge Trainer mit dem Riolu zeigte sich übrigens als sehr hilfsbereit und gab dem Schwarzhaarigen recht zügig einen Pokéball. "Danke!", meinte er daraufhin etwas knapp, aber gab sich Mühe, sogar etwas Enthusiasmus in seiner Stimme zu stecken, immerhin wirkte der Riolutrainer auch so motiviert, das steckte fast schon an. Naja, nur fast. Trotzdem kam es eben meist so zurück, wie man in den Wald hineinrief. Übrigens fasste er zeitgleich den Entschluss, sich irgendwie irgendwann bei den beiden für ihre Hilfe erkenntlich zu zeigen. Nur... wie? Egal! Zuerst mussten Kapunos gefangen werden!
Das kleine Drackenunlichtpokémon verstand sofort und hüpfte auf den Ball zu, mit dem sie sich auch recht zügig fangen liess. Auf Fang feiern oder wie es andere gerne Trainer auch immer gerne taten, verzichtete Yoshi jedoch gerade, das tat er irgendwie selten. Viel eher aber würde er den Neuzugang dann wohl in einer ruhigeren Gegend Tsume vorstellen, nicht, dass sie auf das Kapuno plötzlich losging, wie sie es schon mit Kuki wegen eines Missverständnisses tat...

Übrigens benahm sich Sakus Vulnona in Yoshis Augen merkwürdig sonderbar, was genau wollte Cherry überhaupt? Jedenfalls konnte es ihm egal sein und er war wirklich froh darüber, dass er davon verschont blieb. Schliesslich hätte er keinen blassen Schimmer besessen, wie er darauf reagieren sollte. Cherry ähnelte mit ihrer Arroganz zwar Tsume, aber einem Fremden die Klaue derart entgegengestreckt... nein, das tat sein Absolfräulein dann doch noch nie. Viel eher brauchte sogar der eigene Trainer Jahre, bis sie ihn ansatzweise würdigte und menschlich - wenn das für ein Pokémon denn möglich war - behandelte.

 

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Do Jul 23, 2015 8:15 pm

Hm, schade. Scheinbar hatte das Fiffyen kein besonderes Erkennungsmerkmal, da konnte man eben nichts dran ändern. Trotzdem durfte die Suche nicht aufgegeben werden, bestimmt würde sich das Pokémon wiederfinden lassen. Silvester von den Top 4 also? Er könnte wissen, wo es ist oder es sogar selbst haben? Wow, der eine schwarzhaarige Trainer kannte ein Top 4-Mitglied! Das war ja unglaublich! Würde Shindou es gerade nicht für wichtiger empfinden, den beiden Kerlen bei der Suche nach dem verlorenen Fiffyen zu helfen, würde er Yoshi vermutlich mit Fragen zu diesem Silvester löchern. Ihn beeindruckten solch starke Trainer ja immer. So viel, was man von ihnen lernen konnte... Und wer so gut mit seinen Pokémon umgehen konnte, so dachte Shindou zumindest gerade, konnte ja auch gar kein schlechter Mensch sein. Wäre das jedes Mal der Fall, würde sich zwar kaum eine kriminelle Organisation durchsetzen können, aber... Das war eine andere Sache. Was Shindou wohl erst dahergemacht hätte, hätte er gewusst, dass Yoshi auch mal zu den Top 4 gehörte? Nun, gewissermaßen war er Yoshi auch schon mal in Johto begegnet, allerdings ist das schon länger her und aufgrund der Maske und dem anderen Namen konnte er ihn ja schlecht wiedererkennen. Nach kurzem Nachdenken entgegnete er auf Yoshis Antwort dann: "Also, wenn ihr noch jemanden brauchen solltet, der euch beim Suchen hilft... Ich bin euch sehr gerne behilflich." Shindou hatte sich ja zu Hause nicht angekündigt (das tat er nebenbei bemerkt auch selten), da machte es auch gar nichts aus, würde er erst etwas später dort ankommen. Jemand hatte sein Pokémon verloren, vielleicht wurde der Blauhaarige ja gebraucht!
Auf die ironische Bemerkung des Rangers hin musste Shindou zumindest ein klein wenig lächeln. Zugegeben, ein fauchendes Fiffyen war ja auch etwas Komisches. Der junge Mann verkniff es sich dann aber auch direkt wieder, als er bemerkte, dass der andere schwarzhaarige Trainer es weniger witzig fand. Verständlich, würde Shindou Riolu verlieren, wäre er auch alles andere als zum Lachen aufgelegt.

Was Shindou dann nach der Übergabe einer seiner Pokébälle ziemlich verwunderte, war, dass der Ranger anfing zu lachen. Vielleicht stand er ja etwas auf dem Schlauch, er konnte aber gerade wirklich nicht begreifen, was daran witzig war. Klar, lachen verbat einem ja keiner und es war weitaus besser als weinen, aber der Blauhaarige sah nur gerade keinen Anlass, das verwirrte ihn einfach etwas. Und die Alten in Nevaio erzählten, die Jugend wäre verkorkst? Hm, das wäre Shindou auch neu gewesen, aber wie dem auch sei. Solange der Ranger zum Lachen aufgelegt war, war doch alles gut. Das 'Danke' von dem Trainer bewies Shindou auch, dass die beiden Leute wirklich nicht verkehrt sein konnten, im Gegenteil, sie wirkten tatsächlich ziemlich nett.
So oft hatte er es schon mitbekommen und dennoch faszinierte ihn der Fang eines Pokémon immer wieder. Der Trainer brauchte überhaupt kaum irgendetwas zu machen, das Kapuno hüpfte schon ganz von selbst auf den Ball zu und ließ sich direkt fangen. So etwas kam Shindou ja bisher auch selten unter. Der einzige Fall, der ihm sonst gerade bekannt wäre, wäre sein Riolu. Aber ein Wunder war es jetzt auch nicht direkt, schließlich dachte der Blauhaarige sowieso schon, der Drache würde zu dem Trainer gehören, da er schon besonders anhänglich war. "Das Pokémon scheint dich ja schon ziemlich gerne zu haben, wenn es von alleine in den Ball hüpft... Ich gratuliere!", meinte Shindou dann lächelnd, Yoshi dabei zugewandt. Es freute ihn ja wirklich für ihn.

Was aber nun passierte, versetzte Shindou ziemlich in Verwirrung. Das Pokémon des Rangers stand auf und kam auf ihn zu, setzte sich vor ihn und... reichte ihm die Pfote. In diesem Moment fiel dem Blauhaarigen auch gerade mal auf, dass das Pokémon keine gewöhnliche Fellfarbe hatte. Nein, es war tatsächlich ein schillerndes Vulnona! Beeindruckend! So etwas kam Shindou ja bisher noch nicht unter. Genauso wenig, dass ihm ein völlig fremdes Pokémon die Pfote reichte. Dennoch kniete er sich freundlich lächelnd auf Vulnonas Augenhöhe herunter und gab der Lady seine Hand. Die Anmerkung, die der schwarzhaarige Ranger dann tätigte, wollte der junge Mann wieder nicht so recht verstehen. Ritter in schillernder Rüstung? Wie kam er darauf? Shindou war es ja schließlich nicht klar, dass Cherry eine Lady war, zumindest mal so behandelt werden wollte, und vermutlich deswegen dem Jungen die Pfote hinhielt. Das einzige schillernde, was er hier sah, war das Vulnona selbst, das er nun ansah, nachdem er ihr die Hand gab. "Oha, du bist aber gut erzogen. Und so schönes Fell hast du!", meinte er dann mit einem breiten Lächeln im Gesicht, während er bemerkte, wie der Ranger sich vor Lachen kaum noch fangen konnte. Shindou hätte ja liebend gern mitgelacht - wenn er es denn nur wüsste, warum Saku sich vor Lachen kaum noch einkriegte.
Shindous linke Hand griff, während er mit seiner rechten Hand noch die Pfote Cherrys festhielt, allmählich zu seinen Hosentaschen. Normalerweise hatte er doch immer eine Art kleinen Snack für Pokémon dabei - Pokériegel, Knurspe oder dergleichen. Zumindest mal für seine eigenen, besser gesagt sein eigenes, oder sehr zutrauliche wilde Pokémon. Aber nein, er hatte scheinbar keine dabei. Nichts. Nada. Schade. Zu gern hätte er dem Pfötchen gebenden Vulnona jetzt was gegeben, aber leider waren seine Hosentaschen bis auf seinen Geldbeutel und ein paar Pfefferminzkaugummis leer. Und beim besten Willen, er konnte sich nicht vorstellen, dass einem Pokémon Kaugummis bekommen würde, also ließ er es lieber sein. Da er mit mittelalterlichen Sitten eher weniger vertraut war, erahnte Shindou nicht, dass das schillernde Vulnona vor ihm es scheinbar auf einen Handkuss absah. Für Shindou sah es einfach nach Pfötchen geben aus, also tat er auch exakt das. Kurz streichelte er noch vorsichtig über die Pfote drüber, da er bei fremden Pokémon mit Streicheln eher vorsichtig war, ließ die Pfote dann behutsam wieder los und erhob sich wieder.
Auch Riolu beäugte die Szene, aber es wusste auch nicht so recht, worauf es das Pokémon des Rangers abgesehen hatte. Es wusste ja ebenfalls nichts von dem ladyhaften Benehmen, das Cherry pflegte, an den Tag zu legen. Da musterte es lieber die beiden Fremden vor ihm neugierig. Die Wellen, die sie aussendeten, schienen auch nichts Böses zu verheißen, also ging es langsam und vorsichtig auf die beiden Fremden zu, eine Art Versuch, sich einander kennenzulernen.

Was das Kennenlernen anbelangte, machte Shindou nun auch den ersten Schritt. Er sah zu den beiden schwarzhaarigen Kerlen und stellte sich mit den Worten "Mein Name ist jedenfalls Shindou, es freut mich sehr. Wenn ihr Hilfe bei der Suche nach Fiffyen braucht, auf mich und meinen Partner Riolu könnt ihr in jedem Fall zählen." und einem freundlichen Lächeln auf den Lippen vor. Wenn er Glück hatte, würden sich die beiden ihm gegenüberstehenden jungen Männer auch vorstellen. Gespannt, aber nach außen hin freundlich lächelnd, sahen er und Riolu die beiden an.
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Fr Jul 24, 2015 6:30 am

Saku & Yoshi & Shindou
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Silvester? Yoshi schien interessante Kontakte zu haben, wenn er dieses Top Vier Mitglied kannte. Nicht, dass sich Saku groß mit dieser Riege auseinandergesetzt hatte. Er war ja auch kein Trainer, sondern Ranger. Zum Glück. Denn mit einem Haufen Fangirls wollte Saku sich bestimmt nicht rumschlagen. Er war froh, wenn er seine Ruhe hatte, obwohl er innerhalb der Ranger und Polizisten Vereinigung einen zweifelhaften Ruf genoss. Da brauchte man erst recht nicht mit irgendwelchen Fans rechnen. Auch in den Ranger Basen gab es immer wieder Neulinge, die sich nicht an ihn herantrauten. Manche waren durchaus der Auffassung, dass man einen Top-Ranger lieber in Ruhe ließ. Saku fand das lächerlich. Schließlich war er auch nur ein Mensch mit etwas mehr Erfahrung und er war durchaus bereit, sein Wissen zu teilen, ob gefragt oder ungefragt. Einige fragten, andere waren zu zurückhaltend.
Zu allem Überfluss bewies der schwarzhaarige Trainer, dass er die Ironie wohl nicht verstanden hatte. Lustig eigentlich. Für Saku war der Scherz offensichtlich gewesen, doch man konnte wohl nicht damit rechnen, dass es jedem so erging. Davon abgesehen war sein Humor wohl etwas eigen. Zu dumm aber auch. Nicht jedoch weiter von Bedeutung. Der eine verstand ihn, der andere nicht. So war es nunmal im Leben. Nichts, was er ändern könnte oder wollte. Vielleicht aber hätte er zumindest den jungen Trainer vorwarnen sollen, dass Cherry nicht das Pfötchen reichte wie ein treudoofer Hund. Im Grunde tat dieser Junge dem Ranger fast schon leid, als sich die Vulnonadame beleidigt abwandte und hinfort stolzierte. Saku hatte jedoch kein Interesse daran, ihr zu folgen. Schließlich konnte die taffe Lady auch auf sich selbst aufpassen und würde wohl jedem den aller Wertesten verkohlen, der es auch nur wagte, ihr Fell anzufunkeln.

Als Cherry wegstolziert war, wandte der Ranger sich dem Jungtrainer zu. »Sie wollte dir nicht das Pfötchen geben.«, meinte er dann und blickte noch einmal in die Richtung, in die Cherry verschwunden war. Wahrscheinlich würde sie einfach weiter Ausschau nach dem Fiffyen halten, so wie Saku seine Partnerin kannte. Und nebenbei diese Unhöflichkeit verfluchen. »Cherry ist etwas altmodisch. Eigentlich wollte sie dir damit die Ehre erweisen, ihr einen Handkuss geben zu dürfen.«, erklärte er und grinste letztendlich wieder. Damit war der Junge, der sich als Shindou vorstellte, zwar in ein großes Fettnäpfchen getreten, doch das Vulnona würde früher oder später schon darüber hinwegkommen. Zumindest, wenn dieser Kerl nicht in noch größere Fettnäpfchen trat. Bei einer Persönlichkeit wie Cherry konnte das nur leider sehr schnell geschehen. Man musste dieses Vulnona wohl gut kennen, damit man es schaffte, nicht sofort bei ihr unten durch zu sein. Dass die Menschen heutzutage allerdings alles andere als ritterlich waren, musste Cherry erst einmal lernen.
»Oh, ich heiße übrigens Saku.«, stellte er sich schließlich auch vor. »Mit Cherry hast du ja schon die Bekanntschaft gemacht.«, fügte er dann an. Auch, wenn die Bekannschaft wohl nicht allzu erfreulich war, wenn das beleidigte Vulnona sogleich abdüste. Cherry würde schon zurechtkommen. Da machte der Ranger sich keine großen Sorgen. Spätestens, wenn irgendwo Geschrei ertönte, konnte man sich wohl denken, dass die Vulnonadame zugelangt hatte. Notfalls dem Brandgeruch folgen, dann würde man sie garantiert wiederfinden.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam Mi Jul 29, 2015 5:28 pm

# 14
with Saku & Shindou

 
Wow. Wow. Und zur Abwechslung: nochmals wow. Yoshi war fast schon ein wenig baff von der Reaktion des Neuzugangs. Irgendwie rechnete er nicht damit, hier auf der Einalldurchreise gleich zwei derart hilfsbereiten Personen zu begegnen, so kümmerten die meisten sich doch eher weniger um Fremde. Nach wie vor stand fest: Er musste sich dafür revanchieren. Der Magen knurrte auch wieder einmal, so war es eigentlich klar, wie der Schwarzhaarige dem nachgehen könnte!
Zudem überkam ihn noch einen Geistesblitz, wie sie eventuell eher an Jasper gelangen würden. Einall war schliesslich eine riesige Region, da könnte man sich schnell verpassen. "Das ist lieb von dir, aber ich bezweifle langsam, dass wir Jasper so finden.", gab er als Antwort seine Bedenken preis, sagte dies jedoch in einem ziemlich selbstverständlichen Ton. Natürlich machte er sich Sorgen, nur würde es absolut nichts zum Resultat beitragen, das auszusprechen oder dergleichen. Und herumgeseufzt hatte er nun auch bereits mehr als genug.

Zu Yoshis Erstaunen wurde ihm sogar für den Fang des Kapunos gratuliert. Das passierte ihm bisher noch nie wirklich. Was zum Arceus ging mit den Leuten in Einall ab? Er wusste nicht recht, wo genau er diese Freundlichkeit oder allgemein den Witzbold sowie Schnorropfer einsortieren sollte. Es war ungewohnt und deswegen auch etwas... interessant. Oder auch ein kleiner Trost. "Willst du's haben?", fragte er als Reaktion und hielt ihm den Ball hin. Ja. Das war zumindest die einzig logische Schlussfolgerung, weswegen sich dieser andere Trainer dermassen für den Fang eines anderen Trainers freute. Und irgendwie hatte er das Gefühl, dass das Pokémon bei ihm besser aufgehoben wäre, obwohl es Yoshi an sich wohl wirklich ziemlich mochte. Vielleicht waren auch etwas die Selbstvorwürfe schuld oder dass er entgegen der wenigen Begeisterung für Kapuno ihm einfach einen schönen Platz schaffen wollte. Fakt war aber, dass sogar Kommunikationsgenie Yoshi mittlerweile wusste, dass diese Frage wohl etwas kaltherzig wirkte.

Sakus Vulnona blieb ebenfalls nicht vom Lob verschont, eine Reaktion, wie sie Yoshi wohl nie von sich gegeben hätte. Er wäre wohl einfach überfordert gewesen. Irgendwie war aber Blauhaars Reaktion auch eine falsche, Cherry zog schliesslich beleidigt von dannen. Wenigstens klärte Saku auf, was das Vulnona wirklich wollte, auch wenn sich der Schwarzhaarige unter einem Handkuss nicht viel vorstellen konnte. Davon hörte er das erste Mal! "Handkuss...?", hakte er etwas vorsichtig nach und fragte sich sogleich, ob er diese Frage nicht bereuen würde. Eventuell war das irgendso ein Basiswissen, bei dem es eine Blamage war, wenn man es nicht wusste!

Apropos Blamagen... Yoshi erwartete bald die nächste. Shindou machte seinen Namen kund und Saku stellte sich ebenfalls vor. Nicht zu vergessen, dass Shindou nochmals auf das Hilfsangebot zurückkam. Dabei war nicht einmal mehr sein Name von Schämwert, sondern eher der Gefallen, um den er die beiden Wohl oder Übel bitten müsste, nicht ganz so genialer Geistesblitz sei Dank. Pokéball schnorren, okay, passierte bestimmt jedem Trainer einmal, aber der nächste...?
"Yoshi", stellte er sich zunächst kurz und knapp - halt lakonisch - vor und konzentrierte seine gesamte Aufmerksamkeit auf die beiden, irgendwelche verdächtige Reaktionen suchend. Schliesslich musste er wissen, ob er den beiden vertrauen konnte! Ob sie was mit dem Wahnsinnigen hier in Einall zu tun hatten, konnte er auf eine andere Weise leider nicht herausfinden, daher müsste er nun ziemlich vorsichtig sein. So im Falle des Falles, sollten sie irgendwie damit verknüpft sein, jetzt wo ja das Charmian aus dem Sack war.
Nachdem er sich noch ein wenig um den Gefallen drumherum drücken konnte, war jetzt wohl Zeit für Blamage extra edition: "Könnt ihr für mich einen Brief schreiben?", kam die Frage dann schliesslich doch, nachdem er sich innerlich einen Ruck gab, damit er so tun konnte, als wäre das die Normalste Frage auf der Welt.
Ja, es war weitaus praktischer und zeitsparender, zwei an sich wildfremde, aber gutherzige Personen darum zu bitten, dem ach so geliebten Silvie Post zukommen zu lassen. Andere Kontaktmöglichkeiten besass er dummerweise ja nicht, nur leider war der Brillenträger sein einziger Anhaltspunkt. Ein ziemlich beschissener Anhaltspunkt, würde man jetzt wohl Yoshi fragen. Nicht zu vergessen, dass er hier in Einall aufpassen musste. So ganz geheuer war ihm seine Herkunftsregion ja nicht wirklich.

 

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam So Aug 09, 2015 2:10 pm

Schade, dass Shindou scheinbar bei der Suche nach dem fauchenden Fiffyen nicht behilflich sein konnte. Beziehungsweise... Jasper, wie sein Spitzname war. Aber der Schwarzhaarige hatte nicht ganz Unrecht, das Umherstromern durch die Einall-Region war wohl auf Dauer nicht gerade die effektivste Methode, nach einem verlorenen Fiffyen zu suchen. Soweit Shindou es aber wusste, war diese Art in Einall nicht einheimisch. Somit gab es wohl nicht allzu viele davon, die man hätte nach dem Fauchenden unter ihnen absuchen müssen. Dennoch... Mussten wohl andere Mittel her. Vielleicht wusste dieser Silvester ja irgendwas, den hatte Yoshi doch vorhin erwähnt. Den könnte man ja fragen. War jedenfalls eine bessere Idee als ziellos durch die Region zu irren. "Okay, schade... Lass es mich aber wissen, wenn ich was tun kann, in Ordnung?", meinte Shindou dann schließlich, Yoshi mit einem mitfühlenden Blick bedenkend. Es war doch ganz bestimmt furchtbar, ein geliebtes Pokémon zu verlieren. Dem armen Kerl musste einfach geholfen werden!

Aber uff. Die Reaktion des Schwarzhaarigen auf die Gratulation zum Fang war in Shindous Augen ganz schön merkwürdig. Mochte er dieses niedliche Pokémon etwa nicht? Klar, Shindou wäre vielleicht nicht abgeneigt gewesen, es mitzunehmen, es war ja schließlich schon ein niedliches Pokémon und alles, aber... Nie im Leben würde der Junge einem anderen Trainer sein Pokémon wegnehmen wollen. Auch wenn er es angebten bekam. Er starrte für einen Moment auf den Ball und dachte überhaupt erstmal darüber nach, ob diese Frage denn ernst gemeint war. Shindou hatte ja mal von so einem Begriff namens Sarkasmus gehört. Er kannte sich vielleicht nicht bestens damit aus, das hier schien aber für ihn welcher zu sein. Oder auch nicht? Er war sich nicht sicher. Besser, er behandelte es als eine ernst gemeinte Frage. So blickte er wieder zu Yoshi auf und setzte leicht zögerlich wieder ein Lächeln auf. "Behalt er ruhig, ich glaube, es möchte gern bei dir bleiben." Ungelogen, das Kapuno klebte doch die ganze Zeit an dem Schwarzhaarigen. Sicherlich hatte es ihn schon lieb gewonnen, so etwas brachte man dann auch einfach nicht auseinander. Yoshi würde die Zuneigung sicher auch nach einer zeit erwidern, wenn er das nicht sowieso schon tat. Shindou konnte es nicht so recht einschätzen, ob er es schon tat, schließlich wirkte er so, als hätte er es wirklich hergeben wollen. Aber keine voreiligen Schlüsse ziehen, die beiden würden sich in Zukunft sicherlich blendend verstehen.

Sein Lächeln, das sich in der ein oder anderen Situation auch mal zu einem Dauergrinsen zu entwickeln vermochte, legte sich diesmal recht schnell wieder, als die schillernde Vulnonadame sich offensichtlich beleidigt abwandte. Leicht geplättet von der Reaktion sah er dem Pokémon nach. Hatte er etwa was Falsches gesagt oder irgendetwas falsch gemacht? Eigentlich hatte er das Pokémon doch sogar gelobt, oder nicht? Am besten war es, den Trainer von Cherry zu fragen, wie er damit umzugehen hatte und was die Reaktion denn bedeutete. Letztendlich klärte dieser die Sache aber auch schon auf, ehe Shindou sich überhaupt danach erkundigen konnte. Pfötchen geben sollte es jedenfalls nicht sein... 'Notiz an mich selbst... Dem Vulnona nie wieder Pfötchen geben.', dachte er sich. Dann erfuhr er, dass es eine Art Erlaubnis für einen Handkuss war. Handkuss... Und dass das ganze mit dem Wort 'altmodisch' in Verbindung gebracht wurde... Ach ja, da klingelte es. Das war doch irgend so eine mittelalterliche Sitte, oder etwa nicht? Wie dem auch sei, mit so etwas hätte der blauhaarige Junge nicht rechnen können. Ein Pokémon, das sich an die mittelalterliche Etikette hält, das war schon recht ungewöhnlich. Hatte Shindou so auch noch nicht erlebt. Schließlich wandte er sich dann nach diesem Hinweis an Saku: "Oh, das... Tut mir wirklich furchtbar leid, das wusste ich nicht." Aber gut, wenn das Vulnona so schnell beleidigt war, war es vielleicht sowieso erstmal besser, es ein wenig in Ruhe zu lassen. Wahrscheinlich würde Shindou es auch nur noch schlimmer machen, würde er jetzt irgendwie versuchen, ihm nachzulaufen und sich zu entschuldigen. Was ihn aber wunderte war, dass sein Trainer dies nicht tat. "Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber... Willst du dem Vulnona nicht folgen? Ich würde es ja tun, aber ich fürchte, ich würde ihre Stimmung nicht gerade bessern.", fragte er dann vorsichtig nach. Sollte ja keinesfalls eine Vorschrift oder so sein, auch wenn Shindou es wohl so gemacht hätte, wäre er selbst der Trainer gewesen. Saku wusste mit seinem Pokémon aber höchstwahrscheinlich eh viel besser umzugehen.

Letztendlich stellten sich die beiden dann auch noch vor, was Shindou dann doch freute. Das Eis schien nun gebrochen. "Freut mich.", entgegnete der Blauhaarige dann zunächst Saku, welcher als erster seinen Namen verriet, und setzte sein Lächeln dabei wieder auf. "Und das mit Cherry tut mir echt leid, ich hoffe, ich kann das wiedergutmachen.", fügte er dann noch hinzu, während sein Lächeln peinlich berührte Züge annahm. Das wollte er ja wirklich nicht, normalerweise erwarteten Pokémon ja wirklich, dass man Pfötchen gab, und nicht so etwas wie einen Handkuss.. Aber schon an der Fellfarbe war wohl zu erkennen, dass Cherry etwas besonderes zu sein schien. Im positiven Sinn selbstverständlich. Denn stellte sich auch der scheinbar nicht so furchtbar gut gelaunte schwarzhaarige Trainer vor. "Yoshi...", wiederholte Shindou kaum hörbar murmelnd. Sollte dieser Name ihm irgendwas sagen? Hm, da klingelte gerade nichts. Das komische Gefühl von vorhin, dass der Schwarzhaarige ihm irgendwie vertraut schien, auch wenn er ihm offenbar noch nie begegnet war, war damit in Shindous Augen wohl auch unberechtigt gewesen. Dieser Name sagte ihm überhaupt nichts. Als er zu diesem Schluss kam, setzte er dann sein freundliches Lächeln wieder auf und gab auch ihm Antwort. "Oh, Yoshi, ein schöner Name. Es freut mich, Saku und dich kennenzulernen." Auch Riolu verneigte sich kurz höflich und musterte die beiden neuen Bekanntschaften neugierig.
Für Yoshi einen Brief schreiben? An sich war Shindou ja gern behilflich und würde es ja gern tun, er schrieb in Johto ja oft genug Briefe an seine Eltern und wusste ganz gut, wie das geht. Aber er fragte sich gerade, wieso genau Yoshi das nicht selbst tun wollte. Ging ihn jedoch vielleicht auch gar nichts an. "Was für einen Brief denn genau?", war also alles, was von dem Jungen kam. Weitere Nachfragen waren wohl auch einfach unhöflich und/oder überflüssig. Wundern tat es ihn dennoch. So erwartete er nun seine Antwort, rein theoretisch würde er ihm ja schon gern den Gefallen tun.
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Aug 11, 2015 1:38 pm

[Erster Post.]

Der Tag, an dem sie ihr festes Team innerhalb der RPV kennenlernen sollte, rückte mit rasanten Schritten näher. Ohhh... hoffentlich wirkte sie nicht wie ein nervöses Wrack... Victoria schritt langsam durch dieses eher... schäbige Viertel, während sie ihre dünnen Augenbrauen etwas angestrengt zusammenzog. Ihre Partnerin trottete derweil entspannt neben Victoria her und  musterte nahezu jeden Passanten, der an Ihnen vorbei lief.
Eigentlich sollte sie sich dafür schämen, allzu viel über diese Gerüchte nachzudenken...
Normalerweise zeigte sie nur wenig Interesse an  irgendwelchem Getratsche. Und trotzdem gaben ihr die Aussagen der anderen RPV-Mitglieder zu denken. Frauenfeindlichkeit? Im Ernst?  
Wenn sich dieses Gerücht als wahr entpuppte... Victoria hatte nicht die geringste Ahnung, wie sie mit so etwas umgehen sollte. Bisher war sie der festen Überzeugung gewesen, dass sie von anderen Leuten nach ihren Leistungen, Ambitionen und Fähigkeiten bewertet wurde. Etwas, dass sie beeinflussen und kontrollieren konnte. Etwas, woran sie immerzu arbeiten konnte... Deswegen kam es ihr einfach nur befremdlich vor, nach ihrem Geschlecht bewertet zu werden.
Ihren kleinen Auftrag in Rayono City hatte sie bereits erledigt, und nun hatte sie laut ihren Vorgesetzten etwas 'Freizeit', bevor sie der Zentrale in Stratos City einen Bericht vorlegen musste.
Irgendwie fühlte es sich für Victoria nicht richtig an, einfach ziellos durch Rayono City zu spazieren. So ohne... Beschäftigung. Oder einer Arbeit. Es war wie ein merkwürdiger Juckreiz, den sie nicht unterdrücken konnte.  Etwas  unruhig begann sie, willkürlich in ihrer Tasche nach dem FangCom zu fischen, als plötzlich...

„Könnt Ihr für mich einen Brief schreiben?“

Sie hielt kurz inne und bemerkte in ihrer unmittelbaren Nähe eine kleine Gruppe aus Männern. Na ja, einer von Ihnen, der Blauhaarige, war vielleicht gerade mal kein Jugendlicher mehr. Vielleicht ein paar Jahre älter als ihre Schwester Beatrice...?
Victoria blieb auf der Stelle stehen und das Magnayen blickte sogleich etwas fragend zu seiner Partnerin auf. Plötzlich begann die Rangerin, breit zu lächeln. Sie sprach mit lauter und hoher Stimme:
„Oh, meine Güte! Welch ein hinreißender Anblick!“ Das Kompliment galt jedoch dem kleinen Pokemon, das  anscheinend zu dem Jungen gehörte. Dieses Riolu hatte gerade eine Verbeugung gemacht... Das war einfach nur... Ihre Wangen nahmen einen rötlichen Ton an. Sie kam näher auf die drei Fremden zu.
Victoria beugte sich leicht zu dem Wellenpokemon hinunter, fasste es aber nicht an. Sie faltete ihre Hände und blickte schwärmend in diese großen, rötlichen Augen. „Ist es nicht herzallerliebst, Milly?“
Milly schien sich jedoch mehr für den schwarzhaarigen Mann zu interessieren, der einen etwas starren und leeren Blick hatte. Das Magnayen schnupperte vorsichtig (aber neugierig) an dem Bein des großgewachsenen Trainers.
„Milly, lass das bitte ble-... Oh...!“ Victoria sah etwas ertappt zu den drei Männern auf, als ihr die Situation ein wenig bewusster wurde. Peinlich berührt stellte sie sich hastig wieder gerade hin und legte sich eine Hand auf ihre heiße Wange. Sie hatte sie nicht mal richtig begrüßt...Sie sah abwechselnd in ihre Gesichter.

„Oh nein! Wie ungehobelt von mir! Entschuldigen Sie bitte mein aufdringliches Verhalten, aber Ich lasse mich in solchen Situation oft etwas gehen...“ beteuerte Victoria und deutete eine leichte Verbeugung an. „Bitte, Ich schulde Ihnen für meine Unhöflichkeit einen Gefallen!“ sprach die junge Frau, während ihr Blick auf dem schwarzhaarigen Mann haften blieb. „Sie haben gerade von einem Brief gesprochen, guter Mann?“ Victoria zückte auch schon ihr altes Klapphandy hervor. (Mit diesen 'neumodischen' Handys konnte sie einfach nicht viel anfangen... Irgendwie war ihr der Gedanke zu unangenehm, diese widerlichen Fettabdrücke von ihren Fingern auf dem Touchscreen zu sehen...)
„Wenn Sie möchten, können sie die Person auch einfach anrufen. Das ist sicher etwas effizienter, als einen Brief schreiben... zu lassen. Nicht wahr?“ Victoria trat vor den Fremden und hob Ihm ihr Handy mit einem leichten Nicken hin.

„Aber bitte fassen sie den Bildschirm nicht mit ihren Fingern an.“
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Aug 11, 2015 10:59 pm

Saku & Yoshi & Shindou & Victoria
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Bot der schwarzhaarige Trainer doch glatt dem Jungtrainer das Kapuno an. Ein Glück, dass Shindou ablehnte. Er musste wohl auch erkannt haben, wie sehr das kleine Kapuno Yoshi wohl mochte. Warum er dieses Pokémon unbedingt loswerden wollte, verstand der Ranger nicht so recht. Letztendlich war es aber auch nicht seine Angelegenheit. Bloß mit der Aussage, dass sie das Fiffyen hier wohl eh nicht finden würden, konnte er übereinstimmen. Letztendlich konnte dieses Pokémon einfach überall sein. Es war wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Nach einer Nadel in einem riesigen Heuhaufen! Da musste man schon unverschämtes Glück haben, um sie wirklich zu finden. Etwas, was der Ranger zutiefst bezweifelte. Letztendlich war das Fiffyen wohl nicht das einzige Problem. Immerhin entschuldigte sich Shindou doch tatsächlich, als Cherry von dannen gezogen war und fragte sogleich, ob Saku als Trainer nicht hinterher wolle. Der Schwarzhaarige winkte jedoch ab. »Wenn ich ihr jetzt folge, wird sie nur aggressiv.«, meinte er. Immerhin wusste er dieses launische Vulnona nun schon seit ein paar Jahren an seiner Seite. »Außerdem glaube ich, dass sie diese Fiffyen-Sache tief getroffen hat. Sie wird wohl weiter Ausschau halten.«
Und wie sie das würde. Wenn sie schon dabei war, würde sie auch gleich Ausschau nach ihren Vulpix halten, die heute nehezu überall sein konnten. Vielleicht hatten sich manche auch schon entwickelt. Aufgeben tat Cherry trotzdem nicht und so, wie Saku sie kannte, würde sie erst dann aufhören zu suchen, wenn sie all ihre Jungen wiedergefunden hatte. Es war mühsam, aber aufgeben würde Saku genauso wenig. In dem Punkt war das Duo wenigstens gleich. Das hieß aber nicht, dass man Trübsal blasen musste, denn kaum hatte Yoshi nachgehakt, was ein Handkuss war, konnte der Ranger sich mal wieder kein Grinsen verkneifen. »Ohoho, lass mich demonstrieren!«, sagte er schnell und griff auch schon nach Yoshis Hand, um sie zu halten, neigte sich vor und deutete einen Kuss an. Natürlich hatte er nicht wirklich vor, Yoshis Hand zu küssen. Das war dann doch übertrieben.

Kurz darauf ließ der Ranger die Hand des Trainers auch schon wieder los, richtete sich wieder auf und hob belehrend den Finger. »Ein Handkuss ist ein Zeichen von Respekt, Unterwürfigkeit oder auch Liebe.«, erklärte er. Auch, wenn das Wort "Unterwürfigkeit" vielleicht Fehl am Platz war. Was Cherry wollte war ein Ausdruck von Respekt. Oder vielleicht doch Unterwürfigkeit? Nein, nein, Respekt, da war er sich ganz sicher! »Frauen gegenüber bringt es Wertschätzung, Bewunderung, Ergebenheit oder Verehrung zum Ausdruck. Meist wird ein Handkuss auch nur angedeutet. Ein wirklicher Kuss auf die Hand gleicht eher einer Liebeserklärung.« Das musste aber nun Erklärung genug sein. In diesem Punkt war die Vulnonadame doch wahrlich altmodisch. Wer machte das heute schon? Es kam vor, aber wirklich gebräuchlich war es wohl nicht mehr. Wer wollte auch schon die Pfote eines Vulnonas küssen? Wichtiger war dann ohnehin wohl die Frage nach dem Brief, den der Schwarzhaarige geschrieben haben wollte. War seine Handschrift so schrecklich oder konnte er womöglich nicht einmal schreiben? Auch das war eine Sache, die Saku wohl schlicht nichts anging, weshalb er auch nicht vor hatte, nachzuhaken. Musste er auch schließlich gar nicht, denn schon stürmte eine junge Frau an, die zunächst Shindous Riolu bewunderte und die ihm dann ihr Handy anbot, nachdem sie bemerkt hatte, dass das putzige Riolu auch noch Anhängsel hatte. Saku entgegnete darauf lieber nichts und das schon allein, weil er kein Interesse daran hatte, sich mit einer Frau zu unterhalten.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam Mo Aug 17, 2015 1:45 am

# 15
with Saku, Shindou & Victoria

 
Dieser Neuzugang hatte einfach eine Freundlichkeit auf Lager, die dem Schwarzhaarigen langsam suspekt vorkam. Wie... wie konnte ein Mensch nur derart freundlich drauf sein? Die ganze Sache wurde langsam ziemlich unheimlich für Yoshi, sodass er stumm einen Schritt zurücktrat und nickte. Dieser mitfühlende Blick war einfach zu creepy, da wollte er nicht so nahe an dem Blauhaarigen stehen! Ja, der mitfühlende Blick war an allem Schuld. Mitfühlende Blicke waren Monster, Ungetüme. Jedenfalls wollte Shindou von Yoshi, dass er ihn wissen liess, wenn er irgendwie helfen könnte, nachdem er bereits einen Pokéball bei ihm schnorren konnte und diverse Kostproben der Freundlichkeit Shindous bereits aufgetischt bekam.

Apropos Shindou... Dieser wies mit derselben Güte seine Frage ab und verlangt wie Saku von ihm, dass er das Kapuno behalten sollte. Jetzt mussten härtere Geschütze her! "Ihr Spitzname wird aber Tante lauten. Ganz sicher, dass du ihr das nicht ersparen möchtest?" Man wurde hartknäckiger. Das würde doch bestimmt funktionieren! Tante wäre bei der Freundlichkeit in Menschengestalt bestimmt gut aufgehoben und somit ihr Fang nicht Yoshis schlimmstes Erlebnis des Tages. Und hey, welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand würde es einem Kapuno schon antun, fortan mit dem Spitznamen Tante herumzulaufen?

So ging die Gruppe schliesslich zur Vulnona-Zicken-Oder-Prinzessinnen-Handkuss-Wie-Auch-Immer-Yoshi-Konnte-Es-Nicht-Wirklich-Benennen-Problematik über.  Ganz offensichtlich wollte Shindou Saku auch noch loswerden und schlug ihm vor, seinem Partnerpokémon zu folgen. Wehe, Saku würde ihn jetzt alleine lassen! So viel Freundlichkeit creepte Yoshi an, da würde er sogar freiwillig diesem Vulnona folgen. Nein, nein, nein, auf keinen Fall würde er diese Freundlichkeit alleine im Wald unter Killerraupys zu bändigen wissen!
Umso erleichterter atmete er dann aus, dass Saku nicht auf Shindous ultrafiesen Plan "Vorschlag" einging. Dafür aber gab er noch etwas Salz in die Wunde, als das Thema kurz wieder zu Jasper wechselte.

Und dann... "erklärte" Saku Yoshi, was ein Handkuss war. Nach einer kurzen Demonstration, kurzem Stirnrunzeln seitens Yoshi und dann schliesslich die Erklärung. Dass der Schwarzhaarige natürlich nicht wusste, wie er auf einen Handkuss reagieren sollte, liess er mal aussen vor. Würde er es dann halt irgendwann an jemandem probieren und die Reaktion beobachten. Zu viele Schwächen musste man sich ja nun wirklich auch nicht eingestehen! "Die nonverbale Sprache ist... interessant", sprach er zur Antwort leicht belustigt, seine Laune schien sich sogar ein wenig gebessert zu haben. Der Saku-Faktor?
Umarmungen als Dankeschön, Handküsse für Respekt, Liebeserklärungen und änlichem, Bedeutung wohl je nach Wirklichkeitsgrad des Kusses, so hatte er es sich nun gemerkt!

Es kam schliesslich zur Vorstellungsrunde. Yoshi wunderte es schon gar nicht mehr, dass wieder Shindou derjenige war, der am freundlichsten reagierte und sich abermals entschuldigte. Auf was für Leute war er hier bloss gestossen...? Einer überfreundlich, der andere verpasste ihm einen Handkuss. Nicht zu vergessen, dass es Yoshi überhaupt nicht geheuer war, wie Shindou seinen Namen wiederholte. Ob diese Freundlichkeit also nur perfekt gespielt war und Shindou in Wahrheit zu einer dubiosen Bande gehörte? Natürlich sprach er seine Bedenken nicht aus, schliesslich waren solche Sachen doch eher Sakus Aufgaben und wenn's den nicht kümmerte, war diese Freundlichkeit wohl doch nichts Besonderes. Immerhin hatte Yoshi schon weitaus seltsamere Gestalten getroffen. Ganz geheuer war ihm Shindou trotzdem nicht. Vielleicht sollte er Saku bei Gelegenheit mal ein Zeichen zur Vorsicht geben. Sicher war sicher.
Sein Verdacht erhärtete sich natürlich nur noch, als Shindou ausgerechnet seinen Namen lobte. Wow, wow, wow, ist das eiskalte Berechnung? Yoshi kam langsam zu dem Schluss, dass er endlich eine Pause nötig hatte und Essen nötig war. "M-mich auch." Eigentlich war es kein verlegenes "Mich auch", sondern eher ein Mist-Ich-Habe-Vergessen-Zu-Antworten-"Mich auch", das noch schnell reingeschmissen wurde, weil Yoshis wussten, dass keine Antworten unhöflich waren und man freundlich auf freundlich reagieren sollte. "Mittlerweile mag ich den Namen ebenfalls", fuhr er schliesslich fort, wollte aber natürlich eigentlich nur von der erbärmlichen Äusserung davor ablenken.

Shindou wollte schliesslich wissen, was für einen Brief es denn sein sollte. "...es gibt da unterschiedliche Sorten? - Jedenfalls ein Brief mit einer Bitte. Mehr nicht." Würden ja die beiden noch früh genug erfahren, wie es aussah, wenn Yoshi Silvester um etwas "bat".

Die Gruppe sollte noch erweitert werden: Eine ganz entzückte, junge Dame stiess mit ihrem Magnayen hinzu und war hin und weg von Shindous Riolu. Yoshi hatte aber weder Ahnung weshalb, noch schenkte er ihr sonderlich Beachtung, weil seine Aufmerksamkeit nun vollends dem Magnayen galt. Er würde es zwar nie zugeben, aber aus dieser Nähe hatte ausgerechnet er als Unlichtpokémonliebhaber trotzdem noch nie eines zu Gesicht bekommen! Etwas blöd, dass ihn das anscheinend Milly heissende Magnayen an sein kleines Fiffyen erinnerte, aber trotzdem...! Vollkommen fasziniert bückte er sich runter und war kurz davor, die Hand zum Anfassen zu heben, als seine Trainerin? ihn dabei unterbrach. Es kam ein Mini-Redeschwall auf ihn zu und er brauchte einen Moment, ehe er die "ungehobelte Situation" ausgemacht hatte. "Aaaber nicht doch." Er gab sich gar nicht mehr die Mühe, bis zum Schluss verständlich zu sein oder beschwichtigend die Hände zu heben, so hatte er ja jetzt schon ein Mobiltelefon vor der Nase.
Als Antwort auf ihr Angebot zeigte er schliesslich stumpf auf Milly und blickte zu deren "Trainerin": "Bedroher, Rasanz oder Hochmut?" Ja, diese Frage war ihm gerade wirklich wichtig! Nicht etwa die umstehenden Personen, das Magnayen war nun Zentrum seines Interesses, auch wenn er sich "Mühe" gab, das nicht allzu sehr hervorstehen zu lassen. Aber eigentlich interessierte ihn das schon, seit er das Magnayen erblickt hatte. Reihenfolge musste sein. Da konnte er beruhigt die Erklärung zu Silvesters neuster Einstellung zum Thema elektronische Erreichbarkeit noch warten lassen, beziehungsweise sie jetzt im Nachhinein anfügen. Stattdessen wandte er nun lieber das von Saku ermittelte Wissen an. Wertschätzung war auch in der Aufzählung zum Thema Handkuss drin, oder? Da passte es doch bestimmt! Durfte er sie halt nur nicht wirklich küssen, weil das ja keine Liebeserklärung werden sollte. Also packte er sogleich ihre Hand und tat es Saku mit einem angedeuteten Handkuss gleich. Danke bei ihr - durch. Nächstes Danke. "Er lässt sich leider nur per Briefpost erreichen. - Können wir aber auch in einem Restaurant weiterbesprechen, ich lade euch ein." Ein sehr gelangweilt klingelndes Angebot, das aber vollendes ernst gemeint war, obwohl es wohl auch etwas plötzlich kam.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Aug 18, 2015 4:33 pm

"Tante?" Zugegeben, das war ein grausiger Spitzname für ein Kapuno. Aber Shindou war sich sicher, dass irgendwo tiiieef in Yoshis Herzen eine Stelle war, die Kapuno insgeheim sehr mochte. Und dass er es in Wirklichkeit gar nicht hergeben wollte. Nur wusste er das selbst noch nicht. Ganz bestimmt war es so, jawohl. Liebend gern würde Shindou ihr so einen Namen ersparen, aber wenn Yoshi es für richtig hielt... Nein Moment, das tat er doch gar nicht... "Dass du mich fragst, ob ich ihr den Namen nicht ersparen will, zeigt doch, dass du den Namen selbst nicht wirklich gut findest... Wieso willst du einem Pokémon, das dich scheinbar gern hat, dann so einen Namen geben...?", erkundigte sich der Blauhaarige daher, ohne ein weiteres Mal zu erwähnen, dass er ihm das Kapuno nicht wegnehmen wollte. War wohl auch so offensichtlich, nahm er mal an. Während er das sagte, fixierte Shindou Yoshi mit einem leicht verwirrten Blick. Hatte er es etwa so eilig, das niedliche Pokémon loszuwerden? Und wieso wollte er es Tante nennen?
Saku winkte dann im Endeffekt ab, als Shindou danach fragte, ob er nicht dem Vulnona folgen wollte. Okay, verständlich. Er kannte sowieso seine Partnerin viel besser. Shindou stellte sich den alltäglichen Umgang mit ihr recht komplex vor. Also so eine launische Partnerin war sicher nicht allzu leicht zu bändigen. Sicherlich war das recht anstrengend, aber andererseits mochte Saku es bestimmt trotzdem und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Was den Jungen nur kurz stutzig machte, war, dass Yoshi so erleichtert ausatmete, als Saku meinte, er würde ihr nicht hinterherrennen. Zwei Möglichkeiten konnte Shindou sich ausmalen. Entweder mochte er das Vulnona nicht oder er mochte Saku so sehr, dass er nicht wollte, dass dieser sich von ihm entfernt. Oder eben eine Mischung aus beidem. Der Gedanke, dass das was mit ihm zu tun haben könnte, kam dem Jungen dabei weniger in den Sinn.
Nachdem er dann in der Vorstellungsrunde kurz still war, kam von ihm dann auch etwas verspätet eine etwas holprig wirkende Antwort, dass Yoshi seinen Namen inzwischen auch mochte. Kaufte ihm Shindou auch ohne weiteres ab, er fand ihn ja selbst schön. So nickte er einfach freundlich.
Herzallerliebst war es dann, wie Saku Yoshi einen Handkuss demonstrierte. Ein Schmunzeln konnte er sich dabei nicht verkneifen. War irgendwie schon witzig anzusehen. Er ließ das ganze aber lieber mal unkommentiert. Zugegeben, ein paar Dinge, die Saku da über den Handkuss erzählte, waren Shindou zuvor auch unbekannt. Auch schön, mal wieder was dazugelernt! Es schien auch so, als hätte sich die Laune des beinahe geküssten auch ein wenig verbessert. War es dieses Zeichen des Respekts oder einfach, dass Sakus Humor ansteckte? Naja, Hauptsache, er schien wieder etwas besser gelaunt zu sein.

Dann schien es, dass Yoshi Shindous Frage ein wenig falsch verstand. Er sprach ja nicht mal von unterschiedlichen Sorten. Nur machte es ja sehr wohl einen Unterschied, ob man nun beispielsweise einen Liebesbrief an seine Liebste schrieb oder einen Beschwerdebrief an die Orangensaftfirma, die nun schon wieder die Verpackungen vergrößert hatte, aber noch weniger Saft hinein füllte als vorher. "Naja, ich meinte damit ja nur, was drin stehen soll... Und an wen es gehen soll... Aber wenn du willst, kann ich dabei helfen. Ich müsste dann eben nur wissen, worum es genau darin gehen soll.", meinte Shindou noch immer etwas verwirrt, aber in erster Linie in freundlichem Ton, als Yoshi fragte, ob es denn mehr als eine Sorte gäbe. Aber wie dem auch sei, sicherlich würde er das gleich noch erklären. Nur Geduld.

Kaum hatte sich das Riolu verneigt, war ganz deutlich eine Frauenstimme zu hören. Sowohl es als auch sein Trainer wandten sich zu der Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Da war auch schnell der Ursprung ausgemacht, eine grünhaarige Dame näherte sich der Gruppe und... schien sich zunächst nur für Shindous Partner zu interessieren, welcher sie etwas ratlos anblickte, als sie begann, so tief in seine Augen zu schauen. Das Riolu wusste nicht so recht, was denn nun los war. Hatte es irgendetwas im Gesicht hängen, dass die Fremde es so lange ansah? Oder wollte sie irgendetwas? Das Pokémon wusste nicht so recht, wie es darauf reagieren sollte, wich einen halben Schritt zurück und erwiderte dann zuletzt den Blick in seine Augen. Seine Wangen nahmen dabei einen leichten Rotton an, da es verlegen wurde dadurch, so lange von einer Fremden angestarrt zu werden. Was hatte das nur zu bedeuten? Sein Trainer beobachtete die Situation mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, da er Pokémonliebhaber immer gerne zu Gesicht bekam.

Letztendlich wandte sich die Dame dann auch zum Rest der Gruppe zu und entschuldigte ihr Verhalten, was Shindou dazu veranlasste, seinen Blick, den er eben noch zwischenzeitlich auf das Magnayen gerichtet hatte, das sich so für Yoshi zu interessieren schien, was scheinbar auch auf Gegenseitigkeit beruhte, wieder auf dessen Trainerin zu richten. "Ach, macht doch nichts. Ist mir auch schon passiert...", antwortete er dann auf die Entschuldigung und log damit nicht, bei seiner Vorliebe für Pokémon war das bei ihm auch schon vorgekommen. Tat ihm zwar leid, aber er konnte leider nichts daran ändern. Er fand es dann wiederum sehr nett, dass die Frau als Wiedergutmachung Yoshi ihr Handy anbot, um besagte Person anzurufen, nur schien sich der Schwarzhaarige gerade nicht mehr so allzu sehr dafür zu interessieren, sondern eher für das Partnerpokémon der Fremden und dessen Fähigkeit. Also wohl doch ein Pokémonnarr, wenn er alle möglichen Fähigkeiten dieses Taschenmonsters aufzählen konnte? Shindou war sichtlich beeindruckt. So beeindruckt, dass er dies irgendwie auch ausdrücken musste. "Woow, du kennst alle Fähigkeiten, die das Pokémon haben kann, auswendig? Beeindruckend!" Natürlich faszinierte es den blauhaarigen Jungen ebenso sehr, dass Yoshi dafür so ein Interesse dafür aufbringen konnte, aber allein schon dieses Fachwissen... Ob Shindou sich das alles merken könnte? Sicherlich nicht.
Aber ja, ehe er sich in Staunerei verlor, fiel ihm dann auf, dass Yoshi noch gar nicht auf das Angebot geantwortet hatte, was er dann danach aber noch nachholte. Mit einem... Oh Gott. Ein Handkuss? Hatte Yoshi auch diese altmodische Ader oder wollte er nur das von Saku Gelernte zur Praxis bringen? So oder so, ein Anblick für die Götter. Shindou war baff, als er ihr den angedeuteten Handkuss gab. Die Reaktion der Frau hierauf dürfte sich interessant gestalten, wie er das einschätzte.
Nur per Briefpost erreichbar, sonst gar nicht? Nun, das erklärte, warum Yoshi unbedingt einen Brief schreiben wollte. Was für einen altmodischen Menschen er damit wohl erreichen wollte? Nun, das würde sich sicherlich bald aufklären. Erst einmal wurde die gesamte Gruppe zu einem Restaurant eingeladen, wovon Shindou nicht wirklich abgeneigt schien. "Oh, sehr freundlich! Gerne doch!", antwortete er dann breit grinsend. Eine ganz schön freundliche Geste. Yoshi schien wirklich einen weichen Kern hinter dieser harten Schale zu haben. Ein weicher Kern, der sicher auch noch Kapuno in sein Herz schließen würde. Das war sicher wie das Amen in der Kirche. Zumindest für Shindou.
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Mi Aug 19, 2015 10:16 pm

Der Besitzer des niedlichen Riolus zeigte Verständnis für ihr Verhalten; Er schmunzelte sogar. Sah so aus, als wäre der junge Mann etwas amüsiert von Ihr. Oh... Das war ja vermutlich auch ein leicht lächerlicher Auftritt gewesen. Sie war eine erwachsene Frau in ihren Zwanzigern. Und arbeitete für eine Organisation, die Verbrechen bekämpfte... Vielleicht war es an der Zeit, an ihrem öffentlichen Auftreten zu schrauben... Die junge Frau nickte ihm trotzdem lächelnd zu, auch, wenn sie etwas nervös mit ihren Augen blinzelte. Der Älteste unter Ihnen, der dunkelhaarige Mann mit dem Stirnband, blickte sie nicht einmal richtig an... Bei ihm hatte sie wohl einen ziemlich schlechten, ersten Eindruck gemacht. Sie versuchte zwar, dem Wellenpokemon nicht mehr so viel Beachtung zu schenken, aber... Ihre Augen glänzten ein wenig, als dieses kleine, zuckersüße Pokemon rötliche Wangen bekam...

Der schwarzhaarige Mann konzentrierte sich derweil darauf, Milly genau zu begutachten. Er hatte überhaupt Nichts dagegen, dass das Magnayen so forsch an Ihm roch. Victoria hob ihm das Handy immer noch entgegen, und wollte sich gerade durch ein Räuspern bemerkbar machen, da...
Bedroher, Rasanz oder Hochmut? Huch? Victoria schenkte dem großen Mann einen etwas verwirrten Blick. „... Bedroher.“ antwortete sie jedoch und legte den Kopf schief. Auch wenn man es an seiner ausdruckslosen Miene kaum ablesen konnte, so war er wohl an Milly interessiert. Das schien auch auf Gegenseitigkeit zu beruhen, was Victoria ein wenig verwunderte. Sonst war Milly ein eher zurückhaltendes Pokemon...

Victorias ganzer Körper verkrampfte sich sofort, denn ihre Hand wurde auf einmal berührt. Sie sah etwas verwundert auf seine große Hand, die ihre umschloss. Victoria spürte die Wärme seiner Haut... Etwas irritiert sah sie zu dem Mann, der... deutete er gerade einen Handkuss an? “Oh, aber... das wäre doch gar nicht nötig gewesen... Ich meine... Wirklich. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.“ sagte Victoria mit einem schiefen Lächeln. Etwas verwirrt strich sie sich mit ihren Fingern willkürlich über ihre Hand, die der Trainer gerade noch hielt. „Wo und Weshalb haben sie sich diese Geste denn angeeignet, wenn Ich so unverschämt fragen dürfte...?“

Victoria war sich aber nicht sicher, ob sie jemals eine Antwort auf diese Frage bekommen würde, weil dieser seltsame Mann bereits eine neue Ansage machte. Irgendwie brachte sie dieser Kerl jetzt schon ganz aus dem Konzept. Zum Essen einladen? So Plötzlich? Und … Sie auch? - Anscheinend. Dabei war sie doch gerade erst zu der Gruppe gestoßen... Hilfe anbieten war ja eine Sache, aber sich gleich mit drei Fremden in ein Lokal zu setzen..?
„Das... ist reizend. Aber Milly und Ich wollten gerade...“ Sie ließ ihren Blick kurz über das Magnayen schweifen. Das Biss-Pokemon blieb standhaft neben dem Fremden stehen, der ihr Angebot mit dem Handy ablehnte.  Milly setzte einen furchtbar-traurigen Blick auf; Sogar ihre Augen wurden etwas wässrig. Victoria verzog ihre Lippen. Verflucht. Der Welpen-Blick. Das war schon als Fiffyen ihre Geheimwaffe. Victoria konnte Ihr noch nie etwas abschlagen. Irgendetwas schien dieser Trainer an sich zu haben... Na schön. Victoria ließ ihre Schultern leicht sinken. „... Wir wollten auch gerade etwas essen. Und so ein freundliches Angebot kann Ich doch nicht ablehnen, nachdem Ich sie so gestört habe.“ Zugegeben; Sie fühlte sich nicht sehr wohl dabei, dem Mann nicht wirklich geholfen zu haben. Mal sehen, was er beim Essen genau besprechen wollte...
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Di Sep 01, 2015 7:28 pm

Saku & Yoshi & Shindou & Victoria
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Tante. Ein unfassbar eigenartiger Name. Letztendlich war es Sache des Trainers, sein Pokémon zu benennen, weshalb der Ranger sich lieber einen Kommentar verkniff. Den Rest erledigte Shindou ja schließlich. Mit Sicherheit würde Yoshi sich noch etwas anderes überlegen, sobald er akzeptiert hatte, dass ihm niemand dieses Pokémon abnehmen würde. Er würde sich damit rumschlagen müssen. Dass er es eiskalt aussetzte oder Ähnliches, traute Saku ihm schlussendlich nicht zu. Dazu machte Yoshi zwar einen ziemlich wirren, aber doch vernünftigen Eindruck. Manchmal waren es doch die eigenartigsten Personen, die einen vernünftigen Eindruck machten. Letzten Endes konnte man wohl nur hoffen, dass er und sein Kapuno nicht noch einmal Opfer einer Raupy-Bande wurden. Dann wiederum schweißte es vielleicht sogar zusammen!
Dass das Kapuno bei Yoshi wohl in den besten Händen war, bewies er kurz darauf, als er völlig ungeniert und unvorbereitet nach der Fähigkeit des Magnayens dieser jungen Frau fragte. Sie suchten ein Fiffyen und ein Kapuno durfte Yoshi auch sein Eigen nennen, ebenso wie ein schadenfrohes Kramurx. Zumal er die möglichen Fähigkeiten eines Magnayen gut kannte. Mit Sicherheit war er ein Profi auf dem Gebiet der Unlicht-Pokémon. Er erweckte diesen Eindruck ganz einfach. »Du kennst dich gut mit Unlicht-Pokémon aus, hm?«, merkte er mit einem Lächeln an. Zweifel hatte Saku daran nicht. Beeindruckend, wie Shindou anmerkte. Bloß, dass der junge Trainer es wol deutlich beeindruckender fand als Saku.

Als der Unlicht-Trainer sein neu erworbenes Wissen aber auf die junge Frau anwandte, musste er sich dann doch abermals ein Lachen verkneifen. Eher schlecht, als recht. Ein Prusten konnte er nicht verhindern und sein Gesicht verriet zweifelsfrei, dass er am Liebsten lauthals losgelacht hätte. Hatte er denn nicht zugehört? Saku hatte doch erwähnt, dass Cherry altmodisch war. Wollte er den Trainer nun entblößen? Nein, so offensichtlich sagte er es doch lieber nicht, so viel Spaß es ihm auch bereitet hätte, weshalb er sich kurzum - mit der Hand vor neugierigen Ohren abgeschirmt - dem Ohr des merkwürdigen Trainers widmete. »Die Geste ist veraltet. Sowas macht heutzutage niemand mehr.«, flüsterte er ihm zu, ehe er wieder auf Abstand ging und vergnügt vor sich hin grinste. Wenigstens hatte er nicht doch lauthals losgelacht. Ein wenig Beherrschung kannte er ja doch! Manchmal zumindest und dann auch nicht viel. Wirklich nicht. Wenigstens musste man Yoshi lassen, dass er ehrlich war. Höchst eigenartig, aber ehrlich.
Die Essenseinladung kam nichtsdestotrotz ziemlich plötzlich. Ablehnen würde Saku sicherlich nicht, wer sich dankbar zeigen wollte, der sollte es tun. Es war nicht verwerflich. Fraglich war nur, ob dieser Kerl wirklich in der Lage dazu war, für vier Personen zu bezahlen. Das ging doch ziemlich auf die Geldbörse, ohne Zweifel. »Gerne, aber...«, begann er deswegen und ließ seinen Blick kurz über die Gruppe schweifen. »Nichts für ungut, aber bist du sicher, dass du für so viele Leute zahlen kannst und willst?« Vielleicht nicht die höflichste Frage, aber viel Bargeld hatte der Ranger nun auch nicht bei sich und ob ein Trainer das Geld wirklich aufbringen konnte, war fraglich. Nun, wenigstens war Cherry unterwegs, so gab es auch keine lästige Begleitung, die ihn vom Trinken abhielt. Manchmal brachte diese hochnäsige und zickige Art des Vulnonas auch durchaus Vorteile.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Yoshiam Do Sep 03, 2015 6:37 pm

# 16
with Saku, Shindou & Victoria

 
Oh Arceus, dieser Shindou war ja vielleicht mal verwirrend! Oder besser gesagt: Er hatte ihn eiskalt ertappt mit seiner Gegenfrage. Das Irritierende für Yoshi war wohl eher die Tatsache, dass er ihn so schnell durchschaut hatte; er durfte ihn wohl wirklich nicht unterschätzen. Trotz überdimensionierter Freundlichkeit. Der Schwarzhaariger war eh kein klasse Redner und jetzt musste ihm jemand auch noch all seine Argumente klauen? - Kein Problem. "Dann ist es entschieden. Sie wird Tante", verkündete er darauf mit einer Bestimmtheit, die wohl zeigte, dass er sich davon nicht so leicht abbringen liess und verschränkte die Arme. Hartknäckigkeit. Das war seine letzte Waffe.

Shindou beantwortete Yoshis Frage nicht so richtig, aber es wurde auch sichtbar, dass sie offensichtlich die Sache nicht gleich auffassten. Oh. Nungut, hierauf konnte er ihm ja auch besser antworten! Und wenn Shindou nicht gerade in einer für den Schwarzhaarigen schrecklichen Schnörkelschrift schrieb, dann könnte er auch noch überprüfen, ob da jemand dasselbe Scherzkekslevel wie bestimmte Sakus hatte oder die Sache doch gewissenhaft anging. "An Silvester. Dass er zurückschreiben soll, wo mein Fiffyen gerade ist, beziehungsweise er es zuletzt gesehen hat. Und meinen Standort.", erklärte er ihm geduldig und sparte auch weiterhin Details zu seiner eigenen "Flucht" auf. Eventuell noch, dass ich ihn umbringe, sollte Jasper nicht mehr bei ihm sein.  Wie er die Adresse formulieren sollte, würde er ihm wohl noch später erläutern. Bis dahin hatte er sich wahrscheinlich auch noch eine originelle Drohung überlegt, sollte er diese denn wirklich für nötig halten.

Schliesslich stiess noch eine junge Frau zur Gruppe mit einem interessanten Pokémon, das so interessant war, dass man doch zunächst gleich ihr Angebot vergass. Bedroher war es im Übrigen und das war genau die Fähigkeit, nach der er suchte! "Optimal. Das fehlt mir noch", kommentierte er dabei und wirkte sogar etwas vergnügt, als er seinen Pokédex hervorzückte, diesen stumm schaltete und ihn kurz Richtung des Magnayens hielt. Hatte dieser Tag doch neben ein paar anderen Kleinigkeiten was ganz Tolles. Seine Augen huschten dabei kurz über die spezifischen Informationen dieses Magnayens, ehe er den Pokédex nun weitaus besser gelaunt wieder wegsteckte.
Shindou legte wieder mit seiner Freundlichkeit los und da Yoshi das selbst nicht so beeindruckend fand, war er sich ziemlich unsicher, ob das nun sogenannte Ironie oder sein Ernst war. Also unterdrückte er den Drang, wieder einen Schritt Sicherheitsabstand zurückzutreten, weswegen sich sein rechter Fuss als erste Reaktion minim bewegte. Als Saku dann jedoch nachdoppelte, wenn auch weniger übertrieben beeindruckt, fühlte sich der Schwarzhaarige quasi gerettet und war wieder Herr der Situation. "Ach was, Fiffyen ist doch die Vorentwicklung, als Trainer sollte man seine eigenen Pokémon kennen", wandte er sich zunächst an Shindou und schlug einen richtig freundlichen Tonfall an, obwohl er seiner Meiner nach wohl nie Shindou-Stufe erreichen könnte. Dieser eine Pokédexeintrag wirkte wohl wirklich wahre Wunder bei ihm.
Seine Reaktionsverzögerung gegenüber Shindou ignorierte er einfach und nun blickte er stumm zu Saku. Zugegeben, Saku hatte ihn jetzt gerade wie Shindou schon zuvor erwischt. So nickte er lediglich und sparte bei weiteren Worten.

Ein Handkuss später wurde er dann schliesslich auch noch gefragt, woher diese Geste stammte. Wahrscheinlich war Yoshi in dem Augenblick genauso verwirrt wie es die Empfängerin war, weswegen Saku zumindest bei Yoshi für Aufklärung sorgte. "Scherzkeks.", kommentierte er und realisierte allmählich, wie seltsam die Geste ihr wohl erst vorgekommen sein musste. "Ich wollte nur meine Wertschätzung ausdrücken", erklärte er ihr dann schliesslich mir nichts dir nichts, darauf bedacht, ihre Frage zu umgehen, nicht wirklich zu lügen und Saku nicht anzuschwärzen. Letzteres wäre sowieso kontraproduktiv, weil er ja hier der Idiot war, der sakutwegen den Mist durchzog.

Nächster Schritt, das Essensangebot. Bis auf Saku nahmen sie es alle direkt an; der Ranger stellte im Übrigen eine berechtigte Frage. Vor Yoshis geistigem Auge ploppte kurz das Bild seines Geldbeutels am Morgen auf - jawohl, das würde reichen, bestimmt! Wenigstens war trotz des turbulenten Tages auf sein Gedächtnis Verlass. Also antwortete er mit ziemlicher Sicherheit: "Kein Problem", erwiderte er und lächelte dabei sogar leicht.

tbc: Restaurant Serpi's Royal

 


Zuletzt von Yoshi am Di Sep 08, 2015 6:40 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Fr Sep 04, 2015 6:48 pm

Bah, nannte er sein Kapuno doch echt Tante. Das war schon ein starkes Stück. Hätte er den Namen denn wenigstens selbst gut gefunden, wäre das ganze ja noch halbwegs vertretbar gewesen, aber... das? Das war doch jetzt wohl einfach nur so eine "Jetzt erst recht"-Aktion. Shindou hingegen zuckte dann einfach mit den Schultern und schien es zu akzeptieren, dass es der Wille des Schwarzhaarigen war, seine neue Begleiterin so zu nennen. "Nun gut, wenn du das unbedingt willst... Vielleicht überlegst du es dir ja noch anders, wenn ihr euch besser miteinander angefreundet habt.", meinte Shindou dann in einem freundlichen Ton, somit war das Thema für ihn nun auch abgeschlossen.
Auch wegen der Briefsache wusste er nun besser Bescheid, immerhin. Nun hatte Yoshi seine Frage richtig aufgefasst und beschrieb genau, worum es ging. Nun, das war wohl auch eine weitaus wirksamere Methode, Fiffyen zu finden, als ziellos durch die Gegend zu laufen in der Hoffnung, das kleine Unlicht-Pokémon noch irgendwie finden zu können. Einen Brief an ein Top 4-Mitglied sollte Shindou also schreiben? Wie aufregend! "Okay, alles klar, das übernehme ich dann!", entgegnete der Blauhaarige Yoshi nun mit einem breiten Lächeln im Gesicht, scheinbar war er schon recht aufgeregt, einer so prominenten Person einen Brief schreiben zu können. Auch, wenn es nur um ein verlorenes Fiffyen einer anderen Person ging, das war so aufregend!
Beeindruckt musterte der blauhaarige Trainer dann Yoshi, als dieser scheinbar total aufgeregt über das Magnayen und dessen Fähigkeit war. Sofort zückte der schwarzhaarige Trainer seinen Pokédex und schien ganz plötzlich ganz wie ausgetauscht... Er schien gut gelaunt zu sein. Genau so behandelte er auch Shindou, als dieser so beeindruckt war davon, dass er alle möglichen Fähigkeiten des Pokémon kannte. Den Jungen freute es natürlich richtig, dass der vorher so schlecht gelaunt wirkende Yoshi plötzlich so gut aufgelegt zu sein schien, aber dennoch war es so schrecklich ungewohnt... Eine positive Überraschung, aber doch eine Überraschung. Eine große. Nun gut, Fiffyen war die Vorentwicklung des Pokémon, das Shindou hier zu Gesicht bekam. Da war er auch schon mal schlauer. Noch nie in seinem Leben hatte er ein Fiffyen zu Gesicht bekommen, jetzt kannte er ja immerhin die Weiterentwicklung! Und dank Saku nun auch den Typen. Yoshi war also ein Fan von Unlichtpokémon? Hm, interessant. Ohnehin interessant, wenn ein Trainer sich auf einen einzigen Typen spezialisierte, weil ihm offenbar einiges an dem Typen faszinierte. "Nana, keine falsche Bescheidenheit.", antwortete Shindou Yoshi dann, "Du kennst dich mit so etwas scheinbar ziemlich gut aus, das merkt man dir an." Dann grinste er breit. Immer wieder schön, so einen Experten auf dem Gebiet anzutreffen.

Letztendlich warf Saku dann die wohl durchaus berechtigte Frage in den Raum, ob Yoshi denn überhaupt das Geld und die Lust dazu hätte, drei Personen einzuladen. Gute Frage, darauf wäre Shindou in dem Moment jetzt wirklich nicht gekommen, der machte sich darüber tatsächlich zuerst nicht allzu viele Gedanken. Na, wenn er das nicht konnte, würde das wohl auch kein allzu riesiges Problem sein, bestimmt hatte Shindou noch irgendwo irgendetwas dabei... Aber immerhin, Yoshi behauptete, dass es reichen würde, dann würde es auch reichen. War ja wirklich unheimlich nett von ihm, eines Tages würde Shindou sich auch revanchieren, da reichten ein popeliger Pokéball und eventuell noch das Schreiben eines Briefes einfach nicht aus.

gt: Restaurant Serpi's Royal


Zuletzt von Shindou am Di Sep 08, 2015 8:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Mo Sep 07, 2015 1:20 am

Victoria sah dem großgewachsenen Mann interessiert zu, als er die Daten ihres Magnayen aufnahm. Diese Unlicht-Pokemon waren in der Einall-Region nicht allzu häufig anzutreffen. Deswegen war Victoria an Trainer gewöhnt, die sich an Milly aufhielten, um ihre Dex-Einträge zu vervollständigen. "Ihr Pokedex ist wirklich faszinierend. Ich habe eine ähnliche Funktion auf meinem Gerät..." Auch, wenn der Ranger-Dex etwas anders funktionierte... Sie studierte neugierig seine Gesichtszüge, während seine Augen über den Pokedex wanderten; Merkwürdig, wie fröhlich er bei der Aktion wirkte. So wie es aussah, schien ihm dieser Eintrag den Tag bereits etwas versüßt zu haben. Die kleinen Freuden des Lebens, wie?
Sie konnte jedoch nicht ganz verstehen, warum die anderen Beiden so beeindruckt davon waren, dass er alle Fähigkeiten von Magnayen auswendig kannte. War solch ein Wissen nicht eine Grund-Voraussetzung für seriöse Trainer? So würde sie es zumindest handhaben, wenn sie eine Pokemontrainerin wäre. Es wäre doch nicht auszudenken, eine Arena zu betreten, ohne die möglichen Fähigkeiten der dortigen  Pokemon zu kennen! … Oder?
Sie beließ die Komplimente des jungen Blauhaarigen jedoch weites-gehend unkommentiert.  Sie wollte nicht, wie eine Besserwisserin wirken. Und außerdem war sie ja keine Expertin für Pokemonkämpfe... Dennoch schenkte sie dem Jungen ein freundliches Lächeln. „Und Sie?“ Die junge Frau wusste, dass der Besitzer des Riolus jünger war, als sie. Das hielt Victoria jedoch nicht davon ab, den Jungen zu siezen. „Sie sind auch ein Trainer?“ Er machte ja schon einen ziemlich netten Eindruck. Daher lag es Ihr natürlich fern, keinen Smalltalk mit Ihm zu beginnen.

„Mhm... Es ist wirklich nett von spendabel Ihnen, uns Alle zum Essen einzuladen, guter Mann.“ kommentierte Victoria fast schon floskelhaft auf die durchaus-berechtigte Frage, ob der 'gute Mann' überhaupt genug Bargeld bei sich hatte. Aber nun... Warum sollte er drei Leute in ein Restaurant einladen, wenn er nicht das nötige Kleingeld dafür hätte? Das wäre ja vollkommen albern. Und außerdem war so ein Essen für vier Leute ja nun wirklich nicht teuer... Zumindest sah das die reiche Tochter eines Hotelbesitzers so, für die solche Preise kaum eine Rolle spielten.
Es ging also um einen Brief... Ausgerechnet an ein Mitglied der Top 4? Victoria hob kurios ihre Augenbrauen an. Nun, das war interessant...

Der Mann mit dem Stirnband flüsterte Ihm etwas zu. Irgendetwas, das Victoria nicht verstand. Der Schwarzhaarige entgegnete mit “Scherzkeks“ und sah zu Ihr. Victoria verschränkte ihre Arme und blickte die beiden Männer abwechselnd mit einem fragenden Blick an. Was war denn ein Scherz? Die Geste von gerade eben? Das wäre zumindest eine logische Erklärung... Die erlaubten sich ja wohl hoffentlich keinen Witz mit Ihr? "Ich wollte nur meine Wertschätzung ausdrücken"
„Ja. Das habe Ich gesehen.“  antwortete sie mit gehobenen Augenbrauen und rieb sich wieder willkürlich über ihre Hand, als das Thema aufkam. „Trotzdem will Ich nicht unbedingt von Fremden angefasst werden. Aber danke.“ sagte sie mit scharfem Unterton. Sie hob leicht ihr Kinn an, wandte den Blick von Ihnen ab und lief schweigend los, um zu dem Restaurant zu gelangen. Milly verdrehte  ihre Augen und sah ihrer Partnerin mit einem leisen Schnauben hinterher. Sie wusste ja, dass Victoria durch ihre Veranlagungen Berührungen und derartiges sehr ernst nahm... Aber... mit solchen zickigen Reaktionen würde sie doch für immer single bleiben.  Wann würde sie auf diese Weise Tante werden? - Fragte sich Milly.


Tbc: Irgendein Restaurant?
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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Mo Sep 07, 2015 10:41 pm

Saku & Yoshi & Shindou & Victoria
Just keep my mind burning strong,
   into the gaping emptiness I'll go - on my own.
 
 
 

Scherzkeks, hm? Nicht, dass er Yoshi wirklich hatte verarschen wollen. Es war unglücklich gelaufen, wenn man es so nennen wollte. Wie hätte Saku auch ahnen sollen, dass Yoshi gleich die nächstbeste mit einem Handkuss begrüßte? Schließlich hatte er doch erwähnt, dass Cherry etwas altmodisch war. Vielleicht vergaß der Unlichttrainer das nur gerne, möglich war es ja, weshalb Saku als Antwort auf das "Scherzkeks" lediglich verwirrt mit den Achseln zuckte. Nächstes Mal würde er wohl deutlicher sagen müssen, was altmodisch eigentlich bedeutete. Schaden konnte es bei einem Kerl wie Yoshi scheinbar nicht. Die Frage, ob er überhaupt zahlen konnte, bejahte er schließlich auch. Ob er da wirklich die Wahrheit sagte? Besser war es, denn große Lust in einem Restaurant zu sitzen und nicht zu zahlen können, hatte der Ranger nicht wirklich. Einem geschenkten Gaul schaute man aber auch nicht ins Maul, richtig? Weshalb er der Gruppe doch einfach mal folgte.

# tbc: Restaurant Serpi's Royal

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Mo Okt 05, 2015 4:29 pm


Post 13

cf. Hauptbasis der Nachtklingen

Die beiden hatten den Weg Richtung Rayono City zügig hinter sich gebracht. Nun fanden sie sich im Vergnügungsviertel wieder, wo man allerlei Geschäfte und auch große Menschenmassen wiederfinden konnte. Für ihren Auftrag, war die Situation perfekt.

Nun, da wären wir also, murmelte der Weißhaarige und sah sich um. Er kannte den ungefähren Standort des Hauses worin ihr Auftraggeber wohnte. Wenn mich nicht alles täuscht müssen müsste es genau hinter dieser Gasse liegen. Gemeinsam mit Neo setzte er seinen Weg fort und blieb mit großen Augen stehen. Vor ihnen erhob sich kein normales Haus mit Garten. Nein, vor ihnen lag eine protzige Villa, umzäunt und von mehreren Securityleuten, welche den Eingang bewachten. Wenn er hier schon so vorsichtig ist, dann wird es ein Spaß das innere des Hauses zu erleben, sagte der Stellvertreter und seufzte. Doch vorher war noch etwas anderes zu erledigen. Nun denn Neo, wir müssen so viel wie möglich über Herrn Satoshiro erfahren wie nur möglich. Was denkst du wäre die beste Methode schnell an Informationen zu kommen? Er lächelte ihr selbstsicher zu.

Er wollte, dass Neo sich in seiner Gegenwart wohl und nicht eingeschüchtert fühlte und legte somit die nächsten Züge in ihre Hände. Sag mir, wie ich dir helfen kann, ich bin ganz Ohr, denn bezüglich Informationen hast du wohl mehr die Nase vorn als ich.

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Re: Vergnügungsviertel

Beitrag von Gastam Mo Okt 05, 2015 5:22 pm



#004
Der Stellvertreter & die Huntress
cf: Stratos City ♦ Hauptbasis der Nachklingen ♦ Rayono City – Vergnügungsviertel

Zügig erreichten die beiden Nachtklingen Rayono City und ihr Weg führte sie ins Vergnügungsviertel von Rayono City. Neo beobachtetet und prägte sich alles gut ein. Durch den leichten Schatten, welcher ihr Schirm brachte, waren ihre Augen gut vor dem Licht geschützt und erleichterte ihr so das Sehen. Das Gemurmel, welches von Cery zu hören war, ließ Neo vorerst unkommentiert. Es wirkte so, als würde er eher mit sich sprechen und sie wollte ihn nicht in seinen Gedanken stören. So folgte sie ihm auch loyal in eine der Gassen, in diesen sie den Sitz des Auftraggebers vor fanden. So erging es Neo nicht anderes und sie schaute genauso erstaunt wie Cery. Das würde sicherlich eine harte Nuss werden. Und nun war Neo gefragt, was auch noch einmal durch die Worte Cerys unterstrichen wurde.

Die Huntress antwortete nicht sofort sondern musterte die Securityleute. "Nun" fing sie an. "die schnellsten Information die wir bekommen würde, wäre die der Securityleute." kam es langsam über ihre Lippen. Sie lies den Blick von den Männern und schaute hinüber zu Cery. "Oftmals sind es die eigenen Leute, die einen Verraten können." Mit der Hand deutete sie zu den Männern. "Diese Männer bekommen mehr mit als ihnen wahrscheinlich lieb ist. Sie ertragen den Hass und den Zorn ihres Arbeitgebers und müssen dennoch hören wie ein treues Yorkleff." Erklärte sie. "Natürlich könnten wir auch einen direkten Weg einschlagen, wie ein Einbruch und uns so den Weg zu den Dokumenten verschaffen, doch wenn hier draußen schon Sicherheitsleute sind, so werden wir drinnen bestimmt auch einige vorfinden." Es war eine schwere Situation und man musste mit Feingefühl an die Sache heran gehen. "Was meinst du? Ich persönlich würde das schwarze Schaf ausfindig machen und diesen ausquetschen." Es erleichterte sie unheimlich, zu Wissen das Cery ihr anscheint vertraute und ihr auch noch seine Hilfe anbot und lächelte dankbar.
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