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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Gastam So März 18, 2018 10:39 am

Ayato Ezekiel Takashima
cf: Nowhere || #First Post

Ayato gähnte tief und nicht gerade leise. Es war noch früh am Morgen, vielleicht 8 Uhr und doch strahlte die Sonne bereits auf den Park hinab auf welchen er zulief. Er hatte heute 'frei', mehr oder weniger denn eigentlich gab es für den Polizisten kein Frei. Wenn es nach ihm ginge, würde er die ganze Woche von früh bis spät arbeiten, doch das würde sein Körper dann wohl doch nicht durchalten. Manch einer würde sich wohl fragen weshalb er nicht wenigstens den einen Tag nutzte um auszuschlafen - das konnte er nicht. Zu lange schlafen bedeuteten für ihn Träume die er meist nicht verkraften würde. Doch diese Gedanken schüttelte er mit einem leichten Kopfzucken sofort wieder ab, seine eigentlich gute Laune wollte er sich jetzt nicht verderben. Sein Blick glitt umher und suchten nach etwas spannenden an denen sie festhalten konnten, doch fanden sie auf den ersten Blick nichts. Er betrat den Park, achtete einen Moment nicht auf seine Umgebung sondern sah sich einfach um. Langsam glitten seine Augen nach rechts. Immer weiter. Und desto weiter er seinen Kopf mitdrehte, desto lauter wurde das komische Geschrei das er zuvor ausblendete. Woher es kam, merkte er erst als er auf dem Boden lag und einen erschrockenen Laut von sich gab. Seine Augen kniff er aus Reflex zu, zischte einmal als er auf dem Boden aufkam und stützte sich in aller letzter Sekunde ab bevor er gänzlich zum liegen kam. "Was zum..." Er öffnete die Augen und sah vor sich Vier Kinder, ihr Blick gehetzt und ihr Körper wie erstarrt - sie mussten ihn wohl in ihrer Eile nicht gesehen haben. "Was macht ihr denn? Augen auf, sonst passiert noch was ernstes." Er lächelte kurz versöhnlich, erhob sich und streckte eine Hand aus um den Kindern zu helfen, jedoch purzelte sein Dienstausweis aus seiner Brusttasche als er sich herunterbeugte. Ein Junge erwachte zuerst aus seiner Starre und sprang förmlich auf, hibbelte auf einem Fleck umher und schnappte sich den Ausweis. "Hey, was ist denn..." Er kam kaum dazu weiter zu reden, denn das kleine Mädchen griff nach seiner Hand und lies sich von dem perplexen Mann hochziehen, doch es lies nicht los sondern krallte sich förmlich in seine Hand. "Sie müssen uns helfen! Sie sind doch Polizist, richtig? Bitte!" Er nickte, schüttelte den Kopf, nickte dann erneut ehe er blinzelte. "Jetzt mal ganz ruhig, was ist denn passiert? Und ja, ich bin Polizist. Ihr seit ja ganz aufgekratzt als wäre eine wild gewordene Herde..." Er hielt inne, hob den Kopf und stockte beim atmen. "... Pokémon hinter euch her." Und vor dieser Herde Pokémon bestehend aus Sesokitz rannte ein weiteres Kind. "Ah, Hilfe! Da sind so komische Dinger hinter uns her! Bitte, bitte hilf uns! Wir wollten sie nur ein wenig… Ärgern, aber das ist wohl schief gelaufen!" Das Mädchen stellte sich hinter Ayato der nun seufzend die Arme verschränkte, auch die Vier Jungs machten es dem Mädchen nun nach und er hörte quasi ihre Zähne klappern. Die Gruppe bestehend aus Acht Sesokitz's blieb mit quietschenden und vor allem wütenden Lauten vor ihnen stehen und starrten die Kinder mit Todesblick an. Was Ayato zuerst auffiel war auf jedenfall, das Zwei der kleinen Kitze Farbe auf dem Fell hatten. "So, es würde mich ja brennend interessieren was ihr angestellt habt das diese Pokémon euch verfolgen. Allerdings sieht es ganz danach aus das ihr sie angemalt habt - wenn ihr mir bitte erklärt wieso ihr das getan habt?" Der Polizist kam in ihm durch, er wendete sich den Kindern zwar nicht zu sondern hielt die Pokémon im Auge, aber seine Ausstrahlung hatte sich verändert. Nicht das er den Kindern Angst einjagen wollte, keinesfalls, aber Ärger musste sein für solch eine Aktion. Allerdings kamen die Kinder gar nicht dazu zu antworten, denn zwei der eigentlich ziemlich süßen Sesokitz's stürmten nach vorne. Reflexartig und doch ziemlich schnell, sodass die Kinder erschrocken zurück wichen, holte er Zwei seiner Pokébälle hervor, ohne darauf zu achten welche es waren, und warf sie. Heraus kamen Quartermak und sein Aquana. Aquana schaltete zuerst und wehrte den ersten Angriff eines der Sesokitz mit Aquawelle ab. Vor dieser wichen gleich noch Zwei weitere zurück und schienen dann doch ein wenig verhalten zu sein, blieben dennoch wütend bei ihren Genossen. Das Zweite Sesokitz wehrte Quartermak mit Energieball ab, dieser jedoch prallte mit einem gleichen ab denn das Sesokitz war nicht dumm und startete ebenfalls eine Attacke. Ebenfalls Energieball. Grüne Funken sprühten umher als die Attackan aneinander gerieten und kurz lächelte Ayato. Es war schon ein schöner Anblick... Bei einem Laut seines Aquanas ruckte sein Kopf jedoch sofort in dessen Richtung und seine Augen verengten sich. "Aquana, komm zu mir und helf Quartermak. Das ist ein unpassender Gegner für dich." Sein alter Freund stand einem Kronjuwild gegenüber, durch den Funkenregen war ihm das Auftauchen verwehrt geblieben. Ein Blick nach hinten zeigte ihm, das die Kinder wie Geister aussahen, blass und ängstlich. "W-wir wollten das nicht... wirklich... es sollte nur ein Spaß werden!" Er sah das Drei der Kinder einen Pokéball bei sich trugen, doch er würde sie nicht auffordern zu helfen. "Ganz in Ruhe. Ich werde sie beruhigen und ihr werdet euch dann entschuldigen."  Er holte seinen Dritten Pokéball hervor, entlies das sich dort drin befindende Kryppuk und sofort ertönte ein Laut das sich stark nach einem Lachen anhörte. "Kryppuk, reiß dich bitte zusammen. Ich weiß das dir diese Situation gefällt, aber wir brauchen deine Hilfe." Er zeigte ein wenig genervt auf das Kronjuwild und widerwillig begab sich das Kryppuk zu jenem. "D-das ist aber ein grusligen Pokémon..." Ertönte eine weibliche zarte Stimme hinter ihm und er musste lächeln während sein Blick seinem Begleiter folgte. Er war der wohl jüngste in seinem Team, Aquana hatte er seit nun über 10 Jahren, sie verstanden sich fast schon nur durch Blicke, doch auch Quartermak war nun nicht unbedingt erst seit kurzem bei ihm. "Ja, Kryppuk ist nicht das friedvollste. Aber er ist stark und wird mit dem Kronjuwild fertig. Setz Psychokinese ein, Kryppuk! Wir wollen sie nur beruhigen und keinen Schaden zufügen." Ayato wollte immerhin keinem Pokémon einen Gedenkstein herrichten müssen, etwas was er bisher zum Glück noch nie musste. In seinen Einsätzen war zwar nicht immer alles gut gelaufen, aber das ein Pokémon gestorben ist, war noch nie passiert. Er wandte sich schließlich auch wieder Aquana und Quartermak zu welche nun noch Sechs von den ursprünglich Acht Sesokitz's gegenüber standen. Nach einem Blick der Ayato versicherte das die Zwei sich lediglich hinter einen Busch zurückgezogen hatten, atmete er zufrieden aus. Er hatte nicht vor die Pokémon ernsthaft zu verletzten, er wollte sie lediglich beruhigen. "Aquana, setz Widerhall ein und Quartermak du noch einmal Energieball!" Das vorherige Explodieren als die Energiebälle aufeinander geprallt waren, hatte nicht nur Ayato fasziniert. Auch die anderen Pokémon schienen darüber sichtlich begeistert gewesen zu sein. Vielleicht würde ihm das helfen sie aus der Reserve zu locken. Sesokitz waren verspielt und diese schienen zwar nicht mehr allzu jung zu sein, aber dennoch wie ein kleines Kind. Gut, das Kronjuwild würde wohl am meisten Probleme bereiten. Die Kinder hatten es durch ihre Aktion wirklich sehr wütend gemacht, noch dazu hatten sie damit seinen Stolz angekratzt und das war wirklich nicht das klügste gewesen. "Pass auf Aquana! Von Rechts kommt eins!" Einer der Jungen hatte sich an Ayatos Seite gewagt und rief erschrocken und doch als würde er mitfiebern in das Kampfgetümmel hinein. Sein Aquana reagierte, setzte Aquawelle ein und spülte die beiden Sesokitz mit denen es zu tun gehabt hatte einfach von sich. "Danke." Ayato lächelte den Jungen ehrlich an, dessen Brust schwoll stolz an eher er sich vor Schreck wieder hinter ihm versteckte. Kronjuwild hatte Solarstrahl gegen Kryppuk eingesetzt, welches auch davon getroffen wurde aber das Kronjuwild ebenso mit Schattenstoss treffen konnte. Ayato runzelte die Stirn. Aquana war zwar stärker als die Sesokitz, aber mit Wasser kam er dort nicht weiter. "Aquana, dräng die Sesokitz zurück, Quartermak greif sie mit Steinwurf an." Ayatos Augen huschten herum, es sah ziemlich verwüstet hier aus, kein Wunder wenn 12 Pokémon auf einer Stelle wüteten. Von den Acht Sesokitz waren nun nur noch Drei übrig, diese allerdings blieben ziemlich standhaft. "Kryppuk, Schattenstoß und Unheilböen! Aquana, Biss und Quartermak Energieball!" Es passte dem Polizisten gar nicht das er hier alles verwüstete, aber er hatte im Moment keine andere Wahl. Zwar sahen die Pokémon nicht mehr allzu wütend aus, vielleicht konnte er jetzt versuchen mit ihnen zu reden, die Sache zu klären und die Kinder mussten sich auch noch entschuldigen. "Stopp!" Seine Drei Pokémon hielten in ihren Attacken inne, Kryppuk drehte sich erbost zu ihm um, schimpfte kurz aber mit einem genervten Blick Ayatos brachte er es auch zum schweigen. Das Kronjuwild schnaubte einmal, die Sesokitz stellten sich hinter das große Tier und alle sahen zu ihm. "Da ihr euch nun etwas beruhigt habt, möchte ich diesesn ganzen Vorfall aufklären." Kronjuwild gab seinen Ruf ab und stapfte einmal mit einem der Hufe auf, Ayato lächelte versöhnlich. "Ich weiß, diese Kinder haben die Sesokitz scheinbar sehr geärgert und ich bin mir sicher, das es ihnen leid tut. Oder?" Die Kinder kamen hinter ihm hervor, auch wenn das Mädchen näher bei ihm blieb. Sie senkten alle die Köpfe und gaben ein einstimmiges 'Es tut uns leid!' von sich. Ein erneutes Schnauben des Kronjuwilds, es trat näher und senkte den imposanten Kopf, fast als würde es sich verneigen. Es gab also seine Zustimmung, die Entschuldigung war angenommen. Fast. "Und ich möchte von euch, das ihr die Sesokitz sauber macht. Die Farbe ist nicht gut für sie, würden sie es ablecken könnten sie sich vergiften." Entsetzt sah ein Junge zu ihm auf und wollte protestieren, dann erinnerte er sich allerdings wohl doch wieder daran, das es ja seine eigene Schuld war und mit Trotz aber auch Wehmut stimmten schließlich alle Fünf ein. "In Ordnung... Lasst uns nach Hause zu mir gehen! Mama hat Pokémon Shampoo gekauft für unseren Choiwaff. Da können wir sicher was haben! Und dann... vielleicht wollen die Sesokitz ja mit uns spielen!" Nun ganz begeistert hüpfte das Mädchen auf und ab und sie umarmte Ayato dankbar ehe sie zu den Sesokitz ging. "Wenn ihr wollt, könnt ihr mitkommen. Ich wohne gleich neben dem Park." Mit einem zustimmenden Laut des Kronjuwilds zogen sie schließlich alle ab und liesen Ayato mit seinen Gefährten zurück - und mit dem verwüsteten Teil des Parks. "Oh je..." Er sah den Kindern noch eine Weile hinterher bis er sie nicht mehr sichten konnte, wandte sich dann an Aquana. "Setz bitte Aquawelle ein, damit die ganzen losen Blätter von hier verschwinden. Quartermak, Felsgrab und wirf die losen Broken auf einen Haufen. Kryppuk... Bleib einfach stehen." Nein, er würde Kryppuk nicht helfen lassen. Das würde nur in Chaos enden. "Ich rufe die Stadtreinigung an und die Ranger... Sie sollen sich hier mal umgucken, nicht das doch noch irgendwo ein verstörtes Sesokitz rumläuft." Gerade wollte er seinen Viso-Caster hervorholen, da stand vor ihm eines der Sesokitz von vorhin. Ein Farbklecks war auf seinem Rücken zu erkennen. "Na du, was suchst du denn hier?" Verwundert kniete er sich zu dem Pokémon herab welches scheu aber wohl doch neugierig näher kam und seine Hand beschnüffelte. "Willst du etwa gar nicht mit den anderen mit?" Er holte ein Taschentuch aus seiner Brusttasche, tränkte es in einer der kleinen Pfützen die im Kampf durch Aquawelle entstanden waren und entfernte den Großteil des Flecks. Das Sesokitz blieb währenddessen still stehen un beobachtete ihn, wie gebannt schien es Ayato. Es schien die Berührung auch zu genießen. "Hm..." Nachdenklich griff er in die schwarze Umhängetasche und zog einen seiner Pokébälle hervor. Mit einem lächeln tippte er die Nase des Sesokitz an und erfreut stellte er fest, das dieser sofort aufploppte und das Pokémon in sich aufsog. Es war auch kurz darauf ein klicken zu hören was bedeutete, das er es nun offiziell gefangen hatte. Scheinbar war ihm die Nähe von Menschen nicht zuwieder, es gab immerhin auch unter Pokémon verschiedene Typen. Einige wollten sich fangen lassen um dann mit ihrem Trainer Seite an Seite zu kämpfen, so wohl auch das Sesokitz. Allerdings musste er feststellen, das ein Sesokitz nicht wirklich in sein Team passte... "Nun gut. Wer weiß, vielleicht finde ich ja jemanden zu dem du perfekt passt." Er lies es wieder aus dem Pokéball und sah dabei zu wie Aquana und Quartermak Kontakt mit ihm aufnahmen, während Kryppuk neben Ayato stand. "Na kommt, lasst uns gehen." Während er das sagte, holte er seinen Viso-Caster aus seiner Tasche und kontaktierte die Stadtreinigung.
tbc: Stratos City - Prime Piere

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Suki Kanbaraam Sa Apr 28, 2018 12:26 am


Das junge Mädchen schaute Riley an..... Sie freute sich das Jemand sie so aufmunterte, doch ehe sie wirklich darauf reagieren konnte, kam ein kleines süßes Pokémon angeflogen. Was hieß angeflogen. Es warf sie sprichwörtlich aus der Bahn. Sie biss sich auf die Lippen und schaute dann zu Riley und dann zum kleinen Viscora in ihren Armen. Es schien etwas Angst zu haben und Riley meinte sie wisse nicht ob es vermusst wurde, aber es verletzt war un es schnell behandelt werden musste. Suki nickte sofort. “Du hast recht... Wir sollten in dieser hinsicht auch schon versuchen was zu machen. Ich werde es gleich in das nächst gelegende Pokémon Center bringen. Das arme kleine Ding....“, meinte sie nun unruhig und doch so ruhig das dieses kleine Ding in ihrem Armen so ruhig blieb. Sie war schon glücklich diesbezüglich deswegen gewesen. Sie beobachtete Riley und biss sich auf die Lippen. Sie nickte als Riley dies auch nochmal sagte und bekam ein wenig das schlechte Gefühl das noch kommen würde und da kam es auch... Auf einmal, ehe Riley am Ende das mit der Polizeit erwähnte kam eine weitere Person an. "Da bist du ja mein ach so kleines Viscora..... Ich hab dich vermisst.. Ich hab es mir anders überlegt und will dich doch wieder haben.. So ein Nutzloses Pokémon wie dich kann man Niemanden antun....", meinte diese Person.. Sie beobachtete diese Person und biss sich auf die Lippen.. Es war ein Mann, der eher wie ein Punk aussah... Sie schaute dann zu Viscora was sich mehr und mehr in Suki versteckte. Sie wusste nicht was sie machen sollte ,doch würde Suki das Pokémon beschützen. Sie stand auf und schaute diesen Mann an.

"Du hast als das kleine Viscora frei gelassen? Und vorher so schlecht behandelt! Es ist nicht nutzlos! Jedes Pokémon hat seinen eigenen Wert.. Egal wie Stark oder Schwach es ist!", meinte sie sauer und biss sich auf die Lippen. Der Mann lachte nur und sie wurde dabei etwas wütender und machte einen grimmigen Blick, als er ein Ball raus holte.. "Aus dem Weg kleines! Ich will dieses Nutzlose etwas wieder in seinen Ball einsperren.... Okay... Hau ab....!", meinte er wieder und Suki weigerte sich und auf einmal kam ihr eine Idee.. Sie würde dieses pokémon beschützen. Sie schaute das kleine Pokémon an und holte selbst ein Ball raus. Sie würde es schon schaffen. "Viscora.. Kann ich dich so beschützen... Ich werde dich sicher zum Pokémon Center bringen.. Und dich beschützen vor jeglichen Taten dieses Mannes.. Wäre dies möglich... Willst du mit mir kommen...?", meinte sie sanft und hatte ihren Ball in der Hand und lies die Wahl wohl diesem Pokémon aus der anderen Hand und es sah ziemlich verwirrt aus. Es war doch schon etwas seltsam gewesen, aber sie wollte diesem Pokémon ein neues zu Hause geben. Sie wollte das dieser Mann dieses Pokémon nicht bekommt. Es hatte es freigegeben.. Sie würde das schaffen.. "Komm mein kleiner... Ich werde auf dich aufpassen.. Ignoriere ihn.. Okay?", meinte sie nun und auf einmal schien es begeistert zu sein und ehe der Mann reagieren konnte berührte Viscora ihr Pokéball.. Sie hatte also einen neuen süßen Freund.. Und konnte etwas gutes tun...
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Rileyam Sa Apr 28, 2018 11:05 am

Zentralpark
Post #006, mit: Suki
Auf ihre Worte hin erfuhr Riley Zustimmung und ihr Gegenüber versicherte, dass sie das Pokémon in ein Pokémon-Center bringen wollte, damit es dort versorgt werden konnte. Das war ein wirklich guter Plan, doch bevor dieser hätte in die Tat umgesetzt werden können, tauchte eine weitere Person auf der Bildfläche auf. Der junge Mann hatte schwarze Haare und schwarze Kleidung und hielt einen Pokéball in der Hand, als er auch schon mit dem Viscora zu sprechen begann. Zunächst mit skeptischem Blick, dann wütend sah Riley zu dem Mann hin, der doch tatsächlich meinte, das Pokémon in seinen Besitz bringen zu wollen. Es klang so, als hätte es ihm bereits einmal gehört, doch er hatte es frei gelassen, weil er es für zu schwach hielt. Dann war er es auch, der das arme Viscora so zugerichtet hatte? Nyx zog sich etwas weiter auf Rileys Rücken zurück, um sich zu verstecken, während Tantalus bedrohlich zu knurren begann. Keins der Pokémon war begeistert, dass der Kerl das Viscora scheinbar wieder zurückhaben wollte und auch das Kleine selbst versteckte sich lieber bei Suki, als wieder zurückzumüssen. Wenn Suki nicht etwas dazu gesagt hätte, hätte Riley das Wort erhoben, doch so verschränkte sie nur die Arme vor der Brust und sah den Mann finster an. Statt aber etwas zur Kritik zu sagen, fing er einfach an zu lachen, was Riley noch wütender machte. Und Suki ging es nicht anders. Nun war es an ihr, ebenfalls einen Pokéball hervorzuholen - sie ließ dem Viscora die Wahl, zu welchem Menschen es sich begeben wollte, versicherte aber, dass sie es gut behandeln und beschützen würde. Fragend zog Riley eine Augenbraue in die Höhe - wollte das Pokémon überhaupt zu einem Trainer? Immerhin hatte es keine allzu guten Erfahrungen gemacht und Riley bezweifelte, dass es sich Suki so einfach anschließen würde. Doch ihre Zweifel wurden rasch zerstreut, denn das Viscora entschied sich tatsächlich dazu, den Ball des Mädchens zu berühren. Es wurde eingesogen und gefangen - was den Mann natürlich rasend vor Wut machte. "Es gehört zu mir, du kleine Diebin!" fauchte er und rückte näher, wohl um Suki an den Kragen zu gehen, doch da griff das Monargoras hinter Riley ein, machte einen donnernden Schritt nach vorn und erschreckte so den Kerl derartig, dass er schnell nach hinten auswich. »Du hast dein Recht verwirkt in dem Moment, als du das Viscora so schlecht behandelt hast.« sagte Riley bedrohlich, aber doch mit ruhiger Stimme. Sie wollte ihren Standpunkt klar machen und dafür sorgen, dass der Mann zumindest verschwand. Sie konnte nicht davon ausgehen, dass er verstand, wo sein Fehler lag, aber er sollte weder Suki noch dem Pokémon etwas zuleide tun. Und Rileys Pokémon waren nun wirklich groß und stark genug, das zu verhindern. »Verschwinde. Und wage es bloß nicht, zurückzukommen!« fügte Riley ihren Worten noch hinzu. Sie hatte das Gefühl, dass der Kerl noch etwas dagegen setzen wollte, denn er griff in seine Tasche und holte einen weiteren Pokéball hervor. Dem Typen gehörten alle Pokémon abgenommen - leider wäre das nicht ganz legal, denn man konnte niemandem verbieten, Pokémon zu halten. "Was soll's - lohnt sich eh nicht für dieses nutzlose, glitschige Ding. Aber passt bloß auf, mir nicht nochmal in die Quere zu kommen!" fauchte er, dann machte er auf dem Absatz kehrt und verschwand, wo er hergekommen war. Nyx krabbelte nun wieder mehr auf Rileys Kopf, denn die Gefahr war vorüber und auch Tantalus entspannte sich etwas. Nur kurz darauf vibrierte Rileys Viso-Caster und sie entschuldigte sich bei Suki, dass sie den Anruf entgegen nehmen musste. Nach einigen "Verstehe" und "Ja" legte sie mit den Worten »Ich bin sofort da.« auf, verstaute das Kommunikationsgerät wieder in ihrer Tasche und wandte sich wieder Suki zu. »Ich muss leider zur Arbeit - ein Notfall. Versprich' mir, gut auf das Viscora aufzupassen. Es braucht jemanden, dem es vertrauen kann. Du scheinst da schon einen guten Grundstein gelegt zu haben.« sagte sie und lächelte. Sie war sich sicher, dass es das Pokémon bei ihr gut haben würde. »Und viel Erfolg bei deinem weiteren Training.« fügte sie noch an, immerhin war es das, wo Riley sie gestört hatte. Nun musste sie aber wirklich los, zurück ins Krankenhaus - als Ärztin hatte man wohl nie wirklich frei. Doch das störte sie wenig. Ihre Pokémon waren an der frischen Luft gewesen und mehr brauchte es manchmal gar nicht, um glücklich zu sein. »Ich hoffe, das Viscora erholt sich schnell. Nun muss ich aber wirklich los!« verabschiedete sie sich mit einem Lächeln bei Suki und ihrem Roball, ehe sie all ihre Pokémon in ihre Bälle zurückrief. Mit Ausnahme von Nyx natürlich, die nach wie vor auf ihrem Kopf hockte und sie so begleiten würde. Sie würde sehen, was der Tag noch so bringen würde!
tbc: Wohnung von Riley Avari



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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Di Sep 25, 2018 7:04 pm

[cf: Route 20 | nach dem Event] (32)

Der Zentralpark, eine wunderschöne Grünanlage innerhalb Stratos Citys. Preecha vermied aufgrund seiner Allergie meist große Ansammlungen von gesundem Grün so gut er konnte, aber nachdem er heute morgen im Internet nachgesehen hatte, war er sich sicher, dass im Moment keine Gefahr hinsichtlich dessen bestand. Manchmal musste er seine Pokémon auch mal wieder frei herumstromern lassen und es gab etwas an diesem Park, das er besonders liebte.
Mit einer Holzschachtel voller Schachfiguren in seinen Händen näherte er sich einem der Steintische, um welche Holzstühle platziert worden waren. Fast schon ein wenig andächtig fuhr er mit seinen Fingerspitzen über das dort eingravierte Schachbrett, ehe er die Figuren auf beiden Seiten aufbaute und es kurz einmal betrachtete. Sein Stollunior jagte im Hintergrund unterdessen verspielt sein Clavion, während der Rest seiner Pokémon einfach nur zusah.
Ein erleichtertes Seufzen entwich Preecha, ehe er sich setzte. Stratos City mochte zwar schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sein und die Wiederaufbauten auf hochtouren laufen, aber er war froh, dass zumindest dieser Teil des Parks noch gut intakt geblieben war.

Schlussendlich begann er, mit der weißen Seite einen Zug zu machen und musterte für einen kurzen Augenblick die unbesetzte Seite ihm gegenüber. Kurz darauf erhob er sich auch schon und setzte sich schwermütig auf die andere Seite, wobei er seine Maske abnahm und nach einem Moment des Innehaltens das grübelnde Gesicht eines Anfängers vorspielte. Etwas zögerlich bewegte er nun auch so eine der Figuren, ehe er seine Maske wieder überzog und selbstbewusst den nächsten Zug tat.
So wiederholte es sich und es dauerte nicht lange, bis auf der schwarzen Seite beständig die Figuren aus dem Spiel genommen wurden und er sich ohne seine Maske immer weiter in die Enge getrieben zeigte. Nur wenige der weißen Figuren verließen das Feld und letztendlich wurde stolz der letzte Zug getan. "Schachmatt!", verkündete er seinen Sieg mit einem nicht sichtbaren, kecken Schmunzeln.
"Was?! Das ist... un... mööög... lich! So einseitig?!", verzweiffelte wenige Augenblicke sein maskenloser Gegenpart theatralisch auf der anderen Seite und senkte geschlagen sein Haupt.
"Tjaha! Und deswegen legt man sich nicht mit einem Meister seines Fachs an! Haha... ha." Seine selbstsichere Fassade verebbte langsam wieder, als sein kleines Rollenspiel geendet hatte und er sich wieder mit der einsamen Realität vor ihm konfrontiert sehen musste. Er hatte wirklich niemanden, den er an seinen freien Tagen einfach mal zum Spielen einladen konnte. Zumindest niemanden, der ihm gut genug im Schach erschien. "Oksana...", hauchte er letzten Endes leise und schmerzlich aus, als er sich zurückgelehnt hatte und schloss für einen kurzen Augenblick seine Augen, ehe er sich wieder nach vorne beugte und die Figuren wieder aufstellte. Er sollte jetzt wohl mal richtig üben.

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam Sa Sep 29, 2018 12:27 am

Cf: Route 20


"Guten Tag. Es freut mich außerordentlich sie wieder zu treffen. Erinnern Sie sich noch an mich?" erklang ihre Stimme höflich, als sie wie aus dem Nichts aufzutauchen schien. Eigentlich war es ihr gar nicht so wichtig, ob er sich an sie erinnerte. Wichtiger war ihr ohnehin, dass sie sich an ihn erinnerte. Sie war auf leisen Sohlen daher gelaufen, denn er hatte bei seinem kleinen Match so konzentriert gewirkt. Und sie wusste, dass Konzentration während einem Schachspiel keine kleine Rolle spielte. Auch wenn man sein eigener Gegner war. Doch sein Gesichtsausdruck hatte zum Ende hin einsam gewirkt, wodurch sich ihre anfängliche Belustigung schnell verflüchtigte. Sie konnte es sich nicht verkneifen ihm Gesellschaft zu leisten. "Um ihre eventuell-auftretende Frage zu beantworten wie lange ich hier schon stehe: Lange genug, um ihren kleinen... Schlagabtausch miterlebt zu haben~.“ Sie lächelte mit schief-gelegtem Kopf auf ihn herab, ehe sie an die gegenüberliegende Seite des Schachtisches glitt. "Das habe ich auch schon gemacht." fügte sie dabei mit einem Tonfall hinzu, der dies nebensächlich klingen ließ. Sie setzte sich gemächlich auf den freien Platz vor ihm und sah sich für einen Moment gedankenverloren um, betrachtete dabei seine Pokémon. Er hatte wohl etwas für den Stahl-Typ übrig, es war sehr offensichtlich. Ihr Blick blieb für einen Moment an seinem Stollunior hängen; Das kannte sie von ihrer ersten Begegnung, und es war immer noch äußerst niedlich. Es spielte mit der Schlüsselfee Clavion. Dieser Anblick entlockte Alice ein breites Grinsen und sie starrte für einen Moment drein wie ein Honigkuchenpferd. Dass der Herr mit einem Feenpokémon befreundet war ließ ihn auf die junge Trainerin gleich sehr viel sympathischer wirken. Pixi war ihr wie immer unauffällig gefolgt und schien keine Anstalten zu machen mit dem Pokémon des gebrillten Mannes zu interagieren. Es wäre auch ein kleines Wunder gewesen wenn sie es täte. Ihre blauen Augen waren schließlich wieder auf Preecha gerichtet. Das war sein Name, Preecha. Auch an den konnte sie sich erinnern. "Es ist schön zu sehen dass sie und ihre Pokémon die Alien-Invasion unbeschadet überstanden haben." meinte sie und nickte ihm lächelnd zu. Das Gleiche konnte sie nicht über sich selbst behaupten; Ihr linker, vergipster Arm lag in einer Schlinge auf der mit schwarzem Filzstift (Herzchen) "Mom" (Herzchen) und "Cordie" geschrieben stand. Es hätte schlimmer laufen können, nachdem das halbe Musiktheater über sie herein gestürzt war. Trotzdem... Sie kniff ihre Lippen für einen Moment zusammen, als wären ihr Worte plötzlich unangenehm geworden, bevor sie ihren Mund öffnete und weitersprach: "Wissen Sie... Ich dachte wirklich es wäre vorbei. Dass die Welt untergeht. Es war wie in diesen... Science-Fiction-Filmen die meine Schwester so gerne geschaut hat und die ich nie so richtig verstanden habe, weil ich immer dachte... Nun, vielleicht wollen Außerirdische ja gar nicht die Erde erobern oder sie vernichten.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Pixi ist auch eine Außerirdische. Sie ist vom Mond! Und sie will Derartiges gewiss nicht... Glaube ich zumindest...“ Die Fee warf ihr einen leicht zerknirschten Seitenblick zu. Aber Alice schien das nicht zu bemerken, ihr Tonfall klang immer abwesender und abwesender. Irgendwann schien sie Preecha gar nicht mehr richtig anzusehen. „... Aber sie waren nicht wie Pixi. Sie... wollten Alles zerstören. Und das haben sie beinahe auch geschafft. Die Welt ist vielleicht  nicht untergegangen, aber sie ist jetzt anders. Weil wir anders sind. Weil... wir jetzt wissen, was nochmal passieren könnte. Wir machen ganz normal weiter, leben von Tag zu Tag, aber dieses Wissen lauert uns auf, in den hintersten Ecken unserer alltäglichsten Gedanken, die ganze Zeit...-“ Sie riss plötzlich ihre Augen auf und starrte den jungen Mann vor ihr entgeistert an, ehe sie hastig und plauderhaft zurück ruderte: „Herrje! Entschuldigen Sie bitte mein heilloses Geplappere~...! Eigentlich bin ich hier um mit ihnen eine Partie Schach zu spielen." Ihr Blick fiel auf das Schachbrett, wo der großgewachsene Mann die Figuren bereits fein-säuberlich aufgestellt hatte. Seitdem sie gegen ein Quapsel verloren hatte,  spielte sie nicht mehr so oft Schach. Aber aus irgendeinem Grund hatte sie plötzlich ganz viel Lust darauf und konnte es kaum erwarten sich mehr darauf zu konzentrieren als auf Anderes. Sie blickte mit ungewöhnlich-herausforderndem Blick wieder zu ihm auf. „Ich muss sie jedoch an dieser Stelle vorwarnen; Ich bin eine ernstzunehmende Gegnerin!“ sprach sie mit gehobenen Augenbrauen, ehe sie nach ihren zwei Springern griff und sie verspielt auf dem Brett hin und her 'galoppieren' ließ. „Hottehü, meine Pferdchen~!“ Und ahmte leise ein Wiehern nach.
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Sa Sep 29, 2018 7:40 am

(33)

"Uah...?!" Preecha erschrak sich leise, als er nach dem Platzieren der letzten Schachfigur aufsah und plötzlich eine blonde junge Frau in seinem Sichtfeld war, die ihn begrüßte. Nach ihrer Frage musterte er sie kurz und es fiel ihm auf der Stelle wieder ein, wer sie war. Wie könnte er sich denn nicht an sie erinnern? Die Namen seiner Kollegin mochten ihm zwar gerne mal entfallen, aber sie hatte einen Eindruck hinterlassen, den man nicht so schnell mit irgendeiner anderen Person vergleichen konnte. Lediglich dieser Gips... Entweder war sie in einen bösen Unfall verwickelt gewesen oder es war tatsächlich das, an was er gerade dachte.
"Ah... Alice, richtig? Hallo.", erwiderte er ihre Begrüßung ruhig und verschränkte seine Arme dabei. Seine eigentlich nächste Frage nahm sie ihm dann auch gleich schon vorweg und ihre Antwort ließ ihn aus Scham seine Augen weiten. Er hatte wirklich gehofft, dass ihn niemand bei einer solchen Aktion beobachten würde. In diesem Teil des Parks waren meistens nur vereinzelt alte Herren und er hatte bezweifelt, dass diese sich um diese Uhrzeit hier herumtreiben würden. Er hatte sich schon vorgelehnt und wollte irgendeine Rechtfertigung stammeln, hielt aber abrupt inne, als sie ihm erzählte, dass sie so etwas auch bereits gemacht hätte. "A-ah, verstehe...", seufzte er dabei leise aus und sank langsam wieder in seinen Stuhl. Mit einem verlegenen Räuspern versuchte er, sich wieder zu fassen, während sie sich zu ihm setzte. Er konnte sich das bei ihr erstaunlich gut vorstellen. Sie war wirklich immer noch so sonderbar, wie er sie nach der einen Begegnung noch in Erinnerung hatte. Trotz dessen lehnte er ihre Gesellschaft aber auch nicht ab, das konnte wirklich noch heiter werden.

Für einen Moment musste Preecha überlegen, was er zu Alice nun sagen wollte, doch sie eröffnete die Konversation gleich wieder, indem sie begann, von der Alieninvasion zu sprechen. In der Tat, er konnte wirklich von Glück reden, dass alles, was er davongetragen hatte, lediglich eine Prellung seiner Rippen gewesen war. In dem Fall war ihr Gips wohl wirklich ein Überbleibsel dieses Ereignisses. Er entschloss sich erst einmal dazu, sie ausreden zu lassen und ihr dabei aufmerksam zuzuhören. Sein Blick war dabei jedoch auch ein ganzes Stück ernster geworden.
Als die Gedanken der Blondhaarigen allmählich in sehr düstere Territorien abdrifteten, fing sie sich davon plötzlich ab und entschuldigte sich dafür. Preecha hatre aufgrundihres sonderbaren Ausdrucks eine Augenbraue heben müssen. Aber eigentlich wollte sie mit ihm Schach spielen? Diese Fügung ließ ihn unter seiner Maske tatsächlich etwas amüsiert schmunzeln, aber zuvor musste er dann doch einmal verständnisvoll abwinken.
"Ist schon okay. Diese Wesen haben auch wirklich einen außerordentlichen Eindruck hinterlassen.", äußerte er beschwichtigend. Er hätte ihr nun auch von seinen eigenen Erfahrungen erzählen können - die ganzen stressigen Umstrukturierungen, die die RPV aufgrund dieses Ereignisses durchgemacht hatte, ihre Klassifizierung der fremden Wesen als "Ultrabestien" und die Tonnen von Arbeit, die er bis vor kurzem deswegen noch gehabt hatte... und dann noch sein eigenes Erlebnis in dieser Katastrophe, bei dem er beinahe von einem gigantischen Gierschlund erledigt worden wäre, wäre da nicht dieser seltsame Typ gewesen, der die Bestie unbedingt hatte fangen müssen. In letzter Zeit traf er wirklich nur noch auf recht außergewöhnliche Menschen. Selbst das Pixi des Mädchens schien das Benehmen seiner eigene Trainerin ja etwas zu missbilligen.

Schach war jedoch eine viel angenehmere Alternative zu irgendwelchen Erzählungen, immerhin war er auch hier, um seinen Kopf endlich mal weg von der Arbeit und all diesen deprimierenden Themen zu bekommen. Der herausfordernde Ausdruck in Alices Augen gefiel ihm und er konnte nicht anders, als ihn sogleich zu erwidern. So plötzlich sie auch aufgekreuzt sein mochte, er war froh darum, endlich eine Spielpartnerin gefunden zu haben. Und eine von derart interessanter Natur obendrein. Ihre Denkweise war schwer zu durchschauen, sollte sie wirklich so gut sein, wie sie sagte, wäre es wohl wirklich eine Herausforderung - eine, die er definitiv nicht verlieren würde. Er spielte schließlich auch, um zu gewinnen.
Als die Blondhaarige jedoch die Springer zur Hand nahm und mit ihnen spielte, sah er ihr für einen Augenblick verdattert entgegen, ehe er doch prusten musste und letzten Endes ein amüsiertes Grunzen ausstieß, als er ein Lachen unterdrückte. "Haaaah...", seufzte er danach heiter aus und hatte seine Stirn dabei auf seine Hand gelegt. "Ernstzunehmend, in der Tat!", kommentierte er die Angelegenheit, das jedoch ausnahmsweise mit nur einem leichten Hauch Sarkasmus. Er war wirklich schon gespannt, wie ihre Züge ausfallen würden.
"Ich muss dich aber auch warnen. Ich bin im Schach fast ungeschlagen.", erwiderte er Alices herausfordernde Attitüde von eben noch selbstsicher und machte mit einem weißen Bauern schon einmal den ersten Zug, sobald sie die Springer zurückgestellt hatte.

Preechas Pokémon bekamen von alldem nicht besonders viel mit, waren sie doch zu sehr in ihr Spiel vertieft oder genossen wie Priamus einfach die Natur. Als das Stollunior in ein Gebüsch gesprungen war und das Clavion ihm folgte, fand es jedoch plötzlich ein seltsames Objekt vor: Eine Phiole mit irgendeiner fremden, violetten Flüssigkeit, die zäh schien. Der Deckel hatte einen Haken, sodass die Schlüsselbund-Ärmchen von Clavion sie ohne Probleme aufheben konnten. Die Pokémon entschlossen sich einfach mal dazu, es aufzuheben und es später ihrem Trainer zu zeigen. Vielleicht wusste er ja, was das war.

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam So Okt 07, 2018 10:16 am

Er zeigte sich äußerst verlegen nachdem sie ihn auf seine Partie gegen sich selbst ansprach. Das war nicht weiter verwunderlich, weswegen sie darüber Nichts mehr verlauten ließ. Sie starrte ihn nur stumm lächelnd an. Es wäre schließlich nur unnötig-unhöflich und fahrlässig gewesen ihm seine Einsamkeit noch weiter unter die Nase zu reiben. Sie hatte nicht verstanden was er am Ende seiner Partie vor sich her gemurmelt hatte, aber seine Miene dabei hatte einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen. Sie kannte es, irgendwie.  Sie konnte es nicht so recht beschreiben, aber vielleicht war das auch gar nicht nötig. Sie dachte außerdem dass er einen guten Verstand haben musste wenn er gegen sich selbst gewinnen konnte. Sie selbst hatte bisher nur gegen sich selbst verloren. Für Alice ergab das Sinn. Schließlich war sie sich sich selbst oft unterlegen.
"Ist schon okay. Diese Wesen haben auch wirklich einen außerordentlichen Eindruck hinterlassen."
meinte er, und sie blinzelte ein wenig überrascht. Sie hatte mit einer anderen Reaktion gerechnet nachdem ihr das herausgerutscht war. Mehr befremdet. Vielleicht auch irritiert. Sie war es ja selbst. Sie wirkte lieber wie eine Träumerin mit rosaroter Brille auf der Nase als Jemand der sich derartige Gedanken machen könnte. Und sie wollte eigentlich nicht zeigen wie betroffen sie durch die Geschehnisse der Aliens wirklich war. Doch jetzt er hatte ihr gesagt dass es 'okay' war sich so zu fühlen. Er hatte diesen sachlichen Ton in der Stimme und obwohl er so ruhig sprach, schallten seine Worte laut in ihren Ohren wieder. Das war ihr schon letztes Mal aufgefallen und sie fragte sich wie er das machte. „Ja, das haben sie.“ stimmte Alice zu und ließ ihren Blick auf das Schachbrett sinken. Die Zerstörung, die Panik... Auch Bilder von jenen quallenartigen Wesen blitzen vor ihren Augen auf. Wie sie sich an den Köpfen von Menschen festsaugten wie widerwärtige Parasiten und ihre Person verschwinden ließen. Sie steuerten und gedankenlos machten. Es war für Alice ein besonderer Albtraum sich selbst zu verlieren, denn ihr Innenleben war bunter als ein geschminktes Plaudagei. Irgendwann blickte sie wieder auf und lächelte matt. Durch seine Art wurde ihr dieses Gespräch ein klein wenig angenehmer.

„Als ich im Krankenhaus lag kam mir genau deswegen eine Fügung. Sie war plötzlich... da.“ Dabei führte sie sich einen Zeigefinger an ihren Kopf, ihr Tonfall wurde allmählich wieder schwungvoller. „Ich dachte ich müsste etwas Gutes tun. Ich wollte dieser Region helfen die ich meine Heimat nenne. Und etwas zurück geben dass ihr genommen wurde... Das müssen wohl die ganzen Schmerzmittel gewesen sein die ich bekommen habe,  haha~...“  Sie blickte leicht zur Seite. „Junge, haben die geballert...“
Dann lächelte sie den Mann vor sich wieder an und beugte sich leicht über das Brett. „Jedenfalls; Sie wissen ja sicher dass durch den Angriff Orte wie Musiktheater, Wettbewerbshallen und Museen zu Schaden gekommen sind, richtig? Orte die eigentlich Freude und Faszination in uns und Pokémon auslösen sollen. Nun, da kam mir eine weitere Fügung!“ Sie schien sich vor lauter Fügungen gar nicht mehr retten zu können. Sie wusste nicht einmal warum sie ihm das Alles erzählte. Diesmal hatte sie aber nicht das Gefühl sich für ihr 'heilloses Geplappere' entschuldigen zu müssen. „Ich hatte diese Idee für eine Stiftung. Ich habe tagelang an den Plänen gearbeitet, ich war in meinem Leben noch nie so produktiv! Sie sollte den Wiederaufbau diverser Einrichtungen unterstützen und die kulturelle Infrastruktur in drei verschiedenen Städten Einalls verbessern!“ erklärte sie, während sie aufgeregt mit ihren Händen gestikulierte. „Und... wissen sie was? Ich habe es tatsächlich durchgezogen! Nachdem ich entlassen wurde bin ich sofort los und habe jegliche Ersparnisse sowie das Erbe meines Vaters angezapft um das Grundgerüst für diese Stiftung zu legen!“ Sie lächelte breit und lehnte sich wieder auf ihrem Stuhl zurück, bevor ihre Mundwinkel wieder abschlafften und sie in einem ruhigeren Ton hinzufügte: „.... Uuuuund jetzt bin ich absolut pleite. Weswegen ich mich zusammen mit einem obdachlosen Gitarristen in einem Güterzug verstecken musste um überhaupt nach Stratos City zu gelangen. Leider hatte seine Gitarre keine Saiten mehr, also hat er die ganze Zeit nur so getan als würde er sie spielen und Geräusche dazu gemacht... Es war eine sehr lange Fahrt...“

Schach war eine willkommene Ablenkung. Schach kannte sie. Aliens und persönliche Insolvenz kannte sie nicht. Als er ihre Warnung zurück gab, reckte Alice leicht ihr Kinn in die Höhe und entgegnete schmunzelnd: „Dann wird mein Sieg umso kostbarer sein.“ Preecha begann mit seinem ersten Zug, und die junge Trainerin sah seinen Fingern dabei zu, wie sie den Bauern ein Feld nach vorne rückten. Stillschweigend tat sie es ihm gleich. Er war ein guter Denker, dachte Alice wieder. Deswegen musste sie aufpassen. Sie würde nicht den gleichen Fehler machen wie bei dem Quapsel, welches sie damals unterschätzt hatte.
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Mo Okt 08, 2018 6:59 am

Obwohl Preecha versucht hatte, die Gedanken von Alice etwas zu beschwichtigen, schien sie sich nach seinen Worten doch erstaunlich zurückhaltend zu zeigen. Er fragte sich, was ihr in dem Moment durch den Kopf gehen mochte. Diese Katastrophe schien sie seelisch sehr mitgenommen zu haben, was er ihr jedoch nicht verübelte. Preecha tendierte dazu, seine Augen vor der harten Realität zu verschließen, indem er einfach möglichst sachlich an seine Arbeit heranging. Aber selbst er hatte sich von all der Arbeit herunterziehen lassen, die er seit dem Ende dieses schrecklichen Vorfalls gehabt hatte. Sicher, ab einer bestimmten Menge war es irgendwann einfach nur noch eine Zahl... die Menschen, die bei so etwas ihr Leben ließen. Aber ihm kamen sehr viele von den Gliedern, die diese Zahl ausmachten, direkt unter die Augen.
Kaum merklich war er darüber ebenfalls nachdenklich geworden und musste schließlich abrupt wieder aufhorchen, als Alice von den Fügungen sprach, die ihr im Krankenhaus gekommen waren. Äußerst aufmerksam schien er regelrecht an ihren Worten zu haften, teils, weil es ihn verblüffte, doch zum größten Teil war das, was sich da in seinen Augen widerspiegelte wohl auch... Bewunderung. Ein Ausdruck, den man an ihm sonst kaum zu sehen vermochte. Er war regelrecht sprachlos. Diese blondhaarige Dame erschien noch so jung und dennoch hatte sie alle Hebel für ein Werk dieser Art in Bewegung gesetzt. Preecha selbst war äußerst knausrig, deswegen wusste er aber auch, wie hart es sein konnte, mit Geld zu hantieren und was Leute auch für es tun würden. Zu sehen, wie jemand wie Alice selbstlos diese Ressourcen opferte, bewegte doch etwas in ihm. Er zweifelte nicht an dem, was sie ihm da erzählte. Der Enthusiasmus in ihren Gesten war immerhin geradezu ansteckend.
Letztendlich enthüllte Alice auch, dass sie dadurch bettelarm geworden war. Preecha konnte daraufhin nicht anders, als sie aus großen Augen anzusehen. Selbstlos, in der Tat. "Das ist... wirklich beeindruckend.", kam er endlich wieder zur Sprache, nachdem sie geendet hatte. Hier hatte er wirklich eine Person vor sich, die etwas zustande gebracht hatte, zu dem er sich nie im Leben hätte überwinden können. "Ich... arbeite ja für die RPV, wenn sie dir etwas sagt.", erläuterte er schließlich etwas zaghaft und spielte dabei mit seinen Fingern, während er seine Schultern etwas hängen ließ. "Wo wir für die öffentliche Sicherheit zuständig sind, habe ich sie natürlich auch hautnah miterlebt. Die Verzweiflung, meine ich. Wie sie die Leute von Stratos City beeinflusst hat und auch meine Kollegen, die versuchen, ihnen zu helfen, obwohl sie in dieser Katastrophe teils auch schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden..." Auch wenn er sich vor seinem Umfeld verschließen mochte, blind für sein Arbeitsklima war er dennoch nicht. Zu sehen, wie sich die Leute um ihn herum abquälten, erregte selbst in ihm Mitleid, auch wenn es für ihn schwer zuzugeben war.
"Diese Orte, die die Stiftung unterstützen soll, sind echt wichtig für das seelische Wohl der Leute. Es dürfte bestimmt wieder einiges an Hoffnung und Freude zurückgeben, sobald sie wieder regelmäßig besucht werden können." Der Ausdruck seiner Augen wurde ungewohnt warm und verlegen, als er die nächsten Worte aussprach: "Danke dafür."
Darauf räusperte er sich aber auch kurz und nahm wieder die für ihn typische ernste Haltung an. All die Bewunderung konnte seine stahlharte Fassade auch nur für einen gewissen Zeitraum herunterfahren. "Ich hoffe aber, dass sich deine finanzielle Situation noch bessert. Anderen helfen zu wollen ist zwar schön und gut, aber egal, wo man stehen mag, man sollte sich niemals völlig aufopfern." Das war zumindest die Lektion, die ihm seine Kollegin und dieser schräge Unlichttrainer in dieser Katastrophe vermittelt hatten.

Aber zurück zum Schach. Wo dieses furchtbare Ereignis ihnen allen im Hinterkopf verweilte, redete man zwar schnell darüber, aber er war trotzdem immer noch für Ablenkung hierher gekommen. Auf seine Warnung hin reagierte Alice äußerst selbstbewusst, was auch Preecha hibter seinem Mundschutz schmunzeln ließ. "Haha, eine sehr gute Einstellung. Genieße sie, solange du noch kannst.", erwiderte er herausfordernd und tat einen weiteren Zug mit einem Bauern, nachdem Alice ihren vorangerückt hatte. Obwohl es nur ihr erster Zug gewesen war, hatte er sie dabei bereits sehr aufmerksam betrachet, wo er einfach gespannt auf ihren Spielstil war.

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam So Okt 14, 2018 11:15 pm

Nachdem es aufhörte so überschwänglich aus ihr heraus zu sprudeln, wurde Alice dieser Blick in seinen Augen wirklich bewusst. Sie starrte für einen Moment perplex zurück. Sein Gesichtsausdruck hatte beinahe schon etwas konzentriertes, als hätte er jedes ihrer vorherigen  Worte absorbiert. Er schien ein sehr aufmerksamer Mensch zu sein, und das verunsicherte sie irgendwie. Sie spürte wie hibbelig sie wurde, ein merkwürdiges Zucken in ihrer Magengegend, weil sie das Gefühl bekam seine großen Augen würden ihr Inneres durchbohren. Als Preecha auch noch aussprach dass er beeindruckt war, stieg sogleich ein wenig Hitze an ihre Ohren und sie führte mit ausweichendem Blick ihre Hand an die Wange, die sich ebenso warm anfühlte. "Ohhh! Nein nein, das..." tönte sie daraufhin und haderte. "Ich meine... Eigentlich... Letzten Endes habe ich nur ein gewisses Grundvermögen bereitgestellt und... das ist nicht... Also die wirklich harte Arbeit macht mein Vorstand Judy. Ohne sie würde gar Nichts laufen! Sie ist einfach fabelhaft." lenkte sie etwas hastig um und wunderte sich ein wenig über sich selbst. Sonst kam sie sich recht wortgewandt vor. Schnell redete sie weiter.  Sie hatte das Gefühl einfach auf ihn einzureden zu müssen; Dann würde ihre Fassung schon von selbst zurück kommen. "Es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen Partnerschaften mit anderen Organisationen, ehrenamtliche Mitglieder und ein vernünftiges Führungsorgan... Judy will deswegen einen Benefizabend veranstalten. Und sie will unbedingt dass ich daran teilnehme, so... als Gründerin." Es hörte sich in ihren Ohren komisch an... Nein, es fühlte sich auch komisch an, eine Gründerin von Irgendetwas zu sein. Plötzlich spürte sie die Verantwortung auf ihren Schultern sitzen. Wie sie frech und schwer da saß, und über sie lachte. "… Sie will vor allem meinen Titel für die Publicity nutzen. Ich... kann das nicht haben. Zudem ist es äußerst mühselig sich mit gelangweilten, reichen Leuten herumzuschlagen.“ sprach sie vor sich her und seufzte leise auf. „Ich sollte es wissen. Ich... war bis vor kurzem selbst eine."

Alice verstummte für einen Moment und blinzelte Preecha ungläubig an. Er arbeitete tatsächlich für...? „Natürlich sagt mir die RPV etwas!“ entgegnete die Blonde beinahe schon ein wenig pikiert und spielte mit einem ihrer weißen Bauern zwischen ihren Fingern herum. Wieder nahm sie den Herren vor ihr etwas genauer ins Visier. Dann sprach sie mit bedächtigem Ton in der Stimme: „Entschuldigen Sie bitte diese direkte Anmerkung; Aber Sie sehen mir nicht nach einem Polizisten oder gar einem Ranger aus... In welcher Abteilung arbeiten sie denn?“ fragte Alice schließlich schmunzelnd. Dieses Schmunzeln verging ihr jedoch schnell wieder, als er seine Sicht der Ereignisse schilderte. Des Alien-Angriffs. Sie ließ auf seine Worte hin leicht den Blick sinken. „Ich kann mir gar nicht anfangen vorzustellen wie... schwer es sein muss, zu solchen Zeiten für solch eine Organisation zu arbeiten...“ Diese Leute waren direkt am Geschehen. Sicher hatten sie noch viel schlimmere Dinge gesehen als sie. Zumindest Einige von ihnen.
Alice sah erst wieder auf, als Preecha weitersprach. Er sprach darüber wie wichtig die Einrichtungen waren, die sie wieder aufbauen wollte, und wie sehr andere Leute sie brauchten. Dass sie Anderen nach dieser Katastrophe Freude spenden konnten. Alice blinzelte und starrte ihn aufmerksam an. So dachte sie zwar auch darüber, aber es war nochmal etwas Anderes es zu hören. Dass... ihre Entscheidungen auf die Welt um sie herum Auswirkungen hatten. Sie starrte ihn auf sein Danke für einen Moment verstummt an, als wäre sie sich unsicher was sie als Nächstes tun sollte. Sie wusste nicht mehr genau, wann ihr das letzte Mal Jemand für etwas gedankt hatte. Auch das war ein merkwürdiges Gefühl. „Ja...“ antwortete sie nur leise darauf.

Alice lauschte seinen weiteren Worten, bevor sie den Bauern in ihrer Hand auf ein Feld vor seinem ursprünglichen Standort stellte. Sich niemals völlig aufopfern, wie? Sie betrachtete das Schachbrett vor ihr. Da hatte er wohl recht... „Wie wäre es wenn wir um einen Einsatz spielen?“ meinte die junge Frau plötzlich und lugte grinsend zu ihm herüber.
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam So Okt 21, 2018 12:43 pm

Wie es schien, machte seine Bewunderung für ihr Werk Alice ganz schön verlegen. Er konnte sehen, wie sie ein wenig rot anlief und anschließend äußerst bescheiden den größten Teil der Arbeit ihrem Vorstand namens Judy zuschrieb. Preecha zeigte sich daraufhin recht amüsiert, eine Reaktion dieser Art hatte er nicht erwartet. Dann wiederum schien diese Art von Bescheidenheit aber durchaus zu ihr zu passen, wenn sie schon eine Stiftung dieser Art ins Leben rief, um anderen Menschen zu helfen. So, wie sie ihre Situation schilderte, klang es aber definitiv so, als würde da noch eine Menge Arbeit vor ihr stehen. Es war doch immer wieder faszinierend, wie viel Arbeit es machte, anderen helfen zu wollen, während man mit jeder noch so kleinen falschen Handlung im schlimmsten Fall gewaltigen Schaden anrichten konnte... Darum war es aber umso besser, dass es Stiftungen dieser Art und Organisationen wie die RPV gab, die sich dieser Dinge annahmen. Preecha musste bei dem Gedanken ein Seufzen unterdrücken. Langsam kam er sich etwas schuldig für die vielen Male vor, in denen ihm seine Arbeit auf den Zeiger gegangen war. Die Zeit nach der Katastrophe war da auch keine Ausnahme gewesen, immerhin hatte seine Wohnung auch ordentlichen Schaden abbekommen und er hatte neben der Arbeitslast sein Privatleben auch aussortieren müssen. Aber gut. Man tat eben, was man konnte.
Hellhörig wurde er wieder, als Alice erwähnte, dass ihr Titel für Publicity genutzt werden sollte, um mehr Unterstützung zu erhalten. War sie vielleicht so etwas wie eine Adelige aus Kalos...? Bei ihrem Kleidungsstil und dem Erwähnen von einem Erbe war das zumindest die erste Vermutung, die seine Gedanken kreuzte. Sie schien jedoch nicht besonders glücklich damit zu sein. Er konnte sich gut vorstellen, dass solche Dinge sehr lästig waren, aber dann wiederum... "Nun... wenn man sein Ziel effektiv erreichen möchte, muss man wohl alle Mittel nutzen, die man zur Verfügung hat. Da führt wohl leider nichts drumherum.", kommentierte er die Angelegenheit mit zuckenden Schultern. "Was für einen Titel aber?" In dieser Hinsicht nachzuhaken, konnte er dann doch nicht bleiben lassen, seine Neugierde hinsichtlich der Bliondhaarigen war einfach geweckt worden. Wenn er so darüber nachdachte, könnte er abseits ihres ersten Treffens ihr Gesicht nicht schon einmal irgendo gesehen haben...? Nein, das war doch nicht möglich, oder?

Die RPV sagte ihr allerdings etwas. Natürlich, ein dermaßen großes Sicherheitsorgan wurde vor allem nach einer Katastrophe wieder groß ins Rampenlicht gerückt. Ihre darauf folgende Anmerkung brachte ihn jedoch zum schmunzeln. Ja, damit hatte sie wohl recht. Er würde es sich auch nie zutrauen können, die Aufgaben zu schultern, die Ranger und Polizisten erfüllen mussten, dafür mischte er sich viel zu ungerne direkt in solche Geschehen ein. "Haha, ja, ich bin eher jemand, der im Hintergrund arbeitet...", setzte er an und legte sich dabei eine Hand in seinen Nacken. "Früher war ich einmal in der Forscherabteilung, aber nach der Umstrukturierung vor Kurzem kam ich in die Abteilung für Gewaltverbrechen. Ich bin Rechtsmediziner.", klärte er sie schließlich auf. Er hatte eigentlich noch nie in einem Kontext wie diesem über seinen Beruf geredet, irgendwie fühlte es sich ein wenig merkwürdig an. Auf eine gute Weise.
Wie es schien, hatte Alice auch etwas Mitleid hinsichtlich der Last, die die RPV nach einer Katastrophe wie dieser trug. Preecha konnte bei ihren bedrückten Worten lediglich beklommen zu Boden schauen. Letzten Endes war es einfach immer noch ein Job, für den sie bezahlt wurden und dessen Risiko man sich bewusst sein musste. "Nun. Viele von uns haben diesen Berufsweg ja gerade eingeschlagen, weil sie den Menschen helfen wollten. So hart es auch sein kann, ich denke, im Nachhinein profitieren wir trotzdem alle davon." Er versuchte einfach, etwas positives darin zu hinterleuchten. Nur fühlte es sich für ihn schon wieder so seltsam an, von "wir" zu sprechen. Er hatte sich bisher immer etwas von seinen Kollegen abgeschottet, doch nach dieser schweren Zeit hatte er sich mehr mit ihnen befasst, als er es gewohnt war.

Skeptisch wurde er nur dann, als Alice ihm im Spiel plötzlich den Vorschlag machte, um einen Einsatz zu spielen. Dieses Grinsen, das sie dabei auf den Lippen trug... Dem traute er nun wirklich nicht ganz über den Weg. Normalerweise mochte er so etwas nicht, doch in einem Fall wie diesem war er nun wirklich interessiert daran, was gerade in ihrem Kopf vor sich ging. "Interessant.", kommentierte er ihre Worte herausfordernd und verengte seine Augen dabei. Anschließend ruhte er sein Kinn auf seinen Handrücken. "Was für eine Art von Einsatz würde dir denn vorschweben?" Um Geld konnte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht handeln, wo sie erst so groß betont hatte, dass sie nun arm geworden war. Es sei denn, sie war sich ihrem Sieg wirklich dermaßen sicher.

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam Di Okt 23, 2018 9:32 am

"Oh, Natürlich... Sie wissen es nicht." meinte Alice mit etwas perplexem Blick im Gesicht, als er bei der Erwähnung ihres Titels nach hakte. Es fühlte sich ein wenig so an, als hätte sie sich verplappert. Was.. auch der Wahrheit entsprach. "Nun..." sagte sie mit zögerlicher Stimme und zeigte sich erneut ein wenig verlegen, so wie sie ihren Blick vor ihm sinken ließ. "Ich... bin der Champ dieser Region. Alice Mary Ann Little." sprach sie und zuckte schließlich nur mit schiefem Lächeln ihre Schultern.
Preeche erklärte schließlich, dass er einmal in der Forschungsabteilung der RPV gearbeitet hatte und Alice sah ihm dabei zu, wie er sich die Hand in den Nacken legte. Alice blinzelte ihn erstaunt an als er offenbarte dass er nun als Rechtsmediziner für... eine Abteilung anderer Art arbeitete. "Sie... arbeiten also den lieben langen Tag mit Opfern von Gewaltverbrechen?" fragte die junge Frau, bis sie schließlich ihre Schultern hob und ein leises "Krass." verlauten ließ.

Ihr Blick zuckte hin und wieder zum Schachbrett und sie betrachtete stillschweigend seine Züge; Sie grinste vor sich her. "Aber ich finde es toll, dass Sie so etwas machen." meinte Alice während sie nach einem ihrer weißen Bauern griff, denn sie in einem ihrer ersten Züge vorrücken ließ. Sie sah Preecha mit leichtem Lächeln auf ihren Zügen an "Ich meine... Sie geben diesen Leuten, auch wenn sie nicht mehr unter uns sind... Frieden. Indem sie dabei helfen, ihre Fälle zu lösen und ihnen ein Ende zu geben. Das... hat fast etwas Poetisches, finden sie nicht auch?" Sie legte den Kopf schief und grinste den jungen Mann breit an. Schließlich nahm sie die Schachfigur zwischen ihren Fingern und setzte sie auf ein Feld, auf dem einer von Preechas Bauern stand. "Bauer schlägt Bauer." meinte sie nur dazu. "Damit ist schon einmal eine ihrer Figuren Futsch, Preecha."

Als er nach ihrer Idee für einen Einsatz fragte, antwortete Alice mit süffisantem Lächeln: "Mit etwas Wertvollem." dann hob die Blonde ihren Finger und begann, in den Taschen ihres Kleides zu kramen. Pixi, das immer noch recht verschüchert neben ihr stand, sah ihr mit fragendem Blick zu als es hörte wie ihr Kleid raschelte und schepperte. Was trug diesen Mädchen nur in ihrer Schürze herum...? "Ah, da." meinte Alice schließlich und plazierte einen bläulichen Stein auf das Schachbrett. "Das ist ein Mondstein." sprach die Blonde und zwinkerte Preecha zu. "Setzen Sie auch etwas Wertvolles. Irgendwas." Pixi blinzelte erstaunt, als Alice ausgerechnet einen Mondstein zückte. Woher im Namen aller Planeten hatte sie den her? Hatte sie wieder ein Museeum mit Astrid und Precious ausgeraubt? - Nein, diese Zeiten waren vorbei, aber trotzdem... Pixi trat näher an den Tisch und sah sich den "Schatz" mit nachdenklichem Blick an. Moment mal... Das war... Sie sah Alice nach genauem Hinsehen mit verzogener Miene an. Das war kein Mondstein. Derweil blickte Alice zu ihrem Gegner hinauf und fügte mit Flüsterm hinzu: "Psssst, es kann auch irgendein Krempel sein. Das hier ist eigentlich nur ein Quarz." Sie hob den Finger vor ihre Lippen.
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Mi Okt 24, 2018 11:04 am

Preecha zeigte sich sichtlich erstaunt als er erfuhr, dass es sich bei Alice tatsächlich um den Champ der Region handelte. Das müsste er doch bestimmt in den Nachrichten mitbekommen haben...! Aber nun, wo sie ihm ihren vollen Namen genannt hatte, konnte er nicht leugnen, dass er ihm erstaunlich bekannt vorkam. Hatte es kurz vor der Bestieninvasion nicht erst einen Wechsel des Postens gegeben? Der ganze Trubel darum sowie die übermäßige Publicity, die ihr Vorgänger genossen hatte, hatten es ihn wohl völlig verdrängen lassen. Irgendwann wurden solche Nachrichten auch einfach nur noch weißes Rauschen im Hintergrund, wenn man sich nicht sonderlich dafür interessierte. Aber das bedeutete nicht, dass er diesen Posten nicht entsprechend respektieren würde wie jeder andere auch. Seine Pokémon für diese Herausforderung zu trainieren, durch die Region zu reisen und sie letztendlich zu bestehen war kein einfaches Unterfangen. "Woah.", war letztendlich das einzige, das er dazu wirklich hervorbringen konnte, ein wenig verlegen über seine eigene Unwissenheit. "In dem Fall sollte es wirklich nicht schwer sein, entsprechende Unterstützer für so ein Projekt zu finden." Letztendlich sah er das ganze lieber noch pragmatisch. Alice hatte sich ohnehin bereits sehr bescheiden gezeigt, da waren Schwärmereien hinsichtlich ihrer Position wohl eher unangebracht. So etwas entsprach auch gar nicht Preechas Stil.
Dieses leise "krass" seitens Alice hatte er aber auch gar nicht von ihr erwartet. Wobei, hatte sie bei ihrer ersten Begegnung nicht auch mal was von Beatboxen hinsichtlich ihres Pixi geredet...? Nein, das war doch Sarkasmus gewesen, soweit er sich noch daran erinnerte. "Tja... irgendjemand muss die Beweise und Spuren, die man so bekommen kann, auch dokumentieren und so... Man will ja schließlich dafür sorgen, dass solche Verbrechen so wahrheitsnah wie möglich aufgeklärt werden.", versuchte er noch ruhig etwas darüber anzumerken, aber man konnte ihm ansehen, dass diese unverblümte Reaktion von Alice ihn doch etwas verblüfft hatte.

Als sie ihn aber doch noch für seinen Beruf lobte, wurde er jedoch ein wenig zurückhaltender. "Poetisch, hm..." Nachdenklich ließ er sich ihre Worte noch einmal durch seinen Kopf gehen. Er würde es vielmehr als ironisch bezeichnen, war er trotz allem doch immer noch dafür verantwortlich, dass die wahre Todesursache einer gewissen Person verschleiert blieb. Versuchte er vielleicht wirklich das zwanghaft irgendwie wiedergutzumachen...? Nein, das war doch Unsinn. Er war immerhin schon mitten in der Lehre gewesen, als das ganze passiert war. "Ich bin mir da nicht so sicher.", äußerte er letztendlich trocken. "Es kommt wohl ganz auf den persönlichen Standpunkt an. Ich habe den Berufsweg zum Beispiel eingeschlagen, weil mich eher der analytische Aspekt an der Medizin interessiert hat. Ich denke, ich wäre kein besonders guter Arzt geworden..." Aufmerksam lag sein Blick dabei auf dem Schachbrett, er hatte nachdenklich eine Hand an sein Kinn gelegt und machte anschließend seinen Zug. "Gewissermaßen stimmt es aber schon. Ärzte versuchen, Leben zu retten, aber man muss wohl auch denen entsprechenden Respekt erweisen, die jenseits jeglicher Rettung sind." Unter seinem Mundschutz zeichnete sich ein bitteres Lächeln ab, als er diese Worte sprach. Alle Verbrechen mussten ihrer entsprechenden Strafe zugeführt werden und es sollte seine Aufgabe sein, dabei zu helfen, dass es geschah.
Gerade, als ihm dieser Gedanke gekommen war, nahm Alice auch schon eine seiner Figuren aus dem Spiel. "Hmpf.", gab er auf ihre Anmerkung hinsichtlich dessen von sich und hob dabei gelassen eine Hand. "Wir sind erst am Anfang des Spiels. Noch kann eine Menge passieren." Allmählich bekam er auch ein entsprechendes Gefühl für den Spielstil der Blondhaarigen.

Letztendlich kam es auch dazu, dass Alice auf einen Einsatz bestand. Etwas Wertvolles sollte es also sein? Kurz darauf kramte sie auch schon in ihrer Schürze, und... was trug dieses Mädchen nur alles bei sich...? Das klang nicht nach Objekten, die man für gewöhnlich in solchen Taschen aufbewahrte.
Kurz darauf präsentierte sie ihm auch schon einen Mondstein. Skeptisch musste der Brillenträger dabei eine Augenbraue heben und sah die Trainerin etwas missmutig an, als sie ihm zuzwinkerte. Mit einem Mondstein konnte er nun nicht allzu viel anfangen, hatte er doch kein Pokémon, das sich damit entwickeln konnte, aber soweit er wusste, verkauften sich solche Entwicklungssteine ziemlich gut. Etwas an der Erscheinung des Steins ließ ihn aber immer noch skeptisch werden, ebenso wie das Pixi, das weitaus schneller als er erkannte, dass mit dem Stein etwas nicht stimmte.
Als Alice ihm dann letztendlich leise offenbarte, dass es nur ein Quarz war und er auch irgendwelchen Krimskrams setzen konnte, musste Preecha belustigt prusten. Sie wollte das kleine Rollenspiel also fortführen, wie? "Na, ich weiß nicht, ob ich wirklich etwas bei mir habe, das dem wirklich gerecht wird...", setzte er mit gespielt ernster Nachdenklichkeit an, als er seine Tasche auf den Schoß nahm und auch darin herumkramte. Ihm viel wirklich zunächst nicht ein, was er nun auf den Tisch legen sollte, wo er sonst nur das Nötigste bei sich trug und seine Medikamente auf den Tisch zu lagen fand er dann doch ziemlich... unpassend. So nahm er also einfach seinen Notizblock zur Hand und riss ein Papier aus, von dem er vorsichtig einen Teil abtrennte und es anschließend entsprechend zurechtfaltete. Da lohnte es sich doch mal, dass er Origami bislang auch gut als Alleinunterhaltung genutzt hatte.
So setzte er Alice am Ende einen kleinen Kranich vor. "Hier. Ein unfehlbarer Glücksbringer. Er hilft einem garantiert." Überzeugt verschränkte er dabei seine Arme und nickte vor sich hin. Irgendwie kam er sich doch etwas idiotisch vor, das so zu sagen. "Ich... hab mir zumindest Mühe beim Falten gegeben.", fügte er noch leise mit einem etwas peinlich berührten Tonfall an und legte sich seufzend seine Finger an seine Stirn, ehe er seinen nächsten Zug durchführte. Da war der Quarz schon ein ganzes Stück überzeugender. Aber hey, immerhin konnte er ansatzweise improvisieren!

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam Mi Dez 05, 2018 6:33 am

"Ich habe den Berufsweg zum Beispiel eingeschlagen, weil mich eher der analytische Aspekt an der Medizin interessiert hat..." Alice hielt für einen Momemt inne und sah vom Schachbrett zu ihm auf. Sie blinzelte ihn kurz fragend an und ließ ihn aussprechen, bevor sie ein ruhiges "Erstaunlich."  hören ließ. Ihre Lippen kräuselten sich zu einem leichten Lächeln bevor sie mit gelassener Stimme fortfuhr: "Ich meine... weil Sie so ehrlich sind. Andere hätten die wahren Interessen ihres Berufs hinter irgendwelchen edlen Motiven verborgen, aber... nicht Sie."  Sie zuckte mit den Schultern und verstummte für einen Moment. Sie wirkte etwas betreten, als würde sie grübeln, bevor sie weiter sprach: "Ich bin auch nur Champ geworden weil ich Pokémon mag..."  Das war jedoch nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte war ihr Vater. Und sie wusste nicht einmal so genau warum. War es, weil Alice das Gefühl hatte er wäre stolz auf sie gewesen wenn sie die Spitze von etwas erreichte? Alice runzelte ihre Stirn als sie versuchte sich angestrengt zu erinnern. So viel sie noch wusste hatte sich Papa eigentlich nie so richtig für Pokémon interessiert. Zumindest nicht für ihr Training, oder für Kämpfe. Aber ihr Vater hatte im Allgemeinen so gewirkt als hätte er neben der Führung seines Unternehmens nicht viele Interessen. Dabei war er einer der fantasievollsten Menschen die sie je kennenlernen durfte.
Kurz bevor sie ihre Runde zu Ende gespielt hatte, bemerkte Alice wie genau er ihre Züge beobachtete. Sie hatte schon bei ihrer ersten Begegnung bemerkt dass er über einen scharfen Verstand verfügte. Wahrscheinlich war er jetzt schon dabei ihren Spielstil zu analysieren. Es war fast schon ein wenig beängstigend. Aber auch nur fast. Alice grinste ihm nur stillschweigend zu während sie ihm seine Runde überließ. Und während sie so da saß und vor sich her grinste musste sie sich an eine andere Partie Schach erinnern. Oder eher mehrere Partien...

"Schachmatt." sprach ihre Schwester in diesem ruhigen, beinahe schon monotonem Tonfall bevor sie den König auf Alices Seite des Feldes mit ihrem Bauern umkippen ließ. Die 12-Jährige ließ daraufhin mit aufgeklappter Kinnlade ihre Fäuste so stark auf die Tischplatte prallen dass sich das ganze Brett für einen Moment in die Luft erhob. "Boah! So eine Drecksscheiße! Ich verlier' nur!" Ihre Schwester kniff leicht die Augen zusammen. "Alice Mary Ann. Tonfall." ermahnte sie, immer noch mit ruhigem Ton, und rückte an der dicken Hornbrille auf ihrer Nase. Das junge Mädchen entgegnete ihrem Blick mit ebenso zusammengekniffenem Ausdruck. "Cordelia Elise. Mir scheißegal."  äffte sie das ältere Mädchen nach. Diese verdrehte nur ihre Augen und schnalzte mit der Zunge. Im Wohnzimmer war es an diesem Wintertag ansonsten ruhig. Man hörte bloß das Kaminfeuer knistern und das leise Scharchen von Pokémon; Auf der Couch schliefen Piepi und Cordelias Raichu seit den letzten drei Runden aneinander gekuschelt. Alices kleiner Ausbruch schien ihr Schlummern nicht zu stören.
"... Ich will ne' Revanche!"  meinte Alice dann und begann auch schon, die Figuren wieder energisch auf das Schachbrett zu platzieren. Cordelia stöhnte leise auf und sah sie mit einem Blick an der wohl 'Noch eine?' bedeuten sollte. "Macht dir das überhaupt noch Spaß?" fragte sie ihre jüngere Schwester. "Oder willst du einfach nur gegen mich gewinnen?"  Alice antwortete wie aus der Pistole geschossen: "Gewinnen macht Spaß!"  Cordelia zuckte daraufhin mit den Schultern. "Argument. Aber du solltest dich nicht nur aufs Gewinnen konzentrieren. Sondern darauf was gerade passiert. Vor allem auf dem Spielfeld." "Ich weiß?!"  gab Alice mit genervtem, verzerrtem Gesicht zurück weil ihr diese Aussage lächerlich offensichtlich vorkam; Doch Cordelia quittierte das mit einer hochgezogenen Augenbraue und meinte: "Ahja? Dann... Was war mein vorletzter Zug?" Der Blick des jungeren Mädchens wurde blank. "Ähm..."  gab se' für einen Moment ertappt von sich, bevor sie unsicher "Du hast mit deinem Turm meinen Springer geschlagen?"  sagte. Cordelia hob ihre hellen Augenbrauen in die Höhe und schmunzelte: "Du meinst... den Turm den du schon drei Runden vorher geschlagen hast?" Alice ließ ihren Blick sinken. Ihre ältere Schwester schmunzelte weiterhin und sprach dann versöhnlicher. "Hör mal. Du hast Potenzial. Du musst dich nur besser darauf konzentrieren was um dich herum passiert. Also Augen..." Sie bewegte zwei Finger in Richtung des Schachfeldes. Alice  lächelte leicht dümmich vor sich her weil ihre große Schwester sagte sie hätte Potenzial... "Auf das Spiel." beendete Cordy. "Okay?" Alice lächelte sie an und nickte eifrig. "Okay!"

Immer noch wirkte sie künstlich-höhnisch mit ihrem breit-grinsendem Gesichtsausdruck als er nach einem Einsatz in seiner Tasche fischte. Natürlich wusste er gleich dass es nur ein Fake-Mondstein war. Aber ihr ging es nicht wirklich um irgendwelche Einsätze. Ihr ging es um das Spiel. Sie hob ein wenig ihre hellen Augenbrauen als er dann einen Zettel in der Hand hielt und anfing, ihn zu falten. Doch Alice staunte nicht schlecht als er plötzlich einen Origami-Kranich auf den Tisch legte. Er zeigte sich aber ziemlich bescheiden so wie er still vor sich her murmelte... Alice schüttelte daraufhin mit dem Kopf und antwortete lächelnd: "Oh! Nein Nein! Ich finde es wundervoll!"  sagte sie und starrte ihm in die Augen. "Jetzt will Ich erst recht gewinnen!"  fügte sie grinsend hinzu. Pixi stand derweil immer noch neben ihr und verdrehte stillschweigend ihre Augen. Sie war manchmal so kindisch... Und dieser Mann unterstütze das auch noch mit seinen merkwürdigen... Papier-Finger-Fertigkeiten. (Pixi wusste als Außerirdische nicht was Origami war).
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Mo Dez 24, 2018 3:57 pm

Preecha musste verblüfft aufhorchen, als Alice ihn für seine Einstellung und seine Ehrlichkeit lobte. Vor allem die Ehrlichkeit war immer ein Punkt gewesen, bei dem er äußerst selbstkritisch mit sich selbst war. Als sie jedoch die "edlen Motive" erwähnte, hinter denen sich die meisten in dem Berufsfeld versteckten, musste er dann doch leise und bitter in sich hineinkichern. "Was soll ich sagen? ich bin einfach eher... ein direkter Mensch.", kommentierte er, während er nachdenklich das Schachbrett betrachtete. Momentan sah es nicht schlecht für ihn aus, vielleicht in den nächsten paar Zügen... Er sollte aber besser nicht übermütig werden.
"Es interessiert mich nicht wirklich, was andere von mir denken. Die Wahrheit macht einen nicht immer beliebt, aber es ist nunmal immer noch die Wahrheit." Er hatte sich schließlich nicht umsonst den Spitznamen "Preacher" bei seinen Kollegen eingehandelt. Da war es doch ironisch, dass er mit seinem dunkelsten Geheimnis dann doch weit über die Grenzen seiner sonst so markanten Direktheit hinausgeschossen war.
"Schon faszinierend, wie weit einen so ein simples Interesse am Ende bringen kann.", erwiderte er dann schon etwas heiterer, als Alice ihm sagte, dass es eigentlich nur ihre Liebe zu Pokémon gewesen war, durch die sie letztendlich den Posten des Champs errungen hatte. "Ich mag Pokémon ja auch, als ich noch jünger war, habe ich sie eigentlich auch intensiver trainiert.", erzählte er letztendlich und schielte kurz zur Seite. Priamus schien sein Clavion und sein Stollunior nun krampfhaft davon abhalten zu wollen, irgendeinen Blödsinn anzustellen, kam wegen seines hohen Alters aber nicht allzu gut hinterher. Darüber musste ihr Trainer schadenfreudig grinsen. "Hätte ich mir die Zeit genommen, ordentlich zu reisen statt zu studieren wäre ich vielleicht eines Tages Stahl-Arenaleiter oder Top Vier in Sinnoh geworden... aber das ist natürlich reines Wunschdenken." Vielleicht hätte er dann heute auch weniger Probleme, doch auch wenn der Gedanke selbst sehr verlockend war, es ließ sich nun einmal nicht ändern. Früher war er eher auf Bodenständigkeit aus gewesen statt irgendwelchen Luftschlössern hinterherzujagen. Seine Mutter war immerhin Top-Koordinatorin gewesen, weshalb er sie wegen all ihrem herumreisen kaum zu Gesicht bekommen hatte. Das hatte keinen besonders guten Eindruck bei ihm hinterlassen, auch wenn er sie trotzdem geliebt hatte.

Immerhin schien Alice seinen "Einsatz" zu mögen und grinste ihn sogleich an, während sie ihm motiviert in die Augen starrte. Herausfordernd lehnte er sich bei dieser Geste vor, stütze sich mit dem Ellbogen auf dem freien Teil der Tischplatte ab. Das war die Art von Elan, die er doch gerne sah! Zum Glück trug er einen Mundschutz, da konnte sein Gegenüber nicht sehen, dass er doch etwas verlegen darüber grinste, als es seine schnelle Faltarbeit als "wundervoll" bezeichnete. Darauf wusste er wirklich nicht so recht, was er entgegnen sollte, man konnte den Spaß an der Sache jedoch trotz dessen an seinem Blick erkennen.
Wo Alice nun so motiviert für den Sieg schien beobachtete Preecha weiterhin aufmerksam, wie sie mit ihren Zügen die seinen erwiderte. Da tat es ihm fast schon leid, dass es nun nicht besonders gut für sie aussah, aber andererseits gewann er auch einfach viel zu gern. Wieder einmal hatte er bestätigung für seine strategischen Fertigkeiten erhalten, ha! "Du hast dich echt wacker geschlagen, aber...", setzte er stolz an und setzte seinen schwarzen Turm in die richtige Position, die ihren König einkesselte. "Schachmatt."

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam Sa Jan 05, 2019 9:56 pm

Alice schmunzelte noch breiter als er von sich selbst aus bestätigte dass er ein sehr ehrlicher Mensch war. Sie legte den Kopf in ihre Hand und musterte den Mann mit gehobenen Augenbrauen. Und irgendwie glaubte sie ihm das auch. Er erklärte außerdem dass es ihm egal war was andere Menschen über ihn dachten, eine Ansicht, die Alice aufgrund ihrer Position nur halb teilen konnte. Junge, heranwachsende Trainer neigten dazu zum Champ aufzublicken... Aber Alice hatte nicht das Gefühl dass sie dies bei ihr taten. Nicht wie bei Shawn. War es weil sie noch recht neu auf dieser Position war? Oder war es weil sie nicht wie Jemand wirkte den man bewundern konnte? "Ich wünschte ich wäre so ehrlich wie Sie." gab Alice Preis und sah kurz auf ihre Seite des Schachbretts hinunter. Manchmal konnte sie nicht einmal ehrlich zu sich selbst sein.

"Hm. Also ich denke Sie hätten das Zeug zum Top 4 gehabt." Sie ließ ihren Blick lächelnd zu seinen Pokémon schweifen, und musterte sie dabei ein wenig eingehender als zuvor. Dann kratzte sie sich nachdenklich an der Wange. "Wenn ich das mit meinem professionellem Trainer-Blick sagen darf..." sprach sie gespielt-geschwollen und zwinkerte ihm für einen Moment zu. "... Ihre Pokémon wirken gut versorgt und glücklich. Und die Jüngeren unter ihnen haben Potenzial." Sie zuckte mit den Schultern. "Ich habe Sie noch nicht im Kampf erleben dürfen, deswegen kann ich mir natürlich nicht sicher sein. Aber das ist meine Einschätzung." merkte sie mit sanftem Ton in der Stimme an, konzentrierte sich aber dann wieder auf die Schachpartie.

Alice wäre wahrlich keine gute Poker-Spielerin. Als sie sah welche Züge ihr Gegner machte, zeigte ihr perplexer Ausdruck im Gesicht deutlich dass sich Alice zum Teil in die Ecke gedrängt fühlte. So sah sie bereits vor seiner letzten Runde dass sie ihren König nicht mehr verteidigen konnte. Zu erst blickte sie noch etwas traurig auf ihre Figur, sah aber nach einem kurzen Moment wieder vom Schabrett auf und nickte Preecha anerkennend zu. "Gut gemacht. Sie haben gewonnen." sprach die junge Trainerin, griff nach ihrem Edelstein und legte ihn vorsichtig auf seine Seite des Feldes. "Damit erhalten Sie meinen wertvollen Mondstein."  Sie lächelte ihm zu. Sie war mittlerweile eine gute Verliererin geworden.

Als sich Preecha ein wenig zu ihr vorbeugte und sie das Blitzen in seinen herausfordernden Augen bemerkte, musste Alice kurz innehalten und starrte ihm für einen Moment ebenfalls in die Augen. Dabei meinte die junge Frau ruhig, aber plötzlich: "Oh. Mir ist bisher gar nicht aufgefallen was für schöne Augen Sie haben..." Verstummte aber dann sogleich, und wollte sich schon verbessern, da hörte sie plötzlich wie sich ein Pokéball in ihrer Schürze öffnete und der Lichtstrahl aufblitzte. Der rotäugige Geist schnellte aus seinem Ball hervor und schleuderte erst mal den Schachtisch aus dem Boden, was Alice stark zurück schrecken ließ. "Gengar!" rief sie verärgert aus, aber das Geisterpokémon lachte nur schallend und schlitterte als Schatten zu den Pokémon des Mannes herüber. Alice runzelte ihre Stirn und plusterte ihre Wangen auf, begann aber dann sofort, die Schachfiguren von Preecha wieder aufzulesen. "Es tut mir schrecklich Leid, aber Sie müssen ihn entschuldigen. Gengar ist noch nicht so lange in meiner Obhut und weiß noch nicht so recht wie es sich angenemessen verhalten soll..." Sie zuckte mit den Schultern. "Aber ich schätze genau so etwas macht das Trainer-Dasein herausfordernd und interessant, nicht wahr? Haha~" beteuerte sie mit einem schiefen Lächeln im Gesicht und drückte ihrem 'Gegner' die aufgesammelten Schachfiguren in die Hände. Währenddessen ploppte Gengar in seiner normalen Gestalt vor dem Stollunior und Klefki auf, und wollte die Beiden jungen und (leicht beeinflussbar-wirkenden) zu Streichen anstiften. Doch stattdessen verstummte es kurz und besah sich dem was die Beiden bei sich hatten. "Kekekekeke!"
"Was ist denn jetzt schon wieder... Huh?" Gengar hatte begonnen mit seinen Armen zu winken und fröhlich von einem Bein auf das Andere zu hüpfen. Alice lächelte leicht weil sie sich eingestehen musste wie niedlich es gerade aussah. "Es sieht so aus als hätten ihre Pokémon etwas Interessantes gefunden." meinte Alice zu dem gebrillten Herr.  
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam So Feb 10, 2019 8:44 pm

Preecha verzog nachdenklich seine Augenbrauen, als Alice erwiderte, dass sie gerne auch so ehrlich sein könnte. Er konnte ihren Standpunkt gut nachvollziehen, wusste er selbst auch, wie mies es sich anfühlen konnte, Dinge zu verheimlichen oder sich gar selbst zu belügen oder manches Schönzureden, statt der Realiträt wirklich ins Auge zu sehen. Doch andererseits... "Hmm... Ich denke, das muss man nicht unbedingt sein, solange man nur den richtigen Mittelweg findet. Konstante Ehrlichkeit hat auch seine Nachteile.", kommentierte er ihre Worte, schien seine Meinung jedoch eher vor sich herzumurmeln, statt sie wirklich an Alice zu richten. "Vor allem, wenn man in einer Position ist, in der viele Menschen einen im Blick haben..." Er pausierte kurz und legte eine Hand an sein Kinn, dabei haftete sein Blick weiterhin ungebrochen am Schachbrett. "Manche Dinge können dem eigenen Image wirklich schaden, wenn die falschen Leute sie mitbekommen." Bei den letzten Worten sah er seinem Gegenüber wieder mit neutralem Blick entgegen. Er konnte sich vorstellen, dass man als Champ und der Vorbildrolle, die mit diesem Posten kam, vorsichtig in solchen Angelegenheiten sein musste. Vor allem, wo es Personen gab, die die Wahrheit auch gerne zu ihrem eigenen Nutzen oder rein aus Eifersucht und Verachtung verdrehten. "Diese Dinge sind mir selbst zwar nicht besonders wichtig, aber ich kann durchaus nachvollziehen, weshalb andere sich auf diese Weise schützen wollen würden." Letzten Endes wollte Preecha auch einfach nur neu anfangen. Weg von der Selbstverblendung, weg von den Lügen. Was andere ihm sagten war ihm nicht wichtig, solange er nur seinen eigenen Prinzipien gerecht werden konnte. Würden diese Prinzipien doch nicht auch nur auf der Tatsache basieren, dass er eine Lüge lebte.

Als Alice ihm schließlich sagte, dass er vielleicht das Zeug zum Top Vier gehabt hätte, musste er dann doch amüsiert auflachen, nachdem sie ihm zugezwinkert hatte. Diese Einschätzung seiner Pokémon war in seinen Augen fast schon zu großzügig mit dem Lob, aber dann schmeichelte es ihm wiederum, dass sie so dachte, immerhin liebte er seine Pokémon, auch wenn er mit seiner Art manches Mal zu schroff mit ihnen sein konnte. Immerhin verstanden sie es auch, solche Pokémon waren nicht selbstverständlich. "Danke.", erwiderte er knapp und amüsiert. "Ich kümmere mich auch echt gerne um meine Pokémon und sie geben sich immer so viel Mühe... Fast zu schade, dass ich nicht genug Zeit aufwenden kann, um sie wirklich stark werden zu lassen.", fügte er noch an. Eigentlich fand er den Gedanken reizvoll, Alice zum Kampf herauszufordern, als sie davon sprach, die Pokémon nicht im Kampf erlebt zu haben, doch gegen den Champ persönlich antreten? Sicher, das Pixi neben ihr war vom Typ Fee, doch Pixi konnten seiner Erfahrung nach wirklich eine Menge einstecken und ein Champ wusste sicher darum, seine Typschwächen auszugleichen. Gerade die Tatsache, dass Preecha Verlieren so sehr hasste, hielt ihn auch davon ab, sich in Herausforderungen an Menschen zu stürzen, die weitaus überlegener schienen.

Ihr kleines Duell im Schach hatte er letztendlich für sich entscheiden können und somit ging der "Mondstein" schließlich an ihn. Eigentlich fühlte Preecha sich nicht wohl dabei, etwas von einer Person zu nehmen, die im Gips und momentan den eigenen Worten nach auch ganz schön pleite war, aber Einsatz war Einsatz und er wollte ihr das Spiel im Nachhinein nun auch nicht verderben, wo sie eine dermaßen souveräne Haltung angesichts ihrer Niederlage zeigte. "Danke. Du hast aber auch gut gespielt.", erwiderte er, der Ausdruck seiner Augen verriet dabei das Lächeln unter seiner Maske. Gleichzeitig schob er ihr dabei jedoch auch seinen zuvor gefalteten Kranich zu. "Du kannst den hier auch trotzdem haben. So als... Andenken für den Tag." So wertvoll war ein Papiervogel ja nun auch nicht, dass er ihn unbedingt wieder einstecken wollen würde. So hatte er wenigstens seinen Nutzen.
Abrupt musste Preecha jedoch aufhorchen, als Alice mit einem Mal seine Augen lobte. "O-oh..." Seine Augen waren dabei verlegen geweitet und er konnte im ersten Moment keine vernünftigen Worte dazu hervorbringen. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet.

Umso weniger hatte er damit gerechnet, dass plötzlich ein Gengar auf der Bildfläche erscheinen und ohne mit der Wimper zu zucken den Schachtisch umwerfen würde. Das laute Krachen des Tisches auf dem Parkboden ließ Preecha tatsächlich einmal erschrocken zusammenzucken. Was für unberechenbare Pokémon es doch gab! Perplex starrte er dem nun sich wegbewegendem Schatten hinterher, ehe ihm auffiel, dass in genau dieser Richtung doch gerade seine Pokémon waren. Das konnte definitiv nichts gutes bedeuten!
Instinktiv sprang er auf, doch die Entschuldigung von Alice ließ ihn wieder zu ihr hinabblicken. Verdammt, er konnte eine junge Frau mit Gips doch jetzt auch nicht einfach seine Schachfiguren auflesen lassen! Das war nun wirklich etwas viel auf einmal... Die Trainerin war allerdings wirklich schnell damit fertig. "Ach, kein Problem. Ich kenne das auch, manche Pokémon haben einfach... ihren eigenen Kopf.", winkte er ihre Entschuldigung ab, ehe er auch schon seine Figuren entgegennahm. Er konnte schon gar nicht mehr zählen, wie oft sein Clavion fremde Schlüssel angeschleppt hatte.
Kaum hatte Preecha seine Figuren in ihre Holzschachtel gelegt und sie wieder in seiner Tasche verstaut, begab er sich schon auf der Stelle zu seinen Pokémon. Das Gengar schien mit den zwei naivsten Mitgliedern seines Teams jedoch noch nichts angestellt zu haben, sein Clavion schien lediglich ganz schön eingeschüchtert von dem großen Geist, während sein Stollunior sein Gehüpfe einfach nur begriffsstutzig und aus großen Augen anstarrte. Als Alice Preecha darauf hinwies, bemerkte er schließlich auch, dass sein Clavion eine merkwürdige Phiole bei sich trug.
"Ah, Tatsache.", kommentierte er mit gehobener Augenbraue, ehe er auffordernd seine Hand nach dem Schlüsselbund ausstreckte. "Zeig mal bitte her." Wo die kleine Stahlfee noch etwas angespannt vom plötzlichen Auftreten des bedrohlich wirkenden Pokémon war, zuckte sie aufgrund des plötzlichen Ansprechens von ihrem Trainer kurz zusammen, ehe sie ihn erleichtert musterte und seine Hand für einen Moment anstarrte. Erst dann hatte sie seine Bitte richtig verarbeitet und drückte ihm auch gleich schon die Phiole in die Hand. Sie hatte ihm das merkwürdige Ding ohnehin schon zeigen wollen. "Hmmm..." Nachdenklich hielt Preecha die violette, zähe Flüssigkeit darin gegen das Licht. Was könnte sie nur sein, dass ein Gengar so begeistert davon war? "Ist das ein Giftschleim?", murmelte er schließlich seinen ersten Gedanken vor sich her und verzog dabei seine Augenbrauen. "Ihr könnt froh sein, dass ihr beide Stahlpokémon seid. Mit so etwas zu spielen ist gefährlich!", ermahnte er die zwei kleinen schließlich streng, woraufhin sie schuldbewusst ihre Köpfe sinken ließen. Priamus, der gerade fix und fertig im Schatten eines Baumes saß, weil er die Jagd nach den zwei flinken Jungspunden aufgegeben hatte, hob bei den Worten seines Trainers einen Flügel und gab dabei einen zwar entkräfteten, aber zustimmenden Ruf von sich.
Mit einem Seufzen senkte Preecha kurz seinen Kopf, ehe er noch einmal nachdenklich wurde. Hatte irgendwer das hier verloren? Diese Phiole sah allerdings so aus, als wäre sie bereits etwas vom Wetter bearbeitet worden, bestimmt würde keiner mehr danach suchen. Ihm fiel gerade wirklich nur eines ein. "Ähm...", setzte er kurz an. Noch einmal ging ihm das plötzliche Lob von Alice durch den Kopf und er legte sich vewrlegen eine Hand in den Nacken, während er ihr den Gidtschleim entgegenstreckte. Es fühlte sich komisch an, jemandem eine toxische Substanz zu überreichen, vor allem, wenn diese Person sich so freundlich gezeigt hatte, aber als Trainerin mit einem Giftpokémon wusste sie bestimmt auch um den potenziellen Wert des Items. "Hier, du kannst es gerne deinem Gengar geben. Ich habe nur Stahlpokémon, da kann ich nichts damit anfangen.", sprach er dabei etwas zurückhaltend.

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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Aliceam Sa März 02, 2019 12:50 pm

Ihr Kopf ruhte immer noch entspannt in ihren Händen während Alice ihn so ansah als wolle sie ihm direkt in den Kopf schauen. Ihre Lippen kräuselten sich zu einem leichten Schmunzeln. Sie suchte seinen Blick der kurz nachdenklich auf das Schachbrett gerichtet war und antwortete ihm: "Es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Vertrauen~" Zumindest erinnerten sie seine Aussagen eher an dieses Konzept. Sie behielt ihr freundliches Lächelnd bei während sie zu dem jungen Mann sprach. "Ehrlichkeit ist etwas Anderes als Jedem seine Geheimnisse anzuvertrauen. Sonst... wären es auch keine Geheimnisse mehr, richtig? Es ist recht simpel." Sie war so aufmerksam wie schon lange nicht mehr. Er warf recht interessanten Gesprächsstoff auf, in dem sich Alice selbst sah und wieder spiegelte. Vermutlich spielt er auch teilweise  auf ihre Position an, nicht nur auf sich selbst. Die junge Frau hob jedoch ein klein wenig herausfordernd ihre hellen Augenbrauen als er meinte dass ihm diese Dinge nicht besonders wichtig waren. Sie schmunzelte noch breiter. "Achja~? Jeder von uns hat doch Geheimnisse, oder? Schmutzige Wäsche von früher. Seiten an uns, die wir Anderen nicht so gerne präsentieren..."  Anschließend lehnte sie sich wieder auf ihren Stuhl zurück und verkreuzte ihre Arme, was dank ihrem vergipsten Arm gar nicht so einfach war. Sie verzog kurz schmerzend das Gesicht, horchte aber kurz auf als er von Image sprach; sah schließlich ebenfalls kurz verloren auf das Schachbrett. Ihr Lächeln veränderte sich, wurde ein wenig matter. In ihrer Stimme schwang ein selbst für sie befremdlicher Tonfall mit: "Aber von Image kann ich nur ein Lied singen... Sie kennen Shawn? Den vorherigen Champ? Er hatte ein gutes Image... im Gegensatz zu mir, haha~... Er wurde von jungen Trainern bewundert. Zurecht, würde ich sagen. Er ist in jeglicher Hinsicht besser als ich." Daraufhin ließ Alice ihren Kopf sinken und ihre zuvor grinsenden Mundwinkel erschlafften; Trotzdem sah sie Preecha weiterhin aufmerksam von unten hervor an. "Diese ganzen, heranwachsenden Trainer... Ich bin ihre Anerkennung nicht wert. Ich habe ihre Bewunderung nicht verdient. Weil..." Alice stockte für einen Moment als könnten keine Töne ihre Lippen verlassen. Ihr Blick wich leicht zur Seite von ihm weg. "... Weil mir ihre Meinungen Nichts bedeuten... Ihre Ansichten von mir sind mir egal. Sie... wissen es nicht..." Alices Tonfall wurde ernster aber auch verunsicherter, ihre Augen sahen ein wenig so aus als würden sie in weite Ferne starren. "Sie wissen nicht wie es ist die Spitze erklimmen zu müssen. Die Meisten von ihnen haben nicht das durchgemacht was ich durchgemacht habe." Sie schüttelte leicht den Kopf und fügte ruhig an: "Sie sind nicht der Champ. Ich bin es."  Anschließend verfiel sie ins Schweigen und sah ihn nach längerer Zeit wieder in die Augen. Wieder begann sie zu lächeln, doch diesmal war es ein ehrliches Lächeln. "Das wäre zum Beispiel so eine Seite die ich Nicht Jedem zeigen würde."

Ihre Stimmung hob sich jedoch wieder als Preecha ihr den Papierkranich überließ. So als wäre vorher Nichts gewesen und als ob sie das ganze Gespräch am liebsten vergessen würde, klatschte sie betont begeistert in ihre Hände und meinte: "Dankeschön für das Kompliment und dieses bezaubernde Andenken an unser kleines Match. Zwei zum Preis von einem. Sie verwöhnen mich~" Sie legte ihren Kopf schief und zwinkerte Preecha zu. Dabei strich sich die junge Frau verspielt ein paar Strähnen aus ihrem Gesicht. Moment mal... Wie verhielt sie sich bitteschön? Sie sollte sich in seiner Gegenwart mal wirklich ein wenig zusammen reißen...

Zunächst konnte sich Alice so gar nicht darauf konzentrieren was es denn nun genau war was Preechas Pokémon da gefunden hatte... Denn Alice war viel zu entzückt von seinem Clavion. So aus der Nähe war es noch viel niedlicher! Sie legte sich beide Hände auf die Wangen die vor lauter Aufregung heiß wurden, ihre Augen leuchteten: "Also unter meiner Obhut könnte es mit Allem spielen was es will, hahaha~" sagte Alice zwar träumerisch aber es sah zumindest nicht danach aus als würde sie sich in nächster Zeit auf die Stahlfee stürzen und sie poké-nappen. Erst nach langer Zeit begriff der junge Champ dass ihr der Mann eine Phiole mit lila Schleim entgegen hob. "Oh, Sieh mal! Giftschleim!" sagte sie nach einer Weile obwohl der Herr mit Brille schon mehrmals darauf hingewiesen hatte dass es sich um dieses Item handelte... "Das willst du mir geben?" sah sie ihn fragend an und war plötzlich zum duzen übergetreten. "Nun, das ist... ein recht kurioses Geschenk, das muss ich gestehen. Willst du mir mit der Überreichung dieser toxischer Substanz etwas sagen...? Soll ich... sie vielleicht trinken?" Sie hob ihrer Augenbrauen voller Argwohn... winkte aber nach einem kurzen Moment der Stille lässig ab und sprach: "Das Alles war natürlich nur ein kleiner Scherz~... Ich werde es meinem Gengar überreichen." Sie nahm die Phiole strahlend entgegen.
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Re: Der Zentralpark

Beitrag von Preechaam Do März 07, 2019 5:10 pm

Preecha hatte nicht damit gerechnet, dass er mit dem Thema Ehrlichkeit bei Alice einen Nerv treffen würde. Als sie den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Vertrauen betonte, horchte er überrascht auf, schwieg jedoch betreten zu ihrer Ansicht. Recht hatte sie, doch so, wie sich sein Lebensstil in den letzten Jahren entwickelt hatte, war für ihn die Grenze zwischen Misstrauen und Lüge vollkommen verwischt. Eine bittere Erkenntnis und etwas, an dem er definitiv arbeiten musste. Es war während der Bestienkatastrophe wieder langsam in sein Bewusstsein gekrochen und nun konnte er erneut begreifen, dass er schlicht und ergreifend niemandem mehr vertraute. Zwar verbarg er es hinter seiner Direktheit und seiner schroffen Art, doch in Wahrheit hatte er furchtbare Angst vor seinem Kollegium. Konnte er seine Defensive wirklich weiterhkn so sinken lassen, wie er es seit dieser Katastrophe getan hatte...? Vor allem, als die Blondhaarige die schmutzige Wäsche von früher ansprach, fühlte er allmählich sachte den kalten Schweiß ausbrechen.
"Ha, in der Tat...", verbarg er seine Gefühle hinter der kecken Intonierung und dem herausfordernden Ausdruck seiner Augen. Man konnte schließlich nicht sehen, dass er sich bis gerade eben auf die Unterlippe gebissen hatte. "Die wohlbekannten Leichen im Keller. Sich nur von seiner besten Seite präsentieren zu wollen erscheint mir aber nur natürlich." Preecha mochte in der Hinsicht zwar recht gewissenlos sein, doch selbst er fühlte sich über längere Zeit miserabel, wenn er jemanden wirklich mit seiner Art verletzte. Gsnz zu schweigen von seinem Stolz und gewissen anderen Dingen...
Als Champ schien Alice über Angelegenheiten hinsichtlich ihres Image nur allzu gut philosophieren zu können, begann sie im Anschluss an ihr vorheriges Thema schließlich auch, ihre Gedanken dazu zu äußern. "Shawn, hm... Ja, seinen Namen kenne ich, aber viel habe ich nicht auf ihn geachtet.", ging er noch auf die Nennung ihres Vorgängers ein, ehe er seine Ellbogen auf dem Schachtisch ruhen ließ und seine Hände verkeilte, um sein Kinn auf ihre Rücken zu legen und ihr aufmerksam zuzuhören. An die Bewunderung, die Shawn entgegengebracht wurde, konnte er sich dank des Fernsehens noch gut erinnern, im Gegensatz dazu hatte er von Alice nicht genug mitbekommen, um sie zu erkennen... Das mochte bei jemandem wie ihm jedoch nichts heißen, schließlich tendierte er stark dazu, ignorant gegenüber seinen Mitmenschen zu sein. Preecha hob jedoch skeptisch eine Augenbraue, also Alices Worte deutlich in eine Richtung deuteten, die ihm vermittelte, dass sie ein wenig unzufrieden mit sich selbst auf dieser Position war. Die Ansichten anderer Trainer waren ihr in Wahrheit also vollkommen egal...? Nachdenklich senkte Preecha seinen Blick und lauschte ihren Worten, bis sie geendet hatte. Eine Seite, die sie nicht jedem zeigen würde... Augenblicklich rief er sich ihre Worte von eben wieder ins Gedächtnis. Der Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Vertrauen. Sie vertraute ihm also bereits so weit, dass sie ihm diese Gedanken ohne zu zögern offenbarte? Seine Augen zeigten eine erstaunliche Ruhe, als er seine Hände nun wieder senkte, sich gerade hinsetzte und eine ernstere Haltung annahm. Fabei hatte er einmal tief eingeatmet, zumindest soweit es seine leicht blockierte Nase zuließ.
"Was ist denn so schlimm daran?", fragte er schließlich direkt und runzelte dabei seine Stirn. "Sicher, du magst diese Gedanken nicht offen äußern, aber... Wie gehabt. Es ist etwas, das wir alle nun einmal tun. Ich bin mir sicher, selbst Shawn wird nicht konstant glücklich mit der Anhimmelung seines Postens gewesen sein." Seine Finger wippten kurz auf der Tischplatte auf und ab, er suchte die richtigen Worte. Warum steigerte er sich nur so sehr in dieses Thema hinein? "Gerade deswegen werden die jungen Trainer da draußen sicher ihre eigenen Wege finden, dich wertzuschätzen. Die Dinge, die sie nicht sehen, füllen sie mit ihren eigenen Eindrücken und allein dadurch, dass du Shawn besiegen konntest, haben sie sicher ihre eigene Art der Achtung vor dir gewonnen. Du verdienst sie nicht weniger, sie zeigt sich lediglich anders." Nach diesen Worten hob er seine Hand vor sein Gesicht und ließ sie einmal über seinen Mund- und Nasenbereich hin und her schweifen. "Ich meine... du weißt nicht einmal, wie ich wirklich aussehe und doch hast du den Eindruck gewonnen, dass ich vertrauenswürdig genug bin, um diese Seite zu sehen." Auch wenn er dabei etwas neckisch klang, senkte er seinen Blick kurz darauf auch schon und wurde etwas melancholischer. "Ähm... aber keine Sorge. Ich habe nicht vor, dieses Vertrauen mit Füßen zu treten." Diese Worte, die Alice an ihn gerichtet hatte, würden wohl noch für einige Zeit in seinen Gedanken verweilen.

Nach ihrem Spiel schien die Blondhaarige sich sehr über den Erhalt des Papierkranichs zu freuen, zumindest, soweit Preecha es anhand ihres Verhaltens ablesen konnte. Als sie ihm letztendlich zuzwinkerte, weiteten sich seine Augen abrupt überrascht und er wandte seinen Blick verlegen zur Seite, während er eine Hand an sein Kinn legte. "V-verwöhnen...? Haha, nun ja... nicht doch...", brabbelte er daraufhin etwas unverständlich vor sich hin. Wie schaffte es dieses Mädchen nur, ihn mit seiner Art auf diese merkwürdige Art und Weise glücklich zu machen...? Er hatte ihm doch nur etwas entgegenkommen wollen! Das sah ihm nun auch nicht wirklich ähnlich, an solche Dinge war er gar nicht gewöhnt.

Aufgrund seiner strengen Zurechtweisung seiner Pokémon bemerkte Preecha später gar nicht richtig, wie entzückt Alice von seinem Clavion schien. Als er ihr jedoch den Giftschleim überreichen wollte, musste er dann doch seine Brauen darüber verziehen, dass sie ihm anscheinend nicht wirklich zugehört hatte. Da wurde auch schon seine Befürchtung wahr: Dieses Geschenk vermittelte die völlig falsche Intention. Für einen Moment war Preecha sprachlos und wusste mit angehaltenem Atem nicht so recht, was er darauf nun entgegnen sollte, ehe diese Angelegenheit sich doch wieder als einer ihrer neckischen Scherze entpuppte und sie sich doch strahlend über das Geschenk freute. Dass sie dabei plötzlich auf die zweite Person umgesprungen war kümmerte ihn nicht, er hielt nicht viel von Höflichkeitsfloskeln und hatte sie die ganze Zeit auch auf diese Weise angesprochen. "Also echt...", murmelte Preecha nach dem Überreichen leise und nasal vor sich hin, ehe er wieder kurz innehalten musste und sich schließlich schlagartig von der Blondhaarigen abwandte. "A-CHOO!" Er hatte sich beim Niesen abrupt seinen Arm vor sein Gesicht gehalten. Nun zeigte sein Augenthalt im Park doch langsam seine Spuren und er schniefte leise. "Freut mich aber, dass ich deinem Team auf diese Weise helfen kann...", kommentierte er dabei obligatorisch und fischte in seiner Tasche nach den Taschentüchern. Zumindest sein Clavion klimperte nun fröhöich mit seinen Schlüsseln über diese Begebenheit, anscheinend machte Alices glücklicher Ausdruck bereits einen sympathischdn Eindruck auf es.

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