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✗ 02.07.2019 | 4. Geburtstag!
Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

✗ 26.05.2019 | Umfrage zum Umzug
Nach der Ankündigung von letzter Woche findet ihr hier nun die offizielle Abstimmung bezüglich eines Umzugs!

✗ 18.05.2019 | Zukunft des BoW
Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

✗ 01.04.2019 | Osterevent
Mit dem Start des Aprils startet auch unser Osterevent. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und eine schöne Zeit!

✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

✗ 19.03.2019 | Wettbewerb
Bis zum 27.03. habt ihr die Möglichkeit, euch für den Wettbewerb in Orion City anzumelden!

✗ 11.03.2019 | Letzte News & WB-Umfrage
Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

✗ 04.03.2019 | Überdosis News
News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

✗ 01.03.2019 | Veränderungen im Forum
Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

✗ 02.07.2018 | Bonus für RPV & Taijitu
Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

✗ 02.07.2018 | BoW wird 3 Jahre alt!
Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

✗ 24.02.2018 | Neue Wettbewerbshallen
Wir suchen neue Wettbewerbshallen! Nun habt ihr die Möglichkeit, Ideen für neue Hallen einzusenden und eure Hallenidee im Rollenspiel zu sehen. Mehr ist hier zu lesen.

✗ 30.11.2017 | Adventskalender 2017
Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Die Wettbewerbe des Forums haben bisher nicht wirklich geglänzt, weshalb ihr nun ins Spiel kommt! Habt ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für den Ablauf von Wettbewerben? Teilt sie uns mit uns sagt uns eure Meinung! Mehr dazu hier!

✗ 02.07.2017 | BoW feiert Zweijähriges!
Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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Heute verabschieden wir uns leider von Shawn, der das Team aus zeitlichen Gründen verlässt, uns aber als User weiterhin beehrt! Wir bedanken uns herzlich für seine Unterstützung und die Arbeit, die er geleistet hat.

✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

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Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

✗ 30.11.2015 | Adventskalender
Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
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✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Beitrag von Relaxoam Di Jul 02, 2019 9:29 pm

Als ihr aufwacht ist das Erste, was ihr wahrnehmt, die bittere, nasse Kälte, die sich bis zu euren Knochen hindurchfrisst. Der harte Steinboden, auf dem ihr liegt, scheint eine Weile euer Bett gewesen zu sein, denn ihr fühlt euch gerädert und unausgeruht, als ihr euch langsam aufrichtet. Ihr seht euch um und euch fällt auf, dass ihr euch in einer Art Kerker befindet. Die dicken Gitterstäbe aus Eisen, die an einigen Stellen bereits rot vom Rost gefärbt sind, machen keinen modernen Eindruck und das große Vorhängeschloss, das die Kerkertür zugesperrt hält, scheint auch nicht mehr das Neuste zu sein. Die Wände und der Boden sind aus Stein, hier und dort ist nur ein wenig Stroh ausgelegt, auf dem man vielleicht schlafen könnte, ansonsten erblickt ihr durch die Gitterstäbe nur einen langen Flur, der ebenfalls aus dem dunklen, nassen Stein gefertigt wurde. Fackeln erhellen den Flur und sorgen dafür, dass auch in eure Zelle einige Lichtstrahlen fallen und den Raum in ein fahles Licht tauchen.
Was euch außerdem sofort auffällt: oben links in eurem Blickfeld seht ihr eine Anzeige bestehend aus drei roten Herzen, die im Sekundentakt zu schlagen scheinen. Darunter findet sich ein grüner Balken, der heruntergeht, wenn ihr anstrengende Bewegungen vollzieh – eine Gesundheits- und Ausdaueranzeige. Als wäre diese Anzeige an euere Peripherie gepinnt, habt ihr es immer im Blick und es wäre besser, wenn ihr auf sie Acht gebt!

Aus dem Nichts erscheint vor euch in der Luft plötzlich eine weiße Schrift, die euch anspricht.

„Helden. Euer Vorhaben, den Dunkelkönig zu bezwingen, ist gescheitert. Seine Armeen schlugen Euch im Kampf und Eure Exekution steht kurz bevor. Trotzdem seid Ihr die letzte Hoffnung, die das Königreich hat und trotz Eurer Niederlage glaubt das Volk noch immer an Euch. Findet einen Weg aus der Zelle vom Dunkelkönig, schreitet erneut in den Kampf und bringt dem Königreich Frieden. Doch gebt acht: verliert Ihr eure Herzen, werdet Ihr sterben. Auf dass Mut Eure Herzen erfüllt und Stärke eure Taten leitet.“


Ziel: Findet einen Weg, aus der Kerkerzelle zu gelangen.



Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Odile melden! Viel Spaß!
Code:
<center><rd>Lunartanz</rd></center>

Relaxo
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Beitrag von Leviaam Do Jul 04, 2019 3:30 am

GEP #001 | Mit Larina | Dungeons & Dragonites

Irgendetwas war merkwürdig.
Levia bemühte sich ihre Augen geschlossen zu halten und kniff sie leicht zusammen. Sie war doch gerade erst ins Bett gegangen und da sollte sie schon wieder aufstehen?! Ganz bestimmt nicht.
Die Weißhaarige drehte sich auf die Seite – zumindest wollte sie das, bis sie endlich bemerkte, was sie so störte. Ihr war kalt .... und es war absolut unbequem. Außerdem fühlten sich ihre Muskeln irgendwie schwer an .... und ihr Rücken schmerzte, als hätte sie bereits einige Stunden auf einem harten Steinboden gelegen. Aber das war ja nicht möglich, denn sie war sich absolut sicher, dass sie sich Zuhause in ihr eigenes Bett gelegt hatte. Trotzdem konnte sie gerade keine Position finden, die es ihr erlauben würde weiter zu schlafen und als sie dann nach ihrer Bettdecke greifen wollte um sich in ihr einzukuscheln, griff sie ins Leere. Was war das denn für ein blöder Scherz?!
„Nh .... was soll das?“, murrte Lev genervt und setzte sich dann doch langsam auf. Wobei sie zusammen zuckte, als ihre Hände auf den kalten Boden trafen, von dem sie sich gerade erheben wollte. „Was ist das?“
Schlagartig wach und nun sehr verwirrt, sah Levia nach unten auf den Boden. Es war ein dunkler Steinboden, von dem sie jedoch nicht so viel erkennen konnte, da er nur spärlich durch flackerndes Licht erleuchtet wurde. Das nächste was sie sah, als sie ihren Blick langsam in Richtung der Lichtquelle schweifen ließ, waren einige Gitterstäbe und ein langer, mit Fackeln beleuchteter Gang. Das Ende des Ganges konnte sie nicht erkennen, geschweige denn irgendwelche Details ausmachen, denn dazu spendeten die Fackeln nicht genügend Licht.
Verwundert sah sich Levia um und erblickte neben einen Sarkophag, der an einer Wand gelehnt dastend und verdächtigt nach Ame aussah, auch noch ein schlafendes Frosdedje, ein Folipurba und ein Irrbis. Letzteres schien gerade wach zu werden oder schon die ganze Zeit gewesen zu sein, denn es kicherte hörbar.
Dann stand Levia endlich auf – und sah automatisch an sich herunter, denn sie hatte statt ihres geliebten Nachthemdes - und sie war sich absolut sicher, dass sie dieses angezogen hatte! - irgendein Hemd und eine Hose aus festem Stoff an. Sie zog leicht am Hemdstoff um ihn genauer zu betrachten und fühlte dabei, dass es sich offenbar um einen relativ dicken und reißfesten Stoff handeln musste, der allerdings in diesem Fall ziemlich schmutzig wirkte. Ihre Schuhe ähnelten auch eher hohen Stiefeln und schienen auf den ersten Blick aus Leder gefertigt zu sein. Sonst konnte sie nichts entdecken – nicht einmal irgendwelche Pokébälle an ihrem Gürtel.
„Was zum .... Was ist das?“, murmelte Levia verwirrt und wandte sich wieder den schlafenden Gestalten zu. Das waren eindeutig Pokémon von ihr und ihrer Schwester .... also hieß das doch ...
„Larry?“, langsam bahnte sich Levia einen Weg durch die schlafenden Pokémon hindurch, die jedoch auch scheinbar langsam aus ihrem Schlummer erwachten, bis sie zur zweiten Gestalt kam, die, wie auch sie vorhin, auf dem Boden lag und offensichtlich schlief.
Doch als sie sich ihrer Schwester näherte, bemerkte sie etwas und blieb verblüfft stehen. Links oben in ihrem Blickfeld konnte sie eine Anzeige erkennen, wie sie sie noch nie gesehen hatte. Das eine waren 3 schlagende Herzen und das andere ein grüner Balken, dessen Bedeutung Levia in diesem Moment noch nicht bewusst war. Sie rieb sich die Augen und blinzelte mehrfach, jedoch verschwand die Anzeige nicht.
„Larry!“, rief Levia dann aus, stürzte zu ihrer Schwester und rüttelte an ihrer Schulter. „Larry, wach auf! Das musst du dir ansehen!“
Sie kniete neben ihrer Schwester und sah sie aufgeregt an. „Du musst mir sagen, ob du das auch siehst!“
Sie bemerkte gar nicht, dass etwas nicht stimmte, noch wurde ihr bewusst, dass etwas anders war als sonst. Denn auch ihre Schwester schien in Kleidung aus festem Stoff gehüllt zu sein und auch die Frisur glich der ihren wie immer bis aufs Haar. Nur die Umgebung war ungewöhnlich. Wie waren sie nur in einen Kerker gekommen?
Gut, sie war einiges von Larinas Katakomben in Rayono-City gewöhnt, aber das hier war anders. Allein diese Anzeige, die einfach nicht verschwinden wollte, egal wohin sie sah ... Larry musste auf jeden Fall dringend aufwachen und sich das ansehen!
Levia
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Beitrag von Larinaam Fr Jul 05, 2019 11:57 pm

Larina Selene


Dungeons & Dragonites
GE#001 – Levia Selene


Es war … kalt. Aber irgendwie störte sie sich kaum daran, so tief war sie noch in der Welt der Träume versunken. Es war stockfinster, ein traumloser Schlaf, im Grunde, doch dieses Nichts, diese Leere war irgendwie beruhigend und sie schmälerte die Schmerzen, die in ihrem Körper aufgeflammt waren. Woher sie wohl kamen? Nichtig, darüber konnte sie sich beim Erwachen noch genügend Gedanken machen. Allerdings schien dieses auch näher als gedacht, als sie jemanden nach sich rufen hörte. Die Art und Weise sprach für ihre Zwillingsschwester, die sie schließlich sogar an der Schulter berührte und an ihr rüttelte.
„Mmmh, noch … noch fünf Minuten …“, murmelte sie da nur, allerdings rief Levia sie wirklich energisch in des Hier und Jetzt zurück. So wurden ihr die Schmerzen in ihren Gliedern, in ihrem Rücken auch deutlich bewusster – und ebenso, dass sie nicht in ihrem Bett lag. Der Untergrund, bemerkte sie nun, war steinhart und die Luft, die ihre Lungen atmeten, war feucht und modrig. Wie war das nur möglich – hatten Leia und Fimbultyr des nachts wieder irgendwelchen Schabernack getrieben? Langsam öffnete sie die Schweren Lider, während sie sich dabei unter ziemlich angestrengten Gliedern aufsetzte. Die freie Hand nutzte sie, ihre Augen zu reiben, ehe sie müde den Blick schweifen ließ. Nur langsam realisierte sie, dass sie nicht einmal in ihrem Zimmer war – ja, dass sie nicht einmal im Haus sein konnte! Schlagartig weiteten sich ihre Augen, als sie feuchte, klaffende Wände erblickte, Gitterstäbe, die sie gefangen hielten und dieser Fackeln, die ihr Herz sofort erstarren ließen. Nachdem sie die gesehen hatte, drückte sie sich schon intuitiv an ihren Zwilling, der ja neben ihr saß und drückte ihr Gesicht gegen ihre Schulter. „W-w-w-wo sind wir hier?“, fragte sie sofort. Oh je, ihr Hals kratzte … ihre Stimme war etwas tiefer als sonst, oder? Nur ein kleines bisschen. Nicht, dass sie jetzt krank wurde … Und hatte Levia nicht auch eine Nuance höher geklungen, als sonst? Wurde sie etwa auch krank? Nun, in Anbetracht ihres Nachtlagers, für das Larina einfach keinerlei vernünftige Erklärung fand, war das wohl kaum verwunderlich.
Nachdem der erste Schreck verdaut war, traute sie sich schließlich auch, die Augen wieder zu öffnen und ein wenig von Levia abzulassen. Erst da wurde ihr bewusst, dass noch etwas nicht so war, wie es sollte. Was waren denn das für Herzen, die da immer in ihrem Blickfeld waren? Und diese Anzeige darunter? Sehr merkwürdig. Waren sie etwa über Nacht verschleppt und dann in irgendwelchen Experimenten genetisch verändert worden? Bei einem Blick an sich herab bemerkte sie auch, dass sie gar nicht ihre Kleidung trug – schrecklich, einfach schrecklich! Als weitere, suchende Blicke folgten beruhigte sich ihr Herz aber wieder ein wenig, sobald sie Amenophis entdeckte. Und war das Fimbultyr, die da an ihm lehnte und schlief? Wieder glitt ihr Blick weiter – da waren auch Atari und Abby. Merkwürdig – nur jeweils zwei ihrer Pokémon waren hier. Was war nur geschehen?
Als dann auch noch mitten aus dem Nichts eine riesige Textnachricht auftauchte, war die Verwirrung perfekt – und als nach und der Text lesbar wurde, wäre Larina fast das Herz stehen geblieben und es hatte nichts mit dem Feuerschein zu tun, der sie so schon genug mitnahm. Diese Nachricht sprach sie als Helden an – als Helden? Warum? Sie hatten einen Kampf nicht gewonnen und würden deshalb … exekutiert werden? Wie bitte?
„E-exekutiert?“, stieß sie dabei auch entsetzt aus, bevor sie schon weiterlesen musste. Sie sollten wohl aus dieser Zelle verschwinden – doch Acht auf ihre Herzen geben. Diese, die da immer im Blickfeld waren? Wenn sie sie verloren, würden sie sterben? Was sollte das alles bedeuten? Als der Text dann einfach verblasste und schließlich gänzlich verschwunden war, schluckte sie schwer. Und ihre Hände, die zitterten wie nie zuvor. Tief einatmen – und ausatmen. Ein, aus, ein, aus, ein, aus. Ein paar Mal noch, ehe sie es schaffte, sich wieder Levia zuzuwenden. Tränen standen ihr in den Augen, aber sie bekämpfte sie so gut, dass sie zumindest nicht ihre Wangen herab rollten. „W-was … was ist hier nur los?“, fragte sie, in der Hoffnung, Levia wüsste etwas.
Aber es war schließlich Amenophis, der Aufmerksamkeit verlangte, indem er sich zu den Gitterstäben schleppte. Er schien sie zu mustern, was Larina schließlich dazu veranlasste, sich endlich zu erheben und sich ihnen zu nähern. So bemerkte sie endlich, wie rostig sie waren und als sie mit den Fingern darüber fuhr, musste sie feststellen, dass sie auch sehr porös waren. Alt – unglaublich alt. Und ebenso das Schloss, das sie jedoch nur schwer erkennen konnte. Fimbultyr schwebte ebenfalls zu den Gittern – und hindurch, um sie von der anderen Seite zu sehen. Oh, natürlich – Thyra konnte sich ja ein wenig umsehen! Aber … war es denn klug, sich zu trennen?
„Thyra, warte bitte.“, bat sie das Frosdedje also, welches sie dann verwundert ansah. Erst, als es einen Blick mit Amenophis tauschte, nickte sie schließlich. Was hatte sie denn verwirrt? Egal, darüber konnten sie später nachdenken. Erst einmal ging es zurück zu Levia, von wo aus sie sich näher in dieser Zelle umsah. Alle Wände waren massiv und deutlich eingekerbt, als wäre die Zelle mitten in den Stein geschlagen worden. Niemals würden sie da so einfach hindurch kommen. Und zu entkommen musste ihre oberste Priorität sein, wenn sie sonst exekutiert würden, richtig? Also sah sie zurück zu den Gittern, ging wieder hinüber, atmete tief durch und rüttelte schließlich daran. Nur, um erschrocken wieder loszulassen, denn dieser Balken unter diesen Herzen verminderte sich plötzlich! Doch kaum, dass sie losgelassen hatte, füllte er sich wieder. Was für ein Schreck – wofür der wohl war? Zögerlich berührte sie die Gitter erneut, doch nichts geschah. Erst, als sie wieder kräftig daran rüttelte, nahm diese Anzeige ab. Wie merkwürdig … Sie ließ davon, um weiter zu grübeln.
„Sch-Schwesterherz, ich … ich denke, wir kommen nur über diese Gitter hinaus …“, sagte sie dann. „Vielleicht könnte Thyra versuchen, sie zu zerstören? K-klirrende Kälte sollte sie noch instabiler machen – v-vielleicht können wir sie dann kaputt machen.“, schlug sie also vor, wobei sie aber schon von Fimbultyrs Tatendrang unterbrochen wurde, die sich sofort daran machte, Larinas Vorschlag in die Tat umzusetzen. Da sie allerdings noch außerhalb dieser Zelle war, veranlasste sie Larina und Amenophis so gleichermaßen, erschrocken zurück zu weichen, als sie mit einem überaus kräftigen Eisstrahl die Gitterstäbe nach und nach immer stärker einfror. Sie ließ auch nicht nach – das musste die Molekularstruktur der Gitterstäbe doch irgendwie beeinflussen, oder? Blieb eben die Frage, wann Thyra dachte, dass es ausreichend war … Und wie sie dann die Stäbe kaputt machen konnten. Ob Atari vielleicht mit einem bloßen Ruckzuckhieb schon für ihre Befreiung sorgen konnte?



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Beitrag von Leviaam Sa Jul 06, 2019 3:15 pm

GEP #002 | Mit Larina | Dungeons & Dragonites

Erst wollte ihre Zwillingsschwester offenbar gar nicht aufstehen – aber ein Glück tat sie es dann doch! Schließlich würde sie sonst die ganze Aufregung noch verpassen!
Tatsächlich schienen ihre Worte ihren Zwilling war geweckt zu haben, aber der richtige Schock schien erst zu kommen, nachdem die ihre Umgebung inspiziert hatte. Als ihr Zwilling dann die nahen Fackeln erblickte, konnte sie sehen, wie sich die Augen ihres Zwillings weiteten, bevor sie sich an ihre Schulter drückte. Waren die Augen ihres Zwillings nicht irgendwie ungewöhnlich gewesen, oder lag das am fahlen Licht?
Den Gedanken verwarf sie dann jedoch, denn Larrys Wohlergehen war gerade sehr viel wichtiger. „Hey, ganz ruhig ... alles gut.“, sagte die Schwester und legte ihren freien Arm um Larina. Das ihre Stimme höher klang als normal, fiel Levia nicht wirklich auf, da sie in diesem Moment gar nicht darauf achtete. Der ältere Zwilling sah sich noch einmal kurz um. „Naja ... sieht aus wie ein Kerker oder so etwas in der Art ...“, sagte sie dann nachdenklich. „Aber keine Sorge – es wird alles gut werden.“
Sie streichelte über den Kopf ihrer jüngeren Schwester und lächelte sie an, als ihre Schwester endlich wieder aufsah. „Wir kriegen das hin – wir sind schließlich ein Team!“
Levia stand auf und zog dabei auch ihren Zwilling auf die Beine – wow, seit wann war Larry denn so leicht geworden? Lag das an ihrer etwas anderen Kleidung? Normalerweise kam ihr Zwilling ihr nämlich schwerer anzuheben vor .... oder hatte sie einfach mehr Kraft in den Armen bekommen ohne es zu merken?
Ein wenig verwundert betrachtete Levia, jedoch entdeckte sie dank der Kleidung nichts ungewöhnliches, dennoch ... konnte es sein, dass hier etwas anders war als sonst?
Bevor sie diesen Gedanken jedoch weiter verfolgen konnte, erschien plötzlich wie aus dem Nichts eine Nachricht, die Levia ein paar erschrockene Schritte nach hinten stolpern ließ. Wer rechnete denn bitte auch mit einer plötzlich auftauchenden, fliegenden Textnachricht?!
Und dann noch der Inhalt dieser Nachricht .... nicht nur sprach sie dieser Text als Helden an – und welcher Held wurde schon in einer Schlacht besiegt und in einen Kerker geworfen?! - nein, er erzählte auch etwas über eine anstehende Exekution?
„Wie bitte?!“, kam Levia nicht umhin zu sagen, während ihre Schwester wohl ebenso verstört von dieser Ankündigung war, wie sie selbst. Abschließend wurde ihnen nicht nur gesagt, dass sie aus der Zelle würden fliehen müssen – ach wirklich? - sondern dabei auch Acht auf ihre Herzen geben sollten, weil sie sonst ... sterben? ... würden? Krass ....
//Gut, ich hänge an meinem Leben .... also .... raus aus der Zelle, einen Weg nach draußen finden und ab nach Hause – am besten ohne ein Herz zu verlieren.//, überlegte sie, während sie zu ihrer Zwillingsschwester sah. //Aber wirklich ... Helden, die eine Schlacht verlieren, in einem Kerker landen und TROTZDEM die einzige Hoffnung des Landes sind? Das muss wirklich ein sehr verzweifeltes Land sein ....//
Als sie sah, wie sehr ihre Schwester wohl zu kämpfen schien, trat sie an ihre Seite und legte eine Hand auf ihre Schulter. Sie wollte sie spüren lassen, dass sie nicht allein war – schließlich würde sie als ältere natürlich auf ihre kleine Schwester Acht geben! Sie würde nicht zu lassen, dass ihr etwas passierte – Herzen hin oder her!
Dennoch wusste sie auf die Frage ihrer Schwester zunächst keine passende Antwort und überlegte einen Moment angestrengt, bevor sie schließlich antwortete: „Ich weiß es nicht ... aber am Besten befolgen wir den Rat, den wir bekommen haben und sehen zu, dass wir aus dieser Zelle verschwinden. Irgendwie wird das schon möglich sein – und danach sehen wir dann weiter. Wenn wir wirklich gegen diesen ''Dunkelkönig'' antreten müssen, um wieder nach Hause zu kommen, dann sollten wir uns draußen nach Waffen und einer Rüstung umsehen. Und mach dir keine Sorgen – wir kriegen das hin ... und ich bin auch bei dir ... und Ame auch. Also nicht den Kopf hängen lassen Schwesterchen, ja?“
Levia lächelte ihre Schwester an. Sie war selbst total verwirrt und auch leicht überfordert, aber für ihre Schwester wollte sie sich zusammenreißen. Sie war für Larry schließlich auch durch eine Horde Ultrabestien und ein halb zerstörtes Rayono gelaufen – da würde sie sich von einem Kerker nicht aufhalten lassen! Eigentlich wusste sie selbst nicht so genau, wo sie diese Ruhe her nahm, aber das war gerade auch nebensächlich – es war eindeutig wichtiger einen Weg nach draußen zu finden!
Da schleppte sich Ame auch schon zu den Gitterstäben der Zelle, die weder sie noch Larry bisher wirklich beachtet hatten. Sie folgte ihrer Schwester dann auch zu eben jenen und sah Larry dabei zu, wie sie diese inspizierte. Das anschließende Rütteln bewegte die Stäbe trotz ihrer Verrostung nicht – stattdessen schien Larina kurz inne zu halten, was ihr einen fragenden Blick von Lev einbrachte: „Was ist los?“
Bisher hatte Lev dem grünen Balken unter ihrem Herzen nicht wirklich viel Aufmerksamkeit zukommen lassen und auch noch nichts ungewöhnliches an ihm bemerkt. Levia beobachtete ein wenig verwundert, wie ihre Schwester weiter an den Gittern herum hantierte, als ob sie etwas testen wollte, aber dann sagte ihre Schwester etwas, woraufhin Levia erst einmal nur nicken konnte. Gleichzeitig war das Frodedje ihrer Schwester schon durch die Gitterstäbe hindurch geflogen und schwebte auf dem Gang – das Weiß hob sich vom dunklen Gestein deutlich ab und ließ das Pokémon förmlich leuchten.  Eigentlich wollte Levia ihrer Schwester auch gerade antworten, als sie auch schon erschrocken zurückweichen musste. Denn Thyra hatte die Worte ihrer Schwester offenbar weniger als einen Vorschlag, sondern eher als Befehl aufgefasst!
Ein kräftiger Eisstrahl gefror die Gitterstäbe der Zelle nacheinander und Levia spürte den kalten Windzug deutlich, den die Attacke auch dann noch hinterließ, nachdem sie auf das rostige Metall getroffen war. Levia hatte leicht einen Arm vor ihr Gesicht gehoben um dieses vor der ausgestrahlten Kälte zu schützen und erst, als die Attacke vorüber war, nahm sie ihn wieder herunter um die Gitterstäbe zu betrachten. Thyra hatte nicht nur ein paar Gitterstäbe eingefroren, sondern nahezu fast alle! Dieses Pokémon schien wohl entweder ganz auf Nummer sicher gehen zu wollen – oder es dachte sich, dass mehr eben besser war als weniger.
„Atari – versuch die Gitterstäbe mal mit einem kräftigen Ruckzuckhieb zu zerstören.“, sagte Levia nun zum Folipurba, dass sie erst für einen Moment anschaute, bevor es der Aufforderung jedoch nach kam. Wobei sich Levia dann doch fragen musste: Seit wann zögerte Atari? Das Folipurba hatte noch nie gezögert ....
Der erste Ruckzuckhieb hinterließ zwar sichtbare Risse in den Gitterstäben, jedoch reichte es noch nicht um jene zum brechen zu bringen. „Gleich nochmal!“, rief Levia ihren Pokémon zu, das daraufhin auch ohne zu zögern erneut zum Sprint ansetzte. Diesmal beteiligte sich auch Abby mit einem Schattsnstoß. Espannt wartete Levia darauf, ob die Gitterstäbe dieser Krafteinwirkung standhalten würden – hoffentlich nicht.
Tatsächlich schien es zu funktionieren. Die getroffenen Gitterstäbe knackten, die Risse breiteten sich aus und schließlich brachen einige der getroffenen Gitterstäbe in sich zusammen und landeten als Eissplitter auf dem harten Steinboden.
„Sehr gut!“, rief Lev und lief zum entstandenen Loch in den Gitterstäben. Es würde gerade groß genug sein, dass alle hindurch passen würden, auch wenn es für Ame wohl etwas eng werden könnte. Atari und Abby verließen dann auch als erstes die Zelle und sprangen auf den Gang. Levia sah kurz zu ihrer Schwester, bevor auch sie zum Loch ging. „Ich gehe vor – du und Ame kommt dann nach.“, sagte sie noch mit einem Lächeln, bevor auch sie den Gang betrat, dessen Ende sie noch immer nicht erblicken konnte. Auch wenn Levia bezweifelte, dass es nur bei diesen einen Gang bleiben würde ...
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Beitrag von Larinaam Sa Jul 06, 2019 8:12 pm

Larina Selene


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GE#002 – Levia Selene


Es war wirklich ein Segen, dass sie hier unten nicht allein, sondern zusammen mit ihrer Schwester war, die ihr nun auch behutsam über das Haar strich, wie sie es schon früher immer getan hatte. Ein schönes Gefühl, doch immer, wenn Larina daran dachte, fühlte sie sich nur noch elendiger, eben weil sie Levia immer wieder solchen Kummer bereitete. Sie musste wirklich etwas gegen ihre ganzen Ängste tun! Aber jetzt, jetzt musste sie sich noch darauf verlassen, dass sie mit Levia die weltbeste Stütze überhaupt an ihrer Seite hatte, weshalb sie auch auf ihre Worte hin nickte, ehe sie mit ihr zusammen auf die Beine kam. Bis dann eben dieser Text kam und beide gleichermaßen zu verstören schien. Was … absolut verständlich war, immerhin war darin die Rede, dass man sie hinrichten lassen wollte! Dabei hatten sie doch nie etwas verwerfliches getan, soweit Larina sich zurückerinnern konnte … Levia jedenfalls war erstaunlich ruhig und diese Ruhe, die sie ausstrahlte, schmälerte auch Larinas Nervosität ein wenig, sodass sie ihren Worten besser folgen konnte. Ja, ja sie würden hier heraus kommen, ganz genau. Wieder nickte sie – jetzt mussten sie also nur den passenden Fluchtweg ergreifen!
Deshalb inspizierte sie auch schließlich diese Gitterstäbe, wobei ihr die Sache mit dem Balken sogleich ins Auge fiel. Als Levia fragte, was los war, erklärte sie es ihr auch.
„I-ich weiß nicht recht … Wenn ich stark an den Gittern rüttle, nimmt diese Anzeige da unter den Herzen ab. D-du … Du siehst die doch auch, oder? Vielleicht steht das für irgendeine Kraft oder …“, ihre letzten Worte waren nur noch gemurmelt. Irgendwie war das alles total merkwürdig und überhaupt nicht so, wie es in der Realität sein sollte. Erinnerte das alles nicht auch irgendwie an solche Spiele, die in bestimmten Gruppen überaus beliebt waren? Ein Kopfschütteln – das war wirklich nicht die Zeit, sich über dergleichen Gedanken zu machen. Deshalb grübelte sie auch weiter, ehe sie ihren Vorschlag bezüglich der Gitter äußerte – und Fimbultyr diesen auch ohne Absprache direkt in die Tat umsetzte. So mussten alle zurückweichen, nur um dabei zuzusehen, wie das Frosdedje fast alle Gitterstäbe in ewiges Eis hüllte. Levia schien während dieses Vorgangs ihren Gedanken gefolgt zu sein, denn kaum, dass Thyra von den Stäben abließ, bat sie Atari – der ebenfalls zunächst zögerte –, die vereisten Stangen mittels Ruckzuckhieb zu attackieren. Das reichte so allerdings noch nicht, weshalb er einen zweiten hinterher setzte, verstärkt durch einen Schattenstoß Abbys. Und da, tatsächlich! Die Gitterstäbe fielen teilweise auseinander – dann hatte das Eis also doch gereicht, um die Molekularstruktur nachhaltig zu beeinträchtigen! Fabelhaft – dann konnten sie endlich von hier verschwinden und einen Heimweg suchen. Den Einwurf Levias von zuvor, dass sie sich vielleicht nach ein paar Waffen umsehen sollten, behagte ihr zwar nicht, doch ungeschützt durch unbekanntes, offenbar gefährliches Terrain zu laufen war auch alles andere als klug. So beobachtete sie noch, wie die Pokémon erst einmal durch das entstandene Loch schlüpften, ehe Levia ihr sagte, dass sie vorgehen würde und Larina dann mit Ame folgen konnte. Wieder nickte die Geisttrainerin an der Stelle, wartete, bis Levia kurz den Blick hatte schweifen lassen, bevor sie Amenophis zunickte und dann selbst zögerlich durch das Loch auf den Gang hinaus schlüpfte. Das Sarkophagpokémon folgte ihr, wenngleich unter großen Mühen, denn er musste sich wirklich anstrengen, da irgendwie halbwegs unbeschadet hindurch zu kommen. Vielleicht hätten ihre Pokémon auf gleiche Art und Weise das Loch erst einmal vergrößern müssen … Doch Ame schaffte es ja letztlich, sodass das Sarkophagwesen sich zu den beiden Menschen gesellte und den Blick in den nicht enden wollenden Gang richtete. Hier waren die Fackeln viel näher, was Larina wieder deutlich nervöser machte. Ich bin ja nicht allein, sagte sie sich da immer wieder, Amenophis und Levia sind hier. Es wird alles gut werden! Sie hoffte jedenfalls inständig dass wirklich alles gut werden würde, ehe sie angestrengt die Umgebung musterte. Und Levia, wieder einmal, die in den gleichen, merkwürdig altertümlichen Klamotten herum stand, wie sie selbst auch. Aber die Frisur, die die beiden wieder einmal teilte, war wirklich ziemlich entzückend …
Als sie da aber das Gesicht ihres Zwillings in Augenschein nahm, stutzte sie. Levias Augen waren doch grün – lag es am Fackelschein, dass sie ihr eher golden vorkamen, wie es sonst ihre eigenen waren, solange sie sie nicht unter roten Kontaktlinsen versteckte? Aber das konnte ja nicht sein, dass Levia nicht wie Levia aussah, immerhin konnten sie ja schlecht die Körper getauscht haben. Wäre ohnehin ziemlich irrwitzig, allzu große Unterschiede gab es zwischen ihnen schließlich ohnehin nicht. Gut, Levia war schneller, flinker als sie, aber dafür konnte sie deutlich mehr Kraft aufbringen. Ein ausgeglichenes Team waren sie allemal. Aber, wie gesagt, es war ja unsinnig, dass dergleichen in Frage kam, richtig?
„U-und nun? Gehen wir einfach weiter?“, fragte sie dann leise wispernd in die Stille, die sonst nur durch das Prasseln der Flammen unterbrochen wurde. Hoffentlich warteten hier nicht ungeahnte Gefahren auf sie …




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Beitrag von Relaxoam So Jul 07, 2019 8:28 am

Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es aus der Zelle geschafft! Damit wäre der erste Schritt getan, um dem Land den Frieden wiederzubringen und den Dunkelkönig zu besiegen. Das Volk wird Euch Eure erste Niederlage sicherlich verzeihen, wenn Ihr diesmal siegreich seid, oder nicht?
Als ihr auf den Gang tretet, fällt Euch im ersten Moment gar nichts Besonderes auf. Der Flur ist lang, aus kaltem, dunklem Stein geschlagen und spärlich mit Fackeln beleuchtet. Neben Eurer Zelle sind noch weitere in den Stein geschlagen, manche sind leer, andere haben auch Gefangene in sich, von denen Euch aber nur einige beachten, die Euch anbetteln, sie auch zu befreien. Sieht man den Gang in die andere Richtung entlang, endet er in einer Wendelsteintreppe, die weiter nach oben führt.
Doch bevor Ihr Euch auf den Weg machen könnt, um einen Weg nach draußen zu finden, erscheint vor Euch in der Luft eine Rauchwolke aus den verschiedensten Farben. Einen Moment passiert nichts, bis in der Mitte des Rauchs plötzlich eine Person erscheint: ein Elfun, das nun vor Euch schwebt. Es trägt einen spitzen, violetten Zauberhut und ein farblich dazu passendes Cape; in der rechten Hand hält es einen Stock mit einem violetten Diamanten auf der Spitze fest. Das Elfun schwebt zum Boden und sieht von Unten zu Euch hinauf.
Das Elfun stellt sich als Dhapius* vor, Zauberer des Volks. Er beglückwünscht Euch zum erfolgreichen Ausbrechen und erklärt Euch, dass er sich Euch im Kampf gegen den Dunkelkönig anschließen wird. Außerdem weist er Euch daraufhin, dass Ihr nur so viel Kraft besitzt, wie die grüne Anzeige euch aufzeigt – und wenn Eure Herzen verschwunden sind, werdet ihr sterben.
Gemeinsam mit Dhapius habt Ihr nun die Möglichkeit, Euch umzusehen. Doch gebt Acht, am Ende der Treppe könnt Ihr die Gespräche von Wachen erahnen!

Ziel: Seht Euch um und findet anschließend einen Weg an den Wachen vorbei!
* Dhapius kann von euch in euren Posts als sprechender NPC selbst bespielt werden!


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Beitrag von Leviaam So Jul 14, 2019 2:47 pm

GEP #003 | Mit Larina | Dungeons & Dragonites

Gut – der erste Schritt war also getan. Sie waren aus ihrer Zelle ausgebrochen – wie es die Textnachricht von ihnen gewollt hatte. Aber was nun? Wo lang sollten sie nun gehen?
Auf der einen Seite war da dieser lange Gang, wo die Weißhaarige noch weitere Gitterstäbe erkennen konnte, jedoch im ersten Moment nicht ausmachen konnte, ob sie tatsächlich besetzt waren. Als sie sich zur Seite neigte um in die Zelle nebenan zu blicken, war diese leer – zumindest soweit Levia im fahlen Licht der Fackeln erkennen konnte. Auf der anderen Seite wiederum, konnte Levia eine in Stein gehauene Wendeltreppe ausmachen – die durch den Fackelschein irgendwie bedrohlich aussah, aber wohl ihr einziger Weg nach draußen war.
„Sieht so aus, als müssten wir die Treppe dort als nächstes erklimmen.“, meinte Levia nachdenklich und mehr zu sich selbst, als zu ihrer Schwester. Es war erstaunlich, dass niemand ihren Ausbruch mitzubekommen haben schien, wo sie doch die Gitterstäbe recht effizient aufgebrochen hatten. Andererseits begrüßte Levia es, dass sie nicht direkt in einen Kampf verwickelt wurden.
Bevor sie jedoch ein weiteres Wort an Larry richten konnte, formte sich plötzlich eine bunte Rauchwolke vor ihnen im Gang zur Treppe. Levia trat einen Schritt zurück und zog aus einem Reflex heraus ihre jüngere Schwester hinter sich, während Atari sich vor seine Trainerin stellte und die Wolke misstrauisch beobachtete. Das Folipurba stand in Lauerstellung, bereit, sich auf einen möglichen Feind zu stürzen.
Aus der bunten Wolke formte sich langsam aber sicher eine Gestalt. Eine schwebende Gestalt. Eine in der Luft schwebende Gestalt. Regungslos und irgendwie auch fasziniert sah Levia dabei zu, wie sich aus der Rauchwolke ein Elfun formte. Ein Elfun, dass einen violetten, spitzen Zaubererhut mit passendem Cape trug und auch einen dazugehörigem Stab mit violettem Edelstein in einer hand umklammert hielt. Dieses Elfun schwebte langsam zu Boden, bevor es die Augen aufschlug und zu den Zwillingen nach oben blickte.
„Grüße, Abenteuerer.“, begann es zu sprechen, was Levia durchaus einen kleinen Schreck versetzte – denn seit wann konnten Pokémon bitte sprechen? „Ich beglückwünsche euch, zu eurem erfolgreichen Ausbruch aus der Zelle des Kerkers vom Dunkelkönig. Nun bin ich, Dhapius - der Zauberer des Volkes - hier um euch bei eurer Quest zu unterstützen. Ich bin sicher, dass ihr bereits eure Herzen und den grünen Balken bemerkt habt.“ Levia brachte nur ein Nicken zustande und war immer noch darauf bedacht, falls es doch zu einen Angriff kam, vor ihrer Schwester zu stehen. Das Elfun, dass sich gerade als Dhapius vorgestellt hatte, sprach aber seelenruhig weiter: „Sehr schön. Der grüne Balken ist eure Ausdaueranzeige. Bedeutet jedes Mal, wenn ihr schwere Gegenstände anhebt oder transportiert, einem Angriff ausweicht oder mit einer Waffe angreift, wird euer Balken abnehmen. Sollte der Balken leer sein, werdet ihr weder ausweichen noch schwere Angriffe durchführen können, bis er sich wieder aufgeladen hat. Aufladen tut sich der Balken von allein, sobald ihr keine Ausdauer mehr durch eure Aktionen verbraucht. Alles verstanden?“
Levia nickte langsam, auch wenn sie sich einen Moment lang doch etwas überfordert fühlte. Okay, nach einem fliegenden Erzähltext und der Nachricht man müsse den Dunkelkönig besiegen und die Welt retten, hätte sie nichts mehr überraschen sollen – aber das da war ein sprechendes Elfun mit Zauberumhang und einem Kristallstab! Von den klopfenden Herzen und dem Ausdauerbalken mal abgesehen ....
Das Elfun jedenfalls erfreute sich scheinbar der positiven Antwort: „Sehr gur, sehr gut. Wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, stehen eure Herzen für eure Leben. Ihr könnt sie mit Tränken, wenn ihr denn welche findet, zum Teil regenerieren, aber sollten euch eure Herzen ausgehen, werdet ihr sterben.“
„Das ... hat uns schon die schwebende Nachricht mitgeteilt ...“, murmelte Levia und sah leicht zu ihrer Schwester. Im fahlen Licht wirkte sie etwas anders als sonst .... auch ihre Augen schienen irgendwie merkwürdig zu sein. Aber das lag bestimmt nur am Schein der Fackeln. Noch einmal sah sich die Weißhaarige um, bevor sie zum Elfun blickte.
„Ich schätze mal, wir sollten langsam aus dem Kerker raus ....“, meinte sie und sah wieder zu ihrer Schwester. „Wartet mal kurz – ich geh eben etwas überprüfen.“
„Sei vorsichtig.“, sagte das Elfun, das auch bei Larina blieb, während sich Levia auf den Weg machte und Richtung Treppe schleichte. Dabei fiel ihr jedoch auf, dass es ihr irgendwie schwer fiel ihren Körper so zu kontrollieren, wie sie es in solchen Situationen normalerweise gewohnt war. Als ob ihre Muskeln plötzlich nicht mehr mitspielen wollten und diese Art von Bewegung gar nicht mehr gewöhnt wären .... aber wie konnte das sein?
Trotz ihres plötzlichen Unbehagens, kam die Weißhaarige schließlich am Fuße der Treppe an und spähte vorsichtig nach oben. Da es eine Wendeltreppe war, konnte sie leider nicht sehr weit nach oben sehen, doch nachdem sie vorsichtig zwei Stufen erklommen hatte, konnte sie von oben Stimmen hören. Sie verstand zwar nicht, was sie sagten, aber es waren eindeutig Stimmen, die Levia das Gefühl gaben, dass es keine gute Idee wäre, einfach unvorbereitet die Wendeltreppe zu erklimmen. Daher drehte die junge Frau auch um und ging zurück zu ihrer Schwester und dem Zauberer-Elfun.
„Ich habe von oben Stimmen gehört.“, erklärte sie dann auch ohne Umschweife. „Ich schätze mal, dass sind, unserer Situation nach zu urteilen, wahrscheinlich Wachen, die den Kerker bewachen. Also sollten wir uns einen Plan überlegen, wie wir an ihnen vorbei kommen – am besten, ohne dass uns etwas passiert.“
Ein wenig besorgt sah Levia zu den Pokémon. Ob sie auch Lebens- und Ausdaueranzeigen besaßen? Sie konnten es ihnen schließlich schlecht mitteilen, denn offenbar konnten ihre eigenen Pokémon, im Gegensatz zu dem Elfun, keine entsprechend verständlichen Laute von sich geben. Das Irrbis schüttelte sich und gab einige Laute von sich, leider nicht ganz klar ob es nun die Situation verstanden hatte, oder ob es die Kälte, die das Eis von Thyra noch immer ausstrahlte, einfach nicht mochte. Atari schmiegte sich unterdessen an ihr Bein, wie er es häufig machte, wenn sie nachdenklich oder besorgt war. Sie hatte nämlich im Moment keine Idee, wie sie an den Wachen vorbei kommen sollten. Sie waren weder gut gerüstet, noch hatten sie irgendetwas dabei um sich zu wehren – nicht einmal einen Stock.
Da meldete sich plötzlich eine Stimme aus der Dunkelheit – eine verdammt menschlich klingende Stimme: „Ist da wer?!“, rief sie. „Hallo?! Ist da jemand?!“
Es klang als käme sie aus einer Zelle, die ein Stück den Gang hinunter lag – den Gang, der sie weiter ins Innere des Kerkers führen würde – und die sie von ihrer Position aus nicht einsehen konnten. „Bitte, wenn da jemand ist – kommt her und lasst mich raus ...! Ich kann euch helfen ...!“
Levia sah zu ihrer Schwester und dem Elfun. Konnten sie dieser Stimme wirklich vertrauen? Wobei .... blieb ihnen überhaupt eine andere Wahl ...?
„Was meinst du?“, fragte sie schließlich ihre jüngere Schwester etwas leiser. „Eigentlich .... bleibt uns nicht wirklich viel übrig, oder ...?“
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Beitrag von Larinaam Sa Jul 20, 2019 10:49 pm

Larina Selene


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GE#003 – Levia Selene


Die Flucht aus der Zelle war dank des Einsatzes ihrer Pokémon geglückt, doch das bedeutete bedauerlicher Weise nicht, dass sie frei waren. Nun aus der Zelle heraus sahen sie sich einem Gang entgegen gestellt, der kein Ende zu nehmen schien und zu jeder Seite weitere Zellen barg, die durch die gruseligen Fackeln nur spärlich erhellt wurden. Hineinzusehen vermochte Larina aber nicht – sie hatte Angst vor dem, was sie erblicken könnte. Ob es weitere Insassen gab – und ob diese noch bei Kräften, noch bei Bewusstsein waren? Was, wenn sie litten – wenn sie gerade im sterben lagen? Larina wusste nicht, was sie tun würde – was sie tun könnte. Einfach weiter gehen? Nein, nein! Aber könnte sie helfen, wenn sie jemanden in Not erblickte? Fragen über Fragen, auf die es so keine Antworten gab – innerlich war sie Levia, ihrem Zwilling, dankbar für die Ablenkung. Eine Treppe also? Larina sah sich genauer um, statt in Gedanken zu kreisen. Ja, da war eine Treppe – eine Wendeltreppe, wie es schien. Die zu erklimmen sollte nicht schwer sein, aber wenn sie wirklich Gefangene waren, dann würden sie ganz sicher auf Komplikationen treffen.
„W-wir …“, wollte Larina da auch gerade sagen, als plötzlich so eine merkwürdige, violette Wolke aus dem Nichts auftauchte und sich aus dieser schließlich ein Elfun heraus bewegte. Ein Elfun mit einem Umhang, einem Hut und einem … Zauberstab? Larina riss die Augen auf, als ihr Zwilling sie schon hinter sich schob. Das war … verrückt. Mit Rationalität hatte das nichts mehr zu tun. Aber dem nicht genug, begann dieses Elfun plötzlich zu sprechen. Also, richtig zu sprechen, wie sie es taten. Konnten Elfun dergleichen lernen? Gewiss nicht.
Das kann alles nicht echt sein, sagte sich Larina da – das musste irgenein Traum sein. Ein Fiebertraum vielleicht. Oder hatte sie sich den Kopf angestoßen und erinnerte sich ironischer Weise mal nicht daran? Spielte Lilaia ihr einfach einen Streich? Sie schüttelte grübelnd das Haupt, während sie den abstrusen Worten des redenden Pokémons folgte. Herzcontainer, ihr Leben. Eine Ausdaueranzeige, die sich leerte, wenn sie schwere Arbeiten ausführten, aber sich wieder füllte, wenn sie rasteten. Ja, das hatte sie schon bemerkt – aber es gefiel ihr nicht. Und was sollte das mit diesem „einem Angriff ausweichen“? Was für Angriffe? Mussten sie etwa kämpfen – also, richtig kämpfen, nicht wie in einem Pokémonkampf? Oh je, oh je, was für ein grausamer Traum! Und als Levia auf die Nachfrage hin stumm nickte, schien sich das Elfun noch zu freuen. Es sprach weiter, dieses Elfun, das sich als Daphius vorgestellt hatte, sprach von Heiltränken, die ihre Herzcontainer füllen würden, die aber schwer zu finden waren. Also … wie die Tränke, die sie ihren Pokémon verabreichten? Larina suchte Hilfe bei Amenophis, der allerdings ebenso wenig verstand wie sie. Und dieses Elfun war ihm auch nicht recht geheuer, das konnte Larina ihrem Gefährten ansehen. Diese Erkenntnis brachte sie schließlich dazu, sich ein wenig an Levia zu klammern, die mit Daphius sprach, ehe sie entschied, dass es Zeit wurde, zu handeln. Dieses handeln äußerte sich darin, dass sie Larina anwies, mit dem Elfun zusammen zu warten, während sie selbst einige Treppenstufen erklomm, sobald sie erreicht waren. Larina hätte sie am liebsten zurückgehalten, allerdings brachte sie keinen Ton heraus. Als ihr Blick den des Elfuns traf, zuckte sie zusammen und sah schnell fort.
„Na na, junge Dame, vor mir muss man sich nicht fürchten. Zumindest, wenn man nicht zum Dunkelkönig gehört! Und du gehörst doch nicht zu ihm, oder?“, sprach das Wesen da, was Larina dazu veranlasste, hastig das Haupt zu schütteln. „Gut, gut. Dann kannst du ruhigen Herzens auf die Rückkehr deiner Schwester warten.“, fuhr das Elfun fort und Larina nickte zögernd, entschied sich aber dennoch, einen Schritt zurück zu treten, um somit ganz dicht neben Amenophis zu stehen. Fimbultyr indes schwebte schon eine Weile im Gang herum, schien an einigen Zellen ziemlich interessiert zu sein, was in Larina nur eine böse Vorahnung weckte …
Da kam aber auch schon Levia zurück und berichtete, dass oben am Treppenende wohl Stimmen zu hören waren – ihre Meinung nach Wachen, die sie gewiss nicht einfach ziehen lassen würden. Ein Plan? Ja, ein Plan wäre vorzüglich. Allerdings durchkreuzte schon dieses Vorhaben, einen Plan zu schmieden, jemand aus einer dieser Zellen – was Larina das Herz zerspringen ließ. Sie schluckte schwer, als Levia sie auch schon darauf ansprach. Ja, eine Wahl hatten sie wohl wahrlich nicht … Sie holte tief Luft, ehe sie schon fast mechanisch zu dieser Zelle lief, Obacht, niemals zu nahe an irgendeine Fackel heran zu kommen. Gefolgt von Amenophis kam sie so an die Zelle, aus der heraus sie ein Mann ansah, der schütteres Haar und längst nicht mehr alle Zähne hatte. Er war ziemlich dreckig, sah mitgenommen und ausgemergelt aus – was für ein schrecklicher Anblick! Allein dabei kamen Larina schon die Tränen, doch die halfen ihr hier auch nicht.
„Jemand ist da – endlich! Endlich! Los, Kleine, lass mich raus! Das kannst du doch – das tust du doch, ja?“, sprach er sie sofort an und streckte die Arme nahc ihr aus, was sie aber reflexartig zurückweichen ließ, ehe sie abermals schwer schluckte, sich die Tränen fortwischte und dann einen Finger an die Lippen legte.
„Psst, b-bitte, S-S-Sie müssen still sein. W-wenn diese Wachen Sie h-hören …“
„Still? Ja ja, still. Mhm! Mucksmäuschen still, still wie ein tiefes Wasser, wie tiefes Wasser, so still. Also.“, der Mann atmete tief durch, schien kurz die Luft anzuhalten, ehe er versuchte, verstohlen in den Gang zu sehen. „Also, Kleine, bitte. Komm. Sieh. Hier ist es … nicht gut, das siehst du, du siehst es? Du musst mir helfen. Bitte – hilf mir. In Ordnung? Hier – ich gebe dir auch etwas!“ Er wollte ihr etwas geben? Was konnte das sein? Und wieso sollte er das tun?
„Oh, n-nein, das ist nicht nötig. I-ich brauche nichts …“, versuchte sie noch, aber er nestelte shcon an einer Ecke in seiner Zelle herum, in die er weiter zurückgetreten war. Seine Bewegungen – als würden all seine Knochen schmerzen. Larinas Herz wurde immer schwerer – und mit einem Blick über die Schulter stellte sie fest, dass da weitere Gefangene waren. Gefangene, die mal mehr, mal weniger bei Sinnen waren. Und eine Gefangene, die eingefallen auf dem Boden lag – und dabei nicht mehr allzu lebendig aussah …
„Ah, hier, hier! Sieh, sieh Mädchen – das bekommst du! Hier!“
Wie, was? Larina sah zurück zu dem ausgemergelten Mann. Was konnte es nur sein, was er ihr geben wollte, obwohl sie nicht wussten, ob sie ihn ebenso einfach befreien konnten, wie sie sich selbst hatten befreien können?



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Beitrag von Leviaam So Jul 21, 2019 12:44 pm

GEP #004 | Mit Larina | Dungeons & Dragonites

Levia fühlte langsam immer deutlicher, dass ihr irgendetwas merkwürdig vorkam, auch wenn sie nach wie vor nicht genau wusste was es war. Es war, als ob irgendetwas anders wäre wie sonst .... aber die Weißhaarige hatte nicht wirklich die zeit darüber nachzudenken. Denn zunächst ging es darum ihre kleine Schwester zu beschützen – ganz zu schweigen von den plötzlich hinzugekommenen Problemen wie den Wachen, oder einem plötzlich auftauchendem Zauberer-Elfun, das meinte es würde ihnen bei ihrer Aufgabe helfen. Einer Aufgabe, die Levia immer noch Kopfzerbrechen bereitete. Sie waren also quasi zwei gefallene Helden, die aber nach wie vor die letzte Hoffnung der hiesigen Völker zu sein schienen .... ob sie vielleicht in ein merkwürdiges Spiel gezogen wurden? Oder hatten sie sich den Kopf gestoßen?
Levia kratzte sich leicht am Hinterkopf und seufzte. Doch leider hatten sie noch ein anderes Problem. Denn es hatte sich eine Stimmen aus einer der Zellen gemeldet – eine ziemlich gebrochen und leicht rauchige Stimme. Sie schien einem Gefangenen zu gehören und Levia konnte ihre Schwester ihre Gedanken quasi ansehen. Sie war wesentlich erschütterter wie ihre ältere Schwester – aber auch nur, da Levia versuchte stark zu sein. Auch sie hatte bemerkt mit welchem Interesse das Frosdedje die Zellen und deren Inhalte betrachtet hatte – aber noch dachte sie sich nichts dabei, denn um genau zu sein kannte sie das neuste Mitglied von Larinas Team auch nicht sonderlich gut. Dennoch ....
Schlussenendlich folgte jedoch die Ältere ihrer Schwester, doch anders als diese warf sie einen leichten Blick in die anderen Zellen. In manchen von ihnen saßen menschlich aussehende Gestalten, die jedoch irgendwie zusammengesunken wirkten und wieder andere schienen zwar die Augen geöffnet zu haben, doch durch die beiden Mädchen hindurch zu sehen, als würden sie sie gar nicht bemerken. Und in wieder einer anderen Zelle lag sogar eine weitere Gestalt am Boden, die nicht nur weiblich aussah, sondern zudem auch recht leblos wirkte. Das brachte dann auch Levia dazu erst einmal zu schlucken, bevor auch sie sich der Gestalt zuwandte, die nach Hilfe gerufen hatte. Der Mann besaß schütteres Haar, schon längst nicht mehr alle Zähne und wirkte im Allgemeinen sehr mitgenommen. Zudem war er verdreckt – und Levia war sich sicher, dass das hieß, dass er schon länger in dieser Zelle hockte.
Er bat sie ihn zu befreien – und bot sogar einen Preis dafür an. Er kramte in seinen dreckigen Laken und kam schließlich mit etwas zurück. Da Levia um die Ängste ihrer Schwester wusste, ging sie selbst einen schritt auf den Mann zu um sich anzusehen, was er ihnen für ihre Hilfe anbieten wollte. In seiner Hand hielt der Mann etwas, das Levia gerade noch so als einen Schlüssel identifizieren konnte – einen sehr dreckverkrusteten Schlüssel.
„Einen Schlüssel?“, fragte die Weißhaarige verdutzt und der ausgemergelte Mann nickte.
„Ja, ja, genau. Ein Schlüssel. Einer der Wachen hat ihn verloren – diesen Schlüssel. Aber ins Schloss passt er nicht – aber ich habe ihn aufbewahrt – ja,ja.“, der Mann nickte und betrachtete erst den Schlüssel und dann wieder die Mädchen. „Wenn er von einer Wache ist, muss er nützlich sein, der Schlüssel. Also lasst mich raus und ihr kriegt diesen nützlichen Schlüssel.“
In der Tat sah der Schlüssel auch danach aus, als wäre er längere Zeit im Dreck aufbewahrt worden – und es stand eigentlich außer Frage, dass sie den Mann hier seinem Schicksal überlassen wollte ... aber da gab es nur ein Problem.
»Selbst wenn wie es schaffen ihn aus der Zelle zu befreien, würde er doch in seinem Zustand niemals an den Wachen vorbei kommen ... und einen anderen Ausgang kennen wir bisher auch nicht ..., nachdenklich sah Levia zum Schlüssel und dann wieder zu ihren beiden Begleitern. «
Und dann wäre sie um ein Haar noch ein Stück zurück gesprungen, denn vor ihren Augen flimmerte plötzlich eine Art Buch auf. Dieses schlug sich auf und es erschien eine Nachricht.
Ganz oben stand: „Entkomme aus der Gefängniszelle.“ und dahinter war ein Kästchen mit einem Haken daran. Nun stand dort drunter in dicken, schwarzen Buchstaben „Finde einen Weg aus dem Dungeon zu entkommen.“ dahinter wieder dieses Kästchen, jedoch ohne Haken – und unter dieser Unterschrift stand: „Finde einen Weg an den Wachen vorbei“ - doch jetzt kam noch eine neue Aufgabe hinzu, die da lautete: „[Optional] Befreie den alten Mann aus seiner Zelle“.
Kaum hatte Levia den Schrecken verdaut, hörte sie die Stimme von Dhapius, die erklärte: „Das ist euer Questbuch. Hier werden alle eure Aufgaben festgehalten, die ihr zu erledigen habt. Bereits erledigte Aufgaben sind mit einem Haken markiert. Eure Hauptquests sind dick markiert – und die dazugehörigen Aufgaben stehen direkt darunter. Erst wenn ihr diese Aufgaben erledigt habt, wird eure Hauptquest abgeschlossen und ihr bekommt eine neue Aufgabe. Ihr habt gerade eine sogenannte optionale Quest erhalten. Dies sind Aufgaben, die ihr erledigen könnt, aber nicht unbedingt müsst.“
Nachdem das Elfun seine Erklärung beendet hatte, schloss sich das Buch wieder und verschwand. „Wenn ihr das Questbuch einsehen wollt, könnt ihr mich jederzeit ansprechen.“, sagte es noch und damit schien die Angelegenheit für den Zauberer erledigt zu sein, während Levia zu ihrer Schwester sah um nachzusehen, ob diese den Schrecken gut überstanden hatte. Sie sah kurz zum Mann: „Entschuldige uns kurz – wir besprechen uns eben.“, sagte sie und der alte Mann nickte hastig: „Jaja – aber vergesst mich nicht. Denkt an euren Preis.“ - damit ging er zurück und setzte sich auf den Haufen an Laken – wohl darauf wartend, dass man ihn wieder ansprechen möge.
Levia legte ihrer Schwester eine Hand auf die Schulter und zog sie leicht zur Seite – gemeinsam mit ihren Pokémon, wobei Abby inzwischen dem Frosdedje Gesellschaft leistete und sich mit ihr zu unterhalten schien, während Atari lieber in der Nähe von Ame blieb und auf die Zwillinge Acht zu geben schien.
„Ich denke wir wissen beide, dass wir den Mann nicht hier verrotten lassen wollen.“, fing die Ältere auch gleich an ihre Gedanken in Worte zu fassen. „Doch was ist mit den Wachen? Ich weiß ja nicht, ob wir ihn einfach so gehen lassen können ....“
Da meldete sich aber noch einmal die Stimme des Mannes: „Wegen der Wachen macht euch keine Sorgen um mich – nein? Ihr müsst mich nur rauslassen – ja rauslassen – und ich finde meinen Weg, ja?“
So ganz sicher ob sie diesem Satz vertrauen konnte, war Levia nicht .... aber ... sie konnten ihn auch schlecht zurücklassen, nicht wahr?
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Beitrag von Larinaam So Jul 21, 2019 2:58 pm

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GE#004 – Levia Selene


Das alles konnte nicht echt sein, aber diese Erkenntnis machte die Umstände für Larina leider so gar nicht besser. Auch, wenn das nicht der Realität entsprechen mochte, waren da immer noch überall kleine Flammen und das Ächzen hier und da hörte sich so echt an, dass es ihr schwer ums Herz wurde. Es missfiel ihr hier einfach zunehmend und sie wusste nicht ein, nicht aus, sodass es ihr schwer fiel, ihre Konzentration so zu fokussieren, wie sie es sonst tat. Dennoch konnte sie nicht einfahc wegsehen, weshalb sie zu dem Mann gelaufen war, der ihre Hilfe erbat und der so mitgenommen aussah, dass sie gar nicht wusste, was sie an seinem Äußeren eigentlich am ehesten entsetzte. Als er dann in seinen Laken etwas hervor kramte, um sie für ihre Hilfe zu entlohnen, war es Levia, die zu ihr gekommen war, die näher zu der Zelle trat und sich zeigen ließ, was der Mann ihnen in Aussicht stellte. Levias Worten nach zu urteilen war es ein Schlüssel und dieser Mann erklärte sogleich, dass ihn wohl vor langer Zeit eine Wache verloren hatte und er deshalb sicher irgendeinen Nutzen hatte. Daran zweifelte Larina aber doch, denn wenn der Schlüssel schon so lange fehlte, war das entsprechende Schloss vielleicht längst ausgetauscht worden. Dennoch, sie wollte ja eigentlich ohnehin keine Entlohnung und abgelenkt wurde sie auch schnell, als ein Buch vor ihnen erschien, wo alles aufgeführt wurde, was ihnen als Aufgabe gestellt worden war. Laut diesem gruseligen Elfun war das wohl ein Questbuch, das ihnen bei der Flucht helfen würde, alles im Blick zu behalten. Und als es verschwand erklärte Daphius noch, dass er es ihnen immer wieder zeigen konnte. Wirklich sonderbar – aber nur die Bestätigung darin, dass das alles nicht echt sein konnte. Levia zog sie da aber auch shcon beiseite, sodass Larina ihr aufmerksam zuhöte, als sie mit ihr sprach – nur, um sich abermals über ihre Augen zu wundern, die eher golden wirkten, was eben ziemlich ungewöhnlich war. Sie hatte aber jedenfalls völlig recht, befreien wollten sie den Mann beide wohl in jedem Fall, doch die Sorge um die Wachen verstand Larina ebenfalls. Der Mann aus der Zelle aber shcien das gehört zu haben und versicherte ihnen, dass er einen eigenen Weg finden würde, weshalb Larina einen Blick mit ihrem Zwilling tauschte. Dann überlegte sie, ehe sie knapp nickte.
„M-Mister …“, sie stockte. „Wir befreien Sie, aber Sie müssen uns versprechen, nicht sogleich diese Treppe dort … dort hinauf zu rennen, j-ja?“, wandte sie sich also gleich wieder dem Alten zu, der sogleich hastig nickte.
„Ja, ja, nicht die Treppe hoch, vertsanden, verstanden!“, versicherte er und bekam sogleich glänzende Augen. Wieder sah Larina zu Levia.
„Dann so wie gerade eben?“, fragte sie, allerdings ohne eine Antwort zu erwarten, denn sie wandte sich schon Thyra zu. „Fimbultyr, würdest du …?“, begann sie die Frage nur, denn das Frosdedje war sofort begeistert, wieder ein wenig mit ihrer Kraft herumspielen zu dürfen. „A-aber bitte von der anderen Seite, damit niemand zu Schaden kommt!“, warf Larina also gleich ein, als der Geist schon zum Angriff ansetzte – glücklicherweise stimmte Thyra aber schließlich zu, schwebte sorglos durch die Gitterstäbe hindurch und warf dann einen Eisstrahl auf eben jene ab, die so wieder nach und nach erstarren würden …



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Dungeons & Dragonites Katrin10
Larina
L'il Black Riding Hood

Arenaleiterin von Rayono City

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