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Beitrag von Relaxoam Di Jul 02, 2019 9:57 pm

Du wachst auf einer leeren Straße auf, ohne dein eigentliches Gepäck. Natürlich bist du sicherlich auch verwirrt, hast du nämlich keine Erinnerung mehr, wann du überhaupt umgekippt bist oder dich für ein kurzes Schläfchen hingelegt hast. Um dich herum ist nichts, keine Autos, keine Menschen, keine Häuser - nur ein Schild. Als du dich diesem näherst erkennst du, dass es ein Wegweiser ist, zum Motorrad Club Relaxo. 5 lange Kilometer stehen dir bevor, ob du willst oder nicht, doch es ist dein einziger Anhaltspunkt.

Ziel: Beginne deinen Marsch zum Motorrad Club. Vielleicht hast du ja Glück und du findest ein paar Mitglieder schon eher? Denn schnell sollte sicher sein, dass sich hier sonst nichts befindet und der Weg ist sehr lang.


Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Emilia melden! Viel Spaß!
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Beitrag von Gwenam Sa Jul 06, 2019 3:37 am

Träge öffneten sich die Lider, nur um sich im gleichen Atemzug wieder zu schließen. Das ging so lange bis Gwen die Augen schließlich öffnen konnte, ohne die bleierne Schwere auf sich zu spüren. Doch noch ehe sie sich aufrichten konnte, stellte sie fest, dass sie nicht in einem gemütlichen Bett lag, sondern auf harten Asphalt. Verständnislos runzelte sie die Stirn und versuchte sich zunächst zu orientieren. Mit mäßigem Erfolg. Sie sah weit und breit nichts anderes als die triste Straße, die irgendwohin führte und deren Ende sie nicht erahnen konnte. Erst als sie den Kopf in eine andere Richtung wandte, erblickte sie in einiger Entfernung ein Straßenschild, dessen Worte sie auf diese Distanz allerdings nicht entziffern konnte. Da half es auch nicht, die Augen zusammenzukneifen und ihre Linse damit besser auf einen Punkt zu fokussieren. Resigniert gab sie auf und sah sich weier um, wodurch sie tatsächlich etwas Bekanntes und Vertrautes entdeckte. „Fynn“, ein Lächeln erschien auf ihren Lippen, als Gwen das Hydropi erblickte. Fynn wirkte etwas aufgeregt und angespannt, sie konnte es an seinen Lauten herausfiltern, dass er beunruhigt war. Da vor ihm ein regungsloses Mädchen mit dem Rücken zu ihr lag, konnte sie das sogar verstehen.
„Fynn, komm h...“ Gwen verschlug es schlagartig die Sprache. Ihre Stimme... sie war viel tiefer, viel... maskuliner. Endgültig verwirrt und zunehmend schockiert, richtete sie rasch ihren Oberkörper auf und sah fragend an sich herab. Wieso um alles in der Welt trug sie Yukines Kleidung? Obwohl die Frage eher lauten sollte, warum sie sich wie ihr Bruder anhörte. Zügig war der Körper ganz aufgerichtet und die schockierende Erkenntnis beschlossen. Sie trug nicht nur Yukines Kleidung und hörte sich wie ihr Bruder an, sie schien in seinem Körper zu stecken. Hilflos legte sie ihre Hände tastend an den Oberkörper, wollte sich beweisen, dass das alles nur ein Missverständnis war und sie sich einfach getäuscht hat. Dass sie tatsächlich nur Yukines Kleidung trug, aber sie wurde bitter enttäuscht. So sehr sie ihren Bruder liebte, in seinem Körper bzw. seiner Haut wollte sie nicht stecken. Sie war ganz zufrieden ein Mädchen zu sein. Aber wenn sie in Yukines Körper war, was war dann mit ihrem Bruder und ihrer Hülle? Noch eben hat sie gedacht, dort schliefe nur ein Mädchen, das ihr ähnlich sah. Eine unverhoffte Begegnung mit ihrer verschollenen Zwillingsschwester, selbst wenn das an Abwegigkeit kaum zu überbieten war. Aber es wäre zumindest realistischer, als das was sie gerade durchmachte. Hydropi stand noch immer ratlos bei seiner Trainerin, unwissend, dass er damit die Falsche überwachte.
Als Gwen sich näher an ihren Körper heranwagte, stellte sie die vage Vermutung an, dass Yukine und sie ihren Körper getauscht haben mussten. „Yu-Yukine?“ Vorsichtig legte sie ihre jetzt viel stärkere Hand auf den Oberarm des schlafenden Mädchens. Es war so surreal, sich selbst beim Schlafen zu sehen und sich aufzuwecken. „Wach bitte auf.“ Das Rütteln wurde kräftiger, gewann an Nachdruck, denn Gwen fühlte sich mit der ganzen Sache zu überfordert, was schon in einem leichten Quengeln gipfelte.
Gerne würde sie sich lediglich der Frage widmen, wo sie waren und wie sie hierhergekommen sind, aber es drängte sich dann die andere Problematik etwas mehr auf. Zwar erinnerte sich Gwen an einen älteren Film, in dem zwei Pokemon ihre Körper getauscht haben, weil sie zuvor heftig gestritten haben, aber das war bei Yukine und ihr nicht der Fall. Ohnehin wäre ihr nicht in den Sinn gekommen, das so etwas im Bereich des Möglichen lag.
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Beitrag von Yukineam Sa Jul 06, 2019 5:20 pm

Schlaf war etwas schönes. Man konnte sich vom Stress des Tages erholen und der Körper regenerierte sich, wie ein Pokemon das im Pokemon-Center abgegeben wurde. Seit kurzer Zeit gab es jedoch noch einen weiteren Grund warum Yukine Schlaf als schön bezeichnete: Die Träume. In seinen Träumen existierte die Realität nicht. Er konnte alles sein, von winzig klein bis riesengroß. Er konnte auf Rayquaza durch den Himmel fliegen oder auf einem Suicune über das Wasser reiten. Aber auch das war es nicht was seine Träume schön machte. Seit kurzer Zeit träumte er öfter von seiner Familie. In diesen Träumen saß er mit Gwen und seinem Vater am Tisch und aß mit ihnen zusammen. Der Tag, an dem sein Vater gestorben ist, war nie passiert und sie lebten ein glückliches Leben zu dritt. Manchmal, in seltenen Fällen, saß sogar noch eine vierte Person am Tisch: Seine Mutter. In dieser Illusion hat sie die Familie niemals verlassen. Mit einem warmen Lächeln hörte sie ihren Kindern und ihrem Ehemann zu und lachte mit ihnen. In den ersten Minuten nach dem Aufwachen wurde ihm schmerzlich bewusst das alles nur ein Traum gewesen ist, doch glücklicherweise vergaß er im Laufe des Tages oft was er darin überhaupt erlebt hat. Bis zum nächsten Mal. Je mehr er seinen Vater vermisste, desto öfter tauchte er in seinen Träumen auf. Es war wie ein Teufelskreis aus dem er nicht ausbrechen konnte, da es für ihn unmöglich war ihn in der Realität wiederzusehen. Nur an diesem Ort konnte er ihm noch nah sein.
Dieses Mal allerdings ahnte er noch nicht das dieser Traum anders verlaufen sollte. Das erste was er vernahm war Fynns Stimme, die zu nah für seinen Geschmack an seinem Ohr erklang.   " Fynn, geh zu Gwen", murmelte er und deutete mit seiner Hand in eine Richtung – dort wo er das Bett seiner Schwester vermutete. Sie war seine Trainerin, also wenn er Hunger hatte, musste sie sich darum kümmern. Der Schlaf war so angenehm und er noch derart von Müdigkeit eingenommen, dass er sich weigerte seine Augen zu öffnen. Zu der Stimme kam eine Berührung, ein Rütteln an seinem Körper und jemand verlangte das er aufwachte. In seinem Zustand zwischen schlafend und träumend dachte er sogar das wäre das Hydropi und drehte sich zur Seite. " Nee". Er weigerte sich aufzustehen. Aber Fynn sah das anders und rüttelte kräftiger an seinem Körper, mit einer erstaunlichen Kraft. Eigentlich war er gar nicht so einfach zu bewegen. Widerwillig öffnete er seine Augen und schaute das vermeintliche Pokemon an. " Okay Fynn, was ist lo-", vor lauter Staunen blieben ihm die letzten Worte im Hals stecken. Anstatt in das Gesicht des Pokemon sah er in sein eigenes. Yukine gab einen femininem Schrei von sich und rückte zurück. Mit einem Mal fühlte er sich hellwach, obgleich er glaubte zu träumen. Er hob den Finger und zeigte auf sich. Also nicht auf sich selber, sondern auf die Person die so aussah wie er. " Wieso schaut mich mein eigenes Gesicht an?" und wieso hörte sich seine Stimme so vertraut und fremd an?

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Beitrag von Gwenam Mi Jul 10, 2019 4:45 pm

Jede Bewegung fühlte sich fremd in diesem männlichen Körper an. Irgendwie auch falsch, denn sie müsste dort liegen, während Fynn und Yukine versuchten sie aufzuwecken. Stattdessen lag da lediglich ihr Körper, eine leere Hülle ohne ihre Seele. Gwen rüttelte stärker an ihrer eigenen Schulter und seufzte erleichtert, als sich das Mädchen regte. Nun, so leer war dieser Körper dann anscheinend doch nicht und sie hatte die Vermutung, dass sich ihr Bruder ihres Körpers bemächtigt hat. Nicht willentlich natürlich. Irgendetwas lief hier nur schrecklich schief, dass es soweit kommen konnte.
Mit dieser hysterisch klingenden Aussage hatte sich Gwens unausgesprochene Frage beantwortet: Sie steckten im Körper des jeweils anderen. Es war seltsam, seine eigene Stimme zu hören – und noch komischer war es, zu wissen, dass ihr Bruder in ihrem Körper steckte.
Sie zog die Hand weg und mahnte sich, ruhig zu bleiben. Nur war das leichter gesagt, als getan. Vor allem als Yukine geschockt auf sich zeigte. Gwen wünschte sich, seine Frage beantworten zu können, doch endete es lediglich mit einem ratlosen Schulterzucken, das von einem verzweifelten Blick begleitet wurde. „Ich weiß es doch auch nicht.“ Nur weil sie jetzt den Körper von Yukine steuern konnte, bedeutete das noch lange nicht, dass sie bereits so weit war, wie er zu denken und wie ein... großer Bruder zu handeln. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf über sich und den Gedanken, tatsächlich für immer so zu bleiben und irgendwann ihr eigener großer Bruder zu werden.
Mit deutlicher Unruhe erhob sie sich in diesem fremden Körper und tigerte ein paar Schritte auf und ab, bis sie endlich zu einem Ergebnis kam. „Okay, ich habs! Wir suchen ein Telefonhäuschen und rufen Dad an. Er wird wissen, was zu tun ist.“ Das klang nach einem vernünftigen und realisierbaren Plan – ungeachtet der Tatsache, dass hier weit und breit keine Telefonzelle war. Aber wenn es sich hierbei um einen schrägen Traum handelte, könnten sie sich einfach eine vorstellen und sie würde erscheinen. Sie hat schon mal in der Schule aufgeschnappt, dass sich Träume unter bestimmten Voraussetzungen beeinflussen ließen, also wieso nicht auch dieser? Wenn es ein Traum war, dann sollte nun sofort eine erscheinen! Gwen fixierte eine freie Stelle (wovon sie sehr viel Auswahl hatte...), doch eine Telefonzelle erschien nicht. Es passierte rein gar nichts. Dann war es vielleicht kein Traum, sondern... „Ein Psychopokemon mit der Attacke Rollentausch hat uns das bestimmt angetan!“, schlussfolgerte sie mit einer überraschenden Entschlossenheit in der Stimme. Wenn sie das in die Finger bekam, wäre es ihr am liebsten, Fynn entwickelte sich sofort zu einem Sumpex und erteilte dem Psycho-Pokemon zusammen mit Altair und Dane eine Lehre! Niemand hatte das Recht sie in so eine prekäre Situation zu bringen. Vielleicht waren sie nicht mal die einzigen, denen es so erging und auch ihre Pokemon mussten unter einem unfreiwilligen Körpertausch leiden. „Fynn? Du bist schon noch... du selbst, oder?“, hakte Gwen zögerlich nach und betrachtete das Hydropi aufmerksam. Anschließend hob sie den Blick und ließ ihre Augen über den Mädchenkörper wandern. Wie musste es Yukine wohl damit gehen, sich plötzlich in einem weiblichen Körper wiederzufinden? Vermutlich genauso befremdlich, wie sie sich gerade fühlte und sich deshalb nicht näher auf diese Tatsache konzentrieren wollte. Wichtiger war herauszufinden, wie sie zurücktauschen konnten.
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Beitrag von Yukineam Mi Jul 10, 2019 6:39 pm

Es war seltsam sein eigenes Gesicht anzuschauen und einen fremden Ausdruck darin zu sehen. Natürlich hat er schonmal vor einem Spiegel gestanden und sich selber betrachtet, nur kontrollierte er dabei seinen Körper und dieser andere bewegte sich aus eigenem Willen. Das musste ein Traum sein, ein Traum in dem ein Doppelgänger von ihm erschienen ist. " Das sind meine Federn", beschwerte er sich quengelig und wunderte sich einen Moment über seine Stimme. Die klang ja fast wie die seiner Schwester. Vermutlich weil sie genauso klang wenn sie sich über etwas beschwerte. Nahm man es genau gehörten die Federn Altair und dieser überließ sie ihm nur. Trotzdem gefiel es ihm nicht seinen Schmuck am Körper eines anderen zu sehen, Doppelgänger hin oder her. Der Yagami erhob sich vom Boden und sah sich um. Weit und breit war nichts zu sehen, wie in einer Wüste in der es nichts außer Sand gab. Immerhin in einem Punkt glich ihm die Kopie bis aufs Haar: Er war im selben Maß ahnungslos wie sie. Warum sollte ein Teil von ihm auch mehr wissen als er selber. Der Fremde sprach nun davon seinen... ihren Vater anzurufen. Die Art wie er sprach erinnerte ihn an jemanden. An jemand ganz bestimmten. " Gwen!? Bist du das etwa?", fast wäre ihm noch 'in mir' herausgerutscht, aber das konnte er noch herunterschlucken. Es würde zu falsch klingen. Jetzt bemerkte er auch das er mit seinem Ich nicht auf Augenhöhe stand sondern kleiner war. Er streckte seine Arme aus und musste feststellen das diese nicht seine waren. Wenn Gwen sich in seinem Körper befand, war er dann etwa in ihrem? " Die Frage ist nur wo du hier eine Telefonzelle finden willst", er sprach sogar mit ihrer Stimme. " Warum sollte uns das ein Pokemon antun?", abgesehen davon hat er noch nie davon gehört das sich diese derart auf Menschen auswirkte. Während seine Schwester, die nun aussah wie ein großer Bruder, sich mit Fynn unterhielt betrachtete Yukine seinen oder besser gesagt ihren Körper. Auch wenn sie Geschwister waren war es ihm durchaus unangenehm in diesem festzustecken. Der Körper von Mann und Frau unterschieden sich doch eindeutig in einigen Punkten. Nachdem er seine Beine betrachtet hatte, warf er auch vorsichtig einen Blick auf seinen Oberkörper...

" Hydro", der Vierbeiner nickte, sichtlich überfordert von dieser eigenartigen Situation. Yukine war nun also Gwen und Gwen war Yukine? Das war zu hoch für ihn. Er wusste überhaupt nicht das so etwas passieren konnte. In Daryas Team hatte er von manchen Abenteuern gehört die Sayoko und sie zusammen erlebt haben, allerdings immer in ihren eigenen Körpern. Er konnte nicht sagen wer den beiden das angetan hat, denn als er aufwachte lag er bereits neben Gwen. Also neben Yukine. Junge, war das kompliziert. Er musste an sich halten um nicht zu Gwen zu laufen und ihr beizustehen, weil sich ihr Bruder in ihrem Körper befand.
Der Lehmhüpfer gab ein weiteres Geräusch von sich und deutete auf ein Schild. Das war das einzige was man hier finden konnte. Da Pokemon nicht in der Lage waren zu lesen, wusste er nicht was darauf stand und ob es ihnen helfen konnte.

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Beitrag von Gwenam Sa Jul 13, 2019 12:09 am

Als Gwen auf die Federn an ihrer Kleidung angesprochen wurde, lenkte sie ihren Blick aus einem Reflex heraus auch dorthin. Sie hat sich schon immer für den Brauch zwischen Altair und ihrem Bruder begeistert und hätte es liebend gerne auch so gehandhabt, aber leider gab es bei Dane keine Federn, die sie an sich nehmen konnte. Mit nachdenklicher Miene strich sie über die zarte Oberfläche der Federn, die nicht die ihren waren. Diese Verbindung gehörten allein Yukine und seinem ersten Pokemon und selbst in seinem Körper konnte sie diese Erinnerungen nicht teilen. Sie wusste nicht, woher und aus welchen Kämpfen die einzelnen Federn stammten, geschweige denn was für ein Ereignis sie symbolisieren konnten. Sie sah nur die teilweise identischen aussehenden Federn, die ihr keine Geschichte zuflüsterten, sondern stumm an ihrer Kleidung hingen.
Erst langsam schien der Groschen bei ihrem Bruder zu fallen und auch erst, nachdem Gwen bereits einen nicht sonderlich durchdachten Plan geschmiedet hatte, den sie Yukine unvermittelt mitteilte.
„Natürlich bin ich es! Wer denn sonst?“, entgegnete sie voller Ungeduld und schickte murrend „Dann mach einen besseren Vorschlag“ hinterher. Wo sonst ihre zickige, feminine Stimme erklungen war, hörte sich das Gemaule mit der maskulinen Stimme ihres Bruders sehr unpassend an. Womöglich war sie es einfach zu sehr gewöhnt, der ruhigen Tonlage zu lauschen, statt seine Stimme nun dafür zu nutzen, Vorschläge und Ideen zu finden, wie sie sich aus der misslichen Lage befreien könnten.
„Aber was könnte sonst der Grund sein, wenn sich nicht ein Pokemon einen Spaß erlauben würde?“, hakte Gwen ratlos nach und sorgte sich um ihren Lehmhüpfer. Er bejahte ihre Frage und seine Trainerin schenkte diesem Zustimmen Glauben. Steckte Dane in seinem Körper, würde er wohl kaum so ruhig bleiben können und hätte er mit Altair getauscht, würde er eher mit den Vorderpfoten schlagen, um abzuheben und nicht so gekonnt auf seinen vier Beinen laufen. Zudem machte er sie besonnen auf das Schild aufmerksam, dem sie vorhin nur wenig Beachtung geschenkt hat. Das sollte sie dringend nachholen. „Yukin...“ Schlagartig verschlug es Gwen die Sprache, als sie aus dem Augenwinkel erkannte, dass ihr Bruder die Gegend offenbar nicht ganz so interessant fand, wie seinen neuen Körper. „Wo bitte schaust du hin?!“ Die Stimme erklang bereits ein wenig empört. Die ganze Situation war schon unangenehm genug und Gwen hatte die größte Mühe, sich über die Geschlechtsunterschiede so wenig Gedanken wie möglich zu machen, da musste es Yukine nicht noch dezent verschlimmern.
„Wir sollten lieber zu dem Schild“, stellte sie klar, schnappte sich den Arm und bemerkte dabei, wie deutlich der Kraftunterschied zwischen ihnen war. Es fiel ihr leicht, den Mädchenkörper zu dirigieren, während ihr das andersherum nie gelingen wollte und sie darauf warten musste, bis Yukine nachgab.
„Nur dass das klar ist: Nicht ansehen und schon gar nicht anfassen“, verlangte sie und schaute abschätzig zu ihrer eigenen Gestalt hinunter, als sie in der Nähe des Schildes zum Stehen kam. Sie verbrachte liebend gerne Zeit mit ihrem Bruder, gab es doch auch nichts Wichtigeres für sie, Erlebnisse mit ihm zu teilen, aber... das war das eine Erlebnis, das sie lieber nicht mit ihm hätte teilen wollen. Wie sollten sie sich denn sonst jemals wieder in die Augen sehen?
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Beitrag von Yukineam Sa Jul 13, 2019 5:15 am

" Finger weg!", beschwerte sich Yukine bei seinem Ebenbild, als dieses auch noch so Dreist war über die Federn zu streichen, die an seiner Kleidung hingen – im wahrsten Sinne des Wortes an seiner Kleidung. Jemand der nicht er war würde damit ohnehin nichts anfangen können. Für andere waren das nur die Federn eines Geronimatz oder Washakwil oder irgend eines Vogel Pokemon, nur er verband besondere Situationen mit ihnen. Er konnte sogar zu jeder Einzelnen die Geschichte erzählen. Die direkte und ungehaltene Antwort machte ihm deutlich das es sich tatsächlich um seine Schwester handelte. So wenig wie seine gewissenhafte Art zu ihrem Körper passte, klang die patzige Stimme richtig aus seinem Mund. Er war schon immer der ruhigere und freundlichere Part von ihnen gewesen, umso ungewöhnlicher das diese Rollen auf einmal getauscht waren. Andererseits musste er jetzt nicht nach ihr suchen. Einen besseren Vorschlag hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das einfachste was ihm einfiel war Altair loszuschicken. Er konnte weit und breit nichts entdecken und es sah so aus als müsste man ziemlich weit laufen, um auf den nächsten Menschen zu treffen. " Im Fernsehen habe ich mal einen Film gesehen indem so etwas passiert ist. Dort tauschten Mutter und Tochter nach einem Streit ihren Körper und konnten erst wieder zurück, als sie einander verstanden. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern vor dem schlafengehen mit dir gestritten zu haben. Ehrlich gesagt kann ich mich nicht einmal daran erinnern wo wir überhaupt eingeschlafen sind. Weißt du noch etwas?", erklärte er im sachlichen Ton und viel zu erwachsen für diesen kindlichen Körper. An einem Streit dürfte es eigentlich nicht liegen, da er sich niemals hinlegen würde, mit dem Wissen negativ mit Gwen auseinander gegangen zu sein. Erst würde er sich wieder mit ihr vertragen. Was sonst dahinter steckte wusste der Yagami nicht. So etwas passierte schließlich nicht alle Tage.
Gerade als er dabei war den interessanten Teil seines neuen Körpers zu begutachten, wurde er von seiner Schwester erwischt. Ertappt blickte er zur Seite. " N-Nirgendwohin". Innerlich gab er sich selber eine Ohrfeige, aber er hatte einfach nicht widerstehen können zu schauen. Wie schon gedacht, so etwas passierte einem nicht alle Tage. Mit ungeahnter Kraft packte sie seinen Arm und schleppte ihn in Richtung eines Schildes, welches ihm, so unscheinbar, zuvor noch nicht aufgefallen war. Die Drohung nahm Yukine durchaus ernst und nickte hastig, fürchtete er sogar sie könnte ihm Dane auf den Hals schicken – wobei er die Tatsache vergaß, dass sich das Drachen Pokemon aktuell gar nicht in ihrem Besitz befand.
Das Schild deutete ihnen geradeaus zu gehen. Darauf abgebildet war ein Pfeil, der auf ein Gebäude zeigte über dem MC Relaxo stand. " MC Relaxo? Ist das ein neuer Fastfoodladen?", schmunzelnd erkannte er das dieser Name perfekt zu so einem Geschäft passte. Auch wenn er zuvor noch nie davon gehört hat. " Am besten gehen wir dorthin und fragen jemanden wo wir uns befinden", in dem Moment konnte er nämlich nicht einmal sagen ob sie sich in Einall oder Kanto befanden. Er fühlte sich fremd und das lag nicht nur an dem Körper, indem er sich befand.

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Beitrag von Gwenam Mi Jul 17, 2019 8:37 pm

Zuerst konnte Gwen nicht verstehen, warum Yukine sie so derart angiftete, die Finger von den Federn zu nehmen. Sie würde diese niemals beschädigen wollen. Aber als er dann erst langsam verstand, dass sie seine Schwester war, konnte sie sich den kleinen Aufruhr ganz gut erklären.
Auf den Einwand mit dem Film nickte sie wissend: „Den kenne ich auch. Aber heute ist doch gar nicht Freitag. Oder etwa doch?“ Es war seltsam, dass ihr die Erinnerungen fehlten, was zuletzt geschehen war. Haben sie sich vielleicht doch schlimm gestritten und mussten nun so einander schätzen und verstehen lernen? Nein, das konnte nicht sein. Geschwister stritten sich ab und zu eben, das war ganz normal und Yukine und sie  vertrugen sich auch meistens sehr schnell wieder, weil sie nicht wollten, dass etwas zwischen ihnen stand.
„Nein, an überhaupt nichts mehr“, erwiderte Gwen mit bedauernder Stimme. Ihr einziger Anhaltspunkt war dieses Schild, das in der Einöde ziemlich verloren wirkte. Doch bevor sie sich dem widmen konnte, widmete sich Yukine etwas sehr Verfänglichem, was Gwen prompt zu unterbinden wusste. Als sie den vertrauten Arm wieder los ließ und zu ihrem Bruder hinunter blicke, verengte sie ihre Augen, ehe sie ihre Hände an den Kragen der Bluse legte und sie vorsorglich zuknöpfte. Im Grunde war es ein ganz normaler Ausschnitt gewesen, aber gerade erschien er ihr doch als viel zu tief. Und damit Yukine erst gar nicht auf falsche Gedanken kam oder sich beschwerte, dass er gelockt wurde, knöpfte sie die Bluse lieber weiter zu. „Nur zur Sicherheit“, erklärte Gwen ihr Handeln und drehte sich dann wieder zu dem großen Straßenschild.
„Könnte sein.“ Sie legte den Kopf nachdenklich leicht in Schräglage, bevor sie die Aufschrift von fünf Kilometern las und ungläubig die Augen weitete. Sie lugte an dem Schild vorbei und betrachtete die Straße, die sich ins schier Unendliche streckte. Fünf lange Kilometer sollten sie also wandern? Sie hat sich die Abenteuerreise zwar mit einem umfangreichen Fußmarsch vorgestellt, aber... doch irgendwie etwas anders und sicher nicht im Körper ihres Bruders gefangen.
„MC Relaxo klingt aber zumindest nicht nach einem edlen Laden.“ Solche hießen eher 'zum freundlichen Milotic' statt sich nach dem Pokemon zu benennen, das bekannt dafür war, große, raue Mengen an Essen zu verschlingen. „Aber egal, Hauptsache wir können von dort aus telefonieren.“
Sie trat einen Schritt zur Seite und schnappte sich ganz gezielt Altairs Pokeball. Obwohl er das Pokemon ihres Bruders war und sie im Grunde jederzeit an Altairs Pokeball gelangen konnte, hat sie ihn noch nie eingesetzt. Vor allem nicht auf diese Weise. Kurz überlegte sie noch, ob sie Yukine den Pokeball nicht lieber geben sollte, aber im Grunde dürfte es egal sein, wer den Adler um Unterstützung bat, die sie so dringend nötig hatten.
Auf den Befehl der vertrauten Stimme hin materialisierte sich Altair und blickte auf die Anwesenden herab. Bisher erkannte er bei einem oberflächlichen Blick keine Besonderheiten, erst als ihm das Gesicht des Trainers auffiel, das ihn unsicher beobachtete, wurde Altair skeptisch und landete vor den Geschwistern.
„Es ist etwas total Schräges passiert“, verkündete Gwen dem Pokemon ihres Bruders.
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Beitrag von Yukineam Mi Jul 17, 2019 9:58 pm

" Gute Frage", entging der 20- Jährige und verschränkte seine Arme. Nicht nur, dass er sich nicht mal erinnern konnte wie sie hier her gekommen waren, er wusste nicht einmal welcher Tag heute war. Ein Wunder eigentlich das ihm sein eigener Name und der seiner Schwester noch einfiel. " Oh Mann. Ich hoffe wir haben kein Alkohol getrunken!", so etwas nannte man doch Filmriss. Er als Volljähriger durfte zwar trinken, aber seine Schwester nicht und schon gar nicht so viel, dass sie einen Blackout bekam. Eigentlich trank er überhaupt nicht, nur ab und zu mal mit seinem Vater. Doch daran konnte er sich erinnern und es war nie mehr als ein Bier gewesen. Er würde doch niemals so rücksichtslos sein und sich vor seiner Schwester betrinken, besser gesagt daneben stehen und zulassen das sie Alkohol in die Hand nahm. " Argh!", wie um sich selber zu bestrafen wühlte er durch seine Haare und riss daran, wo er fast vergaß das es nicht seine eigenen waren. Zwar hat er der jüngeren Yagami früher schonmal durchs Haar gewühlt, doch erst jetzt fiel ihm auf wie gefleckt dieses war. Diese sorgte inzwischen vor und knöpfte ihre Bluse noch weiter zu. Ironischerweise hätte er das an dieser Stelle wirklich getan, allerdings um sie vor gaffenden Kerlen zu schützen. Nur das er selber gerade so ein Kerl war. Es tat ihm ja leid und er schämte sich dafür, aber so eine Chance bekam man eben nur einmal. Er überlegte tatsächlich ob er später nicht doch mal eine Gelegenheit nutzen sollte um sich für ein paar Minuten zu entschuldigen... " Es klingt nach großen Tellern", schmunzelte er über die Bezeichnung MC Relaxo. Er brauchte kein edles Restaurant in denen Muschas serviert wurden. Ihm wäre ein Hamburger lieber. So ein Körpertausch konnte ganz schön hungrig machen. Gwen sprach davon das Telefon dort benutzen zu wollen und der Junge im Mädchenkörper zuckte zusammen. Ein Glück waren nur ihre Körper und nicht ihre Erinnerungen vertauscht worden. Nicht auszudenken wenn sie in dieser Situation die Wahrheit erfahren hätte.   " Glaubst du wirklich Vater kauft uns diese Geschichte ab? Der denkt doch wir veräppeln ihn". Die Möglichkeit es ihm zu erzählen gab es nicht mehr. Dabei wäre das ein Abenteuer von dem er ihm liebend gerne berichtet hätte. So etwas gehörte zu unvergesslichen Dingen im Leben. Wäre er nicht selber in dieser Lage würde er es auch nicht glauben. Bei dem Pokeball nachdem Gwen griff dachte er zuerst sie würde Dane rauslassen. Stattdessen erschien sein Adler in der Luft. Ein seltsames Gefühl dabei zuzusehen wie eine andere Person ihn einsetzte, jemand mit seinem Gesicht. " Du wirst es nicht glauben können, aber Gwen und ich haben unsere Körper getauscht", erzählte er und hoffte sein Pokemon würde ihm glauben. Rein äußerlich konnte man schließlich keinen Unterschied erkennen. In Gwens Körper kam ihm der Vogel auf einmal größer vor als vorher. Die Vorstellung das Danes Ball sich dafür bei ihm befand, verlieh ihm ein mulmiges Gefühl. Er wollte ihn so weit weg wie möglich von sich haben und nun befand er sich näher den je.

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Beitrag von Gwenam Mo Jul 22, 2019 4:20 pm

Alkohol und ein damit verbundener Filmriss wäre eine mögliche Erklärung und vermutlich auch das Einzige, das Sinn ergab, warum sie sich an nichts mehr erinnern konnten. Aber seit wann tauschte man nach hohen Alkoholkonsum auch seine Körper? „Selbst wenn, sind das größte Problem die getauschten Körper“, sagte Gwen noch verhältnismäßig ruhig, obwohl es innerlich ganz anders in ihr aussah. Sie hatte sogar Angst, nie wieder zurücktauschen zu können, weil sie nicht Herr der Lage werden konnten. Was wenn dieser Zustand tatsächlich dauerhaft bleiben würde? Würde sie dann als Yukine durchs Leben gehen müssen? Sie wollte so schnell wie möglich in ihren eigenen Körper zurück und zu ihrem Bruder aufsehen. Nicht andersherum.
Die Situation war zum Haareraufen – was Yukine auch kurzerhand übernahm. Empört weitete Gwen die Augen und sah ihren Bruder fassungslos an: „Hey, lass das! Das sind meine Haare!“ Die Frisur war ruiniert, weswegen die Jüngere frustiert seufzte. Yukine sollte ihre Haare und ihren Körper nicht mehr als nötig berühren, schließich stellte sie auch nichts an. Allein bei dem Gedanken wurde ihr mulmig, Neugier für den Körper ihres Bruders zu entwickeln. Das war unerforschtes Gebiet, das sie auch gar nicht erst erkunden wollte. Sie sah in ihm auch nie einen Mann als solchen, der ihr Interesse wecken könnte. Sie sah in ihm ihren großen Bruder, durchaus attraktiv und sie konnte sogar verstehen, wenn Frauen sich in das charmante Lächeln verlieben könnten, die von einer herzensguten Art begleitet wurde. Aber er war eben ihr Bruder, so wie er kein Interesse am Körper seiner Schwester zeigen sollte. Und wenn es nach ihr ging, auch nicht an den großen Tellern in Restaurants. „Die du doch nicht alle leeren willst?“ Argwöhnisch kniff sie die Augen zusammen und verschränkte wegen der Befürchtung trotzig ihre Arme. Eine Stärkung nach der Wanderung und bis zur Klärung des Problems war keine verkehrte Idee, aber eine Fressorgie sollte ihr Bruder gefälligst in seinem eigenen Körper starten und nicht in ihrem.
Gwen musste ihrem Bruder zustimmen. Die Geschichte klang wirklich unglaubwürdig und auch Altair die Angelegenheit erklären, glich einer kleinen Herausforderung.  
„Aber wen sollen wir dann um Hilfe fragen, wenn nicht Papa?“ Es gab niemanden mehr. Außer irgendwelchen Ärzten, aber die würden sie nur in ein Versuchslabor stecken und ihnen wohl kaum helfen. Zunächst griffen sie aber auf die Hilfe ihrer Pokemon, insbesondere Altair, zurück. Der konnte es wie erwartet wirklich nicht glauben und kratzte sich mit dem Flügel ratlos am Kopf.
„Das stimmt wirklich“, sagte Gwen drängend. „Ich sagte ja, es ist total schräg, aber es stimmt. Ich bin eigentlich Gwen.“ Sie deutete auf sich und ihren neuen, männlichen Körper und anschließend auf ihren eigenen, „Und das ist Yukine, dein Trainer. Wir wissen nicht, wie es passiert ist, aber Fakt ist, der einzige Anhaltspunkt ist dieses MC Relaxo.“ In dem sie ein Restaurant vermuteten, aber das war erstmal zweitrangig.
„Altair, kannst du bitte ein Stück vorfliegen und schauen, ob du jemanden siehst?“
Das war kein Problem für den Adler, der bereitwillig nickte. Er wollte Yukines Blick suchen, doch dann erinnerte er sich daran, dass das eigentlich Gwen war. Also... musste er sich an Gwen wenden, wenn er mit seinem Trainer kommunizieren wollte? Sein einziger Anhaltspunkt war dafür Fynn, der noch er selbst zu sein schien. „Kannst du das begreifen?“
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Beitrag von Yukineam Di Jul 23, 2019 12:31 pm

Seine Schwester hatte Recht: Ihr Hauptproblem waren aktuell die vertauschten Körper. Sie mussten eine Möglichkeit finden wieder in ihren eigenen zurück zu gelangen. Auch wenn sie auf diese Weise zusammen waren, wollte er nicht sein restliches Leben mit Gwens Körper verbringen. Für einen Tag mochte das ja ganz lustig sein, aber sie wussten nicht wie lange dieser Effekt anhalten würde. Dazu mussten sie erst einmal in Erfahrung bringen wer sich dafür verantwortete. Prompt wurde er auch dafür gerügt sich an den Haaren zu ziehen, die er nicht mehr sein eigen nannte. " Entschuldige". Das er nicht mehr das mit seinem Körper machen konnte was er wollte, daran musste sich der junge Mann erst einmal gewöhnen. " Warum den nicht? Hast du etwa keinen Hunger?", fragte er seine Schwester und prustete im nächsten Moment los. Die verschränkten Arme und der böse Blick... das passte so was von überhaupt nicht zu ihm. " Wer hätte gedacht das du einen besseren bösen Bruder abgibst als ich?", fragte er und wischte sich eine Träne aus dem Auge. Vermutlich lag es daran das er einfach nicht richtig böse werden konnte. Wenn er das vorher probierte wurde er bloß dafür ausgelacht und jetzt konnte er verstehen warum. Er verstand folglich auch das Problem der Jüngeren. Alles was er zu sich nahm landete nicht auf seinen, sondern auf ihren Rippen. " Wer weiß wann wir das nächste Mal etwas zu essen bekommen. Außerdem kann ich jetzt am eigenem Leib spüren wie wenig du an dir hast. Wenn du größer werden willst musst du Energie zu dir nehmen", erklärte er ihr.
" Die Polizei?", wobei fraglich war ob die ihnen glauben würden. Abgesehen davon würde diese dann versuchen Kontakt zu ihrem Vater aufzunehmen und alles erfahren. " Hast du mal von Bill gehört? Man sagt er habe es geschafft seinen Körper mit dem eines Pokemon zu tauschen", andere sagten allerdings er habe sich diese Geschichte nur ausgedacht um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das könnte man ihnen ebenso vorwerfen.
Er konnte verstehen das es Altair schwerfiel diese Geschichte zu glauben. " Sie sagt die Wahrheit, mein Freund" und scheinbar fand Gwen sich in ihrer neuen Rolle als Altairs Trainerin schnell zurecht. " Nein Altair. Ich möchte das du bei uns bleibst", widersprach er ihr. " Wir wissen nicht was für wilde Pokemon in dieser Gegend leben. Für den Fall eines Angriffs möchte ich ihn in unserer Nähe wissen", gerade so eine menschenleere Gegend war doch der perfekte Lebensraum für Pokemon. Ein Wunder das sie noch keines gesehen haben.

Fynn schüttelte seinen Kopf. " Würden sie sich derart anders verhalten würde ich es für einen Scherz halten", aber auch wenn seine Trainerin gerade nicht in ihrem Körper steckte, merkte er an ihrer Art wer von beiden sie war. " Ich hoffe es gibt eine Möglichkeit das wieder rückgängig zu machen. Ich bin doch gerade erst Gwens Pokemon geworden", seufzte das Hydropi. Natürlich wäre er ihr in einem anderen Körper genauso treu, trotzdem würde es nicht dasselbe sein wie mit dem Mädchen, von dem er vom ersten Augenblick an begeistert gewesen ist, auf Reisen zu gehen.

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Beitrag von Gwenam Mo Aug 05, 2019 9:56 am

Gerade als Gwen die Entschuldigung ihres Bruders annehmen wollte, lachte dieser ungehalten wegen ihrer ungewohnten Haltung. Eigentlich war es gut zu sehen, dass Yukine das Lachen in dieser Situation nicht vergangen war und er hat es schon immer geschafft, Gwen aufzuheitern, weswegen der böse Blick entspannter wurde und die verschränkten Arme sich lösten. „Denk dran, ich bin jetzt stärker als du“, neckte sie ihren Bruder. Eigentlich ein schöner Vorteil – würde sie sich nicht sehnlichst in ihren Körper zurückwünschen. „So viel kannst du jetzt auch nicht essen, um gegen dich selbst anzukommen“, erwiderte sie auf seine Erklärung.
„Die Polizei bringt uns in eine geschlossene Einrichtung“, vermutete Gwen resigniert seufzend. Der Vater fiel weg. Die Polizei auch. Blieben nur ihre Pokemon, aber was konnten sie gegen diesen Zustand schon ausrichten? Niemand würde ihnen doch Glauben schenken, da es einfach zu abwegig war. Niemand außer diesem Bill, von dem sie in der Schule schon was gehört hat. Allerdings war es wieder etwas anderes, im Körper eines Pokemon aufzuwachen. Nachdenklich sah sie zu Fynn. Wie es sich wohl anfühlte, als Hydropi durch die Gegend zu hüpfen? „In Geschichte habe ich sogar mal davon gehört, dass ein Mensch in ein Pokemon verwandelt wurde, um die Welt zu retten. Aber niemand kann beweisen, ob das tatsächlich stimmt. So langsam glaube ich aber daran.“ Auch Bills Geschichte, die sie ein wenig unrealistisch gefunden hat, konnte sie nun einen Funken Wahrheit abgewinnen.
„Aber Fynn ist doch auch da“, widersprach sie ihrem Bruder und deutete weisend die Straße entlang, die Altair fliegen sollte. Nur rührte der sich nach dem Widerspruch nicht mehr von der Stelle. „Er kann uns auch beschützen. Oder hast du vergessen, wie er den Hyperstrahl einfach so mit Schutzschild abgewehrt hat?“ Beinahe geriet die Trainerin wieder ins Schwärmen, vergaß dabei aber, dass ein zweiter Hyperstrahl oder der Angriff eines anderen Pokemon ihn dagegen voll getroffen hätte, da Schutzschild nicht durchgehend wirkte.

Das war jetzt eine schöne Zwickmühle. Gwen also Yukine wollte, dass er blieb, Yukine bzw. Gwen schickte ihn fort. Er hatte kein Problem damit, die Befehle auch von Gwen entgegen zu nehmen, da sie seinem Trainer als Schwester sehr nahe stand, aber in solch einem Fall bevorzugte er doch den Befehl seines Trainers, auch wenn er kurz ratlos den Blick von Fynn suchte, als erhoffte er sich eine Bestätigung für seine Entscheidung.
„Irgendeine Möglichkeit wird es schon geben“, blieb Altair optimistisch und streckte seinen Flügel nach dem kleineren Pokemon aus, um ermutigend dessen Schulter zu tätscheln. Sie würden das als Familie durchstehen.

„Na schön“, gab sich Gwen geschlagen, nachdem sie abgewartet hat, ob Altair das tat, was sie ihm befohlen hat. „Dann lassen wir Dane die Gegend auskundschaften.“ Den Arm in Yukines Richtung ausgestreckt verlangte sie nach seinem Pokeball.
„Wir sollten langsam losgehen – fünf Kilometer warten auf uns.“ Ein schweres Seufzen polterte über ihre Lippen und ein letztes Mal inspizierte sie das Schild; zur Sicherheit, damit sie nichts überlesen haben. Kleingedrucktes oder dergleichen. Sie würde sich maßlos darüber ärgern, wenn die Lösung ihres Problems vor ihnen gelegen hätte, ohne dass sie davon Notiz genommen hätten.
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Beitrag von Yukineam Di Aug 06, 2019 8:03 am

" Vergiss nicht für wen du diese Stärke einsetzen sollst", erinnerte der eigentlich Ältere seine Schwester. Obwohl er sich aktuell in ihrem Körper befand, verschwand sein Wunsch sie beschützen zu wollen nicht. Man konnte zwar ihre Körper tauschen, trotzdem blieben die Gedanken und Wünsche die eigenen. Für andere würde das vermutlich ein lustiges Bild abgeben, wenn das kleine Mädchen für den großen Bruder begann Partei zu ergreifen. Gwen passte genauso wenig in seine Gestalt wie er in ihre.
" Vermutlich hast du Recht", seufzte er. Solche Geschichten kamen nie gut an bei der Polizei. Sie würden höchstens Ärger bekommen, weil sie die Leute von ihrer richtigen Arbeit abhielten. Die Geschwister konnten schließlich nicht beweisen das ihre Erzählung stimmte. Sie wussten nicht einmal wie ihnen das passiert war. " Dann bleibt uns nur noch selbst etwas an unserer Lage zu ändern", wofür sie herausfinden mussten wer ihnen das angetan hat.
Gwen erzählte von der Geschichte eines Menschen, der in ein Pokemon verwandelt wurde um die Welt zu retten. Daran konnte er sich erinnern, allerdings galt das noch mehr als Märchen als Bill's Geschichte. Viele Menschen träumten davon einmal Pokemon sein zu dürfen, es war der Bestandteil vieler Serien und Filme und je mehr man sich etwas wünschte, desto mehr wurde es als Mythos abgestempelt. " Ich hätte nichts dagegen als Altair die Welt zu retten", mit einem strahlen in den Augen, das Gwen vermutlich nur hatte wenn sie neue Schuhe im Schaufenster sah, blickte er hinauf zu seinem Partner. Wäre er in dem Körper des Washakwils aufgewacht anstatt indem seiner Schwester hätte er ganz anders reagiert. Sicher wäre er erstmal geschockt gewesen, aber dann hätte er seine Flügel ausgebreitet um hinauf in den Himmel zu gleiten. Er hätte sich gleich zwei Träume der Menschheit erfüllen können: Einmal Pokemon sein und fliegen zu können.
" Nein, das habe ich nicht. Mir ist es lieber wenn jemand bei uns ist, der schon aus der Luft erkennen kann wenn sich ein Feind nähert" und auf dessen Rücken sie abhauen konnten, sollte es zu brenzlig werden.

" Wenn es nach mir geht kannst du ruhig fliegen. Ich werde Gwen und Yukine beschützen", sagte der Lehmhüpfer zu dem Adler. Er konnte verstehen das Yukine sich lieber auf sein eigenes Pokemon verlassen wollte, dennoch versetzte es ihm einen kleinen Stich im Herzen, da er ihm das Gefühl gab die zwei nicht beschützen zu können.
" Ich hoffe du hast Recht" umso mehr nachdem er das gehört hat.

Dane's Pokeball gab er nur zugern weiter. Er wollte diesen so wieso nicht bei sich tragen, auch wenn es sich seltsam fühlte den Drachen in seine eigene Hand zu legen, wo er ihn ja eben nicht in der Hand haben wollte.
" Du wirst mich doch den letzten Kilometer tragen oder? Großer Bruder?", begann er zu scherzen, während sie sich auf dem Weg machten. Dafür passte er sich – so gut es ging – an ihre Tonlage an und setzte den Kleine-Schwester-Blick auf. Wer hätte gedacht das er das mal tun können würde? Sonst war er immer nur derjenige gewesen der ihrem Flehen nachgab.

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Beitrag von Gwenam Mi Aug 21, 2019 12:08 pm

„Ja, ja. Ich weiß.“ Diese Art zu reden, passte nicht zu Yukine. Dieses fahrige mit einem seufzenden Unterton sprach für Gwens Ausdrucksweise, wenn sie etwas eher widerwillig annehmen musste, weil sie insgeheim ganz genau wusste, wer Recht hatte. Und in solchen Fällen war das nicht sie.
Ihr Bruder legte die Fakten auf den Tisch. Nur sie selbst konnten etwas an ihren Zustand ändern. Sie beide gemeinsam mit ihrem Pokemon. Besonders zufrieden stimmte es Gwen jedoch nicht. Sie hätte sich gerne hilfesuchend an ihren Vater gewandt, allerdings hatte Yukine Recht damit, dass er ihnen sowieso nicht glauben würde. Würde sie sich nicht selbst andauernd sehen, hätte sie selbst große Zweifel an der Realität.
Anstatt weiter darüber nachzugrübeln, wie sie ihre Körper zurücktauschen konnten und ob Bills Geschichte ihnen eine Hilfe sein konnte, begann sich in ihre eigenen goldenen Augen ein Glanz zu befreien, der von Faszination und Freude sprach. Es wurde immer seltsamer sich nun aus anderen Augen zu sehen, umso verständnisloser zog Gwen die Stirn ihres Bruders kraus. „Aber ich“, stellte sie unwirsch klar. So sehr sie Altair schätzte, ihr Bruder sollte lieber ein Mensch bleiben, auch wenn sie sich vorstellen konnte, dass Yukine sehr zufrieden war, fliegen und die Welt von oben betrachten zu können. Frei von jeglichen Sorgen und Zwängen.  
Aufgrund des Arguments musste Gwen kleinbei geben. Es stimmte, dass es nicht ganz unklug war, wenn Altair bei ihnen in der Nähe blieb. Aber wozu hatten sie mehr als ein Pokemon? Dane konnte schließlich auch fliegen und genauso gut Ausschau nach jemanden halten. Sie nahm seinen Pokeball entgegen, betätigte den runden Knopf in dessen Mitte und warf ihn in einem kleinen Bogen nach oben, wodurch sich der Drache befreite und sich sofort an ihrem eigentlichen Körper orientierte. Das hatte sie befürchtet. Dane die Situation verständlich zu machen, war eine schwierigere Aufgabe als Altair und Fynn alles zu erklären. „Dane, hier bin ich“, machte sie auf sich aufmerksam, hob die Hand zu einem kläglichen Winken, „Yukine und ich haben irgendwie die Körper getauscht und... deshalb musst du jetzt auf Yukines... also eigentlich ja immer noch meine Befehle hören.“ Arceus, war das kompliziert! Gwen konnte die imaginären Fragezeichen in Danes Gesicht erahnen. „Wärst du so gut, die Strecke da vorne entlang zu fliegen und zu schauen, ob sich jemand dort befindet?“

Altair erkannte die Enttäuschung Fynns und wollte ihn aufheitern. Es hatte nichts damit zu tun, dass sein Trainer ihn für zu schwach hielt. „Das musst du verstehen. Meine Flügel sind sehr praktisch, wenn wir flüchten müssen.“ Hydropis Fähigkeiten lagen eben woanders, die sich jedoch auch erst mit der Zeit entwickeln mussten. Er beherrschte gute Attacken, aber es gehörte so viel mehr dazu. Unter anderem eine Entwicklung. Er selbst hatte bereits eine hinter sich und hat sich unendlich erstarkt gefühlt, als seine Schwingen sich ausgebreitet haben und sein Körper gewachsen war. Bei ihm waren das Problem eher die Attacken. „Dane wird den Weg erkunden, dann können wir zusammen auf Gwen und Yukine aufpassen.“ Auch wenn er dieser Alternative nicht ganz traute. Seit dem tragischen Vorfall misstraute er dem Drachen, als dass er sich gerne auf ihn verließ. Lieber wäre es ihm gewesen, sie hätten ihn in seinem Pokeball schlafen lassen und nur herausgeholt, wenn es zu einem unabwendbaren Kampf kommen sollte, aus dem sie nicht flüchten konnten.

Als sie sich in Bewegung setzten, versuchte ihr Bruder doch tatsächlich die Trumpfkarte auszuspielen, die kleinen Schwestern in Verbindung zu großen Brüdern vorbehalten war. „Das kannst du schön vergessen, Schwesterchen“, säuselte Gwen und ließ sich von ihrem eigenen bittenden, zuckersüßen kleine-Mädchen-Blick nicht beeinflussen. Das wäre ja noch schöner! „Ich hab selbst ungewohntes Gewicht zu tragen.“ Obwohl sie damit den größeren und stärkeren Männerkörper meinte, schmeichelten Yukines Wangen ein Rotschimmer, da sie so wieder an die Unterschiede zwischen Mädchen und Junge denken musste. Schnell verbannte sie diese Gedanken wieder aus ihrem Kopf und konzentrierte sich stattdessen auf dem Weg, der vor ihnen lag. Nur Ödnis neben der stillen Straße. Weit und breit war nichts zu sehen. Keine Menschenseele, geschweige denn ein Lebenszeichen. Ob das so weitergehen würde?

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Beitrag von Relaxoam Mi Aug 21, 2019 7:16 pm

Tatsächlich hast du zwei Manguspektors auf Motorrädern und einer Kutte gefunden, die dich mit skeptischen Augen mustern und wohl schon bequatschen, was sie mit dir am besten machen können. Da sie die einzigen beiden sind, die dir in deiner misslichen Lage helfen können, musst du natürlich viel Überzeugungskraft anwenden, denn die zwei scheinen harte Pokemon zu sein.

Ziel: Überzeuge die zwei Manguspektors davon dich mit zu ihrem Clubhaus zu nehmen.


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Beitrag von Yukineam Do Aug 22, 2019 8:29 am

Seine Schwester klang nicht sehr interessiert als er anmerkte sie solle ihre Kraft nutzen um ihn beziehungsweise ihren Körper zu schützen. So amüsierend das anzusehen war, so zeigte es ihm, das die beiden unbedingt ihren echten Körper zurückbekommen mussten. Gwen war nicht dazu geboren  jemanden zu beschützen, sondern von ihm beschützt zu werden. Diese Aufgabe wurde ihm gegeben, er hat es seinem Vater versprochen. Er mochte es auch in dieser Gestalt tun können, trotzdem fühlte er sich als er selber dabei wohler.
Als er verträumt davon erzählte das er gerne als Altair die Welt retten wollte, wurde er mit ein paar barschen Worten zurück auf den Boden der Tatsachen geholt. " Wärst du den nicht gerne für einen Tag ein Pokemon?", fragte er sie. Bewusst verallgemeinerte der Ältere seine Frage und nannte nicht Dane anstelle des Pokemon. Während bei Altair und ihm ein Tausch vermutlich problemlos verlaufen würde, konnte er sich Gwen nicht als Trikephalo vorstellen. Mal abgesehen davon das seine kleine Schwester nicht in die Gestalt eines riesigen, zerstörerischen Drachen passte, wüsste er nicht wie er mit ihr umgehen sollte wenn sie aussah wie der Mörder ihres Vaters. Der Umgang mit Dane fiel ihm ohnehin schwer und er nutzte jede Möglichkeit ihm aus dem Weg zu gehen. Dann wäre er gezwungen ihn anzusehen und mit ihm zu sprechen. Da war ihm ihre aktuelle Lage tatsächlich lieber.
Leider musste die Anwesenheit des Drachen für den Moment ertragen werden.

Danes Augen waren erwartungsvoll auf seine Trainerin gerichtet, von welcher er erstaunt feststellen musste das sie ihn nicht einmal ansah. Das wunderte den Drachen, da sie ihn schließlich gerufen hat. Stattdessen machte ihr Bruder auf sich aufmerksam, von dem er am Wenigsten irgendwelche Worte erwartet hätte. Seit seiner Entwicklung und seit sie Kanto verlassen haben, ging ihm der Ältere der beiden Geschwister aus dem Weg. Am Anfang hat er nicht verstanden warum, da Yukine ihn zuvor wie ein Mitglied der Familie behandelt hat. Durch die Pokebälle wurden zwar die Besitzer festgestellt, dennoch waren sie immer eine große Familie gewesen.
Nun erklärte ihm Yukine das er eigentlich Gwen sei und bat ihm die Umgebung auszukundschaften. Das klang wie ein großer Scherz, aber so wie die beiden reagierten konnte er sehen das seine Trainerin die Wahrheit sagte. Er nickte und machte sich auf den Weg.

" Du bist kein guter großer Bruder", beschwerte er sich mit einem Schmollmund. Da versuchte man einmal seine liebliche Stimme zu nutzen und wurde knallhart damit abgewiesen. Er hätte sie aufjedenfall getragen. " Was heißt den hier ungewohntes Gewicht? Willst du damit etwa sagen ich sei Fett!?". Er verstand ihre Worte in einem anderen Sinn und als ihm ihr oder besser gesagt sein gerötetes Gesicht auffiel, durchbrach das Geräusch von Motorrädern die Stille der Umgebung. " Menschen!", die Erkentnis nicht mehr allein in dieser Einöde zu sein lenkte ihn von den gefallenen Worten ab und er drehte sich freudig um – nur um festzustellen das dort keine Menschen auf den Transportmitteln saßen, sondern zwei Manguspektors. " Was zum Giratina!?". Bildete er sich das ein oder fuhren da wirklich gerade Pokemon Motorrad?

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MC Relaxo Empty Re: MC Relaxo

Beitrag von Gwenam So Sep 01, 2019 4:46 pm

„Für einen Tag, aber nicht auf unbestimmte Zeit“, gab Gwen zurück. Einen Tag lang als Trikephalo zu leben, war sicher ein lustiger Gedanke, aber nicht länger. Auch ihren Bruder wollte sie nicht durchgehend als Washakwil an ihrer Seite haben, sondern genau als den, der er war und den sie liebte.
Ein besonderes Zeichen ihrer starken Bindung zu Dane offenbarte ihm der Drache durch sein Vertrauen. Er glaubte ihren Worten, obwohl sie rein oberflächlich aus Yukines Mund gekommen sind. Mit einem Lächeln verfolgte Gwen, wie ihr Drache sich nach oben erhob und die Gegend auskundschaftete.
Dann konnten sie sich auch allmählich fortbewegen, denn Dane würde sicher Alarm schlagen, wenn er etwas Gefährliches entdeckte, auf das sie achten mussten.
„Du hattest schon 15 Jahre Zeit zu üben ein guter großer Bruder zu sein“, merkte Gwen tadelnd an, klang dabei aber auch recht belustigt. „Und ich bin gerade mal eine kurze Zeit lang in deinem Körper.“ Wie lange waren sie eigentlich schon hier? Es fühlte sich wie zähe Stunden an, gleichzeitig konnte sich Gwen aber nicht vorstellen, dass schon so viel Zeit vergangen war. „Aber das bedeutet nicht, dass ich Zeit haben will, es zu lernen, ein großer Bruder zu sein“, stellte sie direkt klar und seufzte jammernd, „Ich möchte wieder in meinen Körper, Yukine.“
Wesentlich verfänglicher wurde die Unterhaltung, als Gwen das ungewohnte Gewicht ansprach, wofür sie sich im Nachhinein selbst tadelte. Sie sollte ihre Gedanken im Kopf behalten und gar nicht erst laut aussprechen. „Nein, a-also... ich...“, begann sie zu stammeln. Eine deutliche Röte, die ihre Wangen zierte, zeigte, wie furchtbar unangenehm ihr das war. So entschied sich Gwen für die einzig gute Lösung, ohne die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein ansprechen zu müssen. „Ja.“ Der empörten Beantwortung seiner Frage folgte ein nervöses Lachen, ehe sie sich demonstrativ über den flachen Bauch strich, als prüfe sie, wie viel Fett daran war. „Also fällt das Essen im Restaurant für dich weg“, bestimmte sie mit einem frechen Grinsen, ehe ihre Aufmerksamkeit durch das Geräusch von bremsenden Motorrädern in Beschlag genommen wurde. Erfreut darüber, dass sie auf Hilfe hoffen konnten und nicht allein in der Einöde waren, wollte sie dorthin eilen, als ihre Schritte sich resignierend verlangsamten. Das waren keine Menschen, sondern Manguspektor, die da auf ihren Maschinen saßen und etwas behämmert in die Gegend grinsten. „Motorradfahrende Pokemon? Was es alles gibt!“ So schräg das auch aussah, fand Gwen diesen Anblick so erheiternd, dass sie aufgeschlossen weiter auf die Pokemon zuging, sich dabei ein neckendes Lachen verkneifend.
Altair tauschte daraufhin einen irritierten Blick mit Fynn, schloss sich dem Körper seines Trainers jedoch an. Lustig sahen die Mangusspektor nämlich schon aus! Jetzt durften sie sie nur nicht verärgern.
„Vielleicht können sie uns mitnehmen. Wäre das nicht eine klasse Geschichte, die wir Papa erzählen können?“, sagte Gwen ermunternd und startete nach einer kurzen Begrüßung mit der Bitte, ob sie sie bis zum MC Relaxo mitnehmen konnten. Sie erwartete ein Nicken oder ein Kopfschütteln, nicht aber die polternde, unbegeisterte Stimme, die als Antwort ertönte. Die Manguspektor verständigten sich in der menschlichen Sprache. „Was wollt ihr Kinder hier?“ - „Ihr habt in diesem Gebiet nichts zu suchen.“
„Hast du das eben auch hören können?“, wandte sich Gwen an Yukine und flüsterte mit vorgehaltener Hand: „Vielleicht sind das nur verkleidete Menschen.“
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MC Relaxo Empty Re: MC Relaxo

Beitrag von Yukineam Mi Sep 04, 2019 6:42 pm

" Was wäre denn wenn wir beide als Pokemon geboren worden wären? Die einsamen Wolwerock, die Wald und Land durchstreifen?", so wie sie es im Grunde bereits taten. Nur das seine Schwester es noch nicht wusste und ihre Reise für ein Abenteuer mit Ende hielt. Ein Ende an welchem sie zu ihrem Vater zurückkehren werden, wogegen er auf der Suche nach dem Ende war.
Nachdem sie ihm sagte das er 15 Jahre Zeit hatte ein großer Bruder zu sein und sie sich erst seit kurzer Zeit in seinem Körper befand, wollte er ihr schon scherzhaft anbieten ihr ein paar Tipps zu geben. Beispielsweise die Wünsche seiner kleinen Schwester zu erfüllen und sie zu tragen, wenn sie nicht mehr weiterlaufen konnte. Aber dann wurde das Thema ernster und er verkniff sich den Witz. " Ich weiß Gwen. Das geht mit genauso", er brauchte seinen eigenen Körper wieder um sie zu beschützen, um ein echter großer Bruder zu sein. Yukine nahm ihre oder besser gesagt seine Hände und blickte in die grünen Augen. " Ich will dir nicht irgendwas versprechen von dem ich nicht weiß ob ich es halten. Doch ich verspreche dir das ich alles versuchen werde das wir das hier wieder rückgängig machen", wofür erst einmal herausfinden musste wie ihnen das überhaupt passiert ist.
Die Röte in seinem Gesicht schloss er darauf das es ihr peinlich war ihn als Fett bezeichnet zu haben. Immerhin bereute sie es... oder doch nicht?
" Meinetwegen. Ich kann ja so viel essen wie ich möchte", er klopfte sich auf den Bauch und grinste breit. Ihre Worte galten schließlich für den Körper indem sie gerade steckte, da musste er sich dann keine Sorgen machen zu hungern. Das kam erst wenn er selber wieder darin steckte.
Das Gespräch der Geschwister wurde durch zwei unerwartete Reisende unterbrochen. Er hatte schon befürchtet hier gäbe es weit und breit keine anderen Lebewesen außer ihnen. Nur wären ihm Menschen lieber als Pokemon. Es gab durchaus Trainer die ihre Teammitglieder Kunststücke aufführen ließen, vor allem die Koordinatoren. Motorradfahren gehörte allerdings zu jenen Stücken die er noch nicht gesehen hat und sprechen noch weniger.
" Ja, das wäre es", wenn ihr Vater wüsste das sie Fremde fragten ob sie sie mitnahmen würde er sie zusammenstauchen. Besser gesagt ihn, weil er Gwen in Gefahr gebracht hat. In dieser Lage blieb ihnen nichts anderes übrig und er wusste das Fynn und Altair im Hintergrund waren und jederzeit für sie kämpfen konnten. " Na klar. Sie sind verkleidet!", die einzig logische Erklärung dafür das diese Pokemon mit ihnen sprachen. " Wir, ähm, wir sind auf der Durchreise und haben uns verlaufen. Wir waren auf den Weg zum... MC Relaxo", erklärte er den beiden. Besser er sagte ihnen nicht das sie irgendwo im Nirgendwo aufgewacht waren und keine Ahnung hatten wo sie sich befanden. Am Ende hielten sie sie noch für Kriminelle. Die Manuspektor sahen sich daraufhin schief an. " Ihr beide wollt zum MC Relaxo?", hinterfragte einer der beiden und musterte das Mädchen skeptisch von oben bis unten. " Wir haben von keinen neuen Mitgliedern gehört"

__________________________
Hier steh ich nun in meiner Rüstung, viel zu schwer.
Ich soll euch den Held spielen, aber stolper nur durchs Leben.

Versprich mir du liebst mich. Glaub mir, ich beschütz dich.
Mit dieser Klinge
verletze ich nun genau diesen Menschen, den ich brauche?

Ich bin am Boden, aber life goes on.
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MC Relaxo Empty Re: MC Relaxo

Beitrag von Gwenam Fr Sep 13, 2019 8:57 pm

„Dann wäre das völlig normal und wir würden es gar nicht anders kennen.“ Sie musste zugeben, dass es etwas hatte, dieses Abenteuer als zwei Wolwerock zu erleben und durch die Wildnis zu streifen. Abends den Mond anjaulen, mit anderen um das Gebiet kämpfen, den Wind beim Sprinten im steinernen Fell zu spüren.
Nichtsdestrotz war es schon ganz gut, dass sie Menschen waren. Würden sie dieses Abenteuer in ihren eigenen Körpern bestreiten, wäre es wesentlich entspannter und lässiger. Jetzt dagegen bangte Gwen darum, je wieder in ihren eigenen Körper zurück transferiert zu werden und äußerte in Yukines Beisein ihre Sorgen. Obwohl es ein merkwürdiger Anblick war, in ihre eigenen Augen zu schauen, darin den Mut und die Zuversicht ihres Bruders zu erkennen, tröstete sein Beistand. Seine Worte übten sich in Zurückhaltung. Es war realistisch, nichts zu versprechen, was er nicht sicher halten konnte und doch hinterließ es etwas Unzufriedenheit bei Gwen, die sich aber zu einem Lächeln animieren ließ. Zusammen konnten sie diese Hürde schon meistern. „Wir sind ja zum Glück nicht allein. Altair, Dane und Fynn unterstützen uns.“ Der Adler gab dazu einen zustimmenden Laut von sich.
„Dann genieß es“, erwiderte Gwen neckend, „Wenn wir wieder tauschen, wirst du ein ziemliches Hungergefühl bekommen, während ich angenehm gesättigt bin.“ Wenn... dieses verräterische Wort konnte die bessere Stimmung, die bei den Geschwistern aufkommen wollte, sofort wieder umschlagen lassen.
Zumindest gab es jedoch eine willkommene Ablenkung für die Geschwister, die zwei verkleideten Menschen begegneten. Gwen ging kleinsteinfest davon aus, dass das keine wirklichen Pokemon waren. Das Motorrad und ihre Fähigkeit mit ihnen in menschlicher Sprache zu kommunizieren sprach eindeutig dagegen. „Mitgliedern? Ist das MC Relaxo so etwas wie eine Restaurantkette?“ Die Trainerin im Körper ihres Bruders tappte weiter im Dunkeln und wurde von einem Manguspektor mit abfälliger Stimme aufgeklärt. „Es handelt sich um einen Motorradclub.“
Gwen sah peinlich berührt zu Yukine und kratzte sich verlegen am Hinterkopf: „Äh... Ja klar, das ergibt Sinn. M und C. Motorrad und Club, natürlich.“
Der Trainerin entging nicht, wie das andere Manguspektor weiterhin ihren Körper musterte und verzog missfallend den Mund. Bestimmt steckte ein kleiner Lüstling unter dem Kostüm, aber da die auf Hilfe angewiesen war, sagte sie zunächst nichts dazu. Solange es beim Mustern blieb.
„Könntet ihr uns bitte dorthin bringen. Wir... müssten dringend telefonieren.“
„So einfach geht das nicht. Wenn ihr keine Mitglieder seid, bekommt ihr keinen Zutritt“, verweigerte das Manguspektor Hilfe.
„Dann treten wir eben bei.“
Gehässig lachte der verkleidete Mensch auf. „Ihr Menschen denkt wohl, dass ihr sonst wer seid. Ihr solltet froh sein, dass wir euch nicht töten lassen, da ihr Pokemon in Bälle sperrt und das auch als Beruf bezeichnet.“
„Und ihr seid besser?“ Abwechselnd blickte Gwen die beiden Pokemongestalten an, die sie noch immer für Menschen hielt. Am liebsten würde sie ihnen für ihre Arroganz ihre Kostüme runterreißen und prüfen, ob sie dann auch noch den Mund so voll nahmen und mit Vorwürfen um sich warfen.
Aber in ihrer Situation Streit anfangen? Lieber nicht.
„Lass uns einfach zu Fuß dorthin gehen, Yuki -“ Gwen beließ es beim Spitznamen ihres Bruders, der unverfänglicher als Yukine war. Yuki konnten sowohl männliche als auch weibliche Personen heißen.  „Vielleicht sind die anderen Clubmitglieder hilfsbereiter.“
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