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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

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Nach der Ankündigung von letzter Woche findet ihr hier nun die offizielle Abstimmung bezüglich eines Umzugs!

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Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

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Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

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✗ 01.03.2019 | Veränderungen im Forum
Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

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Beitrag von Zytomegaam Di Jul 02, 2019 10:00 pm

Du wachst nachts in einem großen Kaufhaus auf und scheinst auf einer der vielen Bänke eingeschlafen zu sein. Die Lichter im Kaufhaus sind alle aus, nur der Mondschein beleuchtet das Kaufhaus durch das Glasdach. Die Flure und Geschäfte sind leer, keine Menschenseele zu sehen. Anscheinend hat man dich vergessen? Ein Nachtwächter scheint auf jeden Fall nicht seine Runden zu gehen. Was soll man nun machen? Vielleicht findest du ja das Büro des Nachtwächters Elfun?

Ziel: Begib dich auf die Suche nach dem Büro des Nachtwächters Elfun.




Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Emilia melden! Viel Spaß!
Code:
<center><zd>Lunartanz</zd></center>

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Zytomega
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Kaufhausschreck 579  Elfuns kleiner Freund Kaufhausschreck 547

Interessiert an einem legendären Date?
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Beitrag von Danam Sa Jul 06, 2019 2:04 am


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#001 – Jade Adamaris


Zur Hölle, worauf lag er bitte, dass er genauso gut einfach auf dem Boden seiner Wohnung hätte schlafen können? Irgendetwas drückte überaus ungemütlich in seiner Schultern und irgendwie hatte er das Gefühl, als wäre er ungewöhnlich kurz angezogen. Was völlig unmöglich war, denn wenn er schon nicht in seiner Wohnung war, war er definitiv mit langen Hosen bekleidet, was allerdings nicht dem aktuellen Gefühl seiner Beine entsprach. Ohnehin stimmte irgendwie nichts von dem, was er da in sich blickend erfühlen konnte und dieses Unwohlsein nahm so überhand, dass es ihn dann tatsächlich dazu veranlasste, endlich mal die Augen aufzuschlagen. Er schnaubte dabei, gähnte lang, während er sich aufsetzte und die Schultern rollen ließ. Wo war er denn bitte – war das irgendein Kaufhaus oder so? Es war ziemlich dunkel, nur durch weit über ihm zu entdeckende Fenster schien der volle Mond herein. Wirklich hilfreich war das allerdings nicht und er war sich auch ziemlich sicher, nicht in irgendeiner größeren Einkaufshalle gewesen zu sein, zumal diese hier ihm absolut nicht bekannt vor kam. Naja, darum konnte er sich ja noch kümmern. Er gähnte abermals wobei er sich mit einer Hand durch die Haare fuhr und mit der anderen an seinem Bart kratzte. Oder an seinem glatt rasierten Kinn … Moment, was? Etwas genauer tastend fiel ihm auf, dass de definitiv kein Bart zu finden war und auch das Haar, durch das er fuhr, war viel zu lang, als dass es in einem solch vollen Zopf hätte enden können. Und was war das für ein schreckliches Geklimper in seinen Haaren? Ein Blick nach oben, wobei ih erstmals die Färbung der Strähnen auffiel, die ihm ins Blickfeld ragten, ließ ihm entgeistert die Kinnlade herunter klappen. Grün, fast schwarz. Die Haare dieser Frau – aber das war doch völlig unmöglich! Der Blick ging nach unten – waren das Brüste?! Und echts chienen die tatsächlich zu sein, als er sich dessen vergewissern wollte. Und diese Klamotten schrien ebenfalls ihren Namen. Völlig entsetzt sprang er auf – ja, das waren ganz eindeutig die Klamotten dieses Wüstenweibs! Was war hier denn bitte los? Mit hastigen Blicken suchte er das nächstbeste Schaufenster, das nicht mit Gittern unnütz gemacht worden war und nebenbei noch etwas vom Mondlicht erhellt wurde. Gesagt, getan hastete er auf das erste, das er ausmachte, zu, um sich dann völlig entsetzt seinem Spiegelbild zu stellen. Das, was er da sah, war ganz gewiss nicht er.
„Jade …“, knurrte er schon halb, zu allem Überfluss natürlich auch mit ihrer Stimme, was das alles nur schmälerte. Unter was für Drogen war er bitte gesetzt worden, damit er jetzt so einen Scheiß halluzinierte? Er stieß die Luft aus, ehe er sich wieder umsah. Ein Kaufhaus, das ihm unbekannt war, im Körper des Wüstenweibes Jade, das er viel zu häufig sah und an das er irritierender Weise auch bei jedem ungewöhnlich aussehenden Stein denken musste, was ganz eindeutig an ihrem fragwürdigen, aber einprägsamen Lebensstil lag, und dann auch noch gänzlich allein auf weiter Flur, denn Valor oder die anderen waren nicht zu entdecken. Was. Für. Ein. Dreck. Er spuckte aus – real war es eh nicht, wer sollte sich also drüber beschweren? Dennoch wurmte es ihn tierisch, dass er sich selbst in diesem Aufzug sah, sodass er anfing, mit den Zähnen zu knirschen. Kippen wären jetzt echt ein Segen, allerdings fand er in den Taschen Jades natürlich keine. Na ganz toll. Bei der Finsternis gab es so einfach auch sicher keine zu finden. Also erst einmal … die Lage sondieren? Was für ein Dreck, er konnte es nur tausendfach für sich selbst wiederholen, während er die Hände in den überraschend großen Hosentaschen versenke und mit angespannten Schultern knurrend durch dieses verdammte Kaufhaus lief. Und während er das tat, fiel ihm auf, wie sehr ihn das alles eigentlich wirklich nervte. Dieses Gehängsel von ihr in den Haaren war da nicht einmal das schlimmste, denn er fragte sich tatsächlich vorrangig, wie Jade in diesen Klamotten herum rennen konnte – schnürten die ihr nicht auch die Brust ab oder kam der Gedanke nur, weil er eben eigentlich keine haben sollte? Und dann diese Latzhosen – wie konnte man nur kurze Latzhosen tragen! Furchtbar – und viel zu luftig! Zum Henker, da sehnte er sich wirklich seine weiten Hosen herbei, die passten ohnehin viel besser zu ihm. Von den Schuhen mal ganz zu schweigen. Warum war hier eigentlich niemand? Nur, weil er halluzinierte hieß das ja nicht, dass niemand in der Nähe war und ihn durch irgendeine dunkle Gasse irren sah. Oh, wenn er so darüber nachdachte, kam er irgendwie auf den Gedanken, dass er das alles Hal zu verdanken haben musste. Dieser Dreckskerl, das würde der schon zurück bekommen! Sackgesicht! Aber erst einmal musste er herausfinden, warum er das Gefühl hatte, abseits dieses Auftretens einen klaren Kopf zu haben. So klar er bei all diesem Chaos denn sein konnte. Also lief er weiter – irgendwas ließ sich sicher finden, was ihn in die Realität zurück versetzte, ohne, dass er sich dafür irgendein Gelenk ausrenken und seine Hände auf ein Brett voller Nägel schlagen musste. Schmerz war ja bekanntlich der beste Wecker, aber sinnvoll war es eben nicht. Wenn er allerdings keinen anderen Ausweg fand …
Moment mal – sollte das ein Scherz sein? Was für einen scheiß hatte Hal ihm da bitte verabreicht, dass er da hinten auf der Parkbank sich selbst liegen sah? Und dann auch noch in dieser halben embryonalen Stellung, dass es schon so feminin wirkte, das ihm halb das Essen des Vorabends hoch kam. Wieder knirschte er mit den Zähnen, er er wirklich hörbar knurrte und dann zornig auf sich selbst zustapfte. Er selbst in … diesem Aufzug und dann lag sein Körper da noch herum, als würde eine Frau drin stecken? Oh, und wenn das wirklich so war, wer war das dann wohl, huh? Erbost über diese Irrationalität trat er hart gegen die Lehne der Bank, was sicher jeden aufgeschreckt hätte.
„Hey, hoch mit dir!“, blaffte er giftig, ehe er seinen eigenen Körper wirklich halb von der Bank trat. Moment – in seinen eigenen Taschen waren doch ganz sicher Kippen! Statt also damit weiter zu machen, diese Scharade tatkräftig zu unterstützen, begann er, in einer der Hosentaschen herumzuwühlen. Und … ah, da! Hervor holte er da schon seine Schachtel Zigaretten, die er sogleich öffnete, um ernüchtert festzustellen, dass es nur noch sechs Kippen gab. Wenigstens sein Feuerzeug war noch in der Schachtel – machte die Situation irgendwie tatsächlich ein wenig angenehmer. Zumindest bis zu dem Moment, in dem ihm wieder bewusst wurde, wie bekloppt das alles eigentlich war. Das war definitiv das übelste, was ihm in Einall bisher passiert war, ungeachtet dessen ob es nun eine Halluzination, ein mieser Traum oder Realität war. Und sollte Jade, wider aller Logik, tatsächlich in seinem Körper stecken … Heilige Scheiße, das konnte nur noch hinten los werden. So ein Mist, dass sein Zungenpiercing selbstredend auch in seinem Mund zu finden war und nicht in Jades, sodass er nun nicht einmal gefrustet darauf herum kauen konnte, wie er es tat, wenn er tierisch genervt war, aber keine Möglichkeit hatte, das an einem Sandsack – oder wahlweise einer massiven Wand – auszulassen. Blieb nur zu hoffen, dass Jade keines seiner kleinen Schmuckstücke irgendwie …. jade-ifizierte. Oder so ähnlich. Irgendetwas würde ihr gewiss einfallen, was ihm ohne gleichen auf den Zeiger gehen würde …



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Beitrag von Jadeam Sa Jul 06, 2019 12:13 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #001, mit: Dan
Es war ein friedlicher Traum, das wusste sie mit Gewissheit und sie wollte auch gar nicht daraus erwachen. Manchmal hatte man einfach diese Träume, die gern noch ewig weitergehen konnten, doch dieses Glück war ihr nicht vergönnt. Es war kein Wecker, kein Sturm oder eines ihrer Pokémon, das sie weckte, nein, es war ein kräftiger Tritt direkt neben ihrem Kopf, der sie hochschrecken ließ. Und ehe sie sich versah, landete sie mit einem erneuten Tritt unsanft mitten auf hartem Boden. »Au.« entkam es ihr, doch allein dieser Laut erschien ihr seltsam. Vielleicht war es nur Einbildung gewesen, aber irgendwie hatte sie sich doch viel dunkler angehört als üblicherweise. Sicher war das nur Einbildung gewesen! Was sie sich aber nicht einbildete, war die Hand, die sie in ihrer Hose spüren konnte. Irgendjemand durchwühlte ihre Taschen! Der Schmerz über den unsanften Aufprall war schnell vergessen. »Hey, Finger weg!« rief sie sogleich aus und wollte die Hand wegschlagen, doch da war sie schon verschwunden und sie blickte hoch zu demjenigen, der sie so angegrabscht hatte. In dem Moment passierte tatsächlich ziemlich viel auf einmal; als sie hochsah, blickte sie direkt in ihr Ebendbild, als würde sie in einen Spiegel sehen, ohne davor zu stehen. Und da sie noch am Boden lag, konnte es auch nicht wirklich ihr Spiegelbild sein. Doch da war sie, mit einer Packung Zigaretten in der Hand. Wie bitte? Sie rauchte nicht! Sie war ja nicht wie Dan, der sich tagtäglich damit verpestete. Wer auch immer das da war, sie konnte es wohl kaum sein. Außerdem war sie ja auch..sie, hier unten auf dem Boden. Was war das überhaupt für ein Boden? Ihr Zelt war es jedenfalls nicht. Wo war sie? Sie wollte sich gerade aufrichten, als sie ihre Hände betrachtete und in dem Moment prasselten viele unterschiedliche Eindrücke auf sie ein. An ihren Händen trug sie Handschuhe, die ihre Finger jedoch nicht bedeckten, sodass sie schwarze Fingernägel erkennen konnte. Niemals würde sie das tragen! Es erinnerte sie - schon wieder - direkt an Dan, der tatsächlich in der Öffentlichkeit so herum lief. Gleichzeitig dämmerte es ihr langsam, dass ihre Stimme gerade auch überhaupt nicht wie ihre geklungen hatte. Vor lauter Schreck war ihr das im ersten Moment überhaupt nicht aufgefallen, doch jetzt, wo sie darüber nachdachte, hatte sie genau wie er geklungen. Auf ihrer Zunge spürte sie nun auch ein Piercing, was irgendwie unangenehm war. Wie konnte man mit so etwas im Mund bitte herum laufen? Nun spürte sie auch, dass etwas an ihrem Ohr und Augenbraue war und als sie es wegstreichen wollte, spürte sie, dass es sich auch dabei um Piercings handelte. Dachte sie jetzt schon so oft an diesen Mann, dass er ihr sogar im Traum begegnete? Dass sie sich im Traum sogar in seinen Körper dachte? Das war doch krank! Ihre Klamotten waren auch eindeutig weiter und viel länger als ihre eigenen, was nicht nur ungewohnt, sondern irgendwie auch ungemütlich war, obwohl man meinen sollte, dass weite Kleidung eigentlich sehr gemütlich war. Sie fühlte sich gerade allerdings viel zu eingepackt. Ob sie die Hose vielleicht hochkrempeln konnte? Erst einmal musste sie aufstehen und sich orientieren, denn irgendetwas stimmte hier ganz gewaltig nicht. Ohne weitere Umschweife stand sie auf - und war größer, als sie es gewohnt war. Sie konnte auf sich selbst hinab blicken, als wäre sie...tatsächlich er. Was wiederum bedeutete, dass er sie war. Oder? Bisher hatte er sich auch ganz glorreich wie der Arsch benommen, als den sie ihn kannte, nur dieses Mal eben in ihrem Körper. Wahrscheinlich sollte sie darüber nicht weiter nachdenken, sondern eher dafür sorgen, dass er nichts Dummes mit ihr anstellte. Wie absurd das allein schon klang. »Du wirst ganz bestimmt nicht meinen Körper mit diesen Dingern verpesten!« war das erste, das sie zu ihm - sich - sagte und schnappte nach der Zigarettenschachtel, die sie hoffentlich auch erwischen würde. Sie würde es ganz sicher nicht zulassen, dass er in ihrem Körper rauchte. War schon schlimm genug, dass er seine eigene Lunge schädigte, das musste er nicht auch noch mit ihrer machen! Wie hielt er das überhaupt aus? Fühlte sich irgendwie ganz kratzig an. Auch um ihr Kinn herum! Arceus, dieser Bart war ja mal mega nervig. Sie hatte keine Ahnung, wie er das aushielt. Am liebsten würde sie sich rasieren, alle Piercings entfernen und sich dazu noch ausziehen. Sie wollte wirklich ganz schnell aus diesen Sachen raus! »Was hast du angestellt?« fragte sie ihn jetzt ziemlich vorwurfsvoll, denn sie selbst würde ja wohl kaum in eine so verrückte Situation kommen. Sicher hatte Dan irgendetwas getan, damit sie jetzt hier waren. Hatte er sie unter Drogen gesetzt? Und sich gleich mit? Obwohl sie ihn für einen Arsch hielt, traute sie ihm das tatsächlich nicht zu. Vielleicht passierte das auch nur, weil sie in letzter Zeit unbewusst immer wieder über ihn nachgedacht hatte? Sie hoffte inständig, dass er das nie erfahren würde. Auch wenn ihre Gedanken meist eher negativ ausgefallen waren. Nein, er durfte das auf keinen Fall erfahren! »Und wehe, du stellst irgendeinen Unfug mit mir an!« fügte sie noch an, wobei es selbst in ihren Ohren komplett falsch klang - und das nicht nur, weil sie tatsächlich mit seiner Stimme sprach. Das würde sie heute definitiv noch einige Nerven kosten.



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Beitrag von Danam Sa Jul 06, 2019 8:09 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#002 – Jade Adamaris


Finger weg – ernsthaft? Nicht genug, dass sein Körper offenbar ein Eigenleben führte, durch diese Wortwahl wurde nun auch bestätigt, was er befürchtet hatte. Finger weg – als ob er jemals dergleichen sagen würde! Was für ein Mist, diese ganze Situation war absolut beschissen und ohnegleichen nervtötend. Und der Polizist hatte schon allerhand miterlebt! Wie sich sein vermeintlich echtes Ich nun betrachtete, wie auch da die Erkenntnis kam, dass etwas nicht stimmte, interessierte ihn da tatsächlich wenig, denn die Kippenanzahl frustrierte ihn nur noch mehr. Hilfreich war es da sicher nicht, dass Jade – es musste einfach zwangsweise wirklich Jade sein, da war er sich mittlerweile sicher – sie ihm aus den Händen reißen wollte. Das sollte er ihrem Körper also nicht antun, ja? Pah! Er drehte sich noch weg, vergaß dabei allerdings, dass er eben kleiner war, weshalb diese Geste weniger Effektivität zeigte als gedachte. Dennoch, sofort stibitzen konnte Jade sich seine Zigaretten nicht, angeknurrt wurde sie wegen dieses lachhaften Versuchs dennoch.
„Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?“, giftete er da und drehte sich schon wieder um, um sich selbst hart gegen die Stirn zu schnippsen. Was … ebenfalls wenig effektiv war. Scheiß Körpertausch, zum Henker! „Glaubst du etwa, dass irgendetwas von dem Kack hier real ist? Als ob das überhaupt im Rahmen des Möglichen liegt!“, fuhr er dennoch unbeirrt fort. „Und komm mir nicht mit diesem 'was hast du angestellt'! Als ob ich so einen Mist freiwillig machen würde!“, fügte er auf ihre – seine – nächsten Worte hin, ehe er schon wieder ziemlich fest die Zähne aufeinander pressen musste, als Jade nach nachschob, dass er besser keinen Unfug mit ihr anstellte. Was. Zum. Henker. Stellte. Sie. Sich. Bitte. Vor?! Die Arme vor der Brust verschränkend setzte er einen ziemlich finsteren Blick auf, ehe er ihr – oder sich selbst – antwortete. „Was, bitte, sollte ich mit dir schon anstellen wollen, eh?“, fauchte er schon fast, was … mit Jades Stimme irgendwie abstrus war. Einfach eine gänzlich furchtbare Situation. Dann seufzte er aber hörbar schwer, was der Finsternis seines Blickes – oder ihres Blickes – aber keinen Abbruch tat. „Besser, wir finden irgendeine Möglichkeit diesen Alptraum zu beenden.“, sagte er dann – Ruhe bewahren, die Lage sondieren und einen Ausweg finden. Vielleicht war das am Ende ja nicht einmal ein ziemlich mieser Drogentrip – den er sich aber nicht erklären könnte, denn warum bitte sollte seine Psyche ihn ausgerechnet in Jades Körper verfrachten –, sondern einfach nur ein Traum! Allerdings … würde ihn auch das an seiner eigenen Rationalität zweifeln lassen. So viel dachte er doch gar nicht über sie nach, zumindest redete er sich das ein, immerhin gab es ja auch keinen Grund dazu, seine Gedanken an Jade zu verschwenden. An Jade, wie sie in der Wüste lebte, im Dreck wühlte und sich über solch … Klimbim zu freuen schien, was überhaupt total merkwürdig war. Wobei ja viele Frauen auf Schmuck standen … Halt, warum dachte er denn jetzt über so einen Scheiß nach? Argh, zum kotzen, all das hier!
Schnell wandte er sich daher um und stapfte angespannt los. Irgendeinen Ausweg musste es einfach geben und den fanden sie besser schnell.
„Jetzt komm schon mit!“, giftete er dabei noch weiter, ohne sich allerdings umzudrehen. Hoffentlich stellte Jade keinen Unsinn an, solange sie so aussah wie er – er würde verrückt werden, wenn irgendetwas mit seinen Piercings oder seinen Tattoos geschah, auch wenn es nur in einem Drogentrip verursachten Traum wäre! Am liebsten würde er sich jetzt die erste der sechs Kippen anstecken, aber … irgendetwas hielt ihn davon ab, obwohl es total idiotisch war, hier in dieser Situation auf die Beruhigung seiner Nerven zu verzichten. Zumal es ja ohnehin nicht echt sein konnte! Es lag jedenfalls ganz sicher nicht daran, dass Jade ein Problem damit hätte – es gab sicher irgendeinen anderen, triftigen Grund für sein Handeln, den er nur gerade einfach nicht festlegen konnte. Ganz genau! Und wenn das alles endete, stand einer wirklich echten Kippe ja auch nichts mehr im Weg.



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Beitrag von Jadeam Mo Jul 08, 2019 11:01 am

Geburtstagsevent 2019
Post #002, mit: Dan
Ihr Versuch, ihm die Zigarettenschachtel aus der Hand zu reißen, scheiterte dummerweise kläglich, denn Dan - es war mit Sicherheit Dan - drehte sich im letzten Moment weg, sodass sie die Schachtel nicht zu griffen bekam. Oh, er konnte sich da gern quer stellen, solange sie hier war, würde er ihrem Körper das ganz bestimmt nicht antun! Wobei...es schon grotesk war, überhaupt so darüber nachdenken zu müssen. Aber das war egal! Dan beschwerte sich natürlich auch direkt darüber, wie sie es eben von ihm gewohnt war, doch davon würde sie sich bestimmt nicht unterkriegen lassen. Er würde sich ganz sicher keine Zigarette anzünden! Als er ihr mit ihren Fingern vor ihre Stirn schnippste - Arceus, war das kompliziert! - schlug sie unmittelbar seine - ihre - Hand weg, doch seine Aktion hatte ohnehin nur wenig Erfolg gehabt. Ha, vielleicht hatte dieser Körpertausch ja auch etwas Gutes! »Es ist ganz egal, ob das hier real ist! Du wirs das meinem Körper nicht antun, ob echt oder unecht.« beharrte sie weiterhin und ließ sich ganz sicher nicht von ihm klein kriegen. Sie hatte ihre Prinzipien und die würde sie sicher nicht verletzen! Dazu, dass er so etwas nicht freiwillig machen würde, sagte sie allerdings nichts weiter - denn sie wusste, dass er recht hatte und ihm recht zu geben behagte ihr gerade ganz und gar nicht. Die ganze Situation war doch einfach viel zu dämlich. Aber sie war nun eben so, wie sie war und daran würde sie so schnell auch nichts ändenr können - außer natürlich, sie fanden heraus, was hier gespielt wurde. Erst einmal musste sie aber noch etwas anderes klar stellen: er sollte keinen Unfug mit ihrem Körper treiben. Seine Antwort auf diese Aussage klang dann aber irgendwie schon fast beleidigend. Ja, was sollte ein Mann in einem Frauenkörper schon groß mit ihm anstellen wollen? Andererseits schätzte sie Dan nun auch nicht wirklich so ein, selbst wenn er größtenteils ein Arsch war. »Was weiß ich. Lass es einfach.« sagte sie noch, wobei ihre Stimme in ihren Ohren einfach so seltsam klang. Mit Dans Stimme zu sprechen war so unglaubwürdig. Und sein Gefauche, was er sonst eben auch so an den Tag legte, klang mit ihrer eigentlichen Stimme absolut falsch. Es war wahrlich besser, einen Weg hier heraus zu finden, auch wenn es Jade irgendwie schon störte, dass er das ganze als Albtraum betrachtete. Sicher, angenehm war es bestimmt nicht, aber so schlimm war es ja nun auch nicht, in ihrem Körper zu stecken! »Besser wäre es.« erwiderte sie, nun ihrerseits grummelnd, was bei ihrer momentanen Stimme irgendwie besser rüber kam als bei Dan in ihrem Körper. Langsam ging ihr allerdings dieses dämliche Piercing in ihrem Mund gehörig auf die Nerven - wie hielt er das überhaupt dauerhaft aus? Das Piercing an seinem Mund war da auch nicht wirklich besser, da sie mit der Zunge ständig daran stieß. Wirklich ätzend! Die Dinger in ihren Ohren waren dahingegen noch Gold wert - wenn auch nicht gerade zu ignorieren. Aber damit würde sie sich jetzt wohl abfinden müssen, richtig? Genau wie Dan, der nur über ihre Leiche dazu kommen würde, eine Zigarette zu rauchen.
Das hielt ihn aber natürlich nicht davon ab, weiterhin unfreundlich zu sein, denn er marschierte einfach los, nur um ihr dann kurz darauf zuzurufen, dass sie mitkommen sollte. Na ganz toll. Sie war doch nicht sein Fukano! Wobei...wenn sie es wäre, würde er sie wahrscheinlich sehr viel besser behandeln als jetzt gerade. Sie verdrehte die Augen, schloss dann aber rasch zu ihm auf, was zunächst wie ein kleiner Sprint ausgesehen hatte. So war sie aber viel schneller als gewohnt bei ihm angekommen, da sie wesentlich größere Schritte machen konnte. Wie praktisch! Nun sah sie sich aber tatsächlich das erste Mal dort um, wo sie sich gerade befand. Wo waren sie überhaupt? Links und rechts konnte sie einige Geschäfte erkennen, doch die Lichter waren aus und es war niemand hier, außer eben ihnen beiden. Von oben fiel Mondschein durch einige Glasdächer, was ihr verriet, dass es später Abend oder Nacht sein musste. Alles sah verdächtig nach einem Kaufhaus aus. Hatte man sie hier einfach vergessen? Das erklärte zwar nicht, wie sie her gekommen waren, gab ihnen aber vielleicht einen Anhaltspunkt, wo sie suchen konnten. Oder vielmehr wen, denn sicher gab es hier irgendwo einen Nachtwächter, der sie aus dem Gebäude entlassen konnte! Blieb nur die Frage, wo sie danach suchen sollten. »Es gibt bestimmt einen Nachtwächter, der uns helfen kann.« teilte Jade ihre Gedanken mit, auch wenn sie kurz darüber nachgedacht hatte, sie einfach für sich zu behalten. Aber vier Augen sahen ja bekanntlich mehr als zwei und vielleicht ging es hier einfach darum, dass die beiden lernen sollten, zusammenzuarbeiten. War ja möglich, auch wenn sie sich den Grund dafür nicht erklären konnte. Jade jedenfalls sah sich aufmerksam um, kam jedoch nicht umhin damit anzufangen, mit dem Zungenpiercing zu spielen. Sie hatte sich ja immer gefragt, was das bei Dan sollte, aber wenn man so etwas im Mund hatte, war das wohl ganz normal, oder? Trotzdem würde sie es viel lieber raus haben, auch wenn sie sich nicht wirklich traute, das zu tun - was sie natürlich niemals zugeben würde! Mit der rechten Hand kratzte sie sich zwischendurch immer wieder am Bart, einfach weil es so ungewohnt war, einen zu haben. Es fühlte sich auf jeden Fall sehr interessant an - und gleichzeitig viel wärmer, als es bei ihr eben der Fall war. Um ihre Hände aber anderweitig zu beschäftigen, fing sie letztlich damit an, an seinen Handschuhen herumzufummeln. Sie hatte keine Ahnung, warum er sie trug, aber es war störend. Sie trug nicht einmal Handschuhe, wenn sie nach Steinen oder Fossilien suchte! Da musste sie nicht gerade jetzt welche tragen, nur weil sie im Körper von Dan steckte.



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Beitrag von Danam So Jul 14, 2019 2:27 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#003 – Jade Adamaris


Die Zigarettenschachtel war gesichert, doch als „Erfolg“ konnte er das dennoch nicht bezeichnen, da er viel zu klein und viel zu schwach war, so einfach, wie Jade – er – seine Hand wegschlagen konnte. Oder … ihre Hand. Jedenfalls, die Schlacht mochte gewonnen sein, doch den Krieg würde er hier ganz sicher verlieren, wie man so schön sagte. Und das, das wurmte ihn doch sehr. Was für eine verzwickte, absolut nervige und dumme Situation das doch war. Und dann diese Anschuldigungen, er hätte etwas damit zu tun – oder würde irgendetwas mit ihr anstellen wollen! Pah! Wieso dachte sie vor allem letzteres überhaupt von ihm?! Er hatte nie irgendwelche Attitüden in dieser Richtung gezeigt, richtig? Eine Frechheit! Und dann dieses „was weiß ich“ - am liebsten wollte er ausflippen, doch das würde das ganze sicher nicht besser machen. Also biss er die Zähne zusammen, die somit wieder knirschten und sah Jade – sich selbst – böse an. Wenigstens stimmte sie ihm soweit zu, dass sie das beenden mussten – auch wenn sie dabei irgendwie angefressen wirkte. Und er wusste, wie er eben aussah, wenn er angefressen war. Also ein simples Nicken, ehe er sich ja schon umgewandt hatte und Jade dazu aufforderte, endlich mitzukommen. Das dauerte einen Moment, doch dank der längeren Beine seines Körpers war sie dann doch recht zügig wieder neben ihm. Oder … sich selbst? Ach, was auch immer. Diese Erbsenzählerei hatte jetzt sofort ein Ende, beschloss er da, denn es gab bedeutend wichtigeres zu erledigen.
Nämlich, einen Weg hinaus zu finden. Den musste es schließlich aus jedem Kaufhaus geben und wenn das wirklich nur ein schräger Traum war, endete er vielleicht mit der Erfüllung dieser simpel wirkenden, aber sicher furchtbar anstrengenden Aufgabe. Da kam es ihm durchaus gelegen, dass Jade einen Nachtwächter erwähnte – ja, Kaufhallen sollten dergleichen haben. Aber das war ja nicht real, also war die Chance vielleicht nicht so groß, wie sie denken mochten …
„Hoffen wir es.“, gab er also erst einmal zurück, wobei er die Hände nur noch tiefer in den Taschen vergrub. Furchtbar, einfach furchtbar. Aber er wollte ja aufhören, zu lamentieren, richtig? Besser, er fing jetzt damit an, damit er den Kopf für die essentiellen Dinge frei hatte. Also, falls es essentielle Dinge gab. Nachtwächter – saßen die bei den meisten Kaufhallen nicht im Erdgeschoss? So ein Glück hatten die zwei aber sicher nicht. „Wenn es einen gibt, sollte man ihm mal die Meinung geigen, von seinen Patrouillen ist jedenfalls nichts zu sehen …“, fügte er dann an, wobei er den Blick schweifen ließ. Sicher waren sie zu hören gewesen, immerhin war es sonst totenstill hier, da sollte man meinen, dass jemand zu ihnen geeilt kam. Oder eben nicht, wie es schien, nicht wahr?
Als er jedenfalls den Blick schweifen ließ, kam er nicht umhin, auch Jade noch einmal zu mustern und festzustellen, dass sie tat, was er immer tat, wenn er grübelte – sie spielte mit dem Zungenpiercing. Ein irritierender Anblick, da ihm das Fehlen dieses Piercings jetzt irgendwie … überhaupt nicht mehr passte. Und dann krastzte sie sich auch ständig, was er sonst auch immer bei diesen Jungspunden sah, die gerade ihr erstes Barthaar bekommen hatten. Dass sie das tat war ihm völlig unverständlich, denn immerhin war sein Bart einwandfrei gepflegt! Aber das musste wohl daran liegen, dass es eben ungewohnt war. Ihn störte es auch furchtbar, dass er das Gefühl seiner Gesichtsbehaarung eben nicht mehr hatte – es war Jahre her, seit er so ein Babyface gehabt hatte. Was der ganzen Sache aber letztlich den Hut aufsetzte, war ihre Fummelei an seinen Handschuhen. Sie versuchte nämlich, sie auszuziehen, was ihn irgendwie … ziemlich fertig machte. Er biss sich auf die Unterlippe, während er versuchte, es zu ignorieren und wegzusehen. Aber das klappte selbstredend nicht, weshalb er es letztlich doch ansprach.
„Lass sie an – wenn ich die Narben sehe werde ich hier irgendetwas auseinander nehmen.“, sprach er dann grummelnd, wobei er selbst erstaunt war, dass er Jade sogar eine Begründung dafür lieferte. Und dass sie auch noch … absolut ehrlich war. Die Narben in seinen Handinnenflächen erinnerten ihn tagtäglich daran, wie falsch sein Leben in Kindertagen gewesen war – und an seine damalige, eigene Schwäche, sich über Jahre hinweg nicht aufzulehnen, was definitiv das dümmste war, was er getan hatte. Denn so hatte er alles viel zu lange schweigend ertragen – und lernen müssen, dass es die Gesellschaft im Grunde überhaupt nicht interessierte, was mit einem Knirps passierte, solange der Vater nur genügend Geldmittel für allerhand Projekte hatte. Er schüttelte den Kopf, das war sicher nicht der passende Moment, um an Vergangenes zu denken. „Und wenn dich die Piercings stören, kann ich sie raus nehmen.“, fügte er dann an, um direkt das Thema zu wechseln. Ungewohnt von ihm selbst, aber lieber so, als … Ja, als was eigentlich? Er verstand es selbst nicht. Sei's drum – Jades Entscheidung. Und wenn die gefällt war, mussten sie diesen vielleicht existeten Nachtwächter finden. Eine Rolltreppe, die selbstredend ausgeschaltet war, kam bereits in Sicht – vielleicht sollten sie sich mal im nächsten Stockwerk umsehen?



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Beitrag von Jadeam So Jul 14, 2019 5:23 pm

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Post #003, mit: Dan
Zufrieden oder froh über die Situation war wohl keine der anwesenden Parteien, aber beide mussten nun einfach da durch, wie auch immer sie das anstellen sollten. Die Idee, einen Nachtwächter zu suchen, stieß da sogar bei Dan auf Wohlwollen, was doch schon einmal ein guter Anfang war. Eigentlich sollte so ein Kaufhaus ja immer einen haben, nur war von dem bisher keine Spur und es wirkte auch nicht so, als würden sie ihn hier unten finden. Wo er wohl sein Büro hatte? Jade kannte sich hier leider absolut nicht aus und sie wusste auch nach wie vor nicht, in welcher Stadt dieses Kaufhaus eigentlich stehen sollte. Allerdings war das gerade auch eher nebensächlich, denn ihr erstes Ziel war jetzt der Nachtwächter, wo auch immer er sich aufhielt, damit sie dieses Kaufhaus wieder würden verlassen können. Sie sah sich um und lauschte den Worten von Dan, ehe sie ihm, ohne wirklich nachzudenken, darauf antwortete. »Kann ja nicht jeder seine Arbeit so pflichtbewusst erfüllen wie du.« sagte sie so schlicht, stockte im nächsten Moment aber. Bitte was hatte sie gerade gesagt? Hatte sie ihn gerade wirklich indirekt dafür gelobt, dass er seine Arbeit gut machte? Da hätte sie zur Ausnahme vielleicht mal nachdenken sollen, bevor sie sprach...jetzt war es aber raus und Jade beschloss, das einfach zu ignorieren und über diese Peinlichkeit hinweg zu sehen. Hatte er ja bestimmt gar nicht gehört! Oder er war wenigstens schlau genug, das unkommentiert zu lassen...
Statt noch irgendeinen weiteren Ton von sich zu geben, sah sich Jade lieber im Kaufhaus um, ob sie vielleicht den Nachtwächter fand, damit das hier endlich beenedt werden konnte. Währenddessen kam sie jedoch nicht umhin, die vielen ungewohnten Dinge an ihrem Körper nur zu deutlich zu spüren. Neben den Piercings und dem Bart, die allein schon ungewohnt waren - und auch ein wenig ungemütlich, wie sie fand - waren da noch diese Handschuhe, die Dan im Grunde nie ablegte. Außer, er hatte sich mal wieder an den Händen verletzt, was...nicht sehr selten vorkam, soweit sie wusste. Sie störten diese Dinger aber ungemein, da sie es nicht gewohnt war, so viel Kleidung auf ihrem Körper zu tragen. Mit dem restlichen Stoff würde sie leben müssen, denn sie konnte ja schlecht nackt herum laufen - was sie auch bestimmt nicht wollte - aber die Handschuhe waren doch nur ein kleines Detail, das sie auch ablegen konnte. Sie nestelte also daran herum, wobei ihr nicht auffiel, dass Dan sie dabei beobachtete - bis er sie darauf ansprach. Sie sollte die Handschuhe anlassen. Jade war versucht, ihm direkt an den Kopf zu knallen, dass sie von ihm sicher keine Befehle entgegen nehmen würde, als er in einem Nachsatz erklärte, dass er beim Anblick der Narben irgendetwas auseinander nehmen würde. Gut, die Worte allein waren nicht gerade freundlich gewählt, trotzdem veranlassten sie Jade dazu, tatsächlich den Mund zu halten. War das das erste Mal gewesen, dass er ihr wirklich eine Begründung gegeben hatte für das, was er wollte? Sie konnte sich jedenfalls an kein weiteres Mal erinnern. Oder zumindest erinnerte sie sich nicht daran, dass er ihr je glaubhaft die Wahrheit gesagt hatte. Immer hatte sie das Gefühl gehabt, dass er sie sowieso belog, jetzt war das aber anders. »Na schön. Aber bilde dir jetzt nicht ein, dass ich öfter auf dich hören werde.« erwiderte sie letztlich nur, ließ aber von den Handschuhen ab. Ja, sie störten sie ungemein, aber aus ihr nicht bekannten Gründen wollte sie auch nicht, dass Dan die Narben zu sehen bekam, die ihn offensichtlich an dunklere Teile seiner Vergangenheit erinnerten. Auch wenn sie nicht verstand, wieso sie ihm den Gefallen tat...es lag sicher nicht daran, dass sie ihn nicht verletzen wollte! Das wäre schließlich völlig absurd. Die ungewöhnliche Freundlichkeit, die die beiden gerade an den Tag legten, hörte aber sogar auch weiterhin nicht auf, denn Dan bot ihr schließlich sogar an, ihr die Piercings rauszunehmen, wenn sie sie zu sehr störten. Zunächst überrascht sah Jade ihn an, doch es dauerte gar nicht lang, da ließ sie die offensichtliche Überraschung in ihrem Gesicht wieder verschwinden, denn er musste ja nicht wissen, dass es sich dabei um eine positive Überraschung handelte. Wer hätte auch damit gerechnet, dass er überhaupt darüber nachdachte, dass es sie stören könnte? Rasch blickte sie wieder nach vorn, damit er in ihrem Gesicht nicht ablesen konnte, wie sie über diese kleine Geste nachgrübelte. Sie selbst konnte die Dinger sicher nicht rausnehmen, da sie das noch nie gemacht hatte und ehrlich gesagt wollte sie ihm auch nichts kaputt machen. Weil...das eben so war! »Also..wenn du das machen würdest, dann..« Es war das erste Mal, dass sie nicht wirklich wusste, was sie sagen sollte, was für sie doch sehr ungewöhnlich war. Da war bestimmt dieser seltsame Traum Schuld, in dem sie sich gerade befanden. Sie räusperte sich. »Ja, gern.« sprach sie dann aus, so selbstbewusst wie eh und jeh, als wäre nichts gewesen. War ja auch nicht. Sie blieb also stehen und wandte sich ihm zu. Und wie..wollte er das nun genau anstellen? Das Ding auf ihrer Zunge würde er jedenfalls nicht kriegen, soviel stand fest. Nicht, weil er es nicht könnte - sie war sich ziemlich sicher, dass er auch das entfernen können würde - sondern weil sie bestimmt nicht zulassen würde, dass er in ihrem Mund herum fummelte. Auch, wenn es gerade eigentlich sein Mund war. Aber das wäre dann ja, als würde sie in seinem herumhantieren und das wäre irgendwie auch schräg. So wie alles andere hier im Grunde auch. Innerlich schüttelte sie den Kopf, um diese Gedanken loszuwerden. Vielleicht hätte sie lieber doch ablehnen sollen...



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Beitrag von Danam So Jul 14, 2019 6:05 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#004 – Jade Adamaris


Schräg war das alles ohnehin, da kam es ihm nur gelegen, dass Jade wenigstens gute Ideen einwarf. Oder … eben keine schlechten Ideen, genau. Gut, pah … Jedenfalls war es dann wohl beschlossene Sache, diesen vielleicht existenten Nachtwächter zu suchen und dazu zu bewegen, sie hier raus zu lassen, wobei Dan äußerte, dass er ihm da am liebsten gleich eine Predigt bezüglich seiner Arbeitsmoral halten wollte. Jade erwiderte da auch direkt etwas, Dan rechnete shcon mit einem schnippischen Kommentar, allerdings … fielen ihre Worte gänzlich anders aus. Oder … waren sie ironisch gemeint? Ganz bestimmt waren sie das, genau. Als ob Jade das ernst meinen könnte! Oder … etwas doch? Irritiert warf er ihr jedenfalls einen kurzen Blick zu, als sie eben meinte, dass nicht jeder so pflichtbewusst sein konnte, konnte so auch sehen, dass sie selbst den Kopf hastig fort drehte – was er ihr doch gleich einmal nachtat. Und entschied, diesen Kommentar einfach zu übergehen – das war ganz gewiss die einfachste Lösung!
Also schwieg er und sie selbst schwieg dann auch, was eine irgendwie … epinliche Stille über sie legte, die eben nur von ihren Schritten durchbrochen wurde. Und ihrem herum genestel an seinen Handschuhen, was er letztlich doch noch einmal ansprechen musste, weil er sonst sicher verrückt geworden wäre. Und den Kopf – noch weiter – zu verlieren, war ganz sicher nicht die beste Option in so einer Situation! So unecht sie auch war. Und dass er, als er die Handschuhe ansprach, auch noch ehrlich war, war … schrecklich. Aber es war zu spät, also ignorierte er das besser auch direkt. Er sah auch fort, versuchte, gar nicht erst einen Blick in Jades Richtung zu werfen, doch da überall spiegelnde Oberflächen waren, entging ihm leider dennoch nicht, wie Jade ihn da für einen Moment angesehen hatte. Furchtbar – einfach ganz, ganz furchtbar! Er wollte sich shcon räuspern, als sie sich aber doch zu Wort meldete und meinte, dass sie es eben bleiben lassen würde – er sich aber bloß nichts darauf einbilden sollte! Ein kurzes Schnalzen mit der Zunge ar seine nonverbale Antwort, ehe er schließlich auch die Piercings ansprach, dieses Mal aber stur geradeaus sah, um eben nichts sehen zu müssen. Verdutzt zurück ließ er Jade dennoch, was er schon allein an ihrer Antwort erkannte – die blieb nämlich erst einmal aus, ehe sie mit weniger Elan als sonst einen Satz begann, ihn aber unvollendet ließ. Vorerst jedenfalls, denn nach einem Räuspern blieb sie stehen und sagte dann so selbstbewusst wie eh und je, dass er genau das ja mal tun könnte. Er selbst verharrte also, sah ihr in seinem Körper entgegen, verblieb einen Moment stumm, um dann aber knapp zu nicken. Mit wenigen Schritten war er also wieder bei Jade angekommen, wo er im Grunde sich selbst zu sich herunter zog, um an alles heran zu kommen. Er begann mit dem Augenbrauenpiercing, das war nämlich sicher am unangenehmsten, da das Gewebe dort deutlich stabiler war als es bei den Lippen der Fall war. Schmerzhaft sollte es aber nicht sein, immerhin trug er selbst diese zahlreichen Piercings schon … ja, Jahre eben. Also, geöffnet und heraus gezogen und nach dem erneuten zusammen stecken ließ er den Piercing vorsorglich in seiner eigenen Tasche verschwinden. Oder besser gesagt, in einer leeren Zigarettenschachtel, die er immer in der Innentasche trug, um immer irgendetwas, womit man nicht rechnete, aufbewahren und transportieren zu können. Er öffnete also seine eigene Jacke, auch wenn sie jetzt an Jade hing, holte die Schachtel heraus und ließ das Piercing herein fallen. Weiter ging es mit den Ohren – Jade trug selbst keine, deshalb waren die sicher auch … irritierend? Da es derer beidseitig allerhand gab, dauerte das auch einen Moment länger, da er natürlich auch die wieder sorgfältig verschloss und in der Schachtel verstaute, ehe er doch mal wieder ein Wort von sich gab – es gab schließlich drei weitere Piercings.
„Mund auf.“, sagte er also knapp und zog beispielhaft ein wenig am linken Snakebit, der Verschluss der beiden war nämlich innen an der Lippe. Er hatte allerdings auch shcon eine vage Vermutung, dass das die einzigen beiden waren, die noch fehlten – ans Zungenpiercing würde sie ihn sicher nicht ran lassen, was er irgendwie auch nachvollziehen konnte – auch wenn er das niemals zugeben würde! Er selbst würde jedenfalls nicht wollen, dass ihm jemand im Mund herum fummelte, auch wenn er … im Grunde in seinem eigenen Mund herum fummeln würde? Einfach nicht darüber nachdenken, war das nicht der Beschluss den er gefasst hatte? Innerlich schüttelte er das Haupt, wartete, dass Jade zumindest bezüglich der Snakebits mitspielte. Oder … eigentlich konnte es ihm ja egal sein, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass gerade diese beiden sie nicht störten …



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Beitrag von Jadeam So Jul 14, 2019 6:43 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #004, mit: Dan
Es war offensichtlich, dass dieses Erlebnis nur ein Traum sein konnte, nicht nur, weil sie im Körper des jeweils anderen steckten, sondern auch, weil sie gerade ungewohnt freundlich zueinander waren. Mehr oder weniger jedenfalls, doch Jade war sehr froh, dass er ihren Satz einfach unkommentiert ließ und seinen Kopf genauso wegdrehte, wie sie es getan hatte. Gut so, so mussten sie wenigstens nicht noch drüber sprechen. Und auch über den "Gefallen", den sie ihm machte, indem sie die Handschuhe dann doch an behielt, verloren die beiden kein weiteres Wort mehr. Seine nonverbale Antwort war nämlich kaum der Rede wert und wesentlich besser als irgendein verbaler Kommentar, der es nur wieder schlimmer gemacht hätte. Es lief doch gerade eigentlich ziemlich gut, wenn man mal die Umstände außen vor ließ! Jedenfalls bis er fragte, ob er ihr die Piercings entfernen sollte und sie damit ein wenig aus dem Konzept brachte. Nachdem sie sich aber wieder gefangen hatte, wurde auch das geflissentlich ignoriert und einfach mit einer selbstbewussten Antwort überspielt, wie er es von ihr gewohnt war. War ja auch gar nichts weiter dabei. Nur kam jetzt eben der Teil, in dem er ihr die Dinger tatsächlich rausnehmen würde, was - oh Wunder - eine gewisse Nähe erforderte, die Jade irgendwie abermals aus dem Konzept brachte. Sie war kurz davon, einen Schritt zurückzumachen, unterdrückte diesen Impuls allerdings, denn immerhin wollte sie hier ja was von ihm und das würde nur funktionieren, wenn er auch an die Piercings heran kam. Allerdings sah sie sich dann eben gerade nicht mit ihm konfrontiert, sondern mit sich selbst, was aus dieser Nähe noch einmal viel irritierender war. Er zog sie leicht zu sich herunter, da er ja auch an die Schmuckstücke rankommen musste und Jade blinzelte mehrmals, während er das Piercing aus ihrer - seiner - Augenbraue entfernte. Na hoffentlich würde das Ganze hier schnell gehen, denn sich selbst so nah zu sein, war irgendwie total unangenehm. Als das Piercing schließlich herausgeholt wurde, fühlte sich auch das eher unangenehm an und sie fragte sich, ob das wohl immer so war. Wieso ließ man sich die Dinger überhaupt in die Haut stechen? Die Gedanken daran boten gerade eine ganz gute Ablenkung, denn sie hatte sonst ja nicht viel zu tun, außer eben drauf zu warten, dass er fertig wurde. Da er das Piercing aber auch nicht irgendwo einfach hinlegen konnte, fing er an, in ihrer - seiner - Jackentasche zu kramen, wobei sich Jade wirklich bemühen musste, seine Hand nicht einfach wegzuschlagen und selbst herauszuholen, wonach auch immer er suchte. Letztlich fischte er aber eine Zigarettenschachtel hervor und ließ das Piercing hinein fallen. Wie viele dieser Schachteln hatte er überhaupt dabei? Vielleicht sollte sie mal seine Taschen durchwühlen, aber das würde sie irgendwie unhöflich finden. Sie würde es ja auch nicht wollen, dass er ihre Taschen durchwühlte, richtig? Während er nun weiter mit ihren Ohren machte, beobachtete sie ihn die ganze Zeit über und fragte sich, ob ihn die Kette in den Haaren nicht vielleicht auch störte. War immerhin auch nicht alltäglich, dass jemand so etwas in den Haaren hatte und nur, weil es Jade gefiel, musste es ja nicht auch Dan gefallen. Nur..warum machte sie sich darüber überhaupt Gedanken? Sicher war es eine gute Ablenkung, während er die Piercings entfernte, aber da könnte sie genauso gut auch an tausende andere Dinge denken. Ihr Gedankengang wurde zum Glück aber auch unterbrochen, als Dan die meisten - endlich - entfernt hatte - und nun an einem an ihrer Lippe zog. Nicht fest, nur so, dass sie eben darauf aufmerksam wurde. Sie war wirklich versucht, seinem Befehl tatsächlich nicht nachzukommen, denn einerseits hasste sie es, dass sie dann auch noch seinen Befehlen folgte und andererseits würde er ihr dann doch noch im Mund rumspielen. Wobei die Lippe ja noch in Ordnung war, richtig? Außerdem störten die beiden dort wirklich ungemein, also öffnete sie nach einigen Sekunden Bedenkzeit tatsächlich leicht den Mund - nur, um vorher noch etwas loszuwerden. »Aber Finger weg von der Zunge.« ermahnte sie ihn. Dann würde sie ganz sicher zubeißen, wenn er das auch nur versuchen würde. Eigentlich waren ihr die beiden an der Lippe schon unangenehm genug. Trotzdem hielt sie den Mund gerade soweit geöffnet, dass er sie würde rausnehmen können.
Und sobald das geschafft war, hatte Jade tatsächlich vor, ihm auch noch ein Angebot zu machen, selbst auf die Gefahr hin, dass er es ablehnen oder schlecht machen würde. Jetzt, wo die Piercings entfernt waren, fühlte sie sich nämlich gleich viel besser, auch wenn das Zungenpiercing immer noch ungewohnt war. Da aber alle anderen entfernt waren, war es zumindest an diesen Stellen nicht mehr so unangenehm, weshalb sie ihm auch wirklich dankbar war. Was sie ihm in dem Ausmaß aber natürlich nicht mitteilen würde. Und wenn er schon versuchte, die Situation für sie ein wenig leichter zu machen, konnte sie das wohl auch tun, richtig? »Danke. Ich kann dir die Kette auch abnehmen, wenn du willst.« sagte sie in mehr oder weniger neutralem Tonfall. Sicherlich könnte Dan sie sich auch einfach aus den Haaren reißen, allerdings würde die filigrane Kette dann wahrscheinlich reißen und das würde sie ihm gewiss nicht verzeihen. Auch wenn ihm das wahrscheinlich ganz egal war...aber noch hatte er sie nicht entfernt, was entweder darauf schließen ließ, dass sie ihn gar nicht störte, oder aber darauf, dass er sie nicht abnehmen konnte, weil er nicht wusste wie.



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Beitrag von Danam So Jul 14, 2019 7:33 pm


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Freundlichkeit war nicht der gegebene Standard zwischen ihnen, weshalb diese ohnehin merkwürdige Situation gleich einen weiteren, nicht gänzlich zu greifenden Zug annahm, bei dem Dan auch gar nicht recht verstand, warum das alles eigentlich so … so peinlich war. Um das aber irgendwie runter zu spielen oder gar nicht erst empfinden zu müssen wurde weggesehen und das ging offenbar nicht nur ihm als lösung durch den Kopf, sondern auch Jade und irgendwie nahm es auch jeglichen Wind aus den Segeln, sodass gewohnt bissige Kommentare einfach nicht mehr im Rahmen des Möglichen lagen. Und weil er … einfach das Gefühl hatte, dass er Jade die Piercings besser abnehmen sollte, damit sie sie nicht störten, bot er auch das an. Warum er das so empfand? Na, weil … Weil das halt so war! Dafür musste es ja schließlich keinen besonderen Grund geben, oder? Also war das Angebot gemacht und die Reaktion, die erst einige Sekunden ausblieb, machte das „peinlich“ in dieser Situatrion irgendwie deutlich spürbarer, als es ohnehin schon der Fall war. Zum Henker, am liebsten wollte er sich vom Geländer in einem der oberen Stockwerke werfen, um dem zu entgehen. Ein Räuspern schuf Abhilfe, ehe Jade das Angebot annahm und er die geringe Distanz, die durch ihr stehen bleiben entstanden war, überbrückte. Kurzerhand sein eigenes Gesicht zu sich herunter ziehend begann er dmait, ihr die kleinen Schmuckstücke abzunehmen, an denen er erstaunlich hing – was er selbstredend nicht zugeben würde –, ehe eben diese in einer leeren Schachtel verschwanden. Als es dann an die letzten drei – oder vermutlich zwei – Piercings ging, musste er den Mund aber mal wieder aufmachen und das gleiche auch von Jade fordern. Wie er es sich insgeheim shcon gedacht hatte, antwortete die nach einer gefühlten Ewigkeit, dass er der Zunge aber wegbleiben sollte – was ihn dazu vernlasste zu Schnauben, mal wieder. Sollte ihm recht sein. Sobald Jade sich also dazu herablassen konnte, den Mund ein wneig zu öffnen, nahm er auch diese beiden Piercings heraus und ließ sie mit der Schachtel wieder in seiner an seinem von Jade bewohnten Körper hängenden Jacke verschwinden.
„Verlier sie nicht.“, sagte er da noch ungewohnt ruhig – einige von ihnen waren Einzelstücke, die er extra hatte anfertigen lassen, dergleichen zu verlieren war … schmerzhaft für jeden Geldbeutel. Er würde so schnell jedenfalls nicht zugeben, dass es abgesehen von seinen Pokémon und dem Feuerzeug seiner Schwester nicht allzu viel gab, dem er eine echte Bedeutung beimaß, denn immerhin waren Piercings ja nur irgendwelche Dinge, die man leicht ersetzen konnte …
Wieder verdrängte er die Gedanken, beobachtete, wie es Jade ohne Piercings wohl tatsächlich ein wenig besser ging, was für ihn im Grunde unverständlich war. Durch seinen Beruf war er es aber ebenso gewohnte, ohne Schmuck dieser Art durch die Welt zu ziehen, weshalb sein ungeschmücktes Gesicht für ihn ein alltäglicher Anblick war. Als er sich dann auch schon umwenden wollte, immerhin war der Punkt ja nun abgehakt, machte aber auch Jade ihm nach einem knappen Dank ein Angebot, was nun wiederum verursachte, dass er derjenige war, der sie kurz stumm ansah und überlegte. Zum Henker, dieses Klimbim in den Haaren machte ihn tatsächlich schier wahnsinnig, allerdings hatte er auch keine Ahnung, ob das Zeug vielleicht furchtbar zerbrechlich war. Und … aus unerfindlichen Gründen wollte er das eben nicht kaputt machen, was er sicher schaffen würde, indem er nur einmal an der falschen Ecke anfasste. Wobei er ja Jades feingliedrige Hände hatte, hätte es also vielleicht doch auch ohne Hilfe funktioniert?
Egal. Jade hatte das Angebot gemacht und er wäre dumm, die Kette nicht entfernen zu lassen.
„Ja.“, gab er dann also knirschend zurück, als er für sich beschlossen hatte, dass das die einfachste Lösung war. Und sobald das ebenfalls erledigt war, konnten sie sich ja auch sicher gleich viel besser auf die bevorstehende Aufgabe konzentrieren, diesen Traum zu beenden. Wenn er so darüber nachdachte war er aber schon fast an dem Punkt angekommen, an dem er das gar nicht mehr wollte – wenn er aufwachte und jade war wirklich irgendwo in der Nähe – er wüsste nicht, wie er darauf reagieren würde. Im Boden versinken wäre da sicher noch die unspektakulärste Variante …



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Beitrag von Jadeam So Jul 14, 2019 7:56 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #005, mit: Dan
Wie so oft war seine einzige Reaktion auf ihre Worte ein Schnauben, das sich aus ihrem Mund irgendwie komisch anhörte. Sie gab solche Töne ja zumeist nicht von sich und es war seltsam, sie daher mit ihrer Stimme zu hören. Allerdings war das auch nicht das einzig Seltsame gerade, weshalb sie es auch einfach dabei beließ und nur froh war, dass er sich tatsächlich an ihre ANweisung hielt. Er entfernte "nur" die beiden Piercings an der Lippe, die er dann auch in der Schachtel verschwinden ließ. Tatsächlich fühlte sich das alles wesentlich besser an und sie fühlte sich mehr wie sie selbst, auch wenn ihr sehr wohl bewusst war, dass sie das gerade eben nicht war. Zumidnest körperlich nicht und es gab auch nach wie vor das ein oder andere, das sie störte, aber trotzdem war es jetzt bereits ein wenig angenehmer. Schließlich ließ Dan auch die Zigarettenschachtel wieder in die Jackentasche gleiten, mit den Worten, dass sie sie nicht verlieren sollte. Da er diesen Satz nicht einmal so sagte, als sei es ein direkter Befehl, sondern vielmehr eine Bitte, musste sich Jade abermals den überraschten Gesichtsausdruck verkneifen. »Werde ich nicht.« sagte sie ernst, denn ihr war wohl bewusst, dass Dan diese Piercings wichtig waren und sie würde auch wollen, dass er auf ihre Sachen acht gab, die eben ihr wichtig waren. Also würde sie auf die Dinger aufpassen, als würden sie ihr gehören und sie schwor sich selbst, dass sie sie auf keinen Fall verlieren würde. Und zwar nicht nur, weil Dan ihr das sonst ewig vorhalten würde, sondern wirklich, weil es ihr wichtig war. Was..sie nun selbst überraschte, aber diese Gedanken beließ sie schön in ihren Kopf.
Außerdem war es nun an ihr, ihm ein Angebot zu machen, auf das er ähnlich überrascht reagierte wie sie zuvor. Die ersten Sekunden sagte er überhaupt nichts, was ihr auch vage bekannt vorkam, bis er schließlich sogar zustimmte. Wenn sie aufwachen würde, würde sie doch niemals glauben, dass das alles hier wirklich passiert war! Ohne ein weiteres Wort positionierte sie sich so, dass sie gut an die Kette in den grünen Haaren rankam, was tatsächlich äußerst gut funktionierte, da sie zur Zeit eben größer war als er. Sie nestelte ein wenig dort herum, wo der Verschluss der Kette war: hinten, dort, wo der Zopf begann. Dort arbeitete sie die Kette nämlich meist so ein, dass sie nicht mehr so leicht verrutschen konnte - und sie sie in Folge dessen auch nicht verlieren konnte. So hatte sie aber auch kaum eine Möglichkeit, so an den Verschluss zu kommen, dass der Zopf nicht ein wenig verrutschte, aber wenn Dan das stören sollte, konnte er ihn ja auch neu machen. Das wäre mit Sicherheit interessant anzusehen. Als sie den Verschluss nun aber gefunden und dann auch geöffnet hatte, hob sie die Kette vorsichtig von seinem Kopf herunter, wobei sie die Haarsträhnen, die sie nie in den Zopf einfasste, darunter durchziehen musste. Das war aber auch schnell gemacht, obwohl es sich wegen der größeren Hände als gar nicht so leicht erwies. Letztlich aber trat sie wieder einen Schritt zurück und ließ die Kette vorsichtig in einer der Jackentaschen versinken. Da war sie sicher besser aufgehoben als in Dans Taschen. Nicht, weil sie ihm nicht zutraute, dass er sie nicht verlieren würde, sondern eher, weil ihre eigenen Taschen nie derartig aufgeräumt waren. Und sie wollte nicht, dass die Kette riss oder mit irgendwelchen Kleinigkeiten in Kontakt kam, die dann Kratzer oder Risse verursachen würde.
Als das nun auch geschafft war, sah Jade Dan ohne ein weiteres Wort an. Na da hatten sie sich ja gegenseitig wirklich mal einen Gefallen getan. Dass es das auch mal gab, grenzte eigentlich an ein Wunder. »Gut, dann suchen wir nun den Nachtwächter.« teilte Jade ihm mit, da sie nicht vor hatte, noch große Worte darüber zu verlieren, was gerade passiert war. Jeder konnte sich da seinen Teil denken und man musste auch nicht darauf herumreiten. Ihrer Meinung nach jedenfalls. Sie machte sich also ohne Umschweife wieder auf den Weg, das Büro des Nachtwächters zu suchen, der hier ja eigentlich irgendwo sein musste. Da er sich aber nicht im Erdgeschoss befand, sollten sie es vielleicht in einem anderen Stockwerk versuchen. »Vielleicht ein Stockwerk höher?« fragte sie da auch Dan, denn irgendwie wollte sie ihn doch in die Entscheidung mit einbeziehen. Warum auch immer. Es war halt so! Außerdem erlebten sie das hier ja auch gemeinsam, da war es sicher nicht verkehrt, wenn sie auch gemeinsam die Entscheidungen trafen. Auch wenn sie sich noch nicht ganz sicher war, ob sie das wirklich schaffen würden. Aber bisher gifteten sie sich zumindest nicht mehr an, wie sie es sonst immer taten! Und das war doch auch schon ein Fortschritt.



Jade
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Beitrag von Danam Sa Jul 20, 2019 7:21 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#004 – Jade Adamaris


Eine … ungewohnte Situation zwischen ihnen, die nicht von den getauschten Körpern her rührte, sondern von diesem Umgangston, den sie nun angeschlagen hatten und der weder ihm, noch Jade wirklich zu Gesicht stand. Selbst, wenn sie sich mal trafen und sich ermahnten, den Ball endlich mal flach zu halten, hielten sie das ja doch nicht ewig durch, weshalb es ein merkwürdiges Gefühl war, nicht einmal über schnöde Kommentare nachzudenken. So blieb allerdings tatsächlich Raum, Dinge zu bemerken, die sonst nicht ganz so hervor stachen – und dass es ihn erleichterte, dass es Jade ohne die Piercings besser ging, machte ihn da auch schon wieder etwas bissiger. Den eigenen Ärger über ein für ihn nicht erklärliches Phänomen herunter schluckend äußerte er aber lediglich, dass sie auf die Piercings, die er wirklich als Schätze betrachtete, Acht geben sollte – und Jade gab ernst zurück, dass sie sie sicher nicht verlieren würde. Was … ebenso merkwürdig war wie alles andere. Warum war das so? Zum Henker, er verstand es ohnehin nicht. Warum also weiter nach Dingen Fragen, für die er niemals eine Erklärung finden würde? Deshalb wollte er besser weitergehen, doch Jades Angebot bezüglich dieses Haarschmucks hielt ihn davon ab und schließlich stimmte er dem auch zu, nachdem er darüber hatte nachdenken müssen. Aber wenn sie schon hier bei einander standen, Jade dieses Angebot machte und sicher auch am besten wusste, wie er das Zeug los wurde, ohne es am Ende kaputt zu machen … Also blieb er stehen und ermahnte sich selbst, nicht unnötig mit dem Kopf zu wackeln. War ohnehin nicht seine Art, aber in merkwürdigen Momenten tat man merkwürdige Dinge, richtig? Und Jade – die machte sich ans Werk. Lange dauerte es gewiss nicht, allerdings konnte er durch ihre Bewegungen nachfühlen, wie fein sie dieses Klimbim in ihre Haare einarbeitete. Es musste ihr wohl wirklich etwas bedeuten, huh? Hatte für sie vielleicht einen ähnlichen Wert, wie die Piercings für ihn? Während Jade so hantierte, verblieb er allerdings stumm, den letzten Gedanken sprach er ebenso wenig an, immerhin ging es ihn ja auch gar nichts an, selbst wenn dem so war, sodass Jade die Ruhe hatte, den Schmuck aus seinen – oder ihren – Haaren zu entfernen und ihn letztlich in einer Jackentasche Dans verschwinden zu lassen. Gewöhnlich würde ihn das sicher nerven, allerdings … war Jades Kleidung weitaus weniger für einen sicheren Transport filigraner Ketten geeignet, weshalb das wohl schlicht die rationalste Entscheidung war, die sie hätte fällen können, weshalb er lediglich ein Nicken als Dank zeigte, ohne groß auf irgendetwas einzugehen. Während Jade also diese Kette vergrub und zurück trat, setzte er die Hände an den Zopf, der durch das hantieren verrutscht war und während er mit einem Nicken Zustimmung zum Vorhaben signalisierte, den Nachtwächter zu suchen, öffnete er die Haare auch, um sie schließlich wieder vernünftig zusammen zu binden. Da merkte man sicher, dass er darin geübter war, als man annehmen mochte – die meisten dachten aber auch nicht daran, dass seine eigenen Haare lang genug waren, um sie ein wenig zurückzubinden, wenn das gefordert war. Und als jüngerer Bruder einer Schwester mit mordsmäßig langem Haar hat man in der Kindheit ohnehin ständig mit solcherlei Tätigkeiten zu tun …
Nichtig, absolut nichtig. Der Zopf war jedenfalls schnell wieder gebunden, wenngleich er wohl dennoch etwas lockerer saß, als Jade es selbst getragen hätte. Er ließ sie auch nicht in einem Pferdeschwanz, sondern knotete die Haare zu einem unsauberen Dutt zusammen – so flogen sie ihm wenigstens nicht im Nacken herum! Sie traten währenddessen weiter durch das Halbdunkel auf diese Treppen zu und auch Jade warf schließlich ein, dass sie vielleicht oben nachsehen konnten. Wieder nickte er, während die Hände zurück in die Taschen wanderten.
„Eigentlich ungewöhnlich, aber hier unten scheint er offenbar nicht zu sein, sonst wären wir längst bemerkt worden.“, sprach er da – es war für ihn immer noch ein Rätsel, weshalb sie in dieser Stille nicht längst ausgemacht worden waren. Den Grund dafür würden sie aber sich bald erfahren, weshalb er sich ohne Umschweife daran machte, die ausgeschalteten Rolltreppen zu erklimmen. Das war auch gar nicht so schwierig, immerhin war auch Jade viel unterwegs und dementsprechend ausdauernd – müsste er diesen Wahnsinn im Körper irgendeines verfressenen Nerds durchmachen … Ein Kopfschütteln – kein wichtiger Gedanke, also weg damit. Oben angekommen warf er also erst einmal einen langen Blick in die Gegend, ließ ihn schweifen. Dunkel war auch hier alles – ob sie rechts oder links entlang gingen war da sicher einerlei. „Einen favorisierten Weg?“, fragte er also, ohne Jade einen Blick zuzuwerfen. Was sie hier wohl noch erwarten würde? Schräg war es ohnehin – das bedeutete aber nicht, dass es nicht vielleicht noch schräger werden konnte.



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