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✗ 02.07.2015 | Eröffnung
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Beitrag von Danam Sa Sep 14, 2019 7:23 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#010 – Jade Adamaris


Ja – das Finden dieses Nachtwächters war jetzt das nächste Problem. Sie hatten zwar die Route, aber wer wusste schon, was ihnen noch in die Quere kommen würde. Bei Dans Glück konnte jetzt auch noch ein Meteorit durch die Decke des Kaufhauses krachen und eine Horde Deoxys mitbringen, die dann erst richtig für Chaos sorgen würden. Blieb nur zu hoffen, dass das eben nicht passierte. Er nickte daher nur auf Jades Worte hin, als die aus dem Büro heraus getreten war, ehe er sich wieder in Bewegung setzte. Er wollte gerne die Hände in den Jackentaschen vergraben, allerdings trug Jades Körper eben keine Jacke und eine Zigarette war ihm auch nicht vergönnt. Also wurden die Hände stattdessen in die Hosentaschen geschoben – eine nutzbare Alternative, die das alles aber nicht besser machte. Sein Kopf war müde, das musste er sich leider eingestehen – wenn es reichen würde, sich zu zwicken, würde er das mal ausprobieren, aber er zweifelte doch stark an dieser viel zu simplen Lösung.
Deshalb ging er auch einfach weiter, die nächste Rolltreppe hoch und dann eine weitere gesucht, die nach oben führte. Da würde die Route enden also konnten sie von da aus starten. Am entsprechenden Ort angekommen wartete Dan noch einen Moment, den Blick schweifen lassend, ehe er sich Jade zuwandte.
„Lass mich noch mal sehen.“, sprach er der ruhigen Tones aus – zum Henker, er hatte wirklich keine Lust mehr auf … alles hier! Den Plan wieder in der Hand prägte er sich die nächsten Abbiegungen ein, überprüfte sie gedanklich noch einmal, nickte und gab den Plan dann Jade zurück, ehe er sich schon wieder in Bewegung setzte. „Hoffentlich ist der Kerl nicht rein zufällig über irgendein Geländer gestürzt und liegt nun zermatscht im Erdgeschoss 'rum.“, murmelte er da, auch wenn Jade das sicher dennoch gehört hatte, so still wie hier sonst alles war. Und so startete die Suche erst richtig. Den Abbiegungen des Planes folgend erkundeten sie so unfreiwillig weitläufig das Kaufhaus – und das schien auch kein Ende zu nehmen. Sie gingen immer weiter und weiter und mittlerweile waren sie schon so weit gelaufen, dass sie fast die gesamte Route rückwärts geschafft hatten. Wo bitte war dieser Nachtwächter? Dans Blick war mittlerweile so dunkel geworden, dass man ihn fast als Waffe nutzen konnte und die Hände in den Taschen waren längst zu schmerzenden Fäusten geballt worden, als er sich dazu entschloss, stehen zu bleiben und seinem Ärger Luft zu machen, indem er eine der leeren Mülltonnen umtrat, die daraufhin scheppernd umstürzte und anschließend ein kurzes Stück durch den Gang rollte. „Das ist jawohl ein schlechter Scherz! Wenn ich den in die Finger kriege!“, fauchte er dabei giftig, bevor er sich durch die Haare fuhr und eine Hand in den Nacken legte, um schließlich noch einmal durchzuatmen. Diese Nacht war definitiv viel zu lang und viel zu falsch. Er verfiel ins Grübeln, während er den Kopf in den Nacken legte und die Augen schloss. Wenn der Nachtwächter nicht auf seiner Route war – was bedeutete, dass er sich gerade generell nicht auf den öffentlich zugänglichen Wegen befand, es sei denn, er lief ebenfalls rückwärts und wa demnach hinter ihnen, statt vor ihnen –, wo war er dann? Zum Henker. Er hätte sich auf dem Gebäudeplan die Wege abseits dessen ansehen sollen, was einfach zugänglich war. Luftschächte, Schleichwege und Fluchtwege für Notfälle, die es gewiss auch gab. Er konnte sich daran entsinnen, dass es definitiv zwei Zugänge im Erdgeschoss gab, wo sie ja fast wieder angekommen wären, außerdem endete ein Lüftungsschacht irgendwo recht abgelegen auf der Ebene, auf der sie sich gerade befanend und auf der letzten Ebene bestand die Möglichkeit, an einen Feuerschacht zu gelangen, wenn sie den denn finden konnten. Was noch – was gab es noch? Er ließ den Kopf sinken, sah wieder auf, ehe er Jade einen Blick zuwarf. „Gehen wir weiter.“, sagte er dann, sichtlich ruhiger, als noch vor ein paar Minuten. Es brachte nichts, den Kopf zu verlieren. Er musste anders an die Sache heran gehen – nicht als irgendein wahlloser Beteiligter, sondern als der Polizist, der er war. Im Dienst gab es keinen Raum für unüberlegtes Handeln – und hier auch nicht. Also weiter machen – erst die Route bis zum Schluss ablaufen, dann alles weitere besprechen und den Schritt wählen, der sich als am logischsten und sinnvollsten erwies. „Wenn wir ihn nicht bald finden, müssen wir uns etwas anderes überlegen.“, meinte er dann noch, ehe sie die Suche wieder aufnahmen – aufnehmen mussten, wenn sie hier nicht versauern wollten.
Also ging es weiter, Schritt für Schritt, Meter für Meter, Gang für Gang. Die Treppe ins Erdgeschoss kam ihnen wieder nahe – allerdings konnte Dan da plötzlich ein Geräusch vernehmen. Sofort hielt er inne und hob eine Hand, um Jade ebenfalls dazu zu bringen, in Stillstand zu verharren. Er lauschte. Stimmen – definitiv. Mehr als eine, drei, wenn er nicht irrte. Hatte der Nachtwächter weitere Leute gefunden – oder gab es vielleicht tatsächlich mehrere Leute, die sich hier die Schichten teilten? Nein, das passte nicht, dazu sprachen waren diese Typen, die er vernehmen konnte, viel zu sehr darum bemüht, leise zu sein. Wieder warf er Jade einen Blick zu, schlagartig hellwach und mit einer Ernsthaftigkeit, die keinen Widerspruch duldete, bedeutete ihr, keinen Ton von sich zu geben, als er sich auf leisen Sohlen und deutlich vorsichtiger als bisher weiter bewegte. Er kam an der nächsten Ecke an, um die er herum sah – um kurze Zeit später einige Silhouetten auszumachen, die kleiner waren, als erwartet. Kinder? Definitiv nicht, dafür waren die Stimmen zu alt. Er schlich zur anderen Seite, dann in eine Nische, um einen besseren Blick zu haben – und zu erkennen, dass es drei mampfaxos waren, die sich da an einem der Läden zu schaffen machten. Drei Mampfaxos, also Pokémon, die da klar verständlich miteinander redeten. Er musste definitiv allmählich den Verstand verlieren. So leise und flink, wie er in diese Nische gelangt war, so schnell schlich er aber auch zurück zu Jade.
„Entweder ich werde verrückt oder es gibt jetzt sprechende Mampfaxos.“, flüsterte er leise und unterdrückte den Drang danach, sich den Nasenrücken zu reiben. Oder zu seufzen. Er schüttelte stattdessen nur das Haupt. „Wenn das keine Kostüme sind, kommen wir so nicht gegen sie an.“, fuhr er leise und sich entfernend fort, immerhin wollte er nicht bemerkt werden. Wenn das echte Pokémon waren, außen vor lassend, dass das alles ohnehin niemals der Realität entsprechen konnte, dann mussten sie extreme Vorsicht walten lassen, denn es würde schon reichen, dass sich ein Mampfaxo einfach auf sie warf, um sie beide in Matsch zu verwandeln. „Du hast es dir sicher shcon gedacht, aber als Cop kann ich sie dennoch nicht einfach machen lassen. Und weil du eh schon involviert bist, wirst du mir helfen.“, verkündete er dann trocken. Er … glaubte aber ohnehin nicht, dass Jade ihm nicht helfen würde, selbst wenn er das von ihr verlangen würde. „Wir brauchen also einen Plan …“, wollte er fortfahren, als er Schritte hörte – und eine Stimme, die davon sprach, sich mal umzusehen. „… und ein Versteck. Los!“, endete er also anders, als geplant und scheuchte Jade im Grunde um die nächste Ecke herum, um von da aus nach einem geeigneten Unterschlupf zu suchen. Bemerkt zu werden war nämlich definitiv der denkbar schlechteste Anfang, um gegen einen ersichtlich stärkeren Gegner vorzugehen!



__________________________
Kaufhausschreck - Seite 2 Siggi_10
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Dan
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Beitrag von Jadeam Mo Sep 16, 2019 6:11 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #012, mit: Dan
Den Routenplan gefunden, hieß es nun, entsprechende Route abzulaufen und zwar am besten von hinten. Auf diese Weise dürften sie den Nachtwächter eigentlich nicht verpassen, so jedenfalls ihre Hoffnung und als sie zu Dan aufgeschlossen hatte, machten sie sich auch schnell daran, zwei Rolltreppen nach oben zu nehmen. Irgendwie war das Kaufhaus immer noch ziemlich unheimlich, wenn sie mal genauer darüber nachdachte. Der Mondschein, der durch die Glasdächer schien, war nach wie vor die einzige Lichtquelle. Sie hoffte nur, dass sie diesen Nachtwächter nicht noch verpassen würden. Bevor sie die Route nun aber abliefen, wollte Dan noch einmal den Plan sehen, den Jade ihm auch überreichte. Er betrachtete die Route noch einmal genau und prägte sich wohl alles ein. Die Zeit nutzte Jade, um sich ein wenig umzusehen, konnte aber nichts Bestimmtes entdecken, das ihre Aufmerksamkeit erregte. Es war eben ein ganz normales Kaufhaus bei Nacht. Als Dan ihr den Plan wiedergab, richtete sie auch noch ihren Blick darauf, doch da sie den ganzen Weg über Gelegenheit hatte, den Plan zu studieren, war es nicht zwingend notwendig, dass sie ihn auswendig kannte. Solange sie ihn trug und nicht verlor, sollte auch nichts schief gehen. Hoffentlich. Gerade liefen sie los, als Dan wieder die Stimme erhob und meinte, dass der Nachtwächter hoffentlich nicht zermatscht im Erdgeschoss herum lag. Das klang doch wirklich sehr makaber und Jade sah ihn an, als wäre er verrückt geworden. Aber eigentlich hätte sie das auch nicht groß überraschen sollen. Solange er den Nachtwächter nicht eigenhändig über das Geländer warf, weil der einfach nicht arbeitete, war ja noch alles in Ordnung. »Ja, hoffentlich.« antwortete Jade noch, ohne irgendeinen komischen Spruch abzugeben, der ihr eigentlich auf der Zunge gelegen hatte. Die Situation war schon seltsam genug, da musste sie es nicht noch schlimmer machen. Außerdem hatten sie es nun ja auch schon fast geschafft! Sie mussten nur diesen Nachtwächter finden, der sie dann nach draußen lassen konnte. So jedenfalls ihre Hoffnung. Wie sie dann wieder in ihre Körper zurückkehren konnten, war dann das nächste Problem, aber darum konnten sie sich dann später noch kümmern. Jetzt jedenfalls gingen sie die Route ab, immer weiter und weiter, konnten den Nachtwächter jedoch nicht finden. Mittlerweile hatten sie die Route auch schon geschafft, allerdings trotzdem keinen Erfolg gehabt - was doch sehr frustrierend war, denn eigentlich hätten sie dem Nachtwächter längst begegnen sollen. Vielleicht war er ja wirklich das Geländer herunter gestürzt...Jade hatte keine Ahnung, wie sie diesen Typen jetzt noch finden sollten und langsam war sie wirklich genervt - wenn sie sich allerdings Dan ansah, war sie wohl noch lange von schlechter Laune entfernt. Er blieb stehen und ließ seinem Ärger freien Lauf, indem er gegen eine Mülltonne trat, die mit einem lauten Scheppern umfiel und ein Stück den Gang herunter rollte. In der Stille des Kaufhauses klang das Geräusch noch lauter, als es wahrscheinlich war und Jade zuckte zusammen. Na wenn der Nachtwächter das jetzt nicht gehört hatte, wusste sie auch nicht weiter. Dan fluchte und wollte den Nachtwächter wohl am liebsten erwürgen. Jade konnte es verstehen, doch das half ihnen auch nicht großartig weiter. Sie ließ ihn für eine Weile einfach machen, denn was hätte sie schon tun können, um ihn zu beruhigen? Das musste er schon selbst und außerdem würde er früher oder später sicherlich selbst dahinter kommen, dass es nichts brachte, sich aufzuregen. Er musste wahrscheinlich nur einmal Dampf ablassen, was Jade ihm jetzt einfach zugestand.  Sie selbst atmete tief durch und zählte innerlich bis zehn. Wo konnte dieser Nachtwächter noch sein? Er war von seiner Route abgewichen, was eigentlich unlogisch war. Vielleicht war unterwegs irgendetwas passiert? Allredings konnte sie sich nicht erklären, was geschehen sein sollte. Vielleicht war er auch einfach auf der Toilette? Oder in irgendeiner Ecke eingeschlafen, die sie nicht abgesucht hatten...Es dauerte noch einige Minuten, bis sich Dan wieder beruhigt hatte und verkündete, dass sie weitergehen sollten. Das war leichter gesagt als getan, denn wo sollten sie noch hin? »Wenn er nicht auf seiner Route ist, kann er überall sein. Wie sollen wir ihn da bitte finden?« fragte sie, da sie selbst auch keine Idee hatte. Vielleicht schafften sie es ja, die Kameras im Büro wieder vollständig zum Laufen zu bringen. Wenn die Kameras aber irgendwelche Winkel nicht erfassten, in denen sich der Nachtwächter gerade herum trieb, würde ihnen das auch nicht weiterhelfen.
Sie gingen jetzt jedenfalls weiter, bis sie wieder an der Treppe angelangt waren, die sie irgendwann ins Erdgeschoss führen würde. Der Routenplan war längst in der Jackentasche verschwunden und Jade war mittlerweile so genervt, dass sie auch am liebsten eine Mülltonne durch die Gegend getreten hätte. Glücklicherweise war keine da - und Dan bedeutete ihr plötzlich, still zu sein. Als hätte sie die ganze Zeit über irgendetwas gesagt...trotzdem blieb sie stumm stehen und sah ihn abwartend an. Es dauerte einige Sekunden, bis auch sie die Stimmen hörte. Dan schlich bereits zur nächsten Ecke und Jade folgte ihm - möglichst leise natürlich, denn sie hatte keine Lust, bemerkt zu werden und dann auch noch daran Schuld zu sein. Während Dan um die Ecke sah, blieb ihr daher nichts anders übrig, als hinter ihm zu warten, bis er beschloss, in eine nahe gelegene Nische zu verschwinden, sodass sie nun selbst um die Ecke sehen konnte. Es waren drei an der Zahl - Kinder? Von der Größe her würde es durchaus passen, allerdings klangen die Stimmen dafür viel zu alt. Sie konnte die drei jedenfalls nur von hinten sehen; irgendwie klang das alles, als würden hier sehr zwielichtige Dinge vonstatten gehen. Als sie sah, dass Dan wieder zurückkam, entfernte auch sie sich möglichst leise wieder, denn hier konnten sie sich schlecht austauschen. Als die beiden wieder ein wenig Abstand zwischen die drei Gestalten und sich selbst gebracht hatten, teilte Dan ihr auch mit, was er gesehen hatte. Und Jade musste sich ein Lachen wirklich verkneifen. Mampfaxos? Na da hatte Dan bestimmt nicht richtig hingesehen. Entsprechend sah sie ihn nun auch an - vielleicht wurde er langsam ja wirklich verrückt. »Du weißt aber, dass Mampfaxo nicht sprechen können?« flüsterte sie ihm zu, wobei sie klang, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Sicherlich, die Größe würde wohl hinhauen, aber sie glaubte doch eher, dass es sich tatsächlich um Kostüme handelte. Vermutlich waren es einfach Kinder, die irgendein Gerät dabei hatten, um ihre Stimme zu verstellen und hier Unsinn anstellen zu können. Dan schien allerdings überzeugt davon zu sein, dass es Mampfaxos waren, die er aufhalten musste, denen sie sich aber nicht ohne Plan entgegen stellen konnten. Also wenn dieses Chaos ein Ende fand, würde sie ihn damit ganz bestimmt noch monatelang aufziehen. Dass er da einfach bestimmte, dass sie ihm half, war im Grunde nur die Spitze des Eisberges. Sie verdrehte die Augen. Dann würde sie ihm eben helfen, ein paar Kinder festzunehmen. Wenn er dann glücklich war. Er wollte gerade von einem Plan erzählen, als sie hören konnten, dass sich die drei Gestalten hier wohl umsehen wollten - was natürlich ein sofortiges Versteck benötigte! Konnten sie die Kinder nicht einfach zur Rede stellen und gut war? Aber nein, sie wurde von ihm um die nächste Ecke geschubst, sodass sie die Gestalten nicht mehr sehen konnten. »Okay, Vorschlag: wir gehen zurück zum Büro und versuchen, die Kameras zum Laufen zu bringen.« flüsterte Jade ihm zu, während sie weiterliefen. Sie konnte das Spielchen ja eine Weile mitspielen. Außerdem war es sowieso von Vorteil, die Kameras nutzen zu können, um auch den Nachtwächter zu finden.
Sie beeilten sich also, wieder einmal das Büro zu erreichen, in dem das Chaos herrschte. Das würde Dan gewiss nicht gefallen, aber da er davon überzeugt war, dass die drei Gestalten ihnen irgendwie gefährlich werden konnten, würde er dieses Versteck doch sicherlich gern annehmen, richtig? Die Tür konnten sie nämlich bestimmt auch abschließen. Und sobald die Kameras liefen und sie irgendwie einen Ton reinbekamen, würden sie sogar herausfinden können, was diese "Mampfaxo" so vor hatten. Wahrscheinlich wollten sie einfach nur irgendeine Mutprobe durchführen...Es dauerte jedenfalls nicht lange, da hatten sie das Büro wieder erreicht, denn glücklicherweise waren sie gar nicht so weit von dort entfernt gewesen. Wenigstens war das sinnlose Suhen nach diesem Nachtwächter zu irgendetwas gut gewesen. Dieses Mal war es an Jade, Dan einfach in den Raum zu schubsen und als auch sie ihn betreten hatte, schloss sie möglichst leise die Tür, die sie dann auch abschloss. Einige Sekunden verharrte sie so, mit dem Gesicht zur Tür, weil sie sich wirklich das Lachen verkneifen musste. Sicher, die drei waren sprechende Mampfaxo. Das lag doch auf der Hand! Als sie sich vergewissert hatte, dass sie ihn weder auslachen, noch total schief ansehen würde, drehte sie sich mit einem möglichst ernsten Gesicht wieder zu Dan um. »Dann lass' mal deine Technikkenntnisse spielen.« meinte sie und deutete auf die Monitore. Sie selbst hatte davon nämlich, wie bereits vorhin erwähnt, absolut keine Ahnung.




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Beitrag von Danam Mo Sep 16, 2019 7:02 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#011 – Jade Adamaris


Die Route rückwärts abzulaufen war im Grunde ein solider Plan, der gewöhnlich auch funktionieren sollte, nur war die Situation selbst eben nicht gewöhnlich, weshalb ihr Plan natürlich auch ein Fehlschlag war. Sie sahen sich einem leeren Kaufhaus gegenüber, so hatte es den Anschein, was Dan wirklich an seine nervlichen Grenzen brachte. Doch zu verharren, brachte nichts – dann mussten sie sich eben weiter umsehen, ganz einfach. Nach anderen Wegen und unbeobachteten Ecken suchen. Also ging der Weg weiter – bis sie endlich Stimmen vernehmen konnten. Stimmen, die Dans Erfahrung nach von einem Verbrechen sprach, weshalb er Jade gleich dazu anhielt, in Stillstand zu verharren, während er sich das näher ansah. So war schnell eine geeignete Nische gefunden, um die drei Übeltäter genauer in Augenschein zu nehmen und dann im gleichen Zuge an seinem Geisteszustand zu zweifeln, denn das, was er sah, waren Mampfaxos. Einige Sekunden verharrte er, diese Idiotie in seinem Gehirn hin und her schiebend, wendend, um einen Ausweg aus diesem Mist zu finden, der sich jedoch nicht bot, Also lautete es, die Situation einfach als gegeben zu akzeptieren und statt der ganzen, sinnlosen Sucherei etwas sinnvolles machen: seinen Job. Also war er flink zurück bei Jade, verkündete den Schwachsinn, den er erkannt hatte und fühlte, wie sein Geisteszustand noch schlechter wurde, als er Jades Blick auf sich gerichtet sah. Zum Henker, er wusste doch, wie bescheuert das klang.
„Und du weißt so gut wie ich, dass Menschen nicht mal eben spontan ihre Körper tauschen.“, gab er da fast shcon knurrend zurück – dass es eben kein Knurren wurde, verdankte Jade nur der Tatsache, dass er eben leise sein musste und wollte. „Davon ausgehend, dass das eh alles reine Idiotie ist, mache ich aber dennoch lieber das, was ich mit Gewissheit kann – meinen Job.“, fügte er dann mit einem bedrohlichen Unterton an, ehe er schon verkündete, dass Jade ihm dabei wohl oder Übel Unterstützung leisten musste. Ehe er allerdings dazu kam, einen Plan auszuarbeiten, wurden Schritte laut und Dan beschloss, dieses Gespräch auf einen späteren Moment zu verschieben, um zumindest ungesehen zu bleiben. Sicher hielt Jade ihn jetzt endgültig für verrückt. Ein Pluspunkt für sie, denn er dachte gerade das gleiche über sich. Endlich etwas, worin sie sich einig waren, was für ein Fortschritt!
Jades Vorschlag für ein Versteck widerstrebte ihm allerdings wieder sehr – das Büro des Nachtwächters. Allerdings musste er sich eingestehen, dass diese verdammten Kameras jetzt wirklich einmal einen Nutzen erfüllen konnten. Also gab er sich geschlagen und folgte Jade, die in seinem Körper schneller war als er in ihrem, zum Büro, in das er schließlich entgegen seines Widerwillens auch noch hinein geschubst wurde. Als Jade die Tür schloss und ihr noch eine Weile zugewandt blieb, ahnte er schon, warum das wohl so war und wandte sich stattdessen wieder die Augen rollend den Kameras zu. Als Jade sich ihm wieder zuwandte und meinte, er solle mal zeigen, was er drauf hatte, war er demnach längst dabei. Und da er das irgendwie verhunzte Sicherheitsprotokoll schon zuvor nicht hatte umgehen können, waren seine Maßnahmen nun deutlich radikaler. Kurzerhand wandte er sich so wieder Jade zu oder besser gesagt der Jacke, seiner Jacke, die sie trug und wühlte in einigen Taschen herum, ehe er ein gut ausgestattetes Taschenmesser hervor zog, um das einige Kabelbinder und Drähte gebunden waren. Was ein Polizist im Dienst eben so gebrauchen konnte! Drähte und Kabelbinder waren schnell abgerollt, sodass er nun einen Schlitzschraubendreher aufklappte und den Tisch samt Dokumente verschob, was in Jades Körper deutlich anstrengender war, als in seinem eigenen, wenngleich auch … etwas einfacher, als erwartet. Dann schob er diese komischen Aktenschränke weg, machte sich an die nächsten, denn irgendwo musste der Hauptrechner sein – und tada, da versteckte er sich auch endlich! In wenigen Handgriffen hatte er ihn von seinen Schrauben befreit und geöffnet, sodass er sich das Innenleben ansehen konnte und flink wurden einige Drähte ergriffen, die mit einander verdreht und zurecht gebogen wurden. Zwei Kabelbinder dienten dann auch schnell als isolierende Ummantelung, ehe er den Draht kurzerhand zwischen einigen Platinen im Hauptrechner verschwinden ließ und nach einigem Gefummel endlich das erzielte, was zu errechen er geplant hatte – einen Kurzschluss. Einige Sekunden wartete er, ehe er den Strom neu überbrückte und das ganze System wieder anging.
„Na geht doch.“, sagte er dabei trocken, ehe er das Taschenmesser wieder mit benannten Drähten und Kabelbindern umwickelte und es Jade entgegen warf, damit die es wieder in seiner Taschen steckte. „Im Laden wurde das Sicherheitsgitter aufgeschnitten, das Schloss der Türen geknackt und gerade über eine Fluchtroute und den Umgang mit ungewollten Zeugen gesprochen. Ich weiß, was du denkst, und zum Henker, wenn das hier vorbei ist werde ich mir die Kante geben um den ganzen Scheiß zu vergessen, aber das, was da draußen rum rennt, sind keine Kinder. Ich bin gerne bereit zu glauben, dass das zu kurz geratene, alte Säcke sind, das fänd' ich sogar mal ziemlich erfrischend. Aber Fakt ist, dass sie eingebrochen sind – und ich so einen Scheiß nicht auf mir sitzen lasse. Wenn du also so gut wärst das Licht auszumachen und dich stattdessen dem Geschehen vor dieser Tür zuzuwenden, wäre ich dir überaus dankbar.“ Seine Stimme war dunkel und bissig und seine Augen hellwach und absolut ernst. Dass er jedes Wort so meinte, speziell den Teil mit „verrückt“ und „sich die Kante geben“, war ebenfalls ersichtlich. Und um ohne größere Probleme weitermachen zu können, wollte er wenigstens erst einmal ihr Gelächter über sich ergehen lassen – immerhin konnte er sie schlecht so umher scheuchen, wie sein Team. Zum Henker, hoffentlich würden die drei niemals von diesem Zwischenfall erfahren … „Wenn du zuvor noch etwas los werden willst, nur zu. Ich gebe dir sogar Beispiele vor. Etwa „wie idiotisch“ oder „absolut bereit für die Irrenanstalt“ wären sicher passend und ich würde es nicht einmal verneinen. Dann noch Gelächter, schätze ich und so etwas wie „aber gib nicht mir die Schuld wenn du falsch liegst“ fehlt auch noch. Also?“, fuhr er demnach fort, die Arme verschränkend, während sich der Rechner mitsamt seiner Systeme endlich wieder richtig hoch fuhr. Die Kameras flimmerten natürlich bereits wieder – doch bei so einem „Kaltstart“ konnte er vielleicht noch einiges erreichen. Und bis er das eben geschafft hatte, musste er mit diesem Chaos hier Vorlieb nehmen, das sich aber in Anbetracht eines Falles gleich deutlich einfacher ertragen ließ …



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Beitrag von Jadeam Sa Sep 21, 2019 4:50 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #013, mit: Dan
Vielleicht hätte sie tatsächlich komplett die Klappe halten sollen, doch sie hatte es sich nicht verkneifen können, nachzufragen, dass er ja wohl wusste, dass Mampfaxo nicht sprechen konnten. Oder Pokémon allgemein. Natürlich hob das seine Laune nicht gerade an, was wohl auch verständlich war. Immerhin hatte sie gerade an seinem Verstand gezweifelt - und tat es noch. Trotzdem war es ein gutes Argument, dass ein Körpertausch ja eigentlich auch nicht möglich sein sollte. Obwohl er leise sprach, hatte Jade das Gefühl, dass er sie gern angefaucht hätte oder ausfallend geworden wäre. Sicherlich war es für ihn auch alles viel zu verrückt. Aber konnte Jade etwas dafür? Nein. Sie war auch in diese Situation katapultiert worden, ohne dass sie wusste wie. Oder wie sie wieder hier heraus kamen. Fragen nach dem Warum stellten sich sicherlich auch, aber darauf würde sie wohl keine Antwort finden, so viel sie es auch versuchen würde. Also begnügte sie sich zur Zeit auch eher damit, alles so zu nehmen wie es war und die heimlichen Fragen, die wahrscheinlich auch Dan schon durch den Kopf gegangen waren, einfach hinten anzustellen. Auch wenn Dan jetzt wieder voll in seinem Element war - nämlich den Polizisten zu spielen, der er nun einmal war - glaubte Jade immer noch nicht daran, dass es sich bei den Gestalten wirklich um Mampfaxo handelte. Entweder waren es Kinder mit Stimmverzerrer oder kleingewachsene Männer. Beides war sehr viel wahrscheinlicher als Dans Erklärung, doch ihm das noch einmal unter die Nase zu reiben, würde auch nichts bringen. Also spielte sie eben einfach mit und scheuchte ihn kurzerhand zurück ins Büro des Nachtwächters, denn das konnten sie hoffentlich abschließen, sodass sie nicht entdeckt werden würden. Darum ging es Dan immerhin, richtig? Auch wenn sie nicht ganz verstand, warum sie die drei nicht einfach zur Rede stellten..so klein wie sie waren konnten sie kaum eine Gefahr darstellen, oder? Sicherlich sollte man Menschen niemals unterschätzen, aber trotzdem. Andererseits waren es ja angeblich Mampfaxo und die wären dann sicher wieder stärker, wenn sie es darauf anlegten. Das war doch alles völlig bescheuert - entsprechend musste sie sich auch das Lachen verkneifen, als sie die Tür schloss. Erst danach wandte sie sich Dan wieder zu, der sich sogar schon wieder den Bildschirmen zugewandt hatte, ohne dass sie etwas hätte sagen müssen. Er kam allerdings wieder auf sie zu - und zwar etwas zu nah, wie sie fand. »Du hättest auch einfach fragen können.« merkte Jade an. Ihm so nah zu sein, fühlte sich immer noch seltsam an und machte sie irgendwie nervös. Oder war es doch etwas anderes? Nervös war sie vielleicht bei ihrer ersten Begegnung gewesen, weil sie ihn da überhaupt nicht hatte einschätzen können. Sicherlich, das fiel ihr jetzt auch manchmal noch schwer... Es war einfach ein Gefühl, das sie irgendwie nicht beschreiben konnte und eigentlich wollte sie auch nicht weiter über dessen Bedeutung nachdenken. Das würde sie nur ablenken - außerdem durfte Dan auf keinen Fall mitbekommen, dass es sie überhaupt nervös machte. Obwohl sie zugeben musste, dass es in den falschen Körpern nochmal etwas ganz anderes war. Dennoch ließ sie ihn einfach in - eigentlich seinen - Taschen ihrer Jacke wühlen, bis er gefunden hatte, was er suchte: ein..Taschenmesser samt Kabelbindern? Wieso trug er denn so etwas mit sich herum? Wobei die eigentliche Frage wohl eher war, warum Jade das bisher nicht aufgefallen war. Wieso hatte er das Ding nicht schon viel eher benutzt? Wahrscheinlich hätten sie sich damit einigen Ärger mit dieser Technik sparen können.
Jetzt jedenfalls befreite er den Schreibtisch von den zahlreichen Dokumenten und schob noch einige Aktenschränke bei Seite, was das Chaos in diesem Raum nicht besser machte. Eher noch schlimmer, denn einige der Dokumente hatte Jade beim vorherigen Suchen nach den Routen sogar schon geordnet...konnte sie nur hoffen, dass sie davon nicht noch etwas brauchten, was sie jetzt sicher nicht mehr finden würde. Aber sie würde sich hüten, etwas dazu zu sagen, denn sie konnte hier gerade nicht wirklich viel beitragen. Vorrangig, weil sie keine Ahnung hatte, was eigentlich zu tun war. Dan aber hatte schließlich wohl den Hauptrechner gefunden, den er aufschraubte und dann irgendwie damit herum hantierte. Jade hatte wirklich keine Ahnung, was er da trieb, doch irgendwann schalteten sich die Bildschirme einfach ganz aus. War das jetzt beabsichtigt oder wäre es berechtigt, wenn sie sich jetzt darüber beschwerte, dass sie die Bildschirme jetzt gar nicht mehr benutzen konnten? Tatsächlich war erstes der Fall, wie es schien, denn kurzerhand leuchteten sie wieder auf und Dan wirkte so, als hätte genau das passieren sollen. Na dann. Als er ihr das Taschenmesser zuwarf, fing sie es ohne Probleme auf, dachte aber nicht daran, es wieder in den Taschen verschwinden zu lassen. Stattdessen drehte sie es in ihren Händen und fragte sich abermals, wieso er Kabelbinder und Drähte mit sich herum trug. Sicher hatte es ihnen hier jetzt geholfen, aber ging er davon aus, dass er öfter in solch seltsame Situationen geriet? »Da bist du ja bestens ausgestattet. Wieso hattest du die Idee nicht vorhin schon?« konnte sie sich jetzt doch nicht verkneifen zu fragen, ließ das Taschenmesser dann aber doch in den Taschen ihrer - seiner - Jacke verschwinden.
Bevor es nun aber weiter ging, hielt Dan es für nötig, noch all seine Beobachtungen mit ihr zu teilen. Vielleicht, um sie von der Wahrheit seiner Worte zu überzeugen? Allerdings war sie sich nicht ganz sicher, ob er sich überhaupt selbst glaubte. Dass er das alles nämlich selbst für verrückt hielt, konnte sie seinen Worten entnehmen, aber er bestand darauf, dass es eben keine Kinder waren. Alte Säcke vielleicht - seine Worte - aber eben keine Kinder. Außerdem war für ihn sicher, dass sie hier eingebrochen waren, was er nicht auf sich sitzen lassen konnte. So, wie er klang, hatte Jade das Gefühl, dass er wollte, dass sie ihm glaubte - oder dass es ihn aufregte, dass sie es gerade nicht tat. Tatsächlich sah Jade ihn die ganze Zeit nur schweigend an und versuchte herauszufinden, was sie darauf sagen konnte, sollte oder wollte. Wenn sie ehrlich war, hatte sie nämlich absolut keine Ahnung. Und obwohl sie das Ganze für absolut lächerlich hielt, hielt irgendetwas sie davon ab, ihn auslachen zu wollen. Obwohl das durchaus kurzzeitig im Raum gestanden hatte. Vielleicht lag es daran, dass er selbst betonte, wie dämlich das klang, dass er gleichzeitig aber auch davon überzeugt war, dass er richtig lag. Als er dann noch Beispiele für das anbrachte, was Jade möglicherweise sagen könnte - und damit lag er tatsächlich gar nicht so verkehrt, denn sie hätte tatsächlich alles davon sehr gern gesagt, zumindest zu Anfang noch - war es dann ohnehin vorbei. »Nein, ich denke, es ist alles gesagt. Wenn du also fertig bist.« sagte sie, sogar gar nicht so unfreundlich, auch sehr zu ihrer eigenen Überraschung und machte eine Geste Richtung Computer, die ihm zeigen sollte, dass sie "diesen Fall" lösen sollten. Sachen wie "wenn du falsch liegst, werde ich dir das ewig vorhalten" oder "das ist wirklich total idiotisch" schossen ihr zwar kurzzeitig durch den Kopf, aber aus irgendeinem Grund waren sie völlig unwichtig geworden. Ohne ein weiteres Wort drehte sich Jade also um, um den Lichtschalter zu betätigen - und so wurde es im Büro dunkel. Lediglich die Bildschirme gaben jetzt noch flimmerndes Licht ab. Blieb die Frage, ob die "Einbrecher" das nicht sehen konnten, durch diese leicht milchige Glasscheibe, die in die Tür eingelassen war. Aber zumindest hatten sie das größte Licht ausgeschaltet und schrien jetzt nicht danach, von irgendwem entdeckt zu werden. »Dann lösen wir mal den Fall.« fügte Jade ihren vorherigen Worten noch hinzu. Ihre Stimme klang weder herablassend noch irgendwie belustigt, sondern tatsächlich ernst. Das zeigte nur, dass sie Dan tatsächlich auch ernst nahm, so abwegig das auch klang. Und das wiederum überraschte sie doch irgendwie selbst und sie fragte sich, wann es dazu gekommen war, dass sie diesen Mann nicht grundsätzlich für bescheuert oder verrückt hielt. Oder eben für einen totalen Arsch. Diesen Übergang hatte sie irgendwie nicht ganz mitbekommen. »Glaubst du, du schaffst es, dass wir die Kameras nutzen können? Vielleicht sogar mit Ton?« wollte sie von ihm wissen, wieder ohne jegliche Wertung in der Stimme. Sie wollte es einfach wissen, denn ansonsten mussten sie sich etwas anderes einfallen lassen. Und es galt ja nun auch, zusammenzuarbeiten, um herauszufinden, was hier eigentlich genau los war. Sie selbst blieb erst einmal an der Tür stehen und lauschte auf mögliche Schritte von außen. Hoffentlich kamen sie hier nicht entlang, ansonsten konnten sie nämlich doch noch ein Problem kriegen.




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Beitrag von Danam So Sep 22, 2019 12:22 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#012 – Jade Adamaris


Als ob diese verrückte Situation noch schlimmer werden könnte! Hatte er jedenfalls zu Beginn gedacht, aber nun, da sie schon ihr halbes Leben in diesem verdreckten Büro verbracht hatten und den Nachtwächter dennoch nicht finden konnten, sah sich Dan mit seiner eigenen Geisteskraft konfrontiert, als er sprechende Mampfaxos ausfindig machte. Auch, dass Jade ihn nicht ernst nahm ärgerte ihn, denn er wusste wie idiotisch und dumm das klang. Deshalb hoffte er auch, dass das einfach richtig gute Kostüme waren, in denen klein gewachsene alte Säcke versteckt waren, die sich hier am Kaufhaus zu schaffen machen wollten. Das wäre um einiges leichter, sagte er sich, denn er wollte eigentlich nicht einsehen, dass es sprechende Pokémon gab. Also, richtig sprechende Pokémon, es gab ja wohl doch einige Leute, die einen Weg der fast verständlichen Kommunikation mit ihren Pokémon gefunden hatten … So oder so, er würde sich dieses Problems annehmen, denn einen Fall zu bearbeiten und zu lösen würde seinem Nervenkleid jetzt sicherlich gut tun! Deshalb ließ er sich von Jade auch zurück in das Büro schieben, das seinen Nachtmahren entsprungen sein könnte, und machte sich in jenem auch direkt an die Arbeit. Ein kurzer Versuch am PC hatte noch stattgefunden, allerdings kam er wie erwartet nicht weiter, weshalb er sich kurzerhand sein Taschenmesser aus seiner Jacke kramte. Jade schien das wohl irgendwie zu missfallen, merkte sie doch an, dass er auch danach hätte fragen können. Einen dunklen Blick warf er ihr noch zu, ehe er das halbe Büro umräumte, um nach dem Hauptrechner zu suchen.
„Warum sollte ich fragen, wenn ich an meine Taschen gehe?“, murrte er dabei finster, als er auch schon fündig wurde. Aufgeschraubt war er schnell und ebenso bald hatte er sich ausgesucht, wo er etwas überbrücken wollte, was besser nicht überbrückt werden sollte und wie erhofft legte er damit alles lahm. Wenigstens etwas, das klappte, sehr gut! Als er sich da wieder erhob und Drähte und Kabelbinder wieder um das Taschenmesser band, bewegte er sich schon wieder irgendwie vor den Schreibtisch, wobei er benanntes Taschenmesser auch in Jades Richtung warf. Die drehte es aber, wie er bemerkte, zunächst einmal in den Händen und musterte es eingehend, ehe sie einen schneidenden Kommentar abließ, warum er das nicht vorhin schon versucht hatte. Er knirschte mit den Zähnen, ehe er sich an den Schreibtisch lehnte und die Arme verschränkte – was sich in diesem Körper gänzlich falsch anfühlte. „Weil ich das Ding durch die falsche Wahl auch in Flammen aufgehen lassen könnte und leider keinen handgroßen Feuerlöscher in meiner Jacke herum schleppe.“, gab er also giftig zurück. Doch Zeit für eine Erwiderung ließ er ihr nicht, da er lieber hinter sich bringen wollte, was ihr auf der Zunge lag. Also teilte er seine Erkenntnisse mit ihr und gab ihr anschließend den Raum, ihn für verrückt zu erklären, was er selbst im Grunde ja auch bereits tat. Einige passende Beispiele vorgebend sah er sie auffordernd an, allerdings schienen ihr ihre Worte wohl gerade auf der Zunge abzusterben. Sie fügte sogar an, dass er selbst wohl alles gesagt hatte, was seinen Blick allerdings nicht aufhellen konnte. Ihre Geste zum Computer hin quittierte er aber selbst auch nur mit einem letzten, giftigen Blick, ehe Jade schon das Licht ausschaltete. Klar, die flimmernden Bildschirme waren von draußen immer noch zu erkennen, allerdings wäre es ein unlogischer Schluss, in einem sonst dunklen Zimmer Menschen zu vermuten, weshalb es so definitiv am einfachsten war. Er wandte sich also den Bildschirmen und der Tastatur zu, verfrachtete kurzerhand alles, was er eh nicht brauchen würde, in den digitalen Papierkorb, um seiner Neurose einen Gefallen zu tun und widmete sich dann dem Sicherheitsprotokoll der Kameras. Da er wie erhofft alles gecrashed hatte, war das auch gelinde gesagt im Arsch, weshalb er nun alles neu einrichten musste. Das würde etwas dauern, aber wenigstens gab es so keine Blockaden, die zu umgehen er nicht in der Lage war. Jade fügte da auch schon hinzu, dass sie den Fall lösen sollten – merkwürdig war, dass ihr Tonfall einfach nichts darüber aussagte, wie sie dazu stand. Das konnte schlecht sein – aber vielleicht auch gut? Er wusste es nicht und gerade interessierte es ihn auch nicht sonderlich, denn er hatte ja nun endlich was, auf das er sich hyperfokussieren konnte. Als sie dann fragte, ob er die Kameras vielleicht zum Laufen bringen konnte, blieb er noch einen Moment stumm, da er zu sehr mit dem Programm beschäftigt war. Deshalb vergaß er ihre Frage aber nicht – er beendete nur erst einmal, womit er angefangen hatte.
„Ich bin kein Meister in solchen Sachen, aber das Sicherheitsprotokoll ist abgestellt, also sollte ich zumindest die Bildübertragungen aktivieren können.“, sagte er dann endlich, wobei klar zu erkennen war, dass er sich konzentrierte, da jeglicher Frust aus seiner Stimme verschwunden war. „Ob die Kameras Ton haben, kann ich aber nicht sagen – das werden wir dann aber sicher noch herausfinden.“, fügte er dann noch an und schaltete schon die ersten Kameras wieder an. Ohne Geflimmer, was hier erwähnt sein sollte! Das löste ihre Probleme allerdings nicht, weshalb er tatkräftig weiter im Programm herum klickte und einige Buchstabenkombinationen eintippte, die er von den Programmen her kannte, die er diverser Fälle wegen schon hatte sichten müssen. Würde Robby das sehen, würde er sicher in Ohnmacht fallen, weil Dan das nicht so akkurat anging, wie er es hätte tun können – aber der Kerl war nicht hier, also musste sich der Polizist darum wenigstens keine Gedanken machen. Auch wenn seine Fähigkeiten hier durchaus von Nutzen wären …
Nach und nach gingen jedenfalls auch alle anderen Bildschirme an und übertrugen das, was die entsprechenden Kameras aufzeichneten, einige wenige zeigten sogar zwei bis vier Bilder zur gleichen Zeit, da Dan bemerkte, dass es mehr Kameras als Bildschirme gab, er aber lieber alles im Blick behalten wollte statt nur einen Bruchteil. Immer wieder warf er da nun einen Blick auf die Übertragungen, um nicht nebenbei etwas zu verpassen, während Jade sich um das Geschehen vor der Tür kümmerte. Allerdings sah er da auch recht bald etwas, das ihn mit dem Getippe auf der Tastatur inne halten ließ.
„Jade.“, sagte er dann simpel, damit sie sich umwandte – und sah, was er sah. Denn einer der Bildschirme zeigte zwei dieser … Täter – er würde sich definitiv weigern, diese Kerle tatsächlich Mampfaxo zu nennen –, und einer davon spie gerade einen Schwall Flammen aus. Flammen. Zum Henker, wenn das vorbei war, brauchte er definitiv den besten Straight Rye, den man finden konnte. Nachdem er noch einmal tief durchatmete und sich über den Nasenrücken fuhr, wandte er sich wieder dem zu, was er noch erreichen wollte – herausfinden, ob sie auch höre konnten, was diese drei Täter so von sich gaben. Er suchte einige der Einstellungen ab, klickte herum und fand schließlich, was er gesucht hatte. Allerdings gab es wohl die Einschränkung, dass er nur eine Kamera abhören konnte, auch wenn im Grunde alle dazu in der Lage waren. Vermutlich nicht verkehrt, denn würden ständig alle Kameras zur gleichen Zeit auch Laute von sich geben, würde man hier in diesem Büro wohl verrückt werden … Kurzerhand schaltete er die Funktion also ein, suchte dann aber eine Weile nach der Kamera, die sie brauchten, um die zwei Täter am Laden zu hören. Das kam davon, wenn die Kameras keine vernünftigen Bezeichnungen im System bekam, ehrlich … Endlich gefunden waren dann aber auch endlich Laute zu hören, wenngleich es schwer war, deutlich etwas zu verstehen. Die Lautstärke minimal höher drehend konnte er das hoffentlich verbessern, ohne den Täter auf sie aufmerksam zu machen, der gar nicht so weit von ihnen entfernt in den Gängen herum lungerte, mit einem so bissigen Blick, dass er Dan fast schon Konkurrenz machen konnte. Aber eben nur fast, so viel stand fest.



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Beitrag von Jadeam So Sep 22, 2019 1:46 pm

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Post #014, mit: Dan
Diese Situation, in der sie sich befanden, machte irgendwie alles zunichte, was sie sich bei ihren letzten Treffen so hart erarbeitet hatten. Freundlichkeit stand zur Zeit jedenfalls nicht mehr an der Tagesordnung, was aber wahrscheinlich hauptsächlichen dem Nervenkleid beider Parteien zuzuschreiben war. »Ich weiß nicht, weil es zur Zeit eben meine sind?« giftete Jade zurück, da sie es überhaupt nicht leiden konnte, dass er glaubte, er hatte hier immer noch das Recht, einfach in seinen Taschen herumzuwühlen. Theoretisch hätte er das zwar, aber da sie das Zeug gerade am Körper trug, gehörte es ihm genauso wenig wie ihr ihre Taschen. Warum war ihr Zeug eigentlich nicht in ihrer Hose, sein Zeug aber immer noch da, wo es üblicherweise war? Das ergab doch irgendwie keinen Sinn - aber das traf auf viele Dinge hier zu, weshalb sie darüber auch nicht weiter nachdachte. Nachdem Dan die Computer lahm gelegt hatte - oder was auch immer er da getan hatte - wollte Jade aber noch wissen, warum er sein Taschenmesser nicht schon viel eher benutzt hatte - und bekam sogleich die nächste giftige Antwort. Nämlich, dass er auch durchaus alles hätte in Brand stecken können. Und das hätte er jetzt nicht? Fassungslos sah sie ihn an. Würden sie sich nicht verstecken, wäre sie jetzt mit Sicherheit laut geworden. »Und das hättest du jetzt nicht, oder was?« fauchte sie leise, was durch den Flüsterton wesentlich weniger wütend klang, als sie gerade war. Sie konnte ja wohl auch nichts dafür, dass sie hier gelandet waren, da musste Dan nicht auch noch so bissige Antworten geben! Zumal sie ihm ja sogar noch entgegen kam und ihm sogar glaubte, was er gesehen hatte. Obwohl das alles total bescheuert klang und überhaupt keinen Sinn ergab.
Sie atmete tief ein und aus, um sich ein wenig zu beruhigen. Sie konnte genauso wenig etwas dafür wie er, also sollte sie sich vielleicht auch wieder runterfahren. Besser also, sie konzentrierten sich auf die vor ihnen liegende Aufgabe und so fragte sie, deutlich ruhiger, nach, ob er das mit den Kameras denn wieder hinbekommen würde. Eine Antwort ließ durchaus auf sich warten, aber Jade fragte nicht noch einmal nach. Vielleicht würde er ihr auch gar nicht mehr antworten - da hatte sie keine Lust, sich darüber zu ärgern, nochmal nachgefragt zu haben. Tatsächlich aber kam die Antwort doch relativ schnell. Dan war zwar kein Meister, ging aber davon aus, dass er die Bildübertragung wieder aktivieren konnte. Das war doch schon einmal etwas. Ob der Ton auch mit dabei war, wusste er zwar noch nicht, aber sie sollten wahrscheinlich ein Problem nach dem anderen klären. Und Jade konnte ja leider auch nicht allzu viel dazu beitragen, weshalb sie sich lieber der Tür widmete. Trotzdem sah sie immer mal wieder zu Dan rüber, sodass ihr nicht entging, dass die Kameras ganz ohne Flackern funktionierten und nach und nach immer mehr Bilder übertragen wurden. Er hatte es demnach tatsächlich geschafft! Vielleicht sollte er ihr mal irgendetwas davon beibringen. Falls sie wieder mal in so einer Situation waren. Das war zwar...äußerst unwahrscheinlich, aber wie wahrscheinlich war es, dass man plötzlich in einem anderen Körper aufwachte? Und wenn das schon passierte, warum dann nicht auch das andere? Bevor ihre Gedanken zu weit abdrifteten, fokussierte sie sich lieber wieder auf die Tür, als sie plötzlich ihren Namen hörte. »Mhm?« Fragend drehte sie sich wieder um und kam dann auch auf Dan und die Bildschirme zu - nur um darauf zu sehen, dass einer der Männer - oder was auch immer - gerade tatsächlich Feuer spuckte. Feuer. Fassungslos starrte sie den Bildschirm an. Das konnte sie sich gerade nur eingebildet haben, richtig? Denn, wenn dem nicht so war, schien die Erklärung mit den Mampfaxo irgendwie doch nicht mehr so weit hergeholt. Aber das war nicht möglich. Nichts davon war möglich. Außer sie steckten gerade in irgendeinem irren Traum. Was auch den Körpertausch erklären konnte. Oder eben auch nicht, denn warum bitte sollte sie von so etwas träumen? Während Dan bereits weitermachte und versuchte, noch Ton dazu zu bekommen, versuchte Jade irgendwie zu erkennen, mit wem sie es hier zu tun hatten. Tatsächlich konnte sie es aber einfach nicht erkennen - oder wollte es auch nicht. Einige Sekunden später kamen aber die ersten Geräusche und dadurch erste Gesprächsfetzen, die man aber nur schwer wahrnehmen konnte. Die richtige Kamera war schließlich auch gefunden, allerdings konnten sie auch nicht riskieren, den Ton zu laut zu stellen. Sonst wurden sie vielleicht doch noch entdeckt und jetzt, wo Jade gesehen hatte, dass diese Gestalten Flammen spucken konnten, wollte sie es darauf nicht wirklich anlegen. Zwei der Wesen hielten sich nämlich auch gar nicht so weit von ihnen entfernt im Gang auf - der dritte hatte sich irgendwie den Kameras entzogen, was nicht wirklich vorteilhaft war. Aber er würde bestimmt wieder auftauchen. Hoffentlich. Jade strengte sich jetzt jedenfalls an, irgendetwas von dem zu verstehen, was dort gesprochen wurde - wobei sie ihre Aufgabe, die Tür zu bewachen, hinten anstellte. Hoffentlich würde ihnen das nicht noch zum Verhängnis werden. Die Wörter "Raub" und "Diebstahl" fielen nun jedenfalls mehrfach, dazu noch "Geld machen" und "schnell abhauen". Jade reimte die Wörter dazwischen so zusammen, dass sie hier tatsächlich das Kaufhaus berauben wollten und versuchten, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu machen. Es klang auch so, als hätten sie bereits einen Fluchtplan, um nicht erwischt zu werden. »Scheint so, als hättest du recht gehabt.« musste Jade dann dummerweise zugeben. Sie hatte ihm ja geglaubt, dass er das alles wirklich glaubte, aber das bedeutete ja nicht, dass es wirklich so war. Da hatte sie sich wohl getäuscht. Und dann fiel tatsächlich sogar noch das Wort "Nachtwächter", wo Jade natürlich wieder hellhörig wurde. Hatten diese Diebe den Nachtwächter irgendwo eingesperrt und das war der Grund gewesen, warum sie ihn einfach nicht finden konnten? »Was machen wir jetzt?« fragte Jade; Dan war hier immerhin der Polizist. Er wusste doch bestimmt, was man in so einer Situation tun sollte - ohne gegrillt zu werden. Denn selbst wenn das hier ein Traum war, hatte sie wirklich keine Lust, im Feuer zu sterben...

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Beitrag von Zytomegaam So Sep 22, 2019 2:45 pm

Anscheinend ist hier etwas böses im Gange! Vielleicht steckt Elfun ja in Schwierigkeiten? Klar ist jeden Falls, dass die Mampfaxos hier viele Sachen stehlen wollen und das gilt es immerhin zu verhindern! Doch wie am besten?

Ziel: Setzte die Mampfaxos Dingfest.



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Zytomega
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Kaufhausschreck - Seite 2 579  Elfuns kleiner Freund Kaufhausschreck - Seite 2 547

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Dann schau doch mal hier vorbei!

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Beitrag von Danam So Sep 22, 2019 6:15 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#013 – Jade Adamaris


Es waren also aktuell ihre Taschen? Mitnichten. Doch Dan kommentierte es nicht weiter, denn er wollte sich mit dem vorliegenden Problem befassen. Den Computer kalt gestartet war er wieder zum Schreibtisch getreten, auf Jades Frage hin, warum er das nicht schon vorher gemacht hatte, gab er eine ehrliche Antwort, die deswegen aber nicht weniger bissig ausfiel.
„Oh doch, aber jetzt suche ich auch keinen verschollenen Nachtwächter, sondern bearbeite einen Fall – das Risiko war es mir vorhin also einfach nur nicht wert.“, entgegnete er daher noch, als Jade ihn fragte, ob er dieses benannte Feuer nicht auch jetzt hätte auslösen können. Und davon einmal abgesehen, dass es das Risiko tatsächlich nicht wert gewesen wäre, hatte ihn vorhin auch das ganze Chaos hier schon genug gefrustet, da wollte er nicht unnötig viel Zeit mit dem herrichten der Kameras vergeuden, die jetzt aber eben das beste Werkzeug für eine Ermittlung waren. Dennoch, ein Streit war das letzte, das sie nun gebrauchen konnten, also machte er sich besser daran, seinen Job zu erledigen und das möglichst so, damit vom Diebesgut am Ende auch alles hier im Kaufhaus verblieb. Oder auf einem etwaigen Präsidium, auch wenn das in Anbetracht der Lage wohl unwahrscheinlich war. Denn je mehr passierte, desto sicherer wusste er, dass das alles nicht real war. Oder besser, er sagte sich selbst immer wieder, dass es nicht real sein konnte.
So machte er sich nach diesem Wortwechsel auch daran, das Sicherheitssystem wieder zum laufen zu kriegen, was Zeit kostete, aber letztlich auch funktionierte. Als er sah, was er nicht sehen wollte, bat er auch Jade darum, sich den Bildschirmen zuzuwenden – auch ohne zu ihr zu sehen, wusste er, dass sie jetzt sicher auch an ihrer eigenen Geisteskraft zweifelte – sie waren also wenigstens beide verrückt, was für ein Trost! Weiter gewerkelt wurde da auch schon, sodass bald endlich Töne zu vernehmen waren, es dauerte aber auch da noch einen Moment, bis die richtige Kamera erwischt war und demnach übertragen wurde, was für sie von Nutzen war, nämlich das Gespräch zweier Mampfaxos.
Täter, zweier Täter! Was für eine Idiotie. Allerdings lieferten die Tonübertragungen dann auch die Beweise für das, was Dan gesagt hatte, nämlich, dass sie offenbar den ganz großen Coup vorhatten. Ein möglichst effektiver Raub mit großer Beute und unerkannter Flucht. Und wenn sie „Raub“ sagten und in dem Zusammenhang noch den Nachtwächter erwähnten, lag der Schluss nahe, dass der wohl irgendwo außer Gefecht gesetzt in einer Ecke lungerte, was wiederum erklärte, warum von ihm keine Spur zu entdecken war. Dass Jade an der Stelle ebenfalls einsehen musste, dass er eben nicht falsch gelegen hatte, wäre ihm in einer gewöhnlichen Situation sicher die Kehle runter geflossen wie Öl, hier und jetzt aber hatte es kaum eine gesteigerte Bedeutung für ihn, immerhin gab es jetzt deutlich wichtigeres zu tun. Als seine Begleitung für diese verrückte Nacht also fragte, was sie tun sollten, rollten in Dans Kopf bereits diverse Gedanken hin und her, Pläne, die er näher durchging und am Ende doch verwarf. Er wusste, wie er mit einfachen Tätern umgehen würde, ob nun mit oder ohne seine Pokémon an seiner Seite, aber wenn diese Idiotie mit den Mampfaxos für den aktuellen Zeitpunkt der Realität entsprach, würden sie so einfach nicht weiter kommen. Mit Valor an seiner Seite konnte er im Zweifel immer auf dessen Schutzschild zählen, aber so …
Er erhob sich, die Augen ohne Pause auf die Bildschirme gerichtet, suchend nach dem dritten im Bunde, der aus ihrem Blick entschwunden war. Allerdings fiel ihm dabei etwas gänzlich anderes in die Augen. Einige der Läden brachten ihn auf eine Idee, die gleichermaßen verrückt war, wie sie helfen konnte. Aber ob das die richtige Lösung war?
„Ich hätte durchaus eine Idee – allerdings könnte da auch einiges schief gehen. Willst du sie dennoch hören? Allein wird das nämlich nichts.“, sagte er dann nach reiflicher Überlegung und wandte Jade einen Blick zu, den selbst sein Team nur selten zu sehen bekam – er sah sie nämlich erwartungsvoll an und hob sie damit in dieser Sache auf seine Augenhöhe, was schon einiges bedeutete. Da sie hier zu zweit feststeckten, würden sie hier auch zu zweit raus kommen müssen – und so eigenartig er das auch selbst fand, er traute Jade zu, bei der Umsetzung dieses idiotischen Planes keine Verletzungen davon zu tragen, nein, sogar absolut hilfreich zu sein. Sie war zwar keine ausgebildete Polizistin, allerdings erlebte sie in der Wüste, in der sie im Grunde immer zu finden war, auch allerhand durchaus gefährliche Situationen und konnte daher sicher mit dergleichen umgehen. Und jetzt gerade war es auch sein Körper, den sie da als Hülle nutzte, und den konnte er definitiv einschätzen und wusste daher, was er aushalten würde. Die Frage blieb eben nur, ob Jade überhaupt bereit dazu war, sich die Sache erst einmal anzuhören.



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Beitrag von Jadeam Fr Okt 04, 2019 10:44 pm

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Post #015, mit: Dan
Dass er jetzt bereit war, ein Feuer in Kauf zu nehmen, konnte Jade nicht wirklich verstehen und sie musste zugeben, dass sie deswegen auch ein wenig angepisst war, denn immerhin hatte er sie damit in Gefahr gebracht. Auf der anderen Seite war es wahrscheinlich wirklich ein notwendiges Risiko gewesen, um die Kameras nutzen zu können und die brauchten sie nun eben einfach, um in Erfahrung zu bringen, was diese Gestalten dort vor hatten. Außerdem war es auch besser, wenn sie aufhörten, sich gegenseitig anzumeckern, denn das würde ihnen in dieser Situation wohl kaum helfen. Also hielten beide Parteien schnell die Klappe und Dan brachte die meisten Kameras und dann auch den Ton wieder zum Laufen, während Jade darauf achtete, dass niemand zu nah an die Tür kam. Als dann eine Gestalt im Bild Feuer spuckte, konnte auch Jade Zeugin dieses Irrsinns werden. Das war doch alles viel zu verrückt und vor allem unmöglich. Kinder oder Kleinwüchsige konnten kein Feuer spucken und Mampfaxo konnten nicht sprechen. Weder das eine noch das andere machte also irgendeinen Sinn und doch geschah es gerade hier vor ihren Augen. Sie fanden schließich auch heraus, dass die drei Täter - Jade würde dazu übergehen, sie nun als solche zu bezeichnen - das Kaufhaus ausrauben und damit einen möglichst großen Gewinn machen wollten. Den Nachtwächter hatten sie wahrscheinlich irgendwo eingesperrt, damit er ihnen nicht in die Quere kam. Demnach fand hier gerade eine Straftat statt, die Dan als Polizist natürlich nicht ignorieren konnte und auch Jade juckte es in den Fingern, diese Wesen dingfest zu machen. Nur hatte sie keine Ahnung, wie man das am besten anstellen konnte, weshalb sie kurzerhand Dan nach einem möglichen Plan fragte. Immerhin war er hier der Polizist, der sicher wusste, was sie zu tun war! Blieb nur zu hoffen, dass er sie überhaupt mit einbezog, denn sicher war das nicht gerade. Zu ihrer Überraschung teilte er ihr aber mit, dass er durchaus eine Idee hatte, bei der er sogar ihre Hilfe brauchte. Würde sie nicht befürchten, dass er einen Rückzieher machte, sobald sie ihm sagte, dass es sie tatsächlich freute, dass er sie mit einbezog - und wenn es ihr nicht auch irgendwie peinlich wäre, dass es sie freute - hätte sie das wohl getan. Es war auf jeden Fall ein schönes Gefühl, dass er sie nicht einfach ignorierte oder irgendwo parken wollte, solange er die Übeltäter verhaftete. Und das wiederum war äußerst merkwürdig, denn warum sollte sie das so freuen? »Was es auch ist, ich bin dabei!« sagte Jade ernst, denn es war ihr wirklich ganz egal, was sein Plan beinhaltete. Solange er nur irgendwie ausführbar war, würde sie ihr Bestes geben, ihm dabei zu helfen. Sie konnte immerhin nicht zulassen, dass er den ganzen Spaß allein hatte. Außerdem würde es bestimmt ein sehr interessantes Abenteuer werden, das sie nicht verpassen wollte. Und wenn Dan sogar sagte, dass sein Plan nur zu zweit überhaupt eine Chance hatte, konnte sie auch schlecht nein sagen. Dass auch einiges schief gehen konnte, hieß doch auch nur, dass es lustig werden würde - und dass sie sich möglicherweise gut konzentrieren musste. Sie sah Dan jedenfalls abwartend an, gespannt, was er sich ausgedacht haben mochte. Noch verrückter als ein Körpertausch und sprechende, feuerspuckende Mampfaxo konnte es ohnehin kaum werden. Jedenfalls hoffte Jade das einfach mal ganz stark.



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Beitrag von Danam So Okt 06, 2019 2:35 pm


Dan Chapell

Kaufhausschreck
GE#014 – Jade Adamaris


Nun, da auch Jade etwas gesehen hatte, was sie davon überzeugte, dass das zumindest keine Kinder waren, konnten sie auch endlich mit Dans Plan fortfahren, diese dreisten Räuber dingfest zu machen, wie es nicht nur Dans Beruf, sondern auch sein Ego verlangte, immerhin würde er es nicht auf sich sitzen lassen, dass man direkt vor seinen Augen eine Straftat beging. Nachdem sie dann auch endlich hören konnten, was die drei Täter zu besprechen hatten und dadurch festzustellen vermochten, dass sie einen noch deutlich größeren Raubzug aus der aktuellen Situation machen wollten, stand auch fest, dass ein vernünftiger Plan her musste – und für Dan war nun Gewissheit geschaffen, dass er das definitiv nicht allein schaffen würde. Ohnehin würde er Jade ungerne aus den Augen lassen, immerhin wollten sie hier ja beide raus, weshalb er sie auch ohne triftigen Grund mit einbezogen hätte. So, wie sich die Situation aber darstellte, musste sie nun auch tatkräftig mit anpacken. Er äußerte also dann auch ihr gegenüber offen, dass er durchaus eine Idee für eine Vorgehensweise hatte, er dazu aber ihre Hilfe brauchte und der Plan dann dennoch grundlegend schief zu gehen vermochte. Als sie da also recht zügig, aber ernst erwiderte, dass sie dabei war, egal, was er vorhatte, sah er ihr noch eine kurze Zeit eindringlich in die Augen – oder sich selbst, was das irgendwie arg merkwürdig machte –, bevor er nickte und sich wieder den Bildschirmen zuwandte. Er deutete auf einige der Läden, ehe er zu erklären begann.
„Wenn man davon ausgeht dass diese … Täter hier nicht gänzlich menschlich zu sein scheinen, handelt es sich vermutlich auch beim Nachtwächter um ein … nicht menschliches Wesen.“, er weigerte sich, Pokémon zu sagen – das würde das alles nämlich nur schlimmer machen. „Demnach wird das hier wohl dem Standard entsprechen – und das wiederum bedeutet, dass alles, was in diesen Läden verkauft ist, explizit für nicht menschliche Wesen ausgelegt ist, ihnen selbst also ebenfalls standhalten muss. Alles, was man in den Läden findet, ist also deutlich tauglicher zur Festnahme der Täter, als wir es sind, ich bezweifle nämlich rege, dass einer von uns genug Kraft aufbringen kann, um einen von ihnen tatsächlich festzuhalten, wenn sich all das als Realität heraus stellt.“, begann er also, wenngleich es ihn ärgerte, eine gewisse Körperliche Schwäche zugeben zu müssen, denn immerhin war er tatsächlich alles andere als ein schwächlicher Kerl. Er seufzte leise, schüttelte den Kopf und fuhr schließlich fort. „In diesen Läden sollte es allerhand nützlichen Kram geben, Netze, Drahtseile, was immer sich finden lässt. Wenn wir es schaffen, jegliche Ausgänge zu versperren …“, wollte er nun also endlich richtig erläutern, was seinem Kopf entsprungen war, ehe er auf einem Bildschirm noch einmal den Grundriss des Kaufhauses aufrief und dort bestimmte Stellen markierte, an denen sich Lüftungsschächte, Notausgänge und die Zugänge zur Feuertreppe befanden. „… können wir sie daran hindern, kurzfristig ungesehen zu verschwinden. Eine Falle am Haupteingang platzierend, der ihnen damit als einzige Möglichkeit bliebe, sollten wir sie in die Enge locken und festsetzen können. Vorausgesetzt, wir finden etwas, das reiß- und zeitgleich feuerfest ist und einen Weg, das irgendwie festzumachen, ohne uns selbst in größere Gefahr zu begeben. Und um auf Nummer sicher zu gehen, dass sie sich am Ende nicht doch an einem der versperrten Notausgänge zu schaffen machen, muss vermutlich einer den Lockvogel spielen, sobald alles vorbereitet ist.“, endete er also und warf Jade abermals einen Blick zu, der nach Zustimmung verlangte, ehe sie sich ans Werk machten. Immerhin sollte Jade sich der möglichen Gefahren wohl bewusst sein, ehe sie eine Entscheidung traf, alles andere wäre unverantwortlich.

Er ließ sie also über seine Worte nachdenken, doch letztlich stimmte sie zu, weshalb sie sich daran machten, den gerade geschmiedeten Plan in die Tat umzusetzen. Auf dem Routenplan, den sie ja noch hatten, markierten sie die Ausgänge, die für ihre Umsetzung wichtig waren, sodass sie nichts vergessen konnten. Dan würde sie sich so einprägen müssen, denn er hatte vor, Jade den Plan zu lassen. Bevor sich ihre Wege aber trennten schlichen sie mit äußerster Vorsicht zu den ausgesuchten Läden, die zum Teil schon vom Räuberpack aufgebrochen worden waren. Zunächst waren die Fundstücke nicht hilfreich, doch schließlich konnten sie neben Drahtseilen und elektronisch verstärkten Gittern auch überraschender Weise Netzpistolen finden, die ihnen zumindest die Mühe abnahmen, die Täter nach Gefangennahme selbst irgendwie festmachen zu müssen. Eingespannt in diese Netze würde es reichen, wenn sie die gefundenen Drahtseile zur Befestigung nutzen würden, um sie noch einmal nachhaltig ihrer Bewegungsfreiheit zu berauben. Mit dem Feuerzeug, das sich in Dans Arsenal befand und das er niemals ablegte, wurde auch sogleich die Feuerfestigkeit getestet und als gut befunden, sodass sie sich schließlich dazu aufmachen konnten, endlich die Ausgänge zu versperren.
„Du nimmst diese Seite, während ich auf der hier alles abarbeite. Pass auf, dass du nicht entdeckt wirst.“, wisperte Dan, während er nach wie vor überaus wachsam auf jegliche Geräusche achtete. „Nach jeder Etage treffen wir uns wieder hier, um gesehenes auszutauschen. Wenn sie dich doch bemerken, vergiss nicht, mir ein Signal zu geben, damit ich zu dir kommen kann!“ Seine Worte und sein Blick waren überaus ernst, denn unter allem, was sie sich parat gelegt hatten, hatten sie auch zwei Warnpfeifen gefunden, von denen jeder eine für den Notfall mit sich trug. Egal, wer in Schwierigkeiten geriet, keiner von ihnen würde diese ohne Probleme allein überstehen, weshalb sie in einem solchen Fall definitiv zusammen arbeiten mussten. Dann musste eben kurzfristig eine neue Idee her und wenn sich diese nur darin äußerte, dass der Unbemerkte unter den beiden im rechten Moment in einem Gang ein Drahtseil als Stolperfalle spannte. Nachdem ihre kurze Absprache nun also endete, nickte Dan Jade noch einmal zu, ehe er sich als erstes aus dem zum kurzfristigen Zwischenquartier erklärten Laden heraus wagte, da er den längeren Weg zu den Ausgängen hatte, die in seinen Aufgabenbereich fielen. Wenn sich die Täter noch in der Nähe des Ladens befanden, an dem sie sich zurück im Raum des Nachtwächters noch zu schaffen gemacht hatten, war es auch Dan, der im Grunde direkt an ihnen vorbei musste – ein Grund mehr, warum er sich die Südwesthälfte des Kaufhauses ausgesucht hatte, denn auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, er wollte Jade dieser Gefahr schlicht nicht wissentlich aussetzen. Deshalb sah er sich auch an jeder Ecke um, bevor er weiter lief und suchte flink den Notausgang auf, den es, neben zweier Lüftungsschächte, auf dieser Ebene für ihn zu versperren galt.



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Beitrag von Jadeam So Okt 06, 2019 5:11 pm

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Post #016, mit: Dan
Gefährliche Ideen waren eigentlich nichts, das Jade abschreckte, vor allem nicht, wenn man eben irgendetwas tun musste. Und das stand wohl außer Frage, also war es für Jade auch klar, dass sie helfen würde, wo sie konnte. Sie würde dabei schon nicht draufgehen...hoffentlich. Dan erklärte ihr jedenfalls nun seinen Plan, wobei ihr nicht entging, dass er das Wort "Pokémon" nie in den Mund nahm. Hätte Jade wahrscheinlich auch nicht, denn das war einfach immer noch viel zu verrückt. Sie als Täter oder nichtmenschliche Wesen zu bezeichnen, war da auch etwas, das Jade fortan tun würde. Das war zumindest weniger seltsam. Zumindest etwas. Dass hier aber alle eben nichtmenschliche Wesen zu sein schienen, musste auch bedeuten, dass die Dinge, die hier verkauft wurden, auch solchen Wesen standhalten mussten und demnach besser geeignet waren, sie zu fassen, als Jade und Dan allein es sein konnten. Das war vermutlich korrekt, auch wenn es ihr nicht ganz gefiel, das zugeben zu müssen. Aber es brachte auch nichts, sich hier zu überschätzen und dann gegrillt zu werden. Sie nickte also, als Dan auch schon weitersprach. In den Läden sollte es sicherlich einige Gegenstände geben, mit deren Hilfe sie die Nebenausgänge versperren konnten, was Jade schon ahnen ließ, was er vor hatte. Vermutlich wollte er den Tätern den Weg verpserren und sie irgendwo hin locken, um sie dort dann festnehmen zu können. Gemeinsam mit Dan betrachtete sie noch einmal den Plan des Kaufhauses, auf dem Dan nun alle möglichen Ein- und Ausgänge markierte, unter anderem einige Lüftungsschächte, an die Jade vermutlich gar nicht gedacht hätte. Dans Plan sah vor, diese Ausgänge zu versperren und die Täter dann zum Ausgang zu locken, wo sie die Täter mit einigen reiß- und feuerfesten Materialien festsetzen konnten. Das setzte nur leider voraus, dass einer den Lockvogel spielte, was mit Sicherheit der gefährlichste Part im ganzen Plan war. Dass das jemand allein machen musste, gefiel ihr nicht so richtig, aber sie verstand den Sinn dahinter und an sich war der Plan wirklich schon gut durchdacht. Wie hatte er das alles in so kurzer Zeit zusammen bekommen? Naja, das spielte auch keine große Rolle. Als Dan sie nun erwartungsvoll ansah, nickte Jade. Sie musste nicht groß darüber nachdenken, ob sie mitmachte oder nicht. »Wie gesagt, ich bin dabei.« gab sie noch verbal die Zustimmung. Der Plan hörte sich im Grunde auch machbar an, solange sie nicht erwischt wurden, bevor sie alle Türen und Ausgänge blockiert hatten.
Auf dem Routenplan, den sie noch besaßen, markierten sie nun alle nötigen Stellen, die sie versperren mussten, ehe sie in einige der Läden schlichen, in denen auf der Kamera nützliche Gegenstände zu sehen gewesen waren. Neben Drahtseilen konnten sie sogar Netzpistolen finden - die konnten ihnen sicherlich noch nützlich werden! Sie fanden sogar einige Rauchbomben und Masken, die sie zur Ablenkung nutzen konnten, sobald sie die Mampfaxo in die Falle gelockt hatten. Die Netze wurden mit Hilfe von Dans Feuerzeug, das sie aus - momentan - ihrer Jackentasche fischten, auch auf Feuerfestigkeit getestet und für gut befunden. Das war schon einmal gut und so konnten sie zum nächsten Teil des Planes übergehen: dem Blockieren sämtlicher Fluchtmöglichkeiten. Sie teilten die Seiten des Kaufhauses untereinander auf und besprachen noch rasch, was sie tun sollten, wenn sie erwischt werden sollten. Glücklicherweise hatten sie auch zwei Pfeifen gefunden, die sie bei Problemen nutzen konnten, aber wenn sie geschickt vorgingen, würden die gar nicht erst zum Einsatz kommen. »Viel Glück.« meinte Jade noch, kurz bevor sich ihre Wege trennten. Es war alles geklärt und so schlichen sie aus dem Laden heraus, um sich aufzuteilen und ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Jade hatte glücklicherweise den Routenplan mit allen Markierungen behalten können und sie hoffte, dass Dan sich wirklich alles merken konnte. Viel war es auf dieser Ebene zwar nicht, aber im EIfer des Gefechts konnte man auch mal etwas übersehen. Jade machte sich jedenfalls daran, mit den gefundenen Materialien die ersten Lüftungsschächte zu schließen und endete bei der Notausgangstür für dieses Stockwerk auf ihrer Seite. Ein Glück, dass sie es gewohnt war, so viel Zeug mit sich herum zu tragen. Auch praktisch war, dass sie sogar Schlösser gefunden hatten, die es neben anderer Materialien schwer machen würden, ohne weiteres Aufsehen durch die Türen zu kommen. Als die erste Ebene - glücklicherweise ohne Zwischenfälle auf ihrer Seite - fertig war, schlich sie wieder zurück zu ihrem Treffpunkt, denn sie wollten sich immerhin nach jedem fertigen Stockwerk austauschen. Jade konnte aber nichts Verdächtiges berichten und so ging es auch die nächsten Stockwerke weiter. Sie hatte offenbar Glück, dass sich die Täter nicht auf ihrer Seite des Kaufhauses bewegten und sie hoffte, dass Dan nicht in große Schwierigkeiten geraten würde. Natürlich hoffte sie das nur, damit der Plan nicht schief ging und nicht etwa, weil sie sich Sorgen machen könnte!
Nachdem sie alles abgeriegelt hatten, wollten sich die beiden aber erst einmal wieder treffen, denn jetzt würde es zum nächsten Teil des Planes übergehen. Und das bedeutete, dass sie einen Lockvogel bestimmen mussten. Tatsächlich hatte sich Jade die ganze Zeit schon Gedanken darüber gemacht. Auf der einen Seite war es wahrscheinlich klug, wenn sie die Netzmaschine betätigte, da sie einfach im kräftigeren Körper steckte, auf der anderen Seite war es für denjenigen, der den Lockvogel spielte, durchaus gefährlich. Und sie wollte eigentlich nicht, dass Dan irgendetwas passierte. Was sie so natürlich nicht zugeben würde, weshalb ihr wohl ein anderer Grund einfallen musste, wegen dem sie den Lockvogel übernahm. Bisher war ihr noch kein guter eingefallen, den Dan auch hinnehmen würde - vielleicht würde sie einfach darauf bestehen, das zu machen, ohne ihn großartig an dieser Entscheidung teilhaben zu lassen. Nun wartete sie aber erst einmal auf Dan bei ihrem Treffpunkt, der sich mit Sicherheit auch bald blicken lassen würde. Hoffentlich jedenfalls, denn wenn dem nicht so war, hatte er sich vielleicht doch erwischen lassen. Und daran wollte sie lieber gar nicht erst denken.



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Beitrag von Danam Sa Okt 12, 2019 12:04 am


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Kaufhausschreck
GE#015 – Jade Adamaris


Jades letzte Worte, bevor sie Dans kurzfristig erdachten Plan in die Tat umzusetzen begannen, waren „viel Glück“ gewesen – etwas, das ihm auch einige Ecken später noch im Kopf nach hallte, auch wenn er nicht wusste, weshalb das so war. Wie erwartet waren die Täter noch im erwarteten Bereich, weshalb Dan frühzeitig an ihnen vorbei kam. Mit viel Geduld und dem richtigen Timing war diese Hürde genommen, sodass die Etage, auf der er und auch Jade sich gerade befanden, schnell abgearbeitet war. Der Rückweg aber dauerte hier bereits länger, als es der Weg hin zu seinen Ausgängen gewesen war, denn die drei Übeltäter hatten in der Zeit, in der er sich leise am Ausgang und den Lüftungsschächten zu schaffen gemacht hatte, den Laden gewechselt, weshalb Dan noch aufmerksamer seiner eigenen Wege gehen musste. Zurück im zum Zwischenquartier erklärten Laden tauschte er sich kurz mit Jade darüber aus, dass es eben keine nennenswerten neuen Informationen gab, abgesehen davon, dass die drei Kriminellen offenbar den Ort gewechselt hatten, weshalb Dan Jade abermals zur Vorsicht ermahnte, ehe es weiter ging. Die nächste Etage wurde abgearbeitet und nach einem weiteren Treffen folgte die dritte, nach der wiederum die vierte folgen sollte. Dans Unwohlsein stieg mit jeder verstreichenden Sekunde, was er Jade allerdings nicht mitteilte – er hatte die drei Mampfaxos nicht mehr gesehen, seit er sie im untersten Stockwerk aus den Augen verloren hatte, obwohl er bereits extra längere und ausschweifendere Wege ging, als es notwendig gewesen wäre. Er hatte sie nicht einmal hören können, was ihn nur noch misstrauischer machte. Tatsächlich war jede Faser seines – oder in dem Fall Jades – Körpers angespannt, während er so aufmerksam und auch so leise war, wie es nur in seinen Möglichkeiten lag. Das letzte Stockwerk war aber dennoch … anders, als die drei bisher. Nicht nur hatte er hier lediglich den Zugang zur Feuertreppe und einen laut Gebäudeplan offenbar sehr geräumigen Lüftungsschacht – die allerdings beide nicht weiter von einander hätten entfernt liegen können –, sondern auch keine gute Route, um beide zu erreichen, ohne mehrfach an sehr riskanten Ecken vorbei zu kommen, wie etwa den Treppen hinab und den größeren, freien Flächen, an denen nur Hüfthohe Geländer mit milchigem Glas ein wenig Sichtschutz gaben. Nicht besonders gut, wenn man so viel schweres Zeug mit sich herum schleppte, das kreuz und quer an einem herunter hing und deshalb ständig Gefahr lief, über den Boden zu schraben, wenn man nur zu tief gebückt lief. Ein Grund mehr für Dan, besonders behutsam, aber dementsprechend leider auch sehr langsam vorzugehen. Der erste Weg führte ihn so zur Feuertreppe, die flink und leise versperrt wurde. Der letzte Handgriff saß – als er plötzlich Geräusche hörte. Sofort richteten sich all seine Sinne auf die entsprechende Richtung aus, ehe er hinter der nächsten Ecke verschwand. Schritte, Stimmen, die man aber nicht genau verstehen konnte – zu mehreren, deshalb definitiv das Räubertrio, falls hier nicht zufällig noch mehr herum schlichen. Dan biss sich auf die Unterlippe, schmeckte Blut – dafür würde Jade ihn später sicher schelten. Er hatte sich nicht gerade den richtigen Ort ausgesucht, um sich zurückzuziehen – hier gab es nur den möglichen Fluchtweg über den einen Gang, der komplett am Geländer entlang zum freien Platz der Etage führte. Wenn diese drei Kriminellen also in diese Richtung weiter gingen, würde er definitiv entdeckt werden. Abwarten konnte er aber ebenso wenig, denn wenn sie ihm einmal zu nahe kamen, würde er ihnen nicht mehr schnell genug unbemerkt entwischen können.
Denk nach, sagte er sich, ehe er noch einmal tief Luft einsog und sich entschied es mit dem Gang zu versuchen. Also wählte er einen denkbar ungünstigen Weg, der ihm aber erlaubte, sich zeitweilig von dem Trio zu entfernen. An der heikelsten Ecke angekommen verharrte er dennoch noch einmal im Stillstand, lauschte angestrengt, während er die Hände fest um das letzte Arbeitsmaterial gelegt hatte. Er schluckte, wartete, zählte. Nichts. Gut. Weiter ging es – da die Kriminellen offenbar irgendwo in den Gängen herum lungerten, würden sie ihn zumindest von unten nicht sehen können, weshalb er nach einem kurzen Check der entsprechenden Gänge ohne gebückte Haltung schnell seinen Weg suchte. Was für eine verzwickte Situation, sollten sich die Täter dazu entschließen, ihm auch in der anderen Ecke Gesellschaft zu leisten – allerdings wusste Dan so wenigstens, dass Jade in Sicherheit war, und das hatte für ihn irritierender Weise oberste Priorität. Dennoch zweifelte er – vielleicht hätte er den Lüftungsschacht ignorieren und stattdessen irgendwie Jade unten ein Signal geben sollen?
Er schüttelte das Haupt – er hatte seine Entscheidung bereits getroffen, zu ändern war daran also eh nichts mehr, zumal ihn seine Schritte auch schnell seinem letzten Zielort näher brachten. Bei dem angekommen arbeitete er ebenso flink, wie bei all den anderen bisher, allerdings hatte er das Gefühl, dass seine Nerven bald zerklirren müssten – er wusste nicht, weshalb, aber er fühlte sich an seine ersten Fälle zurück erinnert. Und an die Nächte, an denen er sich an seinem Vater vorbei aus dem haus geschlichen hatte … Wieder ein Kopfschütteln – dafür war keine Zeit! Doch abgelenkt hatten ihn diese Gedanken bereits zu sehr, wie er schnell feststellen musste, denn wieder hörte er jemanden näher kommen – und ließ mitten in der Bewegung einen Maulschlüssel fallen, der laut klirrend zu Boden stürzte. Sofort trat Stille ein – ehe Stimmen laut wurden und die Schritte der drei Täter schneller näher kamen, als Dan es erwartet hätte. Er schaffte es noch, sich umzudrehen, als die drei Mampfaxos – zum Henker, es waren Mampfaxos! – auch schon bei ihm auftauchten. Alarmiert wartete er allerdings nicht mehr ab, was sie zu sagen gedachten, sondern setzte sich in Bewegung. Die Stimmen wurden lauter, ehe er hinter sich Hitze spürte, der er dankbarer Weise durch einen Gangwechsel entgehen konnte – sicher wieder ein Flammenwurf. Während er lief, ließ er einiges von dem Kram fallen, den er gerade mit sich trug, um keinen unnötigen Ballast mit sich herum zu schleppen, denn diese drei Kerle – es war definitiv trotzdem erholsamer, sie nicht als Pokémon anzuerkennen – waren schneller, als er es für möglich erachtet hätte.
So erreichte er leider mitsamt der drei Schatten schnell das offene, keinerlei Schutz bietende Gelände – fasste in dem Moment aber auch direkt den Entschluss, dass der Plan jetzt auch einfach bis zum Ende durchgezogen werden konnte. Er hatte ohnehin geplant gehabt, am Ende den Lockvogel zu mimen – da sie ihm jetzt eh auf dem Fersen waren, musste das ja nicht aufgeschoben werden, richtig? Er schlitterte also um die Ecke, ehe er mit diversen Biegungen auf die Treppen zu lief, um den hinter ihm her schnellenden Attacken zu entgehen. Irgendetwas schoss nur knapp an ihm vorbei, einem Spukball ähnlich, und zerstörte bei Aufprall einen großen Teil des Geländers, dessen Scherben nun in die unteren Stockwerke regneten. Gut, so musste er sich wenigstens nicht mehr überlegen, wie er Jade kurzfristig auf seine Verfolger aufmerksam machte. Dass er die Warnpfeife nicht benutzte würde ihr sicher den letzten nötigen Hinweis dafür geben, was er zu tun gedachte, oder?
Er hoffte es jedenfalls stark.
Dennoch, seine Flucht war noch lange nicht vorbei, weshalb er die Treppen eher herunter sprang, als sie wirklich hinab zu laufen. Tatsächlich überwand er das noch heile Geländer daneben mit genug Schwung, um mitten auf den Stufen zu landen und gleiches tat er etwas weiter unten schon, um den verlorenen Abstand wieder auszuweiten. Kaum gelandet bewegte er sich aber schon in entgegengesetzte Richtung weiter, als es die nächsten Treppen gewesen wären – er musste Jade genügend Zeit zur Vorbereitung geben, koste es, was es wolle. Über sich schoss wieder sengende Hitze hinweg, ehe er hörte, wie sie beschlossen, sich aufzuteilen. Fantastisch – dann musste er jetzt hoffen, dass er wirklich den gesamten Gebäudeplan richtig im Kopf hatte, um auf jede Eventualität reagieren zu können!
Auf der dritten Etage kam es aber zum Glück nicht zu irgendwelchen Zwischenfällen, wenngleich er beinahe einem Kriminellen in die Arme gerannt wäre. Das Ding wollte zu irgendeiner Attacke ansetzen, alleridngs war Dan geistesgegenwärtig genug, ihm einen der verbliebenen Maulschlüssel mitten ins Gesicht zu pfeffern, ehe Jades Beine ihn weiter trugen. Eine Etage tiefer wurde es mehrfach brenzlig – tatsächlich schafften es die drei Kerle sogar, ihn in die Enge zu treiben, wie auch immer sie so schnell vor ihn hatten gelangen können. Dass sie ihn aus drei Gängen heraus einkesselten erwies sich aber auch sehr schnell als Glücksfall, dann als das eine Vieh, das, was den Flammenwurf beherrschte, zu eben jenem ansetzte, sprang Dan vor eines der anderen, sodass statt ihm durch rechtzeitiges wegduckten eben er erwischt wurde. Wieder ein Moment, den er zum durchschlüpfen nutzen konnte. Den Gang preschte er noch mit voller Geschwindigkeit entlang, wenngleich ihm seine Lungen bei all den Umwegen mittlerweile brannten, als hätte er Säure getrunken, sodass er die letzten Treppen noch zügig erreichen konnte. Auch die nahm er noch mit letzter Kraft in zwei Sprüngen, wobei er etwas an den Haupttüren liegen sehen konnte – eine der Gasmasken? Sehr gut – dann hatte Jade genug Zeit gehabt. Mit schwerer werdenden Beinen schaffte er es so zu den Türen, rüttelte an ihnen – nicht, weil er hinaus wollte, sondern weil zu einem gute Köder auch dazu gehörte, dass man bei einer Flucht eben gewöhnlich gänzlich das Weite suchen wollte. Er hatte nicht gewusst, ob die Türen geöffnet oder versperrt gewesen waren, allerdings, rüttelte er auch gar nicht stark genug dran, um das tatsächlich auf die Probe zu stellen. Als sie also für seine Verfolger nicht öffneten, folgte noch ein atemloser Fluch, bevor er auch endlich das gehässige Lachen hinter sich hören konnte – untermalt vom bissigen Brummen des Kerls, der den Flammenwurf abbekommen hatte. Dan holte tief Luft, um nochmals Sauerstoff in den Körper zu pumpen, ehe er sich mit leerem Blick umwandte. Der Getroffene sah tatsächlich etwas angesengt aus – das ging Dan ja runter wie Öl, wie man so schön sagte.
„Endlich haben wir dich!“, spie da einer der drei Räuber aus, und machte sich schon für einige Angriffe bereit, seine Worte wurden sogleich von seinen Kumpanen untermalt. Allerdings hielten sie alle inne, als Dan plötzlich ein finsteres Grinsen zeigte, das andere sicher schon fast als animalisch bezeichnen konnten – ein Gesichtsausdruck, den er nur in absolut seltenen Fällen zur Schau trug.
„Ich hoffe, ihr habt genug Luft in den Lungen.“, sagte er also seinerseits, als er die Rauchbomben schon fliegen sah – und kaum, dass sie aufprallten und sich so auch blitzschnell entfalteten, hatte er auch schon mit geübten Griffen die für ihn platzierte Gasmaske auf, ehe er die drei in großem Bogen umrundete, um sich Jade irgendwie zu näher und ihr eine der Netzpistolen abzunehmen, um die drei endlich dingfest zu machen.



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Beitrag von Jadeam Sa Okt 12, 2019 4:48 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #017, mit: Dan
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, in der sie auf Dan wartete und er einfach nicht auftauchte. Mittlerweile machte sie sich Sorgen darum, dass er doch erwischt worden war und war kurz davor, nach ihm zu suchen, auch wenn das absolut nicht ihrem Plan entsprach. Er hatte auch seine Pfeife nicht verwendet, was eigentlich dafür sprach, dass es ihm gut ging, aber sie war sich nicht sicher, ob sie das riskieren wollte. Sie wartete noch ein paar Minuten, als es irgendwo über ihr plötzlich heftig krachte und schepperte und kurz darauf Scherben nach unten und auf den Boden fielen. Jade zuckte zusammen, hatte damit aber ihre Antwort erhalten. Die Täter hatten Dan wohl bemerkt und sie vermutete, dass er jetzt wohl vor ihnen davon lief. Was..eigentlich genau dem entsprach, was der Lockvogel hatte tun sollen. Nur eben nicht zum jetzigen Zeitpunkt des Planes. So war nur auch die Frage geklärt, wer den Lockvogel spielte, was Jade nicht ganz behagte. Dan war jetzt mit Sicherheit in großer Gefahr, vor allem wenn sie an den Flammenwurf dachte und daran, welche Attacken die Täter noch beherrsche würden. Vielleicht soltle sie darüber auch nicht wirklich ausführlich nachdenken, denn wenn Dan gewollt hätte, dass sie ihm helfen kam, hätte er wohl seine Pfeife genutzt, richtig? Sie musste also darauf vertrauen, dass er es schaffte - und sie so lange ablenken konnte, wie sie dafür brauchte, um am Ausgang alles vorzubereiten. Da sie bei ihren Rundgängen noch nicht alle Materialien mitgeschleppt hatten, die sie für den letzten Teil des Planes brauchten, machte sich Jade schnell auf den Weg zurück zum Laden, in dem sie alles geplant hatten. Hier hatten sie bereits die Masken, Rauchbomben und Netzpistolen bereit gelegt, sodass sie diese jetzt nur noch schnappen und den Laden wieder verlassen musste. Immer wieder sah sie sich um und betete zu wem auch immer dass es Dan gut ging. Und dass sie schnell genug sein würde, um alles vorzubereiten. So schlich sie wieder nach unten, dieses Mal zum Hauptausgang, wo sie zunächst eine der Masken vor der Tür ablegte. Die würde für Dan sein, in der Hoffnung, dass er sie rechtzeitig erreichen konnte und die Täter nicht auf die Idee kamen, dass sie hier irgendetwas vor hatten. Sie hatte versucht, sie so hinzulegen, dass man sie nicht unmittelbar sehen konnte, aber ob das funktioniert hatte, würde sie wohl erst später wissen. Und dann schleppte sie die restlichen Utensilien hinter eine große Säule, hinter der sie sich nun auch verstecken würde. Sie bereitete die Netzpistolen vor und prägte sich noch einmal ihre Funktionsweise ein. Wie sie sie betätigen musste, hatten sie bereits im Laden herausgefunden, aber sie konnte es sich nicht leisten, hier einen Fehler zu machen. Feuerfeste Drahtseile hatte sie ebenfalls dabei, mit denen sie die Täter fesseln würden. So zumindest der Plan. Vielmehr gab es hier am Eingang auch gar nicht mehr vorzubereiten. Sie sah sich noch einmal genau um, um zu überprüfen, ob sie auch nichts übersehen hatten. Die Nebeneingänge waren versperrt, sodass es keine großen Fluchtmöglichkeiten mehr gab. Dan musste die drei im Grunde nur noch her locken. Jade atmete tief ein, dann setzte sie sich selbst die Maske auf und nahm eine der Rauchbomben in ihre Hand. Sobald die Zeit gekommen war, würde sie die direkt zum Ausgang werfen, um die Täter so hoffentlich für kurze Zeit außer Gefecht zu setzen. Das komplizierte war nur, den richtigen Moment abzupassen. Aber wenn Dan sich nicht erwischen lassen konnte, würde sie das hier wohl auch hinbekommen. So hieß es nun für sie warten, wobei ein Ohr immer darauf hörte, ob Dan vielleicht doch noch Hilfe brauchte. Denn eigentlich war es ja nicht geplant, dass sie gesehen wurden, bevor sie sich unten getroffen hatten. Aber da mussten sie wohl eben improvisieren. Und es dauerte auch gar nicht mehr lang, bis sie Schritte hören konnte, die immer näher kamen. Noch wagte sie nicht, sich zu bewegen, denn sie konnte nicht riskieren, schon vorher gesehen zu werden, weshalb sie hinter der Säule verharrte. Dann konnte sie hören, wie Dan an der Tür rappelte und versuchte, sie zu öffnen. Natürlich nur gespielt, denn ob sie jetzt auf war oder nicht war völlig nebensächlich. Und dann konnte sie auch endlich die Stimmen der Täter vernehmen, bei denen sie sich immer noch weigerte, sie als Mampfaxo zu betiteln. So wie die Räuber klangen, waren sie alles andere als begeistert, aber damit hatten sie durchaus rechnen können. Ganz vorsichtig und möglichst leise bewegte sich Jade ein wenig, nur soweit, dass sie um die Säule herum sehen konnte. Sie entdeckte Dan, der ein solch animalisches Grinsen aufgesetzt hatte, dass es ihr schauderte. Das in ihrem eigenen Gesicht zu sehen war noch einmal unheimlicher, aber es war der Zeitpunkt, an dem sie zur Tat schreiten musste. Kurz bevor Dan das Wort erhob und meinte, dass die Täter hoffentlich lange die Luft anhalten konnten, warf Jade die Rauchbombe in das Geschehen hinein, die sie die ganze Zeit über bei sich gehabt hatte. Dan schnappte sich dabei seine Gasmaske und ließ ziemlich verwirrte Täter zurück, die zu Husten begannen, als sich der Rauch immer weiter ausbreitete.
Sie verließ ihr Versteckt nun endlich und drückte Dan eine der Netzpistolen in die Hand, als er den Weg zu ihr gefunden hatte. Sie hatten wirklich Glück, dass sie selbst die Gasmasken hatten und ihnen der Rauch so überhaupt nichts ausmachte. Mehr oder weniger gleichzeitig schossen sie die Netzpistolen ab, aus denen die Netze direkt auf die drei Täter zugeschossen kamen und diese unter sich begruben. Die Mampfaxo versuchten sich zappelnd aus den Netzen zu befreien, jedoch ohne Erfolg. Stattdessen machten sie es nur noch schlimmer. Die Netze waren tatsächlich sehr stabil und reißfest, sodass die Täter keine Chance hatten, daraus zu entkommen. Jedenfalls bisher nicht, doch die beiden hatten nicht vor, es dabei zu belassen. Langsam lichtete sich der Rauch wieder und Dan und Jade konnten ihre Masken wieder abnehmen. »Haben wir euch!« verkündete Jade unnötigerweise, aber tatsächlich ziemlich stolz. Denn es war nicht von Anfang an sicher gewesen, dass sie das überhaupt schaffen würden. Und es freute sie, dass sie dabei wirklich hatte mithelfen können. Irgendwie doch ein schönes Gefühl, Kriminelle zu überführen! "Das werdet ihr büßen!" sagte eines der Mampfaxo erbost. So nah, wie sie den Wesen jetzt waren, gab es keinen Zweifel daran, dass es sich tatsächlich um Mampfaxo handelte. Darüber wollte sie aber lieber gar nicht erst nachdenken. Sie machte sich auch nicht viel aus der Drohung, denn was sollten die drei jetzt noch groß machen? Damit das aber auch so blieb, bemühten sich Jade und Dan nun noch darum, dass sie die drei mit den Drahtseilen fesselten, sodass sie sich danach im Grunde überhaupt nicht mehr bewegen konnten. »So, und wo habt ihr nun den Nachtwächter versteckt?« wollte Jade abschließend noch wissen, denn sie ging stark davon aus, dass die drei ihn irgendwo versteckt hielten. Ihre Erleichterung darüber, dass Dan tatsächlich nichts passiert war, konnte sie auch noch auf später verschieben. Jetzt war es erst einmal wichtig, den Nachtwächter zu finden, oder nicht? Auf jeden Fall sah man ihr aber an, dass es sie wirklich freute, dass sie mit ihrem Plan tatsächlich Erfolg gehabt hatten.

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Beitrag von Zytomegaam Sa Okt 12, 2019 4:52 pm

Die Mampfaxos sind besiegt! Aber wo ist nun eigentlich Nachtwächter Elfun? Als du die Route des Wachmeisters weiter verfolgst entdeckst du einen Laden, in welchem tatsächlich Licht brennt! Und was sehen deine Augen da? Wachmeister Elfun auf einem Stuhl gefesselt! Ein weiterer Dieb scheint sich in das Kaufhaus geschlichen zu haben und wollte erst Elfun fesseln, bevor er sich an seine Beute macht. Das muss verhindert werden!

Ziel: Rette Elfun vor dem Einbrecher Zytomega und helfe ihm Zytomega zu verhaften.



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Beitrag von Danam Sa Okt 12, 2019 6:39 pm


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GE#016 – Jade Adamaris


Die Flucht war also endlich beendet und trotz der Rauchbomben schaffte es Dan mit Hilfe der Gasmaske endlich wieder genügend Luft in seine Lungen zu pumpen, während er bei Jade Stellung bezog, sich eine der Netzpistolen reichen ließ und beide nahezu zeitgleich eben jene abfeuerten. Die Täter wehrten sich so gut sie konnten, schafften es aber, wie erwartet, nicht, sich zu befreien. Dennoch, Drahtseile wurden noch gespannt und um die drei herum gewickelt und befestigt, damit sie gar nicht erst die Möglichkeit bekamen, sich doch noch zu befreien. Und so, wie sie nun schnaubend und wütend da hockten, war der Fall dann wohl auch erledigt. Gute Arbeit, dachte er sich, während er endlich mal die Gasmaske wieder abnahm. Mit der freien Hand boxte er Jade – oder sich – gegen den Oberarm, als Anerkennung für die gute Mitarbeit, als seine Begleitung schon nach dem Nachtwächter fragte. Stille kehrte ein, wenngleich Dan eh zu sehr damit beschäftigt war, die Freude in Jades Blick festzustellen. Wie … irritierend sich das anfühlte. Ein Kopfschütteln, als sich die Täter, die man leider tatsächlich als Mampfaxos identifizieren musste, die Stimmen erhoben. Einer lachte auf, als ein anderer meinte, dass sie den eh niemals finden würden. Nummer drei, der, der vom Flammenwurf seines Kameraden ein angesengtes Fell zur Schau trug, fügte noch an, dass Elfun viel zu gut dafür versteckt war.
Moment. Elfun? Dan seufzte, schüttelte abermals das Haupt. Nicht schon wieder – das nahm allmählich echt grässliche Züge an. Allerdings hatten sie damit ja ohnehin schon gerechnet, richtig? Er sah zu Jade.
„Lassen wir sie, sie können jetzt eh nichts machen. Wir sollten besser wieder nach dem Nachtwächter suchen.“, sprach er da aus, wobei die drei Mampfaxoräuber es nicht für gut befanden, dass sie jetzt einfach links liegen gelassen werden sollten, weshalb sie wieder ihre diversen Beschimpfungen aufnahmen und weitere Drohungen aussprachen. Etwas, das Dan normalerweise vermutlich enorm nerven würde, allerdings war von seinem Nervenkleid ohnehin nicht mehr viel übrig. Er ignorierte es also weiterhin geflissentlich und begann schon damit, wieder die Treppe zu erklimmen, die halb geschrottet vor ihnen lag. Im unteren Stockwerk war ja nichts gewesen, in der nächsten Etage meinte Dan auch nichts verdächtiges, abseits der Kriminellen hier, ausgemacht zu haben. „Wir sollten ab der zweiten Etage noch einmal alles genau unter die Lupe nehmen, vielleicht haben wir vorhin etwas übersehen.“, schlug er vor, während er in Bewegung war. Während ihrer Fluchtwegversperrungsaktion waren sie ja nicht an allen Läden vorbei gekommen, aber da sie jedes Mal wieder hinunter gelaufen waren, hätten sie es gerade in den untersten beiden Ebenen schon viel früher bemerken müssen, wenn dort etwas gewesen war. Von der letzten Etage vermutete Dan ebenfalls, dass da nichts zu finden sein würde, denn allzu viele Läden gab es da oben ja nicht mehr.Allerdings würde er sich auch eines besseren belehren lassen müssen, wenn sich am Ende doch da der Nachtwächter finden ließ. Der Gedanke, dass sie ihn am Ende auf den Feuertreppen ausgesperrt hatten, kam ihm noch in den Sinn – da sollten sie im Zweifel also wohl besser auch noch einmal nachsehen, huh? „Übrigens, ich verstehe echt nicht, wie du dieses Zeug tagein tagaus tragen kannst. Nach der Verfolgungsjagd eben kratzt jede Faser dieser Stoffe …“, fügte er dann noch an, da ihn das tatsächlich zu stören begann. Da er aber nicht an Jades Körper herum zuppeln wollte, nur weil die Kleidung nicht so saß, wie es ihm passte – halbwegs gute Manieren hatte schließlich auch er –, musste es halt bei einer Erwähnung bleiben – er war froh, wenn das hier endete und er wieder in seinen gewohnten Klamotten und seinem eigenen Körper durch die Welt wandeln konnte … Allerdings würde er das Erlebte hier ganz sicher nicht mehr vergessen, dafür war das alles einfach viel zu abgedreht – und da dachte er weniger an diese Mampfaxoaktion von eben, als man vermuten wollte …



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