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Diverse News zu unserer aufs Eis legen Farbe, Pokékleinanzeigen und der Reisen-Mechanik. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

✗ 02.09.2019 | Noch mehr Teamzuwachs
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Es ist so weit, BoW wird schon 4 Jahre alt! Um das gebührend zu feiern, gibt es hier ein Geburtstagsevent. Lasst es krachen!

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Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
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Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

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Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

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Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Beitrag von Relaxoam Mi Jul 03, 2019 4:26 pm

Was ist denn jetzt los? Da lag man vor ein paar Minuten noch im Bett und auf einmal wacht man auf einem Marktplatz auf. Mitten im wunderschönen Relaxoville! Überall laufen Relaxo in den buntesten Farben herum, mit den tollsten Frisuren. Bis auf eines. Es sieht aus wie ein ganz normales Relaxo in blau mit Glatze und deswegen fühlt es sich diskriminiert und versucht den Marktplatz zu zerstören.

Ziel: Rettet euch selbst und besiegt das Relaxo.



Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Kaya melden! Viel Spaß!
Code:
<center><rd>Lunartanz</rd></center>
Relaxo
Relaxo
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Beitrag von Lafayetteam Fr Jul 05, 2019 3:01 pm

#1 · Geburtstagsevent
Verwirrt blinzelte Lafayette kurz. Er war sich ziemlich sicher, bis gerade eben noch in seinem Bett gelegen zu haben, immerhin hatte er einen ziemlich anstrengenden Arbeitstag gehabt und am Ende des Tages einfach nur ins Bett gefallen. Den ganzen Tag über hatte er sich bereits auf das gemütliche, weiche Kissenwunder gefreut und nun… ja, nun war er irgendwie nicht mehr in seinem Bett. Stattdessen stand er auf einem Marktplatz und er konnte sich nicht erklären, wie er hier her gekommen war. Es glich einer solchen Situation, wie wenn man beim Autofahren tagträumte und plötzlich wieder zu sich kam, nur um zu merken, dass man ja schon ein ziemliches Stück gefahren war, so dass man für einen Moment gar nicht wusste, wo man nun eigentlich war. Genau so ging es ihm gerade – nur mit dem Unterschied, dass er diesen Marktplatz auch gar nicht kannte. Abseits davon, dass er Plätze mit zu großen Menschenmassen sowieso lieber mied, war dieser Marktplatz mit Abstand das absurdeste, was Lafayette je gesehen hatte. Alles war bunt und quietschig und fröhlich, als wäre es aus einem Kinderbuch entsprungen und das komischste: überall turnten Relaxo herum, die alle verschiedene Farben hatten. Das Ganze weckte in Lafayette einen kleinen Würgreiz, denn was gab es schlimmeres, als herumhüpfende, bunte Wesen? Abseits davon, dass Lafayette noch nie Relaxo in solchen Farben, geschweige denn mit solchen Frisuren gesehen hatte. Das war doch absolut nicht normal. Träumte er noch? Fühlte sich nicht so an.
Er schloss einen Moment die Augen und erst jetzt fiel ihm auf, dass er auf einem Auge gar nichts sehen konnte. Er runzelte die Stirn und zog sich in einer geschmeidigen Bewegung die Augenklappte vom Gesicht, damit er wieder richtig sehen konnte, welche er anschließend betrachtete. Die kam ihm doch bekannt vor; Hector, sein „Arbeitskollege“ trug sie so gut wie immer. Warum zum Henker hatte er Hectors Augenklappe auf? War ihn plötzlich der Wunsch überkommen, Pirat zu spielen? Sicher nicht. Doch ein Blick an sich herunter offenbarte, dass es sich bei ihm gar nicht um ihn handelte, sondern tatsächlich um Hector. Nun ergab es zumindest schon mal Sinn, dass Lafayette die Augenklappe aufgehabt hatte – auch wenn er sich nun fragte, warum Hector die überhaupt trug, wenn er doch auf beiden Augen sehen konnte. Komisches Mode-Statement, aber jeder sollte wohl tragen, was er tragen wollte. Die wichtigere Frage: warum steckte er in Hectors Körper? Er runzelte die Stirn und packte einfach mal sporadisch an seinen Arm, nur um zu sehen, ob das tatsächlich real war und nicht nur eine Illusion, doch er fühlte sich genau so an, wie ein Körper sich eben anfühlte. Lafayettes Blick verdunkelte sich kurz als eines der Relaxo plötzlich an ihm vorbei hüpfte und ihm einen Blumenkranz auf den Kopf setzte. Okay. Okay. Das hier war nicht in Ordnung und musste schnellstens behoben werden.
Der Doktor sah sich um und, zu seiner Überraschung, erblickte er sich selbst nicht weit entfernt. Es war sehr ungewohnt, seinen eigenen Körper so wahrzunehmen wie andere es taten, aber gerade musste Lafayette darüber hinwegsehen. Er lief also auf sich selbst zu und blieb ein paar Meter vor sich stehen. „Hector?“, fragte er mal auf gut Glück, weil das in seinem Kopf am meisten Sinn ergab. Wenn Lafayette in Hectors Körper steckte, dann würde Hector sicherlich in seinem stecken…? Wenn nicht, dann musste ein neuer Plan her.


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Beitrag von Hectoram Fr Jul 05, 2019 5:13 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #001, mit: Lafayette
Ein weiches, gemütliches Bett war doch immer etwas Schönes! Er liebte es, einfach allein sein zu können und er war sich sehr sicher, in einen tiefen Schlaf gefallen zu sein. Doch nun befand er sich zu seinem Schrecken mitten auf einem überfüllten Marktplatz wieder. Doch damit nicht genug! Es gab zahlreiche Indizien dafür, dass hier etwas ganz gewaltig nicht stimmte. Zum einen waren da die ganz offensichtlichen Relaxo, die in den verschiedensten Farben über den Marktplatz liefen. Sie alle hatten die unterschiedlichsten Frisuren und als wäre das nicht genug, liefen sie hier herum als wären sie eigentlich die Menschen und nicht die Pokémon. Hector hatte bereits versucht, aus der breiten Masse zu entkommen, doch das war ihm leider nicht gelungen. Gleichzeitig war ihm aufgefallen, dass er zur Zeit tatsächlich auf beiden Augen sehen konnte, was normalerweise nicht der Fall war. Als er sich an sein Auge gefasst hatte, war ihm aufgefallen, dass er seine Augenklappe gar nicht trug. Im Bett an sich nichts Ungewöhnliches, denn warum sollte er sie da auch tragen? Nur war er eben gerade nicht in seinem Bett, sondern in einer Stadt voller Relaxo, die sich benahmen, als würden sie alle hier leben. Als wäre das tatsächlich ganz normal. Das war es aber ganz und gar nicht, ebenso das, was mit ihm passiert war! Er steckte in Klamotten, die definitiv nicht ihm gehörten und war dazu außerdem noch ein Stück größer, als er es gewohnt war. Er hoffte wirklich, dass derjenige, der ihn in diese Klamotten gesteckt hatte, sie vorher noch gewaschen hatte. Am liebsten würde er sie sich einfach vom Leib reißen, aber er wollte wirklich nicht nackt durch diese seltsamen Straßen laufen. Obwohl es wahrscheinlich niemanden gestört hätte, denn Menschen hatte er bisher keine entdecken können. Seine Haarfarbe war zwar die gleiche, zumindest ungefähr, stimmte mit der Länge aber auch nicht ganz überein. Er hatte bereits versucht, seine Haare zu entfernen, in der Hoffnung, dass es lediglich eine Perücke war, doch er hatte schnell herausfinden müssen, dass es tatsächlich seine Haare waren. Was überhaupt nicht stimmte und jetzt versuchte er, eine Erklärung für all das zu finden. Nach diesem kleinen Check seines Körpers war ihm außerdem auch Lafayette in den Sinn gekommen, an dem er vor allem diese Klamotten schon einmal gesehen hatte und auch die Statur, die momentan seine eigene war, stimmte doch ungefähr mit seiner überein. Was aber schlicht unmöglich war. Jedenfalls..hatte er das bisher angenommen. Als er dann jedoch eine Stimme unter all den vielen Relaxo vernehmen konnte, die verdächtig nach seiner eigenen klang, drehte er sich um - und starrte tatsächlich direkt auf sich selbst. Da war er, mit seiner Kleidung, seinen Haaren, seinen Augen. Und Arceus, so wie er aussah, konnte man sich wirklich vor ihm erschrecken! Das eine Auge leuchtete in einem grau, während das andere in rot-schwarz erstrahlte. Wo zum Henker war seine Augenklappe? Es war nicht gut, dass ihn irgendjemand so zu Gesicht bekommen würde und auch, wenn er bisher nur sich selbst als anderen Menschen gesehen hatte, wollte er nun wirklich nichts riskieren. Es war jedoch wunderlich, dass sein Ich ihn als Hector identifiziert hatte. Wie hatte er das bitte hinbekommen, wo er doch eigentlich aussah wie --- Lafayette! »Dann bist du Lafayette, nehme ich an.« schlussfolgerte er, denn auf den Kopf gefallen war er ja nicht. Auch, wenn er absolut keine Erklärung für diese Situation parat hatte. »Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du meine Augenklappe wieder aufsetzen würdest.« fügte er an, wobei er sich bemühte, möglichst sachlich zu bleiben. Sich aufzuregen würde hier nichts bringen und er beschloss, zunächst einiges an Geduld aufzubringen, bis er wusste, was hier eigentlich gespielt wurde. Sicherlich war das nur ein wirrer Traum - und dann wäre es auch irrelevant, ob Lafayette seine Augenklappe nun trug oder nicht. Dennoch gehörte sie zu ihm und wenn Lafayette schon in seinem Körper herum lief, sollte er das doch bitte auch richtig machen.



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Beitrag von Lafayetteam Fr Jul 05, 2019 6:38 pm

#2 · Geburtstagsevent
Wie gerne wäre er in seinen eigenen Klamotten zurück. Oder in seinem eigenen Körper. Die Situation nervte Lafayette jetzt bereits immens, auch wenn man das seinem Gesicht nicht ablesen konnte. Er war ziemlich gut darin, seine eigentlichen Gedanken zu verbergen und stattdessen lediglich mit emotionsloser Mine drein zu gucken oder irgendetwas anderes aufzusetzen, was ihm Diskussionen mit anderen ersparen konnte. Solange ihm keines dieser bunten Viecher zu nahe kam, das Aufsetzen des Blumenkranzes reichte da schon, würde man diese Situation irgendwie schon regeln können. Hoffte er. Davon ging er aus. Hier blieben war keine Option und in diesem Körper bleiben erst recht nicht. Daher bot es sich an, dass er seinen eigenen Körper bald entdeckte. Für Lafayette war es allerdings nicht wirklich unangenehm, sich selbst zu sehen. Sein überdimensional großes Ego verbat es ihm, irgendetwas Schlechtes über sich selbst zu denken oder den Anblick von sich nicht gutheißen zu können. Der Narzisst in ihm ließ lediglich den Blick kurz über seine eigenen Züge werfen und war mit dem zufrieden, was er sah. Alles zu seiner vollkommenen Zufriedenheit – zumindest etwas, was Lafayettes Laune ein wenig hob. Es wäre dramatisch gewesen, hätte Hector mit seinem Körper irgendeinen Schwachsinn angestellt.
Hector schien zum Glück selbst kombinieren zu können, was hier gerade los war. Lafayette nickte daraufhin lediglich auf seine Worte. Das einzige, was ihm negativ aufstieß war die Tatsache, dass Hector es einfach nicht wert war, in Lafayettes Körper zu stecken. Niemand war das, außer er selbst. Aber um ehrlich zu sein hatte sich Lafayette über so eine Situation auch nie Gedanken gemacht. Wie oft kam es schon vor, dass Körper vertauscht wurden? „Aha“, erwiderte er ungerührt und wandte sich mit einem Schulterzucken von Hector um, „und ich wäre mir sehr verbunden, zwei Augen zum Sehen zu haben. Deine kleine Piratenshow wird warten müssen.“ So weit kam es ja noch, dass er hier halb-blind herumlaufen musste, nur weil Hector gerne Mr. Fancy Pants raushängen lassen wollte. Absolut nicht. Er zog es dann doch vor, seine Umgebung komplett im Auge behalten zu können und zu wissen, was um ihn herum geschah. Dass es auch ein wenig daran lag, dass er einäugig keine gute Auge-Hand-Koordination hatte, weil er schließlich immer beide Augen zum Sehen hatte, wollte er dabei natürlich nicht zugeben.
Lafayette stemmte die Hände in die Seiten und musterte den Markplatz, auf dem sich die bunten Relaxo nur so tummelten. „Hast du eine Ahnung, wo wir hier sind?“, fragte er, ohne Hector über die Schulter anzusehen. Gerade suchte er nach einer Möglichkeit, hier irgendwie wegzukommen, aber es sah aus wie eine ganz normale Stadt mit einem ganz normalen Marktplatz. Kein besonderes Portal, keine leuchtende Tür, keine Fee, die sie wieder nach Hause zaubern würde. Problematisch. Höchst problematisch. Er hob den Arm und zupfte den Blumenkranz von seinem Kopf, den er kurzerhand in der Hand zerknüllte und auf den Boden fallen ließ. Er war kein Blumenmädchen und auch in Hectors Körper hatte er immer noch einen gewissen Stolz, den man nicht verletzen sollte. „Die Relaxo sehen auf jeden Fall nicht wirklich normal aus. Wer weiß, was die hier sonst so treiben.“ Man kannte es ja aus sämtlichen Horrorszenarien: süße, bunte Viecher, die in Wahrheit der Ursprung allen Übels war. Er wollte gerne nicht von bunten Relaxos mit Dauerlocken gefressen werden.


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Beitrag von Hectoram Fr Jul 05, 2019 7:28 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #002, mit: Lafayette
Von allem anderen so eingenommen, fiel Hector erst jetzt der Blumenkranz auf seinem - oder Lafayettes - Kopf auf, den er von sich aus doch niemals anziehen würde. Wer hatte ihm den denn auf den Kopf gesetzt? Vermutlich eines der vielen Relaxo. Hector war kurz davor, ihm zu sagen, dass er den Kranz doch bitte abnehmen sollte, allerdings gab es wichtigeres als lächerliche Blumenkränze. Seine Augenklappe beispielsweise, bei dem es ihm wirklich wichtig gewesen wäre, wenn Lafayette sie wieder aufgesetzt hätte. Der schien das allerdings nicht für nötig zu halten und tat es als "Piratenshow" ab, was Hectors Laune schon wieder arg in den Keller sinken ließ. Mit diesem Mann hatte er es wirklich nicht leicht und er fragte sich, wofür er wohl so oft bestraft wurde. Was bitte hatte er der Welt getan? »Dann sorg' wenigstens dafür, dass dich kein Mensch sieht, wenn es hier überhaupt welche gibt.« sagte er noch recht grummelig, denn er war sich ziemlich sicher, dass sich Lafayette sowieso nicht umstimmen lassen würde. Solange er seine Augenklappe nicht einfach wegwarf...bisher gab es hier auch nur Relaxo und wahrscheinlich war das sowieso nur ein dummer Traum, aus dem er jeden Moment wieder erwachen würde. Jedenfalls war das seine große Hoffnung, als er sich wieder umsah und versuchte herauszufinden, wo er hier überhaupt gelandet war. Die Frage schien wohl auch Lafayette zu beschäftigen. Auf seine Frage hin kam Hector eine doch recht unhöfliche, sarkastische Antwort in den Sinn, die er aber nicht laut aussprach. Sie waren ganz offensichtlich in Relaxohausen, das konnte doch jeder sehen! »Nein, leider nicht. Ich würde es aber begrüßen, es schnellstmöglich rauszufinden, damit wir hier verschwinden können.« sagte er stattdessen und beobachtete die bunten Relaxo, die sich auf dem Marktplatz tummelten. Sie sahen allesamt sehr seltsam aus und Hector hatte keine Ahnung, wo sie da hinein geraten waren. Aber das würde sich sicherlich bald aufklären! Hoffte er. Vorher allerdings kam ein kleines großes Problem auf sie zu, das, wie sollte man es an diesem Ort auch anders erwarten, Relaxo hieß. Dieses Relaxo allerdings war weder bunt noch hatte es irgendeine komische Frisur auf dem Kopf. Es war einfach ganz normal - ein kleiner Lichtblick in diesem Spiel. Das Relaxo schien das wohl aber anders zu sehen, denn es wirkte überhaupt nicht erfreut. Ganz im Gegenteil, es schien irgendwie wütend zu sein und fing damit an, einen Stand umzureißen, sodass die darin enthaltende Ware auf den Boden fiel. Und das mit einem doch sehr lauten Geräusch. Hector zuckte zwar kurz zusammen, hatte aber nicht vor, dort einzuschreiten. Das konnten die Relaxo auch gern unter sich regeln! Hector gehörte hier doch eh nicht hin, da würde er auch den Relaxo nicht helfen. Zumal er das bei anderen Menschen auch nicht machen würde. Aber..es waren immerhin Pokémon. Sollte er da nicht vielleicht doch eingreifen? »Das scheint wohl einen schlechten Tag zu haben.« sagte Hector zu Lafayette und genau in dem Moment drehte sich das Relaxo genau zu ihnen um. Hatte es ihn etwa gehört? Das war ziemlich unmöglich und Hector musterte es skeptisch. Er musste zugeben, dass es ganz angenehm war, auf beiden Augen zu sehen, auch außerhalb seiner Wohnung. Nur hatte er sich damals einfach dagegen entschieden. Und Lafayette hatte das nun leider durchschaut. Hoffentlich würde er ihm später keine Erklärung liefern müssen. Und hoffentlich behielt er dieses kleine Detail auch einfach für sich, denn Hector hatte wirklich keine Lust, dass irgendjemand erfuhr, dass es eigentlich beiden Augen ganz hervorragend ging,



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Beitrag von Lafayetteam Fr Jul 05, 2019 8:09 pm

#3 · Geburtstagsevent
Lafayette hatte nicht erwartet, dass Hector großartig begeistert davon sein würde, dass Lafayette die Augenklappe nicht wieder aufsetzen wollte. Aber bitte, warum sollte er freiwillig auf sein komplettes Augenlicht verzichten? Dafür fiel ihm absolut kein rational sinnvoller Grund ein, weshalb er sich auch fragte, warum Hector sie ständig trug, wenn er doch sowieso nicht blind war. Da andere Menschen ihn dann aber doch nicht so sehr interessierten, dass er gerne mehr in die Tiefe gehen wollte bei dieser Frage, tat Lafayette es einfach als Fashion-Statement ab. Heutzutage konnte man ja alles tragen und es wurde als Statement bezeichnet, von daher würde ihn das hier auch nicht mehr wundern. „Ja, ja, keine Sorge“, erwiderte er mit einem amüsierten Schmunzeln auf den Lippen, „niemand wird dein kleines Geheimnis erfahren.“ Würde er die Augenklappe wieder aufsetzen, wenn ihnen ein Mensch begegnete? Absolut nicht. Mussten sie das nun ausdiskutieren? Ebenfalls nicht. Das war es nicht wert und irgendwie bezweifelte Lafayette, dass sie überhaupt einem Menschen begegnen würden. Dafür war diese Stadt jetzt bereits viel zu absurd und verrückt. Es fehlte nur noch, dass die Relaxo plötzlich Menschen als Pokémon ausführten, dann wäre der Kreis wahrscheinlich vollständig.
„Da sind wir uns wohl einig“, erwiderte Lafayette entspannt, während er den Blumenkranz von seinen Haaren zupfte und die Blumen in der Hand zerdrückte. Ihm stand nicht der Sinn nach derlei Unfug und genau so wie Hector, wollte er hier gerne verschwinden. Und das so schnell wie möglich und so unversehrt wie möglich. Beide Wünsche würden wohl nicht in Erfüllung gehen, denn ein weiteres Relaxo trat auf die Bildfläche. Ein normal aussehendes, ohne besondere Färbung oder Frisur. Anscheinend war es auch nicht gerade mit dem rechten Fuß aufgestanden, denn im nächsten Moment brüllte es wütend und warf einen der Marktstände um. Die umstehenden Relaxo gerieten in Panik, während das normalfarbene vor sich hin wütete. „Absolut nicht“, stimmte Lafayette zu und runzelte leicht die Stirn. Dem Vieh wollte er lieber nicht in die Quere geraten – doch das Relaxo schien andere Pläne zu haben, denn es wandte sich ihnen zu und nach einer kurzen Überlegzeit, die ein paar Sekunden anhielt, stürmte es schon auf die beiden zu. Aus Reflex griff Lafayette nach Achilleas Pokéball, doch natürlich war er nicht dort, wo er sonst zu finden war, weil er ja gar nicht in seinem Körper steckte. „Lass ein Pokémon frei“, rief er Hector zu. Welches war im Endeffekt egal, Hauptsache sie standen diesem Monster nicht vollkommen schutzlos gegenüber. „Worauf wartest du?!“ Er konnte die Ungeduld in seinen Worten nicht verbergen, immerhin rannte das Ding wie ein Bulldozer auf sie zu, doch Hector tat nichts – dass er gar keine Pokébälle hatte, weil Lafayettes Pokébälle aus irgendeinem Grund nicht an seinem Körper waren, sah Lafayette natürlich nicht. Es brachte alles nichts, denn lieber wollte Lafayette sich irgendwie in Sicherheit bringen, als von einem Relaxo zertrampelt zu werden. Gerade noch so im letzten Moment schaffte er es, zur Seite zu springen und dem Pokémon auszuweichen – doch es drehte sofort wieder um, denn seine Wut schien nun wohl den beiden Menschen zu gelten. „Oh man“, seufzte Lafayette und verdrehte die Augen. „Irgendetwas müssen wir uns einfallen lassen.“ Er schwieg eine Sekunde. „Versuch mal mit ihm zu reden.“ Warum Hector? Lag doch auf der Hand: er hatte hier die schönere Erscheinung, die nicht aussah, als würde sie das Relaxo im nächsten Moment fressen wollen. Vielleicht sollte er die Augenklappe doch wieder aufsetzen.


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Beitrag von Hectoram Sa Jul 06, 2019 11:16 am

Geburtstagsevent 2019
Post #003, mit: Lafayette
So, wie Lafayette seine Worte abtat, bezweifelte Hector irgendwie, dass er seiner Bitte Folge leisten würde. Sicherlich, er sah es auch nicht als notwendig an, weil er nicht wusste, warum Hector das überhaupt machte. Innerhalb der Taijitu waren sie sich noch nie begegnet und so war sich Hector sicher, dass Lafayette auch keine Ahnung hatte, dass sein verdecktes Auge blutrot war. Und er hoffte auch wirklich, dass sie hier keinen Spiegel fanden, damit er es herausfinden würde. Das hieß aber eben nicht, dass er diese verdammte Augenklappe einfach abnehmen durfte. Dennoch, Hector wusste, dass es wenig Sinn hatte, nun weiter darüber zu sprechen. Er musste es hinnehmen und wenn das hier wirklich ein Traum war, war es doch ohnehin egal. Richtig? Und was sollte es schon anders sein als das; nur ein seltsamer Traum, in dem er sich in den Körper eines anderen geträumt hatte. Vielleicht wollte sich auch jemand einen Scherz mit ihm erlauben und er hatte irgendwelche Halluzinogene zu sich genommen. Vielleicht wurde er ja gerade gefoltert, ohne es mitzubekommen und er würde jeden Moment seine Geheimnisse preisgeben? Oh, das durfte auf keinen Fall passieren! Er würde sich hüten müssen und aufpassen, was er sagte. Und versuchen, schnellstmöglich wieder hier heraus zu kommen. Das schien auch in Lafayettes Interesse zu sein, denn er konnte ihn nur bestätigen. Leider war das nicht so einfach wie angenommen, denn es dauerte gar nicht lang, da hatte ein weiteres Relaxo die Bildfläche betreten, kurz nachdem Lafayette sich den Blumenkranz vom Kopf gerissen hatte. Gut so, denn Blumen passten einfach überhaupt nicht zu ihm. Das war aber auch nicht gerade das, über das sich Hector nun Gedanken machte, denn das eine spezielle Relaxo schien absolut schlecht gelaunt zu sein und fing damit an, den Marktplatz zu zerstören. Sicher, so als ganz normales Relaxo ohne irgendwelche Besonderheiten war das natürlich frustrierend. Aber war nicht eigentlich das dann seine Besonderheit? Egal, es spielte keine Rolle, denn in dem Moment, wo Hector etwas gsagt hatte, blickte das Pokémon direkt sie an und seine Wut schien sich nun auch auf sie zu richten. Nach nur sehr kurzer Überlegzeit stürmte es direkt auf sie zu, was Hector im ersten Moment erschreckte. Was hatten sie denn bitte getan? Aber es blieb keine Zeit, darüber nachzudenken, sie mussten handeln, um nicht zerquetscht zu werden. Lafayette rief irgendetwas von Pokémon - richtig, er war ja gerade in seinem Körper! Demnach müssten irgendwo seine Pokébälle sein. Er tastete sich ab, konnte aber überhaupt nichts entdecken und als Lafayette ihn anfuhr, worauf er denn warten würde, warf er ihm einen erbosten Blick zu. »Hier sind keine Pokémon!« rief er ihm wütend zu. Wie sollte er denn etwas freilassen, das gar nicht da war? Lafayette hatte vielleicht Nerven! Zeit, um zu streiten, blieb aber nicht, denn das Relaxo hatte sie fast erreicht und so sprangen die beiden gerade rechtzeitig zur Seite, um noch auszuweichen. Das war knapp gewesen! Doch das Relaxo hatte natürlich nicht genug, denn seine Wut war nun auf die beiden gerichtet - und Hector sollte jetzt mit ihm sprechen? Entgeistert sah er zu Lafayette - das konnte er ja wohl nicht ernst meinen, oder? Wieso sollte ausgerechnet er versuchen, dieses Pokémon zu beruhigen? Zugegeben, Lafayette sah in seinem Körper und der fehlenden Augenklappe schon ziemlich furchteinflößend aus, aber das hieß ja nicht, dass Hector plötzlich gut darin wäre, irgendwem gut zuzureden. Andererseits war es ein Pokémon - das würde er hinbekommen, oder? »Wir können dir helfen.« fing Hector an und hob beschwichtigend die Hände. Jetzt würde Lafayette zwangsweise seine andere Seite zu Gesicht bekommen. Hector hoffte wirklich, dass das hier nur ein blöder Traum war. »Wir wollen dir gar nichts tun. Ist es wegen deinem Aussehen?« riet Hector, da er sich überhaupt nicht ekrlären konnte, was sonst mit ihm los war. Und offenbar hatte er dabei auch direkt ins Schwarze getroffen, denn das Relaxo wurde noch wütender und hatte nun ganz Hector in Lafayettes Körper fixiert. »Du bist anders, aber das macht dich Besonders!« fügte Hector an, innerlich mehr als genervt, dass er hier seine freundliche, zugewandte Seite zeigen musste, die sonst nur alte Menschen zu sehen bekamen. Oder eben Pokémon, wenn er sich nicht gerade in der Öffentlichkeit befand. Aber er bezweifelte, dass Lafayette das hinbekommen würde, wenn er schon die Verantwortung einfach so abgab. Obwohl er sich doch eigentlich auch gut mit Pokémon auskennen musste, oder nicht? Blieb nur die Frage, ob das Relaxo jetzt auch auf ihn hören und ihm zuhören würde. Bisher schien es leider immer noch mehr als wütend zu sein.



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Beitrag von Lafayetteam So Jul 07, 2019 9:02 am

#4 · Geburtstagsevent
Wunderbar. Erst wachte man im falschen Körper auf, dann befand man sich in einer larifari flowerpower Relaxo-Welt und dann sollte man von einem normalen Relaxo entweder zertrampelt oder in Stücke gerissen werden. Wenn das mal nicht ein wirklich schönes Abenteuer war, dann wusste Lafayette auch nicht. Ihnen würde nichts anderes übrig bleiben, als das Relaxo zu bekämpfen oder irgendwie vor ihm wegzulaufen, aber Lafayette war nun wirklich nicht der Typ Mensch, der gerne davonlief. Seine Pokébälle hatte er gerade aber nicht dabei, immerhin steckte Hector in seinem Körper, und der schien es nicht so eilig damit zu haben, irgendeines von Lafayettes Pokémon zu befreien. Genervt verdrehte der Arzt die Augen und wollte Hector gerade zurück ankeifen, als das Relaxo zwischen ihnen hindurch flitzte und sie dazu gezwungen waren, zur Seite zu springen. Was sollte das heißen, da waren keine Pokébälle?! Lafayette hatte sein Pokémon immer dabei, einfach um ein gewisses Maß an Selbstschutz gewährleisten zu können. Aber gut, wenn sie das hier träumten, dann wären wohl sowieso sämtliche Regeln der Logik außer Kraft gesetzt. Das zeigte sich ja eigentlich schon generell an der absurden Situation, in der sie sich befanden…
Wenn sie das Pokémon nicht bekämpfen konnten, vielleicht konnten sie es beruhigen. Lafayette hielt seine eigene Gestalt bei dem Vorhaben für passender, immerhin sah er nicht aus, als würde er in seiner Freizeit Relaxo-Babys verspeisen. Das schien Hector nicht unbedingt zu gefallen, aber er ließ sich darauf ein und versuchte, gut auf das Relaxo einzureden. Interessiert beobachtete Lafayette dieses Tun; er hatte Hector bis jetzt nicht als jemanden eingeschätzt, der großartig einfühlsam mit anderen Menschen (oder Pokémon) umgehen konnte. Menschen überraschten einen eben immer wieder und das hier beleuchtete gerade einen interessanten Aspekt von Hectors Persönlichkeit.

Leider schien Hector mit seiner Vermutung genau ins Schwarze zu treffen, denn das Relaxo wurde augenblicklich nur noch wütender. Lafayette konnte das nicht richtig nachvollziehen; für derlei Dinge fehlte ihm vermutlich schlichtweg die Empathie. Wen interessierte es denn, ob man anders aussah als die anderen? Wollte man überhaupt aussehen wie ein bunter Haufen Keldeokotze? Es war doch vollkommen egal, was andere über einen dachten, solange man selbst mit sich zufrieden war. Lafayette hob kurz die Augenbrauen; Gedankengänge, die er nicht wirklich verstand und wohl auch nie verstehen konnte. Klar war aber, wenn das Relaxo sich nicht beruhigen ließ, würde es vermutlich Hector angreifen, was bedeutete, dass sein eigener Körper ordentlich mitgenommen werden würde. Das galt es besser zu verhindern, also räusperte Lafayette sich und versetzte sich einfach in eine Lage, in der er sich oft auch im Beruf wiederfand. Da er sich um die geschmuggelten Pokémon der Taijitu kümmerte, bevor sie weiterverkauft wurden, hatte auch er dort oft verängstigte oder wütende Pokémon sitzen, die er dann beruhigen musste. Wenn er sich also vorstellte, das Relaxo war einfach eines dieser Pokémon, würde das sicher funktionieren, oder nicht? Leider hatte er ja gerade kein Beruhigungsmittel dabei…
„Immerhin bist du uns ja auch sofort aufgefallen“, war Lafayette ein, was den Blick des wütenden Relaxos auf ihn lenkte. „Zwischen all den bunten Relaxo, die im Endeffekt aber doch alle gleich aussehen, stichst du eben hervor, weil du etwas Besonderes bist.“ Innerlich hatte er das Gefühl, sein Magen drehte sich bei diesem Geschwurbel um. „Im Prinzip können die anderen Relaxo also nur neidisch auf dich sein, weil du ganz von allein aus der Masse hervorstichst. Denn wie viele rote und blaue Relaxo gibt es hier, während es nur eines von deiner Farbe gibt?“ Verstand das Relaxo sie überhaupt…?


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Beitrag von Hectoram Mi Jul 10, 2019 2:58 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #004, mit: Lafayette
Musste wirklich ausgrechnet er dafür sorgen, dass dieses Relaxo sie nicht mehr angreifen würde? Wieso glaubte Lafayette eigentlich, dass er dafür der geeignete Kandidat war? Gut, ihm blieb wohl nichts anderes übrig, wenn sich Lafayette selbst nicht dazu bereit erklärte und im Grunde wusste er ja auch, wie derlei Dinge funktionieren konnten. In der Theorie jedenfalls, denn ein wenig Erfahrung hatte er ja auch damit. Er versuchte es nun jedenfalls und hatte mit seiner Vermutung auch noch recht. Seine Menschenkenntnis weitete sich wohl auch auf wütende Relaxo aus, na gut zu wissen. Andererseits war es gar nicht so schwer, den Grund seiner Wut herauszufinden, denn es sah eben ganz normal aus, während alle anderen aussahen wie...aus einer Smartie-Packung. Den Gedanken abschüttelnd versuchte er das Relaxo gerade dahingehend zu beruhigen, dass gerade sein "normales" Aussehen hier doch eigentlich herausstach, da alle anderen eben komplett anders aussehen, weshalb es doch eigentlich gerade besonders war. Die Aufmerksamkeit des Pokémon lag nun jedenfalls direkt auf ihm und Hector fragte sich, ob er gleich umgerannt werden würde. Es war sicher nicht sehr angenehm, von einem Relaxo zerquetscht zu werden...ob Lafayette seinen Körper dann wieder zusammenflicken musste? Eine interessante Vorstellung, vor allem unter dem Aspekt, dass Hectors Körper dann ja immer noch völlig intakt sein würde. Würde er Lafayettes Körper dann verlassen und wieder in seinen eigenen zurückkehren? Eigentlich müsste er diese Theorie doch testen, aber falls das nicht funktionieren sollte, würde er so einige Probleme haben. Da war er doch ganz froh, dass sich Lafayette tatsächlich auch endlich in das Gespräch einmischte und die Aufmerksamkeit des Relaxo nun wieder auf sich zog. Hoffentlich verärgerte er es jetzt nicht weiter. Im Grunde führte er nur weiter aus, was Hector zuvor schon gesagt hatte: das Relaxo war etwas besonderes, weil es sich durch sein Aussehen von den anderen unterschied. Und es war ihnen auch sofort aufgefallen. Gut, das hatte wohl eher daran gelegen, dass es den Marktplatz demoliert hatte, aber das würde Hector sicherlich nicht laut aussprechen. Das würde immerhin die Mühen zunichte machen, die sie sich hier gerade gaben. Und Hector hatte wirklich keine Lust, wieder von vorne anzufangen - war so ja schon nervig genug. Lafayettes Worte ließen das Relaxo aber tatsächlich innehalten. Es schien nachzudenken, was doch schon einmal ein gutes Zeichen war. Das bedeutete nämlich, dass es sie tatsächlich verstanden hatte, worin Hector sich bisher noch nicht ganz sicher gewesen war. Es bedeutete auch, dass es zumindest nicht ganz dämlich war und tatsächlich ein funktionierendes Gehirn hatte, dass es auch benutzen konnte. Gar nicht so unähnlich zu den Pokémon, die Hector bisher eben so gesehen hatte. War ja bisher auch nicht eindeutig gewesen. Hector beobachtete das Pokémon auch weiterhin, denn wer wusste schon, ob es noch Dummheiten machen würde? Er wollte es jedenfalls nicht riskieren, genauso wenig wie er es riskieren wollte, durch irgendwelche Worte den Fortschritt wieder zunichte zu machen. Auch blieb er lieber weiterhin auf Abstand, denn man konnte ja nie wissen. Das Relaxo jedenfalls schien ein wenig ruhiger zu werden, allerdings war sich Hector nicht sicher, ob die Gefahr schon gebannt war. "Also bin ich...etwas Besonderes?" fragte das Relaxo aus heiterem Himmel überrascht, woraufhin Hector das Pokémon zunächst seinerseits überrascht anstarrte. Es konnte sprechen?? Wie war das möglich? Waren die Pokémon hier doch intelligenter, als sie es in seiner Welt waren? »Ja, sicher.« antwortete Hector perplex, wobei es vielmehr eine unbewusste Reaktion war, die mehr dazu diente, das Relaxo zu beruhigen. Hatte er sich das gerade nur eingebildet? Er sah zu Lafayette rüber, um in Erfahrung zu bringen, ob er es auch gehört hatte. Wurde er jetzt vielleicht schon verrückt? Aber nein, das Relaxo hatte wirklich gesprochen, da war sich Hector ziemlich sicher! Er sah wieder zu dem Pokémon und versuchte herauszufinden, ob noch irgendetwas darauf hindeutete, dass es sprechen konnte. Bisher konnte er aber nur sehen, dass es sich beruhigt zu haben schien. Vorerst. Na immerhin hatten sie das geschafft!

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Beitrag von Relaxoam Mi Jul 10, 2019 3:23 pm

Relaxo ist besiegt und alle anderen klatschen euch Beifall, sie wollen, dass ihr zu Prinzessin Elfun geht, welche in Relaxolot wohnt. Allerdings müsst ihr dafür mit dem Zug fahren, welcher von anderen Relaxo gezogen wird und dann hat der Zug auf halben Weg auch noch eine Panne und ihr müsst den Rest des Berges hinauf laufen!

Ziel: Lauft den Berg hinauf.
Kurze Anmerkung noch, alle Pokémon in dieser Quest können sprechen.



Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Kaya melden! Viel Spaß!
Code:
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Beitrag von Lafayetteam Mi Jul 10, 2019 4:37 pm

#5 · Geburtstagsevent
Lafayette hätte wirklich nicht erwartet, dass dieser Versuch funktionieren würde. Wütende Menschen ließen sich zumindest selten mit simplen Worten beruhigen, doch vielleicht waren Pokémon da einfach von friedlicherer Natur als jähzornige, selbstgerechte Menschen. Die Worte von ihm und Hector schienen das Relaxo zumindest zum Denken anzuregen und zu Lafayettes Glück wurde sein Körper nicht zu Matsche zertrampelt, sondern blieb in einem Stück. Es wäre auch mächtig problematisch gewesen, wäre es anders passiert. Auch wenn Lafayette sich fragte, ob er dann für immer in Hectors Körper stecken würde; umso besser, dass seiner noch intakt geblieben war. Doch lange hatte Lafayette keine Zeit – oder viel mehr: keinen Kopf – um darüber nachzudenken, denn das Relaxo find plötzlich an zu sprechen. Seine Augen weiteten sich überrascht und sämtliche Gedanken, die vorher noch in seinem Kopf herumgekreist waren, waren nun futsch. Mit einer Mischung aus Überraschung und Unglaube sah er das Relaxo an, das abwartend auf eine Antwort zwischen ihnen hin- und hersah, bis Hector sich dazu erbarmte, zu antworten. So fand Lafayette auch seine Stimme wieder und nickte bekräftigend. „Absolut. Schau uns doch an, wir sehen auch nicht aus wie alle anderen.“ Blieb zu hoffen, dass es hier keine anderen Menschen gab, sondern tatsächlich nur Relaxos. Denn dann würden sie tatsächlich anders aussehen als alle anderen.
Relaxo schien von dieser Antwort gerührt zu sein und ein wenig, so meinte Lafayette, färbten sich die Wangen des Pokémons rot. Es schien ihnen zu glauben und die Wut verflogen – Glück gehabt. Doch bevor Lafayette weiter darauf eingehen konnte, fiel ihm auf, dass sich um sie herum mittlerweile ein Kreis gebildet hatte. Die anderen Relaxo hatten sich wieder zurück auf den Marktplatz getraut und schienen hellauf begeistert davon zu sein, dass sie die Wut des anderen Relaxo hatten überwinden können. „Juhuu, ihr habt es geschafft!“, rief eines von ihnen, was Lafayette blinzeln ließ. Konnten die alle sprechen? „Meine Kohlköpfe sind gerettet!“, rief ein weiteres und alle warfen die Hände in die Luft als Zeichen ihrer Freude. „Wir sollten sie zu Prinzessin Elfun bringen, damit sie eine Belohnung bekommen!“, warf das normale Relaxo ein und erhielt zustimmende Worte von den anderen Relaxo. „Prinzessin Elfun…?“, wiederholte Lafayette und warf einen fragenden Seitenblick zu Hector. Das hier wurde immer verrückter. „Prinzessin Elfun!“, rief ein pinkes Relaxo zustimmend. „Sie ist unsere Herrscherin und wohnt in Relaxolot! Sie ist sehr gütig und liebevoll!“ Okay. Das klang… besser als ein wütendes Relaxo. Insofern diese Prinzessin tatsächlich existierte und so freundlich war. „Äh… Okay, wir würden eure Prinzessin gerne kennenlernen“, bestimmte Lafayette einfach mal. Wer war auch schon so irre, sich gegen einen Haufen Relaxo zu stellen? Mögen sie auch noch so bunt sein. „Oder was meinst du?“ Er wandte den Blick wieder zu Hector. Vielleicht hatten sie Glück und wenn sie dieses irre Szenario mitspielten, würde es ein Ende finden. Lafayette hoffte inständig, dass es sich einfach nur um einen komischen Traum handelte und nicht um irgendeinen Verrückten, der außerhalb von Lafayettes aktuellen Bewusstsein irgendwelche Experimente mit ihm machte, indem er Psychopokémon dazu brachte, mit seiner Psyche zu spielen. „Wir brauchen aber nicht wirklich eine Belohnung“, fuhr er langsam vor und räusperte sich dann, „das Antlitz eurer Prinzessin zu sehen würde uns schon reichen.“ Diese Worte schienen die Relaxo nun vollkommen aus dem Häuschen zu bringen. So bescheiden! So ritterlich! Das waren einige der Bezeichnungen, die nun seitens der Relaxo fielen. Na, wenn sie meinten… Lafayette wollte es einfach schnell hinter sich bringen.


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Beitrag von Hectoram Mi Jul 10, 2019 7:23 pm

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Post #005, mit: Lafayette
Man konnte auch Lafayette deutlich ansehen, wie überrascht er darüber war, dass das Relaxo tatsächlich zu sprechen begann. Das war doch völlig absurd! Wo waren sie hier noch gleich gelandet? Mehr aus Reflex heraus antwortete Hector dem Pokémon auf seine Frage und nach einigen Sekunden gab sogar Lafayette noch seinen Senf hinzu. Das schien das Pokémon sehr zu berühren, was wohl irgendwie gut war. Jedenfalls nahm Hector das an, denn es schien nicht mehr wüten zu wollen, was wohl ein gutes Zeichen war. Sie waren jedenfalls außer Gefahr, was ja das war, was sie mit ihren Worten hatten erreichen wollen. Eigentlich ein Wunder, dass Worte allein so etwas bewerkstelligen konnten. Vielleicht sollte er das auch mal versuchen, wenn er wieder auf irgendwelche dummen Verbrecher stieß. Leider waren die meist ja so dumm, dass sie nicht einmal verstehen würden, wovon er sprach. Was wirklich traurig war, aber es gab immerhin auch einen Grund, warum Hector Menschen zumeist nicht leiden konnte. Das Relaxo bewies im Grunde nur, was er immer vermutet hatte. Pokémon waren einfach wesentlich zugänglicher. Die meisten jedenfalls. Wenn sie ihn nicht gerade vollschleimten oder bespuckten. Aber von diesen Gedanken wurde er schnell abgebracht, als langsam aber sicher viele weitere Relaxo zu ihnen traten und dann auch noch zu jubeln begannen, als hätten sie hier gerade irgendetwas ganz wunderbares vollbracht. Und dann fingen sie auch noch an zu sprechen! Hector konnte seinen Ohren immer noch kaum glauben und er hatte das Gefühl, dass ihm sein Kopf schwirrte. Was bitte war hier los? Kohlköpfe? Prinzessin Elfun?! Was zum...? Lafayette reagierte in etwa so, wie Hector auch reagiert hätte, woraufhin sie noch einmal die Bestätigung erhielten, dass es hier tatsächlich eine Prinzessin Elfun gab. Das waren doch diese flauschigen Pflanzenpokémon, die aussahen wie Wattebäusche, oder? Die Prinzessin wohnte offenbar in Relaxolot...eine Prinzessin Elfun, die in Relaxolot wohnte? Das ergab doch überhaupt keinen Sinn! Und das nicht nur, weil das gar nicht möglich sein sollte. Wieso sollte ein Elfun in einer Schar Relaxo wohnen, in einer gleichnahmigen Stadt, die mit Elfun doch so gar nichts gemeinsam hatte? Mal ganz davon abgesehen, dass es völlig verrückt war, dass hier ein Elfun eine Prinzessin war, die über sprechende Relaxo herrschte...aber Lafayette beschloss einfach mal, dass sie diese Prinzessin gern kennenlernen würden. Bitte? Warum sollte er das wollen? Lieber wollte er versuchen, diese Situation so schnell es ging zu klären, um aus diesem seltsamen Traum zu entfliehen. Er war bestimmt vergiftet worden und irgendjemand stellte gerade ganz seltsame Dinge mit seiner Psyche an! Ob das hier seine größten Ängste waren? Das würde eigentlich nur wenig Sinn ergeben, denn er wusste genau um seine Ängste und die hatten nichts mit Relaxoville und einer Elfun-Prinzessin zu tun. Wieso bitte sollte so etwas in seinem Gehirn überhaupt existieren?
Hector sah Lafayette noch einige Sekunden entgeistert an, ehe er resigniert mit den Schultern zuckte. »Meinetwegen.« meinte er noch. Es war wahrscheinlich nicht sinnvoll, sich gegen eine Horde seltsam gefärbter Relaxo mit Haaren zu stellen, das würde vermutlich nicht gut enden. Oder so? Und vielleicht würde sich bei der Prinzessin dann ja klären, was hier los war! Falls sie überhaupt existierte, was er sich noch nicht wirklich vorstellen konnte. Aber vielleicht wurde er ja auch überrascht? Lafayette jedenfalls erntete mit seinen folgenden Worten noch einmal mehr Jubel, was Hector kommentarlos hinnahm. Sicher, Lafayette war bestimmt ein sehr edler, bescheidener Mann. Wenn sie meinten. »Wie können wir eure Prinzessin denn finden?« mischte sich Hector nun in den Jubel ein, denn er wollte ja auch voran kommen. "Na mit dem Zug natürlich!" erhielt er rasch die Antwort. Sicher, ein Zug war ja etwas ganz Natürliches, dass er da nicht selbst drauf gekommen war! Und wo fanden sie nun diesen Zug? Fragend sah er weiter zu den Relaxo, von denen sich eines tatsächlich erbarmte und ihnen den Weg zeigte. Na hoffentlich würde diese Zugfahrt schnell gehen. Als sie aber beim genannten Zug ankamen, wurde diese Hoffnung schnell zunichte gemacht. DAS sollte ein Zug sein? Das waren doch Relaxo, die da vorn standen! Wenn die den Zug zogen, würden sie sicher in vielen Jahren noch nicht am Ziel angekommen sein! Hector seufzte innerlich und sah zu Lafayette. Na das konnte ja ein Spaß werden!



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Beitrag von Lafayetteam Mi Jul 10, 2019 10:52 pm

#6 · Geburtstagsevent
Mittlerweile war Lafayette schon so weit, einfach wissen zu wollen, wohin das Ganze hier führte. Ihnen blieb ja im Endeffekt sowieso nichts anderes übrig, denn was brachte es ihnen, dem Lauf der Dinge zu entsagen und ihre Zeit weiter hier auf dem Marktplatz zu verplempern? Besser man nutzte sie dann wenigstens auch noch halbwegs gut. Und wenn das bedeutete, dass man eben eine Prinzessin in einem Schloss aufsuchte, dann sollte es so sein. Lafayette belustigte das Ganze irgendwo einfach. Er war kein besonders humorvoller Mensch, aber die Absurdität dieses Traums, er ging zumindest davon aus, dass es einer war, war einfach amüsant genug, um sein Interesse zu wecken. Wer wusste schon; vielleicht war das hier eine Reise in sein tiefstes Unterbewusstsein und würde ihm am nächsten Morgen, wenn er aufwachte, Aufschluss über irgendetwas geben. Auf jeden Fall hatte Lafayette keine große Lust darauf, untätig hier herumzustehen und zu warten, bis es vorbei war, also begrüßte er das Angebot, Prinzessin Elfun zu besuchen, durchaus. Hector, so schien es Lafayette, eher weniger, aber Hector hatte wohl auch ein Humorverständnis von einem Stein, insofern Lafayette das richtig einschätzen konnte. Insofern Lafayette Hector also weiter auf die Nerven gehen konnte, indem er das hier mitspiele, wäre er herzlich dazu bereit, das auch zu tun.
Er erwiderte Hectors resigniertes Schulterzucken und seinen entgeisterten Blick daher mit einem belustigten Lächeln. „Wunderbar, dann wäre das beschlossen“, ließ er verlauten und schmunzelte einen Moment in sich hinein. Selbst im Traum machte es noch Spaß, Hector auf den Geist zu gehen. Ein ziemlich realistischer Traum, wenn man rein vom Verhalten von Lafayette und Hector ausging. Bunte, sprechende Relaxo, die von einem Elfun angeführt wurden, waren nicht unbedingt realistisch. Die Frage nach dem Wie wurde Hector schnell beantwortet: mit dem Zug. Jaaa, natüüürlich. Da hätte Hector ja wohl auch ganz von allein drauf kommen können, so offensichtlich wie das war. Lafayette schmunzelte, als er gemeinsam mit Lafayette den Relaxo folgte, die sie zum Zug bringen wollten. Natürlich stellte er sich einen Zug vor, wie man sich einen Zug eben vorstellte. Was sie beide erwartete, war allerdings etwas vollkommen anderes. Der Zug fuhr nämlich erstmal schon nicht mechanisch, sondern wurde von einigen Relaxo gezogen und an sich sah er jetzt auch nicht aus wie ein luxuriöses Transportmittel. Viel zu bunt und irgendwie war er sich nicht mal sicher, ob das Material, aus dem er gemacht war, überhaupt Metall war und nicht irgendein Gebäck. Er runzelte leicht die Stirn, zuckte dann aber mit den Schultern. „Na dann mal los!“, rief er enthusiastisch und spazierte an Hector vorbei, um in einen der Wagons zu steigen. Er war an den Seiten nicht komplett geschlossen, sondern hatte jeweils ein großes fensterähnliches Loch, nur eben ohne Glas. Lafayette setzte sich auf eine der Bänke und stützte einen Arm auf dem „Fenstersims“ ab, während er zu Hector sah. „Immerhin müssen wir nicht laufen“, gab er zu bedenken und konnte sich ein weiteres Schmunzeln nicht verkneifen. „Es könnte also schlimmer sein.“ Konnte es das? Gefangen in einer kunterbunten, immerfröhlichen Welt? Dieser Traum hatte wahrlich das komplette Gegenteil von Lafayette und Hector manifestiert, das konnte man keinesfalls leugnen.
Als auch Hector saß, setzten sich die Relaxo, die den Zug zogen, in Bewegung und das Gefährt fing langsam an zu rollen. Lafayette schnaubte amüsiert, ehe er Blick sich wieder auf Hector legte. „Warum trägst du die Augenklappe, wenn du nicht blind bist?“, fragte er einfach frei heraus, weil es ihn gerade interessierte.


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Beitrag von Hectoram Sa Jul 13, 2019 5:27 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #006, mit: Lafayette
Ob es so wunderbar war, dass sie jetzt zu irgendeiner Prinzessin fuhren, die in Relaxolot wohnen sollte, bezweifelte Hector noch stark, aber ihm blieb wohl auch gar nichts anderes übrig. Als der Zug dann aber in Sichtweite kam, konnte Hector seinen Augen kaum trauen. Na wenn das da der Zug war, würden sie gewiss eine halbe Ewigkeit brauchen, bis sie am Ziel ankommen würden. Wo auch immer das sein würde. Hoffentlich war die Prinzessin nicht zu weit entfernt, denn Hector war sich nicht sicher, ob er es so lang in diesem seltsamen Zug aushalten würde. Nicht nur, dass er von Relaxo gezogen wurde, nein er sah auch überhaupt nicht aus wie ein gewöhnlicher Zug. Er war an den Seiten geöffnet und sah aus, als wäre er in einen Farbeimer gefallen. Das Gestellt war doch aber nicht auch noch aus Plastik, oder? So ganz stabil sah es ja irgendwie nicht aus, aber Lafayette ging ohne Umschweife darauf zu und hüpfte in eine der Kabinen. Na ganz toll. Er hatte doch wohl nicht noch Freude daran, oder? Hector verdrehte genervt die Augen, folgte seinem Kollegen dann aber in den Zug und ließ sich neben ihm auf der Bank nieder. Er hegte kein Bedürfnis danach, sich die wunderschöne, kunterbunte Welt anzusehen, die doch sowieso nicht echt war. Dass sie nicht laufen mussten, war für ihn da auch nicht unbedingt ein Trost. »Inwiefern könnte es denn noch schlimmer werden?« fragte er dann aber doch genervt nach, denn für ihn war es schon ziemlich schlimm. Was bitte dachte sich sein Gehirn denn da aus? War er nun von allen guten Geistern verlassen? Vielleicht war das auch alles gar kein Traum oder Halluzination, sondern passierte wirklich...allerdings wäre das noch absurder als die anderen Annahmen, weshalb er das schnell wieder hinten anschob.
Schließlich setzten sich die Relaxo aber in Bewegung und der Zug fuhr genauso langsam an, wie Hector es sich vorgestellt hatte. Was hätte man bei Relaxo auch erwarten können? Die waren schon von Natur aus langsam und eher träge, das war in einer Stadt voller Relaxo sicherlich auch nicht anders. Er trommelte also bereits in den ersten Sekunden ungeduldig mit seinen - oder eher Lafayettes - Händen auf seinem Bein herum. Na das konnte ja eine interessante Fahrt werden. Aber immerhin jubelten ihnen die anderen Relaxo kräftig zu! Ob es das aber besser machte... Und zu allem Überfluss fing Lafayette jetzt auch noch an, Smalltalk zu betreiben. Oder es zumindest zu versuchen. Er wollte nämlich wissen, warum Hector die Augenklappe überhaupt trug, wenn er gar nicht blind war. Wunderbar. Er hatte wirklich gehofft, dass diese Frage nicht aufkommen würde, aber er würde sicher nicht mit der Wahrheit darauf antworten. »Was glaubst du denn ist der Grund?« stellte er stattdessen eine Gegenfrage, um nicht direkt antworten zu müssen. Würde Lafyette ihm irgendwann im Hauptquartier der Taijitu begegnen, würde er ihn vermutlich gar nicht wiedererkennen, aber er wollte nicht riskieren, dass eine mögliche Lüge auffiel. Mit der Tarnung war es hier so eine Sache, da Lafayette ihn nun leider mit Augenklappe und dunklen Haaren kennengelernt hatte. Eigentlich gefiel Hector diese Überschneidung überhaupt nicht, aber was sollte er schon dagegen tun? Vielleicht war es in diesem Fall auch gar nicht weiter von Belang, aber riskieren musste er deswegen trotzdem nichts.



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Beitrag von Lafayetteam So Jul 14, 2019 10:06 am

#7 · Geburtstagsevent
Es amüsierte Lafayette zutiefst, wie negativ Hector an die Sache heranging. Natürlich gefiel ihm die ganze Situation auch überhaupt nicht. Er konnte sich besseres vorstellen, als in einem bunten Zug zu sitzen, der von ein paar Relaxo gezogen wurde, um zu einer Prinzessin zu fahren, die ihnen Arceus weiß was für eine Belohnung geben sollte. Am liebsten wäre er Zuhause an seinem Schreibtisch und hätte seine Ruhe, doch das ging gerade wohl einfach nicht. Außerdem schien das hier immerhin kein übler Albtraum oder sonst etwas zu sein, sondern doch eine recht angenehme Geschichte. Besser, sie saßen in einem Zug, der von Relaxo gezogen wurde, als dass sie von einem Haufen Relaxo verfolgt wurden, die sie auffressen wollten. Es konnte immer schlimmer sein. „Naja“, erwiderte er mit einem lockeren Schulterzucken und schmunzelte leicht. „wenn wir laufen müssten, wer weiß schon wie weit das Schloss weg ist. Ob wir einen Berg hochlaufen müssten oder sonst irgendwelche Hindernisse im Weg stünden. Jetzt können wir immerhin einfach hier sitzen und andere die Arbeit machen lassen.“ Fragte sich nur, ob der Zug die ganze Zeit so langsam fahren würde, oder ob die Relaxo durch irgendeinen Zauber irgendwann an Leistung zunehmen würden. „Stell dir vor, wir müssten durch irgendeinen Sumpf laufen, um nach Relaxolot zu kommen.“ Ein süffisantes Lächeln legte sich auf Lafayettes Lippen, während er seinen Kollegen aufmerksam ansah. Um Hectors Abneigung gegenüber sämtlichem Schmutz wusste Lafayette mittlerweile ja Bescheid. Schade, dass Achillea offenbar nicht hier war, vermutlich hätte sie auch einigen Spaß hierbei gehabt. Die Relaxo zu ärgern und zu provozieren hätte vollkommen in ihrem Verhalten gelegen. Aber so war es vielleicht auch besser, denn ohne sie bekamen sie zumindest keine größeren Probleme mehr mit den Pokémon. Zumindest sah es bisher so aus.

Die langsame Fahrt nahm ihren Lauf, aber so wirklich voran kamen sie auch nicht. Das würde also wohl eine Weile dauern, bis sie ihr Ziel erreicht hatten, weshalb Lafayette sich dazu entschloss, ein wenig Smalltalk zu betreiben. Als Psychologe war es schließlich sein Job, zu reden. Er verdiente damit sein täglich Brot, von daher war es für ihn kein großes Problem. Die Frage danach, weshalb die Augenklappe von Nöten war, wenn er eigentlich sehen konnte, erschien Lafayette da wie die sinnvollste Thematik. Hector gab ihm allerdings keine Antwort, sondern erwiderte eine Gegenfrage, die Lafayettes Mundwinkel kurz heben ließ. „Nun“, fing er an und musterte das Kleidungsstück nachdenklich. „Die naheliegendste Antwort, wenn man davon ausgeht, dass du nicht gerade einen Piraten mimen möchtest, wäre, dass du deine Identität schützen willst. Als krimineller einer mafiösen Organisation wäre das nur sinnvoll, wenn man abseits von diesem Leben noch ein anderes führt.“ Lafayette selbst sah darin keinen Nutzen. Gewissermaßen verschwamm die Linie zwischen seiner kriminellen Arbeit und seiner offiziellen Arbeit sowieso, weil er schließlich seine Arbeit für die Taijitu nutzte. Bezüglich dessen wollte er auch eigentlich noch mit Spencer geredet haben… „Auf der anderen Seite kann es natürlich auch sein, dass du einfach ein Faible für sowas hast.“ Der Arzt zuckte leicht mit den Schultern. „Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, weshalb man freiwillig auf einhundert Prozent Sehkraft verzichtet. Möchtest du mich erleuchten?“ Das Lächeln lag noch immer auf seinen Lippen, während er Hector ansah. Der Zug hatte mittlerweile ungefähr die Geschwindigkeit einer Kutsche angenommen.


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Beitrag von Hectoram Sa Jul 20, 2019 2:23 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #007, mit: Lafayette
Im Augenblick konnte er sich wirklich nicht vorstellen, was schlimmer sein könnte. Sicher gab es da bestimmt irgendwelche Möglichkeiten, die seinem Kopf gerade nicht einfallen wollten, aber allein dass er in einem fremden Körper war, neben Lafayette saß und von Relaxo in einem Zug gezogen wurde, reichte aus, um seine Laune stark zu verschlechtern. Nicht, dass sie in diesem kuriosen Traum je gut gewesen wäre, aber es wurde mit jedem Schritt den sie taten, irgendwie nur schlimmer. Seiner Meinung nach und er wollte lieber nicht wissen, was sie als nächstes erwartete. Lafayette schien das allerdings ganz anders zu sehen, zumindest sah er noch das Positive in der Situation. Denn immerhin mussten sie nicht selbst laufen und wer wusste schon, wie weit das Schloss noch entfernt war. Das mochte zwar stimmen, aber in dem Tempo, in dem sie voran kamen, wäre es wahrscheinlich noch besser gewesen, selbst zu laufen. Zwar auch anstrengender, aber definitiv schneller und dann hätte er zumindest etwas zu tun, um sich abzulenken. Auf der anderen Seite musste er so nur Lafayette ertragen, denn die vielen Relaxo waren gerade zumindest nicht mehr in seiner Nähe. Lafayette machte es ihm nur leider auch nicht leichter, einmal ganz davon abgesehen, dass es immer noch verstörend war, sich selbst zu sehen, ohne selbst im eigenen Körper zu stecken. Die Erwähnung des Sumpfes ließ Hector allerdings seine Augen verengen; Lafayette wusste nur zu gut darüber Bescheid, dass Hector Schlamm und andere solcher Substanzen zutiefst verabscheute. Hector war der festen Überzeugung, dass er ihn damit nur ärgern oder aufziehen wollte, worauf auch dieses Grinsen hindeutete und er versuchte mit aller Macht, sich davon nun nicht beeinflussen zu lassen. »Richtig. Das wäre wohl schlimmer.« gab er unter zusammengebissenen Zähnen hervor, dann wandte er seinen Blick aber auch schnell wieder ab. Wie er es doch hasste, dass man ihn mit solchen Dingen immer irgendwie verunsichern konnte. Aber Lafayette hatte recht: in diesem Zug waren sie zumindest sicher. Vorerst. Falls die Relaxo nicht auf die Idee kamen, irgendeinen Unfug zu machen. Hoffentlich bekamen sie es hin, mal ein wenig schneller zu fahren - und dann nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben. Hector wollte es einfach nur hinter sich haben, obwohl er auf der anderen Seite auch zugeben musste, dass er neugierig auf diese Prinzessin war. Gegen Pokémon hatte er immerhin nichts einzuwenden, wenn sie ihn nicht gerade umbringen oder mit ekligen Substanzen bespritzen wollten, insofern konnte es ja vielleicht sogar ganz amüsant werden?

Leider stand ihnen die Fahrt bis dahin noch im Weg, die Lafayette offensichtlich dafür nutzen wollte, mit ihm über seine Augenklappe zu sprechen. Hector war nur überhaupt nicht bereit dafür, ihm in irgendeiner Weise mitzuteilen, warum er sie unnötigerweise trug und damit darauf verzichtete, dauerhaft auf beiden Augen etwas zu sehen. Statt einer direkten Antwort stellte er also eine Gegenfrage, die Lafayette wohl auch sehr analytisch anging. Wie recht er doch mit seiner ersten Vermutung hatte, ärgerte Hector, was er sich aber nicht anmerken ließ. Oder er versuchte es zumindest, ob es ihm gelang, war ihm nicht ganz bewusst. Dass Lafayette die Augenklappe aber musterte, sorgte hoffentlich dafür, dass er Hector nicht allzu sehr im Blick behielt. Und nein, er wollte keinen Piraten mimen - welchen Zweck hätte das auch schon? Schweigsam sah Hector mittlerweile aus dem Fenster, auch wenn er dafür an Lafayette vorbei sehen musste; das hatte zumindest den Vorteil, dass er ihn im Augenwinkel weiter beobachten konnte. Lafayette fuhr schließlich auch fort mit seinen Ideen; nun war er auf den Gedanken gekommen, dass Hector genauso gut auch einen Faible für so etwas haben konnte. Möglich, allerdings nicht korrekt. Der Arzt konnte offenbar auch nicht verstehen, warum er freiwillig auf seine volle Sehkraft verzichtete, was wohl irgendwie verständlich war. Im Grunde gab es auch keinen besonders logischen Grund dafür. Bei seinem damaligen Unfall hatte er sich einfach dazu entschlossen, sein Auge tatowieren zu lassen, was er auf seiner Arbeit außerhalb der Taijitu aber niemandem zeigen wollte. So entstand die Idee der Augenklappe, die sich anschließend noch erweitert hatte, um auch einen Nutzen für die Taijitu daraus zu ziehen. Wer ihn schon länger kannte, wusste, dass sein jetzigen Auftreten innerhalb der Organisation nichts mit dem zu tun hatte, wie er früher gewesen war. Allerdings hatte er nicht gerade vor, Lafayette das unter die Nase zu reiben. Würde er jetzt einen Spiegel zur Hand haben, würde er ihn Lafayette vielleicht einfach vor die Nase halten - vielleicht, vielleicht auch nicht. So seufzte er nur. Brachte es überhaupt etwas, den Grund weiter zu verschweigen? Früher oder später würde Lafayette ihn ja doch herausfinden. »Nein, möchte ich nicht.« erwiderte er trotzdem auf Lafayettes Frage. Er hatte wirklich keine Lust darauf. »Allerdings finde ich es faszinierend, wie treffend deine erste Vermutung war.« fügte er dennoch an, was für ihn der Beantwortung der Frage noch am nächsten kam. Lafayette sollte sich eigentlich geehrt fühlen, denn er war tatsächlich der erste, dem gegenüber Hector das zugab. Er war aber auch der erste, der überhaupt erfuhr, dass eigentlich beide Augen von Hector ganz hervorragend funktionierten. Eine nähere Antwort würde Lafayette aber auch nicht erhalten, weshalb er selbst entscheiden musste, was er mit dieser Antwort anfing.

Der Zug hatte mittlerweile außerdem zumindest das Tempo einer Kutsche angenommen, was Hector nur leider immer noch nicht schnell genug ging. Er wollte lieber wieder hier raus, um nicht irgendwelche seltsamen Fragen beantworten zu müssen, die er nicht beantworten wollte. Es war einfach nur nervig, zumal er es sowieso nicht leiden konnte, über sich selbst zu sprechen. Er stand also auf und ging zum gegenüberliegenden Fenster, um sich ein wenig heraus zu lehnen und nach vorn zu sehen. Er erkannte, dass sich die Relaxo ziemlich abmühten, aber gefühlt überhaupt nicht vom Fleck kamen. Nur langsam wurde der Zug schneller und Hector fragte sich, wie schnell Relaxo überhaupt werden konnten. Das Gewicht des Zuges tat mit Sicherheit auch sein Übriges, damit sie nicht wirklich voran kamen. Genervt drehte er sich wieder um und sah rüber zu Lafayette. »Was glaubst du, wie lange das noch dauert?« fragte er, nicht so sehr aus Interesse - denn er war sich ziemlich sicher, dass Lafayette da auch keine Antwort drauf hatte - sondern vielmehr deswegen, damit er ihn nicht wieder mit irgendwelchen Fragen über seine Person löchern konnte. Sicherlich könnte Hector auch irgendwelche persönlichen Fragen über Lafayette stellen, um ihn näher kennen zu lernen, allerdings hegte er daran momentan noch kein Interesse. Auf der anderen Seite war es wohl immer ganz praktisch, wenn man diejenigen, mit denen man potenziell arbeitete, kannte. Bei dem Tempo, so war er sich sicher, hatte er dafür aber später auch noch genügend Zeit. Plötzlich aber ging ein Ruck durch den Zug, der Hector beinahe von den Füßen geworfen hatte. Zuerst das Schlimmste befürchtet, war er froh, dass es danach endlich schneller voran ging. Waren seine Gebete also doch erhört worden?



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Beitrag von Lafayetteam So Jul 21, 2019 2:08 pm

#8 · Geburtstagsevent
Sich mit Hector zu unterhalten war immer wieder eine Freude. Der Kerl war so unheimlich verschlossen, introvertiert und schlecht gelaunt, dass es Lafayette beinahe schon wirklich faszinierte. Was verbarg sich hinter der grummelig dreinblickenden Fassade? Welche Gedanken, Geheimnisse und Tiefen gab es dort zu entdecken, wenn man es schaffe, ihn zu knacken? Wahrlich Fragen, die eine Überlegung wert waren. Doch das hier war nicht der richtige Ort oder die richtige Zeit, um sich damit zu beschäftigen und Lafayette wusste besser als jeder andere, dass so etwas Zeit benötigte. Bisher schienen die beiden zumindest immer mal wieder zufällig aufeinander zu stoßen und gemeinsam in lächerliche Situationen zu geraten; immerhin eine gute Grundlage, um sich besser kennenlernen zu können.
Während Lafayette darüber nachdachte, betrachtete er abwesend sein eigenes Gesicht. In seinen eigenes Abbild zu sehen war ungewohnt und faszinierend zugleich und Lafayette wurde nur darin bestätigt, dass sein Eindruck über sich selbst absolut gerechtfertigt war. Es war kein Geheimnis, dass der Arzt sich selbst für sehr wichtig hielt und ein überaus großes Ego besaß, das ihm immer und immer wieder bestätigt wurde. Nur leicht zeichnete sich auf seinen Mundwinkeln ein Lächeln ab, ehe er den Blick abwandte und stattdessen auf die Landschaft außerhalb des Zugs richtete. Der Schwarzhaarige hatte nicht erwartet, dass Hector ihm eine konkrete Antwort auf seine Frage zu seinem kleinen Accessoire geben würde, doch die Antwort, die er bekam, reichte ihm bereits. Er nickte kurz. „Die meisten Verbrecher greifen auf so etwas zurück“, erwiderte Lafayette mit einem Schulterzucken, begleitet von einem leichten Schmunzeln. „Warum ausgerechnet eine Augenklappe?“ Langsam legte sich die Aufmerksamkeit der Iriden wieder auf Hector. Interessiert sah Lafayette ihm entgegen, doch in seinem Blick war noch mehr als Aufmerksamkeit abzulesen. Etwas Geheimnisvolles, was eine gewisse unterschwellige Tiefe hinter der Frage vermuten ließ, die man jedoch nicht vollkommen greifen konnte.

Das Tempo des Zugs war eher mäßig. Wahrscheinlich würde sie bald ein Flegmon überholen können, das auf einem Bummelz ritt; es würde Lafayette nicht verwundern. Auf Hectors Frage spitzte er leicht die Lippen, ehe er mit den Schultern zuckte. „Angenommen, das Schloss ist nicht zusätzlich noch auf einem Berg…“, fing er an und hob die Augenbrauen. Bei dem Tempo noch Bergauf fahren zu müssen wäre wahrscheinlich sehr, sehr problematisch. „… ich hoffe mal nicht länger als zum Sonnenuntergang.“ Falls es den hier überhaupt gab. Sicher konnte man sich da ja auch nicht sein, wo hier sowieso schon alles drunter und drüber ging.
Das plötzliche Ruckeln ließ Lafayette aufhorchen und sich schließlich auf der Bank umwenden, um aus dem Fenster hinter sich zu schauen. Er bemerkte, dass der Zug etwas schneller wurde, konnte aber auch sehen, wie angestrengt die Relaxo den Zug zogen. „Man sollte meinen, es gäbe auch einfachere Arten, zu reisen…“, murmelte er leise zu sich und wollte sich gerade wieder umdrehen, als es erneut ruckelte. Diesmal stärker und schließlich blieben sie auch einfach stehen. Von draußen waren schockierte Laute zu hören und Lafayette konnte ein Augenverdrehen nicht vermeiden. „Was ist denn nun los?“ Er stand schließlich auf und warf Hector einen auffordernden Blick zu, ehe er kurzerhand den Zugabteil wieder verließ. Vor der Lok des Zuges standen die ganzen Relaxo, die den Zug zogen und sahen allesamt sehr überfordert und verwirrt aus. Als Lafayette auf sie zuging, erkannte er auch bald, woran es lag: eines der Räder der Lok ist abgesprungen, deswegen kamen sie auch nicht weiter. Na, wunderbar.


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Beitrag von Hectoram So Jul 21, 2019 7:02 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #008, mit: Lafayette
War es wirklich nötig, noch weiterhin über ihn zu sprechen? Hatten sie nicht eigentlich wesentlich besseres zu tun, als darüber zu sprechen, warum Hector eine Augenklappe trug und auf seine volle Sehkraft verzichtete? Beispielsweise konnten sie sich darauf konzentrieren, dass dieser Zug so langsam fuhr wie ein Flegmon. Aber nein, Lafayette wollte offenbar mit ihm sprechen und dann auch noch über ihn...er hatte ja wohl nicht vor, sich irgendwie mit ihm anzufreunden und ihn näher kennenzzlernen, oder? Damit würde er wohl ohnehin keinen Erfolg haben. Tatsächlich störte es Hector gerade sogar, dass er als "Verbrecher" betitelt wurde, obwohl er natürlich wusste, dass er sehr wohl einer war. Der Begriff störte ihn nur einfach, auch wenn er nicht genau wusste warum. Vielleicht störte es ihn auch deswegen, weil Lafayette ihn gerade in einen Topf mit so vielen Schwachköpfen gesteckt hatte, denn viele Verbrecher waren einfach wegen intelligent. Er hütete sich allerdings, diese Gedanken auszusprechen, sondern blickte seinen Gegenüber stattdessen einfach nur stumm an. Er war ohnehin niemand, der allzu viel sprach und dazu etwas zu sagen, war ohnehin sinnlos. Im Grunde wollte er auch zu der nächsten Frage nicht viel sagen - denn was hätte er darauf auch antworten sollen? - und so sah er Lafayette zunächst nur weiterhin an. Dessen Blick hatte allerdings irgendetwas Geheimnisvolles an sich, das Hector überhaupt nicht einschätzen konnte. Was bezweckte Lafayette mit seiner Frage? Hatte er vor, die hier gewonnenen Informationen irgendwann gegen ihn zu verwenden oder wollte er sich wirklich nur mit ihm anfreunden? Oder hatte es vielleicht einen ganz anderen Grund? Hector verschränkte die Arme vor der Brust, überlegend, wie er nun reagieren sollte. Wenn Lafayette sich im Spiegel betrachten würde, würde er schon wissen, warum es die Augenklappe geworden war, aber das würde Hector ihm nicht unter die Nase reiben. »Warum nicht? Würdest du etwas anderes favorisieren?« Keine direkte Antwort, aber die würde sein Kollege auch einfach nicht erhalten. Ging ihn schließlich auch nichts an. Außerdem war sich Hector fast sicher, dass er es früher oder später sowieso erfahren würde.

In dem Versuch, nun aber endlich das Thema zu wechseln und von sich selbst abzulenken, fragte er Lafayette danach, wie lange es seiner Meinung nach noch dauern würde. Er war sich zwar sicher, dass er darauf keine Antwort erhalten würde - denn woher sollte Lafayette das auch wissen? - aber er konnte es zumindest einmal versuchen. Und zu seiner Überraschung gab er ihm dann sogar eine doch ausführliche und durchdachte Antwort. Wenn dieses Schloss tatsächlich noch auf einem Berg stehen würde...Hector hoffte wirklich, dass dem nicht der Fall war, denn dann würden sie wahrlich eine halbe Ewigkeit benötigen. Taten sie ja jetzt schon. Hector war eigentlich ein sehr geduldiger Mensch, aber er hatte keine Ahnung, was hier eigentlich vor sich ging und das machte ihn fast wahnsinnig. Was er aber nicht zeigte, selbstverständlich, denn es ging Lafayette nichts an. »Dann sollten wir hoffen, dass es hier keine Berge gibt.« Nachher mussten sie doch noch selbst hoch laufen, weil irgendetwas schief ging...und als hätten seine Gedanken das heraufbeschworen, wurde der Zug von einem kräftigen Ruck erfasst, der Hector beinahe von den Füßen riss. Glücklicherweise konnte er sich fangen und der Zug wurde danach auch endlich schneller. Hector hoffte nur, dass das kein Vorbote für irgendetwas gewesen war. Lafayettes Worte hörte er auch nur am Rande, denn nur Sekunden später ruckelte der Zug erneut - und blieb dann ganz stehen. Das sollte doch wohl ein Scherz sein. Hector atmete tief ein, um nicht doch noch die Beherrschung zu verlieren. Lafayette schien auch genervt zu sein, zumindest ließ das Augenrollen darauf schließen und so folgte Hector ihm zwangsweise nach draußen. Wunderbar - war jetzt wirklich der ganze Zug stehen geblieben? Sie waren doch überhaupt nicht weit gekommen! Zumindest gefühlt nicht.
Nachdem sie die Lok verlassen hatten, ging auch Hector zu den Relaxo, die den Zug eigentlich zogen und schon in den ersten Metern ahnte er Böses. Die Stimmen der Relaxo schienen aufgebracht zu sein und auch ein wenig ratlos und je näher sie den Relaxo kamen, desto mehr wurde der Grund dafür sichtbar: offensichtlich war eines der Räder abgefallen, sodass es nun unmöglich war, weiter mit dem Zug zu fahren. »Das bedeutet dann wohl, dass wir nicht weiter können.« stellte Hector schlicht fest, in der Hoffnung, dass dieser Spuk jetzt endlich ein Ende finden würde. Was aber natürlich nicht der Fall war, denn das wäre ja auch zu einfach gewesen. "Oh, aber Prinzessin Elfun erwartet euch schon!" sagte eines der Relaxo eifrig. Und was konnte Hector nun dafür? Sie konnten das Schloss ja kaum per Fliegen erreichen! Außerdem legte Hector es auch nicht darauf, diese Prinzessin so unbedingt kennenzulernen. "Der Zug ist hinüber, aber dann müsst ihr jetzt einfach zu Fuß weiter gehen! Es geht nur den Berg hoch, danach ist es nur noch ein kleiner Sprung bis zum Schloss!" fügte ein anderes Relaxo deprimierend fröhlich hinzu. Da war also doch der Berg, von dem Lafayette gesprochen hatte. Als wenn er es geahnt hätte...Hector sah in die Richtung, in die das Relaxo deutete; sie standen tatsächlich auf einem steilen Abhang, den man vielleicht sogar als Berg bezeichnen konnte. Seltsam, dass ihm das bisher nicht aufgefallen war. Das erklärte wahrscheinlich auch das unglaublich langsame Tempo, mit dem sie bisher voran gekommen waren. »Gibt es kein anderes Transportmittel?« wollte Hector wissen, ahnend, dass er sowieso nicht daran vorbei kommen würde, zu dieser Prinzessin zu kommen. Auf Laufen hatte er aber wahrlich keine Lust. Hoffentlich kam nicht auch noch der Sumpf hinzu, von dem Lafayette zuvor gesprochen hatte. Denn irgendwie schien das, was er zuvor noch angesprochen hatte, jetzt gerade einzutreten. Hatte Lafayette vielleicht etwas mit diesem komischen Traum zu tun? Argwöhnisch sah Hector zu ihm herüber - äußerst seltsam.



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Beitrag von Lafayetteam Sa Jul 27, 2019 4:12 pm

#9 · Geburtstagsevent
Lafayettes Blick wurde einen Augenblick nachdenklich, während er sein Spiegelbild ansah. Hector versteckte wahrlich mehr Geheimnisse in sich, als Lafayette anfangs gedacht hatte. Prinzipiell ging er davon aus, dass kein Mensch, der ihm begegnete, ihm ebenbürtig sein könnte. Die meisten hielt er für Einfallspinsel, dumme, zurückgebliebene Menschen, die das wahre Bild der Welt weder erfassen konnten, noch es erfassen wollten, weil sie in ihrer dümmlichen und einfältigen Welt und ihrem nichtssagenden Leben zufrieden waren. Auch Hector hatte er für so einen Menschen gehalten, als sie sich damals im Museum das erste Mal begegnet waren, doch der junge Mann schien mehr Ebenen zu haben als nur die, die er anderen zeigte. Umso spannender war es für Lafayette, dass er nun die Möglichkeit hatte, genauer in die Psyche seines „Kollegens“ einzudringen. Ob das, was er hier hörte, stimmte oder nicht, konnte er natürlich nicht sagen. War das hier tatsächlich ein Traum, dann waren Hectors Antworten lediglich ein Ausdruck von Lafayettes eigener Fantasie – doch das hinderte ihn ja nicht daran, weiter danach zu stochern. Jetzt schon stellte er es sich amüsant vor, Hector später, wenn er wieder wach war, einfach zufällig auf sein Auge anzusprechen, um herauszufinden, ob er tatsächlich damit sehen konnte – wenn allerdings alles, was er hier über Hector erfuhr, wahr war, was war das dann für ein Traum? Vielleicht eine Vision? Konnte Lafayette in die Zukunft sehen? Unwahrscheinlich. Das war rein logisch gesehen nicht möglich und die Art und Weise dieser Vision wäre auch sehr verwirrend. Aber letzten Endes lebten sie mit Wesen zusammen, deren Fähigkeiten die menschliche Vorstellungskraft überstiegen. Vielleicht war er doch von irgendetwas gesegnet worden und konnte nun in die Zukunft sehen oder Fragen beantworten, auf die man sonst keine Antwort erhalten würde. Amüsant wäre es – und für eine Person, die sich ohnehin bereits für das höchstgestellte Wesen betrachtete, nur allzu willkommen.
„Wahrscheinlich der Praktik wegen“, erwiderte Lafayette und beantwortete sich damit eigentlich nur selbst seine Frage. Während er mit den Schultern zuckte ließ er die Augenklappe wieder verschwinden und überkreuzte die Beine locker, während er Hector ansah. „Wenn ich so darüber nachdenke…“, begann er und verengte leicht die Augen, „was gibt es überhaupt für andere Möglichkeiten, sein Auge zu verdecken? Ein Tuch vielleicht… eines dieser Pflaster, die man vom Augenarzt bekommen kann… Wenn man darüber nachdenkt, ist eine Augenklappe wohl tatsächlich die beste Wahl.“ Ein schmales Lächeln legte sich auf seine Lippen, während er Hector ansah.

Doch der schöne Smalltalk der beiden wurde unterbrochen, als der Zug stehenblieb und die beiden ihn verließen, um nachzusehen, was das Problem war. Wie ein Rad einfach so abfallen konnte war Lafayette zwar ein Rätsel, doch er war auch kein Mechaniker, von daher gab es zumindest von seiner Seite aus keine Möglichkeit, irgendetwas zu reparieren. Er vermutete, dass es bei Hector genau so war und die Relaxo wirkten auch nicht so, als könnten sie sich nun um diese Panne kümmern. Der Arzt seufzte einmal still und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe er sich umsah. Sie standen tatsächlich auf einem Berg – wie war ihm das vorher nicht aufgefallen? Leicht verzog er das Gesicht, als er den Blick nach vorn wandte, um zur Spitze des Berges zu sehen. Da sollten sie hochlaufen? „Leider nicht“, erwiderte ein rosafarbenes Relaxo auf Hectors Frage, woraufhin Lafayette seine Aufmerksamkeit auf das Pokémon richtete. „Der Aerodactyl-Express ist momentan im Urlaub.“ Oh, na wunderbar. Wenn Lafayette sich entscheiden müsste zu laufen oder von einem Aerodactyl durch die Luft getragen zu werden, war seine Wahl ohnehin klar.
„Na dann, laufen wir mal los!“, sprach er gut gelaunt lächelnd und klatschte einmal in die Hände. „Einfach hier gerade aus?“ Er deutete den Berg entlang und die Relaxo nickten zustimmend. „Wunderbar.“ Natürlich hatte er keine Lust darauf, diesen Berg nun hochzulaufen. Aber Hector hatte bestimmt noch weniger Lust, also war das ein guter Grund, die Sache zu umarmen und einfach zu machen. „Danke für eure Hilfe“, bedankte er sich noch bei den Relaxo, ehe er einfach anfing, den Weg nach oben entlang zu laufen. Hector würde sicher folgen.

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Beitrag von Hectoram Sa Jul 27, 2019 5:25 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #009, mit: Lafayette
Es lag ganz sicher nicht in seinem Interesse, weiterhin über seine Augenklappe zu sprechen und er hatte auch nicht vor, Lafayette auf seine Frage eine Antwort zu geben. Er schaffte es dann aber auch selbst, sich die Frage zu beantworten und stellte dann sogar noch fest, dass es kaum andere Möglichkeiten gab, sein Auge zu verdecken. Ein Tuch oder Pflaster fiel Lafayette noch ein und Hector musste sich vorstellen, wie er eins davon verwenden würde. Das wäre ihm tatsächlich viel zu umständlich; Tücher müsste er sich immer wieder um den kompletten Kopf wickeln und von den Pflastern bräuchte er tausende Stück, die er dann auch noch bezahlen musste, denn er konnte wohl kaum immer das selbe Pflaster benutzen. Da war die Augenklappe wirklich noch die komfortabelste Lösung, wie auch Lafayette aufgefallen war. »Ganz genau.« stimmte Hector ihm tatsächlich noch zu, sagte sonst aber nichts mehr, denn für ihn war das Thema nun abgehakt. Außerdem wurden sie sowieso davon unterbrochen, dass der Zug einfach anhielt und sie nicht mehr weiter transportieren würde. Als sie ausstiegen und Hector der Berg auffiel, fing er doch an zu glauben, dass Lafayette irgendetwas damit zu tun hatte. Immerhin hatte er kurz davor noch davon gesprochen und jetzt traf genau das ein. Der Zug hatte ein Rad verloren und sie mussten den Berg nun selbst hochlaufen. Da konnte Lafayette doch nur seine Finger im Spiel haben, so gut wie das auf seine vorherigen, möglichen Szenarien passte! Hector hatte noch die Hoffnung, dass es vielleicht ein anderes Transportmittel gab, doch da wurde er schnell enttäuscht. Der Aerodactyl-Express war wohl leider gerade im Urlaub. Das war..ja beruhigend. Hector wäre ohnehin nicht mit einem Aerodactyl geflogen, erst recht nicht, wenn Lafayette gleichzeitig darauf reiten würde. Oder gab es da eine Gondel für? Er wollte es lieber nicht herausfinden, konnte Lafayettes Enthusiasmus aber auch absolut nicht verstehen. Das verstärkte nur den Verdacht, dass er irgendetwas damit zu tun hatte. Wahrscheinlich wollte er Hector nur ärgern, was dummerweise auch noch funktionierte. Denn er hatte wirklich keine Lust, diesen Berg hochzulaufen. Wehe, es kam jetzt auch noch der Sumpf dazu! Hector seufzte, als Lafayette erfragte, ob sie einfach geradeaus laufen mussten, um das Schloss zu erreichen, was die Relaxo ihm bestätigten. Hector sagte jedoch nichts mehr dazu, da er fand, dass sein Blick Bände sprach. Er war genervt, sehr sogar und er hatte keine Ahnung, ob er das wieder ablegen konnte. Während sich Lafayette bei den Pokémon bedankte, verdrehte Hector nur die Augen, folgte Lafayette dann allerdings, als der damit begann, den Weg nach oben zu laufen. Wunderbar, wirklich wunderbar. Es war so unglaublich anstrengend, Berge zu erklimmen und er sah den Sinn dahinter wirklich nicht. »Das hast nicht etwa du eingefädelt, oder?« kam er dann aber doch nicht umhin zu fragen. »Ich hoffe für dich, dass nicht gleich auch noch der Sumpf auftaucht.« fügte er noch an, wobei die Warnung dahinter klar zu hören war. Vermutlich hatte Lafayette überhaupt nichts damit zu tun, aber es kam ihm einfach so vor, denn das konnte doch alles kein Zufall sein! Ihm war gerade auch egal, was Lafayette dabei wohl von ihm denken mochte. Vielleicht sollte er einfach anfangen, das Ganze hier tatsächlich wieder als Traum zu betrachten, aus dem er jeden Moment erwachen konnte. Nur war es ihm immer noch ein Rätsel, warum er solche Dinge träumen sollte.
Den Berg zu erklimmen, dauerte tatsächlich auch länger als gedacht, denn obwohl sie mit dem Zug doch schon einige Meter hinauf gefahren waren, war der verbleibende Abstand bis zum Gipfel doch nicht gerade klein. Er versuchte wirklich, sich davon nicht unterkriegen zu lassen und weiter zu machen, auch wenn es wirklich anstrengend war, den Weg zurückzulegen. Hoffentlich war die Prinzessin nicht so seltsam wie die Relaxo und würde ihnen dann vielleicht auch endlich mal sagen, was hier vor sich ging.



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Beitrag von Lafayetteam So Aug 11, 2019 9:50 am

#10 · Geburtstagsevent
Nun, das war ja jetzt eine eher unpraktische Situation. Sicherlich hätte Lafayette es vorgezogen, den Weg zum Schloss gemütlich in einem Zug verbringen zu können, statt den Rest des Berges hochlaufen zu müssen und zu Fuß zum Schloss zu kommen. Er mochte Spaziergänge zwar sehr gerne, aber doch eher in Gegenden, in denen er sich auskannte. Wer wusste schon, was einen sonst erwartete? Es gab nichts, was er weniger ausstehen konnte, als nicht die Kontrolle über Situationen zu haben und sich ins Unbekannte aufzumachen war leider genau das. Außerdem war diese „Welt“, in der sie sich gerade befanden, ja bereits seltsam genug. Hinter der nächsten Ecke konnte womöglich ein buntes Schlurp lauern, dass sie im nächsten Moment auffressen wollte.
Doch die Situation konnte man nun nicht ändern. Weder er noch Hector hatten Ahnung davon, wie man einen Zug reparierte, also blieb ihnen nichts anderes übrig, als den Rest des Weges tatsächlich allein zu Fuß zu gehen. Hectors Blick, als er das realisierte, war allerdings so unheimlich köstlich, dass Lafayettes eigener Unmut darüber direkt schon wieder ins Nichts verpuffte. Mit einem begeisterten und belustigten Blick auf den Lippen bedankte sich der Arzt bei den Relaxo, ehe er sich umwandte, um sich auf den Weg zu machen, den Berg zu erklimmen. Hector folgte zum Glück und so ließen sie die Pokémon und den Zug hinter sich – hoffentlich würden sie es schaffen, ihn zu reparieren!

„Hm?“ Mit fragendem Blick wandte er das Gesicht zu Hector, der neben ihm herlief. Es war noch immer absurd, sich selbst ins Gesicht zu schauen, aber langsam gewöhnte sich Lafayette irgendwie daran. Es war zwar sehr surreal, aber das schien ja auf alles zuzutreffen, was hier gerade passierte. „Unsinn“, erwiderte er und machte eine abwinkende Bewegung mit der Hand, doch das Lächeln blieb auf seinen Lippen. „Wie sollte ich das denn beeinflussen?“ Auch wenn er zugeben musste, dass es wirklich amüsant war, dass genau das, was er vorhergesagt hatte, tatsächlich geschah. Würden sie nun noch auf einen Sumpf treffen, wäre er wahrscheinlich überzeugt davon, dass er eine Art Orakel war, das die Zukunft voraussagen konnte. Belustigt über den Gedanken schmunzelte er, als er den Blick wieder nach vorn wandte.
Zum Glück war der Weg, der den Berg hochführte, mittlerweile schon so gut in den Boden geebnet, dass sie keine großen Probleme damit hatten, ihn entlangzulaufen. Es wäre schließlich nochmal schwerer gewesen, hätten sie den Berg wortwörtlich erklimmen müssen. So gerne Lafayette Spaziergänge mochte, das Bergsteigen war nicht etwas, was er wirklich präferierte. Einerseits reizte es ihn nicht, andererseits erschien es ihm als viel zu gefährlich. Wenn er starb, dann nicht, weil er tausend Meter in die Tiefe stürzte, nur weil irgendeiner der Gurte nicht richtig festgezogen war… Nachdenklich ließ Lafayette den Blick einen Moment wandern und betrachtete die Umgebung, die sich ihnen offenbarte. Etwas Gutes hatten Berge ja immerhin: eine wunderschöne Aussicht. Zwar gab sie ihm keinen Aufschluss darüber, wo sie sich befanden, aber an sich war es wirklich ein schöner Anblick. Er fragte sich nur, wo das Schloss liegen sollte. Dafür, noch weitere Strecken zu laufen, hatte Hector sich definitiv die falschen Schuhe ausgesucht, die jetzt gerade an Lafayettes Füßen lagen.




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Beitrag von Relaxoam Mi Aug 21, 2019 10:00 pm

Endlich seid ihr an den Toren von Relaxolot angekommen, da erwarten euch auch schon die Wachen. Sie glauben ihr wärt Wechselrelaxos, weil ihr nicht wie alle anderen auch mit dem Zug gekommen seid. Wie schafft ihr es, die Wachen zu überzeugen, dass ihr nette Menschen seid?

Ziel: Überzeugt die Wachen, welche euch dann zu Prinzessin Elfun führen.



Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Kaya melden! Viel Spaß!
Code:
<center><rd>Lunartanz</rd></center>
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Beitrag von Hectoram Mi Aug 28, 2019 3:13 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #010, mit: Lafayette
Er konnte es noch immer kaum glauben, dass sie jetzt diesen Berg tatsächlich zu Fuß erklimmen sollten, aber daran ließ sich gerade wohl auch nichts ändern. Dennoch, mittlerweile war er sich ziemlich sicher, dass Lafayette seine Finger mit im Spiel hatte. Er musste nur noch herausfinden, wie er das anstellte. Ob er ihn mit irgendeinem Gift erwischt hatte, bevor er das überhaupt hätte merken können? Vielleicht lenkte er auch irgendwie anders seine Gedanken und damit diese Welt, in der sie sich befanden. Ja, vielleicht war das hier nur alles ein Hirngespinst, ausgelöst durch Halluzinogene, die irgendwann ihre Wirkung verlieren würden. Lafayettes Antwort nämlich, dass es Unsinn war, dass er hier seine Finger mit im Spiel hatte und die darauffolgende Nachfrage, wie er das denn anstellen sollten, wirkten auch nicht gerade Vertrauen erweckend. Hector quittierte das nur mit gerunzelter Stirn und grübelte weiterhin darüber nach, wie Lafayette das wohl hinbekommen hatte. Es fehlte im Grunde nur noch der Sumpf und alles, was er vorhergesagt hatte, wäre eingetroffen. Sicherlich steuerte er Hectors Gehirn irgendwie, sodass es ihn diese ganzen Dinge sehen ließ. Wenn das stimmte, musste er ihn dringend fragen, um was für eine Art Gift es sich dabei handelte, denn das könnte eine sehr interessante, neue Art der Folter werden, bei der er sich nicht einmal die Finger schmutzig machen musste.
Während Lafayette beim Aufstieg des Berges ein wenig die Aussicht genoss, hatte Hector nichts für diesen Anblick übrig, weshalb er auch kaum etwas davon mitbekam, wie es um ihn herum eigentlich aussah. Er grübelte den ganzen Weg über darüber nach, was man wohl mit ihm angestellt haben mochte, dass er nun hier gelandet war und so bemerkte er auch erst sehr spät, dass sich große Tore und eine Standmauer vor ihnen auftaten, noch bevor sie die Spitze des Berges überhaupt erreicht hatten. Das einzige, was er wirklich realisierte, war die Tatsache, dass dieser Aufstieg doch anstrengender war, als er ursprünglich angenommen hatte - und er hatte schon nicht damit gerechnet, dass es leicht werden würde. Außer Atem war er jedenfalls allemal, als er oben ankam, obwohl Lafayettes Körper besser trainiert zu sein schien als sein eigener. Lange Strecken zu laufen war einfach nicht sein Ding, allerdings wurde er, sobald sie die Spitze des Berges erreicht hatten, auch sehr schnell von seinen bisherigen Gedanken abgelenkt. Den Weg über hatten sie mehr oder weniger in Schweigen verbracht, was Hector ganz recht war, doch diese Ruhe wurde jetzt jäh zerstört, als ein großes Relaxo direkt auf sie zugestapft kam. Leider sah es dabei eher aus, als wollte es sie direkt wieder den Berg hinunter stoßen; hinter ihm stand ein weiteres Relaxo und Hector vermutete, dass die beiden wohl als Wachen fungierten, um das Tor zu Relaxolot zu bewachen. Und sie waren wohl gerade Eindringlinge. Jedenfalls interpretierte er das so, denn er konnte sich bei bestem Willen nicht vorstellen, was sie sonst hätten falsch machen können. "Ihr seid gar nicht mit dem Zug gekommen!" sprach das eine Relaxo, das bereits näher bei ihnen stand und klang dabei ziemlich empört, wenn nicht sogar ziemlich überrascht und besorgt. Das konnte allerdings auch nur Einbildung sein, denn was störte es die Relaxo schon, dass sie den Berg zu Fuß hochgelaufen waren? Hieß das, dass diese Züge sonst nie kaputt gingen? Na da hatten sie ja mal wieder Glück gehabt... Hector wollte gerade erklären, dass sie das nicht gekonnt hatten, als ihm das Relaxo auch schon über den Mund fuhr. "Ihr müsst Wechselrelaxos sein; ich muss euch hinfort schicken!" Bitte was? Hector sah das Relaxo recht sprachlos an; was waren bitte Wechselrelaxos? Und hatte dieses Pokémon jetzt tatsächlich vor, sie wieder den Berg hinunter zu schicken? Offensichtlich schon, denn ehe er noch hätte reagieren können, kam das Relaxo weiter auf sie zu und auch das zweite Relaxo überbrückte die Distanz, wobei beide eine Art Lanze direkt auf Hector und Lafayette gerichtet hatten und sie so wohl zurückdrängen wollten. War die eben auch schon da gewesen? Entweder hatte Hector die Lanzen einfach übersehen oder sie waren urplötzlich aufgetaucht - was ja eigentlich nicht möglich war, richtig? »Hey, passt auf!« beschwerte sich Hector und wich zurück, als ihn die Spitze beinahe erwischt hätte. Das fehlte ihm jetzt auch noch, erstochen zu werden. Nein, das war wirklich ein ganz grausamer Ausflug in seltsame Gefilde seines Gehirnes. »Wir wollen nur mit der Prinzessin sprechen.« versuchte Hector schnell zu erklären, denn immerhin hatten die Relaxo am Fuß des Berges gesagt, dass die Prinzessin Elfun sie sehen wollte. Wobei..er sich auch fragte, woher die Pokémon da unten das gewusst hatten. "Dämonen wie ihr dürfen nicht passieren - hinfort!" Und wieder versuchten die Relaxo, sie nach hinten zu drängen und sie hatten im Grunde auch gar keine andere Wahl, wenn sie nicht aufgespießt werden wollten. Dämonen? Zugegeben, Hector - also gerade Lafayette - sah vielleicht nicht nach dem reinsten Engel aus, aber dämonischer Natur waren sie sicher auch nicht. Jedenfalls, wenn man vom "klassischen" Sinn eines Dämonen ausging. Hector musste sich wirklich zusammenreißen, nicht doch noch etwas Unüberlegtes zu tun, denn langsam hatte er wirklich die Nase voll von alledem. Wenigstens war der von Lafayette heraufbeschworene Sumpf nicht noch aufgetaucht. Aber wer wusste schon, was sich hinter diesen Toren befand? Falls sie denn überhaupt je weiterkamen.



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Beitrag von Lafayetteam So Sep 01, 2019 8:43 am

#11 · Geburtstagsevent · Hector
Lafayette musste zugeben, dass es ihm doch ein wenig schmeichelte, dass Hector der Ansicht war, er hätte etwas mit dieser ganzen Situation zu tun. Natürlich hatte er als Arzt ein gewisses Maß an Wissen über Halluzinogene und Gifte, allerdings ging sein Wissen leider nicht so weit, dass er tatsächlich so eine Halluzination in diesem Maße heraufbeschwören könnte. Ohnehin wäre dann auch noch die Frage offen, weshalb Lafayette selbst in diesem „Traum“ gefangen war, wenn er eigentlich nur Hector vergiftet hätte. Wobei er aus Hectors Sicht immerhin auch ein Produkt seiner Fantasie sein könnte… dass Lafayette tatsächlich hier war, dafür hatte Hector schließlich keine „Beweise“. So oder so – dass man ihm zutraute, zu derlei Schabernack fähig zu sein, war überaus schmeichelhaft und brachte Hector direkt ein paar Sympathiepunkte ein. Der Schwarzhaarige konnte ein leichtes Lächeln darüber auch nicht verhindern, doch er ließ die Sache von da an unkommentiert. Wenn Hector gerne derart hoch von ihm denken wollte, dann wäre Lafayette ja wohl der Letzte, der ihn daran hindern würde – so viel war sicher!

Ohnehin hatten sie beide nicht viel Zeit, um diese Aussage weiter zu diskutieren. Als sie auf der Bergspitze angekommen waren, erstreckte sich vor ihnen tatsächlich ein riesiger Palast, der rein von seiner Architektur wirklich beeindruckend war. Dass man ihn von Weitem nicht gesehen hatte, grenzte wohl an ein Wunder – doch sprechende Relaxo taten das auch, also wer war Lafayette schon, das in Frage zu stellen? Er legte den Kopf leicht in den Nacken, während er die paar Türme musterte, so dass er die herannahenden Relaxo im ersten Moment gar nicht bemerkte. Erst als Hector stehen blieb, tat auch Lafayette es ihm gleich und wandte den Blick nach vorn. „Es scheint, als bekämen wir Besuch“, murmelte er, kurz bevor das erste Relaxo vor ihnen stehenblieb.
Lafayette hatte den Mund bereits geöffnet, um dem Relaxo zu erklären, dass der Zug kaputt gegangen war, da fiel er ihm bereits ins Wort und bezeichnete ihn und Hector als Wechselrelaxo. „Wie bitte?“, fragte er recht verwirrt und zog die Augenbrauen zusammen. „Was sind denn Wechselrelaxo?“ Davon hatte er wahrlich noch nie etwas gehört. Eine Antwort bekam er auf die Frage nicht – stattdessen hielten die Pokémon, das zweite Relaxo war mittlerweile auch bei ihnen angekommen, ihnen Lanzen unter die Nase, wohl wollten sie sie wieder verjagen. Also sollten sie erst von einem wütenden Relaxo zertrampelt und nun von zwei Relaxo-Wachen aufgespießt werden? Der Tag wurde ja immer besser! Sie sorgten dafür, dass Lafayette und Hector ein paar Schritte zurückgehen mussten, um nicht von den Lanzen gepiekst zu werden, während Lafayette abwehrend die Hände in die Luft hob.
„Die Dorfbewohner haben uns geschickt“, versuchte er einfach zu erklären, wobei er die Bezeichnung „Dämon“ geflissentlich ignorierte. Pah! Er und ein Dämon? Na bitte, wenn er schon ein mystisches Wesen war, dann definitiv eine göttliche Macht. „Wir haben ein wütendes Relaxo im Dorf beruhigt und sie sagten, wir sollen zu Prinzessin Elfun gehen, um mit ihr zu sprechen!“ Weiterhin hatte er die Hände gehoben, ging jedoch noch ein paar Schritte zurück, um etwas Puffer zwischen sich und der Lanze zu haben. Die Relaxo schienen von der Geschichte aber nicht besonders angetan zu sein. „Das ist genau das, was ein Wechselrelaxo sagen würde! Warum seid ihr dann zu Fuß hier?!“, beanstandete einer der beiden zu wissen und sah Hector und Lafayette auffordernd an.

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Beitrag von Hectoram Sa Sep 07, 2019 5:38 pm

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Post #011, mit: Lafayette
Wie Lafayette es geschafft hatte, ihm diese Gedanken in den Kopf zu pflanzen, war ihm wirklich ein Rätsel, allerdings hatte er auch keine Gelegenheit mehr, weiter darüber nachzudenken, da sie nun vor dem nächsten Problem standen. Nachdem sie beinahe von Relaxo zertrampelt worden waren und dann auch noch der Zug kaputt gegangen war, hätte man meinen sollen, dass es schlimmer nicht mehr kommen konnte, aber wie hieß es so schön? Schlimmer ging bekanntlich immer und so war es auch jetzt, denn sie wurden als Wechselrelaxo bezeichnet und sollten den Ort verlassen. Einmal davon abgesehen, dass Hector absolut keine Ahnung hatte, was Wechselrelaxo sein sollten, ärgerte er sich doch schon wieder darüber, dass sie jetzt nicht einfach passieren durften. Immerhin waren es Relaxo gewesen, die sie her geführt hatten und nun waren es ebensolche Relaxo, die sie nicht durchließen. Lafayette schien allerdings genauso ratlos zu sein wie er, was doch schon einmal positiv war. Oder aber nur ein Resultat des Halluzinogens, das Lafayette ihm verabreicht hatte, denn wenn Hector keine Ahnung hatte, konnte Lafayette die in diesem Fall ja auch nicht haben, richtig? Er fragte jedenfalls nach, was denn Wechselrelaxo waren, erhielt jedoch keine Antwort. Stattdessen wollten die Relaxo sie vertreiben und wohl mit ihren Lanzen aufspießen und selbst, als sich Hector zu erklären versuchte, versuchten sie weiterhin, sie loszuwerden. Lafayette hob sogar seine Hände nach oben, wohl um zu zeigen, dass sie den Pokémon ja gar nichts tun wollten. Sich selbst dabei zu sehen, wie man sich mehr oder weniger ergab, passte Hector irgendwie gar nicht, aber er hatte wahrlich andere Sorgen. Lafayette versuchte nun ebenfalls, die Relaxo davon zu überzeugen, dass sie ja eigentlich her geschickt worden waren und ihnen auch nichts Böses wollten. Dass sie am Fuß des Berges den Relaxo geholfen hatten und Prinzessin Elfun sie nun sehen wollte, schien die Wachen allerdings auch nicht zu überzeugen. Stattdessen behaupteten sie, dass genau das auch ein Wechselrelaxo sagen würde. Es wäre sicherlich einfacher, wenn sie wüssten, was ein Wechselrelaxo überhaupt war, aber da sie auch als Dämonen bezeichnet worden waren, war es wahrscheinlich nichts Gutes. Sollte Hector an sich ja nicht stören, allerdings hatte er auch keine Ahnung, wie er die Pokémon jetzt davon überzeugen sollte, dass sie keine Wechselrelaxos waren. Aber immerhin konnte er die Frage des Pokémon beantworten; er wäre auch lieber mit dem Zug und weniger zu Fuß gekommen, aber da hatte er ja kein Mitspracherecht gehabt. »Der Zug ist kaputt gegangen und die Relaxo haben ihn nicht reparieren können.« beeilte sich Hector zu sagen, hoffentlich würde das als Erklärung dafür ausreichen, dass sie endlich durchgelassen wurden. Es wurde jedoch schon im nächsten Moment klar, dass dem nicht der Fall war, denn seinen Worten wurde offensichtlich wieder kein Glauben geschenkt. Wofür redete er überhaupt, wenn es doch nichts brachte? "Der Zug ist noch nie kaputt gegangen, das ist unmöglich." Bitte? Wollte er ihnen jetzt wirklich sagen, dass dieser Zug noch nie kaputt gegangen war? Das hielt Hector ehrlich gesagt für unmöglich, immerhin ging so etwas immer mal wieder kaputt. So kamen sie also tatsächlich auch nicht weiter. Aber was sollten sie den beiden denn noch sagen? Dass sie, wenn sie sie nicht durchließen, daran Schuld waren, wenn die Prinzessin wütend wurde? Ein Versuch wäre es wohl wert, doch Hector hatte gerade beschlossen, einfach die Klappe zu halten. Brachte ja doch nichts, irgendetwas zu sagen.



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