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✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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✗ 11.07.2015 | Reservationsliste
Beim Erstellen eines Steckbriefes wird nun oberhalb des Editors eine Textbox mit Links zu den Reservationen angezeigt.

✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Das Forum befindet sich weiterhin im Aufbau. Es fehlen noch einige Threads und Unterforen, ehe wir loslegen können!

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Dann wirf doch einen Blick in unsere zahlreichen Gesuche!
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Beitrag von Relaxoam Do Jul 04, 2019 12:39 am

Du wachst auf einem dunklen Flur auf, keine Menschenseele scheint in deiner Nähe zu sein, Lichter brennen nicht und eine kleine Staubschicht bedeckt mehrere Objekte, wie Bilderrahmen oder Fensterbänke. Erst nach kurzer Zeit realisierst du, dass du in einer Schule zu seien scheinst. Plötzlich eingesperrt, wovon du zu Anfang aber natürlich noch nichts weißt. Die Nacht beginnt langsam, ist die Sonne am Himmel schon lange Untergegangen. Du machst dich also auf zum Hauptausgang um nun endlich nach Hause zu können.
Ziel: Finde den Hauptausgang.


Habt ihr das Ziel für diese Phase erreicht, so kennzeichnet dies unter dem letzten Post mit diesem Code, so dass es weitergehen kann! Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch bei Emilia melden! Viel Spaß!
Code:
<center><rd>Lunartanz</rd></center>
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Beitrag von Violetam Fr Jul 05, 2019 5:45 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #001, mit: Anuj
Es war alles so surreal, so unwirklich. Als würde nichts von dem, was passiert war, tatsächlich der Realität entsprechen. Wie so oft war sie abends in ihrem Bett eingeschlafen und in einen ruhigen Traum gefallen. Ihre Pokémon waren, das wusste sie ganz sicher, direkt neben ihr gewesen, doch als sie nun langsam wieder erwachte, spürte sie direkt, dass sie nicht in ihrem Bett lag. Der Boden unter ihrem Körper war hart und sie fühlte sich irgendwie anders, als wäre sie gr nicht wirklich sie. Langsam öffnete sie die Augen, in der festen Überzeugung, dass sie wieder einmal nichts sehen können würde, so sehr sie sich auch anstrengte - es war immerhin schon lange so gewesen. Doch als sie nun die Augen öffnete, konnte sie tatsächlich Umrisse erkennen, die sich langsam zu einem klaren Bild zusammensetzten. Obwohl es dunkel war, war es doch eine andere Dunkelheit als sonst. Erschrocken ließ sie ihren Blick schweifen, sodass sie bald erkannte, dass sie sich auf einem Flur befand. Das war aber nicht das Überraschendste dabei, denn sie konnte es erkennen. Sie musste nicht Aristea fragen, um zu erfahren, wo sie war, sie konnte es sehen! Das war so überwältigend, dass sie schluchzend die Hände vor den Mund nahm und sich Tränen in ihren Augen bildeten. Wie lange hatte sie sich gewünscht, endlich wieder etwas sehen zu können. Sie hatte erst, seitdem sie blind war, realisierte, was es für ein großes Geschenk war, die Welt um sich herum erkennen zu können. Gerade war es ihr auch völlig egal, was sie eigentlich sah, die Hauptsache war, dass sie etwas sah. Das konnte doch nur ein Traum sein! Man hatte ihr gesagt, dass sie nie wieder würde sehen können, doch jetzt sah sie den Boden, Wände, Vitrinen und sogar einige Fenster, durch die das Mondlicht schien. Es musste also abend sein. Lichter waren keine an, sodass der Flur auch nicht beleuchtet war, doch das war Violet im ersten Moment total egal. Erst langsam sickerte in ihr Bewusstsein, dass etwas komisch war. Die Freude darüber, etwas sehen zu können, überdeckte im Grunde alles andere, doch dann fing sie an, sich selbst zu betrachten. Sie wollte sehen, wie sie jetzt aussah, sieben Jahre später. Allerdings erkannte sie schnell, dass ihr Körper eigentlich gar nicht wirklich ihr eigener sein konnte. Sie war ziemlich dünn, dünner als sie eigentlich war und sie trug eine Hose, statt ein Kleid. Langsam stand sie auf, um besser an sich herunter blicken zu können, wobei ihr unmittelbar auffiel, dass ihre Haare nicht mehr so lang waren, wie sie eigentlich sein sollten. Ihre Haare waren kürzer, zwar immer noch schwarz, aber total unordentlich geschnitten, als hätte sich ein Kind daran zu schaffen gemacht. Im ersten Moment bekam sie Panik, dass ihr jemand im Schlaf ihre Haare geschnitten hatte, doch es gab noch viel mehr, das nicht stimmen konnte. Zum einen sah es so aus, als hätte sie eine Schuluniform an, doch sie ging eigentlich gar nicht mehr zur Schule. Dann war da noch die Tatsache, dass sie überhaupt keine Brüste mehr hatte...erschrocken fasste sie sich an die leere Stelle und bemerkte schnell, dass es sich nach einem männlichen Körper anfühlte. Viel weiter wollte sie sich allerdings auch nicht abtasten und sah sich um. Vielleicht gab es hier einen Spiegel oder etwas in der Art, in dem sie sich ansehen konnte. Sie wurde allerdings schnell von den zahlreichen anderen Eindrücken abgelenkt, die auf sie einprasselten. Es war eine gefühlte Ewigkeit her, dass sie das alles wirklich hatte sehen können, sodass sie immer noch ganz überwältigt war. Es gab jedoch etwas, das ihr völlig fehlte: sie konnte weder Aristea noch Delphis erblicken, was ihr seltsam erschien, denn die beiden wichen nie von ihrer Seite. Langsam bekam sie es doch mit der Angst zu tun, da so vieles hier einfach nicht stimmte. Sicherlich war es überwältigend und wunderbar, dass sie wieder sehen konnte, aber irgendwie war es doch auch nicht wirklich richtig. Oder? Als sie sich weiter umsah, dämmerte es ihr langsam, dass sie sich in einer Schule befand und sie fragte sich, warum sie hier war. Gleichzeitig konnte sie zwei Pokémon entdecken, die sich in ihrer Nähe aufhielten. Ein Gengar und ein Pixi, wenn sie sich nicht irrte. »Oh. Hallo.« begrüßte sie die beiden, wobei sie sich vor ihrer eigenen Stimme erschreckte. Das war definitiv nicht ihre eigene und sie hatte sie auch noch nie zuvor gehört. Darin, Stimmen wiederzuerkennen, war sie in den letzten Jahren auch sehr gut geworden, weshalb sie sich sicher war, dass sie sie wiedererkennen würde, wenn sie sie schon einmal wahrgenommen hätte. Sie schluckte - irgendetwas war hier faul und etwas sagte ihr, dass sie herausfinden musste, was das war. »Hallo?« rief sie in die Dunkelheit hinein, in der Hoffnung, dass ihr jemand antworten würde. Vielleicht war sie ja nicht allein? Als ihr allerdings niemand antwortete, machte sie sich kurzerhand auf den Weg, was auch immer zu suchen. »Kommt ihr mit?« wollte sie noch von den beiden Pokémon wissen, von denen sie nicht wusste, was sie eigentlich hier machten. Sie konnte die beiden aber auch schlecht allein hier lassen. Ein erster Schritt war es wohl, das Gebäude irgendwie zu verlassen, auch wenn sie sich hier gar nicht auskannte. Vielleicht würde sie ja auch eine Menschenseele finden, die sie über alles aufklären konnte?
Zur ungefähr gleichen Zeit erlebten auch Aristea und Delphis äußerst seltsame Dinge. Sie waren bei Violet, oder der Person, die sie eben dafür hielten und wachten über sie, bis sie aufwachte. Während Delphis sich allerdings nur an der Umgebung störte, da er keine Ahnung hatte, wie er her gekommen war, fand Aristea noch viele andere Dinge seltsam, vor allem auch an Violet. Doch das konnte er bisher nicht näher definieren. Er würde abwarten müssen, was passierte und vorsichtig sein, wie er es eben immer tat.


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Anujam Sa Jul 06, 2019 12:34 am


Anuj

Das alte Schultrauma
GE#001 with Violet Sonora


Hmm, war das aber ruhig, dachte er sich. Er bemerkte, wie er langsam aber sicher aus der Welt der Träume wieder in die Realität fand, spürte den harten Untergrund, der wohl noch recht passend zu der Straße war, auf der er gestern Abend eingeschlafen war. Daher wunderte es ihn nicht, dass der Boden irgendwie kalt war. Er drehte sich noch um – er fühlte sich irgendwie ganz kaputt, wollte gar nicht so recht erwachen. Außerdem hatte er das Gefühl, als würde irgendetwas nicht stimmen – als würde etwas fehlen. Aber das musste er sich einbilden, richtig?
Oder … oder nicht? Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass etwas entscheidendes fehlte – nämlich dieses Gefühl, wenn Sou bei ihm war. Der Geist verließ ihn nie, wenn er schlief, deshalb war es so merkwürdig, dass er nun doch nicht hier war. Also fuhr Anuj erschrocken hoch, kam sofort in eine aufrechte Sitzposition und riss die Augen auf – nur um festzustellen, dass es stockfinster war.
„W-was …?“, murmelte er, nur um sich abermals zu erschrecken. Was war denn mit seiner Stimme passiert? Er schluckte, bevor er um sich tastete – nichts, außer dem Boden. Sein Herz klopfte wild und hart gegen seine Brust, während seine Finger zu zittern begannen. Es war so, so dunkel und er war offenbar allein. Als er auch den Kopf umher warf, bemerkte er, wie lang seine Haare waren. Zu lang, definitiv. Wieder schluckte er. War er … war er etwa im Institut? War er zurück gebracht worden? Aber wie lange hatte er dann geschlafen, dass seine Haare so lang geworden waren. Oder … Oder war er nie fort gewesen und die Flucht mit Juna und den Boten war nur ein lange, lebendiger Traum gewesen? So oder so, diese Befürchtung machte ihm Angst, so große Angst, dass er spürte, wie sich sofort tausende Tränen Bahn brachen und über seine Wangen hinab liefen. Er schluchzte sogar, mit dieser Stimme, die überhaupt nicht zu ihm passte – vielleicht hatten sie ja irgendetwas mit ihm gemacht, das ihm die Stimme genommen hatte, wie sie gewesen war? Oder hatte er jemand anderem die Stimme vielleicht geraubt, ohne es zu bemerken? Sein Kopf kreiste und die Tränen kamen nur immer stärker, während er zittrig versuchte, auf die Beine zu kommen. Dass er gar nicht so allein war, wie er dachte, bemerkte er in dieser Finsternis, die er nicht verstand, überhaupt nicht. „S-Sou? Sou, wo bist du?“, sprach er in die Finsternis, wobei seine Stimme ab und an brach. Diese … diese völlig falsche Stimme … Bei einem Schritt nach vorn schwankte er, stürzte schließlich, weil er das Gleichgewicht verlor. Warum nur? Er konnte sich mit den Händen abfangen, bemerkte da aber erstmals, dass etwas bei ihm war. War das … Fell, was er da an seinem Arm spürte? Er wollte danach tasten, traute sich aber nicht recht. Es war ein Bote, oder nicht? Warum nur war es so dunkel, damit er ihn nicht sehen konnte? „E-entschuldige b-bitte, w-werter Bote …“, wisperte er dann, schluckte abermals, während er sich wieder auf die Beine kämpfte. Irgendwie fühlte er sich gänzlich komisch, weshalb er grob begann, sich abzutasten. Das war nicht die Kleidung, die er sonst immer angehabt hatte – und was war das, was er da an seinen Füßen spürte? Wie merkwürdig – so merkwürdig! Ohnehin schien sein Körper irgendwie ganz verformt – und das machte ihm Angst. Doch … dafür war keine Zeit! Er atmete tief durch und kämpfte die Tränen fort, um sich dann an die Dunkelheit zu gewöhnen. Sonst klappte das ja immer, aber jetzt irgendwie nicht … Dennoch, ein wenig sicherer auf den Beinen fühlte er sich schon einmal, sobald er sich darauf konzentrierte. Dann musste es eben ohne Augen gehen! Er streckte die Arme vor und begann, vorsichtig einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Wohin er lief, sah er nicht, allerdings hoffte er, früher oder späte eine Wand zu spüren. Wenn er das Zimmer ablaufen konnte, die Schritte zählte, dann wüsste er, ob er wieder – oder noch – im Institut war. Und wenn er sich etwas besser umsah, dann fand er vielleicht auch Sou wieder. Und Celi – falls die nicht bei Juna war, wenn er sich doch im Institut befand. Oh, Juna … Wenn er hier wäre, dachte sich Anuj, dann würde das alles nur halb so schlimm sein …
Aber er schüttelte das Haupt, ehe er weiter ging. Dann ein schriller Schrei, der ihn erschrak, ehe er vornüber gegen eine Wand lief. Er hatte sie mit den Händen gespürt, allerdings hatte er sich so erschrocken, dass ihn das nicht vor einem Aufprall bewahrte. Was war das denn für ein Ton gewesen? Der war von hinter ihm gekommen, oder? Oh, hoffentlich jagte ihn jetzt nichts … Wieder schluckte er. Weiter – einfach weiter gehen!
„S-Sou, bitte sei nah bei mir …“, murmelte er da, ehe er die Hände an der Wand beließ und sich auf diese Weise weiter tastete. Immer weiter – so weit, dass die Schritte, die er zählte, ganz und gar nicht zu dem Zimmer passen, das er im Institut bewohnt hatte … Wo war er nur – und warum war es dort, wo er war, so finster, wenn es nicht sein Zimmer war? Vielleicht --- vielleicht fand er ja irgendjemanden, der das Licht anmachen konnte. Oder er fand einen Weg nach draußen – da würde die Sonne alles erhellen, nicht wahr? Genau. Nach draußen – er musste irgendwie nach draußen kommen …

Und während Anuj sich so durch die Gegend tastete, warfen sich Sou und Celi rätselnde Blicke zu, als sie beobachteten, wie der vermeintliche Anuj sich aufsetzte und ohne Grund plötzlich zu weinen begann. Als Geist wusste Agassou da auch gleich, dass es nicht, wie sonst, um Juna ging sondern dass das irgendwelche anderen Tränen waren, weshalb er auch zögerte, zu dem Kind zu treten. Selbst Celi hielt er davon ab, war die ohnehin noch etwas schlaftrunken. Und als der vermeintliche Anuj aufstand und sich vor seiner eigenen Stimme erschrak, ja, sie beide dann noch so merkwürdig ansprach, da wusste der Geist, dass hier irgendetwas überhaupt nicht stimmte. Während Celi, noch verwirrt, aber so treu wie immer, nickte und dem Körper Anujs, der in so merkwürdigen Sachen steckte, folgte, verweilte Sou noch ein wenig und sah sich um. Das hier war komisch – hier waren sie nie gewesen. Entführt hatte sie ganz sicher auch niemand. Also hob der Geist seine Hände und spielte ein wenig mit seinen Kräften, um festzustellen, dass er diese Umgebung ein kleines, unscheinbares bisschen Verzerren konnte. Aha, so war das also! Sie waren gar nicht wirklich hier – aber begründete das, warum Anuj so merkwürdig war? Und vor allem, begründete das, warum Anuj sich nicht so anfühlte, wie er es sollte? Denn das da, das war nicht das Kind, auf das er aufzupassen versprochen hatte, die Aura, die diesen Körper dort umgab war so fremd, so … völlig falsch. Allerdings schien die Seele, die darin gefangen war, mit der Situation ebenso wenig anfangen zu können – also war sie gewiss nicht für all diesen Schlamassel verantwortlich. Deshalb folgte auch Sou schließlich der Gestalt, die aussah wie Anuj – in der Hoffnung, so den echten Jungen wiederzufinden, der doch hier ganz gewiss auch irgendwo sein musste … Und während Sou, der seine Gedanken noch für sich behielt, sich prüfend umsah, während sie dem Anuj-Körper und Celi mit ein wenig Abstand folgte, war die Fee an die Seite der Seele getreten, die da als Anuj herum lief. Stolz darüber, wie tapfer sich das Kind gab, tätschelte sie dabei den Kopf des Jungen liebevoll, wobei sich auch diese Berührung irgendwie … diffus anfühlte. Aber das lag vielleicht auch nur daran, dass sie alle verwirrt waren, wie sie hier wohl gelandet sein könnten …


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Beitrag von Violetam Sa Jul 06, 2019 11:50 am

Geburtstagsevent 2019
Post #002, mit: Anuj
Es war immer noch überwältigend, dass sie tatsächlich sehen konnte, was sich vor ihr, hinter ihr oder neben ihr befand. Dass sie nicht in ihrem Körper steckte war dabei sogar ziemlich zweitrangig, ebenso dass sie absolut nicht wusste, wie sie hier her gekommen war. Nachdem sie beschlossen hatte, die Schule abzusuchen, nach irgendetwas, das ihr weiterhelfen konnte, hatte sich zumindest das Pixi sofort angeschlossen. Das Gengar hingegen war noch eine Weile geblieben, wo sie aufgewacht waren, doch darüber machte sich Violet keine Gedanken. Sie wusste nicht, wer diese Pokémon waren oder warum sie bei ihr waren, aber es war durchaus beruhigend, dass sie nicht allein war. Dass das Pixi ihren Kopf tätschelte, fand sie allerdings ein wenig seltsam, obwohl es sich anfühlte, als würde das Pixi das öfter machen. Jedenfalls..bei jemand anderem. Vielleicht war sie gerade ja wirklich jemand anders. Es musste so sein, sonst würde sie ja wie sie selbst aussehen. Und wahrscheinlich auch nichts sehen können. Für sie war es allerdings ein wahrer Segen, gerade nicht blind zu sein. Nur wem sollte sie das sagen? Den hiesigen Pokémon? Sie kannten sie ja gar nicht und es interessierte sie sicher auch nicht, wie groß die Freude in ihr war. Als sie schon ein paar Schritte gegangen war, holte der Geist schließlich aber doch noch zu ihnen auf, sodass sie nun zu dritt um die nächste Ecke bogen. Oh wie aufregend es doch war, die Welt wieder mit eigenen Augen sehen zu können!

Anders war es da natürlich bei dem Jungen, der nun in ihrem Körper steckte. Die ersten Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmte, hatte Aristea schnell bemerkt, weshalb sich das Psiana auch hütete, mit dieser Person zu sprechen, obwohl sie doch ganz genau so aussah wie Violet. Das Kind erschreckte sich allerdings vor seiner eigenen Stimme und wirkte auch sonst sehr verwirrt. Dass es nach jemandem rief, der Sou hieß, sorgte nur für noch mehr Verwirrung. Violet kannte niemanden, der diesen Namen trug und Aristea auch nicht. Langsam dämmerte es auch Delphis, dass hier etwas nicht stimmte und er erhob sich in die Lüfte. Er musste jetzt besonders wachsam sein und auf den Körper seiner Trainerin aufpassen und gleichzeitig die Umgebung im Auge behalten. Aristea tat das selbe und richtete sich auf, behielt dabei Violet - oder die, die so aussah wie Violet - genau im Blick. Das Mädchen erhob sich nun langsam und schwankte, wobei sie halt bei Aristea fand. Nichts Ungewöhnliches eigentlich, immerhin waren Violets Pokémon genau dafür da. Sie halfen ihr im Alltag und nichts anderes machte Aristea jetzt auch. Doch er war sich sicher, dass Violet ihn niemals als Boten bezeichnen würde, was für Verwirrung sowohl bei ihm als auch bei Delphis sorgte. Irgendetwas war einfach komisch, auch wenn sie noch nicht sagen konnten, was es war. Der Versuch von Violet zu laufen sah auch äußerst interessant aus und so gar nicht nach dem, was sie mittlerweile gewohnt waren. Obwohl Violet nichts sehen konnte, schaffte sie es doch, selbstsicherer ihren Weg zu finden. Außerdem hätte sie schon längst mit Aristea gesprochen und gefragt, wo sie sich eigentlich gerade befanden. Denn dass das hier nicht ihr Zimmer war, lag auf der Hand. Das hatte auch Violet sicherlich schnell merken müssen, weshalb Aristea beschloss, sich zurückzuhalten und stattdessen dem Körper zu folgen, der zwar wie Violet aussah, es aber sicherlich nicht war. Unbeholfen lief er durch den Gang, bis er fast die Wand erreicht hatte. Delphis ließ einen kräftigen Schrei los, der Violet eigentlich warnen sollte, doch stattdessen lief sie genau gegen die Wand und taumelte dann davor zurück. Etwas war hier ganz und gar falsch, das war Aristea bewusst, doch sie würden sie weiter begleiten müssen. Wieder sprach Violet von einem Sou, den weder Aristea noch Delphis kannten. Die drei gingen weiter, Violet direkt an der Wand entlang, als würde sie gar nicht wissen, dass sowohl Delphis als auch Aristea wie immer direkt bei ihr waren.

Den Schrei ihres Pokémon hatte allerdings auch Violet hören können. Sie würde ihn immer wiedererkennen, weshalb sie freudig in die Hände klatschte. »Delphis?« rief sie laut aus, erhielt allerdings keine Antwort. Sie würde ihre Pokémon schon noch finden! Jetzt wusste sie, dass sie wirklich hier waren und da sie nun tatsächlich sehen konnte, würde sie die beiden auch ohne Probleme finden können. Falls sie sich in den Gängen denn mal zurechtfinden würde. Sie bog mit den beiden Pokémon an ihrer Seite um die nächste Ecke, wo es jedoch noch dunkler schien als im ersten Gang. Sie konnte zwar Umrisse sehen, es fiel ihr aber schwer, wirklich etwas zu erkennen, was sie allerdings auf die Dunkelheit schieben konnte, die sich im Gebäude breit gemacht hatte. Oh das war ja so aufregend! Wie würden Aristea und Delphis wohl reagieren, wenn sie herausfanden, dass sie wieder sehen konnte?! Sie musste sie ganz schnell wiederfinden!


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Anujam Sa Jul 06, 2019 8:06 pm


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Das alte Schultrauma
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Natürlich hörte er das Schlagen von Flügeln und dank seines Sturzes wusste er auch um die Anwesenheit eines weiteren Boten, doch dass sie ihm folgten und irgendwie sogar auf ihn Acht gaben, davon hatte Anuj, der das alles nicht verstehen konnte, überhaupt keine Ahnung. Der Schrei, der ihn hätte warnen soll, erschreckte ihn allerdings so sehr, dass er Bekanntschaft mit der Wand machte. Nach diesem unliebsamen Zusammenstoß ging es aber auch rasch weiter, wobei Anuj sich kaum zurechtzufinden wusste, weshalb er sich einfach weiter tastete. In der Ferne konnte er aber irgendetwas hören, was er jedoch nicht erkannte, denn es war einfach zu weit weg. Aber wenn es Geräusche gab, von wo auch immer, dann musste doch sicher noch jemand hier sein! Ob das Sou gewesen war? Mit klopfendem Herzen arbeitete er sich weiter vor, wurde sogar etwas hastiger, denn er wollte schnell zu der Quelle dieses Geräusches kommen. Hoffend, dass er da auch endlich etwas mehr erkennen konnte. Also ging es weiter – immer weiter! Bis er schließlich erneut einen Schrei vernahm, dieses Mal aber einfach in der Bewegung verharrte. Das letzte Mal kam der ja, als er der Wand so nahe war, also war hier vielleicht auch etwas, was er beachten sollte? Vorsichtig tastete er mit den Füßen weiter, wodurch er … einen Abgrund feststellen konnte. Oder besser gesagt, er hatte eine Treppen gefunden! Was für ein Glück, dass der Bote, was immer es für einer sein mochte, ihn gewarnt hatte. In der Finsternis lächelte er dabei sogar erleichtert.
„V-vielen Dank, werter Bote!“, sagte er also, wieder mit dieser fremden Stimme, ehe er sich langsam die Treppe hinab kämpfte. Es waren siebzehn Stufen, bis er wieder gerade gehen konnte, doch einige Schritte weiter schien eine andere Treppe nach oben zu führen. Wie seltsam – warum baute man so etwas? Naja, es führte wohl ohnehin kein Weg daran vorbei, also nahm er die nächsten Stufen wieder hinauf. Wieder waren es siebzehn Stufen – hätte man da nicht einfach auf gleicher Ebene weiter bauen können? Sehr kurios. Als er dann aber wieder gerade aus an der Wand entlang weiter gehen konnte, wobei er von Beginn an einige, merkwürdige Unebenheiten feststellen konnte, wie Löcher, bei denen aber eine weitere, kältere Wand folgte, immer auf Höhe seiner Schultern und seines Kopfes, bemerkte er doch bald, dass sich die Finsternis allmählich vertrauter anfühlte, je weiter er kam. Es wurde irgendwie kälter, aber es war eine andere Kälte, als er sie bisher vor allem an seinen Beinen verspürt hatte. Das Gefühl, in solchen Dingern, Schuhen zu laufen, wie er sich mittlerweile sicher war, war aber nach wie vor überaus unangenehm – daran gewöhnen würde er sich so schnell sicher nicht! Allerdings schienen draußen immer alle Schuhe zu tragen, weshalb er sie vielleicht behalten sollte, wenn er es aus dieser Dunkelheit heraus geschafft hatte …

Während Anuj jedenfalls in einer Richtung unterwegs war, kamen auch Sou und Celi seinem Standort näher, während sie seinem Körper folgten, der sich überhaupt nicht verhielt, wie er es sonst getan hätte. Was auch immer die Seele darin so erfreute, konnten weder Celi noch Sou feststellen, allerdings war es auch gerade für Sou wenig von Interesse, während Celi einfach ihr bestes gab, trotzdem gut auf das Kind aufzupassen. Als der Geist aber schließlich stehen blieb, die Umgebung abzutasten schien, stockte auch die Fee, wobei sie auch Anuj bei der Hand nahm und zum Stehen aufforderte, immerhin sollten sie besser auf Sou warten, wenn der offenbar etwas zu spüren vermochte. Aracelis konnte sich da schließlich nicht vorab sicher sein, ob er gutes oder schlechtes spürte – überrascht gab sie aber einen kurzen, hellen laut von sich, als ihr Geisterbruder unerwartet an ihnen vorbei schoss, als würde er plötzlich gejagt werden. So hastig hatte Sou es ja selten! Vor allem komisch war aber, dass er sich wirklich von selbst bewegte und nicht wie sonst einfach im Dunst seiner eigenen, kleinen Welt verschwand, weshalb die Fee ihm rätselnd nachsah, ehe sie einen Blick mit dem vermeintlichen Anuj wechselte. Besser, sie folgten ihm, richtig?
Der Geist aber hatte gewiss nichts bösartiges gespürt, sondern das, wonach er die ganze Zeit gesucht hatte – Anujs Aura. Deshalb hatte er es auch eilig, den gesamten Gang in diesem komischen Gebäude mit den tausend Türen und tausend Fenstern hinter sich zu bringen, sodass er bald in der Ferne ein Mädchen sehen konnte, das von zwei Boten begleitet wurde. Das Mädchen hatte die Augen geöffnet, der Blick wirkte angestrengt, aber so, wie sie sich an der Wand entlang tastete, konnte sie dennoch nichts erkennen. Das war … sehr, sehr merkwürdig. Aber viel merkwürdiger war, dass das Mädchen sich wie Anuj anfühlte, obwohl sie ganz sicher nicht Anuj war. Ob dieser Körper zu der anderen Seele gehörte, die sich gerade im Leib des Jungen befand? Möglich war es – vielleicht erklärte es auch die Tränen der Seele, nachdem sie die Augen geöffnet hatte!
Eilig also schwebte Agassou an das Mädchen heran, gab dabei einen dunklen, aber vor Erleichterung zitternden Ton von sich, den das Kind, das vom Körperwandel noch nichts recht bemerkt hatte, auch sogleich erkannte.
„Sou!“, stieß Anuj da auch erleichtert aus und nahm die Hände von der Wand, um nach dem Geist zu tasten, den er auch bald zu berühren und schließlich zu umarmen vermochte. Sofort kamen die Tränen zurück in seine Augen. „Oh, Sou, ich hatte solche Angst, du wärst fort!“, gab er da sogleich schluchzend zu, wobei er doch endlich bemerkte, dass sich bei dieser Umarmung irgendetwas in Brusthöhe anders anfühlte. Aber … das war jetzt eigentlich egal. Oder warte, warum fühlte er eigentlich keinen Widerstand an seinem Hals? Noch schluchzend ließ er also von Sou ab, der ihm dann aber auch beruhigend über den Kopf streichelte, während er erschrocken an seinen Hals fasste. Das Halsband … das Halsband war ja weg! Schnell ging sein nächster Griff zu seinem Ohr, doch auch von dem Ohrring dort fehlte jede Spur. Warum hatte er das bisher nicht gemerkt? Was bedeutete das? War er von anderen Leuten entführt worden, die wussten, wie man das alles abmachte? Wollte man ihn für irgendwelche unheiligen Zwecke benutzen – hatten das Halsband und der Ohrring ihn vielleicht in Wahrheit die ganze Zeit im Zaum gehalten? Erschreckende Gedanken waren das, die da in seinen Kopf herein brachen, doch Sou schlug ihm da schon gegen den Kopf, um ihn aus diesem Strudel heraus zu holen. Nicht fest, natürlich, aber fest genug, damit es half. Dann erst wandte der Geist sich den anderen Boten zu – und fragte, ob sie wussten, was hier los war. Er erwähnte aber auch, dass das Mädchen, das sie sicher eigentlich beschützten, gerade bei seiner Feenschwester war, die aber auch nicht mehr fern sein konnten …


Anuj
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Beitrag von Violetam Mi Jul 10, 2019 2:59 pm

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Post #003, mit: Anuj
Dass irgendetwas mit Violet nicht stimmte hatte mittlerweile auch Delphis verstanden, denn diejenige, die sich da in ihrem Körper befand, benahm sich so anders, als es Violet sonst getan hätte. Sie bedankte sich gerade bei Delphis dafür, dass er sie gewarnt hatte, was aber eigentlich ganz selbstverständlich war, immerhin hatten sie das so lange geübt! Aber wenigstens hatte sie sich nicht wieder erschrocken, sonst wäre sie gewiss die Treppe hinabgefallen, vor der Delphis sie gewarnt hatte. Vorsichtig ging die vermeindliche Violet die Stufen hinab, immer an der Wand entlang, um den Weg zu finden. Das allein war äußerst seltsam, da Violet das niemals tun würde. Dafür war sie schon zu geübt, vor allem auch, weil sie sich ja auf ihre Pokémon verlassen konnte. Das hieß aber nicht, dass Aristea und Delphis den Körper einfach allein lassen würden, denn er war ganz eindeutig völlig hilflos und wahrscheinlich auch überfordert mit der Situation. Aristea und Delphis berieten sich allerdings darüber, was sie tun sollten und was passiert sein konnte, während sie den Weg weiter gingen, nun wieder eine Treppe hinauf. Schon eigenartige Konstruktionen, aber Aristea kannte es aus der Schule, auf die Violet früher gegangen war. Waren sie wohl wieder dort? Es sah nur alles ganz anders aus, als Aristea es in Erinnerung hatte. Das war aber vermutlich das geringste Problem, um das er sich Gedanken machen musste, denn er musste noch herausfinden, was mit Violet los war und wieso sie sich so anders benahm. Sicher gab es dafür eine ganz simple Erklärung, die Aristea bisher aber noch nicht ausmachen konnte. Gern hätte er mit ihr kommuniziert, wollte aber nichts riskieren, falls er es doch nicht mit Violet zu tun hatte. Was seltsam wäre, immerhin war es ihr Körper...die Gedankengänge des Psiana wurden schließlich jäh unterbrochen, als plötzlich ein Geist vor ihnen auftauchte, der einen dunklen Laut von sich gab - den Violet ganz offensichtlich sofort erkannte. Das und die Nennung des Namens, den Aristea doch vorhin schon einmal gehört hatte, bestätigte das Psiana darin, dass Violet tatsächlich nicht wirklich Violet war. Sie wäre nie so erleichtert, ein Gengar zu hören. Würde sie überhaupt erkennen, dass der Laut von einem Gengar kam? Und einen Sou kannte sie bekanntlich auch nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Erleichterung nur bei jemandem auftauchen konnte, der jemanden aus vollem Herzen vermisst hatte. Und Violet hatte eben nur Delphis und Aristea. Hier war etwas wirklich ganz seltsam!

Die echte Violet hingegen spürte davon noch ziemlich wenig, da es für sie immer noch atemberaubend war, endlich wieder sehen zu können. Und sie wusste, dass Delphis hier irgendwo sein musste, also würde auch Aristea irgendwo sein und sie würde die beiden finden können. Dann konnte sie ihnen endlich sagen, dass sie ihr Augenlicht zurückhatte! Wie auch immer das möglich war. Begleitet wurde sie zwar noch von den beiden anderen Pokémon, aber das störte sie nicht. Sie war ganz froh darum, nicht allein zu sein, denn es war durchaus etwas unheimlich, dass hier offenbar niemand war und sie ganz allein in einer Schule war. Abends oder nachts, jedenfalls lange, nachdem die Sonne untergegangen war. Aber den Grund dafür würde sie sicher auch noch herausfinden und dann musste sie nur den Weg zum Haupteingang finden. In der Hoffnung, dass er nicht versperrt war. Mit diesen Gedanken ging sie die Gänge entlang, bis das Gengar plötzlich stehen blieb und das Pixi ihr bedeutete, doch auch stehen zu bleiben. Was war denn jetzt los? Sie sah sich nach dem Gengar um, das jedoch nur Sekunden später wie ein Wirbelwind an ihr vorbei zischte und ihre relativ kurzen Haare zum Wehen brachte. Das erinnerte sie daran, dass sie da ja noch etwas anderes aufklären musste, denn das, was sie bisher von sich gespürt hatte, war schwindend gering sie selbst. Natürlich hatte sie sich in den letzten sieben Jahren nicht gesehen, wohl aber gespürt und momentan hatte sie eher das Gefühl, dass das hier gar nicht ihr Körper sein konnte. Allein schon, weil einige Rundungen fehlten, die sie definitiv gehabt hatte. Den Gedanken abschüttelnd folgte sie gemeinsam mit dem Pixi dem Geist schließlich, denn vielleicht hatte er ja etwas wichtiges entdeckt, das ihnen weiterhelfen würde! So bog sie um die nächste Ecke, nur um in der nächsten Sekunde ein Mädchen mit langen, schwarzen Haaren zu sehen. Sie trug eine Schuluniform und hatte eine ihrer Strähnen geflochten, so wie Violet es immer machte. Das allein war natürlich wenig auffallend, denn sie war sicher nicht die einzige, die das so machte. Das wirklich überraschende war doch die Begleitung, in der sie sich befand: ein Dartignis und ein Psiana, die Pokémon, nach denen doch eigentlich sie Ausschau gehalten hatte! Die beiden sahen wirklich ganz wunderbar aus! Aber waren es ihre Pokémon? Vorsichtig schritt sie auf die Szenerie zu und bekam gerade noch so mit, wie das Mädchen den Geist begrüßte und umarmte. Offenbar kannten die beiden sich. Als Violet näher trat, konnte sie langsam auch die Augen des Mädchens besser sehen; sie schienen violett, wie ihre eigenen und irgendwie glasig. Das konnte aber natürlich auch an der Dunkelheit liegen, die sie umgab. Aristea und Delphis sahen zu dem anderen menschlichen Körper herüber und das Psiana legte den Kopf schief, ehe es einen begrüßenden Ton von sich gab. Hauptsächlich, um zu testen, wie der andere Mensch denn darauf reagieren würde. Tatsächlich starrte Violet das Pokémon ziemlich entgeistert an, denn es hatte ganz genau wie Aristea geklungen! Und als Delphis dann noch einen Wanrschrei von sich gab, war sie ganz sicher, dass es ihre beiden Pokémon waren! »Ari, Delphis! Ich wusste doch, dass ich euch finden würde!« sagte sie und lächelte breit. Sie musste den beiden unbedingt erzählen, dass sie wieder sehen konnte! Doch erst einmal stand das Mädchen im Vordergrund. Sie schien sehr aufgelöst darüber zu sein, dass sie ihr Gengar wieder hatte und Violet war sich sicher, dass auch das Pixi zu ihr gehörte. Was seltsam war...warum hatte das Mädchen Violets Pokémon und Violet ihre? Das ergab wenig Sinn und auch Aristea war gerade ziemlich verwirrt, denn sie spürte, dass dieser Junge dort doch irgendetwas mit Violet zu tun haben musste. Das bestätigte ihr schließlich sogar der Geist, der behauptete, dass Violet in diesem Körper dort steckte. Aristea fragte direkt nach, ob derjenige, der normalerweise in diesem Körper war, dann wohl in Violet steckte? Das ergab nur leider überhaupt keinen Sinn...
Als Violet aber die Bewegungen des Mädchens bemerkte, kam sie nicht umhin zu bemerken, dass sich um ihren Hals herum etwas befand, das bisher eher nebensächlich gewesen war. Nun, da das Mädchen aber dorthin griff, berührte sie unwillkürlich ihren eigenen Hals. Dort spürte sie ein Halsband und als sie den Bewegungen des Mädchens hin zu ihrem Ohr folgte, spürte sie auch einen Ohrring. Beides Dinge, die sie nicht tragen würde, jedenfalls nicht in dieser Ausführung. Vorsichtig trat sie noch einen Schritt nach vorn, um sich das Mädchen genauer anzusehen. Im Grunde sah sie genauso aus, wie Violet sich selbst immer vorgestellt hatte. Aber...das war nicht möglich, oder? Sie sah an sich hinab, nur um festzustellen, dass sie immer noch nicht aussah wie sie selbst. Hieß das jetzt...dass sie die Körper getauscht hatten? Allein der Gedanke war so absurd, dass sie ihn direkt wieder verwarf. »Hallo.« sagte sie vorsichtig zu dem Mädchen, immer noch mit dieser seltsam fremden Stimme. Langsam bekam sie doch Panik, dass das, was sie gerade gedacht hatte, vielleicht doch der Wahrheit entsprach. Das würde bedeuten, dass sie gar nicht wirklich sehen konnte. Und sie hatte keine Ahnung, ob sie das verkraften würde. »Geht -- geht es dir gut?« wollte sie dann noch wissen, wobei sie sich sehr unsicher war, was sie sagen oder tun sollte. Das Mädchen wirkte so, als wäre sie völlig hilflos damit, dass sie nichts sehen konnte. Also war sie wirklich...blind? Dann...war sie vielleicht doch im falschen Körper? »Ari, was ist hier los?« wandte sie sich dann an ihr Psiana, denn langsam wuchs Panik in ihr. Das konnte alles nicht sein! Sicher bildete sie sich alles nur ein und am Ende war sie doch einfach sie selbst. Aristea antwortete ihr jedoch nicht sofort, sondern sah sie nur mit schief gelegtem Kopf an, als wäre er nur ein ganz normales Psiana, das gar nicht sprechen konnte. Oder als würde er mit ihr nicht sprechen wollen, weil sie nicht sie selbst war.


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Anujam So Jul 14, 2019 2:26 pm


Anuj

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Das er den Boten, die ihn begleiteten, von denen er ja noch nicht einmal wusste, dass sie tatsächlich ihm folgten und nicht einfach ihrer Wege gingen, Kopfzerbrechen bereitete, indem er sich mit dieser merkwürdigen Stimme entschuldigte und sich ebenso bedankte. Verwirrt über diese Unstimmigkeiten war er ohnehin und es war auch einfach zu dunkel, als dass er groß über etwas anderes nachdenken konnte, als sich hier erst einmal irgendwie zurecht zu finden, möglichst ohne allzu oft zu stürzen oder irgendwo gegen zu laufen. Zum Glück konnte er sich ja an der Wand entlang tasten und dankbar für die Hilfestellung durch den Schrei dieses einen Boten, den er nicht zu kennen glaubte, war er ebenso. Als dann aber endlich Sou auftauchte, da war er wahrlich selig – so nannte man das doch? Er freute sich ungemein, die Erleichterung war ihm sicher anzusehen, falls denn irgendjemand irgendetwas in dieser Dunkelheit erkennen konnte. Also, abgesehen von Sou, der das ganz sicher konnte! Jedenfalls umarmte er den Geist sofort, die Tränen rollten sogleich und da war es auch erst einmal egal, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmte. Es war ebenso egal, dass da jemand zu ihnen gekommen war und wohl die Boten ansprach, die ihm geholfen hatten – bis er eben das Fehlen des Halsbandes bemerken musste und auch den Ohrring vergebens suchte. Fast schon panisch ließ ihn diese Erkenntnis zurück, allerdings holte Sou ihn schnell wieder aus diesem Kreisel an Gedanken heraus, weshalb er auch endlich mitbekam, dass er angesprochen worden war. Ob es ihm gut ging, wurde er gefragt. Sehr, sehr freundlich – aber noch verwirrender, als alles andere bisher. Erst einmal wurde er offenbar gesehen, konnte selbst aber nichts und niemanden erkennen – und dann sprach diese andere Person mit … mit seiner Stimme! Wie war denn das möglich? War das vielleicht ein Traum – oder ein Fluch?
„E-ehm …“, stotterte er, nachdem seine Hände wieder von seinem Ohr und seinem Hals herab gesunken waren, den Kopf in die Richtung gedreht, in der er diese Stimme vernommen hatte. „W-warum … Warum redest du mit meiner Stimme?“, fragte er dann leise, statt eine Antwort auf die eigentlich gestellte Frage zu geben. Denn ob es ihm gut ging, das musste jetzt erst einmal festgestellt werden. „U-und … du kannst mich sehen? Es ist doch so dunkel …“, murmelte er dann noch, wobei Sou ihm wieder über den Kopf strich. Gut, dass er hier war.
Doch dass Sou so liebevoll mit diesem Mädchen umging, das verwirrte auch Celi, die noch stumm verblieben war. Dass Anuj dieses anderen Boten ansprach, die beiden offenbar kannte, was gar nicht möglich war, machte alles nur noch merkwürdiger. Also erhob die Fee dann doch ihre Stimme – um das Gengar zu fragen, was hier los war. Agassou musterte Celi und die beiden fremden Boten da auch erst, bevor er wieder einen Arm hob und eine leichte, nur kurz und schwach erkennbare Verzerrung hervor rief – etwas, dass Sou eigentlich gar nicht konnte. Außer … Für die Boten verständlich äußerte der Geist dann auch direkt, dass sie jetzt gut auf Anuj und … das Mädchen dort aufpassen mussten, denn er wusste nicht, was hier vor sich ging, wenn selbst er zu schwach war, um etwas an dieser falschen Realität zu ändern. Warum Anuj im Körper des Mädchens, das ganz, ganz sicher wiederum im Körper des Jungen stecken musste, sie nicht sehen konnte, wusste er aber nicht, weshalb er diese Frage an die beiden anderen Boten richtete. Und diese Kleidung, die ihnen völlig unbekannt war … Der Geist schüttelte sich, während Celi noch fassungslos war, was er eigentlich gerade gesagt hatte. Und dass er sich schüttelte, das fühlte dann auch Anuj, dem das Sorgen bereitete.
„A-Agassou, was ist denn? Ist etwas passiert? Sind wir in Gefahr?“, fragte er sofort und sein Herz schlug wieder höher, als die Angst wieder aufflammte. Noch schienen sie ja irgendwie … frei zu sein? Wenn sie weglaufen konnten, konnten sie vielleicht verhindern, wieder gefangen genommen zu werden. Diese … andere Person, die mit seiner Stimme sprach sollte besser auch fortlaufen, nicht, dass auch sie gefangen genommen und so lange weggeschlossen wurde, wie es bei ihm der Fall gewesen war! Die genaueren Umstände waren da doch eigentlich fast shcon nebensächlich, um eine Lösung für die bisher unbekannten Probleme konnten sie sich doch später noch kümmern …


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Beitrag von Violetam Sa Jul 20, 2019 2:23 pm

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Post #004, mit: Anuj
Die Situation, in der sie sich befand, nahm langsam immer seltsamere Züge an. Als sie aufgewacht war, war sie so froh gewesen, endlich wieder etwas sehen zu können, dass ihr alles andere total egal gewesen war. Sie hatte nicht hinterfragt, warum ein Gengar und ein Pixi an ihrer Seite waren, statt ihrer eigentlichen Pokémon. Sie hatte auch nicht hinterfragt, dass ihr Körper anders war, irgendwie nicht wirklich ihrer oder dass sie in einer Schuluniform für Jungen steckte. Dass sie in einer Schule war, hatte sie zwar seltsam gefunden, aber zunächst auch nicht weiter wichtig, denn ihr Ziel war es gewesen, ihre Pokémon aufzuspüren, um ihnen die frohe Nachricht von ihrem neu gewonnenen Sehvermögen mitzuteilen. Jetzt aber, wo sie vor einem Mädchen stand, dessen Statur und Aussehen im Grunde dem entsprachen, wie sie sich selbst immer vorgestellt hatte, wurde sie unsicher; was alles hier betraf. Die Bewegungen des Mädchens hin zu ihrem Hals und Ohr und die Reaktion der hier anwesenden Pokémon waren das erste Zeichen dafür gewesen, dass etwas nicht so war, wie es sein sollte. Das erste Zeichen dafür, dass sie nicht wirklich sie war. Das war völlig absurd und eigentlich auch unmöglich, allerdings folgten rasch weitere Indizien dafür, denn nachdem sie das Mädchen gefragt hatte, ob alles in Ordnung war, fragte diese zunächst nach, warum Violet denn mit ihrer Stimme sprach. Violet verwirrte es ebenfalls, ihre eigene Stimme aus dem Mund des Mädchens zu hören und sie verließ der Mut, dass das hier wirklich echt war. Obwohl sie zunächst nichts darauf antwortete, rasten ihre Gedanken, als das Mädchen letztlich auch noch davon sprach, dass es hier doch so dunkel war und sie sich wunderte, dass Violet sie trotzdem sehen konnte. Ihr war diese Dunkelheit nur zu vertraut und es war wie ein kleiner Stich ins Herz. Alles deutete darauf hin, dass sie gar nicht sie war und in dem Körper desjenigen steckte, der gerade in ihrem Körper war. Sicher konnte sie sich da zwar nicht sein, weil sie sich selbst in den letzten Jahren nicht gesehen hatte und ihr Gegenüber außerdem eine Schuluniform trug. »Ich...ja, ich kann dich sehen.« antwortete Violet verunsichert und sah zu ihren Pokémon, die von ihr zu dem Mädchen hin und her sahen und sich dann wohl mit dem Gengar unterhielten. Dieses erklärte gerade, dass sie gut auf die beiden Menschen aufpassen mussten und das Mädchen wohl im Körper des Jungen steckte und anders herum. »Ari, bitte wandte sich Violet nun verzweifelt an ihr Pokémon, das sie nun wieder ansah, offenkundig unsicher, was es tun oder sagen sollte. Wenn Ari nicht mit ihr sprechen wollte, hieß das, dass sie wirklich nicht sie war. Und das würde bedeuten, dass sie im Körper ihres Gegenüber steckte. Was wiederum bedeuten würde, dass es nicht echt war, dass sie sehen konnte - und wenn das wahr war, wusste sie nicht, ob sie damit umgehen konnte. Tränen sammelten sich in ihren Augen, die sie herunterzuschlucken versuchte. Sie versuchte, es rational zu sehen; vielleicht sollte sie sich vorstellen, dann würde sie auch den Namen ihres Gegenüber erfahren und vielleicht herausfinden, was hier los war. »Mein Name ist Violet. Wie heißt du?« sagte sie mit zitternder Stimme, wobei sie mittlerweile damit angefangen hatte, mit ihren Händen zu spielen. Sie war nervös, verunsichert und panisch und das war absolut keine gute Kombination. Außerdem hatte sie auch Sorge darum, dass ihre Pokémon nichts mehr mit ihr zu tun haben wollten. Das änderte sich allerdings schlagartig, nachdem sie sich vorgestellt hatte, denn endlich, endlich konnte sie die Stimme ihres Psiana wieder in ihrem Kopf hören. Du siehst aus wie ein Junge. Sou, das Gengar, sagt, dass du im Körper seines Trainers steckst. Schockiert sah Violet zu ihrem Psiana herüber, das ihr nun endlich wieder direkt in die Augen sah, sich aber nicht vom Fleck rührte. Die beste Option wäre es wohl, jetzt nicht in Panik zu verfallen, aber gerade das fiel ihr gerade unglaublich schwer. Sie hatte keine Ahnung, was sie sagen oder tun sollte und war heillos überfordert mit der Situation. Wenn sie wirklich im Körper eines Jungen steckte, steckte dieser Junge in ihrem Körper. Und das bedeutete, dass sie nur sehen konnte, weil sie eigentlich er war. Und er konnte nichts sehen, weil er sie war. Und das wiederum konnte zu ziemlich großen Problemen führen, denn jemand, der normalerweise nicht blind war, würde damit mit Sicherheit nicht klar kommen. Es fiel selbst Violet manchmal schwer, damit klar zu kommen! Sie versuchte, sich zu beruhigen, indem sie ein paar Mal tief ein und aus atmete. Sie mussten es nur logisch angehen, dann würde alles gut werden, richtig? Nur...war es überhaupt möglich, das logisch anzugehen?


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Beitrag von Anujam So Jul 21, 2019 3:01 pm


Anuj

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Diese ganze Situation war kaum zu greifen, Anuj jedenfalls konnte mit den gewonnenen, raren Informationen bisher überhaupt nichts anfangen. Er wusste nur, dass er nicht redete, wie er reden sollte, dass sein Halsband und der Ohrring fort waren und dass seine Kleidung sich sehr, sehr merkwürdig anfühlte. Hinzu kam diese alles umfassende Finsternis, Ratlosigkeit bei Agassou und eine andere Person, die sprach, wie er sprechen sollte und offenbar mit Boten kommunizierte, denen, die wohl die ganze Zeit bei Anuj gewesen waren. Das alles half ihm allerdings überhaupt nicht, irgendetwas hier zu verstehen – im Grunde war die Angst davor, wieder gefangen genommen zu werden, nälich über alle Maßen präsent.
Und dass diese andere Person dann auch noch bestätigte, dass sie ihn sehen konnte, währennd er das eben nicht konnte, warf in seinem Inneren die Frage auf, ob da vielleicht ein anderer Dämon bei ihm war – jemand, der genauso war wie er. Hieß das nicht, dass sie zusammen weglaufen sollten? Nett schien diese Person ja zu sein, die seine Stimme zum sprechen nutzte. Und als diese Person dann einen der Boten ansprach, schien sie verzweifelt. Da aber nichts weiter kam, wurde schließlich er angesprochen – und er erfuhr, dass diese Person dort Violet hieß. Violet – was für ein schöner Name! Aber, zitterte die Stimme von Violet nicht, als würde er … oder sie weinen – so war es bei ihm, bei Anuj, doch auch immer! Sofort biss er sich auf die Unterlippe – war er Schuld, dass diese Person weinte?
„Oh, n-nein, b-bitte weine nicht! I-ich versuche a-alles, damit du nicht weinen musst, ja? Bitte!“, kam da also sogleich von ihm, denn Schuld an solchen Tränen zu sein, das wog schwer in ihm. Überhaupt empfand er Tränen immer als wenig gut, denn sie bedeuteten, dass es einem schlecht ging. Meistens jedenfalls – nur ganz selten war es nicht so, aber das heute, das heute passte nicht zu diesen Ausnahmen. Er schluckte schwer, ehe er sich wieder mit beiden Händen an den Hals fasste. Das tat er oft, wenn grübelte – wenn er nicht weiter wusste. Vielleicht … Vielleicht sollte er besser erst einmal auf Violets Frage antworten? „A-also …“, begann er dann, stockte aber kurz, bis Sou ihm wieder über den Kopf strich und er schließlich sogar eine Berührung an der Schulter spürte, die der von Celi entsprach. „Aracelis?“, fragte er und bekam einen Laut zu hören, der nur zu der Fee gehören konnte. Oh, gut, dann war mit Celi auch alles in Ordnung! Dann konnten sie doch sicher einen Weg finden, zu entkommen. Er atmete tief durch. „A-also, ich … Mein Name ist Anuj. I-ich weiß nicht, wo wir sind, a-aber ich werde versuchen, dir …“, ja, was wollte er eigentlich versuchen? „Wir … Wir sollten einen Ausgang suchen, oder nicht? W-weglaufen, bevor uns jemand fangen kann … Wenn du in der Dunkelheit sehen kannst, dann … A-also Sou, mein … mein Freund hier, der passt immer auf mich auf, genau wie Celi! Sie können auch dich beschützen, wenn uns jemand böses will!“, fuhr er dann also fort, obwohl er gar nicht recht wusste, wovor sie vielleicht Schutz suchen mussten. Aber wichtig war ja ohnehin vor allem, dass man nicht an einem Fleck verharrte, oder? Es würde zwar schwer werden, sich hier durch die Dunkelheit zu tasten, aber mit Sou und Celi würde das gehen! Und wenn Violet sehen konnte, was in der Dunkelheit war, würde es ihm … ihr hier sicher besser gehen, als ihm, richtig?


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Beitrag von Violetam Sa Jul 27, 2019 1:48 pm

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Post #005, mit: Anuj
Die ganze Situation machte sie fertig. Sie hatte keine Ahnung, was sie denken oder tun sollte und war gerade überfordert mit so ziemlich allem. Sie war nicht sie selbst, was es erklärte, dass sie wieder sehen konnte, doch das bedeutete auch, dass sie, sobald sie wieder sie selbst war, nicht mehr sehen konnte. Und wieso fühlte sie sich noch wie sie selbst, wenn sie doch definitiv nicht in ihrem Körper steckte? Aristea half ihr dabei leider auch nicht weiter, aber es war beruhigend, dass Violet sie zumindest wieder hören konnte. Leider war sie nach wie vor sehr verzweifelt, versuchte aber, sich zumindest ein wenig zu beruhigen und sich ihrem Gegenüber vorzustellen, der laut Aristea wohl ein Junge war. Auch wenn er aussah wie ein Mädchen. Wie Violet selbst, wie sie dank Aristea ja nun wusste. Nur machte das überhaupt keinen Sinn. Aber da musste sie nun wohl irgendwie durch und ihr Gegenüber schien auch ziemlich fertig zu sein. Da saßen sie wohl im selben Boot, was es doch eigentlich leichter machen sollte, oder nicht? Nachdem sie sich aber mit zitternder Stimme vorgestellt hatte, versuchte ihr Gegenüber sie rasch zu beruhigen. Hatte sie - er? - wirklich hören können, dass sie weinte? Tränen hatten sich durchaus in ihren Augen gesammelt, weil sie keine Ahnung hatte, wie sie damit umgehen sollte, aber da war die andere Person ja nicht dran schuld. Es klang aber ganz so, genauso wie es klang, als würde er sie ganz schnell wieder beruhigen wollen. Vielleicht klang es auch ein wenig verzweifelt, Violet war sich da gerade nicht ganz sicher. Seltsamerweise kam ihr gerade die Frage in den Sinn, wie alt der Junge eigentlich war, in dessen Körper sie steckte. Bisher verhielt er sich eher wie jemand, der jünger war als sie, aber sie selbst benahm sich gerade auch nicht ihrem Alter entsprechend, da die Situation sie einfach überforderte. »N-nein...alles gut.« versuchte sie nun ihrerseits, den Jungen in ihrem Körper zu beruhigen. Zu glauben, dass das stimmte, fiel ihr immer noch schwer, aber Aristea würde sie gewiss nicht belügen. Also mussten sie einfach zusammen einen Ausweg finden, oder den Grund, aus dem die Situation so war, wie sie eben war. Violet versuchte, tief ein und auszuatmen, um sich zu beruhigen, was aber nicht so recht klappen wollte. Ihr Gegenüber schien sich von den beiden ihr fremden Pokémon gut beruhigen zu lassen, doch da ihre eigenen Pokémon noch bei dem Mädchen standen, fühlte sich Violet ziemlich allein. Das merkte aber auch Aristea, der daraufhin kurz mit Delphis sprach und dann zu Violet herüber kam, gefolgt von dem Dartignis, für das die Situation noch verwirrender zu sein schien, als für Violet oder Aristea. Das Mädchen, das eigentlich Violet war und nun wohl von einem Jungen bewohnt wurde, stellte sich kurz darauf als Anuj vor - ein ungewöhnlicher Name, den Violet noch nie zuvor gehört hatte. Er erzählte ihr, dass seine Pokémon immer über ihn wachten und auch Violet vor bösen Dingen beschützen würden. Aber was erwartete er denn für böse Dinge? Und warum sollte sie jemand fangen wollen? Die mühsam unterdrückte Panik stieg wieder in ihr hoch. Wusste Anuj vielleicht mehr als sie? »Wer sollte uns denn fangen wollen?« fragte sie, wobei ihre Stimme weit höher klang, als sie eigentlich war. Sie musste sich endlich beruhigen, damit sie wieder rational denken konnte, sonst würde das hier nie etwas werden! Sollte sie Anuj vielleicht auch noch erzählen, dass er gerade blind war? Wusste er überhaupt, dass er in ihrem Körper steckte? »I-ich..ich komme jetzt zu dir.« sagte sie mit zitternder Stimme, um ihn vorzuwarnen. Sie wollte ihn immerhin nicht erschrecken, glaubte aber, dass es sinnvoller war, wenn er sie berühren konnte. Denn so, wie er zu seinem Hals und Ohr gefasst hatte, trug er die Dinge immer. Was bedeutete, dass er sie auch wiedererkennen würde. Langsam ging sie auf ihn zu, wobei Aristea und Delphis ihr folgten. Kurz vor ihrem Spiegelbild - das sie nie zuvor gesehen hatte - blieb sie stehen. Ihr Herz schlug wild in ihrer Brust, aber sie sagte sich, dass es für alles eine Erklärung geben würde. »Ich möchte dir etwas zeigen. Nicht erschrecken, ich werde dir nichts tun.« sagte sie, nachdem sie noch einmal tief eingeatmet hatte. Sie versuchte, ihre Angst zu unterdrücken und stark zu sein und ihre Stimme möglichst ruhig klingen zu lassen. Es brachte ja nichts, wenn sie ihn noch mehr verunsicherte, auch wenn sie sich selbst nicht besser fühlte. Vorsichtig ergriff sie seine - ihre - Hand, die ihr so vertraut war und führte sie zu ihrem Hals, an dem sich das Halsband befand. »I-ich glaube, dass wir unsere Körper...getauscht haben.« fing sie an, wohl wissend, dass das für Anuj sicherlich total dämlich klingen musste. »Du kannst mich nicht sehen, weil...ich...normalerweise auch nichts sehen kann.« Es fiel ihr schwer, das auszusprechen, nicht nur, weil sie ihn damit vermutlich noch weiter verängstigen würde, sondern auch, weil sie diesen Umstand einfach nur hasste. Aber er sollte es wohl wissen, wenn sie hier noch eine Weile länger festsaßen. Denn wenn es wirklich stimmte und sie ihre Körper getauscht hatten, würde er auch nichts sehen können, wenn sie die Dunkelheit verließen. Das hatte dann nämlich absolut nichts damit zu tun.


»Violet spricht«
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Beitrag von Anujam Mo Jul 29, 2019 12:01 pm


Anuj

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Wie, es war alles gut? Aber so hörte sich Violet doch überhaupt nicht an! Wurde er nur beschwichtigt – nannte man das überhaupt so? Er biss sich jedenfalls abermals auf die Lippe, denn er war sich unsicher, wie er nun reagieren sollte. Gut ging es Violet bestimmt nicht, aber wenn er … sie, wenn sie nicht reden wollte, dann konnte er sie doch nicht dazu zwingen, richtig? Das war schließlich auch nicht gut! Was also war jetzt das beste? Er wusste es nicht, aber er sprach bereits weiter, meinte, dass sie wohl besser fortlaufen sollten. Aber Violets Reaktion war … ungewohnt. Wer sie fangen sollte? Was sollte denn diese Frage?
„S-sind wir … Sind wir nicht im …“, begann er. „… im Institut?“, seine letzten Worte waren nicht mehr als Geflüster, weil er diesen Ort doch so fürchtete. Und er hatte ja auch nicht geglaubt, so schnell wieder hier zu landen – wenn hier denn bedeutete, dass sie überhaupt im Institut waren. Wenn Violet aber nicht wusste, was er meinte, dann waren sie vielleicht gar nicht in Onora Lucila – oder irgendeinem anderen Lucila der Welt. Und dann … dann war auch niemand hinter ihnen her? Aber warum war es dann so fürchterlich dunkel?
Aber er wurde rasch abgelenkt, als Violet sagte, er – oder sie, er wusste es wahrlich nicht – würde zu ihm kommen. Und Violet wollte ihm etwas zeigen – er sollte also nicht erschrecken. Er schluckte, nickte dann aber schließlich zögerlich, kam aber nicht umhin, doch zusammen zu zucken, als seine Hand genommen wurde. Aber der Griff, die Berührung war … sanft. Es tat nicht weh – etwas, das er nach wie vor nicht gelernt hatte, seit er fortgelaufen war. Seine Hand wurde dann in die Höhe geführt – und als er dieses Halsband, folgend diesen Ohrring berührte, zuckte er abermals zusammen. Und dann, Violets Worte … Auch wenn, es in dieser Dunkelheit nichts brachte, er riss die Augen auf. Körper getauscht – also waren sie … verhext worden? wirklich] verhext worden? Er schluckter abermals und fasste mit der anderen Hand ebenfalls nach dem Halsband – er konnte fühlen, dass es ganz genau so war, wie seines. Das Leder, das Gold, wie stramm es saß. Ud der Ohrring – der, der sich nicht vom Fleisch des Körpers lösen ließ, als wäre er längst ein Teil davon. Und die Art, wie die Haare lagen – ja, das waren [i]seine Haare. Also sprach Violet mit seiner Stimme, weil Violet seinen Körper hatte – und deshalb fühlte sich auch für ihn alles falsch an.
„Wir wuren also doch verhext …“, murmelte er dann, nicht wissend, wie er das nun finden solle. Es ängstigte ihn – aber viel vordergründiger war in seinem Kopf, dass das vor allem für Violet großen Ärger bringen konnte. Sie mussten einen Weg finden diesen bösen Zauber aufzuheben – hoffend, dass das bald genug geschah, damit Violet nicht seine Sünden büßen musste. Aber da sprach er … nein, sie weiter und erklärte, dass er nichts sehen konnte weil … weil sie eben nie etwas sah. „N-nie?“, fragte er da erschrocken – oh, welch fürchterliches Leben in ewiger Dunkelheit! Aber bedeutete das nicht, dass es in Wahrheit nicht dunkel war? Und dass Violet deshalb jetzt sehen konnte? Wie überwältigend das wohl war? Wie fühlte sie sich? Ihre Stimme klang nicht gut – es war fast so, als würde es ihr wirklich schlecht gehen mit diesem … diesem Zauber. Hatte sie Angst, zurückzukehren? Seine Gedanken kreisten, nahmen kein Ende, bis er einen Entschluss fasste. Er ließ seine Hände sinken, in Anbetracht der Tatsache, wo sein Gesicht war, waren die Hände, die nun Violet führen musste, schnell gefunden. Er drückte sie sanft, was ihn selbst verwunderte, denn Berührungen waren einfach nichts, was er selbst einordnen konnte. „D-das tut mir sehr Leid! Bitte, wenn wir wirklich so … so verhext wurden, dann müssen wir eine Lösung finden. Aber …“, er stockte, überlegte, wie er das wohl formulieren musste. „Bis es soweit ist, sieh bitte alles, was du sehen kannst – und vergiss es danach nie mehr. Das … Diese Situation ist … furchtbar. I-ich weiß leider nicht wo wir sind und wie wir hier fort kommen, doch … doch wenn du eigentlich nichts sehen kannst, dann …“, er überlegte wieder, ehe er schließlich ein sehr warmes Lächeln zeigte, wenngleich er das selbst wohl ohnehin nicht erkennen würde. „… dann genieße es, sehen zu können! So gut es geht.“, endete er also, ehe er merkte, wie warm seine – oder Violets, wenn es stimmte – Wangen wurden und er ließ die Hände los, die er eben noch umfasst hatte. „I-ich weiß, wie das ist.“, wisperte er dann aber noch und ließ den Kopf etwas sinken. „Ich war … auch lange im dunkeln. Und das Licht ist … sehr befreiend.“, fügte er noch an. Wenn sie nicht im Institut waren, was ja sein konnte, dann sollte er Violet wohl nicht erzählen, dass er …. nicht war wie sie. Aber vielleicht konnte er ihr dennoch ein wenig die Angst nehmen, wie Juna sie ihm immer genommen hatte? Ein leises Kichern vernahm er da jedenfalls, das ihm zeigte, dass Sou guter Dinge war und ihn wohl unterstützte. Was er nicht sah, war, dass Celi nun abermals über Anujs Kopf strich, wohl wissend, dass darin ein ihr fremdes Mädchen war – ein Kind, dass es ebenso zu beschützen galt.
Und das wiederholte auch der Geist noch einmal, sagte den anderen Boten, dass sie sich wohl besser auf den Weg machen sollten. Und wenn sie unterwegs etwas fanden, dass Violet in ihrer eigenen Finsternis immer hatte sehen wollen, aber nie können, dann konnten sie es ihr ja ganz ausgiebig zeigen, damit sie zumindest in ihren Erinnerungen immer ein Bild davon vor Augen hatte!


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Beitrag von Violetam Mi Aug 07, 2019 7:12 pm

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Post #006, mit: Anuj
Nicht in Panik verfallen - das sagte sich das junge Mädchen immer wieder, scheiterte aber im Grunde kläglich daran. Sie versuchte wirklich, ruhig zu bleiben, auch für denjenigen, der da in ihrem Körper steckte, denn wer wusste schon, wie psychisch stabil der Junge war? Violet kannte ihn ja nicht, hatte aber das Gefühl, dass sich das in den nächsten Minuten noch ändern würde. Immerhin waren sie im Körper des jeweils anderen, anscheinend zumindest. Leider machte das auch nichts besser, eher wesentlich schlimmer. Doch der Junge, der in ihrem Körper steckte, fürchtete zunächst nur, dass sie gefangen werden würden. Aber wer sollte sie gefangen nehmen wollen? Waren hier irgendwelche Verbrecher, die ihnen etwas zu wollten? Oh, Violet hoffte wirklich, dass dem nicht so war! Mit ihrer Gegenfrage schien sie ihr Spiegelbild aber zu verunsichern, denn sie - er - fragte, ob sie denn gar nicht im Institut waren. Violet hatte nur leider keine Ahnung, von welchem Institut er sprach. Sie kannte keine wirklich und war auch nie in einem gewesen. Oder bezeichnete er Schulen so? »Nein, ich glaube...wir sind in einer Schule.« erzählte sie ihm, denn zumindest darin war sie sich ziemlich sicher. Die Fenster, die Flure und die zahlreichen Türen, die in Räume führten, waren eindeutige Indikatoren dafür - nicht zuletzt auch die Kleidung, die sie trugen. Doch damit nicht genug, jetzt musste sie ihm auch noch irgendwie erklären, dass er nichts sehen konnte, weil sie das eben nie konnte, was doch schwieriger war als gedacht...zu ihrem Glück half es dem Jungen, dass er das Halsband und den Ohrring fühlen konnte. Zumindest glaubte Violet, dass er beides erkannt hatte. Das war natürlich nicht weniger verwirrend, machte ihre Worte, dass sie Körper getauscht hatten, aber zumindest nicht ganz unglaubwürdig. Daraufhin erzählte er allerdings nur etwas davon, dass sie verhext worden waren. War das überhaupt möglich? Hatte irgendjemand einen Fluch auf sie gesprochen? Das war..natürlich völlig absurd, aber durchaus eine Erklärung für all das hier! Es würde erklären, warum sie plötzlich in der Schule waren und diese Uniformen trugen und ja, auch warum sie nicht in ihrem Körper waren. Vielleicht hatte auch irgendein Psychopokémon seine Finger im Spiel? Egal, das war im Augenblick nur zweirangig, denn nun musste sie erzählen, dass sie blind war, damit der Junge darauf vorbereitet sein würde.
Anders, als Violet es erwartet hatte, reagierte er aber nicht wirklich verängstigt, sondern vielmehr besorgt. Aber nicht um sich selbst, sondern tatsächlich um sie, was Violet überraschte. Wer dachte in einer solchen Situation bitte daran, wie schlimm es für den anderen sein musste? Als er ihre Hände nahm, sah sie hinab, nicht sicher, was sie tun oder sagen sollte, doch das Reden übernahm schnell der Junge in ihrem Körper. Er sagte, dass es ihm leid tat und dass sie, auch wenn sie eine Lösung finden mussten, alles genießen sollte, was sie sah und es nie mehr vergessen sollte. Seine Worte rührten Violet zu Tränen und sie hätte am liebsten laut los geschluchzt, doch sie schaffte es, sich zusammenzureißen. Vielleicht war das ja der tatsächliche Grund dafür: dass sie noch einmal die Gelegenheit hatte, alles zu sehen, was ihr sonst verwehrt blieb. So schmerzhaft es auch werden würde, wenn sie wieder in ihrem Körper erwachte. Aber dann musste es auch einen Sinn für Anuj geben, was bedeutete, dass sie diesen noch herausfinden mussten. Sie atmete tief ein, dann nickte sie und lächelte Anuj leicht an, auch wenn sie wusste, dass er das ohnehin nicht sehen konnte. Ja, sie würde alles sehen, was es zu sehen gab und es genießen - und danach würde sie weitersehen. Sie war sich ziemlich sicher, dass sie dieses Erlebnis nicht einfach würde wegstecken können, aber vielleicht sollte sie einfach Schritt für Schritt denken. Sie war jetzt hier, mit dem Jungen, der ihren Körper hatte. Ihre Pokémon waren bei ihnen und sie msusten irgendwie herausfinden, warum sie hier waren. Oder wie sie hier weg kamen. »Danke. I-ich..werde es versuchen.« sagte sie, ihre Stimme zitterte noch immer, doch es war auch ein Lächeln darin zu hören. Es war rührend, wie Anuj darüber nachdachte, was ihr sonst verwehrt blieb und was sie jetzt tun konnte. Leider sorgten seine nächsten Worte dafür, dass ihre Stimmung wieder etwas getrübt wurde, denn er erzählte, dass er wusste wie es war, da er sehr lange im Dunkeln gelebt hatte. Violet hätte gern gefragt, wie er das meinte, doch sie wusste auch, wie es war, Fragen gestellt zu bekommen, die man nicht beantworten wollte. »Das tut mir leid.« sagte sie stattdessen nur flüsternd, aber vorsichtig. Vielleicht sollten sie lieber die düsteren Gedanken bei Seite schieben und versuchen herauszufinden, was hier eigentlich vor sich ging.
Überrascht war Violet aber abermals, als das Pixi ihr sanft über den Kopf strich, so als würde auch sie verstehen, was in Violet vorgehen musste. Als würde sie ihr ebenso helfen wollen wie Anuj. Sie war wirklich froh, mit ihnen solche netten Wesen kennengelernt zu haben; so war es doch viel einfacher, die Situation zu durchleben, so verrückt sie auch sein mochte. Und Aristea und Delphis erfuhren durch den Geist, dass Violet von ihnen Unterstützung erhalten würde und dass sie, sollte sie etwas sehen, dass sie immer schon hatte sehen wollen, sich dafür sogar Zeit nehmen würden. Das freute vor allem Aristea, der es als gute Gelegenheit für Violet sah, die Welt mal mit anderen Augen zu sehen. Es war die Möglichkeit für sie, noch einmal die verschiedensten Dinge zu sehen. Und dann, wenn sie es nicht mehr konnte, waren sie ja da, um ihr zu helfen. Jetzt mussten sie aber doch langsam mal weiter, denn sie konnten immerhin nicht ewig hier herum stehen, so rührend das auch sein mochte. Das teilte Aristea Violet auch mit, die daraufhin nickte. Am einfachsten war es wohl, wenn sie den Haupteingang suchen würden, denn von dort aus würden sie sicher besser sehen können, wie es weiterging. »Okay. W-wir sollten den Haupteingang suchen. Vielleicht..kommen wir da ja raus.« meinte Violet noch und strich sich über die Augen. Jetzt war keine Zeit mehr zu weinen, sie mussten weiter! Außerdem war eine Schule bei Nacht, die auch noch verlassen war, irgendwie auch ziemlich unheimlich...Violet drehte sich gerade um, um eine Richtung einzuschlagen, als sie noch einmal stehen blieb, um Anuj noch etwas zu erklären. »Mein Dartignis, das du vorhin bestimmt gehört hast, gibt Warnrufe von sich, wenn ein Hindernis vor dir auftaucht - Treppen zum Beispiel oder Kisten, Stühle..allgemein Gegenstände, gegen die du laufen könntest. Das..haben wir mit ihm trainiert, weißt du? Also wenn..du ihn hörst, dann halte am besten an - oder geh' nur ganz vorsichtig weiter.« erklärte sie und blickte dann zu Aristea. Ob das Psiana wohl auch mit Anuj sprechen würde? Violet war das Pokémon jedenfalls immer eine große Hilfe, aber es sprach nie mit jemand anderem als mit ihr. Das war hier wahrscheinlich auch nicht anders. Also ließ es Violet lieber ungesagt, als sie sich auf den Weg machten. Jetzt war sie irgendwie diejenige, die schauen musste, wo es lang ging. Oder zumindest glaubte sie das, denn sie konnte ja jetzt schließlich sehen und Anuj nicht...sie hoffte, dass er nicht ihretwegen irgendwo vorlaufen oder sich gar verletzen würde.


»Violet spricht«
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Beitrag von Anujam Mi Aug 07, 2019 7:57 pm


Anuj

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Das … entwickelte sich hier wirklich merkwürdig. Zunächst einmal war Anuj ja davon ausgegangen, dass sie zurück in einem Lucilla waren, immerhin war es hier genauso dunkel, wie es immer in seiner Kammer gewesen war, allerdings schien Violet nicht nur irritiert von seiner Aussage über eine Flucht zu sein, sondern sie teilte ihm auch mit, dass sie wohl in einer … einer Schule waren. Aber … was war das, eine Schule? Er setzte ein ratloses Gesicht auf, auch wenn er das selbst gar nicht recht merkte.
„Eine … Schule? Was … was ist denn das?“, fragte er dann aber letztlich doch zögerlich nach – war das etwas, was jeder kennen sollte? Dann war es sicher total merkwürdig, dass er es nicht kannte. Allerdings schien Violet nicht verwirrt ob seines Halsbandes oder seines Ohrrings zu sein, die sie ihm schließlich auch ziegte, also wusste sie selbst ja auch nicht alles. Verwirrend, all das hier – allerdings schienen sie in dieser Thematik auch nicht recht voran zu kommen. Ohnehin erzählte Violet ihm da auch schon, als er noch die Sache mit dem verhext sein angesprochen hatte, dass sie offfenbar nie etwas sehen konnte – und es nur deshalb für ihn dunkel war, was zumindest erklärte, warum sie vielleicht doch nicht in einem Institut waren. Es erschütterte ihn aber dennoch, jetzt nichts sehen zu können – allerdings nur wegen Violet. Das musste doch schrecklich sein, selbst im Licht nur der Dunkelheit anheim zu fallen, oder? Deshalb fasster er auch nach ihren – seinen – Händen und drückte sie leicht, was er sonst auch lieber unterließ. Er teilte ihr mit, dass sie mit seinen Augen ruhig so viel sehen und erfassen sollte, wie sie konnte – und sie sollte es nie wieder vergessen. Er hoffte wirklich, dass sie vielleicht auch Dinge sah, die ihr gefielen und die ihr die Situation dann ein wenig schöner machten, selbst, wenn sie am Ende wieder zurück tauschen würden. Falls sie denn eine Lösung fanden, hieß das … Violet jedenfalls erwiderte da zittrig, dass sie es versuchen wollte – aber das zittern hörte sich anders an, weshalb Anuj ein warmes und herzliches Lächeln zeigte. Als er selbst seine Erfahrungen mit der Dunkelheit kurz anschnitt, äußerte sie, dass es ihr Leid tat, weshalb er da eilig den Kopf schüttelte.
„N-nein, nein! D-das muss es nicht, du kannst ja ü-überhaupt nichts d-dafür!“, warf er auch sofort ein – Violett musste sich wirklich nicht schuldig fühlen, richtig? Er lächelte auch schnell wieder scheu, denn ihm kamen Erinnerungen in den Sinn, die alles besser gemacht hatten. „Mir hat … jemand besonderes geholfen, es besser zu machen.“, fügte er also an – ob Juna stolz wäre, ihn nun so etwas sagen zu hören, zu jemanden, den Anuj eigentlich gar nicht kannte? Er hoffte es, denn er wollte ja sein Versprechen halten und für beide Leben, so gut er konnte.
Dass Aracelis nun aber ebenfalls Violet aufheitern wollte, indem sie ihr in Anujs Körper über die Haare strich, das sah der Junge natürlich nicht, weshalb er auch erst wieder eine eigene Reaktion zeigte, als Violet wieder die Stimme erhob. Dass Sou sich solange mit den anderen Boten unterhielt hatte Anuj durchaus vernehmen können, alleridngs verstand er sie ja leider nicht. Er nickte aber eben, als Violet vorschlug, den Haupteingang zu suchen. Das war sicher eine gute Idee! Er wollte sich auch gleich in Bewegung setzen, als sie ihm doch noch erklärte, dass ihr … Dartignis? Dass das jedenfalls so einen Warnruf abgab, wenn etwas in seinem Weg war. Also hatte er das wirklich richtig eingeschätzt! Auch wenn er nicht wusste, was ein Dartignis war … War das vielleicht der Name, dem sie einem ihrer Boten gegeben hatte? Er nickte jedenfalls, um zu signalisieren, dass er alles verstanden hatte, als er auch schon von Sou an die Hand genommen wurde.
„V-vielen Dank, Dar … Darti …“, schwierig! „Vielen Dank, werter Bote!“, sagte er also stattdessen zu … dem Boten eben, der ihn warnen wollte. Dann setzte er sich auch endlich in Bewegung und überwand mit Sou an der Hand so auch bald zögerlich wieder einige Stufen, denn sie gingen den Weg zurück, den Anuj gerade gekommen war. Allerdings folgten sie nicht dem ganzen Weg, sondern als Anuj die eben shcon einmal gezählten Stufen wieder fertig gezählt hatte. Bogen sie rechts herum und … wieder warnte ihn Violets netter Bote vor weiteren Stufen, die hinab gegangen werden musste. Er hatte gar nicht gedachte, dass es hier weiter hinunter gehen könnte – jetzt war dieser Weg auch gar nicht mehr ganz so merkwürdig, wie er ihm zuvor erschienen war! „Wie … wie groß ist so eine Schule denn … gewöhnlich?“, fragte er dann beim vorsichtig runter laufen an Sous Hand, denn er konnte es wahrlich nicht einschätzen, wie weit solche Wege waren. „I-im Institut musste ich neunhundertvierundsiebzig Schritte gehen, um von meiner Kammer zum Haupteingang z-zu kommen. A-allerdings mussten wir auch ziemlich oft … wieder zurück gehen …“, fügte er dann überlegtend an – ob so eine Schule wohl ähnlich groß war? Wie oft sie wohl wieder umdrehen würden, weil sie falsch gelaufen waren? Er hatte bisher auch leider versäumt, alle Schritte zu zählen, weshalb er das am Ende sicher nicht mehr ganz so gut würde vergleichen können …


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Beitrag von Violetam Sa Aug 17, 2019 4:40 pm

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Post #007, mit: Anuj
Gut ging es ihr gewiss immer noch nicht, aber zumindest war es nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor wenigen Minuten. Ihr blieb auch nicht viel übrig, außer sich mit der Situation irgendwie zu arrangieren und dann zu sehen, wie es weiterging. Aber zuerst mussten sie einen Weg hier heraus finden, denn zu der Sache mit dem Körpertausch kam hinzu, dass sie sich bei Nacht in einer Schule befanden. Das war auch nicht das Normalste von der Welt, zumal sich Violet auch einfach nicht erklären konnte, wie sie überhaupt her gekommen war. Als sie Anuj aber von ihrer Vermutung erzählte, dass sie sich eben in einer Schule befanden, schien der höchst verwirrt darüber zu sein, was denn eine Schule war. Und das wiederum verwirrte Violet, denn wer kannte keine Schulen? Jeder musste doch eigentlich irgendwann mal eine besucht haben; außer vielleicht, man bekam Privatunterricht oder die Eltern hielten einen von der Außenwelt fern. Was sicherlich auch nicht ewig so gehen konnte. »Ehm..das..ist ein Ort, an dem man Dinge lernt. Warst du nie auf einer Schule?« wollte sie wissen, nicht ganz sicher, ob er sie auf den Arm nahm oder die Frage wirklich ernst gemeint hatte. Auf der anderen Seite wirkte es nicht so, als hätte er seine Unwissenheit gespielt, aber was wusste Violet schon von Mimik und Gestik? Nur die Stimme war ihr nicht so vorgekommen, als würde er sich einen Scherz mit ihr erlauben.
Im Grunde gab es aber auch weitaus wichtigere Dinge zu besprechen, so auch die Tatsache, dass Anuj momentan blind war und sie eben nicht. Seine Worte machten ihr zumindest ein wenig Mut und als sie gehört hatte, dass er auch lange in Dunkelheit hatte verbringen müssen, äußerte sie natürlich, dass es ihr leid tat. Sie hätte gern gefragt, was genau er damit eigentlich gemeint hatte, wollte aber auch keine negativen Erinnerungen wecken; letztlich teilte er ihr aber mit, dass er jemanden gehabt hatte, der ihn durch die Dunkelheit geholfen hatte. »Das ist gut. Es ist besser, wenn man nicht allein ist.« erwiderte Violet und sah zu ihren Pokémon hinunter. Was sie ohne die beiden machen würde, wusste sie wahrlich nicht und sie war wirklich froh, sie zu haben. Außerdem hatte sie auch noch Menschen, die ihr immer zur Seite standen und mehr konnte sie wahrlich nicht erwarten. Dass Anuj auch so jemanden hatte, war wirklich schön zu hören, auch wenn ihr wohl bewusst war, dass es ja nicht ihre Schuld war, was auch immer er erlebt hatte.

Nun sollte es aber losgehen, den Ausgang des Gebäudes zu suchen, denn sie konnten ja nicht ewig hier verweilen, weshalb sie Anuj auch gleich den Vorschlag unterbreitete und noch erklärte, dass ihr Dartignis Anuj beim Weg durch die Dunkelheit helfen würde. Der schien große Probleme mit dem Namen des Pokémon zu haben, sich aber über die Hilfe zu freuen. Dennoch stutzte Violet, als er von Boten sprach und sie fragte sich, ob er bisher wohl noch nie etwas von einem Dartignis gehört hatte. Und warum er ihn als Boten bezeichnete. Ein Bote für was? »Du kannst ihn Delphis nennen - so habe ich ihn getauft.« erklärte Violet noch mit einem Lächeln, beschließend, (noch) nicht weiter auf die Sache mit den Boten einzugehen. »Und mein Psiana heißt Aristea, oder kurz Ari.« fügte sie noch an, ehe ihr einfiel, dass er ihn ja gar nicht sehen konnte...»Also, das andere Pokémon an deiner Seite.« ergänzte sie also noch rasch, damit sie ihn nicht wieder verwirrte. Das war schließlich gar nicht ihre Absicht!
Letztlich nahm das Pixi den Jungen in ihrem Körper jedoch an die Hand und die beiden folgten samt Pokémon den Stufen hinunter, denn hier oben würden sie den Hauptausgang sicherlich nicht finden. Jedenfalls ging Violet stark davon aus und als Delphis Anuj vor den nächsten Stufen warnte und sie auch diese hinunter gingen, wollte Anuj wissen, wie groß eine Schule denn für gewöhnlich war. Das war allerdings eine recht schwierige Frage, da Violet davon nicht nur keine Ahnung hatte, sondern unterschiedliche Schulen auch unterschiedlich groß waren. Sie überlegte also noch, wie sie darauf antworten sollte - und warum er das überhaupt wissen wollte - als er ihr mitteilte, dass er 974 Schritte von irgendeiner Kammer zum Haupteingang gebraucht hatte. Im Institut, wohl das, von dem er zuvor schonmal gesprochen hatte. Dass er überhaupt so genau wusste, wie viele Schritte es waren, überraschte Violet sehr und gleichzeitig war sie sich nicht ganz sicher, ob sie das nicht auch erschreckend finden sollte. Er sprach von einer Kammer, nicht von einem Zimmer - war er irgendwo eingesperrt gewesen? "Institut" klang außerdem irgendwie nach Forschung und als Violet der kleine Gedanke kam, dass er so etwas wie ein Forschungsobjekt gewesen sein könnte, lief es ihr kalt den Rücken herunter. Sie interpretierte da doch sicher zu viel hinein - oder? »Ich weiß nicht, wie groß Schulen normalerweise sind oder wie viele Schritte man benötigt...Schulen sind immer unterschiedlich groß, denke ich, aber die meisten sind...zumindest nicht klein.« versuchte sie zu erklären - das war ja mal sehr aufschlussreich gewesen... »Die meisten haben mindestens zwei oder mehr Stockwerke und einen Keller mit vielen verschiedenen Räumen, wo der Unterricht stattfindet.« Sie hoffte wirklich, dass er tatsächlich nicht wusste, was eine Schule war, denn sonst würde sie sich hier gerade zum Menki machen. »Das Institut, von dem du gesprochen hast - was genau ist das denn?« wollte sie nun aber doch wissen, um das Bild von menschlichen Forschungsobjekten aus ihrem Kopf zu bekommen. Gruselig - und gepaart mit der Dunkelheit und Verlassenheit dieser Schule irgendwie nicht sehr gut.
Gleichzeitig bot das Gespräch zusammen mit den vielen neuen Eindrücken aber auch die perfekte Gelegenheit, um sich von dem Gedanken abzulenken, dass sie nur für eine begrenzte Zeit würde sehen können. Celi und Sou machten sie nämlich auf dem Weg durch den langen Gang immer mal wieder auf verschiedenste Dinge aufmerksam. Da war beispielsweise ein Schaukasten, in dem zahlreiche Kunstwerke ausgestellt waren; neben einigen Tontöpfen auch Gemälde oder Papp-Panoramen. In wieder einem anderen Schaukasten waren ziemlich viele Pokale aufgestellt, von denen Violet nicht alle namentlich identifizieren konnte. Sie hatte schon eine Weile nicht mehr "normale" Schrift lesen müssen und sie musste zugeben, dass es ihre Augen doch irgendwie anstrengte. Oder es strengte vielmehr sie selbst an, denn mit Anujs Augen, die sie ja momentan hatte, war immerhin alles völlig in Ordnung. Dennoch, es war einfach unglaublich, dass sie all die vielen Dinge tatsächlich sehen konnte und sie war gewillt, so viel wie möglich in sich aufzunehmen.


»Violet spricht«
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Beitrag von Anujam So Aug 25, 2019 11:34 am


Anuj

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GE#007 with Violet Sonora


Diese Situatin war merkwürdig und schien bei beiden jungen Menschen eine gewisse Nervosität hervorzurufen, immerhin gab es immer mehr, dass irgendeiner von ihnen nicht verstand, was für Irritation und ein gewisses Unwohlsein sorgte. So konnte Anuj auch klar erkennen, dass Violett mit seiner Frage nach einer Schule wohl ein wenig … überforert war? Sie schien jedenfalls skeptisch und verwirrt. Ihre Erklärung sprach da auch für sich, sagte sie, es sei ein Ort, an dem man Dinge lernte – und sie fragte, ob er nie auf einer Schule gewesen war. Zögerlich schüttelte er das Haupt.
„W-was für … Dinge lernt man denn da?“, fraget er dann aber auch gleich weiter nach, denn da er nun schon zugegeben hatte, dass er so eine Schule nicht kannte, konnte er auch gleich alles in Erfahrung bringen, was es da zu wissen gab. „D-da wo ich herkomme hat nie jemand e-eine Schule erwähnt.“, fügte er dann noch etwas leiser an. Das erschien ihm alles so komisch. War eine Schule ein Haus extra für die guten Kinder, wie Juna eines war, wo man ihnen etwas über die Welt beibrachte? Hatte er deshalb nie etwas davon gehört, weil es im Institut eben keine echte Schule gab? Ach Juna, mit ihm wäre all das sicher viel leichter zuverstehen …
Sein Bruder hatte ihm schließlich schon einmal aus der finstersten Zeit seines Lebens heraus geholfen, sicher wäre ihm hier auch etwas eingefallen! Er war jedenfalls immer noch überaus dankbar für das, was Juna getan hatte, weshalb er auch nicht für sich behielt, dass es da eben jemanden wie ihn gegeben hatte. Violet sprach da auch, dass es immer besser war, nicht allein zu sein, was Anuj tatsächlich ein warmes Lächeln auf die Lippen zauberte.
„J-ja! Zusammen mit … mit Freunden ist alles viel … besser!“, gab er also zurück, wobei sich all seine verbliebenen Sinne ganz automatisch auf Agassou und Aracelis richteten, die ganz sicher seiner Meinung waren. Nun wurde es aber auch langsam Zeit, dass sie sich endlich auf den Weg machten, einen Ausgang zu finden und Violet erklärte auch noch einmal die Sache mit den Warnrufen ihres Boten, mit dessen Name Anuj sich allerdings sichtlich schwer tat. Die Person, die offenbar seinen Körper tragen musste, fügte da auch gleich an, dass er den Boten ja einfach Delphis nennen konnte – also hatte er zwei Namen? Faszinierend! „Del...phis. Okay, Delphis – danke!“, gab er da also nickend zurück, als Violet noch anmerkte, dass das … Psiana Aristea oder kurz Ari hieß. Also hatte dieser Bote, oder Pokémon, wie die Leute sie hier ja irritierender Weise nannten, gleich drei Namen? Wie merkwürdig! Aristea und Ari schien ja die gleiche Kombination zu sein, wie Agassou und Sou – Juna hatte das einen Spitznamen gennant! Delphis und Dar … tignis passten da aber irgendwie nichtso gut zusammen und Psiana ebenso wenig … Aber vielleicht war das außerhalb des Instituts so. Das hatte er auch schon häufiger gehört, seit er es aus dem Institut geschafft hatte. Also war am Ende vielleicht einfach er der mit den komischen Ansichten – besser also, er ging nicht weiter darauf ein. „Aristea – in Ordnung!“
So liefen sie wieder diese Stufen hinab und Anuj lernte, dass es einen weiteren Weg gegeben hatte. Um mehr zu erfahren und sich vielleicht besser auf die Gegebenheiten einstellen zu können, wollte er während ihres gemeinsamen Weges wissen, wie groß diese Schulen denn für gewöhnlich waren und ob es da eine Relation zum Institut gab. Violet schien da wohl zu stutzen, ehe sie erklärte, dass sie auch gar nicht wusste, wie groß so eine Schule für gewöhnlich war. Offenbar gab es da gar keine einheitlichen Größen, was Anuj gleich wieder ganz merkwürdig fand. Warum machte man das denn so unterschiedlich? In jedem Fall hatte Violet wohl nie die Schritte gezählt, aber sie konnte ihm erklären, dass die meisten Schulen – wie viele es derer wohl gab – zumindest über mehrere Stockwerke, also Ebenen, soweit er verstand, verfügten und sogar einen Keller hatten. Da schauderte es ihm – im Keller waren immer die Untersuchungen gewesen. In Schulen gab es so etwas doch nicht auch, oder? Auf jeder Ebene gab es aber wohl immer ganz viele Räume, wo der Unterricht stattfand – so hatte das auch Juna genannt, wenn man ihm Dinge beigebracht hatte! Anuj jedenfalls nickte immer mal wieder, auch wenn er nicht wusste, ob er angesehen wurde, während er sich stark auf die Stufen sowie Celi und Sou konzentrierte, die aber immer mal wieder seine Seite verließen, wohl, um Violet etwas zu zeigen, wie er es angeboten hatten.
„Also sind Schulen schon ziemlich groß …“, überlegte er jedenfalls abschließend zu ihren Worten – die Schritteanzahl konnte also auch gut und gerne an die vom Institut heran reichen oder sogar noch größer sein! Hoffentlich mussten sie dann am Ende nicht vor irgendjemanden davon laufen, jetzt, wo er nicht von Anfang an mitgezählt hatte … Als Violett ihn dann aber nach dem Institut fragte, verharrte er an Ort und Stelle. Er biss sich auf die Unterlippe – er hatte wohl zu viel gesagt, ohne, dass es ihm aufgefallen wäre. Allerdings … Allerdings sollte Violett mehr erfahren, wenn sie nun seinen Körper benutzen musste, richtig? Um zu wissen, was passieren konnte – hoffend, dass dergleichen niemals passieren würde, denn er wollte Violet seine Bürden ganz sicher nicht aufbinden. „I-ich, also …“, begann er, ehe Sou und Celi wieder seinen Kopf tätschelten. Ja – das half immer. Er schluckte schwer. „D-da wo ich herkomme …“, er wusste nicht recht, wie er anfangen sollte. Er hatte das bisher niemandem erzählt. Aber bisher musste auch niemand fürchten, das gleiche durchzumachen wie er, oder? „Ich habe einen Bruder, weißt du? Juna. Er ist mit mir zusammen geboren worden. D-da wo wir herkommen heißt es, dass Kinder, die zusammen geboren werden, n-nicht gut sind. Juna war ein gutes Kind, w-weil er älter war – a-aber ich …“, wieder stockte er, seine Stimme begann ebenso zu zittern wie seine Hände, der er von den beiden Boten löste, um sie vor der Brust zu falten. „Sie h-haben immer gesgat, dass ich kein M-Mensch bin und mich deshalb … mich deshalb weggesperrt.“, sagte er dann, wobei seine Stimme zum Ende hin immer leiser wurde. Er konnte spüren, wie etwas seine nichts sehenden Augen füllte – es brannte. Aber jetzt Tränen zu vergießen half niemandem, weshalb er sie schnell fort wischte. Er räusperte sich, atmete tief durch und zwang sich zu einem Lächeln, das wohl noch deutlicher zeigte, wie sehr ihm das alles wehtat. „I-im Institut hat man Kinder wie J-Juna und mich untergebracht. Juna sollte mir … er sollte mich dazu überreden, mein Leben aufzugeben. A-aber er hat mich gerettet. Doch … doch als wir fortlaufen konnten, haben wir … Wir haben uns da verloren. Jetzt suche ich überall … überall nach ihm.“, beendete er also seine Geschichte, auslassend, was im Institut alles mit ihm gemacht wurde. Auslassend, wie dunkel und kalt seine Kammer tatsächlich gewesen war und ebenso auslassend, dass auch Celi und Sou nur Werkzeuge hätten sein sollen, um ihn zu töten. Dass es anders gekommen war glich einem Wunder, das wusste er – und er war dankbar für alles, was die beiden Boten und sein lieber Bruder für ihn getan hatten. Deshalb musste er auch weitermachen – er musste aufpassen, dass er nie wieder gefangen wurde. Und nun, da Violet in seinem Körper steckte, musste er auch sie irgendwie beschützen. Deshalb zwang er seinen Körper, das Zittern irgendwie zu reduzieren, um die nächsten Schritte zu gehen. Schritte, die sie alle in die Freiheit führen würden, das hoffte er ungemein – dafür würde er alles tun, was in seiner Macht stand!


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Beitrag von Violetam Sa Sep 14, 2019 2:28 pm

Geburtstagsevent 2019
Post #008, mit: Anuj
Ihr grausiger Verdacht über das Institut schien sich immer weiter zu verhärten, als Anuj erzählte, dass er keine Schule kannte und sie dort, wo er hergekommen war, auch nie erwähnt wurde. Das bedeutete wiederum, dass dieses Institut, wo er ja herkam, keine Schule war, sondern ein anderer Ort. Vielleicht tatsächlich ein Ort mit Experimenten und Gefangenen, auch wenn sie sich das lieber nicht vorstellen wollte. »Es ist ganz unterschiedlich, was man lernt. Am Anfang lernt man lesen und schreiben und Grundlagen im Rechnen. Und später wird das immer weiter ausgebaut. Eine Schule besucht man mindestens 10 Jahre, manchmal auch 12 oder 13 Jahre. Man soll darin quasi aufs Leben vorbereitet werden.« versuchte sie zu erklären, in der Hoffnung, dass das irgendwie verständlich war. Ihre Gedanken über das Institut ließ sie dabei lieber mal ungesagt. Sowieso sollten sie langsam damit anfangen, einen Weg aus dieser Schule heraus zu finden, wofür Violet Anuj noch schnell ihre beiden Pokémon vorstellte. Es war irgendwie niedlich, dass er ein paar Probleme damit hatte, ihre Namen auszusprechen, doch letztlich schaffte er es auch und sie konnten den Ausgang hoffentlich unbeschadet finden. Ari und Delphis würden dem Jungen in ihrem Körper sicherlich helfen, da war sich Violet sicher, genauso wie seine Pokémon wohl ihr helfen würden. Sie war wirklich froh, dass sie in einer solch seltsamen Situationen so wunderbare Bekanntschaften gemacht hatte. Das hätte immerhin auch ganz anders enden können.
Auf dem Weg nach unten und dann den Gang entlang setzten sie ihr Gespräch über die Schulen fort, wo Violet zu erklären versuchte, dass Schulen teilweise sehr groß sein konnten, aber nie gleich groß waren und sie selbst auch keine Ahnung hatte, wie viele Schritte man von A nach B brauchte. Vielleicht hätte ihr das in den letzten Schuljahren sogar einiges erleichtert, wenn sie nur die Schritte gezählt hätte, aber dafür hatte sie auch Aristea gehabt. »Ich würde sagen ja.« bestätigte sie seine Vermutung, dass Schulen wohl sehr groß waren. Es gab bestimmt auch kleinere Schulen, aber es musste ja auch Platz für sehr viele Schüler sein, da konnte das Gebäude nicht klitzeklein sein. Und man gewöhnte sich ja auch daran, wenn man jahrelang auf die selbe Schule ging. Mit ein Grund, warum Violet die Schule nicht hatte wechseln wollen. Nun traute sich Violet aber doch die Frage über das Institut zu stellen, die ihr im Kopf herum schwebte, seitdem er davon gesprochen hatte. Sie war sich nicht wirklich sicher, ob sie die Antwort überhaupt hören wollte, aber irgendwie interessierte es sie ja doch. Leider hatte sie sofort das Gefühl, dass sie die Frage vielleicht lieber nicht gestellt hätte, denn Anuj blieb abrupt stehen und schien wieder unsicher zu werden. Er sprach wahrscheinlich nicht gern darüber, was ihre Sorge nur noch tiefer werden ließ. Violet blieb ebenfalls stehen und wandte sich ihm zu. Sie war schon kurz davor zu sagen, dass er die Frage nicht beantworten musste, wenn er nicht wollte, als er doch noch zu reden anfing. Seine Pokémon schienen ihm Halt zu geben, was bei ihr nicht anders war. Schweigend hörte sie ihm zunächst nur zu. Er erzählte, dass er einen Bruder hatte - in ihrem Verständnis wohl einen Zwillingsbruder - der dort, wo er herkam, als "gut" galt. Ihm wiederum hatte man immer gesagt, dass er..kein Mensch war, weshalb sie ihn weggesperrt hatten. Violet lief ein Schauer über den Rücken; es war in etwa das, was sie sich unter diesem Institut vorgestellt hatte, auch wenn sie natürlich nicht genau wissen konnte, was dort geschehen war oder warum man glaubte, dass der jüngere Zwilling irgendwie schlecht war. Es tat ihr weh, das so zu hören, doch noch mehr tat es ihr leid um Anuj, weil sie ganz genau sehen konnte, dass er darunter litt. Er wischte sich über die Augen, die sich mit Tränen gefüllt hatten und zitterte am ganzen Körper. Und sie war Schuld, dass in ihm diese Erinnerungen wieder hoch gekommen waren. Sie fühlte sich gerade richtig schlecht, wusste aber auch nicht, was sie tun oder sagen konnte, um es einfacher zu machen. Sie konnte es einfach nicht fassen, dass es solche Orte überhaupt gab. Das war grausam und menschenunwürdig. Diejenigen, die das gemacht hatten, gehörten in ihren Augen weggesperrt und nicht die Kinder, die doch nichts für ihre Geburt konnten. Das war einfach grausam. Noch schlimmer wurde es noch dadurch, dass sie seinen Bruder, Juna, dazu hatten überreden wollen, dass er wiederum Anuj dazu überredete, nicht mehr Leben zu wollen. Fassungslos und tief getroffen starrte Violet den Jungen in ihrem Körper an und war nur froh, dass er sie gerade nicht sehen konnte. Ihre Gesichtszüge hatte sie zur Zeit nämlich überhaupt nicht unter Kontrolle; von Wut über Fassungslosigkeit über etwas, das Mitleid sehr nahe kam, war alles dabei. Ein "tut mir leid, dass du so etwas durchleben musstest" würde hier sicherlich nicht helfen und in Anuj wahrscheinlich wieder hervorrufen, dass er sich schuldig fühlte, wie es ja schon einmal vorgekommen war. Sie wollte lieber nicht wissen, was genau sie mit ihm in diesem Institut gemacht hatten, doch es hatte Spuren hinterlassen. »Du findest deinen Bruder bestimmt. Und vielleicht...vielleicht kann ich dir ja dabei helfen.« sagte sie statt irgendeiner Entschuldigung oder Mitleidsbekundung, denn das würde das schon bringen? Sie hoffte nur für ihn, dass er seinen Bruder wiederfinden würde und wenn sie ihm dabei irgendwie helfen konnte, würde sie das tun. Sie hoffte nur, dass ihre Stimme nicht zu sehr gezittert hatte. Sie hatte versucht, sie fest klingen zu lassen, war sich aber fast sicher, dass ihr das nicht gelungen war. Dafür war sie wohl einfach zu erschüttert über das, was Anuj passiert war. Ob man dieses Institut wohl irgendwie schließen können würde, wenn man es der Polizei meldete? Violet ballte die Hände zu Fäusten. Sobald sie hier raus waren und herausgefunden hatten, was gerade hier los war, würde sie versuchen, irgendetwas zu tun. Sie wusste noch nicht was, aber allein die Vorstellung von den Kindern, die dort gefangen gehalten wurden, löste Zorn in ihr aus. Und eine Abneigung gegen jene, die das zuließen.
Anuj aber hatte sich inzwischen wieder soweit gefangen, dass sie den Weg fortsetzen konnten. Und obwohl Violet wusste, dass sie sich eigentlich auf den Weg konzentrieren musste, um den Ausgang zu finden, schaffte sie es doch nicht, ihre Gedanken rund um das Institut einfach abzustellen. Sie wollte Anuj nicht weiter mit Fragen löchern und so noch mehr Erinnerungen hervorrufen, die er vielleicht in den hintersten Winkel seines Gedächtnisses verbannt hatte. Und sie war sich auch nicht sicher, ob sie selbst noch mehr wissen wollte. Also setzten sie den Weg, zunächst schweigend, fort, wobei Violet versuchte, sich dazu zu zwingen, sich auf die vor ihnen liegende Aufgabe zu konzentrieren: irgendwie herausfinden, wie sie wieder in ihre Körper zurückfanden. Und vielleicht in Erfahrung bringen, warum sie überhaupt erst hier gelandet waren.


»Violet spricht«
Psiana spricht in Gedanken



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Beitrag von Anujam So Sep 15, 2019 1:54 pm


Anuj

Das alte Schultrauma
GE#008 with Violet Sonora


Aufmerksam lauschte Anuj den Worten Violets, selbst darauf konzentriert, nicht irgendwie zu stolpern oder gar zu stürzen, was mit all den Boten in seiner Nähe doch schon viel einfacher abzuwenden war. Als sie davon erzählte, dass es ganz unterschiedlich war, was man lernte, fand Anuj das durchaus verwirrend, doch sie erklärte auch direkt darauf, dass man ganz am Anfang eben lesen und schreiben und … rechnen … lernte und später dann näher auf so etwas einging. Das hieß also, je länger man in der Schule war, desto mehr Dinge lernte man, richtig? Das mit dem lesen und schreiben war auch etwas, was man Juna beigebracht hatte und was der wiederum Anuj vermitteln wollte, allerdings konnte der nun, wo er nicht mehr im Institut war, irgendwie gar nichts mehr erkennen … Dass man aber laut Violet zehn oder sogar zwölf oder dreizehn Jahre in diese Schulen ging, das verwunderte Anuj doch ziemlich!
„Das ist ja ganz schön lang!“, sagte er da erstaunt. Er wusste allerdings nicht, wie lesen und schreiben und … so andere Dinge eben jemandem halfen, zu leben. Also klar, wenn man sich verständigen konnte war das wirklich toll, aber man überlebte doch auch irgendwie ohne lesen und schreiben, oder? Oder bedeutete das etwa tatsächlich, dass Anuj besser schnell wieder versuchte, das auch zu lernen, weil sonst irgendein Gott oder so böse auf ihn würde und ihn … vernichtete? Kalt lief es ihm den Rücken runter – welch schauriger Gedanke! Götter mussten wirklich schrecklich sein, wenn sie so etwas taten … In jedem Fall aber konnte sich Anuj sicher sein, dass die Menschen in Schulen gut das laufen und rennen und so lernten, denn diese Schulen schienen tatsächlich ziemlich groß zu sein, wie Violet bestätigte, wenngleich es auch da wohl Unterschiede gab.
Dass es aber generell keine Schulen gab, da, wo er her kam – oder er zumindest nie von ihnen gehört hatte –, schien Violet aber wohl nicht aus dem Kopf zu gehen, zumindest sprach sie letztlich doch das Institut an und so sehr Anuj die Erinnerungen auch schmerzten, er wollte das Mädchen, dessen Körper er nun gerade benutzen musste, auch nicht belügen, denn niemand konnte sagen, ob sie nicht wegen seinem Körper Schwierigkeiten bekommen konnte. Also erzählte er ihr vereinfacht, was im Institut passierte, ohne es wirklich genau zu benennen. Das hätte Anuj nämlich wirklich nicht verkraftet – es tat schon allein zu sehr weh zuzugeben, dass auch Juna ihn hätte töten sollen. Wäre er nicht so gut zu ihm gewesen, würde Anuj längst nicht mehr auf seinen eigenen Füßen wandeln können. Violet blieb solange er redete still, was es Anuj machte, ihre Gedanken zu seinen Worten zu erfassen. Da er sie nicht sehen konnte, konnte er nichts in ihr ablesen – aber auch wenn er gerade in seinem eigenen Körper stecken würde, würde er wohl fort sehen, aus Angst, dass dort Abneigung in den fremden Augen zu lesen wäre. Aber Violets Stimme klang nicht … abgeneigt, als sie sprach. Als sie sagte, dass sie Juna ganz sicher finden würde – und sie vielleicht helfen konnte. Anuj schluckte. Wieder räusperte er sich und sein Lächeln wurde etwas ehrlicher, auch wenn er das selbst gar nicht so sehr mitbekam.
„I-ich hoffe sehr, dass ich ihn wiederfinden kann. A-aber … Nun …“, sagte er da, als er die ersten Schritte tat, das Zittern überwindend. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo … wo wir sind. Wir sind auf der Flucht gestolpert. A-also, ich bin gestolpert. Und dann in … so einem ganz riesigen … riesigen Dorf aufgewacht. Einer Stadt, meine ich! So viele Menschen habe ich … noch nie gesehen. Und diese Namen für die Städte auch noch nie gehört.“, kam er nicht umhin zuzugeben. Um herausfzufinden, wo Juna war, musste er erst einmal verstehen, wo er selbst war. Er wusste, dass Sou ihm in seinen Träumen immer erklären wollte, was passiert war, doch in den Träumen, die der Geist ihm zeigte, stürzten sie nur durch ein Loch und waren plötzlich hier. Aber … Aber so etwas ging doch nicht wirklich, oder? Denn immer, wenn er fragte, ob sie in der Welt der Dämonen gelandet waren, verneinte der Geist das. Und mehr als die Welt der Menschen und die der Dämonen gab es doch sicher nicht, oder?
Es war so verwirrend – und Anuj hatte keine Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Zumindest nicht jetzt, denn sie wollten ja einen Ausweg suchen! Und dazu mussten sie weiter gehen, also ging er weiter. Irgendwie merkte er dabei auch, dass er sich selbst irgendwie … leichter fühlte? Wie merkwürdig …
„D-du sag mal, Violet … Ehm, also … Wenn wir so einen Ausgang finden, wie sieht das dann in etwa vor der Schule aus? Ist da noch etwas, was es immer gibt und worauf man achten muss?“, fragte er dann. Das Institut beispielsweise war ja umzäunt, das wusste er und vielleicht war das bei Schulen ja auch so. Oder gab es vielleicht noch ein Gebäude, das für die Sicherheit in den Schulen sorgte? Das waren Dinge, die man wissen musste, wenn es doch zu einer brenzligen Situation kam. Und so weit wie sie bisher gelaufen waren, war so ein Ausgang sicher auch nicht mehr weit. Auch Sou sah das offenbar so, denn nachdem Celi an seiner statt nach Anujs Hand gegriffen hatte, verschwand der Geist für eine kurze Zeit, sodass sie nun ohne den Boten weiter laufen mussten. Wohin es ging konnte Anuj selbstredend nicht sagen, er wusste nur, dass sie immer weiter kamen und dass diese Schule wirklich groß war! Schließlich aber kehrte Sou zurück – dass er Violet daraufhin in einer bestimmte Richtung wies, wusste der Junge nicht, allerdings kannte er seinen Geist ja mittlerweile ganz gut und so war ihm klar, dass er sicher nicht zurück gekommen war, ohne irgendetwas interessantes zu finden.


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