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✗ 11.08.2019 | Teamänderung
Es gab eine Veränderung des Forenteams. Odile ist aus dem Team ausgetreten, weiteres dazu gibt es hier!

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Derzeit gibt es bezüglich des Forums wichtige Dinge zu besprechen, die ihr hier nachlesen könnt. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes!

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Mit dem Start des Aprils startet auch unser Osterevent. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und eine schöne Zeit!

✗ 19.03.2019 | Noch frischerer Wind
Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

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Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

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News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

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Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

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Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

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Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

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Wir suchen neue Wettbewerbshallen! Nun habt ihr die Möglichkeit, Ideen für neue Hallen einzusenden und eure Hallenidee im Rollenspiel zu sehen. Mehr ist hier zu lesen.

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Auch dieses Jahr dürft ihr euch wieder auf unseren Adventskalender freuen! Auch Bewerber haben etwas davon und dürfen die enthaltenen Geschenke für ihre unfertigen Steckbriefe verwenden.

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Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

✗ 29.03.2016 | Teamänderungen
Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

✗ 03.03.2016 | Yoshi nur noch im Hintergrund
Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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✗ 14.09.2015 | Ein neuer Gegner erscheint!
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Beitrag von Louam Fr Jul 26, 2019 12:31 pm

Blackout #1 mit Lycos


Prinzipiell war es ein Tag wie jeder andere. Lou hatte sich allerdings einen Urlaubstag, also frei genommen. Normalerweise verbrachte sie solche Tage gemütlich – andere würden vielleicht sagen gammelnd – zuhause auf der Couch oder abends auch mal gerne in einer Bar. Diesmal jedoch war dem nicht so. Von vorn herein hatte sie sich den Urlaubstag genommen, um etwas zu unternehmen. Das war von Anfang an geplant. Sie war niemand, der seine Freizeit plant und hier mal in den Zoo, dort mal in einen Vergnügungspark ging. Mit wem denn auch? Alleine? Sie war eher eine Einzelgängerin und frisch nach Einall gezogen. Bis auf ihre direkten Nachbarn, die Bäckerin oder den Typen von der Post kannte sie eigentlich niemanden und selbst die paar Leute kannte sie nur vom Aussehen. Gut, ihre Nachbarn kannte sie per Nachnamen, die standen ja auch an Briefkästen und Türen. Zu Kollegen hatte die Polizistin noch keinerlei Beziehungen aufgebaut. Nachdem was mit ihrer Freundin aus Dukatia City geschehen war, ging sie aber auch mit Hemmungen an derlei Bekanntschaften heran.
Jedenfalls war Lou gewissermaßen beruflich in der Schwarzen Stadt und das obwohl sie an diesem Tag beruflich ja eine Pause einlegte. Man konnte sagen, ihr Interesse an diesem Ausflug war beruflich beeinflusst. Lou hatte sich nämlich für eine Führung angemeldet, die Passanten das Innere einer Firma zeigen sollte, die sich auf die Produktion und Erforschung von Produkten der Pharmaindustrie spezialisiert hatte. Die Spürnase hatte schon seit längerem den Verdacht, dass es bei dieser Firma nicht mir rechten Dingen zuging. Irgendetwas an ihr kam ihr verdammt faul vor. Diese Einschätzung basierte leider bis zu diesem Tage rein auf ihrem Gefühl. Einem Gefühl, dem sie zwar immer trauen konnte, da es ihr häufig weiterhalf, welches allerdings offiziell kaum für vernünftige Ermittlungen ausreichen würde. Mal ganz abgesehen davon, dass solch ein Fall sicher nicht in ihren Aufgabenbereich fallen würde. Mittlerweile war sie ja nicht viel mehr als eine Streifenpolizistin, die Kleinkriminelle fangen musste. Nichts desto trotz steckte in ihr noch immer der Cop, der für Schwerverbrechen verantwortlich war und große Fische an Land zog…

Es war Morgen, wenn auch kein früher mehr. Lou trat pünktlich um 9:59 Uhr vor das riesige Gebäude. Laut Beschreibung der Führung hätte sie schon um viertel vor dort sein müssen, aber starten sollte es erst um 10:00 Uhr. Sie war recht spät losgefahren und musste ihr Motorrad schließlich in einer Seitengasse abstellen, weil sie keinen geeigneten Parkplatz mehr gefunden hatte. Den Helm unterm Arm und in der anderen Hand eine Zigarette, an der sie grade zog, warf sie einen flüchtigen Blick in die Runde der paar Menschen, die an dieser Führung teilnehmen würden. Einen Grund, sie genauer zu beobachten, gab es ja nicht. Von ihnen wollte Lou schließlich nichts. Interessant war nur, was sie in diesem Gebäude zu sehen bekam. Allerdings machte sie sich auch keine allzu großen Hoffnungen, dabei auf etwas zu stoßen, was ihr weiterhalf. Immerhin würde ein solcher Konzern ja keine Führung durch die Räume laufen lassen, in der es wirklich brisantes Zeug zu sehen gab. Aber vielleicht stieß sie auf nur einen einzigen, geringen Anhaltspunkt. Ein jeder solcher Anhaltspunkt kann schließlich zum Türöffner mutieren.
Quasi gleichzeitig mit Lou betrat eine junge Dame den Schauplatz. Man sah ihr sofort an, dass sie eine Angestellte war und dass sie nun die Führung übernehmen wollte. Ein nervöses „Guten Morgen, meine lieben… also herzlich willkommen, werte Gäste. Ich werde euch nun… Mein Name ist Helga und ich werde Sie nun durch unsere Firma führen. Es freut mich, dass Sie sich alle für uns interessieren. Auch im Namen der Firma!“, waren die ersten Worte, die sie an die kleine Menge richtete. Sie wurde leiser und lauter, begann zu nuscheln und gab sich dann wieder Mühe deutlicher zu sprechen. Für diese Aufgabe war sie in Lous Augen jedenfalls alles andere als geeignet.
Lou
Bad Cop
Polizistin

Pokémon-Team : Blackout IjP67Uf Blackout Pok%C3%A9mon-Icon_392 Blackout Pok%C3%A9mon-Icon_228 Blackout Pok%C3%A9mon-Icon_100 Blackout Pok%C3%A9mon-Icon_198
Punkte : 220
Multiaccounts : Olivia, Hannah, Jeanne
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Beitrag von Lycosam Sa Jul 27, 2019 8:26 pm

Blackout [01]

Lou
Lycos


Die Morgensonne erleuchtete die Straßen der schwarzen Stadt während die bis hoch in den Himmel ragenden Hochhäuser Schatten spendeten. Die dunklen Fassaden und Glasfronten der Häuser, Büros und Geschäfte standen im Kontrast zum bunten treiben der Menschen. Inmitten farbenfroher, geschäftiger Massen befand sich ein Mann der das Gegenteil der dunklen Gebäude sein könnte. Der weiß leuchtende Anzug mit den dunkelgrauen Hosen und dem hellgrauen Hemd strahlte beschienen durch die Sonne munter umher und stach aus jeder Masse hervor. Gepaart mit den ozeanblauen Haaren passte der Mann kaum in die Farbgebung der schwarzen Stadt. Doch anders als die Fassaden und Mauern, waren die Menschen gekleidet: Geschäftsleute, Bürodiener und Anzugträger in allen Farben und Varianten tupften die Leinwand der finsteren Großstadt in ein buntes Durcheinander. Inmitten dieser Mengen schien Lycos recht passend. Überall Anzüge und Krawatten und ernst dreinblickende Geschäftsleute die mehr oder minder gehetzt ihrem nächsten Kunden , Klienten oder Kaffee nachjagten. Doch im Gegensatz zu den gestressten Alltagsmenschen lief der blauhaariger Lycos entspannt durch die Straßen der Stadt. Keine Hast oder Eile verzerrten das adlige Gesicht, während er die vorbeiziehenden Menschen beobachtete und seinen Weg ging. Lycos hatte seine Geschäfte in der schwarzen Stadt gerade Momente zuvor abwickeln  können und jetzt hatte der Geschäftsmann nichts weiter zu tun. Die Sonne schien voller Tatendrang als wolle sie der arbeitenden Bevölkerung Elan und Motivation für den beginnenden Arbeitstag schenken. Auch Lycos wollte nicht sofort wieder zurück nach Rayono. Er hatte unlängst beschlossen sich heute einen angenehmen Tag in der schwarzen Stadt zu machen. Aber was sollte er an einem so geschäftigen Ort nur ohne Geschäft erledigen? Bäckereien, Cafés und auch Boutiquen lockten mit ihren Angeboten, doch Lycos hätte weder Hunger noch Lust sich außerhalb seines persönlichen Schneiders etwas zu erstehen. Während er gemütlich durch die Straßen schlenderte, dabei die eilenden Menschen beobachtete, grübelte ein Teil seines Gehirn darüber was er an diesem Morgen machen könnte. Er war ja kein Tourist, er kannte die schwarze Stadt. Hier gab es viele Büros die er schon von innen gesehen hatte. Einerseits gab es die Leute mit denen Lycos Selbst Geschäfte betrieb, Lieferanten, eine Brauerei und Leute die eher in eine etwas andere Richtung Geschäfte machten. Aber es gab auch jene Räumlichkeiten die Lycos vor mehr als zehn Jahren das letzte mal von Innen gesehen hatte. Zu dieser Zeit hatte er als junger Mann für seinen Vater gearbeitet. Doch es gab soweit Niemanden in den dunklen Ecken der Stadt den er besuchen wollte. Was also könnte man nur machen? Ein Blick auf seine Uhr besagte, dass es viel zu früh wäre um irgendwo eine amüsante Unterhaltung zu finden. Halb Zehn. Lycos' Verstand wurde langsam ungeduldig. Es müsste doch irgendetwas in diesem öden "Kaff" geben. Selbst für einen köstliches Brunch war es zu früh...
Dem blauhaarigen blieb also nichts anderes übrig als einfach weiter durch die Stadt zu schlendern und sich zu überlegen was er aus diesem sonnigen Tag machen könnte. Doch sein gemütliches Schlendern wurde unterbrochen als jemand rücksichtslos in den Herren hinein lief. Wie derjenige Lycos' hell leuchtenden, weißen Anzug hatte übersehen können, war zwar unerklärlich zumindest sofern die Person kein alter, halbblinder Opa war. Und dem weichen, kleinen aber dennoch kräftigen Körper entsprechend  konnte Lycos die Option mit dem älteren Herren ausschließen, eindeutig konnte er den Anrempler als Frau identifizieren. "Sie sollten vorsichtiger sein."Meinte Lycos mit einem freundlichen Lächeln, während seine Stimme geradezu mahnend erklang. Erschrocken trat die junge Frau einige Schritte zurück, erhob entschuldigend die Hände. "Oh bei Arceus, es tut mir so leid! Entschuldigen Sie vielmals! Ich bin so spät dran, ach je, ach je... Arceus ich muss los!" mit einer holprigen, nervösen Stimme wich sie dem hochgewachsenen Mann aus um schließlich mit einigen Schritten in die Entgegengesetzte Richtung zu laufen. "Hmm..." Lycos sah ihr einen kurzen Moment hinterher eher er sich desinteressiert abwandte um loszulaufen. Doch seine Schuhen stießen gegen etwas und er blieb erneut kurz stehen. Zu seinen Füßen lag eine dicke, dunkelblaue Mappe deren Papiere und Dokumente leicht flatterten. Für gewöhnlich hätte das den reichen Mann wenig interessiert und er setzte auch schon an weiterzulaufen, doch der Schriftzug auf der Mappe hielt ihn davon ab einfach weiterzugehen. Der Name eines Bekannten Pharmaunternehmens prangte auf der Vorderseite. Ein Unternehmen welches Lycos nicht unbekannt war. Wann hatte er kürzlich einen Dealer mit Medikamenten eben jenes Unternehmen gesehen? Vor einer Woche? Oder waren es doch Zwei? Lycos wäre das ganze sicher nicht im Gedächtnis geblieben, wenn es gewöhnliche Drogen oder Medikamente gewesen wären. Dieses Unternehmen war recht neu und seinem Informanten zufolge, würde die Firma sogar durch einen Drogenhändler aus Übersee Unterstützung finden. Doch es war nicht die Tatsache, dass sie billig Drogen und Medikamente am Schwarzmarkt verkauften, vielmehr das Gerede der Händler hatte seine Missbilligung erweckt. Angeblich führte die Firma an wilden Pokémon Tests durch und solle mehr als nur eine Leiche im Labor aufweisen. Mithilfe verschiedener Gift-Pokémon hieß es wollten sie die ultimative Droge erschaffen, billig aber effektiv und gut zu verkaufen. Lycos' Miene erstarrte Skultpurengleich, kaum das er den Namen der Firma in seinen Erinnerungen gefunden hatte. Innerhalb eines kürzesten Augenblicks wusste Lycos wie er seinen Tag verbringen konnte. In einer raschen Bewegung bückte er sich um die Mappe zu ergreifen, während er gleichzeitig in einer schönen Drehung herumwirbelte um mit den eisblauen Augen die Straßen abzusuchen. Noch rechtzeitig erblickte er die kleine Statur der jungen Dame von zuvor und eiligen Schrittes bahnte er sich seinen Weg durch die Menschen, näher an sie heran. Als sie bald in Hörweite sein musste, legte er einen besorgten Gesichtsausdruck auf um mit lauter Stimme zu rufen: "Moment, warten Sie! Sie haben etwas vergessen!" Doch unbeirrt lief sie weiter, während Lycos kurz genervt das Gesicht verzog. 'Wunderbar, nicht nur blind sondern auch noch taub.' ging es durch seinen Kopf, während er gleichzeitig versuchte die Distanz zwischen sich und der Dame zu verringern. "Halt, Sie haben etwas fallen lassen. Moment!" rief er wieder und diesmal reagierte die junge Frau sogar. Etwas irritiert sah sie sich um, bis sie schließlich die helle Gestalt im Anzug erblickte. Lycos überwand die letzten fehlenden Meter und streckte ihr mit einem sympathischen Lächeln die Mappe entgegen "Bitte sehr, das ist ihnen wohl aus der Tasche gefallen." - "Ach, Arceus! Wie konnte das nur passieren?! Was ein Durcheinander. Ach je, vielen Dank, der Herr!" Mit großen Augen nahm sie die Mappe entgegen "Es tut mir schrecklich Leid Ihnen so viele Umstände gemacht zu haben. Es war äußert reizend von Ihnen mir die Mappe zu bringen." - "Das ist nur selbstverständlich." Erwiderte Lycos mit einem galanten Lächeln. Ach der Mann konnte sich Schauspieler gleich verstellen.
"Entschuldigen Sie, aber ich kam nicht umhin die Schrift auf der Mappe zu lesen. Arbeiten sie etwa für diese bekannte Firma?" fragte er mit einem interessierten Lächeln. "Oh ja genau! Hier in der schwarzen Stadt befindet sich sogar unser Hauptsitz der Einall-Region. Sagen Sie, interessieren Sie sich etwa für unsere Firma?" Erwiderte die junge Frau freundlich. Nach einem elanvollen "Ja" erzählte die Frau dem Fremden von einer Führung durch die  Räumlichkeiten der Firma. Sie würde in wenigen Minuten beginnen und da Lycos so freundlich war würde sie ihn gerne dazu einladen. Zwar entsprach eine öffentliche Führung nicht dem Interesse des Blauhaarigen doch die Chance würde er sich nicht entgehen lassen, konnte er danach noch die Mitarbeiterin um weitere Informationen und Einblicke ersuchen. Schnell stimmte er der Idee also zu und sie machten sich gemeinsam auf dem Weg zum Gebäude der Firma.
Unterwegs plapperte die Dame sinnloses Zeug, das Lycos größtenteils nur mit einem Lächeln benickte. So erfuhr er, dass sie die Tour zum ersten Mal machen würde und hoffte keinen Fehler zu machen.
09.42 zeigte die Uhr als sie schließlich vor dem Gebäude standen. Die Tourführerin begleitete Lycos noch in den Empfangsaal und verabschiedete sich noch für einen Moment.

In den folgenden Minuten wartete Lycos entspannt und beobachtete die nacheinander eintrudelnden Besucher. Der Großteil bestand aus Touristen, scheinbar fanden sie keine interessantere Attraktion. Hinzu kamen ein paar Geschäftsleute und zwei etwas auffälligere Persönlichkeiten. Einen Herren der besonders darauf bedacht war neutral und unauffällig zu erscheinen, während er hier und da in ein kleines Notizbuch schrieb. Lycos beobachtete ihn und entschloss sich schließlich den Mann als Reporter zu kategorisieten, Einerder sich wohl ein paar hinter-den-Kulissen-Fragen und Bilder machen wollte. Die andere etwas zu unauffällige Persönlichkeit war eine etwas ältere Frau, mit besonders dicker Brille und strengem, konzentrierten Blick. Sie schien alles übergenau zu analysieren, während sie auf die Fragen anderer Leute lächelte und darauf beharrte nicht von hier zu sein. Anders als die Anderen schien sie an der Aktion kein persönliches Interesse oder Vergnügen zu empfinden, Sie war angespannt, konzentriert. Vielleicht eine "Spionin" aus einem konkurrierenden Unternehmen? Ihr Benehmen deutete zumindest daraufhin. Um zehn vor schien die Truppe versammelt doch die Führerin fehlte noch immer. Die Touristen plapperten munter während die anderen beiden angespannt wirkten.

Unerwarteterweise gesellte sich kurz vor Ganz eine weitere Person zur Gruppe. Lycos betrachtete die junge Frau mit einem leichten Schmunzeln. Zigarette in der einen Hand und Motorradhelm unter den anderen Arm geklemmt lief sie auf die Gruppe zu, ehe die Dunkelhaarige anhielt einen flüchtigen, schnellen Blick in die Runde warf und an ihrer Kippe zog. Gleichzeitig mir ihr hätte auch die Angestellte endlich ihren Weg zurück zu Lycos und den anderen gefunden. Ihr nervöser, gehetzer Blick kehrte zurück und stotternd, mal lauter mal leiser, mal piepsig mal etwas stärker begrüßte sie ihre Truppe. Lycos unterdrückte ein vertächtliches Seufzen und lächelte ihr stattdessen nur aufmunternd zu. Was sollte er auch sonst tun. Er musste ja den "Guten" miemen. Zum ersten Mal erfuhr er auch ihren Namen, Helga. Ein altmodischer eher untypischer Name dieser Generation, konnte die Frau nicht allzu viel älter sein als er.
Nervös sah sich "Helga" um ehe sie sich kurz räusperte und fortfuhr: "Aaalso gut. Ich führe Euch oder Sie... oder... ach je nein ich meine ich führe Sie... oder dürfte ich sie Duzen?" Helga schien mit der Aufgabe wirklich ziemlich überfordert. Doch die Gruppe hatte noch erbahmen, erlaubten ihr das "Du" und sie fuhr dann mit einem nervösen Lächeln fort: "Vielen Dank... Also ja, Ich führe sie zuerst durch unsere verschiedenen Etagen... und dann ähm... achso ja dann können Sie, ähm Ihr, also ja ihr könnt euch dann ansehen wo und wie wir einzelne Arbeitsprozesse erledigen und dann besuchen wir noch einen Teil unserer Farbrik und... ja das wars... oh nein nein moment... ach je entschuldigt, dann - dann geht es ja doch weiter ich - ich habe die exclusive Berichtigung ähm Berechtigung euch einen Abteil unserer Laborräume zu zeigen." Ihre Stimme war zittrig und brach zwischendurch immer wieder leise ab während sie mit ihren Händen nervös die Seiten der Papiere ihrer Mappe faltete.
Lycos beobachtete die Reaktion der anderen Teilnehmer. Die kleine Gruppe schien die Unfähigkeit oder vielmehr Nervosität von Helga nicht allzu sehr zu stören. Die einen lächelten Ihr aufmunternd zu während andere sich etwas amüsierten. Dem scheinbaren Reporter schien die Sache auf eine besondere Art zu gefallen, bei jedem Versprecher oder Stocken verdrehte er die Augen und grinste leicht. Die Konkurrentin besah alles mit strengem Blick. Die dritte auffällige Person, die Tätowierte Frau mit Motoradhelm schien sich nicht allzu sehr darum zu kümmern. Lycos beobachtete die Menschen, während die Führung begann und die Gruppe einer Enton-Familie ähnelnd losmarschierte. Zuerst begaben sie sich mithilfe eines Aufzugs, der glücklicherweise alle Personen fasste, in das erste Stockwerk. "Entschuldigung, Helga, was genau gibt es hier zu sehen?" Fragte eine ältere Frau als sie aus dem Aufzug stiegen. Helga schien geradezu erschrocken durch die Frage. In ihrem Gesicht spiegelte sich das pure Lampenfieber, während sie überlegte, was sie antworten sollte. "Also, ja... ähm... ich - ich weiß gar nicht...Moment..." stoppte sie immer wieder, während Sie sich panisch umblickte. 'Wie kann man nur so unfähig sein?!' Fragte sich Lycos, doch statt ihr das auch zu sagen, verfolgte er lieber seine eigentlichen Pläne und antworte mit einem charmanten Lächeln. "Helga hat eben erzählt, dass hier die gewöhnlichen Büros liegen. Ganz offensichtlich wird hier dann auch alles bürokratische und Finanzielle geregelt. Sicherlich kann Helga uns keine allzu spannenden Informationen zu dieser Etage geben." Lycos sah zu Helga die ihn dankbar erblickte und nickte: "Ja, ja - Genau." Sie schien kurz zu überlegen, ehe sie sich wieder in Richtung Aufzug drehte: "Naja, dann ähm ja... dann gehen wir weiter!" Und stieg mit diesen Worten wieder in den Fahrstuhl. Die Gruppe schien größtenteils etwas irritiert. Immerhin waren sie eben erst aus dem Fahrstuhl getreten. Lycos behielt sein freundliches Lächeln und wartete einen Moment ehe alle eingestiegen ist. Helga Nervosität bekräftigte nur ihre Unfähigkeit doch er musste es nun einmal ertragen um vielleicht an die Informationen zu kommen die er brauchte, also nahm er es hin.


__________________________

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Beitrag von Louam So Jul 28, 2019 2:32 pm

Blackout #2 mit Lycos


Diese junge Dame war aber auch Nervös von den Zehen bis zur höchsten Haarspitze. Lou machte kein Geheimnis daraus, was sie diesbezüglich dachte. Sie verdrehte auffällig die Augen und nahm einen weiteren Zug ihrer Zigarette. Es war ihr letzter soweit, denn die Kippe war beinahe bis zum Filter heruntergebrannt. Dennoch trat ein junger Herr an sie heran, der sie ein wenig peinlich berührt dazu auffordern wollte, doch bitte die Zigarette aus zu machen. Lou nickte nur unaufgeregt, während sie den Qualm ausatmete. Immerhin hatte sie grade nichts anderes vor. Nach einem suchenden Blick, gekrönt von Erfolg, entdeckte sie einen Mülleimer, an dem sie das Glimmen ausdrücken und in den sie die Zigarette dann werfen konnte. Danach wandte sich Lou an die Rezeption des Gebäudes, gleich an der Seite der Eingangshalle. Ungeachtet der Tatsache, dass die Führung jede Sekunde beginnen sollte, spazierte sie gemütlich zur Rezeption hin. Sie nahm ihren Helm und legte ihn auf den Tresen. "Könnten Sie den für mich aufbewahren, bis das hier vorbei ist?", fragte sie die freundliche, junge Frau hinterm Schalter, die nun ihrerseits nickte und die Bitte bestätigte. So, diesen Balast musste die Polizistin nicht die ganze Zeit durchs Haus tragen. Also konnte Lou sich wieder der Reisegruppe zuwenden.

Die junge und nervöse Reiseleiterin quasselte sich derweil wieder um Kopf und Kragen. Lou kam nicht drum herum darüber nachzudenken, ob es sich dabei nicht wirklich um eine simple Praktikantin handelte. Jedenfalls konnte die Führung starten. Helga erklärte noch kurz, was nun so alles folgen würde und dann führte sie die Anderen zum Aufzug. Lou trottete eher als Außenseiterin ein, zwei Schritte hinterher. Das Meiste dieser Führung interessierte sie eigentlich eh nicht. Als die mehr oder minder undercover Polizistin in den Aufzug trat, schob sie sich zudem an allen anderen vorbei, ganz nach hinten. Dann erst, als der Aufzug nach oben stieg, ließ sie ihren Blick ein weiteres Mal durch die Gruppe schweifen. Es waren wirklich die verschiedensten Personen anwesend. Einer der Herren wirkte wie ein Reporter, eine ältere Frau war dabei, eine Frau mit ihrem Kind, welches seine Mutter scheinbar dazu überredet hatte, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Es war jedenfalls ganz aufgeregt, ganz im Gegenteil zu ihr. Ach und ein Herr in hellem Anzug war auch dabei.

Im ersten Stock verließ Helga und damit auch die Gruppe den Aufzug schon wieder. Etwas zu sagen hatte die Reiseführerin eigentlich nicht, bis ihr dann eine Frage gestellt wurde, die sie, wie sollte es anders sein, voll aus dem Konzept brachte. Dabei ging es doch nur darum, was an diesem Ort firmentechnisch passiert. Helgas Schweigsamkeit erweckte nun auch Lous Neugier. Wollte sie etwa etwas verschweigen?
Interessanterweise war es nicht die Person die gefragt wurde, die antwortete. Es war einer der anderen Gäste, der mit einer simplen Schlussfolgerung glänzte. Das... klang durchaus einleuchtend, musste Lou zugeben. Also ging es zurück in den Aufzug.
Angenervt verschränkte Lou die Arme unter der Brust. Im Aufzug zurück, drehte sie sich und ließ sich dann die wenigen Zentimeter gegen die Wand fallen, an der sie nun lehnte, bis sie in der nächsten Etage angelangt waren.

"Hier sind wir dann richtig, ja?", fragte Lou diesmal, kurz bevor sie wieder aus dem Aufzug heraustraten. "Äh, J-Ja. Hier werden verschiedene... Also hier werden Medikamente konzipiert."
Der Reporter nickte nachdenklich und krickelte auf seinen Block. "Kommt nur...", sprach Helga dann und betrat erneut einen Flur. Zufällig nach links geblickt, erspähte Lou dann zwei Personen in langen, weißen Kitteln. Sie sprachen miteinander und einer von ihnen warf einen verstohlenen Blick über die Schulter, hin zur Gruppe. Ob sie etwas zu verschweigen hatten? Vielleicht konnte sich Lou ja irgendwie davonstehlen und...
"Ach, Entschuldigung? Ich bin leider nicht mehr dazu gekommen... na sie wissen schon. Hätten Sie hier auf der Etage irgendwo WC's?", fragte die Polizistin, nachdem sie nur sporadisch kurz die Hand gehoben hatte.
"Wie? Also, eigentlich... Nun ja, also ja. Aber die sind eigentlich für Mitarbeiter und... Ähm. Ich denke aber, wenn es nötig ist, dann..." Dieses Mädel eierte aber wirklich herum. "Jo, kein Problem. Ich beeile mich.", antwortete Lou. Dabei ignorierte sie einfach mal die Unsicherheit in der Anwort der MItarbeiterin und tat es so ab, als hätte sie ein deutliches Ja bekommen. "Da lang? Alles klar." Sie wandte sich von der Truppe ab und bog in eine Abzweigung im Gang. Eigentlich musste sie ja gar nicht. Also müsste sie eigentlich nur ein paar Minuten warten und dann konnte sie sich ein wenig umsehen, ohne dabei zwingend beobachtet zu werden.
Lou
Bad Cop
Polizistin

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Beitrag von Lycosam So Jul 28, 2019 4:58 pm

Blackout [02]

Lou
Lycos


Was sollte man sagen.  Helga war möglichweise zwar nicht unbedingt unzureichend Vorbereitet für ihre Aufgabe, aber ihr Lampenfieber war schon ein Problem. Ihre Nervosität äußerte sich in eigentlich jeder nur möglichen Form. Stottern, undeutliches Reden, nervöse Finger und Hände, verstärkter Schweißausbruch und weiteres. Bereits bei ihrer Begrüßung machte sich die innerliche Panik deutlich und fast schon rechnete Lycos damit, dass sie einfach zusammenbrach oder in einer Schweißpfütze versank.

Doch Helga war eigentlich keine sonderlich interessante Persönlichkeit. Er interessierte sich nur minder für die braunhaarige Dame - Tatsache war, Lycos interessierte sich nur äußert wenig für Andere - doch Helga wolkte er nur benutzten. Die nervöse Angestellte sollte sein Mittel sein, sein Weg mehr über diese dubiose Firma in Erfsjrung zu bringen. So hörte er ihr auch nur mit halben Ohr zu wie sie ihre Gruppe begrüste und beobachtete lieber die Menschen selbst.
Er lauschte, wie ein junger Mann die tätowierte Raucherin aufforderte doch bitte ihre Zigarette auszumachen. Von allen Drogen und Mittel die Lycos einnahm rauchte er zwar nicht selbst, aber er störte sich daran auch nicht. Er kannte genug Raucher, zwar war es im regia Serpi nicht gestattet zu rauchen, doch auch schon Felicita rauchte in ihren Pausen und auch die kriminelle Unterwelt störte sich nicht an Zigarettenrauch. Deswegen war es ihm auch gleich ob die Frau nun weiter an ihrem Filter zog oder -wie sie es dann tat- die Zigarette am nächstgelegenen Eimer entfernte. Den großen Motorradhelm gab sie auch gleich an der Rezeption ab.

Überhaupt schien die Raucherin der ganzen Führung recht desinteressiert, bemerkte Lycos. Sie Schritt immer ein zwei Schritte hinter den Anderen und auch im Aufzug zwängte sie sich an die hinterste Wand. Normalerweise verurteilte der luxuriöse Anzugträger niemanden nach seinem Aussehen -Wer's glaubt. Doch alles an der jungen Frau strahlte etwas merkwürdiges aus. Den Reporter und die Konkurrentin hatte er ja schon enttarnt, aber, wer war Sie? Definitiv war sie keine Geachäftsfrau oder Touristin. Ihr Desinteresse weckte seinerseits die Neugier des Blauhaarigen, also beobachtete er sie.
Schließlich kamen sie im ersten Stockwerk an und liefen aus dem Aufzug nur um davor stehe  zu bleiben und festzustellen, dass es hier wohl nichts mehr gab. Als jedoch Helga nicht auf die Frage eines Teilnehmers antworten könnte bemerkte der aufmerksame Menschenleser eine Veränderung an der Gruppe. Sie waren alle aufmerksam und interessietbart. Alle. Das schloß auch die Raucherin mt sichit ein, ihr Interesse würde aber erst sichtbar, als Helga nicht wirklich antworten konnte. Charmant half ich ihr aus der unangenehmen Situation und stellte fest wie eigentlich jeder meine Antwort akzeptierte.

Also ging es wieder in den Aufzug und ins nächst höhere Stockwerk. Noch bevor sie alle austreten konnten erhob die Dunkelhaarige ihre Stimme und fragte ob sie diesmal richtig waren. Die Frage klang in Lycos Ohren fast schon verächtlich, wohl hielt die auffällige Frau von Helgas Inkompetenz genauso wenig wie Lycos Selbst. Doch Helga schaffte es einigermaßen im ganzen Satz zu antworten und das Grüppchen stieg nickend und konzentriert aus.
Im Flur erblickte der Blauhaarige zwei Mitarbeiter in Kitteln. Sie warten der Gruppe einen herablassenden Blick zu, wohl hielten sie von solchen Führungen nicht allzu viel, störte es nur bei der Arbeit. Vielleicht würden dir auch wissen, dass sich Helga nicht sonderlich professionell und kompetent verhielt.
Auch die Tättowirte blickte den Kittelträgern hinterher, Sie wirkte ein wenig nachdenklich ehe sie in einer Schülergestik die Hand leicht erhob um ihre Frage zu stellen. Nachdem sie schon wie eine Schülerin fragte, war auch der Inhalt ihrer Frage an einen Schüler erinnernd: Ob sie zur Toilette konnte. Während Helga wenig überzeugend  und unsicher antwortete betrachte Lycos die Fragestellerin. Die plötzliche Frage schien Lycos umpassend. Sie hätte auch schon einige Sekunden zuvor im unteren Stockwerk fragen können. Auch war sie die ganze Zeit viel zu entspannt gewirkt und nicht wie jemand der zur Toilette müsse. Was hatte sie vor? Wer war sie? Doch während Lycos neutral dastand und nachdachte hatte Helga ihre unklare Antwort und Einverständnis wiedergegeben. Mit einer zügigen Antwort lief die Frau dann auch los und bog um die Ecke. Irritiert sah ihr Helga hinterher ehe sie erschrocken ein "Ohje" wiedergab. "Oh nein, Moment!" Rief sie eher leise als laut hinterher und machte einen kleinen Schritt nach vorne "Da-Das ist die falsche Richtung!" Erklärte sie und wusste scheinbar nicht was sie machen sollte. "Ich kann gerne gehen, wenn Sie möchten." nutze Lycos seine Chance und bot Helga oberflächlich Hilfe an. Erleichtert sah sie den Mann an. "Ach vielen vielen Dank. Sie sind wirklich sehr nett!" Bedankte sie den mehrmaligen Helfer und erklärte ihm noch schnell den Weg zur nächsten Toilette. Mit einem nicken wandte sich Lycos ab und lief den selben Weg entlang wie die angebliche Toiletten-Sucherin. Mit schnellen Schritten lief er den Gang entlang vorbei an verschlossenen Türen und vermutlich Büroräumen. Als er um eine weitere Ecke vor sah er helles Licht und eine gläserne Wand aus deren Raum LED-Lichter auch den Gang erleuchteten. Dahinter entdeckte er die kleine Ausreißerin. Er setzte ein freundliches Lächeln auf und hob winkend die Hand während er gleichzeitig mit ruhiger Stimme die Frau ansprach und weiter auf sie zulief: "Miss! Entschuldigen Sie." Er lief näher zu ihr und sprach schließlich eine Erklärung aus "Helga schickt mich, Sie sind leider den falschen Weg gegangen und werden so wohl nicht zu den Toiletten kommen." Erklärte er mit einem freundlichen Ausdruck. Er besah sie einen Moment und fügte dann langsamer hinzu: "Immerhin wollten sie doch so dringend auf die Toilette, nicht wahr." Während er Sie betrachtete und auf eine Antwort wartete, versuchte ein Teil seines Verstandes zu analysieren wer diese Person war. Sie hatte sich ja wohl nicht einfach so davongestohlen.
Sie könnte eine äußert gut getarnte Reporterin sein, doch er schloss diese Option aus, Sie wirkte nicht wie ein neugieriger Reporter-Mensch. Eine Konkurrentin wollte er in der Dame auch nicht sehen. Gehörte sie zu den kriminellen hier in der Firma? Sollte diese Frau der Schlüssel zu seinen Fragen sein? Was hatte sie zu verbergen... und was die Firma?
Lycos hätte viele Fragen doch er würde schon noch seine Antworten bekommen. Irgendwie würde er alles klären können. Zuerst müsse er aber diese Frau durchschauen.


OoC: wir dürfen  nur nicht vergessen (beim ganzen davonstehlen), dass wie unserer unfähigen Helga Questmäßig helfen müssen  xD

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Beitrag von Louam So Jul 28, 2019 9:58 pm

Lou konnte nicht wirklich sagen, woran es bei der Leiterin dieser Führung genau lag. Es gab viele mögliche Ursachen für ihren Auftritt. Sie könnte eine total nervöse Person, so ganz von Grund auf sein. Das wäre sehr schade für sie, denn es würde ihr in ihrem Leben immer wieder Probleme bereiten und sie in unangenehme Situationen stürzen, wie diese hier. Außerdem wäre es eine denkbar schlechte Wahl ihrer Arbeitgeber, ausgerechnet sie für diese Aktivität einzusetzen. Es sei denn natürlich, es waren riesige Arschlöcher, die sich nun über sie lustig machten.
Es konnte aber auch sein, dass sie einfach nur sehr neu in dieser Firma war und vielleicht auch grade deswegen eine so undankbare Aufgabe zugeteilt bekam. Oder aber, ihr war an diesem Tage etwas zugestoßen, was sie einfach komplett aus dem Konzept brachte. Es gab eben vielerlei mögliche Ursachen und das waren nur ein paar davon. Im Großen und Ganzen interessierte es Lou eigentlich aber gar nicht. Sie war schließlich aus eigenem Interesse hier und das lag eigentlich nicht auf dieser Helga. Das war auch der Grund dafür, dass sie sich von der Gruppe wegstahl. Dass sie angeblich auf Toilette musste, war natürlich nur eine Ausrede dafür, sich entfernen zu können. Es war eine plumpe Nullachtfünfzehnausrede, aber sie funktionierte. Ohne weiter auch nur mit einem Ohr zuzuhören, wandte sie sich ab und ging ihres eigenen Weges. Dass die Zeit über jemand Interesse an ihr fand, verriet ihr ihre Spürnase. Sie wurde beobachtet, das hatte sie ihm Gefühl. Es störte sie allerdings nicht so sehr, wie es sie vielleicht stören sollte. Eigentlich war sogar damit zu rechnen, dass man ein Auge auf sie haben würde. Zumindest wenn es stimmte und diese Firma wirklich etwas verborgen hält. In diesem Fall musste man ja darauf achten, dass Besucher nichts zu sehen bekamen, was sie nicht sehen sollten.
Dass diese Helga davon sprach, dass Lou in eine falsche Richtung ging, bekam diese jedenfalls wirklich nicht mit. Das war nicht einmal gespielt. Immerhin wollte sie tatsächlich zuerst das WC aufsuchen und dort erst ein wenig trödeln und Zeit verstreichen lassen. Plötzlich vernahm sie eine Stimme. Verwundert drehte sich die Polizistin um. So früh hatte sie nicht damit gerechnet, angesprochen zu werden. Zu ihrer noch viel größeren Verwunderung, war es einer der an der Führung teilnehmenden Leute, der ihr gefolgt war. „Hm?“, fragte sie einsilbig. Er erklärte ihr, dass die Toilette in einer anderen Richtung lag und dass sie falsch war. Was er dann sagte, deutete darauf hin, dass er ihr ganz unterschwellig unterstellen wollte, gar nicht auf Klo zu müssen. Darauf aber ging Lou nicht wirklich ein. „Oh, wirklich?“, fragte sie stattdessen gespielt interessiert. „Wo muss ich denn dann lang?“, schob sie außerdem noch nach. Innerlich wurmte es sie, dass er ihr gefolgt war. Das bedeutete nämlich, dass sie sich nun nicht mehr ungestört umschauen konnte. Soviel dazu. So ließ sich Lou von dem Fremden zur Toilette begleiten, machte dort ein paar Geräusche, die auf übliche Geschäfte hinwiesen, wie zum Beispiel den Wasserhahn öffnen und sich die Hände waschen und danach war sie auch wieder bereit, sich zur Gruppe zu gesellen. Blöd nur, dass ihr diese Chance vereitelt wurde. Insgeheim fragte sich Lou ja, ob dieser Herr zur Firma gehörte und nur undercover an der Führung teilnahm, um ein Auge auf die Gäste werfen zu können.
„Ah, da seid ihr ja wieder.“, sprach Helga erleichtert, als Lou und ihr Begleiter wieder zur Gruppe aufschlossen. „Sie wollte uns grade erklären, wie dieses Unternehmen so schnell wachsen konnte.“, stichelte plötzlich der Reporter. Helga war entsetzt. „Wollte ich? Ich… ich…“ Wollte sie anscheinend nicht. Nicht grade freundlich von diesem Schreiberling.

ooc: Das war tatsächlich nur dafür gedacht, dass sich unsere Chars treffen und interagieren, sich offen wahrnehmen ^^ Hab mir gedacht, dass du folgst

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Beitrag von Lycosam Do Aug 01, 2019 1:30 pm

Blackout [03]

Lou
Lycos


Nachdem Lycos die Dunkelhaarige Frau eingeholt hatte, wirkte sie erst etwas überrascht. Entweder hatte sie gar nicht bemerkt, dass sie falsch gelaufen war oder sie hatte nicht damit gerechnet das ihr wirklich jemand hinterherlaufen würde... oder es war eine Mischung aus allen Beiden zusätzlich der Tatsache, dass nicht Helga oder die ganze Gruppe ihr gefolgt waren sondern nur Lycos, ein Teilnehmer wie sie .
Nachdem er zu ihr aufgeschlossen war, erklärte er die Situation woraufhin sie zuerst nur ein "Oh Wirklich" erwiderte. Ihr Tonfall hörte sich zwar überrascht und interessiert an, doch die zwei Worte allein ließen es in Lycos Ohren fast schon ironisch nachklingen. Auch ihre folgende Frage, wo genau sie dann hinmüsse, erweckte im Anzugträger nicht das Gefühl, dass sie wirklich zur Toilette musste. Seine Vermutung schien wieder einmal bestätigt. Dennoch ignorierte die Frau seine unterschwellige Anmerkung und ging gar nicht erst darauf ein. Mit einem offenen Lächeln und einer galanten, ausladenden Bewegung, als würde Lycos die junge Frau an sich vorbei führen wollen, antwortete er ihr: "Ich begleite Sie gerne dorthin, Miss." Die Beiden setzten sich schließlich in Bewegung und liefen wieder den selben Gang zurück. Während sie so nebeneinander liefen, betrachtete Lycos die junge Frau offenkundig und fragte sie schließlich: "Wenn ich fragen dürfte, Miss, wie heißen Sie denn eigentlich?" Der Name war für sein Interesse eigentlich nur Zweitrangig. Wäre sie eine Kriminelle so wäre die Antwort sowieso gelogen, doch solche Fragen zeigten nicht nur zwischenmenschliches Interesse sondern auch ein gewisses Vertrauen und außerdem besagte es die Höflichkeit. Und wenn Lycos nicht als (oberflächlich) höflich zu bezeichnen wäre, wer denn sonst?!
Während er auf die Antwort wartete liefen die Zwei weiter durch die Gänge des großen, verzweigten Gebäudekomplexes, bis sie schließlich vor den Sanitären-Räumlichkeiten standen. Mit einer anmutigen, angedeuteten Verbeugung lächelte der Herr galant "Hier wären wir nun am Ziel, My Lady." Fügte er noch hinzu und ähnelte einem Ritter der die Prinzessin zum Schloss geleitet hatte. Er hoffte die "Prinzessin" so ein wenig zu amüsieren.
Nachdem sie die graue Tür zum Damen-WC geöffnet und hineingetragen war, stellte sich Lycos neben die Toiletten und lehnte an der Wand. Eine Hand steckte er in die Tasche seiner Hose, während er nachdenklich die Gänge betrachtete. Von den Toiletten aus gab es nicht sonderlich viel zu betrachten. Hier ein Gang und da ein weiterer der ums Eck lief. Wenig verwunderlich, dass kein einziger Mitarbeiter zu sehen war. Seine Gedanken schwankten wieder zu der Firma, er wusste wie viele Verbrecher Einalls, dass die Firma falsch war und keine weiße Weste oder vielmehr Kittel trug. Doch Beweise dafür während einer öffentlichen Führung zu finden waren fast unmöglich. Dafür hoffte er ja auch Helgas Vertrauen knüpfen zu können. Wenn er ein so nervöses Stück der Firma in seinen Klauen hatte, könnte er aus ihr vielleicht Informationen bekommen...
Während sein Gehirn so die verschiedenen Aspekte durchging, vernahmen seine Ohren leise Geräusche von der anderen Seite der Tür. Eine Klospülung, Wasser aus dem Hahn und weitere typische Toilettengeräusche. Seine Begleitung würde also jeden Moment die Räumlichkeit verlassen, weshalb er sich von der Wand löste und wartete. Da ging auch schon die Tür auf und die Dunkelhaarige Tättöwierte kam hervor. "Können wir?" Fragte er und lief kurz darauf mit ihr wieder zurück. Von hier aus dürfte es nicht weit zur Gruppe sein, Lycos fragte sich ob Helga in der Zwischenzeit überhaupt einen Ton rausgebracht hatte oder gar vor Nervosität umgekippt war, auf Letzerrs hoffte er nicht, immerhin brauchte er die Frau.
"Wollen wir mal sehen wie weit die Tour ohne uns vorangeschritten ist" meinte der Blauhaarige plaudernd. "Die arme Helga ist heute ja wirklich sehr nervös..." Fügte er mit einem besorgten Blick noch hinzu. Nicht das er sich jemals um einen Menschen sorgen würde, nein sein Plan war es der Helga brauchte deshalb durfte die unfähige Mitarbeiterin keineswegs einen Panikanfall bekommen.

Schließlich liefen die Beiden an den Fahrstühlem vorbei und fanden das Grüppchen nicht unweit von diesen vor einem Raum stehend. Helga "begrüßte" die Zwei Teilnehmer erleichtert, die Augen der anderen lagen entweder desinteressiert oder wenigstens freundlich auf Ihnen. Die Beiden Von Lycos bereits "enttarnten" Figuren interessierten sich keineswegs für die Beiden, stattdessen schoss der Reporter mit einer Frage los, wie das Unternehmen so schnell gewachsen war. Helga reagierte fast schon entsetzt  in ihrem Gesichtsausdruck die wohlbekannte Panik. Ihre panische Antwort brachte nicht wirklich viel hervor außer besonders viele "Ich's". Selbst Lycos empfand die stichelnde Frage als recht merkwürdig. Helgas Reaktion nach kam sie ohne jedweden Zusammenhang, kein Wunder, dass es die ohnehin nervöse Frau nur noch mehr verunsicherte. Lycos hätte am liebsten laut geseufzt. Aber er konnte nicht also besah er den Reporter nur mit einem etwas fassungslosen, strengen Blick. Helga stotterte weiter umher, eigentlich sollte sie die Antwort kennen -zumindest eine Antwort die der Öffentlichkeit preiszugeben war- doch sie war mal wieder so unfähig, nicht einmal darauf antworten zu können. Souverän war die Frau nun nicht gerade. Oder kompetent. Oder überhaupt geeignet für diesen Job. 'Wer hat denn diese Olle bitte als Führerin auserkoren?!' Fragte er sich während er die kleine Angestellte betrachtete. Sie wusste wirklich nicht weiter. Also war es wieder an Lycos ihr aus der Patsche zu helfen, wohl bemerkt: mal wieder. Er räusperte sich und erhielt schon die ersten Blicke der Gruppe. Auch Helga sah ihn mit großen Augen an. "Werter Herr, das ist doch überall schon bekannt!" Stichelte er mit freundlichem Ton "Stand es nicht in allen Zeitungen als die Firma gegründet wurde, das müssten die doch wissen, oder?" Wieder eine Stichelei. Der Reporter blickte ihn bitterböse an, doch da keine Antwort kam setzte Lycos schließlich fort. "Helga hat sicherlich angenommen, dass dies eine bekannte Information ist. Aber liebe Helga, ich nehme mir das Vergnügen und versuche mich in einer Antwort: Diese Firma ist keine Neugründung. Sie existiert bereits seit mehreren Jahren in anderen Regionen und ist kürzlich hier in unsere wunderschöne Einall Region expandiert. Für eine große Firma aus dem Ausland, ist es nicht allzu schwer auch woanders schnell Fuß zu fassen, besonders nicht mit genügend finanziellen Mitteln und Unterstützern." Lächelnd beendete Lycos seine Ausführung und erntete von Helga ein befreites Ausatmen, gefolgt von einem dankbaren Lächeln. Die Frau hatte Glück einen Retter wie Lycos zu haben. Lycos glänzte in silberner Rüstung als Ritter der Not.
Der Fragesteller hingegen schien empört. Kaum verwunderlich, immerhin hatte Lycos ihn unterschwellig nicht nur als unfähigen Menschen sondern auch als schlechten Reporter betitelt. Mit einem finsteren Blick zum Blauhaarigen, öffnete er sein Notizbuch und kritzelte einige Worte hinein. Damit war die Sache wohl erledigt.

Erleichtert könnte Helga die Tour wieder aufnehmen. Erleichtert aber dennoch nervös. "Aalso - Ja vielen Dank. Da-Das ist richtig. Okay meine Lieben. Dann - Dann geht es jetzt weiter!" Einstimmig nickte die Truppe und Helga führte sie vorbei an der Tür zur nächsten Tür. Neben der Tür war die Wand aus Glas und eröffnete den Blick in einen hellen Raum mit Tischen, Laborausrüstung und Forschern. "Oh das sieht toll aus!" Rief das Kind der Gruppe aus und zeigte auf einen Mann der gerade mit einer hellblauen Flüssigkeit hantierte. Der Kittelträger bemerkte die Gruppe und winkte ihnen mit der anderen Hand freundlich zu. Die Teilnehmer schienen besonders interessiert daran, was genau hinter diesem Glas passierte und beobachteten die Kittelträger eingängig. Besonders die ältere Dame mit der Brille, die vermeintliche Spionin, schien an der Arbeit der Laboranten interessiert. "Also ja. Hier wären wir... Wir - also die- nein also -nein- unsere Forscher! Ja also die Forscher, testen hier verschiedene Substanzen und ähm... Sie erforschen... ja also nein... Sie schauen... testen welche Substanzen gut miteinander harmonieren. Genau. So etwas." Helga wirkte auf Lycos fast schon stolz, dass sie ihren Satz beenden konnte. Wirklich ausführlich war die Erklärung trotzdem nicht. Der Ritter in strahlender Rüstung fragte sich allmählich ob dieser Dame überhaupt noch zu helfen sei...


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