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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Fr Sep 04, 2015 1:52 pm

Eliza
& Shiro & Lawrence
- 9 -

Wenigstens hatte sie die Versicherung, dass es geheim blieb. Immerhin hatte sie auch keine große Lust auf Streitereien, auch wenn sie diese wohl einfach ignorieren würde. So wie immer. Warum auch sich groß damit abmühen? Dass Lawrence fragte, wer Juju überhaupt war, lag doch auf der Hand. Wer gab sich auch mit so einer Antwort zufrieden? Außer Shiro vielleicht, wobei Eliza sie lediglich nicht als besonders gesprächig einordnete. Nicht der Typ Mensch, der offen viel hinterfragte, aber das musste ja auch nichts Schlechtes sein. »Sein Bruder.«, antwortete sie knapp, ehe sie mit einem Lächeln auf den Lippen den Kopf zur Seite neigte. Vielleicht hatte man sich das denken können, es klar und deutlich zu machen, war aber wohl auch nicht verkehrt. Es erschien einem ja fast schon wirr, dass es doch tatsächlich einen Menschen gab, der diesem Kerl wichtig war. Nachdenklich verschränkte sie die Arme und kramte in ihrem Gedächtnis. »Ich hatte zufällig diesen Brief gesehen, ich glaube abgeschickt hat er ihn nie...«, überlegte sie, während sie in ihrem Gedächtnis nach dem Inhalt dieses Briefes suchte. Den Umstand, dass sie diesen Brief nur gefunden hatte, weil sie es Leid war an vereinbarten Treffpunkten zu warten und stattdessen in seine Wohnung eingebrochen war, verschwieg sie an dieser Stelle. Das war ja auch unwichtig! Außerdem hatte sie geholfen eine Sicherheitslücke zu schließen, wenn man so wollte, immerhin zierte die Eingangstür nun ein fettes Sicherheitsschloss.
»Ich kann mich an den genauen Wortlaut nicht erinnern, aber es waren viele Schuldabweisungen drin und Gerede über beschützen und blah blah.«, erzählte sie ungefragt. Wenn sie doch schon dabei war! Schlussendlich legte sie sich aber erneut den Zeigefinger über die Lippen. »Aber erzählt das niemandem. Sonst verliere ich meine Geldquelle, wenn mein Erspartes nicht mehr reicht.« Letztendlich mochte sie es aber auch einfach nur, den Informanten zu necken. Es war witzig. Vor allem dann, wenn es ihn störte. Trotzdem hatte er doch immer hervorragend gezahlt, wenn er ihr einen Auftrag gegeben hatte. Besser jedenfalls, als jeder andere. Viel besser sogar. Dass Lawrence und Shiro etwas Böses im Schilde führen könnten, glaubte sie nicht. Solch einen Eindruck erweckten sie ihrer Meinung nach nicht. Ins Besondere Shiro machte doch einen ziemlich lieben Eindruck, auch wenn sie nicht viel sagte.

Als Lawrence schließlich sagte, warum sie es so eilig hatten und den Namen Leach Kinmont erwähnte, legte sie die Hand in den Nacken und lächelte zaghaft. Natürlich, wenn sie diese Information von ihm hatten, dann musste da auch ein Haken sein. »Man merkt, er hat dir die Information umsonst gegeben...«, meinte sie. Immerhin wusste sie, wie ernst Siavash seine Arbeit nahm, wenn er denn dafür bezahlt wurde. Er lügte nicht, wenn es um seine Arbeit ging, aber Einzelheiten verschwieg er durchaus. Sie nahm die Hand wieder runter und seufzte kurz, ehe sie dem freundlichen Vulpix der Blonden mit einem Lächeln entgegnete. Wie konnte sie es den beiden nur schonend beibringen? Glaubte sie doch nicht, dass die beiden es so einfach auffassen würden. Letztendlich gab es wohl keinen schonenden Weg. Solche Neuigkeiten waren doch immer schockierend. »Leach ist Sachie.«



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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Shiroam Fr Sep 04, 2015 3:06 pm


Shiro & Law & Eliza
unerwartete Begleitung?


"Leach ist Sachie?"


Lawrence fragte dann natürlich nach wer Juju war. Und somit war das vermutlich auch geklärt. Der Bruder von Yatagarasu also... Vermutlich hatte jeder mindestens einen Menschen, den man Beschützen wollte, nicht? Jedenfalls nach dem was Eliza sagte das in dem Brief gestanden hatte. Selbst Jemand wie Yatagarasu. Oder jedenfalls einen Wunden punkt. Die blonde gab ein sachtes nicken von sich, als Eliza erneut darauf hinwies, das sie es niemanden erzählen sollten. "Keine Sorge, ich werd nichts sagen.", sagte sie dann ruhig. Twister schien der Meinung, mit einem Nicken zu versichern das die blonde das auch so meinte. Auch wenn das vermutlich unnötig war. Immerhin war Shiro niemand der sowas herum posaunte. Brachte ja auch niemanden etwas.

Lawrence erklärte ihr dann auch, das sie auf der Suche nach Sacheverell waren. Diese schien da aber mehr zu wissen, als sie meinte das man merkte das Yatagarasu ihnen die Information umsonst gegeben hatte. Was sie dann aber sagte, gefiel Shiro weniger. Sie meinte das Leach Sacheverell war... Also war der weißhaarige nun ein Ranger? Na das konnte was werden... "Also ist Sacheverell ein Ranger.", stellte sie einfach das fest, was damit wohl auf der Hand lag. Womit Lawrence vermutlich weniger ein Problem hatte. Allerdings war sie sich sicher, wenn Sacheverell dann heraus bekam, das sie stahl, würde es sicher Probleme geben... Denn ert würde sicher nicht so wie vor zwei Jahren reagieren. Jedenfalls schätze sie es nicht so ein.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Lawrenceam Sa Sep 05, 2015 9:43 pm


Lawrence, Eliza und Shiro
It's perfectly fine. It's normal. Like my father said... every thing on earth has it's own personal clone.
#33

So hatte Yatagarasu wohl auch Familienmitglieder, die ihm nahe standen. Gut... wer hatte das nicht? Lawrence selbst stand Emi und seinen Eltern zum Beispiel auch recht nahe. Allen vier. Wobei es seinen jetzigen eher der Dankbarkeit wegen war, seine leiblichen Eltern waren nach wie vor die einzig wahren für ihn...
Jedoch klang es so, wie Eliza es schilderte, nicht nach einer Sache auf der man wirklich leichtfertig herumtrampeln durfte. Letzten Endes hatte wohl selbst der Informant eine sensible Ader, das hatte er im Blumenladen auch schon demonstriert, als er seine Meinung so plötzlich geändert hatte. Zugegeben, dieser Brief weckte seine Neugierde. Aber man konnte wohl nichts herausfinden, wenn Eliza es noch nicht einmal selbst so genau wusste, deswegen gab er sich mit diesen Informationen zufrieden. Ihm stellte sich allerdings wirklich die Frage... Was für ein Mensch war Yatagarasu bloß? Zunächst hatte er ja geglaubt, dass er irgendwelche soziopathischen Neigungen haben müsste, aber das klang doch schon fast nach einem Familiendrama. Vielleicht interpretierte er aber auch einfach zu viel hinein. Es war doch noch nicht einmal klar, ob er diesen Mann jemals wiedersehen würde. Er hatte sich nicht umsonst vorgenommen, mit der kriminellen Welt endgültig abzuschließen, sollte er endlich Gewissheit über Sacheverells genauen Verbleib haben. Immerhin war er kein Polizist mehr. Es ging ihn einfach nichts mehr an. Dieses Leben... lag hinter ihm. So sehr es manches Mal auch schmerzen konnte.

So wie jetzt gerade. Entweder war das Drücken seiner Brust die Ankündigung einer Hyperventilation oder sein Körper gab ihm einfach mal wieder den Mittelfinger, weil er sein inneres Vorgehen nicht verstand. Egal was es war, er versuchte es zu schlucken. Immerhin wollte er nicht schon wieder ein derart erbärmliches Bild wie im Blumenladen abgeben. Nicht zwei Tage hintereinander und erst recht nicht vor Leuten wie Eliza. Oder Shiro. Wenn das noch häufiger vorkam war er der Diebin wohl eine Erklärung schuldig, die er ihr in diesem Sinne wohl kaum geben konnte.
Da war es dann auch gleich wieder eine Hiobsbotschaft, die vom Himmel brechen sollte. Zwar war es von vornherein klar gewesen, dass irgendetwas an dieser Information faul gewesen sein musste, aber so etwas... was für ein komischen Spiel hatte dieser Typ nur mit ihm treiben wollen? Leach war also Sachie? Nach so einem Vorfall war es sicher nicht dumm, sich eine andere Identität anzueignen, aber... da war nach wie vor der Fakt, dass er sich in den letzten zwei Jahren nicht gemeldet hatte. Irgendetwas musste los sein. "Wie...?", konnte Lawrence also nur verwirrt und leise hervorbringen, während sich seine Augen dabei weiteten. Dabei hoffte er auf eine nähere Erläuterung.
Shiro schloss daraus, dass Seas jetzt wohl Ranger sein musste. Ja... wahrscheinlich. Was hatte es nur mit diesem ominösen Beruf auf sich? Gut, ominös war eventuell etwas dick aufgetragen, aber er wusste ansonsten kaum etwas über diese Leute. Zwar kannte er einen, der ziemlich sympathisch war, aber auf der anderen Seite... na ja. Dinge, über die er lieber nicht sprach, weil er sich einfach dafür in Grund und Boden schämte.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam So Sep 06, 2015 3:13 pm

Eliza
& Shiro & Lawrence
- 10 -

Die junge Frau seufzte, als sie die Reaktionen sah. Natürlich war es verwirrend und Shiro stellte richtig fest, dass Sacheverell sich nun wohl als Ranger bezeichnen konnte. Die Frage, wie Eliza ihnen das schonend beibringen sollte, stand immer noch im Raum. Schockierend war es so oder so. Das war jedenfalls sicher. Ändern konnte sie es ohnehin nicht, weshalb sie wohl auch einfach mit der Tür ins Haus fallen konnte. Besser, sie erfuhren es jetzt und konnten sich darauf vorbereiten, als dass sie schockiert dem neuen Ranger gegenüberstanden. Das war mit Sicherheit weitaus verletzender, als vorgewarnt zu werden. Wer trat auch schon gerne jemandem gegenüber, der sich nicht an einen erinnern konnte? Es musste bitter sein. Eliza hingegen reichte es zu wissen, dass es ihrem Bruder gut ging, weshalb sie auch gar nicht versucht hatte, ihm zu begegnen. Es reichte. Mehr brauchte sie nicht zu wissen, auch wenn der Gedanke, dass ihr eigener Bruder sie nicht erkennen würde, alles andere als angenehm war. Ändern konnte sie ja doch nichts.
»Nun ja...«, begann sie dann, während ihr Feelinara sich geradewegs vor den Arenaleiter setzte und zu ihm aufsah. Was Salome da versuchte erschloss sich Eliza nicht ganz, aber das war auch unwichtig. »Vor zwei Jahren wurde Sachie von einigen Rangern aufgegabelt. Er hatte einige Verletzungen, so viel ich weiß und wurde wohl vergiftet.«, erklärte sie zunächst, auch wenn die beiden das wohl schon wussten. So viel hatte Siavash ihnen bestimmt verraten, wenn auch nicht dieses kleine Detail, dass der Ex-Polizist nun als Ranger weiterlebte. »Der springende Punkt ist: Er hat keinerlei Erinnerungen an sein vorheriges Leben. Er weiß nicht mehr, was vor diesem Vorfall war.« Jetzt war die Katze aber wirklich aus dem Sack. Keine erfreuliche Nachricht, aber unangenehme Dinge gehörten wohl zum Leben dazu. Auch, wenn "unangenehm" wohl weit untertrieben war.



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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Shiroam So Sep 06, 2015 8:36 pm


Shiro & Law & Eliza
unerwartete Begleitung?


"Sacheverell ohne erinnerung?"


Sachte drückte Shiro Blaze an sich, während sie weiter zuhörte. Das Sacheverell von Rangern aufgegabelt worden war, wusste sie ja. Was die weißhaarige ihnen dann aber erzählte,. war weitaus schockierender. Sacheverell erinnerte sich an nichts mehr...? Das erklärte dann auch den neuen Namen und Beruf... Was man ihr auch ansah. Er würde sie also nicht mal erkennen...? Deswegen also hatte er sich nicht bei Lawrence gemeldet... "Das... kann ja was werden...", gab sie dann leise von sich. Was wenn er ihnen nicht glauben würde, das sie ihn kannten? Nun, immerhin wusste sie ja, das es ihm gut ging. Auch wenn er es merkwürdig war, zu wissen das er weder sie noch Lawrence oder seine Schwester erkennen würde. Wie das wohl sein musste, sein Gedächtniss verloren zu haben? Ganz sicher nicht angenehm und leicht war es sicher auch nicht damit zu leben.

Blaze legte leicht die Ohren an und gab ein leises fiepen von sich. Dem Vulpix schien das ebenfalls nicht zu gefallen. Twister legte lediglkich kurz den Kopf schief und schien sich das alles durch den Kopf gehen zu lassen.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Lawrenceam Mo Sep 07, 2015 2:48 am


Lawrence, Eliza und Shiro
It's perfectly fine. It's normal. Like my father said... every thing on earth has it's own personal clone.
#34

Bestimmte Dinge wollte man wohl einfach nicht wissen. Aber es gab einfach kein drumherum. Eliza schien besser über die Situation Bescheid zu wissen als sie beide, das war Lawrence von Anfang an klar gewesen. Immerhin war sie doch Sacheverells Schwester. Ihr Seufzen deutete er daher als kein besonders gutes Omen, versuchte allerdings ruhig zu bleiben. Er würde jetzt einfach zuhören und abwarten. Immerhin konnte er so oder so keinen Einfluss auf seine Reaktion nehmen, so sehr er es sich manches Mal wünschte. Ginge es nach ihm würde er mit jedem Ereignis ruhig, besonnen und logisch denkend umgehen, doch leider war es ihm nicht gegeben, so zu handeln. Seine Natur war manches Mal weiter außer Kontrolle, als er es sich eingestehen wollte.
So setzte die Weißhaarige an zu sprechen. Irritiert sah der Arenaleiter jedoch für einen Moment zu Boden, als sich das Feelinara der jungen Frau plötzlich vor ihm platzierte. Wollte es etwas von ihm? Nun, er konnte sich die Gedanken des Feenpokémon wohl kaum erschließen, also beließ er es zunächst einmal dabei und fokussierte sich erst einmal wieder auf Eliza.

Sie begann, von seinen Verletzungen zu erzählen und wie er von den Rangern gefunden wurde, was Lawrence allerdings bereits wusste. Immerhin hatte Yatagarasu bei diesem grausamen Thema nicht an den Details gespart und es war wohl auch nicht etwas, das der Schwarzhaarige so schnell vergessen würde. Ungemein verkrampften sich seine Hände und er vergrub sie tiefer in seinen Armen, ehe er versuchte tief durchzuatmen.
Und der springende Punkt... der springende Punkt, der Eliza ihnen nun mitteilte hatte sie wohl gewissermaßen vor einer unangenehmen Überraschung gerettet. Als sie ihnen mitteilte, dass Sacheverell keine Erinnerungen mehr an sein früheres Leben besaß, sah der ehemalige Polizist abrupt auf und starrte seine Gesprächspartnerin ungläubig an. Er wusste nicht wirklich, was er dazu sagen sollte, so senkte er im nächsten Moment seinen Blick wieder und versuchte seine rechte Hand aus der verkrampften Verschränkung zu lösen, ehe er sie langsam vor seinen Mund führte und damit eine Geste der Betroffenheit zeigte. "Moment, das bedeutet...", murmelte er dabei leise hervor und atmete noch einmal tief durch, "...Amnesie...?" Ja, offensichtlich. Was war denn an "keinerlei Erinnerungen an sein vorheriges Leben" so schwer zu verstehen? Doch der Arenaleiter schien einen Moment zu benötigen, um sich der Konsequenzen diesen Umstands überhaupt wirklich bewusst zu werden.

Anders sah es allerdings bei Sentiment aus. Nachdem sich die ersten Spannungen gelegt hatten, hatte sich das Absol eher passiv im Hintergrund gehalten, doch diese Botschaft schien ihm ganz und gar nicht zu gefalen. Nicht nur war sein ehemaliger Trainer derart schwer verletzt worden, die Folgen dieser Verletzungen würden vor allem ihm noch eine Menge Probleme bereiten, wenn Sacheverell sich tatsächlich an nichts erinnern konnte. So starrte das Absol Lawrence schockiert an, der diese Geste zwar zu bemerken schien aber dem Blick des Unlichtpokémon stur auswich. Was denn? Erwartete es etwa, dass er eine Idee haben sollte? Irgendeinen Plan? Er hatte nämlich weder noch. So wandte Sentiment aufgrund dieser Ignoranz ebenfalls empört seinen Blick von seinem Trainer und sah im nächsten Moment ratlos zu Eliza. Der Brillenträger hingegen war für einen Moment in sich gekehrt. Wenn Sacheverell sich nicht mehr an damals erinnerte... dann bedeutete das...

Kein Wunder, dass sein Vater ihn für nutzlos erklärt hatte. Denn genau das war er nun sogar für ihn. Für ihn und seine widerwärtigen, egoistischen Beweggründe, die jetzt wohl ans Licht kamen. Er sollte doch im Grunde froh sein, dass Sacheverell am Leben war. Er sollte doch froh sein, dass der junge Mann stark genug gewesen war, um diese Torturen durchzustehen, auch wenn es ihm seine Erinnerung gekostet hatte. Immerhin waren sie doch Freunde gewesen. Wenn auch alles wieder viel zu schnell geendet hatte. Im Grunde wollte er jedoch nichts weiter als Erlösung für sich selbst.
Sacheverell hatte lange dafür gekämpft, Dinge zu ändern und sich selbst zu ändern, letztendlich hatte er in diesem Prozess auch etwas an Lawrence geändert. Er hatte ihn aus der Bahn geworfen und einfach so stehen lassen. Wenn dieser Junge nicht mehr war, der ihn von dieser Seite kannte, welchen Sinn und Zweck hatte das Ganze noch? Wer konnte ihm dann noch Gewissheit in dem geben, was er tat und was er in Zukunft tun sollte? er hatte nämlich keine Ahnung, absolut keine Ahnung. Er hatte etwas angefangen, von dem er nicht wusste, wohin es ihn führen sollte. Ebenfalls etwas, das mit der Änderung kam... die Ungewissheit. Die Ungewissheit, die ihn förmlich von innen heraus auffressen konnte und diese schreckliche Angst in ihm auslöste, wegen der er jegliche Änderung verschmäht hatte.

Für einen kurzen Moment schüttelte der Schwarzhaarige ungläubig seinen Kopf und malte sich unwillkürlich aus, was er wohl getan hätte, wären sie Eliza hier auf der Brücke heute nicht begegnet. Wäre er Leach auf diese Weise gegenübergetreten... Hätte er ihn überhaupt selbst wiedererkannt? Wie sehr hatte er sich innerhalb der letzten zwei Jahre wohl verändert? Was wurde überhaupt aus einem Menschen, der nicht wusste, wer er war? Fragen über Fragen, die ihm schreckliche Kopfschmerzen bereiteten und ihn schlussendlich so weit brachten, dass er abrupt zusammenzuckte und sich dabei seine Handflächen an die Schläfen presste. Er war einfach ratlos. Konnte er ihm auf diese Weise überhaupt gegenübertreten? Lawrence verzweifelte geradezu an seiner eigenen Unsicherheit, doch eines war ihm klar: Hätte man ihn einfach so ins kalte Wasser geworfen, wäre er Sacheverell auf diese Weise gegenübergetreten und hätte es auf diese Weise erfahren müssen, dann hätte er keine Garantie für seine Reaktion übernehmen können. Es so zu erfahren wäre mit Sicherheit weitaus schlimmer gewesen. Und bei wem hätte er sich für diese plötzliche und furchtbare Erkenntnis bedanken können?
Als ihm dieser Gedanke kam schien der Arenaleiter sich llmählich zu beruhigen. Er senkte seine Arme und atmete einmal tief durch, während er mit seinen Augen, in die allmählich eine gewisse Leere getreten war, zu Boden starrte. Nicht nur brachte sein Brustkorb ihn förmlich um während nun auch sein Kopf dröhnte, aber dieser eine Gedanke...
Einer der Züge, die unter der Brücke hindurchfuhren, rauschte in genau dem Moment vorbei, als der Brillenträger erneut seine rechte Hand hob und sich diese an den Hals führte.
"Dieser...!", murmelte er leise und in einem aggressiven Unterton hervor, während sein Blick dabei wohl förmlich töten konnte. Nur fixierte er keinen der anwesenden damit. Nein, derjenige, den er gerade am liebsten damit durchbohren würde, der war gerade leider nicht anwesend. So legte sich ein verkrampftes Lächeln auf seine Lippen, nachdem er sich vorgestellt hatte, was diesem Informanten wohl durch den Kopf gegangen war, während er ihnen dieses äußerst wichtige Detail verschwiegen hatte. Yatagarasu hätte doch sicher abschätzen können, wie sehr ihm dieses Ergebnis wehgetan hätte. War es das, womit er bezahlen musste? Leid? "Ahhhhhhh...!" Was wohl ein angedeuteter Schrei war endete vielmehr in einem heiseren, gedehnten Laut, da Lawrence nach wie vor krampfhaft versuchte seine aufgestaute Wut in sich zu behalten, obwohl er sich damit nichts Gutes tat. Er wollte einfach nur nicht, dass die beiden jungen Damen sahen, was eigentlich in ihm vorging, auch wenn sein momentanes Verhalten mit Sicherheit besorgniserregend genug war. So schüttelte er noch einmal seinen Kopf, während er sich mit gespreiten Fingern durch die Haare fuhr und eher murmelnd seine tatsächlichen Gedanken preisgab: "Dieser verdammte Bastard, er ist sowas von tot wenn wir uns noch einmal persönlich begegnen sollten, ich bring ihn um...!" Ob er etwas Derartiges tatsächlich tun würde, stand wohl in den Sternen. Letzten Endes verschränkte Lawrence noch einmal seine Arme, während er seinen Blick von den anwesenden Personen und Pokémon lieber abwandte. "E-entschuldigung...", stammelte er dabei leise hervor und seufzte einmal schwermütig, "Ich bin nur gerade ein wenig ratlos." Zumindest hatte er sich noch fangen können. In seiner Gemütslage war ihm nämlich zu noch ganz anderen Dingen zumute gewesen, die er jedoch allesamt unterdrückt hatte. Er musste einfach ruhig bleiben... und nachdenken. Viel wichtiger war doch die Frage, ob er nun tatsächlich noch nach Nevaio City wollte. Er wüsste nämlich nicht, wie er so Sacheverell unter die Augen treten sollte...

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mo Sep 07, 2015 4:41 pm

Eliza
& Shiro & Lawrence
- 11 -

Natürlich war die Botschaft keine allzu erfreuliche und die beiden waren geschockt, dieses kleine Detail in Erfahrung zu bringen. Aber wer wäre das nicht? Sogar Sentiment schien das Ganze ja ziemlich schockiert zu haben, was durchaus Salomes Aufmerksamkeit erweckte, sodass sie zu dem Absol herüber tapste und es mit dem Kopf anstupste, als wollte es das Absol zu trösten versuchen. Manchmal konnte sie ja sogar hilfreich sein! Nicht ganz so hilfreich hingegen war die Reaktion des Arenaleiters. Drohte er doch Elizas Geldquelle! Nicht, dass es dem Mädchen nur darum ginge. Letztendlich wusste sie ja doch etwas mehr, waren ihr Dinge aufgefallen, die den meisten wohl verborgen blieben, hatte Dinge mitbekommen, die sie niemals hätte mitbekommen sollen. Ohnehin hielt die junge Frau nichts davon, den Kriminellen den schwarzen Peter zuzuschieben. Sicher, sie taten nicht unbedingt das Richtige, doch sie fand auch, dass niemand, der ihre Situationen nicht kannte, darüber urteilen durfte. Es lief nun einmal nicht alles rosig im Leben und manchmal wusste man einfach keinen anderen Ausweg mehr.
Mit fast schon strengem Blick starrte sie den Arenaleiter nahezu an. Den Blick abzuwenden, kam jedenfalls nicht in Frage, wollte sie ihren Standpunkt doch mehr als deutlich machen. »Du drohst leichtfertig einem Menschen, über den du nichts weißt, weil er dir etwas verschwiegen hat.«, stellte sie fest. Ob die Drohung ernstgemeint war oder nicht, kümmerte sie dabei herzlich wenig. Sie war ausgesprochen worden und allein das genügte. Natürlich konnte sie nicht behaupten, Lawrence wirklich zu kennen. Das wusste sie auch, war ihrer Ansicht nach aber auch irrelevant. Zumindest jetzt. Immerhin kam die Drohung doch von ihm. »Ich weiß, was Vash-Vash für Spielchen treibt. Ich weiß wie nervenaufreibend er sein kann...«, begann sie und verschränkte die Arme hinter ihrem Rücken, während sie den Arenaleiter weiterhin ansah. Ziemlich ernst, sogar. »Aber wusstest du, dass er und Sachie sich ziemlich ähnlich sind?«, fragte sie, auch wenn die Frage für viele wohl absurd klingen mochte. Immerhin waren ihr Bruder und Siavash von Grundauf verschieden! Mochte man meinen. Es war aber auch keine charakterliche Ähnlichkeit, die sie damit direkt ansprach, sondern viel eher die Umstände.

»Sachie hat den Absprung geschafft. Vash-Vash nicht. Sachie hat gelernt, Menschen zu vertrauen. Vash-Vash nicht. Mein Bruder musste mich nie beschützen, weil ich alleine klarkomme. Weißt du, wie es bei Vash-Vash ist? Ich weiß vielleicht nicht mehr den genauen Wortlaut des erwähnten Briefes, aber ich kenne seinen Inhalt.« Mit einem zustimmenden Laut blickte das Feelinara schlussendlich den Arenaleiter wieder an, als riete es ihm, bloß die Lauscher zu spitzen. »Beide mussten weg, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben und steckten schon viel zu tief drin, als dass sie es einfach so hätten hinter sich lassen können. Mein Bruder aber bekam Hilfe.« Etwas, was Lawrence wohl nur zu gut wissen musste. Immerhin hatte er ja versucht, den Weißhaarigen hinter Gittern zu bringen, hatte ihm misstraut und doch nichts anderes in ihm gesehen, als einen Kriminellen, der nicht dazugehörte.
»Vash-Vashs Problem war, dass er sich zu gut anstellte. Irgendwann gibt es keinen Ausweg mehr. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass man umso vorsichtiger ist, wenn man Menschen hat, die man liebt. Es kam keine Hilfe. Stattdessen eine Mauer, die vor allem abschirmen soll, was verletzen könnte. Vielleicht wäre es Sachie ähnlich ergangen, hätte er nicht die nötige Hilfe bekommen und hätte er sich Sorgen um mich machen müssen.«, erzählte sie und holte anschließend tief Luft. Viel Gerede. Viel zu viel, ihrer Ansicht nach, doch noch immer wurde nicht alles gesagt, was sie sagen und loswerden wollte. »Aber weißt du, wer meine Hilfe war?«, fragte sie dann und neigte den Kopf leicht zur Seite, den Blick noch immer nicht abwendend. »Vash-Vash. Auch, wenn es nicht ganz uneigennützig war.« Aus Nächstenliebe heraus hatte er ohnehin nicht gehandelt, doch das wusste Eliza nur allzu gut. Nichtsdestotrotz war nicht abzustreiten, dass sie den Absprung nur schaffte, weil Siavash gut genug bezahlte. Sei es aus Sicherheit heraus, denn eine gute Geldquelle wollte man ja nicht so schnell loswerden. Auch, wenn Eliza nicht vor hatte, wieder kriminell zu werden - solange sie nicht darauf angewiesen war.

»Wenn er euch gesagt hätte, dass mein Bruder unter Amnesie leidet, hättet ihr euch vielleicht gar nicht erst auf den Weg gemacht.«, überlegte sie schließlich und lächelte dann doch wieder halbwegs freundlich. »Ich will ihn nicht treffen, um ihn nicht zu überfordern, aber vielleicht hilft es Sachie, wenn er alte Freunde wieder kennenlernt.« Wahrscheinlich war es weniger schockierend, als mit einem Mal jemandem gegenüber zu stehen, der behauptete, die eigene Schwester zu sein. Jedenfalls glaubte Eliza das. Zumal sie es nicht eilig hatte, ihrem Bruder wieder zu begegnen. Es ging ihm gut. Das war das Wichtigste und wenn er sich irgendwann vielleicht wieder erinnerte, dann würde sie vielleicht vorzeigen können, was sie in der Zwischenzeit erreicht hatte.
»Was Vash-Vash angeht... Droh ihm nicht, denn genau das ist es, was er will, damit man nicht versucht, hinter die Fassade zu schauen.«, meinte sie und zuckte anschließend mit den Achseln. »Er hat einen schwierigen Charakter, das ist klar. Aber es bringt ihn mehr aus der Fassung, wenn du nicht auf seine Spielchen eingehst. Er hasst es nämlich, ignoriert zu werden. Außerdem hat er keine Ahnung, wie er mit ernstgemeinten Nettigkeiten umgehen soll, wenn man seine Art und Weise kennt.«, erklärte sie und lächelte schlussendlich dann doch fröhlich und freundlich, als wäre nie irgendetwas gewesen. Salome stand auf und setzte sich neben ihre Trainerin; lächelte ebenso fröhlich und freundlich wie sie. »Man könnte sagen, er hat Angst davor, dass ihm einzelne Menschen wichtig werden könnten. Das macht schließlich verletzbar und reißt die Fassade ein.« Und schlussendlich ein Seufzen.
In der Tat, viel zu viel Gerede für ihren Geschmack. Manchmal kam man aber wohl einfach nicht drumherum. Jedenfalls hatte sie das Bedürfnis, einige Dinge ausgesprochen zu haben, ganz gleich, wie der Arenaleiter darauf reagieren würde. Tatsächlich war es ihr vollkommen gleichgültig, ob Lawrence es so annahm oder es abschmetterte. Letztendlich musste er tun, was er für richtig hielt. Mehr, als ihre Meinung sagen konnte sie da nicht - mehr zu tun hatte sie auch immerhin nicht vor.



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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Shiroam Mo Sep 07, 2015 5:29 pm


Shiro & Law & Eliza
unerwartete Begleitung?


"Gedankengänge..."


Shiro hob leicht eine Braue als Lawrence tatsächlich Yatagarasu drohte. Besser gesagt von sich gab, das er ihn umbringen würde, wenn er ihn noch mal sehen würde. Immerhin würde sie Lawrence soetwas nicht wirklich zutrauen. Immerhin war er Polizist gewesen und sie hatte ihn bisher nicht wirklich so erlebt. Das er jemanden umbringen wollte... Und dabei schien er sich noch zurück zu halten. Allerdings konnte sie das irgendwie auch verstehen. Immerhin währen sie Sacheverell gegenübergetreten und das mit einer bösen Überraschung. Und Yatagarasu hatte es gewusst und absichtlich verschwiegen... Lawrence kannte Sacheverell ja auch weitaus länger als sie. Wie währe es dann für ihn wohl gewesen, plötzlich vor Sacheverell zu stehen und dieser erkannte ihn nicht? Aber wenn sie ehrlich war wusste sie selbst nicht, wie sie reagiert hätte, hätte Sacheverell sie nicht erkannt. Sicher, er würde immer noch weder Lawrence noch sie erkennen und das war almählich ein seltsamer gedanke. Wie sollte man jemanden auch erklären das man ihn kannte?

Ebenso überraschte es sie dann, als Eliza Lawrence für diese drohung fast schon tadelte. Allerdings schwieg sie lieber. Sie schien "Vash-Vash" jedenfalls ziemlich gut zu kennen. Erst kannte sie seinen Wunden Punkt und dann schien sie auch einiges mehr über diesen zu wissen. Die blonde legte einfach sachte den Kopf schief, während sie der weißhaarigen zuhörte. Sie wollte die beiden nicht unbedingt unterbrechen. "Vielleicht... Es heißt ja bei Amnesie das Erinnerungen durch bekannte Orte oder Personen zurück kommen können. Manchmal...", warf sie dann doch kurz ein. Auch wenn das nicht unbedintgt immer funktionierte. Aber es hatte ja schon fälle gegeben, wo sich Leute erinnerten nachdem sie an einem bekannten Ort waren oder jemanden bekannten getroffen hatten... Aber ob das bei Sacheverell auch so sein würde? Vermutlich hatte Eliza auch damit recht, das sie sich vielleicht gar nicht auf den Weg gemacht hätten, wenn sie es gewusst hätten. Andererseits, wusste sie es auch nicht wirklich. Vielleicht hätte sie sich trotzdem auf den Weg gemacht? Und wenn nur um sich zu vergewissern das es dem weißhaarigen gut ging. Oder auch nicht? SIe wusste es einfach nicht, aber sie musste es ja auch nicht wissen. Was brachte es, da auch weiter darüber nach zu denken?

Blaze legte löeicht die Ohren an und sprang aus Shiros Arm um ebenfalls zu Sentiment und dem Feelinara zu gehen. Das Vulpix gab einen leises laut von sich und sah das Absol mitfühlend an.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Lawrenceam Di Sep 08, 2015 12:51 am


Lawrence, Eliza und Shiro
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#35

Sieh... sieh mich nicht an...!
Lawrence hatte den strengen Blick Elizas bemerkt, der auf ihm lag. Ein wenig drehte er sich von der Weißhaarigen weg. Es schmerzte, es schmerzte einfach. Diese Augen...
Er wusste, dass irgendetwas folgen würde. Weil er sich wieder einmal nicht im Griff gehabt und seine Emotionen überhand genommen hatten. Andere würden es nicht verstehen, nein, er war in diesem Punkt nie verstanden worden. Dieses zweite Gesicht, dass er früher hinter "Tamaya" versteckt hatte und heute hinter "Henry Simmons", es war wohl etwas, das man nie von ihm erwarten würde, kannte man lediglich sein Alltags-Ego. Und obwohl er sich so viel Mühe gab andere Menschen nachzuvollziehen hatte es nie jemanden gegeben, der genug Interesse daran gehabt hätte, hinter ihn zu sehen.
So eröffnete die Koordinatorin wohl etwas, das sich für den Arenaleiter wie eine Standpauke anhörte. Seine Hände verkrampften sich, die Finger seiner geöffneten Hand pressten sich dabei stark aneinander, während er versuchte diese Reaktion zu überspielen und seine Hände daher in einer fast selbstumarmenden Haltung an seine untere Hälfte des Oberarms presste. Fast hatte er das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen und sein Kopf dröhnte. Nichtsdestotrotz blieb ihm wohl nichts anderes übrig als zuzuhören. Jeder vernünftige Mensch würde immerhin so reagieren. Jeder vernünftige Mensch war dazu in der Lage zuzuhören, die gesammelten Informationen abzuwägen und sie auf sich selbst zu übertragen. Jeder vernünftige Mensch würde daraufhin gefasst bleiben und eine gut abgewägte Antwort anhand der Situation geben. Jeder vernünftige Mensch.

So hörte er sich an, was sie zu sagen hatte. Tatsächlich stellte sie dabei auch noch einen Vergleich zwischen ihrem Bruder und dem anderen Informationshändler her. Persönlichkeitstechnisch gesehen... hatten die beiden doch absolut nichts gemein. Doch Sacheverell war immerhin ihr Bruder, sie musste es wissen. Sie hatte wohl auch weitaus mehr Zeit mit Yatagarasu verbracht und kannte ihn auch dementsprechend gut.
Irgendetwas in dem Schwarzhaarigen sträubte sich dagegen, ihr tatsächlich zuzuhören. Er wusste ganz genau, dass ihm der Inhalt ihrer Aussagen nicht gefallen würde. Aber gleichzeitig war er zu gekränkt, um wirklich zu protestieren. Es war wie ein Kloß im Hals... er verhinderte, dass man letzten Endes noch ausbrach, nahm einem aber auch die Fähigkeit überhaupt etwas zu sagen.
Wenn er gegen Ende ihre Kernaussage zusammenfasste, war es diese: Er hatte kein Recht, Yatagarasu zu hassen, wenn er Sacheverell mochte. Beide wären ein und dieselbe Person geworden, wären sie unter den gleichen Umständen aufgewachsen. Allmählich verdüsterte sich Lawrence' Blick, doch seine Augen blieben leer. Es war eigentlich beinahe so, als würden Elizas Worte nicht wirklich bei ihm ankommen. Er weigerte sich schlicht und einfach dazu ernsthaft darüber nachzudenken. Dieser Mann, Yatagarasu... was gingen ihn seine Probleme an? Er hatte schlicht und einfach kein Interesse daran, noch mehr über ihn in Erfahrung zu bringen. So ein Mensch war er doch schon immer gewesen, was ihn nicht interessierte war wertlos. In seinen Augen war der Informant lediglich ein lästiges Ärgernis. Was glaubte Eliza, sich an dieser Stelle einmischen zu müssen? Er hatte ohnehin nicht vor, ihm noch einmal über den Weg zu laufen. Er wollte nichts mehr von ihm wissen. Er wollte von gar nichts mehr wissen, zumindest von nichts, das ihm derartige Schmerzen bereitete.

Schlussendlich überlegte er, ob er nicht etwas sagen sollte, ehe sie dann doch wieder auf Sacheverell zu sprechen kam.
Bitte... gönn mir doch eine Pause...
So schwer es auch war es sich überhaupt selbst einzugestehen, allmählich kamen ihm die Tränen. Er war aufgebracht, verwirrt und über allem hatte er noch eine große Angst vor etwas, das er sich nicht einmal selbst erklären konnte. Das war eigentlich einer der Momente, in denen er sich angewöhnt hatte zur Flasche zu greifen und seine Gedanken und Ängste zu ertränken. Aber hier war er im Offenen, schutzlos, ohne ein Loch, in das er sich verkriechen konnte. Elizas unberührte Fröhlichkeit wurde von ihm in diesem Zustand fast schon als reine Provokation aufgenommen, auch wenn sie es sicher nur gut meinte. Er war einfach zu sensibel, viel zu sensibel. So versuchte, er sich noch irgendwie zu fangen und zusammenzureißen. Ihm gefiel das alles ganz und gar nicht, am liebsten würde er einfach davonrennen. Aber wie sollte er das bloß vor Shiro erklären? Wieso hing er sich überhaupt so sehr an dieser einen Enthüllung auf? Für ihn änderte es einfach zu viel. Es änderte alles.

Er brauchte Abstand. Sofort. Letzten Endes würde er vielleicht noch etwas sagen oder tun, was er hinterher bereuen konnte. So entfernte er sich langsam und wortlos von den beiden und trat an die Seite der Brücke, wo er sich mit seinen Unterarmen auf der stählernen Erhöhung abstützte. Zwischen den Stahlträgern konnte man den Fluss in all seiner Schönheit erkennen, doch alles, was der Arenaleiter tat, war seinen Blick zu senken und zu Boden zu starren, während er die Luft anhielt. Gedanklich zählte er bis fünf und atmete anschließend aus. "Ganz ruhig...", murmelte er sich dabei zu und versuchte im drei Sekunden Takt jeweils durch die Nase ein und auszuatmen. Es war ihm allmählich zu viel geworden. Das Verkrampfen seiner Hände sowie das kribbelnde Gefühl in ihnen, der Druck auf der Brust, der ihn fast glauben ließ keine Luft mehr zu bekommen sowie diese schrecklichen Kopfschmerzen... Besorgt wurde er dabei von Sentiment beäugt, der seinen Trainer in diesen zwei Jahren inzwischen gut genug kennengelernt hatte um zu wissen, was gerade vor sich ging. Diese Atemübung war dazu gedacht, um Hyperventilationssymptome zu beseitigen. Solange er derart unter Stress stand konnte er einfach nicht vernünftig kommunizieren, ohne letzten Endes zu explodieren.
Die tröstende Geste des Feelinara hatte das Absol zuvor auch dankbar aufgenommen, weshalb es zunächst das Feenpokémon und seine Trainerin beäugte, ehe es sich erhob und sich zu Lawrence begab. Fast schon, als wollte es durch seine Anwesenheit ihn darin bekräftigen, sich wieder einzukriegen. Eines war klar, sie konnten jetzt auf keinen Fall aufhören. Nicht, wo sie dem so nahe waren, auf das sie die letzten zwei Jahre so hart hingearbeitet hatten. Vielleicht spielte es auch gar keine Rolle, dass er seine Erinnerungen verloren hatte. Wie Shiro auch eben gesagt hatte, es bestand die Möglichkeit, dass sie zurückkehren konnten. Lawrence hatte von solchen Fällen allerdings bereits gelesen. Es waren wohl Verbindungen zur Vergangenheit nötig, irgendwelche Dinge, mit denen man etwas verband. Und wenn überhaupt waren es meist die Kindheitserinnerungen, die als erstes zurückkehrten. Dies mochte zwar gut für Eliza sein, aber um neuere Erinnerungen stand es in solchen Fällen doch meist schlecht.

Nach zehnmaligem durchatmen hielt der Schwarzhaarige noch einmal die Luft für fünf Sekunden an, doch bei diesem Gedanken übermannte ihn ein plötzlicher Reizhusten, wegen dem er sich seinen Unterarm vor den Mund hielt und dabei eigentlich ein recht erbärmliches Bild von sich gab. Nein, es wollte einfach nicht so recht funktionieren. Dass Sentiment ihm während dem Ganzen erwartend entgegensah besserte die Situation für ihn auch nicht so wirklich. Fast kam in ihm das Bedürfnis auf, das Absol in den Arm zu nehmen, schließlich musste es doch Ähnliches durchmachen wie er, wenn sicher auch auf einer völlig anderen Ebene. Nur war er schon wieder damit beschäftigt, sich über sich selbst zu ärgern. Warum war er nur so leicht zu erschüttern und aus der Fassung zu bringen? Während dem Husten war ihm doch tatsächlich eine Träne über die Wange gelaufen, die er nun mit seinem Ärmel wegwischte. Lawrence wollte sich erst gar nicht ausmalen, was Eliza und Shiro zu dieser Aktion denken mochten. Er konnte doch nichts dafür. Er war im Laufe der Zeit einfach so geworden. Dennoch gab es keinerlei Entschuldigung dafür, was er war. Er war ein voreingenommener, heuchlerischer und subjektiver Mistkerl, der sich die Realität für sich selbst so zurechtbog, wie es ihm gerade passte. Das hatte ihm Elizas Erläuterung umso schmerzlicher bewusst gemacht, auch wenn er es nicht wahrhaben wollte.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Shiroam Mi Sep 16, 2015 5:04 pm


Shiro & Law & Eliza
unerwartete Begleitung?


"Überforderung...?"


Die blonde beobachtete das ganze nun eher schweigend. Vorallem Lawrence reaktion machte ihr irgendwie sorgen. Denn es schien ihm ganz und gar nicht gut zu gehen. Und das schien sich auch nur zu verschlimmern, je länger Elizas 'Standpauke' dauerte. Täuschte sie sich, oder wirkte es so als würde dem Brillenträger Tränen in die Augen kommen? Als er sich dann etwas von ihnen entfernte, sah sie ihm leicht besorgt nach. Blaze warf einen fragenden Blick zu Shiro, als das Vulpix das ebenfalls. Shiro konnte diesen nur ratlos erwiedern. Sie konnte ja nicht Lawrence Kopf sehen und was in ihm vor ging. Und wenn sie ehrlich war, wusste sie mit einer solchen Situation auch nicht um zu gehen. Blaze hingegen tappte langsam zu dem Brillenträger und dem Absol, welches ihn abwartend ansah. Das kleine Vulpix sah besorgt zu ihm hoch, als dieser hustete und schmiegte dann kurz sachte den Kopf an das Bein des schwarzhaarigen.

Shiro beoibachtete das ganze erst leicht besoirgt. Schließlich spürte sie ein ziehen an ihrem Arm. Verdutzt sah sie runter zu dem Psiaugon, das sie abwartend ansah.Und dann in richtung des schwarzhaarigen deutete. Shiro ah das Psiaugon leicht verständnisslos an, das mit den Augen rollte und sie kurz zu schieben schien. Jedenfalls versuchte es das. Twister schien einfach zu wollen, das sie etwas tat. Nur zögernd ging Shiro zu dem Brillenträger. Was sollte sie denn tun? Immerhin wollte er ja doch abstand, sonst hätte er sich ja wohl kaum von ihnen entfernt, oder? Als sie bei ihm ankam legte sie dann sachte die Hand auf seine Schulter und sah ihn leicht besorgt an. "Gehts wieder?", fragte sie zögernd, besorgt. //Dumme Frage//, schoss es ihr dabei durch den Kopf. Aber im Grunde machte sie sich einfach wirklich nur sorgen und das man sah ihr auch an.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Lawrenceam Mi Sep 16, 2015 7:48 pm


Lawrence, Eliza und Shiro
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#36

Überrascht senkte Lawrence seinen Blick, als er mit einem Mal etwas an seinem Bein spürte. Dort sah er Shiros Vulpix, wie es sich an ihn schmiegte. Wohl eine Art von tröstender oder umsichtiger Geste? Er war sich nicht sicher. Noch einmal atmete er tief durch. Er musste sich einfach beruhigen, dann würde es wieder gehen... Dass ihm solche Situationen immer so nahe gingen war beinahe wie ein Fluch, den er schon die letzten vier Jahre mit sich herumtrug. Vielleicht war auch das der Grund, weshalb die internationale Polizei ihn letztendlich rausgeworfen hatte. Er ließ sich von niemandem helfen, von niemandem in seine Sache hineinreden...
Ungerne dachte er dabei an die Zeit kurz vor seiner Entlassung zurück und an die Ereignisse, die sich in dieser abgespielt hatten. Er tat es zwar ungerne, doch gerade war es unvermeidbar. Währenddessen schloss er mit einem erniedrigten Gesichtsausdruck seine Augen. Der einzige, der ihm bisher wirklich offen und von sich aus zugehört hatte, war Sacheverell. Es war einfach eine gewaltige Ironie. Jedem anderen Menschen in seiner Umgebung hätte er seine Probleme einfach aufgezwungen, er war der einzige, der ihm wirklich von sich aus angeboten hatte, ihm zuzuhören. Für einen Augenblick dachte er dabei an diesen Moment auf der Route 37 in der Johto-Region zurück. Er war derjenige, der verzweifelt war, dabei wäre es doch eher in Sacheverells Recht gewesen, sich in dieser Situation aufzuregen. Nein, stattdessen hatte er sich mit den Problemen seines Vorgesetzten herumschlagen müssen - etwas, für das sich Lawrence im Nachhinein wirklich schämte. Doch der bloße Gedanke, wie der Junge sich damals an ihn gelehnt hatte und ihm versichert hatte, dass er ihm zuhören würde... dieser Gedanke brachte ihn noch einmal dazu, seine Hände zu Fäusten zu ballen. Das war Vergangenheit. Die einzige Frage, die übrig blieb, war, welcher Mensch Leach Kinmont wohl nun sein mochte. Ja, im Grunde tat es doch einfach nur weh. Man sagte zwar, dass mit der Zeit alle Wunden verheilen würden, doch gleichzeitig riss sie immer wieder neue auf, die sich über die Narben der alten legten und sie schlimmer machten.

In diesem Augenblick schreckte er auf, als er plötzlich eine Berührung an seiner Schulter spürte. So wandte er abrupt seinen Blick zum Ursprung dieser und sah in das besorgte Gesicht Shiros. Die Blondhaarige fragte ihn, ob es wieder gehen würde. Betreten sah der ehemalige Polizist in ihre strahlend blauen Augen, ehe er seinen Blick wieder senkte. Shiro machte sich Sorgen um ihn... um jemanden wie ihn. Er konnte nicht leugnen wie sehr er seine fast schon hysterischen Seiten hasste, weshalb er die geste der jungen Frau nicht wirklich nachvollziehen konnte. Für einen Moment dachte er nach. Ihr musste in dem Fall wohl wirklich etwas an ihm liegen. Natürlich, er stand nicht alleine in dieser Sache. Es war doch wie damals... auch wenn Sacheverell in dem Sinne nicht mehr bei ihm war, gab es doch immer jemandem, der ihn stützen würde.
So legte er seine andere Hand auf die Shiros und sah sie wieder an, dabei versuchte er, ein Lächeln zu zeigen, auch wenn es in diesem Moment eher bitter wirken mochte. "Ja... jetzt geht es wieder.", murmelte er dabei mit gebrochener Stimme und seufzte, um noch einmal die Tränen zurückzuhalten. Gewissermaßen bewunderte er sie. Auch wenn ihr die Erzählung ihrer Vergangenheit gestern so nahe gegangen war und man es ihr angesehen hatte, sie war trotz allem weitaus stärker als er selbst. Er war einfach ein viel zu schwacher Mensch. Deshalb war er auch froh darum, Shiro an seiner Seite zu wissen. Einer der Gründe, weshalb er seinen unbeständigen Sinneswandel nicht bereute. "Danke." Mit diesem Wort nahm er sachte ihre Hand von seiner Schulter, doch hielt er sie für wenige Augenblicke noch milde in sich hineinlächelnd umklammert, ehe er sie losließ und diese Hand zum Gestell seiner Brille führte. Kurzerhand nahm er sie ab und wischte sich noch einmal mit dem Ärmel seiner Kleidung über seine Augen, bis er seinen getrübten Blick wieder zu Eliza wandte. Es war einfach peinlich. Letztendlich kam er wohl auch nicht um eine Erklärung drumherum.
"Ich habe es gestern einmal Vash-Vash gesagt, aber ich wiederhole es auch gerne für dich.", setzte er dabei an und senkte noch einmal betreten seinen Blick, "Es interessiert mich nicht, welche Motive jemand haben mag. Nichts entschuldigt, anderen Menschen zu schaden. Letzten Endes schadet man sich nur selbst mehr als den anderen..." Dabei seufzte er noch einmal, wobei dieses schon den leichten Unterton eines Schluchzens besaß. Er brauchte eine Weile, aber er musste sich doch irgendwie erklären können...

[tbc: Nevaio City - Innenstadt]

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Sa Jan 02, 2016 5:11 pm

mit Silvester | 43
cf. Pokémon Center von Nevaio City
Nach dem kleinen Gespräch zum Morgen und einem Frühstück hatten sich die beiden Geschwister schon auf den Weg zur nächsten Stadt gemacht. Saari war aufgeregt wie eh und je, wo sie doch erfahren hatte, dass Lawrence in Twindrake City Arenaleiter war. Tamora und Delilah konnten sich so vielleicht wiedersehen, das würde dem scheuen Fennexis auf jeden Fall gut tun. Apropos - das schillernde Pokemon lief neben Saari her und sah sich immer wieder interessiert und neugierig um. Eigentlich kein Wunder, es hatte ja sein Leben lang nur diese Lichtung gesehen und sonst nichts und jetzt war sie innerhalb der kurzen Zeitspanne schon in einer Stadt, einem Pokemon Center und sogar einem Wettbewerb gewesen. Vielleicht war das alles ein wenig überfordernd für das Fennexis, so dass Saari mit gutem Gefühl Twindrake City entgegen ging, wo Tamora dann wieder mit Delilah sprechen konnte.
Auf ihrem Arm saß Othello der sich bereits ganz dicke mit Tamora angefreundet hatte und in dem schillernden Pokemon vielleicht so etwas wie einen Beschützerinstinkt geweckt hatte - zumindest wachte Tamora mit Adleraugen über Othello, wenn er sich gerade nicht auf Saaris Arm befand. Tamora hatte sich ein wenig langsamer bewegt als sie über Route 8 gingen, weil die Route schließlich direkt vor ihrem Moor lag, doch im Endeffekt schien das Fennexis sich seinem neuen Leben bewusst geworden zu sein und hatte Silvester und Saari recht schnell wieder eingeholt. Ohnehin gab es auf der Route recht wenig interessantes was Saaris Aufmerksamkeit auf sich zog und so durchquerten sie die Moorroute relativ schnell, und schon bald baute sich vor ihnen die große Stahlbrücke auf, die über den Fluss nach Twindrake City führte.

"Oh wow!", rief Saari begeistert aus und betrachtete das Stahlgerüst bewundernd. "Also, ist jetzt nicht unbedingt die Bauart die ich bevorzugt hätte, aber schlecht aussehen tut sie nicht.", meinte sie fachmännisch und legte eine Hand an ihr Kinn.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Sa Jan 16, 2016 2:15 pm

#041
Auf der Brücke


cf. Das Pokémon Center von Nevaio City, Nevaio City

Nun waren die beiden eher ungleichen Geschwister wieder losgezogen! Silvester freute sich insgeheim darüber, das Pokémon Center mit den erwartet schlechten Betten (wie er stets über ein Bett klagte, welches nicht seines war) verlassen zu können, ihm grauste aber auch schon die Vorstellung, dass in Twindrake City wahrscheinlich wieder so etwas Derartiges in irgendeiner Weise auf ihn warten würde - es war eine unausweichliche Tatsache, dass er reiste und er genoss es ja auch, irgendwie. Schlaf bekam er aber trotzdem, was ja auch nicht so schlecht war.
Die Moorroute war ebenso etwas, was eher negativ in den Erinnerungen des jungen Mannes (wenn überhaupt) festgehalten werden würde, obgleich es fragwürdig war, wie lange sich so etwas dann auch tatsächlich in seinem Gehirn aufhalten wollte.
Saari war wie so oft vorher diejenige gewesen, die das Tempo ansagte - es war früh am Morgen, er hatte (wie so oft) eher mäßig gut geschlafen, aber Silvester nahm die Füße zusammen und hielt an diesem Tag sogar mit Saari mit, hah! Er war ja auch kein langsamer Mensch, eher ein langsamer Spaziergänger und für ihn war das meiste ein Spaziergang geworden ... Na ja. Diesmal hatten sie aber doch noch einen Rückläufer - oder eher eine Rückläuferin, denn das neue (schillernde, wie die kleine Schwester es dem großen Bruder natürlich auch pfleglich unter die Nase reiben wollte) Pokémon des weißhaarigen Mädchens blieb ein wenig zurück, ehe es rasch wieder aufholte.
Silvester bedachte es, wenn er ehrlich sein sollte, immer noch mit einem ein wenig argwöhnischen Blick, stellte aber nichts weiter in Frage. Er war zwar kein besonders empathischer Mensch, was er durchaus zugeben würde, aber unmenschlich war er nun auch wieder nicht!

Nun ... waren sie also auf dem stabilen Gerüst der Zylinderbrücke, ein schlichtes Stahlkonstrukt, was nach Silvesters Gutdünken nicht gerade gemacht wurde, um wirklich kunstvoll und hübsch auszusehen, sondern vielmehr eher den praktischen Nutzen dahinter verfolgte. (Oh, außer natürlich, es war diese seltsame moderne Kunst, die ohnehin keine Regeln zu haben schien.) "Hättest du lieber etwas Prunkvolles wie das Magnum Opus in Kalos gehabt?", neckte der große Bruder mit einem Schmunzeln, als die kleine Schwester es nicht unterlassen konnte, einen fachmännischen Kommentar abzugeben - aber hey, sie war ja auch diejenige von den beiden, die wenn schon denn schon für Schönheitsaspekte zuständig war, hm? "Aber zugegeben, trifft nicht meinen Geschmack", kommentierte er selbst kurz angebunden und ließ den Blick über die schwarze, graue, eiserne oder vielmehr eher stählerne Brücke schweifen, die Hände in den Taschen, locker da stehend. Begleiten tat ihn an diesem Tag sein trotz des zurück gelegten Weges immer noch recht schläfriges Despotars. Müde sah er sich um und müde blickte er sich weiter um, Ernie hielt sich vor Allem in der Nähe zu seinem Trainer auf, um nicht plötzlich verloren zu gehen oder sonst etwas Schreckliches, was garantiert dazu führen würde, dass man nach ihm fahnden müsste oder er sich hoffnungslos verirrt. Zurücklassen ... das würde er in dem müden und auch in einem wachen Zustand seinem Trainer nicht zutrauen!
Die beiden Geschwister gingen also ruhigen Mutes die Brücke entlang, als sich durch nahende Geräusche ein kleines Übel anzukündigen schien ...

mit Saari
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Sa Jan 16, 2016 4:10 pm

mit Silvester | 44
Saari verzog kurz das süße, kleine Gesicht und schüttelte dann den Kopf. "Nein, auch nicht.", antwortete sie dann und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. "Lieber irgendwas... altes oder so. Aus Holz. Mhh..." Grübelnd legte sich ihre Stirn in Falten und sie neigte den Kopf hin und her, während sie nachdachte. "Klassisch halt." Saari dachte kurz über das Magnum Opus in Kalos nach, in dem sie tatsächlich noch nie gewesen war, und fühlte sich für einen Moment irgendwie.. blöd. Wie kam es, dass sie noch nie in einem solchen Schloss gewesen war? Gerade sie als Freundin der Royalness hätte dahin eigentlich schon mal reisen müssen, nur des Schlosses wegen. Hmpf. Saari verzog den Mund kurz und seufzte dann, ehe sie die Arme hinter dem Rücken wieder löste und zu Tamora sah, die sich mittlerweile vorsichtig Ernie genähert hatte und ihm schüchtern zuwinkte. Nein, wie süß.
Der Blick des Mädchens flog wieder zu ihrem Stiefbruder und es legte den Kopf leicht in die Schräge, während es ihn beobachtete. "Was hast du eigentlich noch so vor? Also, in Einall meine ich." Bisher hatten sie ja irgendwie nur das gemacht, auf das Saari Lust gehabt hatte und Silvester wurde irgendwie immer so mitgeschliffen.. "Möchtest du irgendetwas bestimmtes sehen?" Neugierig betrachtete Saari den Größeren und war wirklich gespannt auf seine Antwort. Einall war eine wirklich große Region und es gab unheimlich viel zu entdecken - glücklicherweise auch nicht ganz so viel Meer. Manchmal war Saari wirklich dankbar darüber, dass Silvester keinen Top 4 Posten in Hoenn angeboten bekommen hatte, wo Hoenn ja größtenteils nur Meer war. Allein bei dem Gedanken schüttelte es sie schon innerlich und sie warf ihn so schnell wie möglich wieder ab.

Saari wagte sich näher an das Geländer des Brücke heran, ehe sie sie letzten Endes auch ganz betrat. Nur durch rumstehen würden sie schließlich nicht weiter kommen, nicht wahr?
Die Aufmerksamkeit der Weißhaarigen wurde jedoch von etwas anderem abgelenkt, nämlich von entfernten Motorgeräuschen, die offenbar auf sie zu kamen. Das Geländer vibrierte leicht unter dem Rattern der Geräte, ehe Saari schon bald erkannte, was die Quelle war: Mehrere schwarze Motorräder die auf Silvester und sie zugerast kamen. Das Mädchen verengte die Augen und trat vom Geländer zurück um zu Silvester zu gehen. Auch Tamora hatte sich nun wieder zu den Menschen begeben und sah dem herannahenden Übel unsicher entgegen, ab und an wurde zu Ernie gesehen.
Wider Erwarten fuhren die Motorrad-Typen die beiden Geschwister und ihre Pokemon nicht um, sondern blieben kurz vor ihnen stehen. Ein dicker Kerl mit Lederjacke und Bandana um die Stirn ließ seine Maschine nochmal aufbrummen, ehe er von ihr abstieg und herausfordernd zu Saari und Silvester schaute. "Aha, aha. Ihr wollt also unsere Brücke überqueren, was?!", rief er ihnen entgegen und Saari hob angewidert eine Augenbraue. Der Kerl sah schon aus als würde er sich nie waschen und bis zum Himmel stinken - näher kommen wollte Saari also bei Arceus nicht. "Und?", antwortete sie mit frechem Unterton, bevor Silvester überhaupt etwas sagen konnte. Jene Antwort ließ die Gang auflachen und der Anführer von ihnen spuckte kurz auf den Boden.. Urgh. "Hör mal zu, Kleine! Wird sind 'das schwarze Impoleon'! Du solltest eigentlich froh sein, dass wir euch nichts tun wollen. Außer einen Kampf!" Unbeeindruckt hob Saari die Augenbraue - als würde sie sich von so etwas einschüchtern lassen. Sie reagierte nicht auf das was er sagte, sondern hörte ihm weiter zu. "Ihr kämpft gegen mich und einen von uns eurer Wahl, und wenn ihr gewinnt dürft ihr die Brücke passieren und unser Gangname wird in das Pokemon geändert, das den Siegerschlag gesetzt hat." Abwartend sah der Kerl zwischen Saari und Silvester hin und her - und auch Saari hob nun den Kopf um zu ihrem Bruder zu sehen.


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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Di Jan 19, 2016 5:17 pm

#042
"Schwarzes" ... was?


Er zog eine Augenbraue hoch; nachdem er vor einigen Jahren erst den Begriff von "supersüßniedlich" (der liebe Ernie-Ernesti fiel nicht darunter - noch nie) geklärt hatte, drückte seine kleine Schwester ihm in einem Fort zu Beginn ihrer Reise noch ein neues Rätsel auf ... bis er das gelöst hatte, würde es ja nur noch Jahre dauern. "Holz? Klingt ... märchenhaft", kommetierte er ihren Einwand schmunzelnd. Er selbst musste innerlich zugeben, dass er etwas Stabiles aus Stein bevorzugte; aber hey, kein Wunder, er und Gestein ... was ein Witz.
Ernie dagegen sah sich verschlafen um und ahmte tatsächlich einfach nur die Bewegung des Fennexis nach, ehe das allzeit müde Pokémon durch einen unauffälligen Stupser seines Trainers zu mehr Geistesanwesenheit geriet und so etwas wie lächelte und freundlich nickte. Das grüne Pokémon setzte sich in einem Impuls kurzerhand kurz auf den Boden und ... nun ja, saß da erst einmal gemütlich, ehe es abwechselnd aufstand und sich wieder hinsetzte, um nicht hinter seinem Trainer zurück zu fallen. Immer wieder warf er verwirrt-verstört-freundliche Blicke zu dem Fennexis, was er tatsächlich gerade erst realisierte. ... War es schon immer da gewesen? Doch, ja, klar, hatte Ernie das denn nicht auf dem Weg schon gesehen? Er stieß einen grüßenden Laut aus.
Währenddessen widmete Silvester nicht unbedingt seine Aufmerksamkeit Ernie und der hohen Wahrscheinlichkeit, dass er eventuell verloren gehen könnte, weil er einfach zurückblieb (und vielleicht auf dem Weg eingeschlafen war, ha ha), sondern eher seiner Schwester. Nachdenklich blickte er zwischen den Streben der Brücke hin und her, eher nebensächlich, während er seinen Gedanken freien Lauf ließ. Ob er etwas in Einall wollte ...? "Ich könnte ein paar Orden sammeln", gab er mit schiefen Unterton von sich, "aber das macht herzlich wenig Sinn." Die Feststellung würde wohl auch von allen anderen unterstützt werden, die das hören würden, denn warum sollte er als Top 4 noch Orden sammeln? Nicht, dass er es nicht machen würde (er mochte das Sammeln der Metallplättchen wohl einfach gerne), aber ... war er nicht langsam zu "alt" dafür? "Eigentlich möchte ich nur dorthin, wo du gerne hin möchtest", schloss er schließlich, denn ihm fiel partout keine Sehenswürdigkeit ein, die ... nun ja, in seinen Augen wirklich aus eigenem Antrieb sehenswert war. Außer vielleicht Buchladen X und Bibliothek Y, und so weiter. "Oh, aber meinen Kampfplatz würde ich schon gerne mal sehen", ergänzte er mit schelmischen Unterton, "und meine neue Bleibe." Das war es aber nun wirklich, er war ja schon einmal - vor irgendwann-eben langer Zeit - schon einmal hier gewesen, aber an etwas erinnern tat er sich trotzdem nicht.

Und schon bald wurde aber die idyllische Ruhe gestört, nachdem sich Silvester verkniffen hatte, seiner Schwester darüber zu belehren, dass sie nicht allzu nahe an das Geländer gehen sollte, weil sie ja herunter fallen könnte - er unterstellte ihr vielleicht einiges, aber ganz sicher nicht grenzenlose Dummheit. Es wäre ja nur zur Sicherheit gemeint, dennoch verkniff sich der große Bruder seiner kleinen Schwester zuliebe die große Sicherheitsbelehrung, Abschnitt Brücke.
Ein heranbrausendes Motorgeheul und schmierig wirkende Typen waren die Folge von dem, was Silvester weniger anziehend fand. Wenn überhaupt. Instinktiv stellte sich Silvester leicht schräg vor seine kleine Schwester und hob nur eine Augenbraue, ließ Saari erst einmal reden. Und dann war die Forderung auch schon gestellt worden und sie hätte nicht besser sein können.
Ein Funkeln platzierte sich in den Augen des Top 4s, ein hämisches Grinsen verzog seine Mundwinkel zu einem spöttischen Lächeln. Ja, ach ja, es war durchaus amüsant zu beobachten, wenn man in einer Region noch keine Berühmtheit erlangt hatte, obgleich sie einem zustand.
"Natürlich machen wir euch fertig", erwiderte der junge Mann kühl und das Despotar, von der Präsenzänderung seines Trainers geleitet, erhob sich schwerfällig, während es sich die Augen rieb und sich dann kampfbereit neben seinen Trainer stellte. Fragend und für einige Sekunden den Ausdruck grenzenloser Siegesgewissheit aus dem Gesicht wischend sah er zu seiner Schwester hinunter. "Bereit für ein kleines Zwischenmatch?", fragte er vorsichtig, aber nicht ohne nicht belustigt zu klingen. Es juckte mal wieder in seinen Fingern, es war zwar nicht gerade schrecklich lange her, dass er trainiert hatte, aber ... nun ja, es war immer eine gute Auffrischung. Und spannend war es allemal immer.

mit Saari
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mo Feb 08, 2016 3:12 pm

mit Silvester | 45
So so, Silvester wollte also am liebsten seinen Kampfplatz sehen. Gut, zu dem waren sie ja auch gerade auf dem Weg! ... Wo genau war der eigentlich? Saari hob die Augenbrauen nachdenklich, sprach den Gedanken aber nicht aus. Sie wollte ja nicht doof klingen oder so... Sie wusste nur, dass die Liga irgendwo im Norden war.. und sie waren ja relativ weit im Norden.. Ja.. das ginge schon irgendwie.. Silvester würde schon wissen, wo sie hin müssen! Hoffte sie zumindest.
Sie nickte seine Reisewünsche lediglich ab, da kamen dann auch schon die komischen Biker, die allen ernstes meinten, diese Brücke würde ihnen gehören. Pah. Dass sie nicht lachte! Solange diese Typen die Brücke nicht selbst gebaut haben gehört ihnen gar nichts, so sah es nämlich aus! ... Doch auch das behielt das Mädchen für sich, schließlich war ihr gesunder Menschenverstand ausgereifter als absichtlich große, in Lederjacken gekleidete, bärtige Männer zu provozieren. Haha.

Abwartend sah sie zu Silvester hoch, auch wenn sie genau wusste, dass ihr Bruder einen Kampf niemals ablehnen würde. Offenbar hatten die Biker keine Ahnung, wer Silvester überhaupt war... sonst hätten sie wohl lieber doch wieder kehrt gemacht. Aber naja. Wie erwartet lehnte Silvester die Herausforderung nicht ab und Saari ballte die Hände amüsiert und euphorisch zu Fäusten. Jaha, endlich wieder ein Kampf...! Ganz klar würde sie dafür Tamora aufs Feld schicken, schließlich war das Pokemon ziemlich gut trainiert. Wenn man nichts anderes zu tun hatte war es vermutlich auch nur logisch, dass man sich die Zeit mit trainieren vertrieb...
"Na Logo!", rief sie begeistert und sah die Biker mit funkelnden Augen an. Die würden sie schon umhauen..! Das weißhaarige Mädchen wandte sich zu Tamora und winkte das (momentan noch) schüchterne Pokemon zu sich. "Bist du bereit, den Typen ordentlich einzuheizen?", fragte sie ihr neues Pokemon begeistert und beobachtete, dass das Fennexis nun die Gegner begutachtete. Es dauerte ein paar Sekunden bis sie wieder zu Saari sah und siegessicher grinste, von einem Nicken begleitet. "Dann wäre das entschieden!", lachte der Biker-Anführer und stieg von seinem Motorrad. "Wir kämpfen hier auf der Brücke, weil es unser Revier ist. Ihr müsst euch nur noch einen weiteren Gegner aussuchen." Er machte eine ausladende Geste mit dem Arm, die alle Biker mit einschloss. Bevor Silvester überhaupt reagieren konnte zeigte Saari bereits mit einem Finger auf einen der Kerle. Supergroß, übersäht mit Muskeln und sah wirklich nicht spaßig aus. Hehehe! Perfekte Wahl.

Die Biker räumten die Brücke und lediglich der Anführer, Hank genannt, und sein Kampfpartner, Eddy, waren noch gemeinsam mit Silvester, Saari, Tamora und Ernie. Tamora hatte sich vor Saari gestellt und kampfbereit ihren Zauberstock gezogen, auf dem sich kleine Flammen züngelten. Sie sah nachdenklich zu Despotar und schien wohl über irgendetwas nachzudenken, dann sah sie wieder nach vorne zu den Bikern. "Also, keine Items, kein Tausch. Jeder hat nur ein Pokemon.", verkündete Hank die Regeln und schlug sich kampfbereit die Fäuste aneinander. "Dann mal los!" Beinahe gleichzeitig zückten die Biker je einen Pokeball und warfen sie in die Luft um ihre Pokemon zu befreien. Hank schickte ein ziemlich wütend aussehendes Bisofank in den Ring, das ausschnaubte und mit den Hufen über den Boden schabte. Eddy schickte ein Rokkaiman in den Kampf, das sich sofort kampfbereit hinstellte. Saari musterte beide Pokemon, dann sah sie zu Silvester und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
"Feuerwirbel auf das Rokkaiman.", befahl sie Tamora ohne weiteres Warten und in schnellen Bewegungen wirbelte sie ihren Stock herum, so dass kleine Flammen auf das Rokkaiman zuflogen und es in einem Wirbel gefangen hielten, das ihm jede Runde Schaden zufügen würde. Saari nickte bestätigend und sah zu Hank. "Dampfwalze!", lautete sein Befehl und sein Bisofank warf sich auf die Hinterbeine um dann mit einem tiefen Grollen zurück nach vorne zu fallen. Eine große Druckwelle machte sich durch den Boden direkt auf Ernie zu.


Bisofank | Achtlos | Dampfwalze, ....
Rokkaiman | Hochmut | ...

ooc: Ich würde sagen du steuerst die Angriffe von Rokkaiman gegen Tamora und ich die von Bisofank gegen Ernie? (:


Zuletzt von Saari am Mo Feb 15, 2016 5:43 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mo Feb 15, 2016 5:29 pm

#043
Keiner kennt ihn.


Wundern konnte man sich wahrscheinlich immer noch allemal über die Tatsache, dass er in Einall den Bekanntheitsgrad einer Gurke hatte - nein, halt, die waren ja sogar noch berühmter als er, ha ha ... Entsprechend war er den meisten genauso namenslos wie ... wie etwas eben unbekannt sein konnte! Er schüttelte nur (für Zuschauer wahrscheinlich ziemlich kontextlos) in bedauernder Gestik den Kopf, auch wenn er dann mehr oder weniger leichtes Spiel haben würde - zwar hieß die Tatsache, dass man ihn nicht wirklich kannte, dass die Gegner entsprechend schwach waren, also rechnete er nicht direkt mit einem Einschlagtreffersieg, wie er ihn eigentlich immer gerne hätte. Die eher unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeit, dass diese Möglichkeit eintraf, konnte er immerhin noch mehr oder weniger realistisch einschätzen. Niemand war wirklich aufgrund des reines  Bluffes ein Großmaul - es sei denn, man war wirklich ein dummer, dummer Mensch mit seltsamen Vorstellungen der Welt. (Und nein, tatsächlich zählt Silvester nicht unbedingt zu dieser Sorte Größenwahn! ... Glaubte man noch.)
Ehe Silvester aber noch so etwas wie ein Mitspracherecht bei der Gegnerwahl anmerken konnte, kam ihm seine kleine Schwester auch schon zuvor - und da hatten sie auch schon ihren Gegner, ein Bild von einem Schläger, hurra! ... Oder so.
Von der Stärke des Trainers würde sich Silvester aber niemals beeindrucken lassen, wenn es um einen Pokémon-Kampf ging.

Nun wurde es allmählich leerer auf der Bühne, als die vier Kontrahenten sich alleine mit ihren Pokémon gegenüber standen. Die Namen der beiden Biker konnte er sich ohnehin nicht merken, weshalb er sie in A - der Anführer - und B - der Spießgeselle - unterteilte, um wenigstens sie so unterscheiden zu können, obgleich es für ihn nicht von nöten sein würde.
Ernie stellte sich weniger kampfbereit als Tamora vor seinem Trainer, unterdrückte er doch ein langsames Gähnen, was schleichend seine Mundwinkel zu bestechen wusste. Als er aber die Sachlage, in der er sich leider Arceus befand, nun wirklich realisierte, schossen seine Augen schon ein wenig weiter auseinander und er begutachtete diese Menschen dort vor ihm. Er konnte doch keine Menschen angreifen, oder ...?! Ja, so lauteten die Gedanken des (mehr oder weniger) friedlichen Despotars, als die beiden auch schon a) die Regeln erläuterten und b) ihrerseits Pokémon in den Kampf schickten. A also ein Bisofank und B ein Rokkaiman.
Da sich die kleine Dame scheinbar das Rokkaiman ausgesucht hatte, würde sich das Top 4-Mitglied um das nicht gerade friedliche Bisofank kümmern, was eine gewaltige Menge an Druck ausübte, um alles erschüttern zu lassen - gnadenlos, wie er fand, wo er doch auch den eigenen Verbündeten Schaden zufügte ... Nun, war nicht seine Sache.
Anstatt sich aber einer durchaus starken Attacke zu bedienen, die das Pokémon noch nicht gut beherrschte, verließ er sich eher auf die Sachen, die schon recht gut wirkten. "Steigerungshieb auf ... den anderen Gegner", gab Silvester seinem Pokémon zu Protokoll, auch wenn er nicht wirklich wusste, wie das gegnerische Pokémon überhaupt hieß ... na ja, egal.
B war ob der einnehmenden Attacke wenig eingeschüchert, wahrscheinlich polierte die Tatsache, dass das ja "nur" ein kleines Mädchen sei, mächtig sein Ego - was in Silvesters Augen kläglich falsch war, denn man sollte niemanden aus seiner Familie unterschätzen (fand er). "Schmarotzer auf das Fennexis!", befahl er seinem Rokkaiman direkt.

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Bisofank | Achtlos | Druckwelle, ....
Rokkaiman | Hochmut | Schmarotzer, ...

[out: Können wir gerne so machen! c:]
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Fr Feb 19, 2016 11:22 am

remember there's someone at your side
so try hard to see all the benefits
46 // Silvester

Das Bisofank begann mit einer Druckwelle, die allerdings ebenfalls seinem Partner dem Rokkaiman schadete - na, wenn sie das so wollten.. Unvorteilhafterweise wurde davon aber auch Tamora getroffen, was ihr arg zusetzte. Bodenattacken waren so eine Sache bei einem Fennexis, doch Tamora ließ sich davon nichts ansehen und steckte es weg, so gut sie es eben konnte. Kurz schüttelte sie schnaubend den Kopf und strich sich mit dem Stock durch die Haare, dann fixierte sie wieder ihren Gegner. Ernie schien den Angriff auch gut weggesteckt zu haben (alles andere hätte Saari auch gewundert), dementsprechend musste sich das weißhaarige Mädchen nicht weiter auf das Despotar konzentrieren, sondern konnte ihr Augenmerk auf das Rokkamain lenken.

Jenes wurde von seinem Trainer angewiesen Schmarotzer zu benutzen und Saari kam nicht darum herum das Gefühl zu haben, er würde sie unterschätzen nur weil sie jung war. Gut, das sollte er mal tun. Sowas konnte sich immer nur gut für Saari auswirken, denn wenn man sie unterschätzte war es für sie umso leichter, verheerende Schläge auszuteilen. Es war ja auch nicht selten, dass man sie unterschätzte. Bei Wettbewerben auch gerne, einfach der "Oh, ein kleines Mädchen das sich an einem Wettbewerb versucht, wie süß!"-Einstellung wegen. Aber Saari machte sich daraus nichts; wenn jemand den Fehler machen wollte seine Gegner zu unterschätzen solle er es tun, sie würde es nicht tun.
Tamora wurde also mithilfe von Schmarotzer angegriffen, was ihr vermutlich auch großen Schaden bereitet hätte, wenn Saari nicht vorher hätte eingegriffen. "Magieflamme.", lautete der Befehl und mit einem spektakulären Herumwirbeln ihres Stabes schleuderte Tamora dem anlaufenden Rokkaiman eine mächtige Flamme entgegen, die das Pokemon im Lauf umschloss und zurückwarf. Das Krokodil blieb einen Moment am Boden liegen und schnaubte aus, schließlich schadete der Feuerwirbel ihm ebenfalls konstant, richtete sich aber dann wieder auf. Der Kampf gegen dieses Pokemon würde schwierig werden, denn sowohl Psycho- als auch ihre Elektro-Attacken würden bei ihm keine Wirkung haben. Vielleicht hätte sie als Gegner doch lieber das Bisofank genommen... Aber egal. Das würde schon klappen.

Apropos Bisofank.
Ernie hatte das Pokemon mithilfe eines Steigerungshiebs angegriffen und teilte Schläge wie ein Meister aus, während der Bulle versuchte sich dagegen zu wehren. Sein Trainer biss die Zähne auf einander und schüttelte den Kopf. "Kopfnuss!", befahl der Biker und das Bisofank stürzte sich Kopf voran in die Schläge von Ernie um das Despotar umzuwerfen und ihm so zu schaden - ein ziemlich riskanter Zug, aber Saari hatte nicht besonders viel Zeit um auf den Kampf ihres Bruders zu achten. Das Bisofank seinerseits war allerdings ziemlich wütend, das stand förmlich mit einem Leuchtschild über seinem Kopf. Vielleicht sollten sie sich darauf konzentrieren, gemeinsam einen Gegner zu erledigen... Aber dafür war das Rokkaiman noch zu stark und Saari konnte einen Hypnose-Angriff noch nicht riskieren, die Chance dass es daneben ging war noch zu hoch. Ein Glück, dass Typenvorteile keine Wirkung auf Statusattacken hatten, sonst hätte Saari Hyponose gar nicht in Petto - vielleicht konnte sie ihren Gegner damit irgendwie überrumpeln, wenn es so weit war... Saari behielt diese Idee im Hinterkopf und beobachtete wieder das Rokkaiman, das noch immer von Flammen umgeben war.



Bisofank | Achtlos | Dampfwalze, ....
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Sa Feb 20, 2016 3:14 pm

#044
Zwei gegen Zwei


Während also mehr oder weniger alle unter der Dampfwalze litten und Biker A höhnend auflachte, obgleich ihm Biker B eine grimmige Grimasse zuwarf, die von dem anderen nicht quittiert wurde, konzentrierte sich auch schon wieder jeder auf seinen eigenen Kampf.
Während also Biker A seinem Bisofank eine Kopfnuss bewahl, die von dem kämpfendem Despotar mit einem grimmigen Brummen hingenommen wurde, befreite sich das Unlicht-Gestein-Pokémon auch schon wieder von seinem Gegner, indem er es - keine Attacke wirklich benutzend - wieder zurück schubste. Biker B dagegen war nicht gerade erfreut über den herzlich wenig angerichteten Schaden und wollte sofort etwas machen, was dem verflixten Pokémon gefälligst auch pro Runde Schaden zufügen wollte!

Just in dem Moment, in dem Biker B seinem Rokkaiman kurzerhand "Sandsturm!-" zurief, aktivierte sich nun doch noch die Ernie-eigene Fähigkeit eines Sandsturms einen Ticken zu spät, als das Despotar realisierte, dass es sich ja in einem Kampf befand! Achselzuckend schwirrte also der Blick des Rokkaiman zu seinem Trainer hinüber, der ihm de facto eine Attacke befohlen hatte, die er auch ausgeführt hatte, welche wiederum im Grunde nichts brachte. Der Sandsturm bildete sich, doch das Rokkaiman würde nichtsdestotrotz aufgrund seines Typs keinen Schaden nehmen - anders als das Bisofank und das Fennexis. Schaden nahm er dennoch durch den Feuerwirbel, besiegt war es aber immer noch nicht.

Wo Saari jedoch aufgrund ihrer Erscheinung, ihrer Größe und ihres Geschlechts unterschätzt wurde, wurde ihr großer Bruder wiederum aufgrund seiner in Einall noch herrschenden niedrigen Bekanntheitsgrad unterschätzt. Wahrscheinlich hielt man ihn entweder für einen bloßen Trainer, der seine Schwester durch Einall herumführte (was eher andersherum war, da sie ja die Kontrolle und das größere Wissen über Einall verfügte, hah), oder aber für einen normalen Touristen, der seine kleine Schwester herumführte. Oder ein kleines Mädchen, auf was er aufpassen musste - wie man es auch drehte und wendete, sie sahen sich wirklich nicht wirklich ähnlich.
"Steigerungshieb, nochmal!", befahl der große Mann also seinem ebenso größeren Pokémon, der sich nicht von der Kopfnuss des anderen Pokémons einschüchtern ließ, sondern sofort noch einmal zum selben Angriff überging - nur diesmal natürlich ein wenig heftiger und durch den Sandsturm zu watscheln war seit jeher etwas gewesen, was ihm lag. Wenn man nun einmal eigentlich bei jedem Mal, wenn man in den Kampf trat, ein solches Wetterphänomen herauf beschwörte, dann gewöhnte man sich daran, mit Sand in den Augen zu gucken oder so. Die schläfrige Gestalt des Despotars legte sich aber mit jeder Sekunde, die er in den Kampf verwickelt war.

"Geht es dir gut?", gab er halblaut von sich zu seiner Schwester, dessen Fennexis unglücklicherweisevon dem Sandsturm betroffen war. Er sprach extra ein wenig lauter und senkte auch seinen Kopf ein wenig, damit die anderen nichts davon mitbekommen würden. Anders als die beiden Gegner waren die beiden Geschwister doch durchaus in der Lage, miteinander zu kommunizieren. "Tut mir Leid, ich habe nicht daran gedacht, dass ...", versuchte er sich für die Misere zu entschuldigen, für die sein Despotar eindeutig verantwortlich war, die im Umkehrschluss aber wie man sah ohnehin durch das Rokkaiman hätte ausgelöst werden können.

mit Saari


Bisofank | Achtlos | Druckwelle, Kopfnuss, ...
Rokkaiman | Hochmut | Schmarotzer, Sandsturm, ...
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Fr März 11, 2016 7:46 pm

you've gotta get up and try
Are you just getting by?
47 // Silvester

Irgendwie beinahe zeitgleich starteten Ernie und das Rokkaiman einen Sandsturm (oder eher zwei...?), so dass der Brückenteil und somit auch das Kampffeld in Sand gehüllt wurde und Saari sich schützend den Ärmel vor ihr Gesicht hielt. Man wollte ja schließlich keinen Sand ins Auge kriegen, das wäre wohl kontraproduktiv. Ein kurzer Blick zur Seite und sie versicherte sich, dass Tamora zwar Schaden vom Sandsturm erlitt, dieser sie jedoch nicht direkt von den Beinen riss. Na, immerhin, huh? Es wäre auch ziemlich komisch gewesen, wenn ein kleines bisschen Sand ein gut trainiertes Fennexis umhauen würde... Wie dem auch sei.
Ernie und das Bisofank lieferten sich gegenseitig ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen. Wortwörtlich, denn beide Pokemon waren passender Weise Dickköpfe. Ha. Durch die Körpernähe, die durch die Kopfnuss hervorgerufen wurde, traf der Steigerungshieb von dem Despotar dieses Mal und warf das bullige Gegnerpokemon zurück. Ein Glück, dass Kampf doppelten Schaden verursachte und Ernies Angriff jetzt auch noch erhöht war. Saari schmunzelte kurz, dann blickte sie wieder zum Rokkaiman und stellte fest, dass es irgendwie nichts tat. Warum auch immer. Sie hob eine Augenbraue und wandte den Blick zum Fennexis. "Hypnose.", murmelte sie etwas leiser, damit die Biker diesen Befehl durch den Sturm nicht hören konnten. Tamora deutete nur kurz ein Nicken an und lief direkt durch den Sandsturm hindurch um vor dem Rokkaiman zum Stehen zu kommen. Der Blickkontakt wurde aufgenommen und ehe der andere Biker etwas hätte sagen können wirbelte Tamora ihren Zweig herum und schneller als erwartet fielen dem roten Krokodil die Augen zu und es fiel zu Boden. Damit hatten sie zumindest einen Gegner zeitweise ausgeschaltet und durch den Feuerwirbel erlitt er trotzdem weiter Schaden. "NEIN! Was soll denn das?!", rief der Kerl wütend und trampelte herum während er sein Pokemon betrachtete.

Saari und Tamora wandten sich sofort zu dem Bisofank, das erneut zu einem Angriff ansetzte und auf Ernie zulief. "Psychokinese, Tamora!" Während der Zweig des Pokemons wieder aufleuchtete fragte Saari sich, inwiefern dieser Stock wohl tatsächlich magisch war... Das gegnerische Bisofank wurde jedenfalls im Rennen in die Luft gehoben, von einer violetten Aura umgeben, und direkt auf seinen Kampfpartner geschleudert. Tamora gesellte sich neben Ernie und sah den beiden Pokemon entgegen; das eine immer noch schlafend; bereit zum nächsten Angriff.
Dann sprach Silvester sie auch schon überraschender Weise an und Saari blickte irritiert zu ihrem großen Bruder. "Sowas gehört halt zum Kampf?", entgegnete sie und war sich nicht ganz sicher, was Silvester da eigentlich meinte. Dass ein Despotar einen Sandsturm heraufrufen konnte war ja keine Neuheit..? Außerdem wäre er wohl so oder so entstanden, weil das Rokkaiman den Befehl dazu bekommen hatte. Hm.
Das Bisofank rollte sich (elegant) von seinem Partner herunter der noch immer im Reich der Träume schlummerte und schüttelte sich benommen, ehe es Ernie und Tamora wieder fixierte und nach von stürmte, nachdem der Biker ihm neue Befehle gegeben hatte. Während des Laufens fing es an rot zu leuchten (Energiefokus sei Dank) und es setzte offenbar einen Furienschlag ein, gezielt auf Ernie. Da hat sich wohl jemand einen Erzfeind gemacht!



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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mo März 14, 2016 5:20 pm

#045
Und da schlief einer ein ...


Überrascht, aber keineswegs abgeneigt stand der junge Mann nun der neuen Wendung gegenüber, die er im Sandsturm erfassen konnte, während Ernie unwissend einfach nur das Ende des Kampfes herbeisehnte, damit er sich wieder ruhend in die nunmehr sandbedeckte Brücke setzen konnte, weshalb er natürlich noch mehr in den nächsten Hieb einlegen konnte.
Ein schwaches Lächeln bildete sich auf dem Gesicht des Älteren ab, als er hörte, was die junge Dame von sich gab - immerhin wurde sie langsam erwachsen! Er sollte wirklich nicht ständig vergessen, dass sie nicht mehr elf oder neun war, sondern satte fünfzehn - das Alter, in dem er damals erst die Reise gestartet hatte und anders als sie noch nicht alles beisammen hatte, um als richtig gut zu gelten (in ihrem Fall fünf Bänder, in seinem acht Orden). Silvester konzentrierte sich jedoch wieder auf den Kampf; eines war so weit er sehen konnte trotz des harten Aufpralls des Bisofanks immer noch im seligen Schlummer, es schien ganz, als hätte der Gesang der Fennexis-Dame eine ziemlich gute Wirkung. Nur schlecht für das große Pokémon, dass das Bisofank nun durch den Angriff ebendieser wohl noch ein wenig rasender wurde. Dabei wurde es auch noch von Biker A angefeuert im Sinne von: "YOOOOO! Zeig deine WUUUUT, Junge!" Und so weiter. Wirklich viel konnte Silvester zum Glück auch nicht hören, dafür rauschte erstens Sand und er versuchte möglichst, das Gehampel des Menschen zu ignorieren.
"Und jetzt Zen-Kopfstoß!", befahl und vertraute er einmal der neuen eigens beigebrachten Attacke des Despotars, aus welchen Winkeln und Ecken diese neue Attacke auch immer kam - wenn sie da war, wollte er zeitgleich auch einmal sehen, zu was sie fähig war. Durch den gesteigerten Angriff müsste Ernie zumindest körperlich mehr drauf haben, als es innerlich bei dem schlafgierigen Wesen aussah. Der Körper des Despotars drehte sich in die Richtung, aus der das Bisofank in rasender Geschwindigkeit auf ihn zugerannt kam und lief ihm diesmal sogar entgegen, den Kopf bereitwillig etwas gesenkt, sogar so etwas wie ein Kampf-"GROOOAR!" ausstoßend, was das Top 4-Mitglied von seinem Teamkameraden recht selten zu hören bekam.

Mit einem leichten Grinsen im Gesicht sah er seinem Despotar zu und nur aus den Augenwinkeln heraus sah er, dass das Rokkaiman sich verschlafen die Augen rieb, wohl durch irgendeinen Lärm wohl wieder aufgeweckt worden (Ernie selbst? Oder doch nur Biker B, der beinahe schon auf die Kampffläche treten wollte, um seinem Pokémon zum Wachzustand zu animieren?). Für ihn selbst war es jedoch zu spät, um Ernie auf das Rokkaiman umzupolen, wahrscheinlich war er selten vertieft in die Attacke, die hoffentlich Erfolg haben würde, so murmelte er nur in Saari-hörbarer Lautstärke: "Pass auf ..." Doch sicherlich hatte seine Schwester das erwachende, gegnerische Pokémon schon gesehen, nicht? Es war zumindest nicht unbedingt unauffällig ... wobei man es auch durch den Sand hinweg nur an den sich bewegenden schwarzen Streifen gut sehen konnte. Nun richteten sich seine Augen aber auch schon wieder auf Ernie, auf das gesamte Kampffeld.
Saari würde diese kleine Situation doch sicherlich meistern, nicht?

"Abschlag", befahl Biker B gerade seinem frisch erwachten Rokkaiman und mit erstaunlicher Geschwindigkeit war das Pokémon auch schon beim Fennexis angekommen, die Hand bereit, um zuzuschlagen, damit ein eventuelles Item auch nicht weiter genutzt werden konnte - und wenn nicht, dann würde er eben nur zuschlagen, das war mindestens genauso gut.

mit Saari


Bisofank | Achtlos | Druckwelle, Kopfnuss, Energiefokus, Furienschlag, ...
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mi März 23, 2016 12:41 pm

48 // Silvester

Das Bisofank, das so dickköpfig auf seine Gegner zuraste ohne an Verluste zu denken, wurde von Ernies Zen-Kopfstoß direkt getroffen - viel mehr war es direkt hinein gelaufen. Idiot. Höhö. Offenbar hatte sein Trainer nicht viel Begabung in Sachen Taktik, sonst würde er nicht immer auf solche Frontalangriffe setzen, wenn sie dem eigenen Pokemon offenbar mehr schaden könnten als dem Gegner. Das sah selbst Saari, und die hatte sich nicht auf Kämpfe spezialisiert. Aber wie dem auch sei - lange würden die beiden Pokemon der Biker nicht mehr kämpfen können, das sah sie ihnen an. Es fehlte also im Endeffekt nur noch der letzte, finale Schlag um sie endgültig zu besiegen, den Kampf für sich zu gewinnen und den Weg endlich weiter zu gehen. Saari hatte schließlich einfach nur nach Twindrake City gewollt, nicht mehr und nicht weniger. Nicht, dass sie etwas gegen diesen Kampf hier nun hatte, aber in ihrer Reise weiterkommen würde das Mädchen schon gerne, wenn es ehrlich war. Da an ihrer Seite aber ein Top 4 Mitglied kämpfte und Saari es bezweifelte, dass die Biker das Ruder jetzt noch an sich reißen könnten, war sie zuversichtig das Ganze gewinnen zu können.

Das Bisofank jedenfalls würde nicht mehr lange machen, allerdings war das Rokkaiman mittlerweile auch wieder aufgewacht. Unpraktischerweise war das Afro-Pokemon aber das Einzige, gegen das Tamora wirklich etwas in der Hand hatte. Man würde sich also auf dieses Pokemon konzentrieren müssen anstatt auf das Rokkaiman - hoffentlich sah Silvester das auch, denn Ernie würde sich um das Krokodil kümmern müssen.
"Bring es mit Psychokinese zu Ende, Tamora.", lautete also ihr Befehl und Tamora machte sich sofort bereit, um das Bisofank mit einem Wirbel aus violettem Licht zu attackieren. Das Bisofank wurde davon erfasst, herumgewirbelt und letzten Endes wieder auf den Boden geschmettert, wo es seinerseits dann kampfunfähig liegen blieb. Sein Trainer rief irgendetwas unverständliches und rannte zu seinem besiegten Pokemon. Auf Saaris Gesicht machte sich ein siegessicheres Lächeln breit, allerdings hatte sie vollkommen verpasst auf das Rokkaiman zu achten, welches nun auf Tamora zulief und sie mit einem Abschlag traf. Zwar trug das Fennexis kein Item, nichtsdestotrotz verursachte die Attacke erheblichen Schaden, so dass Tamora zurücktaumelte und ausschnaubte. Immerhin hatte sie den ganzen Kampf über noch nicht viel einstecken müssen, da besiegte sie dieser Schlag nicht sofort - trotzdem wäre es nicht schlecht, das Pokemon langsam ebenfalls zu besiegen.
Der Feuerwirbel hatte mittlerweile ein Ende gefunden und das Rokkaiman war von den Flämmchen befreit, die vorher um es herum gegeistert waren, aber das ließ sich ja ändern! "Feuerwirbel, nochmal!", rief sie und Tamora beschwörte mithilfe ihres Zweigs neue Flammen, die das Pokemon einhüllen sollten. Saari sah abwartend zu Silvester, damit er endlich den finalen Schlag setzte und sie diesen Kampf für sich entscheiden konnten. Blieb nur zu hoffen, dass die Biker ihr Wort hielten und das Ganze tatsächlich nur ein Kampf war und sie danach weiter gehen konnten... Man kannte ja die Geschichten von Biker-Gangs, die einen dann einfach weiter terrorisierten. Hoffentlich waren sie an eine solche nicht geraten, das würde wohl ein paar Probleme mehr aufwerfen.


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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Fr März 25, 2016 3:53 pm

#046
Schwarzes ... was genau?


Die Attacke saß und beim Top 4-Mitglied sah man das anbahnende, eigentlich immer existente Siegerlächeln, was ein paar Menschen zum Schwärmen brachte, den größeren Teil von Personen mit gesundem Menschenverstand nervlich jedoch eher aufrieb; denn wer saß schon gerne wirklich lange neben einer selten grinsenden Backe?
Auch wenn es geteilte Meinungen darüber gab, ob das durchaus verunsichernde Lächeln dem jungen Mann nicht irgendwann doch lieber vergehen sollte, in Sachen Kampf war es doch viel zu eindeutig, als wenn sie etwas drehen könnten - zumindest in den Augen des jungen Mannes und wenn seine Schwester etwas anderes dachte, dann wäre er wohl zutiefst beleidigt.

Zwischen den Geschwistern fand ein ungesprochener Gegnertausch statt, natürlich war es nun wirklich etwas ungünstig, dass das Rokkaiman nun tatsächlich aufgewacht war - nun übernahmen aber Saari und das Bisofank, und für den guten Ernie blieb "nur" noch das Rokkaiman übrig. Zwar hatte es noch nicht viel eingesteckt, aber auch das würde dem Despotar wohl nicht im Weg stehen, denn "nicht viel" war nicht mit "nichts" gleichzusetzen.
Doch wo man schon kämpfte, konnte man ja auch sicherlich mal etwas Neues ausprobieren, nicht wahr? Mit ein paar einfachen Handzeichen bedeutete Silvester seinem Pokémon, etwas innezuhalten und er wagte es sogar, in gehobener Flüsterlautstärke mit seinem Despotar zu sprechen, da die beiden Biker ohnehin mit sich selbst beschäftigt zu sein schienen ... Na ja. "Hör mal, versuch mal die Attacke von neulich ... wo die Verteidigung gesenkt wird", wies er sein Pokémon an und das konzentrierte Despotar nickte ernst. Wenn er im Kampf war, war er manchmal wie ausgewechselt ... Nun waren auf der gegnerischen Seite nur noch das Pokémon übrig, dem der ganze Sandsturm nichts auszumachen schien.
Mit einem Feuereifer stürmte das Despotar auf das Rokkaiman zu, welches seinerseits zu einem Biss ansetzte - nur war die Attacke des Despotars allein von der Stärke her, auch wenn er die Attacke noch nicht ganz geübt hatte, deutlich stärker. Mit einem Knirscher warf das Despotar den Gegner ein wenig zurück, doch Silvester ließ seinem Pokémon nicht lange eine Atempause und auch das Rokkaiman hatte wenig Zeit, sich zu fangen, als der junge Mann auch schon rief: "Und jetzt noch einmal Steigerungshieb!" Dadurch, dass der Angriff durch die vorangegangenen Attacken gestärkt wurde, war das Rokkaiman nach diesem Schlag auch schon besiegt und endlich legte sich der Sandsturm.
"Nice", kommentierte Silvester und sah sein Despotar mit einem anerkennenden Blick an, doch was die nächsten Minuten passieren sollte ... na ja.

Die beiden Biker jedoch rafften sich auf, nachdem der Sandsturm endgültig weg war, und riefen ihre besiegten Pokémon zurück, verringerten die Distanz zwischen ihnen und den beiden Geschwistern.
"Phe, Anfängerglück!", schnauzte einer der Biker, von denen Silvester aber nicht sagen konnte, ob es nun A oder B war. "Gut, aber ihr habt gewonnen, das kann man nicht abstreiten ... grmpf", erklärte jedoch ebendieser auch, wobei er in das Grübeln geriet. "Aber ihr habt beide irgendwie etwas zum Ende beigetragen, da können wir nicht nur einen ehren - immerhin wäre das ungerecht dem anderen gegenüber", fachsimpelte er laut vor sich hin und weil der andere Biker nur nickte und nickte, schloss Silvester, dass es sich bei dem sprechenden um den Anführer handeln musste.
"Ah ... ja", gab der junge Mann kontextlos von sich. War das nun wirklich eine so wichtige Entscheidung?
"Ich hab's!", fuhr Biker A seinen Monolog einfach nur weiter, "Wenn uns ein Weib herausfordert, sind wir das schwarze Fennexis. Und bei 'nem Kerl eben das schwarze Despotar! Ist das nicht fantastisch?!" Silvesters Züge nahmen einen sehr, sehr, sehr skeptischen Ausdruck an.
"Hast du das gehört, mein Freund-?", murmelte er zu seinem Pokémon, welches Seite an Seite mit ihm gekämpft hatte, doch ... als Antwort bekam er kein grummeliges Grunzen oder sonst etwas, es war ein friedliches Schnarchen.
Nun wandte der junge Mann den gesamten Kopf gen Despotar, was sich tatsächlich ein Nickerchen erlaubte und so wirkte, als hätte es sich dabei auch noch komplett regeneriert! ... Das konnte doch nicht schon wieder "Do-it-yourself Attacke Erholung" sein, oder? "... Das ist nicht dein Ernst, oder? Du ... wann hast du die Attacke denn gelernt?", kommentierte er den Zustand seines Kameraden, während er in der Ferne schon Motorgeheul hörte; scheinbar räumten die Verlierer das Feld.
Entschuldigend blickte der große Bruder zu seiner kleinen Schwester, seufzend. Als er schon nach einem Pokéball kramte, indem er diesen großen Schläfer verfrachten konnte.

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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mo März 28, 2016 2:32 pm

49 // Silvester

Neugierig sah Saari dabei zu, wie Ernie irgendeine neue Attacke ausführte. Silvester hatte es ja nicht für nötig gehalten, besagte Attacke zu benennen, deswegen konnte Saari nur zusehen und staunen. Wie auch immer - das Bisofank wurde besiegt und der gute Herr Biker schäumte vor Wut, schien aber weder sie noch Silvester angreifen zu wollen. Na, immerhin kamen sie dann heute ohne eine Prügelei aus, auch wenn Saari bestimmt eine gute Rechte hatte!
Ernie erledigte kurz darauf dann auch das Rokkaiman und der Sandsturm hörte endlich auf zu wüten. Saari atmete erleichert auf und rieb sich nochmal über die Augen, damit sie auch wirklich klar sehen konnte. Sandstürme waren schon was nerviges. Wieso hatte es nicht regnen können? ODER HAGELN?! Alles war besser als Sand. Jetzt würde sie im nächsten Hotel erstmal ordentlich duschen müssen damit die Körnchen sie nicht mehr störten. Sie warf Silvester einen seitlichen Todesblick ihrer Gedanken wegen zu und sah dann zu Tamora. "Sehr gut gemacht, Tamora.", grinste Saari ihr Pokemon an, welches das Grinsen dann erwiderte. In Tamora steckte doch mehr als das schüchterne Fennexis zeigen wollte - Saari hatte es doch gewusst!

Amüsiert hoben sich Saaris Mundwinkel bei dem Entschluss der Biker. Ja, vermutlich wäre das die beste Lösung für den Namen der Gang.. wenngleich es auch komisch klang. Aber wie auch immer. "Danke für den Kampf!", rief sie den Bikern noch zu als sie abdüsten, aber Saari vermutete, dass sie das schon nicht mehr mitbekommen haben dürften. Die Gedanken verweilten aber ohnehin nicht lange bei den Bikern, denn Ernie war an Ort und Stelle eingeschlafen und döste vor sich hin. Saari bekam mit wie Tamora verwirrt ihren Zweig und dann das Despotar ansah, dann grinste sie Silvester an. "Tja, scheint mir als wäre Ernie besonders müde gewesen.", murmelte sie und verschränkte die Arme hinter dem Rücken, während das Fiffyen das sie begleitete neugierig zu dem großen Riesen tapste und an ihm schnüffelte. Nachdenklich betrachtete Saari das dunkle Pokemon. Hoffentlich fanden sie Reeve bald wieder oder es kam ihnen eine andere Idee, wie sie das Fiffyen zu seinem Besitzer zurück bringen konnten. Behalten konnte Saari es schließlich auch schlecht, es war ja nicht ihres.. und eigentlich hatte sie auch nicht vorgehabt, sich ein Fiffyen ins Team zu holen, mhm.
"Also kann Ernie jetzt Erholung?", fragte Saari neugierig und sah ihren Bruder an. Nun mussten sie vermutlich warten, bis Ernie aufgewacht war um weiter zu gehen oder Silvester holte ihn zurück in seinen Ball. Vermutlich würde ihr Bruder sein Pokemon zurückrufen, sie konnte sich nämlich nicht vorstellen, dass Silvester ewig hier auf der Brücke verweilen konnte... so schön war sie dann nämlich auch wieder nicht.

"Ich glaube Twindrake City ist nicht mehr weit weg. Ich hoffe, dass ich Henry da wieder treffe! Ich glaube er ist da Arenaleiter.. also müsste er ja da sein oder? Ich will unbedingt sein Band sehen und Tamora muss sein Fennexis wieder treffen!", plapperte Saari munter vor sich hin während sie Silvester bei dem beobachtete, was er eben so tat.
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Zuletzt von Saari am So Apr 03, 2016 12:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Zylinderbrücke

Beitrag von Gastam Mi März 30, 2016 3:13 pm

#047
Auf dem Weg!


Aus irgendeinem Grund hatte der junge Mann das Gefühl, dass er gerade aufgrund seiner Typenspezialisierung (es waren immerhin auch Gesteinpokémon, die diesem Wetter einfach trotzen konnten und keinerlei Schaden davontrugen und leider gehörte Ernie mitunter einer der einzigen Pokémonarten an, die dieses Wetter als Fähigkeit hatten) einen vermeintlichen Todesblick vonseiten seiner geliebten kleinen Schwester geerntet hatte; jedoch war er zu sehr damit beschäftigt gewesen, mit gerunzelter Stirn auf sein nun friedlich schlafendes Despotar zu blickend. Seufzend klopfte er sich den gröbsten Sand von den Schultern und hoffte, dass das Ganze sich nicht allzu schwerwiegend auf die unterliegenden Züge und Bahngleise auswirken würde - aber hey, immerhin konnte das Rokkaiman auch die Attacke Sandsturm und wenn sie so etwas häufiger machten, dann war es doch gewiss kein Problem, oder?

Auf die Frage seiner Schwester hin, nickte er. Dass Ernie stets irgendwie ein wenig müde war, war irgendwie auch kein so großes Geheimnis mehr ... zumindest nicht, wenn man ihn auch außerhalb der Kampfplätze kannte. "Ja ... scheint so, als hätte er gelernt, seinen Schlaf effizient zu nutzen, huh?", scherzte er seufzend, denn nun musste er das Koloss nun doch durch ein anderes Pokémon ersetzen, was ihn auf seiner Reise weiter unterstützte und begleitete.
Kurzerhand zückte er den entsprechenden Pokéball, während Saari davon sprach, was sie alles machen würde, sobald sie in Nevaio City waren, als der rote Strahl das Pokémon auch schon erfassten und in den Ball zurückholten. "Wenn er da Arenaleiter ist, wird er sicherlich da sein", versicherte er ihr nebenbei und verstaute den Ball, als er auch schon einen anderen Ball in der Hand hatte. "Ansonsten tust du einfach so, als würdest du ihn herausfordern wollen und verschweigst, dass du ihn zu einem Teekränzchen "herausfordern" wolltest", schlug er in ironischer Manier vor; die beste Methode, um einen Arenaleiter, einen Top 4 oder einen Champ zu treffen, war immer noch die Vorgabe, ihn herausfordern zu wollen - zum Glück klappte das bei seinem Rang nicht allzu gut, musste man bei ihm doch bereits alle acht Orden errungen haben. Bei einem Arenaleiter war es deutlich anders.
Mit einer geübten Bewegung warf er den Ball ein wenig schräg in die Luft, eher senkrecht, und entließ dabei das kleine, rosafarbene Corasonn; das Herzstück seines Teams, obgleich es vielleicht nicht das stärkste Pokémon war.
Er beugte sich zu dem kleinen Ding hinunter und klopfte erheitert auf die raue Oberfläche der Koralle und richtete sich wieder auf. Immer, wenn er das Pokémon sah, war er gleich heiterer drauf, und so wandte er sich auch wieder an Saari, während das Corasonn schon eifrig dabei war, das größere Fennexis zu begrüßen. Und natürlich wurde bei der Runde auch das Unlicht-Pokémon nicht vergessen!
"Wollen wir uns dann weiter auf dem Weg machen?", fragte er, konnte er sich doch nicht vorstellen, dass seine kleine Schwester wirklich so gerne ganz lange auf der Brücke verweilen wollte ... Was er selbst in Twindrake City machen wollen würde, das wusste er noch nicht ganz. Fest stand jedoch, dass er irgendetwas machen würde; wahrscheinlich würde er doch einfach nur ... seine Pokémon trainieren.

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