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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Yoshiam Sa Aug 12, 2017 4:10 pm

# 37
with Emilia


Er schien sich deutlich genug ausgedrückt zu haben, das Mädchen erklärte ihm, was sie wirklich meinte. Zufrieden nickte er zunächst als Antwort, ehe er sich anders entschied und doch auch noch seine Stimme erhob: "Danke für die Erklärung." Die Sache mit dem Alter ignorierte er jedoch, im Grunde wusste er auch nicht recht, was er darauf erwidern sollte, es war die subjektive Meinung des Mädchens.
Das Mädchen lobte Yoshis Namenswahl, während das kleine Kapuno eifrig nickte. Yoshi blickte etwas verlegen zur Seite, im Grunde waren seine Namen meist nur spontane Einfälle, ansonsten hätte er sein Nachtara sicherlich nicht nach dem englischen Wort für Schuh benannt. Aber er lächelte zumindest, diese positive Art des Mädchens schien ihm zu gefallen.

Schliesslich geschah das komplett Unerwartete: Nein, nein, nicht dieser Typ, der wie ein Verrückter Yoshis neue Bekanntschaft entgegen sprintete und wahrscheinlich den Namen des Mädchens rief; sondern das, was er da hinter sich zurückliess. Es war die Grösse sowie diese ungalante Gangart, die beim beschleunigten Voranschreiten noch stärker ausgeprägt war und Yoshi sein eigenes Pokémon erkennen liess. Da war der Fokus natürlich nicht bei der Wiedervereinigung der Geschwister, sondern bei der eigenen! Jasper, das Babyfiffyen liess sich plump auf den Boden fallen, nachdem es endlich einen Meter vor seinem Trainer angekommen war. Seine Energiereserven waren mit diese "Sprint" komplett aufgebraucht. Yoshi hob das kleine Unlichtpokémon hoch und presste es zunächst einmal etwas unsanft an sich selbst, während es von Kara neugierig beschnuppert wurde. Das Kryppuk hingegen schien mittlerweile geistesabwesend zu sein, wahrscheinlich war ihm der Rummel zu gross, Ghastley bemerkte nicht einmal die Brille des Neuankömmlings.

Jasper winselte kaum hörbar, sein Herzschlag hatte neue Höchstgeschwindigkeiten erreicht, während er von Yoshi gekrault wurde. "Tut mir leid...", kam es kaum hörbar von dem Schwarzhaarigen, ehe er Jasper noch einmal kurz an sich drückte und ihm für einen kurzen Moment die Luft abschnitt.
Yoshi bekam nur noch einen Teil der Konversation der beiden anderen mit. Anscheinend sollte Emi in den Supermarkt. Sie wandte sich schliesslich auch noch an ihn und wünschte ihm, dass er die Kryppukkapunoprobleme geregelt bekam.
"Kara", korrigierte er sie kaum hörbar, als sie bereits davongeeilt war. Irgendwie hatte er das Bedürfnis, den Namen zu korrigieren.
Der andere schien ebenfalls weg zu müssen und erwähnte einen Blumenladen, was Yoshi aufhorchen liess. Er befreite eine Hand, tätschelte kurz den Kopf seiner Heulsuse und rief sein Kapuno schliesslich in seinen Pokéball zurück.
Schliesslich wollte das Sprintheini noch wissen, ob er denn gestört hätte. "Ein wenig", kam es ehrlich von Yoshi, immerhin hätte er nichts dagegen gehabt, noch ein wenig mit Emi zu plaudern.
"Der Blumenladen... lautet der Name Wunschtraum?", wollte er schliesslich wissen, immerhin könnten eventuell gleich zwei seiner Probleme gelöst sein!
Sein Kryppuk schien sich wieder etwas beruhigt zu haben und blickte neugierig zwischen dem Fiffyen und dem Fremden hin und her. Schliesslich blieb der Blick jedoch bei dem Fremden, um genauer zu sein, bei seiner Brille, die stur angestarrt wurde. Ein paar Hopser wurden vorgenommen, um die Brille noch ein wenig näher betrachten zu können und dann begannen die Augen des Pokémon auch schon blau zu leuchten.
"Das ist Diebstahl.", ermahnte Yoshi sein eigenes Pokémon, das gerade dabei war, dem Fremden die Brille mit Psychokinese abzunehmen. Wie gerne hätte er es jetzt zurückgerufen...!
Etwas eingeschnappt, aber wenigstens gehorsam stoppte Ghastley dann doch Aktion "Neue Brille" und bewegte sich mit einigen Hüpfern und grummelnden Geräuschen hinter seinen Trainer. Ganz zum Erstaunen Yoshis, der dem Pokémon mit seinen Augen folgte.


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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Lawrenceam Do Aug 17, 2017 11:55 pm


Lawrence und Yoshi
That was... unexpected.

#150

Emilia hatte also ihre Karte vergessen. Wieso sah ihr das nur so ähnlich? "Das nächste Mal sollte ich wohl persönlich deine Ausrüstung noch einmal überprüfen, wenn du wieder mal aufbrechen willst.", raunte er in ihrer Umarmung ein wenig ernst zurück, man konnte seinem Grinsen jedoch deutlich ablesen, dass er es zum größten Teil auch scherzhaft gemeint hatte. Immerhin wusste er, dass seine kleine Schwester auch gut auf sich Acht geben konnte und auf ihre Pokémon in dem Punkt Verlass war.
Nachdem sie sich schließlich wieder voneinander gelöst hatten, meinte die Schwarzhaarige noch zu ihm, dass sie ihm später alles erzählen würde, was ihr widerfahren war. Keine Widerrede, was? Darüber konnte der Brillenträger nur weiterhin grinsen. "Ach was. Ich freue mich schon darauf, davon zu hören!", gab er fröhlich zurück. Es war schon eine gefühlte Ewigkeit her, dass sie sich einmal ausgelassen unterhalten hatten. Und Lawrence konnte auh von sich selbst sagen, dass ihm nicht gerade wenig passiert war. Doch wie viel er davon erzählen wollte... das war etwas, das würde er sich noch überlegen müssen, bevor er alleine mit Emilia war.

Ironischerweise hatte seine Schwester vor dem Gehen noch gemeint, dass er nicht gestört hätte. Der schwarzhaarige Fremde schien jedoch kein Blatt vor den Mund zu nehmen und war der Meinung, dass Lawrence doch ein wenig gestört hatte. Daraufhin konnte er sich lediglich verlegen eine Hand an den Hinterkopf legen. "Haha... Verzeihung.", entschuldigte er sich mit einem peinlich berührten Lächeln. Er war wohl zu aufgeregt gewesen, Emilia wiederzusehen, sodass er ein wenig die Beherrschung verloren hatte.
Verwirrt musste er jedoch feststellen, dass dieser Mann nun das Findelfiffyen auf dem Arm trug, das er im Grunde nur mitgenommen hatte, damit es etwas Auslauf bekam. Allerdings kam sein Gegenüber ihm schon mit einer Frage über den Blumenladen zuvor, bevor er diese Begebenheit ansprechen konnte. "Ja, richtig. Gibt es etwas, das Sie von ihm benötigen?", fragte er daher erst einmal zurück, in seiner typischen Verkäuferstimme, die er für gewöhnlich Kunden gegenüber anschlug.
Verblüffend war jedoch, dass der Arenaleiter kurz darauf spüren konnte, wie eine unsichtbare Kraft an seiner Brille zog, ehe der Kerl sein Kryppuk wegen Diebstahl ermahnte. Mit einem verdutzten Blick betrachtete er daraufhin das Geistpokémon, während es grummelnd hinter seinen Trainer hüpfte.. Was wollte es mit seiner Brille? Bis auf die Tatsache, dass sie nun einmal eine Sehhilfe war, war für ihn nie etwas Besonderes an ihr gewesen. Nun gut, die Preise von Brillen waren allerdings auch nicht gerade billig. Sie zu stehlen rentierte sich dennoch nicht.
"Ach... ist das Fiffyen zufällig Ihres?", wurde er nun doch die Frage los, die ihm schon seit einer Weile auf der Zunge brannte. Die äußerlichen Merkmale seines Gegenübers stimmten immerhin mit der Beschreibung Sakus überein. Da wollte er mal über das Verhalten dieses Kryppuk hinwegsehen und lieber erst die wichtigeren Angelegenheiten vom Tisch räumen.

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Yoshiam Fr Sep 08, 2017 4:40 pm

# 38
with Lawrence


Nach der doppelten Wiedervereinigung wurde die Aufmerksamkeit schliesslich wieder mehr auf Yoshi gelenkt, sodass er sogar eine Entschuldigung abbekam, weil der Fremde eben "ein wenig" gestört hatte. "Kein Problem", wurde die Unterhaltung dann weiterhin ehrlich von Yoshis Seite aus fortgeführt, immerhin hatte sich die Situation nun auch weitgehend beruhigt und Yoshi war ohnehin mit seinem Fiffyen beschäftigt gewesen.
Schliesslich schien Yoshi tatsächlich einen Glückstreffer gelandet zu haben, so gehörte der Fremde wohl der Blumenladengruppe an. "Also... einen Job. ...ich meine, natürlich zuerst ein Bewerbungsgespräch." Es war ihm wahrlich unangenehm, dass die Bewerbung dermassen unprofessionell auffiel, so hatte er wahrscheinlich auch Glück, dass er nicht wusste, was Reed in seiner Nachricht geschrieben hatte. Schliesslich kramte er den Viso-Caster hervor und zeigte dem Fremden die "Bestätigungsnachricht". "Ich habe die Nachricht noch nicht gelesen, aber sie wird wahrscheinlich von einem der Angestellten Ihres Blumenladens stammen", erklärte er ihm schliesslich. Yoshi konnte damals beim Überfliegen keine Entschuldigung ausmachen, also ging er davon aus, dass es sich zumindest nicht um eine Absage handelte. Im Grunde schob er aber das Lesen nur auf, weil er keine Lust hatte, stundenlang an seinem Viso-Caster herumzutippen. Ein kleines Detail, das er den anderen aber lieber nicht wissen lassen wollte.

Nach dem Diebstahlversuch schien sich Yoshis Kryppuk endlich zu benehmen. Das Geistunlichtpokémon musterte zwar Yoshis Fiffyen eindringlich, aber es schien gerade nicht auf Flausentrip zu sein.
Schliesslich wollte der Fremde auch noch wissen, ob denn das Fiffyen Yoshi gehören würde. Uh-oh! Das war natürlich doppelt peinlich, wenn er vor seinem vielleicht zukünftigen Mitarbeiter, Boss oder was auch immer zugeben musste, dass er es geschafft hatte, ein Baby-Fiffyen zu verlieren. Lügen würden ihn aber auch nicht sonderlich weit bringen und das Wichtigste für Yoshi war ja nun, Jasper zurückzuhaben. ...würde doch bloss sein Kramurx zurückkehren. "In der Tat." Sein Blick verfinsterte sich etwas. "Ich habe eigentlich nicht erwartet, ihn je wiederzusehen." Einall war ja so ein Mysterium, das Yoshi noch nicht wirklich klären konnte. Wie konnte sein Fiffyen bloss eine Piccolente überleben? "Wie... sind Sie denn eigentlich an dem Monster vorbeigekommen?", wollte er schliesslich noch in Erfahrung bringen. Selbst wenn Yoshi sich mittlerweile als miesen Trainer sah, er musste immerhin einen Weg finden, mit Piccolenten umgehen zu können. Zumindest wollte er keine seiner Teammitglieder wieder auf eine so dämliche Art verlieren.
Bei Kuki hegte er zumindest die Hoffnung, dass sie durch die Lüfte fliehen könnte. Und sein Kryppuk hatte ja auch eine halbe Gratwanderung hinter sich, wenn man einmal von der zurückgelegten Distanz ausging.
"Wie lautet denn Ihr Name?", kam schliesslich die obligatorische Frage. Sonderlich interessiert an Namen war Yoshi nicht wirklich, aber es konnte nicht schaden, den Namen dieses Mannes in Erfahrung zu bringen. Besonders eben dann, wenn dieser Kerl mit dem Blumenladen verknüpft war.
Sein Fiffyen wurde für Yoshis Verhältnisse ungewöhnlich sorgsam gekrault und wäre es eine Katze gewesen, hätte das kleine Bisspokémon wahrscheinlich auch noch losgeschnurrt. Stattdessen wurde nach Yoshis Hand geschnappt, um die Zuneigung eben in Kuki-Manier zu zeigen. Da Yoshi auf weitere Bisswunden verzichten konnte, rief er sein Pokémon nach all den Tagen endlich einmal wieder in seinen Pokéball zurück. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er dem Fremden eigentlich auch auf diese Weise hätte zeigen können, dass es ihm gehörte.


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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Lawrenceam Fr Sep 15, 2017 1:30 pm


Lawrence und Yoshi
That was... unexpected.

#151

So wie es aussah hatte seine neue Bekanntschaft tatsächlich etwas mit dem Blumenladen zu erledigen. Als sich dann auch noch herausstellte, dass es etwas mit der Stellenanzeige zu tun hatte, hellten sich Lawrence' Augen gleich ein ganzes Stück auf. Mit einer weiteren Aushilfe würden Situationen wie diese, in denen der Laden plötzlich leer stand, bestimmt nicht mehr auftreten! Aus diesem Grund hatte er diese Anzeige immerhin auch mit der Erlaubnis von Emilias Eltern veröffentlicht. Bisher hatte sich allerdings kaum jemand interessiert daran gezeigt.
Neugierig musterte der Schwarzhaarige also die Bestätigungsnachricht, die dieser Mann anscheinend bekommen haben sollte. Als er sie las, verzogen sich jedoch unweigerlich seine Augenbrauen. "Ach, Sie sind also Ypsilon Punkt...", stellte er neutral fest und wurde daraufhin etwas unschlüssig. Letztendlich rang er sich aber zu einem Lächeln durch, in dieser Situation würde er wohl so gut wie jeden nehmen und gescheiterter Textverkehr sagte noch nicht alles über die Qualitäten einer Person aus. Allerdings stieß es schon etwas übel auf, dass er die Nachricht noch nicht gelesen hatte. Es war immerhin schon etwas Zeit vergangen... Da war es ganz schön risikofreudig, einfach beim potenziellen Arbeitgeber aufzukreuzen, ohne den genauen Inhalt der Antwort zu kennen. "Die Nachricht ist von mir. Eigentlich hatte ich um Rückmeldung bezüglich eines Termins gebeten. Für... das Gespräch.", klärte er ihn also auf und legte sich anschließend nachdenklich eine Hand an sein Kinn. "Die offene Stelle wurde zu Ihrem Glück noch nicht besetzt. Und wenn Sie schon hier sind, können wir uns wohl gleich darum kümmern.", fügte er dabei noch skeptisch an, bemühte sich aber darum, freundlich zu klingen. Er durfte immerhin nicht zu wählerisch sein, wobei dieser Mann es wohl am ehesten mit ihm zu tun haben würde. Es war aber schon einmal gut zu wissen, dass Emilia und er sich wohl gut verstanden hatten.

Als es um das Fiffyen ging, stellte sich wirklich heraus, dass es zu ihm gehörte. Ein Glück! Noch länger und Lawrence wäre mit der Zeit vermutlich immer ratloser geworden, weshalb diese Begebenheit ihn doch ungemein erleichterte. Zwar war ihm Sentiment schon einmal davongelaufen, doch diese Situation fühlte sich komplett anders an, als selbst auf ein verlorenes Pokémon aufpassen zu müssen. "Das Gefühl... kenne ich. Ich habe auch schon einmal ein Pokémon über längere Zeit verloren.", versuchte er trotzdem durch seine Erfahrung Mitgefühl auszudrücken, musste bei der nächsten Frage allerdings fragend eine Augenbraue heben. "Monster?", erwiderte er sichtlich irritiert und hielt es daher für das beste, die Situation einfach aufzuklären. "Ähm, sagen Ihnen die Namen Saku Laine und Saari Niequist etwas? Es ist eine ziemlich lange Geschichte, wie ich letztendlich an das Fiffyen gekommen bin, aber es hat etwas mit den beiden zu tun." Lachend winkte er nach diesen Worten ab. "Da war kein Monster involviert." Oder zumindest hoffte er das. Wer wusste schon, was diese Leute alles durchstanden, wenn er es nicht mitbekam.
"Henry Simmons.", beantwortete er schließlich knapp die Frage nach seinem Namen, kam an der Stelle jedoch auch nicht drumherum, eine Gegenfrage zu stellen. "Dürfte ich Ihren auch erfahren?" "Ypsilon Punkt" war schließlich nichts, nach dem man dauerhaft gehen konnte. Er fragte sich immer noch, wie man eine Nachricht dieser Art nur so unterschreiben konnte...

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Yoshiam Do Sep 21, 2017 8:59 pm

# 39
with Lawrence


Die Reaktion seines Gegenübers entsprach nicht wirklich dem, was Yoshi erwartet hätte. Etwas perplex verfolgte er die Reaktionen seines Gegenübers, wie kam der Fremde denn auch auf Ypsilon Punkt? Das war weder Yoshis Vor- noch sein Nachname. Das Lächeln signalisierte zumindest, dass er es nicht verbockt hatte, aber Yoshi war immer noch viel mehr damit beschäftigt, in seinem Kopf auszuarbeiten, wieso der Fremde ihn so komplett falsch nannte. Konnte der Fremde etwa nicht lesen? Oder... war die Polizei etwa abgesehen von notwendigem Schutz während eines Anschlags nicht einmal im Stande, Namen korrekt zu schreiben? So unprofessionell wirkte Reed auf Yoshi nicht, aber der Schwarzhaarige erwartete von einem Polizisten eigentlich schon eine korrekte Rechtschreibung... "Polizisten...", murmelte er schliesslich mit einem leicht verärgerten Unterton. Diese Inkompetenz hätte ihn beinahe seinen Job gekostet! Da konnte er sich wirklich glücklich schätzen, dass dieser Fremde so gnädig war. Und dabei scherte sich Yoshi meist kaum um die Qualität eines Services.
Schliesslich ersparte der Fremde Yoshi das Lesen der Nachricht, da er ihn aufklärte, was seine Antwort beinhaltete. Die Erleichterung machte sich dann mit einem unscheinbaren Lächeln breit, als er auch noch erfuhr, dass die Stelle mittlerweile nicht besetzt war. Es sah doch ganz danach aus, als würde sich Glück und Unglück gegenseitig ausbalancieren!
"Tut mir leid wegen der Nachricht; Sie können mich zuverlässiger durch Anrufe erreichen", "erklärte" er schliesslich von seiner Seite aus, ehe er seinen Viso-Caster wieder auf den Uhrzeitmodus stellte. Yoshi war die Bewerbungsprozedur fremd, so müsste er wohl einfach abwarten und sich überraschen lassen, was noch auf ihn zukommen würde.

Bezüglich Jasper ergriff der Fremde schliesslich jedoch wirklich Yoshis ehrliche Aufmerksamkeit, als er ihm mitteilte, dass er das Gefühl kannte. Im Grunde beruhigte es ihn ungemein, so war es eventuell doch nicht so eine Seltenheit und Verfehlen als Trainer, mal sein Pokémon zu verlieren. Im Grunde aber verlieh ihm dieses gemeinsame Erlebnis doch schon ein paar Sympathiepunkte. "Es kommt auf das Wie an.", setzte Yoshi schliesslich an, erläuterte aber nicht in mehr Details, was genau er denn damit meinte. Bei Kuki zum Beispiel machte er sich weitaus weniger Sorgen als bei einem Babyfiffyen.
Schliesslich ging der Fremde dann auch noch auf Yoshis Aussage bezüglich der Piccolenten ein, wobei seine Irritierung wohl Bände dafür sprach, dass Piccolenten nicht so gefählich waren, wie sie den Anschein hatten. Dabei schaffte er es auch, Yoshi zu verdutzen, da die gesamte Geschichte irgendwie mit Saku und Saari verbunden war. Saari konnte Yoshi noch nachvollziehen, immer war sie einer der Personen, mit denen er zuletzt unterwegs war, bevor er sein Fiffyen verloren hatte. Nur... hatte er sowohl bei Saku als auch bei Saari wahrscheinlich einen... nicht gerade so guten Eindruck hinterlassen. Da war es also wenig vorteilhaft, dass sein eventuell neuer Arbeitgeber davon Wind bekam. Anderseits war es für ihn aber nicht wichtig genug, deswegen jetzt noch mehr Gehirnzellen zu verschwenden. Der andere versicherte ihm zumindest, dass da kein Monster involviert war.
"Sie sind mir beide bekannt", bestätigte er nickend, ehe er die Sache ansprechen wollte, die ihn dabei schon ein wenig verwirrte: "Aber was hat Saku damit zu tun?" Er erschien zwar nicht so irritiert, wie der andere, als er "Monster" erwähnte, aber es war trotzdem verwirrend.
Schliesslich nahm er einen tiefen Atemzug, tappte kurz den Kopf seines Kryppuks an, obwohl es da nichts zu berühren gab und probierte erzwungen ruhig das involvierte Monster beim Namen zu nennen: "Ich denke, die meisten sehen Piccolenten auch nicht als Monster an." Phew! Ein wenig dabei geschwitzt, aber er hatte es geschafft! Na, das kam doch einmal "professionell" rüber. Aber wenn er etwas an der Misere ändern sollte, blieb ihm wohl nichts anderes übrig als das Kind beim Namen zu nennen. Sein Vielleicht-Arbeitgeber schien auch nicht sonderlich besorgt wegen Saku und Saari zu sein, also bestätigte dies Yoshis Vermutung.

Schliesslich erfuhr er endlich den Namen, Henry. Yoshi schmunzelte ein wenig, irgendwie er schien ihm dieser Name als der wohl unpassendste Namen, den man diesem Mann geben konnte. Wahrscheinlich mochte er aber den Namen Henry wohl einfach nicht sonderlich.
Irritierend wurde es dann wieder, als er fragte, wie denn Yoshis Name lautete. Immerhin ging der Schwarzhaarige davon aus, dass der Fremde ihn für Ypsilon Punkt halten würde. Man mochte sein Zögern wohl eher weniger damit verbinden, dass Yoshi etwas durcheinander war, aber er beschloss, diese Ypsilon Punkt Sache schlussendlich doch nicht anzusprechen: "Yoshi.", stellte er sich kurz und knapp vor. Er presste etwas angespannt seinen Zehen gegen das Schuhinnere, so ganz wohl war es ihm immer noch nicht, sich hier in Einall mit seinem richtigen Namen vorzustellen. "Für Saari bleibt das aber Reeve.", forderte er schliesslich. Das Letzte, was er hier in Einall gebrauchen konnte, war, dass Saari ihn wieder outete und ihm somit unnötig Aufmerksamkeit aufhalste, was er abgesehen von den Bequemlichkeitsgründen in Johto hier in Einall sogar als gefährlich betrachtete. Er wusste immer noch nicht, was genau passiert war, also war es das beste, niemandem so wirklich zu vertrauen, bis er sein Gedächtnis zurückerlangte. ...sollte dies denn je geschehen.

Schliesslich vernahm er ein Krächzen, das ihm nur allzu bekannt war: Kuki kam angeflogen! Sie steuerte dabei mit vollem Schnabel ihren Trainer an, als würde sie eine Frontalkollision planen. Unbeeindruckt - oder eher aus Erfahrung - wich Yoshi jedoch nicht einen Zentimeter von der Stelle, sodass der Vogel selbst im letzten Moment noch gerade die Flugbahn ändern konnte und eine tollpatschige Purzelbaumlandung auf dem Boden hinlegte, wo ihr doch auch glatt halber Inhalt ihres Schnabels entging.
Darunter waren eine leicht zerkratze Brille und diverse Funkelgegenstände zu sehen, sein Kramurx hatte also wahrlich Arbeit geleistet. Sein Kryppuk ignorierte den weitaus wertvolleren Raub und hob die Brille auf, die es sich schliesslich zufrieden summend auch aufsetzte. Yoshi hingegen seufzte. Dass sein Pokémon ihren Diebstahl gerade jetzt präsentieren musste - warum konnte es nicht auch nur bei einer Brille belassen?!- kam ihm ziemlich ungelegen. Bei einer Brille hätte es vielleicht weniger nach einem Diebstahl ausgesehen...
"Während du Leute beklauen musstest, habe ich Fiffyen wieder bekommen", erklärte er seinem Pokémon schliesslich in vorwurfsvollem Tonfall, welches sogleich in Freudenhüpfer ausbrach. Im Gegensatz zu ihrem Trainer kriegte sich der Vogel kaum mehr ein vor Freude und krächzte umher, dass es einem die Ohren verderben mochte. Da spielte es für sie wohl auch keine Rolle mehr, dass sie gerade als Sündenbock benutzt wurde. Immerhin erwies sich ihr Trainer in ihren Augen wohl als doch nicht komplett doof!


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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Lawrenceam Di Okt 03, 2017 8:49 pm


Lawrence und Yoshi
That was... unexpected.

#152

Die Entschuldigung auf die versäumte Nachricht hin nahm Lawrence schließlich mit einem wohlwollenden Nicken auf. Zumindest war es gut zu wissen, dass man zumindest telefonisch bei seiner neuen Bekanntschaft bessere Karten hatte. Dennoch war es ganz schön irritierend, dass er anscheinend nicht so gut mit Textnachrichten war. Immerhin waren sie schnell und man konnte Informationen in ihnen leichter auf den Punkt bringen. Zumindest für jemanden wie ihn, der einfach lieber schriftlich mit anderen kommunizierte, weil bei einer direkten Konversation zu viele ungewisse Faktoren auftraten. "Ich verstehe. Gut, dann werde ich das so im Hinterkopf behalten.", erwiderte er dennoch. Vielleicht würde er den wahren Grund dahinter irgendwann später herausfinden können.

"Hmm, da ist wohl was dran...", kommentierte Lawrence schließlich nachdem sein Gesprächspartner meinte, dass es beim Verlieren eines Pokémon auf das Wie ankommen würde. Hätte er Sentiment durch seine eigene Unachtsamkeit verloren und wäre er nicht aus eigenem Willen einfach abgehauen, wäre er bestimmt nicht so wütend auf das Absol gewesen sondern vielmehr auf sich selbst. Aber solche Dinge lagen in der Vergangenheit und vor allem jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken.
Es schien allerdings, als würde die Nennung der Personen, die beim Wiederfinden des Fiffyen involviert gewesen waren, den Schwarzhaarigen etwas verwirren. "Saku ist ein guter Freund von mir.", erläuterte er daher, als sein Gegenüber fragte, was der Ranger damit denn zu tun hätte. "Er hat mir einmal geschrieben, dass ein Fiffyen vermisst wird. Als ich dann Saari getroffen habe, hat sie mir erzählt, dass dieses Fiffyen von seinem Trainer getrennt worden ist und die Beschreibung stimmte mit der Sakus überein." Etwas unschlüssig hob er nach diesen Worten seine Schultern. "Da dachten wir, dass es wohl am besten wäre, wenn das Fiffyen hier bleibt, wo Saku Sie wohl am ehesten wiederfinden könnte. So als Ranger." Ein fröhliches Grinsen zeigte sich bei den nächsten Worten auf seinen Lippen. "Aber dass Sie gleich persönlich bei mir auftauchen macht die Sache wohl einfacher." Normalerweise war er nicht so überschwänglich, was seine Gefühle betraf, doch diese Fügung war einfach zu großes Glück. Es wäre wirklich unangenehm gewesen, hätte er das Fiffyen länger bei sich behalten müssen. Mit jedem vergehenden Tag wurde die Wahrscheinlichkeit, den Besitzer ausfindig zu machen, immer geringer. Außerdem konnte er Saku nun auch Bescheid geben, dass Pokémon und Trainer wieder vereint worden waren.
Lawrence war allerdings als nächstes an der Reihe, verwirrt zu sein. Er war sich immer noch nicht ganz schlüssig, was diese Angelegenheit mit dem Monster bedeuten sollte. "Piccolenten als Monster?", fragte er daraufhin verwirrt. Allmählich wurden die Umstände um seine Trennung von dem Fiffyen doch etwas... mysteriös. Zumal er an den blauen Enten nichts sah, das man wirklich monströs nennen konnte. Gut, sie waren Wasserpokémon, was für ihn kein wirklicher Sympathiepunkt war. Aber auf allen anderen Ebenen waren sie doch ziemlich harmlos, zumindest soweit er es einschätzen konnte. Und Swaroness waren doch recht hübsch anzusehen...

Wenigstens erfuhr er aber auch den Namen des Mannes. Yoshi hieß er also. Eine interessante Benennung, wo seine Gedanken doch gleich zu einem gewissen Videospielcharakter schweiften... Er spielte zwar kaum, aber diese Figur war dann doch zu ikonisch, um sie nicht zu kennen. "Ahhh, ja, Saari hat auch gemeint, dass Sie Reeve heißen würden...", fiel ihm der Fakt gleich wieder ein, als Yoshi ihn daran erinnerte und musste deswegen etwas skeptisch mit der Stirn runzeln. "Sie haben aber nichts zu verbergen, oder?", kam es ihm gleich ein wenig strenger über die Lippen. Er ging mal davon aus, dass Reeve in dem Fall der falsche Name war. Allerdings war es dann doch ziemlich suspekt, sich überhaupt mit einem anderen Namen vorzustellen. "Und wie lautet noch Ihr Nachname?", fragte er daher, dieses Mal wieder mit einem freundlicheren Tonfall. Das war schließlich etwas, das man wissen sollte, wenn man jemanden einstellen wollte.
Als wäre die Situation aber nicht schon verdächtig genug, kam nun auch ein Kramurx angeflogen, das anscheinend zu diesem Mann gehörte. Als ehemaliger Agent der internationalen Polizei musste Lawrence dann auch doch ziemlich verdutzt dreinschauen, als der Trainer die Ausbeute der Unlichtkrähe locker als Diebesgut bezeichnete. Zumindest machte Yoshi keinen Hehl daraus, dass die Objekte geklaut waren. "Ähm...", setzte er unschlüssig an und betrachtete die glänzenden Objekte immer noch mit großen Augen, ehe er seinen Gesprächspartner deutlich irritiert über den Rand seiner Brille hinweg ansah, "...und das ist alles, was Sie dazu zu sagen haben?" Sein innerer Gerechtigkeitsfanatiker schaffte es dann doch, durchzudringen. Auch wenn er versucht hatte diesen Teil seiner Persönlichkeit zu verdrängen, er hasste Kriminalität dennoch. Im nächsten Moment fuhr er sich mit seiner rechten Hand allerdings aufgeregt durch sein ohnehin unordentliches Haar, das durch die gespreizten Finger noch weiter durcheinandergebracht wurde.
"Ahhhh, eigentlich hab ich dafür keine Zeit...", murmelte er sich selbst in einem deutlich gestressten Tonfall zu und kniff seine Augen leicht zusammen. Der Blumenladen stand schließlich immer noch leer! Seine Hast verhinderte also, dass er diesen Diebstahl weiter hinterfragen würde. "Hätten Sie etwas dagegen, mich zum Laden zu begleiten? Ich glaube, dort lässt es sich auch besser reden.", wandte er sich wieder an Yoshi, kam aber nicht drum herum, bei seinen nächsten Worten wieder strenger zu klingen. "Sorgen Sie aber bitte dafür, dass das Zeug da zu seinen Besitzern zurückkommt. Ihr Kramurx wird sich doch sicher daran erinnern, wo es das her hat." Dabei wirkte er fast schon ungewollt autoritär. Alte Gewohnheiten konnte man nur schwer ablegen. Man konnte es wohl als eine Art Test sehen, ob dieser Mann wirklich in Ordnung war oder doch zu suspekt, um ihn einzustellen. Wer wusste schon, ob er nicht letzten Endes noch aus der Kasse stahl? Das war etwas, was sich ein Laden leisten konnte, der im Grunde nur ein Familienprojekt war. Überhaupt würde das wirklich kein Arbeitsplatz dulden.

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Yoshiam Mi Nov 01, 2017 10:35 am

# 40
with Lawrence


Hoh, dieser neue Arbeitgeber machte sich doch gleich auch etwas sympathisch! Er zeigte sich ziemlich verständnisvoll für Yoshis Nachrichtenmisere. Dabei hätte Yoshi die Situation in den Schuhen des anderen wahrscheinlich ziemlich suspekt gefunden, also war es ganz praktisch, dass da nicht weiterhin nachgehakt wurde. "Danke für das Verständnis", kam es trotz der Erleichterung etwas zu trocken von Yoshis Seite. Wichtiger war ja nun auch, dass er zuverlässiger antworten konnte, was ihm bei einem Anruf sicherlich leichter fallen würde.

Bezüglich seiner Aussage, dass es auf das Wie darauf ankam, fand er Zustimmung bei Henry. Der Schwarzhaarige empfand es aber besser, dieses Thema nicht mehr näher zu bearbeiten, weswegen er... langweilig stumm blieb. Im Grunde war es wohl einfach auch ziemlich unpassend mit Fremden über solche Sachen bei der ersten Begegnung zu reden. So viel wusste selbst er mittlerweile!
Die Alarmglocken läuteten sofort, als Yoshi vernahm, dass Saku ein guter Freund Henrys war. Wie... wie konnte er denn so überhaupt in Erwähnung ziehen, Yoshi einzustellen? Oder... hatte er von Yoshis "Geschichten" mit Saku eventuell noch nicht Wind bekommen? Yoshi jedenfalls verabschiedete sich mental bereits von seinem neuen Job und seufzte kurz. Es war ja auch zu schön, um wahr zu sein. Seine Reaktion war eventuell etwas unglücklich gewählt, aber der Schwarzhaarige machte sich in dem Moment gerade zu wenig Gedanken um seine Umgebung.
Henry fuhr fort und es zeigte sich auch, inwiefern Saku in dem Dilemma involviert war. Es war Yoshis Schuld! Er hatte Saku um Hilfe gebeten und dieser hatte wohl Henry um Rat gefragt. Es war doch ab und zu faszinierend, wie klein die Welt sein konnte. Abgesehen von der Faszination, war dieser Fakt Yoshi aber auch ziemlich unangenehm, da er so wohl in Einall besser Acht geben müsste.
"Ja, das war wirklich Glück. Jasper ist noch viel zu jung, um alleine überleben zu können. Danke, dass Sie gut auf ihn Acht gegeben haben", bedankte er sich schliesslich mit einem unscheinbaren Lächeln. Wahrscheinlich steckten die überschwängliche Art des Fremden Yoshi doch auch etwas an, sodass er selbst etwas enthusiastischer wurde.
Schliesslich zeigte sich auch, dass es für Yoshi keine gute Idee war, seinen Mut zusammenzunehmen und sich deutlich wegen den Piccolenten zu fassen. Henry war verständlicherweise interessiert und bohrte weiterhin nach, was Yoshi ein wenig unschlüssig stimmte. Nervös des Themas wegen verspannte er seine Finger und führte unnatürliche Bewegungen aus, ehe er einen klaren Gedanken fassen konnte.
"Ja, ich fürchte mich vor ihnen.", gab er schliesslich das zu, was er beim Auftreten einer Piccolente ohnehin nicht verbergen könnte. "Mehr dazu werde ich aber Einallmenschen nicht sagen", machte er klar, damit die Fragerei aufhörte. Seine Formulierung mochte etwas unglücklich gewählt sein, aber im Grunde war er einfach misstrauisch, wenn es um Einall ging.

Er lag richtig in der Annahme, dass Saari ihn als Reeve vorstellen würde.  Schliesslich wollte der andere auch noch wissen, ob er denn etwas zu verbergen hätte. "Doch.", kam es ihm ehrlich über die Lippen und er liess das eine Wort für ein paar Sekunden so in der Luft stehen, ehe er realisierte, dass er wahrscheinlich einen komplett falschen Eindruck hinterlassen würde. "Nichts Seltsames aber; ich will einfach nur meine Ruhe", stellte er schliesslich richtig. Das wär's dann noch, wenn ihn sein zukünftiger Arbeitsgeber für dubios halten würde!

Schliesslich wollte er noch seinen Nachnamen wissen. Yoshi selbst verstand zwar nicht, warum das von Belang war, aber er wollte sich die Sache hier lieber so lange wie möglich nicht verspielen. "Yoshida.", kam es schliesslich kurz und knapp, wenn auch etwas widerwillig.
Die Ausbeute Kukis hingegen stiess (verständlicherweise) bei Henry auf weniger Begeisterung. Yoshi mochte zwar den Tonfall des anderen nicht, aber es war wohl besser, wenn er ihn irgendwie "beruhigte". "Es ist ein Kramurx. Die benehmen sich wie ein Grossteil meiner Freunde...", versuchte er den Herren zu beruhigen, ehe er sich wieder wie in einem Fettnäpfen vorkam. Machte er eventuell gerade den Eindruck, dass er auch stehlen würde? Das müsste er schleunigst beseitigen, da gerade sein Job auf dem Spiel stand! "Also meine Freunde, nicht ich. Ich stehle aus Prinzip nicht, obwohl es eine einfachere Geldeinahmequelle wäre." Er verschränkte etwas trotzig die Arme. Wenn ihm der Fremde nicht glaubte, fein! Es war ihm ja nicht fremd, als Lügner bezeichnet zu werden. Im Grunde war es ohnehin nur die halbe Wahrheit, da er in seinen jüngeren Jahren - und wegen der Brille gerade eben - doch gestohlen hatte.
Sein Kramurx hingegen stand ihm nun dank dem Kapuno auch tatkräftig zur Seite und nickte bei jeder Aussage ihres Trainers. Da schien es ihr auch piepegal zu sein, dass ihre Art als die Diebe schlechthin dargestellt wurden. Da blieb wohl nur noch die Frage offen, wie lange sich dieser Zustand so halten würde.

Schliesslich wirkte der andere jedoch wieder gestresst, da wahrscheinlich in dem Blumenladen ordentlich Arbeit anstand. ...oder so. Jedenfalls schüttelte Yoshi verneinend den Kopf, ob er denn etwas dagegen hätte, den anderen zum Blumenladen zu begleiten und wollte sich bereits zu diesem mit ihm aufmachen, als er doch noch einmal inne halten musste.
Er wurde darauf hingewiesen, dass er das Diebesgut zurückgeben sollte. "Gibt es ein Fundbüro in der Nähe?", wurde wenig enthusiastisch mit einer Frage entgegnet, anstatt den (eventuell, hoffentlich, aber wirklich hoffentlich) Arbeitgeber zu beruhigen. Der Mann erweckte langsam einen sonderbaren Eindruck auf ihn, weswegen Yoshi ihn kurz musterte. Er schien so skeptisch, gerechtigkeitsliebend und dann... war er Blumenladenverkäufer oder -inhaber.
"Dann bringe ich die Sachen am Abend dort hin.", versicherte er ihm und versuchte, freundlich zu wirken. "Normalerweise verlange ich von den Dieben selbst, dies zu tun... aber Kramurx - oder vor allem mein Kramurx - haben einen Tunnelblick, wenn sie klauen." Er tätschelte den Kopf des ihm nun wohlgesinnten Kramurx, welches mit übertriebenen Gesten mehr schlecht als recht die Worte seines Trainers verstärken wollte. Böse Zungen konnten aber wahrscheinlich auch beruhigt behaupten, dass hier jemand etwas faul war. Immerhin konnte er bisher nur einen Dieb zum Zurückgeben "überzeugen" und bei jener blonden Dame war er wohl auch etwas harsch gewesen.

TBC Blumenladen?


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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Lawrenceam Mo Dez 04, 2017 11:14 pm


Lawrence und Yoshi
That was... unexpected.

#153

Der Trainer des jungen Fiffyen schien sich wirklich dankbar dafür zu zeigen, dass er den kleinen Unlichthund bei sich aufgenommen hatte. Er wirkte tatsächlich sogar ein wenig enthusiastischer. Aber ja, wo dieses Pokémon noch so jung war, wäre es wirklich tragisch gewesen, hätte es ganz alleine da draußen auf sich Acht geben müssen. Das wäre bestimmt nicht gut ausgegangen. "Keine Ursache.", erwiderte er dennoch bescheiden. Die Hauptsache war nun wirklich, dass dieses Pokémon nun in guten Händen war.
Letzteres ließ sich zwar zumindest dadurch bestätigen, dass dieser Mann der rechtmäßige Trainer war, doch Lawrence begann allmählich schon zu bedauern, dass Yoshi ihm einfach von Sekunde zu Sekunde nur suspekter wurde. Er hatte zwar keine wirklich kriminelle Energie an sich, aber er war... kurios. Wirklich sehr kurios. Vor allem, weil er sich ausgerechnet vor Piccolenten fürchtete. Der ehemalige Polizist konnte dabei nicht anders, als ihn nach dieser Äußerung überrascht anzublinzeln. "Ah, verstehe.", war der einzige Kommentar, den er dazu parat hatte und versuchte, dabei nicht zu wertend zu klingen. Es gab doch schließlich allerlei merkwürdige Phobien da draußen. Was meinte er aber mit "Einallmenschen"...? "Haha, nun, wenn ich ehrlich bin... meine Familie kommt eigentlich aus Sinnoh.", informierte er ihn deswegen einmal. Und wenn er noch ehrlicher wäre, würde er ihm sogar noch sagen, dass er eigentlich aus Kanto kam. Nur hatte er es sich leider schon angewöhnt, konstant eine Lüge zu leben. "Aber wir müssen das Thema auch nicht weiter vertiefen, ich dachte nur...", fuhr er fort und überlegte für einen Moment. Er wusste immer noch nicht, wie er diese Aussage über Einallmenschen nun auffassen sollte, eigentlich hatte er sich doch gar nichts bei alldem gedacht. "...äh, egal.", winkte er deswegen gleich auch schon wieder ab und hatte angesichts seiner Unbeholfenheit mit diesem Mann nun das Bedürfnis, sich im Boden einzugraben.

Yoshi hatte sich Saari jedoch unter falschem Namen vorgestellt, weil er seine Ruhe haben wollte? Was war denn in seiner Vergangenheit passiert, dass er so etwas nötig hatte...? Lawrence konnte nicht anders, als ihn dabei etwas perplex anzusehen, allerdings verkniff er sich einen Kommentar, weil er selbst in der Hinsicht auch nicht besser war. Nein, gewissermaßen taten sie doch beide dasselbe. Mit dem Unterschied, dass Yoshi ihm gegenüber nun ehrlich war und ihm seinen richtigen Namen nannte. Ein wenig bedauernd senkte der Schwarzhaarige daher seinen Blick und vermied es lieber, dazu noch etwas zu sagen. Stattdessen nickte er einfach kurz.
Das alles machte es aber nicht besser, dass sein Kramurx nun ein Haufen Diebesgut hatte mitgehen lassen und ihn nun in ein moralisches Dilemma warf. Konnte ein Trainer die Taten seines Pokémon verantworten? Eigentlich schon. Es war sogar seine Pflicht. Aber wie locker diese potenzielle Aushilfe damit nun umging... Als sie auch noch anschnitt, dass die meisten ihrer Freunde so waren, blieb Lawrence dann doch sein Mund ein kleines Stück weit offen stehen. War das nun wirklich Yoshis Ernst? Der leise Zusatz, der folgte, als er beteuerte, selbst jedoch nicht zu stehlen, machte das nun nicht besser. So viel zum Thema keine kriminelle Energie.

Leider hatte es nun eine höhere Priorität, zurück in den Blumenladen zu kommen, von dem her konnte er es sich nicht leisten, den Freundeskreis eines Arbeitsanwärters auszudiskutieren. Ohnehin mochte Yoshi zwar verdächtig wirken, aber welche wahrhaftig Kriminelle Person würde derart offen mit so einer Thematik umgehen...? Es war zum Haare raufen!
Die Tatsache, dass dieser Kerl obendrein gestand, dass sein Kramurx wahrscheinlich nicht mehr wusste, woher es die Sachen geklaut hatte, konnte man dem Arenaleiter sehr deutlich ansehen, dass er gerade ein ganzes Stück innerlich gestorben war. Ein Fundbüro also. Ein Fundbüro...
Für einen Moment stand er schweigend da und starrte in das Nichts. Was man nicht sehen konnte, war die Tatsache, dass er gerade mit sich selbst in einer gewaltigen Diskussion zu liegen schien. Der Ex-Polizist gegen den Mann, der der festen Überzeugung war, dass seine Zuneigung zu Shiro reine Heuchelei wäre, würde er sich von solchen Dingen wieder beeinflussen lassen. Letzten Endes legte er mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck seinen Kopf in den Nacken und sah in den Himmel, während er ein deutliches Seufzen ausstieß. Warum mussten solche Dinge nur immer wieder so kompliziert werden...? Stünde hier wirklich noch das Vorstandsmitglied der internationalen Polizei hätte sein Gegenüber spätestens jetzt gewaltige Probleme gehabt.
"Ich werde die Sachen ins Fundbüro bringen. Sehen Sie es als eine Art Service.", äußerte er schließlich fast schon ungewollt kalt und sah Yoshi dabei wieder streng an. "Der Blumenladen ist gleich die Straße vor uns runter und die erste Abzweigung nach links, Sie können es unmöglich verfehlen. Warten Sie in ihm dann auf mich." Locker legte er nach diesen Worten seine Hände in die Taschen seiner Hose. "Sollten Kunden eintreffen... sagen Sie ihnen dann einfach, dass sie etwas später wiederkommen sollen. Und wundern Sie sich nicht über das Absol und das Vulnona dort, die gehören zu mir." Danach schien es, als hätte er immer noch etwas zu sagen, doch letztendlich wandte er nur seinen Blick melancholisch von Yoshi ab und würde sich daran machen, das Diebesgut aufzusammeln und wegzubringen, sobald er endlich in Richtung des Ladens verschwunden war. Ihm war es zu lästig, erklären zu müssen, wo sich nun das Fundbüro befand, andererseits wollte er die gestohlenen Gegenstände so schnell wie möglich wieder in den richtigen Händen wissen. Wenn man etwas ordentlich getan haben wollte, dann musste man es selbst tun. Außerdem war es nun der ultimative Vertrauenstest, diesen etwas bizarr erscheinenden Mann erst einmal fast alleine mit dem Blumenladen zu lassen. Würde alles gut verlaufen, konnte er sich zumindest sicher sein, dass er ihm im Vorstellungsgespräch ausreichendes Vertrauen entgegenbringen konnte. Außerdem war er zuversichtlich, dass sowohl Sentiment als auch Astra irgendwelche krummen Vorkommnisse auf der stelle unterbinden würden. Zwar handelte es sich bei seinem Vulnona um eine diabolische Hexe, aber es hatte bisher noch nie seinen persönlichen Besitz beschädigt, was doch ziemlich seltsam war, wenn er so darüber nachdachte.
Gleichzeitig konnte er aber nicht leugnen, dass er sich nach diesem Vorkommnis gerade ziemlich krank fühlte. Er war es leid, sich dermaßen ratlos fühlen zu müssen, wenn er mit eigentlich kriminellen Handlungen konfrontiert wurde. Er konnte nun nicht einfach mehr so handeln, wie es ihm beliebte, wenn es um so etwas ging. Er war lediglich ein gewöhnlicher Zivilist, obwohl er als Arenaleiter wohl eine gewisse repräsentative Stellung inne hatte.
Eines Tages würde er definitiv etwas daran ändern müssen.

[tbc: Blumenladen Wunschtraum]

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Tabrisam Do Dez 28, 2017 8:27 pm

[cf: Twindrake City - Stadtrand]

Er sollte zur Arena! Sollte. In der Theorie. Die Praxis sag anders aus. Eigentlich wollte sich der hellhaarige Trainer nach der Begegnung mit dem Großmütterchen dem hiesigen Arenaleiter stellen, doch dann hatte ihn sein Weg in das alte Stadtteil geführt und Tabris musste sich einfach erst umschauen! Die alten Häuser waren einfach viel zu schön, als einfach an ihnen vorbeizulaufen und sie keines Blickes zu würdigen. Aber der Bursche fand sowieso die verschiedensten Dinge interessant. Und wenn es eben nur ein paar Häuser waren! Naja. Außerdem konnte man damit auch noch einiges an Zeit totschlagen oder...sich vor dem Arenakampf drücken. Wenn man es mal so ausdrücken wollte. Lange waren sie in dem alten Teil von Twindrake City aber noch nicht unterwegs, als sich plötzlich Rei meldete und vor ihrem Trainer im Kreis herumschwebte. Dabei gab das kleine Gelantini ungeduldige Laute von sich und wollte damit irgendetwas verständlich machen. Blöd nur, dass Tabris absolut keine Ahnung hatte, was sein Pokemon jetzt von ihm wollte. Schließlich war es Shinji der dem Jungen deutlich machte, dass das Gelantini hungrig war, indem es sich den Bauch streichelte. "Ohh! Okay, eine Stärkung wäre sicherlich nicht verkehrt!"

Damit steuerte er mit seinen beiden Pokemon die nächste Bank an und kramte das Pokemonfutter aus der Tasche, um es seinen Partnern zu geben. In einer kleinen Schüssel lag nun ordentlich Futter und Rei und Shinji machten es sich um der Schüssel bequem, um Essen zu können. Tabris hatte sich auf die Bank gesetzt und sah seinen Freunden in Ruhe dabei zu. Überrascht blickte er auf, als nun plötzlich ein weiteres Pokemon an die Schüssel kam und sich einfach ein paar Bröckchen klaute. "Hu?" Wenn er sich nicht irrte, müsste das doch ein Felilou sein, oder? Fasziniert sah der Grauhaarige dem Katzenpokemon dabei zu, wie es sich wieder an die Schüssel schlich, um weiteres Futter zu stehlen. Tabris hatte damit kein Problem. Wenn das Pokemon Hunger hatte, sollte es auch Futter bekommen. Rei fand die Sache allerdings gar nicht so lustig und meckerte mit dem Felilou. Kurzerhand war ein lauter Streit entstanden und die beiden Pokemon unterhielten die ganze Straße. Shinji versuchte zu schlichten, doch das Serpifeu konnte nichts ausrichten. Genau wie Tabris, der keine Ahnung hatte, wie er seine Pokemon wieder besänftigen sollte. Zumal sie gar nicht zuzuhören schienen! "He...jetzt beruhigt euch doch mal." Ein halbherziger Versuch, der nicht funktionierte. Ein paar Passanten waren bereits stehen geblieben und die beiden Pokemon wurden bei ihrem Streit beobachtet. Wenn man die Pokemon doch nur verstehen könnten, um was sie sich denn nun überhaupt stritten. Das Futter allein konnte es ja nicht sein.

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Gastam Fr Dez 29, 2017 2:06 pm

Tabris & Chise
Post #001 :Der Alte Stadtteil: Ein kurzes Hallo  


Etwas eingeschüchtert schaute sich Chise in ihrer neuen Umgebung um, sie wollte diese Reise jedoch war es dennoch ein komisches Gefühl, so wirklich vollkommen allein rumzulaufen, nun gut sie war nicht, vollkommen allein, nein sie hatte schließlich ihre Pokemon immer nah bei sich, dennoch fehlten ihr Gesprächeund auch von ihrer Schwester hatte sie gehört, dass man schnell Freunde findet und das es zusammen einfach viel mehr spaß machte, nun konnte Chise einfach nur hoffen, dass sie bald neue Menschen, auch Trainer wie sie oder andere tolle neue Bekanntschaften machen konnte...
"Nur Mut Chise, dass wird schon alles gut gehen" ermutigte sie sich selber, immerhin hatte sie es schon geschafft eine alte Dame nach dem weg zu fragen, eigentlich hatte dass Mädchen vor gehabt, dass sie den Weg zu Innenstadt gesagt bekam, aber vermutlich hatte Chise so schnell oder zu leise gesprochen, dass die alte Dame es falsch verstanden hatte, aber im Grunde war das auch alles vollkommen egal, den so landete Chise an einem genau so interessanten Ort und eigentlich sollte ihr das ja gefallen, den alte Dinge, oder Stadtteile welche einfach dieses gewisse Flair hatten gefielen dem Mädchen, nicht ohne Grund war sie auch vollkommen hin-und weg von ihrem Urzeit Pokemon. Als sie an ihr großes Geflügeltes Pokemon dachte, lächelte die kleine Brillenträgerin, rückte eben diese Rote Brille zurecht und schlenderte ohne groß ein Ziel zu haben etwas umher.

Ihre Aufmerksamkeit wurde dann von einigen Passanten und Pokemon auf sich gezogen, genau wie andere Menschen schaute Chise neugierig, was den da los war und sah dann sich streitende Pokemon und einen Jungen auf der Bank sitzen, da Chise nicht alles mitbekommen hatte, konnte sie sich noch keinen Reim darauf machen, wieso die Pokemon sich nicht verstanden, wieder einmal hin-und her gerissen überlegte die junge Baskerville was sie nun machen sollte, einfach rumstehen fand sie nicht Höfflich, einfach weiter gehen, war vielleicht auch nicht richtig. Vielleicht konnte sie den Pokemon irgendwie helfen und dem Jungen auch...langsam ging Chise auf den Jungen der noch immer auf der Bank saß, zu und lächelte noch etwas zaghaft."Ähm Hallo, tut mir leid wenn ich so direkt frage, aber ist alles okay?" nachdem Chise Ihn angesprochen hatte wurde sie etwas rot, nun hatte sie ihn zwar angesprochen, aber was sollte sie jetzt machen? Ihr war die ganze Sache schon etwas Peinlich...erst jetzt bemerkte sie den Fressnapf auf dem Boden und schaute dann zu den Pokemon, sie wollte schon ihren Pokedex aus der Tasche nehmen, hielt sich aber zurück, es war doch unhöflich oder?

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Tabrisam Mi Jan 03, 2018 6:11 pm



"Ach komm schon Rei, so schlimm war das doch gar nicht..." Nein, war es wohl! Das Gelantini ließ nicht mit sich reden und schimpfte weiter mit dem Felilou. Dieses ließ das aber nicht auf sich sitzen und ging direkt drauf ein und entfachte damit einen ziemlich lauten Streit. Tabris war das natürlich überaus peinlich! Denn der Streit blieb nicht unbemerkt und schon bald blieben einige Passanten stehen und schauten sich das Spektakel an. Das musste doch so wirken, als hätte der Junge seine Pokemon nicht im Griff! Nungut. Im Grunde hatter er Rei im Moment auch nicht im Griff. Das Gelantini hörte nicht auf die Worte des Weißhaarigen und keifte einfach weiter. Shinji ließ resigniert den Kopf hängen und gab es auf, den Streitschlichter zu spielen.

Dann erklang eine Stimme und Tabris schaute auf. Vor ihm stand ein junges Mädchen und fragte nach, ob denn alles in Ordnung wäre. Verlegen lachte Tabris kurz auf. "Naja, es wäre gelogen, wenn ich 'Ja' sagen würde. Aber ich glaube, das ist hier nur... eine kleine Meinungsverschiedenheit.", antwortete der junge Trainer und stand von der Bank auf. Schnell nahm er ein Taschentuch zur Hand, wickelte dort ein bisschen Pokemonfutter ein und reichte dem Felilou das kleine Päckchen. "Hier, nimm das und hör nicht auf Rei, ja?" Damit hoffte Tabris, dass das Felilou das Futter einfach nahm und ganz schnell wieder verschwand. Nicht, dass der Trainer was gegen das Pokemon hatte! Aber es war wohl besser so und würde den Streit endlich beenden. Und tatsächlich! Zögerlich nahm das das Katzenpokemon das Päckchen auf und verschwand ganz schnell wieder. Das Gelantini fand das aber gar nicht toll und rief dem Felilou noch einiges hinterher.

"Haha...ihre Sprache müsste man verstehen, dann wüsste man auch, worüber sie sich stritten!", meinte Tabris amüsiert, ehe ihm einfiel, dass er jetzt ja gar nicht mehr alleine war! Mit einem freundlichen Lächeln wandte er sich dem Mädchen zu. "Hallo! Entschuldige bitte, dass diese kleine Fehde für Unruhe gesorgt hat. Jetzt geht es ja wieder!" War aber schon nett, dass sie gefragt hatte, ob alles okay sei. "Ich bin übrigens Tabris und das sind meine Partner Shinji und Rei. Rei ist...ziemlich stürmisch, ich glaube es ist normal bei ihr, dass sie sofort losmeckert." Außerdem war sie ja das Pokemon seiner Mutter gewesen. Sie war genauso herrisch. Wahrscheinlich hatte Rei sich das bei ihr abgeschaut.
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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Gastam Do Jan 04, 2018 12:27 pm

Tabris & Chise
Post #002 :Der Alte Stadtteil: Ähm, war ich zu vorschnell?


Chise lächelte noch immer etwas scheu, dass junge Mädchen hatte so im effekt gehandelt das sie zwar nun eine kleine unterhaltung angefangen hatte, wusste aber nicht mehr wie sie diese weiter fortsetzen sollte, wie dem auch sei sie machte einfach weiter, es würde schon stimmen zu dem war dies doch der beste Schritt um jemanden kennen zu lernen, einfach ansprechen und hoffen, dass man ein nettes gespräch führen konnte...
Kurz schweifte der Blick des Mädchens noch einmal zu den anderen Pasanten welche stehen geblieben waren um zu schauen was los war, Chise war zwar auch so eine, aber irgendwie wenn sie das jetzt so sah, fand sie es komisch, es waren doch nur Pokemon und diese gab es doch überall, es war doch bestimmt auch mal so dass nicht jedes mit jedem klar kam, immerhin hatten sie alle ihren ganz eigenen Charakter, wenn Chise so an ihre drei Pokemon dachte...schmunzeln konnte sie da nur, jedes der drei hatte einen ganz eigenen Kopf, sie waren den Menschen doch ähnlicher als man dachte...
Als der Junge antwortete lächelte Chise und ihre Brille rutschte etwas nach oben, offensichtlich hatte er gar nicht so schnell mitbekommen, dass er oder die Pokemon von ihm ziemlich Aufmerksamkeit erregt hatten. Leicht rückte Chise etwas zur seite als der weißhaarige aufstand etwas Pokemon Futter in ein Tuch verpackte und dem kleinen Katzenpokemon Fellilou dies gab, mit wachsamen Blick beobachtete Chise dass ganze "Oh das wargar nicht sein Pokemon, deswegen stritten sie sich also, wegen dem Futter" dachte Chise und schaute dem kleinen Katzenpokemon noch nach ehe ihre aufmerksamkeit wieder zu dem Jungen ging, da er wieder sprach, wenn auch nicht unbedingt zu Chise aber sie grinste bei dem was er sagte, "Ja, es wäre manchmal wirklich toll sie so zu verstehen wie ich dich verstehe, aber man lernt ja auch mit der Zeit seine Pokemon zu verstehen und zu deuten" meinte Chise. Gerade stellte sich der Junge auch vor, er hieß Tabris und Chise war vollkommen hin und weg dass sie nun so schnell doch jemanden zum reden gefunden hatte, freudig streckte die junge Baskerville ihre Hand aus, "Freut mich sehr, ich heiße Chise und ist nicht so schlimm, jedes Pokemon ist durch sein Charakter einzigartig und einfach richtig so wie es ist" meinte sie und hoffte dass sie sich zu übereilt war, noch immer die Hand zur begrußung ausgestreckt.
Erst jetzt wo beide so standen, bemerkte dass Mädchen dass Tabris in etwa vielleicht sogar etwas kleiner als sie war, oder täuschte sie sich nur, eigentlich war sie immer der Meinung dass sie einer der kleinsten Menschen war, jedenfalls war sie immer gewesen egal wo, dass Mädchen war meist als zwerg verschriehen. "ich möchte nicht zu forsch erscheinen aber ist es okay, wenn ich mich zu dir setze oder wolltest du gerade weiter? weißt du ich bin neu hier und habe gerade meine Reise begonnen, ich weiß noch nicht so recht wohin es mich verschlagt und....Oh tut mir leid...ich bin etwas nervös" meinte sie lies ihre Hand sinken und wurde rot, schaute auf den Boden.

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Tabrisam So Jan 28, 2018 5:28 pm



"Haha das stimmt allerdings! Aber es wäre auch schade, wenn man die Zeichen seiner Freunde nicht deuten könnte." Da hatte das Mädchen ganz Recht! Zwar wäre es wirklich schön, wenn man die Sprache der Pokemon verstehen könnte, aber die Zeichen konnte man ja trotzdem deuten. Und Shinji verstand er schon sehr gut! Auch Rei, aber diese erinnerte ihn in vielen Dingen eh an seine Mutter. Verständlich, immerhin war sie das Pokemon von ihr gewesen. Tabris jedoch freute sich nun über die Gesellschaft und stellte sich auch sogleich vor. "Chise? Ein hübscher Name! Und schön, dass es dich nicht gestört hat. Das ist leider nicht selbstverständlich." Sicher, jedes Pokemon hatte seinen eigenen Charakter und kam auch mal mit anderen Pokemon nicht zurecht. Wie es auch unter Menschen der Fall war. Aber trotzdem fühlten sich manche davon gestört. Wie auch, wenn sich Menschen lauthals auf der Straße stritten. Was zwar schade war, aber wohl eine normale Sache innerhalb der Gesellschaft. Tabris aber störte sich nicht daran. Der junge Trainer würde sich dann einfach ehrlich entschuldigen und hoffen, dass die Sache sich damit erledigt hätte.

Schließlich fragte Chise, ob es für ihn in Ordnung wäre, wenn sie sich zu ihm setzen würde und erzählte auch, dass sie noch nicht lange auf Reisen war. Zuerst blinzelte Tabris ein wenig überrascht, rutschte dann aber ein wenig zur Seite, damit das Mädchen genügend Platz hatte, um sich setzen zu können. "Nein, da habe ich nichts gegen! Setz dich nur, ich habe es nicht eilig!" Was ja auch stimmte. Besonders eilig hatte Tabris es nicht und er freute sich immer neue Bekanntschaften zu machen. "Ich habe meine Reise auch erst begonnen. Wobei ich schon fast über einen Monat unterwegs bin. Aber als wirklich lange Reise kann man das nicht behaupten...", meinte der Hellhaarige leicht amüsiert und sah kurz zu seinen Pokemon. Rei hatte sich wieder über das Futter hergemacht, während Shinji bereits fertig war und ruhig neben dem Gelatini saß. Eigentlich fehlte hier noch ein drittes Pokemon, aber leider war es viel zu groß, als dass Tabris es einfach inmitten dieser Stadt rufen konnte.
"Wenn du möchtest, kannst du deine Freunde auch zum Essen rausholen! Ich habe genügend Pokemon Futter dabei und Rei wird die ganze Schüssel eh nicht alleine leeren können.", bot Tabris der anderen Trainerin an. Und wenn Rei sich wieder aufregte, musste sie eben mal lernen, dass man sein Futter auch teilen konnte! Alleine Essen macht immerhin dick.
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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Gastam Mo Feb 05, 2018 8:47 pm

Tabris & Chise
Post #003 :Der Alte Stadtteil: Picknicken & kennen lernen


Chise hatte die arme hinter dem Rücken locker überkreuzt und schaute gedankenverloren zu dem Jungen und dessen Pokemon, es war wenn sie so recht überlegte und nicht nur auf Tabris sondern auch auf Sie selber und die anderen bezogen, dass Menschen egal ob alt oder Jung immer Pokemon um sich hatte, es war so selbstverständlich wie das tägliche aufstehen oder Essen kochen, Chise war wirklich froh, dass es die Pokemon gab und das sie auch selber die Gelegenheit hatte, welche zu besitzen und natürlich auch unterwegs zu sein, auf bald so hoffte das Mädchen doch irgendwie insgeheim, nicht mehr unbedingt allein.
Leicht wurde das Mädchen rot, als Tabris meinte dass Chise, ein hübscher Name sei, "Vielen dank" meinte das Mädchen und hoffte inständig das ihre große Brille das meiste der kurzen röte, auf ihren Wangen verdeckte, es war nicht so dass Chise so schüchtern war, aber sowas wie Komplimente oder einfach nur liebe Worte, hauten das Mädchen immer mal wieder aus den latschen. Anbei, fand die ihren Namen nicht mal so schön, "Es ist doch das gleiche, als würden sich Menschen kurz streiten, ich versteh den Wirbel oft nicht, den Pokemon sind etwas tolles und ich bin froh, den so habe ich jetzt jemanden, mit dem ich mich unterhalten kann" meinte die junge Pokemon Trainerin und lächelte, sie war wirklich, wirklich glücklich darüber dass sie gerade nicht allein war, sie wollte einfach mit jemanden reden, allein war es dann doch schon oft öde...

Um so mehr freute sich das kleine Mädchen, dass Tabris nichts dagegen hatte und sie sich neben ihn setzen durfte, er rückte sogar noch etwas zur Seite, so dass Chise genug platz hatte, behutsam setzte sie sich neben den weißhaarigen und schaute auf ihren Schoß, es war schon komisch, für ein eigentlich recht scheues Mädchen, aber Pokemon verbanden und man hatte immer etwas zu bereden...oder nervte sie? nein sie dachte nicht, den Tabris schien sehr freundlich zu sein und offen für neue Bekanntschaften. Genau auf so eine nette Person hatte Chise gehofft, dass machte ihr den Start einfach noch etwas leichter, "Nun ich bin fast zwei Wochen unterwegs, aber ich habe nicht viel geschafft, so allein abgesehen von meinen Pokemon ist das irgendwie nicht so spannend, zu mal...ich etwas Angst habe so allein" pflichtete das Mädchen bei und schaute zu den beiden Pokemon, noch immer wollte sie mehr wissen getraute sich aber nicht den Pokedex zu nehmen.
Als der Vorschlag von Tabis kam, dass sie doch auch ihre Pokemon rufen konnte, damit sie zusammen essen konnten, lächelte Chise erneut, "das ist eine tolle Idee und super lieb, aber ich kann auch etwas Futter zu dem kleinen Picknick beitragen" noch während sie sprach kramte sie aus ihrer Gürteltasche ihre drei Pokebälle und warf sie etwas hoch, nach dem drei Lichtblitze aufleuchteten, saßen vor ihren Füßen das weiße Alola Vulpix und das kleine Evoli, dass Urzeit Pokemon blieb erst einmal in der Luft und landete auf einer nahe stehenden Straßenlaterne. Das Mädchen verstaute die Pokebälle wieder und lächelte Tabris an, schaute dann aber wieder zu ihren Pokemon "Wir werden hier gemeinsam mit Tabris und seinen Pokemon ein kleines Picknick machen, benehmt euch bitte" meinte sie und schaute auch zu ihrem Aerodugtyl, dieses Pokemon war mehr als speziell, nicht sehr Mädchenhaft aber sie liebte es auch wenn es einen ganz eigenen Charakter hatte. Ihr Evoli tapste auch gleich zu dem kleinen Pflanzen Pokemon "Ev o li!" meinte es und wackelte kurz mit dem buschigen schweif. Das Vulpix hingegen sprang auf die Bank zu Chise und legte den Kopf auf den Schoß von seiner Trainerin.

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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Tabrisam Sa Feb 10, 2018 3:39 pm


"Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass sie die Pokemon nicht verstehen und sich deswegen gestört fühlen? Bei Menschen kann man ja immerhin noch lauschen, warum sie sich streiten." Tabris war noch nicht lange auf Reisen und hatte auch noch seine Probleme damit, mit Menschen richtig umzugehen, wie auch mit den Pokemon. Rei und Shinji begleiten ihn nun schon seit Beginn seiner Reise, aber Arceus ist erst seit kurzem dabei. Aber es wäre ja auch langweilig, wenn man auf der Reise keine neuen Erfahrungen sammelte! Dafür war sie doch schließlich da, oder nicht? Was man aber schnell gelernt hatte, dass nicht jeder Mensch wirkliche Freundlichkeit besaß. Das hatte Tabris ja schon mit seiner Begleitung auf dem Wendelberg gelernt. Umso schöner war es dann, jemanden wie Chise kennenzulernen, die ähnlich wie Tabris dachte und wohl auch viel von den Pokemon hielt. Aber Recht hatte sie. Es war immer schön, jemanden zum Unterhalten zu haben. Zwar hatte Tabris noch seine Pokemon und fühlte sich nicht einsam, aber jemanden zum Gesprächspartner zu haben, der wirklich richtig in der eigenen Sprache antworten konnte...das war schon etwas anderes.

Schließlich fiel das Thema auf ihre Reise und Chise meinte, dass sie schon seit zwei Wochen unterwegs war. Also waren sie Beide wirklich noch die geborenen Anfänger! Irgendwie beruhigte es den Hellhaarigen, dass er nicht der Einzige war, der noch so unerfahren war. Auch konnte er nachvollziehen, dass sie Alleine oft Angst hatte. "Hmh, manchmal ist es alleine wirklich unheimlich. Mit einem Reisepartner wäre es sicher viel lustiger!", antwortete Tabris. Tatsächlich hatte er schon oft darüber nachgedacht, einen Reisepartner zu suchen, aber irgendwie...wurde daraus nie etwas. Interessant war es aber nach wie vor. Und es war wahrscheinlich auch etwas einfacher, wenn man noch jemanden hatte, auf den man sich verlassen konnte. Und Chise hatte ja auch tolle Pokemon! Diese hatte sie freigelassen, als Tabris angeboten hatte, dass sie zusammen essen könnten. Auch wenn das Mädchen selber noch Pokemon Futter beisteuerte. Shinji freute sich über die neue Gesellschaft und begrüßte das Evoli auch direkt. Rei begutachtete das Ganze noch recht sparsam. Leider war sich das Gelantini noch nicht sicher, was es von der Sache halten soll. Gerade nach der Sache mit dem Felilou! Dafür war Shinji umso geselliger.

"Hast du denn ein konkretes Ziel, wo du hin willst?", fragte Tabris dann recht neugierig. Er selber wollte einfach mal schauen, wohin ihn sein Weg führen würde, ohne ein direktes Ziel vor Augen zu haben. Okay, er wollte die Arenen herausfordern, aber hauptsächlich wollte er sich mit ganz vielen Pokemon anfreunden! Und seinen Eltern beweisen, dass er auch ohne ihre Hilfe gut klar kam.
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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Gastam Do Feb 15, 2018 10:20 pm

Tabris & Chise
Post #004 :Der Alte Stadtteil: Zusammen auf eine Reise gehen?


Chise war deutlich erleichtert, dass ihre erste Begegnung  gleich jemand war mit dem sie, wie es auf den ersten Blick schien, auf einer Wellenlänge schwebte, es war super schön mit jemanden wie Tabris gleich so gut sich unterhalten zu können, wenn man bedachte dass das junge Mädchen noch gar nicht alt so lang unterwegs war. So konnte man dies bereits als kleinen Glücksgriff bezeichnen, Chise war auch eher ein geselliger Mensch und sie mochte es sehr in mit Freunden unterwegs zu sein, vielleicht konnten sie ja noch etwas Zeit zusammen verbringen, die Frage danach ob Tabris nicht auch Lust hatte, gemeinsam mit der jungen Trainerin zu Reisen, Nein,  das traute sie sich noch nicht, stattdessen nickte sie erst einmal und pflichtete dem gesagten, stumm zu.
„Nun ich verstehe nicht immer, was in den Köpfen der anderen vor sich geht und kann nicht immer nachvollziehen, wieso manche Pokémon nicht auch wie Menschen in Sachen Vertrauen, Freundschaft und Kommunikation verstehen will oder kann…,  vielleicht habe ich auch noch nicht so viel Erfahrung, jedoch nehme ich es keinem krumm, sie wissen es vielleicht nicht anders oder wundern sich, ich sehe es auch wie du Tabris“ pflichtete Chise noch einmal zu diesem Thema bei und schaute dabei auf ihren Schoß, sie hoffte dass sie sich nicht zu sehr aus dem Fenster gelehnt hatte. Aber es war nun einmal ihre Meinung.

Allein dass auch Tabris der Ansicht war, dass es viel lustiger zusammen wäre und nicht nur mit den Pokémon eine Reise und verschiedene Sachen erlebte lies Chise aufhorchen, vielleicht konnte sie die Frage ja doch noch bei Gelegenheit anbringen, den sie mochte Tabris er schien wirklich ein sehr netter Junge zu sein und er hatte Chise nicht weggeschickt, als sie sich einfach erlaubt hatte, den Jungen anzusprechen. Jedoch wartete die junge Trainerin erst einmal ab, stattdessen beobachtete sie ihre Pokémon welche, sie eben aus den Bällen befreit hatte und lehnte sich etwas nach vorn um ihr Evoli welches gleich freudig zu dem Serpifeu gegangen war, scheinbar war ihr Evoli nicht zu schnell auf das Pflanzen Pokémon zu gegangen oder es machte sich nichts daraus das, ihr Evoli gleich happy auf es zu kam. Sanft hob Chise ihr kleines Vulpix etwas zu Seite, damit sie an ihre Tasche ran kam und holte das Pokemonfutter raus, „so damit du nicht meine lieben durchfüttern musst, ich hoffe es schmeckt deinen Pokémon auch“ meinte sie und stellte eine Schale noch mit zu dem von Tabris. Nun hüpfte das Schneeweise Vulpix auch zu dem Futter und beobachtete jedoch erst einmal Tabris und dessen Pokemon bevor es sich vor die Füße von Tabris setzte und den Jungen und auch Chise anguckte, Chise schmunzelte etwas „Vulpix zu darfst gern zugreifen“ lachte dass Mädchen und schüttelte etwas den Kopf, „ich glaube es traut dem Braten noch nicht, tut mir leid“.
Mit den Händen auf dem Schoß verschränkt lehnte sich Chise an, die Frage kam von Tabris, welche Chise aus ihren Gedanken holte, „Ich…Äh, naja ich möchte natürlich etwas von dieser Welt sehen, Pokémon fangen mich mit diesen anfreunden, Freunde finden und…naja wenn ich es mir traue auch mal den ein oder anderen Kampf führen, Orden sammeln wäre wirklich toll, nur ich weiß nicht ob ich dem gewachsen bin“ meinte sie total ehrlich und spielte an ihrem Rocksaum. Als es auf einmal ein Windstoß kam, schaute die kleine Brillenträgerin auf, ihr Pokémon, Aerodactyl war von seinem Platz neben die Bank geflogen und saß neben Chise, schaute eher griesgrämig zu ihr, so als wollte es, Chise ermahnen nicht immer so an sich selbst zu zweifeln. Sanft streckte Chise die Hand aus und strich dem Urzeitpokemon über den Kopf „Ich hoffe du findest mein Pokémon nicht zu gruselig, Tabris“ meinte sie und reichte dem Pokémon etwas Futter, ja diese Aussage war leider doch berechtigt, da immer wenn sie es mal aus dem Pokeball holte, den ein oder anderen Passanten gab welcher zurück zuckte.  


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Re: Der alte Stadtteil

Beitrag von Tabrisam Do März 01, 2018 7:38 pm


Tabris war froh, dass Chise ähnlich dachte wie er selbst und freute sich so über ihre Gesellschaft. Zwar mochte er Gesellschaft sowieso, aber so war es einfach noch schöner. Chise pflichtete ihm bei und der Hellhaarige lächelte freudig über ihre Meinung. "Mach dir nichts draus, die Erfahrung kommt mit der Zeit!" Er selber war auch noch sehr unerfahren und so schnell würde es sich wohl nicht ändern. Die Erfahrung kommt ja nicht mal eben. Die musste man sich schon verdienen! Da musste sich das Mädchen also keine Gedanken machen. Immerhin ist jeder am Anfang doch total unerfahren. Ist bei ihm ja nicht anders.

"Oh, vielen Dank! Sie freuen sich sicher darüber!", bedankte sich der junge Trainer bei Chise, die zu dem 'Picknick' auch noch etwas beitrug. Rei wandte sich demonstrativ ab, nicht bereit, das jetzt einfach hinzunehmen, aber Shinji nahm es dankend an. Das Pokemon war einfach viel geselliger als das Gelatini. Aber auch das Vulpix des Mädchens schien nicht sofort vertrauen zu fassen. "Mach dir nichts draus, Rei ist auch nicht besonders zutraulich." Es war keine Sache, für die sich Chise entschuldigen brauchte. Gerade hatten sie ja noch das Thema gehabt, dass auch die Pokemon so ihre Eigenarten hatten. Da waren die eigenen ja keine Ausnahmen.
Doch kam dann das Thema 'Ziele! auf und Tabris hörte interessiert zu. So? Sie will sich vielleicht auch später an eine Arena versuchen? "Das sind doch gute Pläne! Ich will mich auch mal an einen Arenakampf versuchen.",  gab er zu. "Um ehrlich zu sein, wollte ich mich heute an die Arena hier wagen." Nervös lachte er auf und kratze sich verlegen am Hinterkopf. Es war ein ziemliches Wagnis, jetzt schon eine Arena herauszufordern, aber seine Mutter hatte deutlich gemacht, was sie von seiner Einstellung hielt. "Weißt du denn schon, welche Arena du als erstes herausfordern willst?"

Überrascht blickte er dann aber auf, als Chise meinte, sie hoffe, dass er ihre Pokemon nicht gruselig finde. "Nein! Warum sollte ich denn?" Es stimmte. Vor ihren Pokemon hatte er keine Angst und fand sie auch nicht gruselig. Auch das Aerodactyl fand er nicht gruselig. "Eher im Gegenteil. Ich finde sie ziemlich toll." Kurz zögerte er, wollte sein Interesse aber noch deutlich machen. "Aerodactyl ist doch ein Urzeitpokemon, nicht wahr? Hast du es aus einem Fossil wiederbeleben können?" Der Trainer wusste, dass dies möglich war. Ob Chise das wohl miterlebt hatte? Wenn ja, musste es wirklich ziemlich cool sein. Immerhin konnte man mit ansehen, wie einem Pokemon zu neuem Leben verholfen wurde!

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