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Re: Route 1

Beitrag von Gastam Di März 27, 2018 1:59 pm

Calluna & Hibiki
Post #042 :: Route 1
Es musste ja nicht jeder seinem eigenen Pokémon einen Spitznamen geben und vielleicht war das bei Rangern generell anders, Calluna wusste es nicht. Für sie kam es aber nicht in Frage, ihren Pokémon keinen Spitznamen zu geben. Früher oder später musste ein solcher her, einfach weil sie fand, dass es das Band zwischen ihr und den Pokémon noch verstärkte. Aber sie akzeptierte auch, wenn andere Menschen es anders machten. Sicher würde sein Pokémon auch auf den Namen seiner Art reagieren, wenn es zu einem gehörte, aber Calluna fand es einfach schöner, auch ihre Pokémon beim Namen zu nennen. Ihr Gegenüber erwähnte dann sogar, dass ihr Pokémon doch ebenfalls einen Spitznamen besaß, da sie ihm früher einen solchen gegeben hatte. Mittlerweile verwendete sie ihn allerdings nicht mehr. »Mhm...jeder sollte es so machen wie er meint, dass es richtig ist.« antwortete Calluna zunächst, doch dann kam ihr ein Gedanke, den sie noch ausgesprochen haben wollte. »Ich finde Spitznamen aber einfach schöner - andere Menschen werden immerhin auch nicht mit "Mensch" gerufen, auch wenn wir alle der selben Spezies angehören.« sagte sie also in ihrer verträumten, eher abwesenden Stimme. Das sollte auch keine Kritik sein, sondern lediglich ein Gedanke, der ihr gekommen war. Wie sie sagte, jeder sollte es so machen wie er wollte, aber sie fand, dass Pokémon nicht anders waren als Menschen. Sie verdienten einen Namen, denn das machte es zu etwas Persönlichem. Und wer wusste schon, ob sich die Pokémon untereinander in ihrer Sprache nicht auch Namen gaben? Das konnte man ja gar nicht so genau wissen!
Schließlich wollte Calluna wissen, welchem Beruf ihr Gegenüber nachging und erfuhr so, dass sie Rangerin war. Bestimmt ein ehrbarer Beruf, auch wenn er nichts für Calluna wäre. Als solcher hatte man nicht die Möglichkeit, Pokémon zu fangen und wahrscheinlich hätte sie dann auch keine Zeit mehr dazu, die Sterne zu beobachten. »Das ist bestimmt manches Mal gefährlich.« sprach Calluna ihren Gedanken schließlich laut aus. Es gab doch bestimmt so einige gefährliche Missionen, wütende und wild gewordene Pokémon oder umgestürzte Bäume, die vielleicht sogar erst dann umstürzten, wenn man sich selbst darunter befand. Sie stellte es sich jedenfalls nicht besonders leicht vor, war aber froh, dass es Menschen gab, die diesen Job erledigten. Immerhin musste es solche geben, die die Pokémon und Menschen schützten!
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Re: Route 1

Beitrag von Gastam Mi Apr 11, 2018 1:39 pm

Calluna & Hibiki
Post Nr. 5

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
Komme von:...

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

Hibiki hörte ihr Gegenüber aufmerksam zu. Die Erklärung der Spitznamen konnte sie auch vollstens nachvollziehen. Es ist ein Ausdruck der eine starke Bindung heraufbeschwört. Als Ranger jedoch eher ungeeignet. Zwar ist Hibiki auf ihr Partner angewiesen und eine starke Vertrauensbasis muss vorhanden sein, dennoch würde sie dieses Vertrauen nicht zu stark ausnutzen oder noch verstärken. Sollte der Tag der Trennung kommen, so würde es Hibiki nur schwer treffen und die Arbeit deutlich problematischer gestalten als sie ohne hin schon ist.

Hibiki war sich aber nicht sicher ob sie nun einer Frage gestellt wurde oder ob es einfach nur eine Bemerkung war. Sie lies sich einfach darauf ein und versuchte es wie eine Frage zu beantworten.

>>Gefährlich ist mein Job auf jeden Fall. Aber nicht jede Mission die wir haben ist gleich eine große Lebensgefahr. Es sind häufig eher kleinere Aufgaben oder Aktionen die schon vor der Problem Entstehung behoben werden. Von daher sind wirkliche gefährliche Mission wie man sie manchmal in TV sieht, eher selten.<<

Die Rangerin machte eine kleine Pause sie noch mal ansetzt.

>>Ich rate dennoch dazu, sofern man sich für diesen Beruf entscheidet, ob man dafür körperlich auch in der Verfassung ist. Ohne gemein zu klingen, Übergewicht ist beim Klettern nicht vom Vorteil.<<

Hibiki bemerkte jedoch, dass sie sich aber nun ganz schön verquatscht hat. Eigentlich wollte sie die Straße entlang laufen und sie steht nun immer noch hier und redet.

>>So. Ich möchte jetzt nicht unhöflich klingen, aber ich würde dann so langsam weiter laufen. Hat mich gefreut und eventuell sieht man sich ja mal wieder. Ein schönen Tag wünsche ich ihnen.<<

Die Rangerin winkte ihr zu, eh sie sich wieder auf den Socken machte.

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
>>Reden<< || Denken || >>NPC<<
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
Gehe zu:...
Wörter: 279
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
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Re: Route 1

Beitrag von Gastam Sa Apr 28, 2018 12:11 pm

Calluna & Hibiki
Post #043 :: Route 1
Als sie über den Beruf der anderen sprachen, erfuhr Calluna noch, dass der Job als Ranger tatsächlich gefährlich war. Extreme Missionen, wie man sie aber im Fernsehen sah, waren scheinbar eher selten. Wahrscheinlich waren viele Dinge anders, wenn man sie erst einmal selbst erlebte. Aber dennoch, ein wild gewordenes Pokémon zu beruhigen, konnte doch recht schwierig werden und Calluna hatte Respekt vor denjenigen, die einen solchen Beruf ausübten. Natürlich musste man dafür auch körperliche Voraussetzungen mitbringen, wie Hibiki ihr nun auch noch einmal erklärte. Das war durchaus verständlich, immerhin musste man bestimmt so manches mal rennen, sprinten, klettern - vielleicht sogar tauchen? Eine Ausbildung in diesem Bereich war bestimmt auch nicht gerade einfach. Aber wenn man etwas gern machte, war das wohl gar nicht so schlimm. Solange man in etwas aufging und Spaß hatte, machte einem nicht mehr allzu viel aus. Calluna nickte. »Gewiss. Es gibt aber bestimmt auch noch viele andere Eigenschaften, die ein Ranger mitbringen muss.« fügte Calluna noch an, da sie bezweifelte, dass rein auf physische Gegebenheiten geachtet wurde. Es war aber auch keine wirkliche Frage, weshalb sie auch keine Antwort erwartete. Ohnehin schien die Rangerin es eilig zu haben, denn sie wollte zügig weiter, wahrscheinlich ihre täglichen Übungen machen. Das nahm Calluna ihr natürlich nicht übel - sie selbst wollte schließlich auch weiter, um ihre Reise fortzusetzen. Avenitia hatte sie mittlerweile bereits hinter sich gelassen, doch Stratos City, ihr nächstes Ziel, war noch einige Kilometer weit weg. Diverse Städte lagen bis dahin noch auf dem Weg, doch wenn sie die Orden sammeln wollte, war Stratos einfach noch am Nächsten dran. »Das wünsche ich Ihnen auch.« sagte sie noch mit einem Lächeln, dann war die Rangerin verschwunden und Calluna blieb mit ihren Pokémon allein zurück. »Und wir wollen auch weiter!« sagte sie gut gelaunt. Gavina war die nächstgelegene Stadt, doch Calluna wusste bereits jetzt, dass sie sich dort nicht sonderlich lange aufhalten würde. Schon auf dem Weg nach Avenitia hatte sie gesehen, dass es dort nicht allzu viel gab, was Interessant werden würde, weshalb sie im Grunde direkt Orion City ansteuern wollte. Orion - wie das Sternenbild. Vielleicht würde es in dieser Stadt einige Dinge mehr zu entdecken geben. Auf jeden Fall würde sie sich dort gut umsehen und auf dem Weg dahin natürlich auch ordentlich mit ihren Pokémon trainieren. Denn wenn sie in der Stratos-Arena antreten wollte, musste sie noch um einiges besser werden! Da sich der Tag aber langsam dem Ende neigte, beschloss Calluna, die Route nun endlich zu verlassen und sich in die nächste Stadt aufzumachen.
tbc: Trainerschule in Orion City
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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam Mo Jul 16, 2018 11:04 pm

cf: Avenitia, Kleiner Pier

Interessant. Killer-Raupys. Raupys müssen echt gefährliche Pokémon sein. Aus Einall stammen sie jedenfalls nicht. Ob sie stärker als Reshiram sind?
Was ich jedenfalls sagen kann ist, dass der Junge viel mit seinen Pokémon kommuniziert. Klar, er ist noch immer ein Fremder, aber er scheint doch ein gutes Herz zu haben, der Aushilfsverkäufer , wie er genannt werden will. Ist wohl eine Art Jobber. “In Gavina kannst du mal versuchen, etwas zu verkaufen, Verzeihung, etwas Werbung zu machen. Hoffe nur, der Laden ist nicht so weit entfernt, sonst würde man sich fragen, warum du am anderen Teil des Kontinentes Werbung für einen Laden machst. Sag mal, wo liegt der eigentlich?“, texte ich den Armen zu, aber es interessiert mich halt. Ich mein, ein Aushilfsverkäufer in anderen Städten, wo der Laden gar nicht vertreten ist, ergibt in meinen Augen recht wenig Sinn. Er wird schon wissen, was er macht, sonst hätte er den Job auch gar nicht.

Sanft weht der Wind auf Route 1 und raschelt die Blätter hin und her. “Lang ist die Route hier nicht. Gavina ist kaum ein paar Kilometer entfernt. Komm komm, lass mal schauen, ob wir hier etwas finden können. Vielleicht einen Trainingspartner für dein Fyffien. Etwas zieht an meinen Haaren. “Ja ja, für dich auch, Angus! FÜR DICH AUCH UND JETZT LASS MEINE HAARE IN RUHE!“ Ich ziehe es von mir weg und wir starren uns gegenseitig böse an. Er hat wohl das Gefühl, dass ich die Pokémon des Aushilfsverkäufer ihm vorziehe. Ich gebe ihn mit meinem Blick zu erkennen, dass das nicht stimmt und das höflich ist. Ich lasse ihn wieder runter. “Verzeihung. Ist normal.“, erkläre ich. “Also, du weißt ja, wo die Pokémon sind. Nicht auf dem Weg, komm.“, sage ich, nehme Angus auf den Arm und laufe vor, direkt vom Weg ab auf die Büsche zu.
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Mi Jul 18, 2018 2:48 am

Inplay
mit Jim
#63
cf: Avenitia - Kleiner Pier

Jim wollte Tante wohl doch nicht fragen, was Yoshi sogar positiv sah. In dem Fall verstand er seinen Kommentar bezüglich Killerraupys perfekt! Da war er dann doch etwas stolz auf sich, dass er sich mittlerweile ausdrücken konnte.
Nach seiner Richtigstellung zeigte Jim jedoch, dass er zumindest sozial mit allen Wassern gewaschen war. Jims Argument erschien Yoshi so schlüssig, dass ihm seine Ausrede, doch noch ein wenig weg von Twindrake City zu kommen, mit jeder Sekunde doofer vorkam. Ja, er hatte den Simmons versprochen, dass er nun ein wenig Werbung machen ging. Nein, er hatte nicht spezifiziert, wie weit entfernt er dies tun würde. Aber er würde seine Mission ausführen! Sie hatten ihn schliesslich angestellt, obwohl er gar keine Fachkenntnisse zu Pflanzen besass.
In Twindrake City., erklärte er Jim schliesslich schulterzuckend und tat so, wie es sein jüngeres Ich ohnehin getan hätte: Das als kein Problem betrachten.
Aber hast Recht, ich sollte mir noch was einfallen lassen, damit sich die Leute für diesen weiter entfernten Ort interessieren, fuhr er die Konversation fort und schien davon abzulenken wollen, dass dieser "offizielle" Reisegrund einfach nur schlecht war.  Jim erschien ihm aber ziemlich gewitzt, also nahm er sich vor, vorsichtig zu sein. Er selber durchschaute Leute viel schlechter, also war er hier nicht gerade im Vorteil.
Im Grunde aber grübelte er wirklich darüber nach, wie er die Menschen eher für den kleinen Blumenladen begeistern könnte, ehe er auch schon die Idee hatte: Mit Pflanzenwissen prahlen und ein Pflanzenpokémon daneben posieren lassen! Also zumindest für Yoshi klang das nach einem soliden Plan. Wäre natürlich perfekt, wenn er in dieser Route auf ein Serpifeu stossen würde. Ansonsten würde er dann halt Jim fragen, ob er Angelikus ausleihen konnte. Das Serpifeu hiess nicht so? Yoshi fand Angelikus eben cooler. Sein Absol hingegen würde ihn dafür schelten, wenn er mit so einem Blödsinn ankam.

Schliesslich war Jim es wieder, der dem daneben trottenden Schwarzhaarigen näheres zur Route erklärte und die Initiative ergriff. Kara schnaubte kurz beim Wort "Trainingspartner", sodass Yoshis Aufmerksamkeit ihr galt, als Jim gerade damit beschäftigt war, sich mit seinem Serpifeu zu "streiten". Das kleine Pflanzenpokémon wurde etwas frech und zerrten an seinen Haaren, ehe die beiden einen kurzen Starrcontest hinlegten. Genug Zeit, damit sich Yoshi um sein pazifistisches Kapuno kümmern konnte.
Du musst dir das nicht ansehen., sprach er mit sanfter Stimme zu dem kleinen Drachenpokémon und hielt ihr den Pokéball hin. Kara schmiegte ihren Kopf kurz an das nächste Bein Yoshis, ehe sie den Pokéball antippte und von einem roten Strahl erfasst wurde.
Als Jim dann meinte, dass das normal wäre, musste Yoshi doch lächeln. Die beiden erinnerten ihn an sich selbst und sein Absol, das auch so seine Phasen hatte. Wenn auch weniger sanft als blosses Haarezupfen. Da bin ich ja etwas neidisch., entgegnete er etwas trocken darauf. Ja, wenn er nur schon auf die Idee gekommen wäre, sein Absol Tsume anzuschreien, hätte sie ihm mit Klingensturm die Leviten gelesen. Im Grunde also zeigte Jim eher Dominanz seinem Pokémon gegenüber und liess sich nicht von ihm kontrollieren. Aber gut, Angelikus war auch keine alte Schachtel, die keinen Spass verstand...

Schliesslich rief Jim voller Tatendrang direkt schon mal vor in die Büsche, um wohl nach wilden Pokémon Ausschau zu halten. Yoshi folgte ihm mit einem gemächlichen Schritt, sein Fiffyen im Arm schaute sich mit neugierigen Blicken um, zumal es noch nie Trainingspartner hatte.
Yoshi blickte ebenfalls umher, jedoch nicht aus Neugierde, sondern um einen passenden Gegner für sein Pokémon zu finden. Sein Blick blieb gut 15 Meter entfernt an einem Yorkleff hängen, das gerade Beeren beschnüffelte und sich keiner Gefahr bewusst war.
Das niediche Pokémon da hinten übernehmen zunächst wir, stellte der Schwarzhaarige schliesslich klar, ehe er sein aufgeregt schwanzwedelndes Fiffyen auf den Boden absetzte. Du weisst, dass du Angelikus' momentane Attacken im Pokédex nachschauen kannst, ja?, wollte er schliesslich noch von Jim wissen. Wäre ja blöd, wenn er mit seinem Serpifeu trainieren will, aber nicht einmal seine Attacken kennt.
Unterdessen scannte er aber das fremde Pokémon, welches etwas beschämt gen Boden blickte, da das Kompliment wohl sehr effektiv war.
Yoshi mag zwar aus Einall stammen, aber einem Yorkleff war er in der Tat noch nie begegnet! Den Pokédex zu komplettieren war zudem auch nie sein Ziel gewesen.
Yorkleff - Das Hund-Pokémon. Ein tapferes Pokémon, das jedoch klug genug ist, seinen Gegner zu mustern, bevor es sich auf einen Kampf einlässt., piepste es schliesslich aus seinem doch schon älteren Pokédex und liess Yoshi erfreut feststellen, dass er damit gerade einen optimalen Trainingspartner gefunden hatte!
Jasper unterdessen begann aufgeregt zu fauchen, um die Aufmerksamkeit seines ersten richtigen Gegners auf sich zu lenken. Das etwas verfressene fremde Pokémon blickte kurz auf, musterte die beiden Menschen und ihre Pokémon, ehe es sich mit einer Duckposition tatsächlich zu einem Kampf bereitzumachen schien. In dem Fall akzeptierte es wohl die beiden als Herausforderer.
Dann wurde es wohl Zeit, dem kleinen Pokémon zu zeigen, dass sein Urteilsvermögen dieses Mal schlecht war! ...nunja, eventuell.
Tackle, kam schliesslich das Kommando von Yoshi und sein junges Fiffyen stürmte auch sogleich wie vom Vegimak gebissen auf das andere Hundepokémon zu, um es mit seinem Körper zu rammen. Im Gegensatz zu dem Unlichtpokémon war aber das Yorkleff deutlich erfahrener, so entging es der Rammattacke mit einem grosszügigen Sprung und benutzte Silberblick, welches seine Augen Rot aufleuchten liessen und das kleine Fiffyen erst einmal gehörig einschüchterten, sodass es von der darauffolgenden Tackle aus der Luft voll erfasst wurde und erst einmal einige Meter zurückpurzelte. Yoshi taufte das Yorkleff nun das Kombo-Yorkleff.
Für ein "schwaches" wildes Pokémon war es ganz schön flink beim Einsatz mit seinen Attacken! Blöd für es nur, dass Gegenstoss sich eben genau bei schnellen Gegnern auszahlte. Das Yorkleff scharte seine Pfote kampfbereit im Sand, ehe es schon zu seiner nächsten Tackle ansetzte, um es dem sich gerade aufrappelnden Fiffyen zu zeigen.
Jetzt, Gegenstoss! Sein Fiffyen schien damit zwar etwas überfordert, bündelte jedoch trotz des annahenden Yorkleff lilane Energie und konnte diese gerade noch vor dem Aufprall mit dem Yorkleff abfeuern, sodass das wilde Pokémon eine saftige Retourkutsche für die schwere Tackle von vorhin bekam.
Jasper war jedoch bereits am torkeln, als er sich endlich wieder vollends aufgerappelt hatte, so konnte er Treffer noch nicht wirklich gut ab. Dabei hatte das Finsternis-Pokémon Glück, dass das Yorkleff Gegenstoss nicht kannte. Ansonsten wäre es wohl schwieriger gewesen, da einen Treffer zu landen.
Das Yorkleff war nun aber ebenfalls in keiner sehr guten Verfassung mehr, weswegen Yoshi sein fauchendes Fiffyen zurückpfiff. Er musste das fremde Pokémon ja nicht komplett KO hauen lassen. Blöd nur, dass sich Angus wohl nun einen anderen Gegner suchen müsste. Eventuell hatte Jim aber auch eine bessere Trainingsidee als hier Yoshis "Einmal gegen die Wand laufen lassen"-Taktik oder entdeckte noch ein anderes wildes Pokémon.
Danke., meinte er lakonisch zu ihm, wurde etwas treudoof angeschaut, ehe sein eigenes Pokémon an seinem Hosenbein zerrte, weil es seine verdienten Kuscheleinheiten für die "Arbeit" einholen wollte.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam Mo Jul 30, 2018 1:17 pm

“Twindrake City? Wenn ich mich recht entsinne, ist das sogar am anderen Ende der Region. Vielleicht kannst du es anderen Trainern empfehlen, die sowieso für ihre Reise zur Liga dort lang müssen und eine Glücksblume oder so erwerben wollen.“, schlage ich vor. Weiß aber auch nicht, wie hervorragend das klingt, aber im Endeffekt kommt es auch auf seine Glaubwürdigkeit und das Interesse der anderen Leute an. Also, sollte er mal eine Rede vorbereiten.

Ich bin wirklich überrascht, wie kleinlich dieses Kapuno ist. Es muss echt ein traumatisches Erlebnis gemacht haben, wenn es nicht mal sehen kann, wie ich mich mit Angus streite, dass es sogar vorzieht, in den Pokéball zu verschwinden. Yoshi scheint immerzu in tiefen Gedanken zu schlummern, frage mich nur, worüber er nachdenkt. Aber es sollte mich wohl eigentlich auch nichts angehen. Aber dass er schon neidisch ist? Was hat er außer seinem Leben als Werber gemacht? Viel mit vielen Pokémon hat er wohl nie zu tun gehabt, wie es scheint. “Das kommt noch.“, antworte ich ihm, obwohl es auch auf seinen Charakter ankommt, ob oder wie er sich mit anderen Pokémon versteht. Ich meinerseits sehe sie charakteristisch nicht anders als einen anderen Menschen an. Der einzige Unterschied ist nur die sprachliche Kommunikation, aber das stört uns immer weniger, ja länger wir uns kennen und somit auch verstehen.

Der Junge war zuerst dran damit, ein Pokémon zu finden. Er Yorkleff. “Das sieht sogar recht gut aus.“, bewerte ich es. Nicht, dass ich jetzt A-Klasse Pokémonkenner bin, aber vielleicht motiviert es ihn und es sieht wirklich stark und klug aus. Also eine kleine Herausforderung für das arme Fyffien. Für einen kurzen Moment habe ich wirklich vor gehabt ihm zuzuschauen, aber Angus machte mich vorher auf ein anderes Pokémon aufmerksam. Der Typ fragt mich, ob ich weiß, dass ich Angus´ Attacken per Dex nachsehen kann. Ich muss etwas lachen. Nur, warum nennt er ihn Angelikus? “Ich kenne Angus´ Attacken selbst im Kopf auswendig. Wir haben schon so viel Zeit miteinander verbracht, da weiß man sowas.“ Während ich das sage, stellt sich Anugs schon bereit, dem Elezeba entgegenzutreten.

“Los, nutzen wir den Präventivschlag!“ Mein Angus weiß, was ich meine und läuft zum Elezeba. Es bemerkt ihn und versteht, was Sache ist. Angus greift sofort mit Silberblick an und verängstigt das Elezeba. “Gib ihm keine Pause, Grasmixer!“, rufe ich Angus zu und er fährt seine Ranken aus und attackiert damit Elezeba. Jetzt ist unser Präventivschlag vorbei und es ist jetzt in Kampfstellung. “Gut so. Jetzt lassen wir Elezeba antworten.“, rufe ich. Was der schwarzhaarige Junge macht, registriere ich gar nicht mehr, da ich jetzt so vertieft in den Kampf bin. Ich beobachte alles, was am Kampfesgeschehen passiert. Das Elezeba kontert mit Schockwelle.
Angus springt auf einen Baum, um auszuweichen. “Grasmixer!“
Ich weiß, dass diese Attacke etwas braucht, um anzugreifen, aber Angus hat einen guten Abstand gewonnen und es dürfte für das Elezeba schwer sein, ihn dort oben zu treffen, gehe ich mal von aus.
Doch stattdessen wedelt es mit seinem Schweif, was mich etwas aus dem Konzept haut. Ich hätte jetzt erwartet, dass es angreift, nicht, dass es sich freut oder aufgeregt ist. Im nächsten Moment springt es mit Ruckzuckhieb hinauf und schleudert Anugs runter. Dieser schafft es grade noch an einem Ast sich fest zu halten und den Fall etwas abzudämmen, schlägt aber schon etwas auf. “Alles okay?“, frage ich. Und als ob er mir sagen wolle, dass diese Frage unnötig war, steht er sofort wieder auf. Ich nicke. Währenddessen landet das Elezeba wieder, schnaupt und scharrt voller Tatendrang mit einer Hufe. “Hah. Jetzt fängt er Kampf an, richtig spannend zu werden. Jetzt ist es auf Hochtouren. Komm, weiter! Slam!“ Ohne zu zögern, rennt Angus wieder los und versucht, das Elezeba mit seinem Schweif zu atterkieren. Es macht einen Satz nach hinten und kontert mit Ruckzuckhieb. Aber aus Erfahrung an der Tranerschule sollte Ruckzuckhieb nur den Vorteil haben, dass es schnell eingesetzt werden kann und nicht als Konter brauchbar ist. Angus schlägt das Elezeba zurück. Schnell werfe ich einen Pokéball nach ihm. Dieser fängt es und wackelt ein paar Mal. Doch es bricht wieder aus und kickt mir den Pokéball zurück. “Es hat wohl noch nicht genug! Komm Anugs, das schaffen wir! Nimm es in die Mangel, Rankenhieb!“
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Mi Aug 01, 2018 11:54 pm

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mit Jim
#64
Jim war so nützlich! Er gab ihm sogar direkt Werbeversprechensideen, die dazu auch noch genial waren. Immerhin könnte er mit Glücksblumen die Pokémon-Liga direkt melken! "Bei uns haben schon Top 4 eingekauft!" (gut, das müsste er noch nachholen gehen) oder "Mit Arenaleitererfahrung beglückte Blumen!". Oh, er sah die Kunden bereits zum Blumenladen hineinspazieren. Da würden Henry und Co. nicht eine Aushilfe, sondern 10 in Zukunft brauchen. ...damit könnte er es sich bestimmt auch leisten, weiter entfernt zu leisten.
Fantastisch!, erwiderte er schliesslich mit strahlenden Augen und klopfte mit seiner rechten auf Jims Schulter. Mehr Einnahmen bedeutete schliesslich auch, dass er die Pensionszinsen schneller bezahlen konnte.

Schliesslich meinte Jim auf seine Neidisch-Aussage, dass das noch kommen würde. Eer verzog zunächst die Augenbraue und überlegte, ob er nachfragen sollte. So wirklich verstand Yoshi diese Aussage nämlich nicht. Was kommt noch?, gab er sich dann nach einigen Sekunden schliesslich doch den Ruck, zumal er eigentlich seine persönlichen Peinlichkeiten schon gar nicht mehr überbieten konnte. Also, wenn Jim meinte, dass Gestreite noch kommen würde, dann könnte er ruhig darauf verzichten! Davon hatte er ja bereits genug mit ein paar seiner Pokémon. ...aber er wollte nicht direkt schwarzmalen.

Als er schliesslich das Yorkleff ausmachte, erfuhr er auch sogleich Jims Urteil, beziehungsweise Warnung. Mhm. Man neigt ja dazu, kleine Pokémon zu unterschätzen., stimmte er ihm zu. Sein Kramurx konnte ja davon Liedchen singen!
Jim machte übrigens ein Elezeba als Gegner für sein Serpifeu aus.
Seine Sicherheits-Frage wurde positiv beantwortet, so hatte er sich die Attacken seines Serpifeus wohl hinter die Ohren geschrieben. Na dann, viel Erfolg., meinte er etwas trocken, ehe er sich dem Kampf seines Fiffyens widmete.
Während diesem konnte er es sich aber nicht verkneifen, oft zu jenem Kampf von Jim zu schielen, weil er doch neugierig war, wie sich dieser teils bereits erfahrene Jungtrainer schlagen würde. Direkt einmischen wollte er sich aber nicht, da er Jim zunächst einmal durch das praktische Herumprobieren selbst Erfahrungen sammeln lassen wollte.

Sein Fiffyen kam schliesslich zurück zu ihm und das ebenso angeschlagene Yorkleff erwiderte Yoshis Dankesworte mit einem kurzen Bellen, ehe dieses auch sogleich verstummte, da es von spitzen Blättern erfasst wurde.
Ein Blick zum Ursprung dieser Blätter zeigte Yoshi ein ihm unbekanntes Vogel(?)-Pokémon, das ganz schön dicke Augenringe besass und sich wütend aufplusterte. Frech war das Ding alle Male! Egal, ob es wegen ihnen eventuell gerade aus seinem Schönheitsschlaf geweckt wurde. Hatte es nicht eiskalt das geschwächte Yorkleff KO gehauen. Hätte Yoshi nun sein Absol Tsume dabei gehabt, hätte er dem Frechdachs eine Lektion erteilt!
Stattdessen holte er seinen Pokédex hervor, um den ungalanten Vogel einzuscannen.
Bauz – Das Laubflügel-Pokémon vom Typ Pflanze und Flug. Tagsüber sammelt es per Photosynthese Energie. Nachdem es sich seinem Feind lautlos im Gleitflug genähert hat, wird dieser mit heftigen Tritten völlig überrascht.
Nachdem der erste Satz gepiepst wurde, ignorierte er das Gerät bereits wieder, da er lediglich wissen wollte, ob er ein Pflanzenpokémon vor sich stehen hatte. Immerhin brauchte er ja noch ein Werbungsmaskottchen! ...auch wenn er hier sich wahrscheinlich wieder eher ein schwieriges Pokémon besorgen würde...
Jedenfalls rief er noch während der Pokédex redete sein Fiffyen zurück, da das angesäuerte Bauz ohnehin bereits im Flug auf es zustürmte, um ihm wahrscheinlich auch den letzten Schlag zu geben. Stattdessen ergriff er den Pokéball seines Kramurx', warf ihn in Richtung des anstürmenden Bauz und gab ihm direkt, sobald sich der Ball öffnete, das erste Kommando: Schnabel! Sein Kramurx manifestierte sich und da es normalerweise eher Angriffe abfing, führte es die Attacke mit einer Verzögerung aus, was man daran sehen konnte, dass der Schnabel nicht direkt weiss aufleuchtete.
Nichtsdestotrotz landeten beide Vögel mit ihrer jeweiligen Schnabel-Attacke einen Volltreffer, sodass sie von einander abprallten.
Kuki erlitt zwar einen Rückstoss, landete jedoch elegant auf dem Boden, während das Bauz Purzelbäume auf dem Boden vollführte und sich nur mühsam aufrappelte. Der andere Vogel dachte jedoch gar nicht daran, die Leute ihre Strafe fürs Wecken nicht spüren zu lassen, weswegen nach einem kurzen Aufplustern noch einmal die Blattwerk-Attacke benutzt wurde.
Yoshi tat nichts, Kuki tat nichts. Da die Kramurx-Dame kein Kommando erhielt, rührte sie sich nicht vom Fleck und steckte den Angriff mit den Flügeln vor dem Gesicht ziemlich gut weg.
Das Bauz war am Keuchen und nun konnte es Kuki wahrscheinlich nicht lassen, da sie theatralisch zu gähnen begann und auf diese Weise ungefragt Verhöhner benutzte. Das zeigte auch ziemlich Wirkung, so liess sich der ohnehin schon temperamentvolle gegnerische Vogel davon provozieren und stürmte erneut mit Schnabel auf das Kramurx zu. ..."stürmte". Das Bauz blieb auf dem Boden, war dabei ziemlich langsam und torkelte sogar ein wenig.
Nachtnebel., entschloss sich Yoshi schliesslich doch für einen Befehl, worauf sein Kramurx einen schwarzen Strahl, der ziemlich einfach zu treffen war, auf das Bauz abfeuerte. Das Laubflügelpokémon ging dabei zu Boden, da das Ganze schon ziemlich overkill war. Aber wer eben nicht (auf)hören will, musste fühlen!
Yoshi warf direkt danach einen in dieser Situation unpassenden Finsterball auf das Bauz, der... angesichts des einfachen Wurfes unfassbar peinlich verfehlt wurde. Ach, dieser Fluch schon wieder... Er konnte es sich zumindest nicht anders erklären, dass er im Bezug auf Bälle manchmal so unfassbar unfähig war.
Um sich das Malheur nicht anmerken zu lassen, ging er ohne äusserliche Regung zum besiegten Pokémon Nr. 1 hin, wies das Kramurx an, den verfehlten Ball einzusammeln und tippte den grünen Vogel direkt mit einem anderen leeren Ball an, der das Bauz auch sogleich einsog und nach einem kurzen Rüttler als gefangen markierte. Normalerweise blickte Yoshi nach einem Fang gerne kurz in den Pokédex hinein, aber es galt, sich noch um ein anderes Pokémon zu kümmern.
So trabte er zu dem besiegten Yorkleff, bückte sich herunter zu ihm und gab ihm aus seiner Umhängetasche eine seiner Top-Beleber Ampullen. Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe das am Boden liegende Hundepokémon wieder topfit war, direkt ein paar Meter zurücksprintete, ehe es wieder stehen blieb, sich umwandte und den Schwarzhaarigen neugierig musterte.
Keine Sorge, alles wieder gut, versuchte er das wilde Pokémon zu beruhigen und lächelte dabei. Das sensible Pokémon bemerkte wahrscheinlich dass er ihm aufgrund des eigentlich fairen Kampfes wohlgesinnt war, weswegen es ihm mit Schwanzwedeln und einem "Yor!" freudig zustimmte.

Nun widmete er sich wieder aktiv Jim. Wie läuft's?, wollte er dann doch in Erfahrung bringen, da ihn dieses Bauz schlussendlich doch noch abzulenken vermochte. Das Ding war aber auch einfach viel zu dreist gewesen!
Sein Kramurx setzte sich unterdessen auf seine Schulter.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam Do Aug 02, 2018 10:30 pm

Dieser Junge scheint echt Gefallen an meiner Idee bekommen zu haben. Man kann ihm schon förmlich ansehen, wie er im Kopf schon an neuen Konzepten arbeitet. Freut mich jedenfalls, dass ich helfen konnte. Ich war nur etwas überrascht, als er plötzlich mit seiner Hand auf meine Schulter klopft. Ich denke, das war wohl ein Zeichen, wie dankbar er mir ist. Ich nicke ihm zu, um auch zu sagen, dass er weiter auch auf mich zählen kann. Irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass das Reisen mit ihm schon seine Vorteile hat, wie auch für ihn und mich. Na ja, sicherlich kann er viel an meinem Reisestil anmerken. Er scheint ja viel zu reisen und vor allem ein Beobachter erkennt bei Kämpfen mehr, als der eigentliche Trainer, das sei aber nur so nebenbei dahergesagt.

Auf seine Frage, was noch kommen sollte, war ich etwas verwundert. Ich dachte, er meine das Vertrauen, auf welches er neidisch. “Das Vertrauen meine ich. Ich mein, ein kleines Gezanke gehört zu einer wahren Freundschaft, finde ich.“, antworte ich ihm. Ich möchte nur möglichst vermeiden, Missverständnise hoch kommen zu lassen. Nicht, dass es schön ist, sich zu streiten, aber Streitereien knüpfen auch die Bande zwischen den Personen, wenn sie vorbei sind. Danach ist man sich selbst gegenseitig noch vertrauter. Wenn Angus und ich uns nicht so vertrauen würden, würde es im Kampf wohl auch kaum auf mich hören. “Ich meine nur so als Beispiel, weiß Angus hier durch unsere ganzen Auseinandersetzungen auch, wie ich als nächstes im Kampf handeln werde, da es mich besser in Krisensituationen kennen lernt und die Attacke schon vorbereiten, bevor ich den Befehl gebe, oder zu warten, so wie er es von mir kennt.“ Ultra schlecht erklärt. Aber seis drum. Ich hoffe, er versteht es.

Wie dem auch sei, der Kampf geht so hieß weiter, wie er angefangen hat. Das Elezeba hat auf jeden Fall noch nicht genug. Mit einer gut eingesetzten Donnerwelle befreiht es sich aus der Mangel von Anugs´s Rankenhieb. Ich freue mich total! Wie auch Anugs und Elezeba, wie ich es erkennen kann. Es ist ein super Kampf! Wo keiner klein bei gibt oder einen großen Vor- oder Nachteil hat. Beide kämpfen auf einem gleichen Level und das Elezeba ist nicht dumm und weiß schon ziemlich gut, wie es was einsetzen muss. Es scharrt wieder mit der Hufe. Es will diesen Kampf weitermachen und provoziert uns. “Okay, Anugs, jetzt bloß nicht die Nerven verlieren!“, warne ich schon mal vor, denn so lang gingen unsere bisherigen Kämpfe eher selten und da wird man durchaus mal etwas unsicher und panisch. “Es wartet auf eine Attacke, geben wir ihm eine! Silberblick!“ Ich nutze deshalb Silberblick deshalb, weil ich weiß, dass die nächste Attacke wohl möglich ausgewichen wird. Notfalls mit Ruckzuckhieb und da wollte ich eine Attacke verwenden, die wenig Anstrengung erfordert. Genau. Es springt zur Seite und rennt wieder auf Angus zu. Dabei lädt es sich mit Elektrik auf. Ist das Volttackle? Funkeksprung? Aber wieso setzt es dann nicht gleich Nitroladung ein, welches effektiv wäre? Angus merkt meine Verwirrung und macht sich selbständig. Er weicht grade noch zur Seite aus. Das Elezeba macht kehrt und bleibt stehen um Angus zu orten. Ich versuche grade im Kopf zu regeln, was das für eine Attacke war. Welche kann ein Elezeba überhaupt erlernen? Doch dann geht mir noch ein Licht auf. Das war nichts dergleichen. Ein unerfahrenes Elezeba, so, wie ich die Attacken einschätzen kann, ist nicht zu so was in der Lage, das muss eine Finte mit einem Ladevorgang gewesen sein und dabei ist es nur gerannt! Ich bin jetzt ganz baff. Das Elezeba ist so intelligent! Wow! Ich möchte es jetzt umso mehr fangen! Egal, was passiert! Doch meine Erleuchtung über die Attacke kam leider etwas zu spät. Gemäß Elezebas Erwartungen ist Angus einer Attacke ausgewichen, die keinen Schaden gemacht hätte und greift jetzt richtig mit Ruckzuckhieb an. “Krall dich mit Rankenhieb an ihm fest!“, rufe ich ihm zu und er steckt den Schlag weg, als wäre nichts gewesen und tut wie ihm gehießen. Jetzt krallt er sich am Rücken fest und das Elezeba macht Rodeo mit ihm, hüpft und springt und rennt gegen Bäume. “Gut machst du das!“, feuere ich an. Doch dann passiert etwas unerwartetes. Es rennt auf mich zu. Es achtet wohl in völliger Raserei gar nicht mehr, worauf es zurennt. Ich weiche grade noch so aus, doch habe vergessen, dass auch dieser Werbeverkäufer dort doch seinen Kampf ausgeführt hat! “Pass auf!, rufe ich noch. Ob es ihn getroffen hat, kann ich nicht sagen.
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam So Aug 05, 2018 3:54 pm

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#65
Ah, so war das also! Es war doch eine gute Idee gewesen, nachzufragen, wie er fand. So nickte er sich selbst zumindest innerlich bestätigend zu. Jim meinte, dass das Vertrauen noch kommen würde. Das... ergab in der Tat Sinn.
Stimmt, sowas braucht Zeit, überlegte er und nickte dieses Mal auch äusserlich sichtbar. Trotzdem war er nicht komplett zufrieden mit Jims Antwort. Was aber, wenn man sich nie mit jemandem zankt?, wollte er daher schliesslich noch wissen. Immerhin hatte er auch ein Pokémon, mit dem er bisher nie wirklich Auseinandersetzungen hatte. Klar, er hatte es noch nicht sehr lange, aber trotzdem! Er bezweifelte nämlich, dass er sich je mit Lucian streiten würde...
Jim fügte danach auch noch ein Beispiel an, das für Yoshi ziemlich schlüssig erschien. Zumindest ergab es ja Sinn! Er hatte Streitereien nie von diesem Blickwinkel aus betrachtet.  Ich denke, das ergibt sich ohnehin mit der Zeit, wenn man sich aktiv um sein Pokémon kümmert, ergänzte er. Aber es war zumindest gut zu wissen, dass Streitereien auch für etwas gut waren. Er notierte sich das in seinem Kopf und realisierte, dass er selbst von einem Anfänger noch einiges lernen konnte.

Als er sich nach der Yorkleff-Rettungsaktion wieder Jim widmete und ihn fragte, wie es lief, war dieser ziemlich im Kampf/in Gedanken verloren, der sich für einen Route 1 Kampf wirklich ganz schön in die Länge zog. Wahrscheinlich bekam er deswegen keine Antwort.
Es gefiel dem Schwarzhaarigen aber, wie Jim nicht nur offensive Attacken benutzte, sondern auch mit Silberblick einen Vorteil zu erreichen versuchte. Das Elezeba schien auch kein stumpfer Attacker zu sein, so bereitete es sich mit Ladevorgang vor, was abgesehen davon, dass Ladevorgang die nächste Elektroattacke ziemlich verheerender machen würde, ihm auch noch etwas mehr Beständigkeit verlieh.
Zu Yoshis Erstaunen, zeigte sich das Elektropokémon auch noch von einer ziemlich listigen Seite, die er eher von Unlichtpokémon, beziehungsweise Pokémon mit der Attacke Finte kannte. Es tat so, als wäre der Ladevorgang eine offensive Attacke und rannte auf das Serpifeu zu, welches darauf hineinfiel und auswich, da Jim keine Kommandos gab.
Das Elezeba entschloss sich dann auch für eine direkte Offensive und griff mit einem flinken Ruckzuckhieb an, worauf Jim jedoch ziemlich kreativ reagierte und sein Serpifeu mittels Rankenhieb nach einem leichten Treffer auf dem Elektropokémon reiten liess. Zusätzlich feuerte er sein Pokémon noch an und Yoshi hatte jetzt schon viel mehr Sympathien für den Kampfstil von Jim, als dass er es bei einigen Herausfordern hatte: Der Junge war kreativ, nutzte alle Möglichkeiten seines Pokémon und bestärkte sein Pokémon auch noch moralisch durch Anfeuern, anstatt stumpf Attacken zu befehlen.
Sein Kramurx war mittlerweile von seiner Schulter gewichen und begab sich auf einen Baum, um einen besseren Überblick auf den Kampf zu haben.

So wandte er sich schliesslich dem kleinen Yorkleff zu, das auch gebannt die beiden kämpfenden Pokémon beobachtete. Wenn du dich je für einen hier auftauchenden Trainer entscheiden möchtest, dann jemanden wie Jim., redete er ihm zu, zumal die Trainer in den ersten Routen doch ohnehin noch ehrgeiziger waren und eher Pokémon fingen. "Yo?", kam es eher fragend entgegen, als das Yorkleff ihn ziemlich treudoof anstarrte, ehe das Hund-Pokémon fröhlich mit dem Schwanz zu wedeln begann und den Schwarzhaarigen erwartungsvoll ansah. ...wobei Yoshi nicht wirklich wusste, was es wollte.
Er ist vielleicht mancherorts noch unerfahren, aber das kommt mit der Zei-, fügte er daher noch an und versuchte, dieses aufgeweckte Anstarren zu ignorieren.
Er hielt jedoch inne, als er Jims Warnruf vernahm. Da passte er nur kurz nicht auf...! Jedenfalls stürmte das Elezeba direkt auf ihn und das Yorkleff zu und in der Hektik packte er das Yorkleff und rollte sich zur Seite, anstatt es zu einer defensiven Tackle zu animieren, für die es aber wahrscheinlich ohnehin zu spät gewesen wäre.
Dabei wurde er am Arm von dem Elezeba erwischt, was ihn das Gesicht etwas vor Schmerz verzerren liess, ehe seine Kramurxdame, die leider ein paar Sekunden zu spät angeflattert kam, dem Elezeba eine frontale Schnabelattacke verpasste, um es zum Stehen zu bringen (und ihm ein paar Manieren beizubringen).

Der Schwarzhaarige erhob sich schliesslich und griff sich an den getroffenen Arm, ehe er kurz das Yorkleff beäugte, das wenigstens unverletzt erschien. Alles okay?, wollte er sich sclhiesslich noch versichern. Wer hätte gedacht, dass er diesen Trainingspartner immer noch an der Backe hätte! Jedenfalls wurde wieder freudig herumgewedelt. Er fasste das als Ja auf und beschloss, sich nun nicht mehr diesem Hundepokémon zu widmen. Er hatte ihm ja alles gesagt, was er sagen wollte.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam So Aug 19, 2018 9:28 pm

Es war etwas sehr verantwortungslos von mir, ich weiß, aber in der Hitze des Gefechtes, in welches ich mich leicht hineinführen lies, habe ich wenig auf meinen Reisegefährten geachtet, außer ihm einen Warnruf zukommen zu lassen. Jedenfalls bin ich eher damit beschäftigt, dem Elezeba zu folgen und möglichst seinen nächsten Schritt zu erkennen, wobei es eigentlich idiotisch ist, ich kenne es doch langsam gut genug, um zu wissen, dass es spontan und sehr gewieft handelt.
Die einzige Sache, die ich von meinem schwarzhaarigen Reisegefährten vernehme, ist sein Krahnmurz, oder so ähnlich, hat er es genannt. Ich kenne dieses Pokémon nicht und auch nicht, woher es stammt. Ich kenne die Regionen alle mit Namen, aber wenn man alle unzählige Pokémonarten im Kopf zu haben könnte, hätte man keinen Pokédex entworfen.

Jedenfalls scheint es das Elezeba mit der Schnabelattacke etwas aus dem Konzept gebracht zu haben. Ich weiß, dass es nur helfen wollte, aber… “Bitte. Das ist mein Kampf. In einem Pokémonkampf werden nur so viele Pokémon gleichzietig eingesetzt, wie Gegner da sind. So lauten die Regeln.“, rufe ich, wo ich ihn vermute. Das Elezeba scheint mich etwas irritiert anzuschauen, doch rennt wieder los, als Angus grade sich wieder festgemacht hat. So schnell ich kann, renne ich ihnen hinterher. Es ist sehr schnell, das muss ich ihm auch noch lassen.
Aber was tut es? Wohl wieder einen Bluff, aber es rennt ohne Anzeichen auf eine Bremsung oder Abnahme der Geschwindigkeit zu zeigen, auf einen massiven Baum zu. Was soll ich jetzt sagen? Abspringen, oder drauf bleiben? “Spring ab!“, entscheide ich mich schließlich zu rufen.
Kurz vor dem Baum springt er ab, stößt sich am Baum ab und landet auf dem Boden. Das Elezeba knallt mit voller Karacho dagegen, schüttelt sich einmal und blickt dann wieder auf seinen Gegner.Es läuft im Zickzack und mit Elektronik geladen auf Angus zu, welcher jedoch von dem Rodeo viel zu benommen ist, um noch rechtzeitig diesen Bewegungen auszuweichen. Er wird zu Boden geworfen. Kurz blicke ich zum Elezeba, welches triumphierend schnaupt, einmal kurz zu mir blickt und dann im Wald verschwindet. Ohne weiter mir Gedanken um es zu machen, laufe ich zu Angus und hebe ihn hoch. Seine Verletzungen sind nicht schlimm, aber er muss sich trotzdem etwas erholen. “Du hast alles gegeben. Und zwar wirklich gut für deinen ersten Kampf. Das nächste Mal kriegen wir es.“, sage ich und hole ihn in seinen Ball zurück.

Seufzend stehe ich auf und entgleite meinem Kampfeswahn, sodass ich wieder meine Umgebung wahrnehme. Wo war noch gleich dieser… Ich sehe mich nach meinem Reisegefährten um. Als wir uns wiederfinden, setze ich ein leichtes enttäuschtes Lächeln auf. “Es ist uns entwischt. Ich hoffe, du hast es nicht eilig, aber wir werden diesen Wald nicht verlassen, ehe wir dieses Elezeba besiegt haben, wie es aussieht. Hehe. Sorry, aber es ist wirklich unglaublich, ich muss es einfach fangen.“ Ich hoffe, er versteht es.
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Di Aug 28, 2018 7:59 pm

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#66
Tja, da konnte man ja sehen, was man davon hatte, wenn man mal eine Motivationsrede halten wollte! Er würde definitiv davon in der Zukunft absehen, wenn das direkt beim ersten Versuch schon in einem Debakel endete. Er schüttelte den getroffenen Arm etwas, ehe er Jims Worten lauschte und sich vom Boden erhob.
Der schien nicht so glücklich darüber, dass sich sein Kramurx einmischte. Yoshi konnte es verstehen. Er selber war aber eher unglücklich darüber, dass seine Kramurxdame bei ihrer Verteidigungsaktion zu langsam war und es ihn treffen musste.
Sie krähte Jim angesäuert zurück, sodass Yoshi selber sich dazu entschloss, sich da nicht weiter einzumischen und ihm nichts zurückzurufen. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie unschön es werden konnte, wenn sein Kramurx wen auf dem Kieker hatte. Das hörte man bereits aus ihrer Stimmlage und wenn sie wie verrückt mit den Flügeln am Boden flatterte. So war das Kramurx durch die Flügelschläge halb am rumhopsen und sich bei Jim am beschweren, dass er besser auf ihren Trainer Rücksicht nehmen sollte.
Wir müssen an deinem Tempo arbeiten., startete er schliesslich einen Ablenkungsversuch und gab ihr seine Bedenken preis. In der Tat hatte er das in ihrem Training ziemlich vernachlässigt, da Kuki allgemein viele Baustellen hatte, weil sich die beiden lange Zeit ohnehin nur schlecht verstanden.
Das Kramurx liess endlich von dem Gemecker ab und schwang den Kopf beschämt zur Seite. Klar, Jim hätte besser aufpassen können, aber wenn sie flinker gewesen wäre, wäre es eben gar nicht dazu gekommen.

Jim setzte nun ebenjenen Kampf fort und selbst, wenn er sein Serpifeu von dem Baum-Crash bewahrt hatte, so verschwendete sein Gegner keine Sekunde und vollführte einen finalen Rammer, ehe es sich aus dem Staub machte. Yoshi trat somit näher an Jim heran, der sein Serpifeu zurückrief. Dabei versuchte er, bestmöglich das Yorkleff hinter ihm zu ignorieren, welches durchs Hosenzupfen nach Aufmerksamkeit verlangte.
Der Grünhaarige verkündete ihm schliesslich auch sogleich, dass er den Wald nicht verlassen würde, ehe er dieses Elezeba wiederfand. ...falls er es denn auch wiedererkannte und überhaupt je wieder zu Gesicht bekam. Das waren alles Bedenken, die Yoshi hatte, wenn er... hungrig wurde. Sein Magen knurrte zum Glück noch für Menschen kaum hörbar, aber wenn sich das hier Ewigkeiten hinauszog, würde er das gefühlt nicht überleben. Plus, er konnte schlecht dem Blumenladen verklickern, er würde so lange Werbung auf Route 1 gemacht haben. Aber er war ein Schritt näher an richtiger Werbung, dank seinem neuen Bauz! ...hätte er dadurch jetzt nicht das um ihn freudig herumsprintende Yorkleff an der Backe. Die Rettungsaktion hatte die Sympathien wahrscheinlich besiegelt, aber er beschloss, dem mit hartnäckigem Ignorieren entgegenzuwirken. Solange Jim nicht einen auf Scherzkeks-Ranger machte und ihm das Yorkleff aufschwatzte, so wie es bei seinem Kapuno geschah, war ja alles paletti.
Meinetwegen. Aber meine Prioritäten liegen bei Beeren., entgegnete er ihm schliesslich auf seine Ankündigung. Ja, wenn er sich zumindest zwischendrin was reinstopfen konnte, dann war eine Wald Tour bestimmt erträglicher. Ausserdem reiste er selten in Begleitung, also machte es den Waldtrip doch gleich viel interessanter.
Kuki kann man beim Finden helfen. ergänzte er noch, sodass sich die Vogeldame auch sogleich wie geheissen in die Lüfte erhob, um nach dem Ausreisser Aussicht zu halten.
Das Gezerre an seinen Hosen wurde noch hartnäckiger und er konnte ein leises Winseln vernehmen, sodass er sich dann doch erbarmte.
Wenn du unbedingt willst, kannst du mit deiner Nase auch helfen. Er seufzte. Im Grunde liess er das Yorkleff nur gewähren, weil er dadurch etwas Ruhe hatte und nicht beim Gehen behindert werden wollte. Aber wahrscheinlich würde es sich danach noch schwieriger abschütteln lassen. Was hatte es an seinen Worten missverstanden? Er gab ihm Tipps, keine Mitkommeinladung. Immerhin sah er sich selbst als absolut ungeeignet für dieses Pokémon an.
Das Hundepokémon jauchzte mit einem "Yo" affimierend, ehe es auch schon losstürmte und mit eifrigem Geschnüffel die Spuren des Elezebas jagte, während Yoshi Jim mit einer Kopfbewegung in Yorkleffs Richtung anwies, ihnen zu folgen.
Willst du zunächst einmal etwas Medizin für dein Serpifeu?, wollte er während dem Marschieren schliesslich noch wissen. Jim rief Serpifeu zwar zurück - eine weise Entscheidung, wie er fand - aber so ein Supertrank konnte doch bestimmt nicht schaden.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam Di Aug 28, 2018 11:36 pm

Da kann ich ihm leider nichts vorwerfen. Es ist ja mein Fehler, dass ich das Elezeba nicht gefangen und dann noch spurlos habe entwischen lassen. Theoretisch ginge es ihm ja auch nichts an und er könne einfach in Gavina einen Tag warten und ich weiß nicht, ob eine gemeinsame Weiterreise ihm so viel Wert ist, als endlich Erfolg für seinen Blumenladen zu bekommen, ich könnte es verstehen.
Ich habe schon Angst bekommen, dass meine Befürchtungen wahr werden würden, als er sagt, dass seine Prioritäten wo anders liegen. Erst das Wort Beeren hat mich teils wieder beruhigt.
Beeren sollte es geben. Aber was mir auch schon die ganze Zeit im Visier ist, ist dieses Yorkleff, welches an seinem Bein zupft. Zumindest gibt er mir noch etwas Zeit. Finde ich gut. Okay… Beeren… Verdammt, wie soll ich es überhaupt wiederfinden? Mein Körper macht grade den kompletten Alarmknopf an, dass ich dieses Elezeba niemals wieder finden werde.
Ich könnte es in einer Herde niemals von den anderen unterscheiden, noch, was tue ich, wenn ich es, wie auch immer, wieder sehen sollte… was sollte ich tun? Bis Serpifeu wieder Kampffähig ist, ist es wahrscheinlich, dass es sich ebenfalls neu erholt hat, zudem kennt es sich hier auch bestimmt besser aus… ach MAN! So viele Gedanken, die mir grade durch den Kopf sausen, bis er noch etwas sagt, dass sein Vogel-Pokémon helfen kann, welches ich leider vorhin zurückgewiesen habe. Eigentlich müsste es das nicht tun.
Aber es fliegt gleich los, ohne auf mich zu achten. Sehr schön. “Danke.“, antworte ich als einziges, während es sich in die Lüfte schwingt.  Ich schaue wieder zum Boden von ihm, wo dieses Yorkleff immer unruhiger wird. “Ich glaube, es möchte etwas von dir.“, meine ich, was durch ein Winseln nicht grade mal verneint wird. Meine Güte, dieser Junge setzt so viel dafür ein, dass wir dieses Pokémon wieder finden. Irgendwie werde ich ihm das alles sicher noch vergelten können.
Mit einem „Yo“, setzt sich das Yorklef an die Arbeit. “Du, ich glaube, dieses Yorkleff findet dich irgendwie nett.“, meine ich zu ihm, während ich ihm beim Schnüffeln zuschaue. “Wenn du magst, es würde dich auch sicher gerne begleiten wollen, so wie es dich vorhin angewinselt hat. Ich kenne mich zwar wenig mit Normal-Pokémon aus, aber so eine Körpersprache erkennt doch jeder, oder?“, frage ich ihn, was eher weniger eine Frage als eine Aussage zum Stand von Yorkleff gewesen ist.
Es schient auch eine Fährte aufgenommen zu haben. Aber in dem Moment erinnere ich mich, dass, selbst, wenn ich Elezeba jetzt finden würde, mein Pokémon noch immer ziemlich geschwächt wäre. Der Junge scheint meine Gedanken lesen zu können, als er fragt, ob ich Angus erst wieder versorgen wolle. “Klar. Ich darf jetzt nichts überstürzen, sonst ist es gleich wieder weg.“, sage ich völlig ruhig und hole mein süßes Pokémon wieder heraus, knie mich zu ihm und hebe es hoch.
Ich mustere ihn und seine Wunden, während er sich still untersuchen lässt. “Es ist nichts Großes, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Es ist vielleicht zu viel verlangt, aber vielleicht kann Yorkleff es im… in der Nase behalten, bis wir fertig sind?“ Irgendwie komme ich mir sehr sehr blöd vor, als würde ich wie ein Schmarotzer von ihm abhängig sein, aber andererseits wäre ich mir böse gewesen, sein nettes Angebot abzulehnen. “Ruhig bleiben, Angus. Gleich geht es wieder.“, beruhige ich Angus, während ich ihn meinem Reisebegleiter hinhalte. “Hast du Tränke oder sowas?“
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Sa Sep 15, 2018 11:55 pm

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Phew. Es sah so aus, als wäre seine Kramurxdame doch erwachsener geworden und gehorchte ihm direkt, ohne noch weiterhin ihr Angesäuertsein zur Schau zu stellen. Auf Jims Dank nickte er lediglich, ehe der Grünhaarige sich auf die Seite des Yorkleffs stellte und das Offensichtliche aussprach, dass das Yorkleff etwas von ihm wollte. So liess er es schliesslich gewähren und mithelfen.
Schliesslich machte es ihm aber Jim nicht einfacher,  das Yorkleff zu ignorieren oder abzuschütteln, als er wieder auf es zu sprechen kam. Laut Jim würde Yorkleff ihn nett finden! Was hatte es an seinem Ratschlag denn nicht verstanden?
Ich glaube, dieses Yorkleff hat schlechten Geschmack., meinte er schliesslich ernüchtert zu seinem persönlichen Yorkleff-Dilemma. Er hatte sich mit den Jahren eben auch verändert. Damals hätten die wilden Pokémon wahrscheinlich reissaus genommen und heutzutage klebten gerade ausgerechnet die freundlichen Exemplare gerne mal an ihm. Die eigentlich einfach zu haltenden Pokémon, die ihm aber meisten Probleme bereiteten. So von der Pokémon zu Mensch Beziehung. Und weil ihn bereits sein Kapuno überforderte.
Jim liess jedenfalls nicht so schnell locker und vermutete, dass Yorkleff ihn begleiten wollen würde. Darüberhinaus wies er noch auf dessen Körpersprache hin.
Puh... er hatte schon keine Ahnung, wie man sich um ein Bauz kümmerte und dann würde er noch einen unbekannten Typen ins Team aufnehmen?
Das Yorkleff hat mich missverstanden., versuchte er abzublocken, da er ohnehin gerade beschäftigt war, wie er diese Situation bewältigen könnte. Dann hielt er inne. Es traf ihn der Geistesblitz. Und wie es ihn missverstanden hatte!
Sehe ich wie ein hier auftauchender Trainer aus, der dir ähnelt?, wollte er in Erfahrung bringen und wirkte selbst verwundert.
Er wusste nicht wirklich, wie er die Frage formulieren sollte, aber ungefähr so stellte er sich die Verwechslung vor. Das Yorkleff war in seinen Augen zu unerfahren, um nicht zu begreifen, dass er ungeeignet war.

Jim willigte schliesslich ein, dass er sein Serpifeu zunächst einmal mit Medizin versorgen würde. Der Schwarzhaarige nickte zufrieden und beobachtete interessiert, wie sich Jim um sein Serpifeu kümmerte. Er holte es aus seinem Pokéball hervor und untersuchte es. Das Serpifeu blieb dabei so ruhig, als wäre es diese Prozedur bereits gewohnt. Da musste der Schwarzhaarige doch ein wenig lächeln. Dieser Grünschnabel hatte jetzt schon viel mehr Ahnung, als er es damals in seinem Alter hatte. Zumindest, was den Umgang mit Pokémon anging.
Jim beendete schliesslich seine Inspektion, gab Yoshi sein Urteil über den Zustand des Serpifeus und fragte ihn quasi, ob Yorkleff die Fährte behalten könnte. Es klang fast so, als würde ihm Yorkleff gehören.
Ist nicht meines, frag es doch sel-, blockte er ab, nur um das kleine Hundepokémon schwanzwedelnd antraben zu sehen, da es seinen Namen in die Lauscher bekommen hatte. Motivation war allesamt vorhanden, das konnte er nicht leugnen. Es war der typische Hundeblick, der ihn kriegte, sodass er ihm schliesslich doch die Anweisung weitergab.
Wir müssen Serpifeu versorgen, kannst du solange die Fährte behalten?, bat er es schliesslich doch um Hilfe und verfluchte sich innerlich, dass er nun sogar schon schwach gegenüber einem Hundeblick wurde. Dabei benutzte das Ding nicht einmal Kulleraugen! Er las jedenfalls, dass man sich unbewusst an wen band, wenn man der Person Gefallen erfüllte. Wenn das auf Pokémon auch zutraf... Yoshi sass definitiv schon tiefer im Yorkleff-Dilemma, als ihm lieb war. Aber bisher klappte es ganz gut? ...so für ein Normalpokémon.
Der kleine Hund bellte bestätigend und schien weiterhin herumzuschnüffeln, als wolle es sich die Fährte besser einprägen.

Nur Supertränke., gab er schliesslich zu und blickte zur Seite, als wäre ihm dies unangenehm. Er sich schon ziemlich lange nicht mehr mit einfachen Tränken ausgerüstet.
Ohne auf eine weitere Bestätigung zu warten, holte er schliesslich einen solchen aus der Umhängetasche, bückte sich hinunter zu Angus und besprühte das Serpifeu an seinen verletzten Stellen.
So., endete er und erhob sich wieder. Seine Aufmerksamkeit blieb jedoch nicht mehr lange bei den beiden.
Langsam wurde er hungriger, weswegen er sich umzuschauen begann. So nahe am Wegrand waren die meisten Beeren leider schon gepflückt worden. Also könnte er seinen Hunger ohnehin besser sättigen, wenn sie tiefer in den Wald hineinschritten. Umso besser also, dass das Elezeba hierhin geflüchtet war. Ob Pokémon überhaupt ein Verständnis für Wege besassen?

Yorkleff war jedenfalls guter Laune, den beiden zu helfen, während sein Kramurx sich wahrscheinlich wieder ablenken liess und ihren Schabernack trieb.
Was mache ich nur mit dem Yorkleff..., ging es ihm durch den Kopf, während er sich angestrengt die Stirn rieb.


OOC: Tut mir leid für die lange Wartezeit. Ich war am Abend doch mehr geschlaucht, als erwartet.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam So Sep 16, 2018 11:06 pm

Ich verstehe diesen Typen nicht. Er scheint nicht wirklich für dieses Yorkleff Interesse zu finden.
Leider weiß ich nicht, wie er und es sich begegneten, aber jeder kann erkennen, dass es am liebsten bei ihm bleiben möchte und ihn bereits als Trainer anerkannt hat, würde er es fangen wollen.
Es war nicht grade nett von ihm zu sagen, das Yorkleff hätte einen schlechten Geschmack, aber nach ein paar Momenten habe ich, meine ich, verstanden, wie er es meinte.
Anfangs dachte ich, er würde wirklich das Yorkleff beleidigen. Beim zweiten Gedanken kam ich dann auf die Denkweise, er ist sehr bescheiden, aber innerlich scheint ihm etwas anderes durch den Kopf zu gehen und ich weiß nicht, was.
Entweder ist ihm in der Vergangenheit etwas passiert, oder, was ich eher glaube, das alles ist ihm sehr unangenehm und er wollte das Yorkleff nie wirklich fangen.
Was es auch ist, es hindert ihn daran, es fangen, oder Anzeichen zu machen, mit ihm reisen zu wollen, man muss ein Pokémon ja auch nicht gleich fangen, nur um mit ihm auf Reisen zu gehen.
Und wie er auch sagt, es scheint sich wirklich um ein Missverständnis zu halten.
Aber welches, wie gesagt, habe ich keine Ahnung, ich war bei ihrem Treffen ja nicht dabei.
Er scheint kurz einen Gedanken zu bekommen, aber dennoch begreife ich den Sinn seines Satzes nicht. Ob er wie ein Trainer aussieht, der dem Yorkleff ähnelt? Ich versuche, mir keine Vorstellung darunter zu machen, aber ich sage auch nichts zu dem Gespräch und schaue hoch zu Blättern der Bäume und sehe ihnen zu, wie sie im Wind tanzen. Das ist eine Angelegenheit, in die ich mich nicht einzumischen habe.

Bewiesen ist dieser Zwist wieder, als ich ihm bitte, dem Yorkleff etwas zu sagen. Ich habe echt verpeilt, dass das etwas kompliziert ist, aber irgendwie scheint es ihm doch nicht so ganz leicht zu fallen, das Yorkleff komplett links liegen zu lassen. Wie könnte er auch, wenn man sieht, wie es ihn anschaut.

“Vielen Dank.“, bedanke ich mich herzlich bei ihm, als er sagt, dass er Supertränke hätte. Ansonsten hätten wir uns auf die Suche nach Sinelbeeren machen können.
Auch, wenn es ihm schwer fiel, blieibt Angus ruhig, als sich der Fremde über ihn herüberbeugt. Ich kann ansehen, dass es ihm nicht leicht fällt, aber wir waren auch mal in einem Pokémon-Center, von daher sollte er sowas gewöhnt sein und wenn ich dabei bin, dann sollte auch alles gut sein. Er zuckt immer zusammen, soweit mein neuer Freund ihn an den wunden Stellen besprühte.
Aber auf dem Weg werden wir wohl so oder so sein, denn wir werden hier wohl nicht bleiben, bis Yokrleff zurück kommt und Wurzeln schlagen, zumal ich auch merke, dass Yohsi langsam Hunger bekam. “Vielen Dank.“, bekam ich noch zuvor raus.

Ich weiß jetzt nicht wirklich, wie man da am Besten vorgehen sollte, Beeren im Wald zu finden. “Am einfachsten ist natürlich, wenn man Käfer-Pokémon verfolgen würde, beziehungsweise ihre Nester finden würde. Käfer-Pokémon sind nämlich immer da, wo es auch etwas zu essen gibt.“
Ich weiß nicht, wie es mit anderen Pokémon aussieht, denn mit Käfer-Typen habe ich mich jetzt nicht so genau auseinander gesetzt; sie waren mir immer etwas suspekt, aber an manchen Stellen sind sie doch faszinierend und voller Überraschungen. Besonders gut können sie Beute jagen, da sie ihre Territorien kennen und ihre Beute nie aus den Augen lassen und vor allem Fallen stellen können, als auch manchmal etwas sehr listig sind.
“Nur, sie absichtlich zu finden ist so eine Sache, die überlässt man besser seinem Glück.“, füge ich noch hinzu. “Es ist auch nur eine Methode, aber da gefährdet man, eine Reviergrenze zu überschreiten und schlimmstenfalls die Beeren eines Pokémon zu erwischen und dann hat man erst ein Problem, wenn sie auch noch im Rudel erscheinen….“, so wie ich rede, komme ich mir wie ein Fachidiot vor, der sich bereits vor der Reise über alles informiert hat. Aber um ehrlich zu sein: Viel zu viel Aufwand, Das Meiste der Planung wird eh verfallen.
Zurück zum Essensproblem…
“Ich würde sagen, wir gehen einfach drauf los. Die üppigsten Beerenvorkommen befinden sich tiefer in den Wäldern, wo nicht so die Wege sind. Also, Wege, die Menschen zum Durchwandern benutzen. Pokémon haben überall ihre Winkel und Gassen, aber das weißt du ja sicherlich.“
Das ist mir ja fast schon peinlich, was erzähle ich ihm das alles? Vielleicht finde ich auch einige Jonagobeeren. Die können zusätzlich nämlich nie schaden.
Außerdem… das Elezeba… ist auch noch irgendwo.
Auch, wenn ich das Wohl meines Pokémon in den Vordergrund stelle, heißt es nicht, dass ich das Elezeba vergessen habe. Ich muss es einfach fangen. Sein Einfallsreichtum, seine Kreativität und seine Attacken sind mir während unseres kurzen, aber umfangreichen Kampfes echt aufgefallen. Das ist das Gute an Kämpfen gegen wilde Pokémon. Während es mit Kämpfen beschäftigt ist, kann man selbst, natürlich seinem eigenem Pokémon Anweisungen geben, sofern es nicht selbst kämpft, aber vor allem auch den Gegner beobachten.
Dieses Elezeba, das ist mir aufgefallen, ist sehr spontan und kann schnell Schlüsse ziehen, als auch schnell reagieren. Es ist hier und da kurz ins Schleudern gekommen. In diesen Augenblicken hat es den Kampf aus der Sicht eines Trainers würde ich schon fast behaupten, gesehen und geschaut, in welcher Situation es sich grade befindet, welche Handlung es grade ausführt und wie es jetzt am Besten, gegebenenfalls auch noch seine Umgebung nutzend, weiter macht.
Es ist nicht in Panik geraten. Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, hat es wohl auch schon öfter gegen andere Trainer gekämpft, denn dass seine Attacken auf einem hohen Stand waren, muss ich glaube ich nicht noch extra erwähnen.
Oh man, es hat wieder angefangen. In meinem Kopf schwirren jetzt nur noch Gedanken, wie ich es am Besten das nächste Mal angehen sollte. Wenn ich es sehe und es selbst nicht wegläuft, welche Attacke kommt an den Anfang, das ist sehr wichtig.
Eine wichtige Sache ist vor allem erstmal, dass ich dem Elezeba den Vorteil seines Heimkampes nehmen müsste und mir die Umgebung vertraut machen müsste und sie auch benutzen müsste…
Ich wache aus meiner Trance auf und schüttle den Kopf, als ich fast gegen einen Baum gegangen wäre. “Sorry. Mir geht dieses Elezeba überhaupt nicht mehr aus dem Kopf.“
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Do Nov 01, 2018 2:47 pm

Inplay
mit Jim
#68
Jim war ihm wirklich gerade keine grosse Hilfe. Er hörte von der Redensart, dass keine Antwort auch eine Antwort war, aber was für eine Antwort war es denn nun, wenn einer hinaufstarrte? Damals hatte er solche Probleme nicht. Ob er wohl mit der Zeit sympathischer gegenüber Pokémon wurde? Aber er hatte dem Yorkleff doch deutlich gesagt, auf was für eine Art Personen es warten sollte! Man sollte wegen einer kurzen Rettung nicht so bestechlich werden, fand er.
Ich verstehe es wirklich nicht., ergänzte er daher noch, empfand es anschliessend jedoch trotzdem als wichtiger, nun an Jims Serpifeu und seinen eigenen Hunger zu denken. Prioritäten eben. Das Yorkleff und die Lösung zu diesem konnte er gedanklich immer noch auf später verschieben.

Jim schien ihn aber weiterhin nicht weniger zu verwirren, als er sich gleich zweimal bedankte. Einmal reicht. Seinetwegen auch keinmal. War ihm fast egal. Aber es war zumindest ein schönes Zeichen, wenn sich wer bedankte. Trotzdem danke., bedankte er sich dann noch für den Dank, weil er nicht zu ruppig rüberkommen wollte.
Danach aber musste Yoshi Jim schon zweimal mustern, ob er gerade wirklich vorgeschlagen hatte, Käferpokémon zu verfolgen.
Keine Käferpokémon., blockte er entschieden ab und verschränkte die Arme. Killer-Raupys, der Muskelkäfer... Er hatte wirklich genug von ihnen. Zumindest für eine Weile.
Jims Erläuterungen zu den Problemen mit seinem Vorhaben stimmten ihn da auch nicht wohlgesinnter gegenüber seinem Plan. Das klang nach Stress. Und was wollte der Schwarzhaarige nicht, wenn er hungrig war? Richtig, Stress.
Ich bin nur knapp lebend einem Rudel entkommen, das tue ich mir nicht mehr an, setzte er noch nach, um Jim zumindest ansatzweise zu verdeutlichen, warum er dieser Idee so abgeneigt war. Er vermutete zwar keine Masskito hier in der Nähe, aber Jim hatte mit der Gefahr von einer Begegnung mit einem Rudel nicht Unrecht. Käferpokémon waren jetzt nicht unbedingt eine Pokémon-Art, die hauptsächlich alleine lebten.
Es verwunderte ihn aber dann schon etwas, wie viel der Junge zu Käferpokémon wusste. Wobei Verwunderung hier das falsche Wort war, es war ihm viel eher unheimlich. Gut, dass der Junge sich ein Elezeba fangen wollte, da müsste er jetzt schauen, dass ihm die Idee nicht madig wurde und er Flausen bekam! Besser ein cleveres Elezeba als ein Käferpokémon, das ihn plötzlich necken wollte.
Auf der anderen Seite war es aber auch lehrreich für ihn, jemanden mit so einer ausführlichen Planung dabei zu haben. Yoshi selber hatte viele Erfahrungen in der Praxis schmerzhaft machen müssen, weil er sich zu wenig informierte. Da konnte er sich ruhig eine Scheibe von dem Grünhaarigen abschneiden.

Schliesslich sprach Jim das aus, was auch Yoshi zuvor durch den Kopf ging. Dazu kam noch, dass es ihm ohnehin angenehmer war, Beeren, die nicht zu nahe an Wegen waren, zu verspeisen. Gute Idee. Sssh, Eigenlob stinkt doch! Aber er empfand es auch nicht als verkehrt, Jim etwas zu ermutigen, ihn weiterhin mit Informationen zu versorgen. Immerhin konnte er da auch noch einiges lernen.

Schliesslich wirkte Jim auf ihrem Trott ziemlich in Gedanken versunken. Da Yoshi gerade eher mit dem Magen dachte, war er erst recht planlos, worüber der andere zu diesem Zeitpunkt noch sinnieren könnte. So viel gab es von seiner Sicht her da nicht zu denken: Elezeba und Essen. - Manchmal war er ein sehr einfacher Mann.

So kam dann auch sein Kramurx endlich zurück angeflattert. Ihr Schnabel war etwas bläulich, so vergnügte sie sich wahrscheinlich mehr an den Beeren, anstatt ihrem Auftrag nachzugehen.
Der Schwarzhaarige kam vor ihr zu stehen, ehe er dann doch kurz eine Augenbraue verzog, als er die Kramurxdame genauer musterte und sich zu ihr hinunter beugte.
0 Elezebas und 100% Ärger?, wollte er dann von ihr mit ruhiger Stimme wissen, worin er sich durch ihr verlegenes Wegschauen bestätigt fühlte.
Mit einem Unzuverlässig. liess er dann auch ohne weitere Reaktion von dem Kramurx ab, erhob sich wieder und trottete mit beschleunigtem Schritt dem Yorkleff hinterher.
Sein Vogel sah das als eine Geste an, auf seine Schulter zu flattern und ihm die Ohren vollzukramurxen, wo sie sich entschuldigen und wahrscheinlich erklären wollte.
Der Schwarzhaarige zeigte ihr stumm mit der Hand auf das Yorkleff, das eifrig am Weiterschnüffeln war, um wahrscheinlich die Spur nicht zu verlieren. Kuki schien ihm nun endlich etwas besser zu gehorchen, so verstummte sie und beobachtete neugierig das übereifrige Normalpokémon.

Jim im Abwesenheitsmodus kam dann auch endlich wieder zu seinen Sinnen, als er zu Yoshis Verwunderung fast in einen Baum gelaufen wäre. Zumindest erhielt er endlich eine Antwort für dieses sonderbare Verhalten. Das Elezeba! Der Junge war daran wohl so angefressen wie Yoshi damals bei seinem Kryppuk.
Kenne ich. Ergeht mir mit Essen momentan auch so, versuchte er Verständnis zu zeigen und nickte beschwichtigend.

Mit ziemlich gutem Timing blieb Yorkleff dann auch stehen, drehte sich um und wauwaute aufgeregt. Ich glaube, es wurde fündig., sprach er das Offensichtliche aus. Yoshi hielt sich die Hand ans Kinn und überlegte, ob er in dieser Situation nicht etwas anderes hätte sagen sollen. Vielleicht irgendwas Motivierendes? Immerhin war der Junge wegen dem Elezeba aufgeregt. So aufgeregt, dass er nur noch an es denken konnte. Da könnte er doch etwas Hype schaffen, oder? So als kleines Dankeschön für all die Informationen, die er von ihm einfach so erhielt.
Schnapp es dir. Er klang dabei nicht wirklich, als würde er es ernst meinen. Aber es war sein voller Ernst! Er müsste nur noch am motivieren üben. Also, dass es überzeugend und nicht nur so daherparliert klang.

Unterdessen drehte er seinen Kopf zu dem Kramurx auf seiner Schulter und raunte ihr zu: Zeig mir dann, wo du die Beeren her hast. Ein entschlossenes Nicken folgte, woraufhin er ihr zufrieden den Kopf tätschelte. Kuki mochte ihm eventuell bei der Elezeba-Suche nicht behilflich gewesen sein, aber immerhin wurde sie beim Essen fündig. Das war ihm ohnehin wichtiger, obwohl es ihm etwas missfiel, dass sie von selbst andere Prioritäten setzte.
Jetzt blieb ihm nur noch abzuwarten, ob das Yorkleff auch tatsächlich das Elezeba fand oder wegen irgendwas anderem aus dem Häuschen war. Wirklich einschätzen konnte er das kleine Pokémon (noch) nicht. ...es ihn aber wahrscheinlich genauso wenig.

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Re: Route 1

Beitrag von Jim Helconam Sa Nov 03, 2018 3:21 pm

Nagut. Ich wusste bis jetzt zwar, dass Käfer-Pokémon im Rudel ziemlich gefährlich sein könnten, aber beim besten Willen hätte ich jetzt nicht damit gerechnet, dass, wie es sich von der Aussage dieses Jungen her anhörte, ein solches Geschwader mal nahezu lebensgefährlich sein könnte. Zumal habe ich auch keinen Grund, ihn seine Geschichte nicht zu glauben. Seine Körpersprache als auch sein Ton verraten schon eindeutlich, dass das, was er sagt rein aus Erfahrungen, als aus der Fantasie seines Kopfes kommt.
So gesehen ist es schon echt beeindruckend, wenn ich bedenke, dass er schon mal in echter Lebensgefahr geraten war und dafür noch recht unvernarbt aussieht. Ich weiß ja selber nicht, wie es ist, wenn man sich mal in einer solchen Situation befindet, aber ich jedenfalls habe mir Situationen, in welchen man besser um sein Leben rennt stets so vorgestellt, dass man, wenn man da denn mal raus kommt, mit Wunden übersät nach Hause kommt. Und wenn man dann noch von Käferpokémon seines Lebens bedroht wurde, würde ich immer Angst in der Nähe solcher Pokémon haben. Welchen jetzt genau er begegnet ist, hat er jetzt zwar nicht gesagt, aber ich stochere mal auch nicht weiter in seinen wohl sicher schlimmen Erinnerungen herum.
Jedenfalls hat er in mir was Abenteuer angeht, auf jeden Fall Respekt. Sowas muss wirklich auf einer Reise in unbekannten Orten und tiefen Wäldern geschehen sein, in welchen man nicht weiß, was einen erwartet.
In von Menschen bewohnten Orten habe ich jedenfalls noch nie etwas über lebensgefährliche Insektenschwärme gehört. Höchstens wirklich gefährliche, aber man kann sich da sicher sein, dass sie einen höchstens vertreiben oder nur verletzen würden. Aber niemals lebensgefährlich.
Vielleicht fange ich mir auch mal ein Käfer-Pokémon. Meistens können sie kommunikativ besser miteinander reden, als Menschen und Schwärme, die dann nie auf Menschen hören würden. Diese Idee behalte ich mal im Hinterkopf.

Manchmal fühle ich mich auf unserem gemeinsamen Weg in dem Wald hinter dem Yorkleff herlaufend, echt schlecht. Wie ich mir ein Pokémon fangen möchte, lässt jetzt dieser arme Junge sein Mittagessen weitestgehend sausen. Da ist die Frage, was natürlich wichtiger ist. Mir selbst grummelt zumindest noch nicht der Magen, weshalb ich eher an den nächsten Fangversuch denke, als an die nächste Mahlzeit. Echt egoistisch von mir, nur leider ist mir das viel zu spät in Bedacht gekommen. Denn Denken ist bei mir grade nicht so wirklich möglich.
Jedes, wirklich jedes Geräusch, das hier im Wald voller Geräusche zu Hören kommt, sei es rauschendes Blattwerk eines Busches, ein knickender Ast, oder nur allein das Stampfen durch Waldboden, richte ich meine volle Aufmerksamkeit dort hin. Meistens ist es nur ein anderes Pokémon, etwa ein Picochilla, Nagelotz, Felilou oder Sesokitz. Und sonst auch nur Pokémon, die man auf den ersten Routen von Einall überall fangen kann. Einmal glaubte ich wirklich, das Elezeba gesehen zu haben. Aber es war nur ein Fels.

Grade, als ich sagen wollte, dass wir die Suche ruhig sausen lassen könnten, um ihn etwas zu Essen zu suchen, vernehme ich ein Flattern über unseren Köpfen.
Es war das Kramurx meines Begleiters, welches auf uns zugeflogen kam.
Ich hatte ganz vergessen, dass er es ja losgeschickt hat, um von Oben Ausschau zu halten. Relativ schnell jedoch wurde sichtbar, dass es mehr auf seinen Magen, als auf seinen Trainer gehört hat. Es hat wohl eine Quelle von Beeren gefunden.
Auch gut.

Die Reaktion des Trainers jedoch, hat mich kurz überrascht. Anstelle, dass er freudig auf die Nachricht auf Essbares fragt, ob wir nicht kruz einen Abstecher machen könnten, tadelt er es und wendet sich einfach von ihm ab. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Dieser Junge verschlägt mir die Sprache. Klar, das Kramurx hat nicht auf ihn gehört, aber er selbst hat eine so starke Selbstdisziplin, dass er sein eigenes Verlangen einer Sättigung seines klagenden Hungers unter die Suche nach meinem Elezeba stellt. Und das, obwohl ich selbst schon fast dabei war, ihm zu sagen, dass wir auch eher etwas zu Essen auftreiben könnten.
Schon lustig, dass, auch wenn ich langsamer war, der jeweils andere eher dem anderen helfen möchte, als seinen eigenen Willen durchzusetzen.
Mit einem schnelleren Schritt folgt er dem schnüffelnden Pokémon.
Schweigend folge ich ihm. Wir sind keine paar Meter weiter gelaufen, da wollte sich grade das Kramurx, wie es an seiner Haltung erkennbar war, sich bei seinem Trainer entschuldigen, als er es auch wieder mittels Fingersprache zum Schweigen bittet. Diesmal pariert es ohne weiteres. Auch das Yorkleff macht seine Sache ausgesprochen gut. Es scheint nicht die Spur verloren zu haben. Hoffe ich zumindest. Ich hoffe, es hat sich nicht zwischendurch gedacht: Hey, Moment, dort riecht es auch echt interessant. Hoffentlich ist dort eine Würstchenbude., oder so.

Dazu hat dieser Junge noch Nachsicht mit mir und erklärt, dass er meine Situation grade wirklich versteht. Wenn er Hunger hätte, würde er auch so unkonzentriert werden.
"Soweit wir in Gavina sind, verspreche ich dir, lade ich dich zum Essen ein.", antworte ich darauf. Eine andere Methode fällt mir grade nicht ein, seine Hilfe, wie auch Selbstbeherrschung grade zu vergelten.

Keine paar Momente später gab der Sucher zwei laute Bällen von sich."Es scheint etwas gefunden zu haben.", schließe ich gleichzeitig mit Yoshi heraus.
Jetzt sind wir näher, als dass wir nochmals umdrehen und etwas essen würden. Ich schaue mich um. Dieses Yorkleff starrt in eine Art Lichtung. Jedenfalls wird dort der Sonnenschein der Sonne stärker, als im Rest des Waldes, wo er durch die Bäume zurückgedrängt wurde.
Oh man, bin ich aufgeregt, aber das darf ich mir nicht anmerken lassen.
Ich nehme meinen Rucksack ab und hole den Pokéball von Angus heraus."Diesmal fangen wir es.",  sage ich und lasse mein treues Serpifeu aus dem Ball. Auch Yoshi spricht mir nochmal mit aufmunternden Worten zu. Jetzt wäre es eine Schande, würde ich versagen.
"Keine Sorge. Dieses Mal wird mir das Elezeba nicht davon kommen.", antworte ich und wende mich dann an das Yorkleff. "Also, führst du uns zu dem Elezeba?", frage ich es es. Ich hoffe, dass es jetzt nicht wirklich nur einer Würstchenbude gefolgt ist, aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen, so, wie es sich bisher verhalten hat.
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Re: Route 1

Beitrag von Yoshiam Sa Nov 24, 2018 2:45 pm

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mit Jim
#69
Jim hatte gerade einen ziemlichen Fehler begangen: Er hatte den Schwarzhaarigen zum Essen eingeladen! Gut, er kannte Yoshi auch noch wirklich, aber dieser freute sich innerlich wie ein Schnitzel, als er die unerwartete Einladung vernahm. Er war aber auch Schelm genug, den Jüngeren nicht vorzuwarnen.
Das kann ich nicht ablehnen, nahm er zufrieden an und lächelte dabei. An diesem "Wie man in den Wald hineindingst" war doch tatsächlich was dran! Dabei war eine Essenseinladung nicht seine Absicht gewesen. Eigentlich. Aber Nein-Sagen war jetzt auch nicht so die gute Alternative in seinen Augen, also wurde das Angebot akzeptiert.

Nachdem das Yorkleff sein Verhalten etwas änderte, hatten die beiden dieselbe Schlussfolgerung gezogen. Der Schwarzhaarige erstarrte für einen Bruchteil einer Sekunde, als er bemerkte, dass Jim sinngemäss genau dasselbe gesagt hatte.
Er verschwendete aber auch nicht zu viele Gedanken daran, weswegen er eben Jim zu motivieren versuchte. Dieser machte sich auch schon bereit für seinen ersten Fang und entliess das Serpifeu abermals aus seinem Pokéball.
Noch hast du es nicht gefangen, zeigte sich Yoshi realistisch und taktlos. Das mochte zu den aufmunternden Worten zuvor einen seltsamen Kontrast darstellen, aber so wirklich fiel ihm das nicht auf.

Jim fragte schliesslich das kleine Yorkleff, ob es ihn dahinführen würde. Das kleine Hündchen reagierte direkt, beschleunigte sein Schwanzwedeln und sprintete bellend in das einkommende Licht hinein. Wenn das kleine Pokémon etwas noch üben müsste, dann den Teil mit dem Anpirschen.
Folgen wir den beiden lieber., gab Yoshi an sein Kramurx seine Planänderung preis, als er sich nicht so sicher war, ob das Yorkleff nicht alles ruiniert hatte.
So schritt er mitsamt Kramurxdame auf der Schulter voran, nur um dann sehen zu können, dass so ein kleines Yorkleff im Wald wahrscheinlich ein Allerweltspokémon war.
Auf der Lichtung hatten sich einige andere Yorkleff mitsamt einem Terribark nahe eines Baches versammelt, die auch direkt gegrüsst wurden.
Die Dusselgurr und Nagelotz hingegen sahen nur kurz zu dem kleinen Yorkleff auf, ehe sie ihren Blick auf die Menschen fixierten und aufmerksam deren Aktionen erwarteten.
Ein Elezeba befand sich auch auf der Lichtung, liess sich jedoch nicht von den Neuankömmlingen stören. Yoshi wusste nicht wirlich, ob es das Elezeba war, aber da galt es wohl dann für Jim, dies herauszufinden.

Yoshi wurde währenddessen von einer kleinen Armada Normalpokémon bestehend aus Yorkleffs und dem Terribark belagert, die ihn alle neugierig musterten. Das Yorkleff von zuvor schien ihnen auch noch irgendwas zu erzählt zu haben, da sie den Schwarzhaarigen erst nach der kleinen Rede des Yorkleffs belagert hatten.
Nun stand er da und war überfordert. Als ob er nicht schon mit einem Yorkleff überfragt war!
Sein Kramurx hingegen zeigte sich von der sozialen Seite und glitt zum Boden, wo sie sich auf ein Gespräch mit den fremden Pokémon einliess.
Der Schwarzhaarige blieb einfach ratlos und mit knurrendem Magen stehen. Er wollte keinen falschen Tritt wagen, weil er befürchtete, dass er dabei versehentlich auf eines der kleinen Pokémon treten könnte. Also verharrte er und hoffte innerlich, dass ihn diese Pokémon bald in Ruhe lassen würden.
...Pustekuchen! Was auch immer Kuki herumkrähte, sie schaffte Aufregung unter den Hundepokémon, welche aufgeregt untereinander zu bellen begannen. Du hast ihnen nicht...?, setzte er zu einer Frage an, bei der er aber vorzeitig verstummte, als er das stumpfe Nicken des frechen Vogels vernahm. Er biss sich kurz etwas verärgert auf die Unterlippen, zeigte jedoch sonst keine Reaktion.

Es war schliesslich das Terribark, welches ihn von dem Gebelle erlöste, als es sich mit einer bestimmten Bewegung vor den anderen aufbaute und sie verstummen liess. Schliesslich nickte es Yoshi zu, ehe es hinter das kleine Yorkleff von zuvor lief und es von hinten in Richtung Yoshi schob, der... jetzt erst recht überfordert war.
Hör mal... Du willst das beste für deinen Kumpel, Kind... oder so...?, stellte er eine Frage, die sich nicht wirklich danach anhörte. Das Pokémon schien aber nicht dumm zu sein, als es ihm mit einem kurzen Bellen eine bestätigende Geste gab, ehe das kleine, nun plötzlich schüchterne und zusammengekauerte Yorkleff noch ein paar Zentimeter Richtung Yoshi geschoben wurde. Der Hundeblick des kleinen Normalpokémon verbesserte die Situation nicht wirklich. Wie sollte er da Nein sagen?!
Ich habe keine Ambitionen als Trainer, versuchte er nochmals richtig zu stellen und schaute sich etwas verloren nach Hilfe um. Ein Yorkleff war ja das eine, aber Alpha Terribark musste jetzt auch noch nachhelfen?!
Sein Kramurx krähte jedenfalls munter weiter und schien frischfröhlich mit der kleinen Pokémon-Meute zu reden. Da konnte er nur noch hoffen, dass sie wenigstens jetzt mal seine Wünsche respektierte und die richtigen Worte für ihn einlegte.
Stattdessen intensivierte sie nur das Strahlen in den Kulleraugen des kleinen Hundes, der ihn immer noch treudoof anstarrte.
Zumindest schrieb er sich in den Hinterkopf eine eigene Notiz, dass er nächstes Mal irgendwie den Drang abstellen sollte, Pokémon zu retten. Er hatte gerade erst dieses freche Bauz gefangen, was wollte er mit einem übermotivierten Yorkleff? Klar, wenn auch nur etwas davon abfärbte, wäre das schon gut, aber...
Fein, du kannst mitkommen. Erwartungen solltest du aber runterschrauben., gab er sich zur selben Zeit geschlagen und sprach Klartext.
Wahrscheinlich hörte man ihn aber schon nach dem "mitkommen" nicht mehr zu, weil die kleine Pokémongruppe wieder zu schnattern begann, während das kleine Yorkleff um ihn herumsprintete.
Er begab sich schliesslich in die Hocke, stützte mit der einen Hand gelangweilt den Kopf, während er mit der anderen in seiner Umhängetasche nach einem der leeren Finsterbällen kramte, um diesen schliesslich dem Normalpokémon vor die Nase zu halten.
Das Yorkleff hielt kurz inne, was von dem Terribark zum Anlass genommen wurde, seinem Kollegen nochmals einen Schubser in sein "Glück" zu geben.
Der Ball öffnete sich und zog den neuen Begleiter in sich hinein. Da ja das Pokémon mitkommen wollte und der Trainer selbst nach dem Wurf keinen Einfluss mehr auf die Fangmechanik hatte, konnte Yoshi nur stumm zusehen, wie der eigentlich unpassende Ball das Pokémon mit einem letzten "Beep" fing.
Zufrieden?, wollte er von der kleinen Gruppe schliesslich wissen, die ihm zumindest hier beipflichteten.
Bei Yoshi hingegen kam nun die Realisation, dass er absolut keine Ahnung hatte, wie er dieses Pokémon pflegen müsste. Bei Pflanzenpokémon konnte er zumindest Wissen von dem Blumenladen anwenden, aber bei einem Yorkleff? Mehr als die Gesetze im Kampf wusste er über Normalpokémon nicht wirklich...

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