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Beitrag von Gastam So Jul 02, 2017 4:02 pm

005 Aphi hatte sich wirklich keine Gedanken darüber gemacht, wie ihr plötzliches Auftauchen wohl wirken konnte. Zu ihrer Verteidigung musste man jedoch auch anbringen, dass es Tengri gewesen war, der einfach so beschlossen hatte genau hier zu landen und die Gefahr einzugehen, den armen Leuten einen Herzinfarkt zu bescheren. Es kam schließlich nicht tagtäglich vor, dass riesige Drachen vom Himmel fielen und direkt vor der eigenen Nase landete. Doch auch jetzt im Nachhinein dachte Aphi darüber nicht nach, sondern freute sich stattdessen sichtlich darüber, dass sie hier mit zwei weiteren Seelen im Sandsturm gefangen war und nicht vollkommen auf sich allein gestellt war. Die Archäologin rückte ihre Schutzbrille zurecht und kletterte von ihrem Sen-Long herunter, ehe sie die beiden Menschen musterte, die sie hier einfach so überfallen hatte. Ein junger Bube mit einem Camaub und ein junges Mädel mit einem Pixi – herzallerliebst!
Tengri schien über die Begeisterung die ihm sowohl der Junge als auch das Mädchen entgegen brachten, gleichermaßen amüsiert wie auch gerührt zu sein. Er grinste schief und ließ den rechten Flügel flattern, was wohl ein Winken darstellen sollte. Aphi stemmte die Hände in die Hüfte und sah abwechselnd zwischen den beiden hin und her, die wohl nicht gerade von der gesprächigsten Sorte waren. Machte nix, Aphi war ja da! „Ethan und Alice.“, wiederholte sie mit einem Nicken und rieb sich nachdenklich mit der Hand über das Kinn. Diese Alice kannte sie doch irgendwo her! Hatte sie sie letztens im Fernsehen gesehen…? Zu einhundert Prozent sicher war sich Aphi nicht, also ließ sie es auch erst einmal unausgesprochen, um das Mädchen nicht irgendwie in Verlegenheit zu bringen. „Oh Bitte, Aphi reicht. Und Du. Sie klingt immer so förmlich.“, warf sie amüsiert ein und klopfte sich ein wenig Sand von ihrem Kleid. Sie winkte dem Pixi zu, das wohl zu Alice gehörte, und bemerkte anschließend die unnatürliche Farbe des Camaubs. Offenbar hatte Ethan absolut keine Ahnung, dass es sich bei seinem Pokémon um ein Shiny handelte! Aphi nickte also hastig und neigte den Kopf zur Seite. „Jawohl! Shinys sind Pokémon, die eine andere Farbe aufweisen als es für ihre Art üblich ist. Sie sind äußerst, ääääußerst selten. Glückwunsch! Normale Camaub sind ein bisschen gelber und die Flecken auf ihren Rücken sind grün.“, klärte sie den Jungen auf und grinste breit. Die schlechte Laune des Camaubs nahm sie gar nicht wahr.

Aphi ging davon aus, dass „Opi Earnest“ wohl Alice‘ Opa war, oder eine alte Gestalt aus irgendeiner Serie, einem Film oder einem Buch. Dass Tengri aussah wie ein Opa stimmte allerdings, weshalb sie amüsiert nickte. „Er ist bestimmt auch mindestens so alt wie Opi Earnest.“, erwiderte sie und Tengri nickte schwerfällig. Das Sen-Long gehörte schon Ewigkeiten zu ihrer Familie, es würde sie nicht wunder, wenn es auch schon das Pokémon ihres Urgroßvaters gewesen wäre oder so. Aphi schürzte schließlich die Lippen und ließ den Blick über die Umgebung schweifen, die eigentlich nur aus Sand bestand. „Eis in der Wüste zu finden dürfte schwierig werden.“, stellte sie fest und blickte wieder zu Alice. „Ihr solltet es in Stratos City versuchen! Da gibt es die beste Eiscreme überhaupt, im Eiscafé Arktilas!“ Fand sie zumindest. Bisher wurde sie nie enttäuscht und sie hatte schon beinahe das ganze Eissortiment einmal durchprobiert.


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Beitrag von Gastam Mo Jul 03, 2017 1:25 am

Zuversichtlichkeit war ja wichtig im Leben und zumindest war Alice zuversichtlich, dass Ethan und sein Camaub sich eines Tages noch anfreunden würden. In der Hinsicht war der Trainer aber auch ziemlich optimistisch. Sein Camaub hatte ja ohnehin gar keine andere Wahl! Obwohl es Ethan selbst natürlich auch zuwider war, ein Pokémon zu behalten, das ihn abgrundtief hasste. Bisher hatte Leigh sich zwar ziemlich rebellisch gezeigt und brachte die ein oder anderen Schoten, aber Ethan hatte nicht den Eindruck, dass dieses Pokémon ihn wirklich hasste. Immerhin hätte dieses Pokémon ihn auch genauso gut unentwegt angreifen können. "Mhm!", gab der Trainer glücklich von sich. "Ich schätze, wenn Leigh mich wirklich hassen würde, würde er mich ständig angreifen.", sprach er seine Gedanken aus. Denn auch, wenn dieses Pokémon nicht unbedingt zimperlich war, direkt angegriffen hatte es ihn zumindest noch nie. Sie würden schon noch zusammenschweißen. Kurzum betrachtete der junge Trainer sein Camaub, das sich schnaubend abwandte. Es fühlte sich erwischt - ja, wie hatte diesem Vollidiot von Trainer diese Tatsache auch nur auffallen können?
Als Alice von ihrem Erlebnis auf dem Wendelberg erzählte, sah Ethan sie mit einer Mischung aus Neugierde und Verwunderung an. Er hinterfragte das Ganze nicht. Klang ja auch ziemlich spannend, so auf dem Wendelberg. Ob er auf seiner Reise vielleicht auch mal irgendwo feststecken würde und sich von Wurzeln ernähren musste? Tatsächlich machte der Gedanke ihm keine Bange. Es war in dem Fall wohl ein lehrreicher Ausflug und trotzdem machte er sich im Hinterkopf die Notiz, bloß immer genug Pokémonfutter dabei zu haben. War ja auch das Wichtigste! "Ich hatte gedacht eine trockene, heiße Umgebung ist Leigh als Feuerpokémon wohl lieber...", meinte er nachdenklich. "Aber vielleicht wäre der Wendelberg auch eine Idee. Bloß ist der so weit weg...", zog er den falschen Schluss. Abrupt wandte sich das Camaub wieder zu ihm um und gab ihm mit einem kräftigen Schnauben zu verstehen, dass das eine wirklich bescheuerte Idee war.

Vier Fuß also? Irgendwie schien das nicht ganz zu stimmen. Allerdings war die Größe des Neuankömmlings wohl nichts, über das man sich ewig unterhalten sollte. Es war wohl schlicht unhöflich und trotzdem ruschte dem Trainer ein knappes "Meinst du wirklich?" heraus. Ein wenig neugierig war er da ja schon. Schließlich begegnete man nicht alltäglich Menschen, die derart klein waren. Was das wohl für einen Hintergrund hatte? Fast hätte er ja sogar nachgefragt, hätte sein Camaub nicht seinen Kopf gegen sein Bein gestoßen, um ihn davon abzuhalten. So schenkte er kurz seinem Camaub sämtliche Aufmerksamkeit und vergaß dabei völlig die Frage, die ihm gerade noch auf der Zunge gebrannt hatte.
Als Aphi ihm schließlich erklärt hatte, was ein Shiny war, lag die Aufmerksamkeit des Trainers aber ohnehin wieder auf seinem Camaub. "Wirklich, Leigh?!", fragte er, als könnte dieses Pokémon ihm antworten. Tatsächlich nickte das Pokémon sogar sachte! Mit einem begleitenden Schnauben. "Großartig, Leigh!", meinte Ethan begeistert und funkelte sein unfreiwilliges Pokémon mit aufgeregt-glänzenden Augen an. Wenn er das eher gewusst hätte! Nun, dann wäre wohl auch nichts anders gewesen. Bloß das Camaub sah nun doch tatsächlich ein wenig verschüchtert zu Boden. Vielleicht, weil der urplötzliche, komplimentartige Kommentar es durchaus kalt erwischt hatte. Wie sollte es da auch anders reagieren? Kompliment war schließlich Kompliment, auch wenn es von einem solch idiotischem Trainer kam. Alles andere war jedoch wieder Nebensache. Jetzt, wo Ethan wusste, dass sein Camaub etwas Besonderes war, musste es doch unentwegt angefunkelt werden.
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Route 4 - Seite 3 Empty Re: Route 4

Beitrag von Aliceam Fr Jul 14, 2017 11:37 am

Ihre schmalen Augenbrauen schnellten in die Höhe, als Ethan auf die Idee kam, sein Camaub zwecks des Appetits auf den Wendelberg zu bringen. Was für ein amüsantes Kerlchen! Sie konnte sich eines Lächelns nicht erwehren. Nach einem kurzen Blick auf das offensichtlich irritierte Camaub sprach Alice vorsichtig: „Jaaa, Ich schätze, dein Camaub würde sich bei der Kälte nicht besonders wohlfühlen... Du solltest diesem Ort bei Gelegenheit trotzdem einen Besuch abstatten!“ Sie nickte dem braunhaarigen Jungen zu. Ihr Blick blieb kurz an seinem hübschen Federschmuck hängen (von welchem Vogelpokémon sie wohl stammten?), ehe sie unbeirrt fortfuhr: „Die Umwelt kann grausam und kalt sein... Aber Ich hatte dort auch die beste Zeit meines Lebens.“ Ihre Gedanken schienen allmählich wieder umher zu wandern, als ihr glasiger Blick den Fels hoch wanderte. „Es war wie in meiner eigenen, kleinen Welt. Nur meine geliebten Pokémon und Ich. In Frieden. Ungestört...“ Ihre Stimme klang mit jedem Wort wehmütiger; Das Feenpokémon sah mit etwas verwundertem Blick zu ihr auf und verzog seinen Mund. „Manchmal... Wenn die Sonne über dem Wendelberg aufging, da sah die verschneite Landschaft aus wie ein Meer aus funkelndem Zauberschein... Es war wunderschö-...“ Sie stockte und  plötzlich wirkte Alice so, als wäre ihr etwas Dringendes eingefallen. Sie starrte Ethan an, und ihre Wangen verfärbten sich rot. „Oh, Es tut mir so Leid! Ich wollte dich nicht damit voll quasseln.“ Vermutlich klang sie wie eine alte Frau, die von längst vergangenen Zeiten schwafelte. Das interessierte einen Jungspund wie ihn doch nicht! Doch aus irgendeinem Grund konnte man in seiner Gegenwart gut quasseln. „Es ist nur... Ich wünsche mir diese Zeiten manchmal zurück. Aber Ich kann wohl nicht mehr einfach so verschwinden... Jemand muss ja da sein, um die Mitglieder der Pokémon-Liga zu ermutigen und dafür zu sorgen, dass sie Alle motiviert bleiben, nicht wahr?“ Eigentlich nicht. Und vermutlich würden es die Leute schätzen, wenn sie deren Privatsphäre ein wenig mehr respektieren würde und ihre Nase nicht in Angelegenheiten stecken würde, die sie Nichts angehen. Cordy „scherzte“ oft darüber, dass sie so kurz vor einer einstweiligen Verfügung stand. Während sie Zeigefinger und Daumen ganz eng zusammendrückte.

Sie freute sich darüber, dass Aphi von Ihr geduzt werden wollte. Alice legte zwar viel Wert auf Förmlichkeiten, doch auch ein persönlicherer Umgang musste Höflichkeit nicht ausschließen. „Gerne, Aphi~.“ antwortete Alice, der erst jetzt auffiel, wie ungewöhnlich ihr Name doch klang. Er kam ihr auch ein wenig bekannt vor... Hatte Ma da nicht mal etwas erwähnt, als sie über irgendwelche Antiquitäten sprach? Alice verstand nicht besonders viel von alten Kunstwerken und Artefakten. Sie hörte der kleinen Frau mit interessiertem Blick zu, als sie Ethan über schillernde Pokémon aufklärte. Es war wirklich herzallerliebst, wie sich das Camaub verlegen abwandte! So sehr, dass sie sich eine Hand auf die Wange legte und leise aufseufzte. Außerdem fügte Alice hinzu: „Ja, da hat sie ganz Recht. Außerdem haben normale Camaub Drachenflügel auf ihrem Höcker und ein zusätzliches Paar Beine!“ Pixi sah sie schief an. „Haha~ Nein, das war nur ein kleiner Scherz... Es ist nur die Farbe.“
„Er ist bestimmt auch mindestens so alt wie Opi Earnest!“ Alice war sich nicht ganz sicher. Opi Earnest war wirklich seehr, seeeeeehr alt. Sie sah lächelnd zu dem Drachenpokémon und legte die Hände vor der Brust zusammen. „Oh je! Hoffentlich habe Ich mit meiner Bemerkung nicht deine Gefühle verletzt, Tengri!“ Sie meinte im plauderhaften Tonfall: „Ich würde es gut verstehen... Ich werde auch nicht so gerne auf mein Alter angesprochen. Vor allem von Schwesterherz Cordy, die meint, Ich solle mich erwachsener verhalten und mich altersgemäß kleiden... Dabei tue Ich das schon längst!“ Sie zeigte mit dem Finger und einem trotzigen Blick auf ihre große Schleife in den Haaren. „Sie ist weiß. Das ist eine seriöse Farbe. Vor einem Jahr war sie noch pink!“ Die junge Frau klatschte aufgeregt in ihre Hände, als Aphi eine Eiscafé in Stratos City erwähnte. Ihre vorherige Aussage ließ die Frage in ihrem Kopf aufblitzen, ob eine Eisdiele in der Wüste nicht eine geniale Geschäftsidee wäre...  „Was für ein Zufall, dass du das erwähnst! Wir sind auf einer epischen Queste, um das beste Eis in Stratos City zu finden! … Zudem wollen wir ein Camaub mästen.“ Sie nickte schließlich und sah Alle mit einem breitem Grinsen an. „Ich würde sagen, wir suchen das Eiscafé mit dem Pokémon-Namen auf... Und Ich lade Alle auf einen Eisbecher ein! Juhu!" Zumindest, wenn sich der Sturm legte und sie weiterreisen konnten. "Ich bestehe darauf; Ich habe das Bling Bling Dollarzeichen, wie die Jugend von heute sagen würde, haha~! Ich hoffe, du sprichst nicht so. schloss sie mit einem mahnendem Blick auf Ethan.
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Beitrag von Gastam Do Jul 20, 2017 1:58 pm

006 Es freute Aphi wirklich sehr die Erkenntnis auf Ethans Gesicht zu sehen, als sie ihn über die Seltenheit seines Pokémons unterrichtete. Sie grinste schief und balancierte ihr Gewicht von vorn nach hinten und wieder zurück, so dass sie ein wenig unruhig hin und her wippte. Still sitzen (oder stehen) war noch nie etwas gewesen was sie gut konnte, was im großen Ganzen immer den Eindruck verstärkte, dass sich in ihr doch mehr ein Kind als eine erwachsene Frau steckte. Aber pff, das war ja nicht ihr Problem! Aphi rückte die Schutzbrille auf ihrer Nase zurecht und patschte sich auf den Kopf um sicher zu gehen, dass auch ihr Nachtsichtgerät noch dran war, dann wandte sie den Blick zu dem Camaub Leigh, welches ein wenig… verlegen wirkte? Herrje, das hatte sie wirklich nicht gewollt! Aphi plusterte leicht die Wangen auf und sah zwischen Trainer und Pokémon hin und her, ehe sich der Blick laaaangsam zu Alice bewegte. Amüsiert lachte sie über ihre Worte und grinste sie schelmisch an. „Würde aber sicher sehr interessant aussehen, wenn Camaub fliegen könnten.“, warf sie ein und ihr Blick legte sich wieder auf das Camaub. Die Vorstellung von einem solchen Camaub war wirklich unheimlich amüsant, weshalb sie das schiefe Grinsen auch so schnell nicht aus ihrem Gesicht wischen konnte. Wie würden dann wohl Camerupt aussehen? Mit Flügeln und so? Sie lachte leise in sich hinein und stemmte die Hände in die Hüften. Das verlangte nach einer akkuraten Zeichnung! Allerdings erst später. Jetzt hatte sie weder Papier noch Stift dabei, geschweige denn gab es einen Ort an dem man in Ruhe zeichnen konnte…
Tengri schien mächtig amüsiert über Alice zu sein, vor allem weil sie sich plötzlich entschuldigte. Er brummte leise, was sich wohl irgendwie wie ein Lachen anhören sollte und hob den großen Kopf, ehe er jenen leicht schüttelte. „Aaaach Quatsch!“, warf Aphi ein und machte eine abwinkende Bewegung mit der Hand. „Ich glaube ihm gefällt es so alt zu sein. Manchmal lässt er das besonders gerne raushängen, dann erinnert er an einen waschechten Opa.“ Sie schüttelte grinsend den Kopf. Fit war das Sen-Long allemal noch, ab und zu war es allerdings ein wenig… faul. Aphi folgte dem Deut ihrer Hand zu Alice‘ Schleife auf ihrem Kopf, was schließlich ein bekräftigendes Nicken von ihr als Reaktion hervorrief. „Weiß ist eine wirklich erwachsene Farbe.“, stimmte sie dem Mädchen zu, immerhin war sie ja selbst zum Großteil weiß gekleidet. Pff, kindische Farben. Pff, als ob.

Eis zu Essen klang auf jeden Fall nach einer guten Idee. Aphi wandte den Blick in den Himmel, dann zu Ethan, dann in den Himmel und schließlich zu Alice. „Das beste Eis in Stratos City gibt es definitiv da.“, nickte sie und wandte sich dann dem Camaub zu. In die Knie gehen musste sie ja zum Glück nicht, ha ha. „Man will dich mästen?“, wiederholte sie und verengte leicht die Augen. Aphi lief einmal um das Pokémon herum und kam zu dem Entschluss… dass sie keine Ahnung hatte wie ein abgemagertes Camaub aussah, aber ungesund sah Leigh immerhin nicht aus. „Wie kommt das denn?“, fragte sie an Ethan gewandt und stemmte die Hände wieder in die Seiten. Und dann mit Eis…? Mochten Feuerpokémon überhaupt Eis? Fragen über Fragen…!
Das Angebot von Alice zauberte ihr ebenfalls ein Grinsen auf das Gesicht. „Wer könnte dazu nein sagen?“, erwiderte sie und rieb sich über die Nase, weil sie das Gefühl hatte, der Wind hätte ihr Sand hinein geweht. Sie lachte leise bei Alice‘ Warnung an Ethan, dann ließ sie sich einfach stumpf auf den Schweif von Tengri fallen, um darauf zu sitzen. „Dann müssen wir nur warten bis der Sturm vorbei ist. Seid ihr Trainer?“ Abwechseln sah sie beide neugierig an.


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Beitrag von Gastam Sa Aug 19, 2017 2:01 pm

Komplizierte Sache, war das. Da schien der Wendelberg eine gute Möglichkeit zu sein, Leighs Appetit anzuregen, andererseits dann aber wieder doch nicht. Wenn das Camaub doch bloß sprechen und ihm sagen könnte, was es eigentlich wollte! Nun, andererseits war es vielleicht auch besser, dass Leigh eben nicht sprechen konnte. Was das Pokémon ihm wohl alles an den Kopf geworfen hätte? Allgemein fragte der Trainer sich nun wohl, was Pokémon alles zu sagen hätten. Ob Elsie ihm Vorwürfe machen würde, weil er manchmal - na gut, oft - überstürzt handelte? Das käme ihm aber vor, als wäre es typisch Elsie. Immerhin verstand er sein Tauboga so schon ziemlich gut. Er kannte es aber immerhin auch, seit es geboren wurde.
Alice' verträumte Erzählung störte Ethan nicht im geringsten. Im Gegenteil, es war fast schon schade, als sie sich mittendrin selbst unterbrach, weil sie glaubte, zu viel zu reen. "Es klingt ziemlich aufregend.", meinte der Trainer, auch wenn der amtierende Champ eher von Ruhe und Frieden gesprochen hatte. Nun, letztendlich suchte er ja auch die Aufregung in seinem Abenteuer! Er war sich sicher, dass er auch noch jede Menge Erfahrungen machen würden. Positive und negative, aber er würde sie alle gleich lieb im Gedächtnis behalten und irgendwann auf seine Reise zurückblicken. Irgendwann einmal. Immerhin hatte sein Abenteuer doch gerade erst begonnen. Wie vielen Leuten er wohl noch über den Weg laufen würde?
Die Vorstellung, dass der Champ die Liga motivieren musste, war jedoch ein wenig komisch. Musste der Champ das wirklich tun? Dann hatte der Champ ja mehr Bedeutung, als Ethan ihm zugeschrieben hatte! Und das, obwohl er selbst Champ werden wollte. Der Traum eines jeden Trainers! War es die Behauptung, der stärkste Trainer zu sein, der dazu verleitete? Für manche sicherlich. Ethan hingegen freute sich mehr auf den Nervenkitzel der Reise, bis er dieses Ziel einmal erreicht hatte. Der Weg war das Ziel!
Es war wohl nicht verwunderlich, dass der Trainer Alice breit angrinste. "Irgendwann kannst du wieder auf Reisen gehen. Ich habe nämlich vor, Champ zu werden!" Nun gut, bis dahin war noch ein langer Weg und es war fraglich, ob ihm nicht ein anderer Trainer zuvorkommen und Alice vom Thron stoßen würde. Aber selbst dann konnte Alice ja wieder auf Reisen gehen!

Einen langen Weg hatte Ethan aber wirklich noch vor sich, wenn er Alice' wilde Beschreibung eines normalen Camaubs im ersten Moment sogar tatsächlich glaubte. Ein Glück hatte die Trainerin schleunigst eingeworfen, dass es nur ein Scherz war. Oder war es vielleicht doch keiner? Konnten normale Camaub wirklich so absurd aussehen? Es gab ja schließlich alle möglichen Pokémon da draußen. Aber wahrscheinlich war es wirklich nur die Farbe, die sich unterschied. Ob Pokémon noch mehr Unterschiede hatten? Er hatte mal gehört, dass jedes Pandir ein einzigartiges Fleckenmuster besaß, aber er hatte leider noch keine gesehen.
Die Konversation der beiden Frauen zu erwachsenen Farben war hingegen amüsant mitanzuhören. Weiß war erwachsener als pink? Vielleicht. Letztendlich war Ethan aber auch der Auffassung, dass jeder tragen sollte, was er mochte. Manche mochten ihn wegen seiner Ohrringe dämlich anstarren, aber die waren ein Abschiedsgeschenk von seinem Vater und Evie. Sie hatten emotionalen Wert und markierten in gewisser Hinsicht den Beginn seiner Reise. "Ist es denn wichtig, ob man erwachsen wirkt?", fragte der Trainer schließlich. Nun gut, Alice' Erscheinung war zugegeben etwas ungewöhnlich. Verträumt, eben. Aber war das nicht genau gut so? Es war immerhin bloß ein Ausdruck ihrer Persönlichkeit!

Alice' Einladung auf einen Eisbecher klang doch ziemlich verlockend. Warum war es eigentlich immer Eis? Hoffentlich wurde dieses Eiscafé bloß nicht von einem Pokémon heimgesucht, das Chaos stiftete. Wie diese eine Eisdiele in Stratos City, wo Elyas das Rocara aufs Auge gedrückt bekommen hatte. Wie es ihm wohl ging? Ob er sich fleißig auf seinen nächsten Wettbewerb vorbereitete? "Ich will Leigh nicht mästen.", korrigierte Ethan, als Aphi nachhakte. "Ich will nur, dass er überhaupt etwas isst." Denn das Camaub machte leider noch immer keine Anstalten, irgendetwas fressen zu wollen und leider konnte der Trainer sich nicht ausmalen, was Leigh wohl gerne essen würde. "Ich möchte Leigh Futter zusammenstellen, das er mag, aber bisher weigert er sich leider, überhaupt irgendetwas zu probieren." Dabei war er sich doch ziemlich sicher, dass auch Camaub Futter brauchten! Immerhin waren sie keine mechanischen Pokémon. Oder doch?
"Bling Bling... Dollarzeichen...?", hakte der junge Trainer im fragendem Tonfall nach. Alice eingehende Drohung, ja nicht so zu sprechen, war im Grunde gar nicht nötig. Es verwirrte Ethan nämlich. Er hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was Alice damit überhaupt meinte. Und eigentlich hatte er auch noch niemanden so sprechen hören. Da kam Aphis Frage eigentlich wie gerufen! "Mhm!", gab Ethan sogleich wieder fröhlich von sich. "Ich habe erst vor kurzem meine Reise begonnen, aber-", begann er seine Erzählung, hielt aber inne und horchte gebannt auf, als er ein schwaches Wimmern und Jaulen vernahm. Das war für den Moment dann doch wichtiger, als eine freudige Erzählung.

Der Trainer blickte sich rasch um, erkannte aber aufgrund des Sandsturmes nicht besonders viel. Schließlich wandte er sich ab, horchte noch genauer hin und rannte wortlos in eben jene Richtung, aus der er glaubte, das Winseln zu vernehmen. Es wäre wohl nicht verkehrt gewesen, seine Absicht zu nennen, statt einfach wegzurennen. Aber vielleicht hatten die anderen es ja auch gehört und würden ihm folgen? Es war auch nur ein kurzer Weg, den er zurücklegte, da erkannte er schemenhaft die Geräuschquelle, die humpelnd und noch immer winselnd versuchte, sich den Weg durch den Sandsturm zu bahnen. Das fremde Pokémon bewegte sich rasch, gehetzt und stolperte sogleich mit der Schnauze voran auf den Boden, als hinter ihm ein Hippoterus aus dem Sand schoss, wie ein Tohaido das versuchte, sich ein vorbeifliegendes Wingull zu schnappen.
Das erzürnte Hippoterus-Weibchen öffnete wie für seine Art üblich das große Maul, um seine Stärke zu demonstrieren, setzte damit aber wohl auch zum Angriff an, um das viel kleinere Hundepokémon in seine Schranken zu verweisen. Die eisig glitzernden Zähne des Bodenpokémon waren für Ethan jedoch kein Grund, den Rückzug anzutreten. Er handelte wie immer schneller, als er denken konnte, rannte auf das Pokémon zu, das sich hier in großen Schwierigkeiten befand und schnappte sich das jaulende und panisch um sich beißende Hundepokémon, um es in Sicherheit zu bringen. Zumindest war das der Plan.
Der Sand war dummerweise nur ziemlich rutschig, sodass der Trainer es nicht schaffte, schnell und zuverlässig von der Stelle zu kommen. Stattdessen hatte er es durch seine seltendämliche Aktion wohl nur geschafft, das Hippoterus weiter zu erzürnen. Während Ethan das verletzte Hundepokémon schützend in den Armen hielt, blies das Hippoterus seinen Eiszahn ab, um die gewaltigen Zähne in züngelndes Feuer zu hüllen. Damit wollte der Trainer nun definitiv keine Bekanntschaft machen. Allein der Anblick sorgte für große Anspannung, es hielt den 16-Jährigen aber keineswegs davon ab, das verletzte Pokémon noch stärker in Schutz zu nehmen, während er den vielleicht ausweglosen Angriff des Hippoterus erwartete.
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Beitrag von Aliceam Di Aug 29, 2017 9:39 pm

Alice sah die andere Frau mit einem Lächeln im Gesicht an, als sie fragte, ob Ethan und sie Pokémon-Trainer waren. "Ja. Ich bin eine Trainerin..." antwortete sie nur und ließ verschüchtert den Blick sinken; Sie rieb es anderen Leuten nicht gerne unter die Nase, dass sie ganz zufällig auch der Champ der Einall-Region war. Es machte keinen Unterschied. Sie war auch nur eine Trainerin, fand sie. Aber halt eine... mit 8 Orden, und so weiter.  Außerdem konnte sie ihre Position momentan sowieso nicht wirklich wahrhaben. Ob Papa sie...?

Doch sie konnte ihre Gedanken nicht zu Ende bringen, als sich Ethan plötzlich von Ihnen abwandte und los lief. Alice sah Aphi für einen Moment starr an, ehe sie sich nach dem Jungen mit den kuriosen Ohrringen drehte. "Ethan?" Sie nahm sofort das Schlimmste an, weil er so unvermittelt ging und sie die auffälligen Geräusche in ihrer Zerstreutheit nicht bemerkte; Alice hatte Ethan mit ihrer merkwürdigen Art vergrault. Cordy hatte Recht; Es war so schwierig für sie, Freunde zu finden! Sie begann, dem Jungen hinterher zu laufen und rief durch den Sandsturm: "Das mit der Drohung war doch nur ein Scherz, ich schwöre es! Du kannst ruhig so reden, wie du willst... Mit gewissen Grenzen..." Alice stapfte durch den Sand und konnte nur wenig sehen; Mit dem pinken Feenpokémon im Schlepptau. Es hüpfte fröhlich durch die Wüste und schien sich keine wirklichen Sorgen zu machen. Doch plötzlich hörte Alice ebenfalls ein lautes Jaulen durch den Sandsturm. Und warf Pixi einem kurzen Seitenblick zu, ehe sie der Geräuschquelle hastig folgte. "Aphi? Ethan?" rief sie aus. Hatte sie jetzt etwa Beide verloren?
Aber dann erblickte sie die Situation mit einem schockierten Blick; Ein riesiges Maul schoss aus dem Wüstensand hinaus und versuchte, ein kleineres Pokémon zu... verspeisen?   "Ein Hippoterus? Hier?" Sie wusste, dass diese Pokémon nicht so oft in Einall vorkamen. Plötzlich sah sie Ethan, doch dieser sprang völlig lebensmüde dazwischen. Er nahm das Hundepokémon in seinen Arm und versuchte, es zu retten. Das Nilpferd-Pokémon ließ jedoch nicht locker; Und griff nun auch den Menschen an. "Ethan!" rief sie aus und sah sich hilfesuchend nach ihrem Pixi um. Dieses stellte sich bereits in plötzlicher Tapferkeit dem bevorstehendem Kampf; Es war sonst ein eher schüchternes und sanftes Pokémon. Doch wie ihre Trainerin, konnte Pixi nicht zulassen, das Jemand in ihrer Gegenwart verletzt wurde. "Sternenhieb! Aber halte dich zurück!" wies sie an, worauf das Feenpokémon Hippoterus entgegen sprang. Es machte sich gerade zu einem Feuerzahn bereit. Sie mochte es nicht so wirklich, wilde Pokémon zu bekämpfen und Pixi übertrieb es im Kampf gerne mal... Sie schlug das Bodenpokémon mit ihrer Attacke zur Seite und drängt es von Ethan und dem kleinen Pokémon ab. Alice rannte schnell zu ihm hinüber. Und fasste dem Jungen an die Schulter. "Geht es dir gut?" fragte die junge Frau mit einem mehr als nur besorgtem Tonfall, und lächelte leicht. "Das war wirklich sehr tapfer von dir..." meinte sie... Bis ihre Stimmlage plötzlich vollkommen umschlug und sie weitaus nüchterner anmerkte: "... Aber auch wirklich bescheuert, um ehrlich zu sein. Man kann doch nicht ohne Pokémon in so eine Situation eingreifen! Du hättest... Dir hätte etwas passieren können." meinte sie und verschränkte streng ihre Arme. Aber Alice würde wohl schnell nachgeben. Sie war früher auch mal so hitzköpfig und unvernünftig, wie Ethan.  Schließlich besah sich die blonde Frau des eigentlichen Grundes für seine Aktion; In seinen Armen lag ein Pokémon, dass... sie verwunderlicherweise nicht kannte. Es sah auf jeden Fall aus, wie ein niedliches Hündchen, und einem... Gesteins-Pokémon? Sie runzelte besogt ihre Stirn. "Und wie geht es dem Pokémon? Ich glaube, Ich habe keine Heilmittel bei mir, es sieht... verletzt aus." meinte sie und faltete die Hände vor der Brust zusammen. Was war hier nur passiert? Warum war das andere Pokémon so wütend gewesen?

Plötzlich zuckte Alice heftig in sich zusammen. Denn das Hippoterus war noch nicht fertig. Plötzlich schoss es wieder aus dem Boden hinter Alice hinaus, wütender als zuvor. Vielleicht hätte sie Pixi nicht anweisen sollen, sich zurück zu halten... Die Fee sprang dem Großmaul erneut entgegen; Es pustete einen Haufen Sand aus seinen Höckern. "Ethan!" Sie stellte sich vor den Jungen und das Hundepokémon. Sofort bekam Alice einen Schwall Sand ab; Davon treib ihr einiges ins Gesicht, und in die Augen. Sie brannten plötzlich ganz schrecklich, und das Mädchen stürzte mit Sand überhäuft auf ihre Knie. Sie war geblendet. "Der ganze Sand... Ich kann Nichts sehen!"  Sie begann, hastig ihre Augen zu reiben. "Pixi...?" Doch das pinke Pokémon war gerade damit beschäftigt, das Maul des Hippoterus aufzustemmen, um nicht verschluckt zu werden. "piriii..." Was wohl so etwas wie "Mir gehts so lala" bedeuten könnte. Eigentlich machte sich Alice keine allzu große Sorgen um ihr Pokémon; Es wusste, was es tat. Aber sie wusste nicht, ob sie es schaffte, Ethan alleine zu beschützen...
Alice
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Beitrag von Gastam Mo Sep 04, 2017 9:48 pm

007 Ethans Erklärung zu der Problematik, dass sein Camaub sich weigerte etwas zu essen, ließ ihren Blick nachdenklich werden. Noch immer stand die Forscherin vor dem sonderfarbigen Pokémon und legte die Hand grübelnd an ihr Kinn, während sie das kleinere ansah. Sie kam ihm nicht zu nahe, immerhin wollte sie das Pokémon nicht in die Enge drängen oder sich ihm sonst irgendwie unangenehm auf die Pelle drängen, doch letzten Endes gab sie das Grübeln auf und stellte sich wieder gerade hin. Mit einem langgezogenen „Hm!“ stemmte sie die Hände in ihre Taille und wandte sich dann auf der Ferse wieder um, um zurück zu Tengri zu spazieren. Sie sah das ja eher pragmatisch: früher oder später würde das Pokémon essen müssen, doch das wollte sie nicht aussprechen, denn das wollte wahrscheinlich niemand hören. „Das ist komisch.“, meinte sie stattdessen und nickte langsam. „Aber ich finde es sehr gut von dir, dass du deswegen alles nötige tun willst, um ihm ein schönes Mahl zu schaffen!“ Die Archäologin sah den jüngeren Trainer begeistert an und zeigte ihm sogar kurz einen Daumen hoch, obwohl das schrecklich old-fashioned war. Aphi wusste ja nicht, wie lange das Pokémon schon zu Ethans Team gehörte, doch hin und wieder hörte man ja davon, dass Pokémon erst einmal mit ihrem neuen Trainer warm werden mussten, bis sie sich wirklich öffnen konnten. Vielleicht war das bei dem Camaub der Fall, doch sie wollte nicht weiter darin herumstochern, schließlich ging es sie im Endeffekt auch gar nichts an.
Sowohl Alice als auch Ethan schienen Trainer zu sein, was Aphi kurz zufrieden Grinsen ließ. Würde sie mal öfter den Fernseher anschalten oder Zeitung lesen, so wäre ihr wahrscheinlich auch nicht die kleine Information entgangen, dass sie gerade vor dem neuen Champ stand. Aber Aphi war bekanntlich lieber in ihrer eigenen Welt und oft erreichten sie irgendwelche bahnbrechenden Informationen erst längere Zeit nachdem sie aktuell gewesen waren; so war es mit ihr schon immer gewesen und ändern würde es sich wahrscheinlich auch nicht. Recht verwundert blickte sie jedoch drein, als Ethan seinen Satz mittendrin abbrach und schnurstracks davon lief, direkt in den Sandsturm hinein. Sie blinzelte ein paar Mal verwirrt, bis auch an ihre Ohren das Jaulen und Wimmern gelang, welches Ethans Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Sie sah zu Tengri, der das auch mitbekommen hatte und den Kopf hob.

Ethan rannte davon. Alice rannte davon. Aphi blieb einen Moment stehen, sah dann jedoch zu Tengri und deutete ihm an ihr zu folgen, immerhin würde sie die beiden ja nun nicht einfach im Stich lassen – genau so wenig wie das Pokémon, das offenbar Hilfe benötigte. Ihre Schutzbrille hielt zum Glück den Sand aus ihren Augen fern, doch das machte es trotzdem nicht einfacher, hier irgendetwas zu sehen. Sie hörte den Ruf von Alice, konnte jedoch auch nicht ganz vernehmen aus welcher Richtung er kam, dafür sauste und brauste der Wind viel zu stark um ihre Ohren. „Tengri, versuch mal Sonnentag einzusetzen!“, rief sie ihrem Pokémon zu. Der Drache nickte langsam und schien sich einen Moment zu konzentrieren, doch der Sandsturm war zu stark, als dass die Attacke etwas dagegen ausrichten konnte. Es schien lediglich als würde er sich ein wenig lichten, wodurch Aphi zumindest das Hippoterus erkennen konnte, auf welches sie dann zulief.
Alice und Ethan traten so auch wieder in ihr Sichtfeld, was sie erleichtert aufatmen ließ. „Hast du das Pokémon?“, rief sie Ethan zu, weil sie nicht ganz erkennen konnte, ob er etwas im Arm hatte oder nicht. Sie schloss zu Ethan auf, just in dem Moment als das Hippoterus auch wieder aus dem Boden auftauchte. Offenbar hatte es noch nicht genug und beruhigt war es auch nicht. Aphi hob den Arm reflexartig vor ihre Augen als das Bodenpokémon den Sand ausstieß, auch wenn sie ihre Augen gar nicht schützen müsste. Sie bekam jedoch einen ordentlichen Schwall in den Mund, was sie angeekelt das Gesicht verziehen ließ. „Hier.“, meinte sie zu Alice und fasste ihren Oberarm, einfach nur um ihr zu zeigen, dass sie nicht allein mitten in einem riesigen Sandsturm mit einem wütenden Hippoterus war. „Tengri, hilf Pixi!“, rief sie ihrem Begleiter zu, welcher daraufhin auf das Hippoterus zuflog und Pixi mit seinen Flügeln helfen wollte, den Mund aufzuhalten, damit es selbst heraus hopsen konnte. Das Hippoterus anzugreifen könnte schließlich damit enden, dass die Fee tatsächlich verschluckt wurde und das war wirklich kein Ende, das sie hier haben wollte. Nichtsdestotrotz hatte er den Mund aufgerissen und schien eine Attacke vorzubereiten, die er einsetzen wollte sobald Pixi außer Gefahr war – insofern es aus dem Maul entkommen konnte.

ooc: Möchte das Hippoterus von euch jemand haben? Ansonsten würde ich Aphi das gerne fangen lassen. :D


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Beitrag von Gastam So Okt 08, 2017 2:39 pm

Eine schrecklich furchtbare Situation, in die der Trainer sich hier hinein manövriert hatte. Ethan konnte wirklich von Glück sagen, dass Alice und ihr Pixi als Rettung in letzter Sekunde aufgetaucht waren. Andernfalls wäre er nun mit Sicherheit Hippoterusfutter gewesen. Und zu Futter ließ er sich nun wirklich nicht gerne degradieren. Das war ihm dann nämlich doch ein wenig zu lebensmüde. Obwohl man ihn wohl ohnehin schon als lebensmüde bezeichnen konnte. Welcher Vollidiot warf sich auch derart dazwischen, um ein Pokémon zu verteidigen? Mit Sicherheit musste es doch irgendeinen Grund geben, wieso das Hippoterus derart wild reagierte. Auch wenn diese Art schnell wütend wurde, gab es doch mit Sicherheit irgendeine Art Auslöser dafür.
Alice' kleine Moralpredigt war so oder so aber durchaus angebracht. Es war unfassbar dumm, sich ohne Pokémon mit einem wildgewordenen Hippoterus anzulegen und Ethan musste zugeben... er hatte einfach nicht daran gedacht, dass er seine Pokémon zu Hilfe hätte rufen können. Das war nun wohl nicht gerade das, was man von einem Trainer erwartete. Immerhin dachten die doch ständig an Pokémonkampf! Also, mochte man meinen. Doch in vielen Situationen handelte Ethan einfach, ohne groß nachzudenken. Entschuldige..., gab er deswegen nur kleinlaut zurück und war heilfroh, dass er dem Angriff dank Alice und ihrem Pixi doch entgangen war. Sein Abenteuer hätte hier schneller vorbei sein können, als es überhaupt angefangen hatte. Pokémon waren doch nicht zu unterschätzen und vielleicht musste er doch einmal öfter über seine Taten nachdenken.
Es ist verletzt, aber ich hab Tränke dabei!, antwortete der Trainer, als Alice nach dem Befinden des fremden Pokémon fragte. Auch, wenn Ethan durchaus Supertränke in der Tasche hatte, das Hippoterus ließ nicht lange auf sich warten und gab ihm keine Möglichkeit, das verletzte Pokémon damit zu behandeln. Das aufgebrachte Hippoterus-Weibchen attackierte sie sofort mit einem Schwall von Sand. Wieder mal hatte Ethan wohl das Glück, das Alice ihn beschützte, obwohl sie selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde. Den Sand bekam er dadurch wirklich kaum ab, nur Alice hatte den Sand dummerweise in die Augen bekommen und konnte nicht mehr sehen. Auch Pixi geriet leider ziemlich in die Misere und stemmte sich gegen das Maul des wilden Pokémon, um nicht verschlungen zu werden. Ein Glück stieß auch Aphi endlich dazu und ihr Pokémon versuchte sogleich, Pixi zu befreien.
Tatenlos zusehen konnte Ethan da wohl nicht und wo er das weit geöffnete Maul erblickte, bekam er durchaus auch eine Idee. Schleunigst versuchte er, den Pokéball seines Galapaflos zu ergreifen, denn das war die Art von Hilfe, die er hier wohl benötigte. Kelby!, rief er, als die kleine Schildkröte sich materialisierte. Füll das Maul mit Aquaknarre! Zunächst etwas verwirrt, robbte die kleine Schildkröte jedoch schnell wagemutig voran, um das Maul des Hippoterus langsam, aber stetig mit seiner Aquaknarre zu füllen, wohl darauf achtend, nicht etwa Pixi oder Sen-Long zu treffen. Einfach war das jedoch keinesfalls. Dem Galapaflos mangelte es einfach an Kraft, um das Maul schnell mit Wasser zu füllen. Eine Wahl hatte das Hippoterus aber nicht mehr. Es würde Pixi freigeben müssen, um das ganze Wasser ausspucken oder schlucken zu können. Auch Ethans Camaub hatte sich mittlerweile wieder zu der Gruppe gesellt und ergriff sogleich die Gelegeneit, das Hippoterus mit einem Gähner zu überraschen. Diese kleine, feine Attacke, die Ethan glatt unterschätzt hatte. Hoffentlich erzielte es nur wirklich auch eine Wirkung.

/edit.
Tatsächlich blieb der kleine Plan nicht fruchtlos und das Hippoterus-Weibchen spuckte das Pixi doch tatsächlich aus, um sich des Wassers zu entledigen. Nur der Gähner erzielte nicht früh genug die gewünschte Wirkung. Bevor das Pokémon entschlummerte, beschwor es einen weiteren Sandsturm herauf, um sich zu verteidigen. Ein Sandsturm, der es durchaus in sich hatte. Ein Glück hatten Ethans Pokémon schnell genug reagiert und sich zu ihrem Trainer begeben. Der stärkere Sandsturm schnitt den Jungtrainer nämlich gänzlich von Aphi und Alice ab. Er hatte sie vollkommen aus den Augen verloren und alle Rufe waren vergebens, sodass er schlussendlich versuchte, sich durch den Sandsturm zu kämpfen. Aphi und Alice waren aber schließlich nicht schutzlos, das kleine Hundepokémon aber brauchte dringend Hilfe. Mehr schlecht als recht stolperte der Trainer also schließlich zurück nach Stratos City, auch wenn er den Weg nicht auf Anhieb wieder fand.

# tbc: Pokémon Center von Stratos City


[Also... wenn Aphi kein Problem damit hat, eine Familie auseinanderzureißen, kann sie das Hippoterus gerne fangen. Eigentlich ist der Hintergrund aber, dass das Wuffels in ihr Nest gestolpert ist, weil es das Gebiet nicht kennt und das Hippoterus natürlich nur seine Jungen beschützen wollte - deswegen eben auch die Betonung auf "Hippoterus-Weibchen"]
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Beitrag von Serenaam Sa Apr 13, 2019 2:34 pm

Möglicherweise war dies nicht ihre beste Idee aller Zeiten gewesen. Aber möglicherweise brachte es Fiery und sie ja näher zusammen, gemeinsam vor einer wildgewordenen Zurrokex zu fliehen? Aber zurück zum Anfang...

Am heutigen Morgen war Serena mitsamt ihres Frosdedjes und ihres Sniebels nach Stratos City gereist. Ein Herausforderer, der tatsächlich gleichzeitig Modelagent war, hatte sie nach einem verlorenen Arenakampf darum gebeten, mit exakt diesen beiden Pokémon an einem festen Termin nach Stratos City zu reisen, um Teil einer neuen Modekampagne zu sein. In ebenjener ging es eben nicht nur um die Schönheit der Models, sondern um das Zusammenspiel mit ihren Pokémon. Darum, dass sie eine Einheit bildeten... Serena war kurz davor gewesen, dem Agenten mitzuteilen, dass es möglicherweise keine gute Idee war, gerade Fiery als Mitbringsel auzuwählen - die beiden waren sich immer noch nicht ganz grün, und ihr Sniebel ignorierte sie die meiste Zeit wohlgekonnt - aber letzten Endes hatte sie sich ein Versagen schon vor dem eigentlich Beginn des Auftrags nicht eingestehen wollen. So hatte die ihre Unsicherheit überspielt, selbstbewusst gelächelt und zugesagt. Der Tag X war also heute angebrochen und so hatte sie das erste Flugzeug von Panaero City genommen, dass nach Stratos City geflogen war. Zum Glück für sie und ihre Karriere hoben regelmäßig Flieger in alle möglichen Regionen Einalls ab, sodass sie relativ schnell überall sein konnte. Da sie sowohl in ihrer Position als Arenaleiterin als auch in ihrem Zweitberuf gut verdiente war Geld zum Glück kein Problem. Abgesehen davon erstatteten viele ihrer Modelkunden ihre Reisekosten.

Das Shooting mit Shivery war ein voller Erfolg gewesen. Die Stylistinnen hatten Serena in ein wunderschönes Kleid gesteckt, das mit seiner blau-weißen Färbung und roter Taillenaktzentuierung wunderbar zu Frosdedjes Äußerem gepasst hatte. Zusammen hatten sie mir nichts dir nichts die Aufnahmen im Kasten gehabt und der Fotograf war förmlich aus dem Häuschen gewesen. Der zweite Teil des Shooting lief...nicht so wunderbar. An ihrem zweiten Outfit lag es keinesfalls. Es war zauberhaft anzusehen. Einen schwarzen, schwingenden, recht kurzen Rock, kombiniert mit einem blusenartigen schwarz-roten Oberteil, welches eine Menge ihrer Vorzüge gekonnt in Szene setzte. Gepaart hatten die Stylistinnen das Ganze mit wunderhübschem Goldschmuck. Im der Reflexion des Spiegels hatten Serena und Fiery ausgesehen wie eine wahre Einheit. Als würden sie zusammengehören. Nun, während des Shootings hatte Fiery jedoch jegliche Annäherungsversuche vonseiten Serenas verweigert. Es hatte kaum ein Bild gegeben, auf dem die beiden gemeinsam zu sehen waren. Fiery hatte sich stets darum bemüht, die Aufmerksamkeit auf sich zu richten und nichts von alldem getan, um den es der Fotograf gebeten hatte. Ein Gefühl, das sich durchaus selten in Serena bemerkbar machte, war in ihre Wangen gekrochen - Verlegenheit und Scham. Wie war es möglich, dass sie als jahrelange Pokémontrainerin und aktuelle Arenaleiterin von Panaero City nicht in der Lage war, ihr Pokémon zu kontrollieren? Die beiden waren förmlich das Gegenteil einer Einheit, sie waren zwei Pluspole, ähnlich im Auftreten, die sich lediglich abstoßen konnten. Obgleich ihr der Produzent versichterte, dass ihr Misslingen kein Drama war - er würde die Bilder einfach so bearbeiten, dass es aussah, als wären Serena und ihr Sniebel sich nahe - loderte das ätzende Gefühl der Niederlage in ihren Adern, als sie, zurück in ihre eigenen Klamotten gekleidet, aus dem Gebäude trat. Beifällig strich sie sich über ihren Jeansrock, den sie aktuell mit einer weißen Bluse kombiniert hatte. An ihren Füßen trug sie verhältnismäßig bequeme, halboffene Heels. Sowohl Frosdedje als auch Sniebel waren wieder in ihren Pokébällen verschwunden. Ein wenig schlenderte die junge Frau durch Stratos City, betrachtete die imposanten Häuserfassaden und den modernen Puls der Großstadt. Vom Angriff der Ultrabestien vor einigen Monaten war nichts mehr zu sehen - es war so, als wären diese nie geschehen. In ihrem Kopf drehten sich die Gedanken wie wild. Wie konnte sie es nur schaffen, dass Sniebel endlich auf sie hörte? Sie waren mittlerweile seit mehreren Wochen zusammen und es war so gut wie keine Verbesserung in Sicht. Aber ans Aufgeben wollte Serena nicht denken. Sie hatte nicht aufgegeben, als Shivery sich nach ihrer Entwicklung so verändert hatte, und sie würde es auch dieses Mal nicht tun. Es war einfach nicht ihr...Stil. Sie hatte nicht wirklich bemerkt, wohin ihre Füße sie getragen hatten, bis sie vor einem Schild stehen blieb, das verriet, dass sie Route 4 betreten würde, wenn sie weiter geradeaus - also nach Norden - ging. Serena warf einen raschen Blick auf ihre silberne, zierliche Uhr. Sie hatte definitiv noch etwas Zeit, bis ihr Flug zurück nach Panaero City gehen würde - im Grunde genommen würde es auch reichen, wenn sie den Flieger morgen früh nahm. Allerdings hatte sie eigentlich nicht vor, die halbe Nacht draußen zu verbringen. Nun...mal sehen, ob ihr Vorhaben Früchte tragen würde.

Entschlossen marschierte sie über den letzten Rest an Grün, der langsam, aber sicher, in ein helles braungelb ausblich. Hin und wieder wehten ihr Sandkörner ins Gesicht und gegen ihre empfindlichen Schenkel, ebenso wie in ihre Schuhe. Sie hatte nun wirklich nicht das perfekte Outfit für einen Trip in die Wüste gewählt, aber immerhin schützte ihre moderne Sonnenbrille ihre Augen vor den fiesen Körnchen. Und immerhin trug sie keine Winterkleidung. Sie war bereits einige Zeit gewandert, bis entfernt nur noch die Silhouette der Stadt erkennbar war - der Rest verschwand in einem Flirren aus Sand und Hitze. Mit flinken Fingern griff Serena nach Fierys Pokéball und ließ die Sniebel-Dame frei. Bereits als es aus ihrem Pokéball frei gelassen wurde, trug das Pokémon einen genervten Gesichtsausdruck, der sich noch verdunkelte, als es in den Wind aus Sand blinzelte. Scheinbar gefiel dem Eispokémon gar nicht, wo es unfreiwillig gelandet war. "So kann es nicht weitergehen, Fiery", sagte Serena mit fester Stimme und verschränkte die Arme in defensiver Haltung vor der Brust. Der Anblick ihres Pokémons erinnerte sie an ihr heutiges Versagen, was nicht dazu beitrug, dass sie sich besser fühlte. Fiery wandte sich kurz zu ihrer Trainerin um, imitierte dann jedoch ihre Haltung und drehte sich dann wieder in die entgegengesetzte Richtung. "Vernimmst du überhaupt, was ich zu dir sage? Oder ist es dir schlichtweg egal?" Sniebel regte sich nicht, es zuckte nicht einmal. Weiterhin starrte Serena nur auf den dunklen Rücken des Pokémons. Langsam stieg in ihr Wut empor und ohne einen Augenblick darüber nachzudenken, griff sie in den Boden, schnappte sich etwas Sand und warf nach ihrem Pokémon. Sie wusste, dass das, was sie tat, nicht richtig war und öffnete bereits den Mund, um sich zu entschuldigen. Doch ihr Wurf verfehlte sein Ziel so oder so, weil sich das gewiefte Pokémon duckte. Stattdessen landete das sandige Material, in welchem sich scheinbar auch kleinere Steinchen befunden hatten, wirkungslos einen Meter entfernt von Sniebel im Sand. Der Blick, den Sniebel Serena nu zuwarf, war absolut vernichtend. Und...tatsächlich ein wenig amüsiert.

Bevor Serena jedoch dazu kam, darauf zu reagieren, bewegte sich der Sandboden vor Sniebel, welches daraufhin kurz stolperte und das Gleichgewicht verlor. Binnen weniger Sekunden tauchten jede Menge Zurrokex auf, eines nach dem anderen. Und sie wirkten...nicht allzu erfreut darüber, gestört worden zu sein. Serena riss die Augen auf und wich ein paar Schritte zurück. Sie warf einen flackernden, raschen Blick zu Fiery. Wüde ihr Pokémon dazu in der Lage sein, es mit all denen aufzunehmen? Rasch ging Serena die Attacken durch, die ihr Pokémon kannte. Lawine war die einzige, die ebentuell auf mehr als ein Pokémon wirkte... und die es nicht erforderte, dass Fiery den fremden Pokémon näher kam. "Setz Lawine ein!" Sniebels Ohren zuckten - es hatte ihre Worte definitiv gehört. Langsam gab Sniebel seine verschränkte Armhaltung auf - musterte unsicher seine Gegner, die mittlerweile die Zehneranzahl überschritten hatten. Dann machte es auf dem Absatz kehrt und rannte davon. "Ugh! Hey, warte auf mich!", rief Serena ihrem Pokémon hinterher, das sich eindeutig dazu entschieden hatte, mal wieder nicht auf sie zu hören und machte sich daran, die Verfolgung aufzunehmen, während hinter ihr die Hölle losbrach. Immer und immer wieder musste sie sich flink ducken oder ausweichen, wenn ein Sandwirbel oder eine Kraftreserve in ihre Richtung schoss - und lange würde sie das das Tempo nicht mehr durchhalten. Sie spielte mit dem Gedanken, Frosdedje aus ihrem Pokéball zu holen - aber so viel Zeit hatte sie nicht, und die Attacken der sie verfolgenden Pokémon verfehlten sie immer knapper. Gott, wie sollte sie dieses Schlamassel nur unbeschadet überstehen?!

__________________________


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Goose: Fanboy-Attacke:

Du wirst von einer Gruppe an jungen Fanboys verfolgt. Die sind jedoch nicht (wie du zuerst glaubst) an dir interessiert, sondern an deinem Frosdedje! Dabei werden sie leider ziemlich aufdringlich - und lassen sich selbst mit deutlichen Worten nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
Versuche diese merkwürdige Situation zu lösen, bevor schlimmeres passiert oder die Jungs als Eisskulpturen enden.
Serena
hot n' cold
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Beitrag von Rykeram Di Apr 23, 2019 10:57 am


Ryker
#010 - Wilde Zurrokex

CF: Freiheitsgarten

Ich sag doch, dass das so war. Glaub mir, dude, ich weiß sowas!“ Verzweifelt streckte Ryker seine Arme gen Himmel, schloss seine augen und wartete darauf, den nächsten Nackenklatscher von seinem Kadabra zu bekommen. Das Vieh war viel zu kritisch und dabei irgendwie noch Charakterlich wie sein Vater. So war es, dass Ryker langsam aber sicher das Gefühl bekam, von einem Pokémon erzogen zu werden. Obwohl er schon erwachsen war. Komisch. Er konnte schon fast spüren, wie das Psychopokémon ausholte, nur dass sie beide von einem Getose unterbrochen wurden, dass nicht unbedingt normal war. Würde er jetzt mal behaupten. Und immerhin war er ja Profi und so. Ryker öffnete also die Augen und nahm einen Arm herunter, um nach einer Kippe zu kramen. Ein Glück, denn nur so konnte er im letzten Moment dem Sniebel ausweichen,  das dabei war ihn umzurennen. Verwirrt und mit zusammengekniffenen Augen guckte er dem Pokémon hinterher bevor er weitere Schritte hörte und sich zu seinem erneuten Glück wieder rechtzeitig umsah. Diesmal wich er einer jungen Frau aus, die ein wenig verzweifelt dreinschaute.
GEHT'S NOCH?! WAS IST EUER PROBLEM!“ rief er dem Duo hinterher bevor er ein drittes Mal seine Lauscher aufspannte. Dieses Mal waren es ganz viele Schritte die er hörte und er tauschte einen besorgten Blick mit seinem Kadabra aus. Einen Moment später sah er dann eine Horde von Pokémon auf sie zurennen. Aus seiner Hosentasche meldete sich sein Pokedex mit einem summen und er zog es heraus, während er sich ungläubig eine Kippe in den Rachen steckte. Sogar bei der Ultrabestie wenige Tage zuvor hatte er es immerhin erst analysieren können... nur dass das Vieh damals mit etwas anderem abgelenkt gewesen war, die Zurrokex hingegen schienen einfach nur zu rennen. Und er und sein Kadabra standen mitten in ihrer Laufbahn. Mit zusammengekniffenen Augen besah Ryker sich die Horde noch eine Sekunde bevor er eine unglaublich schlaue Entscheidung traf. Denn wo er zuvor noch einen guten Stand gesucht hatte um zu kämpfen, hob er jetzt noch die Hand und zeigte auf sein Kadabra, dass ihn gespannt ansah, dann auf sich selbst.
LAUF!
Während sein geliebter Glimmstängel zu Boden fiel und kurz darauf von der Pokémonhorde platt getreten wurde, holte Ryker mit großen Schritten zu der Dame auf, die ihn zuvor fast umgerannt hatte. Nicht, dass er ihr das übel nahm – jeder rannte ihn heute fast um, aber dann doch lieber das Sniebel oder sie anstatt die ganzen wilden Pokémon hinter ihnen. Seine Raucherlunge meldete sich als er den Mund aufmachen wollte und er hustete erst einmal heftig, Tränen schossen ihm in die Augen und er konnte nicht mehr sehen, ob sein Partner slash Ziehvater ihm überhaupt noch folgte. Wie alt war das Kadabra eigentlich schon? Sicher super alt? Und wieso dachte er über so etwas nach, wenn er rennen sollte?
Ehm, Entschuldigen Sie, aber... was zum HENKER ist hier los?“ fragte er etwas angestrengt. Seine Beine tate jetzt schon weh, seine Lunge war nach der Selbstzerstörungsattacke die sich Husten schimpfte hingegen wieder halbwegs okay, und so hielt er mehr oder minder angestrengt Schritt während sie liefen und fragte sich, ob eine weitere Kippe als Prävention gegen weiteren Husten dienen würde. Wäre da nicht die Horde wildgewordener Zurrokex und wäre er normalerweise nicht arg faul, dann hätte man meinen können, dass die beiden einfach freundschaftlich Joggen würden. Abgesehen natürlich von ihren ebenso in Panik versetzten Pokémon und den verzweifelten Hilfeschreien die Ryker immer mal wieder entfuhren. Wie war er da nur wieder herein geraten? Gerade war er doch erst wie durch ein Wunder einer Ultrabestie entkommen, wie sollte er denn jetzt noch verlangen, dass seine Freunde sich dieser Horde stellten??
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Beitrag von Odileam Sa Jun 08, 2019 11:27 am

#82 · cf: Straßen von Stratos City · ein paar Tage später
Der bewölkte Himmel ließ nicht zu, dass Sonnenstrahlen den, derzeit kühlen, Sand am Boden erreichten. Normalerweise war hier ständig Sonnenschein und eine große Hitze, schließlich grenzte die Route direkt an das Wüstenresort an, doch heute schien die Natur sich umentschieden zu haben. Dadurch, dass dicke Wolken den Himmel verhangen, schaffte die Sonne es nicht, sich hindurch zu kämpfen. Nur hin und wieder wurde der Boden leicht erhellt, wenn die Wolken vorbeizogen, doch nahm schnell die nächste Wolke den Platz der vorigen ein. Für Odile war das kein großes Problem – sie war ohnehin nicht wirklich angetan von sengender Hitze und hatte das angenehm kühle Wetter viel lieber. Normalerweise mied sie diese Route daher auch lieber, weil es ihr oft zu heiß war, doch heute hatte sie gewissermaßen keine andere Wahl gehabt. Sie hatte nämlich vor, mit Amelia ein paar Attacken zu üben und in Stratos City gab es dafür keine wirklich geeigneten Plätze, an denen auch genug Raum war, um ausgiebig zu trainieren. Der Weg über die Himmelspfeilbrücke war ihr zu lang, also blieb nur die Route 4. Zu ihrem Glück war es aber heute eben nicht derart heiß, was sie zufrieden lächeln ließ. Amelia schlenderte neben ihr her, als sie den normalen Weg der Route verließen, um etwas abseits stehen zu bleiben. Dort, wo sie weder irgendwelche Passanten, noch Bauarbeiter stören würden, wenn sie in Ruhe trainierten. Odile stemmte die Hände in die Hüfte und sah sich um; weit und breit waren keine Hindernisse, die sie womöglich einschränken konnten. So konnte das Training beginnen.
Der Schmerz darüber, ihre Pokémon verloren zu haben, war mit der Zeit zwar nicht vollkommen verschwunden, doch Odile hatte es zumindest geschafft, sich wieder auf andere Dinge zu konzentrieren. Ihre Verletzungen waren immer noch präsent, weshalb sie noch immer krankgeschrieben war und den lieben langen Tag Zeit für alles hatte, nur nicht für ihre Arbeit, aber mittlerweile taten sie auch nicht mehr ganz so weh. Es ging also langsam voran und Odile konnte wieder nach vorne sehen. Sie sah ihrer Arbeit, die sie hoffentlich bald wieder aufnehmen würde, bereits vorfreudig entgegen. Doch bis dahin würde sie sich um ihre Genesung kümmern und sie konnte die freie Zeit nutzen, um sich mit ihren Pokémon zu beschäftigen. Amelia war schon immer sehr ambitioniert gewesen, was ihr Training anging, leider war das aber in der letzten Zeit durch die viele Arbeit stark untergegangen. Zeit also, das nachzuholen!

„Bereit?“, fragte sie an Amelia gewandt, die sich bereits kampfbereit hingestellt hatte. Sie nickte auf Odiles Worte kräftig und hob die Arme in Kampfstellung. „Alles klar“, fuhr Odile fort und nahm die Hände von ihren Hüften. „Wir fangen mit Aquawelle an. Ein wenig hatten wir das ja bereits trainiert, heute wollen wir es zu Ende bringen.“ Sie zog den Pokéball von Charles aus ihrer Tasche und ließ das Golgantes aus seinem Ball. Etwas verwundert sah das große Pokémon sich um, ehe es Odile und Amelia fröhlich zuwinkte. „Charles, wir möchten ein paar Attacken üben, möchtest du uns dabei behilflich sein?“, fragte sie das Golgantes, welches hastig nickte und sich auf den Boden stellte, ein paar Meter von Amelia entfernt. Odile fand es hilfreicher, Pokémon zu trainieren indem sie auch gegen Pokémon kämpften, denn gegen unbewegliche Ziele wie Bäume brachte es sehr wenig. Charles war außerdem ein sehr starkes Pokémon, das ein paar Attacken problemlos wegstecken konnte und außerdem machte es ihm immer wieder Spaß, gemeinsam mit Amelia Sachen zu unternehmen.
„Gut, fangen wir an.“ Odile trat ein paar Schritte zurück. „Konzentrier dich darauf, die Kugel zwischen deinen Pfoten zu formen und sie dann auf Charles zu schleudern.“ Amelia nickte und änderte ihre Handstellung so, wie wenn sie normalerweise eine Aurasphäre formte. Es dauerte ein paar Minuten, bis tatsächlich eine blaue Kugel entstand, die diesmal jedoch nicht aus Aura bestand, sondern klar aus Wasser. Noch dauerte dieses Erschaffen der Kugel zu lang, doch dafür wollten sie ja heute trainieren. Der Wasserball wurde größer und schließlich feuerte sie ihn auf Charles, der die Attacke gegen die Brust bekam, sich jedoch kaum rührte – stattdessen hob er begeistert die Hand und zeigte Amelia den Daumen. „Sehr gut, und nochmal.“ Das Mega-Lucario nickte und formte eine weitere Kugel und so wiederholte sich das Ganze immer wieder, während Charles zufrieden dort stand und jede Kugel abbekam. Auch wenn sie durch seinen Bodentyp recht effektiv war, steckte er die Angriffe doch sehr gut weg und feuerte Amelia sogar immer wieder an, weiterzumachen. Es tat Odile sehr leid, Charles nicht allzu oft aus seinem Ball lassen zu können, doch natürlich konnte er nicht einfach so durch die Städte laufen bei seiner Größe. Sie hatten dafür aber die Abmachung getroffen, dass er frei draußen herumfliegen durfte, um sich ein wenig auszutoben, wenn Odile irgendwo unterwegs war. Er musste nur zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zurück sein. Auch heute würde sie ihm wohl sagen, dass er gerne in die Berge fliegen könnte, wenn das Training vorbei war. Amelia konzentrierte sich derweil stark darauf, die Stärke der Aquawelle zu erhöhen und auch die Geschwindigkeit der Erschaffung. „Am besten denkst du daran, wie du normalerweise eine Aurasphäre erschaffst und münzt das auf die Aquawelle um“, schlug Odile vor, während Amelia eine weitere Kugel formte. Natürlich wusste Odile nicht richtig darüber Bescheid, wie Attacken genau funktionierten und wie Amelia sie einsetzte, aber sie konnte sich zumindest vorstellen, dass das Erschaffen der beiden ja relativ ähnlich war – beide waren schließlich Kugeln, die man abfeuerte. Amelia nickte daraufhin und schnaubte einmal angestrengt aus, ehe sie die Arme wieder hob, um die nächste Kugel zu erschaffen. Diesmal ging es tatsächlich schneller als vorher und dieser kleine Erfolg schien das Lucario anzuspornen. Sie veränderte ihren Stand und ließ sich gar nicht wirklich davon abhalten, direkt die nächste und die nächste Kugel zu erschaffen. Odile konnte beobachten, dass es Amelia immer leichter fiel, die Aquawelle zu beschwören, während Charles sich daraus immer noch nicht wirklich viel machte. „Super, Amelia!“, gratulierte sie ihrem Pokémon, als eine der Aquawellen tatsächlich so stark gewesen war, dass Charles einen Schritt nach hinten gegangen war. Das war für das Kampfpokémon schließlich auch das Zeichen dafür, hier aufzuhören: es hatte die Attacke gemeistert und konnte mächtig stolz auf sich sein! Doch zum Abschluss formte Amelia nochmal eine Aquawelle zwischen ihren Pfoten, die sie anschließend einfach in den Himmel schoss. Charles applaudierte begeistert und Odile nickte zufrieden, als Amelia sich ihr zuwandte. „Klasse gemacht. Dann können wir gleich mit Psychokinese weitermachen. Aber erstmal machen wir eine kleine Pause.“ Sie hatte ein wenig Proviant mitgebracht, immerhin konnte sie sich gut vorstellen, wie anstrengend das Training sein konnte. Daher setzten sich Amelia und sie auch auf eine Bank in der Nähe, um etwas zu essen, während sich Charles ihnen gegenüber auf den Boden setzte.

Es verging einige Zeit, bis die kleine Truppe sich dazu entschloss, das Training wiederaufzunehmen. Sie gingen zurück zu ihrem vorigen Trainingsplatz und die beiden Pokémon stellten sich kampfbereit wieder hin. „Okay, die letzte Attacke ist Psychokinese. Sie ist etwas stärker und vielleicht auch schwieriger zu lernen… In der Anleitung steht, du musst sich stark darauf konzentrieren, deine Kraft zu bündeln, um den Gegner mit dieser Kraft anzugreifen. Vielleicht sollten wir aber erstmal damit anfangen, dass du kleinere Gegenstände zum Schweben bringst, bevor wie den Schadensaspekt einbauen.“ Odile runzelte leicht die Stirn. Gerade bei solchen Attacken, die im Prinzip „aus dem Inneren heraus“ eingesetzt werden mussten, wusste sie nie so richtig, wie sie ihren Pokémon helfen konnte. Denn im Endeffekt konnte sie nichts anderes tun, als aufbauend daneben zu stehen und anzufeuern. Die Möglichkeit nachvollziehen zu können, wie derlei Psychokräfte funktionierten und aktiviert werden konnten, war Odile als Mensch einfach verwehrt.
Amelia gab sich größte Mühe damit, ihre Kräfte zu Bündeln und als Psychokräfte einsetzen zu können, doch es dauerte seine Zeit. Charles und Odile setzten natürlich alles daran, Amelia hinreichend anzufeuern und zu unterstützen, doch diese Angelegenheit war etwas, was sich nicht eben in ein paar Minuten abwickeln ließ. Ungefähr nach einer halben Stunde schaffte Amelia es, dass ihre Augen blau leuchteten und um einen mittelgroßen Stein in der Nähe eine blaue Aura gebildet wurde, nun ging es nur noch darum, den Stein auch anzuheben. Kleinere Erfolge motivierten aber bekannterweise, weshalb Amelia sich auch nicht unterkriegen ließ, egal wie schwer es sein mochte. Nichtsdestotrotz schien das Bewegen, zumindest war das Odiles Einschätzung, schwieriger zu sein als gedacht. Der Stein bewegte sich zumindest keinen Millimeter und schließlich wurde Amelias Konzentration auch noch gestört, als das Geräusch eines Pokéballs erklang, der sich öffnete. Verwirrt sahen sowohl Odile als auch Amelia zu dem roten Strahl, der aus Odiles Tasche entsprang und im ersten Moment stand ihnen Panik ins Gesicht geschrieben, als Mewtu plötzlich vor ihnen stand. Angespannt griff Odile sofort in ihre Tasche, um Metwu, wenn nötig, zurück in seinen Ball zu rufen, wenn er nun irgendwelche Faxen machte. Bisher hatte Odile das Pokémon nur selten aus seinem Ball gelassen, weil es noch immer wütend war und Odile nicht wusste, wie groß sein Zerstörungswille war. Doch gerade schien Mewtu nicht auf einen Kampf aus zu sein. Stattdessen bedachte er Odile keines Blickes, sondern sah zu Amelia und Charles. Er verschränkte die Arme vor der Brust und fing an zu schweben, etwas abseits von ihnen, um dort stehen zu bleiben und wohl zu beobachten, was sie dort trieben. Odile behielt den Meisterball trotzdem in ihrer Hand, nur für den Fall, dass doch etwas passierte.
Augenscheinlich sah es so aus, als würde Mewtu mit Amelia und Charles kommunizieren. Soweit Odile wusste, tat das Pokémon dies über Telepathie mit anderen Pokémon. Zumindest nickte Amelia ihm zu und auch Charles winkte fröhlich, weshalb Odile einen Teil ihrer Anspannung verlor. Trotzdem blieb sie vorsichtig, denn so ganz traute sie dem Pokémon noch nicht. Sie sah zu, wie Mewtu sich nach und nach von den Resten der Rüstung befreite, die er noch vom Labor an seinem Körper hatte, während er allerdings den Blick nicht von Amelia abwandte. Nach und nach vielen die metallischen Stücke auf den Boden, so dass Mewtus wahre Gestalt zum Vorschein kam. In der Luft setzte er sich schließlich im Schneidersitz hin, während der Blick wieder auf Amelia lag. „Gut…“, murmelte Odile mit einem argwöhnischen Blick zu Mewtu, ehe sie wieder zu Amelia sah, „dann wollen wir weitermachen. Was du bisher geschafft hast, war bereits sehr gut. Konzentrier dich weiter darauf, den Stein zu bewegen.“ Amelia warf Odile einen zustimmenden Blick zu und sah anschließend wieder zu dem Stein. Ihre Augen leuchteten sofort wieder blau auf und die blaue Aura um den Stein herum entstand ebenfalls wieder, doch wirklich bewegen wollte das Ding sich trotzdem nicht. Odile überlegte eifrig, wie sie Amelia helfen konnte, doch ihr fiel nichts ein. Amelia ließ sich allerdings auch nicht unterkriegen; manche Attacken benötigten eben mehr intensives Training als andere. So verging wieder einige Zeit, in der sich trotzdem leider nichts tat. Bis sich schließlich Mewtu rührte. Er hörte auf zu schweben und setzte die Füße auf dem Boden ab, um zu Amelia zu gehen. Odiles Kiefer spannte sich augenblicklich nervös an und auch Amelia sah argwöhnisch zu dem Pokémon herüber, allerdings schien Mewtu sich daraus nichts zu machen. Stattdessen streckte er die Hand nach vorn und führte ebenfalls eine Psychokinese aus. Seine Augen leuchteten hellblau, während um Charles herum eine blaue, wie Feuer lodernde Aura entstand, die definitiv um einiges stärker aussah als das, was Amelia bei dem Stein geschafft hatte. Innerhalb weniger Sekunden fing Charles an zu schweben, was ihn wohl ebenfalls verwirrte. Odile betrachtete das Schauspiel gleichermaßen überrascht wie auch ehrfürchtig; es war atemberaubend, was für psychische Kräfte Mewtu beherrschte. Er setzte Charles auch kurz darauf wieder ab, wohl hatte er Amelia nur zeigen wollen, wie die Psychokinese funktionierte.
Dieser Umstand überraschte Odile. Sie hätte nicht erwartet, dass Mewtu ihnen gegenüber irgendetwas anderes zeigen würde als Abscheu; aber vielleicht mochte er auch einfach nur Odile nicht. Trotzdem, dass er half, war eine Überraschung für Odile und vielleicht auch ein gutes Zeichen in die richtige Richtung. Soweit Odile es beurteilen konnte, schien Mewtu währenddessen mit Amelia zu reden und ihr Instruktionen zu geben, wie sie die Attacke richtig ausführen konnte. Er machte es ihr nochmal vor und sie machte es ihm noch und so ging es eine Weile hin und her, bis der Stein von Amelia tatsächlich anfing zu schweben! Begeistert sah sie herüber zu Odile, die ihr anfeuernd zulächelte. „Sehr gut gemacht!“, rief Odile Amelia zu und schloss damit auch gleichzeitig Mewtu ein – auch wenn er versucht hatte sie umzubringen, letzten Endes war er nun eben ihr Pokémon, also würde sie auch so mit ihm umgehen. Sie hatte zwar vor, ihn wieder freizulassen, sobald sie sich sicher war, dass sie damit keine Naturkatastrophe freiließ, aber bis es so weit war, konnte man immerhin versuchen, auf einen guten Fuß zu kommen. Das Training der beiden ging so weiter – Odile konnte ohnehin nur wenig machen, weshalb sie Amelia weiter anfeuerte, während sie nun versuchte, ihre Psychokinese auf Charles zu übertragen, der Amelia ebenfalls lodernd anfeuerte. Im Vergleich zu Mewtus Psychokinese war Amelias zwar schon schwächer, aber sie schaffte es immer mehr, Charles mit der blauen Aura einzuhüllen. Das Schwebenlassen schaffte sie zwar nicht, doch ein Ziel wurde definitiv erreicht! Nun ging es nur noch um den Feinschliff. Mewtu zog sich nun auch wieder zurück und ließ Amelia allein machen, die versuchte, Charles nun auch mit der Psychokinese anzugreifen. Das schien nun aber tatsächlich der einfachste Part zu sein und da Amelia prinzipiell unheimlich motiviert war, schaffte sie es bald, die Attacke tatsächlich zu meistern. Erschöpft ließ sie sich anschließend ins Gras fallen und Odile schloss zu ihr auf. „Du hast heute fleißig trainiert“, lobte sie ihr Pokémon mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. „Ich bin stolz auf dich!“ Amelia lächelte zufrieden und nickte. Auch bei Charles bedankte Odile sich für seine Hilfe und bot ihm an, dass er ein wenig durch die Gegend fliegen konnte, wenn er Lust hatte. Diese Chance ließ das Golgantes sich natürlich nicht entgehen und hob im nächsten Moment bereits in den Himmel ab, um in Richtung der Berge zu fliegen. Zurück blieben nur Odile, Amelia und Mewtu.
Odile wandte sich Mewtu schließlich zu und überbrückte die Distanz zwischen ihnen. „Danke, dass du Amelia geholfen hast“, sprach sie ihn an, doch erntete von Mewtu nur den typischen, kühlen Blick ohne größere Regung. Odile jagte dieser Blick immer noch einen kalten Schauer über den Rücken, doch sie nickte schließlich nur und wandte sich dann ab. Es ging schließlich von Mewtu aus, dass er wieder zurück in seinen Ball verschwand, was Odile kurz nachdenklich werden ließ. Dass er Amelia geholfen hatte, war ein großer Schritt gewesen – vielleicht gab es doch eine Möglichkeit für sie, Mewtus Zorn ein wenig zu mindern… Mittlerweile war bereits die Sonne dabei, hinter dem Horizont zu verschwinden. Für sie bedeutete das, dass sie den Weg zurück nach Stratos City einschlagen sollten – außerdem knurrte Odiles Magen und auch Amelia hatte sich nach dem intensiven Training definitiv ein gutes Essen verdient!
tbc. ???


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the moral of this story is that no matter how much we try, no matter how much we want it … some stories just don’t have a happy ending.
Odile
« pas de deux »
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* bewegt ihren Oberkörper eingeschränkt
* verbundenes rechtes Handgelenk


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Beitrag von Serenaam Di Jun 18, 2019 7:12 pm

Beinahe hätte sie einen dunkelhaarigen Mann über den Haufen gerannt - mitsamt seines Kadabras. In letzter Minute wich dieser aus und rief ihr irgendetwas Verärgertes nach. Es dauerte nicht allzu lange, bis sie zu dem Lärm, den die Zurrokex veranstalteten, das hastige, charakteristische Stampfen von Menschenbeinen vernahm und aus den Augenwinkeln bemerkte Serena, wie sich der Fremde ihr - keuchend - angeschlossen hatte und mit ihr gemeinsam um die Wette rannte. Sein Kadabra hatte sich ihnen unterdessen ebenfalls angeschlossen, wie Serena mit einem kleinen, seitlichen Blick und brennenden Lungen trotz ihres regelmäßigen Fitnesstrainings bemerkte. "Frag die-... Zurrokex, nicht-... mich!", erwiderte Serena angestrengt inmitten von drei Atemzügen. Für mehr Erklärungen war keine Zeit. Zunehmend spürte sie, wie der sandige Untergrund zu ihren Füßen ihren Schritten die Kraft raubte, und auch ihr störrisches Sniebel schien mit dem Boden zu kämpfen und wurde ein wenig langsamer. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass plötzlich ein weiterer Trainer auftauchte und die vier rettete? Auf ihrem Tagesplan hatte definitiv nichts davon gestanden, von einer Horde Zurrokex überrant zu werden! Angestrengt - bemüht, jeglichen kleinen felsigen Hindernissen auszuweichen und so potenziellen Stolperfallen zu entgehen, hielt Serena den Blick auf den Boden gerichtet, während die lauten, beinahe pfeifenden Atemzüge ihres unfreiwilligen Laufpartners an ihr Ohr drangen. Was tat er auch hier, auf Route 4, mitten in der Wüste? Konnte sein Kadabra keine coole Attacke einsetzen, die sie vor den Zurrokex rettete? Scheinbar nicht.

Plötzlich spürte sie mehr als dass sie sah, dass sich Fiery weiter von ihr entfernte und ihre Schritte beschleunigte. Auch Serena mobilisierte ihre letzten Kraftreserven, wobei sie einen ihrer Sandalen verlor, als sie sah, was ihr jüngstes Eispokémon ansteuerte - ein schimmerndes Glänzen von Wasser! Oh Himmel, lass es keine Fata-Morgana sein! Ihre Kehle war von der Anstrengung des Laufens und der trockenen Luft unterdessen so rau dass sie kein Wort mehr hervorgebracht hätte können, selbst wenn sie es versucht hätte. Ohne großartig darüber nachzudenken folgte Serena ihrem Sniebel in die erstaunlich warmen Fluten des kleinen Sees, der sich wie Zauberhand vor ihren Augen aufgetan hatte. Wasser spitzte zu allen Seiten empor. Blieb nur noch zu hoffen, dass die Bodenpokémon wasserscheu waren und sie in der kleinen Quelle in Frieden ließen!

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Route 4 - Seite 3 Serena11

Goose: Fanboy-Attacke:

Du wirst von einer Gruppe an jungen Fanboys verfolgt. Die sind jedoch nicht (wie du zuerst glaubst) an dir interessiert, sondern an deinem Frosdedje! Dabei werden sie leider ziemlich aufdringlich - und lassen sich selbst mit deutlichen Worten nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
Versuche diese merkwürdige Situation zu lösen, bevor schlimmeres passiert oder die Jungs als Eisskulpturen enden.
Serena
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