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RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

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Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

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Beyond Our Wishes gibt es nun schon seit zwei Jahren! Zur Feier des Tages haben wir uns ein paar schöne Dinge für euch ausgedacht, die ihr hier nachlesen könnt!

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✗ 13.04.2017 | Eier hier, Eier dort!
Beyond Our Wishes wünscht euch allen frohe Ostern! Aus gegebenem Anlass haben sich 70 Eier im Forum versteckt. Ob ihr sie findet?

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Es weihnachtet in BoW! Bis zum 23.12.2016 habt ihr die Möglichkeit, eure Punkte zu verschenken. Die Bescherung gibt es am 24. Weitere Informationen findet ihr hier.

✗ 24.11.2016 | Adventskalender
Wie auch im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal einen Adventskalender, bei dem ihr schöne Preise gewinnen könnt. Alles was ihr dafür tun müsst, ist euch anzumelden!

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Das Beyond our Wishes feiert heute seinen ersten Geburtstag.

✗ 22.06.2016 | Geburtstags-Countdown
Es ist so weit! Nicht mehr lange und Beyond Our Wishes feiert seinen ersten Geburtstag! Um die Wartezeit bis zum großen Tag etwas spannender zu gestalten, gibt es einen Geburtstags-Coundown, an dem ihr teilnehmen könnt!

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Avery hat das Team verlassen, wird aber als Nanaki weiterhin im Forum aufzufinden sein. Shawn wurde daher nun zum Admin ernannt und BoW hat mit Trafalgar, Qiuyi und Saari auch noch drei neue Moderatoren erhalten! Näheres hierzu findet ihr hier.

✗ 28.03.2016 | Oster Event
Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

✗ 01.01.2016 | Glücksziehen zum Neujahr
Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

✗ 30.11.2015 | Adventskalender
Passend zur Adventszeit könnt ihr jeden Tag ein Türchen in unserem Adventskalender öffnen. Was sich wohl dahinter verbirgt?

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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Die Megaentwicklungs-Umfrage geht in die zweite Runde! Dieses Mal könnt ihr bis zum 30.08.2015 voten, wie die Megaentwicklungen in Zukunft gehändelt werden sollen. Hier könnt ihr abstimmen.

✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
Entscheidet bis zum 20.08.2015 mit, wie Megaentwicklungen zukünftig gehandhabt werden sollen. Hier geht's zur Umfrage!

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Bis zum 20.08.2015 könnt ihr nun für die Hallen abstimmen, die ihr im RPG sehen wollt! Die Abstimmung findet ihr hier.

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Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Route 5 - Seite 3 Empty Re: Route 5

Beitrag von Gastam Mo 12 Sep 2016, 18:08

Es war echt unglaublich, wie die Diebe heutzutage einfach immer jünger und jünger wurden. Das brachte mit sich, dass man schon mit ganz anderen Augen auf die Jugend heute blickte. Natürlich sollte man nicht vorschnell über andere urteilen, aber mal ehrlich. Wenn einem ein Volltätowierter entgegenkam mit 30 Piercings im Gesicht und Sidecut, falls er überhaupt noch Haare hatte, hatte man automatisch so ein Gefühl wenn man ihn ansah. Das hieß, Vorurteile waren nur menschlich, auch wenn es natürlich keine Glanzseite war. Man sollte ja niemals jemanden beurteilen, ehe man ihn wirklich kannte. Trotzdem kam es einfach immer wieder vor, Jamiro wusste auch nur zu gut wie sich das anfühlte. Jedenfalls wollte er den Jungen deshalb nicht als schon-wieder-einer-dieser-beep-Youngster abstempeln, vielmehr interessierten ihn die Hintergründe. Was ihn wohl dazu getrieben hatte? Aber bevor er das rausfinden konnte, musste er ihn erst einmal kriegen.
Insofern war er dann doch etwas überrascht, als die junge Frau tatsächlich einwilligte und seine Hilfe annahm. "Richtig", nickte er. "Jemand muss für das Ablenkungsmanöver zuständig gewesen sein. Sie werden ihre Gründe gehabt haben. Ich schätze an uns liegt es nun, ihnen Alternativen aufzuzeigen bevor es zu spät ist." Er fuhr sich durch die Haare und nickte in die ungefähre Richtung, in die der Junge verschwunden war. Im Gebüsch konnte man abgebrochene und verbogene Zweige erkennen, wenn man genau hinsah. Da musste er sich hindurchgekämpft haben. "Wenn er da durch ist, kann er noch nicht weit sein. Während er sich hindurchboxen musste, folgen wir seinem Pfad. So dürften wir ihn vielleicht einholen, wenn wir uns beeilen." Er warf einen schnellen Blick auf seinen Partner. Vielleicht konnte er ihnen sogar behilflich sein. Tengulist hatte den Blick auf das deutlich kleinere Pokémon vor ihm gerichtet. Es war ihm anzusehen, dass er ihm nicht ganz über den Weg traute. Aber das war einfach ein typischer Charakterzug, so war er jedem Fremden gegenüber. Doch von dem Psiaugion schien keine Gefahr auszugehen, sodass er sich entspannte und zuhörte. Mit einem Brummen und Nicken machte er deutlich, dass es ihm genauso ging und er auf jeden Fall gerne mithelfen würde, falls er gebraucht wurde. Dann sah er zu Jamiro und wartete auf den Aufbruch.
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Route 5 - Seite 3 Empty Re: Route 5

Beitrag von Gastam Fr 23 Sep 2016, 23:36

Post #007 xx Route 5 xx nahe Marea City xx Jamiro


Die Gründe für Diebstähle oder Verbrechen jeder Art würde Oceana wohl nie verstehen und sie wollte es auch eigentlich gar nicht. In den meisten Fällen schafften es Verbrecher außerdem nicht, ihren Fehler einzusehen und sich zu bessern, insbesondere, wenn sie ihre Straftat bereits öfter begangen hatten. Und wer wusste schon, wie oft die beiden bereits gestohlen hatten? Natürlich war zumindest einer der beiden noch jung und mit etwas Glück würden sie ihn von seinem Fehler überzeugen können, aber es gab eben keine Garantie. Für nichts im Leben gab es eine Garantie, aber es zu versuchen, konnte nicht schaden. Schlimmstenfalls würden sie ihre Zeit vergeuden - aber war die Zeit dann wirklich vergeudet? Schließlich würde sie dann doch noch einen Verbrecher schnappen, auch wenn sie Jugendliche nie gern festnahm. Sie hoffte nur, dass er sich dann auch ergeben würde, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gab. Viele machten s dann doch einfach nur schlimmer. Leider, denn manchmal wollte man ihnen doch gar nichts Böses. »Dann werden wir doch mal sehen, ob wir ihnen noch Alternativen aufzeigen können.« Unwahrscheinlich zwar, aber durchaus möglich und vielleicht überzeugten sie sie ja wirklich von ihrem Fehler. Allerdings mussten sie ihn dafür erst einmal finden. Und daher durften sie auch nicht viel länger nur hier herum stehen und reden, sie mussten handeln. Weit konnte er vermutlich noch nicht sein, immerhin war er durch bewaldetes Gebiet gelaufen, das dicht bewachsen war. Um hindurch zu gelangen, musste er sich den Weg zunächst frei machen, was Zeit in Anspruch nahm - und zeigte, wie wenig durchdacht die ganze Aktion doch gewesen war. »Wir sollten keine Zeit mehr verlieren, los geht's!« sagte sie nach den Worten ihres Gegenübers, dessen Namen sie nicht kannte und nickte ihrem Pokémon einmal kurz zu, als Zeichen dafür, dass es nun tatsächlich auch losging. Nyssa nämlich hatte sich auf das Tengulist konzentriert und versucht, mit ihm zu sprechen, allerdings hatte sie lediglich einen Blick seitens des Unlicht-Pokémons erhalten, was sie doch irgendwie kränkte. Immerhin hatte sie versucht, freundlich zu sein! Sie zwang sich jedoch dazu, es zu vergessen und konzentrierte sich auf ihre Trainerin, der sie nun zunickte, als Zeichen dafür, dass auch sie bereit war.
Und dann lief Oceana, ohne noch weiter zu warten, los. Ihr Schritt war schnell, um die verlorene Zeit noch aufholen zu können. Die abgebrochenen Zweige vereinfachten ihr das Durckommen durch das Gebüsch und zeigten ihr gleichzeitig, welchen Weg sie zu gehen hatte. »Wenn du ihn entdeckst, sag' mir Bescheid.« Die Worte waren an ihr Pokémon gerichtet, das Oceana gefolgt war und hin und wieder Äste mittels Psychokinese aus dem Weg räumte, wenn doch einmal welche im Weg waren. Nyssa nickte zwar, doch das bemerkte Oceana gar nicht, denn sie war voll und ganz auf den Weg vor sich konzentriert. Wäre der junge Mann verschwunden, hätte sie es vielleicht sogar gar nicht bemerkt, aber dafür hatte sie Nyssa, die alles irgendwie im Auge behielt. Das war auch der Grund dafür, wieso sie stets außerhalb ihres Balles anzutreffen war, außer natürlich, wenn es ihr schlecht ging oder sie müde war. »Sein Vorsprung ist doch größer als gedacht.« sagte sie nach einer Weile, dieses Mal an den Fremden gerichtet. Bisher hatte Oceana den Jungen noch nicht wieder entdeckt, doch die Spur, die er hinterlassen hatte, war wohl eindeutig. Auch die Fußspuren ließen auf seine Anwesenheit schließen, den Weg hatten sie also nicht verlassen und wenn sie noch ein Stückchen weiter liefen, würden sie den Jungen vielleicht noch erwischen.
Dann aber stoppte der "Weg" plötzlich, die Äste waren nicht mehr abgebrochen oder bei Seite gebogen und auch sonst deutete kaum noch etwas darauf hin, dass der Junge hier gewesen war. Lediglich die Fußspuren auf dem Boden deuteten auf seine Anwesenheit hin. Die Frage war nur, wohin er nun verschwunden war. »Komm' raus, ich weiß, dass du hier irgendwo bist.« rief sie aus, während sie und Nyssa sich umsahen. Irgendwo hier musste er sich versteckt halten und jetzt galt es nur, ihn auch noch zu finden.


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Beitrag von Gastam Mo 10 Okt 2016, 19:40

Jamiro war niemand, der andere sofort verurteilte für das was sie taten. Auch wenn es teilweise wirklich böse Dinge waren. Er war jemand, der sich lieber mit den Leuten unterhielt und herausfand, was sie wirklich dazu getrieben hatte. Natürlich gab es Leute, die rein aus Spaß an der Freude kriminelle Handlungen vollzogen. Aber manchmal steckte doch hinter der Fassade ein Kern, der einen zumindest ansatzweise verstehen ließ, warum es passiert war.
"Das sollte doch wohl möglich sein", erwiderte er. Wichtig war es hierbei natürlich, mit wirklichem Interesse an die Person und seine Handlungseigenschaften heranzugehen. Sonst würde man vergeblich mit dem Kopf gegen eine Wand rennen. Und der Dieb war noch so jung, er konnte sich nicht vorstellen dass es wirklich nichts anderes als den Kick gab, der ihn zu dieser Handlung animierte. Gemeinsam mit der jungen Frau machte er sich also auf den Weg, sein Pflanzen - Unlicht Partner folgte ihm auf dem Fuß. Tengulist hatte auf der Stelle verstanden, dass es hier um etwas Wichtiges ging. Er schwang sich durch die Äste der hohen Bäume, während Jamiro und die anderen die Gegend in Bodennähe im Auge behielten. "Vielleicht sieht es nur so aus, ich persönlich glaube nicht dass er schon so weit gekommen sein kann. Beziehungsweise sie." Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis sie eine Art kleine Lichtung erreichten. Sie hatte nur ein paar Schritte Durchmesser, doch an ihren Rändern waren die Pflanzen völlig unberührt. Auf die Ansage der jungen Frau rührte sich jedoch zunächst nichts. Er warf einen Blick nach oben. Tengulist verschwand im Blätterdach. Kurz darauf hörte man Rascheln,einen Aufschrei und sein Partner kam aus einem Busch gegenüber gehüpft. In seiner rechten Pranke hielt er den jungen Dieb recht fest am Kragen gepackt, jedoch öffnete er die Faust nun und der Junge plumpste zu Boden. "Au", murmelte der und rieb sich den Hintern, dann sah er trotzig zu ihnen hoch.
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Beitrag von Gastam So 16 Okt 2016, 11:26

Post #008 xx Route 5 xx nahe Marea City xx Jamiro


Ob es für den Jungen noch Hoffnung gab? Konnte man ihm wirklich noch Alternativen aufzeigen oder war er bereits zu sehr in kriminelle Handlungen verstrickt, aus denen er nicht mehr hinaus kam? Man würde es erst dann erfahren, wenn man ihn den geschnappt hatte, falls sie das überhaupt schafften, aber Oceana war guter Dinge. Jungen in seinem Alter waren meistens nicht sehr geschickt darin, zu entkommen oder sich zu verstecken, früher oder später fand man sie eben doch und sie hoffte, dass es auch hier der Fall sein würde. Man musste dem Jungen klar machen, dass das, was er getan hatte, falsch war und es auch andere Möglichkeiten gab. Und vielleicht würden sie ja sogar den Grund für sein Handeln erfahren. Einen wirklich guten Grund gab es für Diebstahl eigentlich nicht, aber sie konnten sich zumindest anhören, was der Dieb zu sagen hatte. So liefen die vier Gestalten, zwei Menschen und zwei Pokémon, durch das Gestrüpp hindurch, bis sie auf einer Lichtung angekommen waren, die von Menschen noch unberührt schien. Oceana war sich sicher, dass sich der Junge hier irgendwo aufhalten musste, denn es gab keine umgeknickten Äste mehr aber doch noch Fußspuren auf dem Boden. Er war in der Nähe, zeigte sich jedoch nicht und während Oceana nach ihm rief, machten sich Tengulist und Nyssa auf den Weg, um ihn in den Büschen und Bäumen ausfindig zu machen. »Wir werden es sehen.« sagte sie noch auf seine Worte hin und schon kurze Zeit später konnte man einen Aufschrei hören, dicht gefolgt von Rascheln und Tengulist, der aus dem Gebäusch gegenüber gesprungen kam. Er hielt den Jungen am Kragen gepackt, ließ ihn dann jedoch los, sodass er zu Boden plumpste, direkt vor Oceanas und Jamiros Füße. Auch Nyssa kam schnell wieder zu ihnen, da sie gehört hatte, dass der Dieb wahrscheinlich geschnappt worden war. Dieser sah nun trotzig zu ihnen hoch. Oceana wusste zunächst nicht, was sie nun eigentlich sagen sollte, obwohl sie eine polizeiliche Ausbildung genossen hatte und auch sonst schon oft Verbrecher verhört hatte. Aber dieser hier war noch so jung! »Wie heißt du?« Erst einmal musste man mit Kleinigkeiten anfangen, die ihn irgendwie zum Reden brachten. Leider antwortete der Junge auch schon darauf nicht, stattdessen blieb er stumm und sah lediglich weiter zu ihnen hoch. Nyssas Augen fingen bereits an zu glühen, ein Zeichen für die bald kommende Psychokinese, doch Oceana schüttelte unmerklich den Kopf. Ihn so unter Druck zu setzen, hätte nur die gegenteilige Wirkung. Statt ihrer Psychokinese stellte sich Nyssa nun also neben ihre Trainerin, verschränkte die Ärmchen vor der Brust und sah ebenfalls stumm zu dem Jungen hinab. »Ich bin sicher, dass du mich eigentlich gar nicht ausrauben wolltest. Ich möchte nur wissen, warum du es getan hast.« versuchte sie es in freundlichem Ton, auch wenn sie sich natürlich absolut nicht sicher war, dass er sie nicht ausrauben wollte. Immerhin hatte er es getan und dafür gab es auch keine Entschuldigung, aber das musste man ihm nicht direkt sagen. Sie musste ihm irgendwie zu Munde reden, um es zu schaffen, dass er ihr antwortete. Die Frage war nur, wie sie zu ihm durchdringen konnte und dafür musste sie ihn erst einmal besser kennen lernen. Was konnte ihn zum Diebstahl getrieben haben? Warum war er weggelaufen, statt sich zu entschuldigen oder sich zu stellen? Wie alt war er wirklich? Und wer war sein Partner? Natürlich könnte sie ihm all diese Fragen direkt vor den Kopf knallen, allerdings bezweifelte sie, dass er so auch nur eine dieser Fragen beantworten würde. Sie mussten es eben geschickter anstellen.

Bevor sie die Befragung hatte beendet können, ertönte ihr Viso-Caster, den sie als Polizistin immer griffbereit hatte - es konnte schließlich immer ein Fall dazu kommen! »Entschuldigen Sie mich.« sagte sie an Jamiro gewandt und nahm den eingehenden Anruff schnellstmöglich an. Am anderen Ende meldete sich eine männliche Stimme zu Wort, die ihr mitteilte, dass sie so schnell wie möglich zurück ins Hauptquartier kommen sollte. Oceana nickte alles ab und verabschiedete sich dann von Jamiro und auch vo dem kleinen Taschendieb - den sie hiermit einfach frei ließ, ohne ihn einfach zu bestrafen. Dann war sie verschwunden.
tbc: Büro von Dan Chapell - Stratos City, RPV-Hauptquartier


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Beitrag von Larinaam Di 26 Dez 2017, 19:33

Larina Selene


#039 // -


CF: Café Ottimamente

Es dunkelte – Larina hatte nach dem Café-Besuch auch Route 4 und Rayono City alsbald hinter sich gelassen und sich hier, auf Route 5, ein Stück zurück gezogen. Sie waren zwischen den Bäumen verschwunden – abseits der Reisenden wollten sie trainieren. Larina mochte es nicht, beobachtet zu werden – sie konnte sich so einfach nicht konzentrieren. Aber hier sah sie niemand – sie hatten hier die Ruhe, die Larina brauchte, um ausgiebig mit ihren Pokémon zu trainieren. Immerhin wollte sie Amenophis und Lilaia gleichermaßen eine neue Attacke beibringen. Sie arbeiteten an Unheilböen schon eine ganze Weile, aber heute sah es ausgesprochen gut aus. Ob es daran lag, dass sie heute bereits einiges geleistet hatten? War es beflügelnd, dass das kleine Mädchen wieder bei ihren Eltern war? Ganz zu Schweigen von der Begegnung mit Micah! In jedem Fall gaben ihre Pokémon heute Vollgas! Um das Training effektiver zu gestalten, übten Lilaia und Amenophis gemeinsam. So spornten sie sich gegenseitig an! Aber … irrte sie sich, oder sah die Attacke bei Ame gänzlich anders aus? Bei Leia war die Aura, die so schnell verpuffte, eher violett aus – bei Amenophis dagegen fast gänzlich schwarz. Vielleicht war es doch nur Einbildung, aufgrund des abnehmenden Lichtes? Larina stand zwischen ihren Pokémon – sie machte all ihre Bewegungen mit. Niemand sagte schließlich je etwas davon, dass die Trainer ihre Lieblinge nicht auch Physisch unterstützen könnten. Vivi, Chons und Lugh hingegen waren etwas abseits – weil das Paragoni das Training allzu interessant fand, versuchte es sich selbst ebenfalls am Kampf – und Lugh und Chons widmeten sich gerne dem Zwerg unter ihnen.
„Und … loooos!“, sprach Larina – nicht zum ersten mal in den letzten beiden Stunden. Ihre Arme beschrieben eine Bewegung schräg nach oben – Leia machte die Bewegung ähnlich, nur dass sie sich zuvor drehte und dabei ein Gröhlen von den Lippen ließ. Und Amenophis? Nun … der bewegte zumindest ein wenig seinen Sarkophag. War das Echnatoll eigentlich auch bei Übungen immer so faul gewesen? Eigentlich sollte die Arenaleiterin wohl nicht verwundert sein. „Ame, komm schon.“, bat sie – und endlich fuhr das Echnatoll zwei seiner Arme aus, ahmte die Bewegung nach … und zog sie wieder ein. Hm. Gut, Amenophis nutzte seine Arme für die wenigsten Attacken direkt. Vielleicht reichten seine wahren Arme, versteckt im Inneren des Sarkophages – wie auch immer die aussehen mochten. „Und noch einmal!“, tönte sie – und die Übung ging weiter. Bei Leia wurde die Aura immer stärker – verpuffte dann aber doch recht schnell. „Hm … vielleicht sollten wir es doch mal anders angehen.“, überlegte die Weißhaarige schließlich laut, während sie sich eine Strähne hinter die Ohren strich. Ihre Umhang lag in der Nähe von Lugh – hier sah sie ja ohnehin niemand! Sie trat vor die beiden. „Wollen wir einen Übungskampf machen?“, fragte sie dann, nachdem sie noch einmal zu den anderen drei gesehen hatte. Ein Übungskampf – war das nicht geradezu ideal? Auf jeden Fall war Lilaia direkt begeistert! Immerhin hatte das Banette ohnehin schon lange vor, das Echnatoll endlich einmal in seine Schranken zu weisen! Amenophis … schien zumindest keine Einwände zu haben. Larina nickte. „Sehr gut! Dann stellt euch auf. Und denkt daran – wir üben die neuen Attacken!“, fuhr sie dann also fort und die beiden Geister machten sich bereit. Sie würde sich in diesen Kampf nicht einmischen – immerhin konnte sie schlecht beide befehligen, aber sich auch nicht nur auf einen Geist konzentrieren. „Fertig … los!“, rief sie aus – und direkt startete der Kampf.
Leia ging augenblicklich in die Offensive, denn kaum waren Larinas Worte ausgesprochen, griff sie mit Kreideschrei an. Amenophis aber reagierte schnell – der gewählte Magiemantel machte Leias Versuch, seine Verteidigung zu senken, zunichte und machte stattdessen Lilaia selbst zu schaffen. Larina lächelte – ja, Amenophis mochte physisch eher langsam sein, aber er war auch ihr ältestes Pokémon und hatte viele Erfahrungen gemacht. Doch das schreckte Leia natürlich nicht ab – statt sich darüber zu ärgern – wie sonst meist – wollte sie mit Schmarotzer angreifen. Wieder reagierte Amenophis gelassen – er konterte den Angriff mit einem gut gesetzten Spukball und schleuderte Lilaia so zurück, bevor diese überhaupt nahe genug für ihren eigenen Angriff war. Seine Geisterarme waren da auch schneller wieder verschwunden, als man sie konkret hätte erkennen können – wieder stand er still, abwartend. Nun meckerte Leia doch – verschwand dann aber plötzlich. Phantomkaft – nun gut. Wie würde Amenophis darauf reagieren? Es war spannend, auch für Larina. Ehrlich gesagt war sie sich selbst nicht sicher, wie sie Ame auf einen solchen Angriff reagieren lassen würde. Heilblockade und Magiemantel waren sinnlos, Rückkehr half so oder so nichts und für den Spukball musste Ame erst einmal wissen, wo der Gegner auftauchte. Blitz? Würde nur funktionieren, wenn Ame der schneller reagieren konnte, als Leia zum Angriff überging. Die ließ sich übrigens Zeit – sie wollte Amenophis gewiss verunsichern, allerdings vergaß das Banette, dass Ame sich von beinahe nichts und niemandem beunruhigen ließ. Da, endlich tauchte Leia auf! Wie erwartet hinter dem Echnatoll – ihr Angriff erfolgte rasch. Aber alle sandere als leise – Leia lachte nämlich auf. Keine kluge Idee – und das bekam sie zu spüren. Sie landete zwar einen Treffer, doch kaum, dass sie sich zurückziehen wollte, wurde sie von zwei Armen Amenophis' erfasst und vor die Frotseite seines Sarkophages gezogen. Leia schrie erschrocken auf, wandte sich, hatte aber keine Chance. Die anderen beidne Arme kamen hervor – und als nächstes wurde Lilaia von einem weiteren Spukball hart getroffen und machte Bekanntschaft, mit einigen Bäumen und anschließend mit dem Boden. Indes verharrte Amenophis wieder im Stillstand – uns es waren erstaunte Geräusche von Vivi und Chons zu hören, die nun interessiert den Kampf verfolgten. Lugh indes lehnte sich einfach an einen der Bäume an – das Auge war geschlossen. Schlief er? Ein Kopfschütteln – unwichtig.
Leia rappelte sich auf – sie sah angefressen aus. Gurrte – schrie dann böse. Sie erhob sich wacklig in die Luft – und schoss auf Amenophis zu. Sie griff an – dann wieder! Und wieder! Plage – Larina erkannte den Angriff. Und dann … musste selbst Larina sich die Augen zuhalten, als Amenophis Blitz einsetzte! Sie hörte abermals Leias Kreischen, dann einen dumpfen Ton und als sie die Augen öffnete, war es wieder das Banette, das im Staub lag. Jetzt sah sie wirklich böse aus – allerdings wankte sie längst, als sie auf Amenophis, der unbewegt abwartete, zuwankte. Sie wollte wohl angreifen, es sah nach einem weiteren Schmarotzer aus. Sie kam näher – als Amenophis sich rührte, entwischte sie aber. Dann war sie hinter ihm, schrie abermals auf – und plötzlich waren da diese violetten Windböen, die sie ausstieß. Sie schrie lauter, immer lauter, der Wind wurde stärker und stärker – und dunkler. Endlich – endlich! Unheilböen – und sie glückten! Ein Gurren kam plötzlich von Amenophis – tief und durchdringend. Die Arme erschienen und der Sakrophag drehte sich, wandte dem Banette, das unaufhörlich die Unheilböen absandte, die Frosntseite zu. Amenophis setzte sich ab und hob alle vier Arme. Plötzlich umgab auch ihn eine Aura – so dunkel wie die Nacht selbst. Sie umschloss das Sarkophagwesen vollständig, dann die Arme, die auf das Banette gerichtet waren. Sie löste sich etwas – und plötzlich schoss sie auf Leia zu! Die war so beschäftigt, dass sie es kaum mitbekam und wurde so schließlich getroffen. Ein Wanken noch … dann ging Leia in die Knie. Ein … ein klarer Sieg für Amenophis. Larina sah erstaunt drein. Hatte … Ame sie einfach nur wütend machen wollen? Hieß das, dass er diese Attacke schon gelernt hatte, sie nur bis eben nicht einsetzte? Und … was war das überhaupt gewesen? Unheilböen jedenfalls nicht! Sie schüttelte den Kopf, als Vivis Rufe sie aus ihren Gedanken rissen. Wie das Paragoni war sie eiligst bei Lilaia angekommen. Sie nahm das Banette und drückte es an sich.
„Gut gemacht, Liebes! Du hast toll gekämpft! Und du beherrschst die neue Attacke – das ist großartig!“, lobte sie das Banette, welches nach wie vor etwas angegriffen wirkte. Die Schwäche schien es außerdem arg zu übermannen – vielleicht hatte Amenophis es doch übertrieben … „Komm, ruhe dich aus. Wenn wir gleich in Marea City sind, geht es dir besser.“, sprach die Arenaleiterin also und rief das Banette schließlich zurück. Dann wandte sie sich Ame zu, der bereits von Chons und Lugh flankiert wurde. „Ame!“, rief sie aus und drückte sich schließlich breit lächelnd an den Sarkophag. Einer der Geisterarme erschien und strich über ihre Schulter. „Du bist mal wieder ganz hervorragend gewesen! Aber .. aber das waren keine Unheilböen, oder?“, fragte sie da direkt. Das Echnatoll bewegte sich – offenbar hatte sie recht. „Das hab ich mir gedacht … Aber wir können ja herausfinden, was es jetzt genau war!“, sagte sie dann und ging zu ihrer Tasche hinüber, um ihren Pokédex heraus zu holen. Sie schaltete ihn ein, während sie zu ihren Pokémon zurück kehrte, suchte „Echnatoll“ heraus und ließ sich eine Liste zeigen, was es alles zu erlernen vermochte. Sie hatte sich nämlich bei weitem nicht alles angesehen, nur, weil Amenophis nun einmal ihr Pokémon war! Davon abgesehen hatte sie bisher auch nicht alle Attacken direkt sehen können, weshalb einige Beschreibungen aus Büchern beispielsweise eher hinfällig waren. Was gab es denn da alles? Dunkelnebel? Nein, das verursachte keinen Schaden. Nachtmahr war völlig unmöglich, immerhin hatte Amenophis nicht geschlafen. Nachtnebel? Möglich. Aber laut Beschreibung war hier der wirklich diffuse Nebel auch eher violett. Dann blieb noch … Finsteraura? Eine starke Attacke, Typ Unlicht – und bestehend aus einer völlig schwarzen Aura, mit der gezielt ein Gegner angegeriffen wurde, nicht das gesamte Feld. Sie sah auf. „Finsteraura – ist es das?“, fragte Larina also ihren Sarkophag, der daraufhin zustimmende Laute von sich gab. Ah, wie interessant! Obwohl sie eigentlich hatten Unheilböen lernen wollen, war nun Finsteraura daraus geworden! Nun, das war ja auch nicht weiter schlimm. Unheilböen würden sie dann einfach irgendwann nachholen! Sie kicherte – sehr gut. „Klasse! Dann ist unser Training heute beendet.“, sagte sie – und mit einem Blick auf das Display ihres Pokédexes wurde auch deutlich, dass sie längst daheim sein sollte! „Oh je – besser wir sputen uns!“, kommentierte sie. In Windeseile waren Vivi, Chons und Lugh zurück in ihren Bällen und Amenophis mit dem richtigen Tragegurt geschultert. Der längst übergeworfene Umhang verdeckte Larinas Gesicht, als sie mit Tasche und Sarkophag aus dem Waldstück heraus auf die Route trat. Sie versuchte, die Blicke geflissentlich zu ignorieren und machte sich eiligst auf den Weg nach Marea City! Ein kurzer Abstecher im Pokémoncenter musste sein – aber im Anschluss musste sie direkt nach Hause! Sicher war Levia schon böse auf sie, weil sie wieder die ganze Zeit vertrödelt hatte …

Tbc: Teehaus „Zum aufgehenden Mond“ (Marea City)


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Larina
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Beitrag von Luzéam Sa 16 März 2019, 16:26


Luzé Hyouka

Comming from „Vergnügungspark Rayono City“


#023 – Samuel White


Der Abend im Vergnügungspark war mehr oder minder ruhig ausgeklungen, sie hatten zusammen noch die eine oder andere Bude besucht und hatten sich hier und da ein wenig ausgetauscht und schlussendlich waren sie beide ziemlich kaputt in ihre im Pokémoncenter zu findenden Betten gefallen und rasch eingeschlafen. Nun, das vermutete Luzé jedenfalls vom Rotschopf, er selbst hatte noch lange wach gelegen und über die gesprochenen Worte und die ausgetauschten Blicke gegrübelt, war jedoch den Antworten auf seine Fragen nicht näher gekommen. So waren sie am Folgetag aufgestanden und wollten ihrem Plan nachgehen, allerdings waren sie bald davon abgekommen, da sie einer älteren Dame dabei zur Hand gingen, auf dem Marktplatz ihren Stand aufzubauen und mit ihren Waren zu füllen. Was man eben tat, wenn man darum gebeten wurde. Nichts spektakuläres jedenfalls – wäre dann nicht passiert, was eben passiert ist. Beim Aufbau war nämlich der Enkel der älteren Dame weggerutscht, hatte sich an Luzé festzuhalten gesucht, der dadurch jedoch selbst das Gleichgewicht verlor. Er stürzte aber nicht einfach, nein, er knallte volle Kanne gegen den eben zur Hälfte aufgebauten stand, an dem er sich nicht halten konnte, flog halb drüber und landete unter einem gerade auf einem Tauross vorbei reitenden jungen Mann. Kronos hatte aufgeheult, wollte Luzé beschützen, das Tauros war rasend geworden und es brach ein Kampf aus, den Luzé nicht hatte verhindern können und der letztlich auch Kronos an einem seiner Vorderläufe verletzte. Das Resultat – Luzé hatte sich sein rechtes Bein gebrochen und war nach tausendfachen Entschuldigungen aller Seiten und dem Tadel an Kronos in das Krankenhaus der Stadt gekommen. Und hier lag er nun schon seit einer Woche, denn es war ja kein einfacher Bruch geworden, nein, sein Schienbein war schön zertrümmert. Ein komplizierte Angelegenheit, die erträglich gewesen wäre, wenn Elyas nicht immer so … er wäre. Luzé hatte drei Tage damit zugebracht, den Rotschopf von seiner Weiterreise zu überzeugen – es gab da einen Wettbewerb, an dem er teilnehmen wollte und sollte, doch dazu musste er eben los. Würde er die ganze Zeit so überfürsorglich an Luzés Bett kleben würde er ihn nämlich verpassen und der Schwarzhaarige wollte sich wirklich nicht ausmalen, was daraus am Ende geworden wäre. Also war der Rotschopf letzten Endes endlich weiter gereist – natürlich nicht, ohne den Trainer regelmäßig anzurufen und ihn mit Nachrichten zu bombadieren. Das schlimmste daran war aber, dass Luzé sich kaum daran störte – was noch mehr Fragen aufwarf, die er nicht beantworten konnte und die er gewiss mit niemandem besprechen würde. Obwohl es da drei Personen gab, die das sicher gerne übernommen hätten, denn die ältere Dame, ihr Enkel und der Besitzer des Tauros kamen ihn nun auch jeden tag besuchen – eine solche Vielzahl von Menschen war wirklich schwer zu ertragen, aber Luzé ließ sich nach Möglichkeit nichts anmerken, denn im Grunde meinten es alle gut und für das, was passierte, waren sie alle gleichermaßen verantwortlich. Nun, alle außer der älteren Dame.
Heute war nun aber endlich der Tag gekommen, an dem er entlassen wurde und so marschierte er auf Krücken aus dem Krankenhaus, vor dem schon wieder die benannte Frau und ihr Enkel warteten. Sie wollten ihn abholen, er sollte heute zum Mittag zu ihnen kommen – als Entschädigung. Luzé hatte es nicht geschafft, abzulehnen, weshalb er auch nicht über ihre Anwesenheit am Krankenhaus verwundert war und sie simpel begleitete. Ebenso wie Kronos, der den verletzten Fuß ebenso nicht belasten durfte, wie Luzé und daher ebenso langsam war wie er. Nyx hatte es sich seither zur Aufgabe gemacht, das Hundemon irgendwie aufzuheitern und überhäufte es mit allerhand Blumen und sonstigem Klimbim, den sie finden konnte. Nun saß er aber jedenfalls am Tisch der älteren Dame und bekam einen Teller voll mit ziemlich dickem Eintopf vorgesetzt, der verdammt gut roch und noch besser schmeckte. Sie erzählte allerhand unwichtiges Zeug, wie shcon die letzten Tage und ihr Enkel pflichtete ihr immer wieder bei, unterbrochen von Fragen, was Luzé nun vor hatte.
„Das gleiche, wie zuvor – ich werde mich mit den Arenen befassen.“, erklärte er und ja, er wusste, dass das dumm war oder besser, aktuell nicht möglich denn eines seiner drei kampffähigen Pokémon war das eben genau nicht, weshalb er sich wohl schlicht ein wenig umsehen würde. Hier in Rayono waren jedenfalls drei Pokémon gefordert und Nyx wollte er damit definitiv noch nicht belasten. Es folgten also noch einige weitere Fragen dieser Art und schließlich bekam er neben dem Mittag auch noch Kuchen, Tee und ein großes Pack Proviant für die anstehende Reise für ihn und seine Pokémon. Inzwischen stand fest, dass er wohl nach Marea City gehen würde, dahin konnte er wohl mit einem Bus fahren und von dort aus würde er weiter sehen. Bevor er wieder ordentlich reisen konnte würden noch etwa zwei Monate vergehen, also war es wohl ohnehin die perfekte Zeit, um sich einfach die nahe Umgebung zu Gemüte zu führen und generell mehr über die Region zu lernen. Nun war es aber Zeit für den Aufbruch, doch auch als er schon zur Tür unterwegs war, wurde er noch einmal aufgehalten.
„Warte, mein Junge.“, bat die ältere Dame, ehe sie aus einem Schränkchen im Flur ein kleines Päckchen heraus zog und an den Trainer weiter reichte. Sie erklärte, dass das vom Tauros-Besitzer war, er entschuldigte sich abermals, dass das so gelaufen war und auch dafür, dass er heute nicht dabei hatte sein können – etwas, was Luzé wneig störte und verziehen hatte er ihm, wie erwähnt, ohnehin schon. Er solle den Inhalt der Schachtel jedenfalls nehmen, der junge Mann wüsste nicht recht, was das ist, aber man hatte ihm versichert es sei perfekt für einen jungen Trainer. Erhalten hatte er es wohl vom Freund einer Freundin eines Freundes und so weiter und so fort. Und nun erhielt es eben Luzé, der die Schachtel öffnete und … einen Stein darin fand. Wow, beeindruckend. Aber sicher hatte es was mit dem auf sich, auch wenn er es jetzt nicht benennen konnte Er dankte also der älteren Dame und bat sie, diesen Dank auch weiter zu geben, ehe er das Haus verließ.
Und weil er mehr über diesen Stein wissen wollte, ging es nun erst einmal ins Pokémoncenter – es war inzwischen ohnehin zu spät, um einen Bus zu nehmen. Dort redete er mit einigen Schwestern, sobald er ein Zimmer im Erdgeschoss bekommen hatte doch keine konnte ihm wirklich weiter helfen, allerdings hatte eine der Schwestern ein Buch, das ihm vielleicht helfen konnte. Dort ging es um Steine aller Art, die irgendetwas mit Pokémon zu tun hatten. Also verbrachte er die restliche Nacht damit, diesen Wälzer zu lesen der gar nicht mal so dünn war, denn er wollte ihn am nächsten morgen direkt zurück geben. Erst fand er überhaupt nichts und je mehr er las, desto sicherer war er sich, dass es auch dabei bleiben würde – bis er zu einem Kapitel kam, das ihn schon von Hause aus interessierte. Megasteine – er wusste, dass es einen für Kronos gab, daher würde er sich dieses Kapitel in jedem Fall noch zu Gemüte führen. Wie viele es gab – war ihm nie bewusst gewesen. Faszinierend, in der Tat. Bis er dann, unverhofft, entdeckte, was er entdecken wollte – den Stein, den er bbekommen hatte. Der hatte nämlich auch dieses Symbol in sich und als er sich das näher ansah, passte er wirklich fabelhaft zu dem Bild eines Galagladiniten. Pfuuh, das war … erstaunlich. Da wurde ihm doch wirklich ein Megastein zugespielt, den eine Reihe von Menschen nicht hatte haben wollen. Und er … konnte ihn aktuell nicht einmal gebrauchen. Denn er hatte kein Galagladi – er hatte nicht einmal ein Trasla. Aber ihn zurückzugeben war grob unhöflich, oder nicht? Schwierige Entscheidung …
Erst einmal legte er das Buch beiseite, ebenso den Stein und legte sich schlafen – so gut es eben ging. Für die letzten zwei verbliebenen Stunden dieser Nacht …
Am folgenden Tag unterhielt er sich dann mit entsprechender Schwester darüber, der er das Buch zurück gab. Beim Frühstück erklärte er ihr, was er entdeckt hatte und letztlich bestärkte sie ihn darin, den Stein zu behalten. Vielleicht würde er irgendwann ein Galagladi als Gefährten haben – wer wusste das schon? Unrecht hatte sie ja nicht damit. Und selbst wenn nicht fand sich vielleicht mal eine Gelegenheit, ihm einen Verwendungszweck zu geben.

Da das nun geklärt war, war es Zeit, aufzubrechen. Aus der Stadt raus und auf Route 5 würde er den Bus finden, oder besser gesagt die entsprechende Haltestelle, weshalb er sich lieber auf den Weg machte. Und der war einbeinig und mit ständig jammerndem Hundemon furchtbar lang. Aber bald brachten sie ihn hinter sich, überhäuft mit Blümchen und Glitzerkram und im Gepäck den Reiseproviant der älteren Dame, der vermutlich für mehr als eine Woche reichen würde. Sie kamen also endlich an der Haltestelle an, an der noch zwei Teenager warteten, die sich lautstark darüber unterhielten, welches ihrer Pokémon wohl stärker wäre und wer als erstes alle acht Orden zusammen bekam. Kinder – so übermütig und vorschnell, dass es schon fast zum scheitern verurteilt war. Er beachtete sie nicht weiter, wartete lieber auf die Gehhilfen gestützt, während ihm Amy, die sich aus ihrem Ball befreit hatte, mittels ihrer Psychokräfte den Rucksack abnahm und am Boden abstellte. Laut Fahrplan würden sie noch etwa zehn Minuten warten müssen – das war erträglich. Solange die beiden Teenager nicht irgendwann so hitzköpfig wurden und einen Kampf begannen, der alles vermasselte, würde er die Warterei definitiv überstehen.




To be continued „---“


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Beitrag von Samuelam Do 21 März 2019, 20:33

Samuel besaß wirklich ein Talent dafür, zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Kaum war er in seiner Heimatregion angekommen, hatte er diese schreckliche Bestienkatastrophe miterleben müssen, war währenddessen aber glücklicherweise am Nordtor Stratos Citys gewesen, weshalb er einfach in die Wüste hatte fliehen können. Nun war er auch wieder genau da, wo er sein sollte: An einer Bushaltestelle, von der er die nächste Linie in Richtung Marea City nehmen würde. Leider mussten sich gerade zwei junge Trainer hier aufhalten, die wild darüber diskutierten, welches ihrer Pokémon wohl stärker wäre und wer von ihnen schneller alle acht Orden beisammen hätte. Samuel musste sich in diesem Moment wirklich zusammenreißen, um nicht irgendeinen Kommentar zu hinterlassen, konnte er den Übermut mancher Trainer doch einfach nicht ausstehen. Er saß auf der Bank der Haltestelle und versteckte seinen Oberkörper hinter der Zeitung, die er gerade las, dementsprechend unscheinbar hielt er sich einfach im Hintergrund.
"Mein Cerapendra macht die Arena von Marea sowieso rasend schnell platt, da musst du nicht mal blinzeln. Mit Temposchub ist es unschlagbar!", protzte der eine Junge mit dem Poloshirt, während der andere mit der wilden Frisur dagegen hielt. "Ach ja? Mein Karippas mag zwar nicht so schnell sein, aber gegen seine Verteidigung kommt keiner an! Der nächste Leiter wird uns bestimmt nicht mal einen Kratzer zufügen!" Der Griff Samuels um seine Zeitung verstärkte sich etwas. Selbst sein Palimpalim, das bisher neben ihm friedlich gedöst hatte, konnte die Anspannung seines Trainers allmählich fühlen und öffnete verschlafen seine gelben Äuglein, mit denen es fragend an ihm hoch sah.
"Bloß nicht einmischen, Samuel, denk an dein Karma...", murmelte er sich leise unter knirschenden Zähnen zu und versuchte sich mit dem Text vor ihm abzulenken. Ach, es war also ein Gedenkbrunnen zu Ehren von Zekrom in Rayono City errichtet worden? Interessant, interessant...

"Mit der Kombination könnte ich den nächsten Arenakampf auch mit verbundenen Augen gewinnen, echt! Der Kram ist nichts für mich!"
Abrupt klappte er auf diese Worte hin seine Zeitung herunter, was nun auch die Sicht auf seinen sichtlich genervten Gesichtsausdruck freigab. Nun reichte es ihm doch. Mit gehobener Augenbraue sah er die beiden Jungen abschätzig an, die jedoch viel zu sehr mit ihrem gegenseitigen Protzen beschäftigt waren, alsdass sie ihn bemerken würden. "Hey, sagt mal, warum beweist ihr euch denn nicht einfach direkt, wie toll ihr seid, statt Arenaleiter zu solchen Luschen runterzureden, hm?", warf er den beiden nun herausfordernd entgegen, während er aufstand und seine Zeitung ordentlich zusammenrollte. Die beiden Jungen sahen ihn nun perplex an, sie haten wohl nicht damit gerechnet, dass jemand sich hier auf diese Weise einmischen würde und waren für einen kurzen Moment sprachlos, ehe der Cerapendra-Junge doch das Wort gegen ihn erhob und barsch auf ihn zeigte: "Was wissen Sie denn schon von sowas, huh?" Plötzlich schlug Samuel flink mit seiner Zeitung mahnend auf seinen Handrücken, was ihn diese Geste abrupt zurückziehen ließ. "Iek!"
"Ein bisschen Respekt vor deinen Älteren, ja? Ich habe schon mein erstes Pokémon großgezogen, da warst du nicht mal geboren!", gab er streng zurück und seufzte schließlich aus, während er seine Fingerkuppen gestresst an seine Stirn legte. Allmählich begann er zu realisieren, in was er sich da schon wieder hineinritt, aber aufgrund seiner Erfahrung in dem Amt reagierte er stets ziemlich allergisch darauf, wenn man in irgendeiner Weise auf Arenaleiter hinabsah. Das hatte sich wirklich zu einer für ihn unangenehmen Schwäche seinerseits entwickelt...
"Ihr könnt so viel reden, wie ihr wollt. Es wird erst etwas wert sein, sobald ihr tatsächlich in der Arena wart und den Orden mitgenommen habt, basta.", scholt er sie letztendlich weiter und wedelte dabei herablassend mit der Zeitung vor ihren Gesichtern rum. "Und wenn ihr euch hier so uneinig seid, gilt einfach das Gesetz der Straße. Sobald zwei Trainer auf einer Route aufeinandertreffen, ist jedes Kräftemessen faires Spiel. Das ist etwas, bei dem man die Taten besser für sich sprechen lässt."
"Mein Gott, du nervst! Ich will mir doch nicht wegen sowas eine Predigt anhören!", gab der junge Trainer mit der wilden Frisur daraufhin zurück, was den ehemaligen Arenaleiter seine Augenbrauen verziehen ließ. Er versuchte stets, seine Emotionen im Zaum zu halten, doch die beiden verkörperten wirklich genau das, was er an Nachuchs-Trainern nicht ausstehen konnte. Der Karippas-Bursche schien seine Worte aber trotz dessen nicht völlig in den Wind zu schlagen. "Aber gut, dann fordere ich dich halt heraus.", gab er schließlich motiviert von sich und sah seinen Diskussionspartner dabei direkt an. "Klären wir das direkt hier!" Der Cerapendra-Trainer schüttelte daraufhin lediglich seinen Kopf und trug dabei ein selbstbewusstes Schmunzeln auf den Lippen. "Okay. Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt."

So begaben sich die beiden Jungs letztendlich in Position und riefen ihre beiden, großen Pokémon aus ihren Bällen hervor. Samuel beobachtete das Ganze mit gemischen Gefühlen, ehe sein Palimpalim an ihn heranschwebte. Es war nun nicht mehr schläfrig, nachdem es alldas beobachtet hatte und sah seinen Trainer nun vielmehr besorgt an. Daraufhin weiteten sich die Augen des Brillenträgers plötzlich, als wäre ihm ein Licht aufgegangen. "...ach ja, der Bus sollte jeden Moment eintreffen.", sprach er das Offensichtliche aus und senkte anschließend schuldbewusst seinen Blick. "Das... ist nicht gut." Ganz schön dumm von ihm, die beiden ausgerechnet jetzt dazu anzuspornen. Allerdings war er dann doch zu stolz, sich einzugestehen, dass er gerade einen bescheuerten Fehler gemacht hatte. Was die Angelegenheit nicht besserte, war die Tatsache, dass er nun den anderen jungen Mann mit dunklen Haaren bemerkte, der an einen Gips gebunden war. Er hatte ein Hundemon und ein Psiaugon an seiner Seite, doch Ersteres wirkte auch nicht besonders fit. Na toll, so war das doch erst recht nicht der passende Ort, um einen Kampf auszutragen! "Moment, ihr zwei!", wollte er die Trainer daraufhin noch einmal ermahnen, doch die ersten Attacken waren bereits geflogen. Ein Wasserschwall des Karippas spritzte auch direkt in die Richtung der (in Samuels Fall mehr oder weniger) unschuldigen Passanten, was den Ex-Arenaleiter aufschrecken ließ. "Waaah!" Rasch hielt er sich seine Arme über seinen Kopf und sprintete ein paar flinke Schritte auf Abstand, sein Palimpalim folgte ihm dabei dich und wirkte dabei recht ängstlich. Mussten sie es wirklich gleich dermaßen übertreiben?!
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Beitrag von Luzéam Fr 22 März 2019, 19:24


Luzé Hyouka

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#024 – Samuel White


Allzu bekannte Diskussionen, Kommentare und Behauptungen, die er da seitens der zwei Teenager vernahm, die sich gegenseitig anstachelten und verlauteten, dass der eine mit der einen technik, der andere mit der anderen Technik unschlagbar war, ohnehin seien ihr Cerapendra beziehungsweise Karippas so stark, dass Arenaleiter dagegen lachhaft waren. Gut, zugegeben, die genannten Pokémon konnten gefährlich werden – aber ehrlich? Wer so große Töne spuckte, der hatte meist nichts drauf und konnte kaum mit seinem Team umgehen. So war es jedenfalls seiner Erfahrung nach bisher häufig gewesen, wenngleich es durchaus Ausnahmen gab, die aber bekanntlich die Regel bestätigten. Jedenfalls war diese Diskussion durchaus erträglich, er konnte sie weitestgehend ignorieren, immerhin betraf sie ihn nicht, hätte sich da nicht dieser hellhaarige Kerl eingemischt, der sich bis eben noch mit seinem Palimpalim hinter einer Zeitung versteckte. Luzé hatte ihn weitestgehend ignoriert, er rührte sich nicht – aber dann faltete er seinen Fetzen Papier zusammen und stachelte die Teenager nur weiter an. Im Grunde tadelte er sie sogar für ihren Übermut, was nicht verkehrt war, allerdings hätte er sich mit der Idee zu einem Kampf ruhig zurück halten können. Natürlich hatte er Recht damit, wenn sie so scharf auf einen Kampf waren, darauf, der bessere von beiden zu sein, dann sollten sie es ausfechten – aber nicht hier und verdammt noch einmal nicht jetzt! Und dann stiegen sie auch noch darauf ein – und entfernten sich keinen Millimeter, sodass die Bushaltestelle selbst zum Kampfplatz erklärt wurde. Luzé sah sie noch missmutig an, ehe er das Wort erhob.
„Sucht euch einen anderen Platz dafür.“, „bat“ er knirschend, wurde allerdings geflissentlich überhört. Absicht oder nicht, es ärgerte ihn, denn es nervte schon genug, mit dem Bus Reisen zu müssen. Wäre zumindest Kronos nicht verletzt, könnte er auf Syrinx umsteigen, aber so? Wenn diese Hitzköpfe also kämpfen wollten, bitte – er versuchte, ein paar Schritte weg zu kommen. Allerdings waren die Teenager tatsächlich so übereilt, wie man aus ihren Worten hatte entnehmen können und die ersten Attacken flogen schon durch die Gegend. Eine davon eine Flächendeckende Wasserattacke seitens des Karippas – die nicht nur das Cerapendra, sondern auch den Idioten, der sich einmischen musste, erwischte und Luzé samt seinen Pokémon in kalte Feuchtigkeit tauchte. Nun, halbwegs jedenfalls, denn Amy hatte schnell reagieren und einen Teil des Angriffs mittels ihrer Kräfte ablenken können. Sie selbst blieb zwar ruhig, allerdings stand es um Kronos ganz anders – der wurde nämlich sofort bissig und knurrte die Teenager nachtragend an. Bevor er aber in seiner aufquellenden Rage zu einem – dank der Verletzung ohnehin wenig effektiven – Angriff via Gebiss übergehen konnte, schaltete Luzé.
„Kronos, ruhig!“, verlangte er lautstark und schneidend, sodass das Hundemon zunächst erschrocken zusammen zuckte, mit der verletzten Pfote auftrat, noch einmal zusammen zuckte und sich dann weiter knurrend hinter Luzé positionierte – übrigens in einer Art und Weise, die ihn so gestützt auf die verdammten Krücken sogar kurzzeitig aus dem Gleichgewicht brachte. Als wäre er so ein gutes Schutzschild. Doch darum machte er sich jetzt keine Gedanken, er sah zu den beiden Möchtegernprofis und sah sie ziemlich finster an. „Hackt es eigentlich?“, kommentierte er so, dass sie sich tatsächlich zu ihm umwandten und ihn genervt ansahen. Was er sich einmischte – ja ja, den Blick kannte er. „Schlagt eure Schlachten, zeigt aller Welt, wie beschissen überheblich ihr seid, bitte, nur zu! Aber achtet wenigstens auf euer Umfeld – der nächste Trainer hat sein Pokémon vielleicht nicht im Griff und es endet mit Blessuren auf eurer Seite. Klar?“, fuhr er fort, ziemlich giftig, untermalt von Amy, die die Arme verschränkte und kräftig nickte. Doch nützte es was? Als ob. Er wurde angeschnaubt, einen Amateur geschimpft, weil er sich über den Kollateralschaden erboßte und schließlich ging es einfach weiter, wie bisher. Luzé ballte die Fäuste, soweit möglich – oh, wie es ihn gerade nervte! Die letzte Woche im Krankenhaus war ja doch Erholung pur gewesen mit den ständig rein und raus spazierenden Schwestern, Ärzten und Gästen! Er drückte sogar seinen Kiefer so fest zusammen, dass es weh tat – nur nicht überreagieren! Dafür war keine Zeit und er nicht in der Verfassung. Dass er überhaupt so gereizt war, lag nur an dem gebrochenen Bein – er hasste es, auf Hilfsmittel angewiesen zu sein. Aber so kam er wenigstens vom Fleck, richtig? Musste nicht stagnieren, etwas, was viel schlimmer war. Also ruhig Blut, sagte er sich selbst, auch wenn das schwer zu bewältigen war mit zur Hälfte durchnässter Kleidung. Insbesondere den Gips betreffend war das aber alles andere als gut, denn der durfte eigentlich nicht nass werden …
Das geriet aber schon wieder in den Hintergrund, als die nächste Attackenfolge kam und das Cerapendra setzte tatsächlich Erdbeben ein. Erdbeben. Nicht nur, dass das Karippas das simpel mittels Schutzschild abblockte, nein, die Attacke war wieder einmal für alle bestimmt – und warf ihn kurzerhand in den Dreck der Straße, denn auf Krücken lässt es sich wohl kaum das Gleichgewicht halten. Mit ihm stürzte natürlich Kronos, der weiter jaulte, allein Amy schaffte es, sich in die Luft zu begeben und zu retten, wobei sie allerdings auch den Aufprall der anderen beiden milderte. Luzé saß nun also da, kniff die Augen zusammen, zählte, um jetzt nicht laut, vor allem aber nicht wirklich, wirklich böse zu werden und in das Kampfgeschehen einzugreifen. Ein Blick auf die Uhr – noch fünf Minuten bis der Bus kam. Vielleicht besser ein Stück nach vorn begeben – weg vom Kampf, sichtbar für den Fahrer. Guter Plan? Guter Plan! „Hilf mir hoch.“, sagte er also bissig zu Amy, die schon wieder ihre Füße aufsetzte und nickte. So geduldig wie immer – beneidenswert. Luzé stützte eine der Gehhilfen auf und zog sich daran hoch, vereinfacht durch die Hilfe seiner Psiaugondame. Kronos wurde anschließend von beiden hoch gezogen, der jaulte dabei natürlich theatralisch, obwohl sich Luzé ziemlich sicher war, dass es ihm soweit gut ging. „Du müsstest all das gar nicht durchmachen, wenn du einfach in den Pokéball gehen würdest.“, kommentierte Luzé aber schon, was Kronos abermals jaulen ließ – verbittert und ablehnend. Na gut – dann musste er eben weiter das sterbende Swaroness spielen.
Dann die nächste Attacke, wieder einmal ein Wasserschwall vom Fossilwesen. Und dieses Mal … dieses Mal riss Luzé der Geduldsfaden. Er stieß noch einmal die Luft aus, als er von hinten nun komplett durchnässt wurde – da sie alle mit Kronos beschäftigt waren, hatte keiner genauer aufgepasst. Dann drehte er sich um und sein Blick auf seinen Rucksack verriet ihm, dass er durch war – und mit Sicherheit auch jeder Fetzen Papier, den er darin hatte, also all seine Karten und Notizen. Oh, und vergessen wir mal nicht seinen Visocaster, der jetzt bei seinem Glück sicher auch 'nen Knacks weg hatte. Sein Kopf drehte sich, er fasste sich kurz an die Stirn, biss sich auf die Unterlippe. Himmel, Arsch und Zwirn, was war eigentlich mit diesen Teenies los? Da war es echt schon traurig, dass er selbst gerade einmal 18 Jahre alt war und von den meisten mit solchen … solchen Pimpfs in eine Schublade gesteckt wurde.
„Ihr solltet wirklich – wirklich – aufhören. Der Bus kommt gleich.“, sagte er noch, als letzten Versuch sozusagen. Aber wieder – nichts. „Okay – dann nicht.“, gab er von sich und griff den einen Pokéball, in dem sich seine liebste, seine stärkste Weggefährtin befand. „Sy, schick sie in ihre Pokébälle.“, sprach er dann angespannt aus, ehe sich aus dem Ball in seiner Hand das Dragonir ergoss, das schon Donnerwelle wirkte, bevor es sich überhaupt richtig manifestiert hatte. Da niemand mit einer Einmischung rechnete, wurden beide Pokémon getroffen und verlangsamten sich rapide – sodass Syrinx sich auch sogleich mit Drachenrute auf sie stürzte. Erst wurde das Karippas, dann das Cerapendra erwischt, die sich beide, wie es bei der Attacke üblich war, sofort in ihre Bälle zurück zogen.
Das Entsetzen, das folgte, war natürlich groß. Nachdem sie geschnallt hatten, was gerade passiert war kamen die beiden Teenager auf ihn zugestapft, schimpften wüst und wenn er erwiderte, dass er sie mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass sie aufpassen sollten, wurde er ignoriert. Es gipfelte sogar darin, dass Luzé  schließlich selbst wüst angepackt und unsanft zu Boden geschmissen wurde. Dass dann nichts mit den beiden Teenies geschah, war allein der Tatsache zu verdanken, dass Amy und Sy Kronos im Griff hatten und ihn davon abhielten, den Teenies unschöne Narben zu verpassen – der wollte diese Shcimpferei und das Anpacken seines Trainers nämlich alles andere als gut heißen. Zu hören bekamen sie da, dass Luzé das Hundemon nicht im Griff hatte – sie verstanden nämlich nicht, dass sie etwas falsch gemacht hatten und dass das Unlichtwesen nur seine tiefe Bindung zu Luzé zeigte, indem es ihn trotz Verletzungen verteidigen wollte. Gut, er musste sich wirklich zügeln – aber seien wir ehrlich, wäre Luzé fit, würden diese Vollzeitidioten eine gepfeffert bekommen, dass ihnen noch in einer Wochen die Ohren geklingelt hätten.
Doch das blieb aus, denn die zwei verzogen sich schon schimpfend und Luzé gab sein bestes, nicht weiter ausfallend zu werden. Kronos knurrte, scharrte und beschwerte sich lautstark bei den beiden Pokémondamen, primär bei Amy, die das Hundemon sachte zu beruhigen versuchte, während sich Syrinx niederließ und ihn eingehend ansah, als wolle sie prüfen, dass er sich nicht noch eine Verletzung zugezogen hatte. Nun, neu war gewiss nichts – aber der zweite Sturz in folge ließ ihm alle Knochen, insbesondere das Bein schmerzen.
„Ist schon gut.“, versuchte er Sy zu überzeugen, während er nun ordentlich angefressen versuchte, wieder auf die Beine zu kommen …




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Beitrag von Samuelam Sa 30 März 2019, 23:53

Würde Samuel für seine aktuellen Schwierigkeiten nun endlich einmal seine eigene, große Klappe verfluchen? Vielleicht. Wirklich Zeit dazu hatte er gerade nämlich nicht, wo er zunächst einmal zusehen musste, dass er erst einmal wieder heil aus dieser Situation herauskam. Wie konnte man nur dermaßen rücksichtlos kämpfen?! Sicher, diese Burschen wollten sich beweisen, wer der bessere von ihnen war, aber einen dermaßen rücksichtslosen und groben Schwanzvergleich hatte man bestimmt noch nicht gesehen. Da fehlte ja jeder Funke von Verstand! Der junge Mann mit dem Gips hieß das alles selbstverständlicherweise auch nicht gut und war trotz seiner abweisenden Ausstrahlung nun auch so weit, dass er ein paar giftige Worte an die zwei kampfwütigen Burschen richtete, doch diese stießen selbstverständlich auf taube Ohren. Wieder einmal wurde Samuel sich bewusst, dass er es kein bisschen bereute, das Arenaleiterdasein aufgegeben zu haben. Solchen Kerle hatte er leider schon viel zu oft als Herausforderer gehabt, aber selbst jetzt musste er ihnen noch über den Weg laufen. Ja, Karma war in der Tat eine äußerst sadistische Angelegenheit.
Dann kam schließlich auch noch der fatale Befehl des Erdbebens. Samuel hatte versucht, wegzurennen, doch letzten Endes warf ihn die Erschütterung des Bodens fast direkt der länge nach hin, er hatte sich gerade noch so mit seinen Händen abstützen können. Sein Palimpalim war dank der Fähigkeit Schwebe zwar immun, jedoch senkte es sich besorgt zu ihm herab, um sich mit einem besorgten Laut danach zu erkundigen, ob mit ihm alles in Ordnung war. "Gah, die sind doch einfach unmöglich!", war jedoch das einzige, was er darauf schimpfend erwiderte, während er versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Wie weit würde erdenn überhaupt noch auf Abstand gehen müssen? Neben all dem obendrein noch den Bus zu verpassen war wirklich das letzte, was er gebrauchen konnte. Es folgte leider auch schon der nächste Wasserschwall vom Karippas, doch dieses mal reagierte sein Palimpalim und setzte Schallwelle ein, um den Querschläger mit dieser Attacke aufzulösen. So wurden sie immerhin nicht noch einmal nass.

Unterdessen versuchte der schwarzhaarige junge Mann weiterhin, das ganze zu unterbinden. Letztendlich wurde er so weit getrieben, dass er sein Dragonir aus dem Ball befreite und mit Donnerwelle und Drachenrute dagegen hielt, um die beiden Pokémon der Nervensägen zurück in ihre eigenen Bälle zu befördern. Samuel war währenddessen wieder komplett aufgestanden und atmete einmal erleichtert aus. Dieser Moment hielt allerdings nicht besonders lange an, denn schon im nächsten Augenblick waren die beiden Kindsköpfe darauf aus, de, ohnehin schon angeschlagenen Kerl dafür die Leviten zu lesen. Autsch. Wenn eines wirklich absolut nicht ging, dann war es, jemanden, der ohnehin schön Krücken benötigte, geradewegs zu Boden zu werfen. Samuel hatte sich eigentlich einmischen wollen, doch als er bemerkte, wie wütend das Hundemon darüber war, hielt er sich lieber erst einmal noch auf Abstand und beobachtete das ganze. Schließlich war er nicht ganz unschuldig an dem Dilemma und wollte sich dementsprechend nicht auf diese Weise einmischen, wo die Pokémon bereits dermaßen stark darüber fühlten. Zudem wollte er es seinen Nerven lieber ersparen, sich weiter mit diesen unvernünftigen Teenagern herumschlagen zu müssen...
Deswegen näherte er sich endlich, als die beiden sich wieder verzogen hatten. Dem ehemaligen Arenaleiter war die Sache ganz schön peinlich, aber nicht einmal er würde sich deswegen verziehen und jemanden mit einem gebrochenen Bein einfach so liegen lassen. Sein Palimpalim näherte sich währenddessen den Pokémon des fremden Trainers und gab ein paar wohlklingende, sanfte Laute von sich, die wohl sein Mitleid zu dieser dumm gelaufenen Situation ausdrücken sollten. Anscheinend wollte es so dabei helfen, das Hundemon zu beruhigen.
"Ist alles in Ordnung?", äußerte Samuel schließlich, während er dem angeschlagenen jungen Mann eine Hand entgegenhielt, damit er sich an ihr hochziehen konnte. Wenn es nötig war, würde er sich wohl auch als Stütze anbieten, bis er wieder sicher auf sinen Krücken stand. Kaum hatte er ihm mit dieser Geste seine Hilfe angeboten, wurde er jedoch vom verdächtigen Klang von Rädern eines schweren Fahrzeugs abgelenkt. Als er über die Schulter blickte, konnte er gerade so noch sehen, wie die beiden Trainer von eben in den Bus einstiegen, der anschließend ohne sie losfuhr. Na ganz toll. "Das kann doch jetzt echt nicht wahr sein...", brachte er gerade noch mit fassungslos geweiteten Augen hervor und versuchte krampfhaft, seinen Ärger darüber herunterzuschlucken. Wie sehr mussten sie vom Kosmos noch bestraft werden? Gerade war wirklich das Worst Case Szenario eingetreten. Mit entschuldigend verzogenen Augenbrauen richtete er seinen Blick anschließend wieder an den fremden Trainer. Er... wusste wirklich nicht so recht, was er dazu nun sagen sollte. Zumal er mit seinen Krücken wahrscheinlich weitaus mehr auf den Bus angewiesen gewesen war, auf diese Weise war es bestimmt viel zu gefährlich, einfach über die Fußwege der Route zu laufen. Angriffslustige wilde Pokémon gab es schließlich zu genüge.
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Beitrag von Luzéam Fr 05 Apr 2019, 17:32


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#025 – Samuel White


Diese … absolut idiotischen Teenager mit ihren Machtspielchen! So stumpf wie sich beide benahmen, war keiner wirklich als nennenswerter Trainer zu bezeichnen, denn dazu zählte weit mehr, als ein starkes Pokémon zu haben, das hatte Luzé in seiner bisherigen Zeit nachhaltig gelernt. Und dieses Benehmen – am liebsten hätte der Schwarzhaarige ihnen das Gehirn gewaschen, doch als sie so dumm waren, ihn umzuschubsen, war die oberste Priorität, den wutentbrannten Kronos an die kurze Leine zu nehmen. Die Teenies verzogen sich dankbarer Weise zügig und Amy hatte Kronos ganz gut im Griff, als auch schon der andere Kerl zu ihnen kam, der hier an der Bushaltestelle gewartet hatte. Der, der überhaupt erst Schuld daran war, dass das so ausgeartet war! Sein Palimpalim ergriff aber zuerst das Wort und half wohl Amy dabei, Kronos zu beruhigen – das Hundemon schenkte dem fremden Psychopokémon allerdings nur einen kurzen Blick, während Amy es freundlich und gelassen wie stets begrüßte. Sy indes musterte den fremden Menschen eingehend, schwebte ein wenig durch die Luft, um ihn besser ansehen zu können, als dieser Luzé ansprach und ihm wortwörtlich eine helfende Hand reichte. Der Schwarzhaarige sah den anderen aber zunächst einmal überaus giftig an, bevor er antwortete. Und das … ziemlich schneidend und sarkastisch.
„Sicher – ist super hier unten im Dreck.“, gab er also zurück, bevor er schlussendlich aber doch nach der ihm angebotenen Hand greifen wollte. Allerdings hielt er sofort inne, als er Motorengeräusche vernahm – und kurze Zeit später mit ansah, wie der Bus, auf den er gewartet hatte, davon sauste. Der Hellhaarige sprach da aus, was Luzé sich dachte – während der sich auf die Unterlippe biss, um keinen weiteren Ton von sich zu geben. Er packte also die Hand – auf die Beine kommen war nun definitiv der erste Schritt, um sich etwas neues einfallen zu lassen. Dass er nun so stumm war, bereitete allerdings Sy sorgen, die ihn mit einem sanften Ton ansprach, auf den er jedoch auch nicht reagierte. Er hatte tatsächlich den Bus verpasst. Wegen idiotischen Teenies – die von diesem Kerl aufgestachelt worden waren. Ein fabelhafter Einstieg in diesen gottverdammten Tag.
Auf den Beinen stieß er schließlich die Luft aus, die er angehalten hatte, ohne es selbst für voll zu nehmen.
„Amy, meine Tasche.“, sprach er zischend und sogleich wandte sich das Psiaugon um, um ihm den triefenden Rucksack auf den Rücken zu setzen. Mensch, fühlte sich das super an! „Kronos, hör auf zu jaulen, es ist nichts passiert. Kommt.“, sprach er dann weiter und drehte sich ungelenk mit den Krücken um, während Kronos nur leise knurrend zu verstehen gab, dass er diesen Teenies das nächste Mal definitiv das Gesicht abbeißen würde. Falls sie sie jemals wiedersahen, hieß das.
Der Fußweg also – ein wahrer Traum! Amy indes verweilte noch zusammen mit Sy und beide bedankten sich bei dem Palimpalim und dem Hellhaarigen, da Luzé das nicht getan hatte. Primär, weil er ihm sonst ganz ordentlich die Meinung gegeigt hätte – aber er hatte sich ja eben noch gesagt, dass er ruhig bleiben wollte. Wenn er jetzt noch darauf einging, würde alles nur noch schlimmer werden – und der Tag war wahrlich schon mies genug.




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Beitrag von Samuelam Di 09 Apr 2019, 00:55

Samuel hatte wirklich nur helfen wollen. Unterbewusst fühlte er sich für das ganze Geschehen hier doch etwas schuldig (auch wenn das meiste davon diese frechen Gören geleistet hatten), weshalb er es auch ein wenig wiedergutzumachen versuchte, auch wenn er es aufgrund seines Stolzes nicht wirklich nach außen hin zeigen würde. Wo seine Geste wirklich nur gut gemeint war, stieß ihm daher das giftige Verhalten des schwarzhaarigen Kerls zu seinen Füßen umso übler auf. Schließlich legte Samuel entgegen seiner schroffen Redensweise allgemein doch Wert auf gesittetes Verhalten, weshalb er über diese Begebenheit doch seine Miene etwas verzog. Sicher, nach so einem Ereignis hätte er selbst mit einem gebrochenen Bein auch nicht die beste Laune, aber musste der jüngere Kerl das nun wirklich an ihm auslassen?! So schuldig war er doch auch nun wieder nicht...! Daher verzog sich die Miene des ehemaligen Arenaleiters etwas missbilligend, doch den Rest seines Ärgers schluckte er nun einfach herunter. Noch mehr sinnloses Ankeifen konnte er sich nun wirklich sparen...
Und dann fuhr ihnen auch noch der Bus weg. Immerhin gab es darauf keinen bissigen Kommentar mehr und der Kerl mit dem eingegipsten Bein nahm seine Hilfe an, doch die Anspannung, die nun in der Atmosphäre lag, konnte man förmlich greifen. Das Dragonir, das bis eben Samuel noch neugierig beäugt hatte, schien sich daraufhin Sorgen um seinen Trainer zu machen und auch das Palimpalim des Psychotrainers, das mit seiner Hilfe bei der Beruhigungsaktion wohl eher weniger Erfolg gehabt hatte, hatte für diesen Augenblick lediglich ein missmutiges Klingeln übrig.

Als der Schwarzhaarige dann wieder auf den Beinen war, beobachtete Samuel ihn etwas skeptisch mit gerunzelter Stirn. Wie er nun wohl verfahren wollte? Der Brillenträger selbst war in diesem Moment zumindest etwas ratlos. Sicher, es gäbe da noch die klassische Variante des Reisens zu Fuß, die sich auch für Trainer gehörte, aber dafür war er sich nach all den Jahren der Sesshaftigkeit in Johto doch etwas zu bequem geworden...
Samuels Augen weiteten sich jedoch erstaunt, als seine neue Bekanntschaft nach ein paar knappen Anweisungen zu Fuß weiterging, in die Richtung von Marea City. Wollte er... nun wirklich in Krücken zu Fuß die Route bewältigen? Sicher, er mochte Pokémon bei sich haben, doch selbst mit ihnen war das in dem Zustand doch ganz schön gefährlich! Ganz zu schweigen davon, wie durchnässt er war, da würde er sich zu dem Gips noch eine schöne Erkältung holen, wenn er nicht vorsichtig war. Perplex rührte sich Samuel für einen Moment nicht und starrte ihm mit einem etwas mürrischen Blick nach, ehe er das ernste und tadelnde Starren seines Palimpalim wahrnahm, das stechend an ihn gerichtet war. Es hatte dabei verärgert seine Mundwinkel verzogen. "Was?", fragte sein Trainer es daraufhin plump, doch das kleine Windspiel ließ nicht von seinem Starren ab. "Was?!", gab er deswegen etwas getroffener zurück, ehe er mit einem gestressten Stöhnen seine Schultern hängen ließ. Dass seine Pokémon wirklich immer auf seinem Gewissen herumreiten mussten... "Schon gut, schon gut, ich gehe ihm ja schon nach...", seufzte er also geschlagen aus, was sein Palimpalim mit einem fröhlichen Klingen quittierte. Es gefiel ihm zwar überhaupt nicht, sich dieser Stimmungsbombe anzuschließen, aber irgendwer musste wohl auf ihn Acht geben, schließlich hatte er ein übles Handicap.
"Hey!", grüßte Samuel ihn knapp, nachdem er nach einem kurzen Sprint wieder zu ihm aufgeholt hatte und nun gemütlicher neben ihm her lief. "Du hast jetzt doch wirklich nicht vor, die Route so im Alleingang zu bewältigen, oder?", erkundigte er sich trocken und rückte anschließend an seiner Brille. "Ich werde dich begleiten." Nach dieser direkten Äußerung verschränkte er entschlossen seine Arme, dieser Punkt stand für ihn nun nicht zur Debatte. Bei ihm hatte man es einfach mit einer äußerst aufdringlichen Person zu tun...
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Beitrag von Luzéam So 14 Apr 2019, 14:07


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#026 – Samuel White


Ja, seine Worte an den Hellhaarigen waren giftig ausgefallen und natürlich sah der schwarzhaarige Trainer, dass diese dem Fremden eine bittere Pille waren – doch störte er sich daran? Nicht. Im. Geringsten. Dass dann noch der Bus im Grunde an ihnen vorbei rauschte, war da nur die verfaulte Kirsche auf der sauren Sahne dieses Tages. Wieder auf den Beinen fällte der Schwarzhaarige so ziemlich schnell die Entscheidung, doch zu laufen – Jetzt noch länger zu verharren würde seiner Laune nämlich keine Besserung zukommen lassen. Als er darum „bat“, setzte ihm Amy seinen triefenden Rucksack auf den Rücken und schon ging es los. Wenn auch nicht nennenswert schnell, sodass Syrinx und Amaltheia alle Zeit der Welt hatten, sich für die Hilfe zu bedanken, ehe sie ebenfalls zu dem Schwarzhaarigen aufschlossen. Amy jedenfalls, denn Syrinx entschied sich schließlich, in den Himmel aufzusteigen und die Gegend von weit über ihnen im Blick zu behalten.
So bekam Luzé auch nicht mit, wie das Palimpalim seinen Trainer stumm tadelte, bis dieser doch nachgab und schließlich wieder neben Luzé auftauchte, der ihn missbilligend ansah, als der ihn tatsächlich noch mit einem „hey“ grüßte. Er schnaubte, als der Hellhaarige weiter sprach.
„Ich bin nicht allein.“, gab er halb knurrend zurück, aber der Fremde hatte da offenbar schon seine Entscheidung gefällt, dem Schwarzhaarigen hinterher zu laufen. Als wäre der Tag noch nicht mies genug – dabei hatte er so schlecht gar nicht angefangen! „Was immer dein Karmakonto aufbessert.“, kommentierte er also – er konnte den Hellhaarigen schließlich schlecht davon abhalten, den gleichen Weg zu nehmen. „Tu uns nur beiden den Gefallen und zettel keinen weiteren Kampf an.“, fügte er noch mit sturem Blick nach vorn an. Er konnte nämlich nicht versprechen, dass er es dem Fremden am Ende nicht doch noch ganz, ganz übel nahm, wenn sich der Mist von eben noch einmal wiederholte.
Anders als Luzé reagierte Amy sichtlich entspannt und wandte sich abermals dankend an das Palimpalim, um diesem dann zu erklären, dass Luzé und Kronos nach einem gewissen Unfall beide nicht allzu starke Nerven hatten. Und während sie schon dabei war, stellte sie dem Psychopokémon auch gleich alle Beteiligten vor – war schließlich nur höflich, wenn man wusste, mit wem man es zu tun hatte. Kronos gab da nur von sich, was er schon ein paar Minuten von sich gab – nämlich, wie sehr er diese dreisten Teenager am liebsten in Tausend Stücke zerreißen wollte! Wie konnten sie es nur wagen, so mit Luzé umzugehen – mit Luzé, der allein sein Sparringspartner war, wie er es schon vor Jahren festgelegt hatte! Noch mehr nervte das angeschlagene Hundemon aber, dass sein Trainer ihn von genau diesem Vorhaben abgehalten hatte – und den gleichen Vorwurf machte er Amy, die das aber geflissentlich ignorierte und daher auch unkommentiert ließ. Weshalb das Unlichtwesen sich sogleich an das Klangspiel wandte – war es nicht ein Unding, so mit jemandem umzuspringen? Bestimmt stimmte das Palimpalim ihm zu! Tat es doch, oder nicht?




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Beitrag von Samuelam So 05 Mai 2019, 13:24

Wie zu erwarten war der dunkelhaarige Einzelgänger nicht gerade begeister davon, dass Samuel sich einfach dazu entschlossen hatte, sich an ihn zu kletten. Das blendete der ehemalige Arenaleiter jedoch besonders stur aus. Da konnte er noch so sehr brummen und knurren, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, wurde man ihn einfach nicht mehr los. Die Aussage des jungen Mannes in Krücken, dass er nicht alleine sei, ließ sich so jedoch nicht anfechten. Er hatte immerhin noch Pokémon. "Ja, ich meine auch nicht allein allein.", gab Samuel daraufhin mit gehobenen Schultern zurück. "Sondern eher dieses... 'allein' allein." Was für eine geistreiche Antwort. Er war jedoch auch nicht wirklich erpicht darauf, aus seinen Worten richtigen Sinn zu machen, in seinen Augen war es doch offensichtlich, dass er etwas anderes meinte.
Schließlich redete seine neue Bekanntschaft von Karma und einem Gefallen - er solle bloß keine weiteren Kämpfe mehr anzetteln. Tatsächlich spiegelte sich daraufhin wieder deutliches Schuldbewusstsein in Samuels Augen wider und er verzog seine Mundwinkel leicht. "Nun, ich... ahhhh.", druckste er zunächst verlegen herum, ehe er geschlagen eine Hand an seine Stirn legte und frustriert ausseufzte. "Das tut mir Leid.", entschuldigte er sich dann endlich ehrlich, auch wenn es ihn etwas Übewindung gekostet hatte. Er hätte den Grund dafür natürlich auch näher erläutern können, er war immerhin ehemaliger Arenaleiter und konnte esnicht mitanhören, wenn man seine Kollegen dermaßen herunterredete, doch andererseits... lieber nicht. Bestimmt würde er dadurch viel zu stolz klingen und obendrein war er in Wahrheit nicht länger stolz darauf, einmal Arenaleiter gewesen zu sein. Viele mochten den Posten wohl als ehrhaft betrachten, doch ihm war es inzwischen vielmehr peinlich.
"Mein Name lautet übrigens Samuel.", stellte er sich noch höflichkeitshalber vor.

Sein Palimpalim bekam währenddessen von einem der Pokémon ihrer Reisebegleitung erläutert, was vorgefallen war. Sogleich zeigte es sich sichtlich mitleidig gegenüber dieser Situation und stellte sich selbst ebenfalls vor. Es konnte die Gefühle von Kronos auch gut nachvollziehen, doch andererseits war es außerhalb von notwendigen Kämpfen ein äußerst friedfertiges Pokémon, das diese Art von Gewalt nicht gutheißen konnte. Dennoch kam ihm etwas in den Sinn. Kurz schielte es zu Samuel, um ja sicherzugehen, dass er auch nicht auf es achtete, ehe es mit flüsternden Lauten davon zu erzählen begann, dass sein Trainer einmal Arenaleiter gewesen war und es schon oft mit solchen Trainern zu tun bekommen hatte. Damals, als es noch ein Klingplim gewesen war, war da schließlich einmal dieser Unlichttrainer aufgetaucht, der Samuel einfach direkt mit Finsteraura attackiert hatte statt das kämpfende Pokémon. Zu guter letzt fügte es dann deutlich hörbarer an, dass es wegen solchen Dingen dem Hundemon doch ein Stück weit zustimmte, aber doch lieber eine gewaltlose Belehrungsmethode bevorzugen würde.
So lange, wie Samuel sein Palimpalim schon kannte, blieb sein etwas verdächtiges Verhalten von ihm nicht ganz unbemerkt, als er kurz einmal über die Schulter hinweg nach ihm gesehen hatte. Worüber nuschelte es da nur? Letztendlich entschloss er sich jedoch dazu, es einfach zu ignorieren. Es war zumindest schön zu sehen, dass es keinerlei Schwierigkeiten hatte, Kontakt zu den Pokémon des anderen zu knüpfen.
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Beitrag von Luzéam So 19 Mai 2019, 19:41


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#027 – Samuel White


Begeisterung sah gewiss anders aus, was den Hellhaarigen aber nicht davon abhielt, Luzé nun zur Aufbesserung seines Karmakontos hinterher zu laufen. Dass der erklärte, dass er nicht allein war, half wenig, tatsächlich wurde ihm da nur erklärt, dass er nicht „allein allein“, sondern „allein allein“ meinte. Luzé blieb da stehen und sah den Fremden mit hoch gezogener Augenbraue an.
„Wow.“, gab er da von sich, ehe er sich wieder daran machte, den vor ihm liegenden Weg in Angriff zu nehmen. Als der Schwarzhaarige da aber noch einmal anmerkte, dass der Ältere besser keinen weiteren Kampf mehr anzetteln sollte, schien der tatsächlich ein wenig Schuldbewusstsein durchsickern zu lassen – und letztlich entschuldigte er sich sogar. Luzé knirschte da mit den Zähnen – als ob das jetzt noch irgendetwas bringen würde.
„Mach's nur einfach nicht wieder.“, gab Luzé dann aber endlich auch mal nach einiger Verzögerung zurück, während er unbeirrt weiter stapfte. Da erfuhr er dann auch nebenbei noch den Namen des Hellhaarigen, den er eigentlich gar nicht hatte wissen wollen – andernfalls hätte er ja gefragt. Samuel. Ein Name, der irritierend gut zu dem Kerl stapfte, was er aber nicht auszusprechen gedachte, primär, weil er Konversationen dieser Art nicht als nötig empfand, aber auch, weil er nicht einordnen konnte, warum der Name denn passend war. Also stapfte er erst einmal weiter. Allerdings würde er, wie es aussah, den Kerl da eine ganze Weile an der Backe haben, richtig? Was für ein Ärger. „Luzé.“, knurrte er also. Das musste reichen – definitiv. Auch wenn er stark vermutete, dass es mit dem Wortwechsel damit nicht getan war – der Weg war schließlich noch lang …
Dass seine Pokémon sich dann noch mit dem Palimpalim verbrüderten, passte ihm eigentlich auch nicht recht in den Kram, auch wenn er wusste, dass das Klangspiel mit der ganzen Situation nichts zu tun hatte und ihm deshalb kein Vorwurf zu machen war. Deshalb ließ er seine in Fell gekleideten Freunde auch einfach machen, während er mit einem Blick in die Höhe erkannte, dass Sy nach wie vor unbeirrt weit über ihnen durch den Himmel sauste.
Dass das Palimpalim aber mitfühlende Worte übrig hatte, stimmte zumindest Kronos ein wenig milde, wenngleich das Hundemon für Luzé recht überrascht reagierte, bei dem, was das Palimpalim da erzählte. Anders als der Schwarzhaarige erfuhren das Hundemon und das Psiaugon nämlich gerade, dass Samuel mal Arenaleiter gewesen war, was zumindest Kronos dazu veranlasste, seine Gedanken von den Teenagern abzulassen und sofort zu verlauten, dass Luzé und sie super Herausforderer gewesen wären, jawohl! Amy indes fragte sich lediglich, warum das Klangspiel versuchte, so leise zu sein, immerhin konnten Menschen sie ja ohnehin nicht verstehen. Beide Pokémon aber stimmten überein, dass das Verhalten dieses einen Herausforderers, von dem das Palimpalim erzählte, mehr als unzureichend gewesen war, dergleichen gehörte sich schließlich nicht. Dass sogar Kronos das offenkundig zugab hätte Luzé wohl erstaunt, wenn er das verstanden hätte … Amaltheia versicherte da aber auch schon, dass sie und ihre Gefährten das nie tun würden. Nun, Kronos zumindest nicht, solange nicht genau das gleiche bei Luzé getan wurde. Und wenn es dann doch dazu kam, konnten sie und Syrinx zumindest immer schlimmeres verhindern.




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