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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Fr Sep 25, 2015 9:22 pm

Kaori sah hin und her als die Forscher zu Alessia sagte das
er sogar froh war das sie uns angeführt hatte durch diesen
Tunnel nickte die Trainerin darauf.
Ich bin in der Sache der selben Meinung wie Asik den ohne
dich hätten wir uns wohl wirklich nicht aus den Berg gefunden.

Gab sie darauf von sich und sah dabei zur Rangerin mit einen
freundlichen Gesicht.
Als sich die Pinkhaarige jedoch zu den Beiden drehte und verlegen
schaute musste die Trainerin leicht schmunzeln da sie dies
irgendwie niedlich fand.
Dabei gab sie auch zu das sie eigentlich selbst keine Ahnung hatte
wie es aus den Tunnel rausginge und das sie Asiks Nachfragen
misstrauisch machte.
Zum Schluss meinte sie auch das es ihr nun egal sei was war schliesslich
hat sie ja den Ausgang gefunden.
Ja das stimmt. Entgegnete ihr die Trainerin
darauf und bemerkte jedoch nicht wie ihr Eneco in nen Busch kroch.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Fr Sep 25, 2015 10:35 pm

Es war schon ein dicker Kracher den Alessia nun platzen ließ. Es schien die Rangerin noch nicht einmal sonderlich zu stören, dass sie hier einfach auf gut Glück die Gruppe durch den Berg geführt hatte und Asik staunte nicht schlecht als sie dies gestand. Er wusste gar nicht so recht was er auf solch eine Behauptung antworten sollte, dann erklärte sie warum sie ihre Unwissenheit nicht einfach zugegeben hatte und Asik wurde noch ratloser. "Aber...", begann er nur mit erhobenem Zeigefinger und ratlosem Blick, doch weiter kam er auch nicht, zu erstaunt war er. Für den Forscher war es ein allzu närrischer Leichtsinn gewesen scheinbar aus purer Eitelkeit so verantwortungslos gehandelt zu haben. Immerhin hätte Alessia sie ja auch tiefer in den Berg führen können, womit sie sich womöglich hätten verlaufen können. Asik hatte sich den Weg nicht gemerkt, da er davon ausgegangen war, dass Alessia genau Bescheid wusste und wären sie tatsächlich tiefer in den Berg gewandert hätte er nicht zurück finden können.
"Also ich will hier wirklich Niemanden bloßstellen.", stellte er sehr entschieden klar, dann schüttelte er kurz den Kopf. "Ist wohl nichts passiert.", murmelte er undeutlich, dann räusperte er sich noch kurz. "Ich habe wirklich oft nachgefragt. Aber nur weil ich ungeduldig war und unbedingt aus diesem Berg heraus wollte. Das haben wir ja nun erreicht, also...mach so etwas einfach nie wieder.", fügte er dann hinzu. Der letzte Teil war ein gut gemeinter Rat und nicht nur auf diese Gruppe bezogen. Es war doch wirklich erstaunlich mit welchem Selbstverständnis Alessia sie an der Nase herumgeführt hatte, doch im Nachhinein - vor allem da Alles gut gegangen war - konnte er auch darüber schmunzeln, je länger er es sich durch den Kopf gingen ließ. "Also eine gute Intuition hast du wohl.", meinte er noch, als die Rangerin wieder etwas arroganter klang, was Asik nicht so recht einschätzen konnte.
Auch Kaori stimmte wohl überein, dass Alessia sie immerhin ans Tageslicht gebracht hatte. Doch gerade als Asik die Brünette darauf ansprechen wollte, dass sie ihr neu gefangenes Petznief wohl am Besten im nächsten Pokecenter durchchecken lassen sollte, kamen aufgeregte Laute von Coco. Das Ohrdoch deutete auf ein Gebüsch, welches noch gerade eben am Rascheln war und nach kurzem Blick erkannte Asik, dass Kaoris Eneco fehlte. Zweifellos hatte sich das katzenartige Pokemon gerade dünne gemacht. Solch ein Ärgernis hatte gerade noch gefehlt, waren sie doch gerade erst dem Berg entronnen. "Dein Eneco, es ist im Busch verschwunden. Du musst es zurückrufen, bevor es noch zu weit davon läuft.", teilte er Kaori also direkt mit, um zu verhindern das sich das Normalpokemon womöglich auch noch außer Hörweite begab. Normalerweise sollte es ja kein Problem sein für Kaori ihr Eneco mithilfe des Pokeballs zu rufen, nur war es hier leider so das der Busch wohl den sicheren Transport in den Ball verhinderte.
Coco war aufmerksam gewesen und es ging dem Eneco auch direkt mit heller Stimme sprechend hinterher. "Das du mir nicht zu weit weg gehst.", mahnte Asik sein Ohrdoch und Dieses nickte auch brav. Es war klar, dass Coco das Eneco davon abhalten wollte weitere Pokemon aufzuscheuchen, da sie wusste, dass ihr Trainer nun wohl gerne zum nächsten Pokecenter gehen wollte. Asik war wegen dieser Situation unsicher wie er handeln sollte, da er das Eneco nicht kannte und nicht einschätzen konnte, ob es sich nur kurz entfernte oder tatsächlich weit weg laufen mochte. Daher überließ er es Kaori zu handeln, denn wenn Eneco nach kurzer Zeit von selbst zurückkommen würde war es unnötig sich zu viele Sorgen zu machen, wobei es andrerseits bei einem notorischen Ausreißer nötig war schnell hinterher zu eilen.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Do Okt 01, 2015 4:37 pm

(Sry dass ich erst so spät antworte, aber ich musste für eine Klausur lernen :/)

Alessia schaute die beiden an. Asik schien nichts böses vorgehabt zu haben, aber so war Alessia nun einmal. Total misstrauisch. Sie würde fremden Leuten niemals vertrauen, auch wenn sie noch so sehr vertrauenswürdig aussahen oder sich so benahmen. Sie lächelte allerdings nur und ging einen Schritt weiter in Richtung Ausgang. Sie war keine, die große Reden schwang oder gerne redete, außerdem wollte sie nur noch raus aus diesem Berg. Als allerdings das Eneco von dieser Kaori verschwand blieb Alessia genervt stehen. Sie schaute dem Eneco nach und kreuzte ihre Arme vor der Brust. Es sollte lieber schnellst möglich wieder herkommen, bevor Alessia noch der Kragen platzte! Sie beschwerte sich dennoch nicht und wartete einfach nur, bis es wiederkommen würde. Eve setzte sich derweil auf Alessias Fuß und schaute sie fröhlich an. Etwas färbte davon auch auf Alessia ab und sie schaute nicht mehr ganz so grimmig. Sie war froh, dass Eve ihr Begleitpokémon war.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Mo Okt 05, 2015 8:19 pm

Kaori hörte Asik zu als er erklärte wieso er nachgefragt hatte
und das er eigentlich auch ungeduldig ist aber naja wer ist schon
gerne in einer Höhle.
Als er sie jedoch dan darauf aufmerksam machte das Eneco
abhaut zuckt und sah in die Richtung.
Eneco komm sofort her! Rief die Trainerin
ihren Pokemon nicht zu worauf es jedoch nicht besonders
reagierte.
Seufzend lief sie ein Stück in die Richtung in die das Eneco
gerannt ist um es wieder zu holen aber als es dan von alleine
aus den Gebüsch kam merkte sie was los war.
Man konnte sehen das das kleine Eneco ein paar Beeren im
Mund hatte was der Trainerin leicht Sorgen bereitete das die
Beeren giftig sein könnten jedoch wirkte ihr Eneco sehr Gesund
was ihre Sorge etwas linderte.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Mo Okt 05, 2015 10:13 pm

//ooc: Kein Problem Alessia, denk aber dran bei längeren Auszeiten in die Abwesenheitsliste einzutragen//

Die Verzögerung begann ein kleines Ärgernis zu werden, denn selbst als Kaori nun tatsächlich nach ihrem Pokemon rief geschah zunächst einmal rein gar nichts. Die Brünette machte sich schon auf nun selbst nach ihrem Pokemon zu suchen und nach einem kurzen Augenrollen begann Asik ihr zu folgen. Weit kamen sie zum Glück nicht, denn das ausgerissene Pokemon tauchte dann schließlich doch wieder von ganz allein auf. Die Beeren die es nun dabei hatte sprachen eine deutliche Sprache, da hatten sie es wohl wortwörtlich mit einer Naschkatze zu tun. Asik konnte dem Pokemon dafür nicht böse sein, auch wenn es ihn ein wenig störte, wie wenig es auf die Trainerin hörte. Andrerseits war es auch schwer gewesen dem Tentoxa Dean beizubringen auf die Befehle und Anweisungen zu hören, somit konnte er Kaori schlecht einen Vorwurf machen.
"Da hat Eneco ja einen guten Fang gemacht.", bemerkte er also ruhig, während Coco nun mit großen Augen zu ihm kam. Es war ein besonderer Blick den Asik gut kannte, sein Pokemon wollte ebenfalls eine der Leckereien ergattern und es sprach eigentlich nichts dagegen dieser Bitte nachzukommen, immerhin würde es auch nicht lange dauern und sie hatten es bereits geschafft wieder ins Freie zu gelangen. "Beeil dich aber. Und nimm nicht zu viele.", wies der Forscher sein Pokemon noch an, obwohl er wusste, dass es eigentlich unnötig war. Coco war wirklich gut erzogen und das Ohrdoch war auch nur für einen kurzen Moment im Gebüsch verschwunden, dann kam es mit einigen Beeren in der Hand wieder und Asik konnte sie begutachten. "Hm...Rospelbeeren.", stellte er zufrieden fest, die kleinen, roten Beeren waren ungefährlich, wenn nicht sogar gesund.
"So, jetzt haben wir auch genug Zeit vertrödelt.", urteilte er dann noch, wobei er es offen lies ob er nur sich und Ohrdoch oder die ganze Gruppe meinte. Kurz richtete er sich noch die Brille, dann besah er den Pfad der zur Stadt führen musste. Zwar war er nicht ausgeschildert, aber dennoch war Asik sich sicher, dass es der richtige Weg war, immerhin gab es auch gar keine andere Alternative. "Darf ich dir vorschlagen dein neues Petznief im Pokecenter untersuchen zu lassen?", sprach er dann an Kaori gerichtet, denn bei einem solchen Pokemon war es doch klug einfach auf Nummer sicher zu gehen. "Also ich will auf jeden Fall ins Pokecenter. Wie sieht euer Weg aus? Vielleicht können wir ja auch gemeinsam nach Nevaio City gehen?", fragte Asik dieses Mal aber auch an Alessia gerichtet. Die Rangerin hatte einen etwas schwierigen Eindruck gemacht, doch wollte er sie nicht einfach so außen vor lassen und sein erster Eindruck konnte ihn ja auch täuschen.
Coco jedenfalls wackelte erfreut mit den Ohren, als sie hörte das ihr Trainer dieses Angebot unterbreitete. Die Gesellschaft von anderen Menschen war dem Normalpokemon gerade nach so einem langen, einsamen Ausflug in den Wendelberg eine willkommene Abwechslung, da zeigte es dies auch mit dieser subtilen Gestik nach außen hin. Und da ja auch noch Evoli und Eneco dabei waren, war Coco sogar noch etwas zufriedener mit der Situation. Es bot dem Evoli nun auch von den Rospelbeeren an, die es vorhin gepflückt hatte. Derweil wollte sich Asik nun auch schon auf den Weg zur Stadt, denn sein Weg stand eigentlich fest, ganz gleich ob Kaori und Alessia ihn begleiten würden, obwohl es in Gesellschaft natürlich schöner sein würde. Also wartete er doch noch etwas ungeduldig auf die Antworten der beiden Mädchen.


Zuletzt von Asik am So Nov 01, 2015 9:26 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Sa Okt 10, 2015 9:35 pm

Alessia war froh, dass das Eneco sofort wieder zurück kam und keine neue Abenteuer entdecken wollte. Sie wusste nicht genau ob sein nun mitkommen sollte. Eigentlich wollte sie irgendwas machen, doch nun wegen diesem Berg und allem hatte sie es vergessen. Sie zuckte mit den Schultern. Klar, ich komm mit. sagte Alessia nur kurz und ging ein paar Schritte. Ihr Evoli nahm eine Beere und bedankte sich bei dem netten Ohrdoch. Den Kommentar, dass Evoli nicht so viel essen sollte, weil es sonst fett werden würde, unterdrückte sie lieber und lächelte ihr Evoli nur freundlich an. Wie kommt man denn dahin? fragte sie nun und gab somit offiziell bekannt, dass sie absolut keine Ahnung hatte, wo Nevaio City lag.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam So Nov 01, 2015 5:56 pm

Kaori sah zu Asik der meinte das die Beeren ungefährlich seihen
worauf sie erleichtert seufzte.
Als dieser dan auch als guten Rat meinte sie solle das Petznief
im Pokemon Center untersuchen lassen damit es wieder zu Kräften
kommte nickte sie darauf.
Ja das mach ich schliesslich will ich ja auch das es Petznief
wirklich gut geht. Aber Alessia möchtest du nicht vielleicht noch in der
nächstgelegenden Rangerbases vorbeischaun?

Fragte sie daraufhin die Rangerin und sah zu ihr wie sie ihr Evoli anlächelte.
Aber was solls auch dafür hatten die drei dan ja auch genug Zeit sobald sie
in der Stadt angekommen sind.
Als die Trainerin gerade etwas aus ihrer Tasche holen wollte bemerkte sie
das ihr Ausweis nicht mehr da war.
Panisch suchte sie ihre Tasche durch aber nirgends war der Ausweis zu finden
weshalb sie nun überlegte wo sie ihn zuletzt rausgeholt hatte.
Als ihr dan einviel das sie ihn in Marea City zuletzt rausgeholt hatte worauf sie seufzte.
Dan auf wieder nach Marea City.
Gab sie seufztend von sich und machte sich auf den weg.

O.w: Marea City Pokemon Center


Zuletzt von Kaori Otoko am Fr Apr 08, 2016 1:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam So Nov 01, 2015 9:53 pm

Die Freude bei Ohrdoch war groß. Nicht nur da Evoli die Beere entgegennahm, auch weil die beiden jungen Frauen würden ihnen weiterhin Gesellschaft leisten würden. Jedenfalls wollten sie Beide zur Stadt gehen und Asik nickte lächelnd. "Es freut mich wirklich zu hören das Petznief in guten Händen seien wird. Aber ich habe auch nicht daran gezweifelt. Deinem Eneco geht es ja auch sehr gut.", meinte er nun zu Kaori, als diese sagte wie gut sie sich um ihr Petznief kümmern wollte. Damit war das Pokecenter natürlich auch das nahe liegende Ziel für sie. Als Alessia dann dieses Mal auch ihre Ahnungslosigkeit zugab bevor es zum Problem werden konnte lächelte Asik erneut. Er konnte die Rangerin dieses Mal zum Glück beruhigen: "Keine Sorge. Hier außerhalb der Höhle weiß ich wieder genau Bescheid wo wir lang müssen. Die Stadt liegt in dieser Richtung, man kann sie gar nicht verfehlen."
Der Forscher deutete noch zu seinen Worten passend in die von ihm angesprochene Richtung, Nevaio City lag ganz sicher in dieser Richtung. Wenn Asik sich recht erinnerte befand sich in der Ortschaft sogar tatsächlich eine Rangerbasis, wie sie von Kaori angesprochen worden war. Da würde Alessia die Brünette aber sicherlich drüber aufklären, denn auch wenn sie scheinbar ihre Schwierigkeiten mit der Orientierung hatte musste Alessia ja über die Standorte der Basen Bescheid wissen. Zumindest wurde dies so vom Schwarzhaarigen angenommen, daher sagte er auch nichts weiter zu dieser speziellen Frage. Das Wort erhob er dann aber trotzdem noch einmal, allerdings nur um seine Freude kundzutun. "Schön noch weiter in Gesellschaft zu bleiben.", sagte er also, dann ging er auch langsam die ersten Schritte in Richtung Stadt. Sie hatten eindeutig dasselbe Ziel mit Nevaio City, also brauchten sie auch nicht länger herum stehen. "Sagt mal, aus welcher Stadt kommt ihr eigentlich?", wollte er nun schon nach wenigen Schritten von beiden Frauen wissen, da sie ja wohl von weiter weg stammen mussten, wenn sie diese Gegend nicht kannten. Da war er wie üblich auch etwas neugierig und das Gespräch wollte er auch am Leben halten.
Doch kaum, dass Asik seine Frage gestellt hatte, klingelte sein Handy. "Entschuldigung, das ist wichtig.", stellte er nach kurzem Blick aufs Display fest. "Ja?...Aha...okay...dringend?...ich verstehe...gut, ich werde mich auf den Weg machen...schönen Tag noch.", konnte man ihn nur wenig aufschlussreich hören, während er telefonierte. "Es tut mir Leid, doch ich glaube ich muss mich vorzeitig verabschieden. Ich fürchte dringende Geschäfte erwarten mich in Septerna City. Also...wünsche ich euch Zwei noch eine angenehme Reise. Es war schön euch kennenzulernen.", verabschiedete er sich daher von Kaori und Alessia, womit er seinen Schritt auch schon beschleunigte und sich von der Gruppe absetzte. Er musste dringend einen Zug kriegen.

gt: Das Pokecenter von Septerna City
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Re: Bergmitte

Beitrag von Lawrenceam Mo März 20, 2017 2:42 am


Lawrence all alone
 

#146

[cf: Blumenladen Wunschtraum - Twindrake City]

"Ihhhhhh! Ist das widerlich!"
Der Ausruf des Wanderers in der Ecke dieser beinahe zusammenfallenden Unterkunft ließ Lawrence genervt seine Augenbrauen verziehen. Er versuchte jedoch, dem nicht allzu viel Beachtung zu schenken und wandte seinen Blick daher wieder schnell dem ramponierten Fenster zu, das von Außen mit zahlreichen Brettern grob zugenagelt worden war. Sein müdes Gesicht spiegelte sich in den dunklen Glasscheiben wider. "Ich habe noch nie pures Wasser warm getrunken. Jetzt weiß ich, warum." Es fiel ihm allerdings schwer, die Nörgelei seiner ungewollten Gesellschaft auszublenden. Der Schwarzhaarige musste ein Seufzen unterdrücken und starrte unterdessen umso intensiver in sein dunkles Ebenbild hinein. Er meinte, in das Nichts zu blicken, dennoch erfasste er aus seinen Augenwinkeln heraus immer wieder die Konturen seines Gesichts.
"Hör auf zu Jammern. Du wolltest doch was Warmes und das ist das einzige, was wir haben.", wurde der nörgelnde Wanderer nun von einer weiblichen Stimme zurechtgewiesen, die von einer älteren Frau mit kurzem, leicht ergrautem Haar stammte. Lawrence vermutete, dass die beiden gemeinsam einen Wanderausflug gemacht hatten und ebenfalls von dem Schneesturm überrascht worden waren, der nun draußen tobte. Wer dieses Mädchen mit dem langen schwarzen Haar war, konnte er nicht einschätzen. Zwar war es mit diesen beiden anderen Personen angekommen, doch diese schienen es auch nicht zu kennen. Dabei könnte es vom Alter her sicher die Tochter des Paars sein. Es saß deprimiert in eine dunkle Ecke gekauert und hatte sich in seine Jacke eingewickelt. Sein Blick war völlig leer und in sich gekehrt. Ein Seufzen entwich dem Arenaleiter. Dieser Blick erinnerte ihn sehr an den seines Ebenbilds im Fensterglas.

Eigentlich hatte er nur mit Delilah und Astra wieder einmal etwas Training auf dem Wendelberg durchführen wollen. Am Abend zogen allerdings plötzlich Wolken auf und wenige Momente später waren sie auch schon von einem plötzlichen Schneesturm überrscht worden, der sie dazu gezwungen hatte, in dieser verlassenen Hütte Unterkunft zu suchen. Man konnte wohl nur von Glück reden, dass es hier eine intakte Feuerstelle mitsamt Holzresten gegeben hatte, ansonsten würden sie allesamt hier bestimmt nur zitternd herumsitzen und hoffen, dass sich der Sturm bald legen würde. Obwohl es bald Frühling werden sollte, war es diesen Tag noch sehr kalt gewesen. Die Natur war mit all ihren Launen wirklich unbarmherzig und unberechenbar.
So, wie der Schwarzhaarige es von der Inneneinrichtung her einschätzen konnte, musste das hier früher einmal eine Art Treffpunkt für Wanderbegeisterte gewesen sein. Der Raum, in dem sie sich befanden, lag direkt vor einer Art Theke, hinter der sich deutlich sichtbar eine eingestaubte und verfallene Küche mit Herd befand. Er selbst befand sich etwas im Abseits auf einer Sitzecke, die mit an der Wand befestigten Holzbänken ausgekleidet war, während die restlichen Personen einfach auf dem Boden saßen, möglichst nahe am Feuer. Er konnte es ihnen nicht verübeln. So stabil die Wände auch wirken mochten, sie waren trotz allem nur aus Holz und hier war bestimmt seit Jahren nicht mehr geheizt worden. Wie es um die Isolation stand war daher fraglich.
Das Rattern der Eingangstür ließ den Brillenträger für einen Moment aufschrecken. Er hatte schon befürchtet, sie würde plötzlich aufspringen, aber glücklicherweise waren die Holzbalken, die er vor die Tür geklemmt hatte stabil genug, um den Sturm draußen zu lassen. Vorausgesetzt, es würden nicht noch weitere Leute plötzlich hineinstürmen, die vom Wetter überrascht worden waren. Das hatten die beiden Wanderer nämlich zuvor mit dem Mädchen im Schlepptau getan, als sie das Licht des Kaminfeuers gesehen hatten. Mit einem leisen Seufzen massierte sich Lawrence seine Schläfen. Die letzten Stunden waren wirklich erstaunlich chaotisch gewesen. Sofern er es einschätzen konte, musste es nun etwa nach 21 Uhr sein. Er war müde, doch war er sich nicht sicher, ob er es sich erlauben konnte, hier zu schlafen. Delilah und Sentiment waren jedenfalls nicht unweit des Kamins bereits eingenickt, während Astra die Anwesenden äußerst aufmerksam beobachtete. Manchmal wüsste er wirklich zu gerne, was in dem Kopf dieses Vulnona vor sich ging. Die etwas ältere Dame hatte zuvor außerdem ein Quapsel herausgeholt, das anscheinend auf das Feuer Acht geben sollte. Keine schlechte Idee, wie er fand. Doch selbst das Quapsel wirkte so, als würde es jeden Moment einschlafen...

"...aber dieser Ort ist gruselig. Was meinst du, gibt es hier Geister?" Er war so sehr in Gedanken versunken gewesen, dass er das Gespräch des Wandererpaares nicht weiter beachtet hatte, doch nun schenkte er ihren Worten wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Auf die Frage des Mannes hin reagierte seine Frau etwas schnippisch. "Sei nicht albern. Wahrscheinlich hat sich dieser Ort einfach nicht mehr rentiert und man hat ihn stehen lassen!" Sprachen sie von ihrer aktuellen Notunterkunft? Der Gedanke der Frau kam ihm ihm plausibel vor. Neugierig ließ Lawrence seinen Blick umherhuschen. Keiner von ihnen hatte sich die restlichen Räume dieses Ortes näher besehen.
"Ja... muss wohl so sei-" Der Wanderer verstummte abrupt, nachdem der bisher passive Arenaleiter sich plötzlich erhobewn hatte, sich seine Tasche griff und auf die Tür zuhielt. Das Paar folgte ihm verblüfft mit seinem Blick und zuckte zusammen, als er abrupt die Tür öffnete und hineinspähte.
Mit sachten Schritten betrat Lawrence schließlich den Raum. Hier standen lediglich drei völlig leere Bettkästen, an denen der Zahn der Zeit bereits genagt hatte. Ein äußerst muffiger Geruch lag in der Luft, gemischt mit Mengen an Staub. Die Luft hier war so kalt, dass er seinen eigenen Atem sehen konnte, der sich lediglich im schwachen Schein des Feuers von Außen bemerkbar machte. Denn ansonsten war das Zimmer stockfinster. Die Atmosphäre fühlte sich derart schwer an, dass sie ihm ein erdrückendes Gefühl in seinem Brustkorb bescherte. Sie erinnerte ihn an seine Heimat, Lavandia. Ein eiskalter, aber dennoch whliger Schauer lief ihm bei diesem Vergleich über den Rücken. Dieses Zimmer schrie förmlich danach, dass er hier unwillkommen war, das Heulen des Schneesturmes draußen bestärkte diesen Eindruck nur weiter. Und es gefiel ihm auf eine bizarre Weise. Doch das Gefühl der Einsamkeit war gleichzeitig umso schmerzlicher.

Letztendlich ging er langsam ein paar Schritte rückwärts und schloss die Tür wieder behutsam. Die Stille, die er verursacht hatte, hing nach wie vor im Raum. Lediglich das Knistern des verbrennenden Holzes und das Heulen des Sturmes schienen sich von diesen Umständen nicht hemmen zu lassen. "Ich habe mich gefragt, ob es hier nicht vielleicht etwas Nützliches gäbe...", setzte er daher zurückhaltend mit einer Hand im Nacken an und ließ sich schließlich neben dem Wandererpaar auf den Boden fallen. Seine Klarglocke läutete dabei leise. Näher am Feuer war es doch gleich umso wärmer. "Aber es ist wirklich alles ausgeräumt.", fügte er noch an und ließ dabei seinen Blick sinken. Die beiden Personen neben ihm schienen deutlich irritiert darüber zu sein, dass er trotz seiner anfänglichen Zurückhaltung doch dazu bereit war, mit ihnen zu sprechen, doch die ältere Frau reagierte auf der Stelle freundlich. "Ich verstehe. Hätte mich aber auch sehr gewundert, wenn dem nicht so gewesen wäre."
"Ja.", gab Lawrence daraufhin mit einem Lächeln zurück, der Schein des Feuers reflektierte sich dabei leicht in seinen Brillengläsern. "Geister habe ich übrigens auch nicht gefunden. Alles leer." Diese Anspielung auf das vorige gespräch der beiden konnte er sich dann doch nicht nehmen lassen, was den Wanderer plötzlich auflachen ließ. Amüsiert strich dieser sich über seinen dunklen, schon leicht ergrauten Bart und musterte Lawrence mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Hast du etwa ein wenig Angst bekommen?"
"N-nein! Ich habe überhaupt kein Problem mit solchen Dingen!", leugnete der Brillenträger sogleich mit einem eingeschüchterten Lächeln und wedelte dabei sachte mit seiner Hand. "Ist ja nicht so, als hätten Sie-"
"Bitte, duze mich einfach. Mein Name ist Wolfgang.", unterbrach der ältere Herr ihn sogleich. Er schien wohl eher auf einen weniger distanzierten Umgang zu bestehen. "Das ist übrigens meine Frau, Rosa.", stelte er seine Begleitung noch vor, die ihm daraufhin mit einem sonnigen Lächeln zunickte. "Ah. Freut mich.", entgegnete Lawrence daraufhin etwas lockerer. Wie es schien, war jeder Anwesende interessiert daran, diesen zwanghaften Aufenthalt hier nicht besonders unangenehm zu gestalten. Zumindest, soweit er es einschätzen konnte. Das Mädchen bereitete ihm nach wie vor Sorgen. "Ihr könnt mich Henry nennen.", stellte er sich schließlich ebenfalls vor und richtete seinen Blick in das Feuer, die Knie eng angezogen.

"Was für ein Zufall, unser Sohn heißt auch Henry!", warf Rosa schließlich mit freudigem Ton ein, was den Arenaleiter zum grinsen brachte. "Ach, echt?", entgegneter er höflich, auch wenn es ihn im Grunde nicht sonderlich interessierte. Es gab bestimmt eine Menge Leute dort draußen, die Henry hießen.
"Ja. Weißt du, mein Mann und ich sind heute eigentlich wegen der alten Zeiten aufdiesen Berg gekommen.", begann die ältere Dame schließlich zu schwärmen und legte sich eine Hand an ihre Wange. "Heute ist unser dreißigster Hochzeitstag. Es wäre schön gewesen, wenn alles gut verlaufen wäre, aber das Wetter..."
"Ach, mach dir nichts draus, Liebes. Wir haben auf unseren Reisen doch schon schlimmeres mitgemacht.", warf Wolfgang schließlich tröstend ein und legte seiner Frau eine Hand auf die Schulter.
"Reise?", erkundigte sich Lawrence daraufhin neugierig, um das Gespräch am Laufen zu halten.
"Ja." Der Wanderer nickte. "Wir waren früher mal erfolgreiche Trainer! Immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer! Haha!" Der plötzlich Enthusiasmus des älteren Herrn ließ den Schwarzhaarigen beklommen Lächeln. So, wie er seine Hand zur Faust geballt hatte, konnte man meinen, dass er um jeden Preis versuchte, jünger zu wirken.
"Aber nun sind wir sesshaft geworden.", fügte Rosa an, fast schon ein wenig tadelnd. Sie hatte ihrem Mann dabei einen etwas mürrischen Seitenblick zugeworfen. "Weshalb bist du eigentlich hergekommen?", fragte sie schließlich, woraufhin der Arenaleiter etwas nervös mit dem Ärmel seines Kimono spielte. "Ach... Training.", antwortete er zurückhaltend und wandte seinen Blick seinen Pokémon zu. Als er jedoch Astras stechenden Blick traf, wandte er sich abrupt wieder ab. "Es ist einfacher, Feuerpokémon auf Terrain zu trainieren, bei dem man... nicht so viel anzünden kann." Bei diesen Worten hatte er unschlüssig seine Schultern gehoben. Eigentlich erklärte es sich ja von selbst. "Aber sonst is-"
Plötzlich musste er inne halten, als das Mädchen in der Ecke aufgesprungen war und schnelle Schritte in Richtung Tür machte. Es schien offensichtlich, auf was es abspielte. "Hey, Moment!" Abrupt war Wolfgang aufgesprungen und hielt dem Fräulein einen Arm vor, um zu verhindern, dass es weiterging. "Du kannst jetzt nicht nach draußen. Es ist viel zu gefährlich!"
"Ich weiß!", keifte es grob und unhöflich zurück. Die Stimme der Schwarzhaarigen klang so unschuldig und kindlich... Lawrence bezweifelte, dass sie älter als zwölf war. "Aber ich kann nicht einfach... mein Fukano...!", stammelte sie schließlich unbeholfen hervor und knetete den Saum ihrer Winterjacke gestresst. "Mein Fukano ist noch da draußen. Ich habe schon viel zu lange gewartet..." Das erklärte auch, weshalb sie so deprimiert gewesen war. Sie musste wohl gehofft haben, dass das Wetter so schnell wie möglich wieder besser wurde. Die beiden älteren Herrschaften begegneten ihr mit einem mitleidigen Blick, während Lawrence betroffen seinen Kopf gesenkt hielt. Ein verlorenes Pokémon. Er wusste, wie sich so etwas anfühlte.

"Komm her, Liebes. Setz dich besser wieder." Rosa war nun ebenfalls aufgestanden, hatte das Mädchen sachte an den Schultern genommen und an den Kamin herangeführt. Es hielt trotzig seinen Kopf gesenkt, man konnte an seinem Blick erkennen, dass es den Tränen nahe war. Doch keiner der Anwesenden schien wirklich zu wissen, wie man die Schwarzhaarige nun trösten könnte und so breitete sich eine peinliche Stille aus. Sie saßen hier nun einmal fest. Doch positive oder aufmunternde Worte schienen in diesem Augenblick keine Linderung zu sein. Das Fukano war nun einmal noch da draußen... man konnte nur hoffen, dass es ihm gut ging.
"Ich... habe noch Nutellabrote. Hat wer Hunger?", warf Wolfgang schließlich ein, um die Stille zu brechen, woraufhin Lawrence aufschreckte und schnell nach seiner Tasche griff. "Ähm...! Ich glaube, ich habe hier auch noch zwei Clementinen und warme Schokolade in der Thermos... AHHHH!" Erschrocken musste er aufschreien, als der Wanderer ihn urplötzlich an den Oberarmen packte. "Du... du hast... warum hast du das nicht gleich gesagt?!" Energisch begann er dabei an dem Arenaleiter zu rütteln. "Weißt du eigentlich, wie es ist, bloßes Wasser über offenem Feuer zu erhitzen und das zu trinken? Das ist... das ist... das ist einfach...!"
"Ist ja gut, ist ja gut! Ich teile! Lass mich bitte los!", brachte Lawrence darunter nur panisch hervor, während ihm langsam etwas schummrig wurde. Wenigstens erbarmte Wolfgang sich dazu, ihn in Frieden zu lassen. Schnell strich er sich daraufhin die Ärmel seines Kimono wieder zurecht. "Also wirklich..." Vorwurfsvoll blickte er den Wanderer an, der sich etwas beschämt eine Hand an den Hinterkopf gelegt hatte. Bei diesem Anblick musste der Schwarzhaarige genervt seufzen. Er war wirklich dazu gezwungen, mit ein paar seltsamen Gestalten herumzuhängen. Das Karma meinte es nicht gut mit ihm. Die Tatsache, dass Astra ein so wirkte, als würde sie ein selbstgefälliges Lächeln um die Schnauze tragen, machte es nicht besser.
"Möchtest du auch etwas?", wandte sich Rosa schließlich an das nach wie vor verstummte Mädchen, das seinen Namen noch nicht genannt hatte. Es sagte weiterhin nichts, doch stattdessen nickte es zögernd. Man konnte dem alten Paar ansehen, dass ihnen bei dem Anblick ein Stein vom Herzen fiel. Lawrence konnte jedoch nicht anders, als diese Situation skeptisch zu beobachten. "Wie hast du das Fukano eigentlich verloren?", fragte er schließlich gerade heraus, nachdem sie die Lebensmittel untereinander aufgeteilt hatten. Es schien, als wollte Rosa dazu ansetzen, ihn zu ermahnen, doch das Mädchen reagierte schneller.
"Da waren... einige Siberio.", setzte es zögernd an, doch es schien, als war sein Blick nun viel klarer als zuvor. Es erleichterte den Arenaleiter ungemein, dass er nicht länger dieselbe Leere darin sah. "Sie sind vor dem Sturm in die Höhlen geflüchtet und waren sehr aggressiv... Ich wusste nicht, was ich tun sollte und bin einfach davongerannt. Und da habe ich Fenri dann aus den Augen verloren..."
"Ist Fenri sein Spitzname?", erkundigte sich Lawrence daraufhin sanft. Ein Nicken kam von der Schwarzhaarigen als Reaktion. Wieder senkte sie ihren Blick. "Ich wollte eigentlich nach ihm suchen, aber dann sind die beiden aufgekreuzt und wollten mich in Sicherheit bringen."
"Wir konnten ein junges Ding wie dich auch nicht einfach so in diesem Unwetter lassen.", mischte sich Wolfgang schnell ein, woraufhin das Mädchen ihn jedoch nur sauer anfuhr. "Aber Fenri ist noch da draußen!" Wieder einmal sah es so aus, als würde es den Tränen nahe stehen. "Er ist mein erstes und einziges Pokémon... Ich habe mir so viel vorgenommen und wir wollten... gemeinsam..."
"Ich verstehe durchaus, wie du dich fühlst.", entgegnete Lawrence schließlich streng, bevor das Mädchen zu Schluchzen beginnen konnte. Sein Blick war dabei klar auf es gerichtet, auch wenn er sich darum bemühte, möglichst sanft zu bleiben. "Du musst Fenri vertrauen. Pokémon sind auch durchaus dazu in der Lage, auf sich selbst aufzupassen." Ein Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht. "Und er wird bestimmt genauso fühlen. Meinst du, Fenri wäre glücklich darüber, wenn er wüsste, dass du wegen ihm nun weinst?"
Die Schwarzhaarige sah Lawrence mit großen Augen an, ehe sie versuchte sich zusammenzureißen und sich mit ihrem rechten Handballen die Tränen aus dem Gesicht wischte."M-mhm..." Ein erleichtertes Seufzen entwich ihm bei dem Anblick, doch seine sich aufheiternde Stimmung fiel wieder abrupt in den Keller, als Astra sich aufrichtete und es sich direkt hinter ihm bequem machte, ein paar ihrer neun Schweife auf seinem Schoß platzierte und ihn süffisant ansah. Sie hielt ihre Vorderbeine überkreuzt und diese arrogante Haltung ließ dem Arenaleiter einen weiteren Schauer über den Rücken laufen. Es schien, als wollte das Vulnona über ihn spotten. Bei dem Anblick schien es ihm, als würde sich seine gesamte Brust schmerzhaft zusammenziehen, doch er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Stattdessen versuchte er natürlich zu reagieren und kraulte Astra ihren Nacken. Sein Blick glitt ein weiteres Mal zu Sentiment und Deliilah. Es schien, als würden sie beide tief und fest schlafen.
"Weißt du... das Absol hier... ich habe es auch einmal verloren.", gestand er schließlich und seufzte gestresst aus. "Ich habe mir auch sehr lange Sorgen um es gemacht, aber es hat dennoch den Weg zu mir zurückgefunden." Bedrückt richtete er seinen Blick an die Decke.
"Hat es einen Namen?", fragte das Fräulein daraufhin mit großen Augen, woraufhin der Schwarzhaarige sie milde belächelte.
"Sentiment."
"Das ist... ein sehr, sehr schöner Name.", kommentierte das Mädchen daraufhin mit einem unschuldigen, wenn auch bitteren Lächeln und faltete seine Hände im Schoß zusammen. "Ich bin übrigens Sienna.", warf es noch ein, da es seine fehlende Vorstellung wohl bemerkt zu haben schien.
Das ältere Paar hatte die Situation still verfolgt, doch zierten ihre beiden Gesichter ein warmes Lächeln bei dem Anblick.
"Also... Sentiment, ist er... ist er dir auch so wichtig?" Er war sich nicht sicher, on Sienna einfach einen Punkt an ihm suchte, mit dem sie sich identifizieren konnte, oder ob sie einfach nur neugierig war. Lawrence ballte seine Hände in seinem Schoß zusammen und vergrub seine Finger dabei so tief im Saum seines Hakama, dass es schmerzte.
"...er hat mal jemandem gehört, der mir sehr wichtig war."

Die Zeit verging, während sie sich weiter unterhielten, doch der Schneesturm ließ nicht nach. Irgendwann realisierten sie, dass ihnen keine andere Wahl blieb, als an diesem Ort zu übernachten. Doch obwohl Lawrence sich tief in seinen schwarzen Mantel eingewickelt hatte und dieses Gebäude trotz seines Alters noch einigermaßen isoliert war, fror er. Sie konnten ja unmöglich bei offenem Feuer schlafen, also war nun alles dunkel. So lag er wach, mit weit geöffneten Augen und starrte Astra an, die direkt neben ihm lag. Er verfluchte innerlich, dass er nicht doch Vesta mitgenommen hatte. Das Geheule des Winds und das Knarzen ihrer Unterkunft hielt ihn ebenfalls ausreichend wach.
Irgendwann schlief er dann doch ein. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch ein plötzlicher Windstoß weckte ihn mit einem Mal auf. Geschockt fuhr er aus dem Schlaf, griff sich seine Brille und starrte mit weiten Augen die nun sperrangelweit geöffnete Eingangstür an. "Was zum...?!", konnte er Wolfgang fluchen hören, doch er schenke ihm keine weitere Beachtung. Seine Pokémon  waren ebenfalls wach geworden und so sprang er auf und sah sich im Raum um, soweit die Dunkelheit es zuließ. Schließlich traf ihn die Realisation.
"Sienna ist weg!", rief er gegen den Wind aus, woraufhin sich Rosa fassungslos ihre Hände vor den Mund hielt. "Oh nein... sie wird doch nicht...!" Blitzschnell hatte Lawrence sich seinen Mantel übergezoge und seinen Pokémon einen Handwink gegeben. "Ich werde sie suchen!", verkündete er laut und wollte bereits hinausstürmen, doch Rosa hielt ihn plötzlich fest. "Warte! Wir..."
"Verbarrikadiert einfach wieder die Tür und zündet wieder ein Feuer. Es reicht, wenn einer von uns geht!", gab er stzreng zurück und schlug die Hand der Frau von sich, was diese mit deutlicher Traurigkeit in ihrem Gesicht hinnahm.
"Dann nimm wenigstens noch das mit!", Wolfgang hatte ihm noch abrupt einen Rucksack zugeworfen, den er Arenaleiter fing, ehe sich mit einem Nicken und seinen Pokémon im Schlepptau davon machte. In seiner Hast hatte er gar nicht bemerkt, dass es nicht seine eigene Tasche, sondern der Rucksack des Wanderers war.

Der Wind fegte ohne Erbarmen über die Berglandschaft hinweg und nach wenigen Schritten konnte Lawrence bereits fühlen, wie die kalte Luft ihm in Gesicht und Ohren schnitt.
"SIENNAAAA!", rief er verzweifelt, während sowohl Delilah als auch Sentiment Acht gaben, dass er vorsichtig voranging. Mit all dem Schnee in dieser Dunkelheit konnte ma kaum etwas erkennen. Astra dagegen schritt unbeeindruckt neben ihnen her und behielt die Umgebung im Auge. Schließlich erspähte sie etwas Dunkles, das im Schnee kauerte und machte mit einem Laut darauf aufmerksam. Mit schnellen, wenn aber auch wankelnden Schritten hielt der Arenaleiter darauf zu und stellte erleichtert fest, dass es sich bei dem Schemen tatsächlich um das Mädchen hatte. "Sienna!", rief er ihren Namen mahnend und versuchte sie dazu zu bringen, sich aufzurichten, doch mit einem Mal schlug sie ihm ihren Arm entgegen, ein lautes Schluchzen war von ihr zu hören.
"Ich kann noch nicht...! Fenri...!", waren die einzigen Worte, die im tosenden Wind seine Ohren erreichten. "Sienna, was habe ich dir gesagt?!", schrie der Brillenträger ihr daraufhin wütend entgegen und packte sie an ihren Oberarmen. "Reiß dich zusammen!"
"Aber... ABER ICH MUSS IHN FINDEN!"
Der grelle Schrei des Mädchens ließ Lawrence erstarren und mit einem Mal löste er seinen Griff um die Arme der Schwarzhaarigen, dabei sackte er langsam auf seine Knie. Mit leeren Augen starrte er ins Nichts. Diese Gefühle waren furchtbar. Und dennoch konnte er nicht anders, als sich ihnen verbunden zu fühlen.

"Trotzdem... ich muss ihn finden. Ihm muss wegen diesem kriminellen Gesindel schreckliches widerfahren sein. Das... ich kann das nicht akzeptieren! Sie werden dafür bezahlen...!"

Schließlich führte er zitternd seine rechte Hand über die steif gefrorene Wange des Mädchens, um seine warmen Tränen beiseite zu wischen. "Sienna..." Er biss sich auf seine Lippen und senkte seinen Blick, während seine Pokémon das Geschehnis besorgt begutachteten. Lediglich Astra hatte nichts anderes als ein verachtendes Schmunzeln für dieses Schauspiel übrig. "Sienna!", rief er schließlich aus und versuchte mit einem festen Griff um die Wange des Mädchens ihm entschlossen in die Augen zu sehen. "Ich werde Fenri suchen. Du musst aber auf der Stelle zurück, hörst du?!"

"Wie könnt ihr ihn nur so hintergehen... Er kann unmöglich tot sein! Nein! Ist er in euren Augen wirklich so wertlos, dass ihr ihn jetzt schon aufgebt?!"

"A-aber...", stammelte das Mädchen geschockt hervor, doch Lawrence hatte sich bereits erhoben und sah Delilah fest entschlossen an. "Bringe sie bitte zurück. Ich gehe mit Sentiment und Astra voran." Ein protestierender Laut war seitens des Absol zu hören und das Fennexis sah ihn an, als wäre er soeben wahnsinnig geworden. Doch der sture Blick, den Lawrence gegen es richtete, war nicht zu brechen. Letztendlich senkte die Fuchsdame bedauernd ihren Kopf. Es schien ihr, als würde sie soeben ein schreckliches Déja vu durchleben. So zog sie das geschwächte Mädchen an sich heran und umfasste es fest mit ihrem warmen Fellkleid, um es zurückzuführen, doch nicht ohne ihren Trainer über die Schulter hinweg noch einmal bedauernd zu begutachten. Diese zerbrechliche Gestalt, die ihr nach wie vor mit geballten Fäusten hinterhersah. Die einzige Emotion, die sich in ihrem Gesicht widerspiegelte, war Reue. Reue über diese Entscheidung oder Reue über etwas völlig anderes... sie konnte es nicht länger einschätzen.
Schließlich wandte er sich um und ging steifen Schrittes voran, in der Hoffnung, dass Astra und Sentiment ihm bei dieser unmöglich zu tragenden Aufgabe irgendwie helfen würden. Im Tosen des Windes läutete die Klarglocke in seinem Besitz unermüdlich, doch wurden ihre zarten Töne von der schieren Gewalt des Elements übertönt. Und dennoch wurde der Klang mit dem Wind davongetragen.

"Weißt du, Delilah, an diesem Punkt interessiert es mich nicht länger, was mit mir geschieht. Nun haben sie mich ebenfalls aufgegeben. Auch gut. Egal, was sie sagen, ich suche meine Zukunft nicht in meiner Vergangenheit... Man kann sich nur in der Gegenwart ändern. Und dafür werde ich das tun, was ich sonst nie im Leben getan hätte.
Man soll seinen Freunden doch selbst in der dunkelsten Stunde zur Seite stehen, nicht wahr...? Ich glaube fest daran... dass er irgendwo auf mich wartet..."


[tbc: Wendelbergspitze]

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Re: Bergmitte

Beitrag von Lawrenceam Do Jun 29, 2017 10:35 pm


Lawrence all alone
And then I started all over.

#148

[cf: Wendelbergspitze]

"Wenn du jetzt einschläfst, wirst du nie wieder aufwachen."
"Ich habe nicht geschlafen...", murmelte Lawrence kränklich hervor, nachdem dieser Gedanke in seiner Ohnmacht erneut seinen Kopf passiert hatte. Sein Körper fühlte sich unglaublich schwer an, als hätte man ihn in die Luft gehängt und seine Gelenke mit Bleigewichten fixiert. Er war sich noch nicht einmal sicher, ob er seine Augen überhaupt aufschlagen wollte. Die Ereignisse vor seiner Ohnmacht hingen nur noch wie Nebel in seinem Gedächtnis, was zur Hölle war nur mit ihm geschehen...
Dennoch versuchte er seine Lider zu heben und sein Sehsinn wurde sogleich mit blendendem Licht überflutet. Instinktiv versuchte er, seinen linken Arm zur Abschirmung zu heben, doch ein stechender Schmerz zuckte sogleich durch seine Schulter, der seinen Arm auf der Stelle zum Erliegen brachte.
"Ah...!" Scharf sog er die Luft ein und versuchte stettdessen, seine rechte Hand über sein Gesicht zu halten. Die anfängliche Trägheit und Taubheit löste sich mit einem Mal, seine Gelenke waren nicht nur schwer, sie schmerzten. Und zwar schlimmer, als jeder Muskelkater es nach einer Wanderung hätte tun können. Seine Erinnerungen fluteten zurück, geschockt weiteten sich dabei seine Augen.
War das alles tatsächlich wahr? Hatte er solche Dinge durchgemacht...?
Er brauchte Bestätigung. Mühsam versuchte er sich aufzurichten und bewegte sich wenige Zentimeter, ehe eine pfotenartige Hand ihn wieder niederdrückte. Panisch suchten die hellen Augen des ehemaligen Polizisten daraufhin die Umgebung ab, ehe eine orangerote Silhouette in sein Blickfeld kam. Mangels seiner Sehhilfe war seine Sicht deutlich getrübt, doch trotz dessen erkannte er sofort, um wen es sich dabei handeln musste. "Delilah...", murmelte er nach dieser Erkenntnis sanft hervor und schloss seine Augen wieder. Dennoch konnte er nicht vergessen, wie er sie einfach zurückgelassen hatte, auch wenn es wohl das beste für das Mädchen gewesen war. Noch einmal versuchte er seine rechte Hand zu heben. "Es tut mir so Leid...", kam es ihm dabei schwächlich über die Lippen, doch seine Hand wurde sanft von denen seines erstes Pokémon umschlossen, als würde es ihm deuten wollen, dass alles in Ordnung war. Dennoch wollte er sich nicht ausmalen, wie viele Sorgen er seiner Partnerin wohl bereitet hatte. Welcher vernünftige Trainer würde das schon tun, sein erstes und wichtigstes Pokémon einfach so zurückzulassen...
Die Erschöpfung übermannte ihn jedoch ein weiteres Mal und seine Hand erschlaffte. Dank der Gegenwart Delilahs fühlte er sich nun weitaus sicherer, so glitt er langsam wieder in einen deutlich erholsameren Schlaf hinein.

Nachdem er ein zweites Mal wieder zu Bewusstsein gekommen war, fühlte er sich zwar immer noch wie gerädert, aber er war zumindest wieder dazu in der Lage gewesen, sich aufzurichten. Trotz des deutlichen Risses, der nach wie vor sein rechtes Brillenglas durchzog und ihn schier wahnsinig machte, konnte er erkennen, dass er wieder in dieser heruntergekommenen Unterkunft war. Zu seinem Glück hatten die anderen wohl nach ihm gesucht, nachdem der Sturm sich gelichtet hatte und ebenfalls Astra und Sentiment aufgelesen. Fenri war ebenfalls wieder zurückgebracht worden und Sienna war schon den Tränen nahe gewesen, als der Schwarzhaarige nach dieser harten Nacht seinen Blick das erste Mal wieder auf sie gerichtet hatte.
Lawrence fragte sich, wie das ganze wohl vonstatten gegangen war, doch es wurde zunächst einmal über nichts konkret gesprochen. Stattdessen erkundigten sie sich ständig über sein Wohlergehen. Er konnte es ihnen nicht übel nehmen. Durch seine verbrannte Kleidung war seine von Rosa sporadisch verarzte Schulter deutlich sichtbar. Er musste dringend einen Arzt aufsuchen, dennoch war es wohl umso wichtiger, dass er Astra und Sentiment zu einem Pokémon-Center brachte. Er hatte sie vorsorglich in ihre Bälle zurückgerufen, nachdem er sie wieder zu Gesicht bekommen hatte, aber es war sicher, dass sie vom Kampf gegen Ho-Oh erschöpft sein mussten. Und es war ebenso sicher, dass der Hyperball, in dem er den legendären Vogel gefangen hatte, auch nach wie vor bei ihm war. Er konnte immer noch nicht glauben, was ihm widerfahren war... Dieser Schock saß nach wie vor tief in seinen Knochen, auch wenn er sein Glück nicht fassen konnte. Immerhin war es schon seit langem eines seiner Lebensziele gewesen, Ho-Oh von seiner Meinung zu überzeugen. Er hätte nie gedacht... dass er seine Gelegenheit auf diese Weise einmal erhalten würde.
Die Stunden vergingen, es wurde lockerer miteinander gesprochen und letztendlich war es kurz vor ihrem Abschied am Nachmittag, dass sie endlich wieder die Ereignisse der vergangenen Nacht zur Sprache brachten. "Aber... ich hätte wirklich nicht erwartet...", setzte Wolfgang an und rieb sich dabei nachdenklich seinen Bart, als sie auf der ein wenig vereisten Veranda vor der Hütte saßen, "...dass sich dieser Sturm so plötzlich lichten würde. Dein Vulnona ist urplötzlich aufgekreuzt, hat Siennas Fukano zurückgebracht und ist wieder verschwunden, und dann war da dieser goldene Schleier am Himel, der in Richtung Spitze flog.."
"Einen Moment!", unterbrach Lawrence ihn abrupt, seine Augen waren dabei überrascht geweitet. "Wiederhole das bitte."
"Oh, ach, da war dieser goldene Schleier..."
"Nein, nicht das!", warf der Schwarzhaarige erneut harsch ein, sichtlich ungläubig. "Astra hat Fenri gerettet?"
"Ja?" Die anwesenden sahen ihn sichtlich irritiert an, kein Wunder, wo sie den eigentlichen Charakter seines Vulnonas sicher nicht kannten. Also war das der Grund, wegen dem sie sich im Alleingang davongemacht hatte? Der Arenaleiter war sichtlich irritiert darüber, immerhin war es schwer zu glauben, dass eine derart diabolische Hexe, die sich auch noch mit einem legendären Pokémon anlegte, gleichzeitig in irgendeiner Weise Mitgefühl für ein Pokémon und seine Trainerin zeigen konnte. Sie musste definitiv irgendein anderes Motiv gehabt haben... oder?
"Nun... gut." Erneut trat ein peinliches Schweigen zwischen sie. Trotz allem waren sie eben doch Fremde. Aber eines musste zumindest noch gesagt werden. "Übrigens, danke für alles. Ohne euch wäre ich wohl..."
"Mach dir keinen Kopf darum.", warf Rosa rasch ein. "Jeder mit einem Funken Vernunft hätte dich dort niemals liegen lassen." Daraufhin konnte der Brillenträger ein sachtes Lachen nicht unterdrücken. "Da ist wohl auch etwas dran... trotzdem. Danke." Mit diesen Worten griff er sich seinen eigenen Rucksack, in dem nun auch endlich sein eigener Besitz war. Wie oft sich Wolfgang noch bei ihm entschuldigt hatte, dass er ihm aus Versehen seinen Rucksack zugeworfen hatte... Als Entschuldigung hatte er ihn sogar ein paar seiner Gegenstände behalten lassen. Eine merwürdige Begebenheit. "Ich werde mich dann wohl auch auf den Weg machen. Ihr wollt alle nach Panaero City, oder? Ich muss zurück nach Nevaio." Mit diesen Worten gesellte sich auch Delilah an seine Seite, die ihn auf dem Weg zum Pokémon-Center bestimmt mit Argusaugen überwachen würde. Doch noch bevor er sich völlig zum Gehen wenden konnte, unterbrach ihn der Wanderer noch ein letztes Mal: "Und du wirst uns nicht erzählen, was dort oben auf dem Gipfel geschehen ist?" Seine Augen verengten sich skeptisch. "Was auch immer dieses goldene Ding gewesen ist, du hast es wahrscheinlich gefangen... oder?"
"Hahahaha..." Lawrence konnte nicht anders, als ein durchtriebenes Grinsen zu erwidern, obwohl er versuchte, diese Regung zu unterdrücken. "Ich würde lieber nicht über diese Erfahrung sprechen." Er konnte an den Blicken des alten Ehepaars ablesen, dass sie mit dieser Antwort nicht zufrieden waren, doch gleichzeitig war es bestimmt auch unmöglich, mehr davon aus dem Arenaleiter herauszubekommen.
"W-warte, ich...!", letztendlich erhob das schwarzhaarige Mädchen noch einmal seine Stimme, es war regelrecht aufgesprungen. "Ich habe mich auch noch nicht ordentlich bedankt... Danke." Für einen Moment musterte der Brillenträger trotz des zersplitterten Glases Siennas Gesichtszüge noch einmal deutlich. Die Leere war verschwunden, sie sah genau so aus, wie ein junges Mädchen ihres Alters auch wirken sollte. Eine sanftes Gefühl der Erleichterung überkam ihm bei diesem Blick. "Wirklich... nichts zu danken.", entgegnete er fast schon ein wenig betrübt. Immerhin hatte Astra am Ende wohl die meiste Arbeit getan.
"Also, auf Wiedersehen!" Mit dieser Verabschiedung wandte er sich ab und hielt zum Abschied seine rechte Hand gehoben, die anderen winkten ihm hinterher. Unter seinen Schritten knarzte der Schnee deutlich, doch die Sonne, die hoch am Himmel stand, reflektierte sich durch ihn gleichzeitig malerisch auf dem Weg, der direkt vor ihm lag. Trotz des sachten Schmerzes, der durch Ho-Ohs Griff nach wie vor in seiner Brust zu spüren war, konnte er frei atmen. Es gab nichts, was er von diesem Aufeinandertreffen zu bereuen hatte.

[tbc: Twindrake City - Alter Stadtteil]

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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam So Jan 28, 2018 7:24 pm

cf: Twindrake City - Schwarzmarkt

Seltenes Item. Am Arsch! Hier gab es alles, aber gewiss kein seltenes Item! Seit Stunden war Lucian nun schon in diesem verfluchten Berg unterwegs, aber nichts. Seine angebliche Kontaktperson hatte sich nicht mehr gemeldet und am Treffpunkt war sie auch nicht aufgetaucht. Ganze zwei Stunden hatte Lucian sich am vereinbartem Punkt aufgehalten, aber ohne Erfolg. Der Mann, der versprochen hatte, ein besonders seltenes Item zu zeigen war nicht aufgetaucht. Irgendwo im inneren des Wendelbergs soll es ein seltenes Fossil geben. Eines, welches im Wendelberg bislang noch nicht gefunden wurde! Und so Fossile waren ja heiß begehrt. Besonders, nachdem man im Museum eine Möglichkeit gefunden hatte, die fossilen Pokemon wieder zu beleben. Doch musste man erstmal an ein solches Fossil kommen. Dementsprechend waren die Fossile auch zu kaufen. Da die Kontaktperson aber nicht aufgetaucht war und Lucian nicht ohne leere Hände ins Hauptquartier zurückkehren wollte, hatte er sich kurzerhand alleine auf dem Weg ins innere des Berges gemacht. So ein Fossil war doch nicht so schwer zu finden! Oder doch? Leider hatte Lucian absolut keinen Plan, wie man bei Ausgrabungen vorging. Immerhin mied er konsequent jegliche Tätigkeit die mit Dreck und Schmutz zusammenhing. Lucian wäre der letzte, der freiwillig in der Erde buddeln würde.

"Hach, das ist doch ein Teufelsberg!", fluchte Lucian völlig außer Atem. Fossil gefunden? Hahaha. Niemals. Dafür hatte er zig andere Dinge gefunden, die im alles andere als zusagten! Darunter einige Pokemon, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlten. Lucian ging nicht gerade leise vor und sorgte für einigen Krach. Aber das war auch das reinste Horrorkabinett hier! Überall war es dreckig und dann griffen auch noch Pokemon aus heiteren Himmel an! Gerade war der Violetthaarige vor ein Fleknoil geflohen und stützte sich an der Wand ab, um erstmal wieder zu Atem zu kommen. "So finde ich dieses Fossil doch nie...", jammerte der Trickbetrüger und lehnte sich dann mit dem Rücken gegen die Wand. Müde schloss er die Augen, nur um sie Sekunden später wieder panisch aufzureißen. "Das darf doch nicht wahr sein!", schrie der Violetthaarige und zog eilig den weißen Umhang von seinen Schultern. Tatsache. Da hatte er nicht aufgepasst. Ein schöner Staubfleck war auf dem Umhang sichtbar. Da, wo sich Lucian gerade noch gegen die Wand gelehnt hatte. Wie sollte er das nur wieder sauber bekommen!? Seine Stammwäscherei in Stratos würde sich wieder freuen. Mit einem resignierten Seufzen faltete Lucian den Umhang zusammen, als er hinter sich ein verdächtiges Klicken wahrnahm. Den Umhang wieder überziehen? Hallo? So ein schmutziges Ding würde er niemals tragen! Doch der beschmutzte Umhang war gerade seine geringste Sorge. Langsam drehte sich Lucian um und sah sich einem Käferpokemon gegenüber. Panisch weiteten sich die Augen des Trickbetrügers, während er langsam Rückwärts ging. "G-ganz braves Pokemon. Ganz ruhig, ich will dir bestimmt nichts tun...", murmelte Lucian und hoffte, dass er sich von dem Ding entfernen konnte, ehe es angriff. Doch das Fermicula sah das wohl anders und klackerte wieder mit den großen Fangzähnen. Beinahe zeitgleich rannten Lucian und das Fermicula los.

"Verzieh dich, verzieh dich, verzieh dich...!", schrie Lucian und nahm die Beine in die Hand. Himmel! Er konnte Käferpokemon einfach nicht ausstehen! Und Fermicula schon gar nicht! Hastig griff Lucian in seine Tasche und fischte nach dem Pokeball von Zaniel. Dieser war auch schnell gefunden und das Unlichtpokemon Zoroark stand diesem verdammten Fermicula gegenüber. "Verjag das Ding! Mir egal wie, aber tu es!", wies Lucian panisch seinen Partner an, welcher gelangweilt mit den Schultern zuckte und dann seine Fähigkeit Trugbild nutze. Lucian wollte schon wieder schimpfen, dass das Pokemon das Fermicula verjagen sollte und keine Kunststücke vorführen sollte, doch als er bemerkte, wie das Fermicula abhaute, ließ Lucian es bleiben. Soso. Zaniel war nicht dumm. Es hatte sich den natürlichen Feind von Fermicula zunutze gemacht und die Gestalt von Furnifraß angenommen. Dadurch bekam das Käferpokemon es mit der Angst zu tun und hat sich in der nächsten Höhlenwand vergraben. Erleichtert atmete Lucian ein und Zaniel nahm wieder seine ursprüngliche Gestalt an. "Eine nette Idee. Nur...haben wir uns jetzt wohl ziemlich verlaufen." Da entkam man gerade noch dem Feind und nun steckte man in der nächsten Klemme. Lucian war so selten im Wendelberg unterwegs, dass er nun keine Ahnung hatte, wo er hin musste. Und bei dem Krach den er gemacht hat, würden wohl auch noch andere Pokemon auf ihn und Zaniel aufmerksam geworden sein! So ein Ärger aber auch.

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Re: Bergmitte

Beitrag von Neroam So Jan 28, 2018 8:52 pm

Nero hatte sich heute morgen mal wieder zum Wendelberg aufgemacht, um in der friedlichen Ruhe des Berges zu klettern und zu entspannen. Er saß grade auf einem kleinen Felsvorsprung und aß ein paar Kekse, während er - wie so oft - über die Aussicht staunte, als er plötzlich irgendjemandes Rumgeschreie hörte. Verwundert darüber, dass er heute nicht allein war sah er sich um, konnte aber nichts entdecken. Also dachte er sich nichts dabei, mampfte weiter seinen Keks und versank wieder irgendwo in seinen Gedanken.

Auf einmal wurde er aus seinen Gedanken gerissen und ließ vor Schreck seinen Keks fallen, als er schon wieder diese Stimme fluchen hörte. Genervt verdrehte er die Augen: "Seit wann kann man denn hier nicht mal mehr seine Ruhe haben?!". Buddy, der neben ihm saß stupste ihn an, scheinbar erfreut darüber, dass mal etwas interessantes passierte, stand freudig auf um in die Richtung der fremden Stimme zu gehen. Also packte Nero seine Kekspackung ein und stand ebenfalls auf. "Schade um den Keks..." dachte er noch, als er sich zum gehen wandte.

Als sie um die nächste Felswand bogen bot sich ihnen ein interessantes Szenario. Als er sah wie das Zoroark, eines fast schon hysterischen Typen mit sehr ausgefallenem Kleidungsstil, ein Fermicula verjagte, dass sie wohl gestört hatten, schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht. "Was zur Hölle macht so ein schräger Vogel mit weißen, hochwertig wirkenden Klamotten, mitten in einem verlassen Berg?! Und warum muss er dabei unbedingt so einen höllischen Lärm veranstalten?", fragte Nero sich. Als er Buddys Blick bemerkte, hätte er fast angefangen zu lachen - typischer Fall von zwei-Dumme-ein-Gedanke!

Eigentlich  war Kontakt zu fremden Menschen aufnehmen ja nicht so sein Ding, aber das interessierte ihn jetzt doch, was so ein Typ an so einem Ort machte. Naja vielleicht konnte man ihm ja auch irgendwie helfen. Also ging er auf ihn zu, lächelte freundlich und fragte: "Hallo, ähm...ich möchte ja nicht stören, aber kann ich ihnen irgendwie helfen? ...Also ich meine nur, wegen dem ganzen Geschrei."
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Do Feb 01, 2018 9:29 pm


Welch ein Glück! Das Fermicula verzog sich und Lucian war mit Zaniel wieder alleine. Auch wenn er absolut keine Ahnung hatte, wo er sich befand. Aber das war ihm gerade egal. Jedenfalls für einen kurzen Moment. Gerade war ihm alles lieber, als von einem Käferpokemon durch einen dreckigen Berg gejagt zu werden! Das war nämlich alles andere als angenehm. Aber Zaniel hatte das ätzende Pokemon ja verjagt und der Zylinderträger hatte wieder seine Ruhe. Für einen kurzen Moment aber nur, denn dann kam ja leider die Sache, dass er sich verlaufen hatte.
Vielleicht war es daher ein Wink des Schicksals, dass ein junger Mann um die Ecke kam und ihn ansprach. Könnte aber auch seine Strafe dafür sein, dass er so einen Krach im Berg veranstaltet hatte.
Lucian wäre ja fast schon verzweifelt, aber dann fragte der Junge auch noch, ob er nicht Hilfe brauchte! "Dich schickt der Himmel!", schrie Lucian und nur Zaniels Blick hielt ihn davon ab, dem Jungen nicht um den Hals zu fallen. Vielleicht kam er hier ja doch noch raus!
Dann aber fiel ihm ein, dass es ein unschickliches Benehmen war und Lucian hielt inne. Dann räusperte er sich und hob arrogant das Kinn an. "Welch vorzügliches Angebot, aber ein Edelmann wie ich, benötigt nicht die Hilfe eines Kindes." Hilfe. Also bitte! Als wenn er die Hilfe eines Kindes brauchen würde! Nein, so tief war Lucian dann doch noch nicht gesunken. Zaniel hingegen warf seinem Trainer einen kurzen, aber skeptischen Blick zu. War er nicht gerade noch froh gewesen, den Jungen zu sehen? Aber es war wohl einfach nur dieser Stolz, dass der Violetthaarige ablehnte.

"Von was für einem Geschrei hast du eigentlich gesprochen? Also ich habe ja nichts gehört.", flunkerte Lucian ungeniert und wandte sich dann an seinen treuen Begleiter. "Oder hast du etwas gehört, Zaniel?" Dieser schien kurz zu überlegen, schüttelte dann aber den Kopf. Kluges Pokemon! "Siehst du Junge? Hier gab es kein Geschrei. Stimmt mit deinen Ohren vielleicht was nicht?", fragte Lucian und beugte sich dann ein wenig vor, als wollte er dem Jungen in die Ohren schauen. Er würde hier bestimmt nicht zugeben, dass er wie ein Mädchen geschrien hatte!
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Re: Bergmitte

Beitrag von Neroam Do Feb 01, 2018 11:49 pm

Der Fremde schien sich über Neros Auftauchen sehr zu freuen, anscheinend brauchte er wirklich Hilfe. Er freute sich so sehr, dass es im ersten Moment den Anschein hatte, als ob er Nero um den Hals fallen wollte. Als dieser schon einen Schritt zurück weichen wollte, besann der Fremde sich allerdings eines Besseren. Also meinte Nero freundlich: "Es freut mich, wenn ich helfen kann.". Er wollte gerade nachfragen, was los sei, doch dazu kam er nicht mehr, denn der Typ redete schon weiter. Na der änderte aber schnell seine Meinung, jetzt wollte er doch keine Hilfe und bezeichnete Nero auch noch als Kind! Wollte er ihn provozieren? Da wäre er nämlich an der falschen Adresse. Aber sein Tonfall und der Blick seines Pokemon sagten ihm etwas anderes. Vermutlich hatte er einfach zu viel Stolz  ...oder ein zu großes Ego.

Ein Edelmann war der werte Herr also. Nero hob einfach eine Augenbraue: "Na wenn das so ist, kann ich ja wieder gehen ...ich meine natürlich, falls es dem werten Herrn Edelmann genehm sein sollte.", sein freundliches lächeln verzog sich zu einem Grinsen. Dieser Typ war wohl im falschen Jahrhundert geboren, der führte sich ja auf wie ein Adliger aus dem 16. Jahrhundert! Doch als er sich schon demonstrativ umdrehen wollte, auch wenn er nicht wirklich schon vor hatte den komischen Typen alleine hier stehen zu lassen, fragte dieser doch ernsthaft nach, von welchem Geschrei er denn gesprochen hatte.

Darauf hin, fing Buddy damit an ihn böse anzustarren. Die Tatsache, dass er nicht beachtet wurde, war ihm scheinbar egal. Das Pokemon dieses komischen Vogels schien seinen Trainer in der Behauptung, es hätte kein Geschrei gegeben, zu unterstützen. Aha, der Stolz war es also. Es war wohl sinnlos mit so einem Kerl darüber zu diskutieren, also wollte Nero es einfach dabei belassen: "Ach, ehm ...nicht so wichtig.". Aber die Sache die dann kam, mit seinen Ohren, fand er dann doch ziemlich übertrieben. Als der Fremde sich dann auch noch nach vorn beugte, wurde es Nero zu viel. Auf Körperkontakt, oder nur auf bloßes zu nahe kommen, stand er nun wirklich nicht. Hastig machte er ein paar Schritte nach hinten. "Was so-", doch weiter kam er nicht. Er kannte Buddy ja nun schon recht lange und die beiden kannten einander auch mittlerweile sehr gut, doch damit hatte er nicht gerechnet.
Buddy stand plötzlich zwischen ihm und dem Fremden und gab gab diesem eine fette Kopfnuss.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Sa Feb 10, 2018 4:58 pm

Rotzbengel! Also wirklich! Das konnte man doch nicht mit ihm machen! Auch wenn sich Lucian anfangs über die angebotene Hilfe gefreut hatte, so spielte da sein Stolz nicht mit. Er konnte sich doch nicht von einem Kind helfen lassen! Nein, das war unmöglich. Also lehnte Lucian die Hilfe ab. Sehr zur Verwirrung Zaniels. Doch das war nicht sein Problem. Stattdessen war es eben jenes, dass der Junge dann einfach gehen wollte! "Halt! Nein, nicht gehen! In der Tat wäre es mir nicht genehm. Ich kann doch kein Kind alleine in dieser Höhle voller Schrecken zurück lassen!", gab der Violetthaarige von sich. Im Grunde waren ihm Kinder aber egal. Seinetwegen konnten sie sich alle in einer solchen Höllenhöhle verlaufen! Helfen würde Lucian ihnen gewiss nicht. Aber es war nun mal ein Problem, dass er selber in einer solchen Höhle fest saß und nicht weg kam. Also musste eine andere Ausrede her, warum der Junge hier nicht einfach weglaufen durfte! Und dieser Grund wurde mal schnell an den Haaren herbeigezogen. "Du musst doch sicher eine schreckliche Angst haben, hier so ganz allein. Ich begleite doch wohl nach draußen. Das ist doch Ehrensache!" Ehrensache. Aber sicher doch. Lucian wollte nur nicht zugeben, dass er sich verlaufen hatte. Wäre ja noch schöner.

Nur fragte der Bengel dann leider nach, was es hier für ein Geschrei gab und selbstverständlich stritt Lucian alles eisern ab. Leider ging er damit auch ein ganzes Stück zu weit und fing sich prompt eine Kopfnuss ein. Das Hundemon des Bengels war vorgeschnellt und hatte Lucian gerammt. Dieser zuckte augenblicklich zurück und hielt sich erschrocken den Kopf. "Bist du denn des Wahnsinns!? Du kannst doch nicht einfach jemanden wie mich angreifen!", brauste der Paradiesvogel auf. Da niemand anwesend war, den er kannte, musste er nicht rumschreien. Normalerweise machte Lucian aus solchen Aktionen immer einen großen Terz und beschwerte sich Lauthals. Jetzt aber war er zu erschrocken und dazu noch alleine. Später würde sich der Violetthaarige wohl wieder in aller Lautstärke darüber auslassen. Dass auch ja die gesamte Organisation davon Wind bekam! Auch wenn es wahrscheinlich wieder niemanden interessierte.

Zaniel hingegen interessierte sich schon dafür und stellte sich knurrend zwischen Lucian und dem Hundemon. Konnte man doch nicht so einfach zulassen, dass der Trainer angegriffen wurde! Auch hob das Zoroark warnend eine Klaue und deutete dem Hundemon an, sich nun zu benehmen. Sonst würde es wohl mit Konsequenzen rechnen müssen.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Neroam Di Feb 13, 2018 8:39 pm

So langsam fragte Nero sich, wie er mit diesem Kerl umgehen sollte. So eine Person war ihm echt noch nie begegnet. Er wurde einfach nicht schlau aus diesem Verhalten. Jetzt wollte er natürlich doch nicht alleine gelassen werden, aber was sollte das Getue von wegen Kind und Angst in dieser 'Schreckenshöhle'?  
"Okay, also erstens, bin ich kein Kind mehr und zweitens habe ich hier keine Angst. Ich bin nicht zum ersten mal in solchen Höhlen unterwegs." Wobei der Blauhaarige sich nicht sicher war, ob der komische Vogel überhaupt auf diese Aussage eingehen würde. Vielleicht war es auch am besten das Spielchen einfach mitzuspielen? Ein Versuch war es Wert: "Nagut, meinetwegen können Sie mich ruhig begleiten, wenn Sie darauf bestehen."

Und dann, als der Fremde Nero ein Stückchen zu nahe kam, musste Buddy natürlich sofort seinen viel zu großen Beschützer-Instinkt heraushängen lassen. Sein Trainer verdrehte, nach einem kurzen Moment der Überraschung, die Augen. Das hätte er sich ja denken können. Im Grunde war dieses Verhalten typisch. Er seufzte resigniert, bevor er sich wieder an den seltsamen Typen wandte: "Ich muss mich für sein Verhalten entschuldigen, tut mir wirklich leid. Er meint immer, er müsste mich vor allem und jedem beschützen, das er nicht kennt, verzeihen Sie!"

Buddy, der die Drohung des Zoroark wohl verstanden hatte, zog sich wieder ein Stück zurück. Gut so! Nun wurde er auch von seinem Trainer nochmal zurechtgewiesen: "Hey, Buddy, das geht so nicht! Wie oft hab ich dir schon gesagt, dass du nicht so vorschnell handeln sollst?! Hast du überhaupt einmal darüber nachgedacht, wozu das hätte führen können?" Das Pokemon senkte betreten den Kopf und schaute ganz bedröppelt zu Boden. Sah fast so aus als hätte er nun Schuldgefühle. Aber dann lächelte sein Trainer wieder. Er hatte noch nie lange auf seine Pokemon böse sein können. "Ach, schon gut, Kumpel! Aber das nächste mal überlässt du mir das Denken, okay?"
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Fr März 16, 2018 1:41 am

Inplay
mit Lucian und Nero
#01
Na ganz toll! Dieses blöde Herzstempelding war ein verabscheuenswürdiger Perversling! Natürlich müsste sie jetzt noch etwas am Neologismus "Ablenkungshöschen" arbeiten, aber im Grossen und Ganzen waren die trotzdem nicht zum Stehlen da! Name hin oder her. Fakt war, dass dieses Fleknoil nicht begriffen hatte, dass Katzenminzengeruch nicht für es ausgelegt war, weswegen es ihr doch glatt das Höschen, womit sie ein Kunststück trainieren wollte, während der Kür stibitzen musste, einen Herzstempel darauf hinterlassen hatte und bevor es die Flucht ergriffen hatte, auch noch wie ein Abhängiger daran schnüffeln musste.

Sie hechtete schliesslich mehr schlecht als recht, mit saftigem Seitenstechen auf der linken Seite dem Flatterungetüm hinterher. Dabei presste sie auch die linke Hand an die Schmerzensquelle, um das Gerenne wenigstens etwas angenehmer zu machen, während mit der anderen Hand ein aufgebracht fiependes Azurill umklammert wurde.
Gib mir mein Höschen zurück!, rief sie mit wenig Erfolg dem frechen Pokémon hinterher, sodass es auch noch zwei-, dreimal als Echo zu vernehmen war. Erst als das Fleknoil wegen zwei aufgebracht wirkenden Herrschaften etwas an Höhe gewann, verlangsamte sich ihr Schritt. Sie konnte nicht mehr.
"Sport tut gut", von wegen! Sie ging jedoch davon aus, dass die beiden Kerle nicht nur Kerle, sondern nette Kerle waren. Sie waren aufgebracht, sonderbar, hatten auch noch komische Pokémon, aber bestimmt würden sie diesen flauschigen Höschendieb nicht einfach so davonkommen lassen! Das war immerhin gesunder Menschenverstand.

So begab sie sich etwas in die Hocke, um endlich zu verschnaufen. Das Azurill hüpfte unterdessen aus ihrem Arm und musterte seine Trainerin aufmerksam. Als sie wieder etwas bei Atem war, erhob sie sich wieder und begutachtete erst einmal ihr neues Kostüm, ob es bei der Verfolgungsjagd keine Schäden davongetragen hatte.
Danach galt ihre Aufmerksamkeit aber dem sonderbaren Bild vor ihr, die zwei Kerle, dazwischen zwei Pokémon. Der Eine erschien ihr in ihrem Alter, während der andere nicht gerade alltäglich einem Sie-Wusste-Auch-Nicht-Was ähnelte. Als sie seinen Zylinder erblickte, blinzelte sie einmal kurz, ehe sie für einen Moment das diebische Flatterpokémon vergass und sich ihre Gesichtszüge erhellten: Sie hatte einen männlichen Koordinatoren mit derselben Idee gefunden!

Das war abgesehen von dieser scheinbaren Gemeinsamkeit auch ansonsten ziemlich positiv, sie hätte nämlich bei ihrer Jagd nicht auf ihre Umgebung Acht gegeben und sich deswegen ganz schön verlaufen. Da war es gut, wenn man irgendwelche Menschenseelen fand, die einem den Weg zeigen konnten.
Sie biss sich etwas auf die Unterlippe, da das Fleknoil nicht mehr weit von den beiden entfernt war. Es ging hier immerhin um ihr supergeheimes Ablenkungsmanöver! Aber Silvana war zuversichtlich, die beiden würden ihr schon helfen, selbst wenn sie die Interaktion weniger peinlich hätte starten können. Das Höschen war für einen Überraschungseffekt da, nicht, um Bekanntschaften zu schliessen...
Ihr Azurill bewegte sich mit seiner Platscher-Attacke doch noch schneller fort als jemand, der stillstand, weswegen es die anderen auch beinahe eingeholt hatte und mit "Rill, Rill!"-Lauten auf das aktuell wirklich wichtige, zu lösende Problem in der Höhle aufmerksam machen wollte. Nein, damit war nicht das Azurill und sein mit Schokolade bekleckerter Mund gemeint, sondern der andere Ball weiter oben.
Silvana selbst hätte ja gerne die fremden Pokémon direkt angesprochen und um Hilfe gebeten, aber deren Art war ihr nicht wirklich bekannt. Plus, das eine war auch noch ein Hundepokémon, mit denen hatte sie ohnehin etwas Mühe...
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam Di März 27, 2018 7:43 pm


"Ach komm schon. Du bist höchsten zehn oder elf Jahre alt. Natürlich bist du noch ein Kind. Und ihn Höhlen unterwegs sein und den Weg kennen sind zwei verschiedene Dinge!" Als ob sich Lucian so einfach abwimmeln lassen würde. Was er sagte, war auch richtig! Der Bengel hier war noch ein Kind und Lucian der wunderbare Retter! Auch wenn er es eigentlich war, der Hilfe benötigte. Wenigstens ging das Kind auf das Spielchen ein und tat so, als würde er Hilfe benötigen. "Eine kluge Entscheidung, Kindchen!" Ohja und wie klug sie war! Nicht. Lucian hatte immerhin null Ahnung, wie er den Jungen hier rausführen sollte. Aber er hatte schon immer ein unverschämtes Glück gehabt. Es wäre doch lachhaft, wenn er den Weg hier nicht rausfinden würde. Außerdem hatte er noch Zaniel. Sein Zoroark würde schon irgendwann eine Fährte aufnehmen, die sie rausführen würde. "Ich verlasse mich auf dich, Zaniel!", flüsterte er seinem Zoroark zu. Leise genug, dass der Bengel es nicht hören konnte. Zaniel seufzte nur. Er kannte seinen Trainer zu gut, als dass er sich jetzt irgendwie davon abbringen ließ. Also wäre es wohl besser, einen Ausgang zu finden!

"Dir sei verziehen! Dir und deinem...Monster von einem Pokemon. Hab es das nächste Mal nur etwas besser unter Kontrolle." Es wäre besser für das Hundemon, wenn es sich nicht noch einmal so daneben benehmen würde! Sonst würde der Paradiesvogel Zaniel auf es ansetzen. Oder Valona, wenn der Typnacteil nicht wäre. Verdammte Unlichtpokemon! Auch wenn sein Zoroark selber eines war... Wie gut, dass niemand Gedanken lesen konnte.
Doch der Bursche fing dann an, mit seinem Pokemon zu schimpfen und Lucian nickte stolz. "Jaja! So ist es richtig! Ein Hundemon hat aufs Wort zu gehorchen!" Wie...eigentlich jedes andere Pokemon auch, aber das war Nebensache. Zaniel gehorchte sofort, was sein Frosdedje nicht tat. Auch sein Guardevoir nahm sich hin und wieder ein paar Freiheiten heraus. Bei Valona war es aber auch etwas anderes. Sie war sein erstes richtiges Pokemon und dementsprechend schon lange bei ihm!

Dann ertönte aber ein Schrei und ein wenig Überrascht blickte Lucian in die Richtung, aus die der Schrei kam. "Heute scheinen ja viele Persönchen in diesem Berg unterwegs zu sein!", meinte er und stemmte die Hände in die Hüfte. Neben dem Schrei war auch deutlich zu hören, dass die Person in ihre Richtung rannte. Auch das Zoroark stellte sich Neugierig hinter seinen Trainer und betrachtete das junge Mädchen mit ihrem Pokemon. Sie hatte eine interessante Kleiderwahl! "Nana, für eine feine Dame ziemt es sich doch sicher nicht, so durch eine dreckige Höhle zu rennen! Oder wirst du von jemanden geärgert?" Oho! Da konnte man auch mal freundlich sein. Lucian mochte Mädchen. Man konnte sie in so viele hübsche Kleider stecken! Man konnte richtige kleine Prinzessinnen aus ihnen machen! Sie beschwerten sich nicht einmal. Und wenn sie dann auch noch Koordinatoren waren...! Ob die Kleine wohl in diese Spalte fiel? Oder war sie eine gewöhnliche, langweilige Trainerin? Ihrem Aufzug nach zu urteilen, eher weniger. "Sag Mädchen, bist du eine Koordinatorin?" Natürlich musste diese wichtige Frage gestellt werden! Sonst würde Lucian wohl nie mehr glücklich werden. Und wenn sie sich verlaufen hatte, konnte sie sich ja der kleinen Gruppe hier anschließen. Der Bengel hatte sicher nichts dagegen.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Neroam Do März 29, 2018 11:38 pm



Ging der Typ wirklich davon aus, dass er erst elf Jahre alt war? Das kam ihm jetzt doch ziemlich seltsam vor. Oder sah er vielleicht wirklich sehr jung für sein Alter aus? Er hatte da nie drüber nachgedacht. Aber selbst wenn, der übertrieb doch maßlos! Trotzdem war er etwas irritiert. Er konnte diesen Mann, den er da vor sich hatte, einfach nicht einschätzen. Ob der sich immer so verhielt? Vermutlich. Verwirrt fragte er ihn: “Also eigentlich bin ich schon 17. Also kein Kind mehr, würde ich meinen. Oder soll ich das jetzt als Kompliment auffassen, dass ich jung aussehe für mein Alter?“ Wobei er eigentlich nicht mit einer vernünftigen Antwort rechnete.
Mit einer Sache hatte der komische Vogel allerdings recht, das musste er zugeben. Den Weg zu kennen war wirklich eine ganz andere Sache. Den wusste er wirklich nicht. Aber das war ja nichts Neues für ihn. Vielleicht hatte es ja doch einen Vorteil diesen Vogel getroffen zu haben. “Na gut, wenn Sie den Weg wissen, dann können sie uns ja hier heraus führen.“, sagte er in höflichem Ton.

Und dann kam wieder 'Kindchen'. Da konnte er nicht anders, als die Augen zu verdrehen. Aber gut, wenn er meinte. Der Blauhaarige hatte keine Lust auf diskutieren, daher sagte er nichts und beließ es einfach beim Augenverdrehen. Auch als der Typ seinem Zoroark irgendwas zuflüsterte, sagte er nichts, aber er dachte sich auch nichts weiter dabei.

Wenigstens wurde ihm, beziehungsweise Buddy, dann die Sache mit der Kopfnuss verziehen. Aber trotzdem musste er Buddy doch nicht gleich als Monster bezeichnen! Er war kein Monster! Eigentlich war er immer total lieb. “Er ist kein Monster.“, sagte er etwas trotzig. Ja, Buddy hatte Mist gebaut, aber trotzdem verteidigte sein Trainer ihn. Er ging zwar nicht davon aus, dass sein Gegenüber darauf großartig eingehen würde, aber dennoch fand er es richtig, das noch mal zu sagen.
Nur um sein Hundemon dann zurechtzuweisen. Musste ja irgendwie sein. Auf die Aussage, dass ein Hundemon aufs Wort zu gehorchen hatte, fragte er vollkommen ernst: “Nur Hundemon? Was ist denn mit anderen Pokemon? Ist das bei denen nicht so wichtig?“ Das interessierte ihn jetzt wirklich. Waren Hundemon da denn irgendwie besonders?

Aber er kam nicht mehr dazu, sich weiter mit der Frage zu beschäftigen. Da schrie doch wirklich schon wieder jemand herum. Was war denn heute los hier? Hatte er irgendwas verpasst, oder warum waren hier heute so viele Leute? “Scheint so. Komisch, sonst ist hier nie was los.“ Als das Mädchen näher kam und der komische Vogel als erstes meinte, dass sich solche Höhlen ja nicht für eine feine Dame eigneten, stöhnte er leise und verdrehte ein weiteres Mal die Augen. Das Mädchen tat ihm jetzt schon leid, dass es nun auch die Ehre hatte, auf diesen Kerl hier zu treffen. Naja wenigstens war dieser halbwegs freundlich. Aber als er sich ihre Kleidung ansah, dachte er sich, dass die beiden sich möglicherweise auch gut verstehen könnten. Er selbst sagte erst einmal nichts.
Während der Blauhaarige gespannt auf die Antworten, des Mädchens, auf die gestellten Fragen wartete, beobachtete Buddy neugierig das kleine Azurill. Es schien auf irgendwas aufmerksam machen zu wollen.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Gastam So Apr 08, 2018 4:30 pm

Inplay
mit Lucian und Nero
#02
Die beiden sahen das Donphan in der Höhle wohl einfach nicht. Dabei gab sich Azurill aber wirklich Mühe mit der Verständigung! Eventuell hatten sie auch einfach keinen Sinn für Ablenkungshöschen oder an dem Klischee mit dem Tunnelblick (hier sogar wortwörtlich) war etwas dran, sodass der Blick nicht nach oben gewandt wurde.
Während sie es nun ihrem Azurill gleichtat und ebenfalls Distanz zu den beiden verlor - wenn auch langsam, immerhin rannte sie Fleknoil bereits eine Weile hinterher - und erkannte, wie Zylindermann die Hände in die Hüfte gestemmt hatte.
So wurde ihr dann auch erklärt, dass sie als feine Dame nicht so durch eine dreckige Höhle rennen sollte. In der Tat verzog sich ihr Mundwinkel etwas und sie nickte etwas verbittert. Sie machte ihre Kostüme immerhin nicht, um sie gleich dreckig zu machen!
Der Fremde erkundigte sich dann schliesslich auch noch, ob sie denn von jemandem geärgert wurde. Achja, genau richtig, ihre Aufmerksamkeit wurde dank seinem eigenartigen Auftritt eingenommen, sodass sie Fleknoil vergessen hatte...!
Ja! Äh, ich... Sie war durch die Erkenntnis, dass sie den frechen Dieb vergessen hatte, etwas aus dem Konzept geworfen worden. Da das Fleknoil aber gerade seine Runde über ihre Köpfe zog (die sonderbare Kombination der beiden schien wohl auch sein Interesse geweckt zu haben), wollte sie keine Zeit mit grossartigen Erklärungen verschwenden und der Situation selbst Frau werden.
So warf sie einen Pokéball in die Luft gen Fleknoil. Kevin, schnapp es dir!, lautete der Befehl, ehe sich mitten in der Luft auch schon ihr einzig wirklich kampfwilliges Pokémon - dessen Namen übrigens nicht Kevin lautete, aber es wollte mit einem solchen gerufen werden, um "bedrohlicher" zu wirken - manifestierte, sich zusammenrollte, eine Rolle vollführte und in Richtung Hundemon zur Zornklinge ausholte.
Es dauerte einen Augenblick, ehe sie realisierte, was in ihr Sandamer gefahren war. Natürlich, sie war immer etwas ängstlich und vorsichtig vor Hundepokémon, da ging ihr Partner wohl davon aus, dass nicht ein niedlicher Flattermann, aber doch das hundeartigste Pokémon unter den anwesenden Pokémon hier gemeint war.
Nicht Soph-, entging ihr dann fast der wirkliche Name, weswegen sie innehielt, die Hand vor den Kopf hielt und den Blick vom Resultat abwandte. Es war wohl bereits zu spät. ...Kevin.
Sie nahm einen tiefen Atemzug, verspannte kurz die Zehen, ehe ihr Blick wieder zu den beiden Herrschaften glitt.
Das... ist blöd gelaufen. Es war nicht so, dass sie zu stolz war, eine Entschuldigung von sich zu geben, aber es fühlte sich unehrlich für sie an. Immerhin würde sie sich nur aus Höflichkeit entschuldigen! Schliesslich geschahen ihr viel zu viele Missgeschicke, da hörte sie irgendwann damit auf, sich übermässig schlecht deswegen zu fühlen. Sie hatte ja ohnehin schon schnell schlechtes Gewissen.
Also versuchte sie die Situation zu rationalisieren und eben das Offensichtliche auszusprechen. Irgendwas ändern konnte sie ohnehin nicht mehr und ihr Sandamer wich zumindest nun zurück, da es zwar seine Attacke nicht unterbrochen konnte, die Worte seiner Trainerin aber trotzdem deutlich wahrgenommen hatte.

Als sich Zylindermann danach erkundigte, ob Silvana denn eine Koordinatorin wäre, war das Missgeschick bereits ziemlich gut aus dem Kopf verbannt und ihre Augen begannen zu strahlen. Sie hatte die Koordiantor-Austrahlung; Mission erfüllt! Da hatte sie sich also definitiv für das richtige Outfit entschieden. Aber gut, er schien ja ohnehin auch ein Mann vom Fach zu sein.
Genau!, kam es mit einem enthusiastischen Nicken von ihr und ihr Azurill legte neben ihr eine kleine, niedliche Zwinkerpose ein. Silvana Riley, stellte sie sich schliesslich vor, da sie es vorzog, nicht weiterhin mit "Mädchen" angesprochen zu werden. Dabei nahm sie auch ihren Zylinder ab und legte zusammen mit ihrem Azurill eine kunstvolle Verbeugung hin.
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Re: Bergmitte

Beitrag von Neroam Sa Jun 09, 2018 1:18 pm

Auf die Frage des seltsamen Typen, ob sie von jemandem geärgert worden war, schien sie etwas verwirrt. Gleich darauf warf das Mädchen einen Pokeball in die Luft, aus dem ein Sandamer herauskam, das irgendwas oder irgendjemanden schnappen sollte. Etwas irritiert schaute Nero sich um und fragte sich wen oder was es denn schnappen sollte. Doch bevor er sehen konnte, wer oder was nun das Ziel war, realisierte er eine Sekunde zu spät, dass versehentlich sein eigenes Pokemon angegriffen wurde. Immerhin war Buddy schnell genug um sich selbst zu helfen und konnte den Angriff gerade noch mit Schutzschild abwehren.
Nach einem kurzen Moment der Erleichterung, begann er sich zu fragen, ob sie ihr Pokemon wirklich ‘Kevin‘ genannt hatte. Er selbst fand den Gedanken, sein Pokemon ‘Kevin‘ zu nennen, irgendwie befremdlich. Aber gut, jeder wie er wollte, im Grunde war es ja auch nicht wichtig.
Sie meinte schließlich, dass es blöd gelaufen war, darauf antwortete er: “Schon gut, ist ja nichts passiert.“  Solange das ganze keine böse Absicht hatte, war sowas keine große Sache für ihn, Missgeschicke geschahen eben, ändern konnte man es sowieso nicht. Er nahm es Leuten nicht übel, wenn sowas passierte, da jedem mal Fehler oder Missgeschicke geschahen. Und da ja eh nichts passiert war, war die Sache damit auch für ihn erledigt.

Dann meldete der komische Vogel sich wieder zu Wort und frage das Mädchen, ob es Koordinatorin wäre. Sie bestätigte es und das erklärte nun auch ihr ungewöhnliches Outfit. Vielleicht war der andere Typ ja auch Koordinator? Das würde vielleicht auch sein ebenso ungewöhnliches Auftreten erklären.  Das Mädchen verbeugte sich nun gemeinsam mit ihrem Azurill und stellte sich als Silvana Riley vor. Wo sie schon dabei waren, hielt er es für angemessen, ebenfalls seinen Namen zu verraten: “Ich bin Nero.“ Allerdings hielt er es nicht für nötig, auch den Nachnamen zu erwähnen. Warum auch? Er wollte schließlich mit seinem Vornamen angesprochen werden, da war der Nachname doch egal.
Erst jetzt viel ihm auf, dass der komische Vogel gar nicht mehr neben ihnen stand. Hatte er sich jetzt einfach aus dem Staub gemacht? Ohne einen weiteren Kommentar? Irgendwie passte das ja nicht so recht zu ihm, fand der Blauhaarige. Aber traurig darum war nicht, der Typ war einfach total seltsam gewesen und nervig obendrein.
Aber da auch Silvana scheinbar direkt wieder gehen musste, machte auch er sich nun auf den Weg. Schon komisch, erst war hier viel zu viel los, für die sonstigen Verhältnisse und dann verschwanden alle wieder so schnell wie sie gekommen waren.

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