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Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Fr Sep 18, 2015 7:45 pm

Turm des Himmels

Der Turm des Himmels liegt im Norden der Route 7 und ist als Ruhestätte verstorbener Pokemon bekannt. Der Turm ist sehr hoch und hat mehrere Stockwerke, in denen sich verschiedene Gräber der Pokemon befinden. Eine Glocke läutet zu bestimmten Zeiten die Seelen läuternde Kräfte bergen soll.
Die Spitze des Turmes kann man ebenfalls betreten und dort die große Glocke begutachten.

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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Fr Sep 18, 2015 8:16 pm

cf: Route 7 | Turm des Himmels, mit Silvester | 017
Seufzend hatte Saari genickt und sich anschließend ins Gras gesetzt als Silvester zustimmte sie zum Turm des Himmels zu begleiten, aber vorher noch ein bisschen trainieren wollte. Silvester und seine blöden Trainingseinheiten! Immer musste er kämpfen und seinen Pokemon neue Attacken beibringen - wäh wäh wäh. Sie verschränkte die Arme vor der Brust nachdem sie Othello auf ihren Schoß gesetzt hatte und nickte Macbeth zu als jener sich neben sie ins Gras setzen wollte, weiterhin mit dem Fiffyen auf den Armen. Das Unlicht-Pokemon war mittlerweile wieder wach aber schien noch immer nicht selbst laufen zu wollen, aber das Mogelbaum schien sich in seiner Mutter-Rolle auch nicht gerade unwohl zu fühlen; demnach sollten sie halt machen wie sie wollten.
Nachdem Saari genug geschmollt hatte lockerten sich ihre Arme wieder und sie stützte sie stattdessen nach hinten ins Gras um sich ein wenig zurück zu beugen während sie Silvester und seinen Pokemon beim Kampf zusah. Die gegnerischen Pokemon konnten einem schon Leid tun, keine Frage.. das arme Fasasnob wurde ja halb umgebracht! Nun gut, nicht wirklich, aber.. fast.. ja! Nichtsdestotrotz musste Saari sich eingestehen dass die Pokemon ihres Bruders um einiges stärker waren als ihre - natürlich gab sie das nicht gerne zu (und ihm würde sie das schon mal überhaupt gar nicht nie sagen!) und war daher auch in gewisser Weise froh darüber, ihn noch nicht herausgefordert zu haben. Sie wusste, dass Silvester ein sehr guter Kämpfer war (auch das würde sie vor ihm nicht zugeben) sonst wäre er ja kein Top 4 Mitglied, aber irgendwann würde sie ihn besiegen können! Alles was sie dafür brauchte waren.. ein Haufen Wasserpokemon, hah! Ihr Blick verengte sich amüsiert als hätte sie gerade den diabolischsten Meisterplan überhaupt entworfen - gut, dass Silvester ihr Grinsen gerade nicht sah!
Sie musste sich also mit Wasserpokemon ausrüsten.. Welche Wasserpokemon gefielen ihr denn so.. Nachdenklich legte Saari den Kopf in den Nacken und dachte darüber nach, welche Wasserpokemon sie überhaupt kannte. Saari war ja schon immer ein Fan von Turtok, aber an ein Starterpokemon zu kommen war immer unheimlich schwierig.. aber es wäre auf jeden Fall auf ihrer Liste, keine Frage! Lumineon mochte sie auch sehr gerne weil es einfach unheimlich schön und süß war, aber wo bekam man ein Lumineon her wenn man sich nicht ans große weite Meer traute? Und Saari hielt es nicht für Wahrscheinlich zufällig jemandem zu begegnen der gerade Lust hatte ein Lumineon zu tauschen.. ha. Plötzlich fielen ihr drei Pokemon ein, die sie ohne umschweife sofort in ihr Team aufnehmen würde wenn sie sie sehen würde! Starmie, Kabutops oder Amoroso! Letztere beiden wären allerdings schwer zu bekommen, schließlich waren das Fossilpokemon.. aber Starmie, beziehungsweise Sterndu, wäre bestimmte im Bereich des Möglichen.. He he he.. Allerdings musste sie dafür auch ans Meer.. und damit hatte sich das auch wieder erledigt.
Silvester riss Saari wieder aus ihren Gedanken - offenbar war er mit seinem Training fertig und war nun bereit dazu den Turm zu betreten. "Ähh, ja sicher!", murmelte sie und rappelte sich auf.. hoffentlich hatte er nicht gemerkt, dass sie gar nicht aufgepasst hatte.. ha..

Es dauerte nicht allzu lange bis sie das große Gebäude auf der Route erreicht hatte. Der Turm gefertigt aus Stein ragte hoch in die Luft und sah irgendwie.. komisch aus? Welcher Architekt da auch immer am Werk war, er hatte Phantasie.. oder so. "Wow.", meinte sie staunend und legte den Kopf in den Nacken um bis zur Spitze des Turmes zu sehen. Saari sah jedoch wieder nach unten um Macbeth anzusehen. "Pass bitte auf, dass das Fiffyen keinen Unsinn baut. Das ist eine Gedenkstätte und da muss man ruhig und respektvoll sein.", erklärte sie dem verantwortungsbewussten Mogelbaum, das daraufhin nickte. Doch das Fiffyen schien ohnehin keine Lust zu haben etwas anzustellen und döste bereits wieder in den Armen des Gesteinpokemons.
Saari trat vor Silvester in den Turm ein und sah sie staunend um. Es war wirklich riesig da drin! Doch es dauerte auch nicht lange bis dieses mulmige Gefühl sie überkam, das man auch hatte wenn man über Friedhöfe oder so etwas lief. Sie trat weiter in das Gebäude und musterte die verschiedenen Grabsteine am Boden. Vor manchen standen einige Menschen mit Blumen und trauerten, was Saari sofort auch traurig stimmte. Sie wüsste gar nicht was sie tun würde wenn eines ihrer Pokemon starb.. Wann starben Pokemon überhaupt? Das Mädchen legte die Stirn in Falten und streichelte Othello sanft über den Kopf, der während des kleinen Ausflugs nun ruhig in ihren Armen lag und sich umsah.
Der Raum war lediglich mit Kerzen beleuchtet und durch das Tageslicht das durch die Fenster fiel; allerdings waren die Fenster auch nicht sehr groß so dass das Licht was hindurch fiel auch nicht viel nützte. Saari lief so weit es ging am Rand des runden Raumes um die Menschen an den Gräbern nicht zu stören; sie wollte auch nicht zwischen den Gräbern durch die kleinen "Gänge" laufen, denn irgendwie.. schien das für sie nicht richtig. Sie kannte keines der verstorbenen Pokemon, da wollte sie auch nicht zwischen ihnen durch laufen.

Saari wandte sich zu Silvester und sah zu ihm hoch, ehe sie zu der Wendeltreppe deutete die ein Stockwerk nach oben führte. "Wollen wir auf das Dach gehen? Da ist eine große Glocke die immer geläutet wird.", flüsterte sie ihm zu und sah abwartend zu ihm hoch. Er würde vermutlich ohnehin Ja sagen, sonst wäre es ja nicht Silvester..! Aber sie wollte ihren großen Bruder nun auch nicht zu irgendetwas zwingen (hah, hätte sie aber trotzdem wenn er Nein gesagt hätte!); aber es sprach nun mal auch für die Turmspitze, dass man sich dort ungehindert unterhalten konnte. Saari empfand es als respektlos hier nun in normaler Lautstärke über Themen zu reden die nicht hier her gehörten (Welche Themen passten denn überhaupt zu einem Pokemon Friedhof..?).

Während sie Silvester Zeit gab um zu antworten sah das Mädchen sich um und entdeckte ein kleineres Mädchen, ungefähr 10 Jahre alt, das ebenfalls vor einem Grabstein saß. Eine ältere Frau war bei ihr, vermutlich ihre Mutter, und hatte den Arm auf ihre Schulter gelegt während das Mädchen weinte. Saari verzog das Gesicht und wandte sich ab.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam So Sep 20, 2015 6:50 pm

#016
Der Turm des Himmels


tbc. Route 7

Als Silvester vor dem Turm stand, war sein erster Impuls, das gewaltige Koloss von Ophelia wieder in ihren Ball zu schicken - sie sah ihn vorher ziemlich miesepretrig an, wurde sie heute doch immer wieder herausgeholt und wieder zurückgeschickt; der Herr sollte sich gefälligst entscheiden! - und wieder mit Apple unterwegs zu sein. Das Corasonn wurde, je näher sie dem Turm (seltsam sah er aus) kamen, ruhiger und besonnener, es blieb in der Nähe ihres Trainers und schien beinahe andächtig zu sein; scheinbar spürte es auch die besondere Atmosphäre, die der Turm so ausstrahlte.
Nur der wohl eher unsensible Silvester wurde aus dem Turm nicht schlau, denn so richtig wusste er das beeindruckende Gebäude noch nicht zuzuordnen; bis Saari von einer "Gedenkstätte" sprach, allerdings nicht an ihn, sondern an Macbeth gerichtet. Mit dieser leisen Vorahnung gingen sie beide in den Turm hinein, und sein Blick wurde nachdenklich, als er die vielen Grabsteine sah. Ach, das war hier also, so eine Art Friedhof für ... keine Ahnung ... Er sah sich die Grabsteine eher abwesend näher an, aber irgendwann kam er auch auf die Idee, dass hier verstorbene Pokémon lagen und ihm lief es dann doch kalt den Rücken hinunter. Wann ...? Der Tod war hier so präsent ... Und irgendwie doch ungreifbar.
Die anwesenden Leute störten ihn nicht sonderlich und auch er störte ausnahmsweise mal niemanden, indem er einfach dem Treiben seiner kleinen Schwester zusah. Er war nahe dem Eingang stehen geblieben und auch Apple blieb dicht bei ihm, war ihr doch irgendwie unwohl, einfach fröhlich herumzuhüpfen ... In Gedanken versunken stand er ruhig da und wartete, bis Saari (hoffentlich) wieder an seiner Seite erscheinen würde.

Tatsächlich kam sie auch bald zurück und schlug vor, nach oben zu gehen. Hier lagen Gräber, vielleicht war es oben anders ...? Na, wahrscheinlich, oder? Immerhin hatte Silvester seiner Schwester zugehört und ihr zufolge gab es oben eine Glocke und in der Nähe von einer wahrscheinlich großen Glocke wollte doch nun wirklich niemand (oder sehr wenige) Menschen wie Pokémon zur Ruhe gebettet werden, oder?
"Können wir gerne machen", flüsterte Silvester als Antwort zu seiner Schwester zurück, sich an ihre Lautstärke anpassend (er hatte sich ein wenig zu ihr herunter gebeugt, damit er nicht lauter als ohnehin sprechen musste). Noch immer störten ihn die Anwesenden nicht und noch immer störte Silvester niemanden. Irgendwie kam es ihm seltsam vor zu flüstern, aber es gab Orte, an denen das angebrachter war - in Theatern, Opern, Kinosälen, ... Unzählige, aber keiner hatte ihm so ein Schaudern bereitet. Eine seltsame Melancholie befiel den selbstsicheren jungen Mann. Wahrscheinlich lag es daran, dass er für gewöhnlich solche Orte nicht besuchte; irgendwie interessierte ihn so etwas nie ... Aber es gab bekanntlich für alles ein erstes Mal!

Silvester bemerkte Saaris Blick nach irgendwohin, wo ein kleines Mädchen vor einem Grabstein hockte, weinend, und eine ältere Frau - er tippte automatisch Mutter - war ebenfalls bei ihr. Ganz leicht, nur minimal hob sich seine Augenbraue zu einem skeptischem Blick. Manchmal war es doch seltsam, wohin manche Wege führen konnten - das Mädchen war kaum älter als Saari und hockte doch schon hier ... Mit einer wortlosen Geste bedeutete er Saari, dass sie losgehen konnten und setzte sich selber in Bewegung, Apple trauernd den Menschen nachblickend, aber bei Silvester bleibend.

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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Fr Sep 25, 2015 10:21 am

Turm des Himmels, mit Silvester | 018
Auch Silvester schien die Aura im Turm des Himmels niederzuschlagen, zumindest machte er so den Eindruck. Damit wäre also bewiesen, dass Silvester doch kein emotionsloser Stein (Ha, welch' Ironie!) war sondern durchaus einen kleinen Funken Mitgefühl spüren konnte! Saari lächelte ihren Bruder an als er meinte sie könnten auch nach oben gehen, dankbar dafür, dass er wohl auch das Mädchen bemerkt hatte, das kaum älter als sie selbst war.
Saari kam nicht darum herum sich selbst in diese Situation zu projizieren. Was, wenn sie statt des Mädchens vor diesem Grab stand und statt seinem Pokemon lag dort Tybalt begraben? Im Bauch des Weißhaarigen Mädchens machte sich ein mulmiges Gefühl breit, was dazu führte, dass sie ihre Augen von dem Geschehen abwandte und zur Treppe sah, die nicht allzu weit entfernt war. Nickend, gen Silvester, ging sie dann auf die gewundene Treppe zu und stieg langsam die Stufen hinab.
Die beiden kamen noch an mehreren "Stockwerken" mit steinernen Grabsteinen vorbei, doch keines von ihnen betraten sie. Wieso auch? Sie hatten keinen Grund dazu. Das Mädchen kam jedoch nicht darum herum immer einen Blick in die Räumlichkeit zu werfen als würde sie etwas auffangen wollen, was ihr sonst entgehen könnte - aber zu ihrer Überraschung erblickte sie rein gar nichts was sie dazu veranlassen könnte, die Treppe zu verlassen.

Bis sie dann ganz oben angekommen waren. Die Treppe hörte am Dach auf und Saari übersprang eifrig die letzte Stufe um sich umzuschauen. Eigentlich war das Dach überhaupt nicht spektakulär. Es war einfach ein... Dach. Wie der ganze Turm war es Rund, um die Abhänge herum waren Absperrungen gebaut damit kein Mensch hinunter fiel. An einigen Stellen waren ein paar Bänke aufgestellt auf die man sich setzen konnte, mit direktem Blick auf die große Glocke die am nördlichsten Punkt des Daches stand. "Wow!", rief Saari erstaunt aus und musterte das alte Ding. Die Glocke bestand aus Bronze und sah wirklich schon sehr alt aus. "Hoffentlich fängt sie nicht an zu läuten solange wir hier oben sind, was?", meinte sie dann an Silvester gewandt und grinste während sie zum Geländer ging. Von hier oben konnte man die ganze Route sehen und sogar am Horizont die Umrisse einer nächsten Stadt - uuuh! "Gehen wir da als nächstes hin?", fragte sie ohne sich umzusehen. "Und welche Stadt ist das überhaupt?" Saari legte den Kopf auf das Geländer und dachte angestrengt nach. Panaero City konnte sie von hier aus noch gut sehen, demnach musste das dahinten eine andere Stadt sein. "Oh, ich glaube, ähm.. Nevaio City?" Nun wandte sich das Mädchen doch um und sah ihren Bruder besserwisserisch an; sie hob sogar einen Zeigefinger in die Luft. "Davor ist aber auch noch der Wendelberg, da gibt es viele Gesteinspokemon! Willst du da hin?" Saari ließ es jetzt mal aus zu sagen, dass sie unbedingt auch den Berg besuchen wollte, schließlich hatte sie Silvester schon dazu gezwungen mit ihr den Turm des Himmels zu besuchen. Sie hätte aber auch nichts dagegen gehabt weiter zu Nevaio City zu wandern, da gab es ihres Wissens nach nämlich eine Wettbewerbshalle!
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 2:44 pm

#017
Oben auf dem Turm


Oh, welch liebliches Geschöpf, was für ein kleiner Sonnenschein seine kleine Schwester doch war, als sie ihn so leicht anlächelte! Silvester sah wieder zu dem anderem Mädchen, nur ganz kurz hinüber, als er Saaris Blick folgte, stupste sie dann ganz sanft zum Weitergehen an - er konnte sich grob vorstellen, was Saari sich in ihrem Innerem ausmalen musste, da sie und das kleine Mädchen sich nicht unbedingt weniger ähnlich sahen, aber das war es auch schon; irgendwie stellte er sich sein Corasonn wohl als unsterbliches Wesen vor, zumindest packte ihn der Tod nicht richtig am Kragen, eher entgleitete stets der Arm des Top 4-Mitgliedes dem langjährigem Begleiter der Menschheit.
Sie stiegen die Treppen hoch, immer weiter hoch; Saari blickte scheinbar immer wieder in die Räume hinein, Silvester dagegen beschwerte sich innerlich über die vielen Treppen, ehe sie endlich - so seine Meinung - ganz oben angekommen waren.

Der Wind frischte auf, als Silvester die letzten Stufen nach oben erklomm, während das übereifrige Corasonn sich schon lange neben seine weißhaarige, kleine Schwester gestellt hatte, um den Ausblick zu genießen. Zumindest waren da Absperrungen, so konnte die munteren Damen (oder so, Saari und Apple eben) nicht herunter fallen, sollten sie es einmal zu dick aufgetragen haben. Erst als Saari ihren Kommentar zu der Glocke abgab, bemekte der Blindfisch von Egozentriker die große, eigentlich nicht übersehbare und bronzefarbene Glocke, etwas weiter weg von ihnen. Interessiert musterte er das große, alte Werk einer Zeit, in der er wahrscheinlich noch nicht einmal geboren war, und nickte anerkennend. Es hatte schon etwas Monumentales. "Wäre zumindest nicht gerade günstig", schmunzelte er daraufhin, und sah sich weiter auf dem Dach um, das sich eigentlich nicht so viel von anderen Dächern unterschied - bis auf die Tatsache, dass es vielleicht ein Dach einer Ruhestätte für verstorbene Pokémon war; etwas, wohin er wirklich nicht in naher Zukunft noch einmal gehen möchte ... Er legte den Kopf leicht nach vorne. Gedanken an Tod, Verderben und Sterben waren wirklich nicht das, was er oft las oder worüber er oft nachdachte (dafür sorgten schon die Schnulzen als Zu-Bett-geh-Lektüre und alles).
Saari war schon wieder auf Trab und wieder bemerkte sie etwas vor ihm, was er vorher eben nicht gesehen hatte - die Umrisse einer ihm unbekannten Stadt in einer ihm noch unbekannten Region. Er kniff die Augen zusammen. "Ich denke, dass das keine schlechte Idee ist", gab er also von sich, während er es aufgab, die Stadt näher sehen zu wollen - irgendwie hatte er dann doch keine Lust darauf, er würde sie ja ohnehin sehen, oder nicht?
Aufmerksam hörte er der ausführlichen Beschreibung ihres bevorstehenden Weges, vorgetragen von seiner kleinen Schwester, zu und ging währenddessen weiter zu ihr hin, um dann neben ihr stehen zu bleiben, um dem schwachen Wind zu gewähren, seine Haare sanft zu bewegen. Der Wendelberg ... schien interessant zu sein, wenn er Gesteinspokémon beherbergte. Wer weiß, vielleicht kannte er die Gesteinspokémon dieser Region ja gar nicht oder doch zum Teil? Es war zwar nicht sein ausdrücklicher Wunsch gewesen, Gesteinstrainer zu werden, aber diese Pokémon faszinierten ihn dann doch mit der Zeit mehr und mehr ... "Das wäre sicherlich interessant", gab er also seiner kleinen Schwester zu verstehen, dass sie den Berg wohl auch besuchen gehen würden; vielleicht waren die wilden Pokémon auch gut für eine Trainingseinheit? (Ja ja, nur den Kampf im Kopf - war ja klar.) "Willst du denn auch dahin oder doch lieber schnell in die nächste Stadt?", fragte er sie dann aber doch mit leicht schief gelegtem Kopf. Ging ja gar nicht, dass er sie irgendwohin zwang oder so!

mit Saari
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Sa Okt 03, 2015 4:48 pm

Turm des Himmels, mit Silvester | (19)
Mit einem wirbelnden Schwung wandte Saari sich zu ihrem Bruder um und grinste ihn schelmisch an, als hätte sie in ihrem Kopf gerade den bösesten Plan aller Zeiten geschmiedet, auf den selbst der diabolischste Fiesling neidisch wäre. ... Statt ihn jedoch preiszugeben hob sie beschwichtigend die Hand und sprach anschließend weiter. "Mein lieber Silvester!" Professionell wurden die Hände hinter dem Rücken verschränkt und der Oberkörper leicht nach vorn gebeugt - wäre sie doch nur größer als Silvester, dann hätte das ganze noch einen viel besseren Effekt (von oben auf ihn herunterschauen und so, heh?)! Das kleine Mädchen räusperte sich kurz, ehe sie mit ihrer Rede fortfuhr. "Ich will natürlich alles sehen, was diese Region zu bieten hat! Bis auf die kleinste Höhle und den tiefsten Meeresgrund!" Bei letzterem stutzte sie kurz verwundert und schüttelte den Kopf. "Ich revidiere, letzteres eher nicht.. Aber irgendwann bestimmt! Wenn ich mir mal ein U-Boot kaufe oder so etwas. Ich meine, wer kann schon unter Wasser atmen." Sie löste die Haltung ihrer Hände um sich mit dem rechten Zeigefinger einen Vogel zu zeigen - und damit war dieser spaßeshalber ernst gemeinte Vortrag auch schon vorbei und sie grinste ihren Bruder wieder an.
Mit einem Mal warf sie die Arme in die Luft (nachdem sichergestellt wurde, dass sie Othello so nicht den Turm hinunter warf...) und grinste ihren großen Bruder an. "Klar will ich den Wendelberg sehen!", rief Saari dann enthusiastisch und ballte die Hand zu einer Faust. In ihren Augen blitzte der Siegeswille auf und funkelte Silvester herausfordernd an. "Und dann werden Othello und ich deine geliebten Gesteinspokemon zerschmetter, mhehehehe..." Als hätten die beiden diese Aktion abgesprochen ballte nun auch Othello seine Pranke zu einer Faust und funkelte Silvester ebenso siegessicher an... dass mit "geliebte Gesteinspokemon" eigentlich die Pokemon gemeint waren die im Berg lebten und nicht die, die Silvester im Team hatte, wurde einfach mal verschwiegen. War ja auch nicht wichtig...!

Nachdem sich die Haltung der beiden wieder entspannt hatte hob Saari die Augenbrauen vielsagend und hüpfte wieder in Richtung Treppe nach unten. "Ich glaube im Wendelberg gibt es sogar dieses Pokemon..", erklärte sie und schob sich eine imaginäre Brille hoch.. "... das aussieht wie ein Bronzel, nur mit Eis bedeckt! Ich hoffe das sehen wir! Los, komm!" Und wuuusch - schon stürmte das Mädchen die Treppe hinunter und die weißen Haare flogen nur so umher. Lediglich als sie die Eingänge zu den verschiedenen Räumen der Grabstätten erreichte verlangsamte sie ihr Tempo, sie wollte schließlich niemanden stören und schon gar nicht eine Aura des Enthusiasmus und Spaß in einem Ruheort für verstorbene Pokemon ausstrahlen..
Durch ihr Tempo hatte Saari den Ausgang des Turmes schneller erreicht als Silvester, der ohnehin immer eine lahme Ente war! Dagegen musste Saari eigentlich dringend mal etwas tun...! Während sie vor dem Turm auf Silvester wartete legte sie nachdenklich die Hand an ihr Kinn und dachte darüber nach, welche Beeren oder Tränke die Schnelligkeit von Pokemon erhöhte. Vielleicht flößte sie ihm ja ohne sein Wissen irgendwann mal ein Carbon ein, damit er seinen Popo schneller bewegte... Mwahahah...

"Los, hier her!", rief sie ihm zu als die Silhouette ihres Bruders endlich aus der Tür des Turmes trat - rannte jedoch selbst bereits los.
tbc: Wendelberg
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Mo Okt 12, 2015 3:35 pm

#019
Kampfansagen und der weitere Weg


Er schmunzelte bei der kleinen "Darbietung", wie er sie insgeheim nannte, seiner kleinen Schwester. Es war aber auch zu schade, dass er einen "klitzekleinen" Ticken größer als die weißhaarige Mademoiselle war! "Aber natürlich", pflichtete er ihr mit gehobener Brust und einer anschließenden, angedeuteten Verbeugung bei, "Wie konnte ich das nur nicht wissen, verzeiht." Er schlug einen dezent gekünstelt wirkenden, höflichen Ton an, der tatsächlich so etwas wie höflich gemeint war, aber eine überspitzte Art hat. Bei ihren letzten Worten konnte er sich wiederum das kleine Grinsen nicht verkneifen, wie auch die Handlung, ihr ganz kurz durch die Haare zu fahren. "Ganz sicher", meinte er nur ironisch, eine leise Skepsis wohnte in den Worten bei, "Da will ich aber zu gerne beiwohnen, wenn es soweit ist ~" Er grinste sie herausfordernd an; er wäre schon mächtig stolz auf sie, wenn sie ihre Angst vor dem Meer (die er ganz sicher nicht hatte, wo er einmal auf einer Insel gelebt hatte, ha ha) überwinden würde. Wie er gehört hatte, sollte es auch eine Wettbewerbshalle am Meer oder am offenem Wasser geben; aber das erwähnte er gerade jetzt wohl eher nicht.
Bei ihren folgenden Worten hob Silvester skeptisch eine Augenbraue. Meine geliebten Gesteinspokémon zerschmettern ...?, wiederholte er in Gedanken die gehörten Worte und erwiderte ebenso siegessicher, sein ganz normales, ebenso siegessicheres Lächeln wieder erlangend: "Das werden wir ja sehen ~" Zwar hatte er nicht vor, unbedingt jetzt schon gegen seine Schwester zu kämpfen, aber man konnte so eine glasklare Kampfansage nicht unkommentiert lassen! Er verschränkte die Arme und sah sie - ha! - leicht von oben herab an, indem er sich kerzengerade, ein wenig lässig, hinstellte und na ja, seine Größe, die manche Menschen zwar übertrafen, zur Schau stellte. Ohohoho, sie werden ja sehen! ... Ja.
Irgendwie gespannt auf den Wendelberg war er ja schon, immerhin kannte er die Gesteinspokémon dieser Region nur mäßig; so richtig viel war er in Einall ja auch nicht gewesen. Ob er sich eines von ihnen in sein Team holen sollte ... Momentan würde er wohl doch lieber seine vorherrschende Mannschaft trainieren gehen!
(Dass diese gegenseitigen Kampfansagen auf dem Dach eines Friedhofs statt fanden, schien keinen der beiden Geschwister mehr sonderlich zu interessieren ... ~)

Während sich die Gemüter beruhigten, faselte seine kleine Schwester von einem Pokémon, unter dem er sich nichts vorstellen konnte - klar, wo er sich doch nur mit einem gewissem Typen auskannte und den Rest geflissentlich ignorierte ... Aber ehe er etwas sagen konnte, stürmte sie auch die Treppe nach unten hinunter. Apple sah ihr staunend hinterher und zupfte an dem Hosenbein ihres Trainers, sie wollte auch endlich Bewegung haben! Oder so. Wissend nickte Silvester und setzte sich in gewohnt langsamem Trott voran, stieg gelassen die Treppen hinunter und nahm sich Zeit, seine Umgebung noch ein wenig zu schildern (war ja alles aus Stein - ha ha ha), ehe er wieder aus dem Turm des Himmels herauskam und vor dem Eingang stand, wo schon eine eifrige Dame auf ihn wartete.

... Äh, also, fast wartete. Sie rief ihm etwas zu und lief dann auch schon direkt wieder los ... Seufzend, aber lächelnd, trottete Silvester ihr in einem sogar etwas schnellem Tempo hinterher, um sie nicht aus den Augen zu verlieren; immerhin hatte er ihren Eltern versprochen, gut auf sie aufzupassen!

tbc. Der Eisfelsen, Wendelberg

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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam Sa Aug 19, 2017 12:54 pm

mit Sancha | #10
[cf: Panaero City - Villa Nypan]

Winston hatte große Freude daran gehabt, mit Sancha entsprechende Blumen im Garten herauszusuchen. Weiße Blumen, die ein Symbol der Trauer, doch gleichzeitig auch ein Symbol der Reinheit sein konnten. Besonders Lilien hatten es ihm in dieser Hinsicht angetan. Die langen, grazilen Stängel zusammen mit den sich weit entfaltenden Blütenkelchen erschienen ihm stets so, als würden sie die ihnen angedachte Nachricht in den Himmel rufen.
So hatten sie sich entsprechend ausgerüstet auf den Weg zum Turm des Himmels gemacht. Das Palimpalim des Butlers schwebte fröhlich voran, wohl ein wenig aufgeregt darüber, seine alte Heimat wieder einmal zu besuchen. Winston hatte noch einen Regenschirm mitgenommen, da der Himmel ein wenig bewölkt aussah. Zwar hoffte er nicht, dass es regnen würde und rechnete auch nicht damit, aber sicher war sicher. Route 7 war schließlich ziemlich bekannt für seine plötzlichen Wolkenbrüche.

So standen sie letztendlich vor dem Turn des Himmels, an dessen Eingang der Violetthaarige zunächst ehrfürchtig aufsah. "Ich fühle mich jedes Mal, als wäre ich das erste Mal hier, wenn ich diesen Ort aufsuche.", kommentierte er das Gefühl, das ihn in diesem Augenblick ergriff und lächelte Sancha anschließend zu. Er kannte den Weg zu Thunders Grab ebenfalls, doch wollte er seiner Herrin nun den Vortritt lassen. In seinen Augen wäre dies nur angemessen.
Corrin war hingegen jedoch schon einmal etwas vorausgeschwebt und kundschafte die große Grabhalle im Erdgeschoss aus. Es waren noch wenige andere Menschen anwesend, die entweder die Gräber besuchten oder aus anderen Gründen hier waren. Obwohl es sich beim Turm des Himmels um einen eher stillen Ort handelte, konnte man wohl sagen, dass er nie komplett unbesucht war.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Gastam So Dez 03, 2017 7:08 pm

cf: Panaero City - Villa Nypan

Wie immer hatte Winston bewiesen, dass man sich was Blumen anging, auf ihn verlassen konnte. Die Lilien die er ausgewählt hatte, waren wirklich schön und die Weißhaarige war sich sicher, dass sich das Luxio darüber freuen würde. Aber wer würde sich nicht darüber freuen, wenn man Blumen zum Grab brachte? Man freute sich doch immer über diese Art von Aufmerksamkeit, oder nicht? Immerhin bewies man damit, dass man die Personen nicht vergaß. Und Sancha würde sich hüten, ihr kleines Luxio zu vergessen! Außerdem sahen Blumen, besonders weiße, auf einem Grab schön aus.
Zufrieden mit der Blumenwahl folgte Sancha ihrem Butler zum Turm des Himmels. Begleitet wurde sie nur von ihrem Traunfugil. Ihre anderen beiden Pokemon blieben in ihren Bällen. Ob sie nun einfach zu faul waren, oder sonstige Gründe hatten, warum sie nicht aus dem Ball wollten, war Sancha egal. Aber Befana war eh lieber draußen und begleitete ihre Trainerin so.

Es dauerte auch nicht lange und die kleine Gruppe stand vor dem Turm des Himmels. Die Aussage ihres Butlers konnte die Hexe nur zu gut nachvollziehen. Egal wie oft sie schon hier war, es war immer etwas besonderes, diesen Turm zu betreten. Die Atmosphäre war so gänzlich anders, wie draußen! Es war irgendwie immer so, als würde man eine andere Welt betreten. Eine Vorstellung, die der Weißhaarigen durchaus gefiel! “Es ist eben ein besonderer Ort.“ An welchem Ort trafen Mensch und Geist denn auch sonst aufeinander?
Da Winston ihr den Vortritt ließ, wartete Sancha auch gar nicht lange und betrat zusammen mit Befana den Turm. Sofort war es viel leiser und für manch einen mochte es drückend wirken, so nahe bei den Toten zu sein. Aber nicht Sancha, die sich sogleich viel wohler fühlte. Sogar ein kleines Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, ehe sie weiter ging und das Grab von Thunder suchte. Die anderen Besucher des Turms ignorierte die Giftmischerin, wollte sie doch ebenfalls nicht dabei gestört werden, wenn sie ihr verstorbenes Pokemon besuchte. Die Lilien sollte Winston aber auf das Grab legen. “Es ist schon eine Weile her, seit wir hier waren.“, flüsterte die Weißhaarige und strich mit der Hand über den weißen Grabstein. Eine dünne Staubschicht hatte sich gebildet und Sancha machte sich sogleich daran, den Staub komplett runter zu wischen. Er hatte hier nichts zu suchen. “Wir sollten öfter hierher kommen.“ Und diesen dämlich Staub vom Grab fernhalten!
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam Di Jul 24, 2018 4:43 pm


Nanna Sagah

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#031 with „Severin Calvagh“


Bald würde sie oben angekommen sein. Sie schnaufte ein wenig, während sie die Stufen zur Spitze des Turms des Himmels hinauf stieg. Es war nicht das erste Mal, dass sie in den letzten sechs Monaten hierher gekommen war. Seit jenem Tag, an dem diese mysteriösen Pokémon über Stratos City und Rayono City hereingebrochen waren, kam sie monatlich einmal hierher. Warum? Das war einfach erklärt. An jenem Tag waren viele Seelen zu Schaden gekommen. Menschen und Pokémon wurden gleichermaßen schwer verletzt oder sogar verstorben – und noch mehr Seelen trauerten. Nanna hatte niemanden zu betrauern, bisher jedenfalls, und doch hatte sie die Schwermut jener Tage noch nicht verlassen. Als sie nach jenem Kampf, nach dem Eingreifen Reshirams ins Stadtzentrum zurück geeilt war, lag ihre Bibliothek in Trümmern. Ihre Heimat – ihr Erbe. Viele Bücher, viel Wissen und Freude gleichermaßen hatte sie zum Feuer getragen und auch die alten Stücke ihres Vaters waren bis auf zwei Exemplare nicht unbeschädigt geblieben. Aber jene Stücke würde sie nicht ziehen lassen – wenn die Bibliothek wieder etwas gefüllter, ansehnlicher war, würde sie ihr bestes geben, sie zu restaurieren, egal, wie lange es dauern würde. Es war ein herber Schicksalsschlag – umso erschreckender war es, wie wenig es sie mitgenommen hatte. Sie hatte an diesem Tag so viel gesehen und die Gesichter weinender Kinder, weinender Erwachsener, lebloser Körper, schwermütiger Pokémon – sie verfolgten sie noch heute. Was bedeutete es schon, wenn ihre Bibliothek nicht mehr die selbe war, wenn es Seelen gab, die um ein Dach oder Essen hart kämpfen mussten? Von ihrem Geld konnte sie den Wiederaufbau finanzieren – sie konnte auch neue Bücher holen. Aber die Bibliothek würde noch eine Weile geschlossen bleiben. Solange, bis sie in dem Gesicht eines Kindes nicht mehr nur Angst und Wut sah. Deshalb verlieh sie ihre Bücher gerade nicht offiziell – sie verteilte sie wahllos in der Stadt, um ein wenig Rettung zu bieten vor der Realität, die viele nicht loslassen wollte. Irgendwann würden sie zu ihr zurückkehren, wie lange auch immer das dauern mochte und in welchem Zustand sie sich auch befinden würden. Und selbst, wenn sie nie mehr zurückkehrten, sie würde Ersatz finden.
Deshalb war sie heute auch wieder hier. Sie selbst hatte im Grunde nichts von Bedeutung verloren. Die Kleine Wohnung war wie durch ein Wunder unbeschadet geblieben, sie hatte also ein Dach und Essen und Ablenkung zu Hauf. Aber ihrem eigenen Herzen reichte es nicht, Bücher zu verteilen, in der Suppenküche, wenngleich diese kaum noch benötigt waren. Das half den Lebenden, natürlich – aber es ließ sie nicht vergessen, keine Ruhe finden. Sie kam hierher, einmal im Monat, stieg diese Treppen hinauf, wie sie es heute tat und läutete die Glocke, ehe sie einfach in Stille und Regungslosigkeit verharrte und die Zeit an ihr vorbei ziehen ließ. Als sie nun endlich die Spitze des Turmes erreichte blies ihr der laue Wind etwas stärker um die Ohren, spielte mit ihrem Haar, welches sie heute offen trug. Sie verharrte schon wenige Schritte später, kam wieder besser zu Atem. Resi flatterte neben ihr, setzte sich aber letztlich auf ihre Schulter, während Intarabus stumm neben ihr zum Stehen kam. Ihre beiden Lieblinge waren natürlich immer bei ihr und sie war noch heute froh darum, dass ihnen vor sechs Monaten nichts geschehen war. Noch immer verstand sie nicht alles, wollte mehr erfahren. Aber würde sie die Chance bekommen, jene Wesen einmal ohne Aggressionen beobachten zu können, sie besser kennenzulernen, zu erforschen, was sie umtrieb – und was sie zu ihnen geführt hatte? Letztlich war es einerlei, solange sie beim nächsten Mal nur etwas effektiver Hilfe leisten konnte.
Sie atmete tief durch, faltete die Hände für ein stilles Gebet. Für die Seelen, die noch wandeln, und jene, die in die Ewigkeit einziehen. Ruhe und Frieden – für alle gleichermaßen. Hier ruhten Pokémon – aber sicher konnte man in dieser Höhe auch die Seelen der verstorbenen Menschen erreichen. Als sie einige Minuten so verstreichen gelassen hatte, hob sie wieder den Kopf, trat zu der Glocke und läutete sie einmal. Wieder atmete sie tief durch, ehe sie etwas zurück und an den Rand trat, um ihren Blick über die Ferne streifen zu lassen. Der Tag heute würde bald enden – sie würde erst in absoluter Dunkelheit wieder in Stratos City ankommen, denn sie würde noch eine Weile hier bleiben. Die Ruhe hier, nein, der verhallende Klang der Glocke, der in ihrem Inneren weitere Wellen schlug, tat ihr gut und half ihr, selbst ein wenig Last abzulegen, über die sie niemals mit jemandem sprechen würde. Sie schloss die Augen, als der Wind wieder etwas stärker wurde. Es war … beruhigend, wie klein und nichtig hier alles schien. Wie lange würde es wohl noch dauern, bis wieder der gewohnte Alltag über alle herein brach und die Vergangenheit zur Gänze aus den Köpfen verschwand? Sie hoffte sehr, dass auch die wankenden Herzen bald wieder zur Ruhe kamen – ebenso, wie ihres.




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam Di Jul 24, 2018 6:39 pm

cf: RPV HQ - Büro von Severin Calvagh

Gestern noch saß Sev in seinem Büru und heute durfte er sich mit den Stufen des Turm des Himmels abquälen. Ah, womit hatte er das nur verdient? Es war anstrengend und er war nicht gerade hoch motiviert. Aber wann war er das schon? Leider hatte er Arya und Zaria versprochen, ihnen den Turm zu zeigen. Gemeinsam mit Vivi hatte Sev diesen Turm schon sehr früh besucht. Es war nur wenige Tage, nachdem sie hier in Einall angekommen waren und schon damals hatte der Schwarzhaarige diese vielen Stufen als lästig empfunden. Es war keine Sache, die er gerne tat. Aber wer weiß, was ihn oben wieder erwarten würde? Beim letzten Mal hatte Sev eine kleine Gruppe Lichtel getroffen. Sie waren eines der ersten Pokemon hier in Einall, die Sev in der Wildnis gesehen hatte. Mit einer Zeichnung hatte er sie festgehalten. Wie er es mit so vielen anderen Pokemon tat, die er traf und als Interessant einstufte. Und das waren dann doch leider eine Menge. Den Rekord an Bildern hielten aber Zaria und Arya. Die Beiden waren einfach immer in Sevs Nähe und wenn er nichts besseres zu tun hatte, wurde eben gezeichnet! Selbstverstädnlich hatte der Forscher auch seinen Zeichnenblock dabei. Falls er auf der Spitze wieder Pokemon traf.

Arya war ganz aufgeregt. Das Anego konnte es ohl kaum erwarten mehr von dieser Welt zu erfahren. Eine Welt, die von ihresgleiches verwüstet worden war. Zu oft wurde Sev darauf angesprochen, warum er denn eines dieser 'Monster' bei sich hatte. Da sie aber mittlerweile eine gute Freundin war, war die Erklärung nie schwer. Und Zaria wäre wahrscheinlich sehr böse, wenn Sev Arya wieder wegschicken würde. Eben dieses Nebulak hetzte auch schon eine ganze Weile, dass er sich doch mal beeilen sollte. "Hör auf zu drängeln, wir sind gleich da...", schnaufte der Abteilungsleiter, der schon ein wenig außer Atem war. Warum mussten es hier auch so viele Stufen geben!?

Arya war dann die erste, die den Ausgang erreicht hatte. Sev hatte noch ein paar Stufen vor sich, aber warten wollte das Anego nun auch nicht mehr. Zaria ebenfalls nicht und Sev trat erst ein paar Momente später heraus. Gott, was war der Wind frisch! Ein wenig fröstelnd vergrub der Schwarzhaarige die Hände in den Hosentaschen und zog die Schultern an. Ein dickerer Pullover wäre vielleicht nicht verkehrt gewesen. Vielleicht. Andererseits würde er sich gleich schon noch an den Wind gewöhnen. Als er dann aber schaute, wo nun seine Partner hinwaren, erkannte er, dass er nicht ganz alleine auf dem Turm war. Zaria und Arya sahen sich die Glocke genauer an und am Rande des Turms stand...eine Frau. Na super. Hoffentlich störten sie jetzt nicht. Der Turm war ein Ort der Trauernden. Es war nicht besonders schön, wenn man in seiner Trauer gestört wurde. Schon gar nicht von zwei neugierigen Pokemon und einem Mann, der eigentlich nur die hiesigen Pokemon beobachten wollte. Andererseits könnte die Frau auch ganz andere Absichten haben. Direkt umzukehren wäre somit nicht unbedingt nötig.
"Guten Tag. Ich hoffe, ich störe Sie nicht, wenn Sie jemanden zu betrauern haben?" Gut, besonders feinfühlig war Sev jetzt nicht, aber bei Menschen war es eh um einiges schwerer, als bei Pokemon. Aber mit Pokemon kam er eh schon immer besser klar.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam Fr Jul 27, 2018 7:09 pm


Nanna Sagah

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#032 with „Severin Calvagh“


Offensichtlich hatte sie heute ihre Gedanken besonders weit fort tragen lassen, war besonders verloren in ihrem Willen, alles zu vergessen und die Lasten fallen zu lassen, sodass sie nicht einmal bemerkte, wie jemand die Treppen zur Spitze hinauf stieg. Der Wind wehte kalt, aber nicht einmal das spürte sie richtig, ihr war nur wichtig, dass er überhaupt wehte und ihre Sorgen mit sich nahm, weit in die Ferne, wo sie sich irgendwann im Horizont auflösen würden. Eine wirklich angenehme Vorstellung – die so einfach niemals reell zu werden vermochte. Letztlich aber war es die Stimme eines Mannes, die sie in die Realität, in das Hier und Jetzt zurück holte, sodass sich ihre Augen für einen Moment überrascht weiteten, ehe sie das Haupt wandte und mit wehenden Haaren einer dunkelhaarigen Person mit tiefen Augenringen entgegen sah. Sie lächelte natürlich sogleich charmant, ehe sie leicht den Kopf schüttelte.
„Mitnichten, mein Heer – meine Trauer bezieht sich schon lange nicht mehr auf bestimmte Seelen.“, entgegnete sie also. „Verweilen Sie also ruhig – und fühlen Sie sich im Gegenzug ebenso wenig von mir gestört.“, fuhr sie dann noch fort, senkte ergeben den Kopf, ein wenig zumindest. Natürlich war es nicht ungewöhnlich, hier anderen Menschen – und Pokémon – zu begegnen, deshalb würde Nanna niemals jemanden fortschicken. Wenn sie aber gehen sollte, damit es einer anderen Person besser ging, so würde sie ebenso wenig Wiederworte erheben.
Allerdings war das bisher auch nicht notwendig, nicht wahr? Ohnehin machte Resi sie auf etwas anderes aufmerksam. Sie hatte nicht bemerkt, wie Intarabus langsam zur Glocke zurück hüpfte, doch das eF-eM auf ihrer Schulter verhieß sie dazu, sich zu eben jener umzuwenden. Abermals weiteten sich ihre Augen, als sie dieses quallenartige Wesen erblickte. Dieser Art war sie nicht direkt begegnet, aber sie hatte sie zu Hauf gesehen, als sie in der Sammelstation angekommen waren. Es war eines dieser fremden Pokémon – doch so viel friedlicher als all jene, die sie an jenem Tag gesehen hatte. War das Zufall, Ironie des Schicksals? Jenes Wesen beäugte die Glocke ebenso eindringlich, wie das Nebulak, das an seiner Seite schwebte. Ob sie beide zu diesem dunkelhaarigen Mann gehörten? Wie gut kamen sie aus, wie lange hatte es gedauert – mochte jenes Wesen die gleichen Sachen, wie all die gewöhnlichen Pokémon, die sie hier in ihrer Welt bereits kannten, regte es sich über die gleichen Dinge auf, wie jeder andere? Wieder lächelte sie stumm. So viele Fragen – doch sie verblassten, während sie sah, wie friedlich es mit dem Geist zusammen Zeit verbrachte. Intarabus schien davon ebenso fasziniert zu sein und traute sich noch näher an die beiden Pokémon heran, ehe er, nach einigen Sekunden der Stille, eine Begrüßung krächzte. Da wandte sie den Kopf wieder zu dem Fremden.
„Wenn auch Ihre Pokémon trauern, so werde ich meinen Freund natürlich zur Ruhe bitten.“, sprach sie ihn da freundlich und versichernd an – sicher würde Intarabus es verstehen. Vielleicht würden diese Pokémon es dem Flapteryx auch selbst sagen, sodass es von allein zu ihr zurück kehren würde, sofern es denn notwendig war. Jetzt aber war es schlichtweg faszinierend, was für ein Bild sich ihr bot.




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam Sa Jul 28, 2018 6:17 pm

Es war wohl auch ein wenig Glück, dass die junge Frau hier auf dem Turm sich nicht gestört fühlte. Es gab nichts schlimmeres, als sich seiner Trauer nicht hingeben zu können. Es gab nur Probleme, wenn man sich sträubte, einen Verlust anzuerkennen, es nur in sich hineinfraß und am Ende dran zerbrach. Sev selber hatte niemanden zu betrauern, den er kannte und würde sich somit auch nicht von der Frau gestört fühlen. Er hatte gewiss nicht vor, die Spitze des Turmes für sich zu beanspruchen! Zaria und Ayla bekamen von dem kurzen Gespräch nichts mit und betrachteten lieber die Glocke. Sie hatten schon vor dem betreten des Turms abgemacht, dass sie die Finger von der Glocke lassen sollten. Sicher, es war eine schöne Sache für die Verstorbenen, aber der Schwarzhaarige wusste, dass sich Zaria dann nicht mehr so leicht bändigen ließ und es nicht bei einem Läuten bleiben würde. Also einfach gar kein läuten und niemand würde gestört werden. Auf die Worte der Frau nickte Severin dann und ging weiter zu seinen Pokemon. So wie Zaria um die Glocke herumschwebte, war das Verlangen zu Läuten wohl doch wieder aufgekommen und Sev würde gleich einschreiten müssen.
Nur war da das Pokemon der Blonden wohl etwas schneller gewesen. Ein Flapteryx hüpfte auf die beiden Wesen zu und krächzte nach kurzer Zeit eine Begrüßung. Zaria antwortete sogleich und drehte sich freudig in der Luft, während Arya das andere Pokemon interessiert beobachtete. Das Anego hatte den Kopf leicht schief gelegt und sich heruntergebeugt. Da die Ultrabestie keine Mimik besaß, war es sicher schwer, das Verhalten dieses Wesens richtig zu deuten, allerdings war es schon jahrelang sein Beruf, die Verhaltensmuster von Pokemon zu erforschen. Mit der Zeit hatte er somit auch einige Gestiken Aryas erkennen können, auch wenn es noch lange nicht alle sind. Einzig Zaria verstand er nahezu perfekt, war sie aber auch schon jahrelang seine Freundin. Mit Arya würde er diesen Weg sicher auch noch beschreiten können.

"Nicht doch. Wir sind nur hier, weil die Beiden den Turm so unbedingt sehen wollten. Hier wird sich keiner so schnell gestört fühlen.", meinte Severin auf die Aussage der Frau. Nein, sie musste ihren Freund nicht zurückrufen. Gestört fühlte sich keiner. Eher im Gegenteil. Zaria freute sich sehr über die neue Bekanntschaft und Arya...naja, Arya musterte das Pokemon noch immer sehr neugierig. Ein gefiedertes Pokemon hatte sie bislang auch noch nicht gesehen und ihre Tentakel zuckten erwartungsvoll. Scheinbar wollte sie das fossile Pokemon wohl berühren, um erfahren zu können, wie sich Federn anfühlten. Aber das Anego war auch nicht dumm. Sie hatte schon längst gemerkt, dass auf ihre Erscheinung immer anders reagiert wurde. In den seltensten Fällen war es eine positive Reaktion. Eine Sache, die Sev der Blonden mittlerweile schon hoch angerechnet hatte. Sie hatte Arya gesehen und...kaum reagiert. Viele hätten den Platz schon längst verlassen. Selbst im Hauptquartier der RPV war das Wesen noch immer nicht gerne gesehen. Die Auswirkungen der Katastrophe. Leider. Aber nun gut. Eine Sache, die man nicht mehr ändern konnte. Man musste sich damit abfinden und das Beste draus machen. Arya richtete sich nun auch wieder auf und erkannte, dass noch eine weitere Person anwesend war. Auch Zaria bemerkte dies, hielt mit ihrem Tun aber nicht inne. Nur gab Arya nun einen hellen Ton von sich und winkte mit einem ihrer Tentakeln. Eine Geste, die sie sich von den Menschen abgeschaut hatte. Winken. Wenn es bei ihr dann doch etwas seltsam aussah. "Das ist Arya. Sie grüßt Sie.", übersetzte Severin daher und wartete auf weitere Reaktion der Blonden.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam So Jul 29, 2018 2:35 pm


Nanna Sagah

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#033 with „Severin Calvagh“


Tatsächlich schien der Fremde sich ebenso wenig an Nannas Anwesenheit zu stören, wie es auch umgekehrt der Fall war, was der Situation nur zuträglich sein konnte. So konnte nicht nur Nanna ohne Hast dieses fremde Wesen bemerken, sondern auch ihre beiden Lieblinge erhielten die Chance, eine andere Seite der Katastrophe von vor sechs Monaten zu sehen. Dieses Wesen bewegte sich so friedlich, wirkte eben so, wie jedes andere Pokémon in dieser Welt. Und als Intarabus den beiden fremden Pokémon näher kam, wurde das Flapteryx nicht mit Abneigung begrüßt. Tatsächlich begrüßte das Nebulak den Fossilvogel sogar recht überschwänglich, indem es sich in der Luft drehte, was Intarabus irgendwie lustig fand, weshalb er sich kurzerhand ebenfalls hüpfend um sich selbst drehte und dabei freudig krächzte. Nannas Lächeln wurde da nur umso wärmer. Jenes fremde Wesen hingegen beobachtete Intarabus nur … neugierig? Es machte jedenfalls keinerlei Anstalten, was ein sehr gutes Zeichen war. Sie atmete entspannt durch und Resi auf ihrer Schulter tat es ihr nach. Es war wohl schlicht so, wie auch bei den Menschen und jedem anderen Pokémon. Jeder hatte diese zwei Seiten – und so sehr man auch bemüht sein konnte, friedlich zu sein, so gab es für jeden etwas, das ihn umschalten ließ. Wer wusste schon, weshalb das damals geschehen war – vielleicht hatten jene Wesen etwas verloren, oder sie waren gejagt worden. Hatten schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht war es aber auch einfach nur Angst vor dieser fremden Welt. Hier jedenfalls zeigte sich deutlich, dass dieses Quallenwesen dort vorn an der Glocke alles andere als eine Gefahr darstellte, nein, es lebte friedlich mit diesem Mann und seinem Nebulak zusammen und schien allzu wissbegierig auf diese Welt zu sein, schien sie in alles Formen und Farben entdecken zu wollen. Zumindest war es das, was Nanna sich so denken konnte – und es wäre nicht unlogisch, nicht wahr?
Doch da drehte sich dieses interessante Geschöpf auch Nanna zu. Und da erklang ein hoher, aber nicht unangenehmer Ton und dieses Geschöpf hob einen Tentakel und zeigte eine Geste, die dem Winken der Menschen sehr nahe kam. Sie kicherte leise, als da auch schon der Mann die Erklärung anbrachte, dass „Arya“ sie begrüßte.
„Wie überaus charmant.“, sprach sie da breit lächelnd, ehe sie dem Wesen eine Verneigung zeigte. Es hatte sehr gute Manieren – war sehr freundlich. Wie schwer es wohl gewesen war, sich hier bisher einzufinden? Nanna konnte es sich nicht zur Gänze vorstellen. Es war gewiss nicht mit einem einfachen Regionswechsel zu vergleichen, richtig? Zumindest konnte sich Nanna dergleichen nicht denken. Wie anders die Welt dieses Geschöpfes wohl war? Wie sah es dort aus – welche Art von Seelen lebten dort? Als sie sich aufrichtete, wandte sie ihre Worte jedenfalls an Arya. „Es freut mich, dich kennenzulernen.“, verlautete sie ehrlich, woraufhin sich auch endlich Resi zu Wort meldete. Er fiepte allerdings nur ein paar Mal kurz, was eine Begrüßung sowohl für das Nebulak, als auch für Arya bedeutete. Nanna sah indes zu dem Mann und schenkte auch ihm ein herzliches Lächeln. „Es erscheint mir sehr liebevoll – das ist schön mit anzusehen.“, gab sie da offen zu. Sie hatte tatsächlich gehofft, genau diese Beobachtung machen zu können. Die Welt änderte sich eben doch nicht – im Grunde waren alle Seelen gleich und dabei war es völlig einerlei, welche Hülle sie trugen.




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam So Jul 29, 2018 3:40 pm

Die blonde Frau schien sich über Ayras Begrüßung zu freuen und begrüßte das Anego ebenfalls. Nur mit einer leichten Verbeugung, was Arya noch nicht kannte. Wahrscheinlich würde Sev ihr später erklären können, was das genau bedeutete. Aber da sie jetzt noch zu interessiert an anderen Dingen war, musste sich Sev keine Gedanken machen. Normalerweise wollte Arya immer alles sofort wissen. Aber wenn man duese Welt nicht kannte, war es wohl verständlich direkt alles verstehen zu wollen, damit man sich auch zurechtfand. Oder nicht? Nun, Severin würde sich da ganz nach Arya richten. Mit ihrer Aufnahme im Team war ihm klar gewesen, dass er einiges an Zeit aufwenden müsste, um ihr alles zu erklären. Aber war es mit Kindern nicht ähnlich? Sie stellten doch auch über alles und jeden Fragen und wollten alles verstehen. Warum also, sollte es bei einem Pokemon anders sein? Oder einer Ultrabestie. Auch wenn Sev diesen Ausdruck nicht besonders gerne verwendete. Eine Bestie war Arya jetzt ja nicht. Für eine furchterregende Bestie war das Anego einfach viel zu sanft. Wobei der Forscher dann auch wieder zugeben musste, dass er seine Arya noch nicht hat kämpfen sehen. Vielleicht konnte sie da auch so brutal vorgehen, wie die anderen Ultrabestien, die Einall ins Chaos gestürzt haben? Nun, wenn es nach ihm ginge, würde Arya nicht kämpfen müssen. Auch Zaria nicht. Er mochte Kämpfe nicht und das würde sich wohl auch nicht ändern. Zu viele Pokemon hatte er schon behandelt, die in Kämpfen derart verletzt wurden, dass nicht nur der Körper Schaden erlitten hatte. Nein, Pokemonkämpfe würde Sev wohl nie gutheißen können. Und noch weniger konnte er jene ausstehen, die Pokemon bewusst Schaden zufügten! Hach, schwierige Sache. Eigentlich sollte er sich ja gerade freuen, dass er jemanden getroffen hatte, den Aryas Anwesenheit Freude bescherte.

Eben jene Person wandte sich nun auch an Sev und meinte, dass sie sehr liebevoll erscheint. Ihr warmes Lächeln erwiderte Sev aber nicht. Darin war er nicht gut und Vivi hatte oft genug geschimpft, dass man ihm ein gekünsteltes Lächeln sofort ansah. "Ja, sie ist ziemlich offenherzig für unsere Welt und vor allem auch neugierig. Es würde mich nicht wundern, dass sie Sie mit Fragen überhäufen würde, wenn sie denn sprechen könnte. Aber Fragen sind ja nicht verkehrtes..." Oh nein, das würde ihn wirklich nicht wundern! Wahrscheinlich würde Arya dann wirklich wie ein Kind sein und jede Frage stellen, die ihr in den Sinn kam! Und damit war es mit der Ruhe bei Sev sicher vorbei gewesen! Auch wenn es durchaus interessant wäre, mit ihr Sprechen zu können. Denn so würde Sev auch bestimmt mehr über ihre Welt erfahren können. Und das waren dann Sachen, für die er sich auch sehr interessierte. Zu gerne würde der Forscher auch mal ihre Welt sehen können. Aber das war wahrscheinlich nicht möglich. Bislang wurde noch kein Weg gefunden, die anderen Welten betreten zu können. Aber gut. Es war wohl auch besser so. Ob man zurück kehren konnte, war ebenso unsicher.

Das Nebulak fing nun aber an zu meckern, als sie bemerkte, wie Arya einiges an Aufmerksamkeit bekam. Das war doch unfair! Sie hatte ebenso einen Drang im Mittelpunkt zu stehen, weshalb sie nun selber dafür sorgte, dass sie beachtet wurde. "Ahja. Und hier hätten wir Zaria, die es nicht leiden kann, wenn sie keine Beachtung bekommt." Man wollte es sich doch nicht mit seinen eigenen Pokemon verscherzen!
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam Di Jul 31, 2018 8:59 pm


Nanna Sagah

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#034 with „Severin Calvagh“


Es war wirklich sehr erheiternd, wie sich jenes Geschöpf, Arya, wie der Mann ihr erklärte, sich verhielt – sehr offen, neugierig, freundlich. Wie ein Kind, das die Welt entdeckte – ob es wohl auch so war? In jedem Fall erhielt sie auf ihre Bermerkung hin die Antwort, dass Arya sehr offenherzig für die ihr fremde Welt war, alles wissen wollte – und Nanna wohl, so sie das könnte, ohne Pause mit Fragen löchern würde. Nanna lachte da leise – es war eine interessante Vorstellung. Was genau Arya wohl würde wissen wollen?
„Das klingt doch gut – Wissen ist es schließlich, was uns die Oberhand in einer sonst schwierigen Lage gewinnen lässt.“, erwiderte sie daher ruhigen Tones, aber nach wie vor lächelnd, wobei sie den Blick nun auf das Geschöpf richtete. „Ich möchte nicht vermessen klingen und falls Sie nicht antworten wollen, so ist dies völlig in Ordnung, aber sagen Sie, war es schwer für Arya, sich hier einzuleben? Ich kann mir vorstellen, dass sie auch jetzt noch auf viel Abneigung trifft.“, richtete sie das Wort dann aber doch wieder voll und ganz an den Mann – gewiss hatte es das Wesen nicht leicht, Nanna konnte sich gut vorstellen, dass ihr die meisten mit Angst begegneten. Nach jenem Tag nicht verwunderlich – dennoch hoffte sie, dass es für Arya leichter werden würde. So friedlich, wie sie ihr gerade erschien, verdiente sie auch ein ebenso offenherziges Umfeld.
Allerdings wurde Nanna alsbald von dem Nebulak abgelenkt, welches sich offenbar ignoriert fühlte. Es machte auf sich aufmerksam – und bewegte so seinen Trainer dazu, dass es auch endlich vorgestellt wurde. Zaria also – und sie hatte offenbar einen gewissen Hang dazu, im Mittelpunkt zu stehen.
„Zwei wundervolle Namen – es freut mich natürlich ebenso, dich kennenzulernen, Zaria.“, sprach sie da und verneigte sich auch für den Geist. Intarabus krächzte da auch noch einmal zustimmend. Die Bibliothekarin deutete daraufhin zunächst auf Intarabus und anschließend auf Resi. „Dies sind Intarabus und Hræsvelgr. Und mein Name ist übrigens Nanna. Freut mich sehr.“, stellte sie so also auch ihre zwei Lieblinge vor, bevor sie sich selbst namentlich nannte. Tara reagierte abermals, indem es die Geste des Geistes zuvor nachahmte und sich um sich selbst drehte, dabei natürlich freudig krächzend, während Resi sich kurz schüttelte und dann Nannas Bewegung mit der Verbeugung irgendwie nachzumachen versuchte, was bei dem kleinen eF-eM immer wieder etwas unbeholfen, so aber auch herzallerliebst aussah. Ansonsten aber verblieb Resi still, lieber beobachtete er das weitere Geschehen mit ganzer Aufmerksamkeit. So interessierte sich der eigentlich freche Resi natürlich auch nicht genauer für das Nebulak, Intarabus schien aber begeistert zu sein, dass der Geist so lebhaft war und fragte in seiner hastigen Art, ob sie wohl spielen wollten. Egal was – Tara spielte einfach gerne! Solange sie dafür nicht fliegen musste, denn das übte sie ja gerade erst noch. Ob das Nebulak wohl darauf eingehen würde? Ungeduldig war das Flapteryx ja, weshalb es auch die ganze Zeit von einem Beinchen auf das andere hüpfte, während sich Nanna auf den Mann konzentrierte und darauf, was er wohl sagen würde – darauf ob er ihr antworten würde. Vielleicht konnte er ihr auch mehr über Arya erzählen – wie nannte man ihre Art? Woher kam sie – wusste er etwas über ihre Welt? Sie war wissbegierig – aber sie würde sich nicht aufdrängen. Lieber wartete sie geduldig ab und entschied dann, welche Fragen sie stellen konnte oder ob sie überhaupt welche zu stellen vermochte.




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam So Aug 05, 2018 2:44 pm

Fast schon so neugierig wie Arya selbst schien die blonde Frau zu sein. Nichts, woran sich Sev störte. Mit Fragen kam man an Wissen und damit auch in der Lage, sich in gewissen Situationen besser zu verhalten. Ahnungslosigkeit brachte Angst und Panik. Und genau dies konnte Severin nicht leiden. Was man nicht kannte, wurde direkt gefürchtet. Gut, im Falle der Ultrabestien war ihr auftauchen auch zum Fürchten gewesen. Das konnte selbst er nicht abstreiten, auch wenn er schlichtweg zu faul war, irgendwie in Panik zu verfallen. Jetzt, nach dem Angriff der Bestien, konnte er die Angst immer noch zum Teil nachvollziehen. Gutheißen tat er es aber nicht. Besonders dann nicht, wenn man doch eigentlich erkannt haben sollte, dass nicht automatisch von jeder dieser Kreaturen Gefahr ausging. Das störte ihn wirklich viel mehr, als irgendwelche Fragen, weshalb er die Sorge der Blonden auch direkt abwinkte. "Schon gut. Wie Sie selber sagten, Wissen ist hilfreich. Es wäre ziemlich dumm von mir, Fragen zurückzuweisen. Gerade was Arya angeht." Ohja, das wäre es. Immerhin war es auch seine Aufgabe, den Menschen näher zu bringen, dass nicht jede Ultrabestie gleich Unheil bedeutete. Sicher, sie waren aggressiv und konnten eine massige Zerstörung anrichten, aber das hieß noch lange nicht, dass jedes dieser Wesen so war. Arya war da mit das beste Beispiel. Müde strich sich der Forscher das vom Wind zerzauste Haar zurück. Er hätte vielleicht daran denken sollen, die Zotteln zusammenzubinden? Naja, egal. Jetzt war es eh zu spät. Und er hatte noch Fragen zu beantworten. "Sie trifft auf genug Abneigung. Einerseits kann man das natürlich nicht verdenken, anderseits könnte man von ihr lernen und versuchen, die Wesen besser zu verstehen. Aber dazu sind nicht viele Bereit." Wie denn auch, wenn diese Kreaturen Einall ins Chaos gestürzt hatten? "Arya gibt ihr Bestes, um sich hier einzuleben. Schwer ist es wahrscheinlich immer noch.  Vieles ist ihr Fremd und sie zeigt sich neugierig. Versucht zu lernen. Manches ist da leichter, manches schwerer. Nicht groß anders, wie wir Menschen oder den Pokemon. Aber sie gibt dann auch nicht auf. Ärgerlich wird es dann nur, wenn die Abneigung so groß wird, dass es wieder persönlich wird." Etwas, dass Sev genauso wenig mochte, wie unnötige Panik. Ob Arya am Angriff beteiligt war, oder nicht konnte keiner Wissen. Hin und wieder traten die Pforten ja noch auf und vielleicht kam Arya durch eine der späteren Pforten? Leider nur Spekulation. Wichtig war nur, dass das Anego bereit war, Neues zu lernen und angenommen wurde. Mit Vertrauenspersonen war es einfacher, sich in Fremde Dinge einzuleben.

Nach der kleinen Vorstellung der Pokemon, stellte sich auch die junge Frau vor. Nanna also? "Freut mich. Sev mein Name." Eigentlich ja Severin aber selten stellte sich der Schwarzhaarige mit seinem vollen Namen vor. Langweilig. Weniger langweilig war es aber Zaria, die sich mit dem Flapteryx der Blonden wohl blendend verstand. Das Nebulak schwebte weiter runter, damit es mit dem Urzeitpokemon auf Augenhöhe war und ließ es sich natürlich nehmen, auf das Spiel einzugehen. Arya fand es dann aber doch interessanter, wie sich Nanna, wie auch ihr eF-eM verneigte und versuchte nun ebenfalls diese Bewegung nachzuahmen. Sev war aber mittlerweile aufgefallen, dass es sich bei dem eF-eM Nannas um ein schillerndes Exemplar handelte. Eine nette Seltenheit. "Ein schillerndes eF-eM sieht man auch nicht alle Tage. Da können Sie sich wohl glücklich schätzen.", merkte der Forscher an und musterte das Pokemon genauer. Anders wie Intarabus war dieser hier ruhiger. Ernster wohl. Erstaunlich, wie unterschiedlich sich Pokemon verhalten konnten! Aber das hatte den Schwarzhaarigen ja schon immer fasziniert. "Aber gut. Wenn Sie noch Fragen haben, stellen Sie sie ruhig. Ich bin gerne bereit, Rede und Antwort zu geben." Gut darin Small Talk zu führen, war Sev noch nie gewesen. Es fiel ihm schwer, ein Gespräch am Laufen zu halten, weshalb er es lieber anderen übergab, irgendwelche Fragen zu stellen. Und gerade Nanna wirkte recht neugierig. Wenn sie Fragen hätte, würde er sie beantworten.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam So Aug 12, 2018 12:34 pm


Nanna Sagah

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#035 with „Severin Calvagh“


„Sehr freundlich – vielen Dank.“, fielen ihre Worte an den schwarzhaarigen Mann aus, als dieser ihre Sorgen bezüglich ihrer Fragen zu zerstreuen gedachte. Natürlich war sie sehr interessiert, aber gewissen Abstand musste man wahren und nur weil sie gerne lernte und lehrte, hieß das nicht, dass andere es ebenso sahen. Daher war sie wirklich positiv gestimmt, als der Mann auf ihre Worte einging und ihr anschließend auch direkt antwortete. Offenbar hatte Arya tatsächlich mit den vermuteten Abneigungen zu kämpfen, was wenig verwunderlich, aber auch ebenso wenig erfreulich war. Umso besser zu hören war, dass Arya dieser Welt dafür umso offener begegnete, auch wenn die Menschheit ihr nicht den gleichen Respekt zollte. Nanna nickte also, als der Schwarzhaarige endete. „Ja, das habe ich vermutet. Ich kann nur meine Hoffnung aussprechen, dass es Arya bald möglich sein wird, auf mehr Akzeptanz zu treffen und so deutlich unvorsichtiger durch unsere Welt streifen zu können. Auch wenn an jenem Tag das Chaos Einall sein Antlitz gezeigt hat, so vergessen doch die meisten, dass auch unsere hiesigen Pokémon durchaus zu dergleichen in der Lage wären. Dennoch verurteilt niemand alle Despotar oder Brutalanda, wenn mal eines von ihnen nicht den Sitten und Vorstellungen entsprechend handelt. Eben, weil sie nicht zur Gänze unbekannt sind.“, entgegnete sie also, wobei sie das Quallenwesen musterte, wie es wiederum Nanna beobachtete.
Als diese sich nun auch endlich vorstellte, versuchte jenes Geschöpf auch sogleich, die Verneigung von dem eF-eM und der Bibliothekarin nachzuahmen, was ein zauberhaftes Bild abgab. So erfuhr sie aber letztlich auch, dass ihr gegenüber „Sev“ hieß, was sie mit einem freundlichen Nicken zur Kenntnis nahm. Dass während ihrer Unterhaltung auch ihre Pokémon, genauer Intarabus und Zaria, das Nebulak, ihre eigenen Freuden fanden, war die so genannte Kirsche auf dem Eis, denn Nanna selbst behagte dieses Gespräch sehr. Und für die Bibliothekarin war es so auch kein Problem, auf die Bemerkung Sevs einzugehen, als dieser bemerkte, dass es sich bei Resi um ein schillerndes Exemplar handelte. Sie lächelte breit und nickte abermals auf seine Worte, wobei Resi stolz die Brust schwellte.
„So kann man es wohl ausdrücken. Aber Resi wäre mir auch ohne besondere Färbung ein ebenso wichtiger Freund geworden. Ihr müsst wissen, er begleitet mich schon sehr viele Jahre – ich kann es mir kaum ausmalen, wie mein Leben ohne meinen Freund wäre.“, entgegnete sie zufrieden und absolut wahrheitsgemäß, denn letztlich war es zwar beeindruckend, dass ihr nun längster und engster Freund diese Besonderheit aufwies, aber für ihre Beziehung war das alles andere als wichtig. Nun fügte Sev aber auch an, dass Nanna gerne weitere Fragen stellen konnte. Eine gute Idee – doch wo sollte sie anfangen? Sie überlegte kurz, legte sogar einen Finger gekrümmt an ihre Unterlippe, eine Geste, die bei ihr wohl häufiger zu finden war, als sie selbst wusste. „Ich hätte tatsächlich einige Fragen, jedoch bezweifle ich, dass Sie sie mir bereits beantworten könnten. Ich denke nämlich nicht, dass die Welt von Arya bisher einer Erforschung unterzogen werden konnte, nicht wahr?“, überlegte sie daher laut, bevor sie sich doch etwas zurecht zu legen vermochte. „Allerdings … wäre es vielleicht möglich, ein paar grundlegende Informationen zu erläutern? Mir ist natürlich bewusst, dass jene Geschöpfe mittlerweile als „Ultrabestien“ bezeichnet werden, was in meine Augen eine deutlich negative Schwingung erzeugt, jedoch interessiert es mich durchaus, wie man sie nun spezifiziert. Unter welchem Namen kennt man Aryas Art?“, begann sie also zunächst. Wenn es ihr gestattet war, würde sie gerne mehr erfahren. Welche Typen ordnete man ihr zu – gab es weiterer ihrer Art, dort, wo Sev lebte oder arbeitete? Wie verhielt sich Arya in der Gegenwart anderer so genannter Ultrabestien? Aß sie generell das gleiche wie die hiesigen Pokémon oder bedurfte es bei ihr einer besonderen Pflege? Resi schien ihre Neugierde mehr als deutlich zu spüren, denn auch er selbst begann nun damit, Arya mal eingehender zu betrachten, ohne natürlich seine Vorsicht abzulegen. Er hatte verstanden, dass Arya ihnen nichts tun würde – aber das schloss alles andere, was hier aufzutauchen mochte, ja nicht mit ein.




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam Do Sep 20, 2018 5:14 pm

“Sie sagen es. Man verdrängt leider viel zu schnell, dass auch die kuscheligen Partner für Chaos sorgen können. Und doch verteidigt man sie stets.“ Seufzend strich Sev ein weiteres Mal das schwarze Haar aus dem Gesicht. Es war zu windig, als dass die Zotteln da liegen bleiben würden, wo sie denn bleiben sollten! Sich aber einen Zopf zu binden? Nah. Faulheit siegt. “Ich habe schon oft Leute getroffen, die ihre Pokemon stets verteidigten und ihnen nur das Gute anhingen. Fehltritte wurden Ignoriert. Oder aber, man strafte das Pokemon derart, indem man es einfach verstieß. Ach, es gibt so viele verkorkste Dinge. Etwas mehr Verständnis würde der Bevölkerung nicht stören.“ Selten beschwerte sich Severin über das Unverständnis und die Ignoranz der Menschen. Durch seinen Job wusste aber nur zu gut, zu was Menschen im Stande waren, wenn sie mit ihrem Partner plötzlich nicht mehr glücklich waren. Eigentlich konnten Menschen genauso grausam sein, wie sie von den Ultrabestien dachten. Schrecklich. Aber gut. Er konnte es nicht ändern und würde es wahrscheinlich auch nicht schaffen. Umso glücklicher sollte er wohl sein, Personen zu treffen, die etwas mehr Verständnis aufbrachten, als der sonstige Anteil.

Ihre nächsten Worte konnte Sev ebenso nachvollziehen. Was machte schon die Färbung aus? “Wohl wahr. Langjährige Partner sind etwas schönes.“ Zaria begleitete ihn schließlich auch schon eine gewisse Zeit lang. Das Nebulak hatte eine erstaunliche Geduld bewiesen. Ihre Freundschaft hatte ein festes Grundgerüst, welches auf Vertrauen baute. So wie Nanna sprach, hielt sie wohl viel von ihren Partnern. Irgendwie glaubte Sev auch, dass sie ihre Partner beschützen würde, wenn es drauf ankam. Und sich nicht selber nur beschützen ließ. Naja gut, eigentlich stand es ihm nicht zu, die Beziehung der jungen Frau zu ihren Pokemon zu beurteilen. Dafür kannte er sie zu wenig.

Umso besser war es, dass Nanna das Thema wechselte und das Angebot annahm, weitere Fragen zu stellen. Erst hatte Sev gedacht, sie würde ablehnen, da sie zu zögern schien, aber da hatte er sich nur geirrt. Es wurden genauere Fragen gesucht und leider konnte Severin die Erste direkt verneinen. “Leider nicht. Diese Pforten sind zu instabil, um sie betreten zu können. Man sucht noch Wege, die Pforten zu stabilisieren, aber ob das Möglich wird, kann ich nicht sagen.“ Es wäre ein wahnsinniges Unterfangen, einfach in eine instabile Pforte zu springen. Zumal man ja nicht einmal sagen konnte, ob es einen Weg zurück geben würde! Sicher würde es trotzdem Freiwillige geben, die trotz dieser Aussicht eine fremde Welt betreten würde. Dafür aber konnte Severin ihre nächste Frage genauer beantworten. “Weiß der Teufel, wer sich diese Bezeichnung ausgedacht hat. Man sieht sie aber als Passend an. Aryas Art wird Anego genannt. Mittlerweile haben die anderen Arten auch schon Namen erhalten. Man konnte ihnen auch Typen zuteilen, wie man es mit den Pokemon tut. Arya gehört zu den Typen Gift und Gestein. Auch wenn man während der Katastrophe mitbekommen hat, so wurde auch bestätigt, dass es sich bei ihren Angriffen um die bekannten Attacken der Pokemon handelt. Toxin, Juwelenkraft, Psychokinese,... alles Attacken, die den Ultrabestien auch von Begriff sind. Zumindest kann Arya mit ihnen angreifen, wenn ich sie darum bitte.“ Bruuh. Der Hals kratzte. Sev war es nicht mehr gewohnt so viel zu sprechen. Dafür, dass er eher der schweigende Typ war, gab es heute doch eine Menge zu erzählen! “Wie auch die Pokemon, besitzen die Ultrabestien eine Fähigkeit. Bei ihnen wurde sie Bestien Boost genannt. Besiegen sie einen Gegner, steigt ihr Angriff. Im Grunde haben sie sogar viel mit den Pokemon gemeinsam. Manche von ihnen sind willig zu lernen und man kann sie auch trainieren. Nur das Fangen ist noch schwierig. Die normalen Pokebälle haben eine geringe Erfolgsrate bei ihnen, aber die RPV arbeitet noch an besseren Bällen.“ Eigentlich sollte es gar nicht mehr so lange dauern und die Ultrabestien würden in Einall so normal sein, wie auch die Pokemon. Denn wie Nanna schon sagte; Ob nun ein Brutalanda oder ein Anego für Ärger sorgte, einen Unterschied machte es nicht. Der einzige Punkt lag nur in der Ungewissheit.
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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Nannaam So Sep 23, 2018 1:55 pm


Nanna Sagah

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#036 with „Severin Calvagh“


Sie schüttelte bedauernd das Haupt. Ja, solche Menschen gab es überall – und leider war dieses Verhalten alles andere als unverständlich, doch deshalb noch lange nicht gerechtfertigt. Jeder neigte doch dazu, seine Liebsten in das beste Licht zu rücken, das galt für die Familie und die eigenen oder einfach sehr gut bekannten Pokémon gleichermaßen. Natürlich waren so auch Resi und Intarabus gleichermaßen für Nanna absolut liebenswert, doch sie wusste es auch besser. Sie wusste, was die beiden beherrschten – und dass das falsch genutzt erheblichen Schaden anrichten kann. Wenn sie durchdrehten würde das ebenfalls viel Chaos und viele Verletzte fordern. Natürlich vertraute sie ihren Lieblingen – doch sie musste auch in einer solchen Reaktion die Ruhe bewahren können, denn so oder so sollte es niemals verharmlost werden und so würde sie immer die volle Verantwortung übernehmen.
„Es ist bedauerlich.“, entgegnete sie da auch mit Worten – sie und Sev waren sich dahingehend offenkundig einig. „Und äußerst befremdlich, wenn das Verstoßen die Antwort ist.“, fügte sie an. Das könnte sie nie übers Herz bringen. Wer sein Pokémon verstieß, hatte dieses einfach nicht verdient. So oder so – es verletzte das Wesen sicher enorm. Vor allem, wenn zuvor eine tiefe Bindung entstanden war – oder das angedacht gewesen war. Sie stimmte Sev also absolut zu, was das Verständnis anbelangte – allerdings brauchte es dafür sehr viel Arbeit und es würde wohl nie die ganze Welt umfassen.
Als Sev nun Resis Färbung ansprach und Nanna entgegnete, wie wichtig ihr das eF-eM war, erwiderte Sev ebenfalls, wie wohlig eine langjährige Partnerschaft doch war. Wieder nickte Nanna an der Stelle.
„Wahr Worte!“, entgegnete sie leise lachend. „Man kann sich dessen gewiss sein, dass ein solch lang bestehendes Band so schnell nicht zu reißen vermag. Und das Vertrauen macht es … leichter, man selbst zu sein, egal in welche Situation man auch geraten mag, nicht wahr?“
Das Gespräch ging nun letztlich aber in einer andere Richtung – also, irgendwie zumindest. Sev bot Nanna an, Fragen zu stellen, welchem die Bibliothekarin mit Freude nachkam. Und tatsächlich hatte Sev ihr einiges mitzuteilen und er beantwortete sogar noch ungestellte Fragen, was sehr hilfreich war. Zunächst einmal erfuhr sie aber, dass die Pforten, durch die diese Ultrabestien traten, tatsächlich noch zu instabil waren. Verständlich, dass man niemanden einfach so ungesichert hindurch schickte – wer wusste schon, was dort wartete oder ob es einen Rückweg gab? So erfuhr sie aber nun, dass man Arias Gattung als „Anego“ bezeichnete und man ihr sogar typische Pokémontypen zuordnete, ebenso vermutlich den anderen Ultrabestien. In Arias Fall waren es Gift und Gestein, eine wahrlich interessante Kombination – und das, was sie als Attacken nutzten an jenem Tag, waren tatsächlich alt bekannte Pokémonattacken, die zumindest Aria auch ein Begriff waren. Sie selbst hatte beides bereits vermutet, sie hatte ja ebenfalls gegen ein paar dieser Wesen gekämpft. Das neueste für Nanna war hier also neben der Namensgebung die Tatsache, dass man den Ultrabestien ebenfalls eine Fähigkeit zuordnete. Diese wurde als Bestien-Boost bezeichnet und verlieh ihnen wohl mehr Kraft, wenn sie einen Gegner besiegten. Sie nickte aufmerksam lauschend, grübelte. Dann hatten sie damals wirklich Glück gehabt im Kampf gegen die Riesenkäfer – sie hätten noch stärker werden können. Aber grundlegend hatte Sev natürlich erst einmal Recht damit, dass die Ultrabestien viel mit den bekannten Pokémon gemein hatten – und sie zweifelte nicht daran, dass es gewiss große Unterschiede in der Lernbereitschaft und im Tatendrang gab. Jedes Wesen hatte ja schließlich eine gewisse Persönlichkeit, warum nicht auch Ultrabestien? Aria war ja schließlich auch ein äußerst neugieriges Exemplar, ganz sicher war nicht jedes Geschöpf so. Und diese Ähnlichkeit zu Pokémon verursachte auch, dass man an einem Pokéball extra für die Ultrabestien arbeitete, da die altbekannten offenbar nicht sehr gut funktionierten. Wieder nickte sie.
„Es ist wahrlich erstaunlich. Ich hatte nicht gedacht, dass man an Pokébällen arbeiten würde – aber vielleicht spricht da auch einfach meine Abneigung bezüglich des Fangvorgangs aus mir.“, entgegnete sie nachdenklich. „Ich nehme an, dass es dann gewiss auch weitere Gemeinsamkeiten gibt, nicht wahr? Ähnliche Vorlieben bei der Nahrung, beispielsweise. Wie begegnen sich diese Wesen untereinander – dort, wo Sie arbeiten, gibt es doch weitere, nehme ich an? Es wäre faszinierend zu beobachten, auf welcher Vertrauensbasis sie miteinander umgehen.“, äußerte sie. Sie lachte wieder leise. „Gewiss sind sie ebenfalls so liebevoll wie unsere Pokémon, wenn es dazu einen Anlass gibt.“




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Re: Route 7 - Turm des Himmels

Beitrag von Sevam Sa Dez 08, 2018 6:24 pm

Die junge Frau war dem Forscher sympathisch. Ihre Denkweise war Richtig. Sev konnte Menschen nicht leiden, die ihre Pokemon wegen Fehlern verstießen. "Man bedenkt einfach nicht, wie sehr die Pokemon darunter leiden. Ich habe es schon mit einigen Exemplaren zu tun gehabt, die sehr unteren dieser Sache litten." Oh wie sehr sich Sev doch an dieser Tatsache störte! Täte man dies einem Menschen an, so wurde sich auch fürchterlich darüber aufgeregt. Warum also, war es bei Pokemon nicht ganz so schlimm? Weil sie ihr Leid nicht in für Menschen verständliche Worte verpackte? Hachja. Darüber könnte sich der Schwarzhaarige noch ewig aufregen. Aber dafür war er nicht hier. Und Nanna gewiss auch nicht. Doch auch ihre nächsten Worte konnte er nachvollziehen. Vertrauen war für ein solch enges Band enorm wichtig. Es spielte eine große Rolle. Gerade, wie man sich in der Gegenwart des Anderen verhielt. "Manchmal ist es sogar schon unheimlich, wie gut die Partner einen dann kennen." Gerade Zaria war so ein Fall. Dieses kleine Nebulak kümmerte sich stets um den Abteilungsleiter. Brachte ihn Kaffee oder andere Dinge, wenn er sie vergaß. Auch sorgte sie dafür, dass er man ins Bett kam! Solche Dinge kehrte er gerne mal unter den Teppich. Besonders gut war das natürlich nicht, aber...was solls. Sev war mittlerweile alt genug um zu wissen, wie er mit seinem Körper umzugehen hat! Es hielt Zaria trotzdem nicht davon ab, sich um ihn zu kümmern.


Dann jedoch folgte ein längerer Redeschwall, um die Fragen der Frau zu beantworten. Als Abteilungsleiter für Ultrabestienübergriffe wusste Severin natürlich einiges über diese Wesen und konnte das Wissen auch ruhigen Gewissens weitergeben. Es war schließlich nur voller Vorteile, wenn man die Wesen besser kennenlernte und sie dadurch besser Verstand. Außerdem - So unterschiedlich zu den Pokemon waren sie ja auch gar nicht! Sie waren einfach fremd. Im Grunde konnte man sie als unbekannte Pokemon bezeichnen. Aber das wollte man dann ja leider doch nicht. Stattdessen bekamen sie den Zweifelhaften Namen Ultrabestie. Wirklich fördernd war das nun wirklich nicht. Seis drum. Überraschender war, dass Nanna wohl kein Freund von Fangsystemen war. Doch erst wollte Severin ihre vorherigen Fragen beantworten. "Sicher. Wobei für sie vieles aber auch Fremd ist, was Nahrung oder Freizeitaktivitäten angeht. Arya ist zum Beispiel ein großer Freund vom Stratos Eis." Sofort gab das Anego einen glücklichen Laut von sich. Sie konnte mit dem Wort natürlich direkt was anfangen. Wahrscheinlich würde sie in Stratos wieder nörgeln, dass sie ein Eis haben will. "Was meine Arbeitsstelle jedoch angeht, ist der Umgang sehr...mhh gespalten. Manche finden es noch immer nicht so schön, dass Arya in meinem Büro ist. Auch wird es nicht gerne gesehen, wenn sie sich ohne mich in der Abteilung aufhält." Eine Sache, die Sev noch immer nicht leiden konnte. Arya war schließlich ein liebevolles Angeo. Sie war zwar sehr neugierig, tat aber niemanden etwas.

"Um aber noch einmal auf die Sache mit dem Fangsystem zurückzukommen. Ich kann verstehen, dass man Pokemon nicht zu irgendwas zwingen will. Ebenso wenig sollte man die Pokebälle nicht dafür nutzen, um seine Partner einzusperren, abgeneigt bin ich aber nicht ganz. Schlicht aus dem Grund, dass ein Pokeball auch schnell als sicherer Rückzugsort dienen kann, oder als Erholungsplatz, sowie als Transportmittel. Verletzte Pokemon kann man so schnell ins Pokemon Center bringen, ohne ihnen noch mehr Schaden zuzufügen." Mit einem leichten Lächeln fügte er dann noch hinzu: "Allerdings muss ich auch sagen, dass ich Arya und Zaria lieber um mich herum habe, als in Pokebällen."
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