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✗ 02.07.2015 | Eröffnung
Das Forum hat nun offiziell eröffnet! Ihr könnt euch anmelden und eure Steckbriefe beginnen. Sobald eure Steckbriefe angenommen sind, könnt ihr auch schon loslegen!

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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Mi Apr 04, 2018 12:29 am




The King of Hell
"My name is Crowley."



Just a normal day
Rayanne || 518 Wörter
Langsam legte Zane seine Lippen an die Tasse an und kippte diese langsam. Doch kaum berührte der Kaffee seine Zunge, wurde ihm bewusst, dass er noch zu heiß zum Trinken war. Ruckartig zog er die Tasse von seinen Lippen weg und verschüttete dabei beinahe einen Teil des Kaffee. Aua, das tat unglaublich weh und es würde sicherlich auch noch ein Bisschen schmerzen. Zane hasste es sich die Zunge zu verbrennen. Seine Zunge tat ihm danach immer mindestens einen weiteren Tag weh. Hätte er sich nur nicht so sehr auf die Zeitung fokussiert. So gefasst und heroisch er mitunter auch wirkte, so war er gerne auch mal unvorsichtig. Interessant. Der ehemalige Champ der Johto und Kanto Regionen hielt sich derzeit in Einall auf und sorgte immer wieder für einiges an Aufsehen. Der Typ hatte wirklich überall auf der Welt Fans. Zwar war Zane... Crowley auch berühmt, aber keiner würde ihn je nach einem Autogramm fragen. Doch woran lag das? Erregte er einen solchen Respekt in den Leuten, dass sich nicht auf ihn warfen? Das war doch absurd. Dieser Typ hatte lediglich ein Amt besetzt und dabei bestimmt nicht gegen Verbrecherringe gekämpft oder Überfälle verhindert, sondern sich lieber in der Aufmerksamkeit der Medien gewälzt. Indessen hatte Zane so vielen Menschen und Pokémon geholfen und manchen sogar das Leben gerettet und dafür war nun die Polizei hinter seinem Heldenego hinterher. Manchmal hatte Zane wirklich Probleme damit, die Welt und Menschen zu verstehen.

Doch diese Gedanken waren schnell beiseite geschoben, als ihn eine junge Frauenstimme aus seinen Gedanken riss. Moment. Diese Stimme kannte er doch irgendwoher. Mit einem zaghaften Blick schaute er über seine Zeitschrift. Verdammt. Es war dieser junge Ranger von neulich. Nur einen Augenblick später erblickte er auch schon das Wolwerock der Frau, welches ihn voller Interesse musterte. Zane war bewusst, dass das Wolwerock bestimmt seinen Geruch wiedererkannte und es deshalb so neugierig wirkte. Mit einer bewussten Bewegung griff er an seine Tasse und nippte an seinem Kaffee. Was sollte er jetzt tun? Er konnte schlecht 'Nein' sagen. In was für ein schlechtes Licht würde ihn das denn werfen? Langsam stellte er die Tasse ab.
Er hatte einen Entschluss gefasst. "Aber natürlich. Setzen Sie sich ruhig.", sagte er nun gut überlegt. Er hoffte darauf, dass seine Tarnung nicht auffallen würde. Das Wolwerock konnte zum Glück nicht sprechen und würde ihn daher nicht auffliegen lassen können. Höchstens sie könnte ihn erkennen, auch wenn er nichts bei sich trug, was er an jenem Tag in der Kanalisation getragen hatte. Nicht einmal Crowleys Maske hatte er bei sich. Nur seine Pokémon. Es war aber sehr unwahrscheinlich, dass er seine Pokémon - oder zumindest Silvarro - in diesem Café aus seinem Pokéball lassen würde. Selbst wenn sie sein Silvarro zu Gesicht bekommen würde, würde Zane sicher eine passende Ausrede einfallen. Schließlich war er nicht der einzige Trainer auf der Welt, mit einem Silvarro. Zwar würde es ziemlich suspekt wirken, aber es war kein Ding der Unmöglichkeit. Vielleicht hatte Zane auch Glück und es würde gar nicht zu einem Gespräch kommen. Möglicherweise würde er auch nur seine Ruhe haben und sie würden sich gegenseitig anschweigen.

Zane || Straßen von Stratos || Inplay #7

cf.: Kanalisation (Vier Tage später)


© creature


Zuletzt von Zane am Sa Apr 07, 2018 5:22 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Mi Apr 04, 2018 12:11 pm

Post 7 / Rayanne und Zane



Der Mann am Tisch nippte noch einmal kurz an seiner Tasse, bevor er meinte, dass Rayanne sich ruhig setzen konnte. Sie wusste nicht woher, aber...hatte sie diese Stimme nicht schon einmal gehört?
"Vielen Dank", meinte Rayanne mit einem Lächeln, setzte sich und stellte ihren Rucksack neben ihr ab. Sky setzte sich zwar neben den Rucksack, doch behielt den Mann weiterhin neugierig im Auge. Rayanne selbst wusste nicht, was ihn so sehr an dem Mann interessierte, ignorierte es einfach.
Eine Bedienung kam nach kurzer Zeit an den Tisch der beiden und Rayanne bestellte sich eine Heiße Schokolade. Kaffee mochte der Ranger überhaupt nicht. Kurz nachdem die Bedienung wieder gegangen war, öffnete sie ihren Rucksack und holte die Box mit den Süßigkeiten von vorhin heraus.
Das erregte Skys Aufmerksamkeit und schien nun wohl wesentlich interessanter zu sein, als der Mann. Rayanne selbst musste leicht kichern, als sie sah, wie die Ohren des Wolwerocks sich fast sofort aufrichteten, nachdem sie den Rucksack geöffnet hatte. Sie holte aus der weißen Schachtel ein Pofflé heraus und hielt es Sky hin.
Das Pofflé war ziemlich schnell verputzt. Genau wie seine Partnerin mochte Sky süße Sachen. Da war es kein Wunder das die Süßigkeit schnell gegessen war.
Sie gab ihm noch ein zweites, packte dann aber die Schachtel wieder in den Rucksack. Sie wollte ihm nicht alle auf einmal geben.
Kaum hatte sie das getan, wurde auch schon ihr Getränk an den Tisch gebracht. Rayanne bedankte sich, wartete aber noch ein wenig bevor sie begann zu trinken. Sie hatte keine Lust sich die Zunge zu verbrühen.
Sie sagte nicht wirklich irgendwas. Sie hatte auch keine Ahnung, worüber sie denn reden solle mit ihrem Gegenüber. Wahrscheinlich wollte er auch nicht wirklich reden, da sein Blick auf die Zeitung fixiert war. Plötzlich fiel ihr Blick auf einen kleinen Beitrag auf der Vorderseite der Zeitung. Er war wirklich klein, gerade mal ein paar Zeilen lang, aber er ging um das Ereignis in der Kanalisation vor vier Tagen. Rayannes Name wurde nicht mal erwähnt, aber das machte ihr nicht viel aus.
Wer weiß, vielleicht würde ja sonst der Boss der drei nach einem Ranger mit dem Namen suchen? Okay, unwahrscheinlich, aber dennoch war sie zufrieden damit, dass ihr Name nicht erwähnt wurde. Und selbst wenn, sie war nicht die einzige Rayanne in Einall.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Apr 07, 2018 5:21 pm




The King of Hell
"My name is Crowley."



Just a normal day
Rayanne || 513 Wörter
Ohne sie weiter zu beachten blickte Zane wieder auf seine Zeitung und musterte ein Cartoon. Mit diesen Dingern konnte Zane noch nie etwas anfangen. Vielleicht waren sie einfach zu langweilig gehalten und bedienten seinen 'Crowley-Humor' nicht richtig. Das war aber auch wirklich schwer und nicht viele konnten diesen Humor gut auffassen. Deshalb war es wohl besser, dass der Humor an die Allgemeinheit angepasst war, welche sich möglicherweise - anders als Zane - an dem Cartoon erfreuen konnte. Lediglich ein leises Aufatmen entrann seiner Kehle, gefolgt von einem weiteren Schluck Kaffee. Die Müdigkeit von Zane verflog langsam, aber das war vielleicht auch besser so - schließlich wollte er nachher noch trainieren gehen.
Was war wohl die bessere Idee: Auf Route 4 in Ruhe mit seinen Pokémon zu trainieren oder vielleicht einfach ins Trainingsstudio zu gehen und dort ein Bisschen an seinen Tritt- und Schlagtechniken zu feilen. Das war jedes Mal eine schwere Entscheidung. Zwar konnte Zane auch zusammen mit seinen Pokémon trainieren, diese waren mitunter aber nicht als Trainingspartner geeignet - anders als ein Machomei oder Nockchan. Er faltete seine Zeitung und legte sie vor sich, wobei die Beiträge über Crowley sichtbar waren. In seine Gedanken vertieft griff sich Zane an sein Kinn und starrte lediglich aus dem Fenster. Was sollte er nur machen? Er war sich wirklich unschlüssig. Miniras könnte sicherlich ein Training auf Route 4 gebrauchen, schließlich hatte es noch nie im Sand und während eines - möglichen - Sandsturms gekämpft.
Die Idee mit Route 4 wurde umso mehr er darüber nachdachte immer verlockender. Bestimmt würde sich Ramoth auch darüber freuen auf Route 4 zu gelangen. Von dort aus war der Alte Palast nur ein Katzensprung - und wer mochte die eigene Heimat nicht? Zane blickte nun zu der Frau, welche ihm gegenüber saß. Sie hatte wohl in der Zwischenzeit auch ein Getränk bestellt und sogar erhalten. Selbst das Wolwerock hatte wieder von Zane abgelassen. Erleichterung machte sich in ihm breit und langsam entspannte er sich auch wieder gänzlich und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.

Zane war so sehr in seinen Gedanken vertieft gewesen, dass er gar nicht realisiert hatte, was um ihn herum passiert war. Langsam ließ er seinen Blick wieder aus der Fensterfront und musterte die Menschen und Pokémon, die sich auf der Straße tummelten. Interessant war es schon immer gewesen, Menschen und Pokémon zu beobachten. Keiner war wie ein anderer - jeder war individuell und das machte sie gerade so interessant.
Wenige Sekunden später erblickte er einen Polizisten, der gerade einen Kleinkriminellen abführte. Ihm lief es eiskalt den Rücken runter, als er daran dachte, dass sie das selbe mit ihm machen würden, wenn sie von seiner geheimen Identität erfahren würden. Dann hätte er nicht mehr so entspannt in einem Café sitzen und in Ruhe seine Zeitung lesen können, sondern würde irgendwo in Untersuchungshaft - wenn nicht sogar im Gefängnis - sitzen.
Der Gedanke reizte ihn überhaupt nicht und so ließ er seinen Blick zu seinem Kaffee schweifen, von welchem er dann auch den letzte Schluck trank. Dann schweifte sein Blick wieder zu der jungen Frau, aus der Kanalisation.

Zane || Straßen von Stratos || Inplay #8

cf.: Kanalisation (Vier Tage später)


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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Gastam Sa Apr 07, 2018 6:10 pm

Post 8 / Rayanne und Zane

Schnell wandte Rayanne ihren Blick von der Zeitung ab. Sie wollte nicht, dass es so aussah, als ob sie den Mann anstarren würde. Ein wenig verstand sie von Höflichkeit, wenn auch nicht viel.
Also wand sie sich wieder Sky zu, der schon das zweite Pofflé gegessen hatte und nun wieder denn Mann musterte. Sie seufzte leicht und verstand nicht, was das Wolwerock so an seinem Gegenüber interessierte. So verhielt Sky sich normalerweise nur, wenn er jemanden traf, den das Duo kannte. Aber diesen Mann hatten die beiden noch nie vorher gesehen.
Der Mann legte seine Zeitung nun vor sich hin und schaute aus dem Fenster. Er schien wohl über irgendwas nachzudenken. Aus Neugier folgte Rayanne seinem Blick und sah draußen einen Polizisten und einen Kleinkriminellen. Sowas kam nicht gerade selten vor in einer Großstadt, aber dennoch ballte sich Rayannes Hand zu einer Faust. Egal, ob es "nur" Taschendiebe oder größere Kriminelle waren: sie hegte einen Groll gegen Kriminelle.
Schnell schaute sie wieder weg, nahm einen weiteren Schluck von ihrem Getränk und wandte ihren Blick wieder auf die Zeitung. Sie hätte gerne gewusst, was in der Zeitung so interessantes stand.
Als sie die Zeitungsbeiträge schnell überflog, fiel ihr ein Name ins Auge: Crowley.
Sie wusste sofort, dass er wahrscheinlich wieder irgendeinen Kriminellen das Handwerk gelegt hatte. Das fand Rayanne persönlich nicht mal schlecht und irgendwo hatten solche Typen es auch mal verdient, dass sie erwischt wurden.
Allerdings gab es noch immer das Gesetz und die Polizei. Und, guter Gedanke hin oder her, die Polizisten mussten sich nun mal um Leute kümmern, die andere verletzten. Egal, ob eigentlich eine gute Absicht dahinter war.
Nach einem weiteren und dem letzten Schluck ihres Kakaos, überlegte sie, ob sie noch etwas hier bleiben, oder sofort weiter gehen sollte. Zugegeben war sie nicht oft drinnen sondern fast immer draußen unterwegs, aber andererseits war es tatsächlich mal schön sich einfach auszuruhen. Ob sie das nun auf einer Wiese, oder in einem Café machte, spielte eigentlich keine wirkliche Rolle. Zumindest heute nicht, da Rayanne gute Laune zu haben schien.
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Tallulaham Sa Jul 07, 2018 8:36 pm

Tallulah Noach


CF: Ultrabestien Event – 6 Monate später

„Ceith, wir sollten wirklich nicht trödeln.“, bat sie in die Nacht hinein. Über ihr flackerte eine der Straßenlaternen – wie sie dergleichen hasste. Ja, sie hasste etwas – und zwar alles, was Dunkelheit verursachte. Und die Dunkelheit selbst. Es gehörte zum Leben dazu, das wusste sie, aber allein sein wollte sie in der kalten Finsternis nicht. Und auch heute Nacht war es frisch, als sie sehr spät mit Ceith an ihrer Seite durch die Straßen von Stratos City zog. Es war jetzt fast ein halbes Jahr her, seit diese Ungetüme, Ultrabestien, über Einall hergefallen waren. Sie hatte nach dem Kampf gegen zwei der Giganten und der Sichtung Zekroms wieder einige Zeit im Krankenhaus verbracht, ambulant, natürlich, aber als regelmäßiger Gast innerhalb von drei Wochen. Es war viel geschehen seither, die Städte Rayono City und Stratos City mussten wieder aufgebaut werden und alles war bis heute nicht im reinen, was nach all den Geschehnissen nicht unverständlich war. Als sie selbst Rayono City nach zwei Monaten verlassen hatte, war sie hierher gekommen – in einer so großen Stadt brauchte gewiss immer jemand Hilfe und sie wollte nicht tatenlos daneben stehen. Ihre Eltern hatten sofort gefordert, dass sie heim kehrte – aber sie wollte hier bleiben. Sie wollte weitergeben, was Suicune ihr mitgegeben hatte, damals als Kind und heute im Alter von fünfzehn, fast sechzehn Jahren. Und dafür war sie auch unterwegs gewesen – sie hatte einige Dinge besorgt und zu einer älteren Dame gebracht, die bei dem Chaos hier in Stratos City schlimmes verlebt hatte. Sie war lange bei ihr geblieben, denn die Dame wirkte so niedergeschlagen, so einsam, dass die Schwarzhaarige es nicht übers Herz brachte, einfach zu gehen. Deshalb war es nun auch bereits so spät, als sie mit ihren Lieblingen den Weg zum Pokémoncenter ging. Und Ceith, die diese kalten Nächte liebte, die Dunkelheit liebte, genoss es sichtlich und verschwand regelmäßig für ein paar Sekunden, um dann irgendwann wieder aufzutauchen. „Bitte, Ceith, komm zu mir.“, bat sie also abermals, denn das Flackern über ihr verunsicherte sie. Die nächste Laterne war noch einige Schritte weit und so angespannt, wie sie immer ohne Ceith war, hörte sie zu viele Geräusche, die sie noch nervöser machten. Aber endlich erbarmte sich Ceidith dazu, an ihre Seite zurück zu kehren, sodass Tallulah sich wieder etwas entspannen konnte. „Danke dir.“, sagte sie da auch und das Gengar kicherte ausgelassen. Ceidith gefiel es wirklich hier draußen in der Nacht, für einen Geist mussten leere Straßen himmlisch sein. Und wenn dann ein Mensch vorbei käme …
So liefen sie weiter, ließen die flackernde Laterne hinter sich. Bald würden sie gewiss das Pokémoncenter erreichen – Tallulah freute sich ungemein darauf, sich sicher in geschlossenen vier Wänden wiederzufinden. Allerdings wurde dieses Vorhaben jäh unterbrochen, als Ceidith schon wieder verschwand.
„Ceith!“, sagte sie ernst, allerdings half es nichts, denn das Gengar schwebte zielstrebig um die Ecke. Nach kurzem zögern – es war wirklich, wirklich dunkel in dieser Seitengasse – seufzte sie ergeben und folgte dem Geist vorsichtig. Bald darauf erkannte sie aber auch, weshalb Ceith in diese Richtung wollte – denn sie konnte Stimmen vernehmen, die nicht zu dieser Zeit und dieser Umgebung passten. Gewimmer – sie verstand kein Wort, aber sie erkannte, dass es sich um Kinder handeln musste. Sie lief weiter, folgte den Geräuschen und Ceith, die dankbarer Weise immer ein wenig wartete, bevor sie weiter lief oder schwebte, je nachdem, worauf sie gerade Lust hatte. So wurden die Stimmen lauter, deutlicher – und der Weg immer dunkler, bis sie letztlich neben Ceith an einer Ecke stehen blieb, die plötzlich in regungslos verharrte. Sie sah ihre Geisterfreundin fragend an, welche ihr bedeutete, weiter zu gehen. Aber … ohne Ceidith? Warum?
„Was sollen wir nur tun? Die Geister werden Lissa bestimmt wehtun!“
Ah, das war also das Problem … Was immer den Kindern geschehen war, sie hatten offenbar Angst vor Geistern – und Ceidith war eben einer. Sie seufzte – na gut.
„Aber geh nicht weg, bleib … in meinem Schatten.“, erklärte sie dann leise und Ceith nickte, ehe sie sich entmaterialisierte und in Tallulahs nicht erkennbarem Schatten verschwand, was sie augenblicklich frösteln ließ. Dann nickte sie, für ihre eigene Stärkung und trat um die Ecke.
Sofort konnte sie die Kinder ausmachen, es waren insgesamt fünf an der Zahl und sie sahen alle ungewöhnlich bleich aus. Zwei Mädchen, die darunter waren, wirkten nahezu panisch, eine von ihnen weinte bitterlich und auch einer der Jungen schien den Tränen nahe. Und ein anderer …
„Du bist ja verletzt!“, stellte Tallulah fest und machte so mit einem großen Schrecken in den Kinderherzen auf sich aufmerksam. Sie überwand die geringe Distanz mit wenigen Schritten und beugte sich zu dem Jungen herab. Diese Kinder waren vielleicht zehn oder elf Jahre alt, bestenfalls zwölf – was taten sie hier?
„W-wer bist du?“, fragten zwei von den Kindern da prompt, sodass Tallulah erst wirklich bewusst wurde, dass sie einfach aus dem Nichts aufgetaucht war.
„Entschuldigt bitte – ich habe eure Stimmen gehört und wollte sehen, was passiert ist. Ich heiße Tallulah – was macht ihr denn hier – wieso bist du verletzt?“, erklärte sich Tallulah dann und die Kinder sahen sich fragend an. Tatsächlich war es das weinende Mädchen, das schluchzend zu erklären begann.
„W-w-wir sind oft hier, wir v-v-verstecken uns und machen Mutp-p-proben. A-aber heute … Heute i-ist alles v-viel schlimmer als sonst!“, erklärte sie und Tallulah nickte, um zu signalisieren, dass sie ihr zuhörte.
„Was ist denn schlimmer?“, fragte sie – auch wenn es sie durchaus brennend interessierte, warum diese Kinder überhaupt draußen unterwegs waren! Allerdings … durfte sie eigentlich auch nicht mehr auf den Straßen sein, richtig?
„Die Geister!“, brach es da aber aus dem verletzten Jungen heraus, der sich eine Schnittwunde am Arm hielt. Tallulah sah ihn fragend an. „Es leben Geister – in dem Gemäuer hier. Immer schon! Aber heute sind sie so …. gemein! Anders als sonst, viel fieser!“, erklärte er.
„Und heute haben sie Larissa mitgenommen …“, erklärte dann einer der anderen Jungen. Larissa – also war noch ein Kind in diesem gruselig dunklen Bürogemäuer? Tallulah sah kurz auf, als plötzlich das zweite Mädchen nach ihrem Ärmel griff.
„Kannst du sie nicht retten gehen? Du hast Pokémon dabei, bitte, bitte!“, begann sie und die anderen Kinder stimmten ein. Tallulah hatte gar keine Zeit für Wiederworte – und auch wenn sie so eine Angst vor der Finsternis hatte, hätte sie schlecht Nein sagen können. Sie seufzte also ergeben.
„Ja – ich suche eure Freundin. Aber ihr müsst hier draußen warten, ja?“, verlangte sie und widerwillig nickten die Jungen, während die Mädchen direkt zustimmten. „Gut. Komm mal her. Wie heißt du?“
„Naoto.“
„Okay, Naoto, ich verbinde erst einmal deinen Arm, ja? Wenn ich mit Larissa zurück komme, gehen wir aber noch in ein Krankenhaus. Und wir rufen eure Eltern an.“
„Was?“
„Keine Wiederworte, ihr habt Verletzungen, die fallen ohnehin auf.“, widersprach sie direkt und holte einen Wundverband aus ihrer Tasche. Sie behandelte den Arm nur Oberflächlich, sie war ja keine Expertin auf dem Gebiet, aber so würde es zumindest nicht immer weiter nachbluten.
„Aber das geht nicht – wir wollen keinen Ärger haben!“
„Genau – bitte sag es niemandem!“
Sie seufzte, war eindeutig anderer Meinung.
„Du bist doch auch noch minderjährig, oder?“, fragte da der verletzte Junge, Naoto – und er hatte natürlich völlig Recht. Sie verzog keine Miene, aber ihre Stille verriet offenbar alles. „Wenn wir Ärger bekommen, dann du auch!“
„In Ordnung.“, gab sie also nach. „Aber keine Mutproben mehr!“, verlangte sie dafür und damit war das Versprechen beider Seiten besiegelt. „Und geh morgen wenigstens zu einem Arzt, ja? Wir … Wir sehen uns dann gleich wieder.“, sagte sei dann und zeigte ein aufmunterndes Lächeln, ehe sie sich dem Gemäuer zuwandte. So unfassbar dunkel. Sie schluckte, ehe sie darauf zu ging. „Ceith …“, flüsterte sie und die Kälte um sie herum wurde eindringlicher. Gut. Sie war noch da. Dennoch griff sie nach einem Pokéball und befreite so Vriszca, der sich müde umsah. Sie verzichtete aber auf eine Erklärung, sondern öffnete die knarzende Tür. Schon beim Eintreten war die Luft staubig und schwer und Tallulah wurde direkt klamm. Ihre Brust schnürte sich zu – als sie fühlte, wie sich Ceidith wieder materialisierte und ihre Hand nahm. Ja – das war besser. „Okay.“, begann sie. „Risk, h-hier drin ist ein Mädchen verloren gegangen – Larissa. Wir müssen sie suchen.“, erklärte sie dann und das Piondragi nickte, schien mit einem Schlag hellwach. Tallulah fummelte ihren Holo-Log aus ihrer Tasche und schaltete die Taschenlampe ein. Besser – aber nicht ausreichend. Da hörte sie auch schon diverse Geräusche – wie das Gejammer verstorbener Seelen. Die Geister schienen wirklich nicht sehr freundlich zu Besuchern zu sein. Sie nickte, für sich selbst. „Auf geht’s.“, sagte sie dann, nein, wisperte sie, aber die Akustik machte es deutlich lauter.
Und so begann die Suche über die fünf Stockwerke hinweg. Im Erdgeschoss fanden sie nichts – ab und an fiel etwas um, Dreck rieselte von den Decken, Risse in den Wänden schienen größer zu werden, aber die Geister zeigten sich ihnen nicht persönlich. Sie vermutete, dass Ceidith wusste, wo sie waren, dass sie sie verscheuchen wollte, aber sie blieb an Tallulahs Seite, denn ohne das Gengar würde sie hier schier verrückt werden und das war beiden Damen bewusst. Auch Risk wusste darum, sie kannten sich schon lange genug dafür und so war es am Piondragi, eine nahende Bedrohung zu erkennen und zu verscheuchen.
Und das wurde bereits im ersten Stockwerk wichtig, denn statt dass sie etwas umfallen ließen, warfen die Geister es nun nach Tallulah und ihren beiden Pokémon. So mussten sie kleinen Kieseln, manchmal größeren Steinen oder Holzstücken ausweichen, wenn Risk sie nicht mit einer Nadelrakete abschießen konnte. Ceith ließ außerdem ein zorniges Krächzen vernehmen und verströmte ihre eisige Kälte. Tallulah hingegen war allzu sehr damit beschäftigt, sich selbst einzureden, dass alles in Ordnung war. Sie sah sich eher hastig als gründlich um und ihre Stimme zitterte stets, wenn sie nach Larissa rief. Dass die hiesigen Geister Tumult machten, half ihr dabei überhaupt nicht.
So blieb nun aber auch das erste Stockwerk ohne Ergebnis hinter ihnen und im zweiten Stockwerk begann der ganze Spaß von neuem. Hier änderte sich aber wieder etwas – einige Geister begannen, sich zu zeigen. Zunächst einige Lichtel – da sie Licht spendeten, war es Tallulah tatsächlich nur Recht, solange sie nicht angriffen –, dann Shuppet und ein Zobiris sah sie ebenfalls. Sie blieben tatsächlich auf Abstand, aber der verringerte sich ab und an oder sie huschten eilig nahe an Tallulah vorbei, wobei sie jedes Mal einen Spukball von Ceidith riskierten, die bereits deutlich aggressiver war, als Tallulah es von ihr kannte. Die Kälte, die sie umschloss, gebührte auch nicht Ceith allein, nein, die Atmosphäre selbst verriet, dass sie von unendlich vielen Geistern umringt waren, die sich schlicht nicht zeigten.
„Larissa?“, rief sie wieder aus – aber dieses Mal schien es die Geister zu triggern. Eine Dunkelklaue schoss direkt auf Tallulah zu, doch Risk reagierte zügig und fing die Geisterattacke mittels Nadelrakete ab, bevor er zu dem entsprechenden Geist, eines der Lichtel, zu schoss und seinerseits mit Biss attackierte. Er traf nicht – aber das änderte nichts daran, dass die Geister nun deutlich übergriffiger wurden. Als sich ihnen sogar ein Banette und zwei Shuppet in den Weg stellten, musste auch Tallulah einsehen, dass sie sie nicht ignorieren sollten.
„Lasst uns durch!“, sagte sie mit möglichst fester Stimme – und ein Spukball war die Antwort. Tallulahs Blick wurde dunkler. „In Ordnung – du willst es nicht anders!“, sprach sie da. „Ceith, dein Part. Dunkelklaue!“, begann sie also – der Kampf war ja offenbar nicht zu umgehen. Sofort ließ Ceith ihre Hand los und schoss auf das Banette zu, während Risk mittels Nadelrakete zur Abwehr der Spukbälle her hielt, die nun von allen Seiten kam. Eine ungünstige Situation, die Hilfe benötigte, weshalb Tallulah nun auch noch Rilith und Waciza befreite, die sofort den Ernst der Lage erkannten. „Liz, hilf Risk bei der Verteidigung und Waciza, Giftwolke!“, verlangte sie da und so griff Rilith mit Eissplitter ebenso die Spukbälle an, während Waciza abseits des Botogels seine Giftwolke abließ. Sofort zeigte es Wirkung, denn einige Geister verschwanden sogleich, während andere offenbar direkt eine Vergiftung abbekamen und nun immer schwächer wurden. Ceidith indes lieferte sich einen Schlagabtausch mit dem Banette, den Tallulah in dem Chaos aber nicht zu koordinieren wusste. „Giftschock, Waciza. Risk, du auch! Liz, weiter so.“, gab sie also weitere Anweisungen und sprang letztlich bei Seite, um einer Dunkelklaue zu entgehen, die sie nur durch Zufall noch hatte erkennen können. Ihre Panik stieg, aber sie hatte keine Zeit, um Angst zu empfinden! Waciza setzte nun abermals eine Giftwolke ein und beide Giftpokémon griffen mit Giftschock an, um die bereits vergifteten Gegner weiter zu schwächen. Und es half – ein Großteil der Geister, die auftauchten, verschwand sogleich wieder und die Luft wurde etwas besser. Nur das Banette gab nicht klein bei, allerdings war gut zu erkennen, dass Ceith besser da stand. Die kleinen Geister verschwanden also und das Gengar setzte gerade mit einem Eishieb nach, als das Banette der Dunkelklaue auszuweichen suchte. Ein Treffer für Tallulahs Freundin – und mit einem grellenden Schrei verschwand auch endlich das Banette. Ceith schnaufte, kehrte aber wie die anderen drei zu Tallulah zurück. Wieder nahm sie die Hand ihrer Traineirn, die dafür dankbar nickte. Sie dnakte auch den anderen dreien, die sich nun auch weigerten, in die Bälle zurückzukehren. Risk erklärte dem Sleima und dem Botogel offenbar die Situation und schon verschwand das Sleima und kroch durch Ritzen und Spalten hindurch, während Liz an Tallu hinauf auf ihren Arm sprang und für sie den Holo-Log hielt. Sie quakte die ganze Zeit etwas leise – wohl, um die Unruhe der Schwarzhaarigen zu vertreiben. Die lächelte unsicher. Der Kampf war vorbei – die Schrecken kehrten zurück.
„K-Kommt.“, wisperte die Fünfzehnjährige also. Und die Hilfe von Waciza erwies sich als überaus nützlich, denn das Sleima konnte Räume absuchen, bevor Tallulah die entsprechenden Türen oder Barrikaden loswerden konnte. So war dieses Stockwerk bald erledigt und auch, als sie das nächste betraten, blieb es erstaunlich ruhig. Tallulah bemerkte gar nicht, dass ihnen ein Geist folgte – und auch Ceith war zu sehr darauf konzentriert, die Umgebung nach vorne hin abzusichern. Die Anspannung blieb also definitiv, allerdings achteten sie wenig auf ihren Rücken, wenn sich dort nichts regte. Das wichtigste war aber ohnehin, dass das dritte Stockwerk endlich eine Spur brachte. Waciza kroch wieder durch alle Spalten, die er fand, während Tallulahs Schritte immer langsamer, ihre Atmung immer schneller wurden, während sie die Akku-Anzeige auf ihrem Holo-Log sah, die immer geringer wurde. Sie schluckte vermehrt und umklammerte fast schon krampfhaft Ceidith' Geisterhand, während Liz sich an ihre Brust kuschelte. Doch einmal, einmal kam Waciza aufgeregt zurück, wollte, dass sie ihm folgten, sodass Tallulah Hoffnung fand, dass Larissa gefunden war und sie hier verschwinden konnten. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne die Geister gemacht. Waciza führte sie zu einem Raum, einer Art Saal, vielleicht mal für Meetings gedacht, dessen Wand, die nach draußen führte, eingestürzt war und so offenbarte, wie hoch sie inzwischen eigentlich waren. Und das hinein scheinende Licht des Mondes offenbarte noch etwas – ein Gengar, wie Ceidith eines war. Tallulah blieb stehen, als sie neben dem Geist, das von seinen Vorentwicklungen und all den anderen Geistern umringt war, ein junges Mädchen entdeckte, das weinend zusammen gekauert auf dem Boden hockte.
„Larissa!“, stieß Tallulah aus, was das Mädchen zusammen fahren ließ, ehe sie aufblickte. Und die Geister zuckten ebenfalls zusammen und drehten sich zu ihnen um – mit viel Aggression in den Augen. Sie schienen sich auf Angriffe vorzubereiten, aber das fremde Gengar unterband dies mit einer simplen Geste, ehe es vortrat und einige schneidende Geräusche von sich gab. Ceith kicherte dunkel, während Risk sich vor Tallulah, Waciza hinter ihr positionierte. Diese sah zu ihrer Geisterfreundin, welche bissig zu dem anderen Geist blickte. „Ceidith?“, fragte sie, aber das Gengar schüttelte das Haupt und somit den ganzen Körper. Ah – Tallulah hatte dieses Mal also tatsächlich nichts zu melden. Wieder schluckte sie. „Larissa, wir holen dich hier raus.“, versprach sie – und schon wurden die Geister wieder laut. Das fremde Gengar schrie daraufhin auf – und plötzlich griff es mit Finsterfaust an. Ceith reagierte schneller, als Tallulah etwas hätte sagen können und griff ihrerseits mit Dunkelklaue an, sodass beide Attacken aufeinander prallten. Ein chaotischer Kampf brach aus und die beiden Geister schenkten sich nichts, während Tallulah sich mit den anderen beschäftigen musste. Risk griff direkt wieder an, ebenso Waciza, während Rilith Geschenke um sich warf, die Reihenweise explodierten. Tallulah versuchte, auszuweichen so gut sie konnte und so zu Larissa zu kommen, die aufgeschrien hatte und versuchte, von den Kämpfenden fort zu kommen. Doch das war schwerer als Gedacht – sie hatte längst den Überblick verloren, und so war es nicht überraschend, als sie doch von etwas getroffen wurde. Ihre Seite brannte – doch viel schlimmer war, dass sie stürzte und ihren Holo-Log fallen ließ, der sich daraufhin ausschaltete. Finsternis – der Mond half ihr nicht im geringsten. Sofort schnürte sich ihr wieder die Brust zu und ihre Atmung ging schneller. Liz kam sofort wieder zu ihr, doch das bemerkte die Schwarzhaarige kaum. Nur, wie sich ein Schatten näherte – und als sie aufsah, sah sie den Spukball, der auf sie zuflog. Sie realisierte nicht, was geschehen würde, es war, als würde sie nichts mehr einordnen können, als jener Spukball plötzlich zerplatzte, weil ein Nebulak davor schwebte. Was war los? Sie wusste es nicht. Sie merkte nur, dass sie keine Luft mehr bekam und sie zitterte, dass es fast schon schmerzte. Irgendwo krachte es, Schreie waren zu hören, über ihr wurde es heiß, als kurz Feuer über sie hinweg schoss, das alsbald erlosch. Ihr Kopf dröhnte – ihre Ohren schmerzten. Da, da war das Wimmern, das Weinen von Larissa, sie musste sich zusammenreißen! Aber sie konnte nicht – es ging nicht. Dann …. eisige Kälte. Sofort schien es, als würde ihr Puls gefrieren, ihre Atmung stocken, das Herz ruhiger werden. Ein Blick nach oben – Ceith stand vor ihr. Ja, Ceidith – sie war hier. Ganz in der Nähe. Sie nickte.
„Risk, h-h-hilf mir.“, verlangte sie leise und sofort war das Piondragi da und half ihr auf die Beine, während Ceith einen Spukball mit einem Spukball abfing. Sie schnaufte, ächzte – das konnte Tallulah deutlich vernehmen. Liz sammelte den Holo-Log ein und steckte ihn in Tallulahs Tasche, ehe sie ein Geschenk in die Höhe warf und eine kleine Lampe zum Vorschein brachte, die einen klaren, aber schwachen Schein von sich gab. Licht – gut. Ja, das war gut. Sie nickte – die Nadelraketen von Risk verbannte sie aus ihrem Gedächtnis. Sie musste sich konzentrieren – für Panik war keine Zeit. „Larissa!“, stieß sie dann aus, als sie das Mädchen entdeckte – und Ceith gerade mittels Giftschock Säure verspritzte. Es verschaffte ihr Platz, als sie aus dem Augenwinkel den Eishieb ihrer Gefährtin sah. Sie schluckte, atmete tief ein – und stürzte vorwärts. Mit Liz an ihrer Seite und Risk hinter ihr duckte sie sich unter einer Dunkelklaue hindurch, sprang einem Spukball ausweichend nach rechts und stürzte abermals, weil sie weg rutschte, entkam so aber einem Gegenstoß. Sie rappelte sich auf, richtete ihren Blick abwechselnd auf die Lampe und das Mädchen, als abermals ein Nebulak vor ihr auftauchte und mittels Tiefschlag eine Dunkelklaue eines Zobiris abfing, welche sonst wohl die Dunkelhaarige getroffen hätte. Merkwürdig – warum half ihnen das Nebulak so tatkräftig? Es war einerlei – Larissa sah zu ihr und versuchte, zu ihr zu gelangen. Und als zwei Shuppet sie davon abhalten wollten, zischte Risk an ihr vorbei und erwischte das erste mit Biss, das zweite mit einem Giftschock. So konnte Tallulah das junge Mädchen erreichen, das ebenso aufgelöst war wie sie und sie nahmen sich bei den Händen, ehe sie umkehrten. Wieder machte Risk den Weg frei mittels Nadelrakete und Tallulah gab einfach ihr bestes, an das Licht in ihrer Hand zu denken. Sie sah eine Giftwollke sich ausbreiten, dann sah sie die kleinen Eissplitter von Rilith. Und so liefen sie bis zu den Treppenaufgängen – wo plötzlich das fremde, angeschlagene Gengar auftauchte. Ceith war ebenfalls schnell zur Stelle und griff mit Spukball an – und dieses Nebulak nutzte Konfustrahl, um die hinter ihnen verbliebenen Geister gegeneinander aufzubringen. Dann sah Tallulah in dem Tumult nur noch, wie Ceith abermals mit Eishieb ausholte, dann mit Dunkelklaue nachsetzte – und so plötzlich das andere Gengar mit einem ächzen im Nichts verschwand. Tallulah sah sich nicht um.
„Schnell!“, keuchte sie nur und rannte mit Larissa die Treppen hinab. Sie hörte, wie ihre Lieblinge folgten, aber wichtig war nur, dass Ceith neben ihr auftauchte. Sie fühlte, wie Larissa zusammen zuckte, aber dazu war jetzt keine Zeit! Sie liefen und liefen – und hinter ihnen stürzte irgendetwas ein, etwas krachte, Steine und Holz flogen über sie hinweg, bis endlich die Eingangstüren zu sehen waren. Ihre Lungen brannten, ihre Seiten schmerzten – aber da wartete die Freiheit, die Rettung aus diesem Gemäuer und so brachen sie durch die Türen hindurch ins freie, wo auch die letzten Stufen überwunden wurden. Sie stürzten fast, als sie zum stehen kamen, setzten sich letztlich von ganz allein. Tallulah hörte die Rufe der anderen Kinder zunächst nicht, ehe sie realisierte, dass sie Ceidith verscheuchen wollten.
„Ni … cht …“, brachte sie nur Stoßweise heraus. „Ce … idit … th ist m … eine Freund … in.“, erklärte sie und die Kinder sahen sich verunsichert an, ehe alle von Tallulahs Lieblinge zu ihr kam und sich nur das Gengar abermals dem Gemäuer eines Bürogebäudes zuwandte. Sie stieß einen grellenden Schrei aus, ehe sie einen gewaltigen Spukball formte und abfeuerte. Er zerschellte an den Eingangstüren und erst jetzt sah Tallulah die Schatten, die davon stoben. Sie atmete immer noch schwer, aber hier draußen ging es ihr doch bei Weitem besser. Letztlich half ihr Naoto sogar hoch, nachdem alle die wieder weinende Larissa in den Arm genommen hatte.
„Danke!“, sagten die Kinder da einstimmig und Tallulah versuchte sich an einem Lächeln.
„Kein … Kein Problem. Aber denkt daran – keine Mutproben mehr. Der Ort ist jetzt Tabu!“, erwiderte sie und die Zustimmung war durchweg zu erkennen. Sie sah zu Larissa. „Geht es dir soweit gut – haben sie dir was getan?“, fragte sie und das Mädchen schüttelte den Kopf.
„Sie … sie wollten mich … nur nicht gehen lassen.“, erklärte sie dann, als sie sich etwas beruhigte. Tallulah nickte.
„Immerhin etwas, hm? Bitte, passe in Zukunft auf dich auf. Ihr alle! Und jetzt ab nach Hause. Und Naoto – morgen zum Arzt!“
Es wurden noch ein paar Worte getauscht und Tallulah verlangte sogleich, die Kinder nach Hause zu begleiten. So lief sie noch eine ganze Weile länger durch die Nacht, allerdings waren sie auch bald wieder auf hell erleuchteten Straßen, sodass sie sich deutlich sicherer fühlte. So war sie sicher, dass die Kinder allesamt daheim ankamen, die ihr auch alle noch einmal ausdrücklich dankten. Naoto versprach auch noch einmal, zum Arzt zu gehen – un dnie wieder jemanden in dieses Gemäuer zu führen. Sehr gut, wie Tallulah fand – und als mit Naoto das letzte Kind nach Hause gebracht und in einem offenen Fenster verschwunden war, machte sich Tallulah endlich auf den Weg ins Pokémoncenter. Ihre Seite schmerzte noch immer von dem Treffer im Gebäude, aber das würde vergehen. Anders als ihr Verfolger, den sie und ihre Lieblinge längst wieder bemerkt hatten. Dieses Nebulak schwebte mit großem Abstand hinter ihnen her – es störte sich auch nicht daran, dass Tallulah immer wieder darum bat, es solle heimkehren. Es war dem Geist offenbar egal – und weil ihre Lieblinge sich nicht daran störten, entschied sie letztlich, dass sie es für heute ebenfalls schlicht akzeptieren musste. Sie musste ins Bett – dringend. Und zwar mit eingeschaltetem Deckenlicht, denn das war genug Finsternis für eine Nacht gewesen. Und ihre Lieblinge mussten vorher definitiv noch einmal durch gecheckt werden …

Tbc: ???

__________________________
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Re: Straßen von Stratos City

Beitrag von Liviaam Fr Jan 11, 2019 8:05 pm

Straßen von Stratos
Post #053, mit: Niemandem
cf: Route 3 Nachdem sie sich von Astoria verabschiedet hatten, war Livia rasch in die angrenzende Stadt gegangen, um dort das Pokémon-Center aufzusuchen. Sie wollte ihre Pokémon, einschließlich ihrem neuen Begleiter Cavit, einmal durchchecken lassen, denn sie hatte vor, nach einem kurzen Training in der Arena der Stadt anzutreten. Cavit würde sie dafür zwar noch nicht verwenden, da sie das Ramoth dafür noch viel zu wenig kannte, doch wenn sie schon in der Gegend war, wollte sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Und vielleicht hatte sie ja auch Erfolg! Sie würde sehen, wie der Kampf laufen würde, doch es erforderte einiges an Vorbereitung. Zumindest wollte sie nicht einfach in die Arena platzen, ohne vorher noch einmal trainiert zu haben. Und dann war da ja auch noch der rätselhafte Stein, den sie auf der Route gefunden hatte. Sie wusste nicht, wofür er eigentlich da war, aber er war hübsch anzusehen und vielleicht fand sie ja jemanden, der damit etwas anfangen konnte. Das stand jedenfalls auch noch auf ihrem Plan, doch zunächst wollte sie trainieren. Also machte sie sich wieder zur Route auf, nachdem sie wusste, dass es ihren Pokémon gut ging. Gemeinsam mit ihren drei langen Begleitern versuchte sie auch mit dem Ramoth zu trainieren und so herauszufinden, was es schon konnte. Wie sich herausstellte war das sogar eine ganze Menge, jedenfalls konnte Livia herausfinden, dass das Ramoth allerlei Attacken beherrschte, was ihr natürlich sehr gelegen kam. Das Ramoth war wirklich ein treuer Begleiter, das sich bereits jetzt anstrengte. Und Livia hatte es nun wirklich noch nicht lang an ihrer Seite. Da sie sich bereits zuvor recht lange auf der Route aufgehalten hatten, war es schon sehr spät und demnach sehr dunkel, als Livia wieder in die Stadt zurückkehrte und sich ein Zimmer im Pokémon-Center mietete. Dort verbrachte sie die Nacht, um sich gleich am nächsten Morgen auf den Weg zur Arena zu machen. Das gestaltete sich leider als sehr schwierig, denn die Stadt war riesig und Livia kannte sich im Grunde nicht hier aus. Sie hatte das Pokémon-Center gerade so gefunden und so musste sie einige Passanten fragen, bis sie sie endlich gefunden hatte. Fee war der dortige Typ und sie war bereits gespannt, wie der Kampf verlaufen würde.
Arenakampf gegen Elara Lyall
Und tatsächlich war der Kampf äußerst interessant gewesen. Elara war ebenfalls wie sie noch nicht lange Arenaleiterin und dementsprechend noch etwas unsicher, doch sie hatte sich ganz gut geschlagen. Letztlich hatte aber tatsächlich Livia den Orden der Arena erringen können und auch eine Anleitung für eine Attacke hatte sie mit dazu bekommen. Sie freute sich bereits, ihren Pokémon in Eventura City davon zu berichten, doch zunächst hieß es nun natürlich, abermals das Pokémon-Center aufzusuchen und dort ihre Freude über den Sieg mit ihren Pokémon zu teilen. »Ihr wart wirklich großartig! Und beim nächsten Mal werde ich dich für mich kämpfen lassen.« sagte sie stolz auch an Cavit gerichtet, der sich ihr ja nur deswegen angeschlossen hatte, weil er ebenfalls an Arenakämpfen teilnehmen wollte. Und Livia wollte ihm das auch gern gewähren. Zu diesem Zweck würde sie noch viel mit dem Ramoth trainieren, es kennenlernen und bei ihr zu Hause ankommen lassen. Und genau aus diesem Grund wollte sie nun auch den Rückweg antreten. Sie verließ das Pokémon-Center und entschied sich für eine Richtung, von der sie glaubte, dass es sie zum Hafen führen würde. Das Wasser war schließlich nicht weit entfernt und sie hoffte, den Weg dieses Mal allein finden zu können. Dem war jedoch leider nicht so. Zwar fand sie das Meer - das war ja auch nicht schwierig - jedoch machte sie sich dann in die entgegengesetzte Richtung zum Anlegepunkt ihres Schiffes auf den Weg, bis sie an einem der Tore ankam, die die Stadt umschlossen. »Das war leider nicht richtig.« stellte sie fest, belustigt über sich selbst. Die Stadt war eben groß, was sollte sie da machen? Also wollte sie wieder umdrehen - als sich die erste Pforte im Himmel öffnete und das Chaos begann.
Ultrabestienevent, Anfang & Ende
Niemals würde sie das Ende des größten Chaos vergessen, das sie in ihrem Leben je erlebt hatte. Sie war erschöpft, ganz genau wie ihre Pokémon, die alles für sie gegeben hatten. Sie hatten gekämpft und gesiegt, doch waren nicht sie es gewesen, die den Sieg errungen hatten. Vielleicht hätten sie es niemals geschafft. Es hatte jedenfalls sehr, sehr schlecht ausgesehen, nicht nur für Livia und ihre Pokémon, sondern auch für ihre neue Freundin Nanna und ihr eF-eM, ebenso wie viele andere Helfer, die all ihre Kräfte aufgebracht hatten, um die Sammelstation zu verteidigen. Angst und Schrecken saßen tief und Livia konnte kaum laufen, doch es war ein Wunder geschehen. Der weiße Drache Einalls, Reshiram, war durch die dunklen Wolken hindurch gebrochen und hatte die Wesen vertrieben, die nicht nur Stratos City angegriffen, sondern auch viele Menschenleben auf dem Gewissen hatten. Sicherlich, Livia hatte auch einige interessante Exemplare unter ihnen gefunden, doch größtenteils war es der reinste Albtraum gewesen. Lene, das Kind, das sie recht am Anfang gefunden und beschützt hatten, hatte seine Mutter wiedergefunden. Etwas, das Livia natürlich Freude an diesem dunklen Tag bereitete. Und dennoch überwog das Dunkle. Die Angst. Angst um ihr eigenes Leben, um ihre hiesigen Pokémon, aber auch Angst um ihr Gewächshaus und diejenigen, die sie zu Hause gelassen hatte. Noch wusste sie nicht, wie weit die Wesen in Einall vorgedrungen waren, sie wusste nicht einmal, was genau sie genau gewollt hatten. Warum waren sie her gekommen? Und woher waren sie überhaupt gekommen? Warum hatten sie angegriffen? Und was waren sie genau? Es waren Fragen, die sich ihr nicht beantworten würden, jedenfalls nicht in den nächsten Stunden. Es war ein anstrengender Tag gewesen und Livia zitterte noch immer am ganzen Körper. Vor Angst und auch vor Erschöpfung. Ihre Pokémon rief sie in ihre Bälle zurück, damit sie sich ausruhen konnten, nur Tarua lließ sich dazu nicht überreden. Obwohl sie selbst kaum noch auf den Beinen stehen konnte, weigerte sie sich, Livia allein zu lassen. Niemand wusste genau, wie weit das Ausmaß des Chaos' war, doch dass es große Zerstörung gegeben hatte, war ihnen allen bewusst. Es war nicht daran zu denken, wieder das Pokémon-Center als Ort für die Nacht zu suchen - denn man wusste nicht, ob es überhaupt noch stand. Doch die Sammelstation war für alle offen und so beschloss auch Livia, sich zunächst dort auszuruhen. Denn wo sollte sie anders hin? Schiffe würden nicht fahren, da war sie sich sicher und einen anderen Ort in der Stadt kannte sie nicht.
Bevor sie sich aber wirklich würde ausruhen können, musste sie wissen, ob es ihren Pokémon gut ging. Natürlich, wenn die Wesen auch in anderen Städten gewesen waren, war es unwahrscheinlich, dass sie ihre Assistentin würde kontaktieren können, doch sie musste es versuchen. Ihr Kommunikationsgerät hatte sie jedoch nicht bei der Hand, weshalb sie einen der Helfer danach fragen musste - der teilte ihr jedoch mit, dass die Telefonnetze alle hinüber waren und ein Telefonieren zur Zeit schlichtweg nicht möglich war. Voller Sorge sank sie auf das Feldbett zurück und versuchte sich immer wieder einzureden, dass es ihren Pokémon gut ging. Dass die Wesen nicht in Eventura City gewesen waren, weil es ja auch noch über das Meer hinweg lag. Und dass ihr Gewächshaus noch so stand, wie sie es verlassen hatte. Mit diesen finsteren Gedanken schlief sie letztlich ein...bis sie viele Stunden später wieder erwachte. Es war längst wieder reges Treiben um sie herum und so versuchte sie, frisch ausgeruht und wieder mehr bei Kräften - wenngleich sie sich immer noch erschöpft fühlte - abermals jemanden nach möglichen Telefonaten zu befragen. Da sie doch recht lang geschlafen haben musste, hatte man es sogar geschafft, ein sicheres Netz zu verbinden, sodass sie tatsächlich einen Anruf tätigen konnte. Und zu ihrer großen Erleichterung ging ihre Assistenin auch bereits beim zweiten Klingeln dran. Sie klang sehr guter Laune, doch Livia musste es genau wissen. So aufgelöst wie sie war verflog die gute Laune ihrer Assistentin auch schnell und sie versicherte ihr, dass in Eventura City nicht einmal ein kleiner Ansatz von dem Chaos zu spüren gewesen war. Ihren Pokémon und auch dem Haus ging es also gut, was Livia so unglaublich erleichterte, dass sie auf die Knie sank. Ihren Pokémon war also nichts geschehen. Sie hoffte, dass es auch bei Nanna so gut verlief, auch wenn sie sich da eher weniger Hoffnungen machte. Immerhin wohnte sie nicht in einer anderen Stadt. Doch das änderte nichts an ihrer Erleichterung - und ihrem Entschluss, den sie schon während der Katastrophe gefasst hatte.

Einige Tage blieb sie noch in der Stadt, um sich auszuruhen und ein wenig bei Aufräumarbeiten zu helfen, hauptsächlich aber, weil sie die Stadt gar nicht hätte verlassen können. Schiffe fuhren noch immer nicht und sie hatte niemanden, auf dem sie wieder nach Eventura City hätte fliegen können. Und genau das wollte sie ändern. Schon während der Katastrophe hatte sie ihren langjährigen Freund so stark vermisst, dass sie sich vorgenommen hatte, ihre Mutter darum zu bitten, ihn ihr wieder zuzuschicken. Sie wusste, dass ihre Mutter den Trost durch das Tauboss auch gut gebrauchen konnte, doch Livia hielt es nicht mehr ohne ihren Freund aus. Und auf ihm würde sie dann auch nach Eventura City fliegen können - und die Stadt ihres größten Schreckens verlassen. Dafür musste es aber erst einmal die Möglichkeit geben, Pokémon wieder über einen Computer verschicken zu können. Glücklicherweise versuchten einige Helfer, das schnell wieder in Gang zu bekommen, da offenbar sehr viele Leute diesen Wunsch hatten. Es war ihr immer noch ein Rätsel, wie das eigentlich genau funktionierte, doch das spielte absolut keine Rolle, solange sie endlich ihr Tauboss wieder in die Arme schließen konnte. Sie hatte ihre Mutter längst angerufen und ihr von der Lage berichtet, weshalb sie bereits im Bilde war und natürlich kein Problem damit hatte, ihr das Tauboss zuzuschicken. Das freute sich auch bereits auf ein Wiedersehen, war aber gleichzeitig wenig begeistert darüber, dass er Livia nicht hatte beschützen können, als sie ihn gebraucht hatte. In Zukunft würde er das jedoch wieder können. Nur musste das warten, bis die Möglichkeit des Schickens wieder gegeben war. Und heute war es endlich soweit! Bald würde sie ihr Tauboss wieder in die Arme schließen können. Wie viele andere reihte sie sich in eine der Reihen ein und wartete darauf, dass sie endlich mit ihrer Mutter sprechen konnte. Als sie endlich an dem Computer und der Maschien zum Verschicken der Pokémon stand, war sie so froh, wie sie es lange schon nicht mehr war. Der Schock saß einfach noch sehr tief und sie hoffte sehr, dass ihr Tauboss etwas daran ändern konnte. Das hieß natürlich nicht, dass sie Tarua nicht vertraute oder Ähnliches, aber Nayavu war ihr erster Pokémon-Begleiter gewesen, den sie einfach sehr vermisste. Bisher war es völlig in Ordnung gewesen, doch nach dieser Katastrophe wollte sie ihn einfach an ihrer Seite wissen. »Vielen Dank, dass du ihn mir wieder zuschickst.« kam sie nicht umhin zu ihrer Mutter zu sagen, der die Sorge noch ins Gesicht geschrieben stand. "Geht es dir gut?" fragte sie besorgt, was Livia aber bestätigen konnte. Sie war immer noch sehr aufgelöst und konnte kaum schlafen, doch ihr war nichts schwerwiegendes zugestoßen, worüber sie wirklich sehr froh war. Es hätte auch wesentlich schlimmer ausgehen können. Livia versicherte ihr also, dass shcon alles wieder werden würde, sie aber auch nicht lange sprechen konnte, da hinter ihr immerhin noch einige weitere Leute warteten. Das konnte ihre Mutter gut verstehen, weshalb sie sich an das Versenden des einen, bestimmten Pokéballs machte, auf den Livia sehnsüchtig wartete. Und es dauerte auch gar nicht lange, da wurde der Ball durch die Maschine geschickt und landete auf einer kleinen Plattform. Livia versuchte gar nicht erst zu verstehen, wie das möglich war. "Pass' auf dich auf, ja?" sagte ihre Mutter nun noch zum Abschied. Livia würde auf jeden Fall ihr Bestes geben, doch jetzt wollte sie nur das Tauboss in ihre Arme schließen. »Ich habe dich lieb.« kam Livia nicht umhin zu sagen, wobei ihre Mutter die einzige Person war, der sie das überhaupt noch sagte. Am liebsten würde sie sie nun in die Arme nehmen, doch die Entfernung verhinderte das. Ihrer Mutter erging es nicht anders und so schalteten beide schweren Herzens den Monitor wieder aus, damit Livia den Computer nicht zu lange blockierte. Sie beeilte sich, den Platz freizumachen, nachdem sie sich den Pokéball geschnappt hatte und suchte sich dann ein Plätzchen, an dem sie ungestört mit ihrem Pokémon würde sprechen können.

Auch Tarua an ihrer Seite war bereits sehr aufgeregt, endlich das Tauboss wiederzusehen und starrte bereits auf den Pokéball, aus dem Livia nun endlich das Flug-Pokémon befreite. Augenblicklich fiel sie dem Vogel in die Arme, der ihr sanft die Flügel um den Körper legte und aufgeregte, glückliche und besorgte Laute von sich gab. Die Gefühle des Tauboss überschlugen sich förmlich, ähnlich wie auch die von Livia, die nun sogar merkte, dass Tränen über ihre Wangen liefen. Sie war so froh, ihr Tauboss zu sehen, dass die Anspannung der letzten Tage einfach über sie einbrach. Tarua hielt sich bewusst zurück, auch wenn sie mit dem Tauboss willkommenheißende Blicke tauschte. In ihrer Sprache versicherte sie auch, dass es Livia gut ging und sie gut auf sie aufgepasst hatte. Natürlich glaubte das Tauboss das, trotzdem fühlte es sich schlecht, nicht selbst da gewesen zu sein. Livia nahm ihm das allerdings nicht übel. »Ich bin so froh, dich wieder bei mir zu haben, Yavu.« sagte Livia ein wenig schluchzend und löste sich aus der Umarmung. Nayavu war der Name, den das Tauboss trug, seitdem es als Taubsi zu ihr gekommen war. Livia konnte sich noch gut daran erinnern, dass sie damals lieber ein Käferpokémon gehabt hätte, doch nun war sie froh, dass Nayalu es gewesen war, den sie bekommen hatte. »Wie geht es dir?« fragte sie und strich Nayavu über das Gefieder. Über Laute gab er ihr zu verstehen, dass es ihm sehr gut ging, rückte aber auch nicht von ihrer Seite. Im Gegenteil, es rückte sogar noch ein wenig näher und stieß Livia mit seinem Kopf. Zuerst dachte sie, dass er das machte, um sie zu beruhigen und zum Lachen zu bringen, doch als er sie immer weiter anstieß und versuchte, mit dem Schnabel in die Tasche ihres Kleides zu kommen, wurde Livia bewusst, dass er etwas ganz anderes bezweckte. Mit dem Handrücken wischte sie sich ganz undamenhaft - ihrer Tante würde es jedenfalls nicht gefallen - die Tränen aus dem Gesicht, ehe sie in ihre Tasche griff, verwundert und fragend, doch dann ertastete sie eine kleine Kugel, größer als eine Murmel, aber kleiner als ein Ball und erinnerte sich, wie sie den Stein zusammen mit Astoria gefunden hatte. Kaum zu glauben, dass das erst wenige Tage her war. »Woher wusstest du, dass ich dort etwas versteckt habe?« fragte sie überrascht, wobei es ebenfalls an ein Wunder grenzte, dass der Stein überhaupt noch da war. Nach dem ganzen Chaos hätte er gut auch verloren gehen können. Statt einer Antwort seitens Nayavu beugte sich das Tauboss nur vor, um den Stein mit dem Schnabel zu nehmen. Livia ließ es geschehen und was danach geschah war das nächste Wunder, dass sie an diesem Tag erlebte: Nayavu erstrahlte plötzlich ganz hell, so, wie sie es schon bei unzähligen Entwicklungen gesehen hatte. Nur dass sie der festen Überzeugung gewesen war, dass sich ein Tauboss gar nicht mehr entwickeln konnte. Sie wich zurück und sah staunend zu ihrem Pokémon, wie es auch Tarua an ihrer Seite tat, die ebenfalls nicht glauben konnte, was sie mit eigenen Augen sah. Es dauerte gar nicht lang, da ebbte das Glühen ab - und ein völlig neuer Nayavu breitete seine wunderschönen, nun weißen Flügeln mit blauen Spitzen aus. Livia stand vor ihrem langjährigen Freund und kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nayavu neigte den Kopf schief und sah seine Trainerin stolz an, ließ den Stein dabei aber nicht aus dem Schnabel. »War das...der Stein?« fragte sie ungläubig und wollte danach greifen, jedoch ließ Nayavu das nicht zu. Er drehte den Kopf weg, sah aber trotzdem noch zu Livia, um ihr irgendwie zu verdeutlichen, dass sie den Stein nicht haben konnte. Nur konnte das Tauboss ihn schlecht die ganze Zeit im Schnabel behalten. »Also ist er es. Wie ist das nur möglich?« Sie wusste wohl, dass Nayavu ihr darauf keine Antwort würde geben können, doch es interessierte sie dennoch brennend. Sie nahm sich vor, so viel wie möglich darüber in Erfahrung zu bringen, doch nicht mehr jetzt. Nicht heute und auch nicht in den nächsten Tagen. »Du möchtest ihn bestimmt behalten, aber ich habe nichts, worin ich ihn einfassen könnte. Was hälst du davon, wenn wir dir in Eventura City eine Kette anfertigen lassen?« fragte sie das Flug-Pokémon, das davon sehr begeistert schien. Das war also beschlossene Sache, klärte aber nicht das Problem, das sie nun hatten. Denn Livia hatte vor, auf ihrem Tauboss nach Hause zu fliegen und sie wollte nicht, dass der Stein unterwegs verloren ging. »Gibst du mir ihn wieder, bis wir dort sind? Es wäre schade, wenn er im Meer landen würde.« erklärte sie vorsichtig, doch Nayavu schien darüber wenig begeistert zu sein. Sie würde ja hier in der Stadt einen Juwelier aufsuchen, aber aufgrund der vorangegangenen Katastrophe war das wohl kaum möglich. »Ich verspreche dir, dass du ihn in Eventura City zurückbekommst.« versuchte es Livia weiter und da sich Nayavu noch schlecht deswegen fühlte, dass er nicht bei ihr gewesen war, als sie ihn gebraucht hätte, gab er schließlich doch nach. Sobald Livia den Stein wieder in der Hand hielt, stand wieder ihr alter Freund vor ihr - was sie abermals zum Staunen brachte und verwirrte. Sie konnte nicht verstehen, wieso ihr Tauboss diese alternative Form annehmen konnte, nur weil es einen Stein trug? »Ich wünschte, du könntest es mir erklären..« sagte Livia leise und sah Nayavu lange an, während der sich mit Tarua unterhielt. Das Tauboss wusste selbst nicht genau, was passierte. Er hatte nur die Präsenz des Steines gespürt und gefühlt, dass er für ihn bestimmt war. Mehr war ihm ebenso wenig bekannt, doch es war erstaunlich, dass so etwas möglich war. Vor allem, weil er Livia nun noch besser schützen konnte! Denn er spürte, dass er stärker geworden war, als er sich gewandelt hatte.
»Lass' uns nach Hause fliegen. Es waren sehr anstrengende Tage für uns.« beschloss Livia schließlich, denn sie war schon wieder müde geworden. Die Hilfe, die sie in den letzten Tagen geleistet hatte und die Katastrophe davor konnte sie immer noch spüren und sie war sich nicht sicher, wie lange sie es noch aushalten würde, ihren Trubel aus Gefühlen zurückzuhalten. Angst, Verwirrung, Freude, Überraschung und mehr kamen zusammen und Livia hatte keine Ahnung, auf was sie ihren Fokus legen sollte. Also war es das Beste für sie, endlich nach Hause zu kommen. Sie rief Tarua zurück in ihren Ball, sammelte ihre Sachen zusammen, die sie in den letzten Tagen noch gefunden hatte und ließ sich dann endlich auf Nayavu fallen, der sie sogleich hinauf in den Himmel brachte. Das beste Gefühl, dass sie seit Tagen hatte - denn endlich fühlte sie sich wieder frei.
tbc: Livias Haus am Stadtrand



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