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Braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, schließt sich Lawrence ab heute dem Team wieder an!

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Jetzt habt ihr die Newswelle überlebt! Die letzten großen Änderungen wurden euch hier vorgestellt und als kleine, interaktive Aufgabe gibt es dazu noch eine Umfrage zu den Wettbewerbshallen, an der ihr teilnehmen könnt!

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News, News, News! Wie versprochen gibt es eine große Ladung voller Neuigkeiten und Änderungen, die ihr hier nachlesen könnt!

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Zwar steht das BoW momentan einer holprigen Zeit gegenüber, doch sitzt das neue Team fleißig daran, im Hintergrund an kommenden Änderungen zu arbeiten. Was genau das heißt, könnt ihr hier nachlesen!

✗ 02.07.2018 | Bonus für RPV & Taijitu
Jeweils die nächsten 5 Bewerber für die RPV und die Taijitu erhalten in der Bewerbungsphase satte 100 Bonuspunkte, die sie zusätzlich verteilen dürfen!
RPV (5/5) | Taijitu (5/5)

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Beyond our Wishes feiert nun schon seinen 3. Geburtstag; feier mit! Mehr findest du hier.

✗ 24.02.2018 | Neue Wettbewerbshallen
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Überraschung gefällig? Zieht bis zu 3 Ostereier in diesem Thread und lasst euch überraschen, was daraus schlüpfen wird!

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Wie ihr in diesem Thread entnehmen könnt, hat Yoshi praktisch alle Aufgaben abgelegt und ist nur noch für die Technik und den Style zuständig.

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Versuch dein Glück doch mal bei unserem Glücksziehen, eventuell ziehst du ja das ganz grosse Los...?

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Wie ihr aus diesem Thread entnehmen könnt, wird das Team von nun an von Shawn unterstützt.

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✗ 12.08.2015 | Megaentwicklungen
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Route 19 - Seite 2 Empty Re: Route 19

Beitrag von Gastam So Feb 14, 2016 4:49 pm


Post #006
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Route 19Nahe Eventura CityEinall
Nur am Rande nahm Akos den respektvollen Blick des Schiggys wahr, da es viel zu sehr auf die Nagelotz vor ihm konzentriert war, gegen den es zur Not auch kämpfen würde. Eigentlich hatte es sogar große Lust auf einen Kampf, allerdings sah er sehr wohl, dass die Gegner in der Überzahl waren und es so doch schwierig werden konnte. Lieber wartete er ab, behielt die Nagelotz jedoch sehr genau im Auge. Würden sie angreifen würde Akos es auch tun, ganz gleich, ob Sierra das dann gefiel oder nicht. Diese überlegte in der Zeit fieberhaft nach einer anderen Lösung, während Medea längst ihren Zeichenblock heraus geholt hatte. Ein wenig bewunderte Sierra sie schon dafür, dass sie selbst in solch einer Situation noch zeichnen konnte. Sierra selbst war viel zu sehr auf die anderen Pokémon fixiert, als dass sie auch auch nur an den Pokédex denken konnte. Doch es schien, als wäre genau die Begabung ihrer besten Freundin ihre Rettung. Obwohl Sierra das kleine Nagelotz nicht gesehen hatte, kam eben jenes nun doch auf ihre Freundin zu, offenbar fasziniert von der Zeichnung, die Medea von den Nagelotz angefertigt hatte. Sie zeigte sie dem kleinen Wesen, das sich recht schnell auf seinen Po plumpsen ließ, um die Zeichnung genauer unter die Lupe zu nehmen. Es war interessant, wie Sierra fand. Offenbar hatte es großes Interesse daran und schien begeistert, dass das Bild es selbst darstellte. Es war toll, wie sich eine negative Stimmung in etwas Positives umwandeln konnte! Sierra war überaus erfreut und beobachtete das Schauspiel. »Schau mal Akos, sie beruhigen sich.« sprach sie zu ihrem Pokémon, obwohl die Verbindung der beiden nicht unbedingt die beste war - und Akos auch jetzt noch wenig Interesse an den Worten seiner Trainerin zu haben schien. Dennoch gab er seine Kampfhaltung auf und beobachtete ebenfalls die Nagelotz, die nun in großem Bogen um Yeri, Atra, Cuora und Akos selbst herum zu dem kleinsten gingen und ebenfalls auf die Zeichnung sahen. Akos setzte sich nun seinerseits auf sein Hinterteil und hielt den Kopf schief. Was wohl so spannend an dem Bild war? »Aber jetzt hast du doch keine Zeichnung mehr von den Pokémon!« sagte Sierra zu ihrer besten Freundin, als diese dem Pokémon das Bild gab, das sich darüber sehr zu freuen schien. Gleichzeitig fiel ihr ein, dass sie dringend noch den Eintrag in ihrem Pokédex brauchte! Schnell holte sie diesen heraus und öffnete ihn, um sich einige Informationen über das Nagelotz anhören zu können. Währenddessen verschwanden die Nagelotz nach und nach und als Sierra ihren Pokédex wieder senkte, konnte sie gerade noch sehen, wie die Pokémon ganz verschwanden. Es hatte also ein gutes Ende genommen! Trotz Probleme war nichts schlimmes passiert und das war wohl die Hauptsache.
Medea fertigte nun die Zeichnung des Nagelotz erneut an, dieses Mal aus dem Kopf, während sie gleichzeitig mit Akos sprach, der sie allerdings nur anschaute und nicht einmal einen Laut von sich gab. Was hätte er auch darauf sagen sollen? Stattdessen legte er sich nun auf den Bauch und legte seinen Kopf zwischen seine Vorderpfoten, die Augen weiterhin wachsam durch die Gegend wandernd. Es konnte schließlich noch etwas Spannendes passieren! Sierra setzte sich nun neben ihr Pokémon und wollte es schon streicheln, verzichtete dann jedoch darauf. Vielleicht fühlte sich Fiffyen ja auch einfach bedrängt von ihr? »Danke, dass du doch noch gekommen bist. Ich weiß das sehr zu schätzen.« sagte sie lächelnd zu ihrem Pokémon, das daraufhin seinen Kopf wieder hob und in Sierras Richtung sah. Vorsichtig stupste er das Bein des Mädchens an, das daraufhin kicherte und ihm ihre Hand hin hielt, die er sogleich einmal abschleckte, ehe er seinen Kopf wieder auf den Boden legte. Das war doch schon einmal ein Anfang, oder? »Ich hab dich lieb. Auch wenn du mich nicht wirklich als deine Trainerin ansiehst.« sprach sie zu dem Unlicht-Pokémon, dessen Augen wieder in ihre Richtung blickten. Sonst rührte er sich jedoch nicht. Zumindest war er nicht wieder weggelaufen - hier zusammen mit ihm zu sitzen erfreute Sierra bereits.
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Route 19 - Seite 2 Empty Re: Route 19

Beitrag von Gastam Fr Feb 19, 2016 10:37 am

Oh, it's a long hard road
that we must travel now, Oh it winds
06 // Sierra

Es war schön zu sehen, dass die Nagelotz auch hatten verschwinden können, ohne dass ein Kampf von Nöten gewesen war. Es war nicht so, dass Medea Kämpfe nicht mochte - keinesfalls, schließlich waren Kämpfe das, was Pokemon am liebsten taten - es war nur so, dass sie jetzt gerade nicht unbedingt kämpfen wollte, vor allem gegen eine größere Gegnergruppe. Yeri, Atra und Cuora waren zwar gut trainiert, darauf hatte Medea (und ihre Mutter bei Atra und Cuora) geachtet, aber nichtsdestotrotz waren Kämpfe nicht Medeas Lebensinhalt. Lieber beobachtete sie das Verhalten der Pokemon im Kampf und das ging leichter, wenn man nicht selbst kämpfte. Nichtsdestotrotz würde das Mädchen in der nächsten Stadt, Dausing, mal schauen ob es eine Möglichkeit zum Kampf gab, einfach damit sich ihre kleinen Schätze mal austoben konnten. Soviel Medea wusste gab es in Dausing keine Arena (nicht, dass sie den Orden haben wollte. Orden waren einfach nicht ihr Ding), aber vielleicht ein paar kampflustige Trainer, die vielleicht auch gerade erst ihr Pokemon bekommen hatten. Das wäre für Sierra vielleicht auch eine gute Möglichkeit eine bessere Bindung zu Akos zu knüpfen. Am besten ging sowas nämlich in einem Kampf.
Nachdenklich sah Medea von Yeri zu Akos und wieder zurück, dann schließlich zu Sierra. "Ach was.", grinste sie schief und hielt ihren Block ein wenig höher. "Aus dem Gedächtnis zeichnen ist zwar schwerer, aber das bekomme ich bei einem Nagelotz schon hin.", fuhr sie zuversichtig fort und beendete die Skizze des Späher-Pokemons mit ein paar weiteren Strichen. Sie betrachtete das Endergebnis zufrieden und freute sich innerlich darüber ihrem Traum ein kleines Stückchen näher zu sein, dann steckte sie ihre Zeichenutensilien wieder weg und kniete sich hin. Ihre drei Pokemon kamen sofort zu ihr getapst und grinsten sie treudoof an. "Das habt ihr sehr gut gemacht, gerade.", lobte die Züchterin ihr Team und streichelte jedem Pokemon kurz über den Kopf. Ihr Augenmerk legte sich dann auch Sierra und Akos, die sich offenbar auch langsam anfingen etwas mehr zu mögen - zumindest wies das Fiffyen Sierra bei ihrem Annäherungsversuch nicht sofort ab, was auf jeden Fall ein gutes Zeichen war.

Medea richtete sich wieder auf und kaum, dass ihre Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihren eigenen Pokemon lag machten Yeri und Atra sich schon wieder daran, Unsinn zu bauen - diesmal allerdings nur in Form eines harmlosen Fangenspiels. Medea stemmte die Hände in die Seiten und sah sich im hohen Gras um. "Wollen wir uns dann auf den Weg nach Dausing machen? Oder willst du auf der Route hier noch irgendwas machen?", fragte sie an ihre beste Freundin gerichtet und lächelte fröhlich. Heute war ein wunderbarer Tag zum reisen und Medea, die ja selbst total fremd in dieser Region war, konnte es kaum erwarten die nächste Stadt zu sehen. Eventura City hatte sie schon ziemlich begeistert, was konnte sie da wohl von Dausing erwarten? Soviel sie wusste war Dausing ein sehr ländliches Dörfchen, vielleicht würden sie da auch ein paar neue Pokemon sehen... Wie spannend!
Abwartend sah sie zu Sierra - natürlich wäre es auch eine Möglichkeit noch hier zu bleiben, schließlich liefen ihnen die Städte ja nicht weg.
tbc. Dausing, Pokemon-Center




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Route 19 - Seite 2 Empty Re: Route 19

Beitrag von Gastam So Feb 21, 2016 1:52 pm


Post #007
»Zusammen mit Medea beschreite ich meinen Weg.«
Route 19Nahe Eventura CityEinall
Während Medea ihre Pokémon lobte, saß Sierra einfach nur neben Akos, froh darum, dass er nicht schon wieder einfach verschwand. Es freute sie ungemein, dass er einfach neben ihr liegen blieb und keine Anstalten machte, wieder Unsinn zu betreiben. Als Yeri und Atra jedoch anfingen, miteinander fangen zu spielen, hob Akos seinen Kopf und spitzte die Ohren. Er beobachtete die beiden und war wieder kurz davor aufzuspringen und mitzumachen. Einfach weil es ihm Spaß machte. Es wirkte, als wolle er sich erheben, entschied sich im letzten Moment jedoch dazu, liegen zu bleiben und zu seiner Trainerin hoch zu sehen, die ihn nun anlächelte. »Du kannst ruhig mitspielen.« sagte sie zu ihrem Pokémon, das daraufhin den Kopf schief legte und mit seinem Schwanz zu wackeln begann. Eine Sekunde verweilte er noch an seinem Fleck, ehe er schließlich doch aufsprang und zu Yeri und Atra rannte, um sich in ihr Spiel einzugliedern - hoffentlich ließen sie ihn auch mitspielen!
Für Sierra war es unglaublich schön gewesen, dass Akos wegen ihr gezögert hatte und so stand sie erfreut auf und ging zu ihrer Freundin, die das Bild der Nagelotz gerade erneut fertig gestellt hatte - aus dem Kopf, was Sierra doch beeindruckend fand. »Ich liebe es, wenn Pokémon Spaß haben!« sagte sie und beobachtete die drei Pokémon dabei, wie sie sich gegenseitig jagten. Cuora hingegen nahm nicht an dem Spiel teil, was jedoch nichts Neues war. Sierra wusste, dass er nicht ausgegrenzt wurde und das war ja die Hauptsache. »Ich bin dafür, dass wir nach Dausing gehen! Neue Städte sind immer so aufregend! Vielleicht lernen wir ja auch jemand neuen kennen. Oder wir können mit anderen kämpfen! Wäre das nicht voll toll?« antwortete sie wie ein Wasserfall, von dem unaufhörlich Wasser hinab fiel. Sie hatte dabei nicht einmal Luft geholt, was doch recht erstaunlich war, doch die Vorfreude war groß und sie war gespannt, wie es in Dausing wohl sein würde. Neue Städte zu erkunden war aber auch toll! So lernte man schließlich etwas von der Welt kennen und wenn man bedachte, dass Sierra bisher meist zu Hause gesessen hatte, war alles andere einfach aufregend.

tbc: Pokémon-Center in Dausing
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Route 19 - Seite 2 Empty Re: Route 19

Beitrag von Gastam Mo Jun 06, 2016 7:27 pm

cf Felder des Dausing Hof

Ich grinste noch breiter, als Val mir erklärte, dass er tatsächlich unerfahren war und auch, dass er es sogar gut fand, dass ich so ehrlich war.
"Den meisten gehe ich damit ziemlich auf die Nerven, vor allem, wenn ich nichts Gutes über sie sage. Aber hej, meine Eltern haben mich so aufgezogen. Und ich bin mir sicher, dass du mit ein wenig mehr Zeit und Übrung auch besser wirst.", munterte ich ihn auf und nickte anschließend, als er meinte, man sollte meine Dame nciht unnötig verärgern. Stimmte schon, auch, wenn sie ein wenig ärgernis dringend nötig hatte. Sie hatte sich in letzter Zeit oftmals wie eine Königin aufgespielt. Dieser Rang gebührte jedoch einzig und allein meinem Fen, auch, wenn er männlich war und damit gar keien Königin sein konnte.
Mit meiner Erwähnung des Auftritts war er etwas überrascht, scheinbar hatte er nicht gewusst, wer ich nun tatsächlich war. Gut so. Ich nickte auf seine Frage hin.
"Ja. Aber nicht unbedingt bekannt, da ich immer nur weibliche Rollen spiele und mich viele gerne für einen Kerl halten.", erklärte ich grob. Man musste ja nicht unbedingt wissen, dass ich noch andere jobs, auch, wenn man meinen Posten nicht so hatte nennen können, gehabt hatte.
Ich weckte meine Pokemon und Val wollte nun wissen, ob ich viel trainierte. Ich schüttelte den Kopf.
"Nicht mehr so viel wie früher. Schließlich habe ich alle meine Ziele erreicht und bin meiner Meinung nach stark genug. Aber wie gesagt, manchmal muss ich hart durchgreifen, damit die hier nicht zu faul werden.", meinte ich grinsend und gab meinen Pokemon kurze Anweisungen, um dann Val zu folgen. Meine Pokemon flogen derzeit um uns herum, griffen sich an und spielten eine Partie Rumble, also alle gegen alle, um einfach ein bisschen zu üben und Spaß zu haben. Dabei passten alle auf, dass wir nicht erwischt wurden.
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Route 19 - Seite 2 Empty Re: Route 19

Beitrag von Gastam Di Jun 07, 2016 4:14 pm

Route 19 - Seite 2 Val__k10

Während sie nach und nach auf die Route zusteuerten, fing Kirin noch breiter an zu grinsen. Sie erläuterte ihm, dass vielen ihre ehrliche Art wohl auf die Nerven ging – Val fand das ja eher erfrischend. Die meisten Menschen passten sich an – und wenn sie vor einer mehr oder minder introvertierten Seele wie Val standen, wurden sie ruhig und setzten alles daran, ihn aus der Reserve zu locken, indem sie ihn „aufmunterten“.
„Das gehört dazu, denke ich …“, sprach er zu Kirin. „Kritik muss jeder annehmen können – und manche lernen es halt noch. Es ist wichtig, dass es direkte Leute wie dich gibt.“, fügte er dann an. Sie meinte in diesem Zuge auch, dass er sicher bald besser werden würde. Er sah zu seinen Pokémon hinab und lächelte leicht. „Ich hoffe es sehr. Wir haben zwar noch nicht den richtigen Weg für uns gefunden, aber bis dahin können wir ja einfach trainieren und uns weiter die Welt ansehen.“
Er sah zu der Dunkelhaargen hinüber und sah sie mit lächelnden Augen an. Er sah ihr auch an, wie sie noch einmal über das nachdachte, was er über Sol gesagt hatte. Als er sie dann aber gefragt hatte, ob sie so eine Art Schauspielerin war, nickte sie zuerst nur, ehe sie ihm darlegte, dass sie nicht unbedingt bekannt war. Das läge vor allem daran, dass die meisten sie für einen Jungen hielten. Er stutzte.
„Ach wirklich? Wenn man dich ansieht, ist es doch irgendwie erkennbar …“, sprach er leise. „Dein Gesicht ist sehr weiblich – du hast große Augen, dichte Wimpern und typisch weiblich geschnittene Wangenknochen. Aber … die meisten achten wohl nicht allzu sehr auf dergleichen.“
Er sah wieder nach vorn.
„Aber ich denke, es ist dir wohl nicht unangenehm, nicht erkannt zu werden, oder? Ich glaube, für mich wäre es nichts, wenn jeder meinen Namen und mein Gesicht vor Augen hätte.“, fügte er dann kichernd hinzu. Kiki beantwortete da seine Frage nach ihrem Training damit, dass sie längst nicht mehr so viel trainierte wie einst. Einfach, weil sie mit ihrem aktuellen Stand zufrieden war. Das Training, dass sie nun immer absolvierten, diente nur der Munterkeit ihrer Pokémon.
Sie setzten endlich ihre Füße auf den Boden von Route 19 – hier konnte man sofort das leichte Gefälle betrachten, immerhin ging es hier bergauf. Eventura City lag am Fuß des höchsten Berges in Einall und galt als eine Stadt, die sich ständig veränderte. Er hatte sich überlegt, dass diese Stadt sowohl als Start-, als auch als Zielort perfekt sein würde – vielleicht würde sich ja bereits bei seiner Rückkehr etwas verändert haben!
„Ich denke, wenn man sein Ziel erreicht ist das wohl so.“, sagte er dann zu Kiki, deren Pokémon gerade miteinander spielten – trainierten? „Liegen deine letzten Pokémonkämpfe schon lange zurück, Kiki?“
Val sah sich etwas um – umringt von hohem Gras, ab und zu einem Weg, hohen, sehr gesund wirkenden Bäumen war diese Route schon sehr schön anzusehen. Wenn er richtig informiert war, gab es hier auch irgendwo einen kleinen See, an dem sie später vielleicht rasten konnten. Und anders, als er erwartet hatte, konnte er sogar schon jetzt hier und dort das Gras rascheln sehen und hören – ein Rascheln, das man nicht dem lauen Wind zuschreiben konnte.
„Hier müssen ja viele Pokémon leben …“, wisperte er. Ob er hier das eine oder andere Pokémon ablichten, vielleicht sogar zeichnen konnte …?
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Beitrag von Gastam Mo Jun 13, 2016 9:41 pm

Ich fand Vals Sicht der Dinge wirklich süß. Nicht jeder sah es so, das hatte ich ja schon erwähnt und noch seltener sagte mir jemand ins Gesicht, dass ehrliche Menschen wichtig waren. So handelte der nette Kerl sich gleich eine Menge Pluspunkte bei mir ein. Nicht, weil er meine Art mochte, sondern weil er mir, öhnlich, wie ich, seine Meinung ins Gesicht knallte. Ob er das immer tat, würden wir noch sehen, aber im moment war er doch echt super im Rennen.
"Wenn du Fragen hast, kannst du dich ruhig an mich wenden, ich weiß auf fast alles eine richtige Antwort. Auch beim Training kann ich helfen, wenn du Lust hast.", bot ich an und ließ sofort weg, dass ich vielleicht auch bei der Wahl hätte helfen können. Sowas würde ich nie und nimmer anbieten, obwohl es Leute gab, die das tatsächlich machten. Ich fand das nicht richtig, man sollte seinen Weg immer alleine wählen, damit man wirklich nach dem gehen konnte, was man auch machen wollte.
Ich grinste, als Val mir erklärte, warum man an mir ein Mädchen erkennen konnte.
"Meistens schiebe ich miene Haare tatsächlich vor mein Gesicht, so ein bisschen halt, um es zu verstecken. Mittlerweile dürfte ich auch wieder etwas normaler aussehen... dennoch gehen die meisten wohl nicht davon aus, dass ein Mädchen flucht, sich im Dreck wälzt, zerrissene Kleidung trägt und absolut reizlos ist. Kaum ein Mensch achtet auf das Gesicht, das ist die Tatsache. Was die Leute in mir als Schauspieler sehen wollen, ist ein kleines, fröhliches Mädchen, welches stets seine Rolle perfekt ausführt. Was die Leute in mir auf der Straße sehen wollen, ist ein Junge, der relativ jung ist, mit seinen Pokemon unterwegs ist und stets seine Meinung laut preisgibt. Und das bin ich dann auch für sie. Mein Name hilft dabei oftmals auch. Tja, wäre ich wirklich ein Junge gewesen, hätte mir das viele Probleme im Leben erspart. So habe ich mehr Hürden in meinem Leben gehabt, als ich je haben wollte.", erklärte ich, wobei ich wieder mal etwas kopflos drauflos plapperte.
"Tatsächlich habe ich kein Problem damit, unerkannt zu sein. Viele Schauspieler oder andere Leute wollen mit mir tauschen.", fügte ich noch grinsend hinzu und meine Augen blitzten frech auf.
Wir liefen ein wenig über die Route, die wir endlich erreicht hatten und unterhielten uns über das Training, als mein Gefährte mich fragte, ob mein letzter Kampf eine Weile her war. Ich nickte.
"Tatsächlich ist er das schon. Ich glaube, das letzte Mal war so ein halbes Kampfdings im Ewigenwald... aber einen richtig schweren Kampf, der liegt schon gut ein halbes Jahr zurück, glaube ich.", seufzte ich und man konnte meine leicht verstimmte Laune zu diesem Punkt schon spüren. Doch ganz so traurig war ich nicht, wie ich schien. So schnell konnte nichts meine Laune trüben. Ich sah mich um, ich mochte es immer wieder, eine Route zu betreten, egal, wie oft ich schon auf ihr war. Es war einfach ein schönes Gefühl, einen Weg zu betreten, der behauptete, noch unbekannt zu sein, wild und frei.
"Sieh dich um. Wenn du es gut genug machst, wirst du alles sehen, was es hier gibt.", forderte ich ihn auf. Ich war neugierig, wie er darauf reagierte.
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Beitrag von Gastam So Jun 19, 2016 6:14 pm

Val Araon Aidia

&& Kirin Akane


Während sie die Route erreichten und Val ihr gerade seine Meinung zum Thema genannt hatte, erklärte Kirin sich bereit, für Fragen bereit zu stehen – sie würde ihm sogar beim Training helfen, so er dies denn wollte. Er nickte zögerlich.
„N-nun …“, begann er. „G-gerne. Danke, Kiki.“, endete er schließlich verlegen – ehe das Thema auf Kirin's Äußeres als Mädchen zurückkam. Sie erwiderte ihm nach seiner Ausführung, dass sie die Haare meist weit ins Gesicht schob, um eben diese weichen Züge zu verstecken. Er sah sie ungläubig an, ließ sie aber erst einmal ausreden. Als sie dann meinte, dass Mädchen  ja gewöhnlich nicht fluchten oder sich im Dreck wälzten, schüttelte er lächelnd den Kopf. „Ich kenne einige, die das taten – in Johto gab es Mädchen wie dich in meinem Jahrgang.“, erklärte er kurz. „Und das, was du mit deinen Haaren machst – das finde ich nicht notwendig. Wer sagt denn, dass du als Frau nicht ebenso direkt sein kannst, wie man es eben von Männern erwartet? Wenn du dich als Frau kaschierst, um diesen Verständnisproblemen aus dem Weg zu gehen, ist das ja auch keine dauerhafte Lösung. Man sollte schließlich stets für das geschätzt werden, was man tut – nicht für das, was man ist. Ein Junge, der ist wie du ist nicht mehr wert, als du es selbst auch bist. Egal ob im Alltag oder auf der Bühne.“, fügte er dann schließlich etwas ernster an. Er hielt nichts davon, sich selbst zu verstellen – davon hatte letztlich niemand etwas. Er war sich sicher, dass es genug Leute gab, die Kirin auch auf der Straße als Frau schätzten – eben wegen ihrer Art. Und dass dies eben nicht auf dem Eindruck basierte, sie wäre ein Junge. Auf der Bühne war das etwas anderes – da war es ihre Arbeit in andere Rollen zu schlüpfen. Aber das musste sie so ja nicht tun, richtig?
Als es um Kirins letzte Kämpfe ging, wurde Val aufmerksam. Sie bestätigte, dass der letzte ernste Kampf schon lange zurück lag und es ansonsten nur das typische Training für ihr Team gab.
„Trainierst du denn zusammen mit deinen Pokémon? Ich habe mal von ein paar Trainern gehört, die das gleiche Training absolvierten wie ihr Team.“, fragte er dann neugierig, ehe Kirin stehen blieb und ihn aufforderte sich umzusehen. Erst sah er sie überrascht an, dann kicherte er letztlich. Er hatte sein Skizzenbuch längst wieder zur Hand genommen. „Das werde ich – ich werde alle Pokémon finden! Wenn nicht jetzt, dann auf dem Rückweg.“, versicherte er. Shôta stupste ihn da bereits am Bein an, sodass er dem Wink des Feurigels folgte – und ein Felilou erkannte, dass gerade unter einigen Ästen eines Busches schlief. Er näherte sich vorsichtig, blieb aber auf Abstand. Er nickte Shôta zu – als Zeichen des Dankes – und holte Light und Yakage in ihre Pokébälle zurück. Dann setzte er sich ins Gras – eigentlich lag er schon fast –, schlug das Skizzenbuch auf und begann, das schlafende Pokémon zu zeichnen. Während er still dalag konnte er so viel mehr hören, riechen, sogar sehen. Wenn man ruhig war, wurde alles deutlicher. In der Nähe war ein kleines Wasserloch, aus dessen Richtung er die Laute eines Quapsels und eines Quaxos wahrnehmen konnte. Unweit seines jetzigen Standortes spielten zwei Nagelotz', die sich in Sicherheit vor etwaigen Feinden wähnten. Sobald er mit dem Felilou fertig war, zeichnete er also diese beiden, wobei Shôta sich etwas weiter umsah und zurückkam, als Val sich wieder richtig aufsetzte. Ob er es schaffen würde, alle Pokémon Einalls zu skizzieren?

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Beitrag von Gastam So Sep 11, 2016 12:06 pm

FIRST POST

Ich kicherte, als Val etwas verlegen schien. Warum auch immer mein Angebot, ihm bei Fragen und zum Training bereit zu stehen, ihn dazu brachten, so zu reagieren, ich fand es jedenfalls sehr erheiternd. Naja, ein bisschen halt. Allerdings durfte ich mir anschließend eine Standpauke anhören, dass ich es nicht verstecken sollte und so weiter, ich hörte leider nur mit einem halben Ohr zu. Es erinnerte mich an die Worte eines alten Freundes und die hatte ich zu Genüge schon gehört, wenn auch nur indirekt. Die Stille damals zwischen uns hatte alles gesagt.
Als Val dann fertig war, zupfte ich an meinem Haargummi und zog es von den Haaren, sodass die gesamte Mähne wild und etwas zottig an meinem Kopf herabhing.
"Die fallen zum Teil von selbst so, siehst du?", fragte ich und schüttelte einmal den Kopf, um etwas (Un)Ordnung zu bekommen und die Haare hingen mir tatsächlich zum Teil im Gesicht, wobei es nur ein paar Strähnen waren, aber es war genug, um meine Worte zu beweisen. Anschließend machte ich mir wieder meinen Pferdeschwanz und wir fingen unser Thema auf Training und Kämpfe zu wechseln. Val wollte wissen, ob ich mit meinen Pokemon trainierte und ich schüttelte den Kopf.
"Nein, meistens nicht. Ich habe es aber ein paar mal getan, wenn ich mich auf ein größeres Ziel vorbereitet habe, zum Beispiel die Top Vier. Damals habe ich aber auch lange trainiert, ich glaube, ein Jahr oder so... mein Lehrmeister hat von mir verlangt, dass ich es mit meinen Pokemon zusammen tue und ich habe es gemacht. Aber bei kleineren Trainingseinheiten mache ich nicht mit, weil es für mich dann nicht um ein großes Ziel geht, das ich unbedingt erreichen will. Ich muss mich also mental nicht bessern, also lasse ich es mit dem gemeinsamen Training dann in der Regel sein. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich ein Battle Royal mit meinen Pokemon überleben würde...", erklärte ich also, wobei ich am Ende selbst ein wenig verlegen schien.
Meine Worte, Val solle sich mal umsehen, kommentierte dieser mit einem Kichern, er hielt sein Skizzenbuch schon in der Hand und nach ein paar Worten verschwand er auch schon mit seinem Pokemon, um sein Vorhanen in die Tat umzusetzen. Ich blieb eine Weile stehen, bis ich mich dann einfach irgendwann voller Inbrunst in die Büsche schmiss, um dort ein etwas verpenntes Felilou zu erschrecken. Es fauchte mich an und sprang davon, während ich noch etwas verdutzt auf dem Busch lag. Mit einem Pokemon hatte ich hier echt nicht gerechnet, aber egal. Ich wälzte mich vom Busch runter und hopste ins Unterholz, wo ich mir einen hübschen Baum suchte, auf welchen ich kletterte. Dort ließ ich mich dann nieder und schloss die Augen, die ich erst wieder öffnete, als sich etwas neben mich setzte. Fen hatte mit der battle Royal aufgehört und war mir gefolgt, während es neugierig Val beobachtete. Ich lächelte und stand auf. Ob man ihn von hier aus erschrecken konnte? Nun ja... ich wollte es erst machen, wenn er mit Zeichnen fertig war, um ihm seine Arbeit nicht zu verderben. Ich war zwar gemein, aber nicht SO gemein.
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Beitrag von Gastam So Sep 11, 2016 3:21 pm

Val Araon Aidia

&& Kirin Akane


Sie kicherte. Warum kicherte sie? Sah er … lustig aus? Es machte ihn direkt noch verlegener, sodass er einen Moment den Blick abwandte. Himmel – er musste das dringend unter Kontrolle bringen! Uso verwunderlicher, dass er auch so direkt sein konnte. Kirin aber schien ihm nur halb zuzuhören und erwiderte schließlich, dass ihre Haare von selbst in ihr Gesicht fielen. Sie führte es ihm sogar vor. Val zog eine Augenbraue hoch und schnaubte – alles Ausreden, oder? Er beschloss aber, es dabei zu belassen. Vermutlich hatte sich Kirin all das schon oft genug angehört – sie musste aber letztlich selbst entscheiden, wie sie leben wollte. Da hatte Val überhaupt kein Mitentscheidungsrecht und das war auch gut so.
Davon abgesehen beantwortete die Geisttrainerin nun auch seine Frage nach ihrem Training. Sie verneinte, dass sie mit ihrem Team zusammen trainierte – das täte sie nur, wenn sie sich auf etwas wichtiges vorbereitete. Ihre abschließende Bemerkung dahingehend war, dass sie auch nicht wusste, ob sie so ein „Battle Royal“ mit ihren Pokémon überleben würde. Er legte grübelnd den Kopf schief – da hatte sie wohl gar nicht so Unrecht.
„Ja … ich denke da stehen die Chancen mit meinem Team besser. Aber … gehen deine Pokémon denn so hart zur Sache, selbst wenn du mitmachen würdest?“, fragte er dann. Aber im Moment, in dem er die Worte aussprach, wusste er schon, dass alles andere keinen Sinn hatte. Wenn sie nicht alles gaben, wurden sie ja auch nicht stärker … Val schüttelte dem Kopf und winkte ab. „Aah, ich hab's gerade selbst gemerkt. Tut mir Leid …“
Dann widmete er sich auch bereits den wilden Pokémon. Gerade als er die Zeichnung der beiden Nagelotz' fertigstellte, hörte er plötzlich, wie das Felilou, dem er sich gerade noch gewidmet hatte, fauchend aufsprang und davon stürmte.
„Huh?“, er sah sich überrascht um – war das Kirin, da im Gebüsch? Errötend drehte er sich weg – er hatte sich ziemlich erschrocken! Außerdem … war es interessant, jemanden einfach so toben zu sehen. Wobei es dem Felilou bestimmt nicht gut ergangen war mit diesem Schock. Aber es würde sich sicher erholen. Êr sah zu Shôta herab – das Feurigel hatte in der Gegend geschnüffelt, teilte ihm aber gerade mit kurzen Gesten mit, dass hier keine weiteren Pokémon waren, die typisch für Einall waren. Er nickte.
„Danke, Kleiner!“, sprach er lächelnd und schlug den Zeichenblock zu, ehe er ihn verstaute. Dann richtete er sich auf und streckte sich, sah sich kurz um. Huh – wohin war Kirin denn jetzt verschwunden? Wieder sah er das Feurigel an, welches aber gerade damit beschäftigt war, unter einen Strauch zu kriechen. Was Shôta wohl gefunden hatte? Er würde es ihm sicher zeigen, also musste er nicht nachsehen. Aber vielleicht sollte er mal Kirin rufen … Konnte ja sein, dass sie sich irgendwo abseits hingesetzt hatte und geduldig auf ihn wartete?
„Kiki?“, rief er daher und lauschte – aber keine Antwort. Er ging ein paar Schritte, hörte dann Geräusche. Was tat Shôta denn da? Er ging nun also doch wieder in die Hocke, sobald er bei diesem Busch angekommen war und hob die untersten Blätter an. Und erblickte, wie Shôta sich im gelockerten Dreck wälzte.
„Was … Shôta!“, kicherte er erheitert, als ihn das Feurigel mit großen Augen ansah.

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Beitrag von Gastam Do Okt 13, 2016 3:20 pm

Ich öffete gerade den Mund, um auf die Frage, ob mein Team so hart zur Sache gehen würde, wenn ich dabei wäre, als Val schon anmerkte, dass er es selbst gemerkt hätte. Also schloss ich den Mund wieder und lächelte.
"Kein Problem. Vielen ist sowas nicht wirklich klar, also ist diese Frage gerechtfertigt. Wahrscheinlich würde Fen, sollte ich mitmachen, das meiste abbekommen, er mag noch so verträumt sein, er beschützt mich stets. Aber auch seine Ausdauer ist begrenzt.", erklärte ich in Ruhe und beschloss dann, ein wenig im Wald zu streunern und zu spielen. Ich mochte noch so alt sein, nun gut, alt konnte man das nicht nennen, doch dies war immer noch der Teil der Reise, den ich am meisten mochte. Dann überlegte ich mir den Plan mit dem Erschrecken, doch ich beschloss vorerst, dass ich mich nur hinsetzen und warten würde. Also döste ich vor mich hin, bis ich recht plötzlich meinen namen hörte. Val schien mich zu suchen. Doch es dauerte ein Weilchen, bis ich mich aus meiner bequemen Position regen wollte, so streckte ich mich erst nach einer Weile und sah mich kurz um. Schließlich fand ich meinen Reisebegleiter... direkt unter mir. Leise stand ich auf und hüpfte hinunter, sodass ich knapp neben Val landete.
"Was gibt es denn?", fragte ich noch ein wenig gähnend und sah mich kurz nach meinen Pokemon um. Diese hatten ihre liebste Tätigkeit wieder aufgenommen: schlafen. Ihr Training schien vorbei zu sein und da Sol die einzige war, die noch herumschwebte und hier und da ein paar Büsche einfror, konnte ich daraus schließen, dass sie das Battle gewonnen hatte. Als sie mich erblickte, lächelte sie freudig und kam auf uns zu.
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Beitrag von Gastam Do Okt 13, 2016 7:39 pm

Val Araon Aidia

&& Kirin Akane


Kirin war ganz klar nicht entgangen, dass Val sich selbst gescholten hatte für seine Frage. Aber sie lächelte und deutete an, dass das alles kein problem war. Sie schien wohl verstanden zu haben, was er selbst geschlussfolgert hatte – Val kante das so kaum von anderen. Es war sehr erheiternd auf eine positive Weise. Auf jeden Fall äußerte Kiki, dass ihr Zobiris Fen sie wohl beschützen würde – aber natürlich machte auch das Geistpokémon irgendwann schlapp. Er sah zu dem Zobiris herüber und lächelte.
„Er muss dich sehr gern haben, wenn er sich für dich ins Feuer wirft.“, äußerte er mit glänzenden Augen. Es … erfreute ihn, so starke Bindungen zu sehen. Ihn und Shôta verband auch so viel … Er konnte sich gar nicht vorstellen, ohne den kleinen Kerl zu leben.
Jedenfalls widmete Val sich kurz darauf seinen Zeichnungen, während Kirin irgendwo im kleinen Waldabschnitt verschwand. Doch als Val nach ihr gerufen hatte und nun nach Shôta sah, wie er sich unter dem Busch im Dreck wälzte, sprang sie von einem Ast über ihm und landete wenige Zentimeter von ihm entfernt. Erschrocken fuhr er hoch, sprang glatt auf, nur um Kirin dann schwer atmend anzusehen. Sein Herz raste! Und seine Hände zitterten ob des Schrecks. Und weil er so hochgesprungen war, hatte sich auch Shôta erschrocken und war glatt davon geprescht!
„K-K-Kiki! E-erschr-reck uns doch n-nicht so!“, stammelte er dann schließlich, nachdem er sich halbwegs beruhigt hatte. Sein Kopf glich sicher einer Tomate – wie unmännlich! So peinlich … Dann schüttelte er den Kopf, um diesen eben frei zu bekommen. „I-ich wollte nur … Ich bin fertig mit meinen Zeichnungen daher … wir wollten doch nach Eventura City?“, sprach er dann endlich, während er sich aber nach seinem Feurigel umsah. Wo konnte das kleine Kerlchen nur hingeflitzt sein? Er drehte den Kopf hin und her, aber nirgends war etwas zu sehen. „Shôta?“, rief er dann, aber nichts kam. Er zog fragend eine Augenbraue hoch. „Nâjyôta!“, rief er dann etwas lauter und deutlich ernster – und weil dann immer noch nichts kam, fing er an, zu grübeln. Leise wallte Sorge auf – aber unbegründet, denn da kam das Feurigel endlich hinter einem Baum hervor. Erleichtert atmete Val auf.

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Beitrag von Gastam Fr Nov 11, 2016 1:55 pm

Ich nickte lächelnd, als Val feststellte, dass Fen mich gern haben musste.
"Oh ja, wir sind schon seit ich denken kann zusammen. Naja, nicht ganz... aber eine gefühlte Ewigkeit ist es schon. Man hat so viel erlebt, dass wir uns irgendwie ganz von selbst beschützen, gegenseitig. Wobei Fens Schutz viel wertvoller und besser ist als meiner.", erklärte ich.
Mein Ausflug auf die Bäume war nicht so spannend, aber das sollte er auch nicht sein. Dafür war es unglaublich lustig, Val zu erschrecken, was auch prima funktionierte und mir einen Lachanfall bescherte, der gut eine Minute lang ging. Am Ende hatte ich keine luft mehr und dafür Bauchschmerzen. Gerade noch so bekam ich Vals Worte mit, doch eine Antwort von mir dauerte noch etwas. Zum Glück kam das Feurigel wieder, es wäre nicht so angenehm gewesen, wenn ich es verjagt hätte... doch es war nichts dergleichen geschehen.
Ich rief meine eigenen Pokemon wieder nach und nach zurück in ihre Bälle und gesellte mich dann wieder zu meinem Reisebegleiter.
"Klar, wir können gerne losgehen. Geh einfach vor, es ist immer besser, wenn man neue Orte als erstes betritt. Auch, wenn sie nicht mehr ganz so neu für einen sind. Ich muss nur kurz nach Tisma schauen, das hat sich irgendwo angesetzt."
Tatsächlich war das Rotom das einzige Pokemon, das ich auf die Schnelle nicht hatte finden können, aber auch das würde sich auf dem Weg nach Eventura erledigen, das wusste ich. Im Notfall dadurch, dass ich Shen losschicken würde.
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Beitrag von Gastam Fr Nov 11, 2016 5:17 pm

Val Araon Aidia

&& Kirin Akane


Als Val Kirin auf die Beziehung zu dem Zobiris Fen ansprach, nickte sie, ehe sie es ihm erläuterte. Anscheinden verbrachten die beiden schon sehr viel Zeit miteinander, sodass sie sich eben viel bedeuteten. Das, was sie erlebt hatten, schweißte sie zusammen und machte sie zu einem guten Team, in dem jeder den anderen schützt. Sie äußerte aber, dass Fen's Schutz wohl sinnvoller war als der ihre. Val schüttelte daraufhin den Kopf.
„Nein, das denke ich nicht. Vielleicht kannst du dein Zobiris nicht vor gegnerischen Attacken bewahren, aber deine Liebe und Zuneigung sind etwas, das seine Wunden danach sicher erträglicher machen. Es hilft ihm gewiss sehr zu wissen, dass du immer für ihn da bist und hinter ihm stehst!“, widersprach er also lächelnd. Er konnte sich nämlich nicht vorstellen, dass das Geistpokémon das anders sah als er – so innig, wie die Beziehung der beiden war, war das einfach unvorstellbar!
Als er sich dann der Umgebung zugewandt hatte und Kirin im Geäst verschwunden war, nur, um ihn zu erschrecken, bekam sie einen enormen Lachanfall. Es war ihm peinlich – aber es gab ihm die Zeit, die er brauchte, um sich trotz brennender Wangen etwas zu beruhigen. Schließlich konnte auch Kirin wieder Luft holen, während er kurz einen Schmollmund formte. Den verschreckten Shôta nahm er auf den Arm, als er wieder zu ihm kam. Letztlich antwortete ihm die Geisttrainerin darauf, ob sie losgehen wollte, zustimmend. Sie forderte aber, dass er voran ging, damit er diese neue Welt auch als erstes erblicken konnte. Sie wollte nur eben nach ihrem Rotom sehen. Er nickte, während er ein Stück voran ging. Sein Herz pochte noch stark, aber langsam wurde es wieder ruhiger.
Er wartete dann schließlich auf Kirin, sodass sie zusammen loslaufen konnten – und so kamen sie der Stadt, Eventura City, immer näher.

Tbc: Trainerschule (Eventura City)

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Beitrag von Gastam Sa Jun 24, 2017 9:54 pm

cf. Eventura City

Zusammen mit ihren Pokémon, Roselia, Frosdedje und dem frisch gefangenen Magcargo hatte sich Heidi, nachdem sie das PokémonCenter von Eventura City verlassen hatte, auf den Weg gemacht, mit dem Zielort Route 19. Sie hatte vor, dort zusammen mit ihren Pokémon zu trainieren und überhaupt Magcargo ins Team zu integrieren und es besser kennenzulernen. Zum Glück grenzte die Route gleich an Eventura City und so erreichte Heidi Route 19 auch recht bald.
Als sie die Stadtgrenze hinter sich gelassen hatte ging Heidi noch einige Zeit weiter, bis sie sich inmitten der wilden Natur, umgeben von hohen Gras an einem kleinen Flusslauf dazu entschied, hier sich dem Training und Magcargo zu widmen. Nachdem sie ihre Tasche abgelegt hatte holte sie ihre drei Pokébälle raus und lies ihre drei Pokémon aus diesen hinaus. Und diese schienen mehr als nur glücklich darüber zu sein. Roselia drehte sogleich eine Pirouette und Frosdedje kicherte schelmisch. Einzig Magcargo schnaufte nur etwas Glut aus. Heidi fragte sich ob es einfach die Nähe zum Wasser nicht mochte, oder doch eher einfach noch nicht mit der Situation zurechtkam, dass es nun kein wildes Pokémon mehr war. Seufzend hob Heidi ihre Augenbrauen hoch. Sie hoffte wirklich das sich das bald ändern würde und Magcargo sich an sie und Roselia und Frosdedje gewöhnen würde. Um das zu schaffen stellte Heidi ihr Magcargo erstmal Roselia und Frosdedje vor. Während Roselia es aus sicherer Entfernung vor der Glut begrüßte indem es ihm zuwinkte schwebte Frosdedje kichernd näher und zwinkerte Magcargo zu. Dieses tat so als würde es nichts bemerken. Heidi seufzte. Das konnte ja heiter werden!

Doch nun war es Zeit zu arbeiten, bzw. zu trainieren! Die Niederlage gegen Livia schmerzte Heidi schon noch ein wenig, klar, es war ihr erster Arenakampf gewesen und sie hatte sich jetzt auch nicht besonders vorbereitet, aber dennoch, sie hätte sich sehr über einen Sieg gefreut. Doch nun hieß es erstmal arbeiten! Heidi gab nicht ihren Pokémon die Schuld, nein, die waren mehr als super gewesen. Es war ihre Schuld. Sie war zu unvorbereitet und unsicher gewesen. Doch das würde nicht noch einmal passieren! Heidi entschied sich es nie wieder soweit kommen zu lassen. Also war es Zeit zu handeln und mit ihren Partnern zu trainieren.

Den Anfang machte Roselia, während Heidi den anderen beiden es selbst überlies, was sie tun wollten. Auf Heidis Anweisung hin schoss es mehrere Rasierblätter ab, welche einen Teil des hohen Grases abschnitten. Das war schon recht gut, aber da war noch mehr drin. Also gab Heidi die Attackenanweisung gleich nochmal. Wieder rasierten die Blätter einen Teil des hohen Grases, aber wirklich gesteigert hatte sich die Attacke nicht. Heidi zog die Lippen zusammen. So einfach würde es wohl nicht werden. Sie musste einen anderen Weg finden. Und den fand sie auch. Zuerst begann sie zusammen mit Roselia die Handbewegung zu wiederholen, die es bei Rasierblatt machte. Nachdem sie das eine Zeit lang gemacht hatten gab Heidi die Anweisung erneut auf das Gras zu zielen. Und dieses Mal konnte man wirklich einen kleinen, wenn auch nur minimalen Unterschied feststellen. Die Rasierblätter waren nämlich dieses mal schneller. Das war echt super! Heidi bat Roselia nun weiter mit seiner Attacke zu üben. Doch nun sollte es auf einen Felsen zielen. Heidi hoffte dass es Roselia schaffen würde dem Stein ein paar Schnitte zuzufügen, dass wäre ein wahrer Erfolg.

Als nächstes wandte sie sich an Frosdedje, welches gerade dabei war mit seinen Irrlichtern zu jonglieren. Hedi schmunzelte. Es konnte auch nie ernst bleiben. Aber egal, dass war irgendwie ja auch Training. Schließlich trainierte es durch das jonglieren den Umgang mit der Irrlichtattacke. Doch Heidi wollte auch etwas anderes trainieren. Den Eisstrahl. Schließlich war das die stärkste Attacke die Frosdedje drauf hatte. Zusammen stellten sich Heidi und Frosdedje an den Fluss, auf welchen Frosdedje dann auch gleich Eisstrahl einsetzte. Die Attacke war so schon stark und so war es nicht verwunderlich, dass das Eispokémon gleich einen Teil des Flusses einfror. Heidi war sichtlich stolz auf das Ergebnis, doch sie sah auch, dass das Eis wohl nicht lange bestehen würde. Sie mussten es einfach schaffen Frosdedjes Attacke stärker und langanhaltender zu machen. Hätten sie das schon eher trainiert hätte es wohl gereicht um Livia zu besiegen. Aber das war jetzt egal.

Heidi wollte gerade mit dem Training fortfahren, da bemerkte sie das Magcargo heran kroch. Überrascht darüber, dass ihr neustes Pokémon, welches bisher nur gelangweilt dagelegen war, näher kam, wusste Heidi nicht wie sie reagieren wollte. Dann starte dieses plötzlich einen Steinwurf. Der von Magcargo geworfene Stein segelte auf die Eisfläche und zerschlug diese. Die Eisbrocken wurden von der Strömung weggeschwemmt. Heidi war sichtlich beeindruckt. Das war super gewesen! Als sie ihr Magcargo lobte sah sie, wie sichtlich stolz dieses auf sich selbst war.

Nachdem sie Frosdedje und Magcargo nochmal gelobt hatte, richtete Heidi ihre Aufmerksamkeit wieder auf Roselia. Dieses war inzwischen schon etwas erschöpft und so beschloss Heidi, dass es erst einmal eine Pause einlegen sollte. Dies tat Roselia dann auch und Heid begutachtete den Felsen. Roselia hatte wirklich einige Schrammen erzeugen können, eine war sogar ziemlich tief. Heidi war mehr als Stolz. Das hatte Roselia wirklich super gemacht! Sie wollte gerade zu ihren Pokémon zurückgehen und auch Pause machen, da bemerkte sie das Magcargo und Frosdedje hinter sie gekommen wahren. Und so wie es schien, wollten die beiden noch etwas trainieren. Hedi freute sich, dass sie Freude daran hatten. Sie entschloss sich weiter an den Attacken zu feilen, nur dieses mal anders. Heidi befahl ihren Pokémon gegeneinander ihre Attacken einzusetzen. Klar, viele würden dieses Training verurteilen, doch Heidi hielt es für sinnvoll. So setzte Frosdedje Unheilböhe auf Magcargo ein, woraufhin dieses mit Glut konterte. Heidi sah gespannt zu wie die violette Böhe auf das Funkengestöber traf. Dieses zerstobte in alle Richtungen und die Welle schoss ungebremst auf Magcargo zu. Heidi hatte damit schon gerechnet. Frosdedje war schließlich viel trainierter als Magcargo. Doch sie wusste wie sie zu reagieren hatte. Sie befahl Magcargo die Steinwurfattacke. Magcargo schaffte es auch noch diese einzusetzen, doch der Stein wurde gespalten durch den Wind. Allerdings hatte es Magcargo geschafft, die Flugbahn etwas zu verändern und Unheilböhe schlug hinter ihm ein. Heidi biss sich auf die Lippe. Gut, dass war nicht schlecht gewesen. Doch dennoch, sie wollte jetzt auch nicht übertreiben. Und so bat sie ihre Pokémon eine Pause einzulegen, was diese dann auch taten.

Zusammen verbrachten sie einen schönen restlichen Nachmittag auf Route 19, bevor sie abends zurück nach Eventura City aufbrachen.


gt. Eventura City
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Beitrag von Tallulaham So Mai 05, 2019 2:48 pm

Tallulah Noach


CF: Eisdiele, Stratos City

Aah, diese Luft! Fast zwei Wochen war es nun her, seit sie Stratos City dann doch endlich verlassen und einen Fuß auf die nahe Insel gesetzt hatte, auf der drei Städte dieser faszinierenden Region lagen. Zunächst hatten sie sich Vapydro City angesehen, doch viel wichtiger war ihnen, was zwischen der Stadt und dem folgenden Örtchen, Dausing, geschah, denn die Truppe hatte auf dem Weg zwischen den Städten viel Zeit in das Training gesetzt. Natürlich trainierte Tallulah all ihre Pokémon und auch das Nebulak, das ihnen nach wie vor folgte, mischte inzwischen mit, nun, wo es endlich einmal Ceith' Aufmerksamkeit bekommen hatte. Aber insbesondere wollte Tallulah vor allem zwei Seelen in ihrem Team trainiert wissen, denn mit denen würde sie im kommenden Kampf in Eventura City gegen die dortige Arenaleiterin einsetzen – Ceidith, die hart daran arbeitete, endlich wie die meisten Giftwesen Toxin zu erlernen, und Vriszca, der schon deshalb unter diesen zwei Pokémon war, weil er eben das stärkste Pokémon in ihren Reihen war. Sie arbeiteten an der Attacke Matschbombe – nicht, weil Tallulah die besonders mochte, sondern weil Risk sich das selbst ausgesucht hatte, denn sie hatten sich vorab ordentlich beraten und die Wahl war auf diese Giftattacke gefallen. Also hatte Tallulah alle Bücher gewälzt, die sie hatte finden können und durchsuchte sogar das Internet, um passende Anreize zu finden.
So, wie auch die letzten Tage ging es heute also auch um eines – das Training! Inzwischen hatten sie aber auch Dausing bereits verlassen und waren nun in kleinen Schritten auf Route 19 unterwegs – der Route, die sie direkt in die gewollte Stadt führen würde. Sie hatten sich ein gemütliches Plätzchen abseits der Wege gesucht, wo alle Pokémon außerhalb ihrer Bälle verweilen und beim Training unterstützend zur Hilfe eilen konnten, was nicht nur für Ceith und Risk fabelhaft war, sondern auch spielerisch die anderen Pokémon immer weiter stärkte. Aktuell machte Risk allerdings eine Pause, sodass allein Ceidith im Fokus stand. Und die übte tatkräftig mit der Unterstützung von Waciza und Corey. Warum ausgerechnet diese beiden? Nun, Corey beherrschte die typischste aller Giftattacken bereits und Waciza konnte mit Giftwolke zumindest bei der Ausführung ein wneig unterstützen. Corey war nämlich nach wie vor sehr schüchtern und wollte gar nicht so recht den Lehrmeister spielen, aus der Angst heraus, etwas falsch zu machen oder Ceith zu beleidigen, die das allerdings sehr gelassen nahm.
„Okay, Corey, mach es noch einmal vor, ja?“, bat Tallulah da nicht zum ersten Mal an diesem Tag, woraufhin das Algitt  ihrer Aufforderung nach kam und diese giftige Säure nach vorn verspritzte. Ceith begann sofort, es nachzuahmen – was allerdings wieder nicht recht klappen wollte. Wobei es schon besser war, als die letzten Tage! Immerhin produzierte der Geist bereits eine ziemlich stinkende Flüssigkeit – nur ätzend war sie noch nicht. Und da schaltete sich Waciza ein, erzählte und erzählte in Worten, die Tallulah wohl niemals würde verstehen können, jedoch sah sie, dass Ceidith nach einem solchen Austausch immer ernst nickte und sich dann mit noch mehr Mühe in das Training stürzte. „Und noch einmal, Ceith, du schaffst das!“, feuerte Tallulah da lächelnd ihre Geisterfreundin an, die es immer weiter versuchte.
So ging es noch die nächste Stunde weiter – und tatsächlich stellte sich allmählich ein Erfolg ein. Nach und nach stiegen kleine Schwaden von dieser Flüssigeit auf und nach und nach wurde das Gras, das Ceith erwischte, immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Tut mir Leid, Mutter Natur, dachte Tallulah sich dabei nur, doch anders konnten sie keinen Erfolg sehen denn Waciza konnte die Attacke zwar abfangen, ihnen aber nicht mitteilen, ob sich etwas verändert hatte. Und Rilith wollte wirklich keiner von ihnen als Kanonenfutter benutzen … Also übten sie weiter und mittlerweile hatte sich auch Risk wieder eingeschaltet, um Ceith Nerven ein wenig zu stärken, die frustete das alles nach fast zwei Wochen nämlich doch ein wenig. Nette Worte waren da durchaus hilfreich und Tallulah beobachtete erfreut, dass Risk Ceidith bei ihren Bewegungen begleitete, wenngleich er Toxin selbst nicht erlernen wollte. Und tatsächlich – es begann, zu helfen. Ceith beruhigte sich und das Training, das etwas verbissen geworden war, wurde wieder ein ganzes Stück spielerischer, was dem Geist mehr Motivation gab und entspannte, obwohl sie schon sehr hart gearbeitet hatte. Und dann bei einem erneuten Versuch, da zeigte sich endlich, dass das alles einen Sinn gehabt hatte! Ceith verspritzte abermals eine Flüssigkeit, doch war sie deutlich dunkler, deutlich dicker – und als sie auf dem Boden aufkam starb das Grün drum herum sofort. Als sie das beobachteten, stockten alle – auch Ceith selbst.
„Du hast es geschafft …“, äußerte Tallulah da, bevor sie breit grinste und sich förmlich auf ihre Geisterfreundin warf. „Du hast es geschafft!“, wiederholte sie lachend und nun kam auch wieder Bewegung in ihre Pokémon, die das Gengar alle beglückwünschten und knuddelten. Zumindest so lange, bis Ceith nun doch vor Erschöpfung in die Knie ging. „Das war reichlich anstrengend, hm? Komm, ruh dich aus – das hast du dir verdient! Nachher versuchen wir dann noch einmal, ob es auch bei diesem Erfolg bleibt!“, sprach die Fünfzehnjährige da und bekam die Zustimmung des Geistes ganz ohne Widerworte, sodass dieser verschwand und schließlich unter einem Baum wieder auftauchte, wo sie sich sogleich hinsetzte. Gefolgt von Corey, der sich ebenfalls sehr erschöpft zu dem Geist gesellte und offenbar auch sogleich einschlief. Was für ein zuckersüßes Bild!
Doch Tallulah wandte den Blick bereits und sah Risk entgegen, der schon Erwartungsvoll mit seinen Scheren klackerte. Sie nickte da kräftig.
„Ja, jetzt bist du dran!“, sagte sie, behielt aber im Hinterkopf, dass sie bald ihr kleines Nachtlager aufschlagen sollten. Sie hatte mit eingeplant, dass sie wenigstens einmal auf der Route nächtigen würden, damit Ceith und Risk wirklich so lange üben konnten, wie sie es wünschten – im Dunkeln mussten sie das deshalb aber nicht machen, fand die Fünfzehnjährige …
Also ging das Training weiter und das satte zwei Stunden mit entsprechenden Unterbrechungen, bevor sie gemeinschaftlich entschieden, dass es Zeit für den Lagerbau war. Risk, der ebenso erschöpft war wie Ceith, war im Gegensatz zum Geist aber nach wie vor tiefenentspannt und störte sich kaum daran, dass das mit der Attacke gerade nicht so voran ging, wie gedacht. Erstaunlich, wenn man bedachte wie hitzköpfig Vriszca noch vor einem Jahr gewesen war – aber die gemeinsame Zeit hatte sie wohl alle verändert. Ceith war aufgeschlossener geworden, Rilith knüpfte deutlich schneller Kontakt zu anderen Pokémon und Menschen und Tallulah … Nun, sie selbst hatte viel gelernt, seit sie alle zusammen unterwegs waren und sie waren ihren Schätzen sehr Dankbar für all die Eindrücke.
Aber nun ging es darum, die schon bald herein brechende Nacht vorzubereiten, Vrisca sammelte zusammen mit Rilith und Corey Zweige für ein Lagerfeuer ein, während Ceidith zusammen mit dem Nebulak, welches Tallulah inzwischen Ohanzee getauft hatte, beim Zeltaufbau half. Waciza indes befreite eine kleine Fläche nahe des Zeltes vom umliegenden Gras, sodass sie hier ja keinen Brand verursachen konnten, wenn beim Lagerfeuer irgendein Funke übersprang …

So brachten sie schließlich die Nacht hier draußen hinter sich, sie hatten zusammen eine Kleinigkeit gegessen und Tallulah hatte all ihre Lieblinge noch einmal herzlich in die Arme genommen, bevor sie sich in das Zelt zurückgezogen hatte und beinahe sofort eingeschlafen war. Beim Aufwachen hatte sie sich im Grunde eingepfercht zwischen ihren Pokémon wieder gefunden, zumindest hatten sich Rilith und Corey ganz eng an sich geschmiegt, während Waciza im halben Zelt zu finden war, so platt hatte er sich zerlaufen lassen. Nur Ceith und Risk waren offenbar bereits auf, denn Tallulah konnte einige Geräusche von draußen wahrnehmen und als sie aus dem Zelt kam – und feststellte, dass die Sonne gerade erst aufzugehen gedachte –, erblickte sie die beiden Giftpokémon sogleich ein paar Meter abseits, wie sie zusammen bereits ins Trainings vertieft waren. Ceith übte weiter tatkräftig an ihrer Toxin-Attacke, während Risk nach und nach kleiner, schlammartige Bälle schleuderte, die allerdings kaum eine Wirkung zeigten. Die Fünfzehnjährige entschied sich aber erst nach ein paar Minuten der Beobachtung, zu den beiden zu gehen, denn sie sahen einerseits sehr entschlossen, anderseits aber auch sehr vergnügt dabei aus, wie sie zusammen an ihren Fähigkeiten feilten.
„Guten Morgen, ihr zwei! Ihr seid ja schon ganz fleißig dabei, wie ich sehe.“, sprach sie also ihre Pokémon an, die sogleich inne hielten, um sie zu begrüßen. Ceith wurde offenbar sogleich ganz aufgeregt und präsentierte Tallulah eine deutlich zielgerichtete Toxin-Attacke, wenngleich es nach wie vor nicht gerade viel giftige Säure war, die dort verspritzt wurde. Dennoch klatschte Tallulah sofort lächelnd. „Das sieht ja schon fabelhaft aus, gut gemacht, Ceith!“, lobte sie auch sogleich, bevor sie sich Risk zuwandte. „Und du kommst auch voran, mein Schatz?“, fragte sie da, doch Risk schüttelte nach kurzer Überlegung den Kopf. „Na, das wird sich schon noch ändern. Wollen wir erst einmal alle aufwecken und gemeinsam Frühstück machen?“, schlug sie dann vor und erhielt abermals Zustimmung – primär durch Risks Magenknurren, was die drei auflachen ließ.
Also wurden die noch schlafenden Pokémon geweckt und sie alle begannen, das Frühstück vorzubereiten und anschließend zu verspeisen, bevor Risk sich wieder absetzte und mit seinem Training fortfuhr. Er machte allerdings sogleich klar, dass er lieber allein üben wollte, denn Corey, der ihn unterstützen wollte, wurde sogleich wieder zu ihnen zurück geschickt.
„Das nimmt ihn wohl doch mehr mit, als er sich anmerken lassen möchte, huh?“, überlegte Tallulah da und sie und ihre Lieblinge beobachteten Risk still, während Ceith mit Corey zusammen weiter an der Toxin-Attacke feilte. Die Schwarzhaarige überlegte schwer, wie sie Risk aufmuntern konnte, doch die zündende Idee kam da von Rilith, die plötzlich aufsprang und umher tanzte. Bis sich der Himmel verdunkelte und es begann, zu regnen. „Huh? Liz, was ist denn los?“, fragte Tallulah da überrascht, bevor das Botogel ihr und den Pokémon verdeutlichte, kurz inne zu halten und ein Geschenk heraus kramte. Sie zielte offenkundig auf Risk, warf und … über dem Giftskorpion platzte das Geschenk plötzlich auf und bedeckte es mit einer Ladung Schlamm. Tallulah schlug sofort die Hände vor den Mund, während Risk sich erschrocken umwandte – und sie alle spielerisch anknurrte, als Tallulah zu kichern begann. Dann schnellte das Giftwesen auf sie zu und kratzte dabei eine große Ladung Schlamm vom Boden, um damit Tallulah zu beschmieren. Die keuchte erschrocken auf, bevor sie jedoch breit grinste. „Na warte!“, stieß sie da auf und klaubte ebenfalls etwas von dem zunehmend matschiger werdenden Dreck zusammen, erwischte jedoch nicht Risk, der rasant auszuweichen wusste, sondern Ceith, die ihn noch hatte festhalten wollen. Die zeigte sich gespielt erbost und schmierte der laut lachenden Rilith ebenfalls Dreck ins Gefieder.
Und so … ging es weiter. Eine große Schlammschlacht hatte begonnen und schon nach wenigen Minuten waren sie alle vom Scheitel bis zur Sohle eingesaut. Aber viel wichtiger als die Frage, wie Tallulah sich, ihre Kleidung und ihre Lieblinge jemals wieder sauber bekommen sollte, war der Spaß, den sie alle hatten und deshalb machten sie einfach weiter, ungeachtet der drei Passanten, die zwischenzeitig an ihnen vorbei kamen und sie ansahen, als wären sie alle nicht mehr bei Sinnen. Und immer, wenn der Regen nachließ, beschwor Liz ihn abermals herauf, sodass es weiter gehen konnte.
Was Tallulah zunächst aber nicht bemerkte, war, dass Rilith Risk während des Spiels dazu animierte, in diesem Zusammenhang seine neue Attacke zu üben – er durfte nur niemals auf Tallulah und das Botogel zielen, immerhin waren die beiden nicht immun gegen die giftige Wirkung, die bei einem Erfolg auftreten konnte! Als demnach eine schon ziemlich ätzende Scxhlammkugel an Tallulah vorbei auf Ceith zuflog, staunte diese nicht schlecht. Zeit, Risk danach zu fragen war aber nicht, denn es ging bereits weiter. Alleridngs nutzte das Piondragi den ersten Erfolg und versuchte sich immer weiter und weiter an diesem Angriff, bis er tatsächlich recht stabil schien und schließlich den argen Feind in Form des Geistes erwischte und Ceith sichtlich nach ihrem Arm griff, nur um Risk erst böse, dann aber dunkel kichernd anzustarren und schließlich zu verschwinden, um das Piondragi dann von hinten mit einer riesig großen Menge Schlamm zu bedecken, sodass Risk zunächst wie ein leicht bebender Matschhaufen aussah. Ein Bild, das alle zum Lachen brachte, sodass sie schließlich wieder zusammen kamen und sich, dreckig wie sie waren, in die Arme fielen. Tallulah hatte dabei den Vortritt, Risk aus dem Schlamm heraus zu holen und fest zu drücken.
„Das war ja ganz fantastisch, mein Liebling. Das hast du gut gemacht!“, lobte sie schon ziemlich außer Atem, bevor die beiden auch schon von allen anderen Pokémon zusammen gequetscht wurden, da sich alle mit dem Giftskorpion freuten. Und natürlich auch mit Ceidith – völlig zurecht, denn Tallulahs Lieblinge hatten es geschafft, jeweils eine gänzlich neue Attacke zu lernen! Die mochten zwar noch nicht besonders stark sein, aber je häufiger sie genutzt wurden, desto besser würden die beiden im Umgang mit den Attacken werden. Und der Arenakampf, auf den sie zusteuerten, war da der perfekte Ort, um noch einmal alles zu zeigen, was sie in der gemeinsamen Zeit so gelernt hatten!
Allerdings … mussten sie dazu erst einmal allesamt zusehen, dass sie wieder blitzrein wurden! Und damit fingen sie dann auch erst einmal an – Tallulah war sich da ziemlich sicher, dass sie wohl noch eine Nacht bleiben würden, denn diesen Dreck weg zu bekommen, würde sicher ein wenig dauern …

Tbc: ???, Eventura City

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Tallulah
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