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Route 21

Beitrag von Zytomegaam Mi Jul 01, 2015 4:12 pm

Route 21

Die Route 21 verbindet die Bucht von Ondula mit Abidaya City.


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Re: Route 21

Beitrag von Tallulaham Do Dez 21, 2017 1:04 am

Tallulah Noach


cf: Küstenbereich

Einige Tage nach dem Vorfall nahe Ondula war Tallulah nun wieder fit und auch bereits wieder auf Reisen. Sie befand sich gerade auf Route 21 – würde eines ihre Pokémon Surfer beherrschen oder würde sie generell ein Wasserpokémon haben, würde sie von hier nach Abidaya City gelangen – aber dergleichen war ihr auf diesem Wege nicht möglich, da sie ein solches Pokémon eben nicht besaß. Aber das war nicht weiter schlimm, die Schwarzhaarige war nämlich nur hier, um sich hier alles anzusehen. Da sie Suicune gefunden hatte, hatte sie nämlich gar kein größeres Ziel mehr vor Augen . Also würde sie sich alles ansehen, bevor sie dann am Ende heimreisen würde. Vielleicht fand sie ja auch eine neue Bestimmung – wer wusste das schon?
Jedenfalls saß sie wieder einmal im Sand. Sie sah ihren Pokémon beim Spiel im flachen Wasser zu – es war erheiternd. Sie spielten so vertraut – und erstaunlicher Weise machte gerade Rilith dabei die beste Figur! Das Botogel schaffte es einfach ein ums andere Mal, den Wasserangriffen auszuweichen und dafür die anderen immer wieder zu erwischen. Sie hatte ja keine Ahnung, dass so ein flinkes Wesen in dem Botogel steckte. So nutzte sie die Zeit, in der ihre Pokémon beschäftigt und ausgelassen waren, um endlich ihrer Familie zu schreiben. Der hatte sie nämlich noch gar nicht gesagt, dass sie im Krankenhaus gewesen war. Aber jetzt wurde es langsam Zeit, nicht wahr? Also nahm sie über den Holo-Log eine Nachricht auf. Sie erzählte alles – und damit auch erstmals, warum sie wirklich auf die Trainerreise gegangen war. Sie erzählte das erste Mal, was damals im Wald wirklich geschehen war – Suicunes Auftauchen, die Recherche, die Abreise. Die Suche in Kalos – das Finden in Einall. Die Konfrontation mit diesen Dieben – den Sturz ins Meer. Das Gefühl, zu ertrinken. Und dann die Rettung – und der Sieg. Und die Erprobung durch Suicune, als alles endete. Und damit dann auch das Krankenhaus. Ihre Nachricht war lang – sie war ausführlich. Aber es war Zeit, alles zu erzählen. Nach und nach kamen sogar ihre Pokémon zu ihr – das war also auch die passende Zeit, um die beiden neuen Gesellen im Team vorzustellen. Nachdem also Ceith und Rilith in die Kamera des Holo-Logs gewunken hatten und Tallulah berichtete, dass Vriszca nun zu einem Piondragi wurde – nach einem Kampf mit einer Top 4 –, stellte sie Namid und Waciza vor. Ob ihre Nachricht irgendwie … durcheinander wirkte, weil sie sie für die Pokémon unterbrach? Ach, ihre Eltern würden schon alles verstehen.
So endete ihre Nachricht aber auch bald – denn es würde so schon ewig dauern, bis sie endlich vollends übertragen war.
„… Und nun bin ich auf Route 21. Es geht mir bestens, also müsst ihr euch keine Sorgen machen. Ich will Einall noch eine Weile bereisen – ich will mir noch den einen oder anderen Ort ansehen. Es gibt hier so vieles zu entdecken! Ich verspreche auch, dass ich mich öfter melden werde, in Ordnung? Keine Geheimnisse mehr! Und wenn ich etwas schönes finde, bringe ich es mit nach Hause!
Mama, Papa – ich hab euch sehr lieb. Und dich auch, Alyca! Ich vermisse euch. Ich melde mich bald wieder – passt gut auf euch auf!“
, sprach sie also – zum Abschied. Dann auf „Senden“ drücken – fertig. Sie wartete, bis alles abgeschickt, alles übertragen war – dann packte sie das Gerät in die Tasche. Sie lächelte ihre Pokémon an. „Ihr hättet auch weiterspielen können.“, meinte sie dann – doch die Pokémon an ihrer Seite schienen allesamt den Kopf zu schütteln. Ohnehin schien es für Namid und Waciza nur allzu interessant gewesen zu sein, Tallulah zuzuhören – hatten die anderen drei also noch gar nicht so viel erzählt? Nun, vielleicht gab es für Pokémon einfach wichtigere Dinge – auch Menschen erzählten sich ja nicht gleich ihre ganze Lebensgeschichte! Und das war auch nicht weiter schlimm, empfand die Fünfzehnjährige. „Nun gut.“, begann sie und stand langsam auf, klopfte sich den Sand von Rock und Strümpfen. „Wollen wir langsam wieder aufbrechen?“, fragte sie also. Ihre Pokémon taten es ihr nach, standen auf, schienen bereit. Sie nickte. Sie würde sie nicht zurück rufen – ihre Pokémon sollten Einall ebenso sehen können, wie sie. Wenn sie müde waren konnten sie auch selbst in den Pokéball zurück gehen. Und davon abgesehen war es immer gut, wenn sie sie nicht rufen musste, wenn etwas geschah. Das war zum Glück nicht oft der Fall, darüber war die Schwarzhaarige auch mehr als froh. Und ab und an wollte man ja auch eine Runde trainieren, richtig?
So streiften Tallulah und ihr Team also über den Strand, sie ließen sich Zeit, denn nichts hetzte sie. Es gab kein spezielles Ziel – denn letztlich war es die Reise, die das Ziel sein sollte. Sagte man nicht so? Allerdings blieb die Ruhe nicht lange – ihre Pokémon bemerkten den Trubel noch vor der Fünfzehnjährigen. Als diese die Laute hörte, verzogen Risk und Liz längst das Gesicht – und Ceidith war verschwunden. Das bedeutete nichts gutes … Tallulah lief den Stimmen nach, bis sie hinter einer Ecke hervor schauend erkennen konnte, was ihre Pokémon so ärgerte. Da waren drei Kinder – nicht älter als 10 Jahre konnten sie sein. Sie schienen etwas zu umringen – auf jeden Fall schimpften sie und sprachen Worte, die man nicht aus den Mündern von Kindern hören wollte. Tallulah konnte nicht recht erkennen, worum es ging – aber sie konnte endlich das Gengar entdecken, welches die Kinder aus der Luft beobachtete und mehr als ungemütlich aussah. Die schwarzhaarige Trainerin sah zu ihren Pokémon hinab, nickte. Sie sollten einen Moment warten. Dann führten sie leise Schritte näher an das Trio heran – bis sie erkennen konnte, dass sie ein Pokémon umringten. Es war klein und wirkte bereits recht lädiert – ihres Wissens nach musste das ein Algitt sein. Wie kam es hierher – lebte es im Meer? Sie hatte immer geglaubt, solche Wesen nur in Sümpfen anzutreffen. Aber das war nebensächlich, als sie den offenbar ältesten Jungen dabei beobachtete, wie er das Pokémon mit einem Stock pieckste.
„Bah, total eklig, diese Giftpokémon!“, spie er dabei aus, lachte hämisch.
„Ja, und so hässlich! Und total schwach!“, stimmte ein zweiter Junge mit ein. Das dritte Kind, ein Mädchen, kicherte nur. Tallulah zog eine Augenbraue hoch. „Am besten, die verschwinden alle – das Ding hier kann ja eh nichts tun!“, lachte der zweite Junge weiter. Tallulah atmete kurz durch, ehe sie die Fäuste ballte und sich zwang, sie wieder zu entspannen. Sie zeigte ein ernstes Gesicht, als sie auf diese Satansbraten zuging.
„Sollten Kinder wie ihr nicht in der Schule sein – oder am Rockzipfel ihrer Mütter hängen?“, sprach sie sie also an und ihr Ton machte deutlich, dass sie wenig begeistert von diesen Kindern war. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, als die Kinder sich umwandten.
„Hä, was willst du denn?“, fragte das Mädchen.
„Ja echt – geh weg, wir haben keine Zeit für dich!“, spuckte der erste Junge förmlich aus.
„Oh, ich würde liebend gerne gehen, denn ich habe gewiss besseres zu tun, als meine Zeit mit solch unhöflichen Kindern zu verbringen. Ich will allerdings zuerst, dass ihr aufhört, dieses Pokémon zu ärgern. Es hat euch nichts getan.“
Gelächter – und das Algiutt zitterte. Selbst jetzt, als dem Wesen kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde, traute es sich nicht, das Weite zu suchen.
„Wir machen was wir wollen!“, waren die Worte des ersten Kindes.
„Jawohl!“, stimmten die beiden anderen mit ein.
„Ach, ihr findet es also schön, Schwächere zu ärgern?“, fragte Tallulah nach – das Kichern war wohl Zustimmung.
„Die sind eh voll schwach. Und Giftpokémon sind so eklig!“, lachten sie weiter. Tallulah nickte, tat nachdenklich.
„Ach, schwach, huh? Und eklig. Verstehe. Denkt ihr das wirklich?“, erwiderte sie – woraufhin Ceidith neben ihr auftauchte und eine eisige Kälte verströmte. „Ich finde nämlich, dass meine Freundin hier alles andere als eklig ist – und schwach ist sie gewiss auch nicht.“, fuhr sie fort. Die Kinder erschraken, zuckten zusammen – aber sie gaben nicht klein bei.
„Pah, nur weil es auch ein Geist ist, ist es nicht besser!“, keifte der ältere Junge. Tallulah zeigte ein schmales Lächeln. Sie forderte gewöhnlich niemanden heraus – nur Freunde zu einem Trainingskampf. Niemals solche, die aller Wahrscheinlichkeit nach schwächer waren, als sie und ihr Team. Aber … diese Kinder durften nicht einfach weitermachen, damit, dieses Pokémon zu ärgern. Besser, sie hörten generell damit auf.
„Bist du dir sicher – willst du es herausfinden?“, entgegnete sie also – und sofort sah sie wütenden Gesichtern entgegen. Sie hatte die Pokébälle an den Gürteln der Jungen gesehen – und wie erwartet griffen beide danach. „Ah, ein Doppelkampf also? Das kommt mir mehr als gelegen.“, erklärte sie dann – sie machte eine Handbewegung und ihr ganzes Team kam zu ihr. Rilith stellte sich böse drein blickend neben sie, Namid schwebte über ihr. Waciza machte es sich neben ihrem anderen Fuß gemütlich – und Risk trat provokant vor seine Trainerin und klapperte mit seinen Scheren. Ceidith ließ ein dunkles Kichern hören, als die Kinder große Augen bekamen. „Wenn ihr gewinnen könnt, gehe ich. Aber wenn wir gewinnen werden ihr dieses Pokémon und jedes andere Giftpokémon in Ruhe lassen und nach Hause gehen.“, erklärte sie. „Meine Pokémon der Wahl sind mein Piondragi und mein Gengar – ich überlasse euch den ersten Zug.“, erklärte sie und trat ein wenig zurück, wobei die anderen drei Pokémon ihr folgten. Ihr Lächeln war kalt – und auch wenn die Kinder verunsichert waren, sie nahmen diese Herausforderung an. Beide befreiten also ihre Pokémon – es war abzusehen, wie das ausging. Ceith und Risk standen nun ein Efoserp und ein Ganovil gegenüber – ihre beiden Pokémon mochten aufgrund des Gifttyps Probleme mit Bodenattacken haben – jedenfalls wenn man Ceidith' Schwebe überbrücken konnte – und der Unlichttyp des Ganovil konnte es ihnen ebenfalls schwer machen, aber sie bezweifelte ernsthaft, dass das in dieser Situation Tragweite haben würde. Dennoch – am besten, sie ließen zunächst das Bodenpokémon aus dem Kampf ausscheiden. Aber der Start gebührte den Kindern – das hatte sie ja schließlich eben zugesichert, nicht wahr? Der erste Junge startete.
„Silberblick auf das da rechts!“, rief er aus – er wusste also nicht, dass ein Piondragi vor ihm stand. Und das obwohl sie es erwähnt hatte!
„Ganovil, Sandwirbel auf das Gengar!“, rief da der zweite Junge. Tallulah lächelte. Die Augen des Efoserps begannen zu leuchten – Risk ließ sich allerdings nicht stören. Und Ceidith? Die wich der Bodenattacke einfach aus. Ja, diese Kinder waren tatsächlich noch sehr ungeübt – und das, obwohl der erste Junge bereits ein entwickeltes Pokémon besaß.
„Verdammt!“, sprachen beide, Tallulah kicherte aber bereits.
„Das war … niedlich.“, sagte sie. „Sollen … wir euch zeigen, wie es besser geht?“, fragte sie dann, bevor sie die Befehle erteilte. „Risk, Käferbiss auf das Ganovil.“, wünschte sie – und das Piondragi klackerte mit den Kiefern und Scheren gleichermaßen, ehe es in Windeseile auf das Ganovil zustürmte und es letztlich angriff. Der Junge reagierte schnell – er ließ das Bodenpokémon ausweichen. Risk schien daraufhin ebenfalls zu kichern – ja, das Ganovil würde sich jetzt wohl weiterhin mit dem Giftwesen plagen müssen. „Das macht gar nichts – Nadelrakete.“, sprach sie also, was sofort böse Worte der Kinder hervor rief. Es sei unfair – sie seien zuerst dran. Tallulah lächelte dunkel. „In einem Pokémonkampf wartet euer Gegner nicht auf euch – das gerade eben war nur, um euch eine kleine Chance zu geben.“, erklärte sie, woraufhin Risk bereits die Nadelrakete abfeuerte. Allerdings traf das Piondragi erneut nicht – offenbar hatte es viel zu große Freude daran, das Ganovil zu hetzen. Indes forderte der erste Junge sein Efoserp dazu auf, mit Laubklinge anzugreifen und so Risk voin dem Ganovil fern zu halten. Eine so starke Attacke hatte sie dem Efoserp kaum zugetraut, aber man sollte wohl nicht am Standard des Trainers rechnen, sondern jedes Pokémon einzeln sehen. Risk jedenfalls wehrte die Attacke von ganz allein mit einer weiteren Nadelrakete ab. Tallulah legte den Kopf schief, während Ceidith vergnügt kicherte. Diese beiden Jungen taten sich schwer, Vriszca unter Kontrolle zu halten, der nun wirklich keinerlei Anstrengung zeigte – sie vergaßen dabei völlig, dass sie noch gegen ein zweites Pokémon antraten. Tallulah sah ihre Geisterfreundin an. „Eishieb, mein Engel.“, sprach sie ruhig – woraufhin das Gengar mit bösem Blick verschwand und schließlich hinter dem Efoserp auftauchte. Die Klaue des Geistes wurde in Eis gehüllt, als es aufbrüllte – dann traf der Eishieb und das Pflanzenpokémon stürzte weit zurück, schlug auf … und blieb liegen. Ein Volltreffer, weil die Aufmerksamkeit nicht auf dem richtigen Pokémon gelegen hatte. Ceidith keckerte begeistert, verschwand und tauchte neben Tallulah wieder auf. Stimmen wurden laut.
„Das war total unfair! Angriffe von hinten sind gemein!“, rief der erste Junge, der sein Efoserp zurückrufen musste.
„Ich sagte ja nicht, dass wir euch mit Samthandschuhen anfassen, richtig?“, erwiderte Tallulah entspannt. Der zweite Junge knurrte, das Mädchen sah ebenso böse aus.
„Ganovil, los, Biss!“, rief er und das Bodenpokémon griff das Piondragi an, welches aber simpel auswich. So ging es zwei weitere Male, in denen Tallulah ihren langjährigen Freund selbst entscheiden ließ. Doch die Kinder schienen nicht zu bemerken, dass sie so niemals gewinnen würden – und Tallulah wurde es bald Leid, dem zuzusehen.
„Beenden wir das.“, entschied sie. „Ihr mögt kein Gift, nicht wahr? Dann sollte das wohl der perfekte Abschluss sein. Risk, treib es in die Enge – dann Giftschock.“, fuhr sie dann lauter fort – und sofort ging Vriszca ihrem Wunsch nach. Er stürzte auf den Bodenpokémon zu, trieb es vor sich her und letztlich traf das Giftwesen direkt mit der Attacke. Zwar hatte dieses Pokémon keine Vergiftung erlitten, was den Schaden erhöht hätte, und generell war es weniger schwach gegen diesen Typ von Attacken, allerdings setzte Risk den Angriff direkt zweimal ein – und dem konnte selbst ein Typvorteil nichts entgegen setzen. Das Ganovil ging zu Boden – die Kinder hatten verloren. Sie fluchten – allesamt. Tallulah trat vor. „Verschwindet jetzt – bringt eure Pokémon ins Pokémoncenter und lasst sie versorgen.“, sagte sie ernst. „Und lasst in Zukunft solch kleine Pokémon in Ruhe wie dieses Algitt – seht ihr nicht, wie es zittert?“, fuhr sie dann fort, noch bevor die Kinder etwas hätten erwidern können. Und auch jetzt sagten sie nichts, denn als sie die Münder öffneten, spie ihnen Ceidith all ihre Kälte entgegen und ließ ihre Stimme in aller Anwesenden Ohren klingeln.
„D-Das bekommst du zurück!“, schrie letztlich doch noch der erste Junge, ehe sie alle fort rannten. Tallulah sah ihnen einen Moment nach, bevor sie den Kopf schüttelte und zu dem Algitt trat. Es zitterte, rührte sich nicht – und zuckte zusammen, als Tallulah die Hand ausstreckte. Die lächelte inzwischen wieder warm.
„Es ist alles gut – sie sind weg. Du bist jetzt sicher.“, versprach sie. Doch es war nicht ihre Stimme, die das Algitt beruhigte, sondern Rilith. Das Botogel näherte sich langsam und schien auf das Pokémon einzureden. Es half – der Eisvogel war eben mehr als gut in solchen Dingen. „Komm her – lass uns mal sehen, ob du schwer verletzt bist.“, fuhr die Schwarzhaarige dann fort und etwas zögerlich kam das geschwächte Pokémon zu ihr. Sie sah es sich genauer an – es war erschöpft. Und es hatte ein paar Kratzwunden, wohl von dem Stock. Vor allem aber hatte es Angst, denn es sah sich nach wie vor um, ob nicht doch etwas geschehen würde. Aber es passierte nichts – stattdessen machte Tallulah die Wunden etwas sauber und suchte dann etwas zu Essen aus ihrer Tasche, was sie dem wilden Pokémon gab. Es fraß letztlich – vor allem wohl, weil Rilith etwas aß und Namid ebenfalls zuschlug. Die drei Giftpokémon an Tallulahs Seite hielten sich etwas bedeckter. Ceidith saß zwar bei ihnen im Sand, aber Risk und Waciza hatten sich etwas zurückgezogen. Das … war wohl so eine Art Frauenangelegenheit, wie es schien? Sei's drum – das wichtigste war doch, dass das Algitt langsam etwas auftaute. „Ganz ruhig, du kannst noch mehr haben!“, lachte die Fünfzehnjährige schließlich auf, nachdem das Giftpokémon das Futter in ihrer Hand aufgefressen hatte und sich suchend nach mehr umsah. Die Schwarzhaarige holte noch etwas aus der Tasche – das Algitt fraß weiter. Es war wohl doch recht ausgehungert – ob es die letzten Tage schon geärgert wurde und sich deshalb nicht getraut hatte, etwas Nahrung zu suchen? Vielleicht … war es aber auch auf sich allein gestellt und hatte es bisher nicht gelernt. Welch … trauriger Gedanke. Ihr Lächeln wurde etwas missmutiger. „Schmeckt es?“, fragte sie, das Algitt nickte und gab leise Töne von sich, fraß weiter. Tallulah gab ihm noch etwas. Sollte es ruhig essen so viel es wollte – sie konnte in der nächsten Stadt neues Futter holen oder vielleicht auch selbst welches zubereiten. Je nachdem, ob sie im Pokémoncenter die Küche benutzen durfte. So verstrichen einige weitere Minuten – Minuten, die dem Algitt offenbar gut taten, die dem schwarzhaarigen Mädchen aber das Herz schwer werden ließen. Liz schien das junge Ding ebenfalls zu mögen – und jung musste es allemal sein. Aber Tallulah konnte es schlecht einfach aus seiner Heimat reißen, richtig?
Ein Kopfschütteln, leise und beinahe unbemerkt. Sie zog die leere Hand zurück.
„Jetzt geht es dir besser, huh? Das ist gut. Du solltest dir einen sicheren Ort suchen, Kleines – damit sie dich nicht wieder ärgern können.“, sprach die Fünfzehnjährige. Sie lächelte milde – das Algitt zuckte leicht zusammen. Rilith schien es aufmuntern zu wollen. Es wirkte geknickt, dieses junge Giftwesen. Tallulah richtete sich auf. „Hey, lass den Kopf nicht hängen. Wir können … morgen noch einmal nach dir sehen, ja?“, erklärte sie dann und bekam zustimmende Laute von ihren Pokémon. Also gut – eine Nacht noch würden sie hier in der Nähe bleiben. Vielleicht war das auch für das Algitt die bessere Entscheidung. „Nun schnell ins Wasser – pass auf dich auf, ja?“, fügte sie also an und langsam nickte das Algitt. Es begab sich langsam Richtung Wasser. Doch es war noch nicht ganz angekommen, da hörte sie plötzlich Schritte und dann drei bekannte Stimmen.
„Da, die war das!“, erklärte die eine – Tallulah atmete tief durch. Sie wandte sich um – die Kinder waren zurück. An ihrer Seite jemand, der nur wenig älter sein konnte als sie. Er sah sie dunkel an – sie sah ruhig zurück. „Die hat unseren Pokémon wehgetan!“, quengelte der erste Junge also weiter. Natürlich – sie war die Schuldige. Wer auch sonst. Sie wartete geduldig, während Namid und Rilith sich nahe zu ihr gesellten. Das Piondragi platzierte sich so bei ihr, damit die Ankommenden keinen Blick auf das Algitt werfen konnten, was längst wieder erstarrt war.
„Du!“, sprach da plötzlich der Ältere. „ Ist das wahr? Du hast meinen Bruder und seine Freunde also schikaniert?“
„Ich würde es weniger schikaniert, als viel mehr belehrt nennen. Oder haben sie dir verschwiegen, dass sie ein wehrloses Pokémon geärgert haben?“, entgegnete sie kalt. Der Fremde spuckte aus – ah ja, Unglaube.
„Mein Bruder ist gut erzogen, ja? Aber jemand wie du – geht gar nicht!“, kam die Antwort. Sie schüttelte leicht den Kopf.
„Engstirnigkeit sollte zu einer Todsünde erklärt werden. Was gedenkst du nun also zu tun, jetzt, wo du mich gefunden hast?“, erwiderte sie ihrerseits, wobei die ersten Worte im Vergleich leise waren. Die Antwort kam schnell – er hatte einen Pokéball in der Hand.
„Ich werde dir zeigen, dass man so nicht mit Kindern umgehen darf. Vort allem nicht mit meinem Bruder!“, spie er aus. Sie nickte.
„So sei es also.“, kamen ihre Worte – und direkt darauf stand Ceith vor ihr. Sie sah zu Risk. „Hab einen Blick auf die Kinder.“, sagte sie leise, sodass es nur ihre Pokémon hörten – sie hatte so im Gefühl, dass sie etwas versuchen würden, um entweder sie abzulenken, oder das Algitt zu erspähen, falls sie dachten, es sei hier. Tatsächlich schien es untergetaucht zu sein – hoffentlich versteckte es sich nun. Der neue Gegner indes entließ ein Grypheldis – ein Pokémon, das Tallulah noch nicht wahrhaftig vor sich gesehen hatte. Aber das tat nichts zur Sache – ohnehin hatte sie keine Zeit, darüber nachzudenken, denn ihr neuer, unbekannter Gegner ging direkt zum Angriff über.
„Doppelteam und Luftschnitt!“, hieß es – Ceidith ging in Kampfstellung.
„Lass dich nicht verunsichern.“, war alles, was Tallulah zunächst sagte, als mehr und mehr Doppelgänger des Flugwesens erschienen. Ceith behielt alle im Auge – aber sie tastete mit ihren Sinnen auch zeitgleich ab, wer der echte Feind sein musste. Und als der Luftschnitt kam konnte sie, wenn auch knapp, ausweichen. Sehr gut.
„Finsteraura!“, ging es direkt weiter – kritisch.
„Zurück, Ceith.“, rief nun Tallulah aus – und Ceith wich abermals aus, dieses Mal jedoch, indem sie so schnell sie konnte in die Höhe schoss, als diese Doppelgänger den Angriff formten. „Lösche die Illusionen mit Spukball!“, entschied sie dann also – und Ceith formte mehrere, wenn auch deutlich kleinere Spukbälle und feuerte sie in verschiedene Richtungen ab. Die Doppelgänger bewegten sich vereinzelt kaum – doch ein Exemplar stieß heraus, das zu hastig dem Angriff entgehen wollte. Es stieß sich sogar als einziges noch höher in die Luft. Perfekt. „Eishieb!“, bat sie also ernst – und auch Ceith bemerkte jenes Trugbild, das aus dem Rahmen fiel – jenes, welches kein Trugbild sein konnte. Auch wenn einige fort waren – diese Reaktion erst war es, die es verraten hatte. Das Gengar verschwand, tauchte wieder auf, Kälte wurde ausgestrahlt – aber der Angriff ging ins Leere, als auch der Trainer bemerkte, dass sie sein Pokémon enttarnt hatten. Aero-Ass folgte – und dieses Mal war ihnen das Glück nicht hold. Aber Ceith war stark – sie überstand das. Das Gengar landete, wirkte etwas genervt, aber sonst in Ordnung. „Versuchen wir es noch einmal mit Spukball.“, sprach Tallulah ruhig und Ceidth tat, wie man erbat und feuerte den Spukball auf das richtige Grypheldis. Da half es auch nichts, dass sie abermals Doppelteam einsetzen wollte, denn dieses Mal war der Spukball schneller. Ein Treffer – aber kein großer Schaden, immerhin hatte dieses Flugwesen auch einen Unlichttyp, richtig? „Schnell Ceith, jetzt Hypnose!“, fuhr Tallulah aber fort, ohne ins Stocken zu geraten – es war ideal, dass das Grypheldis an Höhe verlor und offenbar strauchelte, weil es wohl nicht mit einem Treffer gerechnet hatte. Das Gengar also zischte hinüber, seine Augen begannen zu leuchten – doch sie waren wohl doch zu langsam. Dieses Mal traf der Luftschnitt.
So ging es noch einige Male hin und her – ein Schlagabtausch nach dem anderen. Tallulah musste unweigerlich zugeben, dass dieses Flugwesens sehr gut trainiert war. Beide Seiten schnauften – doch niemand wollte dem jeweils anderen etwas gönnen und so gingen die Angriffe weiter. Spukball gegen Aero-Ass, Luftschnitt, gegen Giftschock oder Eishieb. Mal traf die eine, mal die andere Seite – Tallulah hatte das Geschehen um sie herum längst verdrängt. So entging ihr, wie auch der gegnerischen Seite, dass die Kinder sich um sie herum geschlichen hatten. Risk hatte sie im Blick – aber die restlichen Pokémon waren zu sehr mit dem Kampf beschäftigt. Selbst das Algitt war wieder aufgetaucht und sah dem Geschehen zu – wirklich unpassend. Als das Grypheldis strauchelte, gelang endlich die Hypnose – und Tallulah ließ das Gengar mit Bürde angreifen. Doppelte Stärke war ihr mehr als Willkommen!
Jedoch … Ceith brach ihren Angriff ab, als plötzlich etwas an der kleinen Gruppe vorbei flog. Tallulah wandte den Kopf – wie in Zeitlupe schienen auch alle anderem dem Gegenstand zu folgen, der durch die Luft sirrte. Ein Stein – und aufgerissene Augen des Giftwesens im Wasser. Vriszca setzte sich in Bewegung – der Stein wurde zurück geschleudert. Das Mädchen schrie auf – aber es war nur ein Schreck, kein Treffer. Dann plötzlich eine Attacke – Zauberblatt, wenn Tallulah nicht irrte. Sie drehte den Kopf weiter – wie war der erste Junge auf die andere Siete gelangt? Sein Efoserp schien im Pokémoncenter geheilt worden zu sein – und Tallulah war zu langsam, um gegen den Angriff etwas auszurichten. Risk wollte sich schützend vor das Algitt stellen, doch es war zu weit im Wasser. Geräusche wurden Laut – eine Stimme gehörte dem Jungen, eine dem älteren Bruder. Die restlichen gehörten ihren Pokémon – ein erstickter Laut kam von ihr selbst. Dann … ging alles ganz schnell. Die Blätter schossen wie Pfeile auf das Algitt zu – und dann war da plötzlich das Gengar. Ceith wurde getroffen – die Blätter versanken im Salzwasser. Ihr Blick wie reines Gift – dann die erhobenen Klauen – und eine Geisterhafte, dunklere Vergrößerung erschien und das Efoserp flog plötzlich zur Seite. Tallulah schluckte – alle verharrten. Wieder stand die Zeit still. Dann … Worte. Entsetzen. Das Mädchen weinte erschrocken, der Junge brüllte, weil er mit einem Gegenangriff nicht gerechnet hatte. Der Ältere rief das Pokémon zurück – und griff plötzlich nach dem Handgelenk seines kleinen Bruders. Er sah sie nicht an – aber er schimpfte mit dem Kind. Und dann … waren sie alle fort. Sie gingen. Weinende Kinder, ein schimpfender Jugendlicher – Erwachsener? – und zurück gelassen wurde eine noch immer sprachlose Tallulah und ein aufgelöstes Team.
Die Schwarzhaarige drehte sich zu Ceith und dem Algitt um, als sie endlich wieder ihre Glieder bewegen konnte. Sie zitterte plötzlich. Rilith machte einen enormen Lärm, sie rief wohl nach dem Algitt. Aber Tallulahs Blick hing im ersten Moment an Ceidith fest. Was … war das eben? Eine Attacke? Sie hatte sie noch nie bei ihrem Geist gesehen. Das Gengar nickte ihr zu – das rüttelte sie wach. Auch sie sprach nun das Algitt an, nachdem sie etwas ins Wasser gewartet war.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte sie vorsichtig, das Algitt aber schien nicht mehr verletzt, als zuvor schon. Es zitterte dennoch – das war völlig verständlich. Wie hinterhältig – und dann hatte sie nicht einmal Zeit gehabt, um eine Entschuldigung zu verlangen! Dennoch – sie atmete etwas auf. Sie hielt dem Wesen die Hand hin – die Würfel waren gefallen. Nein, dieses Pokémon würde sie nicht einfach hier zurück lassen können. „Komm her – komm mit uns. Wir gehen ins Pokémoncenter – dort erholen wir uns. In Ordnung? Willst du bei uns bleiben?“, fragte sie also, leise, sachte und das Algitt wich erst zurück, kam dann aber doch zu ihr. Sie nickte. Gut. Jetzt ins Pokémoncenter – auch Ceidith musste versorgt werden. Und wenn alles erledigt war … Wenn alles erledigt war, konnte sie immer noch über diese neue Attacke grübeln.

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Re: Route 21

Beitrag von Larinaam So Feb 25, 2018 7:43 pm

Larina Selene


#042 // Levia Selene


CF: Teehaus „Zum aufgehenden Mond“ && Levia

So hatten sie das Teehaus letztlich verlassen und bei Einbruch der Nacht den Weg nach Rayono City in Angriff genommen. Der Weg war im Dunkeln mühselig gewesen, aber Larina kannte ihn inzwischen in- und auswendig. Dennoch, sie hatte sich verhüllt – auch Levias Beisein konnte dies nicht verhindern. Aber da so wenig los war, konnte Larina zumindest beinahe ungehindert sprechen, wenngleich sie dafür nahe an ihren Zwilling heran rückte. Sie erklärte ihr dann, was sie erlebt hatte – und das war nicht wenig, immerhin war sie heute der Rangerin Micah begegnet! Sie erzählte von dem Verbrechen, das sie verhindern konnten – der Pokémondieb hatte ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt! – und davon, dass sie das Mädchen anschließend heim gebracht hatten, ehe sie in Levias liebsten Café waren. Im Zuge dessen beschwerte sich Larina aber auch gleich, dass ihre Schwester ihr nichts von den hohen Preisen dort erzählt hatte. Aber das war schnell vergessen – denn sie musste ja noch erzählen, dass Ame und Leia nun je eine neue Attacke beherrschten! Die würden sie ihr beim Training natürlich zeigen.
So erreichten sie bald Rayono City und das ganz ohne Zwischenfälle. Über Nacht blieben sie im dortigen Pokémocenter, wo Larina und Levia gleichermaßen noch einmal ihre Lieblinge durch checken ließen. Am nächsten Tag ging es dann sehr früh wieder los – sie waren mit dem Sonnenaufgang aufgebrochen! Und nun, als die Mittagsstunde sich dem Nachmittag entgegen lehnte, betraten sie Route 21, wo sie hofften, einen Fischer oder ähnliches zu finden, um nach Abidaya überzusetzen. Im Pokémoncenter von Ondula hatte man ihnen versichert, dass hier gewöhnlich einige zu finden waren, wenigstens einer war wohl häufig hier. Larina sah sich um, sobald sie Sichtkontakt zum Wasser hatten. Im ersten Moment war keiner zu entdecken – vielleicht sollten sie einfach ein wenig warten.
„E-es scheint … gerade keiner hier zu sein.“, sprach sie, hielt aber weiter die Augen offen. Sie setzte Ame ab, den sie heute wieder getragen hatte. Ob sie in der Zwischenzeit einfach weiter üben sollten? Sie hatten den ganzen Vormittag lang immer mal wieder angehalten und einen kleinen Übungskampf abgehalten, immer eins gegen eins. Larina wollte Levia gerne so gut es ging helfen, immerhin wünschte sie ihr sehr, diesen Posten auch zu bekommen. Allerdings … wurde es ihr auch schwer ums Herz. Abidaya war weit fort, also würde Levia sicher ausziehen wollen, richtig?
Aber für diese Gedanken war keine Zeit – Levia musste zum Wettkampf und nur das zählte! Alles andere konnte bis später warten …


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Re: Route 21

Beitrag von Leviaam Di Feb 27, 2018 9:10 pm

#04 | mit Larina

→ cf: Teehaus „Zum aufgehenden Mond“ | mit Larina

Obwohl es doch ziemlich anstrengend war in der zunehmenden Dunkelheit nach Rayono City zu laufen, aber zum Glück kannte Larina ja den Weg inzwischen in- und auswendig, sodass sich Levia vollkommen auf ihre Schwester verlassen konnte. Denn sie selbst hatte Marea City bisher eher selten verlassen – und wenn dann eigentlich nur mit ihrer Schwester.
Aufmerksam lauschte sie Ältere den Erzählungen ihrer Schwester und nickte leicht. Das sich ihre Schwester auch in ihrem Beisein draußen verhüllte wie eine Mumie, daran war sie gewöhnt und deswegen auch weder traurig noch gekränkt – so war ihre jüngere Schwester eben. Aber genau das brachte Levia auch auf eine Idee, während sie ziemlich erstaunt – und doch etwas eifersüchtig – feststellen musste, dass Larry in ihrer Abwesenheit ein ganz schönes Abenteuer erlebt hatte ... mit einer Rangerin namens Micah. Trotzdem lächelte sie leicht, denn irgendwie war es ja auch gut, dass sich ihre Schwester auch mit jemand anderem verstand – oder?
Als sich Larry wegen dem Preis im Restaurant beschwerte, war sie doch kurz etwas beleidigt – Larry hatte schließlich nie nach den Preisen dort gefragt und gelogen hatte sie schließlich nicht, das Essen dort war doch lecker gewesen. Aber der Ärger legte sich so schnell, wie er gekommen war, denn wie es schien hatten Ame und Leia neue Attacken gelernt – was für ein Glück für Larry und ihre beiden Lieblinge. Bei ihren eigenen Pokémon hatte sich dahingehend noch nicht viel getan – aber das war sie schließlich selbst Schuld. Larina kämpfte öfter als sie und Lev musste sich auch etwas beschämt eingestehen, dass sie in letzter Zeit nicht sehr häufig trainiert hatte ... ob ihr das jetzt zum Verhängnis werden würde? Als Arenaleiterin musste sie doch immer in Topform sein – selbst als angehende Vielleicht-Arenaleiterin. Sie biss sich kurz auf die Unterlippe, als ihr das klar wurde. Doch da hatten sie Rayono schon erreicht und sowohl sie, als auch ihre Schwester, ließen die Pokémon noch einmal im dortigen Pokécenter durch checken und übernachteten dort auch gleich, bevor sie sich früh am nächsten Morgen in Richtung Abidaya begaben.
Sie hatten zwei Möglichkeiten – entweder sie gingen durch den Unterseetunnel direkt nach Abidaya, oder sie gingen über die Route 21, wo sie jedoch jemanden finden mussten, der sie zur Stadt übersetzte. Im Pokécenter von Ondula hatten sie jedenfalls in Erfahrung gebracht, dass es in der Gegend viele Fischer gab, die Trainern gerne aushalfen. Doch jetzt, wo sie am Wasser standen, war natürlich keiner zu sehen – war ja klar. Lev seufzte und sah über das Wasser – beinahe war ihr so, als könnte sie Abidaya schon sehen, so nahe schien es ihr. Doch gleichzeitig wurde ihr dadurch auch bewusst, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis sie sich mit anderen Trainern messen musste – schließlich war sie nicht die einzige Person in Einall, die sich wünsche eine Arena zu leiten. Manche warteten und trainierten Jahre lang für so einen Posten ....
Levia schüttelte heftig den Kopf um diese Gedanken zu vertreiben – so durfte sie gar nicht erst denken, dann verlor sie nämlich erst Recht! Sie sah nach unten, als sie merkte, das jemand sich an sie rieb und als sie nach unten sah, blickte sie genau auf Atari herab, der sich an sie schmiegte. Ob er gemerkt hatte, was sich seine Trainerin für Gedanken machte? Egal.
Die Weißhaarige hockte sich hin und strich dem Pokémon über dem Rücken. Sie waren jetzt schon so lange ein Team, dass sie sich gar nicht mehr vorstellen konnte, wie sie jemals ohne ein Pokémon ausgekommen war. Auch wenn sie seine Entwicklung nicht miterleben konnte, so waren sie doch trotzdem eng miteinander verbunden. Trotzdem beneidete Levia ihre Schwester darum, dass sie schon so oft dabei sein konnte, als ihre eigenen Pokémon sich entwickelten. Diese Gedanken verschwanden jedoch, als sich Atarai mit seinen Pfoten auf ihren Beinen abstützte, um ihr über die Wange zu lecken. Das entlockte der Weißhaarigen ein Lächeln und sie strich dem Pflanzen-Pokémon sanft über den Kopf, was es sehr zu genießen schien. „Du hast ja Recht.“, sagte sie dann ganz leise. „Ich sollte nicht so viel nachdenken, hm?“
Nach einem zustimmenden Laut ihres Pokémon stand sie auf und streckte sich. Wenn schon niemand da war, um sie direkt über zu setzen, dann konnten sie die Zeit doch auch anders nutzen. Zwar hatten sie schon den gesamten Vormittag über ab und zu angehalten um zu trainieren, aber das hieß ja nicht, dass es schon genug war und ein Blick über ihr Team reichte Levia, um sich sicher zu sein, dass sich ihre Lieblinge vom letzten Training auch soweit wieder erholt hatten. Aber mit wem sollte sie anfangen. Das ihre Schwester sie angesprochen hatte, hatte sie gar nicht wirklich mitgekriegt, so sehr hatten die Gedanken um den Wettbewerb sie in Anspruch genommen.
„Ob wir nochmal trainieren sollten, solange wie keiner auftaucht um uns über zu setzen?“, fragte sie dann schließlich und sah über das Meer hinweg, wandte sich dann jedoch Larry zu. „Ich würde gern noch etwas mit Abby und Aralia üben.“
Nicht, dass Atari und Rea nicht auch wichtig waren, aber Lev hatte einfach das Gefühl, dass das Folipurba und das Maracamba schon viel besser auf die kommenden Ereignisse vorbereitet waren, als das Irrbis und das Lilminip. Aber wahrscheinlich würde sie vor dem Wettkampf sowieso noch einmal mit allen vieren üben, denn sie mussten sich wahrscheinlich gegen starke Gegner behaupten. Aber da fiel Levia ein, dass sie ja auch mit ihrem Zwilling über etwas anderes, etwas wichtiges reden wollte. „Du, Larina?“, sie sah zu ihrer Schwester, die wie immer komplett verhüllt war, im Gegensatz zu ihr. „Wenn ich gewinne, dann wird es bestimmt einigen Medienrummel geben ... und ich weiß ja, dass dir das nicht so liegt ... und na ja, du hast ja auch diesen Spitznamen in der Liga. Also hab ich mir überlegt ...“, sie machte kurz eine Pause und fragte sich, ob das nicht irgendwie albern und ein „Typisch Zwillinge“-Ding war, verwarf den Gedanken jedoch wieder. „Ich hab mir überlegt mich ebenfalls unter einem Pseudonym eintragen zu lassen. Der ganze Rummel würde euch alle ja nur stören – ich glaube Mam und Dad genießen die Ruhe im Teehaus genauso wie wir. Außerdem .... könnte ich doch auch so einen Mantel wie du anziehen ... nur in dunkelgrün ... oder irgendwie sowas .... oder meinst du, dass das komisch aussähe?“
Sie machte sich darum tatsächlich viele Gedanken, schon seit ihr diese Idee in den Sinn gekommen war, ging sie nicht mehr weg. Jetzt war sie draußen und Levia konnte nichts anderes mehr tun, als auf die Reaktion ihrer Schwester zu warten. Zum Glück waren sie gerade ganz allein hier, sodass sie ungestört und offen miteinander reden konnten. Hoffentlich fand Larina sie jetzt nicht albern ... denn die Meinung ihrer Schwester bedeutete ihr mehr als alles andere.
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Re: Route 21

Beitrag von Larinaam Do März 01, 2018 12:46 am

Larina Selene


#043 // Levia Selene


Der Weg war lang – sehr lang. Deshalb war die vorzeitige Rast zur Nacht in Rayono City unumgänglich, um genug Kraft für den folgenden Tag zu tanken. Und dann ging es auch sehr früh los in Richtung Abidaya. Nachdem sie sich eingehend informiert hatten, hatten sie sich auch letztlich für Route 21 entschieden – doch wie das Gesetz des Murphy es wollte, war natürlich kein Bootsführer vor Ort. Gleiches teilte sie auch Levia mit, allerdings musste die weißhaarige Geisttrainerin bemerken, dass ihre Zwillingsschwester geistig abwesend war. Sie sah … besorgt aus. Doch Atari, ihr Folipurba, holte sie aus ihren Gedanken, indem er sich an ihre Beine schmiegte und anschließend ihr Gesicht ableckte. Und Levias Worte bestätigten Larinas Gedanken – sie machte sich Sorgen. Aber sie schien sie beiseite zu schieben, denn sie drehte sich zu ihrer in Geister vernarrten Schwester um und fragte, ob sie nicht noch üben wollten, solange keiner da war. Larina überlegte nicht lange.
„N-natürlich!“, sagte sie also lächelnd. Abby und Aralia also – Larina sah auf ihre Pokébälle herab. Das Training sollte Früchte tragen, aber besser war es, wenn die Lieblinge ihrer Schwester nicht überanstrengt wurden. Vielleicht … „Wie wäre es mit Chons für Aralia und Leia für Abby?“, fragte sie dann ihre Schwester – doch bevor die antworten konnte, befreite sich das Banette von allein und gab einen kampflustigen Laut von sich. Tja, um Leia würde Lev nun wohl nicht mehr drum herum kommen …
So trainierten sie, übten, damit Levia sich sicherer fühlte. So verging auch die Zeit etwas, doch letztlich mussten sie feststellen, dass sich noch immer kein Fischer näherte. Wo waren sie nur, nachdem ihnen so viele versprochen wurden? Larina war etwas nervös – sollten sie nicht doch besser aufbrechen und nun schnell den Weg durch den Unterseetunnel wählen? Immerhin sollte Levia noch heute in Abidaya City ankommen.
Jedoch wurde die Frage aufgeschoben, denn Levia sprach sie nun, da sie sie zusammen am Strand saßen und warteten, nochmals an, nachdem etwas Stille geherrscht hatte. Larina sah sie von der Seite her an. Dann startete Levia – erklärte, dass ein Sieg Medienrummel hervorrufen würde. Und … sie wollte darauf verzichten. Um Larinas Willen wollte sie vielleicht unter einem Pseudonym antreten, einfach, damit ihrer Menschenscheue Zwillingsschwester nicht in all den Trubel hineingezogen werden konnte. Sie erwähnte auch ihre Eltern – aber Larina wusste, dass es ihr im Grunde vor allem um … sie ging. Die Geistertrainerin sah ihrer Zwillingsschwester lange stumm entgegen, bevor sie sie kurzerhand umarmte. Levia war … einfach zu gut für sie. Larina wusste, dass sie schwierig war, dass sie ihr sicher in vielen Belangen Ärger bereitete und dass Levia von Beginn an immer zurück stecken musste, wenn es um Larina ging. Sie hatte natürlich auch jetzt Angst gehabt – Angst vor der Aufmerksamkeit. Angst vor den fremden Gesichtern. Aber … sie hätte es Levia gegönnt. Sie würde Levia alles gönnen und am liebsten würde sie ihr auch alles geben, doch sie … sie schaffte es nicht. Dann nun aber zu hören, dass Levia nicht an sich, sondern an Larina dachte – schon wieder! –, das machte sie sprachlos. Und es tat gut und schmerzte zugleich. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte – sie freute sich natürlich. Ungemein. Aber war es das richtige?
Und doch … ihre Ängste waren einfach zu groß.
„Ich habe die beste Schwester der Welt.“, gab sie also nur leise von sich, ließ aber noch lange Zeit nicht von Levia ab. Sie musste sich erst wieder fassen. Keine Tränen – jetzt war keine Zeit dafür. Also … lächelte sie, mit glänzenden Augen, als sie sich letztlich doch löste. „E-es tut mir … Entschuldige, dass ich dir immer solche Umstände mache.“, sprach sie da. „Ich verspreche … Wenn es soweit ist, dann brauchen wir beide kein Pseudonym.“, sagte sie dann überzeugt. Sie wollte daran arbeiten – jetzt umso mehr. Damit Levia … alsbald nicht mehr an Larina denken musste, sondern endlich sie selbst im Vordergrund stehen konnte. „Und egal was du anziehst – du wirst perfekt aussehen, Schwesterherz!“, fuhr sie dann etwas erleichterter fort.

In der Zeit näherte sich auch endlich ein Fischerboot. Es dauerte einige Zeit, bis die Zwillinge den darin sitzenden älteren Herren auf sich aufmerksam machen konnten, doch letztlich konnten sie ihm alles erklären und er erklärte sich bereit, sie alle hinüber zu bringen. Es würde etwas dauern, doch das störte nicht – bald schon würden sie also in Abidaya City sein. Und morgen würde Levia in den Rang einer Arenaleiterin aufsteigen, dessen war sich Larina sicher.

Tbc: Strandpromenade && Levia


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