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Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Sa Okt 31, 2015 5:48 pm

Wendelbergspitze

Der höchste Punkt des Wendelberges. Im Endeffekt gibt es hier gar nicht viel zu sehen außer... Gestein. Manche Gesteinspokemon machen es sich hier aber auch gerne gemütlich. Die Aussicht über Einall ist natürlich auch sehr atemberaubend!

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Sa Okt 31, 2015 6:02 pm

CF: Der Eisfelsen | mit Silvester | 24
Es hatte Saari nicht wirklich verwundert, dass ihr Bruder kein großen Interesse für den Eisfelsen aufbringen konnte. Wie konnte er sich auch anmaßen, sich "Felsen" zu schimpfen wenn er doch nur aus Eis bestand! Tz, tz, tz! Saari kannte den Fetisch für Gestein ihres Bruders, demnach war es keine Überraschung gewesen, dass er den Felsen eher mit wenig Begeisterung beobachtete.
Nachdem er zugestimmt hatte Saari bei ihrem Attacken-Problem zu helfen (und sie ganz Kleinkind-mäßig an die Hand genommen hatte) hatten sie ihren Weg durch den Berg weitergeführt. Saari hatte es sogar geschafft sich nicht mehr spektakulär lang zu legen, hah! Unter anderem aber wohl auch weil Silvester sie festhielt wie ein Baby, aber.. tatsächlich hatte sie da gar nichts gegen gehabt. Was sie natürlich niemals zugeben würde!

Der Weg durch die Tunnel des Wendelberges war eher.. naja, langweilig. Viele Pokemon zeigten sich nicht, und wenn, dann waren es keine (für Saari) interessanten Pokemon. Anders war es vermutlich bei Silvester, der ja von vorn bis hinten und von allen Seiten (und oben und unten!) von Gestein umgeben war. Zumindest konnte Saari sich vorstellen, dass es ihm hier gefiel.. Oder sie hoffte es, uhh. Wäre ziemlich schade wenn sie Silvester nun hierhin gezogen hätte und dann hatte er keinen Spaß, oder vielmehr: sah nicht das, was er sehen wollte. Also Gesteinspokemon. Vielleicht würde sich das aber auch noch ändern, der Weg war schließlich noch lang.
In der Mitte des Wendelberges hatte sich dann die Brücken-und-Häuse-Konstruktion der Bauarbeiter vor ihnen ausgebreitet, von der Saari mehr als begeistert war. Die Bauarbeiter lebten also hier in dem Berg! Oder vielmehr.. dem Tal, das im Berg lag, aber im freien war.. Verwirrend. Auf jeden Fall erklärte ihr ein Arbeiter, dass es im Winter hier immer komplett zugeschneit wäre und das ein wunderschöner Anblick wäre - zack, ein neues Ziel für Saari auf ihre imaginäre Liste gesetzt! Nach einer kurzen Pause dort waren sie jedoch auch wieder weiter gegangen - und nun befanden sie sich auf der Spitze des Wendelberges.

"Ach du Schande ist das hoch.", staunte Saari als sie (gefühlt) ganz Einall überblicken konnte - erneut war sie froh darüber, keine Höhenangst zu haben. Der Ausblick von hier war wirklich wunderschön, und extra für jene die den Berg besichtigten waren auch Bänke aufgestellt und natürlich ein hübsches Geländer, damit niemand herunterfiel. "Von hier aus kann man echt alles sehen!", quasselte sie weiter und wandte sich dann zu ihrem Bruder um. "Schau mal da!", rief sie aufgeregt und deutete an Silvester vorbei zu einem kleinen Felsvorsprung, auf dem sich ein Pokemon zur Ruhe gelegt hatte. Was es für ein Pokemon war konnte Saari beim besten Willen nicht sagen - kurzerhand wurde also ihr Pokedex gezückt und das Pokemon gescannt. "Ein Sedimantur!", meinte sie dann aufklärend zu Silvester und starrte weiter nach oben - da war also das erste Gesteinspokemon für heute, das Saari noch nicht kannte. Und irgendwie sah es ziemlich interessant aus...! "Und jetzt? Willst du es fangen? Oder bekämpfen? Oder wie?" Aufgeregt ballte sie die Hände zu Fäusten und sah zu ihrem Bruder hoch - irgendetwas cooles musste doch wohl jetzt kommen!
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Di Nov 03, 2015 7:08 pm

#024
Oh Arceus, Gestein!


cf. Der Eisfelsen, Wendelberg

Gemeinsam also schlenderten die beiden Geschwister, obgleich ihre optische Ähnlichkeit fast Null betragen sollte (sie waren ja auch "nur" Adoptivgeschwister, was man bei ihrem Gerede aber wohl nicht denken würde ...), weiter durch den Wendelberg und Silvester war unheimlich froh darüber, dass es bald wieder wärmer wurde; zum Glück war der Wendelberg tatsächlich eher Gestein als Eis, auch, wenn Silvester den Typen gerne hatte ... Aber nur, wenn es um einen Kampf ging, heh.
Besonders viel passierte auf ihrem Weg aber nicht, sie begegneten hin und wieder Pokémon, die allerdings für beide Geschwister eher uninteressant sein sollten. Die kleine Apple konnte ihre neue Attacke immer mal wieder austesten, doch oft wich sie noch auf andere Attacken aus, die sie besser konnte als diese neue. Sie war eben doch noch ein wenig unsicher, auch wenn der finale Schlag gegen das Frigometri mit dieser Attacke erfolgt war. Nichtsdestotrotz fand das Corasonn diesen Berg unheimlich toll! Fehlte ja nur noch, dass sie tatsächlich den ganzen Berg unter Wasser setzen wollte, damit sie sich wie "zu Hause" fühlte, ha ha ... Silvester schmunzelte immer mal wieder über diese Ausbrüche seines kleinen Pokémons und fand es persönlich wohl auch nicht so schlecht im Berg; immerhin "fühlte" er sich auch wie zu Hause, wo er ein paar Jahre lang in einem fast richtigem Berg gelebt hatte, ha ha ...
... Seltsames Duo.
Saari aber war begeistert von dem Dörfchen in dem Tal oder in dem Berg oder was auch immer; ehrlicherweise hörte der geneigte Trainer nicht so ganz den Erläuterungen des Bauarbeiters, der das der begeisterten kleinen Lady auch mindestens genauso begeistert vorgetragen hatte, zu; aber irgendwo ahnte der junge Mann wohl schon, dass sie nicht das letzte Mal hier sein werden - aber er selbst fand es auch nicht unbedingt schlecht ... Tatsächlich fand er es doch ein ums andere Mal wirklich vergnüglich, wieder in einem Berg zu sein, ha ha. Nach diesem Zwischenstopp bei den Bauarbeitern landeten sie schließlich auf der glorreichen Spitze des Berges!

Silvester stieß einen leisen Pfiff aus, als beide auf der Spitze standen. Seine kleine Schwester nahm ihm die Worte aus dem Mund; es war wirklich, wirklich, wirklich beachtlich hoch hier. "So sieht also Einall von quasi oben betrachtet aus, huh? ...", murmelte er eher für sich selbst und nickte anerkennend; dass eine Region einen so hohen Berg hatte wie diesen hier war ihm neu; aber es gefiel ihm. Der Wind frischte ein wenig auf und beinahe hätte Silvester in diesem Wind die Worte seiner kleinen Schwester nicht mehr vernommen - aber nur, wenn er normal(er) gewesen wäre, hah! Natürlich verstand er jedes einzelne Wort und blickte sofort zu der Stelle, die sie ihm beschrieb - et voilà, was sah man dort? Genau. Irgendein Pokémon, von dem Silvester von einer Sekunde auf der anderen sagen konnte, was es war. Gestein. ... Äh, nein, ein Sedimantur natürlich! Wieder pfiff er anerkennend. Das sah schon ordentlich aus; erinnerte ihn an sein Rameidon Stable oder sein Monargoras Stinson ... Seine kleine Schwester fragte schon, was nun? ... Ja, was nun? Er fackelte aber nicht lange, sein Team war noch groß genug und ein paar Herren hatten noch kein Training genossen. "Ich denke, ich werde es herausfodern ~", gab er mit einem neckischem Unterton wieder, der nur bedeuten konnte, dass er definitiv siegen würde - oder es zumindest wollte, hah!
Kurzerhand wurde sein Corasonn wieder in ihren Ball geholt und stattdessen betrat nun ... das diabolisch angehauchte Rameidon Stable die Bühne und sah seinen Trainer - nicht das andere Pokémon ... - herausfordernd an!

mit Saari
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Do Nov 05, 2015 11:24 pm

mit Silvester | 25
Apple war ja so unheimlich süß..! Allein schon wie sie den Spaziergang durch die Tunnel und verschiedenen Gänge des Berges genoss war einfach nur zuckersüß mit anzusehen! Am liebsten hätte Saari das Corasonn hoch genommen und einfach einmal kräftig durchgeknuddelt - doch sie hielt sich in Zaum! Hinterher würde sie noch einen schiefen Blick von Silvester ernten, und das wollte sie auf keinen Fall (zumindest konnte Saari sich nicht vorstellen, dass Apple ihr einen schiefen Blick schenken würde - das Mädchen war fest der Ansicht, dass das Corasonn eine Umarmung mit zusätzlichem Geknuddel sogar begrüßen würde!).
Während des Gesprächs mit dem Arbeiter kam es Saari (wie auch vorher beim Eisfelsen) stark vor als hätte ihr Bruder gar kein Interesse an dem Ganzen. Kurz zog sie eine Schmolllippe als sie sich vom Arbeiter entfernt hatten und in Richtung Spitze gingen, doch sagte sie nichts weiter. Vielleicht deutete sie Silvesters Verhalten ja auch komplett falsch und das hier alles war gar nicht so eine Qual für ihn wie es den Anschein hatte - zumindest hoffte sie das.

Tatsächlich drehte sich die Laune ihres Bruders schon bald um 180 Grad, wie es Saari vorkam. Als sie die Spitze erreicht (und die super schöne Aussicht genossen) hatten, hatte Silvester schon bald das mysteriöse Steinpokemon erkannt. Saari ballte gespannt die Hände zu Fäusten und Othello, der mittlerweile auf ihrer Schulter saß, hielt sich aufgeregt an Saaris Kopf fest um nicht hinunter zu fallen. "Das wird interessant!", rief sie aufgeregt und sah Silvester dabei zu wie er sein Rameidon in den Kampf rief. "Stable!", rief das junge Mädchen begeistert und lief kurzerhand auf das große blaue Pokemon zu um es stürmisch zu umarmen (fühlte sich im übrigen an als würde man einen Stein umarmen, hah...). "Dich hab' ich ja schon lange nicht mehr gesehen!" Sogar das kleine Teddiursa winkte dem riesigen Pokemon glücklich zu. Bevor Silvester jedoch wegen der Kampfbehinderung seiner Schwester meckern konnte hatte sie das Pokemon bereits wieder losgelassen und war aus dem imaginären Kampffeld verschwunden. Zusammen mit Othello hatte sie sich nun auf eine der Bänke gesetzt, Othello auf ihrem Schoß. Von hier aus konnte sie erstens gemütlich sitzen und zweitens den Kampf perfekt (und mit ausreichendem Abstand) beobachten. Dieses Mal wollte Saari sich nämlich nicht mit einem Doppelkampf einmischen - das hier war schließlich das, worauf ihr Bruder die ganze Zeit gewartet hatte.

Gespannt sah Saari zu dem Sedimantur hoch, das seinen Herausforderer noch gar nicht entdeckt hatte. Wie auch, schließlich lag es ja auf einem Felsvorsprung der sich ein Stück über ihnen an der Wand befand - es müsste schon herunter sehen um das Grüppchen zu entdecken. Nun stellte sich Saari die Frage wie Silvester auf sich aufmerksam machen wollte. Sie kannte die Attacken seiner Pokemon leider nicht genau und konnte sich auch nicht richtig vorstellen, welche Attacke dabei so nützlich wäre. Prinzipiell hätte sie nun auf eine Flugattacke getippt, die Stable aber höchstwahrscheinlich nicht beherrschte. Naja - so wie Silvesters Pokemon drauf waren kam vermutlich gleich ein Hyperstrahl des Todes der den ganzen Wendelberg wegfegen würde... Wer wusste das schon.
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Di Nov 10, 2015 5:04 pm

#025
Und der Kampf beginnt ~


Über den nahenden Kampf musste dann auch Silvester ziemlich grinsen, als seine kleine Schwester auch noch meinte, dass es interessant werden würde! So war es durchaus nicht schlecht, einmal ein wenig von der eigenen Kraft zu kosten - oder einfach so einmal etwas zu probieren. Er wusste zwar (wie so oft schon vorher) nicht genau, was er nun ausprobieren wollte; aber er war sich sicher, dass ihm schon etwas Gutes einfallen wollte - und wenn Stable es einfach von alleine macht, das war ja auch irgendwo sein Verdienst, ha ha ...
Ein wenig überrascht war aber nicht nur das Pokémon, als es so stürmisch von dem kleinem Mädchen umarmt wurde; nein, auch der Trainer war ziemlich verblüfft über diese Aktion, aber schnell richtete sich sein deformiertes Gesicht wieder. Sie war ja so niedlich, dass sie selbst diesen Klotz von Gestein umarmen wollte ...! Am liebsten hätte er sich wohl jetzt auch selbst in die Umarmung geschmissen, aber er hüstelte nur am Rande und bewahrte seine Haltung - wahrscheinlich für alle Beteiligten besser so. Er wollte gerade etwas sagen, dass sie doch eigentlich kämpfen wollten, aber da ließ das kleine Mädchen auch wieder von ihm ab und setzte sich etwas weiter entfernt auf eine Bank; der ersehnte Kampf konnte beginnen (und Silvester hoffte, dass der ihm gewidmete, herausfordernde Blick noch nichts Konkretes bedeuten wollte ...?)!

Silvester und Stable näherten sich dem Sedimantur, wobei Stable nicht allzu ... leise war. Ehe das Sedimantur bei dem Gepoltere endgültig auf die beiden aufmerksam werden konnte, rief Silvester auch schon aus: "Stable, Gegenstoß!" Das Rameidon sah seinen Trainer ob der noch vergleichsweise großen Entfernung zum gegnerischem Pokémon skeptisch an, zum ausführen musste er ja wohl noch näher heran, als er auch noch einen Schritt tun konnte mit dem Gedanken, die ihm genannte Attacke auch auszuführen, als das Sedimantur auch schon die feindlichen Objekte bemerkte und selbst einen Gegenangriff startete, indem es Katapult einsetzte! Ein um das andere Wurfgeschoss wurde auf die beiden geschossen und das Rameidon wich manchen gekonnt aus, bei anderen aber wurde das Pokémon dann doch getroffen. Auch der Trainer hatte die Attacke nicht voraussehen können und wich - da er gelenkiger war als Stable, ha ha - den Wurfgeschossen außer ein paar gestreiften gut aus. "Tche", murmelte er in seine eigenen vier Wände hinein, aber das Grinsen auf seinem Gesicht wurde nur breiter - es war gar kein Ausdruck seines Ärgers gewesen, denn diesen verspürte er doch gar nicht in diesem Augenblick; ohja, das war etwas nach seinem Geschmack, eine Attacke, die nach Gestein aussah, ein Pokémon, das Gestein war ... Mh. Vielleicht hatte der Forscherfreund seines Vaters ihn doch mehr beeinflusst als er gedacht hatte.
Das Sedimantur beäugte die beiden Eindringlinge einvernehmlich und sah sie böse funkelnd an, als Rameidon auch schon nach vorne preschte - man wollte das bei seinem Gewicht doch gar nicht glauben, ha ha - und legte los mit seiner Attacke! Jetzt durfte er auch seinen Trainer verstehen lernen, denn Gegenstoß brachte das gegnerische Pokémon ziemlich ins Wanken. Silvester ging ruhigen Schrittes näher an das Kampfgeschehen dran und schob seine Hände seelenruhig in seine Jackentaschen.
Ein Kampf ... war doch immer erfrischend, wenn man den ersten Moment für sich hatte.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Fr Nov 13, 2015 4:19 pm

mit Silvester | 26
Etwas hatte es das Mädchen ja schon gewundert, dass der große Steinriese ihre Umarmung nicht ablehnte oder in irgendeiner Weise zum Ausdruck brachte, dass er diese Nähe nicht wollte. Viel mehr schien es Saari als würde das Rameidon die Umarmung sogar... erwiedern? Hah. Süß! Doch bevor ihr kampflustiger Bruder meckern konnte hatte Saari sich nun schon vom Pokemon abgewandt und sich mit Othello auf die Bank gesetzt.
Tja... taktisch klug war das ja nicht gewesen! Das Felsenpokemon hatte die beiden bemerkt bevor Stable hatte angreifen können und dann seinerseits den Kampf begonnen. Saari riss die Augen auf als Steine auf ihren Bruder zuflogen, doch sie beruhigte sich augenblicklich wieder als Silvester ihnen mit graziöser Eleganz auswich und weitesgehend unbeschadet blieb. Dass der Junge so gelenkig war hatte Saari überhaupt nicht gewusst.. Silvester wirkte immer so unheimlich steif, egal was er tat...

Doch leider fesselte sie das Kampfgeschehen nicht so sehr wie sie es gedacht hatte, so dass Saari schon bald den Blick über die Umgebung schweifen ließ um sich irgendwie abzulenken - und plötzlich.. Nicht weit von ihr.. Stand er! ER! DER Traumtyp schlechthin. Kurz stand Saaris Mund auf, den sie jedoch schnell genug wieder schloss bevor der Typ zu ihr sehen konnte - das wäre wohl mehr als peinlich geworden. Kurz räusperte sich das Mädchen, stellte sicher dass Silvester voll und ganz den Kopf beim Kampf hatte, ehe sie mit Othello aufstand und auf den Kerl zu ging. Irgendwann im Leben müsste man sich ja mal was trauen und Saari hatte noch nie so einen gutaussehenden Kerl gesehen, die Chance musste also genutzt werden.
Recht lässig gesellte Saari sich also zu ihm und begann zu erzählen. Irgendwann hatte sie mal darüber gelesen, dass Jungs auf Mädchen standen die selbst die Initiative ergriffen und von sich redeten anstatt sich devot zu verhalten und ihm die Gesprächsführung zu geben - also fing sie an. Man begann mit einer kurzen Vorstellung seiner selbst, sogar viel entspannter als Saari gedacht hatte, während der Blick jedoch eher auf dem Ausblick als auf dem Kerl lag. Saari hatte irgendwie das Gefühl sie würde aus der Rolle fallen wenn sie die atemberaubende Schönheit des Typens hautnah sehen würde - und dann würde das Stottern und so weiter beginnen.. da wollte man lieber weiter die lässige Masche abziehen!

"... Naja, jedenfalls bin ich ja eine Koordinatorin.", fuhr sie fort und stemmte die Hände in die Hüften. "Eigentlich komme ich aus Johto, und ich will ja nicht angeben, aber naja, in Johto gelte ich als Top-Koordinatorin. Ich hab' tatsächlich alle Bänder die es dort gibt gesammelt und so kam ich dann an meinen Rang. Am schwersten war für mich allerdings der Wettbewerb in Rosalia City, weil..." Ausführlich erklärte Saari ihrem Traummann die Geschichte mit dem Nidoqueen des Gegners und auch Tybalts großer Liebe und so weiter und so fort - sie hatte sie so sehr in ihre Erzählung vertieft, dass sie komplett vergaß den Kerl auch mal sprechen zu lassen. Auch Silvesters Kampf hatte sie komplett aus den Augen verloren und konzentrierte sich auf die Landschaft und ihre Erzählung als wäre sie wieder dabei. Sie merkte nicht mal, dass der Traummann bisher noch gar keine Reaktion gezeigt hatte.
"Tja, und so kam es dann, dass ich mein letztes Band gewonnen habe und nach Einall kam. Willst du sie mal sehen?" Schnell zückte sie ihre Bänderbox aus ihrer Tasche, öffnete sie und hielt sie dem Jungen hin um ihm den Inhalt zu zeigen... und dann traf es sie wie ein Fels ins Gesicht.

Langsam senkte sie die Box mit ihren Errungenschaften, lief knallrot an und verhaspelte sich in irgendwelchen Wörtern, die für Normalsterbliche unverständlich waren. Geschlagen senkte sie den Kopf und trottete langsam zurück zur Bank - hoffentlich hatte Silvester das Dilemma nicht mitbekommen.

Ihr Traummann stand nämlich noch immer in der selben Pose dort, doch erst jetzt war Saari die Sprechblase neben seinem Kopf aufgefallen, in der dick und fett "Und nicht vergessen Kinder: Nicht zu nah an den Abgrund!" stand. Ihr Traummann war ein Pappaufsteller gewesen und sie hatte es nicht gemerkt...
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Sa Nov 14, 2015 1:59 pm

#026
Gestein vs Gestein


Wäre Silvester nicht vollends mit dem Kampf beschäftigt gewesen, hätte er erstens vielleicht mitbekommen, dass das kleine Mädchen erstaunt über seine Gelenkigkeit gewesen war (generell war er manchmal ein seltsamer Mensch der Geheimnisse, er wirkte doch so, als könne er entweder alles - oder eben nichts, ha ha) und hätte wohl auch die Blamage seiner kleinen Schwester mitbekommen - aber nein, in seinem Kopf lieferte sich ein Stein mit dem anderem Stein ein Gefecht, ha ha.
Das Sedimantur schien nicht mehr sonderlich gut gelaunt zu sein und bewegte seinen Körper auf das andere Gesteinpokémon zu, und konzentrierte sich. Es wollte das nervige andere Pokémon unbedingt jetzt endlich loswerden und konzentrierte sich ... Es setzte Steinkante ein - oder besser gesagt, wollte es das. Plötzlich wirbelte Sand auf, neben ihm, neben Silvester, neben Stable. Überall wirbelte plötzlich Sand auf und die kleinen, vielen Sandkörner versammelten sich zu einem einzigem, sandigem Tanz - es herrschte plötzlich ein Sandsturm! "Wooow-wow-wow-wow, Stable, das war so nicht abgesprochen!", beschwerte sich das Top 4-Mitglied über das eigenständige Handeln seines Teampartners, doch das Rameidon grinste nur hinterhältig in dem Schein ... Silvester war damit beschäftigt, sich die Augen freizuhalten und schüttelte nur fassungslos den Kopf. Man sagte ja manchmal, dass ein Teamkamerad seinen Leiter auch überflügeln dürfte, aber das ... "Lass den Quatsch!", rief der erfahrene Trainer seinem Pokémon kopfschüttelnd zu, doch binnen weniger Sekunden hatte er sich ... durchaus mit der Situation angefreundet. Eigentlich brachte das im Endeffekt - null, denn das Sedimantur war genauso Gestein wie Stable und ihnen beiden schadete der Sturm nicht; wahrscheinlich also doch nur eine Racheattacke gegen Silvester?! Unerhört!
"Dann hau jetzt aber drauf! Wenn du schon so prahlen willst, dann zeig mir lieber noch etwas Neues", gab Silvester provokant von sich und verschränkte die Arme. Zum Glück sah er auch ohne Armschutz noch etwas ... Und tatsächlich schien das Pokémon nur auf den Augenblick gewartet zu haben und grinste - soweit er es im Sandsturm erkennen konnte - noch diabolischer als zuvor! Gerade als sich das Sedimantur wieder von der kleinen Verwirrung, plötzlich überall Sand um sich zu haben und der Überlegung, ob das andere Pokémon nicht vielleicht ein wenig ... dumm ... oder so war, denn der Sturm schadete ihm genauso wenig wie dem Pokémon, was ihn verursacht hatte, selbst ... Aber als das Sedimantur auch wieder auf seinen Gegner fokussiert hatte, stand er plötzlich vor ihm und zermürbte ihn wortwörtlich. Es folgte noch ein vom Trainer gelenkter Schlagabtausch, dann war das Sedimantur wieder "über alle Berge", ha ha.
Der Sturm verzog sich, Silvester klopfte sich den Staub von der Kleidung und sah sein Pokémon anerkennend, wortlos an. Stable boxte ein wenig spielerisch gegen dessen Schulter, aber natürlich tat es irgendwo doch weh, ha ha ...

Silvester seufzte und rieb sich schwächezeigend die Schulter, er hatte eben keinen solchen Steinkopf wie sein Kollege da! Dann gingen beide zu Saari, die ... ein wenig rot im Gesicht war und etwas unverständlich sprach. "Was machst du denn da?", fragte er mit hoch gezogener Augenbraue und sah sie mit schief gelegtem Kopf an, die Hände in den Hosentaschen. ... War etwas passiert, was er nicht hätte verpassen dürfen?

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam Sa Nov 14, 2015 4:12 pm

tbc: Nevaio City, Pokemon Center mit Silvester | 26
Noch immer mit roten Gesicht brummelte sie etwas in sich hinein, bis sie aufsah um Silvester anzusehen. "Nichts wichtiges.", brummelte sie und wandte sich von Silvester weg um ihre roten Wangen zu verbergen. Dabei erhaschte sie einen Blick auf Macbeth und das Fiffyen, das ihren Weg ja noch immer begleitete. Das Unlicht-Pokemon musste ja wohl irgendwie zurück zu diesem Reeve gelangen, aber wie konnte sich Saari beim besten Willen nicht erklären. Weder sie noch Silvester hatten die Nummer des angeblich psychisch Kranken, noch gab es irgendeine andere Möglichkeit ihn zu kontaktieren. Saari wollte das Pokemon aber nun auch nicht unbedingt auf Ewig behalten, aber wie groß war schon die Chance, dass sie Reeve wiedertrafen? Eigentlich so gut wie Null, wenn man so wollte.
Seufzend wandte sie sich wieder um und blickte Silvester an. Die Röte in ihrem Gesicht war ein wenig verblasst, so dass sie ihn nun mit gutem Gewissen ansehen konnte. "Was machen wir mit dem Fiffyen? Es kann mir ja nicht ewig hinterher laufen, aber in einen Pokeball stecken kann ich es auch nicht. Hast du eine Idee wie wir diesen Reeve finden können?" Vielleicht hatten die beiden ja Glück und er war tatsächlich nur bis Nevaio City gelaufen und war dort noch anzutreffen. Nevaio City war nun schließlich die nächste Stadt, die sie als Ziel ansteuerten.. und allein von der Richtung her in die Reeve geflüchtet war konnte es vielleicht stimmen - doch darauf allein wollte Saari sich nicht verlassen. Mal sehen, was die Zukunft so brachte.

Jetzt jedenfalls war es klipp und klar, dass das Mädchen nicht länger hier oben verweilen wollte. Es war ja sehr schön hier oben, aber der Vorfall mit dem Traummann Pappaufsteller lag ihr quer im Magen und man kannte es ja: wenn etwas peinliches passierte wollte man am liebsten sofort weg aus der Situation. Recht drängend schubste sie Silvester also wieder in Richtung der Stufen, die sie wieder an den Fuß des Berges führen würden. "Lass uns weiter nach Nevaio City gehen, ja?", murmelte sie dann und sprach den Satz eher wie eine beschlossene Sache als wie eine Frage aus. Erst jetzt sah sie sich um um nach dem Gesteinspokemon zu sehen, gegen das vorhin ja noch ein Kampf stattgefunden hatte, doch als sie es nirgendwo sehen konnte schloss sie daraus einfach mal, dass Silvester es besiegt hatte, mh. Kurz winkte sie Macbeth zu, der sich dann in Bewegung setzte und Saari und Silvester mit dem Fiffyen auf dem Arm hinterher trottete.
"Bald ist es stockduster.", stellte Saari mit einem Blick in den Himmel fest und schob kurz die Unterlippe vor. "Hoffentlich kommen wir in Nevaio City an, bevor es komplette Nacht wird." Zwar hatte Saari nichts gegen Dunkelheit, aber reisen war einfach besser wenn man sah, wohin man lief. Die Feuerpokemon-Problematik hatten sie ja nun in letzter Zeit öfter gehabt und der Stand der Dinge hatte sich auch nicht geändert, demnach würden sie tatsächlich im Stockdunkeln herumlaufen und najaa... so gerne tat Saari das nun einfach nicht.
Othello hatte sich wieder auf ihre Schulter gesetzt, so dass Saari ihre Hände in den Taschen ihres Kleids verstecken konnte. Mit der Nacht kam nämlich natürlich auch die Kälte...
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Gastam So Nov 15, 2015 1:50 pm

#027
Und wieder hinab


Die Attitüde seiner Schwester ließ den Älteren durchaus grübeln, immerhin war es ungewöhnlich, dass sie jemals so rot anlief und seinem Blick gar auswich - nein, es konnte nun wirklich nicht "nichts" sein, oder? (Ja, das begriff selbst der stumpfsinnigste, egozentrischte Bruder der Welt, ha ha.) "Wirklich?", hakte er bohrend weiter nach und sah sie mit einem skeptischem Blick an. Wenn sie ihm es aber immer noch nicht erzählen wollte ... Doch sie wandte schon wieder seinen Blick zu ihm hinüber und wechselte pronto das Thema.
Und sein Lieblingsthema war es wirklich nicht. Innerlich wollte Silvester das Fiffyen ja einfach ausetzen und gucken gehen, immerhin ... uaghs. Aber er wusste, auch durch die Fragen seiner Schwester hindurch, dass sie diesen Vorschlag eben nicht hinnehmen wollen würde; sie schien ja ganz erpicht darauf zu sein, das Fiffyen zurück zu bringen. "Tut mir Leid", erwiderte er also nur sehr vage ausgedrückt, wobei ihm daraufhin noch einfiel: "Es könnte aber sein, dass er mir einen Brief oder so schreibt - meine Adresse ist weitesgehend bekannt und wenn er sein Fiffyen zurückhaben will ..." Ob ihr das genügte? Er wusste es nicht ... Aber na gut, wenn nicht, dann nicht, vielleicht würden sie dann ja einfach zu einem Einwohnermeldeamt rennen und nach "Yoshi Yoshida" fragen, Silvester war sich ziemlich sicher, dass "Reeve" nicht sein richtiger Name war. ... Ihm zufällig wieder begegnen, das wollte er dann auch wieder nicht.

Und dann wurde er aus nicht genannten Gründen zu den Stufen gestupst und nach unten gedrängt. Auch wenn Silvester die Luft hier oben ziemlich erfrischend fand, irgendwo verstand er ja auch, dass seine Schwester weiter gehen wollte; was nur in der Zeit, in der er mit dem Sedimantur beschäftigt war, geschehen war? Er war ja irgendwo auch neugierig, aber ... Wenn seine kleine Schwester ihm nichts davon erzählen wollte, dann war es wohl oder übel so. "Ja, ja, ja ...", gab er mit einem Seufzer von sich, irgendwo doch ein wenig lächelnd, auch wenn er das Gefühl hatte, er wurde den ganzen Tag schon herum geschubst - aber ehrlich gesagt würde er wohl aus eigenem Antrieb de facto nichts, aber auch rein gar nichts besuchen gehen; er würde zu Hause herumlungern, auf Herausforderer warten und irgendwelche Bücher lesen, die er sich entweder selbst kaufen ging oder sich liefern ließ. Oh, und natürlich seine Pokémon trainieren, sie sollten ja nicht einschlafen, pah ...
Aufmerksam hörte er seiner Schwester zu, die Prognosen zur Tageszeit anstellte und er nickte gedankenverloren. Die Nacht ... Meistens war er um diese Uhrzeit schon wieder zu Hause und las, aber Reisen war eben doch etwas gänzlich anderes. "Dann müssen wir uns wohl ein wenig beeilen, mh?", sagte er mit einem schelmischem Unterton, der sich auf seine bisher eher langsamere Art zurück verfolgen ließ und nahm seine kleine Schwester wieder brüderlich bei der Hand. Er konnte ja auch schneller sein, wenn er wollte (tatsächlich, hah!), und die Dunkelheit war nicht gerade sein bester Freund. So würden die beiden plus Trott (Stable wurde wieder heimgeschickt und Apple begleitete ihn nun wieder) sich wohl ein wenig beeilen.
Das war aber auch ein ... ungewöhnlich voller Tag für ihn.

tbc. Das Pokémon Center von Nevaio City, Nevaio City

mit Saari
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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam So Okt 23, 2016 9:15 pm


Lawrence und Larina
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#133

[cf: Twindrake City - Haus der Richies]

Man konnte bestimmt meinen, der Grad des menschlichen Vernunftsverlustes würde irgendwo noch seine Grenzen finden. Tat er aber leider nicht. Mit Krücken einen Berg besteigen zu wollen glich dem Erklimmen des Gipfels der Idiotie und doch hatte ein gewisser Idiot es sich zum Ziel gesetzt, etwas derartiges zu tun. Und zwar direkt einen Tag nach der Brandstiftung einer Villa. War es das, was die Allgemeinheit als Wahnsinn zu bezeichnen pflegte? Vielleicht. Doch da waren nach wie vor diese Gedanken, die er erst einmal aussortieren musste und das ging immer noch am besten beim Training. Auf dem Gipfel des Wendelbergs konnte man mit Feuerattacken zumindest nichts beschädigen... wenn gerade nicht ein unglücklicher Wanderer vorbeikam. Aber das Plateau war groß genug, so sollte ein derartiger Unfall doch nicht vorkommen!
Letztendlich war es aber doch ein wenig anders gekommen. Seine deprimierte Phase war nämlich noch lange nicht überwunden und kaum hatte er die Anstrengung hinter sich gebracht und den Gipfel erreicht, tat er erst einmal... gar nichts. Sehr zum Missfallen Delilahs, die den vollgepackten Rucksack extra für ihn hochgeschleppt hatte. Stattdessen saß er hier nun, trotz seiner winterlichen Kleidung in eine dicke Decke eingewickelt, mit einer Thermoskanne heißer Schokolade und einer Flasche Whisky. Also war er bestens gegen die Kälte gewappnet. Mit seinem gesenken Kopf ähnelte er so fast schon einem Folikon und anhand seiner Augenringe, die unter seinen ins Gesicht fallenden Haarsträhnen nur knapp sichtbar waren, konnte man den Grund für sein träges Verhalten wohl fast erahnen. Er hatte die letzten Nächte so gut wie gar nicht geschlafen, weswegen er seinen starren Blick auf die Aussicht doch löste, um einmal ausgiebig zu gähnen. "Oh mann, warum habe ich mir die Mühe überhaupt gemacht...", murmelte er kurz darauf leise vor sich hin und mummelte sich noch ein Stück tiefer in die Decke. Sein Fennexis quittierte dieses Verhalten mit einem schimpfenden Laut hinter ihm und stand dort ungeduldig herum. Dafür hatte es diesen schweren Rucksack doch nicht den ganzen Vormittag hergeschleppt.

"Tut mir Leid... aber meine Motivation ist gerade... meeeh.", seufzte der Arenaleiter daraufhin aus und starrte einfach weiter in die Aussicht über Einall. Er genoss sie nicht wirklich, er brauchte einfach nur einen Punkt in dieser eigentlich malerischen Landschaft, auf den er seinen Blick hinpacken konnte, um nicht gleich einzuschlafen. Das wäre aber auch wirklich der Höhepunkt... auf einem Berggipfel einschlafen. Letztendlich quittierte das Fennexis es mit einem weiteren Laut, der dieses Mal weitaus beleidigter klang, und wandte sich mit gehobener Schnauze von seinem Trainer ab. Anscheinend wollte es losziehen und die Umgebung erkunden. Lawrence unterdessen griff nach der Thermoskanne und wollte sie gerade aufschrauben. Allmählich begann die Situation eher einem merkwürdigen Picknick zu ähneln, was eigentlich ganz und gar nicht seine Intention gewesen war. Ein Zweierpaar Wanderer war auch schon vorbeigelaufen und hatte ihn mit einem beunruhigten Blick angestarrt, ehe sie weitergezogen waren. Ja, er war hier definitiv Fehl am Platz. Aber es interessierte ihn nicht. Zumindest war es gerade schön ruhig und entspannend... etwas, das seine angeschlagenen Nerven wirklich gebraucht hatten.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam So Okt 23, 2016 9:32 pm

Larina Selene


#014 // Lawrence Isaac Ridgewell


Cf: Teehaus „Zum aufgehenden Mond“

Larina hatte sich zusammen mit ihren Pokémon auf den Weg zum Wendelberg gemacht – da war sie schon einmal gewesen. Sie wählten den Weg durch den Turner-Pfad, da Larina dort weniger Menschen vermutete als auf den richtigen Routen. Da sie den Weg kannte, dauerte es auch nicht lange, da sie diesen Pfad durchquert hatten. Natürlich waren sie unterwegs ein paar Pokémon begegnet, aber letztlich wurden sie von keinem dieser Pokémon angegriffen. Nachdem sie aber bereits zwei Stunden unterwegs waren, rasteten sie. Larina ließ ihre Pokémon heraus und aß mit ihnen etwas, da sie alle noch nicht gefrühstückt hatten. Als sie sich gestärkt fühlten, brachen sie wieder auf. Larina verzichtete darauf, ihre Pokémon zurückzurufen – sie vertraute darauf, dass Ame, Leia und Lugh auf Vivi und Chon aufpassen würden.
So wurde auch der weitere Weg ein Kinderspiel – abgesehen davon, dass Leia zunehmend die wilden Pokémon ärgerte, was dann zumeist Lugh und Ame ausbaden mussten. Aber die zwei kannten das und ließen sich daher nichts anmerken.
Bald hatten sie also den Wendelberg erreicht – die Brücken, Stege und Schächte, die vielen einzelnen Räume waren noch immer eine regelrechte Faszination für Larina. Wie gerne sie sich hier umsah, wie gerne sie all diese Räume erforschte! Sie würde noch Jahre brauchen, um wirklich alle Geheimnisse zu lüften – denn sie konnte kaum glauben, dass es hier nicht noch weitere geheime Gänge gab.
Daher machte sie sich gleich daran. Sie schlenderte durch das Bergesinnere, wobei ihr Hauptaugenmerk dieses Mal auf dem Driftlon lag. Es schien sich vor allem mit Vivi, ihrem Paragoni zu verstehen – die beiden waren eben noch jung und offensichtlich auf der gleichen Wellenlänge. Das freute Larina natürlich außerordentlich. Aber ihr fiel auch auf, dass Leia großes Interesse an dem Neuzugang hatte. Sie konnte nur nicht zurecht deuten, ob sie es schikanieren wollte, wie sie es ab und zu mit Vivi tat, oder ob sie wirklich so etwas wie familiäre Gefühle entwickelt hatte und das in dieser kurzen Zeit. Immerhin kannten die zwei sich ja gerade mal einen Tag. Es war auf jeden Fall eine interessante Beobachtung, dass Leia das Driftlon so völlig in Ruhe ließ und stattdessen eher an Lughs Seite hing. Ame indes blieb nahe bei Larina. Er achtete sehr auf sie, da die Wunde auf ihrem Arm ja noch nicht verheilt war. Ohnehin hatte das Echnatoll bisher als einziges bemerkt, dass Larinas Kondition etwas nachgelassen hatte, weil die Schmerzen sie immer mal wieder zusammenzucken ließen. Die Blauen Flecke und Schürfwunden von ihrer Tour durch den Freiheitsgarten ignorierte sie dabei doch geflissentlich, doch der Arm war eben irgendwie allgegenwärtig. Und Ame, der das natürlich bemerkt hatte, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, jetzt noch mehr auf seine Trainerin zu achten, was Larina natürlich sehr zu schätzen wusste.
So kraxelten sie die verschiedenen Ebenen des Wendelberges hinauf. Bis sie irgendwann in die Nähe der Spitze kamen. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es bald Mittagszeit sein würde, aber bis dahin blieb ihnen noch ein wenig Zeit.
Dann konnten sie ihn endlich erklimmen, den Gipfel des Wendelberges! Sie erinnerte sich an diese unglaubliche Aussicht, diese frische Luft und das Gefühl, das man nun alles erreichen konnte! Deshalb winkte sie ihre Pokémon zu sich und stiefelte freudig voraus! Der erste Luftzug begrüßte sie, als sie aus dem Inneren des Berges kroch. Sie drehte sich einmal, genoss es sichtlich, lief weiter – und zuckte vor Schreck zusammen! Ein kurzer, greller Aufschrei entglitt ihren Lippen, während ihr Gesicht deutlich an Farbe verlor – was schon fast an ein Wunder reichte, wenn man bedachte, wie blass sie ohnehin immer war. Sie erstarrte völlig – das da, kaum zwei Meter vor ihr, war das ein Fennexis? Ein Feuerpokémon? Eines dieser Wesen, vor denen sie am liebsten panisch davon rannte – oder panisch davonrennen wollte, wenn sie nicht direkt immer Wurzeln schlagen würde? Das Zittern, dass ihren zarten Körper ergriff, wurde sogar sehr schnell so stark, dass ihr die Kapuze völlig vom Kopf rutschte. Dass Amun in dem Moment neben ihr auftauchte, bemerkte sie gar nicht, da ihr Blick sich völlig an das Fennexis geheftet hatte. Sie brachte keinen Ton heraus, alles, was sie sah, waren Flammen vor ihrem Inneren Auge. Und dann kam da noch dieser plötzliche Schmerz hinzu, der ihren gesamten Oberkörper erfasste! Panik – anders konnte man dieses Gefühl, zu ersticken, nicht benennen.
Sie hörte das Brummen ihres Echnatolls nicht und fühlte auch kaum, wie sie gepackt und ein Stück zurück gezogen wurde, während Lugh sich vor ihr aufbaute, um sich zwischen sie und dieses Feuerpokémon zu schieben. Aber da war das alles schon zu spät, denn sie fühlte, wie ihre zitternden Beine nachgaben. Sie sackte zu Boden – alles schwankte. Und sie war den Tränen nahe, das konnte sie spüren und definitiv nicht verhindern. Himmel – dabei sollte dieser Tag doch fabelhaft werden!
Vivi und Chons wussten natürlich gar nicht, was los war – die zwei hatten keine Ahnung, was damals passiert war. Deshalb hatte Leia ihre freche Art einmal beiseite geschoben und sich der beiden unwissenden Pokémon angenommen, während Ame seine Trainerin mit allen vier Armen umschlang.


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam So Okt 23, 2016 10:07 pm


Lawrence und Larina
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#134

Wie war das gleich noch einmal mit der Ruhe? Ha, als ob man ihm auch nur für einen Augenblick diesen Luxus gönnen würde! Er war nach wie vor dabei mit dem Deckel der Thermoskanne zu kämpfen, da erreichte auch schon der grelle Aufschrei einer jungen Frau seine Ohren und ließ ihn abrupt inne halten. Er hoffte inständig, dass es nichts mit Delilah zu tun haben würde, doch das aufgeregte Gemecker, das darauf folgte, schien durchaus von ihr zu stammen. Also musste er sich nun doch von seiner mollig warmen Decke entfernen. Oh mann. Eine hilfsbereite Person zu sein, war für andere bestimmt ein Segen, doch er selbst konnte sich deswegen nur so manches Mal verfluchen. Würde er jetzt nicht nachsehen, würde es wohl ewig an seinem Gewissen nagen.
So erhob er sich aus seinem Rückzugsort und griff sich die neben ihm liegenden Krücken, um von dannen zu humpeln. Über seinen Gips hatte er einen dicken und warmen Wollstrumpf gestülpt, damit sein Fuß nicht fror. Jedenfalls musste er nicht weit gehen, um sein Fuchspokémon zu finden, das sich wohl wieder ganz offensichtlich in irgendwelche Schwierigkeiten geritten hatte. Delilah schien selbst völlig ratlos zu sein und versuchte irgendwelche beschwichtenden Gesten vor den Geistpokémon zu machen, die sich gerade um eine wohl recht aufgelöste junge Frau gruppiert hatten. Das Fennexis schien überhaupt nicht zu verstehen, was hier gerade vor sich ging und war gerade äußerst verwirrt. Daher begab sich Lawrence mit gehobener Augenbraue neben sein Pokémon und wandte seinen Blick ein wenig nach unten, um die weißhaarige junge Dame in den Armen des Echnatoll zu begutachten. "Was hast du nun wieder angestellt?", richtete er kurz darauf auch schon müde das Wort an sein Pokémon, woraufhin Delilah äußerst empört reagierte und ihm zu verstehen gab, dass sie überhaupt nichts getan hatte. Also war es einfach so gekommen, als diese Frau das Fennexis gesehen hatte? Merkwürdig. Eigentlich würde sich der Schwarzhaarige nun zu der jungen Dame hinunterknien und sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigen, aber zum einen war es aufgrund der Krücken etwas schwer zu bewerkstelligen und zum anderen war da ein Durengard zwischen ihnen, das er nun lieber nicht überwinden wollte.

Aber zumindest schien es Delilah einzuleuchten, dass sie gerade alles andere als willkommen war und tippte ihrem Trainer daraufhin auf die Schulter, um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Dabei gab sie ihm mit einem Deut auf seine Manteltasche zu verstehen, dass sie nun lieber in ihren Ball zurückkehren wollte. Diese Situation wollte sie sich einfach nicht länger bieten lassen! So seufzte Lawrence einmal tief und löste seine rechte Hand vorsichtig von seiner Gehhilfe, um die Füchsin in der Kapsel verschwinden zu lassen. Spätestens, wenn er wieder von diesem Berg herunterwollte, müsste er sie wohl wieder herauslassen. Hoffentlich war ihre Laune dann wieder besser. Wichtiger jedoch war nun wohl dieser Haufen Geistpokémon und diese junge Dame. Gerade musste er unweigerlich an Emilia denken. Sie wäre wohl geradezu begeistert von diesen Pokémon gewesen. Wenn diese Geschichte gut ausging, würde er ihr bestimmt noch davon erzählen.
"Es tut mir Leid, dass mein Fennexis Unannehmlichkeiten bereitet hat. Das war keine Absicht.", richtete er seine Worte schließlich an alle Anwesenden und versuchte sich trotz seiner schlaffen Erscheinung zu einem freundlichen Lächeln durchzuringen.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Mo Okt 24, 2016 7:11 pm

Larina Selene


#015 // Lawrence Isaac Ridgewell


Das war wirklich ein unglaublicher Schrecken! Sie hatte sich so auf diesen Tag gefreut, hatte sich trotz ihrer Verletzung durchaus befreit gefühlt, immehrin hatte sie doch so einiges geschafft, wenn man bedachte, dass sie nur selten alleine das Haus verließ. Und nun? Nun war sie hier auf ein Feuerpokémon getroffen. Sie hörte gar nicht, wie der Trainer dazu kam – Ame aber quittierte diesen mit einem entschuldigenden Blick. Larina bemerkte aber wohl, dass das Fennexis in seinem Pokéball verschwand, während sie hier wie ein Häufchen Elend auf dem Boden hockte und in ihrer Pein nicht anders konnte, als regelrechte Wasserfälle an Tränen zu vergießen. Wie erbärmlich – aber sie konnte gar nicht anders … Erst, als dieser junge Mann zu ihr sprach, als Ame sie etwas drückte, als sie das Klappern von Durengard und seinem Schild hörte, beruhigte sie sich etwas. Ihre Schnappatmung ließ nach – und die eingebildeten Schmerzen, die sie über ihrer Brandnarbe gespürt hatte, verschwanden nach und nach. Dann, nach weiteren quälenden Minuten, die ihr selbst wie eine Ewigkeit vorkamen, hörte sie auch endlich auf, unkontrolliert zu zittern, sodass Ame sie losließ. Sie schluckte schwer – und wischte sich dann hastig die Tränen aus dem Gesicht. Jetzt, wo ihre Angst langsam nachließ, wuchs dafür das Schamgefühl umso stärker an. Sie konnte ja kaum aufsehen. Und, naja, aufzustehen, das wagte sie bei ihren weichen Knien lieber noch nicht.
„N-n-ne-nein, i-i-ich …“, sie schluckte abermals, versuchte, tief durchzuatmen, was aber irgendwie scheiterte. „I-Ihr F-F-Fenne …“, Fennexis. Feuer. Sie konnte ja kaum daran denken, geschweige denn, es aussprechen. „I-Ihr P-Poké … mon i-ist … Ich …“, sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte, also stammelte sie wirr vor sich her. Ame ließ ein seufzen hören – und Lugh, das Durengard kam etwas näher zu ihr, sogar direkt neben sie. Sie sah auf. Das Auge war ernst – aber der Blick sehr warm. Ja, Lugh hatte sie gerettet – und Lugh würde sie beschützen. Und Ame und die anderen drei waren ja auch da. Sie sollte sich wohl besser zusammen reißen. Also versuchte sie, aufzustehen. Es ging schwer – letztlich musste ihr Echnatoll sie stützen, damit sie mit ihren zitternden Knien nicht gleich wieder zusammen sackte. Ihr Gesicht brannte – sie war sich allerdings unsicher, ob das noch von dieser Panikattacke kam, oder ob das jetzt einfach das unangenehme Gefühl war, so vor jemandem reagiert zu haben, den sie gar nicht kannte. Sie schluckte also wieder, sah aber weiter strikt zu Boden.
„Ich … F-Feuerp...okémon machen mir … Ich habe Angst und …“, sie stockte kurz, ließ die Schultern sinken und hörte auf, ihre Hände zu kneten. „E-es tut mir Leid.“, sagte sie schließlich etwas lauter und kniff die Augen zusammen. Ohje, sie musste dieses Pokémon so beleidigt haben! Es war sicher sehr verletzt. Dabei konnte es ja gar nichts dafür, dass Larina solche Angst hatte – es war einfach die Panik davor, wieder so verletzt zu werden. Dieses Fennexis war sicher ganz freundlich … „I-i-ich w-wollte Ihr Pokémon nicht … nicht verletzen.“, sagte sie schließlich. Sie ballte die Hände – sie wollte nicht wieder zu zittern anfangen. Das würde sicher nur alles schlimmer machen – und sie wollte das Pokémon und auch den Trainer nicht weiter beleidigen. Ach, sie fühlte sich so dumm! Dann, als ihr Paragoni, Vivi, zu ihr kam und sie besorgt ansah, sie regelrecht anquietschte und sie knuffte, seufzte die junge Arenaleiterin ergeben, schloss ihr Paragoni in die Arme und sah schließlich auf. Sie hoffte ja sehr, dass sie nicht total schrecklich aussah – das würde alles wohl kaum besser machen! Sie nahm all ihren Mut zusammen, um nicht wieder ins Stammeln zu kommen.
„Es tut mir wirklich Leid.“, sprach sie also – wenn auch leiser, als erhofft. Ihr Blick war beinahe starr – aber sie hatte durchaus einige Dinge an diesem Trainer vor sich bemerkt. Er hatte alte, Traditionsbewusste Kleidung an, dunkles Haar und helle Augen. Und er bemühte sich, sie trotz dieser prekären Lage anzulächeln. Außerdem hatte sie einen Gips bemerkt – er war also unter allen Umständen hier hinauf gekraxelt. Egal, weshalb – mit ihrem Auftritt hier hatte sie ihm sicher die Stimmung vermiest. Sie sah kurz zu Ame, Leia und Lugh, die sie aber alle nur ernst, mitfühlend anblickten. Sie hatten ja recht – sie sollte sich jetzt nicht hängen lassen. Damit war schließlich niemandem geholfen, richtig? Chons, das Driftlon, wusste indes ja gar nicht, was es von der Situation halten sollte, also blieb es lieber stumm an der Seite des Banettes und wartete ab, was nun weiter geschehen würde. Und Lugh? Das Durengard wandte sich seinerseits zu diesem anderen Trainer und deutete eine Verneigung an, wohl, um Larinas Worte zu unterstreichen. Wie lieb Lugh doch war …


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Mo Okt 24, 2016 7:53 pm


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#135

Es schien eine kurze Weile zu dauern, bis sich die Frau zu seinen Füßen wieder gefasst hatte. Lawrence wartete in der Zwischenzeit geduldig und versuchte, nicht irgendwelche auffälligen Regungen zu zeigen. Bei dem Auslöser dieser Situation musste es sich unter Garantie um etwas Persönliches handeln, jedenfalls hatte er zuvor noch nie erlebt, wie jemand derart heftig auf den bloßen Anblick eines Pokémon reagierte. Schließlich begann sie unter Tränen einige Worte hervorzustammeln, deren Laute der Arenaleiter sich zunächst einmal im Kopf zusammenpuzzeln musste. Wie es aber schien, hatte sein Gegenüber Angst vor Feuerpokémon. Daraufhin musste er erst einmal ein wenig betroffen seinen Kopf senken. Er konnte durchaus verstehen, weshalb man Angst vor dem Feuer hatte. Immerhin hatte er erst vor zwei Tagen ein Gebäude in Brand gesteckt. Dieser Abend spukte nach wie vor durch seinen Kopf und nagte an seinem Schuldbewusstsein. Er konnte aber auch wirklich nirgendwo mehr hingehen, ohne gleich etwas auszulösen... Nicht einmal auf einem Berggipfel war man mehr sicher. Aber das war nicht der Zeitpunkt, um über sein dummes Glück zu lamentieren, er musste wohl erst einmal zusehen, dass er diese Situation hier geregelt bekam.

Zumindest war die Weißhaariger zwischenzeitlich wieder aufgestanden und entschuldigte sich sogleich für ihr Verhalten. Daraufhin weiteten sich die Augen des Schwarzhaarigen ein wenig. "Oh, nein, nein! Keine Sorge! Es ist alles in Ordnung.", winkte er die Sache in betroffenem Tonfall ab und versuchte anschließend, das Lächeln auf seinen Lippen zu behalten. "Mein Fennexis hat sicher Verständnis dafür. Und ich kann auch sehr gut verstehen, dass man Angst vor Feuerpokémon haben kann, das hier war nur... ähhh... äh..." Für einen Moment schien er nicht wirklich zusammenschustern zu können, was genau er nun eigentlich sagen wollte. Musste an der Müdigkeit liegen. "...eine unglückliche Fügung." Auf diese Worte hin nickte er selbstbestimmt. "So etwas kann man doch nicht vorhersehen. Das passiert einfach."
Er wirkte beinahe so, als würde er lediglich eine Unannehmlichkeit aus dem Weg räumen wollen. Seit wann war er denn so verdammt unsensibel? Im Hinterkopf bläute er sich ein, dass er so nicht weiterhandeln konnte, ansonsten würde er nur schon wieder wie der letzte Mistkerl wirken. Ach, warum mussten solche Dinge nur so kompliziert sein... "Ich... ich habe hinten Decken ausgelegt und warme Schokolade, also...", setzte er zögernd an und versuchte mit seiner rechten Krücke ein wenig hinter sich zu deuten. "Die Aussicht heute ist wunderbar. Möchten Sie mir vielleicht ein wenig Gesellschaft leisten?" Wunderbare Aussicht... das konnte er selbst nicht einmal so wirklich einschätzen, schließlich hatte er sie nicht wirklich aufmerksam betrachtet. Aber eventuell würde es die aufgelöste Stimmung der jungen Dame vertreiben? Zumindest konnte er selbst nicht mitansehen, wie jemand vor ihm derart betrübt war. Es erinnerte ihn an seine eigene Stimmung in den letzten Tagen... er war irgendwie wegen fast jeder Kleinigkeit den Tränen nahe gewesen. Inzwischen war er so deprimiert, dass er einfach gar nichts mehr fühlte. Vielleicht kam er sich deswegen so unsensibel vor. Eventuell war es aber auch ein Weg zur Besserung, wer wusste das schon. Die Pokémon der Fremden schienen jedenfalls äußerst freundlich zu sein, also konnte sie doch kein schlechter Mensch sein. "Es wäre zumindest besser, als hier die ganze Zeit alleine zu sitzen... denke ich.", fügte er noch an und versuchte dabei, möglichst optimistisch zu wirken.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Mo Okt 24, 2016 8:45 pm

Larina Selene


#016 // Lawrence Isaac Ridgewell


Als sie so vor sich hinstammelte, verstand ihr Gegenüber natürlich kein Wort. Es war alles unverständlich, zusammenhangslos und … ja, einfach wirr eben. Kein Wunder, dass er sich das alles erst einmal zusammenreimen musste. Ame bemerkte als erstes, wie der Schwarzhaarige den Kopf senkte – er schien bestürzt. Er liebte seine Pokémon sicher ebenso sehr, wie Larina Ame und die anderen liebte. Wenn jemand Angst vor ihnen hatte, verletzte es Larina auch – und so war es sicher auch hier.
Als Larina es dann endlich schaffte, auf die Beine zu kommen und sich auch endlich klar – oder zumindest ein wenig deutlicher – zu artikulieren, riss das Schwarzhaar die Augen auf und winkte augenblicklich ab. Der junge Mann sprach, dass alles in Ordnung sei – aber Larina konnte den Nachhall von Schmerz in seinen Augen sehen. Sie senkte den Blick, während er weitersprach. Er beteuerte, dass sein Fennexis sicher Verständnis zeigen würde, dass er die Angst vor Feuerpokémon verstand und dass das alles nun einmal nicht mehr ungeschehen gemacht werden konnte, weil es ja ohnehin jedem passieren konnte und das eben auch zu jeder Zeit. Seine Stimme war fest – aber irgendwie abwesend. Larina war sich sicher, dass er die Situation gerade nur retten wollte, um sie zu schonen. Das war natürlich sehr freundlich von diesem Mann, dem sie doch diesen ganzen Ärger bereitet hatte …
Sie wollte schon wiederholen, dass es ihr leid tat, als er unvermutet fragte, ob sie sich nicht zu ihm setzen wollte. Sie blickte auf. Ungelenk deutete er mit der einen Krücke, der rechten, hinter sich. Dort läge eine Decke und er hätte außerdem heiße Schokolade. Die Aussicht sei fabelhaft – Larina musterte den Schwarzhaarigen irritiert. Wie … wie unerwartet.
„B-bitte, Sie müssen keine Rücksi-“, wollte sie gerade beginnen, als das Schwarzhaar hinzufügte, dass es wohl besser wäre, als dass er allein hier herum saß. Larina musterte ihn erneut, starrte ihm direkt in die hellen, aber getrübten Augen. Das war so … freundlich. So eine … So eine Reaktion hätte sie niemals erwartet. Sie hatte gelernt, dass alle, denen sie mit ihrer Angst auf die Füße trat, argwöhnisch, sogar bissig reagierten. Dass man sie dafür mit Blicken und harten Worten strafte. Aber der Schwarzhaarige, ihr Gegenüber … er schien wirklich bemüht darum, dass es auch ihr dabei nicht zu schlecht ging. Beinahe kamen ihr wieder die Tränen.
„Sie … Sie sind … zu freundlich …“, stammelte sie leise, wobei sie mit aller Kraft versuchte, nicht schon wieder zu weinen. Zitternd ließ sie Vivi mit einer Hand los, um sie die wenigen Tränen wegzuwischen. Dann griff sie in ihre Tasche. „Ich … Essen Sie … Kekse? Ich … Sie sind selbst gemacht und … I-ich muss Ihnen …“, begann sie, zog die Dose heraus und hielt sie vor sich, ein wenig, aber irgendwie drückte sie sie auch an sich. Sie war … verunsichert. Das traf es. „V-vielen Dank. D-die meisten … sind sehr … beschämt. Ich … ich hoffe, dass ich I-Ihnen nicht zu sehr auf die … auf die Füße getreten bin.“, endete sie dann schließlich – und zauberte sich ein schwaches Lächeln auf die Lippen. Ihre Knie wurden wieder etwas standfester – was Ame zum Anlass gereichte, sie nun loszulassen. Und Lugh, der mit dem Banette Blicke tauschte, entschloss sich dazu, sich mit diesem im Hintergrund zu halten. Ame indes schubste Larina ein wenig an, sodass sie zwei Schritte nach vorne stolperte.
„I-iieks!“, verlautete sie erschrocken, richtete sich aber schnell wieder auf. Sie schluckte. Sah zu Ame, der freundlich zu ihr blickte und mit einem Wink auf den Fremden deutete. Sie … nickte langsam. „Ich … S-sehr gerne werde ich …“, wie sagte man so etwas am besten? „Darf ich … Ihnen hinüber … helfen?“, fragte sie dann stattdessen. Vivi, die verstand, was Ame wollte, befreite sich aus ihren Armen und schwirrte stattdessen zu dem Schwarzhaarigen um ihn freudestrahlend anzulächeln. Und dann flog es auch schon zurück zu Leia und Chons, während Larina auf die Reaktion des Fremden wartete.


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Mi Okt 26, 2016 7:39 pm


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#136

Es schien, als wollte sein Gegenüber seine Einladung zunächst ablehnen, doch schon im Moment darauf schien die junge Frau es sich anders überlegt zu haben und erwiderte, dass er doch zu freundlich wäre. Lawrence konnte auf ihre zurückhaltende Art hin nur schmunzeln. Vielleicht war er das tatsächlich. Zu freundlich. Aber wenn er nicht einmal dazu in der Lage war, seine innere Furie zu bändigen, war es doch das mindeste, was er tun konnte. Freundlichkeit gegenüber Fremden zu zeigen war nicht verkehrt. Insbesondere nicht, wenn man dieses stechende Gefühl der Einsamkeit verspürte. Dennoch konnte er auch nicht anders, als diese Fremde für ihre deutliche Verunsicherung ein wenig zu bemitleiden. Es war bestimmt hart, auf diese Weise durch das Leben zu gehen. Er wüsste auch nicht, was er ohne die Maske tun würde, die er sich tagtäglich aufsetzte.
Überraschenderweise hatte die junge Frau jedoch Kekse dabei. Kekse! Wer konnte dazu schon nein sagen? Kekse machten alles besser. "Keine Ursache.", entgegnete er daher ihren Dank möglichst souverän und sein Lächeln wurde gleich ein Stück weiter. "Auf die Füße getreten bist du mir bestimmt nicht. Und selbst wenn... schlimmer als das hier kann es ohnehin nicht mehr werden." Dabei schwenkte er seinen eingegipsten Fuß ein wenig und lachte einmal amüsiert auf. Zumindest seinen Humor hatte er noch nicht verloren. Es beruhigte ihn gleichzeitig auch, dass diese zuvor so aufgelöste Frau endlich ein Lächeln zeigte. Das heiterte seine eigene übermüdete Stimmung auch gleich umso mehr auf.

Abrupt schreckte er jedoch zurück, als das Echnatoll seine Trainerin plötzlich ein wenig voranschubste und sah sie etwas baff an. Glücklicherweise wusste er insbesondere dank Emilia, wie schelmisch die Pokémon dieses Typs doch sein konnten, daher machte er sich nicht allzu viel daraus. Interessant, dass jemand mit einem derart verschüchterten Charakter Wesen dieser Art trainierte. Sie war einfach das komplette Gegenteil seiner Schwester. Er fragte sich, wie es wohl wäre, würden diese beiden einmal aufeinandertreffen. Gleichzeitig hoffte er allerdings auch, dass Emilia bald einmal ihren Weg nach Hause finden würde - er machte sich zunehmend Sorgen um sie. Eventuell sollte er einmal nach ihr Ausschau halten.
Das Lächeln dieses äußerst niedlichen Paragoni unterdessen entgegnete er ebenfalls mit einem Lächeln, ehe er auf die Worte der Weißhaarigen seinen Kopf schüttelte. "Danke, aber ich komme auch gut so zurecht.", entgegnete er ihr Angebot möglichst neutral. Er war immer etwas eigen, wenn es um fremde Hilfe ging. Sein falscher Stolz ließ einfach nicht zu, dass er sich von irgendwem unter die Arme greifen ließ, solange er es selbst noch konnte.
Also humpelte er zurück zu seinem Ausgangsort. Die Decke, die er zuvor um sich gewickelt hatte, hatte er bei seinem Abgang zuvor weit ausgerichtet, sodass man eigentlich nun bequem zu zweit auf ihr Sitzen konnte. Tatsächlich begann das Ganze nun wirklich einem Picknick zu ähneln. Seltsame Sache. "Eigentlich bin ich ja hergekommen, um zu trainieren.", ergriff er das Wort wieder, ehe er vorsichtig versuchte, sich zu setzen und anschließend nach der Thermoskanne griff und ein wenig in seinem Rucksack wühlte. "Aber im Moment fehlt mir dafür wohl ein wenig der Antrieb.", fügte er noch in melancholischem Tonfall an und holte den Trinkbecher hervor, den er mitgenommen hatte. Eigentlich war er für ihn selbst gedacht, aber er konnte ihn wohl ruhig seiner Gesellschaft überlassen. Aus dem Deckel der Kanne zu trinken war ihm ebenso recht. Allerdings musste er bei dem Anblick der zwei grinsenden Sonnkern auf dem Becher doch in sich hineinschmunzeln - eigentlich hatte er ihn nur gekauft, weil er ihn an die zwei kleinen, ungebetenen Gäste erinnerte, die ihn hin und wieder im Blumenladen heimsuchte. Irgendwann einmal lernte man wohl auch die kleinen Störungen des Lebens zu schätzen, weil sie immer noch ein Gefühl von Alltag vermittelten.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Mi Okt 26, 2016 8:15 pm

Larina Selene


#017 // Lawrence Isaac Ridgewell


Als Larina nach einigem Zögern auf das Angebot des jungen Mannes einging, schmunzelte der zur Antwort. War das … so … sie wusste gar nicht, wie sie das auffassen sollte. Es verunsicherte sie ein wenig, aber irgendwie … schien das Schwarzhaar wirklich sehr freundlich. Immerhin war er besorgt um sie und das nur, weil sie sich vor seinem Pokémon fürchtete. Die meisten anderen würden da einfach weitergehen.
Als sie dann jedoch die Kekse zückte, wurden seine Augen größer und sein Lächeln breiter. Er mochte Kekse wohl sehr, auch wenn er ihren Dank möglichst professionell abtun wollte. Er fügte außerdem hinzu, dass sie ihm gewiss nicht auf die Füße getreten war – und selbst wenn, schlimmer als sein Bein könne es ohnehin nicht mehr werden. Er lachte auf – und entrang so auch Larina ein leises Kichern. Die Anwesenheit des Schwarzhaarigen war tatsächlich sehr angenehm.
Er erschrak jedoch, als Ame Larina ein wenig anstieß. Kurz darauf hatte er sich allerdings gefasst, sodass er Vivis Lächeln entspannt entgegnen konnte. Er verweigerte allerdings Larinas Hilfsangebot, sagte, er käme so schon gut zurecht. Also nickte die Weißhaarige nur und folgte ihm zu einem Plätzchen, wo eine Decke ausgebreitet lag. Sie beobachtete ihn dabei, wie er sich ungelenk setzte, ehe er eine Thermoskanne hervorkramte. Ein Blick über die Schulter verriet Larina, dass ihre Pokémon mitgekommen waren, allerdings etwas Abstand hielten. Ame schien ihr zuzunicken, weshalb sie tief durchatmete und sich langsam ebenfalls setzte. Sie vergaß allerdings, dass sie sich besser nicht auf ihren linken Arm abstützen sollte und erntete einen beißenden Schmerz als Dank. Sie zuckte kurz zusammen, setzte sich dann und zog den Umhang etwas hoch, um zu sehen, ob die Wunde wieder aufgegangen war. Aber der Verband verfärbte sich nicht, also war ja alles gut. Sie richtete also den Umhang wieder, während sie bemerkte, wie der Schwarzhaarige einen Becher aus seiner Tasche zog, auf denen zwei Sonnkerne abgebildet waren. Er lächelte in sich hinein. Er erwähnte kurz, dass er eigentlich trainieren wollte, aber dazu keinerlei Elan verspürte. Sie nickte langsam und sah in den Himmel.
„Ich … wollte auch trainieren.“
Allerdings mich selbst, fügte sie in Gedanken hinzu. Dann straffte sie den Rücken und legte die Kekse zwischen sich und den Fremden. Sie zog aus ihrer Tasche außerdem eine große Lunchbox heraus. Die war zwar nicht mehr allzu sehr gefüllt, aber ein paar Reisbällchen und Apfelspalten waren noch drin. Sie öffnete sie.
„W-wenn Sie … wenn Sie wollen, dürfen Sie gerne zugreifen.“, sprach sie dann, wobei sie aber kurz den Blick abwandte. Meine Güte, eigentlich hatte sie noch nie mit einem Fremden spontan … ja, was war das eigentlich? Eine Art … Picknick? Sie räusperte sich, als sie merkte, dass sie gedanklich abschweifte. Dann sah sie kurz nach vorn, überlegte, was sie denn sagen konnte. Wenn sie ihm noch mehr dankte, war das sicher unangenehm für ihn. Es nervte sicher sehr, wenn sich jemand ständig bedankte, richtig?
Da fiel ihr ein, dass sie ja gar nicht wusste, wie er hieß. Und sie selbst hatte sich auch noch gar nicht vorgestellt!
„Oh, i-ich … Mein Name … Mein Name ist Larina Selene. Das … hab ich noch gar nicht … erwähnt.“, stammelte sie also. Tja – sich vorzustellen war ja auch nicht ihre Stärke. Eigentlich war außer Tee zubereiten gar nichts ihre Stärke. Zumindest war keine davon ihr im Umgang mit anderen Menschen hilfreich. Zum Glück aber schlugen in der Öffentlichkeit ihre Zwänge keine Krallen in sie hinein! Die Ordnung musste nur daheim und in der Arena herrschen. Und in ihrer Tasche, natürlich, aber alles andere war ja nicht ihr Eigentum also fühlte sie sich dabei nicht durch Unordnung bedrängt. Nur das mit den Menschenmassen musste sie noch irgendwie unter Kontrolle bekommen … Und das mit den Feuerpokémon natürlich.
Kaum dachte sie daran, jagte ihr auch schon ein kalter Schauer über den Rücken. Sie atmete also noch einmal tief durch, ehe sie wieder aufsah. Das Schwarzhaar hatte recht, die Aussicht war wirklich schön. Er hatte sich hier einen tollen Platz ausgesucht. Sie selbst mochte es hier oben ja auch sehr gerne. Das zarte Lächeln war also zurück, als sie die Weiten Einalls erblickte. Und als sie sah, wie Chons, ihr neues, kleines Driftlon mit Vivi zusammen durch das Panoramaartige Bild schwebte und spielte, kicherte sie amüsiert. Sie war so froh, dass es dem kleinen Kerl schon besser ging und dass er sich so schnell mit einem ihrer Pokémon hatte anfreunden können.
So erging es dem Schwarzhaarigen mit seinen Pokémon sicher auch. Und dazu zählte auch sein Fennexis. Wenn sie keine Panikattacke fürchten würde, hätte sie ihn ja gefragt, ob er es nicht wieder herauslassen will. Allerdings war sie ziemlich sicher, dass sie das heute kein zweites Mal überstehen würde.


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Sa Nov 05, 2016 11:55 pm


Lawrence und Larina
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#137

Während Lawrence den warmen Kakao eingoss, konnte er aus dem Augenwinkel beobachten, wie seine Gesellschaft seinen Umhang hob und anscheinend ebenfalls verletzt zu sein schien. Zumindest trug diese Frau einen Verband. Unweigerlich schwenkten seine Gedanken dabei zu Nahash, daher vermied er es lieber, nachzufragen. So hatte wohl jeder von ihnen ihr eigenes Laster zu tragen, wie man es schon an seinem eigenen gebrochenen Fuß sehen konnte. Der Schwarzhaarige versuchte daher, den Gedanken daran einfach so schnell wie möglich zu verdrängen.
Seine Gesellschaft erwiderte schließlich, dass sie auch zum Trainieren hergekommen war. Ein Schmunzeln stahl sich daraufhin auf seine Lippen, während er sie dabei beobachtete, wie sie eine Lunchbox hervorkramte. "Ja, dieser Ort ist auch wirklich geeignet dafür. Auf einer derart freien Ebene kann damit auch nichts schiefgehen.", meinte er daraufhin und wurde ein wenig nachdenklich. So wie es schien, handelte es sich bei ihr tatsächlich um eine reine Geisttrainerin. Was man beim Training dieses Typs wohl beachten musste? Vielleicht würde es ihm dabei helfen, einen Nutzen aus den beiden Lichtel zu ziehen, die er vor nicht allzu langer Zeit gefangen hatte. Allerdings war er sich nicht sicher, ob er seine Gesprächspartnerin auf diese Weise damit konfrontieren konnte, so wie sie schon auf sein Fennexis reagiert hatte. Am besten war es wohl, er schlug sich diese Gedanken erst einmal ganz aus dem Kopf. Er hatte ja nicht einmal wirklich Lust auf Training. Am besten, er legte sich dieses Thema für den Fall beiseite, dass Emilia endlich wieder ihren Weg nach Hause fand.

Die Weißhaarige bot ihm jedenfalls schon kurz darauf an, dass er gerne zugreifen konnte, wenn er wollte. "Danke sehr!", entgegnete er daraufhin auch knapp und reichte ihr den Becher mit der warmen Schokolade. Eigentlich fühlte es sich erstaunlich gut an, auf diese Weise spontan mit anderen etwas zu teilen. Das hatte er schon lange nicht mehr getan. Für sich selbst griff er auch schon nach dem Deckel der Thermoskanne, hielt aber für einen Moment inne, als sich sein Gegenüber nun vorstellte. Ihr Name war also Larina Selene. Ein recht schöner und passender Name, wie er fand. Im nächsten Augenblick öffnete er auch schon halb seinen Mund, um sich vorzustellen, doch er stockte zwischendrin. Es war wohl eine frisch gewonnene Art der Unsicherheit aus seiner vorigen Konfrontation mit Nahash, doch für einen Augenblick schien er nicht mehr wirklich zu wissen, welcher Name in dieser Situation angemessen war. Es ging wohl mit einigen komplizierten Fragen einher, die ihn schon seit einer Weile beschäftigten. Wer war er? Wer wollte er sein? Doch letztendlich gab es trotzdem nur eine Option für diesen Augenblick. Etwas anderes würde ihn bestimmt auch nur in Schwierigkeiten bringen. Ein leichter Ausdruck von Verzweiflung spiegelte sich daher in seinen müden Augen wider, doch er versuchte, ihn bestmöglich zu unterdrücken.
"...ich bin Henry. Henry Simmons. Freut mich jedenfalls, dich kennenzulernen.", brachte er diese eigentlich einfache Angelegenheit nun endlich über sich und goss sich nun auch ein wenig von dem warmen Getränk ein.

Ein kurzer Moment des Schweigens trat zwischen ihnen ein, doch auch er musste in sich hineinlächeln, als zwei der Geistpokémon verspielt durch das Bild schwebten. Sie zusammen mit dem Blick über die Weiten Einalls ließen den Arenaleiter doch ein wenig sentimental werden, da sie seine Gedanken in eine ganz bestimmte Richtung lenkten. "Diese Aussicht ruft mir stets all die Leute Einalls da draußen ins Gedächtnis.", erhob er also nun wieder das Wort und atmete daraufhin tief durch. "Ein paar Personen, die mir wirklich wichtig sind, sind momentan unterwegs. Ich frage mich, wie es ihnen wohl geht.", fügte er noch an und setzte das Getränk an seine Lippen. Sich ein wenig von innen heraus aufzuwärmen tat an diesem Ort erstaunlich gut.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Fr Nov 11, 2016 4:44 pm

Larina Selene


#018 // Lawrence Isaac Ridgewell


Der junge Mann goss das heiße, wahrlich gut duftende Getränk in einen Becher, während sie äußerte, dass sie ebenfalls trainieren wollte. Ihr war entgangen, dass er ihre Verletzung gesehen hatte, daher war sie auch nicht verwundert darüber, dass er keine Fragen stellte. Wenn sie es gesehen hätte, dann hätte es sie sicher verwirrt, oder wenigstens überrascht, weil Leute ja für gewöhnlich immer alles hinterfragten. Aber da sie es eben nicht bemerkt hatte, war das kein Thema für sie. Aber auf jeden Fall sah sie, wie das Schwarzhaar daraufhin kurz lächelte, ehe die Erwiderung fiel, dass es hier eben ein geeigneter Platz war um zu trainieren. Sofort nickte sie.
„Ja! Hier sind … nur wenige Leute. M-man hat seine Ruhe und läuft nur m-mit geringer Wahrscheinlichkeit Gefahr, jemanden versehentlich zu verletzen.“, sprach sie also, während sie eine Haarsträhne hinter ihre Ohren strich. Kurz fasste sie auch an ihren lockeren Dutt, um sicher zu gehen, dass er noch auf der Höhe saß, auf der er eben sitzen sollte. Außerdem sollte er ja nicht einfach herausrutschen – es würde das ganze nur irgendwie unangenehm machen, weil es ja gar nicht so einfach war, ihre vielen Haaren wieder zu bändigen.
Als sie gerade daran dachte, reichte ihr der Schwarzhaarige aber auch schon diesen Becher. Sie nahm ihn dankend an und schnupperte dann an dem Getränk. Oh, wie lecker es roch! Und … irgendwie ging es ihr schon jetzt viel besser. Die Gegenwart dieses Fremden beruhigte sie irgendwie, weil er ihr das Gefühl gab, nicht die einzige Person auf der weiten Welt zu sein, die eine Last mit sich trug. Irgendetwas musste ja zu diesem gebrochenen Bein geführt haben und außerdem ag da hin und wieder ein Schatten in den Augen des jungen Mannes, die zeigten, dass es durchaus schwere Zeiten gab und dass es auch viele Leute gab, die das nachvollziehen konnten.
Sie stellte sich dann, nachdem sie am Getränk genippt hatte, auch bereits vor. Er wollte wohl etwas erwidern, hielt aber Inne. Was war das, was dieses Mal in seinen Augen aufleuchtete? Sie kannte es – aber es war so schnell fort, dass sie es nicht hatte greifen können. Und als ihr Gegenüber ihr dann doch antwortete, ihr sagte, wie er hieß, blitzte vor ihren Augen sofort eine Information auf, die ihr die junge Frau gegeben hatte, die ihr in der Arena aushalf. Henry Simmons – ein weiterer Arenaleiter. Seine Arena lag in Twindrake City und er war auf Feuerpokémon wie dieses Fennexis spezialisiert. Sie riss die Augen auf. Sie hatte ja gar nicht geglaubt, dass sie so schnell ihre neuen Kollegen kennenlernen würde – erst Livia und nun diesen jungen Mann hier! Erstaunlich.
Der Schwarzhaarige schien aber nicht weiter darauf eingehen zu wollen, also unterdrückte sie zuerst einmal ihre tausend Fragen. Da Henry Simmons schon eine Weile Arenaleiter sein musste, wusste er sicher einiges zu erzählen – aber das gehörte nun nicht hierhin. Stattdessen goss er sich selbst Trinken ein.
„F-freut mich sehr!“, gab sie also lediglich zurück, ehe die Stille über sie hereinbrach. Beide blickten auf die Welt unter ihren Füßen. Und beide mussten Lächeln ob dieses atemberaubenden Anblicks – und der zwei Pokémon, natürlich. Ihre Gesellschaft durchbrach das Schweigen als erstes – seine Stimme klang ruhig, wie ein tiefer See. Und so klar, wie ein Quell klaren Wassers. Er äußerte, dass er bei diesem Anblick immer an all jene dachte, die ihm am Herzen lagen. Personen, bei denen er um ihr Wohlergehen hoffte. Larina nickte leicht, sah hinunter.
„Das muss ein herrliches, zugleich aber erdrückendes Gefühl sein.“, gab sie zurück, ehe sie wieder aufsah. Sie lächelte nur schmal. „Für mich … gibt es nur meine Schwester. Ich habe … nicht viele Vertraute. Aber … Ihre Worte sind sehr schön. Es muss sehr schön sein, an jemanden mit diesem Gefühl von … Fürsorge denken zu können. Ihre geliebten Personen müssen Sie sehr schätzen.“, sprach sie dann weiter, wobei sie beim letzten Satz nun entspannter lächelnd zu dem Arenaleiter hinüber sah. Er musste diese Personen sehr schätzen – das würde Larina gerne auch empfinden. Aber sie konnte ihm ansehen, was es für eine Bedeutung hatte – und sie musste so ähnlich sein, wie für Larina, wenn sie mit ihrer Familie, ihren Pokémon zusammen war. Wenn sie nach langen Tagen heimkehrte und feststellte, dass es allen gut ging. Sie drehte den Kopf wieder nach vorn, nippte am heißen Getränk – es schien sie zu wärmen, wie es sonst nur die Umarmung Amenophis' tat. Das ganze Debakel mit ihrer Panikattacke ob des Feuerpokémons schiens ich wohl doch noch zu einer angenehmen Situation auszuwachsen.


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Sa Nov 12, 2016 11:28 pm


Lawrence und Larina
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#138

So wie es aussah, schien die Weißhaarige seine Meinung in der Hinsicht zu teilen. "Genau. Ich finde, so ist es immer noch am besten, wenn man mit stärkeren Attacken hantiert.", stimmte er ihr zu, wandte seinen Blick dabei allerdings nicht vom Horizont ab. Sie musste also doch eine recht erfahrene Trainerin sein, wenn sie solche Dinge berücksichtigte. Vielleicht sollte er sie einfach nach ihrem Beruf fragen? Er behielt sich das zunächst einmal im Hinterkopf, bevor er es tatsächlich in die Tat umsetzte. Schließlich wollte er auch nicht aus heiterem Himmel damit ankommen. Immerhin hatte er nach wie vor dieses Gefühl, viel zu unsensibel in gewissen Dingen zu reagieren... es verfolgte ihn schon viel zu lange.
Dafür war es angenehm zu beobachten, dass Larina ihre anfängliche Zurückhaltung langsam abzulegen schien. Der Schreck von diesem holprigen Anfang begann wohl sich zu verflüchtigen. Lawrence erleichterte das ungemein. Zwar hatten sie einen holprigen Start gehabt, doch dieser schien sich recht schnell zum Besseren gewendet zu haben. Er hatte wohl doch einmal richtig gehandelt.

Nachdem sie ihre gegenseitige Vorstellung hinter sich gebracht hatten, beobachtete der Brillenträger ein wenig verdutzt, wie sich die Augen seines Gegenübers weiteten. Ob es womöglich an seinem Namen lag? Immerhin war es nicht unüblich, als Arenaleiter in der Öffentlichkeit erkannt zu werden, aber da die Weißhaarige dazu nichts sagte, hielt er es für besser, zunächst einmal nichts dazu zu sagen. Titel waren nichts, womit man protzen sollte. Für ihn selbst war es eher eine Art Selbstbestätigung, zumindest noch etwas zu leisten.
Letztendlich schwenkte Lawrence das Thema auf die Aussicht vor ihnen um und die Gedanken, die er damit verband, worauf Larina auch gleich einging. Ihre Worte klangen nun noch einmal gefestigter, was den Schwarzhaarigen ungemein erleichterte. Zwar war er nicht immer besonders geschickt in Konversationen, doch festzustelen, dass man es schaffte, das Eis zu brechen, gab ihm immer wieder das Gefühl einen Schritt in die richtige Richtung getan zu haben. Ihre Worte ließen ihn daraufhin jedoch ein wenig melancholisch seine Lider senken. "Da hast du Recht. Es kann manchmal wirklich... erdrückend sein. Aber ich wüsste auch nicht, was ich ohne sie tun würde.", pflichtete er ihr bei und hob dabei seinen Blick wieder ein wenig. Er hoffte inständig, dass es ihnen allen da draußen gut ging. Emilia war mit ihrer Reiseplanung wirklich ein wenig zu chaotisch, es würde ihn nicht wundern, wenn sie wieder an den unvorhergesehensten Orten gelandet war. Und ob Shiro Erfolg damit hatte, Twisters Trainer ausfindig zu machen? Die Hauptsache war, dass sie aufgrund ihrer kriminellen Vergangenheit nicht in Schwierigkeiten geriet. Unweigerlich schweiften seine Gedanken anschließend zu jenem weißhaarigen jungen Mann und Sentiment ab, dabei umfasste er den Deckel der Thermoskanne gleich umso fester. Er musste Sentiment um jeden Preis wiederfinden. Wenn Sacheverell schon einfach aus seinem Leben verschwunden war, so wollte er doch wenigstens noch auf sein Pokémon Acht geben. Er hatte einfach viel zu viele Fehler begangen...!
"Um ehrlich zu sein, bin ich mir gar nicht einmal so sicher, wie sehr sie mich tatsächlich schätzen, haha!", scherzte er kurzerhand ein wenig pessimistisch, um die aufkeimenden Erinnerungen zu verdrängen. Doch vor allem, wenn er an Shiro zurückdachte, fühlte er wieder diese gewisse Wärme in seinem Inneren, die ihn doch ein wenig bedrückt seufzen ließ. Seine zuvor noch blassen Wangen hatten dabei doch eine leicht rötliche Färbung angenommen. Nein, eigentlich sollte er solche Dinge doch gar nicht sagen... aber jetzt war es auch zu spät, um diese Worte wieder zurückzunehmen. "Ich habe übrigens auch eine Schwester, sie ist jünger als ich.", fügte er daher noch an und ließ seinen Blick kurz noch einmal zu Larinas Pokémon schweifen. "Sie liebt Geistpokémon über alles. Bestimmt wäre sie von deinem Team richtig begeistert." Sich dieses Szenario vorstellen, brachte das Lächeln dann doch wieder auf seine Lippen zurück.
"Du kannst mich außerdem gerne auch duzen, wenn du möchtest.", merkte er abschließend noch an und sah sene Gesprächspartnerin dabei freundlich an. Er war selbst schon vor einer Weile auf die zweite Person umgesprungen, weil er nicht allzu viel von Distanz in einer Situation wie dieser hielt. Zugegebenermaßen etwas unhöflich, aber sie schien sich nicht darüber beschwert zu haben. Zwar hatte die etwas respektvollere Anrede bestimmt etwas mit ihrer zurückhaltenden Art zu tun, aber er selbst sah sich definitiv nicht in einer Position, in der er diese Höflichkeit verdient hätte.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam So Nov 13, 2016 2:28 pm

Larina Selene


#019 // Lawrence Isaac Ridgewell


Der Dunkelhaarige war ganz offensichtlich ihrer Meinung ob des Thema Trainings, denn dies bestätigte er sogleich. Er war also auch stets um das Befinden der Passanten besorgt und wollte sie ebenso wenig verletzen, wie Larina. Allerdings wirkte er dabei deutlich erfahrener als sie, was natürlich daher rührte, dass er schon einige Zeit im Geschäft war und als Arenaleiter gewiss schon viele Trainer auf ihrem Weg begleitet hatte. Sicher konnte auch sie noch einiges von ihm lernen – aber deswegen war sie ja nicht hierher gekommen. Außerdem kam es ihr unhöflich vor, einfach aus heiterem Himmel Fragen zu stellen, zumal sie ja auch gar nichts dazu sagte, dass sie ihn als Arenaleiter erkannt hatte!
Schließlich aber wechselten sie nach der kurzen gegenseitigen Vorstellung das Thema – Henry Simmons sprach die Aussicht über Einall an, sprach von geliebten Menschen und seiner Sorge um ihr Wohlbefinden. Und Larina eröffnete ihm, wie sie sich dieses Gefühl vorstellte. Als sie meinte, dass es sicher sehr schön, aber zeitgleich auch erdrückend sein musste, um andere besorgt zu sein, stimmte der Schwarzhaarige ihr vorbehaltlos zu. Er fügte aber an, dass er gar nichts zu tun wusste ohne eben jene Personen. Larina musterte ihn still – dann nickte sie und sah wieder nach vorn. Ja, sie konnte sich selbst auch gar nicht vorstellen, was sie ohne ihre Schwester machen würde … ob es irgendwann mal noch mehr Leute gab, bei denen sie so fühlte? Und die …. vielleicht auch bei ihr so fühlten? Sie senkte den Blick – das wäre eine … sehr schöne Vorstellung. Sie hoffte, dass sie irgendwann Wahrheit sein würde.
Als sie aber äußerte, dass Henry sicher geschätzt wurde, erwiderte er, dass er sich dessen gar nicht sicher war. Er wollte wohl scherzen – aber Larina identifizierte das als Schutz. Er schien wohl wirklich so zu denken – ob etwas vorgefallen war, das ihn kränkte, verletzte? Sie schluckte – es schmerzte sie, das zu sehen.
„Sie … Ich bin mir sicher, dass man Sie sehr liebt.“, sagte sie dann also sehr ernst. Sie wollte ihm nicht auf die Füße treten, aber immer zu glauben, dass man nie gemocht würde, das tat nicht gut. Sie wusste, wie das war – und wie sehr man sich damit selbst einkerkerte. Es fiel ihr selbst so schwer, Bindungen zu knüpfen, dass es ihr wehtat zu sehen, dass jemand anderes an seinen Beziehungen zweifelte. Sie sah wieder zu Boden, dann fort. Sie musste an sich selbst arbeiten – aber sie war wohl nicht die einzige. Sie hoffte aber, dass der Schwarzhaarige diese Zweifel bald ablegen konnte, denn er schien eine wirklich sehr aufmerksame, freundliche Person zu sein und sie konnte sich nicht vorstellen, dass es jemanden gab, der ihn nicht zu schätzen wusste.
Schließlich aber lenkte der junge Mann das Thema darauf, dass auch er eine Schwester hatte. Sie war wohl jünger als er und, wie Larina auch, vernarrt in Geisterpokémon. Er sagte, dass sie ihr Team mit Sicherheit sehr mögen würde. Larina lächelte verlegen.
„Ich … Das hört sich sehr nett an.“, sagte sie. „Ich mag Geistpokémon auch am liebsten.“, erwiderte sie also und sah zu ihren Pokémon. Als sie den Kopf wandte fiel ihr auf, dass ihr Echnatoll und das Banette sich am weitesten zurückgezogen hatten und wohl dösten, während ihr Durengard sich in der Nähe aufhielt, wohl für den Fall der Fälle, dass es Larina irgendwie beschützen musste. Schnell sah sie wieder zu ihrem Gesprächspartner. „Viele denken sofort, dass sie nur Schabernack im Kopf haben – aber die meisten sind sehr freundlich und einfach nur verspielt. Viele kommen nur sehr wenig in Kontakt mit Menschen, weshalb sie nur schlecht einschätzen können, was genau sie tun können und was nichts. Ich denke, dass viele Situationen nur auf einem Missverständnis beruhen.“, sprach sie dann weiter. Wobei sie sich natürlich an ihre eigene Angst erinnerte. Sie wusste, dass das Fukano damals sie nicht hatte angreifen wollen, aber es ließ sich nur schwer abschalten, wenn man erst einmal von Angst befallen war. Daher nahm sie es niemandem übel, der sich von Geistpokémon fernhielt.
Als dann ihr Gegenüber aber äußerte, dass Larina ihn doch duzen sollte, errötete sie wieder etwas.
„Oh, äh … n-na … na gut. Danke …. Henry.“, entgegnete sie schließlich wieder etwas stotternder, wobei sie allerdings ihr bestes gab, sich zusammenzureißen.


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Mo Nov 14, 2016 8:44 pm


Lawrence und Larina
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#139

Selbst auf sein entgegnen hin beharrte Larina nach wie vor darauf, dass er geliebt wurde. Für einen Augenblick hielt Lawrence daraufhin inne und musterte sie mit einem starren, glasigen Blick, ehe er seine Augen noch einmal bedrückt senkte. In Wirklichkeit wusste er ebenfalls, dass es der Wahrheit entsprach. Aber manchmal versuchte man die Wahrheit auch zu verdrängen. Insbesondere in der Angelegenheit hätte es vieles für ihn erleichtert, wäre das Gegenteil der Fall. Er hätte viele Dinge tun können, ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen zu müssen. Letztendlich war es also die bloße Menschlichkeit, die ihm in der Hinsicht im Weg gestanden war. Es kränkte ihn zutiefst. Vielleicht war das auch der Grund, wegen dem er nicht einmal mehr wusste, was er im Grunde noch tat. Er fragte sich, wie Larinas Verhältnis dazu wohl war. So zurückhaltend wie sie ihm erschien, musste sie bestimmt jede Person zu schätzen wissen, die ihr nahe stand. "...ja. Ja, höchstwahrscheinlich.", bestätigte er ihre Worte also halb seufzend. Vielleicht sollte er lieber an erfreulichere Dinge denken.
Das tat er auch, als er von Emilia erzählte. Larina lächelte daraufhin, was ihn unbewusst auch gleich ein wenig aufmunterte und sie erläuterte ebenfalls, dass sie Geistpokémon am liebsten mochte. Hätte er ja voll nicht erwartet... Tatsächlich schlich sich bei dem Gedanken nun auch ein schelmisches Lächeln auf seine Lippen. "Das kann ich mir vorstellen.", entgegnete er auf ihre Meinung zu dem Typ und hätte beinahe noch etwas zu Feuerpokémon gesagt, doch hier stoppte seine Vernunft ihn glücklicherweise noch, bevor er dazu angesetzt hatte. Nach dem vorigen Ereignis hielt er es nach wie vor für am besten, diese Angelegenheit mit Vorsicht zu behandeln. Immerhin kannten sie sich auch erst seit... ein paar Minuten? Aus irgendeinem Grund fühlte sich dieses Gespräch bereits länger an. Vermutlich lag es an der momentanen Atmosphäre. "Die Pokémon meiner Schwester können auch sehr freundlich sein. Ich kann das also mit meiner eigenen Erfahrung bestätigen.", fügte er stattdessen an und nahm sich einen der Kekse. Er war schon neugierig darauf, wie sie schmeckten.

Lawrence hob im Moment darauf allerdings eine seiner Augenbrauen, als die Weißhaarige nach dem Anbieten der zweiten Person wieder etwas verschüchtert wirkte. Vielleicht war es auch nur eine Gewöhnung an die Umstände, daher tat er ihre Reaktion mit einem freundlichen Lächeln ab. "Nichts zu danken.", entgegnete der Schwarzhaarige und ließ seinen Blick wieder auf die Aussicht schweifen. "Ich finde immer, dass diese Formalitäten einfach... in gewissen Situationen eine unangenehme Barriere sein können." So stolz er des öfteren auch war, er wusste einfach, wie viel menschliche Nähe bewirken konnte. Es war schon einmal ein guter Schritt, um sich besser kennenzulernen. Zumindest seiner Meinung nach.
Mit diesem Gedanken biss er nun auch von dem Keks ab und zeigte sich positiv überrascht. "Die sind echt gut.", lobte er ihn knapp und besah sich das Gebäck noch einmal genauer. Sie waren selbstgebacken, soweit er Larina richtig verstanden hatte. So etwas bewunderte er immer wieder. Er selbst konnte schließlich überhaupt nicht backen. Für einen kurzen Augenblick musste er daraufhin an die Kekse denken, die er Shiro gegeben hatte. Hoffentlich hatten sie ihr geschmeckt. Wann er sie wohl wiedersehen würde?

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Di Nov 15, 2016 7:44 pm

Larina Selene


#020 // Lawrence Isaac Ridgewell


Nachdem sie ernst ihren Standpunkt vorgetragen hatte, sah er ihr eine Zeit lang entgegen. Sie sah Schmerz in seinen Augen, der Blick war glasig - er musste so vieles durchgemacht haben ... Unwillkürlich wollte sie ihn in den Arm nehmen - doch sie kannten sich ja gar nicht. Das war sicher ... unangebracht? Sie schluckte, als er seinen Blick zu Boden gleiten ließ. Schließlich ... seufzte er ergeben. Und stimmte ihr zu, wenngleich halbherzig. Und sie erwiderte das Seufzen und sah kurz fort. Dann setzte sie, entschlossen, ganz sicher, ein Lächeln auf.
"Sie denken gerne an sie - an alle. Das ist schon gut, nicht wahr?", sprach sie also leise aufmunternd. "Und ... und wenn Sie sich wirklich so unsicher sind, dann denke ich eben an Sie!", fuhr sie dann mit rosigen Wangen fort. Sie kicherte leise. Das war sicher ... ulkig, aber sie hoffte, dass sie dem Schwarzhaarigen so vielleicht ein wenig das Herz erleichtern konnte.
Schließlich lenkte dieser das Thema aber auf ihr Team und sie äußerte, dass die Geister ihre Lieblinge waren. Das hatte Henry wohl, denn er äußerte, dass er sich das so hatte vorstellen können. Also lächelte sie verlegen, bevor sie wieder zu Amenophis sah, der entspannt döste. "Das Echnatoll dort war mein erstes Pokémon - er hat mir die Angst vor dieser so fremden Welt genommen. Naja, er ... gibt sein bestes.", sprach sie dann zufrieden. Schließlich sprachen sie darüber, dass Geistpokémon sicher so waren, wie alle anderen auch und Henry bestätigte, dass auch die seiner Schwester freundliche Wesen waren. Sie nickte begeistert - sie kannte bisher nur wenige Trainer, die sich vor allem mit den Geistpokémon beschäftigten!
Henry indes nahm sich einen der Kekse und nachdem er noch einmal sagte, dass sie ihm nicht danken brauchte, fügte er noch an, dass er diese Formalitäten als Barriere empfand. Sie musterte ihn kurz - für einige war das wohl so. Ihr half es mitunter - aber bei Henry schien es sich ... gut anzufühlen, ihn nun zu duzen.
"N-nun, es ... es gibt wohl einige Menschen, bei denen es sich ... wohlig anfühlt. Kann ... kann man das so sagen?", murmelte sie, aber hörbar, schätzte sie. Wenn nicht ... nun ja, sie würde es wohl nicht wiederholen. Da biss Henry aber auch bereits vom Keks ab - und äußerte, dass sie ihm schmeckten. Wieder bekam sie rosige Wangen. "Danke. Wir ... Wir reichen sie manchmal zum Tee.", erklärte sie. Als ihr einfiel, dass er ja gar nichts von ihrer Zweitarbeit wusste. "Oh, meine Familie hat ein Teehaus in Marea City! Ich ... backe hin und wieder diese Kekse dafür.", sprach sie also. Und nun grübelte sie wieder, ob sie ihn auf den Arenaleiterposten ansprechen sollte. Immerhin war sie schon neugierig, was er so alles zu erzählen hatte ...


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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Lawrenceam Sa Nov 19, 2016 2:26 pm


Lawrence und Larina
I'm just here to avoid my duties. Don't mind me.

#140

Lawrence nahm Larinas weitere aufmunternden Worte zunächst mit einem leicht gesenkten Blick auf, ehe sie meinte, dass sie in dem Fall an ihn denken würde. Daraufhin sah er sie verblüfft an, ehe sich ein schwaches Lächeln auf seinen Lippen abzeichnete. Allein diese Geste der Freundlichkeit ließ wieder etwas in ihm hochrollen, das er eigentlich zutiefst verabscheute, und so schloss er seine Augen für einen kurzen Augenblick, um seine Lider unter seinen Brillengläsern einmal mit dem Daumen abzuwischen. Er würde jetzt bestimmt nicht weinen, das war unter seiner Würde... "Das ist... zu freundlich.", entgegnete er daraufhin schließlich und wandte seinen Blick erneut von der Weißhaarigen ab. Am liebsten würde er ihr nun auch sagen, dass er dasselbe für sie tun würde, doch letztendlich kannten sie sich noch nicht allzu lange, so wusste er nicht, ob er dieses Versprechen in Zukunft auch halten würde. Mit jedem neuen Kontakt, den man knüpfte, erhielt man nur eine weitere Sache, die man verlieren konnte. Doch dieser Gedanke war derart toxisch, dass er ihn schnell wieder beiseite schob. So funktionierte die Welt nun einmal, daran konnte er nichts ändern. Stets alle abzuweisen würde ihn auf Dauer bestimmt nicht glücklich machen.
"Ich werde dich bestimmt auch nicht mehr so schnell vergessen. Von dem her können wir gegenseitig an uns denken." So sprach er diese Worte letztendlich doch mit einem bitteren Unterton aus und fixierte mit seinen müden Augen erneut die Aussicht, das Lächeln allerdings nach wie vor auf den Lippen tragend.

Nachdem das Thema zu ihren Geistpokémon geschwenkt war, erläuterte Larina, dass es sich bei diesem Echnatoll um ihr erstes Pokémon handelte und ihr anscheinend die Angst vor der ihr fremd erscheinenden Welt genommen hatte. Was genau sie damit meinte, war eher ungewiss, doch für den Schwarzhaarigen war es nicht schwer zu erkennen, dass diese Äußerung bestimmt mit ihrer zurückhaltenden Art zu tun hatte. Irgendetwas musste es also in ihrem Leben gegeben haben, dass sie verängstigte. Ob es etwas mit dem Feuer zu tun hatte? Er traute sich nach wie vor nicht, nachzufragen.
"Pokémon kann man wohl auch sehr gut zu diesem Kreis der besonderen Personen dazuzählen.", stellte er stattdessen fest und nahm noch einmal einen Schluck von seinem Kakao. "Das Fennexis von eben war auch mein allererstes Pokémon. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind, aber... letztendlich sind wir uns doch ziemlich ähnlich." Er wurde ein wenig nachdenklich. "Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns einfach nur ergänzen oder uns aneinander angepasst haben..." Vielleicht war es riskant, so schnell wieder von seinem Pokémon zu sprechen, wo es der jungen Dame eben erst so einen schweren Schock eingebracht hatte. Doch letztendlich konnte er es nicht sein lassen, dafür wusste er Delilah einfach zu sehr zu schätzen.

Nachdem sie auf die zweite Person umgestiegen waren, entgegnete Larina zusätzlich noch, dass es sich bei manchen Menschen wohlig anfühle. Daraufhin verzog Lawrence schließlich ein wenig verwirrt seine Augenbrauen. "Öh..." In dem Rahmen hatte er eigentlich noch nie darüber nachgedacht. Für ihn ging es dabei vielmehr um Respekt und Distanz und dem Ausdrücken des eigenen Standpunkts, aber ob eine Sprechweise Emotionen bei einem selbst erwecken konnte? Vielmehr drückte man damit doch seine eigenen Emotionen aus, oder? Wahrscheinlich machte er sich gerade zu viele Gedanken darüber. "Kann sein.", antwortete er daher knapp und trank seinen Becher leer.
Auf sein Lob hin erläuterte Larina, dass ihre Familie ein Teehaus in Marea City besaß. Das war schön zu hören, vielleicht sollte er ihm mal einen Besuch abstatten. Doch bevor er etwas darauf antworten konnte, klingelte sein Viso-Caster. Anscheinend hatte er eine Textnachricht erhalten... von Shawn. Der Absender machte die Angelegenheit für ihn dringlich genug, um das Gespräch dafür zu unterbrechen, daher sah er ein wenig beschämt zur Seite. "Entschuldige bitte kurz.", meinte er noch schnell zu der Sache, ehe er die Nachricht las und sich seine Augen verblüfft, fast schon geschockt, weiteten. Gerade hatte er mit vielem gerechnet, aber nur nicht damit. "I-ich...", setzte er ein wenig aufgewühlt an und vermied es dabei, Larina ins Gesicht zu sehen. "Ich glaube, ich muss etwas früher von hier aufbrechen, als geplant." Seine Stimme klang ein wenig gebrochen, also räusperte er sich kurz, um sich wieder zu fassen und lächelte der Weißhaarigen nun wieder freundlich zu. "Dafür benötige ich allerdings die Hilfe meines Pokémon, und... ja." Kurzerhand musste er sich daraufhin beschämt seinen Hinterkopf kratzen. Er wollte nicht direkt sagen, dass er sie wegen ihrer scheinbaren Phobie wegschivkte, es war ihm unangenehm. Immerhin konnte sie nichts dafür. Wäre er auch nicht so dumm gewesen und in dieses brennende Gebäude gerannt, dann hätte er diesen Gips nun auch nicht und könnte das selbst erledigen. Er fand doch immer wieder einen Grund dafür, seine eigene Dummheit zu verfluchen. Noch ein kurzer Blick auf seinen Viso-Caster gab ihm jedoch noch eine Idee, um diese Angelegenheit nicht allzu abrupt ausklingen zu lassen. "Wenn... wenn du möchtest, können wir ja Nummern tauschen und weiterhin in Kontakt bleiben. Mir hat dieses Gespräch jedenfalls ziemlich geholfen.", schlug er kurzerhand vor und tatsächlich fand sich nun wieder ein leicht optimistisches Glänzen in seinen Augen wieder. Manchmal konnte der Einfluss von Fremden wohl doch wahre Wunder wirken. Zumindest fühlte er sich im Vergleich zu seinem Folikon-Status von eben nun ein wenig erleichterter. Konnte man an dieser Stelle aber noch von einer Fremden reden? Eigentlich hatte er sie schon ziemlich zu schätzen gelernt.
"Wir haben übrigens einen Blumenladen im alten Stadtteil von Twindrake City, falls du dort einmal in der Gegend bist, kannst du auch einmal vorbei schauen. Ich wette, meine Schwester würde jemanden wie dich gerne einmal kennenlernen.", fügte er zuletzt noch an und musste beim Ausmalen von Emilias Reaktion auf die Pokémon Larinas doch ein wenig schelmisch in sich hineingrinsen. Er war sich nicht sicher, ob eine zurückhaltende Person wie sie nicht vielleicht etwas überfordert mit so einer Situation sein konnte, aber letztendlich trieb es sie vielleicht auch ein wenig aus ihrer Schale heraus. Blieb nur die Frage, wann Emilia endlich einmal nach Hause finden würde. Er machte sich allmählich wirklich Sorgen.

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Re: Wendelbergspitze

Beitrag von Larinaam Sa Nov 19, 2016 5:33 pm

Larina Selene


#021 // Lawrence Isaac Ridgewell


Als Larina geäußert hatte, dass sie eben im Zweifelsfall an Henry denken würde, sah dieser ihr überrascht entgegen, nachdem er kurzzeitig den Blick gesenkt hatte. Es zeigte sich sogar ein schwaches Lächeln, ehe er sich etwas aus den Augen wischte und kurz darauf wieder fort sah. Waren das … Tränen? Er entgegnete ihr, dass dies freundlich war und Larina wollte gerne etwas darauf erwidern, aber ihr fiel nichts ein, was jetzt gepasst hätte. Sie wollte Henry ganz gewiss nicht irgendwie verletzen oder verwirren, denn er schien kurz aufgewühlt – aber er drehte sich bald darauf schon zurück. Sein Blick jedoch saugte sich im Hintergrund fest, während er mit bitterem Unterton, aber noch immer diesem Lächeln auf den Lippen erwiderte, dass er sie sicher nicht so schnell vergessen würde und sie somit gegenseitig an einander denken konnten. Das ließ ihre Wangen nun doch noch etwas heißer brennen, doch sie schaffte es, ihre Blick fest auf den Dunkelhaarigen gerichtet zu lassen.
„D-das wäre … sehr, sehr schön.“, sagte sie schließlich, tief berührt von Henrys Worten, sodass ihr Lächeln jetzt einen warmen Schimmer angenommen hatte.
Und als Henry schließlich sagte, dass gewisse Pokémon ebenfalls in diesen Kreis besonderer Personen zählten, nickte sie zustimmend.
„Viele Pokémon sind so viel … aufrichtiger als wir Menschen. Man weiß eigentlich immer, woran man bei ihnen ist.“, entgegnete sie also. Henry erzählte ihr dann, dass sein Fennexis auch sein erstes Pokémon gewesen war – er hatte das Gefühl, dass die beiden unheimlich unterschiedlich waren und er wusste nicht recht, ob sie sich ergänzten oder ob sie sich einander angepasst hatten, aber für Larina war deutlich herauszuhören, dass er das Feuerpokémon in jedem Fall sehr, sehr liebte. Sie sah wieder zu Amenophis – natürlich empfand der Dunkelhaarige für sein Pokémon genauso, wie sie für das Sarkophagpokémon und für jeden anderen Geist, der an ihrer Seite weilte. „Ich denke, es ist beides. In gewissen Dingen ergänzt man sich, beim Rest passt man sich aneinander an. Man wächst gemeinsam und so … geschieht es einfach. Das ist … nur natürlich, denke ich.“, erwiderte sie dann also, nachdem sie kurz überlegt hatte. „Vielleicht muss einer stärker wachsen als der andere, vielleicht muss sich einer auch stärker anpassen oder mehr Arbeit in die Beziehung stecken, aber letztlich schmiedet alles, was man gemeinsam erlebt, die Bande nur umso fester, bis sie irgendwann vielleicht nicht mehr aufzutrennen sind.“
Schließlich aber piepte während ihres Gesprächs sein Visocaster – er entschuldigte sich dafür, was Larina direkt abtat, ehe er die Nachricht las. Sie konnte beobachten, wie er die Augen aufriss – die Nachricht war wohl nicht gerade die beste, die man sich erhoffen konnte. Er sagte dann auch direkt, dass er wohl los musste, dafür aber die Hilfe seines Pokémon brauchte. Larina realisierte ohne Umschweife, was das bedeutete. Sie nickte hastig, trank den Becher voll Kakao aus und griff nach den Kekse und der Lunchbox. Letztere steckte sie ohne Umschweife ein, von den Kekse aber packte sie ein paar in eine kleinere, bereits geleerte Dose, verschloss sie und drückte sie Henry in die Hände, ehe sie die große Dose nun auch in ihrer Tasche verschwinden ließ.
„I-Ich werde natürlich gehen, wenn du dein Fennexis brauchst – danke, dass du mir das vorher sagst.“, erwiderte sie dabei. „Lass dir die restlichen Kekse noch schmecken, ja?“, sagte sie dann lächelnd, während sie sich aufrichtete. Ihre Pokémon bemerkten natürlich, dass jetzt Aufbruchsstimmung herrschte, sodass sich das Paragoni und das Driftlon direkt wieder bei Amenophis und Leia einfanden. Es war unklar, ob sie Henry wiedersehen würde, aber da sie ja wusste, dass er Arenaleiter sein musste, konnte sie ihn vielleicht mal besuchen gehen, sobald sie sich etwas mehr zutraute als bekannte Gebiete. Die Dose würde sie nicht als Verlust ansehen, sollte sie sie nicht mehr zurückbekommen – das war wirklich nicht tragisch. Sie musste nur alsbald Ersatz beschaffen, damit es im Küchenschrank wieder so geordnet aussah, wie es sich gehörte …
Henry aber hielt sie mit wenigen Worten davon ab, einfach das Weite zu suchen. Er fragte nämlich, ob sie Nummern tauschen wollten. Sie stutzte kurz, sah ihn überrascht an.
„I-ich … Ich würde mich freuen!“, sagte sie dann schließlich breit lächelnd und mit abermals geröteten Wangen, bevor sie schnell ihren Visocaster aus der Tasche nahm und sich noch einmal neben Henry hinhockte. Sie zeigte ihm ihre Nummer, sodass er sie einspeichern konnte und speicherte die seine ein, sobald er sie ihr zeigen würde. Unterdessen berichtete er, dass er und seine Schwester in Twindrake City einen Blumenladen hatten und dass sie mal vorbeischauen sollte, wenn sie mal in der Gegend war. Seine Schwester würde sich auch sehr über ein Kennenlernen freuen. Larina glaubte zwar nicht daran, dass das allzu schnell geschehen würde, aber generell war sie durchaus neugierig, wie diese Schwester so sein mochte. Sie nickte also. „Ich werde mich daran erinnern, wenn ich mal in Twindrake City bin.“, erwiderte sie also – es zu vergessen war ohnehin völlig abwegig, das würde ihr eidetisches Gedächtnis schon zu verhindern wissen. Es war sogar so ausgeprägt, dass sie es anfangs für Schwachsinnig gehalten hatte, die Nummern ihrer Bekanntschaften einzuspeichern, weil sie sie nach einem ansehen ohnehin auswendig konnte, doch letztlich sah es einfach viel lebhafter aus, wenn sich die Kontakte füllte. Sie richtete sich also bald wieder auf, nachdem sie ihren Visocaster wieder in der Tasche hatten verschwinden lassen. Sie deutete eine kurze Verneigung an. „E-es war schön, dich kennenzulernen! Ich hoffe … Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder. I-ich arbeite auch daran, dass ich dann auch … deinem Fennexis gegenübertreten kann!“, versprach sie dann noch, ehe sie zum Abschied noch einmal die Hand hob. Dann lief sie eiligen Schrittes zu ihren Pokémon zurück, wobei ihr Lugh, das Durengard, folgte. Bei Amenophis angekommen, rief sie Vivi und Chô in ihre Bälle zurück und Lugh entschied sich, den beiden aus eigener Kraft zu folgen, sodass nun nur noch Leia und Ame draußen waren. Sie nickte den beiden zu, ehe die drei zusammen wieder im Inneren des Berges verschwanden, um die Heimreise anzutreten.

Tbc: Slim Street (Stratos City)


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