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Re: Küstenbereich

Beitrag von Gastam Di Jun 20, 2017 12:24 pm

Es amüsierte ihn die Reaktion des Grillchita zu beobachten, dass angefangen hatte sich hinter ihrer Trainerin zu verstecken. Manchmal mussten einen die kleinen Dinge im Leben Freude bereiten und in diesem Fall war es die bloße Tatsache, dass sein Pokémon sich Respekt verschaffen konnte. Auch Boudicas Laune war nun deutlich gestiegen und sie gestattete der jungen Frau einen guten Blick auf sie zu werfen, während Boudica ihr langes Haar wehen ließ. Sie badete in der Aufmerksamkeit und insbesondere Mairas Kommentar zu ihrem Äußeren schien die Sirene sichtlich zu erfreuen. Joseph ließ sie noch ein paar Momente ihren Ruhm genießen und lächelte bescheiden als Maira meinte, er würde viel Arbeit in ihr äußeres stecken. Ehrlich gesagt ist das nicht mein verdienst ... Er äußerte diesen Gedanken jedoch nicht laut, er hatte genug Erfahrungen mit Frauen gemacht und wusste, dass nicht viele Frauen gönnerisch genug waren sich für ihn zu freuen – die meisten entwickelten eine Antipathie gegenüber den Menschen die für etwas nicht so hart arbeiten mussten wie sie selbst.

Als er das Gefühl hatte, Boudica hatte genug, sagte er schließlich: “Das genügt jetzt Boudica ...” Er rief sie wieder in ihren Pokéball zurück und schaute zu Sandra. “Ich denke Sandra fühlt sich nicht wohl mit meiner … Diva in der Nähe …” Er schenkte der Grillchita ein Lächeln das mitfühlend wirken sollte, als wüsste er wie schwierig sein Pokémon manchmal sein konnte. “Ich befürchte ich hab leider keine … einfachen Partner.” Das entsprach sogar der Wahrheit. Boudica war vermutlich noch die unkomplizierteste Persönlichkeit in seinem gesamten Team. Würde er Anansi vorstellen würde das Mimigma vermutlich seine neuen “Bekanntschaften” eher einen Schrecken einjagen – es konnte äußerst eigen sein und hinter dem – für ihn zumindest – süßen Fassade versteckte sich nicht nur ein hinterlistiges sondern bei Zeiten auch äußerst brutales und skrupelloses Wesen. Eldritch baute darauf nur auf und demonstrierte, dass es durchaus von Natur aus bösartige Pokémon geben konnte und gelegentlich hatte sogar Joseph seine Probleme mit ihm, was wohl der Grund war, warum er sein Calamanero nur wenig trainiert hatte in der Vergangenheit. Und Carmen … sie konnte süß sein, das stimmte, aber ehe sich Joseph versah hatte er dann Mairas Brieftasche in seinen Händen und davon abgesehen war sie wie Boudica auch sehr dominant in Anwesenheit von anderen weiblichen Pokémon. Eine problematische Crew die er sich da zusammen gestellt hatte …

Sein kleines Schauspiel hingegen erzielte nicht den gewünschten Erfolg, er hatte gehofft sie würde ihr Feuerpokémon lediglich dazu benutzen mit ein bisschen Treibholz das in der Nähe zu finden war, ein Feuer anzuzünden, stattdessen wollte sie sich nun einen Ort aussuchen an dem es wärmer war – und die nächste Ortschaft war selbstverständlich Ondula, die selbe Stadt aus der er vor kurzem erst gekommen war. Natürlich würde ihn vermutlich keiner Erkennen aber er hielt sich nur ungern länger an ein und demselben Ort auf wenn es sich verhindern ließ. Das war eine Situation in der es sich durchaus verhindern ließ und während er von Außen her den Anschein machte, als würde er überlegen wo genau sie hingehen könnten, wägte er seine kommenden Worte ab und versuchte eine passende Antwort zu finden um sie zurück zu weisen, ohne dabei möglicherweise einen falschen Eindruck zu hinterlassen … und dann teilte sie ihm mit, dass sie bei der RVP tätig war. Es war wie ein Klicken, als er sich erinnerte, sie in den Nachrichten während einer Pressekonferenz gesehen zu haben – selbstverständlich hatte er sich danach bemüht so gut es ging an Informationen über sie heran zu kommen, man konnte nie wissen wann die Kommunikationskoordinatorin einer Organisation wie der RPV mal von nutzen sein konnte. Wie so üblich bei Polizisten war es jedoch äußerst schwierig gewesen an konkrete Dinge heran zu kommen. Anders als gewöhnliche Prominente oder Mitglieder der Unterwelt, waren persönliche Informationen von Beamten dann doch nicht mit der ein oder anderen Bestechung oder Erpressung zugänglich. Maira Miller …

Natürlich war Joseph kein großer Fan von Polizisten, die er gemeinhin als Pigs bezeichnete, doch wenn er seine Karten gut ausspielte, war er vielleicht in der Lage sie dazu zu bringen ihm ein paar “Geschichten” zu erzählen. Es war zumindest einen Versuch wert. Joseph streifte sich also seinen immer noch nassen Mantel über die Schultern, sammelte seine Tasche auf – die er glücklicherweise vor seiner kleinen Klettertour abgestellt hatte – und sagte dann: “Sie sind also eine Polizistin … ? Das muss äußerst gefährlich sein … und spannend … vielleicht mögen Sie mir ja ein paar Anekdoten erzählen”, er lächelte wieder etwas bescheiden, “aber Sie haben recht … es ist doch etwas frisch geworden … wenn Sie möchten kann ich Ihnen einen Ort in Ondula empfehlen … beziehungsweise würde ich Sie … ähm … verstehen Sie das jetzt nicht falsch … der Ort ist nur teuer … da stecken keine Hintergedanken … aber ich würde Sie … einladen.” Joseph würde lügen, wenn er behaupten würde, dass es ihm nicht irgendwie Spaß machte einen schüchternen, stotternden Kerl zu spielen … es war mal eine völlig neue Rolle im Vergleich zu seinem Auftreten als “Pierrot” und da er abseits seines Decknamens nur selten mit Menschen zu tun hatte, konnte er zum ersten Mal seit längerem wieder seine Position als Joseph Balsamo neu erfinden. Doch auch dieses Mal sagte er zumindest im Prinzip die Wahrheit, Ondula war immerhin eine Stadt in dem Tourismus die Hauptbranche darstellte und dementsprechend gab es natürlich jede Menge teurer Lokale und Clubs – Joseph kannte nicht einmal die billigen “Spelunken” die der Ort vielleicht auch noch bereithielt!

Um seine “Masche” noch zu verstärken fing er an “nervös” mit seinen Fingern zu spielen und zu erröten – das letzte war das wirklich schwierige. Die nervösen Ticks die ein Mensch an den Tag legte waren kein Problem, die kannte er alle in- und auswendig … aber erröten war eine Funktion des Körpers die sich nur schwer kontrollieren ließ. Dafür musste er wirklich tief in die Trickkiste packen und Erinnerungen aus kramen, bei denen er tatsächlich sogar heute noch vor Scham in den Boden versinken konnte. Er hasste das Gefühl. Er überlegte außerdem, wie offen und ehrlich er in gewissen Punkten mit ihr sein sollte, um vielleicht tatsächlich eine interessante Informationsquelle für die Zukunft aus ihr zu machen …

tbc: Restaurant "Abissi del Mare"


Zuletzt von Joseph am So Jul 09, 2017 7:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Küstenbereich

Beitrag von Gastam Sa Jun 24, 2017 10:15 am



Number 7 mit Joseph


Auch wenn Maira das Primarene gerne noch etwas länger bestaunt hatte, fand sie es doch sehr aufmerksam von Joseph, dass er sein Pokémon wegen Sandras Angst zurückrief. Sie hatte einfach nicht gerade gute Erfahrungen mit Wasserpokémon gemacht und war dementsprechend doch sehr ängstlich, auch wenn sie wusste das eigentlich keine Gefahr von ihnen ausging. Also zumindest nicht von allen. "Das ist sehr nett von dir, sie hat leider Angst vor Wasserpokémon." sagte Maira und strich zur Beruhigung über das Haar des Affen, welcher sich sogleich etwas entspannt hatte und es kaum erwarten konnte vom Meer wegzukommen.
Danach wirkte Joseph, doch einige Minuten, nachdenklich. Ob er wohl überlegte wohin sie gehen würden? Maira wollte ihn jedenfalls nicht bedrängen, aber auch ihr wurde langsam etwas frisch und sie konnte sich vorstellen wie sehr er, mit nasser Kleidung frieren musste. Doch dann viel ihr auf, dass er sie ein wenig komisch musterte, ob es Einbildung gewesen war, oder nicht, aber es war auffällig, dass es direkt nach ihrem 'Outing' geschehen war. Als dann allerdings die Antwort von ihm kam, dass er sie in etwas teures Einladen wollte, fühlte sie sich schon fast schlecht. "Wenn du mich schon einlädst, wäre es unhöfflich abzusagen, natürlich würde ich dir dabei gerne ein wenig von meiner Arbeit erzählen. Aber ich habe immer noch Schweigepflicht." sie grinste den junge Mann an, welcher nach seiner Anfrage sogar rot wurde. Das war etwas was Maira äußerst niedlich fand und so konnte sie fast noch weniger nein sagen. Somit dreht sie sich in Richtung Stadt und sagte "Na wo möchtest du mich denn hinbringen?"

TBC: Restaurant: "Abissi del Mare"

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Re: Küstenbereich

Beitrag von Tallulaham So Aug 13, 2017 2:20 pm

Tallulah Noach

&& ---


CF: Route 14

Tallulah war dem Chaos gefolgt – und während sie durch Ondula eilte, traf sie mehr und mehr Menschen, denen die Pokémon gestohlen wurden. Sie und einige andere Leute, darunter auch jene, die sie auf Route 14 getroffen hatte, halfen in dem kleinen Erholungsort und letztlich verfolgten alle ein Ziel: diese Diebesbande schnappen. Tallulah hatte Ceidith vorgeschickt – sie suchte die Gegend auf ihre Art ab und so konnte sie Tallulah zu ihnen führen. Den ersten traf sie noch innerhalb der Stadt – es war ein maskierter Kerl, schmal, drahtig und, wenn man ihn ohne diese Verkleidung auf der Straße träfe, gewiss unscheinbar. Er hatte eine Tasche umgehangen, in der er gerade zwei weitere Pokébälle verschwinden ließ.
„Ceith, Spukball!“, rief sie aus, als der Kerl gerade wieder türmen wollte – und das Gengar erwischte den Dieb an den Beinen und beförderte ihn so zu Boden. Tallulah war ebenso schnell da, wie ihre Geisterfreundin. Er wollte sich aufrappeln – aber Ceidith war schneller, indem sie ihn hypnotisierte und in Schlaf versetzte. „Gute gemacht!“, sagte sie, entriss dem Dieb die Tasche und gab sie bereits dem nächsten, der zu ihnen stieß – eine junge Polizistin, die wohl gesehen hatte, dass Tallulah und Ceidith den ersten erwischt hatten.
Die Schwarzhaarige aber wechselte keine Worte, sie lief weiter. Das alles war ja noch nicht vorbei – laut den Aussagen der Geschädigten waren es vier Leute gewesen. Besser also, sie verloren keine Zeit! Der Weg führte sie aus der Stadt – sie war einem weiteren Begegnet, doch sein Auftauchen hatte sie überrascht und er hatte sein Skorgla mit Akrobatik angreifen. Es war Ceidith, die ihre Trainerin aus der Schusslinie brachte – so waren sie sicher, aber der Dieb war ihnen entkommen. Sie nahmen die Verfolgung wieder auf – so waren sie zur Bucht von Ondula gelangt. Sie sah sich um – hier war niemand. Aber die Spuren führten eindeutig hierhin! Ihr Blick glitt über die Bucht, und als zwei weitere zu ihr stießen, war es bei ihnen nicht anders. Doch dann … die Geräusche von über ihnen! Sie wandte den Kopf – tatsächlich, da kletterte der Typ hinauf!
„Ceidith, bring mich hinauf!“, entschied sie dann – und sofort wurde sie von dem Geist ergriffen und hinauf getragen. Eine Feuerattacke begrüßte sie, als sie nicht einmal auf der Höhe des Diebes angekommen waren – offenbar wartete oben seine Verstärkung. Ceith wich aus – und Tallulah warf zielsicher einen Pokéball den Abhang hinauf. „Waciza, Giftwolke!“, rief sie dabei aus – und kaum einige Sekunden später wurde der Himmel über ihnen durch die violette Wolke eingeschlossen. Sie kamen auf der Höhe des Diebes an, der abermals sein Skorgla auf sie hetzte – doch Tallulah hatte bereits das nächste Pokémon frei gelassen. Rilith saß in ihren Armen – und begrüßte das heran schnellende Skorgla mit Eissplittern,m die es nicht nur trafen, sondern vom Kurs abbrachten. Außerdem nutzte Rilith die Eissplitter auch, um den zweiten Dieb zu Fall zu bringen – da seine Hände und Füße getroffen wurden, fiel er wie ein Stein in die Tiefe und somit in die Fänge der zwei anderen, die dort unten noch standen, weil sie einen Weg hinauf suchten. Indes tauchten auch sie in die Giftwolke ein, die sich aber bereits verflüchtigte – Rilith hatte sie vorsorglich zurück in den Ball geholt, nun musste sie nur ihre eigene Nase schützen. Sobald ihre Füße den Boden berührten, machte sie aus, wie sich Waciza mit einem Magmar und zwei Sniebel herumschlagen musste – doch das Sleima war nun nicht mehr allein und die Giftwolke zerrte offenbar stark an den Gegnern. Sie befreite Risk aus seinem Ball – auf einem vergifteten Feld war es eben am besten, mit Giftpokémon zu kämpfen!
„Risk, Nadelrakete! Ceith, greif mit Spukball an!“, rief sie aus, woraufhin sich Ceidith mit dem Magmar anlegte und Risk die Sniebel in Schach hielt. Aber diese Diebe waren sogar noch finsterere Gestalten, als sie es gedacht hatte – denn diese Feiglinge zogen gestohlene Pokémon in den Kampf hinein. So sah sie sich alsbald einem Onix und einem Dragoran gegenüber – keine wirklich guten Aussichten … Aber Tallulah würde gewiss nicht klein beigeben! Sie umfasste die kleine Phiole, die sie stets um ihren Hals trug – und gab neue Anweisungen!
„Ceidith, Eisstrahl auf das Dragoran! Wacazi, erneut Giftwolke, dann Rülpser! Risk, Klauenwetzer, dann Käferbiss!“, rief sie aus, während sie selbst ihre Position wechselte, um nicht durch einen Steinwurf des verunsicherten Onix getroffen zu werden. Es tat ihr Leid um die beiden unschuldigen Pokémon – aber da sie sie nun auch angriffen, musste sie sie ebenso als Feind betrachten. Jedenfalls so lange, bis sie an die Pokébälle heran kam.
Doch sie musste nicht allein kämpfen, denn bald bekam sie Schützenhilfe durch ein Ibitak, auf dessen Rücken die Polizistin aus Ondula saß. So wurde der Kampf fortgesetzt und während ihre Giftwesen in der Giftwolke von Waciza kämpften, hielt sich das Ibitak darüber und griff aus dieser Distanz heraus die beiden Sniebel an, die sich auf Ceidith konzentrieren wollten. Die jedoch war zu flink, selbst für diese schnellen Pokémon – und wurde so der ernst zu nehmende Gegner für das Dragoran, welches alsbald in die Knie ging. Die größte Sorge war hier tatsächlich das Onix, denn weder sie, noch die Polizistin konnten etwas gegen das feste Gesteinswesen ausrichten, während das Magmar dem Sleima und dem Piondragi unterlag. Doch da diese Diebe bereits mehr Pokémon gestohlen hatten, hatten sie auch Nachschub – während ihre Pokémon gerade an ihre Grenzen zu stoßen begannen.
Ein Tengulist betrat die Bildfläche, zusammen mit einem Rattikarl, die beide angriffen – Waciza war das Ziel, Risk schützte den Giftschleim und bekam dafür alles ab. Da diese zwei Kriminellen bereits die nächsten gestohlenen Bälle zückten, musste Tallulah einsehen, dass das ganze deutlich schwieriger wurde, als sie gehofft hatte. Sie hatte noch zwei Pokémon parat – aber weder Rilith, noch Namid waren besonders stark und die Wahrscheinlichkeit, dass sie schwer verletzt wurden, war deutlich größer als die, dass sie Schaden anrichten konnten.
Doch dazu, eine Entscheidung zu treffen, kam sie gar nicht, denn das Tengulist griff Ceith an und der Geist musste durch die Unlichtattacke schwer einstecken. Tallulah riss die Augen auf und setzte sich in Bewegung – als plötzlich ein eisiger Strahl an ihr vorbei schoss und das Terrain vor ihr in einen Gletscher verwandelte. Das Pflanzenpokémon ging augenblicklich K.O. - und Tallulah drehte sich um, als kühle Luft über ihre Haut strich. Als sie diese weißen Bänder durch die Luft flattern sah, erblickte, wie die lilafarbene Mähne in der Brise wehte, als ihre Augen die Augen dieses grazilen Geschöpfes erfassten, schien es, als hätte jemand die Zeit angehalten und den Ton abgedreht. Sie blinzelte – und im nächsten Moment drehte die Welt sich weiter und ein lautes Gebrüll ließ sie zusammen fahren, als sie Bewegung von dem Wasserwesen sah – und dann hart getroffen wurde. Sie verlor den Boden unter den Füßen, während Schmerz den Rest ihrer Sinne betäubte. Wurde sie … getroffen? Es war, als würde der Schmerz ihr ganzes Selbst einnehmen – bis sie schließlich durch die Wasseroberfläche stieß. Sie schaffte es, die Augen zu öffnen, doch schon jetzt war die Oberfläche des Meeres weit entfernt. Etwas glitzerte da oben. Ceidith – wie ging es ihr? Hoffentlich sprang sie nicht hinterher. Hoffentlich ging es allen gut. Ihre Lungen begannen zu brennen – und salziges Wasser floss ihre Kehle hinab, während alle Luft zu entweichen schien. Die Schmerz wurde stumm – wie alles unter Wasser stumm war. Und schwarz …
Es musste eine Ewigkeit vergangen sein, bis sie plötzlich etwas erfasste – und sie wie ein Blitz aus dem Wasser schoss. Sie landete sanft, etwas schien an ihr zu haften – und dann der Druck auf ihrer Brust, und alles Wasser quoll aus ihrem schmalen Körper heraus, so viel, dass es gar nicht hätte möglich sein können. Luft drang hinein. Sie hustete, wandte sich, röchelte – atmete. Sie sog die Luft so begierig ein, dass es wenig ausmachte, dass sie wie Messer in Hals und Lungen schnitt. Eine Berührung folgte, die alles gefrieren ließ – und ein Blick zeigte ihr, dass Ceidith bei ihr war. Und auf der anderen Seite … Suicune. Sie sah auf – und das Fell dieses Wasserwesens triefte, der Blick aber war freundlich und warm. Sie lebte – und wieder hatte sie ihre Rettung der Verkörperung der Polarwinde zu verdanken. Die Geräusche kehrten zurück, als das Geschöpf sich auf die Kämpfenden zu bewegte – und sie erkannte, dass ihre Pokémon noch immer kämpften. Risk war nahe bei ihr und schirmte sie vor jedem Angriff ab, während Waciza wiederum zum Angriff überging. Sie hustete ein letztes Mal, ehe sie mit Ceidith' Hilfe schwankend auf die Beine kam. Die Polizistin eilte zu ihr, doch sie lehnte die Hilfe ab.
„Ich … schaffe … das.“, sagte sie bestimmt und gewährte so nur ihrer Geisterfreundin, sie zu stützen. Ihr Blick wurde fester und er heftete sich an den beiden Dieben fest. Es waren neue Pokémon auf dem Feld – doch das war nun nicht mehr von Belang. Kaum, dass Suicune unter ihnen war, wichen einige von ihnen zurück – und als doch eines Angriff, kamen so starke Winde auf, dass es sich doch kaum bewegen konnte. Rückenwind – das also machte dieses Wesen so ungemein schnell. Tallulah nickte.
„Wir brauchen … die Bälle.“, sagte sie – und Ceidith gab ein zustimmendes Geräusch von sich. Risk eilte zu ihr – und so wechselten sich die beiden Giftpokémon ab. Risk stützte seine Trainerin, während Waciza Zum Schutzschild wurde – und Ceidith ohne eine Spur verschwand, wie man es von einem Geist erwartete. Das hätten sie früher bedenken müssen – es wäre so einfach gewesen. Diese Diebe bemerkten nun auch, dass sie keine Chance mehr hatten, wenn diese Windböen sie von Angriffen abhielten – doch als sie gehen wollten, standen sie in Eis, denn dieser legendäre Geselle hatte mit einem neuen Eisstrahl jede Bewegung zu verhindern gewusst. Sie wollten ein Feuerpokémon zur Hilfe ziehen – doch als der erste gerade in seine Tasche voller Diebesgut greifen wollte, erfasste er stattdessen den Geist, der hinter ihm aufgetaucht war. Man konnte förmlich spüren, wie es dem Dieb eiskalt den Rücken herunter lief – und wenige Sekunden späte verschwand Ceidith mit der ersten Tasche, die dann neben Tallulah auf dem Boden landete. Und die Zweite Tasche folgte – wenige Sekunden später. Doch Ceidith ließ es sich nicht nehmen, erneut hinter den beiden Kriminellen aufzutauchen – und ihnen so im Notfall den Weg abzuschneiden, denn nun, wo das Diebesgut zurückgeholt war, ließen die Winde nach und das Eis schmolz, sobald die Polizisten ebenso dort angekommen war, um diesen Wichten die Handfesseln anzulegen. Sie tobten und wehrten sich – aber letztlich übertönte der Jubel. Und erst jetzt bemerkte Tallulah, dass inzwischen auch drei weitere Leute hier oben waren, die sich am Kampf beteiligt hatten – ob sie alle hier hinauf gekommen waren, als sie im Meer gelandet war? Egal – es war nebensächlich. Sie atmete durch, doch ihr Blick hing bereits wieder an dem Wasserpokémon fest. Es stand dort unbewegt. Sie wollte einen Schritt tun, aber es war, als wäre auch sie nun fest gefroren. Ehrfurcht hielt sie gefangen – Dankbarkeit. Freude, Glück – sie zitterte, oder nicht? Ceith kam wieder zu ihr – und mit ihr auch die Polizistin, die die Pokémondiebe einem Kollegen überlassen hatte.
„Alles in Ordnung?“, kam die Frage und erschrocken fuhr Tallulah herum, wodurch sie das Gleichgewicht verloren hätte, würde sie nicht gestützt durch ihre Freunde.
„J-Ja, danke …“, erwiderte sie also schwach, bevor weitere Worte gewechselt wurden. Man wollte sie zu einem Arzt bringen, der nächste dankte ihr erst einmal für die Hilfe, wieder eine weitere Person, die Tallulah nun als einen der Geschädigten identifizierte, sprach erstaunt davon, dass er nie geglaubt hatte, dass diese Legenden wirklich einem Menschen zu Hilfe eilen würden. Sie wandte den Blick wieder – und tatsächlich, Suicune stand noch immer da. Einen kurzen Moment hatte sie befürchtet, es sei verschwunden – wieder, bevor sie ihm danken konnte. Aber es hatte sich gesetzt – und sah Tallulah geduldig an. Sie schluckte. „Ich kann nicht.“, sagte sie dann. Sie sah zu Ceidith, die sie ebenso erwartungsvoll ansah. „Ich muss noch etwas erledigen.“, sprach sie dann – und Risk ließ sie los, damit sie mit Ceith zusammen zu dem Wasserpokémon laufen konnte, welches geduldig darauf wartete, dass sie zu ihm gelangte. Sie war schwach auf den Beinen – aber sie hatte gerade die Chance, ihr Ziel zu erreichen – ihren Traum zu verwirklichen. Suicune lief nicht davon – er wartete. Ob er fühlte, wie sehr Tallulah nach ihm gesucht hatte – wie sehr sie ihn hatte wiedersehen wollen? Wie sehr auch Ceidith diesem Ziel gefolgt war? Er musste sich an sie erinnern – Tallulah konnte sich nicht vorstellen, dass es sonst einfach warten würde. Und endlich … stand sie ihm gegenüber. Selbst sitzend war er so groß wie sie. Tallulah schwieg einen Moment, sah nur in diese Augen, die sich so in ihren Geist gebrannt hatten. Dann … war alle Nervosität vorbei. Sie lächelte zufrieden, griff die Phiole und nahm sie sich selbst ab. „Ich erinnere mich gut an jene Nacht – damals hast du Ceidith gerettet. Aus einer Situation, in der nun auch all diese armen Wesen steckten. Du hast meine beste Freundin gerettet – und damit mich. Ich wäre verloren gewesen. Und heute wäre ich gestorben ohne dich.“, begann sie. Sie hielt dem grazilen Wesen die Phiole hin. „Ich will dir danken – vor über einem Jahr habe ich mich auf die Reise begeben, dich wiederzufinden. Du warst damals nur im Wald, um uns zu helfen – als Dank habe ich dir das Wasser aus dem Pokémondorf mitgebracht. Es ist klar und rein – vielleicht entspricht es dem, was du suchst.“, endete sie dann – und wartete. Suicune sah sie an, lange – dann erhob er sich und schob ihre Hand mit seiner Schnauze fort. „Huh?“, sie war überrascht. Er nahm ihren Dank nicht an? Ceith wirkte ebenso überrascht – doch Suicune sah sie noch immer erwartungsvoll an. Sie war ratlos – doch dann sah sie zu Ceith und ihr ging ein Licht auf. „Du willst uns testen.“, stellte sie dann fest – und das folgende Brüllen dieser Legende war die Bestätigung. Ein Test ihres Bandes – ihrer Freundschaft. Sie nickte. „Wir werden bestehen.“, sagte sie dann fest und hing sich die Phiole wieder um den Hals.
Ceidith half ihr, sich einen besseren Platz zu suchen – dann, sobald sie sich hatte setzen können, verschwand der Geist und tauchte bald wieder unweit von Suicune auf. Ein Japsen ging durch die Leute, die all das verfolgt hatten – die all das noch immer verfolgten. Das Gengar war angeschlagen – aber es war, als wäre all der Schmerz vergessen. Ihre Augen leuchteten begierig – voller Freude. Das Grinsen war nicht mehr neckisch, sondern voller Begeisterung. Risk und Waciza, die zu ihrer Trainerin kamen, setzte sich ebenso entspannt auf den Boden, denn sie spürten, dass es hier nicht um einen erbitterten Sieg ging. Suicune wechselte seine Position – und nahm eine kampfbereite Haltung an, die trotz allem nicht weniger majestätisch war. Es gewährte ihnen also den ersten Zug, huh? Nun gut. Tallulah faltete die Hände im Schoß und zeigte ein ebenso freudiges Lächeln wie das Gengar. Sie tauschte einen letzten Blick mit Ceith.
„Ceith, Schatz – beginnen wir mit Spukball.“, sprach sie also ruhig – und sofort stieß der Geist in die Höhe und feuerte die gewünschte Attacke ab! Suicune wich mit Leichtigkeit auf und konterte, indem es eine Hydropumpe auf Ceith abfeuerte. Das Gengar entmaterialisierte sich rechtzeitig und tauchte an einem anderen Ort wieder auf – um dann auf Tallulahs Wunsch hin Giftschock einzusetzen. Doch wieder schlug die Attacke fehl – und Ceith steckte stattdessen einen Treffer durch Sondersensor ein! Tallulah und ihrer Freundin verloren deshalb aber nicht die Nerven – auch nicht, als Suicune seine Winde zur Hilfe zog, um sein Tempo noch weiter zu erhöhen. „Ganz ruhig, Liebes.“, sagte Tallulah nur – und Ceith nickte, konzentrierte sich – und entging so einer Biss-Attacke, die schweren Schaden angerichtet hätte. Das war ihr Zug – und Bürde traf ins Schwarze. „Lass Eishieb folgen.“, fuhr Tallulah fort – doch Suicune hatte sich längst gefangen und so prallte Eishieb auf Eisstrahl. Eine kleine, eisige Explosion erfolgte, die Schnee vom Himmel fielen ließ – und die Ceidith weit zurück stieß. Doch das Gengar war längst Feuer und Flamme und ignorierte den Schaden. Sie verschwand von allein, als Suicune, gestärkt durch den Rückenwind, heran rückte und nun seinerseits mit einem Spukball angriff. Ceidith tauchte hinter der Legende auf und griff mit Eishieb an. Ein Treffer – und leichte Vereisungen auf dem Fell des grazilen Pokémons. Tallulah lächelte etwas breiter. „Fort.“, sagte sie – und Ceith verschwand schon wieder, bevor Suicune zu einem Konter übergehen konnte. Die Winde ließen nach – es wollte das Eis abschütteln, das sich auf seinem Fell ausbreitete. Die Chance für Ceidith, anzugreifen – und Bürde traf mit doppelter Wucht, da dieses Eis die Attacke verstärkte. Suicune gab ein Knurren von sich – und war schon wieder ganz woanders, so schnell war es entschwunden. Fast wie ein Geist, wollte man meinen – Tallulah konnte sich nicht entsinnen, dass ein Pokémonkampf jemals solchen Spaß hätte machen können. Eine Hydropumpe erwischte das Gengar, doch Ceidith legte sich selbst mit einem weiteren Eishieb in die Attacke und konnte so einen Teil des Schadens von sich fernhalten, weil das Wasser letztlich Gefror. Ein Schönes Gebilde – doch Suicune zerstörte es bereits. Es nutzte die neu aufkommenden Winde, um das Eis zu zerschlagen und Ceidith in einen Regen aus Eissplittern zu Fesseln, dem der Geist nicht entkommen konnte. Dieser Treffer war deutlich schwerwiegender – und Ceidith jauchzte schwer. Und doch lächelte sie noch immer. Tallulah nickte sachte. „Ein letztes Mal, Liebes.“, sagte sie nur – und Ceith stürmte auf Suicune zu, verschwand aber, kurz, bevor sie hätte angreifen können. Stattdessen traf ein Spukball die Legende von hinten – und zur Antwort erwischte ein Eisstrahl Ceidith so stark, dass sie einfach in der Luft zu gefrieren schien. Ein Zittern ging durch die dünne Eisschicht, als bereits ein Spukball seitens des Wasserwesens den Geist letztlich zum Absturz brachte. So landete Ceith hart auf dem Boden – und blieb liegen. Der Kampf war zu einem Ende gekommen – recht schnell mochte er verlaufen sein, doch für Tallulah schien alles still gestanden zu haben. Und auch jetzt drehte sich die Welt nicht. Sie stand mit Hilfe von Risk auf und trat mit ihren beiden Giftwesen zu Ceidith hinüber. Neben ihr ging sie wieder in die Hocke, half ihr, sich aufzusetzen. Und das Gegngar strahlte. „Du warst fabelhaft, mein Schatz.“, sprach sie, ebenso strahlend wie der Geist an ihrer Seite. Und sie sahen beide auf mit zufriedenen Blicken, als die Legende des Nordwindes zu ihnen trat. Suicune musterte sie still – dann stupste es langsam die Phiole an, die über Tallulahs Brust hing. Ihre Augen wurden etwas größer. „Natürlich! Es gehört dir!“, sagte sie dann, nahm sie ab und hing sie dem Wassergeschöpf um. Es richtete sich auf, schüttelte sich kurz – und setzte sich. „Wir haben bestanden – das habe ich doch versprochen.“, sie kicherte. Ceith keckerte – und das Piondragi schlug fröhlich klimpernd seine Schweren zusammen, während Waciza glucksend um sie herum schlich. „Danke für alles, Suicune.“, sagte Tallulah dann noch einmal – und das Geschöpf vor ihr schien das Haupt zu schütteln. Tatsächlich schien es auf etwas zu warten. Tallulah sah es fragend an. Ceidith schien dann mit Suicune zu reden – und schließlich griff sie in Tallulahs Tasche und holte einen Pokéball heraus. Die Fünfzehnjährige riss die Augen auf. „W-was?“, fragte sie überrascht – verwirrt. Das konnte doch gar nicht sein, oder? „Du … du willst bei uns bleiben?“, fragte sie dann etwas leiser – und Suicune schien zu nicken. Oh – da war sie zurück, die Nervosität. Eine Legende – ihre Legende. An ihrer Seite. Wirklich? Ceidith schien das alles zu lange zu dauern – sie drückte ihrer Trainerin den Ball in die Hände – und zog sie ein Stück näher zu Suicune heran. Doch sie zögerte. Sie verharrte. Die Entscheidung aber wurde ihr abgenommen, als das Wasserpokémon von sich den Pokéball berührte und darin verschwand. Der Pokéball zitterte in ihrer Hand – oder war es ihre Hand, die zitterte? Ein rotes Leuchten – ein Klicken. Suicune war in diesem Pokéball – in ihrem Pokéball. Sie schluckte, setzte sich wieder. Sie konnte es kaum fassen. Es rauschte in ihren Ohren, als plötzlich wieder Rufe zu ihr hallten. Sie sah die Leute, die sie vergessen hatte, die ihr Glückwünsche zuriefen. Und dann … tropfte die Gewissheit endlich in ihr Bewusstsein. Ihr Lächeln wurde so breit, dass man es eigentlich als Grinsen bezeichnen musste. Suicune war an ihrer Seite! Sie ließ die Legende heraus – und das Wasserpokémon schüttelte sich kurz, ehe sie Tallulah im Gesicht anstupste und es mit Ceith ebenso tat. Sie lachte – beide lachten. Und Suicune gab sein Brüllen von sich. Tallulah stand auf – die Stärke kehrte gerade in sie zurück. „Ich danke dir!“, sagte sie abermals – und umarmte das Wesen. Es fühlte sich so … perfekt an. Als sie von ihm abließ, ließ sie den Pokéball aber bereits in der Tasche verschwinden. „Aber ich werde dich nicht zurück rufen. Du musst der Welt helfen – wie könntest du das in einem Pokéball?“, sagte sie dann. Sie verschränkte die Arme hinter dem Rücken. „Geh – sicher wartet bereits ein anderes Mädchen darauf, von dir gerettet zu werden.“
Und Suicune … ging. Er streifte Tallulah noch einmal – bevor er mit den aufkommenden Winden plötzlich verschwunden war. Sie verharrte still – lächelnd. Bevor dann doch wieder ihre Beine nachgaben und ihr Bewusstsein in tiefem Schwarz versank …

Tbc: ???


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